WEBVTT

00:06:32.600 --> 00:06:34.680
One, two, three, four.

00:06:35.040 --> 00:06:39.640
Hallo und herzlich willkommen bei Smart
Hacks für IT Projektmanager,

00:06:40.080 --> 00:06:44.335
präsentiert von Sidekick Network basiert
unser Podcast auf der Erfahrung

00:06:44.360 --> 00:06:47.920
von über 20.000 IT Projekten.
Bist du bereit?

00:06:47.960 --> 00:06:49.320
Direkt zum Punkt zu kommen?

00:06:49.360 --> 00:06:50.960
Dann lass uns starten.

00:06:55.160 --> 00:06:59.080
Herzlich willkommen zu einer neuen
Episode von Smarttextur IT Projektmanager.

00:06:59.120 --> 00:07:00.000
Ich bin Anita.

00:07:00.200 --> 00:07:03.640
Und heute werfen wir einen Blick auf das
Thema Template Approach

00:07:04.040 --> 00:07:08.640
bei großen SAP Programmen, generell
bei großen Rollout Programmen.

00:07:08.880 --> 00:07:13.400
Wenn mehrere Länder Teams Prozesse
gleichzeitig live gehen sollen, parallel

00:07:13.560 --> 00:07:16.160
live gehen sollen, wird
es schnell komplex.

00:07:16.800 --> 00:07:20.415
Dann denkt man okay, ich habe ein
zentrales Template, Super ist meine

00:07:20.440 --> 00:07:24.360
Rettung, es läuft, ich kann smooth durch
ein Projekt laufen,

00:07:24.800 --> 00:07:28.760
ist jedoch nicht ganz so einfach und daher
freue ich mich, dass wir

00:07:28.800 --> 00:07:30.360
Lukas heute dabei haben.

00:07:30.480 --> 00:07:36.040
Lukas hat mehrere Jahre Erfahrung in IT
Projekten, vor allem in

00:07:36.080 --> 00:07:37.455
S vier Hana Programmen.

00:07:37.480 --> 00:07:38.480
Aktuell auch.

00:07:38.520 --> 00:07:42.375
Bist du gerade beim SV Hana Programm
in einem großen Pharmakonzern?

00:07:42.400 --> 00:07:45.040
Und daher freue ich mich auf Einblicke.

00:07:45.160 --> 00:07:49.320
Ich freue mich auf smarte Tipps und
wahrscheinlich haben wir auch ein paar

00:07:49.360 --> 00:07:52.160
Aha Momente bei den Zuhörern und Zuhörer.

00:07:52.440 --> 00:07:55.680
Lukas Schön, dass du heute mein Gast bist.
Ich freue mich, hier zu sein.

00:07:55.720 --> 00:07:57.540
Ich bin selbst schon ganz gespannt.

00:07:58.200 --> 00:08:02.135
Lukas kannst du über einen besonders
schwierigen Fall berichten, bei dem die

00:08:02.160 --> 00:08:04.960
Umsetzung des Templates
eher herausfordernd war?

00:08:05.640 --> 00:08:06.360
Ja, sehr gerne.

00:08:07.480 --> 00:08:11.295
Es war ein recht großes ERP Projekt, also
wirklich sehr, sehr viele Rollouts,

00:08:11.320 --> 00:08:14.400
mehrere Jahre und auch
einige parallele Rollouts.

00:08:15.280 --> 00:08:17.800
Also eigentlich perfektes Szenario für
einen Template Approach,

00:08:18.720 --> 00:08:21.280
weil man natürlich da einfach
ein paar Vorteile zu nennen.

00:08:21.520 --> 00:08:24.400
Man kann natürlich durch die
Standardisierung des Rollout Approaches,

00:08:24.520 --> 00:08:30.495
durch Vorlagen für Pläne für Lieferobjekte
schafft man es natürlich, dass man den

00:08:30.520 --> 00:08:32.640
Aufwand für die Projektmanager reduziert.

00:08:32.880 --> 00:08:36.895
Man kann die Planung beschleunigen und
unterm Strich Man spart Zeit

00:08:36.920 --> 00:08:38.040
und natürlich auch Ressourcen.

00:08:38.065 --> 00:08:40.535
An der Stelle
und um zumindest einen zweiten Punkt zu

00:08:40.560 --> 00:08:44.520
nennen Man lernt ständig
aus Back practices.

00:08:45.000 --> 00:08:48.040
Das heißt, man kann Fehler reduzieren,
vor allem Fehler, die häufiger passieren.

00:08:48.065 --> 00:08:51.160
An klassischen Stolperstellen also.

00:08:51.360 --> 00:08:53.440
Kurz zusammengefasst Man schafft es.

00:08:53.480 --> 00:08:57.600
Ich sage mal, in allen drei klassischen
Dimensionen Kosten, Zeit und Qualität

00:08:58.000 --> 00:09:00.880
einen positiven Einfluss zu gewinnen
oder hat einen positiven Einfluss.

00:09:02.160 --> 00:09:04.180
Okay, zurück zum herausfordernden Fall.

00:09:04.800 --> 00:09:09.295
Als ich in das Projekt kam, gab es bereits
einen Template Approach und der wurde kurz

00:09:09.320 --> 00:09:11.520
bevor ich reingekommen bin, eingeführt.

00:09:11.800 --> 00:09:14.615
Aber in der Umsetzung gab es
noch einige Schwierigkeiten.

00:09:14.640 --> 00:09:18.440
Also das Problem war vor allem es
wurde nicht konsequent umgesetzt.

00:09:19.560 --> 00:09:20.975
Das hat man daran gemerkt.

00:09:21.000 --> 00:09:24.280
Die Teams haben eigene eigene
Arbeitsweisen entwickelt,

00:09:24.320 --> 00:09:25.920
divergierende Arbeitsweisen.

00:09:26.080 --> 00:09:29.735
Also jedes Projektteam hat hat für sich
Dinge anders gemacht Und natürlich

00:09:29.760 --> 00:09:31.015
dann haben sich Fehler wiederholt.

00:09:31.040 --> 00:09:33.000
Genau das, was ich eben
erwähnt habe in das Gegenteil.

00:09:33.025 --> 00:09:36.560
Fehler wiederholen sich,
gleiche Dokumente wurden mehrfach erstellt

00:09:37.640 --> 00:09:40.760
und um vielleicht eine erste
Ursachenanalyse schon reinzugehen.

00:09:41.360 --> 00:09:43.895
Ich glaube, das große Problem war hier,
dass das Template noch

00:09:43.920 --> 00:09:44.880
nicht zu Beginn stand.

00:09:44.920 --> 00:09:48.080
Das heißt, die Teams haben selbst
eigene Arbeitsweisen entwickelt gehabt.

00:09:48.960 --> 00:09:52.640
Und als das Template kam, sich an
eigene Arbeitsweisen schon gewöhnt.

00:09:53.440 --> 00:09:56.660
Das heißt, ich glaube, wenn wir direkt am
Heck einsteigen wollen, der ersten Frage.

00:09:56.760 --> 00:10:00.575
Ich glaube, das Template zumindest eine
Basisversion sollte vor

00:10:00.600 --> 00:10:02.040
dem ersten Rollout stehen.

00:10:02.640 --> 00:10:05.080
Aber ich denke mal zu wie genau.

00:10:05.120 --> 00:10:07.040
Ich glaube, wir kommen später noch dazu,
wenn wir dann ein bisschen über die

00:10:07.065 --> 00:10:09.215
Details reden, wie das aussieht.

00:10:09.240 --> 00:10:14.760
Es ist interessant, weil du natürlich
wichtige Erfolgsfaktoren genannt hast,

00:10:14.800 --> 00:10:18.735
also positiven Einfluss auf
Geld, Qualität.

00:10:18.760 --> 00:10:23.560
Und dennoch, wie auch bei dir hat man
immer wieder die Herausforderung

00:10:24.200 --> 00:10:28.255
schwierig in der Umsetzung und daher
interessiert es mich natürlich jetzt sehr.

00:10:28.280 --> 00:10:29.120
Was habt ihr gemacht?

00:10:29.160 --> 00:10:31.920
Also wie seid ihr mit dem Problem
umgegangen, das du

00:10:32.160 --> 00:10:33.240
gerade beschrieben hast?

00:10:33.920 --> 00:10:34.480
Genau.

00:10:35.560 --> 00:10:36.060
Der erste Schritt.

00:10:36.085 --> 00:10:39.360
Das erste, was wir gemacht haben, war
eine klare Verantwortung festlegen.

00:10:39.400 --> 00:10:44.055
Das heißt, wir haben in unserem Fall im
PMO klar festgelegt Das Team ist

00:10:44.080 --> 00:10:48.295
verantwortlich für den Template approach,
also wenn es um die Umsetzung geht, die

00:10:48.320 --> 00:10:53.135
Verbesserung, dass man quasi
klar jemand hat, weil das ist am Ende ein

00:10:53.160 --> 00:10:55.920
Template approach erstellen
und auch maintain.

00:10:56.120 --> 00:10:58.535
Das ist kein Nebenjob, das ist nicht
etwas, was irgendwie eine

00:10:58.560 --> 00:11:00.080
Projektmanager noch nebenbei macht.

00:11:00.640 --> 00:11:01.360
Das ist wichtig.

00:11:01.385 --> 00:11:05.360
Das muss man als Investition in die
Zukunft sehen und eine Investition,

00:11:05.600 --> 00:11:07.180
Da muss man auch mal Zeit reinstecken.

00:11:07.205 --> 00:11:10.320
Deshalb klar die Verantwortung
festgelegt, wer sich darum kümmert.

00:11:11.760 --> 00:11:16.360
Dann, im zweiten Schritt, haben wir die
Experten einbezogen, Das heißt diejenigen,

00:11:17.320 --> 00:11:21.280
die wissen, wie es geht, die Anforderungen
haben, also Projektmanager,

00:11:21.320 --> 00:11:24.935
fachliche Experten, Prozessexperten.
Wir haben den gesprochen.

00:11:24.960 --> 00:11:25.800
Was braucht ihr?

00:11:26.240 --> 00:11:30.080
Welche Szenarien gibt es, auf die
das Template sich einstellen muss?

00:11:30.800 --> 00:11:37.400
Und einfach deren Expertise genutzt an der
Stelle und dann natürlich darauf aufbauend

00:11:37.720 --> 00:11:43.400
dann ein Template aufgesetzt bzw das
Template angepasst verbessert und das dann

00:11:43.440 --> 00:11:44.940
im dritten Schritt ganz klar kommuniziert.

00:11:44.965 --> 00:11:49.015
Das heißt, wir haben uns mit den Teams
hingesetzt und ganz klar vermittelt, das

00:11:49.040 --> 00:11:52.095
ist das Template, das ist die Methodik,
die dahinter steht, auch

00:11:52.120 --> 00:11:53.240
die Vorteile vermittelt.

00:11:53.280 --> 00:11:55.520
Was das denn für euch bedeutet,
Das ist eine Entlastung.

00:11:55.560 --> 00:11:57.080
Es hilft euch.
Also nutzt es.

00:11:57.240 --> 00:11:59.760
Also wirklich die positiven
Aspekte dargelegt.

00:12:01.760 --> 00:12:03.300
Und natürlich auch
Erwartungen kommuniziert.

00:12:03.325 --> 00:12:06.175
Also das ist natürlich auch ein Teil, dass
wir gesagt haben das

00:12:06.200 --> 00:12:07.200
Template bitte nutzen.

00:12:08.680 --> 00:12:09.000
Genau.

00:12:09.040 --> 00:12:12.680
Und ganz, ganz wichtig, ganz, ganz wichtig
hierbei ist es natürlich

00:12:13.320 --> 00:12:17.815
Das ist keine einmalige Sache,
das muss man ständig wieder machen, Das

00:12:17.840 --> 00:12:20.800
ist kontinuierlich
Arbeit in Retrospektiven.

00:12:20.840 --> 00:12:22.255
Es ist ein lernendes Dokument.

00:12:22.280 --> 00:12:24.560
Das ist nicht nicht zu
Ende nach dem ersten Satz.

00:12:24.600 --> 00:12:26.920
Das geht bis zum letzten Rollout durch.

00:12:27.200 --> 00:12:29.520
So was wie ein lebendiges Werkzeug.
Genau.

00:12:29.720 --> 00:12:32.000
Lebendes Dokument, lebendiges Dokument.
Das finde ich sehr, sehr schön.

00:12:32.025 --> 00:12:32.660
schöner.

00:12:33.240 --> 00:12:37.040
Ja, vor allem gerade bei diesen komplexen
Programm, über das wir sprechen.

00:12:37.080 --> 00:12:42.135
Das sind dann Jahre konzernweit
Europa weltweit.

00:12:42.160 --> 00:12:47.800
Und da das den Aspekt, den du erwähnt hast
mit kein Nebenjob das

00:12:47.840 --> 00:12:49.560
ist, das ist sehr wichtig.

00:12:49.880 --> 00:12:56.055
Also natürlich, wir reden hier nicht über
zwei drei Rollouts, sondern wirklich

00:12:56.080 --> 00:12:58.080
konzernweite und große Teams.

00:12:58.240 --> 00:13:00.480
Was macht für dich
inhaltlich den Unterschied?

00:13:00.800 --> 00:13:03.280
Also worauf kann man
inhaltlich besonders achten?

00:13:04.600 --> 00:13:05.480
Ganz, ganz wichtig.

00:13:05.520 --> 00:13:07.480
Ich fange mal mit den Must
haves an an der Stelle.

00:13:07.960 --> 00:13:10.960
Was für mich definitiv dazugehört
in so ein standardisiertes Template.

00:13:10.985 --> 00:13:15.240
Ich nenne es mal Plan an der Stelle ist
natürlich, dass die Hauptaktivitäten in

00:13:15.280 --> 00:13:17.160
dem Template in dem Plan enthalten sind.

00:13:17.920 --> 00:13:20.240
Das sind die wichtigsten
Aktivitäten, die man machen muss.

00:13:20.265 --> 00:13:21.600
Das sind Lieferobjekte.

00:13:21.640 --> 00:13:25.975
Quality Gates Also diese zentralen Aspekte
sollten, finde ich, sind für mich

00:13:26.000 --> 00:13:27.780
die Must haves, die da drin sind.

00:13:27.960 --> 00:13:32.775
Und hier als wichtige Randbemerkung
wichtig natürlich, dass man darauf achtet,

00:13:32.800 --> 00:13:36.335
dass auch die Naming Convention
übereinstimmt mit gegebenenfalls einem

00:13:36.360 --> 00:13:39.895
Programm oder mit anderen äußeren
Rahmenbedingungen bzw mit anderen

00:13:39.920 --> 00:13:43.600
Dokumenten, dass man da eine
Standardisierung auch da drin drin hat.

00:13:43.640 --> 00:13:45.940
Das ist, finde ich, glaube
ich, ganz, ganz wichtig.

00:13:46.800 --> 00:13:49.400
Und um vielleicht jetzt hier die
Verbindung auch zum Ersten Hack wieder zu

00:13:49.425 --> 00:13:52.400
machen, den wir anfangs erwähnt hatten mit
vor dem ersten Rollout

00:13:53.160 --> 00:13:54.440
bereits ein Template.

00:13:54.480 --> 00:13:57.240
Ich glaube hier ist ganz wichtig fangt
erstmal mit den Must haves an,

00:13:57.760 --> 00:14:00.695
fangt nicht an mit einem riesengroßen
Template, sondern fangt

00:14:00.720 --> 00:14:01.840
mit den Must haves an!

00:14:01.880 --> 00:14:03.760
Im ersten Schritt ist ist weniger mehr.

00:14:03.800 --> 00:14:05.600
Man lernt noch, man weiß
ja noch nicht alles.

00:14:05.880 --> 00:14:11.080
Das heißt das kommt dann noch mit der
Zeit, was man an Addons noch braucht.

00:14:11.600 --> 00:14:12.000
Genau.

00:14:13.280 --> 00:14:15.775
Und wenn schon Add ons sage also nur um
vielleicht einen kleinen Einblick zu

00:14:15.800 --> 00:14:17.280
geben, was was bei uns der Fall ist.

00:14:17.840 --> 00:14:20.640
Wir beispielsweise haben dann neben den
Must haves noch entschieden, dass wir noch

00:14:20.665 --> 00:14:24.015
einen detaillierteren Projektplan machen,
weil es einfach in unserem

00:14:24.040 --> 00:14:25.480
Fall den Projektmanagern hilft.

00:14:26.040 --> 00:14:28.295
Das reduziert in unserem Fall
deren operativen Aufwand.

00:14:28.320 --> 00:14:30.800
Das heißt, wir haben gesagt, wir bieten
euch das noch an, dass ihr das

00:14:30.825 --> 00:14:32.280
nutzen könnt in unserem Fall.

00:14:32.320 --> 00:14:36.895
können nicht müssen und das lässt sich
beliebig erweitern, also über

00:14:36.920 --> 00:14:39.600
Kommunikationspläne, Trainingspläne.

00:14:39.640 --> 00:14:41.640
Also die die Liste kann ewig lang sein.

00:14:42.480 --> 00:14:46.695
Ganz wichtig natürlich Balance zwischen
Komplexität und Flexibilität

00:14:46.720 --> 00:14:47.500
und den Bedürfnissen.

00:14:47.525 --> 00:14:52.095
Also am Ende fängt klein an und dann
schaut was macht Sinn

00:14:52.120 --> 00:14:53.160
in dem jeweiligen Fall.

00:14:53.960 --> 00:14:55.015
Das gefällt mir super.

00:14:55.040 --> 00:14:58.335
Also vor allem mit den
mit den zwei Plänen.

00:14:58.360 --> 00:15:02.095
Ich habe auch aus der Zeit, wo ich selbst
solche großen Programme unterstützt habe,

00:15:02.120 --> 00:15:09.000
war immer die Frage, wie wenig, wie viel
Maximum ist es overengineered oder nicht.

00:15:09.720 --> 00:15:10.960
Das gefällt mir wirklich gut.

00:15:11.000 --> 00:15:13.960
Ihr habt nämlich einen kleinen
Plan, was ihr wahrscheinlich auch für

00:15:13.985 --> 00:15:19.880
kleinere Rollouts benutzt, also nicht
ganz so komplex sind und dann je nachdem.

00:15:19.920 --> 00:15:24.560
Aber mindestens Lieferobjekte habt ihr
sicherlich und daher gefällt mir sehr gut.

00:15:25.440 --> 00:15:27.720
Jetzt haben wir über
den Inhalt gesprochen.

00:15:28.200 --> 00:15:31.775
Welche weicheren Faktoren gibt es noch?
Was habt ihr noch?

00:15:31.800 --> 00:15:33.935
Was sollte man noch beachten?
Genau.

00:15:33.960 --> 00:15:35.540
Sehr, sehr wichtiger Punkt.

00:15:36.480 --> 00:15:40.840
Ich glaube, im Kern ganz wichtig ist, dass
man schaut was brauchen die Nutzenden,

00:15:41.040 --> 00:15:42.775
was sind die die Bedürfnisse?

00:15:42.800 --> 00:15:45.720
Welche Herausforderungen müssen mit
dem Template auch gelöst werden?

00:15:46.120 --> 00:15:48.935
Und dann natürlich auch schaut, wenn es.
Es soll ja genutzt werden.

00:15:48.960 --> 00:15:51.935
Das heißt, man muss auch entsprechend
flexibel genug gestalten an die

00:15:51.960 --> 00:15:53.855
individuellen Anforderungen
des jeweiligen Rollout.

00:15:53.880 --> 00:15:56.680
Wir hatten es gerade schon.
Kleineres Rollout, komplexeres Rollout.

00:15:57.240 --> 00:15:59.120
Das haben wir gerade schon kurz
angerissen,

00:15:59.760 --> 00:16:03.640
aber auch in die eigenen Arbeitsweisen
der Deployment Manager der Teammitglieder.

00:16:03.680 --> 00:16:06.660
Weil jeder hat seine eigenen Arbeitsweisen
und das ist auch wichtig, dass da das

00:16:06.685 --> 00:16:10.280
nicht zu starr ist, sondern dass jeder mit
dem Template gut arbeiten kann

00:16:11.000 --> 00:16:13.280
und dazu der passende Begriff,
glaube ich auch intuitiv.

00:16:13.760 --> 00:16:15.240
Es muss intuitiv gestaltet sein.

00:16:15.280 --> 00:16:20.815
Also Beispiel App Wenn ich jetzt eine App
runterlade, ich öffne sie und komme nicht

00:16:20.840 --> 00:16:21.855
zurecht, weiß nicht was ich machen soll.

00:16:21.880 --> 00:16:23.080
Keine Ahnung wo ich hin muss.

00:16:23.720 --> 00:16:25.855
Die ist genauso schnell wieder
deinstalliert und es ist mit

00:16:25.880 --> 00:16:26.660
dem Template ja nicht anders.

00:16:26.685 --> 00:16:29.095
Wenn ich als
wenn ich in das Template gehe und ich

00:16:29.120 --> 00:16:32.840
komme damit nicht zurecht, dann
ist natürlich schon das größte Hindernis

00:16:32.880 --> 00:16:35.095
überhaupt, dass die Leute
es annehmen und nutzen.

00:16:35.120 --> 00:16:37.280
Deshalb intuitive Gestaltung.

00:16:37.600 --> 00:16:39.360
Ganz, ganz, ganz wichtig.
Denke ich auch.

00:16:41.120 --> 00:16:41.520
Genau.

00:16:41.560 --> 00:16:44.320
Ansonsten Ich finde,
es gehört eine gewisse.

00:16:44.720 --> 00:16:47.840
Man muss eine gewisse Kultur der
Nutzung und Verbesserung etablieren.

00:16:47.880 --> 00:16:50.080
Also das ist wahrscheinlich
auch ein gewisses Mindset.

00:16:50.105 --> 00:16:53.240
Man muss den Leuten die Vorteile
vermitteln, was den Leuten hilft.

00:16:53.280 --> 00:16:56.640
Man muss im Umgang damit schulen und auch
stetig unterstützen bei Bedarf

00:16:57.280 --> 00:17:02.535
und natürlich Feedbackmechanismen,
Retrospektiven, weil das ist ja

00:17:02.560 --> 00:17:03.920
das Ganze, der Kern auch am Ende.

00:17:03.960 --> 00:17:06.040
Wir wollen ja auf den
Erfahrungen aufbauen.

00:17:06.440 --> 00:17:09.800
Deshalb ist ganz, ganz wichtig, das
auch als Kultur denke ich zu verankern.

00:17:11.120 --> 00:17:13.480
Und jeder hat schon 1000 Mal gehört.

00:17:13.520 --> 00:17:16.255
Es gehört natürlich auch hierhin
die richtigen Tools wählen.

00:17:16.280 --> 00:17:20.775
Es ist auch hier natürlich
A und O, natürlich an der Stelle Was hat

00:17:20.800 --> 00:17:22.760
man unternehmen, was was bietet sich an?

00:17:22.800 --> 00:17:25.760
Und vielleicht auch mal schauen, wo kann
ich die eine oder andere Automatisierung

00:17:25.785 --> 00:17:29.840
einbauen, ohne natürlich das ganze over zu
inszenieren, sondern so,

00:17:30.160 --> 00:17:32.000
dass es dass es unterstützt?

00:17:33.520 --> 00:17:37.575
Aber ich denke hier das wichtigste Take
away an der Stelle ist, die

00:17:37.600 --> 00:17:39.175
Nutzenden einzubeziehen.

00:17:39.200 --> 00:17:42.695
Was brauchen sie Natürlich auch in
der Beachtung von äußeren Umständen.

00:17:42.720 --> 00:17:45.440
Man muss natürlich immer schauen, was ein
Unternehmen, Standards, was sind

00:17:45.465 --> 00:17:47.055
Anforderungen eines Programms?

00:17:47.080 --> 00:17:50.000
Aber natürlich im Kern die
Nutzenden einzubeziehen.

00:17:50.920 --> 00:17:52.280
Das gefällt mir gut.

00:17:52.840 --> 00:17:57.320
Wir haben jetzt viel über das zentrale
Team gesprochen einigendes globales Team,

00:17:57.360 --> 00:18:01.455
je nachdem, wie die Begriffe in
den Konzernen genutzt werden.

00:18:01.480 --> 00:18:04.760
Wie habt ihr das mit den Rollouts
gemacht oder Deployment Kits?

00:18:05.760 --> 00:18:07.120
Wie habt ihr die eingebunden?

00:18:07.320 --> 00:18:09.880
Die haben ja auch Schritte, die
haben ja auch Lieferobjekte.

00:18:10.520 --> 00:18:14.600
Sehr gute Frage,
weil gerade unter dem Aspekt, den ich

00:18:14.640 --> 00:18:16.420
gerade genannt habe, mit
Nutzen einzubeziehen.

00:18:16.445 --> 00:18:21.440
Man darf nicht vergessen, auch die lokalen
Teams sind Nutzende, zumindest meines.

00:18:21.680 --> 00:18:25.295
Deshalb ich finde, die sollten auch die
Aufgaben, die Verantwortlichkeiten,

00:18:25.320 --> 00:18:28.920
Lieferobjekte der Local sites
gehören auch in den Plan inkludiert.

00:18:29.360 --> 00:18:31.440
Das, finde ich, ist ein
ganz, ganz zentraler Aspekt.

00:18:32.480 --> 00:18:37.495
Und ich finde auch gerade deshalb, weil
die Roll Out Teams sind häufig ja auf

00:18:37.520 --> 00:18:39.720
mehreren Rollouts, das heißt, sie
entwickeln eine gewisse

00:18:39.745 --> 00:18:40.880
Routine mit der Zeit.

00:18:41.120 --> 00:18:42.330
Sie wissen, was auf sie zukommt.

00:18:42.360 --> 00:18:43.480
Bis zu einem gewissen Grad.

00:18:44.000 --> 00:18:47.760
Aber die Locals Sites machen das
meistens einmal oder häufig nur einmal.

00:18:48.040 --> 00:18:51.520
Das heißt, gerade für dieses will
ich noch mal besonders hilfreich.

00:18:51.560 --> 00:18:54.295
Es gibt Sicherheit und Unterstützung und
hilft natürlich auch im

00:18:54.320 --> 00:18:55.560
gegenseitigen Erwartungsmanagement.

00:18:55.585 --> 00:18:56.935
Also in beide Richtungen.

00:18:56.960 --> 00:18:59.240
Wer macht was, wer hat
welche Verantwortlichkeiten?

00:18:59.760 --> 00:19:03.920
Deshalb, ich würde sagen best case,
einen gemeinsamen Plan, der

00:19:03.960 --> 00:19:05.520
beides beides beinhaltet.

00:19:06.560 --> 00:19:08.760
Finde ich super.
Also da kann ich.

00:19:08.920 --> 00:19:10.840
Kann ich dir nur zustimmen.

00:19:11.880 --> 00:19:14.280
Lucas ganz herzlichen Dank.

00:19:14.760 --> 00:19:17.760
Ich freue mich über die Einblicke.

00:19:17.800 --> 00:19:22.415
Vor allem über deine Erfahrung und auch
über die ehrliche Lessons Learned, dass

00:19:22.440 --> 00:19:24.935
uns da wirklich klare
Insights gegeben hast.

00:19:24.960 --> 00:19:30.535
Ich bin mir sicher, dass während wir das
Interview hatten, dass einige Zuhörer und

00:19:30.560 --> 00:19:35.200
Zuhörerinnen gesagt haben Oh ja, kennen
wir auch und daher hoffen wir, dass wir

00:19:35.240 --> 00:19:37.415
da doch ein paar Tipps mitgeben konnten.

00:19:37.440 --> 00:19:40.680
Daher würde ich gern noch
mal die Hacks zusammenfassen.

00:19:40.880 --> 00:19:44.440
Und zwar Erstens habe ich mir
mitgenommen, wenn die Nutzer ein.

00:19:44.840 --> 00:19:49.040
Und denkt daran, es ist so ein lebendiges
Werkzeug, es entwickelt sich immer weiter.

00:19:49.520 --> 00:19:55.320
Zweitens starte mit dem Matthews lieber
erstmal einfach als überkomplex

00:19:55.720 --> 00:19:57.560
und drittens Fang früh an!

00:19:57.600 --> 00:20:02.640
Vor dem Rollout sollten wir
doch dass die erste Version stehen haben

00:20:02.840 --> 00:20:09.415
und am besten mit den gemeinsamen mit dem
gemeinsamen Lieferobjekten Tätigkeiten

00:20:09.440 --> 00:20:10.920
zusammen mit den Rohloff Zeitz.

00:20:12.320 --> 00:20:14.800
Lukas, schön, dass du mein Gast warst.
Vielen Dank.

00:20:15.160 --> 00:20:16.735
Sehr gerne.
Es war mir eine Freude.

00:20:16.760 --> 00:20:19.840
Und Euch, liebe Zuhörerinnen und
Zuhörer, schön, dass ihr dabei wart.

00:20:20.120 --> 00:20:22.240
Bis zur nächsten Folge eurer Anita.

00:20:29.040 --> 00:20:29.600
Der Clou.