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    <title>Nichts ist heilig! Marc Sinan zerlegt Musikgeschichte — und sich selbst</title>
    <description>Herzlich willkommen zu Nichts ist heilig. Mein Name ist Marc Sinan. Ich bin Komponist und Autor und interessiere mich dafür, wie sich die Gesellschaft in der Musik spiegelt, die wir hören – und wie diese Musik wiederum auf die Gesellschaft zurückwirkt, die wir eben sind.An dieser Stelle veröffentliche ich Beiträge, in denen ich darüber spreche, wie ich selbst die Welt wahrnehme und empfinde, oder mich mit Kolleginnen und Kollegen darüber unterhalte, wie sie die Dinge sehen. Viel Freude beim Zuhören!</description>
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      <title>Beethoven, Luftpianisten und das Fremde in uns</title>
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        <![CDATA[<div>Beethoven gilt als Fleisch und Klang gewordene Aufklärung. Aber warum lieben wir ihn eigentlich so sehr? Wegen seines Humanismus – oder weil wir uns in seiner Musik selbst bewundern können?</div><div>Marc Sinan erzählt von doppelten Beethoven-Kassettenfahrten auf der Rückbank des weißen Mercedes 240d seines Vaters, einer Pianistin in knappen Kleidern und den heimlich mitspielenden Luftpianisten in der Berliner Philharmonie. Und er folgt einer fast vergessenen Spur: von der osmanischen Gefangenen Fatıma über ihren Sohn, den Dresdner Gouverneur Friedrich August Rutowski, bis zu Schillers „Ode an die Freude“.</div><div>Eine persönliche und gelegentlich boshafte Liebeserklärung an Beethoven – und an die Vielheit, die längst in seiner Musik steckt. Mitarbeit: Holger Kuhla, Dramaturgie wider Willen, Giovanni Porfirio, musikalische Assistenz, Eric Nikodym, Produktion. Danke!</div>]]>
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      <pubDate>Sun, 04 Oct 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:title>Beethoven, Luftpianisten und das Fremde in uns</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Über bürgerliche Autoerotik und den migrantischen Geist der Aufklärung</itunes:subtitle>
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      <title>An Wagner die Zähne ausbeißen</title>
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        <![CDATA[<div>Richard Wagner wird verehrt, als ließen sich seine Überwältigungsmusik, seine kruden Mythen und sein Antisemitismus voneinander trennen. Marc Sinan fragt, warum Deutschland so viel Kraft in die Pflege dieses Größenwahns investiert, während die Werke der vertriebenen und ermordeten jüdischen Komponistinnen und Komponisten bis heute kaum erklingen. Eine polemische Reise von Alberichs Balg über Christoph Schlingensief und Michel Friedman bis zur Vision eines anderen Bayreuth.</div>]]>
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      <pubDate>Fri, 21 Aug 2026 16:20:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:title>An Wagner die Zähne ausbeißen</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Oder lieber die Musik ermordeter und vertriebener jüdischer Komponistinnen und Komponisten aus seinem Schatten holen?</itunes:subtitle>
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