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    <title>Extreme Environments</title>
    <description>Gespräche zur Technik-, Umwelt- und Wissenschaftsgeschichte – und anderen historischen Themen.

Was als extrem gilt, ist oft kulturell und historisch bedingt. Umwelten, die als gefährlich, rau oder als bedrohlich für Gesundheit und Leben diskutiert werden, zeigen uns die veränderlichen Beziehungen zwischen Natur, Technik und Wissen in der Geschichte. 

„Extreme Environments“ ist ein Podcast, in dem ich Gespräche sammle, die diese Beziehungen erforschen. Manchmal spreche ich aber mit meinen Gästen aber auch einfach über andere interessante historische Fragen.

Ich bin Eike-Christian Heine, ein Technik-, Umwelt- und Wissenshistoriker. Derzeit bin ich Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Institut der Universität der Bundeswehr München.

Kontaktiert mich unter extreme.environments.podcast@gmail.com

Meine Homepage: https://www.unibw.de/geschichte/prof/wst/pers/heine/personenseite</description>
    <link>https://extreme.hypotheses.org</link>
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    <copyright>Eike-Christian Heine</copyright>
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Was als extrem gilt, ist oft kulturell und historisch bedingt. Umwelten, die als gefährlich, rau oder als bedrohlich für Gesundheit und Leben diskutiert werden, zeigen uns die veränderlichen Beziehungen zwischen Natur, Technik und Wissen in der Geschichte. 

„Extreme Environments“ ist ein Podcast, in dem ich Gespräche sammle, die diese Beziehungen erforschen. Manchmal spreche ich aber mit meinen Gästen aber auch einfach über andere interessante historische Fragen.

Ich bin Eike-Christian Heine, ein Technik-, Umwelt- und Wissenshistoriker. Derzeit bin ich Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Institut der Universität der Bundeswehr München.

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      <title>Far beyond the moon</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Die Ikonen des Space Age sind Sputnik, die mächtigen Apollo Raketen und Testpiloten wie Neil Armstrong und Buzz Aldrin, die zu den Heroen dieses Zeitalters wurden. Doch hinter der Geschichte von Macht, Raketenmotoren und Helden verbirgt sich eine andere, weitgehend ausgeblendete Geschichte: Die Geschichte der Lebenserhaltungssysteme, in der Ingenieure seit den 1950er Jahren untersuchten, wie man stabile biologische Kreisläufe konstruiert.&nbsp;</div>]]>
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      <pubDate>Mon, 20 Mar 2023 10:15:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Heute spricht Kärin Nickelsen über die Versuche sowjetischer und US-amerikanischer Weltraumagenturen, Lebenserhaltungssysteme als biologische Kreislaufsysteme zu entwerfen. Hier wurden Menschen – mit all ihren Bedürfnissen und Ausscheidungen – zum Teil eines Systems, das aus vielen anderen biologischen und technischen Komponente besteht. Kärin berichtet davon, wie die Forschung in den USA und der Sowjetunion ablief. Zugleich macht sie deutlich, dass die Versuche, solche Kreisläufe zu verstehen und zu konstruieren, direkt mit der Geschichte der ökologischen Bewegung seit den 1970er Jahren verbunden waren. Diese Geschichte des engen Austauschs zwischen den Technikern des Space Age und der Ökologie der Umweltbewegung ist von der Geschichtsschreibung bislang weitgehend ausgeblendet.&nbsp;</div><div>&nbsp;</div><div>Kärin Nickelsen ist Professsorin für Wissenschaftsgeschichte an der LMU München. Im Jahr 2021 hat sie zusammen mit David Munns ein Buch geschrieben, das den Titel trägt: „Far Beyond the Moon. A history of Life support systems in the Space Age.“ David – der heute nicht dabei ist – ist Associate professor of history an der City University of New York. Aber zum Glück ist Kärin da, um mit mir über „Far Beyond the Moon“ zu sprechen.<br><br>David P. D. Munns, Kärin Nickelsen: Far Beyond the Moon, A History of Life Support Systems in the Space Age, Pittsburgh: Pittsburgh University Press 2019;&nbsp;<a href="https://upittpress.org/books/9780822946540/">https://upittpress.org/books/9780822946540/</a><br><br>Die Musik habe ich gemeinsam mit Bernadette Descharmes produziert. Der Track heißt "Mai Wanderer."<br><br>Foto Credit: "Cyclone Catarina seen from the ISS (26 March 2004)" [Source: NASA, Wikicommons, https://en.wikipedia.org/wiki/File:Cyclone_Catarina_from_the_ISS_on_March_26_2004.JPG]</div>]]>
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      <itunes:title>Far beyond the moon</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Eike-Christian Heine im Gespräch mit Kärin Nickelsen</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Eike-Christian Heine</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Die Ikonen des Space Age sind Sputnik, die mächtigen Apollo Raketen und Testpiloten wie Neil Armstrong und Buzz Aldrin, die zu den Heroen dieses Zeitalters wurden. Doch hinter der Geschichte von Macht, Raketenmotoren und Helden verbirgt sich eine andere, weitgehend ausgeblendete Geschichte: Die Geschichte der Lebenserhaltungssysteme, in der Ingenieure seit den 1950er Jahren untersuchten, wie man stabile biologische Kreisläufe konstruiert.&nbsp;</div>]]>
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      <itunes:keywords>Wissensgeschichte, Wissenschaftsgeschichte, Technikgeschichte, Umweltgeschichte, Zeitgeschichte, Geistes- und Sozialwissenschaften, Space Age, Weltraumzeitalter, Lebenserhaltung, Lebenserhaltungssysteme, life support systems, space history, exploration history, Geschichte der Umweltbewegung, Umweltbewegung, Geschichte der Ökologie, Ökologie</itunes:keywords>
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      <title>Im Tiefenrausch</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Wenn Spielfilme ihre Handlung unter Wasser verlegen, dann gleichen sich die Szenen, und zwar über mehr als hundert Jahre Filmgeschichte hinweg. Diese These illustriert eindrucksvoll die Ausstellung „Im Tiefenrausch. Film unter Wasser.“ Die Schau am Deutschen Filmmuseum in Frankfurt am Main läuft noch bis zum 26. Februar 2023. Gezeigt werden auch Dokumentarfilme, Werbematerialien und eine Installation rund um den Film unter Wasser.&nbsp;</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Mon, 23 Jan 2023 07:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Heute spreche ich mit Michael Kinzer. Michael hat Filmwissenschaft und Publizistik in Mainz studiert. 2009 ging er nach Frankfurt am Main an das Deutsche Filmmuseum DFF. Nach einem Volontariat wurde er hier Medienkurator und ist heute für das Kuratieren von Medieninhalten verantwortlich. Ich unterhalte mich mit ihm über die von ihm gestaltete Ausstellung „Im Tiefenrauch. Film unter Wasser.“ <br><br>Den Podcast des DFF "Alls ist Film" gibt es hier: <a href="https://www.dff.film/podcast/">https://www.dff.film/podcast/</a> Dort findet ihr auch weitere Gespräche mit Michael.<br><br>Die Musik habe ich gemeinsam mit Bernadette Descharmes produziert. Der Track heißt "Mai Wanderer."<br><br>Foto Credit: "Cyclone Catarina seen from the ISS (26 March 2004)" [Source: NASA, Wikicommons, https://en.wikipedia.org/wiki/File:Cyclone_Catarina_from_the_ISS_on_March_26_2004.JPG]</div>]]>
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      <itunes:title>Im Tiefenrausch</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Eike-Christian Heine im Gespräch mit Michael Kinzer</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Eike-Christian Heine</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Wenn Spielfilme ihre Handlung unter Wasser verlegen, dann gleichen sich die Szenen, und zwar über mehr als hundert Jahre Filmgeschichte hinweg. Diese These illustriert eindrucksvoll die Ausstellung „Im Tiefenrausch. Film unter Wasser.“ Die Schau am Deutschen Filmmuseum in Frankfurt am Main läuft noch bis zum 26. Februar 2023. Gezeigt werden auch Dokumentarfilme, Werbematerialien und eine Installation rund um den Film unter Wasser.&nbsp;</div>]]>
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      <itunes:keywords>Wissensgeschichte, Wissenschaftsgeschichte, Technikgeschichte, Zeitgeschichte, Geistes- und Sozialwissenschaften, Film, Filmwissenschaft, Museum, Filmmuseum, DFF, Deutsches Filmmuseum Frankfurt, Kurator, Medienkurator</itunes:keywords>
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      <title>Das Anthropozän</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Die Menschheit greift heute in einem globalen Maßstab in die Umwelt unseres Planeten ein. Zentral, um diese Vorgänge und ihre Folgen zu verstehen, wurde in den letzten zwei Jahrzehnten der Begriff des Anthropozäns. Was ist die Geschichte dieses Begriffs?&nbsp;</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Wed, 16 Nov 2022 08:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Fabienne Will berichtet heute über die Geschichte der Debatten um den Begriff des Anthropozäns. Was verstanden und verstehen die Geowissenschaften und die Geistes- und Sozialwissenschaften darunter? Was sind die Konturen und Konjunkturen einer Debatte, die sich in den 2000er Jahren zu entfalten begann? Und vor welche Herausforderungen stellt das Konzept des Anthropozäns das Wissenschaftssystem?</div><div>&nbsp;</div><div>Fabienne Will ist aktuell “Science Communication Coordinator” am “Munich Science Communication Lab”, einem Zusammenschluss Münchener Universitäten und Wissenschaftsinstitutionen. Ich spreche heute über ihre 2021 veröffntlichte Dissertation „Evidenz für das Anthropozän. Wissensbildung und Aushandlungsprozesse an der Schnittstelle von Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften.“&nbsp;<br><br>Die Musik habe ich gemeinsam mit Bernadette Descharmes produziert. Der Track heißt "Mai Wanderer."<br><br>Foto Credit: "Cyclone Catarina seen from the ISS (26 March 2004)" [Source: NASA, Wikicommons, https://en.wikipedia.org/wiki/File:Cyclone_Catarina_from_the_ISS_on_March_26_2004.JPG]</div>]]>
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      <itunes:title>Das Anthropozän</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Eike-Christian Heine im Gespräch mit Fabienne Will</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Eike-Christian Heine</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Die Menschheit greift heute in einem globalen Maßstab in die Umwelt unseres Planeten ein. Zentral, um diese Vorgänge und ihre Folgen zu verstehen, wurde in den letzten zwei Jahrzehnten der Begriff des Anthropozäns. Was ist die Geschichte dieses Begriffs?&nbsp;</div>]]>
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      <itunes:keywords>Anthropozän, Evidenz, Anthropocene Working Group, Umweltgeschichte, Begriffsgeschichte, Wissenschaftsgeschichte, Geowissenschaften, Geologie, Geistes- und Sozialwissenschaften</itunes:keywords>
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      <title>Die Komamethode</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Hungerstreiks sind Extremsituationen. Nicht nur für die Hungerstreikenden selbst, deren Leben sie bedrohen; auch für die behandelnden Ärztinnen und Ärzte, für Justiz, Politik und Gesellschaft.&nbsp; &nbsp;</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Tue, 08 Nov 2022 16:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Am 29. Januar 1985 wurde der RAF-Terrorist Knut Folkerts von der Justizvollzugsanstalt Celle an die Medizinische Hochschule Hannover verlegt. Vom Hungerstreik geschwächt hatte Folkerts das Bewusstsein verloren, seine intensivmedizinische Behandlung übernahm der Oberarzt Gerhard Walter Sybrecht. Die Geschichte von Folkerts und Sybrecht ist nicht nur die Geschichte der Rettung eines Lebens in einem von hunderten Polizisten gesicherten Krankenhaus. Anders als in den Jahren zuvor, verzichtete die Bundesrepublik auf die Zwangsernährung von Hungerstreikenden. Was geschah im Frühjahr 1985 in Niedersachsen? Wie verhielten sich Medizin, Justiz und Polizei in diesem Moment? Und was lehrt diese Geschichte über Veränderungen im Verhältnis von Staat und Individuum in der Bundesrepublik der 1980er Jahre?</div><div>&nbsp;</div><div>Heiko Stoff ist Außerplanmäßiger Professor und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Ethik, Geschichte und Philosophie der Medizin der Medizinischen Hochschule Hannover. Heute spreche ich mit ihm über sein Buch „Die Komamethode: Willensfreiheit, Selbstverantwortung und der Anfang vom Ende der Roten Armee Fraktion im Winter 1984/85.“<br><br>Die Musik habe ich gemeinsam mit Bernadette Descharmes produziert. Der Track heißt "Mai Wanderer."<br><br>Foto Credit: "Cyclone Catarina seen from the ISS (26 March 2004)" [Source: NASA, Wikicommons, https://en.wikipedia.org/wiki/File:Cyclone_Catarina_from_the_ISS_on_March_26_2004.JPG]</div>]]>
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      <itunes:title>Die Komamethode</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Eike-Christian Heine im Gespräch mit Heiko Stoff</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Eike-Christian Heine</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Hungerstreiks sind Extremsituationen. Nicht nur für die Hungerstreikenden selbst, deren Leben sie bedrohen; auch für die behandelnden Ärztinnen und Ärzte, für Justiz, Politik und Gesellschaft.&nbsp; &nbsp;</div>]]>
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      <itunes:keywords>RAF, Rote Armee Fraktion, Medizingeschichte, Zeitgeschichte, Hungerstreik, Geschichte des Hungerstreiks, Medizinische Hochschule Hannover, MHH, Knut Folkerts, Gerhard Walter Sybrecht</itunes:keywords>
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      <title>Die Geburt des Geoengineerings</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Mitte des 19. Jahrhunderts begann eine neue Phase des Baus großer technische Infrastrukturen wie Tunnel, Kanäle und Dämme. Was waren die Ursachen dieser Bauten, was waren die Folgen der neuen technischen Handlungsmacht, die den Planeten im globalen Maßstab umzugestalten begann?</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Wed, 13 Apr 2022 01:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Heute spreche ich mit Martin Meiske über die Geburt des Geoengineering im 19. Jahrhundert. Was trieb den Bau transkontinentaler Infrastrukturen an? Was waren die Folgen dieser Großprojekte? Martin berichtet davon, wie die Zeitgenossen ein Bewusstsein davon entwickelten, dass sie die Litosphäre im planetaren Maßstab umzubauen begannen. Er erzählt davon, wie die Natur dieser Handlungsmacht Grenzen aufzeigte und wie die Grenzen von Technik und Natur, von Infrastrukturen und Umweltwissen, von Technik und demokratischer Gestaltung in Bewegung gerieten. Und macht deutlich, dass die Geschichte einige Lehren für neue Debatten um Geo- und Climate-Engineering bereithält.<br><br>Martin ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsinstitut des Deutschen Museums in München. Seine Dissertation ist 2021 bei Wallstein erschienen. Ich spreche mit ihm über dieses Buch, das den Titel trägt: "Die Geburt des Geoengineering. Großbauprojekte in der Frühphase des Anthropozäns."<br><br>Die Musik habe ich gemeinsam mit Bernadette Descharmes produziert. Der Track heißt "Mai Wanderer."<br><br>Foto Credit: "Cyclone Catarina seen from the ISS (26 March 2004)" [Source: NASA, Wikicommons, https://en.wikipedia.org/wiki/File:Cyclone_Catarina_from_the_ISS_on_March_26_2004.JPG]</div>]]>
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      <itunes:title>Die Geburt des Geoengineerings</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Eike-Christian Heine im Gespräch mit Martin Meiske</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Eike-Christian Heine</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Mitte des 19. Jahrhunderts begann eine neue Phase des Baus großer technische Infrastrukturen wie Tunnel, Kanäle und Dämme. Was waren die Ursachen dieser Bauten, was waren die Folgen der neuen technischen Handlungsmacht, die den Planeten im globalen Maßstab umzugestalten begann?</div>]]>
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      <itunes:keywords>Anthropozän, Geoenginering, Geschichte des Geoengineering, Infrastrukturen, Infrastrukturgeschichte, Umweltgeschichte, Technikgeschichte, Wissenschaftsgeschichte, Geschichte von Großbauprojekten, Großbauprojekte</itunes:keywords>
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      <title>Die Geschichte der Katastrophenforschung</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Katastrophen sind Teil der Geschichte. Aber in den USA, nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und am Beginn des Kalten Krieges, wurde die Untersuchung von Katastrophen zu einer wissenschaftlichen Disziplin.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Fri, 08 Apr 2022 16:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>1949 wurde auf Initiative von Militärs am "National Opinion Research Center" in Chicago die weltweit erste Forschungsgruppe zur sozialwissenschaftlichen Untersuchung von Katastrophen gegründet. Heute spreche ich mit Cécile Stehrenberger über die wissenschaftliche Katastrophenforschung und die Hoffnung, in der Katastrophe die Essenz menschlicher Gesellschaften zu erkennen. Am Ende des Gesprächs berichtet Cécile vom problematischen Erbe der Katastrophenforschung für den öffentlichen Umgang mit der Coronapandemie.<br><br>Cecile Stehrenberger ist Juniorprofessorin für historisch-komparative Wissenschafts- und Technikforschung an der Bergischen Universität Wuppertal. Sie hat eine Reihe von Aufsätzen zur Katastrophenforschung publiziert. Darunter auch der Beitrag "COVID-19 und die Geschichte der sozialwissenschaftlichen Katastrophenforschung", der 2020 in der "NTM, Zeitschrift für Geschichte der Wissenschaften, Technik und Medizin" erschien.<br><br>Die Musik habe ich gemeinsam mit Bernadette Descharmes produziert. Der Track heißt "Mai Wanderer."<br><br>Foto Credit: "Cyclone Catarina seen from the ISS (26 March 2004)" [Source: NASA, Wikicommons, https://en.wikipedia.org/wiki/File:Cyclone_Catarina_from_the_ISS_on_March_26_2004.JPG]</div>]]>
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      <itunes:title>Die Geschichte der Katastrophenforschung</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Eike-Christian Heine im Gespräch mit Cécile Stehrenberger</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Eike-Christian Heine</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Katastrophen sind Teil der Geschichte. Aber in den USA, nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und am Beginn des Kalten Krieges, wurde die Untersuchung von Katastrophen zu einer wissenschaftlichen Disziplin.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Wissensgeschichte, Katastrophenforschung, Geschichte der Katastrophenforschung, Umweltgeschichte, Kalter Krieg, Geschichte des 20. Jahrhunderts, Zeitgeschichte</itunes:keywords>
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      <title>Das Schwarze Gold. Eine Stoffgeschichte der Steinkohle</title>
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        <![CDATA[<div>Steinkohle trieb die Industrialisierung an. Ist dieser Stoff nur ein Objekt menschlicher Geschichte? Oder sollten wir von ihr als einer historischen Akteurin sprechen?</div>]]>
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      <pubDate>Fri, 08 Apr 2022 16:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Steinkohle war ein Grundstoff der Initialisierung. Sie trieb Dampfmaschinen an, war Grundlage für die Koks- und Stahlproduktion oder beleuchtete in Form von Gas die Metropolen. Heute spreche ich mit Nora Thorade über Fettkohlen und Magerkohlen, über wissenschaftliche Klassifikationssysteme und über die Bedeutung spezifischer Kohlevorkommen für regionalen Industrialisierungspfade. Und wir sprechen darüber, wie und warum ein Stoff historische Wirkmacht haben kann.<br><br>Noras Thorade ist Kuratorin am Deutschen Technikmuseum in Berlin. Ihre Promotion erschien 2020 bei Ferdinand Schöningh unter dem Titel "Das Schwarze Gold. Eine Stoffgeschichte der Steinkohle im 19. Jahrhundert."<br><br>Die Musik habe ich gemeinsam mit Bernadette Descharmes produziert. Der Track heißt "Mai Wanderer."<br><br>Foto Credit: "Cyclone Catarina seen from the ISS (26 March 2004)" [Source: NASA, Wikicommons, https://en.wikipedia.org/wiki/File:Cyclone_Catarina_from_the_ISS_on_March_26_2004.JPG]</div>]]>
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      <itunes:title>Das Schwarze Gold. Eine Stoffgeschichte der Steinkohle</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Eike-Christian Heine im Gespräch mit Nora Thorade</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Eike-Christian Heine</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Technikgeschichte, Stoffgeschichte, Wissensgeschichte, Geschichte des Bergbaus, Geschichte der Industrialisierung</itunes:keywords>
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      <title>Journalistische Praxis beim Nürnberger Prozess 1945/46</title>
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        <![CDATA[<div>1945 begann in Nürnberg der Prozess gegen die 24 Hauptkriegsverbrecher des nationalsozialistischen Deutschlands. Das Tribunal war ein internationales Medienereignis. Doch wie entstanden die Meldungen, die aus der zerstörten Stadt an die Weltöffentlichkeit gelangten?</div>]]>
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      <pubDate>Fri, 08 Apr 2022 12:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Heute spreche ich mit Ebbo Schröder über das Leben und die Arbeit von britischen und US-amerikanischen Korrespondentinnen und Korrespondenten, als sie zwischen November 1945 und Oktober 1946 die Nürnberger Prozesse beobachteten. Der Alltag dieser Medienleute spielte sich zwischen Justizpalast, Grand Hotel und Schloss Stein ab. Doch um zu verstehen, welche Meldungen in die Zeitung und ins Radio kamen, reicht es nicht, auf die internationale Gemeinschaft in Nürnberg zu blicken. Journalistische Praxis und journalistische Aussagen entstehen durch die Zusammenhänge und Organisationen, in die die einzelne Journalistin und der einzelne Journalist eingebunden ist.</div><div><br></div><div>Ebbo hat im Sommer 2021 seine Promotion an Institut für Geschichtswissenschaft der TU Braunschweig verteidigt. Ich spreche heute mit ihm über seine Doktorarbeit, die den Titel trägt "Journalistische Praxis beim Nürnberger Prozess 1945/46: Eine Fallstudie zum blinden Fleck der Mediengeschichtsschreibung".<br><br>Die Musik habe ich gemeinsam mit Bernadette Descharmes produziert. Der Track heißt "Mai Wanderer."<br><br>Foto Credit: "Cyclone Catarina seen from the ISS (26 March 2004)" [Source: NASA, Wikicommons, https://en.wikipedia.org/wiki/File:Cyclone_Catarina_from_the_ISS_on_March_26_2004.JPG]</div>]]>
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      <itunes:title>Journalistische Praxis beim Nürnberger Prozess 1945/46</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Eike-Christian Heine im Gespräch mit Ebbo Schröder</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Eike-Christian Heine</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>1945 begann in Nürnberg der Prozess gegen die 24 Hauptkriegsverbrecher des nationalsozialistischen Deutschlands. Das Tribunal war ein internationales Medienereignis. Doch wie entstanden die Meldungen, die aus der zerstörten Stadt an die Weltöffentlichkeit gelangten?</div>]]>
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      <itunes:keywords>Nürnberg, Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher, Geschichte des Journalismus, Mediengeschichte</itunes:keywords>
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