WEBVTT

00:00:01.920 --> 00:00:07.360
<v Jörg>Ein Wort und so viele verschiedene Gefühle und Interpretationen dahinter.

00:00:07.360 --> 00:00:11.840
<v Jörg>Was hat das Wort Arbeit mit uns als Gesellschaft gemacht?

00:00:11.840 --> 00:00:14.880
<v Jörg>Für manche ist es Pflicht, für andere Berufung.

00:00:15.880 --> 00:00:34.000
<v Martina>In dieser Folge sprechen wir darüber, warum der Sinn in der Arbeit oft in dir selbst zu finden ist, warum die Kündigung oder zu bleiben auch einem Muster folgen können und wie ein kleines Zahnrad, das sich dreht, plötzlich Bewegung mit sich bringt.

00:00:38.719 --> 00:00:42.800
<v Jörg>Hallo und herzlich willkommen bei Gespiegelt!

00:00:42.800 --> 00:00:46.780
<v Martina>Der Podcast mit Martina Fuxjäger Und Jörg Kollegger.

00:00:57.360 --> 00:01:04.239
<v Martina>Jörg, ich habe vor kurzem Bekannten eingeladen zu unserem Workshop: Leichtigkeit in Beziehungen.

00:01:04.239 --> 00:01:06.640
<v Martina>Die Rückmeldung war bah!

00:01:07.640 --> 00:01:10.040
<v Martina>An was soll ich denn nur alles arbeiten?

00:01:10.040 --> 00:01:13.320
<v Martina>Das habe ich so faszinierend gefunden.

00:01:13.400 --> 00:01:17.159
<v Martina>Ich habe ihm nämlich vorgesagt, ja, an einer Beziehung zu arbeiten.

00:01:16.960 --> 00:01:18.960
<v Martina>Er hat mich gefragt, wie ich es mit meinem Mama mache.

00:01:19.040 --> 00:01:21.760
<v Martina>Sage, ja, wir haben an unserer Beziehung gearbeitet.

00:01:21.760 --> 00:01:23.120
<v Martina>Beziehung ist Arbeit.

00:01:23.120 --> 00:01:26.240
<v Martina>Und seine Meldung war wirklich.

00:01:27.240 --> 00:01:30.600
<v Martina>Also das war so, an was soll ich denn nur alles arbeiten?

00:01:30.600 --> 00:01:42.640
<v Martina>Und da ist mir dann so ein bisschen bewusst worden, wie dieses Wort Arbeit schon so ein bisschen einen fahlen Beigeschmack bekommen hat. Wie findest du das?

00:01:42.880 --> 00:01:45.120
<v Jörg>Da fehlt irgendwo die Definition von Arbeit.

00:01:45.520 --> 00:01:52.000
<v Martina>Ja, ich glaube, jeder hat so seine eigene Definition von Arbeit natürlich, seine eigenen Gedanken, Gefühle, Sichtweisen dahinter.

00:01:52.160 --> 00:01:53.920
<v Martina>Wie siehst du das?

00:01:54.020 --> 00:01:56.899
<v Jörg>Was Arbeit betrifft, ich liebe meine Arbeit.

00:01:56.899 --> 00:02:02.500
<v Jörg>Ich sehe nichts im Leben als Arbeit, weil ich einfach Freude dran habe.

00:02:02.500 --> 00:02:06.659
<v Jörg>Und somit ist Arbeit für mich mit Leicht verknüpft, mit Freude verknüpft

00:02:06.920 --> 00:02:17.080
<v Jörg>Und ja, wenn ich merke, da ist irgendwas, was meine Beziehung zu mir selbst betrifft oder sowas anschauen darf, dann freue ich mich doch drauf.

00:02:17.860 --> 00:02:23.780
<v Jörg>Weil dann sehe ich, okay, ja, da gibt es noch was, wo ich noch was nachfeilen kann, dann wird es nachher noch leichter.

00:02:24.180 --> 00:02:25.460
<v Jörg>Das mache ich doch gerade.

00:02:25.460 --> 00:02:26.980
<v Jörg>Und dann ist es keine Arbeit mehr.

00:02:26.980 --> 00:02:31.700
<v Martina>Und jetzt Jörg zum ersten Punkt, zu dem ich nochmal zurückkommen darf.

00:02:31.980 --> 00:02:34.380
<v Martina>Dieses, du hast Freude an der Arbeit.

00:02:34.380 --> 00:02:41.740
<v Martina>Ich glaube, manche unserer Hörer und Hörerinnen fragen sich jetzt, wie hat der das geschafft?

00:02:41.740 --> 00:02:50.560
<v Martina>Gibt es für dich jetzt da so eine Strategie, einen Plan oder drei Punkte, wo du sagst, ja, das und das hat mir geholfen.

00:02:50.560 --> 00:02:55.120
<v Jörg>Also ich glaube, wenn du dir anschaust, zum Beispiel, was ich alles schon gemacht habe.

00:02:54.680 --> 00:02:59.560
<v Jörg>Also habe ja früher Fotostudio gehabt, Druckerei, Werbeagentur und so weiter.

00:02:59.560 --> 00:03:06.840
<v Jörg>Und bin dann im ganzen psychosozialen Bereich gelandet, habe zu Beginn noch Medizin gemacht und so weiter.

00:03:06.840 --> 00:03:10.540
<v Jörg>Also Da sind so dermaßen viele verschiedene Sachen dabei.

00:03:10.540 --> 00:03:22.980
<v Jörg>Aber wenn du es zusammenzählst und so diese Kernessenz von allem rausnimmst, ist das, was ich immer gemacht habe in allen Bereichen Menschen gezeigt, was alles möglich ist.

00:03:22.980 --> 00:03:29.620
<v Jörg>Diese inneren Limitierungen quasi aufgelöst und gezeigt, es gibt andere Wege, es geht anders auf eine Weise.

00:03:30.440 --> 00:03:32.360
<v Jörg>Wo es leicht geht, wo es Freude geht.

00:03:32.680 --> 00:03:48.300
<v Martina>In der Situation, die was Anstrengendes verharren und darauf hoffen, dass was passiert, das besser wird, sondern du bist aktiv, also nicht passiv geblieben, sondern wirklich aktiv ins Gestalten gegangen, in diese hin zur Leichtigkeit.

00:03:48.300 --> 00:03:53.180
<v Jörg>Also ich habe das, was mich freut, so lange gemacht, wie ich Freude hatte.

00:03:53.580 --> 00:03:58.780
<v Jörg>Wenn die Freude dann weniger wurde, habe ich mir angeschaut, okay, woran liegt das vielleicht.

00:03:58.879 --> 00:04:04.239
<v Jörg>Und ich bin halt ein Mensch, der sehr viel erforschen möchte, sehr viel erfahren möchte.

00:04:04.239 --> 00:04:13.400
<v Jörg>U nd auch das war ein Mitgrund, warum einfach mehr so viele verschiedene Sachen, weil ich so viele Begeisterungen habe, auch unterschiedliche, mir in meinem Leben angeschaut habe.

00:04:13.400 --> 00:04:14.920
<v Jörg>Und ich habe es immer mit Freude gemacht.

00:04:14.920 --> 00:04:16.280
<v Jörg>Das war es dann auch, das.

00:04:16.280 --> 00:04:18.040
<v Jörg>Das ist so mein Antrieb auch.

00:04:18.280 --> 00:04:23.139
<v Martina>Das Leben, also wenn du jetzt sagst, so lange gemacht, wie man Freude gemacht hat?

00:04:23.139 --> 00:04:25.379
<v Martina>Hat dir das Leben dann etwas gespiegelt?

00:04:25.379 --> 00:04:27.699
<v Martina>Okay, jetzt freut es mich nicht mehr?

00:04:27.100 --> 00:04:30.780
<v Martina>Du hast dich dann wirklich hinterfragt, okay, warum freut es mich nicht mehr?

00:04:30.780 --> 00:04:32.060
<v Martina>Was ist da der Grund dahinter?

00:04:32.380 --> 00:04:40.940
<v Martina>Also wirklich diese Spiegelung genutzt, um es besser zu machen, um es für dich leichter zu machen, um wieder Freude im Leben zu haben.

00:04:41.260 --> 00:04:49.500
<v Jörg>Nicht besser zu machen, sondern ich wollte mich nicht so, wie es vielleicht viele im Außen machen.

00:04:50.120 --> 00:04:56.360
<v Jörg>Ich wollte nicht Wege finden, damit das auszuhalten, da durchzukommen.

00:04:56.680 --> 00:05:01.879
<v Jörg>Natürlich ist es eine Zeit lang, dass man das, dass ich das auch so gemacht habe, weil.

00:05:02.039 --> 00:05:07.479
<v Jörg>Du wirst nicht in dem ersten Moment, wo da nochmal was nicht so freudig ist, aufhören mit was.

00:05:07.479 --> 00:05:17.900
<v Jörg>Wenn du merkst, okay, das ist jetzt wirklich so viele Aspekte, die dann einfach nicht mehr so diese große Freude bringen, dann ist schon immer die Frage da, okay, was führt denn dazu?

00:05:17.900 --> 00:05:23.740
<v Jörg>Und wenn ich sage, okay, ich habe dort alles erfahren, was es eigentlich für mich zu erfahren gibt.

00:05:23.139 --> 00:05:25.220
<v Jörg>Es ist wieder Zeit für was Neues.

00:05:25.460 --> 00:05:27.699
<v Jörg>Dann haben wir was Neues angeschaut.

00:05:27.699 --> 00:05:34.500
<v Jörg>Und das Alte einfach mit viel Dankbarkeit dafür, dass ich das erfahren durfte, einfach hinter mir gelassen.

00:05:34.720 --> 00:05:38.240
<v Jörg>Ich muss rückwirkend sagen, ja, ich würde es genauso wiedermachen.

00:05:38.960 --> 00:05:45.440
<v Jörg>Ich würde keine Sekunde irgendwas ändern, weil alles dazu geführt hat, auch zu dem, wie ich heute bin.

00:05:46.320 --> 00:05:55.360
<v Jörg>Es hat mir alles einfach sehr viel, nicht nur Freude, sondern auch Wert, Lebensqualität und wirklich richtig gute Sachen beschützt.

00:05:55.360 --> 00:05:58.080
<v Martina>Also ja, wie ich dich auch wahrnehme, Jörg.

00:05:57.600 --> 00:06:00.480
<v Martina>Und ja, wir verbringen viel Zeit miteinander.

00:06:00.480 --> 00:06:07.840
<v Martina>Waren denn diese Stationen im, sage ich jetzt einmal, früheren Leben dienlich für das Jetzt, was du bist?

00:06:07.900 --> 00:06:09.180
<v Jörg>Absolut, absolut.

00:06:09.180 --> 00:06:13.500
<v Jörg>Also würde nur ein kleiner Teil davon fehlen, wäre es heute wieder anders.

00:06:13.500 --> 00:06:14.540
<v Martina>Schön, ja.

00:06:14.540 --> 00:06:16.860
<v Jörg>Also es spitze über alles, wie es war.

00:06:17.180 --> 00:06:21.660
<v Jörg>Jeder Niederschlag, jeder Erfolg, alles, was dazugehört.

00:06:21.260 --> 00:06:24.860
<v Jörg>Also wirklich richtig die volle Palette von allem.

00:06:24.860 --> 00:06:36.800
<v Martina>Ja, und da sieht man wieder, wie die Beziehung zu dir selbst ausschlaggebend ist und essentiell ist, dass du wirklich das gestalten kannst, was du gerne möchtest.

00:06:36.800 --> 00:06:42.000
<v Martina>Und das, glaube ich, sieht man und hört man auch in meinem Umfeld auch oft wieder,

00:06:41.979 --> 00:06:50.699
<v Martina>Ah, muss ich wieder in die Torarbeit gehen und auch so dieser Begriff von Arbeit hatte überhaupt nur einen Wert, denke ich mal, für manche.

00:06:50.460 --> 00:06:54.379
<v Martina>Oder welchen Wert hat der überhaupt für die Leute oder für die Menschen?

00:06:54.379 --> 00:06:57.180
<v Martina>Und haben die da auch einen Sinn dahinter?

00:06:57.180 --> 00:07:07.440
<v Martina>Aber es ist mittlerweile leider dieser Begriff Arbeit ja so ins Hintertreffen gerückt finde ich.

00:07:07.440 --> 00:07:09.360
<v Martina>Und das finde ich schade, weil ich bin auch ein Mensch.

00:07:09.440 --> 00:07:11.040
<v Martina>Ich arbeite unglaublich gern.

00:07:11.040 --> 00:07:15.259
<v Martina>Das erfüllt mich das ist ein Teil meiner Identifikation.

00:07:15.259 --> 00:07:19.900
<v Martina>Das ist, ja, das macht mich aus und ich kann so viel gestalten, erschaffen.

00:07:19.900 --> 00:07:22.940
<v Martina>Ich hinterlasse da so viel Gutes.

00:07:22.860 --> 00:07:30.060
<v Martina>Ja, darum macht mir Arbeit auch Spaß und darum verstehe ich oft dieses Gegenteil eher weniger, sagen wir es so.

00:07:30.060 --> 00:07:37.340
<v Jörg>Ich kann mir schon vorstellen, dass für manche Menschen so ist, dass sie vielleicht keinen Sinn in dem, was sie gerade tun, sehen.

00:07:37.420 --> 00:07:46.620
<v Jörg>Dann ist es aber nicht die Zeit, vielleicht einen Sinn wie irgendwie zwanghaft zu suchen, sondern zu schauen, okay, welchen Sinn möchte ich meinem Leben geben?

00:07:46.620 --> 00:07:47.660
<v Martina>Ja, genau.

00:07:47.200 --> 00:07:59.040
<v Jörg>Also dann ist es nicht die Arbeit, weil dann wäre, egal welche Arbeit sie machen, wenn sie an sich selbst, an der eigenen Persönlichkeit wenig Sinn sehen, wird es egal sein, welche Arbeit sie vollbringen.

00:07:59.040 --> 00:07:59.440
<v Jörg>Genau.

00:07:59.440 --> 00:08:10.060
<v Jörg>Dann wird keine Arbeit in irgendeinem Maße sinnvoll sein, sondern dann ist es wichtig, eben die Beziehung zu sich selbst anzuschauen, zu schauen, welchen Sinn gebe ich meinem Sein.

00:08:10.220 --> 00:08:19.880
<v Jörg>Dann findet sich auch die Arbeit, die einen erfüllt dann ist es plötzlich nicht mehr dieses Beschwerdearbeiten, sondern dann ist es leicht.

00:08:19.880 --> 00:08:28.199
<v Jörg>Für mich ist, wie ich gesagt habe, ja, das, was ich tue, das ist mit so einer Leichtigkeit und Freude verbunden, das ist für mich keine Arbeit.

00:08:27.860 --> 00:08:37.780
<v Martina>Und das ist genau das, was man oft bei Mitarbeitern oder was ich in meinem früheren 16-jährigen Arbeitsleben immer wieder gesehen habe.

00:08:38.100 --> 00:08:40.500
<v Martina>Du bist unzufrieden.

00:08:40.220 --> 00:08:45.260
<v Martina>Meine Mitarbeiter haben dann zum Teil gekündigt, weil sie unzufrieden waren.

00:08:45.260 --> 00:08:51.100
<v Martina>Wenn es dann nach ein paar Jahren irgendwo wieder getroffen habe, haben es mir vom neuen Job berichtet.

00:08:50.740 --> 00:08:52.820
<v Martina>Auch wieder von der Unzufriedenheit.

00:08:52.820 --> 00:08:56.980
<v Martina>Das war immer so, die Kündigung ist dieses Weg von der Unzufriedenheit.

00:08:56.980 --> 00:09:03.000
<v Martina>Und wie du das erwähnt hast, dass sie sich einmal bewusst werden, okay, hinzu, wo will ich hin?

00:09:03.000 --> 00:09:08.199
<v Martina>Da sind wir auch wieder beim Punkt, ja, die Beziehung zu dir selbst ist essentiell für alles.

00:09:08.199 --> 00:09:13.399
<v Martina>Nicht nur für die Arbeit, sondern auch für deine eigenen Beziehungen, privat oder beruflich.

00:09:13.140 --> 00:09:21.220
<v Martina>Wenn du in dir selber keinen Sinn siehst oder keine Erfüllung, Freude, wirst es auch wenig in der Art finden, wenig in den Beziehungen, die du lebst.

00:09:21.220 --> 00:09:27.380
<v Martina>Und oft quittiert man etwas, statt sich einmal zu hinterfragen, okay.

00:09:27.240 --> 00:09:29.480
<v Martina>Was hätte ich denn gern in meinem Leben?

00:09:29.480 --> 00:09:35.640
<v Martina>Das hat an mir unglaublich viel geholfen, dass ich jetzt das mache, was mich so sehr erfüllt

00:09:35.740 --> 00:09:43.420
<v Martina>Dass ich jetzt mit so einer Freiheit sage, hey wow, jetzt stehe ich mit dir da, mach diese Podcast-Aufnahme, bin ich so happy drüber.

00:09:43.420 --> 00:09:49.320
<v Martina>Und weil es am Ende des Tages Wahrheit habe ich wieder was Gutes bewirkt.

00:09:49.320 --> 00:09:50.680
<v Jörg>Es ist ja nicht nur der Podcast.

00:09:50.680 --> 00:09:56.600
<v Jörg>Also bei allem Tun, wo ich dich in irgendeiner Weise erlebe, ja, du hast so ein Strahlen und so eine Freude damit.

00:09:56.339 --> 00:09:59.060
<v Jörg>Dass es auch einfach für die Menschen, die mit dir zu tun haben.

00:09:59.060 --> 00:10:04.180
<v Jörg>Also ich kann nicht nur aus meiner Warte sprechen, aber eine Riesenfreude ist, mit dir zu arbeiten.

00:10:04.180 --> 00:10:09.459
<v Jörg>Ich denke auch, dass es für vieles nicht nur der Sinn ist, sondern auch die Verantwortung.

00:10:09.160 --> 00:10:14.360
<v Jörg>Es braucht es einfach mal, dass jeder Mensch auch selbst Verantwortung über sein Leben übernimmt.

00:10:14.360 --> 00:10:14.920
<v Jörg>Ja, genau.

00:10:14.920 --> 00:10:16.920
<v Jörg>Und viele haben da auf die Idee

00:10:17.120 --> 00:10:24.880
<v Jörg>vielleicht auch so Wünsche dazu, dass es irgend so eine kleine Pille gibt, die man nehmen kann und dann ist alles gut.

00:10:24.880 --> 00:10:27.320
<v Jörg>Aber so funktioniert es eben nicht.

00:10:27.320 --> 00:10:30.920
<v Jörg>Und das wäre eben nichts anderes, als mir die Verantwortung abzugeben.

00:10:30.920 --> 00:10:34.680
<v Jörg>Dann kannst du ja gleich sagen: Ja du, sag mir alles, was ich tun soll.

00:10:34.680 --> 00:10:36.680
<v Jörg>Diktier du mir mein Leben.

00:10:36.680 --> 00:10:39.160
<v Jörg>Aber was hat das für eine Qualität?

00:10:38.740 --> 00:10:50.260
<v Martina>Wir sind auch oft in der Erziehung, vielleicht ja, Vorfahren haben es vielleicht auch nicht besser gewusst, ja, aber wir sind schon, oder ich bin zumindest so, auch groß geworden.

00:10:49.600 --> 00:10:53.199
<v Martina>Ich habe oft gar nicht gewusst, dass ich es selbst gestalten kann.

00:10:53.199 --> 00:10:58.399
<v Martina>Das ist wirklich kein Vorwurf an die vorherigen Generationen, sondern ich glaube, die haben es auch nicht gelernt.

00:10:58.399 --> 00:11:12.860
<v Martina>Also, und das finde ich dann jetzt so schön in zum Beispiel diesem Format von Podcast, aber auch in unseren Workshops, wo wir das jetzt mittlerweile auch vermitteln dürfen und auch und auch so zeigen und sagen, hey, wow, du kannst

00:11:12.839 --> 00:11:18.279
<v Martina>Kannst du an diesem Stellrad drehen, du kannst da ein bisschen was machen, dort ein bisschen was machen.

00:11:18.279 --> 00:11:27.780
<v Martina>Und das finde ich dann so schön, unser Tun zu zeigen und die Menschen zu unterstützen wirklich aktiv selbst ihr Leben zu gestalten.

00:11:27.780 --> 00:11:34.020
<v Martina>Und das ist das, wo ich mich freue, wo ich mich für uns zwar freue, dass das so jetzt möglich ist.

00:11:34.020 --> 00:11:38.500
<v Martina>Aber ja, das ist auch nur möglich geworden, weil ich an mir selber gearbeitet habe.

00:11:38.620 --> 00:11:43.660
<v Jörg>Dieses Miterleben dann, wenn andere dann auch, wie du sagst, ja dort ein bisschen, dort ein bisschen.

00:11:43.660 --> 00:11:49.019
<v Jörg>Aber in Summe ist es sehr viel und im Gesamten verändert sich dann so viel und wenn Menschen dann.

00:11:48.880 --> 00:11:57.279
<v Jörg>Vorher mit so gebückter Haltung, Kopf nach unten und mehr in den Boden schauen, dann plötzlich aufrechterherkommen, so ein Strahlen, die entgegenbringen.

00:11:57.200 --> 00:11:59.280
<v Jörg>Weil sie einfach rundum glücklich sind.

00:11:59.280 --> 00:12:07.360
<v Jörg>Und das geht aber eben nicht, wenn du irgendeine Tablette einwirfst, sondern das geht dann, wenn du einfach an der Beziehung zu dir selbst arbeitest.

00:12:07.200 --> 00:12:08.960
<v Jörg>Und da halt auch den Mut hast.

00:12:08.960 --> 00:12:11.600
<v Jörg>Viele haben ja so viel Widerstand, die sie mitbringen.

00:12:12.160 --> 00:12:14.880
<v Jörg>Nein, das ist ja nichts für mich und das brauche ich nicht.

00:12:14.880 --> 00:12:24.340
<v Jörg>Und schade um die Zeit, schade um die Lebensqualität, die man einfach noch viel früher erreichen kann durch das wenn man sich da einfach nur ein bisschen was anschaut.

00:12:24.340 --> 00:12:28.900
<v Jörg>Ich habe noch niemanden erlebt, der irgendwie gesagt hat, das war jetzt so richtig schmerzhaft.

00:12:28.980 --> 00:12:29.700
<v Jörg>Genau.

00:12:30.020 --> 00:12:36.580
<v Jörg>Das ist immer nur die Illusion davor, dass es natürlich, es braucht was, es braucht ein Invest in sich selbst.

00:12:36.339 --> 00:12:43.300
<v Jörg>Das ist einfach auch die Zeit und auch diesen Mut, die Verantwortung zu übernehmen, dann geht das auch wunderbar.

00:12:43.380 --> 00:12:44.259
<v Martina>Es geht ganz wunderbar.

00:12:44.259 --> 00:12:48.019
<v Martina>Und ein schöner Output davon ist auch

00:12:48.940 --> 00:12:57.019
<v Martina>Wie ich mittlerweile bemerke, dass ich für manche Menschen in meiner Umgebung eine Inspiration bin.

00:12:57.160 --> 00:13:04.040
<v Martina>Das ist mir aufgefallen, indem das vor kurzem wer hergekommen ist zu mir und gesagt hat, du Martina, jetzt habe ich das abprobiert.

00:13:04.040 --> 00:13:07.560
<v Martina>Jetzt stehe ich auch Früherer auf und mache in der Früh immer ein paar Übungen.

00:13:07.560 --> 00:13:10.200
<v Martina>Und seitdem fühle ich mich so viel wohler.

00:13:09.600 --> 00:13:20.639
<v Martina>Und ich habe zu dieser Person überhaupt nichts gesagt, tu das, mach das, sondern ich bin, na genau, ich bin meinen Weg gegangen, ich bin authentisch, ich mache das gern.

00:13:20.639 --> 00:13:28.500
<v Martina>Und wie du vielleicht vorher erwähnt hast, ja mit diesen Strahlen haben mir die Leute erlebt und denken sie, oder ich habe es dann wirklich auch gefragt.

00:13:28.500 --> 00:13:31.780
<v Martina>Die Person sagt: Na, du hast da so Strahlen?

00:13:30.700 --> 00:13:32.460
<v Martina>Und das möche ich auch gerne haben.

00:13:32.460 --> 00:13:37.980
<v Martina>Also probiere ich es jetzt einfach einmal mit dieser kleinen Bewegung in der Früh und ich habe gesagt, super, das gefreut mich voll.

00:13:37.980 --> 00:13:40.780
<v Martina>Und das ist der schöne Output.

00:13:40.259 --> 00:13:44.579
<v Martina>Wann man beginnt, an sich selber zu arbeiten, was dann plötzlich alles möglich ist.

00:13:44.579 --> 00:13:45.540
<v Jörg>Stück für Stück.

00:13:45.540 --> 00:13:47.699
<v Jörg>Also das nicht alles auf einmal.

00:13:47.699 --> 00:13:49.779
<v Martina>Genau, das durfte ich auch lernen.

00:13:49.779 --> 00:13:53.060
<v Martina>Weil dann ist ja oft natürlich, wenn man sich jetzt denkt.

00:13:52.240 --> 00:13:56.800
<v Martina>Das Ziel viel zu gross, da fange ich gleich gar nicht an, weil das erreiche ich eh nicht.

00:13:56.800 --> 00:14:06.800
<v Martina>Aber mit diesen kleinen Steps und mit diesen kleinen Zahnrad drehen da ein bisschen, dort ein bisschen und wow, da geht dann so viel mehr.

00:14:06.720 --> 00:14:11.520
<v Jörg>Zwischendrin diese kleinen Erfolge, diese kleinen Schritte einfach auch feiern.

00:14:11.600 --> 00:14:21.280
<v Jörg>Also nicht sagen, auf dieses Endziel quasi, was viele haben, dann hinblicken und sagen, jetzt habe ich es nur immer nicht geschafft und dann wieder hart umgehen mit sich.

00:14:20.700 --> 00:14:24.220
<v Jörg>Sondern einfach sagen, jetzt bin ich dem Ziel schon einen Schritt näher.

00:14:24.220 --> 00:14:34.620
<v Jörg>Ich fühle mich einfach in der Früh schon großartig und kann so viel mehr Sachen, die mir Freude machen, im Tag einfach erleben, anstatt, naja, jetzt bin ich immer noch nicht dort, wo ich hin will.

00:14:34.780 --> 00:14:35.580
<v Martina>Ja, genau.

00:14:35.720 --> 00:14:44.760
<v Martina>Diese Freude, die wir zwei im Miteinander haben, in unserer Berufung haben, das wünsche ich mir

00:14:45.140 --> 00:14:48.420
<v Martina>Und da rede ich auch sicher für dich, lieber Jörg.

00:14:48.420 --> 00:14:54.500
<v Martina>Diese Freude, diese Begeisterung, das wünsche ich mir wirklich für all unsere Zuhörer und Zuhörerinnen.

00:14:54.000 --> 00:14:59.920
<v Jörg>Ja, ich bin überzeugt, dass das für jeden da ist und da sein kann und ich glaube auch möglich ist.

00:14:59.920 --> 00:15:03.360
<v Jörg>Vielleicht viel näher ist als manche glauben.

00:15:05.740 --> 00:15:08.540
<v Jörg>Danke, dass du heute dabei warst.

00:15:08.540 --> 00:15:11.500
<v Jörg>Wenn dich etwas bewegt hat, bleib dran.

00:15:11.500 --> 00:15:16.780
<v Jörg>Veränderung beginnt mit einem Gedanken, einem Gefühl, einem Schritt.

00:15:17.020 --> 00:15:21.700
<v Martina>Für weitere Impulse höre gern wieder rein bei Gespiegelt.

00:15:21.700 --> 00:15:26.740
<v Martina>Der Podcast mit Martina Fuxjäger und Jörg Kollegger.