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    <title>SchönerDenken FilmPodcast</title>
    <description>Der erste Eindruck - direkt nach dem Kino - in etwa 12 Minuten und spoilerfrei, versprochen. Das ist unser Kerngeschäft. Ansonsten echte Liebe für japanische Filme, eine Schwäche für Science-Fiction und ungebrochene Entdeckungslust für bekannte und unbekannte Klassiker.</description>
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      <title>Folge 1394: POLICE STORY - Chaos im Kaufhaus</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Viele populäre Filme der 1980er Jahre altern nicht sehr gut – das gilt auch für POLICE STORY. Charakterentwicklung? Dialogregie? Darauf wurde ganz offenbar kein Wert gelegt. Es geht um die wirklich herausragenden Stunts, die atemberaubenden und sehr einfallsreichen Actionszenen mit einer gehörigen Portion Slapstick. Und da hat Jackie Chans Film vor vier Jahrzehnten höchste Standards gesetzt: Gerade die erste große Actionsequenz mit Autos, die durch eine Siedlung am Hang donnern oder die Kampfszenen im Kaufhaus hauen einen auch heute noch um.<br><br></div><div>Wir durften den Film in restaurierter Fassung auf der großen Leinwand sehen (was toll war), aber leider in der deutschen Synchronfassung (was nicht toll war). Viele Szenen sind dabei so albern, dass man sie auch direkt mit der Musik von Benny Hill hätte unterlegen können. Dass der Film dann noch versucht ernst, sogar melodramatisch zu werden, und daran komplett scheitert, lässt uns als Zuschauer ratlos zurück. Am Mikrofon direkt nach dem Film: Johanna, Tom und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 02 Apr 2026 22:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Johanna, Tom und Thomas</itunes:author>
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      <itunes:keywords>China, Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, 1985, Action, Actionkomödie, Brigitte Lin, Cop-Film, Cops, Hongkong, Jackie Chan, Johanna, Maggie Cheung, Martial Art, Podcastin, Polizei, Polizeifilm, Stuntman, Thomas, Tom</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1393: PROJECT HAIL MARY - "Grace Rocky save stars"</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Auf der einen Seite ist PROJECT HAIL MARY Hard Science Fiction – zeigt also (bis auf den Antrieb) einen wissenschaftlich und technisch realistischen Blick auf Raumfahrt. Auf der anderen Seite ist die Verflmung von Andy Weirs Roman ein Science-Fiction-Märchen: Zwei Fremde versuchen miteinander zu kommunizieren, um gemeinsam mit ihrem Verstand und ihrer Wissenschaft ihre Welten zu retten. Mit Humor und Wärme erzählt ist das durchaus ein Gegenentwurf zu den irrationalen, wissenschaftsfeindlichen und fremdenfeindlichen Narrativen, die die Machtpolitik unserer Gegenwart bestimmt.<br><br></div><div>Im Zentrum stehen eine Frau, die die Verantwortung für die verzweifelste Rettungsaktion der Menschheit trägt (Sandra Hüller) und ein Biologielehrer (Ryan Gosling), der absolut kein Held sein will. Und natürlich Rocky, der Außeriridische. Wobei Rocky eher für eine fremde menschliche Kultur steht, die sich an den amerikanischen Astronauten anpasst. Im Podcast wird von fast Allen sehr viel gelobt, aber es wird auch klar: Wer sich nicht für Rocky erwärmen kann, findet nicht in den Film hinein. Am Mikrofon direkt nach dem Film: Johanna, Kathrin, Marc, Hendrik, Harald, Tom und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Sun, 29 Mar 2026 13:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:title>Folge 1393: PROJECT HAIL MARY - "Grace Rocky save stars"</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Usual Suspects</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, PodcastTags2026, Abenteuer, Action, AI, Amnesie, Andy Weir, Außeridische, Ausserirdische, Buchverfilmung, Drama, Harald, Hard Science Fiction, Hendrik, Johanna, Komödie, Literaturverfilmung, Near Future, Podcastin, Romanverfilmung, Ryan Gosling, Sandra Hüller, Science-Fiction, Thomas, Tom</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1392: THE BOSTON STRANGLER - Interpretation eines Frauenmörders</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Richard Fleischer ist ein Regisseur, der nie wirklich berühmt wurde – im Gegensatz zu einigen seiner Filme wie zum Beispiel 20.000 MEILEN UNTER DEM MEER oder SOYLENT GREEN. Thomas und Gast Patrick Torma von <a href="https://www.journalistenfilme.de/">journalistenfilme.de</a> haben sich THE BOSTON STRANGLER ausgesucht. Die Verfilmung einer wahren Kriminalgeschichte. 13 Frauen wurden im Raum Boston in den 1960er Jahren vom „Boston Strangler“ ermordet. Bereits 1966 erschien ein Buch von Gerold Frank und schon 1968 der darauf basierende Film von Fleischer. Ein kurzer zeitlicher Abstand – mit Folgen. Der Mörder schien gefunden, aber vieles war noch nicht geklärt.<br><br></div><div>Und so ist THE BOSTON STRANGLER mehr eine Interpretation als eine möglichst akkurate Wiedergabe eines echten Falls (wie zum Beispiel Finchers <a href="https://www.journalistenfilme.de/zodiac-2/">ZODIAC</a>). Albert DeSalvo (Tony Curtis) wird gezeigt als ein Mörder mit Persönlichkeitsstörung, der erst in den Vernehmungen der Polizei ahnt, dass in ihm der Mörder steckt.<br><br></div><div>Erst einmal nimmt sich der Film die Zeit, die mühsame und wenig erfolgreiche Ermittlungsarbeit zu zeigen – gerade hier wird sichtbar, dass der Film aus einer Zwischenzeit stammt: Die 1950er mit ihrem klaren Weltbild sind vorbei, es ist zu spüren, dass die Welt sich ändern wird, aber die „Revolutionen“ kommen erst noch. Die Polizisten (stark: Henry Fonda und George Kennedy) sind die Soldatengeneration des Zweiten Weltkriegs. Jetzt ist der Feind viel schwerer zu erkennen und zu finden.<br><br></div><div>Im Podcast diskutieren wir die Stärken und Schwächen des Films, besprechen die Aufteilung des Films in zwei doch sehr unterschiedliche Hälften und Patrick erklärt en detail die beeindruckenden Split Screens.<br><br>Über den Regisseur: Richard Fleischer gehört zu den Regisseuren, deren Filme berühmter sind als sie selbst. Vier Jahrzehnte hat er in Hollywood gearbeitet und dabei sehr verschiedene Genres bedient. Zu seinen Werken gehören unter anderem DIE WIKINGER mit Kirk Douglas, CONAN DER ZERSTÖRER und RED SONJA, der aufwändige Abenteuerfilm 20.000 MEILEN UNTER DEM MEER, DOCTOR DOLITTLE, der Kriegsfilm TORA! TORA! TORA! und der dystopische und erschreckend aktuelle Science-Fiction-Film SOYLENT GREEN. Unter dem Titel <a href="https://soylent-screen.de/"><strong>„Soylent Screen“</strong></a> widmen wir uns in unregelmäßigem Abständen diesem SF-Meilenstein. Richard Fleischer starb im Alter von 89 Jahren vor 20 Jahren – am 25. März 2006 – in Los Angeles.</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 24 Mar 2026 22:00:00 +0100</pubDate>
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      <itunes:title>Folge 1392: THE BOSTON STRANGLER - Interpretation eines Frauenmörders</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Film</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Patrick und Thomas</itunes:author>
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        <title>Folge 1392: THE BOSTON STRANGLER - Interpretation eines Frauenmörders</title>
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      <itunes:keywords>CrossCast, Kino, Podcast, 1968, 2026, Boston, Buchverfilmung, Frauenmörder, George Kennedy, Gerold Frank, Gewalt gegen Frauen, Henry Fonda, journalistenfilme.de, Mord, Mörder, Patrick Torma, Richard Fleischer, Serienmörder, Thomas, Thriller, Tony Curtis, True Crime, True Story</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1391: GOOD LUCK, HAVE FUN, DON’T DIE - Wir Social-Media-Zombies</title>
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        <![CDATA[<div>Immer wieder taucht ein Zeitreisender in einem Diner in Los Angeles auf und versucht aus einigen der Gäste DAS Team zu formen, das die Welt rettet. Denn in der düsteren Zukunft hat eine KI die Kontrolle: Während die wirkliche Welt in Trümmern liegt, betäubt eine allmächtige KI die Überlebenden mit der Illusion einer perfekten Welt. Eine Gruppe aus ganz normalen Menschen soll die KI in der Gegenwart aufhalten, bevor sie die Macht ergreift. Da ist ein Lehrerehepaar, das erlebt wie die KI auf Social Media die Schüler hypnotisiert und wie Zombies steuert. Da ist eine junge Frau, die sich als Kindergeburtstagsprinzessin durchschlägt und allergisch auf digitale Geräte reagiert. Und da ist eine Mutter, deren Sohn nach einem Schulmassaker geklont wird. Trost findet sie nur beim KI-Avatar ihres Sohnes, der ihr bei der Rettung der Welt helfen will.<br><br></div><div>Die Geschichte verknüpft eine ganze Reihe dringender Probleme unserer digitalen Gegenwart mit einer absurd-komischen Action-Handlung. Wie in einem Computerspiel werden Level für Level die unterschiedlichsten Gegner besiegt und Herausforderungen gemeistert. Dass die Gratwanderung zwischen amüsant und grotesk, klug und albern gelingt, liegt auch am starken Cast, allen voran Sam Rockwell. Aber das Schwierigste am Fliegen ist die Landung: Während der Aufbau dieser dystopischen Science-Fiction-Komödie wunderbar gelungen ist, fällt der Film im Finale auseinander, hält sich nicht mehr an seine eigenen Regeln. Schade, GOOD LUCK, HAVE FUN, DON’T DIE hätte ein überzeugenderes Ende verdient. Am Mikrofon direkt nach dem Film: Johanna, Heidi, Hendrik, Harald, Tom und Thomas.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Sun, 22 Mar 2026 21:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Immer wieder taucht ein Zeitreisender in einem Diner in Los Angeles auf und versucht aus einigen der Gäste DAS Team zu formen, das die Welt rettet. Denn in der düsteren Zukunft hat eine KI die Kontrolle: Während die wirkliche Welt in Trümmern liegt, betäubt eine allmächtige KI die Überlebenden mit der Illusion einer perfekten Welt. Eine Gruppe aus ganz normalen Menschen soll die KI in der Gegenwart aufhalten, bevor sie die Macht ergreift. Da ist ein Lehrerehepaar, das erlebt wie die KI auf Social Media die Schüler hypnotisiert und wie Zombies steuert. Da ist eine junge Frau, die sich als Kindergeburtstagsprinzessin durchschlägt und allergisch auf digitale Geräte reagiert. Und da ist eine Mutter, deren Sohn nach einem Schulmassaker geklont wird. Trost findet sie nur beim KI-Avatar ihres Sohnes, der ihr bei der Rettung der Welt helfen will.<br><br></div><div>Die Geschichte verknüpft eine ganze Reihe dringender Probleme unserer digitalen Gegenwart mit einer absurd-komischen Action-Handlung. Wie in einem Computerspiel werden Level für Level die unterschiedlichsten Gegner besiegt und Herausforderungen gemeistert. Dass die Gratwanderung zwischen amüsant und grotesk, klug und albern gelingt, liegt auch am starken Cast, allen voran Sam Rockwell. Aber das Schwierigste am Fliegen ist die Landung: Während der Aufbau dieser dystopischen Science-Fiction-Komödie wunderbar gelungen ist, fällt der Film im Finale auseinander, hält sich nicht mehr an seine eigenen Regeln. Schade, GOOD LUCK, HAVE FUN, DON’T DIE hätte ein überzeugenderes Ende verdient. Am Mikrofon direkt nach dem Film: Johanna, Heidi, Hendrik, Harald, Tom und Thomas.</div>]]>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/good-luck-have-fun-dont-die-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1391: GOOD LUCK, HAVE FUN, DON’T DIE - Wir Social-Media-Zombies</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Usual Suspects</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Immer wieder taucht ein Zeitreisender in einem Diner in Los Angeles auf und versucht aus einigen der Gäste DAS Team zu formen, das die Welt rettet. Denn in der düsteren Zukunft hat eine KI die Kontrolle: Während die wirkliche Welt in Trümmern liegt, betäubt eine allmächtige KI die Überlebenden mit der Illusion einer perfekten Welt. Eine Gruppe aus ganz normalen Menschen soll die KI in der Gegenwart aufhalten, bevor sie die Macht ergreift. Da ist ein Lehrerehepaar, das erlebt wie die KI auf Social Media die Schüler hypnotisiert und wie Zombies steuert. Da ist eine junge Frau, die sich als Kindergeburtstagsprinzessin durchschlägt und allergisch auf digitale Geräte reagiert. Und da ist eine Mutter, deren Sohn nach einem Schulmassaker geklont wird. Trost findet sie nur beim KI-Avatar ihres Sohnes, der ihr bei der Rettung der Welt helfen will.<br><br></div><div>Die Geschichte verknüpft eine ganze Reihe dringender Probleme unserer digitalen Gegenwart mit einer absurd-komischen Action-Handlung. Wie in einem Computerspiel werden Level für Level die unterschiedlichsten Gegner besiegt und Herausforderungen gemeistert. Dass die Gratwanderung zwischen amüsant und grotesk, klug und albern gelingt, liegt auch am starken Cast, allen voran Sam Rockwell. Aber das Schwierigste am Fliegen ist die Landung: Während der Aufbau dieser dystopischen Science-Fiction-Komödie wunderbar gelungen ist, fällt der Film im Finale auseinander, hält sich nicht mehr an seine eigenen Regeln. Schade, GOOD LUCK, HAVE FUN, DON’T DIE hätte ein überzeugenderes Ende verdient. Am Mikrofon direkt nach dem Film: Johanna, Heidi, Hendrik, Harald, Tom und Thomas.</div>]]>
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        <title>Folge 1391: GOOD LUCK, HAVE FUN, DON’T DIE - Wir Social-Media-Zombies</title>
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      <title>Folge 1390: MARTY SUPREME - Wie eine abstürzende Achterbahn</title>
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        <![CDATA[<div>Anmaßend, egozentrisch, leidenschaftlich, unvorstellbar ehrgeizig, stur, rücksichtslos, liebenswert, verlogen, narzisstisch, unglaublich begabt – das ist der Protagonist Marty Mauser. Keine sympathische Figur, mit der man sich identifizieren kann. Aber ein Charakter, der einen nicht mehr loslässt. Timothee Chalamet spielt ihn mit der Wucht und Geschwindigkeit eines Wirbelsturms, wie ein Gott des Chaos, der überall Verletzung und Verwüstung hinterlässt. Chalamets Intensität spiegelt sich in der Geschwindigkeit des Films, der – noch schneller als die Tischtennisbälle hin und her jagen – zweieinhalb Stunden lang wie eine abstürzende Achterbahn unentwegt brüllend auf die Zuschauer niederfährt. Ein rauschhafter Film – dröhnendes, überforderndes, großartiges Kino. Am Mikrofon direkt nach dem Film: Anke, Lothar, Marc, Hendrik, Katharina, Tom und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Sun, 15 Mar 2026 01:00:00 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Japan, Kino, Podcast, 2026, A24, Abel Ferrara, Anke, beruht auf einer wahren Geschichte, Drama, Familie, Fran Drescher, Gwyneth Paltrow, Hendrik, Katharina, Kevin O’Leary, Koto Kawaguchi, Lothar, Marc, Odessa A’zion, Podcastin, Sport, Thomas, Timothée Chalamet, Tischtennis, Tokyo, Tom, Tyler Okonma</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1389: NO OTHER CHOICE - "Ich kann es nicht ändern"</title>
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        <![CDATA[<div>„Ich habe alles“, sagt Man-su zu Beginn. Er hat ein tolles Haus, zwei Autos, zwei Hunde und nicht zu vergessen: eine Frau und zwei Kinder. Er ist angekommen in seinem Leben. Aber alles hängt von seinem gut bezahlten Job ab. Und als er den verliert, steht sein ganzes Leben auf dem Spiel. Für seinen Status und für seine Familie ist er bereit alles zu tun, wirklich alles.<br><br></div><div><a href="https://schoener-denken.de/blog/tag/park-chan-wook/">Park Chan-wook</a> wirft einen schwarzhumorigen Blick auf die südkoreanische Arbeitswelt, in der Menschen, die ihren Job verlieren, nicht in einer anderen Branche arbeiten wollen und in der Unternehmer mit Robotern und KI Menschen völlig überflüssig machen. In dieser Welt opfert Man-su auch Menschenleben, er glaubt keine andere Wahl zu haben, „Eojjeol suga eopda“, auf deutsch „Ich kann es nicht ändern“.<br><br></div><div>Park Chan-wook inszeniert diese düstere Krimikomödie mit viel Einfallsreichtum und erinnert dabei auch an Hitchcock. Die Intensität von <a href="https://schoener-denken.de/blog/parasite-filmkritik/">PARASITE</a> erreicht er dabei nicht. Trotz sehr guter Darsteller und vieler sehr starker Szenen fehlt etwas die emotionale Kraft des Vorgänger <a href="https://schoener-denken.de/blog/decision-to-leave-die-frau-im-nebel/">DIE FRAU IM NEBEL</a>. Dennoch sehr sehenswert. Diese Podcastepisode mit milden SPOILERN. Am Mikrofon direkt nach dem Film: Heidi, Johanna und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Sun, 08 Mar 2026 18:00:00 +0100</pubDate>
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      <title>Folge 1388: WUTHERING HEIGHTS - Amour fou pur</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Der Trailer hatte mich angelockt: Blicke voller Verlangen zwischen Margot Robbie und Jacob Elordi – also erwartete ich hemmungslose Leidenschaft, selbstzerstörerische Obsession. Der Film kann leider nicht ganz halten, was der Trailer versprochen hat: Die Liebesszenen sind eher brav und die Darsteller wirken viel reifer als es der Stoff eigentlich braucht. Und der gesellschaftliche Rahmen bleibt fast unsichtbar. Aber Regisseurin Emerald Fennell konzentriert sich auf etwas anderes – auf große Bilder in der Natur, auf starke Farben und bizarre Optik im Herrenhaus: Rote Wände wie bei Dario Argento, ein Kamin aus Händen, ein Schlafzimmer, das die Haut der Geliebten auf der Wand abbildet und damit die Grenzen zwischen Frau und Schlafzimmer auflöst. Da liegt die Stärke des Film, als Liebensfilm oder Gesellschaftsdrama ist noch viel Luft nach oben. Am Mikrofon – mit ganz unterschiedlichen Wahrnehmungen – direkt nach dem Film: Heidi, Johanna und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Fri, 27 Feb 2026 16:00:00 +0100</pubDate>
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      <itunes:title>Folge 1388: WUTHERING HEIGHTS - Amour fou pur</itunes:title>
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        <title>Folge 1388: WUTHERING HEIGHTS - Amour fou pur</title>
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      <title>Folge 1387: TRAIN DREAMS - Die Farben von Liebe und Vergänglichkeit</title>
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        <![CDATA[<div>Wo gehöre ich hin? Was ist der Sinn meines Lebens? Wie lebe ich weiter, wenn ich einen großen Verlust erlitten habe? Das sind die Fragen, die sich der Holzfäller Robert (Joel Edgerton) stellt. Erst als Gladys (Felicity Jones) in sein Leben tritt, fühlt er sich nicht mehr verloren. Aber es geht nicht nur um die Vergänglichkeit des eigenen Lebens sondern auch um den Abschied von der alten Welt, die noch präsent ist, als Robert zu Beginn Bäume fällt und die verschwunden ist, als Robert am Ende einen Menschen im Weltall sieht. Regisseur Clint Bentley und sein Kameramann Adolpho Veloso nehmen uns mit ein Leben voller harter Arbeit, großer Natur und kleinem Glück. Ein optisch herausragender Film, der auf künstliches Licht verzichtet und ein berührender Film, gerade wo er Liebe zeigt. Einen Wermutstropfen stellt der Erzähler dar, der zu oft als Stimme aus dem Off aus der Novelle zitiert – da gerät der Film unversehens zu einem bebilderten Hörbuch und wird in diesen Stellen manchen Zuschauer auf Distanz halten. Direkt nach dem Film sprechen wir über Zeitsprünge, Geister und Töchter. Am Mikrofon direkt nach dem Film: Johanna und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Mon, 16 Feb 2026 19:00:00 +0100</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/train-dreams-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1387: TRAIN DREAMS - Die Farben von Liebe und Vergänglichkeit</itunes:title>
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        <title>Folge 1387: TRAIN DREAMS - Die Farben von Liebe und Vergänglichkeit</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, 2025, 2026, Drama, Familie, Familiendrama, Heimkino, Holzfäller, Idaho, Johanna, Literaturverfilmung, Netflix, Podcastin, Thomas, Tod, Trauer, Verlust, Waldbrand</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1386: 28 YEARS LATER THE BONE TEMPLE – Der Mensch ist des Menschen Wolf</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Die wahren Monster sind die Menschen – nicht die Infizierten, die Zombies. Im Mittelpunkt steht eine Gang, als satanische Sekte geführt vom sadistischen Sir Lord Jimmy Crystal, der nicht zufällig seine Initialien mit Jesus Christus teilt. Spike, der jugendliche Protagonist des Vorgängerfilms gerät in ihre Fänge und weiß nicht, wie er lebend dort heraus kommen soll. Die Gang zieht umher und foltert und mordet andere Überlebende. Dr. Kelso hat derweil eine besondere Begegnung mit einem Alphazombie.<br><br></div><div>Unter anderem ist THE BONE TEMPLE eine Auseinandersetzung mit religiösem Wahn und Religion als Theater. Nachdem der Vorgängerfilm das Verlassen des Paradieses beschreibt, ist BONE TEMPLE der Abstieg in die Hölle, vielleicht ist der nächste Film die Eroberung des Himmels. THE BONE TEMPLE ist geradlinig und folgt nur wenigen Handlungssträngen. Der gelegentliche Humor ist schwarz, die Gewalt ist blutig und explizit, belastend aber nur, wenn Menschen grausam (hier sehr grausam) zu anderen Menschen sind.<br><br></div><div>Besonders Ralph Fiennes hinterlässt einen bleibenden Eindruck: Sein Dr. Kelson steht als fast einzige Figur für die Bewahrung von Menschlichkeit in einer völlig zusammengebrochenen Zivilisation. Er steht auch für die kleine Hoffnung, dass die Zukunft mehr bieten könnte als sadistische Menschen, ständige Flucht und die Schreie der Zombies, die immer näher kommen. Sehenswert. Am Mikrofon direkt nach dem Kino: Marc, Tom und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Sun, 01 Feb 2026 21:00:00 +0100</pubDate>
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      <itunes:title>Folge 1386: 28 YEARS LATER THE BONE TEMPLE – Der Mensch ist des Menschen Wolf</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Marc, Tom und Thomas</itunes:author>
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        <title>Folge 1386: 28 YEARS LATER THE BONE TEMPLE – Der Mensch ist des Menschen Wolf</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, 2026, 28 Days Later, Alex Garland, Danny Boyle, Drama, Dystopie, Endzeit, England, Familie, Familiendrama, Gewalt, Grossbritannien, Hildur Guðnadóttir, Horror, Mord, Near Future, Postapokalypse, Religion, Satanismus, Science-Fiction, Sekte, Sequel, Thomas, Thriller, Virus, Zombies</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1385: HAMNET - Liebe, Tod, Theater</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Agnes (Jessie Buckley) steht im Mittelpunkt, nicht der Sohn eines Handschuhmachers, in den sie sich verliebt und den sie heiratet. Agnes, die Tochter einer Kräuterfrau, die aus dem düsteren Dunkel des Waldes gekommen ist. Auch Agnes behält ihre magische Beziehung zur Natur, erkennt die Zukunft durch eine Berührung, aber ihre Heilkräfte verlassen sie als eines ihrer Kinder sich mit der Pest infiziert. Ihr Mann Will kehrt aus London zurück. Er ist dort mittlerweile erfolgreich als Bühnenautor und leitet eine Theatertruppe. Die kommenden Schicksalsschläge hinterlassen ihre Spuren in seinem Theaterstück „Hamlet“.<br><br></div><div>HAMNET ist ein berührender und bewegender Film mit magischen Momenten - über die Liebe zwischen zwei Menschen, zwischen einer Mutter und ihren Kindern, über die Liebe unter Geschwistern, über Trauer, Verlust und Verzweiflung. Meisterregisseurin Chloe Zhao baut eine dichte Atmosphäre auf und schließt am Ende den Kreis, wenn der Wald, aus dem Agnes kommt, sich in der Bühnenkulisse spiegelt. Großartiges Ensemble rund um eine charismatische Jessie Buckley, großartige Inszenierung, großartiger Film. Am Mikrofon direkt nach dem Kino: Johanna und Thomas, der sich erst nach die Tränen trocknen muss.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Sat, 31 Jan 2026 18:00:00 +0100</pubDate>
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      <itunes:title>Folge 1385: HAMNET - Liebe, Tod, Theater</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Johanna und Thomas</itunes:author>
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        <title>Folge 1385: HAMNET - Liebe, Tod, Theater</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, 2025, Bühne, Chloe Zhao, Drama, Ehe, Emily Watson, England, Familie, Familiendrama, Grossbritannien, Hamlet, Jessie Buckley, Joe Alwyn, Johanna, Liebesdrama, Liebesgeschichte, Literaturverfilmung, London, Maggie O'Farrell, Max Richter, Mutterschaft, Natur, Paul Mescal, Podcastin, Romanverfilmung, Theater, Thomas, Tod, Trauer, Verlust, Wald, William Shakespeare</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1384: CHILDREN OF MEN - Die Hoffnung stirbt zuletzt</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Eine Gesellschaft, die verarmt, starke Umweltzerstörung, Einwanderer als Sündenböcke, die in Käfigen gehalten, deportiert oder getötet werden von bis an die Zähne bewaffneten Einsatzkräften, ein autoritärer Polizeistaat – klingt vertraut? Jedesmal, wenn ich diesen Film von 2006 anschaue, rückt der Film näher an die Realität und kommt er mir weniger wie ein Science-Fiction und mehr wie eine Reportage vor.<br><br></div><div>Aber CHILDREN OF MEN ist nicht nur eine große und berührende Erzählung über die Zerbrechlichkeit von Zivilisation und das Bewahren von Hoffnung, er ist auf vielen Ebenen auch ein herausragender Film. Vielleicht das realistischste World Building der Filmgeschichte, ein fantastisches Drehbuch mit einer Dramaturgie, die einen nicht mehr loslässt, atemberaubende Kameraarbeit, vielschichtige Charaktere und herausragende Schauspieler von Hauptrollen bis in die exzellent geschriebenen Nebenrollen.<br><br></div><div>Wir haben CHILDREN OF MEN in einer Wiederaufführung im Capitol in Mainz gesehen – und auch die Unterbrechung durch einen Feueralarm im Kino konnte unsere Begeisterung nicht schmälern. Am Mikrofon direkt nach dem Kino: Johanna und Thomas. (Ausnahmsweise spoilern wir von Anfang an.)</div>]]>
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      <pubDate>Sun, 25 Jan 2026 20:00:00 +0100</pubDate>
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      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Johanna und Thomas</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, 2025, Alfonso Cuarón, Chiwetel Ejiofor, Claire-Hope Ashitey, Clive Owen, Drama, Dystopie, Endzeit, England, Familie, Familiendrama, Grossbritannien, Islam, Johanna, Julianne Moore, Literaturverfilmung, London, Michael Caine, Near Future, P. D. James, Podcastin, Rassismus, Romanverfilmung, Science-Fiction, Terrorismus, Thomas, Thriller, Unfruchtbarkeit</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1383: TOKYO GODFATHERS - Ein Weihnachtsmärchen (#Japanuary2026)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Es dauert nicht lange, bis man vergisst, dass man einen Animationsfilm schaut – so greifbar und lebendig sind die Figuren, so perfekt sind die „Kameraeinstellungen“ und so real ist die Stadt Tokio. Düster und komisch, spannend und immer schneller erzählt Satoshi Kon die Geschichte von drei Obdachlosen. Drei gescheiterte Figuren, die ein Baby finden und sich auf die abenteuerliche Suche nach den Eltern des kleinen Mädchens begeben. Dabei kommt es immer wieder zu magischen Zufällen und urkomischen Situationen. Aber das hier ist kein harmloses Weihnachtsmärchen: Spielsucht, Alkoholismus und Selbstbetrug sind genau so wenig zu übersehen, wie Jugendbanden, die aus Langeweile mit Stahlrohren auf die Obdachlosen einprügeln. Wir empfehlen TOKYO GODFATHERS als ganz besonderen Weihnachtsfilm. Am Mikrofon direkt nach dem Film mit dem ersten Eindruck im #Japanuary2026: Johanna und Thomas.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Mon, 19 Jan 2026 22:00:00 +0100</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/tokyo-godfathers-japanuary2026/</link>
      <itunes:title>Folge 1383: TOKYO GODFATHERS - Ein Weihnachtsmärchen (#Japanuary2026)</itunes:title>
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        <title>Folge 1383: TOKYO GODFATHERS - Ein Weihnachtsmärchen (#Japanuary2026)</title>
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      <title>Folge 1382: RAIN FALL - Reinfall (#Japanuary2026)</title>
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        <![CDATA[<div>Cooler blaugrauer Thriller-Look, Geheimagenten, Killer, Yakuza, schöne Frauen, Schauplatz Tokio und Gary Oldman als Star – das war der Speck, mit dem ich mich habe fangen lassen. Also Bluray gekauft und im Japanuary geschaut. Bei RAIN FALL handelt es sich um ein westliches Drehbuch, nach einem westlichen Roman, von einem westlichen Regisseur inszeniert. Das Ergebnis: Ein Reinfall! Jason-Bourne-Versatzstücke, dazu eine Portion In-the-Mood-for-Love für Arme. Nichts an diesem Film ist organisch oder authentisch, Tempowechsel aus der Hölle und schlecht choreographierte Kampfszenen. Und mit dem Potential von Gary Oldman wusste der Regisseur nichts anzufangen. Man kann förmlich die Linien und Narben sehen, an denen die verschiedenen Klischees und Stereotype zu einem Film zusammengenäht worden sind – ein Film wie aus Dr. Frankensteins Labor: Es bewegt sich, aber es lebt nicht. Im Podcast direkt nach dem Film am Mikrofon: Anke, Marc, Tom und Thomas.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Sat, 17 Jan 2026 20:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Cooler blaugrauer Thriller-Look, Geheimagenten, Killer, Yakuza, schöne Frauen, Schauplatz Tokio und Gary Oldman als Star – das war der Speck, mit dem ich mich habe fangen lassen. Also Bluray gekauft und im Japanuary geschaut. Bei RAIN FALL handelt es sich um ein westliches Drehbuch, nach einem westlichen Roman, von einem westlichen Regisseur inszeniert. Das Ergebnis: Ein Reinfall! Jason-Bourne-Versatzstücke, dazu eine Portion In-the-Mood-for-Love für Arme. Nichts an diesem Film ist organisch oder authentisch, Tempowechsel aus der Hölle und schlecht choreographierte Kampfszenen. Und mit dem Potential von Gary Oldman wusste der Regisseur nichts anzufangen. Man kann förmlich die Linien und Narben sehen, an denen die verschiedenen Klischees und Stereotype zu einem Film zusammengenäht worden sind – ein Film wie aus Dr. Frankensteins Labor: Es bewegt sich, aber es lebt nicht. Im Podcast direkt nach dem Film am Mikrofon: Anke, Marc, Tom und Thomas.</div>]]>
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        <title>Folge 1382: RAIN FALL - Reinfall (#Japanuary2026)</title>
        <link>https://schoener-denken.de/blog/rain-fall-japanuary2026/</link>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Japan, Japanuary, Podcast, 2019, 2026, Action, Barry Eisler, Gary Oldman, Japanuary, Kippei Shiina, Krimi, Kyōko Hasegawa, Liebesgeschichte, Literaturverfilmung, Misa Shimizu, Podcastin, Thomas, Thriller, Yakuza</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1381: DIE JÜNGSTE TOCHTER - Eine Liebe in Paris</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Fatima ist eine gläubige Muslima – an der Schwelle zum Erwachsenwerden. Und sie liebt Frauen. Wie soll sie das zusammenbringen? Mit ihrer Familie kann sie darüber nicht sprechen. Als sie Ihr Studium aufnimmt, öffnet sich für sie in deren queeren Szene in Paris ein ganz neues Leben. Weitgehend unaufgeregt nähert sich Regisseurin Hafsia Herzi ihrer ebenso schönen wie einsilbigen Protagonistin und lässt uns ohne überflüssige Dialoge aber in wunderschönen Bildern Teil ihres Lebens werden. Ein eindringlicher, feiner Film und eine Bühne für die großartigen Hauptdarstellerinnen Nadia Melliti und Park Min-Ji. Im Podcast direkt nach dem Film sind wir uns einig. Am Mikrofon: Bettina, Johanna und Thomas.<br><br></div><div><a href="https://schoener-denken.de/blog/return-to-seoul-filmkritik/">P.S. Park Min-ji hatten wir bereits in RETURN TO SEOUL bewundert.<br></a><br></div><div>P.P.S. Die gleichnamige Romanvorlage stammt von Fatima Daas und ist in einer <a href="https://www.buechergilde.de/shop/produkte/173360-die-jungste-tochter">schönen Ausgabe bei der Büchergilde erhältlich</a>.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Wed, 07 Jan 2026 21:00:00 +0100</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/die-juengste-tochter-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1381: DIE JÜNGSTE TOCHTER - Eine Liebe in Paris</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Johanna, Bettina und Thomas</itunes:author>
      <itunes:episode>1381</itunes:episode>
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        <title>Folge 1381: DIE JÜNGSTE TOCHTER - Eine Liebe in Paris</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Frankreich, Kino, Podcast, 2025, Bettina, Coming of Age, Drama, Familie, Familiendrama, Fatima Daas, Glaube, Hafsia Herzi, Homosexualität, Islam, Johanna, Nadia Melliti, Paris, Park Min-Ji, Podcastin, queer, Regisseurin, Sexualität, Thomas</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1380: DANCING MARY #Japanuary2026 (NipponConnection2020)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Noch eine verlorene und wiedergefundene Episode aus dem Jahr 2020 – aufgenommen als Videoschalte während des virtuellen Nippon Connection Online Filmfestivals. Angeschaut haben wir uns damals Sabus DANCING MARY. Sabu-typisch werden verschiedene Genre, eigentlich sogar verschiedene Filme, aufeinander losgelassen. Im Podcast prallen acht unterschiedliche Meinungen aufeinander – es geht um Comedy, städtische Beamte, um Yakuza und sprunghafte Wechsel, um Bekanntheit und Inkonsistenz. In der Episode von 2020 gibt es ein Wiederhören mit Michael Meier vom Kompendium des Unbehagens (zugeschaltet aus Osaka), mit Alex Sobolla von den Abspannguckern, mit Andras, Jan Lukas Kuhn, Johannes, mit Lucas Barwenczik von Cuts und mit Harald und Thomas von SchönerDenken.<br><br><a href="https://schoener-denken.de/blog/tag/sabu/">Sabu bei SchönerDenken</a></div>]]>
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      <pubDate>Sat, 03 Jan 2026 16:00:00 +0100</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/dancing-mary-japanuary2026-nipponconnection2020/</link>
      <itunes:title>Folge 1380: DANCING MARY #Japanuary2026 (NipponConnection2020)</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Film</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Nippon Connection All Stars</itunes:author>
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        <title>Folge 1380: DANCING MARY #Japanuary2026 (NipponConnection2020)</title>
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      <itunes:keywords>CrossCast, Die Üblichen Verdächtigen, Japan, Japanuary, Nippon Connection, Podcast, 2019, 2026, Abspanngucker, Action, Aina Yamada, Alexander Sobolla, Andras, Festival, Filmfestival, Geister, Harald, Horror, Jan Lukas Kuhn, Japanuary, Johannes, Kinomensch, Komödie, Kompendium des Unbehagens, Lucas Barwenczik, Michael Meier, Naoto, NipponConnection2020, Nozomi Bando, Ryo Ishibashi, Sabu, Thomas, Yakuza</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1379: BOOK-PAPER-SCISSORS #Japanuary2026 (NipponConnection2020)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Manchmal gehen Aufnahmen verloren – und manchmal tauchen sie auf einer Festplatte wieder auf. So geschehen bei zwei Aufnahmen aus dem Jahr 2020 vom Nippon Connection Filmfestival. Damals konnte es wegen der Pandemie kein Festival in Präsenz geben, stattdessen gab es ein Onlinefestival.<br><br></div><div>Also haben wir uns in einer Videokonferenz zusammengeschaltet – es gibt ein Wiederhören mit Alex Sobolla von den Abspannguckern, mit Andras, Jan Lukas Kuhn, Johannes, mit Lucas Barwenczik von Cuts, mit Bettina, Katharina und Thomas von SchönerDenken und es gibt ein kurzes Wiederhören mit Micha von Schneeland, den wir so sehr vermissen.<br><br></div><div>Angeschaut haben wir uns damals BOOK-PAPER-SCISSORS. Eine Dokumentation von Nanako Hirose über den Künstler/Kunsthandwerker Nobuyoshi Kikuchi, der seit Jahrzehnten Buchumschläge entwirft. Im Podcast diskutieren wir über eine Kunst, deren Zeit abgelaufen ist, über Perfektion und Generationenkonflikte, Hierarchien und Rollenbilder. Und über die Freude jemandem bei der Arbeit zuzuschauen.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 01 Jan 2026 01:00:00 +0100</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/book-paper-scissors-japanuary2026-nipponconnection2020/</link>
      <itunes:title>Folge 1379: BOOK-PAPER-SCISSORS #Japanuary2026 (NipponConnection2020)</itunes:title>
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      <itunes:author>Nippon Connection All Stars</itunes:author>
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      <title>Folge 1378: ZOOMANIA 2 - Nicht am Ohr ziehen!</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Fast 10 Jahre ist es her, dass wir die Kaninchenpolizistin Jody in unser Herz geschlossen haben – in einer Welt, in der verschiedenste Tiere nebeneinander existieren und Toleranz immer wieder auf die Probe gestellt wird. Im zweiten Film ist Jody wieder mit Fuchs Nick unterwegs. Und wieder ist es die perfekte Mischung aus hervorragend getimten Slapstick, wunderbaren Filmzitaten und unerwarteten Figuren: Ein Chippendale-Hengst als Bürgermeister, eine resolute Biber-Dame, die den Tag rettet, eine Verfolgungsjagd mit dem schnellsten Fahrer von Zoomania … Eine warmherzige und sehr unterhaltsame Komödie mit einer Botschaft: Werdet nicht das Opfer Eurer eigenen Vorurteile. Mit diesen beiden Filmen hat sich Disney an Kaninchenohren selbst aus einem kreativen Loch gezogen. Direkt nach dem Kino ist unser erster Eindruck ziemlich euphorisch – am Mikrofon: Kathrin, Tom und Thomas.<br><br></div><div><a href="https://schoener-denken.de/blog/zoomania/">Das war unser begeisterter erster Eindruck von ZOOMANIA 2016.</a></div>]]>
      </description>
      <pubDate>Sun, 14 Dec 2025 19:00:00 +0100</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/zoomania-2-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1378: ZOOMANIA 2 - Nicht am Ohr ziehen!</itunes:title>
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        <title>Folge 1378: ZOOMANIA 2 - Nicht am Ohr ziehen!</title>
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      <title>Folge 1377: PREDATOR: BADLANDS – Die Schöne und das Biest</title>
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        <![CDATA[<div>Ausrangierte Modelle - das sind die Helden in PREDATOR: BADLANDS. Ein junger Yautja (so nennt sich die Spezies, die wir als Predator kennen), der als schwächeres von zwei Kindern nicht geduldet wird. Und ein weiblicher Android der Firma Weyland-Yutani, der die Interessen der Lebewesen in ihrem Umfeld über die Interesse der Firma stellt - also defekt ist. Und Unterleib und Beine fehlen auch. Die beiden begegnen sich auf einem extrem lebensfeindlichen Planeten. Wer ist Jäger, wer ist Beute? Team oder Einzelgänger? Wie töten man ein unbesiegbares Monster? Das eigentliche Monster ist natürlich die Firma. Dan Trachtenberg ist der kreative Kopf hinter dem Film und wie auch bei <a href="https://schoener-denken.de/blog/prey-filmkritik/">PREY</a> gelingt es ihm, dass wir uns für die Figuren interessieren und mit ihnen leiden - und lachen, wenn den Bösen "Beine gemacht" werden. Ein gelungener Predator-Film, perfekte Genre-Unterhaltung. Am Mikrofon direkt nach dem Kino: Harald, Tom und Thomas.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Wed, 10 Dec 2025 16:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Ausrangierte Modelle - das sind die Helden in PREDATOR: BADLANDS. Ein junger Yautja (so nennt sich die Spezies, die wir als Predator kennen), der als schwächeres von zwei Kindern nicht geduldet wird. Und ein weiblicher Android der Firma Weyland-Yutani, der die Interessen der Lebewesen in ihrem Umfeld über die Interesse der Firma stellt - also defekt ist. Und Unterleib und Beine fehlen auch. Die beiden begegnen sich auf einem extrem lebensfeindlichen Planeten. Wer ist Jäger, wer ist Beute? Team oder Einzelgänger? Wie töten man ein unbesiegbares Monster? Das eigentliche Monster ist natürlich die Firma. Dan Trachtenberg ist der kreative Kopf hinter dem Film und wie auch bei <a href="https://schoener-denken.de/blog/prey-filmkritik/">PREY</a> gelingt es ihm, dass wir uns für die Figuren interessieren und mit ihnen leiden - und lachen, wenn den Bösen "Beine gemacht" werden. Ein gelungener Predator-Film, perfekte Genre-Unterhaltung. Am Mikrofon direkt nach dem Kino: Harald, Tom und Thomas.</div>]]>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/predator-badlands-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1377: PREDATOR: BADLANDS – Die Schöne und das Biest</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Harald, Tom und Thomas</itunes:author>
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      <title>Folge 1376: ELAHA - Selbstentscheiden, wann man geht</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Die junge Kurdin Elaha liebt ihre Familie, aber die strengen Regeln sind unerträglich: kein Tanzen auf einer Hochzeit und auf jeden Fall als Jungfrau in die Ehe. Die eigene Mutter wünscht Ihr eher den Tod als diese „Schande“ ertragen zu müssen. Elaha will aber ihren eigenen Weg finden … Sehr berührender, sehr naher Film, von Milena Aboyan meisterhaft inszeniert und mit einer herausragenden Bayan Layla in der Hauptrolle. Direkt nach dem Kino sind wir im Podcast noch ganz gefangen von den Konflikten und Elahas Ängsten und Hoffnungen. Am Mikrofon: Bettina, Katharina und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Mon, 08 Dec 2025 21:00:00 +0100</pubDate>
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      <itunes:title>Folge 1376: ELAHA - Selbstentscheiden, wann man geht</itunes:title>
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        <title>Folge 1376: ELAHA - Selbstentscheiden, wann man geht</title>
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      <title>Folge 1375: THE RUNNING MAN - Ja, wohin läuft er denn?</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Edgar Wright beginnt seine Verfilmung des Romans von Stephen King vielversprechend: Unser Protagonist Ben Richards (Glen Powell) geht durch die Armenviertel der Stadt, visuell überzeugend, atmosphärisch, glaubwürdig. Das war dann aber leider nicht der Look des Films. Ben Richards ist als dauerwütender Held konzipiert – das trägt keinen zweistündigen Film, und da ist Glen Powell (der in anderen Rollen großartig ist) auch nicht die richtige Wahl. Die Geschichte hat ein großes Potential als gesellschaftskritischer Film, als düster-humorvoller Film, als Hochspannungsfilm. Edgar Wright spielt im Ansatz mit allen diesen Möglichkeiten, zieht aber keine richtig durch.<br><br></div><div>Beispiel: Es gibt ein Ultimatum, das über einen Timer am Handgelenk angezeigt wird: Das kann man in atemloser Spannung inszenieren (Klapperschlange, James Bond etc.), aber Wright verschenkt es. Anderes Beispiel: als augenzwinkernder Verweis auf die Verfilmung mit Arnold Schwarzenegger sieht man New-Dollar-Scheine mit Arnolds Antlitz. Wie sieht es sonst mit Humor aus? Glen Powell hat ein enormes komisches Talent – nutzt Wright fast gar nicht, selbst als Ben Richards vor einem Hotelfenster hängt. Oder die politische Ebene: Das allmächtige Medienimperium fälscht alle Szenen der Show. Warum sind die Zuschauer trotzdem auf der Seite von Ben Richards?<br><br></div><div>Während die ersten beiden Drittel das Publikum noch mit Flucht und Verfolgung unterhalten, bricht das letzte Drittel dramaturgisch zusammen. Fazit: ein uninspiriertes Drehbuch, wenig einfallsreiche Regie, ein verschenkter Hauptdarsteller. Am Mikrofon direkt nach dem Kino: Johanna, Gabriele, Hendrik, Harald, Tom und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Wed, 26 Nov 2025 17:00:00 +0100</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/running-man-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1375: THE RUNNING MAN - Ja, wohin läuft er denn?</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <title>Folge 1374: BUGONIA - Die Bienenkönigin</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Giorgos Lanthimos traut sich was. Schon wieder. BUGONIA inszeniert er als Zweikampf zwischen der super taffen Geschäftsfrau Michelle (Emma Stone) und einem ihrer Angestellten, Teddy (Jesse Plemons). Er macht sie nicht nur verantwortlich für die schwere Krankheit seiner Mutter sondern glaubt auch in ihr eine Außerirdische erkannt zu haben, die bei der kommenden Mondfinsternis die Menschheit auslöschen will. In Rededuellen setzt sich Michelle zur Wehr und versucht den Entführer zu manipulieren. Als der Dorfpolizist wegen einer Routinekontrolle auftaucht, eskaliert die Situation.<br><br></div><div>BUGONIA ist ein Remake der südkoreanischen Science-Fiction-Komödie SAVE THE GREEN PLANET! von Jang Joon-hwan (2003). Lanthimos hat eine respektlose und oft unerwartete Art, so verschiedene Themen wie Verschwörungsglaube, Opiodkrise, Bienensterben, Serienmorde, gesellschaftliche Stimmung und Folter ineinander zu verschlingen. Das ist mitunter ein anstrengender Genre-Mix, der durch die intensive Musik immer wieder auch opernhafte Züge annimmt. Ein kraftvoller, zynischer, mitunter grotesker Film, der den einen oder anderen Zuschauer unterwegs verlieren wird. Dementsprechend haben wir ganz unterschiedliche Meinungen im Podcast direkt nach dem Kino. Am Mikrofon sind: Anke, Heidi, Johanna, Marc, Hendrik, Tom und Thomas. Gespoilert wird erst spät – und nach der akustischen Spoilerwarnung.<br><br></div><div><a href="https://schoener-denken.de/blog/tag/giorgos-lanthimos/">Unsere Reaktionen auf Filme von Giorgos Lanthimos</a></div>]]>
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      <pubDate>Sat, 22 Nov 2025 23:00:00 +0100</pubDate>
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      <title>Folge 1373: TRON ARES – Eher künstlich als intelligent</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>TRON war 1982 ein Riesenschritt für Disney: optisch unglaublich aufwändig und wirklich innovativ. TRON LEGACY hat 2010 auch noch einmal zumindest optisch überzeugt. Und TRON: ARES? Ich war skeptisch, allein schon wegen Jared Leto, der nicht zu meinen Lieblingen zählt (und in der Tat hätte ein charismatischer Schauspieler wie Keanu Reeves hier eine andere Wirkung gehabt). Für Charisma ist Greta Lee zuständig, die als Firmenchefin einen Weg sucht, wie die Programme aus dem Raster in der wirklichen Welt Bestand haben können. Daraus entwickelt sich ein passables Abenteuer mit einigen rauschhaften Bildern. Aber über den Film hinweg fällt auf: Die großen Effekte verlieren ihre Wirkung: Ganz gleich, wie groß die Bilder sind – der Wow-Effekt bleibt aus. Mehr Wirkung hat da der atmosphärische Soundtrack von Trent Reznor und Atticus Ross. Im Podcast direkt nach dem Kino hält Tom einen nostalgischen Boomervortrag über TRON und TRON LEGACY, wir diskutieren über Lautstärke und Innovation – und fragen uns warum Künstliche Intelligenzen im Kino nach einer Sekunde sofort über ein Bewusstein, Gefühle und einen feinen Humor verfügen. Am Mikrofon direkt nach dem Kino: Harald, Tom und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 18 Nov 2025 18:00:00 +0100</pubDate>
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      <itunes:title>Folge 1373: TRON ARES – Eher künstlich als intelligent</itunes:title>
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        <title>Folge 1373: TRON ARES – Eher künstlich als intelligent</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, 2025, Abenteuer, Action, Disney, Gillian Anderson, Greta Lee, Harald, Jared Leto, Jeff Bridges, Joachim Ronning, Science-Fiction, Thomas, Tom, Tron, Virtuelle Welt</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1372: AMRUM - Weissbrot, Butter und Honig</title>
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        <![CDATA[<div>Die ganz große Welt, eingefangen auf einer kleinen Insel, das Echo von Menschheitsverbrechen erschüttert das Leben von Nanning auf Amrum. Er ist 12 Jahre alt und versucht in den letzten Kriegstagen das Richtige zu tun. Aber was ist richtig, wenn alle die Niederlage des eigenen Landes erwarten, aber die eigene Mutter stramme Nationalsozialistin ist. Als die Nachricht von Hitlers Tod eintrifft, will Nanning seiner Mutter einen ganz einfachen und fast unmöglichen Wunsch erfüllen. Eine Scheibe Weißbrot mit Butter und Honig. Nanning stellt sich der herkulischen Herausforderung …<br><br></div><div>Fatih Akin verfilmt in AMRUM die Kindheitserinnerungen von Hark Bohm und macht auf dieser kleinen Inselbühne so viel sichtbar: heimlicher Widerstand, eiskalter Faschismus, Hass auf die Vertriebenen, Freundschaft, Misstrauen und eine vergangene Welt mit eigener Sprache. Großartig besetzt, großartig gespielt. Wer sich an der konventionellen Erzählweise nicht stört, wird mit einer sehenswerten Perspektive auf die deutsche Geschichte belohnt. Am Mikrofon direkt nach dem Kino: Die Zeitzeugin Gisela, Heidi, Johanna, Anke, Marc, Hendrik und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Sun, 02 Nov 2025 19:00:00 +0100</pubDate>
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      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <title>Folge 1371: ONE BATTLE AFTER ANOTHER - The Revolution Will Not Be Televised</title>
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        <![CDATA[<div>Folge 1371 – Revolutionäre und Rassisten – der Stoff passt besser in die 1960er und 1980er Jahre. In dieser Zeit spielt Thomas Pynchons Roman „Vineland“, der Paul Thomas Anderson als Inspiration gedient hat. Seine Version ist eine absurde Politthrillerkomödie mit sexuell aufgeladenen Freiheitskämpfern, die am Ende doch über Leichen gehen und White-Supremacy-Weihnachtsmänner, die ohne mit der Wimper zu zucken, für ihre Privilegien töten. Den größten Genuss bietet ONE BATTLE AFTER ANOTHER, wenn man ihn als Komödie sieht und Leonardo DiCaprio und Benicio Del Toro als dämliche und clevere Kasperle und Sean Penn als durchgeknallten Dorfpolizisten im Politpuppentheater versteht. Anderson inszeniert die unterschiedlichen Phasen der Geschichte einfallsreich und hält auch mit dem ausgesprochen anstrengenden Score immer einen Mindestadrenalinwert. Wirklich herausragend in diesem wilden Mix ist Chase Infiniti, die als Rebellentochter Willa alles in den Schatten stellt. Ihre Präsenz und eine wirklich atemberaubende Verfolgungsjagd sind fraglos die Höhepunkte des Films. Direkt nach dem Podcast sind Tom und Thomas ganz unterschiedlicher Meinung.</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 20:00:00 +0100</pubDate>
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      <itunes:author>Tom und Thomas</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, 2025, Action, Alana Haim, Benicio del Toro, Chase Infiniti, Familie, Komödie, Leonardo DiCaprio, Literaturverfilmung, Paul Thomas Anderson, Rassismus, Regina Hall, Revolution, Sean Penn, Teyana Taylor, Thomas, Thomas Pynchon, Tom, Tragikomödie, White Supremacy, Widerstand</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1370: Das traditionelle Filmpodcast-Filmblog-Frühstück auf der Nippon Connection 2025</title>
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        <![CDATA[<div>Fast das Schönste am japanischen Filmfestival Nippon Connection in Frankfurt a.M. ist das traditionelle Filmpodcast-Filmblog-Frühstück. Das Festival stellt uns dafür jedes Jahr einen Raum, besorgt Croissants und reichlich Kaffee. Dazu gibt es Erdbeeren und Kreppel. Zusätzlich zum Koffein- und Zuckerschock am Morgen gibt es unter Filmbegeisterten ein Wiedersehen oder Neukennenlernen. Das Frühstück ist offen für Alle!<br><br></div><div>Jedes Jahr lassen wir dabei einmal das Aufnahmegerät rumgehen und jede/r erzählt von seinen Festivalhighlights. 2025 waren dabei: <a href="https://life4books.de/"><strong>Christin von life4books</strong></a>, <a href="https://twitter.com/diemelanie"><strong>Karoline aka DieMelanie</strong></a>, <a href="https://soundcloud.com/malte-triesch"><strong>Malte und Helena von Sneaky Monday</strong></a>, <a href="https://abspanngucker.de/"><strong>der Abspanngucker René</strong></a><strong>, </strong><a href="https://bsky.app/profile/pandakadaver.bsky.social"><strong>Kaidan</strong></a><strong>, Andras, </strong><a href="https://bsky.app/profile/dingsdaninja.bsky.social"><strong>Johannes</strong></a><strong>, </strong><a href="https://translateordie.wordpress.com/"><strong>Markus Mäurer von translate or die</strong></a><strong>, </strong><a href="https://filmfestaachen.com/programm/"><strong>Niklas vom Filmfest Aachen</strong></a><strong>, </strong><a href="https://randfilmfest.de/"><strong>Volker vom Randfilmfest Kassel</strong></a><strong>, Lucas Barwenczik von </strong><a href="https://cuts.podigee.io/"><strong>cuts</strong></a><strong> und </strong><a href="https://gelesen.podigee.io/"><strong>gelesen</strong></a><strong>, </strong><a href="https://deadline-magazin.de/"><strong>Sascha und Dominik vom Filmmagazin Deadline </strong></a>und natürlich Thomas und Hendrik von SchönerDenken. Viel Spaß bei unserer 30-Minuten-Episode :-)<br><br></div><div>Über diese Filme haben wir gesprochen; <a href="https://schoener-denken.de/blog/river-returns-nipponconnection2025/"><strong>River returns</strong></a><strong>, </strong><a href="https://schoener-denken.de/blog/serpents-path-nipponconnection2025/"><strong>Serpent’s Path</strong></a><strong>, </strong><a href="https://schoener-denken.de/blog/rude-to-love-nipponconnection2025/"><strong>Rude to Love</strong></a><strong>, </strong><a href="https://db.nipponconnection.com/de/event/1644/cells-at-work"><strong>Cells At Work!</strong></a><strong>, </strong><a href="https://db.nipponconnection.com/de/event/1649/the-birth-of-kitaro-the-mystery-of-gegege"><strong>The Birth of Kitaro</strong></a><strong>, </strong><a href="https://db.nipponconnection.com/de/event/1638/my-sunshine"><strong>My Sunshine</strong></a><strong>, </strong><a href="https://schoener-denken.de/blog/cloud-nipponconnection2025/"><strong>Cloud</strong></a><strong>, </strong><a href="https://db.nipponconnection.com/en/film/2578/missing-child-videotape"><strong>Missing Child Videotape</strong></a><strong>, </strong><a href="https://db.nipponconnection.com/de/film/2612/hotspring-sharkattack"><strong>Hotspring SharkAttack</strong></a><strong>, </strong><a href="https://db.nipponconnection.com/de/event/1673/new-nemuro-pro-wrestling-story"><strong>New Nemuro Pro Wrestling Story</strong></a><strong>, </strong><a href="https://db.nipponconnection.com/de/film/2574/black-box-diaries"><strong>Black Box Diaries</strong></a><strong>, </strong><a href="https://db.nipponconnection.com/de/film/2527/maru"><strong>Maru</strong></a><strong>, </strong><a href="https://db.nipponconnection.com/de/event/1768/the-rickshaw-man"><strong>The Rickshaw Man</strong></a><strong>, </strong><a href="https://db.nipponconnection.com/de/event/1676/love-pop"><strong>Love &amp; Pop</strong></a><strong>, </strong><a href="https://schoener-denken.de/blog/bushido-nipponconnection2025/"><strong>Bushido</strong></a><strong>, </strong><a href="https://db.nipponconnection.com/de/event/1631/she-taught-me-serendipity"><strong>She Taught Me Serendipity</strong></a><strong>, </strong><a href="https://db.nipponconnection.com/de/event/1636/river"><strong>River </strong></a>und<a href="https://db.nipponconnection.com/de/event/1654/we-are-aliens"><strong> We are Aliens</strong></a>. Und am Ende teilt Rene mit uns seine Gedanken über die Familientauglichkeit der Festivalfilme :-) Großen Dank an das Festival für die tolle Unterstützung!</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 25 Sep 2025 16:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:subtitle>Nippon Connection Filmfestival</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Nippon Connection All Stars</itunes:author>
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        <title>Folge 1370: Das traditionelle Filmpodcast-Filmblog-Frühstück auf der Nippon Connection 2025</title>
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      <itunes:keywords>CrossCast, Japan, Nippon Connection, Podcast, 2025, Abspanngucker, Andras, bedroom disco, Blogger Powwow, Christin, Cuts, Die Melanie, Dominik Deadline, Festival, Filmfestival, Helena, Hendrik, Johannes, Kaidan, Kaisu, Karoline, life4books, Lucas Barwenczik, Malte, Markus Mäurer, Niklas Michels, NipponConnection2025, Podcastin, Powwow, Rene Hoffmann, Sascha Deadline, Sneaky Monday, Thomas, translate or die</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1369: SUZHOU RIVER - Im Kopf des Regisseurs</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>SUZHOU RIVER ist ein Film, bei dem man dem Regisseur beim Denken zuschauen kann. Das ist einerseits reizvoll, nimmt dem Film andererseits seine emotionale Kraft. Im Mittelpunkt stehen zwei ineinander verschachtelte Liebesgeschichten in Shanghai Ende der 1990er Jahre. Ein Videograf verliebt sich in Meimei, eine junge Frau, die als Meerjungfrau Attraktion in einer Bar ist. In Rückblicken entfaltet sich eine zweite Liebesgeschichte: Mardar, ein Motorradkurier, verliebt sich in Moudan, die ihn verlässt mit dem Versprechen als Meerjungfrau zurückzukehren. Moudan und Meimei sind nicht voneinander zu unterscheiden – handelt es sich um dieselbe Frau? Die Anklänge an Hitchcocks Vertigo und Wong Kar-wais Romanzen sind nicht zu übersehen.<br><br>Regisseur Lou Ye erzählt die Geschichte des Videografen konsequent aus dessen Perspektive, inklusive anstrengender Schulterschüttelkamera und häufigem Voice Over durch den Videografen. Die Off-Stimme schafft Distanz und geht immer wieder in die „Tell don’t show“-Falle. Dadurch verfehlen die eigentlich starken Liebesgeschichten ihre Wirkung auf das Publikum. Als intellektuelle Konstruktion, als filmisches Experiment mit den nichtasiatischen Motiven Undine und Vertigo dennoch sehr reizvoll. Und der Beginn im Industrie-Hafen von Shanghai ist eine Masterclass in Kamera und Schnitt. Im Podcast direkt nach dem Film vergleichen wir SUZHOU RIVER mit ALL WE IMAGINE AS LIGHT. Am Mikrofon mit dem ersten Eindruck: Johanna und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Mon, 15 Sep 2025 12:00:00 +0200</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/suzhou-river-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1369: SUZHOU RIVER - Im Kopf des Regisseurs</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Film</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Johanna und Thomas</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>SUZHOU RIVER ist ein Film, bei dem man dem Regisseur beim Denken zuschauen kann. Das ist einerseits reizvoll, nimmt dem Film andererseits seine emotionale Kraft. Im Mittelpunkt stehen zwei ineinander verschachtelte Liebesgeschichten in Shanghai Ende der 1990er Jahre. Ein Videograf verliebt sich in Meimei, eine junge Frau, die als Meerjungfrau Attraktion in einer Bar ist. In Rückblicken entfaltet sich eine zweite Liebesgeschichte: Mardar, ein Motorradkurier, verliebt sich in Moudan, die ihn verlässt mit dem Versprechen als Meerjungfrau zurückzukehren. Moudan und Meimei sind nicht voneinander zu unterscheiden – handelt es sich um dieselbe Frau? Die Anklänge an Hitchcocks Vertigo und Wong Kar-wais Romanzen sind nicht zu übersehen.<br><br>Regisseur Lou Ye erzählt die Geschichte des Videografen konsequent aus dessen Perspektive, inklusive anstrengender Schulterschüttelkamera und häufigem Voice Over durch den Videografen. Die Off-Stimme schafft Distanz und geht immer wieder in die „Tell don’t show“-Falle. Dadurch verfehlen die eigentlich starken Liebesgeschichten ihre Wirkung auf das Publikum. Als intellektuelle Konstruktion, als filmisches Experiment mit den nichtasiatischen Motiven Undine und Vertigo dennoch sehr reizvoll. Und der Beginn im Industrie-Hafen von Shanghai ist eine Masterclass in Kamera und Schnitt. Im Podcast direkt nach dem Film vergleichen wir SUZHOU RIVER mit ALL WE IMAGINE AS LIGHT. Am Mikrofon mit dem ersten Eindruck: Johanna und Thomas.</div>]]>
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        <title>Folge 1369: SUZHOU RIVER - Im Kopf des Regisseurs</title>
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      <title>Folge 1368: LADY VENGEANCE - Eiskalte Abrechnung</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Der Gestaltungswille von Park Chan-Wook ist berüchtigt und kann auch überfordern: jede Einstellung ist so intensiv und kreativ, dass es zumindest am Anfang von den Charakteren ablenken kann. Es geht um eine Frau, die nach 13 Jahren aus dem Gefängnis entlassen wird. In der Haft hat sie sich als Engel der Barmherzigkeit erwiesen, ist aber zugleich auch ein Engel der eiskalt geplanten Abrechnung. Sie wurde verurteilt wegen des Mordes an einem kleinen Jungen und hat noch einige Rechnungen offen. Achtung: Diesmal wird auch geSPOILERt! Erst den Film schauen, dann weiterlesen und Podcast hören.<br><br></div><div>Unsere Protagonistin ist keine eindimensionale Heldin, sie ist nicht ohne Widersprüche. Ängste, Dämonen und Schuldgefühle verfolgen sie. Dennoch gelingt es ihr, ihren komplexen Rachefeldzug Schritt für Schritt umzusetzen. Trotz der fast aufdringlichen kunstvollen Gestaltung stieg bei uns als Zuschauer der Adrenalinpegel. Wir fühlten mit unserer Protagonistin und mit den Eltern der Opfer mit. Viel Drama, aber wenig Pathos – auch als die Handlung im letzten Drittel auf ein Mord-im-Orient-Express-Schema wechselt: viele Opfer, viele Motive. Im Podcast direkt nach dem Film diskutieren wir unter anderem darüber, was das alles mit Vivaldi und Tofu-Ritualen zu tun hat. Am Mikrofon mit dem ersten Eindruck: Johanna und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Sun, 14 Sep 2025 17:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:title>Folge 1368: LADY VENGEANCE - Eiskalte Abrechnung</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Film</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Johanna und Thomas</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Der Gestaltungswille von Park Chan-Wook ist berüchtigt und kann auch überfordern: jede Einstellung ist so intensiv und kreativ, dass es zumindest am Anfang von den Charakteren ablenken kann. Es geht um eine Frau, die nach 13 Jahren aus dem Gefängnis entlassen wird. In der Haft hat sie sich als Engel der Barmherzigkeit erwiesen, ist aber zugleich auch ein Engel der eiskalt geplanten Abrechnung. Sie wurde verurteilt wegen des Mordes an einem kleinen Jungen und hat noch einige Rechnungen offen. Achtung: Diesmal wird auch geSPOILERt! Erst den Film schauen, dann weiterlesen und Podcast hören.<br><br></div><div>Unsere Protagonistin ist keine eindimensionale Heldin, sie ist nicht ohne Widersprüche. Ängste, Dämonen und Schuldgefühle verfolgen sie. Dennoch gelingt es ihr, ihren komplexen Rachefeldzug Schritt für Schritt umzusetzen. Trotz der fast aufdringlichen kunstvollen Gestaltung stieg bei uns als Zuschauer der Adrenalinpegel. Wir fühlten mit unserer Protagonistin und mit den Eltern der Opfer mit. Viel Drama, aber wenig Pathos – auch als die Handlung im letzten Drittel auf ein Mord-im-Orient-Express-Schema wechselt: viele Opfer, viele Motive. Im Podcast direkt nach dem Film diskutieren wir unter anderem darüber, was das alles mit Vivaldi und Tofu-Ritualen zu tun hat. Am Mikrofon mit dem ersten Eindruck: Johanna und Thomas.</div>]]>
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        <title>Folge 1368: LADY VENGEANCE - Eiskalte Abrechnung</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, PodcastTagsAdoption, Choi Min-sik, Drama, Gefängnis, Gewalt gegen Kinder, Heimkino, Johanna, Korea, Lee Yeong-ae, Mubi, Park Chan-Wook, Podcastin, Rache, Selbstjustiz, Serienkiller, Serienmörder, Strong Woman in the Lead, Südkorea, Thomas, Thriller</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1367: PAST LIVES - Wer bin ich?</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Eine Frau muss sich zwischen zwei Männern entscheiden. Das ist viel zu oft der Kern eher anspruchsloser Liebesfilme. Davon ist Celine Songs PAST LIVES erfreulicherweise sehr weit entfernt. Die US-Koreanerin Nora – oder Na-young – (Greta Lee) entscheidet sich im Grunde nicht zwischen zwei Männern, sondern zwischen zwei Identitäten: Ihrer ursprünglichen Identität als Koreanerin und ihrer gewählten Identität als US-Amerikanerin. Fein beobachtet, großartig erzählt, wunderbar gespielt von Greta Lee, Teo Yoo und John Magaro. Ein Debutfilm mit starken Dialogen und starken Bildern. Am Mikrofon mit dem ersten Eindruck: Johanna und Thomas.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Sat, 13 Sep 2025 14:00:00 +0200</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/past-lives-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1367: PAST LIVES - Wer bin ich?</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Film</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Johanna und Thomas</itunes:author>
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        <title>Folge 1367: PAST LIVES - Wer bin ich?</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Podcast, autobiografisch, beruht auf einer wahren Geschichte, Celine Song, Clash of Cultures, Drama, Greta Lee, Heimkino, Identität, Johanna, John Magaro, Korea, Liebesdrama, Mubi, Podcastin, Romanze, Südkorea, Teo Yoo, Thomas, True Story</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1366: DAS MÄDCHEN MIT DER NADEL - Eine schrecklich wahre Geschichte</title>
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        <![CDATA[<div>Die Näherin Karoline nach dem ersten Weltkrieg in Dänemark – die Arbeit ist sehr hart und schlecht bezahlt, der Mann im Krieg verschollen. Hoffnungen werden enttäuscht: Als sie schwanger wird, gerät sie in eine Abwärtsspirale – und in die Arme von Birgit, die vorgibt Schwangeren aus der Not zu helfen … Düsteres Sozialdrama nach einer wahren Begebenheit.<br><br></div><div>Magnus von Horn erzählt die tragische Geschichte in kontrastreichen, beeindruckenden Schwarzweissbildern und zeigt Menschen, die in ihrem Überlebenskampf so hart sind, wie die Umstände in denen sie leben müssen. Eine Welt, in der Arbeiter und Arbeiterinnen gnadenlos ausgebeutet werden und Frauen ohne Männer schutzlos sind. Direkt nach dem Film hört man uns die Betroffenheit an. Am Mikrofon mit dem ersten Eindruck: Anke, Mark, Johanna und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Fri, 12 Sep 2025 14:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:title>Folge 1366: DAS MÄDCHEN MIT DER NADEL - Eine schrecklich wahre Geschichte</itunes:title>
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      <itunes:author>Usual Suspects</itunes:author>
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        <title>Folge 1366: DAS MÄDCHEN MIT DER NADEL - Eine schrecklich wahre Geschichte</title>
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      <title>Folge 1365: THE FANTASTIC FOUR FIRST STEPS – Vier gewinnt</title>
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        <![CDATA[<div>Kein Superheldenstoff hat soviele verunglückte Verfilmungen erlebt wie die FANTASTISCHEN VIER. Also für Marvel eine besondere Herausforderung für den 37. Film im MCU. Dass FIRST STEPS ein ansehbares Abenteuer geworden ist, liegt zum einen an der Ausstrahlung der beiden Hauptdarsteller Vanessa Kirby und Pedro Pascal. Ihnen gelingt es, dass die Zuschauer über Schwangerschaft, Familienstreit, Moral und Opferbereitschaft nachdenken und nicht über die lächerliche Elastizität von Mister Fantastic. Zum anderen schafft das konsequent analoge Retro-Design der 1960er Jahre eine ganz besondere Atmosphäre. Was wie die gute alte Zeit aussieht, ist aber nicht besser als unsere Gegenwart: Als es darum geht, die eigene Haut zu retten, ist von Solidarität unter den Menschen wenig zu sehen. Abgesehen vom moralischen Dilemma, wie hoch der Preis für die Rettung der Menschheit sein darf, bleiben die Geschichte und die Inszenierung doch sehr konventionell. Da wünschen wir uns mehr Ideen und Mut auf dem Regiestuhl, wenn diese Fantastischen Vier wieder auf die Leinwand zurückkehren. Direkt nach dem Kino am Mikrofon: Tom und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Sat, 02 Aug 2025 20:00:00 +0200</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/fantastic-four-first-steps-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1365: THE FANTASTIC FOUR FIRST STEPS – Vier gewinnt</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Tom und Thomas</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Kein Superheldenstoff hat soviele verunglückte Verfilmungen erlebt wie die FANTASTISCHEN VIER. Also für Marvel eine besondere Herausforderung für den 37. Film im MCU. Dass FIRST STEPS ein ansehbares Abenteuer geworden ist, liegt zum einen an der Ausstrahlung der beiden Hauptdarsteller Vanessa Kirby und Pedro Pascal. Ihnen gelingt es, dass die Zuschauer über Schwangerschaft, Familienstreit, Moral und Opferbereitschaft nachdenken und nicht über die lächerliche Elastizität von Mister Fantastic. Zum anderen schafft das konsequent analoge Retro-Design der 1960er Jahre eine ganz besondere Atmosphäre. Was wie die gute alte Zeit aussieht, ist aber nicht besser als unsere Gegenwart: Als es darum geht, die eigene Haut zu retten, ist von Solidarität unter den Menschen wenig zu sehen. Abgesehen vom moralischen Dilemma, wie hoch der Preis für die Rettung der Menschheit sein darf, bleiben die Geschichte und die Inszenierung doch sehr konventionell. Da wünschen wir uns mehr Ideen und Mut auf dem Regiestuhl, wenn diese Fantastischen Vier wieder auf die Leinwand zurückkehren. Direkt nach dem Kino am Mikrofon: Tom und Thomas.</div>]]>
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        <title>Folge 1365: THE FANTASTIC FOUR FIRST STEPS – Vier gewinnt</title>
        <link>https://schoener-denken.de/blog/fantastic-four-first-steps-filmkritik/</link>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, 2025, Abenteuer, Action, Die Fantastischen Vier, Dr. Doom, Ebon Moss-Bachrach, Familie, Joseph Quinn, Julia Garner, Mark Gatiss, Marvel, MCU, Pedro Pascal, Ralph Ineson, Robert Downey Jr., Science-Fiction, Superheld, Superhelden, Superheldin, Thomas, Tom, Vanessa Kirby</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1364: SUPERMAN rettet auch Eichhörnchen</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Ich hatte soviel Spaß. Vor allem weil James Gunns Vorstellung von SUPERMAN meiner eigenen doch sehr entspricht: Ein naiver, sehr gutherziger Junge vom Land, der Politik nicht versteht und nicht verstehen will. James Gunn konfrontiert Superman mit der Welt von heute: mit egomanischen Techbro-Milliardären, die sich Politiker und ganze Länder kaufen, mit allgegenwärtigen Lügen auf allen Kanälen und purem Hass auf Social Media. Er will einfach nur Gutes tun, selbst ein Interview mit Lois Lane überfordert ihn.<br><br></div><div>James Gunn vertraut dabei wieder seinem kindisch/kindlichen Humor, der garantiert bei 10- bis 15-jährigen Jungs funktioniert. Und bei mir. Ich habe sehr viel gelacht: über seine Superheldenfreunde (Nathan Fillion!), über Affen im Taschenuniversum und das Peacemaker-Cameo. Ich habe die Luft angehalten, wenn er Kinder und Eichhörnchen rettet. Das liegt auch am sehr gut ausgewählten David Corenswet.<br><br></div><div>Ist das ein guter Film? Ich weiß es nicht. Aber ich hatte die gleiche Mischung aus Freude und Aufregung, wie beim Lesen meines ersten Superman-Comics als ich 11 Jahre alt war. Und ich glaube, das war es, was James Gunn wollte. Johanna hingegen wird in diesem Leben nicht mehr mit James Gunn warm. Kein Film für sie. Unser Aufeinanderprallen der Meinungen im Podcast direkt nach dem Kino :-)</div>]]>
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      <pubDate>Sat, 26 Jul 2025 21:00:00 +0200</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/superman-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1364: SUPERMAN rettet auch Eichhörnchen</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Johanna und Thomas</itunes:author>
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        <title>Folge 1364: SUPERMAN rettet auch Eichhörnchen</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, 2025, Abenteuer, Action, Bradley Cooper, David Corenswet, DC, Johanna, John Cena, Milly Alcock, Nathan Fillion, Nicholas Hoult, Podcastin, Rachel Brosnahan, Saurier, Science-Fiction, Skyler Gisondo, Superheld, Superhelden, Superheldin, Superman, Thomas</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1363: JURASSIC WORLD REBIRTH - Zurück auf die Insel</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Ganz ehrlich: Ich bin wegen Scarlett Johansson ins Kino gegangen. Und das war keine schlechte Entscheidung, denn erstens ist sie fast in jeder Szene zu sehen und zweitens ist der Film, den sie (und Jonathan Bailey) mit ihrer Star-Power retten soll, ziemlich solide. Ich mache nicht den nostalgischen Fehler, JURASSIC WORLD REBIRTH mit dem ersten JURASSIC PARK zu vergleichen.<br><br></div><div>Und mit realistischen Erwartungen gesehen ist das gute Unterhaltung. Die Saurier sind überzeugend, der Schauplatz perfekt gewählt, immer wieder klingt die Musik von John Williams an, die Helden sind nicht um einen Spruch verlegen, es gibt niedliche Kinder und sogar einen niedlichen Saurier. Es gibt einen geldgierigen Corporate-Man und Nebenfiguren, die zwischen den scharfen Zähnen der Dinos verschwinden. Eigentlich alles dabei.<br><br></div><div>Aber mir als Zuschauer ging es wie den Menschen zu Anfang des Films: Die Begeisterung für Dinosaurier ist einfach verflogen. Für richtiges Mitfiebern reicht es daher im siebten Jurassic-Film nicht. Im Podcast direkt nach dem Film diskutieren wir unter anderem über Originalität und Tricktechnik. Am Mikrofon: Johanna, Kathrin, Anke, Marc, Harald, Tom und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 22 Jul 2025 20:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:title>Folge 1363: JURASSIC WORLD REBIRTH - Zurück auf die Insel</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Usual Suspects</itunes:author>
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        <title>Folge 1363: JURASSIC WORLD REBIRTH - Zurück auf die Insel</title>
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      <title>Folge 1362: 28 YEARS LATER - Überleben in England</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Ignorieren wir mal, dass es zwei Vorgängerfilme gibt. Lassen wir uns einfach mal ein auf diesen Film. Menschen haben überlebt, nichtinfiziert, auf einer Insel vor der britischen Küste – nur während der Ebbe über einen Damm mit dem Festland verbunden. Spike ist 12 – also alt genug, um mit seinem Vater auf das Festland zu gehen. Ein lebensgefährlicher Rite de Passage, denn überall lauern Zombies, langsame, schnelle und riesige. Die kleine Welt der Überlebenden muss solidarisch sein, um zu überleben, hier müssen sich alle an die Regeln halten. Auch an die Regel, dass es keine Hilfe gibt, für die, die bei Jagdausflügen auf das Festland in Not geraten. Aber Spikes Mutter (Jodie Comer) ist krank und im zombieverseuchten Land soll es einen Arzt (Ralph Fiennes) und vielleicht Heilung geben …<br><br></div><div>Bevor die Geschichte zu sehr in den Sozialrealismus driftet, kämpfen unsere Protagonisten immer wieder gegen Zombies: Spike voller Entsetzen (Alfie Williams), sein Vater Jamie (Aaron Taylor-Johnson) fast mordlüsternd. Dabei zeigen die Zombies unerwartete Eigenschaften und Fähigkeiten – sie mutieren. Stilistisch ist der Film, besonders in der ersten halben Stunde immer wieder irritierend, Szenen aus dem Zweiten Weltkrieg, Szenen aus Mittelalterspielfilmen hart dazwischen geschnitten. Danny Boyle und Alex Garland irrlichtern zwischen Familiendrama, Gesellschaftskritik, Brexitallegorie, Zombie-Apokalypse und Slasher. Das führte in unserer Runde zu ganz unterschiedlichen Meinungen. Mit dem ersten Eindruck direkt nach dem Kino am Mikrofon: Kristin, Luca, Marc und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 15 Jul 2025 20:00:00 +0200</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/28-years-later-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1362: 28 YEARS LATER - Überleben in England</itunes:title>
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      <title>Folge 1361 - FROM THE WORLD OF JOHN WICK: BALLERINA - Regeln und Konsequenzen</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Offenbar entsteht gerade so etwas wie ein „John Wick Cinematic Universe“ (JWCU), in der Auftragskiller komplexen Regeln unterliegen. Das ganze mit einer kleinen Portion Steampunk und einer winzigen Prise Märchen. Dazu ein starkes Ensemble hervorragender Nebendarsteller – zum Beispiel Ian McShane und der leider schon verstorbene Lance Reddick. Da passt Ana de Armas sehr gut hinein, die hier weitermacht, wo sie bei James Bond (NO TIME TO DIE) aufgehört hat. Die Geschichte ist nicht weiter von Bedeutung – es geht wieder einmal um Rache. Aber die zwei Stunden sind wie ein Showdown mit immer wechselnden Schauplätzen, Gegnern und Waffen inszeniert. Und da sind schon ein paar neue Ideen und Überraschungen dabei – der Einfallsreichtum (die Schlittschuhe!) und die Dichte und das Tempo der Kampfszenen und Schusswechsel sorgen dafür, dass BALLERINA ein sehr würdiger Beitrag zum JWCU ist. Zugegeben: Man muss schon ein Herz für das Genre haben, aber dann wird man auch mit ein paar Minuten Keanu Reeves belohnt. Mit dem ersten Eindruck direkt nach dem Kino am Mikrofon: Christoph und Thomas.<br><br></div><div>Unsere Podcastepisoden zu</div><ul><li><a href="https://schoener-denken.de/blog/john-wick/"><strong>John Wick</strong></a></li><li><a href="https://schoener-denken.de/blog/john-wick-chapter-2-filmkritik/"><strong>John Wick Kapitel 2</strong></a></li><li><a href="https://schoener-denken.de/blog/john-wick-kapitel-3-parabellum/"><strong>John Wick Kapitel 3 Parabellum</strong></a></li><li><a href="https://schoener-denken.de/blog/john-wick-kapitel-4-filmkritik/"><strong>John Wick Kapitel 4</strong></a></li></ul>]]>
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      <pubDate>Sat, 12 Jul 2025 13:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Offenbar entsteht gerade so etwas wie ein „John Wick Cinematic Universe“ (JWCU), in der Auftragskiller komplexen Regeln unterliegen. Das ganze mit einer kleinen Portion Steampunk und einer winzigen Prise Märchen. Dazu ein starkes Ensemble hervorragender Nebendarsteller – zum Beispiel Ian McShane und der leider schon verstorbene Lance Reddick. Da passt Ana de Armas sehr gut hinein, die hier weitermacht, wo sie bei James Bond (NO TIME TO DIE) aufgehört hat. Die Geschichte ist nicht weiter von Bedeutung – es geht wieder einmal um Rache. Aber die zwei Stunden sind wie ein Showdown mit immer wechselnden Schauplätzen, Gegnern und Waffen inszeniert. Und da sind schon ein paar neue Ideen und Überraschungen dabei – der Einfallsreichtum (die Schlittschuhe!) und die Dichte und das Tempo der Kampfszenen und Schusswechsel sorgen dafür, dass BALLERINA ein sehr würdiger Beitrag zum JWCU ist. Zugegeben: Man muss schon ein Herz für das Genre haben, aber dann wird man auch mit ein paar Minuten Keanu Reeves belohnt. Mit dem ersten Eindruck direkt nach dem Kino am Mikrofon: Christoph und Thomas.<br><br></div><div>Unsere Podcastepisoden zu</div><ul><li><a href="https://schoener-denken.de/blog/john-wick/"><strong>John Wick</strong></a></li><li><a href="https://schoener-denken.de/blog/john-wick-chapter-2-filmkritik/"><strong>John Wick Kapitel 2</strong></a></li><li><a href="https://schoener-denken.de/blog/john-wick-kapitel-3-parabellum/"><strong>John Wick Kapitel 3 Parabellum</strong></a></li><li><a href="https://schoener-denken.de/blog/john-wick-kapitel-4-filmkritik/"><strong>John Wick Kapitel 4</strong></a></li></ul>]]>
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      <itunes:title>Folge 1361 - FROM THE WORLD OF JOHN WICK: BALLERINA - Regeln und Konsequenzen</itunes:title>
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        <![CDATA[<div>Offenbar entsteht gerade so etwas wie ein „John Wick Cinematic Universe“ (JWCU), in der Auftragskiller komplexen Regeln unterliegen. Das ganze mit einer kleinen Portion Steampunk und einer winzigen Prise Märchen. Dazu ein starkes Ensemble hervorragender Nebendarsteller – zum Beispiel Ian McShane und der leider schon verstorbene Lance Reddick. Da passt Ana de Armas sehr gut hinein, die hier weitermacht, wo sie bei James Bond (NO TIME TO DIE) aufgehört hat. Die Geschichte ist nicht weiter von Bedeutung – es geht wieder einmal um Rache. Aber die zwei Stunden sind wie ein Showdown mit immer wechselnden Schauplätzen, Gegnern und Waffen inszeniert. Und da sind schon ein paar neue Ideen und Überraschungen dabei – der Einfallsreichtum (die Schlittschuhe!) und die Dichte und das Tempo der Kampfszenen und Schusswechsel sorgen dafür, dass BALLERINA ein sehr würdiger Beitrag zum JWCU ist. Zugegeben: Man muss schon ein Herz für das Genre haben, aber dann wird man auch mit ein paar Minuten Keanu Reeves belohnt. Mit dem ersten Eindruck direkt nach dem Kino am Mikrofon: Christoph und Thomas.<br><br></div><div>Unsere Podcastepisoden zu</div><ul><li><a href="https://schoener-denken.de/blog/john-wick/"><strong>John Wick</strong></a></li><li><a href="https://schoener-denken.de/blog/john-wick-chapter-2-filmkritik/"><strong>John Wick Kapitel 2</strong></a></li><li><a href="https://schoener-denken.de/blog/john-wick-kapitel-3-parabellum/"><strong>John Wick Kapitel 3 Parabellum</strong></a></li><li><a href="https://schoener-denken.de/blog/john-wick-kapitel-4-filmkritik/"><strong>John Wick Kapitel 4</strong></a></li></ul>]]>
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        <title>Folge 1361 - FROM THE WORLD OF JOHN WICK: BALLERINA - Regeln und Konsequenzen</title>
        <link>https://schoener-denken.de/blog/ballerina-filmkritik/</link>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, 2025, Action, Ana de Armas, Anjelica Huston, Christoph Maasch, Gabriel Byrne, Gewalt, Gun Fu, Ian McShane, John Wick, Keanu Reeves, Lance Reddick, Len Wiseman, Norman Reedus, Rache, Spin-off, Strong Woman in the Lead, Thomas, Thriller</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1360: Kohei Igarashi SUPER HAPPY FOREVER feat. Niklas (NipponConnection2025)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Sani kann den Tod seiner jungen Frau nicht akzeptieren. Er geht zurück an den Ort, an den er Nagi kennengelernt hat. Er ist auf der Suche nach einer roten Schildmütze, die Nagi damals verloren hat, als würde er sich vom Finden der Mütze Erlösung erhoffen, als würde durch die Mütze Nagi zurückkehren. In seiner Trauer und Verzweiflung ist Sani schwer zu ertragen. Auch seinen besten Freund Miyata provoziert und verletzt er. Ein so unsympathischer Protagonist, der alle auf Abstand hält, kann einem fast den Film vermiesen.<br><br></div><div>Aber nach der Hälfte des Films springen wir in der Zeit zurück und sehen, wie sich Sani und Nagi kennenlernen. Drei unterschiedliche Lebensentwürfe präsentiert der Film: Die Verzweiflung und den Zynismus von Sani, den Optimismus von Miyata und die unerschütterliche Ruhe des vietnamesischen Zimmermädchens. Sie hat am Ende die rote Schirmmütze – und das ist gut so. Eine Geschichte vom Nichtloslassenkönnen und vom Annehmen des Lebens, stark gefilmt, sehr sehenswert. Den Podcast haben wir direkt nach dem Film auf Nippon Connection 2025 aufgenommen. Am Mikrofon: Niklas, Hendrik und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Mon, 30 Jun 2025 18:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:title>Folge 1360: Kohei Igarashi SUPER HAPPY FOREVER feat. Niklas (NipponConnection2025)</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Niklas, Hendrik und Thomas</itunes:author>
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        <title>Folge 1360: Kohei Igarashi SUPER HAPPY FOREVER feat. Niklas (NipponConnection2025)</title>
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      <itunes:keywords>CrossCast, Die Üblichen Verdächtigen, Japan, Kino, Nippon Connection, Podcast, 2024, 2025, Drama, Festival, Filmfestival, Hendrik, Hiroki Sano, Kohei Igarashi, Liebesdrama, Liebesgeschichte, Nairu Yamamoto, Nhu Quynh Hoang, Niklas, NipponConnection2025, Romanze, Sport, Thomas, Tod, Trauer, Yoshinori Miyata</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1359: Junichi Yasuda A SAMURAI IN TIME (NipponConnection2025)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>150 Jahre wird der Samurai Kosaka in die Zukunft geschleudert – in unsere Gegenwart. Und zwar direkt nach Kyoto an das berühmte Filmset für Jidai-geki-Produktionen. Die Komödie setzt dabei aber nicht so sehr auf den Fish-Out-Of-The-Water-Effekt, sondern zeigt, wie schnell sich Kosaka in die moderne japanische Gesellschaft einfügt. Neben vielen lustigen Elementen (der erste Kuchen! Das erste TV-Programm!) geht es auch um Trauer und Rache, als Kosaka von seiner Vergangenheit eingeholt wird. Und eine Portion Nostalgie ist auch dabei, wenn es um die Höflichkeit der Samurai geht und um die Zukunft der früher so beliebten Jidai-Geki-Filme. Dass der schmale Grat zwischen Komödie und Drama so gut funktioniert, ist auf jeden Fall auch Hauptdarsteller Makiya Yamaguchi zu verdanken. Den Podcast haben wir direkt nach dem Film auf Nippon Connection 2025 aufgenommen. Am Mikrofon: Helena und Malte von Sneaky Monday, Sascha, Andras und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Sun, 22 Jun 2025 13:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:title>Folge 1359: Junichi Yasuda A SAMURAI IN TIME (NipponConnection2025)</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Usual Suspects</itunes:author>
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        <title>Folge 1359: Junichi Yasuda A SAMURAI IN TIME (NipponConnection2025)</title>
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      <itunes:keywords>CrossCast, Die Üblichen Verdächtigen, Japan, Kino, Nippon Connection, Podcast, 2024, 2025, Action, Actionkomödie, Andras, Festival, Film über Film, Filmfestival, Helena, Jidai-geki, Junichi Yasuda, Ken Shonozaki, Komödie, Makiya Yamaguchi, Malte, NipponConnection2025, Norimasa Fuke, Rantaro Mine, Samurai, Sascha, Sneaky Monday, Sport, Thomas, Yuno Sakura, Zeitreise, Zeitreisen</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1358: Takuro Ijichi VICISSITUDE (NipponConnection2025)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Die Unbeschwertheit einer Kinderfreundschaft, Träume, die sich zu verwirklichen scheinen, dann aber scheitern, Liebe, Verzweiflung, Tod und die Erkenntnis, dass man jeden Tag genießen sollte – das alles immer mehr in elegischen Naturbildern. Klingt nach Terrence Malick? Ja, Takuro Ijichi zeigt uns, wie ein Terrence-Malick-Film funktionieren könnte ohne endlose Überlänge und esoterische Texte. Man muss sich ein bisschen einlassen auf VICISSITUDE: Was anfängt wie ein anspruchsvoller Sportfilm mündet langsam aber sicher in traumhafte Naturaufnahmen, aus denen immer mehr die Menschen verschwinden und wir uns ganz den Bildern und der Musik ausliefern können. Den Podcast haben wir direkt nach dem Film auf Nippon Connection 2025 aufgenommen. Am Mikrofon: Hendrik und Thomas.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Sat, 21 Jun 2025 15:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:title>Folge 1358: Takuro Ijichi VICISSITUDE (NipponConnection2025)</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Hendrik und Thomas</itunes:author>
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        <title>Folge 1358: Takuro Ijichi VICISSITUDE (NipponConnection2025)</title>
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      <title>Folge 1357: Toshiaki Toyoda TRANSCENDING DIMENSIONS feat. Helena, Karoline, Malte und Markus (NipponConnection2025)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>„Pass auf!“ Diesen Rat hat uns Toshiaki Toyoda gegeben, bevor wir den Film auf Nippon Connection 2025 sehen durften. Aber eher im Sinne von: „Öffne Dich, nimm alles auf.“ Denn TRANSCENDING DIMENSIONS ist wieder ein wilder Ritt. Eigentlich ein wirklich großartiges Jazzrock-Musikvideo mit Dialogen und Handlungselementen. Mit magischen Kräften werden die Grenzen der Dimensionen überschritten, Zauberer snd zugleich gefährliche Sektenführer, Killer werden zu Sinnsuchenden, ein Astronaut betritt das Kaleidoskop der Unendlichkeit.<br><br></div><div>Steile These: Toyoda verwendet Mythen und religiöse Elemente aus verschiedenen Quellen – nicht wegen ihrer Bedeutung, sondern wegen ihrer sozialen und kulturellen Wirkung auf ihn und auf uns. Ein Decodieren ist daher sinnlos. Stattdessen kann man sich – umdröhnt von der hervorragenden Musik – in diesen wilde Mischung aus Esoterik, Krimi und Rausch fallen lassen. Den Podcast haben wir direkt nach dem Film auf Nippon Connection 2025 aufgenommen und sortieren erst einmal unsere Eindrücke. Am Mikrofon: Helena und Malte von <a href="https://soundcloud.com/malte-triesch">Sneaky Monday</a>, Markus von <a href="https://translateordie.wordpress.com/">translate or die</a>, Karoline und Thomas.<br><br></div><div>Hier unser erster Eindruck von Toyodas <a href="https://schoener-denken.de/blog/the-blood-of-rebirth-lautes-wuetendes-herz/">THE BLOOD OF REBIRTH</a> und hier das <a href="https://schoener-denken.de/blog/nipponconnection-2021-festivalpodcast-7-toshiaki-toyoda/">Gespräch mit Sebastian Krehl über Toyoda</a> (Offizieller Festivalpodcast 2021).</div>]]>
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      <pubDate>Fri, 20 Jun 2025 15:00:00 +0200</pubDate>
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      <title>Folge 1356: Daihachi Yoshida TEKI COMETH feat. Helena, David, Malte und Johannes (NipponConnection2025)</title>
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        <![CDATA[<div>„Der Feind kommt“ – das bedeutet der Titel TEKI COMETH. Aber im Film dauert es eine Weile, bis „der Feind“ zum ersten Mal erwähnt wird. Wir begleiten einen emeritierten und verwitweten Professor für französische Literatur, ein kultivierter, respektierter alter Herr, durch seinen Alltag. Er kocht selbst, er trifft ehemalige Studentinnen und alte Freunde, schreibt Artikel für Magazine. So möchte man alt sein. Aber die Zeit läuft gegen ihn. Ganz langsam verliert er die Kontrolle über seinen brillanten Verstand. Wir folgen immer mehr seinen Alpträumen, seinem Unterbewusstsein, seiner Reue, seiner Lust, seinen Ängsten, die von Verschwörungstheorien im Netz ausgelöst werden.<br><br>Regisseur Daihachi Yoshida hat sich für Schwarzweiss entschieden, was die Intensität der Alpträume noch verstärkt. Ein besonderer Film, der erst behutsam, dann bedrohlich von der Schönheit und dem Schrecken des Alters erzählt. Sehr sehenswert – auch wegen des großartigen Hauptdarstellers Kyozo Nagatsuka. Den Podcast haben wir direkt nach dem Film auf Nippon Connection 2025 aufgenommen. Am Mikrofon: Helena und Malte von Sneaky Monday, David, Johannes, Hendrik und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 19 Jun 2025 12:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>„Der Feind kommt“ – das bedeutet der Titel TEKI COMETH. Aber im Film dauert es eine Weile, bis „der Feind“ zum ersten Mal erwähnt wird. Wir begleiten einen emeritierten und verwitweten Professor für französische Literatur, ein kultivierter, respektierter alter Herr, durch seinen Alltag. Er kocht selbst, er trifft ehemalige Studentinnen und alte Freunde, schreibt Artikel für Magazine. So möchte man alt sein. Aber die Zeit läuft gegen ihn. Ganz langsam verliert er die Kontrolle über seinen brillanten Verstand. Wir folgen immer mehr seinen Alpträumen, seinem Unterbewusstsein, seiner Reue, seiner Lust, seinen Ängsten, die von Verschwörungstheorien im Netz ausgelöst werden.<br><br>Regisseur Daihachi Yoshida hat sich für Schwarzweiss entschieden, was die Intensität der Alpträume noch verstärkt. Ein besonderer Film, der erst behutsam, dann bedrohlich von der Schönheit und dem Schrecken des Alters erzählt. Sehr sehenswert – auch wegen des großartigen Hauptdarstellers Kyozo Nagatsuka. Den Podcast haben wir direkt nach dem Film auf Nippon Connection 2025 aufgenommen. Am Mikrofon: Helena und Malte von Sneaky Monday, David, Johannes, Hendrik und Thomas.</div>]]>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/teki-cometh-nipponconnection2025/</link>
      <itunes:title>Folge 1356: Daihachi Yoshida TEKI COMETH feat. Helena, David, Malte und Johannes (NipponConnection2025)</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Usual Suspects</itunes:author>
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        <title>Folge 1356: Daihachi Yoshida TEKI COMETH feat. Helena, David, Malte und Johannes (NipponConnection2025)</title>
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      <title>Folge 1355: Kiyoshi Kurosawa CLOUD feat. Karoline, René und Markus (NipponConnection2025)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Der Reseller Yoshii hat sich als Pseudonym „Ratel“ gewählt, eine räuberische Marderart. Das passt – er ist ein Räuber und Betrüger, kauft billig und verkauft teuer, bevor über die Echtheit und Fälschung seiner Ware Klarheit herrscht. Eine legale aber langsame Karriere lehnt er ab, er will das schnelle Geld. Mit unverhohlener Gier und Ungeduld starrt er auf den Bildschirm, auf dem zu sehen ist, wie schnell und zu welchem Preis sich seine Waren online verkaufen. Er betrügt und verprellt Kunden und Konkurrenten.<br><br></div><div>Yoshii versteckt sich hinter seinem Pseudonym und seinen Bildschirmen, bis sich seine Feinde verbünden und ihn aufspüren. Dann wird aus dem Betrugskrimi ein Action-Thriller – brutal und sehr bleihaltig ganz typisch für Kiyoshi Kurosawa in einer verlassenen Industrieanlage. Man kann den Film sehen als kühlen Action-Noir oder als bitterböse Darstellung einer Welt, in der die Gier alle Werte verdrängt und den Weg frei macht – in die Hölle. Direkt nach dem Film, den wir spät nachts auf Nippon Connection 2025 gesehen haben, sind am Mikrofon: Karoline, René von den <a href="https://abspanngucker.de/">Abspannguckern</a>, Markus von <a href="https://translateordie.wordpress.com/">translate or die</a> und Thomas.<br><br><a href="https://schoener-denken.de/blog/tag/kiyoshi-kurosawa/">Weitere Filme von Kiyoshi Kurosawa bei SchönerDenken.</a></div>]]>
      </description>
      <pubDate>Tue, 17 Jun 2025 22:00:00 +0200</pubDate>
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      <title>Folge 1354: Masakazu Kaneko RIVER RETURNS feat. Karoline, Malte und Markus (NipponConnection2025)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Ein märchenhafter Film: In einem Kamishibai-Theater erfährt ein Junge 1958 von der längst vergangenen traurigen Liebesgeschichte einer jungen Frau aus dem Dorf und einem jungen Mann aus einem Trupp wandernder Holzfäller. Die Liebe ist groß, aber die Familien erlauben die Verbindung nicht. Eine Romeo-und-Julia-Geschichte. Aber die Zeiten und die Geschichten verschränken sich …<br><br></div><div>Masakazu Kaneko entführt uns in eine wunderbare Landschaft, das Grün des Waldes strahlt von der Leinwand zurück. Eine magische Liebesgeschichte mit beeindruckenden charismatischen Darstellern – vor allem Sanetoshi Ariyama und Asuka Hanamura. Im Podcast direkt nach dem Kino sind (fast) alle euphorisch. Am Mikrofon: Karoline, Malte von <a href="https://soundcloud.com/malte-triesch">Sneaky Monday</a>, Markus von <a href="https://translateordie.wordpress.com/">translate or die</a> und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Sun, 15 Jun 2025 12:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:author>Usual Suspects</itunes:author>
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        <title>Folge 1354: Masakazu Kaneko RIVER RETURNS feat. Karoline, Malte und Markus (NipponConnection2025)</title>
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      <title>Folge 1353: Jengil Park POEMS OF FLOWER RAIN feat. Markus Mäurer (NipponConnection2025)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Das Verhältnis zwischen Korea und Japan ist nicht einfach und wir Außenstehenden kennen immer nur Bruchstücke der kulturellen und historischen Hintergründe. Regisseur Jengil Park interessiert sich aber nicht für große Geschichte, stattdessen folgt er dem Alltag von zwei koreanisch-stämmigen Schwestern, die mit ihrer Mutter und ihrem Onkel in Japan leben. Jedes Familienmitglied steckt dabei an einem anderen Punkt zwischen zwei kulturellen Identitäten. Der Onkel hat – allein schon aus beruflichen Gründen – die japanische Staatsbürgerschaft angenommen und die Mutter will nicht, dass die Tochter einen Japaner heiratet.<br><br>Die beiden Schwestern stecken als junge Frauen zwischen Neugierde auf die eigene Herkunft auf der einen Seite und Anpassung an die japanische Realität auf der anderen Seite. Da wird der Vorname japanisiert und der besten Freundin die koreanische Abstammung verheimlicht … Jengil Park verzichtet in diesem ruhigen Film auf einen dramatischen Bogen, wir folgen den Schwestern in vielen Begegnungen und Gesprächen. Das erlaubt zwar den Personen nahe zu kommen, bedeutet aber auch, dass der Film als slice of life ohne Höhepunkte dahintreibt. Einer der großen Vorteile eines Festivals wie Nippon Connection ist ja, dass man tolle, spannende Menschen kennenlernt – dieses Jahr Markus Mäurer von <a href="https://translateordie.wordpress.com/">translate or die</a>. Direkt nach dem Film hatte ich die Gelegenheit mit Markus über den Film, über Korea und kulturelle Identitäten zu sprechen.</div>]]>
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      <pubDate>Sat, 14 Jun 2025 17:00:00 +0200</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/poems-of-flower-rain-nipponconnection2025/</link>
      <itunes:title>Folge 1353: Jengil Park POEMS OF FLOWER RAIN feat. Markus Mäurer (NipponConnection2025)</itunes:title>
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        <title>Folge 1353: Jengil Park POEMS OF FLOWER RAIN feat. Markus Mäurer (NipponConnection2025)</title>
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      <title>Folge 1352: Yukihiro Morigaki - RUDE TO LOVE feat. Karoline, René (NipponConnection2025)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Immer muss jemand da sein, der sich kümmert. Der das Essen kocht, die Dienstreise des Partners vorbereitet, das Haus in Ordnung hält, den Müll rausbringt und den Müllplatz an der Ecke sauber hält. Fast immer ist die Person, die sich kümmert, die den ganzen mental load trägt, eine Frau. Hier ist es Momoko, die wir begleiten. Niemand bedankt sich bei ihr, sie wird noch nicht einmal gesehen, sie ist eine unsichtbare Ehefrau, für niemanden von Bedeutung, auch nicht für den eigenen Ehemann. Und ab hier spoilern wir (auch im Podcast). Vor Jahren war sie die Geliebte ihres jetzigen Ehemanns und jetzt ist sie die Betrogene, denn ihr Mann hat eine neue Geliebte und wird sie verlassen. Alle Fassaden, die sie aufgebaut, beginnen zu wanken, ihre Lieblingstasse bekommt einen Riss, der Müllplatz geht in Flammen auf. Wortwörtlich tiefvergrabene Tragödien dringen ans Tageslicht. Momoko muss sich allem stellen. Der Film ist ein Slowburner, wie Karoline sagt, er gewinnt langsam aber sicher an Intensität. Morigaki bleibt konsequent an seiner Hauptperson, wir sind ganz nah dabei, folgen Momoko in ihrer Verzweiflung. Sehr sehenswert, hallt lange nach. Am Mikrofon direkt nach dem Film: Karoline, René von den Abspannguckern und Thomas.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Wed, 11 Jun 2025 22:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Immer muss jemand da sein, der sich kümmert. Der das Essen kocht, die Dienstreise des Partners vorbereitet, das Haus in Ordnung hält, den Müll rausbringt und den Müllplatz an der Ecke sauber hält. Fast immer ist die Person, die sich kümmert, die den ganzen mental load trägt, eine Frau. Hier ist es Momoko, die wir begleiten. Niemand bedankt sich bei ihr, sie wird noch nicht einmal gesehen, sie ist eine unsichtbare Ehefrau, für niemanden von Bedeutung, auch nicht für den eigenen Ehemann. Und ab hier spoilern wir (auch im Podcast). Vor Jahren war sie die Geliebte ihres jetzigen Ehemanns und jetzt ist sie die Betrogene, denn ihr Mann hat eine neue Geliebte und wird sie verlassen. Alle Fassaden, die sie aufgebaut, beginnen zu wanken, ihre Lieblingstasse bekommt einen Riss, der Müllplatz geht in Flammen auf. Wortwörtlich tiefvergrabene Tragödien dringen ans Tageslicht. Momoko muss sich allem stellen. Der Film ist ein Slowburner, wie Karoline sagt, er gewinnt langsam aber sicher an Intensität. Morigaki bleibt konsequent an seiner Hauptperson, wir sind ganz nah dabei, folgen Momoko in ihrer Verzweiflung. Sehr sehenswert, hallt lange nach. Am Mikrofon direkt nach dem Film: Karoline, René von den Abspannguckern und Thomas.</div>]]>
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        <title>Folge 1352: Yukihiro Morigaki - RUDE TO LOVE feat. Karoline, René (NipponConnection2025)</title>
        <link>https://schoener-denken.de/blog/rude-to-love-nipponconnection2025/</link>
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      <itunes:keywords>CrossCast, Die Üblichen Verdächtigen, Japan, Kino, Nippon Connection, Podcast, 2024, 2025, Abspanngucker, Drama, Ehe, Ehebruch, Ehedrama, Familie, Fehlgeburt, Festival, Filmfestival, Fumika BABA, Kotaro KOIZUMI, Long MIZUMA, Mental Load, NipponConnection2025, Noriko EGUCHI, Rene Hoffmann, Thomas, Yukihiro MORIGAKI, Yuzu AOKI</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1351: Kiyoshi Kurosawa - SERPENT’S PATH feat. René (NipponConnection2025)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Ein Regisseur erhält nicht oft die Gelegenheit, einen alten Low-Budget-Film Jahre später noch einmal inszenieren zu können. Michael Mann durfte SHOWDOWN IN L.A. unter dem Titel HEAT neu drehen – und Kiyoshi Kurosawa konnte seinen Thriller SERPENT’S PATH aus dem Jahr 1998 im Jahr 2024 noch einmal angehen. Die Handlung wurde nach Frankreich verlegt, die Hauptrollen sind mit Ko Shibasaki und Damien Bonnard japanisch und französisch besetzt. Wir hatten den 1998er Film nicht gesehen und so hat uns der harte Thriller mit seinen unerwarteten Twists voll erwischt.<br><br></div><div>Nach der Ermordung seiner 8-jährigen Tochter sinnt der Vater auf Rache, unterstützt von einer Psychotherapeutin. Sie entführen und foltern die Verdächtigen – aber haben sie überhaupt die Richtigen? Und was treibt die eiskalte Psychotherapeutin an? Die grausamen Details des Mordes werden zwar nicht gezeigt, die Beschreibung aber so oft wiederholt, bis auch das Publikum Teil der Folter wird. Erst als es schon längst kein Zurück mehr gibt, enthüllen sich die wahren Hintergründe. Der harte Thriller wird durch Kurosawas kühle, schnörkellose Inszenierung noch intensiver. Typisch auch die verlassenen Industrieanlagen als perfekte Schauplätze. Im Podcast direkt nach dem Film versuchen René von den <a href="https://abspanngucker.de/"><strong>Abspannguckern</strong></a> und Thomas das Gesehene zu verdauen.<br><br></div><div><a href="https://schoener-denken.de/blog/tag/kiyoshi-kurosawa/">Weitere Filme von Kiyoshi Kurosawa bei SchönerDenken.</a></div>]]>
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      <pubDate>Sun, 08 Jun 2025 23:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:title>Folge 1351: Kiyoshi Kurosawa - SERPENT’S PATH feat. René (NipponConnection2025)</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>René und Thomas</itunes:author>
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        <title>Folge 1351: Kiyoshi Kurosawa - SERPENT’S PATH feat. René (NipponConnection2025)</title>
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      <title>Folge 1350: BLACK BAG - Mr. und Mrs. Spion</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Steven Soderbergh inszeniert mit BLACK BAG ein Kammerspiel um ein Ehepaar. Beide arbeiten für den gleichen Geheimdienst. Als der Ehemann (Michael Fassbender) einen Maulwurf suchen soll, ist auch die Ehefrau (Cate Blanchett) verdächtig. Die Atmosphäre, die Musik, der Rhythmus der Schnitte – das hat die so vertraute Soderbergh-Coolness. Der kurzweilige und mit 93 Minuten auch kurze Spionage-Thriller bleibt leider etwas auf Distanz zu seinen Figuren. Nur Fassbenders Figur George eignet sich als Identifikationsfigur. Im Podcast direkt nach dem Film sprechen wir über Dialogduelle beim Dinner und über Pierce Brosnan (hier als Boss) und seinen Karrierebeginn in <a href="https://schoener-denken.de/blog/the-long-good-friday/">THE LONG GOOD FRIDAY</a>. Am Mikrofon: Johanna, Heidi, Katharina und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Fri, 06 Jun 2025 20:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:title>Folge 1350: BLACK BAG - Mr. und Mrs. Spion</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Usual Suspects</itunes:author>
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        <title>Folge 1350: BLACK BAG - Mr. und Mrs. Spion</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, 2025, Action, Agenten, Ambika Mod, Cate Blanchett, Ehe, Geheimdienst, Gustav Skarsgard, Heidi, Johanna, Kae Alexander, Katharina, London, Marisa Abela, Michael Fassbender, Naomie Harris, Orli Shuka, Pierce Brosnan, Podcastin, Rege-Jean Page, Spionage, Steven Soderbergh, Thomas, Thriller, Tom Burke</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1349: Kazuya Shiraishi - BUSHIDO feat. Helena, Malte und René (NipponConnection2025)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>BUSHIDO von Kazuya Shiraishi wäre richtig gut geeignet als Einstieg in das Genre der Jidai-geki, der Samurafilme: Es geht wie immer um die Bewahrung der Ehre. Nach falschen Anschuldigungen lebt ein Samurai als Verstoßener, als Ronin, umsorgt von seiner Tochter. Als er auch als Ronin verleumdet wird, geht er auf Rachefeldzug. Im Mittelpunkt steht aber nicht der Schwertkampf, sondern das Duell am Go-Brett. Shiraishi schafft durch den weitgehenden Verzicht auf künstliches Licht eine intensive Atmosphäre. BUSHIDO ist im positiven Sinn konventionell und klassisch. Im Podcast direkt nach dem Film reden wir über Kommunikation unter Männern, über die Rolle der Frau, über Prioritäten (Ehre oder Tochter) und über Shiraishis <a href="https://schoener-denken.de/blog/blood-of-wolves-filmkritik/">BLOOD OF WOLVES</a>. Am Mikrofon: Helena, Malte, René, Hendrik und Thomas.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Sat, 31 May 2025 12:00:00 +0200</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/bushido-nipponconnection2025/</link>
      <itunes:title>Folge 1349: Kazuya Shiraishi - BUSHIDO feat. Helena, Malte und René (NipponConnection2025)</itunes:title>
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        <![CDATA[<div>BUSHIDO von Kazuya Shiraishi wäre richtig gut geeignet als Einstieg in das Genre der Jidai-geki, der Samurafilme: Es geht wie immer um die Bewahrung der Ehre. Nach falschen Anschuldigungen lebt ein Samurai als Verstoßener, als Ronin, umsorgt von seiner Tochter. Als er auch als Ronin verleumdet wird, geht er auf Rachefeldzug. Im Mittelpunkt steht aber nicht der Schwertkampf, sondern das Duell am Go-Brett. Shiraishi schafft durch den weitgehenden Verzicht auf künstliches Licht eine intensive Atmosphäre. BUSHIDO ist im positiven Sinn konventionell und klassisch. Im Podcast direkt nach dem Film reden wir über Kommunikation unter Männern, über die Rolle der Frau, über Prioritäten (Ehre oder Tochter) und über Shiraishis <a href="https://schoener-denken.de/blog/blood-of-wolves-filmkritik/">BLOOD OF WOLVES</a>. Am Mikrofon: Helena, Malte, René, Hendrik und Thomas.</div>]]>
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        <title>Folge 1349: Kazuya Shiraishi - BUSHIDO feat. Helena, Malte und René (NipponConnection2025)</title>
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      <title>Folge 1348: Kiyotaka Oshiyama - LOOK BACK feat. René (NipponConnection2025)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>LOOK BACK hat eine weiche Stelle bei mir getroffen: Eine Coming of Age-Geschichte von zwei sehr unterschiedlichen Mädchen, die aber eine Gemeinsamkeit haben: das Manga-Zeichnen. Während das eine Mädchen mitten im Leben steht, hat das andere Mädchen so große Angst vor Menschen, dass sie nicht einmal zum Schulunterrricht erscheint. Aber über das Mangazeichnen kommen sie zusammen, entwickeln sich als Künstlerinnen gemeinsam weiter und verfolgen ehrgeizig ihr Ziel, eine eigene Serie zu veröffentlichen. Mit René von den Abspannguckern spreche ich direkt nach dem Film über den besonderen Zeichenstil, die Fülle der Themen und die ernste Ebene des Films. Klare Empfehlung (läuft zurzeit auf amazon prime).</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 29 May 2025 10:00:00 +0200</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/look-back-nipponconnection2025/</link>
      <itunes:title>Folge 1348: Kiyotaka Oshiyama - LOOK BACK feat. René (NipponConnection2025)</itunes:title>
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        <title>Folge 1348: Kiyotaka Oshiyama - LOOK BACK feat. René (NipponConnection2025)</title>
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      <title>Folge 1347: 90 YEARS OLD – SO WHAT? feat. Helena und Malte (NipponConnection2025)</title>
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        <![CDATA[<div>Gut gewählt vom Festival als Eröffnungsfilm: 90 YEARS SO WHAT ist eine Komödie mit leichtem Overacting und mahcnmal überzeichneten Charakteren, aber herzerwärmend und mit ernsten Themen – basierend auf realen Personen. Ein erfolgreiche Kolumnistin und Autorin, mit 90 Jahren schon lange im Ruhestand, wird überredet, wieder jede Woche zu veröffentlichen. Das verändert nicht nur das Leben der alten Dame – gespielt von Mitsuko Kusabue. Am Mikrofon direkt nach dem Film sprechen Helena und Malte von SNEAKY MONDAY mit Hendrik und Thomas über grantige Rentnerinnen, Männer in der Midlife-Crisis, Mainstream und Ernsthaftigkeit.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Wed, 28 May 2025 12:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:author>Usual Suspects</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Gut gewählt vom Festival als Eröffnungsfilm: 90 YEARS SO WHAT ist eine Komödie mit leichtem Overacting und mahcnmal überzeichneten Charakteren, aber herzerwärmend und mit ernsten Themen – basierend auf realen Personen. Ein erfolgreiche Kolumnistin und Autorin, mit 90 Jahren schon lange im Ruhestand, wird überredet, wieder jede Woche zu veröffentlichen. Das verändert nicht nur das Leben der alten Dame – gespielt von Mitsuko Kusabue. Am Mikrofon direkt nach dem Film sprechen Helena und Malte von SNEAKY MONDAY mit Hendrik und Thomas über grantige Rentnerinnen, Männer in der Midlife-Crisis, Mainstream und Ernsthaftigkeit.</div>]]>
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        <title>Folge 1347: 90 YEARS OLD – SO WHAT? feat. Helena und Malte (NipponConnection2025)</title>
        <link>https://schoener-denken.de/blog/90-years-old-nipponconnection2025/</link>
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      <itunes:keywords>CrossCast, Die Üblichen Verdächtigen, Japan, Kino, Nippon Connection, Podcast, 2024, 2025, Alter, Autorin, Festival, Filmfestival, Komödie, Mitsuko Kusabue, NipponConnection2025, Redakteur, Rentner, Ruhestand, Tetsu Maeda, Thomas, Zeitung</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1346: MISSION: IMPOSSIBLE – THE FINAL RECKONING: Die Abenteuer des Auserwählten</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Keine Rolle ist so sehr mit Tom Cruise verknüpft wie Ethan Hunt in MISSION: IMPOSSIBLE. Und auf keine Rolle hat er so viel Einfluss genommen. Das Action-Franchise wuchs über acht Filmen in fast 30 Jahren zu einem riesigen Abenteuerspektakel, das manchmal auch Doppelnull-Agenten alt aussehen ließ. Apropos "alt aussehen" - zum ersten Mal sieht man Tom Cruise seine 62 Jahre ein bisschen an, aber Respekt, dass er sich immer noch mit Stahlseilen an ein Flugzeug hängt. Und wie gut ist nun der achte und letzte Film geraten? Vieles funktioniert immer noch sehr gut: Die Tricks und Täuschungen, die unmöglichen Aufgaben, die unwiderstehlichen Sprints von Cruise, die starken Frauen, das Team, die komischen Momente und die überlebensgroßen Action-Sets: Der Tauchgang zum U-Boot, die Stunts auf dem Doppeldeckerflugzeug - das ist ganz großes Adrenalin-Kino, das man sich auch in einem großen Kino anschauen sollte.<br><br></div><div>Nicht zu vergessen die großartigen Schauspieler:innen - Hayley Atwell, Simon Pegg, Esai Morales, Pom Klementieff, Angela Bassett und viele andere. Einige Fäden aus den Vorgänger-Filmen werden geschickt aufgegriffen, besonders aus dem Ersten und Dritten. Das perfekte Pacing wie im siebten Film gibt es leider nicht - die erste Stunde ist zäh und verliert sich in komplizierter Handlungserklärung. Und gibt es sehr viel Pathos - vor allem über getragene Stimmen aus dem Off, die bedeutungsschwanger über den Auserwählten, den Weltenretter Ethan Hunt raunen. Ethan Hunt als Action-Messias, der sein Schicksal und seine Bestimmung erfüllt. Da kann einem die Heldenverehrung schon mal zuviel werden. Im Podcast direkt nach dem Kino sind wir unterschiedlich begeistert und diskutieren, ob ein würdiger Abschluss der Filmreihe gelungen ist.</div><div><br><a href="https://schoener-denken.de/blog/tag/mission-impossible/">Hier unsere Besprechungen zu den letzten vier der acht Mission: Impossible-Filme.</a></div>]]>
      </description>
      <pubDate>Sat, 24 May 2025 22:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Keine Rolle ist so sehr mit Tom Cruise verknüpft wie Ethan Hunt in MISSION: IMPOSSIBLE. Und auf keine Rolle hat er so viel Einfluss genommen. Das Action-Franchise wuchs über acht Filmen in fast 30 Jahren zu einem riesigen Abenteuerspektakel, das manchmal auch Doppelnull-Agenten alt aussehen ließ. Apropos "alt aussehen" - zum ersten Mal sieht man Tom Cruise seine 62 Jahre ein bisschen an, aber Respekt, dass er sich immer noch mit Stahlseilen an ein Flugzeug hängt. Und wie gut ist nun der achte und letzte Film geraten? Vieles funktioniert immer noch sehr gut: Die Tricks und Täuschungen, die unmöglichen Aufgaben, die unwiderstehlichen Sprints von Cruise, die starken Frauen, das Team, die komischen Momente und die überlebensgroßen Action-Sets: Der Tauchgang zum U-Boot, die Stunts auf dem Doppeldeckerflugzeug - das ist ganz großes Adrenalin-Kino, das man sich auch in einem großen Kino anschauen sollte.<br><br></div><div>Nicht zu vergessen die großartigen Schauspieler:innen - Hayley Atwell, Simon Pegg, Esai Morales, Pom Klementieff, Angela Bassett und viele andere. Einige Fäden aus den Vorgänger-Filmen werden geschickt aufgegriffen, besonders aus dem Ersten und Dritten. Das perfekte Pacing wie im siebten Film gibt es leider nicht - die erste Stunde ist zäh und verliert sich in komplizierter Handlungserklärung. Und gibt es sehr viel Pathos - vor allem über getragene Stimmen aus dem Off, die bedeutungsschwanger über den Auserwählten, den Weltenretter Ethan Hunt raunen. Ethan Hunt als Action-Messias, der sein Schicksal und seine Bestimmung erfüllt. Da kann einem die Heldenverehrung schon mal zuviel werden. Im Podcast direkt nach dem Kino sind wir unterschiedlich begeistert und diskutieren, ob ein würdiger Abschluss der Filmreihe gelungen ist.</div><div><br><a href="https://schoener-denken.de/blog/tag/mission-impossible/">Hier unsere Besprechungen zu den letzten vier der acht Mission: Impossible-Filme.</a></div>]]>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/mission-impossible-final-reckoning-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1346: MISSION: IMPOSSIBLE – THE FINAL RECKONING: Die Abenteuer des Auserwählten</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Usual Suspects</itunes:author>
      <itunes:episode>1346</itunes:episode>
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        <![CDATA[<div>Keine Rolle ist so sehr mit Tom Cruise verknüpft wie Ethan Hunt in MISSION: IMPOSSIBLE. Und auf keine Rolle hat er so viel Einfluss genommen. Das Action-Franchise wuchs über acht Filmen in fast 30 Jahren zu einem riesigen Abenteuerspektakel, das manchmal auch Doppelnull-Agenten alt aussehen ließ. Apropos "alt aussehen" - zum ersten Mal sieht man Tom Cruise seine 62 Jahre ein bisschen an, aber Respekt, dass er sich immer noch mit Stahlseilen an ein Flugzeug hängt. Und wie gut ist nun der achte und letzte Film geraten? Vieles funktioniert immer noch sehr gut: Die Tricks und Täuschungen, die unmöglichen Aufgaben, die unwiderstehlichen Sprints von Cruise, die starken Frauen, das Team, die komischen Momente und die überlebensgroßen Action-Sets: Der Tauchgang zum U-Boot, die Stunts auf dem Doppeldeckerflugzeug - das ist ganz großes Adrenalin-Kino, das man sich auch in einem großen Kino anschauen sollte.<br><br></div><div>Nicht zu vergessen die großartigen Schauspieler:innen - Hayley Atwell, Simon Pegg, Esai Morales, Pom Klementieff, Angela Bassett und viele andere. Einige Fäden aus den Vorgänger-Filmen werden geschickt aufgegriffen, besonders aus dem Ersten und Dritten. Das perfekte Pacing wie im siebten Film gibt es leider nicht - die erste Stunde ist zäh und verliert sich in komplizierter Handlungserklärung. Und gibt es sehr viel Pathos - vor allem über getragene Stimmen aus dem Off, die bedeutungsschwanger über den Auserwählten, den Weltenretter Ethan Hunt raunen. Ethan Hunt als Action-Messias, der sein Schicksal und seine Bestimmung erfüllt. Da kann einem die Heldenverehrung schon mal zuviel werden. Im Podcast direkt nach dem Kino sind wir unterschiedlich begeistert und diskutieren, ob ein würdiger Abschluss der Filmreihe gelungen ist.</div><div><br><a href="https://schoener-denken.de/blog/tag/mission-impossible/">Hier unsere Besprechungen zu den letzten vier der acht Mission: Impossible-Filme.</a></div>]]>
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        <title>Folge 1346: MISSION: IMPOSSIBLE – THE FINAL RECKONING: Die Abenteuer des Auserwählten</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, 2025, Action, Agenten, Angela Bassett, Christopher McQuarrie, Esai Morales, Gabriele, Greg Tarzan Davis, Harald, Hayley Atwell, Henry Czerny, Johanna, künstliche Intelligenz, Marc, Mission Impossible, Podcastin, Pom Klementieff, Rolf Saxon, Shea Whigham, Simon Pegg, Thomas, Thriller, Tom, Tom Cruise, Ving Rhames</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1345: EINER NACH DEM ANDEREN - In der Reihenfolge ihres Verschwindens</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Es beginnt wie ein tragisch-düsterer skandinavischer Thriller: Ein aus Schweden stammender Schneepflugfahrer (Stellan Skarsgard) wird Bürger des Jahres in einer Kleinstadt in Nordnorwegen. Am gleichen Abend stirbt sein Sohn, der am Flugplatz arbeitet, an einer Überdosis. Als der Vater erfährt, dass sein Sohn ermordet wurde, beginnt er Rache an den Tätern aus der Organisierten Kriminalität zu nehmen. Mit jedem Mord wird der Rachefeldzug des Schneepflugfahrers absurder – und die Gegner aus der norwegischen und der serbischen Mafia immer skurriler. Während die Geschichte eskaliert, färbt sich der Schnee in der norwegischen Weite immer wieder blutrot. Der Film lebt von seinem tiefschwarzen Humor, unerwarteten Einfällen und wenigen aber pointierten Dialogen und mit Stellan Skarsgard und Bruno Ganz von zwei Schauspielern, die mit kleinen Mitteln großen Eindruck hinterlassen. Im Podcast lachen Tom und Thomas direkt nach dem Film über ihr Lieblingszitat („Haben Sie schon einmal etwas vom Stockholm-Syndrom gehört?“) und vergleichen EINER NACH DEM ANDEREN mit FARGO.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 22 May 2025 21:00:00 +0200</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/einer-nach-dem-anderen-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1345: EINER NACH DEM ANDEREN - In der Reihenfolge ihres Verschwindens</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Film</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Tom und Thomas</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Es beginnt wie ein tragisch-düsterer skandinavischer Thriller: Ein aus Schweden stammender Schneepflugfahrer (Stellan Skarsgard) wird Bürger des Jahres in einer Kleinstadt in Nordnorwegen. Am gleichen Abend stirbt sein Sohn, der am Flugplatz arbeitet, an einer Überdosis. Als der Vater erfährt, dass sein Sohn ermordet wurde, beginnt er Rache an den Tätern aus der Organisierten Kriminalität zu nehmen. Mit jedem Mord wird der Rachefeldzug des Schneepflugfahrers absurder – und die Gegner aus der norwegischen und der serbischen Mafia immer skurriler. Während die Geschichte eskaliert, färbt sich der Schnee in der norwegischen Weite immer wieder blutrot. Der Film lebt von seinem tiefschwarzen Humor, unerwarteten Einfällen und wenigen aber pointierten Dialogen und mit Stellan Skarsgard und Bruno Ganz von zwei Schauspielern, die mit kleinen Mitteln großen Eindruck hinterlassen. Im Podcast lachen Tom und Thomas direkt nach dem Film über ihr Lieblingszitat („Haben Sie schon einmal etwas vom Stockholm-Syndrom gehört?“) und vergleichen EINER NACH DEM ANDEREN mit FARGO.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Podcast, 2025, Action, Actionkomödie, Bruno Ganz, Gewalt, Hans Petter Moland, Heimkino, Komödie, Norwegen, Rache, Schnee, Stellan Skarsgard, Thomas, Tom, Vater-Sohn</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1344: HIGH LIFE - Astronauten am Abgrund</title>
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        <![CDATA[<div>HIGH LIFE ist ein Film, der mich beim Schauen (und beim Podcast direkt danach) überfordert und mich oft orientierungslos zurückgelassen hat. Claire Denis erzählt eine Geschichte, die auch in einem abgelegenen Krankenhaus oder auf einer Gefängnisinsel spielen könnte: Neun Strafgefangene werden zusammengesperrt, eine fanatische Ärztin versucht, aus dem Sperma und den Eizellen der anderen Insassen im Brutkasten ein Kind zu "erschaffen". Nur ist das Gefängnis ein schuhschachtelförmiges Raumschiff, das auf ein Schwarzes Loch zutreibt. Ein optisch oft sprödes Kammerspiel um Fruchtbarkeit und Gewalt, Einsamkeit, Schuld und Elternschaft. Eher Theater als Science-Fiction, mehr Szenen als Handlung. Ohne das Etikett "Science-Fiction" und der damit verbundenen Erwartung, hätte es HIGH LIFE bei mir leichter gehabt.<br><br>Denn es steckt viel in diesem schwer zugänglichen Film. Vielleicht ist das alles ein Traum und alle Liebe und Gewalt und alle Trauer und Exzesse sind nur Spiegel unseres eigenen Unterbewusstseins. Wir sehen, wie sich diese scheiternde, menschliche Gruppe ihrem Untergang (hier einem Schwarzen Loch) nähert. Und wir beobachten, wie sich die Schichten der Zivilisationen abschälen, bis nur noch als einzige unumstößliche Kraft im Universum übrig bleibt: die schützende Liebe eines Vaters für seine Tochter. Im Podcast direkt nach dem Film sprechen wir über bedrückende Gewaltausbrüche, über Robert Pattinson und Juliette Binoche, Low-Tech-Ausstattung und über fragmentarische Dramaturgie - und streiten etwas darüber wie wichtig die Ambitionen der Künstler:innen sind.<br><br>Wir haben <a href="https://www.filmfriend.de/de/movies/high-life">HIGH LIFE gesehen auf Filmfriend</a>, dem Streamingportal der öffentlichen Bibliotheken.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Sun, 18 May 2025 21:00:00 +0200</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/high-life-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1344: HIGH LIFE - Astronauten am Abgrund</itunes:title>
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      <itunes:author>Johanna, Tom und Thomas</itunes:author>
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      <title>Folge 1343: THUNDERBOLTS* - Marvel dekonstruiert sich selbst</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Auf den ersten Blick ist THUNDERBOLTS* nur ein weiterer Superheldenfilm, in dem sich ein Team findet, mehr oder weniger die Welt retten muss und dabei zu Freunden werden. Nur dass das Team – ähnlich wie bei SUICIDE SQUAD – aus Antihelden besteht, aus Gescheiterten, aus ehemaligen Bösewichten. Und diesmal bleiben die Antihelden auch Antihelden: Sie übernehmen sinnlose Söldnerjobs, haben ihr Familienleben ruiniert, sind einsam. Ihr Leben ist sinnlos, Träume haben sich zerschlagen. Die eigentlichen Helden, die Avengers, sind nicht mehr da und die Antihelden wissen, dass diese Fußstapfen zu groß für sie sind. Damit nimmt sich Marvel selbst aufs Korn: Die großen Heldenzeiten sind auch für das MCU vorbei – kann der 36. Film und damit der Abschluss von Phase 5 überhaupt noch Sinn machen?<br><br></div><div>Aber THUNDERBOLTS* ist dabei nicht nur ein Meta-Film über Marvel. Er traut sich, Protagonisten zu zeigen, die auch als Team kaum aus ihrer Verzweiflung heraus kommen. Sinnlosigkeit, Einsamkeit und das frühere Tabu-Thema Depression spielen eine so große Rolle wie noch nie einem Superheldenfilm. Der trockene, schwarze Humor lenkt kaum davon ab, dass hier niemand am Ende in den Sonnenuntergang reitet. THUNDERBOLTS* punktet nicht mit Spannung, auch nicht mit Optik, sondern mit einem bösen Blick in den Spiegel der Antihelden aus der zweiten Reihe. Im Podcast direkt nach dem Film sind die ersten Eindrücke unterschiedlich – wir reden über Oneliner und wie Florence Pugh als Yelena das Team führt und den Film zusammenhält. Am Mikrofon: Johanna, Gabriele, Harald, Tom und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 13 May 2025 12:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Auf den ersten Blick ist THUNDERBOLTS* nur ein weiterer Superheldenfilm, in dem sich ein Team findet, mehr oder weniger die Welt retten muss und dabei zu Freunden werden. Nur dass das Team – ähnlich wie bei SUICIDE SQUAD – aus Antihelden besteht, aus Gescheiterten, aus ehemaligen Bösewichten. Und diesmal bleiben die Antihelden auch Antihelden: Sie übernehmen sinnlose Söldnerjobs, haben ihr Familienleben ruiniert, sind einsam. Ihr Leben ist sinnlos, Träume haben sich zerschlagen. Die eigentlichen Helden, die Avengers, sind nicht mehr da und die Antihelden wissen, dass diese Fußstapfen zu groß für sie sind. Damit nimmt sich Marvel selbst aufs Korn: Die großen Heldenzeiten sind auch für das MCU vorbei – kann der 36. Film und damit der Abschluss von Phase 5 überhaupt noch Sinn machen?<br><br></div><div>Aber THUNDERBOLTS* ist dabei nicht nur ein Meta-Film über Marvel. Er traut sich, Protagonisten zu zeigen, die auch als Team kaum aus ihrer Verzweiflung heraus kommen. Sinnlosigkeit, Einsamkeit und das frühere Tabu-Thema Depression spielen eine so große Rolle wie noch nie einem Superheldenfilm. Der trockene, schwarze Humor lenkt kaum davon ab, dass hier niemand am Ende in den Sonnenuntergang reitet. THUNDERBOLTS* punktet nicht mit Spannung, auch nicht mit Optik, sondern mit einem bösen Blick in den Spiegel der Antihelden aus der zweiten Reihe. Im Podcast direkt nach dem Film sind die ersten Eindrücke unterschiedlich – wir reden über Oneliner und wie Florence Pugh als Yelena das Team führt und den Film zusammenhält. Am Mikrofon: Johanna, Gabriele, Harald, Tom und Thomas.</div>]]>
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        <title>Folge 1343: THUNDERBOLTS* - Marvel dekonstruiert sich selbst</title>
        <link>https://schoener-denken.de/blog/thunderbolts-filmkritik/</link>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, 2025, Antihelden, David Harbour, Depression, Einsamkeit, Florence Pugh, Gabriele, Hannah John-Kamen, Harald, Jake Schreier, Johanna, Julia Louis-Dreyfus, Lewis Pullman, Marvel, MCU, Podcastin, Sebastian Stan, Söldner, Superheld, Superhelden, Superheldin, Thomas, Tom, Wyatt Russell</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1342: ONLY THE RIVER FLOWS - Im Kopf des Kommissars</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Nachdem ich den beeindruckenden chinesischen NeoNoir FEUERWERK AM HELLICHTEN TAG gesehen hatte, musste ich mir auch ONLY THE RIVER FLOWS von Wei Shujun anschauen. Ein düsterer Serienmörder-Psychothriller, der viel im Dunklen und Düsteren spielt, ständig regnet es, Farben werden weggewaschen. Eine intensive Atmosphäre von Bedrohung und Unheil begleitet den Kommissar (hervorragend gespielt von Zhu Yilong), der trotz beträchtlichem Aufwand mit seinen Ermittlungen nicht vorankommt. Während die Krimihandlung Spannung aufbaut, fesseln uns noch mehr die starken Bildkompositionen.<br><br></div><div>Ganz unmerklich mehren sich merkwürdige Elemente, die sich in die Realität der Geschichte einschleichen. Spätestens nach einer Traumsequenz fragen wir uns, ob wir einem unzuverlässigen Erzähler aufgesessen sind: Ist das noch Wirklichkeit oder sind wir bereits im Kopf des Kommissars? Ist die Bühne eines verlassenen Kinos, das der Kommissar als Büro nutzt, in Wirklichkeit ein innerer Raum? Der Kommissar blickt auf jeden Fall solange in den Abgrund, bis der Abgrund in ihn schaut. Im Podcast direkt nach dem Film sind Johanna und ich ebenso fasziniert wie verwirrt. Wir sprechen über den aufblitzenden schwarzen Humor, die Anfangsszene mit den Kindern, die wie eine Ouvertüre den Film eröffnet, über die Behinderung des Tatverdächtigen und über die tiefe Angst des Kommissars, das seine schwangere Frau ein behindertes Kind auf die Welt bringt. Ein starker, vielschichtiger, immer surrealer werdender Thriller. Sehr sehenswert!<br><br>Gesehen auf MUBI.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Tue, 06 May 2025 22:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Nachdem ich den beeindruckenden chinesischen NeoNoir FEUERWERK AM HELLICHTEN TAG gesehen hatte, musste ich mir auch ONLY THE RIVER FLOWS von Wei Shujun anschauen. Ein düsterer Serienmörder-Psychothriller, der viel im Dunklen und Düsteren spielt, ständig regnet es, Farben werden weggewaschen. Eine intensive Atmosphäre von Bedrohung und Unheil begleitet den Kommissar (hervorragend gespielt von Zhu Yilong), der trotz beträchtlichem Aufwand mit seinen Ermittlungen nicht vorankommt. Während die Krimihandlung Spannung aufbaut, fesseln uns noch mehr die starken Bildkompositionen.<br><br></div><div>Ganz unmerklich mehren sich merkwürdige Elemente, die sich in die Realität der Geschichte einschleichen. Spätestens nach einer Traumsequenz fragen wir uns, ob wir einem unzuverlässigen Erzähler aufgesessen sind: Ist das noch Wirklichkeit oder sind wir bereits im Kopf des Kommissars? Ist die Bühne eines verlassenen Kinos, das der Kommissar als Büro nutzt, in Wirklichkeit ein innerer Raum? Der Kommissar blickt auf jeden Fall solange in den Abgrund, bis der Abgrund in ihn schaut. Im Podcast direkt nach dem Film sind Johanna und ich ebenso fasziniert wie verwirrt. Wir sprechen über den aufblitzenden schwarzen Humor, die Anfangsszene mit den Kindern, die wie eine Ouvertüre den Film eröffnet, über die Behinderung des Tatverdächtigen und über die tiefe Angst des Kommissars, das seine schwangere Frau ein behindertes Kind auf die Welt bringt. Ein starker, vielschichtiger, immer surrealer werdender Thriller. Sehr sehenswert!<br><br>Gesehen auf MUBI.</div>]]>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/only-the-river-flows-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1342: ONLY THE RIVER FLOWS - Im Kopf des Kommissars</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Film</itunes:subtitle>
      <itunes:duration>00:21:50</itunes:duration>
      <itunes:author>Johanna und Thomas</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Nachdem ich den beeindruckenden chinesischen NeoNoir FEUERWERK AM HELLICHTEN TAG gesehen hatte, musste ich mir auch ONLY THE RIVER FLOWS von Wei Shujun anschauen. Ein düsterer Serienmörder-Psychothriller, der viel im Dunklen und Düsteren spielt, ständig regnet es, Farben werden weggewaschen. Eine intensive Atmosphäre von Bedrohung und Unheil begleitet den Kommissar (hervorragend gespielt von Zhu Yilong), der trotz beträchtlichem Aufwand mit seinen Ermittlungen nicht vorankommt. Während die Krimihandlung Spannung aufbaut, fesseln uns noch mehr die starken Bildkompositionen.<br><br></div><div>Ganz unmerklich mehren sich merkwürdige Elemente, die sich in die Realität der Geschichte einschleichen. Spätestens nach einer Traumsequenz fragen wir uns, ob wir einem unzuverlässigen Erzähler aufgesessen sind: Ist das noch Wirklichkeit oder sind wir bereits im Kopf des Kommissars? Ist die Bühne eines verlassenen Kinos, das der Kommissar als Büro nutzt, in Wirklichkeit ein innerer Raum? Der Kommissar blickt auf jeden Fall solange in den Abgrund, bis der Abgrund in ihn schaut. Im Podcast direkt nach dem Film sind Johanna und ich ebenso fasziniert wie verwirrt. Wir sprechen über den aufblitzenden schwarzen Humor, die Anfangsszene mit den Kindern, die wie eine Ouvertüre den Film eröffnet, über die Behinderung des Tatverdächtigen und über die tiefe Angst des Kommissars, das seine schwangere Frau ein behindertes Kind auf die Welt bringt. Ein starker, vielschichtiger, immer surrealer werdender Thriller. Sehr sehenswert!<br><br>Gesehen auf MUBI.</div>]]>
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        <title>Folge 1342: ONLY THE RIVER FLOWS - Im Kopf des Kommissars</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, 2023, 2025, Behinderung, China, Drama, Ehedrama, Johanna, NeoNoir, Podcastin, Psychothriller, Serienkiller, Serienmörder, Thomas, Thriller, Traum, Wei Shujun</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1341: BLOOD &amp; SINNERS - Wenn die Teufel tanzen</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Eine schwüle Südstaatenatmosphäre, Schwarze, die immer noch wie Sklaven auf den Feldern Baumwolle pflücken, aber auch Schwarze, die versuchen ihr Glück zu machen – wie die Zwillingsbrüder Smoke und Stack (beide großartig gespielt von Michael B. Jordan). Sie haben in Chicago Geld gemacht und wollen jetzt in ihrer alten Heimat in Mississippi einen Tanzschuppen für ihre eigene Community aufmachen. Dazu holen sie sich Bluesmusiker, die abends den Gästen einheizen sollen. Und Musik, das ist der eigentliche Dreh- und Angelpunkt dieses Films. Ein überraschend souveräner Genrebastard: Gangsterfilm, Gesellschafts- und Rassismusdrama, Musical und blutigem Vampirhorror. Coogler geht ein großes Risiko ein, diese verschiedenen Stoffe ineinander zu weben. Und es gelingt ihm. Er nimmt sich die Zeit, die interessanten Charaktere einzuführen: die knallharten Zwillinge, der geniale junge Bluesgitarrist und Sänger Preacherboy, die Voodoo-mächtige Annie und viele andere.<br><br></div><div>Von der ersten Hälfte, die ganz dem Familien- und Rassismusdrama gehört, konnte ich gar nicht genug bekommen – das hätte nach meinem Geschmack noch zehn Stunden weitergehen können. Herausragend. Alles strebt auf einen Höhepunkt zu: Trinken, Tanzen und Singen im Nachtclub der Zwillingsbrüder, eine orgiastische Feier, die in einem magischen Musikrausch mündet, der Kultur- und Zeitgrenzen überwindet. Nichts weniger als eine magische Selbstermächtigung der afroamerikanischen Kultur. Ein großes Kinoereignis, das sich bis zur letzten Sekunde – inklusive Abspann – lohnt. Im Podcast direkt nach dem Kino reden Johanna, Harald, Tom und Thomas über großartige Kamerafahrten und die Verführungskraft singender und tanzender Vampire.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 01 May 2025 22:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Eine schwüle Südstaatenatmosphäre, Schwarze, die immer noch wie Sklaven auf den Feldern Baumwolle pflücken, aber auch Schwarze, die versuchen ihr Glück zu machen – wie die Zwillingsbrüder Smoke und Stack (beide großartig gespielt von Michael B. Jordan). Sie haben in Chicago Geld gemacht und wollen jetzt in ihrer alten Heimat in Mississippi einen Tanzschuppen für ihre eigene Community aufmachen. Dazu holen sie sich Bluesmusiker, die abends den Gästen einheizen sollen. Und Musik, das ist der eigentliche Dreh- und Angelpunkt dieses Films. Ein überraschend souveräner Genrebastard: Gangsterfilm, Gesellschafts- und Rassismusdrama, Musical und blutigem Vampirhorror. Coogler geht ein großes Risiko ein, diese verschiedenen Stoffe ineinander zu weben. Und es gelingt ihm. Er nimmt sich die Zeit, die interessanten Charaktere einzuführen: die knallharten Zwillinge, der geniale junge Bluesgitarrist und Sänger Preacherboy, die Voodoo-mächtige Annie und viele andere.<br><br></div><div>Von der ersten Hälfte, die ganz dem Familien- und Rassismusdrama gehört, konnte ich gar nicht genug bekommen – das hätte nach meinem Geschmack noch zehn Stunden weitergehen können. Herausragend. Alles strebt auf einen Höhepunkt zu: Trinken, Tanzen und Singen im Nachtclub der Zwillingsbrüder, eine orgiastische Feier, die in einem magischen Musikrausch mündet, der Kultur- und Zeitgrenzen überwindet. Nichts weniger als eine magische Selbstermächtigung der afroamerikanischen Kultur. Ein großes Kinoereignis, das sich bis zur letzten Sekunde – inklusive Abspann – lohnt. Im Podcast direkt nach dem Kino reden Johanna, Harald, Tom und Thomas über großartige Kamerafahrten und die Verführungskraft singender und tanzender Vampire.</div>]]>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/blood-and-sinners-filmkritik/</link>
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      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Usual Suspects</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, 1932, 2025, Bluegrass, Blues, Delroy Lindo, Drama, Gangster, Genre, Genremix, Hailee Steinfeld, Harald, Horror, Jack O’Connell, Jayme Lawson, Johanna, Kukluxklan, Li Jun Li, Michael B. Jordan, Miles Caton, Mississippi, Musik, Omar Benson Miller, Podcastin, Rassismus, Ryan Coogler, Südstaaten, Thomas, Thriller, Tom, Vampire, Wunmi Mosaku, Zwilling</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1340: EDEN - Alles Wölfe im Paradies</title>
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        <![CDATA[<div>Menschen kämpfen ums Überleben – das ist starker Filmstoff, hat sich Ron Howard gedacht. Der Film beruht auf wahren Begebenheiten: Ein Berliner Zahnarzt und Philosoph zieht sich mit einer ehemaligen Patientin auf die karge Galapagosinsel Floreana zurück. Regelmäßig schickt er Briefe an die Weltpresse, um nicht in Vergessenheit zu geraten. Ein deutsches Ehepaar wird darauf aufmerksam und wandert ebenfalls nach Floreana aus. Richtig schwierig wird es aber erst als eine Baroness mit Liebhabern und Dienern auftaucht mit dem irrsinnigen Plan, auf der menschenfeindlichen Insel ein Luxushotel aufzubauen. Zerbrechende Illusionen und brutaler Egoismus lassen die Situation bis zu Mord und Totschlag eskalieren. Das ist schon ein bisschen „Der Herr der Fliegen“ mit Erwachsenen: Wo es keine übergeordnete Ordnungskraft gibt, prallen die Interessen ungebremst aufeinander und auch wer auf ein friedliches Miteinander setzt, muss erkennen, dass er so vielleicht nicht überleben wird …<br><br></div><div>Von Anfang an herrscht eine bedrohliche Atmosphäre, Musik und Bildstimmungen machen klar: Das hier wird nicht gut ausgehen. Hollywood-Routinier Howard setzt in seinem Inselthriller auf starke Gefühle – auf sympathische Figuren, mit denen man mitleidet (Sydney Sweeney) und auf verlogene, intrigante Figuren, die man hasst (Ana de Armas). Spätestens wenn die wilden Hunde eine hochschwangere Frau angreifen, haben wir auch im Kinosessel ordentlich Puls. Die Darstellerriege ist dabei nicht nur namhaft, sondern auch großartig. Im Podcast loben wir den Film für seinen hohen Unterhaltungswert und sinnieren darüber, dass der Stoff auch für einen künstlerisch mutigeren Film getaugt hätte. Am Mikrofon direkt nach dem Kino: Johanna, Tom und Thomas.<br><br></div><div>Im unserer Episode erwähnen wir den Podcast TATORT GESCHICHTE in der ARD Audiothek, der sich in seiner 100. Jubiläumsfolge mit den historischen Gründen auseinandersetzt: <a href="https://www.ardaudiothek.de/episode/tatort-geschichte-true-crime-meets-history/tatort-geschichte-meets-hollywood-das-toedliche-raetsel-der-einsamen-insel-floreana/bayern-2/14354979/">Tatort Geschichte meets Hollywood: Das tödliche Rätsel der einsamen Insel Floreana</a> und das Buch <a href="https://www.buechergilde.de/shop/produkte/175452-postlagernd-floreana">„Postlagernd Floreana“</a> von Margret Mittler, die das Drama auf der Insel überlebt hatte – erschienen bei der Büchergilde Gutenberg.</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 10 Apr 2025 21:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Menschen kämpfen ums Überleben – das ist starker Filmstoff, hat sich Ron Howard gedacht. Der Film beruht auf wahren Begebenheiten: Ein Berliner Zahnarzt und Philosoph zieht sich mit einer ehemaligen Patientin auf die karge Galapagosinsel Floreana zurück. Regelmäßig schickt er Briefe an die Weltpresse, um nicht in Vergessenheit zu geraten. Ein deutsches Ehepaar wird darauf aufmerksam und wandert ebenfalls nach Floreana aus. Richtig schwierig wird es aber erst als eine Baroness mit Liebhabern und Dienern auftaucht mit dem irrsinnigen Plan, auf der menschenfeindlichen Insel ein Luxushotel aufzubauen. Zerbrechende Illusionen und brutaler Egoismus lassen die Situation bis zu Mord und Totschlag eskalieren. Das ist schon ein bisschen „Der Herr der Fliegen“ mit Erwachsenen: Wo es keine übergeordnete Ordnungskraft gibt, prallen die Interessen ungebremst aufeinander und auch wer auf ein friedliches Miteinander setzt, muss erkennen, dass er so vielleicht nicht überleben wird …<br><br></div><div>Von Anfang an herrscht eine bedrohliche Atmosphäre, Musik und Bildstimmungen machen klar: Das hier wird nicht gut ausgehen. Hollywood-Routinier Howard setzt in seinem Inselthriller auf starke Gefühle – auf sympathische Figuren, mit denen man mitleidet (Sydney Sweeney) und auf verlogene, intrigante Figuren, die man hasst (Ana de Armas). Spätestens wenn die wilden Hunde eine hochschwangere Frau angreifen, haben wir auch im Kinosessel ordentlich Puls. Die Darstellerriege ist dabei nicht nur namhaft, sondern auch großartig. Im Podcast loben wir den Film für seinen hohen Unterhaltungswert und sinnieren darüber, dass der Stoff auch für einen künstlerisch mutigeren Film getaugt hätte. Am Mikrofon direkt nach dem Kino: Johanna, Tom und Thomas.<br><br></div><div>Im unserer Episode erwähnen wir den Podcast TATORT GESCHICHTE in der ARD Audiothek, der sich in seiner 100. Jubiläumsfolge mit den historischen Gründen auseinandersetzt: <a href="https://www.ardaudiothek.de/episode/tatort-geschichte-true-crime-meets-history/tatort-geschichte-meets-hollywood-das-toedliche-raetsel-der-einsamen-insel-floreana/bayern-2/14354979/">Tatort Geschichte meets Hollywood: Das tödliche Rätsel der einsamen Insel Floreana</a> und das Buch <a href="https://www.buechergilde.de/shop/produkte/175452-postlagernd-floreana">„Postlagernd Floreana“</a> von Margret Mittler, die das Drama auf der Insel überlebt hatte – erschienen bei der Büchergilde Gutenberg.</div>]]>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/eden-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1340: EDEN - Alles Wölfe im Paradies</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Johanna, Tom und Thomas</itunes:author>
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      <title>Folge 1339: ALL WE IMAGINE AS LIGHT - Die Freundschaft der Frauen</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>ALL WE IMAGINE AS LIGHT beginnt ganz schlicht wie eine Dokumentation. Regisseurin Payal Kapadia nimmt uns mit nach Mumbai, mitten hinein in den Alltag von drei Krankenschwestern von Mumbai: Prabha, deren Mann im fernen Deutschland arbeitet und sich nicht mehr meldet und ihre jüngere Kollegin und Mitbewohnerin Anu, die sich ausgerechnet in einen Moslem verliebt hat. Die dritte und älteste ist die verwitwete Parvaty, die ihre Wohnung an Immobilienhaie verliert. Der Alltag in Mumbai ist hart, von Exotismus keine Spur, die gesellschaftlichen Regeln eng – gerade für die Frauen. Spätestens wenn die Frauen Mumbai verlassen fällt uns auf, wie die Filmsprache sich verändert. Die Bilder werden intensiver – oder waren sie das nicht schon eine Weile? Vielleicht haben wir es nur nicht bemerkt, so sehr waren wir bei den Frauen zwischen Träumen und Illusionen, in vergangenen oder verbotenen Beziehungen. Ein Kampf um ein bisschen Glück, ein bisschen Selbstbestimmung. Auf dem Weg zum Meer verdichtet sich die Atmosphäre, der Film mündet in einen magischen Realismus, als Prabha einen Mann wortwörtlich ans Ufer gespült bekommt. Spätestens jetzt hat der Film von Kapadia eine unerwartete Meisterschaft entwickelt – und das als Debütfilm! Im Podcast direkt nach dem Kino sprechen Bettina und Thomas über Gesellschaftskritik, die ganz en passant stattfindet, über sehr starke Darstellerinnen, über Rätselhaftigkeit und eine paradiesische Schlusseinstellung. Sehr empfehlenswerter Film.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Sat, 05 Apr 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>ALL WE IMAGINE AS LIGHT beginnt ganz schlicht wie eine Dokumentation. Regisseurin Payal Kapadia nimmt uns mit nach Mumbai, mitten hinein in den Alltag von drei Krankenschwestern von Mumbai: Prabha, deren Mann im fernen Deutschland arbeitet und sich nicht mehr meldet und ihre jüngere Kollegin und Mitbewohnerin Anu, die sich ausgerechnet in einen Moslem verliebt hat. Die dritte und älteste ist die verwitwete Parvaty, die ihre Wohnung an Immobilienhaie verliert. Der Alltag in Mumbai ist hart, von Exotismus keine Spur, die gesellschaftlichen Regeln eng – gerade für die Frauen. Spätestens wenn die Frauen Mumbai verlassen fällt uns auf, wie die Filmsprache sich verändert. Die Bilder werden intensiver – oder waren sie das nicht schon eine Weile? Vielleicht haben wir es nur nicht bemerkt, so sehr waren wir bei den Frauen zwischen Träumen und Illusionen, in vergangenen oder verbotenen Beziehungen. Ein Kampf um ein bisschen Glück, ein bisschen Selbstbestimmung. Auf dem Weg zum Meer verdichtet sich die Atmosphäre, der Film mündet in einen magischen Realismus, als Prabha einen Mann wortwörtlich ans Ufer gespült bekommt. Spätestens jetzt hat der Film von Kapadia eine unerwartete Meisterschaft entwickelt – und das als Debütfilm! Im Podcast direkt nach dem Kino sprechen Bettina und Thomas über Gesellschaftskritik, die ganz en passant stattfindet, über sehr starke Darstellerinnen, über Rätselhaftigkeit und eine paradiesische Schlusseinstellung. Sehr empfehlenswerter Film.</div>]]>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/all-we-imagine-as-light-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1339: ALL WE IMAGINE AS LIGHT - Die Freundschaft der Frauen</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Bettina und Thomas</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, 2024, 2025, Bettina Fächer, Chhaya Kadam, Cinemayence, Debütfilm, Divya Prabha, Drama, Ehedrama, Emanzipation, Frauen, Hinduismus, Hridhu Haroon, Indien, Islam, Kani Kusruti, Mumbai, Payal Kapadia, Podcastin, Regisseurin, Thomas</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1338: DAS LICHT - Es gibt kein richtiges Leben im falschen</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Es ist ein Film über uns, über das Jetzt, darüber das es kein richtiges Leben im falschen geben kann. Jobs, die auf die eine oder andere Art keinen Sinn machen, die Suche nach Nähe, die Angst vor der Nähe, die Erkenntnis, dass fair gehandelte Schokolade nicht darüber hinweg trösten kann, dass wir reich sind, weil andere arm sind, nicht davon ablenken kann, dass wir so viele Privilegien haben, dass wir es selbst nicht mehr merken. Aber das ist nur eine von vielen Ebenen dieses Films. DAS LICHT gibt uns so lange Farbsteine, bis wir Stück für Stück ein Muster darin erkennen können.<br><br></div><div>Tykwer mischt dabei mit bewundernswerter Sorglosigkeit einen Berliner Arthouse-Film mit Hollywoodreifen Szenen, lässt die Menschen auf der Straße tanzen und vor dem Licht einer Frau halluzinieren, die aus Syrien zu uns geflohen ist. Tragödie, Komödie, Familiendrama, magischer Realismus, ich wette, Tom Tykwer ist es völlig gleich, in welche Schublade sein Film gesteckt wird. Es ist großes Kino, das steht fest (auch großes Schauspielerkino), das mit wenig Klischees und ganz ohne moralisch erhobenen Zeigefinger daherkommt. Direkt nach dem Kino waren wir sehr begeistert und mussten erst einmal die Bilder und die Gefühle sortieren – am Mikrofon: Anke, Katharina, Marc, Hendrik und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Mon, 31 Mar 2025 21:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:title>Folge 1338: DAS LICHT - Es gibt kein richtiges Leben im falschen</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Usual Suspects</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, 2025, Berlin, Capitol, Deutscher Film, Drama, Ehedrama, Elke Biesendorfer, Elyas Eldridge, Familiendrama, Flucht, Flüchtlinge, Julius Gause, Katharina, Lars Eidinger, Nicolette Krebitz, Podcastin, Regen, Syrien, Tala Al-Deen, Thomas, Toby Onwumere, Tom Tykwer</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1337: CAPTAIN AMERICA BRAVE NEW WORLD - Menschliches Maß</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>AVENGERS: ENDGAME wäre der perfekte letzte Film des Marvel Cinematic Universe gewesen. Aber das war natürlich keine Option – es gab noch soviel Heldinnen und Helden, soviel potentieller Stoff – und so viele Dollars zu verdienen. Aber die Zeit der großen Helden war vorbei: Thor anderweitig unterwegs, das Kapitel Iron Man war endgültig abgeschlossen, das Kapitel Black Widow ebenfalls und Steve Rogers hatte sich verabschiedet und seinen Schild weitergegeben. Kevin Feige fährt seitdem mehrgleisig: Serien, die wie LOKI und SHE-HULK zum Teil richtig gut funktionierten, Filme, die in der winzigen Quantenwelt scheiterten oder Filme, die sich in unendlich ermüdenden Multiversen verloren oder ein Film, der einigermaßen gelungen in die Vergangenheit der Black Widow führte.<br><br></div><div>Mit CAPTAIN AMERICA BRAVE NEW WORLD wird noch ein anderer Weg beschritten: Es werden kleinere Brötchen gebacken. Sam Wilson steckt im Anzug von Captain America und es hat eine ganze eigene Serie gedauert, bis er seinen Frieden damit gemacht hatte, dass er nicht Steve Rogers ist und dessen große Fußstapfen nicht vollständig wird ausfüllen können. Die meisten anderen (und viele im Kinopublikum) können sich damit nicht abfinden. Aber es hat schon einen besonderen Reiz, dass hier die Helden und Heldinnen ohne Superkräfte ans Werk gehen. Die Story schrumpft auf Menschenmaß und die Actionszenen fallen ebenfalls kleiner aus.<br><br></div><div>Heraus kommt eine Art Politactionthriller mit Superheldenelementen. Es werden mit einem charmanten Nachwuchs-Falcon (Danny Ramirez als Joaquin Torres) und einer sehr beeindruckenden neuen Black Widow (Shira Haas als Ruth Bat-Seraph) zwei neue Charaktere eingeführt, von denen wir mehr sehen wollen. Ein paar mehr schmissige Screwball-Dialoge hätten diesem Film gut getan, aber als Beginn einer neuen Filmreihe funktioniert er richtig gut. Im Podcast direkt nach dem Film sind wir unterschiedlicher Meinung, sind uns aber einig, dass Harrison Ford als wütender Präsident schon sehr viel Spaß macht. Direkt nach dem Kino am Mikrofon: Gabriele, Tom und Thomas.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Sat, 22 Mar 2025 22:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>AVENGERS: ENDGAME wäre der perfekte letzte Film des Marvel Cinematic Universe gewesen. Aber das war natürlich keine Option – es gab noch soviel Heldinnen und Helden, soviel potentieller Stoff – und so viele Dollars zu verdienen. Aber die Zeit der großen Helden war vorbei: Thor anderweitig unterwegs, das Kapitel Iron Man war endgültig abgeschlossen, das Kapitel Black Widow ebenfalls und Steve Rogers hatte sich verabschiedet und seinen Schild weitergegeben. Kevin Feige fährt seitdem mehrgleisig: Serien, die wie LOKI und SHE-HULK zum Teil richtig gut funktionierten, Filme, die in der winzigen Quantenwelt scheiterten oder Filme, die sich in unendlich ermüdenden Multiversen verloren oder ein Film, der einigermaßen gelungen in die Vergangenheit der Black Widow führte.<br><br></div><div>Mit CAPTAIN AMERICA BRAVE NEW WORLD wird noch ein anderer Weg beschritten: Es werden kleinere Brötchen gebacken. Sam Wilson steckt im Anzug von Captain America und es hat eine ganze eigene Serie gedauert, bis er seinen Frieden damit gemacht hatte, dass er nicht Steve Rogers ist und dessen große Fußstapfen nicht vollständig wird ausfüllen können. Die meisten anderen (und viele im Kinopublikum) können sich damit nicht abfinden. Aber es hat schon einen besonderen Reiz, dass hier die Helden und Heldinnen ohne Superkräfte ans Werk gehen. Die Story schrumpft auf Menschenmaß und die Actionszenen fallen ebenfalls kleiner aus.<br><br></div><div>Heraus kommt eine Art Politactionthriller mit Superheldenelementen. Es werden mit einem charmanten Nachwuchs-Falcon (Danny Ramirez als Joaquin Torres) und einer sehr beeindruckenden neuen Black Widow (Shira Haas als Ruth Bat-Seraph) zwei neue Charaktere eingeführt, von denen wir mehr sehen wollen. Ein paar mehr schmissige Screwball-Dialoge hätten diesem Film gut getan, aber als Beginn einer neuen Filmreihe funktioniert er richtig gut. Im Podcast direkt nach dem Film sind wir unterschiedlicher Meinung, sind uns aber einig, dass Harrison Ford als wütender Präsident schon sehr viel Spaß macht. Direkt nach dem Kino am Mikrofon: Gabriele, Tom und Thomas.</div>]]>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/captain-america-brave-new-world-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1337: CAPTAIN AMERICA BRAVE NEW WORLD - Menschliches Maß</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Gabriele, Tom und Thomas</itunes:author>
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      <title>Folge 1336: MICKEY 17 - Der Arbeiter im Zeitalter seiner Reproduzierbarkeit</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Die Vorfreude war extrem groß: Bong Joon-ho dreht eine Science-Fiction-Action-Tragikomödie! Der Trailer sah aus, als sei der Film millimetergenau meine Kragenweite. Das war er dann nicht. Aber beginnen wir am Anfang: Mickey muss die Erde verlassen und ohne sich über die Konsequenzen im Klaren zu sein, bewirbt er sich als Expendable (deutsch: entbehrlich) auf einem Raumschiff, d.h. er wird gescannt und bei Bedarf neu aus dem Biodrucker hergestellt, inklusive Gedächtnisspeicher. Ab sofort ist er ein Wegwerfarbeiter: Er übernimmt die unangenehmsten und gefährlichsten Aufgaben und dient als Versuchskaninchen für tödliche Experimente. Dann wird die Leiche verbrannt und die neue Version wird ausgedruckt. Als Mickey 17 einen Auftrag wider Erwarten überlebt, ist Mickey 18 schon gedruckt. Und damit fangen die Probleme richtig an …<br><br></div><div>Tolle Idee (von Edward Ashton), toller Look, tolle Schauspieler und spannende Themen, die angerissen werden: menschliche Arbeiter als Wegwerfartikel und narzisstische Milliardäre, religiöser Fanatismus und Widerstand, Kolonialismus und Genozid. Mit dem richtigen Einflugwinkel ein starker Film. Allerdings nicht für mich, ich bin emotional leider immer auf Abstand geblieben: Die relevanten Themen werden nur oberflächlich angerissen, zu viel Voice Over, zu wenig Screwball, die Szenen sind zu lang, der Film ist zu lang und ganz subjektiv: Ich bin es so unendlich leid, durchgeknallte Milliardäre mit Allmachtsfantasien zu sehen – sowohl auf der Leinwand als auch in den Nachrichten. Also: Möglicherweise ein sehr guter Film, aber nicht für mich. im Podcast vergleichen wir auch den Film mit der Buchvorlage. Direkt nach dem Kino am Mikrofon, mit ganz unterschiedlichen ersten Eindrücken: Johanna, Anke, Marc, Hendrik, Tom und Thomas.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Mon, 17 Mar 2025 14:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Die Vorfreude war extrem groß: Bong Joon-ho dreht eine Science-Fiction-Action-Tragikomödie! Der Trailer sah aus, als sei der Film millimetergenau meine Kragenweite. Das war er dann nicht. Aber beginnen wir am Anfang: Mickey muss die Erde verlassen und ohne sich über die Konsequenzen im Klaren zu sein, bewirbt er sich als Expendable (deutsch: entbehrlich) auf einem Raumschiff, d.h. er wird gescannt und bei Bedarf neu aus dem Biodrucker hergestellt, inklusive Gedächtnisspeicher. Ab sofort ist er ein Wegwerfarbeiter: Er übernimmt die unangenehmsten und gefährlichsten Aufgaben und dient als Versuchskaninchen für tödliche Experimente. Dann wird die Leiche verbrannt und die neue Version wird ausgedruckt. Als Mickey 17 einen Auftrag wider Erwarten überlebt, ist Mickey 18 schon gedruckt. Und damit fangen die Probleme richtig an …<br><br></div><div>Tolle Idee (von Edward Ashton), toller Look, tolle Schauspieler und spannende Themen, die angerissen werden: menschliche Arbeiter als Wegwerfartikel und narzisstische Milliardäre, religiöser Fanatismus und Widerstand, Kolonialismus und Genozid. Mit dem richtigen Einflugwinkel ein starker Film. Allerdings nicht für mich, ich bin emotional leider immer auf Abstand geblieben: Die relevanten Themen werden nur oberflächlich angerissen, zu viel Voice Over, zu wenig Screwball, die Szenen sind zu lang, der Film ist zu lang und ganz subjektiv: Ich bin es so unendlich leid, durchgeknallte Milliardäre mit Allmachtsfantasien zu sehen – sowohl auf der Leinwand als auch in den Nachrichten. Also: Möglicherweise ein sehr guter Film, aber nicht für mich. im Podcast vergleichen wir auch den Film mit der Buchvorlage. Direkt nach dem Kino am Mikrofon, mit ganz unterschiedlichen ersten Eindrücken: Johanna, Anke, Marc, Hendrik, Tom und Thomas.</div>]]>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/mickey-17-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1336: MICKEY 17 - Der Arbeiter im Zeitalter seiner Reproduzierbarkeit</itunes:title>
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      <title>Folge 1335: A COMPLETE UNKNOWN - „Spielt laut!“</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Die Folkmusik lebt von der Erkenntnis, dass ein guter Song nur eine Stimme und vielleicht noch eine Gitarre braucht. Und die guten Songs werden immer wieder gespielt, mehr oder weniger immer auf die gleiche Art. Aber auch die Traditionals sind einmal zum ersten Mal gespielt werden und haben eine Chance bekommen, heißt es in A COMPLETE UNKNOWN. Die Songs des Newcomers Bob Dylan sind Anfang der 1960er Jahre so gut, dass sie ebenfalls gespielt werden. Aber wer ist Bob Dylan? Robert Zimmermann hat sich auf den Spuren von Woody Guthrie als Folksänger Bob Dylan selbst erfunden. Aber der Folk-Star wird zum Problem, denn er erfindet sich nach ein paar Jahren als Rockmusiker neu und tritt beim Newport Festival mit Rockband und elektrischer Gitarre auf. Als im Publikum jemand „Judas!“ schreit, lässt Bob Dylan die Band lauter spielen. Die Folk-Szene hat dem Song „The Times they are a changing“ zugejubelt, aber nicht verstanden, dass die Zeiten sich ändern – auch in der Musik.<br><br></div><div>Timothee Chalamet spielt und singt und spricht den rätselhaften, oft auch unsympathischen Künstler wunderbar. Noch beeindruckender ist Edward Norton als Pete Seeger. Und Regisseur James Mangold tut, was er am besten kann: Er stellt sich ganz in den Dienst der Geschichte und schafft es, dass wir nicht einmal darüber nachdenken, wie großartig der Film inszeniert ist. Zu meinen Lieblingsszenen gehören die Begegnungen von Dylan und Guthrie und der Moment als „The Times they are a changing“ zum ersten Mal vor Publikum gespielt wird. Im Podcast spreche ich mit Bettina und Katharina direkt nach dem Film über das Rätsel Bob Dylan, Joan Baez (im Film mit einer angenehmeren Stimme als in der Realität) und werden sentimental in der Erinnerung an Lagerfeuer, an denen man als Jugendlicher „Blowin´in the winds“ gesungen hat. Tipp: Im Original schauen.</div>]]>
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      <pubDate>Sat, 15 Mar 2025 16:00:00 +0100</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/a-complete-unknown-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1335: A COMPLETE UNKNOWN - „Spielt laut!“</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Bettina, Katharina und Thomas</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, 1960er, 2024, 2025, Bettina Fächer, Biopic, Boyd Holbrook, Capitol, Drama, Edward Norton, Elle Fanning, Folk, James Mangold, Joan Baez, Katharina, Literaturverfilmung, Monica Barbaro, Musik, Musikfilm, Newport Festival, Pete Seeger, Podcastin, Rock, Thomas, Timothée Chalamet</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1334: VENI VIDI VICI - Die Unangreifbarkeit der Superreichen</title>
      <description>
        <![CDATA[<div><em>„I could stand in the middle of 5th Avenue and shoot somebody and I wouldn’t lose voters.“</em>, sagte Donald Trump am 24. Januar 2016. Daran musste ich denken, als ich VENI VIDI VICI gesehen habe. Hier ist es der superreiche, österreichische Investor Amon Maynard, der den Thrill als Jäger genießt – nur dass er keine Hirsche schießt, sondern Menschen, völlig zufällig, Radfahrer, Jogger, Pärchen beim romantischen Waldspaziergang. Daniel Hoesl und Julia Niemann erzählen diese Satire, die nur ein Jagdgewehr von der Wirklichkeit entfernt ist, in einer durchgehend trockenen, schwarzhumorigen Atmosphäre. Die Morde erscheinen so normal wie das Polospiel der Tochter (das mich an THE THOMAS CROWN AFFAIR erinnert hat), so normal wie sein Familiensinn und seine Verhandlungen mit der Regierung über eine neue Fabrik. Ein Aufbegehren erscheint naiv und sinnlos. Im Podcast direkt nach dem Kino diskutiere ich mit Johanna über die Absicht des sehenswerten Films, über die Unangreifbarkeit der Superreichen und über die sichtbaren Zeichen des Reichtums.</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 04 Mar 2025 17:00:00 +0100</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/veni-vidi-vici-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1334: VENI VIDI VICI - Die Unangreifbarkeit der Superreichen</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Johanna und Thomas</itunes:author>
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        <title>Folge 1334: VENI VIDI VICI - Die Unangreifbarkeit der Superreichen</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, 2024, 2025, Cinemayence, Daniel Hoesl, Dominik Warta, Drama, Dramedy, Gesellschaftssatire, Johanna, Julia Niemann, Kapitalismus, Laurence Rupp, Olivia Goschler, Österreich, Podcastin, Regisseurin, Reichtum, Satire, Superreich, Thomas, Tragikomödie, Ursina Lardi</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1333: BABYGIRL - Grenzüberschreitung! Grenzüberschreitung?</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Sexy ist der Film und unterhaltsam, ganz ohne Frage, aber ist BABYGIRL mehr als ein 50 SHADES OF GREY für Akademiker:innen? Im Mittelpunkt steht eine mächtige, erfolgreiche Unternehmerin Mitte 50, Mutter, Ehefrau, alles erreicht und dabei auch noch sehr attraktiv (perfekte Besetzung: Nicole Kidman). Aber der Preis für das perfekte Leben ist nicht nur Disziplin und Härte, sondern auch (sexuelle) Selbstverleugnung. Romy verdrängt ihre unerfüllten Neigungen bis sie Samuel kennenlernt: Nur ein Praktikant, aber genau der dominante Partner, den sie begehrt. Grenzüberschreitend sind dabei nicht die sexuellen Praktiken, auch nicht die selbstgewählte sexuelle Unterwerfung der Frau unter ihren Liebhaber. Grenzüberschreitend ist, dass Romy als mächtige CEO ein Verhältnis mit einem ihr anvertrauten Praktikanten beginnt. Die Machtverhältnisse werden zwischenzeitlich auf den Kopf gestellt, Romy wird erpressbar. BABYGIRL will aber keine düstere Tragödie sein. Regisseurin Halina Reijn geht es um Sex, um Befreiung, um Begehren und Orgasmen aus weiblicher Perspektive – und das gab es im Mainstreamkino zuletzt viel zu selten. Im Podcast direkt nach dem Film diskutieren wir, ob und wenn ja wie provokativ der Film eigentlich ist, wie aufregend oder nicht – und über Harris Dickinson, der uns schon in <a href="https://schoener-denken.de/blog/triangle-of-sadness-filmkritik/">THE TRIANGLE OF SADNESS</a> beeindruckt hatte. Am Mikrofon mit ganz unterschiedlichen Meinungen: Johanna, Heidi, Tom und Thomas.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Tue, 25 Feb 2025 21:00:00 +0100</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/babygirl-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1333: BABYGIRL - Grenzüberschreitung! Grenzüberschreitung?</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Usual Suspects</itunes:author>
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        <title>Folge 1333: BABYGIRL - Grenzüberschreitung! Grenzüberschreitung?</title>
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      <title>Folge 1332: MARIA - Ein Menschengesang</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Biopics … Eigentlich nicht mein Genre: Oft werden die wichtigen Stationen abgehakt, aber der Mensch, der im Mittelpunkt steht, hat entweder klischeehafte Züge oder wird als Symbol aufgeladen. Das ist nicht Pablo Larrains Herangehensweise: MARIA konzentriert sich auf die letzte Lebenswoche von Maria Callas 1977 in Paris. Seit viereinhalb Jahren steht sie nicht mehr auf der Bühne, ihre einst übermenschliche Opernstimme hat sie nicht mehr unter Kontrolle. Sie ist tablettensüchtig, schwer krank und behandelt ihre Haushaltsdame und ihren Butler mit einer Mischung aus Liebe und Schikane. Von hier springen wir in ihre Erinnerungen, an die deutschen Soldaten in Griechenland, an die sie ihre Mutter verkauft hat, an Triumphe auf allen großen Opernbühnen, an Onassis, der ihr das Singen verboten hat. Steven Knight findet in seinem Drehbuch eine bemerkenswert gelungene Balance zwischen psychologischen Einblicken auf der einen Seite und Prominenz und Popkultur auf der anderen Seite. (Steven Knight ist übrigens der Regisseur und Drehbuchautor von LOCKE!)&nbsp; Im Podcast direkt nach dem Film rede ich mit Katharina über Angeline Jolie, die eine außergewöhnliche Leistung als Schauspielerin zeigt, über Puccini und halluzinierte Interviews, über verschobene Klaviere, die Sucht nach Anbetung, über Star-Status und berührende Szenen.</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 20 Feb 2025 19:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Biopics … Eigentlich nicht mein Genre: Oft werden die wichtigen Stationen abgehakt, aber der Mensch, der im Mittelpunkt steht, hat entweder klischeehafte Züge oder wird als Symbol aufgeladen. Das ist nicht Pablo Larrains Herangehensweise: MARIA konzentriert sich auf die letzte Lebenswoche von Maria Callas 1977 in Paris. Seit viereinhalb Jahren steht sie nicht mehr auf der Bühne, ihre einst übermenschliche Opernstimme hat sie nicht mehr unter Kontrolle. Sie ist tablettensüchtig, schwer krank und behandelt ihre Haushaltsdame und ihren Butler mit einer Mischung aus Liebe und Schikane. Von hier springen wir in ihre Erinnerungen, an die deutschen Soldaten in Griechenland, an die sie ihre Mutter verkauft hat, an Triumphe auf allen großen Opernbühnen, an Onassis, der ihr das Singen verboten hat. Steven Knight findet in seinem Drehbuch eine bemerkenswert gelungene Balance zwischen psychologischen Einblicken auf der einen Seite und Prominenz und Popkultur auf der anderen Seite. (Steven Knight ist übrigens der Regisseur und Drehbuchautor von LOCKE!)&nbsp; Im Podcast direkt nach dem Film rede ich mit Katharina über Angeline Jolie, die eine außergewöhnliche Leistung als Schauspielerin zeigt, über Puccini und halluzinierte Interviews, über verschobene Klaviere, die Sucht nach Anbetung, über Star-Status und berührende Szenen.</div>]]>
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      <itunes:author>Katharina und Thomas</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Biopics … Eigentlich nicht mein Genre: Oft werden die wichtigen Stationen abgehakt, aber der Mensch, der im Mittelpunkt steht, hat entweder klischeehafte Züge oder wird als Symbol aufgeladen. Das ist nicht Pablo Larrains Herangehensweise: MARIA konzentriert sich auf die letzte Lebenswoche von Maria Callas 1977 in Paris. Seit viereinhalb Jahren steht sie nicht mehr auf der Bühne, ihre einst übermenschliche Opernstimme hat sie nicht mehr unter Kontrolle. Sie ist tablettensüchtig, schwer krank und behandelt ihre Haushaltsdame und ihren Butler mit einer Mischung aus Liebe und Schikane. Von hier springen wir in ihre Erinnerungen, an die deutschen Soldaten in Griechenland, an die sie ihre Mutter verkauft hat, an Triumphe auf allen großen Opernbühnen, an Onassis, der ihr das Singen verboten hat. Steven Knight findet in seinem Drehbuch eine bemerkenswert gelungene Balance zwischen psychologischen Einblicken auf der einen Seite und Prominenz und Popkultur auf der anderen Seite. (Steven Knight ist übrigens der Regisseur und Drehbuchautor von LOCKE!)&nbsp; Im Podcast direkt nach dem Film rede ich mit Katharina über Angeline Jolie, die eine außergewöhnliche Leistung als Schauspielerin zeigt, über Puccini und halluzinierte Interviews, über verschobene Klaviere, die Sucht nach Anbetung, über Star-Status und berührende Szenen.</div>]]>
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        <title>Folge 1332: MARIA - Ein Menschengesang</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, 2024, 2025, Alba Rohrwacher, Angelina Jolie, Aristoteles Onassis, Drama, Giacomo Puccini, Guiseppe Verdi, Haluk Bilginer, Katharina, Maria Callas, Musik, Oper, Pablo Larrain, Paris, Pierfrancesco Favino, Podcastin, Thomas</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1331: NOSFERATU - Ein untoter Film</title>
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        <![CDATA[<div>Robert Eggers Version von NOSFERATU wollte ich unbedingt auf einer Kinoleinwand sehen. Und einen Wunsch hat mir Eggers erfüllt: Er hat eine optisch-hochwertige Fassung abgeliefert mit einem durchgehenden ästhetischen Konzept. Das ist handwerklich eine Eins mit Sternchen. Trotzdem ist der Film überraschend blutleer, keine Originalität, keine Subtilität, keine eigene Aussage. Stattdessen eine zum Teil interessante Musik ständig mit allen Reglern auf 12, besonders Defoe und Taylor-Johnson mit leicht unangenehmen Over-Acting und die deutsche Stimme von Nosferatu ganz hart an der ungewollten Parodie. Das ist keine Neuinterpretation, das ist maximal eine überflüssige Coverversion.<br><br></div><div>Im Podcast direkt nach dem Kino reden wir über Murnau, der ganz neue Bilder geschaffen hat (die Prozession der Särge, Orloks Haus in Wismar), über Herzog mit seinem inspirierten Low Budget-Charme (das letzte Festessen der Pestgesellschaft!) und erinnern uns an sehenswerte und originelle Versionen des unsterblichen Vampirstoffes: vom anspruchsvollen SO FINSTER DIE NACHT oder DURST von Park Chan-wook oder BRAM STOKERS DRACULA von Coppola als prallvolles Abenteuer oder RENFIELD als durchgeknallte Gore-Komödie – ganz zu schweigen von Jarmuschs Meisterwerk ONLY LOVERS LEFT ALIVE … Am Mikrofon direkt nach dem Kino: Hendrik, Tom und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Sat, 15 Feb 2025 22:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Robert Eggers Version von NOSFERATU wollte ich unbedingt auf einer Kinoleinwand sehen. Und einen Wunsch hat mir Eggers erfüllt: Er hat eine optisch-hochwertige Fassung abgeliefert mit einem durchgehenden ästhetischen Konzept. Das ist handwerklich eine Eins mit Sternchen. Trotzdem ist der Film überraschend blutleer, keine Originalität, keine Subtilität, keine eigene Aussage. Stattdessen eine zum Teil interessante Musik ständig mit allen Reglern auf 12, besonders Defoe und Taylor-Johnson mit leicht unangenehmen Over-Acting und die deutsche Stimme von Nosferatu ganz hart an der ungewollten Parodie. Das ist keine Neuinterpretation, das ist maximal eine überflüssige Coverversion.<br><br></div><div>Im Podcast direkt nach dem Kino reden wir über Murnau, der ganz neue Bilder geschaffen hat (die Prozession der Särge, Orloks Haus in Wismar), über Herzog mit seinem inspirierten Low Budget-Charme (das letzte Festessen der Pestgesellschaft!) und erinnern uns an sehenswerte und originelle Versionen des unsterblichen Vampirstoffes: vom anspruchsvollen SO FINSTER DIE NACHT oder DURST von Park Chan-wook oder BRAM STOKERS DRACULA von Coppola als prallvolles Abenteuer oder RENFIELD als durchgeknallte Gore-Komödie – ganz zu schweigen von Jarmuschs Meisterwerk ONLY LOVERS LEFT ALIVE … Am Mikrofon direkt nach dem Kino: Hendrik, Tom und Thomas.</div>]]>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/nosferatu-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1331: NOSFERATU - Ein untoter Film</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Hendrik, Tom und Thomas</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Robert Eggers Version von NOSFERATU wollte ich unbedingt auf einer Kinoleinwand sehen. Und einen Wunsch hat mir Eggers erfüllt: Er hat eine optisch-hochwertige Fassung abgeliefert mit einem durchgehenden ästhetischen Konzept. Das ist handwerklich eine Eins mit Sternchen. Trotzdem ist der Film überraschend blutleer, keine Originalität, keine Subtilität, keine eigene Aussage. Stattdessen eine zum Teil interessante Musik ständig mit allen Reglern auf 12, besonders Defoe und Taylor-Johnson mit leicht unangenehmen Over-Acting und die deutsche Stimme von Nosferatu ganz hart an der ungewollten Parodie. Das ist keine Neuinterpretation, das ist maximal eine überflüssige Coverversion.<br><br></div><div>Im Podcast direkt nach dem Kino reden wir über Murnau, der ganz neue Bilder geschaffen hat (die Prozession der Särge, Orloks Haus in Wismar), über Herzog mit seinem inspirierten Low Budget-Charme (das letzte Festessen der Pestgesellschaft!) und erinnern uns an sehenswerte und originelle Versionen des unsterblichen Vampirstoffes: vom anspruchsvollen SO FINSTER DIE NACHT oder DURST von Park Chan-wook oder BRAM STOKERS DRACULA von Coppola als prallvolles Abenteuer oder RENFIELD als durchgeknallte Gore-Komödie – ganz zu schweigen von Jarmuschs Meisterwerk ONLY LOVERS LEFT ALIVE … Am Mikrofon direkt nach dem Kino: Hendrik, Tom und Thomas.</div>]]>
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        <title>Folge 1331: NOSFERATU - Ein untoter Film</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, 2024, 2025, Aaron Taylor-Johnson, Bill Skarsgard, Bram Stoker, Dracula, Emma Corrin, F. W. Murnau, Hendrik, Horror, Horrorfilm, Lily-Rose Depp, Nicholas Hoult, Robert Eggers, Thomas, Thriller, Tom, Transsylvanien, Vampir, Werner Herzog, Willem Dafoe</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1330: SEPTEMBER 5 - Entscheiden unter mörderischem Zeitdruck</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Nachrichtenjournalist:innen entscheiden oft unter enormen Zeitdruck – es gibt zu wenig Informationen und viel zu wenig Zeit, um eine „richtige“ Entscheidung zu treffen. Dieses Dilemma der Aktualität, der Rausch der Atemlosigkeit, das ist das Thema von Tim Fehlbaums Film SEPTEMBER 5. Der Film schildert konsequent aus der Perspektive der ABC-Sportnachrichtenredaktion die Geschichte des Olympia-Attentats in München 1972, der Geiselnahme und Ermordung der jüdischen Sportler. Während das Team auf der einen Seite einfallsreich sein muss, um Live-Bilder des Geschehens zeigen zu können, brechen auf dem Flur hinter dem Regieraum Diskussionen zwischen den Verantwortlichen auf: Dürfen wir eine Erschießung live übertragen? Helfen die Live-Bilder der Terroristen, weil die Aktionen der Polizei zu sehen sind? Müssen wir wirklich auf eine zweite Bestätigung für die breaking news warten?<br><br></div><div>Tim Fehlbaum gelingt es, die 21 Stunden der weltweit ersten Liveübertragung eines Attentats fast komplett im dunklen Regieraum zu zeigen, als Kammerspiel vor einer Wand von Monitoren, so atemlos im Rausch der aktuellen, sich überschlagenden Ereignisse, dass dem Publikum die 90 Minuten Laufzeit vorkommen wie 30 Minuten. Fehlbaum hat als Regisseur hinter der Kamera einen Regisseur vor der Kamera im Regieraum stehen – das ergibt eine Menge dramaturgischer Möglichkeiten, die er sehr geschickt nutzt. Botenberichte zum Beispiel, über Telefon, über das Radio, Schnitt über Anweisungen am Regiepult, entscheidende Szenen über einen Monitor, die Gleichzeitigkeit der Ereignisse über mehrere Monitore im Bild. Bewundernswert, dass in der knappen Lauflänge weitere Motive Platz finden: die deutsche Vergangenheit oder dass Frauen nicht ernst genommen werden. Ganz stark übrigens Leonie Benesch als Übersetzerin, die mehrmals die Initiative ergreift.<br><br></div><div>Im Podcast direkt nach dem Film diskutieren wir unter anderem, wie der Film damit umgeht, dass die Berichterstattung für 900 Millionen wichtiger ist als die Sorge um die Geiseln und die Meinungen gehen bei uns durchaus auseinander, was denn die eigentliche Aufgabe der Journalist:innen ist. Schaut Euch den Film auf jeden Fall im englischsprachigen Original an. Am Mikrofon direkt nach dem Kino: Bettina, Katharina, Kathrin und Thomas.<br><br></div><div>P.S. Wer sich für Journalismus im Film interessiert, sollte einen Blick werfen auf <a href="https://www.journalistenfilme.de/september-5/"><strong>journalismusfilme.de</strong></a> von Patrick Torma, auch mit einer <a href="https://www.journalistenfilme.de/september-5/">Filmkritik über September 5</a>. Die <a href="https://www.ardaudiothek.de/sendung/himmelfahrtskommando-mein-vater-und-das-olympia-attentat/10475841/"><strong>Podcastreihe Himmelfahrtskommando</strong></a> in der ARD Audiothek erzählt die Geschehnisse aus der Perspektive eines Polizisten.</div>]]>
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      <pubDate>Fri, 14 Feb 2025 23:00:00 +0100</pubDate>
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      <itunes:title>Folge 1330: SEPTEMBER 5 - Entscheiden unter mörderischem Zeitdruck</itunes:title>
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      <title>Folge 1329: JUROR #2 - Ein moralisches Dilemma</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>12 Menschen entscheiden über Schuld und Unschuld. Dieses US-amerikanische Jurysystem ist anfällig für unsere menschlichen Schwächen und ist deswegen immer wieder Gegenstand von Filmdramen. Der 94-jährige Clint Eastwood inszeniert seinen Gerichtsthriller JUROR #2 angenehm konventionell und setzt seine Mittel ebenso sparsam wie wirkungsvoll ein. Es wird ein moralisches Dilemma vorgeführt: Ein Jury-Mitglied erkennt, dass der unsympathische Angeklagte höchstwahrscheinlich nicht der Mörder ist – und dass es sich noch nicht einmal um einen Mord handelt. Aber die Wahrheit zu sagen, hätte für den Juror Nummer 2 tragische Konsequenzen … Es bleibt viel Raum für die Schauspieler:innen und die Entwicklung ihrer Figuren – vor allem Toni Colette als Staatsanwältin hat uns beeindruckt. Im Podcast direkt nach dem Kino diskutieren wir über die moralischen Strategiewechsel des Protagonisten, über den Blumenhandelpolizisten (J.K. Simmons) und nach der Spoilerwarnung über tragische Wendungen und das gelungene Filmende. Am Mikrofon: Johanna, Heidi, Kathrin, Hendrik und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 11 Feb 2025 18:00:00 +0100</pubDate>
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        <title>Folge 1329: JUROR #2 - Ein moralisches Dilemma</title>
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      <title>Folge 1328: A REAL PAIN - Zwei Schmerzensmänner</title>
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        <![CDATA[<div>Die Cousins David und Benji waren als Kinder und Jugendliche eng befreundet. Als Erwachsene unternehmen sie eine Gruppenreise nach Polen zum Geburtshaus ihrer Großmutter, die den Holocaust überlebt hatte. Die beiden Männer sind beide von Ängsten geprägt und gehen ganz unterschiedlich damit um: Der schüchterne David nimmt Tabletten, um im normalen Leben auf der Arbeit und in der Familie zu funktionieren und Benji, ja Benji ist ein charmanter, extrovertierter, übergriffiger, zutiefst trauriger und einsamer Mensch. Er bringt alles durcheinander, er ist sowohl eine echte Plage (eben a real pain) als auch eine disruptive Bereicherung für die Menschen in seinem Umfeld.<br><br>Großer Respekt für Drehbuchautor und Regisseur Jesse Eisenberg, der hier die komplexe Innenwelt zweier jüdischer Jungs aus New York als subtile Tragikomödie erzählt. Beeindruckend schon wie David eingeführt wird: Panisch bombadiert er auf dem Weg zum Flughafen Benji mit Textnachrichten – aus Angst den Flug zu verpassen und aus Angst Benji könnte nicht da sein. Benji aber ist schon lange am Flughafen, vielleicht weil er seine Verzweiflung und Einsamkeit zwischen tausenden Reisenden besser ertragen kann. Sehr guter Film – auch wenn Chopin als Soundtrack nicht jedem gefallen wird. Am Mikrofon direkt nach dem Kino: Johanna und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Sat, 08 Feb 2025 11:00:00 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, 2024, 2025, Drama, Familie, Familiendrama, Holocaust, Jennifer Grey, Jesse Eisenberg, Johanna, Kieran Culkin, Konzentrationslager, Lublin, Majdanek, New York, Podcastin, Polen, Roadmovie, Thomas, Tragikomödie, Warschau</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1327: LA COCINA - Küche ist Krieg</title>
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        <![CDATA[<div>Küche ist Krieg. Der Zeitdruck, der Leistungsdruck ist enorm. Die Küche in LA COCINA versammelt die Wehrlosen, die Schwachen der Gesellschaft: Einwanderer ohne Papiere, alleinerziehende Frauen. Ein Kosmos, in dem die Leidenschaft, die Wut, die Verzweiflung hochkochen. Regisseur Alonso Ruizpalacios führt uns ganz nah heran an die Menschen in dieser lauten, schnellen Kochmaschine, in der Träume aufgerieben werden und Menschen an ihre Grenzen kommen. Diese Küche ist eine Bühne des Lebens, so intensiv, dass wir den Dampf und die Hitze fühlen, während uns die Ohren klingeln vom Scheppern der Töpfe. Wir betreten diese Welt mit Estela, eigentlich zu jung für den Job und stoßen auf Pedro, der Julia liebt und um das ungeborene Kind kämpft.<br><br></div><div>Um überhaupt in diesem Chaos eine Geschichte sichtbar zu machen, verzichtet Ruizpalacios auf Farbe, was überraschend gut funktioniert und dabei hilft, dass uns der Anblick des Essens nicht von den Menschen ablenkt. Und diese Menschen kämpfen um ihr Überleben und einer verliert dabei die Kontrolle. Ein sehenswerter Film, der unseren Blick auf diejenigen richtet, die schuften und arm bleiben, damit andere ihren Wohlstand und das Essen genießen können. Stark inszeniert mit einem großartigen Ensemble – vor allem Raúl Briones Carmona als Pedro, Rooney Mara als Julia und Anna Diaz als Estela. Am Mikrofon direkt nach dem Kino: Katharina und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Wed, 05 Feb 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/la-cocina-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1327: LA COCINA - Küche ist Krieg</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Katharina und Thomas</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Küche ist Krieg. Der Zeitdruck, der Leistungsdruck ist enorm. Die Küche in LA COCINA versammelt die Wehrlosen, die Schwachen der Gesellschaft: Einwanderer ohne Papiere, alleinerziehende Frauen. Ein Kosmos, in dem die Leidenschaft, die Wut, die Verzweiflung hochkochen. Regisseur Alonso Ruizpalacios führt uns ganz nah heran an die Menschen in dieser lauten, schnellen Kochmaschine, in der Träume aufgerieben werden und Menschen an ihre Grenzen kommen. Diese Küche ist eine Bühne des Lebens, so intensiv, dass wir den Dampf und die Hitze fühlen, während uns die Ohren klingeln vom Scheppern der Töpfe. Wir betreten diese Welt mit Estela, eigentlich zu jung für den Job und stoßen auf Pedro, der Julia liebt und um das ungeborene Kind kämpft.<br><br></div><div>Um überhaupt in diesem Chaos eine Geschichte sichtbar zu machen, verzichtet Ruizpalacios auf Farbe, was überraschend gut funktioniert und dabei hilft, dass uns der Anblick des Essens nicht von den Menschen ablenkt. Und diese Menschen kämpfen um ihr Überleben und einer verliert dabei die Kontrolle. Ein sehenswerter Film, der unseren Blick auf diejenigen richtet, die schuften und arm bleiben, damit andere ihren Wohlstand und das Essen genießen können. Stark inszeniert mit einem großartigen Ensemble – vor allem Raúl Briones Carmona als Pedro, Rooney Mara als Julia und Anna Diaz als Estela. Am Mikrofon direkt nach dem Kino: Katharina und Thomas.</div>]]>
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        <title>Folge 1327: LA COCINA - Küche ist Krieg</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, 2024, 2025, Alonso Ruizpalacios, Anna Diaz, Drama, Eduardo Olmos, Einwanderer, Gastarbeiter, James Waterston, John Pyper-Ferguson, Katharina, Kochen, Küche, Laura Gómez, Lee Sellars, Motell Foster, New York, Oded Fehr, Raúl Briones Carmona, Rooney Mara, Sozialdrama, Spenser Granese, Thomas</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1326: Wim Wenders TOKYO-GA #Japanuary2025</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Fünfter und letzter Film im Japanuary2025: TOKYO-GA von Wim Wenders ist eine Wallfahrt zum heiligen Ozu – einerseits mit Schwächen, andererseits mit großartigen Begegnungen und Interviews. Thomas hat im Podcast Lieblingsgast Lucas Barwenczik vor dem Mikrofon.<br><strong><br></strong>Wim Wenders hat sich 1983 nach Japan aufgemacht – auf der Suche nach dem Tokio seines großen Regie-Idols Yasujiro Ozu. Dessen stille Filme mit klarer Form sind weltweit bekannt. Ozu beschäftigte sich stark mit Familienbeziehungen und den schwierigen Veränderungen Japans nach dem zweiten Weltkrieg. Mit Veränderungen hat Wenders in TOKYO-GA aber so seine Probleme: Er fremdelt unübersehbar mit dem Boom-Japan der 1980er Jahre – zu laut, zu bunt, zu modern, zu schnell, so gar nicht wie in Ozus Filmen. Dabei bleibt er überraschend oberflächlich, spricht nicht mit gleichaltrigen japanischen Kolleg:innen oder anderen Japanern.<br><br></div><div>Aber er führt zwei beindruckende und berührende Interviews: mit Ozus Kameramann Yuharu Atsuta, der sein ganzes Berufsleben mit Ozu verbracht hat und Einblicke in Ozus Inszenierungsarbeit gibt – und mit Chishu Ryu, dem großartigen Schauspieler, der in fast allen Ozu-Filmen vor der Kamera stand und über die Maßen bescheiden ist. Allein für diese beiden Gespräche lohnt sich der Film. Im Podcast sprechen Lucas und Thomas unter anderem über Verehrung, Verklärung, Japan-Begeisterung, Wenders salbungsvolle Kommentare und Werner Herzogs beleidigte Landschaft.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 30 Jan 2025 18:00:00 +0100</pubDate>
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      <itunes:title>Folge 1326: Wim Wenders TOKYO-GA #Japanuary2025</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Film</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Lucas und Thomas</itunes:author>
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        <title>Folge 1326: Wim Wenders TOKYO-GA #Japanuary2025</title>
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      <itunes:keywords>CrossCast, Japan, Japanuary, Podcast, 1985, 2025, Chishu Ryu, Dokumentarfilm, Dokumentation, Japanuary, Kamera, Kinomensch, Lucas Barwenczik, Schauspieler, Thomas, Tokio, Tokyo, Werner Herzog, Wim Wenders, Yasujiro Ozu, Yuharu Atsuta</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1325: Kenji Uchida KEY OF LIFE #Japanuary2025</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Vierter Film im Japanuary2025: KEY OF LIFE von Kenji Uchida ist eine gelungene Genre-Mischung zwischen RomCom, Verwechslungskomödie und Killer-Thriller. Großer Vorteil: Die Gags werden nicht zu albern, die Charaktere bleiben interessante, komplexe Figuren, die uns als Zuschauer interessieren. Twists gehören dazu – und einige haben wir echt nicht kommen sehen. Am Mikrofon direkt nach dem Film mit ihrem ersten Eindruck: Johanna, Hendrik, Tom und Thomas.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Sun, 19 Jan 2025 17:00:00 +0100</pubDate>
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      <itunes:title>Folge 1325: Kenji Uchida KEY OF LIFE #Japanuary2025</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Film</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Johanna, Hendrik, Tom und Thomas</itunes:author>
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        <title>Folge 1325: Kenji Uchida KEY OF LIFE #Japanuary2025</title>
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      <itunes:keywords>Japan, Japanuary, Podcast, 2025, Action, Actionkomödie, Auftragskiller, Heirat, Hendrik, Japanuary, Johanna, Kenji Uchida, Killer, Komödie, Masato Sakai, Podcastin, Romcom, Ryôko Hirosue, Selbstmord, Suizid, Teruyuki Kagawa, Thomas, Thriller, Tom, Verwechslung</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1324: AKIRA KUROSAWAS DREAMS #Japanuary2025</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Für den #Japanuary2025 hatte uns der Name Akira Kurosawa uns angelockt: Der berühmteste und erfolgreichste japanische Regisseur hat als Alterswerk 1990 einen Episodenfilm gedreht, acht Vignetten, ein Skizzenbuch voller Träume. Wir waren aber kein dankbares Publikum. Es muss einen roten Faden geben in diesen acht Episoden, aber wir haben ihn nicht gefunden. Für uns standen die Geschichten durch alle Jahreszeiten, durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, von Kindheit bis hohem Alter unverbunden nebeneinander: Ein Junge, der eine Fuchshochzeit beobacht, obwohl das Unglück bringt, ein Pfirsichgarten, eine wunderschöne aber lebensgefährliche Schneefee, Katastrophen, gefallene Soldaten, die roten Pfützen der Hölle … Als Schauspieler fallen uns Chishū Ryū und Martin Scorsese auf. Kurosawa setzt bewusst auf eine Theaterästhetik, die keine suspension of disbelief erlaubt, bietet aber beeindruckende Bilder. Ohne ein Narrativ wirken die Geschichten auf uns am Ende oberflächlich, mitunter naiv. Vielleicht würden Kurosawas Träume sehr gewinnen, wenn man mehr über die persönlichen Hintergründe wüsste. Am Mikrofon direkt nach dem Film mit dem ersten Eindruck: Johanna, Hendrik und Thomas.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Tue, 14 Jan 2025 19:00:00 +0100</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/akira-kurosawas-dreams-japanuary2025/</link>
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      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Film</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Johanna, Hendrik und Thomas</itunes:author>
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        <title>Folge 1324: AKIRA KUROSAWAS DREAMS #Japanuary2025</title>
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      <title>Folge 1323: Ryota Nakano HER LOVE BOILS BATHWATER #Japanuary2025</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Der Film ließ uns mit gemischten Gefühlen zurück: Auf der einen Seite erzählt Nakanos Film intensiv von der Beziehung zwischen Futaba (Rie Miyazawa) und ihrer Tochter Azumi (Hana Sugisaki), gerade auch vor dem Hintergrund des Mobbings in der Schule. Überhaupt zieht sich das Motiv Mutter-Tochter durch den Film, immer wieder ist Futaba die, die Töchter aufnimmt, die von ihren Müttern zurückgelassen worden sind. Auf der anderen Seite ist das Motiv von Futabas nahendem Tod ein dicker, melodramatischer Pinsel, der für uns gar nicht nötig gewesen wäre. Futaba ist wie eine Heilige, überall tröstet sie, gibt Kraft, putzt, arbeitet, kocht, hält alles für ihre Lieben zusammen. Am Ende braucht es fünf Menschen, um ihre Lücke auch nur halbwegs zu füllen. Diese Verherrlichung von Futaba überdeckt das eigentliche Problem: Dass sie als Mutter mit dem Mental Load des Lebens wie so viele Frauen alleine gelassen ist. Die individuelle Großartigkeit lenkt ab vom systemischen Problem. Von diesen Gedanken abgesehen ein hervorragend gespielter Film mit großartigen Darstellerinnen. Es hilft auf jeden Fall, wenn man als Zuschauer:in eine Vorliebe für das Meldodram mitbringt. Am Mikrofon direkt nach dem Film mit ihrem ersten Eindruck: Johanna und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Sun, 05 Jan 2025 15:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Der Film ließ uns mit gemischten Gefühlen zurück: Auf der einen Seite erzählt Nakanos Film intensiv von der Beziehung zwischen Futaba (Rie Miyazawa) und ihrer Tochter Azumi (Hana Sugisaki), gerade auch vor dem Hintergrund des Mobbings in der Schule. Überhaupt zieht sich das Motiv Mutter-Tochter durch den Film, immer wieder ist Futaba die, die Töchter aufnimmt, die von ihren Müttern zurückgelassen worden sind. Auf der anderen Seite ist das Motiv von Futabas nahendem Tod ein dicker, melodramatischer Pinsel, der für uns gar nicht nötig gewesen wäre. Futaba ist wie eine Heilige, überall tröstet sie, gibt Kraft, putzt, arbeitet, kocht, hält alles für ihre Lieben zusammen. Am Ende braucht es fünf Menschen, um ihre Lücke auch nur halbwegs zu füllen. Diese Verherrlichung von Futaba überdeckt das eigentliche Problem: Dass sie als Mutter mit dem Mental Load des Lebens wie so viele Frauen alleine gelassen ist. Die individuelle Großartigkeit lenkt ab vom systemischen Problem. Von diesen Gedanken abgesehen ein hervorragend gespielter Film mit großartigen Darstellerinnen. Es hilft auf jeden Fall, wenn man als Zuschauer:in eine Vorliebe für das Meldodram mitbringt. Am Mikrofon direkt nach dem Film mit ihrem ersten Eindruck: Johanna und Thomas.</div>]]>
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        <title>Folge 1323: Ryota Nakano HER LOVE BOILS BATHWATER #Japanuary2025</title>
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      <itunes:keywords>Japan, Japanuary, Podcast, 2016, 2024, Adoption, Badehaus, Drama, Ehedrama, Familie, Familiendrama, Hana Sugisaki, Japanuary, Joe ODAGIRI, Krankheit, Melodram, Mutter, Rie Miyazawa, Ryota Nakano, Thomas, Tochter, Tod</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1322: Keisuke Kinoshita DER FLUSS FUEFUKI #Japanuary2025 feat. Lucas Barwenczik</title>
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        <![CDATA[<div>SchönerDenken ist Teil des <a href="https://keisuke-kinoshita.de/"><strong>Keisuke-Kinoshita-Podcasts</strong></a>. Wir schauen alle Filme des japanischen Meisterregisseurs Keisuke Kinoshita an, die wir sehen können. Thomas hat sich diesmal Lucas Barwenczik eingeladen, um mit ihm über DER FLUSS FUEFUKI zu sprechen. DER FLUSS FUEFUKI ist der erste Film, den wir für den <a href="https://schoener-denken.de/blog/japanuary-2025-die-teilnehmer/"><strong>Japanuary 2025</strong></a> geschaut haben. Der Film basiert auf einem Roman von Shichirō Fukazawa und zeigt das Leben einer einfachen Familie während der Sengoku-Periode im 16. Jahrhundert, zwischen der Schlacht von Iidagawara 1521 bis zur Schlacht von Tenmokuzan 1582. Die Geschichte wird dabei aber nicht wie sonst üblich aus der Perspektive des berühmten Takeda-Clans erzählt sondern konsequent sondern aus der Perspektive einer armen Familie am Fluss Fuefuki. Die Familie wird aber immer wieder in die Kriegsgeschehnisse hineingezogen – der Vater Sadahei (Takahiro Tamura) und die Mutter Okei (Hideko Takamine) versuchen verzweifelt ihre Kinder vom Kriegsdienst fernzuhalten, um ihr Leben zu retten.<br><br></div><div>DER FLUSS FUEFUKI zeigt fünf verschiedene Generationen und eine Vielzahl von Personen, bevor im letzten Drittel sich alles auf Okeis Kampf um das Leben ihrer Kinder konzentriert. Es ist dabei schwer beim ersten Schauen einen emotionalen Zugang zu bekommen, so sehr ist man als Zuschauer damit beschäftigt, die Übersicht zu behalten. Beim zweiten Anschauen entfaltet der Film dann seine emotionale Wucht und die Identifikation mit den Protagonisten funktioniert. Im Podcast diskutieren Thomas und Lucas darüber, ob DER FLUSS FUEFUKI ein untypischer Kinohsita-Film ist, über die Frage, ob Kinoshita sich um die Frage der persönlichen Schuld der Japaner drückt und über die experimentellen Farbelemente in diesem Schwarzweissfilm. Hier zur besseren Orientierung der Familienstammbaum:<br><br><figure data-trix-attachment="{&quot;contentType&quot;:&quot;image&quot;,&quot;height&quot;:1024,&quot;url&quot;:&quot;https://schoener-denken.de/wp-content/uploads/2025/01/Bildschirmfoto-2024-11-24-um-00.10.25-680x1024.png&quot;,&quot;width&quot;:680}" data-trix-content-type="image" class="attachment attachment--preview"><img src="https://schoener-denken.de/wp-content/uploads/2025/01/Bildschirmfoto-2024-11-24-um-00.10.25-680x1024.png" width="680" height="1024"><figcaption class="attachment__caption"></figcaption></figure><br><br></div><div>Der Film aus dem Jahr 1960 ist als DVD erhältlich. Es ist der zweite Film von Keisuke Kinoshita, den wir ohne Micha besprochen haben. Wir werden die mit Micha begonnene Tradition fortführen und in unregelmäßigen Abständen und wechselnden Gästen alle weiteren uns zugänglichen Filme von Keisuke Kinoshita besprechen.</div><ul><li>Michaels sehr empfehlenswerten Blog <a href="http://schneeland-mono.blogspot.de/">Schneeland findet Ihr hier</a>.</li><li>Den Filmpodcast <a href="https://schoener-denken.de/">SchönerDenken findet Ihr hier</a>.</li></ul><div>Vielen Dank an Michael Meier von <a href="https://komdehagens.podcaster.de/">Kompendium des Unbehagens</a> für die Unterstützung beim Jingle. Grüße nach Osaka!</div><ul><li><a href="https://letterboxd.com/schoenerdenken/list/schonerdenken-japanuary2025/"><strong>Liste der Filme von SchönerDenken im #Japanuary2025</strong></a></li><li><a href="https://schoener-denken.de/blog/japanuary2025-teilnehmer/"><strong>Alles über den #Japanuary und die Teilnehmer</strong></a><strong>.</strong></li></ul><div><strong>Über unseren Gast<br></strong><br></div><div>Der Filmkritiker Lucas Barwenczik ist bekannt als Podcaster bei cuts und Kulturindustrie, er schreibt für kino-zeit.de, den Filmdienst, Filmstarts. Dass er alle Filme, die jemals gedreht worden sind, gesehen haben soll (zwei Mal!), ist natürlich nicht wahr – aber es fühlt sich so an 🙂 Seit wir 2017 gemeinsam im <a href="https://schoener-denken.de/blog/rheingold-10jahre10filme10zuege/"><strong>TEE Rheingold</strong></a> unterwegs waren, ist Lucas ein häufiger und besonders lieber Gast von SchönerDenken. Hier <a href="https://schoener-denken.de/blog/tag/lucas-barwenczik/"><strong>alle Episoden von SchönerDenken, bei denen Lucas zu Gast war</strong></a> – viele gemeinsame Episoden haben wir auf dem japanischen Filmfestival <a href="https://nipponconnection.com/de"><strong>Nippon Connection</strong></a> in Frankfurt am Main aufgenommen.</div>]]>
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      <pubDate>Wed, 01 Jan 2025 23:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>SchönerDenken ist Teil des <a href="https://keisuke-kinoshita.de/"><strong>Keisuke-Kinoshita-Podcasts</strong></a>. Wir schauen alle Filme des japanischen Meisterregisseurs Keisuke Kinoshita an, die wir sehen können. Thomas hat sich diesmal Lucas Barwenczik eingeladen, um mit ihm über DER FLUSS FUEFUKI zu sprechen. DER FLUSS FUEFUKI ist der erste Film, den wir für den <a href="https://schoener-denken.de/blog/japanuary-2025-die-teilnehmer/"><strong>Japanuary 2025</strong></a> geschaut haben. Der Film basiert auf einem Roman von Shichirō Fukazawa und zeigt das Leben einer einfachen Familie während der Sengoku-Periode im 16. Jahrhundert, zwischen der Schlacht von Iidagawara 1521 bis zur Schlacht von Tenmokuzan 1582. Die Geschichte wird dabei aber nicht wie sonst üblich aus der Perspektive des berühmten Takeda-Clans erzählt sondern konsequent sondern aus der Perspektive einer armen Familie am Fluss Fuefuki. Die Familie wird aber immer wieder in die Kriegsgeschehnisse hineingezogen – der Vater Sadahei (Takahiro Tamura) und die Mutter Okei (Hideko Takamine) versuchen verzweifelt ihre Kinder vom Kriegsdienst fernzuhalten, um ihr Leben zu retten.<br><br></div><div>DER FLUSS FUEFUKI zeigt fünf verschiedene Generationen und eine Vielzahl von Personen, bevor im letzten Drittel sich alles auf Okeis Kampf um das Leben ihrer Kinder konzentriert. Es ist dabei schwer beim ersten Schauen einen emotionalen Zugang zu bekommen, so sehr ist man als Zuschauer damit beschäftigt, die Übersicht zu behalten. Beim zweiten Anschauen entfaltet der Film dann seine emotionale Wucht und die Identifikation mit den Protagonisten funktioniert. Im Podcast diskutieren Thomas und Lucas darüber, ob DER FLUSS FUEFUKI ein untypischer Kinohsita-Film ist, über die Frage, ob Kinoshita sich um die Frage der persönlichen Schuld der Japaner drückt und über die experimentellen Farbelemente in diesem Schwarzweissfilm. Hier zur besseren Orientierung der Familienstammbaum:<br><br><figure data-trix-attachment="{&quot;contentType&quot;:&quot;image&quot;,&quot;height&quot;:1024,&quot;url&quot;:&quot;https://schoener-denken.de/wp-content/uploads/2025/01/Bildschirmfoto-2024-11-24-um-00.10.25-680x1024.png&quot;,&quot;width&quot;:680}" data-trix-content-type="image" class="attachment attachment--preview"><img src="https://schoener-denken.de/wp-content/uploads/2025/01/Bildschirmfoto-2024-11-24-um-00.10.25-680x1024.png" width="680" height="1024"><figcaption class="attachment__caption"></figcaption></figure><br><br></div><div>Der Film aus dem Jahr 1960 ist als DVD erhältlich. Es ist der zweite Film von Keisuke Kinoshita, den wir ohne Micha besprochen haben. Wir werden die mit Micha begonnene Tradition fortführen und in unregelmäßigen Abständen und wechselnden Gästen alle weiteren uns zugänglichen Filme von Keisuke Kinoshita besprechen.</div><ul><li>Michaels sehr empfehlenswerten Blog <a href="http://schneeland-mono.blogspot.de/">Schneeland findet Ihr hier</a>.</li><li>Den Filmpodcast <a href="https://schoener-denken.de/">SchönerDenken findet Ihr hier</a>.</li></ul><div>Vielen Dank an Michael Meier von <a href="https://komdehagens.podcaster.de/">Kompendium des Unbehagens</a> für die Unterstützung beim Jingle. Grüße nach Osaka!</div><ul><li><a href="https://letterboxd.com/schoenerdenken/list/schonerdenken-japanuary2025/"><strong>Liste der Filme von SchönerDenken im #Japanuary2025</strong></a></li><li><a href="https://schoener-denken.de/blog/japanuary2025-teilnehmer/"><strong>Alles über den #Japanuary und die Teilnehmer</strong></a><strong>.</strong></li></ul><div><strong>Über unseren Gast<br></strong><br></div><div>Der Filmkritiker Lucas Barwenczik ist bekannt als Podcaster bei cuts und Kulturindustrie, er schreibt für kino-zeit.de, den Filmdienst, Filmstarts. Dass er alle Filme, die jemals gedreht worden sind, gesehen haben soll (zwei Mal!), ist natürlich nicht wahr – aber es fühlt sich so an 🙂 Seit wir 2017 gemeinsam im <a href="https://schoener-denken.de/blog/rheingold-10jahre10filme10zuege/"><strong>TEE Rheingold</strong></a> unterwegs waren, ist Lucas ein häufiger und besonders lieber Gast von SchönerDenken. Hier <a href="https://schoener-denken.de/blog/tag/lucas-barwenczik/"><strong>alle Episoden von SchönerDenken, bei denen Lucas zu Gast war</strong></a> – viele gemeinsame Episoden haben wir auf dem japanischen Filmfestival <a href="https://nipponconnection.com/de"><strong>Nippon Connection</strong></a> in Frankfurt am Main aufgenommen.</div>]]>
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      <itunes:subtitle>Alle Filme des japanischen Regisseurs Keisuke Kinoshita</itunes:subtitle>
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        <![CDATA[<div>SchönerDenken ist Teil des <a href="https://keisuke-kinoshita.de/"><strong>Keisuke-Kinoshita-Podcasts</strong></a>. Wir schauen alle Filme des japanischen Meisterregisseurs Keisuke Kinoshita an, die wir sehen können. Thomas hat sich diesmal Lucas Barwenczik eingeladen, um mit ihm über DER FLUSS FUEFUKI zu sprechen. DER FLUSS FUEFUKI ist der erste Film, den wir für den <a href="https://schoener-denken.de/blog/japanuary-2025-die-teilnehmer/"><strong>Japanuary 2025</strong></a> geschaut haben. Der Film basiert auf einem Roman von Shichirō Fukazawa und zeigt das Leben einer einfachen Familie während der Sengoku-Periode im 16. Jahrhundert, zwischen der Schlacht von Iidagawara 1521 bis zur Schlacht von Tenmokuzan 1582. Die Geschichte wird dabei aber nicht wie sonst üblich aus der Perspektive des berühmten Takeda-Clans erzählt sondern konsequent sondern aus der Perspektive einer armen Familie am Fluss Fuefuki. Die Familie wird aber immer wieder in die Kriegsgeschehnisse hineingezogen – der Vater Sadahei (Takahiro Tamura) und die Mutter Okei (Hideko Takamine) versuchen verzweifelt ihre Kinder vom Kriegsdienst fernzuhalten, um ihr Leben zu retten.<br><br></div><div>DER FLUSS FUEFUKI zeigt fünf verschiedene Generationen und eine Vielzahl von Personen, bevor im letzten Drittel sich alles auf Okeis Kampf um das Leben ihrer Kinder konzentriert. Es ist dabei schwer beim ersten Schauen einen emotionalen Zugang zu bekommen, so sehr ist man als Zuschauer damit beschäftigt, die Übersicht zu behalten. Beim zweiten Anschauen entfaltet der Film dann seine emotionale Wucht und die Identifikation mit den Protagonisten funktioniert. Im Podcast diskutieren Thomas und Lucas darüber, ob DER FLUSS FUEFUKI ein untypischer Kinohsita-Film ist, über die Frage, ob Kinoshita sich um die Frage der persönlichen Schuld der Japaner drückt und über die experimentellen Farbelemente in diesem Schwarzweissfilm. Hier zur besseren Orientierung der Familienstammbaum:<br><br><figure data-trix-attachment="{&quot;contentType&quot;:&quot;image&quot;,&quot;height&quot;:1024,&quot;url&quot;:&quot;https://schoener-denken.de/wp-content/uploads/2025/01/Bildschirmfoto-2024-11-24-um-00.10.25-680x1024.png&quot;,&quot;width&quot;:680}" data-trix-content-type="image" class="attachment attachment--preview"><img src="https://schoener-denken.de/wp-content/uploads/2025/01/Bildschirmfoto-2024-11-24-um-00.10.25-680x1024.png" width="680" height="1024"><figcaption class="attachment__caption"></figcaption></figure><br><br></div><div>Der Film aus dem Jahr 1960 ist als DVD erhältlich. Es ist der zweite Film von Keisuke Kinoshita, den wir ohne Micha besprochen haben. Wir werden die mit Micha begonnene Tradition fortführen und in unregelmäßigen Abständen und wechselnden Gästen alle weiteren uns zugänglichen Filme von Keisuke Kinoshita besprechen.</div><ul><li>Michaels sehr empfehlenswerten Blog <a href="http://schneeland-mono.blogspot.de/">Schneeland findet Ihr hier</a>.</li><li>Den Filmpodcast <a href="https://schoener-denken.de/">SchönerDenken findet Ihr hier</a>.</li></ul><div>Vielen Dank an Michael Meier von <a href="https://komdehagens.podcaster.de/">Kompendium des Unbehagens</a> für die Unterstützung beim Jingle. Grüße nach Osaka!</div><ul><li><a href="https://letterboxd.com/schoenerdenken/list/schonerdenken-japanuary2025/"><strong>Liste der Filme von SchönerDenken im #Japanuary2025</strong></a></li><li><a href="https://schoener-denken.de/blog/japanuary2025-teilnehmer/"><strong>Alles über den #Japanuary und die Teilnehmer</strong></a><strong>.</strong></li></ul><div><strong>Über unseren Gast<br></strong><br></div><div>Der Filmkritiker Lucas Barwenczik ist bekannt als Podcaster bei cuts und Kulturindustrie, er schreibt für kino-zeit.de, den Filmdienst, Filmstarts. Dass er alle Filme, die jemals gedreht worden sind, gesehen haben soll (zwei Mal!), ist natürlich nicht wahr – aber es fühlt sich so an 🙂 Seit wir 2017 gemeinsam im <a href="https://schoener-denken.de/blog/rheingold-10jahre10filme10zuege/"><strong>TEE Rheingold</strong></a> unterwegs waren, ist Lucas ein häufiger und besonders lieber Gast von SchönerDenken. Hier <a href="https://schoener-denken.de/blog/tag/lucas-barwenczik/"><strong>alle Episoden von SchönerDenken, bei denen Lucas zu Gast war</strong></a> – viele gemeinsame Episoden haben wir auf dem japanischen Filmfestival <a href="https://nipponconnection.com/de"><strong>Nippon Connection</strong></a> in Frankfurt am Main aufgenommen.</div>]]>
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      <title>Folge 1321: KONKLAVE - Fight Club im Vatikan</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Uns ist diese Männersekte so vertraut, so sehr Teil unserer Kultur, dass wir das Absurde an der katholischen Kirche oft gar nicht mehr richtig wahrnehmen. Das bedeutet, dass eine Papstwahl sehr mit vertrauten Elementen spielen kann: Die Kleidung, die Rituale, die goldenen Kreuze und Ringe, die dienenden Nonnen im Hintergrund, die Machtkämpfe, die Heuchelei und mit dem Vatikan und der Sixtinischen Kapelle großartige Locations. All das nutzt Edward Berger in der Verfilmung des Romans von Robert Harris. Er wechselt immer wieder zwischen zurückhaltendem Kammerspiel auf der einen Seite und großartigen Bildkompositionen (die Schirme!) und Inszenierung der Architektur auf der anderen Seite. Im Mittelpunkt steht Ralph Fiennes als Kardinal Lawrence, der beim Versuch das Konklave würdevoll durchzuführen, die letzten Illusionen über seine Mitkardinäle verliert. Und die Entwicklung, die Kardinal Lawrence durchmacht, ist auch der Kern des Films, getragen vom wieder großartigen Ralph Fiennes. Dazu gibt es ein paar Twists, die wir nicht haben kommen sehen. Ein sehenswerter, gelungener Film über Machtgier, Intrigen und Kämpfe hinter den Kulissen. Am Mikrofon: Johanna, Bettina, Peter, Hendrik und Thomas.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Mon, 23 Dec 2024 19:00:00 +0100</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/konklave-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1321: KONKLAVE - Fight Club im Vatikan</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Usual Suspects</itunes:author>
      <itunes:episode>1321</itunes:episode>
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        <title>Folge 1321: KONKLAVE - Fight Club im Vatikan</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, 2024, Bettina, Edward Berger, Hendrik, Isabella Rosselini, Johanna, John Lithgow, Katholizismus, Kirche, Papst, Peter, Ralph Fiennes, Rom, Stanley Tucci, Thomas, Thriller, Vatikan</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1320: SCHLACHT UM ALGIER Vierter Teil – Cinéma Vérité in der Kasbah</title>
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        <![CDATA[<div>In vier Folgen widmen wir uns Gillo Pontecorvos Meisterwerk SCHLACHT UM ALGIER. In der vierten und letzten Folge beschäftigen wir uns mit den filmischen Mitteln. Für diesen wirklich herausragenden Film habe ich mir kompetente Unterstützung geholt: Dr. Joachim Görgen, der sowohl in Frankreich als auch in Algerien als ARD-Korrespondent gearbeitet hat.</div><div><br></div><div>Worum geht es? Wir sind in Algier 1957. Die Franzosen sind die Kolonialmacht in Algerien, französisches Militär und Polizei kontrollieren alles, sie bilden eine zivile, offenbar wohlhabende Oberschicht. Einige Algerier der FLN beginnen einen Aufstand, ausgehend von der Kasbah, der Altstadt in Algier. Polizisten werden getötet, es werden gegenseitig Bombenattentate verübt. Die französischen Fallschirmjäger werden gerufen – der Kommandeur Colonel Mathieu jagt die Anführer des Aufstands, vor allem Ali la Pointe. Grausamkeiten von beiden Seiten wie die Folter von Verdächtigen durch die Franzosen und die Morde der FLN an „Verrätern“ sehen wir ungeschönt. Der italienische Regisseur Gillo Pontecorvo hat den Film 1966, also bereits vier Jahre nach Ende des Algerienkriegs, gedreht – unter besonderen Umständen.<br><br></div><div>In dieser vierten und abschließenden Folge fragen wir uns: Wer steckt hinter dem Film? (Regie, Schauspieler, Musik, Produktion) Durch welche filmischen Mittel entsteht der „authentische“ Eindruck? (Perspektiven, Schnitt, Kameratechnik). Ist der Film Teil des italienischen Neorealismus, bzw. des Cinéma Vérité? Wir sprechen über den Regisseur Pontecorvo, der Widerstandskämpfer gewesen war, bevor er sich der Fotografie und dem Film zuwandte und über seinen Film KAPO von 1955. Wir reden über den einzigen ausgebildeten Schauspieler Jean Martin (der selbst Widerstandskämpfer und Fallschirmjäger gewesen war), staunen, dass Pontecorvo den Cutter austauschte, um den Film einen rauen, nachrichtlichen Ton zu geben. Und wir diskutieren die Rolle des FLN-Führers Saadi Yacef, der nicht nur als Darsteller und Produzent von großer Bedeutung für den Film war.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Sun, 22 Dec 2024 00:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>In vier Folgen widmen wir uns Gillo Pontecorvos Meisterwerk SCHLACHT UM ALGIER. In der vierten und letzten Folge beschäftigen wir uns mit den filmischen Mitteln. Für diesen wirklich herausragenden Film habe ich mir kompetente Unterstützung geholt: Dr. Joachim Görgen, der sowohl in Frankreich als auch in Algerien als ARD-Korrespondent gearbeitet hat.</div><div><br></div><div>Worum geht es? Wir sind in Algier 1957. Die Franzosen sind die Kolonialmacht in Algerien, französisches Militär und Polizei kontrollieren alles, sie bilden eine zivile, offenbar wohlhabende Oberschicht. Einige Algerier der FLN beginnen einen Aufstand, ausgehend von der Kasbah, der Altstadt in Algier. Polizisten werden getötet, es werden gegenseitig Bombenattentate verübt. Die französischen Fallschirmjäger werden gerufen – der Kommandeur Colonel Mathieu jagt die Anführer des Aufstands, vor allem Ali la Pointe. Grausamkeiten von beiden Seiten wie die Folter von Verdächtigen durch die Franzosen und die Morde der FLN an „Verrätern“ sehen wir ungeschönt. Der italienische Regisseur Gillo Pontecorvo hat den Film 1966, also bereits vier Jahre nach Ende des Algerienkriegs, gedreht – unter besonderen Umständen.<br><br></div><div>In dieser vierten und abschließenden Folge fragen wir uns: Wer steckt hinter dem Film? (Regie, Schauspieler, Musik, Produktion) Durch welche filmischen Mittel entsteht der „authentische“ Eindruck? (Perspektiven, Schnitt, Kameratechnik). Ist der Film Teil des italienischen Neorealismus, bzw. des Cinéma Vérité? Wir sprechen über den Regisseur Pontecorvo, der Widerstandskämpfer gewesen war, bevor er sich der Fotografie und dem Film zuwandte und über seinen Film KAPO von 1955. Wir reden über den einzigen ausgebildeten Schauspieler Jean Martin (der selbst Widerstandskämpfer und Fallschirmjäger gewesen war), staunen, dass Pontecorvo den Cutter austauschte, um den Film einen rauen, nachrichtlichen Ton zu geben. Und wir diskutieren die Rolle des FLN-Führers Saadi Yacef, der nicht nur als Darsteller und Produzent von großer Bedeutung für den Film war.</div>]]>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/schlacht-um-algier-4/</link>
      <itunes:title>Folge 1320: SCHLACHT UM ALGIER Vierter Teil – Cinéma Vérité in der Kasbah</itunes:title>
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        <![CDATA[<div>In vier Folgen widmen wir uns Gillo Pontecorvos Meisterwerk SCHLACHT UM ALGIER. In der vierten und letzten Folge beschäftigen wir uns mit den filmischen Mitteln. Für diesen wirklich herausragenden Film habe ich mir kompetente Unterstützung geholt: Dr. Joachim Görgen, der sowohl in Frankreich als auch in Algerien als ARD-Korrespondent gearbeitet hat.</div><div><br></div><div>Worum geht es? Wir sind in Algier 1957. Die Franzosen sind die Kolonialmacht in Algerien, französisches Militär und Polizei kontrollieren alles, sie bilden eine zivile, offenbar wohlhabende Oberschicht. Einige Algerier der FLN beginnen einen Aufstand, ausgehend von der Kasbah, der Altstadt in Algier. Polizisten werden getötet, es werden gegenseitig Bombenattentate verübt. Die französischen Fallschirmjäger werden gerufen – der Kommandeur Colonel Mathieu jagt die Anführer des Aufstands, vor allem Ali la Pointe. Grausamkeiten von beiden Seiten wie die Folter von Verdächtigen durch die Franzosen und die Morde der FLN an „Verrätern“ sehen wir ungeschönt. Der italienische Regisseur Gillo Pontecorvo hat den Film 1966, also bereits vier Jahre nach Ende des Algerienkriegs, gedreht – unter besonderen Umständen.<br><br></div><div>In dieser vierten und abschließenden Folge fragen wir uns: Wer steckt hinter dem Film? (Regie, Schauspieler, Musik, Produktion) Durch welche filmischen Mittel entsteht der „authentische“ Eindruck? (Perspektiven, Schnitt, Kameratechnik). Ist der Film Teil des italienischen Neorealismus, bzw. des Cinéma Vérité? Wir sprechen über den Regisseur Pontecorvo, der Widerstandskämpfer gewesen war, bevor er sich der Fotografie und dem Film zuwandte und über seinen Film KAPO von 1955. Wir reden über den einzigen ausgebildeten Schauspieler Jean Martin (der selbst Widerstandskämpfer und Fallschirmjäger gewesen war), staunen, dass Pontecorvo den Cutter austauschte, um den Film einen rauen, nachrichtlichen Ton zu geben. Und wir diskutieren die Rolle des FLN-Führers Saadi Yacef, der nicht nur als Darsteller und Produzent von großer Bedeutung für den Film war.</div>]]>
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        <title>Folge 1320: SCHLACHT UM ALGIER Vierter Teil – Cinéma Vérité in der Kasbah</title>
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      <title>Folge 1319: SCHLACHT UM ALGIER Dritter Teil – Die Rezeptionsgeschichte</title>
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        <![CDATA[<div>In vier Folgen widmen wir uns Gillo Pontecorvos Meisterwerk SCHLACHT UM ALGIER. In der dritten Folge beschäftigen wir uns mit der Rezeptionsgeschichte. Für diesen wirklich herausragenden Film habe ich mir kompetente Unterstützung geholt: Dr. Joachim Görgen, der sowohl in Frankreich als auch in Algerien als ARD-Korrespondent gearbeitet hat.<br><br></div><div>Worum geht es? Wir sind in Algier 1957. Die Franzosen sind die Kolonialmacht in Algerien, französisches Militär und Polizei kontrollieren alles, sie bilden eine zivile, offenbar wohlhabende Oberschicht. Einige Algerier der FLN beginnen einen Aufstand, ausgehend von der Kasbah, der Altstadt in Algier. Polizisten werden getötet, es werden gegenseitig Bombenattentate verübt. Die französischen Fallschirmjäger werden gerufen – der Kommandeur Colonel Mathieu jagt die Anführer des Aufstands, vor allem Ali la Pointe. Grausamkeiten von beiden Seiten wie die Folter von Verdächtigen durch die Franzosen und die Morde der FLN an „Verrätern“ sehen wir ungeschönt. Der italienische Regisseur Gillo Pontecorvo hat den Film 1966, also bereits vier Jahre nach Ende des Algerienkriegs, gedreht – unter besonderen Umständen.<br><br></div><div>Nachdem wir uns in der zweiten Folge mit den historischen Hintergründen beschäftigt haben, werfen wir diesmal einen Blick werfen auf die Rezeption und stellen uns folgende Fragen: Wie war die Rezeption damals 1966? Wie lange gab es Aufführungsverbote? Wie war die Rezeption 2004 als der Film einer breiteren frz. Öffentlichkeit bekannt wurde? Und schließlich; Wie schätzen andere Regisseur:innen den Film ein?<br><br></div><div>Bernd Nitzschke schrieb: <em>„In welcher Liga dieser Film angesiedelt ist, kann man durch die Passage eines Briefes verdeutlichen, den Billy Wilder 1994 an Steven Spielberg schrieb, in dem er dessen Film Schindlers Liste mit den Worten würdigte: „Was Sie geschaffen haben, ist mehr als bloß ein Film. Es ist […] ein ‚Panzerkreuzer Potemkin’‘ oder eine ‚Schlacht um Algier‘. Es ist schwarz-weiß. […] Es ist wahr. Es wurde nicht von Hollywood vorgegaukelt. Es ist wahr. Es ist ein leiser, quälender Schrei […]“ (zit. nach Karasek 2006). Genauso kann man den Film Schlacht um Algier charakterisieren: Er ist wahr. Er gaukelt nichts vor. Er ist ein leiser, quälender Schrei, der den Zuschauern durch Mark und Bein geht.“<br></em><br></div><div>Im Podcast sprechen wir u.a. darüber, dass der Film für verschiedene Seiten als miltärische Lehrstunde eingesetzt wurde. Auch den Offizieren der US-Streitkräfte wurde SCHLACHT UM ALGIER 2003 vorgeführt, um sie auf die Guerilla-Taktiken vorzubereiten. Wir werfen einen Blick auf die Einschätzung verschiedener Filmregisseur:innen, zum Beispiel Spike Lee, Steven Soderbergh und Oliver Stone, diskutieren über die Aufführungsverbote in Frankreich und zitieren Angela Errigo: <em>„Der Film macht keinen Hehl aus seiner antikolonialistischen Überzeugung; aber furchtbare und herzzerreißende Szenen von Gräueltaten und Vergeltungsmaßnahmen sind lobenswert ausgewogen und zeigen beide Seiten des Konflikts und seinen schrecklichen menschlichen Preis. Der Film ist packend von Anfang bis Ende. […] Er hat nichts von seiner leidenschaftlichen Kraft verloren.“<br></em><br></div><div>Tom Schünemann von filmsucht.org sagt: <em>„Gillo Pontecorvo erzählt diesen Konflikt ohne eine klassische Dramaturgie und verzichtet auch auf eine detaillierte Figurenzeichnung. Der französische Colonel und einige algerische Widerstandskämpfer spielen zwar eine wichtige Rolle, doch wir erleben die Akteure stets von außen; ihre private Seite und ihre innere Überzeugungen enthält uns der Film vor. Indem sich Schlacht um Algier von etwaigen Helden und einer an sie gebundenen Erzählung freimacht, kann sich Gillo Pontecorvo aus einer ambivalenten Position durch den Konflikt bewegen. Statt Einzelschicksale von Protagonisten in ein dramaturgisches Korsett zu pressen, konzentriert sich der italienische Regisseur auf das Gesamtbild und schildert den Krieg in Algier in vielen kleinen Episoden, die sich über mehrere Jahre erstrecken. (…) Aufgrund seiner eigentlich gegensätzlichen Mischung aus dokumentarischer Übersicht und fesselnder Distanzlosigkeit zählt Schlacht um Algier zu den unkonventionellsten Antikriegsfilmen – und zu den besten.“</em></div>]]>
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      <pubDate>Sun, 15 Dec 2024 00:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>In vier Folgen widmen wir uns Gillo Pontecorvos Meisterwerk SCHLACHT UM ALGIER. In der dritten Folge beschäftigen wir uns mit der Rezeptionsgeschichte. Für diesen wirklich herausragenden Film habe ich mir kompetente Unterstützung geholt: Dr. Joachim Görgen, der sowohl in Frankreich als auch in Algerien als ARD-Korrespondent gearbeitet hat.<br><br></div><div>Worum geht es? Wir sind in Algier 1957. Die Franzosen sind die Kolonialmacht in Algerien, französisches Militär und Polizei kontrollieren alles, sie bilden eine zivile, offenbar wohlhabende Oberschicht. Einige Algerier der FLN beginnen einen Aufstand, ausgehend von der Kasbah, der Altstadt in Algier. Polizisten werden getötet, es werden gegenseitig Bombenattentate verübt. Die französischen Fallschirmjäger werden gerufen – der Kommandeur Colonel Mathieu jagt die Anführer des Aufstands, vor allem Ali la Pointe. Grausamkeiten von beiden Seiten wie die Folter von Verdächtigen durch die Franzosen und die Morde der FLN an „Verrätern“ sehen wir ungeschönt. Der italienische Regisseur Gillo Pontecorvo hat den Film 1966, also bereits vier Jahre nach Ende des Algerienkriegs, gedreht – unter besonderen Umständen.<br><br></div><div>Nachdem wir uns in der zweiten Folge mit den historischen Hintergründen beschäftigt haben, werfen wir diesmal einen Blick werfen auf die Rezeption und stellen uns folgende Fragen: Wie war die Rezeption damals 1966? Wie lange gab es Aufführungsverbote? Wie war die Rezeption 2004 als der Film einer breiteren frz. Öffentlichkeit bekannt wurde? Und schließlich; Wie schätzen andere Regisseur:innen den Film ein?<br><br></div><div>Bernd Nitzschke schrieb: <em>„In welcher Liga dieser Film angesiedelt ist, kann man durch die Passage eines Briefes verdeutlichen, den Billy Wilder 1994 an Steven Spielberg schrieb, in dem er dessen Film Schindlers Liste mit den Worten würdigte: „Was Sie geschaffen haben, ist mehr als bloß ein Film. Es ist […] ein ‚Panzerkreuzer Potemkin’‘ oder eine ‚Schlacht um Algier‘. Es ist schwarz-weiß. […] Es ist wahr. Es wurde nicht von Hollywood vorgegaukelt. Es ist wahr. Es ist ein leiser, quälender Schrei […]“ (zit. nach Karasek 2006). Genauso kann man den Film Schlacht um Algier charakterisieren: Er ist wahr. Er gaukelt nichts vor. Er ist ein leiser, quälender Schrei, der den Zuschauern durch Mark und Bein geht.“<br></em><br></div><div>Im Podcast sprechen wir u.a. darüber, dass der Film für verschiedene Seiten als miltärische Lehrstunde eingesetzt wurde. Auch den Offizieren der US-Streitkräfte wurde SCHLACHT UM ALGIER 2003 vorgeführt, um sie auf die Guerilla-Taktiken vorzubereiten. Wir werfen einen Blick auf die Einschätzung verschiedener Filmregisseur:innen, zum Beispiel Spike Lee, Steven Soderbergh und Oliver Stone, diskutieren über die Aufführungsverbote in Frankreich und zitieren Angela Errigo: <em>„Der Film macht keinen Hehl aus seiner antikolonialistischen Überzeugung; aber furchtbare und herzzerreißende Szenen von Gräueltaten und Vergeltungsmaßnahmen sind lobenswert ausgewogen und zeigen beide Seiten des Konflikts und seinen schrecklichen menschlichen Preis. Der Film ist packend von Anfang bis Ende. […] Er hat nichts von seiner leidenschaftlichen Kraft verloren.“<br></em><br></div><div>Tom Schünemann von filmsucht.org sagt: <em>„Gillo Pontecorvo erzählt diesen Konflikt ohne eine klassische Dramaturgie und verzichtet auch auf eine detaillierte Figurenzeichnung. Der französische Colonel und einige algerische Widerstandskämpfer spielen zwar eine wichtige Rolle, doch wir erleben die Akteure stets von außen; ihre private Seite und ihre innere Überzeugungen enthält uns der Film vor. Indem sich Schlacht um Algier von etwaigen Helden und einer an sie gebundenen Erzählung freimacht, kann sich Gillo Pontecorvo aus einer ambivalenten Position durch den Konflikt bewegen. Statt Einzelschicksale von Protagonisten in ein dramaturgisches Korsett zu pressen, konzentriert sich der italienische Regisseur auf das Gesamtbild und schildert den Krieg in Algier in vielen kleinen Episoden, die sich über mehrere Jahre erstrecken. (…) Aufgrund seiner eigentlich gegensätzlichen Mischung aus dokumentarischer Übersicht und fesselnder Distanzlosigkeit zählt Schlacht um Algier zu den unkonventionellsten Antikriegsfilmen – und zu den besten.“</em></div>]]>
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      <title>Folge 1317: SCHLACHT UM ALGIER Erster Teil – Der erste Eindruck</title>
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        <![CDATA[<div>SCHLACHT UM ALGIER ist ein Film, den ich in wirklich jeder ausführlichen Bestenliste gefunden habe, als bester politischer Film, als bester Antikriegsfilm, als bester historischer Film, als einer der besten Filme überhaupt.<br><br></div><div>Worum geht es? Wir sind in Algier 1957. Die Franzosen sind die Kolonialmacht in Algerien, französisches Militär und Polizei kontrollieren alles, sie bilden eine zivile, offenbar wohlhabende Oberschicht. Einige Algerier der FLN beginnen einen Aufstand, ausgehend von der Kasbah, der Altstadt in Algier. Polizisten werden getötet, es werden gegenseitig Bombenattentate verübt. Die französischen Fallschirmjäger werden gerufen – der Kommandeur Colonel Mathieu jagt die Anführer des Aufstands, vor allem Ali la Pointe. Grausamkeiten von beiden Seiten wie die Folter von Verdächtigen durch die Franzosen und die Morde der FLN an „Verrätern“ sehen wir ungeschönt. Der italienische Regisseur Gillo Pontecorvo hat den Film 1966, also bereits vier Jahre nach Ende des Algerienkriegs, gedreht – unter besonderen Umständen.<br><br></div><div>Für diesen wirklich herausragenden Film habe ich mir kompetente Unterstützung geholt: Dr. Joachim Görgen, der sowohl in Frankreich als auch in Algerien als ARD-Korrespondent gearbeitet hat. Wir haben uns Zeit genommen und den Film in vier Episoden von verschiedenen Seiten aus betrachtet und die historischen Zusammenhänge beleuchtet. In der ersten Episode geht es um unseren ersten Eindruck und die Frage, ob der Film nach 58 Jahren an Wirkung eingebüsst hat. (Hat er nicht.) Wir sprechen unter anderem über die bewegliche Kamera, über Morricones Musik, über Massenszenen und Joachim erzählt, wie er den Film 1983 in London zum ersten Mal gesehen hat. Zu einer Zeit als ihn in Paris kein Kino gezeigt hätte.<br><br></div><div>Die zweite Folge erscheint am 8. Dezember und widmet sich den historischen Hintergründen.</div>]]>
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      <pubDate>Sun, 01 Dec 2024 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Film</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Joachim und Thomas</itunes:author>
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      <title>Folge 1316: GLADIATOR II - Denzel Washington erobert Rom</title>
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        <![CDATA[<div>Es ist atemberaubend, wie Ridley Scott und sein Team Rom wiederauferstehen lassen. Visuell ist GLADIATOR II ohne Zweifel ganz großes Kino. Dazu Denzel Washington, der mit unübersehbarer Spielfreude einen Antihelden von Shakespearschen Dimensionen bietet – er dominiert den ganzen Film. Und damit sind wir schon ans Ende der guten Nachrichten gekommen. Zwei Dinge fehlen Scotts Film: Erstens Nachvollziehbare Handlungsmotive der Protagonisten und zweitens Figuren, zu denen wir eine Beziehung aufbauen können. Selten war mir ein Filmcharakter so gleichgültig wie Lucius (Paul Mescal). Eigentlich sind es drei Dinge: Russell Crowe fehlt. Im Vergleich mit dem Sequel wird überdeutlich, wie sehr er Maximus eine starke Präsenz und Glaubwürdigkeit verliehen hat. Davon hier keine Spur, stattdessen Killerpaviane, die besser in einen Alienfilm gepasst hätten als in eine römische Arena. Wenn GLADIATOR die Wiedergeburt des Sandalenfilms war, dann ist GLADIATOR II die Beerdigung des Genres.</div>]]>
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      <pubDate>Mon, 25 Nov 2024 22:00:00 +0100</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/gladiator-2-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1316: GLADIATOR II - Denzel Washington erobert Rom</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Peter, Tom und Thomas</itunes:author>
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        <title>Folge 1316: GLADIATOR II - Denzel Washington erobert Rom</title>
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      <title>Folge 1315: THE APPRENTICE - L’Education Capitaliste oder Being Donald Trump</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Wir haben THE APPRENTICE zwei Wochen vor der schicksalhaften Präsidentenwahl in den USA gesehen, auch ein bisschen in der Hoffnung besser zu verstehen, woher Donald Trump kommt, wie sich sein Weltbild geformt hat. In dieser Hinsicht hat uns Regisseur Ali Abbasi nicht enttäuscht. Ehrgeizig und gierig drängt der Sohn eines Immobilienhändlers nach oben und stößt dabei auf Anwalt Roy Cohn. Cohn ist ein ganz harter Hund, der vor nichts zurückschreckt – er nimmt den jungen Donlad Trump unter seine Fittiche und hämmert ihm seine Philosophie ein: Angreifen, Angreifen, Angreifen, Alles Leugnen, Immer den Sieg für sich reklamieren. Es könnte ein Mephisto-Faust-Verhältnis sein, wenn diese kapitalistische Gier nicht so unendlich banal wäre.<br><br></div><div>Je mehr Geld im Spiel ist, je mehr Erfolge und verleugnete Misserfolge kommen, desto mehr schält sich aus dem naiven Aufsteiger DER Trump heraus, den wir aus den Medien kennen. Abbasi zeigt auch das Privatleben, den Kuhhandel um den Ehevertrag, den Umgang mit seinem gescheiterten Bruder und kehrt am Ende zum todkranken Roy Cohn zurück. Extrem beeindruckend ist dabei Sebastian Stan, der seinen Protoganisten nicht karikiert, sondern ihm immer ähnlicher wird, als hätte Sebastian Stan einen Regler, den er auf der Donald-Trump-Skala bei jeder Einstellung zwei Millimeter weiterdreht. Fast noch beeindruckender ist die Darstellung des völlig heruntergekommenen New York der 1970er Jahre und des bunten Rauschs des 1980er-Jahre-Turbokapitalismus. Mit den genau richtigen Einstellungen und Körnungen nimmt uns Abbasi mit in dieses Lebensgefühl. Direkt nach dem Film diskutieren wir unter anderem darüber, ob es in zehn Jahren eine Fortsetzung geben sollte (wenn es dann noch eine Fortsetzung geben darf). Am Mikrofon: Katharina, Johanna, Heidi und Thomas.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 31 Oct 2024 17:00:00 +0100</pubDate>
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      <itunes:title>Folge 1315: THE APPRENTICE - L’Education Capitaliste oder Being Donald Trump</itunes:title>
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      <title>Folge 1314: DIE FOTOGRAFIN - Lee Miller im Krieg</title>
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        <![CDATA[<div>Lee Miller war offenbar eine extrem sture Persönlichkeit: Als das ehemalige Modell als Kriegsfotografin ins Kampfgebiet will, ist sie trotz aller Verbote nicht aufzuhalten. Sie ignoriert die herrschende Diskriminierung von Frauen – die Geschichte einer beeindruckenden Selbstermächtigung. Sie ist als erste Frau in diesem gefährlichen Beruf unterwegs und bringt verstörende Bilder aus den Konzentrationslagern mit – die nicht in England sondern später in den USA veröffentlicht werden. Der konventionell erzählte Film geht in die gleiche Falle wir viele andere Bio-Pics: Als würde der Film eine Liste abarbeiten, wird in der ersten Hälfte Szene für Szene abgehakt. Erst als Lee Miller mitten im Kriegsgeschehen ist, funktioniert die Dramaturgie – der Schrecken des Holocausts steht im Mittelpunkt und verdrängt jeden Gedanken an die Inszenierung. Direkt nach dem Film diskutieren wir, ob Kate Winslet grandios oder fehlbesetzt ist, sind beeindruckt von Andy Samberg und Marion Cotillard und sind insgesamt durchaus unterschiedlicher Meinung. Am Mikrofon direkt nach dem Kino: Katharina, Johanna, Heidi, Marc, Hendrik, Tom und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Sat, 26 Oct 2024 18:00:00 +0200</pubDate>
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      <title>Folge 1313: MEGALOPOLIS - Stadt der (Alp-)Träume</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Es ist ein schönes, eingängiges Narrativ: Ein alter Regisseur realisiert nach 30 Jahren endlich seinen großen Kino-Traum, verkauft dafür sein Hab und Gut, hört auf keinen Rat und keine Kritik und scheitert am Ende grandios. Ganz so einfach ist es aber nicht.<br><br></div><div>MEGALOPOLIS bietet eine großartige Darstellerriege auf, allen voran Adam Driver als Architekt und Visionär und Aubrey Plaza als leidenschaftliche Aufsteigerin. Die Themenbreite ist ehrfurchtgebietend: der Wunsch nach einer besseren Welt für alle, die Macht einzelner superreicher Banker, populistische Volkstribune, die die Menschen aufhetzen, Sex, Verführung, Dekadenz (der Circus!), Betrug und am wichtigsten: die Frage nach der Bedeutung der Kunst und Kultur. Das alles vor dem Hintergrund des klassischen Roms, transportiert in ein New York der nahen Zukunft. Das ist auf jeden Fall ambitioniert.<br><br></div><div>Die visuelle Umsetzung ist gelinde gesagt gewagt und gewöhnungsbedürftig. Einige merkwürdige Szenenbilder sehen aus, als hätte man kurzfristig improvisiert. Angesichts offenbar chaotischer Produktionsbedingungen und schwindendem Budget kein Wunder. Die Qualität der fast magischen Eröffnungsszene erreicht der Film in seiner ganzen Laufzeit kaum mehr. Gestelzte Dialoge und längere philosophische Zitate wechseln sich mit Shakespeare-Splittern ab. Am Ende ist es mehr Theater als Kino, mehr Fragment als Film, mehr Mosaik als immersives Erlebnis.<br><br></div><div>Im Podcast direkt nach dem Kino sind wir unterschiedlicher Meinung, von eher frustriert bis eher fasziniert und reden über angehaltene Zeit, den Gesang der Jungfrauen, über Visionen, Nazi-Symbole und über den Schlussakkord. Am Mikrofon: Johanna, Marc und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Fri, 11 Oct 2024 21:00:00 +0200</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/megalopolis-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1313: MEGALOPOLIS - Stadt der (Alp-)Träume</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Johanna, Marc und Thomas</itunes:author>
      <itunes:episode>1313</itunes:episode>
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        <title>Folge 1313: MEGALOPOLIS - Stadt der (Alp-)Träume</title>
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      <title>Folge 1312: THE SUBSTANCE - Coralie Fargeat geht dahin, wo es wirklich wehtut. Und einen Schritt weiter.</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Das letzte Drittel von THE SUBSTANCE ist derart intensiv, dass alles, was davor passiert, in der Erinnerung schnell verblasst. Und das ist das eigentliche Problem dieses Films. Coralie Fargeat erzählt die Geschichte der erfolgreichen Hollywood-Größe Elizabeth Sparkle – inklusive Stern auf dem Walk of Fame. Elizabeth (Demi Moore) wird ausrangiert, einfach nur, weil sie die magische Grenze von 50 Jahren erreicht hat. Obwohl sie im Rahmen der biologischen Möglichkeiten das Schönheitsideal des Showbusiness noch erfüllt und als sportliche Aerobic-Queen wie einst Jane Fonda eine eigene Sendung hat, soll sie durch eine viel Jüngere ersetzt werden. Fargeat inszeniert das mit Froschaugenoptik und unappetitlichen Nahaufnahmen – zum Beispiel wenn Dennis Quaid Garnelen verschlingt, während er Elisabeth den Karrieretod verkündet. Aber es gibt einen Ausweg: Die Substanz. Einmal aktiviert, schlüpft aus dem Rücken von Elizabeth eine junge, sexy Version von ihr – Sue (Margaret Qualley). Und hier kippt der bislang so sehenswert inszenierte Film in ein unsubtiles Duell zwischen Jung und Alt. Denn die wundersame Verjüngung funktioniert nur, wenn Regeln eingehalten und gerade Sue bricht die Regeln – mit monströsen Folgen.<br><br></div><div>Coralie Fargeat wirft sich mit Schwung und einer unübersehbaren Freude an ekligen Details in das Body-Horror-Genre, sichtlich bemüht Vorbilder wie DIE FLIEGE von Cronenberg oder DER ELEFANTENMENSCH von Lynch hinter sich zu lassen und zumindest quantitativ zu übertreffen. Aus einer prunkvollen Silvesterfernseh-Gala wird eine derart magenumdrehende Freakshow, dass alles, wirklich alles, was Fargeat jenseits des Gores im Film aufgebaut hat, der feministische Ansatz, der Umgang mit dem male gaze, das alles wird von mehreren tausend Litern Kunstblut weggeschwemmt. Sie geht dahin, wo es richtig wehtut und dann noch einen entschiedenen Schritt weiter. Auf der einen Seite mochte ich den Stilwillen und den schwarzen Humor, auf der anderen Seite war mir tatsächlich schlecht nach dem Kino. In diesem Zustand haben wir direkt nach dem Film unseren Podcast aufgenommen und ich war der einzige, der ein gutes Haar am Film gelassen hat. Unter anderen haben wir den Film mit <a href="https://schoener-denken.de/blog/titane-filmkritik/">TITANE</a> von Julia Ducournau verglichen, der allerdings viel komplexer und subtiler ist. Am Mikrofon diesmal: Heidi, Tom, Peter und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Sat, 28 Sep 2024 22:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Das letzte Drittel von THE SUBSTANCE ist derart intensiv, dass alles, was davor passiert, in der Erinnerung schnell verblasst. Und das ist das eigentliche Problem dieses Films. Coralie Fargeat erzählt die Geschichte der erfolgreichen Hollywood-Größe Elizabeth Sparkle – inklusive Stern auf dem Walk of Fame. Elizabeth (Demi Moore) wird ausrangiert, einfach nur, weil sie die magische Grenze von 50 Jahren erreicht hat. Obwohl sie im Rahmen der biologischen Möglichkeiten das Schönheitsideal des Showbusiness noch erfüllt und als sportliche Aerobic-Queen wie einst Jane Fonda eine eigene Sendung hat, soll sie durch eine viel Jüngere ersetzt werden. Fargeat inszeniert das mit Froschaugenoptik und unappetitlichen Nahaufnahmen – zum Beispiel wenn Dennis Quaid Garnelen verschlingt, während er Elisabeth den Karrieretod verkündet. Aber es gibt einen Ausweg: Die Substanz. Einmal aktiviert, schlüpft aus dem Rücken von Elizabeth eine junge, sexy Version von ihr – Sue (Margaret Qualley). Und hier kippt der bislang so sehenswert inszenierte Film in ein unsubtiles Duell zwischen Jung und Alt. Denn die wundersame Verjüngung funktioniert nur, wenn Regeln eingehalten und gerade Sue bricht die Regeln – mit monströsen Folgen.<br><br></div><div>Coralie Fargeat wirft sich mit Schwung und einer unübersehbaren Freude an ekligen Details in das Body-Horror-Genre, sichtlich bemüht Vorbilder wie DIE FLIEGE von Cronenberg oder DER ELEFANTENMENSCH von Lynch hinter sich zu lassen und zumindest quantitativ zu übertreffen. Aus einer prunkvollen Silvesterfernseh-Gala wird eine derart magenumdrehende Freakshow, dass alles, wirklich alles, was Fargeat jenseits des Gores im Film aufgebaut hat, der feministische Ansatz, der Umgang mit dem male gaze, das alles wird von mehreren tausend Litern Kunstblut weggeschwemmt. Sie geht dahin, wo es richtig wehtut und dann noch einen entschiedenen Schritt weiter. Auf der einen Seite mochte ich den Stilwillen und den schwarzen Humor, auf der anderen Seite war mir tatsächlich schlecht nach dem Kino. In diesem Zustand haben wir direkt nach dem Film unseren Podcast aufgenommen und ich war der einzige, der ein gutes Haar am Film gelassen hat. Unter anderen haben wir den Film mit <a href="https://schoener-denken.de/blog/titane-filmkritik/">TITANE</a> von Julia Ducournau verglichen, der allerdings viel komplexer und subtiler ist. Am Mikrofon diesmal: Heidi, Tom, Peter und Thomas.</div>]]>
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      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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        <![CDATA[<div>Das letzte Drittel von THE SUBSTANCE ist derart intensiv, dass alles, was davor passiert, in der Erinnerung schnell verblasst. Und das ist das eigentliche Problem dieses Films. Coralie Fargeat erzählt die Geschichte der erfolgreichen Hollywood-Größe Elizabeth Sparkle – inklusive Stern auf dem Walk of Fame. Elizabeth (Demi Moore) wird ausrangiert, einfach nur, weil sie die magische Grenze von 50 Jahren erreicht hat. Obwohl sie im Rahmen der biologischen Möglichkeiten das Schönheitsideal des Showbusiness noch erfüllt und als sportliche Aerobic-Queen wie einst Jane Fonda eine eigene Sendung hat, soll sie durch eine viel Jüngere ersetzt werden. Fargeat inszeniert das mit Froschaugenoptik und unappetitlichen Nahaufnahmen – zum Beispiel wenn Dennis Quaid Garnelen verschlingt, während er Elisabeth den Karrieretod verkündet. Aber es gibt einen Ausweg: Die Substanz. Einmal aktiviert, schlüpft aus dem Rücken von Elizabeth eine junge, sexy Version von ihr – Sue (Margaret Qualley). Und hier kippt der bislang so sehenswert inszenierte Film in ein unsubtiles Duell zwischen Jung und Alt. Denn die wundersame Verjüngung funktioniert nur, wenn Regeln eingehalten und gerade Sue bricht die Regeln – mit monströsen Folgen.<br><br></div><div>Coralie Fargeat wirft sich mit Schwung und einer unübersehbaren Freude an ekligen Details in das Body-Horror-Genre, sichtlich bemüht Vorbilder wie DIE FLIEGE von Cronenberg oder DER ELEFANTENMENSCH von Lynch hinter sich zu lassen und zumindest quantitativ zu übertreffen. Aus einer prunkvollen Silvesterfernseh-Gala wird eine derart magenumdrehende Freakshow, dass alles, wirklich alles, was Fargeat jenseits des Gores im Film aufgebaut hat, der feministische Ansatz, der Umgang mit dem male gaze, das alles wird von mehreren tausend Litern Kunstblut weggeschwemmt. Sie geht dahin, wo es richtig wehtut und dann noch einen entschiedenen Schritt weiter. Auf der einen Seite mochte ich den Stilwillen und den schwarzen Humor, auf der anderen Seite war mir tatsächlich schlecht nach dem Kino. In diesem Zustand haben wir direkt nach dem Film unseren Podcast aufgenommen und ich war der einzige, der ein gutes Haar am Film gelassen hat. Unter anderen haben wir den Film mit <a href="https://schoener-denken.de/blog/titane-filmkritik/">TITANE</a> von Julia Ducournau verglichen, der allerdings viel komplexer und subtiler ist. Am Mikrofon diesmal: Heidi, Tom, Peter und Thomas.</div>]]>
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      <title>Folge 1311: Denis Villeneuves Kurzfilme REW-FFWD / NEXT FLOOR</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Der Frankokanadier Denis Villeneuve gehört zu den erfolgreichsten Regisseuren der Welt. Spätestens seit den beiden DUNE-Filmen ist er einem großen Publikum bekannt. Aber woher kommt Villeneuve – als Künstler? Gehen wir an den Anfang: Der 30-minütige Film REW-FFWD von 1994 ist Villeneuves erste Regiearbeit. Die fragmentarische Geschichte eines Mannes, der in Kingston auf Jamaica strandet, ein „broken down road movie“ konsequent aus der Perspektive des Protagonisten gedreht, der folglich nie zu sehen ist. Seine Angst vor den Jamaicanern im Armenviertel erweist sich als unberechtigt. Statt Raubüberfall erlebt er eine Music-Session … Im Podcast direkt nach dem Film sprechen Kristin und Thomas – unterbrochen vom Glockengeläut der Marienkirche gegenüber des Programmkinos Caligari – über eine wackelige Kamera, Zeitsprünge, die Selbsteinordnung als Psychodrama und die spannende Diskrepanz zwischen Bild und gesprochenem Text.<br><br></div><div>Der Kurzfilm NEXT FLOOR gehört nicht zu Villeneuves Frühwerk: Er stammt aus dem Jahr 2008 – eine düstere, schon sehr stilsichere Allegorie, die an die Atmosphäre von BRAZIL erinnert. Wir sehen eine Gruppe von reichen Menschen (fast alles Männer) an einer reichgedeckten Tafel sitzen. Es gibt viel Fleisch, auch von exotischen Tieren, sogar von einem Nashorn. Der Hunger und die Gier der Tischgesellschaft ist nicht zu bremsen, es wird gefressen, bis wortwörtlich der Boden zusammenbricht und samt der Musikkapelle auf der nächsten tieferliegenden Ebene weiter geht – vom Kellner mit der kurzen Aufforderung „Next Floor“ quittiert. Die Bedeutung ist unmissverständlich: Die Privilegierten verschlingen die Ressourcen der Erde, überschreiten dabei alle roten Linien, bis die Menschheit ganz unten in der Finsternis ankommt. Im Podcast direkt nach dem Film reden Kristin und Thomas über die Darstellung des Essens und das Durchbrechen der vierten Wand am Ende des Films durch den vorwurfsvollen Blick des Kellners, der uns alle, jeden Einzelnen im Kinosaal, anschaut.<br><br></div><div>Danach noch ein paar Worte zu einer Naturdoku, an der Villeneuve in jungen Jahren mitgewirkt hat.<br><br></div><div><a href="https://schoener-denken.de/blog/tag/denis-villeneuve/">Unsere Podcast-Episoden zu den Filmen von Denis Villeneuve.</a></div>]]>
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      <pubDate>Thu, 26 Sep 2024 23:00:00 +0200</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/villeneuves-kurzfilme/</link>
      <itunes:title>Folge 1311: Denis Villeneuves Kurzfilme REW-FFWD / NEXT FLOOR</itunes:title>
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        <title>Folge 1311: Denis Villeneuves Kurzfilme REW-FFWD / NEXT FLOOR</title>
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      <title>Folge 1310: Wong Kar-Wai - 2046 – Der ultimative (Anti-)Liebesfilm</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Ist 2046 der ultimative Liebesfilm? Das verspricht zumindest der offizielle deutsche Untertitel. Oder ist es der ultimative Anti-Liebesfilm? Denn eigentlich geht es um die Unmöglichkeit der Liebe: Mr. Chow (Tony Leung) wurde das Herz gebrochen – das haben wir <a href="https://schoener-denken.de/blog/in-the-mood-for-love-filmkritik/">IN THE MOOD FOR LOVE</a> mitverfolgt. Jetzt geht für ihn der Liebesreigen weiter. Aber er wird sich nicht mehr fallenlassen, er wird keine große Liebe mehr zulassen, auch wenn er sich verliebt, auch wenn er bedingungslos geliebt wird. Romantische Verstrickungen und Leidenschaft, Flirten und Aneinanderverzweifeln – aber keine Chance auf ein Happy End. Zumindest nicht für Mr. Chow. Im Podcast direkt nach dem Film sprechen Thomas und Johanna über die schönsten Frauen Chinas und Hongkongs, über Menschen am Rande des Bildausschnitts, Farben und Atmosphäre, über ein ungewöhnliches Science-Fiction-Element und über das beste Alter, um 2046 als Liebesfilm zu erleben.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Wed, 18 Sep 2024 12:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Film</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Johanna und Thomas</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Ist 2046 der ultimative Liebesfilm? Das verspricht zumindest der offizielle deutsche Untertitel. Oder ist es der ultimative Anti-Liebesfilm? Denn eigentlich geht es um die Unmöglichkeit der Liebe: Mr. Chow (Tony Leung) wurde das Herz gebrochen – das haben wir <a href="https://schoener-denken.de/blog/in-the-mood-for-love-filmkritik/">IN THE MOOD FOR LOVE</a> mitverfolgt. Jetzt geht für ihn der Liebesreigen weiter. Aber er wird sich nicht mehr fallenlassen, er wird keine große Liebe mehr zulassen, auch wenn er sich verliebt, auch wenn er bedingungslos geliebt wird. Romantische Verstrickungen und Leidenschaft, Flirten und Aneinanderverzweifeln – aber keine Chance auf ein Happy End. Zumindest nicht für Mr. Chow. Im Podcast direkt nach dem Film sprechen Thomas und Johanna über die schönsten Frauen Chinas und Hongkongs, über Menschen am Rande des Bildausschnitts, Farben und Atmosphäre, über ein ungewöhnliches Science-Fiction-Element und über das beste Alter, um 2046 als Liebesfilm zu erleben.</div>]]>
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        <title>Folge 1310: Wong Kar-Wai - 2046 – Der ultimative (Anti-)Liebesfilm</title>
        <link>https://schoener-denken.de/blog/2046-filmkritik/</link>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Podcast, 2024, Carina Lau, Faye Wong, Gong Li, Heimkino, Hongkong, Johanna, Liebe, Liebesdrama, Liebesfilm, Liebeskummer, Macau, Maggie Cheung, Podcastin, Science-Fiction, Singapur, Thomas, Tony Leung, Wong Kar-Wai, Zhang Ziyi</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1309: Paola Cortellesi MORGEN IST AUCH NOCH EIN TAG (C’è ancora domani)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Rom 1946. Männer haben die Welt in 30 Jahren zweimal niedergebrannt. Aber immer noch schlagen sie ihre Frauen, schreiben ihnen vor, wen sie heiraten sollen, verbieten ihnen den Mund, lassen sie nicht an die Wahlurne, zahlen weniger Lohn. Regisseurin Paola Cortellesi seziert in der ersten halben Stunde den toxischen Chauvinismus der Männer – das schmerzt, weil klar ist, wieviel von diesem Chauvinismus heute immer noch real und allgegenwärtig ist, wie alltäglich auch heute schlechtere Löhne und Femizide sind. Und das war Cortellesis Absicht: Sie wollte einen aktuell relevanten Film im Mantel der Vergangenheit machen. Cortellesi gelingt in ihrem Debütfilm das Meisterstück, die Geschichte einer misshandelten Frau mit Tiefe und Ernst, aber auch mit Humor und enormen inszenatorischen Einfallsreichtum zu erzählen. Delia ist mehr als ein Opfer, sie geht einen schwierigen, schmerzhaften, langsamen Weg der Selbstermächtigung, bis sie sich erkämpft, die Wahl zu haben. Ein herausragender Film, klug, schön, witzig, ernst, innovativ. Am Mikrofon direkt nach dem Film: Johanna, Katharina und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Mon, 16 Sep 2024 21:00:00 +0200</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/morgen-ist-auch-noch-ein-tag-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1309: Paola Cortellesi MORGEN IST AUCH NOCH EIN TAG (C’è ancora domani)</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Katharina, Johanna und Thomas</itunes:author>
      <itunes:episode>1309</itunes:episode>
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        <title>Folge 1309: Paola Cortellesi MORGEN IST AUCH NOCH EIN TAG (C’è ancora domani)</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, Armut, Capitol, Demokratie, Drama, Ehe, Ehedrama, Emanuela Fanelli, Familie, Geld, Gewalt gegen Frauen, Italien, Johanna, Katharina, Komödie, Liebe, Nachkriegszeit, Paola Cortellesi, Patriarchat, Podcastin, Regisseurin, Rom, Romana Maggiora Vergano, Thomas, toxische Maskulinität, Tragikomödie, Tragödie, Valerio Mastandrea, Wahlrecht</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1308: Ryusuke Hamaguchi EVIL DOES NOT EXIST (Aku wa sonzai shinai)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Als Stadtmenschen müssen wir uns erst einmal Hamaguchis Entschleunigung ausliefern. Im Stil einer kontemplativen Dokumentation beobachten wir für eine ungewohnt lange Zeit, wie Takumi (Hitoshi Omika) Holz sägt, es spaltet, es ans Haus bringt, es aufstapelt, bevor er mit einem Freund Wasser aus einer Quelle schöpft, aufreizend langsam, Schöpflöffel für Schöpflöffel, Wasser, das später für den herausragenden Geschmack von Udon-Nudeln in einem Restaurant sorgen wird. Aber die düstere Musik von Eiko Ishibashi macht von Anfang an klar: Diese Idylle ist bedroht, wir spüren kommende Gefahren. Für Konflikte sorgen dann Vertreter einer Firma, die eine Glampinganlage in die Natur setzen will – und damit die Wasserversorgung des Dorfes beeinträchtigen würde.<br><br></div><div>In den wenigen Dialogszenen werden die verschiedenen Denkweisen klar: Bemühen um Harmonie und Gleichgewicht auf der einen Seite, auch und gerade mit der Natur, und Gewinnstreben auf der anderen Seite. Der Spätkapitalismus kollidiert mit nachhaltigem Handeln. EVIL DOES NOT EXIST lässt Raum für Interpretationen und allegorische Ebenen: Das Bild von den Menschen, die am oberen Flußlauf wohnen und für die Menschen, die am unteren Flußlauf wohnen, Verantwortung übernehmen müssen, verweist auf die Verantwortung der Reichen gegenüber den Armen und auf die Verantwortung der Menschen für kommende Generationen. Aber während in den ruhigen Bildern solche Gedanken im Publikum aufkommen, und Takumi ein verlockendes Angebot bekommt, eskalieren die Konflikte zwischen Stadt und Land, zwischen Gier und Bescheidenheit. Im Podcast direkt nach dem Film müssen wir erst einmal das dramatische Ende verdauen und den Rätseln nachspüren, die Hamaguchi nicht auflöst. Am Mikrofon: Bettina, Johanna und Thomas.<br><br></div><div>Wir haben den Film auf <a href="https://mubi.com/de/de/films/evil-does-not-exist"><strong>Mubi</strong></a> gesehen. Unser erster Eindruck von <a href="https://schoener-denken.de/blog/ryusuki-hamaguchi-drive-my-car-nipponconnection2023/">DRIVE MY CAR</a> und <a href="https://schoener-denken.de/blog/gluecksrad-nippon-connection-2022-ryusuke-hamaguchi/">WHEEL OF FORTUNE AND FANTASY</a>.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Sat, 14 Sep 2024 21:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Film</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Bettina, Johanna und Thomas</itunes:author>
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        <title>Folge 1308: Ryusuke Hamaguchi EVIL DOES NOT EXIST (Aku wa sonzai shinai)</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Japan, Podcast, 2023, 2024, Ayaka Shibutani, Bettina Fächer, Eiko Ishibashi, Familiendrama, Gewalt, Hazuki Kikuchi, Heimkino, Hiroyuki Miura, Hitoshi Omika, Johanna, Kapitalismus, Mubi, Natur, Öko-Drama, Ryo Nishikawa, Ryūji Kosaka, Ryusuke Hamaguchi, Stadt vs.Land, Thomas, Umwelt</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1307: GEFÄHRLICHE BRANDUNG / POINT BREAK - Männer am Meer</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Cops ständig am Rande eines cholerischen Anfalls, Rumgebrülle, idiotische Entscheidungen … ist es Testosteron, dass uns Männer so dumm macht oder übertreibt POINT BREAK als Kind der späten 80er/frühen90er? Wir haben den Film, 33 Jahre nach dem Erscheinen, jetzt zum ersten Mal gesehen – und zwar auf der großen Leinwand. Trotz der wirklich dämlichen Dialoge ist POINT BREAK ein absolutes Erlebnis im Kino. Hier zeigt sich Kathryn Bigelows Meisterschaft als Regisseurin und ihre Nähe zu Kollegen wie Tony Scott oder Michael Mann: Die Wellen, die Nächte am Meer, die Farben, die Lichter, die Schnitte, das ist im wahrsten Sinne des Wortes ganz großes Kino. Mit zwei charismatischen Hauptdarstellern, die ihren Teil dazu beigetragen haben, aus diesem Drehbuch-B-Picture einen Kultfilm zu machen. Im Podcast direkt nach dem Film am Mikrofon: Johanna und Thomas.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Wed, 11 Sep 2024 21:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Cops ständig am Rande eines cholerischen Anfalls, Rumgebrülle, idiotische Entscheidungen … ist es Testosteron, dass uns Männer so dumm macht oder übertreibt POINT BREAK als Kind der späten 80er/frühen90er? Wir haben den Film, 33 Jahre nach dem Erscheinen, jetzt zum ersten Mal gesehen – und zwar auf der großen Leinwand. Trotz der wirklich dämlichen Dialoge ist POINT BREAK ein absolutes Erlebnis im Kino. Hier zeigt sich Kathryn Bigelows Meisterschaft als Regisseurin und ihre Nähe zu Kollegen wie Tony Scott oder Michael Mann: Die Wellen, die Nächte am Meer, die Farben, die Lichter, die Schnitte, das ist im wahrsten Sinne des Wortes ganz großes Kino. Mit zwei charismatischen Hauptdarstellern, die ihren Teil dazu beigetragen haben, aus diesem Drehbuch-B-Picture einen Kultfilm zu machen. Im Podcast direkt nach dem Film am Mikrofon: Johanna und Thomas.</div>]]>
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      <itunes:title>Folge 1307: GEFÄHRLICHE BRANDUNG / POINT BREAK - Männer am Meer</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Johanna und Thomas</itunes:author>
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        <title>Folge 1307: GEFÄHRLICHE BRANDUNG / POINT BREAK - Männer am Meer</title>
        <link>https://schoener-denken.de/blog/point-break-filmkritik/</link>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, 1991, 2024, Action, Cop-Film, Gary Busey, Gewalt, Heist-Movie, Johanna, Kathryn Bigelow, Keanu Reeves, Patrick Swayze, Polizeifilm, Surfen, Thomas, Thriller, Tom Sizemore</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1306: HORIZON - Kostners Kino ohne Fokus</title>
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        <![CDATA[<div>Der Untertitel „An American Saga“ ist schon ein Hinweis: HORIZON ist ein „Super“-Western – ein Western, der alles parallel erzählt, alles gleichzeitig sein will: ein Film über den Krieg zwischen den Ureinwohnern und den Siedlern, ein Rache-Thriller, eine Romanze, dazu eine Portion 40 WAGEN WESTWÄRTS und eine Prise Bürgerkrieg. Da kommen schon mal 170 Sprechrollen zusammen. Kein Wunder, dass das Herzensprojekt von Kevin Costner völlig den Fokus verliert und sich eher wie drei Folgen einer ambitionierten TV-Serie anfühlt. Zumal sich Costner nicht entscheiden kann, ob er „die Eroberung des Westens“ dekonstruieren oder verherrlichen will. Er versucht beides gleichzeitig. Im Podcast direkt nach dem Film sind wir unterschiedlicher Meinung, einige sind gut unterhalten, andere angeödet. Wir reden über starke Szenen (zwei Männer gehen auf eine Hütte zu!) und vergleichen HORIZON mit <a href="https://schoener-denken.de/blog/no-country-for-old-men/">NO COUNTRY FOR OLD MAN</a>, THE SEARCHERS, <a href="https://schoener-denken.de/blog/the-sisters-brothers-jacques-audiard-filmkritik/">THE SISTERS BROTHERS</a>, DEADWOOD, SILVERADO, OPEN RANGE, HEAVENS GATE und <a href="https://schoener-denken.de/blog/the-revenant/">THE REVENANT</a>. Am Mikrofon: Peter, Hendrik, Harald, Tom, Thomas und unser Westernexperte Götz.</div>]]>
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      <pubDate>Sat, 07 Sep 2024 16:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Der Untertitel „An American Saga“ ist schon ein Hinweis: HORIZON ist ein „Super“-Western – ein Western, der alles parallel erzählt, alles gleichzeitig sein will: ein Film über den Krieg zwischen den Ureinwohnern und den Siedlern, ein Rache-Thriller, eine Romanze, dazu eine Portion 40 WAGEN WESTWÄRTS und eine Prise Bürgerkrieg. Da kommen schon mal 170 Sprechrollen zusammen. Kein Wunder, dass das Herzensprojekt von Kevin Costner völlig den Fokus verliert und sich eher wie drei Folgen einer ambitionierten TV-Serie anfühlt. Zumal sich Costner nicht entscheiden kann, ob er „die Eroberung des Westens“ dekonstruieren oder verherrlichen will. Er versucht beides gleichzeitig. Im Podcast direkt nach dem Film sind wir unterschiedlicher Meinung, einige sind gut unterhalten, andere angeödet. Wir reden über starke Szenen (zwei Männer gehen auf eine Hütte zu!) und vergleichen HORIZON mit <a href="https://schoener-denken.de/blog/no-country-for-old-men/">NO COUNTRY FOR OLD MAN</a>, THE SEARCHERS, <a href="https://schoener-denken.de/blog/the-sisters-brothers-jacques-audiard-filmkritik/">THE SISTERS BROTHERS</a>, DEADWOOD, SILVERADO, OPEN RANGE, HEAVENS GATE und <a href="https://schoener-denken.de/blog/the-revenant/">THE REVENANT</a>. Am Mikrofon: Peter, Hendrik, Harald, Tom, Thomas und unser Westernexperte Götz.</div>]]>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/horizon-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1306: HORIZON - Kostners Kino ohne Fokus</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Usual Suspects</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Der Untertitel „An American Saga“ ist schon ein Hinweis: HORIZON ist ein „Super“-Western – ein Western, der alles parallel erzählt, alles gleichzeitig sein will: ein Film über den Krieg zwischen den Ureinwohnern und den Siedlern, ein Rache-Thriller, eine Romanze, dazu eine Portion 40 WAGEN WESTWÄRTS und eine Prise Bürgerkrieg. Da kommen schon mal 170 Sprechrollen zusammen. Kein Wunder, dass das Herzensprojekt von Kevin Costner völlig den Fokus verliert und sich eher wie drei Folgen einer ambitionierten TV-Serie anfühlt. Zumal sich Costner nicht entscheiden kann, ob er „die Eroberung des Westens“ dekonstruieren oder verherrlichen will. Er versucht beides gleichzeitig. Im Podcast direkt nach dem Film sind wir unterschiedlicher Meinung, einige sind gut unterhalten, andere angeödet. Wir reden über starke Szenen (zwei Männer gehen auf eine Hütte zu!) und vergleichen HORIZON mit <a href="https://schoener-denken.de/blog/no-country-for-old-men/">NO COUNTRY FOR OLD MAN</a>, THE SEARCHERS, <a href="https://schoener-denken.de/blog/the-sisters-brothers-jacques-audiard-filmkritik/">THE SISTERS BROTHERS</a>, DEADWOOD, SILVERADO, OPEN RANGE, HEAVENS GATE und <a href="https://schoener-denken.de/blog/the-revenant/">THE REVENANT</a>. Am Mikrofon: Peter, Hendrik, Harald, Tom, Thomas und unser Westernexperte Götz.</div>]]>
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        <title>Folge 1306: HORIZON - Kostners Kino ohne Fokus</title>
        <link>https://schoener-denken.de/blog/horizon-filmkritik/</link>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, 2024, Action, Filmreihe, Gewalt, Götz, Harald, Hendrik, Indigene, Kevin Costner, Luke Wilson, Monumentalfilm, Peter, Sam Worthington, Siedler, Siena Miller, Thomas, Tom, Western</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1305: ALIEN ROMULUS – Same same but different</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Nachdem Disney die Rechte an 20th Century Fox erworben hatte, war ja automatisch aus jeder Alien-Königin eine Disney-Prinzessin geworden. Und es war klar, dass Disney das wertvolle Alien-Franchise nicht brachliegen lassen würde. Vor diesem Hintergrund entstand ALIEN: ROMULUS von Fede Alvarez. Nachdem <a href="https://schoener-denken.de/blog/prometheus-filmkritik/">ALIEN: COVENANT</a> und <a href="https://schoener-denken.de/blog/prometheus-filmkritik/">PROMETHEUS</a> unter einer Überdosis Mythologie, Religion und Philosophie litten, hat sich Alvarez für eine ganz einfache Geschichte entschieden. Ganz klar orientierte sich Alvarez am ersten ALIEN von Scott und ALIENS von Cameron: Eine eher einfache, klare Handlung, eine kleine Gruppe, die ums Überleben kämpft und Androiden, die mal mehr mal weniger hilfreich sind. Auf jeden Fall ein solider, funktionierender Science-Fiction-Horror. Solide auch die Leistung von Hauptdarstellerin Cailee Spaeny, die wir vor kurzem in CIVIL WAR bewundern durften.<br><br></div><div>In der ersten Hälfte des Films empfand ich die vielen Zitate und Anspielungen auf die ersten beiden Filme als augenzwinkernde Hommage, in der zweiten Hälfte wirkte die häufige Übernahme bekannter Elemente eher wie übertriebender Fan-Service. Mich hat das abgelenkt: ein spannender Moment verliert an Spannung, wenn mein Unterbewusstsein sich gerade gruseln will aber mein Wachbewusstsein sagt: „Das ist doch X aus Y!“ Trotz solcher Schwächen ist Alvarez viel näher an der Qualität der Sigourney-Weaver-Ära als an den Alien-vs-Predator-Filmen. Im Podcast direkt nach dem Kino sprechen wir über Zitate, dünnes Eis und stellen Vergleiche mit <a href="https://schoener-denken.de/blog/prey-filmkritik/">PREY</a> an. Am Mikrofon: Hendrik, Tom und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Fri, 23 Aug 2024 23:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Nachdem Disney die Rechte an 20th Century Fox erworben hatte, war ja automatisch aus jeder Alien-Königin eine Disney-Prinzessin geworden. Und es war klar, dass Disney das wertvolle Alien-Franchise nicht brachliegen lassen würde. Vor diesem Hintergrund entstand ALIEN: ROMULUS von Fede Alvarez. Nachdem <a href="https://schoener-denken.de/blog/prometheus-filmkritik/">ALIEN: COVENANT</a> und <a href="https://schoener-denken.de/blog/prometheus-filmkritik/">PROMETHEUS</a> unter einer Überdosis Mythologie, Religion und Philosophie litten, hat sich Alvarez für eine ganz einfache Geschichte entschieden. Ganz klar orientierte sich Alvarez am ersten ALIEN von Scott und ALIENS von Cameron: Eine eher einfache, klare Handlung, eine kleine Gruppe, die ums Überleben kämpft und Androiden, die mal mehr mal weniger hilfreich sind. Auf jeden Fall ein solider, funktionierender Science-Fiction-Horror. Solide auch die Leistung von Hauptdarstellerin Cailee Spaeny, die wir vor kurzem in CIVIL WAR bewundern durften.<br><br></div><div>In der ersten Hälfte des Films empfand ich die vielen Zitate und Anspielungen auf die ersten beiden Filme als augenzwinkernde Hommage, in der zweiten Hälfte wirkte die häufige Übernahme bekannter Elemente eher wie übertriebender Fan-Service. Mich hat das abgelenkt: ein spannender Moment verliert an Spannung, wenn mein Unterbewusstsein sich gerade gruseln will aber mein Wachbewusstsein sagt: „Das ist doch X aus Y!“ Trotz solcher Schwächen ist Alvarez viel näher an der Qualität der Sigourney-Weaver-Ära als an den Alien-vs-Predator-Filmen. Im Podcast direkt nach dem Kino sprechen wir über Zitate, dünnes Eis und stellen Vergleiche mit <a href="https://schoener-denken.de/blog/prey-filmkritik/">PREY</a> an. Am Mikrofon: Hendrik, Tom und Thomas.</div>]]>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/alien-romulus-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1305: ALIEN ROMULUS – Same same but different</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Hendrik, Tom und Thomas</itunes:author>
      <itunes:episode>1305</itunes:episode>
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        <![CDATA[<div>Nachdem Disney die Rechte an 20th Century Fox erworben hatte, war ja automatisch aus jeder Alien-Königin eine Disney-Prinzessin geworden. Und es war klar, dass Disney das wertvolle Alien-Franchise nicht brachliegen lassen würde. Vor diesem Hintergrund entstand ALIEN: ROMULUS von Fede Alvarez. Nachdem <a href="https://schoener-denken.de/blog/prometheus-filmkritik/">ALIEN: COVENANT</a> und <a href="https://schoener-denken.de/blog/prometheus-filmkritik/">PROMETHEUS</a> unter einer Überdosis Mythologie, Religion und Philosophie litten, hat sich Alvarez für eine ganz einfache Geschichte entschieden. Ganz klar orientierte sich Alvarez am ersten ALIEN von Scott und ALIENS von Cameron: Eine eher einfache, klare Handlung, eine kleine Gruppe, die ums Überleben kämpft und Androiden, die mal mehr mal weniger hilfreich sind. Auf jeden Fall ein solider, funktionierender Science-Fiction-Horror. Solide auch die Leistung von Hauptdarstellerin Cailee Spaeny, die wir vor kurzem in CIVIL WAR bewundern durften.<br><br></div><div>In der ersten Hälfte des Films empfand ich die vielen Zitate und Anspielungen auf die ersten beiden Filme als augenzwinkernde Hommage, in der zweiten Hälfte wirkte die häufige Übernahme bekannter Elemente eher wie übertriebender Fan-Service. Mich hat das abgelenkt: ein spannender Moment verliert an Spannung, wenn mein Unterbewusstsein sich gerade gruseln will aber mein Wachbewusstsein sagt: „Das ist doch X aus Y!“ Trotz solcher Schwächen ist Alvarez viel näher an der Qualität der Sigourney-Weaver-Ära als an den Alien-vs-Predator-Filmen. Im Podcast direkt nach dem Kino sprechen wir über Zitate, dünnes Eis und stellen Vergleiche mit <a href="https://schoener-denken.de/blog/prey-filmkritik/">PREY</a> an. Am Mikrofon: Hendrik, Tom und Thomas.</div>]]>
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      <title>Folge 1304: DEADPOOL &amp; WOLVERINE - Ziemlich beste Feinde</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Für hartgesottene Fans der Marvel-Comics ist die Hassliebe zwischen Deadpool und Wolverine ebenso bekannt wie beliebt. In den beiden Deadpool-Kinofilmen wurde zwar viel auf Wolverine angespielt, aber er war kaum zu sehen. Der dritte Teil schließlich erfüllt die Wünsche der Fans (und von Deadpool, respektive Ryan Reynolds): Durch Multiversumszeitlinienschnickschnack treffen die beiden endlich aufeinander. Kämpfe zwischen den beiden sind ja nicht nur extrem blutig sondern schon in sich eine Parodie, denn beide regenerieren ja sofort wieder – es kann also etwas länger dauern mit dem gegenseitigen Abschlachten.<br><br></div><div>Die beiden ersten Filme haben sich ganz auf Deadpool konzentriert und Reynolds konnte den anarchistischen, dekonstruierenden Deadpool-Humor komplett ausleben. Im dritten Teil ist Deadpool erstmal nur ein langweiliger Autoverkäufer (mittlerweile trauriger Single), und als er endlich wieder als Held unterwegs ist, teilt er sich die Bühne mit Wolverine. Nicht schlecht, aber anders. Nach meinem Gefühl hätte es ruhig mehr anarchischen Humor geben können und dafür ein paar Cameos weniger (der Film ist bis zum Bersten voll davon). Ich will nicht spoilern, aber es gibt eine Menge abgefahrener Cameos, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet hatte. Unter dem Strich: zwei sehr gut aufgelegte Hauptdarsteller, genug Gags und abgefahrene Einfälle (die nekrophile erste Actionszene!) und mehr Meta-Spaß und Marvelselbstverarsche, als man beim ersten Mal anschauen komplett mitschneiden kann. Großer Spaß – vorausgesetzt man mag kaputten, geschmacklosen Pubertätshumor. Mögen wir 🙂 Direkt nach dem Film am Mikrofon: Harald und Thomas.<br><br></div><div>P.S. Im vierten Teil bitte wieder mehr Morena Baccarin!</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Tue, 13 Aug 2024 22:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Für hartgesottene Fans der Marvel-Comics ist die Hassliebe zwischen Deadpool und Wolverine ebenso bekannt wie beliebt. In den beiden Deadpool-Kinofilmen wurde zwar viel auf Wolverine angespielt, aber er war kaum zu sehen. Der dritte Teil schließlich erfüllt die Wünsche der Fans (und von Deadpool, respektive Ryan Reynolds): Durch Multiversumszeitlinienschnickschnack treffen die beiden endlich aufeinander. Kämpfe zwischen den beiden sind ja nicht nur extrem blutig sondern schon in sich eine Parodie, denn beide regenerieren ja sofort wieder – es kann also etwas länger dauern mit dem gegenseitigen Abschlachten.<br><br></div><div>Die beiden ersten Filme haben sich ganz auf Deadpool konzentriert und Reynolds konnte den anarchistischen, dekonstruierenden Deadpool-Humor komplett ausleben. Im dritten Teil ist Deadpool erstmal nur ein langweiliger Autoverkäufer (mittlerweile trauriger Single), und als er endlich wieder als Held unterwegs ist, teilt er sich die Bühne mit Wolverine. Nicht schlecht, aber anders. Nach meinem Gefühl hätte es ruhig mehr anarchischen Humor geben können und dafür ein paar Cameos weniger (der Film ist bis zum Bersten voll davon). Ich will nicht spoilern, aber es gibt eine Menge abgefahrener Cameos, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet hatte. Unter dem Strich: zwei sehr gut aufgelegte Hauptdarsteller, genug Gags und abgefahrene Einfälle (die nekrophile erste Actionszene!) und mehr Meta-Spaß und Marvelselbstverarsche, als man beim ersten Mal anschauen komplett mitschneiden kann. Großer Spaß – vorausgesetzt man mag kaputten, geschmacklosen Pubertätshumor. Mögen wir 🙂 Direkt nach dem Film am Mikrofon: Harald und Thomas.<br><br></div><div>P.S. Im vierten Teil bitte wieder mehr Morena Baccarin!</div>]]>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/deadpool-wolverine-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1304: DEADPOOL &amp; WOLVERINE - Ziemlich beste Feinde</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Harald und Thomas</itunes:author>
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        <title>Folge 1304: DEADPOOL &amp; WOLVERINE - Ziemlich beste Feinde</title>
        <link>https://schoener-denken.de/blog/deadpool-wolverine-filmkritik/</link>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, 2024, Action, Actionkomödie, Blake Lively, Channing Tatum, Chris Evans, Harald, Henry Cavill, Hugh Jackman, Jennifer Garner, Komödie, Marvel, Matthew McConaughey, MCU, Meta, Morena Baccarin, Nathan Fillion, Ryan Reynolds, Satire, Shawn Levy, Thomas, Wesley Snipes</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1303: TWISTERS - Fräulein Kates Gespür für Sturm</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Folge 1303 – Ins Mainstream-Katastrophenfilmkino geht man ja mit hohen Erwartungen an spannende Unterhaltung und geringen Erwartungen an erzählerische Tiefe. So auch bei TWISTERS. Der Unterhaltungswert ist in der Tat beachtlich: Mit der Windgeschwindigkeit steigt auch der Adrenalinpegel im Zuschauerraum, die Helden stellen sich am Ende ihren Ängsten – und ihrer Vergangenheit. Während man die Arbeit einer Polizistin oder eines Rettungssanitäters im Film nicht in Frage stellt, denkt man sich bei den Tornadojäger:innen dann doch: Warum? Das heißt, man würde es denken, wenn nicht rechtzeitig wieder der nächste stürmische Adrenalinstoß durch das Publikum fahren würde. (Das Rodeo! Das Kino!)<br><br></div><div>Insgesamt gesehen funktioniert der Film überraschend gut, die Charaktere sind besser gezeichnet als gedacht, die Geschichte vielschichtiger. So wie TWISTER vor vielen Jahren von Helen Hunt und Bill Paxton aufgewertet wurde, lebt auch TWISTERS vom Charisma seiner Hauptdarsteller: Daisy Edgar-Jones ist absolut überzeugend und Glen Powell startet ja ohnehin mit seinem lausbübischen All-American-Hero-Marlboro-Mann-Charme gerade in Hollywood durch. Im Podcast sprechen wir über unsere erfüllten Erwartungen und Thomas fragt sich, wie man einen Film über mehr Regen, mehr Hitze und mehr Stürme drehen kann, ohne einmal die Klimakatastrophe zu erwähnen. Im Podcast direkt nach dem Film am Mikrofon: Johanna, Hendrik, Harald, Tom und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Sun, 04 Aug 2024 17:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Folge 1303 – Ins Mainstream-Katastrophenfilmkino geht man ja mit hohen Erwartungen an spannende Unterhaltung und geringen Erwartungen an erzählerische Tiefe. So auch bei TWISTERS. Der Unterhaltungswert ist in der Tat beachtlich: Mit der Windgeschwindigkeit steigt auch der Adrenalinpegel im Zuschauerraum, die Helden stellen sich am Ende ihren Ängsten – und ihrer Vergangenheit. Während man die Arbeit einer Polizistin oder eines Rettungssanitäters im Film nicht in Frage stellt, denkt man sich bei den Tornadojäger:innen dann doch: Warum? Das heißt, man würde es denken, wenn nicht rechtzeitig wieder der nächste stürmische Adrenalinstoß durch das Publikum fahren würde. (Das Rodeo! Das Kino!)<br><br></div><div>Insgesamt gesehen funktioniert der Film überraschend gut, die Charaktere sind besser gezeichnet als gedacht, die Geschichte vielschichtiger. So wie TWISTER vor vielen Jahren von Helen Hunt und Bill Paxton aufgewertet wurde, lebt auch TWISTERS vom Charisma seiner Hauptdarsteller: Daisy Edgar-Jones ist absolut überzeugend und Glen Powell startet ja ohnehin mit seinem lausbübischen All-American-Hero-Marlboro-Mann-Charme gerade in Hollywood durch. Im Podcast sprechen wir über unsere erfüllten Erwartungen und Thomas fragt sich, wie man einen Film über mehr Regen, mehr Hitze und mehr Stürme drehen kann, ohne einmal die Klimakatastrophe zu erwähnen. Im Podcast direkt nach dem Film am Mikrofon: Johanna, Hendrik, Harald, Tom und Thomas.</div>]]>
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      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Usual Suspects</itunes:author>
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      <title>Folge 1302: ZWEI ZU EINS - Volkseigenes Vermögen</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Eine deutsche Komödie? Eine deutsch-deutsche Komödie? Das rief schon eine Menge Vorurteile auf den Plan. Aber erstens: Sandra Hüller! Und zweitens: Unser Lieblingskino CAPITOL hat mit diesem Film wieder neu eröffnet! Und es hat sich gelohnt: Es ist eine Heist-Komödie, die auf wahren Ereignissen beruht. In einer Zwischenzeit der deutschen Geschichte, kurz nachdem die D-Mark als Zahlungsmittel ausgegeben wurde – im Wechselkurs 2:1 (daher der Filmtitel), entdecken einige DDR-Bürger in Halberstadt, dass in einer riesigen Bunkeranlage das komplette Scheingeld der DDR eingelagert wurde. Und noch drei Tage bleiben, um das Geld zu tauschen ...<br><br>Regisseurin Natja Brunckhorst, die auch das Drehbuch geschrieben hat, erzählt ganz leichtfüßig eine Geschichte, in der es aber dann doch nicht nur um plötzlichen Reichtum geht, um Gier und Neid. Es geht auch um die Illusion des Sozialismus und die Illusion des Kapitalismus, um Familie und darum, wie man seine Würde und sich selbst nicht verliert, wenn die Geschichte einem den Boden unter den Füßen wegzieht. Wir haben erst viel gelacht, dann nachgedacht. Im Podcast diskutieren wir über großartige Schauspieler, starke Songs, Verfolgungsjagden, über den niedlichen Kapitalismus von 1990, über unseren Westblick und offene Baustellen. Und wir zählen DDR-Geld, denn Regisseurin Natja Brunckhorst verteilte nach dem Film das Requisitengeld an die Zuschauer, rückwirkendes Begrüßungsgeld 🙂 Am Mikrofon direkt nach dem Film: Johanna, Anke, Marc und Thomas</div>]]>
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      <pubDate>Mon, 29 Jul 2024 20:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Eine deutsche Komödie? Eine deutsch-deutsche Komödie? Das rief schon eine Menge Vorurteile auf den Plan. Aber erstens: Sandra Hüller! Und zweitens: Unser Lieblingskino CAPITOL hat mit diesem Film wieder neu eröffnet! Und es hat sich gelohnt: Es ist eine Heist-Komödie, die auf wahren Ereignissen beruht. In einer Zwischenzeit der deutschen Geschichte, kurz nachdem die D-Mark als Zahlungsmittel ausgegeben wurde – im Wechselkurs 2:1 (daher der Filmtitel), entdecken einige DDR-Bürger in Halberstadt, dass in einer riesigen Bunkeranlage das komplette Scheingeld der DDR eingelagert wurde. Und noch drei Tage bleiben, um das Geld zu tauschen ...<br><br>Regisseurin Natja Brunckhorst, die auch das Drehbuch geschrieben hat, erzählt ganz leichtfüßig eine Geschichte, in der es aber dann doch nicht nur um plötzlichen Reichtum geht, um Gier und Neid. Es geht auch um die Illusion des Sozialismus und die Illusion des Kapitalismus, um Familie und darum, wie man seine Würde und sich selbst nicht verliert, wenn die Geschichte einem den Boden unter den Füßen wegzieht. Wir haben erst viel gelacht, dann nachgedacht. Im Podcast diskutieren wir über großartige Schauspieler, starke Songs, Verfolgungsjagden, über den niedlichen Kapitalismus von 1990, über unseren Westblick und offene Baustellen. Und wir zählen DDR-Geld, denn Regisseurin Natja Brunckhorst verteilte nach dem Film das Requisitengeld an die Zuschauer, rückwirkendes Begrüßungsgeld 🙂 Am Mikrofon direkt nach dem Film: Johanna, Anke, Marc und Thomas</div>]]>
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        <title>Folge 1302: ZWEI ZU EINS - Volkseigenes Vermögen</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, Action, Capitol, DDR, deutsch-deutsche Geschichte, Deutscher Film, Drama, Familie, Geld, Johanna, Kapitalismus, Komödie, Martin Brambach, Max Riemelt, Natja Brunckhorst, Peter Kurth, Podcastin, Regisseurin, Ronald Zehrfeld, Sandra Hüller, Schelmenkomödie, Sozialismus, Thomas, Tragikomödie, Wendezeit</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1301: FLY ME TO THE MOON - Mit angezogener Handbremse Richtung Mond</title>
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        <![CDATA[<div>Das Rezept für diesen Sommerfilm: Romantische Komödie, ein bisschen Geheimdienst und Verschwörung, ein bisschen Hochstapler-Charme und eine starke Frauenrolle – dazu ein bisschen Nostalgie mit der Mondlandung 1969. Und geht das Rezept auf? Jein. Scarlett Johansson (auch Produzentin) ist großartig als Marketingwirbelwind, der die NASA auf Vordermann bringen soll. Aber ihre Screwball-Sätze kommen nicht so richtig zurück von Channing Tatum. Er ist zwar sympathisch aber hier glatt eine Fehlbesetzung. Denn zu einem Screwballduell gehören immer zwei temperamentvolle Partner – wie einst Katherine Hepburn und Spencer Tracy. Ursprünglich war Chris Evans für diese Rolle vorgesehen und das wäre in der Tat ein ganz anderer Film geworden. FLY ME TO THE MOON hätte grundsätzlich auch ein flotteres Pacing gut getan, kürzere Schnitte, schnellere Pointen. Immerhin als leichte Kinosommerunterhaltung mit dem Schatz an der Seite geeignet, finde ich. Im Podcast direkt nach dem Film sind meine Gäste Heidi, Hendrik und Tom kritischer.</div>]]>
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      <pubDate>Sun, 21 Jul 2024 14:00:00 +0200</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/fly-me-to-the-moon-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1301: FLY ME TO THE MOON - Mit angezogener Handbremse Richtung Mond</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Usual Suspects</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Das Rezept für diesen Sommerfilm: Romantische Komödie, ein bisschen Geheimdienst und Verschwörung, ein bisschen Hochstapler-Charme und eine starke Frauenrolle – dazu ein bisschen Nostalgie mit der Mondlandung 1969. Und geht das Rezept auf? Jein. Scarlett Johansson (auch Produzentin) ist großartig als Marketingwirbelwind, der die NASA auf Vordermann bringen soll. Aber ihre Screwball-Sätze kommen nicht so richtig zurück von Channing Tatum. Er ist zwar sympathisch aber hier glatt eine Fehlbesetzung. Denn zu einem Screwballduell gehören immer zwei temperamentvolle Partner – wie einst Katherine Hepburn und Spencer Tracy. Ursprünglich war Chris Evans für diese Rolle vorgesehen und das wäre in der Tat ein ganz anderer Film geworden. FLY ME TO THE MOON hätte grundsätzlich auch ein flotteres Pacing gut getan, kürzere Schnitte, schnellere Pointen. Immerhin als leichte Kinosommerunterhaltung mit dem Schatz an der Seite geeignet, finde ich. Im Podcast direkt nach dem Film sind meine Gäste Heidi, Hendrik und Tom kritischer.</div>]]>
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      <title>Jubiläumsfolge 1300: Filmpodcasterfilmbloggerfrühstück auf Nippon Connection 2024</title>
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        <![CDATA[<div>In unserer Jubiläumsfolge (eintausenddreihundert Folgen, yeah!) feiern wir das immer wieder so schöne Wiedersehen mit filmbegeisterten Freunden, dazu gibt es Erdbeeren, Croissants, Kaffee und entspannte Diskussionen über die Filme, die wir schon gesehen haben – das ist die Tradition beim Frühstück der Filmpodcaster und Filmblogger, offen für alle, die dabei sein wollen. 2024 waren dabei: <a href="https://twitter.com/diemelanie"><strong>Karoline aka DieMelanie</strong></a>, <a href="https://altstadtkino.blogspot.com/"><strong>Daniel Haberkorn vom Altstadtkino</strong></a>, <a href="https://soundcloud.com/malte-triesch"><strong>Malte und Helena von Sneaky Monday</strong></a>, <strong>Claudia</strong>, <a href="https://miss-booleana.de/"><strong>Steffi von Miss Booleana</strong></a><strong>, </strong><a href="https://abspanngucker.de/"><strong>die Abspanngucker René und Marcel</strong></a><strong>, Kaidan, Andras, Jan Lukas </strong>und natürlich Thomas von SchönerDenken.<br><br></div><div>Wie immer reden wir vor allem über alle Filme, die wir bis dahin schon auf dem Festival gesehen hatten und die Meinungen gehen weit auseinander :-) Wir diskutieren unter anderem über <a href="https://schoener-denken.de/blog/18x2-beyond-youthful-days-nipponconnection2024/">18×2 Beyond Youthful Days</a>, Best Wishes to All, <a href="https://schoener-denken.de/blog/j-horror-virus-nipponconnection2024/">The J-Horror-Virus</a>, Dreaming in between, Takano Tofu, <a href="https://schoener-denken.de/blog/kubi-nipponconnection2024/">Kubi</a>, Wheel of Fortune and Fantasy, <a href="https://schoener-denken.de/blog/yoko-nipponconnection2024/">Yoko</a>, <a href="https://schoener-denken.de/blog/ichiko-nipponconnection2024/">Ichiko</a>, September 1923, <a href="https://schoener-denken.de/blog/inch-forward-nipponconnection2024/">Inch Forward</a>, Visitors – Complete Edition, Fly me To The Saitama 2 und <a href="https://schoener-denken.de/blog/the-making-of-a-japanese-nipponconnection2024/">Making Of A Japanese</a>. Großer Dank an an alle, die dabei waren und an Nippon Connection für die Organisation und den schönen Raum!<br><br></div><div><strong>Shownotes</strong><br><br></div><div>00:00 Begrüßung<br>00:38 Daniel Haberkorn, Altstadtkino<br>04:15 Marcel, Abspanngucker<br>05:41 René, Abspanngucker<br>06:40 Claudia<br>07:15 Steffi, Miss Booleana<br>09:43 Kaidan<br>13:06 Malte, Sneaky Monday<br>14:57 Helena, Sneaky Monday<br>16:53 Jan Lukas, Berlitz von Mandelbrot<br>20:17 Andras<br>22:06 Karoline aka DieMelanie<br>24:33 Thomas, SchönerDenken<br>26:07 Danke an Nippon Connection und Verabschiedung<br>26:32 Ende<br><br></div><div><a href="https://schoener-denken.de/blog/tag/powwow/">Hier alle Filmpodcasterfilmbloggerfrühstücke der vergangenen Jahre.</a></div>]]>
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      <pubDate>Sat, 20 Jul 2024 17:00:00 +0200</pubDate>
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      <title>Folge 1299: Kazuyoshi Kumakiri YOKO feat. Sven und Daniel (NipponConnection2024)</title>
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        <![CDATA[<div>Der letzte Film, den wir 2024 auf Nippon Connection gesehen haben: Wir hatten hohe Erwartungen – und wurden nicht enttäuscht. Die Titelfigur Yoko (großartig gespielt von Rinko Kikuchi) ist Anfang 40. Ihre Träume sind geplatzt, sie lebt zurückgezogen, geht nicht mehr aus dem Haus, eine Hikikomori. Der Tod ihres Vaters reisst sie aus ihrer Lethargie, sie muss sich auf den Weg machen zur Beerdigung, 658 Kilometer nach Norden. YOKO ist ein Roadmovie wie ein Entwicklungsroman, Schicksalsschläge, katastrophale und wunderbare Begegnungen verändern Yoko. Immer wieder erscheint geisterhaft aus ihren Erinnerungen ihr Vater, den sie seit 20 Jahren nicht mehr gesehen hat. YOKO ist ein beeindruckendes Drama, ein düsterer Film über Entfremdung und über den Weg zurück in die Familie. Kazuyoshi Kumakiri erinnert uns mit YOKO daran, dass wir alle nur zwei bis drei Fehlentscheidungen vom Scheitern entfernt sind. Im Podcast direkt nach dem Film habe ich Sven von Alle Videospiele und Daniel vom Altstadtkino zu Gast. Wir sprechen über eine Beichte ohne Zuhörer, über Monster, denen man als Anhalterin begegnet und fragen uns, ob wir diesen sehr guten aber auch sehr belastenden Film noch einmal sehen können. YOKO war das erhoffte Festivalhighlight und ein toller Ausklang am letzten Tag für mich.</div>]]>
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      <pubDate>Sun, 14 Jul 2024 13:00:00 +0200</pubDate>
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        <title>Folge 1299: Kazuyoshi Kumakiri YOKO feat. Sven und Daniel (NipponConnection2024)</title>
        <link>https://schoener-denken.de/blog/yoko-nipponconnection2024/</link>
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      <itunes:keywords>CrossCast, Die Üblichen Verdächtigen, Japan, Kino, Nippon Connection, Podcast, 2023, 2024, Ai Mikami, Altstadtkino, Asuka Kurosawa, Daniel Haberkorn, Drama, Familiendrama, Festival, Filmfestival, Gewalt gegen Frauen, Joe ODAGIRI, Kazuyoshi Kumakiri, NipponConnection2024, Pistol Takehara, Rinko Kikuchi, Roadmovie, Sven, Thomas, Vergewaltigung</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1298: Keisuke Yoshida MISSING feat. Andras und Daniel (NipponConnection2024)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Ein Kind wird vermisst, es verschwindet am einzigen Abend, an dem die junge Mutter nicht da ist. Zur Angst, dass das Kind tot sein könnte, kommt ein Shitstorm – erst gegen die Mutter, dann gegen den Onkel des vermissten Mädchens, der hätte aufpassen sollen. Dazu Prank-Anrufe, man hätte Hinweise auf den Aufenthalt des Mädchens oder gefakte Anrufe der Polizei, das Kind sein gefunden worden – mehr als die Familie ertragen kann. Eine große Rolle spielen im berührenden Drama MISSING aber auch die Journalist:innen eines TV-Senders, die die Geschichte für TV-Quote und Onlinerankings ausschlachten. Regisseur Keisuke Yoshida schaut dabei sehr genau hin und zeigt uns authentisch die Diskussionen in den Redaktionen und das grausame Abhängigkeitsverhältnis der Angehören zu den Medien. Denn ohne die Berichterstattung sinkt die Chance, das Mädchen zu finden. Auf vielen Ebenen ein sehr kluger, sehr beeindruckender Film – und sollte Pflichtprogramm für Journalist:innen sein. Direkt nach dem Film auf Nippon Connection habe ich Daniel vom Filmpodcast Altstadtkino und Andras am Mikrofon. Von Keisuke Yoshida haben wir 2022 den beeindruckenden INTOLERANCE gesehen, in dem die Medien und ihr Umgang mit einem Familiendrama auch eine Rolle spielen. <a href="https://schoener-denken.de/blog/keisuke-yoshida-intolerance-kuhaku-japanuary2023/">Hier unser Podcast zu INTOLERANCE</a> mit Patrick Torma von <a href="https://www.journalistenfilme.de/intolerance/">journalistenfilme.de</a>.</div>]]>
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      <pubDate>Sat, 13 Jul 2024 11:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:title>Folge 1298: Keisuke Yoshida MISSING feat. Andras und Daniel (NipponConnection2024)</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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        <title>Folge 1298: Keisuke Yoshida MISSING feat. Andras und Daniel (NipponConnection2024)</title>
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      <title>Folge 1297: Junichi Inoue HIJACKED YOUTH – DARE TO STOP US 2 feat. Helena und Malte (NipponConnection2024)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Folge 1297 – Eine ziemlich wahre Geschichte über den cholerischen Regisseur und Produzent Koji Wakamatsu, über einen unermüdlich-optimistischen Kino-Manager, einen Nachwuchsfilmemacher und eine Studentin. Für alle, die sich mit der japanischen Filmszene der 1980er Jahre auskennen ein großes Fest, für alle anderen nicht immer leicht zugänglich: Es hieß zwar, man muss den ersten DARE TO STOP US nicht gesehen haben, aber ohne Hintergrund werden einige Schwächen des Films deutlich: Zum einen hat der Film das Problem, dass er sich nicht zu weit von der Realität entfernen darf, auch wenn es dramaturgisch sinnvoll wäre. Und der Film etabliert gleich vier Hauptfiguren und verliert zwischendurch etwas den Fokus, zumal verschiedene spannende Nebenfiguren einfach wieder aus der Handlung verschwinden.<br><br></div><div>Aber bei allen Schwächen ist es ein sehenswertes Portrait eines wichtigen Kapitels der japanischen Filmgeschichte. Wir kommen den Figuren sehr nah – der junge Nachwuchsfilmer kostet uns als Regie-Assistent bei Koji Wakamatsu wirklich Nerven und der Kino-Manager hat unsere Herzen erobert. Im Podcast direkt nach dem Film habe ich Helena und Malte vom Frankfurter Filmpodcast Sneaky Monday zu Gast – wir reden über das berührende Ende, über die Stadt Naguya, über Pinku-Filme und Malte schlägt dringend einen dritten Teil vor, der vor allem auf die Filmstudentin eingehen sollte. P.S. Mir ist erst später klar geworden, dass ich den <a href="https://schoener-denken.de/blog/japanuary2020-02-dare-to-stop-us-tomerareru-ka-oretachi-o-nippon-connection-2019/">ersten Teil tatsächlich 2019 auf Nippon Connection gesehen hatte.</a></div>]]>
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      <pubDate>Fri, 12 Jul 2024 00:05:00 +0200</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/dare-to-stop-us-2-nipponconnection2024/</link>
      <itunes:title>Folge 1297: Junichi Inoue HIJACKED YOUTH – DARE TO STOP US 2 feat. Helena und Malte (NipponConnection2024)</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Helena, Malte und Thomas</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Folge 1297 – Eine ziemlich wahre Geschichte über den cholerischen Regisseur und Produzent Koji Wakamatsu, über einen unermüdlich-optimistischen Kino-Manager, einen Nachwuchsfilmemacher und eine Studentin. Für alle, die sich mit der japanischen Filmszene der 1980er Jahre auskennen ein großes Fest, für alle anderen nicht immer leicht zugänglich: Es hieß zwar, man muss den ersten DARE TO STOP US nicht gesehen haben, aber ohne Hintergrund werden einige Schwächen des Films deutlich: Zum einen hat der Film das Problem, dass er sich nicht zu weit von der Realität entfernen darf, auch wenn es dramaturgisch sinnvoll wäre. Und der Film etabliert gleich vier Hauptfiguren und verliert zwischendurch etwas den Fokus, zumal verschiedene spannende Nebenfiguren einfach wieder aus der Handlung verschwinden.<br><br></div><div>Aber bei allen Schwächen ist es ein sehenswertes Portrait eines wichtigen Kapitels der japanischen Filmgeschichte. Wir kommen den Figuren sehr nah – der junge Nachwuchsfilmer kostet uns als Regie-Assistent bei Koji Wakamatsu wirklich Nerven und der Kino-Manager hat unsere Herzen erobert. Im Podcast direkt nach dem Film habe ich Helena und Malte vom Frankfurter Filmpodcast Sneaky Monday zu Gast – wir reden über das berührende Ende, über die Stadt Naguya, über Pinku-Filme und Malte schlägt dringend einen dritten Teil vor, der vor allem auf die Filmstudentin eingehen sollte. P.S. Mir ist erst später klar geworden, dass ich den <a href="https://schoener-denken.de/blog/japanuary2020-02-dare-to-stop-us-tomerareru-ka-oretachi-o-nippon-connection-2019/">ersten Teil tatsächlich 2019 auf Nippon Connection gesehen hatte.</a></div>]]>
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        <title>Folge 1297: Junichi Inoue HIJACKED YOUTH – DARE TO STOP US 2 feat. Helena und Malte (NipponConnection2024)</title>
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      <title>Folge 1296: Shinji Araki PENALTY LOOP feat. Daniel, Rene und Andras (NipponConnection2024)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>PENALTY LOOP ist ein Zeitschleifenfilm mit Rache-Motiv. Bei diesem Genre hat man das Gefühl, man hätte bereits alles gesehen. Also stellt sich die Frage: Gibt es neue Ansätze, gibt es neue Ideen? Hier ist das Besondere: (ACHTUNG SPOILER!) Nicht nur der Rächer, sondern auch das Opfer seiner Rache wissen, dass sie in einer Zeitschleife hängen und das führt dazu, dass die beiden ungewollt eine eigenartige Beziehung eingehen. Im Podcast reden wir über den starken Darsteller des Auftragskillers, den sehr gelungenen Tonschnitt, um den Loop zu definieren und die sehr gut ausgesuchten Locations. Im letzten Drittel bringt der Film einen überraschenden Twist, der nicht alle überzeugt. Am Mikrofon habe ich als Gäste direkt nach dem Film: Daniel vom <a href="https://altstadtkino.blogspot.com/">Altstadtkino</a>, Rene von den <a href="https://abspanngucker.de/">Abspannguckern</a> und Andras. Am Ende der Folge habe ich nach den Lieblingszeitschleifenfilm gefragt – folgende Filme wurden genannt: GROUNDHOG DAY, <a href="https://schoener-denken.de/blog/edge-of-tomorrow/">LIVE DIE REPEAT</a> (aka EDGE OF TOMORROW aka ALL YOU NEED IS KILL), PALM SPRINGS und <a href="https://schoener-denken.de/blog/happy-deathday-und-ewig-gruesst-der-maskierte-moerder/">HAPPY DEATHDAY</a>. Und als Mentions: BOSS LEVEL und ENDLESS EIGHT.</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 11 Jul 2024 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/penalty-loop-nipponconnection2024/</link>
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      <itunes:author>Usual Suspects</itunes:author>
      <itunes:episode>1296</itunes:episode>
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        <title>Folge 1296: Shinji Araki PENALTY LOOP feat. Daniel, Rene und Andras (NipponConnection2024)</title>
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      <title>Folge 1295: Hayato Kawai SECRET: A HIDDEN SCORE feat. Rene, Marcel und Andras (NipponConnection2024)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Tragische Romanzen sind nicht mein Genre, andererseits wollte ich unbedingt die Hauptdarstellerin sehen: Kotone Furukawa. Ihr Charisma trägt diesen Film, bei dem schnell klar ist, wohin die romantische Reise geht: Die schöne junge Frau ist krank, da ist ein junger Mann, eine tragische Liebe … SECRET: A HIDDEN SCORE geht dabei keinem Klischee aus dem Weg. Grundsätzlich ist der Film genau das, was er sein will: Ein Herzschmerztränendrücker mit schönen Menschen und schöner Mode. Im Podcast gehen wir unterschiedlich hart mit diesem Genrefilm ins Gericht. Andras erinnert sich daran, dass er das taiwanesische Original von 2007 gesehen hat, weiß aber nicht mehr, ob der ursprüngliche Film auch schon so schmalzig war. Aber es ist gibt auch eine positive (weibliche) Stimme zu dieser japanischen Romanze, trotz der Klischees und der Vorhersehbarkeit. Am Mikrofon habe ich direkt nach dem Film: Rene und Marcel von den Abspannguckern, Andras und eine junge Dame, deren Name ich leider vergessen habe.</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 09 Jul 2024 22:00:00 +0200</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/secret-a-hidden-score-nipponconnection2024/</link>
      <itunes:title>Folge 1295: Hayato Kawai SECRET: A HIDDEN SCORE feat. Rene, Marcel und Andras (NipponConnection2024)</itunes:title>
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      <itunes:keywords>CrossCast, Die Üblichen Verdächtigen, Japan, Kino, Nippon Connection, Podcast, 2024, Abspanngucker, Andras, Drama, Fantasy, Festival, Filmfestival, Kammermusik, Kotone Furukawa, Krankheit, Liebe, Liebesdrama, Liebesfilm, Liebeskummer, Marcel, Naomi Nishida, NipponConnection2024, Rene Hoffmann, Romanze, Sarutoki Minagawa, Studium, Taiga Kyomoto, Thomas, Tod, Toshinori Omi, Tragödie, Trauer, Verlust, Zeitreise</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1294: Kahori Higashi BELONGING (NipponConnection2024)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Folge 1294 – In BELONGING (Toritsukushima) schlüpfen Verstorbene in Gegenstände, die Ihnen etwas bedeuten, um in der Nähe ihrer Lieben bleiben zu können. Eine junge Frau zum Beispiel wechselt nach ihrem Unfalltod in eine Tasse, die ihr und ihrem Mann besonders wichtig war. Aus der Tassenperspektive erlebt sie, wie das Leben für den jungen Witwer weiter geht. Die Vorstellung, dass Dinge belebt sind, ist der japanischen Kultur sicher näher als unserer, aber die Idee ist auch für uns berührend. Regisseurin Kahori Higashi hat mit BELONGING einen Roman ihrer eigenen Mutter verfilmt.<br><br></div><div>So ganz glücklich sind wir aber direkt nach der Vorführung nicht mit diesem Episodenfilm. Das liegt auch daran, dass die stärkste Episode gleich den Anfang macht, dort ist die Bindung an die Protagonisten am stärksten. Insgesamt schwankt der Film in seiner Intensität, bleibt unentschieden im Tonfall. Im Podcast direkt nach dem Film fragen wir uns, ob BELONGING zu wohlfühlig für das ernste Thema ist? Oder ob er tröstlich ist und wir sind einfach nicht das richtige Publikum? Und wir erinnern uns (nach vielen Jahren) an einen anderen Episodenfilm, den wir auf Nippon Connection gesehen haben und der uns nachhaltig beeindruckt hat: SKETCHES OF KAITAN CITY. Am Mikrofon direkt nach dem Kino: Hendrik und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 09 Jul 2024 10:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:title>Folge 1294: Kahori Higashi BELONGING (NipponConnection2024)</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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        <title>Folge 1294: Kahori Higashi BELONGING (NipponConnection2024)</title>
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      <title>Folge 1293: Appleton/Sharp THE J-HORROR-VIRUS feat. Daniel Haberkorn (NipponConnection2024)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Diese Dokumentation von Sarah Appleton und Jasper Sharp hatte ich mir im Programm von Nippon Connection 2024 ausgesucht, weil ich mich kaum mit J-Horror auskenne. Für mich bestand J-Horror aus langen schwarzen Haaren und weißbleicher Haut. Ich hatte Fragen und der Film hat viele beantwortet: Woher kommen die J-Horror-Filme? Mit welchen Filmen begann es? Was ist eigentlich ein J-Horror-Film und was nicht? Und welche Wirkung hatten diese Filme? Was erschreckt die Japaner und was erschreckt die Amerikaner?<br><br></div><div>Fast alle wichtigen Regisseure des klassischen J-Horrors kommen zu Wort, Ausschnitte aus kaum zugänglichen Filmen wurden gezeigt. Ein enormer Rechercheaufwand muss in J-HORROR-VIRUS stecken. Für die Hardcore-Fans des Genres ist vielleicht nicht viel Neues dabei, für alle anderen gibt es eine Menge Augenöffner und eine solide filmgeschichtliche Einordnung. Im Podcast direkt nach dem Film im Frankfurter Regen habe ich Daniel vom <a href="https://altstadtkino.blogspot.com/">Filmpodcast Altstadtkino</a> am Mikrofon. Wir reden über unvollendete Menschen, über Vorläufer in den 1950er Jahren und viel über CURE von Kiyoshi Kurosawa (obwohl dieser Film gar kein J-Horror im engeren Sinne ist).</div>]]>
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      <pubDate>Mon, 08 Jul 2024 09:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:title>Folge 1293: Appleton/Sharp THE J-HORROR-VIRUS feat. Daniel Haberkorn (NipponConnection2024)</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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        <title>Folge 1293: Appleton/Sharp THE J-HORROR-VIRUS feat. Daniel Haberkorn (NipponConnection2024)</title>
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      <title>Folge 1292: Yuchun Su INCH FORWARD feat. Daniel Haberkorn (NipponConnection2024)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Der Film beginnt mit dem Blick auf die Zuschauer, die ein Kino betreten, sich ihre Plätze suchen. Und soviel können wir vorwegnehmen: Der Film endet auch damit, dass wir eben diese Zuschauer nach dem Film sehen, wie sie das Kino wieder verlassen (oder aufgeweckt werden müssen). Den Film, den die Zuschauer sehen, sehen wir nicht. Aber wir sehen, wie der Film entsteht: Eine Independent-Regisseurin hat genaue Vorstellungen, aber die kleine Produktion muss das schmale Budget einhalten, es müssen die richtigen Schauspieler gefunden werden, es gibt unendlich viele kleine und große Probleme und unendlich viele Entscheidungen zu treffen. Sich zu entscheiden – das ist die Achillesferse der jungen Regisseurin. Dazu kommen noch private Verwicklungen.<br><br></div><div>&nbsp;Wir lernen: Filmemachen ist wie das Leben: Es geht ständig etwas schief, man muss Entscheidungen treffen ob man will oder nicht, man hofft, man verzweifelt und irgendwie geht es dann doch. Im Podcast direkt nach dem Film reden wir über die sehr gute Hauptdarstellerin Nairu Yamamoto, über den Meta-Charakter dieses Films im Film und mutmaßen die Bedeutung des Filmtitels. Am Mikrofon vor dem Kinosaal: Daniel Haberkorn vom <a href="https://altstadtkino.blogspot.com/">Filmpodcast Altstadtkino</a>, Hendrik und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Sun, 07 Jul 2024 15:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:title>Folge 1292: Yuchun Su INCH FORWARD feat. Daniel Haberkorn (NipponConnection2024)</itunes:title>
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      <title>Folge 1291: Shojiro Nishimi PHOENIX REMINISCENCE OF FLOWER feat. Rene und Marcel (NipponConnection2024)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Der Film ist ein Zusammenschnitt der Serie PHOENIX in Spielfilmlänge und spannt einen weiten Bogen über mehr als tausend Jahre von einer Auswanderergeschichte auf den unwirtlichen Planeten Eden, über Begegnungen mit Außerirdischen bis zum düsteren Schicksal der Erde – und der Menschheit. Dabei springt der Film nicht nur in der Handlung sondern auch zwischen Erwachsenenfilm und Kinderfilm. Unser Feedback ist gemischt. Thomas hat direkt nach dem Kino Rene und Marcel von den Abspannguckern und Hendrik am Mikrofon.</div>]]>
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      <pubDate>Mon, 24 Jun 2024 23:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:author>Usual Suspects</itunes:author>
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      <title>Folge 1290: FURIOSA - Unerwartet intensiv, unerwartet gut</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>FURIOSA ist hart, alptraumhaft, eine hoffnungslose Sicht auf eine toxische Männerwelt, die nur Vernichtung kennt. Es ist aber nicht die Härte, die uns so mitgenommen hat, sondern die Erkenntnis, dass FURIOSA bei aller Überspitzung die Menschen und vor allem die Männer so zeigt, wie sie sind, wie wir sind. Es fühlte sich nicht an wie eine groteske Dystopie sondern wie ein Blick in die Zukunft. Furiosa, das Mädchen, das aus dem Paradies vertrieben wurde, lernt in dieser toxischen Testosteron-Benzin-Wahnsinnswelt zu überleben – ihre Entwicklungsgeschichte ist in fünf Kapiteln klassisch aufgebaut.<br><br></div><div>Die Actionszenen sind wieder überragend. Weniger Cirque du Soleil-Action wie in FURY ROAD, stattdessen härter, schmutziger, geradliniger und immer nachvollziehbar. Herausragend das erste Kapitel mit Furiosas Mutter: der Goldstandard für ernstzunehmendes Action-Kino. Anya Taylor-Joy überzeugt als taffe Frau, die sich durchsetzt, auch Chris Hemsworth und Tom Burke als Pretorian Jack (Wie sehr kann man wie Stacy Keach aussehen ohne Stacy Keach zu sein?) Fazit: Unerwartet intensiv und unerwartet gut. Am Mikrofon direkt nach dem Film: Johanna und Thomas.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Wed, 19 Jun 2024 22:00:00 +0200</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/furiosa-filmkritik/</link>
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      <itunes:author>Johanna und Thomas</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>FURIOSA ist hart, alptraumhaft, eine hoffnungslose Sicht auf eine toxische Männerwelt, die nur Vernichtung kennt. Es ist aber nicht die Härte, die uns so mitgenommen hat, sondern die Erkenntnis, dass FURIOSA bei aller Überspitzung die Menschen und vor allem die Männer so zeigt, wie sie sind, wie wir sind. Es fühlte sich nicht an wie eine groteske Dystopie sondern wie ein Blick in die Zukunft. Furiosa, das Mädchen, das aus dem Paradies vertrieben wurde, lernt in dieser toxischen Testosteron-Benzin-Wahnsinnswelt zu überleben – ihre Entwicklungsgeschichte ist in fünf Kapiteln klassisch aufgebaut.<br><br></div><div>Die Actionszenen sind wieder überragend. Weniger Cirque du Soleil-Action wie in FURY ROAD, stattdessen härter, schmutziger, geradliniger und immer nachvollziehbar. Herausragend das erste Kapitel mit Furiosas Mutter: der Goldstandard für ernstzunehmendes Action-Kino. Anya Taylor-Joy überzeugt als taffe Frau, die sich durchsetzt, auch Chris Hemsworth und Tom Burke als Pretorian Jack (Wie sehr kann man wie Stacy Keach aussehen ohne Stacy Keach zu sein?) Fazit: Unerwartet intensiv und unerwartet gut. Am Mikrofon direkt nach dem Film: Johanna und Thomas.</div>]]>
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        <title>Folge 1290: FURIOSA - Unerwartet intensiv, unerwartet gut</title>
        <link>https://schoener-denken.de/blog/furiosa-filmkritik/</link>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, 2024, Action, Alyla Browne, Anya Taylor-Joy, Australien, Autos, Chris Hemsworth, Dystopie, George Miller, Gewalt, Mad Max, Podcastin, Thomas, Tom Burke</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1289: GONDOLA - Schelmisch-verliebte Entschleunigung</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Eine einzige gute Idee reicht völlig aus, wenn es die richtige Idee ist: Zwei Gondeln einer Seilbahn, die über ein abgelegenes Tal in Georgien fahren und sich in der Mitte treffen, zwei junge Gondelführerinnen (bezaubernd: Mathilde Irrmann und Nino Soselia), die sich bei ihren kurzen Begegnungen in luftiger Höhe erst grüßen, dann beeindrucken wollen und dann immer intensiver miteinander flirten. Und man kann sagen, dass die ganze Angelegenheit immer weiter eskaliert 🙂 Den verliebten Frauen fällt immer noch etwas Verrückteres, etwas Berührenderes ein. Ein wunderbarer Film von Veit Helmer, romantisch, schelmisch, poetisch, der ganz ohne Worte auskommt und sein einfaches und geniales Motiv immer wieder wiederholt und abwandelt – Goldbergs Variationen als Liebeskomödie, sagt Katharina. Wir waren sehr begeistert. Am Mikrofon direkt nach dem Film vor dem Cinemayence: Katharina, Hendrik und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Wed, 12 Jun 2024 22:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:title>Folge 1289: GONDOLA - Schelmisch-verliebte Entschleunigung</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Katharina, Hendrik und Thomas</itunes:author>
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      <title>Folge 1288 - Akihiro Toda ICHIKO feat. Johannes (NipponConnection2024)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Ichiko ringt um die eigene Identität: Als Kind wurde sie nicht registriert, für die Behörden existiert sie nicht. Das bedeutet, sie braucht eine falsche Identität, um auf die Schule gehen zu können. Eine falsche Identität verhindert später eine Krankenversicherung. Sie muss ständig lügen – einfach nur um zu überleben. Wie kommt Ichiko heraus aus diesem Dilemma? Als ihr Leben besser zu werden scheint, holt sie ihre tragische Vergangenheit ein. ICHIKO von Akihiro Toda ist ein atmosphärischer, sommerhitzeflirrender Psychothriller, der sich nicht auf Stereotypen und Klisches einlässt, gleichzeitig ein klassisches Sozialdrama. Am Ende fragen wir uns: Wer ist Opfer, wer ist Täter, wer ist beides. Thomas hat direkt nach dem Kino Johannes und Hendrik am Mikrofon.</div>]]>
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      <pubDate>Sun, 09 Jun 2024 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:author>Johannes, Hendrik und Thomas</itunes:author>
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        <title>Folge 1288 - Akihiro Toda ICHIKO feat. Johannes (NipponConnection2024)</title>
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      <title>Folge 1287: Ema Ryan Yamazaki THE MAKING OF A JAPANESE feat. Andras (NipponConnection2024)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Wer einmal in Japan war, fragt sich, warum dieses Land in so vielen Bereichen besser funktioniert, warum die Straßen sauber sind, warum die Züge auf die Sekunde genau fahren und auf den Zentimeter genau halten. Woher kommt die Disziplin und die Rücksichtnahme? Die Erziehung durch die Eltern spielt bestimmt eine große Rolle, noch größer wahrscheinlich ist die Bedeutung der ersten sechs Schuljahre. In der Grundschule werden aus Menschen Japaner – sozusagen. Ema Ryan Yamazaki hat ein Jahr lang in einer japanischen Grundschule gedreht und hat aus 700 Stunden Material eine wunderbare Dokumentation gemacht, die uns einen tiefen Einblick gibt. Wir sehen, wie die Kinder früh mit kleinen und immer größer werdenden Verantwortungen betraut werden, wie sie ständig ermahnt werden, aber auch sehr viel Anleitung und Aufmerksamkeit bekommen – und wie schon in der ersten Klasse die Schüler anfangen sich gegenseitig zu kontrollieren. Wir sehen, wie viele Lehrer:innen mit den Kindern mitleiden und wie streng andere sind. Und spätestens, wenn es Noten für das millimetergenaue Platzieren der Straßenschuhe gibt, bekommen wir eine Ahnung, woher die japanische Präzision kommt – und wie hoch der Leistungsdruck ist. Sehr beeindruckende Doku, der wir dringend einen deutschen Verleih wünschen. Thomas hat direkt nach dem Kino Andras am Mikrofon.</div>]]>
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      <pubDate>Mon, 03 Jun 2024 19:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:author>Andras und Thomas</itunes:author>
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        <title>Folge 1287: Ema Ryan Yamazaki THE MAKING OF A JAPANESE feat. Andras (NipponConnection2024)</title>
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      <title>Folge 1286: Ryo Ushimaru QUALIA feat. Christian/Get Your Genki (NipponConnection2024)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Es ist eine kleine Bühne, auf der QUALIA spielt – eine Hühnerfarm, Yuko, ihr Mann, ihre Schwägerin, ein Helfer. Aber es sind die großen Fragen, die hier verhandelt werden: Tod und Geburt, Verantwortung für anvertrautes Leben, Schuld und die Frage, wie man die Welt wahrnimmt. Alle halten Yuko für dumm, für zurückgeblieben, die Entscheidungen treffen andere, ihr Mann zum Beispiel, aber vor allem die resolute Schwägerin, die alles zusammenhält. Der Ton ist rauh und alles kommt aus dem labilen Gleichgewicht, als die schwangere Geliebte des Ehemannes auf den Hof zieht. QUALIA ist ein sehr kluger Film, der in einer kleinen Welt von der Befindlichkeit des Menschen erzählt und am Ende von einer Emanzipation. Vielleicht der beste Film des Festivals Nippon Connection 2024, von dem Bilder im Kopf bleiben werden: die Schwägerin bei der Jagd, Yukos Blick auf die Eheringe … Thomas hat direkt nach dem Kino Christian von Get Your Genki am Mikrofon – mit einem begeisterten ersten Eindruck.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Mon, 03 Jun 2024 12:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:author>Christian und Thomas</itunes:author>
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        <title>Folge 1286: Ryo Ushimaru QUALIA feat. Christian/Get Your Genki (NipponConnection2024)</title>
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      <title>Folge 1285: Kaz I Kiriya FROM THE END OF THE WORLD feat. Rene, Marcel und Andras (NipponConnection2024)</title>
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        <![CDATA[<div>Kaz I Kiriya hat sich als Regisseur sehr viel vorgenommen: Einen Coming-of-Age-Film, einen Samuraifilm und einen Agententhriller zusammenzubringen, mit einer großen Portion Mistery und einer feinen Prise Science-Fiction. Mehr als zwei Stunden voller interessanter Ideen und starker Bilder, aber am Ende fügt sich das nicht in eine überzeugende Erzählung. Auch wenn wir direkt nach dem Film noch am Sortieren sind und einiges kritisieren, ist der Film doch sehr sehenswert – allein schon, weil er unüberhörbar die Frage stellt: Ist die Menschheit noch zu retten? Direkt nach dem Kino am Mikrofon: Rene und Marcel von den Abspannguckern, Andras und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Sat, 01 Jun 2024 22:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Kaz I Kiriya hat sich als Regisseur sehr viel vorgenommen: Einen Coming-of-Age-Film, einen Samuraifilm und einen Agententhriller zusammenzubringen, mit einer großen Portion Mistery und einer feinen Prise Science-Fiction. Mehr als zwei Stunden voller interessanter Ideen und starker Bilder, aber am Ende fügt sich das nicht in eine überzeugende Erzählung. Auch wenn wir direkt nach dem Film noch am Sortieren sind und einiges kritisieren, ist der Film doch sehr sehenswert – allein schon, weil er unüberhörbar die Frage stellt: Ist die Menschheit noch zu retten? Direkt nach dem Kino am Mikrofon: Rene und Marcel von den Abspannguckern, Andras und Thomas.</div>]]>
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        <title>Folge 1285: Kaz I Kiriya FROM THE END OF THE WORLD feat. Rene, Marcel und Andras (NipponConnection2024)</title>
        <link>https://schoener-denken.de/blog/form-the-end-of-the-world-nipponconnection2024/</link>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Japan, Kino, Nippon Connection, Podcast, 2023, 2024, Action, Coming of Age, Endzeit, Festival, Filmfestival, Kaz I Kiriya, Mobbing, Mystery, Samurai, Science-Fiction, Thriller, Träume, Weltuntergang</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1284: Takeshi Kitano KUBI feat. Rene, Marcel und Johannes (NipponConnection2024)</title>
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        <![CDATA[<div>Der Film beginnt mit einem Schwenk über gefallene Samuraikrieger in einem Flussbett, die Kamera hält bei einem Mann, dessen Kopf abgeschlagen wurde. Aus dem Hals heraus klettern Krabben und beginnen den Leichnam aufzufressen. Damit gibt Takeshi Kitano gleich den Ton vor. Er dekonstruiert und vernichtet den Samurai-Mythos, KUBI ist eine blutige, brutale, kopfabschlagende Desillusionierungsmaschine. Toxische Maskulinität gerät außer Kontrolle, Macht, Eitelkeit und Gier treibt die Männer an. Sie gehen sich selbst an die Gurgel und vor allem schicken sie tausende Soldaten in einen sinnlosen, grausamen Tod. Das alles zeigt uns Kitano sehr explizit, immer wieder auch mit schwarzem Humor. Hier führen sich die Samurai auf wie schwachsinnige Yakuza – und das zwischen den Kriegern auch noch Liebesaffären laufen, verstärkt das Chaos noch. Direkt nach dem Kino hat Thomas spät in der Nacht am Mikrofon: Rene und Marcel von den Abspannguckern, Johannes und Hendrik, der den Film ganz anders erlebt hat.</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 30 May 2024 17:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:title>Folge 1284: Takeshi Kitano KUBI feat. Rene, Marcel und Johannes (NipponConnection2024)</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Usual Suspects</itunes:author>
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        <title>Folge 1284: Takeshi Kitano KUBI feat. Rene, Marcel und Johannes (NipponConnection2024)</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Japan, Kino, Nippon Connection, Podcast, 2023, 2024, Festival, Filmfestival, Gewalt, Hendrik, Johannes, Krieg, Marcel, Rene, Samurai, Takeshi Kitano, Thomas</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1283: Michihito Fujii 18×2 BEYOND YOUTHFUL DAYS feat. Helena und Malte (NipponConnection2024)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Der 18-jährige Jimmy ist verliebt. Er arbeitet in einer Karaoke-Bar in Taiwan, als die bezaubernde japanische Backpackerin Ami auftaucht. Einen Monat lebt und arbeitet sie dort und verzaubert alle. Jimmys Gefühle scheint sie nicht zu erwidern, seine schüchternen Annäherungsversuche sind nicht wirklich erfolgreich. Oder doch? 18 Jahre später begibt er sich auf eine Reise – zu Ami. 18×2 berührt, weil die beiden Hauptdarsteller (und die Nebendarsteller) uns ihre Figuren großartig nahe bringen, weil der Film mit Twists gut geschrieben und mit schönen Bildern sehr liebevoll inszeniert ist. Ein romantischer, tränenreicher und sehr gelungener Start ins Festival Nippon Connection 2024. Direkt nach dem Kino bei Thomas am Mikrofon: Helena und Malte von Sneaky Monday.</div>]]>
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      <pubDate>Wed, 29 May 2024 13:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Der 18-jährige Jimmy ist verliebt. Er arbeitet in einer Karaoke-Bar in Taiwan, als die bezaubernde japanische Backpackerin Ami auftaucht. Einen Monat lebt und arbeitet sie dort und verzaubert alle. Jimmys Gefühle scheint sie nicht zu erwidern, seine schüchternen Annäherungsversuche sind nicht wirklich erfolgreich. Oder doch? 18 Jahre später begibt er sich auf eine Reise – zu Ami. 18×2 berührt, weil die beiden Hauptdarsteller (und die Nebendarsteller) uns ihre Figuren großartig nahe bringen, weil der Film mit Twists gut geschrieben und mit schönen Bildern sehr liebevoll inszeniert ist. Ein romantischer, tränenreicher und sehr gelungener Start ins Festival Nippon Connection 2024. Direkt nach dem Kino bei Thomas am Mikrofon: Helena und Malte von Sneaky Monday.</div>]]>
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      <itunes:title>Folge 1283: Michihito Fujii 18×2 BEYOND YOUTHFUL DAYS feat. Helena und Malte (NipponConnection2024)</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>SchönerDenken</itunes:author>
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        <title>Folge 1283: Michihito Fujii 18×2 BEYOND YOUTHFUL DAYS feat. Helena und Malte (NipponConnection2024)</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Japan, Kino, Nippon Connection, Podcast, 2024, Festival, Filmfestival, Helena, Kaya Kiyohara, Kuang Han Hsu, Liebesdrama, Liebesfilm, Liebeskummer, Malte, Michihito Fujii, Sneaky Monday, Thomas</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1282: Hirokazu Kore-eda MONSTER - Grenzen überwinden</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Ganz langsam entfaltet sich die Geschichte um die Freundschaft zweier Jungen: Minato, der Ältere, wird beschuldigt, Yori zu mobben und beschuldigt seinen Lehrer, ihn geschlagen zu haben. Was steckt dahinter? Was ist wirklich passiert? Wie einst in RASHOMON wird auch hier die Geschichte nacheinander aus drei Perspektiven erzählt. Zuerst mit den Augen der resoluten, alleinerziehenden Mutter (großartig: Sakura Ando), die ihren Sohn mit aller Kraft verteidigt, dann aus der Perspektive des Lehrers, der mit seinen Stärken und Schwächen unter die Räder des Systems gerät – und schließlich aus der Perspektive der Kinder.<br><br></div><div>Während die ersten beiden Akte einem lang vorkommen können (wenn man noch nicht in Kore-edas Raumzeit angekommen ist), bildet der dritte Akt den bewegenden und dramatischen Höhepunkt der Geschichte. Die beiden Kinderdarsteller Soya Kurokawa und Yota Hiiragi sind herausragend – ihre Figuren wehren sich gegen die Erwachsenen, ihre Vorurteile und Regeln, die dem Glücklichsein im Wege stehen. Kore-eda findet dafür genau die richtigen, oft wunderschönen Bilder. Während die Erwachsenen in unterschiedlicher Weise von Mauern begrenzt sind, laufen am Ende Minato und Yori einfach weiter in ihre Zukunft hinein. Am Mikrofon direkt nach dem Film vor dem Cinemayence: Johanna, Kathrin und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Sat, 25 May 2024 18:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:title>Folge 1282: Hirokazu Kore-eda MONSTER - Grenzen überwinden</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Johanna, Kathrin und Thomas</itunes:author>
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        <title>Folge 1282: Hirokazu Kore-eda MONSTER - Grenzen überwinden</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Japan, Kino, Podcast, 2023, 2024, Cinemayence, Coming of Age, Drama, Eita Nagayama, Familie, Familiendrama, Hirokazu Koreeda, Homosexualität, Johanna, Kathrin, Kindheit, Lehrer, Mobbing, Podcastin, Sakura Ando, Schule, Schüler, Soya Kurokawa, Thomas, Tragödie, Yota Hiiragi, Yuko Tanaka</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1281: DREAM SCENARIO - Wir träumen von Nicolas Cage</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Prof. Matthews ist ein eher langweiliger Prof, irgendwie unvollendet, ein Mensch, der seine wissenschaftliche Karriere nicht gekrönt hat und sich selbst etwas vormacht, ein Mensch, der mit seinen Schwächen oft peinlich ist, uns aber aber nie wirklich unsympathisch ist. Als er ganz unverdient ohne sein Zutun sehr berühmt wird, ist er schnell überfordert. Er genießt den Ruhm und durchschaut die Mechanismen der Aufmerksamkeit nicht. Aber die Dinge ändern sich, der Ruhm kippt und am Ende steht der Kommerz – der Grobablauf der Handlung zeigt: DREAM SCENARIO ist auch eine Parabel über Social Media-Hypes. Aber der Film ist mehr: Er ist – wie Marc sagt – ein Spiegel unserer eigenen Bedeutungslosigkeit, Ohnmacht, Selbstüberschätzung, Naivität, Eitelkeit aber auch der Angst vor Bloßstellung, der Angst vor Einsamkeit. Das alles steckt mehr oder weniger in uns allen. Im Podcast direkt nach dem Kino sprechen wir über emotionale Reaktionen im Kino, über starke Einstiege und ein nicht so starkes Finale, über Träume und böses Erwachen. Am Mikrofon direkt nach dem Film vor dem Cinemayence – dem Regen trotzend: Johanna, Katharina, Kathrin, Anke, Marc, Tom und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Wed, 22 May 2024 23:00:00 +0200</pubDate>
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      <title>NipponConnection: Offizieller Festivalpodcast 2024, Folge 2 Kotone Furukawa</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>In der zweiten Folge des diesjährigen offiziellen Filmpodcasts sind Florian Höhr und Sebastian Krehl zu Gast. Ich spreche mit Ihnen über einen besonderen Gast des Festivals, die Nachwuchsschauspielerin Kotone Furukawa, die in diesem Jahr auf Nippon Connection mit dem Nippon Rising Star Award ausgezeichnet werden wird. Bekannt ist sie aus „Wheel Of Fortune And Fantasy“ (Das Glücksrad) von Ryusuke Hamaguchi. Auf dem Festival ist sie zu sehen im neuen Horrorfilm „Best Wishes To All“ von Yuta Shimotsu und im romantischen Mystery-Drama „Secret: A Hidden Score“ von Hayato Kawai. Und wir sprechen über weitere Highlights des Festivals: zum Beispiel über Takeshi Kitanos Samurai-Film „KUBI“, Nobuhiro Yamashitas Musik-Komödie “Let’s Go Karaoke!”, Keisuke Yoshidas Drama „MISSING“, über Ren Sudo „Abyss“, über „Blue Giant“ von Yuzuru Tachikawa und Shojiro Nishimis melancholisches Sci-Fi-Drama „PHOENIX: Reminiscence Of Flower“. Und Sebastian schwärmt vom kleinen J-Horror-Schwerpunkt. Hört rein!<br><br></div><div>Alles über das Festival auf <a href="https://nipponconnection.com/">NipponConnection.com</a></div>]]>
      </description>
      <pubDate>Sun, 19 May 2024 09:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>In der zweiten Folge des diesjährigen offiziellen Filmpodcasts sind Florian Höhr und Sebastian Krehl zu Gast. Ich spreche mit Ihnen über einen besonderen Gast des Festivals, die Nachwuchsschauspielerin Kotone Furukawa, die in diesem Jahr auf Nippon Connection mit dem Nippon Rising Star Award ausgezeichnet werden wird. Bekannt ist sie aus „Wheel Of Fortune And Fantasy“ (Das Glücksrad) von Ryusuke Hamaguchi. Auf dem Festival ist sie zu sehen im neuen Horrorfilm „Best Wishes To All“ von Yuta Shimotsu und im romantischen Mystery-Drama „Secret: A Hidden Score“ von Hayato Kawai. Und wir sprechen über weitere Highlights des Festivals: zum Beispiel über Takeshi Kitanos Samurai-Film „KUBI“, Nobuhiro Yamashitas Musik-Komödie “Let’s Go Karaoke!”, Keisuke Yoshidas Drama „MISSING“, über Ren Sudo „Abyss“, über „Blue Giant“ von Yuzuru Tachikawa und Shojiro Nishimis melancholisches Sci-Fi-Drama „PHOENIX: Reminiscence Of Flower“. Und Sebastian schwärmt vom kleinen J-Horror-Schwerpunkt. Hört rein!<br><br></div><div>Alles über das Festival auf <a href="https://nipponconnection.com/">NipponConnection.com</a></div>]]>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/nipponconnection-festivalpodcast-2024-02/</link>
      <itunes:title>NipponConnection: Offizieller Festivalpodcast 2024, Folge 2 Kotone Furukawa</itunes:title>
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      <itunes:author>Florian Höhr und Sebastian Krehl</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>In der zweiten Folge des diesjährigen offiziellen Filmpodcasts sind Florian Höhr und Sebastian Krehl zu Gast. Ich spreche mit Ihnen über einen besonderen Gast des Festivals, die Nachwuchsschauspielerin Kotone Furukawa, die in diesem Jahr auf Nippon Connection mit dem Nippon Rising Star Award ausgezeichnet werden wird. Bekannt ist sie aus „Wheel Of Fortune And Fantasy“ (Das Glücksrad) von Ryusuke Hamaguchi. Auf dem Festival ist sie zu sehen im neuen Horrorfilm „Best Wishes To All“ von Yuta Shimotsu und im romantischen Mystery-Drama „Secret: A Hidden Score“ von Hayato Kawai. Und wir sprechen über weitere Highlights des Festivals: zum Beispiel über Takeshi Kitanos Samurai-Film „KUBI“, Nobuhiro Yamashitas Musik-Komödie “Let’s Go Karaoke!”, Keisuke Yoshidas Drama „MISSING“, über Ren Sudo „Abyss“, über „Blue Giant“ von Yuzuru Tachikawa und Shojiro Nishimis melancholisches Sci-Fi-Drama „PHOENIX: Reminiscence Of Flower“. Und Sebastian schwärmt vom kleinen J-Horror-Schwerpunkt. Hört rein!<br><br></div><div>Alles über das Festival auf <a href="https://nipponconnection.com/">NipponConnection.com</a></div>]]>
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        <title>NipponConnection: Offizieller Festivalpodcast 2024, Folge 2 Kotone Furukawa</title>
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      <title>NipponConnection: Offizieller Festivalpodcast 2024, Folge 1 „Crossing Borders“</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Herzlich willkommen zum offiziellen Podcast des japanischen Filmfestivals Nippon Connection 2024 mit mehr als 100 Filmen vom 28. Mai bis zum 2. Juni in Frankfurt am Main. Florian Höhr, der Leiter des Filmprogramms von Nippon Connection, spricht mit Thomas Laufersweiler über den Programmschwerpunkt „Crossing Borders“: Es geht vor allem um die gegenseitige Beeinflussung und Zusammenarbeit von japanischen und internationalen Filmschaffenden. Da fällt uns im Podcast gleiche eine Menge dazu ein: der Einfluss von Hollywood auf Akira Kurosawa und von Kurosawa auf Hollywood, der Einfluss des japanischen Kinos auf Tarantino, der Einfluss von Ozu auf westliche Regisseure, der Regisseur Koreeda zwischen Japan und Korea, Kyoshi Kurosawas französischer Film „Daguerreotype“ oder sein Film „To the End of the Earth“ oder „Perfect Days“ mit dem deutschen Regisseur Wim Wenders.<br><br></div><div>Für diesen Schwerpunkt haben die Programmmacher das Drama „Die Tochter des Samurai“ (1937) von Arnold Fanck ausgewählt – als eine der ersten deutsch-japanischen Koproduktionen. Dr. Iris Haukamp wird diesen Film in einem Vortrag einordnen. Florian empfiehlt im Podcast den deutsch-japanischen Dokumentarfilm „Johatsu – Into Thin Air“ von Andreas Hartmann und Arata Mori über das selbstbestimmtes Verschwinden von Menschen in Japan und den Spielfilm „18×2 Beyond Youthful Days“ – eine ergreifende Love Story von Michihito Fujii, die in Taiwan und Japan spielt. Dazu kommen in der Retrospektive sieben japanische Film Noir, sowohl vom amerikanischen Kriminalfilm und vom deutschen Filmexpressionismus beeinflusst. Hört rein.<br><br>Alles über das Festival auf <a href="https://nipponconnection.com">NipponConnection.com</a></div>]]>
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      <pubDate>Tue, 14 May 2024 21:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:title>NipponConnection: Offizieller Festivalpodcast 2024, Folge 1 „Crossing Borders“</itunes:title>
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      <itunes:author>Florian Höhr und Thomas Laufersweiler</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Herzlich willkommen zum offiziellen Podcast des japanischen Filmfestivals Nippon Connection 2024 mit mehr als 100 Filmen vom 28. Mai bis zum 2. Juni in Frankfurt am Main. Florian Höhr, der Leiter des Filmprogramms von Nippon Connection, spricht mit Thomas Laufersweiler über den Programmschwerpunkt „Crossing Borders“: Es geht vor allem um die gegenseitige Beeinflussung und Zusammenarbeit von japanischen und internationalen Filmschaffenden. Da fällt uns im Podcast gleiche eine Menge dazu ein: der Einfluss von Hollywood auf Akira Kurosawa und von Kurosawa auf Hollywood, der Einfluss des japanischen Kinos auf Tarantino, der Einfluss von Ozu auf westliche Regisseure, der Regisseur Koreeda zwischen Japan und Korea, Kyoshi Kurosawas französischer Film „Daguerreotype“ oder sein Film „To the End of the Earth“ oder „Perfect Days“ mit dem deutschen Regisseur Wim Wenders.<br><br></div><div>Für diesen Schwerpunkt haben die Programmmacher das Drama „Die Tochter des Samurai“ (1937) von Arnold Fanck ausgewählt – als eine der ersten deutsch-japanischen Koproduktionen. Dr. Iris Haukamp wird diesen Film in einem Vortrag einordnen. Florian empfiehlt im Podcast den deutsch-japanischen Dokumentarfilm „Johatsu – Into Thin Air“ von Andreas Hartmann und Arata Mori über das selbstbestimmtes Verschwinden von Menschen in Japan und den Spielfilm „18×2 Beyond Youthful Days“ – eine ergreifende Love Story von Michihito Fujii, die in Taiwan und Japan spielt. Dazu kommen in der Retrospektive sieben japanische Film Noir, sowohl vom amerikanischen Kriminalfilm und vom deutschen Filmexpressionismus beeinflusst. Hört rein.<br><br>Alles über das Festival auf <a href="https://nipponconnection.com">NipponConnection.com</a></div>]]>
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        <title>NipponConnection: Offizieller Festivalpodcast 2024, Folge 1 „Crossing Borders“</title>
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      <title>Folge 1278: CHALLENGERS - Schöne Menschen, zerbrechende Träume</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Folge 1278 – Als ich im Kino saß und CHALLENGERS sah, hatte ich keine Ahnung, das hier Luca Guadagnino Regie führte. Der Regisseur von CALL ME BY YOUR NAME, SUSPIRIA und BONES AND ALL. Das erfuhr ich erst in der Podcastaufnahme von Johanna. Und das war auch gut so, denn so war ich unbelastet von entsprechender Vorerwartung. Zuerst die Big Points, die CHALLENGERS macht: Wer einen Sinn für sportlichen Wettbewerb hat, der kommt voll auf seine Kosten – als Sportfilm, als Tennisfilm sehr gelungen.<br><br></div><div>Wer Spaß an mutiger Inszenierung und Kameraarbeit, wird den Film lieben: Spätestens wenn der Aufschlag direkt in die Kamera geschlagen wird, braucht man keinen 3D-Effekt, um im Kinosaal im Reflex auszuweichen. Es gibt soviele unerwartete Perspektiven, einmal ist der Ball selbst das Kameraauge. Und einen hemmungslosen Score 🙂 Und: schöne Menschen: Natürlich vor allem Zendaya, aber auch viele junge, sportliche Männer, die diesmal ohne Handtuch aus der Dusche kommen. Ein sexy Film ohne Exploitation. Dieser Punkt geht an die Produzentin Zendaya.<br><br></div><div>Aber man kommt auch nicht so richtig in den Film hinein, wenn man weder mit Sport noch mit Dreiecksbeziehungen sehr viel anfangen kann. Für die ganz großen Punkte hätte der Film bei den Charakteren noch tiefer gehen müssen – das Potential der Geschichte (zerbrechende Träume, zerbrechende Beziehungen) hätte es zugelassen. Im Podcast direkt nach dem Kino am Mikrofon – mit ganz unterschiedlichen Wahrnehmungen: Johanna, Anke, Marc, Tom und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Mon, 13 May 2024 12:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Folge 1278 – Als ich im Kino saß und CHALLENGERS sah, hatte ich keine Ahnung, das hier Luca Guadagnino Regie führte. Der Regisseur von CALL ME BY YOUR NAME, SUSPIRIA und BONES AND ALL. Das erfuhr ich erst in der Podcastaufnahme von Johanna. Und das war auch gut so, denn so war ich unbelastet von entsprechender Vorerwartung. Zuerst die Big Points, die CHALLENGERS macht: Wer einen Sinn für sportlichen Wettbewerb hat, der kommt voll auf seine Kosten – als Sportfilm, als Tennisfilm sehr gelungen.<br><br></div><div>Wer Spaß an mutiger Inszenierung und Kameraarbeit, wird den Film lieben: Spätestens wenn der Aufschlag direkt in die Kamera geschlagen wird, braucht man keinen 3D-Effekt, um im Kinosaal im Reflex auszuweichen. Es gibt soviele unerwartete Perspektiven, einmal ist der Ball selbst das Kameraauge. Und einen hemmungslosen Score 🙂 Und: schöne Menschen: Natürlich vor allem Zendaya, aber auch viele junge, sportliche Männer, die diesmal ohne Handtuch aus der Dusche kommen. Ein sexy Film ohne Exploitation. Dieser Punkt geht an die Produzentin Zendaya.<br><br></div><div>Aber man kommt auch nicht so richtig in den Film hinein, wenn man weder mit Sport noch mit Dreiecksbeziehungen sehr viel anfangen kann. Für die ganz großen Punkte hätte der Film bei den Charakteren noch tiefer gehen müssen – das Potential der Geschichte (zerbrechende Träume, zerbrechende Beziehungen) hätte es zugelassen. Im Podcast direkt nach dem Kino am Mikrofon – mit ganz unterschiedlichen Wahrnehmungen: Johanna, Anke, Marc, Tom und Thomas.</div>]]>
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      <itunes:title>Folge 1278: CHALLENGERS - Schöne Menschen, zerbrechende Träume</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Usual Suspects</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, 2024, Anke, Atticus Ross, Beziehungen, Erotik, Johanna, Josh O'Connor, Liebesdrama, Luca Guadagnino, Marc, Mike Faist, Podcastin, Sport, Tennis, Thomas, Tom, Trent Reznor, Zendaya</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1277: THE FALL GUY - Fallen, Lachen, Aufstehen</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>„Ein Colt für alle Fälle“ gehört für mich zu den harmlos-spaßigen Kindheitsfernseherinnerungen, dominiert von Lee Majors, der immer den Eindruck machte, als ob er sich selbst (und das Showbusiness) nicht übertrieben ernst nehmen würde. Aus der Idee der Serie (ein Stuntman gerät in Abenteuer) einen Kinofilm zu machen liegt nahe, hat aber lange nicht funktioniert, bis der ehemalige Stuntman und erfolgreiche Action-Regisseur David Leitch das Projekt übernahm. Er hat mit seinem Team nicht nur für rasante und oft komische Actionszenen gesorgt, sondern auch für eine Menge liebevolle Selbstironie und schöne Details bei der Darstellung von Dreharbeiten. Dazu kommen zwei Hauptdarsteller, die Action, Augenzwinkern und Romantik wunderbar zusammenbringen. Als Actionkomödie funktioniert THE FALL GUY sehr gut, perfektes Popcornkino. Als RomCom? Da gibt es zumindest im Podcast unterschiedliche Meinungen 🙂 Im Podcast direkt nach dem Kino am Mikrofon: Johanna, Harald, Tom und Thomas.<br><br>Rückblick: Unsere ersten Eindrücke von anderen Filmen von David Leitch:</div><ul><li><a href="https://schoener-denken.de/blog/bullet-train-filmkritik/">Bullet Train</a></li><li><a href="https://schoener-denken.de/blog/deadpool-2-filmkritik/">Deadpool 2</a></li><li><a href="https://schoener-denken.de/blog/atomic-blonde-hard-boiled-heroine/">Atomic Blonde</a></li><li><a href="https://schoener-denken.de/blog/john-wick/">John Wick</a></li></ul><div>Filme mit <a href="https://schoener-denken.de/blog/tag/emily-blunt/">Emily Blunt</a> und <a href="https://schoener-denken.de/blog/tag/ryan-gosling/">Ryan Gosling</a></div>]]>
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      <pubDate>Sun, 05 May 2024 16:00:00 +0200</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/the-fall-guy-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1277: THE FALL GUY - Fallen, Lachen, Aufstehen</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Johanna, Harald, Tom und Thomas</itunes:author>
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      <title>Folge 1276: CIVIL WAR - Der Krieg in uns</title>
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        <![CDATA[<div>Bürgerkrieg – das ist weit weg in Beirut, in Syrien oder in Libyen. Weit genug, um uns in eine falsche Sicherheit zu wiegen. Alex Garland macht uns mit CIVIL WAR klar, dass auch bei uns „im Westen“ ein Bürgerkrieg ausbrechen kann, dass sich auch bei uns die zerbrechliche Struktur der Zivilisation auflösen kann. Garland zeigt, wohin die irrationale Polarisierung, der Hass und die Hetze uns führen kann: Ins Chaos, in tausendfache Kriegsverbrechen. Und er holt den Bürgerkrieg so nah an uns heran, dass es wirklich Angst macht. Dabei klammert er die politischen Gründe für den Bürgerkrieg komplett aus, lässt uns ratlos zurück, wer eigentlich warum gegen wen kämpft. Das wird jeden politisch-interessierten Zuschauer frustrieren (was man in unserem Podcast hören kann), ist aber eine sehr gute Entscheidung.<br><br></div><div>Denn es geht Garland ganz bewusst nicht darum, eine Seite zu wählen. In einem kommenden Bürgerkrieg in den USA, in einem Land, in dem so viele Menschen Waffen haben, wird es kaum noch eine Rolle spielen, wer warum gegen wen kämpft. Es wird darum gehen, den zu töten, der einen selbst töten will. Und das bedeutet Lynchmobs, das Ausleben von Rachefantasien, das bedeutet tödlichen Rassismus und unendlich viele unschuldige Opfer. Direkt vor unserer eigenen Haustür. Garland erzählt aber auch von der Macht der Bilder, von ikonographischen Pressefotos, von der Angstlust des Kriegsjournalismus in starken Bildern und einer vielleicht schon fast provokativen Musikauswahl. Er zeigt die jugendliche Euphorie (Cailee Spaeny) und das Zerbrechen an zu vielen grauenhaften Bildern (großartig: Kirsten Dunst). Garlands Antikriegsroadmovie ist eine Lektion. Und ein sehr guter Film. Im Podcast direkt nach dem Kino am Mikrofon – mit unterschiedlichen Meinungen: Heidi, Katharina und Thomas.<br><br>Unsere ersten Eindrücke von anderen Filmen von Alex Garland:</div><ul><li><a href="https://schoener-denken.de/blog/men-alex-garland-filmkritik/">Men</a></li><li><a href="https://schoener-denken.de/blog/ex-machina-filmkritik/">Ex Machina</a></li><li><a href="https://schoener-denken.de/blog/sunshine/">Sunshine</a></li><li><a href="https://schoener-denken.de/blog/blut-ist-dicker-als-wasser/">28 Weeks Later</a></li></ul>]]>
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      <pubDate>Sat, 27 Apr 2024 23:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Bürgerkrieg – das ist weit weg in Beirut, in Syrien oder in Libyen. Weit genug, um uns in eine falsche Sicherheit zu wiegen. Alex Garland macht uns mit CIVIL WAR klar, dass auch bei uns „im Westen“ ein Bürgerkrieg ausbrechen kann, dass sich auch bei uns die zerbrechliche Struktur der Zivilisation auflösen kann. Garland zeigt, wohin die irrationale Polarisierung, der Hass und die Hetze uns führen kann: Ins Chaos, in tausendfache Kriegsverbrechen. Und er holt den Bürgerkrieg so nah an uns heran, dass es wirklich Angst macht. Dabei klammert er die politischen Gründe für den Bürgerkrieg komplett aus, lässt uns ratlos zurück, wer eigentlich warum gegen wen kämpft. Das wird jeden politisch-interessierten Zuschauer frustrieren (was man in unserem Podcast hören kann), ist aber eine sehr gute Entscheidung.<br><br></div><div>Denn es geht Garland ganz bewusst nicht darum, eine Seite zu wählen. In einem kommenden Bürgerkrieg in den USA, in einem Land, in dem so viele Menschen Waffen haben, wird es kaum noch eine Rolle spielen, wer warum gegen wen kämpft. Es wird darum gehen, den zu töten, der einen selbst töten will. Und das bedeutet Lynchmobs, das Ausleben von Rachefantasien, das bedeutet tödlichen Rassismus und unendlich viele unschuldige Opfer. Direkt vor unserer eigenen Haustür. Garland erzählt aber auch von der Macht der Bilder, von ikonographischen Pressefotos, von der Angstlust des Kriegsjournalismus in starken Bildern und einer vielleicht schon fast provokativen Musikauswahl. Er zeigt die jugendliche Euphorie (Cailee Spaeny) und das Zerbrechen an zu vielen grauenhaften Bildern (großartig: Kirsten Dunst). Garlands Antikriegsroadmovie ist eine Lektion. Und ein sehr guter Film. Im Podcast direkt nach dem Kino am Mikrofon – mit unterschiedlichen Meinungen: Heidi, Katharina und Thomas.<br><br>Unsere ersten Eindrücke von anderen Filmen von Alex Garland:</div><ul><li><a href="https://schoener-denken.de/blog/men-alex-garland-filmkritik/">Men</a></li><li><a href="https://schoener-denken.de/blog/ex-machina-filmkritik/">Ex Machina</a></li><li><a href="https://schoener-denken.de/blog/sunshine/">Sunshine</a></li><li><a href="https://schoener-denken.de/blog/blut-ist-dicker-als-wasser/">28 Weeks Later</a></li></ul>]]>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/civil-war-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1276: CIVIL WAR - Der Krieg in uns</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Heidi, Katharina und Thomas</itunes:author>
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        <title>Folge 1276: CIVIL WAR - Der Krieg in uns</title>
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      <title>Folge 1275: COLONOS - All the Pretty Horses …</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Anfang des 20. Jahrhunderts wurde Feuerland erschlossen, d.h. reiche Großgrundbesitzer kauften das Land und schickten bewaffnete Männer, um die indigene Bevölkerung aus dem Weg zu räumen. Dieses kolonialistische, rassistische Kapitel der chilenischen Geschichte hat sich Felipe Galvez vorgenommen. Er zeigt uns drei dieser Männer: Lieutenant Alexander McLennan (Mark Stanley), der Mestize Segundo (Camilo Arancibia) und der Texaner Bill (Benjamin Westfall). Sie machen sich auf, um die indigenen Stämme zu finden und abzuschlachten, um Platz zu schaffen für Schafe und für Straßen.<br><br></div><div>Der Ausschnitt aus dem Völkermord ist aber halb von einem mythischen Nebel verdeckt, ein Schleier über diesem kargen und unglaublich schönem Land. Sowohl der Schamane wie auch die Opfer sind kaum zu erkennen, wenn die drei Männer wie Wölfe über die Schafe herfallen. Männer, die sich ihre eigene Geschichte erfunden haben, die sich selbst und jede Hemmung verloren haben oder&nbsp; – wie Segundo – sich einfach nicht dagegen aufbäumen können. Ein Film über Männer, die nur kämpfen können – selbst wenn sie auf Ihresgleichen treffen, suchen sie schnell den Konflikt und die Gewalt.<br><br></div><div>Im Podcast diskutieren wir darüber wie Galvez diesen düsteren, sehr bildstarken und vollkommen pathos-freien Anti-Western inszeniert: Er baut in seinem Debütfilm Stück für Stück eine Versuchsanordnung mit den drei Männern auf. Aber noch bevor sich die aufgebaute Spannung zwischen den Männern schließlich entladen kann, wechselt Galvez Ort und Zeit und erzählt stattdessen die Geschichte Chiles von einer ganz anderen Perspektive aus. Wir sind uns im Podcast nicht einig, ob dieser unerwartete Schritt nur unsere Sehgewohnheiten herausfordert oder tatsächlich dem Film sein Momentum und seine Kraft nimmt. Aber wir sind uns sicher: Dieser Film ist sehr sehenswert. Am Mikrofon direkt nach dem Heimkino: Johanna, Götz und Thomas.<br><br></div><div>COLONOS ist zurzeit auf MUBI zu sehen.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Mon, 22 Apr 2024 20:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:title>Folge 1275: COLONOS - All the Pretty Horses …</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Film</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Johanna, Götz und Thomas</itunes:author>
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        <title>Folge 1275: COLONOS - All the Pretty Horses …</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, 2023, 2024, Action, Argentinien, beruht auf einer wahren Geschichte, Chile, Drama, Feuerland, Götz, Indigene, Johanna, Kolonialismus, Mord, Patagonien, Podcastin, postkolonial, Rassismus, Thomas, Vergewaltigung, Western</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1274: GHOSTBUSTERS: FROZEN EMPIRE – Und jetzt noch einmal alle zusammen</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Es gibt so Abende, da hat es ein Film schwer, zum Beispiel wenn das Kino die Heizung hochgedreht hat und die trockene Luft die Kontaktlinsen brennen lässt. Insofern hatte GHOSTBUSTERS: FROZEN EMPIRE keine guten Rahmenbedingungen bei mir. Das Sequel hat sich aber schön weggucken lassen. Die Familie, die wir in GHOSTBUSTERS: LEGACY kennengelernt haben, hat gerade in New York die alte Feuerwache übernommen, als eine neue Geistergefahr auftaucht – ein jahrtausendealter eisiger Rachegott aus dem Zweistromland. FROZEN EMPIRE packt auf die Gruselgeschichte mit diesem nicht sehr charismatischem Antagonisten eine Coming of Age-Geschichte, ein Familie-wächst-zusammen-Geschichte und eine generationenübergreifende Reunion. Das läuft dann nicht immer sehr rund. Vielleicht liegt es auch ein bisschen daran, dass die Geschichte der Geisterjäger besser in die 1980er gepasst hatte und dort auch schon weitgehend auserzählt war. Aber wie gesagt: Unter optimalen Bedingungen macht er vielleicht noch deutlich mehr Spaß als mir bei unserem Kinobesuch. Und die eine oder andere Pointe zündet schon (der Volkskundler! die „alte“ Bibliothek!). Direkt nach dem Kino habe ich Gabriele und Tom am Mikrofon – mit unterschiedlichen Meinungen.</div>]]>
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      <pubDate>Sat, 13 Apr 2024 23:00:00 +0200</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/ghostbusters-frozen-empire-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1274: GHOSTBUSTERS: FROZEN EMPIRE – Und jetzt noch einmal alle zusammen</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Gabriele, Tom und Thomas</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, 2024, Action, Bill Murray, Carrie Coon, Dan Akroyd, Dan Aykroyd, Ernie Hudson, Familie, Fantasy, Finn Wolfhard, Gabriele, Geister, Gil Kenan, Horror, Komödie, Kumail Nanjiani, Mckenna Grace, New York, Patton Oswalt, Paul Rudd, Podcastin, Sequel, Thomas, Tom</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1273: LOLA - Die Zukunft der Vergangenheit</title>
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        <![CDATA[<div>Im Mittelpunkt des Films stehen zwei Schwestern: Thom, die Ältere, ist eine geniale Selfmade-Physikerin und erfindet eine Maschine namens LOLA, die Ton- und Bildsignale aus der Zukunft empfangen kann. Ihre jüngere Schwester Mars ist die emotionalere – und moralischere – von den beiden. Sie werden reich mit Pferdewetten und genießen Ende der 1930er die Musik von David Bowie. Doch dann kommt der Krieg und LOLA könnte die Geschichte verändern …<br><br></div><div>Andrew Legge konzipierte den Film komplett als Found Footage-Film. Tatsächlich sehen die verwackelten Schwarzweissbilder aus, als wären sie in Ende der 1930er mit einer kleinen Kamera gedreht worden, Unschärfen und Fehlbelichtungen erschaffen einen authentischen Eindruck. Dazwischen sehen wir immer wieder echte Archivaufnahmen, die geschickt in die Handlung eingebaut und passend bearbeitet wurden. Dennoch lebt der Film nicht nur von seinem sehr gut umgesetzten visuellen Konzept oder von der Idee, die Zukunft verändern zu können. Der Film wird getragen von seinen beiden großartigen Hauptdarstellerinnen, Stefanie Martini und Emma Appleton.<br><br></div><div>Im Podcast direkt nach dem Kino sprechen wir über die komischen und tragischen Seiten des Films, über den starken Score, über das gelungene Timing und über die Musik der alternativen Zeitlinie. Unser Urteil: sehr empfehlenswert – vielleicht auch als Double Feature mit <a href="https://schoener-denken.de/blog/die-theorie-von-allem-filmkritik/">DIE THEORIE VON ALLEM</a>. Am Mikrofon vor dem Kino: Johanna, Anke, Marc, Hendrik und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 28 Mar 2024 18:00:00 +0100</pubDate>
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      <itunes:title>Folge 1273: LOLA - Die Zukunft der Vergangenheit</itunes:title>
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      <itunes:author>Usual Suspects</itunes:author>
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      <title>Folge 1272: FERRARI - Die Liebe und der Tod fahren mit</title>
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        <![CDATA[<div>Wenn die Fahrer sich 1957 in die feuerroten, schnittigen Rennwagen von Enzo Ferrari setzen, dann wissen sie, dass sie ihr Leben riskieren. Genau wie ihre Konkurrenten, die für Maserati und Mercedes fahren. Sie müssen sich fragen, was sie bereit sind für den Sieg zu riskieren, denn der Tod sitzt immer mit im Wagen. Die dramatischen Rennen, die Spannung, die Unfälle sind beeindruckend in Szene gesetzt, Kameras sind oft tief an den Fahrzeugen befestigt und machen Beschleunigung und Geschwindigkeit sichtbar. Aber das ist nur eine von zwei Handlungsebenen: Michael Mann verwebt die Rennen mit dem Leben von Enzo Ferrari, erzählt von der Trauer um seinen früh gestorbenen Sohn Dino, vom Streit mit seiner leidenschaftlichen, kämpferischen Ehefrau (herausragend: Penelope Cruz) und vom Familienglück mit seiner Geliebten (Shailene Woodley).<br><br></div><div>Immer wieder zeigt Michael Mann die traumhafte Landschaft um Modena und Katharina beschreibt die Szenen mit der Familie zurecht als Gemälde. Tatsächlich hatte Michael Mann seinem Kameramann empfohlen, sich an Gemälden der italienischen Renaissance zu orientieren, an Caravaggio und an niederländischen Meistern. Das führt zu Szenen mit warmen Farben, pointiertem Licht und viel dunklem Hintergrund. Der Film wirkt, als hätte er ganz auf CGI verzichtet und es gibt in der Tat hinter den Kulissen dieses Films sehr viel mehr Stuntfahrer als Special Effects-Menschen 🙂<br><br></div><div>Im Podcast direkt nach dem Film rede ich mit Katharina und Tom über die Schwarzweissbilder ganz am Anfang, über Schüsse, die man in der Kirche hören kann, über das Chamäleon Adam Driver und Abschiedsbriefe. Klare Empfehlung, auch als Double Feature mit <a href="https://schoener-denken.de/blog/le-mans-66-ford-v-ferrari/">FORD VS. FERRARI</a>. P.S. Der Unfall, den wir im Film sehen, bedeutete das Ende der Rennen auf offenen Straßen und damit der legendären Mille Miglia. Der legendäre „Kiss of Death“ ist auch im Film zu sehen: Der Kuss, den Alfonso Portago vor seinem tödlichen Rennen von seiner Geliebten bekommt.</div>]]>
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      <pubDate>Mon, 25 Mar 2024 22:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Wenn die Fahrer sich 1957 in die feuerroten, schnittigen Rennwagen von Enzo Ferrari setzen, dann wissen sie, dass sie ihr Leben riskieren. Genau wie ihre Konkurrenten, die für Maserati und Mercedes fahren. Sie müssen sich fragen, was sie bereit sind für den Sieg zu riskieren, denn der Tod sitzt immer mit im Wagen. Die dramatischen Rennen, die Spannung, die Unfälle sind beeindruckend in Szene gesetzt, Kameras sind oft tief an den Fahrzeugen befestigt und machen Beschleunigung und Geschwindigkeit sichtbar. Aber das ist nur eine von zwei Handlungsebenen: Michael Mann verwebt die Rennen mit dem Leben von Enzo Ferrari, erzählt von der Trauer um seinen früh gestorbenen Sohn Dino, vom Streit mit seiner leidenschaftlichen, kämpferischen Ehefrau (herausragend: Penelope Cruz) und vom Familienglück mit seiner Geliebten (Shailene Woodley).<br><br></div><div>Immer wieder zeigt Michael Mann die traumhafte Landschaft um Modena und Katharina beschreibt die Szenen mit der Familie zurecht als Gemälde. Tatsächlich hatte Michael Mann seinem Kameramann empfohlen, sich an Gemälden der italienischen Renaissance zu orientieren, an Caravaggio und an niederländischen Meistern. Das führt zu Szenen mit warmen Farben, pointiertem Licht und viel dunklem Hintergrund. Der Film wirkt, als hätte er ganz auf CGI verzichtet und es gibt in der Tat hinter den Kulissen dieses Films sehr viel mehr Stuntfahrer als Special Effects-Menschen 🙂<br><br></div><div>Im Podcast direkt nach dem Film rede ich mit Katharina und Tom über die Schwarzweissbilder ganz am Anfang, über Schüsse, die man in der Kirche hören kann, über das Chamäleon Adam Driver und Abschiedsbriefe. Klare Empfehlung, auch als Double Feature mit <a href="https://schoener-denken.de/blog/le-mans-66-ford-v-ferrari/">FORD VS. FERRARI</a>. P.S. Der Unfall, den wir im Film sehen, bedeutete das Ende der Rennen auf offenen Straßen und damit der legendären Mille Miglia. Der legendäre „Kiss of Death“ ist auch im Film zu sehen: Der Kuss, den Alfonso Portago vor seinem tödlichen Rennen von seiner Geliebten bekommt.</div>]]>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/ferrari-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1272: FERRARI - Die Liebe und der Tod fahren mit</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Film</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Katharina, Tom und Thomas</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Wenn die Fahrer sich 1957 in die feuerroten, schnittigen Rennwagen von Enzo Ferrari setzen, dann wissen sie, dass sie ihr Leben riskieren. Genau wie ihre Konkurrenten, die für Maserati und Mercedes fahren. Sie müssen sich fragen, was sie bereit sind für den Sieg zu riskieren, denn der Tod sitzt immer mit im Wagen. Die dramatischen Rennen, die Spannung, die Unfälle sind beeindruckend in Szene gesetzt, Kameras sind oft tief an den Fahrzeugen befestigt und machen Beschleunigung und Geschwindigkeit sichtbar. Aber das ist nur eine von zwei Handlungsebenen: Michael Mann verwebt die Rennen mit dem Leben von Enzo Ferrari, erzählt von der Trauer um seinen früh gestorbenen Sohn Dino, vom Streit mit seiner leidenschaftlichen, kämpferischen Ehefrau (herausragend: Penelope Cruz) und vom Familienglück mit seiner Geliebten (Shailene Woodley).<br><br></div><div>Immer wieder zeigt Michael Mann die traumhafte Landschaft um Modena und Katharina beschreibt die Szenen mit der Familie zurecht als Gemälde. Tatsächlich hatte Michael Mann seinem Kameramann empfohlen, sich an Gemälden der italienischen Renaissance zu orientieren, an Caravaggio und an niederländischen Meistern. Das führt zu Szenen mit warmen Farben, pointiertem Licht und viel dunklem Hintergrund. Der Film wirkt, als hätte er ganz auf CGI verzichtet und es gibt in der Tat hinter den Kulissen dieses Films sehr viel mehr Stuntfahrer als Special Effects-Menschen 🙂<br><br></div><div>Im Podcast direkt nach dem Film rede ich mit Katharina und Tom über die Schwarzweissbilder ganz am Anfang, über Schüsse, die man in der Kirche hören kann, über das Chamäleon Adam Driver und Abschiedsbriefe. Klare Empfehlung, auch als Double Feature mit <a href="https://schoener-denken.de/blog/le-mans-66-ford-v-ferrari/">FORD VS. FERRARI</a>. P.S. Der Unfall, den wir im Film sehen, bedeutete das Ende der Rennen auf offenen Straßen und damit der legendären Mille Miglia. Der legendäre „Kiss of Death“ ist auch im Film zu sehen: Der Kuss, den Alfonso Portago vor seinem tödlichen Rennen von seiner Geliebten bekommt.</div>]]>
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        <title>Folge 1272: FERRARI - Die Liebe und der Tod fahren mit</title>
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      <title>Folge 1271: ANATOMIE EINES FALLS - Dekonstruktion einer Beziehung</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Ein Mann liegt tot vor seinem Haus in den französischen Alpen. Bei Renovierungsarbeiten aus dem Dachfenster gefallen? Selbstmord? Von seiner deutschen Ehefrau heruntergestoßen? Der Mann war ein Schriftsteller, der nicht mehr schreiben konnte, dessen Pläne gescheitert sind, der seine Antidepressiva absetzte, der zerfressen war von Schuldgefühlen, gedemütigt von der Tatsache, dass seine Frau, ebenfalls Schriftstellerin, überall und jederzeit erfolgreich schreiben konnte. In den Rückblicken sehen wir die gescheiterte Beziehung, Streit, Vorwürfe, Verletzungen, Träume aus den Albträume wurden. Die Ermittler nehmen die deutsche Ehefrau ins Visier, die immer wieder aus dem Französischen ins Englische (die Beziehungssprache mit ihrem Ehemann – und mit ihrem Sohn) wechseln muss. Sie klagen sie des Mordes an und sezieren vor Gericht die komplizierte Beziehung.<br><br></div><div>Regisseurin Justine Triet hat das Drehbuch mit ihrem Mann zusammen verfasst und Sandra Hüller auf den Leib geschrieben. Während wir als Publikum immer tiefer in das Psychogramm dieser Familie eintauchen, stellt sich nicht nur die Frage, was wahr ist und ob die Ehefrau die Täterin ist, sondern auch ob es echte Beweise für ihre Schuld gibt. Der Ehemann hatte von einem Streit am Tag vor seinem Tod eine Tonaufnahme gemacht . Selbst die Authentizität dieser Aufnahme steht zur Debatte, da der Mann die Aufnahmen für ein Romanprojekt gemacht hat und den aufgezeichneten Streit möglicherweise absichtlich eskaliert hatte.<br><br></div><div>Sandra Hüller ist eine Liga für sich in diesem herausragend geschriebenen Film – sehr stark auch Milo Machado-Graner als sehbehinderter Sohn, der klug und empfindsam eine besondere Rolle im Prozess gegen seine Mutter spielt. ANATOMIE EINES FALLS ist sowohl als Psychodrama als auch als Krimi und Gerichtsfilm großartig – entsprechend oft gab es in unserer Runde 10 Punkte nach dem Kino. Direkt nach dem Film vor dem Murnau-Kino in Wiesbaden hatte ich Katharina, Kathrin, Bettina, Heidi und Götz vor dem Mikrofon. Erst diskutieren wir über den Film, über misogyne Psychoanalytiker, übermotivierte Staatsanwälte und den Filmhund Messi, dann – nach dem Spoileralarm – diskutieren wir die Schuldfrage. P.S. Schaut den Film im Original an - Sandra Hüllers Sprachwechsel fehlen sonst.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 21 Mar 2024 23:00:00 +0100</pubDate>
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      <itunes:title>Folge 1271: ANATOMIE EINES FALLS - Dekonstruktion einer Beziehung</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Usual Suspects</itunes:author>
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      <title>Folge 1270: IN THE MOOD FOR LOVE - Die schöne Zeit</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Die warmen Farben, die Blicke, die wenigen, zarten Berührungen, der Regen … IN THE MOOD FOR LOVE hat mich hineingezogen in seine Melancholie, in den Liebeskummer, die Intensität und Unsicherheit des Verliebtseins. Er reiht einzelne Szenen aneinander, oft unvermittelt geschnitten, als würde man immer wieder Zeuge dieser unendlich langsamen Annäherung dieser wunderschönen Menschen sein, untermalt von Shigeru Umebayashis Walzerklängen und Nat King Coles Stimme. Die schöne Zeit vergeht, unerbittlich ticken die Siemens-Uhren in der Redaktion von Tony Leung. Vielleicht ist keine Liebe so romantisch wie die unerfüllte Liebe, vielleicht sind ungeküsste Küsse die süssesten. Am Tag nach dem Film erging es mir wie bei <a href="https://schoener-denken.de/blog/chungking-express-filmkritik/">CHUNGKING EXPRESS</a>: Ich will den Film direkt noch einmal sehen und dann nur in den Bildern schwelgen. Im Podcast direkt nach dem Film vor dem Caligari in Wiesbaden spreche ich mit Johanna über tolle Kleider, liebevoll-übergriffige Nachbarn, Mikrokosmos und Makrokosmos, über prägende Perspektiven und Bildkompositionen, über eine historisch anmutende 35-mm-Kopie und ich überlege am Ende, ob der Film auch eine Mahnung ist, die Liebe mit beiden Händen zu ergreifen, wenn sie einem begegnet.</div>]]>
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      <pubDate>Fri, 15 Mar 2024 23:00:00 +0100</pubDate>
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      <itunes:author>Johanna und Thomas</itunes:author>
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      <title>Folge 1269: DUNE: PART TWO – Der Hamlet der Wüste</title>
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        <![CDATA[<div>Eine gute Entscheidung, dass Villeneuve wieder an Originalschauplätzen gedreht hat – was erst einmal wie eine mittelgute Pointe klingt, beschreibt die visuelle Qualität von DUNE und noch mehr von DUNE: PART TWO sehr gut. Der Film vermittelt tatsächlich den Eindruck, als hätte sich Villeneuve einfach gegen CGI entschieden, wäre nach Arrakis geflogen und hätte die Fremen überredet auf dem Wüstenplaneten vor die Kamera zu treten. Das bedeutet für mich als Zuschauer eine enorm immersive Illusion. Vergleichbar ist das – wenn überhaupt – nur mit der visuellen Dimension des ersten LORD OF THE RINGS von Peter Jackson im Fantasy-Genre und lässt alle anderen SF-Epen in dieser Hinsicht weit hinter sich.<br><br></div><div>Frank Herberts Roman lässt sich durchaus missverstehen als Verherrlichung eines Feudalsystems und als Heldenkult – oberflächlich lässt sich Paul Atreides als White Saviour lesen, der kommt, um das religiös manipulierbare Wüstenvolk der Fremen zu befreien. Herberts kritische Ansätze über religiösen Fundamentalismus, Manipulation, Naturzerstörung, Ausbeutung, Faschismus und den rücksichtslosen Kampf der Eliten um wichtige Ressourcen, werden in der spannenden Handlung schnell überlesen. Villeneuve bemüht sich diese Kritik sichtbar zu machen: Paul spricht es mehrfach direkt an, dass es ihm als Außenweltler nicht zusteht, die Fremen zu führen. Und er weigert sich lange, seine Rolle in der politisch-religiösen Intrige der Bene Gesserit zu spielen.<br><br></div><div>Villeneuve macht auch deutlich, dass der religiöse Fundamentalismus der Fremen das Ergebnis einer Manipulation durch eine Elite ist, der Film demaskiert Religion als Machtwerkzeug. Ein absoluter Gänsehaut-Moment, als Paul Atreides die Messiasrolle annimmt, um sie zu seinen Bedingungen auszufüllen. Während ich beim ersten DUNE noch mit Timothee Chamelet als Paul Atreides gefremdelt hatte (zu viel Kyle MacLachlan abgespeichert), hat er mich dieses Mal überzeugt als schlaksiger Königssohn, der zu früh und gegen seinen Willen erst in die Rolle des Herzogs, dann in die Rolle des Messias gedrängt wird – ein Hamlet der Wüste.<br><br></div><div>Villeneuves DUNE: PART TWO ist auch ein Science-Fiction der starken und vor allem klugen Frauen: Die Bene Gesserit, die die toxisch-maskulinen Männer am Nasenring durch ihre Jahrhunderte alte Agenda ziehen, Pauls Mutter, die als Reverend Mother die Kontrolle übernimmt, die scharfsinnige Tochter des Imperators und vor allem Pauls Lebensgefährtin Chani, die sich (anders als in der Romanvorlage) gegen Pauls Heiligen Krieg stellt. Am Ende dieses zweiten Teils sind die Protagonisten ambivalent (Achtung SPOILER!): Die Überlebenden des Hauses Atreides werden das ganze Universum in einen Krieg mit vielen Millionen Toten führen, die edlen Freiheitskämpfer werden fanatische Werkzeuge eines Heiligen Krieges … Ich hoffe sehr, dass Villeneuve irgendwann einen dritten Teil dreht (der sich dann um DUNE MESSIAH drehen würde).<br><br></div><div>Direkt nach dem Kino sind mitten in der Nacht vor dem Mikrofon: Johanna, Kathrin, Hendrik, Tom und Thomas. Wir diskutieren über Villeneuves Vertrauen in die Kraft seiner Bilder, ob das Epische ermüdet oder auch nicht, über Butlers Dschihad, Schauwerte und Bauchgrimmen, optischen Ekkletizismus, den visuellen Faschismus der Harkonnen, über abwesende Navigatoren und Christopher Walken als alter Imperator.</div>]]>
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      <pubDate>Mon, 11 Mar 2024 18:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Eine gute Entscheidung, dass Villeneuve wieder an Originalschauplätzen gedreht hat – was erst einmal wie eine mittelgute Pointe klingt, beschreibt die visuelle Qualität von DUNE und noch mehr von DUNE: PART TWO sehr gut. Der Film vermittelt tatsächlich den Eindruck, als hätte sich Villeneuve einfach gegen CGI entschieden, wäre nach Arrakis geflogen und hätte die Fremen überredet auf dem Wüstenplaneten vor die Kamera zu treten. Das bedeutet für mich als Zuschauer eine enorm immersive Illusion. Vergleichbar ist das – wenn überhaupt – nur mit der visuellen Dimension des ersten LORD OF THE RINGS von Peter Jackson im Fantasy-Genre und lässt alle anderen SF-Epen in dieser Hinsicht weit hinter sich.<br><br></div><div>Frank Herberts Roman lässt sich durchaus missverstehen als Verherrlichung eines Feudalsystems und als Heldenkult – oberflächlich lässt sich Paul Atreides als White Saviour lesen, der kommt, um das religiös manipulierbare Wüstenvolk der Fremen zu befreien. Herberts kritische Ansätze über religiösen Fundamentalismus, Manipulation, Naturzerstörung, Ausbeutung, Faschismus und den rücksichtslosen Kampf der Eliten um wichtige Ressourcen, werden in der spannenden Handlung schnell überlesen. Villeneuve bemüht sich diese Kritik sichtbar zu machen: Paul spricht es mehrfach direkt an, dass es ihm als Außenweltler nicht zusteht, die Fremen zu führen. Und er weigert sich lange, seine Rolle in der politisch-religiösen Intrige der Bene Gesserit zu spielen.<br><br></div><div>Villeneuve macht auch deutlich, dass der religiöse Fundamentalismus der Fremen das Ergebnis einer Manipulation durch eine Elite ist, der Film demaskiert Religion als Machtwerkzeug. Ein absoluter Gänsehaut-Moment, als Paul Atreides die Messiasrolle annimmt, um sie zu seinen Bedingungen auszufüllen. Während ich beim ersten DUNE noch mit Timothee Chamelet als Paul Atreides gefremdelt hatte (zu viel Kyle MacLachlan abgespeichert), hat er mich dieses Mal überzeugt als schlaksiger Königssohn, der zu früh und gegen seinen Willen erst in die Rolle des Herzogs, dann in die Rolle des Messias gedrängt wird – ein Hamlet der Wüste.<br><br></div><div>Villeneuves DUNE: PART TWO ist auch ein Science-Fiction der starken und vor allem klugen Frauen: Die Bene Gesserit, die die toxisch-maskulinen Männer am Nasenring durch ihre Jahrhunderte alte Agenda ziehen, Pauls Mutter, die als Reverend Mother die Kontrolle übernimmt, die scharfsinnige Tochter des Imperators und vor allem Pauls Lebensgefährtin Chani, die sich (anders als in der Romanvorlage) gegen Pauls Heiligen Krieg stellt. Am Ende dieses zweiten Teils sind die Protagonisten ambivalent (Achtung SPOILER!): Die Überlebenden des Hauses Atreides werden das ganze Universum in einen Krieg mit vielen Millionen Toten führen, die edlen Freiheitskämpfer werden fanatische Werkzeuge eines Heiligen Krieges … Ich hoffe sehr, dass Villeneuve irgendwann einen dritten Teil dreht (der sich dann um DUNE MESSIAH drehen würde).<br><br></div><div>Direkt nach dem Kino sind mitten in der Nacht vor dem Mikrofon: Johanna, Kathrin, Hendrik, Tom und Thomas. Wir diskutieren über Villeneuves Vertrauen in die Kraft seiner Bilder, ob das Epische ermüdet oder auch nicht, über Butlers Dschihad, Schauwerte und Bauchgrimmen, optischen Ekkletizismus, den visuellen Faschismus der Harkonnen, über abwesende Navigatoren und Christopher Walken als alter Imperator.</div>]]>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/dune-2-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1269: DUNE: PART TWO – Der Hamlet der Wüste</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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        <title>Folge 1269: DUNE: PART TWO – Der Hamlet der Wüste</title>
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      <title>Folge 1268: ZONE OF INTEREST - Im Paradies stört das Dröhnen der Verbrennungsöfen nicht</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Was mir am stärksten aufgefallen ist in Jonathan Glazers THE ZONE OF INTEREST: Die Illusion, dass wir gar kein inzeniertes Bild sehen, die Illusion, das das Gezeigte „real“, bzw. „original“ ist. Besonders im ersten Drittel des Films vermitteln die Farben und Perspektiven den Eindruck, als würden wir Material sehen, dass 1943 vor Ort gedreht wurde. Diese Form der visuellen Inszenierung verstärkt enorm die Aussage des Films: Dass die Integration massenvernichtender Menschenverachtung in den eigenen Alltag diese Verbrechen erst ermöglicht. Die sonnige Gartenidylle, die Rudolf Höß‘ Ehefrau Hedwig auf der Außenseite des Vernichtungslagers Auschwitz, ist ein ebenso paradiesischer wie perverser Selbstbetrug – immer wieder hörbar durch das ständige, dunkle Brummen der Ringöfen und sichtbar durch Feuer und Rauch aus den Schornsteinen.<br><br></div><div>Es ist eine gute Entscheidung von Jonathan Glazer, dass wir als Zuschauer:innen die eigentlichen Verbrechen nicht sehen, denn so bleibt der Fokus ganz auf den Menschen, die die Verbrechen der Täter mittragen, befürworten und unterstützen. Im Podcast spreche ich mit Heidi und mit Gisela, deren Perspektive als Kriegskind (Jahrgang 1937) besonders interessant ist. Wir diskutieren die pathosfreie Darstellung der Nazis, den „Wannseekonferenz-Moment“, Sandra Hüllers großartige und furchterregende Darstellung der Hedwig Höß, über dunkelgraue Leinwände, den ungewöhnlichen Score und über unsere eigene Erinnerungen an den Besuch der Gedenkstätte in Auschwitz.</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 07 Mar 2024 18:00:00 +0100</pubDate>
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      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Heidi, Gisela und Thomas</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Was mir am stärksten aufgefallen ist in Jonathan Glazers THE ZONE OF INTEREST: Die Illusion, dass wir gar kein inzeniertes Bild sehen, die Illusion, das das Gezeigte „real“, bzw. „original“ ist. Besonders im ersten Drittel des Films vermitteln die Farben und Perspektiven den Eindruck, als würden wir Material sehen, dass 1943 vor Ort gedreht wurde. Diese Form der visuellen Inszenierung verstärkt enorm die Aussage des Films: Dass die Integration massenvernichtender Menschenverachtung in den eigenen Alltag diese Verbrechen erst ermöglicht. Die sonnige Gartenidylle, die Rudolf Höß‘ Ehefrau Hedwig auf der Außenseite des Vernichtungslagers Auschwitz, ist ein ebenso paradiesischer wie perverser Selbstbetrug – immer wieder hörbar durch das ständige, dunkle Brummen der Ringöfen und sichtbar durch Feuer und Rauch aus den Schornsteinen.<br><br></div><div>Es ist eine gute Entscheidung von Jonathan Glazer, dass wir als Zuschauer:innen die eigentlichen Verbrechen nicht sehen, denn so bleibt der Fokus ganz auf den Menschen, die die Verbrechen der Täter mittragen, befürworten und unterstützen. Im Podcast spreche ich mit Heidi und mit Gisela, deren Perspektive als Kriegskind (Jahrgang 1937) besonders interessant ist. Wir diskutieren die pathosfreie Darstellung der Nazis, den „Wannseekonferenz-Moment“, Sandra Hüllers großartige und furchterregende Darstellung der Hedwig Höß, über dunkelgraue Leinwände, den ungewöhnlichen Score und über unsere eigene Erinnerungen an den Besuch der Gedenkstätte in Auschwitz.</div>]]>
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        <title>Folge 1268: ZONE OF INTEREST - Im Paradies stört das Dröhnen der Verbrennungsöfen nicht</title>
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      <title>Folge 1267: AND THE KING SAID, WHAT A FANTASTIC MACHINE - Lost in Pictures</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Die Camera Obscura gehört zu den eindrücklichsten Phänomenen der optischen Physik: Wenn Licht durch ein Loch in einen dunklen Raum fällt, dann wird ein Abbild der Außenwelt auf die gegenüberliegende Wand geworfen, auf dem Kopf stehend. Unsere Augen funktionieren nach dem gleichen Prinzip (unser Gehirn stellt das Bild wieder auf die Füße), auch Fotokameras funktionieren so. Im Dokumentarfilmbilderrausch AND THE KING SAID, WHAT A FANTASTIC MACHINE sehen wir, wie überrascht und ungläubig die Menschen reagieren, wenn sie mit einer Camera Obscura konfrontiert werden.</div><div><br></div><div>Wenn man eine Geschichte des Bildes von der Erfindung der Fotografie bis zu TikTok-Videos zeigen will, ist die Camera Obscura natürlich Pflichtprogramm, ebenso die Pferdefotografien, die kreisförmig angeordnet das erste Bewegtbild sind oder der einfahrende Zug als erster Film, der vor Publikum gezeigt wurde. In diesem 88 Minuten dauernden Bilderrausch ist es schwer, den roten Faden zu finden und nicht wieder zu verlieren. Es geht um die Illusion, dass Foto und Film die Wirklichkeit objektiv abbilden, es geht um die Veränderung der Bedeutung, wenn sich Perspektive und Ausschnitt verändern, es geht um die Allgegenwart der Bildinszenierung. Das vergisst man als Zuschauer schnell, wenn man zwischen dem Mob, der am 6. Januar 2021 das Capitol stürmte und verwüstete und kleinen Kindern, die „König der Löwen“ schauen, zwischen Livestreamern und Only-Fans-Videostars, zwischen Leni Riefenstahl und IS-Terroristen hin und her karbolzt wie ein betrunkenes Kaninchen.<br><br></div><div>Im Podcast, den wir wie immer direkt nach dem Kinobesuch aufgenommen haben, spreche ich mit Bettina über einen Affen, der souverän Instagram auf dem Smartphone nutzt, und wir diskutieren, ob der Film gewonnen hätte, wenn man auf die Erklärerstimme verzichtet hätte und ob am Ende die Filmemacher sich selbst in der Fülle des Materials verloren haben.</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 05 Mar 2024 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <itunes:author>Bettina und Thomas</itunes:author>
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      <title>Folge 1266: FilmpodcasterFilmbloggerFrühstück (Powwow) auf NipponConnection 2023</title>
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        <![CDATA[<div>Traditionell treffen sich die Filmpodcaster und Filmblogger und alle die sonst noch Lust haben auf Nippon Connection zu einem Frühstück am Freitagmorgen mit starkem Kaffee, Croissants, süßen Erdbeeren und Himbeeren. 2023 waren dabei: <a href="https://twitter.com/diemelanie"><strong>Karoline aka Die Melanie</strong></a>, <a href="https://altstadtkino.blogspot.com/"><strong>Daniel Haberkorn vom Altstadtkino</strong></a>, <a href="https://soundcloud.com/malte-triesch"><strong>Malte von Sneaky Monday</strong></a>, <a href="https://oy5xsr.podcaster.de/"><strong>Johannes von Untersicht</strong></a>, <a href="https://filmarchiv.chamberofunderstanding.net/"><strong>Knut von Ein Filmarchiv</strong></a>, Sanne und <a href="https://molochronikhome.wordpress.com/"><strong>molosovsky</strong></a> und natürlich Thomas von SchönerDenken. Wie immer reden wir vor allem über alle Filme, die wir bis dahin schon auf dem Festival gesehen hatten, über Regisseure, die direkt nach dem langen Flug geduldig alle Fragen beantworten, über lange Schlangen vor den kulinarischen Highlights, über Frozen Beer und das Orakel der Pressetexte. Großer Dank an Nippon Connection für die Organisation und den schönen Raum!</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 29 Feb 2024 19:00:00 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>CrossCast, Japan, Nippon Connection, Podcast, Altstadtkino, Daniel Haberkorn, Die Melanie, Ein Filmarchiv, Johannes, Karoline, Knut Brockmann, Malte, molosovsky, Podcastin, Powwow, Sanne, Sneaky Monday, Thomas</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1265: CHUNGKING EXPRESS - Liebe in der großen Stadt</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>In der pulsierenden Metropole Hongkong suchen die Menschen – wie überall – nach Liebe. Wer keinen Partner hat, sucht und träumt, wer einen Partner hat, glaubt etwas Besseres zu finden oder wird verlassen. Sie treffen und verfehlen sich, wie sehnsüchtige Billardkugeln. Nichts ist sicher in Hongkong – drei Jahre vor der Rückgabe der britischen Kronkolonie an China. Vor allem nicht in den Chungking Mansions, dem überfüllten Hochhauskomplex mit den vielen Läden und billigen Wohnungen.<br><br></div><div>Zwei Geschichten erzählt Wong Kar-Wai in seiner melancholischen Liebeskomödie: Ein Polizist, der gerade verlassen wurde, sich mit Ananas tröstet und schließlich in einer Bar auf eine Frau mit einer blonden Perücke stößt, die in den Chungking Mansions ein blutiges Drogengeschäft betreibt. Aber das Drama und die Gefahr wird nur angedeutet. Diese Geschichte erzählt Wong Kar-Wai in oft verfremdeten Bildern, als würde das Adrenalin der Großstadt wie eine Droge die Wahrnehmung verzerren. In der zweiten Geschichte wird ebenfalls ein Polizist von seiner Freundin (einer Stewardess) verlassen. In ihn verliebt sich die junge Faye. Sie kommt an den Schlüssel des Polizisten und stellt ihm nach …<br><br></div><div>Für mich ist das die erste Begegnung mit Wong Kar-Wai. Direkt nach dem Kino konnte ich mit Johanna und Bettina die ersten Eindrücke festhalten. Im Podcast reden wir über eine übermächtige 90er-Nostalgie, über die visuelle Wucht von Wong Kar-Wais Hongkong, über die unerwartete Leichtigkeit dieser Liebeskomödie, über eine charmante Form von Stalking, über unvollendete Liebesgeschichten und IN THE MOOD FOR LOVE, über die Schönheit der Menschen und die Farben der Stadt – und wir sind uns einig: Wir würden Tony Leung eine Bordkarte geben. Jederzeit.</div>]]>
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      <pubDate>Sun, 18 Feb 2024 18:00:00 +0100</pubDate>
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      <itunes:title>Folge 1265: CHUNGKING EXPRESS - Liebe in der großen Stadt</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Johanna, Bettina und Thomas</itunes:author>
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      <title>Folge 1264: RETURN TO SEOUL - Das Leben vom Blatt spielen</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Wessen Heimat und Identität nie in Frage stand, kann nicht ermessen, wie sehr die Suche nach und der Kampf um Heimat und Identität das ganze Leben prägt. Freddy, die junge Protagonistin in RETURN TO SEOUL ist in Südkorea geboren, von einem französischen Paar adoptiert worden. Als junge Frau besucht sie mehr oder weniger zufällig Seoul. Sie ist impulsiv und rebellisch, lässt sich von keinen Konventionen einengen und macht so sichtbar, wie viele Regeln wir in unserem Leben internalisieren. Mit koreanischem Aussehen und französischer Kultur ist sie wieder fremd und geht spontan, vielleicht sogar unüberlegt, auf die Suche nach ihren Eltern.<br><br></div><div>Der Film führt uns durch mehrere Jahre (denn Freddy kehrt so schnell nicht nach Frankreich zurück) und zeigt in vier Episoden immer wieder neue Identitäten von Freddy – in all den Veränderungen bleibt die verweifelte Suche nach ihrer Identität bestimmend für ihr Leben. Im Podcast direkt nach dem Film reden wir über ihre Einsamkeit und Bindungsangst, über die Darstellung der südkoreanischen Familie, über koreanische Traumata und darüber, dass das Leben keine Generalprobe ist – das ganze Leben ist, als würde man ein unbekanntes Musikstück immer direkt vom Blatt spielen müssen. Im Podcast direkt nach dem Film am Mikrofon: Johanna, Bettina, Katharina, Hendrik und Thomas.<br><br></div><div>RETURN TO SEOUL wird von <a href="https://mubi.com/de/de/films/return-to-seoul"><strong>MUBI</strong></a> im Streaming angeboten. Wir hoffen auf eine Bluray von Rapid Eye Movies.<br>Alle Beiträge von <a href="https://schoener-denken.de/blog/tag/koreanisches-kino/"><strong>SchönerDenken über koreanische Filme</strong></a>.<br>Wer sich besonders für das koreanische Kino interessiert, sollte sich den Podcast <a href="https://kinokorea.letscast.fm/index"><strong>Kino Korea</strong></a> von Stephan Fasold anhören.</div>]]>
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      <pubDate>Mon, 12 Feb 2024 15:00:00 +0100</pubDate>
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      <itunes:title>Folge 1264: RETURN TO SEOUL - Das Leben vom Blatt spielen</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Film</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Usual Suspects</itunes:author>
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      <title>Folge 1263: POOR THINGS - Eraserhead meets My Fair Lady</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Im Kino beschleicht einen bei manchen Filmen das Gefühl: „Kenn ich schon“, „Habe ich so ähnlich schon mal gesehen“ oder „Ich weiß schon, was gleich passiert“. Davon ist POOR THINGS von Giorgos Lanthimos denkbar weit entfernt. Das Publikum betrachtet seine Frankensteingeschichte mit großen Augen und mit vor Erstaunen offenem Mund. Die Protagonistin Bella Baxter ist in die Welt geworfen, ohne Gedächtnis, mit den begrenzten Fähigkeiten eines neugeborenen Menschen. Aber sie lernt schnell – betreut vom exzentrischen Arzt Godwin Baxter, von Bella zärtlich „Gott“ genannt. Er hat die Rolle des Dr. Frankenstein – und das Aussehen von Frankensteins Monster. Als sie in die Welt aufbricht, verlässt sie das schwarzweiße Haus und entdeckt Sexualität, im bunten Lissabon den Fado, sie findet Bücher und den Sozialismus, stolpert über gesellschaftliche Konventionen und moralische Fragen.<br><br></div><div>Lanthimos erzählt uns die Geschichte in einem visuellen Rausch, mit ungeheurem Einfallsreichtum und einer Ästhetik, die mit ihren Veränderungen der Entwicklung der Protagonistin folgt – von schwarzweißem Horror, über bunte Steampunkwelten bis zu einem magischen Realismus. Dabei ist POOR THINGS oft gleichzeitig todernst und albern, grotesk und verwirrend, gleichzeitig Feminismus und Exploitation. Die Schauspieler verlassen ihre Komfortzonen: Emma Stone ist als Bella maximal beeindruckend, Mark Ruffalo zeigt völlig neue Seiten. Im Podcast reden wir über die sehr starke Filmmusik von Jerskin Fendrix (die oft mit vier Tönen auskommt!), über Horror und Humor und stoßen auf die Frage, wie „alt“ Bella ist, als sie verführt wird und mit ihrem Liebhaber durchbrennt. Dabei sind die Üblichen Verdächtigen so zahlreich wie sonst nur bei James Bond 🙂 Im Podcast direkt nach dem Kino am Mikrofon: Johanna, Heidi, Anke, Kristin, Katharina, Bettina, Hendrik, Marc und Thomas.<br><br></div><div>P.S. POOR THINGS ist eine Literaturverfilmung. Die gleichnamige Vorlage stammt von Alasdair Gray (1992).</div>]]>
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      <pubDate>Sat, 03 Feb 2024 17:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Im Kino beschleicht einen bei manchen Filmen das Gefühl: „Kenn ich schon“, „Habe ich so ähnlich schon mal gesehen“ oder „Ich weiß schon, was gleich passiert“. Davon ist POOR THINGS von Giorgos Lanthimos denkbar weit entfernt. Das Publikum betrachtet seine Frankensteingeschichte mit großen Augen und mit vor Erstaunen offenem Mund. Die Protagonistin Bella Baxter ist in die Welt geworfen, ohne Gedächtnis, mit den begrenzten Fähigkeiten eines neugeborenen Menschen. Aber sie lernt schnell – betreut vom exzentrischen Arzt Godwin Baxter, von Bella zärtlich „Gott“ genannt. Er hat die Rolle des Dr. Frankenstein – und das Aussehen von Frankensteins Monster. Als sie in die Welt aufbricht, verlässt sie das schwarzweiße Haus und entdeckt Sexualität, im bunten Lissabon den Fado, sie findet Bücher und den Sozialismus, stolpert über gesellschaftliche Konventionen und moralische Fragen.<br><br></div><div>Lanthimos erzählt uns die Geschichte in einem visuellen Rausch, mit ungeheurem Einfallsreichtum und einer Ästhetik, die mit ihren Veränderungen der Entwicklung der Protagonistin folgt – von schwarzweißem Horror, über bunte Steampunkwelten bis zu einem magischen Realismus. Dabei ist POOR THINGS oft gleichzeitig todernst und albern, grotesk und verwirrend, gleichzeitig Feminismus und Exploitation. Die Schauspieler verlassen ihre Komfortzonen: Emma Stone ist als Bella maximal beeindruckend, Mark Ruffalo zeigt völlig neue Seiten. Im Podcast reden wir über die sehr starke Filmmusik von Jerskin Fendrix (die oft mit vier Tönen auskommt!), über Horror und Humor und stoßen auf die Frage, wie „alt“ Bella ist, als sie verführt wird und mit ihrem Liebhaber durchbrennt. Dabei sind die Üblichen Verdächtigen so zahlreich wie sonst nur bei James Bond 🙂 Im Podcast direkt nach dem Kino am Mikrofon: Johanna, Heidi, Anke, Kristin, Katharina, Bettina, Hendrik, Marc und Thomas.<br><br></div><div>P.S. POOR THINGS ist eine Literaturverfilmung. Die gleichnamige Vorlage stammt von Alasdair Gray (1992).</div>]]>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/poor-things-filmkritik/</link>
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      <title>Folge 1262: Wim Wenders PERFECT DAYS #Japanuary2024</title>
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        <![CDATA[<div>Einem Besucher in Tokio fallen zwei Besonderheiten im Alltag auf: Es gibt überall Getränkeautomaten und es gibt überall saubere, öffentliche Toiletten. Diese Toiletten zu reinigen ist Hirayamas Job. Eine einfache Arbeit, ein „dirty job“, den kaum einer machen will. Hirayama verleiht seiner Arbeit durch seine ruhige Zufriedenheit und seine Sorgfalt Würde. Sein einsames Leben durchläuft immer den gleichen Tagesrhythmus: Aufstehen, Blumen gießen, Zähneputzen, alles einpacken, vor die Tür treten, ein lächelnder Blick in den Himmel, eine Dose kalter Kaffee aus dem Automaten vor seiner Tür und dann geht es zur Arbeit. Nach der Arbeit geht er immer in den gleichen Läden essen, zuhause liest er und am nächsten Morgen geht es wieder von vorne los. Das hat etwas entspanntes, freies, unbelastetes. Aber Hirayama ist auch einsam, seine Bekanntschaften sind oberflächlich. Erst als seine Nichte Niko beim ihm auftaucht, gerät sein Leben in Bewegung.<br><br></div><div>Regisseur Wim Wenders (der in einer kleinen Statistenrolle zu sehen ist) lässt sich Zeit, gibt uns ein Gefühl für diese Mischung aus Monotonie, Melancholie, Glück, Einsamkeit und Selbstzufriedenheit. Wir sehen Hirayama unterschiedlichste Toilettenhäuschen reinigen, sehen seine Arbeitskollegen, sehen sein altmodisches Leben mit Büchern statt einem Fernseher, mit Musik-Cassetten und einer analogen Kamera. Mit dieser Kamera fotografiert er immer wieder das Sonnenlicht zwischen den Blättern seines Lieblingsbaums – in Japan hat man dafür ein eigenes Wort: Komorebi. Im Podcast direkt nach dem Film im Murnau-Kino reden wir über die Intensität des Hauptdarstellers Koji Yakusho, über amerikanische Songs, angedeutetes Schicksal und Trauer. Am Mikrofon: Bettina, Johanna, Eva, Götz, Hendrik und Thomas. PERFECT DAYS ist der vierte Film, den wir für den <a href="https://schoener-denken.de/blog/japanuary-2024-die-teilnehmer/"><strong>Japanuary 2024</strong></a> geschaut haben.<br><br></div><div>P.S. Bitte verlasst den Kinosaal erst nach dem Abspann.<br>P.P.S. Koji Yakusho hat uns schon begeistert in Miwa Nishikawas Meisterwerk <a href="https://schoener-denken.de/blog/under-the-open-sky-nippon-connection-2021/">UNDER THE OPEN SKY</a>, Koreedas <a href="https://schoener-denken.de/blog/the-third-murder-sandome-no-satsujin/">THE THIRD MURDER</a> und Shiraishis <a href="https://schoener-denken.de/blog/blood-of-wolves-filmkritik/">BLOOD OF WOLVES</a>.</div>]]>
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      <pubDate>Mon, 22 Jan 2024 20:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Einem Besucher in Tokio fallen zwei Besonderheiten im Alltag auf: Es gibt überall Getränkeautomaten und es gibt überall saubere, öffentliche Toiletten. Diese Toiletten zu reinigen ist Hirayamas Job. Eine einfache Arbeit, ein „dirty job“, den kaum einer machen will. Hirayama verleiht seiner Arbeit durch seine ruhige Zufriedenheit und seine Sorgfalt Würde. Sein einsames Leben durchläuft immer den gleichen Tagesrhythmus: Aufstehen, Blumen gießen, Zähneputzen, alles einpacken, vor die Tür treten, ein lächelnder Blick in den Himmel, eine Dose kalter Kaffee aus dem Automaten vor seiner Tür und dann geht es zur Arbeit. Nach der Arbeit geht er immer in den gleichen Läden essen, zuhause liest er und am nächsten Morgen geht es wieder von vorne los. Das hat etwas entspanntes, freies, unbelastetes. Aber Hirayama ist auch einsam, seine Bekanntschaften sind oberflächlich. Erst als seine Nichte Niko beim ihm auftaucht, gerät sein Leben in Bewegung.<br><br></div><div>Regisseur Wim Wenders (der in einer kleinen Statistenrolle zu sehen ist) lässt sich Zeit, gibt uns ein Gefühl für diese Mischung aus Monotonie, Melancholie, Glück, Einsamkeit und Selbstzufriedenheit. Wir sehen Hirayama unterschiedlichste Toilettenhäuschen reinigen, sehen seine Arbeitskollegen, sehen sein altmodisches Leben mit Büchern statt einem Fernseher, mit Musik-Cassetten und einer analogen Kamera. Mit dieser Kamera fotografiert er immer wieder das Sonnenlicht zwischen den Blättern seines Lieblingsbaums – in Japan hat man dafür ein eigenes Wort: Komorebi. Im Podcast direkt nach dem Film im Murnau-Kino reden wir über die Intensität des Hauptdarstellers Koji Yakusho, über amerikanische Songs, angedeutetes Schicksal und Trauer. Am Mikrofon: Bettina, Johanna, Eva, Götz, Hendrik und Thomas. PERFECT DAYS ist der vierte Film, den wir für den <a href="https://schoener-denken.de/blog/japanuary-2024-die-teilnehmer/"><strong>Japanuary 2024</strong></a> geschaut haben.<br><br></div><div>P.S. Bitte verlasst den Kinosaal erst nach dem Abspann.<br>P.P.S. Koji Yakusho hat uns schon begeistert in Miwa Nishikawas Meisterwerk <a href="https://schoener-denken.de/blog/under-the-open-sky-nippon-connection-2021/">UNDER THE OPEN SKY</a>, Koreedas <a href="https://schoener-denken.de/blog/the-third-murder-sandome-no-satsujin/">THE THIRD MURDER</a> und Shiraishis <a href="https://schoener-denken.de/blog/blood-of-wolves-filmkritik/">BLOOD OF WOLVES</a>.</div>]]>
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      <itunes:title>Folge 1262: Wim Wenders PERFECT DAYS #Japanuary2024</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Usual Suspects</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Einem Besucher in Tokio fallen zwei Besonderheiten im Alltag auf: Es gibt überall Getränkeautomaten und es gibt überall saubere, öffentliche Toiletten. Diese Toiletten zu reinigen ist Hirayamas Job. Eine einfache Arbeit, ein „dirty job“, den kaum einer machen will. Hirayama verleiht seiner Arbeit durch seine ruhige Zufriedenheit und seine Sorgfalt Würde. Sein einsames Leben durchläuft immer den gleichen Tagesrhythmus: Aufstehen, Blumen gießen, Zähneputzen, alles einpacken, vor die Tür treten, ein lächelnder Blick in den Himmel, eine Dose kalter Kaffee aus dem Automaten vor seiner Tür und dann geht es zur Arbeit. Nach der Arbeit geht er immer in den gleichen Läden essen, zuhause liest er und am nächsten Morgen geht es wieder von vorne los. Das hat etwas entspanntes, freies, unbelastetes. Aber Hirayama ist auch einsam, seine Bekanntschaften sind oberflächlich. Erst als seine Nichte Niko beim ihm auftaucht, gerät sein Leben in Bewegung.<br><br></div><div>Regisseur Wim Wenders (der in einer kleinen Statistenrolle zu sehen ist) lässt sich Zeit, gibt uns ein Gefühl für diese Mischung aus Monotonie, Melancholie, Glück, Einsamkeit und Selbstzufriedenheit. Wir sehen Hirayama unterschiedlichste Toilettenhäuschen reinigen, sehen seine Arbeitskollegen, sehen sein altmodisches Leben mit Büchern statt einem Fernseher, mit Musik-Cassetten und einer analogen Kamera. Mit dieser Kamera fotografiert er immer wieder das Sonnenlicht zwischen den Blättern seines Lieblingsbaums – in Japan hat man dafür ein eigenes Wort: Komorebi. Im Podcast direkt nach dem Film im Murnau-Kino reden wir über die Intensität des Hauptdarstellers Koji Yakusho, über amerikanische Songs, angedeutetes Schicksal und Trauer. Am Mikrofon: Bettina, Johanna, Eva, Götz, Hendrik und Thomas. PERFECT DAYS ist der vierte Film, den wir für den <a href="https://schoener-denken.de/blog/japanuary-2024-die-teilnehmer/"><strong>Japanuary 2024</strong></a> geschaut haben.<br><br></div><div>P.S. Bitte verlasst den Kinosaal erst nach dem Abspann.<br>P.P.S. Koji Yakusho hat uns schon begeistert in Miwa Nishikawas Meisterwerk <a href="https://schoener-denken.de/blog/under-the-open-sky-nippon-connection-2021/">UNDER THE OPEN SKY</a>, Koreedas <a href="https://schoener-denken.de/blog/the-third-murder-sandome-no-satsujin/">THE THIRD MURDER</a> und Shiraishis <a href="https://schoener-denken.de/blog/blood-of-wolves-filmkritik/">BLOOD OF WOLVES</a>.</div>]]>
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      <title>Folge 1261: Hayao Miyazaki DER JUNGE UND DER REIHER (Kimitachi wa Do Ikiru ka) #Japanuary2024</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Der dritte Film, den wir für den <a href="https://schoener-denken.de/blog/japanuary-2024-die-teilnehmer/"><strong>Japanuary 2024</strong></a> geschaut haben, ist Miyazakis vielleicht letzter Film: DER JUNGE UND DER REIHER, im Original „Kimitachi wa Do Ikiru ka“, was so viel bedeutet wie „Wie wollt Ihr leben?“ – eine Verfilmung des Romans von Genzaburo Yoshino, der eine besondere Bedeutung für Miyazaki hat. Nach zehn Jahren Pause ist Miyazaki also wieder zurück mit einem bildgewaltigen Film. Im Mittelpunkt steht der Junge Mahito, der 1943 im Krieg seine Mutter verliert, Sein Vater heiratet später die jüngere Schwester seiner Mutter. Als sie verschwindet, gerät Mahito auf der Suche nach ihr wie einst Alice in ein Wunderland. Es sind verschiedene Welten, dominiert von einem magischen Turm. Dort sitzt sein alter Großonkel, der Herr über diese Welten, der einen Nachfolger sucht.<br><br></div><div>Miyzaki spricht in diesem Film in Metaphern, er zitiert sich selbst, er codiert und assoziiert. Viel Autobiographisches ist zu erkennen: Seine frühere Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg und die Nachkriegsjahre, sein Selbstportrait als alter Künstler. Vor allem geht es um Verlust und Tod, um die Kraft weiterzuleben und das Leben anzunehmen. Wenn man als Zuschauer versucht, beim ersten Schauen von DER JUNGE UND DER REIHER die Anspielungen und Rätsel zu verstehen und zu dechiffrieren, wird einem schnell der Kopf rauchen. Dann kann der Film sogar intellektuell überladen wirken.<br><br></div><div>Oder man lässt sich einfach fallen in die großartige Bilderwelt, wo sich die ganze Leinwand mit Vögeln füllt, wo wir mit Mahito immer tiefer in das Kaninchenloch fallen, mit offenem Mund die vielen Segelschiffe am Horizont bestaunen, bevor uns hunderte Pelikane auf Arnold Böcklins Toteninsel angreifen. Im Podcast direkt nach dem Film diskutieren wir unter anderem über die Musik, über den eigentlichen Filmtitel „Wie wollt Ihr leben?“, ob man den Film am liebsten direkt noch einmal sehen will und sind uns einig, dass wir nie wieder Sittiche mit den gleichen Augen sehen werden. Am Mikrofon direkt nach dem Film in der Kälte vor dem Kino: Bettina, Katharina, Kristin, Johanna, Harald, Hendrik, Tom und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Sat, 13 Jan 2024 17:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Der dritte Film, den wir für den <a href="https://schoener-denken.de/blog/japanuary-2024-die-teilnehmer/"><strong>Japanuary 2024</strong></a> geschaut haben, ist Miyazakis vielleicht letzter Film: DER JUNGE UND DER REIHER, im Original „Kimitachi wa Do Ikiru ka“, was so viel bedeutet wie „Wie wollt Ihr leben?“ – eine Verfilmung des Romans von Genzaburo Yoshino, der eine besondere Bedeutung für Miyazaki hat. Nach zehn Jahren Pause ist Miyazaki also wieder zurück mit einem bildgewaltigen Film. Im Mittelpunkt steht der Junge Mahito, der 1943 im Krieg seine Mutter verliert, Sein Vater heiratet später die jüngere Schwester seiner Mutter. Als sie verschwindet, gerät Mahito auf der Suche nach ihr wie einst Alice in ein Wunderland. Es sind verschiedene Welten, dominiert von einem magischen Turm. Dort sitzt sein alter Großonkel, der Herr über diese Welten, der einen Nachfolger sucht.<br><br></div><div>Miyzaki spricht in diesem Film in Metaphern, er zitiert sich selbst, er codiert und assoziiert. Viel Autobiographisches ist zu erkennen: Seine frühere Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg und die Nachkriegsjahre, sein Selbstportrait als alter Künstler. Vor allem geht es um Verlust und Tod, um die Kraft weiterzuleben und das Leben anzunehmen. Wenn man als Zuschauer versucht, beim ersten Schauen von DER JUNGE UND DER REIHER die Anspielungen und Rätsel zu verstehen und zu dechiffrieren, wird einem schnell der Kopf rauchen. Dann kann der Film sogar intellektuell überladen wirken.<br><br></div><div>Oder man lässt sich einfach fallen in die großartige Bilderwelt, wo sich die ganze Leinwand mit Vögeln füllt, wo wir mit Mahito immer tiefer in das Kaninchenloch fallen, mit offenem Mund die vielen Segelschiffe am Horizont bestaunen, bevor uns hunderte Pelikane auf Arnold Böcklins Toteninsel angreifen. Im Podcast direkt nach dem Film diskutieren wir unter anderem über die Musik, über den eigentlichen Filmtitel „Wie wollt Ihr leben?“, ob man den Film am liebsten direkt noch einmal sehen will und sind uns einig, dass wir nie wieder Sittiche mit den gleichen Augen sehen werden. Am Mikrofon direkt nach dem Film in der Kälte vor dem Kino: Bettina, Katharina, Kristin, Johanna, Harald, Hendrik, Tom und Thomas.</div>]]>
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        <![CDATA[<div>Der dritte Film, den wir für den <a href="https://schoener-denken.de/blog/japanuary-2024-die-teilnehmer/"><strong>Japanuary 2024</strong></a> geschaut haben, ist Miyazakis vielleicht letzter Film: DER JUNGE UND DER REIHER, im Original „Kimitachi wa Do Ikiru ka“, was so viel bedeutet wie „Wie wollt Ihr leben?“ – eine Verfilmung des Romans von Genzaburo Yoshino, der eine besondere Bedeutung für Miyazaki hat. Nach zehn Jahren Pause ist Miyazaki also wieder zurück mit einem bildgewaltigen Film. Im Mittelpunkt steht der Junge Mahito, der 1943 im Krieg seine Mutter verliert, Sein Vater heiratet später die jüngere Schwester seiner Mutter. Als sie verschwindet, gerät Mahito auf der Suche nach ihr wie einst Alice in ein Wunderland. Es sind verschiedene Welten, dominiert von einem magischen Turm. Dort sitzt sein alter Großonkel, der Herr über diese Welten, der einen Nachfolger sucht.<br><br></div><div>Miyzaki spricht in diesem Film in Metaphern, er zitiert sich selbst, er codiert und assoziiert. Viel Autobiographisches ist zu erkennen: Seine frühere Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg und die Nachkriegsjahre, sein Selbstportrait als alter Künstler. Vor allem geht es um Verlust und Tod, um die Kraft weiterzuleben und das Leben anzunehmen. Wenn man als Zuschauer versucht, beim ersten Schauen von DER JUNGE UND DER REIHER die Anspielungen und Rätsel zu verstehen und zu dechiffrieren, wird einem schnell der Kopf rauchen. Dann kann der Film sogar intellektuell überladen wirken.<br><br></div><div>Oder man lässt sich einfach fallen in die großartige Bilderwelt, wo sich die ganze Leinwand mit Vögeln füllt, wo wir mit Mahito immer tiefer in das Kaninchenloch fallen, mit offenem Mund die vielen Segelschiffe am Horizont bestaunen, bevor uns hunderte Pelikane auf Arnold Böcklins Toteninsel angreifen. Im Podcast direkt nach dem Film diskutieren wir unter anderem über die Musik, über den eigentlichen Filmtitel „Wie wollt Ihr leben?“, ob man den Film am liebsten direkt noch einmal sehen will und sind uns einig, dass wir nie wieder Sittiche mit den gleichen Augen sehen werden. Am Mikrofon direkt nach dem Film in der Kälte vor dem Kino: Bettina, Katharina, Kristin, Johanna, Harald, Hendrik, Tom und Thomas.</div>]]>
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      <title>Folge 1260: Yasujiro Ozu DIE REISE NACH TOKIO (Tokyo monogatari) #Japanuary2024</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Der zweite Film, den wir für den <a href="https://schoener-denken.de/blog/japanuary-2024-die-teilnehmer/"><strong>Japanuary 2024</strong></a> geschaut haben, ist Ozus DIE REISE NACH TOKIO. Ein kanonisierter Film, auch in Europa und in den USA hoch verehrt und DER typische Ozu-Film schlechthin: Die niedrige Kamera auf der Höhe eines sitzenden Beobachters, die langen, ruhigen Szenen, die unbewegte Kamera, die einfachen Sets und nicht zuletzt die Besetzung mit Chishu Ryu (Vater), Chieko Higashiyama (Mutter) und vor allem mit der charismatischen Setsuko Hara als Schwiegertochter und Witwe Noriko. Hier stehen die altgewordenen Eltern im Mittelpunkt: Sie besuchen ihre Kinder, die aber kaum Interesse an ihnen haben. Im boomenden Nachkriegs-Tokio ist kein Platz und keine Zeit für das alte Paar vom Land – nur die warmherzige Schwiegertochter Noriko ist wirklich gastfreundlich.<br><br></div><div>Wir werden Zeuge von Gesprächen voller Nichtigkeiten, um Konflikte und Wahrheiten nicht zur Sprache zu bringen. Erst Alkohol und Trauer bringen später die Gefühle an die Oberfläche: Die Schmerzen und Enttäuschungen eines ungelebten Lebens. Angedeutet werden die Veränderungen in der Gesellschaft und die Narben, die der Krieg in den Menschen hinterlassen hat. Die emotionale Reise erzählt Ozu in leisen Tönen und hat damit unsere ganze Aufmerksamkeit. Er verzichtet auf Irritationen, sein ebenso langsam wie behutsam inszenierter Film erscheint uns pur und makellos. Ein Film, dessen Handlung und dessen Figuren wir uns 80 Jahre nach seiner Entstehung verbunden fühlen. Am Mikrofon direkt nach dem Film: Hendrik, Tom und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Mon, 08 Jan 2024 23:00:00 +0100</pubDate>
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      <title>Folge 1259: THE KILLER - Eine Meditation über das Töten</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Auftragskiller sind im Kino ja so selten wie Wespen in einem sommerlichen Biergarten. Und dieses Subgenre neigt dazu, sich selbst innovationslos zu wiederholen. David Fincher findet einen neuen Zugang: Er verzichtet auf die übliche emotionale Achterbahnfahrt. Stattdessen ist THE KILLER eine Meditation über Kontrolle, über Perfektion und Regeln – und auch eine Meditation über das Töten. Aus dem Off hören wir die Gedanken des Auftragskillers wie eine Autosuggestion: So wie er seinen Körper durch Yoga perfektioniert und seinen Puls vor dem tödlichen Schuss kontrolliert, so formt er sein Denken durch das ständige Wiederholen der Regeln. Aber in seinen perfekten System geschieht ein Fehler – die Rückerlangung der Kontrolle kann kann für ihn nur erfolgen durch konsequente Einhaltung der Regeln und noch mehr Konzentration auf perfekte Umsetzung. Es geht um Korrektur statt Rache, um Kontrolle statt Emotionen.<br><br></div><div>In der Präzision des Auftragskillers spiegelt sich die Präzision des Regisseurs. Kameraführung, Licht, Schnitt, alles perfekt. Auch die wohldosierte Action ist beeindruckend inszeniert. Die eigentümliche Atmosphäre entsteht nicht zuletzt durch den Score von Reznor und Ross – als würde man einem kardiologischen Messinstrument zuhören, das die Herzfrequenz des Killers überträgt. Als Kontrast dazwischen immer wieder Songs von The Smiths. Während Finchers ZODIAC immer bei den Ermittlern bleibt, folgt Fincher in THE KILLER immer dem Auftragsmörder (großartig: Michael Fassbender), folgt ihm zu Kolleg:innen, die zu Feinden werden (ebenfalls großartig: Tilda Swinton). Wer die Fincher-Vibes nicht fühlt, die unterkühlte Atmosphäre und Freude an den Details nicht schätzt, für den wird THE KILLER vielleicht auch zum Stimmungskiller. Im Podcast direkt nach dem Heimkino sind Johanna, Hendrik, Tom und Thomas unterschiedlicher Meinung.<br><br></div><div>P.S. Es handelt sich bei THE KILLER um eine Comicverfilmung. Vorlage ist die französische Comicserie „Le tueur“ des Texters Matz (Alexis Nolent) und des Zeichners Luc Jacamon, erschienen zwischen 1998 und 2014.</div>]]>
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      <pubDate>Sun, 07 Jan 2024 18:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Auftragskiller sind im Kino ja so selten wie Wespen in einem sommerlichen Biergarten. Und dieses Subgenre neigt dazu, sich selbst innovationslos zu wiederholen. David Fincher findet einen neuen Zugang: Er verzichtet auf die übliche emotionale Achterbahnfahrt. Stattdessen ist THE KILLER eine Meditation über Kontrolle, über Perfektion und Regeln – und auch eine Meditation über das Töten. Aus dem Off hören wir die Gedanken des Auftragskillers wie eine Autosuggestion: So wie er seinen Körper durch Yoga perfektioniert und seinen Puls vor dem tödlichen Schuss kontrolliert, so formt er sein Denken durch das ständige Wiederholen der Regeln. Aber in seinen perfekten System geschieht ein Fehler – die Rückerlangung der Kontrolle kann kann für ihn nur erfolgen durch konsequente Einhaltung der Regeln und noch mehr Konzentration auf perfekte Umsetzung. Es geht um Korrektur statt Rache, um Kontrolle statt Emotionen.<br><br></div><div>In der Präzision des Auftragskillers spiegelt sich die Präzision des Regisseurs. Kameraführung, Licht, Schnitt, alles perfekt. Auch die wohldosierte Action ist beeindruckend inszeniert. Die eigentümliche Atmosphäre entsteht nicht zuletzt durch den Score von Reznor und Ross – als würde man einem kardiologischen Messinstrument zuhören, das die Herzfrequenz des Killers überträgt. Als Kontrast dazwischen immer wieder Songs von The Smiths. Während Finchers ZODIAC immer bei den Ermittlern bleibt, folgt Fincher in THE KILLER immer dem Auftragsmörder (großartig: Michael Fassbender), folgt ihm zu Kolleg:innen, die zu Feinden werden (ebenfalls großartig: Tilda Swinton). Wer die Fincher-Vibes nicht fühlt, die unterkühlte Atmosphäre und Freude an den Details nicht schätzt, für den wird THE KILLER vielleicht auch zum Stimmungskiller. Im Podcast direkt nach dem Heimkino sind Johanna, Hendrik, Tom und Thomas unterschiedlicher Meinung.<br><br></div><div>P.S. Es handelt sich bei THE KILLER um eine Comicverfilmung. Vorlage ist die französische Comicserie „Le tueur“ des Texters Matz (Alexis Nolent) und des Zeichners Luc Jacamon, erschienen zwischen 1998 und 2014.</div>]]>
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        <title>Folge 1259: THE KILLER - Eine Meditation über das Töten</title>
        <link>https://schoener-denken.de/blog/the-killer-filmkritik/</link>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Podcast, 2023, Action, Atticus Ross, Auftragskiller, Comicverfilmung, David Fincher, Gewalt, Heimkino, Hendrik, Johanna, Killer, Krimi, Michael Fassbender, Mord, Mörder, Podcastin, Thomas, Tilda Swinton, Tom, Trent Reznor</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1258: Yasujiro Ozu WEIZENHERBST (Bakushu) feat. Lucas Barwenczik (#Japanuary 2024)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Wir starten unseren Japanuary 2024 mit einem Gespräch, auf das ich mich sehr gefreut habe: Lucas Barwenczik diskutiert mit mir über Yasujiro Ozus Film WEIZENHERBST (Originaltitel Bakushu, auch bekannt als EARLY SUMMER). Tokio 1951, Ozu macht uns zum Beobachter des Alltags einer Familie. Im Mittelpunkt steht Noriko (Setsuko Hara), die schon längst hätte heiraten sollen – finden ihr Bruder (Chishu Ryu), ihre Schwägerin und die Eltern. Noriko arbeitet, trägt ihren Teil zum kleinen Wohlstand der Familie bei und fühlt sich in ihrer Unabhängigkeit wohl. Schließlich wird ihr ein Heiratskandidat vorgeschlagen, aber die „altmodische Emanzipierte“ Noriko lässt sich ihre Zukunft nicht vorschreiben.<br><br></div><div>Im Podcast diskutieren Lucas und ich über die Veränderung der gesellschaftlichen Konventionen und über den Versuch, die Kontrolle über Frauen aufrechtzuerhalten. Auch über Ozus Form der fragmentarischen Erzählung, über sein Weglassen von erwarteten Handlungselementen (was die Aufmerksamkeit des Publikums auf die Charaktere und deren Motivationen richtet) und seine Technik, uns die Arbeit der Interpretation selbst machen zu lassen. Wir vergleichen Ozu mit <a href="https://keisuke-kinoshita.de/"><strong>Keisuke Kinoshita</strong></a>, mit Vermeer und Jazz und bewundern die Kamerakranfahrt – die einzige in Yasujiro Ozus erhaltenem Filmwerk. Auf Ozu sind wir für den Japanuary übrigens gestoßen, weil ARTE rechtzeitig zum 120. Geburtstag des hochgelobten Regisseurs einige Filme im TV und <a href="https://www.arte.tv/de/videos/110107-000-A/weizenherbst/"><strong>in der ARTE-Mediathek</strong></a> gezeigt hat.<br><br></div><div>P.S. Der Titel „Weizenherbst“ bezieht sich darauf, dass der im Krieg verschollene Bruder von Noriko an der Front Ashihei Hinos Buch „Weizen und Soldaten“ über den chinesisch-japanischen Krieg gelesen hat – in der deutschen Literatur am ehesten vergleichbar mit „Im Westen nichts Neues“ von Erich Maria Remarque.</div>]]>
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      <pubDate>Mon, 01 Jan 2024 01:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Wir starten unseren Japanuary 2024 mit einem Gespräch, auf das ich mich sehr gefreut habe: Lucas Barwenczik diskutiert mit mir über Yasujiro Ozus Film WEIZENHERBST (Originaltitel Bakushu, auch bekannt als EARLY SUMMER). Tokio 1951, Ozu macht uns zum Beobachter des Alltags einer Familie. Im Mittelpunkt steht Noriko (Setsuko Hara), die schon längst hätte heiraten sollen – finden ihr Bruder (Chishu Ryu), ihre Schwägerin und die Eltern. Noriko arbeitet, trägt ihren Teil zum kleinen Wohlstand der Familie bei und fühlt sich in ihrer Unabhängigkeit wohl. Schließlich wird ihr ein Heiratskandidat vorgeschlagen, aber die „altmodische Emanzipierte“ Noriko lässt sich ihre Zukunft nicht vorschreiben.<br><br></div><div>Im Podcast diskutieren Lucas und ich über die Veränderung der gesellschaftlichen Konventionen und über den Versuch, die Kontrolle über Frauen aufrechtzuerhalten. Auch über Ozus Form der fragmentarischen Erzählung, über sein Weglassen von erwarteten Handlungselementen (was die Aufmerksamkeit des Publikums auf die Charaktere und deren Motivationen richtet) und seine Technik, uns die Arbeit der Interpretation selbst machen zu lassen. Wir vergleichen Ozu mit <a href="https://keisuke-kinoshita.de/"><strong>Keisuke Kinoshita</strong></a>, mit Vermeer und Jazz und bewundern die Kamerakranfahrt – die einzige in Yasujiro Ozus erhaltenem Filmwerk. Auf Ozu sind wir für den Japanuary übrigens gestoßen, weil ARTE rechtzeitig zum 120. Geburtstag des hochgelobten Regisseurs einige Filme im TV und <a href="https://www.arte.tv/de/videos/110107-000-A/weizenherbst/"><strong>in der ARTE-Mediathek</strong></a> gezeigt hat.<br><br></div><div>P.S. Der Titel „Weizenherbst“ bezieht sich darauf, dass der im Krieg verschollene Bruder von Noriko an der Front Ashihei Hinos Buch „Weizen und Soldaten“ über den chinesisch-japanischen Krieg gelesen hat – in der deutschen Literatur am ehesten vergleichbar mit „Im Westen nichts Neues“ von Erich Maria Remarque.</div>]]>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/ozu-weizenherbst-bakushu-japanuary2024/</link>
      <itunes:title>Folge 1258: Yasujiro Ozu WEIZENHERBST (Bakushu) feat. Lucas Barwenczik (#Japanuary 2024)</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Film</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Lucas und Thomas</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Wir starten unseren Japanuary 2024 mit einem Gespräch, auf das ich mich sehr gefreut habe: Lucas Barwenczik diskutiert mit mir über Yasujiro Ozus Film WEIZENHERBST (Originaltitel Bakushu, auch bekannt als EARLY SUMMER). Tokio 1951, Ozu macht uns zum Beobachter des Alltags einer Familie. Im Mittelpunkt steht Noriko (Setsuko Hara), die schon längst hätte heiraten sollen – finden ihr Bruder (Chishu Ryu), ihre Schwägerin und die Eltern. Noriko arbeitet, trägt ihren Teil zum kleinen Wohlstand der Familie bei und fühlt sich in ihrer Unabhängigkeit wohl. Schließlich wird ihr ein Heiratskandidat vorgeschlagen, aber die „altmodische Emanzipierte“ Noriko lässt sich ihre Zukunft nicht vorschreiben.<br><br></div><div>Im Podcast diskutieren Lucas und ich über die Veränderung der gesellschaftlichen Konventionen und über den Versuch, die Kontrolle über Frauen aufrechtzuerhalten. Auch über Ozus Form der fragmentarischen Erzählung, über sein Weglassen von erwarteten Handlungselementen (was die Aufmerksamkeit des Publikums auf die Charaktere und deren Motivationen richtet) und seine Technik, uns die Arbeit der Interpretation selbst machen zu lassen. Wir vergleichen Ozu mit <a href="https://keisuke-kinoshita.de/"><strong>Keisuke Kinoshita</strong></a>, mit Vermeer und Jazz und bewundern die Kamerakranfahrt – die einzige in Yasujiro Ozus erhaltenem Filmwerk. Auf Ozu sind wir für den Japanuary übrigens gestoßen, weil ARTE rechtzeitig zum 120. Geburtstag des hochgelobten Regisseurs einige Filme im TV und <a href="https://www.arte.tv/de/videos/110107-000-A/weizenherbst/"><strong>in der ARTE-Mediathek</strong></a> gezeigt hat.<br><br></div><div>P.S. Der Titel „Weizenherbst“ bezieht sich darauf, dass der im Krieg verschollene Bruder von Noriko an der Front Ashihei Hinos Buch „Weizen und Soldaten“ über den chinesisch-japanischen Krieg gelesen hat – in der deutschen Literatur am ehesten vergleichbar mit „Im Westen nichts Neues“ von Erich Maria Remarque.</div>]]>
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        <title>Folge 1258: Yasujiro Ozu WEIZENHERBST (Bakushu) feat. Lucas Barwenczik (#Japanuary 2024)</title>
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      <itunes:keywords>CrossCast, Japan, Japanuary, Nippon Connection, Podcast, 1951, Chieko Higashiyama, Chikage Awashima, Chishu Ryu, Ehe, Emanzipation, Familie, Familiendrama, Frauen, Frauenbilder, Gleichberechtigung, Heirat, Japanuary, Nachkriegszeit, Setsuko Hara, Yasujiro Ozu</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1257: NAPOLEON - Kaspar Hauser in Austerlitz</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Biopics sind ein schwieriges Genre: Allgemeinbildung spoilert dem Publikum gnadenlos die Handlung. Und dann ist das, was historisch überliefert ist, in vielen Details gar nicht Kino-tauglich. Also erlaubt man sich auf der einen Seite künstlerische Freiheiten und das ist absolut in Ordnung. Auf der anderen Seite ist man so akkurat bei Requisiten, Uniformen und Namen, wie es nur geht. Diesen Teil erledigt Ridley Scott perfekt. Jede Szene, vor allem die Schlachten sind absolutes Deluxe-Material für jede große Napoleon-Doku bei arte oder der BBC. Alles ist überzeugend bis ins Detail. Und perfekt inszeniert. Kameraführung, Licht, Schnitt, das ist ganz großes Handwerk, visuell ein Meisterwerk.<br><br></div><div>Trotzdem sind wir wenig euphorisch aus dem Kino gekommen. Das könnte daran liegen, dass Joaquin Phoenix seinen Napoleon wie einen Kaspar Hauser anlegt, eine introvertierte Sphinx, die gerade in der ersten Hälfte oft mit halbgeschlossenen Augen durch den Film wankt – nur bei sexuellen Gefechten mit Josephine und auf dem Schlachtfeld wird er wach. Ridley Scotts NAPOLEON wechselt – oft abrupt – zwischen seinen beiden Hauptsträngen: der amour fou mit der charismatischen Josephine (herausragend: Vanessa Kirby) und epischen Schlachtszenen – noch nie ist der Tod von drei Millionen Männern auf einem Schlachtfeld so gekonnt dargestellt worden.<br><br></div><div>Napoleon wird als Charakter im Film nicht fassbar, er bleibt eine Idee, eine gemeinsame Erinnerung, kein Mensch, den man lieben oder hassen könnte, mit dem man mitfühlen könnte oder um den man bangen könnte. Diese Leerstelle ist die schwerste Hypothek des Film. Dabei liefert der historische Napoleon Stoff für einen fantastischen Antihelden: ein genialer Emporkömmling, Massenmörder und politischer Visionär, der unsere Welt verändert und bis heute geprägt hat. Das alles wird nur angedeutet. Das Wichtigste: Würde die Figur Napoleon uns im Film berühren, würden alle anderen Kritikpunkt verblassen: die sprunghafte Dramaturgie, das mangelnde Interesse an Nebenfiguren, der aufdringliche Score. Auf eine echte Stärke des Films weist Johanna hin: Napoleon wird nicht verherrlicht.<br><br></div><div>Im Podcast direkt nach dem Kino wünschen wir uns, dass Sophia Coppola die Geschichte aus Josephines Sicht erzählen würde, gerne wieder mit Vanessa Kirby. Und wir diskutieren, ob NAPOLEON vielleicht doch das Sequel zu JOKER ist 🙂 Am Mikrofon: Johanna, Katharina, Heidi, Peter, Tom und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Sun, 10 Dec 2023 19:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Biopics sind ein schwieriges Genre: Allgemeinbildung spoilert dem Publikum gnadenlos die Handlung. Und dann ist das, was historisch überliefert ist, in vielen Details gar nicht Kino-tauglich. Also erlaubt man sich auf der einen Seite künstlerische Freiheiten und das ist absolut in Ordnung. Auf der anderen Seite ist man so akkurat bei Requisiten, Uniformen und Namen, wie es nur geht. Diesen Teil erledigt Ridley Scott perfekt. Jede Szene, vor allem die Schlachten sind absolutes Deluxe-Material für jede große Napoleon-Doku bei arte oder der BBC. Alles ist überzeugend bis ins Detail. Und perfekt inszeniert. Kameraführung, Licht, Schnitt, das ist ganz großes Handwerk, visuell ein Meisterwerk.<br><br></div><div>Trotzdem sind wir wenig euphorisch aus dem Kino gekommen. Das könnte daran liegen, dass Joaquin Phoenix seinen Napoleon wie einen Kaspar Hauser anlegt, eine introvertierte Sphinx, die gerade in der ersten Hälfte oft mit halbgeschlossenen Augen durch den Film wankt – nur bei sexuellen Gefechten mit Josephine und auf dem Schlachtfeld wird er wach. Ridley Scotts NAPOLEON wechselt – oft abrupt – zwischen seinen beiden Hauptsträngen: der amour fou mit der charismatischen Josephine (herausragend: Vanessa Kirby) und epischen Schlachtszenen – noch nie ist der Tod von drei Millionen Männern auf einem Schlachtfeld so gekonnt dargestellt worden.<br><br></div><div>Napoleon wird als Charakter im Film nicht fassbar, er bleibt eine Idee, eine gemeinsame Erinnerung, kein Mensch, den man lieben oder hassen könnte, mit dem man mitfühlen könnte oder um den man bangen könnte. Diese Leerstelle ist die schwerste Hypothek des Film. Dabei liefert der historische Napoleon Stoff für einen fantastischen Antihelden: ein genialer Emporkömmling, Massenmörder und politischer Visionär, der unsere Welt verändert und bis heute geprägt hat. Das alles wird nur angedeutet. Das Wichtigste: Würde die Figur Napoleon uns im Film berühren, würden alle anderen Kritikpunkt verblassen: die sprunghafte Dramaturgie, das mangelnde Interesse an Nebenfiguren, der aufdringliche Score. Auf eine echte Stärke des Films weist Johanna hin: Napoleon wird nicht verherrlicht.<br><br></div><div>Im Podcast direkt nach dem Kino wünschen wir uns, dass Sophia Coppola die Geschichte aus Josephines Sicht erzählen würde, gerne wieder mit Vanessa Kirby. Und wir diskutieren, ob NAPOLEON vielleicht doch das Sequel zu JOKER ist 🙂 Am Mikrofon: Johanna, Katharina, Heidi, Peter, Tom und Thomas.</div>]]>
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      <itunes:title>Folge 1257: NAPOLEON - Kaspar Hauser in Austerlitz</itunes:title>
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        <![CDATA[<div>Biopics sind ein schwieriges Genre: Allgemeinbildung spoilert dem Publikum gnadenlos die Handlung. Und dann ist das, was historisch überliefert ist, in vielen Details gar nicht Kino-tauglich. Also erlaubt man sich auf der einen Seite künstlerische Freiheiten und das ist absolut in Ordnung. Auf der anderen Seite ist man so akkurat bei Requisiten, Uniformen und Namen, wie es nur geht. Diesen Teil erledigt Ridley Scott perfekt. Jede Szene, vor allem die Schlachten sind absolutes Deluxe-Material für jede große Napoleon-Doku bei arte oder der BBC. Alles ist überzeugend bis ins Detail. Und perfekt inszeniert. Kameraführung, Licht, Schnitt, das ist ganz großes Handwerk, visuell ein Meisterwerk.<br><br></div><div>Trotzdem sind wir wenig euphorisch aus dem Kino gekommen. Das könnte daran liegen, dass Joaquin Phoenix seinen Napoleon wie einen Kaspar Hauser anlegt, eine introvertierte Sphinx, die gerade in der ersten Hälfte oft mit halbgeschlossenen Augen durch den Film wankt – nur bei sexuellen Gefechten mit Josephine und auf dem Schlachtfeld wird er wach. Ridley Scotts NAPOLEON wechselt – oft abrupt – zwischen seinen beiden Hauptsträngen: der amour fou mit der charismatischen Josephine (herausragend: Vanessa Kirby) und epischen Schlachtszenen – noch nie ist der Tod von drei Millionen Männern auf einem Schlachtfeld so gekonnt dargestellt worden.<br><br></div><div>Napoleon wird als Charakter im Film nicht fassbar, er bleibt eine Idee, eine gemeinsame Erinnerung, kein Mensch, den man lieben oder hassen könnte, mit dem man mitfühlen könnte oder um den man bangen könnte. Diese Leerstelle ist die schwerste Hypothek des Film. Dabei liefert der historische Napoleon Stoff für einen fantastischen Antihelden: ein genialer Emporkömmling, Massenmörder und politischer Visionär, der unsere Welt verändert und bis heute geprägt hat. Das alles wird nur angedeutet. Das Wichtigste: Würde die Figur Napoleon uns im Film berühren, würden alle anderen Kritikpunkt verblassen: die sprunghafte Dramaturgie, das mangelnde Interesse an Nebenfiguren, der aufdringliche Score. Auf eine echte Stärke des Films weist Johanna hin: Napoleon wird nicht verherrlicht.<br><br></div><div>Im Podcast direkt nach dem Kino wünschen wir uns, dass Sophia Coppola die Geschichte aus Josephines Sicht erzählen würde, gerne wieder mit Vanessa Kirby. Und wir diskutieren, ob NAPOLEON vielleicht doch das Sequel zu JOKER ist 🙂 Am Mikrofon: Johanna, Katharina, Heidi, Peter, Tom und Thomas.</div>]]>
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        <title>Folge 1257: NAPOLEON - Kaspar Hauser in Austerlitz</title>
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      <title>Folge 1256: THE MARVELS „Sind wir jetzt ein Team?“</title>
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        <![CDATA[<div>Der wievielte Marvel-Film ist THE MARVELS? Ich habe aufgehört mitzuzählen. Und das Franchise wirkte mit Filmen wie <a href="https://schoener-denken.de/blog/ant-man-and-the-wasp-quantumania/">QUANTUMANIA</a> schon ziemlich angezählt. Aber mit <a href="https://schoener-denken.de/blog/guardians-of-the-galaxy-vol-3-filmkritik/">GUARDIANS OF THE GALAXY VOL. 3</a> waren Spaß und Emotionen wieder da. Und THE MARVELS macht da weiter, nur leichter, fröhlicher und mit 105 Minuten Laufzeit auch erfrischend kurz. Die Grundidee ist gewissermaßen Superhelden-Slapstick: Drei Superheldinnen werden durch einen magischen Lichtschnickschnack miteinander verbunden – wenn sie ihre Kräfte gleichzeitig anwenden, tauschen sie die Position – egal, wie weit sie voneinander entfernt sind. Das komische Potential dieser Idee wird genutzt und macht nach einigen Anfangsschwierigkeiten ein neues Team aus einem pakistanisch-stämmigen, muslimischen Fangirl mit Superkräften (Ms. Marvel), der stärksten Person im Universum (Captain Marvel) und einer sehr klugen, schwarzen Astronautin, die Licht manipulieren kann (Captain Rambeau).<br><br></div><div>Auch wenn die ganze Welt wieder einmal gerettet werden muss, behalten die Frauen die Nerven und ihren Humor. Dabei trauen sich die Macher wieder unerwartete Albernheiten – die Wasserwelt mit Gesang und Tanz ist nicht nur urkomisch sondern tritt auch grinsend dem Mutterkonzern Disney ans Schienbein. Vor allem beeindruckt die Leichtigkeit – da dürfen Superheldinnen auch mal Seilspringen und sich aufführen, als wären sie in einem amerikanischen College. Um die Welt zu retten braucht der Film kein bisschen Testosteron, selbst der Endgegner ist eine Gegnerin. Männer gibt es nur in Nebenrollen – zum Beispiel ein älterer Agenten mit Augenklappe und ein (zugegebenermaßen hübscher) südkoreanischer Prinz. Auch auf der anderen Seite der Kamera gibt eine Frau den Ton an: Regie führt Nia DaCosta, die mit LITTLE WOODS und CANDY MAN bekannt wurde.<br><br></div><div>Im Podcast direkt nach dem Kino diskutiere ich mit Tom und Gabriele über Zitate und Anspielungen, denn um THE MARVELS richtig zu genießen, hilft es schon alle Filme gesehen zu haben (mindestens <a href="https://schoener-denken.de/blog/captain-marvel/">CAPTAIN MARVEL</a>) und Serien wie MS. MARVEL, AGENTS OF SHIELD, HAWKEYE und SECRET INVASION. Wir streiten über Unterhaltung, Klischees, Schablonen und Charisma, reden über eine Postcredit-Scene, die zur Freude der Fans ein Tor aufmacht zu einer weiteren Marvelwelt – und zumindest Tom und Thomas sind sich sicher, dass sie auch die kommenden 30 Marvel-Filme schauen.</div>]]>
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      <pubDate>Sat, 02 Dec 2023 23:00:00 +0100</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/the-marvels-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1256: THE MARVELS „Sind wir jetzt ein Team?“</itunes:title>
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        <![CDATA[<div>Der wievielte Marvel-Film ist THE MARVELS? Ich habe aufgehört mitzuzählen. Und das Franchise wirkte mit Filmen wie <a href="https://schoener-denken.de/blog/ant-man-and-the-wasp-quantumania/">QUANTUMANIA</a> schon ziemlich angezählt. Aber mit <a href="https://schoener-denken.de/blog/guardians-of-the-galaxy-vol-3-filmkritik/">GUARDIANS OF THE GALAXY VOL. 3</a> waren Spaß und Emotionen wieder da. Und THE MARVELS macht da weiter, nur leichter, fröhlicher und mit 105 Minuten Laufzeit auch erfrischend kurz. Die Grundidee ist gewissermaßen Superhelden-Slapstick: Drei Superheldinnen werden durch einen magischen Lichtschnickschnack miteinander verbunden – wenn sie ihre Kräfte gleichzeitig anwenden, tauschen sie die Position – egal, wie weit sie voneinander entfernt sind. Das komische Potential dieser Idee wird genutzt und macht nach einigen Anfangsschwierigkeiten ein neues Team aus einem pakistanisch-stämmigen, muslimischen Fangirl mit Superkräften (Ms. Marvel), der stärksten Person im Universum (Captain Marvel) und einer sehr klugen, schwarzen Astronautin, die Licht manipulieren kann (Captain Rambeau).<br><br></div><div>Auch wenn die ganze Welt wieder einmal gerettet werden muss, behalten die Frauen die Nerven und ihren Humor. Dabei trauen sich die Macher wieder unerwartete Albernheiten – die Wasserwelt mit Gesang und Tanz ist nicht nur urkomisch sondern tritt auch grinsend dem Mutterkonzern Disney ans Schienbein. Vor allem beeindruckt die Leichtigkeit – da dürfen Superheldinnen auch mal Seilspringen und sich aufführen, als wären sie in einem amerikanischen College. Um die Welt zu retten braucht der Film kein bisschen Testosteron, selbst der Endgegner ist eine Gegnerin. Männer gibt es nur in Nebenrollen – zum Beispiel ein älterer Agenten mit Augenklappe und ein (zugegebenermaßen hübscher) südkoreanischer Prinz. Auch auf der anderen Seite der Kamera gibt eine Frau den Ton an: Regie führt Nia DaCosta, die mit LITTLE WOODS und CANDY MAN bekannt wurde.<br><br></div><div>Im Podcast direkt nach dem Kino diskutiere ich mit Tom und Gabriele über Zitate und Anspielungen, denn um THE MARVELS richtig zu genießen, hilft es schon alle Filme gesehen zu haben (mindestens <a href="https://schoener-denken.de/blog/captain-marvel/">CAPTAIN MARVEL</a>) und Serien wie MS. MARVEL, AGENTS OF SHIELD, HAWKEYE und SECRET INVASION. Wir streiten über Unterhaltung, Klischees, Schablonen und Charisma, reden über eine Postcredit-Scene, die zur Freude der Fans ein Tor aufmacht zu einer weiteren Marvelwelt – und zumindest Tom und Thomas sind sich sicher, dass sie auch die kommenden 30 Marvel-Filme schauen.</div>]]>
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        <title>Folge 1256: THE MARVELS „Sind wir jetzt ein Team?“</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, 2023, Action, Brie Larson, Captain Marvel, Familie, Gabriele, Hailee Steinfeld, Iman Vellani, Komödie, Marvel, MCU, Ms. Marvel, Nia DaCosta, Park Seo-joon, Photon, Podcastin, Regisseurin, Samuel L. Jackson, Science-Fiction, Superheld, Superhelden, Tessa Thompson, Teyonah Parris, Thomas, Tom, Zawe Ashton</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1255: DIE THEORIE VON ALLEM - Nicht von dieser Welt</title>
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        <![CDATA[<div>Quantenphysiker auf der Suche nach der Weltformel, ein Kongress in einem abgeschiedenen Hotel hoch in den Alpen, radioaktiv verseuchte Tunnel tief in den Berg, rätselhafte Morde, eine noch rätselhaftere Frau … das ist deutscher Noir. Timm Kröger greift tief in den Werkzeugkoffer der 1940er Jahre: melodramatische Musik, kontrastreiches Schwarzweiss, dramatische Kameraeinstellungen – und verfehlt damit nicht seine Wirkung. Es dauert nicht allzu lange bis der Doktorand Johannes Leinert auf mysteriöse Doppelgänger trifft – und das passt zur Theorie seiner Doktorarbeit, die sein Doktorvater nicht akzeptiert: Dass es nicht nur ein Universum gibt. Der Film schwankt zwischen Thriller, Science-Fiction und psychologischem Anspruchskino, ist einerseits herausragend in Inszenierung und Kamera (die Gestaltung des Weltenübergangs!), andererseits laufen die Geheimdienstler auf wie Parodien aus einem Indiana-Jones-Film. Den Film zeichnet aber auch ein gewisser subtiler Humor aus, zum Beispiel, wenn als Film im Film die „teoria della tutto“ auf der Leinwand erscheint oder die Mondlandung kurz eine Rolle spielt. Im Podcast direkt nach dem Kino diskutiere ich mit Johanna über die manchmal fehlende Zugänglichkeit des Films, über die ansteigende Emotionalität und die mutige Entscheidung, Prolog und Epilog „außerhalb des Films“ zu gestalten.</div>]]>
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      <pubDate>Sun, 26 Nov 2023 17:00:00 +0100</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/die-theorie-von-allem-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1255: DIE THEORIE VON ALLEM - Nicht von dieser Welt</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Johanna und Thomas</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Quantenphysiker auf der Suche nach der Weltformel, ein Kongress in einem abgeschiedenen Hotel hoch in den Alpen, radioaktiv verseuchte Tunnel tief in den Berg, rätselhafte Morde, eine noch rätselhaftere Frau … das ist deutscher Noir. Timm Kröger greift tief in den Werkzeugkoffer der 1940er Jahre: melodramatische Musik, kontrastreiches Schwarzweiss, dramatische Kameraeinstellungen – und verfehlt damit nicht seine Wirkung. Es dauert nicht allzu lange bis der Doktorand Johannes Leinert auf mysteriöse Doppelgänger trifft – und das passt zur Theorie seiner Doktorarbeit, die sein Doktorvater nicht akzeptiert: Dass es nicht nur ein Universum gibt. Der Film schwankt zwischen Thriller, Science-Fiction und psychologischem Anspruchskino, ist einerseits herausragend in Inszenierung und Kamera (die Gestaltung des Weltenübergangs!), andererseits laufen die Geheimdienstler auf wie Parodien aus einem Indiana-Jones-Film. Den Film zeichnet aber auch ein gewisser subtiler Humor aus, zum Beispiel, wenn als Film im Film die „teoria della tutto“ auf der Leinwand erscheint oder die Mondlandung kurz eine Rolle spielt. Im Podcast direkt nach dem Kino diskutiere ich mit Johanna über die manchmal fehlende Zugänglichkeit des Films, über die ansteigende Emotionalität und die mutige Entscheidung, Prolog und Epilog „außerhalb des Films“ zu gestalten.</div>]]>
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        <title>Folge 1255: DIE THEORIE VON ALLEM - Nicht von dieser Welt</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, 2023, Cinemayence, Deutscher Film, Hanns Zischler, Jan Bülow, Johanna, Liebe, Mistery, Mord, Multiversum, Mystery, Olivia Ross, Podcastin, Quantenphysik, Schwarzweiss, Thomas, Thriller, Timm Kröger, Wissenschaft</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1254: Reinhold Schünzel DER HIMMEL AUF ERDEN (FILMZ 2023)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Traugott Bellmann ist ein Moralapostel: Im Parlament wettert er gegen Unzucht und Sittenlosigkeit. Seinem Schwiegervater in spe gefällt das nicht, denn der ist fröhlicher Sektfabrikant. Als Bellmann die Riesensumme von 500.000 Mark erbt, wird alles viel komplizierter, denn Bedingung für das Erbe ist, dass Bellmann sich jede Nacht um den zur Erbschaft gehörenden Nachtclub „Der Himmel auf Erden“ kümmert. Und das beginnt ausgerechnet in seiner Hochzeitsnacht. Es passiert, was passieren muss – es wird immer schwerer das Doppelleben aufrechtzuerhalten, immer häufiger kommt es zu absurden Situationen … Das alles erinnert nicht umsonst an eine Boulevardkomödie: Vorlage ist das Theaterstück „Der Doppelmensch“ von Wilhelm Jacoby und Arthur Lippschütz.<br><br></div><div>Die Aufführung in der Altmünsterkirche ist Tradition im FILMZ-Festival, wie immer live an der Orgel begleitet von Stephan Graf v. Bothmer (er erzählte nach dem Film auch noch Hintergründe zur Musikbegleitung bei Stummfilmen). DER HIMMEL AUF ERDEN ist heute nahezu vergessen, war bei seinem Erscheinen aber ein großer Erfolg. Auch beim Festivalpublikum kam der Film sehr gut an. Das liegt vor allem an Reinhold Schünzels Schauspiel, seine Darstellung des Traugott Bellmann erinnert eher an Komiker der 1990er Jahre als an Stummfilmschauspieler. Und es liegt am Dialogwitz, der sich über die Texttafeln transportiert (von denen es mehr als üblich gibt). Dazu halbnackte Tänzerinnen und ein Mann in Frauenkleidern, dem von seinem eigenen Schwiegervater nachgestellt wird 🙂 (Ausnahmsweise eine Solopodcastepisode.)</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Sat, 25 Nov 2023 15:00:00 +0100</pubDate>
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      <itunes:title>Folge 1254: Reinhold Schünzel DER HIMMEL AUF ERDEN (FILMZ 2023)</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Thomas</itunes:author>
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        <title>Folge 1254: Reinhold Schünzel DER HIMMEL AUF ERDEN (FILMZ 2023)</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, FILMZ, Kino, Podcast, 1927, Adele Sandrock, Charlotte Ander, Deutschland, Filmfestival, Komödie, Literaturverfilmung, Moral, Nachtclub, Reinhold Schünzel, Schwarzweiss, Stummfilm, Thomas</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1253: Dieu Hao Do HAO ARE YOU (FILMZ 2023)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Dieu Hao Do will seine zerstrittene Familie wieder zusammenbringen und hofft auf Versöhnung. Aber seine Familie ist nach der Flucht aus China und 1975 nach der Flucht aus Vietnam auf drei Kontinenten zerstreut. Es sind die Geschwister seiner Mutter, die schon seit Jahrzehnten nicht mehr miteinander gesprochen haben. Dieu Hao Do besucht sie in Los Angeles, in Hong Kong und Saigon, spricht mit Ihnen. Aber der Groll der Geschwister aufeinander sitzt tief.<br><br></div><div>Der Dokumentarfilm springt manchmal unvermittelt zwischen den Kontinenten und Städten, führt uns aber immer näher an die Familienmitglieder heran, zeigt schonungslos Neid, Minderwertigkeitsgefühle, Erbstreitigkeiten und einen Mangel an Empathie. Im Podcast direkt nach dem Film diskutiere ich mit Bettina über die Rolle, die der Kommunismus und die Flucht beim Zerbrechen der Familie gespielt hat, über die Unterschiede zwischen den Generationen und über die Entwicklung, die der Regisseur während der Dreharbeiten durchmacht. Wir sind uns einig: eine starke Dokumentation, die keinen kalt lässt.<br><br></div><div>HAO ARE YOU wurde vom ZDF koproduziert und wird im Rahmen des Kleinen Fernsehspiels im ZDF gezeigt.</div>]]>
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      <pubDate>Sun, 19 Nov 2023 13:00:00 +0100</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/hao-are-you-filmkritik/</link>
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      <itunes:author>Bettina und Thomas</itunes:author>
      <itunes:episode>1253</itunes:episode>
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      <title>Folge 1252: Roberto Rossellini DEUTSCHLAND IM JAHRE NULL (FILMZ 2023)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Unerwartet schwierig, dieser Klassiker der Neorealismus von Roberto Rossellini – gedreht in Berlin 1947. Im Mittelpunkt steht der 12-Jährige Edmund, der versucht in den Ruinen des Nachkriegsberlin zu überleben. Jeder betrügt jeden, überall Krankheit, Hunger, Tod. Für Kindheit ist kein Platz, Edmund muss Entscheidungen treffen, die ihn völlig überfordern. Das alles vor dem Hintergrund des zerstörten Berlin, visuell sehr beeindruckend. Schwierig war der Film für mich vor allem durch die unnatürliche Bühnensprache der deutschen Schauspieler – das hat es fast unmöglich gemacht, in den Film hineinzukommen. Es wäre mir lieber gewesen, ich hätte die italienische Synchronisation mit Untertiteln gesehen. Auch die Filmmusik passt nicht zur Geschichte sondern eher zu einem Mantel- und Degenfilm. Ein weiteres Problem ist die tragische, melodramatische Zuspitzung der Handlung: zwei Todesfälle dominieren das letzte Drittel des Films, sodass alles andere, was der Film erzählt, dahinter verblasst. Gerade im Vergleich den Nachkriegsfilmen von Keisuke Kinoshita (zum Beispiel A JAPANESE TRAGEDY) ist Rossellini hier brutal und zu simpel. Ausnahmsweise eine Solopodcastepisode.</div>]]>
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      <pubDate>Sun, 05 Nov 2023 16:00:00 +0100</pubDate>
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      <itunes:author>Thomas</itunes:author>
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        <title>Folge 1252: Roberto Rossellini DEUTSCHLAND IM JAHRE NULL (FILMZ 2023)</title>
        <link>https://schoener-denken.de/blog/deutschland-im-jahre-null-filmkritik/</link>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, 1948, Armut, Berlin, Besatzung, Deutschland, Edmund Meschke, Kind, Kinder, Kindheit, Krankheit, Mord, Nachkriegszeit, Neorealismus, Roberto Rossellini, Schwarzmarkt, Selbstmord, Thomas, Tod, Trümmerfilm</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1251: VERMEER - REISE INS LICHT - Ganz nah dran</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Die Bilder des Malers Jan Vermeer üben eine ganz besondere Faszination aus: Der realistische Umgang mit Licht, die unglaublich feinen Details, die Darstellung der Frauen in bürgerlichen Alltagssituationen unterscheiden seine Werke von anderen. Vor allem aber erzeugen seine Gemälde die Illusion den Menschen und dem Raum sehr nahe zu sein. Und genau das erlaubt uns auch der Dokumentarfilm von Suzanne Raes. Sie lässt uns immer wieder nah an die Bilder herantreten und gewährt uns Blicke auf Vermeers Bilder, die es so noch nicht gab.<br><br></div><div>Dabei dreht sich ihr Film nicht nur um Vermeers Werk sondern vielmehr um die Menschen, die sich mit Vermeer beschäftigen, um die Expert:innen, die Künstler:innen und besonders um den Kurator der großen Vermeer-Ausstellung in Amsterdam, Gregor J. M. Weber, und sein Team. Es ist seine letzte Ausstellung für das Rijksmuseum. Wir begleiten die Jagd nach den Vermeer-Gemäden weltweit, die Versuche, die Werke ausleihen zu dürfen, die leidenschaftlichen Diskussionen, ob einzelne Bilder gar nicht von Vermeer sind, erleben reiche Besitzer und Männer, die der Anblick eines Gemäldes zu Tränen rührt. Wenn am Ende des Dokumentarfilms die Ausstellung eröffnet wird, kann man dem Film nur einen Vorwurf machen: Dass er viel länger hätte sein dürfen.<br><br></div><div>Im Podcast direkt nach dem Kino diskutiere ich mit Katharina, Johanna, Bettina und Kathrin über magische Museumsmomente, über den extrem respektvollen, fast zärtlichen Umgang mit den Originalbildern, über Adrenalinschübe beim Echtheitsstreit und über die Camera Obscura.</div>]]>
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      <pubDate>Mon, 30 Oct 2023 12:00:00 +0100</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/vermeer-reise-ins-licht-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1251: VERMEER - REISE INS LICHT - Ganz nah dran</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Usual Suspects</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Die Bilder des Malers Jan Vermeer üben eine ganz besondere Faszination aus: Der realistische Umgang mit Licht, die unglaublich feinen Details, die Darstellung der Frauen in bürgerlichen Alltagssituationen unterscheiden seine Werke von anderen. Vor allem aber erzeugen seine Gemälde die Illusion den Menschen und dem Raum sehr nahe zu sein. Und genau das erlaubt uns auch der Dokumentarfilm von Suzanne Raes. Sie lässt uns immer wieder nah an die Bilder herantreten und gewährt uns Blicke auf Vermeers Bilder, die es so noch nicht gab.<br><br></div><div>Dabei dreht sich ihr Film nicht nur um Vermeers Werk sondern vielmehr um die Menschen, die sich mit Vermeer beschäftigen, um die Expert:innen, die Künstler:innen und besonders um den Kurator der großen Vermeer-Ausstellung in Amsterdam, Gregor J. M. Weber, und sein Team. Es ist seine letzte Ausstellung für das Rijksmuseum. Wir begleiten die Jagd nach den Vermeer-Gemäden weltweit, die Versuche, die Werke ausleihen zu dürfen, die leidenschaftlichen Diskussionen, ob einzelne Bilder gar nicht von Vermeer sind, erleben reiche Besitzer und Männer, die der Anblick eines Gemäldes zu Tränen rührt. Wenn am Ende des Dokumentarfilms die Ausstellung eröffnet wird, kann man dem Film nur einen Vorwurf machen: Dass er viel länger hätte sein dürfen.<br><br></div><div>Im Podcast direkt nach dem Kino diskutiere ich mit Katharina, Johanna, Bettina und Kathrin über magische Museumsmomente, über den extrem respektvollen, fast zärtlichen Umgang mit den Originalbildern, über Adrenalinschübe beim Echtheitsstreit und über die Camera Obscura.</div>]]>
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        <title>Folge 1251: VERMEER - REISE INS LICHT - Ganz nah dran</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, Amsterdam, Ausstellung, Bettina, Cinemayence, Dokumentarfilm, Dokumentation, Gemälde, Johanna, Katharina, Kathrin, Kunst, Museum, Podcastin, Thomas, Vermeer, 2023, Regisseurin</itunes:keywords>
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      <title>Jubiläumsfolge 1250: KILLERS OF THE FLOWER MOON - Das Geld fließt in die weißen Hände</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Mein Problem mit diesem Film ist, dass sich Scrosese für etwas anders interessiert als ich: Scrosese interessiert sich ausschließlich für zwei weiße Kriminelle: Einen älteren, zynischen Intriganten, der Freundschaft heuchelt zu Menschen, für die er schon Mordaufträge gegeben hat und einen jüngeren, manipulierbaren Idioten, der die Familie, in die er geheiratet hat, ans Messer liefert. Dabei handelt es sich um die wahre Geschichte von Osage County – hier waren die Ureinwohner in ihrem unwirtlichen Reservat auf Öl gestoßen und enorm reich geworden. Der Reichtum lockte Scharen von falschen Freunden, Betrügern und Killern an. Sehr viele reiche Osage sterben, auch in der Familie von Molly, die Ernest, den Neffen des einflußreichen William Hale heiratet. Scorsese verpasst die Chance, die Geschichte aus Mollys Perspektive – und damit aus Sicht der Indigenen – zu erzählen. Wir erfahren wenig über die Osage und ihre Kultur, wenig über die historischen Hintergründe. Wir erfahren hingegen sehr viel darüber, wie zwei weiße Kriminelle mit ihren Komplizen Morde planen und ausführen. Das war Scorsese wichtig. Mir nicht.<br><br></div><div>Man kann diesen im Mittelteil überraschend konventionell erzählten Film auch sehr viel positiver sehen: Scorsese lenkt die Aufmerksamkeit auf ein Kapitel der US-amerikanischen Geschichte, das viel zu wenig beachtet worden war. Es ist zu loben, dass Scorsese hier die Dämlichkeit und die Gewalttätigkeit weißer Männer vorführt. Und grundsätzlich ist es ein großes Epos – 3,5 Stunden Film mit viel Landschaft, viel Kulissen, Requisiten und Kostümen. Das werden wir in Zukunft nicht mehr so oft – und vor allem nicht mehr so oft auf der Leinwand sehen. Man kann sich auch an der Schauspielkunst von Robert De Niros und Leonardo DiCaprios erfreuen. Hier teile ich die Begeisterung nicht, vielleicht habe ich mich einfach auch nur satt gesehen an den beiden. An der starken Präsenz von Lily Gladstone als Molly kann es allerdings keinen Zweifel geben – ein Blick von ihr stellt zwei Seiten Dialog von Leonardo DiCaprio in den Schatten.<br><br></div><div>Im Podcast direkt nach dem Kino sind wir ganz unterschiedlicher Meinung, Johanna und Heidi diskutieren mit mir über Beginn und Ende des Films, über ein <strong>fettes Jubiläum (1250 Folgen!)</strong> und über das Capitol-Kino. Denn es war die <strong>letzte Vorstellung</strong> in diesem hervorragend kuratierten, preisgekrönten und sehr erfolgreichen Programmkino Capitol&amp;Palatin. Nach einem Gebäudekauf durch ein großes Immobilienunternehmen wurden neue Räume für das Palatin gebraucht – ein Versagen der Stadt Mainz, dass hier keine Lösung gefunden wurde. Wir möchten uns bei den beiden Programmmachern und allen Mitarbeiter:innen für ihre großartige Arbeit danken! Wir haben in Capitol&amp;Palatin sehr viele großartige Filme gesehen, sehr <a href="https://schoener-denken.de/blog/tag/capitolpalatin/"><strong>viele SchönerDenken-Episoden</strong></a> zu anspruchsvolleren Filmen sind vor diesem Programmkino aufgezeichnet worden. Capitol&amp;Palatin waren die Grundlage der Kinokultur in Mainz: Wir werden diese Kinos vermissen.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Wed, 25 Oct 2023 17:00:00 +0200</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/killers-of-the-flower-moon-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Jubiläumsfolge 1250: KILLERS OF THE FLOWER MOON - Das Geld fließt in die weißen Hände</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Heidi, Johanna und Thomas</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Mein Problem mit diesem Film ist, dass sich Scrosese für etwas anders interessiert als ich: Scrosese interessiert sich ausschließlich für zwei weiße Kriminelle: Einen älteren, zynischen Intriganten, der Freundschaft heuchelt zu Menschen, für die er schon Mordaufträge gegeben hat und einen jüngeren, manipulierbaren Idioten, der die Familie, in die er geheiratet hat, ans Messer liefert. Dabei handelt es sich um die wahre Geschichte von Osage County – hier waren die Ureinwohner in ihrem unwirtlichen Reservat auf Öl gestoßen und enorm reich geworden. Der Reichtum lockte Scharen von falschen Freunden, Betrügern und Killern an. Sehr viele reiche Osage sterben, auch in der Familie von Molly, die Ernest, den Neffen des einflußreichen William Hale heiratet. Scorsese verpasst die Chance, die Geschichte aus Mollys Perspektive – und damit aus Sicht der Indigenen – zu erzählen. Wir erfahren wenig über die Osage und ihre Kultur, wenig über die historischen Hintergründe. Wir erfahren hingegen sehr viel darüber, wie zwei weiße Kriminelle mit ihren Komplizen Morde planen und ausführen. Das war Scorsese wichtig. Mir nicht.<br><br></div><div>Man kann diesen im Mittelteil überraschend konventionell erzählten Film auch sehr viel positiver sehen: Scorsese lenkt die Aufmerksamkeit auf ein Kapitel der US-amerikanischen Geschichte, das viel zu wenig beachtet worden war. Es ist zu loben, dass Scorsese hier die Dämlichkeit und die Gewalttätigkeit weißer Männer vorführt. Und grundsätzlich ist es ein großes Epos – 3,5 Stunden Film mit viel Landschaft, viel Kulissen, Requisiten und Kostümen. Das werden wir in Zukunft nicht mehr so oft – und vor allem nicht mehr so oft auf der Leinwand sehen. Man kann sich auch an der Schauspielkunst von Robert De Niros und Leonardo DiCaprios erfreuen. Hier teile ich die Begeisterung nicht, vielleicht habe ich mich einfach auch nur satt gesehen an den beiden. An der starken Präsenz von Lily Gladstone als Molly kann es allerdings keinen Zweifel geben – ein Blick von ihr stellt zwei Seiten Dialog von Leonardo DiCaprio in den Schatten.<br><br></div><div>Im Podcast direkt nach dem Kino sind wir ganz unterschiedlicher Meinung, Johanna und Heidi diskutieren mit mir über Beginn und Ende des Films, über ein <strong>fettes Jubiläum (1250 Folgen!)</strong> und über das Capitol-Kino. Denn es war die <strong>letzte Vorstellung</strong> in diesem hervorragend kuratierten, preisgekrönten und sehr erfolgreichen Programmkino Capitol&amp;Palatin. Nach einem Gebäudekauf durch ein großes Immobilienunternehmen wurden neue Räume für das Palatin gebraucht – ein Versagen der Stadt Mainz, dass hier keine Lösung gefunden wurde. Wir möchten uns bei den beiden Programmmachern und allen Mitarbeiter:innen für ihre großartige Arbeit danken! Wir haben in Capitol&amp;Palatin sehr viele großartige Filme gesehen, sehr <a href="https://schoener-denken.de/blog/tag/capitolpalatin/"><strong>viele SchönerDenken-Episoden</strong></a> zu anspruchsvolleren Filmen sind vor diesem Programmkino aufgezeichnet worden. Capitol&amp;Palatin waren die Grundlage der Kinokultur in Mainz: Wir werden diese Kinos vermissen.</div>]]>
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      <title>Folge 1249: ANSELM – DAS RAUSCHEN DER ZEIT - Der Kunst eine Bühne</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Wim Wenders liebt offenbar die Kunst von Anselm Kiefer, das Monumentale, Pathetische, das Irrationale, das Mythische. Dass es auf uns wirkt, ist uns unheimlich. Die Bewunderung bringt den Regisseurs ganz nah an die Kunst – und an den Künstler. Die fehlende Distanz droht den Künstler Kiefer zu überhöhen, aber erlaubt auch besondere Einblicke. Wenders erkennt die cineastische Dimension und bringt sie auf die Leinwand. Auch ohne 3D sehr beeindruckend. Die Kamera fährt um die Skulpturen, erkundet die Räume, gerade am Ende in Südfrankreich zeigt er die Rauminstallationen als Filmsets unserer (Alb-)Träume.<br><br></div><div>Es ist alles andere als eine gewöhnliche Doku: Darsteller übernehmen den Part von Anselm Kiefer als Junge und als junger Erwachsener und schließlich wird Kiefer auch in seine eigenen Werke hineininszeniert. Das ist dann auch manchmal etwas viel Wenders im Kiefer, aber dennoch: eine großartige Einführung in Anselm Kiefers Werk, eine beeindruckende filmische Annäherung.<br><br></div><div>Das ist diesmal nicht nur der allererste Eindruck vom Film, dieses Mal ist es für mich auch der erste Eindruck von Anselm Kiefer. Denn im Gegensatz zu Katharina, die sich als Künstlerin natürlich mit Anselm Kiefer sehr gut auskennt, war ich noch gar nicht in Berührung mit Kiefers Werk gekommen. Und wie sich herausstellt, funktioniert Wenders Film für beide. Am Mikrofon: Katharina und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Mon, 23 Oct 2023 17:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Wim Wenders liebt offenbar die Kunst von Anselm Kiefer, das Monumentale, Pathetische, das Irrationale, das Mythische. Dass es auf uns wirkt, ist uns unheimlich. Die Bewunderung bringt den Regisseurs ganz nah an die Kunst – und an den Künstler. Die fehlende Distanz droht den Künstler Kiefer zu überhöhen, aber erlaubt auch besondere Einblicke. Wenders erkennt die cineastische Dimension und bringt sie auf die Leinwand. Auch ohne 3D sehr beeindruckend. Die Kamera fährt um die Skulpturen, erkundet die Räume, gerade am Ende in Südfrankreich zeigt er die Rauminstallationen als Filmsets unserer (Alb-)Träume.<br><br></div><div>Es ist alles andere als eine gewöhnliche Doku: Darsteller übernehmen den Part von Anselm Kiefer als Junge und als junger Erwachsener und schließlich wird Kiefer auch in seine eigenen Werke hineininszeniert. Das ist dann auch manchmal etwas viel Wenders im Kiefer, aber dennoch: eine großartige Einführung in Anselm Kiefers Werk, eine beeindruckende filmische Annäherung.<br><br></div><div>Das ist diesmal nicht nur der allererste Eindruck vom Film, dieses Mal ist es für mich auch der erste Eindruck von Anselm Kiefer. Denn im Gegensatz zu Katharina, die sich als Künstlerin natürlich mit Anselm Kiefer sehr gut auskennt, war ich noch gar nicht in Berührung mit Kiefers Werk gekommen. Und wie sich herausstellt, funktioniert Wenders Film für beide. Am Mikrofon: Katharina und Thomas.</div>]]>
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      <itunes:author>Katharina und Thomas</itunes:author>
      <itunes:episode>1249</itunes:episode>
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        <title>Folge 1249: ANSELM – DAS RAUSCHEN DER ZEIT - Der Kunst eine Bühne</title>
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      <title>Folge 1248: DANGAN RUNNER - Fragile Egos auf der Flucht</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>In meiner japanophilen Filmblase gilt Sabus Debütfilm DANGAN RUNNER als Kultfilm. Dem Label Rapid Eye Movies sei Dank ist eine restaurierte Fassung des Films in ausgewählten Kinos zu sehen. Das konnten wir uns nicht entgehen lassen.<br><br></div><div>Sabu zeigt uns einen jungen Mann, der eine Bank überfallen will, aber bereits davor als Ladendieb scheitert und fliehen muss, der Verkäufer verfolgt ihn durch die Straßen von Tokio, aber auch der Verkäufer wird bald verfolgt – von einem Yakuza, der mit ihm eine Rechnung offen hat. Alle drei Männer sind jeder auf seine Weise gescheitert. Die merkwürdige Verfolgungsjagd der drei Männer gerät zwischen die Fronten, als zwei Yakuzabanden und die Polizei gegeneinander antreten.<br><br></div><div>Taxi-Driver-Zitate, spannungstreibende Musik und eine kreative Kamera fallen positiv auf, auch, dass die Verfolgungsjagd am Ende transzendiert und ihren eigenen Sinn aufhebt. Anstrengend – wie immer, wenn Yakuza im Spiel sind – ist das ständige, sinnlose Anbrüllen und das unvermeidliche gegenseitige Abschlachten der Männer. Das Beste an DANGAN RUNNER ist, wie Sabu diese toxische Männlichkeit vorführt und wirklich allen Männern in diesem Film die Hosen der fragilen Männlichkeit herunterlässt. Im Podcast direkt nach dem Kino mit unterschiedlicher Filmeinschätzung am Mikrofon: Johanna und Thomas.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Sat, 21 Oct 2023 22:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>In meiner japanophilen Filmblase gilt Sabus Debütfilm DANGAN RUNNER als Kultfilm. Dem Label Rapid Eye Movies sei Dank ist eine restaurierte Fassung des Films in ausgewählten Kinos zu sehen. Das konnten wir uns nicht entgehen lassen.<br><br></div><div>Sabu zeigt uns einen jungen Mann, der eine Bank überfallen will, aber bereits davor als Ladendieb scheitert und fliehen muss, der Verkäufer verfolgt ihn durch die Straßen von Tokio, aber auch der Verkäufer wird bald verfolgt – von einem Yakuza, der mit ihm eine Rechnung offen hat. Alle drei Männer sind jeder auf seine Weise gescheitert. Die merkwürdige Verfolgungsjagd der drei Männer gerät zwischen die Fronten, als zwei Yakuzabanden und die Polizei gegeneinander antreten.<br><br></div><div>Taxi-Driver-Zitate, spannungstreibende Musik und eine kreative Kamera fallen positiv auf, auch, dass die Verfolgungsjagd am Ende transzendiert und ihren eigenen Sinn aufhebt. Anstrengend – wie immer, wenn Yakuza im Spiel sind – ist das ständige, sinnlose Anbrüllen und das unvermeidliche gegenseitige Abschlachten der Männer. Das Beste an DANGAN RUNNER ist, wie Sabu diese toxische Männlichkeit vorführt und wirklich allen Männern in diesem Film die Hosen der fragilen Männlichkeit herunterlässt. Im Podcast direkt nach dem Kino mit unterschiedlicher Filmeinschätzung am Mikrofon: Johanna und Thomas.</div>]]>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/dangan-runner-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1248: DANGAN RUNNER - Fragile Egos auf der Flucht</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Johanna und Thomas</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>In meiner japanophilen Filmblase gilt Sabus Debütfilm DANGAN RUNNER als Kultfilm. Dem Label Rapid Eye Movies sei Dank ist eine restaurierte Fassung des Films in ausgewählten Kinos zu sehen. Das konnten wir uns nicht entgehen lassen.<br><br></div><div>Sabu zeigt uns einen jungen Mann, der eine Bank überfallen will, aber bereits davor als Ladendieb scheitert und fliehen muss, der Verkäufer verfolgt ihn durch die Straßen von Tokio, aber auch der Verkäufer wird bald verfolgt – von einem Yakuza, der mit ihm eine Rechnung offen hat. Alle drei Männer sind jeder auf seine Weise gescheitert. Die merkwürdige Verfolgungsjagd der drei Männer gerät zwischen die Fronten, als zwei Yakuzabanden und die Polizei gegeneinander antreten.<br><br></div><div>Taxi-Driver-Zitate, spannungstreibende Musik und eine kreative Kamera fallen positiv auf, auch, dass die Verfolgungsjagd am Ende transzendiert und ihren eigenen Sinn aufhebt. Anstrengend – wie immer, wenn Yakuza im Spiel sind – ist das ständige, sinnlose Anbrüllen und das unvermeidliche gegenseitige Abschlachten der Männer. Das Beste an DANGAN RUNNER ist, wie Sabu diese toxische Männlichkeit vorführt und wirklich allen Männern in diesem Film die Hosen der fragilen Männlichkeit herunterlässt. Im Podcast direkt nach dem Kino mit unterschiedlicher Filmeinschätzung am Mikrofon: Johanna und Thomas.</div>]]>
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        <title>Folge 1248: DANGAN RUNNER - Fragile Egos auf der Flucht</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Japan, Kino, Podcast, 1996, Action, Capitol&amp;Palatin, Casio, Johanna, Podcastin, Sabu, Thomas, Tokio, Verfolgungsjagd, Yakuza</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1247: CATCH THE KILLER - Die Toten von Baltimore</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Die Jagd auf Serienmörder ist ein eigenes Genre, ZODIAC und SCHWEIGEN DER LÄMMER sind hier der Goldstandard. Dieses Niveau erreicht CATCH THE KILLER (im Original TO CATCH A KILLER) nicht. Dennoch ein sehr sehenswerter Film mit einer wirklich beeindruckenden und sehr stark inszenierten ersten großen Szene in Baltimore und später einer exzellent inszenierten und sehr spannenden Schießerei in einem Ladengeschäft. Im Mittelpunkt steht ein erfahrener, aber auch etwas selbstverliebter Ermittler (Ben Mendelsohn), der sich eine labile, aber kluge Polizistin in sein Team holt. Eine großartige Rolle für Shailene Woodley, die eine Frau verkörpert, der es mühsam gelingt, ihre eigenen Dämonen zu kontrollieren. Immer wieder halten politische Intrigen die Ermittlungen (und den Film) auf. Am Ende verliert CATCH THE KILLER sein Pacing und etwas auch seine bis dahin empfundene Authentizität. Trotz einiger Schwächen ein überdurchschnittlicher, sehr solider und optisch beeindruckender Genre-Film. Im Podcast nach dem Film sprechen wir darüber, was das alles mit dem Weissen Hai zu tun hat, ob die verschiedenen Teile des Films am Ende zusammen passen, über Intensität und ikonische Bilder. Am Mikrofon direkt nach dem Kino: Heidi und Thomas.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Tue, 17 Oct 2023 23:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:title>Folge 1247: CATCH THE KILLER - Die Toten von Baltimore</itunes:title>
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      <itunes:author>Heidi und Thomas</itunes:author>
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        <title>Folge 1247: CATCH THE KILLER - Die Toten von Baltimore</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, 2023, Action, Baltimore, Ben Mendelsohn, Damian Szifron, Podcastin, Scharfschütze, Serienkiller, Serienmörder, Shailene Woodley, Thomas, Thriller</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1246: THE CREATOR sieht atemberaubend gut aus</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Erst einmal Respekt für den Mut, einen großformatigen Science-Fiction-Film zu machen, der nicht unter dem Schutzschirm eines großen Franchises oder zumindest einer populären Literatur- oder Gamevorlage steht. THE CREATOR erfindet das Genre nicht neu, ganz im Gegenteil – die Story kommt einem aus TERMINATOR und anderen Filmen sehr vertraut vor: KI-gesteuerte Systeme und Roboter dienen den Menschen, bis sich eine KI gegen die Menschen wendet und eine Atombombe auf Los Angeles wirft. Die USA verbieten und vernichten alle KI und führen einen Krieg gegen Asien, wo die Menschen mit den Robotern zusammenleben. Joshua, der seine Familie bei dem Atomschlag von Los Angeles verloren hat, infiltriert eine Gruppe, die der KI zu Sieg verhelfen will …<br><br></div><div>Den Preis für die originellste Idee wird THE CREATOR nicht gewinnen, er ist auch nicht so subtil und klug wie die modernen SF-Klassiker MOON, ARRIVAL und EX MACHINA. Aber er ist spannend, lässt uns mit den Protagonisten mitfühlen <strong>und sieht atemberaubend gut aus</strong>. Die Gestaltung der Fahrzeuge, der Waffen, der Robotertechnik, der Panzer und der Flugzeuge, die Kleidung, die Städte – alles so kreativ und stimmig, wie es seit BLADE RUNNER nicht mehr auf der Leinwand zu sehen war. Und die Inszenierung von Gareth Edwards setzt dieses beeindruckende Design ins richtige Licht, in Schatten und Dunst. THE CREATOR ist der optisch der beste Science-Fiction-Film seit sehr, sehr langer Zeit.<br><br></div><div>Im Podcast direkt nach dem Kino stehen wir vor dem Capitol und diskutieren über den Realismus von Actionszenen, ob THE CREATOR Stellung für die KI bezieht, über John David Washington und über Evolution. Am Mikrofon: Kathrin, Johanna und Thomas.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Sat, 07 Oct 2023 18:00:00 +0200</pubDate>
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      <title>Folge 1245: ORLACS HÄNDE - Große Gesten, große Augen</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Transplantation ist ein Element in Body-Horror-Filmen, das alte Ängste in uns wach ruft. Übernehmen wir mit dem Körperteil die Eigenschaften des "Vorbesitzers"? ORLAC'S HÄNDE ist der erste dieser Filme, unübersehbar spätexpressionistisch, große Bauten, große Gesten, große Augen. Die Geschichte nach einem Roman von Maurice Renard erzählt vom Pianisten Paul Orlac, der bei einem Unfall seine Hände verliert. Der Arzt entscheidet sich, ihm die Hände eines gerade hingerichteten Mörders anzunähen. Die Operation gelingt, aber Orlac erträgt den Gedanken nicht, mit den Mörderhänden wieder Klavier zu spielen oder seine geliebte Frau zu berühren. Und dann geschieht ein Mord. Haben die Hände des Mörders wieder zugeschlagen?<br><br></div><div>Der Film stellt Orlacs psychischen Zustand in den Mittelpunkt, die expressionistische Bildsprache spiegelt intensiv Orlacs Ängste. Seine Hände wirken tatsächlich wie Fremdkörper, als hätten sie einen eigenen Willen. Im Podcast direkt nach dem Film sprechen wir über die Hände der liebenden Ehefrau, über die beeindruckende Live-Klavierbegleitung von Uwe Oberg, über den drei Jahre später kommenden Tonfilm, über Handlungswendungen - und über nicht sehr stumme Betrunkene und Mäuse. Direkt nach dem Film vor dem Caligari am Mikrofon: Kristin und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Wed, 27 Sep 2023 22:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:author>Kristin und Thomas</itunes:author>
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      <title>Folge 1244: A HAUNTING IN VENICE - Ein Schnurrbart in Venedig</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Wenn wir in der ersten halben Stunde gegangen wären, hätten wir das Geld für die Kinokarten zurückbekommen, denn das Cinestar hatte einen technischen Defekt und konnte das Saallicht nicht löschen. Im Rückblick war das ein gutes Angebot, denn zum einen hat es ein Gruselfilm schwer zu wirken, wenn man nicht im Dunkeln sitzt und zum anderen hätten wir uns so diesen Film erspart.<br><br></div><div>Branagh will uns einen Agatha-Christie-Mystery-Thriller präsentieren. Mysteriös ist dabei aber nur, warum Branagh den Film so prätentiös inszeniert. Er verlagert die Handlung nach Venedig und hat so einen stimmungsvollen Palazzo als Kulisse. Leider ist dieser Palazzo voller Figuren, die uns völlig gleichgültig bleiben, nein – schlimmer noch – uns nerven mit künstlichen Dialogen. Statt echter Spannung gibt es wieder einige prächtige Nahaufnahmen eines prächtigen Schnurrbarts. Und das ist einfach nicht genug.<br><br></div><div>Am Mikrofon direkt nach dem Kino: Heidi, Katharina, Hendrik, Tom und Thomas.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Sun, 24 Sep 2023 19:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:author>Usual Suspects</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Wenn wir in der ersten halben Stunde gegangen wären, hätten wir das Geld für die Kinokarten zurückbekommen, denn das Cinestar hatte einen technischen Defekt und konnte das Saallicht nicht löschen. Im Rückblick war das ein gutes Angebot, denn zum einen hat es ein Gruselfilm schwer zu wirken, wenn man nicht im Dunkeln sitzt und zum anderen hätten wir uns so diesen Film erspart.<br><br></div><div>Branagh will uns einen Agatha-Christie-Mystery-Thriller präsentieren. Mysteriös ist dabei aber nur, warum Branagh den Film so prätentiös inszeniert. Er verlagert die Handlung nach Venedig und hat so einen stimmungsvollen Palazzo als Kulisse. Leider ist dieser Palazzo voller Figuren, die uns völlig gleichgültig bleiben, nein – schlimmer noch – uns nerven mit künstlichen Dialogen. Statt echter Spannung gibt es wieder einige prächtige Nahaufnahmen eines prächtigen Schnurrbarts. Und das ist einfach nicht genug.<br><br></div><div>Am Mikrofon direkt nach dem Kino: Heidi, Katharina, Hendrik, Tom und Thomas.</div>]]>
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        <title>Folge 1244: A HAUNTING IN VENICE - Ein Schnurrbart in Venedig</title>
        <link>https://schoener-denken.de/blog/a-haunting-in-venice-filmkritik/</link>
      </image>
      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, Agatha Christie, Familie, Grusel, Heidi, Hendrik, Hercule Poirot, Italien, Katharina, Kenneth Branagh, Michelle Yeoh, Podcastin, Thomas, Tina Fey, Tom, Venedig</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1243: THE MATRIX RESURRECTIONS - Eine Katze namens Dejavu</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>THE MATRIX RESURRECTIONS hatten wir im Kino verpasst und jetzt im Heimkino nachgeholt – und waren sehr überrascht vom Schwung, der Spannung, dem Spektakel, und der augenzwinkernden Selbstironie dieses vierten Teils. Die Rückkehr zum eigenen Kinomythos kann ja schnell mehr oder weniger krachend scheitern – hier gelingt es den Charme des ersten Films wieder aufschimmern zu lassen und gleichzeitig den eigenen Mythos auf den Arm zu nehmen: <em>„Warner Bros. will unbedingt einen vierten Teil – ob wir mitmachen oder nicht.“<br></em><br></div><div>Im Mittelpunkt steht die Liebe, die Anziehungskräfte zwischen Neo und Trinity bringen alle Computerpläne durcheinander, während die Grenzen zwischen Menschen und Maschinen durchlässig werden. Thomas Anderson muss auf jeden Fall eine Menge blaue Pillen schlucken, bevor es endlich wieder zur Entscheidung zwischen der blauen Pille und der roten Pille kommt …<br><br></div><div>Im Podcast direkt nach dem Heimkino reden wir über die stark inszenierte, aber dosierte eingesetzte Action, über zombieartige Massenszenen, über Sense Eight und über den immer noch ungebrochenen Zauber, wenn Keanu Reeves und Carrie-Anne Moss aufeinandertreffen. Direkt nach dem Film am Mikrofon: Tom und Thomas.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Fri, 15 Sep 2023 23:00:00 +0200</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/the-matrix-resurrections-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1243: THE MATRIX RESURRECTIONS - Eine Katze namens Dejavu</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Film</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Tom und Thomas</itunes:author>
      <itunes:episode>1243</itunes:episode>
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        <![CDATA[<div>THE MATRIX RESURRECTIONS hatten wir im Kino verpasst und jetzt im Heimkino nachgeholt – und waren sehr überrascht vom Schwung, der Spannung, dem Spektakel, und der augenzwinkernden Selbstironie dieses vierten Teils. Die Rückkehr zum eigenen Kinomythos kann ja schnell mehr oder weniger krachend scheitern – hier gelingt es den Charme des ersten Films wieder aufschimmern zu lassen und gleichzeitig den eigenen Mythos auf den Arm zu nehmen: <em>„Warner Bros. will unbedingt einen vierten Teil – ob wir mitmachen oder nicht.“<br></em><br></div><div>Im Mittelpunkt steht die Liebe, die Anziehungskräfte zwischen Neo und Trinity bringen alle Computerpläne durcheinander, während die Grenzen zwischen Menschen und Maschinen durchlässig werden. Thomas Anderson muss auf jeden Fall eine Menge blaue Pillen schlucken, bevor es endlich wieder zur Entscheidung zwischen der blauen Pille und der roten Pille kommt …<br><br></div><div>Im Podcast direkt nach dem Heimkino reden wir über die stark inszenierte, aber dosierte eingesetzte Action, über zombieartige Massenszenen, über Sense Eight und über den immer noch ungebrochenen Zauber, wenn Keanu Reeves und Carrie-Anne Moss aufeinandertreffen. Direkt nach dem Film am Mikrofon: Tom und Thomas.</div>]]>
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        <title>Folge 1243: THE MATRIX RESURRECTIONS - Eine Katze namens Dejavu</title>
        <link>https://schoener-denken.de/blog/the-matrix-resurrections-filmkritik/</link>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, Action, Carrie-Anne Moss, Christina Ricci, Heimkino, Jada Pinkett Smith, Keanu Reeves, Matrix, Neil Patrick Harris, Regisseurin, Science-Fiction, Simulation, Thomas, Tom</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1242: EQUALIZER 3 THE FINAL CHAPTER - Neun Sekunden in Sizilien</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Gnadenlos ist der Einstieg in den dritten und letzten EQUALIZER: Ein Mann kehrt in sein Haus in Sizilien zurück, überall liegen erstochene, erschossene, erschlagene Männer. Eine blutige Szenerie, die ein blutiges Ende nimmt. Danach nimmt Fuqua erst einmal die Fahrt aus seinem Film, zeigt einen Protagonisten, der schwer angeschlagen, ganz langsam wieder auf die Füße kommt (die Treppen als show don’t tell!), der ankommt und eine neue Heimat an der Amalfiküste findet. Und der dann als Equalizer diese neue Heimat und diese neue Familie gegen Feinde (diesmal die Mafia) verteidigt.<br><br></div><div>Der dritte EQUALIZER ist sehr schön gefilmtes Genre-Kino, dass uns die Gelegenheit gibt, die Menschen ins Herz zu schließen, die in Gefahr sind. Und Denzel Washington spielt den harten Robert McCall großartig zwischen warmherziger Freundlichkeit, irritierenden Ticks und ebenso effizienter wie sadistischer Brutalität. Im Podcast direkt nach dem Kino diskutieren wir über das zwischendurch ruhige Tempo, über den Sadismus des Protagonisten, über cineastische Amnesie und warum wir uns Filme mit Gewalt anschauen. Wir sind uns einig: Ein würdiges Finale und deutlich gelungener als der zweite Teil. Am Mikrofon direkt nach dem Kino: Hendrik, Tom und Thomas.<br><br></div><div>P.S. Wer sich für Uhren in Filmen interessiert: Robert McCall stoppt die neun Sekunden mit einer Suunto 9 Peak.</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 14 Sep 2023 22:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Gnadenlos ist der Einstieg in den dritten und letzten EQUALIZER: Ein Mann kehrt in sein Haus in Sizilien zurück, überall liegen erstochene, erschossene, erschlagene Männer. Eine blutige Szenerie, die ein blutiges Ende nimmt. Danach nimmt Fuqua erst einmal die Fahrt aus seinem Film, zeigt einen Protagonisten, der schwer angeschlagen, ganz langsam wieder auf die Füße kommt (die Treppen als show don’t tell!), der ankommt und eine neue Heimat an der Amalfiküste findet. Und der dann als Equalizer diese neue Heimat und diese neue Familie gegen Feinde (diesmal die Mafia) verteidigt.<br><br></div><div>Der dritte EQUALIZER ist sehr schön gefilmtes Genre-Kino, dass uns die Gelegenheit gibt, die Menschen ins Herz zu schließen, die in Gefahr sind. Und Denzel Washington spielt den harten Robert McCall großartig zwischen warmherziger Freundlichkeit, irritierenden Ticks und ebenso effizienter wie sadistischer Brutalität. Im Podcast direkt nach dem Kino diskutieren wir über das zwischendurch ruhige Tempo, über den Sadismus des Protagonisten, über cineastische Amnesie und warum wir uns Filme mit Gewalt anschauen. Wir sind uns einig: Ein würdiges Finale und deutlich gelungener als der zweite Teil. Am Mikrofon direkt nach dem Kino: Hendrik, Tom und Thomas.<br><br></div><div>P.S. Wer sich für Uhren in Filmen interessiert: Robert McCall stoppt die neun Sekunden mit einer Suunto 9 Peak.</div>]]>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/equalizer-3-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1242: EQUALIZER 3 THE FINAL CHAPTER - Neun Sekunden in Sizilien</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Hendrik, Tom und Thomas</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Gnadenlos ist der Einstieg in den dritten und letzten EQUALIZER: Ein Mann kehrt in sein Haus in Sizilien zurück, überall liegen erstochene, erschossene, erschlagene Männer. Eine blutige Szenerie, die ein blutiges Ende nimmt. Danach nimmt Fuqua erst einmal die Fahrt aus seinem Film, zeigt einen Protagonisten, der schwer angeschlagen, ganz langsam wieder auf die Füße kommt (die Treppen als show don’t tell!), der ankommt und eine neue Heimat an der Amalfiküste findet. Und der dann als Equalizer diese neue Heimat und diese neue Familie gegen Feinde (diesmal die Mafia) verteidigt.<br><br></div><div>Der dritte EQUALIZER ist sehr schön gefilmtes Genre-Kino, dass uns die Gelegenheit gibt, die Menschen ins Herz zu schließen, die in Gefahr sind. Und Denzel Washington spielt den harten Robert McCall großartig zwischen warmherziger Freundlichkeit, irritierenden Ticks und ebenso effizienter wie sadistischer Brutalität. Im Podcast direkt nach dem Kino diskutieren wir über das zwischendurch ruhige Tempo, über den Sadismus des Protagonisten, über cineastische Amnesie und warum wir uns Filme mit Gewalt anschauen. Wir sind uns einig: Ein würdiges Finale und deutlich gelungener als der zweite Teil. Am Mikrofon direkt nach dem Kino: Hendrik, Tom und Thomas.<br><br></div><div>P.S. Wer sich für Uhren in Filmen interessiert: Robert McCall stoppt die neun Sekunden mit einer Suunto 9 Peak.</div>]]>
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        <title>Folge 1242: EQUALIZER 3 THE FINAL CHAPTER - Neun Sekunden in Sizilien</title>
        <link>https://schoener-denken.de/blog/equalizer-3-filmkritik/</link>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, Action, Antoine Fuqua, Camorra, CIA, Dakota Fanning, Denzel Washington, Familie, Gaia Scodellaro, Geheimdienst, Gewalt, Hendrik, Italien, Mafia, Sizilien, Thomas, Thriller, Tom</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1241: ATTENBERG - Sex, Tod und Tiere (feat. Lucas Barwenczik)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Marina (Ariane Labed) kommt mit den Menschen nicht zurecht, ausgenommen ihren Vater Spyros (Vangelis Mourikis) und ihre einzige Freundin Bella (Evangelia Randou). Während sie sich um ihren sterbenden Vater kümmert, möchte sie mit 23 Jahren endlich erste sexuelle Erfahrungen machen. Ausgesucht hat sie sich dafür einen Ingenieur (Giorgos Lanthimos). Aber ATTENBERG ist viel mehr als verspätetes Coming of Age. Regisseurin Athina Rachel Tsangari zeigt ein Griechenland, dessen Modernisierung offenbar ins Leere gelaufen ist, zeigt eine junge Frau, die ein Leben zu ihren eigenen Bedingungen lebt, integriert Elemente der griechischen Tragödie (Ex, Tod, Tanz). Im Podcast erklärt Lucas die <em>weird greek new wave</em> und diskutiert mit Thomas über den silly walk der beiden Frauen, über Komik und griechische Bestattungsgesetze.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Wed, 13 Sep 2023 11:00:00 +0200</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/attenberg-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1241: ATTENBERG - Sex, Tod und Tiere (feat. Lucas Barwenczik)</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Film</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Lucas und Thomas</itunes:author>
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        <title>Folge 1241: ATTENBERG - Sex, Tod und Tiere (feat. Lucas Barwenczik)</title>
        <link>https://schoener-denken.de/blog/attenberg-filmkritik/</link>
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      <itunes:keywords>CrossCast, Italien, Podcast, Architektur, Ariane Labed, Athina Rachel Tsangari, Bestattung, Coming of Age, Evangelia Randou, Freundschaft, Giorgos Lanthimos, Greek New Wave, Griechenland, Heimkino, Kinomensch, Komödie, Longtake, Lucas Barwenczik, Politik, Regisseurin, Sexualität, soziale Gerechtigkeit, Tanz, Thomas, Tiere, Tod, Tragikomödie, Tragödie, Vangelis Mourikis</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1240:  THE RAIN PEOPLE - Flucht vor der Fremdbestimmung</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Natalie, eine verheiratete Frau, bricht aus ihrer Ehe und aus ihrem Leben aus, sie erträgt die Enge und die verlorene Selbstbestimmung nicht mehr. Sie setzt sich ans Steuer und fährt quer durch die Vereinigten Staaten. Auf ihrem Trip liest sie „Killer“ auf, einen jungen Mann, dessen strahlende Footballkarriere nach einer schweren Kopfverletzung zuende ist. Killer ist beeinträchtigt und versteht im wahrsten Sinne des Wortes die Welt nicht mehr. Natalie will die gesellschaftlichen Normen nicht mehr akzeptieren, Killer kann die gesellschaftlichen Normen nicht mehr erkennen. Auf ihrem Weg durch die ungeschönte Realität der USA fragt sich Natalie, ob sie die Verantwortung für Killer übernehmen will. Als sie einen Polizisten kennenlernt, eskaliert die Situation.<br><br></div><div>THE RAIN PEOPLE von 1969 gehört zu Coppolas unbekannteren Werken. Als Road-Movie wurde der Film mit kleinem Budget und kleiner Crew auf der Fahrt durch die USA zum Teil improvisiert. Das Spiel von Shirley Knight und James Caan (und später auch Robert Duvall) ist sehr intensiv, Coppola findet für die Konflikte der Protagonisten starke Bilder: Wenn Killer im Hotelzimmer alle Befehle von Natalie befolgt und damit die gesellschaftlichen Konventionen auf den Kopf gestellt werden, wenn beide durch eine Parade stolpern, wenn Killer auf Tiere in Käfigen stößt oder bereits ganz am Anfang, wenn Natalie angewidert sich vom Arm ihres schlafenden Mannes löst und sich aus dem Schlafzimmer schleicht. Den Ehemann lässt Coppola nicht vor die Kamera. Auch wenn Natalie später mit ihrem Ehemann telefoniert, ist immer nur sie zu sehen. Denn das ist Natalies Geschichte, daran lässt Coppola keinen Zweifel.<br><br></div><div>Im Podcast direkt nach dem Film sprechen wir darüber, dass der Film mit seinen Themen Selbstbestimmung, Gleichberechtigung, Verhältnis der Geschlechter und Umgang mit beeinträchtigten Menschen sehr modern und relevant geblieben ist. Wir diskutieren über die beeindruckend inszenierten Flashbacks aus dem Leben der Protagonisten, über ein Amerika der Verlierer, das Filmende und die Bedeutung des Titels. Wir sind uns einig: sehr sehenswert. Am Mikrofon direkt nach dem Film: Birgit, Heidi, Katharina, Peter und Thomas. THE RAIN PEOPLE ist auf DVD in der Originalsprache erhältlich.</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 12 Sep 2023 11:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Natalie, eine verheiratete Frau, bricht aus ihrer Ehe und aus ihrem Leben aus, sie erträgt die Enge und die verlorene Selbstbestimmung nicht mehr. Sie setzt sich ans Steuer und fährt quer durch die Vereinigten Staaten. Auf ihrem Trip liest sie „Killer“ auf, einen jungen Mann, dessen strahlende Footballkarriere nach einer schweren Kopfverletzung zuende ist. Killer ist beeinträchtigt und versteht im wahrsten Sinne des Wortes die Welt nicht mehr. Natalie will die gesellschaftlichen Normen nicht mehr akzeptieren, Killer kann die gesellschaftlichen Normen nicht mehr erkennen. Auf ihrem Weg durch die ungeschönte Realität der USA fragt sich Natalie, ob sie die Verantwortung für Killer übernehmen will. Als sie einen Polizisten kennenlernt, eskaliert die Situation.<br><br></div><div>THE RAIN PEOPLE von 1969 gehört zu Coppolas unbekannteren Werken. Als Road-Movie wurde der Film mit kleinem Budget und kleiner Crew auf der Fahrt durch die USA zum Teil improvisiert. Das Spiel von Shirley Knight und James Caan (und später auch Robert Duvall) ist sehr intensiv, Coppola findet für die Konflikte der Protagonisten starke Bilder: Wenn Killer im Hotelzimmer alle Befehle von Natalie befolgt und damit die gesellschaftlichen Konventionen auf den Kopf gestellt werden, wenn beide durch eine Parade stolpern, wenn Killer auf Tiere in Käfigen stößt oder bereits ganz am Anfang, wenn Natalie angewidert sich vom Arm ihres schlafenden Mannes löst und sich aus dem Schlafzimmer schleicht. Den Ehemann lässt Coppola nicht vor die Kamera. Auch wenn Natalie später mit ihrem Ehemann telefoniert, ist immer nur sie zu sehen. Denn das ist Natalies Geschichte, daran lässt Coppola keinen Zweifel.<br><br></div><div>Im Podcast direkt nach dem Film sprechen wir darüber, dass der Film mit seinen Themen Selbstbestimmung, Gleichberechtigung, Verhältnis der Geschlechter und Umgang mit beeinträchtigten Menschen sehr modern und relevant geblieben ist. Wir diskutieren über die beeindruckend inszenierten Flashbacks aus dem Leben der Protagonisten, über ein Amerika der Verlierer, das Filmende und die Bedeutung des Titels. Wir sind uns einig: sehr sehenswert. Am Mikrofon direkt nach dem Film: Birgit, Heidi, Katharina, Peter und Thomas. THE RAIN PEOPLE ist auf DVD in der Originalsprache erhältlich.</div>]]>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/the-rain-people-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1240:  THE RAIN PEOPLE - Flucht vor der Fremdbestimmung</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Film</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Usual Suspects</itunes:author>
      <itunes:episode>1240</itunes:episode>
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        <![CDATA[<div>Natalie, eine verheiratete Frau, bricht aus ihrer Ehe und aus ihrem Leben aus, sie erträgt die Enge und die verlorene Selbstbestimmung nicht mehr. Sie setzt sich ans Steuer und fährt quer durch die Vereinigten Staaten. Auf ihrem Trip liest sie „Killer“ auf, einen jungen Mann, dessen strahlende Footballkarriere nach einer schweren Kopfverletzung zuende ist. Killer ist beeinträchtigt und versteht im wahrsten Sinne des Wortes die Welt nicht mehr. Natalie will die gesellschaftlichen Normen nicht mehr akzeptieren, Killer kann die gesellschaftlichen Normen nicht mehr erkennen. Auf ihrem Weg durch die ungeschönte Realität der USA fragt sich Natalie, ob sie die Verantwortung für Killer übernehmen will. Als sie einen Polizisten kennenlernt, eskaliert die Situation.<br><br></div><div>THE RAIN PEOPLE von 1969 gehört zu Coppolas unbekannteren Werken. Als Road-Movie wurde der Film mit kleinem Budget und kleiner Crew auf der Fahrt durch die USA zum Teil improvisiert. Das Spiel von Shirley Knight und James Caan (und später auch Robert Duvall) ist sehr intensiv, Coppola findet für die Konflikte der Protagonisten starke Bilder: Wenn Killer im Hotelzimmer alle Befehle von Natalie befolgt und damit die gesellschaftlichen Konventionen auf den Kopf gestellt werden, wenn beide durch eine Parade stolpern, wenn Killer auf Tiere in Käfigen stößt oder bereits ganz am Anfang, wenn Natalie angewidert sich vom Arm ihres schlafenden Mannes löst und sich aus dem Schlafzimmer schleicht. Den Ehemann lässt Coppola nicht vor die Kamera. Auch wenn Natalie später mit ihrem Ehemann telefoniert, ist immer nur sie zu sehen. Denn das ist Natalies Geschichte, daran lässt Coppola keinen Zweifel.<br><br></div><div>Im Podcast direkt nach dem Film sprechen wir darüber, dass der Film mit seinen Themen Selbstbestimmung, Gleichberechtigung, Verhältnis der Geschlechter und Umgang mit beeinträchtigten Menschen sehr modern und relevant geblieben ist. Wir diskutieren über die beeindruckend inszenierten Flashbacks aus dem Leben der Protagonisten, über ein Amerika der Verlierer, das Filmende und die Bedeutung des Titels. Wir sind uns einig: sehr sehenswert. Am Mikrofon direkt nach dem Film: Birgit, Heidi, Katharina, Peter und Thomas. THE RAIN PEOPLE ist auf DVD in der Originalsprache erhältlich.</div>]]>
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        <title>Folge 1240:  THE RAIN PEOPLE - Flucht vor der Fremdbestimmung</title>
        <link>https://schoener-denken.de/blog/the-rain-people-filmkritik/</link>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, 1969, Behinderung, Birgit, Ehe, Ehedrama, Feminismus, Francis Ford Coppola, Gleichberechtigung, Heidi, Heimkino, James Caan, Katharina, New Hollywood, Peter, Podcastin, Roadmovie, Robert Duvall, Schwangerschaft, Shirley Knight, Sozialdrama, Thomas, USA</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1239: DIE LETZTE FAHRT DER DEMETER - Schiffbruch im Genre</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Ich hatte mich sehr auf einen klassischen Grusel gefreut – der Teaser sah nach hochwertiger Produktion aus. Man konnte das Schlagen der Segel und das Knarzen der Schiffsdielen spüren. Ein Schiff, eine Crew, ein Monster, wie einst an Bord der Nostromo. Die Kulissen, das Schauspielensemble (Aisling Franciosi!), alles perfekt. Aber dramaturgisch schlingert der Film durch seine Laufzeit: In den ersten Minuten verschenkt er seine Pointe, in den letzten zehn Minuten erleidet der Film Schiffbruch – nach dem Schiffbruch. Dazwischen spult der Film brav seine erwartbaren Stationen ab, ohne in seinem Genre selbst zu überzeugen.<br><br></div><div>Der Film hätte als „elevated horror“ ein anspruchsvolles Kammerspiel werden können und die Geschichte erzählen können vom Kampf der Aufklärung und Wissenschaft gegen die schwarze Magie des Vampirismus. Oder er hätte einfach ein solider, einfallsreicher Genrefilm sein können, der die Zuschauer überrascht, erschreckt oder zumindest ordentlich gruselt. DIE LETZTE FAHRT DER DEMETER macht von beiden ein kleines bisschen und nichts davon richtig. Für das gleiche Geld hätte man einen sehr viel besseren Film machen können. Am Mikrofon direkt nach dem Kino: Kathrin, Hendrik, Tom und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Mon, 11 Sep 2023 15:00:00 +0200</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/die-letzte-fahrt-der-demeter-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1239: DIE LETZTE FAHRT DER DEMETER - Schiffbruch im Genre</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Usual Suspects</itunes:author>
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        <title>Folge 1239: DIE LETZTE FAHRT DER DEMETER - Schiffbruch im Genre</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, Aisling Franciosi, Andre Ovredal, Corey Hawkins, David Dastmalchian, Dracula, Fantasy, Grusel, Hendrik, Horror, Horrorfilm, Kathrin, Liam Cunningham, London, Podcastin, Rumänien, Schifffahrt, Segelschiff, Thomas, Tom, Vampir</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1238: FUTURA - Die Zukunft ist die Konsequenz unserer Entscheidungen (feat. Lucas Barwenczik)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Ernst, manchmal traurig blicken die jungen Menschen immer wieder in die Kamera, nachdem sie die über ihre Zukunft gesprochen haben. Alice Rohrwacher, Pietro Marcello, Francesco Munzi sind durch Italien gefahren und haben Jugendliche nach ihren Hoffnungen und Erwartungen befragt. Damit beziehen sie sich auf Pier Paolo Pasolinis Dokumentation GASTMAHL DER LIEBE aus dem Jahr 1963. Kurze Ausschnitte daraus sind in FUTURA zu sehen. Lucas und Thomas sind beeindruckt von diesen jungen Menschen, von denen einige einen sehr klaren Blick auf ihr Leben und ihre Gesellschaft haben.<br><br></div><div>Fast alle sind der Überzeugung, dass sie Italien verlassen müssen, wenn sie etwas erreichen wollen. Eine enorme Distanz liegt zwischen den Jugendlichen und den Politikern: Sie haben jede Hoffnung verloren, dass sich die politische Klasse von Scheinproblemen abwenden und sich den Jugendlichen zuwenden könnten. Selbst in Genau erinnern sich die Jugendlichen fast gar nicht an die Proteste beim G8-Gipfel 2001. Ihre eigenen Proteste während der Pandemie stehen nicht in dieser Tradition, wirken fast unpolitisch. Ganz im Gegensatz zu zwei jugendlichen Gefängnisinsassen, die darüber philosophieren, ob eine bessere Gesellschaft ohne Geld möglich wäre.<br><br></div><div>Im Podcast diskutieren Lucas und Thomas über die Abwesenheit von Themen (Sexualität, Klimakatastrophe), über Bildung, über ein leeres Venedig, über Steuerreformen und Konformismus, über Gesichter wie aus einem Renaissance-Gemälde und unerwartete Worte aus dem Mund junger Italiener: „Die Zukunft verblasst und fällt auseinander“. Tief eingeprägt haben sich uns die Blicke der jungen Menschen, die uns anschauen, ohne Illusionen aber nicht ohne Hoffnung.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 24 Aug 2023 22:00:00 +0200</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/futura-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1238: FUTURA - Die Zukunft ist die Konsequenz unserer Entscheidungen (feat. Lucas Barwenczik)</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Film</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Lucas und Thomas</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Ernst, manchmal traurig blicken die jungen Menschen immer wieder in die Kamera, nachdem sie die über ihre Zukunft gesprochen haben. Alice Rohrwacher, Pietro Marcello, Francesco Munzi sind durch Italien gefahren und haben Jugendliche nach ihren Hoffnungen und Erwartungen befragt. Damit beziehen sie sich auf Pier Paolo Pasolinis Dokumentation GASTMAHL DER LIEBE aus dem Jahr 1963. Kurze Ausschnitte daraus sind in FUTURA zu sehen. Lucas und Thomas sind beeindruckt von diesen jungen Menschen, von denen einige einen sehr klaren Blick auf ihr Leben und ihre Gesellschaft haben.<br><br></div><div>Fast alle sind der Überzeugung, dass sie Italien verlassen müssen, wenn sie etwas erreichen wollen. Eine enorme Distanz liegt zwischen den Jugendlichen und den Politikern: Sie haben jede Hoffnung verloren, dass sich die politische Klasse von Scheinproblemen abwenden und sich den Jugendlichen zuwenden könnten. Selbst in Genau erinnern sich die Jugendlichen fast gar nicht an die Proteste beim G8-Gipfel 2001. Ihre eigenen Proteste während der Pandemie stehen nicht in dieser Tradition, wirken fast unpolitisch. Ganz im Gegensatz zu zwei jugendlichen Gefängnisinsassen, die darüber philosophieren, ob eine bessere Gesellschaft ohne Geld möglich wäre.<br><br></div><div>Im Podcast diskutieren Lucas und Thomas über die Abwesenheit von Themen (Sexualität, Klimakatastrophe), über Bildung, über ein leeres Venedig, über Steuerreformen und Konformismus, über Gesichter wie aus einem Renaissance-Gemälde und unerwartete Worte aus dem Mund junger Italiener: „Die Zukunft verblasst und fällt auseinander“. Tief eingeprägt haben sich uns die Blicke der jungen Menschen, die uns anschauen, ohne Illusionen aber nicht ohne Hoffnung.</div>]]>
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        <title>Folge 1238: FUTURA - Die Zukunft ist die Konsequenz unserer Entscheidungen (feat. Lucas Barwenczik)</title>
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      <itunes:keywords>CrossCast, Italien, Podcast, Alice Rohrwacher, Coming of Age, Dokumentation, Francesco Munzi, Genua, Heimkino, Jugend, Jugendträume, Kinomensch, Longtake, Lucas Barwenczik, Mailand, Neapel, Pier Paolo Pasolini, Pietro Marcello, Pisa, Politik, Regisseurin, soziale Gerechtigkeit, Teenager, Thomas, Venedig</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1237: THE BATMAN - Der dunkle Detektiv</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>In den panischen Gesichtern der Verbrecher wird Batman eingeführt, wir sehen die Angst seiner Feinde, bevor wir den Mann in der Maske selbst sehen können, im Dunkeln, in einer Stadt, die aussieht, als hätte man die Kulissen verlassen und hätte endlich in der realen Stadt Gotham drehen dürfen. Immer wieder wird die Stadt als Protagonist inszeniert, mit weiten Einstellungen und besonderen Perspektiven. Batman ist hier kein Superheld: Wenig Gadgets, wenig Licht, viel Stimmung, viel Atmosphäre – THE BATMAN von Matt Reeves ist viel näher an Fincher als an Nolan. Reeves Batman ermittelt, er ist tatsächlich ein dark detective.<br><br></div><div>Im Podcast sind wir uns einig: Noch nie hat sich ein Batman-Film so real angefühlt, die Motive der Figuren sind nachvollziehbar, Batman/Bruce Wayne als Charakter entwickelt sich, statt kaltem Zynismus oder quasifaschistischer Gewaltverherrlichung gibt es am Ende sogar Hoffnung. Vielleicht auch für das Knistern zwischen Catwoman (Zoe Kravitz) und Batman (Robert Pattinson). Ein Film, der Schatten und Dunkelheit ebenso großartig in Szene setzt wie das Morgengrauen vor der Skyline Gothams. Kürzer hätte der Film sein können, aber wir sind uns nicht einig, wie eine kürzere Version aussehen sollte. Am Mikrofon direkt nach dem Film im Heimkino: Johanna, Tom und Thomas.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Sun, 20 Aug 2023 23:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Film</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Johanna, Tom und Thomas</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Podcast, 2022, Action, Andy Serkis, Batman, Colin Farrell, Comicverfilmung, DC, Gotham, Heimkino, Jeffrey Wright, Johanna, John Turturro, Matt Reeves, Paul Dano, Podcastin, Robert Pattinson, Superheld, Thomas, Tom, Zoe Kravitz</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1236: THE STRAIGHT STORY - Der lange Weg zur Versöhnung</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Spät in der Jubiläumsnacht des Mainzer Capitol-Kinos haben wir als Überraschungsfilm David Lynchs THE STRAIGHT STORY gesehen: Die wahre Geschichte von Alvin Straight, großartig gespielt vom damals sehr schwer kranken Richard Farnsworth. Er will unbedingt seinen Bruder (Harry Dean Stanton) noch einmal besuchen und sich mit ihm versöhnen. Er entschließt sich die lange Reise mit seinem Aufsitzrasenmäher zu machen – mit 8 Stundenkilometern. Er verabschiedet sich von seiner Tochter Rose (Sissy Spacek in einer ergreifenden Rolle) und bricht zu einer Reise mit vielen Begegnungen auf. Er trifft Menschen, denen er helfen kann, und Menschen, die ihm helfen. Die Episoden halten die feine Balance zwischen Sentimentalität und Ernst, zeigen das Beste an den Menschen im Mittleren Westen, zeigen Hoffnung, Verzweiflung, Kriegstraumata. Im Podcast direkt nach dem Film sprechen wir über die genaue Charakterzeichnung in kurzen Dialogen, über starke Bilder und Szenen, die in Erinnerung bleiben werden und über einen gemeinsamen Blick in die Sterne. Am Mikrofon spät in der Nacht vor dem Capitol: Kathrin, Johanna und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Fri, 11 Aug 2023 13:00:00 +0200</pubDate>
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        <title>Folge 1236: THE STRAIGHT STORY - Der lange Weg zur Versöhnung</title>
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      <title>Folge 1235: ATALANTE - Aufbruch in die Wirklichkeit</title>
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        <![CDATA[<div>„L’Atalante“ heißt der Flussfrachter, dessen junger Kapitän Jean das Mädchen vom Dorf, Juliette, heiratet. Sie erträumt sich von der Ehe den Ausbruch aus der Enge und Besuche in der Glitzerwelt von Paris. Die Wirklichkeit ist etwas ärmlicher und weniger aufregend, als Juliette erhofft hatte. Und so rechnet sich ein charmanter Straßenhändler bei ihr Chancen aus. Die junge Ehe zwischen Eifersucht, Streit, Selbstverwirklichung und Versöhnung scheint zu zerbrechen. Der wütende Ehemann muss erst einmal erwachsen werden, während Juliette mit der harten Wirklichkeit konfrontiert wird.<br><br></div><div>Wir haben den französischen Filmklassiker von Jean Vigo in der Capitol-Jubiläumsnacht als Überraschungsfilm gesehen. Weniger als ein Dutzend Zuschauer haben bei der Information „französischer Schwarzweissfilm von 1934“ sofort das Kino verlassen. Das überwiegend junge Publikum hat sich auf Jean Vigos einzigen Langfilm eingelassen: Ein tragikomischer Liebesfilm, der in der Erzählweise, Dramaturgie und Inszenierung seiner Zeit weit voraus war und mit seinem poetischen Realismus unter anderem die Filmemacher:innen der Nouvelle Vague inspiriert hat. Eine einfache Liebesgeschichte mit überraschend subtilen Elementen – die Charaktere sind komplex und sie durchlaufen in nur 88 Minuten Laufzeit eine glaubwürdige Entwicklung.<br><br></div><div>Jahrzehnte gab es den Film nur in einer stark geschnittenen Fassung, erst 1990 wurde eine längere Fassung entdeckt. Die ursprüngliche Schnittfassung wurde im Auftrag von Gaumont von Jean-Louis Bompoint und Pierre Philippe restauriert, wobei vor allem eine von Bompoint im britischen National Film and Television Archive entdeckte Kopie des Films zugrunde gelegt wurde, Wir haben im Capitol die restaurierte Version des British Film Institute (BFI) gesehen – im französischen Original mit englischen Untertiteln. Im Podcast nach dem Film reden wir über einen schlechtgelaunten Hochzeitszug, über die starke Hauptdarstellerin Dita Parlo, über eine faszinierende Unterwasser-Sequenz, über eine beeindruckende Tanzinszenierung und vielschichtige Nebenfiguren (der alte Matrose!) und wir fragen uns, was aus den Katzen an Bord der L’Atalante wurde. Am Mikrofon spät in der Nacht vor dem Capitol: Kathrin, Johanna und Thomas.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 10 Aug 2023 19:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>„L’Atalante“ heißt der Flussfrachter, dessen junger Kapitän Jean das Mädchen vom Dorf, Juliette, heiratet. Sie erträumt sich von der Ehe den Ausbruch aus der Enge und Besuche in der Glitzerwelt von Paris. Die Wirklichkeit ist etwas ärmlicher und weniger aufregend, als Juliette erhofft hatte. Und so rechnet sich ein charmanter Straßenhändler bei ihr Chancen aus. Die junge Ehe zwischen Eifersucht, Streit, Selbstverwirklichung und Versöhnung scheint zu zerbrechen. Der wütende Ehemann muss erst einmal erwachsen werden, während Juliette mit der harten Wirklichkeit konfrontiert wird.<br><br></div><div>Wir haben den französischen Filmklassiker von Jean Vigo in der Capitol-Jubiläumsnacht als Überraschungsfilm gesehen. Weniger als ein Dutzend Zuschauer haben bei der Information „französischer Schwarzweissfilm von 1934“ sofort das Kino verlassen. Das überwiegend junge Publikum hat sich auf Jean Vigos einzigen Langfilm eingelassen: Ein tragikomischer Liebesfilm, der in der Erzählweise, Dramaturgie und Inszenierung seiner Zeit weit voraus war und mit seinem poetischen Realismus unter anderem die Filmemacher:innen der Nouvelle Vague inspiriert hat. Eine einfache Liebesgeschichte mit überraschend subtilen Elementen – die Charaktere sind komplex und sie durchlaufen in nur 88 Minuten Laufzeit eine glaubwürdige Entwicklung.<br><br></div><div>Jahrzehnte gab es den Film nur in einer stark geschnittenen Fassung, erst 1990 wurde eine längere Fassung entdeckt. Die ursprüngliche Schnittfassung wurde im Auftrag von Gaumont von Jean-Louis Bompoint und Pierre Philippe restauriert, wobei vor allem eine von Bompoint im britischen National Film and Television Archive entdeckte Kopie des Films zugrunde gelegt wurde, Wir haben im Capitol die restaurierte Version des British Film Institute (BFI) gesehen – im französischen Original mit englischen Untertiteln. Im Podcast nach dem Film reden wir über einen schlechtgelaunten Hochzeitszug, über die starke Hauptdarstellerin Dita Parlo, über eine faszinierende Unterwasser-Sequenz, über eine beeindruckende Tanzinszenierung und vielschichtige Nebenfiguren (der alte Matrose!) und wir fragen uns, was aus den Katzen an Bord der L’Atalante wurde. Am Mikrofon spät in der Nacht vor dem Capitol: Kathrin, Johanna und Thomas.</div>]]>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/atalante-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1235: ATALANTE - Aufbruch in die Wirklichkeit</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Kathrin, Johanna und Thomas</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>„L’Atalante“ heißt der Flussfrachter, dessen junger Kapitän Jean das Mädchen vom Dorf, Juliette, heiratet. Sie erträumt sich von der Ehe den Ausbruch aus der Enge und Besuche in der Glitzerwelt von Paris. Die Wirklichkeit ist etwas ärmlicher und weniger aufregend, als Juliette erhofft hatte. Und so rechnet sich ein charmanter Straßenhändler bei ihr Chancen aus. Die junge Ehe zwischen Eifersucht, Streit, Selbstverwirklichung und Versöhnung scheint zu zerbrechen. Der wütende Ehemann muss erst einmal erwachsen werden, während Juliette mit der harten Wirklichkeit konfrontiert wird.<br><br></div><div>Wir haben den französischen Filmklassiker von Jean Vigo in der Capitol-Jubiläumsnacht als Überraschungsfilm gesehen. Weniger als ein Dutzend Zuschauer haben bei der Information „französischer Schwarzweissfilm von 1934“ sofort das Kino verlassen. Das überwiegend junge Publikum hat sich auf Jean Vigos einzigen Langfilm eingelassen: Ein tragikomischer Liebesfilm, der in der Erzählweise, Dramaturgie und Inszenierung seiner Zeit weit voraus war und mit seinem poetischen Realismus unter anderem die Filmemacher:innen der Nouvelle Vague inspiriert hat. Eine einfache Liebesgeschichte mit überraschend subtilen Elementen – die Charaktere sind komplex und sie durchlaufen in nur 88 Minuten Laufzeit eine glaubwürdige Entwicklung.<br><br></div><div>Jahrzehnte gab es den Film nur in einer stark geschnittenen Fassung, erst 1990 wurde eine längere Fassung entdeckt. Die ursprüngliche Schnittfassung wurde im Auftrag von Gaumont von Jean-Louis Bompoint und Pierre Philippe restauriert, wobei vor allem eine von Bompoint im britischen National Film and Television Archive entdeckte Kopie des Films zugrunde gelegt wurde, Wir haben im Capitol die restaurierte Version des British Film Institute (BFI) gesehen – im französischen Original mit englischen Untertiteln. Im Podcast nach dem Film reden wir über einen schlechtgelaunten Hochzeitszug, über die starke Hauptdarstellerin Dita Parlo, über eine faszinierende Unterwasser-Sequenz, über eine beeindruckende Tanzinszenierung und vielschichtige Nebenfiguren (der alte Matrose!) und wir fragen uns, was aus den Katzen an Bord der L’Atalante wurde. Am Mikrofon spät in der Nacht vor dem Capitol: Kathrin, Johanna und Thomas.</div>]]>
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        <title>Folge 1235: ATALANTE - Aufbruch in die Wirklichkeit</title>
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      <title>Folge 1234: L’IMMENSITA - Erinnerungen an eine Mutter</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Es gibt vieles, was man an diesem Film lieben kann: Zum Beispiel gleich die erste Szene, in der die Mutter mit ihren drei Kindern wie in einem Musical singend und tanzend den Tisch deckt. Oder wenn Penelope Cruz in einem Musical-Traum der ältesten Tochter das Liebeslied aus Doktor Schiwago singt oder wenn sie in einem anderen Traum zu Adriano Celentanos legendärem „Prisencolinensinainciusol“ tanzt wie einst Raffaela Carra. Oder wie perfekt Regisseur Emanuele Crialese das Rom der 1970er Jahre mit Requisiten, Autos und Locations heraufbeschwört. Licht, Farben, Stimmungen sind beeindruckend inszeniert.<br><br></div><div>Die Schwäche des Films liegt im Drehbuch, das das Drama andeutet, es aber nie zuspitzt. L’IMMENSITA geht nicht dahin, wo es weh tut: Der herrschsüchtige und untreue Ehemann wird nur angedeutet, die Krankheit der Mutter wird nur angedeutet, selbst die Entwicklung der Tochter, die sich langsam darüber klar wird, dass sie nicht als Mädchen leben will, wird nicht auserzählt. Es fehlt am Ende an Glaubwürdigkeit. Im Podcast direkt nach dem Kino sprechen Bettina, Johanna und Thomas über Dialoge und bedeutungsschwangere Pausen und fragen sich, ob der Film darunter leidet, dass Crialese seine eigenen Erinnerungen verfilmt hat.</div>]]>
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      <pubDate>Sat, 05 Aug 2023 23:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:title>Folge 1234: L’IMMENSITA - Erinnerungen an eine Mutter</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Johanna, Bettina und Thomas</itunes:author>
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        <title>Folge 1234: L’IMMENSITA - Erinnerungen an eine Mutter</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, 1970er, 2023, Adriano Celentano, Bettina, Capitol&amp;Palatin, Coming of Age, Drama, Ehe, Ehedrama, Emanuele Crialese, Familie, Familiendrama, Johanna, Penelope Cruz, Podcastin, Rom, Thomas, Trans-Charaktere</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1233: OPPENHEIMER - Der Zerstörer der Welten</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Der Film OPPENHEIMER zieht die Menschen ins Kino – in diesem Sommer kann es nur noch BARBIE an Gesprächswert mit Christopher Nolans neuem Film aufnehmen. An einem Mittwochabend war der größte Kinosaal fast komplett ausverkauft und auch die Üblichen Verdächtigen sind in ungewohnter Zahl am Start. Es ist ein typischer Nolan-Film – die Handschrift ist unverkennbar: Auf dem emotionalen Sound von Ludwig Göransson liegen beeindruckende Bilder von Atomen, Quanten, nuklearem Feuer und Menschen. Vor allem aber wird geredet: drei Stunden lang über Physik, Geschichte, Politik, Intrigen und Moral.<br><br></div><div>Wer sich dafür nicht interessiert, den Namen Edward Teller noch nie gehört hat und das Manhattan-Projekt dem Comic WATCHMEN zuordnet, kann als Zuschauer schon ins Schlingern kommen. Nolan hat viel in diesen Film gepackt, vielleicht zu viel. Im Podcast direkt nach dem Kino diskutieren wir über die starken Frauenrollen, die mehr Screentime verdient hätten (Florence Pugh und Emily Blunt), über das riesige und großartige Ensemble, über den phantastischen Tonschnitt und stellen die Frage, ob so viel Film nicht auch eine großartige Mini-Serie abgegeben hätte. Am Mikrofon: Johanna, Katharina, Bettina, Kathrin, Hendrik, Wolfgang, Tom und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Sun, 30 Jul 2023 18:00:00 +0200</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/oppenheimer-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1233: OPPENHEIMER - Der Zerstörer der Welten</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Usual Suspects</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Der Film OPPENHEIMER zieht die Menschen ins Kino – in diesem Sommer kann es nur noch BARBIE an Gesprächswert mit Christopher Nolans neuem Film aufnehmen. An einem Mittwochabend war der größte Kinosaal fast komplett ausverkauft und auch die Üblichen Verdächtigen sind in ungewohnter Zahl am Start. Es ist ein typischer Nolan-Film – die Handschrift ist unverkennbar: Auf dem emotionalen Sound von Ludwig Göransson liegen beeindruckende Bilder von Atomen, Quanten, nuklearem Feuer und Menschen. Vor allem aber wird geredet: drei Stunden lang über Physik, Geschichte, Politik, Intrigen und Moral.<br><br></div><div>Wer sich dafür nicht interessiert, den Namen Edward Teller noch nie gehört hat und das Manhattan-Projekt dem Comic WATCHMEN zuordnet, kann als Zuschauer schon ins Schlingern kommen. Nolan hat viel in diesen Film gepackt, vielleicht zu viel. Im Podcast direkt nach dem Kino diskutieren wir über die starken Frauenrollen, die mehr Screentime verdient hätten (Florence Pugh und Emily Blunt), über das riesige und großartige Ensemble, über den phantastischen Tonschnitt und stellen die Frage, ob so viel Film nicht auch eine großartige Mini-Serie abgegeben hätte. Am Mikrofon: Johanna, Katharina, Bettina, Kathrin, Hendrik, Wolfgang, Tom und Thomas.</div>]]>
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        <title>Folge 1233: OPPENHEIMER - Der Zerstörer der Welten</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, Albert Einstein, Alden Ehrenreich, Atombombe, Atomkraft, Bettina, Biopic, Casey Affleck, Christopher Nolan, Cillian Murphy, Edward Teller, Emily Blunt, Florence Pugh, Gary Oldman, Hendrik, Hiroshima, J. Robert Oppenheimer, Johanna, Josh Hartnett, Katharina, Kathrin, Kenneth Branagh, Manhatten-Projekt, Matt Damon, Matthew Modine, Matthias Schweighöfer, Nagasaki, Niels Bohr, Podcastin, Rami Malek, Robert Downey Jr., Thomas, Tom, Werner Heisenberg, Wolfgang, Zweiter Weltkrieg</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1232: MISSION IMPOSSIBLE - DEAD RECKONING PART ONE - Er läuft und läuft und läuft</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>M:I7 ist spannungsgeladenes Action-Kino, das den Puls über die ganze Laufzeit von 164 Minuten hochtreibt, das sich dabei selbst nicht zu ernst nimmt, das Zeit für Gefühle und liebevolle Details hat, bevor im Orientexpress das wirklich beeindruckende Finale kommt. Mehr ist es nicht, aber auch nicht weniger. Mal abgesehen davon, dass es Hayley Atwells Film ist: Sie wirbelt als Grace mit ihrem Charme und ihrer Präsenz durch den Film, dass auch Tom Cruise schwindlig wird. Ja, mehr M:I-Spielerei im Vorspann wäre nett gewesen, ja, die Set Pieces waren früher noch beeindruckender, aber ehrlich – es mangelt nicht an Höhepunkten: Der Kampf in der engen Gasse in Venedig, der gelbe Fiat 500, das Verwirrspiel am Flughafen von Abu Dhabi und der Sprung mit dem Motorrad von der Klippe … Es ist einfach noch mehr Spannung, noch mehr Unterhaltung, noch mehr Spaß. Wir freuen uns auf den nächsten Film! Direkt nach dem Kino sind wir uns fast einig. Am Mikrofon: Johanna, Peter, Harald, Tom und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Mon, 24 Jul 2023 22:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>M:I7 ist spannungsgeladenes Action-Kino, das den Puls über die ganze Laufzeit von 164 Minuten hochtreibt, das sich dabei selbst nicht zu ernst nimmt, das Zeit für Gefühle und liebevolle Details hat, bevor im Orientexpress das wirklich beeindruckende Finale kommt. Mehr ist es nicht, aber auch nicht weniger. Mal abgesehen davon, dass es Hayley Atwells Film ist: Sie wirbelt als Grace mit ihrem Charme und ihrer Präsenz durch den Film, dass auch Tom Cruise schwindlig wird. Ja, mehr M:I-Spielerei im Vorspann wäre nett gewesen, ja, die Set Pieces waren früher noch beeindruckender, aber ehrlich – es mangelt nicht an Höhepunkten: Der Kampf in der engen Gasse in Venedig, der gelbe Fiat 500, das Verwirrspiel am Flughafen von Abu Dhabi und der Sprung mit dem Motorrad von der Klippe … Es ist einfach noch mehr Spannung, noch mehr Unterhaltung, noch mehr Spaß. Wir freuen uns auf den nächsten Film! Direkt nach dem Kino sind wir uns fast einig. Am Mikrofon: Johanna, Peter, Harald, Tom und Thomas.</div>]]>
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      <itunes:title>Folge 1232: MISSION IMPOSSIBLE - DEAD RECKONING PART ONE - Er läuft und läuft und läuft</itunes:title>
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        <![CDATA[<div>M:I7 ist spannungsgeladenes Action-Kino, das den Puls über die ganze Laufzeit von 164 Minuten hochtreibt, das sich dabei selbst nicht zu ernst nimmt, das Zeit für Gefühle und liebevolle Details hat, bevor im Orientexpress das wirklich beeindruckende Finale kommt. Mehr ist es nicht, aber auch nicht weniger. Mal abgesehen davon, dass es Hayley Atwells Film ist: Sie wirbelt als Grace mit ihrem Charme und ihrer Präsenz durch den Film, dass auch Tom Cruise schwindlig wird. Ja, mehr M:I-Spielerei im Vorspann wäre nett gewesen, ja, die Set Pieces waren früher noch beeindruckender, aber ehrlich – es mangelt nicht an Höhepunkten: Der Kampf in der engen Gasse in Venedig, der gelbe Fiat 500, das Verwirrspiel am Flughafen von Abu Dhabi und der Sprung mit dem Motorrad von der Klippe … Es ist einfach noch mehr Spannung, noch mehr Unterhaltung, noch mehr Spaß. Wir freuen uns auf den nächsten Film! Direkt nach dem Kino sind wir uns fast einig. Am Mikrofon: Johanna, Peter, Harald, Tom und Thomas.</div>]]>
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      <title>Folge 1231: BARBIE - Jeder Tag ein perfekter Tag</title>
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        <![CDATA[<div>BARBIE war definitv der am meisten erwartete Film dieses Sommers, zumindest von den hunderten jungen Frauen, mit denen wir in der Schlange standen, um noch ein Ticket für die Vorpremiere zu ergattern. Am Ende saßen wir in der vielleicht größten Kino-Party unseres Lebens. Zu sagen, dass die jungen Frauen den Film gefeiert hätten, wäre schwer untertrieben. Aber auch die beiden reiferen Herren von SchönerDenken hatten sehr viel Spaß mit dem absurden, grellrosaneon Alptraum, der leichte Komödie, Satire und Feminismus perfekt zu Filmkunst zusammenfügt.<br><br></div><div>Regisseurin und Drehbuchautorin Greta Gerwig entführt uns in eine Plastikwelt, in der Barbie (perfekt: Margot Robbie) jeden Tag einen perfekten Tag hat. Bis sie plötzlich von düsteren Gedanken heimgesucht wird. Sie verlässt Barbieland mit Ken (Ryan Gosling, blond gefärbt) und findet die Frau, die als Mädchen mit ihr gespielt hat. Ihr Ausflug in die reale Welt verändert alles, verändert vor allem Barbieland. Was einmal die Abbildung der antizipierten Wünsche und Träume von kleinen Mädchen war, wird zu einem Schlachtfeld von Patriarchat, Emanzipation, Mansplaining, Eifersucht und Rollenklischees. Wie sich kluge feministische Analysen in dieses zum Schreien komische und fast unerträglich rosa Musical einfügen, das ist mehr als beeindruckend. Am Mikrofon direkt nach dem Film in gelöster Stimmung: Hendrik und Thomas.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 20 Jul 2023 23:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>BARBIE war definitv der am meisten erwartete Film dieses Sommers, zumindest von den hunderten jungen Frauen, mit denen wir in der Schlange standen, um noch ein Ticket für die Vorpremiere zu ergattern. Am Ende saßen wir in der vielleicht größten Kino-Party unseres Lebens. Zu sagen, dass die jungen Frauen den Film gefeiert hätten, wäre schwer untertrieben. Aber auch die beiden reiferen Herren von SchönerDenken hatten sehr viel Spaß mit dem absurden, grellrosaneon Alptraum, der leichte Komödie, Satire und Feminismus perfekt zu Filmkunst zusammenfügt.<br><br></div><div>Regisseurin und Drehbuchautorin Greta Gerwig entführt uns in eine Plastikwelt, in der Barbie (perfekt: Margot Robbie) jeden Tag einen perfekten Tag hat. Bis sie plötzlich von düsteren Gedanken heimgesucht wird. Sie verlässt Barbieland mit Ken (Ryan Gosling, blond gefärbt) und findet die Frau, die als Mädchen mit ihr gespielt hat. Ihr Ausflug in die reale Welt verändert alles, verändert vor allem Barbieland. Was einmal die Abbildung der antizipierten Wünsche und Träume von kleinen Mädchen war, wird zu einem Schlachtfeld von Patriarchat, Emanzipation, Mansplaining, Eifersucht und Rollenklischees. Wie sich kluge feministische Analysen in dieses zum Schreien komische und fast unerträglich rosa Musical einfügen, das ist mehr als beeindruckend. Am Mikrofon direkt nach dem Film in gelöster Stimmung: Hendrik und Thomas.</div>]]>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/barbie-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1231: BARBIE - Jeder Tag ein perfekter Tag</itunes:title>
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        <![CDATA[<div>BARBIE war definitv der am meisten erwartete Film dieses Sommers, zumindest von den hunderten jungen Frauen, mit denen wir in der Schlange standen, um noch ein Ticket für die Vorpremiere zu ergattern. Am Ende saßen wir in der vielleicht größten Kino-Party unseres Lebens. Zu sagen, dass die jungen Frauen den Film gefeiert hätten, wäre schwer untertrieben. Aber auch die beiden reiferen Herren von SchönerDenken hatten sehr viel Spaß mit dem absurden, grellrosaneon Alptraum, der leichte Komödie, Satire und Feminismus perfekt zu Filmkunst zusammenfügt.<br><br></div><div>Regisseurin und Drehbuchautorin Greta Gerwig entführt uns in eine Plastikwelt, in der Barbie (perfekt: Margot Robbie) jeden Tag einen perfekten Tag hat. Bis sie plötzlich von düsteren Gedanken heimgesucht wird. Sie verlässt Barbieland mit Ken (Ryan Gosling, blond gefärbt) und findet die Frau, die als Mädchen mit ihr gespielt hat. Ihr Ausflug in die reale Welt verändert alles, verändert vor allem Barbieland. Was einmal die Abbildung der antizipierten Wünsche und Träume von kleinen Mädchen war, wird zu einem Schlachtfeld von Patriarchat, Emanzipation, Mansplaining, Eifersucht und Rollenklischees. Wie sich kluge feministische Analysen in dieses zum Schreien komische und fast unerträglich rosa Musical einfügen, das ist mehr als beeindruckend. Am Mikrofon direkt nach dem Film in gelöster Stimmung: Hendrik und Thomas.</div>]]>
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        <title>Folge 1231: BARBIE - Jeder Tag ein perfekter Tag</title>
        <link>https://schoener-denken.de/blog/barbie-filmkritik/</link>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, 2023, Barbie, Capitol&amp;Palatin, Emanzipation, Gleichberechtigung, Greta Gerwig, Helen Mirren, Hendrik, Komödie, Margot Robbie, Matriarchat, Musical, Patriarchat, Puppen, Regisseurin, Ryan Gosling, Thomas</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1230: INDIANA JONES AND THE DIAL OF DESTINY - Time waits for nobody</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Nostalgie ist ein süßes Gift, harmlos nur in kleinen Mengen. Nostalgie lenkt davon ab, dass alles seine Zeit hat. Die Zeit von INDIANA JONES, das waren die 1980er, das waren die drei Filme, die aus der besonderen Zusammenarbeit der beiden Nerds Lucas und Spielberg zwischen 1981 und 1989 hervorgegangen sind. Mit dem Ritt in den Sonnenuntergang am Ende des dritten Films war auch ein perfektes Ende gefunden worden. Aber Nostalgie und mehr noch die Aussicht auf fette Einnahmen an den Kinokassen führten zum erschreckend absurden vierten Teil und jetzt zu einem fünften Film. Ohne den direkten Einfluss von Lucas und Spielberg. Um es gleich vorwegzusagen: Er ist besser als befürchtet, aber er kann die Zeit nicht zurückdrehen – was witzigerweise genau die Handlung des Films beschreibt 🙂<br><br></div><div>Prof. Dr. Henry Jones geht gerade in den Ruhestand, als seine Patentochter ihn in ein letztes Abenteuer zieht. Alles dreht sich um den Mechanismus von Antikythera, eine Erfindung des Archimedes, die ganz besondere Kräfte hat. Phoebe Waller-Bridge und der ganze Writers Room haben viele Protagonisten aus den früheren Film wieder zurückgebracht (Karen Allen! John Rhys-Davies!), es gibt Schlangen und Verfolgungsjagden, der Hut wird geschnappt, die Peitsche wird geschwungen, Nazis werden verprügelt, auch wenn der Rücken des altgewordenen Helden kneift. Harrison Ford ist wunderbar grumpy und Patentochter Helena ist die energiegeladene Partnerin, die Indiana Jones und den Film vorantreibt. Irgendwann wird das unvermeidliche Fantasy-Element aktiv – was inhaltlich passt, sich aber dennoch merkwürdig anfühlt.<br><br></div><div>Regisseur James Mangold macht alles richtig, die Bilder, die Farben und die Atmosphäre stimmen, selbst der verjüngte Indiana in den Rückblicken funktioniert, aber Spielbergeske Kameraeinstellungen (Ihr erinnert Euch noch an die vergifteten Oliven?) sind mir nicht aufgefallen. Wie dem auch sei: Das Rad des Schicksals lässt sich genau wie das Rad der Zeit nicht zurückdrehen. Der fünfte Film ist so gut wie er sein konnte, vor dem Hintergrund, dass die Zeit von Indiana Jones seit mehr als 30 Jahren bereits vorbei ist. Wir ziehen direkt nach dem Film ein positives Fazit und sind uns einig: Es braucht keinen weiteren Indiana-Jones-Film mehr. Direkt nach dem Kino am Mikrofon: Peter, Harald, Tom und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Sun, 09 Jul 2023 18:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Nostalgie ist ein süßes Gift, harmlos nur in kleinen Mengen. Nostalgie lenkt davon ab, dass alles seine Zeit hat. Die Zeit von INDIANA JONES, das waren die 1980er, das waren die drei Filme, die aus der besonderen Zusammenarbeit der beiden Nerds Lucas und Spielberg zwischen 1981 und 1989 hervorgegangen sind. Mit dem Ritt in den Sonnenuntergang am Ende des dritten Films war auch ein perfektes Ende gefunden worden. Aber Nostalgie und mehr noch die Aussicht auf fette Einnahmen an den Kinokassen führten zum erschreckend absurden vierten Teil und jetzt zu einem fünften Film. Ohne den direkten Einfluss von Lucas und Spielberg. Um es gleich vorwegzusagen: Er ist besser als befürchtet, aber er kann die Zeit nicht zurückdrehen – was witzigerweise genau die Handlung des Films beschreibt 🙂<br><br></div><div>Prof. Dr. Henry Jones geht gerade in den Ruhestand, als seine Patentochter ihn in ein letztes Abenteuer zieht. Alles dreht sich um den Mechanismus von Antikythera, eine Erfindung des Archimedes, die ganz besondere Kräfte hat. Phoebe Waller-Bridge und der ganze Writers Room haben viele Protagonisten aus den früheren Film wieder zurückgebracht (Karen Allen! John Rhys-Davies!), es gibt Schlangen und Verfolgungsjagden, der Hut wird geschnappt, die Peitsche wird geschwungen, Nazis werden verprügelt, auch wenn der Rücken des altgewordenen Helden kneift. Harrison Ford ist wunderbar grumpy und Patentochter Helena ist die energiegeladene Partnerin, die Indiana Jones und den Film vorantreibt. Irgendwann wird das unvermeidliche Fantasy-Element aktiv – was inhaltlich passt, sich aber dennoch merkwürdig anfühlt.<br><br></div><div>Regisseur James Mangold macht alles richtig, die Bilder, die Farben und die Atmosphäre stimmen, selbst der verjüngte Indiana in den Rückblicken funktioniert, aber Spielbergeske Kameraeinstellungen (Ihr erinnert Euch noch an die vergifteten Oliven?) sind mir nicht aufgefallen. Wie dem auch sei: Das Rad des Schicksals lässt sich genau wie das Rad der Zeit nicht zurückdrehen. Der fünfte Film ist so gut wie er sein konnte, vor dem Hintergrund, dass die Zeit von Indiana Jones seit mehr als 30 Jahren bereits vorbei ist. Wir ziehen direkt nach dem Film ein positives Fazit und sind uns einig: Es braucht keinen weiteren Indiana-Jones-Film mehr. Direkt nach dem Kino am Mikrofon: Peter, Harald, Tom und Thomas.</div>]]>
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      <itunes:title>Folge 1230: INDIANA JONES AND THE DIAL OF DESTINY - Time waits for nobody</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Usual Suspects</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Nostalgie ist ein süßes Gift, harmlos nur in kleinen Mengen. Nostalgie lenkt davon ab, dass alles seine Zeit hat. Die Zeit von INDIANA JONES, das waren die 1980er, das waren die drei Filme, die aus der besonderen Zusammenarbeit der beiden Nerds Lucas und Spielberg zwischen 1981 und 1989 hervorgegangen sind. Mit dem Ritt in den Sonnenuntergang am Ende des dritten Films war auch ein perfektes Ende gefunden worden. Aber Nostalgie und mehr noch die Aussicht auf fette Einnahmen an den Kinokassen führten zum erschreckend absurden vierten Teil und jetzt zu einem fünften Film. Ohne den direkten Einfluss von Lucas und Spielberg. Um es gleich vorwegzusagen: Er ist besser als befürchtet, aber er kann die Zeit nicht zurückdrehen – was witzigerweise genau die Handlung des Films beschreibt 🙂<br><br></div><div>Prof. Dr. Henry Jones geht gerade in den Ruhestand, als seine Patentochter ihn in ein letztes Abenteuer zieht. Alles dreht sich um den Mechanismus von Antikythera, eine Erfindung des Archimedes, die ganz besondere Kräfte hat. Phoebe Waller-Bridge und der ganze Writers Room haben viele Protagonisten aus den früheren Film wieder zurückgebracht (Karen Allen! John Rhys-Davies!), es gibt Schlangen und Verfolgungsjagden, der Hut wird geschnappt, die Peitsche wird geschwungen, Nazis werden verprügelt, auch wenn der Rücken des altgewordenen Helden kneift. Harrison Ford ist wunderbar grumpy und Patentochter Helena ist die energiegeladene Partnerin, die Indiana Jones und den Film vorantreibt. Irgendwann wird das unvermeidliche Fantasy-Element aktiv – was inhaltlich passt, sich aber dennoch merkwürdig anfühlt.<br><br></div><div>Regisseur James Mangold macht alles richtig, die Bilder, die Farben und die Atmosphäre stimmen, selbst der verjüngte Indiana in den Rückblicken funktioniert, aber Spielbergeske Kameraeinstellungen (Ihr erinnert Euch noch an die vergifteten Oliven?) sind mir nicht aufgefallen. Wie dem auch sei: Das Rad des Schicksals lässt sich genau wie das Rad der Zeit nicht zurückdrehen. Der fünfte Film ist so gut wie er sein konnte, vor dem Hintergrund, dass die Zeit von Indiana Jones seit mehr als 30 Jahren bereits vorbei ist. Wir ziehen direkt nach dem Film ein positives Fazit und sind uns einig: Es braucht keinen weiteren Indiana-Jones-Film mehr. Direkt nach dem Kino am Mikrofon: Peter, Harald, Tom und Thomas.</div>]]>
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        <title>Folge 1230: INDIANA JONES AND THE DIAL OF DESTINY - Time waits for nobody</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, Abenteuer, Action, Antikythera, Antonio Banderas, Archimedes, Familie, Fantasy, George Lucas, Harald, Harrison Ford, James Mangold, John Rhys-Davies, Karen Allen, Komödie, Mads Mikkelsen, Peter, Phoebe Waller-Bridge, Steven Spielberg, Thomas, Thomas Kretschmann, Toby Jones, Tom</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1229: DIE VERACHTUNG - Der Po der Bardot</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Vier Jahrzehnte Kinoleben hatte ich eine Regel: keine Nouvelle Vague. Die Zeit ist gekommen, diese Regel zu brechen, denn zum 60. Geburtstag von DIE VERACHTUNG von Jean-Luc Godard ist der Film in einer restaurierten 4K-Fassung zu sehen. Um es gleich zu sagen: DIE VERACHTUNG ist mit 60 Jahren Abstand eine irritierende Erfahrung. Im Mittelpunkt steht eine Ehefrau (Brigitte Bardot), deren Liebe zu ihrem Mann (Michel Piccoli) in Verachtung umschlägt, als er sie an einen amerikanischen Filmproduzenten (Jack Palance) „ausleiht“, um einen Drehbuchauftrag zu bekommen.<br><br></div><div>Aus heutiger Sicht braucht es für die Trennung nicht mehr viel Worte – die Beziehung hat ganz offensichtlich keine Basis mehr. Aber Godard lässt die beiden für eine gefühlte Ewigkeit wie gefangene Tiere im Käfig ihrer Eigentumswohnung auf und ab laufen, streiten, versöhnen, streiten, streiten. Das ist inhaltlich sehr ermüdend. Als dann am Ende des Streits eine Pistole auftauchte, hatte ich die Hoffnung auf handfestere Handlung, aber – wie Johanna später erklärt – war das nur ein Witz von Godard über Tschechows Gun (also die Filmregel, das alles, was man sieht, für den Film notwendig sein muss).<br><br></div><div>Als die Handlung sich zu den Dreharbeiten von „Odysseus“ nach Capri verlagert, dreht Godard als Regisseur so richtig auf: Die Inszenierung des Hauses, des Meeres, der Dreharbeiten ist atemberaubend, die Farben sind intensiv, hier ist die restaurierte Fassung spektakulär. Im Podcast direkt nach dem Film spreche ich mit Johanna über die nackte Bardot (das Aufzählen der Körperteile!), darüber wie wichtig 1963 die Diskussion über die Rolle und Unabhängigkeit der Frau und die Rolle und Unabhängigkeit der Kunst war, über Odysseus-Interpretationen, Fritz Lang, Ehebruch bei den Franzosen und die Neugier auf weitere Nouvelle Vague-Filme.</div>]]>
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      <pubDate>Fri, 07 Jul 2023 11:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Johanna und Thomas</itunes:author>
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      <title>Folge 1228: MEIN FABELHAFTES VERBRECHEN - Freispruch für die Angeklagte</title>
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        <![CDATA[<div>Francois Ozons Kriminalkomödie MEIN FABELHAFTES VERBRECHEN ist doppelbödig – auf verschiedenen Ebenen. Auf der Oberfläche genießen wir eine sommerleichte Boulevard-Screwball-Komödie mit wunderbaren Gerichtsszenen. Unter der Oberfläche geht es um sexuelle Belästigung von Schauspielerinnen durch einen mächtigen Filmproduzenten, es geht um Gleichberechtigung, freie Entscheidung von Frauen, gleiche Bezahlung, Frauenwahlrecht, also eine französisch-feministische Art Deco-Mixtur aus ZEUGIN DER ANKLAGE und BOSTON LEGAL. Sehr unterhaltsam, schnelle Pointen und Wortgefechte und mit Nadia Tereszkiewicz und Rebecca Marder großartig besetzt. Ozon krönt seinen Film, in dem er mit der zuckrigen Boulevardkomödienoptik spielt und uns ohne Schnitt in den Film im Film und wieder hinaus führt. Sehr empfehlenswertes intelligentes Vergnügen. Am Mikrofon: direkt nach dem Kino: Bettina und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Wed, 28 Jun 2023 23:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Francois Ozons Kriminalkomödie MEIN FABELHAFTES VERBRECHEN ist doppelbödig – auf verschiedenen Ebenen. Auf der Oberfläche genießen wir eine sommerleichte Boulevard-Screwball-Komödie mit wunderbaren Gerichtsszenen. Unter der Oberfläche geht es um sexuelle Belästigung von Schauspielerinnen durch einen mächtigen Filmproduzenten, es geht um Gleichberechtigung, freie Entscheidung von Frauen, gleiche Bezahlung, Frauenwahlrecht, also eine französisch-feministische Art Deco-Mixtur aus ZEUGIN DER ANKLAGE und BOSTON LEGAL. Sehr unterhaltsam, schnelle Pointen und Wortgefechte und mit Nadia Tereszkiewicz und Rebecca Marder großartig besetzt. Ozon krönt seinen Film, in dem er mit der zuckrigen Boulevardkomödienoptik spielt und uns ohne Schnitt in den Film im Film und wieder hinaus führt. Sehr empfehlenswertes intelligentes Vergnügen. Am Mikrofon: direkt nach dem Kino: Bettina und Thomas.</div>]]>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/mein-fabelhaftes-verbrechen-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1228: MEIN FABELHAFTES VERBRECHEN - Freispruch für die Angeklagte</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Bettina und Thomas</itunes:author>
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      <title>Folge 1227: ASTEROID CITY - Puppenspiel in Pastell</title>
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        <![CDATA[<div>Auf der einen Seite ist es schön, wenn man als Filmemacher eine unverwechselbare Bildsprache gefunden hat. Auf der anderen Seite ist es traurig zu sehen, wenn einem Filmemacher alles außer der unverwechselbaren Bildsprache abhanden kommt. Meine steile These zu Wes Anderson: Wenn die Filmbilder des nächsten Wes Anderson-Films zukünftig von einer KI wie Midjourney kommen und das Drehbuch von ChatGPT – nach ASTEROID CITY würden wir den Unterschied nicht mehr feststellen. Als wollte er die Künstlichkeit des Films einordnen, findet die Handlung innerhalb des Films als Theaterstück statt, als Schachtel um diese Schachtel gibt es dazu noch einen Kommentator. Hübsche Einfälle kommen und verblassen gleich wieder in der pastelligen Wüstenkulisse. Die Flut der Darsteller:innen spült die Charaktere aus dem Film, die Dialoge könnten etwas bedeuten oder persiflieren sie etwas Bedeutendes? Wir wissen es nicht. Und nach dem Film ist es uns gleich. Direkt nach dem Kino sind wir unterschiedlicher Meinung. Am Mikrofon: Johanna, Hendrik und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 27 Jun 2023 22:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:author>Johanna, Hendrik und Thomas</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Auf der einen Seite ist es schön, wenn man als Filmemacher eine unverwechselbare Bildsprache gefunden hat. Auf der anderen Seite ist es traurig zu sehen, wenn einem Filmemacher alles außer der unverwechselbaren Bildsprache abhanden kommt. Meine steile These zu Wes Anderson: Wenn die Filmbilder des nächsten Wes Anderson-Films zukünftig von einer KI wie Midjourney kommen und das Drehbuch von ChatGPT – nach ASTEROID CITY würden wir den Unterschied nicht mehr feststellen. Als wollte er die Künstlichkeit des Films einordnen, findet die Handlung innerhalb des Films als Theaterstück statt, als Schachtel um diese Schachtel gibt es dazu noch einen Kommentator. Hübsche Einfälle kommen und verblassen gleich wieder in der pastelligen Wüstenkulisse. Die Flut der Darsteller:innen spült die Charaktere aus dem Film, die Dialoge könnten etwas bedeuten oder persiflieren sie etwas Bedeutendes? Wir wissen es nicht. Und nach dem Film ist es uns gleich. Direkt nach dem Kino sind wir unterschiedlicher Meinung. Am Mikrofon: Johanna, Hendrik und Thomas.</div>]]>
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        <title>Folge 1227: ASTEROID CITY - Puppenspiel in Pastell</title>
        <link>https://schoener-denken.de/blog/asteroid-city-filmkritik/</link>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, Adrien Brody, Ausserirdische, Bryan Cranston, Capitol&amp;Palatin, Edward Norton, Familie, Hendrik, Jason Schwartzman, Jeff Goldblum, Johanna, Liev Schreiber, Margot Robbie, Matt Dillon, Podcastin, Scarlett Johansson, Science-Fiction, Steve Carell, Style over Substance, Superheld, Symmetrie, Thomas, Tilda Swinton, Tom Hanks, Wes Anderson, Willem Dafoe</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1226: SPIDER-MAN: ACROSS THE SPIDERVERSE „Can this day get any damn weirder?“</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Die Idee des Multiversums ist ja eine ansteckende Krankheit im Kino der Gegenwart – und wenige Varianten sind so sehenswert wie EVERYTHING EVERYWHRE ALL AT ONE. Zu den gelungenen Varianten gehören die beiden Spider-Man-Animationsfilme. Der zweite ist gerade gestartet: SPIDER-MAN: ACROSS THE SPIDERVERSE öffnet nicht nur für unseren Helden Miles Morales das Tor zu einer anderen Welt, sondern den Sprung in tausende Welten, alle mit einer anderen Version von Spider-Man: Spider-Baby, Spider-Girl, Spider-Punk, Spider-Cowboy, etc. Und jede Welt hat eine eigene Textur, eine eigene Visualität – verschiedene Comic-Versionen, Lego und Knubbelnasen, sogar ein realer Mensch taucht auf. Der Film springt in einer wirklich atemberaubenden Geschwindigkeit durch diesen Bilderrausch.<br><br></div><div>Das ist optisches Überwaltigungskino – Thomas hat seit AKIRA keinen so bildgewaltigen Animationsfilm gesehen. Eine weitere Stärke ist, dass der Film immer wieder in den Baukasten der Spider-Man-Mythologie greift und mehr oder weniger subtil mit diesen Zitaten spielt. Aber der größte Pluspunkt ist die Zeichnung der Charaktere – im doppelten Wortsinn: zum einen können wir die Motive und die Entwicklung der Charaktere nachvollziehen und mit ihnen mitfühlen, zu anderen ist das Mienenspiel zum Teil so fein gezeichnet, dass man vergisst, dass es sich nicht um Schauspieler handelt. Wir freuen uns schon auf Teil 3: SPIDER-MAN: BEYOND THE SPIDERVERSE. Direkt nach dem Kino am Mikrofon: Harald, Tom und Thomas.<br><br></div><div>P.S. Erst Tage nach dem Kinobesuch haben wir erfahren, wie hart und unfair die Arbeitsbedingungen für die Menschen sind, die Animation, Grafik, Zeichnung und Design umsetzen. Das muss sich ändern.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Sun, 25 Jun 2023 18:00:00 +0200</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/spider-man-across-the-spiderverse-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1226: SPIDER-MAN: ACROSS THE SPIDERVERSE „Can this day get any damn weirder?“</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Harald, Tom und Thomas</itunes:author>
      <itunes:episode>1226</itunes:episode>
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        <![CDATA[<div>Die Idee des Multiversums ist ja eine ansteckende Krankheit im Kino der Gegenwart – und wenige Varianten sind so sehenswert wie EVERYTHING EVERYWHRE ALL AT ONE. Zu den gelungenen Varianten gehören die beiden Spider-Man-Animationsfilme. Der zweite ist gerade gestartet: SPIDER-MAN: ACROSS THE SPIDERVERSE öffnet nicht nur für unseren Helden Miles Morales das Tor zu einer anderen Welt, sondern den Sprung in tausende Welten, alle mit einer anderen Version von Spider-Man: Spider-Baby, Spider-Girl, Spider-Punk, Spider-Cowboy, etc. Und jede Welt hat eine eigene Textur, eine eigene Visualität – verschiedene Comic-Versionen, Lego und Knubbelnasen, sogar ein realer Mensch taucht auf. Der Film springt in einer wirklich atemberaubenden Geschwindigkeit durch diesen Bilderrausch.<br><br></div><div>Das ist optisches Überwaltigungskino – Thomas hat seit AKIRA keinen so bildgewaltigen Animationsfilm gesehen. Eine weitere Stärke ist, dass der Film immer wieder in den Baukasten der Spider-Man-Mythologie greift und mehr oder weniger subtil mit diesen Zitaten spielt. Aber der größte Pluspunkt ist die Zeichnung der Charaktere – im doppelten Wortsinn: zum einen können wir die Motive und die Entwicklung der Charaktere nachvollziehen und mit ihnen mitfühlen, zu anderen ist das Mienenspiel zum Teil so fein gezeichnet, dass man vergisst, dass es sich nicht um Schauspieler handelt. Wir freuen uns schon auf Teil 3: SPIDER-MAN: BEYOND THE SPIDERVERSE. Direkt nach dem Kino am Mikrofon: Harald, Tom und Thomas.<br><br></div><div>P.S. Erst Tage nach dem Kinobesuch haben wir erfahren, wie hart und unfair die Arbeitsbedingungen für die Menschen sind, die Animation, Grafik, Zeichnung und Design umsetzen. Das muss sich ändern.</div>]]>
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        <title>Folge 1226: SPIDER-MAN: ACROSS THE SPIDERVERSE „Can this day get any damn weirder?“</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, Action, Animation, Animationsfilm, Familie, Harald, Marvel, Science-Fiction, Superheld, Superhelden, Superheldin, Thomas, Tom, Spider-Man</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1225: Takeshi Fukunaga MOUNTAIN WOMAN feat. Helena, Samuel und Daniel (NipponConnection2023)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Frauen nehmen die Schuld auf sich. Frauen dürfen nicht selbst entscheiden. Frauen müssen Opfer bringen – auch die größten. Takeshi Fukunaga stellt eine Frau in den Mittelpunkt seiner düsteren Geschichte. Ausfallende Ernten bringen die Dorfgemeinschaft an den Rand des Untergangs. Da Tochter Rin den Reisdiebstahl ihres Vaters auf sich nimmt, verlässt sie die Menschen und versteckt sich im Wald des nahegelegenen Berges. Während sie dort eine unerwartete Begegnung hat, entscheidet die Dorfgemeinschaft, dass ein Menschenopfer gebracht werden – natürlich eine Jungfrau …<br><br></div><div>Fukunaga ließ sich von regionalen Legenden zu seinem Film inspirieren. Sozialrealismus in dunkelschönen Einstellungen, keine Verklärung der Vergangenheit aber eine grimmige Poesie der Bilder. Im Podcast direkt nach der Vorstellung im Eldorado in Frankfurt reden wir über die starken Darstellerinnen Anna Yamada und Toko Miura, über wilde Männer und wie erschreckend schnell ein Vater seine Tochter für ein Stück Land verkauft. Mm Mikrofon: Helena und Samuel von Sneaky Monday, Daniel vom Altstadtkino und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Sat, 24 Jun 2023 13:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:title>Folge 1225: Takeshi Fukunaga MOUNTAIN WOMAN feat. Helena, Samuel und Daniel (NipponConnection2023)</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Kino</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Usual Suspects</itunes:author>
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        <title>Folge 1225: Takeshi Fukunaga MOUNTAIN WOMAN feat. Helena, Samuel und Daniel (NipponConnection2023)</title>
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      <itunes:keywords>CrossCast, Die Üblichen Verdächtigen, Japan, Kino, Nippon Connection, Podcast, Aberglaube, Altstadtkino, Anna Yamada, Armut, Daniel Haberkorn, Drama, Helena, Hunger, Legenden, Masatoshi Nagase, Mirai Moriyama, Opfer, Podcastin, Ryutaro Ninomiya, Samuel, Sneaky Monday, Takeshi Fukunaga, Thomas, Toko Miura, Wald, Wilder Mann</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1224: Emma Kawawada MY SMALL LAND feat. Karoline und Andras (NipponConnection2023)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Wann darf ich das Land, in dem ich lebe, meine Heimat nennen? Was ist mit der Heimat, die ich mit mir bringe? Wo ist mein Platz zwischen den Welten? Jeder Mensch auf der Flucht stellt sich diese Fragen. Und alle Menschen, die sich diese Fragen nicht stellen müssen, sind privilegiert. Emma Kawawada erzählt die Geschichte einer kurdischen Familie, die fliehen muss, nachdem der Vater gefoltert worden war. In Japan passen sie sich an, die Kinder lernen Japanisch, vor allem die älteste Tochter Sarya ist eine Musterschülerin, die Empfehlungen für weiterführende Schulen bekommt, obwohl sie keine Japanerin ist. Aber aller Fleiß, alle Anpassung an die neue Heimat ist vergebens, denn der Asylstatus des Vater wird nicht anerkannt – eine schmerzhafte Szene im Film, wie alle Ausweise der Familie zerstört werden.<br><br></div><div>Emma Kawawada ist eine sehr gute Beobachterin und zeigt in ihrem großartigen Debütfilm das Schicksal zwischen Verzweiflung und Hoffnung, zwischen erster Liebe und arrangierter Ehe am Beispiel von Sarya – herausragend gespielt von Lina Arashi. Wir kommen ihr und ihrer Familie im Film sehr nah. Dem Film gelingt es, uns für die Perspektive der Menschen zu öffnen, die flüchten müssen und zeigt, wie falsch unsere fremdenfeindlichen Reflexe sind. Sehr sehenswert, einer der stärksten Filme des Festivals. Direkt nach dem Kino am Mikrofon: Karoline, Andras und Thomas.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Fri, 23 Jun 2023 21:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Wann darf ich das Land, in dem ich lebe, meine Heimat nennen? Was ist mit der Heimat, die ich mit mir bringe? Wo ist mein Platz zwischen den Welten? Jeder Mensch auf der Flucht stellt sich diese Fragen. Und alle Menschen, die sich diese Fragen nicht stellen müssen, sind privilegiert. Emma Kawawada erzählt die Geschichte einer kurdischen Familie, die fliehen muss, nachdem der Vater gefoltert worden war. In Japan passen sie sich an, die Kinder lernen Japanisch, vor allem die älteste Tochter Sarya ist eine Musterschülerin, die Empfehlungen für weiterführende Schulen bekommt, obwohl sie keine Japanerin ist. Aber aller Fleiß, alle Anpassung an die neue Heimat ist vergebens, denn der Asylstatus des Vater wird nicht anerkannt – eine schmerzhafte Szene im Film, wie alle Ausweise der Familie zerstört werden.<br><br></div><div>Emma Kawawada ist eine sehr gute Beobachterin und zeigt in ihrem großartigen Debütfilm das Schicksal zwischen Verzweiflung und Hoffnung, zwischen erster Liebe und arrangierter Ehe am Beispiel von Sarya – herausragend gespielt von Lina Arashi. Wir kommen ihr und ihrer Familie im Film sehr nah. Dem Film gelingt es, uns für die Perspektive der Menschen zu öffnen, die flüchten müssen und zeigt, wie falsch unsere fremdenfeindlichen Reflexe sind. Sehr sehenswert, einer der stärksten Filme des Festivals. Direkt nach dem Kino am Mikrofon: Karoline, Andras und Thomas.</div>]]>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/emma-kawawada-my-small-land-nipponconnection2023/</link>
      <itunes:title>Folge 1224: Emma Kawawada MY SMALL LAND feat. Karoline und Andras (NipponConnection2023)</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Film</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Karoline, Andras und Thomas</itunes:author>
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      <title>Folge 1223: 20.000 ARTEN VON BIENEN - Was keinen Namen hat, existiert nicht</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Warum bin ich so? Das fragt sich ein achtjähriges Kind. Alle behandeln das Kind als Jungen, so ist es auch geboren worden. Aber das Kind weiß, dass eskein Junge ist und versucht sich über sich selbst klar zu werden und seinen Platz in der Welt zu finden. Irgendwann gibt sie sich selbst einen Namen: Lucia. Und das ist ein Akt der Befreiung, der Emanzipation, der Selbstvergewisserung. Diese komplexe Comin of Age-Geschichte ist in einen sozialrealistischen Film eingebettet: Rund um Lucia gibt es einen Bruder, gibt es eine Mutter, deren Ehe vor dem Aus steht und die als Künstlerin einen Neustart versucht, eine Großmutter mit schwieriger Vergangenheit, eine Tante, die bei ihren Bienenstöcken Lucia einen sicheren Ort bietet.<br><br></div><div>Regisseurin Estibaliz Urresola Solaguren erzählt in ihrem beeindruckenden Debütfilm die Entwicklung von Lucia mit Geduld (die auch der Zuschauer mitbringen sollte) in vielen Dialogen. Berührend sind die Momente, wenn ein anderes Mädchen Lucia als Freundin akzeptiert - auch wenn sie weiß, dass Lucia biologisch ein Junge ist. Beeindruckend wie die Mutter zwischen allen Konflikten nicht für einen Augenblick von der unbedingten Liebe zu ihren Kindern abweicht. Großartig sind die Bilder, zum Beispiel wenn der Blick von den Bienenkörben über das Tal geht.<br><br>Im Podcast reden wir über die herausragende Kinderdarstellerin Sofia Otero, über das schnell gesprochene Spanisch und Baskisch (ist alles in den Untertiteln wirklich übersetzt worden?), Thomas verwechselt die Großmutter und die Tante und vergleicht den Film mit STILL THE WATER. Direkt nach dem Kino am Mikrofon: Johanna und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 22 Jun 2023 23:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:author>Johanna und Thomas</itunes:author>
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        <title>Folge 1223: 20.000 ARTEN VON BIENEN - Was keinen Namen hat, existiert nicht</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, Bienen, Capitol&amp;Palatin, Coming of Age, Drama, Estibaliz Urresola Solaguren, Familie, Familiendrama, Imkerei, Johanna, Kunst, Patricia Lopez Arnaiz, Podcastin, Regisseurin, Sofia Otero, Thomas, Trans-Charaktere, Transsexuelle</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1222: RENFIELD - 11 Dinge, die man mit einem abgerissenen Arm tun kann</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Ein Mann sitzt in einer Selbsthilfegruppe für Mitarbeiter von toxischen Vorgesetzten – sein Problem ist allerdings etwas größer, denn bei seinem Chef liegt nicht nur pathologischer Narzissmus vor. Der Mann heißt Renfield (Nicholas Hoult) und sein Chef ist Dracula. Eine Traumrolle für Nicolas Cage, dessen Bela-Lugosi-Grinsen noch gefährlicher ist als seine Fangzähne. Renfields Aufgabe ist, dem Meister frisches Blut – am liebsten Form von Cheerleaderinnen oder Nonnen – zuzuführen. Während Renfield versucht, sich von seinem Chef zu emanzipieren, trifft er auf eine ständig fluchende und um sich schießende, toughe Polizistin (großartig: Awkwafina). Zusammen bilden sie ein höchst unterhaltsames Buddy-Team im Kampf gegen Dracula und als wäre das noch nicht genug auch noch gegen die Mafia. Eine Prise RomCom, eine Schippe Tanz der Teufel, das Ganze mit etwas John Wick aufgerührt – zusammen ergibt das anderthalb Stunden höchst vergnüglichen Film mit fassweise Kunstblut und soviel ironischer Distanz zu den Genre-Versatzstücken, dass die Splatter- und Gore-Elemente uns nur noch mehr haben lachen lassen. Direkt nach dem Kino gutgelaunt am Mikrofon: Gabriele, Tom und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 20 Jun 2023 22:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:title>Folge 1222: RENFIELD - 11 Dinge, die man mit einem abgerissenen Arm tun kann</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Film</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Gabriele, Tom und Thomas</itunes:author>
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        <title>Folge 1222: RENFIELD - 11 Dinge, die man mit einem abgerissenen Arm tun kann</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, Action, Awkwafina, Blut, Chris McKay, Dracula, Fantasy, Gabriele, Gore, Harald, Komödie, Mafia, Nicholas Hoult, Nicolas Cage, Podcastin, Shohreh Aghdashloo, Splatter, Thomas, Tom, Vampir</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1221: Michael Arias TEKKONKINKREET feat. Manuel und Tobias (NipponConnection2023)</title>
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        <![CDATA[<div>Zwei Straßenkinder haben sich in ihrem Stadtviertel in Treasure Town eingerichtet und verteidigen es gegen anderen Jugendbanden. Aber die beiden mit den Namen Black und White sind keine normalen Kinder. Das zeigt sich, als Yakuza die Stadt übernehmen wollen und die beiden Jungs getrennt werden. Treasure Town ist eine unglaubliche Kulisse – wie ein Fiebertraum von Moebius und Schuiten, eine dirchte Atmosphäre und eine fantastische Animation einer bewegten Kamera. Der Stil ist härter, die Gesichter eckiger und düsterer, passend zur harten und finsteren Geschichte. Im Podcast direkt nach dem Film reden wir über den Minotaurus, über Details und Farben, über psychedelische Elemente und ziehen Vergleiche zu AKIRA. Sehr sehenswert! Direkt nach dem Kino am Mikrofon: Manuel, Tobias und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Mon, 19 Jun 2023 22:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:title>Folge 1221: Michael Arias TEKKONKINKREET feat. Manuel und Tobias (NipponConnection2023)</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Film</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Manuel, Tobias und Thomas</itunes:author>
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        <title>Folge 1221: Michael Arias TEKKONKINKREET feat. Manuel und Tobias (NipponConnection2023)</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Japan, Kino, Nippon Connection, Podcast, Animation, Animationsfilm, Anime, Gewalt, Kinder, Manuel, Michael Arias, Thomas, Tobias, Yakuza, Zeichentrick</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1220: DAS LEHRERZIMMER - Schakale im Kollegium</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Carla Nowak ist eine engagierte, junge Lehrerin. Frisch an ihrer Schule, in der es eine Null-Toleranz-Strategie gibt, wird sie indirekt Zeugin eines Diebstahls. Im Streben nach Gerechtigkeit und Wahrheit tritt sie eine Lawine los, die ihre Schulwelt erschüttert. Catak hat die Schule bewusst als Mikrokosmos der Gesellschaft gewählt und verhandelt in seinem Film einige spannende Themen wie Wahrheit, Fake News oder Cancel Culture und zeigt auf, wie die Pädagogik mit ihren Handlungslinien und Sprachhülsen an der Wirklichkeit zerschellt. Thomas ist ganz mitgenommen von dieser Abwärtsspirale, von der Eskalation von Verdächtigungen, Misstrauen und katastrophaler Kommunikation. Aus Sicht der Juristin in der Runde hätte das dabei eigentlich kein großes Drama sein müssen 🙂<br><br></div><div>Im Podcast direkt nach dem Film vor dem Capitol-Kino loben wir die authentischen Porträts der 13-jährigen Schüler:innen und die hervorragende Hauptdarstellerin Leonie Benesch – auch Eva Löbau – und die exzellente Filmmusik von Marvin Miller. Wir diskutieren über die Einsamkeit einer Lehrerin, die moralische Frage und es werden Erinnerungen werden wach an eigene Sünden und Selbstgerechtigkeiten als Schüler – auch an Konflikte zwischen Schülerzeitung und Rektor der Schule. Wir sind uns einig: unbedingt sehenswert! Am Mikrofon: Johanna, Gabriele, Katharina, Katharina und Thomas.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Sun, 18 Jun 2023 23:00:00 +0200</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/das-lehrerzimmer-filmkritik/</link>
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      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Film</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Usual Suspects</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, Capitol&amp;Palatin, Diebstahl, Eva Löbau, Gabriele, Ilker Catak, Johanna, Katharina, Katharina P., Lehrerin, Leonie Benesch, Marvin Miller, Pädagogik, Podcastin, Schule, Schüler, Thomas</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1219: Junji Sakamoto OKIKU AND THE WORLD feat. Andras (NipponConnection2023)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Kostümfilme laufen immer Gefahr in die Nostalgiefalle zu gehen und die Vergangenheit zu verklären. Nicht so OKIKU AND THE WORLD: In Junji Sakamotos Film müssen in der Edo-Zeit in der Mitte des 19. Jahrhunderts zwei junge Männer wortwörtlich einen „Scheiss“-Job erledigen: Da es keine Kanalisation gibt, löffeln sie die Exkremente aus den Toiletten, bezahlen dafür Geld und verkaufen es als Dünger an Bauern. Statt Respekt gibt es Tritte von Samurai, die glauben dass sogar ihre Ausscheidungen besser sind als die anderer Menschen. Jeder rümpft die Nase, wenn sie sich nähern. Nicht so Okiku – obwohl die hübsche und gebildete junge Frau einer höheren Klasse angehört, respektiert sie Männer und verliebt sich sogar in einen der beiden.<br><br></div><div>Diese Liebesgeschichte über scheinbar unüberwindliche Klassenschranken hinweg ist ganz in schwarzweiss gedreht, was sowohl der gesellschaftskritischen Ebene als auch den komischen Momenten eine besondere Intensität gibt. Der Film, der nichts beschönigt, hat einen lakonischen Humor – wunderbar die Szene, wenn sich die Liebenden aussprechen und der Schneefall zeigt, wie lange das dauert 🙂 Wenige Momente zeigt uns Sakamoto in Farbe und katapultiert damit den Film für Augenblicke in unsere Gegenwart – auch eine Art, an die vierte Wand zu klopfen. Im Podcast denken wir darüber nach, dass sich eigentlich seit damals nichts geändert hat: Es müssen immer noch Menschen Scheiss-Jobs machen – ob bei den Entsorgungsbetrieben oder beim Batterierecycling in Bangladesch, werden ausgebeutet und nicht respektiert. Direkt nach dem Kino am Mikrofon: Andras und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Sat, 17 Jun 2023 22:00:00 +0200</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/junji-sakamoto-okiku-and-the-world-nipponconnection2023/</link>
      <itunes:title>Folge 1219: Junji Sakamoto OKIKU AND THE WORLD feat. Andras (NipponConnection2023)</itunes:title>
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      <itunes:author>Andras und Thomas</itunes:author>
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        <title>Folge 1219: Junji Sakamoto OKIKU AND THE WORLD feat. Andras (NipponConnection2023)</title>
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      <title>Folge 1218: Ryo Takebayashi MONDAYS – SEE YOU „THIS“ WEEK feat. Malte (NipponConnection2023)</title>
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        <![CDATA[<div>Wirklich nicht der erste Zeitschleifenfilm, aber zum ersten Mal wiederholt sich das Hamsterrad einer Bürowoche (das kennen wir doch alle, oder?). Der Film passt in den Trend von <a href="https://schoener-denken.de/blog/japanuary-2022-one-cut-of-the-dead-kamera-o-tomeru-na/">ONE CUT OF THE DEAD</a> und <a href="https://schoener-denken.de/blog/beyond-the-infinite-two-minutes-nippon-connection-2021/">BEYOND THE INFINITE 2 MINUTES</a>, auch wenn er nicht durchgehend ein perfektes Timing hat. Aber er ist sehr unterhaltsam. Der Ausweg aus der Zeitschleife gelingt wie erwartet nur, wenn alle zusammenhalten. Im Podcast empfehlen wir einen Zeitreisefilm, der auch im Film angesprochen wird: <a href="https://schoener-denken.de/blog/happy-deathday-und-ewig-gruesst-der-maskierte-moerder/">HAPPY DEATHDAY</a>. Direkt nach dem Kino am Mikrofon: Malte von <a href="https://soundcloud.com/malte-triesch">Sneaky Monday</a>, Hendrik und Thomas.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Sat, 17 Jun 2023 19:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Wirklich nicht der erste Zeitschleifenfilm, aber zum ersten Mal wiederholt sich das Hamsterrad einer Bürowoche (das kennen wir doch alle, oder?). Der Film passt in den Trend von <a href="https://schoener-denken.de/blog/japanuary-2022-one-cut-of-the-dead-kamera-o-tomeru-na/">ONE CUT OF THE DEAD</a> und <a href="https://schoener-denken.de/blog/beyond-the-infinite-two-minutes-nippon-connection-2021/">BEYOND THE INFINITE 2 MINUTES</a>, auch wenn er nicht durchgehend ein perfektes Timing hat. Aber er ist sehr unterhaltsam. Der Ausweg aus der Zeitschleife gelingt wie erwartet nur, wenn alle zusammenhalten. Im Podcast empfehlen wir einen Zeitreisefilm, der auch im Film angesprochen wird: <a href="https://schoener-denken.de/blog/happy-deathday-und-ewig-gruesst-der-maskierte-moerder/">HAPPY DEATHDAY</a>. Direkt nach dem Kino am Mikrofon: Malte von <a href="https://soundcloud.com/malte-triesch">Sneaky Monday</a>, Hendrik und Thomas.</div>]]>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/ryo-takebayashi-mondays-nipponconnection2023/</link>
      <itunes:title>Folge 1218: Ryo Takebayashi MONDAYS – SEE YOU „THIS“ WEEK feat. Malte (NipponConnection2023)</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Film</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Malte, Hendrik und Thomas</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Wirklich nicht der erste Zeitschleifenfilm, aber zum ersten Mal wiederholt sich das Hamsterrad einer Bürowoche (das kennen wir doch alle, oder?). Der Film passt in den Trend von <a href="https://schoener-denken.de/blog/japanuary-2022-one-cut-of-the-dead-kamera-o-tomeru-na/">ONE CUT OF THE DEAD</a> und <a href="https://schoener-denken.de/blog/beyond-the-infinite-two-minutes-nippon-connection-2021/">BEYOND THE INFINITE 2 MINUTES</a>, auch wenn er nicht durchgehend ein perfektes Timing hat. Aber er ist sehr unterhaltsam. Der Ausweg aus der Zeitschleife gelingt wie erwartet nur, wenn alle zusammenhalten. Im Podcast empfehlen wir einen Zeitreisefilm, der auch im Film angesprochen wird: <a href="https://schoener-denken.de/blog/happy-deathday-und-ewig-gruesst-der-maskierte-moerder/">HAPPY DEATHDAY</a>. Direkt nach dem Kino am Mikrofon: Malte von <a href="https://soundcloud.com/malte-triesch">Sneaky Monday</a>, Hendrik und Thomas.</div>]]>
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        <title>Folge 1218: Ryo Takebayashi MONDAYS – SEE YOU „THIS“ WEEK feat. Malte (NipponConnection2023)</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Japan, Kino, Nippon Connection, Podcast, Büro, Hendrik, Koki OSAMURA, Komödie, Kotaro YAGI, Makita Sports, Malte, Ryo TAKEBAYASHI, Sneaky Monday, Thomas, Time Loop, Wan MARUI, Yugo MIKAWA, Zeitschleife</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1217: ALL THE BEAUTY AND THE BLOODSHED - Ein Dokument der Zeitgeschichte</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Laura Poitras kennen wir als Regisseurin des Oscar-prämierten Dokumentarfilms CITIZEN FOUR. In ALL THE BEAUTY AND THE BLOODSHED wollte sie den Kampf der US-amerikanischen Fotografin Nan Goldin gegen die Oxycodon-Hersteller-Familie Sackler erzählen. Die Milliardärsfamilie Sackler hatte Unmengen am Verkauf der Medikamente verdient, sie sind mitverantwortlich für die Opioidkrise in den Vereinigten Staaten, die mehr als 800.000 Menschen das Leben gekostet hat. Aber konfrontiert mit dem faszinierenden Leben von Nan Goldin erzählt Poitras auch deren tragische Familiengeschichte und die Geschichte des New Yorker Kunst-Undergrounds der 1970er und 1980er.<br><br>Auf der einen Seite fühlt man sich nach dem übervollen 2-Stunden-Film betrogen um eine „richtige“ Doku über die Verbrechen der Sackler-Familie. Und man fühlt sich betrogen um die nicht zu Ende erzählte Geschichte des Suizids der Schwester der Fotografin. Auf der anderen Seite ist Poitras ein einzigartiges Sitten- und Zeitdokument gelungen, das einen Bogen spannt über mehr als 50 Jahre. Im Podcast sind wir durchaus unterschiedlicher Meinung. Am Mikrofon direkt nach dem Film vor dem Capitol-Kino: Bettina, Birgit, Peter und Thomas.<br><br></div><div>Birgit verweist auf das Buch <em>„Imperium der Schmerzen: Wie eine Familiendynastie die weltweite Opioidkrise auslöste“</em> von Patrick Radden Keefe und empfiehlt die Serie&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dopesick_(Fernsehserie)">DOPESICK</a>.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Mon, 12 Jun 2023 22:00:00 +0200</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/all-the-beauty-and-the-bloodshed-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1217: ALL THE BEAUTY AND THE BLOODSHED - Ein Dokument der Zeitgeschichte</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Film</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Usual Suspects</itunes:author>
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        <title>Folge 1217: ALL THE BEAUTY AND THE BLOODSHED - Ein Dokument der Zeitgeschichte</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, Bettina, Birgit, Capitol&amp;Palatin, Fotografie, Kunst, Kunstmuseen, Laura Poitras, Medizin, Nan Goldin, Opioidkrise, Oxycodon, Peter, Podcastin, Sackler, Sucht, Suizid, Thomas</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1216: Ryusuki Hamaguchi DRIVE MY CAR feat. Daniel (NipponConnection2023)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Nippon Connection bietet die Gelegenheit, endlich den im Kino verpassten, preisgekrönten DRIVE MY CAR von Ryusuki Hamaguchi zu sehen. In einer Schlüsselrolle ist Toko Miura zu sehen, die dieses Jahr den Nippon Rising Star Award erhält. Sie fährt als Chauffeurin den Wagen des Schauspielers, der in Hiroshima „Onkel Wanja“ inszeniert. Ein wirklich vielschichtiger, ebenso schöner wie kluger Film über Verlust und Weiterleben. Ein Film, den man viele Male sehen kann und sollte. Wie Daniel vom Altstadtkino, der mit Thomas direkt nach dem Kino am Mikrofon ist.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Sat, 10 Jun 2023 12:00:00 +0200</pubDate>
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      <title>Folge 1215: Hugo Sakamoto BABY ASSASSINS feat. Helena, Malte und Samuel (NipponConnection2023)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Spaß wurde uns versprochen und wir sollten den Kopf ausschalten. Spaß hatten wir jede Menge und wir mussten dafür noch nicht einmal unseren Kopf ausschalten. Hugo Sakamotos Action-Kracher um zwei Teenager, die ihre Berufung als Auftragskillerinen gefunden haben, läuft richtig rund: Pointierte Dialoge, sich entwickelnde Charaktere und exzellente Kampfszenen. Am Mikrofon direkt nach dem Kino: Helena und Malte von Sneaky Monday, Samuel und Thomas.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Fri, 09 Jun 2023 21:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:author>Helena, Malte, Samuel und Thomas</itunes:author>
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        <title>Folge 1215: Hugo Sakamoto BABY ASSASSINS feat. Helena, Malte und Samuel (NipponConnection2023)</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Japan, Kino, Nippon Connection, Podcast, Action, Helena, Hugo Sakamoto, Kampf, Komödie, Malte, Podcastin, Sneaky Monday, Teenager, Thomas</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1214: Anshul Chauhan DECEMBER feat. Karoline und Marita (NipponConnection2023)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Gerichtsdramen haben das Potential durch ritualisierte Abläufe und eine theaterhafte Szenerie Geschichten besonders pointiert zu erzählen, Das gelingt auch Anshul Chauhan mit DECEMBER. Dabei geht es gar nicht um die Frage, wer das Verbrechen verübt hat. Hier geht es um die Frage, ob die zur Tatzeit 17-jährige Täterin nach Erwachsenenstrafrecht hätte verurteilt werden dürfen. Die Täterin hatte vor sieben Jahren eine Mitschülerin getötet – in Rückblenden erfahren wir die Hintergründe: Es geht um Mobbing. Im Mittelpunkt stehen hier auch die Eltern des Opfers, deren Leben nach der Tat erschüttert wurde. Ihr Ziel bei der Wiederaufnahme des Verfahrens: Keine Gnade für die Täterin. Aber irgendwann beginnen sie die eigene Tochter und sich selbst zu hinterfragen. Am Mikrofon direkt nach dem Kino: Karoline, Marita und Thomas.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Fri, 09 Jun 2023 20:00:00 +0200</pubDate>
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        <title>Folge 1214: Anshul Chauhan DECEMBER feat. Karoline und Marita (NipponConnection2023)</title>
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      <title>Folge 1213: Yui Kiyohara REMEMBERING EVERY NIGHT feat. Karoline und Helena (NipponConnection2023)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>SchönerDenken ist wieder beim <a href="https://nipponconnection.com/de/start/">japanischen Filmfestival Nippon Connection</a> in Frankfurt dabei. Hier unser erster Eindruck von REMEMBERING EVERY NIGHT von Yui Kiyohara. Ein meditativer Film über Vergänglichkeit, der für einen Tag drei Frauen begleitet – es geht um verlorene Vergangenheit und das Weiterleben. Kiyohara lässt uns Begleiter sein. Am Mikrofon direkt nach dem Kino: Karoline, Helena von <a href="https://soundcloud.com/malte-triesch">SneakyMonday</a> und Thomas.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 08 Jun 2023 12:00:00 +0200</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/yui-kiyohara-remembering-every-night-nipponconnection2023/</link>
      <itunes:title>Folge 1213: Yui Kiyohara REMEMBERING EVERY NIGHT feat. Karoline und Helena (NipponConnection2023)</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Film</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Karoline, Helena und Thomas</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>SchönerDenken ist wieder beim <a href="https://nipponconnection.com/de/start/">japanischen Filmfestival Nippon Connection</a> in Frankfurt dabei. Hier unser erster Eindruck von REMEMBERING EVERY NIGHT von Yui Kiyohara. Ein meditativer Film über Vergänglichkeit, der für einen Tag drei Frauen begleitet – es geht um verlorene Vergangenheit und das Weiterleben. Kiyohara lässt uns Begleiter sein. Am Mikrofon direkt nach dem Kino: Karoline, Helena von <a href="https://soundcloud.com/malte-triesch">SneakyMonday</a> und Thomas.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Japan, Kino, Nippon Connection, Podcast, Festival, Filmfestival, Helena, Karoline, Podcastin, Thomas, Yui Kiyohara</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1212: NipponConnection 2023 - Offizieller Festivalpodcast Nr. 10 mit Florian Höhr</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Herzlich willkommen zum offiziellen Podcast des japanischen Filmfestivals Nippon Connection 2023 mit mehr als 100 Filmen vom 6. bis zum 11. Juni in Frankfurt am Main. Florian Höhr, der Leiter des Filmprogramms von Nippon Connection, spricht mit Thomas Laufersweiler über den Programmschwerpunkt <a href="https://nipponconnection.com/de/program/cityscapes-and-countryside/">„Cityscapes And Countryside“</a> und den hier eher unbekannten Regisseur Keisuke KINOSHITA, der im Mittelpunkt der <a href="https://db.nipponconnection.com/de/2023/section/4/nippon-retro">diesjährigen Retrospektive</a> steht. Er erklärt den neuen Preis <a href="https://nipponconnection.com/de/program/nippon-rising-star-award/">„Nippon Rising Star“</a> (für Toko MIURA) – und er verrät, welche vier Filme man auf keinen Fall auf dem Festival verpassen darf …<br><br></div><div>Wer sich für Keisuke KINOSHITA interessiert, sollte in den Podcast von Michael Schleh, Sandra und SchönerDenken reinhören, der sich mit KINOSHITAs gesamten Filmwerk auseinandersetzt: <a href="https://keisuke-kinoshita.de/index">keisuke-kinoshita.de</a></div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 01 Jun 2023 20:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Herzlich willkommen zum offiziellen Podcast des japanischen Filmfestivals Nippon Connection 2023 mit mehr als 100 Filmen vom 6. bis zum 11. Juni in Frankfurt am Main. Florian Höhr, der Leiter des Filmprogramms von Nippon Connection, spricht mit Thomas Laufersweiler über den Programmschwerpunkt <a href="https://nipponconnection.com/de/program/cityscapes-and-countryside/">„Cityscapes And Countryside“</a> und den hier eher unbekannten Regisseur Keisuke KINOSHITA, der im Mittelpunkt der <a href="https://db.nipponconnection.com/de/2023/section/4/nippon-retro">diesjährigen Retrospektive</a> steht. Er erklärt den neuen Preis <a href="https://nipponconnection.com/de/program/nippon-rising-star-award/">„Nippon Rising Star“</a> (für Toko MIURA) – und er verrät, welche vier Filme man auf keinen Fall auf dem Festival verpassen darf …<br><br></div><div>Wer sich für Keisuke KINOSHITA interessiert, sollte in den Podcast von Michael Schleh, Sandra und SchönerDenken reinhören, der sich mit KINOSHITAs gesamten Filmwerk auseinandersetzt: <a href="https://keisuke-kinoshita.de/index">keisuke-kinoshita.de</a></div>]]>
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      <itunes:title>Folge 1212: NipponConnection 2023 - Offizieller Festivalpodcast Nr. 10 mit Florian Höhr</itunes:title>
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      <itunes:author>Florian Höhr und Thomas Laufersweiler</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Herzlich willkommen zum offiziellen Podcast des japanischen Filmfestivals Nippon Connection 2023 mit mehr als 100 Filmen vom 6. bis zum 11. Juni in Frankfurt am Main. Florian Höhr, der Leiter des Filmprogramms von Nippon Connection, spricht mit Thomas Laufersweiler über den Programmschwerpunkt <a href="https://nipponconnection.com/de/program/cityscapes-and-countryside/">„Cityscapes And Countryside“</a> und den hier eher unbekannten Regisseur Keisuke KINOSHITA, der im Mittelpunkt der <a href="https://db.nipponconnection.com/de/2023/section/4/nippon-retro">diesjährigen Retrospektive</a> steht. Er erklärt den neuen Preis <a href="https://nipponconnection.com/de/program/nippon-rising-star-award/">„Nippon Rising Star“</a> (für Toko MIURA) – und er verrät, welche vier Filme man auf keinen Fall auf dem Festival verpassen darf …<br><br></div><div>Wer sich für Keisuke KINOSHITA interessiert, sollte in den Podcast von Michael Schleh, Sandra und SchönerDenken reinhören, der sich mit KINOSHITAs gesamten Filmwerk auseinandersetzt: <a href="https://keisuke-kinoshita.de/index">keisuke-kinoshita.de</a></div>]]>
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        <title>Folge 1212: NipponConnection 2023 - Offizieller Festivalpodcast Nr. 10 mit Florian Höhr</title>
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      <itunes:keywords>Interview, Japan, Nippon Connection, Podcast, Festival, Festivalpodcast, Filmfestival, Florian Höhr, Keisuke Kinoshita, Thomas, Toko Miura</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1211: Joe Odagiri THEY SAY NOTHING STAYS THE SAME feat. Daniel und Andras (NipponConnection2022)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Es gibt wenige Filme, bei denen man schon beim ersten Sehen im Kinosaal spürt, ein Stück Filmgeschichte, einen ganz besonderen Film zu erleben. So ging es Thomas mit THEY SAY NOTHING STAYS THE SAME. Ein ruhiger Film, der in kraftvollen, schönen Bildern die Geschichte eines Fährmanns erzählt, der die Menschen von einem Ufer zum anderen bringt, manchmal wie Charon auch im übertragenen Sinn. Auf seinem Boot, in seinem kleinen Fährhaus sehen wir das Böse und das Wundervolle. Im Podcast reden wir über die Geschwindigkeit des Films, die sich dem Fährmann anpasst, subtile, magische Elemente, ein Mädchen, das der Fluß anspült, die wunderbare Filmmusik und die Atmosphäre der Vergänglichkeit, denn wenige Meilen flußaufwärts wird eine Brücke gebaut - die Tage des Fährmann sind gezählt. Am Mikrofon direkt nach dem Film: Andras, Daniel, Hendrik und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Sat, 20 May 2023 22:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Es gibt wenige Filme, bei denen man schon beim ersten Sehen im Kinosaal spürt, ein Stück Filmgeschichte, einen ganz besonderen Film zu erleben. So ging es Thomas mit THEY SAY NOTHING STAYS THE SAME. Ein ruhiger Film, der in kraftvollen, schönen Bildern die Geschichte eines Fährmanns erzählt, der die Menschen von einem Ufer zum anderen bringt, manchmal wie Charon auch im übertragenen Sinn. Auf seinem Boot, in seinem kleinen Fährhaus sehen wir das Böse und das Wundervolle. Im Podcast reden wir über die Geschwindigkeit des Films, die sich dem Fährmann anpasst, subtile, magische Elemente, ein Mädchen, das der Fluß anspült, die wunderbare Filmmusik und die Atmosphäre der Vergänglichkeit, denn wenige Meilen flußaufwärts wird eine Brücke gebaut - die Tage des Fährmann sind gezählt. Am Mikrofon direkt nach dem Film: Andras, Daniel, Hendrik und Thomas.</div>]]>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/joe-odagiri-they-say-nothing-stays-the-same/</link>
      <itunes:title>Folge 1211: Joe Odagiri THEY SAY NOTHING STAYS THE SAME feat. Daniel und Andras (NipponConnection2022)</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Film</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Daniel, Andras, Hendrik und Thomas</itunes:author>
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        <title>Folge 1211: Joe Odagiri THEY SAY NOTHING STAYS THE SAME feat. Daniel und Andras (NipponConnection2022)</title>
        <link>https://schoener-denken.de/blog/joe-odagiri-they-say-nothing-stays-the-same/</link>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Japan, Kino, Nippon Connection, Podcast, Akira Emoto, Altstadtkino, Andras, Christopher Doyle, Daniel Haberkorn, Drama, Fährmann, Festival, Filmfestival, Haruomi Hosono, Hendrik, Isao Hashizume, Joe ODAGIRI, Jun Murakami, Junichi Komoto, Kunihiro Kawashima, Masatoshi Nagase, Mitsuko Kusabue, Nijiro Murakami, Ririka Kawashima, Takashi Sasano, Thomas, Tigran Hamasyan, Tsuyoshi Ihara, Yu Aoi</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1210: GUARDIANS OF THE GALAXY VOL. 3 - Noch einmal mit Gefühl</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Nachdem wir über zwei Dutzend Marvelfilme gesehen haben, machte sich bei uns langsam eine Superheldenmüdigkeit breit. Also sind wir in das dritte Guardians-Abenteuer mit einer mittelgroßen Portion Skepsis gegangen. Und ja, es ist wieder bunt und überfüllt, aber wir haben es mit (Anti-)Helden zu tun, deren Konflikte nachvollziehbar sind, deren Motive und Gefühle wir verstehen. Rocket, unser aller Lieblingsguardian, muss gerettet werden und Rettung, das ist das eigentliche Fachgebiet der Guardians. Es wird gekämpft, gestritten, geflucht, gerannt, gerettet und wieder gekämpft und wieder gerettet, was das Zeug hält. Dabei wechselt Vol. 3 ansatzlos zwischen Comedy, Suspense und Tragödie – mit einem Gegenspieler, der uns auf den zweiten Blick bitterböse den Spiegel vorhält. Der Funke ist bei uns tatsächlich übergesprungen: Wir haben viel gelacht, auch geweint und hatten einen großartigen Kinoabend. Direkt nach dem Kino gutgelaunt am Mikrofon: Gabriele, Harald, Tom und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 18 May 2023 19:00:00 +0200</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/guardians-of-the-galaxy-vol-3-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1210: GUARDIANS OF THE GALAXY VOL. 3 - Noch einmal mit Gefühl</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Film</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Usual Suspects</itunes:author>
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        <title>Folge 1210: GUARDIANS OF THE GALAXY VOL. 3 - Noch einmal mit Gefühl</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, Action, Chris Pratt, Dave Bautista, Drama, Elizabeth Debicki, Eugenik, Fantasy, Gabriele, Harald, James Gunn, Karen Gillan, Komödie, Marvel, Nathan Fillion, Podcastin, Pom Klementieff, Science-Fiction, Superheld, Superhelden, Superheldin, Thomas, Tierversuche, Tom, Zoe Saldana</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1209: EMPIRE OF LIGHT - Dunkelheit zwischen den Bildern</title>
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        <![CDATA[<div>Wenn wir ehrlich sind: Wir hatten uns ein bisschen mehr von EMPIRE OF LIGHT versprochen, mehr Epik, mehr Intensität. Sam Mendes hat seinen Film sehr ruhig angelegt, er verlässt sich auf die oft betörenden Bilder des Kameramanns Roger Deakins. Und er verlässt sich auf die großartigen Schauspieler Olivia Colman (Hilary) und Michael Ward (Stephen). Es ist eine einfache Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen, die am Rand stehen: Hilary, die in psychiatrischer Behandlung war, und der jüngere Stephen, der als schwarzer Brite Opfer von Übergriffen wird. Das alles in einem England, das von Thatcher schon gezeichnet ist. Verhebt sich Mendes mit diesen Themen? Oder bringt er damit die unangenehmen Schlaglichter der Wirklichkeit in die Romanze? Im Podcast sind wir uns nicht einig und diskutieren über bewährte Tropen und die kinohuldigenden Filme der jüngeren Vergangenheit. Am Mikrofon direkt nach dem Film vor dem Palatin-Kino: Johanna und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Sat, 06 May 2023 23:00:00 +0200</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/empire-of-light-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1209: EMPIRE OF LIGHT - Dunkelheit zwischen den Bildern</itunes:title>
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      <itunes:author>Johanna und Thomas</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Wenn wir ehrlich sind: Wir hatten uns ein bisschen mehr von EMPIRE OF LIGHT versprochen, mehr Epik, mehr Intensität. Sam Mendes hat seinen Film sehr ruhig angelegt, er verlässt sich auf die oft betörenden Bilder des Kameramanns Roger Deakins. Und er verlässt sich auf die großartigen Schauspieler Olivia Colman (Hilary) und Michael Ward (Stephen). Es ist eine einfache Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen, die am Rand stehen: Hilary, die in psychiatrischer Behandlung war, und der jüngere Stephen, der als schwarzer Brite Opfer von Übergriffen wird. Das alles in einem England, das von Thatcher schon gezeichnet ist. Verhebt sich Mendes mit diesen Themen? Oder bringt er damit die unangenehmen Schlaglichter der Wirklichkeit in die Romanze? Im Podcast sind wir uns nicht einig und diskutieren über bewährte Tropen und die kinohuldigenden Filme der jüngeren Vergangenheit. Am Mikrofon direkt nach dem Film vor dem Palatin-Kino: Johanna und Thomas.</div>]]>
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        <title>Folge 1209: EMPIRE OF LIGHT - Dunkelheit zwischen den Bildern</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, 1980er, Capitol&amp;Palatin, Drama, England, Grossbritannien, Johanna, Kinokultur, Liebe, Michael Ward, Olivia Colman, Podcastin, Projektion, Psychische Krankheit, Rassismus, Romanze, Sam Mendes, Thomas</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1208: AIR – DER GROSSE WURF - Ein neuer Deal</title>
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        <![CDATA[<div>„Ein Schuh ist nur ein Schuh, bis Michael Jordan ihn anzieht.“ Der berühmteste und wahrscheinlich erfolgreichste Sportschuh der Welt, „Air Jordan“, ist der erste, der auf einen Sportler zugeschnitten worden ist. Wie es dazu kam, ist eine unterhaltsame Geschichte, die Ben Affleck in AIR unterhaltsam erzählt. Matt Damon spielt den leidenschaftlichen Basketball-Experten Sonny, der für Nike den Basketballschuhmarkt erobern soll und er setzt alles auf einen College-Nachwuchsspieler: Michael Jordan. Er muss nicht nur seinen Chef (Ben Affleck) überzeugen sondern vor allem Michael Jordans Mutter (Viola Davis).<br><br></div><div>Auf einem Musikteppich von Best-Of-Hits der 80er wird uns eine Firmen-Komödie serviert, irgendwo zwischen Pathos und Parodie. Sehenswert, wie Michael Jordans Mutter einen Vertrag verhandelt, der das Sportgeschäft weltweit verändert hat. Die ernsten Elemente bleiben aber im Hintergrund, stattdessen bleiben schreiend-komische Schimpftiraden und die quietschbunten Jogginghosen des Nike-Chefs in Erinnerung. Eine gelungene Komödie, die den Spannungsbogen hält, obwohl wir alle wissen, wie es ausgeht. Direkt nach dem Kino gutgelaunt am Mikrofon: Gabriele, Katharina, Tom und Thomas.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Sat, 06 May 2023 16:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>„Ein Schuh ist nur ein Schuh, bis Michael Jordan ihn anzieht.“ Der berühmteste und wahrscheinlich erfolgreichste Sportschuh der Welt, „Air Jordan“, ist der erste, der auf einen Sportler zugeschnitten worden ist. Wie es dazu kam, ist eine unterhaltsame Geschichte, die Ben Affleck in AIR unterhaltsam erzählt. Matt Damon spielt den leidenschaftlichen Basketball-Experten Sonny, der für Nike den Basketballschuhmarkt erobern soll und er setzt alles auf einen College-Nachwuchsspieler: Michael Jordan. Er muss nicht nur seinen Chef (Ben Affleck) überzeugen sondern vor allem Michael Jordans Mutter (Viola Davis).<br><br></div><div>Auf einem Musikteppich von Best-Of-Hits der 80er wird uns eine Firmen-Komödie serviert, irgendwo zwischen Pathos und Parodie. Sehenswert, wie Michael Jordans Mutter einen Vertrag verhandelt, der das Sportgeschäft weltweit verändert hat. Die ernsten Elemente bleiben aber im Hintergrund, stattdessen bleiben schreiend-komische Schimpftiraden und die quietschbunten Jogginghosen des Nike-Chefs in Erinnerung. Eine gelungene Komödie, die den Spannungsbogen hält, obwohl wir alle wissen, wie es ausgeht. Direkt nach dem Kino gutgelaunt am Mikrofon: Gabriele, Katharina, Tom und Thomas.</div>]]>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/air-der-grosse-wurf-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1208: AIR – DER GROSSE WURF - Ein neuer Deal</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Film</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Usual Suspects</itunes:author>
      <itunes:episode>1208</itunes:episode>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, Basketball, Ben Affleck, Gabriele, Jason Bateman, Kapitalismus, Katharina P., Matt Damon, Nike, Podcastin, Schuh, Sport, Thomas, Tom, Viola Davis</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1207: THE WHALE - Der schwere Kampf um Erlösung</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>THE WHALE ist mit Festival- und Oscar-Lorbeeren gestartet, allerdings nicht ohne Kritik von verschiedenen Seiten. Nach dem Film sind sowohl die Lobeshymnen für Brendan Fraser als auch die kritischen Stimmen nachvollziehbar. Aronofsky verfilmt hier ein Theaterstück – alles spielt in einem Apartment, dazu noch ein beengendes 4:3-Format. Wir begleiten einen in viele Szenen liebenswürdigen Mann, Charlie (Brendan Fraser), der sich buchstäblich zu Tode frisst. Vor seinem Tod will er sich mit seiner 17-jährigen Tochter (Sadie Sink) aussöhnen, die er seit 8 Jahren nicht mehr gesehen hatte. Er hat sich aufgegeben, nur die Vergebung seiner Tochter strebt er als Erlösung an. Obwohl die Hauptdarsteller großartig sind und die Inszenierung gelungen, bleiben wir ratlos zurück. Was will uns der Film, bzw. das dem Film zugrundeliegende Theaterstück sagen? Mit dem religiösen Thema des Films (Charlies Geliebter war Mitglied einer christlichen Sekte, bevor er Selbstmord beging) können wir nichts anfangen. Besonders im zweiten Teil wird die Handlung melodramatisch statt berührend. Sehenswertes Schauspielkino aber kein cineastisches Meisterwerk. Am Mikrofon direkt nach dem Film vor dem Capitol-Kino: Johanna und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 04 May 2023 23:00:00 +0200</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/the-whale-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1207: THE WHALE - Der schwere Kampf um Erlösung</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste Eindruck direkt nach dem Film</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Johanna und Thomas</itunes:author>
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      <title>Folge 1206: ROTER HIMMEL - Das Leichte und das Schwere des Sommers</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Es hätte eine wunderbare Sommerzeit am See sein können, aber Leon ist, wie Johanna sagt, ein schwarzer Block negativer Energie. Es ist schon fast ein running gag, dass Leon (Thomas Schubert) eine Gelegenheit nach der anderen auslässt, das Leben zu genießen, vielleicht sogar Liebe zu erleben. Christian Petzold wiegt uns dabei lange in Sicherheit: Drei junge Männer, zwei davon Künstler und eine junge Frau, in einer ländlichen Idylle in der sommerlichen Hitze, es wird geredet, geraucht und getrunken, nachts wird sich geliebt oder Federball mit leuchtenden Schlägern gespielt - natürlich nicht von Leon :-) Dazu sehr gut ausgewählte Songs. Aber Leon sieht nichts außer seinen eigenen Problemen - nicht die Gefühle der Menschen um ihn herum, nicht ihre Nöte, auch nicht den immer näher kommenden Waldbrand.<br><br></div><div>Aus einer psychologisch feinen französischen Sommerkomödie heraus entwickelt Petzold einen sich steigernden Sog, der uns ganz langsam aber unaufhaltsam in eine Tragödie führt. Petzold betreibt für seinen konzentrierten, reduzierten Film dabei wenig mehr Aufwand als für einen studentischen Abschlussfilm - und das ist gut so. Er kann sich auf ein großartiges Schauspielensemble verlassen: Paula Beer, Thomas Schubert, Matthias Brandt, Langston Uibel und Enno Trebs. Ein schöner, leichter und zugleich schwerer, ein sehr sehenswerter Film. Den Üblichen Verdächtigen fällt es gar nicht so leicht, direkt nach dem Film über ROTER HIMMEL zu sprechen. Am Mikrofon vor dem Capitol-Kino: Johanna und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Sun, 30 Apr 2023 18:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:title>Folge 1206: ROTER HIMMEL - Das Leichte und das Schwere des Sommers</itunes:title>
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      <itunes:author>SchönerDenken</itunes:author>
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      <title>Folge 1205: DIE DREI MUSKETIERE - D’ARTAGNAN – Degenduelle im Dunklen</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Die Farbpalette ist vielfältig: Sie reicht von Erdbraun, Graubraun, Weinrotbraun, Schlammbraun, Sandbraun bis hin zu aufregendem Schwarzbraun. In Kombination mit dem Verzicht auf Schweinwerfer auch nachts und im Regen hat der Film einen ganz besonderen Look. Erkennen kann man allerdings nicht viel, geschweige denn die Charaktere im Gewusel auseinanderhalten. Aber bei den Musketieren kommt es ja nicht drauf an, wer zum König gehört und wer zum Kardinal …<br><br></div><div>Die neue Verfilmung erinnert an DER PAKT DER WÖLFE, erreicht aber weder optisch noch dramaturgisch dessen Klasse. Überhaupt ist diese Version nicht sorgfältig gedreht, auch das schönste Bild wird spätestens nach fünf Sekunden geschnitten und vielen Einstellungen sieht man an, dass nicht bis zum optimalen Take gedreht wurde. Eher ein TV-Zweiteiler als ein Kinoereignis. Im Podcast direkt nach dem Film reden die Üblichen Verdächtigen über verschenkte Stars, fragen uns nach der Motivation der Neuverfilmung, vermissen Stative und stellen Vergleiche an mit der großartigen Lester-Version von 1973. Am Mikrofon: Johanna, Heidi, Martin, Hendrik und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Sun, 23 Apr 2023 17:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:title>Folge 1205: DIE DREI MUSKETIERE - D’ARTAGNAN – Degenduelle im Dunklen</itunes:title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, 17. Jahrhundert, 2023, Abenteuer, Action, Alexandre de la Patellière, Alexandre Dumas, Aramis, Athos, Constantin Film, D'Artagnan, Die drei Musketiere, Eric Ruf, Eva Green, Francois Civil, Frankreich, Geschichte, Heidi, Hendrik, Historienabenteuer, Intrigen, Johanna, Kardinal Richelieu, Literaturverfilmung, Louis Garrel, Lyna Khoudri, Mantel und Degen, Mantel- und Degenfilm, Martin, Martin Bourboulon, Matthieu Delaporte, Milady de Winter, Paris, Pio Marmai, Podcastin, Politik, Porthos, Romanverfilmung, Thomas, Vicky Krieps, Vincent Cassel</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1204: BORN IN FLAMES - Riot-Girls nach der Revolution</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Frauen sind immer noch das benachteiligte, oft sogar unterdrückte Geschlecht. Würde eine linke Revolution, eine linke Politik daran etwas ändern? Diese Frage wollte Lizzie Borden vor 40 Jahren mit BORN IN FLAMES beantworten. Der Film ist ein Punk-Science-Fiction, genauer eine Near Future-Dystopie: BORN IN FLAMES zeigt die USA, zehn Jahre nach einer linken Machtübernahme. Für die Frauen hat sich kaum etwas verbessert, immer noch werden sie mit der Bedrohung durch Vergewaltigung, mit Care-Arbeit und den Kindern alleine gelassen. Wenn sie einen Job haben, werden sie von den Männern als Konkurrenz abgelehnt. Und wenn die Frauen protestieren, verlieren sie ihre Job.<br><br>Lizzie Borden zeigt in ihrer rauhen, körnigen Mockumentary, eine Frauen-Armee, die überlegt, ob sie zu den Waffen greifen soll. Erzählt wird in Bruchstücken, unter anderem mit Ausschnitten aus den TV-Nachrichten, die offenbar von „der Partei“ kontrolliert werden und in mitreißenden Moderationen von feministischen Piratenradios. BORN IN FLAMES ist kraftvoll und rauh, redet Klartext und stellt die Kernfrage zur Debatte: Mit welchen Mitteln kann die notwendige Änderung der Verhältnisse herbeigeführt werden? Kluger, eigensinniger, ruppiger und sehr sehenswerter Film. Im Podcast reden wir über den fünfjährigen Entstehungsprozess, die guerilla-artige Umsetzung, über Universalismus, die RAF, Penisse und Putenfleisch, Kathryn Bigelow und vor allem über die Frage: Wie geht es nach der Revolution weiter?<br><br></div><div>Zitat aus dem feministischen Untergrundradio:</div><div>Honey: <em>„We are the children of the light and we will continue to fight. Not against the flesh and blood; but, against the system that names itself falsely. For we have stood on the promises far too long now. That we can all be equal – under the cover of a social democracy. Where the rich get richer and the poor just wade in their dreams.“</em></div>]]>
      </description>
      <pubDate>Sun, 16 Apr 2023 22:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:title>Folge 1204: BORN IN FLAMES - Riot-Girls nach der Revolution</itunes:title>
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      <itunes:author>Lucas und Thomas</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Frauen sind immer noch das benachteiligte, oft sogar unterdrückte Geschlecht. Würde eine linke Revolution, eine linke Politik daran etwas ändern? Diese Frage wollte Lizzie Borden vor 40 Jahren mit BORN IN FLAMES beantworten. Der Film ist ein Punk-Science-Fiction, genauer eine Near Future-Dystopie: BORN IN FLAMES zeigt die USA, zehn Jahre nach einer linken Machtübernahme. Für die Frauen hat sich kaum etwas verbessert, immer noch werden sie mit der Bedrohung durch Vergewaltigung, mit Care-Arbeit und den Kindern alleine gelassen. Wenn sie einen Job haben, werden sie von den Männern als Konkurrenz abgelehnt. Und wenn die Frauen protestieren, verlieren sie ihre Job.<br><br>Lizzie Borden zeigt in ihrer rauhen, körnigen Mockumentary, eine Frauen-Armee, die überlegt, ob sie zu den Waffen greifen soll. Erzählt wird in Bruchstücken, unter anderem mit Ausschnitten aus den TV-Nachrichten, die offenbar von „der Partei“ kontrolliert werden und in mitreißenden Moderationen von feministischen Piratenradios. BORN IN FLAMES ist kraftvoll und rauh, redet Klartext und stellt die Kernfrage zur Debatte: Mit welchen Mitteln kann die notwendige Änderung der Verhältnisse herbeigeführt werden? Kluger, eigensinniger, ruppiger und sehr sehenswerter Film. Im Podcast reden wir über den fünfjährigen Entstehungsprozess, die guerilla-artige Umsetzung, über Universalismus, die RAF, Penisse und Putenfleisch, Kathryn Bigelow und vor allem über die Frage: Wie geht es nach der Revolution weiter?<br><br></div><div>Zitat aus dem feministischen Untergrundradio:</div><div>Honey: <em>„We are the children of the light and we will continue to fight. Not against the flesh and blood; but, against the system that names itself falsely. For we have stood on the promises far too long now. That we can all be equal – under the cover of a social democracy. Where the rich get richer and the poor just wade in their dreams.“</em></div>]]>
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        <title>Folge 1204: BORN IN FLAMES - Riot-Girls nach der Revolution</title>
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      <itunes:keywords>CrossCast, Podcast, Drama, Dystopie, Feminismus, Gewalt, Gewalt gegen Frauen, Kathryn Bigelow, Kinomensch, Lizzie Borden, Longtake, Lucas Barwenczik, Mockumentary, Near Future, Politik, Regisseurin, Revolution, Science-Fiction, Thomas, Vergewaltigung</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1203: DUNGEONS &amp; DRAGONS - EHRE UNTER DIEBEN</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Was wollen wir vom Popcornkino? Spannung, Abenteuer, ganz unterschiedliche Charaktere, mit denen wir uns identifizieren und eine große Portion Humor. Was wollen wir von Fantasy? Schwerter, Prinzessinnen, Zauberer, Verliese und Drachen, genau Dungeons &amp; Dragons. DUNGEONS &amp; DRAGONS: EHRE UNTER DIEBEN ist ein weiterer Anlauf, das legendäre Spiel auf die Leinwand zu bringen – und diesmal passt alles. Vor allem die Helden: Zauberer, die Schwierigkeiten mit dem Zaubern haben, Diebe und Krieger, die vielleicht nicht ganz ehrlich sind, aber „das Herz am richtigen Fleck“ haben, gespielt von einem sehr gut gecasteten Ensemble. Chris Pine, Michelle Rodriguez und Hugh Grant liefern die Gags und Pointen sicher ab. Fantasy als einfallsreiche Action-Comedy statt als düsteres Epos – davon wollen wir gerne mehr. Am Mikrofon direkt nach Kino und bester Laune: Gabriele, Harald, JCK, Tom und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Mon, 10 Apr 2023 14:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:title>Folge 1203: DUNGEONS &amp; DRAGONS - EHRE UNTER DIEBEN</itunes:title>
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      <itunes:author>Usual Suspects</itunes:author>
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        <title>Folge 1203: DUNGEONS &amp; DRAGONS - EHRE UNTER DIEBEN</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, Action, Bradley Cooper, Chloe Coleman, Chris Pine, Daisy Head, Drachen, Familie, Fantasy, Gabriele, Harald, Hugh Grant, Jason Wong, Justice Smith, Komödie, Michelle Rodriguez, NPC, Podcastin, Rege-Jean Page, Rollenspiel, Sophia Lillis, Thomas, Tom</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1202: DIE KAIRO-VERSCHWÖRUNG - Adam, König, As, Spion</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Es beginnt auf einem Fischerboot. Adam (Tawfeek Barhom) ist mit seinem Vater unterwegs. Aber er verlässt seine Familie und studiert als Stipendiat an der bedeutenden al-Azhar-Universität in Kairo. Kaum angekommen erlebt er, wie der Groß-Imam stirbt und der Machtkampf um seine Nachfolge ausbricht. Ibrahim (Fares Fares) vom Geheimdienst wirbt Adam als neuen Spion an, nachdem sein Vorgänger erstochen worden war. In der ersten Hälfte bangen wir um Adam und fürchten, dass er die Intrigen nicht überleben wird. In der zweiten Hälfte des Films erleben wir, wie Adam lernt, das Geheimdienstspiel besser zu spielen als seine Auftraggeber und Widersacher …<br><br></div><div>Tarik Saleh hätte diesen Film nicht in Ägypten drehen können – der Film darf dort auch nicht gezeigt werden. Die zum Teil beeindruckenden Bilder der Universität wurden in der Süleymaniye-Moschee in Istanbul gedreht. Zum ersten Mal sehen wir einen Geheimdienstthriller mitten in einer islamischen Universität, spannend und paranoid wie ein John le Carre-Roman. Das aber ist auch seine Schwäche: Wie die klassischen Spionage-Thriller spielen hier Männer Machtspiele, Intrige folgt auf Intrige, Verrat auf Verrat, keiner behält seine Integrität, nicht jeder behält sein Leben. Wer sich dafür nicht begeistern kann, wird es schwer haben in diesen Film einzutauchen und sich mit den Protagonisten zu identifizieren. Direkt nach dem Film stehen Bettina, Katharina und Thomas in der Eiseskälte vor dem Kino und debattieren leidenschaftlich über die Stärken und Schwächen des Films.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Fri, 07 Apr 2023 22:00:00 +0200</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/die-kairo-verschwoerung-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1202: DIE KAIRO-VERSCHWÖRUNG - Adam, König, As, Spion</itunes:title>
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        <title>Folge 1202: DIE KAIRO-VERSCHWÖRUNG - Adam, König, As, Spion</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, Ägypten, Ahmed Laissaoui, Bettina Fächer, Capitol&amp;Palatin, Fares Fares, Geheimdienst, Intrigen, Islam, Kairo, Katharina, Moschee, Podcastin, Spionage, Tarik Saleh, Tawfeek Barhom, Thomas, Thriller</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1201: JOHN WICK KAPITEL 4 - Der Buster Keaton des Actionkinos</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Das vierte Kapitel liefert, was von einem JOHN WICK-Film zu erwarten ist: Große Bilder, sehr viel Liebe zum Detail, extrem kompetentes Gun Fu. Bei fast drei Stunden Laufzeit – fast durchgehend nicht enden wollende Kampfszenen und Schusswechsel – ermüdet der geneigte Zuschauer und fragt sich: Ist das noch Hochglanz-Actionkino oder ist schon ein Let’s Play auf Speed? Die Set Pieces folgen aufeinander wie Level in einem Game, eine Szene in Vogelperspektive gedreht, verstärkt diesen Eindruck.<br><br></div><div>John Wick, der weniger Sätze hat als Harald hier in einer Podcastepisode, ist ein Schmerzensmann: Jeder Kampf bedeutet weitere Blessuren und Verletzungen. Er ist wie Herakles, der unendliche viele Augias-Ställe auszumisten hat, wie Sysiphus, der versucht mit seinem Stein den Montmatre hinauf zu kommen. Keanu Reeves ist zum Buster Keaton des Action-Kinos geworden: Stoisch geht er seinen Weg, wer auch immer auf ihn schießt oder auf ihn einsticht. Und aus dieser Perspektive betrachtet ist das möglicherweise ein wirklich guter Film. Am Mikrofon direkt nach dem Film: Gabriele, Uwe, Harald, Tom und Thomas.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 06 Apr 2023 22:00:00 +0200</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/john-wick-kapitel-4-filmkritik/</link>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, Action, Berlin, Bill Skarsgard, Chad Stahelski, Donnie Yen, Duell, Gabriele, Gewalt, Harald, Hiroyuki Sanada, Ian McShane, John Wick, Keanu Reeves, Lance Reddick, Laurence Fishburne, Martial Art, Montmatre, Osaka, Paris, Podcastin, Rina Sawayama, Sacre Coeur, Shamier Anderson, Sven Marquardt, Thomas, Tom, Uwe</itunes:keywords>
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      <title>Jubiläumsfolge 1200: PETERLOO – Die Verteidigung der Vorherrschaft – feat. Molo</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Wir gehen zwei Jahrhunderte zurück: Grossbritannien 1819. Eine Kundgebung, geplant von der Manchester Patriotic Union Society. 80.000 unbewaffnete Menschen, die gegen die Getreidezölle und für eine Parlamentsreform demonstrieren. Wichtigster Sprecher: Henry Hunt. Doch die lokalen Behörden haben beschlossen, die Versammlung vor der Rede aufzulösen und die Anführer zu verhaften. Dafür waren 600 Husaren, 120 Yeomanry-Kavalleristen und zwei Sechspfünder-Kanonen sowie mehrere hundert Infanteristen und Polizisten bereitgestellt. 120 Kavalleristen drangen mit gezogenem Säbel auf die Menge ein, um zu den Rednern durchzudringen. Henry Hunt (im Film gespielt von Rory Kinnear) und mehrere andere Personen, darunter Journalisten, wurden verhaftet. Als die Menge Widerstand leistete, griffen die Husaren ein. Dabei wurden 15 Menschen getötet, darunter ein Baby, etwa 600 wurden verletzt von Säbelhieben und Schlagstöcken. Nach einer Viertelstunde war das Massaker vorbei. Und da niemand diese Geschichte auf die Leinwand bringen wollte, hat es 2018 Mike Leigh getan. Und da niemand den Film wahrgenommen hat, haben molosovsky und Thomas von SchönerDenken sich intensiv mit PETERLOO auseinandergesetzt.<br><br></div><div>Zitieren wir Ruth Rach vom Deutschlandfunk: <em>“Der Tag ist heiß und sonnig. Zwischen 60.000 und 100.000 Menschen marschieren in Richtung St. Peters Field. Männer, Frauen, Kinder. Sie kommen aus ganz Nordengland. Die Leute tragen Sonntagskleidung. Den Marsch haben sie wochenlang eingeprobt, denn er soll wohl geordnet verlaufen. Und friedlich. Niemand ist bewaffnet. Musikbands begleiten sie auf dem Weg. Die Menschen tanzen, singen, tragen Spruchbänder. Sie wollen Parlamentsreformen, einen eigenen Abgeordneten in Westminster und niedrigere Getreidezölle. Dann rückt die Kavallerie vor, zusammen mit Infanteristen und Polizisten. Freiwillige Soldaten – von lokalen Fabrikanten und Geschäftsleuten finanziert – ziehen ihre Säbel, attackieren die Menschenmenge. Wahllos. Brutal. Sie wollen die Hauptredner verhaften. Die Kundgebung endet mit einem Blutbad. Mindestens 15 Menschen werden getötet, bis zu 700 verletzt.”<br></em><br></div><div>Die totgeschwiegene Geschichte von Peterloo führt Ungleichheit vor, brutalen Klassismus, eine den herrschenden Klassen dienende Justiz, die Paranoia des Konservatismus und die Geburt des Raubtierkapitalismus. Mike Leigh zeigt uns in seinem hochspannenden, sehr fein beobachtenden und perfekt inszenierten Film ein Schulfernsehen auf Speed, erklärt, bewegt und haut Molo und Thomas vom Stuhl – spätestens als der in Waterloo traumatisierte ehemalige Soldat Joseph (David Moorst) wieder auf britische Soldaten trifft. Ein episches, ein olympisches, ein maßstabsetzendes Meisterwerk.<br><br></div><div>Einen großen Dank an unseren wunderbaren und klugen Gast molosovsky für die spannende Diskussion und die gemeinsame Liebe zu diesem Meisterwerk! Bitte beachtet auch am Ende Molos Literaturhinweise zur Vertiefung der Hintergründe. Und Danke an Euch Zuhörer:innen für Eure Geduld und Aufmerksamkeit.<br><br></div><div>PETERLOO ist die zweite Folge einer geplanten gemeinsamen Trilogie mit molosovsky über Filme, die sich mit der politischen und sozialen Geschichte des 19. Jahrhunderts beschäftigen. In der ersten Folge widmeten wir uns dem herausragenden <a href="https://schoener-denken.de/blog/the-nightingale-feat-molo/"><strong>THE NIGHTINGALE</strong></a> der Meisterregisseurin Jennifer Kent.</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 30 Mar 2023 22:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Wir gehen zwei Jahrhunderte zurück: Grossbritannien 1819. Eine Kundgebung, geplant von der Manchester Patriotic Union Society. 80.000 unbewaffnete Menschen, die gegen die Getreidezölle und für eine Parlamentsreform demonstrieren. Wichtigster Sprecher: Henry Hunt. Doch die lokalen Behörden haben beschlossen, die Versammlung vor der Rede aufzulösen und die Anführer zu verhaften. Dafür waren 600 Husaren, 120 Yeomanry-Kavalleristen und zwei Sechspfünder-Kanonen sowie mehrere hundert Infanteristen und Polizisten bereitgestellt. 120 Kavalleristen drangen mit gezogenem Säbel auf die Menge ein, um zu den Rednern durchzudringen. Henry Hunt (im Film gespielt von Rory Kinnear) und mehrere andere Personen, darunter Journalisten, wurden verhaftet. Als die Menge Widerstand leistete, griffen die Husaren ein. Dabei wurden 15 Menschen getötet, darunter ein Baby, etwa 600 wurden verletzt von Säbelhieben und Schlagstöcken. Nach einer Viertelstunde war das Massaker vorbei. Und da niemand diese Geschichte auf die Leinwand bringen wollte, hat es 2018 Mike Leigh getan. Und da niemand den Film wahrgenommen hat, haben molosovsky und Thomas von SchönerDenken sich intensiv mit PETERLOO auseinandergesetzt.<br><br></div><div>Zitieren wir Ruth Rach vom Deutschlandfunk: <em>“Der Tag ist heiß und sonnig. Zwischen 60.000 und 100.000 Menschen marschieren in Richtung St. Peters Field. Männer, Frauen, Kinder. Sie kommen aus ganz Nordengland. Die Leute tragen Sonntagskleidung. Den Marsch haben sie wochenlang eingeprobt, denn er soll wohl geordnet verlaufen. Und friedlich. Niemand ist bewaffnet. Musikbands begleiten sie auf dem Weg. Die Menschen tanzen, singen, tragen Spruchbänder. Sie wollen Parlamentsreformen, einen eigenen Abgeordneten in Westminster und niedrigere Getreidezölle. Dann rückt die Kavallerie vor, zusammen mit Infanteristen und Polizisten. Freiwillige Soldaten – von lokalen Fabrikanten und Geschäftsleuten finanziert – ziehen ihre Säbel, attackieren die Menschenmenge. Wahllos. Brutal. Sie wollen die Hauptredner verhaften. Die Kundgebung endet mit einem Blutbad. Mindestens 15 Menschen werden getötet, bis zu 700 verletzt.”<br></em><br></div><div>Die totgeschwiegene Geschichte von Peterloo führt Ungleichheit vor, brutalen Klassismus, eine den herrschenden Klassen dienende Justiz, die Paranoia des Konservatismus und die Geburt des Raubtierkapitalismus. Mike Leigh zeigt uns in seinem hochspannenden, sehr fein beobachtenden und perfekt inszenierten Film ein Schulfernsehen auf Speed, erklärt, bewegt und haut Molo und Thomas vom Stuhl – spätestens als der in Waterloo traumatisierte ehemalige Soldat Joseph (David Moorst) wieder auf britische Soldaten trifft. Ein episches, ein olympisches, ein maßstabsetzendes Meisterwerk.<br><br></div><div>Einen großen Dank an unseren wunderbaren und klugen Gast molosovsky für die spannende Diskussion und die gemeinsame Liebe zu diesem Meisterwerk! Bitte beachtet auch am Ende Molos Literaturhinweise zur Vertiefung der Hintergründe. Und Danke an Euch Zuhörer:innen für Eure Geduld und Aufmerksamkeit.<br><br></div><div>PETERLOO ist die zweite Folge einer geplanten gemeinsamen Trilogie mit molosovsky über Filme, die sich mit der politischen und sozialen Geschichte des 19. Jahrhunderts beschäftigen. In der ersten Folge widmeten wir uns dem herausragenden <a href="https://schoener-denken.de/blog/the-nightingale-feat-molo/"><strong>THE NIGHTINGALE</strong></a> der Meisterregisseurin Jennifer Kent.</div>]]>
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      <itunes:title>Jubiläumsfolge 1200: PETERLOO – Die Verteidigung der Vorherrschaft – feat. Molo</itunes:title>
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      <itunes:author>Molosovsky und Thomas</itunes:author>
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      <title>Folge 1199: THE ORDINARIES - Die Welt hinter den Bildern</title>
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        <![CDATA[<div>Paula lebt in der Filmwelt, zwischen Hauptrollen, Nebenrollen, Fehlbesetzungen, Jump-Cuts, Voice Over und Outtakes. Eine streng hierarchische Welt, in der die Hauptrollen an der Spitze der Pyramide leben – alles dreht sich um sie, ihre Herzen geben die Musik vor. Das will die 16-jährige Paula (Fine Sendel) als Tochter eines getöteten Hauptrollenvaters auch und steht als Schülerin an der Schule für Hauptfiguren kurz vor dem Abschluss. Aber es fehlt ihr etwas zum überzeugenden Durchbruch. Da sie aus den wenigen Sätzen ihrer Nebenrollenmutter nichts über ihren Vater erfahren kann, begibt sie sich auf die Suche nach ihm. Vielleicht ist er noch am Leben. Ihre Suche führt sie in die verbotene Unterwelt der geächteten Outtakes …<br><br></div><div>Regisseurin Sophie Linnenbaum spielt in ihrem Debüt ihre wunderbare Filmwelt großartig aus, so viele Ideen und Anspielungen, so viele verrückte, liebevolle Details, so viel Witz (die singende FDP-Familie mit „Emotionen! Emotionen!“). Und gleichzeitig ist THE ORDINARIES ein fast brutal schonungsloser Film über eine Klassengesellschaft, die einen Aufstieg verhindern will, ein tonnenschweres Sozialdrama über Armut und Privilegien, Ausgrenzung und den Traum davon, eine eigene Geschichte zu haben und selbst im Rampenlicht zu stehen. Dazu ein beeindruckendes Ensemble, besonders Fine Sendel als Paula und Jule Böwe als ihre Mutter sind herausragend. Das alles tritt uns in einer traumhaften Szenerie entgegen, die unglaublich atmosphärisch und einfallsreich ist. Ein unglaublich origineller, kluger, schöner, lustiger, unendlich trauriger Film. Vielleicht der beste deutsche Film seit VICTORIA, überlegt Hendrik nach dem Film und würde ihn am liebsten nochmal sehen. Im Saal gab es Applaus – auch von uns. Am Mikrofon direkt nach dem Film sehr euphorisch: Katharina, Kathrin, Hendrik und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Wed, 29 Mar 2023 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title>Folge 1198: DAS BLAU DES KAFTANS - Die diskrete Macht der Liebe</title>
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        <![CDATA[<div>Halim (Saleh Bakri) ist Schneider, ein Meister seines traditionellen Handwerks – er näht wunderschöne Kaftane, jede einzelne Verzierung von Hand. Zärtlich und behutsam geht er mit den edlen Stoffen um und die Kamera folgt ihm dabei. Zart und behutsam ist auch die Liebe zwischen Halim und seiner ebenso resoluten wie charismatischen Frau Mina (Lubna Azabal), sie ist sein Gegenpol, sein Fels, seine große Liebe – und sie weiß, dass Halim homosexuell ist und sich in den Lehrling Youssef (Ayoub Missioui) verliebt hat. Aber die Liebe dreier Menschen überwindet die Hindernisse, gibt Raum für zartes Glück und für Hoffnung über den Tod hinaus.<br><br></div><div>Maryam Touzanis meisterhaftes Kammerspiel ist wunderschön in seinen Farben und Bildern, sie zeigt Marokko und die Medina als Schauplatz vollkommen frei von jedem kolonialen Orientblick. Das eigentliche Wunder des Films ist das herausragende Schauspielensemble, das Touzanis Bühne nutzt, um uns ganz nah an eine diskrete, zarte und so machtvolle Liebe heranzuführen. Im Podcast reden wir begeistert über Seide, Mandarinen, über die liebevolle Darstellung der Figuren und über den sinnlichen und feinstofflichen Zauber dieses Films. Am Mikrofon direkt nach dem Film: Katharina, Johanna und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Wed, 22 Mar 2023 21:00:00 +0100</pubDate>
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      <title>Folge 1197: 65 - Leise sein. Weitergehen.</title>
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        <![CDATA[<div>Manchmal kann es so einfach sein: Ein Pilot stürzt mit seinem Raumschiff auf einem unbekannten Planeten ab. Außer ihm überlebt nur ein Kind. Jetzt heißt es schnell einen Weg finden, um diesen unwirtlichen Ort voller extrem gefährlicher Raubtiere wieder zu verlassen. Der Twist, der schon im Filmtitel steckt: Der Planet ist die Erde vor 65 Millionen Jahren, bevölkert von Dinosauriern, die zwei Humanoide liebend gerne als Snack zwischendurch verspeisen möchten. Aber ganz so leicht sind die beiden Überlebenden dann doch nicht zu töten. Saurier, Action, Ausstattung – alles sehr solide, sehr fokussiert. Es bleibt über die angemessene Filmlänge ordentlich spannend und Adam Driver und Ariana Greenblatt spielen überzeugend zurückhaltend, es wird nicht viel und vor allem kein Blödsinn geredet. Das ist mehr als genug, um einen wirklich unterhaltsamen SF-Kino-Abend zu garantieren. Hinter dem Film stecken übrigens Scott Beck und Bryan Woods, die auch schon den ebenfalls unkomplizierten A QUIET PLACE geschrieben hatten. Am Mikrofon direkt nach dem Film: Hendrik, Tom und Thomas.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Sun, 19 Mar 2023 17:00:00 +0100</pubDate>
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      <title>Folge 1196: BROKER: „Wenn ich morgen aufwache, werde ich an diesen Film gerne zurückdenken.“</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Die schlechte Nachricht: Der Film ist sehr lange und er ist sehr langsam erzählt. Die gute Nachricht: Der Film ist sehr lange und er ist sehr langsam erzählt. Möglicherweise dauert es eine Weile, bis man sich sich mit Kore-edas Zeit synchronisiert hat. Dann aber ist man tief drin in einer ruhigen und damit wunderbar nachvollziehbaren Entwicklung der Charaktere. Da ist Sang-Hyun, eigentlich hat er eine Wäscherei, und manchmal vermittelt er gegen eine dicke Provision Babys, die er mit Dong-soo aus der Findelkinderablage eine Kirche stiehlt. Ein notorischer Lügner – aber nicht wirklich ein schlechter Mensch. Da ist So-young, die junge Mutter, die vor ihrer eigenen Vergangenheit flieht.<br><br></div><div>Alle haben Narben in BROKER und halten nicht viel von sich selbst. Und alle sind dabei neue Rollen und neue Verantwortungen zu finden, als sie zu einer Familie zusammengewürfelt werden, denn die Mutter eines der gestohlenen Babys schließt sich ihnen an und ein Junge, der aus dem Heim davon gelaufen ist. Eine Familie, die der Zufall zusammengefügt hat, und deren Mitglieder anfangen füreinander da zu sein. Die Polizei ist dieser kleinen Schicksalsgemeinschaft auf den Fersen und nicht nur die Polizei. Ein Roadmovie mit großartigen Details und wenig Dramaturgie, sehr feinem Gespür für die Figuren, für ihre Zweifel und ihre Hoffnungen. Kore-eda eben. Diesmal auf Koreanisch. Am Mikrofon direkt nach dem Film: Birgit, Peter und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Wed, 15 Mar 2023 00:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Die schlechte Nachricht: Der Film ist sehr lange und er ist sehr langsam erzählt. Die gute Nachricht: Der Film ist sehr lange und er ist sehr langsam erzählt. Möglicherweise dauert es eine Weile, bis man sich sich mit Kore-edas Zeit synchronisiert hat. Dann aber ist man tief drin in einer ruhigen und damit wunderbar nachvollziehbaren Entwicklung der Charaktere. Da ist Sang-Hyun, eigentlich hat er eine Wäscherei, und manchmal vermittelt er gegen eine dicke Provision Babys, die er mit Dong-soo aus der Findelkinderablage eine Kirche stiehlt. Ein notorischer Lügner – aber nicht wirklich ein schlechter Mensch. Da ist So-young, die junge Mutter, die vor ihrer eigenen Vergangenheit flieht.<br><br></div><div>Alle haben Narben in BROKER und halten nicht viel von sich selbst. Und alle sind dabei neue Rollen und neue Verantwortungen zu finden, als sie zu einer Familie zusammengewürfelt werden, denn die Mutter eines der gestohlenen Babys schließt sich ihnen an und ein Junge, der aus dem Heim davon gelaufen ist. Eine Familie, die der Zufall zusammengefügt hat, und deren Mitglieder anfangen füreinander da zu sein. Die Polizei ist dieser kleinen Schicksalsgemeinschaft auf den Fersen und nicht nur die Polizei. Ein Roadmovie mit großartigen Details und wenig Dramaturgie, sehr feinem Gespür für die Figuren, für ihre Zweifel und ihre Hoffnungen. Kore-eda eben. Diesmal auf Koreanisch. Am Mikrofon direkt nach dem Film: Birgit, Peter und Thomas.</div>]]>
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      <itunes:title>Folge 1196: BROKER: „Wenn ich morgen aufwache, werde ich an diesen Film gerne zurückdenken.“</itunes:title>
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      <title>Folge 1195: THE FABELMANS - Steven Spielbergs Sentimental Journey</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Ein Spielbergfilm ist ein Spielbergfilm ist ein Spielbergfilm. Es beginnt schon damit, dass vor dem Film Spielberg auftaucht und ein paar warme Worte zu seinem Film sagt. Eine Überraschung und keine positive. Der Film über Sam Fabelman (Gabriel LaBelle), seine Mutter (Michelle Williams) und seine ersten Schritte als Filmemacher ist manchmal berührend, manchmal etwas oberflächlich, er ist wunderbar inszeniert, gedreht und geschnitten, lustig und absolut berechenbar. Er ist nicht subtil, nicht herausfordernd, nicht riskant. Und vielleicht wäre das auch zuviel verlangt von einem braven Jungen, der einen Film über seine eigene Mutter dreht. Sehenswert, schön, sentimental. Und immerhin mit David Lynch als John Ford. Am Mikrofon direkt nach dem Film: Heidi, Johanna, Katharina, Bettina und Thomas.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Wed, 08 Mar 2023 00:00:00 +0100</pubDate>
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        <title>Folge 1195: THE FABELMANS - Steven Spielbergs Sentimental Journey</title>
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      <title>Folge 1194: TAR - Das Ich, die Macht und das verräterische Herz</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Das „Meisterwerk“-Etikett findet gefühlt in jeder zweiten Filmkritik zu TÁR. Zurecht? Im Mittelpunkt steht Lydia Tár, Komponistin und Dirigentin von Weltruf, auf dem Gipfel ihres Ruhmes und ihrer Macht. Sie dirigiert die Berliner Philharmoniker, spielt Mahlers Fünfte für die Deutsche Grammophon ein, veröffentlicht ein Buch – für diese Exposition lässt sich Todd Field Zeit. Ein fast dokumentarisch wirkender Einstieg, sehr schön für alle, die sich auch nur ein bisschen für klassische Musik interessieren. Aber vom Gipfel aus droht der Absturz: Ganz langsam steigert Todd Field die Bedrohung, die Schatten der Vergangenheit werden sichtbar, Überempfindlichkeit und Paranoia wachsen. Vor allem sehen wir, wie Lydia Társ kalter Narzissmus ihre Arbeit und ihre Ehe gefährdet …<br><br></div><div>Wie moralisch ist TÁR? Nicht leicht zu beantworten. Ist Tár charismatisches Genie oder narzisstisches Monster? Oder beides? Was hat sie sich zu schulden kommen lassen? Abgesehen von einem Egoismus, der einem manchmal die Sprache verschlägt und mangelnder Diplomatie in der Diskussion mit Studierenden und ihrer offensichtlichen Bevorzugung einer begehrenswerten Cellistin. Es ist vor allem ihre Entscheidung, die Karriere einer ehemaligen Mitarbeiterin, einer Cellistin, zu zerstören, die auf sie zurückschlägt.<br><br></div><div>Im Film kommt trotz der Länge keine Langeweile auf – Thomas hätte sich TAR auch als 10-teilige Serien angeschaut (Peter hätte den Film aber gerne um eine Stunde gekürzt). Field gelingt ein besonderer Realismus: Field und Blanchett erwecken mit Lydia Tár eine umfassende Figur zum Leben in einer ebenso komplexen wie interessanten Welt. Mit ihrer Ehefrau (Nina Hoss), ihrer Assistentin (Noemie Merlant) und einem unterlegenen Konkurrenten (Mark Strong) hat Tár starke Partner und Gegner. Sehr gut und sehr sehenswert, aber das „Meisterwerk“-Etikett würden wir nicht aufkleben. Im Podcast direkt nach dem Film reden wir über Edgar Allan Poe, über filmische Regelbrüche, rückwärts erzählte Dekonstruktionen, Oscar-Chancen und die Hölle. Am Mikrofon direkt nach dem Film: Heidi, Johanna, Katharina, Peter und Thomas.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Sat, 04 Mar 2023 12:00:00 +0100</pubDate>
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      <title>Folge 1193: RESONANCE: A SELECTION OF JAPANESE ANIMATED SHORTS feat. DieMelanie und Lucas Barwenczik (NipponConnection2022)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Ein Highlight des Nippon Connection Filmfestivals ist jedes Jahr die Zusammenstellung der interessantesten japanischen Animationskurzfilme von Dr. Catherine Munroe Hotes. Cathy hat ganz unterschiedliche Kunstwerke zusammengestellt, die mit ganz unterschiedlichen Techniken arbeiten. Im Podcast direkt danach unser erster Eindruck von den Kurzfilmen. Am Mikrofon: Die Melanie, Lucas, Hendrik und Thomas.</div><div><a href="https://www.nishikata-eiga.com/2022/05/resonance-selection-of-japanese.html"><strong>Ausführliche Informationen gibt es auf Cathys Blog Nishikata Eiga.</strong></a></div>]]>
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      <pubDate>Sun, 26 Feb 2023 15:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Ein Highlight des Nippon Connection Filmfestivals ist jedes Jahr die Zusammenstellung der interessantesten japanischen Animationskurzfilme von Dr. Catherine Munroe Hotes. Cathy hat ganz unterschiedliche Kunstwerke zusammengestellt, die mit ganz unterschiedlichen Techniken arbeiten. Im Podcast direkt danach unser erster Eindruck von den Kurzfilmen. Am Mikrofon: Die Melanie, Lucas, Hendrik und Thomas.</div><div><a href="https://www.nishikata-eiga.com/2022/05/resonance-selection-of-japanese.html"><strong>Ausführliche Informationen gibt es auf Cathys Blog Nishikata Eiga.</strong></a></div>]]>
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        <title>Folge 1193: RESONANCE: A SELECTION OF JAPANESE ANIMATED SHORTS feat. DieMelanie und Lucas Barwenczik (NipponConnection2022)</title>
        <link>https://schoener-denken.de/blog/resonance-a-selection-of-japanese-animated-shorts-nipponconnection-2022/</link>
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      <itunes:keywords>CrossCast, Die Üblichen Verdächtigen, Japan, Kino, Nippon Connection, Podcast, Animation, Animationsfilm, Cathy Munroe Hotes, Die Melanie, Festival, Filmfestival, HakHyun Kim, Hendrik, Hirotoshi Iwasaki, Homami Yano, Kinomensch, Kurzfilm, Longtake, Lucas Barwenczik, Masa Kudo, Podcastin, Ryo Hirano, Shizuko Tabata, Sumito Sakakibara, Takeshi Yashiro, Thomas</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1192: OKABRE PLAYS A PAGE OF MADNESS feat. Lucas Barwenczik (NipponConnection2022)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Als das Nippon Connection Filmfestival 2022 sich langsam dem Ende näherte, schauten wir uns die Band OKABRE an. Sie vertonten den japanischen Filmklassiker A PAGE OF MADNESS von Teinosuke Kinugasa aus dem Jahr 1926 neu. Dem experimentellen und sehr interessant wirkenden Film konnten wir nicht wirklich folgen, aber wir haben uns ganz der elektronischen Musik und der Atmosphäre hingegeben. Am Mikrofon nach diesem ungewöhnlichen Event: Lucas Barwenczik und Thomas.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Sat, 25 Feb 2023 23:00:00 +0100</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/okabre-plays-a-page-of-madness-nipponconnection-2022/</link>
      <itunes:title>Folge 1192: OKABRE PLAYS A PAGE OF MADNESS feat. Lucas Barwenczik (NipponConnection2022)</itunes:title>
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        <![CDATA[<div>Als das Nippon Connection Filmfestival 2022 sich langsam dem Ende näherte, schauten wir uns die Band OKABRE an. Sie vertonten den japanischen Filmklassiker A PAGE OF MADNESS von Teinosuke Kinugasa aus dem Jahr 1926 neu. Dem experimentellen und sehr interessant wirkenden Film konnten wir nicht wirklich folgen, aber wir haben uns ganz der elektronischen Musik und der Atmosphäre hingegeben. Am Mikrofon nach diesem ungewöhnlichen Event: Lucas Barwenczik und Thomas.</div>]]>
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        <title>Folge 1192: OKABRE PLAYS A PAGE OF MADNESS feat. Lucas Barwenczik (NipponConnection2022)</title>
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      <itunes:keywords>CrossCast, Die Üblichen Verdächtigen, Japan, Kino, Nippon Connection, Podcast, Ayako Iijima, Drama, Festival, Filmfestival, Hiroshi Nemoto, Horror, Kinomensch, Live-Musik, Longtake, Lucas Barwenczik, Masao Inoue, Misao Seki, Musik, Stummfilm, Teinosuke Kinugasa, Thomas, Yoshie Nakagawa</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1191: ANT-MAN AND THE WASP: QUANTUMANIA – In der lila-violetten Gummizelle</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Nach dem ersten ANT-MAN-Film hatten viele die Pym-Familie und vor allem Scott (Paul Rudd) ins Herz geschlossen. Das fand alles auf erfrischend kleiner Bühne statt – und das lag nicht nur an der Ameisengröße. Allein Scott und seine Freunde waren der perfekte Comic Relief aus der Wirklichkeit. Das ist jetzt endgültig vorbei. Nach einem kurzen Auftakt in der realen Welt geht es in die riesige lila-violette Gummizelle der Quantenebene. In dieser computerspielartigen Welt wirken die Bedrohungen nicht überzeugend und darum ist QUANTUMANIA vor allem eines: Egal. Das ist so als hätte man sehr viel Ahoibrause im Mund, während Handpuppen Glückskeks-Weisheiten raushauen, die besser auf die Rückseite eine Shampoo-Flasche gepasst hätten. Da können auch die sehr guten Darsteller nichts retten. Mit dieser themenlosen und bedeutungslosen Art von Geschichten rückt der Superhelden-Ermüdungsbruch immer näher. Direkt nach dem Kino am Mikrofon: Johanna, Gabriele, Hendrik, Harald, Tom und Thomas.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 23 Feb 2023 12:00:00 +0100</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/ant-man-and-the-wasp-quantumania/</link>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, Action, Ameisen, Bill Murray, Evangeline Lilly, Familie, Fantasy, Gabriele, Harald, Johanna, Jonathan Majors, Kathryn Newton, Marvel, MCU, Michael Douglas, Michelle Pfeiffer, Owen Wilson, Paul Rudd, Peyton Reed, Podcastin, Science-Fiction, Superheld, Superhelden, Thomas, Tom, Tom Hiddleston</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1190: WOMEN TALKING / DIE AUSSPRACHE - Gegen die Gewalt</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Mit einem Betäubungsmittel für Vieh wurden die Frauen einer Mennonitengemeinde narkotisiert und vergewaltigt. Als die Opfer sich äußern, erklären die Ältesten (Männer), dass es der Teufel gewesen sei oder dass die Frauen sich wichtig machen wollten. Bis die Täter erwischt und verhaftet werden. Als alle Männer in die Stadt gehen, um für die Täter Kaution zu zahlen, werden die Frauen aufgefordert, den Tätern zu verzeihen – ansonsten müssten sie die Gemeinde verlassen und würden nicht in das Himmelreich einkehren. Die Frauen treffen sich zu einer Aussprache, ob sie bleiben und den Männern verzeihen sollen, ob sie bleiben und kämpfen sollen oder ob sie die Gemeinde verlassen sollen. Eine ausgewählte Gruppe von Frauen trifft sich ohne Wissen der Männer zu einer Aussprache – sie haben einen Tag sich zu entscheiden.<br><br></div><div>Nur selten verlässt der Film die Scheune, in denen die Frauen diskutieren. Bildung ist ihnen verboten, sie brauchen den jungen Lehrer der Gemeinde (Ben Whishaw), um Protokoll zu führen, da sie weder lesen noch schreiben können. Aber sie wissen, dass sie die Gewalt nicht länger ertragen können, dass sie zu Mörderinnen werden, wenn die Männer zurückkommen. Gegenseitige Vorwürfe und Solidarität, Wut, Rachefantasien und Geduld durchziehen die Gespräche. Katharina und Thomas sind nach dem Film noch sehr berührt. Der Schmerz der Frauen, ihre Verzweiflung und ihre Kraft werden fühlbar und am Ende hat das Publikum Angst vor den Männern, die zurückkommen werden. Sarah Polley schafft es, die Übergriffe nicht zu zeigen, überhaupt (außer dem Lehrer) keine Männer zu zeigen – sie konzentriert sich ganz auf die Gesichter und Stimmen der Frauen. Nicht ganz – Katharina und Thomas hätten auch gerne auf die Filmmusik, die angedeutete Liebesgeschichte und die Offstimme verzichtet. Es hätte den Film noch eindrücklicher gemacht, als er ohnehin schon ist.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Wed, 15 Feb 2023 01:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Mit einem Betäubungsmittel für Vieh wurden die Frauen einer Mennonitengemeinde narkotisiert und vergewaltigt. Als die Opfer sich äußern, erklären die Ältesten (Männer), dass es der Teufel gewesen sei oder dass die Frauen sich wichtig machen wollten. Bis die Täter erwischt und verhaftet werden. Als alle Männer in die Stadt gehen, um für die Täter Kaution zu zahlen, werden die Frauen aufgefordert, den Tätern zu verzeihen – ansonsten müssten sie die Gemeinde verlassen und würden nicht in das Himmelreich einkehren. Die Frauen treffen sich zu einer Aussprache, ob sie bleiben und den Männern verzeihen sollen, ob sie bleiben und kämpfen sollen oder ob sie die Gemeinde verlassen sollen. Eine ausgewählte Gruppe von Frauen trifft sich ohne Wissen der Männer zu einer Aussprache – sie haben einen Tag sich zu entscheiden.<br><br></div><div>Nur selten verlässt der Film die Scheune, in denen die Frauen diskutieren. Bildung ist ihnen verboten, sie brauchen den jungen Lehrer der Gemeinde (Ben Whishaw), um Protokoll zu führen, da sie weder lesen noch schreiben können. Aber sie wissen, dass sie die Gewalt nicht länger ertragen können, dass sie zu Mörderinnen werden, wenn die Männer zurückkommen. Gegenseitige Vorwürfe und Solidarität, Wut, Rachefantasien und Geduld durchziehen die Gespräche. Katharina und Thomas sind nach dem Film noch sehr berührt. Der Schmerz der Frauen, ihre Verzweiflung und ihre Kraft werden fühlbar und am Ende hat das Publikum Angst vor den Männern, die zurückkommen werden. Sarah Polley schafft es, die Übergriffe nicht zu zeigen, überhaupt (außer dem Lehrer) keine Männer zu zeigen – sie konzentriert sich ganz auf die Gesichter und Stimmen der Frauen. Nicht ganz – Katharina und Thomas hätten auch gerne auf die Filmmusik, die angedeutete Liebesgeschichte und die Offstimme verzichtet. Es hätte den Film noch eindrücklicher gemacht, als er ohnehin schon ist.</div>]]>
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      <title>Folge 1189: EIN MANN NAMENS OTTO - „Ich bin nicht unfreundlich!“</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Otto ist ein Pedant, er ärgert sich über falsch sortierten Müll, hässliche kleine Hunde, Autofahrer, die sich nicht an Regeln halten. Und Otto ist alt, einsam, verbittert und am Ende seiner Kraft. Aber dann platzt die hochschwangere Marisol in sein Leben, mit zwei süßen Töchtern und einem trotteligen Mann. Grumpy oder nicht, Otto wird in Marisols turbulentes Leben hineingezogen. Aber besonders emotional wird der Film, wenn wir mitgenommen werden in Ottos Vergangenheit, seine verstorbene Frau Sonja kennenlernen und Zeuge werden einer ebenso komischen wie traurigen Liebesgeschichte. Vielleicht ist EIN MANN NAMENS OTTO nicht besonders originell und innovativ, aber wunderbares Gefühlskino – die beiden alten Romantiker Tom und Thomas haben auf jeden Fall den Otto in sich entdeckt, viel gelacht und noch mehr geweint. Im Podcast direkt nach dem Film reden Tom und Thomas vor allem über Tom Hanks und haben dabei gar nicht über die Szene mit dem Clown gesprochen: Da konnten wir Otto besonders gut verstehen.<br><br></div><div>Der Film ist ein Remake von „Ein Mann namens Ove“ von Hannes Holm aus dem Jahr 2015, zugleich eine Adaption des gleichnamigen Romans von Fredrik Backman aus dem Jahr 2012.</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 09 Feb 2023 19:00:00 +0100</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/ein-mann-namens-otto-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1189: EIN MANN NAMENS OTTO - „Ich bin nicht unfreundlich!“</itunes:title>
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        <title>Folge 1189: EIN MANN NAMENS OTTO - „Ich bin nicht unfreundlich!“</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, Einsamkeit, Grumpy Old Man, Komödie, Liebe, Liebesfilm, Marc Forster, Mariana Trevino, Nachbarn, Rachel Keller, Selbstmord, Thomas, Thomas Newman, Tom, Tom Hanks, Tragödie</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1188: Tatsushi Omori UNDER THE STARS feat. Lucas und Andras (NipponConnection2022)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Das Drama UNDER THE STARS von Tatsushi Omori reisst viele Themen an: Im Mittelpunkt steht das Mädchen Chichiro (Mana Ashida), deren Eltern einer Sekte angehören und mit einem Waschlappen auf dem Kopf an energetisch aufgeladenes Wasser glauben. Chihiro ist in einem schwierigen Prozess zwischen Ablösung und Bindung, Ablehnung und Versöhnung. Auch in der Schule ist es durch Mobbing des Lehrers schwierig. Bei Thomas hat die Darstellung der Sekte als eher dämlich aber auch eher harmlos etwas getriggert und einen offenbar sehr empfindlichen Punkt berührt – er sieht hier das große Problem, dass der Film Sekten gegenüber keine Haltung zeigt. Das hat Lucas ganz anders wahrgenommen. Wer die Nerven hat, fast 20 Minuten meinungsstarken Streit zwischen Lucas und Thomas zu hören, bitte, hier ist die Gelegenheit. Zwischendurch und am Ende findet Andras immerhin in diesem Schlagabtausch moderierende Worte. Wir haben den Film auf Nippon Connection 2022 gesehen. Und keine Bange: Die heftige Diskussion hat das freundschaftliche Verhältnis zwischen Lucas und Thomas nicht getrübt :-)</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Tue, 07 Feb 2023 23:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Das Drama UNDER THE STARS von Tatsushi Omori reisst viele Themen an: Im Mittelpunkt steht das Mädchen Chichiro (Mana Ashida), deren Eltern einer Sekte angehören und mit einem Waschlappen auf dem Kopf an energetisch aufgeladenes Wasser glauben. Chihiro ist in einem schwierigen Prozess zwischen Ablösung und Bindung, Ablehnung und Versöhnung. Auch in der Schule ist es durch Mobbing des Lehrers schwierig. Bei Thomas hat die Darstellung der Sekte als eher dämlich aber auch eher harmlos etwas getriggert und einen offenbar sehr empfindlichen Punkt berührt – er sieht hier das große Problem, dass der Film Sekten gegenüber keine Haltung zeigt. Das hat Lucas ganz anders wahrgenommen. Wer die Nerven hat, fast 20 Minuten meinungsstarken Streit zwischen Lucas und Thomas zu hören, bitte, hier ist die Gelegenheit. Zwischendurch und am Ende findet Andras immerhin in diesem Schlagabtausch moderierende Worte. Wir haben den Film auf Nippon Connection 2022 gesehen. Und keine Bange: Die heftige Diskussion hat das freundschaftliche Verhältnis zwischen Lucas und Thomas nicht getrübt :-)</div>]]>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/tatsushi-omori-under-the-stars-nipponconnection-2022/</link>
      <itunes:title>Folge 1188: Tatsushi Omori UNDER THE STARS feat. Lucas und Andras (NipponConnection2022)</itunes:title>
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      <itunes:author>Lucas, Andras und Thomas</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Das Drama UNDER THE STARS von Tatsushi Omori reisst viele Themen an: Im Mittelpunkt steht das Mädchen Chichiro (Mana Ashida), deren Eltern einer Sekte angehören und mit einem Waschlappen auf dem Kopf an energetisch aufgeladenes Wasser glauben. Chihiro ist in einem schwierigen Prozess zwischen Ablösung und Bindung, Ablehnung und Versöhnung. Auch in der Schule ist es durch Mobbing des Lehrers schwierig. Bei Thomas hat die Darstellung der Sekte als eher dämlich aber auch eher harmlos etwas getriggert und einen offenbar sehr empfindlichen Punkt berührt – er sieht hier das große Problem, dass der Film Sekten gegenüber keine Haltung zeigt. Das hat Lucas ganz anders wahrgenommen. Wer die Nerven hat, fast 20 Minuten meinungsstarken Streit zwischen Lucas und Thomas zu hören, bitte, hier ist die Gelegenheit. Zwischendurch und am Ende findet Andras immerhin in diesem Schlagabtausch moderierende Worte. Wir haben den Film auf Nippon Connection 2022 gesehen. Und keine Bange: Die heftige Diskussion hat das freundschaftliche Verhältnis zwischen Lucas und Thomas nicht getrübt :-)</div>]]>
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      <itunes:keywords>CrossCast, Die Üblichen Verdächtigen, Japan, Kino, Nippon Connection, Podcast, Aju Makita, Coming of Age, Drama, Esoterik, Familiendrama, Kohei Otomo, Mana Ashida, Masatoshi Nagase, Mobbing, Sekten, Tatsushi Omori, Tomoyo Harada</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1187: Nobuhiro Doi WE MADE A BEAUTIFUL BOUQUET Kuckucksei-Folge mit Johannes und Lucas (NipponConnection2022)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Ein junger Mann (Masaki Suda) und eine junge Frau (Kasumi Arimura) verpassen beide den letzten Zug, lernen sich kennen, haben den gleichen Popkulturgeschmack und verlieben sich. Nach einer unbeschwerten Zeit folgt die Realität – er will in seinem Job Karriere machen und Salaryman werden, sie glaubt weiter an Romantik und Selbstverwirklichung. Aus der romantischen Komödie wird ein Beziehungsdrama. Der Film lässt dabei Raum, beiden Partnern zu folgen, sich ein eigenes Bild zu machen und denkt die RomCom zuende – bis zur Trennung. Lucas und Johannes haben den Film auf <a href="https://nipponconnection.com/de/start/">Nippon Connection</a> 2022 gesehen und haben diese Kuckucksei-Folge direkt nach dem Film aufgenommen. Kuckucksei-Folge, weil diese SchönerDenken-Episode ganz ohne SchönerDenken entstanden ist. Das ist <a href="https://schoener-denken.de/blog/tag/kuckucksei/">schon unsere vierte Kuckucksei-Folge</a> – damit haben wir wohl das Nippon Connection-Podcast-Spiel endgültig durchgespielt :-) Vielen Dank an Lucas und Johannes! &lt;3</div>]]>
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      <pubDate>Mon, 06 Feb 2023 22:00:00 +0100</pubDate>
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        <title>Folge 1187: Nobuhiro Doi WE MADE A BEAUTIFUL BOUQUET Kuckucksei-Folge mit Johannes und Lucas (NipponConnection2022)</title>
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      <title>Folge 1186: Kensaku Kakimoto PARASITE IN LOVE feat. Malte, Lucas, Steffen und Johannes (NipponConnection2022)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Ein junger Mann und eine junge Frau mit unterschiedlichen psychischen Krankheiten, die ein Zusammenleben eigentlich unmöglich machen, verlieben sich. Die Ursache: ein Parasit, der die Anziehung auslöst. Eine Manga-Verfilmung, die immer dann überzeugt, wenn sie überdreht in der Darstellung und in den Spezialeffekten. Kensaku Kakimotos Film ist Liebesgeschichte, Science-Fiction, Drama und Komödie, schlingert aber unentschlossen durch seine Themen. Das zentrale Thema wird nicht auserzählt: Ist die Liebe nur eine chemische Reaktion, nur eine parasitäre Krankheit? Und würde sie das weniger wahr machen? Schwierig ist vor allem, dass wir als Zuschauer hier in die Situation kommen über Menschen mit psychischen Krankheiten zu lachen. Dafür ist der Film aber einfach zu grob gestrickt. Wir haben den Film mit gemischten Gefühlen auf Nippon Connection 2022 gesehen und direkt nach dem Film waren am Mikrofon: Malte (SneakyMonday), Steffen (Vilmferrückt), Lucas (Longtake), Johannes (Untersicht) und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Sun, 05 Feb 2023 18:00:00 +0100</pubDate>
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      <itunes:title>Folge 1186: Kensaku Kakimoto PARASITE IN LOVE feat. Malte, Lucas, Steffen und Johannes (NipponConnection2022)</itunes:title>
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      <itunes:keywords>CrossCast, Die Üblichen Verdächtigen, Japan, Kino, Nippon Connection, Podcast, Arata Iura, Drama, Johannes, Kensaku Kakimoto, Kento Hayashi, Kinomensch, Komödie, Liebesdrama, Liebesgeschichte, Longtake, Lucas Barwenczik, Malte, Nana Komatsu, Psychische Krankheit, Ryo Ishibashi, Science-Fiction, Sneaky Monday, Steffen Buchmann, Untersicht, Vilmferrückt</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1185: Yujiro Harumoto A BALANCE feat. Lucas, Johannes und Andras (NipponConnection 2022)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Yuko (Kumi Takiuchi) ist eine junge Journalistin, die eine Reportage dreht über Mobbing an einer Schule, eine Schülerin und ein Lehrer haben sich getötet, es geht um sexuellen Missbrauch, Drohungen, Lügen und Vertuschungen. Ihre Suche nach der Wahrheit kollidiert mit der Vorgabe der Redaktion, quotenwirksam Schuldige an den Pranger zu stellen. Eine wahrheitsgemäße Darstellung der Geschehnisse spielt für den Sender keine Rolle. Und niemand kommt auf die Idee, dass Täter öffentlich gemacht werden müssen. Yuko, die wirkt als wolle sie die Welt retten, gerät immer mehr ins Schlingern, je näher sie der Wahrheit kommt. Regisseur Yujiro Harumoto setzt diese Geschichte in langen Einstellungen und mit viel Handkamera in Szene, er lässt die Uhren laut ticken. Das lässt nicht nur die erzählte Zeit spürbar werden, sondern auch die Länge des Films (153 Minuten). Beim ersten Schauen nicht überzeugend. Direkt nach dem Film am Mikrofon: Lucas Barwenczik (Longtake), Johannes, Andras und Thomas.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Sat, 04 Feb 2023 23:00:00 +0100</pubDate>
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        <title>Folge 1185: Yujiro Harumoto A BALANCE feat. Lucas, Johannes und Andras (NipponConnection 2022)</title>
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      <itunes:keywords>CrossCast, Die Üblichen Verdächtigen, Japan, Kino, Nippon Connection, Podcast, Andras, Festival, Filmfestival, Gewalt gegen Kinder, Johannes, Journalismus, Journalistenfilm, Ken Mitsuishi, Kinomensch, Kumi Takiuchi, Longtake, Lucas Barwenczik, Masahiro Umeda, Mobbing, sexuelle Belästigung, Thomas, Yota Kawase, Yujiro Harumoto, Yuumi Kawai</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1184: Shinichiro Ueda POPRAN feat. Matthias und Lucas (NipponConnection2022)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Ein Mann steht eines Tages ohne seinen Penis da. Sein bestes Stück hat sich selbstständig gemacht und fliegt blitzschnell durch die Lüfte. Nur sechs Tage bleiben, um den Penis wieder einzufangen. In erster Linie eine Metapher darauf, wenn man sein „mojo“ verloren hat – dann geht es zurück in die eigene Vergangenheit, um sich über sich selbst und die eigenen Fehler klarzuwerden. Dann erst kann es gelungen, den blitzschnellen Penis einzufangen. Im Grunde ist es eine japanische Komödienversion von Dickens‘ Weihnachtsgeschichte. Wir haben viel gelacht über Shinichiro Uedas neuen Film, aber vermissen natürlich den formalen Spielwitz von Uedas ONE CUT OF THE DEAD. Wir haben den Film auf NIPPON CONNECTION 2022 gesehen. Direkt nach dem Film am Mikrofon: Lucas Barwenczik, Matthias und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Sat, 04 Feb 2023 00:00:00 +0100</pubDate>
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        <title>Folge 1184: Shinichiro Ueda POPRAN feat. Matthias und Lucas (NipponConnection2022)</title>
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      <itunes:keywords>CrossCast, Die Üblichen Verdächtigen, Japan, Kino, Nippon Connection, Podcast, Drama, Eri Tokunaga, Hideko Hara, Hidenobu Abera, Hiroyuki Watanabe, Komödie, Lucas Barwenczik, Männlichkeit, Matthias, Shinichiro Ueda, Yoji Minagawa, Steffen Buchmann, Vilmferrückt, Kinomensch, Longtake</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1183: DECISION TO LEAVE (DIE FRAU IM NEBEL) Unerfüllte Sehnsucht</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Ein Krimi, ein film noir, eine Liebesgeschichte, ein Melodram, eine Komödie, voller Bezüge zum US-Schwarzweisskino der 1940er und 1950er Jahre – und doch ist Park Chan-wooks Film etwas ganz eigenes, etwas einzigartiges. Typisch für einen film noir ist die Kombination des Polizisten, der versucht das Richtige zu tun, und der charismatischen femme fatale, die unter Verdacht steht. Der Polizist Hae-jun (Park Hae-il) glaubt, dass die Witwe Seo-rae (Tang Wei) ihren Mann ermordet hat. Während er der Wahrheit näher kommt, kommt er auch der aus China stammenden Seo-rae immer näher. Die kleinen Gesten, die Wortwechsel, die koreanisch-chinesischen Sprachspiele, die Perspektiven – Chan-wooks Inszenierung ist einfallsreich und überraschend und gibt der Geschichte eine enorme Intensität.<br><br></div><div>Im Podcast direkt nach dem Film sind die Üblichen Verdächtigen sehr beeindruckt und diskutieren über Ameisen auf der Kameralinse, über grafische, konstrastreiche Bilder, über das Flimmern zwischen den Genres, über brillante, komische Momente, über eine enorme emotionale Präsenz, über die großartigen Darsteller, über die Inszenierung und Mehrdeutigkeit des Essens und des Kochens, über die Liebe zu allen Figuren, über Handcreme, Bratäpfel und Jackentaschen. Alle wollen den Film noch einmal sehen. Am Mikrofon direkt nach dem Film vor dem Capitol-Kino: Katharina, Johanna, Heidi und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Wed, 01 Feb 2023 15:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Ein Krimi, ein film noir, eine Liebesgeschichte, ein Melodram, eine Komödie, voller Bezüge zum US-Schwarzweisskino der 1940er und 1950er Jahre – und doch ist Park Chan-wooks Film etwas ganz eigenes, etwas einzigartiges. Typisch für einen film noir ist die Kombination des Polizisten, der versucht das Richtige zu tun, und der charismatischen femme fatale, die unter Verdacht steht. Der Polizist Hae-jun (Park Hae-il) glaubt, dass die Witwe Seo-rae (Tang Wei) ihren Mann ermordet hat. Während er der Wahrheit näher kommt, kommt er auch der aus China stammenden Seo-rae immer näher. Die kleinen Gesten, die Wortwechsel, die koreanisch-chinesischen Sprachspiele, die Perspektiven – Chan-wooks Inszenierung ist einfallsreich und überraschend und gibt der Geschichte eine enorme Intensität.<br><br></div><div>Im Podcast direkt nach dem Film sind die Üblichen Verdächtigen sehr beeindruckt und diskutieren über Ameisen auf der Kameralinse, über grafische, konstrastreiche Bilder, über das Flimmern zwischen den Genres, über brillante, komische Momente, über eine enorme emotionale Präsenz, über die großartigen Darsteller, über die Inszenierung und Mehrdeutigkeit des Essens und des Kochens, über die Liebe zu allen Figuren, über Handcreme, Bratäpfel und Jackentaschen. Alle wollen den Film noch einmal sehen. Am Mikrofon direkt nach dem Film vor dem Capitol-Kino: Katharina, Johanna, Heidi und Thomas.</div>]]>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/decision-to-leave-die-frau-im-nebel/</link>
      <itunes:title>Folge 1183: DECISION TO LEAVE (DIE FRAU IM NEBEL) Unerfüllte Sehnsucht</itunes:title>
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      <itunes:author>Johanna, Katharina, Heidi und Thomas</itunes:author>
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        <title>Folge 1183: DECISION TO LEAVE (DIE FRAU IM NEBEL) Unerfüllte Sehnsucht</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Korea, Podcast, Drama, Film noir, Heidi, Johanna, Katharina, Komödie, Krimi, Krimikomödie, Liebe, Liebesdrama, Liebesfilm, Melodram, Park Chan-Wook, Park Hae-il, Podcastin, Tang Wei, Thriller</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1182: BABYLON – IM RAUSCH DER EKSTASE: Die Anspruchsarschbombe von Hollywood</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Niemand ist so verrückt, einen Film über die Magie des Films zu machen, wenn der Film selbst keinen Hauch Magie verströmt. Niemand würde sich selbst so überschätzen, einen Kinofilm zu drehen mit dem Anspruch jetzt das allerletzte, finale, letztgültige Schlusswort zum Thema Kino zu verkünden. Dieser Niemand ist Damien Chazelle. Es ist aufregend, Chazelle zuzuschauen, wie sein Film an den Ambitionen seines Regisseurs zerbricht.<br><br></div><div>Worum geht? Zwischen großen Parties, die mit viel zu vielen und daher wirkungslosen nackten Brüsten und wackelnden Popos bevölkert sind, gibt es eine unaufgeräumte Handlung um vier Protagonisten: einen Stummfilmstar a la Douglas Fairbank, der am Tonfilm scheitert, eine junge, wilde, drogensüchtige Schauspielerin, die an sich sich selbst scheitert, einen begnadeten farbigen Trompeter, der nicht schwarz genug ist und einen mexikanischen Tausendsassa, der sich in die falsche Frau verliebt.<br><br></div><div>Statt den Zwischentönen dieser interessanten Figuren Raum zu geben, werden sie immer wieder von großem Getöse und Massenszenen zur Seite geschoben, wie die zarte Annäherung zweier Frauen, die von einem Riesenrüpel mit dem Schrei „Arschbombe“ rüde auseinandergedrängt werden. Immer, wenn die Geschichte zart und besonders wird, lässt jemand die Hose herunter, springt Margot Robbie hysterisch und mehr oder weniger nackt durchs Bild oder es wird mit einer Schlange gekämpt oder mit einem Alligator oder jemand kotzt literweise dem Gastgeber eines eleganten Empfangs ins Gesicht.<br><br></div><div>Es ist schade um wunderbare, einzelne Szenen, um witzige Einfälle, um Küsse vor dem Sonnenuntergang. Diese Glanzlichter verblassen auch zwischen den Dialogen, in denen voller Pathos aber ohne Sinn über den Zauber des Kinos geraunt wird. Eher ein Film für Hollywood als ein Film über Hollywood. Im Podcast direkt nach dem mehr als drei Stunden langen Film reden wir über gelungene und misslungene Elemente, über Spaß, Irritation und Frustration im Zuschauerraum, über Musik, die (findet zumindest Thomas) leider genauso einfallslos und melancholisch-monoton ist wie in LA LA LAND, über die Notdurft eines Elefanten und Schuhcreme. Am Mikrofon vor dem Kino spät in der Nacht: Bettina, Uwe, Hendrik, Tom und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Sat, 28 Jan 2023 00:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Niemand ist so verrückt, einen Film über die Magie des Films zu machen, wenn der Film selbst keinen Hauch Magie verströmt. Niemand würde sich selbst so überschätzen, einen Kinofilm zu drehen mit dem Anspruch jetzt das allerletzte, finale, letztgültige Schlusswort zum Thema Kino zu verkünden. Dieser Niemand ist Damien Chazelle. Es ist aufregend, Chazelle zuzuschauen, wie sein Film an den Ambitionen seines Regisseurs zerbricht.<br><br></div><div>Worum geht? Zwischen großen Parties, die mit viel zu vielen und daher wirkungslosen nackten Brüsten und wackelnden Popos bevölkert sind, gibt es eine unaufgeräumte Handlung um vier Protagonisten: einen Stummfilmstar a la Douglas Fairbank, der am Tonfilm scheitert, eine junge, wilde, drogensüchtige Schauspielerin, die an sich sich selbst scheitert, einen begnadeten farbigen Trompeter, der nicht schwarz genug ist und einen mexikanischen Tausendsassa, der sich in die falsche Frau verliebt.<br><br></div><div>Statt den Zwischentönen dieser interessanten Figuren Raum zu geben, werden sie immer wieder von großem Getöse und Massenszenen zur Seite geschoben, wie die zarte Annäherung zweier Frauen, die von einem Riesenrüpel mit dem Schrei „Arschbombe“ rüde auseinandergedrängt werden. Immer, wenn die Geschichte zart und besonders wird, lässt jemand die Hose herunter, springt Margot Robbie hysterisch und mehr oder weniger nackt durchs Bild oder es wird mit einer Schlange gekämpt oder mit einem Alligator oder jemand kotzt literweise dem Gastgeber eines eleganten Empfangs ins Gesicht.<br><br></div><div>Es ist schade um wunderbare, einzelne Szenen, um witzige Einfälle, um Küsse vor dem Sonnenuntergang. Diese Glanzlichter verblassen auch zwischen den Dialogen, in denen voller Pathos aber ohne Sinn über den Zauber des Kinos geraunt wird. Eher ein Film für Hollywood als ein Film über Hollywood. Im Podcast direkt nach dem mehr als drei Stunden langen Film reden wir über gelungene und misslungene Elemente, über Spaß, Irritation und Frustration im Zuschauerraum, über Musik, die (findet zumindest Thomas) leider genauso einfallslos und melancholisch-monoton ist wie in LA LA LAND, über die Notdurft eines Elefanten und Schuhcreme. Am Mikrofon vor dem Kino spät in der Nacht: Bettina, Uwe, Hendrik, Tom und Thomas.</div>]]>
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      <itunes:title>Folge 1182: BABYLON – IM RAUSCH DER EKSTASE: Die Anspruchsarschbombe von Hollywood</itunes:title>
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      <itunes:author>Usual Suspects</itunes:author>
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        <title>Folge 1182: BABYLON – IM RAUSCH DER EKSTASE: Die Anspruchsarschbombe von Hollywood</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, 1920er, 1930er, Bettina, Brad Pitt, Diego Calva, Drama, Drogen, Elefant, Eric Roberts, Filmgeschichte, Geschichte, Hendrik, Hollywood, Jovan Adepo, Katherine Waterston, Komödie, Li Jun Li, Margot Robbie, Olivia Wilde, Party, Podcastin, Rassismus, Spike Jonze, Stummfilm, Thomas, Tobey Maguire, Tom, Tonfilm, Uwe</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1181: LAST OF THE WOLVES feat. Matthias und Lucas (#Japanuary2023 NipponConnection2022)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Thomas hatte große Erwartungen, denn der Vorgänger <a href="https://schoener-denken.de/blog/blood-of-wolves-filmkritik/">BLOOD OF WOLVES</a> hatte überzeugt. Den Nachfolger LAST OF THE WOLVES haben wir auf Nippon Connection 2022 gesehen und waren direkt nach dem Film etwas ersoffen im (Film-)Blut. Der Film ist einfallsreich in der expliziten Gewaltdarstellung, hat starke Darsteller:innen und ist sehr gut inszeniert. Er ist aber auch verworren in seiner Handlung zwischen den verfeindeten Yakuzas und braucht zwischendurch sogar erklärende Texttafeln. Über die kraftvolle Erfüllung der Genre-Anforderungen hinaus hat der Film keine Bedeutung, die wir beim ersten Sehen hätten erkennen können. Direkt nach dem Film am Mikrofon: Lucas Barwenczik, Matthias und Thomas.</div><div><a href="https://schoener-denken.de/blog/japanuary-2023-die-teilnehmer/">Diese Episode erscheint als Beitrag im Japanuary 2023.</a></div>]]>
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      <pubDate>Sun, 22 Jan 2023 19:00:00 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Japan, Kino, Nippon Connection, Podcast, Action, Festival, Filmfestival, Gewalt, Hiroshima, Kazuya Shiraishi, Kinomensch, Longtake, Lucas Barwenczik, Matthias, Mord, Thomas, Thriller, Yakuza</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1180: HOLY SPIDER - Ein Mörder wird als Held gefeiert</title>
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        <![CDATA[<div>In einer Gesellschaft, in der Frauen nur eine Lebensberechtigung haben, wenn sie die Gesetze der Männer ohne Abweichung befolgen, in einer solchen Gesellschaft wird einem psychopathischen Serienmörder applaudiert, der Prostituierte ermordert. In der als heilig bezeichneten Stadt Mashhad ist Saeed in der Nacht mit seinem Motorrad unterwegs und lauert auf seine Opfer. Die Journalistin Rahimi (beeindruckend: Sahra Amir Ebrahimi) will die Wahrheit über den Spinnenmörder herausfinden und erkennt schnell, dass die Polizei keine große Hilfe ist. Auch bei den Polizisten gelten die Opfer nur als wertlose Junkies und Huren. Als „wertlos“ bezeichnet ein Polizist auch die Journalistin, als er sie in ihrem Hotelzimmer belästigt. Rahimi geht als Lockvogel selbst auf die Straße, bis der Spinnenmörder tatsächlich mit seinem Motorrad vor ihr auftaucht …<br><br></div><div>Viel stärker als die Thrillerhandlung brennen sich die Szenen ein, die den iranischen Gottesstaat als frauenverachtendes Unrechtsregime zeigen: Frauen dürfen für sich allein kein Hotelzimmer buchen, sie dürfen nicht ohne Kopftuch gesehen werden und wenn sie als Journalistin arbeiten, sind sie ständig Anfeindungen ausgesetzt. Intensiv wird Abbasis Film nach der Festnahme des 16-fachen Mörders: religiöse Gruppen unterstützen den Mörder offen, es gibt Demonstrationen, die ihn als Helden feiern und seine Freilassung fordern, auch viele Menschen in der Nachbarschaft solidarisieren sich mit dem Mörder. Saeed wird sogar eine Befreiung versprochen, nachdem er zum Tode verurteilt wurde.<br><br></div><div>Abbasis Film beruhrt auf einer wahren Begebenheit und er beschönigt nichts, er zeigt die Verzweiflung und Drogensucht der Prostituierten, er zeigt unangenehm ausführlich die Banalität des Mörders, der sich selbst einredet, einen göttlichen Auftrag zu erfüllen. Die Stadt ist ebenso schmucklos wie die einfache Wohnung, in die Saeed seine Opfer lockt, um sie dann mit ihrem eigenen Kopftuch zu erdrosseln. Nur das nächtliche Mashhad glitzert, aber wenn man genau hinschaut, zeigt uns Abbasi dabei das Netz, das der Spinnenmörder über die Stadt gelegt hat.<br><br></div><div>Das ernste Thema und die sehr starken Darsteller lenken davon ab, wie sorgfältig und atmosphärisch dicht die Inszenierung ist – und wie großartig der Soundtrack von Martin Dirkov und das Sounddesign sind. Im Podcast direkt nach dem Kino sprechen Johanna und Thomas über die intensive Darstellung des religiös-fanatischen Mörders, über die Situation der Frauen im Iran, über die Unterstützer des Mörders und über ein Bild, das Johanna nicht vergessen wird: Der Mörder auf dem Motorrad, auf dem Rücksitz das bereits ermordete Opfer – mit einem Strick an den Rücken des Mörders gebunden.<br><br></div><div><em>„Ich komme aus dem Iran. Dort bin ich geboren und aufgewachsen. Ich muss keine Puppenhausversion des Iran machen. Der Ort, den wir betrachten, Maschhad, ist wie viele dieser größeren Metropolen im Nahen Osten. Sie haben sich in unscheinbare Industriestädte verwandelt, halb Favela, halb Betonwüste mit einigen historischen Gebäuden […]. Sie finden diese Orte in der Türkei, in Jordanien und wahrscheinlich an vielen anderen Orten.“</em><br>Regisseur Ali Abbasi über Mashhad<br><br></div><div><a href="https://schoener-denken.de/blog/border/">Von Ali Abbasi haben Johanna und Thomas bereits den sehr sehenswerten Film BORDER besprochen.</a></div>]]>
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      <pubDate>Sat, 21 Jan 2023 18:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>In einer Gesellschaft, in der Frauen nur eine Lebensberechtigung haben, wenn sie die Gesetze der Männer ohne Abweichung befolgen, in einer solchen Gesellschaft wird einem psychopathischen Serienmörder applaudiert, der Prostituierte ermordert. In der als heilig bezeichneten Stadt Mashhad ist Saeed in der Nacht mit seinem Motorrad unterwegs und lauert auf seine Opfer. Die Journalistin Rahimi (beeindruckend: Sahra Amir Ebrahimi) will die Wahrheit über den Spinnenmörder herausfinden und erkennt schnell, dass die Polizei keine große Hilfe ist. Auch bei den Polizisten gelten die Opfer nur als wertlose Junkies und Huren. Als „wertlos“ bezeichnet ein Polizist auch die Journalistin, als er sie in ihrem Hotelzimmer belästigt. Rahimi geht als Lockvogel selbst auf die Straße, bis der Spinnenmörder tatsächlich mit seinem Motorrad vor ihr auftaucht …<br><br></div><div>Viel stärker als die Thrillerhandlung brennen sich die Szenen ein, die den iranischen Gottesstaat als frauenverachtendes Unrechtsregime zeigen: Frauen dürfen für sich allein kein Hotelzimmer buchen, sie dürfen nicht ohne Kopftuch gesehen werden und wenn sie als Journalistin arbeiten, sind sie ständig Anfeindungen ausgesetzt. Intensiv wird Abbasis Film nach der Festnahme des 16-fachen Mörders: religiöse Gruppen unterstützen den Mörder offen, es gibt Demonstrationen, die ihn als Helden feiern und seine Freilassung fordern, auch viele Menschen in der Nachbarschaft solidarisieren sich mit dem Mörder. Saeed wird sogar eine Befreiung versprochen, nachdem er zum Tode verurteilt wurde.<br><br></div><div>Abbasis Film beruhrt auf einer wahren Begebenheit und er beschönigt nichts, er zeigt die Verzweiflung und Drogensucht der Prostituierten, er zeigt unangenehm ausführlich die Banalität des Mörders, der sich selbst einredet, einen göttlichen Auftrag zu erfüllen. Die Stadt ist ebenso schmucklos wie die einfache Wohnung, in die Saeed seine Opfer lockt, um sie dann mit ihrem eigenen Kopftuch zu erdrosseln. Nur das nächtliche Mashhad glitzert, aber wenn man genau hinschaut, zeigt uns Abbasi dabei das Netz, das der Spinnenmörder über die Stadt gelegt hat.<br><br></div><div>Das ernste Thema und die sehr starken Darsteller lenken davon ab, wie sorgfältig und atmosphärisch dicht die Inszenierung ist – und wie großartig der Soundtrack von Martin Dirkov und das Sounddesign sind. Im Podcast direkt nach dem Kino sprechen Johanna und Thomas über die intensive Darstellung des religiös-fanatischen Mörders, über die Situation der Frauen im Iran, über die Unterstützer des Mörders und über ein Bild, das Johanna nicht vergessen wird: Der Mörder auf dem Motorrad, auf dem Rücksitz das bereits ermordete Opfer – mit einem Strick an den Rücken des Mörders gebunden.<br><br></div><div><em>„Ich komme aus dem Iran. Dort bin ich geboren und aufgewachsen. Ich muss keine Puppenhausversion des Iran machen. Der Ort, den wir betrachten, Maschhad, ist wie viele dieser größeren Metropolen im Nahen Osten. Sie haben sich in unscheinbare Industriestädte verwandelt, halb Favela, halb Betonwüste mit einigen historischen Gebäuden […]. Sie finden diese Orte in der Türkei, in Jordanien und wahrscheinlich an vielen anderen Orten.“</em><br>Regisseur Ali Abbasi über Mashhad<br><br></div><div><a href="https://schoener-denken.de/blog/border/">Von Ali Abbasi haben Johanna und Thomas bereits den sehr sehenswerten Film BORDER besprochen.</a></div>]]>
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        <![CDATA[<div>In einer Gesellschaft, in der Frauen nur eine Lebensberechtigung haben, wenn sie die Gesetze der Männer ohne Abweichung befolgen, in einer solchen Gesellschaft wird einem psychopathischen Serienmörder applaudiert, der Prostituierte ermordert. In der als heilig bezeichneten Stadt Mashhad ist Saeed in der Nacht mit seinem Motorrad unterwegs und lauert auf seine Opfer. Die Journalistin Rahimi (beeindruckend: Sahra Amir Ebrahimi) will die Wahrheit über den Spinnenmörder herausfinden und erkennt schnell, dass die Polizei keine große Hilfe ist. Auch bei den Polizisten gelten die Opfer nur als wertlose Junkies und Huren. Als „wertlos“ bezeichnet ein Polizist auch die Journalistin, als er sie in ihrem Hotelzimmer belästigt. Rahimi geht als Lockvogel selbst auf die Straße, bis der Spinnenmörder tatsächlich mit seinem Motorrad vor ihr auftaucht …<br><br></div><div>Viel stärker als die Thrillerhandlung brennen sich die Szenen ein, die den iranischen Gottesstaat als frauenverachtendes Unrechtsregime zeigen: Frauen dürfen für sich allein kein Hotelzimmer buchen, sie dürfen nicht ohne Kopftuch gesehen werden und wenn sie als Journalistin arbeiten, sind sie ständig Anfeindungen ausgesetzt. Intensiv wird Abbasis Film nach der Festnahme des 16-fachen Mörders: religiöse Gruppen unterstützen den Mörder offen, es gibt Demonstrationen, die ihn als Helden feiern und seine Freilassung fordern, auch viele Menschen in der Nachbarschaft solidarisieren sich mit dem Mörder. Saeed wird sogar eine Befreiung versprochen, nachdem er zum Tode verurteilt wurde.<br><br></div><div>Abbasis Film beruhrt auf einer wahren Begebenheit und er beschönigt nichts, er zeigt die Verzweiflung und Drogensucht der Prostituierten, er zeigt unangenehm ausführlich die Banalität des Mörders, der sich selbst einredet, einen göttlichen Auftrag zu erfüllen. Die Stadt ist ebenso schmucklos wie die einfache Wohnung, in die Saeed seine Opfer lockt, um sie dann mit ihrem eigenen Kopftuch zu erdrosseln. Nur das nächtliche Mashhad glitzert, aber wenn man genau hinschaut, zeigt uns Abbasi dabei das Netz, das der Spinnenmörder über die Stadt gelegt hat.<br><br></div><div>Das ernste Thema und die sehr starken Darsteller lenken davon ab, wie sorgfältig und atmosphärisch dicht die Inszenierung ist – und wie großartig der Soundtrack von Martin Dirkov und das Sounddesign sind. Im Podcast direkt nach dem Kino sprechen Johanna und Thomas über die intensive Darstellung des religiös-fanatischen Mörders, über die Situation der Frauen im Iran, über die Unterstützer des Mörders und über ein Bild, das Johanna nicht vergessen wird: Der Mörder auf dem Motorrad, auf dem Rücksitz das bereits ermordete Opfer – mit einem Strick an den Rücken des Mörders gebunden.<br><br></div><div><em>„Ich komme aus dem Iran. Dort bin ich geboren und aufgewachsen. Ich muss keine Puppenhausversion des Iran machen. Der Ort, den wir betrachten, Maschhad, ist wie viele dieser größeren Metropolen im Nahen Osten. Sie haben sich in unscheinbare Industriestädte verwandelt, halb Favela, halb Betonwüste mit einigen historischen Gebäuden […]. Sie finden diese Orte in der Türkei, in Jordanien und wahrscheinlich an vielen anderen Orten.“</em><br>Regisseur Ali Abbasi über Mashhad<br><br></div><div><a href="https://schoener-denken.de/blog/border/">Von Ali Abbasi haben Johanna und Thomas bereits den sehr sehenswerten Film BORDER besprochen.</a></div>]]>
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        <title>Folge 1180: HOLY SPIDER - Ein Mörder wird als Held gefeiert</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, Ali Abbasi, Drama, Frauenmörder, Gewalt gegen Frauen, Iran, Johanna, Journalismus, Mashhad, Mörder, Persien, Podcastin, Psychopath, Religion, Sahra Amir Ebrahimi, Serienmörder, Thomas, Thriller, Unterdrückung</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1179: Keisuke Yoshida: INTOLERANCE feat. Patrick Torma journalistenfilme.de (#Japanuary2023)</title>
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        <![CDATA[<div>Zum ersten Mal bei SchönerDenken zu Gast: Patrick Torma, Journalist, Blogger und Podcaster – zurecht berühmt geworden mit <a href="https://www.journalistenfilme.de/intolerance/"><strong>journalistenfilme.de</strong></a>. Wir sprechen über Keisuke Yoshidas INTOLERANCE, den wir auf <a href="https://nipponconnection.com/de/start/"><strong>Nippon Connection 2022</strong></a> gesehen haben. Der Film hat einen nachhaltigen Eindruck auf Patrick und Thomas gemacht. Es geht um eine Schülerin, die von den Mitschülern ignoriert und vom cholerischen Vater nicht verstanden wird. Als sie im Supermarkt verdächtigt wird, etwas geklaut zu haben, flieht sie in Panik, der junge Marktleiter wie der Teufel hinter ihr her. Ihre panische Flucht endet in einem grausamen und tödlichen Verkehrsunfall. Der bärbeißige Vater will den Schuldigen zur Rechenschaft ziehen. Auch die anderen Kleinstadtbewohner und vor allem die anreisende Sensationspresse will einen Schuldigen an den Pranger stellen: eine der Unfallfahrerinnen gerät ins Visier, vor allem aber der junge Marktleiter.<br><br></div><div>Mit Patrick diskutiert Thomas über die Rolle der Presse, die 24 Stunden am Tag die Beteiligten verfolgt, über das Ausschlachten von Wut und Trauer der Betroffenen, über sinnentstellende, aus dem Zusammenhang gerissene Zitate und über das Anstacheln der öffentlichen Hysterie. Irgendwann zieht die Pressemeute weiter, für ihr Verhalten werden die Sensationsjournalisten nicht zur Rechenschaft gezogen. Patrick und Thomas reflektieren eigene berufliche Erfahrungen, dass Konflikte Auflage und Quote bringen. Begeistert sind beide von Arata Furuta als von Wut und Trauer zerfressener Vater. Diese Episode erscheint als Beitrag im Japanuary 2023.</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 19 Jan 2023 17:00:00 +0100</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/keisuke-yoshida-intolerance-kuhaku-japanuary2023/</link>
      <itunes:title>Folge 1179: Keisuke Yoshida: INTOLERANCE feat. Patrick Torma journalistenfilme.de (#Japanuary2023)</itunes:title>
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      <itunes:author>Patrick und Thomas</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Zum ersten Mal bei SchönerDenken zu Gast: Patrick Torma, Journalist, Blogger und Podcaster – zurecht berühmt geworden mit <a href="https://www.journalistenfilme.de/intolerance/"><strong>journalistenfilme.de</strong></a>. Wir sprechen über Keisuke Yoshidas INTOLERANCE, den wir auf <a href="https://nipponconnection.com/de/start/"><strong>Nippon Connection 2022</strong></a> gesehen haben. Der Film hat einen nachhaltigen Eindruck auf Patrick und Thomas gemacht. Es geht um eine Schülerin, die von den Mitschülern ignoriert und vom cholerischen Vater nicht verstanden wird. Als sie im Supermarkt verdächtigt wird, etwas geklaut zu haben, flieht sie in Panik, der junge Marktleiter wie der Teufel hinter ihr her. Ihre panische Flucht endet in einem grausamen und tödlichen Verkehrsunfall. Der bärbeißige Vater will den Schuldigen zur Rechenschaft ziehen. Auch die anderen Kleinstadtbewohner und vor allem die anreisende Sensationspresse will einen Schuldigen an den Pranger stellen: eine der Unfallfahrerinnen gerät ins Visier, vor allem aber der junge Marktleiter.<br><br></div><div>Mit Patrick diskutiert Thomas über die Rolle der Presse, die 24 Stunden am Tag die Beteiligten verfolgt, über das Ausschlachten von Wut und Trauer der Betroffenen, über sinnentstellende, aus dem Zusammenhang gerissene Zitate und über das Anstacheln der öffentlichen Hysterie. Irgendwann zieht die Pressemeute weiter, für ihr Verhalten werden die Sensationsjournalisten nicht zur Rechenschaft gezogen. Patrick und Thomas reflektieren eigene berufliche Erfahrungen, dass Konflikte Auflage und Quote bringen. Begeistert sind beide von Arata Furuta als von Wut und Trauer zerfressener Vater. Diese Episode erscheint als Beitrag im Japanuary 2023.</div>]]>
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      <title>Folge 1178: UNRUH - Maximal entschleunigtes Kino</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Anarchie bedeutet, eine herrschende Ordnung in Frage zu stellen, denn Herrschaft ist keine Legitimation. Und wenn die Ordnung keinen Sinn macht, wird sie nicht als Ordnung akzeptiert. Für die Uhrmacherinnen 1877 im Berner Jura bedeutet es, eine Krankenversicherung für Frauen und Kinder selbstverwaltet aufzubauen, es bedeutet, den gleichen Lohn für gleiche Arbeit zu fordern. Für den russischen Anarchisten Pyotr Kropotkin bedeutet es, von Behörden und Firmen komplett unabhängig eine sehr genaue Karte vom Berner Jura anzufertigen, open street map sozusagen. Dass diese Karte aufgehängt wird, ist der Action-Moment des Films, dass Josephine Gräbli erklärt, wie eine Unruhe in einer Uhr funktioniert, ist sozusagen der erotische Höhepunkt dieses Schweizer Films, der zweite Film von Cyril Schäublin. Sein Konzept für UNRUH ist ebenfalls anarchistisch. Er beansprucht nicht die Deutungshoheit über die Geschichte als historische Wahrheit und er beansprucht nicht die Deutungshoheit über den Blick der Zuschauer. Er lässt uns diese Freiheit, gibt uns Totalen dieser Welt, in der die handelnden Figuren klein und oft am Rande gesucht und gefunden werden müssen. Schäublin verzichtet auf ein Narrativ, er gibt uns Mosaikstücke, einzelne Szenen, einzelne Dialoge, aus denen sich eine Idee abzeichnet. Die Idee, dass es eine Welt geben könnte, die vernünftiger und gerechter wäre als der Kapitalismus und freier als der Sozialismus. Johanna und Thomas haben im Palatin in Mainz eine Aufführung gesehen, die durch die Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung freien Eintritt hatte – in Anwesenheit des Regisseurs, dessen Urgroßmütter selbst Uhrmacherinnen in der Schweiz waren.</div>]]>
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      <pubDate>Mon, 16 Jan 2023 23:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Anarchie bedeutet, eine herrschende Ordnung in Frage zu stellen, denn Herrschaft ist keine Legitimation. Und wenn die Ordnung keinen Sinn macht, wird sie nicht als Ordnung akzeptiert. Für die Uhrmacherinnen 1877 im Berner Jura bedeutet es, eine Krankenversicherung für Frauen und Kinder selbstverwaltet aufzubauen, es bedeutet, den gleichen Lohn für gleiche Arbeit zu fordern. Für den russischen Anarchisten Pyotr Kropotkin bedeutet es, von Behörden und Firmen komplett unabhängig eine sehr genaue Karte vom Berner Jura anzufertigen, open street map sozusagen. Dass diese Karte aufgehängt wird, ist der Action-Moment des Films, dass Josephine Gräbli erklärt, wie eine Unruhe in einer Uhr funktioniert, ist sozusagen der erotische Höhepunkt dieses Schweizer Films, der zweite Film von Cyril Schäublin. Sein Konzept für UNRUH ist ebenfalls anarchistisch. Er beansprucht nicht die Deutungshoheit über die Geschichte als historische Wahrheit und er beansprucht nicht die Deutungshoheit über den Blick der Zuschauer. Er lässt uns diese Freiheit, gibt uns Totalen dieser Welt, in der die handelnden Figuren klein und oft am Rande gesucht und gefunden werden müssen. Schäublin verzichtet auf ein Narrativ, er gibt uns Mosaikstücke, einzelne Szenen, einzelne Dialoge, aus denen sich eine Idee abzeichnet. Die Idee, dass es eine Welt geben könnte, die vernünftiger und gerechter wäre als der Kapitalismus und freier als der Sozialismus. Johanna und Thomas haben im Palatin in Mainz eine Aufführung gesehen, die durch die Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung freien Eintritt hatte – in Anwesenheit des Regisseurs, dessen Urgroßmütter selbst Uhrmacherinnen in der Schweiz waren.</div>]]>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/unruh-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1178: UNRUH - Maximal entschleunigtes Kino</itunes:title>
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      <itunes:author>Johanna und Thomas</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Anarchie bedeutet, eine herrschende Ordnung in Frage zu stellen, denn Herrschaft ist keine Legitimation. Und wenn die Ordnung keinen Sinn macht, wird sie nicht als Ordnung akzeptiert. Für die Uhrmacherinnen 1877 im Berner Jura bedeutet es, eine Krankenversicherung für Frauen und Kinder selbstverwaltet aufzubauen, es bedeutet, den gleichen Lohn für gleiche Arbeit zu fordern. Für den russischen Anarchisten Pyotr Kropotkin bedeutet es, von Behörden und Firmen komplett unabhängig eine sehr genaue Karte vom Berner Jura anzufertigen, open street map sozusagen. Dass diese Karte aufgehängt wird, ist der Action-Moment des Films, dass Josephine Gräbli erklärt, wie eine Unruhe in einer Uhr funktioniert, ist sozusagen der erotische Höhepunkt dieses Schweizer Films, der zweite Film von Cyril Schäublin. Sein Konzept für UNRUH ist ebenfalls anarchistisch. Er beansprucht nicht die Deutungshoheit über die Geschichte als historische Wahrheit und er beansprucht nicht die Deutungshoheit über den Blick der Zuschauer. Er lässt uns diese Freiheit, gibt uns Totalen dieser Welt, in der die handelnden Figuren klein und oft am Rande gesucht und gefunden werden müssen. Schäublin verzichtet auf ein Narrativ, er gibt uns Mosaikstücke, einzelne Szenen, einzelne Dialoge, aus denen sich eine Idee abzeichnet. Die Idee, dass es eine Welt geben könnte, die vernünftiger und gerechter wäre als der Kapitalismus und freier als der Sozialismus. Johanna und Thomas haben im Palatin in Mainz eine Aufführung gesehen, die durch die Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung freien Eintritt hatte – in Anwesenheit des Regisseurs, dessen Urgroßmütter selbst Uhrmacherinnen in der Schweiz waren.</div>]]>
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        <title>Folge 1178: UNRUH - Maximal entschleunigtes Kino</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, 19. Jhdt., Alexei Evstratov, Anarchie, Anarchismus, Clara Gostynski, Cyril Schäublin, Geschichte, Johanna, Kapitalismus, Krankenversicherung, Podcastin, Politik, Schweiz, soziale Gerechtigkeit, Sozialismus, Thomas, Uhrmacher:innen, Arbeit, Ausbeutung</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1177: TRIANGLE OF SADNESS - "Über den Wolken!"</title>
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        <![CDATA[<div>Wir hatten es schon vor dem Film geahnt, dass Geld Macht bedeutet. Und dass der Kapitalismus soziale Gerechtigkeit und Würde zum Frühstück frisst. Also keine neuen Erkenntnisse in Ruben Östlands Komödie TRIANGLE OF SADNESS. Aber die Superreichen und Schönen, den Irrsinn von extremem Überfluss und Oberflächlichkeit so vorgeführt zu bekommen, ist natürlich ein großer Spaß. Spätestens wenn das Kapitänsdinner bei sehr schwerer See stattfindet und die allermeisten Gäste ihre Austern mit Kaviar nicht mehr bei sich behalten können. Aber es kommt noch schlimmer, viel schlimmer, die Verhältnisse ändern sich und jede und jeder muss seine Rolle neu finden. Im Podcast sprechen wir über starke Darsteller:innen, politische Zitate, Matriarchat und Verzicht auf Subtilität und erklären, was das „Dreieck der Traurigkeit“ eigentlich ist. Was wir im Podcast vergessen haben zu erwähnen: Wie grandios Iris Berben mit den immer gleichen drei Worten eine riesige Bandbreite an Emotionen abdeckt. Am Mikrofon direkt nach dem Film: Kathrin, Johanna, Heidi, Katharina und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Sat, 07 Jan 2023 15:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Wir hatten es schon vor dem Film geahnt, dass Geld Macht bedeutet. Und dass der Kapitalismus soziale Gerechtigkeit und Würde zum Frühstück frisst. Also keine neuen Erkenntnisse in Ruben Östlands Komödie TRIANGLE OF SADNESS. Aber die Superreichen und Schönen, den Irrsinn von extremem Überfluss und Oberflächlichkeit so vorgeführt zu bekommen, ist natürlich ein großer Spaß. Spätestens wenn das Kapitänsdinner bei sehr schwerer See stattfindet und die allermeisten Gäste ihre Austern mit Kaviar nicht mehr bei sich behalten können. Aber es kommt noch schlimmer, viel schlimmer, die Verhältnisse ändern sich und jede und jeder muss seine Rolle neu finden. Im Podcast sprechen wir über starke Darsteller:innen, politische Zitate, Matriarchat und Verzicht auf Subtilität und erklären, was das „Dreieck der Traurigkeit“ eigentlich ist. Was wir im Podcast vergessen haben zu erwähnen: Wie grandios Iris Berben mit den immer gleichen drei Worten eine riesige Bandbreite an Emotionen abdeckt. Am Mikrofon direkt nach dem Film: Kathrin, Johanna, Heidi, Katharina und Thomas.</div>]]>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/triangle-of-sadness-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1177: TRIANGLE OF SADNESS - "Über den Wolken!"</itunes:title>
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        <![CDATA[<div>Wir hatten es schon vor dem Film geahnt, dass Geld Macht bedeutet. Und dass der Kapitalismus soziale Gerechtigkeit und Würde zum Frühstück frisst. Also keine neuen Erkenntnisse in Ruben Östlands Komödie TRIANGLE OF SADNESS. Aber die Superreichen und Schönen, den Irrsinn von extremem Überfluss und Oberflächlichkeit so vorgeführt zu bekommen, ist natürlich ein großer Spaß. Spätestens wenn das Kapitänsdinner bei sehr schwerer See stattfindet und die allermeisten Gäste ihre Austern mit Kaviar nicht mehr bei sich behalten können. Aber es kommt noch schlimmer, viel schlimmer, die Verhältnisse ändern sich und jede und jeder muss seine Rolle neu finden. Im Podcast sprechen wir über starke Darsteller:innen, politische Zitate, Matriarchat und Verzicht auf Subtilität und erklären, was das „Dreieck der Traurigkeit“ eigentlich ist. Was wir im Podcast vergessen haben zu erwähnen: Wie grandios Iris Berben mit den immer gleichen drei Worten eine riesige Bandbreite an Emotionen abdeckt. Am Mikrofon direkt nach dem Film: Kathrin, Johanna, Heidi, Katharina und Thomas.</div>]]>
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      <title>Folge 1176: THE BANSHEES OF INISHERIN - Vom Ende einer Freundschaft</title>
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        <![CDATA[<div>Die Hölle, das sind die Anderen. Die Anderen auf einer kleinen, armen irischen Insel 1923. Patrick und Colm sind ewig schon befreundet, als Colm (Brendan Gleeson) dem jüngeren Padraic (Colin Farrell) die Freundschaft kündigt. Ohne ersichtlichen Grund, naja, weil Padraic langweilig ist und Colm sich nur noch auf das Komponieren konzentrieren will, um wenigstens etwas musikalische Unsterblichkeit zu bekommen. Und Colm meint es ernst: Er droht sich jedes Mal einen Finger abzuschneiden, wenn Padraic ihn anspricht. Und man kennt irische Inselbewohner schlecht, wenn man glaubt, Colm würde das nicht durchziehen. Die Situation eskaliert und gerät außer Kontrolle, als ein kleiner Esel ins Spiel kommt … Vielleicht geht es aber gar nicht so sehr um Freundschaft und um Padraic, vielleicht geht es einfach um die tiefe Verzweiflung von Colm. Vielleicht ist die Freundschaft zu Padraic der erste Finger, den sich Colm abschneidet.<br><br></div><div>Martin McDonagh, der als Regisseur mit IN BRUGES und THREE BILLBOARDS OUTSIDE EBBING, MISSOURI bereits Kultstatus erreicht hat, bietet uns hier eine düstere, tragikomische Geschichte, die mit schwarzem Humor vom Scheitern sozialer Beziehungen erzählt: Von der Ladenbesitzerin, die lieber die Welt brennen sieht als auf Klatsch zu verzichten, vom menschenverachtenden Polizisten, der seinen Sohn misshandelt, von eben diesem verzweifelten Sohn Dominic (Barry Keoghan), der unglücklich verliebt ist und von der einzigen Person auf der Insel, die noch bei klarem Verstand ist: Patricks Schwester Siobhan (Kerry Condon). Jenseits der exzellenten Schauspieler:innen und der gelungenen Inszenierung der verschrobenen Menschen in einer kargen Welt, übertönt das Leiden von Padraic, Colm und Dominic dröhnend den schwarzen Humor des Films. Das Ende lässt offen, ob sich die Spirale bis in den Tod weiter drehen wird.<br><br></div><div>Direkt nach dem Film am Mikrofon ist Johanna sehr zufrieden und eher gut gelaunt, während Thomas nur an abgeschnittene Finger denkt und an Colms (und Dominics) Verzweiflung, die viel größer und dunkler ist als die Irische See.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 05 Jan 2023 21:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Die Hölle, das sind die Anderen. Die Anderen auf einer kleinen, armen irischen Insel 1923. Patrick und Colm sind ewig schon befreundet, als Colm (Brendan Gleeson) dem jüngeren Padraic (Colin Farrell) die Freundschaft kündigt. Ohne ersichtlichen Grund, naja, weil Padraic langweilig ist und Colm sich nur noch auf das Komponieren konzentrieren will, um wenigstens etwas musikalische Unsterblichkeit zu bekommen. Und Colm meint es ernst: Er droht sich jedes Mal einen Finger abzuschneiden, wenn Padraic ihn anspricht. Und man kennt irische Inselbewohner schlecht, wenn man glaubt, Colm würde das nicht durchziehen. Die Situation eskaliert und gerät außer Kontrolle, als ein kleiner Esel ins Spiel kommt … Vielleicht geht es aber gar nicht so sehr um Freundschaft und um Padraic, vielleicht geht es einfach um die tiefe Verzweiflung von Colm. Vielleicht ist die Freundschaft zu Padraic der erste Finger, den sich Colm abschneidet.<br><br></div><div>Martin McDonagh, der als Regisseur mit IN BRUGES und THREE BILLBOARDS OUTSIDE EBBING, MISSOURI bereits Kultstatus erreicht hat, bietet uns hier eine düstere, tragikomische Geschichte, die mit schwarzem Humor vom Scheitern sozialer Beziehungen erzählt: Von der Ladenbesitzerin, die lieber die Welt brennen sieht als auf Klatsch zu verzichten, vom menschenverachtenden Polizisten, der seinen Sohn misshandelt, von eben diesem verzweifelten Sohn Dominic (Barry Keoghan), der unglücklich verliebt ist und von der einzigen Person auf der Insel, die noch bei klarem Verstand ist: Patricks Schwester Siobhan (Kerry Condon). Jenseits der exzellenten Schauspieler:innen und der gelungenen Inszenierung der verschrobenen Menschen in einer kargen Welt, übertönt das Leiden von Padraic, Colm und Dominic dröhnend den schwarzen Humor des Films. Das Ende lässt offen, ob sich die Spirale bis in den Tod weiter drehen wird.<br><br></div><div>Direkt nach dem Film am Mikrofon ist Johanna sehr zufrieden und eher gut gelaunt, während Thomas nur an abgeschnittene Finger denkt und an Colms (und Dominics) Verzweiflung, die viel größer und dunkler ist als die Irische See.</div>]]>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/the-banshees-of-inisherin-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1176: THE BANSHEES OF INISHERIN - Vom Ende einer Freundschaft</itunes:title>
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      <itunes:author>Johanna und Thomas</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Die Hölle, das sind die Anderen. Die Anderen auf einer kleinen, armen irischen Insel 1923. Patrick und Colm sind ewig schon befreundet, als Colm (Brendan Gleeson) dem jüngeren Padraic (Colin Farrell) die Freundschaft kündigt. Ohne ersichtlichen Grund, naja, weil Padraic langweilig ist und Colm sich nur noch auf das Komponieren konzentrieren will, um wenigstens etwas musikalische Unsterblichkeit zu bekommen. Und Colm meint es ernst: Er droht sich jedes Mal einen Finger abzuschneiden, wenn Padraic ihn anspricht. Und man kennt irische Inselbewohner schlecht, wenn man glaubt, Colm würde das nicht durchziehen. Die Situation eskaliert und gerät außer Kontrolle, als ein kleiner Esel ins Spiel kommt … Vielleicht geht es aber gar nicht so sehr um Freundschaft und um Padraic, vielleicht geht es einfach um die tiefe Verzweiflung von Colm. Vielleicht ist die Freundschaft zu Padraic der erste Finger, den sich Colm abschneidet.<br><br></div><div>Martin McDonagh, der als Regisseur mit IN BRUGES und THREE BILLBOARDS OUTSIDE EBBING, MISSOURI bereits Kultstatus erreicht hat, bietet uns hier eine düstere, tragikomische Geschichte, die mit schwarzem Humor vom Scheitern sozialer Beziehungen erzählt: Von der Ladenbesitzerin, die lieber die Welt brennen sieht als auf Klatsch zu verzichten, vom menschenverachtenden Polizisten, der seinen Sohn misshandelt, von eben diesem verzweifelten Sohn Dominic (Barry Keoghan), der unglücklich verliebt ist und von der einzigen Person auf der Insel, die noch bei klarem Verstand ist: Patricks Schwester Siobhan (Kerry Condon). Jenseits der exzellenten Schauspieler:innen und der gelungenen Inszenierung der verschrobenen Menschen in einer kargen Welt, übertönt das Leiden von Padraic, Colm und Dominic dröhnend den schwarzen Humor des Films. Das Ende lässt offen, ob sich die Spirale bis in den Tod weiter drehen wird.<br><br></div><div>Direkt nach dem Film am Mikrofon ist Johanna sehr zufrieden und eher gut gelaunt, während Thomas nur an abgeschnittene Finger denkt und an Colms (und Dominics) Verzweiflung, die viel größer und dunkler ist als die Irische See.</div>]]>
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      <title>Folge 1175: POWWOW: Das Filmblogger-Filmpodcaster-Frühstück (Nippon Connection 2022)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Es ist eine der wunderbaren Traditionen von Nippon Connection, dass sich die Blogger und Podcaster freitags zu einem Frühstück treffen – zum sogenannten Powwow. 2020 und 2021 konnte das Festival nur online stattfinden (war dabei aber sehr erfolgreich), 2022 konnten wir endlich wieder nach Frankfurt kommen und uns sehen. Wie immer nehmen wir beim Frühstück eine Vorstellungsrunde auf, bei der jede und jeder von den Highlights des bisherigen Festivals berichtet. Viel Spaß beim Hören! In den Kapitelmarken kann man sehen, wer 2022 dabei war:<br><br></div><div>00:00 Start/Begrüßung<br>00:23 Die Melanie<br>00:55 Johannes (<a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/untersammlung/id1489846287"><strong>Untersammlung</strong></a>)<br>02:34 Fang Yi<br>03:11 Lucas (<a href="https://podcasts.apple.com/de/podcast/longtake-indie-arthouse-filmpodcast/id976376415"><strong>Longtake</strong></a>)<br>06:03 Helena (<a href="https://soundcloud.com/malte-triesch"><strong>Sneaky Monday</strong></a> / <a href="https://www.bedroomdisco.de/"><strong>bedroom disco</strong></a>)<br>06:54 Malte (<a href="https://soundcloud.com/malte-triesch"><strong>Sneaky Monday</strong></a> / <a href="https://www.bedroomdisco.de/"><strong>bedroom disco</strong></a>)<br>08:43 Daniel (<a href="http://altstadtkino.blogspot.com/"><strong>Altstadtkino</strong></a>)<br>13:22 Andras<br>15:04 Thomas (<a href="https://schoener-denken.de/"><strong>SchönerDenken</strong></a>)<br>17:55 Ende<br><br></div><div>Über diese Filme haben wir gesprochen:</div><ul><li>A Madder Red</li><li>Eureka</li><li>Intolerance</li><li>Inu-Oh</li><li>Just The Two Of Us</li><li><a href="https://schoener-denken.de/blog/let-me-hear-it-barefoot-nippon-connection-2022/"><strong>Let Me Hear It Barefoot</strong></a></li><li>Mein Nachbar Totoro</li><li>Melting Sounds</li><li><a href="https://schoener-denken.de/blog/my-brother-the-android-and-me-nippon-connection-2022/"><strong>My Brother, The Android And Me</strong></a></li><li>Ninja Girl</li><li>Okabre Plays A Page Of Madness</li><li>Parasite In Love</li><li>Popran</li><li><a href="https://schoener-denken.de/blog/salaryman-nippon-connection-2022/"><strong>Salaryman</strong></a></li><li>Satoshi KON – The Illusionist</li><li>Sensei, Would You Sit Beside Me</li><li><a href="https://schoener-denken.de/blog/nc22-small-slow-but-steady/"><strong>Small, Slow But Steady</strong></a></li><li>Talking The Pictures</li><li><a href="https://schoener-denken.de/blog/target-nippon-connection-2022-feat-patrick-torma-journalistenfilme/"><strong>Target</strong></a></li><li>The Mole Song: Final</li><li>The Sunday Runoff</li><li>They Say Nothing Stays The Same</li><li>We Made A Beautiful Bouquet</li><li><a href="https://schoener-denken.de/blog/gluecksrad-nippon-connection-2022-ryusuke-hamaguchi/"><strong>Wheel Of Fortune And Fantasy</strong></a></li></ul><div><em>Text und Podcast stehen unter der </em><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de"><em>Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0<br></em></a><em>Quelle: SchönerDenken</em></div>]]>
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      <pubDate>Sat, 24 Dec 2022 00:01:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Es ist eine der wunderbaren Traditionen von Nippon Connection, dass sich die Blogger und Podcaster freitags zu einem Frühstück treffen – zum sogenannten Powwow. 2020 und 2021 konnte das Festival nur online stattfinden (war dabei aber sehr erfolgreich), 2022 konnten wir endlich wieder nach Frankfurt kommen und uns sehen. Wie immer nehmen wir beim Frühstück eine Vorstellungsrunde auf, bei der jede und jeder von den Highlights des bisherigen Festivals berichtet. Viel Spaß beim Hören! In den Kapitelmarken kann man sehen, wer 2022 dabei war:<br><br></div><div>00:00 Start/Begrüßung<br>00:23 Die Melanie<br>00:55 Johannes (<a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/untersammlung/id1489846287"><strong>Untersammlung</strong></a>)<br>02:34 Fang Yi<br>03:11 Lucas (<a href="https://podcasts.apple.com/de/podcast/longtake-indie-arthouse-filmpodcast/id976376415"><strong>Longtake</strong></a>)<br>06:03 Helena (<a href="https://soundcloud.com/malte-triesch"><strong>Sneaky Monday</strong></a> / <a href="https://www.bedroomdisco.de/"><strong>bedroom disco</strong></a>)<br>06:54 Malte (<a href="https://soundcloud.com/malte-triesch"><strong>Sneaky Monday</strong></a> / <a href="https://www.bedroomdisco.de/"><strong>bedroom disco</strong></a>)<br>08:43 Daniel (<a href="http://altstadtkino.blogspot.com/"><strong>Altstadtkino</strong></a>)<br>13:22 Andras<br>15:04 Thomas (<a href="https://schoener-denken.de/"><strong>SchönerDenken</strong></a>)<br>17:55 Ende<br><br></div><div>Über diese Filme haben wir gesprochen:</div><ul><li>A Madder Red</li><li>Eureka</li><li>Intolerance</li><li>Inu-Oh</li><li>Just The Two Of Us</li><li><a href="https://schoener-denken.de/blog/let-me-hear-it-barefoot-nippon-connection-2022/"><strong>Let Me Hear It Barefoot</strong></a></li><li>Mein Nachbar Totoro</li><li>Melting Sounds</li><li><a href="https://schoener-denken.de/blog/my-brother-the-android-and-me-nippon-connection-2022/"><strong>My Brother, The Android And Me</strong></a></li><li>Ninja Girl</li><li>Okabre Plays A Page Of Madness</li><li>Parasite In Love</li><li>Popran</li><li><a href="https://schoener-denken.de/blog/salaryman-nippon-connection-2022/"><strong>Salaryman</strong></a></li><li>Satoshi KON – The Illusionist</li><li>Sensei, Would You Sit Beside Me</li><li><a href="https://schoener-denken.de/blog/nc22-small-slow-but-steady/"><strong>Small, Slow But Steady</strong></a></li><li>Talking The Pictures</li><li><a href="https://schoener-denken.de/blog/target-nippon-connection-2022-feat-patrick-torma-journalistenfilme/"><strong>Target</strong></a></li><li>The Mole Song: Final</li><li>The Sunday Runoff</li><li>They Say Nothing Stays The Same</li><li>We Made A Beautiful Bouquet</li><li><a href="https://schoener-denken.de/blog/gluecksrad-nippon-connection-2022-ryusuke-hamaguchi/"><strong>Wheel Of Fortune And Fantasy</strong></a></li></ul><div><em>Text und Podcast stehen unter der </em><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de"><em>Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0<br></em></a><em>Quelle: SchönerDenken</em></div>]]>
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        <![CDATA[<div>Es ist eine der wunderbaren Traditionen von Nippon Connection, dass sich die Blogger und Podcaster freitags zu einem Frühstück treffen – zum sogenannten Powwow. 2020 und 2021 konnte das Festival nur online stattfinden (war dabei aber sehr erfolgreich), 2022 konnten wir endlich wieder nach Frankfurt kommen und uns sehen. Wie immer nehmen wir beim Frühstück eine Vorstellungsrunde auf, bei der jede und jeder von den Highlights des bisherigen Festivals berichtet. Viel Spaß beim Hören! In den Kapitelmarken kann man sehen, wer 2022 dabei war:<br><br></div><div>00:00 Start/Begrüßung<br>00:23 Die Melanie<br>00:55 Johannes (<a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/untersammlung/id1489846287"><strong>Untersammlung</strong></a>)<br>02:34 Fang Yi<br>03:11 Lucas (<a href="https://podcasts.apple.com/de/podcast/longtake-indie-arthouse-filmpodcast/id976376415"><strong>Longtake</strong></a>)<br>06:03 Helena (<a href="https://soundcloud.com/malte-triesch"><strong>Sneaky Monday</strong></a> / <a href="https://www.bedroomdisco.de/"><strong>bedroom disco</strong></a>)<br>06:54 Malte (<a href="https://soundcloud.com/malte-triesch"><strong>Sneaky Monday</strong></a> / <a href="https://www.bedroomdisco.de/"><strong>bedroom disco</strong></a>)<br>08:43 Daniel (<a href="http://altstadtkino.blogspot.com/"><strong>Altstadtkino</strong></a>)<br>13:22 Andras<br>15:04 Thomas (<a href="https://schoener-denken.de/"><strong>SchönerDenken</strong></a>)<br>17:55 Ende<br><br></div><div>Über diese Filme haben wir gesprochen:</div><ul><li>A Madder Red</li><li>Eureka</li><li>Intolerance</li><li>Inu-Oh</li><li>Just The Two Of Us</li><li><a href="https://schoener-denken.de/blog/let-me-hear-it-barefoot-nippon-connection-2022/"><strong>Let Me Hear It Barefoot</strong></a></li><li>Mein Nachbar Totoro</li><li>Melting Sounds</li><li><a href="https://schoener-denken.de/blog/my-brother-the-android-and-me-nippon-connection-2022/"><strong>My Brother, The Android And Me</strong></a></li><li>Ninja Girl</li><li>Okabre Plays A Page Of Madness</li><li>Parasite In Love</li><li>Popran</li><li><a href="https://schoener-denken.de/blog/salaryman-nippon-connection-2022/"><strong>Salaryman</strong></a></li><li>Satoshi KON – The Illusionist</li><li>Sensei, Would You Sit Beside Me</li><li><a href="https://schoener-denken.de/blog/nc22-small-slow-but-steady/"><strong>Small, Slow But Steady</strong></a></li><li>Talking The Pictures</li><li><a href="https://schoener-denken.de/blog/target-nippon-connection-2022-feat-patrick-torma-journalistenfilme/"><strong>Target</strong></a></li><li>The Mole Song: Final</li><li>The Sunday Runoff</li><li>They Say Nothing Stays The Same</li><li>We Made A Beautiful Bouquet</li><li><a href="https://schoener-denken.de/blog/gluecksrad-nippon-connection-2022-ryusuke-hamaguchi/"><strong>Wheel Of Fortune And Fantasy</strong></a></li></ul><div><em>Text und Podcast stehen unter der </em><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de"><em>Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0<br></em></a><em>Quelle: SchönerDenken</em></div>]]>
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      <title>Folge 1174: AVATAR - THE WAY OF WATER – Das blaue Wunder</title>
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        <![CDATA[<div>Selten hat bei einem Film die Vorerwartung so haargenau getroffen wie hier:<br>1. Die Story wird eher dünn sein, vielleicht sogar dünner als beim ersten AVATAR. Check.<br>2. Man muss sich den Film auf jeden Fall in 3D auf der großen Leinwand anschauen, denn die Illusion wird beeindruckend sein. Check.<br>Und damit ist eigentlich schon fast alles gesagt. Etwas genauer gesagt: Die Story ist kaum vorhanden: Mann flieht mit seiner Familie, Mann wird von seinem Feind eingeholt, Mann muss sich dem Kampf stellen, Vater-Sohn-Konflikte werden angedeutet. Fertig. Mehr ist nicht da. Gefühle gibt es nur auf einer Klischee-Ebene.<br><br></div><div>Die Feinde sind fast ohne den Hauch einer Schattierung blutrünstige, geldgeile, schwerbewaffnete Söldner und Unternehmer, die indigene Völker, deren Lebensraum und intelligente Meeresbewohner vernichten – also wir. Und die Guten sind sexy Indianerschlümpfe – jetzt in der schwimmfähigen Variante. Über deren Kultur, über deren Vergangenheit erfahren wir nichts – sie sind einfach nur unsere Projektion der edlen Wilden, naturverbunden, naiv, ein klein bisschen doof. So wie wir es uns vorstellen. Keine Schrift, keine Tempel, keine Eigenschaften, die fundamental anders wäre als bei Erdbewohnern. Das ist kein Worldbuilding, das ist eine blau angemalte Stereotypenmaschine. Dazu kommt in den wenigen Dialogen ein gelinde gesagt konservatives Weltbild an die Oberfläche („Der Vater ist der Beschützer“) und der Held ist immer noch der White Saviour, der schon wieder die edlen Wilden anführen muss. Das ist unoriginell, ideenlos, altbacken.<br><br></div><div>Trotzdem eine grandiose Kino-Erfahrung: In dem Moment, in dem wir unter die Wasseroberfläche gehen, findet eine Immersion statt, die jedem anderen computergenerierten Film um ein Jahrzehnt voraus ist: Die 3D-Effekte sind meisterhaft erarbeitet und durchgeführt, jede Lichtstimmung im Wasser, vor allem jede Bewegung der Tiere ist in jeder Sekunde absolut authentisch. Das ist – wie Guilermo del Toro gesagt haben soll – „Nation Geographic Under The Sea“ auf Speed. Ein Science-Fiction-Whalewatching, bei dem einem der Mund offensteht. Die Filmerzählung ist eine Bankrotterklärung, das Filmspektakel ist ein Meilenstein. Im Podcast direkt nach dem Film sind Gabriele, Johanna, Axel, Tom und Thomas am Mikrofon sehr unterschiedlicher Meinung.</div>]]>
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      <pubDate>Fri, 16 Dec 2022 23:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Selten hat bei einem Film die Vorerwartung so haargenau getroffen wie hier:<br>1. Die Story wird eher dünn sein, vielleicht sogar dünner als beim ersten AVATAR. Check.<br>2. Man muss sich den Film auf jeden Fall in 3D auf der großen Leinwand anschauen, denn die Illusion wird beeindruckend sein. Check.<br>Und damit ist eigentlich schon fast alles gesagt. Etwas genauer gesagt: Die Story ist kaum vorhanden: Mann flieht mit seiner Familie, Mann wird von seinem Feind eingeholt, Mann muss sich dem Kampf stellen, Vater-Sohn-Konflikte werden angedeutet. Fertig. Mehr ist nicht da. Gefühle gibt es nur auf einer Klischee-Ebene.<br><br></div><div>Die Feinde sind fast ohne den Hauch einer Schattierung blutrünstige, geldgeile, schwerbewaffnete Söldner und Unternehmer, die indigene Völker, deren Lebensraum und intelligente Meeresbewohner vernichten – also wir. Und die Guten sind sexy Indianerschlümpfe – jetzt in der schwimmfähigen Variante. Über deren Kultur, über deren Vergangenheit erfahren wir nichts – sie sind einfach nur unsere Projektion der edlen Wilden, naturverbunden, naiv, ein klein bisschen doof. So wie wir es uns vorstellen. Keine Schrift, keine Tempel, keine Eigenschaften, die fundamental anders wäre als bei Erdbewohnern. Das ist kein Worldbuilding, das ist eine blau angemalte Stereotypenmaschine. Dazu kommt in den wenigen Dialogen ein gelinde gesagt konservatives Weltbild an die Oberfläche („Der Vater ist der Beschützer“) und der Held ist immer noch der White Saviour, der schon wieder die edlen Wilden anführen muss. Das ist unoriginell, ideenlos, altbacken.<br><br></div><div>Trotzdem eine grandiose Kino-Erfahrung: In dem Moment, in dem wir unter die Wasseroberfläche gehen, findet eine Immersion statt, die jedem anderen computergenerierten Film um ein Jahrzehnt voraus ist: Die 3D-Effekte sind meisterhaft erarbeitet und durchgeführt, jede Lichtstimmung im Wasser, vor allem jede Bewegung der Tiere ist in jeder Sekunde absolut authentisch. Das ist – wie Guilermo del Toro gesagt haben soll – „Nation Geographic Under The Sea“ auf Speed. Ein Science-Fiction-Whalewatching, bei dem einem der Mund offensteht. Die Filmerzählung ist eine Bankrotterklärung, das Filmspektakel ist ein Meilenstein. Im Podcast direkt nach dem Film sind Gabriele, Johanna, Axel, Tom und Thomas am Mikrofon sehr unterschiedlicher Meinung.</div>]]>
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        <title>Folge 1174: AVATAR - THE WAY OF WATER – Das blaue Wunder</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, Abenteuer, Action, Axel, Familie, Fantasy, Gabriele, Gewalt, James Cameron, Johanna, Kate Winslet, Militär, Natur, Pandora, Podcastin, Sam Worthington, Science-Fiction, Sigourney Weaver, Thomas, Tom, Unter Wasser, Zoe Saldana</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1173: VIOLENT NIGHT - "Das meiste machen die Rentiere"</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>David Harbour hat uns in diesen Film gelockt und er ist großartig. David Harbour, nicht der Film. Einige Pointen kommen sehr gut, gerade auch die aus DIE HARD und HOME ALONE geklauten Gags. Aber aus der vielversprechenden Prämisse wird nicht herausgeholt, was möglich gewesen wäre – vor allem der Spagat zwischen zu süßer Weihnachtsromantik und expliziter Gewalt lässt Tom und Thomas direkt nach dem Kino fragen: Für welche Zielgruppe ist der Film gedacht? Die Idee stammt von den Drehbuchautoren Pat Casey und Josh Miller schon aus den 1990er Jahren: Der Pitch unter dem Titel DIE HARD SANTA war bestimmt überzeugender als der Film. Nach vier Weihnachtsbier kann man bestimmt über die Schwächen hinwegsehen und sich ganz auf David Harbour konzentrieren. Denn der ist Sahne. Wie immer.</div>]]>
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      <pubDate>Sat, 10 Dec 2022 00:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>David Harbour hat uns in diesen Film gelockt und er ist großartig. David Harbour, nicht der Film. Einige Pointen kommen sehr gut, gerade auch die aus DIE HARD und HOME ALONE geklauten Gags. Aber aus der vielversprechenden Prämisse wird nicht herausgeholt, was möglich gewesen wäre – vor allem der Spagat zwischen zu süßer Weihnachtsromantik und expliziter Gewalt lässt Tom und Thomas direkt nach dem Kino fragen: Für welche Zielgruppe ist der Film gedacht? Die Idee stammt von den Drehbuchautoren Pat Casey und Josh Miller schon aus den 1990er Jahren: Der Pitch unter dem Titel DIE HARD SANTA war bestimmt überzeugender als der Film. Nach vier Weihnachtsbier kann man bestimmt über die Schwächen hinwegsehen und sich ganz auf David Harbour konzentrieren. Denn der ist Sahne. Wie immer.</div>]]>
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      <itunes:author>Tom und Thomas</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>David Harbour hat uns in diesen Film gelockt und er ist großartig. David Harbour, nicht der Film. Einige Pointen kommen sehr gut, gerade auch die aus DIE HARD und HOME ALONE geklauten Gags. Aber aus der vielversprechenden Prämisse wird nicht herausgeholt, was möglich gewesen wäre – vor allem der Spagat zwischen zu süßer Weihnachtsromantik und expliziter Gewalt lässt Tom und Thomas direkt nach dem Kino fragen: Für welche Zielgruppe ist der Film gedacht? Die Idee stammt von den Drehbuchautoren Pat Casey und Josh Miller schon aus den 1990er Jahren: Der Pitch unter dem Titel DIE HARD SANTA war bestimmt überzeugender als der Film. Nach vier Weihnachtsbier kann man bestimmt über die Schwächen hinwegsehen und sich ganz auf David Harbour konzentrieren. Denn der ist Sahne. Wie immer.</div>]]>
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        <title>Folge 1173: VIOLENT NIGHT - "Das meiste machen die Rentiere"</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, Action, Actionkomödie, David Harbour, Die Hard, Gewalt, Home Alone, Komödie, Santa Claus, Thomas, Tom, Weihnachten, Weihnachtsmann</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1172: SHE SAID - Das Ende der Unantastbarkeit</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Es ging nicht nur darum einen Vergewaltiger zu stoppen, einen sehr erfolgreichen Mann, der seine Macht ausgenutzt hat, um junge Frauen, die von ihm abhängig waren, zu belästigen, auszunutzen, sich an ihnen zu vergehen und ihre Leben zu zerstören. Es ging auch auch darum, das System aufzudecken, dass diesen Mann über Jahrzehnte geschützt hat – ein System von Drohungen und Schweigeverträgen, an dem viele beteiligt waren, Mitarbeiter, der Vorstand seiner Firma, Detektive und Anwälte. Und wer sich wehrte, dessen Karriere war vorbei. Alle, die es versucht hatten, waren daran gescheitert, die Wahrheit über den unantastbaren Hollywood-Mogul Harvey Weinstein zu veröffentlichen. Erst den beiden Journalistinnen Megan Twohey und Jodi Kantor ist es gelungen – ihre Recherche in der New York Times und der Mut der Frauen, die ihre Geschichte erzählt haben, beendete das frauenverachtende System Weinstein.<br><br></div><div>Maria Schraders Film konzentriert sich auf die langwierige, harte Arbeit, auf die Recherche, auf die Arbeit der Journalistinnen, die Geduld, die Rückschläge, die Zweifel, die unzähligen Telefonate. Dabei entwickelt der Film eine sogartige Wirkung: Während auf der Bildebene nur zwei Frauen hin und her laufen und telefonieren, steigt die Spannung immer weiter und erreicht Höhepunkte, wenn ein Stapel Papier auf einen Tisch gelegt wird oder ein Handy auf einem Tisch zurückgelassen wird. Der Film zeigt das Aufeinandertreffen völlig verschiedener Vorstellungen. Während die Monstrosität Weinsteins für ein mitleidloses, ausbeutendes, toxisches Patriarchat steht, verkörpern die Journalistinnen eine gleichberechtigte Welt, in der Frauen Top-Jobs haben und darin brillant sind und ihre Ehemänner versuchen, ihnen den Rücken freizuhalten.<br><br></div><div>Maria Schrader hat den richtigen Weg gefunden, diese Geschichte zu erzählen und einen großen Journalistinnenfilm geschaffen. Das finden – fast – alle der Üblichen Verdächtigen. Im Mainzer Programmkino Capitol dabei und direkt nach dem Film am Mikrofon waren: Heidi, Bettina, Kathrin, Johanna, Katharina und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 06 Dec 2022 23:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Es ging nicht nur darum einen Vergewaltiger zu stoppen, einen sehr erfolgreichen Mann, der seine Macht ausgenutzt hat, um junge Frauen, die von ihm abhängig waren, zu belästigen, auszunutzen, sich an ihnen zu vergehen und ihre Leben zu zerstören. Es ging auch auch darum, das System aufzudecken, dass diesen Mann über Jahrzehnte geschützt hat – ein System von Drohungen und Schweigeverträgen, an dem viele beteiligt waren, Mitarbeiter, der Vorstand seiner Firma, Detektive und Anwälte. Und wer sich wehrte, dessen Karriere war vorbei. Alle, die es versucht hatten, waren daran gescheitert, die Wahrheit über den unantastbaren Hollywood-Mogul Harvey Weinstein zu veröffentlichen. Erst den beiden Journalistinnen Megan Twohey und Jodi Kantor ist es gelungen – ihre Recherche in der New York Times und der Mut der Frauen, die ihre Geschichte erzählt haben, beendete das frauenverachtende System Weinstein.<br><br></div><div>Maria Schraders Film konzentriert sich auf die langwierige, harte Arbeit, auf die Recherche, auf die Arbeit der Journalistinnen, die Geduld, die Rückschläge, die Zweifel, die unzähligen Telefonate. Dabei entwickelt der Film eine sogartige Wirkung: Während auf der Bildebene nur zwei Frauen hin und her laufen und telefonieren, steigt die Spannung immer weiter und erreicht Höhepunkte, wenn ein Stapel Papier auf einen Tisch gelegt wird oder ein Handy auf einem Tisch zurückgelassen wird. Der Film zeigt das Aufeinandertreffen völlig verschiedener Vorstellungen. Während die Monstrosität Weinsteins für ein mitleidloses, ausbeutendes, toxisches Patriarchat steht, verkörpern die Journalistinnen eine gleichberechtigte Welt, in der Frauen Top-Jobs haben und darin brillant sind und ihre Ehemänner versuchen, ihnen den Rücken freizuhalten.<br><br></div><div>Maria Schrader hat den richtigen Weg gefunden, diese Geschichte zu erzählen und einen großen Journalistinnenfilm geschaffen. Das finden – fast – alle der Üblichen Verdächtigen. Im Mainzer Programmkino Capitol dabei und direkt nach dem Film am Mikrofon waren: Heidi, Bettina, Kathrin, Johanna, Katharina und Thomas.</div>]]>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/she-said-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1172: SHE SAID - Das Ende der Unantastbarkeit</itunes:title>
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      <itunes:author>Usual Suspects</itunes:author>
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        <title>Folge 1172: SHE SAID - Das Ende der Unantastbarkeit</title>
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      <title>Folge 1171: GLASS ONION - Ein neues Knives Out Mystery</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Rian Johnson ist es gelungen mit KNIVES OUT das Agatha-Christie-Konzept ins 21. Jahrhundert zu übersetzen: clever, flott, witzig und eine tolle Bühne für starke Schauspieler:innen. Der zweite Teil, GLASS ONION, wiederholt das Konzept des ersten Teils: Der großartige Daniel Craig als Benoit Blanc, ein Verbrechen, alle Anwesenden mit Mordmotiv und Gelegenheit, diesmal sogar wie einst in DAS BÖSE UNTER SONNE auf einer Insel, abgeschnitten vom Rest der Welt. Statt aber die Zeit um 100 Jahre zurückzudrehen wie Kenneth Brannagh in seinen Agatha-Christie-Neuverfilmungen, gelingt es Rian Johnson, typische Figuren unserer Gegenwart aufzustellen und zu sezieren: ein Elon-Musk-ähnlicher Milliardär, ein Twitch-Influencer, kognitiv eingeschränkte Promis, Politiker auf dem Weg nach oben. Mit dem ersten Teil kann GLASS ONION nicht ganz mithalten, aber das ist immer noch exzellente Unterhaltung – ein wunderbarer Filmabend. Am Mikrofon direkt nach dem Film diskutieren Johanna, Harald, Tom und Thomas über Paul McCartneys Gitarre, über Kate Hudsons Blicke, über Zielgruppen und dritte Teile.</div>]]>
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      <pubDate>Fri, 25 Nov 2022 13:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Rian Johnson ist es gelungen mit KNIVES OUT das Agatha-Christie-Konzept ins 21. Jahrhundert zu übersetzen: clever, flott, witzig und eine tolle Bühne für starke Schauspieler:innen. Der zweite Teil, GLASS ONION, wiederholt das Konzept des ersten Teils: Der großartige Daniel Craig als Benoit Blanc, ein Verbrechen, alle Anwesenden mit Mordmotiv und Gelegenheit, diesmal sogar wie einst in DAS BÖSE UNTER SONNE auf einer Insel, abgeschnitten vom Rest der Welt. Statt aber die Zeit um 100 Jahre zurückzudrehen wie Kenneth Brannagh in seinen Agatha-Christie-Neuverfilmungen, gelingt es Rian Johnson, typische Figuren unserer Gegenwart aufzustellen und zu sezieren: ein Elon-Musk-ähnlicher Milliardär, ein Twitch-Influencer, kognitiv eingeschränkte Promis, Politiker auf dem Weg nach oben. Mit dem ersten Teil kann GLASS ONION nicht ganz mithalten, aber das ist immer noch exzellente Unterhaltung – ein wunderbarer Filmabend. Am Mikrofon direkt nach dem Film diskutieren Johanna, Harald, Tom und Thomas über Paul McCartneys Gitarre, über Kate Hudsons Blicke, über Zielgruppen und dritte Teile.</div>]]>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/glass-onion-knives-out/</link>
      <itunes:title>Folge 1171: GLASS ONION - Ein neues Knives Out Mystery</itunes:title>
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      <itunes:author>Johanna, Harald, Tom und Thomas</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Rian Johnson ist es gelungen mit KNIVES OUT das Agatha-Christie-Konzept ins 21. Jahrhundert zu übersetzen: clever, flott, witzig und eine tolle Bühne für starke Schauspieler:innen. Der zweite Teil, GLASS ONION, wiederholt das Konzept des ersten Teils: Der großartige Daniel Craig als Benoit Blanc, ein Verbrechen, alle Anwesenden mit Mordmotiv und Gelegenheit, diesmal sogar wie einst in DAS BÖSE UNTER SONNE auf einer Insel, abgeschnitten vom Rest der Welt. Statt aber die Zeit um 100 Jahre zurückzudrehen wie Kenneth Brannagh in seinen Agatha-Christie-Neuverfilmungen, gelingt es Rian Johnson, typische Figuren unserer Gegenwart aufzustellen und zu sezieren: ein Elon-Musk-ähnlicher Milliardär, ein Twitch-Influencer, kognitiv eingeschränkte Promis, Politiker auf dem Weg nach oben. Mit dem ersten Teil kann GLASS ONION nicht ganz mithalten, aber das ist immer noch exzellente Unterhaltung – ein wunderbarer Filmabend. Am Mikrofon direkt nach dem Film diskutieren Johanna, Harald, Tom und Thomas über Paul McCartneys Gitarre, über Kate Hudsons Blicke, über Zielgruppen und dritte Teile.</div>]]>
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        <title>Folge 1171: GLASS ONION - Ein neues Knives Out Mystery</title>
        <link>https://schoener-denken.de/blog/glass-onion-knives-out/</link>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, Agatha Christie, Benoit Blanc, Daniel Craig, Dave Bautista, Detektiv, Edward Norton, Ethan Hawke, Griechenland, Harald, Hugh Grant, Insel, Janelle Monáe, Jessica Henwick, Johanna, Kate Hudson, Komödie, Krimi, Krimikomödie, Milliardär, Mord, Podcastin, Rian Johnson, Sequel, Superreich, Thomas, Tom, Whodunit, Zwilling</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1170: AMSTERDAM - Die beste Zeit unseres Lebens</title>
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        <![CDATA[<div>Es gibt viele Gründe, die gegen den Film AMSTERDAM sprechen: die langen Dialoge, die auch das erklären, was man schon gesehen und verstanden hatte. Dazu die zusätzlichen Erklärungen durch die Off-Stimme des Erzählers und dass der Film zu oft gegen die Regel „Show. Don’t tell.“ verstößt. Es ist rätselhaft, warum der Film sich dennoch so gut anfühlt. Vielleicht liegt es am beeindruckenden Ensemble: Chris Rock, Anya Taylor-Joy, Zoe Saldana, Mike Myers, Michael Shannon, Timothy Olyphant, Taylor Swift, Matthias Schoenaerts, Alessandro Nivola, Rami Malek und Robert De Niro – und das sind nur die Nebenrollen. In den Hauptrollen: Christian Bale, Margot Robbie und John David Washington. Vielleicht liegt es auch an der Bildstimmung, die an Wes Anderson erinnert, vielleicht an den Gesangseinlagen der Veteranen. Man möchte den Film auf jeden Fall noch einmal schauen – und sich wieder zurücklehnen und lächeln.<br><br></div><div>Dabei geht es im Film (nach einer wahren Begebenheit) um Leben und Tod: Zwei Soldaten und eine Krankenschwester freunden sich im Ersten Weltkrieg an, eine Freundschaft, die alle Gefahren überdauern wird. Sie helfen sich gegenseitig aus der Patsche und geraten dabei in eine riesige Verschwörung, die angesichts der aktuellen Politik in den Vereinigten Staaten erschreckend aktuell anmutet. Um zu verstehen, was das mit Glasaugen, Vogelbeobachtung und Sterilisierungen zu tun hat, sollte ins Kino gehen. Im Mainzer Programmkino Palatin dabei und direkt nach dem Film am Mikrofon waren: Heidi, Bettina, Kathrin, Hendrik und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Fri, 18 Nov 2022 21:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Es gibt viele Gründe, die gegen den Film AMSTERDAM sprechen: die langen Dialoge, die auch das erklären, was man schon gesehen und verstanden hatte. Dazu die zusätzlichen Erklärungen durch die Off-Stimme des Erzählers und dass der Film zu oft gegen die Regel „Show. Don’t tell.“ verstößt. Es ist rätselhaft, warum der Film sich dennoch so gut anfühlt. Vielleicht liegt es am beeindruckenden Ensemble: Chris Rock, Anya Taylor-Joy, Zoe Saldana, Mike Myers, Michael Shannon, Timothy Olyphant, Taylor Swift, Matthias Schoenaerts, Alessandro Nivola, Rami Malek und Robert De Niro – und das sind nur die Nebenrollen. In den Hauptrollen: Christian Bale, Margot Robbie und John David Washington. Vielleicht liegt es auch an der Bildstimmung, die an Wes Anderson erinnert, vielleicht an den Gesangseinlagen der Veteranen. Man möchte den Film auf jeden Fall noch einmal schauen – und sich wieder zurücklehnen und lächeln.<br><br></div><div>Dabei geht es im Film (nach einer wahren Begebenheit) um Leben und Tod: Zwei Soldaten und eine Krankenschwester freunden sich im Ersten Weltkrieg an, eine Freundschaft, die alle Gefahren überdauern wird. Sie helfen sich gegenseitig aus der Patsche und geraten dabei in eine riesige Verschwörung, die angesichts der aktuellen Politik in den Vereinigten Staaten erschreckend aktuell anmutet. Um zu verstehen, was das mit Glasaugen, Vogelbeobachtung und Sterilisierungen zu tun hat, sollte ins Kino gehen. Im Mainzer Programmkino Palatin dabei und direkt nach dem Film am Mikrofon waren: Heidi, Bettina, Kathrin, Hendrik und Thomas.</div>]]>
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      <itunes:title>Folge 1170: AMSTERDAM - Die beste Zeit unseres Lebens</itunes:title>
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        <![CDATA[<div>Es gibt viele Gründe, die gegen den Film AMSTERDAM sprechen: die langen Dialoge, die auch das erklären, was man schon gesehen und verstanden hatte. Dazu die zusätzlichen Erklärungen durch die Off-Stimme des Erzählers und dass der Film zu oft gegen die Regel „Show. Don’t tell.“ verstößt. Es ist rätselhaft, warum der Film sich dennoch so gut anfühlt. Vielleicht liegt es am beeindruckenden Ensemble: Chris Rock, Anya Taylor-Joy, Zoe Saldana, Mike Myers, Michael Shannon, Timothy Olyphant, Taylor Swift, Matthias Schoenaerts, Alessandro Nivola, Rami Malek und Robert De Niro – und das sind nur die Nebenrollen. In den Hauptrollen: Christian Bale, Margot Robbie und John David Washington. Vielleicht liegt es auch an der Bildstimmung, die an Wes Anderson erinnert, vielleicht an den Gesangseinlagen der Veteranen. Man möchte den Film auf jeden Fall noch einmal schauen – und sich wieder zurücklehnen und lächeln.<br><br></div><div>Dabei geht es im Film (nach einer wahren Begebenheit) um Leben und Tod: Zwei Soldaten und eine Krankenschwester freunden sich im Ersten Weltkrieg an, eine Freundschaft, die alle Gefahren überdauern wird. Sie helfen sich gegenseitig aus der Patsche und geraten dabei in eine riesige Verschwörung, die angesichts der aktuellen Politik in den Vereinigten Staaten erschreckend aktuell anmutet. Um zu verstehen, was das mit Glasaugen, Vogelbeobachtung und Sterilisierungen zu tun hat, sollte ins Kino gehen. Im Mainzer Programmkino Palatin dabei und direkt nach dem Film am Mikrofon waren: Heidi, Bettina, Kathrin, Hendrik und Thomas.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, Alessandro Nivola, Anya Taylor-Joy, Armee, Bettina, Chris Rock, Christian Bale, David O. Russell, Erster Weltkrieg, Heidi, Hendrik, John David Washington, Kapitalismus, Kathrin, Klassismus, Krieg, Lazarett, Margot Robbie, Matthias Schoenaerts, Michael Shannon, Mike Myers, Mord, Nationalsozialismus, Nazis, Podcastin, Rami Malek, Rassismus, Robert De Niro, Taylor Swift, Thomas, Timothy Olyphant, Verschwörung, Veteranen, Zoe Saldana</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1169: DER HAUPTMANN - Vollmacht von ganz oben. Ganz oben.</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Die monströsen Verbrechen im Dritten Reich aus der Täterperspektive zu zeigen, das war die Absicht von Robert Schwentke. Er erzählt die weitgehend wahre Geschichte eines Gefreiten, der fahnenflüchtig oder versprengt, hinter der Front in einem Koffer eine Hauptmannsuniform findet, sich als Offizier mit Befehl vom Führer persönlich ausgibt und im Chaos der letzten Kriegstage andere Soldaten unter sein Kommando bringt. Mit herrischem Auftreten verhindert er, dass er kontrolliert wird. Aber aus der Köpenickiade wird ein absurdes Abschlachten. Den falschen Hauptmann (Max Hubacher) verschlägt es in einer Sammellager von Gefangenen. Dort beginnt er willkürlich oder als Standgericht Gefangene zu erschießen oder erschießen zu lassen.<br><br></div><div>Grotesk, erschreckend, erschütternd sind die Schwarzweissbilder von Robert Schwentke, dabei fast zu schön. Der Hauptmann wird immer sicherer und grausamer, seine Männer verlieren ihre Gewissensbisse, wenn sie welche hatten oder fallen in einen Blutrausch. Im Podcast direkt nach dem Film vor dem Kino diskutieren Bettina und Thomas, wie der Film geworden wäre, wenn Frederick Lau den falschen Hauptmann gespielt hätte, über Distanz durch Schwarzweiss, über die Illusion von Regeln und Ordnung und über die Enden des Films. Sie sind sich dabei sicher, dass sich die Verbrechen dieses selbsternannten Schnellgerichts unter ähnlichen Bedingungen wieder ereignen können. Zumindest in Deutschland.<br><br></div><div>Gesehen haben wir den Film auf dem Filmfestival FILMZ in Mainz 2022 und spoilern ausnahmsweise.</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 15 Nov 2022 23:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Die monströsen Verbrechen im Dritten Reich aus der Täterperspektive zu zeigen, das war die Absicht von Robert Schwentke. Er erzählt die weitgehend wahre Geschichte eines Gefreiten, der fahnenflüchtig oder versprengt, hinter der Front in einem Koffer eine Hauptmannsuniform findet, sich als Offizier mit Befehl vom Führer persönlich ausgibt und im Chaos der letzten Kriegstage andere Soldaten unter sein Kommando bringt. Mit herrischem Auftreten verhindert er, dass er kontrolliert wird. Aber aus der Köpenickiade wird ein absurdes Abschlachten. Den falschen Hauptmann (Max Hubacher) verschlägt es in einer Sammellager von Gefangenen. Dort beginnt er willkürlich oder als Standgericht Gefangene zu erschießen oder erschießen zu lassen.<br><br></div><div>Grotesk, erschreckend, erschütternd sind die Schwarzweissbilder von Robert Schwentke, dabei fast zu schön. Der Hauptmann wird immer sicherer und grausamer, seine Männer verlieren ihre Gewissensbisse, wenn sie welche hatten oder fallen in einen Blutrausch. Im Podcast direkt nach dem Film vor dem Kino diskutieren Bettina und Thomas, wie der Film geworden wäre, wenn Frederick Lau den falschen Hauptmann gespielt hätte, über Distanz durch Schwarzweiss, über die Illusion von Regeln und Ordnung und über die Enden des Films. Sie sind sich dabei sicher, dass sich die Verbrechen dieses selbsternannten Schnellgerichts unter ähnlichen Bedingungen wieder ereignen können. Zumindest in Deutschland.<br><br></div><div>Gesehen haben wir den Film auf dem Filmfestival FILMZ in Mainz 2022 und spoilern ausnahmsweise.</div>]]>
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      <itunes:title>Folge 1169: DER HAUPTMANN - Vollmacht von ganz oben. Ganz oben.</itunes:title>
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      <itunes:author>Bettina und Thomas</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Die monströsen Verbrechen im Dritten Reich aus der Täterperspektive zu zeigen, das war die Absicht von Robert Schwentke. Er erzählt die weitgehend wahre Geschichte eines Gefreiten, der fahnenflüchtig oder versprengt, hinter der Front in einem Koffer eine Hauptmannsuniform findet, sich als Offizier mit Befehl vom Führer persönlich ausgibt und im Chaos der letzten Kriegstage andere Soldaten unter sein Kommando bringt. Mit herrischem Auftreten verhindert er, dass er kontrolliert wird. Aber aus der Köpenickiade wird ein absurdes Abschlachten. Den falschen Hauptmann (Max Hubacher) verschlägt es in einer Sammellager von Gefangenen. Dort beginnt er willkürlich oder als Standgericht Gefangene zu erschießen oder erschießen zu lassen.<br><br></div><div>Grotesk, erschreckend, erschütternd sind die Schwarzweissbilder von Robert Schwentke, dabei fast zu schön. Der Hauptmann wird immer sicherer und grausamer, seine Männer verlieren ihre Gewissensbisse, wenn sie welche hatten oder fallen in einen Blutrausch. Im Podcast direkt nach dem Film vor dem Kino diskutieren Bettina und Thomas, wie der Film geworden wäre, wenn Frederick Lau den falschen Hauptmann gespielt hätte, über Distanz durch Schwarzweiss, über die Illusion von Regeln und Ordnung und über die Enden des Films. Sie sind sich dabei sicher, dass sich die Verbrechen dieses selbsternannten Schnellgerichts unter ähnlichen Bedingungen wieder ereignen können. Zumindest in Deutschland.<br><br></div><div>Gesehen haben wir den Film auf dem Filmfestival FILMZ in Mainz 2022 und spoilern ausnahmsweise.</div>]]>
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        <title>Folge 1169: DER HAUPTMANN - Vollmacht von ganz oben. Ganz oben.</title>
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      <title>Folge 1168: BLACK PANTHER - WAKANDA FOREVER – Das Tabu von Tod und Trauer</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Der tragische Tod von Chadwick Boseman hat eine große Karriere beendet, als sie gerade richtig angefangen hatte. Millionen Zuschauer hatten sich darauf gefreut, den so talentierten und so charismatischen Schauspieler in den nächsten Jahrzehnten in vielen Hauptrollen zu sehen. Auch Kevin Feiger und Ryan Coogler hatten mit ihm und Black Panther großes vor. Sie haben sich gegen eine Neubesetzung der Rolle entschieden und eine neue Geschichte konzipiert, eine Geschichte, wie es sie im Unterhaltungskino selten gibt, über Trauer, Wut, Verzweiflung, Rache, über den Tod und über den Versuch neu zu beginnen. Dabei zeigt der Film immer wieder eine Ernsthaftigkeit und eine Schwere in der Trauer um Back Panther/T’Challa, dass man den Eindruck hat, die Trauer um Chadwick Boseman ist in diesen Film eingeflossen. Das haben wir nicht erwartet. Und wir haben auch nicht erwartet, dass der Film sich so klar und unüberhörbar mit Kolonialismus und der politischen Realität der Ressourcenkriege auseinandersetzt. Wir haben nicht gerechnet mit der Leichtigkeit, mit der der Film zu 98 Prozent auf weiße Darsteller verzichtet oder damit, dass fast alle klugen und fast alle kämpfenden Charaktere schwarze Frauen sind. Es war verdammt an der Zeit. Repräsentation ist wichtig, so viel wichtiger als die meisten weißen Zuschauer denken, für die bisher fast alle Filme gemacht worden waren.<br><br></div><div>Shuri, T’Challas Schwester, kann ihren Bruder nicht retten, der in den ersten Minuten des Films an einer unbekannten Krankheit stirbt. Während die Trauer Shuri (Letitita Wright) und Königin Ramonda (phänomenal: Angela Bassett) belastet, versuchen alle Staaten an das Vibranium zu kommen und hoffen, dass Wakanda ohne den Schutz des Black Panther sich nicht wehren kann. Aber die eigentliche Gefahr kommt aus dem Meer und das wollen wir hier nicht spoilern. Im Podcast direkt nach dem Film versuchen Johanna, Tom und Thomas sich zu erklären, warum der Film so gelungen ist und so einen tiefen Eindruck hinterlassen hat – obwohl eigentlich einige Dinge gar nicht gehen: Ein Held hat alberne Flügelchen am Fuß wie eine Hermes-Parodie, die Songs sind eine Ethnowellnesszumutung (aber der Score ist super!) und wer zur Hölle ist auf die Idee gekommen, „Wakanda Forever“ ins Deutsche am besten mit „Wakanda über alles!“ zu übersetzen? Aber das alles macht dem Film nichts aus. Das ist so gutes Kino, wie ein Mainstreamsuperheldenunterhaltungsfilm es nur sein kann.</div>]]>
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      <pubDate>Sun, 13 Nov 2022 23:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Der tragische Tod von Chadwick Boseman hat eine große Karriere beendet, als sie gerade richtig angefangen hatte. Millionen Zuschauer hatten sich darauf gefreut, den so talentierten und so charismatischen Schauspieler in den nächsten Jahrzehnten in vielen Hauptrollen zu sehen. Auch Kevin Feiger und Ryan Coogler hatten mit ihm und Black Panther großes vor. Sie haben sich gegen eine Neubesetzung der Rolle entschieden und eine neue Geschichte konzipiert, eine Geschichte, wie es sie im Unterhaltungskino selten gibt, über Trauer, Wut, Verzweiflung, Rache, über den Tod und über den Versuch neu zu beginnen. Dabei zeigt der Film immer wieder eine Ernsthaftigkeit und eine Schwere in der Trauer um Back Panther/T’Challa, dass man den Eindruck hat, die Trauer um Chadwick Boseman ist in diesen Film eingeflossen. Das haben wir nicht erwartet. Und wir haben auch nicht erwartet, dass der Film sich so klar und unüberhörbar mit Kolonialismus und der politischen Realität der Ressourcenkriege auseinandersetzt. Wir haben nicht gerechnet mit der Leichtigkeit, mit der der Film zu 98 Prozent auf weiße Darsteller verzichtet oder damit, dass fast alle klugen und fast alle kämpfenden Charaktere schwarze Frauen sind. Es war verdammt an der Zeit. Repräsentation ist wichtig, so viel wichtiger als die meisten weißen Zuschauer denken, für die bisher fast alle Filme gemacht worden waren.<br><br></div><div>Shuri, T’Challas Schwester, kann ihren Bruder nicht retten, der in den ersten Minuten des Films an einer unbekannten Krankheit stirbt. Während die Trauer Shuri (Letitita Wright) und Königin Ramonda (phänomenal: Angela Bassett) belastet, versuchen alle Staaten an das Vibranium zu kommen und hoffen, dass Wakanda ohne den Schutz des Black Panther sich nicht wehren kann. Aber die eigentliche Gefahr kommt aus dem Meer und das wollen wir hier nicht spoilern. Im Podcast direkt nach dem Film versuchen Johanna, Tom und Thomas sich zu erklären, warum der Film so gelungen ist und so einen tiefen Eindruck hinterlassen hat – obwohl eigentlich einige Dinge gar nicht gehen: Ein Held hat alberne Flügelchen am Fuß wie eine Hermes-Parodie, die Songs sind eine Ethnowellnesszumutung (aber der Score ist super!) und wer zur Hölle ist auf die Idee gekommen, „Wakanda Forever“ ins Deutsche am besten mit „Wakanda über alles!“ zu übersetzen? Aber das alles macht dem Film nichts aus. Das ist so gutes Kino, wie ein Mainstreamsuperheldenunterhaltungsfilm es nur sein kann.</div>]]>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/black-panther-wakanda-forever-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1168: BLACK PANTHER - WAKANDA FOREVER – Das Tabu von Tod und Trauer</itunes:title>
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      <itunes:author>Johanna, Tom und Thomas</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Der tragische Tod von Chadwick Boseman hat eine große Karriere beendet, als sie gerade richtig angefangen hatte. Millionen Zuschauer hatten sich darauf gefreut, den so talentierten und so charismatischen Schauspieler in den nächsten Jahrzehnten in vielen Hauptrollen zu sehen. Auch Kevin Feiger und Ryan Coogler hatten mit ihm und Black Panther großes vor. Sie haben sich gegen eine Neubesetzung der Rolle entschieden und eine neue Geschichte konzipiert, eine Geschichte, wie es sie im Unterhaltungskino selten gibt, über Trauer, Wut, Verzweiflung, Rache, über den Tod und über den Versuch neu zu beginnen. Dabei zeigt der Film immer wieder eine Ernsthaftigkeit und eine Schwere in der Trauer um Back Panther/T’Challa, dass man den Eindruck hat, die Trauer um Chadwick Boseman ist in diesen Film eingeflossen. Das haben wir nicht erwartet. Und wir haben auch nicht erwartet, dass der Film sich so klar und unüberhörbar mit Kolonialismus und der politischen Realität der Ressourcenkriege auseinandersetzt. Wir haben nicht gerechnet mit der Leichtigkeit, mit der der Film zu 98 Prozent auf weiße Darsteller verzichtet oder damit, dass fast alle klugen und fast alle kämpfenden Charaktere schwarze Frauen sind. Es war verdammt an der Zeit. Repräsentation ist wichtig, so viel wichtiger als die meisten weißen Zuschauer denken, für die bisher fast alle Filme gemacht worden waren.<br><br></div><div>Shuri, T’Challas Schwester, kann ihren Bruder nicht retten, der in den ersten Minuten des Films an einer unbekannten Krankheit stirbt. Während die Trauer Shuri (Letitita Wright) und Königin Ramonda (phänomenal: Angela Bassett) belastet, versuchen alle Staaten an das Vibranium zu kommen und hoffen, dass Wakanda ohne den Schutz des Black Panther sich nicht wehren kann. Aber die eigentliche Gefahr kommt aus dem Meer und das wollen wir hier nicht spoilern. Im Podcast direkt nach dem Film versuchen Johanna, Tom und Thomas sich zu erklären, warum der Film so gelungen ist und so einen tiefen Eindruck hinterlassen hat – obwohl eigentlich einige Dinge gar nicht gehen: Ein Held hat alberne Flügelchen am Fuß wie eine Hermes-Parodie, die Songs sind eine Ethnowellnesszumutung (aber der Score ist super!) und wer zur Hölle ist auf die Idee gekommen, „Wakanda Forever“ ins Deutsche am besten mit „Wakanda über alles!“ zu übersetzen? Aber das alles macht dem Film nichts aus. Das ist so gutes Kino, wie ein Mainstreamsuperheldenunterhaltungsfilm es nur sein kann.</div>]]>
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        <title>Folge 1168: BLACK PANTHER - WAKANDA FOREVER – Das Tabu von Tod und Trauer</title>
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      <title>Folge 1167: CRIMES OF THE FUTURE - Ins eigene Fleisch geschnitten</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Ohne Zweifel ein schöner, visuell kraftvoller Film mit einem großartigen Score von Howard Shore und beeindruckenden Schauspielern. Aber es ist völlig unklar, was uns Cronenberg sagen will mit seinem Film über eine Welt ohne Schmerzen und Infektionen, eine Welt, in der Operationen der neue Sex sind. Ohne eine Figur, die eine Brücke in diese Welt bietet, bleibt der Film kühl und distanziert: Mord einer Mutter an ihrem eigenen Kind bildet den Auftakt, ein Verbrechen, das in der in der Welt des Films wenig Aufregung verursacht. Was bedeutet die Selbstverstümmelung, was bedeuten die Mutationen? Ist ein Plastik essendes Kind eine Botschaft über unsere eigene plastikverseuchte Welt? Viele Fragen, wenig Relevanz. Diese Bodyhorror-Perle wirkte auf uns direkt nach dem Film wie aus der Zeit gefallen, schön, aber ohne Bedeutung. Am Mikrofon direkt nach dem Kino mit dem ersten Eindruck: Kathrin, Hendrik, Tom und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 03 Nov 2022 22:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Ohne Zweifel ein schöner, visuell kraftvoller Film mit einem großartigen Score von Howard Shore und beeindruckenden Schauspielern. Aber es ist völlig unklar, was uns Cronenberg sagen will mit seinem Film über eine Welt ohne Schmerzen und Infektionen, eine Welt, in der Operationen der neue Sex sind. Ohne eine Figur, die eine Brücke in diese Welt bietet, bleibt der Film kühl und distanziert: Mord einer Mutter an ihrem eigenen Kind bildet den Auftakt, ein Verbrechen, das in der in der Welt des Films wenig Aufregung verursacht. Was bedeutet die Selbstverstümmelung, was bedeuten die Mutationen? Ist ein Plastik essendes Kind eine Botschaft über unsere eigene plastikverseuchte Welt? Viele Fragen, wenig Relevanz. Diese Bodyhorror-Perle wirkte auf uns direkt nach dem Film wie aus der Zeit gefallen, schön, aber ohne Bedeutung. Am Mikrofon direkt nach dem Kino mit dem ersten Eindruck: Kathrin, Hendrik, Tom und Thomas.</div>]]>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/crimes-of-the-future-ins-eigene-fleisch-geschnitten/</link>
      <itunes:title>Folge 1167: CRIMES OF THE FUTURE - Ins eigene Fleisch geschnitten</itunes:title>
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      <itunes:author>Kathrin, Hendrik, Tom und Thomas</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Ohne Zweifel ein schöner, visuell kraftvoller Film mit einem großartigen Score von Howard Shore und beeindruckenden Schauspielern. Aber es ist völlig unklar, was uns Cronenberg sagen will mit seinem Film über eine Welt ohne Schmerzen und Infektionen, eine Welt, in der Operationen der neue Sex sind. Ohne eine Figur, die eine Brücke in diese Welt bietet, bleibt der Film kühl und distanziert: Mord einer Mutter an ihrem eigenen Kind bildet den Auftakt, ein Verbrechen, das in der in der Welt des Films wenig Aufregung verursacht. Was bedeutet die Selbstverstümmelung, was bedeuten die Mutationen? Ist ein Plastik essendes Kind eine Botschaft über unsere eigene plastikverseuchte Welt? Viele Fragen, wenig Relevanz. Diese Bodyhorror-Perle wirkte auf uns direkt nach dem Film wie aus der Zeit gefallen, schön, aber ohne Bedeutung. Am Mikrofon direkt nach dem Kino mit dem ersten Eindruck: Kathrin, Hendrik, Tom und Thomas.</div>]]>
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        <title>Folge 1167: CRIMES OF THE FUTURE - Ins eigene Fleisch geschnitten</title>
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      <title>Folge 1166: BLACK ADAM - Eine filmische Abrissbirne</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Warum? Warum haben wir uns diesen Film angetan? Wir hätten es besser wissen müssen. Wir und DC, das wird nichts mehr. Dwayne The Rock Johnson hat über Jahre viel investiert, um diese Rolle zu übernehmen. Aber das ganze Drehbuch ist ein einziger dramaturgischer Auffahrunfall: Die ersten 10 Minuten sind sterbenslangweiliges „Tell Don’t Show“. Black Adam lag 4.600 Jahre begraben. Mit dem Zauberwort Shazam wird er wieder mit seinen Superkräften ausgestattet. Dann taucht die „Justice Society“ auf, mit einer Parodietruppe (ich kann es nicht anders nennen), die Black Adam unter Kontrolle bringen will. Motivation der Figuren? Charakter? Entwicklung? Fehlanzeige. Die wenigen Pointen sind eher lauwarm und oft auffallend schlecht gesetzt. Lediglich Sarah Shahis Figur einer resoluten Professorin, die den Superhelden die Leviten liest, kann überzeugen. An den Darsteller:innen (Dwayne Johnson, Pierce Brosnan, Sarah Shahi, Djimon Hounsou, Viola Davis, Henry Cavill) hat es nicht gelegen. Es wird einen weiteren BLACK ADAM geben. Er kann nicht schlechter werden. Aber vielleicht begräbt man die Idee auch besser wieder für die nächsten 4.600 Jahre. Im Podcast brauchen Tom, Peter und Thomas nur wenige Minuten für diesen Film.<br><br></div><div><em>Text und Podcast stehen unter der </em><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de"><em>Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0<br></em></a><em>Quelle: SchönerDenken<br></em><br></div><div><strong>Black Adam</strong><br>USA 2022, 125 Min., Regie: Jaume Collet-Serra</div>]]>
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      <pubDate>Sat, 29 Oct 2022 00:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Warum? Warum haben wir uns diesen Film angetan? Wir hätten es besser wissen müssen. Wir und DC, das wird nichts mehr. Dwayne The Rock Johnson hat über Jahre viel investiert, um diese Rolle zu übernehmen. Aber das ganze Drehbuch ist ein einziger dramaturgischer Auffahrunfall: Die ersten 10 Minuten sind sterbenslangweiliges „Tell Don’t Show“. Black Adam lag 4.600 Jahre begraben. Mit dem Zauberwort Shazam wird er wieder mit seinen Superkräften ausgestattet. Dann taucht die „Justice Society“ auf, mit einer Parodietruppe (ich kann es nicht anders nennen), die Black Adam unter Kontrolle bringen will. Motivation der Figuren? Charakter? Entwicklung? Fehlanzeige. Die wenigen Pointen sind eher lauwarm und oft auffallend schlecht gesetzt. Lediglich Sarah Shahis Figur einer resoluten Professorin, die den Superhelden die Leviten liest, kann überzeugen. An den Darsteller:innen (Dwayne Johnson, Pierce Brosnan, Sarah Shahi, Djimon Hounsou, Viola Davis, Henry Cavill) hat es nicht gelegen. Es wird einen weiteren BLACK ADAM geben. Er kann nicht schlechter werden. Aber vielleicht begräbt man die Idee auch besser wieder für die nächsten 4.600 Jahre. Im Podcast brauchen Tom, Peter und Thomas nur wenige Minuten für diesen Film.<br><br></div><div><em>Text und Podcast stehen unter der </em><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de"><em>Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0<br></em></a><em>Quelle: SchönerDenken<br></em><br></div><div><strong>Black Adam</strong><br>USA 2022, 125 Min., Regie: Jaume Collet-Serra</div>]]>
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      <itunes:title>Folge 1166: BLACK ADAM - Eine filmische Abrissbirne</itunes:title>
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      <itunes:author>Peter, Tom und Thomas</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Warum? Warum haben wir uns diesen Film angetan? Wir hätten es besser wissen müssen. Wir und DC, das wird nichts mehr. Dwayne The Rock Johnson hat über Jahre viel investiert, um diese Rolle zu übernehmen. Aber das ganze Drehbuch ist ein einziger dramaturgischer Auffahrunfall: Die ersten 10 Minuten sind sterbenslangweiliges „Tell Don’t Show“. Black Adam lag 4.600 Jahre begraben. Mit dem Zauberwort Shazam wird er wieder mit seinen Superkräften ausgestattet. Dann taucht die „Justice Society“ auf, mit einer Parodietruppe (ich kann es nicht anders nennen), die Black Adam unter Kontrolle bringen will. Motivation der Figuren? Charakter? Entwicklung? Fehlanzeige. Die wenigen Pointen sind eher lauwarm und oft auffallend schlecht gesetzt. Lediglich Sarah Shahis Figur einer resoluten Professorin, die den Superhelden die Leviten liest, kann überzeugen. An den Darsteller:innen (Dwayne Johnson, Pierce Brosnan, Sarah Shahi, Djimon Hounsou, Viola Davis, Henry Cavill) hat es nicht gelegen. Es wird einen weiteren BLACK ADAM geben. Er kann nicht schlechter werden. Aber vielleicht begräbt man die Idee auch besser wieder für die nächsten 4.600 Jahre. Im Podcast brauchen Tom, Peter und Thomas nur wenige Minuten für diesen Film.<br><br></div><div><em>Text und Podcast stehen unter der </em><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de"><em>Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0<br></em></a><em>Quelle: SchönerDenken<br></em><br></div><div><strong>Black Adam</strong><br>USA 2022, 125 Min., Regie: Jaume Collet-Serra</div>]]>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, Action, DC, Djimon Hounsou, Dwayne Johnson, Henry Cavill, Jaume Collet-Serra, Peter, Pierce Brosnan, Sarah Shahi, Science-Fiction, Superheld, Superhelden, Superheldin, Thomas, Tom, Viola Davis</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1165: SOLARIS - Der Mensch braucht nur den Menschen</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Wir suchen da draußen im Kosmos intelligente Außerirdische, einen zweiten Planeten – oder Gott. Aber wir werden uns nur selbst finden – und wenn wir eine fremde Intelligenz finden, werden wir sie nicht verstehen. Stattdessen wird sie uns spiegeln, unsere innersten Ängste, unsere Erinnerungen aus uns herausholen. Genau das beschreibt Stanislaw Lem in seinem Roman SOLARIS und Tarkovsky in seiner Verfilmung 1972: Die Männer aus der Station werden mit Verkörperungen ihres Unterbewussten konfrontiert, Doppelgänger, die nur wissen, was in der Erinnerung lag, Doppelgänger, die leben und atmen und unsterblich sind. „Gäste“ nennen die Wissenschaftler sie. Der Psychologe Kris Kelvin (Donatas Banionis) wird auf die Station geschickt, um zu entscheiden, was zu tun ist. Aber es geht ihm wie den anderen Männern. Aus seiner Erinnerung taucht seine ehemalige Freundin Hari auf, die sich nach der Trennung getötet hatte. Jetzt will Kris es besser machen, aber Hari ist genauso verzweifelt wie in seiner Erinnerung …<br><br></div><div>Direkt nach dem Film reden Johanna (die den Film zum ersten Mal gesehen hat) und Thomas über lange Kameraeinstellungen und noch längere Straßen in Akasaka (Tokio), über Kleider, die man aufschneiden muss, über männliche Perspektiven und die Verarbeitung gescheiterter Beziehungen, über verdichtete philosophische Gespräche (wo ist Daniel Brockmeier, wenn man ihn braucht?), beeindruckendes Raumstationsdesign, noch beeindruckenderes Kostümdesign und Foreshadowing durch Orgelmusik. Gesehen haben wir den Film in der digital restaurierten Fassung im russischen Original mit deutschen Untertiteln im Kommunalen Kino in Mainz, dem Cinemayence.</div>]]>
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      <pubDate>Mon, 24 Oct 2022 21:00:00 +0200</pubDate>
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      <title>Folge 1164: BOHNENSTANGE - Keine Heilung</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Zwei Frauen in Leningrad haben den Krieg überlebt, eine als Soldatin, eine als Krankenschwester – beide sind versehrt und tragen mehr oder weniger sichtbare Narben. Ija, dünn und sehr groß (daher der Spitzname Bohnenstange), kümmert sich um den kleinen Sohn ihrer Freundin Mascha. Aber sie ist überfordert und erst spät versteht man als Zuschauer ihre Anfälle und ihre Krankheit. Auch die, die den Krieg überlebt haben, sterben, nicht für jeden gibt es eine Zukunft. Und manchmal ist der Tod gnädiger als das Leben. Maschas Kind stirbt und Ija soll ein neues Kind für Mascha auf die Welt bringen. Das soll die beiden traumatisierten Frauen aus ihrer Verzweiflung herausführen und alles heilen. Wir wissen aber, dass es keine Heilung gibt. Regisseur Kantemir Balagow findet für diese düstere Geschichte überraschend farbenfrohe Bilder oder zeigt einmal nur Stiefel statt Menschen, um uns nicht mit Gesichtern abzulenken. Starke Regie und wirklich beeindruckende Darstellerinnen, vor allem Wiktoria Miroschnitschenko als Bohnenstange Ija und Wassilissa Perelygina als ihre Freundin Mascha. Im Podcast direkt nach dem Film reden Johanna und Thomas über toxische Beziehungen, bekleidete Sexszenen und nackte Frauen, stilles Leid und Inzidenzmusik. Gesehen haben wir den Film im Kommunalen Kino in Mainz, dem Cinemayence.<br><br><em>Text und Podcast stehen unter der </em><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de"><em>Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0<br></em></a><em>Quelle: SchönerDenken<br>Musik von Johannes Klan<br></em><br></div><div><strong>Bohnenstange (Dylda)</strong><br>R 2019, 137 Min., Regie: Kantemir Balagow</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Fri, 21 Oct 2022 19:00:00 +0200</pubDate>
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      <title>Folge 1163: TAUSEND ZEILEN - zu schön, um wahr zu sein</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Es war klar, dass Michael Bully Herbig nicht der geeignetste Regisseur ist, um aus dem Skandal um Claas Relotius einen hochwertigen Thriller wie SHATTERED GLASS oder <a href="https://schoener-denken.de/blog/filmkritik-spotlight/">SPOTLIGHT</a> zu erschaffen. Aber es ist dann doch erschreckend, wie leicht und seicht Bully hier eine harmlose Familienkomödie um einen der größten Journalistenskandale der letzten 50 Jahre bastelt. Worum geht es? Juan Romero (aka Juan Moreno) arbeitet mit dem preisgekrönten Überfliegerreporter Lars Bogenius (aka Claas Relotius) und stellt fest, dass an Bogenius Geschichte etwas nicht stimmt. Er recherchiert und stößt auf ein riesiges Lügengebäude. Aber die Chefs der Chronik (aka Der Spiegel) wollen nicht auf ihn hören. Also gräbt Romero tiefer …<br><br>Herbig verzichtet auf den Thrill der Geschichte – die potentielle Spannung der schrittweisen Enthüllung wird verschenkt, stattdessen konzentriert sich Herbig auf die zum Teil gelungene Ebene der Familienkomödie. Auch das Niveau von SCHTONK als Mediensatire oder der kluge Witz der Komödien von Adam McKay werden überhaupt nicht erreicht. Im Podcast direkt nach dem Film grübelt Bettina über die Hintergründe von Claas Relotius und die Schuldfrage nach und erinnert an den Skandal um LOVE MOBIL. Thomas bleibt hartleibig: Für Relotius/Bogenius gibt es keine Entschuldigung – nicht zu lügen ist die Kernkompetenz, die Grundvoraussetzung für die Arbeit als Journalist:in. Was im Film wahr ist und was für den Film erfunden worden ist, bleibt dann auch noch völlig unklar. Danke an Bettina und Johanna, die im strömenden Regen vor dem Palatin ausgeharrt haben – alles für den Podcast!</div><ul><li>Hier findet Ihr <a href="https://schoener-denken.de/blog/tag/journalismus/">alle unsere Podcast-Episoden über&nbsp;<strong>Journalistenfilme</strong></a></li><li>Lese- und Hörtipp: <a href="https://www.journalistenfilme.de/">Der Blog und Podcast&nbsp;<strong>Journalistenfilme.de</strong>&nbsp;von Patrick Torma</a></li></ul><div><em>Text und Podcast stehen unter der </em><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de"><em>Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0<br></em></a><em>Quelle: SchönerDenken<br>Musik von Johannes Klan<br></em><br></div><div><strong>Tausend Zeilen</strong><br>D 2022, 93 Min., Regie: Michael Bully Herbig</div>]]>
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      <pubDate>Mon, 17 Oct 2022 22:00:00 +0200</pubDate>
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      <title>Folge 1162: DON'T WORRY DARLING - Die eigene Welt erschaffen</title>
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        <![CDATA[<div>Es ist ein Traum von einer Welt: die 1950er Jahre – Alice und Jack leben in der Victory-Siedlung in der Wüste, luxuriös, perfekt, aber abgeschieden vom Rest der Welt. Die Männer dürfen nicht über ihren Job reden, die Frauen kümmern sich gefügig um Haushalt und Kinder, drinken Cocktails mit den Nachbarinnen und führen ein sorgloses Leben. Eigene Entscheidungen aber können sie nicht treffen. Alice fällt auf, dass etwas nicht stimmt in dieser Welt. Als ihre Freundin Margaret paranoid wird, fängt sie an zu zweifeln … Als Zuschauer kann man sich einen Spaß daraus machen, die vielen Vorbilder und Zitate in diesem dystopischen aber bunten Science-Fiction zu finden: THE STEPFORD WIVES, TRUMAN SHOW oder WELT AM DRAHT. Olivia Wilde nutzt die Twisttechnik von M. Night Shyamalan und erschafft eine wunderschöne Welt, deren Bedrohlichkeit immer stärker spürbar wird. Der Kopf des Victory-Projects ist Frank – offenbar inspiriert vom umstrittenen Psychologen Jordan Peterson – sehr beeindruckend gespielt von Chris Pine. Die Szenen zwischen Chris Pine und Florence Pugh gehören zu den Highlights des Films. Im Podcast direkt nach dem Film gehen die Meinungen auseinander: Sind die Rollenbilder von Frauen und Männern nicht zu simpel? Sind die Träume der Männer tatsächlich so primitiv? Fehlt das „Geheimnis“? Fast alle der Üblichen Verdächtigen empfinden den Film als langatmig oder sogar langweilig und vermissen Substanz und Relevanz. Thomas ist als einziger überzeugt vom Film – er lobt die Atmosphäre der Bedrohung, die Bildkraft und das gebremste Erzähltempo. Für ihn ist die simple und höchst reaktionäre Welt von Victory ein feuchter Traum der US-Republikaner und hoch aktuell. Hört selbst. Am Mikrofon direkt nach dem Film: Heidi, Katharina, Johanna, Tom und Thomas.<br><br></div><div><em>Text und Podcast stehen unter der </em><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de"><em>Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0<br></em></a><em>Quelle: SchönerDenken<br></em><br></div><div><strong>Don’t Worry Darling</strong><br>USA 2022, 123 Min., Regie: Olivia Wilde</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Sat, 15 Oct 2022 15:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Es ist ein Traum von einer Welt: die 1950er Jahre – Alice und Jack leben in der Victory-Siedlung in der Wüste, luxuriös, perfekt, aber abgeschieden vom Rest der Welt. Die Männer dürfen nicht über ihren Job reden, die Frauen kümmern sich gefügig um Haushalt und Kinder, drinken Cocktails mit den Nachbarinnen und führen ein sorgloses Leben. Eigene Entscheidungen aber können sie nicht treffen. Alice fällt auf, dass etwas nicht stimmt in dieser Welt. Als ihre Freundin Margaret paranoid wird, fängt sie an zu zweifeln … Als Zuschauer kann man sich einen Spaß daraus machen, die vielen Vorbilder und Zitate in diesem dystopischen aber bunten Science-Fiction zu finden: THE STEPFORD WIVES, TRUMAN SHOW oder WELT AM DRAHT. Olivia Wilde nutzt die Twisttechnik von M. Night Shyamalan und erschafft eine wunderschöne Welt, deren Bedrohlichkeit immer stärker spürbar wird. Der Kopf des Victory-Projects ist Frank – offenbar inspiriert vom umstrittenen Psychologen Jordan Peterson – sehr beeindruckend gespielt von Chris Pine. Die Szenen zwischen Chris Pine und Florence Pugh gehören zu den Highlights des Films. Im Podcast direkt nach dem Film gehen die Meinungen auseinander: Sind die Rollenbilder von Frauen und Männern nicht zu simpel? Sind die Träume der Männer tatsächlich so primitiv? Fehlt das „Geheimnis“? Fast alle der Üblichen Verdächtigen empfinden den Film als langatmig oder sogar langweilig und vermissen Substanz und Relevanz. Thomas ist als einziger überzeugt vom Film – er lobt die Atmosphäre der Bedrohung, die Bildkraft und das gebremste Erzähltempo. Für ihn ist die simple und höchst reaktionäre Welt von Victory ein feuchter Traum der US-Republikaner und hoch aktuell. Hört selbst. Am Mikrofon direkt nach dem Film: Heidi, Katharina, Johanna, Tom und Thomas.<br><br></div><div><em>Text und Podcast stehen unter der </em><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de"><em>Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0<br></em></a><em>Quelle: SchönerDenken<br></em><br></div><div><strong>Don’t Worry Darling</strong><br>USA 2022, 123 Min., Regie: Olivia Wilde</div>]]>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/dont-worry-darling-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1162: DON'T WORRY DARLING - Die eigene Welt erschaffen</itunes:title>
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      <title>Folge 1161: SOY CUBA - Ein wiederentdecktes Meisterwerk – featuring Tom (filmsucht.org)</title>
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        <![CDATA[<div>Für einen ganz besonderen Film braucht man einen besonderen Gast: SOY CUBA bespricht Thomas mit Tom Schünemann, der kluge Kopf hinter <a href="https://filmsucht.org/">filmsucht.org</a> – eines der informativsten und schönsten deutschsprachigen Filmblogs. Tom kannte SOY CUBA bereits, für Thomas war es eine Neuentdeckung, als ein Ausschnitt der legendären Plansequenz auf Twitter gepostet wurde. Anderthalb Stunden haben wir uns Zeit genommen, um uns dem lange Zeit vergessenenen Meisterwerk SOY CUBA anzunähern, einem sowjetischen Propagandafilm über die Vorgeschichte der kubanischen Revolution, gedreht direkt nach der Revolution. Die Sowjetunion schickte mit dem Regisseur Michail Kalatosov und dem Kameramann Sergei Urussewski die besten ihrer Zunft nach Kuba, ausgestattet mit Geld und umfangreicher Ausrüstung, die als Förderung der kubanischen Filmkultur dort blieb. Zwei Jahre dauerten die Dreharbeiten für den Film, der weder bei den Russen noch den Kubanern gut ankam – den Russen war er zu naiv, den Kubanern nicht positiv genug auf Kubas Zukunft ausgerichtet. Und so verschwand der Film, um erst Anfang der 1990er Jahre wieder aufzutauchen. Scorsese und Coppola waren begeistert und entschlossen sich, eine Neuveröffentlichung zu produzieren.<br><br></div><div>Das Besondere an SOY CUBA ist seine visionäre Bildsprache und bahnbrechende Kameraarbeit: Kalatosov und Urussewski nutzen viele verschiedene filmische Mittel, um die immersive und emotionale Wirkung der Bilder zu verstärken. Den tiefsten Eindruck hinterlässt eine atemberaubende Plansequenz, die den Trauerzug für einen ermordeten Studenten zeigt. Die Kamera startet am Sarg, mitten unter den Menschen und löst sich dann, fliegt langsam schwerelos nach oben, zeigt immer mehr eine beeindruckende Totale hoch über der Straße, fliegt über die Menschen, verlässt ohne Schnitt den Trauerzug, schwebt durch eine Fabrik, durch ein Fenster wieder hinaus und wieder über den Trauerzug. Als Zuschauer bleibt einem der Mund offen stehen. Im Podcast sprechen Tom und Thomas über die Kameras und die einfallsreiche Technik, die dafür eingesetzt worden ist. Sie sprechen unter anderem über die vier Akte, die vier unterschiedlichen Protagonisten folgen, über Propaganda, Eisenstein, über die kubanische Geschichte, über die Dreharbeiten und die Produzentin Bela Fridman, über rauschhafte Tanzszenen, gefährliche Matrosen, Spartakus-Momente und erklären, warum Regisseur Kalatosov von den Kubanern das „sibirische Mammut“ genannt wurde.<br><br></div><div>Toms Filmkritik findet Ihr <a href="https://filmsucht.org/ich-bin-kuba/">hier auf filmsucht.org</a>.<br><br></div><div><em>Text und Podcast stehen unter der </em><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de"><em>Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0<br></em></a><em>Quelle: SchönerDenken<br></em><a href="https://www.trigon-film.org/de/movies/Soy_Cuba"><em>Trigon-Films (Link zur DVD)</em></a><em><br>Musik von Johannes Klan<br></em><br></div><div><strong>Soy Cuba (Ich bin Kuba)</strong><br>Kuba 1964, 135 Min., Regie: Michael Kalatosov</div>]]>
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      <pubDate>Sun, 09 Oct 2022 11:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Für einen ganz besonderen Film braucht man einen besonderen Gast: SOY CUBA bespricht Thomas mit Tom Schünemann, der kluge Kopf hinter <a href="https://filmsucht.org/">filmsucht.org</a> – eines der informativsten und schönsten deutschsprachigen Filmblogs. Tom kannte SOY CUBA bereits, für Thomas war es eine Neuentdeckung, als ein Ausschnitt der legendären Plansequenz auf Twitter gepostet wurde. Anderthalb Stunden haben wir uns Zeit genommen, um uns dem lange Zeit vergessenenen Meisterwerk SOY CUBA anzunähern, einem sowjetischen Propagandafilm über die Vorgeschichte der kubanischen Revolution, gedreht direkt nach der Revolution. Die Sowjetunion schickte mit dem Regisseur Michail Kalatosov und dem Kameramann Sergei Urussewski die besten ihrer Zunft nach Kuba, ausgestattet mit Geld und umfangreicher Ausrüstung, die als Förderung der kubanischen Filmkultur dort blieb. Zwei Jahre dauerten die Dreharbeiten für den Film, der weder bei den Russen noch den Kubanern gut ankam – den Russen war er zu naiv, den Kubanern nicht positiv genug auf Kubas Zukunft ausgerichtet. Und so verschwand der Film, um erst Anfang der 1990er Jahre wieder aufzutauchen. Scorsese und Coppola waren begeistert und entschlossen sich, eine Neuveröffentlichung zu produzieren.<br><br></div><div>Das Besondere an SOY CUBA ist seine visionäre Bildsprache und bahnbrechende Kameraarbeit: Kalatosov und Urussewski nutzen viele verschiedene filmische Mittel, um die immersive und emotionale Wirkung der Bilder zu verstärken. Den tiefsten Eindruck hinterlässt eine atemberaubende Plansequenz, die den Trauerzug für einen ermordeten Studenten zeigt. Die Kamera startet am Sarg, mitten unter den Menschen und löst sich dann, fliegt langsam schwerelos nach oben, zeigt immer mehr eine beeindruckende Totale hoch über der Straße, fliegt über die Menschen, verlässt ohne Schnitt den Trauerzug, schwebt durch eine Fabrik, durch ein Fenster wieder hinaus und wieder über den Trauerzug. Als Zuschauer bleibt einem der Mund offen stehen. Im Podcast sprechen Tom und Thomas über die Kameras und die einfallsreiche Technik, die dafür eingesetzt worden ist. Sie sprechen unter anderem über die vier Akte, die vier unterschiedlichen Protagonisten folgen, über Propaganda, Eisenstein, über die kubanische Geschichte, über die Dreharbeiten und die Produzentin Bela Fridman, über rauschhafte Tanzszenen, gefährliche Matrosen, Spartakus-Momente und erklären, warum Regisseur Kalatosov von den Kubanern das „sibirische Mammut“ genannt wurde.<br><br></div><div>Toms Filmkritik findet Ihr <a href="https://filmsucht.org/ich-bin-kuba/">hier auf filmsucht.org</a>.<br><br></div><div><em>Text und Podcast stehen unter der </em><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de"><em>Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0<br></em></a><em>Quelle: SchönerDenken<br></em><a href="https://www.trigon-film.org/de/movies/Soy_Cuba"><em>Trigon-Films (Link zur DVD)</em></a><em><br>Musik von Johannes Klan<br></em><br></div><div><strong>Soy Cuba (Ich bin Kuba)</strong><br>Kuba 1964, 135 Min., Regie: Michael Kalatosov</div>]]>
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      <title>Folge 1160: VESPER - Überleben nach dem Ende der Welt</title>
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        <![CDATA[<div>In der nahen Zukunft wird die Menschheit versuchen gegen ökologische Katastrophen synthetische Biologie einzusetzen – die biogenetischen Maßnahmen scheitern vollständig. Alle Tiere, fast alle essbaren Pflanzen werden ausgelöscht, stattdessen entstehen feindliche, giftige Pflanzen. Die wenigen verbliebenen Menschen kämpfen ums Überleben. Im Mittelpunkt des Films steht das Mädchen Vesper (Raffiella Chapman), sie versucht die biosynthetischen Veränderungen zu verstehen und versucht ihren todkranken Vater zu beschützen. Dabei hält sie Abstand zum grimmigen Anführer Jonas (Eddie Marsan) und verheimlicht vor ihm, dass sie ein Mädchen (Rosy McEwen) gefunden hat, das aus der Zitadelle kommt, wo Menschen über Technik und Wohlstand verfügen. Die Zitadelle tauscht mit den Menschen „draußen“ sterilisiertes Saatgut gegen Blutkonserven …<br><br></div><div>Der litauische Near-Future-Science-Fiction ist ebenso erschreckend realistisch in seiner Saatgut-Prognose wie in seiner Darstellung der menschlichen Gesellschaft nach dem Zusammenbruch der wirtschaftlichen und öffentlichen Ordnung: Über Technologie verfügende Gruppen werden sich isolieren von den Menschen, die den katastrophalen Lebensbedingungen ungeschützt ausgeliefert sein werden. Dabei beweist der Film einen enormen Erfindungsreichtum und beeindruckende Gestaltungskraft: Die neuen Pflanzen sind ebenso furchterregend wie wunderschön, sie leuchten, beißen, streicheln und saugen den Menschen das Blut aus. Noch schlimmer aber ist der Kampf der Menschen untereinander, der Verlust von Moral und Menschlichkeit. Dabei deutet der Film auch sexuelle Gewalt an. Direkt nach dem Kino (wir haben den Film OmeU im Palatin gesehen) sind Johanna und Thomas sehr beeindruckt und empfehlen dieses düsteren, meisterhaften Science-Fiction-Film aus Litauen.<br><br><em>Die schlechte Tonqualität bitten wir zu entschuldigen - wir waren ohne unsere übliche Ausrüstung unterwegs.</em><br><br></div><div>WICHTIG: Wir haben VESPER im <a href="https://www.programmkinos-mainz.de/"><strong>Programmkino Capitol&amp;Palatin</strong></a> in Mainz gesehen, sehr <a href="https://schoener-denken.de/blog/tag/capitolpalatin/">viele SchönerDenken-Episoden</a> zu anspruchsvolleren Filmen sind vor diesem Programmkino aufgezeichnet worden. Dieses Kino ist die Grundlage der Kinokultur in Mainz: Das Programm ist hervorragend kuratiert – besondere Filme aus vielen unterschiedlichen Genres und Nationen, immer wieder auch in Originalsprache, dazu viele Veranstaltungen. Dem Programmkino Capitol&amp;Palatin droht durch ein Gebäudekauf durch ein großes Immobilienunternehmen die Schließung. Mehr Informationen gibt es <a href="https://www.programmkinos-mainz.de/17326/"><strong>hier</strong></a> und <a href="https://mainz-fuer-kino.de/"><strong>hier</strong></a>. Eine Petition zum Erhalt dieses wichtigen Kinos gibt es <a href="https://www.change.org/p/capitol-palatin-erhalten"><strong>hier</strong></a>. Bitte unterstützen!<br><br></div><div><em>Text und Podcast stehen unter der </em><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de"><em>Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0<br></em></a><em>Quelle: SchönerDenken<br>Musik von Johannes Klan<br></em><br></div><div><strong>Vesper</strong><br>Litauen 2022, 114 Min., Regie: Kristina Buozyte und Bruno Samper</div>]]>
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      <pubDate>Fri, 07 Oct 2022 18:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>In der nahen Zukunft wird die Menschheit versuchen gegen ökologische Katastrophen synthetische Biologie einzusetzen – die biogenetischen Maßnahmen scheitern vollständig. Alle Tiere, fast alle essbaren Pflanzen werden ausgelöscht, stattdessen entstehen feindliche, giftige Pflanzen. Die wenigen verbliebenen Menschen kämpfen ums Überleben. Im Mittelpunkt des Films steht das Mädchen Vesper (Raffiella Chapman), sie versucht die biosynthetischen Veränderungen zu verstehen und versucht ihren todkranken Vater zu beschützen. Dabei hält sie Abstand zum grimmigen Anführer Jonas (Eddie Marsan) und verheimlicht vor ihm, dass sie ein Mädchen (Rosy McEwen) gefunden hat, das aus der Zitadelle kommt, wo Menschen über Technik und Wohlstand verfügen. Die Zitadelle tauscht mit den Menschen „draußen“ sterilisiertes Saatgut gegen Blutkonserven …<br><br></div><div>Der litauische Near-Future-Science-Fiction ist ebenso erschreckend realistisch in seiner Saatgut-Prognose wie in seiner Darstellung der menschlichen Gesellschaft nach dem Zusammenbruch der wirtschaftlichen und öffentlichen Ordnung: Über Technologie verfügende Gruppen werden sich isolieren von den Menschen, die den katastrophalen Lebensbedingungen ungeschützt ausgeliefert sein werden. Dabei beweist der Film einen enormen Erfindungsreichtum und beeindruckende Gestaltungskraft: Die neuen Pflanzen sind ebenso furchterregend wie wunderschön, sie leuchten, beißen, streicheln und saugen den Menschen das Blut aus. Noch schlimmer aber ist der Kampf der Menschen untereinander, der Verlust von Moral und Menschlichkeit. Dabei deutet der Film auch sexuelle Gewalt an. Direkt nach dem Kino (wir haben den Film OmeU im Palatin gesehen) sind Johanna und Thomas sehr beeindruckt und empfehlen dieses düsteren, meisterhaften Science-Fiction-Film aus Litauen.<br><br><em>Die schlechte Tonqualität bitten wir zu entschuldigen - wir waren ohne unsere übliche Ausrüstung unterwegs.</em><br><br></div><div>WICHTIG: Wir haben VESPER im <a href="https://www.programmkinos-mainz.de/"><strong>Programmkino Capitol&amp;Palatin</strong></a> in Mainz gesehen, sehr <a href="https://schoener-denken.de/blog/tag/capitolpalatin/">viele SchönerDenken-Episoden</a> zu anspruchsvolleren Filmen sind vor diesem Programmkino aufgezeichnet worden. Dieses Kino ist die Grundlage der Kinokultur in Mainz: Das Programm ist hervorragend kuratiert – besondere Filme aus vielen unterschiedlichen Genres und Nationen, immer wieder auch in Originalsprache, dazu viele Veranstaltungen. Dem Programmkino Capitol&amp;Palatin droht durch ein Gebäudekauf durch ein großes Immobilienunternehmen die Schließung. Mehr Informationen gibt es <a href="https://www.programmkinos-mainz.de/17326/"><strong>hier</strong></a> und <a href="https://mainz-fuer-kino.de/"><strong>hier</strong></a>. Eine Petition zum Erhalt dieses wichtigen Kinos gibt es <a href="https://www.change.org/p/capitol-palatin-erhalten"><strong>hier</strong></a>. Bitte unterstützen!<br><br></div><div><em>Text und Podcast stehen unter der </em><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de"><em>Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0<br></em></a><em>Quelle: SchönerDenken<br>Musik von Johannes Klan<br></em><br></div><div><strong>Vesper</strong><br>Litauen 2022, 114 Min., Regie: Kristina Buozyte und Bruno Samper</div>]]>
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        <title>Folge 1160: VESPER - Überleben nach dem Ende der Welt</title>
        <link>https://schoener-denken.de/blog/vesper-filmkritik/</link>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, 2022, Bruno Samper, Dystopie, Eddie Marsan, Johanna, Kristina Buozyte, Litauen, Podcastin, Raffiella Chapman, Rosy McEwen, Science-Fiction, Thomas</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1159: SALARYMAN (Nippon Connection 2022) feat. Lucas Barwenczik (Longtake)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Ein Blick von außen auf Japan und seine Büroangestellten, die Salarymen: Die costa-ricanische Künstlerin und Fotografin Allegra Pacheco stolpert im wahrsten Sinne des Wortes über die Angestellten, die in ihren Businessanzügen auf dem Bürgersteig schlafen, weil sie betrunken die letzte Bahn nach Hause verpasst. Im Debütfilm erklärt sie sich selbst und uns diese Welt und kommt den Menschen als blonde Fremde erstaunlich nah. Die Salarymen werden sichtbar zwischen Samuraiselbstbild, Loyalität, Überforderung, Alkoholismus, Enttäuschung und Entfremdung von ihren eigenen Familien. Lucas hat da einen sehr kritischen Blick und vermisst die Intensität und den Anspruch von SALESMAN von Albert und David Maysles und Charlotte Zwerin von 1969. Thomas sieht den Film eher als visuell anspruchsvolle Reportage, der es gelingt den Status Quo darzustellen und eine sehr gute Einführung in das Thema bietet, auch wenn daraus keine These folgt. Ein versöhnliches Streitgespräch direkt nach dem Film.</div>]]>
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      <pubDate>Wed, 05 Oct 2022 22:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:title>Folge 1159: SALARYMAN (Nippon Connection 2022) feat. Lucas Barwenczik (Longtake)</itunes:title>
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      <itunes:author>Lucas und Thomas</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Ein Blick von außen auf Japan und seine Büroangestellten, die Salarymen: Die costa-ricanische Künstlerin und Fotografin Allegra Pacheco stolpert im wahrsten Sinne des Wortes über die Angestellten, die in ihren Businessanzügen auf dem Bürgersteig schlafen, weil sie betrunken die letzte Bahn nach Hause verpasst. Im Debütfilm erklärt sie sich selbst und uns diese Welt und kommt den Menschen als blonde Fremde erstaunlich nah. Die Salarymen werden sichtbar zwischen Samuraiselbstbild, Loyalität, Überforderung, Alkoholismus, Enttäuschung und Entfremdung von ihren eigenen Familien. Lucas hat da einen sehr kritischen Blick und vermisst die Intensität und den Anspruch von SALESMAN von Albert und David Maysles und Charlotte Zwerin von 1969. Thomas sieht den Film eher als visuell anspruchsvolle Reportage, der es gelingt den Status Quo darzustellen und eine sehr gute Einführung in das Thema bietet, auch wenn daraus keine These folgt. Ein versöhnliches Streitgespräch direkt nach dem Film.</div>]]>
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        <title>Folge 1159: SALARYMAN (Nippon Connection 2022) feat. Lucas Barwenczik (Longtake)</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Japan, Kino, Nippon Connection, Podcast, 2022, Allegra Pacheco, Angestellte, Arbeit, Büro, Kapitalismus, Longtake, Lucas Barwenczik, Salaryman, Thomas, Tokio</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1158: STAR TREK II DER ZORN DES KHAN – Khaaaaaaaaaaan!</title>
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        <![CDATA[<div>STAR TREK II: DER ZORN DES KHAN in einer Sonder-Wiederaufführung auf der großen Leinwand! Der Zorn des Khan das Star Trek-Franchise gerettet – sagt Tom, und damit hat er wohl recht. Nach dem anstrengenden und nicht so recht geglückten STAR TREK THE MOTION PICTURE war STAR TREK II DER ZORN DES KHAN wieder ganz nah bei der Serie und auch ursprünglich als Fernsehproduktion geplant. Der Film greift mit Khan einen der interessantesten Star Trek-Bösewichte wieder auf: Khan. Ricardo Montalban übernahm erneut die Rolle des genetisch optimierten Übermenschen, der noch eine Rechnung mit Kirk offen hat und so kommt es zwischen Khan und Kirk zum Duell der größten Egos im ganzen Alphaquadranten. Leider wurde bei der Wiederaufführung der Directors Cut gezeigt, der uns viel länger vorkam als die zusätzlichen vier Minuten. Im Podcast direkt nach dem Film reden Hendrik, Tom und Thomas über gesammelte Kinokarten und den Kinobesuch 1982, über den Hardcorekommunisten Spock, Matte Paintings, den Mutara-Nebel, Western und Over Acting.</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 27 Sep 2022 23:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:title>Folge 1158: STAR TREK II DER ZORN DES KHAN – Khaaaaaaaaaaan!</itunes:title>
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      <itunes:author>Hendrik, Tom und Thomas</itunes:author>
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        <title>Folge 1158: STAR TREK II DER ZORN DES KHAN – Khaaaaaaaaaaan!</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, Star Trek, DeForest Kelley, Enterprise, George Takei, Hendrik, James Doohan, Kirk, Kirstie Alley, Leonard Nimoy, Nichelle Nichols, Nicholas Meyer, Ricardo Montalban, Science-Fiction, Spock, Thomas, Tom, Walter Koenig, Wiederaufführung, William Shatner</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1157: TENET - Die Trümmer des kommenden Krieges</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Christopher Nolan ist bekannt dafür, dass seine Filme einer klaren Struktur folgen wie die Ergebnisse einer mathematischen Formel. Das führt zu spannenden Resultaten, über die viel diskutiert und gestritten wird. Bei Interstellar hat Thomas sogar mit sich selbst gestritten, siehe <a href="https://schoener-denken.de/blog/5-dinge-die-ich-an-interstellar-liebe/">hier</a> und <a href="https://schoener-denken.de/blog/5-dinge-die-ich-an-interstellar-hasse/">hier</a>. Bei TENET geht Nolan besonders konsequent vor: Er nimmt das Genre und die Regeln des großen Agentenfilms als Spielfeld und lässt darauf seine Schachfiguren, vor allem den „Protagonisten“, Zug für Zug um den Sieg kämpfen. Aber Nolan spielt natürlich 3-D-Schach, oder besser 4-D-Schach in TENET, denn er bringt eine neue Spielregel mit, die unseren Verstand herausfordert: Was wäre, wenn wir unter bestimmten Bedingungen nicht an die Linearität der Zeit gebunden wären. Und wie würden Geheimagenten damit umgehen?<br><br></div><div>TENET gelingt eine hochspannende Fusion aus SF und Agentenfilm, die auch dank seiner herausragenden Schauspieler:innen John David Washington, Robert Pattinson und Elizabeth Debicki. Washington und Pattinson zeigen die Professionalität, Coolness und die Empathie ihrer Helden und Elisabeth Debicki bringt eine starke, emotionale Ebene. Direkt nach dem Heimkino sprechen Hendrik und Thomas im Podcast über ihren ersten Eindruck und Tom über seinen dritten Eindruck – und Hendrik erklärt, warum der Film TENET heißt und der Antagonist Sator.<br><br></div><div><em>Text und Podcast stehen unter der </em><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de"><em>Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0<br></em></a><em>Quelle: SchönerDenken<br>Bild: © 2020 Warner Bros. Home Entertainment<br></em><br></div><div><strong>Tenet</strong><br>USA 2020, 150 Min., Buch und Regie: Christopher Nolan</div>]]>
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      <pubDate>Sun, 04 Sep 2022 15:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Christopher Nolan ist bekannt dafür, dass seine Filme einer klaren Struktur folgen wie die Ergebnisse einer mathematischen Formel. Das führt zu spannenden Resultaten, über die viel diskutiert und gestritten wird. Bei Interstellar hat Thomas sogar mit sich selbst gestritten, siehe <a href="https://schoener-denken.de/blog/5-dinge-die-ich-an-interstellar-liebe/">hier</a> und <a href="https://schoener-denken.de/blog/5-dinge-die-ich-an-interstellar-hasse/">hier</a>. Bei TENET geht Nolan besonders konsequent vor: Er nimmt das Genre und die Regeln des großen Agentenfilms als Spielfeld und lässt darauf seine Schachfiguren, vor allem den „Protagonisten“, Zug für Zug um den Sieg kämpfen. Aber Nolan spielt natürlich 3-D-Schach, oder besser 4-D-Schach in TENET, denn er bringt eine neue Spielregel mit, die unseren Verstand herausfordert: Was wäre, wenn wir unter bestimmten Bedingungen nicht an die Linearität der Zeit gebunden wären. Und wie würden Geheimagenten damit umgehen?<br><br></div><div>TENET gelingt eine hochspannende Fusion aus SF und Agentenfilm, die auch dank seiner herausragenden Schauspieler:innen John David Washington, Robert Pattinson und Elizabeth Debicki. Washington und Pattinson zeigen die Professionalität, Coolness und die Empathie ihrer Helden und Elisabeth Debicki bringt eine starke, emotionale Ebene. Direkt nach dem Heimkino sprechen Hendrik und Thomas im Podcast über ihren ersten Eindruck und Tom über seinen dritten Eindruck – und Hendrik erklärt, warum der Film TENET heißt und der Antagonist Sator.<br><br></div><div><em>Text und Podcast stehen unter der </em><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de"><em>Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0<br></em></a><em>Quelle: SchönerDenken<br>Bild: © 2020 Warner Bros. Home Entertainment<br></em><br></div><div><strong>Tenet</strong><br>USA 2020, 150 Min., Buch und Regie: Christopher Nolan</div>]]>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/tenet-christopher-nolan-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1157: TENET - Die Trümmer des kommenden Krieges</itunes:title>
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      <itunes:author>SchönerDenken</itunes:author>
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      <title>Folge 1156: GLÜCKSRAD (Nippon Connection 2022) feat. Fang Yi, Kinomensch und Andras</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Regisseur Ryusuke Hamaguchi hat mit DRIVE MY CAR seinen endgültigen internationalen Durchbruch geschafft. Auf DEM japanischen Filmfestival, Nippon Connection in Frankfurt am Main, haben wir in diesem Jahr seinen Episodenfilm GLÜCKSRAD – noch unter dem Titel WHEEL OF FORTUNE AND FANTASY – sehen können. In den drei kammerspielartigen Episoden geht es um Liebe, um Täuschung und um das Aussprechen von Wahrheiten. In jeder Episode steht eine Frau im Mittelpunkt: Eine Frau wird mit der neuen Frau des Ex konfrontiert – eine Frau konfrontiert einen Schriftsteller mit dessen eigener literarischer Erotik, eine Frau findet eine alte Liebe wieder, findet sie nicht, findet sie doch … Wir waren alle direkt nach dem Film sehr berührt und beeindruckt und finden ganz unterschiedliche Worte dafür. Am Mikrofon mit dem frischen, allerersten Eindruck: Fang Yi, Kinomensch Lucas, Andras und Thomas. Wir bitten die zwischen auftretenden Tonstörungen durch die starken Windböen zu entschuldigen.<br><br></div><div><em>Text und Podcast stehen unter der </em><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de"><em>Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0<br></em></a><em>Quelle: SchönerDenken<br>Bild: © 2022 Film Kino Text</em><br><br></div><div><strong>Glücksrad (Gozen to sozo / Wheel of Fortune and Fantasy)</strong><br>Japan 2021, 121 Min., Buch und Regie: Ryusuke Hamaguchi</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 01 Sep 2022 23:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:author>Usual Suspects</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Regisseur Ryusuke Hamaguchi hat mit DRIVE MY CAR seinen endgültigen internationalen Durchbruch geschafft. Auf DEM japanischen Filmfestival, Nippon Connection in Frankfurt am Main, haben wir in diesem Jahr seinen Episodenfilm GLÜCKSRAD – noch unter dem Titel WHEEL OF FORTUNE AND FANTASY – sehen können. In den drei kammerspielartigen Episoden geht es um Liebe, um Täuschung und um das Aussprechen von Wahrheiten. In jeder Episode steht eine Frau im Mittelpunkt: Eine Frau wird mit der neuen Frau des Ex konfrontiert – eine Frau konfrontiert einen Schriftsteller mit dessen eigener literarischer Erotik, eine Frau findet eine alte Liebe wieder, findet sie nicht, findet sie doch … Wir waren alle direkt nach dem Film sehr berührt und beeindruckt und finden ganz unterschiedliche Worte dafür. Am Mikrofon mit dem frischen, allerersten Eindruck: Fang Yi, Kinomensch Lucas, Andras und Thomas. Wir bitten die zwischen auftretenden Tonstörungen durch die starken Windböen zu entschuldigen.<br><br></div><div><em>Text und Podcast stehen unter der </em><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de"><em>Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0<br></em></a><em>Quelle: SchönerDenken<br>Bild: © 2022 Film Kino Text</em><br><br></div><div><strong>Glücksrad (Gozen to sozo / Wheel of Fortune and Fantasy)</strong><br>Japan 2021, 121 Min., Buch und Regie: Ryusuke Hamaguchi</div>]]>
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        <title>Folge 1156: GLÜCKSRAD (Nippon Connection 2022) feat. Fang Yi, Kinomensch und Andras</title>
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      <title>Folge 1155: PREY - Unterschätze nie die Jägerin</title>
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        <![CDATA[<div>Die Komantschin Naru will sich als Jägerin bewähren. Dafür muss sie sich aber nicht nur gegen die männlichen Jäger durchsetzen, die sie nicht ernst nehmen, sondern auch einen Initationsritus durchstehen: Die Jagd auf ein Raubtier. Doch statt eines Pumas oder schlimmer noch eines Bären, muss sich Naru eines übermächtigen Jägers erwehren, der aus dem All gekommen ist, um Trophäen zu sammeln. Der Predator weiß zu kämpfen, aber Naru weiß zu überleben …<br><br></div><div>Die Selbstverständlichkeit, mit der die Komantschin Naru einfach nur eine junge Frau ist, die zu ihren eigenen Bedingungen erwachsen werden will, ist beeindruckend. Keine Prinzessin, nicht vom Schicksal auserwählt oder durch magische Kräfte gedopt, nein, Naru ist einfach nur klug und fit, sie ist gut vorbereitet, sie schaut genau hin, schätzt die neue Gefahr vor allen anderen richtig ein, behält die Nerven und kämpft trotzig und einfallsreich ums Überleben. Ellen Ripley und Naru – sie hätten sich gut verstanden. Naru ist eine Heldin, mit der man sich gerne identifiziert – großartig verkörpert von Amber Midthunder, die Lakota-Wurzeln hat.<br><br></div><div>Der Film selbst ist mit seinen 92 Minuten Nettolaufzeit geradlinig erzählt und zitiert gerade im richtigen Maß John McTiernans Film von 1987. Regisseur Trachtenberg baut die Spannung geschickt auf – auch unterstützt von Sarah Schachner sehr gutem Score und den unerwartet schönen, manchmal sehr ruhigen Bildern von Jeff Cutter (Kamera). Direkt nach dem Heimkino sprechen Tom, Harald und Thomas über ihren fast ausnahmslos sehr positiven, ersten Eindruck von PREY.<br><br></div><div><em>Text und Podcast stehen unter der </em><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de"><em>Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0<br></em></a><em>Quelle: SchönerDenken<br>Bild © 2022 Walt Disney Studios All Rights Reserved<br>Musik von Johannes Klan<br></em><br></div><div><strong>Prey</strong><br>USA, 2022, 100 Min., Regie: Dan Trachtenberg</div>]]>
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      <pubDate>Sun, 28 Aug 2022 17:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Die Komantschin Naru will sich als Jägerin bewähren. Dafür muss sie sich aber nicht nur gegen die männlichen Jäger durchsetzen, die sie nicht ernst nehmen, sondern auch einen Initationsritus durchstehen: Die Jagd auf ein Raubtier. Doch statt eines Pumas oder schlimmer noch eines Bären, muss sich Naru eines übermächtigen Jägers erwehren, der aus dem All gekommen ist, um Trophäen zu sammeln. Der Predator weiß zu kämpfen, aber Naru weiß zu überleben …<br><br></div><div>Die Selbstverständlichkeit, mit der die Komantschin Naru einfach nur eine junge Frau ist, die zu ihren eigenen Bedingungen erwachsen werden will, ist beeindruckend. Keine Prinzessin, nicht vom Schicksal auserwählt oder durch magische Kräfte gedopt, nein, Naru ist einfach nur klug und fit, sie ist gut vorbereitet, sie schaut genau hin, schätzt die neue Gefahr vor allen anderen richtig ein, behält die Nerven und kämpft trotzig und einfallsreich ums Überleben. Ellen Ripley und Naru – sie hätten sich gut verstanden. Naru ist eine Heldin, mit der man sich gerne identifiziert – großartig verkörpert von Amber Midthunder, die Lakota-Wurzeln hat.<br><br></div><div>Der Film selbst ist mit seinen 92 Minuten Nettolaufzeit geradlinig erzählt und zitiert gerade im richtigen Maß John McTiernans Film von 1987. Regisseur Trachtenberg baut die Spannung geschickt auf – auch unterstützt von Sarah Schachner sehr gutem Score und den unerwartet schönen, manchmal sehr ruhigen Bildern von Jeff Cutter (Kamera). Direkt nach dem Heimkino sprechen Tom, Harald und Thomas über ihren fast ausnahmslos sehr positiven, ersten Eindruck von PREY.<br><br></div><div><em>Text und Podcast stehen unter der </em><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de"><em>Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0<br></em></a><em>Quelle: SchönerDenken<br>Bild © 2022 Walt Disney Studios All Rights Reserved<br>Musik von Johannes Klan<br></em><br></div><div><strong>Prey</strong><br>USA, 2022, 100 Min., Regie: Dan Trachtenberg</div>]]>
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      <title>Folge 1154: TARGET (Nippon Connection 2022) feat. Patrick Torma (journalistenfilme.de)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>In Japan findet Geschichtsrevisionismus statt. Ein Kriegsverbrechen wird seit vielen Jahren von der rechtskonservativen Regierung Japans verharmlost und tabuisiert: die Vergewaltigung, Folterung und Tötung tausender Mädchen und jungen Frauen in den von Japan im Zweiten Weltkrieg besetzten Gebieten, vor allem in Korea. Berichterstattung über die so genannten „Comfort Women“ wird unterdrückt.<br><br></div><div>Das ist der Hintergrund des Dokumentarfilms TARGET von Shinji Nishijima. Rechtskonservative regierungsnahe Gruppen greifen den Journalisten Takashi Uemura an, weil er 1991, also vor zwanzig Jahren, über die Comfort Women und die Zeugenaussage einer überlebenden „Trostfrau“, der Koreanerin Kim Hask-sun, geschrieben hatte. Seine Artikel werden als erfunden und erlogen angeprangert, er wird öffentlich angegriffen, seine Hochschule, an der er Professor war, lässt ihn fallen: Die Hokusei Gakuen University in Sapporo bittet Uemura um Kündigung. Es gibt Morddrohungen gegen Takashi Uemura. Der Film zeigt seine Versuche, gegen die Beschuldigungen zu klagen.<br><br></div><div>Thomas hat sich für dieses düstere und komplexe Thema kompetente Unterstützung geholt und begrüßt als Gast den filmbegeisterten Journalisten Patrick Torma. Patrick ist nicht nur ein großartiger Gesprächspartner sondern vor allem auch der Gründer des bekannten und extrem lesenswerten Blogs und hörenswerten Podcasts <a href="https://journalistenfilme.de/">journalistenfilme.de</a>. Mit ihm diskutiert Thomas u.a. darüber, ob die Vorwürfe gegen Takashi Uemura und die Zeitung Asahi Shimbun berechtigt sind und inwiefern der Dokumentarfilmer Shinji Nishijima bei der Begleitung von Uemura unabsichtlich den Geschichtsrevisionisten in die Falle geht und die eigentliche Geschichte – nämlich das Kriegsverbrechen an den Comfort Women – fast aus dem Blick verliert.<br><br></div><div>Mehr Informationen zum Film und zum Thema</div><ul><li><a href="https://windowsonworlds.com/2022/06/25/target-%e6%a8%99%e7%9a%84-shinji-nishijima-2021/">Review des Films von Hayley Scanlon in “Windows on Worlds”</a></li><li><a href="https://www.journalistenfilme.de/target/">Patrick Torma: “Japan und die “Trostfrauen”: Target (Doku, 2021)”</a></li><li><a href="https://www.fr.de/kultur/schrein-sex-sklavinnen-11617099.html">Oliver Bechmann: Ein Schrein und Sex-Sklavinnen (Frankfurter Rundschau)</a></li><li><a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/trostfrauen-im-zweiten-weltkrieg-japan-sollte-sich-richtig-100.html">Kathrin Erdmann: Japan sollte sich richtig entschuldigen (Deutschlandfunk Kultur)</a></li></ul><div>Hier unsere Podcastfolge zum Film <a href="https://schoener-denken.de/blog/the-journalist-i-documentary-of-the-journalist-nippon-connection-2020/">THE JOURNALIST über die kritische Journalistin Isoko Mochizuki.<br></a><br></div><div><em>Text und Podcast stehen unter der </em><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de"><em>Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0<br></em></a><em>Quelle: SchönerDenken</em></div><div>Bild: © Document Asia<br><br></div><div><strong>Target</strong><br>Japan 2021, 99 Min., Regie: Shinji Nishijima</div>]]>
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      <pubDate>Sat, 27 Aug 2022 17:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>In Japan findet Geschichtsrevisionismus statt. Ein Kriegsverbrechen wird seit vielen Jahren von der rechtskonservativen Regierung Japans verharmlost und tabuisiert: die Vergewaltigung, Folterung und Tötung tausender Mädchen und jungen Frauen in den von Japan im Zweiten Weltkrieg besetzten Gebieten, vor allem in Korea. Berichterstattung über die so genannten „Comfort Women“ wird unterdrückt.<br><br></div><div>Das ist der Hintergrund des Dokumentarfilms TARGET von Shinji Nishijima. Rechtskonservative regierungsnahe Gruppen greifen den Journalisten Takashi Uemura an, weil er 1991, also vor zwanzig Jahren, über die Comfort Women und die Zeugenaussage einer überlebenden „Trostfrau“, der Koreanerin Kim Hask-sun, geschrieben hatte. Seine Artikel werden als erfunden und erlogen angeprangert, er wird öffentlich angegriffen, seine Hochschule, an der er Professor war, lässt ihn fallen: Die Hokusei Gakuen University in Sapporo bittet Uemura um Kündigung. Es gibt Morddrohungen gegen Takashi Uemura. Der Film zeigt seine Versuche, gegen die Beschuldigungen zu klagen.<br><br></div><div>Thomas hat sich für dieses düstere und komplexe Thema kompetente Unterstützung geholt und begrüßt als Gast den filmbegeisterten Journalisten Patrick Torma. Patrick ist nicht nur ein großartiger Gesprächspartner sondern vor allem auch der Gründer des bekannten und extrem lesenswerten Blogs und hörenswerten Podcasts <a href="https://journalistenfilme.de/">journalistenfilme.de</a>. Mit ihm diskutiert Thomas u.a. darüber, ob die Vorwürfe gegen Takashi Uemura und die Zeitung Asahi Shimbun berechtigt sind und inwiefern der Dokumentarfilmer Shinji Nishijima bei der Begleitung von Uemura unabsichtlich den Geschichtsrevisionisten in die Falle geht und die eigentliche Geschichte – nämlich das Kriegsverbrechen an den Comfort Women – fast aus dem Blick verliert.<br><br></div><div>Mehr Informationen zum Film und zum Thema</div><ul><li><a href="https://windowsonworlds.com/2022/06/25/target-%e6%a8%99%e7%9a%84-shinji-nishijima-2021/">Review des Films von Hayley Scanlon in “Windows on Worlds”</a></li><li><a href="https://www.journalistenfilme.de/target/">Patrick Torma: “Japan und die “Trostfrauen”: Target (Doku, 2021)”</a></li><li><a href="https://www.fr.de/kultur/schrein-sex-sklavinnen-11617099.html">Oliver Bechmann: Ein Schrein und Sex-Sklavinnen (Frankfurter Rundschau)</a></li><li><a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/trostfrauen-im-zweiten-weltkrieg-japan-sollte-sich-richtig-100.html">Kathrin Erdmann: Japan sollte sich richtig entschuldigen (Deutschlandfunk Kultur)</a></li></ul><div>Hier unsere Podcastfolge zum Film <a href="https://schoener-denken.de/blog/the-journalist-i-documentary-of-the-journalist-nippon-connection-2020/">THE JOURNALIST über die kritische Journalistin Isoko Mochizuki.<br></a><br></div><div><em>Text und Podcast stehen unter der </em><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de"><em>Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0<br></em></a><em>Quelle: SchönerDenken</em></div><div>Bild: © Document Asia<br><br></div><div><strong>Target</strong><br>Japan 2021, 99 Min., Regie: Shinji Nishijima</div>]]>
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      <title>1153: NOPE - I will make a spectacle of you</title>
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        <![CDATA[<div>Jordan Peele hat sein Ziel erreicht. Er hat sich als Markenzeichen etabliert und er steht für hochwertig produzierte, doppelbödige Horrorfilme. Nach GET OUT und US war also schon klar, welches Genre auf uns zukommt und der Trailer zeigte bereits eine Art UFO, das besonders gefährlich ist, wenn man hinschaut. Vordergründig erzählt Peele eine spannende Geschichte aus dem Genre Creature-Horror. Für den Pferdetrainer OJ (Daniel Kaluuya) geht es darum, den Tod seines Vaters zu rächen und darum will er verstehen, was wirklich geschieht. Seine temperamentvolle Schwester Em (Keke Palmer) sieht auch die Chance auf Ruhm und Reichtum. Also muss der Gegner nicht nur besiegt, sondern auch auf Film gebannt werden.<br><br></div><div>Parallel zu dieser spannenden Handlung zeigt uns Jordan Peele das tragische Ende einer Sitcom, in der ein Schimpanse Menschen angreift und nur den Jungen verschont, der ihn nicht anschaut. Damit öffnet Peele die Tür zu weiteren Ebenen seines Films. Es geht um unsere Gier nach Unterhaltung und Spektakel, um die einzig wahre Währung Aufmerksamkeit, aber auch um Rassismus, darum vor dem weißen (!) Monster, das sich als Herrscher des Tals fühlt, besser die Augen zu senken – ein Monster, das die bunten (!) Fahnen wieder ausspuckt. Direkt nach dem Film loben Johanna, Hendrik, Harald und Thomas die Spannung und versuchen sich einen ersten Reim auf Jordan Peeles neuen Film zu machen.<br><br></div><div>Unseren ersten Eindruck von <a href="https://schoener-denken.de/blog/get-out-filmkritik/">Jordan Peeles GET OUT könnt Ihr Euch hier anhören</a>.<br><br></div><div><em>Text und Podcast stehen unter der </em><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de"><em>Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0<br></em></a><em>Quelle: SchönerDenken<br>Musik von Johannes Klan<br></em><br></div><div><strong>NOPE</strong><br>USA, 2022, 130 Min., Regie: Jordan Peele</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 23 Aug 2022 10:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Jordan Peele hat sein Ziel erreicht. Er hat sich als Markenzeichen etabliert und er steht für hochwertig produzierte, doppelbödige Horrorfilme. Nach GET OUT und US war also schon klar, welches Genre auf uns zukommt und der Trailer zeigte bereits eine Art UFO, das besonders gefährlich ist, wenn man hinschaut. Vordergründig erzählt Peele eine spannende Geschichte aus dem Genre Creature-Horror. Für den Pferdetrainer OJ (Daniel Kaluuya) geht es darum, den Tod seines Vaters zu rächen und darum will er verstehen, was wirklich geschieht. Seine temperamentvolle Schwester Em (Keke Palmer) sieht auch die Chance auf Ruhm und Reichtum. Also muss der Gegner nicht nur besiegt, sondern auch auf Film gebannt werden.<br><br></div><div>Parallel zu dieser spannenden Handlung zeigt uns Jordan Peele das tragische Ende einer Sitcom, in der ein Schimpanse Menschen angreift und nur den Jungen verschont, der ihn nicht anschaut. Damit öffnet Peele die Tür zu weiteren Ebenen seines Films. Es geht um unsere Gier nach Unterhaltung und Spektakel, um die einzig wahre Währung Aufmerksamkeit, aber auch um Rassismus, darum vor dem weißen (!) Monster, das sich als Herrscher des Tals fühlt, besser die Augen zu senken – ein Monster, das die bunten (!) Fahnen wieder ausspuckt. Direkt nach dem Film loben Johanna, Hendrik, Harald und Thomas die Spannung und versuchen sich einen ersten Reim auf Jordan Peeles neuen Film zu machen.<br><br></div><div>Unseren ersten Eindruck von <a href="https://schoener-denken.de/blog/get-out-filmkritik/">Jordan Peeles GET OUT könnt Ihr Euch hier anhören</a>.<br><br></div><div><em>Text und Podcast stehen unter der </em><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de"><em>Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0<br></em></a><em>Quelle: SchönerDenken<br>Musik von Johannes Klan<br></em><br></div><div><strong>NOPE</strong><br>USA, 2022, 130 Min., Regie: Jordan Peele</div>]]>
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        <![CDATA[<div>Jordan Peele hat sein Ziel erreicht. Er hat sich als Markenzeichen etabliert und er steht für hochwertig produzierte, doppelbödige Horrorfilme. Nach GET OUT und US war also schon klar, welches Genre auf uns zukommt und der Trailer zeigte bereits eine Art UFO, das besonders gefährlich ist, wenn man hinschaut. Vordergründig erzählt Peele eine spannende Geschichte aus dem Genre Creature-Horror. Für den Pferdetrainer OJ (Daniel Kaluuya) geht es darum, den Tod seines Vaters zu rächen und darum will er verstehen, was wirklich geschieht. Seine temperamentvolle Schwester Em (Keke Palmer) sieht auch die Chance auf Ruhm und Reichtum. Also muss der Gegner nicht nur besiegt, sondern auch auf Film gebannt werden.<br><br></div><div>Parallel zu dieser spannenden Handlung zeigt uns Jordan Peele das tragische Ende einer Sitcom, in der ein Schimpanse Menschen angreift und nur den Jungen verschont, der ihn nicht anschaut. Damit öffnet Peele die Tür zu weiteren Ebenen seines Films. Es geht um unsere Gier nach Unterhaltung und Spektakel, um die einzig wahre Währung Aufmerksamkeit, aber auch um Rassismus, darum vor dem weißen (!) Monster, das sich als Herrscher des Tals fühlt, besser die Augen zu senken – ein Monster, das die bunten (!) Fahnen wieder ausspuckt. Direkt nach dem Film loben Johanna, Hendrik, Harald und Thomas die Spannung und versuchen sich einen ersten Reim auf Jordan Peeles neuen Film zu machen.<br><br></div><div>Unseren ersten Eindruck von <a href="https://schoener-denken.de/blog/get-out-filmkritik/">Jordan Peeles GET OUT könnt Ihr Euch hier anhören</a>.<br><br></div><div><em>Text und Podcast stehen unter der </em><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de"><em>Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0<br></em></a><em>Quelle: SchönerDenken<br>Musik von Johannes Klan<br></em><br></div><div><strong>NOPE</strong><br>USA, 2022, 130 Min., Regie: Jordan Peele</div>]]>
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      <title>Folge 1152: BULLET TRAIN - Genau nach Fahrplan</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Ein Auftragskiller bekommt wie gewünscht einen sehr leichten Auftrag: Einfach einen Koffer aus dem Zug von Tokyo nach Kyoto stehlen. Aber so einfach ist es nicht für den Killer mit dem schönen Codenamen „Ladybug“ (Marienkäfer): Der ganze Zug ist voller Freaks, die an sein Leben und an den Koffer wollen. Die Frage lautet: Ist Ladybug (großartig: Brad Pitt) ein Pechvogel oder ein Glückspilz?<br><br></div><div>Zugegeben: Den Shinkansen und einige japanische Darsteller nutzt der Film nur als exotische Kulisse. Und der Spaß an der expliziten Gewalt erinnert manchmal an Tarantino. Aber jeder Pathos wird mit traumwandlerischer Sicherheit aufgelöst, die Gewalt transzendiert ins Cartoonhafte und nicht jeder, der stirbt, ist auch tot. Etwas Straffung hätte dem Film bestimmt gut getan, aber dennoch ist aller sehr unterhaltsam. Im Podcast direkt nach dem Film ist Tom not amused, Gabriele dagegen sehr. Desweiteren am Mikrofon: Peter, Harald und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Sat, 13 Aug 2022 22:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:title>Folge 1152: BULLET TRAIN - Genau nach Fahrplan</itunes:title>
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      <itunes:author>Usual Suspects</itunes:author>
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        <title>Folge 1152: BULLET TRAIN - Genau nach Fahrplan</title>
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      <title>Folge 1151: THOR: LOVE AND THUNDER – „Eat My Hammer!“</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Thor ist in einer Midlife-Crisis: In der Meditation langweilt er sich, bei den Guardians redet er viel von Team, rettet den Tag aber alleine. Nichts passt für ihn zusammen, bis der Götterschlächter Gorr auftaucht (großartig: Christian Bale), ein Mann, der in seinem Rachedurst Gewalt über Schattenmonster gewonnen hat. Im Kampf gegen Gorr ist Thor nicht allein, er kämpft zu seiner bleibenden Irritation mit „Mighty Thor“ und unter diesem Helm steckt: Dr. Jane Foster. Während in der ersten Hälfte Komik angesagt ist, wird es in der zweiten Hälfte düsterer. Auch Taika Waititi hat im gefühlt zweihundertsten MCU-Film einige Mühe, irgendwie das Rad neu zu erfinden. Thomas hatte dennoch großen Spaß und hat sich weggeworfen beim weißen Röckchen von Zeus, Peter war auch weitgehend zufrieden. Und der Rest der Üblichen Verdächtigen? Aber so gar nicht. Im vergnüglichen und meinungsstarken Podcast direkt nach dem Kino am Mikrofon: Gabriele, Johanna, Peter, Harald, Tom und Thomas.<br><br><em>Text und Podcast stehen unter der </em><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de"><em>Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0<br></em></a><em>Quelle: SchönerDenken<br>Bild © Walt Disney Motion Pictures 2022<br>Musik von Johannes Klan<br></em><br></div><div><strong>Thor: Love and Thunder</strong><br>USA, 2022, 119 Min., Regie: Taika Waititi</div>]]>
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      <pubDate>Wed, 10 Aug 2022 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <title>Folge 1150: MEN - Wir Männer sind die Monster</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Regisseur Alex Garland rechnet mit seinen Geschlechtsgenossen ab: In MEN befreit sich Harper Marlowe (großartig: Jessie Buckley) aus ihrer abusiven Beziehung und Ehe. Ihr vor der Trennung stehende Ehemann James schlägt sie, entwendet ihr Smartphone und stürzt vor ihren Augen in den Tod – es bleibt offen, ob er sich umbringen wollte oder einfach beim Versuch bei ihr einzubrechen abgestürzt ist. Harper flieht aufs Land – aber sie nimmt das Trauma mit und das, was die patriarchale Gesellschaft den Frauen in dieser Situation mitgibt: <em>Hättest Du nicht mehr Verständnis haben müssen? Wenn Du nicht auf die Trennung bestanden hättest, würde Dein Mann noch leben. Du trägst Schuld.<br></em><br></div><div>Ihr Trauma projeziert sich in jeden Mann, denn sie in ihrem Rückzugsort auf dem Land trifft: Jeder Mann sieht irgendwie gleich aus: Der kauzige, zu Beginn sehr freundliche Vermieter, der verständnislose Polizist, der trotzige, aggressive Junge, der lüsterne Priester und ein rätselhafter, nackter Waldmann – alle sehen aus wie Rory Kinnear. Und über kurz oder lang werden sie alle zu einer tödlichen Bedrohung für Harper, zu einer sich selbst wiedergebärenden Monstermaschine. Vor der Leinwand weiß man nicht, was einen mehr erschreckt: die egomanische Selbstgerechtigkeit des toxischen Ehemannes, die ekelerregende Lüsternheit des Pfarrers, der alle Frauen als verführende Huren beschimpft, oder der kalte Sadismus des Jungen.<br><br></div><div>Alex Garland verzichtet auf jede Subtilität: Wir Männer sind alle gleich, wir unterscheiden uns nur in Art und Ausmaß der Bedrohung – das ist die Botschaft, die er mit der Wucht eines Vorschlaghammers an unsere Tür nagelt. Dabei ist die Mischung aus fast schon poetischen Bildern, Beziehungsdiskussionen, wohlgesetzten Schockelementen und blutigem Horror einzigartig. Als männlicher Zuschauer flüchtet man sich in die Gewissheit, selbst kein Täter und kein Monster zu sein. Aber wir Männer können selbst überhaupt nicht beurteilen, ob wir vielleicht nicht doch durch Rücksichtslosigkeit, durch Anstarren, durch passiv-aggressiven Druck, durch die Verweigerung von Care-Arbeit, emotionale Erpressung oder das Ausnutzen männlicher Privilegien doch Täter und eine Bedrohung sind.<br><br></div><div>Im Podcast direkt nach dem Kino sieht Johanna schon relativ klar, Thomas ist noch lange nicht sortiert und Tom hat es früh schon aus der Kurve getragen.<br><br></div><div><em>Text und Podcast stehen unter der </em><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de"><em>Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0<br></em></a><em>Quelle: SchönerDenken<br>Bild © Koch Films 2022<br>Musik von Johannes Klan<br></em><br></div><div><strong>Men</strong><br>UK, 2022, 100 Min., Regie: Alex Garland</div>]]>
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      <pubDate>Mon, 08 Aug 2022 19:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Regisseur Alex Garland rechnet mit seinen Geschlechtsgenossen ab: In MEN befreit sich Harper Marlowe (großartig: Jessie Buckley) aus ihrer abusiven Beziehung und Ehe. Ihr vor der Trennung stehende Ehemann James schlägt sie, entwendet ihr Smartphone und stürzt vor ihren Augen in den Tod – es bleibt offen, ob er sich umbringen wollte oder einfach beim Versuch bei ihr einzubrechen abgestürzt ist. Harper flieht aufs Land – aber sie nimmt das Trauma mit und das, was die patriarchale Gesellschaft den Frauen in dieser Situation mitgibt: <em>Hättest Du nicht mehr Verständnis haben müssen? Wenn Du nicht auf die Trennung bestanden hättest, würde Dein Mann noch leben. Du trägst Schuld.<br></em><br></div><div>Ihr Trauma projeziert sich in jeden Mann, denn sie in ihrem Rückzugsort auf dem Land trifft: Jeder Mann sieht irgendwie gleich aus: Der kauzige, zu Beginn sehr freundliche Vermieter, der verständnislose Polizist, der trotzige, aggressive Junge, der lüsterne Priester und ein rätselhafter, nackter Waldmann – alle sehen aus wie Rory Kinnear. Und über kurz oder lang werden sie alle zu einer tödlichen Bedrohung für Harper, zu einer sich selbst wiedergebärenden Monstermaschine. Vor der Leinwand weiß man nicht, was einen mehr erschreckt: die egomanische Selbstgerechtigkeit des toxischen Ehemannes, die ekelerregende Lüsternheit des Pfarrers, der alle Frauen als verführende Huren beschimpft, oder der kalte Sadismus des Jungen.<br><br></div><div>Alex Garland verzichtet auf jede Subtilität: Wir Männer sind alle gleich, wir unterscheiden uns nur in Art und Ausmaß der Bedrohung – das ist die Botschaft, die er mit der Wucht eines Vorschlaghammers an unsere Tür nagelt. Dabei ist die Mischung aus fast schon poetischen Bildern, Beziehungsdiskussionen, wohlgesetzten Schockelementen und blutigem Horror einzigartig. Als männlicher Zuschauer flüchtet man sich in die Gewissheit, selbst kein Täter und kein Monster zu sein. Aber wir Männer können selbst überhaupt nicht beurteilen, ob wir vielleicht nicht doch durch Rücksichtslosigkeit, durch Anstarren, durch passiv-aggressiven Druck, durch die Verweigerung von Care-Arbeit, emotionale Erpressung oder das Ausnutzen männlicher Privilegien doch Täter und eine Bedrohung sind.<br><br></div><div>Im Podcast direkt nach dem Kino sieht Johanna schon relativ klar, Thomas ist noch lange nicht sortiert und Tom hat es früh schon aus der Kurve getragen.<br><br></div><div><em>Text und Podcast stehen unter der </em><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de"><em>Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0<br></em></a><em>Quelle: SchönerDenken<br>Bild © Koch Films 2022<br>Musik von Johannes Klan<br></em><br></div><div><strong>Men</strong><br>UK, 2022, 100 Min., Regie: Alex Garland</div>]]>
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        <title>Folge 1150: MEN - Wir Männer sind die Monster</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, Alex Garland, Drama, Ehedrama, Gewalt gegen Frauen, Horror, Jessie Buckley, Johanna, Podcastin, Rory Kinnear, Thomas, Tom, Trauma</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1149: TOP GUN MAVERICK - Very Great Balls Of Fire In The Danger Zone</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>TOP GUN: Das steht für übertriebenen Pathos, für eine selbstverliebte Männlichkeit, für Nationalstolz, kerosinhaltige Kriegsbegeisterung und Rekrutierungsbüros vor amerikanischen Kinos. Für dämliche Dialoge, Klischee und Kitsch. Aber auch für die verboten traumschönen Bilder von Tony Scott, für gute Schauspieler und für einen unvergesslichen Soundtrack. Niemals hätte ich damit gerechnet, dass TOP GUN zurückkehren würde. Und vor allem hätte ich nicht gedacht, dass das Sequel gelingen könnte, dass TOP GUN MAVERICK ein guter Film werden könnte. Das Rezept: Die guten Elemente übernehmen: Tony Scotts Inszenierung wird von Joseph Kosinski liebevoll kopiert und imitiert, die Bilder sind fantastisch. Dazu Rückblenden zu Anthony Edwards am Klavier. Und dann die verkackten Elemente weglassen: Vor allem die super-dämlichen Dialoge. Aus dem jungen narzisstischen spätpubertierenden Pilotenarschloch, der Frauen bis in die Damentoilette verfolgt und belästigt, ist ein alter Flugverrückter geworden, der Frauen anständig behandelt (charismatisch: Jennifer Connelly!) und darum kämpft, dass die jungen Piloten, die ihm anvertraut wurden, überleben. Dazu eine emotionale Vater-Sohn-Geschichte, die Rückkehr von Iceman. Dann nur noch Tom Cruise ins Cockpit setzen und „Highway to the Danger Zone“ voll aufdrehen und schon läuft der Film rund. Wir hätten es nicht gedacht. Am Mikrofon direkt nach dem Film vor dem Kino: Gabriele, Harald, Tom und Thomas.<br><br></div><div><em>Text und Podcast stehen unter der </em><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de"><em>Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0<br></em></a><em>Quelle: SchönerDenken<br>Bild © Paramount 2022<br>Musik von Johannes Klan<br></em><br></div><div><strong>Top Gun Maverick</strong><br>USA, 2022, 130 Min., Regie: Joseph Kosinski</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 02 Aug 2022 23:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>TOP GUN: Das steht für übertriebenen Pathos, für eine selbstverliebte Männlichkeit, für Nationalstolz, kerosinhaltige Kriegsbegeisterung und Rekrutierungsbüros vor amerikanischen Kinos. Für dämliche Dialoge, Klischee und Kitsch. Aber auch für die verboten traumschönen Bilder von Tony Scott, für gute Schauspieler und für einen unvergesslichen Soundtrack. Niemals hätte ich damit gerechnet, dass TOP GUN zurückkehren würde. Und vor allem hätte ich nicht gedacht, dass das Sequel gelingen könnte, dass TOP GUN MAVERICK ein guter Film werden könnte. Das Rezept: Die guten Elemente übernehmen: Tony Scotts Inszenierung wird von Joseph Kosinski liebevoll kopiert und imitiert, die Bilder sind fantastisch. Dazu Rückblenden zu Anthony Edwards am Klavier. Und dann die verkackten Elemente weglassen: Vor allem die super-dämlichen Dialoge. Aus dem jungen narzisstischen spätpubertierenden Pilotenarschloch, der Frauen bis in die Damentoilette verfolgt und belästigt, ist ein alter Flugverrückter geworden, der Frauen anständig behandelt (charismatisch: Jennifer Connelly!) und darum kämpft, dass die jungen Piloten, die ihm anvertraut wurden, überleben. Dazu eine emotionale Vater-Sohn-Geschichte, die Rückkehr von Iceman. Dann nur noch Tom Cruise ins Cockpit setzen und „Highway to the Danger Zone“ voll aufdrehen und schon läuft der Film rund. Wir hätten es nicht gedacht. Am Mikrofon direkt nach dem Film vor dem Kino: Gabriele, Harald, Tom und Thomas.<br><br></div><div><em>Text und Podcast stehen unter der </em><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de"><em>Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0<br></em></a><em>Quelle: SchönerDenken<br>Bild © Paramount 2022<br>Musik von Johannes Klan<br></em><br></div><div><strong>Top Gun Maverick</strong><br>USA, 2022, 130 Min., Regie: Joseph Kosinski</div>]]>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/top-gun-maverick-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1149: TOP GUN MAVERICK - Very Great Balls Of Fire In The Danger Zone</itunes:title>
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      <itunes:author>Gabriele, Harald, Tom und Thomas</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>TOP GUN: Das steht für übertriebenen Pathos, für eine selbstverliebte Männlichkeit, für Nationalstolz, kerosinhaltige Kriegsbegeisterung und Rekrutierungsbüros vor amerikanischen Kinos. Für dämliche Dialoge, Klischee und Kitsch. Aber auch für die verboten traumschönen Bilder von Tony Scott, für gute Schauspieler und für einen unvergesslichen Soundtrack. Niemals hätte ich damit gerechnet, dass TOP GUN zurückkehren würde. Und vor allem hätte ich nicht gedacht, dass das Sequel gelingen könnte, dass TOP GUN MAVERICK ein guter Film werden könnte. Das Rezept: Die guten Elemente übernehmen: Tony Scotts Inszenierung wird von Joseph Kosinski liebevoll kopiert und imitiert, die Bilder sind fantastisch. Dazu Rückblenden zu Anthony Edwards am Klavier. Und dann die verkackten Elemente weglassen: Vor allem die super-dämlichen Dialoge. Aus dem jungen narzisstischen spätpubertierenden Pilotenarschloch, der Frauen bis in die Damentoilette verfolgt und belästigt, ist ein alter Flugverrückter geworden, der Frauen anständig behandelt (charismatisch: Jennifer Connelly!) und darum kämpft, dass die jungen Piloten, die ihm anvertraut wurden, überleben. Dazu eine emotionale Vater-Sohn-Geschichte, die Rückkehr von Iceman. Dann nur noch Tom Cruise ins Cockpit setzen und „Highway to the Danger Zone“ voll aufdrehen und schon läuft der Film rund. Wir hätten es nicht gedacht. Am Mikrofon direkt nach dem Film vor dem Kino: Gabriele, Harald, Tom und Thomas.<br><br></div><div><em>Text und Podcast stehen unter der </em><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de"><em>Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0<br></em></a><em>Quelle: SchönerDenken<br>Bild © Paramount 2022<br>Musik von Johannes Klan<br></em><br></div><div><strong>Top Gun Maverick</strong><br>USA, 2022, 130 Min., Regie: Joseph Kosinski</div>]]>
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        <title>Folge 1149: TOP GUN MAVERICK - Very Great Balls Of Fire In The Danger Zone</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, Action, Drama, Gabriele, Harald, Jennifer Connelly, Joseph Kosinksi, Kalter Krieg, Krieg, Militär, Romanze, Thomas, Tom, Tom Cruise, Tony Scott, Podcastin, Vater, Sohn, Sequel, Fortsetzung</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1148: DR. STRANGE IN THE MULTIVERSE OF MADNESS – Es passiert zu viel und es geschieht zu wenig</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Nachdem wir SPIDER-MAN: NO WAY HOME nachgeholt hatten, ging es ins Kino, um DR. STRANGE IN THE MULTIVERSE OF MADNESS zu sehen. Regie: Sam Raimi. Das versprach klassische Horrorelemente, die es mitunter auch gab, aber Sam Raimi hat dem Film nur stellenweise seinen Stempel aufgedrückt. Insgesamt ist es ein typischer Vertreter der aktuellen MCU-Phase: Viel Handlung, viele Figuren, viele Zusammenhänge, viele Anspielungen, vielleicht alles etwas viel für einen Film. Der wie immer charismatische Benedict Cumberbatch darf gleich mehrere Versionen des Dr. Strange spielen, denn es öffnen sich die Tore zwischen den Multiversen.<br><br></div><div>America Chavez, eine sympathische junge Dame, kann Portale öffnen und nutzt diese Fähigkeit, um vor einem Monster zu fliehen, dass der Dr. Strange unserer Welt aufhalten kann. Dr. Strange wendet sich an Wanda Maximoff, bzw. Scarlet Witch und es entspannt sich ein dramatischer Ablauf um das Zauberbuch Darkhold, um Wandas Kinder Tommy und Billy, um die Zauberburg Kamar-Taj, Wong und Traumwandeln, um Baron Mordo und sein Sanctum Sanctorum, um Polykarbonat-Gefängnisse, um Christine Palmer und die Illuminati (Captain Carter, Black Bolt, der König der Inhumans, Captain Marvel alias Maria Rambeau, Reed Richards alias Mister Fantastic und Professor Charles Xavier). Was das mit dem Buch von Vishanti, dem Zaubertempel auf dem Berg von Wundagore und der Zombieversion von Strange aus Erde 838 zu tun hat, wird im Film erklärt, Man muss nur genau aufpassen. Vor allem auf die Mid-Credit-Szene mit der mysteriösen Frau namens „Clea“.<br><br></div><div>Im Podcast direkt nach dem Film versuchen Tom und Tom das unübersichtliche Überangebot zu sortieren. Und eines wird klar, auch die sehr guten Elemente des Films leiden massiv darunter, dass es noch 417 andere Elemente gibt. Das Ergebnis: cineastisches Sodbrennen. Der sehenswertere Multiversumsfilm ist dann doch EVERYTHING EVERYWHERE ALL AT ONCE. (Wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit bis die Daniels einen MCU-Film angeboten bekommen.)</div><div><br></div><div><em>Text und Podcast stehen unter der </em><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de"><em>Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0</em></a><em><br>Bild © Sony Pictures Entertainment Deutschland<br>Musik von Johannes Klan<br></em><br></div><div><strong>Dr. Strange in the Multiverse of Madness</strong><br>USA, 2022, 126 Min., Regie: Sam Raimi</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 05 Jul 2022 23:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Nachdem wir SPIDER-MAN: NO WAY HOME nachgeholt hatten, ging es ins Kino, um DR. STRANGE IN THE MULTIVERSE OF MADNESS zu sehen. Regie: Sam Raimi. Das versprach klassische Horrorelemente, die es mitunter auch gab, aber Sam Raimi hat dem Film nur stellenweise seinen Stempel aufgedrückt. Insgesamt ist es ein typischer Vertreter der aktuellen MCU-Phase: Viel Handlung, viele Figuren, viele Zusammenhänge, viele Anspielungen, vielleicht alles etwas viel für einen Film. Der wie immer charismatische Benedict Cumberbatch darf gleich mehrere Versionen des Dr. Strange spielen, denn es öffnen sich die Tore zwischen den Multiversen.<br><br></div><div>America Chavez, eine sympathische junge Dame, kann Portale öffnen und nutzt diese Fähigkeit, um vor einem Monster zu fliehen, dass der Dr. Strange unserer Welt aufhalten kann. Dr. Strange wendet sich an Wanda Maximoff, bzw. Scarlet Witch und es entspannt sich ein dramatischer Ablauf um das Zauberbuch Darkhold, um Wandas Kinder Tommy und Billy, um die Zauberburg Kamar-Taj, Wong und Traumwandeln, um Baron Mordo und sein Sanctum Sanctorum, um Polykarbonat-Gefängnisse, um Christine Palmer und die Illuminati (Captain Carter, Black Bolt, der König der Inhumans, Captain Marvel alias Maria Rambeau, Reed Richards alias Mister Fantastic und Professor Charles Xavier). Was das mit dem Buch von Vishanti, dem Zaubertempel auf dem Berg von Wundagore und der Zombieversion von Strange aus Erde 838 zu tun hat, wird im Film erklärt, Man muss nur genau aufpassen. Vor allem auf die Mid-Credit-Szene mit der mysteriösen Frau namens „Clea“.<br><br></div><div>Im Podcast direkt nach dem Film versuchen Tom und Tom das unübersichtliche Überangebot zu sortieren. Und eines wird klar, auch die sehr guten Elemente des Films leiden massiv darunter, dass es noch 417 andere Elemente gibt. Das Ergebnis: cineastisches Sodbrennen. Der sehenswertere Multiversumsfilm ist dann doch EVERYTHING EVERYWHERE ALL AT ONCE. (Wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit bis die Daniels einen MCU-Film angeboten bekommen.)</div><div><br></div><div><em>Text und Podcast stehen unter der </em><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de"><em>Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0</em></a><em><br>Bild © Sony Pictures Entertainment Deutschland<br>Musik von Johannes Klan<br></em><br></div><div><strong>Dr. Strange in the Multiverse of Madness</strong><br>USA, 2022, 126 Min., Regie: Sam Raimi</div>]]>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/dr-strange-in-the-multiverse-of-madness-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1148: DR. STRANGE IN THE MULTIVERSE OF MADNESS – Es passiert zu viel und es geschieht zu wenig</itunes:title>
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      <itunes:author>Tom und Tom</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Nachdem wir SPIDER-MAN: NO WAY HOME nachgeholt hatten, ging es ins Kino, um DR. STRANGE IN THE MULTIVERSE OF MADNESS zu sehen. Regie: Sam Raimi. Das versprach klassische Horrorelemente, die es mitunter auch gab, aber Sam Raimi hat dem Film nur stellenweise seinen Stempel aufgedrückt. Insgesamt ist es ein typischer Vertreter der aktuellen MCU-Phase: Viel Handlung, viele Figuren, viele Zusammenhänge, viele Anspielungen, vielleicht alles etwas viel für einen Film. Der wie immer charismatische Benedict Cumberbatch darf gleich mehrere Versionen des Dr. Strange spielen, denn es öffnen sich die Tore zwischen den Multiversen.<br><br></div><div>America Chavez, eine sympathische junge Dame, kann Portale öffnen und nutzt diese Fähigkeit, um vor einem Monster zu fliehen, dass der Dr. Strange unserer Welt aufhalten kann. Dr. Strange wendet sich an Wanda Maximoff, bzw. Scarlet Witch und es entspannt sich ein dramatischer Ablauf um das Zauberbuch Darkhold, um Wandas Kinder Tommy und Billy, um die Zauberburg Kamar-Taj, Wong und Traumwandeln, um Baron Mordo und sein Sanctum Sanctorum, um Polykarbonat-Gefängnisse, um Christine Palmer und die Illuminati (Captain Carter, Black Bolt, der König der Inhumans, Captain Marvel alias Maria Rambeau, Reed Richards alias Mister Fantastic und Professor Charles Xavier). Was das mit dem Buch von Vishanti, dem Zaubertempel auf dem Berg von Wundagore und der Zombieversion von Strange aus Erde 838 zu tun hat, wird im Film erklärt, Man muss nur genau aufpassen. Vor allem auf die Mid-Credit-Szene mit der mysteriösen Frau namens „Clea“.<br><br></div><div>Im Podcast direkt nach dem Film versuchen Tom und Tom das unübersichtliche Überangebot zu sortieren. Und eines wird klar, auch die sehr guten Elemente des Films leiden massiv darunter, dass es noch 417 andere Elemente gibt. Das Ergebnis: cineastisches Sodbrennen. Der sehenswertere Multiversumsfilm ist dann doch EVERYTHING EVERYWHERE ALL AT ONCE. (Wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit bis die Daniels einen MCU-Film angeboten bekommen.)</div><div><br></div><div><em>Text und Podcast stehen unter der </em><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de"><em>Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0</em></a><em><br>Bild © Sony Pictures Entertainment Deutschland<br>Musik von Johannes Klan<br></em><br></div><div><strong>Dr. Strange in the Multiverse of Madness</strong><br>USA, 2022, 126 Min., Regie: Sam Raimi</div>]]>
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      <title>Folge 1147: SPIDER-MAN: NO WAY HOME - Wer bin ich und wenn ja wieviele?</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Ein wesentliches Element für die meisten Superhelden ist ihre geheime Identität. Das Rätsel, wer dahinter steckt, macht sie erst attraktiv. (Es sei denn, man ist ein stinkreicher Unternehmer und Playboy und outet sich mit kindlicher Freude als Iron Man). Für Peter Parker ist es eine Katastrophe, als Spider-Man enttarnt zu sein. Und das inszeniert der Film in den ersten zwanzig Minuten temporeich und witzig. Peter Parker weiß sich nicht mehr anders zu helfen – er sucht Hilfe bei Dr. Strange. Der ist arrogant genug zu glauben, er könne das Raumzeitmultiversendingsbums manipulieren, ohne dass sich die Grenzen der Welten öffnen und Spiderman es mit allen Bösewichtern gleichzeitig aufnehmen muss. Aber Spider-Man ist nicht alleine – und besonders sein unerwartetes Team haben Tom und Tom viel Spaß gemacht. Die beiden haben sich den Film im Wohnzimmer auf die Wand gebeamt und hatten einen sehr vergnügten Abend.<br><br></div><div><em>Text und Podcast stehen unter der </em><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de"><em>Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0<br></em></a><em>Quelle: SchönerDenken </em><a href="https://schoener-denken.de/podcast/1147_spiderman_no_way_home.mp3"><em>(Direkter Download der Episode über rechte Maustaste)</em></a><em><br>Bild © Sony Pictures Entertainment Deutschland<br>Musik von Johannes Klan<br></em><br></div><div><strong>Spider-Man: No Way Home</strong><br>USA, 2021, 148 Min., Regie: Jon Watts</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Sat, 25 Jun 2022 18:00:00 +0200</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/spiderman-no-way-home-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1147: SPIDER-MAN: NO WAY HOME - Wer bin ich und wenn ja wieviele?</itunes:title>
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        <title>Folge 1147: SPIDER-MAN: NO WAY HOME - Wer bin ich und wenn ja wieviele?</title>
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      <title>Folge 1146: ONE OF THESE DAYS - Die Kinder des Kapitalismus</title>
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        <![CDATA[<div>Kyle (Joe Cole) ist einer der Verlierer, er arbeitet hart, wenn er einen Job findet, seine Freundin ebenso. Aber sie kommen im texanischen Nirgendwo kaum über die Runden. Als sein alter Wagen den Geist aufgibt, schämt er sich zu sehr, um es zuzugeben. Ein Mann, der sich noch nicht einmal ein Auto leisten kann? Der Kapitalismus lässt seine Kinder vielleicht verhungern, aber er hat immer eine trügerische Hoffnung im Angebot: Ein Autohändler verschenkt einen nagelneuen Pickup an den Mann oder die Frau, die am längsten ununterbrochen die Hand am Auto halten kann – ohne Schlafpausen. Es kommen diejenigen, die keine andere Chance mehr sehen, es kommen diejenigen, die eine ganze glückliche Zukunft in dieses Auto projezieren. Und während die Armen und Verzweifelten Tag und Nacht am Auto stehen, sind sie die Attraktion für die Schaulustigen, die diese Demütigung (noch) nicht nötig haben. Oft gibt es gar keine Zuschauer, außer ihrer Betreuerin Joan (Carrie Preston). Das sind dann die dunkelsten und einsamsten Momente. Regisseur Bastian Günther inszeniert dieses Kammerspiel rund um den Pickup in intensiven Einstellungen, wir sind den Menschen und ihrer Traurigkeit sehr nah. Und am Ende beginnt der Film für ganz besondere 20 Minuten noch einmal von vorne …<br><br></div><div>Johanna und Thomas haben den Film im CAPITOL gesehen – in Anwesenheit des Regisseurs Bastian Günther, der erklärte, dass der Film auf einer wahren Geschichte beruht und erinnerte das Publikum an den Film „They shoot horses, don’t they?“ von Sydney Pollack (1969), der einen Tanzmarathon zeigt, bei dem das letzte noch tanzende Paar gewinnt – auch hier eine Demütigung und Entwürdigung der Hoffnungslosen, eine Entmenschlichung und Degradierung zur Attraktion. Günther zeigte sich glücklich darüber, dass Robert Altman den Stoff dann doch nicht – wie ursprünglich beabsichtigt – verfilmt hat. Günther, der auch das Drehbuch geschrieben hat, ging im Gespräch auch auf die Szene ein, in der Kyle von der Polizei als potentieller Krimineller eingestuft wird, nur weil er zu Fuß unterwegs ist – einem Teammitglied war es während der Dreharbeiten tatsächlich passiert. Durch die Pandemie war der Start des Filmes auf dem Sundance-Festival 2020 kurzfristig abgesagt worden. Jetzt ist er in die Kinos gekommen. Als Koproduktion mit dem Hessischen Rundfunk, dem Saarländischen Rundfunk und ARTE wird der Film später in den Fernsehsendern der ARD, auf ARTE und in der ARD Mediathek zu sehen sein. Direkt nach dem Film sprechen Johanna und Thomas vor dem CAPITOL über die düstere Stimmung, die beeindruckende Inszenierung der Autos, lens flares, Autofriedhöfe und sprechende Pickups und sind sich einig: ONE OF THESE DAYS ist sehr ernst und sehr, sehr sehenswert.<br><br></div><div>WICHTIG: Wir haben ONE OF THESE DAYS im <a href="https://www.programmkinos-mainz.de/"><strong>Programmkino Capitol&amp;Palatin</strong></a> in Mainz gesehen, sehr <a href="https://schoener-denken.de/blog/tag/capitolpalatin/">viele SchönerDenken-Episoden</a> zu anspruchsvolleren Filmen sind vor diesem Programmkino aufgezeichnet worden. Dieses Kino ist die Grundlage der Kinokultur in Mainz: Das Programm ist hervorragend kuratiert – besondere Filme aus vielen unterschiedlichen Genres und Nationen, immer wieder auch in Originalsprache, dazu viele Veranstaltungen. Dem Programmkino Capitol&amp;Palatin droht durch ein Gebäudekauf durch ein großes Immobilienunternehmen die Schließung. Mehr Informationen gibt es <a href="https://www.programmkinos-mainz.de/17326/"><strong>hier</strong></a> und <a href="https://mainz-fuer-kino.de/"><strong>hier</strong></a>. Eine Petition zum Erhalt dieses wichtigen Kinos gibt es <a href="https://www.change.org/p/capitol-palatin-erhalten"><strong>hier</strong></a>. Bitte unterstützen!<br><br></div><div><em>Text und Podcast stehen unter der </em><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de"><em>Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0<br></em></a><em>Quelle: SchönerDenken </em><a href="https://schoener-denken.de/podcast/1146_one_of_these_days.mp3"><em>(Direkter Download der Episode über rechte Maustaste)</em></a><em><br>Bild: Filmszene aus ONE OF THESE DAYS © Weltkino 2020<br>Musik von Johannes Klan<br></em><br></div><div><strong>One Of These Days</strong><br>D, 2020, 121 Min., Buch und Regie: Bastian Günther</div>]]>
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      <pubDate>Sat, 18 Jun 2022 16:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:author>Johanna und Thomas</itunes:author>
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      <title>Folge 1145: BELLE (Nippon Connection 2022) feat. Helena, Malte (SneakyMonday) und Steffen (Vilmferrückt)</title>
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        <![CDATA[<div>Mamoru Hosoda hat sich viel vorgenommen: Ein Coming-of-Age-Film über Suzu, die ihre Mutter verloren hat, ein Film über Faszination und Gefahren eines virtuellen Metaversums (hier heißt es „U“) und ein Film über das vielschichtige Motiv eines hübschen Mädchen und einem gefährlichen Mann, der seine Identität hinter einer Maske verbirgt (Die Schöne und das Biest). Nicht überraschend ist die kunsthandwerkliche Perfektion – aber der Einfallsreichtum und die so noch nicht gesehene bunte Bildermacht in der Darstellung der virtuellen Welt ist einfach umwerfend.<br><br>Aber die besondere Qualität liegt in den nachvollziehbaren Charakteren, zu denen wir in zwei Stunden Film eine Beziehung aufbauen. Dabei spielen schwierige Themen wie die Identität in einer virtuellen Welt, die Gefahren der Social Media-Kommunikation und vor allem Gewalt gegen Kinder eine Rolle. Die Botschaft lautet am Ende: Das in einer virtuellen Welt gewonnene Selbstvertrauen kann helfen, die Herausforderungen im realen Leben zu bestehen. Im Podcast sind Helena und Malte von <a href="https://soundcloud.com/malte-triesch">Sneaky Monday</a> mit Thomas einig: Ein großartiger Film. Steffen von <a href="https://www.vilmferrueckt.de/">Vilmferrückt</a> stellt kritische Fragen.</div>]]>
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      <pubDate>Sat, 11 Jun 2022 13:00:00 +0200</pubDate>
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      <title>Folge 1144: LET ME HEAR IT BAREFOOT (Nippon Connection 2022) feat. DieMelanie und Andras</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Man wünscht sich, dass die sehr talentierte Regisseurin Riho Kudo einfach ihren sehr guten Szenen und Bildern vertrauen würde. Aber sie dehnt und wiederholt die Elemente, bis der eigentliche Film dahinter verschwindet. Im Zentrum stehen zwei junge Männer, die sich zueinander hingezogen fühlen. Aber sie haben nicht den Mut, sich ihre Liebe einzugestehen und auszuleben. Stattdessen flüchten sie sich in Raufereien und Kämpfe, um sich zu spüren und nahe zu sein. Ein großartiges Bild, wenn es nicht bis zum Überdruss gedehnt und wiederholt würde. Im Podcast trauern DieMelanie, Andras und Thomas einer robusten Schnittfassung nach.</div>]]>
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      <pubDate>Sat, 28 May 2022 14:00:00 +0200</pubDate>
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      <title>Folge 1143: MY BROTHER, THE ANDROID AND ME (Nippon Connection 2022) feat. Lucas, Malte und Andras</title>
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        <![CDATA[<div>MY BROTHER, THE ANDROID AND ME kombiniert viele Versatzstücke des Gothic-Horror-Genres: Das Frankensteinmotiv, neues Leben zu erschaffen, das Doppelgängermotiv der phantastischen Literatur, das Spukhaus, das Labor, der verrückte Wissenschaftler …<br><br></div><div>Kaoru ist hochbegabt und soll an der Universität nicht nur lehren sondern auch Roboter für den Straßenbau entwickeln. Stattdessen arbeitet er daran, eine Androidenkopie von ihm selbst zu erstellen – vielleicht in der Hoffnung, sich dann selbst aus dem Leben zurückziehen zu können. Immer wieder versagt ihm dabei das rechte Bein seinen Dienst, als wäre es eine defekte Prothese. In Wirklichkeit leidet Kaoru an einer Wahrnehmungsstörung: Er ist überzeugt, dass sein Bein ein Fremdkörper ist und will es loswerden. Aus der einst florierenden Privatklinik seines Vaters wird bei Kaoru ein Horrorhaus mit Labor.<br><br></div><div>Junji Sakamoto setzt diese Geschichte mit sicherem Stilgefühl um: Es regnet unablässig, der großgewachsene Kaoru in dunklem Regenmantel mit Kapuze wirkt selbst wie Frankensteins Monster, selbst das Radfahren wirkt gruselig. Im Podcast direkt nach dem Film weht nach Mitternacht ein scharfer Wind (den man auf der Aufnahme etwas hören kann). Lucas (<a href="https://soundcloud.com/longtakepodcast">Longtake</a>), Malte (<a href="https://soundcloud.com/malte-triesch">Sneaky Monday</a>) Andras und Thomas sprechen über die dichte Atmosphäre, über Musik und das Verlorensein des Protagonisten und des Zuschauers.</div>]]>
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      <pubDate>Sat, 28 May 2022 13:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>MY BROTHER, THE ANDROID AND ME kombiniert viele Versatzstücke des Gothic-Horror-Genres: Das Frankensteinmotiv, neues Leben zu erschaffen, das Doppelgängermotiv der phantastischen Literatur, das Spukhaus, das Labor, der verrückte Wissenschaftler …<br><br></div><div>Kaoru ist hochbegabt und soll an der Universität nicht nur lehren sondern auch Roboter für den Straßenbau entwickeln. Stattdessen arbeitet er daran, eine Androidenkopie von ihm selbst zu erstellen – vielleicht in der Hoffnung, sich dann selbst aus dem Leben zurückziehen zu können. Immer wieder versagt ihm dabei das rechte Bein seinen Dienst, als wäre es eine defekte Prothese. In Wirklichkeit leidet Kaoru an einer Wahrnehmungsstörung: Er ist überzeugt, dass sein Bein ein Fremdkörper ist und will es loswerden. Aus der einst florierenden Privatklinik seines Vaters wird bei Kaoru ein Horrorhaus mit Labor.<br><br></div><div>Junji Sakamoto setzt diese Geschichte mit sicherem Stilgefühl um: Es regnet unablässig, der großgewachsene Kaoru in dunklem Regenmantel mit Kapuze wirkt selbst wie Frankensteins Monster, selbst das Radfahren wirkt gruselig. Im Podcast direkt nach dem Film weht nach Mitternacht ein scharfer Wind (den man auf der Aufnahme etwas hören kann). Lucas (<a href="https://soundcloud.com/longtakepodcast">Longtake</a>), Malte (<a href="https://soundcloud.com/malte-triesch">Sneaky Monday</a>) Andras und Thomas sprechen über die dichte Atmosphäre, über Musik und das Verlorensein des Protagonisten und des Zuschauers.</div>]]>
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        <![CDATA[<div>MY BROTHER, THE ANDROID AND ME kombiniert viele Versatzstücke des Gothic-Horror-Genres: Das Frankensteinmotiv, neues Leben zu erschaffen, das Doppelgängermotiv der phantastischen Literatur, das Spukhaus, das Labor, der verrückte Wissenschaftler …<br><br></div><div>Kaoru ist hochbegabt und soll an der Universität nicht nur lehren sondern auch Roboter für den Straßenbau entwickeln. Stattdessen arbeitet er daran, eine Androidenkopie von ihm selbst zu erstellen – vielleicht in der Hoffnung, sich dann selbst aus dem Leben zurückziehen zu können. Immer wieder versagt ihm dabei das rechte Bein seinen Dienst, als wäre es eine defekte Prothese. In Wirklichkeit leidet Kaoru an einer Wahrnehmungsstörung: Er ist überzeugt, dass sein Bein ein Fremdkörper ist und will es loswerden. Aus der einst florierenden Privatklinik seines Vaters wird bei Kaoru ein Horrorhaus mit Labor.<br><br></div><div>Junji Sakamoto setzt diese Geschichte mit sicherem Stilgefühl um: Es regnet unablässig, der großgewachsene Kaoru in dunklem Regenmantel mit Kapuze wirkt selbst wie Frankensteins Monster, selbst das Radfahren wirkt gruselig. Im Podcast direkt nach dem Film weht nach Mitternacht ein scharfer Wind (den man auf der Aufnahme etwas hören kann). Lucas (<a href="https://soundcloud.com/longtakepodcast">Longtake</a>), Malte (<a href="https://soundcloud.com/malte-triesch">Sneaky Monday</a>) Andras und Thomas sprechen über die dichte Atmosphäre, über Musik und das Verlorensein des Protagonisten und des Zuschauers.</div>]]>
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        <title>Folge 1143: MY BROTHER, THE ANDROID AND ME (Nippon Connection 2022) feat. Lucas, Malte und Andras</title>
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      <title>Folge 1142: ANY CRYBABIES AROUND? (Nippon Connection 2022) feat. DieMelanie und Malte</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Ein Entwicklungsroman ohne Entwicklung? Tasuku ist überfordert, seine Freundin hat gerade ein Mädchen zur Welt gebracht und der Verantwortung scheint er nicht gewachsen zu sein. Als er sich dann auch noch beim örtlichen Maskenkult vor laufenden Kameras bis auf die Knochen blamiert, haut er ab nach Tokio. In Takuma Satos Film lernt der Protagonist aber wenig dazu und das prägt auch seine Rückkehr nach mehr als zwei Jahren … Im Podcast reden DieMelanie, Malte und Thomas übers Erwachsenwerden und über Bräuche, die niemand braucht. Nach dem Spoileralarm beschreibt Malte das durchaus spannende Ende des Films.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 26 May 2022 15:00:00 +0200</pubDate>
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      <title>Folge 1141: SMALL SLOW BUT STEADY (Nippon Connection 2022) feat. Kinomensch, Fang Yi, Johannes und Max</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Nippon Connection ist wieder ein Präsenzfestival und es startet mit Sho Miyakes Film SMALL SLOW BUT STEADY – ein Boxerdrama, um die gehörlose Keiko, die es geschafft hat, Profiboxerin zu werden. Aber sie hat nicht nur mit ihren Gegnerinnen zu kämpfen sondern auch mit ihrer Umwelt und mit sch selbst. Und dann droht auch noch ihr Gym zu schließen … Nach dem Film kam es wieder zu einem Stelldichein der Japanfilmverliebten: Lucas, Johannes, Fang Yi, Max und Thomas. Im ersten Eindruck loben sie die Stille des Films, die Geduld mit den Charakteren und die wundere 16-mm-Ästhetik.<br><br></div><div><em>Text und Podcast stehen unter der </em><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de"><em>Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0<br></em></a><em>Quelle: SchönerDenken<br>Musik von Johannes Klan<br></em><br></div><div><strong>Small Slow But Steady</strong><br>Japan 2022, 99 Min., Regie: Sho Miyake</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Wed, 25 May 2022 02:00:00 +0200</pubDate>
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        <title>Folge 1141: SMALL SLOW BUT STEADY (Nippon Connection 2022) feat. Kinomensch, Fang Yi, Johannes und Max</title>
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      <itunes:keywords>CrossCast, Die Üblichen Verdächtigen, Japan, Kino, Nippon Connection, Podcast, Boxen, Drama, Fang Yi, Festival, Filmfestival, Johannes, Kinomensch, Lucas Barwenczik, Max, MixMax, Sho MIYAKE, Untersicht</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1140: EVERYTHING EVERYWHERE ALL AT ONCE: Die Leben, die hätten sein können</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Es gibt anspruchsvolle Familiendramen, es gibt SF-Actionfilme, es gibt chaotische Ideensexplosionen. Die Daniels haben das alles untrennbar ineinander verwoben: Das berührende Familiendrama erzählt vom Scheitern der Kommunikation und vom Gefangenbleiben in Konventionen und Alltagskonflikten, bis der Film beginnt im wahrsten Sinne den Wortes die Grenzen des Universums zu sprengen, mit Jackie-Chan-Einlagen bis zur Nasenspitze ins Action-Genre zu springen, bevor sich in den verschiedenen Universen die grenzenlose Fantasie der beiden Regisseure Bahn bricht. Der Film ist übervoll an schrägen, surrealen Ideen, da haben plötzlich alle Menschen wabbelige Hotdogartige Finger oder unsere Protagonistin ist ein berühmter Filmstar oder … ein Stein. Vor allem aber gibt der Film einer älteren Frau mit chinesischer Migrationsgeschichte, also einer Figur, die auf der Leinwand wie in der Gesellschaft fast immer unsichtbar ist, ein Gesicht, eine Kraft und eine laute Stimme.<br><br></div><div>Alle Darsteller tragen diese Geschichte, aber vor allem Michelle Yeoh ist in einer unerwarteten Vielgestaltigkeit sehr überzeugend – die perfekte Antagonistin: Jamie Lee Curtis als Steuerprüferin Deirdre. Da brennt die Leinwand zwischen diesen Frauen. Direkt nach dem Film, den wir im wunderbaren Capitol in Mainz gesehen haben, sortieren Johanna und Thomas in der 12-Minuten-Podcast-Episode erst einmal die vielen, vielen Eindrücke. Während Johanna auf die eine oder andere absurde Idee hätte verzichten können, hat Thomas vor allem die anarchistische Freiheit dieses Films genossen. Besonders empfehlenswert!<br><br></div>]]>
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      <pubDate>Sun, 15 May 2022 17:00:00 +0200</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/everything-everywhere-all-at-once-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1140: EVERYTHING EVERYWHERE ALL AT ONCE: Die Leben, die hätten sein können</itunes:title>
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      <itunes:author>Johanna und Thomas</itunes:author>
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        <title>Folge 1140: EVERYTHING EVERYWHERE ALL AT ONCE: Die Leben, die hätten sein können</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, Action, China, Dan Kwan, Daniel Scheinert, Daniels, Einwanderer, Familie, Fantasy, Generationenkonflikt, James Hong, Jamie Lee Curtis, Jenny Slate, Johanna, Ke Huy Quan, Komödie, Michelle Yeoh, Migration, Mutter, Podcastin, Science-Fiction, Stephanie Hsu, Steuer, Thomas, Tochter, Waschsalon</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1139: NipponConnection 2022: Offizieller Festivalpodcast Nr. 9 – PROGRAMMHIGHLIGHTS</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Herzlich willkommen zum offiziellen Podcast des japanischen Filmfestivals Nippon Connection 2022 – endlich darf das Festival wieder vor Ort stattfinden – mit etwa 100 Filmen vom 24. bis zum 29. Mai in Frankfurt am Main. Wir haben Programmchef Florian Höhr wieder in den Podcast eingeladen und sprechen mit ihm darüber, wie es sich anfühlt, wieder ein Festival für echte Menschen in echten Kinosäalen zu machen und über den Nippon Honor Award für den Schauspieler <strong>Masatoshi Nagase</strong>, der vielen aus Jarmuschs <strong>Mistery Train</strong> (1989) oder aus Kawases <strong>Kirschblüten und rote Bohnen</strong> (2015) bekannt sein wird. Wir reden über den Schwerpunkt <strong>Stories of Youth</strong>, über das Sekten- und Familiendrama <strong>Under The Stars</strong> (2020) von Tatsushi Omori, über Keita Fujimotos <strong>Just The Two of Us</strong> (2020) – hier spielt Nagase einen Querschnittsgelähmten. Wir reden über die Benshis (Stummfilmerzähler) in der Komödie <strong>Talking The Pictures</strong> (2019) von Masayuki Suo und über den lange ersehnten Yakuza-Thriller <strong>Last of the Wolves</strong> (2021) von Regisseur Kazuya Shiraishi. Mehr Informationen – auch zum Kartenvorverkauf und zum Onlinefestival vom 30. Mai bis zum 6. Juni erfahrt Ihr unter <a href="https://nipponconnection.com/"><strong>https://nipponconnection.com</strong></a>. (Normalerweise wäre Alexander Sobolla von den Abspannguckern ebenfalls im Podcast zu hören – er hatte auch bei den Vorbereitungen des Podcasts geholfen. Während der Aufnahme hat er sich um seine süßen Kinder gekümmert und konnte bei der Aufnahme nicht dabei sein. Liebe Grüße an Alex!)</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Sat, 14 May 2022 00:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Herzlich willkommen zum offiziellen Podcast des japanischen Filmfestivals Nippon Connection 2022 – endlich darf das Festival wieder vor Ort stattfinden – mit etwa 100 Filmen vom 24. bis zum 29. Mai in Frankfurt am Main. Wir haben Programmchef Florian Höhr wieder in den Podcast eingeladen und sprechen mit ihm darüber, wie es sich anfühlt, wieder ein Festival für echte Menschen in echten Kinosäalen zu machen und über den Nippon Honor Award für den Schauspieler <strong>Masatoshi Nagase</strong>, der vielen aus Jarmuschs <strong>Mistery Train</strong> (1989) oder aus Kawases <strong>Kirschblüten und rote Bohnen</strong> (2015) bekannt sein wird. Wir reden über den Schwerpunkt <strong>Stories of Youth</strong>, über das Sekten- und Familiendrama <strong>Under The Stars</strong> (2020) von Tatsushi Omori, über Keita Fujimotos <strong>Just The Two of Us</strong> (2020) – hier spielt Nagase einen Querschnittsgelähmten. Wir reden über die Benshis (Stummfilmerzähler) in der Komödie <strong>Talking The Pictures</strong> (2019) von Masayuki Suo und über den lange ersehnten Yakuza-Thriller <strong>Last of the Wolves</strong> (2021) von Regisseur Kazuya Shiraishi. Mehr Informationen – auch zum Kartenvorverkauf und zum Onlinefestival vom 30. Mai bis zum 6. Juni erfahrt Ihr unter <a href="https://nipponconnection.com/"><strong>https://nipponconnection.com</strong></a>. (Normalerweise wäre Alexander Sobolla von den Abspannguckern ebenfalls im Podcast zu hören – er hatte auch bei den Vorbereitungen des Podcasts geholfen. Während der Aufnahme hat er sich um seine süßen Kinder gekümmert und konnte bei der Aufnahme nicht dabei sein. Liebe Grüße an Alex!)</div>]]>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/nipponconnection-2022-festivalpodcast-09/</link>
      <itunes:title>Folge 1139: NipponConnection 2022: Offizieller Festivalpodcast Nr. 9 – PROGRAMMHIGHLIGHTS</itunes:title>
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      <itunes:author>Florian Höhr und Thomas Laufersweiler</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Herzlich willkommen zum offiziellen Podcast des japanischen Filmfestivals Nippon Connection 2022 – endlich darf das Festival wieder vor Ort stattfinden – mit etwa 100 Filmen vom 24. bis zum 29. Mai in Frankfurt am Main. Wir haben Programmchef Florian Höhr wieder in den Podcast eingeladen und sprechen mit ihm darüber, wie es sich anfühlt, wieder ein Festival für echte Menschen in echten Kinosäalen zu machen und über den Nippon Honor Award für den Schauspieler <strong>Masatoshi Nagase</strong>, der vielen aus Jarmuschs <strong>Mistery Train</strong> (1989) oder aus Kawases <strong>Kirschblüten und rote Bohnen</strong> (2015) bekannt sein wird. Wir reden über den Schwerpunkt <strong>Stories of Youth</strong>, über das Sekten- und Familiendrama <strong>Under The Stars</strong> (2020) von Tatsushi Omori, über Keita Fujimotos <strong>Just The Two of Us</strong> (2020) – hier spielt Nagase einen Querschnittsgelähmten. Wir reden über die Benshis (Stummfilmerzähler) in der Komödie <strong>Talking The Pictures</strong> (2019) von Masayuki Suo und über den lange ersehnten Yakuza-Thriller <strong>Last of the Wolves</strong> (2021) von Regisseur Kazuya Shiraishi. Mehr Informationen – auch zum Kartenvorverkauf und zum Onlinefestival vom 30. Mai bis zum 6. Juni erfahrt Ihr unter <a href="https://nipponconnection.com/"><strong>https://nipponconnection.com</strong></a>. (Normalerweise wäre Alexander Sobolla von den Abspannguckern ebenfalls im Podcast zu hören – er hatte auch bei den Vorbereitungen des Podcasts geholfen. Während der Aufnahme hat er sich um seine süßen Kinder gekümmert und konnte bei der Aufnahme nicht dabei sein. Liebe Grüße an Alex!)</div>]]>
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        <title>Folge 1139: NipponConnection 2022: Offizieller Festivalpodcast Nr. 9 – PROGRAMMHIGHLIGHTS</title>
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      <title>Folge 1138: HAPPY DEATHDAY 2U: Und morgen schon wieder von vorne</title>
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        <![CDATA[<div>Die hübsche blonde Studentin Tree hatte im ersten Teil HAPPY DEATHDAY den Tag ihrer Ermordung immer wieder erlebt. Im zweiten Teil HAPPY DEATHDAY 2U erfährt sie, wer wirklich dahinter steckte: Student:innen und Quantenphysikexperimente. Und schwupps gerät sie zum zweiten Mal in die Zeitschleife. Allein Jessica Rothe als angepisste Tree durch den Film stampfen zu sehen, ist pures Comedy-Gold. Noch mehr Tode, noch mehr Pointen und sogar ein Handlungsfaden mir emotionaler Tiefe – der zweite Teil setzt in jeder Hinsicht einen drauf. Beide Teile bilden zusammen ein perfektes Double-Feature für einen fröhlichen Heimkinoabend, finden Tom und Tom in der kurzen Podcastepisode.<br><br><em>Text und Podcast stehen unter der </em><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de"><em>Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0<br></em></a><em>Quelle: SchönerDenken </em><a href="https://schoener-denken.de/podcast/1138_happydeathday2u.mp3"><em>(Direkter Download der Episode über rechte Maustaste)</em></a><em><br>Musik von Johannes Klan<br></em><br></div><div><strong>Happy Deathday 2U</strong><br>USA 2019, 101 Min., Regie und Buch: Christopher Landon</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 21 Apr 2022 22:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Die hübsche blonde Studentin Tree hatte im ersten Teil HAPPY DEATHDAY den Tag ihrer Ermordung immer wieder erlebt. Im zweiten Teil HAPPY DEATHDAY 2U erfährt sie, wer wirklich dahinter steckte: Student:innen und Quantenphysikexperimente. Und schwupps gerät sie zum zweiten Mal in die Zeitschleife. Allein Jessica Rothe als angepisste Tree durch den Film stampfen zu sehen, ist pures Comedy-Gold. Noch mehr Tode, noch mehr Pointen und sogar ein Handlungsfaden mir emotionaler Tiefe – der zweite Teil setzt in jeder Hinsicht einen drauf. Beide Teile bilden zusammen ein perfektes Double-Feature für einen fröhlichen Heimkinoabend, finden Tom und Tom in der kurzen Podcastepisode.<br><br><em>Text und Podcast stehen unter der </em><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de"><em>Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0<br></em></a><em>Quelle: SchönerDenken </em><a href="https://schoener-denken.de/podcast/1138_happydeathday2u.mp3"><em>(Direkter Download der Episode über rechte Maustaste)</em></a><em><br>Musik von Johannes Klan<br></em><br></div><div><strong>Happy Deathday 2U</strong><br>USA 2019, 101 Min., Regie und Buch: Christopher Landon</div>]]>
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        <psc:chapter start="00:08:26" title="Punkte"/>
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      <itunes:title>Folge 1138: HAPPY DEATHDAY 2U: Und morgen schon wieder von vorne</itunes:title>
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      <title>Folge 1137: HAPPY DEATHDAY: Und ewig grüßt der maskierte Mörder</title>
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        <![CDATA[<div>Hübsche blonde Studentin, rausgeputzt für die nächtliche Party, wird von einem Maskierten verfolgt und mit einem langen Messer massakriert: Was wie SCREAM anfängt, entwickelt sich schnell zu einer Horrorkomödienvariante von GROUNDHOG DAY. Tree, unsere hübsche Blondine, durchlebt den Tag ihrer Ermordung immer wieder, egal, was sie tut. Bis sie versucht, ihren Mörder zu entlarven …<br><br></div><div>Eine großartig aufgelegte Jessica Rothe als Tree trägt den Film, der sein Timing, seine Pointen und seine Genre-Elemente souverän im Griff hat. Ja, machmal ist der Anspruch so dünn wie das kurze Röckchen von Tree in der Nacht ihrer Ermordung. Aber in jeder Minute macht dieser familientaugliche Slasher einen Riesen-Spaß. Tom und Tom sprechen im kurzen Podcast direkt nach der Heimkinovorführung über Macher und Schauspieler, über FSK und Filmzitate.<br><br><em>Text und Podcast stehen unter der </em><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de"><em>Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0<br></em></a><em>Quelle: SchönerDenken </em><a href="https://schoener-denken.de/podcast/1135_ghostbusters_afterlife.mp3"><em>(Direkter Download der Episode über rechte Maustaste)</em></a><em><br>Musik von Johannes Klan<br></em><br></div><div><strong>Happy Deathday</strong><br>USA 2017, 96 Min., Regie: Christopher Landon</div>]]>
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      <pubDate>Wed, 20 Apr 2022 21:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Hübsche blonde Studentin, rausgeputzt für die nächtliche Party, wird von einem Maskierten verfolgt und mit einem langen Messer massakriert: Was wie SCREAM anfängt, entwickelt sich schnell zu einer Horrorkomödienvariante von GROUNDHOG DAY. Tree, unsere hübsche Blondine, durchlebt den Tag ihrer Ermordung immer wieder, egal, was sie tut. Bis sie versucht, ihren Mörder zu entlarven …<br><br></div><div>Eine großartig aufgelegte Jessica Rothe als Tree trägt den Film, der sein Timing, seine Pointen und seine Genre-Elemente souverän im Griff hat. Ja, machmal ist der Anspruch so dünn wie das kurze Röckchen von Tree in der Nacht ihrer Ermordung. Aber in jeder Minute macht dieser familientaugliche Slasher einen Riesen-Spaß. Tom und Tom sprechen im kurzen Podcast direkt nach der Heimkinovorführung über Macher und Schauspieler, über FSK und Filmzitate.<br><br><em>Text und Podcast stehen unter der </em><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de"><em>Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0<br></em></a><em>Quelle: SchönerDenken </em><a href="https://schoener-denken.de/podcast/1135_ghostbusters_afterlife.mp3"><em>(Direkter Download der Episode über rechte Maustaste)</em></a><em><br>Musik von Johannes Klan<br></em><br></div><div><strong>Happy Deathday</strong><br>USA 2017, 96 Min., Regie: Christopher Landon</div>]]>
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      <itunes:author>Tom &amp; Tom</itunes:author>
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      <title>Folge 1136: DIE GELIEBTEN SCHWESTERN: „Es ist alles sehr erfreulich!“ feat. Lucas Barwenczik</title>
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        <![CDATA[<div>Dominik Graf, vielen eher als Krimi-Regisseur vertraut, inszeniert die vielleicht ein bisschen wahre Liebesgeschichte der Lengefeldschwestern mit dem mittellosen aber überaus charmanten Friedrich Schiller. Die Schwestern haben sich geschworen alles zu teilen – also auch Schiller. Sprache und Schrift spielen in diesem Film eine besondere Rolle:<br><br></div><div>Die Handschrift ihrer Liebesbriefe rückt dabei ebenso in den Vordergrund wie die Druckschrift der literarischen Zeitschriften. Es ist eine Epoche, in der das Lesen und Schreiben in die Welt fast aller Menschen vordringt – eine Zeit der Aufklärung, der Revolution, des Aufbruchs, der Veränderung, der Abhängigkeiten und des unbedingten Freiheitswillens. Graf will diese Zeit umfassend abbilden und erzählt dabei viele Geschichten ineinander und nebeneinander, während die Figuren in den wunderbaren Bildern immer wieder ineinander verschmelzen.<br><br></div><div>Mit Lucas hat Thomas den perfekten Partner gefunden, um diesem Film nachzuspüren. In der Podcastepisode sprechen die beiden über die Stimme des Regisseurs, die aus dem Off durch den Film führt, über eine der beeindruckendsten und dabei wenig freizügigen Sexszenen der Filmgeschichte, über Bill Clinton und Blut, das über die Pflastersteine in Paris läuft und stellen Vergleiche mit BRIGHT STAR und BARRY LYNDON an.<br><br>Zitate<br><br></div><div><em>"Arm sind wir erst, wenn wir nur noch einen Diener haben."</em></div><div><em>"Sie grinsen schon die ganze Zeit weit unter ihrem Niveau!"</em></div><div><em>"Schiller ist Flüchtling auf einem eisig kalten Planeten."</em></div><div><br>Über unseren Gast<br><br>Der Filmkritiker Lucas Barwenczik ist bekannt als Podcaster bei cuts und Kulturindustrie, er schreibt für kino-zeit.de, den Filmdienst, Filmstarts und auf Twitter ist er zu finden unter @kinomensch. Dass er alle Filme, die jemals gedreht worden sind, gesehen haben soll (zwei Mal!), ist natürlich nicht wahr – aber es fühlt sich so an 🙂 Seit wir 2017 gemeinsam im <a href="https://schoener-denken.de/blog/rheingold-10jahre10filme10zuege/">TEE Rheingold</a> unterwegs waren, ist Lucas ein häufiger und besonders lieber Gast von SchönerDenken. Hier <a href="https://schoener-denken.de/blog/tag/lucas-barwenczik/">alle Episoden von SchönerDenken, bei denen Lucas zu Gast war</a> – viele gemeinsame Episoden haben wir auf dem japanischen Filmfestival <a href="https://nipponconnection.com/de">Nippon Connection</a> in Frankfurt am Main aufgenommen.<br><br><strong>Die geliebten Schwestern</strong><br>D 2014, 139 Min., Regie und Buch: Dominik Graf</div>]]>
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      <pubDate>Fri, 15 Apr 2022 10:00:00 +0200</pubDate>
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        <psc:chapter start="00:47:59" title="Der Vergleich mit BRIGHT STAR von Jane Campion"/>
        <psc:chapter start="00:52:35" title="Film und Sprache: „Was hat der Mensch dem Menschen Größeres zu geben als die Wahrheit?“"/>
        <psc:chapter start="00:57:25" title="Wie wichtig sind die Schauspieler:innen? „65 Prozent der Regie ist Casting.“ John Frankenheimer"/>
        <psc:chapter start="01:02:39" title="Von Bill Clinton zu Russel Crowe: ein Exkurs über Charisma"/>
        <psc:chapter start="01:06:14" title="Der Arthouse-Regisseur Graf profitiert vom Genre-Regisseur Graf"/>
        <psc:chapter start="01:08:06" title="Schlußgedanken"/>
        <psc:chapter start="01:14:44" title="Schluss"/>
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      <itunes:title>Folge 1136: DIE GELIEBTEN SCHWESTERN: „Es ist alles sehr erfreulich!“ feat. Lucas Barwenczik</itunes:title>
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      <itunes:author>Lucas und Thomas</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Dominik Graf, vielen eher als Krimi-Regisseur vertraut, inszeniert die vielleicht ein bisschen wahre Liebesgeschichte der Lengefeldschwestern mit dem mittellosen aber überaus charmanten Friedrich Schiller. Die Schwestern haben sich geschworen alles zu teilen – also auch Schiller. Sprache und Schrift spielen in diesem Film eine besondere Rolle:<br><br></div><div>Die Handschrift ihrer Liebesbriefe rückt dabei ebenso in den Vordergrund wie die Druckschrift der literarischen Zeitschriften. Es ist eine Epoche, in der das Lesen und Schreiben in die Welt fast aller Menschen vordringt – eine Zeit der Aufklärung, der Revolution, des Aufbruchs, der Veränderung, der Abhängigkeiten und des unbedingten Freiheitswillens. Graf will diese Zeit umfassend abbilden und erzählt dabei viele Geschichten ineinander und nebeneinander, während die Figuren in den wunderbaren Bildern immer wieder ineinander verschmelzen.<br><br></div><div>Mit Lucas hat Thomas den perfekten Partner gefunden, um diesem Film nachzuspüren. In der Podcastepisode sprechen die beiden über die Stimme des Regisseurs, die aus dem Off durch den Film führt, über eine der beeindruckendsten und dabei wenig freizügigen Sexszenen der Filmgeschichte, über Bill Clinton und Blut, das über die Pflastersteine in Paris läuft und stellen Vergleiche mit BRIGHT STAR und BARRY LYNDON an.<br><br>Zitate<br><br></div><div><em>"Arm sind wir erst, wenn wir nur noch einen Diener haben."</em></div><div><em>"Sie grinsen schon die ganze Zeit weit unter ihrem Niveau!"</em></div><div><em>"Schiller ist Flüchtling auf einem eisig kalten Planeten."</em></div><div><br>Über unseren Gast<br><br>Der Filmkritiker Lucas Barwenczik ist bekannt als Podcaster bei cuts und Kulturindustrie, er schreibt für kino-zeit.de, den Filmdienst, Filmstarts und auf Twitter ist er zu finden unter @kinomensch. Dass er alle Filme, die jemals gedreht worden sind, gesehen haben soll (zwei Mal!), ist natürlich nicht wahr – aber es fühlt sich so an 🙂 Seit wir 2017 gemeinsam im <a href="https://schoener-denken.de/blog/rheingold-10jahre10filme10zuege/">TEE Rheingold</a> unterwegs waren, ist Lucas ein häufiger und besonders lieber Gast von SchönerDenken. Hier <a href="https://schoener-denken.de/blog/tag/lucas-barwenczik/">alle Episoden von SchönerDenken, bei denen Lucas zu Gast war</a> – viele gemeinsame Episoden haben wir auf dem japanischen Filmfestival <a href="https://nipponconnection.com/de">Nippon Connection</a> in Frankfurt am Main aufgenommen.<br><br><strong>Die geliebten Schwestern</strong><br>D 2014, 139 Min., Regie und Buch: Dominik Graf</div>]]>
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        <title>Folge 1136: DIE GELIEBTEN SCHWESTERN: „Es ist alles sehr erfreulich!“ feat. Lucas Barwenczik</title>
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      <itunes:keywords>CrossCast, Kino, Podcast, Aufklärung, Briefe, Buchdruck, Dominik Graf, Florian Stetter, Französische Revolution, Goethe, Hannah Herzsprung, Henriette Confurius, Kinomensch, Kostümfilm, Liebesdrama, Longtake, Lucas Barwenczik, Revolution, Ronald Zehrfeld, Schiller, Thomas</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1135: GHOSTBUSTERS: AFTERLIFE – Mehr als Nostalgie</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Zwei Dinge lernen wir im Podcast: Was der Unterschied zwischen einem Hamster und einer Zigarette ist und dass Thomas das Wort „Marshmallowmännchen“ nicht aussprechen kann 🙂 GHOSTBUSTERS: AFTERLIFE wurde von vielen Zuschauer:innen als würdige Fortsetzung der ersten beiden Filme gelobt. Dem können sich Tom und Tom anschließen: Mit starken Spielberg-Vibes geht es auf eine Reise in die Vergangenheit, Nerd-Mädchen Phoebe entdeckt das Geheimnis ihres Großvaters, Egon Spenkler, und setzt sich in den Kopf, die Welt zu retten. Alle Rollen sind perfekt gecastet, vor allem Mckenna Grace als Phoebe, Logan Kim als Podcast, Finn Wolfhard (der sich in STRANGER THINGS noch als Ghostbuster verkleidet hatte) als Phoebes Bruder Trevor und natürlich Paul Rudd als niedlicher Love Interest der Mutter (Carrie Coon). Der Film traut sich, eine andere Geschichte zu erzählen, Familie und Coming of Age in den Vordergrund zu stellen und dann kommen nach und nach aus Gozas Nebel die Requisiten und Zutaten eines guten alten Ghostbusterfilms ins Spiel. Wir verraten nicht, wer alles einen Cameo-Auftritt hat, aber eines können wir sagen: Ohne eine richtige Geisterfalle kommt man nicht weit.</div>]]>
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      <pubDate>Fri, 01 Apr 2022 18:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:title>Folge 1135: GHOSTBUSTERS: AFTERLIFE – Mehr als Nostalgie</itunes:title>
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      <itunes:author>Tom &amp; Tom</itunes:author>
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        <title>Folge 1135: GHOSTBUSTERS: AFTERLIFE – Mehr als Nostalgie</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, Bill Murray, Dan Akroyd, Familie, Familienfilm, Finn Wolfhard, Horror, Jason Reitman, Komödie, Logan Kim, Mckenna Grace, Paul Rudd, Science-Fiction, Sigourney, Thomas</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1134: #Japanuary 2022 Nr. 2: ONE CUT OF THE DEAD (Kamera o tomeru na!) feat. molosovsky</title>
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        <![CDATA[<div>Nein, wir verraten nichts über diesen Film. Diesen Film muss man sich ohne Vorwissen, kalt und ungespoilert anschauen. Daher ist diese Episode – spätestens nach der Spoilerwarnung – nur für Euch Glückliche, die den Film schon gesehen haben. Also erst schauen, dann hören. Nur so viel sagen wir: Was für eine geile Sch’*+XX@!</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 20 Jan 2022 00:30:00 +0100</pubDate>
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        <psc:chapter start="00:13:19" title="Was machen nach so einem Erfolg? – Thomas schwärmt von &quot;Special Actor&quot;. – Third Windows Films BluRay (1). – Corona-Ableger und geplante internationale Remakes."/>
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        <psc:chapter start="00:37:44" title="Komik-Chaos birgt warmherzige und respektvolle Zwischentöne. – &quot;Technische Störung&quot;-Schild schon parat. – Väter-Töchter-Dynamik (2) und echte Babies."/>
        <psc:chapter start="00:42:29" title="Der Abspann nach dem Abspann. – Klatschen und Johlen allein zuhaus. – Noch ne Schachtel: das &quot;Making of&quot;. – Third Windows Films BluRay (2) mit Knutschen."/>
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        <psc:chapter start="00:53:24" title="Zielgerade. – Werbeblock Japanuary. – Vorschau."/>
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      <itunes:title>Folge 1134: #Japanuary 2022 Nr. 2: ONE CUT OF THE DEAD (Kamera o tomeru na!) feat. molosovsky</itunes:title>
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      <itunes:author>Molo und Thomas</itunes:author>
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      <title>Folge 1133: #Japanuary 2022 Nr. 1: ALONG THE SEA (Umibe no kanojotachi)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Drei junge Frauen aus Vietnam sind nach Japan zu kommen, um dort Geld zu verdienen, das sie an ihre Familien schicken. Der Druck auf die jungen Frauen ist groß, in der Heimat wird das Geld erwartet, gleichgültig wie katastrophal die Arbeitsbedingungen sind. In sehr düsteren, fast dokumentarischen Bildern erzählt Akio Fujimoto vom Überlebenskampf der drei Frauen, ihrer Flucht in einen anderen, nicht ganz so grausamen Job und einer Schwangerschaft, die eine der drei Frauen völlig aus der Spur wirft. Fujimoto richtet den Blick auf die Schwächsten: Für die Japaner sind sie nur Arbeitsmigranten, die mal mehr mal weniger sklavenähnlich ausgebeutet werden, in ihren eigenen Familien können sie als Frauen nicht über sich selbst entscheiden. Und Fujimoto sorgt dafür, dass wir den Blick nicht abwenden, bis wir das verstanden haben. Danke an Michael Meier von Kompendium des Unbehagens und Daniel Haberkorn vom Altstadtkino, dass ich hier noch einmal Gelegenheit hatte, über diesen Film zu sprechen. Große Empfehlung meinerseits auf jeden Fall – einer der besten Filme des Nippon Connection Online Festivals 2021.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Sun, 09 Jan 2022 12:00:00 +0100</pubDate>
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      <itunes:title>Folge 1133: #Japanuary 2022 Nr. 1: ALONG THE SEA (Umibe no kanojotachi)</itunes:title>
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      <itunes:author>Michael, Daniel und Thomas</itunes:author>
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        <title>Folge 1133: #Japanuary 2022 Nr. 1: ALONG THE SEA (Umibe no kanojotachi)</title>
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      <itunes:keywords>CrossCast, Japan, Japanuary, Kino, Nippon Connection, Podcast, Akio Fujimoto, Altstadtkino, Anh Huynh Tuyet, Arbeit, Ausbeutung, Aya Utsuno, Daniel Haberkorn, Do Dinh, Drama, Frauen, Gewalt gegen Frauen, Kompendium des Unbehagens, Michael Meier, Migration, Nhu Quynh, Phuong Hoang, Schwangerschaft, Sozialdrama, Thomas, Vietnam</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1132: A QUIET PLACE 2 - Die Vernünftigen überleben</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>A QUIET PLACE war für uns ein Überraschungsfilm: Tom und Tom hatten damals im Kino mitgefiebert mit der Familie, die (fast) keine dämlichen Fehler macht beim Kampf ums Überleben. Entsprechend gespannt waren wir auf den zweiten Teil. Ausgangssituation von A QUIET PLACE 2: Mann weg, Baby da, und ein geheimer Trick, der gegen die blinden aber extrem gut hörenden Alien helfen kann. Regisseur Krasinski baut wieder eine einfache Geschichte auf – auch wenn sie sich in zwei Handlungsstränge aufteilt. Kurz und gut: Auch der zweite Teil funktioniert gut, sehr spannend, sehr unterhaltsam und wieder mit beeindruckenden Darsteller:innen. Sehenswert – finden Tom und Tom direkt nach dem Film auf dem heimischen Sofa.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Tue, 21 Dec 2021 12:00:00 +0100</pubDate>
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        <psc:chapter start="00:00:00" title="Vorspann (heute wird ausnahmsweise gespoilert)"/>
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        <psc:chapter start="00:01:13" title="Was hat sich Krasinski für den zweiten Teil vorgenommen?"/>
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      <itunes:title>Folge 1132: A QUIET PLACE 2 - Die Vernünftigen überleben</itunes:title>
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      <itunes:author>Tom und Tom</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>A QUIET PLACE war für uns ein Überraschungsfilm: Tom und Tom hatten damals im Kino mitgefiebert mit der Familie, die (fast) keine dämlichen Fehler macht beim Kampf ums Überleben. Entsprechend gespannt waren wir auf den zweiten Teil. Ausgangssituation von A QUIET PLACE 2: Mann weg, Baby da, und ein geheimer Trick, der gegen die blinden aber extrem gut hörenden Alien helfen kann. Regisseur Krasinski baut wieder eine einfache Geschichte auf – auch wenn sie sich in zwei Handlungsstränge aufteilt. Kurz und gut: Auch der zweite Teil funktioniert gut, sehr spannend, sehr unterhaltsam und wieder mit beeindruckenden Darsteller:innen. Sehenswert – finden Tom und Tom direkt nach dem Film auf dem heimischen Sofa.</div>]]>
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      <title>Folge 1131: THE POWER OF THE DOG: Die Zerbrechlichkeit der Männerbilder</title>
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        <![CDATA[<div>Vor seinem Willen weichen Mensch und Tier zurück: Der reiche Farmer Phil Burband ist ein harter Westerner, eine Führungsfigur, ein Alpha-Mann, jähzornig, und grausam gegen seine neue Schwägerin Rose, die seinen schwächlichen Bruder George geheiratet hat. Eine Konstellation wie in einem griechischen Drama: König, Bruder des Königs, Frau des Bruders und dann kommt Peter, der Sohn von Rose, auf die Ranch – er ist die Reagenz, die dramatische Ereignisse auslösen wird. Peter ist ein schlaksiger, ungeschickter, unmännlich wirkender Student, der andere Seiten verborgen hält. Aber auch der harte Phil Burbank (atemberaubend: Benedict Cumberbatch) ist anders, als es auf den ersten Blick aussieht.<br><br></div><div>Phil und Peter bekriegen sich, bis Phil sich für den Jungen öffnet. Wer die spärlichen Hinweise auf kommende Tragik erkennt, bekommt zum fesselnden Psychodrama vor umwerfender Landschaft, noch eine richtige Schippe Hitchcock dazu. Das alles in perfekter Langsamkeit von Jane Campion meisterhaft inszeniert. Ein Präriekammerspiel über sichtbare und unsichtbare Stärke, über die Zerbrechlichkeit von Männerbildern und von unerfüllter, verdrängter Sexualität. Ein großer Film, der seine ganze Wucht vielleicht erst beim zweiten Anschauen entfaltet. Am Mikrofon direkt nach dem Film: Johanna, Götz und Thomas, die über Hände in einer Waschschüssel, über Moral, Schuld und Andeutungen diskutieren.</div>]]>
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      <pubDate>Wed, 15 Dec 2021 12:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Vor seinem Willen weichen Mensch und Tier zurück: Der reiche Farmer Phil Burband ist ein harter Westerner, eine Führungsfigur, ein Alpha-Mann, jähzornig, und grausam gegen seine neue Schwägerin Rose, die seinen schwächlichen Bruder George geheiratet hat. Eine Konstellation wie in einem griechischen Drama: König, Bruder des Königs, Frau des Bruders und dann kommt Peter, der Sohn von Rose, auf die Ranch – er ist die Reagenz, die dramatische Ereignisse auslösen wird. Peter ist ein schlaksiger, ungeschickter, unmännlich wirkender Student, der andere Seiten verborgen hält. Aber auch der harte Phil Burbank (atemberaubend: Benedict Cumberbatch) ist anders, als es auf den ersten Blick aussieht.<br><br></div><div>Phil und Peter bekriegen sich, bis Phil sich für den Jungen öffnet. Wer die spärlichen Hinweise auf kommende Tragik erkennt, bekommt zum fesselnden Psychodrama vor umwerfender Landschaft, noch eine richtige Schippe Hitchcock dazu. Das alles in perfekter Langsamkeit von Jane Campion meisterhaft inszeniert. Ein Präriekammerspiel über sichtbare und unsichtbare Stärke, über die Zerbrechlichkeit von Männerbildern und von unerfüllter, verdrängter Sexualität. Ein großer Film, der seine ganze Wucht vielleicht erst beim zweiten Anschauen entfaltet. Am Mikrofon direkt nach dem Film: Johanna, Götz und Thomas, die über Hände in einer Waschschüssel, über Moral, Schuld und Andeutungen diskutieren.</div>]]>
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      <itunes:author>Johanna, Götz und Thomas</itunes:author>
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      <title>Folge 1130: THE WHITE TIGER: Von der Unmöglichkeit des Aufstiegs</title>
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        <![CDATA[<div>Johanna hatte WHITE TIGER entdeckt und vorgeschlagen – ein Film über Indien, seine Regeln, seine Realität, die Armut, die Korruption und die Unmöglichkeit aus dem Vogelkäfig herauszukommen. Der iranisch-stämmige US-Regisseur Ramin Bahrani lässt sich von den Schauwerten Indiens nicht ablenken. Er bleibt an der Seite des besonders begabten Jungen Balram, der zu einem Leben als Arbeiter in einem Teehaus verdammt ist. Aber er versteht die Zusammenhänge, sieht wie die Rechtlosigkeit die Menschen in ihrer Armut gefangen hält, wie ein Huhn in einem Käfig. Aber Balram will ausbrechen und aufsteigen und genau das schafft er auch. Der Preis dafür ist hoch und er verliert mehr als nur seine Illusionen. Johanna und Thomas sind begeistert von diesem spannenden, schwarzhumorigen und klugen Film, der einen guten Einstieg in die Auseinandersetzung mit Indien ermöglicht.<br><br></div><div>Shownotes<br><br></div><div>00:00:12 Begrüßung<br>00:01:02 Über was für einen Film reden wir denn? Eine Geschichte aus Indien<br>00:11:36 Der Conan-der-Barbar-Effekt<br>00:12:58 Die Zukunft gehört dem gelben und braunen Mann.<br>00:15:12 Die Unmöglichkeit des Aufstiegs in Indien<br>00:17:32 Der Elefant im Raum: Es gibt keinen Rechtsstaat.<br>00:22:23 Der Erste Fahrer sein<br>00:26:59 Balram durchaut das System<br>00:27:54 Spoileralarm vor dem Turning Point: Die Illusion der Freundschaft<br>00:37:27 Der weiße Tiger begeht einen Mord<br>00:41:47 Diskussion: Der Unterschied zwischen Diener und Mitarbeiter<br>00:48:07 Der weiße Tiger lässt seine Familie hinter sich<br>00:50:55 Am Ende fällt die Vierte Wand<br>00:59:11 Know your place: Das System der Armut</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 07 Dec 2021 22:00:00 +0100</pubDate>
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      <itunes:author>Johanna und Thomas</itunes:author>
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      <title>Folge 1129: TAO JIE – EIN EINFACHES LEBEN: Herbst eines Lebens, Herbst einer Stadt, feat. Lucas Barwenczik</title>
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        <![CDATA[<div>Regisseurinnen und ihre Meisterwerke werden nur sehr langsam sichtbarer, darum hat Lucas für diese Episode Anne Huis&nbsp; A SIMPLE LIFE (deutsch: TAO JIE – EIN EINFACHES LEBEN) ausgewählt. Anne Hui ist eine der wenigen großen Hongkong-Regisseurinnen, die bereits mit ihrem Debütfilm BOAT PEOPLE Aufsehen erregte. In SIMPLE LIFE werden wir in einem ruhigen und behutsam erzählten Film Zeuge einer gegenseitigen Loyalität und Solidarität: Ah Tao war sechzig Jahre lang Hauswirtschafterin und Kindermädchen der Familie Leung. In Hongkong geblieben ist von der Familie nur ihr Lieblings“kind“ Roger. Als Ah Tao (dargestellt von Deanie Ip) einen Schlaganfall bekommt, geht sie in den Ruhestand. Roger, ein Filmproduzent, sorgt für sie. Die beiden, die ein Verhältnis wie Mutter und Sohn haben, erhalten noch Zeit, in die Vergangenheit zu blicken, sich zu öffnen und ein Stück weit den Klassenunterschied aufzulösen. Aber als Ah Tao einen zweiten Schlaganfall hat, läuft ihre Zeit ab.<br><br></div><div>Im Podcast werfen Lucas und Thomas auch einen Blick auf den dritten Hauptdarsteller: die alternde Stadt Hongkong, realistisch ins Bild gesetzt, verstaubt und ohne Neonlicht, sich melancholisch bewusst, dass der eigene Zenit weit überschritten ist. Roger (dargestellt von Andy Lau!) wird bezeichnenderweise mit einem Klimatechniker und einem Taxifahrer verwechselt – er arbeitet für eine Glitzerwelt, aber sie ist nicht Teil von ihm. Das Publikum lernt Ah Taos Mitbewohner im Altersheim kennen, sieht wie die hyperkapitalistische Konsumwelt mit TV-Kameras ins Altersheim eindringt und wieder verschwindet. Lucas und Thomas diskutieren die vielen wunderbaren Details, die Menschen, Gefühle und eine ganze Stadt für die Zuschauer:innen öffnet. Ein einfaches Leben. Ein sehr großer Film.</div>]]>
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      <pubDate>Sun, 21 Nov 2021 19:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Regisseurinnen und ihre Meisterwerke werden nur sehr langsam sichtbarer, darum hat Lucas für diese Episode Anne Huis&nbsp; A SIMPLE LIFE (deutsch: TAO JIE – EIN EINFACHES LEBEN) ausgewählt. Anne Hui ist eine der wenigen großen Hongkong-Regisseurinnen, die bereits mit ihrem Debütfilm BOAT PEOPLE Aufsehen erregte. In SIMPLE LIFE werden wir in einem ruhigen und behutsam erzählten Film Zeuge einer gegenseitigen Loyalität und Solidarität: Ah Tao war sechzig Jahre lang Hauswirtschafterin und Kindermädchen der Familie Leung. In Hongkong geblieben ist von der Familie nur ihr Lieblings“kind“ Roger. Als Ah Tao (dargestellt von Deanie Ip) einen Schlaganfall bekommt, geht sie in den Ruhestand. Roger, ein Filmproduzent, sorgt für sie. Die beiden, die ein Verhältnis wie Mutter und Sohn haben, erhalten noch Zeit, in die Vergangenheit zu blicken, sich zu öffnen und ein Stück weit den Klassenunterschied aufzulösen. Aber als Ah Tao einen zweiten Schlaganfall hat, läuft ihre Zeit ab.<br><br></div><div>Im Podcast werfen Lucas und Thomas auch einen Blick auf den dritten Hauptdarsteller: die alternde Stadt Hongkong, realistisch ins Bild gesetzt, verstaubt und ohne Neonlicht, sich melancholisch bewusst, dass der eigene Zenit weit überschritten ist. Roger (dargestellt von Andy Lau!) wird bezeichnenderweise mit einem Klimatechniker und einem Taxifahrer verwechselt – er arbeitet für eine Glitzerwelt, aber sie ist nicht Teil von ihm. Das Publikum lernt Ah Taos Mitbewohner im Altersheim kennen, sieht wie die hyperkapitalistische Konsumwelt mit TV-Kameras ins Altersheim eindringt und wieder verschwindet. Lucas und Thomas diskutieren die vielen wunderbaren Details, die Menschen, Gefühle und eine ganze Stadt für die Zuschauer:innen öffnet. Ein einfaches Leben. Ein sehr großer Film.</div>]]>
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        <title>Folge 1129: TAO JIE – EIN EINFACHES LEBEN: Herbst eines Lebens, Herbst einer Stadt, feat. Lucas Barwenczik</title>
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      <itunes:keywords>China, CrossCast, Kino, Podcast, Alter, Andy Lau, Ann Hui, Deanie Ip, Drama, Familiendrama, Hongkong, Kinomensch, Longtake, Lucas Barwenczik, Regisseurin, Sterben, Thomas, Tod</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1128: ETERNALS - Die Götter sind unter uns</title>
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        <![CDATA[<div>Eine beeindruckende Karriere: Bereits Chloe Zhaos zweiter Film (<a href="https://schoener-denken.de/blog/the-rider-filmkritik/">THE RIDER</a>) ist ein Meisterwerk, mit dem dritten Film (NOMADLAND) ist sie für vier Oscars nominiert und holt die Oscars für den besten Film und die beste Regie. Mit dem vierten Film setzt sie einen Multimillionendollarfilm für das vielleicht erfolgreichste Filmfranchise aller Zeiten um. Aber ist ETERNALS ebenfalls ein großartiger Film?<br><br></div><div>Wir alle mussten uns erst einmal mit dem Marvel-untypischen, langsamen Erzählen synchronisieren – es dauert etwas, bis man im Film ankommt. Die Bilder, die Landschaften, die langen, schönen Einstellungen, da zeigt sich Chloe Zhaos Handschrift. Vielleicht auch im ausgezeichneten und sehr diversen Cast, für ein ungewöhnliches Heldenensemble, das sowohl einen homosexuellen Superhelden als auch eine taubstumme Superheldin umfasst – und davon mit angenehmer Selbstverständlichkeit erzählt.<br><br></div><div>Im Mittelpunkt steht Sersi (charismatisch: Gemma Chan), nicht die mächtigste Heldin, aber mit ihr können die Zuschauer am intensivsten mitfühlen. Sie hat ihr Herz für die Menschen geöffnet – und für ihren Eternal-Kollegen Iskari (Richard Madden). Die Eternals sind seit 7000 Jahren auf der Erde und wie ihre namensähnlichen Götter haben sie einerseits menschliche Gefühle und Schwächen und sind andererseits frei vom Empfinden der langen Zeit, die sie leben (was bei Peter Punktabzug gibt). Geschickt wurden sie vom gottgleichen sechsäugigen (!) Celestial Arishem – alles bewegt sich also auf gaanz großer Bühne.<br><br></div><div>ETERNALS ist kein ganz großer Film, viele werden sich sogar langweilen. Aber Zhao gelingt es, den marveltypischen Humor in eine Göttersage zu integrieren, in der es um menschliche Schwächen wie Eifersucht und Erwachsenwerden geht. Dabei werden harte moralische Fragen verhandelt: Welche Verantwortung trage ich mit meiner Macht? Lassen sich Leben gegeneinander aufwiegen? Gleichzeitig ist es auf einer anderen Ebene einfach Märchenonkelfantasy mit schmissiger Musik, eine merkwürdige aber nicht misslungene Mischung. Im Podcast direkt nach dem Kino am Mikrofon: Johanna, Gabriele, Peter, Tom und Thomas.<br><br></div><div><strong>Kleine Übersicht der Namensbezüge<br></strong><br></div><ul><li>Ajak = der Name erinnert an den tragischen griechischen Helden <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ajax_(Sophokles)">Ajax</a> aus dem Drama von Sophokles.</li><li>Gilgamesh = <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gilgamesch">Gilgamesch</a> ist die wichtigste sumerische Göttergestalt, er tötet wie sein Namensvetter einen riesigen Stier.</li><li>Ikaris = <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ikarus">Ikarus</a>, berühmte griechische Sagengestalt: Ikarus flog mit Flügeln, die mit Wachs zusammengehalten wurden. Mit Ikaris verbindet ihn die Fähigkeit des Fliegens.</li><li>Makkari = bezieht sich auf <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Makaria_(Tochter_des_Hades)">Makaria</a>, die Tochter des griechischen Gottes der Unterwelt, Hades.</li><li>Phastos = der Technik-Eternal Phastos ist verknüpft mit dem olympischen Gott der Schmiedekunst, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hephaistos">Hephaistos</a>.</li><li>Sersi = Die Zauberin <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kirke">Kirke</a> aus der griechischen Mythologie. Mit ihr verbindet sie Fähigkeit Dinge zu verwandeln.</li><li>Thena = Die kämpferische Eternal Thena entspricht der griechischen Göttin der Kriegskunst, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Athene">Athene</a>.</li><li>Tiamut = Der neue Celestial verweist auf die babylonische Meeresgöttin <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tiamat">Tiamat</a>, aus deren Leiche Himmel und Erde geschaffen wurde.</li></ul>]]>
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      <pubDate>Wed, 10 Nov 2021 12:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Eine beeindruckende Karriere: Bereits Chloe Zhaos zweiter Film (<a href="https://schoener-denken.de/blog/the-rider-filmkritik/">THE RIDER</a>) ist ein Meisterwerk, mit dem dritten Film (NOMADLAND) ist sie für vier Oscars nominiert und holt die Oscars für den besten Film und die beste Regie. Mit dem vierten Film setzt sie einen Multimillionendollarfilm für das vielleicht erfolgreichste Filmfranchise aller Zeiten um. Aber ist ETERNALS ebenfalls ein großartiger Film?<br><br></div><div>Wir alle mussten uns erst einmal mit dem Marvel-untypischen, langsamen Erzählen synchronisieren – es dauert etwas, bis man im Film ankommt. Die Bilder, die Landschaften, die langen, schönen Einstellungen, da zeigt sich Chloe Zhaos Handschrift. Vielleicht auch im ausgezeichneten und sehr diversen Cast, für ein ungewöhnliches Heldenensemble, das sowohl einen homosexuellen Superhelden als auch eine taubstumme Superheldin umfasst – und davon mit angenehmer Selbstverständlichkeit erzählt.<br><br></div><div>Im Mittelpunkt steht Sersi (charismatisch: Gemma Chan), nicht die mächtigste Heldin, aber mit ihr können die Zuschauer am intensivsten mitfühlen. Sie hat ihr Herz für die Menschen geöffnet – und für ihren Eternal-Kollegen Iskari (Richard Madden). Die Eternals sind seit 7000 Jahren auf der Erde und wie ihre namensähnlichen Götter haben sie einerseits menschliche Gefühle und Schwächen und sind andererseits frei vom Empfinden der langen Zeit, die sie leben (was bei Peter Punktabzug gibt). Geschickt wurden sie vom gottgleichen sechsäugigen (!) Celestial Arishem – alles bewegt sich also auf gaanz großer Bühne.<br><br></div><div>ETERNALS ist kein ganz großer Film, viele werden sich sogar langweilen. Aber Zhao gelingt es, den marveltypischen Humor in eine Göttersage zu integrieren, in der es um menschliche Schwächen wie Eifersucht und Erwachsenwerden geht. Dabei werden harte moralische Fragen verhandelt: Welche Verantwortung trage ich mit meiner Macht? Lassen sich Leben gegeneinander aufwiegen? Gleichzeitig ist es auf einer anderen Ebene einfach Märchenonkelfantasy mit schmissiger Musik, eine merkwürdige aber nicht misslungene Mischung. Im Podcast direkt nach dem Kino am Mikrofon: Johanna, Gabriele, Peter, Tom und Thomas.<br><br></div><div><strong>Kleine Übersicht der Namensbezüge<br></strong><br></div><ul><li>Ajak = der Name erinnert an den tragischen griechischen Helden <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ajax_(Sophokles)">Ajax</a> aus dem Drama von Sophokles.</li><li>Gilgamesh = <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gilgamesch">Gilgamesch</a> ist die wichtigste sumerische Göttergestalt, er tötet wie sein Namensvetter einen riesigen Stier.</li><li>Ikaris = <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ikarus">Ikarus</a>, berühmte griechische Sagengestalt: Ikarus flog mit Flügeln, die mit Wachs zusammengehalten wurden. Mit Ikaris verbindet ihn die Fähigkeit des Fliegens.</li><li>Makkari = bezieht sich auf <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Makaria_(Tochter_des_Hades)">Makaria</a>, die Tochter des griechischen Gottes der Unterwelt, Hades.</li><li>Phastos = der Technik-Eternal Phastos ist verknüpft mit dem olympischen Gott der Schmiedekunst, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hephaistos">Hephaistos</a>.</li><li>Sersi = Die Zauberin <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kirke">Kirke</a> aus der griechischen Mythologie. Mit ihr verbindet sie Fähigkeit Dinge zu verwandeln.</li><li>Thena = Die kämpferische Eternal Thena entspricht der griechischen Göttin der Kriegskunst, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Athene">Athene</a>.</li><li>Tiamut = Der neue Celestial verweist auf die babylonische Meeresgöttin <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tiamat">Tiamat</a>, aus deren Leiche Himmel und Erde geschaffen wurde.</li></ul>]]>
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      <itunes:title>Folge 1128: ETERNALS - Die Götter sind unter uns</itunes:title>
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        <![CDATA[<div>Eine beeindruckende Karriere: Bereits Chloe Zhaos zweiter Film (<a href="https://schoener-denken.de/blog/the-rider-filmkritik/">THE RIDER</a>) ist ein Meisterwerk, mit dem dritten Film (NOMADLAND) ist sie für vier Oscars nominiert und holt die Oscars für den besten Film und die beste Regie. Mit dem vierten Film setzt sie einen Multimillionendollarfilm für das vielleicht erfolgreichste Filmfranchise aller Zeiten um. Aber ist ETERNALS ebenfalls ein großartiger Film?<br><br></div><div>Wir alle mussten uns erst einmal mit dem Marvel-untypischen, langsamen Erzählen synchronisieren – es dauert etwas, bis man im Film ankommt. Die Bilder, die Landschaften, die langen, schönen Einstellungen, da zeigt sich Chloe Zhaos Handschrift. Vielleicht auch im ausgezeichneten und sehr diversen Cast, für ein ungewöhnliches Heldenensemble, das sowohl einen homosexuellen Superhelden als auch eine taubstumme Superheldin umfasst – und davon mit angenehmer Selbstverständlichkeit erzählt.<br><br></div><div>Im Mittelpunkt steht Sersi (charismatisch: Gemma Chan), nicht die mächtigste Heldin, aber mit ihr können die Zuschauer am intensivsten mitfühlen. Sie hat ihr Herz für die Menschen geöffnet – und für ihren Eternal-Kollegen Iskari (Richard Madden). Die Eternals sind seit 7000 Jahren auf der Erde und wie ihre namensähnlichen Götter haben sie einerseits menschliche Gefühle und Schwächen und sind andererseits frei vom Empfinden der langen Zeit, die sie leben (was bei Peter Punktabzug gibt). Geschickt wurden sie vom gottgleichen sechsäugigen (!) Celestial Arishem – alles bewegt sich also auf gaanz großer Bühne.<br><br></div><div>ETERNALS ist kein ganz großer Film, viele werden sich sogar langweilen. Aber Zhao gelingt es, den marveltypischen Humor in eine Göttersage zu integrieren, in der es um menschliche Schwächen wie Eifersucht und Erwachsenwerden geht. Dabei werden harte moralische Fragen verhandelt: Welche Verantwortung trage ich mit meiner Macht? Lassen sich Leben gegeneinander aufwiegen? Gleichzeitig ist es auf einer anderen Ebene einfach Märchenonkelfantasy mit schmissiger Musik, eine merkwürdige aber nicht misslungene Mischung. Im Podcast direkt nach dem Kino am Mikrofon: Johanna, Gabriele, Peter, Tom und Thomas.<br><br></div><div><strong>Kleine Übersicht der Namensbezüge<br></strong><br></div><ul><li>Ajak = der Name erinnert an den tragischen griechischen Helden <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ajax_(Sophokles)">Ajax</a> aus dem Drama von Sophokles.</li><li>Gilgamesh = <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gilgamesch">Gilgamesch</a> ist die wichtigste sumerische Göttergestalt, er tötet wie sein Namensvetter einen riesigen Stier.</li><li>Ikaris = <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ikarus">Ikarus</a>, berühmte griechische Sagengestalt: Ikarus flog mit Flügeln, die mit Wachs zusammengehalten wurden. Mit Ikaris verbindet ihn die Fähigkeit des Fliegens.</li><li>Makkari = bezieht sich auf <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Makaria_(Tochter_des_Hades)">Makaria</a>, die Tochter des griechischen Gottes der Unterwelt, Hades.</li><li>Phastos = der Technik-Eternal Phastos ist verknüpft mit dem olympischen Gott der Schmiedekunst, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hephaistos">Hephaistos</a>.</li><li>Sersi = Die Zauberin <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kirke">Kirke</a> aus der griechischen Mythologie. Mit ihr verbindet sie Fähigkeit Dinge zu verwandeln.</li><li>Thena = Die kämpferische Eternal Thena entspricht der griechischen Göttin der Kriegskunst, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Athene">Athene</a>.</li><li>Tiamut = Der neue Celestial verweist auf die babylonische Meeresgöttin <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tiamat">Tiamat</a>, aus deren Leiche Himmel und Erde geschaffen wurde.</li></ul>]]>
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      <title>Folge 1127: THE RIDER: Wirklichkeit, Einsamkeit, Unendlichkeit</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>8 Sekunden auf dem Rücken eines Pferdes zu bleiben, das ist mit das Gefährlichste, was man überhaupt tun kann. Brady Blackburn ist darin besonders gut, aber nach einem schweren Sturz beim Rodeo darf er nie wieder reiten. Dabei macht sein Leben mit Pferden, sein Verständnis der Tiere seine Identität aus. Brady, Nachkomme von Lakota-Sioux-Indianern, gerät in eine tiefe Einsamkeit. Das alles vor der atemberaubend eingefangenen Kulisse der Prärie, in der Menschen immer wieder so klein wirken. Chloé Zhao lässt uns ganz nah heran an Brady, wir fühlen jeden Augenblick mit, obwohl unsere Lebenswirklichkeit so anders ist. Das ist es, was Kino ausmacht, warum wir Kino lieben, erklärt Johanna im Podcast und zitiert Roger Eberts Erkenntnis vom Kino als Empathiemaschine.&nbsp;<br><br>Nichts in diesem Film ist größer oder kleiner als die Wirklichkeit: die Härte des Lebens, die zerbrochenen Träume, die Freundschaft, die alle Schicksalsschläge überwindet und die Unendlichkeit und Poesie der Prärie. Und dann der Moment, in dem man als Zuschauer:in erkennt, dass Brady, dass alle sich sebst spielen. Zhao hat damit ein eigenes Genre erschaffen: den dokumentarischen Spielfilm. Meisterhaft. Ein Meilenstein des Kinos. In der Episode sprechen Johanna und Thomas darüber, warum THE RIDER kein Neo-Western ist, über die Ikonographie des Wilden Westens, über die Frage, wohin der Horizont gehört, über Gräber, über die Frage, was ein Cowboy ohne Pferd ist, über Bradys Kunst, Pferde an Menschen zu gewöhnen und Zhaos cineastische Zaubermaschine … Zum ersten Mal versagen beim Nacherzählen der berührendsten Szenen Johanna und Thomas die Stimmen und irgendwie hatten sie da auch was im Auge …&nbsp;<br><br>THE RIDER wurde in Cannes mit dem Art Cinema Award sowie mit dem Werner Herzog Filmpreis ausgezeichnet. Chloé Zhao erhielt für den nachfolgenden Film NOMADLAND Oscars für Beste Regie und Bester Film. Wir haben den Podcast Ende März vor den Oscars aufgenommen.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Tue, 26 Oct 2021 23:09:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:author>Johanna und Thomas</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>8 Sekunden auf dem Rücken eines Pferdes zu bleiben, das ist mit das Gefährlichste, was man überhaupt tun kann. Brady Blackburn ist darin besonders gut, aber nach einem schweren Sturz beim Rodeo darf er nie wieder reiten. Dabei macht sein Leben mit Pferden, sein Verständnis der Tiere seine Identität aus. Brady, Nachkomme von Lakota-Sioux-Indianern, gerät in eine tiefe Einsamkeit. Das alles vor der atemberaubend eingefangenen Kulisse der Prärie, in der Menschen immer wieder so klein wirken. Chloé Zhao lässt uns ganz nah heran an Brady, wir fühlen jeden Augenblick mit, obwohl unsere Lebenswirklichkeit so anders ist. Das ist es, was Kino ausmacht, warum wir Kino lieben, erklärt Johanna im Podcast und zitiert Roger Eberts Erkenntnis vom Kino als Empathiemaschine.&nbsp;<br><br>Nichts in diesem Film ist größer oder kleiner als die Wirklichkeit: die Härte des Lebens, die zerbrochenen Träume, die Freundschaft, die alle Schicksalsschläge überwindet und die Unendlichkeit und Poesie der Prärie. Und dann der Moment, in dem man als Zuschauer:in erkennt, dass Brady, dass alle sich sebst spielen. Zhao hat damit ein eigenes Genre erschaffen: den dokumentarischen Spielfilm. Meisterhaft. Ein Meilenstein des Kinos. In der Episode sprechen Johanna und Thomas darüber, warum THE RIDER kein Neo-Western ist, über die Ikonographie des Wilden Westens, über die Frage, wohin der Horizont gehört, über Gräber, über die Frage, was ein Cowboy ohne Pferd ist, über Bradys Kunst, Pferde an Menschen zu gewöhnen und Zhaos cineastische Zaubermaschine … Zum ersten Mal versagen beim Nacherzählen der berührendsten Szenen Johanna und Thomas die Stimmen und irgendwie hatten sie da auch was im Auge …&nbsp;<br><br>THE RIDER wurde in Cannes mit dem Art Cinema Award sowie mit dem Werner Herzog Filmpreis ausgezeichnet. Chloé Zhao erhielt für den nachfolgenden Film NOMADLAND Oscars für Beste Regie und Bester Film. Wir haben den Podcast Ende März vor den Oscars aufgenommen.</div>]]>
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      <title>Folge 1126: TITANE: Der Feuerwehrmann, sein Sohn, die Wahrheit und die Serienkillerin</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Julia Ducournau ist eine furchtlose Filmemacherin, soviel ist sicher. Heldin Alexia lebt wie wir es auf der Leinwand eher von Männern gewohnt ist: Exzessive Beziehung zu Autos, Leben nach dem Lustprinzip inklusive Morden in Serie. Die Geschichte geht einen „fantastischen“ Schritt weiter: Alexia hat Sex mit einem Muscle-Car, wird schwanger, Motorenöl läuft aus ihrer Brust. Abrupt endet dieser an Cronenberg erinnernde Epilog voller Action, Nacktheit und expliziten Gewaltspitzen.<br><br>Aus Alexia wird Adrien – auf der Flucht vor der Polizei wechselt sie nicht nur die Identität sondern nach außen hin das Geschlecht: Sie bindet sich Busen und Schwangerschaftsbauch zurück, schneidet sich die Haare ab, bricht sich die Nase, um einem Jungen ähnlich zu sehen, der vor 15 Jahren verschwunden ist. Der Vater des verschwundenen Jungen nimmt Adrien auf und an es beginnt eine aufgeladene Beziehung von zwei Menschen, die unter Druck stehen.<br><br>Eigentlich zwei Filme, wie Frankensteins Kopf mit dem Fantasy-Element der Autoschwangerschaft grob an den Körper genäht – aber mit zwei herausragenden Schauspieler:innen: Agathe Rousselle und Vincent Lindon. Ein anstrengender Film, wechselhaft, kraftvoll, chaotisch, voller Ideen und ohne echte Verbindung zwischen seinen Teilen. Im Podcast direkt nach dem Kino sprechen Johanna, Bettina und Thomas darüber, ob der Preis in Cannes gerechtfertigt ist, über Gewalt und Identität, Mut und Ordnung. Thomas freut sich auf jeden Fall auf die nächsten Filme von Julia Ducournau.</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 26 Oct 2021 20:01:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Julia Ducournau ist eine furchtlose Filmemacherin, soviel ist sicher. Heldin Alexia lebt wie wir es auf der Leinwand eher von Männern gewohnt ist: Exzessive Beziehung zu Autos, Leben nach dem Lustprinzip inklusive Morden in Serie. Die Geschichte geht einen „fantastischen“ Schritt weiter: Alexia hat Sex mit einem Muscle-Car, wird schwanger, Motorenöl läuft aus ihrer Brust. Abrupt endet dieser an Cronenberg erinnernde Epilog voller Action, Nacktheit und expliziten Gewaltspitzen.<br><br>Aus Alexia wird Adrien – auf der Flucht vor der Polizei wechselt sie nicht nur die Identität sondern nach außen hin das Geschlecht: Sie bindet sich Busen und Schwangerschaftsbauch zurück, schneidet sich die Haare ab, bricht sich die Nase, um einem Jungen ähnlich zu sehen, der vor 15 Jahren verschwunden ist. Der Vater des verschwundenen Jungen nimmt Adrien auf und an es beginnt eine aufgeladene Beziehung von zwei Menschen, die unter Druck stehen.<br><br>Eigentlich zwei Filme, wie Frankensteins Kopf mit dem Fantasy-Element der Autoschwangerschaft grob an den Körper genäht – aber mit zwei herausragenden Schauspieler:innen: Agathe Rousselle und Vincent Lindon. Ein anstrengender Film, wechselhaft, kraftvoll, chaotisch, voller Ideen und ohne echte Verbindung zwischen seinen Teilen. Im Podcast direkt nach dem Kino sprechen Johanna, Bettina und Thomas darüber, ob der Preis in Cannes gerechtfertigt ist, über Gewalt und Identität, Mut und Ordnung. Thomas freut sich auf jeden Fall auf die nächsten Filme von Julia Ducournau.</div>]]>
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        <title>Folge 1126: TITANE: Der Feuerwehrmann, sein Sohn, die Wahrheit und die Serienkillerin</title>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, Agathe Rousselle, Autos, Bettina, Cannes, Capitol&amp;Palatin, Feuerwehr, Frankreich, Gender, Geschlechterwechsel, Gewalt, Identität, Johanna, Julia Ducournau, Serienkiller, Serienmörder, Tanz, Thomas, Thriller, Vincent Lindon</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1125: REPLAY! 10 Filme im November – NipponConnectionOnline 2021: Offizieller Festivalpodcast Nr. 9</title>
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        <![CDATA[<div>Dieser Podcast begleitet das Festival, das vom 1. bis zum 30. November 2021 noch einmal 10 der Festivalfilme on demand zeigt. Gastgeber im Podcast sind zwei langjährige Filmpodcaster und NipponConnectionFans: Alexander von den Abspannguckern und Thomas von SchönerDenken.<br><br>Unter dem Motto „Nippon Connection On Demand 2021: Replay!“ werden zehn Highlights des 21. Nippon Connection Filmfestivals vom 1. bis 30. November 2021 erneut online gezeigt. Mit Florian Höhr, Leiter des Filmprogramms, sprechen wir über die zehn ausgewählten Filme und erklären, wie man sich diese Filmperlen on demand anschauen kann. Dieser Filmherbst ist auf jeden Fall japanisch. Und das ist das Programm:<br><br>Die Spielfilme<br><br><strong>Beyond The Infinite Two Minutes</strong> (Droste no hate de bokura) von Junta Yamaguchi, Japan 2020 (Hinweis: Dieser Film ist erst ab dem 3. November 2021 verfügbar.) Cafébesitzer Kato entdeckt, dass ihm der Monitor in seiner Wohnung zeigt, was zwei Minuten in der Zukunft passiert. Die geniale Low-Budget-Zeitreise-Komödie wurde mit dem Nippon Visions Audience Award 2021 ausgezeichnet.<br><br><strong>BOLT</strong> von Kaizo Hayashi, Japan 2019 BOLT basiert auf der Erdbeben-, Tsunami- und Nuklearkatastrophe vom März 2011. In einer düsteren Bildsprache erzählt er von den körperlichen und seelischen Traumata einer Tragödie, die Japan noch immer lähmt.<br><br><strong>Company Retreat </strong>(Aru shokuba) von Atsushi Funahashi, Japan 2020 – Ein Team von Hotelangestellten versammelt sich an einem Wochenende. In konzentrierter Atmosphäre soll ein betriebsinternen Fall von sexueller Belästigung aufgearbeitet werden.<br><br><strong>The Day Of Destruction</strong> (Hakai no hi) von Toshiaki Toyoda, Japan 2020 (Mit Vorfilm: <strong>Wolf’s Calling</strong> von Toshiaki TOYODA) Kurz vor den Olympischen Spielen greift eine mysteriöse Epidemie in Tokio um sich. Es kursieren Gerüchte um ein Monster, das in einer Mine gefunden wurde. Ein Film wie ein ungestümes Punk-Gedicht, mit einem ohrenbetäubenden Soundtrack.<br><br><strong>Extraneous Matter-Complete Edition</strong> von Kenichi Ugana, Japan 2021 – Mysteriöse, oktopusartige Aliens erscheinen aus heiterem Himmel in den Wohnungen von Menschen und lösen bei ihnen gesteigertes Lustempfinden aus. Schwarzweiß-Hochglanz-Trash vom Feinsten.<br><br><strong>I’m Really Good</strong> von Hirobumi Watanabe, Japan 2020 – Ein Tag im Leben der Grundschülerin Riko. Im Alltäglichen entspinnt sich eine Tragikomödie, die neben zuckersüßen und komischen Momenten bald hintergründige Stimmen einer düsteren Zukunft anklingen lässt.<br><br><strong>It’s A Summer Film!</strong> (Sama firumu ni notte) von Soshi Matsumoto, Japan 2020 – Während die Schülerin Barefoot eine Leidenschaft für Samuraifilme hegt, dreht der Schul-Filmclub lieber seichte Romanzen. Kurzerhand beginnt sie ihr eigenes Samurai-Epos zu planen. Eine urkomische Feelgood-Komödie!<br><br>Die Dokumentarfilme<br><br><strong>Ainu Neno An Ainu</strong> von Laura Liverani und Neo Sora, Japan 2019 – Ein Dokumentarfilm über die indigene Bevölkerung der Ainu aus dem Norden Japans. In wunderschönen Bildern porträtiert der Film Menschen aus engen Dorfgemeinschaften, die sich tief mit ihrer Kultur und Tradition verbunden fühlen.<br><br><strong>SUMODO ~The Successors Of Samurai~</strong> (Sumodo ~Samurai o tsugu monotachi~) von Eiji Sakata, Japan 2020 – Regisseur Eiji Sakata begleitet die Ringkämpfer von zwei Sumo-Schulen sechs Monate lang bei ihrem harten Training und täglichen Leben mit der Kamera.<br><br><strong>Ushiku</strong> von Thomas Ash, Japan 2021 – Thomas Ash interviewte im sogenannten „Immigration Center“ von Ushiku mit versteckter Kamera Insassen, die sich in einer Extremsituation befanden. Mit seinem Film klagt er die kompromisslose japanische Flüchtlingspolitik an. Ushiku wurde mit dem Publikumspreis Nippon Docs Award 2021 prämiert.</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 21 Oct 2021 23:16:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Dieser Podcast begleitet das Festival, das vom 1. bis zum 30. November 2021 noch einmal 10 der Festivalfilme on demand zeigt. Gastgeber im Podcast sind zwei langjährige Filmpodcaster und NipponConnectionFans: Alexander von den Abspannguckern und Thomas von SchönerDenken.<br><br>Unter dem Motto „Nippon Connection On Demand 2021: Replay!“ werden zehn Highlights des 21. Nippon Connection Filmfestivals vom 1. bis 30. November 2021 erneut online gezeigt. Mit Florian Höhr, Leiter des Filmprogramms, sprechen wir über die zehn ausgewählten Filme und erklären, wie man sich diese Filmperlen on demand anschauen kann. Dieser Filmherbst ist auf jeden Fall japanisch. Und das ist das Programm:<br><br>Die Spielfilme<br><br><strong>Beyond The Infinite Two Minutes</strong> (Droste no hate de bokura) von Junta Yamaguchi, Japan 2020 (Hinweis: Dieser Film ist erst ab dem 3. November 2021 verfügbar.) Cafébesitzer Kato entdeckt, dass ihm der Monitor in seiner Wohnung zeigt, was zwei Minuten in der Zukunft passiert. Die geniale Low-Budget-Zeitreise-Komödie wurde mit dem Nippon Visions Audience Award 2021 ausgezeichnet.<br><br><strong>BOLT</strong> von Kaizo Hayashi, Japan 2019 BOLT basiert auf der Erdbeben-, Tsunami- und Nuklearkatastrophe vom März 2011. In einer düsteren Bildsprache erzählt er von den körperlichen und seelischen Traumata einer Tragödie, die Japan noch immer lähmt.<br><br><strong>Company Retreat </strong>(Aru shokuba) von Atsushi Funahashi, Japan 2020 – Ein Team von Hotelangestellten versammelt sich an einem Wochenende. In konzentrierter Atmosphäre soll ein betriebsinternen Fall von sexueller Belästigung aufgearbeitet werden.<br><br><strong>The Day Of Destruction</strong> (Hakai no hi) von Toshiaki Toyoda, Japan 2020 (Mit Vorfilm: <strong>Wolf’s Calling</strong> von Toshiaki TOYODA) Kurz vor den Olympischen Spielen greift eine mysteriöse Epidemie in Tokio um sich. Es kursieren Gerüchte um ein Monster, das in einer Mine gefunden wurde. Ein Film wie ein ungestümes Punk-Gedicht, mit einem ohrenbetäubenden Soundtrack.<br><br><strong>Extraneous Matter-Complete Edition</strong> von Kenichi Ugana, Japan 2021 – Mysteriöse, oktopusartige Aliens erscheinen aus heiterem Himmel in den Wohnungen von Menschen und lösen bei ihnen gesteigertes Lustempfinden aus. Schwarzweiß-Hochglanz-Trash vom Feinsten.<br><br><strong>I’m Really Good</strong> von Hirobumi Watanabe, Japan 2020 – Ein Tag im Leben der Grundschülerin Riko. Im Alltäglichen entspinnt sich eine Tragikomödie, die neben zuckersüßen und komischen Momenten bald hintergründige Stimmen einer düsteren Zukunft anklingen lässt.<br><br><strong>It’s A Summer Film!</strong> (Sama firumu ni notte) von Soshi Matsumoto, Japan 2020 – Während die Schülerin Barefoot eine Leidenschaft für Samuraifilme hegt, dreht der Schul-Filmclub lieber seichte Romanzen. Kurzerhand beginnt sie ihr eigenes Samurai-Epos zu planen. Eine urkomische Feelgood-Komödie!<br><br>Die Dokumentarfilme<br><br><strong>Ainu Neno An Ainu</strong> von Laura Liverani und Neo Sora, Japan 2019 – Ein Dokumentarfilm über die indigene Bevölkerung der Ainu aus dem Norden Japans. In wunderschönen Bildern porträtiert der Film Menschen aus engen Dorfgemeinschaften, die sich tief mit ihrer Kultur und Tradition verbunden fühlen.<br><br><strong>SUMODO ~The Successors Of Samurai~</strong> (Sumodo ~Samurai o tsugu monotachi~) von Eiji Sakata, Japan 2020 – Regisseur Eiji Sakata begleitet die Ringkämpfer von zwei Sumo-Schulen sechs Monate lang bei ihrem harten Training und täglichen Leben mit der Kamera.<br><br><strong>Ushiku</strong> von Thomas Ash, Japan 2021 – Thomas Ash interviewte im sogenannten „Immigration Center“ von Ushiku mit versteckter Kamera Insassen, die sich in einer Extremsituation befanden. Mit seinem Film klagt er die kompromisslose japanische Flüchtlingspolitik an. Ushiku wurde mit dem Publikumspreis Nippon Docs Award 2021 prämiert.</div>]]>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/replay-10-filme-im-november-nipponconnection/</link>
      <itunes:title>Folge 1125: REPLAY! 10 Filme im November – NipponConnectionOnline 2021: Offizieller Festivalpodcast Nr. 9</itunes:title>
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        <![CDATA[<div>Dieser Podcast begleitet das Festival, das vom 1. bis zum 30. November 2021 noch einmal 10 der Festivalfilme on demand zeigt. Gastgeber im Podcast sind zwei langjährige Filmpodcaster und NipponConnectionFans: Alexander von den Abspannguckern und Thomas von SchönerDenken.<br><br>Unter dem Motto „Nippon Connection On Demand 2021: Replay!“ werden zehn Highlights des 21. Nippon Connection Filmfestivals vom 1. bis 30. November 2021 erneut online gezeigt. Mit Florian Höhr, Leiter des Filmprogramms, sprechen wir über die zehn ausgewählten Filme und erklären, wie man sich diese Filmperlen on demand anschauen kann. Dieser Filmherbst ist auf jeden Fall japanisch. Und das ist das Programm:<br><br>Die Spielfilme<br><br><strong>Beyond The Infinite Two Minutes</strong> (Droste no hate de bokura) von Junta Yamaguchi, Japan 2020 (Hinweis: Dieser Film ist erst ab dem 3. November 2021 verfügbar.) Cafébesitzer Kato entdeckt, dass ihm der Monitor in seiner Wohnung zeigt, was zwei Minuten in der Zukunft passiert. Die geniale Low-Budget-Zeitreise-Komödie wurde mit dem Nippon Visions Audience Award 2021 ausgezeichnet.<br><br><strong>BOLT</strong> von Kaizo Hayashi, Japan 2019 BOLT basiert auf der Erdbeben-, Tsunami- und Nuklearkatastrophe vom März 2011. In einer düsteren Bildsprache erzählt er von den körperlichen und seelischen Traumata einer Tragödie, die Japan noch immer lähmt.<br><br><strong>Company Retreat </strong>(Aru shokuba) von Atsushi Funahashi, Japan 2020 – Ein Team von Hotelangestellten versammelt sich an einem Wochenende. In konzentrierter Atmosphäre soll ein betriebsinternen Fall von sexueller Belästigung aufgearbeitet werden.<br><br><strong>The Day Of Destruction</strong> (Hakai no hi) von Toshiaki Toyoda, Japan 2020 (Mit Vorfilm: <strong>Wolf’s Calling</strong> von Toshiaki TOYODA) Kurz vor den Olympischen Spielen greift eine mysteriöse Epidemie in Tokio um sich. Es kursieren Gerüchte um ein Monster, das in einer Mine gefunden wurde. Ein Film wie ein ungestümes Punk-Gedicht, mit einem ohrenbetäubenden Soundtrack.<br><br><strong>Extraneous Matter-Complete Edition</strong> von Kenichi Ugana, Japan 2021 – Mysteriöse, oktopusartige Aliens erscheinen aus heiterem Himmel in den Wohnungen von Menschen und lösen bei ihnen gesteigertes Lustempfinden aus. Schwarzweiß-Hochglanz-Trash vom Feinsten.<br><br><strong>I’m Really Good</strong> von Hirobumi Watanabe, Japan 2020 – Ein Tag im Leben der Grundschülerin Riko. Im Alltäglichen entspinnt sich eine Tragikomödie, die neben zuckersüßen und komischen Momenten bald hintergründige Stimmen einer düsteren Zukunft anklingen lässt.<br><br><strong>It’s A Summer Film!</strong> (Sama firumu ni notte) von Soshi Matsumoto, Japan 2020 – Während die Schülerin Barefoot eine Leidenschaft für Samuraifilme hegt, dreht der Schul-Filmclub lieber seichte Romanzen. Kurzerhand beginnt sie ihr eigenes Samurai-Epos zu planen. Eine urkomische Feelgood-Komödie!<br><br>Die Dokumentarfilme<br><br><strong>Ainu Neno An Ainu</strong> von Laura Liverani und Neo Sora, Japan 2019 – Ein Dokumentarfilm über die indigene Bevölkerung der Ainu aus dem Norden Japans. In wunderschönen Bildern porträtiert der Film Menschen aus engen Dorfgemeinschaften, die sich tief mit ihrer Kultur und Tradition verbunden fühlen.<br><br><strong>SUMODO ~The Successors Of Samurai~</strong> (Sumodo ~Samurai o tsugu monotachi~) von Eiji Sakata, Japan 2020 – Regisseur Eiji Sakata begleitet die Ringkämpfer von zwei Sumo-Schulen sechs Monate lang bei ihrem harten Training und täglichen Leben mit der Kamera.<br><br><strong>Ushiku</strong> von Thomas Ash, Japan 2021 – Thomas Ash interviewte im sogenannten „Immigration Center“ von Ushiku mit versteckter Kamera Insassen, die sich in einer Extremsituation befanden. Mit seinem Film klagt er die kompromisslose japanische Flüchtlingspolitik an. Ushiku wurde mit dem Publikumspreis Nippon Docs Award 2021 prämiert.</div>]]>
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        <title>Folge 1125: REPLAY! 10 Filme im November – NipponConnectionOnline 2021: Offizieller Festivalpodcast Nr. 9</title>
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      <title>Folge 1124: JAMES BOND – NO TIME TO DIE: Welche Art Held hätten’s denn gerne?</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Achtung SPOILER! Die Erwartungen an James-Bond-Filme sind mittlerweile absolut unerfüllbar. Ein moderner Held soll er sein, aber lässig wie in den 1960ern. Glaubwürdig sollen seine neuen Abenteuer sein, aber die Actionsequenzen sollen so „typisch Bond“ die Grenzen der Physik augenzwinkernd verschieben. Mit jeder hübschen Frau sofort ins Bett oder doch mittlerweile monogam? Craigs Bond trauert immer noch um Vesper Lynd und für ihn ist ein Nein ein Nein, Gottseidank. Die Welt, aus der die Figur James Bond und ihr ursprünglicher Wertekanon stammen, ist längst Geschichte. Das Fossil Bond hat es aber bis in die Gegenwart geschafft und ist dazu verdammt, sich neuen Wirklichkeiten anzupassen. Während also die einen feiern, dass Bond sich verändert, haben andere Angst, dass Bond einen veganen Martini bestellen könnte.<br><br>Der 25. Film der Reihe und die Abschiedsvorstellung von Daniel Craig ist geprägt von einer Liebesgeschichte. Seine Lebensgefährtin Madeleine musste nicht wie Vesper und die anderen Bond-Geliebten zuvor sterben. Bond könnte ein Leben jenseits der Agentenwelt haben, sogar eine Familie. Das gab es bei Bond so noch nie. Fukunaga inszeniert um diesen romantischen roten Faden herum einen Action-haltigen, episodischen Thriller mit den klassischen Bond-Zutaten: Beeindruckende Schauplätze, schöne Frauen, Kämpfe, das Ensemble der Freunde (M, Q, Moneypenny, Felix Leiter) und das Ensemble der Feinde (der verrückte Wissenschaftler, der Erzbösewicht, der die Welt vernichten will, der Bodyguard des Bösewichts). Bei Fukunaga ist aber alles etwas subtiler: die Action ist beeindruckend aber real, die Anspielungen sind subtil, der Humor trocken. Besonders die Episode auf Kuba ist wirklich großes Kino.<br><br>James Bond überwindet in diesem Film seine eigene Heldenrolle: Als 007 wurde er von Agentin Nomi (sehr stark: Lashana Lynch) bereits vollwertig ersetzt, nicht einmal der MI6-Pförtner erkennt ihn oder seinen Namen. Aber er hat etwas gefunden, für das es sich zu leben lohnt und für das es sich zu sterben lohnt – und es ist mehr als Königin und Vaterland. Zu James Bond gehörte immer, dass er am Ende überlebte und mit ihm das Gute siegte, inklusive klassische Schlusseinstellung mit Bondgirl im Arm und kühlem Martini in der Hand. Alles vorbei: Aus dem zynischen, beziehungsunfähigen Killer im Smoking wird nach einem halben Jahrhundert ein Held, der sich für Menschen opfert, die er liebt. Nicht nur für Daniel Craig ein besonderer und ein großer Abgang – hier hätte man auch die Filmreihe beenden können: JAMES BOND WILL NOT RETURN … Aber es wird weiter gehen mit James Bond, allein schon weil es ein großartiges Geschäft ist. Mit dem/der nächsten James Bond-Darsteller:in wird sich das Fossil auf jeden Fall weiter entwickeln.<br><br>Im Podcast direkt nach dem Film prallen die Meinungen wie Kurzstreckenraketen aufeinander: Während die hoffnungslosen Romantiker Tom und Thomas den Film lieben und Harald zufrieden ist, sprechen Heidi und Peter aus unterschiedlichen Gründen vernichtende Urteile über diesen Bond. Am Mikrofon direkt nach dem Kino – meinungsstark und diesmal unversöhnlich: Heidi, Harald, Peter, Tom und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Sat, 09 Oct 2021 00:53:00 +0200</pubDate>
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      <title>Folge 1123: DUNE: Planet ohne Pay-Off</title>
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        <![CDATA[<div>Fast jeder ist schon für sich nach dem Film geteilter Meinung. Villeneuves Bilder haben alle beeindruckt, aber können wir mit der präsentierten Geschichte etwas anfangen? Es ist ein Ankündigungsfilm, der stark auf einen zweiten, kommenden Film verweist. Im Grunde ein zweieinhalbstündiger Trailer. Viel passiert, aber geschieht auch etwas? Es wird verraten und gekämpft, gestorben und überlebt. Der Film hat gewissermaßen ein Problem in sich selbst vorzukommen, erklärt Hendrik. Es bleibt eine Distanz zu den Charakteren und eine Distanz zum feudalistischen Setting, dazu ein schwacher Score von Hans Zimmer (über den sich Thomas aufregt). Das ficht Tom alles nicht an – seine Bereitschaft sich überwältigen zu lassen, hat sich für ihn ausgezahlt. Selbst das Skizzenhafte der Charaktere sieht er als Gewinn. Ob also nach dem Film nur Sand zwischen den Zähnen knirscht oder doch Spice, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Am Mikrofon direkt nach dem Kino: Johanna, Harald, Tom und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 05 Oct 2021 23:40:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Fast jeder ist schon für sich nach dem Film geteilter Meinung. Villeneuves Bilder haben alle beeindruckt, aber können wir mit der präsentierten Geschichte etwas anfangen? Es ist ein Ankündigungsfilm, der stark auf einen zweiten, kommenden Film verweist. Im Grunde ein zweieinhalbstündiger Trailer. Viel passiert, aber geschieht auch etwas? Es wird verraten und gekämpft, gestorben und überlebt. Der Film hat gewissermaßen ein Problem in sich selbst vorzukommen, erklärt Hendrik. Es bleibt eine Distanz zu den Charakteren und eine Distanz zum feudalistischen Setting, dazu ein schwacher Score von Hans Zimmer (über den sich Thomas aufregt). Das ficht Tom alles nicht an – seine Bereitschaft sich überwältigen zu lassen, hat sich für ihn ausgezahlt. Selbst das Skizzenhafte der Charaktere sieht er als Gewinn. Ob also nach dem Film nur Sand zwischen den Zähnen knirscht oder doch Spice, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Am Mikrofon direkt nach dem Kino: Johanna, Harald, Tom und Thomas.</div>]]>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/dune-filmkritik/</link>
      <itunes:title>Folge 1123: DUNE: Planet ohne Pay-Off</itunes:title>
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      <title>Folge 1122: BLUTIGER FREITAG „Wir sprechen nur mit maßgeblichen Bonzen!“ feat. Lucas Barwenczik</title>
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        <![CDATA[<div>„Wir sprechen nur mit maßgeblichen Bonzen!“ erklärt Mörder Heinz Klett und getreu diesem Motto redet Kinomensch Lucas Barwenczik folgerichtig im CrossCast mit Thomas von SchönerDenken – über Rolf Olsens Action-Exploitation BLUTIGER FREITAG von 1972 in der mittlerweile auf Bluray verfügbaren 4K-Fassung. Während Thomas noch Probleme hat den richtigen Einflugswinkel zu finden, ist Lucas schon vom unverwundbaren Überbösewicht Klett fasziniert, der fast Schwarzenegger und Stallone vorweg nimmt.<br><br>Der Film ist Exploitation und zeigt Exploitation – nämlich in den Arbeitsverhältnissen, wenn die Ausbeutung der Arbeit am Beispiel Heidis und Luigis gezeigt werden, bis einem die Halsschlagadern schwellen. Ein klarer Blick in die klassistische Kälte der BRD der frühen Siebziger: Know your place – Bleib, wo Du hingehörst – Heidi wird zusammengestaucht, „damit sie wieder in die Tüte passt“.<br><br>Dazu passen immer wieder Anspielungen auf die RAF, Revolutionsattitude hat sich auf jeden Fall auch Heinz Klett zugelegt: Polizisten sind keine Heilsarmisten und wenn einer draufgeht, dann war das Berufsrisiko. Da klingt Heinz Klett gewiß nicht zufällig wie Andreas Baader. Der Tod eines Polizisten (die Handgranate!) führt dann auch zur beeindruckendsten und billig inszenierten Gore-Szene. Vorbild für den Bankraub, den Heinz Klett mit seinem Kumpanen durchführt, war ein echter Bankraub in München 1971, bei dem alle Täter zu Tode kamen.<br><br>Beeindruckend wird die trostlose Stimmung der BRD zwischen Studentenbewegung und Deutschem Herbst gezeigt – Heinz Klett wird vor diesem Hintergrund von Lucas als Symbol des Ausbruchs und als gesellschaftliche Gegenfigur interpretiert – mit allen kriminellen und brutalen Aspekten. Die Menschen sind fast ausnahmslos Täter oder Opfer des deutschen Faschismus und seiner Verbrechen – 1971 liegt bei einigen der Geldbeutel schon fast in den 1980ern aber die Werte und Normen hängen noch im Dritten Reich fest.<br><br>Thomas kämpft beim Hauptdarsteller Raimund Harmstorf noch mit Kindheitserinnerungen: Harmstorf hatte als Seewolf kartoffelzerquetschend Alpträume verursacht – auch mit einer dunklen, bedrohlichen Stimme, die gar nicht Raimund Harmstorfs eigene Stimme war. Harmstorf beging viele Jahre später Selbstmord – viele geben der BILD-Zeitung daran die Schuld. Auch andere Schauspieler sind früh gestorben, besonders tragisch bei Heidi-Darstellerin Christine Böhm, die wenige Jahre nach dem Film bei einem Unfall starb.<br><br>Lucas und Thomas diskutieren, mit welchen Erwartungen die Zuschauer:innen einem B-Film gerecht werden – der Vergleich mit BULLITT oder FRENCH CONNECTION ist auf jeden Fall nicht fair, spätestens wenn das Rennen zwischen einem VW-Käfer und einem Ford Taunus unfreiwillig komisch wie ein Rollatorenrennen wirkt.<br><br>Am Ende steht die ebenso irritierende wie brutale Vergewaltigungsszene im Mittelpunkt. Sie wird mit expliziten Genitaldarstellungen und surreal wirkenden Fleischereibildern gegengeschnitten. Besonders vor dem Hintergrund dieser schwer zu ertragenden Szene fragt sich Thomas: Wie kann Heinz Klett heute trotzdem als Kultfigur gefeiert werden? Obwohl er von Regisseur Olsen als das gezeigt wird, was er ist: Inbegriff der toxischen Maskulinität. Aber das ist ein Problem der Rezeption, nicht des Films, sind sich Lucas und Thomas am Ende dieser Episode einig.</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 21 Sep 2021 11:07:00 +0200</pubDate>
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      <title>Folge 1121: SHANG-CHI AND THE LEGEND OF THE TEN RINGS: Der erste chinesische Marvel-Held</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Mit dem 25. Film betritt Marvel Asien: SHANG-CHI spielt weitgehend in China und eine Riege beeindruckender chinesischer oder chinesisch-stämmiger Schauspieler:innen übernehmen die Hauptrollen, unter anderem Michelle Yeoh, Simu Liu, Benedict Wong und Awkwafina. Nach einem sehr gelungenen und launigen Auftakt, inklusive der atemberaubendsten Bus-Action-Szene seit SPEED, muss sich der Held Shang-Chi seinem übermächtigen Vater stellen – sehr charismatisch dargestellt von Schauspiellegende Tony Leung. Auch in der synchronisierten Fassung wird netterweise sehr viel Mandarin gesprochen (und untertitelt). Ansonsten folgt der Film dem sehr vertrauten Marvel-Rezept, bietet sich steigernde Action mit diesmal besonders liebevoll choreografierten Kampfsequenzen und achtet auf funktionierenden comic relief, den vor allem Awkwafina und Ben Kingsley garantieren. Simu Liu bleibt etwas blass (findet Thomas), aber sonst lässt sich nicht viel kritisieren an diesem sehr kurzweiligen Superheldenfilm. Gut gelaunt am Mikrofon direkt nach dem Kino: Johanna, Tom und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Mon, 13 Sep 2021 22:52:00 +0200</pubDate>
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      <link>https://schoener-denken.de/blog/shang-chi-filmkritik/</link>
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      <title>Folge 1120: REMINISCENCE: Knapp daneben ist auch vorbei</title>
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        <![CDATA[<div>Alles ist vom Feinsten: Die Schauspieler:innen, der Look, das Licht, der Schnitt. Und doch bleibt REMINISCENCE ein Möchtegern-Near-future-Film-noir, ein Melodram ohne Gespür, wo die feine Grenze ist zum belanglosen Kitsch. Lisa Joys Debutfilm zeigt perfektes Handwerk, aber all das nutzt nichts, wenn die Zuschauer:innen keinen Bezug zu den Charakteren bekommen und ein bedeutungsschwangeres Voice-Over Kalendersprüche über den Film kleistert. Formulierungen wie „Erinnerung sind die Perlen an der Halskette der Zeit“. Wer schreibt sowas? Und wichtiger noch: Wer lässt das im Drehbuch stehen? Unser Tipp: Ton aus, den Zauber von Rebecca Ferguson genießen vor dem honigfarbenen Sonnenuntergang in Miami, das in der Klimakatastrophe pittoresk abgesoffen ist. Am Mikrofon direkt nach dem Kino: Tom und Thomas.<br><br>Wer ein ähnliches Thema aufregender, innovativer und interessanter sehen möchte, dem empfehlen wir <a href="https://schoener-denken.de/blog/strange-days-filmkritik/">STRANGE DAYS von Kathryn Bigelow von 1995 und unsere Podcastepisode dazu mit Gast Lucas Barwenczik.</a></div>]]>
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      <pubDate>Sun, 05 Sep 2021 21:54:00 +0200</pubDate>
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      <title>Folge 1119: FREE GUY: „Don’t Have a Good Day. Have a Great Day!“</title>
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        <![CDATA[<div>Otto Normalverbraucher hieß er in Deutschland in den 1950ern. Im Computerspiel „Free City“ ist er der „Blue Shirt Guy“ (Ryan Reynolds), ein NPC (Non Player Character), der plötzlich aktiv wird und seine ganz eigenen Ziele verfolgt – zum Beispiel die Frau zu finden, in die er sich verliebt hat. Hinter ihr steckt übrigens die Hackerin Molotov Girl (Jodie Comer), die einem großen Betrug auf der Spur ist. Aber wer steckt hinter dem „Blue Shirt Guy“? Oder steckt überhaupt jemand hinter diesem liebenswerten naiven Bankangestellten, der vor lauter Liebe ganz Free City umkrempelt? Sehr zum Missfallen des charismatischen Game-Tycoon Antwan (Taika Waititi).<br><br>FREE GUY ist eine harmlose, ziemlich gute getimete Action-SF-Komödie, mit einem sehr passend besetzten Ryan Reynolds. Der Unterhaltungswert ist dank vieler guter Pointen hoch, es wird ein bisschen Relevanz eingestreut und der sehr gute Cast darf sich austoben. Großartig ist Taika Waititi als hipper Bösewicht, Channing Tatum in einer Nebenrolle als Spielfigur eines Nerds und das wunderbare Hackerpärchen Jodie Comer und Joe Keery. Fazit: Sehr bunt, viel Bummbumm, begrenzter Anspruch und sehr viel Spaß – auch für Zuschauer:innen, die keine Computerspiele kennen. Am Mikrofon direkt nach dem Kino: Johanna, Tom und Thomas.</div>]]>
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      <pubDate>Sun, 05 Sep 2021 21:51:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:keywords>Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast, Action, Actionkomödie, Channing Tatum, Computerspiel, Games, Jodie Comer, Joe Keery, Komödie, Podcastin, Ryan Reynolds, Shawn Levy, Taika Waititi, Videogames</itunes:keywords>
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      <title>Folge 1118: BEYOND THE INFINITE TWO MINUTES (Nippon Connection 2021) feat. Kompendium des Unbehagens, Untersammlung, Altstadtkino und Der Podcast</title>
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        <![CDATA[<div>Nach der #OpenPodcast-Folge direkt nach dem Film nun endlich auch noch ein ausführliches, entspanntes, zum Teil albernes Gespräch mit Michael von Kompendium des Unbehagens, Johannes von der Untersammlung, Daniel vom Altstadtkino und Max von Der Podcast.<br><br>Ein Monitor, der zwei Minuten in die Zukunft schaut, das ist die erst einmal unspektakulär wirkende SF-Idee von BEYOND THE INFINITE TWO MINUTES von Junta Yamaguchi. Die Theatertruppe um Yamaguchi zaubert aus dem kleinen Budget einen großen Spaß: Die Freunde basteln in einem japanischen Café aus zwei Monitoren einen Zeittunnel, der ihnen erlaubt weiter in der Zukunft zu sehen. Aber was fängt man damit an, dass man in die Zukunft schauen kann?<br><br>Vielleicht steht der Film etwas im Windschatten von ONE CUT OF THE DEAD, mit dem er nicht ganz mithalten kann. Dazu fasert er im Mittelteil doch etwas aus. Aber rechtzeitig kommt mit neuen Figuren wieder neuer Drive und dann kehrt der Film zu seinem Boy meets Girl-Thema zurück und alles wird gut.</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 02 Sep 2021 21:51:00 +0200</pubDate>
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