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    <title>Was ist, wenn?</title>
    <description>Die Idee für diesen Podcast ist denkbar einfach: Immer dann, wenn ein Thema die Weltwirtschaft bewegt und Fragen aufwirft, melden wir uns mit einer neuen Folge – und fragen, was es für Anlegerinnen und Anleger bedeutet. Nicht in festen Wöchentlichen Sendeterminen, sondern dann, wenn es etwas Wesentliches zu sagen gibt. Nicht in Schlagzeilen, sondern in Zusammenhängen. Nicht in Pauschalurteilen, sondern in differenzierter Analyse. Genau dort, wo die Tagespresse aufhört, fangen wir an. Ständiger Gesprächspartner in diesem Podcast ist Dr. Manfred Drennig. 
Dr. Drennig wird in jeder Folge mit Stefan Ferstl ein konkretes Thema durchgehen – mit der Erfahrung und dem analytischen Blick eines Investmentprofis, der seit Jahrzehnten die Verbindungslinien zwischen Weltgeschehen und Kapitalmarkt zieht. </description>
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Dr. Drennig wird in jeder Folge mit Stefan Ferstl ein konkretes Thema durchgehen – mit der Erfahrung und dem analytischen Blick eines Investmentprofis, der seit Jahrzehnten die Verbindungslinien zwischen Weltgeschehen und Kapitalmarkt zieht. </googleplay:summary>
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      <title>Netze, Speicher, Rechenzentren: Was Europas Standortnachteil für Anleger bedeutet</title>
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        <![CDATA[<div><strong>Stefan Ferstl und Dr. Manfred Drennig ordnen ein</strong>, warum Europas Energiekosten strukturell und nicht nur zyklisch hoch sind, welche praktischen Probleme beim Ausbau von Netzen und Speichern auftreten und wie realistisch eine Renaissance der Atomkraft ist. Im Zentrum steht der wachsende Strombedarf von Rechenzentren, der laut den beiden zum entscheidenden neuen Faktor für Energiemärkte und digitale Souveränität wird. Hörer erhalten eine Einordnung, welche Unternehmenstypen von dieser Entwicklung profitieren könnten.</div>]]>
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      <pubDate>Fri, 14 Aug 2026 05:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div><strong>Europas Energiekosten sind laut Frankfurter Allgemeine Zeitung dreifach so hoch wie bei internationalen Konkurrenten, bei gleichzeitig doppelten Lohnkosten und 30 Prozent weniger Arbeitsleistung</strong>.&nbsp;<br>Stefan Ferstl und Dr. Manfred Drennig ordnen ein, warum dieser Nachteil strukturell und nicht zyklisch ist.<br><br></div><div>Beim Ausbau der Erneuerbaren identifiziert Drennig vier praktische Probleme: unzureichende Netze, fehlende Speicher für Dunkelflauten, sommerliche Engpässe durch Klimaanlagen und Überschussstrom, der mangels Leitungen negativ vergütet werden muss. Laut Netzbetreiber APG kosten Netzengpässe und Stromverschwendung in Österreich rund 500 Millionen Euro pro Jahr.<br><br></div><div>Auch die Atomkraft wird eingeordnet, von Kostenrisiken über Kühlwasserprobleme bis zu Thorium-Reaktoren. Den größten strukturellen Umbruch sehen die beiden aber bei Rechenzentren: Ihr weltweiter Energiebedarf entspricht bereits dem einer mittelgroßen Industrienation und soll sich verdoppeln. Ein Rechenzentrum in Oberösterreich soll rund ein Drittel des Landesstrombedarfs beanspruchen – mit Folgen für Energiemärkte und digitale Souveränität. Damit rückt auch die Frage in den Fokus, wer sensible Daten in Zukunft verarbeitet.</div><div><br><strong>Wichtigste Punkte</strong></div><ul><li>Die FAZ fasst Europas Wettbewerbsnachteil laut Drennig so zusammen: dreifache Energiekosten, doppelte Lohnkosten, 30 Prozent weniger Arbeitsleistung gegenüber internationalen Konkurrenten.</li><li>Laut Netzbetreiber APG kosten Netzengpässe und abgeregelter Überschussstrom Österreich zusammen rund 500 Millionen Euro pro Jahr.</li><li>Rechenzentren verbrauchen weltweit bereits so viel Energie wie eine mittelgroße Industrienation; ein einzelnes Rechenzentrum in Oberösterreich soll rund ein Drittel des oberösterreichischen Strombedarfs beanspruchen.</li></ul>]]>
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      <itunes:title>Netze, Speicher, Rechenzentren: Was Europas Standortnachteil für Anleger bedeutet</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Warum Europas Energiekosten strukturell hoch bleiben, wo der Ausbau der Erneuerbaren an Grenzen stößt und weshalb Rechenzentren den Strommarkt neu vermessen</itunes:subtitle>
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      <itunes:keywords>Energiekosten, Strukturprobleme, Rechenzentren</itunes:keywords>
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      <title>Wenn eine Meerenge die Welt blockiert: Die unsichtbaren Folgen der Hormuz-Sperre für Wirtschaft und Anleger</title>
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        <![CDATA[<div>Die Sperre der Straße von Hormuz trifft die Weltwirtschaft weit tiefer, als der Ölpreis allein vermuten lässt. Durch diese Meerenge fließt nicht nur ein Fünftel des weltweiten Öls und Gases, sondern auch ein Drittel der globalen Düngemittelproduktion sowie kritische Spezialrohstoffe wie Helium für die Chipproduktion und Polyphenylether für die Elektronikindustrie. Dr. Manfred Drennig erklärt, warum selbst eine rasche politische Einigung die Krise nicht beendet – denn zerstörte Produktionsanlagen lassen sich nicht wegverhandeln. Für Anleger bedeutet das: Wer nur auf Energieaktien schaut, sieht nur einen Bruchteil der Chancen und Risiken.</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 16 Jun 2026 12:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>In der Premierenfolge von „Was ist, wenn?" sprechen <strong>Stefan Ferstl und Investment-Experte Dr. Manfred Drennig</strong> über die Sperre der Straße von Hormuz – und warum ihre Folgen weit über steigende Spritpreise hinausreichen.<br><br></div><div>Durch diese schmale Meerenge zwischen Iran und der Arabischen Halbinsel wurde bisher rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Gasbedarfs transportiert. Doch Dr. Drennig macht deutlich, dass das erst der Anfang der Geschichte ist. Ebenfalls blockiert: rund ein Drittel der weltweiten Düngemittelproduktion beziehungsweise ihrer Vorprodukte wie Ammoniak und Harnstoff. Die Weltbank schätzt, dass die Düngemittelpreise um gut 30 Prozent steigen werden – mit direkten Folgen für Lebensmittelpreise weltweit und damit für das verfügbare Einkommen der Haushalte. Und das trifft am Ende Händler, Gastronomen und Konsumgüterhersteller, die mit der Krise am Golf auf den ersten Blick nichts zu tun haben.<br><br></div><div>Besonders aufschlussreich ist der Teil zu den sogenannten „verdeckten Abhängigkeiten": Helium, ein Nebenprodukt der Erdgasgewinnung und bisher maßgeblich aus Katar, ist unverzichtbar für die Chipproduktion. Ohne Helium kein Chip, ohne Chip kein KI-Boom. Ebenso betroffen ist Polyphenylether aus Saudi-Arabien, ein Isolierstoff in unzähligen Elektrogeräten – dessen Ausfall an der Börse in Südkorea schon innerhalb weniger Wochen eine Kursrally bei Ersatzlieferanten ausgelöst hat. Und selbst die leeren Containerstellplätze auf der Südautobahn bei Wiener Neudorf sind, wie Dr. Drennig zeigt, ein sichtbares Symptom dieser globalen Verstopfung.<br><br></div><div>Für Anleger ziehen die beiden daraus klare Schlüsse: Vorsicht bei Chemie- und Pharmaaktien mit undurchsichtigen Lieferketten, Skepsis gegenüber den hochgesteckten Produktionserwartungen der Chip-Industrie, und gleichzeitig Chancen bei Unternehmen, die ausgefallene Lieferanten ersetzen können – wie Düngemittelproduzenten ohne Abhängigkeit vom Nahen Osten oder Recyclingspezialisten wie Aurubis. Pauschalurteile helfen nicht. Was hilft, ist Detailarbeit.</div><div><strong><br>Keypoints</strong></div><ul><li><strong>Hormuz ist mehr als Öl:</strong> Durch die Meerenge lief bisher auch ein Drittel der weltweiten Düngemittelversorgung – mit prognostizierten Preissteigerungen von rund 30 Prozent und spürbaren Folgen für Lebensmittelpreise weltweit.</li><li><strong>Verdeckte Abhängigkeiten:</strong> Helium aus Katar ist unverzichtbar für die Chipproduktion, Polyphenylether aus Saudi-Arabien steckt in unzähligen Elektrogeräten – Lieferausfälle treffen damit auch den KI-Sektor.<strong>Politik löst nicht alles:</strong> Eine Einigung beendet die Sperre – aber nicht die Monate dauernde Reparatur zerstörter Produktionsanlagen. Die Erholung der Lieferketten dauert länger als die Krise selbst.</li><li><strong>Verlierer und Gewinner:</strong> Wer Unternehmen findet, die ausgefallene Lieferanten ersetzen können, findet auch Chancen – wie das Beispiel Kolon Industries in Südkorea zeigt, deren Aktie allein im April um 30 Prozent stieg.</li></ul>]]>
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      <itunes:subtitle>Düngemittel, Helium und Kunststoffe – wie eine blockierte Meerenge Lieferketten weltweit erschüttert und warum der Ölpreis nur die Spitze des Eisbergs ist.</itunes:subtitle>
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      <itunes:keywords>Sperre von Hormuz, Iran Krieg, Handelskonflikt, Ölpreis</itunes:keywords>
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