Couple & Company

Luisa Jones & Thomas B. Jones

065: KI kann mehr als Business - unsere 5 Alltagshacks für Familien

07.05.2026 34 min

Zusammenfassung & Show Notes

In dieser Folge nehmen wir euch mit in unseren ganz normalen Familienalltag und zeigen, wo KI uns ganz praktisch unterstützt. Vom ewigen „Was koche ich heute?" über kaputte Thermostate bis hin zu Kindergeburtstag mit Drachen-Motto: Wir teilen unsere fünf liebsten KI-Hacks für zu Hause. Es geht nicht um High-End-Tech, sondern um kleine Aha-Momente, die Grübeln, Googeln und Frust ersetzen. Vielleicht ist ja auch für euch die ein oder andere Idee dabei, die eure Work-Life-Challenge ein kleines Stück leichter macht.


### Erwähnte Tools, Apps, Social Media Accounts, Tipps oder Websites
- [Mela Rezepte-App](https://mela.recipes)
- [Claude (Anthropic)](https://claude.ai)
- [ChatGPT](https://chat.openai.com)
- [Perplexity](https://www.perplexity.ai)
- [Mistral AI](https://mistral.ai)

Transkript

Thomas
00:00:12
Hallo und herzlich willkommen zu Couple & Company. Mein Name ist Thomas.
Luisa
00:00:16
Mein Name ist Lu.
Thomas
00:00:17
Und zusammen sind wir The Joneses. So, guten Tag zu Episode 2 in der Miniserie 5 KI-Tipps, Tools, Prompts, die euch helfen, voll jährt zu werden. Nee, Spaß beiseite. Beim letzten Mal hatten wir die Business-Seite beleuchtet. Wie können KIs euch helfen, euer Business auf den nächsten Level zu heben? Wo kann es euch was vereinfachen? Womit kann man sich das Leben ein bisschen leichter machen? Hört da gerne mal rein. Heute soll es aber nicht ums Business gehen, sondern in unserer Work-Life-Challenge gibt es ja auch noch den privaten Bereich. Und da wollen wir heute mal reinblicken, wo KI-Tools uns im privaten Umfeld helfen.
Luisa
00:01:03
Wir starten mal rein. Also ich denke mal, das ist auch so, was ist zum Beispiel auch mein Papa ganz viel, hat er mir schon erzählt. So ein klassisches Ding, was soll ich denn heute kochen oder beziehungsweise Rezeptideen zu suchen. Es gibt natürlich auch hunderte und tausende schöne Food-Websites und auch auf Instagram eine Million Reels, die ihr gespeichert habt unter eurem Ordner Rezepte, die ihr nie wieder anschaut. Deswegen, wenn man dann konkret doch was braucht und keine Ahnung, was man kochen soll, einfach mal die KI fragen. Da kommen ganz coole Sachen draus. Vor allem, wenn es eher so ungewöhnliche Sachen sind. Ich habe jetzt irgendwie noch, weiß ich nicht, Avocado und Sauerkraut zu Hause und ansonsten nur noch trockenes Brot. Was kann man daraus Leckeres machen? Das ist jetzt echt ein bisschen hardcore die Mischung, aber ihr wisst, was ich meine. Wo man es vielleicht nicht direkt ein passendes Rezept findet auf Anhieb. Oder man könnte auch ganz faul und, Ja, eigentlich schlauer den Kühlschrank fotografieren und hochladen.
Thomas
00:02:07
Auch das geht. Ja, also wenn es die Produkte kennt, aber auch das geht. Also das Gemüsefach zum Beispiel lässt sich super fotografieren. Das versteht die KI relativ gut. Weil du es gerade gesagt hast mit diesen Rezeptideen, Websites. Das ist ja so ein Problem, finde ich. Du gehst, das greift dann das an, was wir letztes Mal hatten mit dieser Produktrecherche. Wenn ich suche ein Rezept für, keine Ahnung was, Pfannkuchen. Dann findest du ein Rezept für Pfannkuchen, musst aber erstmal die Lebensgeschichte von der Person durchlesen.
Luisa
00:02:31
Das ist ja bei den Rezeptwebseiten so schlimm. Und da gibt es ja mittlerweile bei den meisten dieses Springe direkt zum Rezept.
Thomas
00:02:36
Und selbst das funktioniert nicht. Und dann irgendwie der Pfannkuchen wurde 3000 vor Christus in Mesopotamien erfunden. Und das waren die Getreidesorten, die es damals gab. Ich will wissen, wie viel Mehl und Milch ich brauche. Das ist alles, was ich wissen will. Also ich finde Rezept-Webseiten leiden da sehr unter diesem, wo ist die Information, die ich tatsächlich haben will.
Luisa
00:02:55
Ja, und ich bin aber trotzdem auch noch Fan. Das haben wir auch schon mal in unserer Episode. Oder 10 Tipps und Tools für den Alltag irgendwie. So eine ganz gut funktionierende Rezepte-App. Die nutze ich sehr viel. Deswegen suche ich tatsächlich gar nicht so viel nach Rezepten, weil wir mittlerweile echt eine gute Sammlung haben. Und unsere Pancake-Rezepte müssen wir gar nicht googeln, sondern da gehen wir in unsere Rezepte-App.
Thomas
00:03:16
Genau. Mela heißt die App. Verlinken wir euch auch in den Shownotes. Kleiner Hack. Mela kann sich in den Browser integrieren. Sprich, du gehst auf so eine Rezept-Website, klickst oben zu Mela hinzufügen. Und dann siehst du einfach nur das Rezept. Mela kann das raussuchen aus der Website.
Luisa
00:03:32
Dann spart man sich das. Aber wenn man jetzt was hat, was man jetzt noch nicht in der App gespeichert hat, perfekt, um dieses ganze Kladderadatsch zu überspringen, das du gerade erwähnt hast.
Thomas
00:03:42
Und ich finde, ich habe es jetzt x-mal getestet mit so, ich habe einen Stapel Reste zu Hause. Ich habe noch, keine Ahnung, einen halben Packen Tofu, ein bisschen Paprika, noch Nudeln vom Vortag, bumm, bumm, bumm, was man halt so alles hat. Ich habe die typischen Sachen zu Hause, wie, keine Ahnung, Öl, Salz, Pfeffer, das kann man ja gleich mitgeben in so eine Prom, ähm, Mach mir daraus irgendwie ein Resterezept. Was kann ich denn damit Spannendes machen? Oder stell mir Fragen, ob ich noch was habe. Dann kommt vielleicht die Frage zurück, hast du zufällig noch, keine Ahnung, Wraps irgendwo zusammengefaltet in der Speisekammer liegen? Ah, stimmt, habe ich ja auch noch. Super, okay, was könnten wir jetzt noch draus machen? Also so ein kleines Hin und Her zu entwickeln, um aus Resten irgendein Rezept zu generieren oder konkrete Rezepte zugerichten, eine Einkaufsliste auch direkt erstellen zu lassen. Das kommt aus der LLM raus. Ja, LLMs können Fehler machen. Das Rezept kann nicht hundertprozentig stimmen.
Luisa
00:04:40
Oder nicht schmecken. Aber das hat man beim Rezept ja immer.
Thomas
00:04:42
Die Gefahr. Aber es hilft dann natürlich, wenn ihr ein bisschen kochen könnt und wisst, was passiert in diesen einzelnen Schritten. und wenn da steht, keine Ahnung, den Pfannkuchen bei 500 Grad in den Backofen zu schieben, vielleicht nicht die beste Idee ist. Was sind die Punkte, die dahinter stecken? Was passiert da tatsächlich? Also nochmal mit kritischem Auge zu prüfen, aber gerade bei diesem Restrezept, finde ich, sind die Schritte ja oftmals nicht kompliziert, sondern auch relativ simpel. Vor allem, wenn man dazu schreibt, Junior hat Hunger, ich will das in 10 Minuten fertig haben. Da kommt auch ein einfaches Rezept raus. Aber es hilft da auf jeden Fall schon mal, diesen Knoten im Kopf loszuwerden. Weil diese Frage, okay, was kochen wir jetzt? Ist halt eine, die kommt ständig und ich finde, ich tue mich da schwer, mir dann was zu überlegen, um nicht immer die gleichen Sachen zu machen vor allem, sondern auch mal andere Ideen zu kommen. Was können wir denn mal ausprobieren?
Luisa
00:05:30
Man kann natürlich auch super sich schon mal einen Wochenplan für die ganze Woche erstellen lassen, kann da ja auch Parameter vorgeben. Ich will irgendwie einmal die Woche Fisch, ansonsten vegetarisch oder wie auch immer und möglichst kinderfreundlich oder vielleicht sogar Alternativen, was man dann aus einem Gericht vielleicht fürs Kind abwandeln kann, wenn es XY nicht mag und am besten daraus dann direkt eine fertige Einkaufsliste schreiben. Also das ist ja auch mit KI um ein Vielfaches einfacher und ich glaube, den allermeisten geht es so im Familienalltag, ja, dass man... Nicht weiß, was man kochen soll, im Einkaufsladen steht, ist da erst recht nicht weiß. Und dann gibt es halt doch wieder Nudeln mit Tomatensauce. Deswegen, um da so ein bisschen Abwechslung reinzubringen, auf jeden Fall mega gute Idee.
Thomas
00:06:16
Und man kann das ja auch verfeinern mit so Keywords wie kindgerecht für einen Achtjährigen, für einen Vierjährigen, was auch immer. Man weiß ja, also die KI und wir wissen ja ungefähr, was den Kids schmeckt. Klar kommen dann am Ende nur Dino-Nuggets raus irgendwie. Aber es hilft ja schon mal, das so ein bisschen einen Anhaltspunkt zu haben. Also wie könnte ich Gemüse irgendwie in das Essen reinkriegen, ohne dass die Kids direkt merken, das dahin zu optimieren. Oder, was wir auch schon gemacht haben, das für so eine Wochenplanung zu verwenden. Also ich habe folgende Anforderungen. Ich brauche am Mittwoch schnell was zu essen. Das ist möglichst vorbereitet. Wir kommen da vom Kindergarten zurück. Junior hat Hunger und ich habe nichts vorbereitet, sondern was kann ich vorbereiten? Was kann ich Dienstagabend schon vorbereiten, was dann mittwoch schnell auf dem Tisch steht? Wie kann ich möglichst am, keine Ahnung, Montag und Dienstag Reste mitnehmen, die wir am Abend zuvor gekocht haben? Also ich habe wirklich so einen Essensplan von der Woche erstellen lassen. Das funktioniert erstaunlich gut. Klar gibt es da genügend Websites dafür. Ich finde es interessanter, das mit den KIs auch mal zu machen. Ich habe mir zum Beispiel als Junior ganz scharf war auf Overnight Oats. Okay, machen wir fünf Overnight Oats für jeden Tag ein Rezept. Was könnte ich alles machen? Dann habe ich geguckt, was haben wir an Zutaten da? Was fehlt vielleicht noch? Und dann können wir das fünfmal die Woche vorbereiten und haben am nächsten Tag leckere Overnight Oats.
Luisa
00:07:34
Und genau, da kann man sich das auch zum Beispiel schon als abhackbare Liste oder sowas erstellen lassen. Das ist auf jeden Fall sehr, sehr praktisch. Und apropos abhackbare Liste, passt jetzt nicht ganz zum Thema Essen, aber zur allgemeinen Planung. Bei uns steht ja auch ein Urlaub demnächst wieder an und wir hatten beide witzigerweise unabhängig voneinander die Idee, unsere Packliste damit erstellen zu lassen. Da gibt es ja auch schon lang, das habe ich auch schon vor Jahren genutzt, auch so Seiten, wo du dir das auch schon so ein bisschen zusammen konfigurieren kannst. Da kannst du irgendwie die Personenzahl auswählen. Dann irgendwie ist es eher eine Reise, also eher ein Sommerurlaub oder Camping oder sowas. Und dann hat es das auch schon recht gut, finde ich, so zusammen konfiguriert. Aber jetzt kannst du es halt noch viel individueller machen. Wir gehen irgendwie nach Fuerteventura im... Frühjahr, wir sind drei Personen, ein Fünfjähriger und so weiter. Und dann bekommst du eine explizite Liste.
Thomas
00:08:33
So gerade mit, wir haben so und so viel Gepäck, Kilogramm Gepäck, Freigepäck und so weiter. Also das kann man sehr, sehr fein machen tatsächlich. Und sich da wirklich nicht nur, und das ist ja das Schwein, nicht nur eine dumme Liste zurückgeben lassen. Ich habe das mit Claude ja gemacht. Der hat mir dann eine Liste gegeben. Da dachte ich so, ah, das ist aber halt eine für alle drei. Drösel mir das auf pro Person. Also was muss Luisa mitnehmen, was muss ich mitnehmen, was muss Junior mitnehmen oder was packen wir für Junior ein, dass ich es dreimal abhaken müsste, damit ich nichts vergesse, ganz einfach. Und das kann man dann, der gibt ja fast schon eine eigene kleine App aus, das ist so als Website ausgegeben, das hat er sogar gespeichert dann und dann kannst du es einfach aufrufen und da drin abhaken.
Luisa
00:09:11
Also vor allem Claude kann das gut.
Thomas
00:09:12
Ja, Claude kann das sehr sehr gut.
Luisa
00:09:13
Ich glaube, Chachipity nicht, oder?
Thomas
00:09:15
Vielleicht auch irgendwie hinkriegen, auch Claude war da schneller auf jeden Fall.
Luisa
00:09:18
Ja, genau. Also das ist auf jeden Fall ein großer Punkt. Wir springen schon direkt zum Zweiten, das glaube ich auch jeder kennt zu Hause. Wir, sage ich jetzt mal, sind jetzt nicht so die Heimwerker.
Thomas
00:09:30
Überhaupt nicht, das gebe ich zu.
Luisa
00:09:33
Und da kann man sich aber auch ganz einfach behelfen lassen und für den Alltag, für so anstehende Probleme sich da Unterstützung suchen. Ich habe zum Beispiel ein konkretes Beispiel. Ich verwalte oder betreue ein Mietshaus für meine Familie und da war jetzt ein Heizungsthermostat irgendwie kaputt, ging nicht und ich kenne mich halt überhaupt nicht damit aus. Du auch nicht so richtig, dich hatte ich auch gefragt, kannte es dich auch nicht wirklich aus, weil da gibt es halt verschiedene, Adapteranschlüsse quasi, also um das Thermostat an die Heizung ran, da gibt es halt irgendwie unterschiedliche Anschlüsse und ich habe halt überhaupt keine Ahnung gehabt, was ich jetzt für eins bestellen soll, was dann da drauf passt, habe es fotografiert, habe es hochgeladen und ja, habe direkt, die perfekte Antwort bekommen, habe das bestellt und hat gepasst. Also da wäre ich jetzt sonst halt in den Baumarkt gerannt oder das habe ich davor nämlich probiert. Die hatten auch keine Ahnung oder hatten es zumindest nicht da und bis ich dann darauf kam, naja, könnte ich einfach mal die KI fragen und hat das Problem direkt gelöst.
Thomas
00:10:41
War perfekt. Also wir hatten ja sogar zu Hause so, wir haben so intelligente Thermostate bei uns. Da liegt so ein kleiner Zettel dabei, so eine Art Schablone, wo man dann gucken kann, welche Anschlüsse habe ich am Heizkörper und welchen Adapter muss ich da dazwischen machen, um dann den intelligenten Thermostat da dran anzubringen. Aber selbst das hat einem nicht geholfen.
Luisa
00:10:59
Ja, das war irgendwie auch nicht so wirklich eindeutig.
Thomas
00:11:01
Es gibt halt nochmal den Extrastandard unten drunter irgendwie. Und für sowas ist es genial. Ich habe was Ähnliches durchgespielt mit unserer Heizung. Die hat eine Fehlermeldung gebracht. Dann dachte ich, jetzt muss man sich das mal sauber angucken. Und warum haben wir eigentlich ständig kaltes Wasser morgens im Bad und kein warmes? Und dann habe ich mich einfach mal einen halben Tag damit befasst, mit der Anleitung, die aber halt für Heizungsbauer, Heizungsmonteure geschrieben ist. Alles nur ein Fachwort am anderen. Ich habe keine Ahnung, was da los ist. Und wirklich mal alles durchgegangen. Auch da zum Teil Bilder davon gemacht, hochgeladen. Hey, was ist das, was tut das, was ist das eigentlich für ein Gerät, für was sind die ganzen Dinger hier, mir das genau angeguckt, Feedback geben, also JGPT kann ja nicht sehen, was ich gerade treibe, aber dann sagen, hey, ich glaube nicht, dass das Rohr wirklich das Rohr für Heißwasser ist, ich glaube, das ist eher Kaltwasser, dann nimmt es das auch auf, also man kann natürlich dann auch falsch liegen, aber am Ende habe ich halt viele interessante Informationen rausbekommen, was stelle ich wie am besten ein, wie stelle ich denn an diesem Zentralthermostat zum Beispiel den Urlaubs, also diesen Away-Mode richtig ein, oder was muss ich einstellen, so, so, so, so. Hey, ich habe das übrigens in Verbindung mit intelligenten Thermostaten. Aha, dann mach doch das und selonieren es. Und da kommt eine bessere Lösung raus. Also so komplexe Dinge zu verstehen, von denen man selbst keine Ahnung hat, finde ich super praktisch, da mal einen Anhaltspunkt zu finden und nicht wirklich wieder Ochs vorm Berg zu stehen und gar keine Ahnung zu haben. Weil von Heizung habe ich keine Ahnung, aber überhaupt gar keine. Da finde ich es super hilfreich. Das geht ja weiter, das könnte die Waschmaschine sein, wo die tausend Programme hat, wenn ihr das noch nie angeschaut habt. Also ohne Scham. Ich kann jetzt nicht in den Mediamarkt zu rennen und die zu fragen, A, haben die eh keine Ahnung, B, schämt man sich vielleicht, wenn man keine Ahnung davon hat. Der KI ist es egal. Also die sagt, ja, das ist dann jedes.
Luisa
00:12:45
Ja, und man kann es ja wirklich für zum einen mal, um das Problem zu verstehen, was ist es überhaupt für ein Problem, dann vielleicht eine Produktrecherche, also was brauche ich in Ersatzteil, wo finde ich das, mit einem direkten Link meistens dazu und dann noch eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, am besten noch mit irgendwie Bildern, wie baue ich das denn ein oder wie repariere ich das? Also das hat ja an sich in dem Problem mehrere Lösungsansätze, wo es einen unterstützen kann.
Thomas
00:13:13
Also ich bleibe mal bei dem Thema Heizung. Wir haben eine klopfende Leitung im Haus. Und auch da habe ich einfach reingetippt, was sind die Symptome, was sind die Umstände, wie alt ist das Haus, wann ist die Heizung zuletzt gemacht und dort und. Und da kam eine relativ plausible Erklärung raus, die sich dann auch mit den Beobachtungen gedeckt hat, die ich dann noch weitermachen konnte. Also das hilft schon. Und ich finde, Das sage ich jetzt als Mann und ich glaube, als Frau ist es noch mehr so, wenn du die Fachleute fragst, wirst du halt oft wie ein Idiot behandelt.
Luisa
00:13:46
Ja, das ist, wenn du als Frau in eine Autowerkstatt fährst. Das ist katastrophal.
Thomas
00:13:50
Und es passiert mir, also Heizungsbauern und so auch als Mann dann irgendwie, die denken, du weißt halt alles. Ja, weiß ich nicht, deswegen komme ich ja zu dir. Und ich hasse das, wenn ich dann irgendwie verdumm verkaufe. Ich weiß es nicht, heißt nicht, dass ich dumm bin. Das muss man halt trennen. Das habe ich schon früher, als ich ITler war, habe ich das immer versucht, allen beizubringen. Die Leute sind nicht doof, die wissen es nur nicht. Und ich finde, KI ist da besser. Also wenn man wirklich so prompt dann strukturet, erkläre mir Schritt für Schritt, wie ich XYZ-Problem löse, so als hätte ich keine Erfahrung damit. Das ist wirklich aber bei null anfängt.
Luisa
00:14:23
Ja, und vor allem finde ich halt wirklich auch die Funktion, dass man halt immer auch schnell ein Foto hochladen kann, hilft halt auch super viel. Weil gerade bei so Handwerkerproblemen, keine Ahnung, was ist das für ein Schalter, was ist das für ein Kabel, was ist das für eine Anzeige, was ist das für eine Schraube, ein Foto machen und dann kriegst du im besten Fall die richtige Antwort.
Thomas
00:14:41
Und also da ist der große, große Warnhinweis, also schraubt jetzt nicht direkt an den Wasserleitungen, am Strom und an allem selbst rum, geht zu Fachleuten. Aber viele Dinge, also das wissen wir jetzt als Hausbesitzer, musst du halt irgendwie selber machen. Also da kommt auch keiner dafür vorbei. Und das lernst du irgendwann, entweder weil es dir jemand sagt und heutzutage ist es halt manchmal die KI, die einem einfach sagt, hey, mach das so und so. Also so kannst du, keine Ahnung, das Wasser abdrehen, wenn du irgendwas machen willst oder so, was einfache Heimwerker-Tätigkeiten sind, nicht Handwerker, die Fachleute sind, sondern was wir eigentlich wissen sollten, aber was wir halt nie beigebracht bekommen haben.
Luisa
00:15:20
Ja, genau. Okay, wir springen schon zu Punkt 3. KI als Übersetzer fürs Erwachsenenleben.
Thomas
00:15:28
Das ist gar nicht so unähnlich tatsächlich, aber nicht so viel Hands-on vielleicht.
Luisa
00:15:31
Ich kenne ja den schönen Spruch, die Kinder denken, wir wären die Erwachsenen, haha. Wenn man irgendwie überfordert ist mit allem Möglichen. Nur weil man erwachsen ist, heißt es noch nicht, dass man irgendwie plötzlich Behördendeutsch versteht, finde ich.
Thomas
00:15:45
Also wir hatten irgendwann kürzlich den Fall, wo wir beide dagestanden sind und uns angeguckt haben mit dem Blick, hoffentlich kommen jetzt die Erwachsenen dazu und dann fällt es einem wie Schuppen von den Augen, oh Gott, wir sind die Erwachsenen.
Luisa
00:15:54
Ja, ich sollte das eigentlich wissen, verstehen oder können und auch da ist es super, weil man sich nicht schämen muss, wenn man irgendwas nicht versteht. Sei es ein Brief von der Behörde, abfotografieren, fass mit es mal zusammen und erklär mir, was eigentlich gerade das Problem ist, etc. Ja, Verträge prüfen, also natürlich auch da nicht sich immer 100% drauf verlassen, sondern auch nochmal nachprüfen lassen. Aber trotzdem mal Verträge zusammenfassen, was steht da eigentlich drin, weil man ganz ehrlich sonst, also lieber dann zusammenfassen von der KI mal, ansatz des gar nicht zu lesen, was wahrscheinlich häufiger dann ist, sondern einfach blind zu vertrauen, ja oder auch Versicherungen zu wechseln. Ich meine, wir haben jetzt einen ganz tollen Versicherungsmakler, kann ich mittlerweile auch echt nur empfehlen, wenn man da jemand Gutes hat. Ja, aber einfach um, genau, also es gibt ja auch gerade auf so Behörden-Webseiten ja schon oft die Funktion, das in, wie sagt man das?
Thomas
00:16:53
Einfache Sprache.
Luisa
00:16:54
Einfache Sprache, genau, einfache Sprache zu übersetzen, weil das Problem ja schon bekannt ist, aber ja, die KI kann das natürlich plattformunabhängig machen. Und ja, auf jeden Fall sehr sinnvoll. Ich habe es auch die Tage genutzt für, was war es nochmal, genau. Ich habe ehrlich gesagt, also auch da habe ich mich ein bisschen geschämt, weil wir sind ja technikaffin, aber ich bin echt mittlerweile leicht überfordert, was so dieses ganze Banking angeht, weil man irgendwie, ich habe halt drei verschiedene Konten, privates Konto, Geschäftskonto, wir haben noch ein Gemeinschaftskonto. Da hat man dann jeweils zwei bis drei Karten. Die haben dann irgendwie, also halt den Pin, den du brauchst, um Geld abzuheben oder was zu bezahlen. Dann haben sie noch einen Online-Banking-Pin. Dann hast du noch eine Best-Sein-Tan-App, Foto-Tan-App und die haben jeweils auch noch einzelne Passwörter. Also ich meine, wir nutzen ja schon Passwort-Manager, aber ich bin wirklich manchmal überfordert. Und da war irgendwie meine Karte.
Thomas
00:17:50
Sag mir jetzt nicht, du hast alle deine Pins und alles in die KI reingehauen.
Luisa
00:17:53
Nee, nee, nee, genau, das bitte nicht machen. Nee, es war tatsächlich so, dass ich irgendwie eine Karte hatte, die nicht freigeschaltet war und ich jetzt aber echt auch nicht mehr wusste, wie ich die jetzt freigeschaltet kriege. Und da habe ich einfach dann halt quasi den Bankanbieter und die Karte genannt und was dann das Problem sein könnte, warum die nicht funktioniert und hat mir 1a geholfen. Also solche Dinge. Natürlich, genau, keine geheimen Daten. Ich habe tatsächlich einmal, habe ich ein Passwort auszusehen, irgendwo mit reinkopiert. Und da hat mir, also nicht von der Bank, sondern von was anderem, einen Online-Zugang, da hat dann die KI direkt gesagt, bitte keine Passwörter, ich lösche es direkt wieder. Fand ich auch spannend. Genau.
Thomas
00:18:31
Das Kind ist eigentlich schon in den Brunnen gefallen, aber ja.
Luisa
00:18:33
Ja, ja, auf jeden Fall. Also es war nichts Schlimmes, es war quasi einfach nur ein Zugang für irgendwas, so ein Login.
Thomas
00:18:41
Vielleicht da so als Hinweis, weil da ja schon zum Teil sensible Daten dabei sind. Also überlegt euch genau, wo ihr was reinhaut in welche KI. JGPT, Claude, Perplexity. Es gibt ja aber auch welche in der EU. Wie heißt die französische? Mir fällt ja unter Namen nicht. Mistral, glaube ich, heißt die französische Alternative. Die ist sehr gut. Habe ich schon mal mit rumgespielt. Gefällt mir sehr gut. Überlegt euch genau, was ihr da reinpostet. Und wichtiger Hinweis, wenn ihr Free-Zugänge habt, bei Cloud und bei JetGPT, werden eure Daten zu Trainingszwecken verwendet. Heißt, die laufen am Ende in die LLMs rein und im dümmsten Fall kann es sein, dass euer Passwort als Vorschlag quasi rauskommt für ein Passwort. Wenn ihr die pro Abos habt, selbst bei den kleinsten, die so um die 20 Euro pro Monat liegen, könnt ihr das deaktivieren, dass eure eingegebenen Daten in das Training der Large Language Models einfließen. Komma, aber, wer weiß, was nicht trotzdem im Hintergrund passiert. Passt da auf, klar. Aber es ist ja schon hilfreich, wenn ihr einfach einen Brief von der Versicherung bekommt und nicht den kompletten Brief abfotografiert, sondern zumindest sagen könnt, was bedeuten die drei Worte? Ich habe die in meinem Leben noch nie gehört. Was sind das für Worte? Und dann kannst du euch zumindest in die richtige Richtung schicken. Das heißt nicht, dass ihr den kompletten Vertrag da reinwerft, aber damit ihr wisst, was heißt das, was heißt das, was heißt das eigentlich für mich.
Luisa
00:20:08
Genau, also guter Hinweis, da auf jeden Fall aufpassen. Bei mir war es, wie gesagt, woran könnte es liegen, dass die Karte der Bank XY nicht funktioniert. Und dann hat es mir eben konkrete Anleitungen gegeben, wie ich im Online-Banking da dann das und das nachgucken kann, ob das aktiviert ist und so weiter. Und hat innerhalb von, weiß nicht, fünf Minuten mein Problem auf jeden Fall gelöst.
Thomas
00:20:31
Sehr gut. Also da wirklich vielleicht als konkreten Prompt noch, erklär mir diesen Text oder dieses Begriff einfach und verständlich, was bedeutet das konkret für mich? Und dann den Text noch dazu und dann kommt schon hoffentlich ein Output raus, der euch hilft, es besser zu verstehen.
Luisa
00:20:47
Ja, ich habe noch ein Beispiel genommen. Mein MacBook ist ja geleast und da wollte ich auch den Vertrag nochmal prüfen, wann ich kündigen muss, was irgendwie die Abschlagzahlung ist und so. Und dafür war es auch super hilfreich, nicht diesen ganzen Vertrag dann nochmal durchgucken zu müssen.
Thomas
00:21:03
Ja, auch Dinge schnell zu finden in seinen Verträgen, da kann es mir auch wirklich helfen.
Luisa
00:21:07
Auch da natürlich gucken, dass da keine konkreten Bankdaten oder sowas draufstehen. Okay, was haben wir noch?
Thomas
00:21:14
Wir haben den Punkt vier, die KI für kleine Alltagsoptimierung zu verwenden. Also jetzt nicht die großen Lebensveränderungen vielleicht anzustoßen, aber im Kleinen dann doch praktische Dinge irgendwie umsetzen zu lassen. Ich finde, manchmal hat man den Kopf einfach so voll mit Sachen und kann nicht mehr denken, kann auch nichts mehr planen und sich nichts mehr überlegen, um da einfach so einen Tagesplan aufzustellen, wie man die Zeit dann vielleicht auch sinnvoll nutzen kann. Also gerade wenn halt Parameter drumherum sind, die man vielleicht selbst auch nicht verändern kann. Also Beispiel Samstag, du oder ich sind mit Junior allein, weil der andere arbeitet. Ich will folgende Dinge erledigen. Ich will mit Junior aber auch noch was machen. Wie kann ich das vielleicht kombinieren und so weiter. Und dann kommt vielleicht schon eine Idee irgendwie raus, okay, geh erst einkaufen, das nervt voll, geh danach Glasflaschen abgeben, das macht Spaß, sie da reinzuwerfen, Junior hat eine kleine Belohnung, mach dann wieder was, wo du vielleicht nebenher eher Lego spielen kannst und du kannst wieder was erlegen. Also so ein bisschen eine Idee zu kriegen, okay, was könnten wir irgendwie machen.
Luisa
00:22:25
Okay.
Thomas
00:22:27
Oder ich habe jetzt, keine Ahnung, zwei Stunden Zeit, bin gerade allein daheim, was kann ich in zwei Stunden gut mal daheim erledigen, was ich schon lange mal erledigen wollte. Da kommen vielleicht Beispiele raus, wo du schon ewig nicht mehr darüber nachgedacht hast. Keine Ahnung, sei es irgendwas zu sortieren, irgendeine Kiste im Keller. Ach stimmt, ich kann die Werkzeugkiste mal sortieren. Also was kommt dann da irgendwie raus? Ich finde, manchmal habe ich halt so eine wirkliche Hirnblockade, wo ich dann nicht weiß, was ich machen soll.
Luisa
00:22:50
Also da bin ich jetzt ein bisschen skeptisch. Da muss ich tatsächlich sagen, da brauche ich jetzt keine KI für. Das kriege ich auch so hin.
Thomas
00:22:56
Weiß ich nicht. Also wenn du das so hinkriegst, wunderbar. Aber ich finde, es kann einem da manchmal helfen. Wir hatten das in der Business-Folge ja mit den To-Dos. Also einfach ein paar To-Dos reinzuklopfen und zu sagen, okay, wie kann ich das sinnvoll erledigen? Wie lange brauche ich ungefähr für sowas? Weil eine To-Do-Liste ist ja immer die große Gefahr und da steht dann Keller aufräumen. Das sind zwei Worte. Keller aufräumen kann einfach ein Wochenende sein.
Luisa
00:23:17
Ja, aber das ist dann wieder so ein einzelnes Projekt. Dafür sehe ich es dann eher so. Wie würde ich das am sinnvollsten machen? Nicht einfach drauf loslegen, sondern vielleicht erstmal überlegen, ja, was muss irgendwie in den Müll weggefahren werden? Wann haben die Sachen offen und so solche Dinge? Dafür finde ich es, würde ich es sinnvoll finden. Ja, genau, das so durchzustrukturieren, weil auch da wieder großer Berg, den man ewig vor sich her schiebt und das in kleinere Aufgaben runterzubrechen. Vielleicht können wir ein Foto von unserem Keller machen, aber lieber nicht.
Thomas
00:23:43
Da kommt von KI zurück. Zu viel Chaos kann keine Schritte ableiten.
Luisa
00:23:47
Also dafür ja, aber um meinen Tag irgendwie durchzustrukturieren, das finde ich irgendwie vor allem mit Kindern ein bisschen schwierig, weil da kannst du jetzt die Zeit eh nicht so genau planen und, Naja, aber gut, du kannst es ja nutzen für dich.
Thomas
00:24:00
Ja, das soll ja Ideen liefern das Ganze.
Luisa
00:24:03
Dann kommen wir noch zu Alltag mit Kind. Da ist natürlich ganz cool, wenn man zum Beispiel so einen Regentag hat und irgendwie aktuell gar nicht weiß, was machen, da mal auf so ein paar einfache Spielideen zu kommen mit Dingen, die man eh schon zu Hause hat. Die Kinder brauchen ja oft nicht das Komplizierteste, sondern da reichen ja auch teilweise zwei Klopapierrollen und ein Gummiband, um, keine Ahnung, ein Fernrohr zu basteln. Oder ganz klassisch wie früher, wie heißt es, dieses Dosentelefon. Das ist auch einfach immer noch ein Bringer.
Thomas
00:24:33
Hatten wir auch schon an der Kühlschrankkarton-Rakete dran.
Luisa
00:24:37
Ja, genau. Also für solche Dinge ist es auf jeden Fall cool. Oder auch zum Beispiel, ja manchmal, also die Kinder fragen einen ja wirklich Löcher in den Bauch. Und da weiß man auch manchmal nicht die richtige Antwort, wie erkläre ich das jetzt meinem fünfjährigen Kind altersgerecht.
Thomas
00:24:52
Und was ich sogar noch besser finde, es gibt im Internen dieses Eli 5, explain it like I'm five years old. Das brauchen wir jetzt ja akut gerade. Ich finde es sogar spannender, nicht wie erkläre ich das meinem Kind, sondern wie können wir es gemeinsam rausfinden. Ich finde es immer schwierig, zu Kindern zu sagen, alles ist so und so und so. Da finde ich es irgendwie überheblich, auch wenn man es weiß. Ich finde es viel spannender, gemeinsam die Dinge auch rauszufinden. Also wie funktionieren Sachen tatsächlich? So kleine Experimente irgendwie zu machen und so weiter. Und da eine konkrete Idee zu haben oder zu finden, wie kann ich es gemeinsam mit den Kindern rausfinden, wie können wir gemeinsam schauen, warum ist die Welt so, wie sie ist, also jetzt nicht im Großen und Ganzen, die geopolitische Lage vielleicht zu analysieren, aber zu sagen, keine Ahnung, warum, ich hatte zum Beispiel jetzt ganz akut den Fall, wir saßen beim Abendessen, glaube ich, und er hat mich gefragt, wo das ganze Wasser aus dem Gurkenglas hin ist. Also das Gurkenwasser ist ja viel weniger am Ende, wenn die ganzen Gurken raus sind, als es am Anfang war. Am Anfang war es ja auch, wo ist das ganze Wasser hin? Mir ist schon klar, dass die Gurken das Wasser verdrängen und klar, ein bisschen was tropft weg, aber es ist genauso viel Wasser drin wie am Anfang im Großen und Ganzen. Das kann ich sagen, ah ja, das war halt vorher mit Gurken voll und das Wasser ist das Gleiche. Aber wie komme ich jetzt drauf, wie kann ich es erklären, wie kann ich es greifbar machen für ihn? Also ich habe das jetzt nicht in die KI reingehauen, aber als Beispiel, wo man das dann machen könnte. Ich habe dann einfach eine Schüssel genommen und einen Stein, die Schüssel mit Wasser voll gemacht. Nachdem der Stein drin, genau Stein rein, dann Wasser rein, Stein rausgenommen. Dann siehst du, jetzt ist weniger Wasser drin. Stein wieder rein, genauso viel Wasser drin wie vorher. Und sowas aufzubereiten, wenn man vielleicht gerade nicht die Idee hat, warum ist es so, damit kann man das dann, finde ich, ganz gut sein. Und KI kann einem da super schnell eine Idee liefern. Also man kann es ja wirklich kurz in die Apps rein diktieren und dann kommt schon eine Antwort raus und dann kann man auf Entdeckungsreise gehen und sich überlegen, okay, wie funktioniert das jetzt tatsächlich? Weil ich küsse nicht, als am Fahrrad Reifen platt war, hat er ja auch gesagt, gut, dass da nur unten die Luft raus ist.
Luisa
00:27:03
Ja, das ist cool.
Thomas
00:27:04
Ja, okay, das gehen wir jetzt auch mal an, das Problem, das erkläre ich dir. Also viele von den alltäglichen Dingen, die uns vielleicht klar sind, die wir irgendwann mal gelernt haben, aber selber vielleicht gar nicht wissen, was steckt denn genau dahinter, kann man super über so eine KI sich einen Lösungsweg, sage ich mal, auch darstellen lassen. Also wie, warum ist die Welt, wie sie ist? Warum funktionieren Dinge, wie sie funktionieren? Ich finde, da kommen total spannende Ideen raus. Auch wirklich charmante Ideen. Also kleine Experimente, die man dann zusammen machen kann. Und schon hat man irgendwie eine Stunde gefüllt an einem Tag mit echter Gehirnarbeit für beide, wohlgemerkt. Man hat ganz viel zusammen gemacht und das hat man relativ schnell durch so einen KI-Prompt dann auch irgendwie generiert, sage ich mal, so eine Idee.
Luisa
00:27:52
Und ist natürlich auch, also wenn euer Kind krank ist, auf jeden Fall unbedingt zum Arzt gehen, aber wofür ich es auch schon mal genutzt habe, wenn Junior mal so, es war mal irgendwann der Fall, dass er abends dann so plötzlich so einen kleinen Hustenanfall bekommen hat und wir auch keinen Hustensaft mehr da hatten, dann habe ich auch schon mal geguckt, was gibt es denn so für Hausmittelchen, was man jetzt konkret machen kann. Und da war dann irgendwie eine Sache zum Beispiel einfach so ein bisschen Honig auf den Löffel, das im Mund zergehen lassen. Also für solche Sachen kann man es dann schon auch nutzen. Wie gesagt, ersetzt natürlich kein Arzt oder sonstige Medizin, aber wenn man mal eben gerade nichts zur Hand hat, da mal nach was zu suchen, dafür kann man es auf jeden Fall auch nutzen.
Thomas
00:28:33
Also es ist vielleicht ein bisschen auch wie bei den Rezept-Webseiten, wo man auch erst die Lebensgeschichte durchlesen muss, bei den Hausmittelchen genau das gleiche, da wird das von der Oma erzählt, die es von der Uroma hat, das Hausmittelchen und bis man dann endlich mal zur Lösung kommt, KI ist dann einfach der Shortcut. Aber auch da immer prüfen, vielleicht nochmal gegenrecherchieren, selbst nochmal googeln, aber es bringt einen vielleicht schon mal in die richtige Richtung, dafür kann es ein gutes Werkzeug sein. Wo ich es besser finde, ist, wir hatten es kürzlich, wir haben einen Kindergeburtstag organisiert und haben da eine Stitzeljagd veranstaltet. Wir haben gesagt, komm, wir wollen so ein, jetzt kann man es ja spoilern, wir haben einen Drachengeburtstag gemacht, also die Kids gehen quasi mit uns auf eine Stitzeljagd und dann müssen sie kleine Aufgaben lösen zwischendurch und am Ende gibt es dann den Drachenschatz, den sie gemeinsam öffnen können. So, und so, klar kann man jetzt einfach Dosenwerfen machen, aber wie kann ich jetzt Dosenwerfen interessant machen? Ah, man muss das Drachenfeuer löschen, also das dann mit ein bisschen Geschichte aufzupeppen zum Beispiel. Oder ganz banal, wenn es nicht ein Kindergewürztag ist. Beschäftigungsideen zu generieren. Ich habe folgendes Material zu Hause. Was kann ich damit basteln? Oder was können wir jetzt, keine Ahnung, eine halbe Stunde lang spielen, bevor wir los müssen? Also ich habe nichts mehr da. Was wäre interessant? Wo kann das Kind was lernen? Wo hat er vielleicht gerade Interessen dran? Das da reinzuklopfen. Vielleicht kommt eine gute Idee raus. Auch dafür wirklich so kleine Dinge ist manchmal einzusetzen. Finde ich ganz spannend, irgendwie so kurze Ideen zu generieren. Die können alle Schrott sein, aber vielleicht komme ich dann selber auf was Besseres.
Luisa
00:30:08
Genau, also auch da haben wir wieder sehr viele eigene Ideen schon reingegeben und dann uns ein paar zum Nutze gemacht. Auch da wieder zählt die kreative Eigenleistung, aber es hilft auf jeden Fall, das Ganze so ein bisschen auszubauen. Hatten dann einen ganz coolen Kindergeburtstag, das stimmt.
Thomas
00:30:22
Ja, also für den Kindergeburtstag zum Beispiel habe ich dann, wir hatten uns die Stationen überlegt, also wir hatten Dosenwerfen, wir hatten Eierlauf, wir hatten, was hat er denn noch, ich weiß gar nicht mehr, Wir wollten eigentlich so Bälle pusten, aber es war so windig, dass es uns ins Wasser gefallen, in Anführungszeichen.
Luisa
00:30:37
Ja, genau. Also am Schluss haben die dann ja dann so Edelsteine aufklopfen dürfen.
Thomas
00:30:41
Edelsteine aufklopfen, genau, um dann mit einem Zauberspruch die Kiste aufzumachen. Aber dann fehlen natürlich ein paar Stücke dazwischen. Ich habe mir quasi so kurze Texte machen lassen, um jede Aufgabe zu beschreiben. Das war eigentlich das, was die KI für uns gemacht hat. So eine kleine Geschichte drum herum zu stricken. Dass jetzt das ist, wir müssen erstmal das Feuer löschen mit dem Drachen weil der aus Versehen überall Feuer hingespuckt hat weil er seinen Schatz verloren hat oder das sind die Edelsteine vergraben, ein Zauberspruch, wie wir mit den Edelsteinen die Kiste aufmachen können zum Beispiel für die Kids, glaube ich behaupte ich jetzt mal, war das spannend und interessant und super, ich fand es auch toll also ich war total happy mit dem wie es gelaufen ist und, das kann es dann schon ein bisschen interessanter machen, aufpeppen, haha. Oder wenn man halt gar keine Idee hat, vielleicht auch die Idee zu diesem Kindergeburtstag schon generieren. Also es muss ja am Ende nicht alles komplett aus der KI rausfallen, aber auch da dieses weiße Blatt Papier mal zu lösen, diese initiale Schreib- oder Tätigkeitsblockade zu lösen, dafür finde ich super.
Luisa
00:31:44
Und ich finde, da kann man jetzt einem auch vorwerfen, öh, das ist ja irgendwie auch nicht individuell und alles mit KI gemacht, muss das denn sein? Aber ich finde das immer noch individueller als einfach so ein, keine Ahnung, fertiges Paket zu buchen. Da gibt es ja mittlerweile auch Kindergeburtstag, was weiß ich nicht was, wo alles schon drum rum ist und du nachher irgendwie 400 Euro los bist. Das finde ich dann irgendwie auch nicht besonders individuell.
Thomas
00:32:06
Und es war ja trotzdem schön, also gerade dieses Dosenwerfen, wir haben das mit so, wir hatten noch Pappbecher zu Hause, da haben wir so Feuerchen drauf gemalt und wir haben mit einem blauen Wasserball dann die Dinge abgeworfen und schon ist es ja trotzdem individuell und mit ganz viel Liebe gemacht, aber es ist ja gut die Idee mal zu generieren für sowas.
Luisa
00:32:22
Ja, genau. Okay, das waren jetzt mal unsere fünf Tipps für den Alltag. Ja, ich hoffe, ihr könnt ein bisschen was mitnehmen. Es geht natürlich auch alles ohne, aber es geht hier einfach nur um Inspirationen, die man einfach mal ausprobieren kann, ob sie für einen funktionieren. Und ja, ich bin mal gespannt, was ihr so davon mitnehmen könnt.
Thomas
00:32:44
Ja, es gibt uns da gerne auch Feedback. Würde mich auch interessieren, für was ihr es einsetzt, wo ihr da Gedanken habt. Vielleicht habt ihr Ideen, die wir noch gar nicht hatten, garantiert sogar. Wir haben jetzt einfach Nummer 5 auch rausgezogen. Ich finde, in dem Business-Bereich merkt man oft die größeren Effekte, zumindest bei mir so. Also das sind die großen Sachen, die ich da mit der KI angehe. Im Alltag sind es oft mal kleinere Themen, Kleinigkeiten, die man auch irgendwie anders gelöst bekommen würde. Aber ich finde es doch hilfreich, das auch einzusetzen. Einfach mal mit weniger Grübeln, weniger Gesuche, weniger Ahnungslosigkeit rauskommt dann am Ende. Als man das alles händisch, mühsam immer gemacht hätte. Also ich finde es hilfreich. Überlegt einfach mal, wenn das nächste Mal wieder Oxfamberg vor irgendwas steht, haut mal eine KI rein. Vielleicht kommt da was Sinnvolles dabei raus. Wer sonst einen Lösungsweg hat, könnt ihr den ja noch immer geben.
Luisa
00:33:41
Ich würde sagen, das war's. Wir beenden die Folge und freuen uns auf euer Feedback.
Thomas
00:33:48
Genau.
Luisa
00:33:49
Bis zur nächsten Folge.
Thomas
00:33:51
Bis dann. Tschüss.
Luisa
00:33:51
Tschüss.