063: 5 Wege, wie KI unser Business wirklich besser macht
09.04.2026 48 min
Zusammenfassung & Show Notes
KI ist überall und ja, wir hatten beide unsere Momente zwischen Faszination und Krise. In dieser Folge sprechen wir ganz konkret darüber, wie wir künstliche Intelligenz in unserem Business einsetzen. Nicht philosophisch, nicht dystopisch, sondern praktisch. Von Ideenfindung über Textoptimierung bis hin zu Automatisierungen und smarter Recherche: Wir teilen unsere fünf wichtigsten Use Cases, die uns wirklich Zeit sparen und Klarheit bringen. Wenn du selbstständig bist oder mit dem Gedanken spielst, KI sinnvoll in deinen Arbeitsalltag einzubauen, ist das dein Einstieg - ehrlich, alltagsnah und mit einer guten Portion „Mäuse-Strategie".
### Erwähnte Tools, Apps, Social Media Accounts, Tipps oder Websites
- Claude ([claude.ai](https://claude.ai/))
- ChatGPT ([https://chat.openai.com](https://chat.openai.com/))
- Perplexity ([perplexity.ai](https://www.perplexity.ai/))
- MacWhisper (<https://goodsnooze.gumroad.com/l/macwhisper>)
- Zapier ([zapier.com](https://zapier.com/))
- Notion ([https://www.notion.so](https://www.notion.so/))
- Lexoffice ([lexoffice.de](https://www.lexoffice.de/))
- Things (<https://culturedcode.com/things/>)
- Who Moved My Cheese / Die Mäuse-Strategie (<https://amzn.to/41a2JMl>)
### Erwähnte Tools, Apps, Social Media Accounts, Tipps oder Websites
- Claude ([claude.ai](https://claude.ai/))
- ChatGPT ([https://chat.openai.com](https://chat.openai.com/))
- Perplexity ([perplexity.ai](https://www.perplexity.ai/))
- MacWhisper (<https://goodsnooze.gumroad.com/l/macwhisper>)
- Zapier ([zapier.com](https://zapier.com/))
- Notion ([https://www.notion.so](https://www.notion.so/))
- Lexoffice ([lexoffice.de](https://www.lexoffice.de/))
- Things (<https://culturedcode.com/things/>)
- Who Moved My Cheese / Die Mäuse-Strategie (<https://amzn.to/41a2JMl>)
Mehr über uns findest du hier: Couple & Company | Instagram
Thomas B. Jones: Business Fotograf | YouTube | Instagram
Luisa Jones: Brandmade- Professioneller Look für starke Marken | ByClou | ByClou Instagram | Pinterest
Thomas B. Jones: Business Fotograf | YouTube | Instagram
Luisa Jones: Brandmade- Professioneller Look für starke Marken | ByClou | ByClou Instagram | Pinterest
Transkript
Hallo und herzlich willkommen zu Couple & Company. Mein Name ist Thomas.
Mein Name ist Lu.
Und zusammen sind wir The Joneses. Jetzt habe ich dich hier gerade fast vom
Podcast-Tisch weggehauen, weil dein Kopfhörer zu laut eingestellt war.
Ich hoffe, jetzt passt's.
Ja, ich habe kurz einen kleinen Alarm hier gehabt im Kopf, aber alles gut. Passt.
So laut hast du mich schon eine Weile nicht mehr gehört.
So, wir haben einen kleinen Doppelschlag vor.
Ich glaube, wir hatten das letzte Mal auch schon angekündigt oder so angerissen. Ich glaube auch, ja.
Wir wollen mal ein bisschen über KI sprechen.
Ja, wir haben gehört, KI ist der Trend schlechthin. Da muss man jetzt was machen,
damit beschäftigen sich alle.
Man muss was machen, damit man nichts mehr machen kann in naher Zeit.
Ja genau, also wir wollen heute das KI-Thema jetzt gar nicht so sehr aus philosophischer
Sicht begutachten oder aus rechtlicher Sicht, aus Datenschutzsicht,
es gibt ja ganz viele Sichten oder auch aus Zukunft in unserer Jobs Sicht.
Das Klammern wir für heute mal aus oder für beide Episoden, also wir planen
zwei Episoden zu dem Thema,
das wollen wir uns ganz bewusst ausklammern, sondern wir wollen auf die konkreten
Anwendungsfälle eingehen, wo KI uns hilft, unterstützt oder sogar neue Möglichkeiten
bietet, die es vielleicht vorher nicht gab.
Wir haben das auf zwei Episoden aufgeteilt, weil wir gesagt haben,
wir machen eine Episode, wo wir uns aufs Business konzentrieren.
Also wie kann euch das im unternehmerischen Kontext helfen?
Und eine Episode, wo wir uns komplett auf den privaten Bereich fokussieren.
Wie kann einem das als gestresstes Elternpaar mit deinem Kind und kleinem Hund gut helfen?
Und ja, was sind die Vorteile, die man wirklich daraus ziehen kann?
Also wir wollen das ganz positiv, bewusst positiv beleuchten.
Ja, vielleicht dazu noch, also wer mir auf Insta folgt, ich habe vor ein paar
Wochen, ist es jetzt glaube ich schon her, auch was gepostet,
da wurde ich dann auch mehrfach darauf angesprochen, was auch so ein bisschen
jetzt dazu geführt hat, das Thema nochmal zu besprechen.
Also wir haben uns schon natürlich lange damit beschäftigt, insgesamt mit dem Thema KI.
Wir versuchen ja auch immer neue Sachen möglichst gleich zu beleuchten und ja
auch zu verstehen zu wollen und ich hatte tatsächlich so ein bisschen eine kleine,
sag ich mal, Krise oder...
Ich habe schon auch die negativen Seiten gespürt, die gerade auch heiß gekocht
werden mit, habe ich überhaupt noch einen Job, nimmt KI mir meinen Job weg.
Da war bei mir schon auch so ein bisschen das Thema im Bereich Grafikdesign.
Aber ich habe mit vielen anderen auch Designerinnen gesprochen,
Menschen, die selbstständig sind, die vielleicht das ganze Thema auch negativ
ein Stück weit betrifft. Und wir versuchen aber, wie immer das Beste aus allem zu machen.
Mäuse-Strategie, nicht auf der Stelle stehen bleiben und nur schimpfen,
sondern das Beste draus machen.
Und das vielleicht nur als kleiner Disclaimer noch vorweg, wer sich wundert,
warum ich quasi so offiziell einmal auf KI geschimpft habe und jetzt aber doch
hier ganz groß am Nutzen bin. Sondern das war eher so ein, ja,
mal hören, wie ihr das so seht.
Deswegen, genau, starten wir ganz positiv rein und versuchen die Vorteile einfach
wieder für uns zu nutzen.
Genau. Vielleicht kurz der Hinweis, weil du es gerade gesagt hast,
Mäuse-Strategie, das ist ein Buch. Das habt ihr, glaube ich,
auch schon ein paar Mal erwähnt, aber damit ihr es suchen könnt, heißt es...
Die Mäuse-Strategie heißt es auf Deutsch.
Die Mäuse-Strategie für Manager heißt es, glaube ich, sogar auf Deutsch.
Das ist ein bisschen ein blöder Titel.
Wir verlinken es auf jeden Fall in den Shownotes. Who Moved My Cheese ist es
im Englischen und den Titel finde ich eigentlich viel besser.
Habe ich auch jetzt gelernt, gibt es auch wohl ganz viele Abwandlungen,
es gibt auch eine Variante mit einem Pinguin auf einer Eisscholle.
War auch schön.
Also wer vielleicht eher so bei den Wassertieren ist, kann sich die dann,
aber da weiß ich jetzt den Titel nicht.
Aber auf jeden Fall geht es darum, eben Veränderungen eher ähm,
Ja, Veränderungen zu akzeptieren und zu versuchen, daraus dann einfach was Positives
wieder zu ziehen und nicht so, ah, Veränderung ist blöd und dann auf der Stelle
bleiben, weil das bringt einen einfach nicht weiter.
Ja, das ganze Buch verraten eigentlich schon. Also es ist ein kurzes Buch,
aber wirklich allergrößte Empfehlung.
Ich glaube, können wir glaube ich schon sagen, das ist eines der meist verschenkten
Bücher, was wir gemacht haben.
Also wir haben es, keine Ahnung, wenn ich in meine Amazon-Liste reingehe,
ist es bestimmt zehnmal bestellt.
Und ich weiß gar nicht, ob ich selbst noch eins habe, wenn ich ehrlich bin.
Ich glaube, irgendwo fliegt noch eins rum.
Irgendwo ist bestimmt noch eins. Okay, also soviel zu den Mäusen.
Genau, los geht's.
Jetzt geht's zu unseren, ja,
wir machen eine Liste, also es ist ein Listposting als Podcast-Episode.
Wir wollen euch in jeder Episode fünf konkrete Dinge vorstellen,
wo wir sagen, okay, so nutzen wir KI, so bringt uns das was,
was sind die Anwendungszelle.
Damit ihr einfach mal Ideen habt, weil ich glaube, ich habe es auch schon gehört
von Leuten, die zwar irgendwas von KI gehört haben, aber überhaupt nicht wissen,
wo sie ansetzen können damit.
Die dann halt irgendwie in JetGPT reinschreiben, hallo JetGPT.
Und dann schreibt JetGPT zurück, hallo du, wie geht es dir?
Das ist so ein bisschen wie eine Postkarte von einem Achtjährigen.
Das muss ja nicht sein, sondern was sind die konkreten Anwendungsfälle und wie kann man es nutzen?
Starten wir mit der ersten Idee, die wir da einbringen wollen.
Die KI, also vielleicht noch vorweg, bevor wir uns da eingehen.
Also wir sind jetzt auch Agenten oder systemunabhängig.
Also ich habe es gerade JetGPT erwähnt. Wir verwenden im Moment sehr viel Claude tatsächlich.
Perplexity werde ich nachher noch erwähnen. Die Links dazu packe ich euch in die Shownotes rein.
Bei den meisten Beispielen kommt es aber gar nicht so sehr darauf an,
mit welchem Tool ihr konkret arbeitet, sondern es sind natürlich die Prompts, die ihr da reinwerft.
Um die es geht. Also, erster Punkt.
KI als Sparringspartner für Ideen und Entscheidungen. Ähm.
Und der Trick daran ist, glaube ich, viele haben ja Angst davor,
dass KI alles macht und am Ende nur noch AI-Slop irgendwie rauskommt.
Also eine Grütze, die halt aus KI generiert wird. Das ist eine Gefahr, das glaube ich schon.
Ich sehe den großen Charme an KI, aber daran vorher in der Ideenfindung,
wenn ich wirklich vor diesem weißen Blatt Papier sitze, da mit KI zu arbeiten
und nicht das fertige Produkt hinzukriegen, sondern den Anfang zu machen.
Diese erste initiale Hürde, die ich am schwersten finde für mich, die mal zu überwinden.
Da einfach so ein Braindump in die KI reinzuhauen, unstrukturiert und dann die
Struktur zu generieren, an der ich dann wieder weiterarbeiten kann.
Finde ich auch auf jeden Fall. Also so ein weißes Blatt Papier macht mir auch
immer Angst, sowohl beim Designen als auch beim Schreiben.
Deswegen bin ich auch Fan davon, erstmal reinhauen, was rausbekommen und dann
fällt einem nämlich immer auf, ah, das ist aber nicht so gut,
ah, das ist vielleicht ganz gut, daran kann man weiterarbeiten.
Aber genau, erstmal überhaupt ein bisschen was rauszubekommen.
Das ist auf jeden Fall. Und da können wir aber vielleicht doch ganz kurz auf
die jeweilige Software oder Plattform eingehen,
weil wir ja schon so ein bisschen bei ChatGPT irgendwann genervt davon waren,
dass der ja jede Idee immer super fand und außergewöhnlich toll.
Was eine clevere Geschäftsidee.
Und man da schon auch wirklich anfragen muss, dass es kritisch betrachtet werden
soll, weil sonst kriegst du leider auch doch öfter mal bei allem ein sehr positives
Feedback, vor allem bei JetGPT jetzt im Vergleich zu Claude.
Also im Englischen gibt es das Wort sycophant, im Deutschen ist das einzige
Wort, das mir einfällt, Speichellecker, aber das ist ein bisschen arg fies.
Aber JetGPT ist manchmal so. Also du kannst da reingeben, manchmal egal was du willst.
Ich überlege mir ein Fotografie-Business rund um Heizungskörper aufzubauen.
Und dann sage ich, JetGPT, super, das ist eine spannende Idee,
das gibt es ja noch gar nicht, Marktlücke, ja.
In einem Chatbot aufbauen. Also Beispiel, wenn man ein bestimmtes Angebot machen möchte.
Also ich habe eine Idee, was könnte ich Firmen in Zukunft als Fotografie anbieten.
Macht es zum Beispiel Sinn, keine Ahnung, muss ich mir auch irgendwas aus den
Fingern saugen, nehmen wir doch ein konkretes Beispiel, monatlich dort vorbeizugehen,
um jeden Monat die Mitarbeiter zu fotografieren.
Es gibt feste Termine, die Leute können sich irgendwie online anmelden.
Ich gehe da einmal im Monat hin, mache die Bilder und so fotografiere ich die
ganze Firma nach und nach durch.
Ich muss nicht eine gigantische Produktion machen, sondern kann das über die
Tage strecken. Wenn neue hinzukommen, werden die relativ schnell rein.
Ich mache das nicht nur einmal im Jahr.
So, das packe ich in den brauchbar gebauten Prompt ein. Also ich bin Fotograf,
ich überlege folgendes zu machen.
Das ist meine Zielgruppe, das stelle ich mir vielleicht auch als Preise vor.
Dann auch wirklich sagen, was will ich raushaben? Also dann so Sachen wie bewerte das ehrlich,
stelle mir die Pro und Kontras zusammen, was ist unklar an meinem Angebot und
wie kann ich es jetzt in Kundensprache übersetzen, damit die verstehen,
was eigentlich die Vorteile für die Kunden sind.
Und dann kommt ein sauber, was ist sauber, dann kommt Struktur zurück,
die mir vielleicht auch Fragen stellt, die mich herausfordert,
das ist dieses Sparring daran, also wie beim boxen, die auch wirklich sagt, hey,
das ist vielleicht nicht so cool, die Idee, aber überleg mal,
dann hast du vielleicht viele halbe Tage, was auch immer dann rauskommt und
dann kann ich anfangen, weiterzudenken.
Und dann kann ich die KI auch, mache ich dann zumindest bewusst oft,
ich lege es dann erstmal weg,
nehme den Output und setze mich wirklich mit Stift und Papier am besten hin,
damit ich gar nicht in die Verlegenheit komme, das wieder in die AI reinzuhauen
und fange dann an, dran rumzudenken, mir selber Gedanken zu machen,
das dann weiterzuentwickeln.
Und wenn ich dann wieder einen Punkt habe, wo ich sage, okay,
jetzt gebe ich es nochmal rein, dann kann ich wieder dran weitermachen.
Also es da wirklich Nutzen, um diese Initialhürde zu überwinden und es mal im
Kopf eine Idee zu schärfen.
Bei mir ist es ja eher Richtung entweder Online-Shop oder Grafikdesign.
Also im Grafikdesign nutze ich das natürlich auch, um gewisse,
meine Pakete zum Beispiel zu überarbeiten im Branding-Bereich oder da auch Angebote zu formulieren.
Das ist natürlich auch ja, gleiches Spiel, andere Zielgruppe,
bisschen andere Anforderungen, aber auch da, wie du sagst,
ziemlich oder detailliert reingeben, um dann was Sinnvolles rauszubekommen ist
auf jeden Fall so ein bisschen das, was man glaube ich unterschätzt.
Dass man doch nicht einfach nur weiß nicht, gib mir mal ein Beispiel für und
dann kommt halt was sehr Unkonkretes raus.
Also das Problem in Anführungszeichen bei diesen LLMs ist, die können natürlich
nur aufgreifen, jetzt vereinfacht gesagt, ganz vereinfacht gesagt,
die können nur aufgreifen, was sie reingebt.
Wenn du sagst, ich würde gerne Mitarbeiter monatlich fotografieren oder ich
will folgendes Produkt in meinen Online-Shop bringen, dann macht es genau das mit dir.
Aber es wird nicht anfangen, dich dann großartig zu hinterfragen.
Der Unterschied ist das, wo
ich uns jetzt vor ein paar Wochen auf diese Claude-Schiene gesetzt habe.
Claude ist von vornherein ein bisschen kritischer.
Also das ist so, der stichelt auch manchmal ein bisschen, finde ich.
So nach dem Motto, was hat er zu mir gesagt?
Ach irgendwie, es ist so.
Es ist ja dein Text.
Nach dem Motto, genau, ja kannst du schon machen, ist ja dein Text.
Genau, sowas kam in dem Output zurück, fand ich super. Aber Claude ist da von
der Grundeinstellung, glaube ich, schon kritischer. aber es hängt viel vom Prompt ab.
Und es benutzt nicht so viele hässliche Smileys die ganze Zeit.
Ja genau, es sind nicht so viele Emojis drin, die an der Output-Struktur,
aber ein anderes Thema. Aber es hängt viel vom Prompt ab.
Und so ein Beispiel-Prompt ist zum Beispiel einfach, ich habe folgende Idee
oder Entscheidung XYZ, das dann gut beschreiben, was die Idee ist.
Und jetzt dann wirklich zu sagen, okay, hilf mir, das zu strukturieren.
Gib mir Pro und Contra und stell mir kritische Rückfragen.
Das ist genau der interaktive Punkt, warum die Chatbots so interessant sind.
Dass er dir eine Frage stellen kann.
Das wird die Frage zurückkommen, willst du ganze Tage, willst du halbe Tage
beim Kunden sein? Wie weit ist die Anfahrt zum Kunden?
Könnte dann zurückkommen? Okay, wenn ich jedes Mal anderthalb Stunden fahren
muss, ist ja vielleicht auch blöd oder so.
Also dann kommen die interessanten Rückfragen. Das ist dann das Sparring,
was entsteht. Das finde ich total spannend und interessant.
Daraus dann meine diffuse Idee, die ich habe, zu schärfen. Und sie vielleicht
auch in die Tonne zu kloppen.
Also mir ist viel lieber, AI hilft mir, was in die Tonne zu kloppen,
als dass mir hilft, eine dumme Idee umzusetzen.
Also ich glaube, du hast schon mehr in diese strategische Richtung gearbeitet.
Bei mir waren es bisher eigentlich eher so konkretere Fälle,
wo ich wirklich schon eine feste Idee hatte und dann eher so die Ausarbeitung
mir da Hilfe geholt habe.
Aber genau, so das große Ganze anzuschauen, jetzt irgendwie analysiere meinen
Etsy-Shop oder mein Business XY, dafür habe ich es noch nicht ganz so viel genutzt.
Also dieses große Ganze muss ich mal noch genauer angehen irgendwie.
Ja, man muss es da vielleicht auch ein bisschen kleinteiliger machen,
um es überschaubarer zu machen.
Also die LLMs werden auch besser im Output, je konkreter was ist.
Also wenn ich jetzt da jetzt reinschreibe, hey, ich bin Businessfotografiker,
kann ich mein Geschäft optimieren, kommen halt sehr diffuse Sachen raus.
Also A, weil es mich nicht kennt, B, weil es natürlich auch die Probleme gar nicht kennt.
Je konkreter mal wird, desto konkreter wird auch der Output dann wieder.
Okay, der zweite große Bereich, wo glaube ich auch Leute, die sich jetzt noch
nicht so ganz intensiv damit beschäftigt haben, es aber dafür nutzen,
die KI ist, Texte schneller erstellen oder eben auch überarbeiten.
Also, ja, also ich glaube, wie gesagt, alle, die mit KI oder KI überhaupt nutzen,
haben schon mal gesagt, boah, ich will irgendwie eine E-Mail formulieren,
es soll um das und das gehen, schreibt mir das doch mal in...
Hochwertig, ohne Schreibfehler und mit folgendem Ziel.
Also dafür ist es einfach Gold wert und bei mir natürlich ein Klassiker,
absoluter Klassiker, Artikeltexte erstellen zum Beispiel für meinen Online-Shop.
Da habe ich mir, also das ist eines der wenigen Dinge, ich bin da ja nicht so
organisiert wie du, aber da habe ich mir tatsächlich schon so ein paar Prompts
zurechtgelegt, weil das natürlich immer auf dem gleichen Schema basiert.
Und es gibt irgendwie eine maximale Zeichenlänge, es muss irgendwie SEO-optimiert
sein, der Produkttitel sollte halt oft vorkommen.
Dann gibt es irgendwie Einschränkungen, zum Beispiel auch um die Tags erstellen zu lassen.
Bei den Artikeln sind es halt immer 13 Tags mit maximal 20 Zeichen pro Tag und
solche Sachen kann man ja einmal einen Prompt sich schreiben und dann bekommt
man eben den richtigen Output immer gleich raus.
Ja, das ist ein super Beispiel, was du da gerade sagst, weil es da ganz klare
Parameter gibt, die man dem LLM und der KI, also ich verwende das ein bisschen
aus der Sprache, der KI mitgeben kann, damit es weiß, was es konkret tun muss.
Je besser die Anweisung ist und je genauer du deinen Output formulierst,
du kannst ja sogar so weit gehen, wenn du das irgendwie in Masse hättest,
gib mir das Ganze als JSON zurück.
JSON ist ein gewisses Datenformat, das ist dann zwar für Menschen schwer lesbar,
das kannst du aber garantiert in Etsy automatisiert einlesen,
dann könntest du den Artikel quasi automatisiert anlegen mit all den Sachen.
Ja, also da kann man gucken, wie
es am besten passt. Ich habe es jetzt zum Beispiel bei den Tags halt so,
er gibt mir die als Longtail-Keywords maximal 20 Zeichen pro Tag Komma getrennt,
weil dann kann ich es einfach kopieren, also alle Tags auf einmal reinkopieren
und dann trennt der quasi nach dem Komma, macht der neuen Tag dann automatisch.
Wenn du zum Beispiel mit Bullet-Points die auflisten lässt, dann kann er es nicht.
Also solche Kleinigkeiten helfen dann schon ganz viel.
Mhm.
Ja, super. Also ich gebe mal auf das Beispiel E-Mail vielleicht noch kurz ein, da verwende ich es.
Das war so meine Einstiege eigentlich, wenn ich ehrlich bin,
da habe ich auch meinen ersten kleinen Workflow damals drumherum gebaut gehabt.
Also ich will nicht eine E-Mail komplett von AI schreiben lassen,
weil da kommt meistens Murks raus. Das ist nicht mein Ton, nicht meine Sprache.
Dann sieht es Kunden, die ich eigentlich duze und so, das weiß es halt alles nicht.
Da kommt meistens nur Schrott raus. Was ich ganz gerne mache,
ist eine E-Mail so zu schreiben, wie ich sie denke und sie einfach runterzutippen.
Also, hallo Karl-Heinz Kunde, jada, jada, jada, das brauchen wir noch für unsere Produktion.
Ich habe jetzt das mit den Models ausgemacht, jada, ich musste auf eine andere
Visa ausweichen. Hast du nicht gesehen?
Gruß und Kuss, Thomas. So, den kompletten Text nehme ich, haue in JGPT rein
oder die AI und sage, mach da aus eine gute E-Mail.
Behalte den Ton bei, aber strukturiere es besser, wenn was fehlt,
wenn du denkst, da fehlt noch was, gib es mir bitte zurück.
Ja, habe ich exakt so gemacht vor zwei, drei Tagen, wo ich auch ein Angebot
an eine Kundin geschrieben habe.
Da habe ich auch wirklich schon bestimmt eine halbe, dreiviertel Stunde an dieser
E-Mail schon verbracht, um das Angebot irgendwie sauber zu formulieren und wollte
es dann eigentlich schon abschicken.
Dachte, ich bin halt echt auch nicht so die beste Schreiberin.
Dann habe ich es auch einmal noch kurz rüber kopiert und dann hat es halt einfach
ein paar Kleinigkeiten noch geändert, um es aber insgesamt einfach nochmal sauberer
und hochwertiger zu formulieren.
Wo ich mich da habe inspirieren lassen von dem Output von JetGPT zum Beispiel,
Und JTBG hat angefangen, in den E-Mails bestimmte Sachen zu fetten,
also mit Fett die Texte zu machen.
Und das waren immer die wichtigsten Punkte in so einem Absatz.
Weil ich habe schon manchmal größere E-Mails, die über den kompletten Bildschirm irgendwie gehen.
Klar, man kann mit Überschriften arbeiten, aber auch in den Fließtexten ist
ja manchmal eine wichtige Information drin.
Und die hat es mir immer gefettet ausgegeben. Das ist eine super Idee,
das macht es viel, viel übersichtlicher.
Das habe ich jetzt total für mich übernommen. Also für meine Texte,
die ich nur für mich schreibe, Texte, die ich an jemanden schicke,
wenn ich AI gar nicht höre, selbst nochmal kurz drüber zu lesen,
das hier ist der wichtigste Punkt, den mache ich schon mal fett.
Ich helfe dadurch ja meinem Gegenüber, die Information viel schneller zu erfassen, zum Beispiel.
Ich nutze das mit den Texten aber auch für Sachen wie ein Instagram-Post,
was ich ja nie mache, oder ein LinkedIn-Post, oder wenn ich was, keine Ahnung,
wenn man irgendwie halt, also gerade Richtung Social Media was postet,
was könnten die passenden Hashtags dafür sein, dass es das noch rauskommt.
Oder den Text einmal umstrukturiert. macht den Hook besser an diesem Instagram-Post, könnte sowas sein.
Sowas kann man wunderbar auch mit AI machen, weil ich tue mir da echt schwer,
weil ich es nicht regelmäßig mache, nicht gut mache, meiner Meinung nach auch,
und die AIs da halt einfach auf ein riesen Wissen in Anführungszeichen zurückgreifen
können, um das besser zu machen.
Um es zumindest, das wird vielleicht nicht die allerneuste Idee aufgreifen,
aber es ist auf jeden Fall besser, als dass ich es jetzt wieder fabrizieren
würde, in irgendeiner Art und Weise.
Ja, auf jeden Fall.
Also für Textsachen, klar die L&M sind textbasiert, für solche Textaufgaben
finde ich super, da irgendwas schnell überarbeiten zu lassen.
Eine YouTube-Beschreibung für meine Videos zum Beispiel, die lasse ich aus dem
kompletten Transkript quasi generieren.
Überarbeite sie dann nochmal, lasse es dann nochmal schärfen und dann kommt
was Gutes raus. Da gibt es wirklich viele Punkte. Ich finde auch,
Und gerade so die Angebote oder sowas zu schärfen, ist es wirklich eine Hilfe.
Weil man merkt schon, man wird irgendwann betriebsblind und man steckt halt
selbst zu tief drin und kann es nicht mehr aus der Sicht des Kunden sehen,
der es vielleicht zum ersten Mal sowas auf dem Tisch hat, so ein Angebot oder so.
Da hilft es dann einfach, das sauberer irgendwie zu strukturieren, das Ganze.
Was natürlich schon auch hilft, ist, dass es einmal Rechtschreibung und Kommasetzung
glatt zieht. Da brauchen wir auch nicht drüber sprechen.
Aber da habe ich mir dann die Tage schon gedacht, das ist schon krass.
Also man muss es halt wirklich nicht mehr können.
Oder ich habe mit einer Mama vom Kindergarten gesprochen, die Lehrerin ist.
Und die meinte auch, was sich halt schon echt krass verändert hat.
Und das wäre jetzt auch im Leben nicht auf Anhieb drauf gekommen,
dass so im Bereich Schule und Lehrer, Eltern, da gibt es ja schon auch immer
wieder natürlich Konflikte.
Und sie sagt, dass sich das halt total verändert hat, dass die Eltern jetzt
ganz viele so E-Mails schreiben an die Verwaltung und an die Lehrer,
die halt, also jetzt mal...
Klingt jetzt ein bisschen bösartig, aber die sich vielleicht davor gar nicht
so gut artikulieren konnten und jetzt wirklich mit KI dir da gleich was hinknallen,
so irgendwie noch mit rechtlichen Schritten irgendwie, die sie dann gehen,
wenn folgendes nicht passiert und so.
Also das nimmt ganz andere Ausmaße, was man da für Möglichkeiten einfach hat,
wenn man vielleicht davor nicht so gut war, was schriftlich zu formulieren.
Das ist schon auch krass, ja.
Es birgt natürlich immer die Gefahr, dass KI mit KI rede am Ende.
Also dass die dann auf der Gegenseite auch.
Weil sie es nicht verstehen. Ja, das natürlich auch vielleicht einfach nicht
stimmt. Das ist ja immer die Gefahr.
Genau, dass es nicht stimmt. Das passiert nämlich auch ganz oft.
Also man muss es dann schon noch prüfen.
Das ersetzt es bei mir auch nicht. Also ich würde auch nichts komplett KI generiert,
das einfach rausknallen irgendwie.
Man muss schon mal drüber schauen, muss verstehen, was da drin steckt,
was die Fallstrecke auch sein kann.
Am Ende sind wir natürlich immer dafür verantwortlich, was rausgeht.
Also ich kann nicht am Ende sagen, oh, das Angebot war jetzt leider falsch,
das hat JGBT gemacht. So funktioniert es halt nicht. Das muss ich dann schon selbst machen.
Vielleicht als konkrete Prompt-Idee noch, kann man das vielleicht auch zumachen,
das Kapitel schon, wäre sowas wie, schreib mir drei mögliche Einstiege für einen
Post über Thema XY, dann den Ton definieren.
Ton, locker, ehrlich, nicht zu marketingmäßig.
Ich finde, gerade ChatGPT wird immer sehr marketing-sprechmäßig dann,
um so einen Prompt da reinzuhauen.
Oder hier ist mein Text, dann den Text, mache ihn kürzer, klarer,
natürlicher, ohne den Ton zu verlieren.
Ganz wichtig. Dann bleibt es, was die Wortwahl angeht, auf einer ähnlichen Ebene zum Beispiel.
Also, dass es nicht zu sehr, dass du nicht nachher mit dem Wörterbuch da sitzt,
um die ganzen Fremdwörter rauszusuchen, die JGPD auf einmal verwendet,
von denen du keine Ahnung hast, sondern es sollte ja möglichst den gleichen
Ton und die gleiche Wortwahl irgendwie treffen.
Also mit solchen Prompts finde ich, ist das der beste Use Case,
mit dem man wirklich anfangen kann.
Einfach mal so einen Text, den man schreibt, nochmal durch die KI durchzuhauen
und zu schauen, was kann optimiert werden.
Auf jeden Fall. So, Nummer drei, das ist eher mal wieder dein Thema.
Wiederkehrende Aufgaben automatisieren, also in Klammer Workflows.
Wir nutzen das schon beide, aber da bist du ja wieder der King.
Ich nutze es tatsächlich, du hast es hier auch als Beispiel genommen,
zum Beispiel Couple & Company.
Also unser Podcast, da geht auch sehr, sehr viel automatisiert.
Aus den Shownotes werden eben Titel, Kurzbeschreibung und so weiter erstellt.
Und die Transkription wird dann dafür genutzt und so weiter.
Ich nutze es tatsächlich, ich habe ja auch noch einen anderen Podcast,
da mache ich das ziemlich ähnlich.
Und das aber nicht ganz so automatisiert, aber ich nutze da eben auch die KI,
um dann immer den Titel passend und Beschreibung zu erstellen.
Aber genau, da darfst du mal loslegen, was du da alles so automatisiert hast.
Also ich nehme Coupland Company mal als konkretes Beispiel, weil ich glaube,
da könnt ihr euch da draußen am ehesten vorstellen, was passiert.
Wenn wir eine Aufnahme machen, geht ihr dann da ins Edit, heißt,
ich sitze da in Logic, schneide dann, keine Ahnung, Huster, Atmer und Lilas
Getippel, wenn sie hier rumläuft, raus. Oder wenn A die Tasse zu arg auf den Tisch knallt.
Das geht dann, schneide ich eh raus, brauchst keine Geräusche machen.
Und dann geht das Ganze in eine Audio-Verbesserung und ich mache eine Transkription der Audio-Datei.
Heißt, ich habe am Ende den kompletten Text nach Sprecher getrennt auch schon.
Das mache ich mit MacWhisper.
Aber das macht doch Auphonic auch.
Ich mache es mittlerweile tatsächlich mit MacWhisper nochmal,
weil ich das genauer finde mittlerweile.
Okay, der Perfektionist.
Der Perfektionist. Dann fällt da eine Textdatei raus, die wiederum greift der
nächste Workflow dann auf,
nimmt den kompletten Inhalt der Episode und dann steht ein relativ großer Prompt
dahinter, wo dann so Sachen drinstehen,
das ist Episode, was sind wir heute, Episode 63 des Podcasts Couple & Company.
Nochmal kurz die Beschreibung, weil die LLM nicht immer weiß,
was der Kontext ist zu dem Zeitpunkt.
Das sind die Hosts. Darum geht es grundsätzlich im Podcast.
Das ist unser Ton. Das ist unsere Zielgruppe.
Punkt, Punkt, Punkt, Punkt, Punkt. Erstelle mir bitte zehn Titelvorschläge.
Pro Titelvorschlag auch gleich die URL, wie sie aussehen muss, weil die brauche ich.
Also das, was hinten couple&company slash episode slash 063-coffee-date Doppelpunkt,
Bindestrechte, also dieses Komplett, dass keine Leerzeichen drin sind,
dass es mit keine Umlaute mehr enthält.
Ich brauche diesen Textfetzen von diesem Titel E.
Ich müsste ihn E erstellen, den erstellte man da schon mit. Zehn Vorschläge
für Titel, gleich mit den URL-Slugs, nennt man die.
Erstell mir eine Kurzbeschreibung, erstell mir die lange Beschreibung und das
ist das Coolste, dafür habe ich es eigentlich am Anfang, das war der erste Use
Case, den ich daraus hatte,
finde mir alle erwähnten Tools, Apps und Websites und erstelle mir eine Liste
daraus in der Formatierung.
Und das ist das, was ihr an jeder Episode unten seht.
Da kommt dann so eine Liste, wo es das nochmal rauszieht, alle Apps und die
URLs auch gleich sucht. Und das ist eine Riesenzeitersparnis natürlich.
Und da unten sauber formatiert hinknallt. Ich muss es dann durchschauen,
das Ganze. Ich habe dann ja zehn Titel zum Beispiel. Okay, was ist der beste Titel?
Ich würde sagen, in 80 Prozent der Fälle nehme ich einen anderen.
Aber ich habe schon mal eine gute Idee für den Titel. In welche Richtung könnte
es gehen? Was gefällt mir? Haha, das ist lustig.
Das baue ich noch ein bisschen um. Dann überarbeite ich die Kurzbeschreibung
und die lange Beschreibung nochmal manuell und prüfe diese Liste unten nochmal,
was die Apps und so weiter angeht.
Da kriegt er manchmal was durcheinander. Ich weiß nicht, eins hat er ständig falsch gemacht.
Ja, anfangs hat JetGPT immer aus JetGPT, Jet wie Flugzeugjet,
JetGPT gemacht, was ich total witzig fand. Macht es mittlerweile aber auch nicht mehr.
Und korrigiert es und lasst es dann nochmal aber glatt ziehen.
Das ist der letzte Schritt. und dann kann ich es verwenden zum Posten.
Dann habe ich aber eine klar formatierte Textdatei vor mir liegen,
wo ich alles per Copy und Paste dann einfach rausziehen kann.
Da wäre es jetzt noch toll, wenn das Workflow-mäßig noch weitergehen könnte,
wenn ich da das jetzt an unsere Podcast-Plattform quasi direkt weitergeben könnte. Das wäre perfekt.
Da gibt es die Schnittstellen noch nicht dazu.
Aber da bin ich dran, solche Sachen so weiter zu optimieren, wo es nur geht.
Ja, also das ist auf jeden Fall eine riesen Zeitersparnis. Wir sitzen hier ja in echt.
Also das sind keine KI-generierten Stimmen, sondern das sind tatsächlich wir.
Aber ja, um das eben möglichst...
Und zeitsparend auch, dann abzuloaden und fertigzustellen die Episoden,
ja, nutzen wir das einfach sehr, sehr gerne und das macht die ganze Sache halt
auch nicht schlechter, das muss man auch sagen.
Auf jeden Fall.
Also die ganze Kritik ist ja dann immer, das hat dann irgendwie alles kein Herz
mehr, aber das ist so, das ist ja wirklich eine Aufgabe, die den Output überhaupt
nicht verändert, sondern sie macht es einfach nur schneller.
Genau genommen macht es ja sogar einen besseren Output. Also die Episode ist
ja immer noch der Output tatsächlich, der Text dazu, der es beschreibt.
Durch den Zeitgewinn, den ich habe, weil ich nicht alles manuell machen muss,
habe ich viel mehr Zeit jetzt, in die Feinkorrektur zu gehen und es exakter
so zu machen, wie ich es eigentlich haben möchte.
Also es wird ja alles eh nochmal überarbeitet von mir. Ich lasse es ja nicht
komplett einfach nur rausknallen.
Darüber wird es eigentlich genauer.
Vielleicht noch zu dieser Automatisierungsgeschichte. Ich habe noch ein paar
andere Dinge, die ich automatisiere. Also wenn ich zum Beispiel Dateien von
A nach B schiebe oder solche Sachen.
Also da gibt es dann so Tools wie Zapier zum Beispiel, die mit verschiedenen
Integrationen Dinge aufgreifen können.
Also wenn eine E-Mail mit einem bestimmten Betreff reinkommt,
es mir automatisch was in meiner To-Do-Liste erstellt.
Zum Beispiel, wenn was über mein Kontaktformular auf der Website reinkommt,
läuft es nicht nur in mein Mail-Programm rein, es erstellt mir immer ein To-Do
parallel dazu. Weil ich habe halt im Moment 60 E-Mails in meinem Postfach drin,
die ich noch nicht bearbeitet habe.
Kann sowas untergehen. Und so habe ich eine To-Do mit einer Dringlichkeit hoch,
wo ich direkt weiß, ah, da muss ich auf jeden Fall ran.
Also Kleinigkeiten, da so Brücken zu schlagen, die ich sonst manuell machen
müsste, kann ich über Zapier zum Beispiel automatisieren.
Oder in Notion. Notion lässt sich super automatisieren mit ganz,
ganz vielen Punkten, dass ich in meine Wissensdatenbank was reinbekomme oder so.
Wenn ihr CRM-Systeme verwendet, die haben garantiert mittlerweile APIs,
womit Zapier oder sonstigen drauf zugreifen kann.
Keine Ahnung, Sepia zieht zum Beispiel aus meinem E-Mail-Postfach Rechnungen
und gibt die direkt an mein Lexoffice weiter, damit ich dann in der Belegprüfung drin habe.
Das wollte ich bei mir auch mal noch einrichten.
Das wollte ich bei dir auch mal noch einrichten. Also da vielleicht so als Beispiel,
weil wir jetzt eure Workflows nicht kennen,
versucht es mal so rum zu denken, promptet erst mal und lasst euch von der KI
dabei helfen, den Workflow zu finden.
Ja, also das finde ich, das ist so ein bisschen bei mir das Problem von der Anwendung.
Also ich finde deswegen beim Podcast zum Beispiel nutze ich das eben auch,
weil da der Ablauf halt immer gleich ist, finde ich.
Das macht es halt viel einfacher. Also in meinem sonstigen Geschäft,
also mein Online-Shop, der ist ja auf andere Art und Weise automatisiert.
Da habe ich ja schon die ganzen Programme, was Bestellung so angeht,
da haben wir auch schon mehrfach drüber gesprochen. Da brauche ich die KI an
sich jetzt nicht, weil das alles quasi schon automatisiert läuft.
Und im Bereich Grafikdesign, da ist es im Moment noch bei mir so,
dass halt irgendwie doch jeder Auftrag so unterschiedlich ist,
dass ich da jetzt nicht so feste Abläufe habe.
Deswegen, also da kann ich es tatsächlich jetzt noch nicht so sinnvoll nutzen.
Also die Idee wäre, wirklich herzugehen und mit einem Prompt ranzugehen und
einfach reinzuschreiben, ich mache regelmäßig diese Aufgabe.
Dann die Aufgabe beschreiben, so wie du sie machst, mit den Tools,
die du verwendest, was du machen musst, um sie zu lösen, die Aufgabe.
Und dann am Ende vom Prompt zeigt mir, wie ich das mit Tools wie Zapier oder
No-Code-Apps automatisieren kann. Und dann lässt du...
Tabletten-Automatisierungsgedanken überlässt du dann der LLM in dem Moment.
Die soll dir jetzt die Beispiele liefern, wie kann ich diese Aufgabe vielleicht automatisieren.
Bei den Fotografen gibt es ja viel, was wir machen. Also die Lieferung der Bilder zum Beispiel.
Musst du dafür x Ordner anlegen? Musst du die jedes Mal selbst anlegen?
Gibt es da nicht eine Automatisierung dafür? Also das, was du sagst,
der Automatisierungstommus, vieles davon habe ich mir halt überlegt,
weil ich einfach eine wiederkehrende Aufgabe gesehen habe.
Und überlasst dieses, wenn ihr mit der Automatisierung nichts am Hut habt,
Überlasst der LLM euch, euch den Weg zu zeigen.
Wie komme ich dahin, das zu automatisieren? Welches Tool gibt es?
Vielleicht gibt es auf dem Mac selber irgendein Tool, wie ich was automatisieren kann.
Also ich verwende sehr viel diese Shortcuts, Kurzbefehle heißt es,
glaube ich, in Deutschland, diese Shortcuts-App auf dem Telefon,
auf dem Mac, um Dinge zu machen.
Also wenn ich zum Beispiel, wenn wir eine Episode aufnehmen,
drücke ich da einmal drauf, erstelle es mir 5, 6 To-Dos in meinem To-Do-Manager
mit der Episoden-Nummer, damit ich weiß, dass ich danach bearbeiten muss.
Das ist genauso für Kundenaufgaben, dass ich nicht jedes Mal alles von vorne machen muss.
Also sowas kann einem die KI aufzeigen. Das kann es ja vielleicht nicht komplett
abnehmen, aber aufzeigen, wie ich es automatisieren kann.
Ja, vielleicht muss ich es auch mal machen. Vielleicht habe ich sogar mehrere,
Dinge, die tatsächlich immer gleich ablaufen und ich weiß es gar nicht so genau.
Ich merke es gar nicht so richtig.
Es ist vielleicht auch interessant, wenn jemand von außen mal drauf schaut.
Dass man einfach sieht, okay, was machst du tatsächlich? Was sind wiederholende Tätigkeiten?
Also das lässt sich mit KI schwer machen, aber deine Produkte verpacken.
Das mache ich ja auch hin und wieder. Und da denke ich mir auch,
das muss man ständig machen, aber ich sehe, wie super du das hier optimiert hast.
Also wenn ich das hier mache, kann ich genau nachvollziehen,
warum die Schritte hier so sind, wie sie sind, weil es halt sehr effizient ist. Wo liegt was?
Ja, da kann man nicht mehr so viel optimieren.
Da kann man nicht mehr, kann auch die LLM wenig machen am Ende.
Aber im digitalen Bereich gibt es das auch.
Und da ist oftmals die Angst vor den Tools hoch, die aber nicht so sein müsste.
Und die LLMs können einem da wunderbar helfen.
Okay, nächstes Thema, Recherche ohne Rabbit Hole.
Recherchieren, Dinge recherchieren. Das ist ja was, was ich am allerliebsten mache den ganzen Tag.
Also ich google das mal kurz und dann irgendwie 25 Tabs offen haben,
um zu keinem brauchbaren Ergebnis zu kommen.
Ich weiß nicht, ob ihr in letzter Zeit mal irgendwas gekauft habt für euer Business
und recherchieren wollt. Was ist das Beste?
Also es gibt keine Ahnung, zehn Hersteller, wer ist davon das Beste?
Wenn du das mit Google machst, ich finde es mittlerweile unfassbar mühsam.
Vor allem je generischer das Produkt ist. Such dir mal einen neuen Monitor.
Du wirst wahnsinnig. Google ist so vollgeknallt mit Werbung und Schrott.
Und ich finde, bis du irgendwo eine Information wirklich findest,
finde ich es sehr mühsam.
Du bist nur am Pop-Ups wegklicken, Cookie-Banner wegklicken.
Es ist nur mühsam, mühsam, mühsam, mühsam für mich.
Ich finde, ich habe so Rechercheaufgaben mittlerweile. Weile in Google mache ich es gar nicht mehr.
Ich wüsste nicht, weil ich das letzte Mal was in Google angegeben habe zu einer
Produktrecherche ganz konkret.
Beispiel sowas wie die Monitore zum Beispiel. Also wirklich,
das mit Google zu machen, ich habe das Gefühl, also Google ist jetzt mit Gemini
dran, das zu optimieren, aber es gibt oben so eine Suchzusammenfassung,
aber so einen Monitor zu finden.
Ist ein Ding nur eine Möglichkeit, finde ich. Kann ich das mit einer LLM machen?
Ja, natürlich. Es gibt zum Beispiel Perplexity, die dafür optimiert ist.
Perplexity ist nicht ein eigener LLM. Perplexity nutzt im Hintergrund andere
LLMs, also zum Beispiel JGPT, Claude und so weiter und arbeitet extrem viel
mit Quellenangaben dahinter.
Sprich, ich gebe ein, ich suche einen Monitor, mindestens 27 Zoll,
Höhenverstellbar, 5K-Auflösung, Thunderbolt 4, jada, jada, jada,
sollte kalibrierbar sein.
Alles, was mir dazu einfällt und dann Enter, bumm, und dann kriege ich meine,
wie eine Art, als würde ich es einem Praktikant geben, der sich extrem gut auskennt,
eine wirkliche Liste. Hier ist dann dein Bedarf.
Das sind die Top 3 Modelle in dem Preisbereich.
Guck mal, das wären 3, die sind günstiger. Guck mal, hier sind 3,
die sind ein bisschen teurer.
Aber ist das nicht auch schon Werbung, also quasi bezahlte Werbung,
fließt es da nicht auch schon an den Suchergebnissen?
Nee, glaube ich nicht. Also ich kann mir das nicht vorstellen,
weil Perplexity scheinbar nicht.
JGPT hat damit schon experimentiert, da bezahlte Outputs quasi wieder reinzugeben.
Deswegen würde ich von JGPT da auch ein bisschen Abstand nehmen.
Weil das ist irgendwie komisch. Da ist bei mir, obwohl das eigentlich wahrscheinlich
genau falsch rumgedacht ist, fühlt sich das irgendwie so ein bisschen, wie soll ich sagen?
Da fehlt mir so ein bisschen das Vertrauen tatsächlich irgendwie.
Also da fühle ich mich irgendwie so, wenn ich dann auf Google selber suche,
so als hätte ich das mehr in der Hand, aber wahrscheinlich überhaupt nicht,
weil ich durch bezahlte Anzeigen ganz falsch geleitet werde. Völlig.
Genau, aber irgendwie ist es so im Kopf für mich noch schwierig, das so rumzudenken.
Und es müssen ja nicht mal die bezahlten Anzeigen auf Google sein.
Die Websites selbst haben ja oftmals ein Incentive.
Die sind vollgeknallt mit Affiliate-Links und dann wird halt das verkauft,
was am meisten Affiliate-Geld bringt.
Und je generischer die Produkte werden, desto schlimmer wird es meiner Meinung
nach. Also keine Ahnung,
Beispielsweise aus einem privaten, was sind die besten Messbecher mit einem
halben Liter Inhalt oder so.
Habe ich auch mit Perplexity gemacht. Da habe ich zu gucken,
worauf kommt es eigentlich an. Aber auch im Business-Umfeld.
Da dann zum Beispiel zu sagen, jetzt hast du irgendwie eine Liste aus sechs Monitoren.
Erstellen wir dann bitte eine Tabelle, wo die Auflösungen verglichen werden
oder was weiß ich, von den drei Modellen. Dann erstellt er dir die Tabelle.
Und die Tabelle findest du halt garantiert erstmal nirgends,
wenn du danach googelst. Weil dann fehlt der eine Monitor oder das Vorjahresmodell ist noch drin.
Du kannst sagen, ich hätte aus dem und dem Produkt gerne eine Tabelle.
Ob das dann hundertprozentig stimmt, musst du immer noch kontrollieren.
LLMs machen Fehler, aber du bist schon sehr viel näher am Ergebnis.
Und ich kann dann auch sagen, gib mir mal von allen dreien bitte die technischen Datenblätter.
Findest du die drei Links zu den technischen Datenblättern? Nicht bei jedem
Hersteller als Einzelnen in der Suche irgendwo im Supportbereich rumeiern,
sondern die LLM die Aufgabe übernehmen lassen.
Dass ich keine von diesen ganzen Websites sehen muss am besten.
Dass ich nicht abgelenkt werden kann. mein großes Problem und nach irgendwas
anderem recherchieren.
Für sowas Produktrecherchen Gold wert.
Okay, nutze ich tatsächlich noch nicht so viel, aber ist wahrscheinlich der
bessere Weg, da wie gesagt fühlt sich irgendwie noch ein bisschen komisch an für mich.
Aber ja, ich habe jetzt auch in letzter Zeit tatsächlich nicht so viel bestellt.
Da könnte es natürlich auch liegen. Geht aber auch weiter, alles was Recherche
angeht, dass gerade Perplexity ist dafür gemacht.
Also das ist deren Key Value Proposition, Recherchearbeit zu machen.
Nehmen wir als Beispiel, ich würde mir jetzt in die Kindergartenfotografie einsteigen
wollen. Ich habe ja keine Ahnung davon. Also würde ich in Perplexity erstmal
eine Recherche anschlossen.
Wie ist der Markt in Deutschland für Kindergartenfotografie?
Wie viele Kindergärten gibt es? Was sind die typischen Größen?
Wie viele hat es? Wer sind die Entscheidungsträger? Jada, jada, jada, jada.
Stellen wir das zusammen. Was sind typische Angebote? Wie sieht mein Marktbegleiterumfeld
aus? Und dann kommt da was zurück.
Perplexity ist da besser als JetGPT oder Cloud.
Also haut den gleichen Prompt in alle drei rein. Ihr werdet merken,
was Perplexity hier macht, ist besser.
Diese Thinking-Modelle von Cloud und JetGPT, die im letzten Jahr so wirklich
nach oben gekommen sind, also die, die länger brauchen auch für eine Antwort,
die gehen in die gleiche Richtung wie Perplexity.
Aber Perplexity nutzt die beiden Modelle zum Beispiel.
Also lohnt es sich, da mal reinzuschauen und damit ein bisschen rumzuspielen,
wenn ihr ein Thema recherchieren wollt für euch in irgendeiner Art und Weise.
Als Beispiel prompt einfach, erklär mir Thema XY kurz und verständlich,
um einfach mal ein Output zu kriegen.
Was sind die wichtigsten Punkte, die ich wissen muss? Dann habt ihr so ein Executive
Summary, sag ich mal, wo die wichtigsten Punkte drinstehen.
Okay, gut, muss ich mal testen.
Ja, unbedingt testen.
Ich habe Perplexity noch gar nicht genutzt, deswegen, ich lerne hier heute auch
wieder ganz viel vom Automatisierungs-Freaks and Geeks Thomas.
Apropos, KI für Organisation und Struktur.
Der fünfte Punkt.
Ja, typische Use Cases, To-Do-Listen strukturieren. Wer kennt es nicht?
Eine To-Do-Liste für die To-Do-Liste bräuchte man eigentlich.
Ja, genau. To-Do-Liste, erster Punkt, To-Do-Liste strukturieren.
Ja, also wir haben ja auch schon oft über To-Do-Listen und To-Do-Manager und sowas gesprochen.
Wir sind da ja grundsätzlich auch ein bisschen verschieden.
Bei dir ist es meistens sehr detailliert und auch da automatisiert und so weiter.
Ich bin da ganz einfach aufgestellt mit meinem lieben Trello,
wo ich einfach nur so stichpunktartige Aufgaben habe, die ich mir dann verschieben kann.
Aber auch da lohnt es sich ab und zu mal drüber zu gehen, denn da gibt es so
To-Dos, die sind da irgendwie so seit einem Jahr drin.
Da ist die Frage, ob die da nicht einfach mal raus können.
Könnte ich mal machen vielleicht.
Also für To-Do-Listen ist es tatsächlich super und da ergibt sich oft das Schnittstellenproblem,
also der To-Do-Manager, den ich verwende, Things heißt der auf dem Mac,
der auch mal in ganz anderen Geräten drauf ist, der hat keine native Schnittstelle zu KI.
Aber du kannst einfach einen Screenshot von dem To-Do-Manager machen oder von
dem Projekt, wo die To-Dos drin sind und den Screenshot in JGPT reinwerfen und
sagen, strukturier mir das mal bitte besser.
Dann kriegst du es natürlich nicht direkt gemacht, du kannst es aber besser umsetzen.
Aber es reicht manchmal wirklich schon ein Screenshot.
Auf Notion kannst du direkt zugreifen, da kannst du es super strukturieren lassen.
Also für sowas finde ich es wirklich gut. Oder zu sagen, hey,
folgendes Projekt steht an, erstell mir mal die typischen To-Dos,
die auf mich zukommen werden.
Genau, weil das hilft auf jeden Fall auch wieder zu dem Thema,
ich habe so einen riesen Batzen vor mir und weiß nicht, wo ich anfangen soll
und das mal runterzubrechen in konkrete Aufgaben, das ist auf jeden Fall Gold
wert, dafür nutze ich es auf jeden Fall auch viel.
Was ist für jeden einzelnen Schritt oder was ist für die einzelnen Tage bei
einer Produktion notwendig zum Beispiel oder ich will bei deinem Fall ein neues
Produkt machen, was sollte ich alles tun, erstmal recherchieren,
Marktbegleiter, jada jada, auf Etsy suchen, die Hashtags überlegen.
Also ganz viele Sachen, wo man dann merkt, oh ja, stimmt, das sollte ich mir,
das sollte ich wirklich machen. Das wäre ein To-Do.
Also dafür hilft es wirklich super. Oder wenn ihr, also gerade Projekte habt,
die ihr noch nie gemacht habt, damit ihr nichts vergesst und da alle Schritte drin habt.
Oder wenn ihr Projekte schon x-mal gemacht habt, das mal in Schritte zerlegen
zu lassen. Was lässt sich vielleicht optimieren? Was lässt sich vielleicht besser machen?
Ich habe auch schon ein Bild vom To-Do-Manager, vom Kalender,
wo der Kalender hat Zugriff reingehaut und gesagt, teilen wir diese To-Dos auf
die Woche auf. Wie macht das Sinn?
Damit ich möglichst wenig im Kopf umschalten muss.
Und schon fängt der an zu sagen, guck mal, Montag ist dein Bildbearbeitungstag,
am Dienstag lieferst du den ganzen Krempel, gönn dir Mittwoch für irgendwas,
das Spaß macht, Donnerstag schreibst dann die Rechnung dazu.
Das macht dir eigentlich Spaß.
Das macht eigentlich Spaß, stimmt. Aber dann strukturierst du das ein bisschen
und gib dir dann ein Output zurück, mit dem du was anfangen kannst.
Am Anfang vom Jahr hatten wir diese Episode mit diesem Zwei-Wochen-Plan.
Der ist zum Beispiel so entstanden. Ich habe gesagt, guck mal,
das sind meine typischen Aufgaben, das sind meine Bereiche, die ich im Moment
track, das sind die Dinge, die ich machen muss und, und, und, und, und.
Und dann habe ich gesagt, erstell mir mal eine vereinfachte Struktur.
Und dann kam diese Struktur raus, es gibt den Contact Creator Thomas,
es gibt den Client Work Thomas und da ist alles drin, was dazugehört.
Und nicht mehr, ah, jetzt mache ich gerade E-Mails, jetzt mache ich die Buchhaltung,
das ist aber Client Work, mache ich jetzt Buchhaltung für Contact Creator. Nein, also,
kleiner zu machen, einfacher zu machen. Das hat mir extrem geholfen,
da eine Struktur reinzukriegen in dieses unglaublich feinteilige Chaos,
was mir da über die Jahre aufgebaut hatte.
Vielleicht da noch einen konkreten Beispiel prompt.
Ich habe folgende Aufgabe, folgendes Projekt, zerlege mir das in klare,
machbare Schritte in sinnvoller Reihenfolge.
Und dann kommt eigentlich, glaube ich, egal welche KI man nutzt,
was Sinnvolles raus, mit der man schon mal sich diese große Hürde nimmt,
diesen riesigen Berg, vor dem man steht und nicht weiß, wo anfangen soll.
Und ja, also ich glaube, die allermeisten Leute mögen das Gefühl,
auf einer To-Do-Liste was abzuhaken.
Deswegen große Empfehlung auf jeden Fall.
Ein bisschen Gamification ist ja auch dabei. Also wenn ich To-Dos habe,
die ich abhaken kann, sehe ich ja auch Fortschritt.
Ich finde das bei mir in Things, die App, die ich verwende für meine To-Dos
zum Beispiel, wenn ich To-Dos abhake, verschwinden die nicht.
Die Liste bleibt lang, aber ich sehe, wie viel ich abgehakt habe.
Das wäre auch wirklich frustrierend, wenn die verschwinden würden.
Es gibt Programme, da werden abgehakt, werden direkt entfernt.
Einstellen auch oft, ob man es ausblenden möchte, oder?
Und da ist es schön, wenn die AI schon eine Liste macht, wo mehr abzuhaken ist.
Also es darf nicht zu feinteilig werden natürlich.
Aber ich finde es manchmal gut, die Schritte dokumentiert zu haben.
Was habe ich denn auch schon gemacht? Wenn ich zum Beispiel eine Woche später
auch heute einsteige. Und das ist natürlich dann einfacher, wenn ich eine feinere
Liste habe, die feinteiliger und gegliedert ist.
Also geht da mal mit dem Prompt auch ran und nehmt was, was ihr typischerweise
schon oft macht, wo ihr vielleicht selbst eine To-Do-Listen-Vorlage habt, um es zu vergleichen.
Was würde die LLM anders machen als ich?
Sind da ein paar gute Ideen dabei? Was kann ich übernehmen, um meine eigene
To-Do-Liste besser zu strukturieren?
Genau, also das wären jetzt auch eigentlich schon so die fünf Überthemen,
die wir uns jetzt überlegt hatten für diese Folge.
Vielleicht insgesamt nochmal erwähnt, haben wir jetzt auch bei jedem Unterpunkt
eigentlich auch nochmal mit besprochen, dass es natürlich kein kompletter Ersatz
ist. Man muss schon auch noch Gehirnschmalz reinstecken.
Das ist auch wieder das, was mir jetzt auch über die letzten Wochen wieder klar
geworden ist, als ich an dem Punkt war, weiß auch nicht, ob man mich überhaupt
noch braucht und nicht alles ersetzt wird.
Also ich glaube, es ist auch normal und menschlich, da mal auch so ein bisschen
Angst zu bekommen oder sich zu überlegen, wo das noch hingehen soll und vielleicht
auch einige Punkte kritisch oder bedenklich zu finden.
Keine Frage, wir haben auch Themen, wo wir sagen, boah, das ist echt ganz schön
gefährlich, aber trotz allem sind wir ja immer der Meinung,
sich damit zu beschäftigen und es für sich zu nutzen, ist auf jeden Fall sinnvoller
als jetzt Angst vor der KI zu haben und wir nutzen einfach das als Werkzeug für unsere Arbeit.
Also mir ist dann auch als konkretes Beispiel dann zum Beispiel mal klar geworden,
ich hatte dann jetzt schon auch mal den Fall, dass sich Kunden bei mir gemeldet
haben, jetzt im Bereich Grafikdesign, ah ja, das brauchen wir jetzt doch nicht,
da haben wir schon mit KI was selber gemacht,
dass zum einen die Kunden dann doch nach einer Weile zurückkommen und feststellen,
ah, das war vielleicht doch gar nicht so gut. Ja.
Oder eben auch, dass es dann so ist, also ich glaube,
gerade im Designbereich, da war eben auch oder ist noch ein bisschen so eine
Scham da, dass man jetzt für die konkrete Umsetzung sich auch schlecht fühlt,
die KI wirklich zu nutzen.
Und dass ich jetzt aber so ein bisschen so ein Umdenken hatte,
dass natürlich meine Kreativleistung trotzdem noch bei mir liegt und sich eher
einfach das Werkzeug verändert hat. Also mal ein ganz blödes Beispiel.
Früher hat man Bildbearbeitung irgendwie händisch mit, keine Ahnung,
einem Tuschkasten gemacht und irgendwann kam dann Photoshop.
Das hat sich vielleicht auch wie Cheaten angefühlt, so von wegen,
das ist ja gar keine richtige Arbeit mehr, kein Handwerk mehr.
Aber das wäre überhaupt nicht mehr zeitgemäß, das irgendwie anders zu machen
und genauso ist es halt auch mit den neuesten Tools, dass sich quasi einfach
das Werkzeug verändert,
um die Arbeit schneller und effizienter zu machen und dass aber trotzdem die
kreative Leistung bei einem bleibt.
Das ist vielleicht so als...
Und unsere Kundinnen und Kunden ja oftmals auch nicht mit der KI umgehen können.
Also nur weil es eine KI gibt, die das theoretisch kann, das ist so wie,
Photoshop kannst du ja kaufen, mach es halt selber. Die Kamera kann er sich
kaufen, mach es doch selber.
KI ist ein ganz ähnliches Werkzeug. Ich habe das jetzt vor kurzem gesehen,
wo die Wahlplakate hingen hier in Baden-Württemberg,
dass bei manchen einfach der KI-Porträtbearbeitungs-Slider auf 100% gedreht
war und das hast du dir Dinge richtig hart angesehen. Das sah halt richtig kacke aus.
Und da war jemand drangesessen, der es halt nicht gut kann.
Und das wäre dann halt bei einem Profi nicht passiert. Der hätte entweder manuell
gemacht, die Bildbearbeitung, oder selbst wenn man KI-Tools verwendet,
es so gemacht, dass es halt nicht so schlimm aussieht.
So glatt gebügelt, zu klar, zu keine einzige Falte mehr irgendwo drin.
Das muss ja auch noch natürlich wirken. Ja. Also ja.
KI-Tools werden uns nicht sofort ersetzen, aber wenn wir sie nicht verwenden,
werden sie uns garantiert ersetzen.
Das ist der einfachste Weg, sich ersetzen zu lassen, wenn man sich mit dem Thema nicht beschäftigt.
Und wie gesagt, pickt euch aus der Liste, die wir jetzt gemacht haben,
aus den fünf Punkten, einen einzigen Use Case raus und probiert den mal aus.
Macht daraus den Einstieg. Versucht nicht gleich alles zu machen.
Nehmt einen dieser fünf Use Cases, versucht es mal.
Und ich bin davon überzeugt, dass ihr einen Nutzen daran finden werdet,
wie ihr das in Zukunft mehr machen könnt, wie es für euch was bringt,
eure Abläufe zu verschnellern, zu verschlanken, zu vereinfachen.
Es kommt ein positiver Benefit für euch raus.
Und falls ihr nicht selbstständig seid und in eurer Arbeit das zum Beispiel
nicht nutzen dürft, ist ja noch bei manchen so, dass die KI nicht nutzen dürfen
geschäftlich, dann hört unsere nächste Folge an.
Da geht es nämlich um, wie wir das ganze Thema in unserem privaten Nutzen.
Genau. Bis dahin wünschen wir euch viel Spaß mit euren AIs und wir hören uns
wieder. Bis dahin. Tschüss.
Luisa
00:00:16
Thomas
00:00:17
Luisa
00:00:25
Thomas
00:00:30
Luisa
00:00:43
Thomas
00:00:46
Luisa
00:00:53
Thomas
00:00:58
Luisa
00:02:04
Thomas
00:03:34
Luisa
00:03:42
Thomas
00:03:44
Luisa
00:03:54
Thomas
00:03:59
Luisa
00:04:01
Thomas
00:04:21
Luisa
00:04:39
Thomas
00:04:40
Luisa
00:04:43
Thomas
00:04:44
Luisa
00:06:50
Thomas
00:07:43
Luisa
00:10:26
Thomas
00:11:06
Luisa
00:11:43
Thomas
00:11:44
Luisa
00:11:45
Thomas
00:11:48
Luisa
00:11:55
Thomas
00:11:57
Luisa
00:12:53
Thomas
00:13:24
Luisa
00:13:48
Thomas
00:15:08
Luisa
00:15:41
Thomas
00:16:04
Luisa
00:17:04
Thomas
00:17:33
Luisa
00:19:02
Thomas
00:19:03
Luisa
00:19:53
Thomas
00:21:05
Luisa
00:21:10
Thomas
00:21:13
Luisa
00:22:36
Thomas
00:23:31
Luisa
00:24:10
Thomas
00:24:13
Luisa
00:24:17
Thomas
00:24:19
Luisa
00:27:01
Thomas
00:27:25
Luisa
00:27:25
Thomas
00:27:37
Luisa
00:29:18
Thomas
00:29:20
Luisa
00:29:36
Thomas
00:30:18
Luisa
00:31:50
Thomas
00:31:58
Luisa
00:32:23
Thomas
00:32:24
Luisa
00:32:36
Thomas
00:32:42
Luisa
00:34:42
Thomas
00:34:51
Luisa
00:35:06
Thomas
00:35:32
Luisa
00:36:49
Thomas
00:37:02
Luisa
00:38:28
Thomas
00:38:30
Luisa
00:38:31
Thomas
00:38:45
Luisa
00:38:48
Thomas
00:38:55
Luisa
00:38:59
Thomas
00:39:36
Luisa
00:40:18
Thomas
00:40:32
Luisa
00:41:31
Thomas
00:41:33
Luisa
00:42:23
Thomas
00:42:52
Luisa
00:43:07
Thomas
00:43:09
Luisa
00:43:12
Thomas
00:43:14
Luisa
00:43:51
Thomas
00:46:14
Luisa
00:47:45
Thomas
00:48:03