Cyber-Security ab dem ersten Stahlschnitt
Hila Ahmadi, Head of Sales Bureau Veritas Marine & Offshore
28.03.2026 20 min
Zusammenfassung & Show Notes
Hila Ahmadi, Head of Sales bei Bureau Veritas Marine & Offshore, nimmt uns mit auf ihre Reise von der Werkstudentin in die Führungsebene einer der weltweit führenden Klassifikationsgesellschaften. Dabei wird schnell klar: Vertrieb in der Schifffahrt ist weit mehr als reines Verkaufen – gefragt sind technische Expertise und echtes Beziehungsmanagement.
Ein Highlight der Folge: der Deep Dive in das Thema Cybersecurity. Wir sprechen darüber, warum Sicherheit schon beim ersten Stahlschnitt beginnt, wie Bureau Veritas Kunden bei der sicheren, regelkonformen und effizienten Integration neuer Technologien unterstützt und wie die Branche den wachsenden Bedrohungen begegnet.
Bureau Veritas Home | Deutschland
Maritime Chance bei Bureau Veritas Marine & Offshore
Folge 101 - Laura Leisinger - Auf Inspektionskurs
Folge 89 - Anke Wiedau - Kurswechsel: Vom Kapitän zum Surveyor
Wenn du den für BV Marine & Offshore Deutschland Kunden-Newsletter abonnieren möchtest, der zum Beispiel spannende Interviews mit internen und externen Experten zu Themen wie Digitalisierung, Cyber Security oder Dekarbonisierung enthält, hier gehts zur Anmeldung: BV Marine & Offshore Newsletter Anmeldung
Dies ist Folge 106 in Brittas Hafen Podcast!
Vielen Dank, das Du meinen Podcast hörst!
Wenn du vorab bereits informiert werden möchtest, wer im nächsten Podcast zu Gast ist, abonniere meinen Newsletter: Brittas Hafen Podcast
Meine Home Page: Brittas Hafen Podcast
Feedback zur Podcast Folge? Schreib mir gern auf: Brittas Hafen Podcast
Mein Instagram Kanal ist: @brittas.hafentour und @brittas.hafen.podcast
Mein LinkedIn Profil - ich freu mich über eine Nachricht
Feedback zur Podcast Folge? Schreib mir gern auf: Brittas Hafen Podcast
Mein Instagram Kanal ist: @brittas.hafentour und @brittas.hafen.podcast
Mein LinkedIn Profil - ich freu mich über eine Nachricht
Wenn Du für Deine Gruppe eine von mir moderierte Hafentour buchen möchtest: https://www.brittas-hafentour.de
Transkript
Moin und hallo, herzlich willkommen zur neuen Folge in Brittas Hafen Podcast.
Der Podcast über ungewöhnliche Berufe, echte Persönlichkeiten und maritime Chancen.Ich bin Britta
ich freue mich sehr, dass du heute dabei bist. Dieser Podcast wird unterstützt von der Fairplay Towage Group.Vielen Dank dafür!
Strong Connection! In dieser neuen Folge geht es um die Klassifikationsgesellschaft Bureau Veritas Marine & Offshore.
Ich bin verabredet mit Hila Ahmadi. Sie ist gerade Head of Sales geworden.
Ich bin so froh, dass ich in ihrem vollen Terminkalender einen Platz bekommen
habe und werde mich gleich mit ihr über ihren neuen Job unterhalten.
Außerdem ist sie bei Bureau Veritas zuständig für das Thema Cyber Security.
Und das interessiert mich natürlich sehr.
Am Ende gibt es natürlich auch noch einen Hinweis auf eine maritime Chance bei Bureau Veritas Marine & Offshore.
So, jetzt geht's los.
Hallo liebe Hila, Hallo Liebe Britta. Vielen Dank, dass du heute da bist.
Vielen Dank, dass ich dabei sein darf. Starten wir gleich mal mit der Frage.
Was interessiert dich eigentlich persönlich besonders am Sales?
Ja, am Sales interessiert mich ganz klar der persönliche Kontakt.
Ich bin gerne draußen bei den Kunden im direkten Austausch. Und was ich an der
Schifffahrt liebe, ist dieses familiäre Gefühl.
Man kennt sich, man unterstützt sich und trotzdem kommen ständig neue Themen
auf den Tisch, wie zum Beispiel Digitalisierung, neue Technologien, neue Projekte.
Man lernt wirklich jeden Tag dazu. Und wenn man das dann noch im Sales-Bereich
noch mit integriert, dass man nicht nur sozusagen verkauft, sondern auch sein
technisches Know-how einsetzt, das ist das, was mich wirklich inspiriert.
Und letztendlich, wenn man merkt, dass Kunden zufrieden sind und man gemeinsam
Lösungen gefunden hat, dann ist das für mich der größte Antrieb.
An dieser Stelle erstmal ganz, ganz herzlichen Glückwunsch zu deiner neuen Position Head of Sales.
Wie groß ist denn eigentlich dein Sales-Team? Mein Sales-Team besteht neben
mir noch aus drei weiteren Kollegen und die arbeiten sehr eng zusammen.
Weil viele Themen sehr technisch sind und diese eine enge Zusammenarbeit sehr stark erfordern.
Beim Sales in Deutschland von Bureau Veritas geht es nur um deutsche Kunden?
Mein Fokus liegt natürlich auf Kunden in Deutschland, also Reedereien und Partner,
die hier in Deutschland sitzen.
Aber die Schifffahrt ist ja per se international.
Das heißt, auch wenn der Kunde deutsch ist, fahren die Schiffe weltweit.
Und die Themen, mit denen wir uns befassen, sind globale Themen.
Wir hatten ja schon in Folge 89 die Anke Wiedau gehört, die als Surveyor arbeitet.
Und dann Laura Leisinger in Folge 101 als Marine-Surveyor.
Welche Schiffe? Bei dir geht es wahrscheinlich um alle Schiffe,
genauso wie bei den anderen. Containerschiffe, Schlepper, Forschungsschiffe,
auch alle Schiffsarten, oder?
Ja, ja. Unsere Flotte ist sehr durchwachsen und genau das macht es ja so spannend für uns.
Wir haben alles dabei, von Schleppern über Coaster, Mehrzweckschiffe bis hin
zu großen Containerschiffen.
Und genau diese Mischung, die wir haben, spiegelt auch die deutsche Maritime
Industrie ziemlich gut wider und sorgt halt auch dafür, dass wir in der Schifffahrt
immer mit neuen Anforderungen und Projekten zu tun haben.
Hila, seit wann bist du denn eigentlich bei Bureau Veritas und wie bist du eigentlich
darauf gekommen, dort bei dieser Klassifikationsgesellschaft anzufangen?
Ich bin seit 2014 bei Bureau Veritas.
Angefangen habe ich damals als Werkstudentin parallel zu meinem Studium und
habe dann auch meine Masterarbeit in Kooperation mit Bureau Veritas geschrieben.
Das war für mich eine sehr prägende Zeit, weil ich früh gesehen habe,
wie vielfältig die Arbeit in der Klassifikation in der Schifffahrt eigentlich ist.
Nach meinem Master bin ich zunächst für drei Jahre in der Zeichnungsgenehmigung
im Maschinenbaubereich eingestiegen.
Dort habe ich viel technisches Verständnis aufgebaut und einen sehr tiefen Einblick
in die Prozesse bekommen.
Aber gleichzeitig habe ich halt auch gemerkt, dass mir der direkte Kontakt zu
Menschen, zu Kunden, zu Partnern besonders wichtig ist.
Und deshalb habe ich mich 2020 bewusst dafür entschieden, ins Sales Team zu
wechseln und als Contract Manager zu starten.
Das war ein entscheidender Schritt für mich. Ich habe sehr schnell gemerkt,
dass genau dort meine Stärke liegt.
Im Austausch mit Kunden, im gemeinsamen Finden von Lösungen und darin Herausforderungen,
sowohl extern mit den Kunden als auch intern mit meinem Team zu meistern.
Und einen einzelnen Moment kann ich gar nicht festmachen. Es war eher ein Prozess.
Also mit jedem Projekt, jedem Gespräch und jedem gemeinsamen Erfolg wurde mir
klarer, dass mir diese Kombination aus Technik, Mensch und internationaler Zusammenarbeit
unglaublich viel Spaß macht.
Und genau da wusste ich, dass es der Weg, den ich bei Bureau Veritas weitergehen möchte.
Darf ich nochmal zurückkommen zu deiner Masterarbeit? Sag mal,
was war denn da das Thema?
Weißt du das noch? Ja, klar, natürlich. Mein Thema war LNG als Alternativtreibstoff für Schiffe.
Und zwar ging es darum, den IGF-Code zu analysieren und die Herausforderung
für die maritime Anwendung darzustellen, wenn Schiffe umgebaut werden auf LNG,
zum Beispiel große Containerschiffe oder halt auch kleine Fähren,
was es da für Herausforderungen für die Schifffahrt gibt.
IGF-Code steht für International Code of Safety for Ship Using Gases or Other Low Flashpoint Fuels.
Das klingt jetzt ganz schön schwierig. Auf Deutsch heißt das,
Sicherheit von Schiffen, die Gase oder andere Brennstoffe mit niedrigem Flammenpunkt verwenden.
Nun ist ja die gesamte maritime Branche noch sehr männerdominiert.
Wie findest du die Herausforderung, in dieser Branche zu arbeiten?
Ich werde das tatsächlich oft gefragt, weil die Schifffahrt nach außen immer
noch als eher männerdominierend wahrgenommen wird.
Und ja, historisch stimmt das auch, aber aus meiner täglichen Erfahrung heraus
ist es heute weniger ein Thema, als viele denken.
Ich erlebe nicht, dass ich grundsätzlich anders behandelt werde,
nur weil ich eine Frau bin. Im Gegenteil, in der Schifffahrt zählt am Ende vor allem,
dass man seinen Job kann, zuverlässig ist und gemeinsam Lösungen findet.
Und das ist eine sehr pragmatische Branche. Man arbeitet miteinander,
weil man ein gemeinsames Ziel hat und nicht, weil irgendjemand irgendeinem Bild entsprechen muss.
Also natürlich gibt es Situationen, in denen man gerade, wenn man am Anfang
ist, vielleicht einmal beweisen muss, dass man technisch und fachlich genauso
sicher ist wie jeder andere.
Aber das ist für mich eher ein normaler Teil davon, sich in einer Branche zu
etablieren, die halt auch stark von Erfahrung und Vertrauen lebt.
Und ja, sobald dieses Vertrauen da ist, ist das Geschlecht ehrlich gesagt gar kein Thema mehr.
Und ich meine, außerdem sehen wir ja auch, dass sich das Feld verändert und
es kommen immer mehr Frauen nach, in Reedereien, in Behörden,
bei Werften, bei Dienstleistern, auch in technischen Rollen.
Und ich finde, das bringt insgesamt mehr Vielfalt in Perspektiven und in die
Art, wie Teams zusammenarbeiten. Also nicht, weil anders automatisch besser
ist, sondern weil unterschiedliche Blickwinkel oft helfen, schneller zu besseren Lösungen zu kommen.
Das merke ich übrigens auch in meinem Hauptjob, würde ich sagen,
dass immer mehr Frauen in den technischen Berufen Anfragen stellen.
Immer mehr Frauen sind Superintendents und stellen Anfragen für technische Service.
Und man hat auch immer öfter auch mal mit einer Frau zu tun.
Und das finde ich auch, dass man das gerade in den letzten zwei,
drei Jahren besonders merkt, dass sich das so ein bisschen gewandelt hat.
Das sehe ich genauso. Ja, ja. Das ist interessant.
Ich lese ja immer gerne alles Mögliche nach. Ich weiß ja nie,
ob ich nicht doch nochmal zu Günther Jauch komme und das doch nochmal brauche.
Und so bin ich dazu gekommen, auch nochmal nachzugucken.
Was ist das eigentlich auf dem Logo von Bureau Veritas alles drauf?
Das Logo von Bureau Veritas ist etwas, was ich mir erstmal ganz genau ansehen
musste, um zu erkennen, was darauf zu sehen ist.
Ich erkenne auf Anhieb eine Frau mit einer Fackel in der Hand.
Unten ist eine Waage und eine Menge Symbole drumherum.
1828 gegründet und eine Frau im Wappen mit einer Fackel. Was hat das zu bedeuten?
Auf der Internetseite habe ich die Erklärung gefunden.
Bureau Veritas wurde 1828 gegründet, um die Wahrheit zu finden und sie ohne Angst
und Gefälligkeit zu verkünden.
Die sinnbildliche Figur der Wahrheit wurde in dem Logo von Bureau Veritas von einer
Frau repräsentiert, die aus einem Brunnen emporsteigt.
Das Bureau Veritas-Logo zeigt eine junge Frau, die am Rande eines Brunnens sitzt
und die Arme in die Höhe erhebt.
In der rechten Hand eine Fackel, in der linken Hand einen Spiegel.
Ihr linker Fuß ruht auf der Erdkugel. Auf dem Boden befinden sich eine Waage,
ein Heroldstab und ein Hahn mit aufgerichtetem Blick zur Frau hin.
Der Horizont zeigt einen Dreimaster mit aufgestellten Segeln,
eine Bucht durchquerend.
Das neue Logo, das 1990 in einem rein wappenähnlichen Stil neu entworfen wurde,
hält weiterhin an dieser Symbolik fest.
Nun hast du ja noch ein riesiges Aufgabenfeld, Cyber Security.
Das ist ja ein ganz großes Feld, wo wir schon auch mit Kerstin Brooks eine Folge
hatten, wo es um GPS, Spoofing und Jamming ging, Hackerangriffe,
Diebstahl von Daten und Profilen und so weiter.
Wie wird dieser riesige Bereich bei Bureau Veritas gehandelt?
Gibt es da so einen Überblick oder kümmerst du dich um alles,
was zu Cyber Security gehört?
Naja, es ist ja wichtig, die unterschiedlichen Angriffe zu identifizieren und
auch unterschiedlich zu behandeln.
Cyber Security ist so breit, dass man das nur strukturiert angehen kann.
Bei uns gibt es ein spezialisiertes Experten-Team im Head-Office,
das sich genau mit diesen Themen beschäftigt, von neuen Bedrohungen bis hin
zu Trainings und Lösungen für unsere Kunden.
Und dabei geht es tatsächlich nicht nur um Technik, sondern auch darum,
unsere Kunden bestmöglich zu unterstützen und ihnen einen klaren Überblick über
dieses komplexe Thema Cyber Security zu geben.
Was ist jetzt deine Aufgabe in Bezug auf Cyber Security? Ich arbeite sehr eng
mit unserem Experten-Team am Head Office zusammen.
Auch ich erhalte Trainings und Weiterbildung im Bereich Cyber Security,
um meine deutschen Kunden zu beraten, um mit ihnen die Relevanz von Cyber Security durchzugehen.
Gerade bei Neubauschiffen müssen sie ja, bevor sie bauen, sich schon Gedanken machen.
Die Werft muss sich Gedanken machen und Dokumente bereitstellen,
damit das Schiff dann letztendlich cyber safe, cyber resilient abgeliefert wird.
Das wird also schon beim Bau eines Schiffes überlegt. Das ist ja spannend.
Was sind denn das dann da für Maßnahmen oder darf man darüber gar nicht sprechen?
Es geht ja darum, dass die Technik ja sehr viel vernetzt ist jetzt in einem
Schiff. Und durch diese Vernetzung macht man sich ja angreifbarer.
Wir sehen es ja immer mehr. Je digitaler wir sind, desto angreifbarer sind wir.
Deswegen muss von Anfang an, muss man sich anschauen, welche Systeme sind eingebaut.
Die Systeme müssen entsprechende Typenzulassungen haben, die halt auch für Service Security entsprechen.
Dann, wie ist das Schiff vernetzt? Ja, das ist wirklich ein ganz komplexes Thema.
Wie bist du jetzt eigentlich auf das Thema Cyber Security gekommen?
Wie ich auf das Thema Cyber Security gekommen bin? Ja.
Ja, also Cyber Security fasziniert mich, weil sie direkt mit der Digitalisierung
der Schifffahrt zusammenhängt.
Systeme werden immer stärker vernetzt und Prozesse werden digitaler und damit
steigt halt auch die Angriffsfläche.
Und wir sehen zum Beispiel heute schon viel mehr Cyberangriffe als noch vor
einigen Jahren und die Komplexität nimmt weiter zu.
Und die große Herausforderung wird sein, Innovation und Sicherheit gleichzeitig voranzudringen.
Und was ich besonders wichtig finde, ist, dass Cyber Security nicht nur ein IT-Thema ist.
Es geht auch um Menschen und um Training und um ein gemeinsames Verständnis für Risiken.
Genau diese Mischung macht das Thema so spannend für mich.
Insgesamt mit Cyber Security, wie viele Menschen sind da so involviert ungefähr?
Zum Thema Cybersecurity sind eine Menge Menschen involviert.
BV verfügt auf jeden Fall über eine wirklich globale Präsenz im Bereich Cyber-Sicherheit.
Wir haben ein Cybersecurity-Team in Europa, in Asien und Amerika,
ergänzt durch ein weltweites Netzwerk von mehr als 7000 Auditoren.
Also wie du siehst, das sind eine Menge Leute, die bei uns im Bereich Cybersecurity arbeiten.
Die Vorschriften für Cybersecurity, die kommen bestimmt wieder von der IMO,
oder? Der International Maritime Organization.
Genau, die Basis sind internationale Vorgaben, vor allem halt,
wie du schon gesagt hast, die IMO-Richtlinie MSC 428 und auch die AIX Unified
Requirements E26 und E27.
Und daraus leiten wir unsere Klasse-Regularien ab.
Die internationalen Standards sorgen dafür, dass weltweit ein einheitliches
Sicherheitsniveau entsteht und gleichzeitig dann auch genug Flexibilität bleibt,
um auf neue Entwicklungen reagieren zu können.
Bei Bureau Veritas bieten wir Cyber Class Notations an,
mit denen wir unsere Kunden dabei unterstützen, sich an internationalen Best
Practices der Cybersicherheit zu orientieren und auch gleichzeitig die Anforderungen
von IMO und AIX zu erfüllen.
Und dabei geht es nicht nur um eine formale Zertifizierung.
Für mich sind diese Notationen vielmehr ein strukturierter Weg hin zur echten Resilienz.
Also sie zeigen unterschiedliche Reifegrade der Cyber-Vorbereitung und helfen
dir da rein, werfen und zuliefern, sich frühzeitig aufeinander abzustimmen.
Also idealerweise, wie schon erwähnt, in der Design- und Bauphase.
Jetzt sagst du schon, es gibt Nodes, die immer wieder rauskommen.
Wie oft gibt es denn da Änderungen? Ich könnte mir vorstellen,
bei Cyber Security ändert sich andauernd irgendwas, oder?
Ja, ja, also ziemlich regelmäßig. Die IMO trifft sich ein bis zweimal im Jahr,
um bestehende Regularien zu überprüfen und neue Themen zu diskutieren.
Unsere Experten vom Head Office sind auf jeden Fall dort aktiv eingebunden.
Wenn neue Entwürfe entstehen, werden sie dann intern analysiert,
kommentiert und weiterentwickelt. Und gerade im Cybersecurity-Bereich ist dieser
kontinuierliche Austausch extrem wichtig, weil sich halt Bedrohungen ständig verändern.
Und in der Regel entstehen Vorschriften aus Erfahrung.
Wenn neue Risiken sichtbar werden oder Vorfälle passieren, setzen sich Experten zusammen.
Also Experten aus verschiedenen Bereichen, wie zum Beispiel Industrie,
Behörden, Klassifikationsgesellschaften und entwickeln halt daraus neue Anforderungen.
Und das passiert in internationalen Arbeitsgruppen, wie innerhalb der IMU und
da trifft kein technisches Know-how und praktische
Erfahrungen zusammen.
Bureau Veritas
beschreibt sich selbst auf ihrer Internetseite übrigens so.
Bureau Veritas blickt auf 190 Jahre Erfahrung zurück.
Das Vertrauen von weltweit über 400.000 Kunden hat Büro Veritas zu dem gemacht, was es heute ist.
Ein internationales, professionelles und erfolgreiches Dienstleistungsunternehmen
mit mehr als 84.000 Mitarbeitenden an rund 1.500 Standorten in über 140 Ländern.
In Deutschland hat Büro Veritas über 700 Mitarbeitende an 13 Standorten und
Leistungsunternehmen.
An der Schifffahrt selber, an dieser Branche? Ja, was mich an der Schifffahrt
fasziniert, wie ich schon bereits erwähnt habe, in meinen anderen Fragen oder
Antworten, ist vor allem die Mischung aus Menschen, Technik und Internationalität.
Kein Tag ist wirklich gleich, es kommen ständig neue Themen dazu,
ob es Digitalisierung ist, neue Technologien oder auch Cyber Security.
Also man lernt eigentlich jeden Tag etwas Neues dazu und gleichzeitig fühlt
sich die Branche trotz ihrer Größe ziemlich persönlich an.
Man kennt sich, arbeitet über Jahre zusammen und unterstützt sich gegenseitig
und genau dieser Austausch sowohl mit Kunden als auch intern in meinem Team
macht mir unglaublich viel Spaß.
Und ich finde es einfach schön zu sehen, wenn man gemeinsam Lösungen entwickelt
und merkt, dass die Zusammenarbeit funktioniert.
Liebe Hila, ganz, ganz vielen Dank für dieses Gespräch. Ich fühle mich total
geehrt, Head of Sales bei Bureau Veritas
Das ist natürlich eine besondere Ehre, mit dir zu sprechen.
Und ich wünsche dir viel Erfolg für die nächsten Jahre, Jahrzehnte,
wie auch immer, was du alles bei Bureau Veritas noch vor dir hast.
Und natürlich heute einen super schönen Tag.
Bis dann. Bis dann. Vielen lieben Dank.
Tschüss. Zum Schluss der versprochene Hinweis auf die maritime Chance bei Bureau Veritas Marine & Offshore
Aktuell werden technische Experten, MWD natürlich, Besichtiger,
MWD Marine Customer Center gesucht.
Wer Insights zu diesen Jobs hören möchte, hier mein Tipp.
Es gibt bereits zwei Folgen mit Mitarbeitenden der Klassifikationsgesellschaft Bureau Veritas.
Das ist einmal Folge 89 mit Anke Wiedau, sie ist Surveya und Folge 101 mit Laura
Leisinger, sie ist Marine Surveya.
Wer also Detailwissen aus erster Hand hören möchte, dem empfehle ich diese beiden
Folgen und den Link zu den Maritimen Chancen bei Bureau Veritas,
genauso wie zur Homepage, findest du natürlich in den Shownotes.
In dieser Folge hast du Hila Ahmadi gehört. Sie ist Head of Sales bei Bureau Veritas.
Ich hoffe, dieses Podcast-Gespräch hat dir Spaß gemacht. Ich freue mich,
wenn du nächstes Mal wieder dabei bist.
Bis dahin, ganz herzliche Grüße und hab einen wunderschönen Tag. Tschüss.