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Ilkay Özkisaoglu
Since 04/2021 203 Episoden

#201 Polen auf dem Sprung – Wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Deutschland im Fokus

15.01.2026 10 min Staffel 5 Episode 159

Zusammenfassung & Show Notes

đŸ‡”đŸ‡± Polen auf dem Sprung – Wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Deutschland im Fokus

Ich hatte die große Freude, beim JEC Forum Central Europe 2025 mit Tomasz Salomon, Deputy Director im polnischen Ministerium fĂŒr wirtschaftliche Entwicklung und Technologie, ĂŒber die Perspektiven der deutsch‑polnischen Wirtschaftsbeziehungen zu sprechen.

📌 Hintergrund: Wenige Tage vor unserem GesprĂ€ch fand in Berlin das Polnisch‑Deutsche Wirtschaftsforum statt – eröffnet von
Katherina Reiche, Bundesministerium fĂŒr Wirtschaft und Energie (Deutschland)
Andrzej DomaƄski, Minister fĂŒr Finanzen und Wirtschaft (Polen)

Im Fokus standen zentrale Themen: Energiekooperation, WettbewerbsfĂ€higkeit der Industrie, Investitionen. Mit Blick auf Energiethemen war außerdem der neue polnische Energieminister MiƂosz Motyka relevant.

Was Tomasz Salomon sagt – und warum es zĂ€hlt

Polen bleibt Top‑Standort fĂŒr deutsche FDI – und schaut zugleich nach Westen
„Polen ist seit Jahren ein attraktives Land fĂŒr deutsche Investoren 
 und wir rechnen mit weiterem Wachstum. Gleichzeitig sehen polnische Unternehmen Deutschland als Sprungbrett fĂŒr den westeuropĂ€ischen Markt.“

Diese Beidseitigkeit ist der Hebel: Deutsche Unternehmen profitieren von Polens Tempo und industrieller Tiefe; polnische Firmen nutzen Deutschland als Tor in EU‑MĂ€rkte.

WettbewerbsfÀhigkeit Europas als gemeinsame Aufgabe

„Europa muss konkurrenzfĂ€hig sein 
 und mindestens in einigen Industrien Top‑Niveau halten.“

Appell fĂŒr Joint Ventures, Co‑Investments und Skalierung in Zukunftsfeldern (Energie, Materialien, MobilitĂ€t, digitale Produktion).

Sicherheit & Resilienz: Energie, Verteidigung, Medikamente

„Nicht nur Verteidigungsindustrie, sondern auch Energiefragen und der Zugang zu kritischen Medikamenten sind lebenswichtig.“

Versorgungssicherheit wird zum Wirtschaftsthema Nr. 1. Wer Material‑ & Energieeffizienz verbindet, Lieferketten diversifiziert und Dual‑Use‑Innovationen beherrscht, gewinnt.

Ich freue mich ĂŒber diese klare, partnerschaftliche Botschaft – und darĂŒber, wie stark Polen performt.

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Wo seht ihr die schnellsten „Quick Wins“ in der D‑PL‑Zusammenarbeit – Energie, MobilitĂ€t, Defense, Gesundheit, Digitale Fertigung?

👉 Besucht den Polish Pavilion auf der JEC World 2026 in Hall 5, Booth 5G142 – Andrzej Czulak vom Polish Cluster of Composite Technologies / Polski Klaster Technologii Kompozytowych und auch ich bin vor Ort und vernetze gern!

YouTube Episode: https://youtu.be/d-HXnB3Zp6w

Transkript

So, wir sind noch bei Tag eins. Und zwar hat sich das Ministerium fĂŒr ökonomische oder wirtschaftliche Entwicklung und Technologie hier bei uns zu Ehren gegeben und ich begrĂŒĂŸe Thomas Salomon. Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit nehmen, bei uns in der Show zu sein. Danke. Genau. Wir wollen ĂŒber die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Polen sprechen. Ich habe ja gestern schon in dem Announcement die Bedeutung zwischen Deutschland und Polen wirtschaftliche Bedeutung gemacht. Polen ist auch auf dem Sprung eines der G20 LĂ€nder zu werden. Also hier in Polen gehen große Investitionen vor sich. NatĂŒrlich gibt es aber auch regionale Schwierigkeiten hier insbesondere mit den Nachbarn wollen wir es nicht verheimlichen. Aber heute ist unser Fokus eben die wirtschaftliche Entwicklung. Lieber Herr Salomon, vielleicht können Sie uns mal ganz kurz erklĂ€ren, was Ihr Ministerium macht. FĂŒr was sind Sie zustĂ€ndig? Und dann kommen auch meine Fragen zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Ich arbeite fĂŒr das Ministerium fĂŒr wirtschaftliche Entwicklung und Technologie. Und das ist ja im Grunde genommen ganz klassisches Wirtschaftsministerium, wie in Deutschland. Nicht alle Themen decken sich. Also bei uns ist zurzeit Energie, zum Beispiel in einem anderen Ministerium, aber zum Beispiel Bauwesen ist ja auch bei uns beheimatet. Was bedeutet das? Dass wir zum Beispiel mit den Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland im regelmĂ€ĂŸigen Kontakt bleiben, was die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Polen und Deutschland anbelangt. Gerade am Montag fand in Berlin das Polnisch-Deutsche Wirtschaftsforum unter Beteiligung unseres Ministers Debansk und Frau Ministerin Reiche. Also es gibt ja viele Themen, wo wir ĂŒber gute, gute, wirklich gute Perspektiven der wirtschaftlichen Zusammenarbeit auf der europĂ€ischen Ebene besprechen. Eines der wichtigen Szenarien im internationalen GeschĂ€ftsaufbau und natĂŒrlich der internationalen Verflechtung ist ja FDI, Foreign Direct Investment und das geht natĂŒrlich immer zweiseitig. Also zum einen wollen wir mal kurz mit dem Ministerium sprechen ĂŒber das FDI und das Potenzial und die Chancen, die Möglichkeiten, die Polen deutschen Investoren bietet. Aber auch andersrum Wie können polnische Investoren auch zum Beispiel in Deutschland sich ansiedeln? Was macht hier das Ministerium? Welche Werkzeuge gibt es? Welche Instrumente gibt es? Das höre ich gerne von Tomasz Salomon. Ja, ich kann ja ruhig sagen Polen ist seit Jahren ein attraktives Land fĂŒr deutsche Investoren. Und wir haben eine riesige Zahl von Unternehmen aus Deutschland, die in Polen aktiv sind. Das ist ja auch nichts Neues. Wir rechnen auch damit, dass in den nĂ€chsten Jahren mit der guten wirtschaftlichen Entwicklung in Polen ja auch weiter deutsche Unternehmen in Polen ansiedeln werden. Ich möchte auch betonen, dass viele polnische Unternehmen Deutschland als ein attraktives Investitionsstandort betrachten. Klar, da sind weniger als deutsche Unternehmen in Polen, Aber immer neue finden wir durch diese AktivitĂ€ten auf den deutschen Markt das als eine Chance fĂŒr weitere westeuropĂ€ische MĂ€rkte zu betrachten. NatĂŒrlich bin ich auch hier im JEC Forum Central Europe 2025, um noch mal zu erfahren, welche Geschichten es gibt, welche Entwicklungen sich ergeben fĂŒr die Zukunft. Und gerne wĂŒrde ich vom Ministerium erwarten bzw fragen, wie sie denn eine Vision oder die zukĂŒnftige Entwicklungsmöglichkeit aus. Trailer: Ilkay Özkisaoglu mit der #Composites360onTour heute aus Köln 2026 geht die Reise weiter nach Köln ins Herz von Nordrhein Westfalen, dem industriellen Kraftzentrum. Hier wo der Rhein fließt und der Dom thront. Öffnet das JEC Forum DACH 2026 im Maritim Hotel Köln seine TĂŒren. Direkt am Fluss, mitten in der Altstadt und die legendĂ€ren AVK Innovation Awards ausgezeichnet werden. Die besten Ideen in Produkten, Prozessen und Forschung. Digitalisierung und Innovation sorgen fĂŒr Wachstum. Anreise einfach. Der Flughafen Köln-Bonn liegt nur 15 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Einfache Wege, einfache Verbindungen. Und Köln ist ein Bahnknotenpunkt. Direktverbindungen aus ganz Deutschland und Europa schnell, bequem und nachhaltig. JEC Forum DACH 2026 Köln wird zum Treffpunkt der Composites Community. Business, Innovation, Awards. RheinlĂ€ndische Energie sei dabei, wenn Zukunft der Branche geschrieben wird. Bleiben Sie informiert, Bleiben Sie verbunden. Bleiben Sie inspiriert. Ilkay Özkisaoglu mit #Composites360onTour, wöchentlich auf LinkedIn, YouTube und Podcasts. Wenn wir ĂŒber die Zukunft der wirtschaftlichen Beziehungen sprechen da gibt es eine Menge von Themen, die fĂŒr beide Seiten sowohl fĂŒr deutsche Wirtschaft als auch polnische von großer Bedeutung sind und alle insgesamt fĂŒr europĂ€ische Wirtschaft, fĂŒr KonkurrenzfĂ€higkeit der europĂ€ischen Wirtschaft. Ich glaube, wir haben dieselbe Perspektive, was die Rolle der Industrie anbelangt. Europa muss konkurrenzfĂ€hig sein, damit die europĂ€ische Industrie ĂŒberhaupt ĂŒberlebt. Wir haben riesige Konkurrenz außer Europa, und wir wollen ja in manchen, mindestens in manchen Industrien gute KonkurrenzfĂ€higkeit behalten. Da, wo die Sache wirklich sozusagen lebenswichtig ist. Dazu gehören solche Industrien, die zum Beispiel in diesen Krisenzeiten auch mit Sicherheit zu tun haben. Und damit verstehe ich nicht nur Verteidigungsindustrie, aber auch Energiefragen, Zugang zu manchen Medikamenten, die in Krisenzeiten wirklich fĂŒr unsere nicht nur Wirtschaften, aber auch Bevölkerung wichtig sind. -So Herr Salomon. Was mich jetzt beeindruckt, ist natĂŒrlich Ihr Deutsch. Ja, ich weiß, Sie werden jetzt sagen Naja, mein gutes Deutsch ist ein bisschen dahin gegangen, aber ich finde das sehr bemerkenswert, dass Sie vom Ministerium so gut Deutsch sprechen. Woher kommt das? Vielen Dank. Also ich behaupte, mein Deutsch ist momentan eine Katastrophe. Aber lange habe ich versucht, ja Deutsch zu lernen in Berlin, wĂ€hrend ich hier an der FU in Berlin studiert hatte, zwei Jahre lang. Und dann habe ich ja auch in der polnischen Botschaft in Berlin gearbeitet. Lange her, aber deswegen diese Sprache. Da muss ich ja noch einiges tun, damit das ja auf einem bestimmten Niveau bleibt. Also wie gesagt, schon mal Kudos und Lob. Das ist schon ein sehr, sehr gutes Deutsch. Aber das gibt uns auch die Möglichkeit, Opportunity vielleicht im nĂ€chsten Jahr wieder ein GesprĂ€ch zu fĂŒhren, wo Sie Ihr Deutsch weiter ausĂŒben können. -Ganz gerne. Das nehme ich mit von diesem GesprĂ€ch. Vielen Dank.