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    <title>Wissen schafft Sprache</title>
    <description>Fragen rund um Sprache. Antworten aus der Wissenschaft. </description>
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      <title>S5E11 Haben Laute eine Gestalt?</title>
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        <![CDATA[<div>Ein berühmtes Experiment sagt: ja! Doch warum assoziieren wir bestimmte Laute mit bestimmten Formen, und was verrät uns das über die Funktion und die Entstehung von Sprache an sich? Moderne Versionen des klassischen Experiments versuchen zu erklären, warum die Beziehung zwischen Laut und Bedeutung nicht immer willkürlich sind.</div>]]>
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      <pubDate>Wed, 31 Jul 2024 07:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Ein berühmtes Experiment sagt: ja! Doch warum assoziieren wir bestimmte Laute mit bestimmten Formen, und was verrät uns das über die Funktion und die Entstehung von Sprache an sich? Moderne Versionen des klassischen Experiments versuchen zu erklären, warum die Beziehung zwischen Laut und Bedeutung nicht immer willkürlich sind.<br><br></div><div><strong>Quellen:</strong> <a href="https://behavioralscientist.org/its-a-bouba-not-a-kiki-the-relationship-between-sound-form-and-meaning/">Marian</a> (2023) | <a href="https://royalsocietypublishing.org/doi/10.1098/rstb.2020.0390#">Ćwiek et al.</a> (2021) | <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053811918321141?via%3Dihub">Pfeifer-Smedja &amp; Cohen</a> (2019)<br><br>Hier geht's zur "<strong>Folge mit dem Tisch"</strong> (aka die Zeichentheorie in der Sprachwissenschaft): <a href="https://open.spotify.com/episode/4oZOEAZbgP9Z4i3QuX36cz?si=KZLwNamsRbuFroNYJWNFUQ">S3E2 Wie kommen die Dinge zu ihren Namen?</a><br><br>Alternativ kannst du auch nach <strong>Staffel 3 - Episode 2</strong> in deiner Podcastapp suchen.<br><br></div><div><strong>Aufgepasst!</strong></div><div><br></div><div>Seit dieser Staffel gibt es eine <a href="https://ko-fi.com/daslehrwerk">WiSPR-Kaffeekasse auf Ko-Fi</a>: Mit einem einmaligen Beitrag oder einer Mitgliedschaft unterstützt ihr meine Arbeit in der Wissenschaftskommunikation und ermöglicht es mir, viele neue Folgen für WiSPR zu produzieren.</div><div><br></div><div>Vollkommen kostenlos könnt ihr dieses Projekt auch auf <strong>Social Media</strong> unterstützen: Folgt mir unter <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">@daslehrwerk auf Instagram</a> und werdet Teil unserer wundervollen Community. <br><br><strong>Jetzt neu!<br></strong><br>In meinem neuen <a href="https://www.lehrwerk.at/newsletter/">Newsletter "Mind the language"</a> halte ich euch mit allen News rund um WiSPR auf dem Laufenden und versorge euch zwischen den Episoden mit noch mehr Wissen zu den Fragen aus dem Podcast.<br><br>Musik: <a href="https://pixabay.com/de/music/optimistisch-sunshine-108600/">Sunshine</a> (lemonmusicstudio, Pixabay)</div>]]>
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      <link>https://wissen-schafft-sprache.letscast.fm/episode/s5e11-haben-laute-eine-gestalt</link>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Ein berühmtes Experiment sagt: ja! Doch warum assoziieren wir bestimmte Laute mit bestimmten Formen, und was verrät uns das über die Funktion und die Entstehung von Sprache an sich? Moderne Versionen des klassischen Experiments versuchen zu erklären, warum die Beziehung zwischen Laut und Bedeutung nicht immer willkürlich sind.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprache, Sprachwissenschaft, Sprachwissen, Zeichentheorie, Bouba-Kiki-Effekt, Lautsymbolik</itunes:keywords>
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      <title>S5E10 Die verworrene Welt der Sprachen (SprachGeschichte)</title>
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        <![CDATA[<div>Şebnem ist zweisprachig mit Türkisch und Deutsch aufgewachsen. In diesem Interview erzählt sie uns, wie sie zur Sprache gekommen ist, was Sprache mit Kunst gemeinsam hat und welche Herausforderungen auf sie als junge Deutschlehrkraft im Klassenzimmer warten. Ein wundervolles Gespräch über Offenheit, Selbstreflexion und Şebnems Lieblingswort: Ambiguität.</div>]]>
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      <pubDate>Wed, 17 Jul 2024 07:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Şebnem ist zweisprachig mit Türkisch und Deutsch aufgewachsen. In diesem Interview erzählt sie uns, wie sie zur Sprache gekommen ist, was Sprache mit Kunst gemeinsam hat und welche Herausforderungen auf sie als junge Deutschlehrkraft im Klassenzimmer warten. Ein wundervolles Gespräch über Offenheit, Selbstreflexion und Şebnems Lieblingswort: Ambiguität.<br><br></div><div>Şebnems <strong>Sprachporträt,</strong>&nbsp;das sie für diese Folge gemalt hat, findest du bei mir im <a href="https://www.lehrwerk.at/blog/">Blog</a>.<br><br></div><div><strong>Aufgepasst!</strong></div><div><br></div><div>Seit dieser Staffel gibt es eine <a href="https://ko-fi.com/daslehrwerk">WiSPR-Kaffeekasse auf Ko-Fi</a>: Mit einem einmaligen Beitrag oder einer Mitgliedschaft unterstützt ihr meine Arbeit in der Wissenschaftskommunikation und ermöglicht es mir, viele neue Folgen für WiSPR zu produzieren.</div><div><br></div><div>Vollkommen kostenlos könnt ihr dieses Projekt auch auf <strong>Social Media</strong> unterstützen: Folgt mir unter <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">@daslehrwerk auf Instagram</a> und werdet Teil unserer wundervollen Community. <br><br><strong>Jetzt neu!<br></strong><br>In meinem neuen <a href="https://www.lehrwerk.at/newsletter/">Newsletter "Mind the language"</a> halte ich euch mit allen News rund um WiSPR auf dem Laufenden und versorge euch zwischen den Episoden mit noch mehr Wissen zu den Fragen aus dem Podcast.<br><br>Musik: <a href="https://pixabay.com/de/music/optimistisch-sunshine-108600/">Sunshine</a> (lemonmusicstudio, Pixabay)</div>]]>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Şebnem ist zweisprachig mit Türkisch und Deutsch aufgewachsen. In diesem Interview erzählt sie uns, wie sie zur Sprache gekommen ist, was Sprache mit Kunst gemeinsam hat und welche Herausforderungen auf sie als junge Deutschlehrkraft im Klassenzimmer warten. Ein wundervolles Gespräch über Offenheit, Selbstreflexion und Şebnems Lieblingswort: Ambiguität.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Deutsch, Türkisch, Mehrsprachigkeit, Spracherwerb, Sprachbiographie, mehrsprachige Erziehung</itunes:keywords>
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      <title>S5E9 Wozu brauchen wir Füllwörter?</title>
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        <![CDATA[<div>Ääääääähm... Füllwörter lassen uns inkompetent, nervös oder unkonzentriert wirken. Aber ist es wirklich so schlimm, hin und wieder mal ähm zu sagen? Die Forschung sagt, ähm, nein!</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Wed, 03 Jul 2024 07:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Ääääääähm... Füllwörter lassen uns inkompetent, nervös oder unkonzentriert wirken. Aber ist es wirklich so schlimm, hin und wieder mal ähm zu sagen? Die Forschung sagt, ähm, nein!<br><br></div><div><strong>Literatur: </strong>Duvall, Emily et al. (2014) <a href="https://schwa.byu.edu/files/2014/12/F2014-Robbins.pdf">Exploring Filler Words and Their Impact</a><br><br>Weitere Quellen sowie das Skript zur Folge findest du bei mir im <a href="https://www.lehrwerk.at/blog/">Blog</a>.<br><br></div><div><strong>Aufgepasst!</strong></div><div><br></div><div>Seit dieser Staffel gibt es eine <a href="https://ko-fi.com/daslehrwerk">WiSPR-Kaffeekasse auf Ko-Fi</a>: Mit einem einmaligen Beitrag oder einer Mitgliedschaft unterstützt ihr meine Arbeit in der Wissenschaftskommunikation und ermöglicht es mir, viele neue Folgen für WiSPR zu produzieren.</div><div><br></div><div>Vollkommen kostenlos könnt ihr dieses Projekt auch auf <strong>Social Media</strong> unterstützen: Folgt mir unter <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">@daslehrwerk auf Instagram</a> und werdet Teil unserer wundervollen Community. <br><br><strong>Jetzt neu!<br></strong><br>In meinem neuen <a href="https://www.lehrwerk.at/newsletter/">Newsletter "Mind the language"</a> halte ich euch mit allen News rund um WiSPR auf dem Laufenden und versorge euch zwischen den Episoden mit noch mehr Wissen zu den Fragen aus dem Podcast.<br><br>Musik: <a href="https://pixabay.com/de/music/optimistisch-sunshine-108600/">Sunshine</a> (lemonmusicstudio, Pixabay), <a href="https://pixabay.com/de/music/solo-klavier-ukraine-win-kitty-21714/">Kitty (Ukraine Win)</a> (lesfm, Pixabay)</div>]]>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Ääääääähm... Füllwörter lassen uns inkompetent, nervös oder unkonzentriert wirken. Aber ist es wirklich so schlimm, hin und wieder mal ähm zu sagen? Die Forschung sagt, ähm, nein!</div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprache, Sprachwissenschaft, Sprachwissen, Sprechen, Füllwörter</itunes:keywords>
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      <title>S5E8 Wie erfindet man Sprachen? (LingoTalk mit Eleonore Laubenstein)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Was wäre “Herr der Ringe” ohne Quenya? Oder “Star Trek” ohne Klingonisch? In dieser Episode unterhalte ich mich mit Sprachwissenschaftlerin und Conlangerin Eleonore Laubenstein über Fantasiewelten, erfundene Sprachen und das Patriarchat.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Wed, 05 Jun 2024 07:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Was wäre “Herr der Ringe” ohne Quenya? Oder “Star Trek” ohne Klingonisch? In dieser Episode unterhalte ich mich mit Sprachwissenschaftlerin und Conlangerin Eleonore Laubenstein über Fantasiewelten, erfundene Sprachen und das Patriarchat.<br><br><strong>Hier findest du Eleonore im Web:</strong></div><ul><li>Eleonores Website: <a href="https://eleonorelaubenstein.com/">Kunst und Sprache</a></li><li>Hier kannst du mit Eleonore zusammenarbeiten: <a href="https://eleonorelaubenstein.com/conlanging/">Conlanging Angebote</a></li></ul><div>Weitere Infos zur Folge findest du bei mir im <a href="https://www.lehrwerk.at/blog/">Blog</a>.<br><br></div><div><strong>Aufgepasst!</strong></div><div><br></div><div>Seit dieser Staffel gibt es eine <a href="https://ko-fi.com/daslehrwerk">WiSPR-Kaffeekasse auf Ko-Fi</a>: Mit einem einmaligen Beitrag oder einer Mitgliedschaft unterstützt ihr meine Arbeit in der Wissenschaftskommunikation und ermöglicht es mir, viele neue Folgen für WiSPR zu produzieren.</div><div><br></div><div>Vollkommen kostenlos könnt ihr dieses Projekt auch auf <strong>Social Media</strong> unterstützen: Folgt mir unter <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">@daslehrwerk auf Instagram</a> und werdet Teil unserer wundervollen Community. <br><br><strong>Jetzt neu!<br></strong><br>In meinem neuen <a href="https://www.lehrwerk.at/newsletter/">Newsletter "Mind the language"</a> halte ich euch mit allen News rund um WiSPR auf dem Laufenden und versorge euch zwischen den Episoden mit noch mehr Wissen zu den Fragen aus dem Podcast.<br><br>Musik: <a href="https://pixabay.com/de/music/optimistisch-sunshine-108600/">Sunshine</a> (lemonmusicstudio, Pixabay)</div>]]>
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        <![CDATA[<div>Was wäre “Herr der Ringe” ohne Quenya? Oder “Star Trek” ohne Klingonisch? In dieser Episode unterhalte ich mich mit Sprachwissenschaftlerin und Conlangerin Eleonore Laubenstein über Fantasiewelten, erfundene Sprachen und das Patriarchat.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprachwissenschaft, Sapir-Whorf-Hypothese, Interview, Genderlinguistik, Conlangs, Kunstsprachen</itunes:keywords>
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      <title>S5E7 Warum verschwinden Sprachen?</title>
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        <![CDATA[<div>Heute werden weltweit rund 7.000 verschiedene Sprachen gesprochen. Die Hälfte davon könnte in 100 Jahren verschwunden sein. Doch warum verschwinden Sprachen eigentlich? Und was bleibt, wenn sie erst einmal verschwunden sind?</div>]]>
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      <pubDate>Wed, 15 May 2024 07:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Heute werden weltweit rund 7.000 verschiedene Sprachen gesprochen. Die Hälfte davon könnte in 100 Jahren verschwunden sein. Doch warum verschwinden Sprachen eigentlich? Und was bleibt, wenn sie erst einmal verschwunden sind?<br><br><strong>Literatur: </strong><em>Janson, Tove (2006): Eine kurze Geschichte der Sprachen. München: Spektrum.</em><strong><br></strong><br></div><div>Weitere Quellen sowie das Skript zur Folge findest du bei mir im <a href="https://www.lehrwerk.at/blog/">Blog</a>.<br><br></div><div><strong>Aufgepasst!</strong></div><div><br></div><div>Seit dieser Staffel gibt es eine <a href="https://ko-fi.com/daslehrwerk">WiSPR-Kaffeekasse auf Ko-Fi</a>: Mit einem einmaligen Beitrag oder einer Mitgliedschaft unterstützt ihr meine Arbeit in der Wissenschaftskommunikation und ermöglicht es mir, viele neue Folgen für WiSPR zu produzieren.</div><div><br></div><div>Vollkommen kostenlos könnt ihr dieses Projekt auch auf <strong>Social Media</strong> unterstützen: Folgt mir unter <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">@daslehrwerk auf Instagram</a> und werdet Teil unserer wundervollen Community. <br><br><strong>Jetzt neu!<br></strong><br>In meinem neuen <a href="https://www.lehrwerk.at/newsletter/">Newsletter "Mind the language"</a> halte ich euch mit allen News rund um WiSPR auf dem Laufenden und versorge euch zwischen den Episoden mit noch mehr Wissen zu den Fragen aus dem Podcast.<br><br>Musik: <a href="https://pixabay.com/de/music/optimistisch-sunshine-108600/">Sunshine</a> (lemonmusicstudio, Pixabay), <a href="https://pixabay.com/de/music/solo-klavier-inspiration-piano-calm-background-music-for-videos-7186/">Inspiration Piano Calm Background Music</a> (lesfm, Pixabay)</div>]]>
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        <![CDATA[<div>Heute werden weltweit rund 7.000 verschiedene Sprachen gesprochen. Die Hälfte davon könnte in 100 Jahren verschwunden sein. Doch warum verschwinden Sprachen eigentlich? Und was bleibt, wenn sie erst einmal verschwunden sind?</div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprache, Sprachwissenschaft, Sprachenvielfalt, Sprachenpolitik, Kultur</itunes:keywords>
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      <title>S0E0 Was ist WiSPR?</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Hi, it's me! Mein Name ist Verena und ich bin Sprachwissenschaftlerin. Hier im Podcast spreche ich über das, was uns zu Menschen macht: Sprache. Denn Sprache ist so viel mehr als das, was wir sagen. In Wissen schafft Sprache blicke ich hinter Grammatik und Wortschatz und finde mit euch heraus, wie wir unsere Welt durch Sprache ein bisschen besser machen können.</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 02 May 2024 07:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Hi, it's me! Mein Name ist Verena und ich bin Sprachwissenschaftlerin. Hier im Podcast spreche ich über das, was uns zu Menschen macht: Sprache. Denn Sprache ist so viel mehr als das, was wir sagen. In Wissen schafft Sprache blicke ich hinter Grammatik und Wortschatz und finde mit euch heraus, wie wir unsere Welt durch Sprache ein bisschen besser machen können.</div>]]>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Hi, it's me! Mein Name ist Verena und ich bin Sprachwissenschaftlerin. Hier im Podcast spreche ich über das, was uns zu Menschen macht: Sprache. Denn Sprache ist so viel mehr als das, was wir sagen. In Wissen schafft Sprache blicke ich hinter Grammatik und Wortschatz und finde mit euch heraus, wie wir unsere Welt durch Sprache ein bisschen besser machen können.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprachwissenschaft, Sprache, Wissenschaft</itunes:keywords>
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      <title>S5E6 Warum haben immer nur andere einen Akzent?</title>
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        <![CDATA[<div>Wir kennen es: Wer eine Fremdsprache lernt, spricht mit Akzent. Eine Studie hat nun aber herausgefunden, dass es es nur die sprichwörtlichen Zehennägel aufstellt, wenn andere eine Fremdsprache sprechen, nicht wenn wir es selbst tun. Genau diese Studie nehmen wir heute etwas genauer unter die Lupe.</div>]]>
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      <pubDate>Wed, 24 Apr 2024 07:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Wir kennen es: Wer eine Fremdsprache lernt, spricht mit Akzent. Eine Studie hat nun aber herausgefunden, dass es es nur die sprichwörtlichen Zehennägel aufstellt, wenn andere eine Fremdsprache sprechen, nicht wenn wir es selbst tun. Genau diese Studie nehmen wir heute etwas genauer unter die Lupe.<br><br><strong>Studie: </strong><a href="https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0227643">Mitterer et al. (2020)</a><strong><br></strong><br></div><div>Weitere Quellen sowie eine <strong>Zusammenfassung</strong> der Folge findest du bei mir im <a href="https://www.lehrwerk.at/blog/">Blog</a>.<br><br></div><div><strong>Aufgepasst!</strong></div><div><br></div><div>Seit dieser Staffel gibt es eine <a href="https://ko-fi.com/daslehrwerk">WiSPR-Kaffeekasse auf Ko-Fi</a>: Mit einem einmaligen Beitrag oder einer Mitgliedschaft unterstützt ihr meine Arbeit in der Wissenschaftskommunikation und ermöglicht es mir, viele neue Folgen für WiSPR zu produzieren.</div><div><br></div><div>Vollkommen kostenlos könnt ihr dieses Projekt auch auf <strong>Social Media</strong> unterstützen: Folgt mir unter <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">@daslehrwerk auf Instagram</a> und werdet Teil unserer wundervollen Community. <br><br><strong>Jetzt neu!<br></strong><br>In meinem neuen <a href="https://www.lehrwerk.at/newsletter/">Newsletter "Mind the language"</a> halte ich euch mit allen News rund um WiSPR auf dem Laufenden und versorge euch zwischen den Episoden mit noch mehr Wissen zu den Fragen aus dem Podcast.<br><br>Musik: <a href="https://pixabay.com/de/music/optimistisch-sunshine-108600/">Sunshine</a> (lemonmusicstudio, Pixabay)</div>]]>
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      <itunes:title>S5E6 Warum haben immer nur andere einen Akzent?</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Senk ju vor lissening</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Wir kennen es: Wer eine Fremdsprache lernt, spricht mit Akzent. Eine Studie hat nun aber herausgefunden, dass es es nur die sprichwörtlichen Zehennägel aufstellt, wenn andere eine Fremdsprache sprechen, nicht wenn wir es selbst tun. Genau diese Studie nehmen wir heute etwas genauer unter die Lupe.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprache, Sprachwissenschaft, Sprechen, Mehrsprachigkeit, Sprachenlernen, Psycholinguistik, Englisch, Englisch als Fremdsprache, Akzent, Aussprache, Sprachunterricht</itunes:keywords>
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      <title>S5E5 Die Kunst der mehrsprachigen Erziehung (LingoTalk mit Dr. Adeline Hurmaci)</title>
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        <![CDATA[<div>Wenn es um die richtigen Rahmenbedingungen für mehrsprachige Erziehung geht, weiß Adeline Hurmaci bestens Bescheid. Sie ist Expertin für frühkindliche Mehrsprachigkeit und arbeitet als Coach für mehrsprachige Familien. Sie ermutigt Eltern, Mehrsprachigkeit als bereichernde Erfahrung zu sehen. In diesem Gespräch verrät sie uns ihre besten Tipps und Tricks, um Kinder entspannt und mit Freude innerhalb der Familie in die Mehrsprachigkeit zu begleiten.</div>]]>
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      <pubDate>Wed, 03 Apr 2024 07:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Mehr als die Hälfte der Kinder weltweit wächst mehrsprachig auf. Doch wie geht eigentlich mehrsprachige Erziehung? Im LingoTalk verrät uns Mehrsprachigkeitsexpertin Adeline Hurmaci ihre liebsten Tipps für einen entspannten mehrsprachigen Familienalltag.<br><br><strong>Adeline im Internet: </strong><a href="https://herzenssprachen.de">Website</a> | <a href="https://www.instagram.com/herzenssprachen_multilingual/">Instagram</a><strong><br></strong><br></div><div>Quellen zu den angesprochenen Themen sowie eine <strong>Zusammenfassung</strong> der Folge findest du bei mir im <a href="https://www.lehrwerk.at/blog/">Blog</a>.<br><br></div><div><strong>Aufgepasst!</strong></div><div><br></div><div>Seit dieser Staffel gibt es eine <a href="https://ko-fi.com/daslehrwerk">WiSPR-Kaffeekasse auf Ko-Fi</a>: Mit einem einmaligen Beitrag oder einer Mitgliedschaft unterstützt ihr meine Arbeit in der Wissenschaftskommunikation und ermöglicht es mir, viele neue Folgen für WiSPR zu produzieren.</div><div><br></div><div>Vollkommen kostenlos könnt ihr dieses Projekt auch auf <strong>Social Media</strong> unterstützen: Folgt mir unter <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">@daslehrwerk auf Instagram</a> und werdet Teil unserer wundervollen Community. <br><br>Vergesst bitte nicht, den Podcast zu bewerten und weiterzuempfehlen. So helft ihr anderen, meinen charmanten österreichischen Akzent im Internet zu finden. ;)<br><br><strong>Jetzt neu!<br></strong><br>In meinem neuen <a href="https://www.lehrwerk.at/newsletter/">Newsletter "Mind the language"</a> halte ich euch mit allen News rund um WiSPR auf dem Laufenden und versorge euch zwischen den Episoden mit noch mehr Wissen zu den Fragen aus dem Podcast.<br><br>Musik: <a href="https://pixabay.com/de/music/optimistisch-sunshine-108600/">Sunshine</a> (lemonmusicstudio, Pixabay)</div>]]>
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      <itunes:title>S5E5 Die Kunst der mehrsprachigen Erziehung (LingoTalk mit Dr. Adeline Hurmaci)</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Tipps und Tricks für Eltern</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
      <itunes:episode>55</itunes:episode>
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        <![CDATA[<div>Wenn es um die richtigen Rahmenbedingungen für mehrsprachige Erziehung geht, weiß Adeline Hurmaci bestens Bescheid. Sie ist Expertin für frühkindliche Mehrsprachigkeit und arbeitet als Coach für mehrsprachige Familien. Sie ermutigt Eltern, Mehrsprachigkeit als bereichernde Erfahrung zu sehen. In diesem Gespräch verrät sie uns ihre besten Tipps und Tricks, um Kinder entspannt und mit Freude innerhalb der Familie in die Mehrsprachigkeit zu begleiten.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprachwissenschaft, Mehrsprachigkeit, Sprachenvielfalt, Spracherwerb, Erstspracherwerb, Sprachförderung, Kultur, Interview, mehrsprachige Erziehung</itunes:keywords>
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      <title>S5E4 Welche Sprache sprechen Aliens?</title>
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        <![CDATA[<div>Ziemlich sicher nicht Englisch, Deutsch oder Mandarin. In dieser Folge finden wir heraus, wie wir trotzdem Kontakt zu Außerirdischen aufnehmen könnten, was wir in Sachen interstellarer Kommunikation bereits alles versucht haben und was das Verfassen von Botschaften ins All für uns als Menschen bedeutet.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Wed, 13 Mar 2024 07:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Ziemlich sicher sprechen Aliens nicht Englisch, Deutsch oder Mandarin. In dieser Folge finden wir heraus, wie wir trotzdem Kontakt zu Außerirdischen aufnehmen könnten, was wir in Sachen interstellarer Kommunikation bereits alles versucht haben und was das Verfassen von Botschaften ins All für uns als Menschen bedeutet.<br><br><strong>Ausgewählte</strong> <strong>Literatur</strong>:</div><ul><li>Oberhaus, Daniel (2019) Extraterrestrial Languages. Cambridge MIT Press.</li><li><a href="https://voyager.jpl.nasa.gov">Voyager-Mission</a>&nbsp;der NASA</li></ul><div>Weitere Quellen sowie das <strong>Manuskript</strong> zur Folge findest du bei mir im <a href=" https://www.lehrwerk.at/2024/01/08/was-verraten-versprecher-ueber-uns/">Blog</a>.<br><br><br>Diese Episode ist in Kooperation mit Netflix Deutschland entstanden.<br><br>Dafür habe ich mir "Das Signal" vorab für euch angeschaut. Und das obwohl Sci-Fi für gewöhnlich gar nicht so mein Genre ist! Die vierteilige Mini-Serie mit Florian David Fitz und Peri Baumeister hat aber sogar mich überzeugt. Eine gelungene Sci-Fi-Mystery-Serie mit Herz und Hirn. Kurz: Wenn euch diese Folge gerade gefallen hat, unbedingt auch die Serie anschauen. "Das Signal" läuft ab 7. März 2024 exklusiv auf Netflix.<br><br><br>Außerdem in dieser Episode:</div><ul><li><a href="https://voyager.jpl.nasa.gov/golden-record/whats-on-the-record/greetings/">Mehrsprachige Grußbotschaften</a> auf den Voyager Golden Records</li><li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Arecibo_message_DTMF.ogg">Arecibo Message&nbsp;</a></li><li>Ludwig van Beethoven, 13. Streichquartett (<a href="https://www.youtube.com/watch?v=LFp_NuSw9B8">Cavatina</a>)</li></ul><div><br></div><div>Aufgepasst!</div><div><br></div><div>Seit dieser Staffel gibt es eine <a href="https://ko-fi.com/daslehrwerk">WiSPR-Kaffeekasse auf Ko-Fi</a>: Mit einem einmaligen Beitrag oder einer Mitgliedschaft unterstützt ihr meine Arbeit in der Wissenschaftskommunikation und ermöglicht es mir, viele neue Folgen für WiSPR zu produzieren.</div><div><br></div><div>Vollkommen kostenlos könnt ihr dieses Projekt auch auf <strong>Social Media</strong> unterstützen: Folgt mir unter <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">@daslehrwerk auf Instagram</a> und werdet Teil unserer wundervollen LingoMunity. Auf meinem Profil halte ich euch mit allen News rund um WiSPR auf dem Laufenden und versorge euch zwischen den Episoden mit noch mehr Wissen zu den Fragen aus dem Podcast.<br><br><br>Musik</div><ul><li><a href="https://pixabay.com/de/music/uberschrift-cinematic-trailer-music-06-cinematic-cello-arpeggio-trailer-114623/">Cinematic Cello Arpeggio Trailer</a> (Gregor Quendel, Pixabay)</li><li><a href="https://pixabay.com/de/music/schlagt-a-hero-131227/">A Hero</a> (Alex Productions, Pixabay)</li><li><a href="https://pixabay.com/de/music/optimistisch-sunshine-108600/">Sunshine</a> (lemonmusicstudio, Pixabay)</li></ul>]]>
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      <itunes:title>S5E4 Welche Sprache sprechen Aliens?</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Botschaften ins All</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
      <itunes:episode>54</itunes:episode>
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        <![CDATA[<div>Ziemlich sicher nicht Englisch, Deutsch oder Mandarin. In dieser Folge finden wir heraus, wie wir trotzdem Kontakt zu Außerirdischen aufnehmen könnten, was wir in Sachen interstellarer Kommunikation bereits alles versucht haben und was das Verfassen von Botschaften ins All für uns als Menschen bedeutet.</div>]]>
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      <title>S5E3 Was verraten Versprecher über uns?</title>
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        <![CDATA[<div>Wir alle versprechen uns. Und zwar ständig. Aber gewähren diese verbalen Ausrutscher auch Einblick in unser tiefstes Inneres? In dieser Folge verrate ich euch, was wir wirklich aus Versprechern lernen können.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Wed, 21 Feb 2024 07:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Wir alle versprechen uns. Und zwar ständig. Aber gewähren diese verbalen Ausrutscher auch Einblick in unser tiefstes Inneres? In dieser Folge verrate ich euch, was wir wirklich aus Versprechern lernen können.<br><br>Ausgewählte Literatur:</div><ul><li>Leuninger, Helene (o. J.): <em>Frankfurter Versprecherkorpus</em>. Online: <a href="https://saschaduemigpsycholinguistik.jimdofree.com/versprecherkorpus/">hier.</a></li><li>Leuninger, Helene; Anna Lorenzen (2023):<em> Verbale Ausrutscher. </em>In: Spektrum Kompakt, 1/2023.</li></ul><div>Weitere Quellen sowie das Manuskript zur Folge findest du bei mir im <a href=" https://www.lehrwerk.at/2024/01/08/was-verraten-versprecher-ueber-uns/">Blog</a>.<br><br>Aufgepasst!</div><div><br></div><div>Seit dieser Staffel gibt es eine <a href="https://ko-fi.com/daslehrwerk">WiSPR-Kaffeekasse auf Ko-Fi</a>: Mit einem einmaligen Beitrag oder einer Mitgliedschaft unterstützt ihr meine Arbeit in der Wissenschaftskommunikation und ermöglicht es mir, viele neue Folgen für WiSPR zu produzieren.</div><div><br></div><div>Vollkommen kostenlos könnt ihr dieses Projekt auch auf Social Media unterstützen: Folgt mir unter <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">@daslehrwerk auf Instagram</a> und werdet Teil unserer wundervollen LingoMunity. Auf meinem Profil halte ich euch mit allen News rund um WiSPR auf dem Laufenden und versorge euch zwischen den Episoden mit noch mehr Wissen zu den Fragen aus dem Podcast.</div>]]>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Wir alle versprechen uns. Und zwar ständig. Aber gewähren diese verbalen Ausrutscher auch Einblick in unser tiefstes Inneres? In dieser Folge verrate ich euch, was wir wirklich aus Versprechern lernen können.</div>]]>
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      <title>S5E2 Das Wichtigste ist, an sich selbst zu glauben [SprachGeschichte]</title>
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        <![CDATA[<div>[SprachGeschichte] In diesem Interview erzählt Cristina, wie uns fremde Menschen beim Sprachenlernen helfen können und welche Sprache sie in Zürich beim Elterngespräch in der Schule spricht.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Tue, 30 Jan 2024 07:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>[SprachGeschichte] In diesem Interview erzählt Cristina, wie uns fremde Menschen beim Sprachenlernen helfen können und welche Sprache sie in Zürich beim Elterngespräch in der Schule spricht.</div><div><br></div><div>Cristinas Sprachportrait sowie das Manuskript zur Folge findest du bei mir im <a href=" https://www.lehrwerk.at/2024/01/08/das-wichtigste-i…elbst-zu-glauben/">Blog</a>.<br><br>Hier findet ihr Cristina auf <a href="https://www.instagram.com/deutsch.mit.cristina/">Instagram</a>.<br><br>Aufgepasst!</div><div><br></div><div>Seit dieser Staffel gibt es eine <a href="https://ko-fi.com/daslehrwerk">WiSPR-Kaffeekasse auf Ko-Fi</a>: Mit einem einmaligen Beitrag oder in Zukunft bald auch mit einer Mitgliedschaft (ich hab schon ganz viele Ideen für euch im Kopf!) unterstützt ihr meine Arbeit in der Wissenschaftskommunikation und ermöglicht es mir, viele neue Folgen für WiSPR zu produzieren.&nbsp;</div><div><br></div><div>Vollkommen kostenlos könnt ihr dieses Projekt auch auf Social Media unterstützen: Folgt mir unter <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">@daslehrwerk auf Instagram</a> und werdet Teil unserer wundervollen LingoMunity. Auf meinem Profil halte ich euch mit allen News rund um WiSPR auf dem Laufenden und versorge euch zwischen den Episoden mit noch mehr Wissen zu den Fragen aus dem Podcast.</div>]]>
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      <link>https://wissen-schafft-sprache.letscast.fm/episode/s5e2-das-wichtigste-ist-an-sich-selbst-zu-glauben-sprachgeschichte</link>
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      <itunes:title>S5E2 Das Wichtigste ist, an sich selbst zu glauben [SprachGeschichte]</itunes:title>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>[SprachGeschichte] In diesem Interview erzählt Cristina, wie uns fremde Menschen beim Sprachenlernen helfen können und welche Sprache sie in Zürich beim Elterngespräch in der Schule spricht.</div>]]>
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      <title>S5E1 Welche ist die schwierigste Sprache der Welt?</title>
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        <![CDATA[<div>In dieser Folge von WiSPR begebe ich mich auf die Suche nach außergewöhnlichen sprachlichen Eigenschaften und stelle fest, dass man gar nicht so weit reisen muss, um besonders merkwürdige Sprachen zu finden.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Tue, 09 Jan 2024 07:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>In dieser Folge von WiSPR begebe ich mich auf die Suche nach außergewöhnlichen sprachlichen Eigenschaften und stelle fest, dass man gar nicht so weit reisen muss, um besonders merkwürdige Sprachen zu finden.</div><div><br></div><div>Ausgewählte Literatur:</div><ul><li>Schnoebelen, Tyler (2013): <a href="https://corplinguistics.wordpress.com/2013/06/21/the-weirdest-languages/"><em>The weirdest languages.</em></a></li><li>World Atlas of Language Structures (<a href="https://wals.info/">WALS</a>)</li></ul><div><br></div><div>Noch mehr Quellen sowie das Manuskript zur Folge findest du bei mir im <a href=" https://www.lehrwerk.at/2024/01/07/welche-sprache-i…erigste-der-welt/">Blog</a>.</div><div><br></div><div>Seit dieser Staffel gibt es eine <a href="https://ko-fi.com/daslehrwerk">WiSPR-Kaffeekasse auf Ko-Fi</a>: Mit einem einmaligen Beitrag oder einer Mitgliedschaft unterstützt ihr meine Arbeit in der Wissenschaftskommunikation und ermöglicht es mir, viele neue Folgen für WiSPR zu produzieren.</div><div><br></div><div>Vollkommen kostenlos könnt ihr dieses Projekt auch auf Social Media unterstützen: Folgt mir unter <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">@daslehrwerk auf Instagram</a> und werdet Teil unserer wundervollen LingoMunity. Auf meinem Profil halte ich euch mit allen News rund um WiSPR auf dem Laufenden und versorge euch zwischen den Episoden mit noch mehr Wissen zu den Fragen aus dem Podcast.</div>]]>
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        <![CDATA[<div>In dieser Folge von WiSPR begebe ich mich auf die Suche nach außergewöhnlichen sprachlichen Eigenschaften und stelle fest, dass man gar nicht so weit reisen muss, um besonders merkwürdige Sprachen zu finden.</div>]]>
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      <title>S4E10 Was ist eine Pfeifsprache?</title>
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        <![CDATA[<div>Gesprochene Sprache ist wunderbar komplex. Sie ist subtil, kodiert sogar mehr Informationen, als wir zum Verstehen überhaupt brauchen und sie hilft uns, mit anderen zu kommunizieren. Doch nicht immer sind Lautsprachen das beste Mittel, um sich mit seinen Mitmenschen zu verständigen. Dann kommen Pfeifsprachen ins Spiel. Was eine Pfeifsprache ist und wie sie funktionieren, hört ihr in der letzten Folge der vierten Staffel von Wissen schafft Sprache.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Tue, 08 Aug 2023 07:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Gesprochene Sprache ist wunderbar komplex. Sie ist subtil, kodiert sogar mehr Informationen, als wir zum Verstehen überhaupt brauchen und sie hilft uns, mit anderen zu kommunizieren. Doch nicht immer sind Lautsprachen das beste Mittel, um sich mit seinen Mitmenschen zu verständigen. Dann kommen Pfeifsprachen ins Spiel. Was eine Pfeifsprache ist und wie sie funktionieren, hört ihr in der letzten Folge der vierten Staffel von Wissen schafft Sprache.</div><div><br><strong>Weiterlesen:<br></strong><br><a href="https://www.annualreviews.org/doi/abs/10.1146/annurev-linguistics-011619-030444">Meyer, Julien</a> (2021) | <a href="https://www.spektrum.de/news/das-hirn-pfeift-beidseitig/1361102">Dönges, Jan</a> (2015) | <a href="https://www.cell.com/current-biology/fulltext/S0960-9822(15)00794-0?_returnURL=https%3A%2F%2Flinkinghub.elsevier.com%2Fretrieve%2Fpii%2FS0960982215007940%3Fshowall%3Dtrue">Güntürkün, Onur</a> et al. (2015)<br><br>— — —&nbsp;<br><br></div><div>Wenn du gern Dinge über Sprache hörst, kannst du dieses Projekt ganz einfach unterstützen, indem du den Podcast bewertet oder ihn anderen weiterempfiehlst. Auch Feedback zu den Themen der einzelnen Folgen sammle ich fleißig auf <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">Instagram</a> und <a href="https://twitter.com/daslehrwerk">Twitter</a> oder per E-Mail unter <strong>wissen@lehrwerk.at</strong>.<br><br>Auf der Website vom <a href="https://www.lehrwerk.at/">Lehrwerk</a> gibt es alle Folgen von<strong> [vɪsn̩ʃaftʃpʁɑːχə]</strong> zum <a href="http://www.lehrwerk.at/podcast-gewusst/">Nachhören</a> und <a href="http://www.lehrwerk.at/blog/">Nachlesen</a>.<br><br>Die Musik in dieser Episode stammt von <a href="https://pixabay.com/de/music/uberschrift-motivational-epic-music-inspiring-cinematic-background-music-124265/">SoulProdMusic</a>.</div>]]>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Gesprochene Sprache ist wunderbar komplex. Sie ist subtil, kodiert sogar mehr Informationen, als wir zum Verstehen überhaupt brauchen und sie hilft uns, mit anderen zu kommunizieren. Doch nicht immer sind Lautsprachen das beste Mittel, um sich mit seinen Mitmenschen zu verständigen. Dann kommen Pfeifsprachen ins Spiel. Was eine Pfeifsprache ist und wie sie funktionieren, hört ihr in der letzten Folge der vierten Staffel von Wissen schafft Sprache.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprache, Sprachwissenschaft, Sprachwissen, Sprachenvielfalt, Psycholinguistik, Neurolinguistik, kleine Sprachen, Ethnolinguistik, Pfeifsprachen</itunes:keywords>
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      <title>S4E9 Was passiert beim Sprechen im Gehirn?</title>
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        <![CDATA[<div>Wir kennen sie alle, die berühmte Wellenlänge. Manchmal ist man mit seinem Gegenüber auf der gleichen, manchmal nicht. Woran das liegt und wie man direkt am Gehirn untersuchen kann, ob die Wellenlänge auch wirklich stimmt, das wollen wir heute etwas genauer unter die Lupe nehmen.</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 25 Jul 2023 07:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Wir kennen sie alle, die berühmte Wellenlänge. Manchmal ist man mit seinem Gegenüber auf der gleichen, manchmal nicht. Woran das liegt und wie man direkt am Gehirn untersuchen kann, ob die Wellenlänge auch wirklich stimmt, das wollen wir heute etwas genauer unter die Lupe nehmen.<br><br><strong>Weiterlesen:<br></strong><br><a href="https://www.spektrum.de/news/neurolinguistik-was-beim-sprechen-im-kopf-passiert/1547713">Berger, Ruth</a> (2018)&nbsp;<br><br>— — —&nbsp;<br><br></div><div>Wenn du gern Dinge über Sprache hörst, kannst du dieses Projekt ganz einfach unterstützen, indem du den Podcast bewertet oder ihn anderen weiterempfiehlst. Auch Feedback zu den Themen der einzelnen Folgen sammle ich fleißig auf <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">Instagram</a> und <a href="https://twitter.com/daslehrwerk">Twitter</a> oder per E-Mail unter <strong>wissen@lehrwerk.at</strong>.<br><br>Auf der Website vom <a href="https://www.lehrwerk.at/">Lehrwerk</a> gibt es alle Folgen von<strong> [vɪsn̩ʃaftʃpʁɑːχə]</strong> zum <a href="http://www.lehrwerk.at/podcast-gewusst/">Nachhören</a> und <a href="http://www.lehrwerk.at/blog/">Nachlesen</a>.<br><br>Die Musik in dieser Episode stammt von <a href="https://pixabay.com/de/music/uberschrift-motivational-epic-music-inspiring-cinematic-background-music-124265/">SoulProdMusic</a>.</div>]]>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Wir kennen sie alle, die berühmte Wellenlänge. Manchmal ist man mit seinem Gegenüber auf der gleichen, manchmal nicht. Woran das liegt und wie man direkt am Gehirn untersuchen kann, ob die Wellenlänge auch wirklich stimmt, das wollen wir heute etwas genauer unter die Lupe nehmen.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprache, Sprachwissenschaft, Sprechen, Neurolinguistik, Kommunikation, Forschungsmethoden</itunes:keywords>
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      <title>S4E8 Sprachenlernen 2.0 (Reihe: SprachGeschichten)</title>
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        <![CDATA[<div>Heute spreche ich mit Lena. Lena ist einsprachig aufgewachsen und hat erst spät ihre Liebe zum Sprachenlernen entdeckt. Im Interview spricht sie über Herausforderungen, Aha-Erlebnisse und ihren Mut, neben ihrem Job noch einmal ein Studium zu beginnen.&nbsp;</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Tue, 11 Jul 2023 07:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Heute spreche ich mit Lena. Lena ist einsprachig aufgewachsen und hat erst spät ihre Liebe zum Sprachenlernen entdeckt. Im Interview spricht sie über Herausforderungen, Aha-Erlebnisse und ihren Mut, neben ihrem Job noch einmal ein Studium zu beginnen. <br><br><strong>So findet ihr Lena im Internet:<br></strong><br></div><div><a href="https://www.instagram.com/wortsprachewelt/">Instagram</a> | <a href="http://www.wort-sprache-welt.de">Lenas Blog</a></div><div><br>— — —&nbsp;<br><br></div><div>Wenn du gern Dinge über Sprache hörst, kannst du dieses Projekt ganz einfach unterstützen, indem du den Podcast bewertest oder ihn anderen weiterempfiehlst. Auch Feedback zu den Themen der einzelnen Folgen sammle ich fleißig auf <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">Instagram</a> und <a href="https://twitter.com/daslehrwerk">Twitter</a> oder per E-Mail unter <strong>wissen@lehrwerk.at</strong>.<br><br>Auf der Website vom <a href="https://www.lehrwerk.at/">Lehrwerk</a> gibt es alle Folgen von&nbsp;<strong>Wissen schafft Sprache</strong> zum <a href="http://www.lehrwerk.at/podcast-gewusst/">Nachhören</a> und <a href="http://www.lehrwerk.at/blog/">Nachlesen</a>.<br><br>Die Musik in dieser Episode stammt von <a href="https://pixabay.com/de/music/uberschrift-motivational-epic-music-inspiring-cinematic-background-music-124265/">SoulProdMusic</a>.</div>]]>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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      <title>S4E7 Was passiert beim Lesen im Gehirn?</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Nun mal ehrlich: Wie viele Bücher habt ihr dieses Jahr schon gelesen? Wie viele Paper? Zeitungsartikel? Einkaufslisten? Captions und Tweets? Richtig: Keine Ahnung. Lesen geht für die meisten von uns automatisch. Wir lesen, weil wir es einfach können. Nur: woher? Und wie konnte sich unser Gehirn in den kurzen 5000 Jahren unserer Schriftkultur das Lesen antrainieren? All diese Fragen beantworten wir in der heutigen Episode.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Tue, 27 Jun 2023 07:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Nun mal ehrlich: Wie viele Bücher habt ihr dieses Jahr schon gelesen? Wie viele Paper? Zeitungsartikel? Einkaufslisten? Captions und Tweets? Richtig: Keine Ahnung. Lesen geht für die meisten von uns automatisch. Wir lesen, weil wir es einfach können. Nur: woher? Und wie konnte sich unser Gehirn in den kurzen 5000 Jahren unserer Schriftkultur das Lesen antrainieren? All diese Fragen beantworten wir in der heutigen Episode.<br><br><strong>Weiterlesen:<br></strong><br><a href="https://www.penguinrandomhouse.com/books/300532/reading-in-the-brain-by-stanislas-dehaene/">Dehaene, Stanislas</a> (2009)&nbsp;<br><br>— — —&nbsp;<br><br></div><div>Wenn du gern Dinge über Sprache hörst, kannst du dieses Projekt ganz einfach unterstützen, indem du den Podcast bewertet oder ihn anderen weiterempfiehlst. Auch Feedback zu den Themen der einzelnen Folgen sammle ich fleißig auf <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">Instagram</a> und <a href="https://twitter.com/daslehrwerk">Twitter</a> oder per E-Mail unter <strong>wissen@lehrwerk.at</strong>.<br><br>Auf der Website vom <a href="https://www.lehrwerk.at/">Lehrwerk</a> gibt es alle Folgen von<strong> [vɪsn̩ʃaftʃpʁɑːχə]</strong> zum <a href="http://www.lehrwerk.at/podcast-gewusst/">Nachhören</a> und <a href="http://www.lehrwerk.at/blog/">Nachlesen</a>.<br><br>Die Musik in dieser Episode stammt von <a href="https://pixabay.com/de/music/uberschrift-motivational-epic-music-inspiring-cinematic-background-music-124265/">SoulProdMusic</a>.</div>]]>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Nun mal ehrlich: Wie viele Bücher habt ihr dieses Jahr schon gelesen? Wie viele Paper? Zeitungsartikel? Einkaufslisten? Captions und Tweets? Richtig: Keine Ahnung. Lesen geht für die meisten von uns automatisch. Wir lesen, weil wir es einfach können. Nur: woher? Und wie konnte sich unser Gehirn in den kurzen 5000 Jahren unserer Schriftkultur das Lesen antrainieren? All diese Fragen beantworten wir in der heutigen Episode.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprache, Sprachwissenschaft, Lesen, Neurolinguistik, Psycholinguistik, Lesenlernen</itunes:keywords>
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      <title>S4E6 An Essex-Boy in Vienna (Reihe: SprachGeschichten)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Heute spreche ich mit Luke. Luke kommt aus England und wohnt seit mehreren Jahren in Wien. Er arbeitet als Native Speaker an einem Gymnasium. In seiner Sprachbiographie erzählt er uns davon, wie es ist, österreichisches Deutsch zu lernen, wie er mit Sprachideologien im Alltag umgeht und warum er trotz allem ein “Essex boy” bleibt.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Tue, 13 Jun 2023 07:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Heute spreche ich mit Luke. Luke kommt aus England und wohnt seit mehreren Jahren in Wien. Er arbeitet als Native Speaker an einem Gymnasium. In seiner Sprachbiographie erzählt er uns davon, wie es ist, österreichisches Deutsch zu lernen, wie er mit Sprachideologien im Alltag umgeht und warum er trotz allem ein “Essex boy” bleibt.</div><div><br><strong>Hier findet ihr Luke und seinen Podcast im Internet:<br></strong><br><a href="https://yellowoftheegg.com">Yellow of the Egg</a><br><a href="https://www.instagram.com/yotepodcast/">Instagram</a><br><br>— — —&nbsp;<br><br></div><div>Wenn du gern Dinge über Sprache hörst, kannst du dieses Projekt ganz einfach unterstützen, indem du den Podcast bewertet oder ihn anderen weiterempfiehlst. Auch Feedback zu den Themen der einzelnen Folgen sammle ich fleißig auf <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">Instagram</a> und <a href="https://twitter.com/daslehrwerk">Twitter</a> oder per E-Mail unter <strong>wissen@lehrwerk.at</strong>.<br><br>Auf der Website vom <a href="https://www.lehrwerk.at/">Lehrwerk</a> gibt es alle Folgen von<strong> [vɪsn̩ʃaftʃpʁɑːχə]</strong> zum <a href="http://www.lehrwerk.at/podcast-gewusst/">Nachhören</a> und <a href="http://www.lehrwerk.at/blog/">Nachlesen</a>.<br><br>Die Musik in dieser Episode stammt von <a href="https://pixabay.com/de/music/uberschrift-motivational-epic-music-inspiring-cinematic-background-music-124265/">SoulProdMusic</a>.</div>]]>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Heute spreche ich mit Luke. Luke kommt aus England und wohnt seit mehreren Jahren in Wien. Er arbeitet als Native Speaker an einem Gymnasium. In seiner Sprachbiographie erzählt er uns davon, wie es ist, österreichisches Deutsch zu lernen, wie er mit Sprachideologien im Alltag umgeht und warum er trotz allem ein “Essex boy” bleibt.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprache, Deutsch, Mehrsprachigkeit, Deutschkurs, DaF, Sprachenlernen, Sprachbiographie, Sprachenportrait, Englisch</itunes:keywords>
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      <title>S4E5 Wie beeinflusst Framing unser Denken?</title>
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        <![CDATA[<div>Sprache ist mächtig. Das ist nicht neu. Sprache determiniert unser Denken aber nicht. Sprache lenkt. Sie schafft Bedeutung. Und das, ohne dass wir es bewusst im Alltag wahrnehmen. Wörter können — genauso wie Bilder, Gerüche, Geräusche oder Emotionen — Deutungsrahmen in unserem Kopf aufspannen, sogenannte Frames. Und diese Frames haben einen erheblichen Einfluss darauf, wie wir Informationen aufnehmen. Durch bewusstes Framing — etwa in den Medien oder in der Politik — kann aber auch manipuliert werden. Denn durch das gezielte Einsetzen von Frames werden Entscheidungen oder Urteile der Leser*innen oder Wähler*innen beeinflusst. Komplexe Informationen werden in einer Art und Weise beleuchtet, die mit den Anschauungen der Journalist*innen oder Politiker*innen übereinstimmt. Aber müssen wir nur vor dem Framing Angst haben? Das wollen wir in der heutigen Folge herausfinden.</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 30 May 2023 07:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Sprache ist mächtig. Das ist nicht neu. Sprache determiniert unser Denken nicht. Sprache lenkt. Sie schafft Bedeutung. Und das, ohne dass wir es bewusst im Alltag wahrnehmen. Wörter können — genauso wie Bilder, Gerüche, Geräusche oder Emotionen — Deutungsrahmen in unserem Kopf aufspannen, sogenannte Frames. Und diese Frames haben einen erheblichen Einfluss darauf, wie wir Informationen aufnehmen. Durch bewusstes Framing — etwa in den Medien oder in der Politik — kann aber auch manipuliert werden. Denn durch das gezielte Einsetzen von Frames werden Entscheidungen oder Urteile der Leser*innen oder Wähler*innen beeinflusst. Komplexe Informationen werden in einer Art und Weise beleuchtet, die mit den Anschauungen der Journalist*innen oder Politiker*innen übereinstimmt. Aber müssen wir nur vor dem Framing Angst haben? Das wollen wir in der heutigen Folge herausfinden.</div><div>&nbsp;</div><div><br><strong>Literatur:<br></strong><br><a href="http://kertesz-andras.eu/Kertesz%20Andras%20Metalinguistisches%20Unterfangen.pdf">Kertész, András</a> (2004) | <a href="https://www.researchgate.net/publication/7840518_Fictive_motion_as_simulation">Matlock, Teenie</a> (2005) | <a href="https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371%2Fjournal.pone.0016782">Thibodeau, Paul H.; Boroditsky, Lera</a> (2011) | <a href="https://www.swr.de/swr2/wissen/framing-wie-man-mit-sprache-manipulieren-kann-swr2-wissen-aula-2021-01-03-100.html">Giessen, Hans W.</a> (SWR2 Wissen: Aula, 2021)<br><br>— — —&nbsp;<br><br></div><div>Wenn du gern Dinge über Sprache hörst, kannst du dieses Projekt ganz einfach unterstützen, indem du den Podcast bewertet oder ihn anderen weiterempfiehlst. Auch Feedback zu den Themen der einzelnen Folgen sammle ich fleißig auf <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">Instagram</a> und <a href="https://twitter.com/daslehrwerk">Twitter</a> oder per E-Mail unter <strong>wissen@lehrwerk.at</strong>.<br><br>Auf der Website vom <a href="https://www.lehrwerk.at/">Lehrwerk</a> gibt es alle Folgen von<strong> [vɪsn̩ʃaftʃpʁɑːχə]</strong> zum <a href="http://www.lehrwerk.at/podcast-gewusst/">Nachhören</a> und <a href="http://www.lehrwerk.at/blog/">Nachlesen</a>.<br><br>Die Musik in dieser Episode stammt von <a href="https://pixabay.com/de/music/uberschrift-motivational-epic-music-inspiring-cinematic-background-music-124265/">SoulProdMusic</a>.</div>]]>
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      <itunes:title>S4E5 Wie beeinflusst Framing unser Denken?</itunes:title>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Sprache ist mächtig. Das ist nicht neu. Sprache determiniert unser Denken aber nicht. Sprache lenkt. Sie schafft Bedeutung. Und das, ohne dass wir es bewusst im Alltag wahrnehmen. Wörter können — genauso wie Bilder, Gerüche, Geräusche oder Emotionen — Deutungsrahmen in unserem Kopf aufspannen, sogenannte Frames. Und diese Frames haben einen erheblichen Einfluss darauf, wie wir Informationen aufnehmen. Durch bewusstes Framing — etwa in den Medien oder in der Politik — kann aber auch manipuliert werden. Denn durch das gezielte Einsetzen von Frames werden Entscheidungen oder Urteile der Leser*innen oder Wähler*innen beeinflusst. Komplexe Informationen werden in einer Art und Weise beleuchtet, die mit den Anschauungen der Journalist*innen oder Politiker*innen übereinstimmt. Aber müssen wir nur vor dem Framing Angst haben? Das wollen wir in der heutigen Folge herausfinden.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprache, Sprachwissenschaft, Sprachwissen, Kognitionslinguistik, Sapir-Whorf-Hypothese, Kommunikation, Framing</itunes:keywords>
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      <title>S4E4 Überfordert Mehrsprachigkeit unser Gehirn?</title>
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        <![CDATA[<div>Vorurteile gegenüber Mehrsprachigkeit halten sich hartnäckig. Schlechte Noten, eine verzögerte Sprachentwicklung und andere Krankheitsbilder werden häufig auf die mehrsprachige Erziehung geschoben. Doch sind diese Ängste gerechtfertigt? Ist unser Gehirn mit mehreren Sprachen überfordert? Die schnelle Antwort ist: nein. In der heutigen Folge finden wir heraus, wie sich unser Gehirn an eine mehrsprachige Umgebung anpasst.</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 16 May 2023 07:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Vorurteile gegenüber Mehrsprachigkeit halten sich hartnäckig. Schlechte Noten, eine verzögerte Sprachentwicklung und andere Krankheitsbilder werden häufig auf die mehrsprachige Erziehung geschoben. Doch sind diese Ängste gerechtfertigt? Ist unser Gehirn mit mehreren Sprachen überfordert? Die schnelle Antwort ist: nein. In der heutigen Folge finden wir heraus, wie sich unser Gehirn an eine mehrsprachige Umgebung anpasst.<br><br><strong>Literatur:<br></strong><br><a href="https://www.baslerstadtbuch.ch/stadtbuch/2003/2003_2848.html">Nitsch, Cordula; Daniela Zappatore</a> (2003) | <a href="https://elibrary.narr.digital/book/99.125005/9783893085938">Nitsch, Cordula</a> (2007) | <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24739788/">Costa, Albert; Sebastián-Gallés, Núria</a> (2014) | <a href="https://shop.thieme.de/Kindliche-Mehrsprachigkeit/9783131542519">Scharff-Rethfeldt, Wiebke</a> (2013)<br><br>— — —&nbsp;<br><br></div><div>Wenn du gern Dinge über Sprache hörst, kannst du dieses Projekt ganz einfach unterstützen, indem du den Podcast bewertet oder ihn anderen weiterempfiehlst. Auch Feedback zu den Themen der einzelnen Folgen sammle ich fleißig auf <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">Instagram</a> und <a href="https://twitter.com/daslehrwerk">Twitter</a> oder per E-Mail unter <strong>wissen@lehrwerk.at</strong>.<br><br>Auf der Website vom <a href="https://www.lehrwerk.at/">Lehrwerk</a> gibt es alle Folgen von<strong> [vɪsn̩ʃaftʃpʁɑːχə]</strong> zum <a href="http://www.lehrwerk.at/podcast-gewusst/">Nachhören</a> und <a href="http://www.lehrwerk.at/blog/">Nachlesen</a>.<br><br>Die Musik in dieser Episode stammt von <a href="https://pixabay.com/de/music/uberschrift-motivational-epic-music-inspiring-cinematic-background-music-124265/">SoulProdMusic</a>.</div>]]>
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      <itunes:title>S4E4 Überfordert Mehrsprachigkeit unser Gehirn?</itunes:title>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Vorurteile gegenüber Mehrsprachigkeit halten sich hartnäckig. Schlechte Noten, eine verzögerte Sprachentwicklung und andere Krankheitsbilder werden häufig auf die mehrsprachige Erziehung geschoben. Doch sind diese Ängste gerechtfertigt? Ist unser Gehirn mit mehreren Sprachen überfordert? Die schnelle Antwort ist: nein. In der heutigen Folge finden wir heraus, wie sich unser Gehirn an eine mehrsprachige Umgebung anpasst.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprache, Sprachwissenschaft, Sprachwissen, Mehrsprachigkeit, Sprachenlernen, Erstspracherwerb, Spracherwerb, Neurolinguistik, Psycholinguistik</itunes:keywords>
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      <title>S4E3 Zwischen den Sprachen (Reihe: SprachGeschichten)</title>
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        <![CDATA[<div>Heute spreche ich mit Laura. Laura ist in Sardinien geboren und aufgewachsen. Seit 2016 lebt sie mit ihrem Mann und ihrer zweijährigen Tochter in Leipzig. In ihrem Sprachenportrait finden wir Italienisch, Sardisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch und Hebräisch. Auch wenn sie nicht alle Sprachen gleich gut kann. Vor allem Sardisch ist für Laura mehr als nur eine weitere sprachliche Kompetenz. Lauras SprachGeschichte ist eine Geschichte über das Vermischen. Denn oft ist es nicht so einfach, Sprachen voneinander abzugrenzen oder zu beschreiben, mit welchen Sprachen man sich identifiziert. Mehrsprachigkeit ist mehr als bloß das Beherrschen mehrerer Sprachen.</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 02 May 2023 07:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Heute spreche ich mit Laura. Laura ist in Sardinien geboren und aufgewachsen. Seit 2016 lebt sie mit ihrem Mann und ihrer zweijährigen Tochter in Leipzig. In ihrem Sprachenportrait finden wir Italienisch, Sardisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch und Hebräisch. Auch wenn sie nicht alle Sprachen gleich gut kann. Vor allem Sardisch ist für Laura mehr als nur eine weitere sprachliche Kompetenz. Lauras SprachGeschichte ist eine Geschichte über das Vermischen. Denn oft ist es nicht so einfach, Sprachen voneinander abzugrenzen oder zu beschreiben, mit welchen Sprachen man sich identifiziert. Mehrsprachigkeit ist mehr als bloß das Beherrschen mehrerer Sprachen.<br><br><strong>So findet ihr Laura im Internet:<br></strong><br><a href="https://www.instagram.com/italienischmitleichtigkeit/">Instagram</a> &nbsp;<br><br>— — —&nbsp;<br><br></div><div>Wenn du gern Dinge über Sprache hörst, kannst du dieses Projekt ganz einfach unterstützen, indem du den Podcast bewertet oder ihn anderen weiterempfiehlst. Auch Feedback zu den Themen der einzelnen Folgen sammle ich fleißig auf <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">Instagram</a> und <a href="https://twitter.com/daslehrwerk">Twitter</a> oder per E-Mail unter <strong>wissen@lehrwerk.at</strong>.<br><br>Auf der Website vom <a href="https://www.lehrwerk.at/">Lehrwerk</a> gibt es alle Folgen von<strong> [vɪsn̩ʃaftʃpʁɑːχə]</strong> zum <a href="http://www.lehrwerk.at/podcast-gewusst/">Nachhören</a> und <a href="http://www.lehrwerk.at/blog/">Nachlesen</a>.<br><br>Die Musik in dieser Episode stammt von <a href="https://pixabay.com/de/music/uberschrift-motivational-epic-music-inspiring-cinematic-background-music-124265/">SoulProdMusic</a>.</div>]]>
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      <itunes:title>S4E3 Zwischen den Sprachen (Reihe: SprachGeschichten)</itunes:title>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Heute spreche ich mit Laura. Laura ist in Sardinien geboren und aufgewachsen. Seit 2016 lebt sie mit ihrem Mann und ihrer zweijährigen Tochter in Leipzig. In ihrem Sprachenportrait finden wir Italienisch, Sardisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch und Hebräisch. Auch wenn sie nicht alle Sprachen gleich gut kann. Vor allem Sardisch ist für Laura mehr als nur eine weitere sprachliche Kompetenz. Lauras SprachGeschichte ist eine Geschichte über das Vermischen. Denn oft ist es nicht so einfach, Sprachen voneinander abzugrenzen oder zu beschreiben, mit welchen Sprachen man sich identifiziert. Mehrsprachigkeit ist mehr als bloß das Beherrschen mehrerer Sprachen.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprache, Sprachwissen, Deutsch, Mehrsprachigkeit, Sprachenlernen, DaF, Spracherwerb, Sprachbiographie, Sprachenportrait, Italienisch, Sardisch, Hebräisch</itunes:keywords>
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      <title>S4E2 Wie alt ist die deutsche Sprache?</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Deutsch zählt zu den 10 meistgesprochenen Sprachen der Welt. Doch woher kommt diese Sprache? Wieso verstehen wir deutsche Texte aus dem Mittelalter nicht mehr? Und warum muss man sich als Lerner*in mit Artikeln und komplizierten Adjektivendungen quälen? Um das herauszufinden, reisen wir heute in der Geschichte zurück und sehen uns an, wie sich die deutsche Sprache mit der Zeit verändert hat, um schließlich zu dem zu werden, was wir heute sprechen.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Tue, 18 Apr 2023 07:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Deutsch zählt zu den 10 meistgesprochenen Sprachen der Welt. Doch woher kommt diese Sprache? Wieso verstehen wir deutsche Texte aus dem Mittelalter nicht mehr? Und warum muss man sich als Lerner*in mit Artikeln und komplizierten Adjektivendungen quälen? Um das herauszufinden, reisen wir heute in der Geschichte zurück und sehen uns an, wie sich die deutsche Sprache mit der Zeit verändert hat, um schließlich zu dem zu werden, was wir heute sprechen.<br><br><strong>Literatur:<br></strong><br><a href="https://www.chbeck.de/haarmann-indoeuropaeer/product/32201">Haarmann, Harald</a> (2010) | <a href="https://www.reclam.de/detail/978-3-15-011056-0/Riecke__Joerg/Geschichte_der_deutschen_Sprache">Rieke, Jörg</a> (2021)<br>— — —&nbsp;<br><br></div><div>Wenn du gern Dinge über Sprache hörst, kannst du dieses Projekt ganz einfach unterstützen, indem du den Podcast bewertet oder ihn anderen weiterempfiehlst. Auch Feedback zu den Themen der einzelnen Folgen sammle ich fleißig auf <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">Instagram</a> und <a href="https://twitter.com/daslehrwerk">Twitter</a> oder per E-Mail unter <strong>wissen@lehrwerk.at</strong>.<br><br>Auf der Website vom <a href="https://www.lehrwerk.at/">Lehrwerk</a> gibt es alle Folgen von<strong> [vɪsn̩ʃaftʃpʁɑːχə]</strong> zum <a href="http://www.lehrwerk.at/podcast-gewusst/">Nachhören</a> und <a href="http://www.lehrwerk.at/blog/">Nachlesen</a>.<br><br>Die Musik in dieser Episode stammt von <a href="https://pixabay.com/de/music/uberschrift-motivational-epic-music-inspiring-cinematic-background-music-124265/">SoulProdMusic</a>.</div>]]>
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      <itunes:title>S4E2 Wie alt ist die deutsche Sprache?</itunes:title>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Deutsch zählt zu den 10 meistgesprochenen Sprachen der Welt. Doch woher kommt diese Sprache? Wieso verstehen wir deutsche Texte aus dem Mittelalter nicht mehr? Und warum muss man sich als Lerner*in mit Artikeln und komplizierten Adjektivendungen quälen? Um das herauszufinden, reisen wir heute in der Geschichte zurück und sehen uns an, wie sich die deutsche Sprache mit der Zeit verändert hat, um schließlich zu dem zu werden, was wir heute sprechen.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprache, Sprachwissenschaft, Sprachwissen, Deutsch, Sprachwandel, Grammatikwissen, Grammatik, Deutschkurs, Deutsche Sprache</itunes:keywords>
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      <title>S4E1 Haben die Inuit 100 Wörter für Schnee?</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Okay, Schnee ist <em>weird</em>. Und Anfang April, will auch niemand mehr etwas über Schnee hören. Schon gut. Aber passt auf: Es gibt da eine Legende, die sich schon ziemlich lange hält. Und die geht so: Die Inuit haben 100 Wörter für Schnee. Klingt logisch. Wenn schon 100 Wörter für ein Wetterphänomen, dann Schnee. Vor allem in der Arktis. Oder etwa nicht? Was ist dran an dieser Behauptung? Woher kommt sie? Und warum ist sie so schwer zu widerlegen? Das und mehr gibt’s in dieser Folge.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Tue, 04 Apr 2023 07:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Okay, Schnee ist <em>weird</em>. Und Anfang April, will auch niemand mehr etwas über Schnee hören. Schon gut. Aber passt auf: Es gibt da eine Legende, die sich schon ziemlich lange hält. Und die geht so: Die Inuit haben 100 Wörter für Schnee. Klingt logisch. Wenn schon 100 Wörter für ein Wetterphänomen, dann Schnee. Vor allem in der Arktis. Oder etwa nicht? Was ist dran an dieser Behauptung? Woher kommt sie? Und warum ist sie so schwer zu widerlegen? Das und mehr gibt’s in dieser Folge.<br><br><strong>Literatur:<br></strong><br><a href="https://www.mqup.ca/language-of-the-inuit--the-products-9780773544451.php">Dorais, Louis-Jacques</a> (2010) | <a href="https://books.google.at/books/about/Populäre_Irrtümer_über_Sprache.html?id=O55fywAACAAJ&amp;redir_esc=y">Ernst, Oliver et al.</a> (2011) | <a href="https://docplayer.org/56080676-Elke-nowak-einfuehrung-ins-inuktitut.html">Nowak, Elke</a> (2002) | <a href="http://www.lel.ed.ac.uk/~gpullum/EskimoHoax.pdf">Pullum, Geoffrey</a> (1989)<br><br>— — —&nbsp;<br><br></div><div>Wenn ihr gern Dinge über Sprache hört, könnt ihr dieses Projekt ganz einfach unterstützen, indem ihr den Podcast bewertet oder ihn anderen weiterempfehlt. Auch Feedback zu den Themen der einzelnen Folgen sammle ich fleißig auf <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">Instagram</a> und <a href="https://twitter.com/daslehrwerk">Twitter</a> oder per E-Mail unter <strong>wissen@lehrwerk.at</strong>.<br><br>Auf der Website vom <a href="https://www.lehrwerk.at/">Lehrwerk</a> gibt es alle Folgen von<strong> [vɪsn̩ʃaftʃpʁɑːχə]</strong> zum <a href="http://www.lehrwerk.at/podcast-gewusst/">Nachhören</a> und <a href="http://www.lehrwerk.at/blog/">Nachlesen</a>.<br><br>Die Musik in dieser Episode stammt von <a href="https://pixabay.com/de/music/uberschrift-motivational-epic-music-inspiring-cinematic-background-music-124265/">SoulProdMusic</a>.</div>]]>
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      <link>https://wissen-schafft-sprache.letscast.fm/episode/s4e1-haben-die-inuit-100-woerter-fuer-schnee</link>
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      <itunes:title>S4E1 Haben die Inuit 100 Wörter für Schnee?</itunes:title>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Okay, Schnee ist <em>weird</em>. Und Anfang April, will auch niemand mehr etwas über Schnee hören. Schon gut. Aber passt auf: Es gibt da eine Legende, die sich schon ziemlich lange hält. Und die geht so: Die Inuit haben 100 Wörter für Schnee. Klingt logisch. Wenn schon 100 Wörter für ein Wetterphänomen, dann Schnee. Vor allem in der Arktis. Oder etwa nicht? Was ist dran an dieser Behauptung? Woher kommt sie? Und warum ist sie so schwer zu widerlegen? Das und mehr gibt’s in dieser Folge.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprache, Sprachwissenschaft, Sprachwissen, Sprachenvielfalt, Grammatikwissen, Grammatik, Sapir-Whorf-Hypothese, Sprachen der Welt, Inuktitut</itunes:keywords>
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      <title>WS1E3 Ver-rückte Wörter: One big World</title>
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        <![CDATA[<div>Wir Menschen sind erfinderisch. Wir haben das Rad erfunden, die Demokratie, den Sollbruchstellenverursacher und: Sprache. Heute sprechen etwa 9 Milliarden Menschen rund 7.000 Sprachen weltweit. Dafür braucht man nicht nur schlaue Köpfe, sondern auch einen ganzen Haufen Wörter. In dieser Ministaffel zwischen den Jahreszeiten geht es also nur um eines: Wörter und ihre Übersetzungen.</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 21 Mar 2023 07:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Wir Menschen sind erfinderisch. Wir haben das Rad erfunden, die Demokratie, den Sollbruchstellenverursacher und: Sprache. Heute sprechen etwa 9 Milliarden Menschen rund 7.000 Sprachen weltweit. Dafür braucht man nicht nur schlaue Köpfe, sondern auch einen ganzen Haufen Wörter. In dieser Ministaffel zwischen den Jahreszeiten geht es also nur um eines: Wörter und ihre Übersetzungen.<br><br>Eine Auswahl aus dieser Episode:<br><br></div><ul><li><strong>akihi</strong> <em>(Hawaiianisch)</em></li><li><strong>litost</strong> <em>(Tschechisch)</em></li><li><strong>kalpa</strong> <em>(Sanskrit)</em></li></ul><div><br>Schaltet ein, um die Bedeutung dieser und noch vieler weiterer Wörter zum Thema "Welt_anschauungen" zu hören.<br><br>— — —&nbsp;<br><br></div><div>Wenn ihr gern Dinge über Sprache hört, könnt ihr dieses Projekt ganz einfach unterstützen, indem ihr den Podcast bewertet oder ihn anderen weiterempfehlt. Auch Feedback zu den Themen der einzelnen Folgen sammle ich fleißig auf <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">Instagram</a> und <a href="https://twitter.com/daslehrwerk">Twitter</a> oder per E-Mail unter <strong>wissen@lehrwerk.at</strong>.<br><br>Auf der Website vom <a href="https://www.lehrwerk.at/">Lehrwerk</a> gibt es alle Folgen von<strong> [vɪsn̩ʃaftʃpʁɑːχə]</strong> zum <a href="http://www.lehrwerk.at/podcast-gewusst/">Nachhören</a> und <a href="http://www.lehrwerk.at/blog/">Nachlesen</a>.<br><br>Die Musik in dieser Episode stammt von <a href="https://pixabay.com/de/music/uberschrift-motivational-epic-music-inspiring-cinematic-background-music-124265/">SoulProdMusic</a>.</div>]]>
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      <itunes:title>WS1E3 Ver-rückte Wörter: One big World</itunes:title>
      <itunes:subtitle>"Unübersetzbares" aus aller Weltbaren</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Wir Menschen sind erfinderisch. Wir haben das Rad erfunden, die Demokratie, den Sollbruchstellenverursacher und: Sprache. Heute sprechen etwa 9 Milliarden Menschen rund 7.000 Sprachen weltweit. Dafür braucht man nicht nur schlaue Köpfe, sondern auch einen ganzen Haufen Wörter. In dieser Ministaffel zwischen den Jahreszeiten geht es also nur um eines: Wörter und ihre Übersetzungen.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Wortschatz, Sprachenvielfalt, Übersetzen</itunes:keywords>
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      <title>WS1E2 Ver-rückte Wörter: Being with People</title>
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        <![CDATA[<div>Wir Menschen sind erfinderisch. Wir haben das Rad erfunden, die Demokratie, den Sollbruchstellenverursacher und: Sprache. Heute sprechen etwa 9 Milliarden Menschen rund 7.000 Sprachen weltweit. Dafür braucht man nicht nur schlaue Köpfe, sondern auch einen ganzen Haufen Wörter. In dieser Staffel geht es also nur um eines: Wörter und ihre Übersetzungen.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Tue, 07 Mar 2023 07:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Wir Menschen sind erfinderisch. Wir haben das Rad erfunden, die Demokratie, den Sollbruchstellenverursacher und: Sprache. Heute sprechen etwa 9 Milliarden Menschen rund 7.000 Sprachen weltweit. Dafür braucht man nicht nur schlaue Köpfe, sondern auch einen ganzen Haufen Wörter. In dieser Ministaffel zwischen den Jahreszeiten geht es also nur um eines: Wörter und ihre Übersetzungen.<br><br>Eine Auswahl aus dieser Episode:<br><br></div><ul><li><strong>iktsuarpok</strong> <em>(Inuktitut)</em></li><li><strong>mokita</strong> <em>(Kivila)</em></li><li><strong>ilunga</strong> <em>(Tshiluba)</em></li></ul><div><br>Schaltet ein, um die Bedeutung dieser und noch vieler weiterer Wörter zum Thema "Zusammen l(i)eben" zu hören.<br><br>— — —&nbsp;<br><br></div><div>Wenn ihr gern Dinge über Sprache hört, könnt ihr dieses Projekt ganz einfach unterstützen, indem ihr den Podcast bewertet oder ihn anderen weiterempfehlt. Auch Feedback zu den Themen der einzelnen Folgen sammle ich fleißig auf <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">Instagram</a> und <a href="https://twitter.com/daslehrwerk">Twitter</a> oder per E-Mail unter <strong>wissen@lehrwerk.at</strong>.<br><br>Auf der Website vom <a href="https://www.lehrwerk.at/">Lehrwerk</a> gibt es alle Folgen von<strong> [vɪsn̩ʃaftʃpʁɑːχə]</strong> zum <a href="http://www.lehrwerk.at/podcast-gewusst/">Nachhören</a> und <a href="http://www.lehrwerk.at/blog/">Nachlesen</a>.<br><br>Die Musik in dieser Staffel stammt von <a href="https://pixabay.com/de/music/moderne-klassische-dreamy-piano-soft-sound-ambient-background-4049/">WinkingFoxMusic</a>.</div>]]>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Wir Menschen sind erfinderisch. Wir haben das Rad erfunden, die Demokratie, den Sollbruchstellenverursacher und: Sprache. Heute sprechen etwa 9 Milliarden Menschen rund 7.000 Sprachen weltweit. Dafür braucht man nicht nur schlaue Köpfe, sondern auch einen ganzen Haufen Wörter. In dieser Staffel geht es also nur um eines: Wörter und ihre Übersetzungen.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Wortschatz, Sprachenvielfalt, kleine Sprachen, Übersetzen</itunes:keywords>
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      <title>WS1E1 Ver-rückte Wörter: Living this life</title>
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        <![CDATA[<div>Wir Menschen sind erfinderisch. Wir haben das Rad erfunden, die Demokratie, den Sollbruchstellenverursacher und: Sprache. Heute sprechen etwa 9 Milliarden Menschen rund 7.000 Sprachen weltweit. Dafür braucht man nicht nur schlaue Köpfe, sondern auch einen ganzen Haufen Wörter. In dieser Ministaffel zwischen den Jahreszeiten geht es also nur um eines: Wörter und ihre Übersetzungen.</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 21 Feb 2023 07:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Wir Menschen sind erfinderisch. Wir haben das Rad erfunden, die Demokratie, den Sollbruchstellenverursacher und: Sprache. Heute sprechen etwa 9 Milliarden Menschen rund 7.000 Sprachen weltweit. Dafür braucht man nicht nur schlaue Köpfe, sondern auch einen ganzen Haufen Wörter. In dieser Ministaffel zwischen den Jahreszeiten geht es also nur um eines: Wörter und ihre Übersetzungen.<br><br>Eine Auswahl aus dieser Episode:<br><br></div><ul><li><strong>tretår</strong> (Schwedisch)</li><li><strong>koyaanisqatsi</strong> (Hopi)</li><li><strong>murrma</strong> (Wagiman)</li></ul><div><br>Schaltet ein, um die Bedeutung dieser und noch vieler weiterer Wörter zum Thema "Leben und Alltag" zu hören.<br><br>— — —&nbsp;<br><br></div><div>Wenn ihr gern Dinge über Sprache hört, könnt ihr dieses Projekt ganz einfach unterstützen, indem ihr den Podcast bewertet oder ihn anderen weiterempfehlt. Auch Feedback zu den Themen der einzelnen Folgen sammle ich fleißig auf <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">Instagram</a> und <a href="https://twitter.com/daslehrwerk">Twitter</a> oder per E-Mail unter <strong>wissen@lehrwerk.at</strong>.<br><br>Auf der Website vom <a href="https://www.lehrwerk.at/">Lehrwerk</a> gibt es alle Folgen von<strong> [vɪsn̩ʃaftʃpʁɑːχə]</strong> zum <a href="http://www.lehrwerk.at/podcast-gewusst/">Nachhören</a> und <a href="http://www.lehrwerk.at/blog/">Nachlesen</a>.<br><br>Die Musik in dieser Folge stammt von <a href="https://pixabay.com/de/music/moderne-klassische-dreamy-piano-soft-sound-ambient-background-4049/">WinkingFoxMusic</a>.</div>]]>
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      <itunes:title>WS1E1 Ver-rückte Wörter: Living this life</itunes:title>
      <itunes:subtitle>"Unübersetzbares" aus aller Welt</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
      <itunes:episode>38</itunes:episode>
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        <![CDATA[<div>Wir Menschen sind erfinderisch. Wir haben das Rad erfunden, die Demokratie, den Sollbruchstellenverursacher und: Sprache. Heute sprechen etwa 9 Milliarden Menschen rund 7.000 Sprachen weltweit. Dafür braucht man nicht nur schlaue Köpfe, sondern auch einen ganzen Haufen Wörter. In dieser Ministaffel zwischen den Jahreszeiten geht es also nur um eines: Wörter und ihre Übersetzungen.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprachenvielfalt, Wortschatz, Übersetzen</itunes:keywords>
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      <title>S3E10 Wie untersucht man den Einfluss von Sprache auf das Denken?</title>
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        <![CDATA[<div>Die Debatte zum Verhältnis zwischen Sprache und Denken wurde lange Zeit sehr emotional geführt. Heute wissen wir zumindest eines: Die Sache ist nicht so einfach. Sprache ist nicht gleich Denken. Doch das Interesse am sprachlichen Relativitätsprinzip hat seit den 1990er Jahren mit neuen Ansätzen wieder zugenommen. Jüngste kognitionspsychologische Befunde deuten darauf hin, dass sprachliche Kognition durchaus eng mit der nicht-sprachlichen Kognition verknüpft ist. Besonders in den Bereichen Farben, Zahlen, Raum und Zeit wird aktuell sehr viel geforscht, häufig mit psycholinguistischen oder kognitionswissenschaftlichen Verfahren. Doch nicht immer sich die empirischen Befunde dieser Experimente eindeutig. In dieser Folge sehen wir uns ein paar dieser Experimente etwas genauer an.</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 07 Feb 2023 07:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Die Debatte zum Verhältnis zwischen Sprache und Denken wurde lange Zeit sehr emotional geführt. Heute wissen wir zumindest eines: Die Sache ist nicht so einfach. Sprache ist nicht gleich Denken. Doch das Interesse am sprachlichen Relativitätsprinzip hat seit den 1990er Jahren mit neuen Ansätzen wieder zugenommen. Jüngste kognitionspsychologische Befunde deuten darauf hin, dass sprachliche Kognition durchaus eng mit der nicht-sprachlichen Kognition verknüpft ist. Besonders in den Bereichen Farben, Zahlen, Raum und Zeit wird aktuell sehr viel geforscht, häufig mit psycholinguistischen oder kognitionswissenschaftlichen Verfahren. Doch nicht immer sich die empirischen Befunde dieser Experimente eindeutig. In dieser Folge sehen wir uns ein paar dieser Experimente etwas genauer an.</div><div><br>— — —&nbsp;<br><br></div><div>Wenn ihr gern Dinge über Sprache hört, könnt ihr dieses Projekt ganz einfach unterstützen, indem ihr den Podcast bewertet oder ihn anderen weiterempfehlt. Auch Feedback zu den Themen der einzelnen Folgen sammle ich fleißig auf <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">Instagram</a> und <a href="https://twitter.com/daslehrwerk">Twitter</a> oder per E-Mail unter <strong>wissen@lehrwerk.at</strong>.<br><br>Auf der Website vom <a href="https://www.lehrwerk.at/">Lehrwerk</a> gibt es alle Folgen von<strong> [vɪsn̩ʃaftʃpʁɑːχə]</strong> zum <a href="http://www.lehrwerk.at/podcast-gewusst/">Nachhören</a> und <a href="http://www.lehrwerk.at/blog/">Nachlesen</a>.<br><br>Die Musik im Intro dieser Staffel stammt von <a href="https://pixabay.com/music/search/lemonmusicstudio/?manual_search=1">lemonmusicstudio</a>.</div>]]>
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      <itunes:title>S3E10 Wie untersucht man den Einfluss von Sprache auf das Denken?</itunes:title>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
      <itunes:episode>37</itunes:episode>
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        <![CDATA[<div>Die Debatte zum Verhältnis zwischen Sprache und Denken wurde lange Zeit sehr emotional geführt. Heute wissen wir zumindest eines: Die Sache ist nicht so einfach. Sprache ist nicht gleich Denken. Doch das Interesse am sprachlichen Relativitätsprinzip hat seit den 1990er Jahren mit neuen Ansätzen wieder zugenommen. Jüngste kognitionspsychologische Befunde deuten darauf hin, dass sprachliche Kognition durchaus eng mit der nicht-sprachlichen Kognition verknüpft ist. Besonders in den Bereichen Farben, Zahlen, Raum und Zeit wird aktuell sehr viel geforscht, häufig mit psycholinguistischen oder kognitionswissenschaftlichen Verfahren. Doch nicht immer sich die empirischen Befunde dieser Experimente eindeutig. In dieser Folge sehen wir uns ein paar dieser Experimente etwas genauer an.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprache, Sprachwissenschaft, Kognitionslinguistik, Psycholinguistik, Neurolinguistik, Sapir-Whorf-Hypothese, Forschungsmethoden</itunes:keywords>
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      <title>S3E9 Können wir ohne Sprache denken? Und wenn ja, was?</title>
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        <![CDATA[<div>Können wir ohne Sprache denken? Und beeinflusst Sprache unser Denken? Die Antwort auf die erste Frage ist recht rasch gefunden: Viele Handlungen und Dinge in unserem Alltag müssen wir nicht unbedingt versprachlichen. Denken geht in bestimmten Situationen auch ohne Sprache. Etwas komplizierter wird die Sache, wenn wir uns die zweite Frage stellen: Beeinflusst Sprache unser Denken? Und wenn ja, wie stark? Genau darüber sprechen wir in der heutigen Episode.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Tue, 24 Jan 2023 07:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Können wir ohne Sprache denken? Und beeinflusst Sprache unser Denken? Die Antwort auf die erste Frage ist recht rasch gefunden: Viele Handlungen und Dinge in unserem Alltag müssen wir nicht unbedingt versprachlichen. Denken geht in bestimmten Situationen auch ohne Sprache. Etwas komplizierter wird die Sache, wenn wir uns die zweite Frage stellen: Beeinflusst Sprache unser Denken? Und wenn ja, wie stark? Genau darüber sprechen wir in der heutigen Episode.</div><div><br>— — —&nbsp;<br><br></div><div>Wenn ihr gern Dinge über Sprache hört, könnt ihr dieses Projekt ganz einfach unterstützen, indem ihr den Podcast bewertet oder ihn anderen weiterempfehlt. Auch Feedback zu den Themen der einzelnen Folgen sammle ich fleißig auf <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">Instagram</a> und <a href="https://twitter.com/daslehrwerk">Twitter</a> oder per E-Mail unter <strong>wissen@lehrwerk.at</strong>.<br><br>Auf der Website vom <a href="https://www.lehrwerk.at/">Lehrwerk</a> gibt es alle Folgen von<strong> [vɪsn̩ʃaftʃpʁɑːχə]</strong> zum <a href="http://www.lehrwerk.at/podcast-gewusst/">Nachhören</a> und <a href="http://www.lehrwerk.at/blog/">Nachlesen</a>.<br><br>Die Musik im Intro dieser Staffel stammt von <a href="https://pixabay.com/music/search/lemonmusicstudio/?manual_search=1">lemonmusicstudio</a>.</div>]]>
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      <itunes:title>S3E9 Können wir ohne Sprache denken? Und wenn ja, was?</itunes:title>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Können wir ohne Sprache denken? Und beeinflusst Sprache unser Denken? Die Antwort auf die erste Frage ist recht rasch gefunden: Viele Handlungen und Dinge in unserem Alltag müssen wir nicht unbedingt versprachlichen. Denken geht in bestimmten Situationen auch ohne Sprache. Etwas komplizierter wird die Sache, wenn wir uns die zweite Frage stellen: Beeinflusst Sprache unser Denken? Und wenn ja, wie stark? Genau darüber sprechen wir in der heutigen Episode.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprache, Sprachwissenschaft, Sprachenvielfalt, Sprachideologien, Kultur, Ethnolinguistik, Kognitionslinguistik, Psycholinguistik, Neurolinguistik, Sapir-Whorf-Hypothese</itunes:keywords>
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      <title>S3E8 Weil... es gibt keine Grammatikfehler!</title>
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        <![CDATA[<div>Wir Menschen sind unverbesserliche Besserwisser*innen. Stimmt’s oder hab ich recht? Wenn andere Fehler beim Sprechen machen, werden wir schnell zur Grammatikpolizei. Vielleicht sogar zu schnell. Deshalb schauen wir uns die Sache heute etwas genauer an. Wir lernen, wo Verben in deutschen Nebensätzen stehen. Dass nicht alles ein Nebensatz, was nebensätzlich aussieht. Und warum wir das nächste Mal vielleicht doch lieber den Mund halten sollten, wenn wir andere beim vermeintlichen Fehlermachen ertappen.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Tue, 10 Jan 2023 07:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Wir Menschen sind unverbesserliche Besserwisser*innen. Stimmt’s oder hab ich recht? Wenn andere Fehler beim Sprechen machen, werden wir schnell zur Grammatikpolizei. Vielleicht sogar zu schnell. Deshalb schauen wir uns die Sache heute etwas genauer an. Wir lernen, wo Verben in deutschen Nebensätzen stehen. Dass nicht alles ein Nebensatz, was nebensätzlich aussieht. Und warum wir das nächste Mal vielleicht doch lieber den Mund halten sollten, wenn wir andere beim vermeintlichen Fehlermachen ertappen.</div><div><br>— — —&nbsp;<br><br></div><div>Wenn ihr gern Dinge über Sprache hört, könnt ihr dieses Projekt ganz einfach unterstützen, indem ihr den Podcast bewertet oder ihn anderen weiterempfehlt. Auch Feedback zu den Themen der einzelnen Folgen sammle ich fleißig auf <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">Instagram</a> und <a href="https://twitter.com/daslehrwerk">Twitter</a> oder per E-Mail unter <strong>wissen@lehrwerk.at</strong>.<br><br>Auf der Website vom <a href="https://www.lehrwerk.at/">Lehrwerk</a> gibt es alle Folgen von<strong> [vɪsn̩ʃaftʃpʁɑːχə]</strong> zum <a href="http://www.lehrwerk.at/podcast-gewusst/">Nachhören</a> und <a href="http://www.lehrwerk.at/blog/">Nachlesen</a>.<br><br>Die Musik im Intro dieser Staffel stammt von <a href="https://pixabay.com/music/search/lemonmusicstudio/?manual_search=1">lemonmusicstudio</a>.</div>]]>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
      <itunes:episode>35</itunes:episode>
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        <![CDATA[<div>Wir Menschen sind unverbesserliche Besserwisser*innen. Stimmt’s oder hab ich recht? Wenn andere Fehler beim Sprechen machen, werden wir schnell zur Grammatikpolizei. Vielleicht sogar zu schnell. Deshalb schauen wir uns die Sache heute etwas genauer an. Wir lernen, wo Verben in deutschen Nebensätzen stehen. Dass nicht alles ein Nebensatz, was nebensätzlich aussieht. Und warum wir das nächste Mal vielleicht doch lieber den Mund halten sollten, wenn wir andere beim vermeintlichen Fehlermachen ertappen.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprache, Sprachwissenschaft, Sprachwissen, Deutsch, Sprachwandel, Grammatik, DaF, Grammatikwissen, Deutschkurs, Sprachideologien</itunes:keywords>
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      <title>S3E7 Sprachenlernen auf den Füßen (Reihe: SprachGeschichten)</title>
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        <![CDATA[<div>Vokabellisten, Verbtabellen, Einsetzübungen. Für viele von uns sind das die einzigen (nicht so schönen) Erinnerungen an den Fremdsprachenunterricht in der Schule. Doch Sprachenlernen geht auch anders. Nämlich nicht am Schreibtisch, sondern auf den Füßen. Wie das geht und welche Sprachen sie so gelernt hat, erzählt uns heute Quantenphysikerin Yelena.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Tue, 27 Dec 2022 07:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Vokabellisten, Verbtabellen, Einsetzübungen. Für viele von uns sind das die einzigen (nicht so schönen) Erinnerungen an den Fremdsprachenunterricht in der Schule. Doch Sprachenlernen geht auch anders. Nämlich nicht am Schreibtisch, sondern auf den Füßen. Wie das geht und welche Sprachen sie so gelernt hat, erzählt uns heute Quantenphysikerin Yelena.<br><br>Yelena ist mit Englisch und Russisch aufgewachsen. Obwohl sie ihre gesamte Schullaufbahn auf Englisch durchlaufen hat, benutzt sie Russisch immer noch sehr oft – mit Familie, mit Freund*innen, mit Kolleg*innen. In der Schule hat Yelena außerdem Französisch als Fremdsprachen gelernt. Aufgrund ihrer vielen Reisen nach Brasilien kann sie mittlerweile auch Portugiesisch. Japanisch hat Yelena allerdings erst noch in den Zehen. Sie war zwar schon mehrmals in Japan, kann die Sprachen aber noch nicht sprechen. Auf Deutsch hat Yelena zuerst vergessen. Das musste sie nachträglich dazu malen. Das zeigt, wie selbstverständlich diese Sprache bereits für sie geworden ist. (Oder wie schlecht der Unterricht in der Schule war.) Dabei spricht Yelena nicht nur Hochdeutsch, sondern auch Dialekt.<br><br>Yelena ist ein alter Hase im Sprachenlernen. Sie weiß, dass man sich mit einer Sprache intensiv auseinandersetzen muss, um sie zu lernen. Doch in der Praxis sieht ihr Zugang zu neuen Sprachen ganz anders aus. Sie lernt mit Untertiteln im Fernsehen, Lernapps unterwegs und Musik. Das schult ihre Ohren und liefert ihr authentisches Sprachmaterial, mit dem das Lernen so richtig Spaß macht. Auch im Privatleben geht es mehrsprachig zu. Yelenas Partner ist nämlich gebürtiger Tiroler. Ihre Gespräche verlaufen irgendwo zwischen Hochdeutsch, Englisch und Dialekt.&nbsp;<br><br>Deutsch ist nicht gleich Deutsch. Besonders deutlich hört Yelena die fehlende Aspiration im österreichischen Standard. Diese lässt die deutsche Sprache in Österreich für viele Ohren weicher klingen als die deutsche Sprache weiter im Norden. Aufgrund dieser und anderer Unterschiede wird das österreichische Deutsch, egal ob es sich um die Standardsprache oder eine der vielen regionalen Varietäten handelt, von Lai*innen häufig als Dialekt oder als rückständige Sprache eingestuft. Auf der anderen Seite wird es aber auch für sympathischer, höflicher und melodischer gehalten. Diese Melodie in der österreichischen Sprache erleichtert Yelena das Deutschlernen.<br><br></div><div>Was bedeutet Mehrsprachigkeit für dich?<br><br></div><blockquote>Mehrsprachigkeit ist die Kraft des Ausdrucks. Sprachen haben auch Persönlichkeiten. Und wenn ich unterschiedliche Sprache spreche, habe ich unterschiedliche Persönlichkeiten. Mehrsprachigkeit bedeutet für mich, all diese Persönlichkeiten zu erleben und zu genießen.</blockquote><div><br></div><div>Liebe Yelena, vielen Dank für diesen Einblick in dein Leben voller Sprachen. Ich freue mich sehr, dass Deutsch für dich bereits so selbstverständlich geworden ist, dass du ganz vergisst, dass du es sprichst.<br><br></div><div>Yelena findet ihr auf der Webseite des <a href="https://www.iqoqi-vienna.at/people/staff/yelena-guryanova">IQOQI Wien</a>.</div><div><br>— — —&nbsp;<br><br></div><div>Wenn ihr gern Dinge über Sprache hört, könnt ihr dieses Projekt ganz einfach unterstützen, indem ihr den Podcast bewertet oder ihn anderen weiterempfehlt. Auch Feedback zu den Themen der einzelnen Folgen sammle ich fleißig auf <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">Instagram</a> und <a href="https://twitter.com/daslehrwerk">Twitter</a> oder per E-Mail unter <strong>wissen@lehrwerk.at</strong>.<br><br>Auf der Website vom <a href="https://www.lehrwerk.at/">Lehrwerk</a> gibt es alle Folgen von<strong> [vɪsn̩ʃaftʃpʁɑːχə]</strong> zum <a href="http://www.lehrwerk.at/podcast-gewusst/">Nachhören</a> und <a href="http://www.lehrwerk.at/blog/">Nachlesen</a>.<br><br>Die Musik im Intro dieser Staffel stammt von <a href="https://pixabay.com/music/search/lemonmusicstudio/?manual_search=1">lemonmusicstudio</a>.</div>]]>
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      <link>https://wissen-schafft-sprache.letscast.fm/episode/s3e7-sprachenlernen-auf-den-fuessen-reihe-sprachgeschichten</link>
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      <itunes:title>S3E7 Sprachenlernen auf den Füßen (Reihe: SprachGeschichten)</itunes:title>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Vokabellisten, Verbtabellen, Einsetzübungen. Für viele von uns sind das die einzigen (nicht so schönen) Erinnerungen an den Fremdsprachenunterricht in der Schule. Doch Sprachenlernen geht auch anders. Nämlich nicht am Schreibtisch, sondern auf den Füßen. Wie das geht und welche Sprachen sie so gelernt hat, erzählt uns heute Quantenphysikerin Yelena.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprache, Sprachwissen, Mehrsprachigkeit, Sprachenlernen, Sprachbiographie, Sprachenportrait</itunes:keywords>
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      <title>S3E6 Woher kommt der Beistrich?</title>
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        <![CDATA[<div>Beistrichregeln sind für viele ein Buch mit sieben Siegeln. Mal wird geraten, mal passiert es nach Gefühl. Brauchen wir das Komma eigentlich noch in der heutigen Zeit? Geht es denn nicht auch ohne? Für die Schreibenden vermutlich ja. Für die Lesenden ist das Komma aber immer noch unglaublich wichtig. Eine kleine Zeitreise in die Geschichte der Zeichensetzung.</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 13 Dec 2022 07:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Das Erlernen der Beistrichregeln kann jedoch mühsam sein. Mühsam vor allem dann, wenn im Unterricht nur die Regeln im Vordergrund stehen, der Sinn dahinter aber unklar bleibt. Ein einfacher Perspektivenwechsel kann hier helfen. Weg vom Schreiben und hin zum Lesen.</div><div><br></div><div>Denn der Sinn der Kommasetzung liegt seit jeher bei der lesenden und nicht bei der schreibenden Person. Wir schreiben den Beistrich nicht, um uns als Schreibende das Schreiben zu erleichtern, sondern den Lesenden das lesen. Zunächst ging es darum, rhetorisch wirksam vorzutragen, später darum, den Leseprozess zu beschleunigen und Mehrdeutigkeiten zu beseitigen.&nbsp;</div><div><br></div><div>Ja: Kommas lesen ist sehr viel einfacher, als sie zu schreiben. Aber indem wir sie schreiben, indem wir uns die Mühemachen, sie zu schreiben, erleichtern wir anderen das Lesen ungemein. Lesen ohne Kommas ist in der schnelllebigen und hoch komplexen Welt, in der wir heute leben, höchst unpraktisch. Es kostet wertvolle Zeit, ist kognitiv herausfordernd und führt selbst dann noch zu Missverständnissen.</div><div><br></div><div>Natürlich geht es bei der Kommasetzung nicht immer um Leben oder Tod. Doch wenn wir Deutsch sprechen oder Deutsch schreiben, haben wir immer die Hörenden oder Lesenden im Blick. Nie uns selbst. Und das ist meiner Meinung nach doch ein Grund ein kleines Bisschen stolz zu sein und sich ein ganz klein wenig anzustrengen, damit das auch so bleibt.</div><div><br><br><br><strong>Quellen</strong>:<br><br><a href="https://omp.ub.rub.de/index.php/SLLD/catalog/view/146/123/752">Komma und Didaktik</a> (Esslinger/Naock, 2020) | <a href="https://www.narr.de/historische-sprachwissenschaft-des-deutschen-18073-1/">Historische Sprachwissenschaft</a> (Nübling/, 2017) | Interpunktion als Teil schriftsprachlichen Wandels (Masalon, 2014)</div><div><br>— — —&nbsp;<br><br></div><div>Wenn ihr gern Dinge über Sprache hört, könnt ihr dieses Projekt ganz einfach unterstützen, indem ihr den Podcast bewertet oder ihn anderen weiterempfehlt. Auch Feedback zu den Themen der einzelnen Folgen sammle ich fleißig auf <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">Instagram</a> und <a href="https://twitter.com/daslehrwerk">Twitter</a> oder per E-Mail unter <strong>wissen@lehrwerk.at</strong>.<br><br>Auf der Website vom <a href="https://www.lehrwerk.at/">Lehrwerk</a> gibt es alle Folgen von<strong> [vɪsn̩ʃaftʃpʁɑːχə]</strong> zum <a href="http://www.lehrwerk.at/podcast-gewusst/">Nachhören</a> und <a href="http://www.lehrwerk.at/blog/">Nachlesen</a>.<br><br>Die Musik im Intro dieser Staffel stammt von <a href="https://pixabay.com/music/search/lemonmusicstudio/?manual_search=1">lemonmusicstudio</a>.</div>]]>
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      <link>https://wissen-schafft-sprache.letscast.fm/episode/s3e6-woher-kommt-der-beistrich</link>
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      <itunes:title>S3E6 Woher kommt der Beistrich?</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Und brauchen wir ihn heute überhaupt noch?</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
      <itunes:episode>33</itunes:episode>
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        <![CDATA[<div>Beistrichregeln sind für viele ein Buch mit sieben Siegeln. Mal wird geraten, mal passiert es nach Gefühl. Brauchen wir das Komma eigentlich noch in der heutigen Zeit? Geht es denn nicht auch ohne? Für die Schreibenden vermutlich ja. Für die Lesenden ist das Komma aber immer noch unglaublich wichtig. Eine kleine Zeitreise in die Geschichte der Zeichensetzung.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprachwissenschaft, Deutsch, Sprachwandel, Grammatik, Grammatikwissen, Deutschkurs, Lesenlernen, Zeichensetzung, Komma</itunes:keywords>
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      <title>S3E5 Wieso hört man mit vier Ohren besser?</title>
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        <![CDATA[<div>Sprache ist der Kitt, der uns Menschen zusammenhält. Doch was, wenn Sprache nicht nur zusammenbringt, sondern auch auseinander? Kommunikation ist manchmal ein richtiger Kraftakt. Doch warum kommt es so oft zu Missverständnissen? Und warum verstehen wir uns so oft "falsch"? Genau diese Fragen wollen wir im heutigen Beitrag beantworten.</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 29 Nov 2022 07:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Sprache ist der Kitt, der uns Menschen zusammenhält. Doch was, wenn Sprache nicht nur zusammen bringt, sondern auch auseinander? Kommunikation ist manchmal ein richtiger Kraftakt. Doch warum kommt es so oft zu Missverständnissen? Und warum verstehen wir uns so oft "falsch"? Genau diese Fragen wollen wir im heutigen Beitrag beantworten.<br><br>Wie wir miteinander reden, sagt wie wir zueinander stehen. Stellen wir uns folgende Situation vor. Ein Pärchen steht mit dem Auto an einer Ampel. Die Frau sitzt am Steuer und der Mann sagt: “Du, die Ampel ist grün!” Da antwortet die Frau: “Fährst du oder fahre ich?” Was ist hier schiefgelaufen?<br><br>Dazu hat der deutsche Kommunikationspsychologe Friedemann Schulz von Thun das sogenannte<strong><em> </em></strong>“Vier-Ohren-Modell”<strong><em> </em></strong>entwickelt. Für ihn besteht eine Kommunikationssituation immer aus drei Teilen: einer Senderin oder einem Sender, einer Nachricht, und einem Empfänger oder einer Empfängerin. Anders formuliert: Eine Äußerung kann auf vier verschiedenen Ebenen interpretiert werden.&nbsp;</div><div><br></div><div>Für dieses vierseitige Modell kombiniert Schulz von Thun zwei andere bekannte kommunikationspsychologische Modelle. Zum einen bezieht er sich auf die Annahme des Wiener Psychologen Paul Watzlawick, der davon ausgeht, dass das, was wir sagen, neben einem Inhaltsaspekt immer auch einen Beziehungsaspekt hat. Zum anderen bezieht er sich auf den Sprachtheoretiker Karl Bühler. Dieser hatte sprachlichen Zeichen bereits in den 1930 Jahren drei unterschiedliche Funktionen zugeschrieben. Auch er ging davon aus, dass ein sprachliches Zeichen immer in Beziehung zum Sender, zur Empfängerin und zu den Gegenständen und Sachverhalten steht. Dabei hat das Zeichen eine <em>Ausdrucksfunktion</em>, eine <em>Appellfunktion</em> und eine <em>Darstellungsfunktion.<br></em><br></div><div>Diese beiden Sichtweisen auf sprachliche Kommunikation verknüpft Schulz von Thun nun in einem gemeinsamen<strong> </strong>Modell, mit Ohren und Schnäbeln. Jede Äußerung enthält vier Botschaften:</div><div><br></div><ul><li>Auf der Sachebene vermittelt der Sender Sachinformationen. Über die Farbe der Ampel zum Beispiel.&nbsp;</li><li>Auf der Appellebene kommuniziert er, was er bei der Empfängerin erreichen möchte. Er formuliert einen impliziten Wunsch, eine Handlungsanweisung. Dass sie losfährt zum Beispiel.</li><li>Auf der Ebene der Selbstoffenbarung gibt der Sender etwas von sich preis. Zum Beispiel dass er es eilig hat, weil er ein wichtiges Meeting hat.</li><li>Auf der Beziehungsebene schließlich bringt er zum Ausdruck, wie er zur Empfängerin steht. Vor allem dieserAspekt wir häufig durch Tonfall, Mimik und Gestik vermittelt. Gut möglich, dass an der Ampel genau hier das Problem lag. Denn das, was ein Sender in eine Botschaft hineinsteckt, ist oft nicht das, was eine Empfängerin aus ihr heraushört.</li></ul><div>Genauso wie der Sender mit jeder Nachricht auf allen vier Ebenen gleichzeitig kommuniziert, nimmt die Empfängerin auch jede Nachricht gleichzeitig mit all ihren vier Ohren auf.</div><div><br></div><div>Natürlich ist das Ampel-Beispiel etwas überspitzt dargestellt. Doch es verdeutlicht, wodurch Störungen und Konflikte in der Kommunikation zustande kommen. Nämlich wenn Sender und Empfängerin diese vier Ebenen unterschiedlich deuten und gewichten.</div><div><br></div><div>So ist es durchaus denkbar, dass er mit seinem “Es ist grün.” das Gewicht auf die Appellebene gelegt hat. Mit ihrer Antwort zeigt die Fahrerin allerdings, dass sie seinen Einwurf als Bevormundung auffasst. Ein klassischer Fall von <em>Mansplaining</em> würden wir heute wohl sagen. “Fährst du oder fahre ich?” <br><br>“Reine” Sachinformation gibt es in der Kommunikation nicht. Wir können nicht nur auf der Sachebene kommunizieren und die anderen Ebenen ausblenden. Weder auf der Senderseite noch auf der Empfängerinnenseite. Appell, Selbstoffenbarung und Beziehung schwingen immer mit. <br><br>Sprechen an sich ist immer eine gesellschaftliche Handlung. Und handeln hießt hier eben informieren, appellieren, offenbaren und Beziehungen pflegen. Das kann anstrengend sein. Es kann also nicht schaden, anderen gut zuzuhören, und sich immer vor Ohren zu führen, dass miteinander reden immer auch bedeutet miteinander zu leben. Und das ist eben nie einfach.<br><br><br><strong>Quelle</strong>:<br><br><a href="https://www.schulz-von-thun.de/die-modelle/das-kommunikationsquadrat">Das Kommunikationsquadrat</a> (Schulz v. Thun Institut)</div><div><br>— — —&nbsp;<br><br></div><div>Wenn ihr gern Dinge über Sprache hört, könnt ihr dieses Projekt ganz einfach unterstützen, indem ihr den Podcast bewertet oder ihn anderen weiterempfehlt. Auch Feedback zu den Themen der einzelnen Folgen sammle ich fleißig auf <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">Instagram</a> und <a href="https://twitter.com/daslehrwerk">Twitter</a> oder per E-Mail unter <strong>wissen@lehrwerk.at</strong>.<br><br>Auf der Website vom <a href="https://www.lehrwerk.at/">Lehrwerk</a> gibt es alle Folgen von<strong> [vɪsn̩ʃaftʃpʁɑːχə]</strong> zum <a href="http://www.lehrwerk.at/podcast-gewusst/">Nachhören</a> und <a href="http://www.lehrwerk.at/blog/">Nachlesen</a>.<br><br>Die Musik im Intro dieser Staffel stammt von <a href="https://pixabay.com/music/search/lemonmusicstudio/?manual_search=1">lemonmusicstudio</a>.</div>]]>
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      <itunes:title>S3E5 Wieso hört man mit vier Ohren besser?</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Vier Ohren. Vier Schnäbel.</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Sprache ist der Kitt, der uns Menschen zusammenhält. Doch was, wenn Sprache nicht nur zusammenbringt, sondern auch auseinander? Kommunikation ist manchmal ein richtiger Kraftakt. Doch warum kommt es so oft zu Missverständnissen? Und warum verstehen wir uns so oft "falsch"? Genau diese Fragen wollen wir im heutigen Beitrag beantworten.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprachwissenschaft, Sprache, Kommunikation, Kommunikationsquadrat, Kommunikationspsychologie</itunes:keywords>
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      <title>S3E4 Warum sprechen Frauen höher als Männer?</title>
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        <![CDATA[<div>Frauen und Männer klingen anders. Das wissen wir. Doch was, wenn der Klang unserer Stimme nicht angeboren ist, sondern dadurch beeinflusst wird, wo wir leben und wie wir unser Leben gestalten (können)?</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 15 Nov 2022 07:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Frauen und Männer klingen anders. Das wissen wir. Doch was, wenn der Klang unserer Stimme nicht angeboren ist, sondern dadurch beeinflusst wird, wo wir leben und wie wir unser Leben gestalten (können)?<br><br>Im Biologieunterricht lernen wir, dass Buben in der Pubertät in den sogenannten Stimmbruch kommen. Mit dem Kehlkopf wachsen auch die Stimmbänder. Dadurch verändert sich der Klang ihrer Stimme. Wie gesagt: Frauen und Männer klingen anders. Das wissen wir. Und die Biologie ist dafür verantwortlich. Oder etwa nicht?<br><br></div><div>So einfach ist die Sache tatsächlich nicht. Menschen in anderen Ländern sprechen anders als hier in Mitteleuropa. Sogar bei ein und derselben Person lassen sich Unterschiede in der Tonhöhe feststellen, wenn sie von einer Sprache in eine andere wechselt. Mehr noch: Nicht nur unterschiedliche Sprachen, sondern auch unterschiedliche Dialekte ein und derselben Sprache führen zu einem anderen Klang.&nbsp;<br><br>Wenn also die Menschen so unterschiedlich klingen, wenn sogar ein und derselbe Mensch unterschiedlich klingen kann, kann für diese Unterschiede nicht mehr nur die Biologie verantwortlich gemacht werden.<br><br>Natürlich haben Männer aufgrund ihrer Kehlkopfentwicklung andere “natürliche” Voraussetzungen. Ihre sogenannte Stimmgrundfrequenz liegt bei nur ca. 100 Hertz. Das heißt ihre Stimmritze öffnet und schließt sich etwa 100 Mal pro Sekunde. Die Stimmgrundfrequenz von Frauen liegt bei etwa 170 Hertz. Bei ihnen schließt und öffnet sich die Stimmritze also deutlich öfter. Dabei überschneiden sich die individuellen Tonhöhenspektren in der Regel aber sehr stark. Wenn Männer eine etwas höhere Grundfrequenz haben, klingen sie wie Frauen, die eine etwas niedrigere Grundfrequenz haben und umgekehrt. Dieser Überschneidungsbereich beträgt jeweils 50%. Das heißt das höhere männliche Stimmspektrum ist gleichzeitig das niedrigere weibliche.<br><br></div><div>Und dennoch: Frauen sprechen häufig höher als sie es natürlicherweise machen würden. Männer hingegen tiefer. Wir beobachten also, dass sich Männer und Frauen stimmlich mit Absicht voneinander abgrenzen, indem sie sich in jenen Tonhöhenbereich zurückziehen, der sich nicht mit dem jeweils anderen Geschlecht überschneidet.<br>Das zeigen zum Beispiel Studien, die die Stimmen von Frauen aus unterschiedlichen Ländern vergleichen. Von den in den 1990er Jahren untersuchten Frauen hatten Japanerinnen mit 225 Hertz die höchste Stimmgrundfrequenz. Schwedinnen und Niederländerinnen lagen mit 196 bzw. sogar nur 191 Hertz weit darunter.<br><br>Auch in der Musik werden Stimmen heute nach Geschlecht eingeteilt. Dadurch entsteht der Eindruck, als wären Männer- und Frauenstimmen grundsätzlich verschieden. Der bereits erwähnte — und beträchtliche — Überschneidungsbereich wird ignoriert. Das war allerdings nicht immer so. Erst ab dem 19. Jahrhundert wird die Stimme genderisiert. Bass, Bariton und Tenor werden männlich, Alt, Mezzosopran und Sopran werden weiblich. Die weibliche Singstimme wird zusätzlich durch mehr Beweglichkeit von der männlichen unterschieden.<br><br>Dabei geht der Trend abseits der Bühne in zahlreichen westlichen Kulturen seit einiger Zeit in die entgegengesetzte Richtung. Eine Stimmfeldmessung mit rund 5.000 Erwachsenen und Kindern aus Deutschland ergab, dass deutsche Frauen heute viel tiefer sprechen als noch vor zwei Jahrzehnten. Während sich Männerstimmen in ihrer Tonlage kaum verändert haben, ist die Stimmgrundfrequenz bei Frauen von rund 220 auf nunmehr knapp 170 Hertz gesungen. Damit unterscheiden sich Männer und Frauenstimmen nicht mehr wie früher um eine ganze Oktave, sondern nur mehr um eine Quinte.</div><div><br>Die Forscher*innen gehen nicht davon aus, dass biologische oder hormonelle Faktoren für diese Entwicklung verantwortlich sind. Viel eher vermuten sie, dass sich Frauen stimmlich an neue Rollenbilder anpassen. <br><br>Unsere Stimme ist also eigentlich gar nicht so natürlich, wie wir denken. Ihr Klang hängt zu einem großen Teil davon ab, wo, wozu und vor allem vor wem wie sie verwenden. Unsere Stimme ist damit weit weniger Teil oder Ausdruck unserer Persönlichkeit. Sie ist konstruiert und dabei unterliegt sie einem enormen gesellschaftlichen Druck. Die Art und Weise, wie wir unsere Stimme einsetzen, in welchen Tonlagen wir sprechen, wie viel oder wenig Bewegung wir in sie bringen, all das hängt weitgehend nicht von unseren anatomischen Voraussetzungen ab., sondern von den Voraussetzungen in unserem Umfeld.<br><br>Doing gender durch Stimme — also die Art und Weise wie wir durch Stimme vermeintlich typische männliche oder weibliche Attribute verkörpern quasi, und dadurch die Asymmetriezwischen den Geschlechtern weiter aufrechterhalten — ist trotz allem auch heute immer noch gang und gäbe.<br><br><br><strong>Quellen:<br></strong><br></div><div><a href="https://www.uniklinikum-leipzig.de/einrichtungen/life/life-erwachsenenkohorten/life-adult-studie">LIFE-Studie</a> (Uniklinikum Leipzig) | <a href="https://www.narr.de/genderlinguistik-16913/">Genderlinguistik</a> (Koffhoff/Nübling, 2018) | <a href="https://www.uniklinikum-leipzig.de/einrichtungen/kinderstimme/Freigegebene%20Dokumente/2017-berliner-zeitung-kinderstimmsymposium-uniklinikum-leipzig.pdf">Frauenstimme und Zeitgeist</a> (Berliner Zeitung) | <a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/geschlechterklischees-comeback-der-maedchenstimme-100.html">Comeback der Mädchenstimme</a> (Deutschlandfunk)</div><div><br><strong>Musik:<br><br></strong>Edda Moser (s), Queen of the Night; Bavarian State Opera Orchestra, Wolfgang Sawallisch, cond.</div><div>EMI, recorded August 1972: <a href="https://archive.org/details/ActIiDerHoelleRachemoserSawallisch">https://archive.org/details/ActIiDerHoelleRachemoserSawallisch</a></div><div><br>— — —&nbsp;<br><br></div><div>Wenn ihr gern Dinge über Sprache hört, könnt ihr dieses Projekt ganz einfach unterstützen, indem ihr den Podcast bewertet oder ihn anderen weiterempfehlt. Auch Feedback zu den Themen der einzelnen Folgen sammle ich fleißig auf <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">Instagram</a> und <a href="https://twitter.com/daslehrwerk">Twitter</a> oder per E-Mail unter <strong>wissen@lehrwerk.at</strong>.<br><br>Auf der Website vom <a href="https://www.lehrwerk.at/">Lehrwerk</a> gibt es alle Folgen von<strong> [vɪsn̩ʃaftʃpʁɑːχə]</strong> zum <a href="http://www.lehrwerk.at/podcast-gewusst/">Nachhören</a> und <a href="http://www.lehrwerk.at/blog/">Nachlesen</a>.<br><br>Die Musik im Intro dieser Staffel stammt von <a href="https://pixabay.com/music/search/lemonmusicstudio/?manual_search=1">lemonmusicstudio</a>.</div>]]>
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      <itunes:title>S3E4 Warum sprechen Frauen höher als Männer?</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Frauen. Männer. Stimme.</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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      <title>S3E3 Die Welt in anderen Farben (Reihe: SprachGeschichten)</title>
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        <![CDATA[<div>Das ist Raluca. Sie ist meine erste Gästin hier im Podcast. Sie spricht fünf Sprachen und kann noch weitere verstehen. Heute erzählt sie mir davon, was es für sie bedeutet, mehrsprachig zu sein.</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 01 Nov 2022 07:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Das ist Raluca. Sie ist meine erste Gästin hier im Podcast. Sie spricht fünf Sprachen und kann noch weitere verstehen. Heute erzählt sie mir davon, was es für sie bedeutet, mehrsprachig zu sein.<br><br>Raluca stammt aus Rumänien, ist aber aufgrund ihrer Migrationsgeschichte mit Deutsch aufgewachsen. Die Sprache ihrer Mutter, Rumänisch, hat sie sich erst wieder mühsam zurück erkämpfen müssen. Schlecht informierte Erziehungsratschläge, therapeutische Interventionen, der Abstand zu vielen rumänischsprachigen Familienmitgliedern und das Gefühl, in Rumänisch nicht ernst genommen zu werden - all das hat ihr in der Vergangenheit den Zugang zur Sprache erschwert. Heute möchte sie das ändern.<br><br>Seit ihrem dritten Lebensjahr lebt Raluca in Deutschland. Zu Hause spricht sie mit ihrer Familie (fast) nur Deutsch, weil man ihrer Mutter damals empfohlen hat, auch im Privatleben die Mehrheitssprache zu verwenden. In der Schule lernt sie Englisch und Französisch als Fremdsprachen. Während ohne Probleme Englisch spricht, tut sie sich mit der französischen Sprache noch schwer, weil sie die Verwandtschaft zum Rumänischen noch nicht erkennt. Die Brücke zum Rumänischen kann Raluca erst mit einer anderen romanischen Sprache schlagen: Italienisch. Diese Sprache verbindet sie mit ihrem rumänischen Vater, der in Italien lebt.<br><br></div><div>Nach der Schule beginnt Raluca ein Studium in der Fächerkombination Französisch—Italienisch. Sie plant einen Auslandsaufenthalt in Frankreich, muss diesen aber aus persönlichen Gründen abbrechen. Ihre Beziehung zur französischen Sprache leidet darunter. Zurück an der Uni zu Hause wechselt sie von der Sprachkombination auf Sprachwissenschaft. Anfang 2020 beginnt Raluca ein Auslandssemester in Padua (Italien) - mitten im weltweiten Chaos der Coronapandemie. Italien hat es damals besonders stark getroffen. Gemeinsam mit ihrer bolivianischen Mitbewohnerin bleibt Raluca die ersten drei bis vier Monate in ihrer WG. Da ihre Mitbewohnerin aber kaum Italienisch spricht, sucht sie andere Wege, um mit der italienischen Sprache in Kontakt zu kommen. Die Freundschaften die sie damals geknüpft hat, halten zum Teil bis heute.<br><br></div><div>Das Leben zwischen Deutsch und Rumänisch ist aber nicht immer leicht. Der Einbürgerungsprozess in Deutschland vor ein paar Jahren war für Raluca lang und langwierig. Sie hat die Einbürgerung als regelrechten Kampf empfunden, der sie emotional noch weiter vom Rumänischen entfernt hat. Aktuell braucht Raluca wieder den Kontakt zur rumänischen Sprache und Kultur. Sie erzählt, dass sie bisher nur ein paar Mal in Rumänien war. Diesen Frühling war sie zum ersten Mal seit langem in der Hauptstadt Bukarest. Dort konnte sie sogar Verwandte treffen und ihre Verbindung zu Land und Sprache stärken. Sogar Grammatik möchte sie üben.<br><br></div><div>Raluca spricht Rumänisch, Deutsch, Englisch und Italienisch und kann andere romanische Sprachen zumindest verstehen. Das soll aber nicht alles bleiben. Ich habe sie gefragt, welche Sprachen sie in Zukunft noch gerne lernen möchte. Am liebsten würde sie gerne Norwegisch lernen, weil sie als Kind kurz dort gewohnt hat, bevor sie nach Deutschland gekommen ist. Auch für das irische Gälisch kann sie sich begeistern. Oder Arabisch oder Farsi. Raluca braucht bestimmt bald noch viel mehr Farben für ihr Sprachenportrait.</div><div><br>Was bedeutet Mehrsprachigkeit für Raluca?<br><br></div><blockquote>Mit jeder Sprache lerne ich noch einmal anders über unsere Welt, unser Denken oder uns selbst zu denken. Die Wahrnehmung verändert sich. [...] Es gibt auch andere Perspektiven. [...] Das macht einfach neugierig auf Sprache. [...] Je mehr Sprachen wir können, desto mehr sehen wir die Welt auch in verschiedenen Farben.</blockquote><div><br>Liebe Raluca, das hast du sehr schön ausgedrückt. Vielen Dank für deine Geschichte und dass du uns an deiner Sprachbiographie hast teilhaben lassen. Ich wünsche dir alles Gute für die Zukunft und noch viele bunte Flecken auf deinem Sprachenportrait.&nbsp; <br><br>Ralucas Sprachenportrait und eine Vorlage für eigene Portraits findet ihr <a href="http://www.lehrwerk.at/?p=2777&amp;preview=true">hier</a> bei mir im Blog.<br><br>Raluca findet ihr im Internet:</div><ul><li>auf <a href="https://www.instagram.com/ra.loo.ka/">Instagram</a> und <a href="https://twitter.com/ra_loo_ka">Twitter</a></li><li>ihren Podcast "Worldwide Vielfalt" auf <a href="https://open.spotify.com/show/6MvpnGbOMPU65hv42oXT2v?si=bab08649210347c9">Spotify</a>, <a href="https://podcasts.apple.com/at/podcast/worldwide-vielfalt-podcast-f%C3%BCr-kulturelle-vielfalt/id1608854530">Apple Podcasts</a> oder <a href="https://www.youtube.com/channel/UCdiprGMglgA7ijml5aKYoIg">YouTube</a></li></ul><div>— — —&nbsp;<br><br></div><div>Wenn ihr gern Dinge über Sprache hört, könnt ihr dieses Projekt ganz einfach unterstützen, indem ihr den Podcast bewertet oder ihn anderen weiterempfehlt. Auch Feedback zu den Themen der einzelnen Folgen sammle ich fleißig auf <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">Instagram</a> und <a href="https://twitter.com/daslehrwerk">Twitter</a> oder per E-Mail unter <strong>wissen@lehrwerk.at</strong>.<br><br>Auf der Website vom <a href="https://www.lehrwerk.at">Lehrwerk</a> gibt es alle Folgen von<strong> [vɪsn̩ʃaftʃpʁɑːχə]</strong> zum <a href="http://www.lehrwerk.at/podcast-gewusst/">Nachhören</a> und <a href="http://www.lehrwerk.at/blog/">Nachlesen</a>.</div>]]>
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      <itunes:title>S3E3 Die Welt in anderen Farben (Reihe: SprachGeschichten)</itunes:title>
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      <title>S3E2 Wie kommen die Dinge zu ihren Namen?</title>
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        <![CDATA[<div>Woher wissen wir, wie Dinge heißen? Können wir die Namen der Dinge aus dem Wesen der Dinge herleiten? Eine uralte Frage, die wir schließlich im 20. Jahrhundert beantwortet haben. Oder etwa nicht?<em>&nbsp;</em>In der zweiten Folge der dritten Staffel beschäftigen wir uns mit der Frage: Wie kommen die Dinge zu ihren Namen? Oder anders: Warum ist ein Tisch ein Tisch?</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 18 Oct 2022 07:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Woher wissen wir, wie Dinge heißen? Können wir die Namen der Dinge aus dem Wesen der Dinge herleiten? Eine uralte Frage, die wir schließlich im 20. Jahrhundert beantwortet haben. Oder etwa nicht?<em> </em>In der zweiten Folge der dritten Staffel beschäftigen wir uns mit der Frage: Wie kommen die Dinge zu ihren Namen? Oder anders: Warum ist ein Tisch ein Tisch?<br><br>Die Dinge beim Namen nennen. Einfacher gesagt, als getan. Die Frage, die sich hier nämlich stellt, ist nicht nur: Kenne ich den Namen der Dinge? Sondern auch: Ist das auch der <em>richtige</em> Name für das Ding?</div><div>Warum ist ein Tisch ein Tisch? Verweist die Benennung Tisch auf das Wesen eines Tisches? Sagen wir Tisch zu einem Tisch, weil uns der Klag des Wortes, an die Form, die Beschaffenheit oder die Funktion eines Tischs erinnert? Mit dieser Frage beschäftigen sich Menschen bereits seit der Antike.<br><br>Im 4. Jahrhundert vor Christus verfasste der antike Philosoph Platon seinen berühmten Dialog “Karatylos”; und setzte damit den Grundstein für die europäische Sprachphilosophie. Nach typischer platonischer Manier ließ er in einer Art fiktivem Gespräch drei Personen auftreten: Seinen Lehrer Sokrates, den Philosophen Kratylos und dessen Freund Hermogenes.</div><div>Den Männern geht es darum zu erörtern, welche Beziehung zwischen den Dingen in der Welt und ihren Namen bestand. Sowohl Kratylos als auch Hermogenes sind sich in einer Sache einig. Irgendwann einmal muss irgendwer oder irgendwas den Dingen einen Namen gegeben haben. Das reicht ihnen, um zu folgern, dass grundsätzlich alles auf der Welt seinen “richtigen” Namen trägt. Worauf sie sich jedoch nicht einigen können, ist, wie die Namen den Dingen zugeordnet sind.<br><br>Auf der einen Seite steht Kratylos und postuliert eine natürliche Beziehung zwischen den beiden (Physei-These).&nbsp; Auf der anderen Seite steht Hermogenes, der die entgegengesetzte Auffassung vertritt: Er geht davon aus, dass sich Dinge und Namen einander willkürlich zuordnen lassen (These-These).</div><div><br>Aus heutiger Sicht mutet der Dialog etwas veraltet an. Kein Wunder, schließlich ist er bereits über 2.000 Jahre alt.<br><br>In den Grundlagenwerken zur Linguistik steht heute Ferdinand de Saussure an der Tagesordnung. Der Schweizer Forscher zählt zu den Begründern der modernen Sprachwissenschaft. In seinen Vorlesungen an der Universität Genf hat er eine allgemeine Theorie der Sprache als Zeichensystem entwickelt. Für ihn besteht Sprache aus Zeichen mit zwei Seiten: Lautbild und Vorstellung.<br><br>Er bezieht im antiken Streit deutlich Position. Sprachliche Zeichen seien nicht mit den <em>Dingen an sich </em>verbunden, sondern nur mit unseren <em>Vorstellungen</em> davon. Die Form des Lautbildes sei dabei willkürlich. Für ihn ist die Zuordnung zwischen Lautbild und Vorstellung arbiträr. Dass wir heute [baʊ̯m] Baum sagen, wenn wir Baum meinen, liegt daran, dass wir uns als Sprachgemeinschaft auf diesen Namen geeinigt haben.&nbsp;<br><br>Auch wenn sich Saussures Zeichentheorie weitgehend durchgesetzt hat, gibt es in der Sprache Zeichen, die weit weniger abstrakt sind, als Saussure uns glauben lässt. In der Sprachwissenschaft wird diese Ähnlichkeit zwischen Form und Bedeutung eines sprachlichen Zeichens mit Ikonizität bezeichnet.<br><br>Sprache ist also nicht immer willkürlich. Egal ob wir sie sprechen, gebärden, schreiben oder zeichnen. Aber auch wenn wir von Zeit zu Zeit von der Form eines sprachlichen Zeichens auf dessen Bedeutung schließen können — auf das Wesen den Bedeutung, auf das Wesen der Dinge in der Welt kommen wir dadurch nicht.<br><br>— — —&nbsp;<br><br></div><div>Wenn ihr gern Dinge über Sprache hört, könnt ihr dieses Projekt ganz einfach unterstützen, indem ihr den Podcast bewertet oder ihn anderen weiterempfehlt. Auch Feedback zu den Themen der einzelnen Folgen sammle ich fleißig auf <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">Instagram</a> und <a href="https://twitter.com/daslehrwerk">Twitter</a> oder per E-Mail unter <strong>wissen@lehrwerk.at</strong>.<br><br>Auf der Website vom <a href="https://www.lehrwerk.at">Lehrwerk</a> gibt es alle Folgen von<strong> [vɪsn̩ʃaftʃpʁɑːχə]</strong> zum <a href="http://www.lehrwerk.at/podcast-gewusst/">Nachhören</a> und <a href="http://www.lehrwerk.at/blog/">Nachlesen</a>.<br><br>Die Musik im Intro dieser Staffel stammt von <a href="https://pixabay.com/music/search/lemonmusicstudio/?manual_search=1">lemonmusicstudio</a>.</div>]]>
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      <itunes:title>S3E2 Wie kommen die Dinge zu ihren Namen?</itunes:title>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Woher wissen wir, wie Dinge heißen? Können wir die Namen der Dinge aus dem Wesen der Dinge herleiten? Eine uralte Frage, die wir schließlich im 20. Jahrhundert beantwortet haben. Oder etwa nicht?<em>&nbsp;</em>In der zweiten Folge der dritten Staffel beschäftigen wir uns mit der Frage: Wie kommen die Dinge zu ihren Namen? Oder anders: Warum ist ein Tisch ein Tisch?</div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprache, Sprachwissenschaft, Sprachwissen, Saussure, Ikonizität, Lexikon, Wortschatz, Zeichentheorie</itunes:keywords>
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      <title>S3E1 Geht Deutsch nur deutsch?</title>
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        <![CDATA[<div>Das Fenster wird bei ihm zum Tageleuchter, das Kloster zum Jungfernzwinger und die Natur zur Zeugemutter. Nicht nötig, zu erklären, warum sich diese Wörter schlussendlich nicht durchgesetzt haben. In dieser ersten Episode der dritten Staffel fragen wir uns: Geht Deutsch nur deutsch? Oder anders: Wie viele "deutsche" Wörter verträgt die deutsche Sprache?</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 04 Oct 2022 07:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Das Fenster wird bei ihm zum Tageleuchter, das Kloster zum Jungfernzwinger und die Natur zur Zeugemutter. Nicht nötig, zu erklären, warum sich diese Wörter schlussendlich nicht durchgesetzt haben. In dieser ersten Episode der dritten Staffel fragen wir uns: Geht Deutsch nur deutsch? Oder anders: Wie viele "deutsche" Wörter verträgt die deutsche Sprache?<br><br>Abgeschafft oder nicht. Die Pandemie ist gekommen, um zu bleiben. Zumindest im sprachlichen Sinne. Laut dem <a href="https://www.ids-mannheim.de/">Leibniz-Institut für deutsche Sprache</a> bescherte uns Corona bereits <a href="https://www.owid.de/docs/neo/listen/corona.jsp">mehr als tausend neue Begriffe</a>. Booster, Lockdown, Homeoffice und Co. setzen aber nicht nur Querdenkerinnen zu.&nbsp;<br><br></div><div>Aber nicht nur Corona geht Sprachpurist*innen auf den sprichwörtlichen germanistischen Zeiger.</div><div><br>Natürlich, das Erfinden neuer Wörter macht irrsinnigen Spaß. Und das sollte es auch. Schließlich lebt eine Sprache vom Einfallsreichtum ihrer Sprecher*innen. Durch das Pochen auf “deutsche” Begriffe kann man aber auch über das Ziel hinausschießen.<br><br>Einer der wohl berühmtesten deutschen Sprachbewahrer war Philipp von Zesen und Joachim Heinrich Campe. Ihnen verdanken wir unter anderem den Augenblick, den Abstand, den Kreislauf, die Rechtschreibung und das Tagebuch. Doch ihre Bemühungen waren lediglich gut gemeinte Irrlichter im Vergleich zu dem, was nach ihm kam.<br><br>mit der deutschen Reichsgründung 1871 nimmt eine systematische Verdeutschung Fahrt auf. Deutsch wird zum tragenden Symbol der neu gefunden politischen Einheit. Die Sprache der deutschen Kulturnation sollte ihre “Deutschheit” nach innen und nach außen widerspiegeln.<br><br>Die deutsche Sprachgeschichte ist also auch eine Geschichte vom Verdeutschen der deutschen Sprache. Dabei ist fremdsprachiges Wortgut im Deutschen aber weder neu noch ein Zeichen für sprachlichen Verfall.</div><div><br>Zählt man die Fremdwörter in einem ganz normalen Zeitungsartikel, kommt man auf einen <a href="https://www.duden.de/sprachwissen/sprachratgeber/Anteil-der-Fremdw%C3%B6rter-am-deutschen-Wortschatz">Anteil von rund 8%</a>. Davon sind im Schnitt nur 4% der Wörter englischen Ursprungs. st das tatsächlich mehr als es in früheren Epochen war? Ist es nicht. Die deutsche Sprachgemeinschaft ist sehr gut darin, “am Zahn der Zeit zu sprechen”. Was vor hundertfünfzig Jahren noch en vogue war, sagt heute niemand mehr.<br><br>Dem Booster, dem Lockdown und dem Homeoffice wird es ergehen wie dem Trottoir und dem Lavoire. Wir werden sie verwenden, solange wir sie brauchen. Wenn sie sich bewähren, werden wir sie eindeutschen. Wenn nicht, werden sie die Generationen nach uns einfach wieder ersetzen. Geplant oder gar vorgeschrieben muss das alles nicht werden. Es ist wie mit dem alten Sprichwort: Sprache passiert, während wir Pläne für sie schmieden.<br><br>— — —&nbsp;<br><br></div><div>Wenn ihr gern Dinge über Sprache hört, könnt ihr dieses Projekt ganz einfach unterstützen, indem ihr den Podcast bewertet oder ihn anderen weiterempfehlt. Auch Feedback zu den Themen der einzelnen Folgen sammle ich fleißig auf <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">Instagram</a> und <a href="https://twitter.com/daslehrwerk">Twitter</a> oder per E-Mail unter <strong>wissen@lehrwerk.at</strong>.<br><br>Auf der Website vom <a href="https://www.lehrwerk.at">Lehrwerk</a> gibt es alle Folgen von<strong> [vɪsn̩ʃaftʃpʁɑːχə]</strong> zum <a href="http://www.lehrwerk.at/podcast-gewusst/">Nachhören</a> und <a href="http://www.lehrwerk.at/blog/">Nachlesen</a>.<br><br>Die Musik im Intro dieser Staffel stammt von <a href="https://pixabay.com/music/search/lemonmusicstudio/?manual_search=1">lemonmusicstudio</a>.</div>]]>
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      <link>https://wissen-schafft-sprache.letscast.fm/episode/s3e1-geht-deutsch-nur-deutsch</link>
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      <itunes:title>S3E1 Geht Deutsch nur deutsch?</itunes:title>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Das Fenster wird bei ihm zum Tageleuchter, das Kloster zum Jungfernzwinger und die Natur zur Zeugemutter. Nicht nötig, zu erklären, warum sich diese Wörter schlussendlich nicht durchgesetzt haben. In dieser ersten Episode der dritten Staffel fragen wir uns: Geht Deutsch nur deutsch? Oder anders: Wie viele "deutsche" Wörter verträgt die deutsche Sprache?</div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprache, Sprachwissenschaft, Sprachwissen, Deutsch, Sprachwandel, Sprachenpolitik, Anglizismen, Fremdwörter</itunes:keywords>
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      <title>Reisewörterbuch: Griechisch</title>
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        <![CDATA[<div>Wörter reisen, seit es Sprache gibt. Lasst uns gemeinsam nachsehen, woher sie kommen. Mit unserem Reisewörterbuch jetten wir Folge für Folge durch die Länder und sammeln ein paar deutsche Wortsouvenirs aus anderen Sprachen. Letzte Etappe: Griechisch.</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 20 Sep 2022 07:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Mit unserem Reisewörterbuch jetten wir Folge für Folge durch die Länder und sammeln ein paar deutsche Wortsouvenirs aus anderen Sprachen. Letzte Etappe: Griechisch.<br><br>Es wäre eine <strong><em>Sisyphusarbeit</em></strong>, eine vollständige Liste aller Gräzismen im Deutschen anfertigen zu wollen. Genauso wie der alte Sagenkönig von Korinth hätten wir mit dieser Arbeit wohl <em>bis in alle Ewigkeit</em> zu tun. Zur schier unendlichen Zahl der aus dem Altgriechischen übernommenen Wörter gesellen sich all jene Wörter, die einen Zwischenstopp im Lateinischen gemacht haben, bis sie ins Deutsche gelangt sind.<br><br></div><div>Da wäre zunächst einmal das <strong><em>Atom</em></strong>, das lange Zeit als kleinster Baustein aller Materie galt. So will uns zumindest die Bedeutung des griechischen Adjektivs <em>ἄτομος</em> <em>átomos</em> glauben machen. Atomos bedeutet nämlich <em>unteilbar</em>. Die Teilchenphysik hat sich seit der Antike zwar weiterentwickelt, der irreführende Name allerdings blieb.<br><br></div><div>Auch mit <strong><em>Bakterien</em></strong> muss sich die Wissenschaft häufig plagen. Das griechische <em>βακτήριον</em> <em>baktērion</em> bezeichnet eigentlich ein <em>Stäbchen</em>. Nicht unpassend für die umgangssprachlichen <strong><em>Bazillen</em></strong>. <em>Stäbchenförmige Bakterien</em> wurden auf Latein tatsächlich <em>bazillus</em> genannt. Bakterien kommen aber in allen möglichen Formen: kugelförmig, wendelförmig, mit Sielen, mit Anhängen, in langen verzweigten Fäden oder auch völlig unförmig.<br><br></div><div>Die kleinsten Bakterien sind nur 0,1 Mikrometer groß. Das sind gerade einmal 0,00000001 <strong><em>Meter</em></strong>. Die heutige Definition des Meters selbst gibt es erst seit 1983. Ein Meter ist die Länge, die ein Lichtstrahl in einem 299.792.458-sten Bruchteil einer Sekunde zurücklegt. Sprich: mit Lichtgeschwindigkeit. Das Wort für diese Länge gibt es aber schon seit der Antike. Das altgriechische <em>μέτρον</em> <em>metron</em> stand für nichts anderes als das <em>Maß</em>. Was für eine <strong><em>Idee,</em></strong> die Sache mit der Lichtgeschwindigkeit! Das Wort <em>ἰδέα</em> <em>idéa</em> ist auch altgriechisch und bedeutete <em>Gestalt</em>. Vor der Idee mit der Lichtgeschwindigkeit hatten die Menschen natürlich viele andere Einfälle, wie sich ein Meter bestimmen lassen könnte. Zunächst vermaß man den Erdmeridianquadranten, dann Spektrallinien in Kadmium und Krypton. Das Edelgas <strong><em>Krypton</em></strong>hat selbst einen griechischen Namen. <em>κρυπτός</em> <em>kryptós</em> bedeutet&nbsp; <em>verborgen</em>. Keine schlechte Namenswahl für ein chemisches Element, das zu den seltensten der Erde gehört.<br><br></div><div>Verborgen bleiben uns im Alltag auch die meisten unserer Körperorgane. Erst <strong><em>chirurgische</em></strong> Eingriffe legen sie uns in die Hand. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: denn <em>χειρουργία</em> <em>cheirurgía</em> bedeutete im Altgriechischen <em>Handarbeit</em>. Das chirurgische Besteck wird aber nicht Organ genannt, obwohl <strong><em>Organ</em></strong> ja eigentlich auch nichts anderes bedeutet als <em>Werkzeug</em>. Mit oder ohne <em>Handarbeit</em>, die moderne Medizin rettet unaufhörlich Menschenleben. Das deutsche Wort <em>Sarg</em> ist deswegen trotzdem nicht überflüssig geworden. Oder kommt das etwa auch aus dem Griechischen? Aber natürlich. <strong><em>Sarg</em></strong>ist eine Verkürzung des griechischen <em>sarkophagos</em>. Zerlegt man diesen Begriff in seine beiden Bestandteile, wird einem ob des makaberen sprachlichen Bildes gleich anders zumute: <em>σάρξ</em> <em>sárx</em> steht nämlich für <em>Fleisch</em> und <em>φαγεῖν</em> <em>phagein</em> für <em>essen</em>. Der Sarg als <em>Fleischfresser</em> also.<br><br></div><div>Ich krieg die <strong><em>Krise</em></strong>. Beziehungsweise haben wir die eigentlich schon lange. Die altgriechische <em>κρίσις</em> <em>krísis</em> bezeichnete ursprünglich eine <em>Meinung</em> oder <em>Entscheidung</em>. Das Verb <em>krínein</em> stand für <em>trennen</em> oder <em>unterscheiden</em>. Das Ende aller Krisen ist und bleibt aber eine <strong><em>Utopie</em></strong>. Gemeinsam mit der altgriechischen Verneinung <em>οὐ</em> <em>ou</em> wird der <em>τόπος</em> <em>tópos</em>, also ein <em>Ort</em> oder eine <em>Stelle</em>, zu einem <em>Nicht-Ort</em>, etwas, was nicht sein kann. So wie Stillstand. Oder um es mit griechischen Worten zu sagen: <strong><em>Pause</em></strong>. Die <em>παῦσις</em> <em>paūsis</em> ist nämlich eine griechische <em>Rast.<br><br></em>Damit kehrt auch das Lehrwerk aus der späten Sommerpause zurück. Ab der nächsten <em>Episode</em> — ach ja, <strong><em>Episode</em></strong> war natürlich auch einmal Griechisch. <em>Epeisódion</em> steht dort für <em>das noch Dazukommende</em>. Also, kommt auch ihr dazu und hört selbst. In zwei Wochen geht es hier weiter mit einer geballten Ladung an Wissen, die Sprache schafft.</div><div><br>— — —&nbsp;<br><br></div><div>Wenn ihr gern Dinge über Sprache hört, könnt ihr dieses Projekt ganz einfach unterstützen, indem ihr den Podcast bewertet oder ihn anderen weiterempfehlt. Auch Feedback zu den Themen der einzelnen Folgen sammle ich fleißig auf <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">Instagram</a> und <a href="https://twitter.com/daslehrwerk">Twitter</a> oder per E-Mail unter <strong>wissen@lehrwerk.at</strong>.<br><br>Auf der Website vom <a href="https://www.lehrwerk.at">Lehrwerk</a> gibt es alle Folgen von<strong> [vɪsn̩ʃaftʃpʁɑːχə]</strong> zum <a href="http://www.lehrwerk.at/podcast-gewusst/">Nachhören</a> und <a href="http://www.lehrwerk.at/blog/">Nachlesen</a>.</div>]]>
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      <link>https://wissen-schafft-sprache.letscast.fm/episode/reisewoerterbuch-griechisch</link>
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      <itunes:title>Reisewörterbuch: Griechisch</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Gräzismen in der deutschen Sprache</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Wörter reisen, seit es Sprache gibt. Lasst uns gemeinsam nachsehen, woher sie kommen. Mit unserem Reisewörterbuch jetten wir Folge für Folge durch die Länder und sammeln ein paar deutsche Wortsouvenirs aus anderen Sprachen. Letzte Etappe: Griechisch.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprachwissenschaft, Sprache, Sprachwissen, Deutsch, Sprachwandel, Etymologie, Wortgeschichte</itunes:keywords>
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      <title>Reisewörterbuch: Slawische Sprachen</title>
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        <![CDATA[<div>Mit unserem Reisewörterbuch jetten wir Folge für Folge durch die Länder und sammeln ein paar deutsche Wortsouvenirs aus anderen Sprachen. Dritte Etappe: die slawischen Sprachen.</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 06 Sep 2022 06:30:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Mit unserem Reisewörterbuch jetten wir Folge für Folge durch die Länder und sammeln ein paar deutsche Wortsouvenirs aus anderen Sprachen. Dritte Etappe: die slawischen Sprachen.<br><br>Wenn wir die <em>Grenzen</em> aus den deutschsprachigen Gefilden nach Osten hin überqueren, kommen wir? Genau, nach Polen. Denn daher stammt auch das Wort <strong><em>Grenze</em></strong>. Vom polnischen <em>granica</em>. Von Österreich aus wird man über die <em>granica</em>allerdings zuerst nach Tschechien gelangen.&nbsp; Und zwar über eine <em>hranice</em>.<br><br></div><div>In Tschechien kann man praktisch ohne Dolmetscher auf <strong><em>Lepschi</em></strong> gehen, wie man hier im germanischen Süden so schön sagt. Tschechische Namen sind an Wiener Türklingeln keine Seltenheit. Auch der Nachname <em>Lepschi</em> ist nicht ungewöhnlich. Zieht man um die Häuser, an denen diese Türklingeln angebracht sind, geht man sprichwörtlich auf Lepschi. <em>Lepší</em> bedeutet auf Tschechisch nichts anderes als <em>besser</em>. Auf Lepschi gehen tun wir also dann, wenn ein mühsamer Tag nur dann besser wird, wenn wir uns abends trinkend und tanzend vergnügen.</div><div>Vergnügt man sich trinkend in einem fremden Land, hilft wohl auch ein <em>Dolmetscher</em> nicht gegen das betrunkene Gelalle. Dem <strong><em>Dolmetscher</em></strong> liegt vermutlich das türkische<em> tilmaç</em> zugrunde, die Bezeichnung für einen Vermittler zwischen zwei Parteien, die unterschiedliche Sprachen sprechen. Wie passend, dass das Wort erst durch slawische Vermittlung in Deutsche gelangt ist.<br><br></div><div>Apropos, slawisch. Das ist auch der <strong><em>Schlawiner</em></strong>. Der klingt zwar im ersten Moment eher harmlos, hat aber einen äußerst rassistischen Nachgeschmack. Der Name kommt von einer Bezeichnung für slowenische <em>Hausierer,</em> die damals als besonders gerissen galten. Da hilft es auch nicht, dass wir in Wien daraus verniedlichend einen <em>Schlawuzi</em> machen.<br><br></div><div>Redet einer also von Schlawinern heißt es <strong><em>Dalli, dalli!</em></strong><strong> </strong>Der Zuruf, der sich im Deutschen mit der Bedeutung schnelleingebürgert hat, geht auf das polnische <em>dalej</em> zurück. Die erste Steigerungsform von <em>weit</em>, also <em>weiter</em>!</div><div>Bei einem gemütlichen Picknick ist das Vernügen nach einem anstrengenden Tag vermutlich ungefährlicher. Und was gehört so alles zu einer gelungene <em>Jause</em>? Ein bisschen Quark und Obst mit Sahne? <strong><em>Quark</em></strong> zur Jause? Aber klar doch, das vergorene Milchprodukt hat in so ziemlich jeder westslawischen Sprache eine äußerst ähnliche Entsprechung. Bringt man das ursprüngliche altslawische Wort mit dem kirchenslawischen Wort <em>творъ</em> (<em>tvorŭ</em>) in Verbindung, weiß man auch worin der Frischkäse zubereitet wurde. <em>творъ</em> (<em>tvorŭ</em>) bedeutet nämlich Form. Und diese liegt auch&nbsp; dem italienischen <em>formaggio</em> oder den französischen <em>fromage</em> zugrunde. Aber dort waren wir diesen Sommer ja schon.<br><br></div><div>So ein <em>Topfen</em> aber auch! Den würden wir nämlich in Österreich zur Jause essen. Und müssten mit dem Namen auch nicht einmal so weit reisen. Denn der <strong><em>Topfen</em></strong> kommt vermutlich nur vom althochdeutschen <em>topho</em>, aus dem sich auch unser modernes Wort Tupfen herleitet. Käse aus geronnen <em>Milchtupfen</em> quasi.<br><br></div><div>Wie süß, fast so süß, wie der <strong><em>Schmetterling</em></strong>, der sich auf unserer Sahne niederlässt. Den nennen wir übrigens so, weil <em>smetana</em> auf Tschechisch Sahne bedeutet und es doch tatsächlich Menschen gibt, die an Hexen glauben, die in Schmetterlingsgestalt fliegen, um Milch und Sahne zu stehlen, die wir eigentlich zur Herstellung von Butter benötigen. Wer’s nicht glaubt, übersetzt das Tier einfach mal ins Englische. Auch dort nennt man es gemeinhin <em>butterfly</em>.<br><br></div><div>Die <strong><em>Jause</em></strong> selbst haben wir natürlich auch entlehnt. Und zwar aus dem Slowenischen. Die slowenische <em>Mittagsmahlzeit</em>, die <em>júzina</em>, geht auf das urslawische Wort für Süden zurück, <em>*jugъ</em> (<em>jugu</em>). Das deutsche au in der slowenischen <em>júzina</em> sagt uns, dass das Wort bereits im 12. oder 13. Jahrhundert nach Österreich gewandert sein muss. Na <em>brack</em>.<br><br></div><div>Das <strong><em>Brack</em></strong> ist aber germanischen Ursprungs. Und steht für <em>Ausschussware</em>. Etwas, was man natürlich auf keinen Fall in seiner Jause haben möchte.</div><div><br>— — —&nbsp;<br><br></div><div>Wenn ihr gern Dinge über Sprache hört, könnt ihr dieses Projekt ganz einfach unterstützen, indem ihr den Podcast bewertet oder ihn anderen weiterempfehlt. Auch Feedback zu den Themen der einzelnen Folgen sammle ich fleißig auf <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">Instagram</a> und <a href="https://twitter.com/daslehrwerk">Twitter</a> oder per E-Mail unter <strong>wissen@lehrwerk.at</strong>.<br><br>Auf der Website vom <a href="https://www.lehrwerk.at">Lehrwerk</a> gibt es alle Folgen von<strong> [vɪsn̩ʃaftʃpʁɑːχə]</strong> zum <a href="http://www.lehrwerk.at/podcast-gewusst/">Nachhören</a> und <a href="http://www.lehrwerk.at/blog/">Nachlesen</a>.</div>]]>
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      <itunes:title>Reisewörterbuch: Slawische Sprachen</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Slawismen in der deutschen Sprache</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Mit unserem Reisewörterbuch jetten wir Folge für Folge durch die Länder und sammeln ein paar deutsche Wortsouvenirs aus anderen Sprachen. Dritte Etappe: die slawischen Sprachen.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprache, Sprachwissen, Deutsch, Sprachwandel, Wortgeschichte, Etymologie</itunes:keywords>
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      <title>Reisewörterbuch: Französisch</title>
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        <![CDATA[<div>Wörter reisen, seit es Sprache gibt. Lasst uns gemeinsam nachsehen, woher sie kommen. Mit unserem Reisewörterbuch jetten wir Folge für Folge durch die Länder und sammeln ein paar deutsche Wortsouvenirs aus anderen Sprachen. Zweite Etappe: Französisch.</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 23 Aug 2022 06:30:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Wörter reisen, seit es Sprache gibt. Lasst uns gemeinsam nachsehen, woher sie kommen. Mit unserem Reisewörterbuch jetten wir Folge für Folge durch die Länder und sammeln ein paar deutsche Wortsouvenirs aus anderen Sprachen. Zweite Etappe: Frankreich.<br><br>Wer beim Wort Gallizismus nur an Asterix und Obelix denkt, irrt. Wenn auch nur zum Teil. Auch <strong>Gallizismen</strong> kommen aus dem heutigen Frankreich. Allerdings handelt es sich dabei nicht um Menschen, sondern um Wörter oder Wendungen. Die meisten französischenstammigen Wörter sind für uns alte Bekannte. Kein Wunder. Die Sprache der alten französischen Könige (im Maskulin) hat den deutschen Wortschatz maßgeblich beeinflusst. Bereits im Mittelalter sprach man an den Höfen Europas in erster Linie Französisch. Noch heute sprechen wir von <strong>Bordüren</strong>, <strong>Haute Couture</strong>, <strong>Dessous</strong>, <strong>Eau de Parfum</strong>, und womit man sich sonst noch so gerne ziert und dekoriert.<br><br></div><div>Über die streng vertraulichen Wege, auf denen alle jenseits der Bourgeoisie zu ihrer Macht und ihrem Reichtum kamen, durfte meist nur ein Sekretär Bescheid wissen, der seinen Verpflichtungen in einem <strong>Büro</strong> nachkam. Das vulgärfranzösische <em>bure</em> stand ursprünglich für einen groben Wollstoff. Dieser wurde zur Herstellung von Mönchskutten verwendet. Und diese Kutten wiederum dienten den Schreiblingen als Schreibunterlage auf Holztischen. Vom Stofftuch, über den Tisch mit Stofftuch hin zum Schreibtisch und schließlich auch — und im Deutschen sogar nur — zum Raum mit Schreibtisch. Das Büro hat bereits eine steile Karriere hingelegt. Dafür steht im Deutschen der <strong>Sekretär</strong> sowohl für die Person, als auch für das Möbelstück. Seine Bezeichnung leitet sich vom französischen Wort <em>secret</em> ab, einem französischen Geheimnis also. Und diese Geheimnisse sollten mit allen Mitteln verschwiegen und wollten — ebenfalls mit allen Mitteln — gewusst werden.<br><br></div><div>Wenn die Adelsleute in ihre Salons luden, wimmelte es nur so von feiner Gesellschaft. Hier wurde gelacht und getanzt, bis sich die Balken bogen. Oder zumindest bis sich die adlige Zusammenkunft in die nächste <strong>Intrige</strong> verwickelt hatte.&nbsp; Oder ist dieser Ausdruck vielleicht doppelt gemoppelt? Solcherart hinterhältige Machenschaften gehen nämlich über das Italienische auf Latein zurück. Dort verstand man unter <em>intrīcāre</em> nichts anderes als verwickeln oder verwirren.<br><br></div><div>Groß, größer und noch mehr war in diesen Zirkeln die <strong>Devise</strong>. Mit der ursprünglichen Bedeutung vom französischen Verb <em>deviser</em> hatten diese Machtspielchen allerdings nichts gemein. Die Bedeutung abteilen erinnert noch an die alte Wappenkunst. Dort bezeichnete die sogenannte Devisa ein abgeteiltes Feld auf einem Wappen, auf das eine Inschrift platziert wurde.<br><br></div><div>Der Wahlspruch der französischen Revolution<strong> “Liberté, égalité, fraternité”</strong> stellt die alte Gesellschaftsordnung — zumindest zeitweise — auf den Kopf. Das wütende Großbürgertum hatte irgendwann genug vom ausladenden Lebensstil des Adels. Sie verlangen <em>Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit</em>. Frauenrechte waren damals noch nicht <strong>en vogue</strong>. Also nicht<em> in Mode</em>, die ja auch in <em>Wellen</em> kommt, in Wogen quasi.<br><br></div><div>Die <strong>Revolution</strong> selbst könnte französischer nicht sein. Die spätlateinische revolutio stand noch für die Umlaufbewegungen der Gestirne, für das Zurückwälzen der Planeten um die Sonne. In Frankreich gab man dem lateinischen Fachausdruck bereits im Spätmittelalter eine allgemeinere Bedeutung. Was für ein Omen für die folgenden tiefgreifenden macht- und gesellschaftspolitischen Veränderungen im Europa des auslaufenden 18. Jahrhunderts.<br><br></div><div>Gesellschaftspolitische Umwälzungen geschehen nur selten ohne das sprichwörtliche Blutvergießen. Während der Revolution nahm man es damit allerdings mehr als Ernst. Nicht nur der König und seine Frau mussten ihre Köpfe unter der wohl berühmtesten Fallbeilmaschine der Welt lassen: der <strong>Guillotine</strong>. Und die kommt zur Abwechslung einmal nicht aus dem Lateinischen. Sondern von ihrem eifrigsten Verfechter: Joseph-Ignace Guillotin. Das Ziel des französischen Mediziners war es, den Vollzug der Todesstrafe zu humanisieren. Dass man aufgrund seines Vorschlags, eine bereits in Vergessenheit geratene Köpfmaschine mit Fallbeil nachzubauen, diese Maschine selbst — wer hätte es gedacht — für immer und ewig mit seinem Namen verbinden würde, hatte er nicht erwartet. Doch als genau das geschah, gab es kein Zurück mehr. <strong>Rien ne va plus! </strong><em>Nichts geht mehr. </em>Was für ein Malheur, mag sich Mensieur Guillotine damals gedacht haben. Und in der Tat. Denn das <strong>malheur</strong> steht im Französischen für eine <em>schlechte Stunde</em>, eine mal heure eben.<br><br></div><div>Die <strong>Eskapaden</strong>, die unbesonnenen Handlungen oder heimlichen Fluchten, gab es bereits im Italienischen und im Spanischen. Sowohl <em>scappata</em> als auch <em>escapada</em> sind auf das vulgärlateinische Verb <em>excappare</em> zurückzuführen, das sich aus der Vorsilbe für ab<em> (ex)</em> und dem Wort für Kopfbedeckung oder Mönchsgewand zusammensetzt: <em>cappa</em>. Das Mönchsgewand ablegen also. Ein wunderbarer Euphemismus für besonders leidenschaftliches Verhalten.<br><br></div><div>Der <strong>Boulevard</strong> stammt ursprünglich aus dem Niederländischen. Das niederländische <em>bulwerc</em> erinnert an das deutsche <em>Bollwerk</em>. Und auch er französische Name der heutigen Prachtstraßen lässt noch erahnen, wie diese entstanden sind. Nämlich aus eingeebneten Stadtmauern, die zuvor ringförmig um eine Stadt herum gebaut worden waren. In Frankreich lassen sich Boulevards sehr einfach von Avenues und Alleen unterscheiden. Während Boulevards immer der Richtung ehemaliger Stadtmauern folgen, führen <strong>Avenues</strong> vom Stadtkern geradewegs — also ohne Krümmung — in die <strong>banlieus</strong>, den Vororten. Das lateinischsprachige Vorbild <em>advenire</em> unterstreicht die Funktion dieser Hauptverkehrsstraßen. Es bedeutet nämlich <em>herankommen</em>. Alleen kommen vom französischen Verb für gehen <em>(aller)</em>. Was nicht von ungefähr kommt, denn diese baumbestandene Wege waren ursprünglich&nbsp; Fußgehenden vorbehalten.<br><br></div><div>Und jetzt habe ich doch tatsächlich Lust, mir mein schönes Sommerkleid anzuziehen und in den Schönbrunner Schlossgärten herumzuschlendern, ich meine: zu <strong>flanieren</strong>. Auch das könnte französischer nicht sein. Aber Achtung: Nicht immer ist alles Gold, was glänzt. Oder französisch, wenn es französisch aussieht.<br><br></div><div>So wie beim <strong>Friseur</strong>. Der geht zwar tatsächlich auf das Verb <em>friser</em> zurück, was so viel bedeutet wie sich kräuseln. Die Verbindung zur Tätigkeit eines Haarpflegers ist also durchaus gegeben. Die Berufsbezeichnung haben wir uns aber selbstausgedacht. Einfach ein <em>-eur</em> hinten dran, wie es im Französischen typisch ist, und schon fühlt man sich wie am französischen Hof. Ziemlich gefinkelt oder? Auch den <strong>Salon</strong>, bei dem wir unsere Reise heute begonnen haben, ist eigentlich gar nicht Französisch. Das dem Salon zugrunde liegende <em>sala</em> für Hof, Haus oder Gebäude stammt nämlich aus dem Langobardischen und ist somit germanischen Ursprungs. Und damit mehr Deutsch als Französisch. Also hütet euch vor einer <strong>Blamage</strong>. Die übrigens auch nicht französisch ist. Das deutsche Substantiv hat sich zwar aus dem französischen Verb <em>blamer</em> — also tadeln — gebildet. Das Nomen auf der Endung <em>-age</em> ist in Frankreich allerdings nicht gebräuchlich. Eine Peinlichkeit? Mitnichten. So sind sie nun mal die Sprachen. Sie wandeln — durch die Welt und dabei auch sich selbst. Wie heißt es noch so schön: <strong>C’est la vie!</strong></div><div><br>— — —&nbsp;<br><br></div><div>Wenn ihr gern Dinge über Sprache hört, könnt ihr dieses Projekt ganz einfach unterstützen, indem ihr den Podcast bewertet oder ihn anderen weiterempfehlt. Auch Feedback zu den Themen der einzelnen Folgen sammle ich fleißig auf <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">Instagram</a> und <a href="https://twitter.com/daslehrwerk">Twitter</a> oder per E-Mail unter <strong>wissen@lehrwerk.at</strong>.<br><br>Auf der Website vom <a href="https://www.lehrwerk.at">Lehrwerk</a> gibt es alle Folgen von<strong> [vɪsn̩ʃaftʃpʁɑːχə]</strong> zum <a href="http://www.lehrwerk.at/podcast-gewusst/">Nachhören</a> und <a href="http://www.lehrwerk.at/blog/">Nachlesen</a>.</div>]]>
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      <itunes:title>Reisewörterbuch: Französisch</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Gallizismen in der deutschen Sprache</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Wörter reisen, seit es Sprache gibt. Lasst uns gemeinsam nachsehen, woher sie kommen. Mit unserem Reisewörterbuch jetten wir Folge für Folge durch die Länder und sammeln ein paar deutsche Wortsouvenirs aus anderen Sprachen. Zweite Etappe: Französisch.</div>]]>
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      <title>Reisewörterbuch: Italienisch</title>
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        <![CDATA[<div>Wörter reisen, seit es Sprache gibt. Lasst uns gemeinsam nachsehen, woher sie kommen. Mit unserem Reisewörterbuch jetten wir Folge für Folge durch die Länder und sammeln ein paar deutsche Wortsouvenirs aus anderen Sprachen. Erste Etappe: Italien.&nbsp;</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 09 Aug 2022 06:30:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Wörter reisen, seit es Sprache gibt. Lasst uns gemeinsam nachsehen, woher sie kommen. Mit unserem Reisewörterbuch jetten wir Folge für Folge durch die Länder und sammeln ein paar deutsche Wortsouvenirs aus anderen Sprachen. Erste Etappe: Italien.<br><br>Sommer, Sonne, Strand und Meer. Wir Österreicher·innen trauern heute noch dem politischen Ungeschick unserer imperialen Vorfahr·innen nach, das uns 1918 mit dem Verlust von Triest unseren Zugang zur Adria gekostet hat. Heute liegt die majestätische Hafenstadt in Italien. Unserem Lieblingsurlaubsland.</div><div><br></div><div>Nur leider haben wir sehr wenig Gespür für die Sprache unserer südlichsten Nachbar·innen. Wir suhlen uns morgens in <em>Jesolo</em>, essen <em>Gnocchi</em> und gönnen uns nach dem Abendmahl noch eine Tasse Espresso.&nbsp;</div><div><br></div><div>Dabei ist Italienisch gar nicht so schwer. Die deutsche Sprache ist schließlich voll davon. Vor allem in der Küche. Neben <em>Pizza</em>, <em>Pasta</em> und <em>Spaghetti</em> hat es noch so einige andere Wortvagabunden Richtung Norden verschlagen.</div><div><br></div><div>Auch die kleinen grünen <em>Zucchini</em> kommen hierzulande auf die Teller. Nur hat sich bei uns die italienische Pluralform im Singular eingebürgert. Denn eigentlich müssten wir von einem <em>Zucchino</em> sprechen. Die Verkleinerungssilbe <em>-ino</em> macht aus der italienischen <em>zucca</em> nämlich einen Kürbis im Miniformat.</div><div><br></div><div>Gemüsefans kommen auch bei <em>Brokkoli</em> und <em>Blumenkohl</em> auf den Geschmack. Auch die grünen Blüten des Brokkoli sitzen eigentlich auf einem Plural. Der Singular <em>broccolo</em> hat sich aus dem italienischen Wort für Schössling gebildet. Das Kompositum <em>Blumenkohl</em> klingt im ersten Augenblick nun gar nicht italienisch. Erst wenn man es ins Österreichische übersetzt, fällt die Verwandtschaftsbeziehung auf. Der österreichische Karfiol ahmt nämlich die italienische <em>cavolfiore</em> nach. Eine Kohlblume eben.</div><div><br></div><div>Der Karfiol darf allerdings nicht mit der <em>Kartoffel</em> verwechselt werden. Und die <em>Kartoffel</em> nicht mit dem Trüffel. Auchwenn sich die beiden sowohl ähnlich sehen als auch sprachlich nahe stehen. Die Kartoffel wurde früher nämlich Tartuffel genannt. Das kommt daher, weil sie häufig für den viel edleren tartufo gehalten wurde, und in der italienische Verkleinerungsform tartufolo als “kleiner Trüffel” gehandelt wurde.</div><div><br></div><div>Für alle, die es eilig haben, reicht aber auch ein schneller <em>Salat.</em> Vielleicht aus <em>Mozzarella </em>oder <em>Rucola? </em>Manchmal hält doppelt nämlich besser. Das scharfe Kreuzblütengewächs wurde hierzulande zunächst als Raukeverspeist, das man damals schon an das piemontesische <em>ruca</em> angelehnt hatte. Nachdem die alte Rauke schließlich in Vergessenheit geraten war, brachte erst der italienische Name im Diminutiv erneut ordentlich Pep auf den Salatteller.&nbsp;</div><div><br></div><div>Auch der kugelige <em>Mozzarella</em> aus dem Süden darf auf keiner Speisekarte mehr fehlen. Das Abtrennen der einzelnen Käseportionen von der Gesamtmasse, im Italienischen mit <em>mozzare</em> bezeichnet, brachte dem Frischkäse seinen tückischen Namen ein. Hut ab vor allen, die den <em>Mozzarella</em> noch nie falsch geschrieben haben.</div><div><br></div><div>Der fertige Salat wäre aber auch ohne Rucola und Mozzarella italienisch. Das italienische <em>salata</em>, eine ältere Nebenform von <em>insalata</em>, leitet sich vom lateinischen<em> sal </em>ab, einer Zutat, die in keinem Salat fehlen darf: dem Salz.</div><div><br></div><div>Wer es lieber süß mag, greift vermutlich eher zum <em>Marzipan</em>. Jaja, hier scheiden sich die Geister, oder die Geschmäcker. Sowohl die Sache als auch das Wort wurden im 16. Jahrhundert aus Italien eingeführt. Woher die Italiener·innen das Wort hatten, weiß man heute nicht so genau. In Venedig, wo das Zuckerwerk aus dem Nahen Osten eintrudelte, soll man mit <em>marzapane</em> auch die Schachteln bezeichnet haben, die man für den Transport des Zuckerwerks verwendet hat.</div><div><br></div><div>Auch die <em>Schachtel</em> selbst stammt übrigens aus Italien. Über Tirol wanderte die italienische Dose mit Deckel, die <em>scatola </em>in die deutschsprachigen Gebiete. Das zusätzliche &lt;ch&gt; zwischen a und t in <em>Schachtel</em> verdanken wir aber den Baiern mit i, also den Sprecher·innen der bairischen Dialekte.</div><div><br></div><div>Also nehmt eure <em>spaghetti</em>, euren <em>cavolfiore</em>, euer <em>marzapane</em>, packt es in eure <em>scatola</em> und bezahlt das Ganze an der <em>Kassa</em>. Denn auch die stammt aus dem Italienischen.</div><div><br>— — —&nbsp;<br><br></div><div>Wenn ihr gern Dinge über Sprache hört, könnt ihr dieses Projekt ganz einfach unterstützen, indem ihr den Podcast bewertet oder ihn anderen weiterempfehlt. Auch Feedback zu den Themen der einzelnen Folgen sammle ich fleißig auf <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">Instagram</a> und <a href="https://twitter.com/daslehrwerk">Twitter</a> oder per E-Mail unter <strong>wissen@lehrwerk.at</strong>.<br><br>Auf der Website vom <a href="https://www.lehrwerk.at">Lehrwerk</a> gibt es alle Folgen von<strong> [vɪsn̩ʃaftʃpʁɑːχə]</strong> zum <a href="http://www.lehrwerk.at/podcast-gewusst/">Nachhören</a> und <a href="http://www.lehrwerk.at/blog/">Nachlesen</a>.</div>]]>
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      <itunes:title>Reisewörterbuch: Italienisch</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Italianismen in der deutschen Sprachen</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Sprachwissen, Sprache, Deutsch, Sprachwandel, Wortgeschichte, Etymologie</itunes:keywords>
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      <title>S2E14 Erstspracherwerb: Erste Sätze (Teil 4)</title>
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        <![CDATA[<div>Heute reden wir wieder einmal ein bisschen über Grammatik. Ich weiß ja, wie lieb ihr sie habt. Und zwar schauen wir uns an, wie Kinder beim Sprechenlernen zu ihren ersten eigenen Sätzen kommen. Denn wie sich herausstellt, haben Kinder bereits früh ein sehr gutes Verständnis für die Architektur&nbsp; deutscher Sätze. Und das wiederum zeigt sich sogar in ihren kindlichen und zunächst noch unvollständigen Sätzen.</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 26 Jul 2022 06:30:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Heute reden wir wieder einmal ein bisschen über Grammatik. Ich weiß ja, wie lieb ihr sie habt. Und zwar schauen wir uns an, wie Kinder beim Sprechenlernen zu ihren ersten eigenen Sätzen kommen. Denn wie sich herausstellt, haben Kinder bereits früh ein sehr gutes Verständnis für die Architektur&nbsp; deutscher Sätze. Und das wiederum zeigt sich sogar in ihren kindlichen und zunächst noch unvollständigen Sätzen.<br><br>Der Erwerb produktiver syntaktischer Fähigkeiten setzt erst relativ spät ein. Das gilt allerdings nur für die produktive Seite. Nicht für die rezeptive. Mit sieben Monaten erkennen Kinder bereits Funktionswörter im Sprachstrom — zum Beispiel Präpositionen wie <em>mit, auf, bis</em> — , was ihnen dabei hilft, grammatikalische Kategorien zu bilden. Da sich ihre Aufmerksamkeit stark am Sprachrhythmus orientiert, gelingt es ihnen bereits mit neun Monaten syntaktische Einheiten wahrzunehmen, es ist ihnen also klar, welche Wörter in einem Satz zusammengehören.&nbsp;</div><div><br></div><div>Später dann, ab ca. 16 Monaten, gelingt es Kindern, Wörter einer bestimmten Wortart zuzuordnen. Mit 18 Monaten ist das implizite kindliche Grammatikwissen so weit ausgeprägt, dass es Kindern auffällt, wenn jemand beim Sprechen gegen grammatische Regeln verstößt.</div><div><br></div><div>Aus diesen Daten schließen einige Forscher·innen, dass Kinder bereits vor ihrem zweiten Geburtstag über ein umfangreiches rezeptives grammatisches Wissen verfügen.Dieses Wissen zeigt sich schließlich auch in der kindlichen Sprache.<br><br>Laut Rosemarie Tracy nähern sich Kinder zwischen einem und etwa dreieinhalb Jahren schrittweise in vier wichtigen Entwicklungsphasen dem zielsprachigen — also in unserem Fall deutschsprachigen — System.<br><br><strong>Meilenstein I<br></strong>Der erste Meilenstein liegt in etwa zwischen 10 und 18 Monaten. Die meisten Kinder fangen um den ersten Geburtstag herum an zu sprechen. Zunächst sind das nur relativ wenige einzelne Wörter, wobei sich der Wortschatz in dieser Phase noch sehr langsam vergrößert. <br><br><strong>Meilenstein II<br></strong>Der zweite Meilenstein folgt dann irgendwann zwischen 18 und 24 Monaten. In der zweiten Hälfte des zweiten Lebensjahres haben die meisten Kinder genug einzelne Wörter in ihrem produktiven Wortschatz, um diese Wörter auch miteinander kombinieren zu können. Grundsätzlich beginnen Kinder in allen Sprachen mit Zweiwortäußerungen<em>. </em>Die Äußerungen werden dann immer länger, je älter die Kinder werden. Die ersten Wörterkombinationen klingen vielleicht wie <em>Brot essen</em> oder <em>Tür zu</em>. An diesen Beispielen hören wir sehr deutlich, dass einerseits natürlich noch sehr viele Wörter (Artikel, Präpositionen und so weiter) fehlen. Andererseits sehen wir aber auch, dass sowohl Verben wie <em>essen</em> in der Infinitivform und sogenannte Verbpartiklenwie <em>zu</em> am Ende der Äußerung stehen.<br><br><strong>Exkurs Satzbau<br></strong>Das Besondere am Deutschen ist, dass die finiten Verben in einem Hauptsatz immer an zweiter Position stehen, in einem Nebensatz aber immer an letzter Position. Ein Beispiel:</div><div><br></div><div><em>Die Kinder </em><strong><em>essen</em></strong><em> zu Mittag, bevor wir in den Park </em><strong><em>gehen</em></strong><em>. <br><br></em>Genau diese variable Verbstellung kann nun auch zur Erklärung kindlicher Mehrwortäußerungen in dieser Phase des Syntaxerwerbs herangezogen werden. Wenn man nun nämlich weiß, dass das gebeugte Verb auf Deutsch sowohl an zweiter als auch an letzter Position vorkommen kann, klingen Sätze wie <em>Mama auch Durst </em><strong><em>hat</em></strong> gar nicht mehr so falsch.</div><div><br><strong>Meilenstein III<br></strong>Der dritte Meilenstein wird meist in einem Alter zwischen 24 und 36 Monaten erreicht. Man erkennt diesen Sprung in der Entwicklung daran, dass Kinder in diesem Alter anfangen, gebeugte Verben in einfachen Sätzen an die zweitePosition zu stellen. Gleichzeitig tauchen nun auch andere Wortklassen auf, die bis jetzt meist ausgelassen wurden: Artikel (der, die, das, ...), Präpositionen (auf, mit, zu, ...), Modalverben (müssen, können, wollen, ...).Die Kinder haben grundsätzlich verstanden, dass das Verb, wenn es gebeugt ist, an Position zwei gehört, produzieren aber auch immer wieder Sätze, in denen sie das gebeugte Verb am Ende lassen.<br><br><strong>Meilenstein VI<br></strong>Den vierten Meilenstein erreichen Kinder etwa ab 30 Monaten. Und zwar dann, wenn sie beginnen, komplexe Sätze zu äußern. Sätze mit auffälliger Satzstellung, Passivsätze und so weiter. Typisch für diese Phase sind vor allem Nebensätze mit einer Konjunktion (dass, weil, ...). Häufig lassen Kinder hier anfangs zwar noch die <strong>Konjunktionen</strong> aus. <strong>Interessant</strong> ist aber, dass sie die außergewöhnliche, aber für das Deutsche typische Verbletztstellung nur selten verletzen. <strong>Belegen</strong> lässt sich diese Schlussfolgerung in der Forschung unter anderem an sogenannten <strong>Füllsilben</strong>. Dabei handelt es sich um unterschiedliche&nbsp; Platzhalter, die an der Stelle zielsprachlicher Wörter stehen. <br><br>Ein Beispiel:<br><br><strong><em>[nnnn] so LAUT is</em></strong> als Antwort auf eine <strong>Warum</strong>-Frage. Das <strong><em>[nnnn] </em></strong>am Anfang steht hier für die Konjunktion <strong><em>weil</em></strong>. &gt; <strong><em>Weil es so LAUT is</em></strong>.<br><br>Kinder haben offenbar eine <strong>besondere</strong> <strong>Sensibilität</strong> für die typischen deutschen Satzmuster, und sie orientieren sich an dem, was sie hören, und zwar auch schon <strong>dann</strong>, wenn sie noch <strong>gar</strong> nicht alle Satzpositionen <strong>selbst</strong> <strong>füllen</strong> können.</div><div><br></div><div>Eine <strong>ähnlich</strong> clevere Idee, Lücken in Sätzen zu ergänzen, kann man übrigens auch bei <strong>mehrsprachig</strong> aufwachsenden Kindern beobachten. <strong>Diese</strong> wählen oft richtige <strong>Füllwörter</strong>, anstelle von Füllsilben, und zwar einfach aus einer anderen Sprache.<br><br>Ein Beispiel:<br><br><em>Das darf man </em><strong><em>if</em></strong><em> man will</em>, wo es das deutsche <strong><em>wenn</em></strong>, durch das englische <strong><em>if</em></strong> ersetzt. <em>Das darf </em><strong><em>if/wenn </em></strong><em>man will.&nbsp;<br><br></em>Handelt es sich bei diesen Prozessen um eine angeborene Logik? Sind Grammatikstrukturen von Geburt an in unseren Köpfen, in unseren Genen angelegt?&nbsp;</div><div><br></div><div>Nein, denn dann müssten alle Kinder der Welt am Ende die gleiche Grammatik, und damit die gleiche Sprache sprechen. Spracherwerbsverläufe sind zwar immer und überall stabil und systematisch. Das zeigen zahlreiche einzelsprachliche Studien. Doch im Vergleich zwischen verschieden Sprachen zeigen sich Erwerbsunterschiede. <br><br>Ein Beispiel:<br><br>Englischsprachig aufwachsende Kinder kombinieren Verb und Objekt in ihrer ersten Äußerungen genau andersherum als deutschsprachige Kinder. Statt Objekt—Verb, kombinieren Kinder auf Englisch Verb—Objekt. Statt <strong><em>Hut nehmen </em></strong><em>oder</em><strong><em> Hund füttern</em></strong>, also <strong><em>take hat </em></strong><em>oder</em><strong><em> feed doggie</em></strong>. &nbsp;<br><br>Die Art und Weise wie sich diese Verläufe generalisieren lassen, deuten jedoch darauf hin, dass Kinder eine besondere Sensitivität für die sprachlichen Strukturen ihrer Erstsprachen haben.&nbsp; Diese zusammen mit dem kindlichen Fokus auf diese anderen para- und nicht-sprachlichen Merkmale, scheinen die idealen Voraussetzungen dafür zu sein, dass der kindliche Spracherwerb auf die einoder andere Weise und in den aller, allermeisten Fällen erfolgreich zur Zielsprache führt.&nbsp;<br><br>Unsere menschlichen Sprachen sind allesamt unheimlich komplex. Manche würden vielleicht sogar sagen, sie sind wahnsinnig kompliziert. Doch Menschenkinder sind sprachbegabte Wesen. Sie wollen kommunizieren und so Beziehungen zu all den großen Menschen um sie herum aufbauen und stärken.&nbsp;</div><div><br></div><div>Unsere Aufgabe ist es nicht, ihnen Wort für Wort und Regel für Regel dieser Sprachen beizubringen. Unsere Aufgabe ist es stattdessen, unser Kinder mit Sprache zu umgeben, sie teilhaben zu lassen an der Fülle an Ausdrucksmöglichkeiten, die uns dank Sprache zur Verfügung stehen. Unsere Aufgabe ist es, mit unseren Kindern zu kommunizieren. Und zwar so als wären sie genau die kompetenten kleinen Sprachwesen, die sie in Wirklichkeit auch sind.</div><div><br></div><div>— — —<br><br></div><div><strong>Nach- und Weiterlesen : </strong><a href="https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783110283891/html?lang=en">Kindlicher Spracherwerb</a> (Kauschke 2012) | <a href="https://www.utb.de/doi/book/10.36198/9783838547831">Frühe Sprachentwicklung</a> (Rohlfing 2019) | <a href="https://www.narr.de/wie-kinder-sprachen-lernen-38306/">Wie Kinder Sprache lernen</a> (Tracy 2008)&nbsp;</div><div><br>— — —&nbsp;<br><br></div><div>Wenn ihr gern Dinge über Sprache hört, könnt ihr dieses Projekt ganz einfach unterstützen, indem ihr den Podcast bewertet oder ihn anderen weiterempfehlt. Auch Feedback zu den Themen der einzelnen Folgen sammle ich fleißig auf <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">Instagram</a> und <a href="https://twitter.com/daslehrwerk">Twitter</a> oder per E-Mail unter <strong>wissen@lehrwerk.at</strong>.<br><br>Auf der Website vom <a href="https://www.lehrwerk.at">Lehrwerk</a> gibt es alle Folgen von <strong>Schon gewusst?</strong> zum <a href="http://www.lehrwerk.at/podcast-gewusst/">Nachhören</a> und <a href="http://www.lehrwerk.at/blog/">Nachlesen</a>.&nbsp;</div>]]>
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      <link>https://wissen-schafft-sprache.letscast.fm/episode/s2e14-erstspracherwerb-erste-saetze-teil-4</link>
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      <itunes:title>S2E14 Erstspracherwerb: Erste Sätze (Teil 4)</itunes:title>
      <itunes:subtitle>... wie Kinder Wörter zu ersten Sätzen verknüpfen</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Heute reden wir wieder einmal ein bisschen über Grammatik. Ich weiß ja, wie lieb ihr sie habt. Und zwar schauen wir uns an, wie Kinder beim Sprechenlernen zu ihren ersten eigenen Sätzen kommen. Denn wie sich herausstellt, haben Kinder bereits früh ein sehr gutes Verständnis für die Architektur&nbsp; deutscher Sätze. Und das wiederum zeigt sich sogar in ihren kindlichen und zunächst noch unvollständigen Sätzen.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprachwissenschaft, Sprache, Sprechen, Grammatik, Spracherwerb, Erstspracherwerb, Sprachförderung</itunes:keywords>
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      <title>S2E13 Erstspracherwerb: Erste Wörter (Teil 3)</title>
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        <![CDATA[<div>Wenn Kinder ihre ersten Wörter lernen, müssen sie diese irgendwo abspeichern. Und wo speichert man Wörter besser als in einem Lexikon. Auch unser menschliches Gehirn hat ein solches mentales Lexikon. In der heutigen Folge schauen wir uns an, welche Wörter Kinder in ihren ersten Lebensjahren dort ablegen und wie sie diese mit Bedeutung verknüpfen.</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 12 Jul 2022 06:30:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Wenn Kinder ihre ersten Wörter lernen, müssen sie diese irgendwo abspeichern. Und wo speichert man Wörter besser als in einem Lexikon. Auch unser menschliches Gehirn hat ein solches mentales Lexikon. In der heutigen Folge schauen wir uns an, welche Wörter Kinder in ihren ersten Lebensjahren dort ablegen und wie sie diese mit Bedeutung verknüpfen.<br><br>Kinder beginnen am Ende des ersten Lebensjahres damit, Wörter nicht mehr nur an ihrer Form wiederzukennen, sondern sie auch mit Bedeutung zu verknüpfen. Die Anzahl der Wörter, die ein Kind versteht, vergrößert sich rasch. Mit 8 Monaten verstehen Kinder im Schnitt 36 Wörter. Mit 16 Monaten sind es bereits 190. Ein sechsjähriges Kind versteht dann schon zwischen 9.000 und 14.000 Wörtern. Ungefähr zur selben Zeit, also um den ersten Geburtstag herum, können Kinder auch ihre ersten eigenen Wörter sprechen. <br><br>Als Wörter zählen nicht nur Wörter, so wie wir uns Wörter aus unserer Erwachsenensprache vorstellen. Als erste Wörter zählen auch: Tierlaute (kikeriki, muh, miau), vereinfachte Wörter (wauwau für Hund, toto für Auto) oder Ausrufe (hui beim Rutschen, oho, wenn etwas kaputtgeht) und Kindergebärden. Kindergebärden oder <em>Baby Sign</em> sind — aus meiner Erfahrung — ein sehr effektiver und bereichernder Weg, die Kommunikation innerhalb der Familie zu verbessern.<br><br>Grundsätzlich spiegelt das frühe Lexikon natürlich die konkrete Erfahrungswelt der Kinder wider. Der Wortschatz eines Kindes wächst zuerst einmal in die “Breite”, und zwar in drei wichtigen Erwerbsphasen. <br><br>In einer ersten Phase zwischen ein und eineinhalb Jahren treten in der kindlichen Sprache größtenteils noch sogenannte interaktive oder relationale Wörter auf. Außerdem tauchen in dieser frühen Phase auch Lautmalereien wie <em>brum brum</em> oder Eigennamen wie <em>Mama</em> oder <em>Papa</em> auf. In dieser ersten Phase enthält der kindliche Wortschatz zirka 50 Wörter.</div><div><br></div><div>In einer zweiten Phase zwischen eineinhalb und zweieinhalb Jahren wächst der kindliche Wortschatz auf etwa 100 bis 300 Wörter an. Dabei gehen die frühen Wortkategorien, die ich gerade erwähnt habe, etwas zurück, während vor allem Nomen hier stark zunehmen.</div><div><br></div><div>Außerdem beginnt in dieser Phase auch bereits der Erwerb von Verben, der dann aber erst in der dritten Phase, mit zweieinhalb bis drei Jahren, wenn das Kind in etwa 400 Wörter sprechen kann, so richtig Fahrt aufnimmt. In dieser Phase werden auch Funktionswörter immer häufiger und der kindliche Wortschatz differenziert sich allgemein weiter aus.&nbsp;<br><br>In der Literatur, und auch im Alltag, wird immer wieder beobachtet, dass Kinder nach einer ersten relativ langsamen Wachstumsphase im Wortschatz plötzlich mit irrsinniger Geschwindigkeit neue Wörter dazulernen. Aufgrund dieser Geschwindigkeit wird diese Phase oft mit dem Begriff “Vokabelspurt” bezeichnet.&nbsp;<br><br>Deutschsprachig aufwachsende Kinder lernen anfangs sehr rasch sehr viele Nomen dazu. Erst im weiteren Verlauf nimmt dann der Anteil der Nomen am Gesamtwortschatz der Kinder wieder etwas ab. Am Ende des dritten Lebensjahres in etwa entspricht dann der Anteil der jeweiligen Wortarten dem Anteil in der Erwachsenensprache. Doch das Auftreten bestimmter Wortarten und auch der Anteil der einzelnen Wortarten am Gesamtwortschatz ist von Sprache zu Sprache unterschiedlich .<br><br></div><div>Kinder treffen beim Wörterlernen allerdings nicht immer ins Schwarze. Besonders schön sieht man das daran, dass sie dazu neigen, anfangs die Bedeutung, die wir als Erwachsene einem Wort zuschreiben, entweder verengen oder übergeneralisieren. Also manchmal ist ein <em>Hund</em> nur ein Tier das vier Beine hat, ein Fell, das klein ist und schwarz. Der umgekehrte Fall wäre, wenn ein Kind plötzlich alle Tiere als Hunde bezeichnen würde.&nbsp;<br><br>Wie stellt das Kind also eine Verbindung zwischen Wort und Bedeutung her?&nbsp;<br><br>Die einen sagen, Kinder würden aufgrund dieser Strategien erst gar nicht alle logisch möglichen Hypothesen aufstellen, sondern würden von vornherein bestimmte Hypothesen priorisieren. Ein Problem mit diesem Erklärungsansatz besteht darin, dass sich diese Erwerbsbeschränkungen zwar sehr gut an Nomen zeigen lassen, nicht aber bei anderen Wortarten.</div><div><br></div><div>Andere Erklärungsansätze sind deshalb eher pragmatisch orientiert. Kindern schließlich zahlreiche sprachliche und soziale Hinweise in der Umgebung zur Verfügung stehen, um zu einer Wortbedeutung zu kommen. Da Kinder aber vermutlich erst mit etwa 18 Monaten in der Lage sind, solche sozialen Hinweise zu interpretieren, können diese Ansätze allerdings sehr frühe Phasen des Wortlernens nicht erklären.<br><br>Neuere Ansätze, die wir in Folge 11 bereits als Emergenzmodelle kennengelernt haben, halten es daher für wahrscheinlich, dass sich Kinder im Verlauf des Wortschatzerwerbs, je nach Entwicklungsstand, auf unterschiedlicheHinweisreize verlassen, um auf die Bedeutung eines Wortes zu kommen. Nach und nach würde Kindern die “Suche” nach der korrekten Bedeutung einfacher fallen, weil sie lernen, diese verschiedenen Hinweisreize zu kombinieren.</div><div><br><br></div><div>— — —<br><br><strong>Nach- und Weiterlesen : </strong><a href="https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783110283891/html?lang=en">Kindlicher Spracherwerb</a> (Kauschke 2012) | <a href="https://www.utb.de/doi/book/10.36198/9783838547831">Frühe Sprachentwicklung</a> (Rohlfing 2019)</div><div><br>— — —&nbsp;<br><br></div><div>Wenn ihr immer noch gern Dinge über Sprache hört, könnt ihr dieses Projekt ganz einfach unterstützen, indem ihr den Podcast bewertet oder ihn anderen weiterempfehlt. Auch Feedback zu den Themen der einzelnen Folgen sammle ich fleißig auf <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">Instagram</a> und <a href="https://twitter.com/daslehrwerk">Twitter</a> oder per E-Mail unter <strong>wissen@lehrwerk.at</strong>.<br><br>Auf der Website vom <a href="https://www.lehrwerk.at">Lehrwerk</a> gibt es alle Folgen von <strong>Schon gewusst?</strong> zum <a href="http://www.lehrwerk.at/podcast-gewusst/">Nachhören</a> und <a href="http://www.lehrwerk.at/blog/">Nachlesen</a>.&nbsp;</div>]]>
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      <link>https://wissen-schafft-sprache.letscast.fm/episode/s2e13-erstspracherwerb-erste-woerter-teil-3</link>
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      <itunes:title>S2E13 Erstspracherwerb: Erste Wörter (Teil 3)</itunes:title>
      <itunes:subtitle>... wie Kinder ihre ersten Wörter lernen</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Wenn Kinder ihre ersten Wörter lernen, müssen sie diese irgendwo abspeichern. Und wo speichert man Wörter besser als in einem Lexikon. Auch unser menschliches Gehirn hat ein solches mentales Lexikon. In der heutigen Folge schauen wir uns an, welche Wörter Kinder in ihren ersten Lebensjahren dort ablegen und wie sie diese mit Bedeutung verknüpfen.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprachwissenschaft, Sprache, Sprechen, Erstspracherwerb, , Spracherwerb, sprachliche Bildung, Sprachförderung</itunes:keywords>
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      <title>S2E12 Verlorene Sprachen</title>
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        <![CDATA[<div>Sprachwissenschaftler·innen gehen heute davon aus, dass auf der Erde rund 7.000 Sprachen gesprochen werden. Die größten Sprachen haben Hunderte Millionen von Sprecher·innen. Die Sprecher·innen der kleinsten kann man oft an einer Hand abzählen. Im "Atlas der verlorenen Sprachen" beschreibt die Literaturwissenschaftlerin Rita Mielke die Geschichte und die linguistischen Besonderheiten dieser kleinen Sprachen. Der Verlag (Duden) schreibt das Buch als "hochwertige[n] Atlas zum Stöbern und 'Darinversinken'". Dem kann ich mich als Sprachwissenschaftlerin nur anschließen. Eine der Sprachen aus dem Atlas möchte ich in dieser Episode vorstellen: die nordamerikanische Mischsprache Michif.</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 28 Jun 2022 06:30:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Sprachwissenschaftler·innen gehen heute davon aus, dass auf der Erde rund 7.000 Sprachen gesprochen werden. Die größten Sprachen haben Hunderte Millionen von Sprecher·innen. Die Sprecher·innen der kleinsten kann man oft an einer Hand abzählen. Im "Atlas der verlorenen Sprachen" beschreibt die Literaturwissenschaftlerin Rita Mielke die Geschichte und die linguistischen Besonderheiten dieser kleinen Sprachen. Der Verlag (Duden) schreibt das Buch als "hochwertige[n] Atlas zum Stöbern und 'Darinversinken'". Dem kann ich mich als Sprachwissenschaftlerin nur anschließen. Eine der Sprachen aus dem Atlas möchte ich in dieser Episode vorstellen: die nordamerikanische Mischsprache Michif.<br><br>Der "Atlas der verlorenen Sprachen" ist mit dem Ziel geschrieben worden, Horizonte zu erweitern. Alles in allem ist der Atlas&nbsp; ein schöner Tipp für alle, die sich entweder noch nie mit bedrohten oder ausgestorbenen Sprachen beschäftigt haben oder die wie ich einfach einen schnellen, weil sehr einfach zu lesenden, und vor allem auch sehr ansprechend illustrierten Einstieg in die einzelnen besprochenen Sprachen suchen.</div><div><br>Und genau das wollen wir auch heute machen: Ich möchte euch gern mitnehmen in das Buch und euch eine der vielen Sprachen, die hier beschrieben werden, vorstellen.</div><div><br>Die Geschichte des Michif beginnt mit dem europäischen Pelzhandel. Als im 17./18. Jahrhundert Pelz in Europa sehr gefragt war, sind viele schottische und französische Pelzhändler nach Amerika gefahren, um dort mit den Einheimischen Pelzhandel zu treiben. Als Teil dieser Geschäfte wurden auch indigene Frauen mit den europäischen Händlern verheiratet. Vor allem für die Frauen waren diese Ehen ein entwurzelndes Ereignis. Indigene Frauen hatten nicht nur mit Diskriminierung aufgrund ihrer Ethnie, sondern auch aufgrund ihres Geschlechts zu kämpfen.<br><br>Dazu kam, dass ihre Kinder, wie so viele andere indigene Kinder, ab der Mitte des 19. Jahrhunderts in sogenannte <em>residential schools</em> geschickt wurden, Internate, in denen die Kinder unter staatlicher Leitung und mit Unterstützung von christlichen Ordensgemeischaften zu “normalen” Bürger·innen erzogen werden sollten. Dazu haben neben Missbrauchund Misshandlungen auch strikte Verbote von indigenen Bräuchen und eine rigorose sprachliche Assimilierunggehört.<br><br>Nicht viel anders waren die Erfahrungen außerhalb dieser Anstalten. Die Métis haben weder als “Weiße” gezählt, noch als Cree. Als Ausdruck kultureller, sprachlicher und vor allem einer eigenen Gruppenidentität ist zu dieser Zeit in etwa auch eine eigene Sprache entstanden, die sich — um die einzigartige Geschichte und die einzigartige ethnische Identität noch stärker zu betonen — sowohl an die “Muttersprache” Cree als auch an die Vatersprache “Französisch” angelehnt hat.<br><br>Das Besondere an Michif ist, dass es sehr komplexe und umfangreiche Anleihen an seine <em>beiden</em> Zunächst sieht das Ganze noch recht simpel aus: Die Nomen entnimmt das Michif praktisch fast zur Gänze aus dem Französischen. Außerdem auch die meisten Wörter, die normalerweise so bei einem Nomen dabeistehen, wie etwa die Artikeln oder Adjektive. Dabei folgen die grammatischen Regeln der französischen Grammatik.</div><div>Die Verben auf der anderen Seite entnimmt das Michif aus dem Cree. Und zwar nicht nur die Wörter an sich, sondern eben auch die komplexe Morphologie des Cree, das zu den sogenannten polysynthetischen Sprachen gehört. Die Verben im Cree bestehen aus einem Verbstamm, an den an beide Seiten, links und rechts, unzählige Wortteile angehängt werden können, die zusätzliche Informationen vermitteln.<br><br>An einem einfachen Beispiel hört man diese Trennung zwischen Nomengruppe und Verbgruppe ganz gut:</div><ul><li>la pwee (der Regen, vgl. <em>la pluie</em> auf Französisch)</li><li>Kimowan. (Es regnet.)&nbsp;</li></ul><div>Diese Trennung zwischen Französisch auf der einen und Cree auf der anderen Seite wird auch dadurch unterstrichen, dass Michif beide phonologischen Systeme erhalten hat. Das heißt französische Elemente werden grundsätzlich “französisch” ausgesprochen, Cree Elemente nach der Aussprache des Cree.<br><br>Es gibt aber auch eine Reihe von Phänomenen, in denen die beiden Sprachen ineinandergreifen: wie bei der Klassifikation und den Demonstrativpronomen.<br><br>Und all diese Dinge zusammengenommen stellen Typograph·innen vor die eine große Frage: Was ist das Michif nun? Ist es Cree mit französischen Einflüssen? Ist es umgekehrt Französisch mit Einflüssen aus dem Cree? Ist es vielleicht doch eine besondere Form von Mischsprache, eine verflochtene Sprache?<br><br>Es ist aber anzunehmen, dass erstens die Erschaffung und die Betonung einer eigenen und unabhängigen kulturellen, aber auch sprachlichen Identität in der Geschichte der Métis eine große Rolle gespielt hat, und dass zweitens die erste Generation, die Michif gesprochen hat, wirklich zweisprachig in Cree und Französisch war. Hätten die einen nur Cree und die anderen nur Französisch gesprochen, wäre eine so komplizierte und so komplexe Sprachstruktur, wie es beim Michif der Fall ist, vermutlich nicht möglich gewesen.</div><div><br><br></div><div>— — —<br><br><strong>Nach- und Weiterlesen : </strong><a href="https://www.thecanadianencyclopedia.ca/en/article/michif">Michif</a> (Canadian Encyclopedia) | <a href="https://books.google.at/books?id=qKOiQ3gw4akC&amp;pg=PA26&amp;dq=peter+bakker+language+of+our+own&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ved=2ahUKEwjktLGA_L74AhUjR_EDHacZAFoQ6AF6BAgDEAI#v=onepage&amp;q=peter%20bakker%20language%20of%20our%20own&amp;f=false">A Language of Our Own</a> (Bakker, Google-Vorschau)</div><div><br><strong>Online-Sprachkurse : </strong><a href="https://michif.org/">Prairies to Woodlands Indigenous Language Revitalization Circle</a> |&nbsp;<a href="https://www.learnmichif.com/language">Métis Nation British Columbia and the Métis Youth British Columbia</a></div><div><br><strong>Wörterbuch :</strong> <a href="https://dictionary.michif.atlas-ling.ca/#!/help">Michif Online Dictionary</a></div><div><br>Hier geht's zum <a href="https://shop.duden.de/products/atlas-der-verlorenen-sprachen-irokesisch-tofalarisch-bora-oder-quechua-entdecken-sie-die-sprachen-der-welt-im-illustrierten-bildband-originelles-geschenk-fur-sprachfreunde-und-weltenbummler">"Atlas der verlorenen Sprachen"</a> von Rita Mielke (Duden Verlag).<br>— — —&nbsp;<br><br></div><div>Wenn ihr immer noch gern Dinge über Sprache hört, könnt ihr dieses Projekt ganz einfach unterstützen, indem ihr den Podcast bewertet oder ihn anderen weiterempfehlt. Auch Feedback zu den Themen der einzelnen Folgen sammle ich fleißig auf <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">Instagram</a> und <a href="https://twitter.com/daslehrwerk">Twitter</a> oder per E-Mail unter <strong>wissen@lehrwerk.at</strong>.<br><br>Auf der Website vom <a href="https://www.lehrwerk.at">Lehrwerk</a> gibt es alle Folgen von <strong>Schon gewusst?</strong> zum <a href="http://www.lehrwerk.at/podcast-gewusst/">Nachhören</a> und <a href="http://www.lehrwerk.at/blog/">Nachlesen</a>.</div>]]>
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      <itunes:title>S2E12 Verlorene Sprachen</itunes:title>
      <itunes:subtitle>... welche Sprache die Métis in Nordamerika sprechen?</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Sprachwissenschaftler·innen gehen heute davon aus, dass auf der Erde rund 7.000 Sprachen gesprochen werden. Die größten Sprachen haben Hunderte Millionen von Sprecher·innen. Die Sprecher·innen der kleinsten kann man oft an einer Hand abzählen. Im "Atlas der verlorenen Sprachen" beschreibt die Literaturwissenschaftlerin Rita Mielke die Geschichte und die linguistischen Besonderheiten dieser kleinen Sprachen. Der Verlag (Duden) schreibt das Buch als "hochwertige[n] Atlas zum Stöbern und 'Darinversinken'". Dem kann ich mich als Sprachwissenschaftlerin nur anschließen. Eine der Sprachen aus dem Atlas möchte ich in dieser Episode vorstellen: die nordamerikanische Mischsprache Michif.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprachwissenschaft, Sprache, Sprachwissen, Mehrsprachigkeit, Sprachenvielfalt, Grammatikwissen, Sprachideologien, Sprachwandel, Ethnolinguistik, kleine Sprachen</itunes:keywords>
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      <title>S2E11 Mehrsprachigkeitsunterricht in der Schule</title>
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        <![CDATA[<div>Mehrsprachigkeit und die mehrsprachigen Repertoires der Schüler·innen sind heute nicht nur Bildungsziele, sondern auch Rahmenbedingungen für alle Bildungsprozesse. Mehrsprachigkeit ist für all Kinder in der ein oder anderen Form Realität und muss in der Schule nicht nur unterstützt, sondern auch aktiv gefördert werden. Doch wie kann neben der Unterrichtssprache auch das restliche sprachliche Repertoire der Schüler·innen gefördert werden? Genau das wollen wir uns in dieser Folge ansehen — an drei praktischen Beispiele für sprachsensiblen und/oder Mehrsprachigkeitsunterricht. Doch wie kann neben der Unterrichtssprache auch das restliche sprachliche Repertoire der Schüler·innen gefördert werden? Genau das wollen wir uns in dieser Folge ansehen — an drei praktischen Beispiele für sprachsensiblen und/oder Mehrsprachigkeitsunterricht.</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 14 Jun 2022 06:30:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Mehrsprachigkeit und die mehrsprachigen Repertoires der Schüler·innen sind heute nicht nur Bildungsziele, sondern auch Rahmenbedingungen für alle Bildungsprozesse. Mehrsprachigkeit ist für all Kinder in der ein oder anderen Form Realität und muss in der Schule nicht nur unterstützt, sondern auch aktiv gefördert werden. Doch wie kann neben der Unterrichtssprache auch das restliche sprachliche Repertoire der Schüler·innen gefördert werden? Genau das wollen wir uns in dieser Folge ansehen — an drei praktischen Beispiele für sprachsensiblen und/oder Mehrsprachigkeitsunterricht.<br><br>Es wäre ein Trugschluss zu glauben, sprachliche Bildung sei eine Aufgabe des Sprachunterrichts. Überall dort, wo beim Lehren und beim Lernen Sprache im Spiel ist, ist auch Mehrsprachigkeit im Spiel.</div><div><br>Es gibt sehr viele — mitunter auch sehr unterschiedliche — Möglichkeiten, Mehrsprachigkeit in der Klasse zu thematisieren oder den Unterricht mehrsprachig zu gestalten. Bilinguale Schulen/Klassen, Immersionsprogramme, Teamteaching oder verschiedene andere Ansätze auf Unterrichtseben: die Interkomprehension, CLIL oder Translanguaging.<br><br>In Österreich sind aber mehrsprachige bzw. bilinguale Schulen oder Unterrichtskonzepte sehr selten. Die allermeisten Schulen sind einsprachig.<br><br>Ich möchte heute zeigen, dass Mehrsprachigkeit auch in solch einsprachige Schulen passt. Und zwar geht das meist mit ganz einfachen Mitteln. In dieser Folge geht es um praktisches Material für den Einsatz im mehrsprachigen Unterricht.<br><br><strong>Die lange Reise der Wörter<br></strong><em>Wo finde ich das Material?</em></div><div>Referenzrahmen für plurale Ansätze zu Sprachen und Kulturen (REPA):&nbsp; <a href="https://carap.ecml.at/Database/tabid/2313/Languages/ger/DescriptorID/2/OrderBy/Title/PageSize/20/language/de-DE/Default.aspx">"Die lange Reise der Wörter"</a><br><br>Diese Unterrichtsaktivität zielt vorrangig auf das Bewusstmachen fluider sprachlicher Grenzen ab. Die Schüler·innen setzen sich mit Fremd- und Lehnwörtern in der deutschen Sprache auseinander. Es geht darum, sie dafür zu sensibilisieren, dass Sprachen miteinander in lebendigem Austausch stehen und dass Sprache auch eine durchaus wichtige kulturelle und gesellschaftliche Dimension hat. Was wiederum eine gute Basis ist, um in höheren Schulstufen, auch kritisch über diese Dimensionen sprechen zu können.<br><br><br><strong>Die Mondphasen<br></strong><em>Wo finde ich das Material?</em></div><div>Mercator Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache:&nbsp; <a href="https://www.mercator-institut-sprachfoerderung.de/fileadmin/Redaktion/PDF/Publikationen/Unterrichtsvorschlaege/UV_Physik.pdf">"Mondphasen"</a><br><br>In dieser Unterrichtsstunde sollen sich die Schüler·innen die Mondphasen erarbeiten, indem sie ein Experiment durchführen und ein Versuchsprotokoll schreiben. Dabei wird der Fachwortschatz zunächst sprachsensibel und in mehreren Sprachen eingeführt. In der Gruppenphase während des Experiments sind alle Sprachen der Schülerinnen zugelassen. Für das Verfassen des Versuchsprotokolls stellt die Lehrkraft den Gruppen einen mehrsprachigen Schreibplan zur Verfügung. Das Hereinholen der Mehrsprachigkeit in den Unterricht und das Aktivieren mehrsprachiger Kompetenzen der Schüler·innen ist oft gar nicht so schwierig oder aufwendig, wie man sich das oft vorstellt. Im Fachunterricht genügt manchmal ein einziges zusätzliches Arbeitsblatt mit sprachlichen Mitteln. Die Schüler·innen erfahren zusätzlich, dass die Sprachen, die sie sprechen, nicht vom Unterricht ausgeschlossen sind. <br><br><br><strong>Mehrsprachiges Reziprokes Lesen<br></strong><em>Wo finde ich das Material?</em></div><div>Mercator Institut für Sprachförderung und Deutsch als Fremdsprache: <a href="https://biss-sprachbildung.de/wp-content/uploads/2020/03/BiSS-Broschuere-Leseverstehen-Mehrsprachig.pdf">"Mehrsprachiges Reziprokes Lesen"</a></div><div>&nbsp;<br>Diese Aktivität geht auf translinguale pädagogische Ansätze zurück. Diese gehen davon aus, dass Sprachen nicht klar voneinander getrennt werden können. Das “Mischen" mehrerer Sprachen wird sogar als sinnvoll und hilfreich für das schulische Lernen gesehen. Beim Mehrsprachigen Reziproken Lesen werden die Lernenden in Gruppen eingeteilt, in denen ähnliche Sprachkonstellationen vorkommen. In diesen Gruppen sollen sie sich gemeinsam den Inhalt eines Texts erschließen, wobei sie bei der Arbeit alle ihnen zur Verfügung stehenden Sprachen verwenden dürfen. Beim abschnittsweisen Lesen wenden die Lernenden reihum immer wieder dieselben Lesestrategien an: schwierige Abschnitte markieren und klären, Gelesenes zusammenfassen, Fragen an das Gelesene stellen, Hypothesen über den weiteren Text aufstellen. Eine abschließende Aufgabe (z. B. ein Referat oder ein Aufsatz) transferiert das Gelernte wieder zurück in die Unterrichtssprache. Die Methode verfolgt zwei Ziele: sich fachliches Wissen erarbeiten und sich Lesestrategien aneignen, die in andere Fächer und Sprachen übertragen werden können.</div><div><br><br>Mehrsprachige Unterrichtselemente können in allen Fächern eingesetzt werden und zwar auch von Lehrerinnen und Lehrern die sich selbst als einsprachig bezeichnen. Außerdem wissen wir aus der Forschung, dass sich nicht-deutschsprachige Gespräche im Unterricht die allermeiste Zeit “trotzdem” um das Unterrichtsthema drehen.<br><br></div><div>— — —<br><br><strong>Nach- und Weiterlesen : </strong><a href="https://www.mercator-institut-sprachfoerderung.de/fileadmin/Redaktion/PDF/Publikationen/Faktencheck_Mehrsprachigkeit_in_Kita_und_Schule.pdf">Faktencheck: Mehrsprachigkeit in Kita und Schule</a> (Woerfel 2022) | <a href="https://www.uni-due.de/imperia/md/content/prodaz/gantefort_maahs_translanguaging.pdf">Translanguaging</a> (Gantefort/Maahs 2020)</div><div><br><strong>Materialienpools : </strong><a href="https://carap.ecml.at/Database/tabid/2313/Default.aspx">Referenzrahmen für plurale Ansätze zu Sprachen und Kulturen</a> (REPA) | <a href="https://www.mercator-institut-sprachfoerderung.de/de/publikationen/material-fuer-die-praxis/mehrsprachige-unterrichtselemente/">Mehrsprachige Unterrichtselemente</a> (Mercator Institut) | <a href="https://www.mercator-institut-sprachfoerderung.de/de/publikationen/material-fuer-die-praxis/methodenpool/">Methodenpool</a> (Mercator Institut)</div><div><br>Passend zum Thema <strong>Bildung</strong>: Im Blog findet ihr die aktuellen Beiträge zur <a href="http://www.lehrwerk.at/2022/04/05/was-ist-schriftspracherwerb/">Serie zum Schriftspracherwerb</a>.<br><br>— — —&nbsp;<br><br></div><div>Wenn ihr immer noch gern Dinge über Sprache hört, könnt ihr dieses Projekt ganz einfach unterstützen, indem ihr den Podcast bewertet oder ihn anderen weiterempfehlt. Auch Feedback zu den Themen der einzelnen Folgen sammle ich fleißig auf <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">Instagram</a> und <a href="https://twitter.com/daslehrwerk">Twitter</a> oder per E-Mail unter <strong>wissen@lehrwerk.at</strong>.<br><br>Auf der Website vom <a href="https://www.lehrwerk.at">Lehrwerk</a> gibt es alle Folgen von <strong>Schon gewusst?</strong> zum <a href="http://www.lehrwerk.at/podcast-gewusst/">Nachhören</a> und <a href="http://www.lehrwerk.at/blog/">Nachlesen</a>.</div>]]>
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      <itunes:title>S2E11 Mehrsprachigkeitsunterricht in der Schule</itunes:title>
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        <![CDATA[<div>Mehrsprachigkeit und die mehrsprachigen Repertoires der Schüler·innen sind heute nicht nur Bildungsziele, sondern auch Rahmenbedingungen für alle Bildungsprozesse. Mehrsprachigkeit ist für all Kinder in der ein oder anderen Form Realität und muss in der Schule nicht nur unterstützt, sondern auch aktiv gefördert werden. Doch wie kann neben der Unterrichtssprache auch das restliche sprachliche Repertoire der Schüler·innen gefördert werden? Genau das wollen wir uns in dieser Folge ansehen — an drei praktischen Beispiele für sprachsensiblen und/oder Mehrsprachigkeitsunterricht. Doch wie kann neben der Unterrichtssprache auch das restliche sprachliche Repertoire der Schüler·innen gefördert werden? Genau das wollen wir uns in dieser Folge ansehen — an drei praktischen Beispiele für sprachsensiblen und/oder Mehrsprachigkeitsunterricht.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprachwissenschaft, Sprache, Deutsch, DaF, Sprachenlernen, Sprachenvielfalt, sprachliche Bildung, Literacy, Lesenlernen, Sprachförderung, Deutschförderung, Mehrsprachigkeit, sprachsensibler Unterricht, Mehrsprachigkeit</itunes:keywords>
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      <title>S2E10 Deutschförderung in der Schule</title>
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        <![CDATA[<div>Sprachförderung, die sich zu sehr an einsprachigen Normen und einer objekthaften Vorstellung von Sprache an sich orientiert, wirkt sich nicht nur negativ auf das Sprachenlernen aus, sondern hat auch harte diskriminierende Effekte auf die Sprachlerner·innen. Ein kritischer Blick auf das österreichische Modell der Deutschförderklassen zeigt, warum einsprachige Deutschförderung der falsche Weg ist, um Bildungsgerechtigkeit zu garantieren.</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 31 May 2022 06:30:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Sprachförderung, die sich zu sehr an einsprachigen Normen und einer objekthaften Vorstellung von Sprache an sich orientiert, wirkt sich nicht nur negativ auf das Sprachenlernen aus, sondern hat auch harte diskriminierende Effekte auf die Sprachlerner·innen. Ein kritischer Blick auf das österreichische Modell der Deutschförderklassen zeigt, warum einsprachige Deutschförderung der falsche Weg ist, um Bildungsgerechtigkeit zu garantieren.<br><br>Die OECD hat 2018 festgestellt, dass in der EU im Durchschnitt eines von vier schulpflichtigen Kindern entweder selbst im Ausland geboren ist, oder zumindest einen Elternteil hat, der im Ausland geboren ist. Statisch zeigt sich aber für Österreich (gesamt), dass 27% der Schüler·innen, die im Schuljahr 2018/19 in Schulsystem eingetreten sind, Deutsch als Zweit- oder weitere Sprache hatten. In der Hauptstadt Wien geht man davon aus, dass der Anteil der Schüler·innen mit einer anderen Erstsprache als Deutsch in diesem Jahr sogar bei 53% gelegen hat.<br><br>Als Antwort auf diese Zahlen wurden 2018 sogenannte Deutschförderklassen geschaffen, in denen nicht (ausreichend) Deutsch sprechende Schüler·innen, Deutsch lernen sollen, bevor sie in eine Regelklasse wechseln.<br><br>Dieses Sprachfördermodelle wurde bereits großflächig und mitunter sehr scharf kritisiert. Kritisiert wurde, und wird immer noch, dass in Deutschförderklassen genau das Gegenteil von dem gemacht wird, was die moderne Sprachlehrforschung aktuell herausgefunden hat, dazu wie zusätzliche Sprachen nach der Erstsprache gelernt bzw. erworben werden. Kritisiert wird auch der ausgrenzende Charakter dieser Klassen, die Kinder werden nicht mehr gemeinsam unterrichtet, gleichaltrige Sprachvorbilder fehlen größtenteils. Und kritisiert wird unter anderem auch, dass das emotionale Wohlergehen der Schüler·innen in diesen separaten Klassen auf der Strecke bleibt. Sie leiden unter dem Stigma der Absonderung, unter einem instabilen Lernalltag, der vom einem ständigen Klassenwechsel und einem ständigen Kommen und Gehen von Mitschüler·innen, aber auch Lehrer·innen geprägt ist.<br><br>Die internationale Forschung zu Sprachfördermodellen zeigt mittlerweile sehr deutlich, welche Faktoren dazu beitragen, dass Kinder Sprachen besser lernen und sich in eine Klassengemeinschaft, in eine Schulgemeinschaft integrieren.&nbsp;</div><div><br></div><div>Damit ein Sprachfördermodell erfolgreich sein kann, braucht es erstens, eine qualitativ hochwertige, sprachsensiblepädagogische Ausbildung, zweitens, eine ebenso qualitativ hochwertige sprachfokussierte Unterrichtspraxis und drittens die Förderung von Inklusion und sozio-emotionaler Entwicklung.</div><div><br></div><div>Das aktuelle österreichische Modell erfüllt keines dieser Kriterien.<br>&nbsp;<br>Es bezweckt zwar die möglichst rasche Eingliederung der Schüler·innen in eine Regelklasse, unterstützt die Entwicklung wichtiger sprachlicher Kompetenzen aber nicht, da es weder ausreichend noch ausreichend qualifizierte Pädagog·innen einsetzt, die Lernenden absichtlich von förderlichen Sprach- und sozialen Kontakten mit gleichaltrigen Sprachvorbildern abschottet und mithilfe eines wissenschaftlich nicht fundierten, und daher wenig aussagekräftigen, Sprachtests nach Defiziten auf Deutsch sucht, ohne die sprachlichen Ressourcen der Lernenden zu berücksichtigen.<br><br>Alles in allem ist davon auszugehen, dass das Modell der DFK in Österreich nicht “fit for purpose” ist, also dem Zweck, zu dem es eigentlich geschaffen worden ist, nicht dienlich ist.<br><br>In einer Lehrer·innenbefragung wurden Verbesserungsvorschläge für das Modell gesammelt: Genannt worden sind unter anderem die Verringerung der Klassengröße, Teamteaching, und zwar mit mindestens zwei, wenn nicht sogar drei Lehrer·innen, ganz viel gemeinsames Lernen im Fachunterricht in der Regelklasse, und allen voran eine gründlichere pädagogische Aus- und Weiterbildung. Nur so könnte schließlich auch gewährleistet werden, dass Mehrsprachigkeit anerkannt wird, sowohl bei den Kindern, als auch im Klassenzimmer, und nicht mehr nur einseitig Deutsch gefördert wird.</div><div><br></div><div>Mehr als 80% der befragten Lehrkräfte würde sich aber allerdings ein komplett anderes, nämlich ein integratives Sprachfördermodell wünschen.</div><div><br></div><div>— — —<br><br><strong>Nach- und Weiterlesen : </strong><a href="https://www.bmbwf.gv.at/Themen/schule/schulpraxis/ba/sprabi/dfk.html">Deutschförderklassen und -kurse</a> (BMBWF) | <a href="https://www.iqs.gv.at/themen/weitere-instrumente-des-iqs/mika-d">MIKA-D-Test</a> (IQS) | <a href="http://op.europa.eu/en/publication-detail/-/publication/73ac5ebd-473e-11e7-aea8-01aa75ed71a1/language-de/format-PDF">Eurydice-Bericht</a> (2017) | <a href="https://dfk-studie.univie.ac.at/das-projekt/">Studie zu den Deutschförderklassen</a> (Uni Wien) | <a href="https://pdf.eu-jer.com/EU-JER_11_1_573.pdf">Is Segregated Language Support Fit for Purpose?</a> (Erling et al. 2021) | <a href="https://www.tandfonline.com/doi/pdf/10.1080/13603116.2021.2011439?needAccess=true">Lehrer·innenumfrage zu Sprachfördermodellen</a> (Gitschthaler et al., <a href="https://lehrerinnenbildung.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/p_lehrerinnenbildung/Arbeitsbereiche/Bildungswissenschaft/Projekte/DFK_Deutschfoerderklassen/Artikelzusammenfassungen_DFK_Projekt_Schwab.pdf">Zusammenfassung</a>) | <a href="https://lehrerinnenbildung.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/p_lehrerinnenbildung/Arbeitsbereiche/Bildungswissenschaft/Projekte/DFK_Deutschfoerderklassen/Mehrheit_der_Lehrkraefte_sieht_Deutschfoerderklassen_problematisch.pdf">Mehrheit der Lehrkräfte sieht Deutschförderklassen problematisch</a> (Schwab et al.)<br><br><strong>Kritische</strong> <strong>Stellungnahmen:</strong> <a href="https://oedaf.at/dl/rkOpJKJMOkJqx4KJK/Stellungnahme_Deutschfoerderklassen_OeDaF.pdf">Österreichischer Verband für Deutsch als Fremdsprache/Zweitsprache</a> (ÖDaF) | <a href="https://www.oefeb.at/webroot/uploads/files/Stellungnahmen/ÖFEB_Stellungnahme_Deutschförderklassen_12%202020.pdf">Österreichische Gesellschaft für Forschung und Entwicklung im Bildungswesen</a> (ÖFEB) | <a href="https://startseite.verbal.at/wp-content/uploads/2021/09/20180412_SN_Entwurf29ME.pdf">Verband für Angewandte Linguistik</a> (Verbal)<br><br><strong>"Messen — Bewerten — Prüfen im Kontext von DaZ"</strong> (<a href="https://www.sprachenrechte.at/tagungsvideos">Tagungsvideos</a> im Netzwerk SprachenRechte)&nbsp;</div><div><br><strong>Ausgewählte Medienberichte:</strong> <a href="https://www.furche.at/gesellschaft/deutschfoerderklassen-foerdern-statt-trennen-1713191">Die Furche</a> (Sept 2019) | <a href="https://www.schulgschichtn.com/deutschfoerderklassen/">Schulgschichtn</a> (Sept 2020) | <a href="https://orf.at/stories/3255101/">ORF</a> (März 2022) | <a href="https://wien.arbeiterkammer.at/deutschfoerderklassen">Arbeiterkammer Wien</a> (Okt 2021)</div><div><br>Passend zum Thema <strong>Bildung</strong>: Im Blog findet ihr die aktuellen Beiträge zur <a href="http://www.lehrwerk.at/2022/04/05/was-ist-schriftspracherwerb/">Serie zum Schriftspracherwerb</a>.<br><br>— — —&nbsp;<br><br></div><div>Wenn ihr immer noch gern Dinge über Sprache hört, könnt ihr dieses Projekt ganz einfach unterstützen, indem ihr den Podcast bewertet oder ihn anderen weiterempfehlt. Auch Feedback zu den Themen der einzelnen Folgen sammle ich fleißig auf <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">Instagram</a> und <a href="https://twitter.com/daslehrwerk">Twitter</a> oder per E-Mail unter <strong>wissen@lehrwerk.at</strong>.<br><br>Auf der Website vom <a href="https://www.lehrwerk.at">Lehrwerk</a> gibt es alle Folgen von <strong>Schon gewusst?</strong> zum <a href="http://www.lehrwerk.at/podcast-gewusst/">Nachhören</a> und <a href="http://www.lehrwerk.at/blog/">Nachlesen</a>.</div>]]>
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      <itunes:title>S2E10 Deutschförderung in der Schule</itunes:title>
      <itunes:subtitle>… warum einsprachige Deutschförderung nicht funktioniert</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Sprachförderung, die sich zu sehr an einsprachigen Normen und einer objekthaften Vorstellung von Sprache an sich orientiert, wirkt sich nicht nur negativ auf das Sprachenlernen aus, sondern hat auch harte diskriminierende Effekte auf die Sprachlerner·innen. Ein kritischer Blick auf das österreichische Modell der Deutschförderklassen zeigt, warum einsprachige Deutschförderung der falsche Weg ist, um Bildungsgerechtigkeit zu garantieren.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprachwissenschaft, Sprache, Deutsch, DaF, Mehrsprachigkeit, Sprachenpolitik, Sprachenvielfalt, Sprachideologien, sprachliche Bildung, Sprachbiographie, Deutschförderung, Sprachförderung, Sprachenlernen</itunes:keywords>
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      <title>S2E9 Mehrsprachigkeit in der einsprachigen Schule</title>
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        <![CDATA[<div>Jedes Kind kommt mit einem in irgendeiner Form mehrsprachigen Repertoire in die Schule. Doch weiß die Schule das auch? Im ersten Teil dieser neuen Serie zum Thema "Mehrsprachigkeit in der Schule" sprechen wir über sprachliche Bildung in Österreichs Schulen. Und wir suchen Antworten auf die folgenden Fragen: Was versteht man hier unter sprachlicher Bildung? Wie viele Sprachen passen in eine (österreichische) Schule? und Wie viel ist Mehrsprachigkeit in der Schule eigentlich wert?&nbsp;</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 17 May 2022 06:30:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Jedes Kind kommt mit einem in irgendeiner Form mehrsprachigen Repertoire in die Schule. Doch weiß die Schule das auch? Im ersten Teil dieser neuen Serie zum Thema "Mehrsprachigkeit in der Schule" sprechen wir über sprachliche Bildung in Österreichs Schulen. Und wir suchen Antworten auf die folgenden Fragen: Was versteht man hier unter sprachlicher Bildung? Wie viele Sprachen passen in eine (österreichische) Schule? und Wie viel ist Mehrsprachigkeit in der Schule eigentlich wert?&nbsp;<br><br>Mehrsprachigkeit ist der gesellschaftliche Normalfall. Auch in der Schule ist sie ständig “da”. Spätestens mit der ersten Fremdsprache sind alle Kinder auch in einem klassischen (= engen) Sinne mehrsprachig.&nbsp;<br><br>Sprachliche Bildung also für alle da sein. Sie muss alle Kinder im Blick haben, ihre kommunikative Praxis und ihre jeweiligen sprachlichen Repertoires. Sprachliche Bildung muss — anders als der Name denken lässt — nicht an Sprache ansetzen, an Deutsch, an Englisch, an Französisch oder Türkisch, sondern an den Kindern, die sich sprachlich in mehrsprachigen Situationen bewegen.</div><div><br></div><div>Ein Blick in die österreichische Bildungslandschaft zeigt allerdings, dass Mehrsprachigkeit in Österreichs Schulen nicht gleich Mehrsprachigkeit ist.<br><br>Mehrsprachig zu sein ist in österreichischen Schulen kein Honigschlecken. Sprachliche Ressourcen werden vernachlässigt, Deutschkenntnisse als Zugangsbeschränkung zu Bildungsangeboten umfunktionalisiert.<br><br>Die politische Hilflosigkeit hinter fragwürdigen Fördermaßnahmen wie den sogenannten Deutschförderklassen spiegelt sich im öffentlichen Diskurs wider. Der Gedanke an Mehrsprachigkeit verunsichert nicht nur Entscheidungsträger·innen, sondern auch Eltern und Pädagog·innen.&nbsp;</div><div><br></div><div>Wie wirkt sich die Mehrsprachigkeit der Kinder auf ihr Lernen aus? Auf ihre Sprachkompetenzen allgemein?&nbsp;</div><div><br></div><div>Es hat sich herausgestellt, dass viele der Einstellungen zu Mehrsprachigkeit daher rühren, dass die Schule bis heute als einsprachiger Ort gesehen wird. In der Schule wird Einsprachigkeit immer noch als Norm gesehen. Mehrsprachigkeit, die durch das Erlernen von Fremdsprachen entsteht, ist erwünscht, da sie als additive Einsprachigkeit konzipiert werden kann. Das Kind ist deutschsprachig und kann dann halt auch Englisch.&nbsp;</div><div><br></div><div>Lebensweltliche Mehrsprachigkeit, wie sie von knapp einem Viertel der österreichischen Schüler·innen — in Wien sind es mehr als die Hälfte —&nbsp; tagtäglich praktiziert wird, wird vor diesem Hintergrund abgewertet, weil sie das einsprachige Schema zu sprengen scheint und noch dazu mit den “falschen” Sprachen.&nbsp;</div><div><br></div><div>Kompetenzen auf Englisch werden als förderlich für Beruf und Mobilität gewertet, Kompetenzen auf Türkisch, Kurdisch oder Farsi stören Zusammenhalt, Solidarität und Lernklima, wenn die “betroffenen” Schüler·innen nicht entsprechen interkulturell gebildet werden.<br><br>Doch: Die Hierarchisierung von Sprachen und die — gewollte oder ungewollte — Ausrichtung des Unterrichts an einer einsprachig deutschsprachigen Norm ignoriert nicht nur vorhandene sprachliche und andere Kompetenzen der Kinder, sondern kann auch zu Ausschluss und Diskriminierung innerhalb der Schulgemeinschaft führen.<br><br>Mehr dazu in der nächsten Folge.</div><div><br>— — —<br><br><strong>Nach- und Weiterlesen : </strong><a href="https://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/studien/pdf/b008160.pdf">Bilinguales Bildungsangebot Wien</a> (2011) | <a href="https://www.bmbwf.gv.at/Themen/schule/schulpraxis/ba/sprabi.html">Bildungsanliegen: Sprachliche Bildung</a> (BMBWF) | <a href="https://www.lexikon-mla.de/lexikon/357/">Monolingualer Habitus der Schule</a></div><div><br>Passend zum Thema <strong>Bildung</strong>: Im Blog findet ihr die aktuellen Beiträge zur <a href="http://www.lehrwerk.at/2022/04/05/was-ist-schriftspracherwerb/">Serie zum Schriftspracherwerb</a>.<br><br>— — —&nbsp;<br><br></div><div>Wenn ihr immer noch gern Dinge über Sprache hört, könnt ihr dieses Projekt ganz einfach unterstützen, indem ihr den Podcast bewertet oder ihn anderen weiterempfehlt. Auch Feedback zu den Themen der einzelnen Folgen sammle ich fleißig auf <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">Instagram</a> und <a href="https://twitter.com/daslehrwerk">Twitter</a> oder per E-Mail unter <strong>wissen@lehrwerk.at</strong>.<br><br>Auf der Website vom <a href="https://www.lehrwerk.at">Lehrwerk</a> gibt es alle Folgen von <strong>Schon gewusst?</strong> zum <a href="http://www.lehrwerk.at/podcast-gewusst/">Nachhören</a> und <a href="http://www.lehrwerk.at/blog/">Nachlesen</a>.</div>]]>
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      <itunes:title>S2E9 Mehrsprachigkeit in der einsprachigen Schule</itunes:title>
      <itunes:subtitle>… warum Sprachen in der Schule unterschiedlich viel wert sind</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Jedes Kind kommt mit einem in irgendeiner Form mehrsprachigen Repertoire in die Schule. Doch weiß die Schule das auch? Im ersten Teil dieser neuen Serie zum Thema "Mehrsprachigkeit in der Schule" sprechen wir über sprachliche Bildung in Österreichs Schulen. Und wir suchen Antworten auf die folgenden Fragen: Was versteht man hier unter sprachlicher Bildung? Wie viele Sprachen passen in eine (österreichische) Schule? und Wie viel ist Mehrsprachigkeit in der Schule eigentlich wert?&nbsp;</div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprachwissenschaft, Sprache, Deutsch, DaF, Mehrsprachigkeit, Sprachenpolitik, Deutschkurs, Sprachenlernen, Sprachenvielfalt, Sprachideologien, sprachliche Bildung</itunes:keywords>
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      <title>S2E8 Erstspracherwerb: Lautinventar (Teil 2)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Ein Kind muss viel lernen, um für uns Erwachsene verständlich zu sprechen. Es muss lernen, den Rhythmus einer Sprache zu beherrschen, es muss lernen, seinen Sprechapparat soweit unter Kontrolle zu haben, um Sprachlaute bilden zu können, und es muss lernen, dieses mühsam erarbeitete Lautinventar zu Silben zu kombinieren, die irgendwann schließlich mit Bedeutung gefüllt werden können. Der kindliche Spracherwerb im Bereich der Phonetik und Phonologie ist nicht ganz ohne. Doch Kinder wissen, was ihnen hilft, ihre Umgebungssprachen zu lernen. Und genau das wollen wir uns in dieser Folge ansehen.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Tue, 03 May 2022 06:30:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Ein Kind muss viel lernen, um für uns Erwachsene verständlich zu sprechen. Es muss lernen, den Rhythmus einer Sprache beherrschen, es muss lernen, seinen Sprechapparat soweit unter Kontrolle haben, um Sprachlaute bilden zu können, und es muss lernen, dieses mühsam erarbeitete Lautinventar zu Silben zu kombinieren, die irgendwann schließlich mit Bedeutung gefüllt werden können. Der kindliche Spracherwerb im Bereich der Phonetik und Phonologie ist nicht ganz ohne. Doch Kinder wissen, was ihnen hilft, ihre Umgebungssprachen zu lernen. Und genau das wollen wir uns in dieser Folge ansehen.</div><div><br>Die lautliche Entwicklung besteht aus der phonetischen und der phonologischen Entwicklung. Bei der phonetischen Entwicklung geht es darum, wie das Kind lernt, Laute zu bilden. Und bei der phonologischen Entwicklung schaut man sich an, wie es diese Laute dann in Wörtern verwendet.<br><br>Man geht davon aus, dass ein Kind mit ungefähr 8 Monaten das deutsche Betonungsmuster (Trochäus: betont—unbetont) nicht nur erkannt hat, sondern auch in seinen oder ihren Babbeläußerungen immitiert. Mit den ersten Wörtern erwirbt das Kind nach und nach weitere prosodische Fähigkeiten.<br><br>In seiner phonetischen Entwicklung engt das Kind das, was es produzieren kann, nach und nach ein, um irgendwann bei den zielsprachlich relevanten Lauten anzukommen. In der allerersten Phase ab der Geburt verfügen Säuglinge über ein reiches stimmliches Ausdrucksrepertoire. In diesem sogenannten Phonationsstadium ist der Sprechapparat allerdings noch nicht optimal ausgereift, weshalb hier nur Vorläufer von Lauten möglich sind. Mit etwa 6 bis 8 Wochen kommen Gurrlaute dazu, die im Rachen gebildet werden und so ähnlich wie Konsonanten klingen. In der nächsten Phase geht es dann ans Babbeln. Wenn das Kind Silben produzieren kann, die aus mindestens einem Vokal und einem Konsonanten bestehen, spricht man von einem Meilenstein in der frühen Sprachentwicklung.<br><br>Die Reihenfolge der erworbenen Lautkategorien ist im Deutschen wie folgt: Plosive — Nasale — Frikative.<br><br>Mit 10 Monaten etwa kann ein Kind auch längere Stränge babbeln, die fast wie ein ganzer Satz klingen. In sogenannten Protokonversationen führen Kind und Bezugspersonen bereits erste “Dialoge”.<br><br>Diese Kombination von Lauten ist systematisch, das heißt folgt bestimmten Regeln, die sich das Kind aneignen kann bzw. muss. So bildet es seine phonologischen Fähigkeiten aus. Die phonologische Entwicklung ist, im Unterschied zur phonetischen, untrennbar mit der lexikalischen Entwicklung verbunden.&nbsp;<br><br>Die ersten Wortformen werden meist noch holistisch gespeichert. Das bedeutet das Kind speichert die Lautkette als ganzheitliches Paket, ohne es notwendigerweise in einzelne Laute zu segmentieren. Mit etwa 18 Monaten beginnt ein sogenannter Reoganisationsprozess. Das Kind fängt an, die Wörter, die es anfangs als Ganzes gespeichert hat, Laut für Laut zu verarbeiten. Man spricht hier von sogenannten phonologischen Prozessen, also systematischen Vereinfachungsprozessen. Das heißt das Kind verändert die zielsprachliche Wortform, indem es Laute entweder auslässt oder ersetzt. Das führt zu einer charakteristischen kindlichen Aussprache.<br><br>Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass ein deutschsprachig aufwachsendes Kind mit etwa 3 1/2-4 Jahren sowohl alle Laute separat produzieren, als auch im Wort korrekt verwenden kann. Schließlich muss das Kind "nur" noch lernen, wie es zwei oder mehrere Konsonanten miteinander verbindet.<br><br>Auch wenn es aufgrund seiner Systematik den Anschein hat, so sind alle Lauterwerbsprozesse nur als Beschreibungen von Entwicklungsverläufen zu verstehen, und nicht als angeborener Mechanismus.<br><br>— — —<br><br>Bitte beachtet:<br><br>Ich bin jedoch weder Ärztin noch Logopädin. Die heutige Zusammenfassung der lautlichen Entwicklung kann und sollte nicht als Diagnoseinstrument verwendet werden. Falls ihr euch Sorgen um die Entwicklung von ein oder eurem Kind macht, bitte wendet euch in jeden Fall an einer ausgebildete Fachkraft.<br><br>— — —<br><br></div><div><strong>Literatur zur Folge : </strong><a href="https://www.k2-verlag.at/vat/kindliche-aussprachestorungen-phonologischer-erwerb-differenzialdiagnostik-therapie-e-book.html">Fox-Boyer</a> | <a href="https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783110283891/html">Kauschke</a> | <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Internationales_Phonetisches_Alphabet">IPA</a> |</div><div><br>Hier geht's zur <a href="http://www.lehrwerk.at/wp-content/uploads/2022/04/Kindlicher-Spracherwerb-Phonetische-und-phonologische-Faehigkeiten-.pdf">Tabelle</a> zur Entwicklung des Lautinventars und zu den phonologischen Prozessen.<br><br>Im Blog findet ihr auch die zur <a href="http://www.lehrwerk.at/2022/04/05/was-ist-schriftspracherwerb/">Serie zum Schriftspracherwerb</a>.<br><br><strong>Interview</strong> mit Carla Heher vom Kinderbuchblog buuu.ch: <a href="https://open.spotify.com/episode/3phoFvzsjAkznX5jHKYn6p?si=NiUW8-AGROeo-bjA_w6vdw">Erstlesebücher</a><br><br>— — —&nbsp;<br><br></div><div>Wenn ihr immer noch gern Dinge über Sprache hört, könnt ihr dieses Projekt ganz einfach unterstützen, indem ihr den Podcast bewertet oder ihn anderen weiterempfehlt. Auch Feedback zu den Themen der einzelnen Folgen sammle ich fleißig auf <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">Instagram</a> und <a href="https://twitter.com/daslehrwerk">Twitter</a> oder per E-Mail unter <strong>wissen@lehrwerk.at</strong>.<br><br>Auf der Website vom <a href="https://www.lehrwerk.at">Lehrwerk</a> gibt es alle Folgen von <strong>Schon gewusst?</strong> zum <a href="http://www.lehrwerk.at/podcast-gewusst/">Nachhören</a> und <a href="http://www.lehrwerk.at/blog/">Nachlesen</a>.</div>]]>
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      <itunes:subtitle>wie wir lernen, Kinder besser zu verstehen</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Ein Kind muss viel lernen, um für uns Erwachsene verständlich zu sprechen. Es muss lernen, den Rhythmus einer Sprache zu beherrschen, es muss lernen, seinen Sprechapparat soweit unter Kontrolle zu haben, um Sprachlaute bilden zu können, und es muss lernen, dieses mühsam erarbeitete Lautinventar zu Silben zu kombinieren, die irgendwann schließlich mit Bedeutung gefüllt werden können. Der kindliche Spracherwerb im Bereich der Phonetik und Phonologie ist nicht ganz ohne. Doch Kinder wissen, was ihnen hilft, ihre Umgebungssprachen zu lernen. Und genau das wollen wir uns in dieser Folge ansehen.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprachwissenschaft, Sprache, Sprechen, Erstspracherwerb, Spracherwerb, Aussprache, Phonologie, Phonetik</itunes:keywords>
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      <title>S2E7 Lesen zwischen Kompetenz und Praxis II</title>
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        <![CDATA[<div>Wir sind im April und wie auch schon das letzte Mal geht es auch heute wieder nur um eins: das Lesen. Nach dem durchaus kritischen Blick auf das Lesen als unabdingliche Kulturtechnik für das Funktionieren in einer Gesellschaft, die sich als&nbsp; hochentwickelt und wissensbasiert versteht, widmen wir uns heute dem Lesen als soziale Praxis. Wie versprochen möchte ich euch heute mitnehmen zu uns nach Hause und euch an ein paar Beispielen mit unseren Kindern zeigen, wie Lesen bei uns in der Familie funktioniert.</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 19 Apr 2022 06:30:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Wir sind im April und wie auch schon das letzte Mal geht es auch heute wieder nur um eins: das Lesen. Nach dem durchaus kritischen Blick auf das Lesen als unabdingliche Kulturtechnik für das Funktionieren in einer Gesellschaft, die sich als&nbsp; hochentwickelt und wissensbasiert versteht, widmen wir uns heute dem Lesen als soziale Praxis. Wie versprochen möchte ich euch heute mitnehmen zu uns nach Hause und euch an ein paar Beispielen mit unseren Kindern zeigen, wie Lesen bei uns in der Familie funktioniert.<br><br>Natürlich bildet das Vorlesen auch bei unseren Kindern einen ganz wesentlichen Baustein in ihrer Lesesozialisation. Allerdings ist es bei uns ein sehr weit gefasstes Konzept. Beim Vorlesen geht es uns nicht nur darum, Geschichten aus einem Buch vorzulesen. So wie: Buch auf, Geschichte raus, Buch zu. Vorlesen ist bei uns Arbeit an und mit dem Buch.&nbsp;<br><br>Einen Zugang, der in unserem Lesealltag sehr wichtig ist, möchte ich euch heute vorstellen: das sogenannte Dialogische Lesen. Beim Dialogischen Lesen handelt es sich um eine durchaus bekannte und nachgewiesenermaßen effektive Methode, wenn es um Lesegewohnheiten und um Spracherwerb allgemein geht.<br><br>Es handelt sich beim Dialogischen Lesen um eine Mischung aus Vorlesen und Erzählen, wobei das Buch an sich “nur” als Gesprächsanlass dient. Das Ziel ist es, das Kind dazu zu bringen, über das Buch zu reden. Als Gesprächspartner·innen sind wir dabei nicht nur diejenigen, die die Geschichte vorlesen, sondern auch diejenigen, die in Anlehnung an die Geschichte oder die Illustrationen Fragen stellen, Impulse geben, das aufgreifen, was die Kinder von selbst einwerfen.&nbsp;</div><div><br></div><div>Im Vordergrund steht dabei natürlich erst einmal die allgemeine Sprachkompetenz der Kinder. Also es geht weniger um das Lesen an sich, sondern mehr um die Sprachentwicklung. Durch das Dialogische Lesen können Wortschatz, Ausdrucksweise oder Satzstrukturen erarbeitet werden — und zwar im Dialog, quasi nebenbei. Wir werden aber heute sehen, dass sich das Dialogische Lesen auch bei den ersten Leseversuchen der Kinder selbst einsetzen lässt.<br><br><br></div><div><br><strong>Bücher aus der Folge : </strong><a href="https://www.fischerverlage.de/buch/luise-holthausen-duden-leseprofi-das-grosse-buch-zum-gemeinsamen-lesen-9783737334341">Das große Buch zum gemeinsamen Lesen</a> (Fischer-Duden) | <a href="https://www.oetinger.de/buch/gute-nacht-kleiner-loewe/9783751201551">Gute Nacht, kleiner Löwe</a> (Oetinger)<br><br>Hier geht's zum erwähnten <strong>Beitrag im Blog</strong>: <a href="http://www.lehrwerk.at/2022/04/05/was-ist-schriftspracherwerb/">Serie Schriftspracherwerb</a><br><br><strong>Interview</strong> mit Carla Heher vom Kinderbuchblog buuu.ch: <a href="https://open.spotify.com/episode/3phoFvzsjAkznX5jHKYn6p?si=NiUW8-AGROeo-bjA_w6vdw">Erstlesebücher</a><br><br><br>— — —&nbsp;<br><br></div><div>Wenn ihr immer noch gern Dinge über Sprache hört, könnt ihr dieses Projekt ganz einfach unterstützen, indem ihr den Podcast bewertet oder ihn anderen weiterempfehlt. Auch Feedback zu den Themen der einzelnen Folgen sammle ich fleißig auf <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">Instagram</a> und <a href="https://twitter.com/daslehrwerk">Twitter</a> oder per E-Mail unter <strong>wissen@lehrwerk.at</strong>.<br><br>Auf der Website vom <a href="https://www.lehrwerk.at">Lehrwerk</a> gibt es alle Folgen von <strong>Schon gewusst?</strong> zum <a href="http://www.lehrwerk.at/podcast-gewusst/">Nachhören</a> und <a href="http://www.lehrwerk.at/blog/">Nachlesen</a>.</div>]]>
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      <link>https://wissen-schafft-sprache.letscast.fm/episode/s2e7-lesen-zwischen-kompetenz-und-praxis-ii</link>
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      <itunes:title>S2E7 Lesen zwischen Kompetenz und Praxis II</itunes:title>
      <itunes:subtitle>... wie Dialogisches Lesen funktioniert</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Wir sind im April und wie auch schon das letzte Mal geht es auch heute wieder nur um eins: das Lesen. Nach dem durchaus kritischen Blick auf das Lesen als unabdingliche Kulturtechnik für das Funktionieren in einer Gesellschaft, die sich als&nbsp; hochentwickelt und wissensbasiert versteht, widmen wir uns heute dem Lesen als soziale Praxis. Wie versprochen möchte ich euch heute mitnehmen zu uns nach Hause und euch an ein paar Beispielen mit unseren Kindern zeigen, wie Lesen bei uns in der Familie funktioniert.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprachwissenschaft, Sprache, Sprachwissen, Erstspracherwerb, Spracherwerb, Literacy, Lesenlernen, Lesen, Kinderbuch, Buchtipp</itunes:keywords>
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      <title>S2E6 Lesen zwischen Kompetenz und Praxis I</title>
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        <![CDATA[<div>Es ist April: Weltbuchtag, internationaler Kinderbuchtag, die Welt liest. Oder SOLL lesen! Doch was heißt "lesen" überhaupt? Was bringt es mir, wenn ich es kann? Wir werfen heute einen kritischen Blick auf die Idee von "Lesekompetenz" und spannen den Bogen von der Erwachsenenbildung zur Lesesozialisation in der Familie. In Teil Eins dieser zweiteiligen Serie geht es um das "Lesenkönnen" als ökonomischen Faktor in der "literaten" Wissensgesellschaft — und um soziologische Ansätze, die diese Verwirtschaftlichung der Lesefähigkeit versucht zu durchbrechen.</div><div><br></div>]]>
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      <pubDate>Tue, 05 Apr 2022 06:30:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Es ist April: Weltbuchtag, internationaler Kinderbuchtag, die Welt liest. Oder SOLL lesen! Doch was heißt "lesen" überhaupt? Was bringt es mir, wenn ich es kann? Wir werfen heute einen kritischen Blick auf die Idee von "Lesekompetenz" und spannen den Bogen von der Erwachsenenbildung zur Lesesozialisation in der Familie. In Teil Eins dieser zweiteiligen Serie geht es um das "Lesenkönnen" als ökonomischen Faktor in der "literaten" Wissensgesellschaft — und um soziologische Ansätze, die diese Verwirtschaftlichung der Lesefähigkeit versucht zu durchbrechen.</div><div><br></div><div>Lesen und&nbsp; Schreiben zählen zu den grundlegenden Kulturtechniken. Aber vor allem im Bereich der Erwachsenenbildung, und dort vor allem wenn es um die Basisbildung (Grundbildung) geht, sind die Definitionen von Lesen als grundlegende Fertigkeiten, als Kulturtechniken nicht unproblematisch.&nbsp;<br><br>Im Rahmen des europäischen Diskurses um das sogenannte “Lebenslange Lernen” geht eine lange Liste an Mindestkompetenzen einher. Lesen und Schreiben reiche heute nicht mehr, um in hoch entwickelten europäischen Staaten den steigenden Anforderungen von Seiten der Gesellschaft, des Arbeitsmarkts gerecht zu werden.<br><br>Zu diesen Mindestkompetenzen zählen: “Sprache, Rechnen, Kommunikation und Leistungserbringung in der Gruppe, Computergrundkenntnisse, Unternehmergeist, Verständnis der technologischen Kultur sowie kognitive Grundlagen und Bereitschaft, on-the-job oder off-the-job weiterzulernen.” Lesen und Schreiben dient neben all diesen anderen Fertigkeiten nur mehr der ökonomischen Verwertbarkeit des Menschen.</div><div><br></div><div>New literacy-Forscher·innen auf der anderen Seite gehen davon aus, dass unsere herkömmliche Vorstellung von Literalität, also vom Lesen- und Schreibenkönnen, zu eng ist. Sie kritisieren, dass Lesen und Schreiben einfach mit universellen Kulturtechniken gleichgesetzt werden. Und sie kritisieren vor allem, dass Literalität immer mehr mit allgemeiner Bildung und/oder Intelligenz gleichgesetzt, gleichzeitig aber auch immer weiter in die Verantwortung der Einzelnen gelegt.<br><br>Die New literacy studies gehen davon aus, dass es sich beim Lesen und Schreiben um soziale Praxis handelt. Sie gehen davon aus, dass es in einer Gesellschaft mehr als nur eine Literalität gibt. Der konkrete Gebrauch von Schriftsprache ist von der Zeit und dem Ort, an dem geschrieben oder gelesen wird. Wenn man auch ethnolinguistische Faktoren wie soziale Gruppe, soziales Milieu und so weiter mit einbezieht, diversifiziert sich diese Vorstellung von <em>literacy</em> als plurales Konzept noch weiter aus.</div><div><br>In jeder Gesellschaft eine sogenannte “dominante” Literalität. Eine Form des Lesens und Schreibens, die der sozialen Praxis der machtstärksten Gruppen entspricht, und an der alle anderen Formen gemessen (= abgewertet) werden.<br><br>Das Lesen ist — spätestens mit dem Beginn der Moderne — zu einer sozialen Norm geworden. Geprägt vom kulturellen Leitmedium des Bürgertums im 19. Jahrhundert par excellence, das über das Wirken machtvoller sozialer Institutionen wie der Schule bis heute als Gradmesser für Bildungserfolg dient: dem Buch.&nbsp;</div><div><br><strong>Literatur : </strong><a href="https://erwachsenenbildung.at/downloads/service/materialien-eb_2013-1_aus_dem_Schatten_des_Bildungsduenkels.pdf">Manfred Krenn</a> über Bildungsbenachteiligung | <a href="https://www.tc.columbia.edu/cice/pdf/25734_5_2_Street.pdf">Brian Street</a> über New Literacy Studies | Wortherkunft <a href="https://www.dwds.de/wb/lesen">Lesen</a> | <strong>Mehr zum Begriff</strong> <a href="https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/287311/facettenreich-und-unverzichtbar/?p=1">Kulturtechnik</a><br><br>Hier geht's zu den erwähnten <strong>Beiträgen im Blog</strong>: <a href="http://www.lehrwerk.at/2021/12/21/bildungsbenachteiligung-in-oesterreich/">Bildungsbenachteiligung in Österreich</a> | <a href="http://www.lehrwerk.at/2022/04/05/lesen-zwischen-kompetenz-und-praxis/">Umfrage zum Thema "Lesen"</a> | <a href="http://www.lehrwerk.at/2022/04/05/was-ist-schriftspracherwerb/">Serie: Schriftspracherwerb</a><br><br><strong>Interview</strong> mit Carla Heher vom Kinderbuchblog buuu.ch: <a href="https://open.spotify.com/episode/3phoFvzsjAkznX5jHKYn6p?si=NiUW8-AGROeo-bjA_w6vdw">Erstlesebücher</a><br><br><br>— — —&nbsp;<br><br></div><div>Wenn ihr immer noch gern Dinge über Sprache hört, könnt ihr dieses Projekt ganz einfach unterstützen, indem ihr den Podcast bewertet oder ihn anderen weiterempfehlt. Auch Feedback zu den Themen der einzelnen Folgen sammle ich fleißig auf <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">Instagram</a> und <a href="https://twitter.com/daslehrwerk">Twitter</a> oder per E-Mail unter <strong>wissen@lehrwerk.at</strong>.<br><br>Auf der Website vom <a href="https://www.lehrwerk.at">Lehrwerk</a> gibt es alle Folgen von <strong>Schon gewusst?</strong> zum <a href="http://www.lehrwerk.at/podcast-gewusst/">Nachhören</a> und <a href="http://www.lehrwerk.at/blog/">Nachlesen</a>.</div>]]>
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      <itunes:title>S2E6 Lesen zwischen Kompetenz und Praxis I</itunes:title>
      <itunes:subtitle>… warum lesen (nichts) mit Bildung zu tun hat?</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Es ist April: Weltbuchtag, internationaler Kinderbuchtag, die Welt liest. Oder SOLL lesen! Doch was heißt "lesen" überhaupt? Was bringt es mir, wenn ich es kann? Wir werfen heute einen kritischen Blick auf die Idee von "Lesekompetenz" und spannen den Bogen von der Erwachsenenbildung zur Lesesozialisation in der Familie. In Teil Eins dieser zweiteiligen Serie geht es um das "Lesenkönnen" als ökonomischen Faktor in der "literaten" Wissensgesellschaft — und um soziologische Ansätze, die diese Verwirtschaftlichung der Lesefähigkeit versucht zu durchbrechen.</div><div><br></div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprachwissenschaft, Sprache, Sprachwissen, Wortgeschichte, Etymologie, Kultur, Lesen, Lesenlernen, Literacy, Grundbildung</itunes:keywords>
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      <title>S2E5 Sprache für den Frieden</title>
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        <![CDATA[<div>Wir müssen über den Frieden sprechen. In dieser Episode geht es nicht nur um die Herkunft des deutschen Wortes "Frieden", sondern auch um Friedenskonzepte der Neuzeit, Friedenssymbole seit dem Zweiten Weltkrieg und den Frieden im öffentlichen Diskurs. Ein Podcastessay zu einem Thema, das nie <em>nicht</em> Thema sein darf.<br>CN: Im zweiten Teil der Folge wird der Ukrainekrieg angesprochen. Ich bin weder Politologin noch Expertin in diesem Gebiet. Der Folgeninhalt stellt keine Analyse der aktuellen politischen Lage dar. Der militärische Angriff Russlands auf die Ukraine wird explizit verurteilt.&nbsp;</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 22 Mar 2022 06:30:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Wir müssen über den Frieden sprechen. In dieser Episode geht es nicht nur um die Herkunft des deutschen Wortes "Frieden", sondern auch um Friedenskonzepte der Neuzeit, Friedenssymbole seit dem Zweiten Weltkrieg und den Frieden im öffentlichen Diskurs. Ein Podcastessay zu einem Thema, das nie <em>nicht</em> Thema sein darf.<br><br><em>CN: Im zweiten Teil der Folge wird der Ukrainekrieg angesprochen. Ich bin weder Politologin noch Expertin in diesem Gebiet. Der Folgeninhalt stellt keine Analyse der aktuellen politischen Lage dar. Der militärische Angriff Russlands auf die Ukraine wird explizit verurteilt. <br></em><br>Das neuhochdeutsche Wort <strong><em>Frieden</em></strong> geht auf die indoeuropäische Wurzel<strong><em> *prāi-, *prī-</em></strong> zurück, was so viel wie "gern haben, schonen, friedlich-frohe Gesinnung" bedeutet hat. Damit ich der Frieden mit<strong><em> Freund</em></strong> und <strong><em>frei</em></strong> verwandt. Man vermutet heute, dass die neuhochdeutsche Bedeutung vom althochdeutschen Substantiv *<em>frīhelsī</em> für Freiheit stammt. Hier schwingt die Idee mit, dass eine Person genau dann frei ist, wenn sie über ihren eigenen Hals quasi verfügen kann. <br><br>Der <strong><em>Frieden</em></strong> hat heute zwei grammatikalisch korrekte Formen im Nominativ: <strong><em>Frieden </em></strong>und <strong><em>Friede</em></strong>. Diese Doppelform geht auf die dialektale Variation im deutschsprachigen Raum zurück.<br><br>Heute bezeichnen wir mit Freiden das Konzept von “Ruhe und Sicherheit im inner- und zwischenstaatlichen Zusammenleben". Doch dieses <strong>Konzept</strong> hat sich im Laufe der Geschichte mitunter sehr stark gewandelt.<br><br>Während Thomas Hobbes das Konzept noch sehr eng definiert (formeller Frieden), zielt Immanuel Kant bereits auf einen weiter gefassten materiellen Frieden ab. Im 20. Jahrhundert weitet sich das Konzept noch einmal deutlich aus. Johan Galtung unterscheidet zwischen negativem und positivem Frieden, wobei nicht nur personelle, sondern auch strukturelle Gewalt für Konflikte verantwortlich gesehen werden. In der neueren Friedensforschung wird Frieden als Prozess konzeptualisiert und nicht mehr als Zustand.<br><br></div><div>An der aktuellen medialen Berichterstattung über den Ukrainekrieg zeigt sich deutlich, wie sehr uns diese Idee von Frieden als Prozess im politischen und im Alltagsverständnis fehlt. Sowohl das Reden über Krieg, als auch das Reden über Frieden werden im <strong>öffentlichen Diskus</strong> marginalisiert. Schlagzeilen, die den <a href="https://www.diepresse.com/6104328/sigmar-gabriel-dann-gnade-uns-gott">"ersten Krieg in Europa seit 1945"</a> ankündigen, verdeutlichen diese Beobachtung.</div><div><br>Frieden kann nicht nur mit Worten verbalisiert werden. Zahlreiche <strong>Friedenssymbole</strong> begleiten den Widerstand gegen Gewalt und Krieg seit der Mitte des 20. Jahrhunderts.<br><br>Sprachwissenschaftliche, kommunikationswissenschaftliche und philosophische Blicke auf den Begriff/das Konzept des Friedens. Ein Essay.<br><br></div><div><br><strong>Literatur : </strong><a href="https://www.dwds.de/wb/Frieden">DWDS Frieden</a> | Kant <a href="https://repositorium.uni-muenster.de/document/miami/025e8c8e-5a8e-4496-a6f1-42d30d62c08b/hoesch_2015_zum-ewigen-frieden.pdf">Zum Ewigen Frieden (Kant-Lexikon)</a> | der Staat bei Hobbes <a href="https://books.google.at/books?id=Yw-KDwAAQBAJ&amp;printsec=frontcover#v=onepage&amp;q&amp;f=false">im Leviathan</a> und auf <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Leviathan_(Thomas_Hobbes)#Vom_Staat">Wikipedia</a> | <a href="http://www2.kobe-u.ac.jp/~alexroni/IPD%202015%20readings/IPD%202015_7/Galtung_Violence,%20Peace,%20and%20Peace%20Research.pdf">Galtung über "Violence, Peace, and Peace Research"</a> | <a href="https://rosalux-geneva.org/de/recht-auf-frieden/">positiver Frieden</a> <br><br>— — — <br><br><strong>Ukrainekrieg</strong><br><br><strong>Du möchtest helfen?<br><br></strong><a href="https://www.jetzt-helfen.at/projekt/ukraine/">Ö. Rotes Kreuz</a> | <a href="https://www.aerzte-ohne-grenzen.at">Ärzte ohne Grenzen</a> |&nbsp; <a href="https://unicef.at/ukraine/?gclid=CjwKCAiA9tyQBhAIEiwA6tdCrMSZFY8pa8npFsBapZczEsAtifBgcZcsqTjK3X1YEP_Oq2Ci6Qae9RoCke4QAvD_BwE">UNICEF</a> | <a href="https://www.hilfswerk.at/international/nothilfe-ukraine">Hilfswerk International</a> <br><br>Wohnraum in Wien anbieten <a href="https://wien.volunteerlife.eu/home/wohnraum">hier</a> oder <a href="https://www.fluechtlinge-willkommen.at/zimmer-anbieten/">hier</a> | Sachspenden abgeben <a href="https://www.volkshilfe-wien.at/jetzt-mitmachen/spenden/">hier</a> oder <a href="https://www.facebook.com/bazar.houseofhope/">hier</a> | <a href="https://www.wien.gv.at/menschen/kind-familie/pflegefamilie/pflege-gasteltern-umf.html">Pflegeeltern für Kinder</a> | Zeit spenden <a href="http://www.trainofhope.at/_www_/jetzthelfen/#zeitspenden">hier</a> oder <a href="https://www.fraubock.at/de/unterstuetze-uns/freiwilligenarbeit">hier</a> <strong><br><br></strong><a href="https://www.sonected.at/social/ukraine">gesammelte Liste mit Unterstützungsmöglichkeiten<br></a><strong><br>Du brauchst Unterstützung?<br><br></strong>Medizinische Versorgung für Mensch und Tier: <a href="https://www.neunerhaus.at/ich-will-helfen/spenden/ukraine/">Neunerhaus Wien</a> <br>Wohnraum finden: <a href="https://homesforukraine.eu/en/home-eng/">Homes For Ukraine</a> <strong><br></strong><br>—&nbsp; —&nbsp; — &nbsp;<br><br></div><div>Wenn ihr immer noch gern Dinge über Sprache hört, könnt ihr dieses Projekt ganz einfach unterstützen, indem ihr den Podcast bewertet oder ihn anderen weiterempfehlt. Auch Feedback zu den Themen der einzelnen Folgen sammle ich fleißig auf <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">Instagram</a> und <a href="https://twitter.com/daslehrwerk">Twitter</a> oder per E-Mail unter <strong>wissen@lehrwerk.at</strong>.<br><br>Auf der Website vom <a href="https://www.lehrwerk.at">Lehrwerk</a> gibt es alle Folgen von <strong>Schon gewusst?</strong> zum <a href="http://www.lehrwerk.at/podcast-gewusst/">Nachhören</a> und <a href="http://www.lehrwerk.at/blog/">Nachlesen</a>.</div>]]>
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      <link>https://wissen-schafft-sprache.letscast.fm/episode/s2e5-sprache-fuer-den-frieden</link>
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      <itunes:subtitle>… warum es so schwierig ist, über Frieden zu sprechen</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Wir müssen über den Frieden sprechen. In dieser Episode geht es nicht nur um die Herkunft des deutschen Wortes "Frieden", sondern auch um Friedenskonzepte der Neuzeit, Friedenssymbole seit dem Zweiten Weltkrieg und den Frieden im öffentlichen Diskurs. Ein Podcastessay zu einem Thema, das nie <em>nicht</em> Thema sein darf.<br>CN: Im zweiten Teil der Folge wird der Ukrainekrieg angesprochen. Ich bin weder Politologin noch Expertin in diesem Gebiet. Der Folgeninhalt stellt keine Analyse der aktuellen politischen Lage dar. Der militärische Angriff Russlands auf die Ukraine wird explizit verurteilt.&nbsp;</div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprachwissenschaft, Sprache, Sprachwissen, Deutsch, Sprechen, Grammatik, Etymologie, Wortgeschichte</itunes:keywords>
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      <title>S2E4 Grammatik und Geschlecht</title>
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        <![CDATA[<div>Die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Zusammenhang von Grammatik und Geschlecht wird oft belächelt, wenn nicht sogar als ungültig erklärt, weil sie vom weiblichen Standpunkt aus passiert, und deswegen nicht “objektiv” sein kann. Doch was, wenn sich Grammatik als “Speicher sozialer Verhältnisse” erweist? Und wir diese Verhältnisse über unser Sprechen, und unser Kommunizieren allgemein, immerfort reproduzieren?&nbsp;<br>Hat sich ein gesellschaftlicher Sexismus in der Grammatik festgesetzt, wodurch bei Frauen nun grammatisch nicht mehr zwischen Handelnder und Erduldender unterschieden wird? Wodurch Frauen grammatisch gesehen schwach belebten Lebewesen näher steht als dem Mann? Wir wollen diese (kühnen?) Hypothesen am Beispiel des deutschen Deklinationsklassensystems überprüfen.&nbsp;</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 08 Mar 2022 06:30:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Veränderungen in der Grammatik fallen uns oft nicht auf. Sie sind langsam und subtil, und liegen daher meist unter unserer Wahrnehmungsschwelle.&nbsp;<br><br>Das grammatische Geschlecht spielt im Deutschen nicht nur bei der Genusklassifikation (Maskulinum, Femininum, Neutrum) eine Rolle, sondern auch bei der Einteilung der Nomen in Flexionsklassen. Bei der Umstrukturierung dieses Systems vom Mittel- zum Neuhochdeutschen hatte jedoch auch das biologische Geschlecht (Sexus) seine Finger im Spiel.<br><br>Ist das deutsche Kasussystem allein über solch semantisch motivierten Veränderungen zu erklären? Mit großer Wahrscheinlichkeit nicht. Sind deshalb alle Versuche, bestimmte Entwicklungen des deutschen Sprachsystems über semantische Faktoren zu erklären, ungültig. Vermutlich ebenso wenig. Ein Blick in die Tiefen unserer Grammatik, der sich lohnt.<br><br>Ich beziehe mich im Großteil der Folge auf die Diskussion zum Thema in der Einführung in die Genderlinguistik von Damaris Nübling und Helga Kotthoff. Einen lesenswerten (englischsprachigen) Artikel, der die hier vorgestellten Thesen weiterentwickelt, liefert Manfred Krifka.</div><div><br><strong>Literatur : </strong><a href="https://www.narr.de/genderlinguistik-16913/">Damaris Nübling und Helga Kotthoff</a> | <a href="https://grammis.ids-mannheim.de/progr@mm/4064">IDS</a> | <a href="https://amor.cms.hu-berlin.de/~h2816i3x/Publications/CaseSyncretism.pdf">Manfred Krifka</a><br><br>—&nbsp; —&nbsp; — &nbsp;<br><br></div><div>Wenn ihr immer noch gern Dinge über Sprache hört, könnt ihr dieses Projekt ganz einfach unterstützen, indem ihr den Podcast bewertet oder ihn anderen weiterempfehlt. Auch Feedback zu den Themen der einzelnen Folgen sammle ich fleißig auf <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">Instagram</a> und <a href="https://twitter.com/daslehrwerk">Twitter</a> oder per E-Mail unter <strong>wissen@lehrwerk.at</strong>.<br><br>Auf der Website vom <a href="https://www.lehrwerk.at">Lehrwerk</a> gibt es alle Folgen von <strong>Schon gewusst?</strong> zum <a href="http://www.lehrwerk.at/podcast-gewusst/">Nachhören</a> und <a href="http://www.lehrwerk.at/blog/">Nachlesen</a>.</div>]]>
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      <itunes:title>S2E4 Grammatik und Geschlecht</itunes:title>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Zusammenhang von Grammatik und Geschlecht wird oft belächelt, wenn nicht sogar als ungültig erklärt, weil sie vom weiblichen Standpunkt aus passiert, und deswegen nicht “objektiv” sein kann. Doch was, wenn sich Grammatik als “Speicher sozialer Verhältnisse” erweist? Und wir diese Verhältnisse über unser Sprechen, und unser Kommunizieren allgemein, immerfort reproduzieren?&nbsp;<br>Hat sich ein gesellschaftlicher Sexismus in der Grammatik festgesetzt, wodurch bei Frauen nun grammatisch nicht mehr zwischen Handelnder und Erduldender unterschieden wird? Wodurch Frauen grammatisch gesehen schwach belebten Lebewesen näher steht als dem Mann? Wir wollen diese (kühnen?) Hypothesen am Beispiel des deutschen Deklinationsklassensystems überprüfen.&nbsp;</div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprachwissenschaft, Sprache, Sprachwissen, Deutsch, Sprechen, DaF, Grammatik, Sprachenlernen, Deutschkurs, Grammatikwissen, Genderlinguistik</itunes:keywords>
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      <title>S2E3 Erstspracherwerb: Frühkindliche Sprachwahrnehmung (Teil 1)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Wie lernen Kinder sprechen? Sie lernen, dass es bestimmte Regularitäten in einer Sprache gibt, welche das sind, und wie sie Wörter und Sätze korrekt verarbeiten und produzieren, können aber nicht theoretisch erklären, wie Sprache funktioniert. Die meisten von uns sollten das sehr gut nachvollziehen können. Wie kommt es also, dass wir uns vom schreienden Säugling scheinbar mühelos in vollkommen kompetente Sprecher·innen verwandeln? Genau darum geht es in diesem großen Themenblock zum kindlichen Spracherwerb. Heute widmen wir uns der Basis für die Hervorbringung des ersten eigenen Wortes: der Sprachwahrnehmung im ersten Lebensjahr.</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 22 Feb 2022 06:30:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Klassischerweise kann man die Entwicklungsverläufe des kindlichen Spracherwerbs auf unterschiedlichen Ebenen beschreiben. Man schaut sich also an, wie ein Kind Laute erkennt, unterscheidet und produziert (also die Ebene der <strong>Phonetik</strong> und der <strong>Phonologie</strong>), wie es Wörter versteht, speichert und abruft (also die Ebene des <strong>Lexikons</strong> und der <strong>Semantik</strong>), wie es mit Wörtern dann Sätze bildet (also die Ebene der <strong>Syntax</strong>) und schließlich wie es seine sprachlichen Fähigkeiten dann in der Kommunikation einsetzt (das wäre dann die Ebene der <strong>Pragmatik</strong>).</div><div><br></div><div>Die kindliche Sprachentwicklung beginnt jedoch bereits lange vor dem ersten Wort. Babys haben bereits wenige Tage nach der Geburt eine besondere Vorliebe für menschliche Stimmen. Experimente zeigen, dass Säuglinge ihre Muttersprache schon knapp nach der Geburt von anderen Sprachen unterscheiden können, und dass sie diese an ihrer Melodie erkennen. Säuglinge sind ebenfalls sehr gut darin, zwischen Lauten zu unterscheiden. Doch diese anfängliche Fähigkeit auch noch so geringe phonetische Unterschiede wahrzunehmen, lässt sich mit der Zeit nach und pendelt sich am Ende des ersten Lebensjahres auf das Lautinventar der Muttersprache ein.</div><div><br></div><div>Außerdem zentral für den Spracherwerb ist die Fähigkeit zu segmentieren. Das Kind muss lernen, einen auf den ersten Blick unkontrollierten Strom aus Sprachlauten so zu zerlegen, dass einzelne Einheiten hörbar werden, die es später selbst zu solch unkontrollierten Sprachströmen zusammensetzen kann. Das macht es unter anderem durch das Beobachten und Verarbeiten des Sprachrhythmus, phonotaktischer Regularitäten und Inhalts- oder hochfrequenter Funktionswörter.</div><div><br></div><div>Wenn ein Kind einzelne Wörter identifiziert hat, folgen zwei wichtige Schritte: Erstens muss es diese Lautpakete mit Bedeutung versehen und zweitens muss es sie kategorisieren.&nbsp;</div><div><br></div><div>Neben Verhaltensbeobachtungen gibt es mittlerweile auch eine ganze Reihe an bildgebender Verfahren, mit denen die Prozesse in kindlichen Gehirn dargestellt werden können, die ablaufen, während sie sprachliche Stimuli verarbeiten. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass das kindliche Gehirn in den ersten drei Lebensjahren ähnlich auf diese Stimuli reagiert wie das erwachsene.</div><div><br></div><div>Viele Spracherwerbsforscher·innen gehen davon aus, dass es sich bei all diesen Fähigkeiten um sogenannte Prädispositionen handelt, spezifische Veranlagungen, die entweder angeboren sind oder sehr früh ausgebildet werden. Diese würden die Aufmerksamkeit des Kindes auf jene Merkmale des Sprachangebots lenken, die es in bestimmten Entwicklungsphasen vorrangig verarbeiten bzw. verarbeiten kann.</div><div><br><strong>Studie aus der Folge:&nbsp;</strong><a href="https://publishup.uni-potsdam.de/opus4-ubp/frontdoor/deliver/index/docId/1503/file/Functional_elements_2004.pdf">das Pronk-Experiment</a>&nbsp;<br><br>—&nbsp; —&nbsp; — &nbsp;<br><br></div><div>Wenn ihr immer noch gern Dinge über Sprache hört, könnt ihr dieses Projekt ganz einfach unterstützen, indem ihr den Podcast bewertet oder ihn anderen weiterempfehlt. Auch Feedback zu den Themen der einzelnen Folgen sammle ich fleißig auf <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">Instagram</a> und <a href="https://twitter.com/daslehrwerk">Twitter</a> oder per E-Mail unter <strong>wissen@lehrwerk.at</strong>.<br><br>Auf der Website vom <a href="https://www.lehrwerk.at">Lehrwerk</a> gibt es alle Folgen von <strong>Schon gewusst?</strong> zum <a href="http://www.lehrwerk.at/podcast-gewusst/">Nachhören</a> und <a href="http://www.lehrwerk.at/blog/">Nachlesen</a>.</div>]]>
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      <link>https://wissen-schafft-sprache.letscast.fm/episode/s2e3-erstspracherwerb-fruehkindliche-sprachwahrnehmung-teil-1</link>
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      <itunes:title>S2E3 Erstspracherwerb: Frühkindliche Sprachwahrnehmung (Teil 1)</itunes:title>
      <itunes:subtitle>… wie Säuglinge im ersten Lebensjahr Sprache wahrnehmen und verarbeiten</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
      <itunes:episode>12</itunes:episode>
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        <![CDATA[<div>Wie lernen Kinder sprechen? Sie lernen, dass es bestimmte Regularitäten in einer Sprache gibt, welche das sind, und wie sie Wörter und Sätze korrekt verarbeiten und produzieren, können aber nicht theoretisch erklären, wie Sprache funktioniert. Die meisten von uns sollten das sehr gut nachvollziehen können. Wie kommt es also, dass wir uns vom schreienden Säugling scheinbar mühelos in vollkommen kompetente Sprecher·innen verwandeln? Genau darum geht es in diesem großen Themenblock zum kindlichen Spracherwerb. Heute widmen wir uns der Basis für die Hervorbringung des ersten eigenen Wortes: der Sprachwahrnehmung im ersten Lebensjahr.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprachwissenschaft, Sprache, Sprachwissen, Deutsch, Sprechen, Mehrsprachigkeit, Sprachenlernen, Erstspracherwerb, Spracherwerb</itunes:keywords>
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      <title>S2E2 Klassische Spracherwerbstheorien</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Ist es nicht erstaunlich, wie schnell kleine Kinder sprechen lernen? Scheinbar mühelos lernen sie Wörter, Grammatik und alles, was sonst noch dazugehört, um sprachlich mit anderen zu interagieren. In der Geschichte der <strong>Spracherwerbsforschung</strong> haben sich einige wenige große <strong>Erklärungsmodelle</strong> für dieses Phänomen herausgebildet. Diese reichen von nativistischen Ansätzen, interaktionistischen Ansätzen bis hin zu kognitivistischen Ansätzen, und neuerdings auch Ansätze, die über diese Dreiteilung hinausgehen. Genau diese Modelle wollen wir uns heute etwas genauer ansehen.</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 08 Feb 2022 06:30:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Die beiden zentralen Streitfragen, die zu einer Abgrenzung der unterschiedlichen Modelle voneinander geführt haben, sind <strong>erstens</strong> die Frage nach <strong>angeborenem</strong> auf der einen Seite und <strong>erworbenem</strong> Wissen auf der anderen Seite und <strong>zweitens </strong>die Frage nach <strong>sprachspezifischem</strong> und <strong>domänenspezifischem</strong> Wissen.</div><div><br></div><div>Bei Versuchen, die Forschungslandschaft zu katographieren, ist aber immer mitzubedenken, dass diese Modelle, die ich gerade genannt habe, schon lange nicht mehr in ihrer “Reinform” sozusagen existieren.<br><br>Doch war wären diese "Reinformen"?<br><br><strong>Nativistische Ansätze<br></strong>Der mit Abstand berühmteste Vertreter, um nicht zu sagen Begründer, des Naturismus ist mit Sicherheit Noam Chomsky. Er geht davon aus, dass Kinder immer schon mehr über Sprache wüssten, als sie im Input vorfinden würden. Und dieses Wissen sei in ihnen quasi genetisch angelegt. Er geht davon aus, dass erstens Kinder selbst im Erwerbsprozess keine aktive Rolle einnehmen und dass zweitens sprachlicher Input zwar notwendig ist, um sprechen zu lernen, aber nur als Auslöser, sogenannter Trigger. Bezugspersonen als Gesprächspartner·innen, spielen in diesen Erklärungsmodellen also kaum eine Rolle.</div><div><strong><br>Interaktionistische Ansätze<br></strong>Ganz anders ist das bei sogenannten interaktionistischen Ansätzen. Diese interessieren sich nämlich gerade auf die Lernumgebung der Kinder. Sie folgen also im Gegensatz zu nativistischen Ansätzen keiner Inside-out-Annahme, sondern einer outside-in-Annahme. Bezugspersonen würden ein kommunikatives Unterstützungssystem&nbsp; aufbauen, in dem dann Spracherwerb stattfinden kann. Kinder würden deswegen<strong> </strong>sprechen lernen, weil sie kommunizieren und sich mit anderen austauschen wollen. Gelingen tut ihnen das Sprachenlernen dann, weil ihre Bezugspersonen in kindgerechter Weise mit ihnen sprechen und dieser Input informationsreich ist.<br><strong><br>Kognitivistische Ansätze<br></strong>Kognitivistische Ansätze sehen in Sprache keine spezifische Entwicklungsaufgabe. Jean Piaget sieht in der kindlichen Entwicklung ein Wechselspiel zwischen äußeren Einflüssen und inneren Strukturen. Kognitivistische Modelle betonen, im Gegensatz zu nativistischen und interaktionistischen, weniger die kommunikative Funktion von Sprache, sondern eher begrifflich-semantische Aspekte. Als Hauptaufgabe der Sprache wird die Kommunikation gesehen.<br><br><strong>Konstruktivistsiche Ansätze<br></strong>In sozial-pragmatischen Ansätze, wie dem von Tomasello zum Beispiel, gibt es zwar eine biologische, evolutionär entstandene Voraussetzung für Sprache und Kommunikation, allerdings ist diese Ausstattung nicht sprachspezifisch. Spracherwerb kann damit als Teil eines generellen kulturellen Lernprozesses modelliert werden. So gesehen bildet des konstruktivistische Modell einen Gegenpol zum nativistischen. Erstens wird hier dem Input eine viel wichtiger Rolle zugeschrieben, und zweitens basiert Spracherwerb hier nicht auf sprachspezifischen Fähigkeiten, sondern auf domänenübergreifenden wie der Imitation und der Analogiebildung, bei welchen es sich um allgemein sozial-kognitive Fähigkeiten handelt.<br><br><strong>Emergenzmodelle<br></strong>Um die Dichotomie zwischen inside-out und outside-in-Annahmen aufzubrechen, schlagen sogenannte Emergenzmodelle vor, beide Komponenten, also Umwelt und biologische Anlagen, in die jeweiligen Erklärungsansätze mit einzubeziehen. Zwar werden auch hier dem Kind früh vorhandene Lernmechanismen zugeschriebenen, der Input gewinnt hier aber an Bedeutung. Das Kind bleibt durchgehend aktiv im Erwerbsprozess, muss also aktiv neue sprachliche Informationen aufnehmen, durch die sich das Wissenssystem verändert, was wiederum auf die Verarbeitungsprozesse zurückwirkt, neue Informationen verwertet werden können und so weiter und so fort. Dadurch ergibt sich ein dynamisches Zusammenspiel.<br><br><strong>Mehrsprachiger Spracherwerb<br></strong>Mehrsprachigkeit im Kindesalter wird in den einschlägigen Fachdiskursen heutzutage zum Glück sehr viel positiver bewertet als früher. Man geht mittlerweile davon aus, dass der Erwerb mehrerer Sprachen im Kindesalter in den allermeisten Fällen vollkommen unauffällig passiert, dass Mehrsprachigkeitsphänomene wie etwa Code-Switching und dergleichen effektive Kommunikationsstrategien und adäquate stilistische Mittel sind und vor allem auch davon, dass Mehrsprachigkeit allein bzw. an sich die Sprachentwicklung nicht negativ beeinflusst oder gar zu Sprachentwicklungsstörungen führt. Der simultane oder sukzessive Spracherwerb in bzw. von mehreren Sprachen bis zu einem Alter von etwa vier Jahren wird mittlerweile genauso wie einsprachiger Spracherwerb behandelt.</div><div><br></div><div>Literatur zu den <strong>Modellen</strong> aus dieser Folge:<br><br><a href="https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783110095869.1.9.506/html">Chomsky 1</a> | <a href="http://psych.colorado.edu/~kimlab/hauser.chomsky.fitch.science2002.pdf">Chomsky, 2</a> | <a href="https://srcd.onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1111/1467-8624.00612">Studie von Hoff</a> | <a href="https://books.google.at/books?id=7M_lSEfzTQoC&amp;printsec=frontcover&amp;dq=tomasello+acquiring+syntax&amp;hl=en&amp;sa=X&amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;q=tomasello%20acquiring%20syntax&amp;f=false">Tomasello 1</a> | <a href="https://books.google.at/books?id=T3bqzIe3mAEC&amp;printsec=frontcover&amp;dq=tomasello+origins+of+human+communication&amp;hl=en&amp;sa=X&amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;q=tomasello%20origins%20of%20human%20communication&amp;f=false">Tomasello 2</a> | <a href="https://www.jstor.org/stable/3181533?read-now=1&amp;refreqid=excelsior%3A0bc8788be8d51307f3701c417943fb7b&amp;seq=1#page_scan_tab_contents">Hollich et al.</a> | <a href="https://books.google.at/books?hl=en&amp;lr=&amp;id=xt5IrzR3vCIC&amp;oi=fnd&amp;pg=PP11&amp;dq=hirsh+pasek+golinkoff+the+origins+of+grammar&amp;ots=iHYrWXd_T1&amp;sig=G7CJ_cmDiuFQEUG_2dSyg24oiZg#v=onepage&amp;q=hirsh%20pasek%20golinkoff%20the%20origins%20of%20grammar&amp;f=false">Hirsh-Pashek und Golinkoff</a></div><div><br></div><div>Wenn ihr immer noch gern Dinge über Sprache hört, könnt ihr dieses Projekt ganz einfach unterstützen, indem ihr den Podcast bewertet oder ihn anderen weiterempfehlt. Auch Feedback zu den Themen der einzelnen Folgen sammle ich fleißig auf <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">Instagram</a> und <a href="https://twitter.com/daslehrwerk">Twitter</a> oder E-Mail unter <strong>wissen@lehrwerk.at</strong>.<br><br>Auf der Website vom <a href="https://www.lehrwerk.at">Lehrwerk</a> gibt es alle Folgen von <strong>Schon gewusst?</strong> zum <a href="http://www.lehrwerk.at/podcast-gewusst/">Nachhören</a> und <a href="http://www.lehrwerk.at/blog/">Nachlesen</a>.</div>]]>
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      <itunes:title>S2E2 Klassische Spracherwerbstheorien</itunes:title>
      <itunes:subtitle>… wie Kinder schnell und mühelos sprechen lernen?</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Ist es nicht erstaunlich, wie schnell kleine Kinder sprechen lernen? Scheinbar mühelos lernen sie Wörter, Grammatik und alles, was sonst noch dazugehört, um sprachlich mit anderen zu interagieren. In der Geschichte der <strong>Spracherwerbsforschung</strong> haben sich einige wenige große <strong>Erklärungsmodelle</strong> für dieses Phänomen herausgebildet. Diese reichen von nativistischen Ansätzen, interaktionistischen Ansätzen bis hin zu kognitivistischen Ansätzen, und neuerdings auch Ansätze, die über diese Dreiteilung hinausgehen. Genau diese Modelle wollen wir uns heute etwas genauer ansehen.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprachwissenschaft, Sprachwissen, Sprache, Sprechen, Deutsch, Mehrsprachigkeit, Spracherwerb, Erstspracherwerb, Chomsky, Universalgrammatik, Sprachenlernen</itunes:keywords>
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      <title>Sprachideologien</title>
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        <![CDATA[<div>Mythen rund um Sprache gibt es wie Sand am Meer. Doch worauf fußen unsere Vor- und Einstellungen?&nbsp;</div><div>In der aktuellen Podcastfolge sprechen wir über <a href="https://paper.dropbox.com/?q=%23Sprachideologien">Sprachideologien</a> und ihre gesellschaftliche Wirkungsmacht in so unterschiedlichen Bereichen wie dem kindlichen <a href="https://paper.dropbox.com/?q=%23Spracherwerb">Spracherwerb</a>, <a href="https://paper.dropbox.com/?q=%23Mehrsprachigkeit">Mehrsprachigkeit</a> in der Schule, <a href="https://paper.dropbox.com/?q=%23Sprachenlernen">Sprachenlernen</a> in der Erwachsenenbildung und dem Verhältnis zwischen <a href="https://paper.dropbox.com/?q=%23Dialekt">Dialekt</a> und <a href="https://paper.dropbox.com/?q=%23Standardsprache">Standardsprache</a>.&nbsp;</div><div>Klingt heavy? Das ist es. Aber auch irrsinnig spannend. Und grundlegend noch dazu für all die großen Themenblöcke in dieser Staffel von <a href="https://paper.dropbox.com/?q=%23Schongewusst">Schongewusst</a>. Also nehmt eure starken Nerven und hört euch die Folge an. Es lohnt sich.</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 25 Jan 2022 06:30:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Heute definieren wir den Begriff <a href="https://paper.dropbox.com/?q=%23Ideologie">#Ideologie</a>, werfen einen kritischen Blick auf das Konzept <a href="https://paper.dropbox.com/?q=%23Sprache">#Sprache</a> und öffnen ein paar jener Büchsen, die damals wahrscheinlich nicht einmal Pandora angerührt hätte.</div><div><br></div><div>Sprachverbote in der Schule, Deutschlerngebote im Fremdenrecht, die Marginalisierung von Minderheitensprachen.</div><div><br></div><div>Doch zum Glück ist das hier nicht griechische Mythologie, sondern kritische Diskursforschung. In dieser Episode lassen wir den problematischen Vorannahmen über Sprache und Sprachen freien Lauf. Und versuchen zu verstehen, wo das, was Sprache für uns so “natürlich” macht, seinen ideologischen Anfang nimmt.</div><div><br></div><div>Und nein (Spoiler Alert), das hat meist gar nichts mit unserem Sprechen oder unseren Sprachen zu tun.</div><div><br></div><div>Klingt heavy? Das ist es. Aber auch irrsinnig spannend. Und grundlegend noch dazu für all die großen Themenblöcke in dieser Staffel von <a href="https://paper.dropbox.com/?q=%23Schongewusst">#Schongewusst</a>. Also nehmt eure starken Nerven und hört euch die Folge an. Es lohnt sich.</div><div><br></div><div>Infos zu den <strong>Themen</strong> aus dieser Folge:</div><ul><li><a href="https://www.morawa.at/detail/ISBN-9783825256524/Busch-Brigitta/Mehrsprachigkeit?bpmctrl=bpmrownr.1%7Cforeign.248043-1-0-0">Brigitta Busch</a> liefert einen guten Überblick über die Sprachideologieforschung.</li><li>Zum monolingualen Habitus in der Schule: <a href="https://www.morawa.at/detail/ISBN-9783830920984/Gogolin-Ingrid/Der-monolinguale-Habitus-der-multilingualen-Schule">Ingrid Gogolin</a> (2013)</li><li>Das Buch von Olga Grjasnowa gibt es zum Beispiel <a href="https://www.morawa.at/detail/ISBN-9783411756582/Grjasnowa-Olga/Die-Macht-der-Mehrsprachigkeit">hier</a>.</li><li>Die "großen" Namen in der Ideologieforschung kann man auch bei Wikipedia nachlesen: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Marx">Karl Marx</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Walentin_Nikolajewitsch_Woloschinow">Valentin Vološinov</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Michail_Michailowitsch_Bachtin">Michail Bachtin</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Antonio_Gramsci">Antonio Gramsci</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Louis_Althusser">Louis Althusser</a>.</li></ul><div><br></div><div>Wenn ihr immer noch gern Dinge über Sprache hört, könnt ihr dieses Projekt ganz einfach unterstützen, indem ihr den Podcast bewertet oder ihn anderen weiterempfehlt. Auch Feedback zu den Themen der einzelnen Folgen sammle ich fleißig auf Instagram und Twitter oder E-Mail unter wissen@lehrwerk.at.<br><br>Auf der Website vom <a href="https://www.lehrwerk.at">Lehrwerk</a> gibt es alle Folgen von <strong>Schon gewusst?</strong> zum <a href="http://www.lehrwerk.at/podcast-gewusst/">Nachhören</a> und <a href="http://www.lehrwerk.at/blog/">Nachlesen</a>.</div>]]>
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      <itunes:subtitle>... wie unser Sprechen über Sprache unser Leben beeinflusst</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Mythen rund um Sprache gibt es wie Sand am Meer. Doch worauf fußen unsere Vor- und Einstellungen?&nbsp;</div><div>In der aktuellen Podcastfolge sprechen wir über <a href="https://paper.dropbox.com/?q=%23Sprachideologien">Sprachideologien</a> und ihre gesellschaftliche Wirkungsmacht in so unterschiedlichen Bereichen wie dem kindlichen <a href="https://paper.dropbox.com/?q=%23Spracherwerb">Spracherwerb</a>, <a href="https://paper.dropbox.com/?q=%23Mehrsprachigkeit">Mehrsprachigkeit</a> in der Schule, <a href="https://paper.dropbox.com/?q=%23Sprachenlernen">Sprachenlernen</a> in der Erwachsenenbildung und dem Verhältnis zwischen <a href="https://paper.dropbox.com/?q=%23Dialekt">Dialekt</a> und <a href="https://paper.dropbox.com/?q=%23Standardsprache">Standardsprache</a>.&nbsp;</div><div>Klingt heavy? Das ist es. Aber auch irrsinnig spannend. Und grundlegend noch dazu für all die großen Themenblöcke in dieser Staffel von <a href="https://paper.dropbox.com/?q=%23Schongewusst">Schongewusst</a>. Also nehmt eure starken Nerven und hört euch die Folge an. Es lohnt sich.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprachwissenschaft, Sprache, Sprachwissen, Sprechen, Sprachenpolitik, Sprachwandel, Mehrsprachigkeit, Deutschkurs, Sprachideologien</itunes:keywords>
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      <title>Sprachwissenschaftliches Arbeiten im Deutschkurs</title>
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        <![CDATA[<div>Eine Frage, die ich immer wieder höre, ist: Was macht man dann eigentlich so als Sprachwissenschaftlerin? Beruflich habe ich mich zur Zeit als Trainerin für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache aufgestellt. Das ist aber sicherlich nicht das typische Tätigkeitsfeld von Linguist·innen. Wie ich von der Sprachwissenschaft in den Deutschkurs gekommen bin? Und wie die Sprachwissenschaft in den Deutschkurs passt? Darum soll es heute gehen. Ich plaudere ein bisschen aus dem Nähkästchen über meinen beruflichen Werdegang, meine Sprachbiographie und die methodologischen Grundpfeiler meiner Deutschkurse.&nbsp;</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 11 Jan 2022 06:30:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Eine Frage, die ich immer wieder höre, ist: Was macht man dann eigentlich so als Sprachwissenschaftlerin? Beruflich habe ich mich zur Zeit als Trainerin für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache aufgestellt. Das ist aber sicherlich nicht das typische Tätigkeitsfeld von Linguist·innen. Wie ich von der Sprachwissenschaft in den Deutschkurs gekommen bin? Und wie die Sprachwissenschaft in den Deutschkurs passt? Darum soll es heute gehen. Ich plaudere ein bisschen aus dem Nähkästchen über meinen beruflichen Werdegang, meine Sprachbiographie und die methodologischen Grundpfeiler meiner Deutschkurse. <br><br>Meine Reise in den Deutschkurs führt mich von Kärnten, über Frankreich, Québec und Großbritannien nach Wien. Von Auslandsjahren, über die Uni, DaF- und Alphabetisierungskursen bis ins Lehrwerk. Sprache hat in meinem Leben immer schon eine große Rolle gespielt, ob es sich ums Lesen, ums Schreiben oder ums Studieren gehandelt hat. Seitdem ich meine beiden Studien (Sprachwissenschaft und Französisch) mit dem Diplomarbeitsthema "Minderheitensprachenrechte in Kanada/Québec" abgeschlossen habe, sind und bleiben die Themen Minderheitensprachen, Mehrsprachigkeit und Sprachenpolitik ein wichtiger Teil meines Forschungsinteresses. Auch mein Dissertationsprojekt hat sich mit der Sprachenpolitik in Österreich und mit kritisch-diskursanalytischen und sprachbiographischen Methoden zum öffentlichen Minderheitensprachdiskurs auseinandergesetzt. <br><br>Die Idee mit dem Lehrwerk ein eigenes Lerninstitut für Kinder und Erwachsene zu gründen, ist aus der intensiven Auseinandersetzung mit dem eigenen Arbeiten im DaF/DaZ-Bereich heraus entstanden. In dieser Folge fasse ich noch einmal zusammen, worauf es mir als Sprachwissenschaftlerin im Deutschunterricht ankommt. Ich will euch diesmal ein Stück weit mitnehmen in meinen Arbeitsalltag, euch teilhaben lassen an den Möglichkeiten und Herausforderungen sprachwissenschaftlich fundierten Sprachunterricht und euch an einigen praktischen Beispielen zeigen, wie ich mein sprachwissenschaftliches Wissen in der alltäglichen Kurspraxis einsetze.<br><br>Wer mehr über meine Arbeit im <a href="http://www.lehrwerk.at/">Lehrwerk</a> wissen möchte, kann gerne auf der Webseite vorbeischauen. Dort gibt es im Blogeintrag zur Folge auch weiterführende Links zu den von mir angesprochenen Methoden, Theorien und Forschungen.<br><br><br><strong>Gefällt dir Schon gewusst?<br></strong>Am einfachsten kannst du meine Arbeit unterstützen, indem du den Podcast auf <a href="https://podcasts.apple.com/at/podcast/schon-gewusst-sprachwissen-zum-h%C3%B6ren/id1587196838">Apple</a> oder <a href="https://open.spotify.com/show/6QQE5ZnwO8SjqsbLTZsIPr?si=1267a6b7c6f641e8">Spotify</a> bewertest. Dadurch machst du ihn für andere sichtbarer und erlaubst es mir, die Folgen auch in Zukunft kostenlos und werbefrei für alle zu produzieren.<br><br>Die komplette Episode gibt es wie immer bei mir im <a href="http://www.lehrwerk.at/podcast-gewusst/">Blog</a> zum Nachhören und Nachlesen. Wenn dir die Zeit zwischen zwei Folgen zu lang ist, besuch mich doch einfach auf <a href="https://instagram.com/daslehrwerk">Instagram</a> oder <a href="https://twitter.com/daslehrwerk">Twitter</a>. Dort sammle ich all das Sprachwissen, das nicht mehr in zwanzig Minuten Podcast passt.</div>]]>
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      <itunes:title>Sprachwissenschaftliches Arbeiten im Deutschkurs</itunes:title>
      <itunes:subtitle>... wie ich von der Sprachwissenschaft in den Deutschkurs gekommen bin</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Eine Frage, die ich immer wieder höre, ist: Was macht man dann eigentlich so als Sprachwissenschaftlerin? Beruflich habe ich mich zur Zeit als Trainerin für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache aufgestellt. Das ist aber sicherlich nicht das typische Tätigkeitsfeld von Linguist·innen. Wie ich von der Sprachwissenschaft in den Deutschkurs gekommen bin? Und wie die Sprachwissenschaft in den Deutschkurs passt? Darum soll es heute gehen. Ich plaudere ein bisschen aus dem Nähkästchen über meinen beruflichen Werdegang, meine Sprachbiographie und die methodologischen Grundpfeiler meiner Deutschkurse.&nbsp;</div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprachwissenschaft, , Deutsch, Sprache, Sprechen, DaF, Sprachenvielfalt, Mehrsprachigkeit, Deutschkurs, Sprachbiographie</itunes:keywords>
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      <title>Mehrsprachigkeit</title>
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        <![CDATA[<div>Es wird Zeit, dass wir endlich einmal über Mehrsprachigkeit reden. Wir sprechen unterschiedliche Sprachen, kommen aus unterschiedlichen Ländern, haben unterschiedliche Bildungswege und unterschiedliche Biographien. Doch eines haben wir alle gemeinsam: Wir sind alle mehrsprachig. (Wirklich? Spoileralert: Ja.)</div><div>In der aktuellen Folge geht es um individuelle und gesellschaftliche Formen von Mehrsprachigkeit. Ein grober Überblick über ein riesiges Forschungsfeld. Und ein kleiner Einblick in das Programm der nächsten Staffel. Was genau euch ab Jänner hier erwartet? Lasst euch überraschen. Oder noch besser: Hört euch einfach die aktuelle Folge an.</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 28 Dec 2021 06:30:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Es wird Zeit, dass wir endlich einmal über Mehrsprachigkeit reden. Wir sprechen unterschiedliche Sprachen, kommen aus unterschiedlichen Ländern, haben unterschiedliche Bildungswege und unterschiedliche Biographien. Doch eines haben wir alle gemeinsam: Wir sind alle mehrsprachig.&nbsp;<br><br></div><div>In der aktuellen Folge geht es um individuelle und gesellschaftliche Formen von Mehrsprachigkeit. Ein grober Überblick über ein riesiges Forschungsfeld mit großer Aktualität.<br><br>Eine einheitliche Definition von Mehrsprachigkeit gibt es nicht. Der Begriff “Mehrsprachigkeit” bezieht sich sowohl auf die Sprachkompetenzen von Individuen oder Gruppen, als auch auf verschiedene Situationen (in einer Institution, in einem Staat), in denen mehrere Sprachen miteinander in Kontakt treten.</div><div>&nbsp;<br>Sowohl auf gesellschaftlicher als auch auf individueller Ebene ist Mehrsprachigkeit die Norm. Das zeigen einerseits Sprachzählungen (siehe etwa <a href="https://www.ethnologue.com/">Ethnologue</a>) und andererseits die angewandte sprachwissenschaftliche Forschung. Nicht nur aus soziolinguistischer, sondern auch aus neurolinguistischer Perspektive ist der Mensch immer mehrsprachig.<br><br>Der Mythos der Einsprachigkeit ist trotzdem immer noch tief in unserem kollektiven Bewusstsein verankert. Die Idee "eine Sprache - eine Nation" geht zurück bis zur Entstehung der europäischen Nationalstaaten. Die Aufgabe der Angewandten Linguistik ist es heute, dieses vermeintliche politische Ideal zu hinterfragen und zu zeigen, dass, diese veraltete Norm unter den aktuellen Bedingungen von Migration und Mobilität konstruiert ist.<br><br>Wir wissen heute extrem viel über Sprache, es wird zu den unterschiedlichsten Themen und in den unterschiedlichsten Feldern geforscht. Und trotzdem mangelt es oft an Sprachwissen — und zwar nicht nur in der Bevölkerung, sondern auch bei entscheidungstragenden öffentlichen Organen, die festgefahrene Praktiken und marode Strukturen verändern könnten. Organe, die sich durchaus von Zeit zu Zeit wissenschaftliche Expertise einholen, diese dann aber viel zu oft ignorieren. <br><br>Hier im Podcast über diese Themen zu sprechen, mag sich anhören wie ein Tropfen auf den heißen Stein. Doch es ist ein Schritt in Richtung eines toleranteren, gerechteren und schlichtweg menschlicheren Umgang mit Mehrsprachigkeit und mehrsprachigen Menschen in mehrsprachigen Gesellschaften.<br><br><br><strong>Buchtipp: <br></strong>Brigitta Busch, <a href="https://www.morawa.at/detail/ISBN-9783825256524/Busch-Brigitta/Mehrsprachigkeit">Mehrsprachigkeit</a>, 2021 <br><br><strong>Gefällt dir Schon gewusst?<br></strong>Am einfachsten kannst du meine Arbeit unterstützen, indem du den Podcast auf Apple oder Spotify bewertest. Dadurch machst du ihn für andere sichtbarer und erlaubst es mir, die Folgen auch in Zukunft kostenlos und werbefrei für alle zu produzieren.<br><br>Die komplette Episode gibt es wie immer bei mir im Blog zum Nachhören und Nachlesen. Wenn dir die Zeit zwischen zwei Folgen zu lang ist, besuch mich doch einfach auf <a href="https://instagram.com/daslehrwerk">Instagram</a> oder <a href="https://twitter.com/daslehrwerk">Twitter</a>. Dort sammle ich all das Sprachwissen, das nicht mehr in zwanzig Minuten Podcast passt.<br><br>Ich wünsche euch einen guten Start ins neue Jahr und freue mich schon aufs nächste Mal, wenn wir wieder über Sprache sprechen.</div>]]>
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      <itunes:subtitle>... warum niemand einsprachig ist</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Es wird Zeit, dass wir endlich einmal über Mehrsprachigkeit reden. Wir sprechen unterschiedliche Sprachen, kommen aus unterschiedlichen Ländern, haben unterschiedliche Bildungswege und unterschiedliche Biographien. Doch eines haben wir alle gemeinsam: Wir sind alle mehrsprachig. (Wirklich? Spoileralert: Ja.)</div><div>In der aktuellen Folge geht es um individuelle und gesellschaftliche Formen von Mehrsprachigkeit. Ein grober Überblick über ein riesiges Forschungsfeld. Und ein kleiner Einblick in das Programm der nächsten Staffel. Was genau euch ab Jänner hier erwartet? Lasst euch überraschen. Oder noch besser: Hört euch einfach die aktuelle Folge an.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprachwissenschaft, Sprachwissen, Sprache, Sprechen, Mehrsprachigkeit, Sprachenvielfalt, Sprachenpolitik, Sprachwandel, Kultur, Deutsch</itunes:keywords>
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      <title>Krampusse und andere Winterschrecks (Sprache und Kultur)</title>
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        <![CDATA[<div>Ihr habt richtig gelesen: Heute geht es um Weihnachten. Allerdings solltet ihr euch keine typische Weihnachtsfolge erwarten. Wir kommen diesmal (fast) ohne Christkind, Weihnachtsmann und Lametta aus. Dafür gibt’s umso mehr zum Gruseln. Und einen ganz besonderen <a href="https://paper.dropbox.com/?q=%23Kinderbuchtipp">#Kinderbuchtipp</a> zum Thema Krampus und Co. von mir. Wir werden sehen, wie mehr Wissen über alte Traditionen uns Großen hilft, eine respektvolle und kindgerechte Perspektive einzunehmen und unseren Kleinen eine Sprache mitzugeben, um angstfrei über den Krampus und andere gruslige Wintergestalten zu reden, ohne diesen Figuren notwendigerweise ihren schauderhaften Zauber und ihre möglicherweise immer noch sinnstiftende Funktion zu nehmen.&nbsp;</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 14 Dec 2021 06:30:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Heute geht es um Weihnachten. Allerdings ist das hier keine typische Weihnachtsfolge. Wir kommen diesmal (fast) ohne Christkind, Weihnachtsmann und Lametta aus. Dafür gibt’s umso mehr zum Gruseln. Und einen ganz besonderen <a href="https://paper.dropbox.com/?q=%23Kinderbuchtipp">#Kinderbuchtipp</a> von mir.&nbsp;<br><br>Das ist das Buch, um das es heute geht:</div><div><em>Leonora Leitl, </em><strong><em>Krissi Krampus</em></strong><em> (Kunstanstifter Verlag, 2021)</em></div><div><br>Ja, Krissi ist ein Kinderbuch. Aber wie so oft, können auch wir Großen viel aus Kinderliteratur lernen. Krissi Krampus ist ein wunderbares Stück Literatur, das Groß und Klein zusammenbringt und Sprache zur Verfügung stellt, um auch über die schwierigen Dinge im Leben (wie unsere Ängste) zu sprechen.<br><br>Krissi, die Titelheldin, ist ein kleines Krampusmädchen, das im Sommer mit ihren schrecklichen Nachbarn am Krampusberg wohnt und sich dort einen Zeitvertreib für die warme Jahreszeit sucht. Und just als sie verzweifelt aufgeben möchte, trifft sie Trixi, die junge Teufelstochter...<br><br>Wir schauen uns heute ein bisschen genauer an, wer oder was eigentlich hinter den Figuren aus dem Buch steckt - Figuren, die heute noch zum Teil wichtige Elemente unserer alpenländischen Traditionen sind.&nbsp;<br><br>Und so gesehen ist Krissi Krampus dann eben auch ein Erwachsenenbuch. Es fordert uns dazu auf, uns mit der Herkunft unserer Traditionen auseinanderzusetzen, nachzuforschen, Dinge herauszufinden, die wir normalerweise gar nicht mehr hinterfragen. Egal, mit welchen Traditionen und Brauchtümern Kinder in Berührung kommen, egal ob bei ihnen der Nikolo kommt, mit oder ohne Krampus — Bücher wie das von der Krissi holen die Kinder dort ab, wo sie gerade stehen und nehmen ihnen die Angst vor dem Unbekannten, dem Anderen. Es hilft uns Großen, eine respektvolle und kindgerechte Perspektive einzunehmen, und hilft den Kleinen, eine Sprache zu finden, um über den Krampus und Co. zu reden, ohne diesen Gestalten notwendigerweise ihren schauderhaften Zauber und ihre möglicherweise immer noch sinnstiftende Funktion zu nehmen.<br><br>Absolute (Vor-)Leseempfehlung!<br><br>Inspiriert haben mich dieses Mal zwei besondere Frauen aus Österreich:</div><ul><li>Carla Heher bloggt unter anderem in ihrem <a href="https://buuu.ch">Gemeinschaftsblog</a> über diverse Kinder- und Jugendbücher. Auf Instagram findet ihr sie <a href="https://www.instagram.com/buuu.ch/">hier</a>.</li><li>Leonora Leitl stellt ihre Bücher direkt auf ihrer eigenen <a href="https://www.leonoraleitl.com">Webseite</a> vor. Auch auf Instagram ist <a href="https://www.instagram.com/leonoraleitl/">Leonora</a> zu finden.</li></ul><div><br>Wer noch mehr zu den anderen winterschrecklichen Nachbarn von Krissi auf dem Krampusberg wissen möchte, kann auch bei mir im <a href="http://www.lehrwerk.at/blog/">Blog vom Lehrwerk</a> vorbeischauen. Dort gibt's wie jedes Mal auch das Transkript zur Folge direkt zum Mit- oder ganz klassisch zum Nachlesen.<br><br>Für mehr Sprachwissen <strong>abonniere Schon gewusst?</strong>, damit du keine neue Folge verpasst! Auf meinen Social-Media-Kanälen gibt es regelmäßig all das Wissenswerte über Sprache, was nicht mehr in den Podcast passt. Immer noch auf <a href="https://www.facebook.com/daslehrwerk">Facebook</a>, besonders fleißig auf <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">Instagram</a> und seit Neustem auch auf <a href="https://www.twitter.com/daslehrwerk/">Twitter</a>.<br><br>Wenn du mich und <strong>meine Arbeit unterstützen</strong> möchtest, kannst du das aber nicht nur durch ein Abo oder auf Social Media tun:&nbsp;</div><ol><li>Wenn du über Apple zuhörst, freue ich mich über eine <strong>Bewertung</strong>. Damit hilfst du dem Podcast sichtbarer zu werden, wodurch noch mehr Sprachbegeisterte gratis und werbefrei zuhören können.&nbsp;</li><li>Wenn du nicht zu Team Apple gehörst, ist das auch nicht schlimm. Vielleicht kennst du trotzdem eine*n Freund*in, eine*n Kolleg*in oder eine Tante, dem*r du ganz analog von Schon gewusst? erzählen möchtest?! Kurzum: <strong>Mundpropaganda</strong> ausdrücklich erlaubt!&nbsp;</li></ol><div>In diesem Sinne bis zum nächsten Mal, wenn wir wieder über Sprache sprechen.</div>]]>
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      <itunes:title>Krampusse und andere Winterschrecks (Sprache und Kultur)</itunes:title>
      <itunes:subtitle>... wie wir mit Kindern über Brauchtümer im Winter sprechen können</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Ihr habt richtig gelesen: Heute geht es um Weihnachten. Allerdings solltet ihr euch keine typische Weihnachtsfolge erwarten. Wir kommen diesmal (fast) ohne Christkind, Weihnachtsmann und Lametta aus. Dafür gibt’s umso mehr zum Gruseln. Und einen ganz besonderen <a href="https://paper.dropbox.com/?q=%23Kinderbuchtipp">#Kinderbuchtipp</a> zum Thema Krampus und Co. von mir. Wir werden sehen, wie mehr Wissen über alte Traditionen uns Großen hilft, eine respektvolle und kindgerechte Perspektive einzunehmen und unseren Kleinen eine Sprache mitzugeben, um angstfrei über den Krampus und andere gruslige Wintergestalten zu reden, ohne diesen Figuren notwendigerweise ihren schauderhaften Zauber und ihre möglicherweise immer noch sinnstiftende Funktion zu nehmen.&nbsp;</div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprache, Sprachwissen, Sprachwissenschaft, Kultur, Brauchtum, Krampus, Kinderbuch, Buchtipp, Deutsch</itunes:keywords>
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      <title>Sprachenpolitik - Sprachwandel und sprachliche Variation</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Zu den toten Sprachen solle man sie legen, die deutsche Sprache, denn nur die Toten hätten Zeit, sie zu erlernen. 1897 forderte der US-amerikanische Schriftsteller Mark Twain eine drastische Vereinfachung der deutschen Sprache. Aber dürfen wir Sprache einfach so verändern? Heute geht es um <strong>sprachliche Variation </strong>und <strong>Sprachwandel</strong> . Und darum, was diese beiden Phänomene mit <strong>Sprachpflege</strong> und <strong>schlechtem Deutsch</strong> zu tun haben.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Tue, 30 Nov 2021 06:30:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Zu den toten Sprachen solle man sie legen, die deutsche Sprache, denn nur die Toten hätten Zeit, sie zu erlernen. 1897 forderte der US-amerikanische Schriftsteller Mark Twain eine drastische Vereinfachung der deutschen Sprache. Aber dürfen wir Sprache einfach so verändern? Heute geht es um <strong>sprachliche Variation </strong>und <strong>Sprachwandel</strong> . Und darum, was diese beiden Phänomene mit <strong>Sprachpflege</strong> und <strong>schlechtem Deutsch</strong> zu tun haben.<br><br>Sprache entsteht durch und ist Handeln. Sie ist — in letzter Instanz — Tätigkeit. Und tun bedeutet immer auch, es manchmal anders zu tun. Die Reaktionen auf Ungewohntes und neue Erscheinungen in der Sprache, also auf sprachliche Varietäten und Phänomene des Sprachwandels, sind aber bei vielen trotzdem heftig. In dieser Folge möchte ich erklären, warum es zu solchen Reaktionen kommt, und wie man eine dadurch entstehende sprachliche Stigmatisierung andere (und seiner selbst) verhindern kann.<br><br><br><br>Sprache macht unsere Welt. Mach auch du mit und sag es weiter. Teil dein Wissen über Sprache und zeig anderen, was Wissen über Sprache bewirken kann.<br><br>Hörst du gern was über Sprache und willst du meine Arbeit unterstützen?<br>Abonniere <strong>Schon gewusst?</strong> und bewerte den Podcast auf Apple Podcasts. So ermöglichst du es noch mehr Menschen, beim nächsten Mal zuzuhören.<br><br>Mehr Wissen über Sprache und rund um's miteinander Reden findest du auf <a href="https://www.instagram.com/daslehrwerk/">Instagram</a>, <a href="https://twitter.com/daslehrwerk">Twitter</a> und auf meinem <a href="http://www.lehrwerk.at/blog/">Blog</a>.</div>]]>
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      <itunes:title>Sprachenpolitik - Sprachwandel und sprachliche Variation</itunes:title>
      <itunes:subtitle>... warum es schlechtes Deutsch nicht gibt</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
      <itunes:episode>6</itunes:episode>
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        <![CDATA[<div>Zu den toten Sprachen solle man sie legen, die deutsche Sprache, denn nur die Toten hätten Zeit, sie zu erlernen. 1897 forderte der US-amerikanische Schriftsteller Mark Twain eine drastische Vereinfachung der deutschen Sprache. Aber dürfen wir Sprache einfach so verändern? Heute geht es um <strong>sprachliche Variation </strong>und <strong>Sprachwandel</strong> . Und darum, was diese beiden Phänomene mit <strong>Sprachpflege</strong> und <strong>schlechtem Deutsch</strong> zu tun haben.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprachwissenschaft, Sprachwissen, Deutsch, Sprache, Sprechen, Sprachenpolitik, Sprachwandel</itunes:keywords>
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      <title>Grammatikwissen - Die schwache Deklination</title>
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        <![CDATA[<div>“Ich mag den Autor?” oder “Ich mag den Autoren?” Wie heißt es richtig? Wenn du dir diese oder ähnliche Fragen auch schon einmal (zweimal, dreimal, x-mal) gestellt hast, bist du in guter Gesellschaft. Denn die Antwort fällt vielen nicht leicht. Genau deshalb geht es in der heutigen Folge um die sogenannte schwache Deklination im Deutschen. Denn die bringt uns der ganzen Sache schon ein bisschen näher.&nbsp;<br>Was die schwache Deklination ist, warum wir sie schwach nennen und ob es auch eine starke Deklination gibt — all das werden wir in knapp zwanzig Minuten herausfinden. Mehr Grammatik in noch kürzerer Zeit geht fast nicht.&nbsp;</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Tue, 16 Nov 2021 06:30:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>“Ich mag den Autor?” oder “Ich mag den Autoren?” Wie heißt es richtig? Wenn du dir diese oder ähnliche Fragen auch schon einmal (zweimal, dreimal, x-mal) gestellt hast, bist du in guter Gesellschaft. Denn die Antwort fällt vielen nicht leicht. Genau deshalb geht es in der heutigen Folge um die sogenannte schwache Deklination im Deutschen. Denn die bringt uns der ganzen Sache schon ein bisschen näher. <br>Was die schwache Deklination ist, warum wir sie schwach nennen und ob es auch eine starke Deklination gibt — all das werden wir in knapp zwanzig Minuten herausfinden. Mehr Grammatik in noch kürzerer Zeit geht fast nicht. Und trotzdem:<br><br><strong>Je mehr man weiß, desto mehr will man wissen.</strong><br><br>Also, für alle, die was zum Mitschauen brauchen, um was zu Verstehen: Bei mir auf der Webseite <a href="http://www.lehrwerk.at/blog"><strong>www.lehrwerk.at</strong></a><strong> </strong>gibt’s nicht nur den kompletten Text zum Mitlesen, sondern auch besonders schöne Listen und Tabellen mit allen Formen und Endungen sowie den Fachwortschatz zum Nachschlagen.</div><div><br>Im <a href="https://ww.lehrwerk.at/blog"><strong>Blog</strong></a> landen dort auch anderes Wissenswertes rund um die schönste Erfindung der Welt.</div><div><br></div><div>Für noch mehr Sprachwissen (nicht nur zum Hören) folg mir einfach auf Social Media: <a href="http://www.instagram.com/daslehrwerk"><strong>Instagram</strong></a>, <a href="http://www.facebook.com/daslehrwerk"><strong>Facebook</strong></a>, <a href="https://www.twitter.com/daslehrwerk"><strong>Twitter</strong></a>&nbsp;</div>]]>
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      <itunes:subtitle>Das deutsche Kasussystem erklärt</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>“Ich mag den Autor?” oder “Ich mag den Autoren?” Wie heißt es richtig? Wenn du dir diese oder ähnliche Fragen auch schon einmal (zweimal, dreimal, x-mal) gestellt hast, bist du in guter Gesellschaft. Denn die Antwort fällt vielen nicht leicht. Genau deshalb geht es in der heutigen Folge um die sogenannte schwache Deklination im Deutschen. Denn die bringt uns der ganzen Sache schon ein bisschen näher.&nbsp;<br>Was die schwache Deklination ist, warum wir sie schwach nennen und ob es auch eine starke Deklination gibt — all das werden wir in knapp zwanzig Minuten herausfinden. Mehr Grammatik in noch kürzerer Zeit geht fast nicht.&nbsp;</div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprachwissenschaft, Sprachwissen, Sprache, Deutsch, Grammatikwissen, Grammatik, DaF</itunes:keywords>
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      <title>Sprachenpolitik - Gendersensible Sprache</title>
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        <![CDATA[<div>Unser heutiges Thema stößt bei vielen auf Kritik: gendersensible Sprache. Umso wichtiger ist es, hier mit Vorurteilen aufzuräumen und wissenschaftlich fundierte Argumente für das sogenannte "Gendern" im öffentlichen Diskurs zu finden. In dieser Folge geht es darum, die wichtigsten Einwände zusammenzufassen, über den Nutzen und die Notwendigkeit von gendersensible Sprache aufzuklären und zu zeigen, dass und wie ohne viel Aufwand gendersensibel kommuniziert werden kann.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Tue, 02 Nov 2021 05:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Unser heutiges Thema stößt bei vielen auf Kritik: gendersensible Sprache. Umso wichtiger ist es, hier mit Vorurteilen aufzuräumen und wissenschaftlich fundierte Argumente für das sogenannte "Gendern" im öffentlichen Diskurs zu finden. In dieser Folge geht es darum, die wichtigsten Einwände zusammenzufassen, über den Nutzen und die Notwendigkeit von gendersensibler Sprache aufzuklären und zu zeigen, dass und wie ohne viel Aufwand gendersensibel kommuniziert werden kann.<br><br><strong>Je mehr man weiß, desto mehr will man wissen.</strong></div><div><br></div><div>Mehr Infos zu mir und zum Lehrwerk auf meiner Webseite: <a href="http://www.lehrwerk.at/"><strong>www.lehrwerk.at</strong></a></div><div><br></div><div>Im <strong>Blog</strong> landen dort auch Transkripte, Links und zusätzliche Materialien zu den einzelnen Folgen. <strong>www.lehrwerk.at/blog&nbsp;</strong></div><div><br></div><div>Für noch mehr Sprachwissen (nicht nur zum Hören) folg mir einfach auf Social Media: <a href="http://www.instagram.com/daslehrwerk"><strong>Instagram</strong></a>, <a href="http://www.facebook.com/daslehrwerk"><strong>Facebook</strong></a>, <a href="https://www.twitter.com/daslehrwerk"><strong>Twitter</strong></a>&nbsp;</div>]]>
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      <itunes:title>Sprachenpolitik - Gendersensible Sprache</itunes:title>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Unser heutiges Thema stößt bei vielen auf Kritik: gendersensible Sprache. Umso wichtiger ist es, hier mit Vorurteilen aufzuräumen und wissenschaftlich fundierte Argumente für das sogenannte "Gendern" im öffentlichen Diskurs zu finden. In dieser Folge geht es darum, die wichtigsten Einwände zusammenzufassen, über den Nutzen und die Notwendigkeit von gendersensible Sprache aufzuklären und zu zeigen, dass und wie ohne viel Aufwand gendersensibel kommuniziert werden kann.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprachwissenschaft, Sprachwissen, Sprachenpolitik, Gendersensible Sprache, Sprechen</itunes:keywords>
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      <title>Grammatikwissen: Der deutsche Konjunktiv, Teil 2</title>
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        <![CDATA[<div>In der letzten Folge haben wir gehört, welche Konjunktivformen wir auf Deutsch haben und wie wir sie bilden. Heute wollen wir uns anschauen, was wir mit dem Konjunktiv nun alles machen können. Es geht also um den Gebrauch.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Tue, 19 Oct 2021 07:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>In der letzten Folge haben wir gehört, welche Konjunktivformen wir auf Deutsch haben und wie wir sie bilden. Heute wollen wir uns anschauen, was wir mit dem Konjunktiv nun alles machen können. Es geht also um den Gebrauch.<br><br><strong>Je mehr man weiß, desto mehr will man wissen.</strong></div><div><br></div><div>Mehr Infos zu mir und zum Lehrwerk auf meiner Webseite: <a href="http://www.lehrwerk.at/">www.lehrwerk.at</a></div><div><br></div><div>Im Blog landen dort auch Transkripte, Links und zusätzliche Materialien zu den einzelnen Folgen. www.lehrwerk.at/blog&nbsp;</div><div><br></div><div>Für noch mehr Sprachwissen (nicht nur zum Hören) folge mir auf Social Media: <a href="http://www.instagram.com/daslehrwerk">Instagram</a>, <a href="http://www.facebook.com/daslehrwerk">Facebook</a>, Twitter @daslehrwerk</div>]]>
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      <itunes:subtitle>Wie wird der Konjunktiv verwendet?</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>In der letzten Folge haben wir gehört, welche Konjunktivformen wir auf Deutsch haben und wie wir sie bilden. Heute wollen wir uns anschauen, was wir mit dem Konjunktiv nun alles machen können. Es geht also um den Gebrauch.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprache, Sprachwissen, Sprachwissenschaft, Deutsch, Grammatikwissen, Grammatik, DaF</itunes:keywords>
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      <title>Grammatikwissen: Der deutsche Konjunktiv, Teil 1</title>
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        <![CDATA[<div>"Wie jetzt, wir haben wie viele Konjunktive?" Diese Frage stellen und beantworten wir in dieser Folge. Grammatik ist einer der Grundbausteine einer jeden Sprache. Wir brauchen sie tagtäglich - beim Hören, Lesen, Sprechen, Schreiben. Grammatikregeln auf Abruf fehlen aber oft auch, oder besser: sogar, Muttersprachler*innen. In der Rubrik "Grammatikwissen" gehen wir in diesem Podcast genau diesen Regeln auf den Grund.&nbsp;</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Tue, 05 Oct 2021 07:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>"Wie jetzt, wir haben wie viele Konjunktive?" Diese Frage stellen und beantworten wir in dieser Folge. Grammatik ist einer der Grundbausteine einer jeden Sprache. Wir brauchen sie tagtäglich - beim Hören, Lesen, Sprechen, Schreiben. Grammatikregeln auf Abruf fehlen aber oft auch, oder besser: sogar, Muttersprachler*innen. In der Rubrik "Grammatikwissen" gehen wir in diesem Podcast genau diesen Regeln auf den Grund. <br><br><strong>Je mehr man weiß, desto mehr will man wissen.</strong></div><div><br></div><div>Mehr Infos zu mir und zum Lehrwerk auf meiner Webseite: <a href="http://www.lehrwerk.at/">www.lehrwerk.at</a></div><div><br></div><div>Im Blog landen dort auch Transkripte, Links und zusätzliche Materialien zu den einzelnen Folgen.</div><div><br></div><div>Für noch mehr Sprachwissen (nicht nur zum Hören) folge mir auf Social Media: <a href="http://www.instagram.com/daslehrwerk">Instagram</a>, <a href="http://www.facebook.com/daslehrwerk">Facebook</a>, Twitter @daslehrwerk</div>]]>
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      <link>https://wissen-schafft-sprache.letscast.fm/episode/grammatikwissen-der-deutsche-konjunktiv-teil-1</link>
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      <itunes:title>Grammatikwissen: Der deutsche Konjunktiv, Teil 1</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Komme, was wolle und andere grammatikalische Spitzfindigkeiten</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>"Wie jetzt, wir haben wie viele Konjunktive?" Diese Frage stellen und beantworten wir in dieser Folge. Grammatik ist einer der Grundbausteine einer jeden Sprache. Wir brauchen sie tagtäglich - beim Hören, Lesen, Sprechen, Schreiben. Grammatikregeln auf Abruf fehlen aber oft auch, oder besser: sogar, Muttersprachler*innen. In der Rubrik "Grammatikwissen" gehen wir in diesem Podcast genau diesen Regeln auf den Grund.&nbsp;</div>]]>
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      <itunes:keywords>Deutsch, DaF, Grammatik, Grammatikwissen, Sprachwissenschaft </itunes:keywords>
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      <title>Wortgeschichte: Deutsch</title>
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        <![CDATA[<div>Deutsch kennt viele Fremdbezeichnungen: German, saksa, niemiecki, allemand, tedesco, ... Aber woher kommt eigentlich das Wort "deutsch"? In dieser Folge reisen wir in der Zeit zurück zu den Anfängen der deutschen Sprache, um diese und viele weitere Fragen zu beantworten. Welche Rolle spielt Karl der Große in dieser (Wort-)Geschichte? Warum sind wir nicht alle Teutonen? Und was hat das Ganze mit unserem Daumen zu tun? Hör dich rein und mach dich schlau!</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 05 Oct 2021 07:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Deutsch kennt viele Fremdbezeichnungen: German, saksa, niemiecki, allemand, tedesco, ... Aber woher kommt eigentlich das Wort "deutsch"? In dieser Folge reisen wir in der Zeit zurück zu den Anfängen der deutschen Sprache, um diese und viele weitere Fragen zu beantworten. Welche Rolle spielt Karl der Große in dieser (Wort-)Geschichte? Warum sind wir nicht alle Teutonen? Und was hat das Ganze mit unserem Daumen zu tun? Hör dich rein und mach dich schlau!<br><br><br><strong>Je mehr man weiß, desto mehr will man wissen.</strong></div><div><br></div><div>Mehr Infos zu mir und zum Lehrwerk auf meiner Webseite: <a href="http://www.lehrwerk.at/">www.lehrwerk.at</a></div><div><br></div><div>Im Blog landen dort auch Transkripte, Links und zusätzliche Materialien zu den einzelnen Folgen.</div><div><br></div><div>Für noch mehr Sprachwissen (nicht nur zum Hören) folge mir auf Social Media: <a href="http://www.instagram.com/daslehrwerk">Instagram</a>, <a href="http://www.facebook.com/daslehrwerk">Facebook</a>, Twitter @daslehrwerk</div>]]>
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      <itunes:title>Wortgeschichte: Deutsch</itunes:title>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Deutsch kennt viele Fremdbezeichnungen: German, saksa, niemiecki, allemand, tedesco, ... Aber woher kommt eigentlich das Wort "deutsch"? In dieser Folge reisen wir in der Zeit zurück zu den Anfängen der deutschen Sprache, um diese und viele weitere Fragen zu beantworten. Welche Rolle spielt Karl der Große in dieser (Wort-)Geschichte? Warum sind wir nicht alle Teutonen? Und was hat das Ganze mit unserem Daumen zu tun? Hör dich rein und mach dich schlau!</div>]]>
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      <itunes:keywords>Deutsch, Etymologie, Wortgeschichte, Sprachwissenschaft, Sprachwissen</itunes:keywords>
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      <title>Schon gewusst? Sprache im Lehrwerk</title>
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        <![CDATA[<div>Für all jene, die mich und das Lehrwerk noch nicht kennen, möchte ich heute ein paar grundlegende Fragen beantworten.</div><div><br></div><div>Wer bin ich? Was ist das Lehrwerk? Und — ganz besonders wichtig — was ist Sprache?</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Tue, 05 Oct 2021 07:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Für all jene, die mich und das Lehrwerk noch nicht kennen, möchte ich heute ein paar grundlegende Fragen beantworten.</div><div><br></div><div>Wer bin ich? Was ist das Lehrwerk? Und — ganz besonders wichtig — was ist Sprache?</div><div><br><br><strong>Je mehr man weiß, desto mehr will man wissen.</strong></div><div><br></div><div>Mehr Infos zu mir und zum Lehrwerk auf meiner Webseite: <a href="http://www.lehrwerk.at/">www.lehrwerk.at</a></div><div><br></div><div>Im Blog landen dort auch Transkripte, Links und zusätzliche Materialien zu den einzelnen Folgen.</div><div><br></div><div>Für noch mehr Sprachwissen (nicht nur zum Hören) folge mir auf Social Media: <a href="http://www.instagram.com/daslehrwerk">Instagram</a>, <a href="http://www.facebook.com/daslehrwerk">Facebook</a>, Twitter @daslehrwerk</div>]]>
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      <itunes:subtitle>Das Lehrwerk stellt sich vor.</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Sprache, Sprechen, Sprachwissenschaft</itunes:keywords>
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      <title>Schon gewusst? Sprachwissen zum Hören</title>
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        <![CDATA[<div>Sprache? Das mit Grammatik und so? Nein, nicht ganz. Wir werden Fragen beantworten, die über den Sprachunterricht in der Schule hinausgehen. Und werden dabei gemeinsam Wissen schaffen . Wissen, über das es sich lohnt nachzudenken.&nbsp;<br><br>Jedes Mal steht ein anderes Sprachthema im Zentrum unserer Folge. Mal geht’s um Grammatik oder Wortschatz oder Ausdruck. Aber Sprache ist so viel mehr als nur das. Sprache ist Geschichte, sie ist Politik, sie ist Macht, sie ist Kunst. Sprache ist: menschliches Handeln.&nbsp;<br><br>Und genau darum wird es im Podcast gehen. Um Sprache und um Menschen, und darum, wie Menschen mit Sprache handeln.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 23 Sep 2021 20:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Sprache? Das mit Grammatik und so? Nein, nicht ganz. Wir werden Fragen beantworten, die über den Sprachunterricht in der Schule hinausgehen. Und werden dabei gemeinsam Wissen schaffen . Wissen, über das es sich lohnt nachzudenken. <br><br>Jedes Mal steht ein anderes Sprachthema im Zentrum unserer Folge. Mal geht’s um Grammatik oder Wortschatz oder Ausdruck. Aber Sprache ist so viel mehr als nur das. Sprache ist Geschichte, sie ist Politik, sie ist Macht, sie ist Kunst. Sprache ist: menschliches Handeln. <br><br>Und genau darum wird es im Podcast gehen. Um Sprache und um Menschen, und darum, wie Menschen mit Sprache handeln.<br><br><br><strong>Je mehr man weiß, desto mehr will man wissen.</strong></div><div><br></div><div>Mehr Infos zu mir und zum Lehrwerk auf meiner Webseite: <a href="http://www.lehrwerk.at">www.lehrwerk.at</a></div><div><br></div><div>Im Blog landen dort auch Transkripte, Links und zusätzliche Materialien zu den einzelnen Folgen.</div><div><br></div><div>Für noch mehr Sprachwissen (nicht nur zum Hören) folge mir auf Social Media: <a href="http://www.instagram.com/daslehrwerk">Instagram</a>, <a href="http://www.facebook.com/daslehrwerk">Facebook</a>, Twitter @daslehrwerk</div><div><br></div>]]>
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      <link>https://wissen-schafft-sprache.letscast.fm/episode/schon-gewusst-sprachwissen-zum-hoeren</link>
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      <itunes:title>Schon gewusst? Sprachwissen zum Hören</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Fragen rund um Sprache. Antworten aus der Wissenschaft.</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Verena Hofstätter</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Sprache? Das mit Grammatik und so? Nein, nicht ganz. Wir werden Fragen beantworten, die über den Sprachunterricht in der Schule hinausgehen. Und werden dabei gemeinsam Wissen schaffen . Wissen, über das es sich lohnt nachzudenken.&nbsp;<br><br>Jedes Mal steht ein anderes Sprachthema im Zentrum unserer Folge. Mal geht’s um Grammatik oder Wortschatz oder Ausdruck. Aber Sprache ist so viel mehr als nur das. Sprache ist Geschichte, sie ist Politik, sie ist Macht, sie ist Kunst. Sprache ist: menschliches Handeln.&nbsp;<br><br>Und genau darum wird es im Podcast gehen. Um Sprache und um Menschen, und darum, wie Menschen mit Sprache handeln.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Sprache, Sprachwissen, Sprachwissenschaft, Sprechen</itunes:keywords>
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