#212 Global Composites Outlook 2026: Éric Pierrejean on JEC World’s Worldwide Impact
04.05.2026 30 min Staffel 5 Episode 170
Zusammenfassung & Show Notes
Join Ilkay Özkisaoglu on #Composites360onTour for an exclusive 25‑minute conversation with Éric Pierrejean, President & CEO of JEC Group, recorded at the Composites Lounge Corner (5H142) inside the JEC TV Studio during JEC World 2026 in Paris.
In this two‑part interview, Éric shares unique insights into the global reach of JEC World — from Asia to the Americas, from Europe to the Middle East — and explains how the event connects the entire composites value chain across continents.
We dive into:
🌍 The worldwide presence of composites at JEC World
🚀 Emerging markets such as India, China, Türkiye, and the Middle East
🔧 New OEMs, digitalisation, AI & material informatics
♻️ Europe’s leadership in circularity and the vision behind the Circularity Village
📚 The creation of the monumental History of Composites book
🤝 Why JEC World remains the global platform for innovation, networking, and industry growth
If you want to understand where the global composites industry is heading next — this conversation is essential.
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#Composites360OnTour #JECWorld #IlkayÖzkisaoglu #JECWorld #CompositeIndustry
In this two‑part interview, Éric shares unique insights into the global reach of JEC World — from Asia to the Americas, from Europe to the Middle East — and explains how the event connects the entire composites value chain across continents.
We dive into:
🌍 The worldwide presence of composites at JEC World
🚀 Emerging markets such as India, China, Türkiye, and the Middle East
🔧 New OEMs, digitalisation, AI & material informatics
♻️ Europe’s leadership in circularity and the vision behind the Circularity Village
📚 The creation of the monumental History of Composites book
🤝 Why JEC World remains the global platform for innovation, networking, and industry growth
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Transkript
So jetzt finally der Tag 3
auf JEC World 2026.
Es ist geschafft und traditionell
habe ich immer
eine Zusammenfassung der Zusammenfassung.
Vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst
in deinem busy Schedule.
Du bist ja sehr beschäftigt.
Ich sehe dich immer wieder von einer Ecke
in die andere laufen.
Viele, viele, auch öffentliche Termine,
die du wahrnehmen musst.
Wie ist das?
Musst du dich da jedes Mal neu vorbereiten
oder hast du da schon so viel Erfahrung,
dass du
einfach...
man braucht immer
ein bisschen Vorbereitung,
also viel, viel Vorbereitung
und nicht nur ein Wissen,
um das richtig zu planen.
Es gibt immer unerwartete Termine
oder Dinge, die man in den letzten Minuten
organisieren müssen,
aber besonders
mit den offiziellen Besuchen.
Ist es richtig zu planen, zu organisieren,
weil man muss zum Beispiel Botschafter
oder Diplomaten oder usw zur Messe führen
und erklären welche sind
da welche aus ihrem Land da sind,
zum Beispiel
mit dem Botschafter
von Japan oder von USA.
Man muss auch richtig erklären,
welche Unternehmen sind
da gibt es einen Pavillon?
Gibt es kleinere oder größere Unternehmen?
...oder Start ups?
-Also das ist schon sehr umfassend,
schon sehr umfassend.
-Aber es macht Spaß, weil
das ist jetzt die ganze Welt,
die, die beim JEC World ist.
Eben, das ist ja noch noch
viel umfassender,
als wenn man in so einem Forum ist.
Forum Ist ja alles sehr lokal,
aber die JEC World weltumspannend?
-Ja, es ist ganz klar, wenn man sieht
in der Ausstellerliste,
es gibt Firmen aus der ganzen Welt.
Es gibt auch Länderpavillons,
die aus Asien,
aus Amerika, aus Norwegen zum Beispiel.
Das ist ein neues Pavillon aus Polen.
Man kann hier die ganze,
die ganze Welt der Verbundwerkstoffe
nicht nur Rohstoffen,
sondern auch Dienstleister,
Maschinenhersteller also,
die ganze Wertschöpfungskette
von Verbundwerkstoffe ist da.
-Das ist ja das, was JEC World ausmacht,
dieses Weltumspannende.
Der Slogan heißt Connecting
the World with omposites.
-Ja, das ist unsere Mission,
unsere Aufgabe.
Und man sieht es in der Tat bei der Messe,
also seit schon 61 Jahren,
die die Messe existiert und ermöglicht,
diese globale Plattform
und zu organisieren
und die ganze Welt hier zu bringen.
-Und das ist notwendig.
Auch vielleicht für die Community.
Dieses weltumspannende.
Wir sind in einer Situation,
wo ein Land alleine
oder auch eine Region
wie die Europäische Union
alleine nicht alles lösen kann.
Wir müssen Cross Border Intercontinental
zusammenarbeiten und kollaborieren.
Du hast jetzt einige Pavillons genannt.
Nehmen wir mal das Beispiel Indien.
Vielleicht kannst du uns mal erklären.
Du warst ja an einem indischen Tag
ja auch dort gewesen.
Ja, genau. Wir haben auch Konferenzen
dort organisiert.
Wir sind ein Partner,
des lokalen Verbandes
von Verbundwerkstoffen
in Indien seit mehr als 20 Jahren.
Indien ist nicht nur
eine riesige Bevölkerung,
das heißt viel Potenzial
für verschiedene Anwendungen
von Composites, von Infrastruktur
bis zu Transport, Sport und usw.
Das ist auch ein Land
wo man Verbundwerkstoffe herstellt,
wo man Rohstoffe herstellt auch.
Und es wird mehr und mehr
ein wichtiger Player
in der Welt von Composites sein.
Gerade in Indien ist da natürlich
auch viel Brainarbeit,
viel Engineering vorhanden.
Also erstklassiges Engineering auch da.
Man muss auch klar sagen.
Diese Industrie braucht Ingenieure,
aber auch Leute in den Werken.
Also Manpower, aber auch Brain.
Wie gesagt.
-Du hast in Indien
ja auch einen Vortrag gehalten.
Wie wurde das angenommen,
wenn jetzt der JEC Group Präsident
einen Vortrag in Indien hält?
Wie muss man sich das vorstellen?
-Also bei uns ist das mehr,
um unsere Aktivität zu präsentieren.
Und dann man muss den Leuten,
die lokal tätig sind, hören und verstehen,
was sie meinen, was sie brauchen,
sodass wir entweder hier oder in Indien
die richtige Plattform,
die richtige Beziehungen
organisieren kann.
Also braucht man dort eine Konferenz.
Kann man das Pavillon hier größer machen?
Welche Themen, welche Technologien
möchten wir präsentieren?
Auf der Messe,
aber auch durch unsere Medien.
Ja, du hast ja da
eine sehr wichtige Rolle dabei.
Das heißt, wenn du jetzt
das repräsentierst
kulturell Intercontinental,
dann bist du ja dann auch jemand
wie ein Botschafter,
der das natürlich repräsentiert
und wo die Menschen
auch eine Orientierung finden.
Das ist eine wichtige Rolle,
die Du da einnimmst.
Unsere Organisation als ein Botschafter
der Composites
Community Rolle,
das heißt unsere Aufgabe ist,
die Entwicklung
von Verbundwerkstoffe zu fördern
durch Connections,
durch Know how, Transfer
durch Events, Medien, Content und
Innovationsförderung.
Wenn wir zum Beispiel Startups
zusammen bringen
und einen Wettbewerb organisieren,
um die die Startups zu fördern,
ist es auch unsere Aufgabe,
die die Unternehmen
in der Zukunft zu unterstützen.
Das bringt Energie zu der Industrie.
Das bringt neue Technologien
und neue Ideen, neue Menschen.
Auch die Entrepreneurs sind.
-Absolut mein Lieblingswort.
Thought Leadership.
Du bringst da wirklich Leadership rein.
Lass uns ein bisschen nördlicher fahren.
Ich habe gesehen, China hat einen ganz,
ganz großen Pavillon.
Und China? Das ist ja
eine Wirtschaftsmacht.
-Es gibt nicht nur Pavillons.
Es gibt auch ein Unternehmen.
-Ja, richtig.
Ganz genau.
Du warst auf einer der LinkedIn
Post habe ich gesehen.
Du warst bei dem Flugzeughersteller
bei COMAC. Das heißt,
du gehst ja jetzt nicht nur
von einem Event aus,
sondern du gehst ja auch in die OEMs rein,
beispielsweise,
und connectest jetzt auch die OEMs.
Ja, genau. Also die Entwicklung
von neuen Player
in der Industrie entweder in Space
oder in der Automobilbranche.
Wir hatten heute ein sehr
interessantes Panel
über die Chinesischen Hersteller,
was für Technologie sie entwickeln,
was, was es bedeutet für Materialien,
weil die Entwicklung der Autoindustrie
mit Elektrifizierung,
vielleicht mit Wasserstoff in die Zukunft.
Es bedeutet etwas für die Materialien,
die wir nutzen müssen.
Und ja, also Verbundwerkstoffe
von Rohstoffen bis zur Enduser fördern.
Das heißt, was brauchen diese Industrie
heute und in die Zukunft?
Und welche Technologie braucht man,
um die diese Materialien zu erstellen?
Mit welchen Typen von Matrix, von Fasern?
Welche
Herstellungsraten brauchen wir?
Verfahren Usw.
Also das ist die die Diversity
von Composite und Composite Technology.
Interessante Sache,
wenn ich die mal kurz einflechten darf.
Ich habe auch
mit einem chinesischen Hersteller
diese Woche gesprochen
und das Interessante ist auch kulturell
in den Teams
sind vergleichbare Bedingungen da.
Die interessante Aussage war,
es gibt diese Senior Engineers,
die können sehr gut auslegen
und entwickeln.
Und dann gibt es eben die junge Generation
und die junge Generation in China.
Aber auch hier in Deutschland
sehe ich das auch.
Bringt natürlich neue Ideen hier rein.
Das heißt, das mag jetzt
ein ganz fernes Land sein,
aber die Verfahren
und die Generationen arbeiten sehr,
sehr ähnlich.
Also das war so ein Muster,
wo ich so ein Aha Effekt erlebt habe.
Hast du auch manchmal so Muster,
die du erkennst
über die verschiedenen Kontinente hinweg?
-Schwer zu sagen.
Aber die neue Generation
bringen neue Art und Wege,
die Herstellung
von Material und Komponenten zu machen.
Man sieht die Entwicklung
der digitalen Technologien,
der Einfluss von digital,
von künstlicher Intelligenz
auf die ganze Wertschöpfungskette.
Also das ist sehr prägnant.
Also man sieht es sehr,
sehr, sehr stark heute auf der Messe.
Man spricht von Digital Twins.
Man spricht von also das Thema Industrie
4:00 null und Fünf
usw. Also alles kommt jetzt in den
in der Industrie auf verschiedenen Stufen
von neuen Materialien Entwicklung.
Man spricht von Materialinformatik.
Das heißt richtig, die neue,
die neuen Fasern,
die neue Matrix zu entwickeln,
bis zur Organisation der Werke,
bis zu Digital Passport
für Traceability auf Deutsch
-Verfolgbarkeit, Rückverfolgbarkeit.
Bis zum Recycling usw Also überall
gibt es parallel
eine digitale Aktivität,
um das zu ermöglichen.
Das ist die globale Vernetzung
im Softwarebereich, KI
Und das hat viele Vorteile
automatisierte Produktproduktion
zu ermöglichen,
um Standardisierung zu ermöglichen.
Also das ist kein one of.
Und man macht etwas anderes.
Also Serienproduktion mit hohen Raten
braucht man mit sehr
organisierten Prozessen
und die Digitalisierung
von diesen Prozessen.
-Wenn ich darf,
würde ich die Welt weiterspinnen.
Also Spinnen.
Im Deutschen sagt man
auch weiter flechten.
So ein textiler Begriff.
Wir sind jetzt in Indien, China gestartet.
Wir bleiben in Asien.
Korea ist auch hier verfügbar.
Also traditionell
ist ja dieser koreanische Verband auch da.
Und auch Japan ist auch sehr, sehr stark.
So wichtig in der Branche sind.
Es gibt ja auch ein japanisches Pavillon.
Weil das sind auch kleinere Unternehmen,
die da sind.
Korea, Taiwan ist auch da.
Südostasien kommt mehr
und mehr aus Thailand.
Also die ganze Welt ist da.
Das ist ganz klar.
Auch in Europa
gibt es ein neues Pavillon aus Polen.
Wir haben heute
eine Delegation aus Ukraine gehabt.
Also die ganze Welt kommt zu dieser Messe,
um mehr zu wissen,
neue Technologien zu sehen
und auch Business einfach zu machen.
Dafür ist ja die Welt auch wirklich
prädestiniert, das alles
zusammenzubringen.
Wir fliegen jetzt mal kurz
über den Pazifik.
Ja, aber jetzt sind wir in den USA.
Auch der US Pavillon
erscheint mir größer als vorher.
Jedes Jahr und seit vielen Jahren
gibt es eine sehr starke Präsenz
von USA auf der Messe.
Weil in USA es gibt es auch sehr,
sehr wichtige Firmen,
auch Anwendungsfirmen
für Aerospace
und andere Anwendungsbereiche.
Also ja, USA spielt eine wichtige Rolle.
-Gerade jetzt auch mit den Konflikten,
die da in der Welt sind,
ist natürlich Defense sehr, sehr gefragt.
Gerade Luftfahrt Aerospace
ist sehr, sehr gefragt.
Und liebe Community, ich muss euch kurz
mal hier was einflechten.
Wir sind auf dem Composites Lounge Corner
auf JEC TV Studio (5H142).
Und neben mir
ist der Jonathan von Composites Weekly.
Er sitzt ja auch da.
Er ist ja auch Amerikaner.
Ja, genau. Er macht seinen Podcast
in America. Und wir machen auch Interviews
mit verschiedenen CEOs CTOs
von verschiedenen Firmen.
Nein, die Welt
ist mit uns zusammen gekommen,
auch mit den Problemen vom Transport usw.
Es gab einige Probleme,
auch im Mittleren Osten.
Das ist ganz klar.
Aber es war für alle wichtig, da zu sein
und und und jedes Jahr zu kommen.
Auf der anderen Seite haben wir OSP,
wenn ich mal ablesen darf.
Also Innovating sustainability together.
Ich weiß jetzt gar nicht,
für was OSP steht.
Auf jeden Fall sind die aus Riadh (Saudi).
Ja und ich fliege jetzt mal
über die Antarktis
direkt runter nach Saudi Arabien.
Ja, ja, jetzt geht ja Middle
East ist ja auch ein wichtiger Faktor.
Jetzt mal die Krise,
mal jetzt, die gerade ist.
-In Deinem Flug gibt es auch Türkiye.
Die Präsenz von Firmen aus Türkiye
ist sehr wichtig
und mit einem Pavillon seit Jahren
mit der Chamber of Commerce,
Handelskammer von Istanbul zum Beispiel.
Türkiye spielt eine wichtige Rolle.
Und wie gesagt, Mittelost ist auch
ein wichtiges Potenzial als Macht,
aber auch als zukünftiger Industrie
für Verbundwerkstoffe, Chemie,
aber auch Herstellung
von Materialien, Fasern usw.
Ja, und jedes dieser Länder
hat ja so seine eigenen Spezialität
und comparative Advantage.
Natürlich ist Ölreich Saudi Arabien,
also viele Pipelines, logischerweise.
Ja. Türkiye ist sehr viel Defense.
Aber man kann so vielleicht
ein bisschen zu direkt sagen okay,
in Saudi Arabien wird man über Öl
und Gasanwendungen sprechen,
aber es gibt auch dort andere Bereiche,
die sich entwickeln.
Also es ist nicht ein Land,
eine Anwendung.
Also jetzt entwickeln sich
die Verbundwerkstoffe
in verschiedenen Bereichen
und in allen Ländern.
Es gibt einige Plätze, wo man mehr
über die Defence oder Aerospace spricht.
Oder umgekehrt über Autobranche
oder Gas oder Sportartikel
In Südostasien zum Beispiel.
Aber überall gibt es Anwendungen.
Wir sind über Europa hinweg geflogen.
Wir kommen gleich zu Europa zurück,
liebe Community, keine Sorge.
Aber wir wollten einfach mal
dieses weltumspannende Netzwerk sehen.
Éric, es gibt aber auch Kritik.
Und zwar höre ich manchmal Stimmen,
die sagen na ja, gut,
es gibt kostengünstigere Löhne
in diesen Ländern,
vielleicht auch
kostengünstigere Werkstoffe.
Und das kann uns auch
zu einem Problem verschaffen,
also die Wettbewerbsfähigkeit.
Ich glaube also, meine Meinung ist,
das ist kein valider Punkt.
Der valide Punkt heißt
wir müssen mit Composits
viel mehr in die Anwendungen
und in die Breite
der Anwendungen reingeht.
Zu sagen Gut,
jetzt in der Elektromobilität,
im Fahrzeugbau
sind die Preise ja vielleicht
nicht mehr so margenträchtig,
wie sie mal waren.
Ich glaube, wenn wir weltumspannend
das Thema Composites
noch weiter erhöhen in den Volumen,
dann partizipiert die ganze Welt davon,
weil dort Anwendungen entwickelt werden.
Dort entstehen Innovationen
und die kann man dann
auf die ganze Welt übertragen.
Und dann hat jeder was von diesem Kuchen.
Das ist die Kritik, die ich höre,
dass zu viel aus Fernost importiert wird.
Und ich sage Nein, das ist nicht richtig.
Das kann sein, dass diese Kosten
getriebenen Anwendungen dort sind.
Aber wir müssen natürlich
für Innovation sorgen, weltweit.
Es gibt Wettbewerb zwischen Firmen,
zwischen Ländern.
Das ist der Markt. Ob es fair und fair ist
da gibt es Diskussionen.
Das ist ganz klar. Die Frage ist auch,
wie gesagt welche Anwendungen,
welche Marktanteile
bei den Anwendungen kann man haben?
Ja, kann man mehr Composite
im Baubereich haben
und verkaufen und entwickeln?
Kann man mehr Verbundwerkstoffe
in der Autobranche haben usw.
Das ist Competition,
aber mit anderen Materialen
und die Vorteile von Verbundwerkstoffe,
nicht nur Leichtbau,
sondern die anderen Eigenschaften
von Verbundwerkstoffen ermöglichen
neue Anwendungen.
Also jedes Jahr
sehen wir neue Anwendungen.
Das ist erstaunlich vielleicht für einige,
aber es hat mit den Eigenschaften zu tun.
Ja, wir haben gestern
ein deutschsprachiges Panel abgehalten,
ich nenne es
mal die Composites Lounge Clique.
So haben wir mal begonnen
mit Oliver Kipf, Thomas Heber, Jens Boelke
von Owens Corning.
Wir sind da auch an den Punkt gekommen,
dass wir gesagt haben, auch wenn in Europa
vielleicht der Output
an Composite Komponenten
etwas gesunken ist,
laut dem AVK Market Report ist es wichtig,
in neue, spezifische Nischen reinzukommen.
Und da ist diese Innovation.
Und was wir dann auch noch schlussfolgert
haben Eric ist nicht nur in den Märkten,
sondern auch in den Value Chain
auf Innovation zu betreiben.
Und da sind wir jetzt
beim Thema Zirkularität
und jetzt können wir auch
nach Europa zurückschauen,
die Kreislaufwirtschaft.
Ihr habt ja hier
ein Circular Village aufgebaut.
Vielleicht kannst du
unsere Community kurz erklären.
Was war da so dein Gedanke
bei diesem Circularity Village?
Also die Themen Sustainability
und Zirkularität und Kreislaufwirtschaft
sind heute eine Priorität und mehr
und mehr werden sie eine Priorität sein,
besonders in Europa.
Also das ist ganz klar
auch von Regulation, also von Behörden,
von Endverbrauchererwartungen
usw deswegen.
Man sieht bei vielen bei vielen Firmen
die die diese diese Themen.
Es gibt verschiedene kleinere Unternehmen,
die in diesem Bereich tätig sind.
Deswegen haben wir
dieses Village geschaffen,
sodass diese Firmen zusammen sind,
um mehr Sichtbarkeit
für diese Themen zu haben
und für diese Unternehmen.
Das haben wir damals zum Beispiel
mit den Naturfasern gemacht.
Am Anfang gab es einige Hersteller
von Naturfasern.
Wir haben diese Firmen zusammengebracht,
sodass sie viel
mehr Aufmerksamkeit bekommen
auf der Messe.
Firmen, die im Bereich Recycling
im Bereich Wiederverwendung
von Materialien tätig sind
können mehr Sichtbarkeit
auf der Messe haben.
Und man kann darüber mehr sprechen.
Die Besucher
können diese Firmen kennenzulernen.
Das ist schon gut.
Und das ist eben das.
Und jetzt möchte ich das
auch zusammenfügen.
Es ist immer leicht, Kritik zu üben
und immer das Augenscheinliche zu
kritisieren. Aber besser ist es,
innovativ zu sein.
Und Europa hat eine Riesenchance
mit dieser Zirkularität.
Definitiv. Die Europäische Kommission
unterstützt ja
diese private Initiative der EUCIA,
wo JEC Partner ist.
Das sind enorme Chancen, immense Chancen.
Das macht es zum Beispiel mit seinen.
-Firmen, die die Nachhaltigkeit
und Kreislaufwirtschaft im Griff haben
werden in die Zukunft einen Vorteil haben.
Haben schon heute ein Vorteil
und werden mehr
und mehr Marktanteile kriegen.
Das ist ganz klar, besonders in Europa,
weil da sind
entweder Erwartungen von den OEMs,
von den Endverbrauchern,
aber auch von den Behörden,
die es einfach klarmachen,
so viel Recyclingmaterial
benutzt werden müssen.
-Das deutsche Wort
ist ein bisschen
sperrig, Rezyklat zu sperrig.
Der Begriff Ich mag den auch nicht.
Manchmal sind die englischen Begriffe
eindeutig.
-Man kann vielleicht
von sekundären Materialien sprechen.
Das heißt, es sind nicht Virgin
Materials Original Materialien.
Aber sie haben viele Eigenschaften.
Man kann diese weiterverwenden
ohne Probleme.
Und das ist jetzt Start
der Kreislaufwirtschaft
für diese Composites.
-Wir kommen jetzt
auch langsam zur Landung.
Also wir haben die Welt jetzt umflogen.
Jetzt tauchen wir tief ein.
Das ist auch die letzte Frage.
Du warst gestern
bei einer Buchvorstellung dabei.
Hast ja da eine Ansprache gehalten?
Dieses Composites History?
Gib uns mal bitte ganz kurz einen Hinweis.
Also, Community,
dieses Buch ist ungelogen so dick.
Ich weiß nicht, wie viele Seiten?
Vielleicht 1000.
Oh ja. Oder mehr?
Keine Ahnung.
Auf jeden Fall.
In Deutschland würden wir sagen,
du kannst einen damit erschlagen.
Ja, ist aber bitte nicht
als Waffe verwenden.
Aber dieses Kompendium.
Ja, Das war so deine Idee, oder?
Oder, Oder.
Wie ist das entstanden?
Also, ich fand das klasse. Das Buch. Ja.
-In 2022 haben wir die Idee gehabt.
Okay, machen wir eine Historie
von Verbundwerkstoffen.
Und wir haben hier
eine Ausstellung gemacht
im Eingangsbereich.
Wie heute auf Luftfahrt.
Das präsentiert man hier.
Aus diesem Content haben die Autoren
und besonders Professor Ignaas Verpoest
ein Buch gemacht.
Weil die Idee
eine Geschichte von Verbundwerkstoffe war
interessant und wir haben eine
temporäre Ausstellung gemacht
und er hat davon ein Buch gestartet
und das ist jetzt
eine große Summe von Content.
Was gut ist, ist.
Das ist nur der Anfang der Geschichte.
-Genau das hat mir auch besonders
gut gefallen,
weil er sagte zum einen kommen
immer mehr Leute auf ihn zu,
die fragen Hast du an das gedacht,
das gedacht, das gedacht?
Und er sagt Nee, habe ich nicht.
Muss auch noch mit rein.
Das heißt, das Buch ist jetzt so dick,
aber vielleicht gibt es einen zweiten Band
und dritten Band.
Dann können Bände entstehen am Ende.
-Ich hoffe, dass wir in Zukunft
mehrere Volumen haben.
Mit allen Entwicklungen
und neuen Technologien
und oder neue Anwendungen
von Verbundwerkstoffen.
-Ich versuche mal,
ich weiß nicht,
was du von der Idee hältst,
den Professor Ignaas
in einen Podcast einzuladen
und das Buch mal vorzustellen,
weil manche meiner Community,
die wollen lieber ein Video
und das zuhören.
Was auch schön gut, was auch gut ist.
Schön ist das.
Er war nicht allein,
das war ein Community Buch.
Er hat viele Autoren gehabt,
die alle in ihren Spezialitäten
etwas geschrieben haben
und am Ende ist es wie ein Spiegel,
der Verbundwerkstoffe, Industrie
und Teamwork in dieser Industrie.
Als Team haben sie dieses Buch gemacht
und geschrieben
und ich finde es schön,
dass das alle zusammen.
Wir haben es geschafft!
-Das ist ein Riesenwerk, ein Riesenwerk.
Vielen Dank für deine für deinen Impuls.
-Und das Community
kann es schon bestellen und.
-Wir verlinken das Buch.
ISBN. Es ist im Elsevier Verlag
erschienen. Ich habe
mit Professor Marino Quaresimin
von Padua University gesprochen.
Der hat also
die ehemaligen Netzwerke da behandelt.
Ich habe ihn gefragt,
ob es Peer Reviewed ist.
Er sagt Naja,
wir haben es jetzt nicht komplett
peer reviewed, aber es haben
natürlich Akademiker
geschrieben, Professoren.
Das heißt, du kannst davon ausgehen,
dass es eine hohe Inhaltsdichte hat.
Und man kann es auch gut zitieren,
dieses Buch.
Also von daher kauft dieses Buch.
Also ich war echt erstaunt.
Das ist mega mega Leistung.
Ja, eine gute Empfehlung,
das Buch zu lesen.
Vielen Dank lieber Éric
für diese Zusammenfassung
der Zusammenfassung.
War ein sehr inspirierender JEC World.
Für mich war es
die Most busyiest JEC World.
Ich habe so einen Stundenplan hier.
Mein Team hat mir geholfen,
das mal zu skalieren.
Vielen Dank auch nochmal für diese Ecke,
diese wunderschöne Ecke
mit dem sehr hochwertigen Hintergrund.
Schwarz wie Carbon, aber auch schwarz,
eben wegen der Blende.
Ja, Next Stop ist jetzt
für uns JEC Forum DACH 2026.
Ach, das haben wir mit Köln in Köln
ganz genau.
Da gibt es doch auch noch
mal LinkedIn live dazu
und wir machen Content dazu.
Wir haben fast 20 Videos produziert
hier in drei Tagen.
Aber das Licht geht schon aus.
Wir sind jetzt zum Ende.
-Wir sollen rausgehen.
Also 20 Videos haben wir produziert
und die werden jetzt alle
bis zum JEC Forum DACH
nacheinander released.
Aber dieses Video kommt als allererstes.
-Okay, vielen Dank.
Vielen Dank. Trailer : Ilkay Özkisaoglu
mit der Composites360onTour
heute aus Köln -2026
geht die Reise weiter nach Köln
ins Herz von Nordrhein Westfalen,
dem industriellen Kraftzentrum.
Hier wo der Rhein fließt
und der Dom thront.
Öffnet das JEC Forum DACH nach 2026
im Maritim Hotel Köln seine Türen.
Direkt am Fluss, mitten in der Altstadt
und die legendären AVK Innovation Awards:
ausgezeichnet werden die besten Ideen
in Produkten, Prozessen und Forschung.
Digitalisierung und Innovation
sorgen für Wachstum.
Anreise einfach. Der Flughafen Köln Bonn
liegt nur 15 Kilometer
vom Stadtzentrum entfernt.
Einfache Wege, einfache Verbindungen.
Und Köln ist ein Bahnknotenpunkt.
Direktverbindungen aus ganz Deutschland
und Europa schnell, bequem und nachhaltig.
JEC Forum DACH 2026: Köln
wird zum Treffpunkt
der Composites Community.
Business, Innovation, Awards.
Rheinländische Energie:
sei dabei, wenn Zukunft
der Branche geschrieben wird.
Bleiben Sie informiert,
Bleiben Sie verbunden.
Bleiben Sie inspiriert.
-Ilkay Özkisaoglu mit Composites360onTour
wöchentlich auf LinkedIn, YouTube
und Podcasts.