COMPOSITES LOUNGE - Das Online Experten Netzwerk

Ilkay Özkisaoglu
Since 04/2021 229 Episoden

#225 Bayern International auf der JEC World 2026: Unterstützung für KMU bei der Internationalisierung

28.05.2026 9 min Staffel 5 Episode 183

Zusammenfassung & Show Notes

Im Rahmen der JEC World 2026 in Paris gibt Sieglinde Sautter von Bayern International Einblicke in die Aufgaben und Angebote der bayerischen Wirtschaftsförderung im internationalen Kontext.

Bayern International unterstützt insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Start-ups bei der Erschließung internationaler Märkte, beim Aufbau von Geschäftskontakten im Ausland und bei der nachhaltigen Positionierung über nationale Grenzen hinaus. Gleichzeitig werden ausländische Unternehmen bei der Ansiedlung und Erweiterung ihrer Aktivitäten im Freistaat Bayern begleitet.

Im Interview wird zudem die Bedeutung der JEC World als internationale Leitmesse hervorgehoben, die durch ihre Größe, Internationalität und die Vielzahl an Länderpavillons eine zentrale Plattform für den Austausch in der Composites-Industrie darstellt.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Ansprache bayerischer Unternehmen, die sich für internationale Aktivitäten interessieren und entsprechende Unterstützungsangebote in Anspruch nehmen möchten.

Weitere Informationen zu Bayern International: https://www.bayern-international.de


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YouTube Episode: https://www.youtube.com/watch?v=AJnUHgeVirM

Transkript

So, liebe Community, jetzt geht es in den Teil zwei vom Bayern International Pavilion. Wir hatten schon Astrid Lang. Vielen Dank Astrid, dass du Teil unserer Tour bist. Sehr gerne. Schon in einem LinkedIn-Live. Vielleicht noch mal kurz vorab Ich bin ja aus Nordbayern, aus Oberfranken und ich habe mal vor ein paar Jahren, das hast du, glaube ich, auch nachgeguckt bei Bayern Innovativ. Um die geht es jetzt nämlich auch einen Stammsatz oder was sagt man ein Profil angelegt, aber seitdem nicht wirklich weiter gepflegt. My bad, werde ich noch nachholen und will aber die Situation nutzen. Warum habe ich mich Bayern Innovativ damals angeschlossen? Weil es ja um das Thema neue Werkstoffe geht. Neue Werkstoffe, wir sind ja hier auf einer Composites-Messe. Es ist jetzt nicht nur Composites, sondern eben auch Aluminium. Titan Gläser hattest du glaube ich noch erwähnt. Und ich würde gerne mit Astrid die Gelegenheit nutzen, über Bayern Innovativ die neuen Werkstoffe zu sprechen und gerne auch, welche Industrien da involviert sind, weil wir ja gerne in die Vertikale auch reingehen. Also neben der Tatsache, dass wir auf dem Bayern International Pavillon sind, haben wir hier aber auch Expertise im Bereich neue Werkstoffe. Astrid, meine erste Frage wäre Kannst du uns mal kurz Bayern Innovativ vorstellen? Weil ich war auch, deshalb frage ich auch etwas positiv erstaunt über die schiere Größe von Bayern Innovativ mittlerweile. Bayern Innovativ besteht aus Innovationsnetzwerken und Innovation Services. Und wir unterstützen bayerische Unternehmen, indem wir sie mit den Forschungseinrichtungen zusammenbringen, um Innovationen voranzutreiben. Das ist unsere wichtigste Aufgabe und auch eine spannende Aufgabe, weil in Bayern ganz viele Innovationen generiert werden. Und mein Part ist es, zusammen mit dem Team von dem Innovationsnetzwerk Material die Materialien entsprechend weiter voranzubringen und zu entwickeln, zusammen mit den Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Astrid, gib mir mal ein Gefühl über die Unternehmen, die im Bereich neue Werkstoffe bei euch Mitglied sind. Sind das so Mittelständler sind das Start-ups? Sind das größere Unternehmen? Es ist alles. Wir haben zum einen Start-ups bei uns bei der Bayern Innovativ die von uns unterstützt werden, um entsprechend neue Technologien zu entwickeln. Wir vernetzen sie mit anderen Unternehmen, wir holen sie. Zum anderen haben wir unseren Hauptfokus. Es sind natürlich kleine und mittelständische Unternehmen, die wir unterstützen. Wir haben große Unternehmen, die auch zusammen mit uns Veranstaltungen für Start-ups machen. Gib mir mal ein Gefühl dafür. Sucht ihr noch Mitglieder, die da sich einschreiben bei Bayern Innovativ? Wenn ja, für wen ist das am besten geeignet? Was muss diese Firma mitbringen? Die Unternehmen müssen an und für sich nichts mitbringen, außer das Interesse, mit uns zu kooperieren und sich unterstützen zu lassen. Ich habe Unternehmen, die bei uns Partner sind. Die nutzen uns sehr intensiv, weil sie gemerkt haben, dass sie beispielsweise ihre Firmenstrategie neu ausrichten können, dass sie hier auf kurzem Wege die Unterstützung bekommen, die sie brauchen, ohne sich durch ganz, ganz viele Kontakte wälzen zu müssen. Wir haben das Netzwerk, Wir können die Unternehmen dahin bringen, wo sie hinwollen, und zwar in der Eins- zu-eins-Betreuung. Das bedeutet, sie haben persönliche Ansprechpartner, an den sie sich wenden können. Die Unternehmen bekommen sozusagen ein Full-Service-Paket von uns und werden mitgenommen und unterstützt. Je nachdem, wie die Bedarfe sind und was sie brauchen. Und das ist von Kunde oder Mitglied zu Mitglied unterschiedlich. Das kann völlig unterschiedlich sein, weil ja auch jedes Unternehmen völlig unterschiedlich handelt, völlig unterschiedliche Kompetenzen hat und damit auch unterschiedliche Bedarfe. Wenn ein Unternehmen Forschungsprojekte machen möchte, dann kann es passieren, dass eine Kompetenz fehlt. Da sind wir aus dem Cluster natürlich sehr gerne bereit, die fehlenden Kompetenzen aus unserem Netzwerk zu finden und die dort einzubringen. Das Unternehmen beziehungsweise das Konsortium zu unterstützen, die Projekte voranzutreiben. Hast du ein Projekt oder kannst du uns mal ein bisschen illustrieren, wie so etwas im Tagesgeschäft umgesetzt wird? Hast du mal so ein Beispiel, so eine Geschichte, wo du sagst ja, da war das vielleicht schwierig für dieses Unternehmen, aber dann haben wir das und das in die Wege geleitet. Und jetzt haben die folgende Lösung. Gibt es da was? Natürlich gibt es so was. Ich habe sogar mehrere Beispiele. Beispielsweise ein Start-up erst mal komplett von null starten musste. Das Start-up wollte sich in Richtung additive Fertigung entwickeln. Dann ist das Start-up zu uns auf die Veranstaltungen gekommen. Auf Kongresse, Foren, hat sich mit unterschiedlichen Experten vernetzen können, hat sich aufgrund dieser Kontakte Wissen aneignen können zur additiven Fertigung und hat letztendlich dann die Maschinen gekauft und hat selbst angefangen additiv zu produzieren. Erst mal im Labormaßstab, aber dann so peu á peu auch kleine Aufträge angenommen und sich so weiterentwickelt. Da hat er dann praktisch über das Netzwerk sich wirklich echte Produktionsfähigkeiten aufgebaut. Genau. Okay, das ist dann schon hohes Level. Das ist jetzt nicht nur Lieferanten-Kunden-Beziehung, sondern wirklich ein Produktionsprozess auch. Wir haben hier auf dem Pavillon die Firma Fibcklick, die werde ich als nächstes jetzt interviewen. Astrid, vielen Dank für deine Informationen und die Insights und dass ihr bereit wart, heute bei unserer Tour mitzumachen. Herzlichen Dank.