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    <title>Urban Future Talks</title>
    <description>Urban Future Talks ist der Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. In jeder Folge führen Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum tiefgehende Gespräche mit Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Medien und Zivilgesellschaft. Gemeinsam beleuchten sie aktuelle Herausforderungen und Chancen für Städte im Wandel: von sozialer Gerechtigkeit über Mobilität, Baukultur und Urbanisierung bis hin zu Klimapolitik und demokratischer Teilhabe.


Die Gespräche bieten fundierte Analysen, kritische Perspektiven und konkrete Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.

Unterstützt von der Wiener Bildungsakademie.


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      <title>UFT 23: Bernhard Müller &amp; Robert Alagjozovski | Culture, River Cities &amp; Urban Futures</title>
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        <![CDATA[<div>Willkommen zu <strong>Urban Future Talks</strong>, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe.</div><div>Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen.</div><br><div>in this episode of <em>Urban Future Talks</em>, Bernhard Müller speaks with Robert Alagjozovski, former Minister of Culture of North Macedonia. They explore intercultural dialogue, Vienna’s role as a hub for European exchange, and the work of the European Network of River Cities in advancing sustainable urban development.</div><div>Alagjozovski reflects on cultural reform, minority rights, and the gap between policy and reality, while addressing key challenges such as urbanization, migration, and rural decline in the Balkans. He emphasizes the power of culture to strengthen resilience, foster social cohesion, and build bridges between societies—especially in times of crisis.<br><br></div><div><br></div><div>In dieser Episode von <em>Urban Future Talks</em> spricht Bernhard Müller mit Robert Alagjozovski, ehemaliger Kulturminister Nordmazedoniens. Im Fokus stehen interkultureller Dialog, Wiens Rolle im europäischen Austausch und die Arbeit des European Network of River Cities für nachhaltige Stadtentwicklung.</div><div>Alagjozovski spricht über Kulturreformen, Minderheitenschutz und die Kluft zwischen politischem Anspruch und Realität sowie über Herausforderungen wie Urbanisierung, Migration und Landflucht im Balkan. Er betont die Kraft der Kultur für Resilienz, sozialen Zusammenhalt und Verständigung – besonders in Krisenzeiten.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <pubDate>Tue, 17 Mar 2026 17:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Willkommen zu <strong>Urban Future Talks</strong>, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe.</div><div>Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen.</div><br><div>in this episode of <em>Urban Future Talks</em>, Bernhard Müller speaks with Robert Alagjozovski, former Minister of Culture of North Macedonia. They explore intercultural dialogue, Vienna’s role as a hub for European exchange, and the work of the European Network of River Cities in advancing sustainable urban development.</div><div>Alagjozovski reflects on cultural reform, minority rights, and the gap between policy and reality, while addressing key challenges such as urbanization, migration, and rural decline in the Balkans. He emphasizes the power of culture to strengthen resilience, foster social cohesion, and build bridges between societies—especially in times of crisis.<br><br></div><div><br></div><div>In dieser Episode von <em>Urban Future Talks</em> spricht Bernhard Müller mit Robert Alagjozovski, ehemaliger Kulturminister Nordmazedoniens. Im Fokus stehen interkultureller Dialog, Wiens Rolle im europäischen Austausch und die Arbeit des European Network of River Cities für nachhaltige Stadtentwicklung.</div><div>Alagjozovski spricht über Kulturreformen, Minderheitenschutz und die Kluft zwischen politischem Anspruch und Realität sowie über Herausforderungen wie Urbanisierung, Migration und Landflucht im Balkan. Er betont die Kraft der Kultur für Resilienz, sozialen Zusammenhalt und Verständigung – besonders in Krisenzeiten.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <itunes:title>UFT 23: Bernhard Müller &amp; Robert Alagjozovski | Culture, River Cities &amp; Urban Futures</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Bernhard Müller talks with Robert Alagjozovski, former Minister of Culture of North Macedonia, about intercultural dialogue, River Cities, Vienna’s role in exchange, urbanization, and the power of culture for resilience and minority rights.</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Bernhard Müller</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Willkommen zu <strong>Urban Future Talks</strong>, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe.</div><div>Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen.</div><br><div>in this episode of <em>Urban Future Talks</em>, Bernhard Müller speaks with Robert Alagjozovski, former Minister of Culture of North Macedonia. They explore intercultural dialogue, Vienna’s role as a hub for European exchange, and the work of the European Network of River Cities in advancing sustainable urban development.</div><div>Alagjozovski reflects on cultural reform, minority rights, and the gap between policy and reality, while addressing key challenges such as urbanization, migration, and rural decline in the Balkans. He emphasizes the power of culture to strengthen resilience, foster social cohesion, and build bridges between societies—especially in times of crisis.<br><br></div><div><br></div><div>In dieser Episode von <em>Urban Future Talks</em> spricht Bernhard Müller mit Robert Alagjozovski, ehemaliger Kulturminister Nordmazedoniens. Im Fokus stehen interkultureller Dialog, Wiens Rolle im europäischen Austausch und die Arbeit des European Network of River Cities für nachhaltige Stadtentwicklung.</div><div>Alagjozovski spricht über Kulturreformen, Minderheitenschutz und die Kluft zwischen politischem Anspruch und Realität sowie über Herausforderungen wie Urbanisierung, Migration und Landflucht im Balkan. Er betont die Kraft der Kultur für Resilienz, sozialen Zusammenhalt und Verständigung – besonders in Krisenzeiten.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <title>UFT 22: Christian Dworzak-Jungherr: Jugendarbeit im urbanen Raum: Prävention statt Polemik</title>
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        <![CDATA[<div>Willkommen zu <strong>Urban Future Talks</strong>, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe.</div><div>Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen.</div><br><div>Im aktuellen <em>Urban Future Talk</em>, moderiert von Bernhard Müller, steht die Jugendarbeit in der Stadt im Mittelpunkt. Zu Gast ist <strong>Mag. Christian Dworzak-Jungherr:</strong>, Geschäftsführer des Vereins KULT, der seit über 30 Jahren in der außerschulischen Jugendarbeit tätig ist.<br><br></div><div>Im Gespräch geht es um die zentrale Frage: Wie gelingt wirksame Prävention in einer Zeit, in der Jugendliche unter wachsendem gesellschaftlichem Druck stehen – von Social Media über ökonomische Unsicherheit bis hin zu medial zugespitzten Debatten rund um Jugendkriminalität?<br><br></div><div>Dvorsak-Junkherr erläutert, warum Jugendarbeit in Wien auf eine jahrzehntelange Tradition zurückblickt und weshalb sie gerade heute unverzichtbar ist. Sie bietet Orientierung, stärkt soziale Kompetenzen und wirkt präventiv – insbesondere im Bereich der psychischen Gesundheit, die spätestens seit der Corona-Pandemie verstärkt im Fokus steht.<br><br></div><div>Ein Schwerpunkt der Episode liegt auf der öffentlichen Diskussion über Jugendkriminalität. Statt alarmistischer Schlagzeilen plädiert Christian Dworzak-Jungherr für eine differenzierte Ursachenanalyse und nachhaltige Präventionsmaßnahmen. 2022 hat der Verein CULT deshalb einen eigenen Fachbereich für Gewaltprävention aufgebaut – mit niederschwelligen Antigewalt-Trainings, die Jugendlichen offenstehen, bevor es zu gerichtlichen Konsequenzen kommt.<br><br></div><div>Auch das geplante Social-Media-Verbot für Jugendliche wird kritisch beleuchtet. Sind Verbote tatsächlich wirksam – oder braucht es vielmehr begleitende Maßnahmen, die Familien, Schulen und Plattformbetreiber:innen gleichermaßen in die Verantwortung nehmen?<br><br></div><div>Eine fundierte Diskussion über urbane Jugendpolitik, Prävention, Medienlogiken und die Frage, wie Gesellschaft und Politik junge Menschen wirksam unterstützen können.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <pubDate>Sat, 21 Feb 2026 02:00:00 +0100</pubDate>
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      <itunes:title>UFT 22: Christian Dworzak-Jungherr: Jugendarbeit im urbanen Raum: Prävention statt Polemik</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Christian Dworzak-Jungherr: diskutiert im Urban Future Talk die Herausforderungen der Jugendarbeit in Wien, kritisiert die Medienberichterstattung über Jugendkriminalität und fordert integrative Gewaltpräventionsmaßnahmen.</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Bernhard Müller</itunes:author>
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      <title>UFT 21: Urban Future Talk – Wasser als öffentliches Gut: Stadt, Klima und Verantwortung</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Willkommen zu <strong>Urban Future Talks</strong>, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe.</div><div>Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen.</div><br><div>In dieser Episode des <em>Urban Future Talk</em> <strong>diskutiert Bernhard Müller</strong> gemeinsam mit einem hochkarätigen internationalen Panel die zentrale Rolle von Wasser im urbanen Raum – sowie die politischen, ökologischen und kulturellen Herausforderungen rund um Zugang, Qualität und Kontrolle dieser lebenswichtigen Ressource.</div><div>Zu Gast sind <strong>Sir Tom Clarke</strong>, <strong>Astrid Rompolt</strong>, <strong>Neil Baxter</strong> und <strong>Dr. Elizabeth Gardiner</strong>, die ihre Perspektiven aus Politik, Stadtverwaltung, Infrastrukturgeschichte und Kunst einbringen.<br><br></div><div>Sir Tom Clarke eröffnet das Gespräch mit einem Rückblick auf den erfolgreichen Widerstand gegen die Privatisierung der Wasserversorgung in Schottland in den 1990er-Jahren. Als damaliger Shadow Secretary for Scotland schildert er die politische Mobilisierung und die Bedeutung eines Referendums, das eine breite öffentliche Unterstützung für Wasser in öffentlicher Hand sichtbar machte. Ergänzend werden die Erfahrungen aus England diskutiert, wo Privatisierungen langfristig ökologische und wirtschaftliche Probleme verursacht haben.<br><br></div><div>Astrid Rompolt beleuchtet das Wiener Modell des kommunalen Wassermanagements. Sie erklärt, wie die Stadt ihre alpinen Wasserquellen schützt, kontinuierlich in moderne Leitungssysteme investiert und sich gleichzeitig den Herausforderungen des Klimawandels stellt. Im Fokus stehen Resilienz, der Ausbau von Wasserreservoirs und die Erneuerung der Infrastruktur für eine wachsende Stadtbevölkerung.<br><br></div><div>Neil Baxter gibt Einblicke in die historischen Wasserversorgungssysteme Glasgows und zeigt, wie diese die Stadtentwicklung geprägt haben. Er argumentiert für kontinuierliche öffentliche Investitionen und demokratische Kontrolle als Voraussetzung für langfristige Wasserqualität und Versorgungssicherheit.</div><div>Dr. Elizabeth Gardiner ergänzt die Diskussion um eine kulturelle Perspektive. Sie zeigt, wie Kunst, Storytelling und partizipative Projekte dazu beitragen können, Wasser als gemeinsames Gut sichtbar zu machen – und wie kreative Initiativen den gesellschaftlichen Wert von Wasser erfahrbar machen.</div><div>Gemeinsam diskutiert das Panel, wie Klimawandel, Privatisierungsdruck und soziale Ungleichheit zusammenwirken und warum eine nachhaltige, gerechte Wasserversorgung nicht nur eine Frage der Infrastruktur, sondern auch der Kultur, Demokratie und öffentlichen Verantwortung ist.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <pubDate>Mon, 08 Dec 2025 12:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Willkommen zu <strong>Urban Future Talks</strong>, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe.</div><div>Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen.</div><br><div>In dieser Episode des <em>Urban Future Talk</em> <strong>diskutiert Bernhard Müller</strong> gemeinsam mit einem hochkarätigen internationalen Panel die zentrale Rolle von Wasser im urbanen Raum – sowie die politischen, ökologischen und kulturellen Herausforderungen rund um Zugang, Qualität und Kontrolle dieser lebenswichtigen Ressource.</div><div>Zu Gast sind <strong>Sir Tom Clarke</strong>, <strong>Astrid Rompolt</strong>, <strong>Neil Baxter</strong> und <strong>Dr. Elizabeth Gardiner</strong>, die ihre Perspektiven aus Politik, Stadtverwaltung, Infrastrukturgeschichte und Kunst einbringen.<br><br></div><div>Sir Tom Clarke eröffnet das Gespräch mit einem Rückblick auf den erfolgreichen Widerstand gegen die Privatisierung der Wasserversorgung in Schottland in den 1990er-Jahren. Als damaliger Shadow Secretary for Scotland schildert er die politische Mobilisierung und die Bedeutung eines Referendums, das eine breite öffentliche Unterstützung für Wasser in öffentlicher Hand sichtbar machte. Ergänzend werden die Erfahrungen aus England diskutiert, wo Privatisierungen langfristig ökologische und wirtschaftliche Probleme verursacht haben.<br><br></div><div>Astrid Rompolt beleuchtet das Wiener Modell des kommunalen Wassermanagements. Sie erklärt, wie die Stadt ihre alpinen Wasserquellen schützt, kontinuierlich in moderne Leitungssysteme investiert und sich gleichzeitig den Herausforderungen des Klimawandels stellt. Im Fokus stehen Resilienz, der Ausbau von Wasserreservoirs und die Erneuerung der Infrastruktur für eine wachsende Stadtbevölkerung.<br><br></div><div>Neil Baxter gibt Einblicke in die historischen Wasserversorgungssysteme Glasgows und zeigt, wie diese die Stadtentwicklung geprägt haben. Er argumentiert für kontinuierliche öffentliche Investitionen und demokratische Kontrolle als Voraussetzung für langfristige Wasserqualität und Versorgungssicherheit.</div><div>Dr. Elizabeth Gardiner ergänzt die Diskussion um eine kulturelle Perspektive. Sie zeigt, wie Kunst, Storytelling und partizipative Projekte dazu beitragen können, Wasser als gemeinsames Gut sichtbar zu machen – und wie kreative Initiativen den gesellschaftlichen Wert von Wasser erfahrbar machen.</div><div>Gemeinsam diskutiert das Panel, wie Klimawandel, Privatisierungsdruck und soziale Ungleichheit zusammenwirken und warum eine nachhaltige, gerechte Wasserversorgung nicht nur eine Frage der Infrastruktur, sondern auch der Kultur, Demokratie und öffentlichen Verantwortung ist.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <itunes:title>UFT 21: Urban Future Talk – Wasser als öffentliches Gut: Stadt, Klima und Verantwortung</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Die Episode beleuchtet die zentrale Rolle des Wassers in Städten, Herausforderungen bei Verfügbarkeit und Qualität sowie nachhaltiges Wassermanagement durch Erfahrungsberichte und kulturelle Strategien zur Förderung einer gerechten Wasserversorgung.</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Bernhard Müller</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Willkommen zu <strong>Urban Future Talks</strong>, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe.</div><div>Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen.</div><br><div>In dieser Episode des <em>Urban Future Talk</em> <strong>diskutiert Bernhard Müller</strong> gemeinsam mit einem hochkarätigen internationalen Panel die zentrale Rolle von Wasser im urbanen Raum – sowie die politischen, ökologischen und kulturellen Herausforderungen rund um Zugang, Qualität und Kontrolle dieser lebenswichtigen Ressource.</div><div>Zu Gast sind <strong>Sir Tom Clarke</strong>, <strong>Astrid Rompolt</strong>, <strong>Neil Baxter</strong> und <strong>Dr. Elizabeth Gardiner</strong>, die ihre Perspektiven aus Politik, Stadtverwaltung, Infrastrukturgeschichte und Kunst einbringen.<br><br></div><div>Sir Tom Clarke eröffnet das Gespräch mit einem Rückblick auf den erfolgreichen Widerstand gegen die Privatisierung der Wasserversorgung in Schottland in den 1990er-Jahren. Als damaliger Shadow Secretary for Scotland schildert er die politische Mobilisierung und die Bedeutung eines Referendums, das eine breite öffentliche Unterstützung für Wasser in öffentlicher Hand sichtbar machte. Ergänzend werden die Erfahrungen aus England diskutiert, wo Privatisierungen langfristig ökologische und wirtschaftliche Probleme verursacht haben.<br><br></div><div>Astrid Rompolt beleuchtet das Wiener Modell des kommunalen Wassermanagements. Sie erklärt, wie die Stadt ihre alpinen Wasserquellen schützt, kontinuierlich in moderne Leitungssysteme investiert und sich gleichzeitig den Herausforderungen des Klimawandels stellt. Im Fokus stehen Resilienz, der Ausbau von Wasserreservoirs und die Erneuerung der Infrastruktur für eine wachsende Stadtbevölkerung.<br><br></div><div>Neil Baxter gibt Einblicke in die historischen Wasserversorgungssysteme Glasgows und zeigt, wie diese die Stadtentwicklung geprägt haben. Er argumentiert für kontinuierliche öffentliche Investitionen und demokratische Kontrolle als Voraussetzung für langfristige Wasserqualität und Versorgungssicherheit.</div><div>Dr. Elizabeth Gardiner ergänzt die Diskussion um eine kulturelle Perspektive. Sie zeigt, wie Kunst, Storytelling und partizipative Projekte dazu beitragen können, Wasser als gemeinsames Gut sichtbar zu machen – und wie kreative Initiativen den gesellschaftlichen Wert von Wasser erfahrbar machen.</div><div>Gemeinsam diskutiert das Panel, wie Klimawandel, Privatisierungsdruck und soziale Ungleichheit zusammenwirken und warum eine nachhaltige, gerechte Wasserversorgung nicht nur eine Frage der Infrastruktur, sondern auch der Kultur, Demokratie und öffentlichen Verantwortung ist.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <itunes:keywords>Wasser, städtische Gebiete, Verfügbarkeit, Qualität, Wasserprivatisierung, nachhaltiges Wassermanagement, Wien, Wasserversorgung, Glasgow, öffentliche Investitionen, kulturelle Strategien</itunes:keywords>
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      <title>UFT 20: Gunther Laher: Stadt der Zukunft gestalten</title>
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        <![CDATA[<div>Willkommen zu <strong>Urban Future Talks</strong>, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe.</div><div>Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen.</div><br><div>In dieser Episode von <strong>Urban Future Talks</strong> spricht <strong>Bernhard Müller</strong> mit <strong>Mag. Gunther Laher</strong>, Stadtentwickler der Stadt Wien, über aktuelle und zukünftige Herausforderungen urbaner Räume – am konkreten Beispiel der <strong>Seestadt Aspern</strong>, einem der größten Stadtentwicklungsgebiete Europas.<br><br></div><div>Im Mittelpunkt stehen vier zentrale Themen:<br><strong>Dekarbonisierung</strong>, <strong>demografischer Wandel</strong>, <strong>Digitalisierung</strong> und <strong>Demokratisierung</strong>. Laher betont, dass die Stadt der Zukunft nicht nur auf Veränderungen reagieren, sondern aktiv gestaltend eingreifen muss – mit neuen Formen von <strong>Bürgerbeteiligung</strong> und digitalen Werkzeugen.<br><br></div><div>Die <strong>Seestadt Aspern</strong> dient dabei als reales Labor für innovative Ansätze: Quartiersweise Entwicklung, Lernen im Prozess, flexible Planung und ein starkes Zusammenspiel von Stadtverwaltung, Zivilgesellschaft und Unternehmen.</div><div>Weitere Themen des Gesprächs:</div><ul><li>Wie Digitalisierung Planungsprozesse beschleunigt – ohne Menschen zu verlieren</li><li>Warum soziale und ökologische Ziele kein Widerspruch sein müssen</li><li>Welche Rolle Begriffe wie „Smart City“ tatsächlich spielen sollten</li><li>Wie Wien mit 22 großen Stadtentwicklungsgebieten den Wandel strategisch angeht</li></ul><div><strong>Gunther Laher</strong> plädiert für eine Stadtplanung, die auf Dialog, Langfristigkeit und Nachhaltigkeit baut – und den Menschen wieder ins Zentrum rückt.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 09:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Willkommen zu <strong>Urban Future Talks</strong>, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe.</div><div>Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen.</div><br><div>In dieser Episode von <strong>Urban Future Talks</strong> spricht <strong>Bernhard Müller</strong> mit <strong>Mag. Gunther Laher</strong>, Stadtentwickler der Stadt Wien, über aktuelle und zukünftige Herausforderungen urbaner Räume – am konkreten Beispiel der <strong>Seestadt Aspern</strong>, einem der größten Stadtentwicklungsgebiete Europas.<br><br></div><div>Im Mittelpunkt stehen vier zentrale Themen:<br><strong>Dekarbonisierung</strong>, <strong>demografischer Wandel</strong>, <strong>Digitalisierung</strong> und <strong>Demokratisierung</strong>. Laher betont, dass die Stadt der Zukunft nicht nur auf Veränderungen reagieren, sondern aktiv gestaltend eingreifen muss – mit neuen Formen von <strong>Bürgerbeteiligung</strong> und digitalen Werkzeugen.<br><br></div><div>Die <strong>Seestadt Aspern</strong> dient dabei als reales Labor für innovative Ansätze: Quartiersweise Entwicklung, Lernen im Prozess, flexible Planung und ein starkes Zusammenspiel von Stadtverwaltung, Zivilgesellschaft und Unternehmen.</div><div>Weitere Themen des Gesprächs:</div><ul><li>Wie Digitalisierung Planungsprozesse beschleunigt – ohne Menschen zu verlieren</li><li>Warum soziale und ökologische Ziele kein Widerspruch sein müssen</li><li>Welche Rolle Begriffe wie „Smart City“ tatsächlich spielen sollten</li><li>Wie Wien mit 22 großen Stadtentwicklungsgebieten den Wandel strategisch angeht</li></ul><div><strong>Gunther Laher</strong> plädiert für eine Stadtplanung, die auf Dialog, Langfristigkeit und Nachhaltigkeit baut – und den Menschen wieder ins Zentrum rückt.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <itunes:subtitle>In dieser Episode diskutieren Bernhard Müller und Gunther Laher die Stadtentwicklung in Wien, insbesondere die Seestadt Aspern, und betonen die Herausforderungen von Dekarbonisierung, Digitalisierung und Bürgerbeteiligung.</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Bernhard Müller</itunes:author>
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      <title>UFT 19: Iwona Preis – From River Cities to Turning the Tide: A Cultural Vision for Europe</title>
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        <![CDATA[<div>In this international edition of <strong>Urban Future Talks</strong>, host <strong>Bernhard Müller</strong> sits down with <strong>Iwona Preis</strong>, President of the <strong>River//Cities Platform</strong> and Director of <strong>Intercult Stockholm</strong>.</div><div>Recorded during a network meeting in Stockholm, this episode explores the powerful role of rivers in urban life and how <strong>art, education, and community engagement</strong> can help reclaim waterfronts as cultural and ecological spaces.</div><div>They discuss:</div><ul><li>the mission of <strong>River//Cities</strong>, a pan-European network connecting culture and water</li><li>the idea of rivers as <strong>living ecosystems</strong>, not just resources</li><li><strong>Turning the Tide</strong>, a Creative Europe–funded initiative using art to raise climate awareness</li><li>the work of <strong>Intercult</strong> in Stockholm and its role in sustainable city-making</li><li>and why <strong>education</strong> is essential for cultural transformation</li></ul><div>Together, they reflect on Europe’s rivers as bridges between past, present, and future — and how we can better integrate culture, sustainability and civic action in urban planning.</div><div>🎙️ A podcast by <strong>Urban Forum – Egon Matzner Institute for Urban Research</strong></div>]]>
      </description>
      <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 06:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Willkommen zu <strong>Urban Future Talks</strong>, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe.</div><div>Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen.</div><br><div><strong>Guest:</strong> Iwona Preis<br><strong>Host:</strong> Bernhard Müller<br><strong>Location:</strong> Stockholm, River//Cities Platform meeting</div><div>🔗 <strong>More about the network:</strong><br>🌍 River//Cities Platform: <a href="https://river-cities.net/">river-cities.net</a><br><br>🌊 Turning the Tide (EU project): <a href="https://www.turning-thetide.com/">turning-thetide.com</a><br><br></div><div><strong>Topics:</strong></div><ul><li>River Cities as a cultural network</li><li>Intercult's mission in Stockholm</li><li>Artistic placemaking and climate communication</li><li>Education and empowerment in urban transformation</li><li>Vienna as the new HQ of River//Cities</li></ul><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <link>https://urban-future-talk.letscast.fm/episode/uft-19-iwona-preis-from-river-cities-to-turning-the-tide-a-cultural-vision-for-europe</link>
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      <itunes:title>UFT 19: Iwona Preis – From River Cities to Turning the Tide: A Cultural Vision for Europe</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Bernhard Müller speaks with Iwona Preis about River//Cities and Intercult, exploring their cultural and ecological work and the “Turning the Tide” initiative for climate action through community and the arts.</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Bernhard Müller</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>In this international edition of <strong>Urban Future Talks</strong>, host <strong>Bernhard Müller</strong> sits down with <strong>Iwona Preis</strong>, President of the <strong>River//Cities Platform</strong> and Director of <strong>Intercult Stockholm</strong>.</div><div>Recorded during a network meeting in Stockholm, this episode explores the powerful role of rivers in urban life and how <strong>art, education, and community engagement</strong> can help reclaim waterfronts as cultural and ecological spaces.</div><div>They discuss:</div><ul><li>the mission of <strong>River//Cities</strong>, a pan-European network connecting culture and water</li><li>the idea of rivers as <strong>living ecosystems</strong>, not just resources</li><li><strong>Turning the Tide</strong>, a Creative Europe–funded initiative using art to raise climate awareness</li><li>the work of <strong>Intercult</strong> in Stockholm and its role in sustainable city-making</li><li>and why <strong>education</strong> is essential for cultural transformation</li></ul><div>Together, they reflect on Europe’s rivers as bridges between past, present, and future — and how we can better integrate culture, sustainability and civic action in urban planning.</div><div>🎙️ A podcast by <strong>Urban Forum – Egon Matzner Institute for Urban Research</strong></div>]]>
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        <title>UFT 19: Iwona Preis – From River Cities to Turning the Tide: A Cultural Vision for Europe</title>
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      <title>UFT 18: Sir Tom Clarke – Voices from Scotland on EU, Cities and Change</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Willkommen zu <strong>Urban Future Talks</strong>, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe.</div><div>Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen.</div><br><div>The episode features an in-depth conversation between Bernhard Müller and Sir Tom Clarke, a prominent Scottish politician with a long history of public service, including his time as Culture Minister during Tony Blair's administration. The dialogue emphasizes Clarke's multifaceted career, beginning with his early role as the provost of Monklands from 1974 to 1982. Müller seeks clarity on the term "provost," equating it to a "mayor" in English, and Clarke elaborates on the responsibilities he undertook, highlighting the participatory nature of local governance and the integration of regions within the modern political framework. Transitioning into the broader theme of cooperation between federal and local governments, Clarke shares insights on the state of regional politics in Scotland compared to Austria. He expresses admiration for Austria’s integrated transportation systems but also highlights the need for greater regional input in Scotland, cautioning against the centralization of power in Edinburgh. He stresses the importance of addressing the unique needs and voices of diverse communities across the Scottish regions, from the border cities to the highlands and islands. The conversation shifts to the economic situation in Scottish cities, particularly in light of recent crises such as the financial downturn in 2008-2009 and the COVID-19 pandemic. Clarke acknowledges the impacts of Brexit, citing the significant divergence between Scotland's remain vote and the overall UK decision to leave the EU. He notes the frustrations stemming from the referendum process, emphasizing the importance of representative democracy over direct plebiscites. Clarke articulates a sentiment of disappointment towards how major political decisions, like Brexit, were framed and their implications on local governance. Further exploring the economic landscape, Clarke draws parallels between the challenges faced by Scottish cities and those in Austria, noting unmet needs in public services and rising poverty rates. He attributes some of these issues to governmental instability and public expectations following the recent leadership changes in the UK. Clarke observes that while there have been efforts to address socio-economic disparities, much work lies ahead to alleviate poverty and improve living conditions in urban areas. In the final segment, Clarke reflects on his participation in the "Scotland in Europe" event held in Vienna. He articulates a hopeful vision for Scotland's role in Europe, despite the ongoing challenges posed by exiting the EU. Clarke advocates for continued collaboration between Scotland and Europe, emphasizing the cultural and creative industries as vital conduits for rebuilding relationships. He signals optimism for a potential future return to the EU and the benefits of shared cultural experiences, underscoring the importance of unity and creativity in fostering cross-border connections. The interview concludes with Clarke expressing gratitude for the opportunity to share his views and engage in meaningful discussions about Scotland's future within the European context. This engaging dialogue not only sheds light on Clarke’s perspective on governance and local issues but also serves as a reflective commentary on the evolving relationship between Scotland and the broader European Union.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 21:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Willkommen zu <strong>Urban Future Talks</strong>, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe.</div><div>Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen.</div><br><div>The episode features an in-depth conversation between Bernhard Müller and Sir Tom Clarke, a prominent Scottish politician with a long history of public service, including his time as Culture Minister during Tony Blair's administration. The dialogue emphasizes Clarke's multifaceted career, beginning with his early role as the provost of Monklands from 1974 to 1982. Müller seeks clarity on the term "provost," equating it to a "mayor" in English, and Clarke elaborates on the responsibilities he undertook, highlighting the participatory nature of local governance and the integration of regions within the modern political framework. Transitioning into the broader theme of cooperation between federal and local governments, Clarke shares insights on the state of regional politics in Scotland compared to Austria. He expresses admiration for Austria’s integrated transportation systems but also highlights the need for greater regional input in Scotland, cautioning against the centralization of power in Edinburgh. He stresses the importance of addressing the unique needs and voices of diverse communities across the Scottish regions, from the border cities to the highlands and islands. The conversation shifts to the economic situation in Scottish cities, particularly in light of recent crises such as the financial downturn in 2008-2009 and the COVID-19 pandemic. Clarke acknowledges the impacts of Brexit, citing the significant divergence between Scotland's remain vote and the overall UK decision to leave the EU. He notes the frustrations stemming from the referendum process, emphasizing the importance of representative democracy over direct plebiscites. Clarke articulates a sentiment of disappointment towards how major political decisions, like Brexit, were framed and their implications on local governance. Further exploring the economic landscape, Clarke draws parallels between the challenges faced by Scottish cities and those in Austria, noting unmet needs in public services and rising poverty rates. He attributes some of these issues to governmental instability and public expectations following the recent leadership changes in the UK. Clarke observes that while there have been efforts to address socio-economic disparities, much work lies ahead to alleviate poverty and improve living conditions in urban areas. In the final segment, Clarke reflects on his participation in the "Scotland in Europe" event held in Vienna. He articulates a hopeful vision for Scotland's role in Europe, despite the ongoing challenges posed by exiting the EU. Clarke advocates for continued collaboration between Scotland and Europe, emphasizing the cultural and creative industries as vital conduits for rebuilding relationships. He signals optimism for a potential future return to the EU and the benefits of shared cultural experiences, underscoring the importance of unity and creativity in fostering cross-border connections. The interview concludes with Clarke expressing gratitude for the opportunity to share his views and engage in meaningful discussions about Scotland's future within the European context. This engaging dialogue not only sheds light on Clarke’s perspective on governance and local issues but also serves as a reflective commentary on the evolving relationship between Scotland and the broader European Union.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <itunes:title>UFT 18: Sir Tom Clarke – Voices from Scotland on EU, Cities and Change</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Sir Tom Clarke discusses local governance, economic challenges post-Brexit, and advocating for Scotland's collaboration with Europe through cultural initiatives, highlighting the need for regional representation and community voices in governance.</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Bernhard Müller</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Willkommen zu <strong>Urban Future Talks</strong>, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe.</div><div>Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen.</div><br><div>The episode features an in-depth conversation between Bernhard Müller and Sir Tom Clarke, a prominent Scottish politician with a long history of public service, including his time as Culture Minister during Tony Blair's administration. The dialogue emphasizes Clarke's multifaceted career, beginning with his early role as the provost of Monklands from 1974 to 1982. Müller seeks clarity on the term "provost," equating it to a "mayor" in English, and Clarke elaborates on the responsibilities he undertook, highlighting the participatory nature of local governance and the integration of regions within the modern political framework. Transitioning into the broader theme of cooperation between federal and local governments, Clarke shares insights on the state of regional politics in Scotland compared to Austria. He expresses admiration for Austria’s integrated transportation systems but also highlights the need for greater regional input in Scotland, cautioning against the centralization of power in Edinburgh. He stresses the importance of addressing the unique needs and voices of diverse communities across the Scottish regions, from the border cities to the highlands and islands. The conversation shifts to the economic situation in Scottish cities, particularly in light of recent crises such as the financial downturn in 2008-2009 and the COVID-19 pandemic. Clarke acknowledges the impacts of Brexit, citing the significant divergence between Scotland's remain vote and the overall UK decision to leave the EU. He notes the frustrations stemming from the referendum process, emphasizing the importance of representative democracy over direct plebiscites. Clarke articulates a sentiment of disappointment towards how major political decisions, like Brexit, were framed and their implications on local governance. Further exploring the economic landscape, Clarke draws parallels between the challenges faced by Scottish cities and those in Austria, noting unmet needs in public services and rising poverty rates. He attributes some of these issues to governmental instability and public expectations following the recent leadership changes in the UK. Clarke observes that while there have been efforts to address socio-economic disparities, much work lies ahead to alleviate poverty and improve living conditions in urban areas. In the final segment, Clarke reflects on his participation in the "Scotland in Europe" event held in Vienna. He articulates a hopeful vision for Scotland's role in Europe, despite the ongoing challenges posed by exiting the EU. Clarke advocates for continued collaboration between Scotland and Europe, emphasizing the cultural and creative industries as vital conduits for rebuilding relationships. He signals optimism for a potential future return to the EU and the benefits of shared cultural experiences, underscoring the importance of unity and creativity in fostering cross-border connections. The interview concludes with Clarke expressing gratitude for the opportunity to share his views and engage in meaningful discussions about Scotland's future within the European context. This engaging dialogue not only sheds light on Clarke’s perspective on governance and local issues but also serves as a reflective commentary on the evolving relationship between Scotland and the broader European Union.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <title>UFT 17: Dr. Andreas Frohner</title>
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        <![CDATA[<div>Willkommen zu <strong>Urban Future Talks</strong>, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe.</div><div>Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen.</div><br><div>In dieser Episode von Urban Future Talk war Dr. Andreas Frohner, Leiter Forensik und Integrity Services bei Ernst &amp; Young, zu Gast. Die Diskussion konzentrierte sich schwerpunktmäßig auf das neue Informationsfreiheitsgesetz (IFG), das am 1. September in Kraft trat. Dr. Frohner stellte einleitend klar, dass Transparenz ein wesentlicher Aspekt in der Bekämpfung von Missständen ist, jedoch auch Schattenseiten mit sich bringen kann. Insbesondere warnte er davor, dass erhöhte Transparenz Kriminellen ermöglichen könnte, an Informationen zu gelangen, die sie für betrügerische Zwecke nutzen könnten. Die Diskussion legte einen besonderen Fokus auf die Gefahren für Kommunen und deren Projekte, insbesondere im Bereich der Bauvorhaben. Der Gesprächspartner unterstrich, dass alle wirtschaftlichen Aktivitäten, die von Städten oder Gemeinden in Auftrag gegeben werden, ein erhöhtes Risiko für betrügerische Handlungen bergen. Bauprojekte seien dabei besonders anfällig, da sie oft große Summen abdecken und nicht regelmäßig stattfinden. Dr. Frohner erklärte, dass Kriminelle in der Lage sind, gezielt Informationen abzusaugen, um ihre betrügerischen Handlungen zu planen. Dies geschieht häufig durch gefälschte Rechnungen, die von den Entscheidungsträgern schwer zu identifizieren sind. Er wies darauf hin, dass solche Betrugsmaschen mittlerweile überaus professionell gestaltet sind, womit eine Erkennung für Betroffene zunehmend schwierig wird. Ein weiterer Punkt in der Konversation war die notwendige Betrugsprävention. Dr. Frohner betonte die Bedeutung der Sensibilisierung für diese Problematik sowie die Notwendigkeit, interne Kontrollprozesse zu schärfen. Insbesondere hob er die Wichtigkeit des Vier-Augen-Prinzips hervor und riet dazu, Aufträge und Änderungen, wie etwa Kontoänderungen, kritisch zu betrachten und immer selbst zu überprüfen. Eine bewusste Recherche der Kontaktdaten ist entscheidend, um nicht in die Falle zu tappen, da Kriminelle oft gefälschte Kontaktdaten verwenden, um ihre Machenschaften zu verschleiern. Ein zentrales Thema war die sogenannte forensische Baubegleitung, ein Konzept, das Dr. Frohner und sein Team entwickelt haben, um Kostenüberschreitungen und betrügerische Handlungen während Bauprojekten zu verhindern. Er erläuterte, dass dabei ein umfassendes Maßnahmenpaket notwendig ist, um schon in den frühen Phasen eines Projektes eingreifen zu können. Dazu gehören Hintergrundprüfungen der beteiligten Unternehmen und regelmäßige Kontrollen auf den Baustellen. Diese Vorgehensweise soll helfen, die Transparenz und die Integrität in Bauprozessen zu verbessern und somit die Gefahren von Betrug zu minimieren. Das Gespräch schloss mit der alarmierenden Erkenntnis, dass es in Österreich bereits zahlreiche Fälle von gefälschten Rechnungen und betrügerischen Handlungen gegeben hat. Diese Vorfälle sind geographisch verteilt und zeigen, dass niemand vor solchen Betrügen gefeit ist. Der Schaden, den diese Machenschaften hinterlassen, kann für Kommunen enorm sein und reicht oft in die Hunderttausende. Dr. Frohner betonte, dass zur Wahrung der Sicherheit eine Prozessbegleitung und ein erhöhtes Bewusstsein für die Thematik erforderlich sind, da die Kriminalität in diesem Bereich zunehmend international organisiert und professionell wird. Insgesamt wurde in diesem Urban Future Talk eindrücklich verdeutlicht, wie wichtig Fachwissen und präventive Maßnahmen sind, um sich vor einer solchen Betrugsgefahr zu schützen. Es wurde klar, dass Transparenz zwar wichtig ist, jedoch auch immer im Zusammenhang mit effektiven Sicherheitsstrategien betrachtet werden sollte.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <pubDate>Wed, 03 Sep 2025 15:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:title>UFT 17: Dr. Andreas Frohner</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Dr. Andreas Frohner von Ernst &amp; Young thematisiert im Urban Future Talk das Informationsfreiheitsgesetz, Risiken im Bauwesen und die Notwendigkeit von Betrugsprävention sowie forensischer Baubegleitung zur frühzeitigen Erkennung von Betrug.</itunes:subtitle>
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        <![CDATA[<div>Willkommen zu <strong>Urban Future Talks</strong>, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe.</div><div>Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen.</div><br><div>In dieser Episode von Urban Future Talk war Dr. Andreas Frohner, Leiter Forensik und Integrity Services bei Ernst &amp; Young, zu Gast. Die Diskussion konzentrierte sich schwerpunktmäßig auf das neue Informationsfreiheitsgesetz (IFG), das am 1. September in Kraft trat. Dr. Frohner stellte einleitend klar, dass Transparenz ein wesentlicher Aspekt in der Bekämpfung von Missständen ist, jedoch auch Schattenseiten mit sich bringen kann. Insbesondere warnte er davor, dass erhöhte Transparenz Kriminellen ermöglichen könnte, an Informationen zu gelangen, die sie für betrügerische Zwecke nutzen könnten. Die Diskussion legte einen besonderen Fokus auf die Gefahren für Kommunen und deren Projekte, insbesondere im Bereich der Bauvorhaben. Der Gesprächspartner unterstrich, dass alle wirtschaftlichen Aktivitäten, die von Städten oder Gemeinden in Auftrag gegeben werden, ein erhöhtes Risiko für betrügerische Handlungen bergen. Bauprojekte seien dabei besonders anfällig, da sie oft große Summen abdecken und nicht regelmäßig stattfinden. Dr. Frohner erklärte, dass Kriminelle in der Lage sind, gezielt Informationen abzusaugen, um ihre betrügerischen Handlungen zu planen. Dies geschieht häufig durch gefälschte Rechnungen, die von den Entscheidungsträgern schwer zu identifizieren sind. Er wies darauf hin, dass solche Betrugsmaschen mittlerweile überaus professionell gestaltet sind, womit eine Erkennung für Betroffene zunehmend schwierig wird. Ein weiterer Punkt in der Konversation war die notwendige Betrugsprävention. Dr. Frohner betonte die Bedeutung der Sensibilisierung für diese Problematik sowie die Notwendigkeit, interne Kontrollprozesse zu schärfen. Insbesondere hob er die Wichtigkeit des Vier-Augen-Prinzips hervor und riet dazu, Aufträge und Änderungen, wie etwa Kontoänderungen, kritisch zu betrachten und immer selbst zu überprüfen. Eine bewusste Recherche der Kontaktdaten ist entscheidend, um nicht in die Falle zu tappen, da Kriminelle oft gefälschte Kontaktdaten verwenden, um ihre Machenschaften zu verschleiern. Ein zentrales Thema war die sogenannte forensische Baubegleitung, ein Konzept, das Dr. Frohner und sein Team entwickelt haben, um Kostenüberschreitungen und betrügerische Handlungen während Bauprojekten zu verhindern. Er erläuterte, dass dabei ein umfassendes Maßnahmenpaket notwendig ist, um schon in den frühen Phasen eines Projektes eingreifen zu können. Dazu gehören Hintergrundprüfungen der beteiligten Unternehmen und regelmäßige Kontrollen auf den Baustellen. Diese Vorgehensweise soll helfen, die Transparenz und die Integrität in Bauprozessen zu verbessern und somit die Gefahren von Betrug zu minimieren. Das Gespräch schloss mit der alarmierenden Erkenntnis, dass es in Österreich bereits zahlreiche Fälle von gefälschten Rechnungen und betrügerischen Handlungen gegeben hat. Diese Vorfälle sind geographisch verteilt und zeigen, dass niemand vor solchen Betrügen gefeit ist. Der Schaden, den diese Machenschaften hinterlassen, kann für Kommunen enorm sein und reicht oft in die Hunderttausende. Dr. Frohner betonte, dass zur Wahrung der Sicherheit eine Prozessbegleitung und ein erhöhtes Bewusstsein für die Thematik erforderlich sind, da die Kriminalität in diesem Bereich zunehmend international organisiert und professionell wird. Insgesamt wurde in diesem Urban Future Talk eindrücklich verdeutlicht, wie wichtig Fachwissen und präventive Maßnahmen sind, um sich vor einer solchen Betrugsgefahr zu schützen. Es wurde klar, dass Transparenz zwar wichtig ist, jedoch auch immer im Zusammenhang mit effektiven Sicherheitsstrategien betrachtet werden sollte.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <itunes:keywords>Urban Future Talk, Dr. Andreas Frohner, Informationsfreiheitsgesetz, Transparenz, Risiken, Kriminalität, Bauwesen, Betrugsprävention, interne Kontrollen, forensische Baubegleitung, gefälschte Rechnungen, Sicherheitsstrategien</itunes:keywords>
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      <title>UFT 16: Professorin Dr. Sigrid Stagl und Dr. Michael Soder</title>
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        <![CDATA[<div>Willkommen zu <strong>Urban Future Talks</strong>, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe.</div><div>Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen.</div><br><div>In dieser Episode des Urban Future Talks beschäftigen wir uns mit der dringenden Notwendigkeit einer grünen Revolution und der Transformation unserer Industriepolitik vor dem Hintergrund der aktuellen klimatischen Herausforderungen. Der heutige Gesprächspartner ist die renommierte Professorin Dr. Sigrid Stagl, Leiterin des Institute for Ecological Economics an der Wirtschaftsuniversität Wien, sowie Dr. Michael Soder, Sozioökonom der Arbeiterkammer Wien. Gemeinsam analysieren wir die tiefgreifenden Auswirkungen des Klimawandels auf unsere Lebensgrundlagen und die politischen Maßnahmen, die erforderlich sind, um eine nachhaltige Zukunft zu gestalten. Wir diskutieren die alarmierenden Entwicklungen in Bezug auf die Erderhitzung, wie die erschreckenden Hitzerekorde und Starkregenereignisse, die die Lebensqualität der Menschen in städtischen Gebieten gefährden. Professorin Stagl hebt hervor, dass Klimaschutz nicht bloß eine ideologische Frage ist, sondern essenziell für die langfristige Fortexistenz der Menschheit. Sie kritisiert die aktuellen politischen Ansätze, insbesondere die Kapitulation vor den Erderwärmungszielen, die die EU kürzlich diskutierte. Es besteht ein dringender Bedarf, die Emissionen signifikant zu reduzieren, um die Klimaziele für 2030 und darüber hinaus zu erreichen. Dr. Soder bringt seine Perspektive zur neuen Wirtschaftspolitik in Zeiten der Klimakrise ein, betont die Notwendigkeit, einen breiten Maßnahmenmix zu entwickeln, um die Klimaziele zu erreichen. Er erklärt, dass es nicht ausreicht, auf Einzellösungen zu setzen – vielmehr braucht es eine integrative Strategie von der Regionalpolitik über die Industriepolitik bis zur Bildungspolitik. Ein zukunftsweisendes Konzept ist essentiell, um schnell und effektiv auf die Herausforderungen zu reagieren und um sicherzustellen, dass alle gesellschaftlichen Akteure aktiv an der Transformation beteiligt werden. Wir beleuchten, wie die Städte, dank ihrer hohen Dichte an Kompetenz und Innovation, einen natürlichen Vorteil in der Transformation haben und welche Veränderungen notwendig sind, um die urbanen Räume ökologisch nachhaltig zu gestalten. Hierzu zählt die Schaffung neuer, grüner Infrastrukturen sowie ein smarter Umgang mit bestehenden Ressourcen. Ein weiterer zentraler Punkt ist der Einfluss der Digitalisierung und der Künstlichen Intelligenz im Bereich der klimaneutralen Transformation. Wir erörtern, wie Technologie genutzt werden kann, um effizientere Ressourcennutzung zu ermöglichen und gleichzeitig sozialverträgliche Lösungsansätze zu fördern. Der Dialog über diese neuen Technologien muss jedoch klar definiert werden, um ihre positiven Potenziale zu maximieren. Wir schließen die Episode mit einer praktischen Diskussion darüber ab, wie jeder Einzelne einen Beitrag zur Bekämpfung der urbanen Hitze leisten kann und welche strukturellen Anpassungen notwendig sind, um zukünftigen Herausforderungen angemessen zu begegnen. Der Fokus liegt darauf, dass individuelle Verhaltensänderungen zusammen mit systematischen infrastrukturellen Verbesserungen für eine nachhaltige Transformation entscheidend sind.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <pubDate>Mon, 14 Jul 2025 09:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Willkommen zu <strong>Urban Future Talks</strong>, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe.</div><div>Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen.</div><br><div>In dieser Episode des Urban Future Talks beschäftigen wir uns mit der dringenden Notwendigkeit einer grünen Revolution und der Transformation unserer Industriepolitik vor dem Hintergrund der aktuellen klimatischen Herausforderungen. Der heutige Gesprächspartner ist die renommierte Professorin Dr. Sigrid Stagl, Leiterin des Institute for Ecological Economics an der Wirtschaftsuniversität Wien, sowie Dr. Michael Soder, Sozioökonom der Arbeiterkammer Wien. Gemeinsam analysieren wir die tiefgreifenden Auswirkungen des Klimawandels auf unsere Lebensgrundlagen und die politischen Maßnahmen, die erforderlich sind, um eine nachhaltige Zukunft zu gestalten. Wir diskutieren die alarmierenden Entwicklungen in Bezug auf die Erderhitzung, wie die erschreckenden Hitzerekorde und Starkregenereignisse, die die Lebensqualität der Menschen in städtischen Gebieten gefährden. Professorin Stagl hebt hervor, dass Klimaschutz nicht bloß eine ideologische Frage ist, sondern essenziell für die langfristige Fortexistenz der Menschheit. Sie kritisiert die aktuellen politischen Ansätze, insbesondere die Kapitulation vor den Erderwärmungszielen, die die EU kürzlich diskutierte. Es besteht ein dringender Bedarf, die Emissionen signifikant zu reduzieren, um die Klimaziele für 2030 und darüber hinaus zu erreichen. Dr. Soder bringt seine Perspektive zur neuen Wirtschaftspolitik in Zeiten der Klimakrise ein, betont die Notwendigkeit, einen breiten Maßnahmenmix zu entwickeln, um die Klimaziele zu erreichen. Er erklärt, dass es nicht ausreicht, auf Einzellösungen zu setzen – vielmehr braucht es eine integrative Strategie von der Regionalpolitik über die Industriepolitik bis zur Bildungspolitik. Ein zukunftsweisendes Konzept ist essentiell, um schnell und effektiv auf die Herausforderungen zu reagieren und um sicherzustellen, dass alle gesellschaftlichen Akteure aktiv an der Transformation beteiligt werden. Wir beleuchten, wie die Städte, dank ihrer hohen Dichte an Kompetenz und Innovation, einen natürlichen Vorteil in der Transformation haben und welche Veränderungen notwendig sind, um die urbanen Räume ökologisch nachhaltig zu gestalten. Hierzu zählt die Schaffung neuer, grüner Infrastrukturen sowie ein smarter Umgang mit bestehenden Ressourcen. Ein weiterer zentraler Punkt ist der Einfluss der Digitalisierung und der Künstlichen Intelligenz im Bereich der klimaneutralen Transformation. Wir erörtern, wie Technologie genutzt werden kann, um effizientere Ressourcennutzung zu ermöglichen und gleichzeitig sozialverträgliche Lösungsansätze zu fördern. Der Dialog über diese neuen Technologien muss jedoch klar definiert werden, um ihre positiven Potenziale zu maximieren. Wir schließen die Episode mit einer praktischen Diskussion darüber ab, wie jeder Einzelne einen Beitrag zur Bekämpfung der urbanen Hitze leisten kann und welche strukturellen Anpassungen notwendig sind, um zukünftigen Herausforderungen angemessen zu begegnen. Der Fokus liegt darauf, dass individuelle Verhaltensänderungen zusammen mit systematischen infrastrukturellen Verbesserungen für eine nachhaltige Transformation entscheidend sind.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <itunes:title>UFT 16: Professorin Dr. Sigrid Stagl und Dr. Michael Soder</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Professorin Dr. Sigrid Stagl und Dr. Michael Soder erörtern die grüne Revolution, Industriepolitik, Klimawandel, digitale Innovationen und die Rolle individueller Verhaltensänderungen für eine nachhaltige städtische Transformation.</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Bernhard Müller</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Willkommen zu <strong>Urban Future Talks</strong>, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe.</div><div>Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen.</div><br><div>In dieser Episode des Urban Future Talks beschäftigen wir uns mit der dringenden Notwendigkeit einer grünen Revolution und der Transformation unserer Industriepolitik vor dem Hintergrund der aktuellen klimatischen Herausforderungen. Der heutige Gesprächspartner ist die renommierte Professorin Dr. Sigrid Stagl, Leiterin des Institute for Ecological Economics an der Wirtschaftsuniversität Wien, sowie Dr. Michael Soder, Sozioökonom der Arbeiterkammer Wien. Gemeinsam analysieren wir die tiefgreifenden Auswirkungen des Klimawandels auf unsere Lebensgrundlagen und die politischen Maßnahmen, die erforderlich sind, um eine nachhaltige Zukunft zu gestalten. Wir diskutieren die alarmierenden Entwicklungen in Bezug auf die Erderhitzung, wie die erschreckenden Hitzerekorde und Starkregenereignisse, die die Lebensqualität der Menschen in städtischen Gebieten gefährden. Professorin Stagl hebt hervor, dass Klimaschutz nicht bloß eine ideologische Frage ist, sondern essenziell für die langfristige Fortexistenz der Menschheit. Sie kritisiert die aktuellen politischen Ansätze, insbesondere die Kapitulation vor den Erderwärmungszielen, die die EU kürzlich diskutierte. Es besteht ein dringender Bedarf, die Emissionen signifikant zu reduzieren, um die Klimaziele für 2030 und darüber hinaus zu erreichen. Dr. Soder bringt seine Perspektive zur neuen Wirtschaftspolitik in Zeiten der Klimakrise ein, betont die Notwendigkeit, einen breiten Maßnahmenmix zu entwickeln, um die Klimaziele zu erreichen. Er erklärt, dass es nicht ausreicht, auf Einzellösungen zu setzen – vielmehr braucht es eine integrative Strategie von der Regionalpolitik über die Industriepolitik bis zur Bildungspolitik. Ein zukunftsweisendes Konzept ist essentiell, um schnell und effektiv auf die Herausforderungen zu reagieren und um sicherzustellen, dass alle gesellschaftlichen Akteure aktiv an der Transformation beteiligt werden. Wir beleuchten, wie die Städte, dank ihrer hohen Dichte an Kompetenz und Innovation, einen natürlichen Vorteil in der Transformation haben und welche Veränderungen notwendig sind, um die urbanen Räume ökologisch nachhaltig zu gestalten. Hierzu zählt die Schaffung neuer, grüner Infrastrukturen sowie ein smarter Umgang mit bestehenden Ressourcen. Ein weiterer zentraler Punkt ist der Einfluss der Digitalisierung und der Künstlichen Intelligenz im Bereich der klimaneutralen Transformation. Wir erörtern, wie Technologie genutzt werden kann, um effizientere Ressourcennutzung zu ermöglichen und gleichzeitig sozialverträgliche Lösungsansätze zu fördern. Der Dialog über diese neuen Technologien muss jedoch klar definiert werden, um ihre positiven Potenziale zu maximieren. Wir schließen die Episode mit einer praktischen Diskussion darüber ab, wie jeder Einzelne einen Beitrag zur Bekämpfung der urbanen Hitze leisten kann und welche strukturellen Anpassungen notwendig sind, um zukünftigen Herausforderungen angemessen zu begegnen. Der Fokus liegt darauf, dass individuelle Verhaltensänderungen zusammen mit systematischen infrastrukturellen Verbesserungen für eine nachhaltige Transformation entscheidend sind.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <itunes:keywords>Urban Future Talks, Sigrid Stagl, Michael Soder, grüne Revolution, Industriepolitik, Klimawandel, Emissionsreduzierung, Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, klimaneutrale Transformation, nachhaltige Städte, Verhaltensänderungen, strukturelle Anpassungen</itunes:keywords>
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      <title>UFT 15: Dr. Marlon Possard im Gespräch mit Bernhard Müller</title>
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      <pubDate>Fri, 27 Jun 2025 13:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Willkommen zu <strong>Urban Future Talks</strong>, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe.</div><div>Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen.</div><br><div>In dieser Episode von <em>Urban Future Talk</em> beleuchtet <strong>Dr. Bernhard Müller</strong> gemeinsam mit <strong>Dr. Marlon Possard</strong> die aktuellen Herausforderungen und Chancen der öffentlichen Verwaltung im Spannungsfeld von Digitalisierung und Ethik. Dr. Possard, Wissenschaftler an der FH Campus Wien und Autor des Buches <strong>„Verwaltungsethik im Fokus“</strong>, betont die zentrale Bedeutung ethischer Grundlagen für den öffentlichen Dienst – insbesondere in der Balance zwischen Effizienz und Gemeinwohl.<br><br></div><div>Dr. Bernhard Müller diskutiert mit Dr. Possard die Notwendigkeit eines moralischen Kompasses innerhalb der Verwaltung, um das Vertrauen der Bürger zu sichern und die Legitimität staatlicher Institutionen zu stärken. Besonders eindrücklich sind die Überlegungen zu den Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf Verwaltung und Gesellschaft. In seinem kommenden Buch <strong>„Moralorithmus“</strong> entwirft Dr. Possard das Konzept eines digitalen Humanismus, das technologische Innovation mit der Wahrung menschlicher Würde verbindet. KI, so seine Position, könne ein wertvolles Werkzeug sein – dürfe jedoch niemals die menschliche Urteilskraft ersetzen.<br><br></div><div>Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs liegt auf demokratiegefährdenden Phänomenen wie Fake News und Deepfakes. Die beiden Gesprächspartner thematisieren, wie diese Entwicklungen die Stabilität demokratischer Strukturen unterminieren können. Zudem spricht Dr. Possard über seine Erfahrungen als Leiter des <strong>Städteforums Wien</strong> und schildert, wie städtische Behörden auf zunehmende Herausforderungen wie Staatsverweigerung und subversiven Extremismus reagieren. Ein von ihm entwickelter Leitfaden soll helfen, kommunale Strukturen im Umgang mit solchen Phänomenen zu stärken.</div><div>Dr. Bernhard Müller nimmt das Publikum mit auf eine gedankliche Reise in die USA, wo Dr. Possard als Visiting Researcher an der Harvard University tätig war – und die politischen Spannungen rund um die Präsidentschaftswahlen hautnah erlebte. Besonders besorgniserregend schildert Dr. Possard die politischen Einflussversuche der Trump-Administration auf akademische Institutionen – ein deutliches Signal, dass Europa Wissenschaftsfreiheit aktiv schützen und stärken muss.<br><br></div><div>Zum Abschluss thematisiert Dr. Bernhard Müller gemeinsam mit seinem Gast die Rolle der Ausbildung im <strong>Public Management</strong>. Dr. Possard beschreibt, wie seine Studierenden an der FH Campus Wien als Brückenbauer zwischen Staat und Gesellschaft wirken. Interdisziplinarität, Praxisorientierung und ethische Verantwortung bilden dabei die Grundpfeiler eines zeitgemäßen, zukunftsgerichteten Verwaltungsverständnisses.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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        <title>UFT 15: Dr. Marlon Possard im Gespräch mit Bernhard Müller</title>
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      <itunes:keywords>Urban Future Talk, Dr. Marlon Posar, Herausforderungen, Chancen, Digitalisierung, Ethik, öffentliche Verwaltung, Vertrauen, Mensch und Maschine, digitaler Humanismus, Sicherheitslage, Fake News, akademische Freiheit, Public Management, Interdisziplinarität, Praxistransfer</itunes:keywords>
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      <title>UFT 14: Fate Velaj Botschafter der Republik Albanien in Österreich</title>
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        <![CDATA[<div>Willkommen zu <strong>Urban Future Talks</strong>, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe.</div><div>Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen.</div><br><div>Im Urban Future Talk wird der albanische Botschafter in Österreich, Professor Fatehwele, tiefgründig interviewt. Der Gesprächspartner hebt die vielseitige Lebensgeschichte des Botschafters hervor, der eine beeindruckende Reise vom Flüchtling zum Diplomat durchlebt hat. Er schildert seine Ankunft in Österreich im Jahr 1991, als er als Flüchtling eine völlig neue Welt betrat. Die Erzählungen des Botschafters tragen zu einem besseren Verständnis der kulturellen und historischen Verbindung zwischen Albanien und Österreich bei. Durch seine Schilderungen wird deutlich, wie fest verankert die albanische Wertschätzung für Österreich ist und wie sehr die österreichische Kultur in seinem Leben eine zentrale Rolle spielt. Professor Fatehwele spricht über seine frühe Faszination für Italien und Kunst, die seinen Weg nach Österreich beeinflusste. Trotz anfänglicher Herausforderungen gelang es ihm, seine Leidenschaft für Malerei und Literatur zu entfalten. Er beschreibt, wie er durch seine künstlerischen Tätigkeiten, einschließlich der Malerei und Fotografie, einen kreativen Ausdruck fand, der ihm half, sich in seiner neuen Heimat zu integrieren. Diese kreativen Prozesse führten zur Veröffentlichung seines Romans „Kreuztanne“, der den kulturellen Austausch zwischen Albanien und Österreich thematisiert und inzwischen in mehreren Sprachen übersetzt wurde. Ein weiterer wichtiger Part des Interviews ist die Diskussion über die aktuellen Entwicklungen in Albanien, insbesondere die rasante Verstädterung und den wirtschaftlichen Aufschwung des Landes. Der Botschafter erläutert die historische Transition Albaniens von einer Diktatur hin zu einer demokratischen Gesellschaft und wie dies die Urbanisierung und die Bedeutung der Städte beeinflusst hat. Er betont, dass Städte wie Tirana und Durrës zentrale Rollen im Wachstum und in der Entwicklung des Landes spielen. Die Urbanisierungsrate von über 64% stellt eine signifikante Veränderung dar, und die Herausforderungen sowie Chancen, die damit einhergehen, werden eingehend erörtert. Im Gespräch über den ländlichen Raum wird auch auf die Rückkehr vieler Albaner in Dörfer eingegangen. Professor Fatehwele hebt hervor, dass unterschiedliche Programme der Regierung und der Europäischen Union zur Wiederbelebung des ländlichen Raums und der Landwirtschaft geführt haben. Diese Initiativen animieren Menschen dazu, in ihre Heimatdörfer zurückzukehren, um nachhaltige Perspektiven zu schaffen, anstatt in städtische Ballungsräume abzuwandern. Hier zeigt sich die enge Verknüpfung zwischen urbanen und ländlichen Entwicklungen in Albanien. Abschließend thematisiert der Botschafter die Beziehungen zwischen Albanien und Österreich. Er sieht großes Potenzial für gegenseitigen Austausch und Lernen zwischen den beiden Ländern. Dabei hebt er die kulturellen und akademischen Kooperationen hervor, die bereits existieren und weiter ausgebaut werden sollen. Seine Vision beinhaltet die Schaffung starker Partnerschaften zwischen Städten in beiden Ländern, um voneinander zu profitieren und gemeinsam an der europäischen Integration zu arbeiten. Das Gespräch endet mit einem positiven Ausblick auf die zukünftigen Möglichkeiten der Zusammenarbeit in den Bereichen Tourismus, Kunst, Bildung und Wirtschaftsbeziehungen.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <pubDate>Fri, 30 May 2025 10:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Willkommen zu <strong>Urban Future Talks</strong>, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe.</div><div>Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen.</div><br><div>Im Urban Future Talk wird der albanische Botschafter in Österreich, Professor Fatehwele, tiefgründig interviewt. Der Gesprächspartner hebt die vielseitige Lebensgeschichte des Botschafters hervor, der eine beeindruckende Reise vom Flüchtling zum Diplomat durchlebt hat. Er schildert seine Ankunft in Österreich im Jahr 1991, als er als Flüchtling eine völlig neue Welt betrat. Die Erzählungen des Botschafters tragen zu einem besseren Verständnis der kulturellen und historischen Verbindung zwischen Albanien und Österreich bei. Durch seine Schilderungen wird deutlich, wie fest verankert die albanische Wertschätzung für Österreich ist und wie sehr die österreichische Kultur in seinem Leben eine zentrale Rolle spielt. Professor Fatehwele spricht über seine frühe Faszination für Italien und Kunst, die seinen Weg nach Österreich beeinflusste. Trotz anfänglicher Herausforderungen gelang es ihm, seine Leidenschaft für Malerei und Literatur zu entfalten. Er beschreibt, wie er durch seine künstlerischen Tätigkeiten, einschließlich der Malerei und Fotografie, einen kreativen Ausdruck fand, der ihm half, sich in seiner neuen Heimat zu integrieren. Diese kreativen Prozesse führten zur Veröffentlichung seines Romans „Kreuztanne“, der den kulturellen Austausch zwischen Albanien und Österreich thematisiert und inzwischen in mehreren Sprachen übersetzt wurde. Ein weiterer wichtiger Part des Interviews ist die Diskussion über die aktuellen Entwicklungen in Albanien, insbesondere die rasante Verstädterung und den wirtschaftlichen Aufschwung des Landes. Der Botschafter erläutert die historische Transition Albaniens von einer Diktatur hin zu einer demokratischen Gesellschaft und wie dies die Urbanisierung und die Bedeutung der Städte beeinflusst hat. Er betont, dass Städte wie Tirana und Durrës zentrale Rollen im Wachstum und in der Entwicklung des Landes spielen. Die Urbanisierungsrate von über 64% stellt eine signifikante Veränderung dar, und die Herausforderungen sowie Chancen, die damit einhergehen, werden eingehend erörtert. Im Gespräch über den ländlichen Raum wird auch auf die Rückkehr vieler Albaner in Dörfer eingegangen. Professor Fatehwele hebt hervor, dass unterschiedliche Programme der Regierung und der Europäischen Union zur Wiederbelebung des ländlichen Raums und der Landwirtschaft geführt haben. Diese Initiativen animieren Menschen dazu, in ihre Heimatdörfer zurückzukehren, um nachhaltige Perspektiven zu schaffen, anstatt in städtische Ballungsräume abzuwandern. Hier zeigt sich die enge Verknüpfung zwischen urbanen und ländlichen Entwicklungen in Albanien. Abschließend thematisiert der Botschafter die Beziehungen zwischen Albanien und Österreich. Er sieht großes Potenzial für gegenseitigen Austausch und Lernen zwischen den beiden Ländern. Dabei hebt er die kulturellen und akademischen Kooperationen hervor, die bereits existieren und weiter ausgebaut werden sollen. Seine Vision beinhaltet die Schaffung starker Partnerschaften zwischen Städten in beiden Ländern, um voneinander zu profitieren und gemeinsam an der europäischen Integration zu arbeiten. Das Gespräch endet mit einem positiven Ausblick auf die zukünftigen Möglichkeiten der Zusammenarbeit in den Bereichen Tourismus, Kunst, Bildung und Wirtschaftsbeziehungen.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <itunes:title>UFT 14: Fate Velaj Botschafter der Republik Albanien in Österreich</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Botschafter Fatehwele erzählt von seiner Reise vom Flüchtling zum Diplomaten, der kulturellen Verbindung zwischen Albanien und Österreich und den Chancen für eine Zusammenarbeit in Kultur und Wirtschaft.</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Bernhard Müller</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Willkommen zu <strong>Urban Future Talks</strong>, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe.</div><div>Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen.</div><br><div>Im Urban Future Talk wird der albanische Botschafter in Österreich, Professor Fatehwele, tiefgründig interviewt. Der Gesprächspartner hebt die vielseitige Lebensgeschichte des Botschafters hervor, der eine beeindruckende Reise vom Flüchtling zum Diplomat durchlebt hat. Er schildert seine Ankunft in Österreich im Jahr 1991, als er als Flüchtling eine völlig neue Welt betrat. Die Erzählungen des Botschafters tragen zu einem besseren Verständnis der kulturellen und historischen Verbindung zwischen Albanien und Österreich bei. Durch seine Schilderungen wird deutlich, wie fest verankert die albanische Wertschätzung für Österreich ist und wie sehr die österreichische Kultur in seinem Leben eine zentrale Rolle spielt. Professor Fatehwele spricht über seine frühe Faszination für Italien und Kunst, die seinen Weg nach Österreich beeinflusste. Trotz anfänglicher Herausforderungen gelang es ihm, seine Leidenschaft für Malerei und Literatur zu entfalten. Er beschreibt, wie er durch seine künstlerischen Tätigkeiten, einschließlich der Malerei und Fotografie, einen kreativen Ausdruck fand, der ihm half, sich in seiner neuen Heimat zu integrieren. Diese kreativen Prozesse führten zur Veröffentlichung seines Romans „Kreuztanne“, der den kulturellen Austausch zwischen Albanien und Österreich thematisiert und inzwischen in mehreren Sprachen übersetzt wurde. Ein weiterer wichtiger Part des Interviews ist die Diskussion über die aktuellen Entwicklungen in Albanien, insbesondere die rasante Verstädterung und den wirtschaftlichen Aufschwung des Landes. Der Botschafter erläutert die historische Transition Albaniens von einer Diktatur hin zu einer demokratischen Gesellschaft und wie dies die Urbanisierung und die Bedeutung der Städte beeinflusst hat. Er betont, dass Städte wie Tirana und Durrës zentrale Rollen im Wachstum und in der Entwicklung des Landes spielen. Die Urbanisierungsrate von über 64% stellt eine signifikante Veränderung dar, und die Herausforderungen sowie Chancen, die damit einhergehen, werden eingehend erörtert. Im Gespräch über den ländlichen Raum wird auch auf die Rückkehr vieler Albaner in Dörfer eingegangen. Professor Fatehwele hebt hervor, dass unterschiedliche Programme der Regierung und der Europäischen Union zur Wiederbelebung des ländlichen Raums und der Landwirtschaft geführt haben. Diese Initiativen animieren Menschen dazu, in ihre Heimatdörfer zurückzukehren, um nachhaltige Perspektiven zu schaffen, anstatt in städtische Ballungsräume abzuwandern. Hier zeigt sich die enge Verknüpfung zwischen urbanen und ländlichen Entwicklungen in Albanien. Abschließend thematisiert der Botschafter die Beziehungen zwischen Albanien und Österreich. Er sieht großes Potenzial für gegenseitigen Austausch und Lernen zwischen den beiden Ländern. Dabei hebt er die kulturellen und akademischen Kooperationen hervor, die bereits existieren und weiter ausgebaut werden sollen. Seine Vision beinhaltet die Schaffung starker Partnerschaften zwischen Städten in beiden Ländern, um voneinander zu profitieren und gemeinsam an der europäischen Integration zu arbeiten. Das Gespräch endet mit einem positiven Ausblick auf die zukünftigen Möglichkeiten der Zusammenarbeit in den Bereichen Tourismus, Kunst, Bildung und Wirtschaftsbeziehungen.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <title>UFT 13: Johannes Greß, Journalist und Buchautor</title>
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Gress thematisiert die erschreckenden Arbeitsbedingungen und führt einen Vergleich zur modernen Sklaverei an, bei dem er jedoch klarstellt, dass es sich um eine andere Art der Ausbeutung handelt. Statt einer direkten Besitzeigenschaft, wie sie bei Sklaverei üblich ist, beschreibt er eine entgrenzte Machtausübung durch Unternehmen, die oft ohne direkte physische Nähe zu den Arbeitenden operieren. Dieses Thema beleuchtet tiefgreifend, wie diese Gruppen aufgrund ihrer Abhängigkeit oft ohne Lobby und Ressourcen sind, um sich gegen die unmenschlichen Bedingungen zu wehren. Im weiteren Verlauf des Gesprächs geht Gress auf ökologische Themen ein, insbesondere auf den Begriff "Smart City". Er beschreibt die Ambitionen, Städte durch technologische Innovationen ökologischer, sozial inklusiver und effizienter zu gestalten. Er ist der Meinung, dass es zunächst wichtig sei, ökologische Ziele klar zu definieren, und kritisiert, dass die Diskussion um technologische Lösungen oft oberflächlich bleibt und die Tiefe der Problematik nicht erfasst. Technologische Innovation müsse politisch verantwortungsvoll eingesetzt werden, um die negativen Auswirkungen, wie die Übernutzung fossiler Brennstoffe, zu vermeiden. Gress warnt vor der Gefahr, dass die Technologisierung als Selbstzweck betrachtet wird, und betont, dass echte Lösungen nachhaltige Reduktionen erfordern. Ein zentrales Thema des Interviews ist auch die Herausforderung der Urbanität in Städten wie Wien, die eine rapide Wachstumsrate hat und damit auch problematische Aspekte wie Verkehr und Wohnraumversorgung mit sich bringt. Gress gibt an, dass Wien historisch als "autogerechte" Stadt konzipiert wurde, was den Raum für Fußgänger und Radfahrer erheblich einschränkt. Der vorhandene Platz wird stark von Autos dominiert, was zu Konflikten im Straßenverkehr führt. Er weist auf die Notwendigkeit hin, diesem Trend entgegenzuwirken und ein besseres Radwegenetz zu schaffen, um den urbanen Raum für andere Verkehrsteilnehmer lebenswerter zu gestalten. Daraufhin kritisierte Gress die Unterschiede zwischen urbanen und ländlichen Räumen hinsichtlich der Mobilität. Während in Wien immer mehr Menschen das Fahrrad als Verkehrsmittel wählen, sei das Radfahren in ländlichen Gegenden wie Niederbayern eher für sportliche Zwecke genutzt und nicht für den Alltag. Er schilderte seine persönlichen Erfahrungen im ländlichen Raum, wo das Auto oft der einzige praktikable Transportmittel ist, was auf ein vielschichtiges Problem sozialer Abhängigkeiten und infrastruktureller Defizite hinweist. Das Gespräch führt zu der zentralen Frage, was Individuen unternehmen können, um Städte sozialer und ökologischer zu gestalten. Gress betont, dass individuelles Konsumverhalten allein nicht die Lösung bietet. Es sei essentiell, politische und strukturelle Veränderungen anzustreben, die über persönliche Entscheidungen hinausgehen. Engagement in politischen Strukturen und Gemeinschaftsprojekten sei entscheidend, um signifikante Fortschritte zu erzielen. Abschließend thematisiert Gress die Urbanität selbst, die für ihn vor allem Verdichtung und damit sowohl Chancen als auch Herausforderungen bedeutet. Er beschreibt Städte als Brenngläser gesellschaftlicher Entwicklungen und als Experimentierfelder für zukünftige Lösungen. In diesem Kontext betrachtet er Wien als ein Beispiel für urbanes Leben, welches sowohl Vorbilder als auch Herausforderungen für eine nachhaltigere Zukunft aufzeigt. Die Gespräche enden mit der Feststellung, dass Urbanisierung ein unvermeidlicher Megatrend ist, der die zukünftige Lebensgestaltung in urbanen Räumen maßgeblich beeinflussen wird.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <pubDate>Wed, 16 Apr 2025 10:00:00 +0200</pubDate>
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Gress thematisiert die erschreckenden Arbeitsbedingungen und führt einen Vergleich zur modernen Sklaverei an, bei dem er jedoch klarstellt, dass es sich um eine andere Art der Ausbeutung handelt. Statt einer direkten Besitzeigenschaft, wie sie bei Sklaverei üblich ist, beschreibt er eine entgrenzte Machtausübung durch Unternehmen, die oft ohne direkte physische Nähe zu den Arbeitenden operieren. Dieses Thema beleuchtet tiefgreifend, wie diese Gruppen aufgrund ihrer Abhängigkeit oft ohne Lobby und Ressourcen sind, um sich gegen die unmenschlichen Bedingungen zu wehren. Im weiteren Verlauf des Gesprächs geht Gress auf ökologische Themen ein, insbesondere auf den Begriff "Smart City". Er beschreibt die Ambitionen, Städte durch technologische Innovationen ökologischer, sozial inklusiver und effizienter zu gestalten. Er ist der Meinung, dass es zunächst wichtig sei, ökologische Ziele klar zu definieren, und kritisiert, dass die Diskussion um technologische Lösungen oft oberflächlich bleibt und die Tiefe der Problematik nicht erfasst. Technologische Innovation müsse politisch verantwortungsvoll eingesetzt werden, um die negativen Auswirkungen, wie die Übernutzung fossiler Brennstoffe, zu vermeiden. Gress warnt vor der Gefahr, dass die Technologisierung als Selbstzweck betrachtet wird, und betont, dass echte Lösungen nachhaltige Reduktionen erfordern. Ein zentrales Thema des Interviews ist auch die Herausforderung der Urbanität in Städten wie Wien, die eine rapide Wachstumsrate hat und damit auch problematische Aspekte wie Verkehr und Wohnraumversorgung mit sich bringt. Gress gibt an, dass Wien historisch als "autogerechte" Stadt konzipiert wurde, was den Raum für Fußgänger und Radfahrer erheblich einschränkt. Der vorhandene Platz wird stark von Autos dominiert, was zu Konflikten im Straßenverkehr führt. Er weist auf die Notwendigkeit hin, diesem Trend entgegenzuwirken und ein besseres Radwegenetz zu schaffen, um den urbanen Raum für andere Verkehrsteilnehmer lebenswerter zu gestalten. Daraufhin kritisierte Gress die Unterschiede zwischen urbanen und ländlichen Räumen hinsichtlich der Mobilität. Während in Wien immer mehr Menschen das Fahrrad als Verkehrsmittel wählen, sei das Radfahren in ländlichen Gegenden wie Niederbayern eher für sportliche Zwecke genutzt und nicht für den Alltag. Er schilderte seine persönlichen Erfahrungen im ländlichen Raum, wo das Auto oft der einzige praktikable Transportmittel ist, was auf ein vielschichtiges Problem sozialer Abhängigkeiten und infrastruktureller Defizite hinweist. Das Gespräch führt zu der zentralen Frage, was Individuen unternehmen können, um Städte sozialer und ökologischer zu gestalten. Gress betont, dass individuelles Konsumverhalten allein nicht die Lösung bietet. Es sei essentiell, politische und strukturelle Veränderungen anzustreben, die über persönliche Entscheidungen hinausgehen. Engagement in politischen Strukturen und Gemeinschaftsprojekten sei entscheidend, um signifikante Fortschritte zu erzielen. Abschließend thematisiert Gress die Urbanität selbst, die für ihn vor allem Verdichtung und damit sowohl Chancen als auch Herausforderungen bedeutet. Er beschreibt Städte als Brenngläser gesellschaftlicher Entwicklungen und als Experimentierfelder für zukünftige Lösungen. In diesem Kontext betrachtet er Wien als ein Beispiel für urbanes Leben, welches sowohl Vorbilder als auch Herausforderungen für eine nachhaltigere Zukunft aufzeigt. Die Gespräche enden mit der Feststellung, dass Urbanisierung ein unvermeidlicher Megatrend ist, der die zukünftige Lebensgestaltung in urbanen Räumen maßgeblich beeinflussen wird.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <itunes:title>UFT 13: Johannes Greß, Journalist und Buchautor</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Johannes Greß erörtert die prekären Arbeitsbedingungen in Österreich, vergleicht sie mit moderner Sklaverei und fordert strukturelle Veränderungen für sozialere und ökologischere Städte.</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Bernhard Müller</itunes:author>
      <itunes:episode>13</itunes:episode>
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        <![CDATA[<div>Willkommen zu <strong>Urban Future Talks</strong>, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe.</div><div>Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen.</div><br><div>Im aktuellen Interview von Urban Future Talk ist der freiberufliche Journalist und Buchautor Johannes Gress zu Gast. Er hat kürzlich sein Buch "Ausbeutung auf Bestellung" veröffentlicht, in dem er über die prekäre Lage von Arbeitnehmern, wie Essenszustellern, Reinigungskräften und Paketboten in Österreich berichtet. Gress thematisiert die erschreckenden Arbeitsbedingungen und führt einen Vergleich zur modernen Sklaverei an, bei dem er jedoch klarstellt, dass es sich um eine andere Art der Ausbeutung handelt. Statt einer direkten Besitzeigenschaft, wie sie bei Sklaverei üblich ist, beschreibt er eine entgrenzte Machtausübung durch Unternehmen, die oft ohne direkte physische Nähe zu den Arbeitenden operieren. Dieses Thema beleuchtet tiefgreifend, wie diese Gruppen aufgrund ihrer Abhängigkeit oft ohne Lobby und Ressourcen sind, um sich gegen die unmenschlichen Bedingungen zu wehren. Im weiteren Verlauf des Gesprächs geht Gress auf ökologische Themen ein, insbesondere auf den Begriff "Smart City". Er beschreibt die Ambitionen, Städte durch technologische Innovationen ökologischer, sozial inklusiver und effizienter zu gestalten. Er ist der Meinung, dass es zunächst wichtig sei, ökologische Ziele klar zu definieren, und kritisiert, dass die Diskussion um technologische Lösungen oft oberflächlich bleibt und die Tiefe der Problematik nicht erfasst. Technologische Innovation müsse politisch verantwortungsvoll eingesetzt werden, um die negativen Auswirkungen, wie die Übernutzung fossiler Brennstoffe, zu vermeiden. Gress warnt vor der Gefahr, dass die Technologisierung als Selbstzweck betrachtet wird, und betont, dass echte Lösungen nachhaltige Reduktionen erfordern. Ein zentrales Thema des Interviews ist auch die Herausforderung der Urbanität in Städten wie Wien, die eine rapide Wachstumsrate hat und damit auch problematische Aspekte wie Verkehr und Wohnraumversorgung mit sich bringt. Gress gibt an, dass Wien historisch als "autogerechte" Stadt konzipiert wurde, was den Raum für Fußgänger und Radfahrer erheblich einschränkt. Der vorhandene Platz wird stark von Autos dominiert, was zu Konflikten im Straßenverkehr führt. Er weist auf die Notwendigkeit hin, diesem Trend entgegenzuwirken und ein besseres Radwegenetz zu schaffen, um den urbanen Raum für andere Verkehrsteilnehmer lebenswerter zu gestalten. Daraufhin kritisierte Gress die Unterschiede zwischen urbanen und ländlichen Räumen hinsichtlich der Mobilität. Während in Wien immer mehr Menschen das Fahrrad als Verkehrsmittel wählen, sei das Radfahren in ländlichen Gegenden wie Niederbayern eher für sportliche Zwecke genutzt und nicht für den Alltag. Er schilderte seine persönlichen Erfahrungen im ländlichen Raum, wo das Auto oft der einzige praktikable Transportmittel ist, was auf ein vielschichtiges Problem sozialer Abhängigkeiten und infrastruktureller Defizite hinweist. Das Gespräch führt zu der zentralen Frage, was Individuen unternehmen können, um Städte sozialer und ökologischer zu gestalten. Gress betont, dass individuelles Konsumverhalten allein nicht die Lösung bietet. Es sei essentiell, politische und strukturelle Veränderungen anzustreben, die über persönliche Entscheidungen hinausgehen. Engagement in politischen Strukturen und Gemeinschaftsprojekten sei entscheidend, um signifikante Fortschritte zu erzielen. Abschließend thematisiert Gress die Urbanität selbst, die für ihn vor allem Verdichtung und damit sowohl Chancen als auch Herausforderungen bedeutet. Er beschreibt Städte als Brenngläser gesellschaftlicher Entwicklungen und als Experimentierfelder für zukünftige Lösungen. In diesem Kontext betrachtet er Wien als ein Beispiel für urbanes Leben, welches sowohl Vorbilder als auch Herausforderungen für eine nachhaltigere Zukunft aufzeigt. Die Gespräche enden mit der Feststellung, dass Urbanisierung ein unvermeidlicher Megatrend ist, der die zukünftige Lebensgestaltung in urbanen Räumen maßgeblich beeinflussen wird.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <itunes:keywords>Interview, Johannes Gress, Arbeitnehmer, Österreich, Arbeitsbedingungen, Essenszusteller, Reinigungskräfte, Paketboten, Smart City, soziale Veränderungen</itunes:keywords>
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      <title>UFT 12: Barabara Blaha, Leiterin Momentum Institut</title>
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        <![CDATA[<div>Willkommen zu <strong>Urban Future Talks</strong>, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe.</div><div>Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen.</div><br><div>Das Interview mit Barbara Blaha, der Leiterin des Momentum Instituts, bietet tiefgreifende Einblicke in die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen Österreichs sowie die Rolle der öffentlichen Daseinsvorsorge in Krisenzeiten. Placher eröffnet das Gespräch mit der Analyse der wirtschaftlichen Situation in Österreich, die sich in einer der längsten und tiefsten Wirtschaftskrisen der Zweiten Republik befindet. Diese Krise hat dazu geführt, dass sowohl private Haushalte als auch Unternehmen in eine Haltung der Vorsicht verfallen sind. Menschen sparen ihr Geld und Unternehmen zögern, neue Investitionen zu tätigen, was die Wirtschaft weiter lähmt. Die Lösung sieht Blaha in einer aktiven Investitionspolitik des Staates, besonders in Bereichen wie Klimaschutz, öffentlicher Nahverkehr und Pflegeinfrastruktur, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Ein zentraler Punkt ihrer Argumentation ist die Bedeutung der Daseinsvorsorge, die als essenziell für das Lebensniveau der Bevölkerung betrachtet wird. Placher erläutert, dass der Staat der größte Arbeitgeber in Österreich ist und viele soziale Dienstleistungen, die für den Alltag unerlässlich sind, unterfinanziert sind. Sie hebt den dringenden Bedarf an Investitionen in Bildung, Gesundheit und Polizei hervor und warnt vor einem massiven Personalmangel in diesen Sektoren. Zudem betont sie, dass alle genannten Bereiche der Daseinsvorsorge zu den "grünen Jobs" gehören, die einen positiven Einfluss auf den CO2-Ausstoß haben, da sie auf Menschen und nicht auf Maschinen ausgerichtet sind. Im Hinblick auf städtische Planungen und die Gestaltung lebenswerter urbaner Räume greift Placher das Konzept der menschengerechten Stadt auf. Sie definiert Lebensräume, die nicht für Autos, sondern für Menschen gestaltet sind, und verweist auf das Modell der „15-Minuten-Stadt“, das sicherstellt, dass wichtige Dienstleistungen innerhalb kurzer Wege erreichbar sind. Diese Perspektive hat sowohl positive Auswirkungen auf die Gleichberechtigung der Geschlechter als auch auf die Mobilität älterer Menschen und Kinder, die oft auf sichere Fuß- und Radwege angewiesen sind. Placher betrachtet ihre Entscheidung, weitgehend auf das Auto zu verzichten und öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, als vorbildlich und nachhaltig. Ein großes Thema, das die Diskussion prägt, sind die Herausforderungen des Klimawandels in urbanen Räumen. Placher stellt die Bedeutung einer Klimaanpassung in Städten heraus, um Hitzeinseln zu reduzieren und ein angenehmeres Klima für die städtische Bevölkerung zu schaffen. Durch das Begrünen von Städten und das Schaffen von kühleren Mikroklimazonen sieht sie eine dringende Notwendigkeit, besonders angesichts der wachsenden Bedrohung durch hitzebedingte Gesundheitsrisiken. Die alarmierenden Statistiken, die zeigen, dass mehr Menschen durch extreme Hitze als durch Verkehrsunfälle sterben, untermauern ihre Argumentation und den dringenden Handlungsbedarf. Abschließend gibt Placher einen Einblick in das Momentum Institut, das sie als „Think Tank der vielen“ bezeichnet. Mit einem kritischen Blick auf die wirtschaftswissenschaftliche Forschung betont sie, dass viele der konventionellen Stimmen zu wirtschaftlichen Fragestellungen nicht die Stimmen der Arbeiter und der breiten Bevölkerung widerspiegeln. Ihr Ansatz zielt darauf ab, eine alternative Perspektive zu fördern, die die Interessen derjenigen, die zur Wertschöpfung beitragen, ins Zentrum der wirtschaftlichen Debatten rückt. Damit fordert sie ein Umdenken in der wirtschaftspolitischen Diskussion und plädiert für eine inklusive Strategie, die die sozialen und ökologischen Belange gleichermaßen berücksichtigt.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <pubDate>Mon, 10 Mar 2025 10:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Willkommen zu <strong>Urban Future Talks</strong>, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe.</div><div>Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen.</div><br><div>Das Interview mit Barbara Blaha, der Leiterin des Momentum Instituts, bietet tiefgreifende Einblicke in die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen Österreichs sowie die Rolle der öffentlichen Daseinsvorsorge in Krisenzeiten. Placher eröffnet das Gespräch mit der Analyse der wirtschaftlichen Situation in Österreich, die sich in einer der längsten und tiefsten Wirtschaftskrisen der Zweiten Republik befindet. Diese Krise hat dazu geführt, dass sowohl private Haushalte als auch Unternehmen in eine Haltung der Vorsicht verfallen sind. Menschen sparen ihr Geld und Unternehmen zögern, neue Investitionen zu tätigen, was die Wirtschaft weiter lähmt. Die Lösung sieht Blaha in einer aktiven Investitionspolitik des Staates, besonders in Bereichen wie Klimaschutz, öffentlicher Nahverkehr und Pflegeinfrastruktur, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Ein zentraler Punkt ihrer Argumentation ist die Bedeutung der Daseinsvorsorge, die als essenziell für das Lebensniveau der Bevölkerung betrachtet wird. Placher erläutert, dass der Staat der größte Arbeitgeber in Österreich ist und viele soziale Dienstleistungen, die für den Alltag unerlässlich sind, unterfinanziert sind. Sie hebt den dringenden Bedarf an Investitionen in Bildung, Gesundheit und Polizei hervor und warnt vor einem massiven Personalmangel in diesen Sektoren. Zudem betont sie, dass alle genannten Bereiche der Daseinsvorsorge zu den "grünen Jobs" gehören, die einen positiven Einfluss auf den CO2-Ausstoß haben, da sie auf Menschen und nicht auf Maschinen ausgerichtet sind. Im Hinblick auf städtische Planungen und die Gestaltung lebenswerter urbaner Räume greift Placher das Konzept der menschengerechten Stadt auf. Sie definiert Lebensräume, die nicht für Autos, sondern für Menschen gestaltet sind, und verweist auf das Modell der „15-Minuten-Stadt“, das sicherstellt, dass wichtige Dienstleistungen innerhalb kurzer Wege erreichbar sind. Diese Perspektive hat sowohl positive Auswirkungen auf die Gleichberechtigung der Geschlechter als auch auf die Mobilität älterer Menschen und Kinder, die oft auf sichere Fuß- und Radwege angewiesen sind. Placher betrachtet ihre Entscheidung, weitgehend auf das Auto zu verzichten und öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, als vorbildlich und nachhaltig. Ein großes Thema, das die Diskussion prägt, sind die Herausforderungen des Klimawandels in urbanen Räumen. Placher stellt die Bedeutung einer Klimaanpassung in Städten heraus, um Hitzeinseln zu reduzieren und ein angenehmeres Klima für die städtische Bevölkerung zu schaffen. Durch das Begrünen von Städten und das Schaffen von kühleren Mikroklimazonen sieht sie eine dringende Notwendigkeit, besonders angesichts der wachsenden Bedrohung durch hitzebedingte Gesundheitsrisiken. Die alarmierenden Statistiken, die zeigen, dass mehr Menschen durch extreme Hitze als durch Verkehrsunfälle sterben, untermauern ihre Argumentation und den dringenden Handlungsbedarf. Abschließend gibt Placher einen Einblick in das Momentum Institut, das sie als „Think Tank der vielen“ bezeichnet. Mit einem kritischen Blick auf die wirtschaftswissenschaftliche Forschung betont sie, dass viele der konventionellen Stimmen zu wirtschaftlichen Fragestellungen nicht die Stimmen der Arbeiter und der breiten Bevölkerung widerspiegeln. Ihr Ansatz zielt darauf ab, eine alternative Perspektive zu fördern, die die Interessen derjenigen, die zur Wertschöpfung beitragen, ins Zentrum der wirtschaftlichen Debatten rückt. Damit fordert sie ein Umdenken in der wirtschaftspolitischen Diskussion und plädiert für eine inklusive Strategie, die die sozialen und ökologischen Belange gleichermaßen berücksichtigt.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <itunes:subtitle>Barbara Blaha analysiert die wirtschaftlichen Herausforderungen Österreichs und betont die Notwendigkeit staatlicher Investitionen in Klimaschutz, Nahverkehr und Pflege sowie eine inklusive wirtschaftspolitische Diskussion für alle.</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Bernhard Müller</itunes:author>
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      <title>UFT 11: Jean Asselborn, Außenminister von Luxemburg a. D.</title>
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        <![CDATA[<div>Willkommen zu <strong>Urban Future Talks</strong>, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe.</div><div>Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen.</div><br><div>In dieser Episode von Urban Future Talks ist der ehemalige Vizepremierminister und Außenminister von Luxemburg, Jean Asselborn, zu Gast. Über fast zwei Jahrzehnte hat er eine Schlüsselrolle in der Europäischen Union gespielt und wird für seine direkte Art geschätzt, die ihm den Titel "der letzte Europäer" eingebracht hat. Im Interview wird Asselborn zu den aktuellen Herausforderungen der EU und dem Aufstieg des Nationalismus in Europa befragt. Er betont, dass nationale Interessen häufig über europäische Werte gestellt werden, was schließlich zu einem erstarken des Nationalismus führen kann. Mit einem Verweis auf François Mitterrands berühmtes Zitat, dass Nationalismus Krieg bedeutet, verdeutlicht er die Gefahren dieses Trends. Er missbilligt die Abkehr von den Werten, die im EU-Vertrag verankert sind, insbesondere Solidarität und Rechtsstaatlichkeit. Das Gespräch gelangt schnell zu den sozialen Herausforderungen innerhalb der EU. Asselborn argumentiert, dass die soziale Dimension der Union nicht vernachlässigt werden darf, um ihre Seele zu bewahren. Er warnt vor den Folgen eines wirtschaftspolitischen Fokus, der Gesellschaften gefährden könne, insbesondere in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und Handelskonflikten, wie sie durch Donald Trump ausgelöst wurden. Die Gefahren, die von nationalistischen politischen Strömungen in der EU ausgehen, könnten die Errungenschaften im Bereich der sozialen Gerechtigkeit in den Mitgliedstaaten gefährden und den Respekt vor der Arbeit untergraben. Ein zentrales Thema des Interviews ist auch die Demokratie, insbesondere in Anbetracht der US-Wahlen und der Gefahren, die Donald Trump und seine politische Bewegung für die Werte der Demokratie darstellen. Asselborn äußert seine Besorgnis über die zukünftige Stabilität der Demokratie, sowohl in den USA als auch in Europa. Er hebt hervor, dass die Integrität der demokratischen Prinzipien gewahrt werden muss, um die zukünftigen Generationen zu schützen. In diesem Kontext reflektiert er über das Chaos, das durch den Angriff auf das US-Kapitol entstanden ist, und warnt vor der schleichenden Erosion der Rechtsstaatlichkeit. Ein weiteres wichtiges Thema sind die geopolitischen Spannungen, insbesondere die Situation in der Ukraine und den Nahen Osten. Asselborn kritisiert die Europäische Union für ihr Versagen, eine wirksame Friedenslösung im Nahen Osten zu finden und ermahnt, dass die anhaltende Destabilisierung in dieser Region nicht ignoriert werden darf. Er argumentiert für eine Zwei-Staaten-Lösung und eine realistische Anerkennung der Rechte der Palästinenser. Die Lösung der Ukraine-Krise erfordert laut Asselborn ebenfalls, dass die EU aktiv Garantien für den Frieden bietet, während Russland durch aggressive militärische Aktivitäten einen Zustand der Unsicherheit schafft. Abschließend thematisiert Asselborn den Zustand und die Zukunft der Demokratie in Europa. Er stellt heraus, dass die Gefahren für die Demokratie von innen kommen und dass es die Verantwortung der europäischen Bürger ist, für die Wahrung der demokratischen Prinzipien und der Rechte zu kämpfen. Er warnt vor dem Einfluss rechtsextremer Bewegungen und der Gefahr, dass diese die gesellschaftliche und politische Landschaft Europas destabilisieren könnten. Mit Blick auf die Jugend appelliert Asselborn an die Wichtigkeit des Schengen-Abkommens und Programme wie Erasmus+, die jungen Menschen die Möglichkeiten bieten, Europa zu erkunden, und die für den Erhalt einer offenen und vereinten europäischen Gemeinschaft entscheidend sind. In seinen abschließenden Gedanken fordert er alle auf, sich aktiv an der politischen Diskussion zu beteiligen und nicht in Passivität zu verfallen. Asselborn schließt mit einer Botschaft der Hoffnung, dass der Zusammenhalt in Europa und die Werte, für die die EU steht, nicht aufgegeben werden dürfen und dass jeder Einzelne einen Beitrag dazu leisten kann.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <pubDate>Mon, 16 Dec 2024 10:00:00 +0100</pubDate>
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Im Interview wird Asselborn zu den aktuellen Herausforderungen der EU und dem Aufstieg des Nationalismus in Europa befragt. Er betont, dass nationale Interessen häufig über europäische Werte gestellt werden, was schließlich zu einem erstarken des Nationalismus führen kann. Mit einem Verweis auf François Mitterrands berühmtes Zitat, dass Nationalismus Krieg bedeutet, verdeutlicht er die Gefahren dieses Trends. Er missbilligt die Abkehr von den Werten, die im EU-Vertrag verankert sind, insbesondere Solidarität und Rechtsstaatlichkeit. Das Gespräch gelangt schnell zu den sozialen Herausforderungen innerhalb der EU. Asselborn argumentiert, dass die soziale Dimension der Union nicht vernachlässigt werden darf, um ihre Seele zu bewahren. Er warnt vor den Folgen eines wirtschaftspolitischen Fokus, der Gesellschaften gefährden könne, insbesondere in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und Handelskonflikten, wie sie durch Donald Trump ausgelöst wurden. Die Gefahren, die von nationalistischen politischen Strömungen in der EU ausgehen, könnten die Errungenschaften im Bereich der sozialen Gerechtigkeit in den Mitgliedstaaten gefährden und den Respekt vor der Arbeit untergraben. Ein zentrales Thema des Interviews ist auch die Demokratie, insbesondere in Anbetracht der US-Wahlen und der Gefahren, die Donald Trump und seine politische Bewegung für die Werte der Demokratie darstellen. Asselborn äußert seine Besorgnis über die zukünftige Stabilität der Demokratie, sowohl in den USA als auch in Europa. Er hebt hervor, dass die Integrität der demokratischen Prinzipien gewahrt werden muss, um die zukünftigen Generationen zu schützen. In diesem Kontext reflektiert er über das Chaos, das durch den Angriff auf das US-Kapitol entstanden ist, und warnt vor der schleichenden Erosion der Rechtsstaatlichkeit. Ein weiteres wichtiges Thema sind die geopolitischen Spannungen, insbesondere die Situation in der Ukraine und den Nahen Osten. Asselborn kritisiert die Europäische Union für ihr Versagen, eine wirksame Friedenslösung im Nahen Osten zu finden und ermahnt, dass die anhaltende Destabilisierung in dieser Region nicht ignoriert werden darf. Er argumentiert für eine Zwei-Staaten-Lösung und eine realistische Anerkennung der Rechte der Palästinenser. Die Lösung der Ukraine-Krise erfordert laut Asselborn ebenfalls, dass die EU aktiv Garantien für den Frieden bietet, während Russland durch aggressive militärische Aktivitäten einen Zustand der Unsicherheit schafft. Abschließend thematisiert Asselborn den Zustand und die Zukunft der Demokratie in Europa. Er stellt heraus, dass die Gefahren für die Demokratie von innen kommen und dass es die Verantwortung der europäischen Bürger ist, für die Wahrung der demokratischen Prinzipien und der Rechte zu kämpfen. Er warnt vor dem Einfluss rechtsextremer Bewegungen und der Gefahr, dass diese die gesellschaftliche und politische Landschaft Europas destabilisieren könnten. Mit Blick auf die Jugend appelliert Asselborn an die Wichtigkeit des Schengen-Abkommens und Programme wie Erasmus+, die jungen Menschen die Möglichkeiten bieten, Europa zu erkunden, und die für den Erhalt einer offenen und vereinten europäischen Gemeinschaft entscheidend sind. In seinen abschließenden Gedanken fordert er alle auf, sich aktiv an der politischen Diskussion zu beteiligen und nicht in Passivität zu verfallen. Asselborn schließt mit einer Botschaft der Hoffnung, dass der Zusammenhalt in Europa und die Werte, für die die EU steht, nicht aufgegeben werden dürfen und dass jeder Einzelne einen Beitrag dazu leisten kann.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <itunes:title>UFT 11: Jean Asselborn, Außenminister von Luxemburg a. D.</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Jean Asselborn diskutiert die Herausforderungen der EU, Nationalismus und den Schutz der Demokratie. Er fordert mehr soziale Dimension in der EU und ermutigt die Jugend zu politischem Engagement.</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Bernhard Müller</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Willkommen zu <strong>Urban Future Talks</strong>, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe.</div><div>Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen.</div><br><div>In dieser Episode von Urban Future Talks ist der ehemalige Vizepremierminister und Außenminister von Luxemburg, Jean Asselborn, zu Gast. Über fast zwei Jahrzehnte hat er eine Schlüsselrolle in der Europäischen Union gespielt und wird für seine direkte Art geschätzt, die ihm den Titel "der letzte Europäer" eingebracht hat. Im Interview wird Asselborn zu den aktuellen Herausforderungen der EU und dem Aufstieg des Nationalismus in Europa befragt. Er betont, dass nationale Interessen häufig über europäische Werte gestellt werden, was schließlich zu einem erstarken des Nationalismus führen kann. Mit einem Verweis auf François Mitterrands berühmtes Zitat, dass Nationalismus Krieg bedeutet, verdeutlicht er die Gefahren dieses Trends. Er missbilligt die Abkehr von den Werten, die im EU-Vertrag verankert sind, insbesondere Solidarität und Rechtsstaatlichkeit. Das Gespräch gelangt schnell zu den sozialen Herausforderungen innerhalb der EU. Asselborn argumentiert, dass die soziale Dimension der Union nicht vernachlässigt werden darf, um ihre Seele zu bewahren. Er warnt vor den Folgen eines wirtschaftspolitischen Fokus, der Gesellschaften gefährden könne, insbesondere in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und Handelskonflikten, wie sie durch Donald Trump ausgelöst wurden. Die Gefahren, die von nationalistischen politischen Strömungen in der EU ausgehen, könnten die Errungenschaften im Bereich der sozialen Gerechtigkeit in den Mitgliedstaaten gefährden und den Respekt vor der Arbeit untergraben. Ein zentrales Thema des Interviews ist auch die Demokratie, insbesondere in Anbetracht der US-Wahlen und der Gefahren, die Donald Trump und seine politische Bewegung für die Werte der Demokratie darstellen. Asselborn äußert seine Besorgnis über die zukünftige Stabilität der Demokratie, sowohl in den USA als auch in Europa. Er hebt hervor, dass die Integrität der demokratischen Prinzipien gewahrt werden muss, um die zukünftigen Generationen zu schützen. In diesem Kontext reflektiert er über das Chaos, das durch den Angriff auf das US-Kapitol entstanden ist, und warnt vor der schleichenden Erosion der Rechtsstaatlichkeit. Ein weiteres wichtiges Thema sind die geopolitischen Spannungen, insbesondere die Situation in der Ukraine und den Nahen Osten. Asselborn kritisiert die Europäische Union für ihr Versagen, eine wirksame Friedenslösung im Nahen Osten zu finden und ermahnt, dass die anhaltende Destabilisierung in dieser Region nicht ignoriert werden darf. Er argumentiert für eine Zwei-Staaten-Lösung und eine realistische Anerkennung der Rechte der Palästinenser. Die Lösung der Ukraine-Krise erfordert laut Asselborn ebenfalls, dass die EU aktiv Garantien für den Frieden bietet, während Russland durch aggressive militärische Aktivitäten einen Zustand der Unsicherheit schafft. Abschließend thematisiert Asselborn den Zustand und die Zukunft der Demokratie in Europa. Er stellt heraus, dass die Gefahren für die Demokratie von innen kommen und dass es die Verantwortung der europäischen Bürger ist, für die Wahrung der demokratischen Prinzipien und der Rechte zu kämpfen. Er warnt vor dem Einfluss rechtsextremer Bewegungen und der Gefahr, dass diese die gesellschaftliche und politische Landschaft Europas destabilisieren könnten. Mit Blick auf die Jugend appelliert Asselborn an die Wichtigkeit des Schengen-Abkommens und Programme wie Erasmus+, die jungen Menschen die Möglichkeiten bieten, Europa zu erkunden, und die für den Erhalt einer offenen und vereinten europäischen Gemeinschaft entscheidend sind. In seinen abschließenden Gedanken fordert er alle auf, sich aktiv an der politischen Diskussion zu beteiligen und nicht in Passivität zu verfallen. Asselborn schließt mit einer Botschaft der Hoffnung, dass der Zusammenhalt in Europa und die Werte, für die die EU steht, nicht aufgegeben werden dürfen und dass jeder Einzelne einen Beitrag dazu leisten kann.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <itunes:keywords>Jean Asselborn, Vizepremierminister, Herausforderungen, EU, Nationalismus, Demokratie, nationale Interessen, europäische Werte, soziale Dimension, rechtsextreme Tendenzen, Jugend, vereintes Europa, politisches Engagement</itunes:keywords>
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      <title>UFT 10: Andreas Breinbauer, Rektor FH BFI Wien</title>
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        <![CDATA[<div>Willkommen zu <strong>Urban Future Talks</strong>, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe.</div><div>Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen.</div><br><div>Im aktuellen Urban Future Talk, der in der Wiener Bildungsakademie stattfand, war Prof. Dr. Andreas Breinbauer, Rektor der Fachhochschule des BFI Wien und Experte für Logistik, zu Gast. In der Diskussion ging es vor allem um die Belt and Road Initiative (BRI), auch bekannt als die Neue Seidenstraße, die 2013 von Chinas Präsident Xi Jinping ins Leben gerufen wurde. Breinbauer skizzierte die Initiative als eine moderne Fortführung der historischen Seidenstraße, die einst als Netz von Handelsrouten zwischen China und Europa diente. Er erklärte, dass die ursprünglichen Ziele der Initiative sich im Laufe der Jahre gewandelt haben und sie heute nicht mehr ausschließlich ein Infrastrukturprojekt ist, sondern vielmehr auf multidimensionaler Zusammenarbeit in den Bereichen Handel, Politik, Kultur und Innovation abzielt. Breinbauer erläuterte, dass die Belt and Road Initiative mittlerweile 150 Länder umfasst, einschließlich Österreich, das seit 2018 als Teil dieser Initiative verzeichnet ist. Dabei hob er hervor, dass die Initiative dazu dient, die Beziehungen zwischen China und den Nachbarländern zu stärken, die dadurch auch von verschiedenen Kooperationen profitieren können. Auf die Frage, welche Städte strategisch an der Seidenstraße liegen, antwortete er, dass es keinen fest definierten Verlauf gebe, aber Städte wie Duisburg und Athen explizit genannt wurden. Der urbane Bereich spiele auch eine zentrale Rolle in der BRI, was durch die Smart City-Initiative bei einem Gipfeltreffen 2017 unterstrichen wurde. Ein wichtiger Teil der Diskussion war die Stellung Wiens im Kontext der Seidenstraße und ihre Rolle als logistische Drehscheibe in Mittelosteuropa. Breinbauer wies darauf hin, dass Wien in der Region eine führende Position einnehme, insbesondere im Vergleich zu Städten wie Prag, Warschau und Budapest. Trotz der Herausforderungen, die durch geopolitische Spannungen entstehen, bleibt Wien aufgrund seiner neutralen Rolle und seiner Attraktivität für internationale Unternehmen, einschließlich 230 Regional Headquarters, ein bedeutender Partner. Es wurde auch darauf eingegangen, dass Ungarn unter der Führung von Viktor Orbán eine besondere Beziehung zu China aufgebaut hat und dadurch von ausländischen Direktinvestitionen profitiert, was für Österreich eine Herausforderung darstellt. Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs lag auf der Diskussion über die Breitspurbahn, ein Projekt, das nicht Teil der Seidenstraßeninitiative war, aber als Möglichkeit zur Verbesserung der Logistik in der Region wahrgenommen wurde. Breinbauer erläuterte die Schwierigkeiten, mit denen das Projekt aufgrund politischer Spannungen, insbesondere zwischen der Ukraine und Russland, konfrontiert war. Diese politischen Dimensionen zeigten, wie komplex die Zusammenarbeit im Logistiksektor sein kann und dass die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen eng miteinander verwoben sind. Zum Abschluss sprach Breinbauer über die Notwendigkeit einer intensiveren Auseinandersetzung mit China seitens Österreichs und der Europäischen Union. Er forderte eine stärkere China-Expertise und ein besseres Verständnis für die langfristigen Strategien Chinas. Während er die Bedeutung einer werteorientierten Außenpolitik betonte, wies er auf die Herausforderungen hin, die sich in Bezug auf Menschenrechte und rechtliche Rahmenbedingungen ergeben, insbesondere im Kontext von Lieferketten. Breinbauer plädierte dafür, dass Europa eine unabhängige Position gegenüber China entwickeln sollte, um als dritter Akteur im globalen Kontext aktiv zu sein und effektive Entscheidungen zu treffen. Er schloss seine Gedanken mit der Erkenntnis, dass es notwendig ist, pragmatisch zu agieren, um den komplexen Herausforderungen im Rahmen der Belt and Road Initiative und der daraus resultierenden geopolitischen Dynamiken gerecht zu werden.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <pubDate>Thu, 02 May 2024 10:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Willkommen zu <strong>Urban Future Talks</strong>, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe.</div><div>Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen.</div><br><div>Im aktuellen Urban Future Talk, der in der Wiener Bildungsakademie stattfand, war Prof. Dr. Andreas Breinbauer, Rektor der Fachhochschule des BFI Wien und Experte für Logistik, zu Gast. In der Diskussion ging es vor allem um die Belt and Road Initiative (BRI), auch bekannt als die Neue Seidenstraße, die 2013 von Chinas Präsident Xi Jinping ins Leben gerufen wurde. Breinbauer skizzierte die Initiative als eine moderne Fortführung der historischen Seidenstraße, die einst als Netz von Handelsrouten zwischen China und Europa diente. Er erklärte, dass die ursprünglichen Ziele der Initiative sich im Laufe der Jahre gewandelt haben und sie heute nicht mehr ausschließlich ein Infrastrukturprojekt ist, sondern vielmehr auf multidimensionaler Zusammenarbeit in den Bereichen Handel, Politik, Kultur und Innovation abzielt. Breinbauer erläuterte, dass die Belt and Road Initiative mittlerweile 150 Länder umfasst, einschließlich Österreich, das seit 2018 als Teil dieser Initiative verzeichnet ist. Dabei hob er hervor, dass die Initiative dazu dient, die Beziehungen zwischen China und den Nachbarländern zu stärken, die dadurch auch von verschiedenen Kooperationen profitieren können. Auf die Frage, welche Städte strategisch an der Seidenstraße liegen, antwortete er, dass es keinen fest definierten Verlauf gebe, aber Städte wie Duisburg und Athen explizit genannt wurden. Der urbane Bereich spiele auch eine zentrale Rolle in der BRI, was durch die Smart City-Initiative bei einem Gipfeltreffen 2017 unterstrichen wurde. Ein wichtiger Teil der Diskussion war die Stellung Wiens im Kontext der Seidenstraße und ihre Rolle als logistische Drehscheibe in Mittelosteuropa. Breinbauer wies darauf hin, dass Wien in der Region eine führende Position einnehme, insbesondere im Vergleich zu Städten wie Prag, Warschau und Budapest. Trotz der Herausforderungen, die durch geopolitische Spannungen entstehen, bleibt Wien aufgrund seiner neutralen Rolle und seiner Attraktivität für internationale Unternehmen, einschließlich 230 Regional Headquarters, ein bedeutender Partner. Es wurde auch darauf eingegangen, dass Ungarn unter der Führung von Viktor Orbán eine besondere Beziehung zu China aufgebaut hat und dadurch von ausländischen Direktinvestitionen profitiert, was für Österreich eine Herausforderung darstellt. Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs lag auf der Diskussion über die Breitspurbahn, ein Projekt, das nicht Teil der Seidenstraßeninitiative war, aber als Möglichkeit zur Verbesserung der Logistik in der Region wahrgenommen wurde. Breinbauer erläuterte die Schwierigkeiten, mit denen das Projekt aufgrund politischer Spannungen, insbesondere zwischen der Ukraine und Russland, konfrontiert war. Diese politischen Dimensionen zeigten, wie komplex die Zusammenarbeit im Logistiksektor sein kann und dass die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen eng miteinander verwoben sind. Zum Abschluss sprach Breinbauer über die Notwendigkeit einer intensiveren Auseinandersetzung mit China seitens Österreichs und der Europäischen Union. Er forderte eine stärkere China-Expertise und ein besseres Verständnis für die langfristigen Strategien Chinas. Während er die Bedeutung einer werteorientierten Außenpolitik betonte, wies er auf die Herausforderungen hin, die sich in Bezug auf Menschenrechte und rechtliche Rahmenbedingungen ergeben, insbesondere im Kontext von Lieferketten. Breinbauer plädierte dafür, dass Europa eine unabhängige Position gegenüber China entwickeln sollte, um als dritter Akteur im globalen Kontext aktiv zu sein und effektive Entscheidungen zu treffen. Er schloss seine Gedanken mit der Erkenntnis, dass es notwendig ist, pragmatisch zu agieren, um den komplexen Herausforderungen im Rahmen der Belt and Road Initiative und der daraus resultierenden geopolitischen Dynamiken gerecht zu werden.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <itunes:title>UFT 10: Andreas Breinbauer, Rektor FH BFI Wien</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Prof. Dr. Andreas Breinbauer sprach über die Belt and Road Initiative als Fortführung der Seidenstraße und Wiens Rolle als logistische Drehscheibe. Er forderte eine intensivere Auseinandersetzung mit China für pragmatische Lösungen.</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Bernhard Müller</itunes:author>
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In der Diskussion ging es vor allem um die Belt and Road Initiative (BRI), auch bekannt als die Neue Seidenstraße, die 2013 von Chinas Präsident Xi Jinping ins Leben gerufen wurde. Breinbauer skizzierte die Initiative als eine moderne Fortführung der historischen Seidenstraße, die einst als Netz von Handelsrouten zwischen China und Europa diente. Er erklärte, dass die ursprünglichen Ziele der Initiative sich im Laufe der Jahre gewandelt haben und sie heute nicht mehr ausschließlich ein Infrastrukturprojekt ist, sondern vielmehr auf multidimensionaler Zusammenarbeit in den Bereichen Handel, Politik, Kultur und Innovation abzielt. Breinbauer erläuterte, dass die Belt and Road Initiative mittlerweile 150 Länder umfasst, einschließlich Österreich, das seit 2018 als Teil dieser Initiative verzeichnet ist. Dabei hob er hervor, dass die Initiative dazu dient, die Beziehungen zwischen China und den Nachbarländern zu stärken, die dadurch auch von verschiedenen Kooperationen profitieren können. Auf die Frage, welche Städte strategisch an der Seidenstraße liegen, antwortete er, dass es keinen fest definierten Verlauf gebe, aber Städte wie Duisburg und Athen explizit genannt wurden. Der urbane Bereich spiele auch eine zentrale Rolle in der BRI, was durch die Smart City-Initiative bei einem Gipfeltreffen 2017 unterstrichen wurde. Ein wichtiger Teil der Diskussion war die Stellung Wiens im Kontext der Seidenstraße und ihre Rolle als logistische Drehscheibe in Mittelosteuropa. Breinbauer wies darauf hin, dass Wien in der Region eine führende Position einnehme, insbesondere im Vergleich zu Städten wie Prag, Warschau und Budapest. Trotz der Herausforderungen, die durch geopolitische Spannungen entstehen, bleibt Wien aufgrund seiner neutralen Rolle und seiner Attraktivität für internationale Unternehmen, einschließlich 230 Regional Headquarters, ein bedeutender Partner. Es wurde auch darauf eingegangen, dass Ungarn unter der Führung von Viktor Orbán eine besondere Beziehung zu China aufgebaut hat und dadurch von ausländischen Direktinvestitionen profitiert, was für Österreich eine Herausforderung darstellt. Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs lag auf der Diskussion über die Breitspurbahn, ein Projekt, das nicht Teil der Seidenstraßeninitiative war, aber als Möglichkeit zur Verbesserung der Logistik in der Region wahrgenommen wurde. Breinbauer erläuterte die Schwierigkeiten, mit denen das Projekt aufgrund politischer Spannungen, insbesondere zwischen der Ukraine und Russland, konfrontiert war. Diese politischen Dimensionen zeigten, wie komplex die Zusammenarbeit im Logistiksektor sein kann und dass die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen eng miteinander verwoben sind. Zum Abschluss sprach Breinbauer über die Notwendigkeit einer intensiveren Auseinandersetzung mit China seitens Österreichs und der Europäischen Union. Er forderte eine stärkere China-Expertise und ein besseres Verständnis für die langfristigen Strategien Chinas. Während er die Bedeutung einer werteorientierten Außenpolitik betonte, wies er auf die Herausforderungen hin, die sich in Bezug auf Menschenrechte und rechtliche Rahmenbedingungen ergeben, insbesondere im Kontext von Lieferketten. Breinbauer plädierte dafür, dass Europa eine unabhängige Position gegenüber China entwickeln sollte, um als dritter Akteur im globalen Kontext aktiv zu sein und effektive Entscheidungen zu treffen. Er schloss seine Gedanken mit der Erkenntnis, dass es notwendig ist, pragmatisch zu agieren, um den komplexen Herausforderungen im Rahmen der Belt and Road Initiative und der daraus resultierenden geopolitischen Dynamiken gerecht zu werden.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <title>UFT 9: Renate Niklas, Geschäftsführerin Friedhöfe Wien</title>
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        <![CDATA[<div>Willkommen zu <strong>Urban Future Talks</strong>, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe.</div><div>Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen.</div><br><div>In der neunten Ausgabe des Urban Future Talk wurde ein ungewöhnliches, aber äußerst relevantes Thema behandelt: Friedhöfe in Wien. Die Geschäftsführerin der Friedhöfe Wien GmbH, Mag. Renate Niklas, war zu Gast und lieferte spannende Einblicke in die Transformation der Friedhöfe von Orten der Trauer zu grünen Oasen der Biodiversität und des sozialen Lebens. Die 46 Friedhöfe, die unter ihrer Verantwortung stehen, sind nicht nur Orte der letzten Ruhestätte, sondern auch Flächen, die durch ihre Größe von über 500 Hektar eine wesentliche Rolle im urbanen Raum spielen. Niklas beschrieb Friedhöfe als „versteckte Helden der Städte“, die durch ihre große Fläche und die Schaffung von Grünflächen das Stadtbild positiv beeinflussen. Sie betonte, dass die Friedhöfe nicht nur Räume des Gedenkens sind, sondern auch wertvolle Rückzugsorte für Menschen und Tiere. Diese Plätze fördern die Biodiversität, indem sie Lebensraum für zahlreiche Arten bieten. In einer Studie der Universität Wien wurden beispielsweise am Wiener Zentralfriedhof beeindruckende 80 Vogelarten, 300 Pflanzenarten, sowie 500 Insektenarten dokumentiert – Zahlen, die viele überraschen dürften. Sie führte weiter aus, dass durch gezielte Maßnahmen, wie das Anlegen von Naturwiesen und das Schaffen von Nistplätzen, die Artenvielfalt erhalten und gefördert wird. Niklas thematisierte zudem den historischen Wandel der Bedeutung von Friedhöfen. Früher waren sie Orte des sozialen Lebens und des Handels, während sie in der Moderne oft nur als Trauerorte wahrgenommen werden. Sie argumentierte, dass die Friedhöfe nicht allein für den Abschied von Verstorbenen genutzt werden sollten, sondern auch als grüne Lebensräume zu verstehen sind, in denen Menschen sich erholen, picknicken oder einfach die Natur genießen können. Der Zentralfriedhof als einer der größten und bedeutendsten Friedhöfe Wiens bietet zahlreiche Möglichkeiten, die Natur zu erleben und den Raum aktiv zu nutzen. Eine spannende Analogie wurde zur Entwicklung der Abwasserverbände gezogen, die sich von Kläranlagen zu multifunktionalen Einrichtungen gewandelt haben. Niklas erklärte, dass auch Friedhöfe Potenziale zur Verbesserung des urbanen Klimas bieten. Mit einem Temperaturunterschied von bis zu 1,5 Grad, den die Wissenschaftler in urbanen Studien ermittelten, tragen Friedhöfe zur Milderung von Hitzewellen bei, was besonders für die städtische Bevölkerung von Bedeutung ist. Zur Feier des 150-jährigen Jubiläums des Zentralfriedhofs kündigte Niklas eine Vielzahl von Veranstaltungen an, die das Miteinander in der Natur fördern sollen. Yoga, Qigong und kulturelle Konzerte werden Teil der Festlichkeiten sein. Diese Veranstaltungen sollen den Friedhof als lebendigen Ort präsentieren und zeigen, dass er weit mehr ist als nur eine Ruhestätte. Abschließend äußerte Niklas den Wunsch, dass die Wiener Bevölkerung den Wert von Friedhöfen erkennt und diese als Teil ihrer Lebensweise integriert. Sie hofft auf ein gesellschaftliches Bewusstsein und aktive Beteiligung im Friedhofswesen, um die zukünftige Pflege und Gestaltung dieser wichtigen städtischen Ressourcen zu sichern. Der Urban Future Talk endet mit der Erkenntnis, dass Friedhöfe nicht nur Orte des Abschieds sind, sondern auch bedeutende Grünräume, die zur Lebensqualität in der Stadt beitragen. Diese Gespräche verdeutlichen die Notwendigkeit, Friedhöfe in den Kontext der urbanen Planungen und des Klimaschutzes einzubeziehen.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <pubDate>Thu, 28 Mar 2024 10:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Willkommen zu <strong>Urban Future Talks</strong>, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe.</div><div>Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen.</div><br><div>In der neunten Ausgabe des Urban Future Talk wurde ein ungewöhnliches, aber äußerst relevantes Thema behandelt: Friedhöfe in Wien. Die Geschäftsführerin der Friedhöfe Wien GmbH, Mag. Renate Niklas, war zu Gast und lieferte spannende Einblicke in die Transformation der Friedhöfe von Orten der Trauer zu grünen Oasen der Biodiversität und des sozialen Lebens. Die 46 Friedhöfe, die unter ihrer Verantwortung stehen, sind nicht nur Orte der letzten Ruhestätte, sondern auch Flächen, die durch ihre Größe von über 500 Hektar eine wesentliche Rolle im urbanen Raum spielen. Niklas beschrieb Friedhöfe als „versteckte Helden der Städte“, die durch ihre große Fläche und die Schaffung von Grünflächen das Stadtbild positiv beeinflussen. Sie betonte, dass die Friedhöfe nicht nur Räume des Gedenkens sind, sondern auch wertvolle Rückzugsorte für Menschen und Tiere. Diese Plätze fördern die Biodiversität, indem sie Lebensraum für zahlreiche Arten bieten. In einer Studie der Universität Wien wurden beispielsweise am Wiener Zentralfriedhof beeindruckende 80 Vogelarten, 300 Pflanzenarten, sowie 500 Insektenarten dokumentiert – Zahlen, die viele überraschen dürften. Sie führte weiter aus, dass durch gezielte Maßnahmen, wie das Anlegen von Naturwiesen und das Schaffen von Nistplätzen, die Artenvielfalt erhalten und gefördert wird. Niklas thematisierte zudem den historischen Wandel der Bedeutung von Friedhöfen. Früher waren sie Orte des sozialen Lebens und des Handels, während sie in der Moderne oft nur als Trauerorte wahrgenommen werden. Sie argumentierte, dass die Friedhöfe nicht allein für den Abschied von Verstorbenen genutzt werden sollten, sondern auch als grüne Lebensräume zu verstehen sind, in denen Menschen sich erholen, picknicken oder einfach die Natur genießen können. Der Zentralfriedhof als einer der größten und bedeutendsten Friedhöfe Wiens bietet zahlreiche Möglichkeiten, die Natur zu erleben und den Raum aktiv zu nutzen. Eine spannende Analogie wurde zur Entwicklung der Abwasserverbände gezogen, die sich von Kläranlagen zu multifunktionalen Einrichtungen gewandelt haben. Niklas erklärte, dass auch Friedhöfe Potenziale zur Verbesserung des urbanen Klimas bieten. Mit einem Temperaturunterschied von bis zu 1,5 Grad, den die Wissenschaftler in urbanen Studien ermittelten, tragen Friedhöfe zur Milderung von Hitzewellen bei, was besonders für die städtische Bevölkerung von Bedeutung ist. Zur Feier des 150-jährigen Jubiläums des Zentralfriedhofs kündigte Niklas eine Vielzahl von Veranstaltungen an, die das Miteinander in der Natur fördern sollen. Yoga, Qigong und kulturelle Konzerte werden Teil der Festlichkeiten sein. Diese Veranstaltungen sollen den Friedhof als lebendigen Ort präsentieren und zeigen, dass er weit mehr ist als nur eine Ruhestätte. Abschließend äußerte Niklas den Wunsch, dass die Wiener Bevölkerung den Wert von Friedhöfen erkennt und diese als Teil ihrer Lebensweise integriert. Sie hofft auf ein gesellschaftliches Bewusstsein und aktive Beteiligung im Friedhofswesen, um die zukünftige Pflege und Gestaltung dieser wichtigen städtischen Ressourcen zu sichern. Der Urban Future Talk endet mit der Erkenntnis, dass Friedhöfe nicht nur Orte des Abschieds sind, sondern auch bedeutende Grünräume, die zur Lebensqualität in der Stadt beitragen. Diese Gespräche verdeutlichen die Notwendigkeit, Friedhöfe in den Kontext der urbanen Planungen und des Klimaschutzes einzubeziehen.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <itunes:title>UFT 9: Renate Niklas, Geschäftsführerin Friedhöfe Wien</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Mag. Renate Niklas betont im Urban Future Talk die Rolle Wiens Friedhöfe als grüne Oasen für Biodiversität und soziale Interaktion. Sie kündigt 150-Jahr-Feierlichkeiten des Zentralfriedhofs an und fordert ein stärkeres Bewusstsein für deren Bedeutung.</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Bernhard Müller</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Willkommen zu <strong>Urban Future Talks</strong>, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe.</div><div>Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen.</div><br><div>In der neunten Ausgabe des Urban Future Talk wurde ein ungewöhnliches, aber äußerst relevantes Thema behandelt: Friedhöfe in Wien. Die Geschäftsführerin der Friedhöfe Wien GmbH, Mag. Renate Niklas, war zu Gast und lieferte spannende Einblicke in die Transformation der Friedhöfe von Orten der Trauer zu grünen Oasen der Biodiversität und des sozialen Lebens. Die 46 Friedhöfe, die unter ihrer Verantwortung stehen, sind nicht nur Orte der letzten Ruhestätte, sondern auch Flächen, die durch ihre Größe von über 500 Hektar eine wesentliche Rolle im urbanen Raum spielen. Niklas beschrieb Friedhöfe als „versteckte Helden der Städte“, die durch ihre große Fläche und die Schaffung von Grünflächen das Stadtbild positiv beeinflussen. Sie betonte, dass die Friedhöfe nicht nur Räume des Gedenkens sind, sondern auch wertvolle Rückzugsorte für Menschen und Tiere. Diese Plätze fördern die Biodiversität, indem sie Lebensraum für zahlreiche Arten bieten. In einer Studie der Universität Wien wurden beispielsweise am Wiener Zentralfriedhof beeindruckende 80 Vogelarten, 300 Pflanzenarten, sowie 500 Insektenarten dokumentiert – Zahlen, die viele überraschen dürften. Sie führte weiter aus, dass durch gezielte Maßnahmen, wie das Anlegen von Naturwiesen und das Schaffen von Nistplätzen, die Artenvielfalt erhalten und gefördert wird. Niklas thematisierte zudem den historischen Wandel der Bedeutung von Friedhöfen. Früher waren sie Orte des sozialen Lebens und des Handels, während sie in der Moderne oft nur als Trauerorte wahrgenommen werden. Sie argumentierte, dass die Friedhöfe nicht allein für den Abschied von Verstorbenen genutzt werden sollten, sondern auch als grüne Lebensräume zu verstehen sind, in denen Menschen sich erholen, picknicken oder einfach die Natur genießen können. Der Zentralfriedhof als einer der größten und bedeutendsten Friedhöfe Wiens bietet zahlreiche Möglichkeiten, die Natur zu erleben und den Raum aktiv zu nutzen. Eine spannende Analogie wurde zur Entwicklung der Abwasserverbände gezogen, die sich von Kläranlagen zu multifunktionalen Einrichtungen gewandelt haben. Niklas erklärte, dass auch Friedhöfe Potenziale zur Verbesserung des urbanen Klimas bieten. Mit einem Temperaturunterschied von bis zu 1,5 Grad, den die Wissenschaftler in urbanen Studien ermittelten, tragen Friedhöfe zur Milderung von Hitzewellen bei, was besonders für die städtische Bevölkerung von Bedeutung ist. Zur Feier des 150-jährigen Jubiläums des Zentralfriedhofs kündigte Niklas eine Vielzahl von Veranstaltungen an, die das Miteinander in der Natur fördern sollen. Yoga, Qigong und kulturelle Konzerte werden Teil der Festlichkeiten sein. Diese Veranstaltungen sollen den Friedhof als lebendigen Ort präsentieren und zeigen, dass er weit mehr ist als nur eine Ruhestätte. Abschließend äußerte Niklas den Wunsch, dass die Wiener Bevölkerung den Wert von Friedhöfen erkennt und diese als Teil ihrer Lebensweise integriert. Sie hofft auf ein gesellschaftliches Bewusstsein und aktive Beteiligung im Friedhofswesen, um die zukünftige Pflege und Gestaltung dieser wichtigen städtischen Ressourcen zu sichern. Der Urban Future Talk endet mit der Erkenntnis, dass Friedhöfe nicht nur Orte des Abschieds sind, sondern auch bedeutende Grünräume, die zur Lebensqualität in der Stadt beitragen. Diese Gespräche verdeutlichen die Notwendigkeit, Friedhöfe in den Kontext der urbanen Planungen und des Klimaschutzes einzubeziehen.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <itunes:keywords>Urban Future Talk, Renate Niklas, Friedhöfe Wien, grüne Oasen, Biodiversität, soziale Leben, Artenvielfalt, Rückzugsorte, Jubiläum, urbane Integration</itunes:keywords>
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      <title>UFT 8: Renate Hammer, Leiterin Institute Building Research &amp; Innovati</title>
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        <![CDATA[<div>Willkommen zu <strong>Urban Future Talks</strong>, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe.</div><div>Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen.</div><br><div>In dieser Episode des Urban Future Talk diskutieren wir die entscheidenden Herausforderungen der Zukunft im städtischen Raum mit Dr. Renate Hammer, einer erfahrenen Architektin und Diplomingenieurin. Im Mittelpunkt unseres Gesprächs steht das Thema Nachhaltigkeit, insbesondere im Bauwesen und dem Einfluss des Klimawandels auf unsere Städte. Wir erforschen die Konzepte der Green City und wie diese Visionen in der Realität umgesetzt werden können. Dr. Hammer teilt ihre vielfältigen Erfahrungen und Perspektiven, angefangen bei ihrem interdisziplinären Hintergrund in Architektur, Philosophie und Urban Engineering bis hin zu ihrer engagierten Arbeit am Institute of Building Research and Innovation. Die Diskussion thematisiert die ethischen Überlegungen, die ArchitektInnen anstellen müssen, wenn sie Konstruktionen entwerfen, die nicht nur funktional sind, sondern auch in Harmonie mit der Umwelt stehen. Ihre Überzeugung, dass Architektur und Kultur untrennbar miteinander verbunden sind, führt zu tiefen Überlegungen zur Verantwortung der Architekten in einer von Klimawandel und Urbanisierung geprägten Welt. Wir sprechen auch über den aktuellen Stand des Bewusstseins für nachhaltige Praktiken in der Bauindustrie. Dr. Hammer betont, dass zwar ein wachsendes Bewusstsein unter jungen Menschen vorhanden ist, jedoch die notwendige Geschwindigkeit der Veränderungen oft hinter den aktuellen Entwicklungen zurückbleibt. Die Tatsache, dass wir bereits das 1,5 Grad Ziel überschritten haben, wirft drängende Fragen auf, wie die Gesellschaft als Ganzes auf diese Herausforderungen reagieren kann. Das Konzept des urbanen Mikroklimas wird ebenfalls beleuchtet. Dr. Hammer erklärt, wie alltägliche Erfahrungen, wie das Gehen durch sonnige oder schattige Straßen, mit den größeren klimatischen Bedingungen und den städtischen Gestaltungselementen verbunden sind. Die Notwendigkeit, eine blaue und grüne Infrastruktur zu schaffen, um das städtische Klima zu regulieren, steht im Vordergrund und wird als entscheidender Schritte in der Stadtplanung hervorgehoben. Ein weiteres zentrales Thema sind die Green Cities und die gesellschaftlichen Implikationen dieser Idee. Dr. Hammer diskutiert den interdisziplinären Ansatz zur Erreichung von urbaner Nachhaltigkeit, der sowohl die Notwendigkeit von nachhaltigem Wohnen als auch die Sicherstellung der Lebensmittelversorgung in Städten umfasst. Sie erklärt, dass urbanes Grün nicht nur aus Parks, sondern auch aus der Berücksichtigung des umliegenden Raums und der Erhaltung von Wasserressourcen bestehen muss. Abschließend reflektiert Dr. Hammer über die Bedeutung von Urbanität als dynamisches Konzept, das in einem ständigen Wandel begriffen ist und wie Städte auf die Herausforderungen der Zukunft reagieren müssen. Ihre Einsichten bieten wertvolle Perspektiven für die Zuhörer und regen zum Nachdenken über die zukünftige Entwicklung urbaner Räume an.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <pubDate>Tue, 05 Mar 2024 10:00:00 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Urban Future Talk, Dr. Renate Hammer, Architektin, Nachhaltigkeit, Klimawandel, Green City, ethische Überlegungen, Bauwesen, urbane Räume, nachhaltige Stadtentwicklung</itunes:keywords>
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      <title>UFT 7: 10 Jahre Urban Forum mit den Bürgermeistern a. D. Uli Maly &amp; Michael Häupl</title>
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      <pubDate>Wed, 29 Nov 2023 10:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Willkommen zu <strong>Urban Future Talks</strong>, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe.</div><div>Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen.</div><br><div>In dieser Podiumsdiskussion, moderiert von Patrick Horvath, feiern wir das 10-jährige Bestehen des Urban Forums. Wir haben eine hochkarätige Runde versammelt, darunter Dr. Michael Heupel, den ehemaligen Bürgermeister von Wien, sowie die ehemaligen Politikgrößen Renate Brauner und Margareta Kopeinig. Gemeinsam diskutieren wir zentrale Themen zum Lebensraum Stadt und beleuchten die Herausforderungen, die sich in den Bereichen Digitalisierung, Nachhaltigkeit (Green City) und wirtschaftliche Impulse (Wirtschaftsmotor Stadt) ergeben. Der Abend beginnt mit einer Reflexion über den Vortrag von Dr. Mali, der eindrucksvoll die Verbindung zwischen antiken und modernen Städten herstellt. In der anschließenden Diskussion wird die Rolle der Städte als kulturelle und wirtschaftliche Treiber herausgearbeitet. Dr. Heupel führt aus, dass Städte oft nicht genug gehört werden und dass ihre Anliegen in der Politik unzureichend repräsentiert sind. Er teilt seine Erfahrungen darüber, wie wichtig eine starke Interessensvertretung der Städte in Europa ist, um deren Herausforderungen und den Zugewinn an Lebensqualität adäquat zu adressieren. Renate Brauner ergänzt diese Perspektive mit einem engagierten Plädoyer für die Daseinsvorsorge. Sie hebt hervor, dass Daseinsvorsorge weit über grundlegende Dienstleistungen hinausgehen muss und sozialen Zusammenhalt fördern muss. Brauner ruft dazu auf, die öffentliche Hand als Garanten für soziale Gerechtigkeit und gute Lebensbedingungen zu stärken, und betont, dass öffentlicher Raum und Daseinsvorsorge nicht als bloße Overhead-Kosten betrachtet werden dürfen, sondern als essentielle Bestandteile einer lebenswerten Stadt. Margareta Kopeinig bringt ihre europäische Perspektive in die Diskussion ein und kritisiert die unzureichende Repräsentation von Städten in den Entscheidungsprozessen der EU. Sie fordert mehr Lobbyarbeit und Allianzen, um Städte stärker in die EU-Politik zu integrieren. Kopeinig hebt hervor, dass aufgrund der zunehmenden Urbanisierung die Stimme der Städte in wichtigen politischen Entscheidungen unverzichtbar ist, um deren Interessen besser zu verteidigen. Die Diskussion zieht auch auf das Konzept der Green City und den Wert von öffentlichen Räumen ab. Dr. Heupel und Brauner erörtern, wie unbedingt notwendig es ist, eine Balance zwischen urbaner Entwicklung und ökologischen Belangen zu finden. Sie stimmen darin überein, dass Wohnraum kein Spekulationsobjekt sein darf und dass der Zugang zu Grünflächen und nachhaltiger Infrastruktur für alle Menschen in den Städten entscheidend ist. Zusammenfassend spiegelt das Gespräch die Wichtigkeit wider, progressive Konzepte wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit nicht nur als technische Herausforderungen zu betrachten, sondern auch als sozialpolitische Aufgaben, die alle Bürger und Bürgerinnen einbeziehen müssen. Die Teilnehmer haben durch ihre Erfahrung und ihr Engagement bewiesen, dass Veränderung in der Stadtpolitik möglich ist, wenn alle Beteiligten zusammenarbeiten und bereit sind, für das Wohl der gesamten Gemeinschaft einzutreten.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <itunes:title>UFT 7: 10 Jahre Urban Forum mit den Bürgermeistern a. D. Uli Maly &amp; Michael Häupl</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Die Episode feiert 10 Jahre Urban Forum und diskutiert Digitalisierung, Nachhaltigkeit und städtische Repräsentation. Experten betonen die Notwendigkeit einer besseren Lobbying und die Balance zwischen urbaner Entwicklung und ökologischen Belangen.</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Bernhard Müller</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Willkommen zu <strong>Urban Future Talks</strong>, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe.</div><div>Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen.</div><br><div>In dieser Podiumsdiskussion, moderiert von Patrick Horvath, feiern wir das 10-jährige Bestehen des Urban Forums. Wir haben eine hochkarätige Runde versammelt, darunter Dr. Michael Heupel, den ehemaligen Bürgermeister von Wien, sowie die ehemaligen Politikgrößen Renate Brauner und Margareta Kopeinig. Gemeinsam diskutieren wir zentrale Themen zum Lebensraum Stadt und beleuchten die Herausforderungen, die sich in den Bereichen Digitalisierung, Nachhaltigkeit (Green City) und wirtschaftliche Impulse (Wirtschaftsmotor Stadt) ergeben. Der Abend beginnt mit einer Reflexion über den Vortrag von Dr. Mali, der eindrucksvoll die Verbindung zwischen antiken und modernen Städten herstellt. In der anschließenden Diskussion wird die Rolle der Städte als kulturelle und wirtschaftliche Treiber herausgearbeitet. Dr. Heupel führt aus, dass Städte oft nicht genug gehört werden und dass ihre Anliegen in der Politik unzureichend repräsentiert sind. Er teilt seine Erfahrungen darüber, wie wichtig eine starke Interessensvertretung der Städte in Europa ist, um deren Herausforderungen und den Zugewinn an Lebensqualität adäquat zu adressieren. Renate Brauner ergänzt diese Perspektive mit einem engagierten Plädoyer für die Daseinsvorsorge. Sie hebt hervor, dass Daseinsvorsorge weit über grundlegende Dienstleistungen hinausgehen muss und sozialen Zusammenhalt fördern muss. Brauner ruft dazu auf, die öffentliche Hand als Garanten für soziale Gerechtigkeit und gute Lebensbedingungen zu stärken, und betont, dass öffentlicher Raum und Daseinsvorsorge nicht als bloße Overhead-Kosten betrachtet werden dürfen, sondern als essentielle Bestandteile einer lebenswerten Stadt. Margareta Kopeinig bringt ihre europäische Perspektive in die Diskussion ein und kritisiert die unzureichende Repräsentation von Städten in den Entscheidungsprozessen der EU. Sie fordert mehr Lobbyarbeit und Allianzen, um Städte stärker in die EU-Politik zu integrieren. Kopeinig hebt hervor, dass aufgrund der zunehmenden Urbanisierung die Stimme der Städte in wichtigen politischen Entscheidungen unverzichtbar ist, um deren Interessen besser zu verteidigen. Die Diskussion zieht auch auf das Konzept der Green City und den Wert von öffentlichen Räumen ab. Dr. Heupel und Brauner erörtern, wie unbedingt notwendig es ist, eine Balance zwischen urbaner Entwicklung und ökologischen Belangen zu finden. Sie stimmen darin überein, dass Wohnraum kein Spekulationsobjekt sein darf und dass der Zugang zu Grünflächen und nachhaltiger Infrastruktur für alle Menschen in den Städten entscheidend ist. Zusammenfassend spiegelt das Gespräch die Wichtigkeit wider, progressive Konzepte wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit nicht nur als technische Herausforderungen zu betrachten, sondern auch als sozialpolitische Aufgaben, die alle Bürger und Bürgerinnen einbeziehen müssen. Die Teilnehmer haben durch ihre Erfahrung und ihr Engagement bewiesen, dass Veränderung in der Stadtpolitik möglich ist, wenn alle Beteiligten zusammenarbeiten und bereit sind, für das Wohl der gesamten Gemeinschaft einzutreten.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <itunes:keywords>10-jähriges Bestehen, Urban Forum, Podiumsdiskussion, Digitalisierung, Nachhaltigkeit, wirtschaftliche Impulse, städtische Anliegen, Daseinsvorsorge, soziale Zusammenhalt, öffentliche Räume</itunes:keywords>
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      <title>UFT 6: On the Tide</title>
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        <![CDATA[<div>Willkommen zu <strong>Urban Future Talks</strong>, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe.</div><div>Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen.</div><br><div>In diesem Interview diskutieren die Gäste Florian Horn, Raphael Spötter und Bernhard Müller zentrale Themen wie Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit und die Herausforderungen einer multipolaren Welt. Die Gesprächsrunde beginnt mit einer Erörterung von Horns Beitrag zum Themenkomplex der strukturellen Gewalt und Menschenrechte, wo er auf die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz und dem Klimawandel eingeht. Horn betont, dass diese gegenwärtigen Herausforderungen eine Rückbesinnung auf die Kernprinzipien der Menschenrechte erfordern. Die Debatte um das Recht auf Klimaschutz wird durch die Frage ergänzt, ob das Klima im rechtlichen Sinne als geschützte Entität betrachtet werden kann oder ob der Fokus auf den zukünftigen Generationen liegen muss. Horn argumentiert, dass die Menschenrechte sich weiterentwickeln müssen, um auch zukünftige Generationen zu schützen und berücksichtigt. Er warnt, dass der Trend der modernen Gesellschaft, das Individuum zugunsten abstrakter Konzepte wie künstlicher Intelligenz oder Klimaschutz zurückzustellen, gefährlich sein könnte. Die Diskussion wird weiter vertieft, als Horn auf die Ausbeutung von Daten im Kontext der Künstlichen Intelligenz und deren ethische Implikationen hinweist. Er fordert dazu auf, bestehende Konzepte zu bewahren und weiterzuentwickeln, um aktuellen Herausforderungen gerecht zu werden. Raphael Spötter bringt die Sichtweise der jüngeren Generation ein und thematisiert die sozialen Ungerechtigkeiten in einem von globalen Konflikten geprägten Umfeld. Er schildert die besorgniserregende Sicherheitslage und den Einfluss von pandemischen und klimatischen Herausforderungen, die eine alarmierende Zukunft für junge Menschen darstellen. Spötter betont die Notwendigkeit internationaler Kooperation, um diesen Problemen entgegenzuwirken und eine positive Entwicklung für die Zukunft zu gewährleisten. Sein Pessimismus über die aktuellen Lebens- und Arbeitsbedingungen wird dadurch ausgeglichen, dass er politische Teilhabe und aktives Handeln als essentiell ansieht. Bernhard Müller thematisiert die geopolitischen Verflechtungen, die zur Entstehung des Buches und der Online-Foren führten. Er beschreibt die Herausforderungen, die die Corona-Pandemie für NGOs und Forschungsinstitute mit sich brachte, und hebt den Wert von Dialogen und verschiedenen Perspektiven hervor, die in den Foren und Webinaren erörtert werden. Müller betont, dass es wichtig ist, verschiedene Sichtweisen zu respektieren und herausfordernde Themen offen zu diskutieren, um Missverständnisse und Konflikte zu vermeiden. Im Verlauf des Gesprächs wird deutlich, dass eine zentrale Herausforderung in der heutigen Zeit die Fähigkeit zum Dialog ist. Alle Gäste sind sich einig, dass die Gesellschaft aufhören sollte, robuste Dialoge abzulehnen und stattdessen die Bereitschaft fördern muss, unterschiedliche Meinungen zu hören und zu respektieren. Abschließend werden praktische Ansätze erörtert, um konfrontative Debatten in produktive Dialoge zu verwandeln. Die Gäste plädieren dafür, die Graustufen von Meinungen zu erkennen und das Streben nach gemeinsamen Lösungen und Kompromissen in den Vordergrund zu stellen. Das Interview schließt mit einem positiven Ausblick auf die Bedeutung der Initiativen, die Dialogbereitschaft fördern. Anhand des Buches und der Online-Foren wird erkennbar, dass durch gute Kommunikation und Kooperation zwischen verschiedenen Akteuren wertvolle Erkenntnisse gewonnen werden können, die zur Lösung dringender globaler Probleme beitragen.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <pubDate>Tue, 31 Oct 2023 10:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Willkommen zu <strong>Urban Future Talks</strong>, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe.</div><div>Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen.</div><br><div>In diesem Interview diskutieren die Gäste Florian Horn, Raphael Spötter und Bernhard Müller zentrale Themen wie Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit und die Herausforderungen einer multipolaren Welt. Die Gesprächsrunde beginnt mit einer Erörterung von Horns Beitrag zum Themenkomplex der strukturellen Gewalt und Menschenrechte, wo er auf die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz und dem Klimawandel eingeht. Horn betont, dass diese gegenwärtigen Herausforderungen eine Rückbesinnung auf die Kernprinzipien der Menschenrechte erfordern. Die Debatte um das Recht auf Klimaschutz wird durch die Frage ergänzt, ob das Klima im rechtlichen Sinne als geschützte Entität betrachtet werden kann oder ob der Fokus auf den zukünftigen Generationen liegen muss. Horn argumentiert, dass die Menschenrechte sich weiterentwickeln müssen, um auch zukünftige Generationen zu schützen und berücksichtigt. Er warnt, dass der Trend der modernen Gesellschaft, das Individuum zugunsten abstrakter Konzepte wie künstlicher Intelligenz oder Klimaschutz zurückzustellen, gefährlich sein könnte. Die Diskussion wird weiter vertieft, als Horn auf die Ausbeutung von Daten im Kontext der Künstlichen Intelligenz und deren ethische Implikationen hinweist. Er fordert dazu auf, bestehende Konzepte zu bewahren und weiterzuentwickeln, um aktuellen Herausforderungen gerecht zu werden. Raphael Spötter bringt die Sichtweise der jüngeren Generation ein und thematisiert die sozialen Ungerechtigkeiten in einem von globalen Konflikten geprägten Umfeld. Er schildert die besorgniserregende Sicherheitslage und den Einfluss von pandemischen und klimatischen Herausforderungen, die eine alarmierende Zukunft für junge Menschen darstellen. Spötter betont die Notwendigkeit internationaler Kooperation, um diesen Problemen entgegenzuwirken und eine positive Entwicklung für die Zukunft zu gewährleisten. Sein Pessimismus über die aktuellen Lebens- und Arbeitsbedingungen wird dadurch ausgeglichen, dass er politische Teilhabe und aktives Handeln als essentiell ansieht. Bernhard Müller thematisiert die geopolitischen Verflechtungen, die zur Entstehung des Buches und der Online-Foren führten. Er beschreibt die Herausforderungen, die die Corona-Pandemie für NGOs und Forschungsinstitute mit sich brachte, und hebt den Wert von Dialogen und verschiedenen Perspektiven hervor, die in den Foren und Webinaren erörtert werden. Müller betont, dass es wichtig ist, verschiedene Sichtweisen zu respektieren und herausfordernde Themen offen zu diskutieren, um Missverständnisse und Konflikte zu vermeiden. Im Verlauf des Gesprächs wird deutlich, dass eine zentrale Herausforderung in der heutigen Zeit die Fähigkeit zum Dialog ist. Alle Gäste sind sich einig, dass die Gesellschaft aufhören sollte, robuste Dialoge abzulehnen und stattdessen die Bereitschaft fördern muss, unterschiedliche Meinungen zu hören und zu respektieren. Abschließend werden praktische Ansätze erörtert, um konfrontative Debatten in produktive Dialoge zu verwandeln. Die Gäste plädieren dafür, die Graustufen von Meinungen zu erkennen und das Streben nach gemeinsamen Lösungen und Kompromissen in den Vordergrund zu stellen. Das Interview schließt mit einem positiven Ausblick auf die Bedeutung der Initiativen, die Dialogbereitschaft fördern. Anhand des Buches und der Online-Foren wird erkennbar, dass durch gute Kommunikation und Kooperation zwischen verschiedenen Akteuren wertvolle Erkenntnisse gewonnen werden können, die zur Lösung dringender globaler Probleme beitragen.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <itunes:subtitle>Florian Horn, Raphael Spötter und Bernhard Müller erörtern Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit und die Herausforderungen einer multipolaren Welt, betonen Dialog und Kooperation zur Lösung globaler Probleme und Bekämpfung sozialer Ungerechtigkeiten.</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Bernhard Müller</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Interview, Florian Horn, Raphael Spötter, Bernhard Müller, Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit, multipolare Welt, Künstliche Intelligenz, Klimawandel, internationale Kooperation, Dialog</itunes:keywords>
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      <title>UFT 5: Michael Ritsch, Bürgermeister von Bregenz</title>
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        <![CDATA[<div>Willkommen zu <strong>Urban Future Talks</strong>, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe.</div><div>Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen.</div><br><div>In der neuesten Ausgabe des Future Talk, die im Bregenzer Rathaus stattfand, begrüßte der Moderator Bürgermeister Michael Ritsch. Im Gespräch thematisierten sie die Rolle Bregenz’ als Landeshauptstadt von Vorarlberg und die damit verbundenen Herausforderungen und Vorteile. Bürgermeister Ritsch äußerte seinen Stolz über die 100-jährige Geschichte Bregenz als Landeshauptstadt und verwies auf die politische Bedeutung, die diese Stellung mit sich bringt. Er betonte jedoch auch die Herausforderungen, die mit dieser Verantwortung einhergehen, insbesondere in Bezug auf die Finanzierung von kommunalen Dienstleistungen wie Schwimmbädern und öffentlichem Nahverkehr. Ein zentrales Thema waren die laufenden Finanzausgleichsverhandlungen. Ritsch zeigte sich skeptisch hinsichtlich der Fortschritte, vor allem angesichts der finanziellen Belastungen, die Städte und Gemeinden tragen müssen. Er erläuterte, dass gerade in der Kinderbetreuung und im Gesundheitswesen der finanzielle Druck erheblich gestiegen sei. In den letzten 25 Jahren habe sich die Mitarbeiterzahl im Kindergarten- und Kleinkinderbetreuungsbereich verfünffacht, während im Bauhof keine Veränderung stattfand, was die Herausforderungen der kommunalen Finanzierung verdeutlicht. Das Gespräch lenkte die Aufmerksamkeit auf die urbane Entwicklung in Vorarlberg. Bürgermeister Ritsch erklärte die enge Vernetzung der Städte im Rheintal, in dem zwei Drittel der Bevölkerung von Vorarlberg leben. Er hob hervor, dass trotz bestehender Konkurrenz die Zusammenarbeit zwischen Städten wichtig sei, um die urbane Identität und Infrastruktur zu stärken. Der Moderator stellte die Frage zur kulturellen Bedeutung der Bregenzer Festspiele und der urbanen Kultur insgesamt. Ritsch erklärte, dass die Festspiele eine wichtige Attraktion für die Stadt sind und Bregenz zu einer Kulturhauptstadt Österreichs machen. Die Investitionen in die Kultur infrage von Neubauten und Renovierungen verdeutlichen den Stellenwert, den die Stadt der Kultur beimisst, auch in Hinblick auf den Tourismus. Ein weiterer Aspekt des Interviews war Bregenz’ Internationalität und die Partnerschaften mit anderen Städten, darunter Lindau. Ritsch berichtete von den Bemühungen, die Zusammenarbeit mit der deutschen Stadt zu intensivieren, um gemeinsame tourismus- und kulturwirtschaftliche Projekte zu realisieren. Diese Partnerschaft soll helfen, ein größeres Publikum für Veranstaltungen zu gewinnen und den gemeinsamen Standort Bodensee erfolgreicher zu vermarkten. Abschließend reflektierte Bürgermeister Ritsch über seine lange politische Karriere und die Veränderungen, die er im Laufe der Jahre erlebt hat. Er betonte, dass das Bürgermeisteramt ihm die Möglichkeit gebe, direkt zu gestalten und positive Veränderungen für die Gesellschaft herbeizuführen. Ritsch beobachtet einen Wandel hin zu einer mehr bürgerzentrierten Politik, in der der Mensch im Mittelpunkt steht. Dies zeigte sich auch in der Schaffung einer der größten Fußgängerzonen in Bregenz, welche den Bürgern mehr Raum zum Leben bietet und den motorisierten Verkehr in den Hintergrund stellt. Insgesamt bot das Gespräch einen tiefen Einblick in die Herausforderungen und Chancen, die Bregenz als Landeshauptstadt hat, sowie in die bedeutende Rolle von Kultur und internationalen Beziehungen in der Stadtentwicklung.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <pubDate>Fri, 21 Jul 2023 10:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Willkommen zu <strong>Urban Future Talks</strong>, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe.</div><div>Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen.</div><br><div>In der neuesten Ausgabe des Future Talk, die im Bregenzer Rathaus stattfand, begrüßte der Moderator Bürgermeister Michael Ritsch. Im Gespräch thematisierten sie die Rolle Bregenz’ als Landeshauptstadt von Vorarlberg und die damit verbundenen Herausforderungen und Vorteile. Bürgermeister Ritsch äußerte seinen Stolz über die 100-jährige Geschichte Bregenz als Landeshauptstadt und verwies auf die politische Bedeutung, die diese Stellung mit sich bringt. Er betonte jedoch auch die Herausforderungen, die mit dieser Verantwortung einhergehen, insbesondere in Bezug auf die Finanzierung von kommunalen Dienstleistungen wie Schwimmbädern und öffentlichem Nahverkehr. Ein zentrales Thema waren die laufenden Finanzausgleichsverhandlungen. Ritsch zeigte sich skeptisch hinsichtlich der Fortschritte, vor allem angesichts der finanziellen Belastungen, die Städte und Gemeinden tragen müssen. Er erläuterte, dass gerade in der Kinderbetreuung und im Gesundheitswesen der finanzielle Druck erheblich gestiegen sei. In den letzten 25 Jahren habe sich die Mitarbeiterzahl im Kindergarten- und Kleinkinderbetreuungsbereich verfünffacht, während im Bauhof keine Veränderung stattfand, was die Herausforderungen der kommunalen Finanzierung verdeutlicht. Das Gespräch lenkte die Aufmerksamkeit auf die urbane Entwicklung in Vorarlberg. Bürgermeister Ritsch erklärte die enge Vernetzung der Städte im Rheintal, in dem zwei Drittel der Bevölkerung von Vorarlberg leben. Er hob hervor, dass trotz bestehender Konkurrenz die Zusammenarbeit zwischen Städten wichtig sei, um die urbane Identität und Infrastruktur zu stärken. Der Moderator stellte die Frage zur kulturellen Bedeutung der Bregenzer Festspiele und der urbanen Kultur insgesamt. Ritsch erklärte, dass die Festspiele eine wichtige Attraktion für die Stadt sind und Bregenz zu einer Kulturhauptstadt Österreichs machen. Die Investitionen in die Kultur infrage von Neubauten und Renovierungen verdeutlichen den Stellenwert, den die Stadt der Kultur beimisst, auch in Hinblick auf den Tourismus. Ein weiterer Aspekt des Interviews war Bregenz’ Internationalität und die Partnerschaften mit anderen Städten, darunter Lindau. Ritsch berichtete von den Bemühungen, die Zusammenarbeit mit der deutschen Stadt zu intensivieren, um gemeinsame tourismus- und kulturwirtschaftliche Projekte zu realisieren. Diese Partnerschaft soll helfen, ein größeres Publikum für Veranstaltungen zu gewinnen und den gemeinsamen Standort Bodensee erfolgreicher zu vermarkten. Abschließend reflektierte Bürgermeister Ritsch über seine lange politische Karriere und die Veränderungen, die er im Laufe der Jahre erlebt hat. Er betonte, dass das Bürgermeisteramt ihm die Möglichkeit gebe, direkt zu gestalten und positive Veränderungen für die Gesellschaft herbeizuführen. Ritsch beobachtet einen Wandel hin zu einer mehr bürgerzentrierten Politik, in der der Mensch im Mittelpunkt steht. Dies zeigte sich auch in der Schaffung einer der größten Fußgängerzonen in Bregenz, welche den Bürgern mehr Raum zum Leben bietet und den motorisierten Verkehr in den Hintergrund stellt. Insgesamt bot das Gespräch einen tiefen Einblick in die Herausforderungen und Chancen, die Bregenz als Landeshauptstadt hat, sowie in die bedeutende Rolle von Kultur und internationalen Beziehungen in der Stadtentwicklung.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <itunes:title>UFT 5: Michael Ritsch, Bürgermeister von Bregenz</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Bürgermeister Michael Ritsch diskutiert Bregenz' Rolle als Landeshauptstadt, Herausforderungen in der Finanzierung kommunaler Dienstleistungen und die Bedeutung der Bregenzer Festspiele für Kultur und Tourismus.</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Bernhard Müller</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Willkommen zu <strong>Urban Future Talks</strong>, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe.</div><div>Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen.</div><br><div>In der neuesten Ausgabe des Future Talk, die im Bregenzer Rathaus stattfand, begrüßte der Moderator Bürgermeister Michael Ritsch. Im Gespräch thematisierten sie die Rolle Bregenz’ als Landeshauptstadt von Vorarlberg und die damit verbundenen Herausforderungen und Vorteile. Bürgermeister Ritsch äußerte seinen Stolz über die 100-jährige Geschichte Bregenz als Landeshauptstadt und verwies auf die politische Bedeutung, die diese Stellung mit sich bringt. Er betonte jedoch auch die Herausforderungen, die mit dieser Verantwortung einhergehen, insbesondere in Bezug auf die Finanzierung von kommunalen Dienstleistungen wie Schwimmbädern und öffentlichem Nahverkehr. Ein zentrales Thema waren die laufenden Finanzausgleichsverhandlungen. Ritsch zeigte sich skeptisch hinsichtlich der Fortschritte, vor allem angesichts der finanziellen Belastungen, die Städte und Gemeinden tragen müssen. Er erläuterte, dass gerade in der Kinderbetreuung und im Gesundheitswesen der finanzielle Druck erheblich gestiegen sei. In den letzten 25 Jahren habe sich die Mitarbeiterzahl im Kindergarten- und Kleinkinderbetreuungsbereich verfünffacht, während im Bauhof keine Veränderung stattfand, was die Herausforderungen der kommunalen Finanzierung verdeutlicht. Das Gespräch lenkte die Aufmerksamkeit auf die urbane Entwicklung in Vorarlberg. Bürgermeister Ritsch erklärte die enge Vernetzung der Städte im Rheintal, in dem zwei Drittel der Bevölkerung von Vorarlberg leben. Er hob hervor, dass trotz bestehender Konkurrenz die Zusammenarbeit zwischen Städten wichtig sei, um die urbane Identität und Infrastruktur zu stärken. Der Moderator stellte die Frage zur kulturellen Bedeutung der Bregenzer Festspiele und der urbanen Kultur insgesamt. Ritsch erklärte, dass die Festspiele eine wichtige Attraktion für die Stadt sind und Bregenz zu einer Kulturhauptstadt Österreichs machen. Die Investitionen in die Kultur infrage von Neubauten und Renovierungen verdeutlichen den Stellenwert, den die Stadt der Kultur beimisst, auch in Hinblick auf den Tourismus. Ein weiterer Aspekt des Interviews war Bregenz’ Internationalität und die Partnerschaften mit anderen Städten, darunter Lindau. Ritsch berichtete von den Bemühungen, die Zusammenarbeit mit der deutschen Stadt zu intensivieren, um gemeinsame tourismus- und kulturwirtschaftliche Projekte zu realisieren. Diese Partnerschaft soll helfen, ein größeres Publikum für Veranstaltungen zu gewinnen und den gemeinsamen Standort Bodensee erfolgreicher zu vermarkten. Abschließend reflektierte Bürgermeister Ritsch über seine lange politische Karriere und die Veränderungen, die er im Laufe der Jahre erlebt hat. Er betonte, dass das Bürgermeisteramt ihm die Möglichkeit gebe, direkt zu gestalten und positive Veränderungen für die Gesellschaft herbeizuführen. Ritsch beobachtet einen Wandel hin zu einer mehr bürgerzentrierten Politik, in der der Mensch im Mittelpunkt steht. Dies zeigte sich auch in der Schaffung einer der größten Fußgängerzonen in Bregenz, welche den Bürgern mehr Raum zum Leben bietet und den motorisierten Verkehr in den Hintergrund stellt. Insgesamt bot das Gespräch einen tiefen Einblick in die Herausforderungen und Chancen, die Bregenz als Landeshauptstadt hat, sowie in die bedeutende Rolle von Kultur und internationalen Beziehungen in der Stadtentwicklung.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <itunes:keywords>Bürgermeister, Michael Ritsch, Bregenz, Landeshauptstadt, Vorarlberg, kommunale Dienstleistungen, Bregenzer Festspiele, Kultur, Tourismus, Fußgängerzone</itunes:keywords>
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      <title>UFT 4: Christian Kern - Bundeskanzler a. D. &amp; Stephan Schulmeister - Wirtschaftsforscher</title>
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        <![CDATA[<div>Willkommen zu <strong>Urban Future Talks</strong>, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe.</div><div>Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen.</div><br><div>In diesem Vortrag wird das kritische Thema der Energieversorgung in Zeiten globaler Krisen erörtert, insbesondere im Kontext der Herausforderungen, die sich durch die Inflation und den Krieg in der Ukraine ergeben haben. Bernhard Müller, Geschäftsführer des Stadtforschungsinstituts Urban Forum, und Renate Brauner, ehemalige Vizebürgermeisterin von Wien und Präsidentin des Kuratoriums von Urban Forum, eröffnen die Diskussion und betonen die Wichtigkeit des Themas für die urbanen Lebensräume. Müller hebt hervor, dass die Energiepreise und deren Erhöhung in den letzten Jahren tiefgreifende Auswirkungen auf die städtische Bevölkerung haben. Brauner ergänzt diese Sichtweise und wirft einen Blick auf die einseitige Medienberichterstattung, die häufig die Inflation primär auf den Krieg in der Ukraine zurückführt, während weitere Faktoren wie unternehmerische Gier und Marktmechanismen übersehen werden. Sie plädiert dafür, dass die Daseinsvorsorge, die als Grundlage für das tägliche Leben gilt, nicht der Profitmaximierung durch private Unternehmen überlassen werden sollte. Der Vortrag wechselt zu einer Analyse von Christian Kern, einem erfahrenen Energiepolitiker, der die Rolle der EU und der Mitgliedsstaaten in der Energiewende hinterfragt. Er beleuchtet den aktuellen Paradigmenwechsel, in dem Politik wieder eine aktivere Rolle einnimmt, besonders im Lichte der Krisen. Kern diskutiert die Notwendigkeit, die Energiepolitik neu zu gestalten, um der Klimakrise zu begegnen und gleichzeitig den Wohlstand zu sichern. Dabei verweist er auf die frühere Dominanz neoliberaler Ideologien in der europäischen Wirtschaftspolitik und deren nachteilige Auswirkungen auf die soziale Ungleichheit. Stefan Schulmeister knüpft an Kerns Argumentation an und thematisiert die Verflechtung von Energiepreisen, Marktmechanismen und sozialen Missständen. Er thematisiert die Missstände, die durch die Liberalisierung der Energiemärkte entstanden sind, und kritisiert, dass die Verantwortung für die hohen Energiepreise nicht nur den Unternehmen, sondern auch politischen Entscheidungen zuzuschreiben ist. Besonders die Antwort auf zukünftige Herausforderungen müsse politisch gestaltet werden, um soziale Gerechtigkeit zu sichern und den Klimawandel zu bekämpfen. In der abschließenden Diskussion wird die Notwendigkeit eines tiefgreifenden Umdenkens in der Energiepolitik erörtert. Die Teilnehmer betonen, dass Investitionen in erneuerbare Energien und eine Neugestaltung der Marktmechanismen nötig sind, um der Energiekrise effektiv zu begegnen. Das Ziel ist es, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren und gleichzeitig sicherzustellen, dass die Bedürfnisse der Bevölkerung nicht vernachlässigt werden. Die Erkenntnis, dass ein kollektives, politisches Handeln unerlässlich ist, führt die Diskussion in eine produktive Richtung, in der neue Lösungen für die Herausforderungen der urbanen Energiewirtschaft erörtert werden müssen.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <pubDate>Sun, 09 Jul 2023 10:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Willkommen zu <strong>Urban Future Talks</strong>, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe.</div><div>Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen.</div><br><div>In diesem Vortrag wird das kritische Thema der Energieversorgung in Zeiten globaler Krisen erörtert, insbesondere im Kontext der Herausforderungen, die sich durch die Inflation und den Krieg in der Ukraine ergeben haben. Bernhard Müller, Geschäftsführer des Stadtforschungsinstituts Urban Forum, und Renate Brauner, ehemalige Vizebürgermeisterin von Wien und Präsidentin des Kuratoriums von Urban Forum, eröffnen die Diskussion und betonen die Wichtigkeit des Themas für die urbanen Lebensräume. Müller hebt hervor, dass die Energiepreise und deren Erhöhung in den letzten Jahren tiefgreifende Auswirkungen auf die städtische Bevölkerung haben. Brauner ergänzt diese Sichtweise und wirft einen Blick auf die einseitige Medienberichterstattung, die häufig die Inflation primär auf den Krieg in der Ukraine zurückführt, während weitere Faktoren wie unternehmerische Gier und Marktmechanismen übersehen werden. Sie plädiert dafür, dass die Daseinsvorsorge, die als Grundlage für das tägliche Leben gilt, nicht der Profitmaximierung durch private Unternehmen überlassen werden sollte. Der Vortrag wechselt zu einer Analyse von Christian Kern, einem erfahrenen Energiepolitiker, der die Rolle der EU und der Mitgliedsstaaten in der Energiewende hinterfragt. Er beleuchtet den aktuellen Paradigmenwechsel, in dem Politik wieder eine aktivere Rolle einnimmt, besonders im Lichte der Krisen. Kern diskutiert die Notwendigkeit, die Energiepolitik neu zu gestalten, um der Klimakrise zu begegnen und gleichzeitig den Wohlstand zu sichern. Dabei verweist er auf die frühere Dominanz neoliberaler Ideologien in der europäischen Wirtschaftspolitik und deren nachteilige Auswirkungen auf die soziale Ungleichheit. Stefan Schulmeister knüpft an Kerns Argumentation an und thematisiert die Verflechtung von Energiepreisen, Marktmechanismen und sozialen Missständen. Er thematisiert die Missstände, die durch die Liberalisierung der Energiemärkte entstanden sind, und kritisiert, dass die Verantwortung für die hohen Energiepreise nicht nur den Unternehmen, sondern auch politischen Entscheidungen zuzuschreiben ist. Besonders die Antwort auf zukünftige Herausforderungen müsse politisch gestaltet werden, um soziale Gerechtigkeit zu sichern und den Klimawandel zu bekämpfen. In der abschließenden Diskussion wird die Notwendigkeit eines tiefgreifenden Umdenkens in der Energiepolitik erörtert. Die Teilnehmer betonen, dass Investitionen in erneuerbare Energien und eine Neugestaltung der Marktmechanismen nötig sind, um der Energiekrise effektiv zu begegnen. Das Ziel ist es, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren und gleichzeitig sicherzustellen, dass die Bedürfnisse der Bevölkerung nicht vernachlässigt werden. Die Erkenntnis, dass ein kollektives, politisches Handeln unerlässlich ist, führt die Diskussion in eine produktive Richtung, in der neue Lösungen für die Herausforderungen der urbanen Energiewirtschaft erörtert werden müssen.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <itunes:title>UFT 4: Christian Kern - Bundeskanzler a. D. &amp; Stephan Schulmeister - Wirtschaftsforscher</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der Vortrag analysiert die Energieversorgung in Krisenzeiten, fokussiert auf Inflation, den Ukraine-Krieg und steigende Preise. Experten diskutieren die EU-Rolle, Reformen der Energiemärkte und die Bedeutung erneuerbarer Energien.</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Bernhard Müller</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Willkommen zu <strong>Urban Future Talks</strong>, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe.</div><div>Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen.</div><br><div>In diesem Vortrag wird das kritische Thema der Energieversorgung in Zeiten globaler Krisen erörtert, insbesondere im Kontext der Herausforderungen, die sich durch die Inflation und den Krieg in der Ukraine ergeben haben. Bernhard Müller, Geschäftsführer des Stadtforschungsinstituts Urban Forum, und Renate Brauner, ehemalige Vizebürgermeisterin von Wien und Präsidentin des Kuratoriums von Urban Forum, eröffnen die Diskussion und betonen die Wichtigkeit des Themas für die urbanen Lebensräume. Müller hebt hervor, dass die Energiepreise und deren Erhöhung in den letzten Jahren tiefgreifende Auswirkungen auf die städtische Bevölkerung haben. Brauner ergänzt diese Sichtweise und wirft einen Blick auf die einseitige Medienberichterstattung, die häufig die Inflation primär auf den Krieg in der Ukraine zurückführt, während weitere Faktoren wie unternehmerische Gier und Marktmechanismen übersehen werden. Sie plädiert dafür, dass die Daseinsvorsorge, die als Grundlage für das tägliche Leben gilt, nicht der Profitmaximierung durch private Unternehmen überlassen werden sollte. Der Vortrag wechselt zu einer Analyse von Christian Kern, einem erfahrenen Energiepolitiker, der die Rolle der EU und der Mitgliedsstaaten in der Energiewende hinterfragt. Er beleuchtet den aktuellen Paradigmenwechsel, in dem Politik wieder eine aktivere Rolle einnimmt, besonders im Lichte der Krisen. Kern diskutiert die Notwendigkeit, die Energiepolitik neu zu gestalten, um der Klimakrise zu begegnen und gleichzeitig den Wohlstand zu sichern. Dabei verweist er auf die frühere Dominanz neoliberaler Ideologien in der europäischen Wirtschaftspolitik und deren nachteilige Auswirkungen auf die soziale Ungleichheit. Stefan Schulmeister knüpft an Kerns Argumentation an und thematisiert die Verflechtung von Energiepreisen, Marktmechanismen und sozialen Missständen. Er thematisiert die Missstände, die durch die Liberalisierung der Energiemärkte entstanden sind, und kritisiert, dass die Verantwortung für die hohen Energiepreise nicht nur den Unternehmen, sondern auch politischen Entscheidungen zuzuschreiben ist. Besonders die Antwort auf zukünftige Herausforderungen müsse politisch gestaltet werden, um soziale Gerechtigkeit zu sichern und den Klimawandel zu bekämpfen. In der abschließenden Diskussion wird die Notwendigkeit eines tiefgreifenden Umdenkens in der Energiepolitik erörtert. Die Teilnehmer betonen, dass Investitionen in erneuerbare Energien und eine Neugestaltung der Marktmechanismen nötig sind, um der Energiekrise effektiv zu begegnen. Das Ziel ist es, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren und gleichzeitig sicherzustellen, dass die Bedürfnisse der Bevölkerung nicht vernachlässigt werden. Die Erkenntnis, dass ein kollektives, politisches Handeln unerlässlich ist, führt die Diskussion in eine produktive Richtung, in der neue Lösungen für die Herausforderungen der urbanen Energiewirtschaft erörtert werden müssen.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <title>UFT 3: Rudolf Scharping, dt. Bundesminister a. D.</title>
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Seine vielseitige politische Karriere und tief verwurzelten Erfahrungen in der Kommunalpolitik prägen das Gespräch, das sich mit der Bedeutung von Städten für die Bundespolitik in Deutschland sowie mit den Herausforderungen der Urbanisierung auseinandersetzt. Scharping hebt hervor, dass er in seiner politischen Laufbahn stets den Zusammenhang zwischen Kommunalpolitik und den alltäglichen Lebensverhältnissen betont hat. Er beleuchtet die Wichtigkeit von städtischer Planung, die auf Aspekte wie Kaltluftschneisen, Stadtbegrünung und öffentlichem Nahverkehr eingeht. Diese Überlegungen seien nicht nur theoretisch, sondern müssten im Kontext aktueller globaler Herausforderungen wie dem Klimawandel und der Biodiversität betrachtet werden. Scharping argumentiert, dass die Politik auf verschiedenen Ebenen—von der kommunalen bis zur EU-Ebene—verzahnt sein müsse, um diesen Herausforderungen wirksam begegnen zu können. Im Kontext der Urbanisierung stellt er fest, dass Deutschland eine Urbanisierungsrate von 77,5 Prozent aufweist, und beschreibt, wie städtische Strukturen in Deutschland, im Gegensatz zu amerikanischen oder asiatischen Städten, häufig durch Satellitenstädte und grüne Zonen geprägt sind. Scharping weist darauf hin, dass die Städte nicht nur als isolierte Einheiten betrachtet werden sollten; vielmehr ist das Umland und die dazugehörige Infrastruktur entscheidend für das Lebensgefühl und die Lebensqualität der Stadtbewohner. Der einst vorherrschende Trend des kontinuierlichen Wachstums der Großstädte könnte durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie jedoch beeinträchtigt werden. Ein zentrales Thema des Interviews ist die globale Dimension der Urbanisierung. Scharping diskutiert die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen urbanen Herausforderungen weltweit, insbesondere in Bezug auf das Wachstum von Städten in Asien und Afrika. Er warnt vor den Risiken, die mit unkontrollierter Urbanisierung einhergehen können, wie etwa dem Entstehen von Slums und der Zunahme von sozialer Ungleichheit, Kriminalität und mangelnder Infrastruktur. Die Bedeutung von nachhaltiger Stadtplanung und Materialwahl wird ebenfalls behandelt, wobei Scharping darauf hinweist, dass die Verwendung von Beton und Zement als bedeutende Verursacher von CO2-Emissionen kritisch betrachtet werden muss. Hierbei hebt er die Notwendigkeit hervor, langfristige Denkweisen bei der Stadtentwicklung zu beachten und ressourcenschonende, kreislaufgerechte Lösungen zu finden. Ein weiterer wichtiger Aspekt des Gesprächs ist das chinesische Urbanisierungssystem und die Auswirkungen des Hukou-Systems, das die Migration von ländlichen in städtische Gebiete reguliert. Scharping erläutert, dass dieses System zwar einer Überlastung der städtischen Infrastruktur entgegenwirken soll, gleichzeitig aber auch zu Herausforderungen führt, da die im städtischen Umfeld arbeitenden Menschen häufig in undurchsichtigen Lebensbedingungen leben müssen, während ihre Familien in ländlichen Gebieten verbleiben. Das Interview schließt mit der Diskussion über die Bedeutung von internationalen Projekten wie dem European Union Project Innovation Center (UPIC) in China. Scharping betont, dass solche Kooperationen entscheidend sind, um gemeinsame Ziele im Bereich Klimaschutz, digitale Transformation und nachhaltige Urbanisierung zu formulieren. Er warnt davor, dass unilaterale Ansätze nicht langfristig tragfähig sind und plädiert für den Austausch von Best Practices zwischen unterschiedlichen Systeme sowie für eine globale Perspektive auf die Herausforderungen der Urbanisierung. Insgesamt verdeutlicht das Gespräch mit Rudolf Scharping die Komplexität und Dringlichkeit von städtischen Entwicklungsfragen sowie die Notwendigkeit einer integrativen Herangehensweise, die sowohl lokale als auch globale Perspektiven einfängt.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <pubDate>Thu, 22 Dec 2022 10:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Willkommen zu <strong>Urban Future Talks</strong>, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe.</div><div>Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen.</div><br><div>In der dritten Episode von Urban Future Talk ist Rudolf Scharping, das ehemalige Mitglied des Deutschen Bundestages, Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz und Bundesminister der Verteidigung, zu Gast. Seine vielseitige politische Karriere und tief verwurzelten Erfahrungen in der Kommunalpolitik prägen das Gespräch, das sich mit der Bedeutung von Städten für die Bundespolitik in Deutschland sowie mit den Herausforderungen der Urbanisierung auseinandersetzt. Scharping hebt hervor, dass er in seiner politischen Laufbahn stets den Zusammenhang zwischen Kommunalpolitik und den alltäglichen Lebensverhältnissen betont hat. Er beleuchtet die Wichtigkeit von städtischer Planung, die auf Aspekte wie Kaltluftschneisen, Stadtbegrünung und öffentlichem Nahverkehr eingeht. Diese Überlegungen seien nicht nur theoretisch, sondern müssten im Kontext aktueller globaler Herausforderungen wie dem Klimawandel und der Biodiversität betrachtet werden. Scharping argumentiert, dass die Politik auf verschiedenen Ebenen—von der kommunalen bis zur EU-Ebene—verzahnt sein müsse, um diesen Herausforderungen wirksam begegnen zu können. Im Kontext der Urbanisierung stellt er fest, dass Deutschland eine Urbanisierungsrate von 77,5 Prozent aufweist, und beschreibt, wie städtische Strukturen in Deutschland, im Gegensatz zu amerikanischen oder asiatischen Städten, häufig durch Satellitenstädte und grüne Zonen geprägt sind. Scharping weist darauf hin, dass die Städte nicht nur als isolierte Einheiten betrachtet werden sollten; vielmehr ist das Umland und die dazugehörige Infrastruktur entscheidend für das Lebensgefühl und die Lebensqualität der Stadtbewohner. Der einst vorherrschende Trend des kontinuierlichen Wachstums der Großstädte könnte durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie jedoch beeinträchtigt werden. Ein zentrales Thema des Interviews ist die globale Dimension der Urbanisierung. Scharping diskutiert die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen urbanen Herausforderungen weltweit, insbesondere in Bezug auf das Wachstum von Städten in Asien und Afrika. Er warnt vor den Risiken, die mit unkontrollierter Urbanisierung einhergehen können, wie etwa dem Entstehen von Slums und der Zunahme von sozialer Ungleichheit, Kriminalität und mangelnder Infrastruktur. Die Bedeutung von nachhaltiger Stadtplanung und Materialwahl wird ebenfalls behandelt, wobei Scharping darauf hinweist, dass die Verwendung von Beton und Zement als bedeutende Verursacher von CO2-Emissionen kritisch betrachtet werden muss. Hierbei hebt er die Notwendigkeit hervor, langfristige Denkweisen bei der Stadtentwicklung zu beachten und ressourcenschonende, kreislaufgerechte Lösungen zu finden. Ein weiterer wichtiger Aspekt des Gesprächs ist das chinesische Urbanisierungssystem und die Auswirkungen des Hukou-Systems, das die Migration von ländlichen in städtische Gebiete reguliert. Scharping erläutert, dass dieses System zwar einer Überlastung der städtischen Infrastruktur entgegenwirken soll, gleichzeitig aber auch zu Herausforderungen führt, da die im städtischen Umfeld arbeitenden Menschen häufig in undurchsichtigen Lebensbedingungen leben müssen, während ihre Familien in ländlichen Gebieten verbleiben. Das Interview schließt mit der Diskussion über die Bedeutung von internationalen Projekten wie dem European Union Project Innovation Center (UPIC) in China. Scharping betont, dass solche Kooperationen entscheidend sind, um gemeinsame Ziele im Bereich Klimaschutz, digitale Transformation und nachhaltige Urbanisierung zu formulieren. Er warnt davor, dass unilaterale Ansätze nicht langfristig tragfähig sind und plädiert für den Austausch von Best Practices zwischen unterschiedlichen Systeme sowie für eine globale Perspektive auf die Herausforderungen der Urbanisierung. Insgesamt verdeutlicht das Gespräch mit Rudolf Scharping die Komplexität und Dringlichkeit von städtischen Entwicklungsfragen sowie die Notwendigkeit einer integrativen Herangehensweise, die sowohl lokale als auch globale Perspektiven einfängt.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <itunes:title>UFT 3: Rudolf Scharping, dt. Bundesminister a. D.</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Rudolf Scharping diskutiert in Urban Future Talk die Rolle der Städte in der Bundespolitik, Herausforderungen der Urbanisierung und die Notwendigkeit nachhaltiger Stadtplanung sowie internationaler Kooperationen.</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Bernhard Müller</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Willkommen zu <strong>Urban Future Talks</strong>, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe.</div><div>Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen.</div><br><div>In der dritten Episode von Urban Future Talk ist Rudolf Scharping, das ehemalige Mitglied des Deutschen Bundestages, Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz und Bundesminister der Verteidigung, zu Gast. Seine vielseitige politische Karriere und tief verwurzelten Erfahrungen in der Kommunalpolitik prägen das Gespräch, das sich mit der Bedeutung von Städten für die Bundespolitik in Deutschland sowie mit den Herausforderungen der Urbanisierung auseinandersetzt. Scharping hebt hervor, dass er in seiner politischen Laufbahn stets den Zusammenhang zwischen Kommunalpolitik und den alltäglichen Lebensverhältnissen betont hat. Er beleuchtet die Wichtigkeit von städtischer Planung, die auf Aspekte wie Kaltluftschneisen, Stadtbegrünung und öffentlichem Nahverkehr eingeht. Diese Überlegungen seien nicht nur theoretisch, sondern müssten im Kontext aktueller globaler Herausforderungen wie dem Klimawandel und der Biodiversität betrachtet werden. Scharping argumentiert, dass die Politik auf verschiedenen Ebenen—von der kommunalen bis zur EU-Ebene—verzahnt sein müsse, um diesen Herausforderungen wirksam begegnen zu können. Im Kontext der Urbanisierung stellt er fest, dass Deutschland eine Urbanisierungsrate von 77,5 Prozent aufweist, und beschreibt, wie städtische Strukturen in Deutschland, im Gegensatz zu amerikanischen oder asiatischen Städten, häufig durch Satellitenstädte und grüne Zonen geprägt sind. Scharping weist darauf hin, dass die Städte nicht nur als isolierte Einheiten betrachtet werden sollten; vielmehr ist das Umland und die dazugehörige Infrastruktur entscheidend für das Lebensgefühl und die Lebensqualität der Stadtbewohner. Der einst vorherrschende Trend des kontinuierlichen Wachstums der Großstädte könnte durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie jedoch beeinträchtigt werden. Ein zentrales Thema des Interviews ist die globale Dimension der Urbanisierung. Scharping diskutiert die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen urbanen Herausforderungen weltweit, insbesondere in Bezug auf das Wachstum von Städten in Asien und Afrika. Er warnt vor den Risiken, die mit unkontrollierter Urbanisierung einhergehen können, wie etwa dem Entstehen von Slums und der Zunahme von sozialer Ungleichheit, Kriminalität und mangelnder Infrastruktur. Die Bedeutung von nachhaltiger Stadtplanung und Materialwahl wird ebenfalls behandelt, wobei Scharping darauf hinweist, dass die Verwendung von Beton und Zement als bedeutende Verursacher von CO2-Emissionen kritisch betrachtet werden muss. Hierbei hebt er die Notwendigkeit hervor, langfristige Denkweisen bei der Stadtentwicklung zu beachten und ressourcenschonende, kreislaufgerechte Lösungen zu finden. Ein weiterer wichtiger Aspekt des Gesprächs ist das chinesische Urbanisierungssystem und die Auswirkungen des Hukou-Systems, das die Migration von ländlichen in städtische Gebiete reguliert. Scharping erläutert, dass dieses System zwar einer Überlastung der städtischen Infrastruktur entgegenwirken soll, gleichzeitig aber auch zu Herausforderungen führt, da die im städtischen Umfeld arbeitenden Menschen häufig in undurchsichtigen Lebensbedingungen leben müssen, während ihre Familien in ländlichen Gebieten verbleiben. Das Interview schließt mit der Diskussion über die Bedeutung von internationalen Projekten wie dem European Union Project Innovation Center (UPIC) in China. Scharping betont, dass solche Kooperationen entscheidend sind, um gemeinsame Ziele im Bereich Klimaschutz, digitale Transformation und nachhaltige Urbanisierung zu formulieren. Er warnt davor, dass unilaterale Ansätze nicht langfristig tragfähig sind und plädiert für den Austausch von Best Practices zwischen unterschiedlichen Systeme sowie für eine globale Perspektive auf die Herausforderungen der Urbanisierung. Insgesamt verdeutlicht das Gespräch mit Rudolf Scharping die Komplexität und Dringlichkeit von städtischen Entwicklungsfragen sowie die Notwendigkeit einer integrativen Herangehensweise, die sowohl lokale als auch globale Perspektiven einfängt.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <itunes:keywords>Rudolf Scharping, Urban Future Talk, Städte, Bundespolitik, Herausforderungen, Urbanisierung, Kommunalpolitik, nachhaltige Stadtplanung, Klimawandel, Biodiversität, internationale Kooperationen, EU-Projekt UPIC</itunes:keywords>
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      <title>UFT 2: Tanja Wehsely Geschäftsführerin Volkshilfe Wien</title>
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        <![CDATA[<div>Willkommen zu <strong>Urban Future Talks</strong>, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe.</div><div>Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen.</div><br><div>Im zweiten Urban Future Talk tritt Tanja Wesely, die Geschäftsführerin der Volkshilfe Wien, in den Mittelpunkt, um über drängende Themen wie Kinderrechte, Kinderarmut und die Notwendigkeit einer Kindergrundsicherung zu sprechen. Im Verlauf des Interviews wird deutlich, dass die Volkshilfe Wien vor 75 Jahren gegründet wurde und sich seither intensiv mit der Problematik von Armut in Österreich auseinandersetzt, insbesondere im Hinblick auf Kinder. Die alarmierende Zahl von rund 350.000 akut armutsgefährdeten Kindern in Österreich wird als Ausgangspunkt für die Diskussion genutzt, wobei Tanja Wesely die gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen anspricht, die zu dieser Situation beigetragen haben. Sie thematisiert die Stigmatisierung von Armut und die Schwierigkeit, dass betroffene Familien Gehör finden. Wesely verweist auf strukturelle Ungerechtigkeiten, die sich im neoliberal geprägten System abzeichnen, in dem Reichtum konzentriert und Armut marginalisiert wird. Ein wichtiger Punkt in der Diskussion ist das Stadt-Land-Gefälle bei der Kinderarmut, wobei 25 Prozent der armutsgefährdeten Kinder in Wien leben. Dies verdeutlicht, dass trotz der relativ hohen sozialen Dienstleistungen in der Stadt bestimmte Gruppen nicht ausreichend unterstützt werden. Wesely plädiert dafür, dass nicht nur Sachleistungen, sondern vor allem finanzielle Unterstützung notwendig ist, um ein „gelingendes Leben“ von Anfang an zu ermöglichen. Der Fokus sollte darauf liegen, Familien in schwierigen finanziellen Lagen zu entlasten, damit sie sich besser um ihre Kinder kümmern können, ohne ständig von Geldsorgen belastet zu sein. Ein zentrales Anliegen der Volkshilfe Wien ist die Einführung einer Kindergrundsicherung, die eine unkomplizierte finanzielle Unterstützung für Familien bieten soll. Wesely erklärt, dass dieses Modell eine ausreichende monetäre Ausstattung plus Sachleistungen für jedes Kind in Österreich beinhaltet. Die Grundsicherung soll direkt an die Familien ausgezahlt werden, um den bürokratischen Aufwand zu minimieren und den Zugang zu erleichtern. Diese Strukturveränderung soll darauf abzielen, Kinderarmut in Österreich abzuschaffen und somit eine gerechtere Gesellschaft zu schaffen. Wesely sieht die Notwendigkeit, den Zugang zu sozialen Angeboten für Kinder aus armen Verhältnissen zu verbessern und die soziale Teilhabe zu fördern. In einem weiteren Teil des Gesprächs wird die Partizipation von Kindern angesprochen. Wesely betont, dass Kinder nicht nur als Abhängige ihrer Familien betrachtet werden sollten, sondern als eigenständige Persönlichkeiten mit eigenen Rechten. Sie kritisiert die mangelhafte Umsetzung der Kinderrechte in Österreich und stellt fest, dass das Kindeswohl oft nicht ausreichend Beachtung findet, insbesondere bei politisch brisanten Themen wie Abschiebungen. Sie merkt an, dass internationale Vorbilder, vor allem in den nordischen Ländern, in Bezug auf die Rechte und das Wohlergehen von Kindern oft weiter fortgeschritten sind. Abschließend wird auch auf Weselys persönliche Erfahrungen aus ihrer politischen Laufbahn eingegangen. Sie reflektiert über ihre Zeit als Gemeinderätin und Landtagsabgeordnete, die ihr wertvolle Einblicke in die kommunale Politik und das Management sozialer Projekte vermittelt hat. Der Übergang von der politischen Arbeit zur Geschäftsführung der Volkshilfe wird als Gewinn für die Organisation beschrieben, da sie nun direkt für die Umsetzung ihrer Visionen verantwortlich ist und die Verknüpfungen zwischen Theorie und Praxis aktiv gestalten kann. Wesely zeigt sich dankbar für die Möglichkeit, in einer so bedeutsamen und engagierten Institution wie der Volkshilfe tätig zu sein, und bekräftigt das Ziel, Kinderarmut in Österreich zu bekämpfen und die Lebensbedingungen für Kinder und Familien nachhaltig zu verbessern.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <pubDate>Mon, 19 Dec 2022 10:00:00 +0100</pubDate>
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Im Verlauf des Interviews wird deutlich, dass die Volkshilfe Wien vor 75 Jahren gegründet wurde und sich seither intensiv mit der Problematik von Armut in Österreich auseinandersetzt, insbesondere im Hinblick auf Kinder. Die alarmierende Zahl von rund 350.000 akut armutsgefährdeten Kindern in Österreich wird als Ausgangspunkt für die Diskussion genutzt, wobei Tanja Wesely die gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen anspricht, die zu dieser Situation beigetragen haben. Sie thematisiert die Stigmatisierung von Armut und die Schwierigkeit, dass betroffene Familien Gehör finden. Wesely verweist auf strukturelle Ungerechtigkeiten, die sich im neoliberal geprägten System abzeichnen, in dem Reichtum konzentriert und Armut marginalisiert wird. Ein wichtiger Punkt in der Diskussion ist das Stadt-Land-Gefälle bei der Kinderarmut, wobei 25 Prozent der armutsgefährdeten Kinder in Wien leben. Dies verdeutlicht, dass trotz der relativ hohen sozialen Dienstleistungen in der Stadt bestimmte Gruppen nicht ausreichend unterstützt werden. Wesely plädiert dafür, dass nicht nur Sachleistungen, sondern vor allem finanzielle Unterstützung notwendig ist, um ein „gelingendes Leben“ von Anfang an zu ermöglichen. Der Fokus sollte darauf liegen, Familien in schwierigen finanziellen Lagen zu entlasten, damit sie sich besser um ihre Kinder kümmern können, ohne ständig von Geldsorgen belastet zu sein. Ein zentrales Anliegen der Volkshilfe Wien ist die Einführung einer Kindergrundsicherung, die eine unkomplizierte finanzielle Unterstützung für Familien bieten soll. Wesely erklärt, dass dieses Modell eine ausreichende monetäre Ausstattung plus Sachleistungen für jedes Kind in Österreich beinhaltet. Die Grundsicherung soll direkt an die Familien ausgezahlt werden, um den bürokratischen Aufwand zu minimieren und den Zugang zu erleichtern. Diese Strukturveränderung soll darauf abzielen, Kinderarmut in Österreich abzuschaffen und somit eine gerechtere Gesellschaft zu schaffen. Wesely sieht die Notwendigkeit, den Zugang zu sozialen Angeboten für Kinder aus armen Verhältnissen zu verbessern und die soziale Teilhabe zu fördern. In einem weiteren Teil des Gesprächs wird die Partizipation von Kindern angesprochen. Wesely betont, dass Kinder nicht nur als Abhängige ihrer Familien betrachtet werden sollten, sondern als eigenständige Persönlichkeiten mit eigenen Rechten. Sie kritisiert die mangelhafte Umsetzung der Kinderrechte in Österreich und stellt fest, dass das Kindeswohl oft nicht ausreichend Beachtung findet, insbesondere bei politisch brisanten Themen wie Abschiebungen. Sie merkt an, dass internationale Vorbilder, vor allem in den nordischen Ländern, in Bezug auf die Rechte und das Wohlergehen von Kindern oft weiter fortgeschritten sind. Abschließend wird auch auf Weselys persönliche Erfahrungen aus ihrer politischen Laufbahn eingegangen. Sie reflektiert über ihre Zeit als Gemeinderätin und Landtagsabgeordnete, die ihr wertvolle Einblicke in die kommunale Politik und das Management sozialer Projekte vermittelt hat. Der Übergang von der politischen Arbeit zur Geschäftsführung der Volkshilfe wird als Gewinn für die Organisation beschrieben, da sie nun direkt für die Umsetzung ihrer Visionen verantwortlich ist und die Verknüpfungen zwischen Theorie und Praxis aktiv gestalten kann. Wesely zeigt sich dankbar für die Möglichkeit, in einer so bedeutsamen und engagierten Institution wie der Volkshilfe tätig zu sein, und bekräftigt das Ziel, Kinderarmut in Österreich zu bekämpfen und die Lebensbedingungen für Kinder und Familien nachhaltig zu verbessern.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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Im Verlauf des Interviews wird deutlich, dass die Volkshilfe Wien vor 75 Jahren gegründet wurde und sich seither intensiv mit der Problematik von Armut in Österreich auseinandersetzt, insbesondere im Hinblick auf Kinder. Die alarmierende Zahl von rund 350.000 akut armutsgefährdeten Kindern in Österreich wird als Ausgangspunkt für die Diskussion genutzt, wobei Tanja Wesely die gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen anspricht, die zu dieser Situation beigetragen haben. Sie thematisiert die Stigmatisierung von Armut und die Schwierigkeit, dass betroffene Familien Gehör finden. Wesely verweist auf strukturelle Ungerechtigkeiten, die sich im neoliberal geprägten System abzeichnen, in dem Reichtum konzentriert und Armut marginalisiert wird. Ein wichtiger Punkt in der Diskussion ist das Stadt-Land-Gefälle bei der Kinderarmut, wobei 25 Prozent der armutsgefährdeten Kinder in Wien leben. Dies verdeutlicht, dass trotz der relativ hohen sozialen Dienstleistungen in der Stadt bestimmte Gruppen nicht ausreichend unterstützt werden. Wesely plädiert dafür, dass nicht nur Sachleistungen, sondern vor allem finanzielle Unterstützung notwendig ist, um ein „gelingendes Leben“ von Anfang an zu ermöglichen. Der Fokus sollte darauf liegen, Familien in schwierigen finanziellen Lagen zu entlasten, damit sie sich besser um ihre Kinder kümmern können, ohne ständig von Geldsorgen belastet zu sein. Ein zentrales Anliegen der Volkshilfe Wien ist die Einführung einer Kindergrundsicherung, die eine unkomplizierte finanzielle Unterstützung für Familien bieten soll. Wesely erklärt, dass dieses Modell eine ausreichende monetäre Ausstattung plus Sachleistungen für jedes Kind in Österreich beinhaltet. Die Grundsicherung soll direkt an die Familien ausgezahlt werden, um den bürokratischen Aufwand zu minimieren und den Zugang zu erleichtern. Diese Strukturveränderung soll darauf abzielen, Kinderarmut in Österreich abzuschaffen und somit eine gerechtere Gesellschaft zu schaffen. Wesely sieht die Notwendigkeit, den Zugang zu sozialen Angeboten für Kinder aus armen Verhältnissen zu verbessern und die soziale Teilhabe zu fördern. In einem weiteren Teil des Gesprächs wird die Partizipation von Kindern angesprochen. Wesely betont, dass Kinder nicht nur als Abhängige ihrer Familien betrachtet werden sollten, sondern als eigenständige Persönlichkeiten mit eigenen Rechten. Sie kritisiert die mangelhafte Umsetzung der Kinderrechte in Österreich und stellt fest, dass das Kindeswohl oft nicht ausreichend Beachtung findet, insbesondere bei politisch brisanten Themen wie Abschiebungen. Sie merkt an, dass internationale Vorbilder, vor allem in den nordischen Ländern, in Bezug auf die Rechte und das Wohlergehen von Kindern oft weiter fortgeschritten sind. Abschließend wird auch auf Weselys persönliche Erfahrungen aus ihrer politischen Laufbahn eingegangen. Sie reflektiert über ihre Zeit als Gemeinderätin und Landtagsabgeordnete, die ihr wertvolle Einblicke in die kommunale Politik und das Management sozialer Projekte vermittelt hat. Der Übergang von der politischen Arbeit zur Geschäftsführung der Volkshilfe wird als Gewinn für die Organisation beschrieben, da sie nun direkt für die Umsetzung ihrer Visionen verantwortlich ist und die Verknüpfungen zwischen Theorie und Praxis aktiv gestalten kann. Wesely zeigt sich dankbar für die Möglichkeit, in einer so bedeutsamen und engagierten Institution wie der Volkshilfe tätig zu sein, und bekräftigt das Ziel, Kinderarmut in Österreich zu bekämpfen und die Lebensbedingungen für Kinder und Familien nachhaltig zu verbessern.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <title>UFT 1: Ernst Woller Erster Präsident Wiener Landtag</title>
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In einem ausführlichen Gespräch wurde er zu verschiedenen Aspekten des urbanen Lebens in Wien und den Herausforderungen, vor denen die Stadt steht, befragt. Die Moderation hob hervor, dass Wien immer wieder in Rankings die lebenswerteste und grünste Stadt der Welt ist. Dies wirft die Frage auf, wie es der Stadt gelingt, sich in einem globalen Wettbewerb durchzusetzen. Ernst Woller erklärte, dass die Bewältigung städtischer Herausforderungen besonders relevant ist, da inzwischen die meisten Menschen in städtischen Gebieten leben. Er betonte, dass Wien in den letzten zwei Jahrzehnten um 400.000 Menschen gewachsen ist, was eine signifikante Zunahme darstellt. Trotz dieses Wachstums ist die Stadt nicht nur lebenswerter geworden, sondern hat auch die Herausforderungen der Verdichtung in den Griff bekommen und konnte die Fläche der Grünräume von 50 auf 53 Prozent erhöhen. Diese Entwicklung wurde als ein zentraler Aspekt für den wiederholten Titel der lebenswertesten Stadt hervorgehoben. Woller wies darauf hin, dass es wichtig ist, trotz der vielen Erfolge neue Ziele zu setzen und sich nicht mit Auszeichnungen zufriedenzugeben. Er zog den Vergleich zu einer Fußballmannschaft, die beständig den Titel halten möchte. Wien besitzt eine starke öffentliche Infrastruktur, die es der Stadt ermöglicht, auch in Krisenzeiten, wie während der Pandemie, soziale Maßnahmen zu ergreifen und diese effektiv umzusetzen. Während der Diskussion wurden die Herausforderungen der Klimakrise, der steigenden Lebenskosten und geopolitischen Konflikte in Europa angesprochen. Wien hat sich als Ziel gesetzt, bis 2040 klimaneutral zu werden, was durch ein umfassendes Klimaschutzprogramm unterstützt wird. Ein weiterer zentraler Punkt war die internationale Rolle Wiens, insbesondere als Sitz der Vereinten Nationen und als bedeutende Kongressstätte. Die Stadt hat den Ehrgeiz, ihre internationale Präsenz zu erneuern, nachdem die Pandemie viele persönliche Kontakte erschwert hat. Woller berichtete zudem von einem bedeutenden Ereignis: Wien wurde mit dem Lee Kuan Yew-Preis für exzellente Stadtentwicklung ausgezeichnet, was die Vorreiterrolle der Stadt im Bereich Smart City und Umweltpolitik verdeutlicht. Ein besonderes Augenmerk wurde auf die sportlichen Aktivitäten in Wien gelegt. Woller hob hervor, dass die Stadt nicht nur über große Sportanlagen, sondern auch über viele kleine Vereine verfügt, die von der Stadt unterstützt werden. Besonders betonte er die Bedeutung der Prater Hauptallee als Laufstrecke und als UNESCO-Welterbe des Sports, was die Sportkultur in Wien unterstreicht. Zum Abschluss kam die Diskussion auch auf die Kultur- und Bildungspolitik zu sprechen. Woller, der langjährige Vorsitzende des Kulturausschusses, erläuterte die Bedeutung der Kultur in allen Stadtbezirken, unabhängig von sozialen Status und Einkommen. Mit Projekten wie dem Wiener Kultursommer, der Open-Air-Veranstaltungen für alle Bürger anbietet, wird der Zugang zur Kunst gefördert. Woller unterstrich die Wichtigkeit, Kunst im öffentlichen Raum zu integrieren, wodurch Wien zu einem lebendigen Ort der kulturellen Entfaltung wird. Insgesamt ergab das Gespräch ein vielschichtiges Bild von Wien als einer dynamischen Stadt, die sich kontinuierlich weiterentwickelt, während sie sich gleichzeitig den Herausforderungen der Zukunft stellt. Die Kombination aus ökologischem Bewusstsein, sozialer Verantwortung und kultureller Vielfalt, gepaart mit innovativen Ansätzen in der Stadtentwicklung, zeichnet Wien als Modellstadt für urbane Räume weltweit aus.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <pubDate>Thu, 17 Nov 2022 10:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Willkommen zu <strong>Urban Future Talks</strong>, dem Podcast des Urban Forum – Egon Matzner-Institut für Stadtforschung. Bernhard Müller oder andere Vertreter:innen des Urban Forum sprechen hier regelmäßig mit Expert:innen, Aktivist:innen und Gestalter:innen unserer Städte über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität, Baukultur, Urbanisierung, Klimapolitik und demokratische Teilhabe.</div><div>Freu dich auf spannende Diskussionen, kritische Perspektiven und wertvolle Impulse für eine lebenswerte urbane Zukunft. Ein Podcast für alle, die Stadt nicht nur erleben, sondern aktiv mitgestalten wollen.</div><br><div>In der ersten Ausgabe von "Urban Future Talk", einer Kooperation zwischen der Wiener Bildungsakademie (WBA) und dem Urban Forum, wurde der Präsident des Wiener Landtags, Ernst Woller, als prominenter Gast eingeladen. In einem ausführlichen Gespräch wurde er zu verschiedenen Aspekten des urbanen Lebens in Wien und den Herausforderungen, vor denen die Stadt steht, befragt. Die Moderation hob hervor, dass Wien immer wieder in Rankings die lebenswerteste und grünste Stadt der Welt ist. Dies wirft die Frage auf, wie es der Stadt gelingt, sich in einem globalen Wettbewerb durchzusetzen. Ernst Woller erklärte, dass die Bewältigung städtischer Herausforderungen besonders relevant ist, da inzwischen die meisten Menschen in städtischen Gebieten leben. Er betonte, dass Wien in den letzten zwei Jahrzehnten um 400.000 Menschen gewachsen ist, was eine signifikante Zunahme darstellt. Trotz dieses Wachstums ist die Stadt nicht nur lebenswerter geworden, sondern hat auch die Herausforderungen der Verdichtung in den Griff bekommen und konnte die Fläche der Grünräume von 50 auf 53 Prozent erhöhen. Diese Entwicklung wurde als ein zentraler Aspekt für den wiederholten Titel der lebenswertesten Stadt hervorgehoben. Woller wies darauf hin, dass es wichtig ist, trotz der vielen Erfolge neue Ziele zu setzen und sich nicht mit Auszeichnungen zufriedenzugeben. Er zog den Vergleich zu einer Fußballmannschaft, die beständig den Titel halten möchte. Wien besitzt eine starke öffentliche Infrastruktur, die es der Stadt ermöglicht, auch in Krisenzeiten, wie während der Pandemie, soziale Maßnahmen zu ergreifen und diese effektiv umzusetzen. Während der Diskussion wurden die Herausforderungen der Klimakrise, der steigenden Lebenskosten und geopolitischen Konflikte in Europa angesprochen. Wien hat sich als Ziel gesetzt, bis 2040 klimaneutral zu werden, was durch ein umfassendes Klimaschutzprogramm unterstützt wird. Ein weiterer zentraler Punkt war die internationale Rolle Wiens, insbesondere als Sitz der Vereinten Nationen und als bedeutende Kongressstätte. Die Stadt hat den Ehrgeiz, ihre internationale Präsenz zu erneuern, nachdem die Pandemie viele persönliche Kontakte erschwert hat. Woller berichtete zudem von einem bedeutenden Ereignis: Wien wurde mit dem Lee Kuan Yew-Preis für exzellente Stadtentwicklung ausgezeichnet, was die Vorreiterrolle der Stadt im Bereich Smart City und Umweltpolitik verdeutlicht. Ein besonderes Augenmerk wurde auf die sportlichen Aktivitäten in Wien gelegt. Woller hob hervor, dass die Stadt nicht nur über große Sportanlagen, sondern auch über viele kleine Vereine verfügt, die von der Stadt unterstützt werden. Besonders betonte er die Bedeutung der Prater Hauptallee als Laufstrecke und als UNESCO-Welterbe des Sports, was die Sportkultur in Wien unterstreicht. Zum Abschluss kam die Diskussion auch auf die Kultur- und Bildungspolitik zu sprechen. Woller, der langjährige Vorsitzende des Kulturausschusses, erläuterte die Bedeutung der Kultur in allen Stadtbezirken, unabhängig von sozialen Status und Einkommen. Mit Projekten wie dem Wiener Kultursommer, der Open-Air-Veranstaltungen für alle Bürger anbietet, wird der Zugang zur Kunst gefördert. Woller unterstrich die Wichtigkeit, Kunst im öffentlichen Raum zu integrieren, wodurch Wien zu einem lebendigen Ort der kulturellen Entfaltung wird. Insgesamt ergab das Gespräch ein vielschichtiges Bild von Wien als einer dynamischen Stadt, die sich kontinuierlich weiterentwickelt, während sie sich gleichzeitig den Herausforderungen der Zukunft stellt. Die Kombination aus ökologischem Bewusstsein, sozialer Verantwortung und kultureller Vielfalt, gepaart mit innovativen Ansätzen in der Stadtentwicklung, zeichnet Wien als Modellstadt für urbane Räume weltweit aus.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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      <itunes:title>UFT 1: Ernst Woller Erster Präsident Wiener Landtag</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Ernst Woller diskutiert in "Urban Future Talk" Wiens urbanen Herausforderungen und Erfolge. Trotz Wachstums bleibt die Lebensqualität erhalten. Wien strebt bis 2040 Klimaneutralität an und fördert Kultur und Sport für alle Bürger.</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Bernhard Müller</itunes:author>
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In einem ausführlichen Gespräch wurde er zu verschiedenen Aspekten des urbanen Lebens in Wien und den Herausforderungen, vor denen die Stadt steht, befragt. Die Moderation hob hervor, dass Wien immer wieder in Rankings die lebenswerteste und grünste Stadt der Welt ist. Dies wirft die Frage auf, wie es der Stadt gelingt, sich in einem globalen Wettbewerb durchzusetzen. Ernst Woller erklärte, dass die Bewältigung städtischer Herausforderungen besonders relevant ist, da inzwischen die meisten Menschen in städtischen Gebieten leben. Er betonte, dass Wien in den letzten zwei Jahrzehnten um 400.000 Menschen gewachsen ist, was eine signifikante Zunahme darstellt. Trotz dieses Wachstums ist die Stadt nicht nur lebenswerter geworden, sondern hat auch die Herausforderungen der Verdichtung in den Griff bekommen und konnte die Fläche der Grünräume von 50 auf 53 Prozent erhöhen. Diese Entwicklung wurde als ein zentraler Aspekt für den wiederholten Titel der lebenswertesten Stadt hervorgehoben. Woller wies darauf hin, dass es wichtig ist, trotz der vielen Erfolge neue Ziele zu setzen und sich nicht mit Auszeichnungen zufriedenzugeben. Er zog den Vergleich zu einer Fußballmannschaft, die beständig den Titel halten möchte. Wien besitzt eine starke öffentliche Infrastruktur, die es der Stadt ermöglicht, auch in Krisenzeiten, wie während der Pandemie, soziale Maßnahmen zu ergreifen und diese effektiv umzusetzen. Während der Diskussion wurden die Herausforderungen der Klimakrise, der steigenden Lebenskosten und geopolitischen Konflikte in Europa angesprochen. Wien hat sich als Ziel gesetzt, bis 2040 klimaneutral zu werden, was durch ein umfassendes Klimaschutzprogramm unterstützt wird. Ein weiterer zentraler Punkt war die internationale Rolle Wiens, insbesondere als Sitz der Vereinten Nationen und als bedeutende Kongressstätte. Die Stadt hat den Ehrgeiz, ihre internationale Präsenz zu erneuern, nachdem die Pandemie viele persönliche Kontakte erschwert hat. Woller berichtete zudem von einem bedeutenden Ereignis: Wien wurde mit dem Lee Kuan Yew-Preis für exzellente Stadtentwicklung ausgezeichnet, was die Vorreiterrolle der Stadt im Bereich Smart City und Umweltpolitik verdeutlicht. Ein besonderes Augenmerk wurde auf die sportlichen Aktivitäten in Wien gelegt. Woller hob hervor, dass die Stadt nicht nur über große Sportanlagen, sondern auch über viele kleine Vereine verfügt, die von der Stadt unterstützt werden. Besonders betonte er die Bedeutung der Prater Hauptallee als Laufstrecke und als UNESCO-Welterbe des Sports, was die Sportkultur in Wien unterstreicht. Zum Abschluss kam die Diskussion auch auf die Kultur- und Bildungspolitik zu sprechen. Woller, der langjährige Vorsitzende des Kulturausschusses, erläuterte die Bedeutung der Kultur in allen Stadtbezirken, unabhängig von sozialen Status und Einkommen. Mit Projekten wie dem Wiener Kultursommer, der Open-Air-Veranstaltungen für alle Bürger anbietet, wird der Zugang zur Kunst gefördert. Woller unterstrich die Wichtigkeit, Kunst im öffentlichen Raum zu integrieren, wodurch Wien zu einem lebendigen Ort der kulturellen Entfaltung wird. Insgesamt ergab das Gespräch ein vielschichtiges Bild von Wien als einer dynamischen Stadt, die sich kontinuierlich weiterentwickelt, während sie sich gleichzeitig den Herausforderungen der Zukunft stellt. Die Kombination aus ökologischem Bewusstsein, sozialer Verantwortung und kultureller Vielfalt, gepaart mit innovativen Ansätzen in der Stadtentwicklung, zeichnet Wien als Modellstadt für urbane Räume weltweit aus.</div><br><div>Vielen Dank, dass du diese Folge von <strong>Urban Future Talks</strong> gehört hast. Wenn dir das Gespräch gefallen hat, abonniere den Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen, und teile ihn gerne mit Freund:innen, Kolleg:innen und allen, die Stadt nicht nur erleben, sondern mitgestalten wollen.<br><br></div><div>Für noch mehr Einblicke und aktuelle Informationen besuche unsere Website unter <a href="https://www.urbanforum.at/">urbanforum.at</a> oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Ideen für weitere Themen!</div><div><br><br><a href="https://www.urbanforum.at/">https://www.urbanforum.at/</a></div>]]>
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