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    <title>IGeL-Podcast</title>
    <description>Der IGeL-Podcast ist der informative Gesundheits-Podcast des IGeL-Monitors. Um Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) wird es gehen, der stetig wachsende IGeL-Markt steht im Mittelpunkt, die Relevanz dieses Marktes für Versicherte, aber auch seine Bedeutung im deutschen Gesundheitssystem. Wir suchen den Dialog mit gesundheitspolitischen Akteuren, holen sie an den Tisch, diskutieren über Geld, Medizin, Rechte von Patientinnen und Patienten. 

Der IGeL-Podcast, das sind Hintergrundinformationen zu Gesundheitsleistungen, Gesundheitswissenschaft, Gesundheitsökonomie - für die Ohren: Die von gesundheitspolitisch Interessierten und die von allen Menschen, die im weiten Feld des Gesundheitswesens beruflich beheimatet sind. Jetzt reinhören: Einmal im Monat mit dem Medizinjournalisten Marcus Anhäuser. 

Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: sein Stück Beat Stick ist der Jingle des IGeL-Podcasts. IGeL-Monitor und IGeL-Podcast sind Initiativen des Medizinischen Dienstes Bund.</description>
    <link>https://www.igel-monitor.de/</link>
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    <copyright>IGeL-Monitor beim Medizinischen Dienst Bund</copyright>
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Der IGeL-Podcast, das sind Hintergrundinformationen zu Gesundheitsleistungen, Gesundheitswissenschaft, Gesundheitsökonomie - für die Ohren: Die von gesundheitspolitisch Interessierten und die von allen Menschen, die im weiten Feld des Gesundheitswesens beruflich beheimatet sind. Jetzt reinhören: Einmal im Monat mit dem Medizinjournalisten Marcus Anhäuser. 

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      <title>Stärken und Schwächen: Das deutsche Gesundheitssystem im internationalen Vergleich</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Das deutsche Gesundheitssystem bietet viele Leistungen und Wahlmöglichkeiten. Doch trotz hoher Ausgaben belegt Deutschland bei wichtigen Gesundheitsindikatoren nur das Mittelfeld. In der neuen Folge des IGeL-Podcast ordnet die Gesundheitssoziologin <a href="https://www.tu.berlin/mig/ueber-uns/wissenschaftliche-mitarbeiterinnen/miriam-bluemel/">Dr. Miriam Blümel von der Technischen Universität Berlin</a> das deutsche Gesundheitssystem im internationalen Vergleich ein.</div><div><strong>&nbsp;<br></strong>„Versicherte sind es hierzulande gewohnt, sich ihren Facharzt selbst auszusuchen. Und sie müssen sich meist auch keine Gedanken darüber machen, was eine der zahllosen Therapien oder Medikamente kostet. Von daher bietet das deutsche Gesundheitssystem den Versicherten schon sehr viel im Vergleich zu vielen anderen Ländern“, sagt Blümel. Sie erläutert im IGeL-Podcast, was das deutsche System auszeichnet und einzigartig macht.&nbsp;</div><div>&nbsp;<br>Ihre anfängliche Meinung, dass Deutschland das beste Gesundheitssystem der Welt hat, geriet zunehmend ins Wanken. Denn wenn Forschende wie Blümel, sich das System genauer anschauen, gibt es auch Aspekte, die in Gesundheitssystemen anderer Länder besser laufen. Dafür blickt Blümel unter anderem auf die Reform in Dänemark oder den Niederlanden und erläutert deren Wirkungen. &nbsp;</div><div>&nbsp;<br>Zu Gast in dieser Folge: <a href="https://www.tu.berlin/mig/ueber-uns/wissenschaftliche-mitarbeiterinnen/miriam-bluemel/"><strong>Dr. Miriam Blümel, Technische Universität Berlin</strong></a></div><div>&nbsp;</div><div>&nbsp;</div><div>&nbsp;Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück „Beat Stick“ ist der Jingle des IGeL-Podcast.</div><div><br></div>]]>
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      <pubDate>Thu, 10 Sep 2026 05:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Das deutsche Gesundheitssystem bietet viele Leistungen und Wahlmöglichkeiten. Doch trotz hoher Ausgaben belegt Deutschland bei wichtigen Gesundheitsindikatoren nur das Mittelfeld. In der neuen Folge des IGeL-Podcast ordnet die Gesundheitssoziologin <a href="https://www.tu.berlin/mig/ueber-uns/wissenschaftliche-mitarbeiterinnen/miriam-bluemel/">Dr. Miriam Blümel von der Technischen Universität Berlin</a> das deutsche Gesundheitssystem im internationalen Vergleich ein.</div><div><strong>&nbsp;<br></strong>„Versicherte sind es hierzulande gewohnt, sich ihren Facharzt selbst auszusuchen. Und sie müssen sich meist auch keine Gedanken darüber machen, was eine der zahllosen Therapien oder Medikamente kostet. Von daher bietet das deutsche Gesundheitssystem den Versicherten schon sehr viel im Vergleich zu vielen anderen Ländern“, sagt Blümel. Sie erläutert im IGeL-Podcast, was das deutsche System auszeichnet und einzigartig macht.&nbsp;</div><div>&nbsp;<br>Ihre anfängliche Meinung, dass Deutschland das beste Gesundheitssystem der Welt hat, geriet zunehmend ins Wanken. Denn wenn Forschende wie Blümel, sich das System genauer anschauen, gibt es auch Aspekte, die in Gesundheitssystemen anderer Länder besser laufen. Dafür blickt Blümel unter anderem auf die Reform in Dänemark oder den Niederlanden und erläutert deren Wirkungen. &nbsp;</div><div>&nbsp;<br>Zu Gast in dieser Folge: <a href="https://www.tu.berlin/mig/ueber-uns/wissenschaftliche-mitarbeiterinnen/miriam-bluemel/"><strong>Dr. Miriam Blümel, Technische Universität Berlin</strong></a></div><div>&nbsp;</div><div>&nbsp;</div><div>&nbsp;Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück „Beat Stick“ ist der Jingle des IGeL-Podcast.</div><div><br></div>]]>
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        <![CDATA[<div>Das deutsche Gesundheitssystem bietet viele Leistungen und Wahlmöglichkeiten. Doch trotz hoher Ausgaben belegt Deutschland bei wichtigen Gesundheitsindikatoren nur das Mittelfeld. In der neuen Folge des IGeL-Podcast ordnet die Gesundheitssoziologin <a href="https://www.tu.berlin/mig/ueber-uns/wissenschaftliche-mitarbeiterinnen/miriam-bluemel/">Dr. Miriam Blümel von der Technischen Universität Berlin</a> das deutsche Gesundheitssystem im internationalen Vergleich ein.</div><div><strong>&nbsp;<br></strong>„Versicherte sind es hierzulande gewohnt, sich ihren Facharzt selbst auszusuchen. Und sie müssen sich meist auch keine Gedanken darüber machen, was eine der zahllosen Therapien oder Medikamente kostet. Von daher bietet das deutsche Gesundheitssystem den Versicherten schon sehr viel im Vergleich zu vielen anderen Ländern“, sagt Blümel. Sie erläutert im IGeL-Podcast, was das deutsche System auszeichnet und einzigartig macht.&nbsp;</div><div>&nbsp;<br>Ihre anfängliche Meinung, dass Deutschland das beste Gesundheitssystem der Welt hat, geriet zunehmend ins Wanken. Denn wenn Forschende wie Blümel, sich das System genauer anschauen, gibt es auch Aspekte, die in Gesundheitssystemen anderer Länder besser laufen. Dafür blickt Blümel unter anderem auf die Reform in Dänemark oder den Niederlanden und erläutert deren Wirkungen. &nbsp;</div><div>&nbsp;<br>Zu Gast in dieser Folge: <a href="https://www.tu.berlin/mig/ueber-uns/wissenschaftliche-mitarbeiterinnen/miriam-bluemel/"><strong>Dr. Miriam Blümel, Technische Universität Berlin</strong></a></div><div>&nbsp;</div><div>&nbsp;</div><div>&nbsp;Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück „Beat Stick“ ist der Jingle des IGeL-Podcast.</div><div><br></div>]]>
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      <itunes:keywords>Gesundheitssysteme, Bismarck, Krankenversicherung, Zuzahlung, vermeidbare Todesfälle, Gesundheitssoziologie, gesetzliche Krankenkassen, private Krankenversicherung</itunes:keywords>
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      <title>Kritisch betrachtet: Selbstzahlerleistungen in der Schwangerschaft</title>
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        <![CDATA[<div>Die Schwangerschaft ist eine Zeit von Hoffen und Bangen. Um Gefahren für die Gesundheit von Mutter und Kind abzuwenden und Gesundheitsstörungen rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln, bezahlen die gesetzlichen Krankenkassen viele Leistungen. Darüber hinaus gibt es ein großes Angebot an selbst zu zahlenden IGeL-Leistungen. Doch wie sinnvoll sind diese Angebote? Im Gespräch mit Dr. Antje Enekwe hinterfragt die neue Folge des IGeL-Podcast Selbstzahlerleistungen in der Schwangerschaft. <br><br>Dr. Antje Enewke ist Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe beim Medizinischen Dienst Bund. Als solche berät sie unter anderem den GKV-Spitzenverband vor allem beim Thema außerklinische Geburtshilfe. Enekwe erläutert, wie umfangreich die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen während Schwangerschaft, Geburt und nach der Geburt sind und auch, wo diese Leistungen geregelt sind. <br><br>Die Ärztin erklärt auch, welche individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) in der Schwangerschaft besonders häufig angeboten werden. Dazu zählen vor allem Früherkennungsuntersuchungen wie das Ersttrimester-Screening und die Nackenfaltenmessung oder Tests auf Toxoplasmose und das Zytomegalievirus. Viele Untersuchungen versprechen Sicherheit, bergen aber Risiken wie Überdiagnostik, Scheinsicherheit oder ein unklares Verhältnis von Nutzen zu Schaden, wie Enekwe am Beispiel des ß-Streptokokken-Tests verdeutlicht. <br><br>In den vergangenen Jahren sind einige wenige IGeL-Leistungen zu Kassenleistungen geworden, weil es ausreichende Belege dafür gab, dass ihr Nutzen größer ist als ihr Schaden. Beispiele sind der Pränataltest auf den fetalen Rhesusfaktor oder der Pränataltest auf die Trisomien 13, 18 und 21. Die Einführung des letzteren als Kassenleistung wirft allerdings ethische Fragen auf, weiß Enekwe und berichtet auch darüber im IGeL-Podcast. <br><br><strong>Zu Gast in dieser Folge:</strong> Dr. Antje Enekwe, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Medizinischer Dienst Bund <br><br><strong>Links zu IGeL-Bewertungen:</strong> <br>• <a href="https://igel-monitor.de/igel-a-z/igel/show/akupunktur-in-der-schwangerschaft.html">Akupunktur in der Schwangerschaft</a> (wird in Kürze aktualisiert) <br>• <a href="https://igel-monitor.de/igel-a-z/igel/show/toxoplasmose-test-bei-schwangeren.html">Toxoplasmose-Test bei Schwangeren</a> (2021)<br>• <a href="https://igel-monitor.de/igel-a-z/igel/show/streptokokken-test-in-der-schwangerschaft.html">Streptokokken-Test in der Schwangerschaft</a> (2017) <br>• <a href="https://igel-monitor.de/igel-a-z/igel/show/ultraschall-in-der-schwangerschaft-ergaenzende-untersuchungen.html">Ultraschall in der Schwangerschaft</a> (ergänzende Untersuchungen) (ohne Bewertung, da seit 2021 verboten)&nbsp; <br><br><br>Weitere Informationen zu <a href="https://www.g-ba.de/themen/methodenbewertung/schwangerschaft-mutterschaft/">Schwangerschaft und Mutterschaft (G-BA)</a>&nbsp;<br><br>Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück „Beat Stick“ ist der Jingle des IGeL-Podcast.&nbsp;</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 30 Jul 2026 05:30:00 +0200</pubDate>
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Die Schwangerschaft ist eine Zeit von Hoffen und Bangen. Um Gefahren für die Gesundheit von Mutter und Kind abzuwenden und Gesundheitsstörungen rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln, bezahlen die gesetzlichen Krankenkassen viele Leistungen. Darüber hinaus gibt es ein großes Angebot an selbst zu zahlenden IGeL-Leistungen. Doch wie sinnvoll sind diese Angebote? Im Gespräch mit Dr. Antje Enekwe hinterfragt die neue Folge des IGeL-Podcast Selbstzahlerleistungen in der Schwangerschaft.

Dr. Antje Enewke ist Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe beim Medizinischen Dienst Bund. Als solche berät sie unter anderem den GKV-Spitzenverband vor allem beim Thema außerklinische Geburtshilfe. Enekwe erläutert, wie umfangreich die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen während Schwangerschaft, Geburt und nach der Geburt sind und auch, wo diese Leistungen geregelt sind. 

Die Ärztin erklärt auch, welche individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) in der Schwangerschaft besonders häufig angeboten werden. Dazu zählen vor allem Früherkennungsuntersuchungen wie das Ersttrimester-Screening und die Nackenfaltenmessung oder Tests auf Toxoplasmose und das Zytomegalievirus. Viele Untersuchungen versprechen Sicherheit, bergen aber Risiken wie Überdiagnostik, Scheinsicherheit oder ein unklares Verhältnis von Nutzen zu Schaden, wie Enekwe am Beispiel des ß-Streptokokken-Tests verdeutlicht. 

In den vergangenen Jahren sind einige wenige IGeL-Leistungen zu Kassenleistungen geworden, weil es ausreichende Belege dafür gab, dass ihr Nutzen größer ist als ihr Schaden. Beispiele sind der Pränataltest auf den fetalen Rhesusfaktor oder der Pränataltest auf die Trisomien 13, 18 und 21. Die Einführung des letzteren als Kassenleistung wirft allerdings ethische Fragen auf, weiß Enekwe und berichtet auch darüber im IGeL-Podcast.

Zu Gast in dieser Folge:
Dr. Antje Enekwe, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Medizinischer Dienst Bund

Links zu IGeL-Bewertungen: 

•	Akupunktur in der Schwangerschaft (wird in Kürze aktualisiert)
https://igel-monitor.de/igel-a-z/igel/show/akupunktur-in-der-schwangerschaft.html
•	Toxoplasmose-Test bei Schwangeren (2021)
https://igel-monitor.de/igel-a-z/igel/show/toxoplasmose-test-bei-schwangeren.html
•	Streptokokken-Test in der Schwangerschaft (2017)
https://igel-monitor.de/igel-a-z/igel/show/streptokokken-test-in-der-schwangerschaft.html
•	Ultraschall in der Schwangerschaft (ergänzende Untersuchungen) (ohne Bewertung, da seit 2021 verboten)
https://igel-monitor.de/igel-a-z/igel/show/ultraschall-in-der-schwangerschaft-ergaenzende-untersuchungen.html

Weitere Informationen zu Schwangerschaft und Mutterschaft (G-BA):
https://www.g-ba.de/themen/methodenbewertung/schwangerschaft-mutterschaft/ 

Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück „Beat Stick“ ist der Jingle des IGeL-Podcast.

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      <title>Unspezifische Kreuzschmerzen: Wie gut hilft Osteopathie?</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Der IGeL-Monitor hat vor wenigen Tagen seine aktuelle Bewertung der Osteopathie bei unspezifischen Rückenschmerzen veröffentlicht. In der heutigen Folge des IGeL-Podcast erläutert Marion Danner, eine der Autorinnen, warum der Nutzen und Schaden dieser Selbstzahlerleistung vom IGeL-Monitor erneut mit „unklar“ bewertet wurde.<br><br>Die Physiotherapeutin und Heilpraktikerin Kerstin Kempen aus Köln erklärt, was genau man unter Osteopathie versteht und was das alternative Verfahren von Physiotherapie unterscheidet. Sie berichtet zudem, wie sie persönlich die osteopathische Behandlung einsetzt. Rückenschmerzen zählen zu den am weitesten verbreiteten Beschwerden und sind einer der häufigsten Gründe für Arbeitsunfähigkeit. <br><br>Viele therapeutische Maßnahmen – darunter auch die Physiotherapie – werden von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Die Osteopathie hingegen ist eine selbst zu zahlende Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL). Viele gesetzliche Krankenkassen bezuschussen die Leistung jedoch freiwillig. Viele Patientinnen und Patienten setzen auf osteopathische Behandlungen als Selbstzahlerleistung. Wer das für sich in Betracht zieht, sollte sich über den zu erwartenden Nutzen und Schaden informieren. <br><br><strong>Zu Gast in dieser Folge:</strong> <br>Dr. Marion Danner, Diplom-Volkswirtin und Gesundheitsökonomin <br>Kerstin Kempen, Physiotherapeutin und Heilpraktikerin <br><br><strong>Links:</strong></div><ul><li><a href="https://igel-monitor.de/presse/pressemitteilungen/2026-06-18-igel-monitor-bewertet-osteopathie-bei-unspezifischen-kreuzschmerzen-mit-unklar.html">Pressemitteilung zur Bewertung</a> &nbsp;</li><li>Bewertung: <a href="https://igel-monitor.de/igel-a-z/igel/show/osteopathie-bei-unspezifischen-kreuzschmerzen.html">Osteopathie bei unspezifischen Kreuzschmerzen</a>&nbsp;</li></ul><div><br>Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück „Beat Stick“ ist der Jingle des IGeL-Podcast.&nbsp;</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 25 Jun 2026 05:30:00 +0200</pubDate>
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Der IGeL-Monitor hat vor wenigen Tagen seine aktuelle Bewertung der Osteopathie bei unspezifischen Rückenschmerzen veröffentlicht. In der heutigen Folge des IGeL-Podcast erläutert Marion Danner, eine der Autorinnen, warum der Nutzen und Schaden dieser Selbstzahlerleistung vom IGeL-Monitor erneut mit „unklar“ bewertet wurde. 

Die Physiotherapeutin und Heilpraktikerin Kerstin Kempen aus Köln erklärt, was genau man unter Osteopathie versteht und was das alternative Verfahren von Physiotherapie unterscheidet. Sie berichtet zudem, wie sie persönlich die osteopathische Behandlung einsetzt.

Rückenschmerzen zählen zu den am weitesten verbreiteten Beschwerden und sind einer der häufigsten Gründe für Arbeitsunfähigkeit. Viele therapeutische Maßnahmen – darunter auch die Physiotherapie – werden von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Die Osteopathie hingegen ist eine selbst zu zahlende Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL). Viele gesetzliche Krankenkassen bezuschussen die Leistung jedoch freiwillig.

Viele Patientinnen und Patienten setzen auf osteopathische Behandlungen als Selbstzahlerleistung. Wer das für sich in Betracht zieht, sollte sich über den zu erwartenden Nutzen und Schaden informieren.

Zu Gast in dieser Folge:

Dr. Marion Danner, Diplom-Volkswirtin und Gesundheitsökonomin 
Kerstin Kempen, Physiotherapeutin und Heilpraktikerin

Pressemitteilung zur Bewertung: https://igel-monitor.de/presse/pressemitteilungen/2026-06-18-igel-monitor-bewertet-osteopathie-bei-unspezifischen-kreuzschmerzen-mit-unklar.html
Bewertung: Osteopathie bei unspezifischen Kreuzschmerzen
https://igel-monitor.de/igel-a-z/igel/show/osteopathie-bei-unspezifischen-kreuzschmerzen.html
Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück „Beat Stick“ ist der Jingle des IGeL-Podcast.

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        <![CDATA[<div>Der IGeL-Monitor hat vor wenigen Tagen seine aktuelle Bewertung der Osteopathie bei unspezifischen Rückenschmerzen veröffentlicht. In der heutigen Folge des IGeL-Podcast erläutert Marion Danner, eine der Autorinnen, warum der Nutzen und Schaden dieser Selbstzahlerleistung vom IGeL-Monitor erneut mit „unklar“ bewertet wurde.<br><br>Die Physiotherapeutin und Heilpraktikerin Kerstin Kempen aus Köln erklärt, was genau man unter Osteopathie versteht und was das alternative Verfahren von Physiotherapie unterscheidet. Sie berichtet zudem, wie sie persönlich die osteopathische Behandlung einsetzt. Rückenschmerzen zählen zu den am weitesten verbreiteten Beschwerden und sind einer der häufigsten Gründe für Arbeitsunfähigkeit. <br><br>Viele therapeutische Maßnahmen – darunter auch die Physiotherapie – werden von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Die Osteopathie hingegen ist eine selbst zu zahlende Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL). Viele gesetzliche Krankenkassen bezuschussen die Leistung jedoch freiwillig. Viele Patientinnen und Patienten setzen auf osteopathische Behandlungen als Selbstzahlerleistung. Wer das für sich in Betracht zieht, sollte sich über den zu erwartenden Nutzen und Schaden informieren. <br><br><strong>Zu Gast in dieser Folge:</strong> <br>Dr. Marion Danner, Diplom-Volkswirtin und Gesundheitsökonomin <br>Kerstin Kempen, Physiotherapeutin und Heilpraktikerin <br><br><strong>Links:</strong></div><ul><li><a href="https://igel-monitor.de/presse/pressemitteilungen/2026-06-18-igel-monitor-bewertet-osteopathie-bei-unspezifischen-kreuzschmerzen-mit-unklar.html">Pressemitteilung zur Bewertung</a> &nbsp;</li><li>Bewertung: <a href="https://igel-monitor.de/igel-a-z/igel/show/osteopathie-bei-unspezifischen-kreuzschmerzen.html">Osteopathie bei unspezifischen Kreuzschmerzen</a>&nbsp;</li></ul><div><br>Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück „Beat Stick“ ist der Jingle des IGeL-Podcast.&nbsp;</div>]]>
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      <itunes:keywords>osteopathie,alternativmedizin,rueckenschmerzen,kreuzschmerzen,igel,selbstzahlerleistung,physiotherapie</itunes:keywords>
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      <title>Gesundheitsreform: Wie die FinanzKommission Gesundheit die GKV-Beiträge stabilisieren will</title>
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        <![CDATA[<div>Das System der gesetzlichen Krankenversicherung steht unter enormem finanziellem Druck. Wege aus der Krise soll die ‚FinanzKommission Gesundheit‘ weisen. Im März präsentierte sie einen ersten Bericht mit 66 Vorschlägen zur kurzfristigen Stabilisierung der Finanzen der gesetzlichen Krankenversicherung ab 2027. In der neuen Folge des IGeL-Podcast erklärt der Vorsitzende der Kommission, Prof. Dr. Wolfgang Greiner, wie die Kommission vorging und was ihr wichtig war. <br><br>Greiner ist Professor für Gesundheitsökonomie und Gesundheitsmanagement an der Universität Bielefeld. Er ist seit 2010 Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen. Im IGeL-Podcast berichtet er, wie die Kommission es schaffte, aus rund 1.700 Vorschlägen der verschiedenen Stakeholder im Gesundheitssystem die 66 Vorschläge zu destillieren, die dem Bundesgesundheitsministerium als Grundlage für einen Gesetzesentwurf dienten. <br><br>Greiner erläutert, wie frei die Kommission bei der Erarbeitung der Vorschläge war, wie einig sich die Kommissionsmitglieder bei den Maßnahmen waren, welche Maßnahme aus finanzieller Sicht einen ganz besonders großen Effekt hätte und was den Finanzökonom bei der Vorstellung des Gesetzentwurfs überrascht hat. <br><br>Die Kommission besteht aus zehn Expertinnen und Experten aus den Bereichen Ökonomie, Medizin, Sozialrecht, Ethik und Prävention. Sie nahmen im September 2025 die Arbeit auf. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hatte sie berufen und damit beauftragt, wissenschaftlich fundierte Maßnahmen vorzuschlagen, mit denen das GKV-System stabilisiert und weitere Belastungen vermieden werden können. In einem zweiten Schritt erarbeitet die Kommission bis Ende des Jahres Vorschläge für strukturelle Verbesserungen, mit denen das GKV-System mittel- bis langfristig gefestigt werden kann. <br><br><strong>Zu Gast in dieser Folge: </strong><br>Prof. Dr. Wolfgang Greiner, Vorsitzender FinanzKommission Gesundheit, Professor für Gesundheitsökonomie und Gesundheitsmanagement, Universität Bielefeld <br><br><strong>Links:</strong><br><a href="https://www.bundesgesundheitsministerium.de/finanzkommission-gesundheit">Webseite der FinanzKommission Gesundheit</a> auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums.<br><br>Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück „Beat Stick“ ist der Jingle des IGeL-Podcast.&nbsp;</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 28 May 2026 05:00:00 +0200</pubDate>
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Das System der gesetzlichen Krankenversicherung steht unter enormem finanziellem Druck. Wege aus der Krise soll die ‚FinanzKommission Gesundheit‘ weisen. Im März präsentierte sie einen ersten Bericht mit 66 Vorschlägen zur kurzfristigen Stabilisierung der Finanzen der gesetzlichen Krankenversicherung ab 2027. In der neuen Folge des IGeL-Podcast erklärt der Vorsitzende der Kommission, Prof. Dr. Wolfgang Greiner, wie die Kommission vorging und was ihr wichtig war.

Greiner ist Professor für Gesundheitsökonomie und Gesundheitsmanagement an der Universität Bielefeld. Er ist seit 2010 Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen.

Im IGeL-Podcast berichtet er, wie die Kommission es schaffte, aus rund 1.700 Vorschlägen der verschiedenen Stakeholder im Gesundheitssystem die 66 Vorschläge zu destillieren, die dem Bundesgesundheitsministerium als Grundlage für einen Gesetzesentwurf dienten. Greiner erläutert, wie frei die Kommission bei der Erarbeitung der Vorschläge war, wie einig sich die Kommissionsmitglieder bei den Maßnahmen waren, welche Maßnahme aus finanzieller Sicht einen ganz besonders großen Effekt hätte und was den Finanzökonom bei der Vorstellung des Gesetzentwurfs überrascht hat.

Die Kommission besteht aus zehn Expertinnen und Experten aus den Bereichen Ökonomie, Medizin, Sozialrecht, Ethik und Prävention. Sie nahmen im September 2025 die Arbeit auf. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hatte sie berufen und damit beauftragt, wissenschaftlich fundierte Maßnahmen vorzuschlagen, mit denen das GKV-System stabilisiert und weitere Belastungen vermieden werden können. In einem zweiten Schritt erarbeitet die Kommission bis Ende des Jahres Vorschläge für strukturelle Verbesserungen, mit denen das GKV-System mittel- bis langfristig gefestigt werden kann.

Zu Gast in dieser Folge:

Prof. Dr. Wolfgang Greiner, Vorsitzender FinanzKommission Gesundheit, Professor für Gesundheitsökonomie und Gesundheitsmanagement, Universität Bielefeld

Link zu dieser Folge:

Webseite der FinanzKommission Gesundheit auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/finanzkommission-gesundheit

Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück „Beat Stick“ ist der Jingle des IGeL-Podcast.

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        <![CDATA[<div>Das System der gesetzlichen Krankenversicherung steht unter enormem finanziellem Druck. Wege aus der Krise soll die ‚FinanzKommission Gesundheit‘ weisen. Im März präsentierte sie einen ersten Bericht mit 66 Vorschlägen zur kurzfristigen Stabilisierung der Finanzen der gesetzlichen Krankenversicherung ab 2027. In der neuen Folge des IGeL-Podcast erklärt der Vorsitzende der Kommission, Prof. Dr. Wolfgang Greiner, wie die Kommission vorging und was ihr wichtig war. <br><br>Greiner ist Professor für Gesundheitsökonomie und Gesundheitsmanagement an der Universität Bielefeld. Er ist seit 2010 Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen. Im IGeL-Podcast berichtet er, wie die Kommission es schaffte, aus rund 1.700 Vorschlägen der verschiedenen Stakeholder im Gesundheitssystem die 66 Vorschläge zu destillieren, die dem Bundesgesundheitsministerium als Grundlage für einen Gesetzesentwurf dienten. <br><br>Greiner erläutert, wie frei die Kommission bei der Erarbeitung der Vorschläge war, wie einig sich die Kommissionsmitglieder bei den Maßnahmen waren, welche Maßnahme aus finanzieller Sicht einen ganz besonders großen Effekt hätte und was den Finanzökonom bei der Vorstellung des Gesetzentwurfs überrascht hat. <br><br>Die Kommission besteht aus zehn Expertinnen und Experten aus den Bereichen Ökonomie, Medizin, Sozialrecht, Ethik und Prävention. Sie nahmen im September 2025 die Arbeit auf. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hatte sie berufen und damit beauftragt, wissenschaftlich fundierte Maßnahmen vorzuschlagen, mit denen das GKV-System stabilisiert und weitere Belastungen vermieden werden können. In einem zweiten Schritt erarbeitet die Kommission bis Ende des Jahres Vorschläge für strukturelle Verbesserungen, mit denen das GKV-System mittel- bis langfristig gefestigt werden kann. <br><br><strong>Zu Gast in dieser Folge: </strong><br>Prof. Dr. Wolfgang Greiner, Vorsitzender FinanzKommission Gesundheit, Professor für Gesundheitsökonomie und Gesundheitsmanagement, Universität Bielefeld <br><br><strong>Links:</strong><br><a href="https://www.bundesgesundheitsministerium.de/finanzkommission-gesundheit">Webseite der FinanzKommission Gesundheit</a> auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums.<br><br>Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück „Beat Stick“ ist der Jingle des IGeL-Podcast.&nbsp;</div>]]>
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      <title>Das Robert Koch-Institut: Wächter der öffentlichen Gesundheit</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Viele Menschen kennen das Robert Koch-Institut (RKI) noch aus der Corona-Pandemie. Doch welche vielfältigen Aufgaben das RKI erfüllt, wissen nur wenige. In der neuen Folge des IGeL-Podcast beleuchtet der IGeL-Monitor gemeinsam mit RKI-Präsident Lars Schaade eine der zentralen Institutionen im deutschen Gesundheitswesen. <br><br>Schaade stellt Bereiche vor, in denen das RKI für die öffentliche Gesundheit tätig ist, und erläutert, wie es sich von anderen Institutionen etwa dem noch neuen Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) unterscheidet. Der gelernte Mediziner erklärt, warum das RKI seit 2019 verstärkt im Ausland wirkt und wie das Institut mit seinen rund 1.500 Mitarbeitenden den Folgen der heraufziehenden Klimakatstrophe begegnet. <br><br>Zudem wirft Schaade einen Blick zurück auf die Corona-Pandemie: Wie arbeitet das RKI diese enorme Herausforderung für die öffentliche Gesundheit auf, um für das nächste Mal besser gewappnet zu sein, und warum kann das RKI künftig schneller reagieren als noch während der Pandemie? <br><br>Schaade leitet das Robert Koch-Institut seit Oktober 2023. Er ist Facharzt für Medizinische Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie, für das Fach Medizinische Mikrobiologie und Virologie habilitiert und Honorarprofessor an der Charité. <br><br><strong>Zu Gast in dieser Folge:</strong> <br>Prof. Dr. Lars Schaade, Präsident, Robert Koch-Institut <br><br><strong>Links:</strong></div><ul><li><a href="https://www.rki.de/ Gesundheitsberichterstattung des RKI: https://www.rki.de/DE/Themen/Gesundheit-und-Gesellschaft/Gesundheitsberichterstattung/gesundheitsberichterstattung-node.html">Webseite Robert Koch-Institut</a></li></ul><div>&nbsp;<br>Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück „Beat Stick“ ist der Jingle des IGeL-Podcast.&nbsp;</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 05 May 2026 05:30:00 +0200</pubDate>
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Viele Menschen kennen das Robert Koch-Institut (RKI) noch aus der Corona-Pandemie. Doch welche vielfältigen Aufgaben das RKI erfüllt, wissen nur wenige. In der neuen Folge des IGeL-Podcast beleuchtet der IGeL-Monitor gemeinsam mit RKI-Präsident Lars Schaade eine der zentralen Institutionen im deutschen Gesundheitswesen. 

Schaade stellt Bereiche vor, in denen das RKI für die öffentliche Gesundheit tätig ist, und erläutert, wie es sich von anderen Institutionen etwa dem noch neuen Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) unterscheidet. Der gelernte Mediziner erklärt, warum das RKI seit 2019 verstärkt im Ausland wirkt und wie das Institut mit seinen rund 1.500 Mitarbeitenden den Folgen der heraufziehenden Klimakatstrophe begegnet.

Zudem wirft Schaade einen Blick zurück auf die Corona-Pandemie: Wie arbeitet das RKI diese enorme Herausforderung für die öffentliche Gesundheit auf, um für das nächste Mal besser gewappnet zu sein, und warum kann das RKI künftig schneller reagieren als noch während der Pandemie? 

Schaade leitet das Robert Koch-Institut seit Oktober 2023. Er ist Facharzt für Medizinische Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie, für das Fach Medizinische Mikrobiologie und Virologie habilitiert und Honorarprofessor an der Charité.

Zu Gast in dieser Folge:

Prof. Dr. Lars Schaade, Präsident, Robert Koch-Institut

Webseite Robert Koch-Institut:
https://www.rki.de/

Gesundheitsberichterstattung des RKI:
https://www.rki.de/DE/Themen/Gesundheit-und-Gesellschaft/Gesundheitsberichterstattung/gesundheitsberichterstattung-node.html

Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück „Beat Stick“ ist der Jingle des IGeL-Podcast.

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        <![CDATA[<div>Viele Menschen kennen das Robert Koch-Institut (RKI) noch aus der Corona-Pandemie. Doch welche vielfältigen Aufgaben das RKI erfüllt, wissen nur wenige. In der neuen Folge des IGeL-Podcast beleuchtet der IGeL-Monitor gemeinsam mit RKI-Präsident Lars Schaade eine der zentralen Institutionen im deutschen Gesundheitswesen. <br><br>Schaade stellt Bereiche vor, in denen das RKI für die öffentliche Gesundheit tätig ist, und erläutert, wie es sich von anderen Institutionen etwa dem noch neuen Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) unterscheidet. Der gelernte Mediziner erklärt, warum das RKI seit 2019 verstärkt im Ausland wirkt und wie das Institut mit seinen rund 1.500 Mitarbeitenden den Folgen der heraufziehenden Klimakatstrophe begegnet. <br><br>Zudem wirft Schaade einen Blick zurück auf die Corona-Pandemie: Wie arbeitet das RKI diese enorme Herausforderung für die öffentliche Gesundheit auf, um für das nächste Mal besser gewappnet zu sein, und warum kann das RKI künftig schneller reagieren als noch während der Pandemie? <br><br>Schaade leitet das Robert Koch-Institut seit Oktober 2023. Er ist Facharzt für Medizinische Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie, für das Fach Medizinische Mikrobiologie und Virologie habilitiert und Honorarprofessor an der Charité. <br><br><strong>Zu Gast in dieser Folge:</strong> <br>Prof. Dr. Lars Schaade, Präsident, Robert Koch-Institut <br><br><strong>Links:</strong></div><ul><li><a href="https://www.rki.de/ Gesundheitsberichterstattung des RKI: https://www.rki.de/DE/Themen/Gesundheit-und-Gesellschaft/Gesundheitsberichterstattung/gesundheitsberichterstattung-node.html">Webseite Robert Koch-Institut</a></li></ul><div>&nbsp;<br>Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück „Beat Stick“ ist der Jingle des IGeL-Podcast.&nbsp;</div>]]>
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      <title>Gesundheitsmagazine: Es geht auch kritisch, evidenzbasiert und ganz ohne Werbung</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Wer sich über Gesundheitsthemen informieren will, kann aus einer Flut von Zeitschriften, Webseiten und Social Media-Kanälen wählen. Doch bei vielen Angeboten ist die Grenze zwischen Werbung und Information kaum zu erkennen. In der neuen Folge des IGeL-Podcast stellt der IGeL-Monitor zwei Magazine vor, die seit vielen Jahren zeigen, wie man werbefrei, unabhängig und evidenzbasiert über Arzneimittel informieren kann: das arznei-telegramm® und Gute Pillen – Schlechte Pillen. <br><br>Beide Magazine verzichten völlig auf Werbung und finanzieren sich fast ausschließlich durch Abonnementbeiträge. Das arznei-telegramm® informiert seit über fünfzig Jahren unabhängig und kritisch vor allem die Ärzteschaft und Apotheken. Für Verbraucherinnen und Verbraucher wirft Gute Pillen – Schlechte Pillen seit 2005 den kritischen Blick auf Nahrungsergänzungsmittel, fragwürdige Gesundheitsprodukte und irreführende Werbung. <br><br>Wolfgang Becker-Brüser, Herausgeber und geschäftsführender Gesellschafter des arznei-telegramm®, erklärt, wie das Heft 1970 entstand, warum das Magazin schon immer auf Werbung verzichtet und wieso die Macher neue Arzneimittel naturgemäß mit einer gewissen Skepsis betrachten und meist nicht empfehlen. <br><br>Jörg Schaaber, Chefredakteur von Gute Pillen – Schlechte Pillen, erläutert, was beide Magazine verbindet, was im Bereich von Nahrungsergänzungsmitteln schiefläuft und welches Thema für das Magazin zuletzt immer wichtiger wurde. <br><br><strong>Zu Gast in dieser Folge:</strong> <br>Wolfgang Becker-Brüser, Herausgeber und geschäftsführender Gesellschafter, arznei-telegramm <br>Jörg Schaaber, Chefredakteur, Gute Pillen – Schlechte Pillen <br><br><strong>Links:</strong></div><ul><li>Webseite <a href="https://www.arznei-telegramm.com">arznei-telegramm</a> &nbsp;</li><li>Webseite <a href="https://gutepillen-schlechtepillen.de">Gute Pillen – schlechte Pillen</a> &nbsp;</li></ul><div><br>Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück „Beat Stick“ ist der Jingle des IGeL-Podcast.&nbsp;</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 26 Mar 2026 06:55:00 +0100</pubDate>
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Wer sich über Gesundheitsthemen informieren will, kann aus einer Flut von Zeitschriften, Webseiten und Social Media-Kanälen wählen. Doch bei vielen Angeboten ist die Grenze zwischen Werbung und Information kaum zu erkennen. In der neuen Folge des IGeL-Podcast stellt der IGeL-Monitor zwei Magazine vor, die seit vielen Jahren zeigen, wie man werbefrei, unabhängig und evidenzbasiert über Arzneimittel informieren kann: das arznei-telegramm® und Gute Pillen – Schlechte Pillen.

Beide Magazine verzichten völlig auf Werbung und finanzieren sich fast ausschließlich durch Abonnementbeiträge. Das arznei-telegramm® informiert seit über fünfzig Jahren unabhängig und kritisch vor allem die Ärzteschaft und Apotheken. Für Verbraucherinnen und Verbraucher wirft Gute Pillen – Schlechte Pillen seit 2005 den kritischen Blick auf Nahrungsergänzungsmittel, fragwürdige Gesundheitsprodukte und irreführende Werbung. 

Wolfgang Becker-Brüser, Herausgeber und geschäftsführender Gesellschafter des arznei-telegramm®, erklärt, wie das Heft 1970 entstand, warum das Magazin schon immer auf Werbung verzichtet und wieso die Macher neue Arzneimittel naturgemäß mit einer gewissen Skepsis betrachten und meist nicht empfehlen.

Jörg Schaaber, Chefredakteur von Gute Pillen – Schlechte Pillen, erläutert, was beide Magazine verbindet, was im Bereich von Nahrungsergänzungsmitteln schiefläuft und welches Thema für das Magazin zuletzt immer wichtiger wurde.

Zu Gast in dieser Folge: 

Wolfgang Becker-Brüser, Herausgeber und geschäftsführender Gesellschafter, arznei-telegramm

Jörg Schaaber, Chefredakteur, Gute Pillen – Schlechte Pillen

Webseite arznei-telegramm
https://www.arznei-telegramm.com

Webseite Gute Pillen – schlechte Pillen
https://gutepillen-schlechtepillen.de


Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück „Beat Stick“ ist der Jingle des IGeL-Podcast.

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        <![CDATA[<div>Wer sich über Gesundheitsthemen informieren will, kann aus einer Flut von Zeitschriften, Webseiten und Social Media-Kanälen wählen. Doch bei vielen Angeboten ist die Grenze zwischen Werbung und Information kaum zu erkennen. In der neuen Folge des IGeL-Podcast stellt der IGeL-Monitor zwei Magazine vor, die seit vielen Jahren zeigen, wie man werbefrei, unabhängig und evidenzbasiert über Arzneimittel informieren kann: das arznei-telegramm® und Gute Pillen – Schlechte Pillen. <br><br>Beide Magazine verzichten völlig auf Werbung und finanzieren sich fast ausschließlich durch Abonnementbeiträge. Das arznei-telegramm® informiert seit über fünfzig Jahren unabhängig und kritisch vor allem die Ärzteschaft und Apotheken. Für Verbraucherinnen und Verbraucher wirft Gute Pillen – Schlechte Pillen seit 2005 den kritischen Blick auf Nahrungsergänzungsmittel, fragwürdige Gesundheitsprodukte und irreführende Werbung. <br><br>Wolfgang Becker-Brüser, Herausgeber und geschäftsführender Gesellschafter des arznei-telegramm®, erklärt, wie das Heft 1970 entstand, warum das Magazin schon immer auf Werbung verzichtet und wieso die Macher neue Arzneimittel naturgemäß mit einer gewissen Skepsis betrachten und meist nicht empfehlen. <br><br>Jörg Schaaber, Chefredakteur von Gute Pillen – Schlechte Pillen, erläutert, was beide Magazine verbindet, was im Bereich von Nahrungsergänzungsmitteln schiefläuft und welches Thema für das Magazin zuletzt immer wichtiger wurde. <br><br><strong>Zu Gast in dieser Folge:</strong> <br>Wolfgang Becker-Brüser, Herausgeber und geschäftsführender Gesellschafter, arznei-telegramm <br>Jörg Schaaber, Chefredakteur, Gute Pillen – Schlechte Pillen <br><br><strong>Links:</strong></div><ul><li>Webseite <a href="https://www.arznei-telegramm.com">arznei-telegramm</a> &nbsp;</li><li>Webseite <a href="https://gutepillen-schlechtepillen.de">Gute Pillen – schlechte Pillen</a> &nbsp;</li></ul><div><br>Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück „Beat Stick“ ist der Jingle des IGeL-Podcast.&nbsp;</div>]]>
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      <title>Cochrane: Von der Graswurzel-Bewegung zum 'Goldstandard'</title>
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        <![CDATA[<div>Das unabhängige Cochrane-Netzwerk zählt weltweit zu den vertrauenswürdigsten Organisationen in der Medizin. In der neuen Folge des IGeL-Podcast des IGeL-Monitors geht es darum, wie das Netzwerk entstanden ist, wie es die Evidenz von medizinischen Interventionen und diagnostischen Tests überprüft – und wie aufwändig diese Arbeit ist. <br><br>Orientierung zu geben im medizinischen Informationsdschungel, sei ihre Hauptaufgabe, heißt es auf der Webseite von Cochrane Deutschland, einem der größten Ableger des internationalen Cochrane-Netzwerkes. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der über die Welt verteilten Arbeitsgruppen fassen den aktuellen Wissensstand der Forschung zu Fragestellungen aus Medizin und Gesundheit zusammen und bewerten die Belastbarkeit der zugrundeliegenden Studienergebnisse. Die strengen Kriterien von Cochrane sind weltweit als Goldstandard anerkannt. Entsprechend hoch ist der Aufwand, bis eine der bekannten systematischen Übersichtsarbeiten („Cochrane Reviews“) erstellt und veröffentlicht ist. <br><br>Jörg Meerpohl, wissenschaftlicher Vorstand von Cochrane Deutschland, schildert im IGeL-Podcast die mehr als dreißigjährige Entwicklung von Cochrane – von der Gründung in Oxford durch eine kleine Gruppe von Enthusiasten für evidenzbasierte Medizin bis zu einer weltweit respektierten globalen Gesundheitsorganisation. Und er erläutert, wie das Netzwerk künftig eine zentrale Schwäche im Entstehungsprozess der Übersichtsarbeiten beseitigen will. <br><br>Die Gesundheitswissenschaftlerin Sandra Messer berichtet, wie sie ihr erstes Cochrane Review erstellt hat, wo die besonderen Herausforderungen liegen und warum sie auch uneindeutige Ergebnisse hilfreich findet. <br><br><strong>Zu Gast in dieser Folge: </strong><br>Prof. Dr. Jörg Meerpohl, Wissenschaftlicher Vorstand Cochrane Deutschland, Freiburg <br>Sarah Messer, M.Sc., Institut für Öffentliches Gesundheitswesen, Universität Köln Links <br><br><strong>Links:</strong></div><ul><li><a href="https://www.cochrane.org">Cochrane International</a> &nbsp;</li><li><a href="https://www.cochrane.de">Cochrane Deutschland</a> &nbsp;</li><li>Messer et al. (2025) <a href="https://www.cochranelibrary.com/cdsr/doi/10.1002/14651858.CD015520/full">Yoga for fatigue in people with cancer</a>&nbsp;</li><li><a href="https://www.cochrane.org/authors/handbooks-and-manuals/handbook/current">Cochrane Handbook for Systematic Reviews of Interventions</a> &nbsp;</li><li><a href="https://www.cochrane.org/authors/handbooks-and-manuals/handbook-systematic-reviews-diagnostic-test-accuracy">Handbook for Systematic Reviews of Diagnostic Test Accuracy</a> &nbsp;</li></ul><div><br>Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück „Beat Stick“ ist der Jingle des IGeL-Podcast.&nbsp;</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 05 Mar 2026 06:55:00 +0100</pubDate>
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Das unabhängige Cochrane-Netzwerk zählt weltweit zu den vertrauenswürdigsten Organisationen in der Medizin. In der neuen Folge des IGeL-Podcast des IGeL-Monitors geht es darum, wie das Netzwerk entstanden ist, wie es die Evidenz von medizinischen Interventionen und diagnostischen Tests überprüft – und wie aufwändig diese Arbeit ist.

Orientierung zu geben im medizinischen Informationsdschungel, sei ihre Hauptaufgabe, heißt es auf der Webseite von Cochrane Deutschland, einem der größten Ableger des internationalen Cochrane-Netzwerkes. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der über die Welt verteilten Arbeitsgruppen fassen den aktuellen Wissensstand der Forschung zu Fragestellungen aus Medizin und Gesundheit zusammen und bewerten die Belastbarkeit der zugrundeliegenden Studienergebnisse. Die strengen Kriterien von Cochrane sind weltweit als Goldstandard anerkannt. Entsprechend hoch ist der Aufwand, bis eine der bekannten systematischen Übersichtsarbeiten („Cochrane Reviews“) erstellt und veröffentlicht ist.

Jörg Meerpohl, wissenschaftlicher Vorstand von Cochrane Deutschland, schildert im IGeL-Podcast die mehr als dreißigjährige Entwicklung von Cochrane – von der Gründung in Oxford durch eine kleine Gruppe von Enthusiasten für evidenzbasierte Medizin bis zu einer weltweit respektierten globalen Gesundheitsorganisation. Und er erläutert, wie das Netzwerk künftig eine zentrale Schwäche im Entstehungsprozess der Übersichtsarbeiten beseitigen will. 

Die Gesundheitswissenschaftlerin Sandra Messer berichtet, wie sie ihr erstes Cochrane Review erstellt hat, wo die besonderen Herausforderungen liegen und warum sie auch uneindeutige Ergebnisse hilfreich findet.

Zu Gast in dieser Folge: 

Prof. Dr. Jörg Meerpohl, Wissenschaftlicher Vorstand Cochrane Deutschland, Freiburg
Sarah Messer, M.Sc., Institut für Öffentliches Gesundheitswesen, Universität Köln

Links

Cochrane International
https://www.cochrane.org

Cochrane Deutschland
https://www.cochrane.de

Messer et al. (2025) Yoga for fatigue in people with cancer
https://www.cochranelibrary.com/cdsr/doi/10.1002/14651858.CD015520/full

Cochrane Handbook for Systematic Reviews of Interventions
https://www.cochrane.org/authors/handbooks-and-manuals/handbook/current

Handbook for Systematic Reviews of Diagnostic Test Accuracy
https://www.cochrane.org/authors/handbooks-and-manuals/handbook-systematic-reviews-diagnostic-test-accuracy


Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück „Beat Stick“ ist der Jingle des IGeL-Podcast.

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      <itunes:title>Cochrane: Von der Graswurzel-Bewegung zum 'Goldstandard'</itunes:title>
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        <![CDATA[<div>Das unabhängige Cochrane-Netzwerk zählt weltweit zu den vertrauenswürdigsten Organisationen in der Medizin. In der neuen Folge des IGeL-Podcast des IGeL-Monitors geht es darum, wie das Netzwerk entstanden ist, wie es die Evidenz von medizinischen Interventionen und diagnostischen Tests überprüft – und wie aufwändig diese Arbeit ist. <br><br>Orientierung zu geben im medizinischen Informationsdschungel, sei ihre Hauptaufgabe, heißt es auf der Webseite von Cochrane Deutschland, einem der größten Ableger des internationalen Cochrane-Netzwerkes. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der über die Welt verteilten Arbeitsgruppen fassen den aktuellen Wissensstand der Forschung zu Fragestellungen aus Medizin und Gesundheit zusammen und bewerten die Belastbarkeit der zugrundeliegenden Studienergebnisse. Die strengen Kriterien von Cochrane sind weltweit als Goldstandard anerkannt. Entsprechend hoch ist der Aufwand, bis eine der bekannten systematischen Übersichtsarbeiten („Cochrane Reviews“) erstellt und veröffentlicht ist. <br><br>Jörg Meerpohl, wissenschaftlicher Vorstand von Cochrane Deutschland, schildert im IGeL-Podcast die mehr als dreißigjährige Entwicklung von Cochrane – von der Gründung in Oxford durch eine kleine Gruppe von Enthusiasten für evidenzbasierte Medizin bis zu einer weltweit respektierten globalen Gesundheitsorganisation. Und er erläutert, wie das Netzwerk künftig eine zentrale Schwäche im Entstehungsprozess der Übersichtsarbeiten beseitigen will. <br><br>Die Gesundheitswissenschaftlerin Sandra Messer berichtet, wie sie ihr erstes Cochrane Review erstellt hat, wo die besonderen Herausforderungen liegen und warum sie auch uneindeutige Ergebnisse hilfreich findet. <br><br><strong>Zu Gast in dieser Folge: </strong><br>Prof. Dr. Jörg Meerpohl, Wissenschaftlicher Vorstand Cochrane Deutschland, Freiburg <br>Sarah Messer, M.Sc., Institut für Öffentliches Gesundheitswesen, Universität Köln Links <br><br><strong>Links:</strong></div><ul><li><a href="https://www.cochrane.org">Cochrane International</a> &nbsp;</li><li><a href="https://www.cochrane.de">Cochrane Deutschland</a> &nbsp;</li><li>Messer et al. (2025) <a href="https://www.cochranelibrary.com/cdsr/doi/10.1002/14651858.CD015520/full">Yoga for fatigue in people with cancer</a>&nbsp;</li><li><a href="https://www.cochrane.org/authors/handbooks-and-manuals/handbook/current">Cochrane Handbook for Systematic Reviews of Interventions</a> &nbsp;</li><li><a href="https://www.cochrane.org/authors/handbooks-and-manuals/handbook-systematic-reviews-diagnostic-test-accuracy">Handbook for Systematic Reviews of Diagnostic Test Accuracy</a> &nbsp;</li></ul><div><br>Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück „Beat Stick“ ist der Jingle des IGeL-Podcast.&nbsp;</div>]]>
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      <title>IGeL versus GKV-Leistungen: Warum Kassenleistungen oft unterschätzt werden</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Häufig werden Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) im Gegensatz zu GKV-Leistungen als besonders attraktive Premiumleistungen angeboten und wahrgenommen. Warum dies an der Realität vorbeigeht, klärt die neue Folge des IGeL-Podcast. <br><br>Viele Menschen haben falsche Vorstellungen von den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen. Sie unterstellen, dass GKV-Leistungen lediglich Mindestanforderungen genügen, während Selbstzahlerleistungen laut IGeL-Report 2024 häufig als „wichtig für den Erhalt der Gesundheit“ verstanden werden. <br><br>Hinzu kommt, dass IGeL mitunter als medizinisch „notwendige Leistungen“ verkauft werden, die die Krankenkassen nicht übernehmen. IGeL-Leistungen werden oft als der „Mercedes“ unter den Gesundheitsleistungen wahrgenommen, das GKV-Angebot eher als „Golf-Klasse“. Warum das nicht zutrifft und Kassenleistungen auch der „Mercedes“ sein können, erklärt Dr. Martin Krasney, Vorstandsmitglied des GKV-Spitzenverbands in der neuen Folge des IGeL-Podcast. Dabei erläutert der Jurist unter anderem, was das „Wirtschaftlichkeitsgebot“ für GKV-Leistungen wirklich bedeutet. <br><br>GKV-Mitglied Anja Schiller teilt ihr persönliches Erlebnis in einer Hautarztpraxis, in der ihr die Kassenleistung zum Hautkrebsscreening lediglich abschätzig angeboten wurde, was sie durchaus kritisch sieht. <br><br><strong>Zu Gast in dieser Folge: </strong><br>Dr. Martin Krasney, Mitglied des Vorstandes, GKV-Spitzenverband&nbsp;<br>Anja Schiller, selbstständig, GKV-Mitglied&nbsp;<br><br>Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück „Beat Stick“ ist der Jingle des IGeL-Podcast.&nbsp;</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 29 Jan 2026 07:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[
        
Häufig werden Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) im Gegensatz zu GKV-Leistungen als besonders attraktive Premiumleistungen angeboten und wahrgenommen. Warum dies an der Realität vorbeigeht, klärt die neue Folge des IGeL-Podcast.

Viele Menschen haben falsche Vorstellungen von den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen. Sie unterstellen, dass GKV-Leistungen lediglich Mindestanforderungen genügen, während Selbstzahlerleistungen laut IGeL-Report 2024 häufig als „wichtig für den Erhalt der Gesundheit“ verstanden werden. Hinzu kommt, dass IGeL mitunter als medizinisch „notwendige Leistungen“ verkauft werden, die die Krankenkassen nicht übernehmen.

IGeL-Leistungen werden oft als der „Mercedes“ unter den Gesundheitsleistungen wahrgenommen, das GKV-Angebot eher als „Golf-Klasse“. Warum das nicht zutrifft und Kassenleistungen auch der „Mercedes“ sein können, erklärt Dr. Martin Krasney, Vorstandsmitglied des GKV-Spitzenverbands in der neuen Folge des IGeL-Podcast. Dabei erläutert der Jurist unter anderem, was das „Wirtschaftlichkeitsgebot“ für GKV-Leistungen wirklich bedeutet. 

GKV-Mitglied Anja Schiller teilt ihr persönliches Erlebnis in einer Hautarztpraxis, in der ihr die Kassenleistung zum Hautkrebsscreening lediglich abschätzig angeboten wurde, was sie durchaus kritisch sieht.  

Expertin und Experte in dieser Folge: 

Dr. Martin Krasney (Mitglied des Vorstandes), GKV-Spitzenverband
Anja Schiller, selbstständig, GKV-Mitglied


Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück „Beat Stick“ ist der Jingle des IGeL-Podcast.

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      <itunes:title>IGeL versus GKV-Leistungen: Warum Kassenleistungen oft unterschätzt werden</itunes:title>
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        <![CDATA[<div>Häufig werden Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) im Gegensatz zu GKV-Leistungen als besonders attraktive Premiumleistungen angeboten und wahrgenommen. Warum dies an der Realität vorbeigeht, klärt die neue Folge des IGeL-Podcast. <br><br>Viele Menschen haben falsche Vorstellungen von den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen. Sie unterstellen, dass GKV-Leistungen lediglich Mindestanforderungen genügen, während Selbstzahlerleistungen laut IGeL-Report 2024 häufig als „wichtig für den Erhalt der Gesundheit“ verstanden werden. <br><br>Hinzu kommt, dass IGeL mitunter als medizinisch „notwendige Leistungen“ verkauft werden, die die Krankenkassen nicht übernehmen. IGeL-Leistungen werden oft als der „Mercedes“ unter den Gesundheitsleistungen wahrgenommen, das GKV-Angebot eher als „Golf-Klasse“. Warum das nicht zutrifft und Kassenleistungen auch der „Mercedes“ sein können, erklärt Dr. Martin Krasney, Vorstandsmitglied des GKV-Spitzenverbands in der neuen Folge des IGeL-Podcast. Dabei erläutert der Jurist unter anderem, was das „Wirtschaftlichkeitsgebot“ für GKV-Leistungen wirklich bedeutet. <br><br>GKV-Mitglied Anja Schiller teilt ihr persönliches Erlebnis in einer Hautarztpraxis, in der ihr die Kassenleistung zum Hautkrebsscreening lediglich abschätzig angeboten wurde, was sie durchaus kritisch sieht. <br><br><strong>Zu Gast in dieser Folge: </strong><br>Dr. Martin Krasney, Mitglied des Vorstandes, GKV-Spitzenverband&nbsp;<br>Anja Schiller, selbstständig, GKV-Mitglied&nbsp;<br><br>Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück „Beat Stick“ ist der Jingle des IGeL-Podcast.&nbsp;</div>]]>
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      <title>EU-HTA: Entscheidet jetzt die EU, welche Arzneimittel in Deutschland erstattet werden?</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>2025 starteten die ersten europäischen Nutzenbewertungen (EU-HTA). Das deutsche IQWiG hat als größte Health Technology Assessment-Organisation eine wichtige Rolle in diesem Verfahren. IQWiG-Chef Thomas Kaiser erklärt in der neuen Podcast-Folge, warum HTA-Bewertungen auf europäischer Ebene wichtig sind und welche Bedeutung sie für die Nutzenbewertung auf nationaler Ebene haben. <br><br>Was im Bereich der Zulassung von neuen Arzneimitteln schon Standard ist, wird ab diesem Jahr auch für die anschließende Nutzenbewertung von Medikamenten und anderen medizinischen Verfahren zunehmend durchgeführt werden: Die gemeinsame Bewertung auf europäischer Ebene, kurz EU-HTA oder European Health Technology Assessment, auch Joint Clinical Assessments, JCA, genannt. <br><br>Im Januar 2025 fiel der Startschuss mit den Bewertungen für onkologische Wirkstoffe und Arzneimittel für neuartige Therapien (ATMPs). 2028 kommen Arzneimittel für Seltene Erkrankungen hinzu und ab 2030 sollen alle neu zugelassenen Arzneimittel auf europäischer Ebene gemeinsam bewertet werden. Ab 2026 werden auch ausgewählte Medizinprodukte mit hohem Risiko europaweit bewertet werden. <br><br>Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) ist in der EU die größte der nationalen HTA-Organisationen und spielt daher in den Prozessen eine wichtige Rolle. IQWiG-Chef Thomas Kaiser erklärt in der aktuellen Folge des IGeL-Podcast das Vorgehen bei den EU-HTAs, welche besondere Rolle das IQWiG dabei spielt und was dies für die nationalen Entscheidungsebenen und die Festsetzung der Preise und die Erstattung durch die Krankenkassen bedeutet. <br><br><strong>Zu Gast in dieser Folge:</strong> <br>Dr. Thomas Kaiser, Institutsleiter <br><br><strong>Links: </strong><br>Thema im Fokus: <a href="https://www.iqwig.de/presse/im-fokus/europaeische-nutzenbewertung/">Europäische Nutzenbewertung</a>, auf der Webseite des IQWiG &nbsp;<br><br>Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück „Beat Stick“ ist der Jingle des IGeL-Podcast.&nbsp;</div>]]>
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      <pubDate>Wed, 07 Jan 2026 07:00:00 +0100</pubDate>
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2025 starteten die ersten europäischen Nutzenbewertungen (EU-HTA). Das deutsche IQWiG hat als größte Health Technology Assessment-Organisation eine wichtige Rolle in diesem Verfahren. IQWiG-Chef Thomas Kaiser erklärt in der neuen Podcast-Folge, warum HTA-Bewertungen auf europäischer Ebene wichtig sind und welche Bedeutung sie für die Nutzenbewertung auf nationaler Ebene haben.

Was im Bereich der Zulassung von neuen Arzneimitteln schon Standard ist, wird ab diesem Jahr auch für die anschließende Nutzenbewertung von Medikamenten und anderen medizinischen Verfahren zunehmend durchgeführt werden: Die gemeinsame Bewertung auf europäischer Ebene, kurz EU-HTA oder European Health Technology Assessment, auch Joint Clinical Assessments, JCA, genannt.

Im Januar 2025 fiel der Startschuss mit den Bewertungen für onkologische Wirkstoffe und Arzneimittel für neuartige Therapien (ATMPs). 2028 kommen Arzneimittel für Seltene Erkrankungen hinzu und ab 2030 sollen alle neu zugelassenen Arzneimittel auf europäischer Ebene gemeinsam bewertet werden. Ab 2026 werden auch ausgewählte Medizinprodukte mit hohem Risiko europaweit bewertet werden.

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) ist in der EU die größte der nationalen HTA-Organisationen und spielt daher in den Prozessen eine wichtige Rolle. IQWiG-Chef Thomas Kaiser erklärt in der aktuellen Folge des IGeL-Podcast das Vorgehen bei den EU-HTAs, welche besondere Rolle das IQWiG dabei spielt und was dies für die nationalen Entscheidungsebenen und die Festsetzung der Preise und die Erstattung durch die Krankenkassen bedeutet.

Experte in dieser Folge: 

Dr. Thomas Kaiser, Institutsleiter

Link:
Thema im Fokus: Europäische Nutzenbewertung, auf der Webseite des IQWiG
https://www.iqwig.de/presse/im-fokus/europaeische-nutzenbewertung/


Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück „Beat Stick“ ist der Jingle des IGeL-Podcast.

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      <itunes:title>EU-HTA: Entscheidet jetzt die EU, welche Arzneimittel in Deutschland erstattet werden?</itunes:title>
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      <itunes:author>IGeL-Monitor</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>2025 starteten die ersten europäischen Nutzenbewertungen (EU-HTA). Das deutsche IQWiG hat als größte Health Technology Assessment-Organisation eine wichtige Rolle in diesem Verfahren. IQWiG-Chef Thomas Kaiser erklärt in der neuen Podcast-Folge, warum HTA-Bewertungen auf europäischer Ebene wichtig sind und welche Bedeutung sie für die Nutzenbewertung auf nationaler Ebene haben. <br><br>Was im Bereich der Zulassung von neuen Arzneimitteln schon Standard ist, wird ab diesem Jahr auch für die anschließende Nutzenbewertung von Medikamenten und anderen medizinischen Verfahren zunehmend durchgeführt werden: Die gemeinsame Bewertung auf europäischer Ebene, kurz EU-HTA oder European Health Technology Assessment, auch Joint Clinical Assessments, JCA, genannt. <br><br>Im Januar 2025 fiel der Startschuss mit den Bewertungen für onkologische Wirkstoffe und Arzneimittel für neuartige Therapien (ATMPs). 2028 kommen Arzneimittel für Seltene Erkrankungen hinzu und ab 2030 sollen alle neu zugelassenen Arzneimittel auf europäischer Ebene gemeinsam bewertet werden. Ab 2026 werden auch ausgewählte Medizinprodukte mit hohem Risiko europaweit bewertet werden. <br><br>Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) ist in der EU die größte der nationalen HTA-Organisationen und spielt daher in den Prozessen eine wichtige Rolle. IQWiG-Chef Thomas Kaiser erklärt in der aktuellen Folge des IGeL-Podcast das Vorgehen bei den EU-HTAs, welche besondere Rolle das IQWiG dabei spielt und was dies für die nationalen Entscheidungsebenen und die Festsetzung der Preise und die Erstattung durch die Krankenkassen bedeutet. <br><br><strong>Zu Gast in dieser Folge:</strong> <br>Dr. Thomas Kaiser, Institutsleiter <br><br><strong>Links: </strong><br>Thema im Fokus: <a href="https://www.iqwig.de/presse/im-fokus/europaeische-nutzenbewertung/">Europäische Nutzenbewertung</a>, auf der Webseite des IQWiG &nbsp;<br><br>Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück „Beat Stick“ ist der Jingle des IGeL-Podcast.&nbsp;</div>]]>
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      <title>„Medizin transparent“: Mit evidenzbasierter Medizin gegen „Wunderwuzzis“</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Hilft Vitamin C wirklich gegen Erkältungen oder eine Vagusnerv-Stimulation am Ohr gegen Depressionen? In der neuen Folge des IGeL-Podcast erklären zwei Mitarbeitende des Faktencheck-Portals „Medizin transparent“, wie sie Gesundheitsmythen aufklären, Werbesprüche entlarven und versuchen, Menschen gegen falsche Gesundheits-Versprechen zu wappnen. <br><br>Herzstück von Medizin-Transparent ist ein kostenloser Anfrageservice. Alle, die Interesse haben können bekannte Gesundheitsmythen und Behauptungen aus Werbung, Medien oder Internet zur Überprüfung an das wissenschaftliche Redaktionsteam schicken. Die Mitarbeitenden recherchieren auch eigenständig zu Themen, die Ihnen auffallen, weil sie aktuell in den Medien und im Internet kursieren. <br><br>Das kleine Team um Redaktionsleiter Bernd Kerschner beschränkt sich aber nicht nur auf die Arbeit im Netz. Es verlässt zunehmend häufiger die Redaktionsräume, um Menschen jeden Alters in Workshops und Vorträgen Tipps und Kniffe zu vermitteln, wie man mit Methoden der evidenzbasierten Medizin so manches „Wunderwuzzi“(*) als heiße Luft entlarvt. <br><br>Dabei lässt sich das Team des 2011 gegründeten Projekts auch nicht von juristischen Einschüchterungsversuchen von Herstellern beeindrucken, sondern nimmt diese als Gelegenheit, noch mehr für ihr unabhängiges Faktencheck-Portal zu werben. Das unabhängige Webprojekt aus Österreich ist an der „Universität für Weiterbildung Krems“ am Department für Evidenzbasierte Medizin und Evaluation angesiedelt. <br><br><strong>Zu Gast in dieser Folge: </strong><br>Bernd Kerschner, Redaktionsleitung <br>Dr. Jana Meixner, Medizinredakteurin <br><br><strong>Links:</strong> <br>Webseite <a href="https://medizin-transparent.at">Medizin-Transparent</a>:&nbsp; <br><br><em>(*)Wunderwuzzi: österreichisch für „Wunderschweinchen“ im Sinne eines Wundermittels. </em><br><br>Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück „Beat Stick“ ist der Jingle des IGeL-Podcast.&nbsp;</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 27 Nov 2025 07:00:00 +0100</pubDate>
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Hilft Vitamin C wirklich gegen Erkältungen oder eine Vagusnerv-Stimulation am Ohr gegen Depressionen? In der neuen Folge des IGeL-Podcast erklären zwei Mitarbeitende des Faktencheck-Portals „Medizin transparent“, wie sie Gesundheitsmythen aufklären, Werbesprüche entlarven und versuchen, Menschen gegen falsche Gesundheits-Versprechen zu wappnen.

Herzstück von Medizin-Transparent ist ein kostenloser Anfrageservice. Alle, die Interesse haben können bekannte Gesundheitsmythen und Behauptungen aus Werbung, Medien oder Internet zur Überprüfung an das wissenschaftliche Redaktionsteam schicken. Die Mitarbeitenden recherchieren auch eigenständig zu Themen, die Ihnen auffallen, weil sie aktuell in den Medien und im Internet kursieren.

Das kleine Team um Redaktionsleiter Bernd Kerschner beschränkt sich aber nicht nur auf die Arbeit im Netz. Es verlässt zunehmend häufiger die Redaktionsräume, um Menschen jeden Alters in Workshops und Vorträgen Tipps und Kniffe zu vermitteln, wie man mit Methoden der evidenzbasierten Medizin so manches „Wunderwuzzi“(*) als heiße Luft entlarvt.

Dabei lässt sich das Team des 2011 gegründeten Projekts auch nicht von juristischen Einschüchterungsversuchen von Herstellern beeindrucken, sondern nimmt diese als Gelegenheit, noch mehr für ihr unabhängiges Faktencheck-Portal zu werben.

Das unabhängige Webprojekt aus Österreich ist an der „Universität für Weiterbildung Krems“ am Department für Evidenzbasierte Medizin und Evaluation angesiedelt.

Expertin und Experte in dieser Folge:

Bernd Kerschner, Redaktionsleitung
Dr. Jana Meixner, Medizinredakteurin

Links: 
Webseite Medizin-Transparent: https://medizin-transparent.at

(*)Wunderwuzzi: österreichisch für „Wunderschweinchen“ im Sinne eines Wundermittels.

Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück „Beat Stick“ ist der Jingle des IGeL-Podcast.

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        <![CDATA[<div>Hilft Vitamin C wirklich gegen Erkältungen oder eine Vagusnerv-Stimulation am Ohr gegen Depressionen? In der neuen Folge des IGeL-Podcast erklären zwei Mitarbeitende des Faktencheck-Portals „Medizin transparent“, wie sie Gesundheitsmythen aufklären, Werbesprüche entlarven und versuchen, Menschen gegen falsche Gesundheits-Versprechen zu wappnen. <br><br>Herzstück von Medizin-Transparent ist ein kostenloser Anfrageservice. Alle, die Interesse haben können bekannte Gesundheitsmythen und Behauptungen aus Werbung, Medien oder Internet zur Überprüfung an das wissenschaftliche Redaktionsteam schicken. Die Mitarbeitenden recherchieren auch eigenständig zu Themen, die Ihnen auffallen, weil sie aktuell in den Medien und im Internet kursieren. <br><br>Das kleine Team um Redaktionsleiter Bernd Kerschner beschränkt sich aber nicht nur auf die Arbeit im Netz. Es verlässt zunehmend häufiger die Redaktionsräume, um Menschen jeden Alters in Workshops und Vorträgen Tipps und Kniffe zu vermitteln, wie man mit Methoden der evidenzbasierten Medizin so manches „Wunderwuzzi“(*) als heiße Luft entlarvt. <br><br>Dabei lässt sich das Team des 2011 gegründeten Projekts auch nicht von juristischen Einschüchterungsversuchen von Herstellern beeindrucken, sondern nimmt diese als Gelegenheit, noch mehr für ihr unabhängiges Faktencheck-Portal zu werben. Das unabhängige Webprojekt aus Österreich ist an der „Universität für Weiterbildung Krems“ am Department für Evidenzbasierte Medizin und Evaluation angesiedelt. <br><br><strong>Zu Gast in dieser Folge: </strong><br>Bernd Kerschner, Redaktionsleitung <br>Dr. Jana Meixner, Medizinredakteurin <br><br><strong>Links:</strong> <br>Webseite <a href="https://medizin-transparent.at">Medizin-Transparent</a>:&nbsp; <br><br><em>(*)Wunderwuzzi: österreichisch für „Wunderschweinchen“ im Sinne eines Wundermittels. </em><br><br>Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück „Beat Stick“ ist der Jingle des IGeL-Podcast.&nbsp;</div>]]>
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      <title>„IGeL-Ärger“: So helfen die Verbraucherzentralen bei Beschwerden über Selbstzahlerleistungen</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Ärger mit Selbstzahlerleistungen (IGeL) in der ärztlichen Praxis? Das Projekt „IGeL-Ärger“ der Verbraucherzentralen bietet die Möglichkeit, Fragen und Beschwerden zum Umgang mit IGeL loszuwerden. <br><br>In dieser Folge des IGeL-Podcast berichten Stefan Stehl, wissenschaftlicher Referent beim Projekt „IGeL-Ärger“ und Gesa Schölgens, Leiterin des Projekts „Faktencheck Gesundheitswerbung“ wie das Projekt funktioniert, welche Anfragen sie bekommen, was Betroffene im Sprechzimmer erleben und wie „IGeL-Ärger“ helfen kann. <br><br>Das Projekt „IGeL-Ärger“ wird von den Verbraucherzentralen Nordrhein-Westfalen (NRW) und Rheinland-Pfalz betreut. <br><br><strong>Zu Gast in dieser Folge: </strong><br>Gesa Schölgens, Leiterin „Faktencheck Gesundheitswerbung“ <br>M. Sc. Stefan Stehl, wissenschaftlicher Referent <br><br><strong>Links:&nbsp;</strong></div><ul><li>Webseite <a href="https://www.verbraucherzentrale.de/selbstzahlerleistungen-in-arztpraxen-patientenrechte-bei-igel-19334">IGeL-Ärger</a> &nbsp;</li><li><a href="https://www.verbraucherzentrale.nrw/gesundheit-pflege/kassenleistung-als-igel-verkauft-zwischenauswertung-verbraucheraufruf-100674">Kassenleistung als IGeL verkauft: Zwischenauswertung Verbraucheraufruf</a>&nbsp;</li></ul><div><br>Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück „Beat Stick“ ist der Jingle des IGeL-Podcast.&nbsp;</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 06 Nov 2025 07:00:00 +0100</pubDate>
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Ärger mit Selbstzahlerleistungen (IGeL) in der ärztlichen Praxis? Das Projekt „IGeL-Ärger“ der Verbraucherzentralen bietet die Möglichkeit, Fragen und Beschwerden zum Umgang mit IGeL loszuwerden. In dieser Folge des IGeL-Podcast berichten Stefan Stehl, wissenschaftlicher Referent beim Projekt „IGeL-Ärger“ und Gesa Schölgens, Leiterin des Projekts „Faktencheck Gesundheitswerbung“ wie das Projekt funktioniert, welche Anfragen sie bekommen, was Betroffene im Sprechzimmer erleben und wie „IGeL-Ärger“ helfen kann.

Das Projekt „IGeL-Ärger“ wird von den Verbraucherzentralen Nordrhein-Westfalen (NRW) und Rheinland-Pfalz betreut. 

Experten in dieser Folge:
Gesa Schölgens, Leiterin „Faktencheck Gesundheitswerbung“
M. Sc. Stefan Stehl, wissenschaftlicher Referent

Links:

Webseite IGeL-Ärger: https://www.verbraucherzentrale.de/selbstzahlerleistungen-in-arztpraxen-patientenrechte-bei-igel-19334

Kassenleistung als IGeL verkauft: Zwischenauswertung Verbraucheraufruf:
https://www.verbraucherzentrale.nrw/gesundheit-pflege/kassenleistung-als-igel-verkauft-zwischenauswertung-verbraucheraufruf-100674

Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück „Beat Stick“ ist der Jingle des IGeL-Podcast.

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      <itunes:title>„IGeL-Ärger“: So helfen die Verbraucherzentralen bei Beschwerden über Selbstzahlerleistungen</itunes:title>
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        <![CDATA[<div>Ärger mit Selbstzahlerleistungen (IGeL) in der ärztlichen Praxis? Das Projekt „IGeL-Ärger“ der Verbraucherzentralen bietet die Möglichkeit, Fragen und Beschwerden zum Umgang mit IGeL loszuwerden. <br><br>In dieser Folge des IGeL-Podcast berichten Stefan Stehl, wissenschaftlicher Referent beim Projekt „IGeL-Ärger“ und Gesa Schölgens, Leiterin des Projekts „Faktencheck Gesundheitswerbung“ wie das Projekt funktioniert, welche Anfragen sie bekommen, was Betroffene im Sprechzimmer erleben und wie „IGeL-Ärger“ helfen kann. <br><br>Das Projekt „IGeL-Ärger“ wird von den Verbraucherzentralen Nordrhein-Westfalen (NRW) und Rheinland-Pfalz betreut. <br><br><strong>Zu Gast in dieser Folge: </strong><br>Gesa Schölgens, Leiterin „Faktencheck Gesundheitswerbung“ <br>M. Sc. Stefan Stehl, wissenschaftlicher Referent <br><br><strong>Links:&nbsp;</strong></div><ul><li>Webseite <a href="https://www.verbraucherzentrale.de/selbstzahlerleistungen-in-arztpraxen-patientenrechte-bei-igel-19334">IGeL-Ärger</a> &nbsp;</li><li><a href="https://www.verbraucherzentrale.nrw/gesundheit-pflege/kassenleistung-als-igel-verkauft-zwischenauswertung-verbraucheraufruf-100674">Kassenleistung als IGeL verkauft: Zwischenauswertung Verbraucheraufruf</a>&nbsp;</li></ul><div><br>Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück „Beat Stick“ ist der Jingle des IGeL-Podcast.&nbsp;</div>]]>
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      <title>Brustkrebs-Früherkennung: Was bringen MRT und Ultraschall?</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Der IGeL-Monitor hat vor kurzem seine Bewertungen von Ultraschall und Magnetresonanztomografie (MRT) zur Brustkrebs-Früherkennung aktualisiert. Beide Selbstzahlerleistungen hat der IGeL-Monitor mit „unklar“ bewertet. In der heutigen Folge des IGeL-Podcast sprechen zwei Expertinnen des IGeL-Monitors über die Vor- und Nachteile dieser Untersuchungen und wie die Bewertung „unklar“ zustande gekommen ist.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 24 Jul 2025 07:00:00 +0200</pubDate>
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<p>Dr. Marion Danner, Diplom-Volkswirtin und Gesundheitsökonomin und Dr. Anne Rummer, Juristin und Medizinethikerin haben für den IGeL-Monitor den Nutzen und Schaden von MRT und Ultraschall zur Brustkrebs-Früherkennung unter die Lupe genommen und bewertet. Sie stellen im IGeL-Podcast die Untersuchungsverfahren vor, berichten über Details ihrer Recherche und sprechen auch darüber, wie die beiden Untersuchungen im Vergleich zum Mammographie-Screening einzuordnen sind.</p>
<p>Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen und macht in dieser Gruppe etwa 30 Prozent aller Krebsfälle aus. Im Jahr 2022 haben in Deutschland fast 75.000 Frauen diese Diagnose erhalten. Etwa eine von acht Frauen erkrankt im Laufe ihres Lebens daran. Je älter man wird, desto höher ist das Risiko, daran zu erkranken.</p>
<p>Die gute Nachricht ist: Früh erkannt sind die Heilungschancen für Brustkrebs wirklich gut.
Deshalb gibt es in Deutschland neben der jährlichen Krebsfrüherkennungs-Untersuchung in gynäkologischen Praxen, bei der die Brust abgetastet wird, ab einem Alter von 50 Jahren bis 75 Jahren das von den Krankenkassen bezahlte Mammografie-Screening in zertifizierten Brustzentren. </p>
<p>Doch es gibt mit der Magnetresonanztomografie (MRT) und dem Ultraschall auch Verfahren,  die von den Versicherten selbst bezahlt werden müssen. Daher hat sich der IGeL-Monitor nach 2018 erneut die Frage gestellt: Was bieten die bildgebenden Verfahren MRT und Ultraschall ergänzend oder als Alternative zum Mammografie-Screening?</p>
<p>Links:
Pressemitteilung zur aktualisierten Bewertung:
<a href="https://www.igel-monitor.de/presse/pressemitteilungen/2025-06-26-igel-monitor-bewertet-ultraschall-und-mrt-zur-frueherkennung-von-brustkrebs-mit-unklar.html">https://www.igel-monitor.de/presse/pressemitteilungen/2025-06-26-igel-monitor-bewertet-ultraschall-und-mrt-zur-frueherkennung-von-brustkrebs-mit-unklar.html</a></p>
<p>IQWiG: Mammografie zur Brustkrebsfrüherkennung
<a href="https://www.gesundheitsinformation.de/mammographie-zur-brustkrebs-frueherkennung.html">https://www.gesundheitsinformation.de/mammographie-zur-brustkrebs-frueherkennung.html</a></p>
<p>Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts. Weitere Musik stammt von Podington Bear.</p>
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      <link>https://www.igel-monitor.de/</link>
      <itunes:title>Brustkrebs-Früherkennung: Was bringen MRT und Ultraschall?</itunes:title>
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        <![CDATA[<div>Der IGeL-Monitor hat vor kurzem seine Bewertungen von Ultraschall und Magnetresonanztomografie (MRT) zur Brustkrebs-Früherkennung aktualisiert. Beide Selbstzahlerleistungen hat der IGeL-Monitor mit „unklar“ bewertet. In der heutigen Folge des IGeL-Podcast sprechen zwei Expertinnen des IGeL-Monitors über die Vor- und Nachteile dieser Untersuchungen und wie die Bewertung „unklar“ zustande gekommen ist.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Brustkrebs, MRT, Ultraschall, Früherkennung, Vorsorge</itunes:keywords>
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      <title>Ein Leben voller Studien und Statistik: Den Honig aus den Daten saugen</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Nach einer kurzen Pause geht es endlich weiter mit einer neuen Folge des IGeL-Podcast. Ein neuer Host löst den bisherigen Gründer und Produzenten des Podcast, Andreas Lange, ab. Der Medizinjournalist und Podcaster Marcus Anhäuser übernimmt mit dieser Folge, und stellt den neuen Leiter des Bereichs „Evidenzbasierte Medizin“ beim Medizinischen Dienst Bund, Dr. Stefan Lange, vor, der damit auch für den IGeL-Monitor verantwortlich ist.&nbsp;<br><br>Der 62-Jährige hat nicht nur Medizin studiert und einige Jahre in einem Krankenhaus gearbeitet, er war rund zehn Jahre in einer Abteilung für Biometrie einer Uni tätig, bevor er als Ressortleiter und stellvertretender Leiter das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) mit aufbaute, eine der wichtigsten Institutionen im deutschen Gesundheitswesen. Das IQWiG verließ Lange nach zwanzig Jahren und nach einem kurzen Abstecher in die Welt der Pharmaberatung übernahm er im April die verantwortungsvolle Position beim Medizinischen Dienst Bund.&nbsp;<br><br>Im IGeL-Podcast erzählt Lange von seiner Leidenschaft für Zahlen und Statistik, die ihn letztlich aus der praktischen Medizin ins Akademikerleben führte, von seinem ganz persönlichen IGeL-Erlebnis in der Arztpraxis, warum er einen kurzen beruflichen Ausflug auf die Seite der Pharmaindustrie nicht bereut, und warum es den IGeL-Monitor mehr braucht denn je.&nbsp;<br><br>Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts. Weitere Musik stammt von Podington Bear/Chad Crouch.</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 26 Jun 2025 07:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[
        
Nach einer kurzen Pause geht es endlich weiter mit einer neuen Folge des IGeL-Podcast. Ein neuer Host löst den bisherigen Gründer und Produzenten des Podcast, Andreas Lange, ab. Der Medizinjournalist und Podcaster Marcus Anhäuser übernimmt mit dieser Folge, und stellt den neuen Leiter des Bereichs „Evidenzbasierte Medizin“ beim Medizinischen Dienst Bund, Dr. Stefan Lange, vor, der damit auch für den IGeL-Monitor verantwortlich ist.

Der 62-Jährige hat nicht nur Medizin studiert und einige Jahre in einem Krankenhaus gearbeitet, er war rund zehn Jahre in einer Abteilung für Biometrie einer Uni tätig, bevor er als Ressortleiter und stellvertretender Leiter das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) mit aufbaute, eine der wichtigsten Institutionen im deutschen Gesundheitswesen. 

Das IQWiG verließ Lange nach zwanzig Jahren und nach einem kurzen Abstecher in die Welt der Pharmaberatung übernahm er im April die verantwortungsvolle Position beim Medizinischen Dienst Bund. Im IGeL-Podcast erzählt Lange von seiner Leidenschaft für Zahlen und Statistik, die ihn letztlich aus der praktischen Medizin ins Akademikerleben führte, von seinem ganz persönlichen IGeL-Erlebnis in der Arztpraxis, warum er einen kurzen beruflichen Ausflug auf die Seite der Pharmaindustrie nicht bereut, und warum es den IGeL-Monitor mehr braucht denn je.

Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts. Weitere Musik stammt von Podington Bear/Chad Crouch.
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      <itunes:title>Ein Leben voller Studien und Statistik: Den Honig aus den Daten saugen</itunes:title>
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        <![CDATA[<div>Nach einer kurzen Pause geht es endlich weiter mit einer neuen Folge des IGeL-Podcast. Ein neuer Host löst den bisherigen Gründer und Produzenten des Podcast, Andreas Lange, ab. Der Medizinjournalist und Podcaster Marcus Anhäuser übernimmt mit dieser Folge, und stellt den neuen Leiter des Bereichs „Evidenzbasierte Medizin“ beim Medizinischen Dienst Bund, Dr. Stefan Lange, vor, der damit auch für den IGeL-Monitor verantwortlich ist.&nbsp;<br><br>Der 62-Jährige hat nicht nur Medizin studiert und einige Jahre in einem Krankenhaus gearbeitet, er war rund zehn Jahre in einer Abteilung für Biometrie einer Uni tätig, bevor er als Ressortleiter und stellvertretender Leiter das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) mit aufbaute, eine der wichtigsten Institutionen im deutschen Gesundheitswesen. Das IQWiG verließ Lange nach zwanzig Jahren und nach einem kurzen Abstecher in die Welt der Pharmaberatung übernahm er im April die verantwortungsvolle Position beim Medizinischen Dienst Bund.&nbsp;<br><br>Im IGeL-Podcast erzählt Lange von seiner Leidenschaft für Zahlen und Statistik, die ihn letztlich aus der praktischen Medizin ins Akademikerleben führte, von seinem ganz persönlichen IGeL-Erlebnis in der Arztpraxis, warum er einen kurzen beruflichen Ausflug auf die Seite der Pharmaindustrie nicht bereut, und warum es den IGeL-Monitor mehr braucht denn je.&nbsp;<br><br>Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts. Weitere Musik stammt von Podington Bear/Chad Crouch.</div>]]>
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      <itunes:keywords>IGeL-Monitor,Evidenz,Studien,Selbstzahlerleistungen,Krankenkassen,evidenzbasierte Medizin,Medizinischer Dienst</itunes:keywords>
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      <title>Lichttherapie bei Winterdepression</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Wenn die dunkle Jahreszeit beginnt, kann dies mit Stimmungsschwankungen einhergehen. Viele Menschen sprechen von "Winterblues", aber einige Menschen sind so stark und langanhaltend niedergedrückt, dass man von einer depressiven Störung spricht. Die sogenannte „Herbst- oder Winterdepression“ ist eine saisonal auftretende Form der Depression; meist tritt sie in der dunklen Jahreszeit auf und klingt im Frühling und Sommer wieder ab. <br><br>Die Ursachen für die Winterdepression sind noch nicht abschließend erforscht, es wird aber angenommen, dass mangelndes Tageslicht sich so auf den Hormon- und Botenstoff-Haushalt im Körper auswirkt, dass sich eine Depression entwickeln kann. Insofern ist es naheliegend, dass man ihr mit viel Tageslicht begegnen möchte. <br><br>Diese Lichttherapie hat der IGeL-Monitor aktuell unter die Lupe genommen, mit der Frage: Helfen spezielle Lichttherapie-Lampen, die Symptome der Winterdepression zu lindern? Und: Hilft diese Lichttherapie sogar, Symptomen der Winterdepression vorzubeugen? Diese Bewertung des IGeL-Monitors wollen wir in dieser Episode des IGeL-Podcasts näher erörtern. <br><br><strong>Zu Gast in dieser Folge:</strong><br> Dr. Johannes Morche, Seniorberater im Bereich Evidenzbasierte Medizin beim Medizinischer Dienst Bund , einer der Autoren der aktuellen Bewertung<br><br><strong>Faktenbox<br></strong>Die Winterdepression ist eine saisonal abhängig affektive Störung. Übersetzt von der englischen Bezeichnung: Seasonal Affective Disorder. Das heißt, die Symptome zeigen sich ausschließlich in den sonnenlichtärmeren Jahreszeiten Herbst und Winter. Und in der Regel verschwinden sie wieder, sobald der graue Winter in den deutlich helleren Frühling übergeht. Viele Menschen sagen zur Winterdepression etwas verharmlosend auch „Winterblues“. Fakt ist, dass eine niedergedrückte Stimmung zu den kennzeichnenden Symptomen der Winterdepression zählt. Diese niedergedrückte Stimmung kann sehr unterschiedlich ausfallen, von häufiger schlechter Laune oder Gereiztheit bis zu einer depressiven Stimmungslage, die sich über die Wintermonate immer weiter zuspitzen kann. Ärztinnen und Ärzte sehen in der Winterdepression mehr als ein bloßes Stimmungstief, denn oft kommen noch weitere typische Symptome hinzu, wie vermehrter Appetit, vor allem auf Kohlehydrate (daher der Appetit auf Süßes), ein erhöhtes Schlafbedürfnis und verstärkte Tagesmüdigkeit, Energielosigkeit und Antriebsschwäche (oft mit Schwierigkeiten, morgens aus dem Bett zu kommen), Konzentrationsstörungen sowie Angstgefühle bis hin zu Angstzuständen. Quelle: <a href="https://www.barmer.de/gesundheit-verstehen/psyche/depression/winterdepression-1292640">Barmer</a>&nbsp;<br><br>Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.</div>]]>
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      <pubDate>Wed, 26 Feb 2025 11:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[
        
Wenn die dunkle Jahreszeit beginnt, kann dies mit Stimmungsschwankungen einhergehen. Viele Menschen sprechen von "Winterblues", aber einige Menschen sind so stark und langanhaltend niedergedrückt, dass man von einer depressiven Störung spricht. Die sogenannte „Herbst- oder Winterdepression“ ist eine saisonal auftretende Form der Depression; meist tritt sie in der dunklen Jahreszeit auf und klingt im Frühling und Sommer wieder ab. 
Die Ursachen für die Winterdepression sind noch nicht abschließend erforscht, es wird aber angenommen, dass mangelndes Tageslicht sich so auf den Hormon- und Botenstoff-Haushalt im Körper auswirkt, dass sich eine Depression entwickeln kann.
Insofern ist es naheliegend, dass man ihr mit viel Tageslicht begegnen möchte.
Diese Lichttherapie	hat der IGeL-Monitor aktuell unter die Lupe genommen, mit der Frage:
Helfen spezielle Lichttherapie-Lampen, die Symptome der Winterdepression zu lindern?
Und: Hilft diese Lichttherapie sogar, Symptomen der Winterdepression vorzubeugen?

Diese Bewertung des IGeL-Monitors wollen wir in dieser Episode des IGeL-Podcasts näher erörtern.

Experte ist einer der Autoren dieser Bewertung:
Dr. Johannes Morche, Seniorberater im Bereich Evidenzbasierte Medizin beim Medizinischer Dienst Bund
____________________________________
Faktenbox:

Die Winterdepression ist eine saisonal abhängig affektive Störung. Übersetzt von der englischen Bezeichnung: Seasonal Affective Disorder.
Das heißt, die Symptome zeigen sich ausschließlich in den sonnenlichtärmeren Jahreszeiten Herbst und Winter. Und in der Regel verschwinden sie wieder, sobald der graue Winter in den deutlich helleren Frühling übergeht.
Viele Menschen sagen zur Winterdepression etwas verharmlosend auch „Winterblues“. 
Fakt ist, dass eine niedergedrückte Stimmung zu den kennzeichnenden Symptomen der Winterdepression zählt. Diese niedergedrückte Stimmung kann sehr unterschiedlich ausfallen, von häufiger schlechter Laune oder Gereiztheit bis zu einer depressiven Stimmungslage, die sich über die Wintermonate immer weiter zuspitzen kann. 
Ärztinnen und Ärzte sehen in der Winterdepression mehr als ein bloßes Stimmungstief, denn oft kommen noch weitere typische Symptome hinzu, wie vermehrter Appetit, vor allem auf Kohlehydrate (daher der Appetit auf Süßes), ein erhöhtes Schlafbedürfnis und verstärkte Tagesmüdigkeit, Energielosigkeit und Antriebsschwäche (oft mit Schwierigkeiten, morgens aus dem Bett zu kommen), Konzentrationsstörungen sowie Angstgefühle bis hin zu Angstzuständen.

Quelle: Barmer (https://www.barmer.de/gesundheit-verstehen/psyche/depression/winterdepression-1292640) 
_______________________________________
Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.
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      <itunes:title>Lichttherapie bei Winterdepression</itunes:title>
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        <![CDATA[<div>Wenn die dunkle Jahreszeit beginnt, kann dies mit Stimmungsschwankungen einhergehen. Viele Menschen sprechen von "Winterblues", aber einige Menschen sind so stark und langanhaltend niedergedrückt, dass man von einer depressiven Störung spricht. Die sogenannte „Herbst- oder Winterdepression“ ist eine saisonal auftretende Form der Depression; meist tritt sie in der dunklen Jahreszeit auf und klingt im Frühling und Sommer wieder ab. <br><br>Die Ursachen für die Winterdepression sind noch nicht abschließend erforscht, es wird aber angenommen, dass mangelndes Tageslicht sich so auf den Hormon- und Botenstoff-Haushalt im Körper auswirkt, dass sich eine Depression entwickeln kann. Insofern ist es naheliegend, dass man ihr mit viel Tageslicht begegnen möchte. <br><br>Diese Lichttherapie hat der IGeL-Monitor aktuell unter die Lupe genommen, mit der Frage: Helfen spezielle Lichttherapie-Lampen, die Symptome der Winterdepression zu lindern? Und: Hilft diese Lichttherapie sogar, Symptomen der Winterdepression vorzubeugen? Diese Bewertung des IGeL-Monitors wollen wir in dieser Episode des IGeL-Podcasts näher erörtern. <br><br><strong>Zu Gast in dieser Folge:</strong><br> Dr. Johannes Morche, Seniorberater im Bereich Evidenzbasierte Medizin beim Medizinischer Dienst Bund , einer der Autoren der aktuellen Bewertung<br><br><strong>Faktenbox<br></strong>Die Winterdepression ist eine saisonal abhängig affektive Störung. Übersetzt von der englischen Bezeichnung: Seasonal Affective Disorder. Das heißt, die Symptome zeigen sich ausschließlich in den sonnenlichtärmeren Jahreszeiten Herbst und Winter. Und in der Regel verschwinden sie wieder, sobald der graue Winter in den deutlich helleren Frühling übergeht. Viele Menschen sagen zur Winterdepression etwas verharmlosend auch „Winterblues“. Fakt ist, dass eine niedergedrückte Stimmung zu den kennzeichnenden Symptomen der Winterdepression zählt. Diese niedergedrückte Stimmung kann sehr unterschiedlich ausfallen, von häufiger schlechter Laune oder Gereiztheit bis zu einer depressiven Stimmungslage, die sich über die Wintermonate immer weiter zuspitzen kann. Ärztinnen und Ärzte sehen in der Winterdepression mehr als ein bloßes Stimmungstief, denn oft kommen noch weitere typische Symptome hinzu, wie vermehrter Appetit, vor allem auf Kohlehydrate (daher der Appetit auf Süßes), ein erhöhtes Schlafbedürfnis und verstärkte Tagesmüdigkeit, Energielosigkeit und Antriebsschwäche (oft mit Schwierigkeiten, morgens aus dem Bett zu kommen), Konzentrationsstörungen sowie Angstgefühle bis hin zu Angstzuständen. Quelle: <a href="https://www.barmer.de/gesundheit-verstehen/psyche/depression/winterdepression-1292640">Barmer</a>&nbsp;<br><br>Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.</div>]]>
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      <title>Blase und Niere – was bringt die Krebsfrüherkennung?</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Früherkennungsuntersuchungen sind umstritten. Oft werden nur die Vorteile gesehen: Krankheiten früh zu erkennen und sie möglicherweise wirksamer behandeln zu können. Aber sie haben auch Risiken. So können bei Früherkennungsuntersuchungen grundsätzlich indirekte Schäden entstehen, z.B. durch Fehlalarme, die wiederum weitere Untersuchungen nach sich ziehen oder die Betroffenen psychisch belasten. Auch Überdiagnosen sind möglich, die zu unnötigen Untersuchungen und Behandlungen führen können, bei denen es zu Nebenwirkungen und Komplikationen kommen kann. <br><br>Das wissenschaftliche Team des IGeL-Monitors hat aktuell gleich drei Verfahren mit „tendenziell negativ“ bewertet, die Blasen- oder Nierenkrebs frühzeitig erkennen sollen: Die Analyse des Urins und eine Ultraschalluntersuchung zur Früherkennung von Blasenkrebs sowie eine Ultraschalluntersuchung der Nieren zur Früherkennung von Nierenkrebs. Zu keinem der Verfahren fanden sich Studien, die Hinweise auf einen Nutzen oder einen direkten Schaden dieser Untersuchung geben. <br><br>In dieser Episode des IGeL-Podcasts erläutern wir die wissenschaftliche Bewertung dieser Untersuchungen und ordnen ein, warum es trotz mangelnder Studienergebnisse zu der Bewertung "tendenziell negativ" gekommen ist. <br><br><strong>Zu Gast in dieser Folge:</strong><br>Monika Becker, Fachberaterin im Bereich Evidenzbasierte Medizin beim Medizinischen Dienst Bund, eine der Autorinnen der aktuellen Bewertungen<br><br><strong>Faktenbox</strong><br>Der Körper entsorgt feste, nicht mehr benötigte Stoffwechselprodukte über den Darm. Lösliche Stoffe werden durch den Urin mithilfe der ableitenden Harnwege ausgeschieden. Zu diesem lebenswichtigen System gehören alle Organe, die den Urin bilden, sammeln und transportieren: Der in der Niere produzierte Urin gelangt über das Nierenbecken durch einen der beiden Harnleiter in die Blase. Dort wird der Urin gesammelt, bis er über die Harnröhre ausgeschieden wird. Krebs ist der Überbegriff für bösartige Neubildungen beziehungsweise Tumoren, die aus veränderten Zellverbänden entstehen. Diese Veränderung ist der entscheidende Schritt von einer normalen Zelle zu einer bösartigen Tumorzelle. <br><br>Nierenkrebs umfasst alle bösartigen Erkrankungen der Niere. Etwa fünf Prozent aller Nierentumoren sind gutartig. Auch wenn manche dieser Tumoren im Ultraschall oder in der Computertomographie charakteristische Befunde zeigen, kann nur die Untersuchung einer Gewebeprobe durch den Pathologen sicher feststellen, ob sie gut- oder bösartig sind. Bei der Diagnose Blasenkrebs liegt ein sogenannter invasiver Krebs vor, der in die tieferen Schichten der Harnblasenwand eingewachsen ist. In der Regel haben Betroffene ein frühes Krankheitsstadium von Blasenkrebs mit oberflächlichem Wachstum des Tumors. Bei Blasenkrebs ist eine frühzeitige Diagnose wichtig, denn je früher eine bösartige Erkrankung erkannt wird, desto besser sind in vielen Fällen die Heilungs- und Überlebenschancen. Quelle: <a href="https://www.krebshilfe.de/informieren/ueber-krebs/krebsarten/blasenkrebs-harnblasenkarzinom/">Deutsche</a> <a href="https://www.krebshilfe.de/informieren/ueber-krebs/krebsarten/nierenkrebs/">Krebshilfe</a> &nbsp;<br><br>Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 30 Jan 2025 07:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[
        
Früherkennungsuntersuchungen sind umstritten. Oft werden nur die Vorteile gesehen: Krankheiten früh zu erkennen und sie möglicherweise wirksamer behandeln zu können. Aber sie haben auch Risiken. So können bei Früherkennungsuntersuchungen grundsätzlich indirekte Schäden entstehen, z.B. durch Fehlalarme, die wiederum weitere Untersuchungen nach sich ziehen oder die Betroffenen psychisch belasten. Auch Überdiagnosen sind möglich, die zu unnötigen Untersuchungen und Behandlungen führen können, bei denen es zu Nebenwirkungen und Komplikationen kommen kann. 

Das wissenschaftliche Team des IGeL-Monitors hat aktuell gleich drei Verfahren mit „tendenziell negativ“ bewertet, die Blasen- oder Nierenkrebs frühzeitig erkennen sollen: Die Analyse des Urins und eine Ultraschalluntersuchung zur Früherkennung von Blasenkrebs sowie eine Ultraschalluntersuchung der Nieren zur Früherkennung von Nierenkrebs. Zu keinem der Verfahren fanden sich Studien, die Hinweise auf einen Nutzen oder einen direkten Schaden dieser Untersuchung geben.  

In dieser Episode des IGeL-Podcasts erläutern wir die wissenschaftliche Bewertung dieser Untersuchungen und ordnen ein, warum es trotz mangelnder Studienergebnisse zu der Bewertung "tendenziell negativ" gekommen ist.

Expertin ist eine der Autorinnen dieser Bewertung:
Monika Becker, Fachberaterin im Bereich Evidenzbasierte Medizin beim Medizinischen Dienst Bund.

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Faktenbox:

Der Körper entsorgt feste, nicht mehr benötigte Stoffwechselprodukte über den Darm. Lösliche Stoffe werden durch den Urin mithilfe der ableitenden Harnwege ausgeschieden.
Zu diesem lebenswichtigen System gehören alle Organe, die den Urin bilden, sammeln und transportieren:
Der in der Niere produzierte Urin gelangt über das Nierenbecken durch einen der beiden Harnleiter in die Blase. Dort wird der Urin gesammelt, bis er über die Harnröhre ausgeschieden wird.

Krebs ist der Überbegriff für bösartige Neubildungen beziehungsweise Tumoren, die aus veränderten Zellverbänden entstehen. Diese Veränderung ist der entscheidende Schritt von einer normalen Zelle zu einer bösartigen Tumorzelle.

Nierenkrebs umfasst alle bösartigen Erkrankungen der Niere. 
Etwa fünf Prozent aller Nierentumoren sind gutartig. Auch wenn manche dieser Tumoren im Ultraschall oder in der Computertomographie charakteristische Befunde zeigen, kann nur die Untersuchung einer Gewebeprobe durch den Pathologen sicher feststellen, ob sie gut- oder bösartig sind.

Bei der Diagnose Blasenkrebs liegt ein sogenannter invasiver Krebs vor, der in die tieferen Schichten der Harnblasenwand eingewachsen ist. In der Regel haben Betroffene ein frühes Krankheitsstadium von Blasenkrebs mit oberflächlichem Wachstum des Tumors.
Bei Blasenkrebs ist eine frühzeitige Diagnose wichtig, denn je früher eine bösartige Erkrankung erkannt wird, desto besser sind in vielen Fällen die Heilungs- und Überlebenschancen.


Quelle: Deutsche Krebshilfe
https://www.krebshilfe.de/informieren/ueber-krebs/krebsarten/blasenkrebs-harnblasenkarzinom/
https://www.krebshilfe.de/informieren/ueber-krebs/krebsarten/nierenkrebs/
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Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.
      ]]>
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        <![CDATA[<div>Früherkennungsuntersuchungen sind umstritten. Oft werden nur die Vorteile gesehen: Krankheiten früh zu erkennen und sie möglicherweise wirksamer behandeln zu können. Aber sie haben auch Risiken. So können bei Früherkennungsuntersuchungen grundsätzlich indirekte Schäden entstehen, z.B. durch Fehlalarme, die wiederum weitere Untersuchungen nach sich ziehen oder die Betroffenen psychisch belasten. Auch Überdiagnosen sind möglich, die zu unnötigen Untersuchungen und Behandlungen führen können, bei denen es zu Nebenwirkungen und Komplikationen kommen kann. <br><br>Das wissenschaftliche Team des IGeL-Monitors hat aktuell gleich drei Verfahren mit „tendenziell negativ“ bewertet, die Blasen- oder Nierenkrebs frühzeitig erkennen sollen: Die Analyse des Urins und eine Ultraschalluntersuchung zur Früherkennung von Blasenkrebs sowie eine Ultraschalluntersuchung der Nieren zur Früherkennung von Nierenkrebs. Zu keinem der Verfahren fanden sich Studien, die Hinweise auf einen Nutzen oder einen direkten Schaden dieser Untersuchung geben. <br><br>In dieser Episode des IGeL-Podcasts erläutern wir die wissenschaftliche Bewertung dieser Untersuchungen und ordnen ein, warum es trotz mangelnder Studienergebnisse zu der Bewertung "tendenziell negativ" gekommen ist. <br><br><strong>Zu Gast in dieser Folge:</strong><br>Monika Becker, Fachberaterin im Bereich Evidenzbasierte Medizin beim Medizinischen Dienst Bund, eine der Autorinnen der aktuellen Bewertungen<br><br><strong>Faktenbox</strong><br>Der Körper entsorgt feste, nicht mehr benötigte Stoffwechselprodukte über den Darm. Lösliche Stoffe werden durch den Urin mithilfe der ableitenden Harnwege ausgeschieden. Zu diesem lebenswichtigen System gehören alle Organe, die den Urin bilden, sammeln und transportieren: Der in der Niere produzierte Urin gelangt über das Nierenbecken durch einen der beiden Harnleiter in die Blase. Dort wird der Urin gesammelt, bis er über die Harnröhre ausgeschieden wird. Krebs ist der Überbegriff für bösartige Neubildungen beziehungsweise Tumoren, die aus veränderten Zellverbänden entstehen. Diese Veränderung ist der entscheidende Schritt von einer normalen Zelle zu einer bösartigen Tumorzelle. <br><br>Nierenkrebs umfasst alle bösartigen Erkrankungen der Niere. Etwa fünf Prozent aller Nierentumoren sind gutartig. Auch wenn manche dieser Tumoren im Ultraschall oder in der Computertomographie charakteristische Befunde zeigen, kann nur die Untersuchung einer Gewebeprobe durch den Pathologen sicher feststellen, ob sie gut- oder bösartig sind. Bei der Diagnose Blasenkrebs liegt ein sogenannter invasiver Krebs vor, der in die tieferen Schichten der Harnblasenwand eingewachsen ist. In der Regel haben Betroffene ein frühes Krankheitsstadium von Blasenkrebs mit oberflächlichem Wachstum des Tumors. Bei Blasenkrebs ist eine frühzeitige Diagnose wichtig, denn je früher eine bösartige Erkrankung erkannt wird, desto besser sind in vielen Fällen die Heilungs- und Überlebenschancen. Quelle: <a href="https://www.krebshilfe.de/informieren/ueber-krebs/krebsarten/blasenkrebs-harnblasenkarzinom/">Deutsche</a> <a href="https://www.krebshilfe.de/informieren/ueber-krebs/krebsarten/nierenkrebs/">Krebshilfe</a> &nbsp;<br><br>Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.</div>]]>
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      <title>Viel Geld für fragwürdige Leistungen - IGeL-Umsätze in Deutschland</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Selbstzahlerleistungen sind eine lukrative Einnahmequelle für ärztliche Praxen. Laut aktuellem IGeL-Report 2024 zahlen gesetzlich Versicherte in Deutschland pro Jahr mindestens 2,4 Milliarden Euro für IGeL aus eigener Tasche. Wie viele IGeL es eigentlich gibt und wie viel Geld damit in Deutschland verdient wird, ist eigentlich nicht bekannt. Zu den Ausgaben werden seit Jahren veraltete Schätzungen zitiert, die den jährlichen Umsatz mit IGeL-Leistungen auf etwa 1 Milliarde Euro beziffern. <br><br>Die Ergebnisse des IGeL-Reports 2024 zeigen nun, dass diese Zahl deutlich nach oben korrigiert werden muss: Gesetzlich Krankenversicherte geben im Jahr mindestens 2,4 Milliarden Euro für IGeL-Leistungen aus. Diese Zahl ist belastbar und es gab sie vorher nicht. Der IGeL-Report 2024 enthält die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung zu IGeL-Leistungen, die der Medizinische Dienst Bund als Initiator und Betreiber des IGeL-Monitors in Auftrag gegeben hat. <br><br>Wissenschaftlich begleitet wurde die Erhebung durch den Gesundheitsökonomen Prof. Dr. Jonas Schreyögg, Lehrstuhl für Management im Gesundheitswesen an der Universität Hamburg In dieser Episode erläutern wir die Ergebnisse der Befragung und bleuchten die Erkenntnisse hinter der Statistik. <br><br><strong>Zu Gast in dieser Folge:</strong><br>Dr. Stefan Gronemeyer, Arzt und Vorstandsvorsitzender des Medizinischen Dienstes Bund<br>Prof. Dr. Jonas Schreyögg, Gesundheitsökonom und Inhaber des Lehrstuhls für für Management im Gesundheitswesen an der Universität Hamburg <br><br><strong>Faktenbox</strong><br>Der IGeL-Report 2024 liefert verlässliche Informationen, wie viel Geld gesetzlich Krankenversicherte pro Jahr für Selbstzahlerleistungen in ärztlichen Praxen ausgeben. In einer Repräsentativbefragung im Online-Panel von forsa wurden zwischen Juli und August 2024 insgesamt 2.013 gesetzlich Krankenversicherte im Alter von 18 bis 80 Jahren befragt. Sie konnten alle Leistungen benennen, für die sie im letzten Jahr Geld ausgegeben hatten. Hilfestellung gab eine verschlagwortete Liste mit über 150 bekannten IGeL, möglich war aber auch eine Freitexteingabe.&nbsp;<br><br>Dabei wurde ausschließlich nach Ausgaben gefragt, die die Versicherten für IGeL in ärztlichen Praxen bezahlt haben. Andere kostenpflichtige Leistungen wurden ausgenommen, Darunter fallen zahnärztliche, homöopathische, kosmetische, schönheitschirurgische und physiotherapeutische Leistungen, aber auch Kosten für Arzneimittel, Krankenbeförderung oder den Krankenhausaufenthalt.&nbsp;<br>Auf diese Weise sollte ermittelt werden</div><ul><li>wie viel Geld gesetzlich Krankenversicherte pro Jahr für IGeL ausgeben.</li><li>wie sich die Ausgaben auf das Geschlecht, Alter, Einkommen, Bildungsniveau und die Wohnlage verteilen.&nbsp;</li><li>wie viel Umsatz mit den am häufigsten angebotenen IGeL gemacht wird, welches die teuersten IGeL sind und wie sich der Umsatz und das Angebot von IGeL auf die Facharztgruppen verteilt.&nbsp;</li><li>wie hoch der Umsatz mit IGeL ist, die vom IGeL-Monitor mit „unklar“, „tendenziell negativ“ oder „negativ“ bewertet worden sind.&nbsp;</li><li>wie IGeL in den ärztlichen Praxen angeboten werden.&nbsp;</li><li>wie die Befragten IGeL einschätzen und ob sie sich vor der Inanspruchnahme einer IGeL über den möglichen Nutzen oder Schaden ausreichend informiert fühlen.&nbsp;</li></ul><div><br></div><div>Die Ergebnisse wurden auf die Gesamtzahl der gesetzlich Versicherten im Alter von 18 bis 80 Jahren hochgerechnet. Das sind insgesamt 57 Millionen Personen. Die Hochrechnung ergibt einen Gesamtbetrag von mindestens 2,4 Mrd. Euro, den gesetzlich Versicherte in Deutschland im Alter von 18 bis 80 Jahren jährlich für IGeL bezahlen. <br><br>Den IGeL-Report 2024 und sämtliche Unterlagen dazu <a href="https://www.igel-monitor.de/presse/pressemitteilungen/2024-12-03-igel-report-2024-24-milliarden-euro-setzen-arztpraxen-pro-jahr-mit-fragwuerdigen-igel-um.html">zum Download finden Sie hier</a>.<br><br>Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 12 Dec 2024 07:00:00 +0100</pubDate>
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Selbstzahlerleistungen sind eine lukrative Einnahmequelle für ärztliche Praxen. Laut aktuellem  IGeL-Report 2024 zahlen gesetzlich Versicherte in Deutschland pro Jahr mindestens 2,4 Milliarden Euro für IGeL aus eigener Tasche.

Wie viele IGeL es eigentlich gibt und wie viel Geld damit in Deutschland verdient wird, ist eigentlich nicht bekannt. Zu den Ausgaben werden seit Jahren veraltete Schätzungen zitiert, die den jährlichen Umsatz mit IGeL-Leistungen auf etwa 1 Milliarde Euro beziffern. Die Ergebnisse des IGeL-Reports 2024 zeigen nun, dass diese Zahl deutlich nach oben korrigiert werden muss: Gesetzlich Krankenversicherte geben im Jahr mindestens 2,4 Milliarden Euro für IGeL-Leistungen aus. Diese Zahl ist belastbar und es gab sie vorher nicht. 

Der IGeL-Report 2024 enthält die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung zu IGeL-Leistungen, die der Medizinische Dienst Bund als Initiator und Betreiber des IGeL-Monitors in Auftrag gegeben hat. Wissenschaftlich begleitet wurde die Erhebung durch den Gesundheitsökonomen Prof. Dr. Jonas Schreyögg, Lehrstuhl für Management im Gesundheitswesen an der Universität Hamburg

In dieser Episode erläutern wir die Ergebnisse der Befragung und bleuchten die Erkenntnisse hinter der Statistik.
Ein IGeL-Podcast mit:
Dr. Stefan Gronemeyer, Arzt und Vorstandsvorsitzender des Medizinischen Dienstes Bund und
Prof. Dr. Jonas Schreyögg, Gesundheitsökonom und Inhaber des Lehrstuhls für für Management im Gesundheitswesen an der Universität Hamburg 

_________________________________________
Faktenbox:

Der IGeL-Report 2024 liefert verlässliche Informationen, wie viel Geld gesetzlich Krankenversicherte pro Jahr für Selbstzahlerleistungen in ärztlichen Praxen ausgeben. 
In einer Repräsentativbefragung im Online-Panel von forsa wurden zwischen Juli und August 2024 insgesamt 2.013 gesetzlich Krankenversicherte im Alter von 18 bis 80 Jahren befragt. 
Sie konnten alle Leistungen benennen, für die sie im letzten Jahr Geld ausgegeben hatten. Hilfestellung gab eine verschlagwortete Liste mit über 150 bekannten IGeL, möglich war aber auch eine Freitexteingabe.
Dabei wurde ausschließlich nach Ausgaben gefragt, die die Versicherten für IGeL in ärztlichen Praxen bezahlt haben. Andere kostenpflichtige Leistungen wurden ausgenommen, Darunter fallen zahnärztliche, homöopathische, kosmetische, schönheitschirurgische und physiotherapeutische Leistungen, aber auch Kosten für Arzneimittel, Krankenbeförderung oder den Krankenhausaufenthalt.

Auf diese Weise sollte ermittelt werden,

•	wie viel Geld gesetzlich Krankenversicherte pro Jahr für IGeL ausgeben. 
•	wie sich die Ausgaben auf das Geschlecht, Alter, Einkommen, Bildungsniveau und die Wohnlage verteilen.
•	wie viel Umsatz mit den am häufigsten angebotenen IGeL gemacht wird, welches die teuersten IGeL sind und wie sich der Umsatz und das Angebot von IGeL auf die Facharztgruppen verteilt.
•	wie hoch der Umsatz mit IGeL ist, die vom IGeL-Monitor mit „unklar“, „tendenziell negativ“ oder „negativ“ bewertet worden sind.
•	wie IGeL in den ärztlichen Praxen angeboten werden.
•	wie die Befragten IGeL einschätzen und ob sie sich vor der Inanspruchnahme einer IGeL über den möglichen Nutzen oder Schaden ausreichend informiert fühlen.

Die Ergebnisse wurden auf die Gesamtzahl der gesetzlich Versicherten im Alter von 18 bis 80 Jahren hochgerechnet. Das sind insgesamt 57 Millionen Personen.
Die Hochrechnung ergibt einen Gesamtbetrag von mindestens 2,4 Mrd. Euro, den gesetzlich Versicherte in Deutschland im Alter von 18 bis 80 Jahren jährlich für IGeL bezahlen.


Den IGeL-Report 2024 und sämtliche Unterlagen dazu zum Download finden Sie hier:
https://www.igel-monitor.de/presse/pressemitteilungen/2024-12-03-igel-report-2024-24-milliarden-euro-setzen-arztpraxen-pro-jahr-mit-fragwuerdigen-igel-um.html
__________________________________________
Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.
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        <![CDATA[<div>Selbstzahlerleistungen sind eine lukrative Einnahmequelle für ärztliche Praxen. Laut aktuellem IGeL-Report 2024 zahlen gesetzlich Versicherte in Deutschland pro Jahr mindestens 2,4 Milliarden Euro für IGeL aus eigener Tasche. Wie viele IGeL es eigentlich gibt und wie viel Geld damit in Deutschland verdient wird, ist eigentlich nicht bekannt. Zu den Ausgaben werden seit Jahren veraltete Schätzungen zitiert, die den jährlichen Umsatz mit IGeL-Leistungen auf etwa 1 Milliarde Euro beziffern. <br><br>Die Ergebnisse des IGeL-Reports 2024 zeigen nun, dass diese Zahl deutlich nach oben korrigiert werden muss: Gesetzlich Krankenversicherte geben im Jahr mindestens 2,4 Milliarden Euro für IGeL-Leistungen aus. Diese Zahl ist belastbar und es gab sie vorher nicht. Der IGeL-Report 2024 enthält die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung zu IGeL-Leistungen, die der Medizinische Dienst Bund als Initiator und Betreiber des IGeL-Monitors in Auftrag gegeben hat. <br><br>Wissenschaftlich begleitet wurde die Erhebung durch den Gesundheitsökonomen Prof. Dr. Jonas Schreyögg, Lehrstuhl für Management im Gesundheitswesen an der Universität Hamburg In dieser Episode erläutern wir die Ergebnisse der Befragung und bleuchten die Erkenntnisse hinter der Statistik. <br><br><strong>Zu Gast in dieser Folge:</strong><br>Dr. Stefan Gronemeyer, Arzt und Vorstandsvorsitzender des Medizinischen Dienstes Bund<br>Prof. Dr. Jonas Schreyögg, Gesundheitsökonom und Inhaber des Lehrstuhls für für Management im Gesundheitswesen an der Universität Hamburg <br><br><strong>Faktenbox</strong><br>Der IGeL-Report 2024 liefert verlässliche Informationen, wie viel Geld gesetzlich Krankenversicherte pro Jahr für Selbstzahlerleistungen in ärztlichen Praxen ausgeben. In einer Repräsentativbefragung im Online-Panel von forsa wurden zwischen Juli und August 2024 insgesamt 2.013 gesetzlich Krankenversicherte im Alter von 18 bis 80 Jahren befragt. Sie konnten alle Leistungen benennen, für die sie im letzten Jahr Geld ausgegeben hatten. Hilfestellung gab eine verschlagwortete Liste mit über 150 bekannten IGeL, möglich war aber auch eine Freitexteingabe.&nbsp;<br><br>Dabei wurde ausschließlich nach Ausgaben gefragt, die die Versicherten für IGeL in ärztlichen Praxen bezahlt haben. Andere kostenpflichtige Leistungen wurden ausgenommen, Darunter fallen zahnärztliche, homöopathische, kosmetische, schönheitschirurgische und physiotherapeutische Leistungen, aber auch Kosten für Arzneimittel, Krankenbeförderung oder den Krankenhausaufenthalt.&nbsp;<br>Auf diese Weise sollte ermittelt werden</div><ul><li>wie viel Geld gesetzlich Krankenversicherte pro Jahr für IGeL ausgeben.</li><li>wie sich die Ausgaben auf das Geschlecht, Alter, Einkommen, Bildungsniveau und die Wohnlage verteilen.&nbsp;</li><li>wie viel Umsatz mit den am häufigsten angebotenen IGeL gemacht wird, welches die teuersten IGeL sind und wie sich der Umsatz und das Angebot von IGeL auf die Facharztgruppen verteilt.&nbsp;</li><li>wie hoch der Umsatz mit IGeL ist, die vom IGeL-Monitor mit „unklar“, „tendenziell negativ“ oder „negativ“ bewertet worden sind.&nbsp;</li><li>wie IGeL in den ärztlichen Praxen angeboten werden.&nbsp;</li><li>wie die Befragten IGeL einschätzen und ob sie sich vor der Inanspruchnahme einer IGeL über den möglichen Nutzen oder Schaden ausreichend informiert fühlen.&nbsp;</li></ul><div><br></div><div>Die Ergebnisse wurden auf die Gesamtzahl der gesetzlich Versicherten im Alter von 18 bis 80 Jahren hochgerechnet. Das sind insgesamt 57 Millionen Personen. Die Hochrechnung ergibt einen Gesamtbetrag von mindestens 2,4 Mrd. Euro, den gesetzlich Versicherte in Deutschland im Alter von 18 bis 80 Jahren jährlich für IGeL bezahlen. <br><br>Den IGeL-Report 2024 und sämtliche Unterlagen dazu <a href="https://www.igel-monitor.de/presse/pressemitteilungen/2024-12-03-igel-report-2024-24-milliarden-euro-setzen-arztpraxen-pro-jahr-mit-fragwuerdigen-igel-um.html">zum Download finden Sie hier</a>.<br><br>Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.</div>]]>
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      <itunes:keywords>IGeL-Monitor,Medizinischer Dienst Bund,Dr. Stefan Gronemeyer,Prof. Jonas Schreyögg,Selbstzahlerleistungen,IGeL-Umsätze,IGeL-Report 2024,Top 10 IGeL</itunes:keywords>
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      <title>Gesundheit und der lange Weg eines Gesetzes</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Ob Cannabis-Gesetz, die große Krankenhausreform, das Gesunde-Herz-Gesetz oder Pflegekompetenzgesetz, Prof. Karl Lauterbach hat in seiner Zeit als Bundesgesundheitsminister viele Gesetzesinitiativen angeschoben und verfolgt. Und das ist nur eine kleine Auswahl. Gibt man auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums „Gesetze und Verordnungen“ ein, erhält man eine Trefferliste von 199 (!) Vorhaben, Gesetzen, Verordnungen und Anordnungen - davon allein 80 aus der aktuellen Legislaturperiode. <br><br>Jedes einzelne Gesetz durchläuft einen festgelegten Weg durch Bundestag, Bundesrat und die Ausschüsse. Viele Formulierungen kennt man - „das Gesetz wird im Bundesrat beraten“, „hat heute verabschiedet“, „erste Lesung“, „zweite Lesung“ und so weiter … <br><br>In dieser Episode des IGeL-Podcasts schreiten wir den ganzen (oft langen) Weg eines Gesundheitsgesetzes ab, von der Gesetzesinitiative bis zu dessen Inkrafttreten. Wer kann eigentlich eine Gesetzesinitiative starten? Welche und wie viele Akteur*innen werden in den Ausschüssen zu einem Gesetz angehört? Und wie viel Einfluss haben diese Interessensvertreter*innen auf die Ausgestaltung des Gesetzes? <br><br>Antworten darauf kennt Kerstin Macherey, sie ist Diplom-Volkswirtin und leitet die Stabsstelle Politik und Strategie beim Medizinischen Dienst Bund. In dieser Rolle ist sie in etliche Gesetzesverfahren unmittelbar involviert und weiß aus eigener Erfahrung, wie lang der Weg ist und wo sich steinige Abschnitte befinden. <br><br><strong>Faktenbox</strong> <br>In Deutschland können nur die Bundesregierung, der Bundesrat oder mehrere Mitglieder des Bundestages eine sogenannte Gesetzesinitiative starten (…). Will die Regierung beispielsweise ein neues Gesundheitsgesetz einführen, macht sie dafür einen Gesetzentwurf. Diesen Entwurf gibt sie an den Bundesrat. Der Bundesrat äußert sich dazu und gibt den Gesetzentwurf zur weiteren Beratung in den Bundestag. Im Bundestag (…) finden drei Beratungen darüber statt. Diese Beratungen nennt man „Lesungen“. In der 1. Lesung, der sogenannten Grundsatzdebatte, wird der Gesetzentwurf vorgestellt und die Abgeordneten sagen dazu allgemein ihre Meinung. Danach kommt der Gesetzentwurf in einen speziellen Ausschuss des Bundestages, um dort Einzelheiten zu beraten und Sachverständige zu befragen. Darüber berichten Ausschussmitglieder in der 2. Lesung im Parlament Meistens werden Änderungsvorschläge vorgetragen. In der 3. Lesung kommt es noch einmal zur Aussprache über das Gesetz. (…). Dann kommt es zur Schlussabstimmung. Wenn die Mehrheit der anwesenden Abgeordneten dem Gesetz zugestimmt hat, ist das Gesetz „verabschiedet“. (…) Hat der Bundestag das Gesetz verabschiedet, geht es in den Bundesrat. Die Beteiligung des Bundesrates hängt davon ab, ob es sich um ein Zustimmungsgesetz oder ein Einspruchsgesetz handelt (…). Wenn der Bundesrat ein Gesetz ablehnt, (…) kann eine erneute Beratung im sogenannten Vermittlungsausschuss stattfinden. Dort sitzen Mitglieder des Bundestages und des Bundesrates. Wenn dieser Ausschuss Änderungen am Entwurf vorschlägt, wird darüber im Bundestag erneut abgestimmt. Wenn bei Zustimmungsgesetzen keine Einigung erzielt werden kann, tritt das Gesetz nicht in Kraft. (…) Gegen Einspruchsgesetze kann der Bundesrat nur Bedenken vortragen. Wenn ein Gesetz so beraten und beschlossen wurde, müssen Bundeskanzlerin oder -kanzler oder die zuständige Ministerin bzw. der zuständige Minister unterschreiben, und auch die Bundespräsidentin oder der Bundespräsident muss noch seine Unterschrift geben. Zuletzt wird das Gesetz im Bundesgesetzblatt veröffentlichet. Erst danach tritt das Gesetz in Kraft. <br>Quelle: <a href="https://www.hanisauland.de/wissen/lexikon/grosses-lexikon/g/gesetzgebung.html">Bundeszentrale für politische Bildung (BPB)</a>, stark gekürzt. &nbsp;<br><br>Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 28 Nov 2024 07:00:00 +0100</pubDate>
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Ob Cannabis-Gesetz, die große Krankenhausreform, das Gesunde-Herz-Gesetz oder Pflegekompetenzgesetz, Prof. Karl Lauterbach hat in seiner Zeit als Bundesgesundheitsminister viele Gesetzesinitiativen angeschoben und verfolgt. Und das ist nur eine kleine Auswahl. Gibt man auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums „Gesetze und Verordnungen“ ein, erhält man eine Trefferliste von 199 (!) Vorhaben, Gesetzen, Verordnungen und Anordnungen - davon allein 80 aus der aktuellen Legislaturperiode.
Jedes einzelne Gesetz durchläuft einen festgelegten Weg durch Bundestag, Bundesrat und die Ausschüsse. Viele Formulierungen kennt man - „das Gesetz wird im Bundesrat beraten“, „hat heute verabschiedet“, „erste Lesung“, „zweite Lesung“ und so weiter …

In dieser Episode des IGeL-Podcasts schreiten wir den ganzen (oft langen) Weg eines Gesundheitsgesetzes ab, von der Gesetzesinitiative bis zu dessen Inkrafttreten.

Wer kann eigentlich eine Gesetzesinitiative starten? Welche und wie viele Akteur*innen werden in den Ausschüssen zu einem Gesetz angehört? Und wie viel Einfluss haben diese Interessensvertreter*innen auf die Ausgestaltung des Gesetzes?

Antworten darauf kennt Kerstin Macherey, sie ist Diplom-Volkswirtin und leitet die Stabsstelle Politik und Strategie beim Medizinischen Dienst Bund. In dieser Rolle ist sie in etliche Gesetzesverfahren unmittelbar involviert und weiß aus eigener Erfahrung, wie lang der Weg ist und wo sich steinige Abschnitte befinden.
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Faktenbox:
In Deutschland können nur die Bundesregierung, der Bundesrat oder mehrere Mitglieder des Bundestages eine sogenannte Gesetzesinitiative starten (…).
Will die Regierung beispielsweise ein neues Gesundheitsgesetz einführen, macht sie dafür einen Gesetzentwurf. Diesen Entwurf gibt sie an den Bundesrat. Der Bundesrat äußert sich dazu und gibt den Gesetzentwurf zur weiteren Beratung in den Bundestag.

Im Bundestag (…) finden drei Beratungen darüber statt. Diese Beratungen nennt man „Lesungen“. In der 1. Lesung, der sogenannten Grundsatzdebatte, wird der Gesetzentwurf vorgestellt und die Abgeordneten sagen dazu allgemein ihre Meinung. Danach kommt der Gesetzentwurf in einen speziellen Ausschuss des Bundestages, um dort Einzelheiten zu beraten und Sachverständige zu befragen. Darüber berichten Ausschussmitglieder in der 2. Lesung im Parlament Meistens werden Änderungsvorschläge vorgetragen.

In der 3. Lesung kommt es noch einmal zur Aussprache über das Gesetz. (…). Dann kommt es zur Schlussabstimmung. Wenn die Mehrheit der anwesenden Abgeordneten dem Gesetz zugestimmt hat, ist das Gesetz „verabschiedet“. (…)
Hat der Bundestag das Gesetz verabschiedet, geht es in den Bundesrat. Die Beteiligung des Bundesrates hängt davon ab, ob es sich um ein Zustimmungsgesetz oder ein Einspruchsgesetz handelt (…).
Wenn der Bundesrat ein Gesetz ablehnt, (…) kann eine erneute Beratung im sogenannten Vermittlungsausschuss stattfinden. Dort sitzen Mitglieder des Bundestages und des Bundesrates. Wenn dieser Ausschuss Änderungen am Entwurf vorschlägt, wird darüber im Bundestag erneut abgestimmt. Wenn bei Zustimmungsgesetzen keine Einigung erzielt werden kann, tritt das Gesetz nicht in Kraft. (…) Gegen Einspruchsgesetze kann der Bundesrat nur Bedenken vortragen.

Wenn ein Gesetz so beraten und beschlossen wurde, müssen Bundeskanzlerin oder -kanzler oder die zuständige Ministerin bzw. der zuständige Minister unterschreiben, und auch die Bundespräsidentin oder der Bundespräsident muss noch seine Unterschrift geben. Zuletzt wird das Gesetz im Bundesgesetzblatt veröffentlichet. Erst danach tritt das Gesetz in Kraft.

Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung (BPB), stark gekürzt.
https://www.hanisauland.de/wissen/lexikon/grosses-lexikon/g/gesetzgebung.html

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Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.
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      <link>https://www.igel-monitor.de/</link>
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      <title>Shared Decision Making</title>
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        <![CDATA[<div>Zum zweiten Mal setzen wir das Thema "Shared Decision Making" auf die Agenda. Vor zwei Jahren haben wir dieses Konzept einer gemeinsamen Entscheidungsfindung zwischen Arzt/Ärztin auf der einen Seite und Patient*in auf der andern Seite im IGeL-Podcast vorgestellt und diskutiert. <br><br>Shared Decision Making ist sprechende Medizin: Der Arzt/die Ärztin bespricht mit den Patient*innen einen gemeinsamen Behandlungsweg, der die Präferenzen, Vorstellungen, Lebensgewohnheiten der Patient*innen berücksichtigt. In Abwägung desssen, dass - so formulierte es Professorin Tanja Krones im IGeL-Podcast - die meisten Entscheidungen in der Medizin Grauzone seien, es kein schwarz und weiß gäbe und die Medizin in den meisten Fällen mehrere Möglichkeiten habe, zu behandeln. <br><br>Welche Vorteile bringt eine solche gemeinsame Behandlungsentscheiung? Dazu hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) dieses Jahr einen sogenannten "ThemenCheck-Bericht" veröffentlicht. Für diesen Bericht wurden sieben systematische Übersichten analysiert, die insgesamt 252 Studien zusammenfassen. Die Studien untersuchten verschiedene SDM-Maßnahmen in der Behandlung von Erwachsenen mit unterschiedlichen Erkrankungen, zum Beispiel Herz-Kreislauf-, Krebs- oder psychischen Erkrankungen. <br><br>Die Ergebnisse besprechen wir in dieser Episode des IGeL-Podcasts mit zwei der insgesamt sieben Autor*innen des Berichts, Dr. Marion Danner, Diplom-Volkswirtin und Gesundheitsökonomin und Dr. Anne Rummer, Juristin und Medizinethikerin. <br><br><strong>Faktenbox </strong><br>Shared Decision-Making – oder auf deutsch: Partizipative Entscheidungsfindung – ist eine Form der Kommunikation zwischen Ärztin/Arzt und Patientin/Patient. Sie sieht vor, Informationen auszutauschen und eine Entscheidung gemeinsam und gleichberechtigt zu finden – etwa mit Blick auf eine Behandlung. Die Kommunikation in diesem Konzept erfolgt also zweiseitig. Sowohl Ärztin/Arzt als auch Patientin/Patient stellen Fragen und beantworten Fragen. Hierfür bezieht die Ärztin/der Arzt seine Gegenüber in alle wichtigen Aspekte mit ein. Die Patientin/der Patient wiederum bespricht seine Anliegen offen und erklärt ihre/seine Präferenzen. Ziel ist es, gemeinsam über eine angemessene medizinische Untersuchung oder Behandlung zu entscheiden und diese zu verantworten. Quelle: <a href="https://www.stiftung-gesundheitswissen.de/gesundes-leben/patient-arzt/patient-und-partner">Stiftung Gesundheitswissen</a>&nbsp;<br><br></div><ul><li><a href="https://www.iqwig.de/sich-einbringen/themencheck-medizin/berichte/ht22-01.html">Projektseite des ThemenCheck-Berichts des IQWiG</a> mit allen Ergebnissen&nbsp;</li></ul><div><br>Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück Beat Stick ist der Jingle des IGeL-Podcasts.</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 24 Oct 2024 07:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[
        Welche Vorteile bringt eine gemeinsame Behandlungsentscheidung?
Zum zweiten Mal setzen wir das Thema "Shared Decision Making" auf die Agenda. Vor zwei Jahren haben wir dieses Konzept einer gemeinsamen Entscheidungsfindung zwischen Arzt/Ärztin auf  der einen Seite und Patient*in auf der andern Seite im IGeL-Podcast vorgestellt und diskutiert. Shared Decision Making ist sprechende Medizin: Der Arzt/die Ärztin bespricht mit den Patient*innen einen gemeinsamen Behandlungsweg, der die Präferenzen, Vorstellungen, Lebensgewohnheiten der Patient*innen berücksichtigt. In Abwägung desssen, dass - so formulierte es Professorin Tanja Krones im IGeL-Podcast - die meisten Entscheidungen in der Medizin Grauzone seien, es kein schwarz und weiß gäbe und die Medizin in den meisten Fällen mehrere Möglichkeiten habe, zu behandeln.

Welche Vorteile bringt eine solche gemeinsame Behandlungsentscheiung?
Dazu hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) dieses Jahr einen sogenannten "ThemenCheck-Bericht" veröffentlicht. 
Für diesen Bericht wurden sieben  systematische Übersichten analysiert, die insgesamt 252 Studien zusammenfassen. Die Studien untersuchten verschiedene SDM-Maßnahmen in der Behandlung von Erwachsenen mit unterschiedlichen Erkrankungen, zum Beispiel Herz-Kreislauf-, Krebs- oder psychischen Erkrankungen.

Die Ergebnisse besprechen wir in dieser Episode des IGeL-Podcasts mit zwei der insgesamt sieben Autor*innen des Berichts,
Dr. Marion Danner, Diplom-Volkswirtin und Gesundheitsökonomin und
Dr. Anne Rummer, Juristin und Medizinethikerin.

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Faktenbox:

Shared Decision-Making – oder auf deutsch: Partizipative Entscheidungsfindung –  ist eine Form der Kommunikation zwischen Ärztin/Arzt und Patientin/Patient. Sie sieht vor, Informationen auszutauschen und eine Entscheidung gemeinsam und gleichberechtigt zu finden – etwa mit Blick auf eine Behandlung. Die Kommunikation in diesem Konzept erfolgt also zweiseitig. Sowohl Ärztin/Arzt als auch Patientin/Patient stellen Fragen und beantworten Fragen. Hierfür bezieht die Ärztin/der Arzt seine Gegenüber in alle wichtigen Aspekte mit ein. Die Patientin/der Patient wiederum bespricht seine Anliegen offen und erklärt ihre/seine Präferenzen. Ziel ist es, gemeinsam über eine angemessene medizinische Untersuchung oder Behandlung zu entscheiden und diese zu verantworten. 

Quelle: https://www.stiftung-gesundheitswissen.de/gesundes-leben/patient-arzt/patient-und-partner

Link zu der Projektseite des ThemenCheck-Berichts des IQWiG mit allen Ergebnissen:
https://www.iqwig.de/sich-einbringen/themencheck-medizin/berichte/ht22-01.html
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Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück Beat Stick ist der Jingle des IGeL-Podcasts.
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        <![CDATA[<div>Zum zweiten Mal setzen wir das Thema "Shared Decision Making" auf die Agenda. Vor zwei Jahren haben wir dieses Konzept einer gemeinsamen Entscheidungsfindung zwischen Arzt/Ärztin auf der einen Seite und Patient*in auf der andern Seite im IGeL-Podcast vorgestellt und diskutiert. <br><br>Shared Decision Making ist sprechende Medizin: Der Arzt/die Ärztin bespricht mit den Patient*innen einen gemeinsamen Behandlungsweg, der die Präferenzen, Vorstellungen, Lebensgewohnheiten der Patient*innen berücksichtigt. In Abwägung desssen, dass - so formulierte es Professorin Tanja Krones im IGeL-Podcast - die meisten Entscheidungen in der Medizin Grauzone seien, es kein schwarz und weiß gäbe und die Medizin in den meisten Fällen mehrere Möglichkeiten habe, zu behandeln. <br><br>Welche Vorteile bringt eine solche gemeinsame Behandlungsentscheiung? Dazu hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) dieses Jahr einen sogenannten "ThemenCheck-Bericht" veröffentlicht. Für diesen Bericht wurden sieben systematische Übersichten analysiert, die insgesamt 252 Studien zusammenfassen. Die Studien untersuchten verschiedene SDM-Maßnahmen in der Behandlung von Erwachsenen mit unterschiedlichen Erkrankungen, zum Beispiel Herz-Kreislauf-, Krebs- oder psychischen Erkrankungen. <br><br>Die Ergebnisse besprechen wir in dieser Episode des IGeL-Podcasts mit zwei der insgesamt sieben Autor*innen des Berichts, Dr. Marion Danner, Diplom-Volkswirtin und Gesundheitsökonomin und Dr. Anne Rummer, Juristin und Medizinethikerin. <br><br><strong>Faktenbox </strong><br>Shared Decision-Making – oder auf deutsch: Partizipative Entscheidungsfindung – ist eine Form der Kommunikation zwischen Ärztin/Arzt und Patientin/Patient. Sie sieht vor, Informationen auszutauschen und eine Entscheidung gemeinsam und gleichberechtigt zu finden – etwa mit Blick auf eine Behandlung. Die Kommunikation in diesem Konzept erfolgt also zweiseitig. Sowohl Ärztin/Arzt als auch Patientin/Patient stellen Fragen und beantworten Fragen. Hierfür bezieht die Ärztin/der Arzt seine Gegenüber in alle wichtigen Aspekte mit ein. Die Patientin/der Patient wiederum bespricht seine Anliegen offen und erklärt ihre/seine Präferenzen. Ziel ist es, gemeinsam über eine angemessene medizinische Untersuchung oder Behandlung zu entscheiden und diese zu verantworten. Quelle: <a href="https://www.stiftung-gesundheitswissen.de/gesundes-leben/patient-arzt/patient-und-partner">Stiftung Gesundheitswissen</a>&nbsp;<br><br></div><ul><li><a href="https://www.iqwig.de/sich-einbringen/themencheck-medizin/berichte/ht22-01.html">Projektseite des ThemenCheck-Berichts des IQWiG</a> mit allen Ergebnissen&nbsp;</li></ul><div><br>Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück Beat Stick ist der Jingle des IGeL-Podcasts.</div>]]>
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      <title>Apps auf Rezept</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Die Liste der medizinischen Leistungen, die von den Krankenkassen übernommen werden, ist sehr lang. Und seit 2020 sind etliche dazugekommen, die nicht in der ärztlichen Praxis zur Anwendung kommen und auch nicht in Apotheken erhältlich sind. Für sie muss man sich eine App herunterladen - auf dem Smartphone oder am PC. Diese Apps heißen „Digitale Gesundheitsanwendungen“ oder kurz DiGA. Sie gelten als Medizinprodukte. <br><br>Sie sollen Patient*innen unterstützen, Krankheiten zu erkennen, zu überwachen, zu behandeln oder zu lindern. Und die Ärztin und der Arzt können sie verschreiben - wie ein Medikament oder Physiotherapie. Was diese DiGA alles können, worin sie sich von den vielen Lifestyle-Apps wie Fitnesstrackern oder Schlafüberwachern unterscheiden, bei welchen Krankheiten sie zur Anwendung kommen können und für welche Patient*innen es vielleicht eine sinnvolle Ergänzung zu der ärztlichen Behandlung sein kann, darüber sprechen wir in dieser Folge des IGeL-Podcasts mit Sabine Wolter, Referentin für Gesundheit, Gesundheitsrecht und den Gesundheitsmarkt bei der Verbraucherzentrale NRW. <br><br><strong>Faktenbox</strong><br>Ärzte und Psychotherapeuten können seit September 2020 digitale Gesundheitsanwendungen – kurz DiGA – verordnen. Krankenkassen übernehmen unter bestimmten Voraussetzungen die Kosten. DiGA sind Medizinprodukte niedriger und höherer Risikoklassen. Es handelt sich um Apps, die Versicherte beispielsweise mit ihrem Smartphone oder Tablet nutzen, aber auch um webbasierte Anwendungen, die über einen Internetbrowser auf einem PC oder Laptop laufen. DiGA sollen helfen, Krankheiten zu erkennen, zu überwachen, zu behandeln oder zu lindern. Auch bei Verletzungen oder einer Behinderung ist ein Einsatz möglich. <br>Quelle: <a href="https://www.kbv.de/html/diga.php">Kassenärztliche Bundesvereinigung</a> <br>Website mit einem guten Überblick über DiGA: <a href="https://www.diga-verzeichnis.de">DIGA Verzeichnis</a><br><br>Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück Beat Stick ist der Jingle des IGeL-Podcasts.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 19 Sep 2024 07:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[
        Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA)
Die Liste der medizinischen Leistungen, die von den Krankenkassen übernommen werden, ist sehr lang.
Und seit 2020 sind etliche dazugekommen, die nicht in der ärztlichen Praxis zur Anwendung kommen und auch nicht in Apotheken erhältlich sind. 
Für sie muss man sich eine App herunterladen  - auf dem Smartphone oder am PC.
Diese Apps heißen „Digitale Gesundheitsanwendungen“ oder kurz DiGA.

Sie gelten als Medizinprodukte. Sie sollen Patient*innen unterstützen, Krankheiten zu erkennen, zu überwachen, zu behandeln oder zu lindern. 
Und die Ärztin und der Arzt können sie verschreiben -  wie ein Medikament oder Physiotherapie.

Was diese DiGA alles können, worin sie sich von den vielen Lifestyle-Apps wie Fitnesstrackern oder Schlafüberwachern unterscheiden, bei welchen Krankheiten sie zur Anwendung kommen können und für welche Patient*innen es vielleicht eine sinnvolle Ergänzung zu der ärztlichen Behandlung sein kann, darüber sprechen wir in dieser Folge des IGeL-Podcasts mit Sabine Wolter, Referentin für Gesundheit, Gesundheitsrecht und den Gesundheitsmarkt bei der Verbraucherzentrale NRW.

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Faktenbox:

Ärzte und Psychotherapeuten können seit September 2020 digitale Gesundheitsanwendungen – kurz DiGA – verordnen. Krankenkassen übernehmen unter bestimmten Voraussetzungen die Kosten. 
DiGA sind Medizinprodukte niedriger und höherer Risikoklassen. Es handelt sich um Apps, die Versicherte beispielsweise mit ihrem Smartphone oder Tablet nutzen, aber auch um webbasierte Anwendungen, die über einen Internetbrowser auf einem PC oder Laptop laufen. DiGA sollen helfen, Krankheiten zu erkennen, zu überwachen, zu behandeln oder zu lindern. Auch bei Verletzungen oder einer Behinderung ist ein Einsatz möglich.
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Quelle: Kassenärztliche Bundesvereinigung (https://www.kbv.de/html/diga.php)

Diese Website gibt einen guten Überblick über DiGA: diga-verzeichnis.de
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Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück Beat Stick ist der Jingle des IGeL-Podcasts.
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      <itunes:title>Apps auf Rezept</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA)</itunes:subtitle>
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        <![CDATA[<div>Die Liste der medizinischen Leistungen, die von den Krankenkassen übernommen werden, ist sehr lang. Und seit 2020 sind etliche dazugekommen, die nicht in der ärztlichen Praxis zur Anwendung kommen und auch nicht in Apotheken erhältlich sind. Für sie muss man sich eine App herunterladen - auf dem Smartphone oder am PC. Diese Apps heißen „Digitale Gesundheitsanwendungen“ oder kurz DiGA. Sie gelten als Medizinprodukte. <br><br>Sie sollen Patient*innen unterstützen, Krankheiten zu erkennen, zu überwachen, zu behandeln oder zu lindern. Und die Ärztin und der Arzt können sie verschreiben - wie ein Medikament oder Physiotherapie. Was diese DiGA alles können, worin sie sich von den vielen Lifestyle-Apps wie Fitnesstrackern oder Schlafüberwachern unterscheiden, bei welchen Krankheiten sie zur Anwendung kommen können und für welche Patient*innen es vielleicht eine sinnvolle Ergänzung zu der ärztlichen Behandlung sein kann, darüber sprechen wir in dieser Folge des IGeL-Podcasts mit Sabine Wolter, Referentin für Gesundheit, Gesundheitsrecht und den Gesundheitsmarkt bei der Verbraucherzentrale NRW. <br><br><strong>Faktenbox</strong><br>Ärzte und Psychotherapeuten können seit September 2020 digitale Gesundheitsanwendungen – kurz DiGA – verordnen. Krankenkassen übernehmen unter bestimmten Voraussetzungen die Kosten. DiGA sind Medizinprodukte niedriger und höherer Risikoklassen. Es handelt sich um Apps, die Versicherte beispielsweise mit ihrem Smartphone oder Tablet nutzen, aber auch um webbasierte Anwendungen, die über einen Internetbrowser auf einem PC oder Laptop laufen. DiGA sollen helfen, Krankheiten zu erkennen, zu überwachen, zu behandeln oder zu lindern. Auch bei Verletzungen oder einer Behinderung ist ein Einsatz möglich. <br>Quelle: <a href="https://www.kbv.de/html/diga.php">Kassenärztliche Bundesvereinigung</a> <br>Website mit einem guten Überblick über DiGA: <a href="https://www.diga-verzeichnis.de">DIGA Verzeichnis</a><br><br>Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück Beat Stick ist der Jingle des IGeL-Podcasts.</div>]]>
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      <title>Gedankenkraft - Placebo und Nocebo</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Placebo- und Noceboeffekte lassen sich wissenschaftlich nur schwer erklären. Körpereigene Mechanismen führen dazu, dass Menschen besonders positiv (Placebo) oder negativ (Nocebo) auf ein Medikament oder ein medizinisches Verfahren reagieren - selbst bei Scheinmedikamenten oder Scheintherapien. Einfach gesagt: Wenn ich eine hohe Erwartung habe, dass mir ein bestimmtes Verfahren helfen kann, kann sich tatsächlich eine Verbesserung meines Befindens einstellen. Oder: Wenn ich so starke Angst zum Beispiel vor den Nebenwirkungen eines Medikaments habe, kann es passieren, dass sich eben jene Nebenwirkungen auch zeigen. <br><br>Diese Effekte sind messbar. Die Auslöser hingegen sind von Mensch zu Mensch verschieden: Erwartungen spielen eine große Rolle, die psychologische Verfasstheit, aber auch Traditionen, kulturelle Herkunft, Sozialisation und Konditionierung. Von daher sind diese Effekte nicht steuerbar. Diese Episode des IGeL-Podcasts geht der Frage nach, welche Kräfte da unbewusst im Körper wirken, wie man diese Kräfte möglicherweise für den klinischen und therapeutischen Alltag nutzbar machen kann, aber auch, wie es möglich ist, sich durch Beobachtung anderer regelrecht mit Nocebo "anzustecken" und eigene Symptome dadurch zu verschlimmern. <br><br>Im IGeL-Podcast Studio sind: Dr. Barbara Prediger, Leiterin der Abteilung Evidenzbasierte Versorgungsforschung am IFOM (Institut für Forschung in der Operativen Medizin an der Universität Witten/Herdecke) Prof. Tim Mathes, Gruppenleiter der Arbeitsgruppe Klinische Epidemiologie und Gesundheitsökonomie am Institut für medizinische Statistik der Universitätsmedizin Göttingen <br><br><strong>Faktenbox</strong><br>Der Placebo-Effekt besteht darin, dass positive Änderungen der Körperfunktionen, sowohl subjektiv empfunden als auch tatsächlich messbar, die ausschließlich auf körpereigenen Mechanismen beruhen, als Reaktion auf eine medizinische Prozedur jeglicher Art wahrgenommen werden. Der Nocebo-Effekt ist das Gegenteil des Placebo- Effektes. Er besagt, dass die Erwartung von einer negativen Änderung der Körperfunktion und die damit verbundenen affektiven Zustände diese negative Änderung bei dem Erwarteten auslösen. Genauso können beim Nocebo-Effekt sowohl subjektiv empfundene oder tatsächlich messbare Änderungen der Körperfunktion auftreten. Sowohl bei einem Nocebo-Effekt als auch einem Placebo-Effekt handelt es sich um psychologische Prozesse, die durch Konditionierung und Beobachtungslernen verursacht werden. <br>Entnommen aus der Kolumne: <a href="https://journal.kvhh.net/11-2023/der-nocebo-effekt-bedeutung-fur-den-klinischen-alltag ">Der Nocebo-Effekt: Bedeutung für den klinischen Alltag</a> von Dr. Barbara Prediger und Prof. Dr. Tim Mathes&nbsp;<br><br>Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 27 Jun 2024 07:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[
        
Placebo- und Noceboeffekte lassen sich wissenschaftlich nur schwer erklären. Körpereigene Mechanismen führen dazu, dass Menschen besonders positiv (Placebo) oder negativ (Nocebo) auf ein Medikament oder ein medizinisches Verfahren reagieren - selbst bei Scheinmedikamenten oder Scheintherapien.
Einfach gesagt: Wenn ich eine hohe Erwartung habe, dass mir ein bestimmtes Verfahren helfen kann, kann sich tatsächlich eine Verbesserung meines Befindens einstellen.
Oder: Wenn ich so starke Angst zum Beispiel vor den Nebenwirkungen eines Medikaments habe, kann es passieren, dass sich eben jene Nebenwirkungen auch zeigen.

Diese Effekte sind messbar. 
Die Auslöser hingegen sind von Mensch zu Mensch verschieden: Erwartungen spielen eine große Rolle, die psychologische Verfasstheit, aber auch Traditionen, kulturelle Herkunft, Sozialisation und Konditionierung.
Von daher sind diese Effekte nicht steuerbar.

Diese Episode des IGeL-Podcasts geht der Frage nach, welche Kräfte da unbewusst im Körper wirken, wie man diese Kräfte möglicherweise für den klinischen und therapeutischen Alltag nutzbar machen kann, aber auch, wie es möglich ist, sich durch Beobachtung anderer regelrecht mit Nocebo "anzustecken" und eigene Symptome dadurch zu verschlimmern.

Im IGeL-Podcast Studio sind:

Dr. Barbara Prediger, Leiterin der Abteilung Evidenzbasierte Versorgungsforschung am IFOM (Institut für Forschung in der Operativen Medizin an der Universität Witten/Herdecke)
Prof. Tim Mathes, Gruppenleiter der Arbeitsgruppe Klinische Epidemiologie und Gesundheitsökonomie am Institut für medizinische Statistik der Universitätsmedizin Göttingen

--------------------------------------------------------------------------------------------------------
Faktenbox:

Der Placebo-Effekt besteht darin, dass positive Änderungen der Körperfunktionen, sowohl subjektiv empfunden als auch tatsächlich messbar, die ausschließlich auf körpereigenen Mechanismen beruhen, als Reaktion auf eine medizinische Prozedur jeglicher Art wahrgenommen werden.
Der Nocebo-Effekt ist das Gegenteil des Placebo- Effektes.
Er besagt, dass die Erwartung von einer negativen Änderung der Körperfunktion und die damit verbundenen affektiven Zustände diese negative Änderung bei dem Erwarteten auslösen. Genauso können beim Nocebo-Effekt sowohl subjektiv empfundene oder tatsächlich messbare Änderungen der Körperfunktion auftreten.
Sowohl bei einem Nocebo-Effekt als auch einem Placebo-Effekt handelt es sich um psychologische Prozesse, die durch Konditionierung und Beobachtungslernen
verursacht werden.

Entnommen aus der Kolumne:
Der Nocebo-Effekt: Bedeutung für den klinischen Alltag
Von Dr. Barbara Prediger und Prof. Dr. Tim Mathes
https://journal.kvhh.net/11-2023/der-nocebo-effekt-bedeutung-fur-den-klinischen-alltag

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Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.
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        <![CDATA[<div>Placebo- und Noceboeffekte lassen sich wissenschaftlich nur schwer erklären. Körpereigene Mechanismen führen dazu, dass Menschen besonders positiv (Placebo) oder negativ (Nocebo) auf ein Medikament oder ein medizinisches Verfahren reagieren - selbst bei Scheinmedikamenten oder Scheintherapien. Einfach gesagt: Wenn ich eine hohe Erwartung habe, dass mir ein bestimmtes Verfahren helfen kann, kann sich tatsächlich eine Verbesserung meines Befindens einstellen. Oder: Wenn ich so starke Angst zum Beispiel vor den Nebenwirkungen eines Medikaments habe, kann es passieren, dass sich eben jene Nebenwirkungen auch zeigen. <br><br>Diese Effekte sind messbar. Die Auslöser hingegen sind von Mensch zu Mensch verschieden: Erwartungen spielen eine große Rolle, die psychologische Verfasstheit, aber auch Traditionen, kulturelle Herkunft, Sozialisation und Konditionierung. Von daher sind diese Effekte nicht steuerbar. Diese Episode des IGeL-Podcasts geht der Frage nach, welche Kräfte da unbewusst im Körper wirken, wie man diese Kräfte möglicherweise für den klinischen und therapeutischen Alltag nutzbar machen kann, aber auch, wie es möglich ist, sich durch Beobachtung anderer regelrecht mit Nocebo "anzustecken" und eigene Symptome dadurch zu verschlimmern. <br><br>Im IGeL-Podcast Studio sind: Dr. Barbara Prediger, Leiterin der Abteilung Evidenzbasierte Versorgungsforschung am IFOM (Institut für Forschung in der Operativen Medizin an der Universität Witten/Herdecke) Prof. Tim Mathes, Gruppenleiter der Arbeitsgruppe Klinische Epidemiologie und Gesundheitsökonomie am Institut für medizinische Statistik der Universitätsmedizin Göttingen <br><br><strong>Faktenbox</strong><br>Der Placebo-Effekt besteht darin, dass positive Änderungen der Körperfunktionen, sowohl subjektiv empfunden als auch tatsächlich messbar, die ausschließlich auf körpereigenen Mechanismen beruhen, als Reaktion auf eine medizinische Prozedur jeglicher Art wahrgenommen werden. Der Nocebo-Effekt ist das Gegenteil des Placebo- Effektes. Er besagt, dass die Erwartung von einer negativen Änderung der Körperfunktion und die damit verbundenen affektiven Zustände diese negative Änderung bei dem Erwarteten auslösen. Genauso können beim Nocebo-Effekt sowohl subjektiv empfundene oder tatsächlich messbare Änderungen der Körperfunktion auftreten. Sowohl bei einem Nocebo-Effekt als auch einem Placebo-Effekt handelt es sich um psychologische Prozesse, die durch Konditionierung und Beobachtungslernen verursacht werden. <br>Entnommen aus der Kolumne: <a href="https://journal.kvhh.net/11-2023/der-nocebo-effekt-bedeutung-fur-den-klinischen-alltag ">Der Nocebo-Effekt: Bedeutung für den klinischen Alltag</a> von Dr. Barbara Prediger und Prof. Dr. Tim Mathes&nbsp;<br><br>Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.</div>]]>
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      <title>Ein Blick zurück nach vorn</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>IGeL-Bilanz im IGeL-Podcast. Über 50 Selbstzahlerleistungen hat der IGeL-Monitor mittlerweile bewertet. Viele Patientinnen und Patienten besuchen den IGeL-Monitor, um sich in der ärztlichen Praxis informiert entscheiden zu können. Die meisten Bewertungen des IGeL-Monitors sind unklar oder tendenziell negativ. Sei es, weil es zu wenig aussagekräftige Studien zu einzelnen Leistungen gibt, oder aber das Risiko eines Schadens größer ist als der Nutzen der jeweiligen Leistung. Dr. Michaela Eikermann leitet den Berich evidenzbasierte Medizin beim Medizinischen Dienst Bund seit fast zehn Jahren und ist in dieser Funktion auch Leiterin des IGeL-Monitors. Jetzt steht sie vor einem beruflichen Wechsel - Zeit für eine Bilanz: Diese Episode ist ihr persönlicher Blick zurück, aber auch nach vorn, wenn es darum geht, wie sich der IGeL-Markt künftig entwickeln wird. Sie erzäht, was vor zehn Jahren anders war, wie sich der IGeL-Markt in dieser Zeit verändert hat, auf was sie positiv zurückblickt und worüber sie sich besonders geärgert hat, wenn es um Individuelle Gesundheitsleistungen ging. ---------------------------------------------------------------------- Faktenbox: Unter IGeL versteht man medizinische Leistungen, die nicht zum Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenversicherung gehören. Die Gründe dafür sind unterschiedlich, sei es, dass manche Leistungen nicht zu den Aufgaben der gesetzlichen Krankenversicherung gehören, wie z. B. Atteste und Reiseimpfungen, oder dass bisher keine ausreichenden Belege für ihren Nutzen vorliegen. Oft bekommen Patientinnen und Patienten IGeL in der Arztpraxis angeboten und sind unsicher, ob sie das Angebot wahrnehmen möchten oder nicht. Der IGeL-Monitor bewertet einzelne IGeL wissenschaftlich fundiert und fasst die Informationen allgemeinverständlich zusammen, um Versicherte in die Lage zu versetzen, sich gut informiert für oder gegen eine IGeL zu entscheiden. Für die Bewertung analysiert das Team des IGeL-Monitors das aktuelle Wissen über Nutzen und Schaden und bereitet es allgemeinverständlich auf. Außerdem beobachtet der IGeL-Monitor den IGeL-Markt und gibt allgemeine Tipps im Umgang mit IGeL. Seit 2012 hat der IGeL-Monitor mehr als 50 individuelle Gesundheitsleistungen bewertet und eingeordnet. Initiator und Auftraggeber ist der Medizinische Dienst Bund. ---------------------------------------------------------------------</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 23 May 2024 07:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[
        
IGeL-Bilanz im IGeL-Podcast.

Über 50 Selbstzahlerleistungen hat der IGeL-Monitor mittlerweile bewertet.
Viele Patientinnen und Patienten besuchen den IGeL-Monitor, um sich in der ärztlichen Praxis informiert entscheiden zu können.
Die meisten Bewertungen des IGeL-Monitors sind unklar oder tendenziell negativ. Sei es, weil es zu wenig aussagekräftige Studien zu einzelnen Leistungen gibt, oder aber das Risiko eines Schadens größer ist als der Nutzen der jeweiligen Leistung.

Dr. Michaela Eikermann leitet den Berich evidenzbasierte Medizin beim Medizinischen Dienst Bund seit fast zehn Jahren und ist in dieser Funktion auch Leiterin des IGeL-Monitors.
Jetzt steht sie vor einem beruflichen Wechsel - Zeit für eine Bilanz:

Diese Episode ist ihr persönlicher Blick zurück, aber auch nach vorn, wenn es darum geht, wie sich der IGeL-Markt künftig entwickeln wird.

Sie erzäht, was vor zehn Jahren anders war, wie sich der IGeL-Markt in dieser Zeit verändert hat, auf was sie positiv zurückblickt und worüber sie sich besonders geärgert hat, wenn es um Individuelle Gesundheitsleistungen ging.

----------------------------------------------------------------------
Faktenbox:

Unter IGeL versteht man medizinische Leistungen, die nicht zum Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenversicherung gehören.
Die Gründe dafür sind unterschiedlich, sei es, dass manche Leistungen nicht zu den Aufgaben der gesetzlichen Krankenversicherung gehören, wie z. B. Atteste und Reiseimpfungen, oder dass bisher keine ausreichenden Belege für ihren Nutzen vorliegen. 
Oft bekommen Patientinnen und Patienten IGeL in der Arztpraxis angeboten und sind unsicher, ob sie das Angebot wahrnehmen möchten oder nicht. 
Der IGeL-Monitor bewertet einzelne IGeL wissenschaftlich fundiert und fasst die Informationen allgemeinverständlich zusammen, um Versicherte in die Lage zu versetzen, sich gut informiert für oder gegen eine IGeL zu entscheiden.
Für die Bewertung analysiert das Team des IGeL-Monitors das aktuelle Wissen über Nutzen und Schaden und bereitet es allgemeinverständlich auf. 
Außerdem beobachtet der IGeL-Monitor den IGeL-Markt und gibt allgemeine Tipps im Umgang mit IGeL.
Seit 2012 hat der IGeL-Monitor mehr als 50 individuelle Gesundheitsleistungen bewertet und eingeordnet.
Initiator und Auftraggeber ist der Medizinische Dienst Bund.


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      <itunes:title>Ein Blick zurück nach vorn</itunes:title>
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        <![CDATA[<div>IGeL-Bilanz im IGeL-Podcast. Über 50 Selbstzahlerleistungen hat der IGeL-Monitor mittlerweile bewertet. Viele Patientinnen und Patienten besuchen den IGeL-Monitor, um sich in der ärztlichen Praxis informiert entscheiden zu können. Die meisten Bewertungen des IGeL-Monitors sind unklar oder tendenziell negativ. Sei es, weil es zu wenig aussagekräftige Studien zu einzelnen Leistungen gibt, oder aber das Risiko eines Schadens größer ist als der Nutzen der jeweiligen Leistung. Dr. Michaela Eikermann leitet den Berich evidenzbasierte Medizin beim Medizinischen Dienst Bund seit fast zehn Jahren und ist in dieser Funktion auch Leiterin des IGeL-Monitors. Jetzt steht sie vor einem beruflichen Wechsel - Zeit für eine Bilanz: Diese Episode ist ihr persönlicher Blick zurück, aber auch nach vorn, wenn es darum geht, wie sich der IGeL-Markt künftig entwickeln wird. Sie erzäht, was vor zehn Jahren anders war, wie sich der IGeL-Markt in dieser Zeit verändert hat, auf was sie positiv zurückblickt und worüber sie sich besonders geärgert hat, wenn es um Individuelle Gesundheitsleistungen ging. ---------------------------------------------------------------------- Faktenbox: Unter IGeL versteht man medizinische Leistungen, die nicht zum Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenversicherung gehören. Die Gründe dafür sind unterschiedlich, sei es, dass manche Leistungen nicht zu den Aufgaben der gesetzlichen Krankenversicherung gehören, wie z. B. Atteste und Reiseimpfungen, oder dass bisher keine ausreichenden Belege für ihren Nutzen vorliegen. Oft bekommen Patientinnen und Patienten IGeL in der Arztpraxis angeboten und sind unsicher, ob sie das Angebot wahrnehmen möchten oder nicht. Der IGeL-Monitor bewertet einzelne IGeL wissenschaftlich fundiert und fasst die Informationen allgemeinverständlich zusammen, um Versicherte in die Lage zu versetzen, sich gut informiert für oder gegen eine IGeL zu entscheiden. Für die Bewertung analysiert das Team des IGeL-Monitors das aktuelle Wissen über Nutzen und Schaden und bereitet es allgemeinverständlich auf. Außerdem beobachtet der IGeL-Monitor den IGeL-Markt und gibt allgemeine Tipps im Umgang mit IGeL. Seit 2012 hat der IGeL-Monitor mehr als 50 individuelle Gesundheitsleistungen bewertet und eingeordnet. Initiator und Auftraggeber ist der Medizinische Dienst Bund. ---------------------------------------------------------------------</div>]]>
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      <itunes:keywords>Michaela Eikermann,IGeL,IGeL-Monitor,Medizinischer Dienst Bund,Selbstzahlerleistungen,Früherkennung</itunes:keywords>
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      <title>Gehören manche IGeL verboten?</title>
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        <![CDATA[<div>Anfang April machte ein Interview seine Runde in der Presse und schlug hohe Wellen: Das Redaktionsnetzwerk Deutschland sprach mit dem Patientenbeauftragten der Bundesregierung, Stefan Schwartze. Es ging um die gesundheitliche Versorgung in Deutschland, Patientensicherheit, Patientenrechte, Patientenberatung und: Es ging um IGeL, um Selbstzahlerleistungen in ärztlichen Praxen. Schwartze sagte dazu: "Leistungen, die von den medizinischen Fachgesellschaften als schädlich bezeichnet werden, haben in Arztpraxen nichts zu suchen und gehören verboten, auch im Rahmen von IGeL." Und das wurde von der Presse entsprechend aufgegriffen: • Angst und Schrecken bei jungen Frauen: Patientenbeauftragter fordert Verbot bestimmter Selbstzahler-Untersuchungen (Tagesspiegel) • Patientenbeauftragter befürwortet Verbot bestimmter IGeL-Leistungen (MDR) • Patientenbeauftragter der Bundesregierung will gegen Abzocke vorgehen (RTL) Aus der Ärzteschaft kamen eher empörte Reaktionen, so sehen manche in solch einem Verbot einen "Eingriff in die ärztliche Beratungskompetenz und in die freiheitliche Selbstbestimmung der Patientinnen", so eine Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall-Medizin (DeGUM). Diese Episode des IGeL-Podcasts geht der Frage nach, ob das Verbot mancher IGeL ein adäquates Mittel ist, Patient*innen vor möglicherweise schädlichen Behandlungen zu schützen. Und ob sich ein solches Verbot überhaupt politisch und rechtlich umsetzen lässt. Es diskutieren: Stefan Schwartze, Patientenbeauftragter der Bundesregierung und Dr. Michaela Eikermann, Leiterin des Bereichs evidenzbasierte Medizin beim Medizinischen Dienst Bund. ________________________________________________________________ Die Faktenbox: Wortlaut der entsprechenden Interview-Passage: Redaktionsnetzwerk Deutschland: Traditionell sorgen die Selbstzahlerleistungen – abgekürzt IGeL – oft für Ärger bei den Patientinnen und Patienten, weil sie sich von den Ärzten dazu gedrängt fühlen. Was sollte hier geschehen? Stefan Schwartze: Die regelmäßigen Untersuchungen des Medizinischen Dienstes zeigen, dass die große Mehrheit des IGeL-Angebots keinen erkennbaren Nutzen hat. Einige schaden sogar, weil sie häufig falsch positive Befunde liefern und dadurch unnötige weitere Untersuchungen und Eingriffe nach sich ziehen. Das gilt zum Beispiel für die Ultraschalluntersuchung zur Krebsfrüherkennung der Eierstöcke und der Gebärmutter – eine der am meisten verkauften Leistungen. Hier werden junge Frauen ohne Not in Angst und Schrecken versetzt. Diese Untersuchung wird deshalb auch von den gynäkologischen Fachgesellschaften abgelehnt. Ich fordere ganz klar: Leistungen, die von den medizinischen Fachgesellschaften als schädlich bezeichnet werden, haben in Arztpraxen nichts zu suchen und gehören verboten, auch im Rahmen von IGeL. Quelle: Interview bei Redaktionsnetzwerk Deutschland am 4.4.2024 ___________________________________________________________________________ Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.</div>]]>
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      <pubDate>Mon, 13 May 2024 06:56:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[
        
Anfang April machte ein Interview seine Runde in der Presse und schlug hohe Wellen:

Das Redaktionsnetzwerk Deutschland sprach mit dem Patientenbeauftragten der Bundesregierung, Stefan Schwartze.
Es ging um die gesundheitliche Versorgung in Deutschland, Patientensicherheit, Patientenrechte, Patientenberatung und: Es ging um IGeL, um Selbstzahlerleistungen in ärztlichen Praxen.

Schwartze sagte dazu: "Leistungen, die von den medizinischen Fachgesellschaften als schädlich bezeichnet werden, haben in Arztpraxen nichts zu suchen und gehören verboten, auch im Rahmen von IGeL."

Und das wurde von der Presse entsprechend aufgegriffen:
•	Angst und Schrecken bei jungen Frauen: Patientenbeauftragter fordert Verbot bestimmter Selbstzahler-Untersuchungen (Tagesspiegel)
•	Patientenbeauftragter befürwortet Verbot bestimmter IGeL-Leistungen (MDR)
•	Patientenbeauftragter der Bundesregierung will gegen Abzocke vorgehen (RTL)

Aus der Ärzteschaft kamen eher empörte Reaktionen, so sehen manche in solch einem Verbot einen "Eingriff in die ärztliche Beratungskompetenz und in die freiheitliche Selbstbestimmung der Patientinnen", so eine Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall-Medizin (DeGUM).

Diese Episode des IGeL-Podcasts geht der Frage nach, ob das Verbot mancher IGeL ein adäquates Mittel ist, Patient*innen vor möglicherweise schädlichen Behandlungen zu schützen. Und ob sich ein solches Verbot überhaupt politisch und rechtlich umsetzen lässt.

Es diskutieren:
Stefan Schwartze, Patientenbeauftragter der Bundesregierung und
Dr. Michaela Eikermann, Leiterin des Bereichs evidenzbasierte Medizin beim Medizinischen Dienst Bund.

________________________________________________________________
Die Faktenbox:

Wortlaut der entsprechenden Interview-Passage:
Redaktionsnetzwerk Deutschland: Traditionell sorgen die Selbstzahlerleistungen – abgekürzt IGeL – oft für Ärger bei den Patientinnen und Patienten, weil sie sich von den Ärzten dazu gedrängt fühlen. Was sollte hier geschehen?

Stefan Schwartze: Die regelmäßigen Untersuchungen des Medizinischen Dienstes zeigen, dass die große Mehrheit des IGeL-Angebots keinen erkennbaren Nutzen hat. Einige schaden sogar, weil sie häufig falsch positive Befunde liefern und dadurch unnötige weitere Untersuchungen und Eingriffe nach sich ziehen. Das gilt zum Beispiel für die Ultraschalluntersuchung zur Krebsfrüherkennung der Eierstöcke und der Gebärmutter – eine der am meisten verkauften Leistungen. Hier werden junge Frauen ohne Not in Angst und Schrecken versetzt. Diese Untersuchung wird deshalb auch von den gynäkologischen Fachgesellschaften abgelehnt. Ich fordere ganz klar: Leistungen, die von den medizinischen Fachgesellschaften als schädlich bezeichnet werden, haben in Arztpraxen nichts zu suchen und gehören verboten, auch im Rahmen von IGeL.

Quelle: Interview bei Redaktionsnetzwerk Deutschland am 4.4.2024 
___________________________________________________________________________
Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.
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        <![CDATA[<div>Anfang April machte ein Interview seine Runde in der Presse und schlug hohe Wellen: Das Redaktionsnetzwerk Deutschland sprach mit dem Patientenbeauftragten der Bundesregierung, Stefan Schwartze. Es ging um die gesundheitliche Versorgung in Deutschland, Patientensicherheit, Patientenrechte, Patientenberatung und: Es ging um IGeL, um Selbstzahlerleistungen in ärztlichen Praxen. Schwartze sagte dazu: "Leistungen, die von den medizinischen Fachgesellschaften als schädlich bezeichnet werden, haben in Arztpraxen nichts zu suchen und gehören verboten, auch im Rahmen von IGeL." Und das wurde von der Presse entsprechend aufgegriffen: • Angst und Schrecken bei jungen Frauen: Patientenbeauftragter fordert Verbot bestimmter Selbstzahler-Untersuchungen (Tagesspiegel) • Patientenbeauftragter befürwortet Verbot bestimmter IGeL-Leistungen (MDR) • Patientenbeauftragter der Bundesregierung will gegen Abzocke vorgehen (RTL) Aus der Ärzteschaft kamen eher empörte Reaktionen, so sehen manche in solch einem Verbot einen "Eingriff in die ärztliche Beratungskompetenz und in die freiheitliche Selbstbestimmung der Patientinnen", so eine Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall-Medizin (DeGUM). Diese Episode des IGeL-Podcasts geht der Frage nach, ob das Verbot mancher IGeL ein adäquates Mittel ist, Patient*innen vor möglicherweise schädlichen Behandlungen zu schützen. Und ob sich ein solches Verbot überhaupt politisch und rechtlich umsetzen lässt. Es diskutieren: Stefan Schwartze, Patientenbeauftragter der Bundesregierung und Dr. Michaela Eikermann, Leiterin des Bereichs evidenzbasierte Medizin beim Medizinischen Dienst Bund. ________________________________________________________________ Die Faktenbox: Wortlaut der entsprechenden Interview-Passage: Redaktionsnetzwerk Deutschland: Traditionell sorgen die Selbstzahlerleistungen – abgekürzt IGeL – oft für Ärger bei den Patientinnen und Patienten, weil sie sich von den Ärzten dazu gedrängt fühlen. Was sollte hier geschehen? Stefan Schwartze: Die regelmäßigen Untersuchungen des Medizinischen Dienstes zeigen, dass die große Mehrheit des IGeL-Angebots keinen erkennbaren Nutzen hat. Einige schaden sogar, weil sie häufig falsch positive Befunde liefern und dadurch unnötige weitere Untersuchungen und Eingriffe nach sich ziehen. Das gilt zum Beispiel für die Ultraschalluntersuchung zur Krebsfrüherkennung der Eierstöcke und der Gebärmutter – eine der am meisten verkauften Leistungen. Hier werden junge Frauen ohne Not in Angst und Schrecken versetzt. Diese Untersuchung wird deshalb auch von den gynäkologischen Fachgesellschaften abgelehnt. Ich fordere ganz klar: Leistungen, die von den medizinischen Fachgesellschaften als schädlich bezeichnet werden, haben in Arztpraxen nichts zu suchen und gehören verboten, auch im Rahmen von IGeL. Quelle: Interview bei Redaktionsnetzwerk Deutschland am 4.4.2024 ___________________________________________________________________________ Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.</div>]]>
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      <title>Keine Angst vor Instagram</title>
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        <![CDATA[<div>Die besten Gesundheitsinformationen nützen nicht viel, wenn sie nicht die Menschen erreichen, die sie benötigen. Bei dieser Verbreitung helfen in der Regel Broschüren und Flyer, Websites und Hotlines. Und natürlich gibt es das breite Feld der sozialen Medien. Allerdings sind gute Gesundheitsinformationen oft komplex und sperrig. Wie kann es gelingen, sie so aufzuarbeiten, so auf das Wesentliche zu reduzieren, dass sie in die kurzen Formate der sozialen Medien überhaupt "hineinpassen"? Gute Erfahrungen damit hat Cochrane Deutschland Stiftung in Freiburg gemacht. Sie unterhält einen eigenen Instagram-Kanal und postet regelmäßig relevante Gesundheitsinformationen für ein breites und vor allem junges Publikum. Wie das funktioniert, um welche Informationen es sich handelt, wie sie aufbereitet werden und was die Macher*innen tun, um ihren eigenen Qualitätsansprüchen an Gesundheitsinformationen gerecht zu werden, darüber haben sie auf der diesjährigen Jahrestagung des Netzwerks evidenzbasierte Medizin referiert - und erzählen in dieser Episode des IGeL-Podcasts davon. Ein Podcast mit Dr. Birgit Schindler, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Cochrane Deutschland und Georg Rüschemeyer, zuständig bei Cochrane Deutschland für die Wissenschaftskommunikation. ______________________________________________________________&nbsp;<br><br>Den Instagram-Kanal der Cochrane Deutschland Stiftung finden Sie hier: https://www.instagram.com/cochrane_deutschland/&nbsp;<br>________________________________________________________________&nbsp;<br><br>Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 25 Apr 2024 07:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[
        Gesundheitsinformationen in Sozialen Medien
Die besten Gesundheitsinformationen nützen nicht viel, wenn sie nicht die Menschen erreichen, die sie benötigen. Bei dieser Verbreitung helfen in der Regel Broschüren und Flyer, Websites und Hotlines. Und natürlich gibt es das breite Feld der sozialen Medien.
Allerdings sind gute Gesundheitsinformationen oft komplex und sperrig. Wie kann es gelingen, sie so aufzuarbeiten, so auf das Wesentliche zu reduzieren, dass sie in die kurzen Formate der sozialen Medien überhaupt "hineinpassen"?

Gute Erfahrungen damit hat Cochrane Deutschland Stiftung in Freiburg gemacht. Sie unterhält einen eigenen Instagram-Kanal und postet regelmäßig relevante Gesundheitsinformationen für ein breites und vor allem junges Publikum. Wie das funktioniert, um welche Informationen es sich handelt, wie sie aufbereitet werden und was die Macher*innen tun, um ihren eigenen Qualitätsansprüchen an Gesundheitsinformationen gerecht zu werden, darüber haben sie auf der diesjährigen Jahrestagung des Netzwerks evidenzbasierte Medizin referiert - und erzählen in dieser Episode des IGeL-Podcasts davon.

Ein Podcast mit 
Dr. Birgit Schindler, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Cochrane Deutschland und
Georg Rüschemeyer, zuständig bei Cochrane Deutschland für die Wissenschaftskommunikation.

______________________________________________________________

Den Instagram-Kanal der Cochrane Deutschland Stiftung finden Sie hier:
https://www.instagram.com/cochrane_deutschland/

________________________________________________________________
Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.
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      <itunes:title>Keine Angst vor Instagram</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Gesundheitsinformationen in Sozialen Medien</itunes:subtitle>
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        <![CDATA[<div>Die besten Gesundheitsinformationen nützen nicht viel, wenn sie nicht die Menschen erreichen, die sie benötigen. Bei dieser Verbreitung helfen in der Regel Broschüren und Flyer, Websites und Hotlines. Und natürlich gibt es das breite Feld der sozialen Medien. Allerdings sind gute Gesundheitsinformationen oft komplex und sperrig. Wie kann es gelingen, sie so aufzuarbeiten, so auf das Wesentliche zu reduzieren, dass sie in die kurzen Formate der sozialen Medien überhaupt "hineinpassen"? Gute Erfahrungen damit hat Cochrane Deutschland Stiftung in Freiburg gemacht. Sie unterhält einen eigenen Instagram-Kanal und postet regelmäßig relevante Gesundheitsinformationen für ein breites und vor allem junges Publikum. Wie das funktioniert, um welche Informationen es sich handelt, wie sie aufbereitet werden und was die Macher*innen tun, um ihren eigenen Qualitätsansprüchen an Gesundheitsinformationen gerecht zu werden, darüber haben sie auf der diesjährigen Jahrestagung des Netzwerks evidenzbasierte Medizin referiert - und erzählen in dieser Episode des IGeL-Podcasts davon. Ein Podcast mit Dr. Birgit Schindler, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Cochrane Deutschland und Georg Rüschemeyer, zuständig bei Cochrane Deutschland für die Wissenschaftskommunikation. ______________________________________________________________&nbsp;<br><br>Den Instagram-Kanal der Cochrane Deutschland Stiftung finden Sie hier: https://www.instagram.com/cochrane_deutschland/&nbsp;<br>________________________________________________________________&nbsp;<br><br>Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.</div>]]>
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      <title>Evidenzbasierte Gesundheitspolitik</title>
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        <![CDATA[<div>Wenn viel geforscht wird in Deutschland, ist das gut, um wissensbasierte, gesundheitspolitische Entscheidungen treffen zu können. Wenn aber Universitäten einerseits und Institutionen des Gesundheitssystems andererseits dieselbe Forschungsfrage parallel untersuchen - mit gleichen Quellen und demselben Ergebnis - können wertvolle Ressourcen verschwendet werden. Diese Episode des IGeL-Podcasts zeigt Beispiele solcher Mehrfach-Forschungen und diskutiert, wie man die Forschung besser kommunizieren und aufeinander abstimmen kann. Ein IGeL-Podcast vom EbM-Kongress im März 2024: Das Netzwerk geht dieses Jahr der Frage nach, wie und ob eine Gesundheitspolitik gelingen kann, die auf wissenschaftlicher Grundlage und Evidenz beruht. Gesundheitswissenschaftler des Instituts für Versorgungs- und Gesundheitssystemforschung der Medizinischen Hochschule Brandeburg haben sich die Forschungssituation näher angeschaut und konstatieren einen Mangel an Kommunikation und Koordination zwischen akademischer Forschung und der Forschung in den Institutionen des Gesundheitssystems. Am Beispiel der Mindestmengen für Knie-Totalendoprothesen und des Lungenkrebs-Screenings zeigen sie in einem Vortrag auf der Jahrestagung, dass zu bestimmten Fragestellungen teilweise bis zu drei mal geforscht worden ist, von unterschiedlichen Universitäten oder Institutionen. Die Fragestellung ist dieselbe, die zu Rate gezogenen Studien sind gleich und die Systematischen Reviews kommen zu gleichen Ergebnissen. Das ist teuer und absorbierte Zeit und Energie. In dieser Episode des IGeL-Podcasts stellen die Forschenden diese Beispiele vor und diskutieren, wie man an diesem Punkt effizienter arbeiten könnte. Ein IGeL-Podcast mit Dr. Charlotte Kugler, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Versorgungs- und Gesundheitssystemforschung der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane Prof. Dr. Dawid Pieper, Leiter des o.g. Instituts. ______________________________________________________________ Materialien: Einen in BMC Systematic Reviews veröffentlichten Kommentar zum Thema des Podcasts finden Sie hier: https://rdcu.be/dBAPn ________________________________________________________________ Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 28 Mar 2024 07:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[
        Viel Forschung, wenig abgestimmt
Wenn viel geforscht wird in Deutschland, ist das gut, um wissensbasierte, gesundheitspolitische Entscheidungen treffen zu können. Wenn aber Universitäten einerseits und Institutionen des Gesundheitssystems andererseits dieselbe Forschungsfrage parallel untersuchen - mit gleichen Quellen und demselben Ergebnis - können wertvolle Ressourcen verschwendet werden. Diese Episode des IGeL-Podcasts zeigt Beispiele solcher Mehrfach-Forschungen und diskutiert, wie man die Forschung besser kommunizieren und aufeinander abstimmen kann.

Ein IGeL-Podcast vom EbM-Kongress im März 2024:
Das Netzwerk geht dieses Jahr der Frage nach, wie und ob eine Gesundheitspolitik gelingen kann, die auf wissenschaftlicher Grundlage und Evidenz beruht. Gesundheitswissenschaftler des Instituts für Versorgungs- und Gesundheitssystemforschung der Medizinischen Hochschule Brandeburg haben sich die Forschungssituation näher angeschaut und konstatieren einen Mangel an Kommunikation und Koordination zwischen akademischer Forschung und der Forschung in den Institutionen des Gesundheitssystems. Am Beispiel der Mindestmengen für Knie-Totalendoprothesen und des Lungenkrebs-Screenings zeigen sie in einem Vortrag auf der Jahrestagung, dass zu bestimmten Fragestellungen teilweise bis zu drei mal geforscht worden ist, von unterschiedlichen Universitäten oder Institutionen.
Die Fragestellung ist dieselbe, die zu Rate gezogenen Studien sind gleich und die Systematischen Reviews kommen zu gleichen Ergebnissen.
Das ist teuer und absorbierte Zeit und Energie.

In dieser Episode des IGeL-Podcasts stellen die Forschenden diese Beispiele vor und diskutieren, wie man an diesem Punkt effizienter arbeiten könnte.

Ein IGeL-Podcast mit
Dr. Charlotte Kugler, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Versorgungs- und Gesundheitssystemforschung der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane
Prof. Dr. Dawid Pieper, Leiter des o.g. Instituts.
______________________________________________________________
Materialien:

Einen in BMC Systematic Reviews veröffentlichten Kommentar zum Thema des Podcasts finden Sie hier:
https://rdcu.be/dBAPn

________________________________________________________________
Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.
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      <itunes:title>Evidenzbasierte Gesundheitspolitik</itunes:title>
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        <![CDATA[<div>Wenn viel geforscht wird in Deutschland, ist das gut, um wissensbasierte, gesundheitspolitische Entscheidungen treffen zu können. Wenn aber Universitäten einerseits und Institutionen des Gesundheitssystems andererseits dieselbe Forschungsfrage parallel untersuchen - mit gleichen Quellen und demselben Ergebnis - können wertvolle Ressourcen verschwendet werden. Diese Episode des IGeL-Podcasts zeigt Beispiele solcher Mehrfach-Forschungen und diskutiert, wie man die Forschung besser kommunizieren und aufeinander abstimmen kann. Ein IGeL-Podcast vom EbM-Kongress im März 2024: Das Netzwerk geht dieses Jahr der Frage nach, wie und ob eine Gesundheitspolitik gelingen kann, die auf wissenschaftlicher Grundlage und Evidenz beruht. Gesundheitswissenschaftler des Instituts für Versorgungs- und Gesundheitssystemforschung der Medizinischen Hochschule Brandeburg haben sich die Forschungssituation näher angeschaut und konstatieren einen Mangel an Kommunikation und Koordination zwischen akademischer Forschung und der Forschung in den Institutionen des Gesundheitssystems. Am Beispiel der Mindestmengen für Knie-Totalendoprothesen und des Lungenkrebs-Screenings zeigen sie in einem Vortrag auf der Jahrestagung, dass zu bestimmten Fragestellungen teilweise bis zu drei mal geforscht worden ist, von unterschiedlichen Universitäten oder Institutionen. Die Fragestellung ist dieselbe, die zu Rate gezogenen Studien sind gleich und die Systematischen Reviews kommen zu gleichen Ergebnissen. Das ist teuer und absorbierte Zeit und Energie. In dieser Episode des IGeL-Podcasts stellen die Forschenden diese Beispiele vor und diskutieren, wie man an diesem Punkt effizienter arbeiten könnte. Ein IGeL-Podcast mit Dr. Charlotte Kugler, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Versorgungs- und Gesundheitssystemforschung der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane Prof. Dr. Dawid Pieper, Leiter des o.g. Instituts. ______________________________________________________________ Materialien: Einen in BMC Systematic Reviews veröffentlichten Kommentar zum Thema des Podcasts finden Sie hier: https://rdcu.be/dBAPn ________________________________________________________________ Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.</div>]]>
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      <title>Sparpolitik und Solidarität</title>
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        <![CDATA[<div>Ein IGeL-Podcast von der Jahrestagung des Netzwerks evidenzbasierte Medizin. Das Netzwerk geht dieses Jahr der Frage nach, wie und ob eine Gesundheitspolitik gelingen kann, die auf wissenschaftlicher Grundlage und Evidenz beruht. Gleichermaßen ist diese Fragestellung ein Rückblick darauf, welche Erfahrungen in der COVID-19-Pandemie gemacht worden sind. Und ob man daraus für zukünftige gesundheitspolitische Entscheidungen lernen kann. In dieser Episode des IGeL-Podcasts kommt die Keynote-Speakerin des diesjährigen Kongresses zu Wort. Sie stellt die Frage, wie in Zeiten von Sparpolitik, globalen Krisen und Herausforderungen Solidarität im Gesundheitswesen funktionieren kann, und wie ein evidenzbasiertes Gesundheitssystem aussehen muss, um widerstandsfähig gegen Krisen zu sein. Ein Podcast mit Prof. Dr. Barbara Prainsack vom Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien und aktuell Vorsitzende der Europäischen Gruppe für Ethik der Naturwissenschaften und der Neuen Technologien. Dieses unabhängiges Beratergremium berät die EU-Kommission zu allen Aspekten der EU-Gesetzgebung und -Politik, bei denen sich ethische, gesellschaftliche und grundrechtliche Fragen mit der Entwicklung von Wissenschaft und neuen Technologier überschneiden. Grundlage des Gesprächs ist ihr Keynote-Vortrag: Zwischen Austerität und Zusammenhalt: Solidarität im Gesundheitswesen in Zeiten der Krise. ___________________________________________________ Faktenbox: Die Europäischen Gruppe für Ethik der Naturwissenschaften und der Neuen Technologien hat eine Stellungnahme zum strategischen Krisenmanagement in der EU verfasst, diesen Bericht - Values in times of crisis - finden Sie hier: https://op.europa.eu/en/publication-detail/-/publication/39416607-6bc5-11ed-9887-01aa75ed71a1/ Eine Kurzzusammenfassung des Berichts - Statement on values in times of crisis - finden Sie hier: https://op.europa.eu/en/publication-detail/-/publication/6327aceb-6bc4-11ed-9887-01aa75ed71a1/ ------------------------------------------------ Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 21 Mar 2024 07:00:00 +0100</pubDate>
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        Wie kann evidenzbasierte Gesundheitspolitik gelingen?
Ein IGeL-Podcast von der Jahrestagung des Netzwerks evidenzbasierte Medizin.
Das Netzwerk geht dieses Jahr der Frage nach, wie und ob eine Gesundheitspolitik gelingen kann, die auf wissenschaftlicher Grundlage und Evidenz beruht. Gleichermaßen ist diese Fragestellung ein Rückblick darauf, welche Erfahrungen in der COVID-19-Pandemie gemacht worden sind. Und ob man daraus für zukünftige gesundheitspolitische Entscheidungen lernen kann.

In dieser Episode des IGeL-Podcasts kommt die Keynote-Speakerin des diesjährigen Kongresses zu Wort. Sie stellt die Frage, wie in Zeiten von Sparpolitik, globalen Krisen und Herausforderungen Solidarität im Gesundheitswesen funktionieren kann, und wie ein evidenzbasiertes Gesundheitssystem aussehen muss, um widerstandsfähig gegen Krisen zu sein.

Ein Podcast mit Prof. Dr. Barbara Prainsack
vom Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien und aktuell Vorsitzende der Europäischen Gruppe für Ethik der Naturwissenschaften und der Neuen Technologien.
Dieses unabhängiges Beratergremium berät die EU-Kommission zu allen Aspekten der EU-Gesetzgebung und -Politik, bei denen sich ethische, gesellschaftliche und grundrechtliche Fragen mit der Entwicklung von Wissenschaft und neuen Technologier überschneiden.

Grundlage des Gesprächs ist ihr Keynote-Vortrag:
Zwischen Austerität und Zusammenhalt: Solidarität im Gesundheitswesen in Zeiten der Krise.
___________________________________________________
Faktenbox:
Die Europäischen Gruppe für Ethik der Naturwissenschaften und der Neuen Technologien hat eine Stellungnahme zum strategischen Krisenmanagement in der EU verfasst, diesen Bericht - Values in times of crisis - finden Sie hier: https://op.europa.eu/en/publication-detail/-/publication/39416607-6bc5-11ed-9887-01aa75ed71a1/

Eine Kurzzusammenfassung des Berichts - Statement on values in times of crisis - finden Sie hier: https://op.europa.eu/en/publication-detail/-/publication/6327aceb-6bc4-11ed-9887-01aa75ed71a1/
------------------------------------------------
Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.
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      <itunes:title>Sparpolitik und Solidarität</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Wie kann evidenzbasierte Gesundheitspolitik gelingen?</itunes:subtitle>
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        <![CDATA[<div>Ein IGeL-Podcast von der Jahrestagung des Netzwerks evidenzbasierte Medizin. Das Netzwerk geht dieses Jahr der Frage nach, wie und ob eine Gesundheitspolitik gelingen kann, die auf wissenschaftlicher Grundlage und Evidenz beruht. Gleichermaßen ist diese Fragestellung ein Rückblick darauf, welche Erfahrungen in der COVID-19-Pandemie gemacht worden sind. Und ob man daraus für zukünftige gesundheitspolitische Entscheidungen lernen kann. In dieser Episode des IGeL-Podcasts kommt die Keynote-Speakerin des diesjährigen Kongresses zu Wort. Sie stellt die Frage, wie in Zeiten von Sparpolitik, globalen Krisen und Herausforderungen Solidarität im Gesundheitswesen funktionieren kann, und wie ein evidenzbasiertes Gesundheitssystem aussehen muss, um widerstandsfähig gegen Krisen zu sein. Ein Podcast mit Prof. Dr. Barbara Prainsack vom Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien und aktuell Vorsitzende der Europäischen Gruppe für Ethik der Naturwissenschaften und der Neuen Technologien. Dieses unabhängiges Beratergremium berät die EU-Kommission zu allen Aspekten der EU-Gesetzgebung und -Politik, bei denen sich ethische, gesellschaftliche und grundrechtliche Fragen mit der Entwicklung von Wissenschaft und neuen Technologier überschneiden. Grundlage des Gesprächs ist ihr Keynote-Vortrag: Zwischen Austerität und Zusammenhalt: Solidarität im Gesundheitswesen in Zeiten der Krise. ___________________________________________________ Faktenbox: Die Europäischen Gruppe für Ethik der Naturwissenschaften und der Neuen Technologien hat eine Stellungnahme zum strategischen Krisenmanagement in der EU verfasst, diesen Bericht - Values in times of crisis - finden Sie hier: https://op.europa.eu/en/publication-detail/-/publication/39416607-6bc5-11ed-9887-01aa75ed71a1/ Eine Kurzzusammenfassung des Berichts - Statement on values in times of crisis - finden Sie hier: https://op.europa.eu/en/publication-detail/-/publication/6327aceb-6bc4-11ed-9887-01aa75ed71a1/ ------------------------------------------------ Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.</div>]]>
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      <title>Reiseimpfungen – Welche? Wann? Und wer zahlt?</title>
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        <![CDATA[<div>Die Februar-Episode des IGeL-Podcasts widmet sich einer klassischen Individuellen Gesundheitsleistung (IGeL) - der Reiseimpfung. Frühling, Sommer, Spätsommer, all das steht uns jetzt wunderbarerweise bevor. Für viele Menschen ist jetzt die Zeit, in der sie sich an ihrer Urlaubsplanung machen. Und je nachdem, wo die Reise hingeht, spielen nicht nur Reiseziel, Reiseroute und Unterkunft eine wichtige Rolle, sondern auch: Ob man für diese Region eine entsprechende Impfung braucht. Reiseimpfungen sind eigentlich eine klassische IGeL. In der Regel müssen Patientinnen und Patienten dafür selbst bezahlen. Einige Krankenkassen bieten Reiseimpfungen als freiwillige Leistungen, sogenannte Satzungsleistungen an. Wir diskutieren in dieser Episode: Welche Imfpungen sind wichtig? Wann muss ich mich kümmern? Und wer bezahlt die Impfungen? Wir sprechen mit einer Reisemedizinerin über ihr aktuelles Praxisaufkommen, über Länder, Impfstoffe und die vielen Faktoren, die beachtet werden sollten, um einen angemessenen Impfschutz zu erreichen. Ein IGeL-Podcast mit der Bensberger Arbeits- und Reisemedizinerin Dr. Mariam Konner. -------------------------------------------- Faktenbox: Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat nach dem Infektionsschutzgesetz den gesetzlichen Auftrag, Empfehlungen zur Durchführung von Schutzimpfungen in Deutschland zu geben. (…) Die STIKO empfiehlt in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin, Reisemedizin und Globale Gesundheit e.V. Reiseimpfungen zum individuellen Schutz Reisender mit einem Expositionsrisiko gegenüber bestimmten impfpräventablen Erkrankungen, und um den Import von Infektionserregern in das bereiste Land oder bei Rückreise nach Deutschland zu verhindern. Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) haben einen Anspruch auf Leistungen für Reiseimpfungen, wenn der Auslandsaufenthalt beruflich oder durch eine Ausbildung bedingt ist und der Gemeinsame Bundesausschuss nach § 20 SGB Einzelheiten zu Voraussetzungen, Art und Umfang der jeweiligen Leistung auf Grundlage der Empfehlungen der STIKO in der sogenannten Schutzimpfungs-Richtlinie festgelegt hat. Bei der Impfung gegen Kinderlähmung (Poliomyelitis) besteht ein besonderes Interesse, eine Einschleppung der Poliomyelitis nach Deutschland zu verhindern. Deshalb übernehmen die gesetzlichen Krankenversicherungen die Kosten der Impfung auch dann, wenn sie aufgrund einer Privatreise erfolgt. Bei privaten Auslandsreisen hängt es von der jeweiligen Krankenversicherung ab, ob im Rahmen einer freiwilligen Satzungsleistung die Kosten für weitere Impfungen übernommen werden. Quelle: Robert-Koch-Institut – Ständige Imfpkommission ------------------------------------------------ Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 29 Feb 2024 07:00:00 +0100</pubDate>
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Die Februar-Episode des IGeL-Podcasts widmet sich einer klassischen Individuellen Gesundheitsleistung (IGeL) - der Reiseimpfung.
Frühling, Sommer, Spätsommer, all das steht uns jetzt wunderbarerweise bevor.
Für viele Menschen ist jetzt die Zeit, in der sie sich an ihrer Urlaubsplanung machen.
Und je nachdem, wo die Reise hingeht, spielen nicht nur Reiseziel, Reiseroute und Unterkunft eine wichtige Rolle, sondern auch: Ob man für diese Region eine entsprechende Impfung braucht.

Reiseimpfungen sind eigentlich eine klassische IGeL. In der Regel müssen Patientinnen und Patienten dafür selbst bezahlen. Einige Krankenkassen bieten Reiseimpfungen als freiwillige Leistungen, sogenannte Satzungsleistungen an.

Wir diskutieren in dieser Episode:
Welche Imfpungen sind wichtig?
Wann muss ich mich kümmern?
Und wer bezahlt die Impfungen?

Wir sprechen mit einer Reisemedizinerin über ihr aktuelles Praxisaufkommen, über Länder, Impfstoffe und die vielen Faktoren, die beachtet werden sollten, um einen angemessenen Impfschutz zu erreichen.

Ein IGeL-Podcast mit der Bensberger Arbeits- und Reisemedizinerin Dr. Mariam Konner.
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Faktenbox:
Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat nach dem Infektionsschutzgesetz den gesetzlichen Auftrag, Empfehlungen zur Durchführung von Schutzimpfungen in Deutschland zu geben. (…) Die STIKO empfiehlt in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin, Reisemedizin und Globale Gesundheit e.V.  Reiseimpfungen zum individuellen Schutz Reisender mit einem Expositionsrisiko gegenüber bestimmten impfpräventablen Erkrankungen, und um den Import von Infektionserregern in das bereiste Land oder bei Rückreise nach Deutschland zu verhindern.

Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) haben einen Anspruch auf Leistungen für Reiseimpfungen, wenn der Auslandsaufenthalt beruflich oder durch eine Ausbildung bedingt ist und der Gemeinsame Bundesausschuss nach § 20 SGB Einzelheiten zu Voraussetzungen, Art und Umfang der jeweiligen Leistung auf Grundlage der Empfehlungen der STIKO in der sogenannten Schutzimpfungs-Richtlinie festgelegt hat. 

Bei der Impfung gegen Kinderlähmung (Poliomyelitis) besteht ein besonderes Interesse, eine Einschleppung der Poliomyelitis nach Deutschland zu verhindern. Deshalb übernehmen die gesetzlichen Krankenversicherungen die Kosten der Impfung auch dann, wenn sie aufgrund einer Privatreise erfolgt. Bei privaten Auslandsreisen hängt es von der jeweiligen Krankenversicherung ab, ob im Rahmen einer freiwilligen Satzungsleistung die Kosten für weitere Impfungen übernommen werden. 

Quelle: Robert-Koch-Institut – Ständige Imfpkommission
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Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.
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      <itunes:title>Reiseimpfungen – Welche? Wann? Und wer zahlt?</itunes:title>
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        <![CDATA[<div>Die Februar-Episode des IGeL-Podcasts widmet sich einer klassischen Individuellen Gesundheitsleistung (IGeL) - der Reiseimpfung. Frühling, Sommer, Spätsommer, all das steht uns jetzt wunderbarerweise bevor. Für viele Menschen ist jetzt die Zeit, in der sie sich an ihrer Urlaubsplanung machen. Und je nachdem, wo die Reise hingeht, spielen nicht nur Reiseziel, Reiseroute und Unterkunft eine wichtige Rolle, sondern auch: Ob man für diese Region eine entsprechende Impfung braucht. Reiseimpfungen sind eigentlich eine klassische IGeL. In der Regel müssen Patientinnen und Patienten dafür selbst bezahlen. Einige Krankenkassen bieten Reiseimpfungen als freiwillige Leistungen, sogenannte Satzungsleistungen an. Wir diskutieren in dieser Episode: Welche Imfpungen sind wichtig? Wann muss ich mich kümmern? Und wer bezahlt die Impfungen? Wir sprechen mit einer Reisemedizinerin über ihr aktuelles Praxisaufkommen, über Länder, Impfstoffe und die vielen Faktoren, die beachtet werden sollten, um einen angemessenen Impfschutz zu erreichen. Ein IGeL-Podcast mit der Bensberger Arbeits- und Reisemedizinerin Dr. Mariam Konner. -------------------------------------------- Faktenbox: Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat nach dem Infektionsschutzgesetz den gesetzlichen Auftrag, Empfehlungen zur Durchführung von Schutzimpfungen in Deutschland zu geben. (…) Die STIKO empfiehlt in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin, Reisemedizin und Globale Gesundheit e.V. Reiseimpfungen zum individuellen Schutz Reisender mit einem Expositionsrisiko gegenüber bestimmten impfpräventablen Erkrankungen, und um den Import von Infektionserregern in das bereiste Land oder bei Rückreise nach Deutschland zu verhindern. Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) haben einen Anspruch auf Leistungen für Reiseimpfungen, wenn der Auslandsaufenthalt beruflich oder durch eine Ausbildung bedingt ist und der Gemeinsame Bundesausschuss nach § 20 SGB Einzelheiten zu Voraussetzungen, Art und Umfang der jeweiligen Leistung auf Grundlage der Empfehlungen der STIKO in der sogenannten Schutzimpfungs-Richtlinie festgelegt hat. Bei der Impfung gegen Kinderlähmung (Poliomyelitis) besteht ein besonderes Interesse, eine Einschleppung der Poliomyelitis nach Deutschland zu verhindern. Deshalb übernehmen die gesetzlichen Krankenversicherungen die Kosten der Impfung auch dann, wenn sie aufgrund einer Privatreise erfolgt. Bei privaten Auslandsreisen hängt es von der jeweiligen Krankenversicherung ab, ob im Rahmen einer freiwilligen Satzungsleistung die Kosten für weitere Impfungen übernommen werden. Quelle: Robert-Koch-Institut – Ständige Imfpkommission ------------------------------------------------ Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.</div>]]>
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      <title>Früherkennung – was ändert sich 2024?</title>
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        <![CDATA[<div>Die erste Folge des IGeL-Podcasts im neuen Jahr widmet sich zum wiederholten Mal dem Thema Früherkennung. Das neue Jahr bringt zwei Änderungen mit sich, die für Patientinnen und Patienten relevant sind - zum einen bei der Früherkennung von Brustkrebs, zudem bei der Früherkennung von Lungenkrebs. Das Mammographie-Screening ist ein anerkanntes Verfahren, um Brustkrebs frühzeitig zu erkennen. Frauen zwischen 50 und 69 Jahren haben alle zwei Jahre Anspruch auf diese Früherkennungsuntersuchung. Neu ist, dass ab Mitte 2024 auch Frauen zwischen 70 und 75 Jahren an diesem Screening-Programm teilnehmen können. Eine Ausweitung auch auf Frauen unter 50 Jahren ist in Planung. Das sogenannte Lungenkrebsscreening ist ein Verfahren, bei dem mittels einer Niedrig-Dosis-Computertomographie Lungenkrebs frühzeitig erkannt werden soll. Die Einführung dieses Screening-Verfahrens wird seit Jahren diskutiert und hat mittlerweile etliche Prüfungen durchlaufen. Da es – wie auch die Mammographie – mit einer Strahlenbelastung einhergeht, sind die Bestimmungen kompliziert und sowohl das Bundesumweltministerium als auch das Bundesamt für Strahlenschutz spielen bei der Genehmigung eine gewichtige Rolle. Aktuell liegt ein Referentenentwurf für eine Rechtsverordnung zur Genehmigung dieses Lungenkrebsscreenings vor, erwartet wird eine endgültige Genehmigung im Laufe des Jahres. Die Niedrig-Dosis-Computertomographie zur Früherkennung von Lungenkrebs richtet sich ausschließlich an aktive und ehemalige Raucherinnen und Raucher. Dr. Michaela Eikermann, Leiterin des Bereichs evidenzbasierte Medizin beim Medizinischen Dienst Bund, informiert über die Änderungen und ihre medizinische Relevanz und erklärt, wer davon profitieren könnte. ________________________________________________________________ Die Faktenbox: Das Strahlenschutzgesetz von 2017 ermächtigt das Bundesumweltministerium, durch Rechtsverordnung festzulegen, welche Früherkennungsuntersuchung mittels Anwendung ionisierender Strahlung oder radioaktiver Stoffe unter welchen Voraussetzungen zur Ermittlung einer nicht übertragbaren Krankheit für eine besonders betroffene Personengruppe zulässig ist. Dem Bundesamt für Strahlenschutz kommt die Aufgabe zu, Früherkennungsuntersuchungen wissenschaftlich zu bewerten. (…). Der wissenschaftliche Bericht mit der abschließenden Bewertung geht ans Bundesumweltministerium und dient diesem als Entscheidungsgrundlage. Das Bundesumweltministerium legt fest, ob das Verfahren zur Früherkennung zugelassen wird. Wenn das geschieht, erarbeitet es eine entsprechende Rechtsverordnung, dabei wird es wiederum vom Bundesamt für Strahlenschutz beraten. Wenn eine Verordnung über die Zulässigkeit einer Früherkennungsuntersuchung vorliegt, können Betreiber und Betreiberinnen von Röntgeneinrichtungen eine Genehmigung zur Durchführung der entsprechenden Untersuchung bei der zuständigen Landesbehörde beantragen. Ob die Untersuchung von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet wird, entscheidet der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA). Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz (https://www.bfs.de/DE/themen/ion/anwendung-medizin/frueherkennung/rahmenbedingungen/rechtliche-rahmenbedingungen_node.html) ____________________________________________________________________________ Weiterführende Informationen zum Mammographie-Screening finden Sie hier: https://www.g-ba.de/themen/methodenbewertung/ambulant/frueherkennung-krankheiten/erwachsene/krebsfrueherkennung/mammographie-screening/ Eine Informationsbroschüre dazu können Sie hier herunterladen: https://www.g-ba.de/downloads/17-98-2232/2023-09-21_G-BA_Entscheidungshilfe_Mammographie_bf.pdf ___________________________________________________________________________ Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 25 Jan 2024 07:15:00 +0100</pubDate>
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Die erste Folge des IGeL-Podcasts im neuen Jahr widmet sich zum wiederholten Mal dem Thema Früherkennung. Das neue Jahr bringt zwei Änderungen mit sich, die für Patientinnen und Patienten relevant sind - zum einen bei der Früherkennung von Brustkrebs, zudem bei der Früherkennung von Lungenkrebs. 

Das Mammographie-Screening ist ein anerkanntes Verfahren, um Brustkrebs frühzeitig zu erkennen. Frauen zwischen 50 und 69 Jahren haben alle zwei Jahre Anspruch auf diese Früherkennungsuntersuchung. Neu ist, dass ab Mitte 2024 auch Frauen zwischen 70 und 75 Jahren an diesem Screening-Programm teilnehmen können. Eine Ausweitung auch auf Frauen unter 50 Jahren ist in Planung.
Das sogenannte Lungenkrebsscreening ist ein Verfahren, bei dem mittels einer Niedrig-Dosis-Computertomographie Lungenkrebs frühzeitig erkannt werden soll. Die Einführung dieses Screening-Verfahrens wird seit Jahren diskutiert und hat mittlerweile etliche Prüfungen durchlaufen. Da es – wie auch die Mammographie – mit einer Strahlenbelastung einhergeht, sind die Bestimmungen kompliziert und sowohl das Bundesumweltministerium als auch das Bundesamt für Strahlenschutz spielen bei der Genehmigung eine gewichtige Rolle. Aktuell liegt ein Referentenentwurf für eine Rechtsverordnung zur Genehmigung dieses Lungenkrebsscreenings vor, erwartet wird eine endgültige Genehmigung im Laufe des Jahres. Die Niedrig-Dosis-Computertomographie zur Früherkennung von Lungenkrebs richtet sich ausschließlich an aktive und ehemalige Raucherinnen und Raucher.

Dr. Michaela Eikermann, Leiterin des Bereichs evidenzbasierte Medizin beim Medizinischen Dienst Bund, informiert über die Änderungen und ihre medizinische Relevanz und erklärt, wer davon profitieren könnte.
________________________________________________________________

Die Faktenbox:
Das Strahlenschutzgesetz von 2017 ermächtigt das Bundesumweltministerium, durch Rechtsverordnung festzulegen, welche Früherkennungsuntersuchung mittels Anwendung ionisierender Strahlung oder radioaktiver Stoffe unter welchen Voraussetzungen zur Ermittlung einer nicht übertragbaren Krankheit für eine besonders betroffene Personengruppe zulässig ist.

Dem Bundesamt für Strahlenschutz kommt die Aufgabe zu, Früherkennungsuntersuchungen wissenschaftlich zu bewerten. (…).
Der wissenschaftliche Bericht mit der abschließenden Bewertung geht ans Bundesumweltministerium und dient diesem als Entscheidungsgrundlage.
Das Bundesumweltministerium legt fest, ob das Verfahren zur Früherkennung zugelassen wird.
Wenn das geschieht, erarbeitet es eine entsprechende Rechtsverordnung, dabei wird es wiederum vom Bundesamt für Strahlenschutz beraten.
Wenn eine Verordnung über die Zulässigkeit einer Früherkennungsuntersuchung vorliegt, können Betreiber und Betreiberinnen von Röntgeneinrichtungen eine Genehmigung zur Durchführung der entsprechenden Untersuchung bei der zuständigen Landesbehörde beantragen.
 Ob die Untersuchung von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet wird, entscheidet der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA).

Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz (https://www.bfs.de/DE/themen/ion/anwendung-medizin/frueherkennung/rahmenbedingungen/rechtliche-rahmenbedingungen_node.html)
____________________________________________________________________________
Weiterführende Informationen zum Mammographie-Screening finden Sie hier:
https://www.g-ba.de/themen/methodenbewertung/ambulant/frueherkennung-krankheiten/erwachsene/krebsfrueherkennung/mammographie-screening/
Eine Informationsbroschüre dazu können Sie hier herunterladen:
https://www.g-ba.de/downloads/17-98-2232/2023-09-21_G-BA_Entscheidungshilfe_Mammographie_bf.pdf
___________________________________________________________________________
Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.
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      <title>Check! - Die Diskussion um gute Prävention</title>
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        <![CDATA[<div>Die Themen Prävention, Vorsorge und Früherkennung sind ein Dauerbrenner-Thema im Gesundheitswesen. Aktuell gibt es etliche Initiativen in Deutschland, die sich für diese sogenannte Vorsorgemedizin stark machen, unter anderem die Nationale Herz-Allianz, die Früherkennung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbessern will, oder das Bundesinstitut für Prävention und Aufklärung in der Medizin (BIPAM), das sich gerade in Entstehung befindet. Und die Idee dahinter scheint naheliegend: Wer gut vorbeugt, wird weniger krank. Und werden Krankheiten frühzeitig erkannt, können sie erfolgreicher behandelt werden. "Allerdings muss genauer hingeschaut werden", fordert Prof. Jürgen Windeler in dieser Episode des IGeL-Podcasts. Die Begriffe Prävention, Vorsorge und Früherkennung seien schillernd, würden aber teilweise falsch verwendet. Außerdem könne es auch Nachteile geben, führt er aus, und es fehle an Studien, die eine eindeutige Nutzen-Schaden-Abwägung ermöglichten. Der IGeL-Podcast fragt, warum Screenings und Checks eine derart gute Reputation genießen, obwohl in vielen Fällen die Evidenz fehlt. Und er erläutert, warum echte Vorbeugung nur bedingt ein Thema für die Medizin ist. Ein IGeL-Podcast mit Prof. Jürgen Windeler, Initiator des IGeL-Monitors und langjähriger Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). ----------------------------------------------------------- Faktenbox: Viele Krankheiten sind nicht angeboren, sondern werden im Laufe des Lebens erworben. Und zahlreichen dieser Erkrankungen kann vorgebeugt werden oder sie sind durch Prävention günstig zu beeinflussen. Die primäre Prävention zielt darauf ab, die Entstehung von Krankheiten zu verhindern. (…) Viele Erkrankungen können durch eine gesundheitsbewusste Lebensweise – unterstützt von gesundheitsfördernden Lebensbedingungen – vermieden, verzögert oder in ihrem Verlauf günstig beeinflusst werden. (…) Die sekundäre Prävention ist auf die Früherkennung von Krankheiten gerichtet. Erkrankungen sollen zu einem möglichst frühen Zeitpunkt erkannt werden, um so eine frühzeitige Therapie einleiten zu können. (…) Die tertiäre Prävention hat das Ziel, Krankheitsfolgen zu mildern, einen Rückfall bei schon entstandenen Krankheiten zu vermeiden und die Verschlimmerung der Erkrankung zu verhindern. In der Prävention lassen sich zudem zwei grundsätzliche Ansätze unterschieden: Die Verhaltensprävention und die Verhältnisprävention. Die Verhaltensprävention bezieht sich unmittelbar auf den einzelnen Menschen und dessen individuelles Gesundheitsverhalten. (…). Das Ziel dabei ist, Risikofaktoren durch Fehl- oder Mangelernährung, Bewegungsmangel, Rauchen und übermäßigen Alkoholkonsum zur reduzieren. Die Verhältnisprävention berücksichtigt unter anderem die Lebens- und Arbeitsverhältnisse. Dazu zählen beispielsweise die Wohnumgebung und auch andere Faktoren, welche die Gesundheit beeinflussen können, so etwa das Einkommen und die Bildung. Quelle: Website Bundesministerium für Gesundheit __________________________________________ Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 30 Nov 2023 08:51:00 +0100</pubDate>
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Die Themen Prävention, Vorsorge und Früherkennung sind ein Dauerbrenner-Thema im Gesundheitswesen.

Aktuell gibt es etliche Initiativen in Deutschland, die sich für diese sogenannte Vorsorgemedizin stark machen, unter anderem die Nationale Herz-Allianz, die Früherkennung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbessern will, oder das Bundesinstitut für Prävention und Aufklärung in der Medizin (BIPAM), das sich gerade in Entstehung befindet.

Und die Idee dahinter scheint naheliegend: Wer gut vorbeugt, wird weniger krank. Und werden Krankheiten frühzeitig erkannt, können sie erfolgreicher behandelt werden.

"Allerdings muss genauer hingeschaut werden", fordert Prof. Jürgen Windeler in dieser Episode des IGeL-Podcasts. Die Begriffe Prävention, Vorsorge und Früherkennung seien schillernd, würden aber teilweise falsch verwendet. Außerdem könne es auch Nachteile geben, führt er aus, und es fehle an Studien, die eine eindeutige Nutzen-Schaden-Abwägung ermöglichten.

Der IGeL-Podcast fragt, warum Screenings und Checks eine derart gute Reputation genießen, obwohl in vielen Fällen die Evidenz fehlt. Und er erläutert, warum echte Vorbeugung nur bedingt ein Thema für die Medizin ist.

Ein IGeL-Podcast mit Prof. Jürgen Windeler, Initiator des IGeL-Monitors und langjähriger Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

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Faktenbox:
Viele Krankheiten sind nicht angeboren, sondern werden im Laufe des Lebens erworben. Und zahlreichen dieser Erkrankungen kann vorgebeugt werden oder sie sind durch Prävention günstig zu beeinflussen.
Die primäre Prävention zielt darauf ab, die Entstehung von Krankheiten zu verhindern. (…) Viele Erkrankungen können durch eine gesundheitsbewusste Lebensweise – unterstützt von gesundheitsfördernden Lebensbedingungen – vermieden, verzögert oder in ihrem Verlauf günstig beeinflusst werden. (…)
Die sekundäre Prävention ist auf die Früherkennung von Krankheiten gerichtet. Erkrankungen sollen zu einem möglichst frühen Zeitpunkt erkannt werden, um so eine frühzeitige Therapie einleiten zu können. (…)
Die tertiäre Prävention hat das Ziel, Krankheitsfolgen zu mildern, einen Rückfall bei schon entstandenen Krankheiten zu vermeiden und die Verschlimmerung der Erkrankung zu verhindern.
In der Prävention lassen sich zudem zwei grundsätzliche Ansätze unterschieden: Die Verhaltensprävention und die Verhältnisprävention. Die Verhaltensprävention bezieht sich unmittelbar auf den einzelnen Menschen und dessen individuelles Gesundheitsverhalten. (…). Das Ziel dabei ist, Risikofaktoren durch Fehl- oder Mangelernährung, Bewegungsmangel, Rauchen und übermäßigen Alkoholkonsum zur reduzieren.
Die Verhältnisprävention berücksichtigt unter anderem die Lebens- und Arbeitsverhältnisse. Dazu zählen beispielsweise die Wohnumgebung und auch andere Faktoren, welche die Gesundheit beeinflussen können, so etwa das Einkommen und die Bildung.

Quelle: Website Bundesministerium für Gesundheit
__________________________________________
Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.
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      <itunes:title>Check! - Die Diskussion um gute Prävention</itunes:title>
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        <![CDATA[<div>Die Themen Prävention, Vorsorge und Früherkennung sind ein Dauerbrenner-Thema im Gesundheitswesen. Aktuell gibt es etliche Initiativen in Deutschland, die sich für diese sogenannte Vorsorgemedizin stark machen, unter anderem die Nationale Herz-Allianz, die Früherkennung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbessern will, oder das Bundesinstitut für Prävention und Aufklärung in der Medizin (BIPAM), das sich gerade in Entstehung befindet. Und die Idee dahinter scheint naheliegend: Wer gut vorbeugt, wird weniger krank. Und werden Krankheiten frühzeitig erkannt, können sie erfolgreicher behandelt werden. "Allerdings muss genauer hingeschaut werden", fordert Prof. Jürgen Windeler in dieser Episode des IGeL-Podcasts. Die Begriffe Prävention, Vorsorge und Früherkennung seien schillernd, würden aber teilweise falsch verwendet. Außerdem könne es auch Nachteile geben, führt er aus, und es fehle an Studien, die eine eindeutige Nutzen-Schaden-Abwägung ermöglichten. Der IGeL-Podcast fragt, warum Screenings und Checks eine derart gute Reputation genießen, obwohl in vielen Fällen die Evidenz fehlt. Und er erläutert, warum echte Vorbeugung nur bedingt ein Thema für die Medizin ist. Ein IGeL-Podcast mit Prof. Jürgen Windeler, Initiator des IGeL-Monitors und langjähriger Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). ----------------------------------------------------------- Faktenbox: Viele Krankheiten sind nicht angeboren, sondern werden im Laufe des Lebens erworben. Und zahlreichen dieser Erkrankungen kann vorgebeugt werden oder sie sind durch Prävention günstig zu beeinflussen. Die primäre Prävention zielt darauf ab, die Entstehung von Krankheiten zu verhindern. (…) Viele Erkrankungen können durch eine gesundheitsbewusste Lebensweise – unterstützt von gesundheitsfördernden Lebensbedingungen – vermieden, verzögert oder in ihrem Verlauf günstig beeinflusst werden. (…) Die sekundäre Prävention ist auf die Früherkennung von Krankheiten gerichtet. Erkrankungen sollen zu einem möglichst frühen Zeitpunkt erkannt werden, um so eine frühzeitige Therapie einleiten zu können. (…) Die tertiäre Prävention hat das Ziel, Krankheitsfolgen zu mildern, einen Rückfall bei schon entstandenen Krankheiten zu vermeiden und die Verschlimmerung der Erkrankung zu verhindern. In der Prävention lassen sich zudem zwei grundsätzliche Ansätze unterschieden: Die Verhaltensprävention und die Verhältnisprävention. Die Verhaltensprävention bezieht sich unmittelbar auf den einzelnen Menschen und dessen individuelles Gesundheitsverhalten. (…). Das Ziel dabei ist, Risikofaktoren durch Fehl- oder Mangelernährung, Bewegungsmangel, Rauchen und übermäßigen Alkoholkonsum zur reduzieren. Die Verhältnisprävention berücksichtigt unter anderem die Lebens- und Arbeitsverhältnisse. Dazu zählen beispielsweise die Wohnumgebung und auch andere Faktoren, welche die Gesundheit beeinflussen können, so etwa das Einkommen und die Bildung. Quelle: Website Bundesministerium für Gesundheit __________________________________________ Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.</div>]]>
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      <title>Fürs Leben lernen - Gesundheitskompetenz an Schulen</title>
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        <![CDATA[<div>Das Bundesgesundheitsministerium verfolgt das Ziel, Gesundheitskompetenz in allen Lebensbereichen zu stärken. Also die Fähigkeit, gute, seriöse, relevante Gesundheitsinformationen zu finden, diese richtig einzuordnen und zu verstehen und dieses Wissen im Alltag anzuwenden, wenn es um die eigene Gesundheit geht. Ein wichtiger Lebensbereich, in dem diese Gesundheitskompetenz erlernt und gestärkt werden könnte, ist der Bereich Schule. Wir fragen im IGeL-Podcast, welche Rolle Gesundheitskompetenz im Unterricht spielt und spielen sollte. Und was noch getan werden muss, um Schülerinnen und Schüler hinreichend in die Lage zu versetzen, gute Entscheidungen zu treffen, wenn es um ihre Gesundheit geht. Zu Gast im IGeL-Podcast-Studio ist Professorin Anke Steckelberg, stellvertretende Leiterin des Instituts für Gesundheits- und Pflegewissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Halle an der Saale. ________________________________________________________________ Faktenbox: Ein Beispiel aus Scheswig-Holstein Das Projekt ebm@school ermöglicht Schülerinnen und Schülern, Fragen zu gesundheitlichen Themen selbständig zu bearbeiten und zu beantworten. Anhand von relevanten Fallbeispielen mit exemplarischem Charakter erwerben sie eine kritische Gesundheitskompetenz. Das Curriculum ebm@school besteht aus sechs Modulen, die gesundheitliche Fragen kritisch beleuchten, beispielsweise Trugschlüsse und Fehleinschätzungen in der Medizin oder verwirrende Informationsdarstellungen in Statistiken. Ergänzt wird es um eine Projektarbeit, die Schülerinnen und Schülern ermöglicht, parallel zum Unterricht an selbst gewählten Gesundheitsthemen zu arbeiten, das Erlernte zu wiederholen und zu vertiefen. Die Ergebnisse der Pilotstudien deuten auf einen relevanten Kompetenzzuwachs hin. Sei der Entwicklung und Erprobung wurde ebm@school von engagierten Lehrenden weiterentwickelt und ergänzt an verschiedenen Schulen in Schleswig-Holstein konsequent den Unterricht. Link: https://www.gesundheit.uni-hamburg.de/projekte/ebm-at-school.html ________________________________________________________________________ Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 26 Oct 2023 08:40:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[
        
Das Bundesgesundheitsministerium verfolgt das Ziel, Gesundheitskompetenz in allen Lebensbereichen zu stärken.
Also die Fähigkeit, gute, seriöse, relevante Gesundheitsinformationen zu finden, diese richtig einzuordnen und zu verstehen und dieses Wissen im Alltag anzuwenden, wenn es um die eigene Gesundheit geht.
Ein wichtiger Lebensbereich, in dem diese Gesundheitskompetenz erlernt und gestärkt werden könnte, ist der Bereich Schule.
Wir fragen im IGeL-Podcast, welche Rolle Gesundheitskompetenz im Unterricht spielt und spielen sollte. Und was noch getan werden muss, um Schülerinnen und Schüler hinreichend in die Lage zu versetzen, gute Entscheidungen zu treffen, wenn es um ihre Gesundheit geht.

Zu Gast im IGeL-Podcast-Studio ist Professorin Anke Steckelberg, stellvertretende Leiterin des Instituts für Gesundheits- und Pflegewissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Halle an der Saale.
________________________________________________________________

Faktenbox:
Ein Beispiel aus Scheswig-Holstein
Das Projekt ebm@school ermöglicht Schülerinnen und Schülern, Fragen zu gesundheitlichen Themen selbständig zu bearbeiten und zu beantworten. Anhand von relevanten Fallbeispielen mit exemplarischem Charakter erwerben sie eine kritische Gesundheitskompetenz.
Das Curriculum ebm@school besteht aus sechs Modulen, die gesundheitliche Fragen kritisch beleuchten, beispielsweise Trugschlüsse und Fehleinschätzungen in der Medizin oder verwirrende Informationsdarstellungen in Statistiken.
Ergänzt wird es um eine Projektarbeit, die Schülerinnen und Schülern ermöglicht, parallel zum Unterricht an selbst gewählten Gesundheitsthemen zu arbeiten, das Erlernte zu wiederholen und zu vertiefen. Die Ergebnisse der Pilotstudien deuten auf einen relevanten Kompetenzzuwachs hin.
Sei der Entwicklung und Erprobung wurde ebm@school von engagierten Lehrenden weiterentwickelt und ergänzt an verschiedenen Schulen in Schleswig-Holstein konsequent den Unterricht.

Link: https://www.gesundheit.uni-hamburg.de/projekte/ebm-at-school.html

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Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.
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        <![CDATA[<div>Das Bundesgesundheitsministerium verfolgt das Ziel, Gesundheitskompetenz in allen Lebensbereichen zu stärken. Also die Fähigkeit, gute, seriöse, relevante Gesundheitsinformationen zu finden, diese richtig einzuordnen und zu verstehen und dieses Wissen im Alltag anzuwenden, wenn es um die eigene Gesundheit geht. Ein wichtiger Lebensbereich, in dem diese Gesundheitskompetenz erlernt und gestärkt werden könnte, ist der Bereich Schule. Wir fragen im IGeL-Podcast, welche Rolle Gesundheitskompetenz im Unterricht spielt und spielen sollte. Und was noch getan werden muss, um Schülerinnen und Schüler hinreichend in die Lage zu versetzen, gute Entscheidungen zu treffen, wenn es um ihre Gesundheit geht. Zu Gast im IGeL-Podcast-Studio ist Professorin Anke Steckelberg, stellvertretende Leiterin des Instituts für Gesundheits- und Pflegewissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Halle an der Saale. ________________________________________________________________ Faktenbox: Ein Beispiel aus Scheswig-Holstein Das Projekt ebm@school ermöglicht Schülerinnen und Schülern, Fragen zu gesundheitlichen Themen selbständig zu bearbeiten und zu beantworten. Anhand von relevanten Fallbeispielen mit exemplarischem Charakter erwerben sie eine kritische Gesundheitskompetenz. Das Curriculum ebm@school besteht aus sechs Modulen, die gesundheitliche Fragen kritisch beleuchten, beispielsweise Trugschlüsse und Fehleinschätzungen in der Medizin oder verwirrende Informationsdarstellungen in Statistiken. Ergänzt wird es um eine Projektarbeit, die Schülerinnen und Schülern ermöglicht, parallel zum Unterricht an selbst gewählten Gesundheitsthemen zu arbeiten, das Erlernte zu wiederholen und zu vertiefen. Die Ergebnisse der Pilotstudien deuten auf einen relevanten Kompetenzzuwachs hin. Sei der Entwicklung und Erprobung wurde ebm@school von engagierten Lehrenden weiterentwickelt und ergänzt an verschiedenen Schulen in Schleswig-Holstein konsequent den Unterricht. Link: https://www.gesundheit.uni-hamburg.de/projekte/ebm-at-school.html ________________________________________________________________________ Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.</div>]]>
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      <title>Was heißt eigentlich Patientensicherheit?</title>
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        <![CDATA[<div>Dieses Thema betrifft alle Versicherten: Wenn ich als Patientin oder Patient in die ärztliche Praxis oder ins Krankenhaus gehe, erwarte ich, dass dort nach bestem Wissen behandelt wird und keine Fehler passieren. Allerdings kommen Fehler immer wieder vor: Im August 2023 veröffentlichte der Medizinische Dienst Bund die sogenannte Jahresstatistik zur Behandlungsfehlerbegutachtung. Anlass für den IGeL-Podcast, heute, zum Internationalen Tag der Patientensicherheit am 17. September 2023, eine Episode zu veröffentlichen, die den Begriff Patient*innensicherheit näher erläutert, erörtert, wie sicher Patient*innen in Deutschland sind, diskutiert, wie in anderen Ländern damit umgegangen ist, und nachfragt, an welchen Stellschrauben in Deutschland gedreht werden muss, um die Sicherheit für Patient*innen in Praxis und Krankenhaus noch zu verbessern. Ein IGeL-Podcast mit Dr. Stefan Gronemeyer, Vorstandsvorsitzender des Medizinischen Dienstes Bund. _________________________________________________________ Faktenbox: Das Weißbuch Patientensicherheit von Prof. Matthias Schrappe, herausgegeben vom Aktionsbündnis Patientensicherheit und dem Verband der Ersatzkassen (vdek), definiert 2018 Patientensicherheit als das aus der Perspektive der Patienten bestimmte Maß, in dem handelnde Personen, Berufsgruppen, Teams, Organisationen, Verbände und das Gesundheitssystem in der Lage sind, einen Zustand aufweisen, in dem Unerwünschte Ereignisse selten auftreten, Sicherheitsverhalten gefördert wird und Risiken beherrscht werden. Darüber hinaus sollten sie über die Eigenschaft verfügen, Sicherheit als erstrebenswertes Ziel zu erkennen und realistische Optionen zur Verbesserung umzusetzen sowie ihre Innovationskompetenz in den Dienst der Verwirklichung von Sicherheit zu stellen. Zur Pressemitteilung und zum Downloadbereich der diesjährigen Jahresstatistik zur Behandlungsfehlerbegutachtung des Medizinischen Dienstes Bund gelangen Sie hier: https://md-bund.de/presse/pressemitteilungen/neueste-pressemitteilungen/behandlungsfehlerbegutachtung-2022-immer-wieder-die-gleichen-fehler.html __________________________________________________________ Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.</div>]]>
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      <pubDate>Sun, 17 Sep 2023 07:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[
        Und wie erreicht man die?
Dieses Thema betrifft alle Versicherten: Wenn ich als Patientin oder Patient in die ärztliche Praxis oder ins Krankenhaus gehe, erwarte ich, dass dort nach bestem Wissen behandelt wird und keine Fehler passieren. Allerdings kommen Fehler immer wieder vor: Im August 2023 veröffentlichte der Medizinische Dienst Bund die sogenannte Jahresstatistik zur Behandlungsfehlerbegutachtung. 
Anlass für den IGeL-Podcast, heute, zum Internationalen Tag der Patientensicherheit am 17. September 2023, eine Episode zu veröffentlichen, die den Begriff Patient*innensicherheit näher erläutert, erörtert, wie sicher Patient*innen in Deutschland sind, diskutiert, wie in anderen Ländern damit umgegangen ist, und nachfragt, an welchen Stellschrauben in Deutschland gedreht werden muss, um die Sicherheit für Patient*innen in Praxis und Krankenhaus noch zu verbessern.
Ein IGeL-Podcast mit Dr. Stefan Gronemeyer, Vorstandsvorsitzender des Medizinischen Dienstes Bund.

_________________________________________________________
Faktenbox:

Das Weißbuch Patientensicherheit von Prof. Matthias Schrappe, herausgegeben vom Aktionsbündnis Patientensicherheit und dem Verband der Ersatzkassen (vdek), definiert 2018 Patientensicherheit als
das aus der Perspektive der Patienten bestimmte Maß, in dem handelnde Personen, Berufsgruppen, Teams, Organisationen, Verbände und das Gesundheitssystem in der Lage sind, einen Zustand aufweisen, in dem Unerwünschte Ereignisse selten auftreten, Sicherheitsverhalten gefördert wird und Risiken beherrscht werden.
Darüber hinaus sollten sie über die Eigenschaft verfügen, Sicherheit als erstrebenswertes Ziel zu erkennen und realistische Optionen zur Verbesserung umzusetzen sowie ihre Innovationskompetenz in den Dienst der Verwirklichung von Sicherheit zu stellen.

Zur Pressemitteilung und zum Downloadbereich der diesjährigen Jahresstatistik zur Behandlungsfehlerbegutachtung des Medizinischen Dienstes Bund gelangen Sie hier:
https://md-bund.de/presse/pressemitteilungen/neueste-pressemitteilungen/behandlungsfehlerbegutachtung-2022-immer-wieder-die-gleichen-fehler.html

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Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.
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      <itunes:title>Was heißt eigentlich Patientensicherheit?</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Und wie erreicht man die?</itunes:subtitle>
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        <![CDATA[<div>Dieses Thema betrifft alle Versicherten: Wenn ich als Patientin oder Patient in die ärztliche Praxis oder ins Krankenhaus gehe, erwarte ich, dass dort nach bestem Wissen behandelt wird und keine Fehler passieren. Allerdings kommen Fehler immer wieder vor: Im August 2023 veröffentlichte der Medizinische Dienst Bund die sogenannte Jahresstatistik zur Behandlungsfehlerbegutachtung. Anlass für den IGeL-Podcast, heute, zum Internationalen Tag der Patientensicherheit am 17. September 2023, eine Episode zu veröffentlichen, die den Begriff Patient*innensicherheit näher erläutert, erörtert, wie sicher Patient*innen in Deutschland sind, diskutiert, wie in anderen Ländern damit umgegangen ist, und nachfragt, an welchen Stellschrauben in Deutschland gedreht werden muss, um die Sicherheit für Patient*innen in Praxis und Krankenhaus noch zu verbessern. Ein IGeL-Podcast mit Dr. Stefan Gronemeyer, Vorstandsvorsitzender des Medizinischen Dienstes Bund. _________________________________________________________ Faktenbox: Das Weißbuch Patientensicherheit von Prof. Matthias Schrappe, herausgegeben vom Aktionsbündnis Patientensicherheit und dem Verband der Ersatzkassen (vdek), definiert 2018 Patientensicherheit als das aus der Perspektive der Patienten bestimmte Maß, in dem handelnde Personen, Berufsgruppen, Teams, Organisationen, Verbände und das Gesundheitssystem in der Lage sind, einen Zustand aufweisen, in dem Unerwünschte Ereignisse selten auftreten, Sicherheitsverhalten gefördert wird und Risiken beherrscht werden. Darüber hinaus sollten sie über die Eigenschaft verfügen, Sicherheit als erstrebenswertes Ziel zu erkennen und realistische Optionen zur Verbesserung umzusetzen sowie ihre Innovationskompetenz in den Dienst der Verwirklichung von Sicherheit zu stellen. Zur Pressemitteilung und zum Downloadbereich der diesjährigen Jahresstatistik zur Behandlungsfehlerbegutachtung des Medizinischen Dienstes Bund gelangen Sie hier: https://md-bund.de/presse/pressemitteilungen/neueste-pressemitteilungen/behandlungsfehlerbegutachtung-2022-immer-wieder-die-gleichen-fehler.html __________________________________________________________ Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.</div>]]>
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      <title>Long- und Post-COVID: Was hilft gegen die Symptome?</title>
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        <![CDATA[<div>Für viele Menschen in Deutschland - genaue Zahlen gibt es nicht - ist COVID19 noch nicht vorbei. Sie leiden unter bleibenden oder nach der Erkrankung neu entstandenen Symptomen. Viele Menschen berichten von schneller und schwerwiegender Erschöpfung (Fatigue), Kurzatmigkeit, Husten oder einer beeinträchtigten Konzentrations- und Merkfähigkeit. Oder auch von psychischen Symptomen wie Depressionen und Angsterkrankungen. Forscherinnen, Forscher, Ärztinnen und Ärzte tun viel, um den Menschen zu helfen, ihre Symptome zu lindern. Oft greifen sie auf therapeutische Maßnahmen zurück, die eigentlich bei anderen Erkrankungen angewendet werden, und bei diesen teilweise bewährt sind. In dieser Episode sprechen wir über Erfahrungen in der Behandlung von Menschen mit Long-/Post-COVID, besprechen den aktuellen Forschungsstand und stellen vier Therapieverfahren vor, die aktuell als IGeL angeboten werden und die der IGeL-Monitor bewertet hat: Die hyperbare Sauerstofftherapie, die Ozontherapie, die sogenannte H.E.L.P.-Apherese und die Immun-Apherese (Apherese wird umgangssprachlich oft Blutwäsche genannt). Ein Podcast mit der Long-/Post-COVID-Expertin Prof. Julia Weinmann-Menke, Pressesprecherin Deutsche Gesellschaft für Nephrologie, Leiterin der Klinik Nephrologie der Uniklinik Mainz und Dr. Michaela Eikermann, Leiterin des Bereichs evidenzbasierte Medizin beim Medizinischen Dienst Bund und Leiterin des IGeL-Monitors. _________________________________________________ Faktenbox: Nach einer akuten COVID-19-Erkrankung können längerfristig anhaltende oder neue körperliche und psychische Beeinträchtigungen auftreten, die nicht anders erklärbar sind. Die Beschwerden belasten die Betroffenen oft stark, mindern ihre Lebensqualität und schränken ihren Alltag stark ein. Oft halten die Beschwerden über mehrere Wochen oder Monate an, unabhängig davon, ob die COVID-19-Erkrankung einen schweren oder milden Verlauf genommen hat oder es sich um eine unbemerkte Infektion handelte. Halten die Beschwerden länger als vier Wochen nach Infektion an, spricht man von Long-COVID. Halten sie länger als 12 Wochen an, spricht man von Post-COVID. Die genauen Gründe, wie Long- und Post-COVID entstehen, sind bisher nicht ausreichend geklärt. Auch über die Risikofaktoren, die ein Auftreten von Long-/Post-COVID begünstigen, gibt es bisher wenig gesichertes Wissen. Frauen scheinen insgesamt häufiger betroffen zu sein, ebenso wie Menschen, die einen schwereren Verlauf der akuten COVID-Erkrankung hatten. Die Behandlung von Long- und Post-COVID erfolgt derzeit vor allem mit dem Ziel, die Symptome zu lindern. Spezifische Behandlungsmöglichkeiten sind bisher nicht bekannt. (aus: IGeL-Monitor, u.a. https://www.igel-monitor.de/igel-a-z/igel/show/help-apherese-zur-behandlung-von-long-post-covid.html?no_cache=1) _______________________________________________ Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 31 Aug 2023 07:00:00 +0200</pubDate>
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Für viele Menschen in Deutschland - genaue Zahlen gibt es nicht - ist COVID19 noch nicht vorbei.
Sie leiden unter bleibenden oder nach der Erkrankung neu entstandenen Symptomen.
Viele Menschen berichten von schneller und schwerwiegender Erschöpfung (Fatigue), Kurzatmigkeit, Husten oder einer beeinträchtigten Konzentrations- und Merkfähigkeit. Oder auch von psychischen Symptomen wie Depressionen und Angsterkrankungen.

Forscherinnen, Forscher, Ärztinnen und Ärzte tun viel, um den Menschen zu helfen, ihre Symptome zu lindern.
Oft greifen sie auf therapeutische Maßnahmen zurück, die eigentlich bei anderen Erkrankungen angewendet werden, und bei diesen teilweise bewährt sind.

In dieser Episode sprechen wir über Erfahrungen in der Behandlung von Menschen mit Long-/Post-COVID, besprechen den aktuellen Forschungsstand und stellen vier Therapieverfahren vor, die aktuell als IGeL angeboten werden und die der IGeL-Monitor bewertet hat:
Die hyperbare Sauerstofftherapie, die Ozontherapie, die sogenannte H.E.L.P.-Apherese und die Immun-Apherese (Apherese wird umgangssprachlich oft Blutwäsche genannt).

Ein Podcast mit der Long-/Post-COVID-Expertin Prof. Julia Weinmann-Menke, Pressesprecherin Deutsche Gesellschaft für Nephrologie, Leiterin der Klinik Nephrologie der Uniklinik Mainz und Dr. Michaela Eikermann, Leiterin des Bereichs evidenzbasierte Medizin beim Medizinischen Dienst Bund und Leiterin des IGeL-Monitors.
_________________________________________________
Faktenbox:
Nach einer akuten COVID-19-Erkrankung können längerfristig anhaltende oder neue körperliche und psychische Beeinträchtigungen auftreten, die nicht anders erklärbar sind. Die Beschwerden belasten die Betroffenen oft stark, mindern ihre Lebensqualität und schränken ihren Alltag stark ein. Oft halten die Beschwerden über mehrere Wochen oder Monate an, unabhängig davon, ob die COVID-19-Erkrankung einen schweren oder milden Verlauf genommen hat oder es sich um eine unbemerkte Infektion handelte.
Halten die Beschwerden länger als vier Wochen nach Infektion an, spricht man von Long-COVID. Halten sie länger als 12 Wochen an, spricht man von Post-COVID. 
Die genauen Gründe, wie Long- und Post-COVID entstehen, sind bisher nicht ausreichend geklärt. Auch über die Risikofaktoren, die ein Auftreten von Long-/Post-COVID begünstigen, gibt es bisher wenig gesichertes Wissen. Frauen scheinen insgesamt häufiger betroffen zu sein, ebenso wie Menschen, die einen schwereren Verlauf der akuten COVID-Erkrankung hatten.
Die Behandlung von Long- und Post-COVID erfolgt derzeit vor allem mit dem Ziel, die Symptome zu lindern. Spezifische Behandlungsmöglichkeiten sind bisher nicht bekannt.
(aus: IGeL-Monitor, u.a. https://www.igel-monitor.de/igel-a-z/igel/show/help-apherese-zur-behandlung-von-long-post-covid.html?no_cache=1)
_______________________________________________
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      <title>Patient*innen im Gemeinsamen Bundesausschuss</title>
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        <![CDATA[<div>Wenn neue Arzneimittel, neue Behandlungs- oder Diagnoseverfahren in den Leistungskatalog der Krankenkassen aufgenommen werden sollen, dann müssen Sie vorher den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) passieren. Dort wird geprüft, diskutiert und schließlich darüber entschieden (siehe auch IGeL-Podcast, Episode 4). Außer den Krankenkassen, ärztlichen Vertreter*innen und unabhängigen Mitgliedern sitzt im G-BA auch eine Vertretung von Patient*innen: Sie dürfen Anträge stellen, mitberaten, mitdiskutieren, haben aber kein Stimmrecht. Wie diese Art der Beteiligung funktioniert, welche Patient*innen diesen Job machen und was sie bewirken wollen und können, darum geht es in dieser Ausgabe des IGeL-Podcasts. Ein Podcast mit Gregor Bornes, Patient*innen-Berater, Geschäftsführer des Gesundheitsladens Köln und langjähriger Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft der Patient*innen-Stellen. ____________________________________________________________ Die Faktenbox: Die Grundlage für die Arbeit des Gemeinsamen Bundesausschusses liefert das fünfte Buch des Sozialgesesetzbuches. Es schreibt vor, dass Leistungen der Gesetzlichen Krankenversicherung – der GKV - „ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich“ sein müssen. Diese Kriterien – also der diagnostische oder therapeutische Nutzen , die medizinische Notwendigkeit und die Wirtschaftlichkeit von Leistungen - müssen nachgewiesen sein, erst dann können sie GKV-Leistung werden. Die Entscheidung, ob die Kriterien erfüllt sind, trifft der Gemeinsame Bundesauschuss (der GB-A). Dieses 13-köpfige Gremium besteht aus drei unparteiischen Mitgliedern sowie aus Vertreterinnen und Vertretern der Ärzteschaft, der Zahnärzteschaft, der gesetzlichen Krankenkassen und der Krankenhäuser. Auch Vertreterinnen und Vertreter von Patientenorganisationen nehmen an den Sitzungen teil, haben aber kein Stimmrecht. Der GB-A hat das Recht, medizinische Leistungen auszuschließen, wenn die genannten Kriterien nicht nachgewiesen sind. Außerdem prüft der G-BA für alle neu zugelassenen Arzneimittel mit neuen Wirkstoffen sofort nach Markteintritt den Zusatznutzen und bewertet ihn. Für diese und viele andere Aufgaben der gesundheitlichen Versorgung setzt der GB-A Unterausschüsse ein und kann vom Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen – dem IQWiG – unterstützt werden. _______________________________________________________________ Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 27 Jul 2023 07:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[
        Wie funktioniert die Beteiligung?
Wenn neue Arzneimittel, neue Behandlungs- oder Diagnoseverfahren in den Leistungskatalog der Krankenkassen aufgenommen werden sollen, dann müssen Sie vorher den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) passieren. Dort wird geprüft, diskutiert und schließlich darüber entschieden (siehe auch IGeL-Podcast, Episode 4).
Außer den Krankenkassen, ärztlichen Vertreter*innen und unabhängigen Mitgliedern sitzt im G-BA auch eine Vertretung von Patient*innen: Sie dürfen Anträge stellen, mitberaten, mitdiskutieren, haben aber kein Stimmrecht.
Wie diese Art der Beteiligung funktioniert, welche Patient*innen diesen Job machen und was sie bewirken wollen und können, darum geht es in dieser Ausgabe des IGeL-Podcasts.
Ein Podcast mit Gregor Bornes, Patient*innen-Berater, Geschäftsführer des Gesundheitsladens Köln und langjähriger Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft der Patient*innen-Stellen.
____________________________________________________________

Die Faktenbox:

Die Grundlage für die Arbeit des Gemeinsamen Bundesausschusses liefert das fünfte Buch des Sozialgesesetzbuches. Es schreibt vor, dass Leistungen der Gesetzlichen Krankenversicherung – der GKV -  „ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich“ sein müssen. Diese Kriterien – also der diagnostische oder therapeutische Nutzen , die medizinische Notwendigkeit und die Wirtschaftlichkeit von Leistungen - müssen nachgewiesen sein, erst dann können sie GKV-Leistung werden.
Die Entscheidung, ob die Kriterien erfüllt sind, trifft der Gemeinsame Bundesauschuss (der GB-A).
Dieses 13-köpfige Gremium besteht aus drei unparteiischen Mitgliedern sowie aus Vertreterinnen und Vertretern der Ärzteschaft, der Zahnärzteschaft, der gesetzlichen Krankenkassen und der Krankenhäuser. Auch Vertreterinnen und Vertreter von Patientenorganisationen nehmen an den Sitzungen teil, haben aber kein Stimmrecht.

Der GB-A hat das Recht, medizinische Leistungen auszuschließen, wenn die genannten Kriterien nicht nachgewiesen sind. Außerdem prüft der G-BA für alle neu zugelassenen Arzneimittel mit neuen Wirkstoffen sofort nach Markteintritt den Zusatznutzen und bewertet ihn. Für diese und viele andere Aufgaben der gesundheitlichen Versorgung setzt der GB-A Unterausschüsse ein und kann vom Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen – dem IQWiG – unterstützt werden.
_______________________________________________________________
Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.
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        <![CDATA[<div>Wenn neue Arzneimittel, neue Behandlungs- oder Diagnoseverfahren in den Leistungskatalog der Krankenkassen aufgenommen werden sollen, dann müssen Sie vorher den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) passieren. Dort wird geprüft, diskutiert und schließlich darüber entschieden (siehe auch IGeL-Podcast, Episode 4). Außer den Krankenkassen, ärztlichen Vertreter*innen und unabhängigen Mitgliedern sitzt im G-BA auch eine Vertretung von Patient*innen: Sie dürfen Anträge stellen, mitberaten, mitdiskutieren, haben aber kein Stimmrecht. Wie diese Art der Beteiligung funktioniert, welche Patient*innen diesen Job machen und was sie bewirken wollen und können, darum geht es in dieser Ausgabe des IGeL-Podcasts. Ein Podcast mit Gregor Bornes, Patient*innen-Berater, Geschäftsführer des Gesundheitsladens Köln und langjähriger Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft der Patient*innen-Stellen. ____________________________________________________________ Die Faktenbox: Die Grundlage für die Arbeit des Gemeinsamen Bundesausschusses liefert das fünfte Buch des Sozialgesesetzbuches. Es schreibt vor, dass Leistungen der Gesetzlichen Krankenversicherung – der GKV - „ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich“ sein müssen. Diese Kriterien – also der diagnostische oder therapeutische Nutzen , die medizinische Notwendigkeit und die Wirtschaftlichkeit von Leistungen - müssen nachgewiesen sein, erst dann können sie GKV-Leistung werden. Die Entscheidung, ob die Kriterien erfüllt sind, trifft der Gemeinsame Bundesauschuss (der GB-A). Dieses 13-köpfige Gremium besteht aus drei unparteiischen Mitgliedern sowie aus Vertreterinnen und Vertretern der Ärzteschaft, der Zahnärzteschaft, der gesetzlichen Krankenkassen und der Krankenhäuser. Auch Vertreterinnen und Vertreter von Patientenorganisationen nehmen an den Sitzungen teil, haben aber kein Stimmrecht. Der GB-A hat das Recht, medizinische Leistungen auszuschließen, wenn die genannten Kriterien nicht nachgewiesen sind. Außerdem prüft der G-BA für alle neu zugelassenen Arzneimittel mit neuen Wirkstoffen sofort nach Markteintritt den Zusatznutzen und bewertet ihn. Für diese und viele andere Aufgaben der gesundheitlichen Versorgung setzt der GB-A Unterausschüsse ein und kann vom Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen – dem IQWiG – unterstützt werden. _______________________________________________________________ Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.</div>]]>
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      <title>Der Weg zur IGeL-Bewertung</title>
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        <![CDATA[<div>Der IGeL-Monitor bietet evidenzbasierte Gesundheitsinformationen zu über 60 Selbstzahlerleistungen oder IGeL (individuelle Gesundheitsleistungen). 55 davon hat das wissenschaftliche Team bewertet - mit ernüchternder Bilanz: Etwa 50 sind entweder unklar oder tendenziell negativ. Hinter jeder einzelnen Bewertung steht immer wieder dieselbe wissenschaftliche Herangehensweise und Methode. Wie viel wissenschaftliche Arbeit es eigentlich braucht, bis schließlich eine Bewertung ermittelt werden kann, das geht diese Podcast-Folge Schritt für Schritt durch. Und beantwortet die Frage, warum so viele Bewertungen unklar oder tendenziell negativ sind und wie groß die Gefahr ist, dass bei aller Wissenschaft die Patient*innen aus dem Blick geraten. Ein IGeL-Podcast mit Dr. Michaela Eikermann, Leiterin des Bereichs Evidenzbasierte Medizin beim Medizinischen Dienst Bund und Leiterin des IGeL-Monitors. ________________________________________________________________ Faktenbox: Evidenzbasierte Gesundheitsinformationen unterstützen Bürger und Patienten dabei, in Gesundheitsfragen Entscheidungen zu treffen, die im Einklang mit ihren persönlichen Vorstellungen, Zielen und Erwartungen sind. Neben der Wissensvermittlung besteht ein Hauptziel darin, realistische Erwartungen über den Nutzen und Schaden von gesundheitsbezogenen Interventionen zu vermitteln. Dies setzt voraus, dass die Inhalte relevant, möglichst vollständig und wissenschaftlich fundiert sind. Ferner sollten die Inhalte gut dargestellt und vermittelt werden. Methodische Grundlage hierfür liefern Methoden der klinischen Epidemiologie, Risikokommunikationsforschung und der Bürger- und Patienteneinbindung. Die Anforderungen an evidenzbasierte Gesundheitsinformationen sollten ganz besonders auch bei Informationen zu präventiven Maßnahmen erfüllt werden – denn diese richten sich an Menschen, die frei von Beschwerden sind und diese oftmals gar nicht von selbst nachfragen oder ohne entsprechende gesellschaftliche Trends nachfragen würden. Quelle: Roland Brian Büchter, Martina Albrecht, M. (2021). Evidenzbasierte Gesundheitsinformationen in der Prävention und Gesundheitsförderung. Teil der Buchreihe: Springer Reference Pflege – Therapie – Gesundheit. Springer, Berlin, Heidelberg Eine Beschreibung, wie und nach welchen Kriterien der IGeL-Monitor arbeitet, findet sich unter folgendem Link: https://www.igel-monitor.de/wie-wir-arbeiten.html Glossar: PICO Fragestellung: P=Population, um welche Patient*innengruppe geht es? I=Intervention, welche Behandlung wird erforscht? C=Kontrollgruppe, welche Behandlung bekommt die Vergleichsgruppe, z.B. Placebo oder ein anderes Medikament. O=Outcome/Endpunkte, welche Ziele soll die Behandlung erreichen, z.B. weniger Schmerz oder längeres Leben. Systematisches Review: Ein Review ist eine Übersichtsarbeit über alle Einzelstudien, die zu dem entsprechenden Thema gemacht wurden und spiegelt somit das derzeit verfügbare Wisse über eine entsprechende medizinische Maßnahme wider. Patientenrelevante Endpunkte: Die Ziele einer Behandlung, der Nutzen einer Behandlung für den/die Patient*in. ________________________________________________________________________ Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 29 Jun 2023 07:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[
        Die Wissenschaft hinter’m IGeL-Monitor
Der IGeL-Monitor bietet evidenzbasierte Gesundheitsinformationen zu über 60 Selbstzahlerleistungen oder IGeL (individuelle Gesundheitsleistungen).
55 davon hat das wissenschaftliche Team bewertet - mit ernüchternder Bilanz:
Etwa 50 sind entweder unklar oder tendenziell negativ.
Hinter jeder einzelnen Bewertung steht immer wieder dieselbe wissenschaftliche Herangehensweise und Methode.
Wie viel wissenschaftliche Arbeit es eigentlich braucht, bis schließlich eine Bewertung ermittelt werden kann, das geht diese Podcast-Folge Schritt für Schritt durch.
Und beantwortet die Frage, warum so viele Bewertungen unklar oder tendenziell negativ sind und wie groß die Gefahr ist, dass bei aller Wissenschaft die Patient*innen aus dem Blick geraten.
Ein IGeL-Podcast mit Dr. Michaela Eikermann, Leiterin des Bereichs Evidenzbasierte Medizin beim Medizinischen Dienst Bund und Leiterin des IGeL-Monitors.

________________________________________________________________

Faktenbox:

Evidenzbasierte Gesundheitsinformationen unterstützen Bürger und Patienten dabei, in Gesundheitsfragen Entscheidungen zu treffen, die im Einklang mit ihren persönlichen Vorstellungen, Zielen und Erwartungen sind. Neben der Wissensvermittlung besteht ein Hauptziel darin, realistische Erwartungen über den Nutzen und Schaden von gesundheitsbezogenen Interventionen zu vermitteln. Dies setzt voraus, dass die Inhalte relevant, möglichst vollständig und wissenschaftlich fundiert sind. Ferner sollten die Inhalte gut dargestellt und vermittelt werden. Methodische Grundlage hierfür liefern Methoden der klinischen Epidemiologie, Risikokommunikationsforschung und der Bürger- und Patienteneinbindung. Die Anforderungen an evidenzbasierte Gesundheitsinformationen sollten ganz besonders auch bei Informationen zu präventiven Maßnahmen erfüllt werden – denn diese richten sich an Menschen, die frei von Beschwerden sind und diese oftmals gar nicht von selbst nachfragen oder ohne entsprechende gesellschaftliche Trends nachfragen würden.

Quelle:
Roland Brian Büchter, Martina Albrecht, M. (2021). Evidenzbasierte Gesundheitsinformationen in der Prävention und Gesundheitsförderung.
Teil der Buchreihe: Springer Reference Pflege – Therapie – Gesundheit.
Springer, Berlin, Heidelberg

Eine Beschreibung, wie und nach welchen Kriterien der IGeL-Monitor arbeitet, findet sich unter folgendem Link: https://www.igel-monitor.de/wie-wir-arbeiten.html

Glossar:
PICO Fragestellung:
P=Population, um welche Patient*innengruppe geht es?
I=Intervention, welche Behandlung wird erforscht?
C=Kontrollgruppe, welche Behandlung bekommt die Vergleichsgruppe, z.B. Placebo oder ein anderes Medikament.
O=Outcome/Endpunkte, welche Ziele soll die Behandlung erreichen, z.B. weniger Schmerz oder längeres Leben.

Systematisches Review:
Ein Review ist eine Übersichtsarbeit über alle Einzelstudien, die zu dem entsprechenden Thema gemacht wurden und spiegelt somit das derzeit verfügbare Wisse über eine entsprechende medizinische Maßnahme wider.

Patientenrelevante Endpunkte:
Die Ziele einer Behandlung, der Nutzen einer Behandlung für den/die Patient*in.
________________________________________________________________________
Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.
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        <![CDATA[<div>Der IGeL-Monitor bietet evidenzbasierte Gesundheitsinformationen zu über 60 Selbstzahlerleistungen oder IGeL (individuelle Gesundheitsleistungen). 55 davon hat das wissenschaftliche Team bewertet - mit ernüchternder Bilanz: Etwa 50 sind entweder unklar oder tendenziell negativ. Hinter jeder einzelnen Bewertung steht immer wieder dieselbe wissenschaftliche Herangehensweise und Methode. Wie viel wissenschaftliche Arbeit es eigentlich braucht, bis schließlich eine Bewertung ermittelt werden kann, das geht diese Podcast-Folge Schritt für Schritt durch. Und beantwortet die Frage, warum so viele Bewertungen unklar oder tendenziell negativ sind und wie groß die Gefahr ist, dass bei aller Wissenschaft die Patient*innen aus dem Blick geraten. Ein IGeL-Podcast mit Dr. Michaela Eikermann, Leiterin des Bereichs Evidenzbasierte Medizin beim Medizinischen Dienst Bund und Leiterin des IGeL-Monitors. ________________________________________________________________ Faktenbox: Evidenzbasierte Gesundheitsinformationen unterstützen Bürger und Patienten dabei, in Gesundheitsfragen Entscheidungen zu treffen, die im Einklang mit ihren persönlichen Vorstellungen, Zielen und Erwartungen sind. Neben der Wissensvermittlung besteht ein Hauptziel darin, realistische Erwartungen über den Nutzen und Schaden von gesundheitsbezogenen Interventionen zu vermitteln. Dies setzt voraus, dass die Inhalte relevant, möglichst vollständig und wissenschaftlich fundiert sind. Ferner sollten die Inhalte gut dargestellt und vermittelt werden. Methodische Grundlage hierfür liefern Methoden der klinischen Epidemiologie, Risikokommunikationsforschung und der Bürger- und Patienteneinbindung. Die Anforderungen an evidenzbasierte Gesundheitsinformationen sollten ganz besonders auch bei Informationen zu präventiven Maßnahmen erfüllt werden – denn diese richten sich an Menschen, die frei von Beschwerden sind und diese oftmals gar nicht von selbst nachfragen oder ohne entsprechende gesellschaftliche Trends nachfragen würden. Quelle: Roland Brian Büchter, Martina Albrecht, M. (2021). Evidenzbasierte Gesundheitsinformationen in der Prävention und Gesundheitsförderung. Teil der Buchreihe: Springer Reference Pflege – Therapie – Gesundheit. Springer, Berlin, Heidelberg Eine Beschreibung, wie und nach welchen Kriterien der IGeL-Monitor arbeitet, findet sich unter folgendem Link: https://www.igel-monitor.de/wie-wir-arbeiten.html Glossar: PICO Fragestellung: P=Population, um welche Patient*innengruppe geht es? I=Intervention, welche Behandlung wird erforscht? C=Kontrollgruppe, welche Behandlung bekommt die Vergleichsgruppe, z.B. Placebo oder ein anderes Medikament. O=Outcome/Endpunkte, welche Ziele soll die Behandlung erreichen, z.B. weniger Schmerz oder längeres Leben. Systematisches Review: Ein Review ist eine Übersichtsarbeit über alle Einzelstudien, die zu dem entsprechenden Thema gemacht wurden und spiegelt somit das derzeit verfügbare Wisse über eine entsprechende medizinische Maßnahme wider. Patientenrelevante Endpunkte: Die Ziele einer Behandlung, der Nutzen einer Behandlung für den/die Patient*in. ________________________________________________________________________ Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.</div>]]>
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      <title>Mitsprechen, Beteiligen, Mitwirken</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Nichts über uns ohne uns. Das ist - salopp gesprochen - das Motto der Partizipativen Gesundheitsforschung. Die Idee dahinter ist, Menschen oder Patient*innen, die Gegenstand eines Forschungsprojekts sind, auch in die Planung, Umsetzung und Auswertung dieses Projekts miteinzubeziehen. Der übliche Ablauf eines Forschungsvorhabens ist ja: Forschende überlegen sich relevante Themen, stellen ein Team zusammen, überlegen sich Eckpunkte, Endpunkte, Zielfragen, entscheiden sich für eine Methodik, und dann beginnen sie mit ihrer Recherche. Eigentlich für das Wohl von Patientinnen und Patienten. Aber oft, ohne sie richtig gefragt zu haben. Der IGeL-Podcast diskutiert die Frage, wie Partizipative Gesundheitsforschung gelingen kann und wann sie nur bedingt oder gar nicht funktioniert. Die Aufzeichnung fand statt auf der diesjährigen Jahrestagung des Netzwerks evidenzbasierte Medizin, am Rande eines Workshops zu diesem Thema mit den beiden Referentinnen: Dr. Charlotte Kugler, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Versorgungs- und Gesundheitssystemforschung der Medizinischen Hochschule Brandenburg Claire Ianizzi, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Arbeitsgruppe Evidenzbasierte Medizin an der Uniklinik Köln ___________________________________________________ Faktenbox: Partizipative Gesundheitsforschung bedeutet, wissenschaftliche Erkenntnisse zu erzeugen, die die Gesundheitschancen bestimmter Bevölkerungsgruppen unmittelbar verbessern. Dazu werden Menschen, deren Arbeits- oder Lebensverhältnisse Gegenstand der Forschung sind, direkt am Forschungsprozess beteiligt. Und zwar nicht als Probandinnen, Probanden oder Studienteilnehmende, sondern als Forschungspartnerinnen und -partner auf Augenhöhe. Sie bestimmen mit, was die Kernelemente des Forschungsprojekts sind, von der Auswahl des Forschungsschwerpunkts bis hin zur Methodenauswahl, Datenerhebung und Interpretation der Ergebnisse. Internationale Erfahrungen zeigen, dass in der Praxis die Partizipationsmöglichkeiten aus verschiedenen Gründen oft eingeschränkt sind, oder dass Partizipation behauptet wird, doch lediglich eine Scheinpartizipation vorliegt. Um zu beantworten, wie weit die Beteiligung, die Partizipation gehen kann, sind verschiedene „Stufenmodelle“ entwickelt worden. Werden Menschen, die beteiligt werden sollen, lediglich informiert, angehört oder in die Forschungsplanung einbezogen, sprechen die Modelle von Vorstufen der Partizipation. Erst bei einer Mitbestimmung oder wenn die Entscheidungsmacht teilweise oder ganz auf diese Menschen übertragen wird, ist von echter Partizipation die Rede. Quelle: Partizipative Gesundheitsforschung: Ursprünge und heutiger Stand (Wright, et al. 2020), https://link.springer.com/article/10.1007/s00103-020-03264-y ___________________________________________________________________________ Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 25 May 2023 07:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[
        Partizipation von Patient*innen an systematischen Reviews
Nichts über uns ohne uns. Das ist - salopp gesprochen - das Motto der Partizipativen Gesundheitsforschung. Die Idee dahinter ist, Menschen oder Patient*innen, die Gegenstand eines Forschungsprojekts sind, auch in die Planung, Umsetzung und Auswertung dieses Projekts miteinzubeziehen.

Der übliche Ablauf eines Forschungsvorhabens ist ja:
Forschende überlegen sich relevante Themen, stellen ein Team zusammen, überlegen sich Eckpunkte, Endpunkte, Zielfragen, entscheiden sich für eine Methodik, und dann beginnen sie mit ihrer Recherche.

Eigentlich für das Wohl von Patientinnen und Patienten.
Aber oft, ohne sie richtig gefragt zu haben.

Der IGeL-Podcast diskutiert die Frage, wie Partizipative Gesundheitsforschung gelingen kann und wann sie nur bedingt oder gar nicht funktioniert.

Die Aufzeichnung fand statt auf der diesjährigen Jahrestagung des Netzwerks evidenzbasierte Medizin, am Rande eines Workshops zu diesem Thema mit den beiden Referentinnen:
Dr. Charlotte Kugler, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Versorgungs- und Gesundheitssystemforschung der Medizinischen Hochschule Brandenburg
Claire Ianizzi, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Arbeitsgruppe Evidenzbasierte Medizin an der Uniklinik Köln
___________________________________________________

Faktenbox:

Partizipative Gesundheitsforschung bedeutet, wissenschaftliche Erkenntnisse zu erzeugen, die die Gesundheitschancen bestimmter Bevölkerungsgruppen unmittelbar verbessern. Dazu werden Menschen, deren Arbeits- oder Lebensverhältnisse Gegenstand der Forschung sind, direkt am Forschungsprozess beteiligt. Und zwar nicht als Probandinnen, Probanden oder Studienteilnehmende, sondern als Forschungspartnerinnen und -partner auf Augenhöhe. Sie bestimmen mit, was die Kernelemente des Forschungsprojekts sind, von der Auswahl des Forschungsschwerpunkts bis hin zur Methodenauswahl, Datenerhebung und Interpretation der Ergebnisse.

Internationale Erfahrungen zeigen, dass in der Praxis die Partizipationsmöglichkeiten aus verschiedenen Gründen oft eingeschränkt sind, oder dass Partizipation behauptet wird, doch lediglich eine Scheinpartizipation vorliegt. Um zu beantworten, wie weit die Beteiligung, die Partizipation gehen kann, sind verschiedene „Stufenmodelle“ entwickelt worden.

Werden Menschen, die beteiligt werden sollen, lediglich informiert, angehört oder in die Forschungsplanung einbezogen, sprechen die Modelle von Vorstufen der Partizipation.
Erst bei einer Mitbestimmung oder wenn die Entscheidungsmacht teilweise oder ganz auf diese Menschen übertragen wird, ist von echter Partizipation die Rede.

Quelle:
Partizipative Gesundheitsforschung: Ursprünge und heutiger Stand (Wright, et al. 2020),
https://link.springer.com/article/10.1007/s00103-020-03264-y
___________________________________________________________________________
Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.
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        <![CDATA[<div>Nichts über uns ohne uns. Das ist - salopp gesprochen - das Motto der Partizipativen Gesundheitsforschung. Die Idee dahinter ist, Menschen oder Patient*innen, die Gegenstand eines Forschungsprojekts sind, auch in die Planung, Umsetzung und Auswertung dieses Projekts miteinzubeziehen. Der übliche Ablauf eines Forschungsvorhabens ist ja: Forschende überlegen sich relevante Themen, stellen ein Team zusammen, überlegen sich Eckpunkte, Endpunkte, Zielfragen, entscheiden sich für eine Methodik, und dann beginnen sie mit ihrer Recherche. Eigentlich für das Wohl von Patientinnen und Patienten. Aber oft, ohne sie richtig gefragt zu haben. Der IGeL-Podcast diskutiert die Frage, wie Partizipative Gesundheitsforschung gelingen kann und wann sie nur bedingt oder gar nicht funktioniert. Die Aufzeichnung fand statt auf der diesjährigen Jahrestagung des Netzwerks evidenzbasierte Medizin, am Rande eines Workshops zu diesem Thema mit den beiden Referentinnen: Dr. Charlotte Kugler, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Versorgungs- und Gesundheitssystemforschung der Medizinischen Hochschule Brandenburg Claire Ianizzi, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Arbeitsgruppe Evidenzbasierte Medizin an der Uniklinik Köln ___________________________________________________ Faktenbox: Partizipative Gesundheitsforschung bedeutet, wissenschaftliche Erkenntnisse zu erzeugen, die die Gesundheitschancen bestimmter Bevölkerungsgruppen unmittelbar verbessern. Dazu werden Menschen, deren Arbeits- oder Lebensverhältnisse Gegenstand der Forschung sind, direkt am Forschungsprozess beteiligt. Und zwar nicht als Probandinnen, Probanden oder Studienteilnehmende, sondern als Forschungspartnerinnen und -partner auf Augenhöhe. Sie bestimmen mit, was die Kernelemente des Forschungsprojekts sind, von der Auswahl des Forschungsschwerpunkts bis hin zur Methodenauswahl, Datenerhebung und Interpretation der Ergebnisse. Internationale Erfahrungen zeigen, dass in der Praxis die Partizipationsmöglichkeiten aus verschiedenen Gründen oft eingeschränkt sind, oder dass Partizipation behauptet wird, doch lediglich eine Scheinpartizipation vorliegt. Um zu beantworten, wie weit die Beteiligung, die Partizipation gehen kann, sind verschiedene „Stufenmodelle“ entwickelt worden. Werden Menschen, die beteiligt werden sollen, lediglich informiert, angehört oder in die Forschungsplanung einbezogen, sprechen die Modelle von Vorstufen der Partizipation. Erst bei einer Mitbestimmung oder wenn die Entscheidungsmacht teilweise oder ganz auf diese Menschen übertragen wird, ist von echter Partizipation die Rede. Quelle: Partizipative Gesundheitsforschung: Ursprünge und heutiger Stand (Wright, et al. 2020), https://link.springer.com/article/10.1007/s00103-020-03264-y ___________________________________________________________________________ Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Partizipation,Mitbestimmung,Beteiligung,Partizipative Gesundheitsforschung,Kugler,Iannizzi,IGeL-Podcast,Patientenbeteiligung</itunes:keywords>
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      <title>Der neue IGeL-Report</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Der IGeL-Markt ist unübersichtlich, weil jede medizinische Leistung zwischen der Praxis und den Patient*innen privat abgerechnet wird. Niemand kann beziffern, wie viele IGeL es gibt und wie viel Geld damit in Deutschland umgesetzt wird. Der jetzt zum vierten Mal erschienene IGeL-Report bildet die Erfahrungen von 6000 Versicherten ab, die sie in der ärztlichen Praxis mit Selbstzahlerleistungen gemacht haben: Was sind die am häufigsten angebotenen IGeL? Wie viel Geld geben Patient*innen durchschnittlich für IGeL aus? Wie verständlich und vollständig ist die Aufklärung über die jeweililge medizinische Leistung? Wie zufrieden sind Patient*innen mit der Situation in der Praxis? Der IGeL-Podcast diskutiert die aktuellen Ergebnisse dieser bevölkerungsrepräsentativen Befragung mit Dr. Michaela Eikermann, Leiterin des Bereichs evidenzbasierte Medizin beim Medizinischen Dienst Bund und Leiterin des IGeL-Monitors.&nbsp;<br><br>--------------------------------------------------------------------------&nbsp;<br><br>Faktenbox: Nach den Versichertenbefragungen 2016, 2018 und 2020 führten der IGeL-Monitor zusammen mit dem Marktforschungsinstitut aserto im Januar 2023 die vierte bevölkerungsrepräsentativ quotierte Onlinebefragung unter 5854 gesetzlich Versicherten durch Es ist der erste IGeL-Report nach der COVID-19-Pandemie. Bevölkerungsrepräsentativ quotiert heißt, dass die Befragten nach Alter, Geschlecht und Bundesland gewichtet wurden. Da individuelle Gesundheitsleistungen nicht zentral erfasst werden, gibt es weder eine vollständige Auflistung aller IGeL noch eine konkrete Kostenaufstellung. Hinter IGeL verbergen sich eine Vielzahl unterschiedlicher Untersuchungs- und Behandlungsmethoden, die von Ärztinnen und Ärzten auch selbst entwickelt werden können. Die tatsächliche Anzahl wird auf hunderte Leistungen geschätzt. Die Umfrage sollte allgemeine Entwicklungen im IGeL-Markt aufzeigen, die Bekanntheit von IGeL unter den Versicherten evaluieren und eine Liste der am häufigsten angebotenen bzw. von Patientinnen und Patienten nachgefragten IGeL erstellen Sie sollte messen, wie zufrieden Patientinnen und Patienten mit der Situation in der Praxis sind, wenn es um IGeL geht. Und ob die verbindlichen IGeL-Regeln eingehalten wurden. Außerdem hat sie nach IGeL gefragt, die speziell im Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen angeboten bzw. nachgefragt werden und erstmals danach gefragt, wie viel Geld Patientinnen und Patienten im Schnitt für IGeL ausgeben. In der Befragung wurden ausschließlich ärztliche und keine zahnärztlichen Leistungen erfasst. Den IGeL-Report 2023, einen Kurzbericht und weiter Informationen erhalten Sie hier: https://www.igel-monitor.de/presse/materialien.html&nbsp;<br><br>----------------------------------------------------------------------------------&nbsp;<br><br>Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 27 Apr 2023 11:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[
        Ergebnisse der Versichertenbefragung 2023
Der IGeL-Markt ist unübersichtlich, weil jede medizinische Leistung zwischen der Praxis und den Patient*innen privat abgerechnet wird. Niemand kann beziffern, wie viele IGeL es gibt und wie viel Geld damit in Deutschland umgesetzt wird.
Der jetzt zum vierten Mal erschienene IGeL-Report bildet die Erfahrungen von 6000 Versicherten ab, die sie in der ärztlichen Praxis mit Selbstzahlerleistungen gemacht haben:
Was sind die am häufigsten angebotenen IGeL?
Wie viel Geld geben Patient*innen durchschnittlich für IGeL aus?
Wie verständlich und vollständig ist die Aufklärung über die jeweililge medizinische Leistung?
Wie zufrieden sind Patient*innen mit der Situation in der Praxis?

Der IGeL-Podcast diskutiert die aktuellen Ergebnisse dieser bevölkerungsrepräsentativen Befragung mit
Dr. Michaela Eikermann, Leiterin des Bereichs evidenzbasierte Medizin beim Medizinischen Dienst Bund und Leiterin des IGeL-Monitors.
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Faktenbox: 

Nach den Versichertenbefragungen 2016, 2018 und 2020 führten der IGeL-Monitor zusammen mit dem Marktforschungsinstitut aserto im Januar 2023 die vierte bevölkerungsrepräsentativ quotierte Onlinebefragung unter 5854 gesetzlich Versicherten durch Es ist der erste IGeL-Report nach der COVID-19-Pandemie.
Bevölkerungsrepräsentativ quotiert heißt, dass die Befragten nach Alter, Geschlecht und Bundesland gewichtet wurden.
Da individuelle Gesundheitsleistungen nicht zentral erfasst werden, gibt es weder eine vollständige Auflistung aller IGeL noch eine konkrete Kostenaufstellung. 
Hinter IGeL verbergen sich eine Vielzahl unterschiedlicher Untersuchungs- und Behandlungsmethoden, die von Ärztinnen und Ärzten auch selbst entwickelt werden können. Die tatsächliche Anzahl wird auf hunderte Leistungen geschätzt.
Die Umfrage sollte allgemeine Entwicklungen im IGeL-Markt aufzeigen, die Bekanntheit von IGeL unter den Versicherten evaluieren und eine Liste der am häufigsten angebotenen bzw. von Patientinnen und Patienten nachgefragten IGeL erstellen
Sie sollte messen, wie zufrieden Patientinnen und Patienten mit der Situation in der Praxis sind, wenn es um IGeL geht. Und ob die verbindlichen IGeL-Regeln eingehalten wurden.
Außerdem hat sie nach IGeL gefragt, die speziell im Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen angeboten bzw. nachgefragt werden und erstmals danach gefragt, wie viel Geld Patientinnen und Patienten im Schnitt für IGeL ausgeben.
In der Befragung wurden ausschließlich ärztliche und keine zahnärztlichen Leistungen erfasst.

Den IGeL-Report 2023, einen Kurzbericht und weiter Informationen erhalten Sie hier:
https://www.igel-monitor.de/presse/materialien.html
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Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.
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      <link>https://www.igel-monitor.de/</link>
      <itunes:title>Der neue IGeL-Report</itunes:title>
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        <![CDATA[<div>Der IGeL-Markt ist unübersichtlich, weil jede medizinische Leistung zwischen der Praxis und den Patient*innen privat abgerechnet wird. Niemand kann beziffern, wie viele IGeL es gibt und wie viel Geld damit in Deutschland umgesetzt wird. Der jetzt zum vierten Mal erschienene IGeL-Report bildet die Erfahrungen von 6000 Versicherten ab, die sie in der ärztlichen Praxis mit Selbstzahlerleistungen gemacht haben: Was sind die am häufigsten angebotenen IGeL? Wie viel Geld geben Patient*innen durchschnittlich für IGeL aus? Wie verständlich und vollständig ist die Aufklärung über die jeweililge medizinische Leistung? Wie zufrieden sind Patient*innen mit der Situation in der Praxis? Der IGeL-Podcast diskutiert die aktuellen Ergebnisse dieser bevölkerungsrepräsentativen Befragung mit Dr. Michaela Eikermann, Leiterin des Bereichs evidenzbasierte Medizin beim Medizinischen Dienst Bund und Leiterin des IGeL-Monitors.&nbsp;<br><br>--------------------------------------------------------------------------&nbsp;<br><br>Faktenbox: Nach den Versichertenbefragungen 2016, 2018 und 2020 führten der IGeL-Monitor zusammen mit dem Marktforschungsinstitut aserto im Januar 2023 die vierte bevölkerungsrepräsentativ quotierte Onlinebefragung unter 5854 gesetzlich Versicherten durch Es ist der erste IGeL-Report nach der COVID-19-Pandemie. Bevölkerungsrepräsentativ quotiert heißt, dass die Befragten nach Alter, Geschlecht und Bundesland gewichtet wurden. Da individuelle Gesundheitsleistungen nicht zentral erfasst werden, gibt es weder eine vollständige Auflistung aller IGeL noch eine konkrete Kostenaufstellung. Hinter IGeL verbergen sich eine Vielzahl unterschiedlicher Untersuchungs- und Behandlungsmethoden, die von Ärztinnen und Ärzten auch selbst entwickelt werden können. Die tatsächliche Anzahl wird auf hunderte Leistungen geschätzt. Die Umfrage sollte allgemeine Entwicklungen im IGeL-Markt aufzeigen, die Bekanntheit von IGeL unter den Versicherten evaluieren und eine Liste der am häufigsten angebotenen bzw. von Patientinnen und Patienten nachgefragten IGeL erstellen Sie sollte messen, wie zufrieden Patientinnen und Patienten mit der Situation in der Praxis sind, wenn es um IGeL geht. Und ob die verbindlichen IGeL-Regeln eingehalten wurden. Außerdem hat sie nach IGeL gefragt, die speziell im Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen angeboten bzw. nachgefragt werden und erstmals danach gefragt, wie viel Geld Patientinnen und Patienten im Schnitt für IGeL ausgeben. In der Befragung wurden ausschließlich ärztliche und keine zahnärztlichen Leistungen erfasst. Den IGeL-Report 2023, einen Kurzbericht und weiter Informationen erhalten Sie hier: https://www.igel-monitor.de/presse/materialien.html&nbsp;<br><br>----------------------------------------------------------------------------------&nbsp;<br><br>Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.</div>]]>
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      <title>Sonderfolge: Evidenz statt Eminenz</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Vor 25 Jahren traf sich eine Gruppe engagierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, um das Gesundheitssystem in Deutschland grundlegend zu verändern. Ziel war es, Behandlungs-Leitlinien zu entwickeln, die konsequent auf den Ergebnissen guter wissenschaftlicher Studien basieren. Wo Patient*innen teilweise noch nach ärztlichem Erfahrungswissen oder dem Motto "Das haben wir immer so gemacht" behandelt wurden, sollte die evidenzbasierte Medizin, die nachweisorientierte Medizin, Einzug erhalten. Der Leitgedanke war: Evidenz statt Eminenz. Warum das damals wichtig war, wie sich die Gesundheitslandschaft in Deutschland verändert hat, welche neuen Aufgabenfelder entstehen und wohin die Reise in Zukunft gehen soll, darum geht es in dieser Sonderfolge des IGeL-Podcasts. Mit einem Mann der ersten Stunde: Prof. Günter Ollenschläger, Internist, Apotheker, Medizinpublizist, Gründungmitglied des Netzwerks ebM und lange geschäftsführendes Vorstandsmitglied. Und einem jungen Vertreter des Netzwerks: Prof. Tim Mathes vom Institut für medizinische Statistik der Universitätsmedizin Göttingen und neu gewählter Beisitzer des Vorstands im Netzwerk ebM. _______________________________________________________________ Weiterführende Informationen: Informationen zu der Gründung des Netzwerks ebM finden Sie hier: https://www.ebm-netzwerk.de/de/ueber-uns/chronik Informationen über das Leitbild und die Ziel des Netzwerks ebM finden Sie hier: https://www.ebm-netzwerk.de/de/ueber-uns/vision-mission Die IGeL-Podcast-Folge über evidenzbasierte Medizin finden Sie hier: https://der-igel-podcast.podigee.io/3-evidenzbasierte-medizin _______________________________________________________________ Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 13 Apr 2023 07:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[
        25 Jahre Netzwerk evidenzbasierte Medizin
Vor 25 Jahren traf sich eine Gruppe engagierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, um das Gesundheitssystem in Deutschland grundlegend zu verändern.
Ziel war es, Behandlungs-Leitlinien zu entwickeln, die konsequent auf den Ergebnissen guter wissenschaftlicher Studien basieren. Wo Patient*innen teilweise noch nach ärztlichem Erfahrungswissen oder dem Motto "Das haben wir immer so gemacht" behandelt wurden, sollte die evidenzbasierte Medizin, die nachweisorientierte Medizin, Einzug erhalten.

Der Leitgedanke war: Evidenz statt Eminenz.

Warum das damals wichtig war, wie sich die Gesundheitslandschaft in Deutschland verändert hat, welche neuen Aufgabenfelder entstehen und wohin die Reise in Zukunft gehen soll, darum geht es in dieser Sonderfolge des IGeL-Podcasts.

Mit einem Mann der ersten Stunde:
Prof. Günter Ollenschläger, Internist, Apotheker, Medizinpublizist,
Gründungmitglied des Netzwerks ebM und lange geschäftsführendes Vorstandsmitglied.

Und einem jungen Vertreter des Netzwerks:
Prof. Tim Mathes vom Institut für medizinische Statistik der Universitätsmedizin Göttingen und neu gewählter Beisitzer des Vorstands im Netzwerk ebM.
_______________________________________________________________
Weiterführende Informationen:

Informationen zu der Gründung des Netzwerks ebM finden Sie hier:
https://www.ebm-netzwerk.de/de/ueber-uns/chronik

Informationen über das Leitbild und die Ziel des Netzwerks ebM finden Sie hier:
https://www.ebm-netzwerk.de/de/ueber-uns/vision-mission

Die IGeL-Podcast-Folge über evidenzbasierte Medizin finden Sie hier:
https://der-igel-podcast.podigee.io/3-evidenzbasierte-medizin
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Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.
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      <itunes:title>Sonderfolge: Evidenz statt Eminenz</itunes:title>
      <itunes:subtitle>25 Jahre Netzwerk evidenzbasierte Medizin</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>IGeL-Monitor</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Vor 25 Jahren traf sich eine Gruppe engagierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, um das Gesundheitssystem in Deutschland grundlegend zu verändern. Ziel war es, Behandlungs-Leitlinien zu entwickeln, die konsequent auf den Ergebnissen guter wissenschaftlicher Studien basieren. Wo Patient*innen teilweise noch nach ärztlichem Erfahrungswissen oder dem Motto "Das haben wir immer so gemacht" behandelt wurden, sollte die evidenzbasierte Medizin, die nachweisorientierte Medizin, Einzug erhalten. Der Leitgedanke war: Evidenz statt Eminenz. Warum das damals wichtig war, wie sich die Gesundheitslandschaft in Deutschland verändert hat, welche neuen Aufgabenfelder entstehen und wohin die Reise in Zukunft gehen soll, darum geht es in dieser Sonderfolge des IGeL-Podcasts. Mit einem Mann der ersten Stunde: Prof. Günter Ollenschläger, Internist, Apotheker, Medizinpublizist, Gründungmitglied des Netzwerks ebM und lange geschäftsführendes Vorstandsmitglied. Und einem jungen Vertreter des Netzwerks: Prof. Tim Mathes vom Institut für medizinische Statistik der Universitätsmedizin Göttingen und neu gewählter Beisitzer des Vorstands im Netzwerk ebM. _______________________________________________________________ Weiterführende Informationen: Informationen zu der Gründung des Netzwerks ebM finden Sie hier: https://www.ebm-netzwerk.de/de/ueber-uns/chronik Informationen über das Leitbild und die Ziel des Netzwerks ebM finden Sie hier: https://www.ebm-netzwerk.de/de/ueber-uns/vision-mission Die IGeL-Podcast-Folge über evidenzbasierte Medizin finden Sie hier: https://der-igel-podcast.podigee.io/3-evidenzbasierte-medizin _______________________________________________________________ Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.</div>]]>
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      <title>Klima und Gesundheit</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Ein Podcast von der Jahrestagung des Netzwerks evidenzbasierte Medizin im März 2023 in Potsdam. Klima und Gesundheit ist das Motto der Tagung, im Podcast diskutieren wir, wie sich evidenzbasierte Medizin und Gesundheitspolitik heute aufstellen müssen, um die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels aufzufangen, zu bekämpfen und auszugleichen, und welche Rolle dabei Studien, Gesundheitsdaten und Evidenz spielen.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 30 Mar 2023 07:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[
        Evidenzbasierte Medizin für die Zukunft
<p><strong>Der Podcast aus Potsdam: Von der Jahrtestagung des Netzwerks evidenzbasierte Medizin.</strong>
Klima und Gesundheit ist das Motto der diesjährigen ebM-Jahrestagung. Wie muss sich die evidenzbasierte Medizin aufstellen, um adäquat auf die Folgen des Klimawandels zu reagieren? Was bedutet Planetary Health?</p>
<p>Der Zusammenhang zwischen Klima und Gesundheit liegt auf der Hand:
Wenn das Klima nicht gesund ist, ist auch unser Planet Erde irgendwann nicht mehr gesund, was Klimaforscher schon seit Jahren beobachten.
Und wenn die Erde krank ist, trifft das auch die Lebewesen, die auf und von ihr leben.
Der IGeL-Podcast diskutiert, wie sich evidenzbasierte Medizin und Gesundheitspolitik heute aufstellen müssen, um die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels aufzufangen, zu bekämpfen und auszugleichen, und welche Rolle dabei Studien, Gesundheitsdaten und Evidenz spielen, gerade bei einem Themenkomplex mit immens vielen Einflussfaktoren - bei dem wirklich alles mit allem zusammenhängt.</p>
<p>Ein IGeL-Podcast mit:</p>
<ul>
<li><strong>Professorin Tanja Krones</strong>, in den letzten zwei Jahren Vorsitzende des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin und Gastgeberin der diesjährigen Jahrestagung des Netzwerks ebM.</li>
<li><strong>Doktorin Stefanie Bühn</strong>, Gesundheitswissenschaftlerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin bei KLUG (Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit) und Sprecherin der AG Klimawandel und Gesundheit im Netzwerk ebM.</li>
</ul>
<hr />
<p><strong>Faktenbox:</strong>
Planetary Health beschreibt, wie die Gesundheit der Menschen von der Gesundheit der Ökosysteme abhängt: Nur wenn die Erde gesund ist, kann auch der Mensch gesund sein. Das Ausmaß der Folgen des globalen Klimawandels, des Artensterbens, der Bedrohung der Meere und Küsten sowie der Luftverschmutzung wird immer deutlicher sichtbar und erfordert ein Umdenken, auch und gerade im Gesundheitsbereich.</p>
<p>Planetary Health schaut auf den gesamten Planeten Erde mit all seinen menschengemachten und natürlichen Zusammenhängen als Grundlage für unsere Gesundheit. Dazu gehören politische, wirtschaftliche und soziale Geflechte, die die Zukunft der Menschheit und die natürlichen Systeme der Erde beeinflussen.
Zum Beispiel: Durch Bienensterben fallen Ernten aus und Menschen hungern. Durch mildere Temperaturen und Luftverschmutzung gibt es immer mehr Allergiker:innen. Und in Hitzewellen sterben Menschen direkt an extremem Wetter. </p>
<p>Beim Verständnis von Planetary Health ist auch das Konzept der „Planetaren Grenzen“ wichtig. Darunter versteht man Belastungsgrenzen der Umwelt, die wir einhalten müssen, um die Stabilität der Ökosysteme der Erde zu erhalten.</p>
<p>Quelle: von der Website KLUG, <a href="https://www.klimawandel-gesundheit.de/planetary-health/">Was ist Planetary Health?</a>
Lektüre: <a href="https://www.mwv-berlin.de/produkte/!/title/planetary-health/id/791">Buchveröffentlichung Planetary Health</a></p>
<hr />
<p>Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.</p>
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      <link>https://www.igel-monitor.de/</link>
      <itunes:title>Klima und Gesundheit</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Evidenzbasierte Medizin für die Zukunft</itunes:subtitle>
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        <![CDATA[<div>Ein Podcast von der Jahrestagung des Netzwerks evidenzbasierte Medizin im März 2023 in Potsdam. Klima und Gesundheit ist das Motto der Tagung, im Podcast diskutieren wir, wie sich evidenzbasierte Medizin und Gesundheitspolitik heute aufstellen müssen, um die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels aufzufangen, zu bekämpfen und auszugleichen, und welche Rolle dabei Studien, Gesundheitsdaten und Evidenz spielen.</div>]]>
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      <title>Kassenleistung oder IGeL?</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Es gibt Kassenleistungen, die manchmal von den Patient*innen selbst bezahlt werden müssen - als Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL). Und dann gibt es IGeL, die manchmal von den Kassen übernommen werden. In dieser Episode des IGeL-Podcasts entwirren wir den Wirrwarr um die Kosten und erläutern, warum es zu solchen Fällen kommen kann.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 23 Feb 2023 07:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[
        Der Wirrwarr um die Kosten
<p>Wann werden die Kosten für eine medizinische Maßnahme von den Krankenkassen übernommen?
Eigentlich ist das klar geregelt, im sogenannten EBM, dem einheitlichen Bewertungsmaßstab. 
Ein Verzeichnis, so beschreibt es der Bundesverband AOK, "<em>nach dem nahezu alle vertragsärztlichen ambulanten Leistungen und Leistungen der Psychotherapeuten zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) abgerechnet werden. Er bestimmt als Honorarordnung den Inhalt der abrechnungsfähigen Leistungen</em>".</p>
<p>Soweit so klar, gäbe es da nicht etliche Wenn- und Aber-Regeln:
Leistungen sind eine IGeL, aber manchmal eben doch nicht, wenn bestimmte Gründe vorliegen.
Oder umgekehrt. Leistungen werden von den Kassen übernommen, aber manchmal eben auch nicht, wenn das und das eintrifft.</p>
<p>So entsteht bei einigen Leistungen ein regelrechtes Wirrwarr um die Kostenabrechnung - manchmal zu Lasten der Versicherten, wenn Kassenleistungen als IGeL abgerechnet werden (ein Beispiel in der Nutzeranfrage an den IGeL-Monitor weiter unten).</p>
<p>Wir nehmen die einzelnen Fäden des Wirrwarrs auf, entwirren und erläutern, wann und warum Kassenleistungen bisweilen IGeL sind und umgekehrt.</p>
<p>Ein IGeL-Podcast mit der Leiterin des IGeL-Monitors, Dr. Michaela Eikermann, Leiterin des Bereichs evidenzbasierte Medizin beim Medizinischen Dienst Bund.</p>
<hr />
<p><strong>Anfrage an den IGeL-Monitor</strong>:</p>
<p>Vor einigen Jahren erlitt ich einen Fußbruch, und die behandelnde Orthopädin bot mir (…) eine Osteoporose-Untersuchung an.
Die Kasse zahle dafür nicht, also IGeL-Leistung, und zwar für 78.-Euro privat.
Ich fragte die Ärztin, warum sie diese Untersuchung bei mir für notwendig hielte. Aufgrund meines Alters, war ihre Antwort.
Daraufhin meinte ich: „Wenn der Arzt sie für notwendig erachtet, dann müsste doch die Ersatzkasse diese Leistung zahlen.“
Ich fragte bei meiner Krankenkasse nach (…), und tatsächlich, die Kasse bestätigte meine Annahme, und die Ärztin könne die Untersuchung über meine Karte abrechnen.
Die Ärztin, die sich gehörig in die Ecke gedrängt fühlte, meinte daraufhin, diese Leistung böte die Praxis grundsätzlich nur privat an.
Ich recherchierte und erfuhr, dass ein solches Gebaren gegen den kassenärztlichen Vertrag verstößt, Kassenleistungen vom Patienten nicht privat abverlangen zu dürfen.</p>
<hr />
<p>Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.</p>
      ]]>
      </content:encoded>
      <link>https://www.igel-monitor.de/</link>
      <itunes:title>Kassenleistung oder IGeL?</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der Wirrwarr um die Kosten</itunes:subtitle>
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        <![CDATA[<div>Es gibt Kassenleistungen, die manchmal von den Patient*innen selbst bezahlt werden müssen - als Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL). Und dann gibt es IGeL, die manchmal von den Kassen übernommen werden. In dieser Episode des IGeL-Podcasts entwirren wir den Wirrwarr um die Kosten und erläutern, warum es zu solchen Fällen kommen kann.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Kassenleistung,IGeL,Kostenübernahme,Ausnahmeregeln</itunes:keywords>
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    </item>
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      <title>Die IGeL-Regeln</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Um den Umgang mit Selbstzahlerleistungen dreht sich diese Episode des IGeL-Podcasts. Welche Regeln gelten für Patient*innen und Ärzt*innen, wenn Individuelle Gesundheitsleistungen angeboten, nachgefragt, durchgeführt und abgerechnet werden sollen. Der IGeL-Podcast nennt die Regeln, auf die sich Ärzteschaft, Patientenverbände und Krankenkassen geeinigt haben und erläutert, wie Patient*innen konkret in der Praxis damit umgehen sollten.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 26 Jan 2023 07:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[
        Verbrieftes Recht, oft ignoriert
<p>Wenn es in der ärztlichen Praxis und Selbstzahlerleistungen geht, um IGeL, dann gelten auch verbindliche Regeln, wie damit umzugehen ist, zum Beispiel: Verständliche Aufklärung, transparente Kostenabrechnung, genügend Bedenkzeit, ohne Versicherte unter Druck zu setzen.</p>
<p>Diese Regeln sind im Patientenrechtegesetz definiert und "auf dem Papier" herrscht darüber zwischen Kassen, Ärztinnen und Ärzten Konsens.</p>
<p>Allerdings zeigen die Mailzuschriften, die Versicherte an den IGeL-Monitor schreiben, dass diese Regeln in der Praxis nicht so verbindlich gesehen werden - oder teils überhaupt nicht bekannt zu sein scheinen.</p>
<p>So erreichte uns beispielsweise folgende Mail:
"<em>Wir sind so fassungslos, dass einem die Pistole auf die Brust gesetzt wird, dass man unbedingt diese Untersuchung über sich ergehen lassen muss, obwohl die Diagnose feststeht und damit kein Behandlungsfortschritt o.ä. erreicht wird (…) 
Wir sehen darin nur, dass sich der Arzt auf unsere Kosten bereichern will. Wenn es wirklich von Nutzen wäre, würden wir jeden Betrag zahlen, (…). Aber nun plötzlich diesen Druck ausüben, (…), finden wir unverschämt</em>."</p>
<p>Diese und andere Mails von Versicherten möchten wir zum Anlass nehmen, diese Regeln noch einmal explizit zu nennen und zu erläutern.</p>
<p>Ein IGeL-Podcast mit Dr. Michaela Eikermann, Leiterin des Bereichs Evidenzbasierte Medizin beim Medizinischen Dienst Bund.</p>
<hr />
<p><strong>Die Faktenbox</strong>:</p>
<p>2013 wurde das BGB, das Bürgerliche Gesetzbuch, durch die Rechte von Patientinnen und Patienten erweitert. In diesem als Patientenrechtegesetz bekannten Gesetz finden sich Vorschriften, wie mit medizinischen Behandlungsverträgen umzugehen ist. Diese Vorschriften gelten auch für Selbstzahlerleistungen.
Ähnlich sind Behandlungsverträge in einem Bundesmantelvertrag zwischen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und dem Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen geregelt.
Und schließlich hat sich auch die Ärzteschaft selbst Verhaltensweisen zum richtigen Umgang mit IGeL auferlegt, wie etwa in dem Ratgeber „Selbst zahlen?“. Diesen hat die Bundesärztekammer und die Kassenärztliche Bundesvereinigung 2012 schon in 2. Auflage herausgegeben.</p>
<p>Im Wesentlichen lassen sich die verschiedene Gesetze, Vorschriften und Regeln folgendermaßen zusammenfassen:</p>
<p>Patientinnen und Patienten sollen vernünftig, umfassend und verständlich über die jeweilige medizinische Maßnahme aufgeklärt werden, ohne dabei unter Druck gesetzt zu werden.</p>
<p>Praxen sollen nicht mit IGeL werben, und eine Kassenleistung darf nicht vom Kauf einer IGeL abhängig gemacht werden.</p>
<p>Die IGeL sollen vorab in einem schriftlichen Vertrag vereinbart und danach in einer Rechnung nach der Gebührenordnung für Ärzte ordnungsgemäß abgerechnet werden.</p>
<p>Quellen:
<a href="http://www.buzer.de/gesetz/10509/index.htm">Der Gesetzestext</a></p>
<p><a href="https://www.bmj.de/DE/Themen/Patientenrechte/Patientenrechte_node.html">Patientenrechte, Bundesjustizministerium</a></p>
<p><a href="https://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/_old-files/downloads/pdf-Ordner/Patienteninformationen/Igelcheck2Aufl201506.pdf">IGeL-Regeln Bundesärztekammer</a></p>
<p><a href="https://www.igel-monitor.de/fileadmin/Downloads/Presse/15_Regeln_bei_IGeL.pdf">15 wichtigste IGeL-Regeln, IGeL-Monitor, Download</a></p>
<hr />
<p>Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.</p>
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      <itunes:title>Die IGeL-Regeln</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Verbrieftes Recht, oft ignoriert</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>IGeL-Monitor</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Um den Umgang mit Selbstzahlerleistungen dreht sich diese Episode des IGeL-Podcasts. Welche Regeln gelten für Patient*innen und Ärzt*innen, wenn Individuelle Gesundheitsleistungen angeboten, nachgefragt, durchgeführt und abgerechnet werden sollen. Der IGeL-Podcast nennt die Regeln, auf die sich Ärzteschaft, Patientenverbände und Krankenkassen geeinigt haben und erläutert, wie Patient*innen konkret in der Praxis damit umgehen sollten.</div>]]>
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      <title>Digitale Gesundheitskompetenz</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Was ist Digitale Gesundheitskompetenz? Welche Fähigkeiten stecken genau dahinter? Und in welchen Bereichen des Gesundheitswesens werden diese Fähigkeiten überhaupt benötigt? Ein IGeL-Podcast rund um das Thema "eHealth-Literacy" - von der elektronischen Patientenakte über den Datenschutz bis zur Tele-Konsultation mit Ärztinnen und Ärzten.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 24 Nov 2022 07:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[
        Wem nützen Tablet, Handy und PC?
<p>Die Pandemie hat vielen Menschen die Tür zu digitalen Gesundheitsleistungen geöffnet: Digitale Impfzertifikate, die Corona-Warn-App, Online-Termine im Testzentrum oder Online-Sprechstunden mit der Arztpraxis.
Die meisten Menschen konnten sich diese digitalen Neuerungen schnell erschließen, andere hingegen, zum Beispiel aus der Generation derer, die nicht gerade mit dem Smartphone aufgewachsen sind, wurden in den letzten Jahren durch diese Entwicklung regelrecht abgehängt.</p>
<p>Dabei ist es gesetzlich festgelegt, Patientinnen und Patienten in Digitaler Gesundheitskompetenz zu stärken und zu befähigen (siehe Faktenbox).
Die Initiative "KundiG" (Klug und digital durch das Gesundheitswesen) hat sich genau dieses Ziel gesetzt. In Kursen - online und in Präsenz - werden Patientinnen und Patienten an all die digitalen Anwendungen herangeführt, die in der Summe die Digitale Gesundheitskompetenz ausmachen.</p>
<p>Das Projekt "KundiG" ist ein Projekt der Patientenuniversität Hannover, zu Gast im IGeL-Podcast ist eine der beiden Leiterinnen der Patientenuniversität, Prof. Marie-Louise Dierks. </p>
<h2 id="mitihrdiskutierenwirdiebedeutungvondigitalergesundheitskompetenzundstellendasprojektkundigvor">Mit ihr diskutieren wir die Bedeutung von Digitaler Gesundheitskompetenz und stellen das Projekt "KundiG" vor.</h2>
<p><strong>Die Faktenbox:</strong>
Die Gesundheitskompetenz von Patientinnen und Patienten entspringt einem gesundheitspolitischen Leitbild, das auch im SGB, im Sozialgesetzbuch 5 verankert ist, nämlich: Selbstbestimmte Bürgerinnen und Bürger, die gemeinsam mit der Ärztin oder dem Arzt informierte Entscheidungen treffen sollen.</p>
<p>Der GKV Spitzenverband beschreibt die Digitale Gesundheitskompetenz auf seiner Website als „die spezifische Form der Gesundheitskompetenz, die die Fähigkeit umfasst, gesundheitsrelevante Informationen in Bezug auf digitale Anwendungen und digitale Informationsangebote zu finden, zu verstehen, zu beurteilen, einzuschätzen und anzuwenden.“</p>
<p>Dabei geht es beispielsweise um die Informationssuche im Internet, den Umgang mit digitalen Gesundheitsplattformen, die Nutzung von Gesundheits-Apps, die digitalen Kommunikation mit Gesundheitsdienstleistern, den Umgang mit Daten und Datenschutz und Online-Therapien.</p>
<p>Da sich die digitalen Anwendungen stetig weiterentwickeln, muss sich auch die Digitale Gesundheitskompetenz der Patientinnen und Patienten stetig wandeln und den aktuellen Möglichkeiten anpassen.</p>
<h2 id="seit2019istdiefrderungderdigitalengesundheitskompetenzgesetzlichverankertnachdenvorgabendesparagraphen20kimsozialgesetzbuch5sindgesetzlichekrankenkassendazuverpflichtetleistungenzurfrderungderdigitalengesundheitskompetenzinihrensatzungenzuverankern">Seit 2019 ist die Förderung der Digitalen Gesundheitskompetenz gesetzlich verankert: Nach den Vorgaben des Paragraphen 20k im Sozialgesetzbuch 5 sind gesetzliche Krankenkassen dazu verpflichtet, Leistungen zur Förderung der Digitalen Gesundheitskompetenz in Ihren Satzungen zu verankern.</h2>
<p>Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.
IGeL-Monitor und IGeL-Podcast sind Initiativen des Medizinischen Dienstes Bund.</p>
      ]]>
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      <link>https://www.igel-monitor.de/</link>
      <itunes:title>Digitale Gesundheitskompetenz</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Wem nützen Tablet, Handy und PC?</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>IGeL-Monitor</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Was ist Digitale Gesundheitskompetenz? Welche Fähigkeiten stecken genau dahinter? Und in welchen Bereichen des Gesundheitswesens werden diese Fähigkeiten überhaupt benötigt? Ein IGeL-Podcast rund um das Thema "eHealth-Literacy" - von der elektronischen Patientenakte über den Datenschutz bis zur Tele-Konsultation mit Ärztinnen und Ärzten.</div>]]>
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      <title>Umstrittene Homöopathie</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Warum kommen die Krankenkassen für Homöopathie auf? Und was bedeutet es, sie als Kassenleistung zu verbieten, wie es Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach, plant? Wie ist die Evidenzlage zu Homöopathie (In Abgrenzung zu anderen alternativen Heilmethoden)?</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 27 Oct 2022 07:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[
        Als Kassenleistung vor dem Aus - als IGeL okay?
<p>Gesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach will die Homöopathie als Kassenleistung verbieten. Sie habe - so seine Worte - in einer wissenschaftsbasierten Gesundheitspolitik keinen Platz.
Viele gesetzliche Krankenkassen bieten Homöopathie als sogenannte Satzungsleistung an, freiwillige Leistungen für ihre Versicherten, die dennoch von der Gemeinschaft finanziert werden.
Wenn sich der Gesundheitsminister durchsetzt, sind aber homöopathische Behandlungen nicht vom Tisch. Als Selbstzahlerleistungen werden sie weiterbestehen.
Anlass für den IGeL-Podcast, über Homöopathie zu sprechen: Wie ist eigentlich die Evidenz-Lage? Warum zahlen die Kassen überhaupt dafür? Welche Rolle spielt die Homöopathie in anderen Ländern? Und was ändert sich, wenn Homöopathie als IGeL, als Selbstzahlerleistung in den Praxen angeboten wird?
Ein IGeL-Podcast mit Dr. Michaela Eikermann, Leiterin des Bereichs evidenzbasierte Medizin beim Medizinischen Dienst Bund.</p>
<p><strong>Die Faktenbox:</strong>
Homöopathie bezeichnet eine Behandlungsmethode aus dem Bereich der Alternativmedizin. Sie beruht auf Vorstellungen von Samuel Hahnemann aus dem Jahr 1796, wonach für die Behandlung ein Arzneimittel anzuwenden ist, das in höherer Konzentration an Gesunden ähnliche Symptome hervorruft wie die Krankheit, das sogenannte Ähnlichkeitsprinzip.
Eine wissenschaftliche Begründung und ein Nachweis für eine pharmakologische Wirksamkeit homöopathischer Arzneien existieren nicht. Es lässt sich keine therapeutische Wirkung nachweisen, die über Placebo-Effekte hinausginge. Von der wissenschaftlichen Medizin wird die Homöopathie als pharmakologisch wirkungslose, in einigen Fällen riskante Behandlung abgelehnt.</p>
<p>Homöopathische Arzneimittel werden durch Potenzierung von Grundsubstanzen hergestellt. Das heißt, sogenannte „Urtinkturen“ werden wiederholt mit Wasser, Ethanol oder Glycerin verschüttelt oder mit Milchzucker verrieben. Die Verdünnung wurde zunächst wegen der Giftigkeit vieler der verwendeten Stoffe durchgeführt. Erst in einer späteren Phase verordnete Hahnemann Hochpotenzen. Er nahm an, dass durch das besondere Verfahren eine „im inneren Wesen der Arzneien verborgene, geistartige Kraft“ wirksam werde.</p>
<p>Homöopathische Mittel werden flüssig, als Globuli, oder in niedrigen Potenzen auch in Tablettenform verabreicht.
(Quelle: Wikipedia 2022)</p>
<p>Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.
IGeL-Monitor und IGeL-Podcast sind Initiativen des Medizinischen Dienstes Bund.</p>
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      <itunes:title>Umstrittene Homöopathie</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Als Kassenleistung vor dem Aus - als IGeL okay?</itunes:subtitle>
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        <![CDATA[<div>Warum kommen die Krankenkassen für Homöopathie auf? Und was bedeutet es, sie als Kassenleistung zu verbieten, wie es Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach, plant? Wie ist die Evidenzlage zu Homöopathie (In Abgrenzung zu anderen alternativen Heilmethoden)?</div>]]>
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      <itunes:keywords>Evidenz,Satzungsleistung,Kassenleistung,Evidenzlage,Lauterbach</itunes:keywords>
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      <title>Evidenzbasierte Medizin im Praxisalltag</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Wie lässt sich das Konzept der evidenzbasierten Medizin einbinden in den täglichen Umgang mit Patientinnen und Patienten in der Hausarztpraxis – mit ihren Sorgen, ihren Fragen, ihren Nöten und Ängsten? Im IGeL-Podcast bringen wir zwei Blickwinken, zwei Erfahrungshorizonte zusammen. Einmal das Konzept der evidenzbasierten Medizin, auf der anderen Seite der Alltag in der Hausarztpraxis. Wie sich beides verbinden lässt und wo die Grenzen liegen, das diskutieren wir im IGeL-Podcast.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 22 Sep 2022 07:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[
        Über Chancen und Grenzen
<p>Evidenzbasierte Medizin ist nachweisorientierte Medizin. Das heißt: Alle medizinischen Maßnahmen sollen auf der Basis von klinischen Studien erfolgen, die den Nutzen oder Schaden für Patientinnen und Patienten erforscht haben.</p>
<p>Aber wie lässt sich dieses Konzept einbinden in den täglichen Umgang mit Patientinnen und Patienten in der Hausarztpraxis – mit ihren Sorgen, ihren Fragen, ihren Nöten und Ängsten?</p>
<p>Und welche Konflikte können entstehen, wenn es um IGeL, also um Selbstzahlerleistungen geht?</p>
<p>Im IGeL-Podcast bringen wir zwei Blickwinken, zwei Erfahrungshorizonte zusammen. Einmal das Konzept der evidenzbasierten Medizin, auf der anderen Seite der Alltag in der Hausarztpraxis.</p>
<p>Wie sich beides verbinden lässt und wo die Grenzen liegen, das diskutieren:</p>
<p>Die Hausärztin Dr. Andrea Schottdorf und die Leiterin des Bereichs evidenzbasierte Medizin beim Medizinischen Dienst Bund, Dr. Michaela Eikermann.</p>
<hr />
<p><strong>IGeL-Podcast -Faktenbox:</strong></p>
<p>Evidenzbasierte Medizin, manchmal liest man auch „nachweisorientierte Medizin“, bedeutet:</p>
<p>Eine medizinische Behandlung oder Diagnose soll nur auf der Grundlage von empirisch nachgewiesener Wirksamkeit getroffen werden. Das heißt, nach dem aktuellen Stand der klinischen Medizin und ausschließlich auf Grundlage klinischer Studien und medizinischer Veröffentlichungen.</p>
<p>Die Evidenzbasierte Medizin (EbM) ist eine jüngere Bewegung in der Medizin, vor gut 25 Jahren wurde darüber im deutschen Sprachraum erstmals berichtet. Inzwischen wird sie an den Universitäten gelehrt und hat sich in allen Bereichen der Medizin durchgesetzt.</p>
<p>Der englische Begriff „evidence“ steht hier für Beweis, Beleg, Hinweis.</p>
<p>Klinische Studien, die deutliche Hinweise auf einen Nutzen oder Schaden für Patientinnen und Patienten geben, sind die Basis allen therapeutischen oder diagnostischen Handelns.</p>
<hr />
<p>Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.
IGeL-Monitor und IGeL-Podcast sind Initiativen des Medizinischen Dienstes Bund.</p>
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      <itunes:title>Evidenzbasierte Medizin im Praxisalltag</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Über Chancen und Grenzen</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>IGeL-Monitor</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Wie lässt sich das Konzept der evidenzbasierten Medizin einbinden in den täglichen Umgang mit Patientinnen und Patienten in der Hausarztpraxis – mit ihren Sorgen, ihren Fragen, ihren Nöten und Ängsten? Im IGeL-Podcast bringen wir zwei Blickwinken, zwei Erfahrungshorizonte zusammen. Einmal das Konzept der evidenzbasierten Medizin, auf der anderen Seite der Alltag in der Hausarztpraxis. Wie sich beides verbinden lässt und wo die Grenzen liegen, das diskutieren wir im IGeL-Podcast.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Grenzen,Evidenz,Praxisalltag,Patienten</itunes:keywords>
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      <title>Informieren über Gesundheit</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Medizinisches Wissen verständlich vermitteln. Schaden und Nutzen von Diagnosen und Behandlungen realistisch einschätzen und einordnen. Patientinnen und Patienten eine gute Orientierung und Entscheidungshilfe geben. Sie nicht verunsichern. All das ist eine Kunst. Wie eine solche gute Gesundheitsinformation gelingen kann, darüber sprechen wir im IGeL Podcast.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 25 Aug 2022 07:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[
        Wie wird's verständlich?
<p>Zahlen, Ergebnisse von Studien, Statistiken, Prognosen, Wahrscheinlichkeiten. Oft sorgt all das eher für Verwirrung als für den Durchblick, wenn es darum geht, Patientinnen und Patienten über Krankheit oder Gesundheit zu informieren. Zumal medizinische Themen ohnehin meist zu komplex sind als dass man sie in ihrer Vollständigkeit darstellen könnte.</p>
<p>Welche Regeln sollten bei Gesundheitsinformationen eingehalten werden?
Und wie umgehen mit Komplexität und Zahlen, die sich manchmal nicht erschließen oder sich gar zu widersprechen scheinen?</p>
<p>Ein Podcast mit Roland Büchter, Gesundheitswissenschaftler beim Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) und Sprecher im Fachbereich Patienteninformation des Deutschen Netzwerks evidenzbasierte Medizin.</p>
<hr />
<p>Faktenbox:</p>
<p>Evidenzbasierte Gesundheitsinformationen unterstützen Bürger und Patienten dabei, in Gesundheitsfragen Entscheidungen zu treffen, die im Einklang mit ihren persönlichen Vorstellungen, Zielen und Erwartungen sind. Neben der Wissensvermittlung besteht ein Hauptziel darin, realistische Erwartungen über den Nutzen und Schaden von gesundheitsbezogenen Interventionen zu vermitteln. Dies setzt voraus, dass die Inhalte relevant, möglichst vollständig und wissenschaftlich fundiert sind. Ferner sollten die Inhalte gut dargestellt und vermittelt werden. Methodische Grundlage hierfür liefern Methoden der klinischen Epidemiologie, Risikokommunikationsforschung und der Bürger- und Patienteneinbindung. Die Anforderungen an evidenzbasierte Gesundheitsinformationen sollten ganz besonders auch bei Informationen zu präventiven Maßnahmen erfüllt werden – denn diese richten sich an Menschen, die frei von Beschwerden sind und diese oftmals gar nicht von selbst nachfragen oder ohne entsprechende gesellschaftliche Trends nachfragen würden.</p>
<p>aus: Roland Brian Büchter, Martina Albrecht, M. (2021). Evidenzbasierte Gesundheitsinformationen in der Prävention und Gesundheitsförderung.
Teil der Buchreihe: Springer Reference Pflege – Therapie – Gesundheit.
Springer, Berlin, Heidelberg</p>
<hr />
<p>Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.
IGeL-Monitor und IGeL-Podcast sind Initiativen des Medizinischen Dienstes Bund.</p>
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      <itunes:title>Informieren über Gesundheit</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Wie wird's verständlich?</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>IGeL-Monitor</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Medizinisches Wissen verständlich vermitteln. Schaden und Nutzen von Diagnosen und Behandlungen realistisch einschätzen und einordnen. Patientinnen und Patienten eine gute Orientierung und Entscheidungshilfe geben. Sie nicht verunsichern. All das ist eine Kunst. Wie eine solche gute Gesundheitsinformation gelingen kann, darüber sprechen wir im IGeL Podcast.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Prognose,Wahrscheinlichkeit,Regeln,Roland Büchter,Verständlichkeit,Studienergebnisse</itunes:keywords>
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      <title>Shared Decision Making</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Shared Decision Making ist ein kommunikatives Konzept, mit dem es zu wirklich geteilten, gleichberechtigten und gemeinsamen Entscheidung für oder gegen eine medizinische Maßnahme im Behandlungszimmer kommen soll. Prof. Tanja Krones, Leitende Ärztin Klinische Ethik am Universitätsspital Zürich, Mitglied im Nationalen Ethikrat der Schweiz und der Zentralen Ethikkommission der Bundesärztekammer Deutschlands und 1. Vorsitzende des Deutschen Netzwerks evidenzbasierte Medizin, erläutert, wie das gelingen kann, und warum es zu besseren medizinischen Ergebnissen führt.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 21 Jul 2022 07:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[
        Gemeinsam entscheiden im Behandlungszimmer
<ol start="21">
<li>Juli 2022</li>
</ol>
<p>Wer kennt das nicht: Ärztin oder Arzt hat zu wenig Zeit, erklärt zu kompliziert und verordnet eine medizinische Maßnahme, die man nicht richtig versteht.</p>
<p>Shared Decision Making ist ein kommunikatives Konzept, mit dem es zu wirklich geteilten, gleichberechtigten und gemeinsamen Entscheidung für oder gegen eine medizinische Maßnahme im Behandlungszimmer kommen soll.</p>
<p>Prof. Tanja Krones, Leitende Ärztin Klinische Ethik am Universitätsspital Zürich, Mitglied im Nationalen Ethikrat der Schweiz und der Zentralen Ethikkommission der Bundesärztekammer Deutschlands und 1. Vorsitzende des Deutschen Netzwerks evidenzbasierte Medizin, erläutert, wie das gelingen kann, und warum es zu besseren medizinischen Ergebnissen führt.</p>
<p>Die Faktenbox:</p>
<p>Shared Decision-Making – oder auf deutsch: Partizipative Entscheidungsfindung –  ist eine Form der Kommunikation zwischen Ärztin/Arzt und Patientin/Patient. Sie sieht vor, Informationen auszutauschen und eine Entscheidung gemeinsam und gleichberechtigt zu finden – etwa mit Blick auf eine Behandlung. Die Kommunikation in diesem Konzept erfolgt also zweiseitig. Sowohl Ärztin/Arzt als auch Patientin/Patient stellen Fragen und beantworten Fragen. Hierfür bezieht die Ärztin/der Arzt seine Gegenüber in alle wichtigen Aspekte mit ein. Die Patientin/der Patient wiederum bespricht seine Anliegen offen und erklärt ihre/seine Präferenzen. Ziel ist es, gemeinsam über eine angemessene medizinische Untersuchung oder Behandlung zu entscheiden und diese zu verantworten. Das kann auch die Erfolgschancen einer Behandlung erhöhen.</p>
<p>Dass Shared Decision-Making positive Effekte hat, ist nachgewiesen. Eine Auswertung von 105 Studien zeigte, dass dieses Konzept sein Ziel erreicht. Demnach steigert Shared Decision-Making die Überzeugung der Patientinnen/Patienten in ihre eigenen Entscheidungen. Außerdem führt es zu einem Wissensgewinn und zu mehr Teilhabe.
(Quelle: stiftung-gesundheitswissen.de)</p>
<hr />
<p>Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück Beat Stick ist der Jingle des IGeL-Podcasts.
IGeL-Monitor und IGeL-Podcast sind Initiativen des Medizinischen Dienstes Bund.</p>
      ]]>
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      <link>https://www.igel-monitor.de/</link>
      <itunes:title>Shared Decision Making</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Gemeinsam entscheiden im Behandlungszimmer</itunes:subtitle>
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        <![CDATA[<div>Shared Decision Making ist ein kommunikatives Konzept, mit dem es zu wirklich geteilten, gleichberechtigten und gemeinsamen Entscheidung für oder gegen eine medizinische Maßnahme im Behandlungszimmer kommen soll. Prof. Tanja Krones, Leitende Ärztin Klinische Ethik am Universitätsspital Zürich, Mitglied im Nationalen Ethikrat der Schweiz und der Zentralen Ethikkommission der Bundesärztekammer Deutschlands und 1. Vorsitzende des Deutschen Netzwerks evidenzbasierte Medizin, erläutert, wie das gelingen kann, und warum es zu besseren medizinischen Ergebnissen führt.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Shared Decision Making,Gleichberechtigung,Augenhöhe,Arzt-Patienten-Verhältnis</itunes:keywords>
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      <title>Von Wartezeiten bis Krankenhausdichte</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Eine gute Versorgungsqualität ist das Aushängeschild eines jeden Gesundheitssystems und kommt sowohl Patientinnen und Patienten als auch Leistungserbringenden zugute. Aber welche Faktoren müssen zusammenkommen, damit man wirklich von einer guten Versorgungsqualität sprechen kann? Und wo gibt es da in Deutschland Verbesserungsbedarf?</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 23 Jun 2022 07:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[
        Was heißt eigentlich gute Versorgungsqualität?
<p>Eine gute Versorgungsqualität ist das Aushängeschild eines jeden Gesundheitssystems und kommt sowohl Patientinnen und Patienten als auch Leistungserbringenden zugute.
Allerdings sind es unglaublich viele Zahnrädchen, die ineinanderspielen müssen, bis man von einer wirklich guten Versorgungsqualität sprechen kann. Vielleicht mal das Wichtigste in einem Satz:
Gesundheitsleistungen müssen wirksam, sicher und zeitnah sein, dabei sollen sie sich an den Patientinnen und Patienten orientieren, gerecht verteilt und so wirtschaftlich sein, dass das System bezahlbar ist.</p>
<p>Was das im Einzelnen bedeutet und wo es in Deutschland Verbesserungsbedarf gibt, das diskutieren wir im IGeL-Podcast mit Dr. Michaela Eikermann, Leiterin des Bereichs evidenzbasierte Medizin beim Medizinischen Dienst Bund.</p>
<p><strong>IGeL-Podcast  -  Faktenbox:</strong></p>
<p>Nach einer Definition des US-amerikanischen Institute of Medicine (1990) versteht man unter Versorgungsqualität „das Ausmaß, in dem die Gesundheitsversorgung für Individuen und Populationen die Wahrscheinlichkeit von erwünschten Gesundheitseffekten erhöht und konsistent mit dem aktuellen Fachwissen ist.“
Der Begriff Gesundheitsversorgung ist in dieser Definition breit zu verstehen: Er umfasst akute, chronische, präventive und rehabilitative Versorgung in verschiedenen Settings und von verschiedenen Leistungserbringern, beispielsweise in niedergelassenen Praxen, aber auch in Krankenhäusern oder Reha-Einrichtungen.
Außerdem beinhaltet er sowohl die Versorgung einzelner Patientinnen und Patienten als auch eine bevölkerungsbezogene Perspektive.</p>
<hr />
<p>Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück Beat Stick ist der Jingle des IGeL-Podcasts.
IGeL-Monitor und IGeL-Podcast sind Initiativen des Medizinischen Dienstes Bund.</p>
      ]]>
      </content:encoded>
      <link>https://www.igel-monitor.de/</link>
      <itunes:title>Von Wartezeiten bis Krankenhausdichte</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Was heißt eigentlich gute Versorgungsqualität?</itunes:subtitle>
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        <![CDATA[<div>Eine gute Versorgungsqualität ist das Aushängeschild eines jeden Gesundheitssystems und kommt sowohl Patientinnen und Patienten als auch Leistungserbringenden zugute. Aber welche Faktoren müssen zusammenkommen, damit man wirklich von einer guten Versorgungsqualität sprechen kann? Und wo gibt es da in Deutschland Verbesserungsbedarf?</div>]]>
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      <title>Wenn die Evidenz dagegen spricht ...</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Häufig werden in ärztlichen Praxen Untersuchungen oder Therapien angeboten und durchgeführt, deren Nutzen nicht eindeutig nachgewiesen ist und die mitunter in den Leitlinien der medizinischen Fachgesellschaften NICHT empfohlen werden. Ist es aus Unwissen? Sind es Glaubenssätze? Oder stehen wirtschaftliche Interessen dahinter?</div>]]>
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      <pubDate>Wed, 25 May 2022 07:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[
        ... sollten Leistungen nicht angeboten werden. Warum passiert das trotzdem?
<p>Wie kann es sein, dass Ärztinnen und Ärzte den Versicherten häufig Untersuchungen oder Therapien anbieten, deren Nutzen gar nicht einwandfrei nachgewiesen ist. Zu denen es also gar keine oder keine eindeutige Evidenz gibt.
Häufig sind es medizinische Maßnahmen, die in den Leitlinien der Fachgesellschaften explizit NICHT empfohlen werden.
Ist es aus Unwissen? Sind es Glaubenssätze? Oder stehen wirtschaftliche Interessen dahinter?
Das diskutieren wir im IGeL-Podcast mit:</p>
<p>Prof. Dr. Odette Wegwarth, Heisenberg-Professorin für medizinische Risikokompetenz &amp; evidenzbasiertes Entscheiden
Dr. Michaela Eikermann, Leiterin des Bereichs evidenzbasierte Medizin beim Medizinischen Dienst Bund</p>
<p><strong>IGeL-Podcast  -  Faktenbox:</strong></p>
<p>Leitlinien sind systematisch entwickelte Aussagen, die den gegenwärtigen Erkenntnisstand wiedergeben, um die Entscheidungsfindung von Ärztinnen, Ärzten, Patientinnen und Patienten für eine angemessene Versorgung bei spezifischen Gesundheitsproblemen zu unterstützen. Sie sind wichtige  Instrumente der Qualitätsentwicklung im Gesundheitswesen. Ihr vorrangiges Ziel ist die Verbesserung der medizinischen Versorgung durch die Vermittlung von aktuellem Wissen, das vorzugsweise systematisch recherchiert und kritisch bewertet wird. Leitlinien sind für ärztliche Praxen rechtlich nicht bindend.</p>
<p>Der IGeL-Monitors hat Anfang 2022 Leitliniendatenbanken und Internetseiten von Leitlinienorganisationen durchforstet. Anschließend hat er diese  Empfehlungen mit den IGeL-Bewertungen zu den am häufigsten angebotenen oder nachgefragten IGeL verglichen. Zu 22 IGeL-Bewertungen fanden sich relevante Leitlinien. 17 Bewertungen, das sind über drei Viertel,  stimmten ganz oder nahezu mit den Leitlinienempfehlungen überein. In fast allen Leitlinien ging es um sogenannte Früherkennungsuntersuchungen, die im IGeL-Monitor mit „unklar“ oder „tendenziell negativ“ bewertet waren.</p>
<p>Schlussfolgernd heißt das: Ärztliche Praxen bieten Maßnahmen an, obwohl der Nutzen nicht eindeutig nachgewiesen ist und sie häufig von Leitlinienorganisationen NICHT empfohlen werden.</p>
<hr />
<p>Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück Beat Stick ist der Jingle des IGeL-Podcasts.
IGeL-Monitor und IGeL-Podcast sind Initiativen des Medizinischen Dienstes Bund.</p>
      ]]>
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      <link>https://www.igel-monitor.de/</link>
      <itunes:title>Wenn die Evidenz dagegen spricht ...</itunes:title>
      <itunes:subtitle>... sollten Leistungen nicht angeboten werden. Warum passiert das trotzdem?</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>IGeL-Monitor</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Häufig werden in ärztlichen Praxen Untersuchungen oder Therapien angeboten und durchgeführt, deren Nutzen nicht eindeutig nachgewiesen ist und die mitunter in den Leitlinien der medizinischen Fachgesellschaften NICHT empfohlen werden. Ist es aus Unwissen? Sind es Glaubenssätze? Oder stehen wirtschaftliche Interessen dahinter?</div>]]>
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      <itunes:keywords>Evidenz,Nachweis,Leitlinien,Wegwarth</itunes:keywords>
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      <title>Der Gemeinsame Bundesausschuss G-BA</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Wie kommen medizinische Leistungen ins System der Krankenkassen? Bevor neuen medizinischen Maßnahmen in den Leistungskatalogs der Krankenkassen aufgenommen werden, müssen sie eine wichtige Stelle passieren - den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA). Ein Podcast mit Dr. Monika Lelgemann.&nbsp;<br><br>Monika Lelgemann ist unparteiisches Mitglied im G-BA. Im IGeL-Podcast erklärt sie die Arbeit des Ausschusses und zeichnet den Weg nach, den medizinische Verfahren gehen müssen, um in den Leistungskatalog der Krankenkassen aufgenommen zu werden.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 21 Apr 2022 07:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[
        Wie kommen medizinische Leistungen ins System der Krankenkassen?
<p>Die meisten Behandlungen, Diagnosen, Therapien, Untersuchungen, Heilmaßnahmen müssen die über 70 Millionen gesetzlich Versicherten in Deutschland nicht selbst zahlen. Sie zahlen ihre Beiträge und die Kosten übernehmen die Krankenkassen. Allerdings werden ja laufend neue Verfahren erforscht, ständig kommen neue Medikamente, Therapie- und Untersuchungsmethoden dazu. Und bevor solche neuen medizinischen Maßnahmen auch Teil des Leistungskatalogs der Krankenkassen werden, müssen sie eine wichtige Stelle passieren - den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA).</p>
<p>Dr. Monika Lelgemann ist unparteiisches Mitglied im G-BA.
Im IGeL-Podcast erklärt sie die Arbeit des G-BA und zeichnet den Weg nach, den medizinische Verfahren gehen müssen, um in den Leistungskatalog der Krankenkassen aufgenommen zu werden.</p>
<p><strong>IGeL-Podcast  -  Faktenbox:</strong></p>
<p>Die Grundlage für die Arbeit des Gemeinsamen Bundesausschusses liefert das fünfte Buch des Sozialgesesetzbuches. Es schreibt vor, dass Leistungen der Gesetzlichen Krankenversicherung – der GKV -  „ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich“ sein müssen. Diese Kriterien – also der diagnostische oder therapeutische Nutzen, die medizinische Notwendigkeit und die Wirtschaftlichkeit von Leistungen - müssen nachgewiesen sein, erst dann können sie GKV-Leistung werden.</p>
<p>Die Entscheidung, ob die Kriterien erfüllt sind, trifft der Gemeinsame Bundesauschuss (der GB-A).
Dieses 13-köpfige Gremium besteht aus drei unparteiischen Mitgliedern sowie aus Vertreterinnen und Vertretern der Ärzteschaft, der Zahnärzteschaft, der gesetzlichen Krankenkassen und der Krankenhäuser. Auch Vertreterinnen und Vertreter von Patientenorganisationen nehmen an den Sitzungen teil, haben aber kein Stimmrecht.</p>
<p>Der GB-A hat das Recht, medizinische Leistungen auszuschließen, wenn die genannten Kriterien nicht nachgewiesen sind. Außerdem prüft der G-BA für alle neu zugelassenen Arzneimittel mit neuen Wirkstoffen sofort nach Markteintritt den Zusatznutzen und bewertet ihn. Für diese und viele andere Aufgaben der gesundheitlichen Versorgung setzt der GB-A Unterausschüsse ein und kann vom Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen – dem IQWiG – unterstützt werden.</p>
<hr />
<p>Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück Beat Stick ist der Jingle des IGeL-Podcasts.
IGeL-Monitor und IGeL-Podcast sind Initiativen des Medizinischen Dienstes Bund.</p>
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      <link>https://www.igel-monitor.de/</link>
      <itunes:title>Der Gemeinsame Bundesausschuss G-BA</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Wie kommen medizinische Leistungen ins System der Krankenkassen?</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>IGeL-Monitor</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Wie kommen medizinische Leistungen ins System der Krankenkassen? Bevor neuen medizinischen Maßnahmen in den Leistungskatalogs der Krankenkassen aufgenommen werden, müssen sie eine wichtige Stelle passieren - den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA). Ein Podcast mit Dr. Monika Lelgemann.&nbsp;<br><br>Monika Lelgemann ist unparteiisches Mitglied im G-BA. Im IGeL-Podcast erklärt sie die Arbeit des Ausschusses und zeichnet den Weg nach, den medizinische Verfahren gehen müssen, um in den Leistungskatalog der Krankenkassen aufgenommen zu werden.</div>]]>
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      <itunes:keywords>G-BA,Leistungskatalog,Krankenkasse,Kassenleistung,Bundesausschuss,GKV,Lelgemann,IQWiG,</itunes:keywords>
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      <title>Früherkennungsuntersuchungen</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Früherkennung von Krankheiten. Das muss doch sinnvoll sein! Früh erkannt – schneller, leichter, erfolgreicher behandelt. Das klingt einleuchtend, ist aber leider nicht so einfach. Im IGeL-Podcast diskutieren wir die Grenzen der Früherkennung und benennen die Risiken, die damit einhergehen können. Außerdem beleuchten wir die Rolle des IGeL-Monitors, der viele Früherkennungsuntersuchungen kritisch untersucht hat. Ein Podcast mit Dr. Michaela Eikermann, Leiterin des Bereichs Evidenzbasierte Medizin beim Medizinischen Dienst Bund und Leiterin des IGeL-Monitors.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 24 Mar 2022 07:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[
        Wann ist ein Screening sinnvoll? Und wo liegen die Grenzen?
<p>Viele ärztliche Praxen bieten ihren Patientinnen und Patienten Früherkennungsuntersuchungen an. Menschen, die keine Risikofaktoren haben oder keine Symptome der jeweiligen Krankheit zeigen, müssen für solche Untersuchungen häufig selbst bezahlen, es sind IGeL.</p>
<p>Warscheinlich denken viele: "Früherkennung von Krankheiten. Das muss doch sinnvoll sein! Früh erkannt – schneller, leichter, erfolgreicher behandelt. Ist doch einleuchtend."
Ist es aber leider nicht. Und es ist auch leider nicht so einfach.</p>
<p>Im IGeL-Podcast diskutieren wir mit Dr. Michaela Eikermann, Leiterin des Bereichs Evidenzbasierte Medizin beim Medizinischen Dienst Bund und Leiterin des IGeL-Monitors.
Darüber, wann Früherkennung sinnvoll ist, aber auch, wo die Grenzen der Früherkennung liegen. Dabei benennen wir auch die Risiken, die damit einhergehen können. Und beleuchten die Rolle des IGeL-Monitors, der viele Früherkennungsuntersuchungen kritisch untersucht hat.</p>
<p><strong>Die Faktenbox</strong></p>
<p>Bei der Früherkennung sollen Krankheiten durch eine medizinische Untersuchung erkannt werden, die bisher keinerlei Symptome gezeigt haben und noch nicht festgestellt worden sind. </p>
<p>Früherkennungsuntersuchungen werden gelegentlich auch als „Vorsorgeuntersuchungen“ bezeichnet. Das ist fachsprachlich falsch und auch missverständlich: Beispielsweise kann der Eindruck entstehen, die regelmäßige Teilnahme verhindere das Auftreten einer Krebserkrankung. </p>
<p>Dass Früherkennung durch erfolgreichere Therapien Leben verlängert und Lebensqualität steigert, klingt einleuchtend, ist aber nur für einige Früherkennungsprogramme wissenschaftlich erwiesen. Der Nutzen von Früherkennungsuntersuchungen wird gerade in der deutschen Öffentlichkeit deutlich überschätzt. Das ergab eine Studie über das öffentliche Wissen über Brust- und Prostatakrebs.
In Deutschland sind Untersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten in Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses beschrieben.</p>
<hr />
<p>Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück Beat Stick ist der Jingle des IGeL-Podcasts.
IGeL-Monitor und IGeL-Podcast sind Initiativen des Medizinischen Dienstes Bund.!</p>
      ]]>
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      <link>https://www.igel-monitor.de/</link>
      <itunes:title>Früherkennungsuntersuchungen</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Wann ist ein Screening sinnvoll? Und wo liegen die Grenzen?</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>IGeL-Monitor</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Früherkennung von Krankheiten. Das muss doch sinnvoll sein! Früh erkannt – schneller, leichter, erfolgreicher behandelt. Das klingt einleuchtend, ist aber leider nicht so einfach. Im IGeL-Podcast diskutieren wir die Grenzen der Früherkennung und benennen die Risiken, die damit einhergehen können. Außerdem beleuchten wir die Rolle des IGeL-Monitors, der viele Früherkennungsuntersuchungen kritisch untersucht hat. Ein Podcast mit Dr. Michaela Eikermann, Leiterin des Bereichs Evidenzbasierte Medizin beim Medizinischen Dienst Bund und Leiterin des IGeL-Monitors.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Früherkennungsuntersuchung,Screening,Vorsorge,Risikofaktoren,IGeL-Monitor,Selbstzahlerleistungen</itunes:keywords>
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      <title>Evidenzbasierte Medizin</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Evidenzbasierte Medizin ist nachweisorientierte Medizin. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit: Medizinische Behandlungen und Untersuchungen sollen nur stattfinden, wenn der Nutzen wissenschaftlich nachgewiesen und belegt ist. Im IGeL-Podcast erklärt Dr. Michaela Eikermann, warum das wichtig ist und wie es sein kann, dass bei etlichen medizinischen Leistungen – darunter viele IGeL - eine Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit klafft. Dr. Michaela Eikermann ist Leiterin des Bereichs Evidenzbasierte Medizin beim Medizinischen Dienst Bund und Leiterin des IGeL-Monitors.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 17 Mar 2022 07:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[
        Was ist evidenzbasierte Medizin? Und haben Patientinnen und Patienten davon?
<p>Eigentlich eine Selbstverständlichkeit: Medizinische Behandlungen und Untersuchungen sollen nur stattfinden, wenn der Nutzen wissenschaftlich nachgewiesen und belegt ist.
Im Podcast mit Dr. Michaela Eikermann, Leiterin des Bereichs Evidenzbasierte Medizin beim Medizinischen Dienst Bund und Leiterin des IGeL-Monitors, gehen wir den Fragen nach, ob sich Praktizierende auch daran halten.</p>
<p>Denn evidenzbasierte Medizin ist zeit- und kostenintensiv: Jedes neue medizinische Verfahren muss in einer hochwertigen Studie beweisen, dass es besser und nützlicher ist als bereits existierende Verfahren. Und oft - so zeigen es die Recherchen des IGeL-Monitors - lassen sich solche hochwertigen Studien nicht ausmachen. Wie groß klafft hier die Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit, zwischen Theorie und Praxis?
Fangen wir mal bei der Theorie an:</p>
<p><strong>Die Faktenbox</strong></p>
<p>Evidenzbasierte Medizin, manchmal liest man auch „nachweisorientierte Medizin“, bedeutet:
Eine medizinische Behandlung oder Diagnose soll nur auf der Grundlage von empirisch nachgewiesener Wirksamkeit getroffen werden. Das heißt, nach dem aktuellen Stand der klinischen Medizin und ausschließlich auf Grundlage klinischer Studien und medizinischer Veröffentlichungen.</p>
<p>Die Evidenzbasierte Medizin (EbM) ist eine jüngere Bewegung in der Medizin, vor gut 25 Jahren wurde darüber im deutschen Sprachraum erstmals berichtet. Inzwischen wird sie an den Universitäten gelehrt und hat sich in allen Bereichen der Medizin durchgesetzt. Der englische Begriff „evidence“ steht hier für Beweis, Beleg, Hinweis. Klinische Studien, die deutliche Hinweise auf einen Nutzen oder Schaden für Patientinnen und Patienten geben, sind die Basis allen therapeutischen oder diagnostischen Handelns.</p>
<p>Die Verbreitung und Weiterentwicklung der EbM im deutschsprachigen Raum geht maßgeblich auf die Initiative einer wissenschaftlichen Fachgesellschaft zurück - dem „Deutschen Netzwerk Evidenzbasierte Medizin“.</p>
<hr />
<p>Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück Beat Stick ist der Jingle des IGeL-Podcasts.
IGeL-Monitor und IGeL-Podcast sind Initiativen des Medizinischen Dienstes Bund.</p>
      ]]>
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      <link>https://www.igel-monitor.de/</link>
      <itunes:title>Evidenzbasierte Medizin</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Was ist evidenzbasierte Medizin? Und haben Patientinnen und Patienten davon?</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>IGeL-Monitor</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Evidenzbasierte Medizin ist nachweisorientierte Medizin. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit: Medizinische Behandlungen und Untersuchungen sollen nur stattfinden, wenn der Nutzen wissenschaftlich nachgewiesen und belegt ist. Im IGeL-Podcast erklärt Dr. Michaela Eikermann, warum das wichtig ist und wie es sein kann, dass bei etlichen medizinischen Leistungen – darunter viele IGeL - eine Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit klafft. Dr. Michaela Eikermann ist Leiterin des Bereichs Evidenzbasierte Medizin beim Medizinischen Dienst Bund und Leiterin des IGeL-Monitors.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Evidenz,Netzwerk,ebm,eikermann,studien,review,HTA,,Nachweis,Beleg</itunes:keywords>
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      <title>Der IGeL-Monitor</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Wir fragen, warum es überhaupt Selbstzahlerleistung (IGeL, individuelle Gesundheitsleistungen) gibt, warum die Krankenkassen für diese Leistungen nicht aufkommen, was sie Versicherten nutzen, und warum es wichtig ist, dass es das Informationsangebot des IGeL-Monitors gibt.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 10 Mar 2022 07:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[
        Was sind IGeL? Was macht der IGeL-Monitor?
<p>Etwa 1 Milliarde Euro pro Jahr geben gesetzlich Versicherte in Deutschland in ärztlichen Praxen für IGeL aus. Im ersten IGeL-Podcast fragen wir, warum es überhaupt Selbstzahlerleistung gibt, warum die Krankenkassen für diese Leistungen nicht aufkommen, was sie Versicherten nutzen, und warum es wichtig ist, dass es das Informationsangebot des IGeL-Monitors gibt.</p>
<p>Ein Podcast mit Dr. Michaela Eikermann, Leiterin des Bereichs Evidenzbasierte Medizin beim Medizinischen Dienst Bund und Leiterin des IGeL-Monitors.</p>
<p>IGeL sind Individuelle Gesundheitsleistungen, die in ärztlichen Praxen angeboten werden und die nicht von den Krankenkassen bezahlt werden.
Also müssen die Versicherten selbst entscheiden, ob sie die angebotene Gesundheitsleistung in Anspruch nehmen und damit einen privatrechtlichen Vertrag mit der Ärztin oder dem Arzt eingehen wollen – oder ob sie auf die angebotene und oft auch empfohlene Leistung verzichten wollen.
Hier setzt der IGeL-Monitor an:</p>
<p><strong>Die Faktenbox</strong></p>
<p>Der IGeL-Monitor stellt Gesundheitsinformationen bereit. Seit etwa 10 Jahren bewertet er Individuelle Gesundheitsleistungen, sogenannte IGeL. IGeL sind Selbstzahlerleistungen in der ärztlichen Praxis, für  die die gesetzlichen Krankenkassen nicht aufkommen. Der IGeL-Monitor bewertet möglichst relevante, häufig in Anspruch genommene IGeL. Dazu führt er auch regelmäßig Versichertenbefragungen durch, zusammengefasst im IGeL-Report.</p>
<p>Die Bewertungen folgen dem wissenschaftlichen Standard der Evidenzbasierten Medizin (EbM). Nach einer systematischen Recherche in medizinischen Datenbanken und Studienauswertung werden Nutzen und Risiken einer IGeL-Leistung dargestellt und gegeneinander abgewogen.</p>
<p>Seit 2012 hat der IGeL-Monitor mehr als 50 individuelle Gesundheitsleistungen bewertet und eingeordnet.
Initiator und Auftraggeber ist der Medizinische Dienst Bund.</p>
<hr />
<p>Vielen Dank an den Londoner Künstler <em>Ketsa</em>: sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.</p>
<p>IGeL-Monitor und IGeL-Podcast sind Initiativen des Medizinischen Dienstes Bund.</p>
      ]]>
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      <link>https://www.igel-monitor.de/</link>
      <itunes:title>Der IGeL-Monitor</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Was sind IGeL? Was macht der IGeL-Monitor?</itunes:subtitle>
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        <![CDATA[<div>Wir fragen, warum es überhaupt Selbstzahlerleistung (IGeL, individuelle Gesundheitsleistungen) gibt, warum die Krankenkassen für diese Leistungen nicht aufkommen, was sie Versicherten nutzen, und warum es wichtig ist, dass es das Informationsangebot des IGeL-Monitors gibt.</div>]]>
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        <title>Der IGeL-Monitor</title>
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      <title>Trailer</title>
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      <pubDate>Wed, 09 Mar 2022 11:00:00 +0100</pubDate>
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