#201 Polen auf dem Sprung â Wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Deutschland im Fokus
15.01.2026 10 min Staffel 5 Episode 159
Zusammenfassung & Show Notes
đ”đ± Polen auf dem Sprung â Wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Deutschland im Fokus
Ich hatte die groĂe Freude, beim JEC Forum Central Europe 2025 mit Tomasz Salomon, Deputy Director im polnischen Ministerium fĂŒr wirtschaftliche Entwicklung und Technologie, ĂŒber die Perspektiven der deutschâpolnischen Wirtschaftsbeziehungen zu sprechen.
đ Hintergrund: Wenige Tage vor unserem GesprĂ€ch fand in Berlin das PolnischâDeutsche Wirtschaftsforum statt â eröffnet von
Katherina Reiche, Bundesministerium fĂŒr Wirtschaft und Energie (Deutschland)
Andrzej DomaĆski, Minister fĂŒr Finanzen und Wirtschaft (Polen)
Im Fokus standen zentrale Themen: Energiekooperation, WettbewerbsfĂ€higkeit der Industrie, Investitionen. Mit Blick auf Energiethemen war auĂerdem der neue polnische Energieminister MiĆosz Motyka relevant.
Was Tomasz Salomon sagt â und warum es zĂ€hlt
Polen bleibt TopâStandort fĂŒr deutsche FDI â und schaut zugleich nach Westen
âPolen ist seit Jahren ein attraktives Land fĂŒr deutsche Investoren ⊠und wir rechnen mit weiterem Wachstum. Gleichzeitig sehen polnische Unternehmen Deutschland als Sprungbrett fĂŒr den westeuropĂ€ischen Markt.â
Diese Beidseitigkeit ist der Hebel: Deutsche Unternehmen profitieren von Polens Tempo und industrieller Tiefe; polnische Firmen nutzen Deutschland als Tor in EUâMĂ€rkte.
WettbewerbsfÀhigkeit Europas als gemeinsame Aufgabe
âEuropa muss konkurrenzfĂ€hig sein ⊠und mindestens in einigen Industrien TopâNiveau halten.â
Appell fĂŒr Joint Ventures, CoâInvestments und Skalierung in Zukunftsfeldern (Energie, Materialien, MobilitĂ€t, digitale Produktion).
Sicherheit & Resilienz: Energie, Verteidigung, Medikamente
âNicht nur Verteidigungsindustrie, sondern auch Energiefragen und der Zugang zu kritischen Medikamenten sind lebenswichtig.â
Versorgungssicherheit wird zum Wirtschaftsthema Nr. 1. Wer Materialâ & Energieeffizienz verbindet, Lieferketten diversifiziert und DualâUseâInnovationen beherrscht, gewinnt.
Ich freue mich ĂŒber diese klare, partnerschaftliche Botschaft â und darĂŒber, wie stark Polen performt.
đ Das vollstĂ€ndige Interview jetzt hier und in KĂŒrze auch auf den Composites Lounge YouTube und Podcast KanĂ€len Deiner Wahl.
Wo seht ihr die schnellsten âQuick Winsâ in der DâPLâZusammenarbeit â Energie, MobilitĂ€t, Defense, Gesundheit, Digitale Fertigung?
đ Besucht den Polish Pavilion auf der JEC World 2026 in Hall 5, Booth 5G142 â Andrzej Czulak vom Polish Cluster of Composite Technologies / Polski Klaster Technologii Kompozytowych und auch ich bin vor Ort und vernetze gern!
YouTube Episode: https://youtu.be/d-HXnB3Zp6w
Ich hatte die groĂe Freude, beim JEC Forum Central Europe 2025 mit Tomasz Salomon, Deputy Director im polnischen Ministerium fĂŒr wirtschaftliche Entwicklung und Technologie, ĂŒber die Perspektiven der deutschâpolnischen Wirtschaftsbeziehungen zu sprechen.
đ Hintergrund: Wenige Tage vor unserem GesprĂ€ch fand in Berlin das PolnischâDeutsche Wirtschaftsforum statt â eröffnet von
Katherina Reiche, Bundesministerium fĂŒr Wirtschaft und Energie (Deutschland)
Andrzej DomaĆski, Minister fĂŒr Finanzen und Wirtschaft (Polen)
Im Fokus standen zentrale Themen: Energiekooperation, WettbewerbsfĂ€higkeit der Industrie, Investitionen. Mit Blick auf Energiethemen war auĂerdem der neue polnische Energieminister MiĆosz Motyka relevant.
Was Tomasz Salomon sagt â und warum es zĂ€hlt
Polen bleibt TopâStandort fĂŒr deutsche FDI â und schaut zugleich nach Westen
âPolen ist seit Jahren ein attraktives Land fĂŒr deutsche Investoren ⊠und wir rechnen mit weiterem Wachstum. Gleichzeitig sehen polnische Unternehmen Deutschland als Sprungbrett fĂŒr den westeuropĂ€ischen Markt.â
Diese Beidseitigkeit ist der Hebel: Deutsche Unternehmen profitieren von Polens Tempo und industrieller Tiefe; polnische Firmen nutzen Deutschland als Tor in EUâMĂ€rkte.
WettbewerbsfÀhigkeit Europas als gemeinsame Aufgabe
âEuropa muss konkurrenzfĂ€hig sein ⊠und mindestens in einigen Industrien TopâNiveau halten.â
Appell fĂŒr Joint Ventures, CoâInvestments und Skalierung in Zukunftsfeldern (Energie, Materialien, MobilitĂ€t, digitale Produktion).
Sicherheit & Resilienz: Energie, Verteidigung, Medikamente
âNicht nur Verteidigungsindustrie, sondern auch Energiefragen und der Zugang zu kritischen Medikamenten sind lebenswichtig.â
Versorgungssicherheit wird zum Wirtschaftsthema Nr. 1. Wer Materialâ & Energieeffizienz verbindet, Lieferketten diversifiziert und DualâUseâInnovationen beherrscht, gewinnt.
Ich freue mich ĂŒber diese klare, partnerschaftliche Botschaft â und darĂŒber, wie stark Polen performt.
đ Das vollstĂ€ndige Interview jetzt hier und in KĂŒrze auch auf den Composites Lounge YouTube und Podcast KanĂ€len Deiner Wahl.
Wo seht ihr die schnellsten âQuick Winsâ in der DâPLâZusammenarbeit â Energie, MobilitĂ€t, Defense, Gesundheit, Digitale Fertigung?
đ Besucht den Polish Pavilion auf der JEC World 2026 in Hall 5, Booth 5G142 â Andrzej Czulak vom Polish Cluster of Composite Technologies / Polski Klaster Technologii Kompozytowych und auch ich bin vor Ort und vernetze gern!
YouTube Episode: https://youtu.be/d-HXnB3Zp6w
Transkript
So, wir sind noch bei Tag eins.
Und zwar hat sich das Ministerium
fĂŒr ökonomische
oder wirtschaftliche Entwicklung
und Technologie
hier bei uns zu Ehren gegeben
und ich begrĂŒĂe Thomas Salomon.
Vielen Dank,
dass Sie sich die Zeit nehmen,
bei uns in der Show zu sein.
Danke. Genau. Wir wollen ĂŒber
die wirtschaftliche Zusammenarbeit
zwischen Deutschland und Polen sprechen.
Ich habe ja gestern schon
in dem Announcement die Bedeutung
zwischen Deutschland
und Polen wirtschaftliche Bedeutung
gemacht. Polen ist auch auf dem Sprung
eines der G20 LĂ€nder zu werden.
Also hier in Polen
gehen groĂe Investitionen vor sich.
NatĂŒrlich gibt es aber auch
regionale Schwierigkeiten
hier insbesondere mit den Nachbarn
wollen wir es nicht verheimlichen.
Aber heute ist unser Fokus eben
die wirtschaftliche Entwicklung.
Lieber Herr Salomon,
vielleicht können Sie uns
mal ganz kurz erklÀren,
was Ihr Ministerium macht.
FĂŒr was sind Sie zustĂ€ndig?
Und dann kommen auch meine Fragen
zur wirtschaftlichen
Zusammenarbeit.
Ich arbeite fĂŒr das Ministerium
fĂŒr wirtschaftliche Entwicklung
und Technologie.
Und das ist ja im Grunde genommen
ganz klassisches Wirtschaftsministerium,
wie in Deutschland.
Nicht alle Themen decken sich.
Also bei uns ist zurzeit Energie,
zum Beispiel in einem anderen Ministerium,
aber zum Beispiel Bauwesen
ist ja auch bei uns beheimatet.
Was bedeutet das?
Dass wir zum Beispiel
mit den Kolleginnen und Kollegen
aus Deutschland
im regelmĂ€Ăigen Kontakt bleiben,
was die wirtschaftliche Zusammenarbeit
zwischen Polen und Deutschland anbelangt.
Gerade am Montag fand in Berlin
das Polnisch-Deutsche Wirtschaftsforum
unter Beteiligung
unseres Ministers Debansk
und Frau Ministerin Reiche.
Also es gibt ja viele Themen,
wo wir ĂŒber gute, gute,
wirklich gute Perspektiven
der wirtschaftlichen Zusammenarbeit
auf der europÀischen Ebene besprechen.
Eines der wichtigen Szenarien
im internationalen GeschÀftsaufbau
und natĂŒrlich
der internationalen Verflechtung
ist ja FDI, Foreign Direct Investment
und das geht natĂŒrlich immer zweiseitig.
Also zum einen wollen wir mal kurz
mit dem Ministerium sprechen
ĂŒber das FDI und das Potenzial
und die Chancen,
die Möglichkeiten,
die Polen deutschen Investoren bietet.
Aber auch andersrum Wie
können polnische Investoren
auch zum Beispiel
in Deutschland sich ansiedeln?
Was macht hier das Ministerium?
Welche Werkzeuge gibt es?
Welche Instrumente gibt es?
Das höre ich gerne von Tomasz Salomon.
Ja, ich kann ja ruhig sagen
Polen ist seit Jahren
ein attraktives Land
fĂŒr deutsche Investoren.
Und wir haben eine riesige Zahl
von Unternehmen aus Deutschland,
die in Polen aktiv sind.
Das ist ja auch nichts Neues.
Wir rechnen auch damit,
dass in den nÀchsten Jahren
mit der guten wirtschaftlichen Entwicklung
in Polen ja auch
weiter deutsche Unternehmen
in Polen ansiedeln werden.
Ich möchte auch betonen,
dass viele polnische Unternehmen
Deutschland als ein
attraktives Investitionsstandort
betrachten. Klar, da sind weniger
als deutsche Unternehmen in Polen,
Aber immer neue
finden wir durch diese AktivitÀten
auf den deutschen Markt
das als eine Chance
fĂŒr weitere westeuropĂ€ische MĂ€rkte
zu betrachten.
NatĂŒrlich bin ich auch hier
im JEC Forum Central Europe 2025,
um noch mal zu erfahren,
welche Geschichten es gibt,
welche Entwicklungen sich ergeben
fĂŒr die Zukunft.
Und gerne wĂŒrde ich
vom Ministerium erwarten
bzw fragen, wie sie denn eine Vision
oder die zukĂŒnftige
Entwicklungsmöglichkeit aus.
Trailer: Ilkay Ăzkisaoglu
mit der #Composites360onTour
heute aus Köln 2026
geht die Reise weiter nach Köln
ins Herz von Nordrhein Westfalen,
dem industriellen Kraftzentrum.
Hier wo der Rhein flieĂt
und der Dom thront.
Ăffnet das JEC Forum DACH 2026
im Maritim Hotel Köln seine TĂŒren.
Direkt am Fluss, mitten in der Altstadt
und die legendÀren AVK Innovation Awards
ausgezeichnet werden.
Die besten Ideen
in Produkten, Prozessen und Forschung.
Digitalisierung und Innovation
sorgen fĂŒr Wachstum.
Anreise einfach. Der Flughafen Köln-Bonn
liegt nur 15 Kilometer
vom Stadtzentrum entfernt.
Einfache Wege, einfache Verbindungen.
Und Köln ist ein Bahnknotenpunkt.
Direktverbindungen aus ganz Deutschland
und Europa schnell, bequem und nachhaltig.
JEC Forum DACH 2026 Köln
wird zum Treffpunkt
der Composites Community.
Business, Innovation, Awards.
RheinlÀndische Energie sei dabei,
wenn Zukunft der Branche geschrieben wird.
Bleiben Sie informiert,
Bleiben Sie verbunden.
Bleiben Sie inspiriert.
Ilkay Ăzkisaoglu mit #Composites360onTour,
wöchentlich auf LinkedIn, YouTube
und Podcasts. Wenn wir ĂŒber die Zukunft
der wirtschaftlichen Beziehungen
sprechen da gibt es eine Menge von Themen,
die fĂŒr beide Seiten
sowohl fĂŒr deutsche Wirtschaft
als auch polnische
von groĂer Bedeutung sind
und alle insgesamt
fĂŒr europĂ€ische Wirtschaft,
fĂŒr KonkurrenzfĂ€higkeit
der europÀischen Wirtschaft.
Ich glaube, wir haben
dieselbe Perspektive,
was die Rolle der Industrie anbelangt.
Europa muss konkurrenzfÀhig sein,
damit die europÀische Industrie
ĂŒberhaupt ĂŒberlebt.
Wir haben riesige Konkurrenz auĂer Europa,
und wir wollen ja in manchen,
mindestens in manchen Industrien
gute KonkurrenzfÀhigkeit behalten.
Da, wo die Sache
wirklich sozusagen lebenswichtig ist.
Dazu gehören solche Industrien,
die zum Beispiel in diesen Krisenzeiten
auch mit Sicherheit zu tun haben.
Und damit verstehe ich nicht
nur Verteidigungsindustrie,
aber auch Energiefragen, Zugang
zu manchen Medikamenten,
die in Krisenzeiten wirklich
fĂŒr unsere nicht nur Wirtschaften,
aber auch Bevölkerung wichtig sind.
-So Herr Salomon.
Was mich jetzt beeindruckt,
ist natĂŒrlich Ihr Deutsch.
Ja, ich weiĂ, Sie werden jetzt sagen Naja,
mein gutes Deutsch
ist ein bisschen dahin gegangen,
aber ich finde das sehr bemerkenswert,
dass Sie vom Ministerium
so gut Deutsch sprechen. Woher kommt das?
Vielen Dank. Also ich behaupte,
mein Deutsch
ist momentan eine Katastrophe.
Aber lange habe ich versucht,
ja Deutsch zu lernen in Berlin,
wÀhrend ich hier an der FU
in Berlin studiert hatte, zwei Jahre lang.
Und dann habe ich ja auch
in der polnischen Botschaft
in Berlin gearbeitet.
Lange her, aber deswegen diese Sprache.
Da muss ich ja noch einiges tun,
damit das ja
auf einem bestimmten Niveau bleibt.
Also wie gesagt, schon mal Kudos und Lob.
Das ist schon ein sehr,
sehr gutes Deutsch. Aber das gibt uns auch
die Möglichkeit, Opportunity
vielleicht im nÀchsten Jahr
wieder ein GesprĂ€ch zu fĂŒhren,
wo Sie Ihr Deutsch weiter ausĂŒben können.
-Ganz gerne.
Das nehme ich mit von diesem GesprÀch.
Vielen Dank.