<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<?xml-stylesheet href="/stylesheet.xsl?20230712" type="text/xsl"?>
<rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd" xmlns:psc="http://podlove.org/simple-chapters" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:fh="http://purl.org/syndication/history/1.0" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:feedpress="https://feed.press/xmlns" xmlns:googleplay="http://www.google.com/schemas/play-podcasts/1.0" xmlns:podcast="https://podcastindex.org/namespace/1.0">
  <channel>
    <feedpress:locale>en</feedpress:locale>
    <atom:link rel="self" type="application/rss+xml" title="Vom Gehen und Bleiben" href="https://letscast.fm/podcasts/vom-gehen-und-bleiben-0935de81/feed"/>
    <atom:link rel="first" href="https://letscast.fm/podcasts/vom-gehen-und-bleiben-0935de81/feed"/>
    <language>de</language>
    <title>Vom Gehen und Bleiben</title>
    <description>Mit diesem Podcast möchte ich die schwierigen Themen rund um Sterben, Tod und Trauer zugänglicher machen. Ich spreche mit Menschen, die in diesem Bereich arbeiten oder auch mit einem Verlust weiterleben. Sie teilen ihre Erfahrungen und Geschichten mit uns.
Ich lade dich in eine Gesprächsatmosphäre ein, die präsent ist, ohne laut zu sein und Tabuthemen nicht scheut. Mein Wunsch als Trauerbegleiterin ist, dass uns die Auseinandersetzung mit Verlusten sprachfähiger macht.
</description>
    <link>https://vom-gehen-und-bleiben.letscast.fm</link>
    <lastBuildDate>Thu, 01 Oct 2026 06:02:55 +0200</lastBuildDate>
    <copyright>Simone Radzuweit</copyright>
    <podcast:locked owner="simone@radzuweit.de">yes</podcast:locked>
    <image>
      <url>https://lcdn.letscast.fm/media/podcast/5b51e721/artwork-3000x3000.jpg?t=1768389400</url>
      <title>Vom Gehen und Bleiben</title>
      <link>https://vom-gehen-und-bleiben.letscast.fm</link>
    </image>
    <atom:contributor>
      <atom:name>Simone Radzuweit</atom:name>
    </atom:contributor>
    <generator>LetsCast.fm (https://letscast.fm)</generator>
    <itunes:subtitle>Ein Podcast über Leben, Tod und Trauer</itunes:subtitle>
    <itunes:author>Simone Radzuweit</itunes:author>
    <itunes:type>episodic</itunes:type>
    <itunes:new-feed-url>https://letscast.fm/podcasts/vom-gehen-und-bleiben-0935de81/feed</itunes:new-feed-url>
    <itunes:keywords>Sterben, Tod, Trauer, Verluste, </itunes:keywords>
    <itunes:category text="Society &amp; Culture"/>
    <itunes:owner>
      <itunes:name>Simone Radzuweit</itunes:name>
      <itunes:email>simone@radzuweit.de</itunes:email>
    </itunes:owner>
    <itunes:image href="https://lcdn.letscast.fm/media/podcast/5b51e721/artwork-3000x3000.jpg?t=1768389400"/>
    <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
    <itunes:complete>no</itunes:complete>
    <itunes:block>no</itunes:block>
    <googleplay:author>Simone Radzuweit</googleplay:author>
    <googleplay:summary>Mit diesem Podcast möchte ich die schwierigen Themen rund um Sterben, Tod und Trauer zugänglicher machen. Ich spreche mit Menschen, die in diesem Bereich arbeiten oder auch mit einem Verlust weiterleben. Sie teilen ihre Erfahrungen und Geschichten mit uns.
Ich lade dich in eine Gesprächsatmosphäre ein, die präsent ist, ohne laut zu sein und Tabuthemen nicht scheut. Mein Wunsch als Trauerbegleiterin ist, dass uns die Auseinandersetzung mit Verlusten sprachfähiger macht.
</googleplay:summary>
    <googleplay:image href="https://lcdn.letscast.fm/media/podcast/5b51e721/artwork-3000x3000.jpg?t=1768389400"/>
    <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
    <googleplay:block>no</googleplay:block>
    <podcast:podroll>
      <podcast:remoteItem feedGuid="ab4aebfc-50c5-5658-b2b4-25e546ee290c" feedUrl="https://letscast.fm/podcasts/vom-gehen-und-bleiben-0935de81/feed" title="Vom Gehen und Bleiben"/>
    </podcast:podroll>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">5fdc66c9cd6943a9bf4476e4840d9f33</guid>
      <title>Bewegung in der Palliativmedizin mit Prof. Dr. Mitra Tewes</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Palliativmedizin beginnt nicht erst in den letzten Tagen eines Lebens. Prof. Dr. Mitra Tewes spricht darüber, was moderne Palliativversorgung bedeutet und warum Lebensqualität dabei im Mittelpunkt steht. Wir sprechen über Fatigue bei Krebserkrankungen, Bewegungstherapie und darüber, wie Aktivität auch bei einer unheilbaren Erkrankung Selbstwirksamkeit und Lebensqualität unterstützen kann.<br><br><br>Foto Mitra Tewes: Fotograph André Zelck</div><div><br><br></div><div><br><br></div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 06:00:00 +0200</pubDate>
      <enclosure url="https://lcdn.letscast.fm/media/podcast/5b51e721/episode/ed5d44dc.mp3?t=1789138882" length="38329365" type="audio/mpeg"/>
      <content:encoded>
        <![CDATA[<div>Wenn wir Palliativmedizin hören, denken viele an die letzten Tage eines Lebens: an ein Bett, Symptomlinderung und Abschied. Doch moderne Palliativmedizin beginnt viel früher.</div><div>In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. Mitra Tewes, Direktorin der Palliativmedizin an der Universitätsmedizin Essen. Sie forscht unter anderem dazu, wie Bewegung Menschen mit fortgeschrittenen Krebserkrankungen unterstützen kann.</div><div><strong>Was bedeutet moderne Palliativmedizin?</strong></div><div>Palliativmedizin beschäftigt sich auch mit dem Lebensende – aber eben nicht nur damit. Im Mittelpunkt stehen die Symptome und Bedürfnisse von Menschen mit einer schweren, zum Tode führenden Erkrankung und ihren Familien.</div><div>Dabei wird der Mensch aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet: medizinisch, psychologisch, sozial und spirituell.</div><div>Wir sprechen darüber, warum eine palliativmedizinische Begleitung bereits während einer onkologischen Behandlung sinnvoll sein kann und weshalb Lebensqualität ein wesentliches Ziel der Versorgung ist.</div><div><strong>Fatigue – wenn die Batterie immer wieder leer ist</strong></div><div>Ein Schwerpunkt unseres Gesprächs ist Fatigue. Mitra Tewes beschreibt diese besondere Form der Erschöpfung mit dem Bild eines alten Handys: Der Akku ist frisch geladen und trotzdem innerhalb kürzester Zeit wieder fast leer.</div><div>Menschen mit Fatigue möchten aktiv sein, doch ihre Kraft reicht dafür häufig nicht aus. Von außen ist diese Erschöpfung oft kaum sichtbar. Das kann zusätzlich belastend sein, wenn das Umfeld mit Sätzen wie „Reiß dich doch mal zusammen“ reagiert.</div><div><strong>Warum Bewegung auch in der Palliativmedizin wichtig sein kann</strong></div><div>Bewegung muss keinen Sport bedeuten. Für einen schwer erkrankten Menschen kann bereits das Sitzen auf der Bettkante, das Aufstehen von einem Stuhl oder ein kurzer Spaziergang Bewegung sein.</div><div>Mitra Tewes erklärt, was die Forschung über Bewegungstherapie bei Fatigue und fortgeschrittenen Krebserkrankungen zeigt und warum Bewegung individuell an den jeweiligen Menschen angepasst werden muss.</div><div>Dabei geht es auch um Selbstwirksamkeit: wieder etwas selbst tun zu können, Kraft zu erleben und ein Stück Beweglichkeit zurückzugewinnen.</div><div><strong>„Ich weiß, dass ich sterbe. Aber im Moment lebe ich.“</strong></div><div>Wie passen die Akzeptanz einer unheilbaren Erkrankung und lebensbejahende Ziele zusammen?</div><div>Für die Palliativmedizin ist das kein Widerspruch. Auch mit dem Wissen um das bevorstehende Lebensende können Menschen Pläne haben, Wünsche verfolgen und nach dem suchen, was ihr Leben lebenswert macht.</div><div>Lebensqualität ist dabei etwas sehr Persönliches. Für den einen bedeutet sie ein Konzert, für einen anderen Zeit mit der Familie, Musik, Bewegung oder der Kaffee am Morgen.</div><div><strong>Weg vom Bild des passiven Sterbenden</strong></div><div>Mitra Tewes möchte das verbreitete Bild von Palliativmedizin verändern: den schwerkranken Menschen im Bett, während jemand daneben sitzt und seine Hand hält.</div><div>Palliativversorgung kann sehr aktiv sein. Physiotherapie und Bewegungstherapie gehören ebenso dazu wie Medizin, Pflege, Psychologie, Sozialarbeit, Hospizarbeit und weitere Professionen.</div><div>In unserem Gespräch geht es unter anderem um:</div><div>– moderne Palliativmedizin und Palliativversorgung<br>– frühzeitige palliative Begleitung<br>– Lebensqualität bei schwerer Erkrankung<br>– Fatigue bei Krebs<br>– Bewegungstherapie bei Krebserkrankungen<br>– Bewegung bis nahe ans Lebensende<br>– Selbstwirksamkeit und Aktivität<br>– Angehörige und Partnerschaft<br>– multiprofessionelle Palliativversorgung<br>– Leben und Sterben</div><div>Eine Folge über Palliativmedizin, die den Blick auf das Leben richtet – und über die Frage, was einem Menschen Lebensqualität gibt, wenn die Möglichkeiten kleiner werden.</div><div><br>Palliativmedizin Essen: <a href="https://palliativmedizin.uk-essen.de/">https://palliativmedizin.uk-essen.de</a><br>Wünschewagen:<a href="https://www.wuenschewagen.de/">https://www.wuenschewagen.de</a></div><br><div><strong>Mehr über mich und „Vom Gehen und Bleiben“</strong></div><div>Ich bin Simone Radzuweit, Trauerbegleiterin, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Palliative-Care-Fachkraft. In meiner Praxis in Wiesbaden begleite ich Menschen in Trauer, Krisen und Lebensübergängen und biete Gespräche zu Advance Care Planning (ACP) an.<br><br></div><div>Meine Website: <a href="https://www.radzuweit.de/">https://www.radzuweit.de</a><br><br>Mail: <a href="mailto:simone@radzuweit.de">simone@radzuweit.de</a><br><br></div><div>WhatsApp Kanal: <a href="https://whatsapp.com/channel/0029VbBogVD3gvWhpulc7n1V">https://whatsapp.com/channel/0029VbBogVD3gvWhpulc7n1V</a><br><br></div><div>Linkedin: <a href="https://www.linkedin.com/in/simone-radzuweit-76511b403/">https://www.linkedin.com/in/simone-radzuweit-76511b403</a></div>]]>
      </content:encoded>
      <link>https://vom-gehen-und-bleiben.letscast.fm/episode/bewegung-in-der-palliativmedizin-mit-prof-dr-mitra-tewes</link>
      <atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://vom-gehen-und-bleiben.letscast.fm/episode/bewegung-in-der-palliativmedizin-mit-prof-dr-mitra-tewes"/>
      <psc:chapters xmlns:psc="http://podlove.org/simple-chapters" version="1.2">
        <psc:chapter start="00:00:04" title="Wege in die Palliativmedizin"/>
        <psc:chapter start="00:05:46" title="Moderne Palliativmedizin verstehen"/>
        <psc:chapter start="00:11:25" title="Fatigue und die Kraft der Bewegung"/>
        <psc:chapter start="00:18:08" title="Ambivalenz: Leben trotz Sterben"/>
        <psc:chapter start="00:24:13" title="Lebensqualität"/>
        <psc:chapter start="00:30:04" title="Bewegungstherapie bis zum Lebensende"/>
      </psc:chapters>
      <itunes:title>Bewegung in der Palliativmedizin mit Prof. Dr. Mitra Tewes</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Lebensqualität bei schwerer Erkrankung</itunes:subtitle>
      <itunes:duration>00:39:41</itunes:duration>
      <itunes:author>Simone Radzuweit</itunes:author>
      <itunes:episode>14</itunes:episode>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:summary>
        <![CDATA[<div>Palliativmedizin beginnt nicht erst in den letzten Tagen eines Lebens. Prof. Dr. Mitra Tewes spricht darüber, was moderne Palliativversorgung bedeutet und warum Lebensqualität dabei im Mittelpunkt steht. Wir sprechen über Fatigue bei Krebserkrankungen, Bewegungstherapie und darüber, wie Aktivität auch bei einer unheilbaren Erkrankung Selbstwirksamkeit und Lebensqualität unterstützen kann.<br><br><br>Foto Mitra Tewes: Fotograph André Zelck</div><div><br><br></div><div><br><br></div>]]>
      </itunes:summary>
      <itunes:image href="https://lcdn.letscast.fm/media/podcast/5b51e721/episode/ed5d44dc/artwork-3000x3000.jpg?t=1789139238"/>
      <image>
        <url>https://lcdn.letscast.fm/media/podcast/5b51e721/episode/ed5d44dc/artwork-3000x3000.jpg?t=1789139238</url>
        <title>Bewegung in der Palliativmedizin mit Prof. Dr. Mitra Tewes</title>
        <link>https://vom-gehen-und-bleiben.letscast.fm/episode/bewegung-in-der-palliativmedizin-mit-prof-dr-mitra-tewes</link>
      </image>
      <itunes:keywords>palliativmedizin, onkologie, lebensqualität, krebsbehandlung, bewegungstherapie, fatigue, symptomlinderung, palliativversorgung, tod, sterben, sterbeprozess, krebs, lebensende, psychosoziale unterstützung, patientenverfügung, schmerztherapie, total pain, angehörigenarbeit, multiprofessionelles team, lebensbejahend, lebensfreude, krebsdiagnose, körperliche aktivität, krankenversorgung, hospizarbeit, psychologische betreuung, krebsforschung, alltagsbewältigung, würdevoll sterben, ganzheitliche medizin</itunes:keywords>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <itunes:block>no</itunes:block>
      <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
      <googleplay:block>no</googleplay:block>
      <podcast:chapters url="https://letscast.fm/podcasts/vom-gehen-und-bleiben-0935de81/episodes/bewegung-in-der-palliativmedizin-mit-prof-dr-mitra-tewes/chapters.json" type="application/json+chapters"/>
      <podcast:transcript url="https://letscast.fm/podcasts/vom-gehen-und-bleiben-0935de81/episodes/bewegung-in-der-palliativmedizin-mit-prof-dr-mitra-tewes/transcript.vtt" type="text/vtt" rel="captions"/>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">2d2223d4e2bd4646b0a86895c614bbaf</guid>
      <title>Wir sind für immer untröstlich, aber nicht trostlos - Stephanie Martins</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Wie lebt man weiter, wenn das eigene Kind plötzlich stirbt? Stephanie Martins erzählt vom Tod ihres 14-jährigen Sohnes Henry, von der Entscheidung für eine Organspende und von ihrem Leben mit der Trauer. Sie spricht darüber, was ihr Halt gibt, welche Bedeutung Bewegung für sie bekommen hat und wie sich ein Leben verändert, wenn ein Kind fehlt.</div><div><br><br></div><div><br><br></div><div><br><br></div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:00:00 +0200</pubDate>
      <enclosure url="https://lcdn.letscast.fm/media/podcast/5b51e721/episode/1bb0e242.mp3?t=1788850598" length="44056294" type="audio/mpeg"/>
      <content:encoded>
        <![CDATA[<div>Wie geht ein Leben weiter, wenn das eigene Kind plötzlich stirbt?</div><div>Stephanie Martins ist die Mutter von Henry. Henry war 14 Jahre alt, als er plötzlich schwer erkrankte und innerhalb kurzer Zeit starb. In dieser Folge erzählt Steffi von den Tagen im Krankenhaus, vom Hoffen und Bangen und von Entscheidungen, die Eltern niemals treffen wollen.</div><div><strong>Die Entscheidung für eine Organspende</strong></div><div>Nach Henrys Tod entschieden sich seine Eltern dafür, seine Organe zur Spende freizugeben. Vier Menschen leben heute mit seinen Organen.</div><div>Steffi erzählt, wie sie diese Entscheidung erlebt hat und welche Bedeutung das Wissen um die Organempfänger für sie heute hat. Wir sprechen auch darüber, was es heißt, in einer Ausnahmesituation Entscheidungen treffen zu müssen, während gleichzeitig kaum zu begreifen ist, was gerade geschieht.</div><div><strong>Trauer nach dem Tod eines Kindes</strong></div><div>Der Tod eines Kindes verändert das Leben einer Familie grundlegend. Steffi spricht offen darüber, wie sie ihre Trauer erlebt, was sich in ihrem Alltag verändert hat und was ihr hilft, mit Henry verbunden zu bleiben.</div><div>Dabei geht es auch um Menschen, die in diesen schweren Tagen an ihrer Seite waren, um Abschied, Glauben und die Frage, wo Trost überhaupt zu finden ist, wenn das Geschehene nicht zu ändern ist.</div><div><strong>Bewegung als Teil ihres Trauerweges</strong></div><div>Für Steffi ist Bewegung zu einem wichtigen Teil ihres Lebens mit der Trauer geworden. Laufen, lange Wege und der Jakobsweg schaffen Raum für Gedanken, Erinnerungen und Begegnungen.</div><div>Aus dieser Erfahrung ist auch Engagement entstanden: Gemeinsam mit anderen setzt sich die Familie dafür ein, trauernde Eltern und Kinder zu unterstützen.</div><div>In unserem Gespräch geht es unter anderem um:</div><div>– den plötzlichen Tod eines Kindes<br>– Abschied im Krankenhaus<br>– Organspende nach dem Tod<br>– Trauer verwaister Eltern<br>– Familie und Freundschaften in einer Ausnahmesituation<br>– Glaube und Trost<br>– Bewegung und Laufen in der Trauer<br>– den Jakobsweg<br>– Verbundenheit mit einem verstorbenen Kind</div><div>„Wir sind für immer untröstlich, aber nicht trostlos.“</div><div>Dieser Satz beschreibt etwas, das in unserem Gespräch immer wieder spürbar wird: Henry fehlt. Und gleichzeitig gibt es Menschen, Bewegung, Glauben und Erinnerungen, die Steffi auf ihrem weiteren Weg begleiten.</div><ul><li>Verein Trauernde Eltern und Kinder in Mainz: <a href="https://eltern-kinder-trauer.de/">https://eltern-kinder-trauer.de</a></li><li>Deutsche Stiftung Organtransplantation: <a href="https://dso.de/">https://dso.de</a></li><li>Instagram Familie Martins: <a href="https://www.instagram.com/henrycaminofrances_spendenlauf/">https://www.instagram.com/henrycaminofrances_spendenlauf</a></li><li>Klopftechniken: <a href="https://www.dr-michael-bohne.de/was-ist-pep.html">https://www.dr-michael-bohne.de/was-ist-pep.html</a></li></ul><div><br></div><div><br></div><br><div><strong>Mehr über mich und „Vom Gehen und Bleiben“</strong></div><div>Ich bin Simone Radzuweit, Trauerbegleiterin, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Palliative-Care-Fachkraft. In meiner Praxis in Wiesbaden begleite ich Menschen in Trauer, Krisen und Lebensübergängen und biete Gespräche zu Advance Care Planning (ACP) an.<br><br></div><div>Meine Website: <a href="https://www.radzuweit.de/">https://www.radzuweit.de</a><br><br>Mail: <a href="mailto:simone@radzuweit.de">simone@radzuweit.de</a><br><br></div><div>WhatsApp Kanal: <a href="https://whatsapp.com/channel/0029VbBogVD3gvWhpulc7n1V">https://whatsapp.com/channel/0029VbBogVD3gvWhpulc7n1V</a><br><br></div><div>Linkedin: <a href="https://www.linkedin.com/in/simone-radzuweit-76511b403/">https://www.linkedin.com/in/simone-radzuweit-76511b403</a></div>]]>
      </content:encoded>
      <link>https://vom-gehen-und-bleiben.letscast.fm/episode/wir-sind-fuer-immer-untroestlich-aber-nicht-trostlos-stephanie-martins</link>
      <atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://vom-gehen-und-bleiben.letscast.fm/episode/wir-sind-fuer-immer-untroestlich-aber-nicht-trostlos-stephanie-martins"/>
      <psc:chapters xmlns:psc="http://podlove.org/simple-chapters" version="1.2">
        <psc:chapter start="00:00:00" title="Vorstellung und Einleitung"/>
        <psc:chapter start="00:02:30" title="Henry: Ein ruhiger Junge mit Diabetes"/>
        <psc:chapter start="00:06:54" title="Plötzlicher Schicksalsschlag "/>
        <psc:chapter start="00:12:40" title="Entscheidung zur Organspende"/>
        <psc:chapter start="00:17:26" title="Abschiednehmen und die Organspende"/>
        <psc:chapter start="00:22:00" title="Nach der Klinik: Leere und Trauer"/>
        <psc:chapter start="00:27:52" title="Der Jakobsweg "/>
        <psc:chapter start="00:33:05" title="Erkenntnisse und Wege der Trauer"/>
        <psc:chapter start="00:38:11" title="Umgang mit Trauer und Resümee"/>
      </psc:chapters>
      <itunes:title>Wir sind für immer untröstlich, aber nicht trostlos - Stephanie Martins</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Weiterleben nach dem Tod des Kindes</itunes:subtitle>
      <itunes:duration>00:45:36</itunes:duration>
      <itunes:author>Simone Radzuweit</itunes:author>
      <itunes:episode>13</itunes:episode>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:summary>
        <![CDATA[<div>Wie lebt man weiter, wenn das eigene Kind plötzlich stirbt? Stephanie Martins erzählt vom Tod ihres 14-jährigen Sohnes Henry, von der Entscheidung für eine Organspende und von ihrem Leben mit der Trauer. Sie spricht darüber, was ihr Halt gibt, welche Bedeutung Bewegung für sie bekommen hat und wie sich ein Leben verändert, wenn ein Kind fehlt.</div><div><br><br></div><div><br><br></div><div><br><br></div>]]>
      </itunes:summary>
      <itunes:image href="https://lcdn.letscast.fm/media/podcast/5b51e721/episode/1bb0e242/artwork-3000x3000.jpg?t=1788162984"/>
      <image>
        <url>https://lcdn.letscast.fm/media/podcast/5b51e721/episode/1bb0e242/artwork-3000x3000.jpg?t=1788162984</url>
        <title>Wir sind für immer untröstlich, aber nicht trostlos - Stephanie Martins</title>
        <link>https://vom-gehen-und-bleiben.letscast.fm/episode/wir-sind-fuer-immer-untroestlich-aber-nicht-trostlos-stephanie-martins</link>
      </image>
      <itunes:keywords>trauerbewältigung, verlust eines kindes, organspende, abschiednehmen, jakobsweg, tod, bewältigungsstrategien, trauerarbeit, nervensystem beruhigen, tod im kindesalter, diabetes im alltag, lebensfreude trotz trauer, schmerz verarbeiten, erinnerungskultur, psychische gesundheit, trauerprozess begleiten, selbstfürsorge bei trauer, tod und hoffnung, kindheit und tod, emotionale unterstützung, lebenskraft finden, schmerzhafte liebe, trauerbegleitung, bewusster abschied, resilienz, trauer ausleben, körperarbeit, tod eines angehörigen, lebensmut, trauerphasen</itunes:keywords>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <itunes:block>no</itunes:block>
      <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
      <googleplay:block>no</googleplay:block>
      <podcast:chapters url="https://letscast.fm/podcasts/vom-gehen-und-bleiben-0935de81/episodes/wir-sind-fuer-immer-untroestlich-aber-nicht-trostlos-stephanie-martins/chapters.json" type="application/json+chapters"/>
      <podcast:transcript url="https://letscast.fm/podcasts/vom-gehen-und-bleiben-0935de81/episodes/wir-sind-fuer-immer-untroestlich-aber-nicht-trostlos-stephanie-martins/transcript.vtt" type="text/vtt" rel="captions"/>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">9001c162dd1a45088eb80b4874fafbef</guid>
      <title>Die Patientenverfügung als Liebesdienst - Boris Knopf</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Reicht eine Patientenverfügung aus, um für den medizinischen Ernstfall gut vorzusorgen? Mit Boris Knopf spreche ich über Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Advance Care Planning (ACP) – und darüber, warum gute gesundheitliche Vorausplanung vor allem ein Gespräch über Werte, Lebensqualität und persönliche Wünsche ist.<br><br>Foto: <a href="http://www.formfarbwerk.de/">http://www.formfarbwerk.de</a></div><div><br><br><br><br></div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 20 Aug 2026 06:00:00 +0200</pubDate>
      <enclosure url="https://lcdn.letscast.fm/media/podcast/5b51e721/episode/2386e241.mp3?t=1786537074" length="49489190" type="audio/mpeg"/>
      <content:encoded>
        <![CDATA[<div>Eine Patientenverfügung soll festhalten, welche medizinische Behandlung wir wünschen, wenn wir selbst nicht mehr entscheiden können. Doch reicht es aus, ein Formular auszufüllen? Und wissen die Menschen, die später für uns sprechen sollen, tatsächlich, was uns wichtig ist?</div><div>In dieser Folge spreche ich mit Boris Knopf über Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Advance Care Planning (ACP). Boris ist Mitbegründer des WürdeZentrums Frankfurt, Fachkrankenpfleger für Palliative Care und ACP-Experte.</div><div><strong>Patientenverfügung im Dialog</strong></div><div>Advance Care Planning versteht gesundheitliche Vorausplanung als einen Gesprächsprozess. Dabei geht es neben konkreten medizinischen Entscheidungen auch um die eigenen Werte und Vorstellungen: Was bedeutet für mich Lebensqualität? Welche Behandlungen möchte ich in bestimmten Situationen? Was soll geschehen, wenn ich meinen Willen selbst nicht mehr äußern kann?</div><div>Wir sprechen darüber, warum allgemein formulierte Patientenverfügungen im Ernstfall Schwierigkeiten bereiten können und weshalb es hilfreich sein kann, sich frühzeitig mit diesen Fragen auseinanderzusetzen.</div><div><strong>Welche Rolle spielt die Vorsorgevollmacht?</strong></div><div>Eine Patientenverfügung steht nicht für sich allein. Auch die Frage, wer im Ernstfall Entscheidungen vertreten soll, ist wichtig. Boris beschreibt die bevollmächtigte Person im Gespräch als eine Art „Kapitän“.</div><div>Wir sprechen darüber, warum es entlastend sein kann, wenn Angehörige die Wünsche und Wertvorstellungen eines Menschen kennen – und weshalb diese Gespräche lange vor einer akuten Erkrankung geführt werden können.</div><div><strong>In dieser Folge geht es unter anderem um:</strong></div><div>– Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht<br>– Advance Care Planning (ACP)<br>– persönliche Werte und Lebensqualität<br>– medizinische Entscheidungen am Lebensende<br>– die Rolle von Angehörigen und Bevollmächtigten<br>– Erfahrungen aus der Corona-Pandemie<br>– Selbstbestimmung und gesundheitliche Vorausplanung</div><div>Eine Folge über Vorsorge, die weit über das Ausfüllen eines Formulars hinausgeht – und über die Frage, ob es auch eine Form von Fürsorge sein kann, miteinander über das eigene Lebensende zu sprechen.<br><br>Weiterführende Links:</div><ul><li>Würdezentrum Frankfurt: <a href="https://www.wuerdezentrum.de/">https://www.wuerdezentrum.de</a></li><li>Vorsorgevollmacht (Bundesministerium für Justiz) <a href="https://www.bmjv.de/DE/service/formulare/form_vorsorgevollmacht/form_vorsorgevollmacht_node.html">www.bmjv.de/DE/service/formulare/form_vorsorgevollmacht/form_vorsorgevollmacht_node.html</a></li><li>Advance Care Planning: <a href="https://www.advancecareplanning.de/">www.advancecareplanning.de</a></li><li>Letzte Hilfe: <a href="https://www.letztehilfe.info/">www.letztehilfe.info</a></li></ul><div><br></div><br><div><strong>Mehr über mich und „Vom Gehen und Bleiben“</strong></div><div>Ich bin Simone Radzuweit, Trauerbegleiterin, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Palliative-Care-Fachkraft. In meiner Praxis in Wiesbaden begleite ich Menschen in Trauer, Krisen und Lebensübergängen und biete Gespräche zu Advance Care Planning (ACP) an.<br><br></div><div>Meine Website: <a href="https://www.radzuweit.de/">https://www.radzuweit.de</a><br><br>Mail: <a href="mailto:simone@radzuweit.de">simone@radzuweit.de</a><br><br></div><div>WhatsApp Kanal: <a href="https://whatsapp.com/channel/0029VbBogVD3gvWhpulc7n1V">https://whatsapp.com/channel/0029VbBogVD3gvWhpulc7n1V</a><br><br></div><div>Linkedin: <a href="https://www.linkedin.com/in/simone-radzuweit-76511b403/">https://www.linkedin.com/in/simone-radzuweit-76511b403</a></div>]]>
      </content:encoded>
      <link>https://vom-gehen-und-bleiben.letscast.fm/episode/die-patientenverfuegung-als-liebesdienst-boris-knopf</link>
      <atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://vom-gehen-und-bleiben.letscast.fm/episode/die-patientenverfuegung-als-liebesdienst-boris-knopf"/>
      <psc:chapters xmlns:psc="http://podlove.org/simple-chapters" version="1.2">
        <psc:chapter start="00:00:04" title="Einstieg: Patientenverfügung und Vorurteile"/>
        <psc:chapter start="00:03:18" title="Weg zur Palliativversorgung"/>
        <psc:chapter start="00:07:29" title="Würde am Lebensende"/>
        <psc:chapter start="00:10:25" title="Grenzen und Formulare"/>
        <psc:chapter start="00:15:52" title="Der Wunsch nach Nicht-Behandlung"/>
        <psc:chapter start="00:19:29" title="Was ist Advance Care Planning (ACP)?"/>
        <psc:chapter start="00:25:15" title="Individuelle Patientenverfügung"/>
        <psc:chapter start="00:32:38" title="Praxis: Verbindlichkeit und Ethik"/>
        <psc:chapter start="00:40:05" title=" Persönliche Sicht auf das Leben"/>
        <psc:chapter start="00:44:49" title="Erste Schritte zur Vorsorge"/>
      </psc:chapters>
      <itunes:title>Die Patientenverfügung als Liebesdienst - Boris Knopf</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Was Advance Care Planning verändern kann</itunes:subtitle>
      <itunes:duration>00:51:19</itunes:duration>
      <itunes:author>Simone Radzuweit</itunes:author>
      <itunes:episode>12</itunes:episode>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:summary>
        <![CDATA[<div>Reicht eine Patientenverfügung aus, um für den medizinischen Ernstfall gut vorzusorgen? Mit Boris Knopf spreche ich über Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Advance Care Planning (ACP) – und darüber, warum gute gesundheitliche Vorausplanung vor allem ein Gespräch über Werte, Lebensqualität und persönliche Wünsche ist.<br><br>Foto: <a href="http://www.formfarbwerk.de/">http://www.formfarbwerk.de</a></div><div><br><br><br><br></div>]]>
      </itunes:summary>
      <itunes:image href="https://lcdn.letscast.fm/media/podcast/5b51e721/episode/2386e241/artwork-3000x3000.jpg?t=1786537133"/>
      <image>
        <url>https://lcdn.letscast.fm/media/podcast/5b51e721/episode/2386e241/artwork-3000x3000.jpg?t=1786537133</url>
        <title>Die Patientenverfügung als Liebesdienst - Boris Knopf</title>
        <link>https://vom-gehen-und-bleiben.letscast.fm/episode/die-patientenverfuegung-als-liebesdienst-boris-knopf</link>
      </image>
      <itunes:keywords>patientenverfügung, vorsorgevollmacht, palliative care, sterbebegleitung, patientenrechte, würde im sterben, gesundheitliche vorausplanung, vorsorgeplanung, advaced care planning, ethikberatung im krankenhaus, selbstbestimmung am lebensende, palliativversorgung, vorsorge für das alter, würdezentrum, autonomie, sterben in würde, patientenwille, rechtliche vorsorge, medizinische behandlung, ethik in der pflege, trauer und abschied, sterbehilfe debatte, patientenverfügung formulierung, lebenserhaltende maßnahmen, vorsorgebevollmächtigte, palliativmedizin, würdevolle sterbebegleitung, patientenberatung, lebensqualität am lebensende, vorsorgevollmacht beantragen</itunes:keywords>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <itunes:block>no</itunes:block>
      <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
      <googleplay:block>no</googleplay:block>
      <podcast:chapters url="https://letscast.fm/podcasts/vom-gehen-und-bleiben-0935de81/episodes/die-patientenverfuegung-als-liebesdienst-boris-knopf/chapters.json" type="application/json+chapters"/>
      <podcast:transcript url="https://letscast.fm/podcasts/vom-gehen-und-bleiben-0935de81/episodes/die-patientenverfuegung-als-liebesdienst-boris-knopf/transcript.vtt" type="text/vtt" rel="captions"/>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">1caf7a2018534e4a863d25f3c2316ba9</guid>
      <title>Das blaue Bild - mit Martina Vogt</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Wie lebt eine Familie weiter, wenn ein Kind stirbt? Martina Vogt erzählt von ihrer Tochter Milena, ihrer Erkrankung und ihrem Tod mit zehn Jahren. Wir sprechen über die Trauer um ein Kind, über Erinnerungen und Verbundenheit und darüber, wie sich das Leben einer Familie nach einem solchen Verlust verändert. Das alles hat sie festgehalten in ihrem Buch: Das blaue Bild. Daraus liest sie vor.<br><br></div><div><br><br></div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 30 Jul 2026 07:00:00 +0200</pubDate>
      <enclosure url="https://lcdn.letscast.fm/media/podcast/5b51e721/episode/315ff5d3.mp3?t=1785227979" length="57725071" type="audio/mpeg"/>
      <content:encoded>
        <![CDATA[<div>Milena ist zehn Jahre alt, als sie stirbt. Ihre Mutter Martina Vogt erzählt in dieser Folge von einem Leben, das zunächst ganz selbstverständlich erscheint – von Kindheit, Familie und einer kleinen Schwester. Dann kommt die Diagnose und vieles verändert sich.</div><div>Ich kenne Martina und ihre Familie aus dieser Zeit. Wir haben uns auf der Kinderchirurgie in Mainz kennengelernt und uns Jahre später wiedergetroffen.</div><div>In dieser Folge sprechen wir über Milena. Über ihre Erkrankung und ihren Tod – und vor allem darüber, was danach bleibt.</div><div><strong>Wenn das eigene Kind stirbt</strong></div><div>Der Tod eines Kindes verändert eine Familie. Martina erzählt, wie sie diese Zeit erlebt hat und wie ein Weiterleben möglich wurde, obwohl Milena fehlte.</div><div>Dabei sprechen wir auch darüber, wie unterschiedlich Menschen innerhalb einer Familie trauern können und was der Verlust für Beziehungen und das weitere Leben bedeutet.</div><div><strong>Erinnerungen, die bleiben</strong></div><div>Erinnerungen bekommen nach dem Tod eines geliebten Menschen eine besondere Bedeutung. Sie. hängen sie an großen Erlebnissen und an scheinbar kleinen Dingen.</div><div>In Martinas Geschichte sind es unter anderem ein Floppy-Dalmatiner, ein Haarzopf und ein blaues Bild.</div><div>Sie erzählen von Milena und von einer Verbindung, die mit ihrem Tod nicht einfach verschwunden ist.</div><div><strong>„Nichts Wichtiges geht verloren“</strong></div><div>Dieser Gedanke zieht sich durch unser Gespräch. Wir sprechen darüber, was von einem Menschen bleibt und wie sich die Beziehung zu einem verstorbenen Kind im Laufe der Jahre verändern kann.</div><div>Auch viele Jahre nach Milenas Tod gehört sie zur Familie und zu ihrer Geschichte.</div><div>In unserem Gespräch geht es unter anderem um:</div><div>– den Tod eines Kindes<br>– Trauer verwaister Eltern<br>– Kinderpalliativversorgung<br>– Trauer innerhalb einer Familie<br>– Geschwister und Verlust<br>– Erinnerungen an ein verstorbenes Kind<br>– Verbundenheit über den Tod hinaus<br>– Weiterleben nach einem schweren Verlust</div><div>Eine persönliche Folge über Milena, über Familie und Erinnerung – und darüber, warum Wichtiges manchmal auf eine andere Weise bleibt.</div><div><br><br>Hier könnt ihr das Buch bestellen:<br>Direkt bei Martina Vogt: <a href="mailto:dievogts.mv@gmail.com">dievogts.mv@gmail.com</a><br>Im Blumenladen von Alisa Vogt: <a href="https://alisas-blumenzauber.de/">https://alisas-blumenzauber.de</a><br><br>Weitere Links zum Thema:<br>Grünewald*Baum Bestattungen: <a href="https://www.gruenewald-baum.de/">https://www.gruenewald-baum.de</a><br>Verein krebskranke Kinder Mainz: <a href="https://www.krebskrankekinder-mainz.de/">https://www.krebskrankekinder-mainz.de</a></div><div><br></div><br><div><strong>Mehr über mich und „Vom Gehen und Bleiben“</strong></div><div>Ich bin Simone Radzuweit, Trauerbegleiterin, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Palliative-Care-Fachkraft. In meiner Praxis in Wiesbaden begleite ich Menschen in Trauer, Krisen und Lebensübergängen und biete Gespräche zu Advance Care Planning (ACP) an.<br><br></div><div>Meine Website: <a href="https://www.radzuweit.de/">https://www.radzuweit.de</a><br><br>Mail: <a href="mailto:simone@radzuweit.de">simone@radzuweit.de</a><br><br></div><div>WhatsApp Kanal: <a href="https://whatsapp.com/channel/0029VbBogVD3gvWhpulc7n1V">https://whatsapp.com/channel/0029VbBogVD3gvWhpulc7n1V</a><br><br></div><div>Linkedin: <a href="https://www.linkedin.com/in/simone-radzuweit-76511b403/">https://www.linkedin.com/in/simone-radzuweit-76511b403</a></div>]]>
      </content:encoded>
      <link>https://vom-gehen-und-bleiben.letscast.fm/episode/das-blaue-bild-mit-martina-vogt</link>
      <atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://vom-gehen-und-bleiben.letscast.fm/episode/das-blaue-bild-mit-martina-vogt"/>
      <psc:chapters xmlns:psc="http://podlove.org/simple-chapters" version="1.2">
        <psc:chapter start="00:00:04" title="Gedenken an Milena"/>
        <psc:chapter start="00:02:30" title="Entstehung des Buches"/>
        <psc:chapter start="00:07:30" title="Bedeutung von Milenas Lieblingsfarbe"/>
        <psc:chapter start="00:11:45" title="Floppy, der treue Begleiter"/>
        <psc:chapter start="00:19:43" title="Erinnerungen und Perspektiven"/>
        <psc:chapter start="00:23:58" title="Umgang mit Tod und Krankheit"/>
        <psc:chapter start="00:32:02" title="Beruflicher Weg als Trauerbegleiterin"/>
        <psc:chapter start="00:39:31" title="Umgang mit Tod in der Klinik"/>
        <psc:chapter start="00:43:52" title="Tod in der Gesellschaft"/>
        <psc:chapter start="00:50:17" title="Vorsorge und Patientenverfügung"/>
        <psc:chapter start="00:53:39" title="Trauerarbeit durch Schreiben"/>
        <psc:chapter start="00:57:31" title="Abschluss"/>
      </psc:chapters>
      <itunes:title>Das blaue Bild - mit Martina Vogt</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Weiterleben nach dem Tod des eigenen Kindes</itunes:subtitle>
      <itunes:duration>00:59:57</itunes:duration>
      <itunes:author>Simone Radzuweit</itunes:author>
      <itunes:episode>11</itunes:episode>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:summary>
        <![CDATA[<div>Wie lebt eine Familie weiter, wenn ein Kind stirbt? Martina Vogt erzählt von ihrer Tochter Milena, ihrer Erkrankung und ihrem Tod mit zehn Jahren. Wir sprechen über die Trauer um ein Kind, über Erinnerungen und Verbundenheit und darüber, wie sich das Leben einer Familie nach einem solchen Verlust verändert. Das alles hat sie festgehalten in ihrem Buch: Das blaue Bild. Daraus liest sie vor.<br><br></div><div><br><br></div>]]>
      </itunes:summary>
      <itunes:image href="https://lcdn.letscast.fm/media/podcast/5b51e721/episode/315ff5d3/artwork-3000x3000.jpg?t=1785336806"/>
      <image>
        <url>https://lcdn.letscast.fm/media/podcast/5b51e721/episode/315ff5d3/artwork-3000x3000.jpg?t=1785336806</url>
        <title>Das blaue Bild - mit Martina Vogt</title>
        <link>https://vom-gehen-und-bleiben.letscast.fm/episode/das-blaue-bild-mit-martina-vogt</link>
      </image>
      <itunes:keywords>trauerbewältigung, kinderkrebs, tod eines kindes, verwaiste eltern, erinnerungskultur,  bestattungskultur, trauerbegleitung, lebensgeschichte, krebsdiagnose, bewältigungsstrategien, abschied nehmen, kindliche trauer, trauerarbeit, erinnerungsstücke, lebensfreude, elternschaft, krankheitsverarbeitung, gesprächskultur, tod im kindesalter, hoffnung, verarbeitungsprozess, familienleben, trauer, schmerzbewältigung, kindheit, emotionale heilung, persönliche erfahrungen, lebensfeier, kinderklinik</itunes:keywords>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <itunes:block>no</itunes:block>
      <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
      <googleplay:block>no</googleplay:block>
      <podcast:chapters url="https://letscast.fm/podcasts/vom-gehen-und-bleiben-0935de81/episodes/das-blaue-bild-mit-martina-vogt/chapters.json" type="application/json+chapters"/>
      <podcast:transcript url="https://letscast.fm/podcasts/vom-gehen-und-bleiben-0935de81/episodes/das-blaue-bild-mit-martina-vogt/transcript.vtt" type="text/vtt" rel="captions"/>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">faf6cec11ff14fa1a17a1faff888a0b7</guid>
      <title>Erinnerungen festhalten: Das Familienhörbuch mit Johanna Roth</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Was möchte ich meinen Kindern von mir hinterlassen, wenn meine Lebenszeit begrenzt ist? Johanna Roth ist Sounddesignerin und arbeitet für das Familienhörbuch. Sie begleitet lebensverkürzt erkrankte Eltern dabei, ihre Lebensgeschichte und ihre Stimme für ihre Kinder festzuhalten. Wir sprechen darüber, wie ein solches Hörbuch entsteht und welche Bedeutung es für Eltern, Kinder und die spätere Trauer haben kann.<br><br><br></div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 09 Jul 2026 06:00:00 +0200</pubDate>
      <enclosure url="https://lcdn.letscast.fm/media/podcast/5b51e721/episode/ba1514d1.mp3?t=1782377539" length="40887255" type="audio/mpeg"/>
      <content:encoded>
        <![CDATA[<div>Wie klingt die Stimme meiner Mutter? Wie hat mein Vater gelacht? Welche Geschichten aus ihrem Leben hätten sie mir später noch erzählt?</div><div>Wenn ein Elternteil schwer und lebensverkürzt erkrankt ist, bekommen solche Fragen eine besondere Bedeutung. Das Familienhörbuch ermöglicht Müttern und Vätern, ihre Lebensgeschichte mit der eigenen Stimme für ihre Kinder festzuhalten.</div><div>In dieser Folge spreche ich mit Johanna Roth. Sie ist Sounddesignerin für Film und arbeitet freiberuflich für das Familienhörbuch. Für die Aufnahmen begleitet sie erkrankte Eltern und gestaltet aus ihren Erzählungen ein persönliches Hörbuch für die Familie.</div><div><strong>Was ist ein Familienhörbuch?</strong></div><div>Ein Familienhörbuch bewahrt mehr als biografische Daten. Eltern erzählen von ihrer Kindheit und Jugend, von wichtigen Menschen und Begegnungen, von Liebe, Familie und gemeinsamen Erlebnissen.</div><div>Dabei bleibt etwas erhalten, das kein Foto bewahren kann: die eigene Stimme.</div><div>Johanna erzählt, wie diese sehr persönlichen Aufnahmen entstehen und wie sie die Menschen während dieses Prozesses begleitet.</div><div><strong>Erinnerungen für die eigenen Kinder</strong></div><div>Was möchte ich meinem Kind über mich erzählen? Was soll es später von mir wissen? Und welche Geschichten möchte ich selbst noch einmal aussprechen?</div><div>Das Aufnehmen der eigenen Lebensgeschichte richtet den Blick auf das, was ein Leben ausgemacht hat. Dabei entstehen Erinnerungen für die Kinder – und gleichzeitig kann der Prozess auch für die erkrankten Eltern selbst eine besondere Bedeutung bekommen.</div><div><strong>Die Stimme in der Trauer</strong></div><div>Nach dem Tod eines Menschen kann seine Stimme zu einer kostbaren Erinnerung werden. Das Familienhörbuch ermöglicht Kindern, die Stimme ihres verstorbenen Elternteils später wiederzuhören und Geschichten kennenzulernen, an die sie sich möglicherweise selbst kaum oder gar nicht erinnern können.</div><div>Mit Johanna spreche ich darüber, welche Rolle das Hörbuch in der Trauer spielen kann und wie unterschiedlich Familien mit diesem besonderen Vermächtnis umgehen.</div><div>In unserem Gespräch geht es unter anderem um:</div><div>– das Familienhörbuch<br>– lebensverkürzend erkrankte Eltern<br>– Erinnerungen für Kinder<br>– die eigene Lebensgeschichte<br>– Stimme und Erinnerung<br>– Abschied und Vermächtnis<br>– Trauer nach dem Tod eines Elternteils<br>– die Arbeit einer Sounddesignerin am Familienhörbuch</div><div>Eine Folge über Stimmen, Geschichten und die Möglichkeit, etwas sehr Persönliches für die Menschen festzuhalten, die bleiben.</div><div><br><br>Familienhörbuch: <a href="https://familienhoerbuch.de/">https://familienhoerbuch.de</a><br>Das Angebot finanziert sich über Spenden. Wer sich beteiligen möchte: <a href="https://familienhoerbuch.de/spenden/">https://familienhoerbuch.de/spenden</a></div><br><div><strong>Mehr über mich und „Vom Gehen und Bleiben“</strong></div><div>Ich bin Simone Radzuweit, Trauerbegleiterin, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Palliative-Care-Fachkraft. In meiner Praxis in Wiesbaden begleite ich Menschen in Trauer, Krisen und Lebensübergängen und biete Gespräche zu Advance Care Planning (ACP) an.<br><br></div><div>Meine Website: <a href="https://www.radzuweit.de/">https://www.radzuweit.de</a><br><br>Mail: <a href="mailto:simone@radzuweit.de">simone@radzuweit.de</a><br><br></div><div>WhatsApp Kanal: <a href="https://whatsapp.com/channel/0029VbBogVD3gvWhpulc7n1V">https://whatsapp.com/channel/0029VbBogVD3gvWhpulc7n1V</a><br><br></div><div>Linkedin: <a href="https://www.linkedin.com/in/simone-radzuweit-76511b403/">https://www.linkedin.com/in/simone-radzuweit-76511b403</a></div>]]>
      </content:encoded>
      <link>https://vom-gehen-und-bleiben.letscast.fm/episode/erinnerungen-festhalten-das-familienhoerbuch-mit-johanna-roth</link>
      <atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://vom-gehen-und-bleiben.letscast.fm/episode/erinnerungen-festhalten-das-familienhoerbuch-mit-johanna-roth"/>
      <psc:chapters xmlns:psc="http://podlove.org/simple-chapters" version="1.2">
        <psc:chapter start="00:00:06" title="Einführung zum Familienhörbuch"/>
        <psc:chapter start="00:02:55" title="Was ist ein Familienhörbuch?"/>
        <psc:chapter start="00:07:23" title="Offenheit &amp; Tresorkapitel"/>
        <psc:chapter start="00:12:28" title="Wirkung des Hörbuchs auf Eltern"/>
        <psc:chapter start="00:19:34" title="Geräusche und Leichtigkeit"/>
        <psc:chapter start="00:22:42" title="Länge und Inhalt der Hörbücher"/>
        <psc:chapter start="00:25:18" title="Rückmeldungen und Trauerarbeit"/>
        <psc:chapter start="00:30:50" title="Persönliche Bedeutung der Arbeit"/>
        <psc:chapter start="00:36:29" title="Veränderter Blick auf Leben und Tod"/>
        <psc:chapter start="00:38:08" title="Erinnerung an Johanna &amp; Abschluss"/>
        <psc:chapter start="15:47" title="Ablauf &amp; Finanzierung des Projekts"/>
      </psc:chapters>
      <itunes:title>Erinnerungen festhalten: Das Familienhörbuch mit Johanna Roth</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Lebensgeschichten für die Kinder</itunes:subtitle>
      <itunes:duration>00:42:22</itunes:duration>
      <itunes:author>Simone Radzuweit</itunes:author>
      <itunes:episode>10</itunes:episode>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:summary>
        <![CDATA[<div>Was möchte ich meinen Kindern von mir hinterlassen, wenn meine Lebenszeit begrenzt ist? Johanna Roth ist Sounddesignerin und arbeitet für das Familienhörbuch. Sie begleitet lebensverkürzt erkrankte Eltern dabei, ihre Lebensgeschichte und ihre Stimme für ihre Kinder festzuhalten. Wir sprechen darüber, wie ein solches Hörbuch entsteht und welche Bedeutung es für Eltern, Kinder und die spätere Trauer haben kann.<br><br><br></div>]]>
      </itunes:summary>
      <itunes:image href="https://lcdn.letscast.fm/media/podcast/5b51e721/episode/ba1514d1/artwork-3000x3000.jpg?t=1782377586"/>
      <image>
        <url>https://lcdn.letscast.fm/media/podcast/5b51e721/episode/ba1514d1/artwork-3000x3000.jpg?t=1782377586</url>
        <title>Erinnerungen festhalten: Das Familienhörbuch mit Johanna Roth</title>
        <link>https://vom-gehen-und-bleiben.letscast.fm/episode/erinnerungen-festhalten-das-familienhoerbuch-mit-johanna-roth</link>
      </image>
      <itunes:keywords>Familienhörbuch, Erinnerungen, Eltern, Sounddesign, Trauer,lebensverkürzende Erkrankung, Palliativ, Audiobiografie, </itunes:keywords>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <itunes:block>no</itunes:block>
      <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
      <googleplay:block>no</googleplay:block>
      <podcast:chapters url="https://letscast.fm/podcasts/vom-gehen-und-bleiben-0935de81/episodes/erinnerungen-festhalten-das-familienhoerbuch-mit-johanna-roth/chapters.json" type="application/json+chapters"/>
      <podcast:transcript url="https://letscast.fm/podcasts/vom-gehen-und-bleiben-0935de81/episodes/erinnerungen-festhalten-das-familienhoerbuch-mit-johanna-roth/transcript.vtt" type="text/vtt" rel="captions"/>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">de0dc3c3c1494b319eeb9f22233e0935</guid>
      <title>Lass uns über den Tod reden - Simone und Andreas Radzuweit</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Was passiert, wenn ein Paar über den eigenen Tod spricht? In dieser persönlichen Folge spreche ich mit meinem Mann Andreas über Älterwerden, Sterben und Abschied. Wir sprechen darüber, wie wir uns unser Lebensende vorstellen, welche Rolle Patientenverfügung und Bestattung spielen – und was es für uns bedeutet, irgendwann ohne den anderen weiterleben zu müssen.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 18 Jun 2026 06:00:00 +0200</pubDate>
      <enclosure url="https://lcdn.letscast.fm/media/podcast/5b51e721/episode/24f2cd0c.mp3?t=1780224664" length="47317827" type="audio/mpeg"/>
      <content:encoded>
        <![CDATA[<div>Wann hast du zum ersten Mal darüber nachgedacht, dass dein Leben einmal endet?</div><div>Mit dieser Frage beginnt eine besondere Folge von „Vom Gehen und Bleiben“. Mein Gast ist mein Mann Andreas – und diesmal sprechen wir über unseren eigenen Tod.</div><div>Als Paar über Sterben, Abschied und die Vorstellung zu sprechen, irgendwann ohne den anderen weiterleben zu müssen, ist nicht leicht. Gleichzeitig haben wir erlebt, dass genau dieses Gespräch etwas mit dem Leben macht.</div><div><strong>Was verändert sich, wenn wir über den Tod sprechen?</strong></div><div>Wir wissen, dass unser Leben endlich ist. Im Alltag fühlt sich der eigene Tod trotzdem häufig weit entfernt an.</div><div>Andreas und ich sprechen darüber, wann uns die eigene Endlichkeit bewusst geworden ist und ob die Beschäftigung mit dem Lebensende verändert, wie wir heute leben.</div><div>Welche Menschen sind mir wichtig? Was möchte ich noch erleben? Was schiebe ich auf? Und gibt es irgendwann einen Moment, in dem sich ein Leben vollständig anfühlt?</div><div><strong>Wie möchten wir alt werden und sterben?</strong></div><div>Wir sprechen darüber, wie wir uns unser eigenes Älterwerden vorstellen und welche Bedeutung Lebensqualität dabei für uns hat.</div><div>Dabei wird schnell deutlich: Die Frage, wie alt wir werden möchten, lässt sich kaum von der Frage trennen, wie wir leben möchten.</div><div>Auch der Sterbeprozess beschäftigt uns. Was macht uns Angst? Was wünschen wir uns für das eigene Lebensende? Und wie konkret können solche Vorstellungen überhaupt sein?</div><div><strong>Patientenverfügung – füreinander entscheiden müssen</strong></div><div>Wir haben uns bereits intensiv mit unserer eigenen gesundheitlichen Vorausplanung beschäftigt.</div><div>In der Folge erzählen wir, wie es für uns war, über Patientenverfügung und medizinische Entscheidungen am Lebensende zu sprechen. Besonders herausfordernd ist dabei die Vorstellung, dass einer von uns möglicherweise einmal den Willen des anderen vertreten muss.</div><div>Kann eine Patientenverfügung auch den Menschen entlasten, der später für uns sprechen soll?</div><div><strong>Wie möchten wir bestattet werden?</strong></div><div>Friedhof, Friedwald, Abschiedsfeier, Musik – haben wir eigentlich konkrete Wünsche für unsere eigene Bestattung?</div><div>Unsere Antwort darauf ist weniger eindeutig, als man vielleicht erwarten würde.</div><div>Wir sprechen darüber, für wen ein Grab oder ein Erinnerungsort eigentlich da ist und warum es auch eine Form von Fürsorge sein kann, den Menschen, die bleiben, ein paar eigene Wünsche mitzugeben.</div><div><strong>Und wenn einer von uns zuerst stirbt?</strong></div><div>Dieser Teil unseres Gesprächs wird sehr persönlich.</div><div>Was könnte helfen, wenn der andere stirbt? Was bleibt von einer langen gemeinsamen Beziehung? Und darf irgendwann eine neue Liebe entstehen?</div><div>Wir sprechen über Dankbarkeit und Verbundenheit, aber auch über unsere Vorstellungen davon, was nach dem Tod kommt und ob wir an ein Wiedersehen glauben.</div><div>In unserem Gespräch geht es unter anderem um:</div><div>– die eigene Endlichkeit<br>– Älterwerden und Lebensqualität<br>– Angst vor Sterben und Tod<br>– Patientenverfügung und Vorsorge<br>– Entscheidungen am Lebensende<br>– Bestattung und Friedwald<br>– Tod des Partners oder der Partnerin<br>– Trauer und Weiterleben<br>– neue Partnerschaft nach dem Tod<br>– Glaube und die Vorstellung eines Lebens nach dem Tod<br>– die Frage, was von einem Menschen bleibt</div><div>Ein Gespräch über den Tod braucht keinen besonderen Anlass. Es reicht die Bereitschaft, eine Frage zu stellen, die wir sonst lieber auf später verschieben.</div><div><br><br><br>Vorsorgevollmacht Bundesminesterium der Justiz und für Verbraucherschutz:<br><a href="https://www.bmjv.de/DE/themen/vorsorge_betreuungsrecht/vorsorgevollmacht/vorsorgevollmacht_node.html">https://www.bmjv.de/DE/themen/vorsorge_betreuungsrecht/vorsorgevollmacht/vorsorgevollmacht_node.html</a></div><div><br></div><br><div><strong>Mehr über mich und „Vom Gehen und Bleiben“</strong></div><div>Ich bin Simone Radzuweit, Trauerbegleiterin, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Palliative-Care-Fachkraft. In meiner Praxis in Wiesbaden begleite ich Menschen in Trauer, Krisen und Lebensübergängen und biete Gespräche zu Advance Care Planning (ACP) an.<br><br></div><div>Meine Website: <a href="https://www.radzuweit.de/">https://www.radzuweit.de</a><br><br>Mail: <a href="mailto:simone@radzuweit.de">simone@radzuweit.de</a><br><br></div><div>WhatsApp Kanal: <a href="https://whatsapp.com/channel/0029VbBogVD3gvWhpulc7n1V">https://whatsapp.com/channel/0029VbBogVD3gvWhpulc7n1V</a><br><br></div><div>Linkedin: <a href="https://www.linkedin.com/in/simone-radzuweit-76511b403/">https://www.linkedin.com/in/simone-radzuweit-76511b403</a></div>]]>
      </content:encoded>
      <link>https://vom-gehen-und-bleiben.letscast.fm/episode/lass-uns-ueber-den-tod-reden-simone-und-andreas-radzuweit</link>
      <atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://vom-gehen-und-bleiben.letscast.fm/episode/lass-uns-ueber-den-tod-reden-simone-und-andreas-radzuweit"/>
      <psc:chapters xmlns:psc="http://podlove.org/simple-chapters" version="1.2">
        <psc:chapter start="00:00:00" title="Über Sterblichkeit und Lebensplanung"/>
        <psc:chapter start="00:02:44" title="Distanz zum Tod überwinden"/>
        <psc:chapter start="00:07:07" title="Umgang mit dem eigenen Tod"/>
        <psc:chapter start="00:13:32" title="Veränderte Haltung zum Tod"/>
        <psc:chapter start="00:19:42" title="Patientenverfügung als Paar"/>
        <psc:chapter start="00:24:41" title="Wünsche für die Bestattung"/>
        <psc:chapter start="00:29:51" title="Hoffnung auf ein Wiedersehen"/>
        <psc:chapter start="00:35:38" title="Immaterielles Erbe und Erinnerung"/>
        <psc:chapter start="00:42:32" title="Neue Partnerschaft nach Verlust"/>
      </psc:chapters>
      <itunes:title>Lass uns über den Tod reden - Simone und Andreas Radzuweit</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Ein Paargespräch über Älterwerden, Sterben und Abschied</itunes:subtitle>
      <itunes:duration>00:48:57</itunes:duration>
      <itunes:author>Simone Radzuweit</itunes:author>
      <itunes:episode>9</itunes:episode>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:summary>
        <![CDATA[<div>Was passiert, wenn ein Paar über den eigenen Tod spricht? In dieser persönlichen Folge spreche ich mit meinem Mann Andreas über Älterwerden, Sterben und Abschied. Wir sprechen darüber, wie wir uns unser Lebensende vorstellen, welche Rolle Patientenverfügung und Bestattung spielen – und was es für uns bedeutet, irgendwann ohne den anderen weiterleben zu müssen.</div>]]>
      </itunes:summary>
      <itunes:image href="https://lcdn.letscast.fm/media/podcast/5b51e721/episode/24f2cd0c/artwork-3000x3000.jpg?t=1780502940"/>
      <image>
        <url>https://lcdn.letscast.fm/media/podcast/5b51e721/episode/24f2cd0c/artwork-3000x3000.jpg?t=1780502940</url>
        <title>Lass uns über den Tod reden - Simone und Andreas Radzuweit</title>
        <link>https://vom-gehen-und-bleiben.letscast.fm/episode/lass-uns-ueber-den-tod-reden-simone-und-andreas-radzuweit</link>
      </image>
      <itunes:keywords>Älterwerden, Tod, Sterben, Verlust, Beziehung, Partnerschaft, Trauer, Leben, Endlichkeit, Palliativ, Patientenverfügung, Beerdigung, Bestattung, Glaube, Wiedersehen, Erinnerung, Lebensende, Abschied, Selbstreflexion, Spiritualität, Verzeihen, Versöhnung, Lebensplanung, Sinndeslebens, Generationen, Familienerbe, Vermächtnis, Liebe, Verbundenheit, Glück</itunes:keywords>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <itunes:block>no</itunes:block>
      <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
      <googleplay:block>no</googleplay:block>
      <podcast:chapters url="https://letscast.fm/podcasts/vom-gehen-und-bleiben-0935de81/episodes/lass-uns-ueber-den-tod-reden-simone-und-andreas-radzuweit/chapters.json" type="application/json+chapters"/>
      <podcast:transcript url="https://letscast.fm/podcasts/vom-gehen-und-bleiben-0935de81/episodes/lass-uns-ueber-den-tod-reden-simone-und-andreas-radzuweit/transcript.vtt" type="text/vtt" rel="captions"/>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">a7aade03ed6949f7affc96b86c4b8bee</guid>
      <title>Als Hebamme Sterneneltern begleiten - mit Gila Heusermann</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Was geschieht nach einer Fehlgeburt – und welche Möglichkeiten haben Eltern dann? Hebamme Gila Heusermann begleitet Familien, deren Kind während der Schwangerschaft stirbt. Wir sprechen über Fehlgeburt und stille Geburt, Hebammenhilfe, Abschied und Bestattung und darüber, warum Eltern Zeit brauchen, um ihren eigenen Weg und ihre eigenen Entscheidungen zu finden.<br><br></div><div><br><br></div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 28 May 2026 06:00:00 +0200</pubDate>
      <enclosure url="https://lcdn.letscast.fm/media/podcast/5b51e721/episode/9fd9cd4e.mp3?t=1779463856" length="34887267" type="audio/mpeg"/>
      <content:encoded>
        <![CDATA[<div>Hebammen begleiten den Beginn eines Lebens. Doch zu ihrem Beruf gehört auch die Erfahrung, dass ein Kind während der Schwangerschaft oder rund um die Geburt stirbt.</div><div>In dieser Folge spreche ich mit Gila Heusermann. Sie ist Hebamme im Kokobelly Geburtshaus in Mainz und begleitet auch Eltern, die ihr Kind in der Schwangerschaft verloren haben.</div><div><strong>Fehlgeburt – welche Möglichkeiten haben Eltern?</strong></div><div>Die Nachricht, dass das Herz des eigenen Kindes nicht mehr schlägt, trifft Eltern häufig völlig unvorbereitet. Gleichzeitig stehen schon kurz danach Entscheidungen an.</div><div>Gila erklärt, welche unterschiedlichen Möglichkeiten es nach einer Fehlgeburt geben kann. Neben einem operativen Eingriff kann – abhängig von der individuellen medizinischen Situation – auch medikamentös begleitet oder zunächst abgewartet werden, bis der Körper die Geburt selbst beginnt.</div><div>Ein wichtiger Gedanke unseres Gesprächs: Eltern müssen viele Entscheidungen nicht sofort treffen.</div><div>Zeit kann helfen, überhaupt erst zu begreifen, was geschehen ist.</div><div><strong>Hebammenbegleitung nach einer Fehlgeburt</strong></div><div>Gerade nach frühen Fehlgeburten wissen viele Frauen nicht, dass sie sich an eine Hebamme wenden können. Manche haben zu diesem Zeitpunkt noch gar keine Hebamme gesucht und erleben die Situation deshalb sehr allein.</div><div>Gila erzählt, wie eine solche Begleitung aussehen kann und welche Unterstützung Hebammen auch bei einem frühen Verlust anbieten können.</div><div>Denn auch wenn kein Baby mit nach Hause kommt, hat der Körper eine Schwangerschaft und eine Geburt erlebt.</div><div><strong>Wochenbett ohne Kind</strong></div><div>Nach einer Fehlgeburt braucht der Körper Zeit. Die Gebärmutter bildet sich zurück, es kommt zu Blutungen und hormonellen Veränderungen.</div><div>Gleichzeitig fehlt das Kind, um das sich die Mutter kümmern würde.</div><div>Wir sprechen darüber, warum auch nach einer Fehlgeburt körperliche Erholung wichtig ist und welche Bedeutung das Wochenbett in dieser besonderen Situation hat.</div><div><strong>Abschied nehmen und das eigene Kind sehen</strong></div><div>Was geschieht, wenn ein Kind später in der Schwangerschaft stirbt?</div><div>Gila spricht darüber, warum Eltern Angst vor der Geburt ihres verstorbenen Kindes haben können – und weshalb die Geburt und der anschließende Abschied für manche Familien eine wichtige Erfahrung sein können.</div><div>Auch die Frage, ob Eltern ihr Kind sehen möchten, braucht Raum. Dabei muss niemand allein sein. Hebammen und andere Fachpersonen können diesen Abschied begleiten.</div><div><strong>Bestattung und Erinnerung</strong></div><div>Welche Möglichkeiten gibt es, ein früh verstorbenes Kind zu bestatten? Was ist ein Sternengarten? Und kann ein Kind einen Namen bekommen, auch wenn es sehr früh in der Schwangerschaft gestorben ist?</div><div>Wir sprechen über unterschiedliche Formen des Abschieds und darüber, wie wichtig ein konkreter Ort oder ein persönliches Ritual für manche Familien werden kann.</div><div><strong>Auch Väter und Partner:innen trauern</strong></div><div>Der Verlust betrifft nicht nur die schwangere Person.</div><div>Gila erlebt, dass Väter und andere Partner:innen in Unterstützungsangeboten noch zu wenig vorkommen. Manche versuchen sehr schnell, wieder im Alltag zu funktionieren oder vor allem für ihre Partnerin stark zu sein.</div><div>Dabei haben auch sie ein Kind verloren.</div><div>Wir sprechen darüber, warum es hilfreich sein kann, beide Eltern in Gespräche und Entscheidungen einzubeziehen und beiden ihre eigene Trauer zuzugestehen.</div><div><strong>Rückbildung für Sternenmütter</strong></div><div>Im Cocobelli Geburtshaus gibt es einen eigenen Rückbildungskurs für Sternenmütter. Dort haben Frauen Raum für körperliche Rückbildung und gleichzeitig für Begegnung und Austausch mit anderen Betroffenen.</div><div>Manchmal kann gerade dieser Zugang leichter sein als der direkte Weg in eine Trauergruppe.</div><div>In unserem Gespräch geht es unter anderem um:</div><div>– Fehlgeburt und stille Geburt<br>– Sternenkinder und Sterneneltern<br>– Hebammenbegleitung nach einer Fehlgeburt<br>– Möglichkeiten nach der Diagnose einer Fehlgeburt<br>– Wochenbett ohne Kind<br>– Abschied vom eigenen Kind<br>– Bestattung und Sternengarten<br>– Trauer von Vätern und Partner:innen<br>– Rückbildung für Sternenmütter<br>– Selbstbestimmung und Zeit für Entscheidungen</div><div>Eine Folge über den Verlust eines Kindes in der Schwangerschaft – und darüber, wie wichtig Information, Zeit und eine Begleitung sein können, die Eltern ihren eigenen Weg finden lässt</div><ul><li>Verein Trauernde Eltern und Kinder in Mainz: <a href="https://eltern-kinder-trauer.de/">https://eltern-kinder-trauer.de</a></li><li>Geburtshaus Mainz: <a href="http://www.kokobelly.de/">http://www.kokobelly.de/</a></li><li>Hilfe für Sternenzelten in Hessen: <a href="https://www.unsere-sternenkinder-hessen.de/angebote">https://www.unsere-sternenkinder-hessen.de/angebote</a></li><li>Blogartikel: <a href="https://www.hebammenblog.de/die-kleine-geburt-ein-fehl-geburtsbericht/">https://www.hebammenblog.de/die-kleine-geburt-ein-fehl-geburtsbericht/</a></li><li>Podcast: <a href="https://open.spotify.com/show/2LutudPHflRovn3NAqYZar?si=cD-NN2dhTByYXyfiXy3CjQ">https://open.spotify.com/show/2LutudPHflRovn3NAqYZar?si=cD-NN2dhTByYXyfiXy3CjQ</a></li></ul><div><br></div><div><br></div><div><br></div><br><div><strong>Mehr über mich und „Vom Gehen und Bleiben“</strong></div><div>Ich bin Simone Radzuweit, Trauerbegleiterin, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Palliative-Care-Fachkraft. In meiner Praxis in Wiesbaden begleite ich Menschen in Trauer, Krisen und Lebensübergängen und biete Gespräche zu Advance Care Planning (ACP) an.<br><br></div><div>Meine Website: <a href="https://www.radzuweit.de/">https://www.radzuweit.de</a><br><br>Mail: <a href="mailto:simone@radzuweit.de">simone@radzuweit.de</a><br><br></div><div>WhatsApp Kanal: <a href="https://whatsapp.com/channel/0029VbBogVD3gvWhpulc7n1V">https://whatsapp.com/channel/0029VbBogVD3gvWhpulc7n1V</a><br><br></div><div>Linkedin: <a href="https://www.linkedin.com/in/simone-radzuweit-76511b403/">https://www.linkedin.com/in/simone-radzuweit-76511b403</a></div>]]>
      </content:encoded>
      <link>https://vom-gehen-und-bleiben.letscast.fm/episode/als-hebamme-sterneneltern-begleiten-mit-gila-heusermann</link>
      <atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://vom-gehen-und-bleiben.letscast.fm/episode/als-hebamme-sterneneltern-begleiten-mit-gila-heusermann"/>
      <psc:chapters xmlns:psc="http://podlove.org/simple-chapters" version="1.2">
        <psc:chapter start="00:00:04" title="Verlust im Hebammenberuf"/>
        <psc:chapter start="00:02:50" title="Elternschaft und Sternenkinder"/>
        <psc:chapter start="00:05:36" title="Bestattung und Umgang mit Fehlgeburten"/>
        <psc:chapter start="00:08:16" title="Begleitung und Zeit für Entscheidungen"/>
        <psc:chapter start="00:14:06" title="Mutterschutz"/>
        <psc:chapter start="00:18:46" title="Tabuthema Fehlgeburt"/>
        <psc:chapter start="00:22:40" title="Vätertrauer und Partnerbegleitung"/>
        <psc:chapter start="00:28:36" title="Rückbildungskurse für Sternenmütter"/>
        <psc:chapter start="00:33:02" title="Heilsame Geburt"/>
      </psc:chapters>
      <itunes:title>Als Hebamme Sterneneltern begleiten - mit Gila Heusermann</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Fehlgeburt, stille Geburt und die Zeit danach</itunes:subtitle>
      <itunes:duration>00:36:07</itunes:duration>
      <itunes:author>Simone Radzuweit</itunes:author>
      <itunes:episode>8</itunes:episode>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:summary>
        <![CDATA[<div>Was geschieht nach einer Fehlgeburt – und welche Möglichkeiten haben Eltern dann? Hebamme Gila Heusermann begleitet Familien, deren Kind während der Schwangerschaft stirbt. Wir sprechen über Fehlgeburt und stille Geburt, Hebammenhilfe, Abschied und Bestattung und darüber, warum Eltern Zeit brauchen, um ihren eigenen Weg und ihre eigenen Entscheidungen zu finden.<br><br></div><div><br><br></div>]]>
      </itunes:summary>
      <itunes:image href="https://lcdn.letscast.fm/media/podcast/5b51e721/episode/9fd9cd4e/artwork-3000x3000.jpg?t=1779464819"/>
      <image>
        <url>https://lcdn.letscast.fm/media/podcast/5b51e721/episode/9fd9cd4e/artwork-3000x3000.jpg?t=1779464819</url>
        <title>Als Hebamme Sterneneltern begleiten - mit Gila Heusermann</title>
        <link>https://vom-gehen-und-bleiben.letscast.fm/episode/als-hebamme-sterneneltern-begleiten-mit-gila-heusermann</link>
      </image>
      <itunes:keywords>Fehlgeburt, Sternenkinder, Verlust, Hebamme,</itunes:keywords>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <itunes:block>no</itunes:block>
      <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
      <googleplay:block>no</googleplay:block>
      <podcast:chapters url="https://letscast.fm/podcasts/vom-gehen-und-bleiben-0935de81/episodes/als-hebamme-sterneneltern-begleiten-mit-gila-heusermann/chapters.json" type="application/json+chapters"/>
      <podcast:transcript url="https://letscast.fm/podcasts/vom-gehen-und-bleiben-0935de81/episodes/als-hebamme-sterneneltern-begleiten-mit-gila-heusermann/transcript.vtt" type="text/vtt" rel="captions"/>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">fca753d1a1784acc9842f3952301b47e</guid>
      <title>Trauern Väter anders? - mit Uli Munck</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Trauern Väter anders, wenn ihr Kind stirbt? Trauerbegleiter Uli Munck sagt: Trauer ist individuell – doch Männer sprechen häufig anders darüber. Wir sprechen über Vätertrauer, Männertrauergruppen und ein Wochenende für verwaiste Väter. Außerdem geht es darum, wie unterschiedlich Paare um dasselbe Kind trauern können und was Trauer am Arbeitsplatz für Betroffene, Kollegen und Führungskräfte bedeutet.</div><div><br><br></div><div><br><br></div><div><br><br></div><div><br></div><div><br></div><div><br></div><div>&nbsp;<br><br></div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 07 May 2026 05:00:00 +0200</pubDate>
      <enclosure url="https://lcdn.letscast.fm/media/podcast/5b51e721/episode/957491a0.mp3?t=1777382762" length="48900120" type="audio/mpeg"/>
      <content:encoded>
        <![CDATA[<div>Trauern Männer anders als Frauen? Und was geschieht, wenn Väter, die ein Kind verloren haben, unter sich über ihre Trauer sprechen?</div><div>In dieser Folge spreche ich mit Uli Munck. Er ist selbst verwaister Vater und Trauerbegleiter. In Mainz begleitet er trauernde Väter in einer offenen Gruppe und gestaltet gemeinsam mit einem Kollegen mehrtägige Wochenenden für Väter, deren Kind gestorben ist.</div><div><strong>Trauern Väter anders?</strong></div><div>Ulis Antwort auf diese Frage ist differenziert: Trauer ist für ihn zunächst etwas sehr Individuelles. Unterschiede beobachtet er weniger in der Trauer selbst als darin, wie Menschen mit ihr umgehen und wie sie darüber sprechen.</div><div>Viele Väter erleben nach dem Tod ihres Kindes zunächst einen starken Auftrag: funktionieren, die Familie zusammenhalten, sich um die anderen kümmern.</div><div>Der eigene Schmerz bekommt oft erst später Raum.</div><div><strong>Wenn Eltern unterschiedlich trauern</strong></div><div>Auch innerhalb einer Partnerschaft kann Trauer sehr unterschiedlich aussehen.</div><div>Uli beschreibt einen Gedanken, der mich in unserem Gespräch besonders beschäftigt hat: Mutter und Vater trauern zwar um dasselbe Kind – ihre Beziehung zu diesem Kind und ihre Erinnerungen daran können jedoch verschieden sein.</div><div>Manchmal sprechen Paare zu Hause sogar weniger über ihre Trauer, weil sie den anderen mit dem eigenen Schmerz nicht zusätzlich belasten möchten.</div><div><strong>Warum braucht es Trauergruppen nur für Männer?</strong></div><div>Uli begleitet eine offene Vätergruppe und mehrtägige Wochenenden für verwaiste Väter.</div><div>Warum braucht es solche Räume?</div><div>In reinen Männergruppen kommen teilweise andere Themen zur Sprache. Es geht um Partnerschaft und Sexualität, Schuld, Ängste, lebende Geschwister, Arbeit – und um die Frage, wie ein Vater mit seinem verstorbenen Kind verbunden bleiben kann.</div><div>Beruf, gesellschaftlicher Status und Herkunft verlieren dabei an Bedeutung. Die gemeinsame Erfahrung verbindet: Jeder dieser Männer hat ein Kind verloren.</div><div><strong>Ein Wochenende für verwaiste Väter</strong></div><div>Bis zu zehn Väter verbringen gemeinsam ein Wochenende auf dem Jakobsberg.</div><div>Am Samstag bringt jeder Vater ein Foto seines Kindes und einen Gegenstand mit, der ihn mit seinem Kind verbindet. Für jedes verstorbene Kind wird eine Kerze angezündet und sein Name ausgesprochen.</div><div>Dann bekommen die Väter Zeit zu erzählen.</div><div>Von ihrem Kind. Von seinem Tod. Vom gemeinsamen Leben. Vom eigenen Schmerz und davon, was sich seit dem Tod verändert hat.</div><div>Uli beschreibt, wie aus Männern, die sich am Freitag noch nie begegnet sind, innerhalb weniger Tage eine Gemeinschaft entstehen kann, in der Tränen, Verletzlichkeit und Erinnerungen ihren Platz haben.</div><div><strong>Von einem verstorbenen Kind erzählen dürfen</strong></div><div>Je länger ein Tod zurückliegt, desto seltener wird der Name des verstorbenen Menschen im Alltag ausgesprochen.</div><div>Für Eltern kann das besonders schmerzhaft sein. Denn ihr Kind bleibt ihr Kind – auch nach fünf, zehn oder fünfzehn Jahren.</div><div>Die Väterwochenenden schaffen einen Raum, in dem niemand erklären muss, warum er noch immer von seinem Kind erzählen möchte.</div><div><strong>Trauer am Arbeitsplatz</strong></div><div>Im zweiten Teil unseres Gesprächs schauen wir auf einen weiteren Lebensbereich: die Arbeit.</div><div>Für manche Trauernde kann der Arbeitsplatz Struktur und zeitweise Abstand vom Schmerz bieten. Gleichzeitig endet Trauer nicht an der Bürotür.</div><div>Ein Geruch, ein Satz oder ein Datum kann auch Jahre später plötzlich etwas auslösen. Konzentration kann fehlen, Fehler können passieren oder ein Mensch muss ein Meeting verlassen, weil die Trauer ihn unerwartet überwältigt.</div><div>Wir sprechen darüber, was Kollegen und Führungskräfte über Trauer wissen sollten und warum ein verständnisvoller Umgang mit trauernden Mitarbeitenden auch für Unternehmen relevant ist.</div><div>In unserem Gespräch geht es unter anderem um:</div><div>– Vätertrauer nach dem Tod eines Kindes<br>– Männer und Trauer<br>– unterschiedliche Trauer innerhalb einer Partnerschaft<br>– Männertrauergruppen und Vätergruppen<br>– verwaiste Eltern<br>– Partnerschaft und Sexualität nach dem Tod eines Kindes<br>– Schuld und Ängste<br>– Erinnerungen und die Verbindung zum verstorbenen Kind<br>– Trauer am Arbeitsplatz<br>– Führungskräfte und trauernde Mitarbeitende<br>– Trauer, die auch nach vielen Jahren wieder schmerzen kann</div><div>Eine Folge über Männer, die einen schweren Verlust erlebt haben – und darüber, was geschehen kann, wenn es einen Raum gibt, in dem sie nichts zusammenhalten müssen.</div><ul><li>Verein Trauernde Eltern und Kinder in Mainz: <a href="https://eltern-kinder-trauer.de/">https://eltern-kinder-trauer.de</a></li><li>Verein Hilfe für krebskranke Kinder in Frankfurt: <a href="https://www.kinderkrebs-frankfurt.de/">https://www.kinderkrebs-frankfurt.de</a></li><li>Uli Munck: <a href="https://www.lebenmittrauer.de/">https://www.lebenmittrauer.de</a></li></ul><div><br></div><div><br></div><div><br><br></div><div><br></div><div><br></div><br><div><strong>Mehr über mich und „Vom Gehen und Bleiben“</strong></div><div>Ich bin Simone Radzuweit, Trauerbegleiterin, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Palliative-Care-Fachkraft. In meiner Praxis in Wiesbaden begleite ich Menschen in Trauer, Krisen und Lebensübergängen und biete Gespräche zu Advance Care Planning (ACP) an.<br><br></div><div>Meine Website: <a href="https://www.radzuweit.de/">https://www.radzuweit.de</a><br><br>Mail: <a href="mailto:simone@radzuweit.de">simone@radzuweit.de</a><br><br></div><div>WhatsApp Kanal: <a href="https://whatsapp.com/channel/0029VbBogVD3gvWhpulc7n1V">https://whatsapp.com/channel/0029VbBogVD3gvWhpulc7n1V</a><br><br></div><div>Linkedin: <a href="https://www.linkedin.com/in/simone-radzuweit-76511b403/">https://www.linkedin.com/in/simone-radzuweit-76511b403</a></div>]]>
      </content:encoded>
      <link>https://vom-gehen-und-bleiben.letscast.fm/episode/trauern-vaeter-anders-mit-uli-munck</link>
      <atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://vom-gehen-und-bleiben.letscast.fm/episode/trauern-vaeter-anders-mit-uli-munck"/>
      <psc:chapters xmlns:psc="http://podlove.org/simple-chapters" version="1.2">
        <psc:chapter start="00:00:00" title="Begrüßung, Trauer ist individuell"/>
        <psc:chapter start="00:03:27" title="Anderer Einstieg in die Trauer"/>
        <psc:chapter start="00:06:49" title="Wozu reine Männergruppen?"/>
        <psc:chapter start="00:12:17" title="offene Vätergruppe in Mainz"/>
        <psc:chapter start="00:15:15" title="Väterwochenende"/>
        <psc:chapter start="00:19:53" title="Wünsche und Befürchtungen"/>
        <psc:chapter start="00:26:27" title="Die heilsame Wirkung des Erzählens"/>
        <psc:chapter start="00:30:03" title="Gefühle und Bewältigungsstrategien"/>
        <psc:chapter start="00:36:12" title="Trauer am Arbeitsplatz"/>
        <psc:chapter start="00:41:20" title="Tröstliche Erkenntnisse"/>
        <psc:chapter start="00:49:04" title="Ausblick"/>
      </psc:chapters>
      <itunes:title>Trauern Väter anders? - mit Uli Munck</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Vätertrauer, Männergruppen und der Mut, sich zu zeigen</itunes:subtitle>
      <itunes:duration>00:50:43</itunes:duration>
      <itunes:author>Simone Radzuweit</itunes:author>
      <itunes:episode>7</itunes:episode>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:summary>
        <![CDATA[<div>Trauern Väter anders, wenn ihr Kind stirbt? Trauerbegleiter Uli Munck sagt: Trauer ist individuell – doch Männer sprechen häufig anders darüber. Wir sprechen über Vätertrauer, Männertrauergruppen und ein Wochenende für verwaiste Väter. Außerdem geht es darum, wie unterschiedlich Paare um dasselbe Kind trauern können und was Trauer am Arbeitsplatz für Betroffene, Kollegen und Führungskräfte bedeutet.</div><div><br><br></div><div><br><br></div><div><br><br></div><div><br></div><div><br></div><div><br></div><div>&nbsp;<br><br></div>]]>
      </itunes:summary>
      <itunes:image href="https://lcdn.letscast.fm/media/podcast/5b51e721/episode/957491a0/artwork-3000x3000.jpg?t=1777382717"/>
      <image>
        <url>https://lcdn.letscast.fm/media/podcast/5b51e721/episode/957491a0/artwork-3000x3000.jpg?t=1777382717</url>
        <title>Trauern Väter anders? - mit Uli Munck</title>
        <link>https://vom-gehen-und-bleiben.letscast.fm/episode/trauern-vaeter-anders-mit-uli-munck</link>
      </image>
      <itunes:keywords>Trauer am Arbeitsplatz, Männertrauer, verwaiste Väter, Trauerbegleitung, Trauergruppen,</itunes:keywords>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <itunes:block>no</itunes:block>
      <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
      <googleplay:block>no</googleplay:block>
      <podcast:chapters url="https://letscast.fm/podcasts/vom-gehen-und-bleiben-0935de81/episodes/trauern-vaeter-anders-mit-uli-munck/chapters.json" type="application/json+chapters"/>
      <podcast:transcript url="https://letscast.fm/podcasts/vom-gehen-und-bleiben-0935de81/episodes/trauern-vaeter-anders-mit-uli-munck/transcript.vtt" type="text/vtt" rel="captions"/>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">7c2f92527f5c4274a59b01c161421d36</guid>
      <title>Verlust durch Suizid - ab da war das Leben anders - Sibylle Erb</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Wie lebt eine Familie weiter, wenn ein Kind sich das Leben nimmt? Sibylle Erb hat ihren Sohn durch Suizid verloren. Wir sprechen über die erste Zeit danach, Schuldfragen und Sprachlosigkeit, hilfreiche Unterstützung und die Verbundenheit mit einem verstorbenen Kind. Und darüber, wie diese Erfahrung Sibylles Blick auf Trauer, Verlust und ihr eigenes Leben verändert hat.<br><br></div><div>Beratung für Betroffene und Angehörigen:</div><ul><li><a href="https://www.telefonseelsorge.de/">https://www.telefonseelsorge.de/</a> der Chat, Mail oder Telefon: 0800 111 0 111</li><li>App „Krisen-Kompass“ <a href="https://www.telefonseelsorge.de/krisenkompass/">https://www.telefonseelsorge.de/krisenkompass/</a></li></ul><div>Online-Hilfsangebote für Menschen unter 25 Jahre: <a href="http://www.u25.de/">www.U25.de</a>&nbsp;</div><div>Online-Hilfsangebote für Menschen ab 26 Jahren: <a href="http://www.mano-beratung.de/">www.mano-beratung.de</a></div><div><br></div><div>Selbsthilfegruppe AGUS für Menschen, die einen Angehörigen durch Suizid verloren haben: <a href="https://www.agus-selbsthilfe.de/">https://www.agus-selbsthilfe.de/</a> mit Gruppen&nbsp;</div><div><br></div><div><br></div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 05:00:00 +0200</pubDate>
      <enclosure url="https://lcdn.letscast.fm/media/podcast/5b51e721/episode/b8cad5b0.mp3?t=1775660442" length="36218674" type="audio/mpeg"/>
      <content:encoded>
        <![CDATA[<div>Was geschieht mit einem Leben, wenn sich das eigene Kind das Leben nimmt?</div><div>Sibylle Erbs Sohn war 22 Jahre alt, als er durch Suizid starb. „Ab da war das Leben anders“, sagt sie in unserem Gespräch.</div><div>Heute ist Sibylle Trauerbegleiterin und begleitet unter anderem Menschen nach einem Suizid. In dieser Folge sprechen wir über ihre eigene Geschichte – und darüber, wie diese Erfahrung ihren Blick auf Trauer und Verlust verändert hat.</div><div><strong>Trauer nach einem Suizid</strong></div><div>Nach einem Suizid rückt die Todesursache häufig stark in den Mittelpunkt.</div><div>Warum? Hätten wir etwas bemerken müssen? Hätte ich etwas verhindern können?</div><div>Sibylle kennt diese Fragen aus eigener Erfahrung. Gleichzeitig hat sie in ihrer Arbeit mit anderen trauernden Eltern erlebt, dass Schuldfragen auch nach anderen Todesursachen entstehen können.</div><div>Der Suizid bringt jedoch eine besondere Sprachlosigkeit mit sich. Menschen sind verunsichert, weichen Betroffenen aus oder wissen nicht, was sie sagen sollen.</div><div><strong>Was hilft, wenn Worte fehlen?</strong></div><div>Was kann man für einen Menschen tun, der gerade einen schweren Verlust erlebt hat?</div><div>Sibylles Erfahrungen sind erstaunlich konkret.</div><div>Eine Suppe vor die Tür stellen. Einen Kuchen bringen. Einen Spaziergang anbieten. Kaffee kochen. Im Haushalt etwas übernehmen. Da sein – und auch wieder gehen.</div><div>Nicht immer braucht es die richtigen Worte.</div><div>Wir sprechen darüber, warum konkrete Angebote hilfreicher sein können als der Satz „Meld dich, wenn du etwas brauchst“ – und weshalb ein Nein trotzdem jederzeit möglich sein muss.</div><div><strong>Abschied und Zeit</strong></div><div>Sibylle und ihre Familie hatten nach dem Tod ihres Sohnes die Möglichkeit, ihn im Bestattungshaus mehrmals zu besuchen und sich von seinem Körper zu verabschieden.</div><div>Diese Zeit hat ihr geholfen.</div><div>Heute arbeitet sie selbst in dem Bestattungsinstitut, in dem ihre Familie damals Abschied genommen hat. Ihre persönliche Verlusterfahrung, ihre Ausbildung zur Trauerbegleiterin und ihr beruflicher Weg haben sich miteinander verbunden.</div><div><strong>Trauer gibt es auch ohne Tod</strong></div><div>Ein weiterer wichtiger Gedanke unseres Gesprächs geht über die Trauer nach einem Todesfall hinaus.</div><div>Sibylle hat viele Jahre in einer neurologischen Frührehabilitation gearbeitet. Erst durch ihre Ausbildung zur Trauerbegleiterin veränderte sich ihr Blick auf die Menschen dort und auf ihre Angehörigen.</div><div>Auch eine schwere Erkrankung kann Verluste mit sich bringen: den Verlust von Gesundheit und Selbstständigkeit, von Sprache, Zukunftsplänen oder der Vorstellung eines gemeinsamen Lebens.</div><div>Ein Mensch kann noch leben – und trotzdem kann etwas verloren gegangen sein, um das getrauert wird.</div><div><strong>„Erst mal geht es ums Atmen“</strong></div><div>Wie findet ein Mensch nach einem solchen Verlust zurück ins Leben?</div><div>Sibylle beschreibt keinen schnellen Weg.</div><div>Am Anfang geht es ums Atmen. Aufstehen. Essen. Trinken. Den nächsten Tag überstehen.</div><div>Erst mit der Zeit können neue Entscheidungen möglich werden. Für Sibylle gehörten dazu ihre Ausbildung zur Trauerbegleiterin und später auch ein beruflicher Neuanfang.</div><div>Heute sagt sie: Ein gutes Leben ist auch nach einem schweren Verlust wieder möglich. Es ist ein anderes Leben – mit Freude und Traurigkeit und mit veränderten Wertigkeiten.</div><div><strong>Die Verbindung zum verstorbenen Kind bleibt</strong></div><div>Trauer bedeutet für Sibylle nicht, die Verbindung zu ihrem Sohn irgendwann hinter sich zu lassen.</div><div>Die Verbundenheit bleibt – und sie ist nicht immer schmerzhaft.</div><div>Sie kann auch in einer Erinnerung liegen, in einem gemeinsamen Film, in einem Moment des Lachens oder in der Arbeit, die heute zu Sibylles Leben gehört.</div><div>In unserem Gespräch geht es unter anderem um:</div><div>– Trauer nach Suizid<br>– Suizid eines Kindes<br>– Schuldfragen nach einem Suizid<br>– verwaiste Eltern<br>– Sprachlosigkeit im Umfeld<br>– hilfreiche Unterstützung für Trauernde<br>– Abschied vom verstorbenen Menschen<br>– Trauerbegleitung nach Suizid<br>– Verbundenheit mit einem verstorbenen Kind<br>– Trauer ohne Todesfall<br>– Verluste durch Krankheit und gesundheitliche Einschränkungen<br>– Weiterleben nach einem schweren Verlust</div><div>Eine persönliche Folge über einen Verlust, nach dem vieles anders wurde – und über ein Leben, in dem Trauer und Verbundenheit ihren Platz behalten dürfen.</div><div><br><br>Beratung für Betroffene und Angehörigen:</div><ul><li><a href="https://www.telefonseelsorge.de/">https://www.telefonseelsorge.de/</a> der Chat, Mail oder Telefon: 0800 111 0 111</li><li>App „Krisen-Kompass“ <a href="https://www.telefonseelsorge.de/krisenkompass/">https://www.telefonseelsorge.de/krisenkompass/</a></li></ul><div>Online-Hilfsangebote für Menschen unter 25 Jahre: <a href="http://www.u25.de/">www.U25.de</a>&nbsp;</div><div>Online-Hilfsangebote für Menschen ab 26 Jahren: <a href="http://www.mano-beratung.de/">www.mano-beratung.de</a></div><div><br></div><div>Selbsthilfegruppe AGUS für Menschen, die einen Angehörigen durch Suizid verloren haben: <a href="https://www.agus-selbsthilfe.de/">https://www.agus-selbsthilfe.de/</a> mit Gruppen&nbsp;</div><div><br></div><div>Verein für trauernde Eltern und Kinder Rhein Main e.V.: <a href="https://eltern-kinder-trauer.de/">https://eltern-kinder-trauer.de/</a></div><br><div><strong>Mehr über mich und „Vom Gehen und Bleiben“</strong></div><div>Ich bin Simone Radzuweit, Trauerbegleiterin, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Palliative-Care-Fachkraft. In meiner Praxis in Wiesbaden begleite ich Menschen in Trauer, Krisen und Lebensübergängen und biete Gespräche zu Advance Care Planning (ACP) an.<br><br></div><div>Meine Website: <a href="https://www.radzuweit.de/">https://www.radzuweit.de</a><br><br>Mail: <a href="mailto:simone@radzuweit.de">simone@radzuweit.de</a><br><br></div><div>WhatsApp Kanal: <a href="https://whatsapp.com/channel/0029VbBogVD3gvWhpulc7n1V">https://whatsapp.com/channel/0029VbBogVD3gvWhpulc7n1V</a><br><br></div><div>Linkedin: <a href="https://www.linkedin.com/in/simone-radzuweit-76511b403/">https://www.linkedin.com/in/simone-radzuweit-76511b403</a></div>]]>
      </content:encoded>
      <link>https://vom-gehen-und-bleiben.letscast.fm/episode/verlust-durch-suizid-ab-da-war-das-leben-anders-sibylle-erb</link>
      <atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://vom-gehen-und-bleiben.letscast.fm/episode/verlust-durch-suizid-ab-da-war-das-leben-anders-sibylle-erb"/>
      <psc:chapters xmlns:psc="http://podlove.org/simple-chapters" version="1.2">
        <psc:chapter start="00:00:04" title="Sibylles Weg zur Trauerbegleiterin"/>
        <psc:chapter start="00:04:49" title="Verlust und Trauer in der Reha"/>
        <psc:chapter start="00:09:47" title="Beruflicher Neuanfang "/>
        <psc:chapter start="00:14:45" title="Umgang mit trauernden Menschen"/>
        <psc:chapter start="00:19:04" title="Integration der Trauer ins Leben"/>
        <psc:chapter start="00:26:24" title="Kraft und Unterstützung"/>
        <psc:chapter start="00:32:20" title="Verbundenheit und Abschied"/>
      </psc:chapters>
      <atom:contributor>
        <atom:name>Sibylle Erb</atom:name>
      </atom:contributor>
      <itunes:title>Verlust durch Suizid - ab da war das Leben anders - Sibylle Erb</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Trauer nach dem Suizid eines Kindes</itunes:subtitle>
      <itunes:duration>00:37:30</itunes:duration>
      <itunes:author>Simone Radzuweit</itunes:author>
      <itunes:episode>6</itunes:episode>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:summary>
        <![CDATA[<div>Wie lebt eine Familie weiter, wenn ein Kind sich das Leben nimmt? Sibylle Erb hat ihren Sohn durch Suizid verloren. Wir sprechen über die erste Zeit danach, Schuldfragen und Sprachlosigkeit, hilfreiche Unterstützung und die Verbundenheit mit einem verstorbenen Kind. Und darüber, wie diese Erfahrung Sibylles Blick auf Trauer, Verlust und ihr eigenes Leben verändert hat.<br><br></div><div>Beratung für Betroffene und Angehörigen:</div><ul><li><a href="https://www.telefonseelsorge.de/">https://www.telefonseelsorge.de/</a> der Chat, Mail oder Telefon: 0800 111 0 111</li><li>App „Krisen-Kompass“ <a href="https://www.telefonseelsorge.de/krisenkompass/">https://www.telefonseelsorge.de/krisenkompass/</a></li></ul><div>Online-Hilfsangebote für Menschen unter 25 Jahre: <a href="http://www.u25.de/">www.U25.de</a>&nbsp;</div><div>Online-Hilfsangebote für Menschen ab 26 Jahren: <a href="http://www.mano-beratung.de/">www.mano-beratung.de</a></div><div><br></div><div>Selbsthilfegruppe AGUS für Menschen, die einen Angehörigen durch Suizid verloren haben: <a href="https://www.agus-selbsthilfe.de/">https://www.agus-selbsthilfe.de/</a> mit Gruppen&nbsp;</div><div><br></div><div><br></div>]]>
      </itunes:summary>
      <itunes:image href="https://lcdn.letscast.fm/media/podcast/5b51e721/episode/b8cad5b0/artwork-3000x3000.jpg?t=1775660476"/>
      <image>
        <url>https://lcdn.letscast.fm/media/podcast/5b51e721/episode/b8cad5b0/artwork-3000x3000.jpg?t=1775660476</url>
        <title>Verlust durch Suizid - ab da war das Leben anders - Sibylle Erb</title>
        <link>https://vom-gehen-und-bleiben.letscast.fm/episode/verlust-durch-suizid-ab-da-war-das-leben-anders-sibylle-erb</link>
      </image>
      <itunes:keywords>Suizid, Trauerbegleitung, verwaiste Eltern, Bestattung, Trauer, Reha, </itunes:keywords>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <itunes:block>no</itunes:block>
      <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
      <googleplay:block>no</googleplay:block>
      <podcast:chapters url="https://letscast.fm/podcasts/vom-gehen-und-bleiben-0935de81/episodes/verlust-durch-suizid-ab-da-war-das-leben-anders-sibylle-erb/chapters.json" type="application/json+chapters"/>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">256ce4a6c4084659972a8c2bae025cda</guid>
      <title>Suizidprävention - Dr Oliver Dodt</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Was kann ich tun, wenn ein Mensch Suizidgedanken äußert? Dr. Oliver Dott ist Psychiater, Psychotherapeut und Experte für Suizidprävention. Wir sprechen darüber, wie sich Suizidalität zeigen kann, warum direktes Nachfragen wichtig ist und welche Hilfen es gibt. Außerdem geht es um gesellschaftliche Suizidprävention und die schwierige Frage, wie Suizidprävention und Selbstbestimmung am Lebensende zusammenpassen.<br><br>Anonyme kostenfreie Beratung für Betroffene und Angehörigen:</div><ul><li><a href="https://www.telefonseelsorge.de/">https://www.telefonseelsorge.de/</a> der Chat, Mail oder Telefon: 0800 111 0 111</li><li>Krisendienst (in Bayern, Berlin, Köln, Hamburg, Sachsen und vielen anderen Orten)</li><li>Sozial-Psychiatrische Dienst, meist über das Gesundheitsamt (Landkreises) zu erreichen</li><li>App „Krisen-Kompass“ <a href="https://www.telefonseelsorge.de/krisenkompass/">https://www.telefonseelsorge.de/krisenkompass/</a></li></ul><div>Online-Hilfsangebote für Menschen unter 25 Jahre: <a href="http://www.u25.de/">www.U25.de</a>&nbsp;</div><div>Online-Hilfsangebote für Menschen ab 26 Jahren: <a href="http://www.mano-beratung.de/">www.mano-beratung.de</a></div><div><br></div><div><br></div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 26 Mar 2026 05:00:00 +0100</pubDate>
      <enclosure url="https://lcdn.letscast.fm/media/podcast/5b51e721/episode/af212f4e.mp3?t=1772207346" length="43482113" type="audio/mpeg"/>
      <content:encoded>
        <![CDATA[<div>Was kann ich tun, wenn ich befürchte, dass ein Mensch nicht mehr leben möchte? Darf ich Suizidgedanken direkt ansprechen? Und woran kann ich überhaupt erkennen, dass jemand gefährdet ist?</div><div>In dieser Folge spreche ich mit Dr. Oliver Dott. Er ist Psychiater, Psychotherapeut und Experte für Suizidprävention im WürdeZentrum Frankfurt.</div><div>Wir sprechen darüber, was Suizidprävention konkret bedeutet – für Angehörige und Freunde, für Fachpersonen und für die Gesellschaft.</div><div><strong>Suizidgedanken ansprechen</strong></div><div>Viele Menschen haben Angst, etwas falsch zu machen, wenn sie vermuten, dass jemand Suizidgedanken hat.</div><div>Dabei kann es wichtig sein, Veränderungen wahrzunehmen und das Thema offen anzusprechen.</div><div>Wir sprechen darüber, warum eine direkte und wertfreie Frage hilfreich sein kann und was man tun kann, wenn ein Mensch tatsächlich äußert, nicht mehr leben zu wollen.</div><div><strong>Was tun bei Suizidgefahr?</strong></div><div>Wie konkret sind die Gedanken? Gibt es bereits einen Plan? Stehen Mittel zur Verfügung? Gibt es einen bestimmten Zeitpunkt?</div><div>Oliver erklärt, welche Fragen helfen können, eine Situation besser einzuschätzen – und warum man bei einer akuten Gefährdung nicht allein bleiben sollte.</div><div>Gemeinsam Hilfe zu holen kann dann der entscheidende nächste Schritt sein.</div><div><strong>Suizidprävention ist mehr als ein einzelnes Gespräch</strong></div><div>Suizidprävention beginnt nicht erst in einer akuten Krise.</div><div>Wir sprechen über die Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen, niedrigschwellige Unterstützungsangebote und strukturelle Maßnahmen, die Suizide verhindern können.</div><div>Denn Prävention findet auf unterschiedlichen Ebenen statt: im persönlichen Umfeld, im Gesundheitswesen und in der Gesellschaft.</div><div><strong>Wenn ein Mensch durch Suizid gestorben ist</strong></div><div>Auch die Perspektive der Hinterbliebenen gehört zu unserem Gespräch.</div><div>Nach einem Suizid entstehen häufig quälende Fragen: Hätte ich etwas bemerken müssen? Hätte ich den Tod verhindern können?</div><div>Wir sprechen über die Spannung, die dadurch entstehen kann: Auf der einen Seite sagen wir, dass Suizidprävention möglich und wichtig ist. Auf der anderen Seite dürfen daraus keine pauschalen Schuldzuweisungen an Angehörige entstehen.</div><div>Ein Mensch ist außerdem mehr als die Art, wie er gestorben ist. Zu seiner Geschichte gehört ein ganzes Leben vor seinem Tod.</div><div><strong>Suizidprävention und Selbstbestimmung am Lebensende</strong></div><div>Im letzten Teil unseres Gesprächs geht es um eine schwierige gesellschaftliche und ethische Frage.</div><div>Wie verhalten sich Suizidprävention und die Selbstbestimmung über das eigene Lebensende zueinander?</div><div>Oliver erläutert unterschiedliche Begriffe rund um Sterbehilfe und assistierten Suizid. Wir sprechen darüber, welche Rolle Palliativversorgung spielen kann und welche Spannungsfelder entstehen, wenn der Wunsch nach einem selbstbestimmten Lebensende auf den Auftrag trifft, suizidgefährdete Menschen zu schützen und zu unterstützen.</div><div>In unserem Gespräch geht es unter anderem um:</div><div>– Suizidprävention<br>– Suizidgedanken und Suizidalität<br>– Warnsignale und Verhaltensänderungen<br>– Suizidgedanken direkt ansprechen<br>– Hilfe in einer akuten Krise<br>– psychische Erkrankungen und Suizidrisiko<br>– niedrigschwellige Hilfsangebote<br>– gesellschaftliche und strukturelle Suizidprävention<br>– Angehörige nach einem Suizid<br>– Schuldgefühle und Selbstvorwürfe<br>– assistierten Suizid und Sterbehilfe<br>– Palliativversorgung und Selbstbestimmung am Lebensende</div><div>Eine Folge über ein Thema, bei dem Sprachlosigkeit gefährlich werden kann – und darüber, warum Hinschauen, Nachfragen und Hilfeholen wichtig sind.</div><div><strong>Hilfe in einer Krise</strong></div><div>Wenn du selbst Suizidgedanken hast oder dir Sorgen um einen Menschen machst, findest du unter dieser Folge Hilfsangebote und Anlaufstellen.&nbsp;</div><div><br><br>Anonyme kostenfreie Beratung für Betroffene und Angehörigen:</div><ul><li><a href="https://www.telefonseelsorge.de/">https://www.telefonseelsorge.de/</a> der Chat, Mail oder Telefon: 0800 111 0 111</li><li>Krisendienst (in Bayern, Berlin, Köln, Hamburg, Sachsen und vielen anderen Orten)</li><li>Sozial-Psychiatrische Dienst, meist über das Gesundheitsamt (Landkreises) zu erreichen</li><li>App „Krisen-Kompass“ <a href="https://www.telefonseelsorge.de/krisenkompass/">https://www.telefonseelsorge.de/krisenkompass/</a></li></ul><div>Online-Hilfsangebote für Menschen unter 25 Jahre: <a href="http://www.u25.de/">www.U25.de</a>&nbsp;</div><div>Online-Hilfsangebote für Menschen ab 26 Jahren: <a href="http://www.mano-beratung.de/">www.mano-beratung.de</a></div><div><br></div><div>Tipps zum Ansprechen von Suizidgedanken:</div><ul><li><a href="https://www.suizidprophylaxe.de/suizidalitaet/">https://www.suizidprophylaxe.de/suizidalitaet/</a> —&gt; "Betroffene Menschen ansprechen“</li><li><a href="https://www.mhfa-ersthelfer.de/de/Guidelines/">https://www.mhfa-ersthelfer.de/de/Guidelines/</a></li></ul><div>Selbsthilfegruppe AGUS für Menschen, die einen Angehörigen durch Suizid verloren haben: <a href="https://www.agus-selbsthilfe.de/">https://www.agus-selbsthilfe.de/</a> mit Gruppen (online und in über 80 Städten), telefonischer Beratung, Podcast, Informations-Videos</div><div><br>Weitere Selbsthilfe für Angehörige <a href="https://www.treesofmemory-ev.com/">https://www.treesofmemory-ev.com/</a></div><div><br></div><div>Mit Podcast "Du fehlst – Trauer nach Suizid“ von der Berliner "Beratung für suizidbetroffene An‑ und Zugehörige" <a href="https://besu-berlin.de/">https://besu-berlin.de/</a><br><br><strong>Podcast Oliver Dodt und Philipp Martens:<br></strong>​LEBENSMÜDE?! Gespräche über Suizid und Todeswünsche</div><div>&nbsp;<a href="https://www.wuerdezentrum.de/podcast">https://www.wuerdezentrum.de/podcast</a></div><br><div><strong>Mehr über mich und „Vom Gehen und Bleiben“</strong></div><div>Ich bin Simone Radzuweit, Trauerbegleiterin, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Palliative-Care-Fachkraft. In meiner Praxis in Wiesbaden begleite ich Menschen in Trauer, Krisen und Lebensübergängen und biete Gespräche zu Advance Care Planning (ACP) an.<br><br></div><div>Meine Website: <a href="https://www.radzuweit.de/">https://www.radzuweit.de</a><br><br>Mail: <a href="mailto:simone@radzuweit.de">simone@radzuweit.de</a><br><br></div><div>WhatsApp Kanal: <a href="https://whatsapp.com/channel/0029VbBogVD3gvWhpulc7n1V">https://whatsapp.com/channel/0029VbBogVD3gvWhpulc7n1V</a><br><br></div><div>Linkedin: <a href="https://www.linkedin.com/in/simone-radzuweit-76511b403/">https://www.linkedin.com/in/simone-radzuweit-76511b403</a></div>]]>
      </content:encoded>
      <link>https://vom-gehen-und-bleiben.letscast.fm/episode/suizidpraevention-dr-oliver-dodt</link>
      <atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://vom-gehen-und-bleiben.letscast.fm/episode/suizidpraevention-dr-oliver-dodt"/>
      <psc:chapters xmlns:psc="http://podlove.org/simple-chapters" version="1.2">
        <psc:chapter start="00:00:10" title="Vorstellung  des Podcasts und Triggerwarnung"/>
        <psc:chapter start="00:01:01" title="Vorstellung des Gastes und Auseinandersetzung mit Suizid"/>
        <psc:chapter start="00:02:43" title="Suizidprävention"/>
        <psc:chapter start="00:05:39" title="Medizinische und bauliche Maßnahmen"/>
        <psc:chapter start="00:07:35" title="Erkennungszeichen"/>
        <psc:chapter start="00:10:12" title="Hilfsangebote und Prävention ältere Menschen"/>
        <psc:chapter start="00:12:31" title="Bedeutung eines sozialen Netzes"/>
        <psc:chapter start="00:14:16" title="Sinn des Lebens, Offenheit"/>
        <psc:chapter start="00:16:25" title="Umgang mit Todeswünschen"/>
        <psc:chapter start="00:20:41" title="Aktive Sterbehilfe, rechtliche Aspekte"/>
        <psc:chapter start="00:24:17" title="passiv und indirekte Sterbehilfe, assistierter Suizid"/>
        <psc:chapter start="00:26:50" title="Zukünftige Regelungen Sterbehilfe"/>
        <psc:chapter start="00:29:00" title="Selbstbestimmung"/>
        <psc:chapter start="00:37:41" title="Trauer nach Suizid"/>
        <psc:chapter start="00:42:17" title="Abschluss"/>
      </psc:chapters>
      <atom:contributor>
        <atom:name>Oliver Dodt</atom:name>
      </atom:contributor>
      <itunes:title>Suizidprävention - Dr Oliver Dodt</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Wie spreche ich es richtig an?</itunes:subtitle>
      <itunes:duration>00:45:06</itunes:duration>
      <itunes:author>Simone Radzuweit</itunes:author>
      <itunes:episode>5</itunes:episode>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:summary>
        <![CDATA[<div>Was kann ich tun, wenn ein Mensch Suizidgedanken äußert? Dr. Oliver Dott ist Psychiater, Psychotherapeut und Experte für Suizidprävention. Wir sprechen darüber, wie sich Suizidalität zeigen kann, warum direktes Nachfragen wichtig ist und welche Hilfen es gibt. Außerdem geht es um gesellschaftliche Suizidprävention und die schwierige Frage, wie Suizidprävention und Selbstbestimmung am Lebensende zusammenpassen.<br><br>Anonyme kostenfreie Beratung für Betroffene und Angehörigen:</div><ul><li><a href="https://www.telefonseelsorge.de/">https://www.telefonseelsorge.de/</a> der Chat, Mail oder Telefon: 0800 111 0 111</li><li>Krisendienst (in Bayern, Berlin, Köln, Hamburg, Sachsen und vielen anderen Orten)</li><li>Sozial-Psychiatrische Dienst, meist über das Gesundheitsamt (Landkreises) zu erreichen</li><li>App „Krisen-Kompass“ <a href="https://www.telefonseelsorge.de/krisenkompass/">https://www.telefonseelsorge.de/krisenkompass/</a></li></ul><div>Online-Hilfsangebote für Menschen unter 25 Jahre: <a href="http://www.u25.de/">www.U25.de</a>&nbsp;</div><div>Online-Hilfsangebote für Menschen ab 26 Jahren: <a href="http://www.mano-beratung.de/">www.mano-beratung.de</a></div><div><br></div><div><br></div>]]>
      </itunes:summary>
      <itunes:image href="https://lcdn.letscast.fm/media/podcast/5b51e721/episode/af212f4e/artwork-3000x3000.jpg?t=1772187414"/>
      <image>
        <url>https://lcdn.letscast.fm/media/podcast/5b51e721/episode/af212f4e/artwork-3000x3000.jpg?t=1772187414</url>
        <title>Suizidprävention - Dr Oliver Dodt</title>
        <link>https://vom-gehen-und-bleiben.letscast.fm/episode/suizidpraevention-dr-oliver-dodt</link>
      </image>
      <itunes:keywords>Suizid, Suizidprävention, Sterbehilfe, Würdezentrum Frankfurt, Dr Oliver Dodt</itunes:keywords>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <itunes:block>no</itunes:block>
      <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
      <googleplay:block>no</googleplay:block>
      <podcast:chapters url="https://letscast.fm/podcasts/vom-gehen-und-bleiben-0935de81/episodes/suizidpraevention-dr-oliver-dodt/chapters.json" type="application/json+chapters"/>
      <podcast:transcript url="https://letscast.fm/podcasts/vom-gehen-und-bleiben-0935de81/episodes/suizidpraevention-dr-oliver-dodt/transcript.vtt" type="text/vtt" rel="captions"/>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">fd62148ab9f64484bfd7b8462c5b84cf</guid>
      <title>Kinderhospiz Bärenherz - Anna Sieben</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Was bedeutet es, als Familie in ein Kinderhospiz zu kommen? Anna Sieben erzählt von ihrer Arbeit im Kinderhospiz Bärenherz und davon, wie schwerkranke Kinder und ihre Familien dort begleitet werden. Wir sprechen über Lebensqualität, gemeinsame Zeit, Rituale und individuelle Wünsche – und darüber, wie Leben gestaltet werden kann, wenn die gemeinsame Zeit begrenzt ist.<br><br><br></div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 05 Mar 2026 07:00:00 +0100</pubDate>
      <enclosure url="https://lcdn.letscast.fm/media/podcast/5b51e721/episode/9b5325b6.mp3?t=1771489750" length="34260494" type="audio/mpeg"/>
      <content:encoded>
        <![CDATA[<div>Was geschieht eigentlich in einem Kinderhospiz?</div><div>Viele Menschen verbinden mit einem Hospiz vor allem Sterben und Tod. Doch wenn Kinder schwer oder lebensverkürzend erkrankt sind, kann die Begleitung einer Familie über einen längeren Zeitraum gehen.</div><div>In dieser Folge spreche ich mit Anna Sieben über ihre Arbeit im Kinderhospiz Bärenherz.</div><div><strong>Wie sieht das Leben in einem Kinderhospiz aus?</strong></div><div>Im Mittelpunkt steht das schwerkranke Kind – und gleichzeitig die ganze Familie.</div><div>Was braucht dieses Kind heute? Was tut der Familie gut? Was ist möglich?</div><div>Anna erzählt, wie individuell der Alltag gestaltet werden kann und warum Lebensqualität dabei eine zentrale Rolle spielt.</div><div>Manchmal gehören dazu besondere Erlebnisse, manchmal Tiere, gemeinsame Zeit oder ganz alltägliche Dinge.</div><div><strong>Zeit für die ganze Familie</strong></div><div>Wenn ein Kind schwer erkrankt ist, betrifft das Eltern und Geschwister gleichermaßen.</div><div>Ein Kinderhospiz kann einen Raum schaffen, in dem Familien entlastet werden und Zeit miteinander verbringen können. Dabei geht es auch darum, Entscheidungen bewusst zu treffen und die gemeinsame Zeit so zu gestalten, wie es zur jeweiligen Familie passt.</div><div>Denn was Lebensqualität bedeutet, kann für jedes Kind und jede Familie etwas anderes sein.</div><div><strong>Wenn ein Kind stirbt</strong></div><div>Auch Sterben, Tod und Abschied gehören zur Arbeit eines Kinderhospizes.</div><div>Anna erzählt von Ritualen, die nach dem Tod eines Kindes wichtig werden können, und davon, wie Familien in dieser Zeit begleitet werden.</div><div>Dabei gibt es keinen Ablauf, der für alle passen muss.</div><div>Wie eine Familie Abschied nehmen möchte, welche Rituale ihr entsprechen und wie viel Zeit sie dafür braucht, kann individuell gestaltet werden.</div><div><strong>Leben bis zuletzt</strong></div><div>Unser Gespräch macht deutlich, wie eng Leben und Sterben in einem Kinderhospiz beieinanderliegen.</div><div>Auch wenn eine Erkrankung nicht heilbar ist, bleiben Wünsche, Beziehungen, Entscheidungen und gemeinsame Erfahrungen.</div><div>In unserem Gespräch geht es unter anderem um:</div><div>– Kinderhospizarbeit<br>– lebensverkürzend erkrankte Kinder<br>– Begleitung schwerkranker Kinder<br>– Unterstützung für Eltern und Geschwister<br>– Lebensqualität bei schwerer Erkrankung<br>– gemeinsame Familienzeit<br>– Wünsche und individuelle Entscheidungen<br>– Sterben und Tod eines Kindes<br>– Abschiedsrituale<br>– Begleitung von Familien nach dem Tod eines Kindes</div><div>Eine Folge über einen Ort, an dem schwere Erkrankung und Abschied zum Alltag gehören – und an dem danach gefragt wird, was einem Kind und seiner Familie heute guttut.</div><div><br><br>Kinderhospiz Bärenherz Wiesbaden: <a href="https://www.baerenherz.de/kinderhospiz-wiesbaden/angebote-bereiche/">https://www.baerenherz.de/kinderhospiz-wiesbaden/angebote-bereiche/</a><br><br>Kinderpalliativteam Mainz: <a href="https://mainzer-hospiz.de/kinderpalliativteam-mainz/">https://mainzer-hospiz.de/kinderpalliativteam-mainz/</a><br><br>Kinderpalliativteam Rhein Main &amp; Südhessen: <a href="https://www.kinderpalliativteam.de/">https://www.kinderpalliativteam.de/</a></div><br><div><strong>Mehr über mich und „Vom Gehen und Bleiben“</strong></div><div>Ich bin Simone Radzuweit, Trauerbegleiterin, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Palliative-Care-Fachkraft. In meiner Praxis in Wiesbaden begleite ich Menschen in Trauer, Krisen und Lebensübergängen und biete Gespräche zu Advance Care Planning (ACP) an.<br><br></div><div>Meine Website: <a href="https://www.radzuweit.de/">https://www.radzuweit.de</a><br><br>Mail: <a href="mailto:simone@radzuweit.de">simone@radzuweit.de</a><br><br></div><div>WhatsApp Kanal: <a href="https://whatsapp.com/channel/0029VbBogVD3gvWhpulc7n1V">https://whatsapp.com/channel/0029VbBogVD3gvWhpulc7n1V</a><br><br></div><div>Linkedin: <a href="https://www.linkedin.com/in/simone-radzuweit-76511b403/">https://www.linkedin.com/in/simone-radzuweit-76511b403</a></div>]]>
      </content:encoded>
      <link>https://vom-gehen-und-bleiben.letscast.fm/episode/kinderhospiz-baerenherz-anna-sieben</link>
      <atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://vom-gehen-und-bleiben.letscast.fm/episode/kinderhospiz-baerenherz-anna-sieben"/>
      <psc:chapters xmlns:psc="http://podlove.org/simple-chapters" version="1.2">
        <psc:chapter start="00:00:10" title="Vorstellung des Podcasts"/>
        <psc:chapter start="00:00:32" title="Arbeit und Organisation im Kinderhospiz"/>
        <psc:chapter start="00:09:08" title="Ärztliche Versorgung im Bärenherz"/>
        <psc:chapter start="00:10:11" title="Atmosphäre und Aktivitäten"/>
        <psc:chapter start="00:12:55" title="Wenn ein Kind verstorben ist"/>
        <psc:chapter start="00:21:08" title="eigener Umgang mit dem Tod"/>
        <psc:chapter start="00:26:08" title="Aufgaben und Rollen im Kinderhospiz"/>
        <psc:chapter start="00:31:27" title="Feiertage "/>
        <psc:chapter start="00:34:17" title="Vorschau und Abschluss"/>
      </psc:chapters>
      <atom:contributor>
        <atom:name>Anna Sieben</atom:name>
      </atom:contributor>
      <itunes:title>Kinderhospiz Bärenherz - Anna Sieben</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Lebensqualität für schwerkranke Kinder und ihren Familien</itunes:subtitle>
      <itunes:duration>00:35:30</itunes:duration>
      <itunes:author>Simone Radzuweit</itunes:author>
      <itunes:episode>4</itunes:episode>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:summary>
        <![CDATA[<div>Was bedeutet es, als Familie in ein Kinderhospiz zu kommen? Anna Sieben erzählt von ihrer Arbeit im Kinderhospiz Bärenherz und davon, wie schwerkranke Kinder und ihre Familien dort begleitet werden. Wir sprechen über Lebensqualität, gemeinsame Zeit, Rituale und individuelle Wünsche – und darüber, wie Leben gestaltet werden kann, wenn die gemeinsame Zeit begrenzt ist.<br><br><br></div>]]>
      </itunes:summary>
      <itunes:image href="https://lcdn.letscast.fm/media/podcast/5b51e721/episode/9b5325b6/artwork-3000x3000.jpg?t=1771489787"/>
      <image>
        <url>https://lcdn.letscast.fm/media/podcast/5b51e721/episode/9b5325b6/artwork-3000x3000.jpg?t=1771489787</url>
        <title>Kinderhospiz Bärenherz - Anna Sieben</title>
        <link>https://vom-gehen-und-bleiben.letscast.fm/episode/kinderhospiz-baerenherz-anna-sieben</link>
      </image>
      <itunes:keywords>Kinderhospiz Bärenherz Wiesbaden, lebensverkürzte Erkrankung, Pflege</itunes:keywords>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <itunes:block>no</itunes:block>
      <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
      <googleplay:block>no</googleplay:block>
      <podcast:chapters url="https://letscast.fm/podcasts/vom-gehen-und-bleiben-0935de81/episodes/kinderhospiz-baerenherz-anna-sieben/chapters.json" type="application/json+chapters"/>
      <podcast:transcript url="https://letscast.fm/podcasts/vom-gehen-und-bleiben-0935de81/episodes/kinderhospiz-baerenherz-anna-sieben/transcript.vtt" type="text/vtt" rel="captions"/>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">f8f3555deead4aac81efccbdfbae2324</guid>
      <title>Spiritualität in der Trauer mit Pfarrerin Bettina Friehmelt</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Wo ist ein Mensch, wenn er gestorben ist? Und was kann tragen, wenn es darauf keine sichere Antwort gibt? Mit Pfarrerin Bettina Friehmelt spreche ich über Spiritualität in der Trauer, über Segen und Rituale, Glauben und Zweifel und die Sehnsucht nach Bildern für das, was nach dem Tod sein könnte. Ein Gespräch darüber, warum Trost keine fertige Antwort braucht.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 12 Feb 2026 05:00:00 +0100</pubDate>
      <enclosure url="https://lcdn.letscast.fm/media/podcast/5b51e721/episode/3ebfdd8f.mp3?t=1769778907" length="49643734" type="audio/mpeg"/>
      <content:encoded>
        <![CDATA[<div>Wo ist ein Mensch, wenn er gestorben ist?</div><div>Diese Frage begegnet mir in der Trauerbegleitung immer wieder. Manchmal stellen sie Menschen, für die Glaube selbstverständlich ist. Manchmal taucht sie gerade bei denen auf, für die Religion vorher kaum eine Rolle gespielt hat.</div><div>In dieser Folge spreche ich mit Pfarrerin Bettina Friehmelt über Spiritualität in der Trauer – und darüber, was tragen kann, wenn wir auf die großen Fragen rund um Sterben und Tod keine sicheren Antworten haben.</div><div><strong>Wenn Worte am Sterbebett nicht mehr reichen</strong></div><div>Bettina begleitet als Pfarrerin auch sterbende Menschen und ihre Angehörigen.</div><div>Wir sprechen darüber, was Menschen in diesen Momenten von einer Pfarrerin erwarten und warum manchmal weniger Worte mehr sind.</div><div>Eine Kerze. Eine Berührung. Ein Segen. Ein vertrautes Gebet.</div><div>Gerade am Lebensende können Rituale und Symbole eine Bedeutung bekommen, die sich kaum erklären lässt. Bettina beschreibt, wie Angehörige in solchen Momenten manchmal etwas von der Verantwortung abgeben und selbst für einen Augenblick loslassen können.</div><div><strong>Wo ist der Verstorbene jetzt?</strong></div><div>Nach dem Tod eines Menschen entsteht häufig die Frage nach dem „Wo“.</div><div>Wo ist dieser Mensch jetzt? Was ist mit seiner Seele? Ist nach dem Tod noch etwas?</div><div>Bettina erlebt diese Fragen auch bei Menschen, die vorher kaum religiös gelebt haben.</div><div>Manche finden Halt in der Vorstellung, dass ein Mensch in unseren Erinnerungen weiterlebt. Der christliche Glaube fügt für Bettina einen weiteren Gedanken hinzu: Auch wenn irgendwann niemand mehr da ist, der sich erinnert, ist dieser Mensch nicht verloren.</div><div><strong>Bilder können tragen</strong></div><div>Wie sprechen wir über etwas, das wir nicht wissen können?</div><div>Bettina arbeitet in Trauerfeiern gerne mit konkreten Bildern. Aus dem Leben eines verstorbenen Menschen kann eine Vorstellung entstehen, die Angehörige mitnehmen können.</div><div>Die Oma, die gerne getanzt hat, tanzt im Himmel weiter. Ein Mensch mit Demenz kann sich wieder erinnern.</div><div>Solche Bilder beweisen nichts. Sie können jedoch etwas ausdrücken, wofür sachliche Erklärungen nicht ausreichen.</div><div><strong>Glaube als Ressource – und trotzdem bleibt Trauer</strong></div><div>Glaube kann in der Trauer eine große Ressource sein.</div><div>Die Vorstellung, dass ein verstorbener Mensch gut aufgehoben ist, kann eine Antwort auf die Frage geben, wo dieser Mensch jetzt ist.</div><div>Und trotzdem bleibt eine andere Wirklichkeit bestehen: Der Mensch fehlt hier.</div><div>Spiritualität nimmt diese Sehnsucht nicht einfach weg. Trost bedeutet nicht, dass Trauer verschwindet.</div><div><strong>Zweifel, Wut und unbeantwortete Fragen</strong></div><div>Zu Spiritualität gehören in unserem Gespräch deshalb auch Zweifel.</div><div>Was geschieht mit unerhörten Gebeten? Was machen wir mit Wut und Frust? Und wie begleitet man einen Menschen, wenn es keine Antwort gibt, die das Geschehene erklären oder erträglich machen könnte?</div><div>Bettina beschreibt eine Haltung, die mir wichtig erscheint: Nicht jede offene Frage muss geschlossen werden.</div><div>Manches muss zunächst ausgehalten werden.</div><div><strong>Über den eigenen Tod sprechen</strong></div><div>Wer andere Menschen beim Sterben und Trauern begleitet, kommt auch am eigenen Tod nicht vollständig vorbei.</div><div>Wir sprechen deshalb über Bettinas Vorstellungen von ihrer eigenen Bestattung und darüber, warum sie ihre Wünsche mit ihrer Familie besprochen und aufgeschrieben hat.</div><div>Denn die Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod kann auch eine Hilfe für diejenigen sein, die später Entscheidungen treffen müssen.</div><div>In unserem Gespräch geht es unter anderem um:</div><div>– Spiritualität in der Trauer<br>– Glaube nach dem Tod eines Menschen<br>– Sterbebegleitung und Segen<br>– Rituale am Lebensende<br>– die Frage nach einem Leben nach dem Tod<br>– Trost und innere Bilder<br>– Zweifel und unerhörte Gebete<br>– Wut und Klage in der Trauer<br>– Trauerfeiern und Bestattungsrituale<br>– eigene Wünsche für die Bestattung<br>– Erinnerungsorte<br>– den Umgang mit unbeantworteten Fragen</div><div>Eine Folge über Glauben, der tragen kann und über die Möglichkeit, auch für das Unbeantwortete einen Platz zu finden.</div><div><br><br>Bettina:<br><a href="https://www.heilandsgemeinde.com/">https://www.heilandsgemeinde.com/</a><br><a href="https://www.dekanat-wiesbaden.de/angebote/stadtkirchenarbeit">https://www.dekanat-wiesbaden.de/angebote/stadtkirchenarbeit</a><br><br></div><br><div><strong>Mehr über mich und „Vom Gehen und Bleiben“</strong></div><div>Ich bin Simone Radzuweit, Trauerbegleiterin, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Palliative-Care-Fachkraft. In meiner Praxis in Wiesbaden begleite ich Menschen in Trauer, Krisen und Lebensübergängen und biete Gespräche zu Advance Care Planning (ACP) an.<br><br></div><div>Meine Website: <a href="https://www.radzuweit.de/">https://www.radzuweit.de</a><br><br>Mail: <a href="mailto:simone@radzuweit.de">simone@radzuweit.de</a><br><br></div><div>WhatsApp Kanal: <a href="https://whatsapp.com/channel/0029VbBogVD3gvWhpulc7n1V">https://whatsapp.com/channel/0029VbBogVD3gvWhpulc7n1V</a><br><br></div><div>Linkedin: <a href="https://www.linkedin.com/in/simone-radzuweit-76511b403/">https://www.linkedin.com/in/simone-radzuweit-76511b403</a></div>]]>
      </content:encoded>
      <link>https://vom-gehen-und-bleiben.letscast.fm/episode/spiritualitaet-in-der-trauer-mit-pfarrerin-bettina-friehmelt</link>
      <atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://vom-gehen-und-bleiben.letscast.fm/episode/spiritualitaet-in-der-trauer-mit-pfarrerin-bettina-friehmelt"/>
      <psc:chapters xmlns:psc="http://podlove.org/simple-chapters" version="1.2">
        <psc:chapter start="00:00:10" title="Einführung und Thema des Podcasts"/>
        <psc:chapter start="00:00:53" title="Bettinas persönlicher und beruflicher Werdegang"/>
        <psc:chapter start="00:05:16" title="Aufgaben einer Pfarrerin im Umgang mit Trauer"/>
        <psc:chapter start="00:10:07" title="Reflexion über den Tod"/>
        <psc:chapter start="00:16:15" title="Wichtigkeit von offener Kommunikation"/>
        <psc:chapter start="00:20:52" title="Verschiedene Glaubensrichtungen und der Tod"/>
        <psc:chapter start="00:26:07" title="Umgang mit Unbeantwortetem"/>
        <psc:chapter start="00:35:26" title="Gesellschaftlicher Umgang"/>
        <psc:chapter start="00:43:28" title="Persönliche Bestattungswünsche"/>
        <psc:chapter start="00:45:58" title="Vorbereitung auf den Tod"/>
        <psc:chapter start="00:50:05" title="Vorschau auf die nächste Folge"/>
      </psc:chapters>
      <atom:contributor>
        <atom:name>Bettina Friehmelt </atom:name>
      </atom:contributor>
      <itunes:title>Spiritualität in der Trauer mit Pfarrerin Bettina Friehmelt</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Was trägt, wenn ein Mensch stirbt?</itunes:subtitle>
      <itunes:duration>00:51:31</itunes:duration>
      <itunes:author>Simone Radzuweit</itunes:author>
      <itunes:episode>3</itunes:episode>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:summary>
        <![CDATA[<div>Wo ist ein Mensch, wenn er gestorben ist? Und was kann tragen, wenn es darauf keine sichere Antwort gibt? Mit Pfarrerin Bettina Friehmelt spreche ich über Spiritualität in der Trauer, über Segen und Rituale, Glauben und Zweifel und die Sehnsucht nach Bildern für das, was nach dem Tod sein könnte. Ein Gespräch darüber, warum Trost keine fertige Antwort braucht.</div>]]>
      </itunes:summary>
      <itunes:image href="https://lcdn.letscast.fm/media/podcast/5b51e721/episode/3ebfdd8f/artwork-3000x3000.jpg?t=1769779140"/>
      <image>
        <url>https://lcdn.letscast.fm/media/podcast/5b51e721/episode/3ebfdd8f/artwork-3000x3000.jpg?t=1769779140</url>
        <title>Spiritualität in der Trauer mit Pfarrerin Bettina Friehmelt</title>
        <link>https://vom-gehen-und-bleiben.letscast.fm/episode/spiritualitaet-in-der-trauer-mit-pfarrerin-bettina-friehmelt</link>
      </image>
      <itunes:keywords>Trauer, Spiritualität, Glaube, Bettina Friehmelt, Pfarrerin, </itunes:keywords>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <itunes:block>no</itunes:block>
      <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
      <googleplay:block>no</googleplay:block>
      <podcast:chapters url="https://letscast.fm/podcasts/vom-gehen-und-bleiben-0935de81/episodes/spiritualitaet-in-der-trauer-mit-pfarrerin-bettina-friehmelt/chapters.json" type="application/json+chapters"/>
      <podcast:transcript url="https://letscast.fm/podcasts/vom-gehen-und-bleiben-0935de81/episodes/spiritualitaet-in-der-trauer-mit-pfarrerin-bettina-friehmelt/transcript.vtt" type="text/vtt" rel="captions"/>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">0c8781d0dc8646bcb07ee12bae83c5e9</guid>
      <title>Vom Journalismus zur Trauerrednerin mit Barbara Ludewig</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Was verändert sich, wenn der Tod zum eigenen Beruf gehört? In dieser Folge spreche ich mit einer Trauerrednerin über ihren Weg in diesen besonderen Beruf und darüber, was die Begegnungen mit Trauernden mit ihr selbst machen. Es geht um Mitgefühl und Intuition, schwierige Abschiede, Schuldgefühle, Selbstfürsorge und die Frage, was wir durch die Beschäftigung mit dem Tod über das Leben lernen können.<br><br></div>]]>
      </description>
      <pubDate>Fri, 23 Jan 2026 12:00:00 +0100</pubDate>
      <enclosure url="https://lcdn.letscast.fm/media/podcast/5b51e721/episode/7c800e78.mp3?t=1769180439" length="49688441" type="audio/mpeg"/>
      <content:encoded>
        <![CDATA[<div>Wie ist es, wenn Abschied, Trauer und Tod zum eigenen Berufsalltag gehören?</div><div>In dieser Folge spreche ich mit einer Trauerrednerin über ihren Weg in diesen besonderen Beruf – und darüber, wie die tägliche Begegnung mit Tod und Trauer ihren Blick auf das eigene Leben verändert hat.</div><div><strong>Der Weg zur Trauerrednerin</strong></div><div>Wir sprechen darüber, wie sie Trauerrednerin wurde, wie sich daraus schließlich ihre Selbstständigkeit entwickelt hat und was sie an dieser Arbeit bis heute bewegt.</div><div>Eine Trauerrede bedeutet weit mehr, als einige Stationen aus einem Leben zusammenzutragen. Es geht darum, einem Menschen und seiner Geschichte gerecht zu werden und gleichzeitig die Angehörigen in einer besonderen Situation wahrzunehmen.</div><div><strong>Mitgefühl und Intuition</strong></div><div>Wie findet man die richtigen Worte, wenn ein Mensch gestorben ist?</div><div>Wir sprechen über Mitgefühl und Intuition und darüber, was es braucht, um sich auf sehr unterschiedliche Menschen, Familien und Geschichten einzulassen.</div><div>Dabei gibt es auch Situationen, die eine Trauerrednerin besonders fordern.</div><div><strong>Wenn eine Geschichte schwer auszuhalten ist</strong></div><div>Nicht jeder Tod lässt sich leicht in Worte fassen.</div><div>In unserem Gespräch geht es deshalb auch um schwierige Trauerfälle und um Schuldgefühle, die nach einem Tod entstehen können.</div><div>Wie begegnet man Menschen, die mit solchen Gedanken zurückbleiben? Und wie hält man als Trauerrednerin selbst aus, was einem in Gesprächen anvertraut wird?</div><div><strong>Selbstfürsorge in einem Beruf mit Trauer und Tod</strong></div><div>Wer regelmäßig mit Trauernden arbeitet, braucht auch einen guten Umgang mit den eigenen Grenzen.</div><div>Wir sprechen darüber, wie wichtig Selbstfürsorge und Balance sind und welche Rolle Natur und Erdung dabei spielen können.</div><div>Denn professionell mit Trauer zu arbeiten bedeutet nicht, dass die Geschichten spurlos an einem vorbeigehen müssen.</div><div><strong>Was der Tod über das Leben erzählen kann</strong></div><div>Im Laufe unseres Gesprächs verändert sich die Perspektive.</div><div>Wir sprechen darüber, wie die Auseinandersetzung mit dem Tod den Blick auf das eigene Leben beeinflussen kann, über Akzeptanz und über die Frage, was wirklich wichtig wird, wenn wir uns unserer Endlichkeit bewusst sind.</div><div>Auch Glaube und Vorstellungen darüber, was nach dem Tod sein könnte, bekommen ihren Raum.</div><div>In unserem Gespräch geht es unter anderem um:</div><div>– die Arbeit als Trauerrednerin<br>– Trauerreden und Abschiedsfeiern<br>– den Umgang mit Trauernden<br>– Mitgefühl und Intuition<br>– schwierige Todesfälle<br>– Schuldgefühle nach einem Tod<br>– Selbstfürsorge in der Trauerarbeit<br>– Natur und Erdung<br>– Akzeptanz von Sterben und Tod<br>– Glaube und Vorstellungen vom Leben nach dem Tod<br>– die Frage, was der Tod über das Leben lehren kann</div><div>Eine Folge über einen Beruf, der sehr nah an Tod und Trauer ist – und über die überraschende Frage, ob gerade diese Nähe den Blick auf das Leben verändern kann.</div><div><br>Barbara Ludewig:<br><a href="https://www.barbaraludewig.de/">https://www.barbaraludewig.de</a></div><br><div><strong>Mehr über mich und „Vom Gehen und Bleiben“</strong></div><div>Ich bin Simone Radzuweit, Trauerbegleiterin, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Palliative-Care-Fachkraft. In meiner Praxis in Wiesbaden begleite ich Menschen in Trauer, Krisen und Lebensübergängen und biete Gespräche zu Advance Care Planning (ACP) an.<br><br></div><div>Meine Website: <a href="https://www.radzuweit.de/">https://www.radzuweit.de</a><br><br>Mail: <a href="mailto:simone@radzuweit.de">simone@radzuweit.de</a><br><br></div><div>WhatsApp Kanal: <a href="https://whatsapp.com/channel/0029VbBogVD3gvWhpulc7n1V">https://whatsapp.com/channel/0029VbBogVD3gvWhpulc7n1V</a><br><br></div><div>Linkedin: <a href="https://www.linkedin.com/in/simone-radzuweit-76511b403/">https://www.linkedin.com/in/simone-radzuweit-76511b403</a></div>]]>
      </content:encoded>
      <link>https://vom-gehen-und-bleiben.letscast.fm/episode/vom-journalismus-zur-trauerrednerin-mit-barbara-ludewig</link>
      <atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://vom-gehen-und-bleiben.letscast.fm/episode/vom-journalismus-zur-trauerrednerin-mit-barbara-ludewig"/>
      <psc:chapters xmlns:psc="http://podlove.org/simple-chapters" version="1.2">
        <psc:chapter start="00:00:31" title="Beginn der Karriere als Trauerbegleiterin"/>
        <psc:chapter start="00:03:18" title="Persönliche Entwicklung und Einstellung zum Tod"/>
        <psc:chapter start="00:09:19" title="Übergang zur Selbstständigkeit"/>
        <psc:chapter start="00:11:27" title="Herausforderungen als Trauerrednerin"/>
        <psc:chapter start="00:20:11" title="Umgang mit schwierigen Situationen"/>
        <psc:chapter start="00:22:26" title="Mitgefühl und Intuition"/>
        <psc:chapter start="00:28:20" title="Persönlicher Umgang mit dem Thema Tod"/>
        <psc:chapter start="00:30:27" title="Familienleben"/>
        <psc:chapter start="00:34:58" title="Wichtigkeit von Selbstsorge"/>
        <psc:chapter start="00:37:13" title="Naturerlebnisse"/>
        <psc:chapter start="00:41:01" title="Umgang mit Schuldgefühlen"/>
        <psc:chapter start="00:44:01" title="Akzeptanz"/>
        <psc:chapter start="00:47:50" title="Glaube und Erkenntnisse über das Leben nach dem Tod"/>
        <psc:chapter start="0:50:03" title="Vorschau auf nächstes Gespräch"/>
      </psc:chapters>
      <atom:contributor>
        <atom:name>Barbara Ludewig</atom:name>
      </atom:contributor>
      <itunes:title>Vom Journalismus zur Trauerrednerin mit Barbara Ludewig</itunes:title>
      <itunes:duration>00:51:35</itunes:duration>
      <itunes:author>Simone Radzuweit</itunes:author>
      <itunes:episode>2</itunes:episode>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:summary>
        <![CDATA[<div>Was verändert sich, wenn der Tod zum eigenen Beruf gehört? In dieser Folge spreche ich mit einer Trauerrednerin über ihren Weg in diesen besonderen Beruf und darüber, was die Begegnungen mit Trauernden mit ihr selbst machen. Es geht um Mitgefühl und Intuition, schwierige Abschiede, Schuldgefühle, Selbstfürsorge und die Frage, was wir durch die Beschäftigung mit dem Tod über das Leben lernen können.<br><br></div>]]>
      </itunes:summary>
      <itunes:image href="https://lcdn.letscast.fm/media/podcast/5b51e721/episode/7c800e78/artwork-3000x3000.jpg?t=1769181064"/>
      <image>
        <url>https://lcdn.letscast.fm/media/podcast/5b51e721/episode/7c800e78/artwork-3000x3000.jpg?t=1769181064</url>
        <title>Vom Journalismus zur Trauerrednerin mit Barbara Ludewig</title>
        <link>https://vom-gehen-und-bleiben.letscast.fm/episode/vom-journalismus-zur-trauerrednerin-mit-barbara-ludewig</link>
      </image>
      <itunes:keywords>Trauerrednerin, Ängste, Jakobsweg</itunes:keywords>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <itunes:block>no</itunes:block>
      <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
      <googleplay:block>no</googleplay:block>
      <podcast:chapters url="https://letscast.fm/podcasts/vom-gehen-und-bleiben-0935de81/episodes/vom-journalismus-zur-trauerrednerin-mit-barbara-ludewig/chapters.json" type="application/json+chapters"/>
      <podcast:transcript url="https://letscast.fm/podcasts/vom-gehen-und-bleiben-0935de81/episodes/vom-journalismus-zur-trauerrednerin-mit-barbara-ludewig/transcript.vtt" type="text/vtt" rel="captions"/>
    </item>
    <item>
      <guid isPermaLink="false">64c3bcc0b55b4da782f6143e84afefa2</guid>
      <title>Vom Tod über das Leben lernen</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Die erste Folge meines Podcasts. Ich sitze im klangBezirk, Tonstudio meiner Wahl und werde von Andreas (meinem Mann) interviewt. Normalerweise wird hier kreativ am Filmsound gearbeitet - heute sprechen wir darüber, wie die Beschäftigung mit dem Tod den Blick auf das Leben verändert. Es geht um die Entwicklung von Haltung, um das Schöne in meinem Beruf als Trauerbegleiterin und wo es Verbindungen zwischen Musik und Trauer gibt.<br><br><br></div>]]>
      </description>
      <pubDate>Fri, 23 Jan 2026 12:00:00 +0100</pubDate>
      <enclosure url="https://lcdn.letscast.fm/media/podcast/5b51e721/episode/9980bf2e.mp3?t=1769173336" length="37015599" type="audio/mpeg"/>
      <content:encoded>
        <![CDATA[<div>Für die erste Folge von „Vom Gehen und Bleiben“ tausche ich die Rollen.</div><div>Normalerweise stelle ich die Fragen. Diesmal sitzt mir mein Mann Andreas gegenüber. Wir kennen uns seit 30 Jahren – und er fragt mich, warum ausgerechnet Sterben, Tod und Trauer zu meinen beruflichen Themen geworden sind und was die jahrelange Beschäftigung damit mit meinem eigenen Leben gemacht hat.</div><div><strong>Warum ein Podcast über Sterben, Tod und Trauer?</strong></div><div>Trauernde erleben häufig nicht nur den Verlust eines Menschen. Auch das Umfeld verändert sich.</div><div>Freunde und Bekannte sind unsicher. Was darf ich sagen? Was sollte ich lieber nicht sagen? Wie kann ich helfen?</div><div>Manchmal führt genau diese Unsicherheit dazu, dass Menschen ausweichen.</div><div>Mit „Vom Gehen und Bleiben“ möchte ich Erfahrungen von Trauernden und das Wissen von Menschen aus Palliativversorgung, Hospizarbeit und Trauerbegleitung hörbar machen.</div><div>Damit wir über diese Themen sprechen können, bevor wir selbst unmittelbar betroffen sind.</div><div><strong>Von der Kinderkrankenpflege zur Trauerbegleitung</strong></div><div>Mein beruflicher Weg war nicht von Anfang an geplant.</div><div>Von der Kinderkrankenpflege führte er mich in die ambulante Pflege, ins Kinderhospiz und später ins Kinderpalliativteam. Insgesamt habe ich elf Jahre im kinderpalliativen Bereich gearbeitet.</div><div>Dort habe ich erfahren, wie wichtig Beziehung sein kann – gerade dann, wenn die gemeinsame Zeit begrenzt ist.</div><div>Später verlagerte sich mein beruflicher Schwerpunkt immer stärker auf die Begleitung trauernder Menschen. Heute arbeite ich als Trauerbegleiterin und Heilpraktikerin für Psychotherapie in eigener Praxis.</div><div><strong>Haltung kann man nicht aus einem Lehrbuch lernen</strong></div><div>Aus- und Weiterbildungen geben Wissen und Handwerkszeug.</div><div>Doch etwas anderes ist für meine Arbeit mindestens genauso wichtig: die eigene Haltung.</div><div>Was braucht der Mensch, der mir gegenübersitzt? Was steckt hinter Ungeduld, Wut oder Rückzug? Und kann ich neugierig bleiben, anstatt davon auszugehen, bereits zu wissen, was für diesen Menschen richtig ist?</div><div>Trauer verändert viel. Menschen müssen sich in einem Leben zurechtfinden, das plötzlich nicht mehr so ist wie vorher.</div><div>Begleitung kann dabei helfen, die eigenen Bedürfnisse wieder wahrzunehmen und Schritt für Schritt Selbstwirksamkeit zurückzugewinnen.</div><div><strong>Nähe, Berührung und professionelle Distanz</strong></div><div>Sterben und Trauer sind für mich sehr intime Erfahrungen.</div><div>Menschen erzählen in diesen Situationen Dinge, die manchmal selbst enge Freunde nicht wissen. Diese Nähe empfinde ich als etwas Besonderes.</div><div>Gleichzeitig brauche ich Grenzen.</div><div>Ich kann nur eine bestimmte Anzahl intensiver Gespräche am Tag führen. Ich brauche Pausen, Bewegung, Natur und freie Tage. Kleine Rituale helfen mir ebenfalls dabei, nach einem Gespräch wieder Abstand zu gewinnen.</div><div>Professionell zu arbeiten bedeutet für mich dabei nicht, unberührt zu bleiben.</div><div>Ich gehe als ganzer Mensch in diese Begegnungen.</div><div><strong>Musik und Trauer</strong></div><div>Auch Musik spielt in unserem Gespräch eine Rolle.</div><div>Für manche Menschen wird sie in der Trauer zu einer wichtigen Ausdrucksmöglichkeit. Musik kann Erinnerungen hervorrufen, Tränen ermöglichen oder dabei helfen, wieder etwas ins eigene Leben zurückzuholen.</div><div>Für andere ist Musik nach einem Verlust zunächst kaum auszuhalten.</div><div>Gemeinsam mit Andreas habe ich im Tonstudio ein Seminar für trauernde Eltern gestaltet. Ein Vater erzählte dort, dass er seit dem Tod seines Kindes nicht mehr im Chor gesungen hatte. Nach dem Seminar wollte er versuchen, wieder einen Chor zu finden.</div><div>Eine kleine Entscheidung – und vielleicht ein Schritt zurück in einen Teil seines Lebens.</div><div><strong>Was der Tod mit meinem Blick auf das Leben macht</strong></div><div>Die jahrelange Begegnung mit sterbenden und trauernden Menschen hat meinen Blick verändert.</div><div>Dabei geht es weniger darum, ob ich heute anders über den Tod denke.</div><div>Die entscheidendere Veränderung betrifft das Leben.</div><div>Wie möchte ich heute leben, wenn ich weiß, dass meine Zeit begrenzt ist? Bin ich noch auf dem richtigen Weg? Ist das mein Platz? Lebe ich das, was mir wichtig ist?</div><div><strong>Jeder Mensch trauert anders</strong></div><div>Wenn ich trauernden Menschen etwas mitgeben möchte, dann sicher keine Liste mit den zehn besten Tipps für die Trauer.</div><div>Trauer fällt nicht auf ein weißes Blatt.</div><div>Jeder Mensch bringt seine Lebensgeschichte, Beziehungen, Erfahrungen und bisherigen Bewältigungsstrategien mit. Deshalb kann etwas, das sieben Menschen hilft, für den achten völlig unpassend sein.</div><div>Genau diese Unterschiede interessieren mich.</div><div>Und genau dafür soll dieser Podcast Raum schaffen.</div><div>In dieser Folge geht es unter anderem um:</div><div>– meinen Weg in die Trauerbegleitung<br>– Kinderhospiz und Kinderpalliativversorgung<br>– Haltung in der Begleitung trauernder Menschen<br>– Nähe und professionelle Distanz<br>– Selbstfürsorge in der Trauerarbeit<br>– Selbstwirksamkeit nach einem Verlust<br>– Musik und Trauer<br>– individuelle Trauerprozesse<br>– den Umgang unseres Umfelds mit Trauernden<br>– Sterben und Endlichkeit<br>– die Frage, wie die Beschäftigung mit dem Tod unseren Blick auf das Leben verändern kann</div><div>Diese erste Folge ist eine Einladung, mich und die Idee hinter „Vom Gehen und Bleiben“ kennenzulernen – und vielleicht selbst einmal die Frage zu stellen: Wie möchte ich leben, wenn ich weiß, dass meine Zeit nicht unbegrenzt ist?</div><div><br>Verein für trauernde Eltern &amp; Kinder&nbsp; Rhein-Main e.V.<br><a href="https://eltern-kinder-trauer.de/">https://eltern-kinder-trauer.de</a><br><br>Kinderhospiz Bärenherz Wiesbaden<br><a href="https://www.baerenherz.de/kinderhospiz-wiesbaden/angebote-bereiche/">https://www.baerenherz.de/kinderhospiz-wiesbaden/angebote-bereiche</a><br><br>Kinderpalliativteam Mainz<br><a href="https://mainzer-hospiz.de/kinderpalliativteam-mainz/">https://mainzer-hospiz.de/kinderpalliativteam-mainz</a></div><br><div><strong>Mehr über mich und „Vom Gehen und Bleiben“</strong></div><div>Ich bin Simone Radzuweit, Trauerbegleiterin, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Palliative-Care-Fachkraft. In meiner Praxis in Wiesbaden begleite ich Menschen in Trauer, Krisen und Lebensübergängen und biete Gespräche zu Advance Care Planning (ACP) an.<br><br></div><div>Meine Website: <a href="https://www.radzuweit.de/">https://www.radzuweit.de</a><br><br>Mail: <a href="mailto:simone@radzuweit.de">simone@radzuweit.de</a><br><br></div><div>WhatsApp Kanal: <a href="https://whatsapp.com/channel/0029VbBogVD3gvWhpulc7n1V">https://whatsapp.com/channel/0029VbBogVD3gvWhpulc7n1V</a><br><br></div><div>Linkedin: <a href="https://www.linkedin.com/in/simone-radzuweit-76511b403/">https://www.linkedin.com/in/simone-radzuweit-76511b403</a></div>]]>
      </content:encoded>
      <link>https://vom-gehen-und-bleiben.letscast.fm/episode/vom-tod-ueber-das-leben-lernen</link>
      <atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://vom-gehen-und-bleiben.letscast.fm/episode/vom-tod-ueber-das-leben-lernen"/>
      <atom:contributor>
        <atom:name>Andreas Radzuweit</atom:name>
      </atom:contributor>
      <itunes:title>Vom Tod über das Leben lernen</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Wie die Endlichkeit meinen Blick aufs Leben verändert</itunes:subtitle>
      <itunes:duration>00:38:18</itunes:duration>
      <itunes:author>Simone Radzuweit</itunes:author>
      <itunes:episode>1</itunes:episode>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:summary>
        <![CDATA[<div>Die erste Folge meines Podcasts. Ich sitze im klangBezirk, Tonstudio meiner Wahl und werde von Andreas (meinem Mann) interviewt. Normalerweise wird hier kreativ am Filmsound gearbeitet - heute sprechen wir darüber, wie die Beschäftigung mit dem Tod den Blick auf das Leben verändert. Es geht um die Entwicklung von Haltung, um das Schöne in meinem Beruf als Trauerbegleiterin und wo es Verbindungen zwischen Musik und Trauer gibt.<br><br><br></div>]]>
      </itunes:summary>
      <itunes:image href="https://lcdn.letscast.fm/media/podcast/5b51e721/episode/9980bf2e/artwork-3000x3000.jpg?t=1769172824"/>
      <image>
        <url>https://lcdn.letscast.fm/media/podcast/5b51e721/episode/9980bf2e/artwork-3000x3000.jpg?t=1769172824</url>
        <title>Vom Tod über das Leben lernen</title>
        <link>https://vom-gehen-und-bleiben.letscast.fm/episode/vom-tod-ueber-das-leben-lernen</link>
      </image>
      <itunes:keywords>Trauer, Kinderhospiz, Trauerbegleitung,</itunes:keywords>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <itunes:block>no</itunes:block>
      <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
      <googleplay:block>no</googleplay:block>
      <podcast:transcript url="https://letscast.fm/podcasts/vom-gehen-und-bleiben-0935de81/episodes/vom-tod-ueber-das-leben-lernen/transcript.vtt" type="text/vtt" rel="captions"/>
    </item>
  </channel>
</rss>
