055: 2025 im Rückblick - Drei Learnings, die uns geprägt haben
04.12.2025 45 min
Zusammenfassung & Show Notes
In der aktuellen Episode von "Couple & Company" reflektieren wir unser geschäftliches Jahr 2025 mit seinen Höhen und Tiefen. Nach einem humorvollen Start über Black Friday-Einkäufe sprechen wir über ungleiche Einkommensverteilungen und die Bedeutung klarer Positionierung für nachhaltigen Erfolg. Wir betonen die Stärke von Branchenbeziehungen und den limitierten Einfluss von KI auf kreative Berufe. Zudem teilen wir unsere Erfahrungen mit Pricing-Strategien und der Flexibilität in der Unternehmensplanung. Die Episode bietet wertvolle Einblicke und ermutigt dazu, Rückschläge und Erfolge als Teil des unternehmerischen Lebens zu akzeptieren.
In dieser Episode von "Couple & Company" blicken wir zurück auf die Höhen und Tiefen unseres geschäftlichen Jahres und teilen unsere wertvollsten Learnings. Mit einem humorvollen Einstieg über unsere Weihnachtsgeschenke, darunter neue Mikrofone und technische Ausstattungen, beginnen wir, was viele Selbstständige und Unternehmer kennen: Die ausgeklügelte Kunst des Kaufens während des Black Friday.
Als nächstes werfen wir einen Blick auf unsere Erfahrungen im Jahr 2025, das von unerwarteten Herausforderungen geprägt war. Wir sprechen über die ungleiche Einkommensverteilung über das Jahr hinweg und die Wichtigkeit, sich damit abzufinden, wie der Umsatz schwankte. Wir teilen unsere Beobachtungen darüber, dass mittlerweile viele Projekte in die zweite Jahreshälfte fallen und wir durch eine klare Positionierung sowie das Schärfen unseres Angebots signifikante Fortschritte gemacht haben. Es wird deutlich, dass das Verständnis unserer eigenen Dienstleistungen und deren klarer Kommunikation zu einem stabileren Kundenkreis führen kann - ein Learning, das viele Unternehmer als beruhigend empfinden dürften.
Durch Gespräche mit anderen in der Branche konnten wir neue Aufträge generieren. Wir erkennen, dass ein normaler Austausch oft mehr bewirken kann als die intensivste Marketingstrategie. Unsere Erfahrungen zeigen, wie wichtig es ist, in der Kreativbranche Beziehungen zu pflegen, die einen gegenseitigen Nutzen bieten.
Darüber hinaus diskutieren wir das Thema Künstliche Intelligenz, das in diesem Jahr für viele Kreativarbeiter:innen große Ängste auslöste. Wir erklären, dass diese Technologien zwar einige Prozesse verändern, aber keinen Ersatz für kreative Problemlösung und individuelle Beratung darstellen können. Es wird klar, dass neben den Vorteilen, die KI bietet, die menschliche Kreativität und Innovation weiterhin unverzichtbar sind. Wir bekräftigen, dass kreative Berufe, bestehend aus individuellem Know-how und persönlichem Kontakt, noch lange nicht durch Maschinen ersetzt werden können.
Abgerundet wird die Episode durch die Reflexion über Pricing-Strategien. Wir berichten von unseren Herausforderungen, die passenden Preise zu finden und gleichzeitig unsere Positionierung zu stärken. Anstatt den Preis zu senken, um Aufträge zu gewinnen, haben wir gelernt, den Wert unserer Dienstleistungen zu kommunizieren. Dies ermöglicht es, Kunden zu gewinnen, die bereit sind, für unsere Expertise zu bezahlen.
Zum Schluss möchten wir in unseren Planungen flexibler werden und stärken den Gedanken, sich von festen Plänen zu lösen, die nicht immer aufgehen. Unsere Geschichten verdeutlichen, dass sowohl Rückschläge als auch Erfolge Teil des unternehmerischen Lebens sind.
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- [Dali](https://openai.com/dall-e-2)
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Als nächstes werfen wir einen Blick auf unsere Erfahrungen im Jahr 2025, das von unerwarteten Herausforderungen geprägt war. Wir sprechen über die ungleiche Einkommensverteilung über das Jahr hinweg und die Wichtigkeit, sich damit abzufinden, wie der Umsatz schwankte. Wir teilen unsere Beobachtungen darüber, dass mittlerweile viele Projekte in die zweite Jahreshälfte fallen und wir durch eine klare Positionierung sowie das Schärfen unseres Angebots signifikante Fortschritte gemacht haben. Es wird deutlich, dass das Verständnis unserer eigenen Dienstleistungen und deren klarer Kommunikation zu einem stabileren Kundenkreis führen kann - ein Learning, das viele Unternehmer als beruhigend empfinden dürften.
Durch Gespräche mit anderen in der Branche konnten wir neue Aufträge generieren. Wir erkennen, dass ein normaler Austausch oft mehr bewirken kann als die intensivste Marketingstrategie. Unsere Erfahrungen zeigen, wie wichtig es ist, in der Kreativbranche Beziehungen zu pflegen, die einen gegenseitigen Nutzen bieten.
Darüber hinaus diskutieren wir das Thema Künstliche Intelligenz, das in diesem Jahr für viele Kreativarbeiter:innen große Ängste auslöste. Wir erklären, dass diese Technologien zwar einige Prozesse verändern, aber keinen Ersatz für kreative Problemlösung und individuelle Beratung darstellen können. Es wird klar, dass neben den Vorteilen, die KI bietet, die menschliche Kreativität und Innovation weiterhin unverzichtbar sind. Wir bekräftigen, dass kreative Berufe, bestehend aus individuellem Know-how und persönlichem Kontakt, noch lange nicht durch Maschinen ersetzt werden können.
Abgerundet wird die Episode durch die Reflexion über Pricing-Strategien. Wir berichten von unseren Herausforderungen, die passenden Preise zu finden und gleichzeitig unsere Positionierung zu stärken. Anstatt den Preis zu senken, um Aufträge zu gewinnen, haben wir gelernt, den Wert unserer Dienstleistungen zu kommunizieren. Dies ermöglicht es, Kunden zu gewinnen, die bereit sind, für unsere Expertise zu bezahlen.
Zum Schluss möchten wir in unseren Planungen flexibler werden und stärken den Gedanken, sich von festen Plänen zu lösen, die nicht immer aufgehen. Unsere Geschichten verdeutlichen, dass sowohl Rückschläge als auch Erfolge Teil des unternehmerischen Lebens sind.
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Mehr über uns findest du hier: Couple & Company | Instagram
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Luisa Jones: Brandmade- Professioneller Look für starke Marken | ByClou | ByClou Instagram | Pinterest
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Transkript
Hallo und herzlich willkommen zu Couple & Company. Mein Name ist Thomas.
Mein Name ist Lu.
Und zusammen sind wir The Joneses.
Falls wir uns heute ein bisschen anders anhören, ich habe ein neues Mikrofon bekommen.
Verfrühte Weihnachtsgeschenke, würde ich sagen, oder?
Ja, doch, hier sind ein paar Pakete angekommen. Wir können jetzt nicht von uns
behaupten, dass wir den Black Friday nicht ausgenutzt hätten und dem Konsum verfallen sind.
Ne, es standen ein paar Investitionen an und es musste noch schnell der Gewinn
minimiert werden, um Steuern zu sparen.
Wie war dieses schönes Reel damals? It's a write-off. The government pays for it.
Sozusagen. So kann man sich das richtig schön reden. Ich muss das ja quasi kaufen.
Sonst die Steuern.
Ja, diese ganzen Steuern. Wer soll die sonst bezahlen?
Genau, sonst muss ich ja so viel. Also, ja, ich muss zu viel investieren.
Genau, also du hast ein neues Mikrofon bekommen, zwei genau genommen. Wir bauen ein bisschen.
Und einen neuen Drucker, den ich noch nicht ausprobiert habe.
Genau, einen Drucker gab es bei mir, ist eine Lampe geliefert worden,
jede Menge kleinteilige Sachen für die Kameras und so weiter.
Irgendwie alles angeschafft, was irgendwann nächstes Jahr gekommen wäre,
im letzten Monat gekauft, im völligen Konsumwahn.
Nee, man muss ja sagen, wenn man klug einkauft, dann sind diese Angebote bei
Black Friday ja durchaus jetzt nicht zu verachten.
Man sollte am besten eben jetzt nicht einfach mal gucken, nur weil irgendwas
reduziert ist, irgendwas zu kaufen, sondern wie du sagst, die Dinge,
die schon länger vielleicht auf der Liste stehen, dann mal zu prüfen.
Am besten auch zu prüfen, ob die jetzt nicht nur für den Black Friday vorher
erhöht wurden und dann rabattiert wurden. Das ist ja auch so ein Trick, der gerne genutzt wird.
Deswegen wirklich gut informieren, schon vorher sich vielleicht eine Liste machen
und dann konkret prüfen, weil dann kann man schon gute Angebote finden und Geld sparen.
Ja, kleiner Lifehack vielleicht. Ich habe eine kleine Notion-Datenbank angelegt,
wo ich quasi Links reinschieben kann von Produkten, die ich irgendwie kaufen
möchte, will, slash muss, brauche irgendwie so, also Investitionen,
die ich irgendwie tätigen muss.
Und da speichere ich mir die einfach rein, samt dem Link zum Händler und mit
dem Preis, dass ich genau das nicht nachvollziehen kann. Und da kann ich auch
schauen, was habe ich dann zusammenrechnen lassen, auch in Notion,
sondern sehe ich auch, was an Ausgaben ansteht.
Und wenn es dann mal wie dieses Jahr läuft, dass ein bisschen in Anführungszeichen
Geld übrig ist, dann guckt man in die Liste rein, schaut, was braucht man noch
alles und kann sich dann da zusammensuchen.
Schauen, ob es brauchbare Angebote gibt oder wie du sagst, ob der Preis vor
Black Friday nur erhöht wurde, damit er jetzt wieder reduziert ist.
Das ist doch jetzt eine gute Einleitung zu unserem diesjährigen Thema.
Wir wollen unsere Learnings aus 2025 ein bisschen zusammenfassen.
Du hast jetzt gerade schon gesagt, das Jahr lief jetzt schlussendlich ganz gut.
Das sah zwischenzeitlich mal nicht so gut aus oder sah mal anders aus.
Also wir haben ja schon öfter mal in verschiedenen Folgen über die verrückten
Seiten der Selbstständigkeit gesprochen, in dem Sinne, dass man sich eben Rücklagen
bilden sollte, dass das Einkommen pro Monat schwankt,
dass man einfach vorausschauend planen muss.
Aber so verrückt wie dieses Jahr war es noch nie, oder?
Mit dem unterschiedlichen Einkommen.
Ja, aber es ist ein unterschiedliches Einkommen, die Verteilung.
Die Gewinnverteilung oder die Einkommensverteilung.
Die Umsatzverteilung das ganze Jahr, genau. Also wir wollen heute drei Learnings besprechen.
Mikro-Learning ist für mich, dass ich mich ein bisschen damit abfinden muss,
wie mein Business läuft.
Also was Jahresanfang gegenüber Jahresende ist, wie sich mein Umsatz verteilt.
Normalerweise sage ich immer so, das ist so eine 40-60-Verteilung,
erste Jahreshälfte, zweite Jahreshälfte.
Das ist einfach, weil im Januar, wenn es losgeht, ähm,
Dann ist noch über Budgets gesprochen, dann wird über Projekte gesprochen,
dann werden sie irgendwann umgesetzt und dann rutscht es ja schon ganz leicht
über die Jahreshälfte irgendwie drüber.
Und wir kennen es vor Weihnachten, dann schnell, schnell muss noch irgendwie,
bei den Firmen müssen noch Projekte zu Ende gebracht werden.
Auch da muss noch ein bisschen Geld ausgegeben werden.
Manchmal muss noch Geld ausgegeben werden aus dem Budget und manchmal muss aber
einfach auch noch was fertig werden.
Dann wird es eben im alten Jahr fertig und dann fehlt es aber natürlich im Januar.
Deswegen ist der Januar meistens sehr ruhig, der Februar auch manchmal.
Dieses Jahr war es aber eher eine 20-80-Verteilung. Und das wäre jetzt,
wenn es jetzt nur umsatzmäßig gewesen wäre, ja okay.
Aber ihr könnt es euch denken, irgendwann muss jemand auch was arbeiten für den Umsatz.
Also ich habe jetzt leider, jetzt bereue ich es wirklich, wir hatten schon darüber
gesprochen, dass ich diese Zeiterfassung aufgehört habe in der Jahreshälfte,
wo so stressig geworden ist.
Das würde mich jetzt brennend interessieren, wie viele Stunden ich im letzten
halben Jahr, also in der zweiten Jahreshälfte reingehängt habe und wie viel
in der ersten Jahreshälfte.
Weil ich glaube, da wäre es auch deutlich sichtbar, dass der Arbeitsaufwand
maximal in die zweite Jahreshälfte verschoben war und da jetzt wirklich sehr
viel zusammengekommen ist.
Also das ist so ein bisschen mein übergeordnetes Learning, glaube ich, was ich machen muss.
Aber ich habe drei Themen mal so ein bisschen rausgesucht und rausgeschrieben
für mich, was ich so beobachtet habe.
Also Learnings am eigenen Business, aber auch Learnings an der Branche ein Stück weit.
Bei mir jetzt die Fotografie ganz speziell, was ich also gelernt habe.
Ich habe das erste Mal betitelt mit Substanz schlägt Sichtbarkeit.
Ich habe ja Anfang des Jahres mein Instagram-Video gemacht, mein berühmt-berüchtigtes,
wo ich gesagt habe, ich will kein Instagram mehr und habe es dann ja auch bis Mai, glaube ich.
Komplett, nee, länger. Ich habe es bis Februar noch laufen lassen,
genau für die Ausstellung.
Dann habe ich es liegen lassen bis September. Dann dachte ich so,
jetzt fange ich wieder an. Ich habe im September ein Bild gepostet und das war es.
Also im Feed. Storys habe ich noch weiter gemacht, ja.
Aber ich muss jetzt halt, jetzt kann ich ja mal so ein bisschen Doppelstrich ziehen.
Bringen die Storys was? Keine Ahnung. Aber Feedposts sind völlig nutzlos, meiner Meinung nach.
Es hat nichts geändert. Also ich kann da nicht erkennen, ob ich da jetzt mehr
oder weniger Business irgendwie draus generiert hätte. Für mich ist es...
Ja, bei dem muss man halt wirklich sagen, dass grundsätzlich Social Media nicht dein Kanal ist.
Also bei den Kunden, die du hast, das kommt halt, der kann man ja auch nicht
auf das Gesamtthema Fotografie übertragen, sondern auf deine Branche.
Du hast ja mittlerweile hauptsächlich größere Firmenkunden und die schauen eigentlich,
vielleicht schauen sie auch auf Instagram oder auf Social Media,
aber die schauen hauptsächlich auf deine Website oder finden dich auch über deine Website.
Genau, also das ist, mein Portfolio schlägt ganz klar mein Instagram oder mein Social Media Profil.
Ich glaube, das ist auf jeden Fall für ganz viele da draußen auch sehr beruhigend,
weil es hat einfach nicht jeder Lust, auf Social Media stattzufinden und es
ist doch, finde ich, einfach auch mal schön zu sagen, dass es für dich nicht wirklich relevant ist.
Also was meine Firmenkunden angeht. Ich meine, ich habe ja noch dieses,
in Anführungszeichen, Influencer-Ding, wo ich in die Fotobubble reinarbeite.
Da wäre es wichtiger. Aber ganz ehrlich, auch da war es nicht so wirklich wichtig.
Ich will sogar noch einen draus setzen.
Ich habe im Mai, Juni, wann war der Wasserschaden? Mai, Juni irgendwann.
Aber da habe ich auch mit YouTube dann ja aufgehört, so auszusehen irgendwie.
Das hatte viele Gründe, da brauchen wir uns nicht so ins Detail gehen.
Dazu mache ich mal ein YouTube-Video.
Aber auch da, ich habe gemerkt, dass dieser Hustle in Social Media und so weiter,
das ist nicht so wichtig, wie ich dachte. Ich muss mich da nicht so reinknehen.
Klar, ich verstehe es. Jetzt schreit ihr vielleicht auf. Oh,
Thomas, wir mögen aber deine Videos.
Verstehe ich. Ich werde auch wieder welche machen, versprochen.
Aber ich muss es nicht in der Schlagzahn machen, wie ich mir selber eingeredet hatte.
Ja gut, außer du willst halt wirklich deinen Umsatz woanders hin verlagern und das ist dein Ziel.
Dann natürlich ja, aber es geht eben auch ohne.
Genau und ich glaube, ich will meinen Umsatz dahin auch nicht hin verlagern,
komplett in YouTube und so weiter.
Ich habe so ein bisschen, also was ich so daraus gelernt habe aus dieser A,
also dieses Sichtbarkeitsthema, ist aber auch die Positionierung,
die ich als Fotograf habe.
Was ich jetzt gegenüber Kolleginnen und Kollegen gemerkt habe,
ich habe jetzt ein paar Foto-Events mitgemacht, wo mehr,
Fotografen da waren. Ich war auf dem BPP Summerlight Festival.
Die Fotoprofessionals haben mich in die Schweiz eingeladen für Vorträge und Workshops.
Ganz vielen Kollegen bis nach Holland, Österreich, Schweiz mich austauschen können dieses Jahr.
Und was ich gemerkt habe, also sorry, wenn ihr jetzt beim Intro schon die Hände
um den Kopf zusammengeschlagen habt.
Ich weiß, bei vielen lief es dieses Jahr wirklich nicht so gut. Ich glaube aber.
Dass mir da jetzt halt in die Karten spielt, wie ich mich die letzten Jahre
aufgestellt habe, wie ich mich positioniert habe, dass ich so eine klare Positionierung
wirklich gefunden habe, nachdem ich diesen Switch während der Pandemie oder
zu Beginn der Pandemie endgültig weg von den Hochzeiten gemacht habe.
Dass ich wirklich mich klarer aufgestellt habe, klar sagen kann, was mache ich?
Also ich kann es auf einer Party endlich beantworten, was ich eigentlich fotografiere,
dass ich klar sagen kann, was fotografiere ich, was ist auch vor allem die Lösung,
die ich meinen Kunden anbiete.
Also ich kann es auch meinen Kunden jetzt viel klarer benennen,
was ich eigentlich für sie mache und eben nicht so einen Bauchladen an Krempel irgendwie habe.
Und dass diese Social-Media-Reichweite da eigentlich gar keine Rolle spielt
bei der ganzen Kalkulation. Das kommt ja dann so ein bisschen rein.
Was mir viel mehr gebracht hat, ist wirklich dieses Netzwerken,
also klassisches Socialisen,
auf irgendwelchen Events sprechen, mit den Leuten ins Gespräch gehen,
da sein, wo meine Kunden auch sein, also auf Veranstaltungen als Besucher da
sein, wo auch meine Kunden vielleicht da sind, um mit denen ins Gespräch zu kommen.
Das bringt viel, viel, viel mehr. Und dann halt wirklich mit klarer,
spitzer Marktbotschaft rausgehen.
Ganz klar sagen, was kann ich, was biete ich und was ist die Lösung für sie.
Und wenn ich das so schnell benennen kann, merke ich, ich habe das jetzt gestern
wieder bei einem Kundengespräch gemerkt, dass da richtig die Augen aufgehen.
Dass die sofort merken, oh, der macht nicht irgendwie alles und irgendwie labert
drumherum, sondern der hat klare, zugeschnittene Lösungen für die Kundenprobleme.
Und das ist das, wo ich halt immer noch glaube, das ist so ein geflügeltes Wort.
Man muss ihn in den Kunden reinversetzen, aber...
Ich glaube, den Fehler macht jeder oft, dass er zu sehr an seine eigene Arbeit denkt.
Aber der Kunde bezahlt dich ja nicht dafür, dass du dein Ding machst.
Der will ja eigentlich nur seine Probleme gelöst haben.
Das ist bitter manchmal einzusehen, dass die nicht wegen der Kunst bei mir sind.
Die wollen ein Problem gelöst haben.
Und das klarer benennen zu können, finde ich, hat mir dieses Jahr extrem viel
geholfen. Ich habe Anfang des Jahres ja auch ein bisschen gestruggelt,
weil die Aufträge nicht so da waren.
Okay, was könnte ich alles machen? Und ich bin so froh, dass ich klar bei dem
geblieben bin, was ich machen wollte.
Also, dass ich auch gesagt habe, okay, Video kommt mit rein dieses Jahr.
Ich will das aktiv mit anbieten.
Und das hat einen großen Teil von meinem Umsatz dieses Jahr auch bedeutet.
Heißt, die Ausrichtung, die Positionierung ist auf jeden Fall das,
was für mich sich ausgezahlt hat dieses Jahr.
Also weg von Versuchen irgendwie größer dazustehen, als ich bin,
sage ich mal irgendwie, sondern klar mein Ding durchziehen, klar bei meinen
Kunden bleiben, auch nicht jeden Auftrag annehmen.
Das fällt schwer, wenn die Kohle knapp ist, das weiß ich, aber man verhaspelt
sich, glaube ich, auch einfach, wenn man wirklich jeden Mist macht und sich
nicht konzentriert auf das, was man eigentlich machen will.
Spannend auf jeden Fall. Das war Punkt 1 deiner drei Learnings.
Also zusammenfassend vielleicht nochmal kurz, Substanz schlägt Sichtbarkeit
war der Titel des Ganzen und vielleicht kann man das nochmal besser erklären
mit man braucht jetzt nicht 1000 Likes,
sondern es reichen auch drei gute Kunden, die verstehen, was man macht.
Genau. Ja, das ist gut. Also ein Kunde, der halt, das habe ich auch dieses Jahr
gemerkt, ich habe Anfang des Jahres mit Kunden gesprochen, die mich gefragt
haben, ah, Jones, machen sie eigentlich auch Porträts?
Also die gucken auch nicht auf deine Website. Du musst es irgendwie aktiv erklären.
Und wenn es auf deiner Website ist, erklär es noch besser. Also das meiste,
wie meine Kunden mich finden, ist die Website nach wie vor, Punkt.
Und die muss ich noch massiv verbessern, meiner Meinung nach.
Die ist gut, die hat für den Umsatz dieses Jahr gesorgt, aber die könnte noch
so viel besser sein. Die könnte noch so viel klarer sein.
Prägnanter Video ist noch überhaupt nicht drauf zum Beispiel.
Das hat dieses Jahr eine große Rolle gespielt. Das muss ich noch besser hinkriegen.
Nicht die Sichtbarkeit im Softmedia, sondern wirklich die klare Message auf
meiner Website, weil das mein Hauptangebot ist, das ich an die Kunden mache.
Okay, wie machen wir weiter? Soll ich mein nächstes, mein erstes Learning sagen oder machst du deins?
Nee, machen wir nur dein erstes Learning.
Okay, also bei mir, du hast es gerade auch schon so ein bisschen erwähnt,
mein Titel ist Netzwerk schlägt Marketing.
Was ja bei mir dieses Jahr auf jeden Fall sich gezeigt hat, dass ein kurzes
Gespräch mit irgendjemandem, wo man das überhaupt gerade gar nicht im Kopf hat,
mal mehr Aufträge bringt als 20 Posts auf Instagram.
Also, ja, wo man jetzt nicht mit rechnet, meine ich zum Beispiel,
ich bin mittlerweile auch zum Beispiel in Kirchheim hier in zwei Ehren am Ämtern unterwegs,
wo ich mit ganz unterschiedlichen Leuten zusammenarbeite und allein darüber
habe ich schon Aufträge bekommen, einfach aus dem Gespräch mit einer Nachbarin.
Und ich habe auf jeden Fall gelernt, dass es nicht angeberisch ist,
sondern dass es einfach wichtig und ganz normal ist, zu sagen,
was ich eigentlich mache.
Also ich habe das ganz lange Zeit gar nicht so erwähnt und jetzt versuche ich
das einfach immer nur so mit einzufließen, was ich eigentlich mache,
weil das eigentlich schon so ein gutes Marketing ist.
Weil es dann so oft kommt, ach ja echt, da muss ich mich mal bei dir melden.
Gut, da wird dann auch oft nichts draus, das lernt man dann auch mit der Zeit.
Aber aus manchen Dingen wird dann eben schon was und das ist eben tausendmal
mehr wert als die krasseste Marketingstrategie, was jetzt also bei mir jetzt
eher bezogen auf mein Grafikdesign als jetzt auf ByClub.
Da ist es nochmal ein bisschen was anderes, wenn es um E-Commerce geht,
da muss man im Marketing auf jeden Fall was machen, aber jetzt was die Dienstleistungsbranche
angeht, ist das Netzwerk für mich ein riesen Multiplikator und genau,
das wäre mein erster Punkt auf jeden Fall.
Ich habe auch gemerkt, dass du dieses Jahr in den Gesprächen,
also wenn ich das so irgendwie mit dem linken Ohr zugehört habe oder so,
dass du es viel besser vermarktest, dass du es gar nicht so unter den Scheffel
stellst, sondern dass du mit viel breiterem Rücken, sage ich mal,
dastehst und viel klarer auch benennen kannst, also auch Positionierung,
was machst du und es ist gut, was du machst.
Also du bist ja überhaupt nicht falsch vorsichtig, sag ich mal.
Sondern das, was du machst, das hat ja Hand und Fuß, das machst du seit einer
Weile auch, schon seit Jahren.
Das funktioniert ja auch. Und ich finde, dass deine Außendarstellung da besser geworden ist.
Und was ich ja auch ein paar Mal schon mitbekommen habe, dass Leute zu dir kommen,
ah, ich kenne deine Karten schon oder ich kenne die Produkte schon in irgendeiner Art und Weise.
Also, dass du schon bekannter bist, als du selber manchmal glaubst.
Ja, das fällt mir auf den Märkten dann immer auf, dass viele deine Produkte
eigentlich schon kennen und dann dich dann das erste Mal sehen.
Ich finde es total schön mit anzusehen, dass deine Produkte da so eine große
Reichweite tatsächlich mittlerweile haben und die Menschen ja irgendwo begeistern
und sind dann begeistert auch wieder zu dir kommen.
Und was auf jeden Fall ja auch zu dem Thema Netzwerk dazugehört ist,
dass man jetzt über das Netzwerk nicht direkt nur Kunden und Kundinnen kennenlernt,
sondern eben auch andere aus der Kreativbranche.
Wir haben ja auch schon unser eigenes Netzwerk, auch mit Menschen,
mit denen wir schon seit Jahren zu tun haben und sich dann trotzdem es sich lohnt, mal nochmal,
ja, vielleicht wieder neu in Kontakt zu treten oder einfach nochmal konkreter
über das zu sprechen, was man eigentlich tut, weil man auch bei den engsten
Leuten manchmal gar nicht genau weiß, was machen die denn gerade.
Vielleicht brauchen die ja auch gerade irgendjemand, der ihnen bei irgendwas unterstützt.
Und auch daraus haben sich jetzt in letzter Zeit bei mir immer wieder Dinge ergeben.
Zusammenarbeiten mit anderen Kreativdienstleistern. Und ja, das ist wie gesagt
so viel mehr wert, wenn man da jemanden hat, der schon mal einen kennt, schon weiß,
was er an einem hat, dass man ihm vertrauen kann, sich auf den anderen verlassen
kann und da auch Aufträge sich weitergeben kann.
Ja, und es ist ja oftmals gar nicht der erste Kontakt, sondern wirklich der
zweite, dritte Kontakt, der über andere geht oder so, wo es sich dann rumspricht,
wo dann interessante Aufträge oder Zusammenarbeiten entstehen oder wo man selber mal was weggeben kann.
Das ist ja nicht nur das Geschäft, was man selber macht, sondern dass man mal was abgeben kann.
Jemanden anderen wohin schicken kann, um was zu erleben.
Um mehr auch bei dem wieder zu bleiben, worin man eben selber gut ist oder was
einem Spaß macht, was einem liegt.
Auch da seine, wie du gerade sagst, seine Arbeitsbereiche zu schärfen und dann
lieber mal was abzugeben an einen Kollegen oder eine Kollegin.
Ja, spannend. Also deckt sich ja so ein bisschen mit meinem auch.
Finde ich auf jeden Fall interessant.
Geht es bei dir weiter? Ja, komme ich mal zu meinem zweiten Learning.
Es tut mir leid, ich muss das KI-Thema auspacken. Ich glaube,
dieses Jahr hat es da die größten Schläge
getan und vielleicht tut es vor Weihnachten noch ein paar. Wer weiß.
Also dass KI vieles ändern wird, ist jetzt glaube ich seit ein paar Jahren klar,
da muss ich nicht drauf rumreiten.
Ich glaube, diese LLMs, also JetGPT, Gemini, hast du nicht gesehen.
Da ist die Entwicklung sichtbar und alle können das gut einschätzen.
Ich glaube, dieses Jahr hat es die
größten Fortschritte wirklich in dieser bildgebenden KI nochmal gemacht.
Also wenn ich nur anschaue, was ich Anfang des Jahres mit MidJourney oder Gemini
generiert habe oder Dali generiert habe,
gegenüber was ich jetzt mit Nano Banana generiere, das ist wirklich,
also das sieht nicht aus wie ein Jahr, das sieht aus, als wären da irgendwie
fünf Jahre reingegangen.
Unfassbar, was sich da getan hat. Das Thema macht natürlich gerade in meiner
Branche unglaublich vielen Angst.
Und es ist erstmal nicht schlimm. Also Angst haben, das darf erstmal jeder.
Das ist ein Gefühl, das sich einfach breit macht.
Ich habe mir auch meine Gedanken dazu gemacht. Ich habe die Gefahr erkannt,
aber eben versucht, nicht davon, mich schockieren oder eine Schockstarre zwingen zu lassen.
Ich glaube, das ist ganz wichtig, sondern mich wirklich mit dem Thema auseinandergesetzt.
Ich habe ein paar Projekte gehabt, wo ich dieses AI-Fusion-Thema eingesetzt
habe, heißt, dass mit generativer und bildgenerativer KI und echter Fotografie
kombiniert Projekte entstehen und nein,
dadurch habe ich bestimmt niemanden einen Job weggenommen, sondern das waren einfach Budgets, die,
so klein war, dass es anders nicht gegangen wäre. Also es hätte das Projekt
dann einfach nicht gegeben oder es hätte ganz anders ausgesehen,
aber es wäre nicht mehr Geld für den Markt für uns Fotografen und Fotografen da gewesen.
So konnte ich aber viel coolere Projekte machen. So wie wir früher,
sag ich mal, mit Effekten gearbeitet haben, Fototapete hinten runterziehen,
dann sah es nach einem schönen Sommertag aus, so wird jetzt eben mit KI gearbeitet.
Die Tools verändern sich.
Die Hilfsmittel. Genau, die Hilfsmittel. Ich setze es nach wie vor für Moodboards ein.
Wo es aber für mich dieses Jahr der größte Game Changer entstanden ist,
ist nicht die Bildgenerative KI im Sinne von, ich erstelle komplette Bilder
oder Hintergründe oder Elemente im Bild, sondern im Workflow tatsächlich.
Was ich meinen Bildauswahlprozess, meine Retusche-Prozesse vereinfacht,
verschlankt habe, um es schneller, effizienter zu machen, ist unfassbar.
Da haben sich Tools aufgetan, ich nenne mal Imogen, Evoto, Narrative Select,
das ich nach wie vor verwende.
Da gibt es Aftershoot, da gibt es unglaublich gute Tools mittlerweile draußen
am Markt, die für mich einen unglaublichen Boost gebracht haben.
Ich hätte das Pensum in der zweiten Jahreshälfte nicht schaffen können,
wenn ich diese Tools nicht gehabt hätte.
Aber da ist es ja schon ein bisschen so, dass jetzt jemand, den du vielleicht
sonst für die Bildbearbeitung bezahlt hättest,
jetzt nicht mehr gebraucht wird. Genau.
Also da hätte ich es auslagern müssen. Das ist definitiv so.
Das habe ich zum Teil immer noch gemacht.
Es gab einige Projekte, wo ich was ausgelagert habe. Einfach wo ich sage,
das kann die KI nicht. Punkt.
Also zum Beispiel Freistellen von komplexen Industrie Maschinen, die irgendwas machen.
Das KI weiß da gar nicht, wo anfangen. Da gibt es nicht genug Referenzmaterial
für sowas. Personenfreistellen ist viel leichter.
Aber für die Bildbearbeiter, also nicht die Fotografen, für die Bildbearbeiter
und Bildbearbeiter, da zieht sich die Schlinge schon zu.
Da wird es Da muss auch eine Spezialisierung für die, was die tatsächliche Zukunft
machen. Oder auch da eine Verschlankung der Prozesse.
Ich merke an der Zahl der Newsletter, die ich aus aller Welt bekomme für Bildbearbeitung,
also Indien und so weiter, dass bei denen der Kittel echt brennt, glaube ich.
Und auch hier in Deutschland, die Bildbearbeiter, mit denen ich zusammenarbeite,
ich höre das schon durch, dass da viel weggefallen ist.
Ich glaube aber auch, also ich kann für die nicht sprechen, ich kenne deren
Business nicht gut genug, muss ich wirklich ehrlich sagen.
Ich habe für mich aber gemerkt, dass dieses KI-Thema,
ein Prozessbeschleuniger oder Prozessvereinfacher ist, also seien es die LLMs
oder diese Tools oder auch generative KI,
und es aber dafür umso wichtiger geworden ist, und das ist jetzt der Punkt,
wo ich sage, wie wir als Fotografen und Fotografen unseren Job bewahren können,
im Gespräch mit den Kunden ist mir auch klar geworden, natürlich könnte eine
Marketingabteilung aus drei Menschen,
selbst mit KI irgendwas machen.
Natürlich könnten die auch selber irgendwie ein Bild machen und es dann durch
eines der Bildbearbeitungsprogramme durchhauen. Das löst aber noch nicht deren Problem.
Und das dürfen wir uns nicht einreden, dass KI alle Probleme löst,
die unsere Kunden haben.
Es ist immer noch wichtig, dass ich da hingehe und die berate.
Ich hatte jetzt gestern zum Beispiel ein Projekt, wo ich für einen Geschäftsbericht,
die Vorstände und die Aufsichtsräte fotografiert habe.
Und die hätten die jetzt halt irgendwie vor das Firmenlogo gestellt und einmal
abgedrückt, dann hätten die ein Bild gehabt. Und dann machen wir das Gruppenbild.
Ja, ja, auch im Foyer auf der Treppe wie jedes Jahr.
Und dann siehst du halt die halb vertrocknete Pflanze im Hintergrund.
Draußen im Garten ist halt leider Winter. und es sieht dann halt ein bisschen mau aus.
So, und jetzt kommt der Fotograf oder die Fotografin ins Spiel,
der Problemlöser, der wirklich mit einer Vision da rangeht, zu sagen,
hey, ich habe eine bessere Idee.
Lass uns das so machen, lass uns das so machen. Wir machen hier ein Bild, da ein Bild.
Wir machen das Gruppenbild anders, so und so. Ich verrate jetzt nicht alle meine Tricks.
In der klaren Vision dahin zu gehen, einen Ablauf auch definieren.
Guckt mal, ich komme nachmittags, ich baue zwei, drei Stunden lang auf und dann
schleuse ich diese zehn Personen hier innerhalb von einer Stunde, anderthalb durch.
Und dann können die wieder nach einem Feierabend gehen. Dann verbrauchen die nicht so viel Zeit.
Sprich, ihr bekommt viel mehr Output. Und ich fütter sie ja auch ein Stück weit
schon an für die nächsten Aufträge, was man alles machen könnte.
Und die haben viel mehr davon. Die hätten sich auch eine teure Kamera kaufen
können. Die hätten sich auch diese KI-Tools kaufen können.
Das ist nicht die Würde. Genau, das ist ja das, was du gemeint hast,
dass man sich da auch so ein bisschen absetzen kann von anderen und seine Leistung...
Ja, einfach wichtiger ist als irgendeine KI.
Also die Beratung ist ja unersetzbar eigentlich, im Moment zumindest zum Glück noch.
Das ist ja ein bisschen wie dieser Spruch, der rumgeht, dass Grafikdesigner
noch lange keine Angst haben, brauchen, dass KI ihren Job wegnimmt,
weil die Kunden dann genau wissen müssten, was sie denn eigentlich wollen,
um das der KI zu erzählen.
Und das ist meistens nicht der Fall und auch im Grafikdesign ist es ja auch
so, dass da ganz viel Beratung noch dahinter steht, weil sonst es geht ja nicht
nur, wir sind ja nicht nur die Pixelschubser, die es ja immer so böse auch genannt werden.
Ich habe das in einem von meinen Vorträgen drin, da geht es auch um KI und Storytelling
und da habe ich den Satz drin, KI macht das Wahrscheinliche,
Menschen machen auch mal das Unerwartete und das ist glaube ich der große Unterschied
und ich habe das jetzt gestern genau bei dem, ich bleibe bei dem Beispiel,
mit denen genauso gemacht.
Ich habe am Ende die letzte Runde Bilder, habe ich gesagt, da bauen wir was
ein, was einfach ein bisschen mehr Kante hat, was cooler aussieht,
was eher nach einer Magazinfotografie aussieht,
als nach diesen Standard Geschäftsberichtbildern, die man vielleicht hat.
Haben wir gemacht und die Vorstände waren begeistert. Haben gesagt,
oh, da wären wir ja nie draufgekommen. Die aus dem Marketing,
wow, super, hätten wir uns nie getraut.
So, also, das ist der Mehrwert, den ich da bringen kann. Also,
KI ist ein wichtiges Thema, das wird die Branchen einmal komplett durchrütteln.
Ja, Haken dran. Aber sich ein bisschen darauf besinnen, was wir eigentlich können,
ist vielleicht wichtig.
Und ich habe es dieses Jahr gemerkt, wie viel mir diese KI-Unterstützung gebracht
hat, auch bei Planungssachen.
Also, was ich mit LLMs zum Teil gemacht habe.
Ich habe einen Stapel Videoclips irgendwo reingeworfen, wo random Namen aus
Regionen drin waren oder aus Städten und so weiter und habe die zu einer Liste
zuordnen lassen von den Regionen, wo ich sie einsetzen kann.
Da geht es um Videoprojekte. Unfassbar welche.
Die Leistungen, die man herbringen kann. Bevor ich das jetzt alles rausgegoogelt
hätte, hatte ich eine saubere Liste, wo es dann drinsteht, die Region,
diese Clips, die Region, diese Clips, aha, Haken dran, jetzt kann ich es besser nachprüfen.
Ich muss es immer noch prüfen, das ersetzt es mir nicht, aber jetzt kann ich
viel schneller an mein Prüfergebnis kommen zum Beispiel.
Oder wie ich meine Shoots geplant habe, größere Projekte geplant habe,
wie ich da meine Kommunikation aufgebaut habe, dass ich da Sachen reinhau und
wieder was rausbekomme, dass ich strukturiertere Informationen habe.
Also man darf davor nicht die Augen verschließen und das alles Käse finden,
sondern man sollte sich wirklich gucken, welchen Nutzen kann ich draus ziehen.
Ja, es heißt ja auch wirklich, dass wenn man KI nicht nutzt in der nächsten
Zeit, also in den Branchen, in denen wir uns bewegen, dann kann man auch gar nicht mehr mithalten.
Also man ist nicht mehr konkurrenzfähig eigentlich.
Also du wirst bestimmt nicht,
also kann sein, dass KI dich ersetzt. Wenn du KI nicht einsetzt,
wirst du auf jeden Fall ersetzt.
Also wenn du es nicht nutzt, dann bist du auf, glaube ich, es wird Nischen geben.
Klar, jemand, der mit einer hier auf Glasplatten Wetplate-Fotografie macht,
das ist was anderes, keine Frage. Aber wie groß ist der Markt dafür? für.
Also KI, ich will nicht sagen, dass ich keine Gefahr mehr sehe.
Gesellschaftlich sehe ich massive Gefahren, das würde ich auch mal sagen.
Das klammere ich jetzt hier für den Moment mal aus.
Aber für mich im Business ist es noch nicht die große Gefahr,
die alle an die Wand malen. Im Gegenteil.
Für mich hat es eher Vorteile gebracht dieses Jahr. Was ist dein zweites Learning? Ja.
Mein zweites Learning ist betitelt mit Grundrauschenschaft Freiheit im Kopf.
Finde ich einen super Titel.
Also ich habe es, glaube ich, in jeder Folge bisher erwähnt.
Das breite Aufstellen, die Vielschichtigkeit innerhalb einer Selbstständigkeit hilft schon sehr.
Und bei mir ist es wirklich, ich habe es jetzt an deinem Businessmodell wieder gesehen.
Wir hatten ja zwischendrin echt Monate, wo wir dachten, wo wird das denn dieses Jahr noch hinführen?
Nach unten, Baby, nach unten.
Genau. Und ja, mich beruhigt einfach ungemein mein Grundrauschen,
das zum einen ja durch meinen, bei Clou, durch meinen Online-Shop,
durch Etsy besteht und zum anderen,
das habe ich glaube ich in diesem Podcast noch gar nicht erwähnt,
ich habe ja auch seit dem Sommer eine kleine Mini-Job-Anstellung auch,
in der ich zehn Stunden im Monat für einen festen Kunden.
Grafikdesign und weitere Leistungen mache, also Website-Pflege,
Online-Kurserstellung, Grafikdesign, Marketing, alles so rund um diese Themen.
Und das ist zwar nur ein winzig kleiner Teil,
aber irgendwie ist der, das ist schon tatsächlich nochmal ein anderes Gefühl,
wirklich so regelmäßig sich darauf zumindest verlassen zu können und es, wenn es gut läuft,
kommt eventuell ja nochmal ein Auftrag dazu ab nächstem Jahr,
wo ich dauerhaft auch einen Kunden in einem Bereich betreue.
Und diese drei Themen zusammen sind für mich schon mal eine super gute Basis
für jeden Monat und das erleichtert mir so ein bisschen dieses kundenbezogene
Projektgeschäft wo man ja, wie man.
Bei dir eben sieht, sich nicht genau drauf verlassen kann. Natürlich sind auch
bei dir manche Sachen regelmäßig und irgendwie hat jedes Jahr bisher immer dann doch gut geendet.
Aber mir bringt es für die Stimmung gegen diese Existenzängste,
die man dann ja irgendwie manchmal mit sich trägt oder getragen hat, enorm viel.
Und nochmal zum Titel zurück, Freiheit im Kopf. Ich kann irgendwie nur kreativ
sein, wenn der Kopf eine gewisse Entspannung hat, wenn man das so sagen kann.
Also unter Angst und Stress kreativ zu sein, kann, glaube ich,
jeder bestätigen, dass das schwierig ist.
Ja, total. Also verstehe ich auch.
Habe ich ja nicht. Also wer jetzt glaubt, ich habe ein brutales YouTube-Einkommen.
Also wenn man keine Videos mehr macht, kommt da halt auch nichts mehr rein.
Bei dir hat es sich eher ein bisschen abgebaut, auch mit deinen Online-Workshops,
was ja zumindest auch ein kleiner Teil war, der regelmäßig war.
Genau, also ich hatte da Versuche unternommen und gerade während der Pandemie
hatte ich es ja auch versucht hinzukriegen, dass ein gewisses Grundrauschen da ist.
Und wie du sagst, es schafft halt die Freiheit, dass man einfach atmen kann,
dass man weiß, okay, es ist irgendwie, die Rechnungen sind bezahlt,
jetzt kann man an anderen Projekten denken und wenn dann mal einen Monat kein
gutes Projekt reinkommt, ist es trotzdem irgendwie noch okay.
Also sehe ich total ein. ähm,
Ich sehe in dem Learning halt immer die Gefahr der Bequemlichkeit,
also generell, nicht bei dir glaube ich, weil ich ja auch bei dir relativ genau
drauf schauen kann, was bei dir geht und ich ja sehe, welche neuen,
größeren Projekte, umfangreicheren, interessanteren Projekte sich bei dir da
abzeichnen, gerade so nächstes Jahr, was du erwähnt hast,
wo zum einen so ein Grundrauschen beitragen, dass es immer höher wird,
das Grundrauschen, also du sagst ja nicht, ah, das ist jetzt okay,
sondern du baust ja dieses Grundrauschen weiter, weiter, weiter. auf.
Natürlich muss man da trotzdem aufpassen, dass man dann eben genau seine Freiheit
und Flexibilität nicht auch wieder aufgibt, weil man dann ja komplett in der
Abhängigkeit wiederum ist.
Deswegen auch da halt wieder das richtige Maß.
Und dass man sagt, es reicht jetzt, sondern auch gucken, wo kann ich weiter
optimieren. Aber das sehe ich ja bei dir.
Das ist ja kein Stillstand. Du hast jetzt hier in vier Wochen drei Märkte weggebolzt
vor Weihnachten, hast da nochmal ordentlich was gemacht.
Also das sehe ich bei dir nicht die Gefahr tatsächlich.
Kann da sein bei sowas, aber ich Ich finde es gut, dass sich das für dich jetzt
stabilisiert und sich so eine Stabilität aufbaut, so ein Fundament einfach bildet.
Ja.
Okay, dann kommen wir bei dir schon zu Nummer drei.
Genau, wir, Endspurt quasi. Das hängt so fast ein bisschen mit dem Eins zusammen,
aber ich will es separat bezeichnen und zwar Pricing.
Preis war dieses Jahr ein interessantes Thema und zwar, weil es die erste Jahreshälfte
ja wirklich extrem schleppend lief.
Also ich habe hier mit Olli oft gewitzelt, dass wir im Moment nur Termine verkaufen,
um sie dann wieder zu verschieben und nie wirklich die Aufträge machen, Umsätze machen.
Irgendwie dieses erste halbe Jahr, wir haben nur Termine geschoben,
nichts kam zustande, die Projekte haben nicht stattgefunden,
Projekte sind abgesagt worden und irgendwann macht sich diese Angst breit,
oh, ist der Markt vielleicht im Eimer, ist, keine Ahnung, KI an allem schuld,
muss ich meine Preise reduzieren, muss ich aktiv in diesen Preiskampf reingehen.
Und ich habe das bei ein, zwei Projekten, wo ich dachte, ich will dieses Projekt
haben oder ich brauche dieses Projekt einfach viel schlimmer,
ich brauche dieses Projekt,
habe ich dann ein bisschen an der Preisschraube angesetzt und mit Rabatten,
also generell, ich rabattiere schon hin und wieder mal, das ist nicht so, dass ich es nie mache,
aber da war ich zum ersten Mal habe ich gemerkt, dass ich aus dieser Angst getrieben
war, es könnte kein Auftrag kommen.
Dass ich jetzt wirklich einen Auftrag brauche, sondern nicht,
dass ich will ihn haben, weil es ein cooles Projekt ist, sondern ich brauche
diesen Auftrag, habe ich gemerkt, dass ich in dieses Pricing-Thema viel mehr reingehabe.
Ich habe alle Preise auf den Tisch gelegt bei mir. Ich habe alles durchgebrochen. Wie mache ich das?
Ich habe mir alles an Unterlagen gezogen, was man sich ziehen kann,
Marktvergleiche, Wettbewerbsvergleiche, mit ganz vielen Kolleginnen und Kollegen
gesprochen, wo deren Preise liegen, was deren Kunden Feedback ist zum Pricing und so weiter.
Und ich habe dann festgestellt, dass.
Dumpingpreise auch, also bei mir meine Preise massiv zu reduzieren oder massiv
zu rabattieren, auch nicht zu mehr Sicherheit führen würden,
weil das heißt ja natürlich, vor Wieden auch weniger Geld.
Ja, du hast dann für die gleiche Zeit, die du aufwendest, die Hälfte irgendwie der Einnahmen.
Ich schaffe dadurch auch nur mehr Diskussionen, glaube ich, bei meinen Kunden,
wiederum, wenn ich jetzt anfange, irgendwie mit den Preisen runter zu gehen und ja,
Die Kunden, die so sehr am Preisraum machen, das sind meist die Projekte,
die dann sogar noch mehr Aufwand erzeugen, wo die Schere dann noch weiter auseinander
geht, dass ich bei einem niedrigen Preis rein bin und am Ende noch weniger verdiene,
weil ich einfach viel Aufwand hatte.
Für mich war dann irgendwie klar, nee, ich will dieses Spiel nicht spielen,
hier mit Dumpingpreisen zu arbeiten. Ich will da auch wieder Profil schärfen.
Ich will viel klarer arbeiten.
Also nicht, ich muss meine Preise senken, sondern habe ich vielleicht meine
Lösung nicht klar genug definiert. Also mein Angebot nicht klar definiert.
Weil wenn ich ständig über meinen Preis spreche, warum spreche ich nicht über
mein Angebot? Also was leiste ich für den Kunden? Darüber will ich sprechen.
Ich will nicht über Preise sprechen.
Ich will darüber sprechen, was ich für den Kunden leisten kann,
damit er sagt, super, und was kostet das? X Euro, das machen wir.
Der Preis sollte eigentlich nicht das Thema sein. Und dann war für mich die
Frage, okay, wie komme ich da hin, dass der Preis nicht das Thema ist?
Und dann habe ich angefangen, alle meine Texte zu überarbeiten, die ich irgendwo habe.
Meine Angebote, wie ich sie rausschicke, alles nochmal auf den Tisch zu legen
und zu gucken, okay, wie kann ich es anders strukturieren, damit es dem Kunden
klarer ist, was er eigentlich von mir bekommt und dass ihm klarer ist,
dass er von mir das Beste bekommt. Und das war das Wichtige.
Das ist mein Preis. Und klar, jemand anderes bietet das Günstige an.
Der ist aber nicht so gut wie ich. Der kann das nicht so gut wie ich. Sorry, Mitbewerber.
Dass ich klar sagen kann, nein, ich gehe von meinem Preis nicht runter.
Das ist meine Leistung und die kostet die nun mal. Das hat jetzt,
das war schon, das hat vermutlich auch dazu geführt, dass das erste halbe Jahr
wenig Umsatz da war, weil ich einige Aufträge nicht bekommen habe,
Haken dran, Punkt. Ich war jetzt im Nachhinein.
Bin ich aber absolut zufrieden damit, weil ich glaube, mit den Kunden hätte
ich auch vielleicht nicht dauerhaft gearbeitet oder wäre mit denen einfach nicht glücklich geworden.
Da ich meine Preise stabil gehalten habe, zum Teil erhöht habe und meine Leistung
klarer definiert habe, mein Profil geschärft habe, damit, dass ich auch klarer
herausgezogen habe, ja, Kunde, das ist die Leistung, du bekommst,
alles andere kostet mehr.
So nach dem Motto, ah ja, sie haben die Daten ja bestimmt die nächsten zehn Jahre.
Nö, außer sie geben mir Geld dafür, Also auch nichts mehr für umsonst rausgeben.
Sondern so, ja, ja, ich hebe das auf. Nein, mache ich nicht.
Ich lösche das, so, Punkt. Mache ich vielleicht nicht. Aber,
also ich brauche es ja auch wegen Urheberrechtsnachweisung und so.
Aber ich kann es dann halt nicht kostenlos zur Verfügung stellen. Das kostet halt Geld.
Und hier klarer mein Profil zu schärfen und mit einem breiteren Kreuz,
sage ich mal, zu sagen, ja, das ist mein Angebot und das ist übrigens der Preis dafür.
Dann kann ich klarer mit meinen Kunden kommunizieren.
Ja und es hat sich ja am Ende des Jahres auch tatsächlich ausgezahlt,
dass es der richtige Weg war.
Ausgezahlt trifft es da ganz gut, weil die Projekte, die es im zweiten Halbjahr
kamen, die waren unfassbar arbeitsintensiv, die waren aber auch alle gut bezahlt.
Sprich, jetzt habe ich den doppelten Benefit, ich durfte viel arbeiten und habe viel verdient.
Ja, immerhin.
Ja, genau. Also Spaß beiseite. Ich habe keine Dumpingpreise gemacht,
ich habe nicht viele Aufträge gemacht, sondern ich habe ausgewählte Projekte
gemacht, die aber insgesamt mehr Umfang hatten, aber zu vernünftigen Preisen.
Ich habe bei keinem Projekt jetzt dieses Jahr das Gefühl gehabt,
oh, da habe ich mich in irgendeiner Art und Weise verramscht.
Ein, zwei Projekte, wo ich Anfang des Jahres mit Rabatten gearbeitet habe,
die ich sonst nicht gemacht hätte.
Auch denen habe ich jetzt das nächste Jahr quasi die Preise erhöht,
aber eben durch eine Profilschärfung. Okay, hey, wir haben jetzt irgendwie,
keine Ahnung, dieses Jahr sechs, sieben Produktionstage gehabt für Ihr Projekt.
Jetzt wissen wir beide mehr. Jetzt machen wir ein Afterbriefing.
Was müssen wir jetzt ändern fürs nächste Jahr? Wie müssen wir das anders angehen?
Wo kann ich Ihnen ein bisschen mehr geben?
Wo können Sie mir ein bisschen mehr geben? Und dann kommt ein schöneres Projekt am Ende raus.
Also erklärt nicht eure Preise, erklärt euer Angebot.
Das ist für mich das wichtigste Lernen dieses Jahr. Das hat für mich absolut
funktioniert und ich bin super gespannt, wie das nächste Jahr jetzt mit den
neuen Strukturen bei mir dann läuft.
Ja, ich bin auch sehr gespannt, ob das nächste Jahr sich auch die Projekte wieder
so am Ende des Jahres sammeln werden oder ob das erste Halbjahr vielleicht ganz
überraschend mal anders wird.
Schauen wir mal.
Blöd ist halt auch, dass bei uns beiden eigentlich ja das zweite Halbjahr umsatzstärk
ist, aber es ist bei den allermeisten glaube ich so.
Ich glaube ja, so habe ich es auch ein bisschen rausgehört bei Kolleginnen und
Kollegen, dass bei vielen so ein 40, 60 Ding prozentualeres Jahr haben, aber bei mir war es,
ich müsste mal nachschauen, mich würde es nicht wundern, wenn es nicht sogar
15, 85 Prozent sind wirklich.
Ja, es war schon echt verrückt.
Okay, wir kommen zu meinem letzten Learning.
Das ist jetzt nichts, was man jemandem als Tipp mitgeben kann,
sondern eher einfach eine Feststellung.
Und zwar alles kommt doch wieder anders als gedacht.
Ja, ich sag's immer so schön, kein Plan überlebt den ersten Feindkontakt.
Ja, sozusagen. Ich weiß gar nicht, ob wir jetzt nochmal vorhatten,
unsere yearly Themes nochmal rückblickend anzuschauen, ob sich denn die Sachen
erfüllt haben und eingetreten sind.
Dazu würde das auch ganz gut passen. Ich habe ja dieses Jahr eigentlich mir
vorgenommen, mich auch zu fokussieren auf das, was funktioniert,
weniger zu machen und habe jetzt aber doch wieder viele verschiedene Dinge ausprobiert.
Viele Sachen, die ich mir so vorgenommen hatte, sind irgendwie ganz anders gelaufen.
Mein großes Thema mit den Brandings, die ich fokussieren wollte,
hat sich ein bisschen verflüchtigt,
ist irgendwie einfach anders gelaufen, als ich dachte und habe auch da wieder
große Schwierigkeiten festgestellt, die irgendwie nicht so ganz...
Und dementsprechend, wie ich eigentlich arbeiten möchte. Deswegen hat sich mein
Fokus da wieder ein bisschen verschoben und sind dafür andere Dinge dazugekommen.
Und ich glaube aber, dass das ja einfach in dem Sinne ein Learning ist,
dass man einfach auch lernen muss, dass das so ist, wie es ja bei dir auch war.
Du nimmst dir auch vor, ich mache nächstes Jahr im ersten halben Jahr auch mehr
Umsatz und dann kommt es halt anders.
Also das sind ja auch Dinge, die man nicht immer beeinflussen kann.
Und das ist aber ja auch irgendwie das Schöne, dass man so flexibel ist und
sich dann den Umständen einfach flexibel anpassen kann als Selbstständiger oder Selbstständige.
Und deswegen, ja, mehr oder weniger versuchen, in so festen Plänen zu denken.
Natürlich ist eine Struktur oder eine Idee wichtig oder auch ein Plan,
aber eben auch dann flexibel zu agieren, wenn der Plan eben nicht so aufgeht.
Das Gute ist ja, wenn man einen Plan hat oder eine Struktur,
eine Idee, eine Strategie, was auch immer, und es dann anders kommt,
dann weißt du zumindest hinterher, was hatte ich vor und was ist jetzt anders
gelaufen. Und dann kann man schauen, okay, wo kann ich korrigieren?
Wie kann ich es nächstes Jahr mehr auf Plan bringen? Oder ist mein Plan vielleicht
falsch gewesen, muss ich meinen Plan anpassen?
Also Planung ist es ja, den Zufall durch den Irrtum zu ersetzen.
Aber ich glaube halt, wenn du nicht weißt, was du machen willst,
dann kann es nur schief gehen irgendwie. Deswegen ist es wichtig,
einen Plan zu haben und wichtig, dann auch völlig duftet damit zu sein,
wenn der Plan nicht stattfindet. Und zu schauen, wie kann ich jetzt aber korrigieren.
Weil wenn ich nicht weiß, wo ich hin will, dann kann ich noch so rumrudern und steuern.
Das war bei dem Kanu, das sich im Kreis dreht die ganze Zeit,
wenn man dann überkorrigiert und nicht weiß, wo man eigentlich hin möchte.
Gab es da irgendwie so ein Projekt, wo du sagst, da ist es wirklich so komplett
schief gelaufen, dass der Plan und das, was tatsächlich passiert ist,
nicht zusammenging oder war es über das Jahr verteilt?
Also vielleicht als ein Beispiel, das kann ich euch ja auch noch so ein bisschen
als Fail des Jahres tatsächlich jetzt mal mitgeben.
Ich hatte in dem Thema Branding mir auch angefangen eine Marke aufzubauen,
auch mit einem Namen und wurde dann Mitte des Jahres,
als ich dann ganz unverhofft in meine E-Mails geschaut habe,
mit einer Abmahnung konfrontiert, die tatsächlich kein Fake war, sondern echt.
Und habe dann schmerzlich gelernt, witzigerweise war ich in der gleichen Zeit
schon in der Markenanmeldung für ByClue, also ByClue ist jetzt eine eingetragene Marke,
die Wortmarke ByClue ist geschützt in meiner Kategorie und gleichzeitig wurde
ich mit meinem Branding abgemahnt,
war auch natürlich nicht umsonst, hat ein bisschen was gekostet Und mich dahingehend
zurückgeworfen, das auch wirklich aber alles nochmal zu überdenken.
Ich war tatsächlich da schon an dem Zeitpunkt, dass ich das irgendwie alles
nicht mehr so richtig gefühlt habe, wie ich das aufgebaut hatte,
sowohl inhaltlich als auch optisch.
Und deswegen hat es in der Hinsicht nicht so wehgetan, sondern hat mir vielleicht
geholfen, das wirklich nochmal so ein bisschen in Frage zu stellen.
Aber das kann ich jetzt mal als ganz konkreten Tipp mit rausgeben,
wenn ihr eine Marke aufbaut und eine Website und einen Namen mal zu prüfen und
die gegebenenfalls eintragen zu lassen, weil vielleicht auch als...
Um das so ein bisschen greifbarer zu machen, wenn du dir eine Marke XY aufbaust und ich das sehe,
dann kann ich als Außenstehende prüfen, ob du die Marke für dich eingetragen
hast und wenn du das nicht gemacht hast, kann ich sie mir eintragen lassen und dich dann abmachen.
Das nur mal so als Hintergrund. Ihr könnt euch da gerne mal bei der IT-Rechtskanzlei
zum Beispiel beraten lassen und im Deutschen Marken- und Patentamt online prüfen,
was denn vielleicht in eurem Bereich schon geschützt ist in dem Name.
Also das lohnt sich auf jeden Fall, mal da ein, zwei Gedanken reinzustecken.
Und wenn es um den Aufbau der Marke geht, wendet euch auch an die Luisa,
die hilft euch dann dabei.
Ich weiß jetzt, wie man es nicht macht. Es hat mich schon geärgert,
weil ich es eigentlich besser wusste und wie gesagt mit ByClue gerade schon
in der Markenanmeldung war und dann da mir einfach jemand anderes schon zuvor
kam und das kann dann manchmal schneller gehen, als man denkt.
Ja, also es ging nicht um die ByClue-Marke, es ging um deine andere Marke,
bei der du selber Markenbildung gemacht hast. Dürfen wir dich auch noch nennen? Nö.
Ne, machen wir es auch nicht, genau. Ja, da könnt ihr dann, dass die paar,
die da schon mit mir gearbeitet haben, wissen es vielleicht und ja,
ist ja auch egal, es geht auf jeden Fall darum,
dass man, wie wir ja schon oft besprochen haben, wenn man online aktiv ist,
irgendwie immer so mit einem Bein im Gefängnis steht und wenn irgendwas auch
immer abgemahnt wird, es ging ja auch eine Zeit lang diese Google-Fonts rum,
wegen was man dann abgemahnt werden konnte,
wenn eure Rechtstexte auf der Website im Online-Shop nicht stimmen.
Also das sind alles Dinge, ja, wo man einfach nicht mit zu spaßen ist und es
gibt natürlich wieder ganz viele Menschen, die jahrelang alles falsch machen
und damit durchkommen und die,
wie wir, die eigentlich versuchen, es richtig zu machen, dann einen oben drauf kriegen.
Also das war auf jeden Fall ein ganz konkretes Learning und ist aber,
das ist jetzt vorbei, verschmerzt, deswegen kann ich es jetzt auch erzählen
und es geht weiter mit anderen Namen.
Also 2025 Höhen und Tiefen. Wir schauen vielleicht in der nächsten Episode nochmal
auf die yearly Themes so ein bisschen auch.
Und dann starten wir auch schon in 2026. Ich glaube Weihnachten,
ich weiß gar nicht, wie da die Episoden fallen. Gucken wir mal,
ob wir da überhaupt was machen.
Oder ob wir nur hier mit einem Glas Glühwein anstoßen.
Und dann freuen wir uns noch auf die letzte Episode für dieses Jahr.
Die kommt noch. Und wünschen euch noch eine schöne Vorweihnachtszeit.
Und freuen uns, wenn ihr wieder reinhört nächstes Mal.
So sieht's aus.
Bis dann.
Bis dahin.
Tschüss.
Luisa
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