WEBVTT

00:00:01.680 --> 00:00:04.080
<v Martina>Du musst einfach loslassen.

00:00:04.080 --> 00:00:10.240
<v Martina>Ein Satz, den viele kennen und der oft die Frage aufwirft, ja, wie mache ich das denn?

00:00:10.240 --> 00:00:14.480
<v Jörg>In dieser Folge sprechen wir darüber, welche Facetten Loslassen haben kann.

00:00:15.160 --> 00:00:19.560
<v Jörg>Verdrängen, Ignorieren oder integrieren für einen Unterschied macht.

00:00:19.560 --> 00:00:27.240
<v Jörg>Und was passiert, wenn man aufhört, gegen etwas zu arbeiten und anfängt, sich dem Thema zu widmen?

00:00:32.000 --> 00:00:37.200
<v Jörg>Hallo und herzlich willkommen bei Gespiegelt!

00:00:37.400 --> 00:00:41.080
<v Martina>Der Podcast mit Martina Fuxjäger und Jörg Kollegger.

00:00:50.760 --> 00:01:00.040
<v Martina>Jörg, ich habe gestern Abend einen wunderschönen Kurs gehalten, einen Sundowner-Yogakurs und da habe ich mir.

00:01:00.320 --> 00:01:03.040
<v Martina>Als Vorbereitung Übungen überlegt.

00:01:03.040 --> 00:01:11.760
<v Martina>Und zwar Übungen dahingehend, man verbringt den ganzen Tag, vielleicht tragt man einiges an Gedanken, an Sorgen.

00:01:11.520 --> 00:01:12.960
<v Martina>Stress etc.

00:01:13.280 --> 00:01:16.880
<v Martina>, was dazu dienen, loszulassen.

00:01:16.880 --> 00:01:19.200
<v Martina>Also wirklich das Körperliche loslassen.

00:01:19.200 --> 00:01:24.159
<v Martina>Das macht man ja natürlich nicht nur im Körperlichen, aber jetzt ist es meine Frage an dich.

00:01:24.259 --> 00:01:30.979
<v Martina>Wenn Menschen gerne wissen würden, wie lasse ich los, hast du da Tipps, die unterstützend wirken

00:01:32.120 --> 00:01:37.800
<v Jörg>Also ich würde mich mal fragen, was es mich kostet, weiter an etwas festzuhalten.

00:01:38.120 --> 00:01:39.560
<v Jörg>Das ist einmal.

00:01:39.560 --> 00:01:47.080
<v Jörg>Eine Sache und die andere ist natürlich, was bedeutet mir es, an etwas eben festzuhalten?

00:01:47.080 --> 00:01:50.040
<v Jörg>Was verknüpfe ich damit mit dem, was ich festhalte?

00:01:50.040 --> 00:01:51.320
<v Martina>Kannst man du da.

00:01:51.620 --> 00:01:57.780
<v Martina>ein Beispiel geben, dass es vielleicht für unsere lieben Hörer und Hörerinnen verständlicher ist?

00:01:58.100 --> 00:02:06.100
<v Jörg>Naja, das, was sehr häufig ist, um festzuhalten, ist, dass man in irgendeiner Weise oft man in einen Loyalitätskonflikt geratet.

00:02:06.040 --> 00:02:16.120
<v Jörg>festgehalten wird, eben wenn man sich denkt, dann verliert man vielleicht den Kontakt zu dem einen oder anderen Menschen oder Verbindung oder wie auch immer man das ausdrücken möchte jetzt.

00:02:15.700 --> 00:02:17.860
<v Martina>Aber das passiert alles unbewusst.

00:02:17.860 --> 00:02:22.180
<v Jörg>Ja, das ist ja das, was es so herausfordernd macht immer wieder.

00:02:22.180 --> 00:02:27.940
<v Jörg>Und also wenn du es, wenn du es ganz runterbrichst auf das Einfachste, ist es ja eigentlich eine Entscheidung.

00:02:28.099 --> 00:02:30.660
<v Jörg>Auch da gibt es eben.

00:02:30.420 --> 00:02:31.700
<v Jörg>Ja, Unterschiede.

00:02:32.180 --> 00:02:42.100
<v Jörg>Wenn du in einem Konflikt drinnen steckst und sagst, okay, ich habe jetzt die Möglichkeit, mich für das eine oder das andere zu entscheiden, da ist eben für viele die Herausforderung gegeben.

00:02:42.100 --> 00:02:44.820
<v Jörg>Wenn sie aber beginnen zu sagen, ja, vielleicht

00:02:44.920 --> 00:02:47.800
<v Jörg>Ist es auch was ganz anderes eigentlich?

00:02:47.800 --> 00:02:51.640
<v Jörg>Oder vielleicht ist es irgendwo eine Mischung aus den beiden.

00:02:51.640 --> 00:02:57.560
<v Jörg>Also dieses oder weglassen, sondern vielleicht auch einmal einen Und-Versuchen.

00:02:57.780 --> 00:03:05.460
<v Martina>Ja, ich glaube da, also was ich aus Erfahrung kenne und auch von teils meinen Klienten oder Kunden,

00:03:05.720 --> 00:03:20.120
<v Martina>Dass man da auch stark sich schon vorgestellt hat, wie es sein könnte, dass da oft auch die Gedanken dahingehend richtig blockieren, weil man sie vielleicht diese Situation, wo du jetzt erwähnt hast,

00:03:19.740 --> 00:03:25.420
<v Martina>Die Situation, wo man das Oder weglässt, vielleicht hat man das noch gar nicht gedacht.

00:03:25.740 --> 00:03:30.220
<v Martina>Sondern man hat so stark im Geiste ein anderes Bild.

00:03:30.480 --> 00:03:34.240
<v Martina>das man verfolgen will, das man erreichen will.

00:03:34.240 --> 00:03:40.960
<v Martina>Und da merke ich oft, dass doch Gedanken sehr blockierend wirken.

00:03:41.020 --> 00:03:41.980
<v Jörg>Naja.

00:03:41.980 --> 00:03:48.620
<v Jörg>Manchmal hilft es da auch, wenn du dich fragst, einfach wenn ein Freund oder eine Freundin

00:03:49.220 --> 00:03:51.060
<v Jörg>dieses Problem hätten.

00:03:51.060 --> 00:03:54.340
<v Jörg>Welchen Ratschlag würdest du ihr oder ihm geben?

00:03:54.819 --> 00:03:58.260
<v Martina>Aber ich kenne das früher von mir, das klingt immer so leicht.

00:03:58.260 --> 00:04:01.140
<v Martina>Na, musst loslassen, musst loslassen.

00:04:01.140 --> 00:04:01.780
<v Martina>Und so

00:04:02.160 --> 00:04:09.600
<v Martina>Viele Menschen, ich erlebe das oft auch so, fragen dann immer, ja Martina, hast du da einen Leitfaden?

00:04:09.920 --> 00:04:11.200
<v Martina>Wie mache ich das?

00:04:11.760 --> 00:04:14.080
<v Martina>Und da ist genau dieses.

00:04:14.600 --> 00:04:18.920
<v Martina>Konstrukt auch wieder einen Leitfaden zu brauchen.

00:04:19.400 --> 00:04:27.400
<v Martina>Da spielt ja natürlich viel anderes mit rein, einen Leitfaden zu brauchen, wie man das macht.

00:04:27.320 --> 00:04:35.240
<v Martina>Anstelle von sich einmal zu denken, ich probier's einmal, ich vertraue mir und es geht Schritt für Schritt

00:04:35.120 --> 00:04:42.319
<v Jörg>Ich glaube, dass es da schwierig wird mit einem Leitfaden, weil einfach die Variablen so unterschiedlich sind von Person zu Person.

00:04:42.319 --> 00:04:45.039
<v Jörg>Ich glaube, es macht auch nicht mal einen Unterschied, ob.

00:04:44.879 --> 00:04:53.680
<v Jörg>ob du wirklich was loslassen, also los im Sinne von Loswerden sprichst, oder im Sinne von

00:04:54.520 --> 00:05:05.560
<v Jörg>Ja, oder ich erkläre es vielleicht von einem Beispiel, wenn du jetzt, nehmen wir mal an, einen Stift in die Hand nimmst und eine Faust herummachst, dann haltest du den Stift ja auch fest.

00:05:05.960 --> 00:05:18.040
<v Jörg>Und du kannst natürlich loslassen im Sinne von aus und weg von dem Ganzen die Hand so aufmachen, dass der Stift zum Beispiel zu Boden fällt, also es wirklich fallen lassen.

00:05:17.860 --> 00:05:29.140
<v Jörg>Oder du hast die Möglichkeit, mit der Handfläche in Richtung Himmel zu richten, die Hand mit dem Stift zu öffnen, ohne dass er runterfällt.

00:05:29.000 --> 00:05:33.800
<v Jörg>Dann hast du auch losgelassen, aber es ist immer noch in irgendeiner Weise da.

00:05:33.800 --> 00:05:38.920
<v Jörg>Dann kannst du dich dessen auch annehmen, weil es hat ja einen Grund, warum du irgendwo was

00:05:39.420 --> 00:05:46.860
<v Jörg>begannst festzuhalten und irgendwas ist ja in irgendeiner Weise damit mit dir verknüpft und das wirklich ganz loszuwerden.

00:05:47.260 --> 00:06:01.260
<v Jörg>Ich bin da immer sehr vorsichtig und bin mehr ein Freund von Integration und von dem Schauen, einfach weil ich der Meinung bin, dass alles, egal was es ist, irgendwo auch was Positives für einen hat.

00:06:01.020 --> 00:06:04.140
<v Jörg>Und warum soll man sich dessen auch entledigen?

00:06:04.140 --> 00:06:07.420
<v Jörg>Und so einfach vielleicht Dankbarkeit sein für das Positive.

00:06:07.420 --> 00:06:11.260
<v Jörg>Das scheinbar Negative ist meistens mit einer Lernerfahrung verknüpft.

00:06:11.260 --> 00:06:15.580
<v Jörg>Also kam auch das in was Positives umwandeln und.

00:06:14.600 --> 00:06:23.880
<v Jörg>Manche werden jetzt sagen, naja, du als grenzenloser Optimist ist natürlich logisch, dass du so sprichst, aber es hat sich einfach in der Arbeit mit Menschen auch gezeigt, dass.

00:06:24.039 --> 00:06:32.199
<v Jörg>Diese Art einfach von diesem nicht streng, ich will das wirklich loswerden, also wirklich gegen etwas zu arbeiten.

00:06:33.000 --> 00:06:38.840
<v Jörg>einen Unterschied macht im Vergleich zu dem, ja, was kann ich mir da rausnehmen, was kann ich da Gutes aus dem machen.

00:06:38.840 --> 00:06:40.120
<v Martina>Ja, ich.

00:06:40.440 --> 00:06:44.440
<v Martina>Ich bin auch kein Freund von dem Wort loslassen.

00:06:44.440 --> 00:06:50.360
<v Martina>Ich erkläre das dann auch immer gern so mit, wie war ich ein Luftballon und das Wasserdruck.

00:06:51.060 --> 00:07:01.300
<v Martina>so quasi weg von mir drücken und dieses oder am Ball einfach unter Wasser drücken und wie viel mir das Energie kostet, dass ich das immer wegdrück, wegdrück, wegdrücke.

00:07:00.940 --> 00:07:08.220
<v Martina>Und irgendwann im Leben kommt die Situation, wo ich vielleicht auch nicht mehr wegdrucken kann, weil ich keine Energie habe.

00:07:08.220 --> 00:07:13.500
<v Martina>Oder ich kurz abgelenkt bin von was anderem, meine Hände lassen los und puff!

00:07:13.260 --> 00:07:18.460
<v Martina>Kommt dieser Ballon oder dieser Ball hoch und das ploppt dann so richtig auf.

00:07:18.460 --> 00:07:25.180
<v Martina>Und da wie du auch gesagt hast, ja, ich bin da auch der Freund von ich integriere es.

00:07:24.740 --> 00:07:28.340
<v Martina>Ich habe bei mir an mir selber die Erfahrung gemacht.

00:07:28.340 --> 00:07:36.580
<v Martina>Man versteht das Leben immer rückblickend und diese scheinbare Herausforderung, die ich gerne loslassen möchte.

00:07:37.260 --> 00:07:41.340
<v Martina>Die hilft mir zu erkennen, und zwar den Unterschied.

00:07:41.340 --> 00:07:46.060
<v Martina>Das heißt, wenn ich eine scheinbare Traurigkeit erlebe,

00:07:45.860 --> 00:07:50.260
<v Martina>ist es für mich gut zu erleben, weil nur so weiß ich, wie sich Freude anfühlt.

00:07:50.260 --> 00:07:59.060
<v Martina>Also so diese beiden Pole zu erfahren, das ist mir schon sehr dienlich, dieser Gedanke dahingehend, dass beides in mir sein darf.

00:07:58.440 --> 00:08:02.520
<v Martina>Ich entscheide, wo schaue ich hin, schaue ich zur Freude oder zur Traurigkeit.

00:08:02.520 --> 00:08:08.520
<v Martina>Oder das geht halt nur, indem ich beide Teile, auch die Traurigkeit in meinen Körper integriere

00:08:08.840 --> 00:08:12.280
<v Martina>oder in mein System integriere und nicht loslasse.

00:08:12.600 --> 00:08:23.160
<v Martina>Aber diese Metapher mit dem Ball hilft mir immer sehr gut, auch zu erkennen, auch fürs Gegenüber zu erkennen, hey, es ist furchtbar anstrengend, wenn du immer was abdruckst.

00:08:23.020 --> 00:08:28.940
<v Jörg>Vor allem mit der Energie, mit der du das so runterdrückst, die kommt ja irgendwann einmal wieder, so wie du es vorher beschrieben hast.

00:08:28.940 --> 00:08:33.020
<v Jörg>Dann, wenn du es mit Wasser nimmst, der Ball, der saust dann ja ordentlich in die Luft.

00:08:33.180 --> 00:08:37.580
<v Jörg>Also der haut da quasi diese Energie, die da vorher reingesteckt hast,

00:08:37.220 --> 00:08:39.460
<v Jörg>Um das loszuwerden, eigentlich wieder um die Ohren.

00:08:39.620 --> 00:08:41.700
<v Martina>Und jetzt sind wir wieder da, es kommt ja wieder zurück.

00:08:41.700 --> 00:08:45.860
<v Martina>Aber mit einer immensen Energie, wo wir halt vielleicht dann

00:08:46.640 --> 00:08:48.160
<v Martina>Auch überfordert ist.

00:08:48.160 --> 00:08:54.960
<v Jörg>Ja, ich denke mal, warum nicht diese Energie, anstatt da in dieses Loswerden reinzustecken, einfach.

00:08:54.759 --> 00:09:03.399
<v Jörg>in Schaffensenergie, in Veränderungsenergie und so weiter umzuwandeln und die einfach da positiv wohlwollend zu nutzen.

00:09:03.399 --> 00:09:06.120
<v Martina>Ja, aber ich glaube, das liegt auch dahingehend.

00:09:06.220 --> 00:09:09.660
<v Martina>Bei vielen oder auch so wie es mir ergangen ist früher.

00:09:09.660 --> 00:09:11.980
<v Martina>Ich habe ja gar nicht gewusst, dass man es integrieren kann.

00:09:11.980 --> 00:09:15.580
<v Martina>Das war ja mir fremd, das habe ich nie gelernt, das habe ich nie verstanden.

00:09:15.580 --> 00:09:18.060
<v Martina>Also habe ich nur gekannt,

00:09:17.940 --> 00:09:20.260
<v Martina>Man hält sich was oder man lässt was los.

00:09:21.460 --> 00:09:22.420
<v Jörg>Also wieder entweder.

00:09:23.220 --> 00:09:26.580
<v Martina>Genau, jetzt sind wir wieder da, aber mir war es nicht bewusst.

00:09:26.420 --> 00:09:31.779
<v Martina>Dass man auch das Oder, wie es du vorher so schön gesagt hast, das Oder auch streichen kann.

00:09:31.779 --> 00:09:36.579
<v Martina>Also ich glaube, da liegt auch schon sehr viel in dieser Bewusstwerdung, beziehungsweise auch

00:09:36.940 --> 00:09:38.620
<v Martina>Ich habe es nie gelernt.

00:09:38.860 --> 00:09:45.740
<v Martina>Mache ich jetzt meinen Erziehungsberechtigten oder die, was mich erzogen haben, überhaupt keinen Vorwurf, weil die haben es auch nicht gelernt.

00:09:45.740 --> 00:09:49.180
<v Martina>Das hat man bei uns einfach nicht gelernt, solche Sachen.

00:09:49.120 --> 00:09:51.040
<v Martina>Ist nie gekannt worden.

00:09:51.040 --> 00:09:54.399
<v Jörg>Und somit es war einfach oft das eine oder das andere.

00:09:54.720 --> 00:09:59.040
<v Jörg>Es gibt aber noch entweder beides oder keines von beiden.

00:09:59.760 --> 00:10:03.040
<v Jörg>Es gibt aber auch vielleicht was ganz anderes.

00:10:02.820 --> 00:10:12.580
<v Martina>Das finde ich halt so schön, das Leben, was mir das Leben so am Menschen an wie dich zum Beispiel, lieber Jörg, du bist ja vor Jahren als mein Mentor in mein Leben gekommen.

00:10:12.300 --> 00:10:16.380
<v Martina>Und du hast mal wieder so eine Welt eröffnet an Möglichkeiten.

00:10:16.380 --> 00:10:21.820
<v Martina>Und genauso wie du das jetzt gesagt hast, ich habe sehr viele Sichtweisen nicht gekannt.

00:10:21.440 --> 00:10:22.400
<v Martina>Ganz viele.

00:10:22.400 --> 00:10:30.960
<v Martina>Das Schöne an dir war, du hast mir so viele Sichtweisen durch dieses Mentoring, was du mir gegeben hast, eröffnet für diese Heid.

00:10:32.040 --> 00:10:40.600
<v Martina>vor Herzen so dankbar bin, dass ich das alles erleben durfte, erfahren durfte von dir, dass du dein Wissen geteilt hast, deine Erfahrung.

00:10:40.600 --> 00:10:44.440
<v Martina>Das hat mein Leben so bereichert, jetzt fange ich an.

00:10:43.680 --> 00:10:45.360
<v Martina>Komm ich mal schon die Tränen.

00:10:45.360 --> 00:10:52.240
<v Martina>Das hat es so immens bereichert, aber vor allem, es hat das so erleichtert.

00:10:53.800 --> 00:10:55.560
<v Jörg>Umso schöner, dass du es weitergibst.

00:10:55.560 --> 00:10:56.680
<v Jörg>Da danke ich dir dafür.

00:10:57.240 --> 00:11:05.079
<v Martina>Aber das, also ich kann das wirklich nur jedem empfehlen, wenn man nicht mehr weiter war, sich Unterstützung zu holen.

00:11:05.640 --> 00:11:11.080
<v Martina>neue Sichtweisen auszuprobieren und da auch dran zu bleiben.

00:11:11.080 --> 00:11:17.640
<v Martina>Es hat mein Leben so viel mehr Leichtigkeit, so viel mehr Freude, so Erfüllung und diese Schaffenskraft gegeben.

00:11:17.820 --> 00:11:20.220
<v Martina>Unglaublicher Benefit, wirklich wahr.

00:11:20.220 --> 00:11:29.500
<v Jörg>Ja, mir kommt gerade das Bild einfach, wo viele Zettel am Boden liegen, wo vielleicht auf dem einen das eine steht, auf dem zweiten das andere.

00:11:29.300 --> 00:11:40.899
<v Jörg>Und die anderen Zettel herum einfach Raum geben für eben all die anderen Dinge, vielleicht, die man eben nicht gesehen hat, für all die anderen Perspektiven vielleicht.

00:11:41.480 --> 00:11:44.120
<v Jörg>Vielleicht ist das auch ein möglicher Zugang.

00:11:44.360 --> 00:11:52.520
<v Jörg>Das Schöne ist, es gibt so viele Zugänge und ich glaube, da bräuchte man mindestens ein paar Stunden, um die alle zu erläutern und hätten dann wahrscheinlich immer noch nicht.

00:11:52.820 --> 00:11:54.340
<v Jörg>alle Möglichkeiten durch.

00:11:54.340 --> 00:12:00.020
<v Jörg>Das was ich sagen will, ist einfach, es gibt für jeden was, wo man sich damit gut aufgehoben fühlt.

00:12:00.020 --> 00:12:03.540
<v Jörg>Man darf einfach nur offen sein dafür, einfach zu schauen und

00:12:04.020 --> 00:12:13.620
<v Jörg>sich vielleicht auch nicht von jemandem das eine genau überstülpen zu lassen, sondern einfach mal aus dieser Vielfalt zu schöpfen und einfach mal zu schauen, ja.

00:12:13.740 --> 00:12:16.860
<v Jörg>Für welche Situation passt das für mich gerade?

00:12:16.860 --> 00:12:23.820
<v Martina>Das finde ich jetzt wunderschön, dass du das gesagt hast und so spannt sich der Bogen wieder, abschließend zu sagen

00:12:24.520 --> 00:12:28.680
<v Martina>Das gebe ich auch oder habe ich ja gestern bei meinem Kurs weitergegeben.

00:12:28.680 --> 00:12:31.000
<v Martina>Schaut auf eure Yogamatte.

00:12:31.000 --> 00:12:33.240
<v Martina>Was tut euren Körper gut?

00:12:32.759 --> 00:12:44.600
<v Martina>Nicht jede Übung ist für jeden, sondern vielleicht hat es der eine gerade Stressig gehabt, der den taugt es heute mehr Adehnung zu machen, der andere ist vielleicht nur klegen, der möchte heute nur ein bisschen seinen Körper kräftigen.

00:12:43.900 --> 00:12:49.260
<v Martina>Und genauso ist es, wie es bei diesen körperlichen Übungen ist, die ich weitergebe.

00:12:49.260 --> 00:12:51.340
<v Martina>Schaut, was euren Körper gut tut.

00:12:51.340 --> 00:12:54.220
<v Martina>Und genau das, was du jetzt erwähnt hast, lieber Jörg.

00:12:54.240 --> 00:13:02.000
<v Martina>diese Vielfalt der Möglichkeiten, dass man da wirklich schaut, okay, welche Möglichkeit tut mir gut, dass es mir wieder gut geht?

00:13:02.000 --> 00:13:03.200
<v Martina>Was kann ich machen?

00:13:03.200 --> 00:13:05.360
<v Martina>Und horcht es da auf euch und

00:13:05.839 --> 00:13:10.480
<v Martina>Sucht euch das raus, was euch gut tut und traut euch auch, das zu tun.

00:13:10.560 --> 00:13:12.720
<v Jörg>Einfach was ausprobieren einmal.

00:13:12.720 --> 00:13:16.079
<v Jörg>Sich hinein spüren, schauen, wie geht es einem damit und

00:13:16.700 --> 00:13:19.019
<v Jörg>Es muss nicht sein, dass das jeden Tag dasselbe ist.

00:13:19.019 --> 00:13:20.940
<v Jörg>Auch das darf sich ein bisschen abwechseln.

00:13:20.940 --> 00:13:23.019
<v Jörg>Das Schöne ist ja vielleicht manchmal die Abwechslung.

00:13:23.740 --> 00:13:26.860
<v Jörg>Oder auch die anderen Menschen, mit denen man es teilt.

00:13:29.140 --> 00:13:31.940
<v Jörg>Danke, dass du heute dabei warst.

00:13:31.940 --> 00:13:34.820
<v Jörg>Wenn dich etwas bewegt hat, bleib dran.

00:13:34.820 --> 00:13:40.100
<v Jörg>Veränderung beginnt mit einem Gedanken, einem Gefühl, einem Schritt.

00:13:40.420 --> 00:13:41.620
<v Martina>Für weitere Impulse

00:13:42.060 --> 00:13:45.020
<v Martina>Wäre gern wieder rein bei Gespiegelt.

00:13:45.020 --> 00:13:50.300
<v Martina>Der Podcast mit Martina Fuxjäger und Jörg Kollegger.