069: 15-Minuten-SEO - kleine Aufgaben mit echter Wirkung für Shop und Website
02.07.2026 46 min
Zusammenfassung & Show Notes
Wir haben ein Fass aufgemacht. Nachdem wir letztens kurz erwähnt haben, dass wir Claude für unsere Google Search Console Daten nutzen, kamen so viele Fragen, dass wir euch heute mal richtig mitnehmen. Keine Sorge, wir verkaufen uns hier nicht als SEO-Expertin und -Experte - aber wir haben beide unsere eigenen Baustellen, unsere eigenen Fails und ein paar Dinge, die wirklich funktionieren. Lu erzählt aus der Shop-Perspektive, warum Meta-Descriptions bei hunderten Produkten Gold wert sind, und Thomas gesteht seinen persönlichen SEO-Fail schlechthin. Dazu gibt's Tipps zu Ladezeiten, Bildgrößen, interner Verlinkung und Backlinks, die sich alle ganz konkret und in kleinen Häppchen umsetzen lassen. Es gibt sogar eine kleine To-Do-Liste in die Shownotes. Viel Spaß beim Verzweifeln und beim Warten auf den PageRank!
### Erwähnte Tools, Apps, Social Media Accounts, Tipps oder Websites
- [Claude](https://claude.ai)
- [ChatGPT](https://chatgpt.com)
- [Shopify](https://www.shopify.com)
- [Etsy](https://www.etsy.com)
- [Google Search Console](https://search.google.com/search-console)
- [Google Analytics](https://analytics.google.com)
- [Google Trends](https://trends.google.com)
- [Google PageSpeed Insights](https://pagespeed.web.dev)
- [JPEG Mini](https://www.jpegmini.com)
- [Pinterest](https://www.pinterest.com)
- [WordPress](https://wordpress.org)
- [Wix](https://www.wix.com)
- [Squarespace](https://www.squarespace.com)
### Erwähnte Tools, Apps, Social Media Accounts, Tipps oder Websites
- [Claude](https://claude.ai)
- [ChatGPT](https://chatgpt.com)
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Mehr über uns findest du hier: Couple & Company | Instagram
Thomas B. Jones: Business Fotograf | YouTube | Instagram
Luisa Jones: Brandmade- Professioneller Look für starke Marken | ByClou | ByClou Instagram | Pinterest
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Transkript
Hallo und herzlich willkommen zu Couple & Company. Mein Name ist Thomas.
Mein Name ist du.
Und zusammen sind wir The Joneses. So, wir kommen mit einer Reaktionsfolge.
Oha. Warten wir, Reaction-Video?
Reaction-Video.
Eine Reaction-Folge.
Ja, eigentlich ja nicht. Also wir reagieren...
Auf unsere eigenen Sachen.
Auf unsere eigenen Sachen so ein bisschen. Und auf Fragen, die wir bekommen haben tatsächlich.
Also wir hatten ja kürzlich mal erwähnt hier, wie wir mit Claw,
also mit einem LLM-KI-Chatbot unsere Google Search Console Daten oder große
Datenmengen analysiert haben.
Und ist so ein bisschen, wie sagt man,
haben wir halt ein Fass aufgemacht, glaube ich, ein bisschen mit diesem SEO-Thema,
und da kam es auch ein paar Reaktionen dazu, ob wir damit nicht mal ein bisschen
Einblick geben wollen, was wir denn konkret machen, also nicht nur,
juhu, wir nehmen Cloud für SEO her und jetzt.
Genau, wir haben es ja schon so ein bisschen angeschnitten letztes Mal und ich
habe dann aber in der Folge, glaube ich, gesagt, lass uns nicht zu tief reingehen,
sondern wir machen eine separate Folge draus.
Genau, und das wurde gefordert und hier sind wir jetzt und liefern auch.
Und verkaufen uns jetzt als eure SEO-Experten.
Müssen wir das wie bei den so rechtlichen Sachen sagen? Wir sind keine SEO-Experten.
Ja, also würde ich ganz gerne machen. Wir wollen auch die Profis denen gar nicht
die Arbeit wegnehmen. Das habe ich ein bisschen schlechtes Gewissen.
Die klauen unsere Jobs.
Ja, genau. Nee, aber wir empfehlen natürlich bei allem immer einen Profi hinzuzuziehen.
Aber auch die Profis, ich habe das nämlich auch schon gemacht,
geben einem ja dann so kleine Hausaufgaben, die man selber umsetzen kann.
Und die besprechen wir jetzt einfach mal mit euch, würde ich sagen.
Genau, wir wollen euch so ein bisschen einfach den Start ermöglichen,
überhaupt mal irgendwas zu machen. Weil ich glaube, das ist halt auch so ein
Thema, das ist so ein gigantischer Berg.
Ich muss SEO-Optimierung machen, aber es gibt keine Möglichkeit,
einfach mal klein anzufangen. Genau so ein Stück für Stück kleine Aufgaben,
15-Minuten-Aufgaben, die wir auch mal kurz zwischen reinschieben können,
wollen wir euch heute mitgeben.
Wir schreiben das in den Shownotes auf der Website bei uns auch rein.
Da machen wir so eine kleine To-Do-Liste oder sowas dann draus,
dass ihr einfach sehen könnt, okay, was kann ich nach und nach machen,
was kostet mich wenig Zeit und bringt vielleicht schon auch hoffentlich einen messbaren Vorteil.
Ich finde bei SEO ist es wie mit so manchen leidigen Aufgaben,
da sieht man den Erfolg nicht direkt. Deswegen macht das nicht so direkt Spaß, finde ich.
Ich finde es bei SEO extra schlimm, man sieht es nicht direkt und es dauert
Wochen, bis ein Ergebnis kommt.
Das meinte ich, ja.
Das macht es ja noch schlimmer.
Ja.
Und dann manchmal nicht mal das erwünschte Ergebnis. Ja.
Aber wie fangen wir jetzt richtig an? Also vielleicht erstmal,
um auch so ein bisschen die Angst davor zu nehmen, sich damit zu beschäftigen,
ist schon mal besser, als das gar nicht zu tun. Das ist ja wie mit allem.
Und wir sprechen jetzt heute so ein bisschen, also ich versuche so ein bisschen
mehr die Shop-Seite zu beleuchten und du so ein bisschen die Website allgemein.
Weil es ist ja für beide Sachen wichtig. Bei mir natürlich ganz konkret geht
es auch wirklich um jedes einzelne Produkt, dass da alles stimmt,
dass das gefunden werden kann.
Und bei dir geht es eher um verschiedene Landingpages, die du optimiert hast
auf gewisse Zielgruppen, aber auch, dass du allgemein halt unter Fotograf Stuttgart gefunden wirst.
Genau, also da können wir ein bisschen Einblick geben, was wir da schon gemacht
haben. Bitte ruiniert nicht unser SEO-Ranking mit unseren guten Tipps,
dass wir unter Kugelsuche nachher nicht mehr gefunden werden.
Aber ich glaube, ich sehe da auch nicht so wirklich die große Konkurrenz.
Ich denke da, wenn jeder da sein SEO sauber macht und mal anfängt,
kommen ja auch hoffentlich die besseren Ergebnisse nach oben.
Wie gesagt, wir sind keine Expertin, legt nicht jedes Wort auf die Goldwaage,
das wir heute sagen, aber wir versuchen eben aus unserer eigenen Erfahrung jetzt
heute ein bisschen was euch mitzugeben,
und SEO vielleicht einfach nochmal, was das genau heißt, Search Engine Optimization,
habe ich das richtig gesagt?
Also Suchmaschinenoptimierung. Das heißt, ganz einfach runtergebrochen,
dass man eben besser in den Suchmaschinen gefunden wird.
Neues Thema kam jetzt mit KI ja noch dazu, ist Geo.
Da machen wir dann nochmal eine Folge draus, wenn wir uns damit noch konkret beschäftigen.
Das ist ein anderes Thema tatsächlich, ja. Also hohe Deckungsmenge natürlich,
aber es ist nochmal ein separates Thema, glaube ich.
Ja, also da geht es darum, dass man ja das Googeln, wie wir es kennen,
womit wir ja mehr oder weniger aufgewachsen sind, ja so ein bisschen ausstirbt, weil alle alles direkt,
in ChatGPT reinhauen und dass man da zum Beispiel, wenn jetzt jemand,
ein konkretes Beispiel bei mir,
nach einer Geburtstagskarte für Kinder sucht,
dann kann ja die Suchmaschine jetzt einem auch schon konkrete Produktvorschläge machen.
Hey, das würde doch vielleicht passen, dass man da eben auch auftaucht.
Aber wie gesagt, das ist nochmal ein bisschen was anderes. Und heute geht es
jetzt erstmal um SEO, also um das eigene On-Page-SEO, was man auf der eigenen
Seite selbst machen kann.
Und aber auch so ein bisschen das Technische, also zum Beispiel von der Google-Seite
aus, versuchen wir euch einfach so ein bisschen mitzunehmen.
Genau, also Suchmaschinenoptimierung, das ist gerade kurz angerissen,
ist ja zum einen, dass man gefunden wird Und dann aber auch,
wie man dargestellt wird.
Das macht nämlich auch nochmal einen großen Unterschied aus.
Also da gerade ein paar von den Tipps, die wir aufgeschrieben haben,
gehen gar nicht so sehr ins gefunden werden, sondern mehr auch ins geklickt
werden. Letzten Endes. Und das ist die Darstellung. Also wie sieht mein Angebot
dann für die Suchenden eigentlich aus?
Genau.
Also vielleicht fangen wir mal an mit Dingen, die man jetzt als Laie konkret
mal einfach machen kann, oder?
Genau.
Weil wir wollen gar nicht so viel Theorie machen, sondern konkrete Beispiele, was man denn tun kann.
Und ein ganz einfaches Tool ist mal wirklich seine Titel- und Meta-Beschreibungen
auf der eigenen Seite sich mal anzuschauen überhaupt. Auf den Seiten.
Auf den Seiten.
Genau. Wie erkläre ich das genau, was es überhaupt ist?
Also wenn ich bei Google was suche, wir nehmen nochmal ein Produkt von mir,
weil das finde ich einfach ist,
Geburtstagskarte für dreijährigen Jungen zum Beispiel, dann erscheinen mir ja
Suchergebnisse und die sehen wir als blauen klickbaren Link.
Und das wäre zum Beispiel schon der Titel, den man dann bei mir jetzt,
in meinem Fall jetzt eben bei den Produkten dann eingeben kann.
Und darunter unter diesem klickbaren Link erscheint ja dann immer nochmal eine
kurze Beschreibung und das ist die sogenannte Meta-Description und die sollte eben...
In möglichst kurzer Art und Weise,
wird Worten, nach denen die Leute tatsächlich suchen, den Kunden dazu verleiten, darauf zu klicken.
Genau. Und jetzt mag ich hier kurz technisch Mansplay nicht eingreifen. Du verzeihst mir.
Diese Titel und,
Beschreibung müssen nicht zwangsweise der Seitentitel sein.
Ja, oder der Produkttitel.
Oder die Beschreibung eines Artikels. Also viele Website-Baukastensysteme oder
WordPress oder Shopify sicherlich auch und Etsy sogar, das weißt du dann besser,
haben oftmals die Möglichkeit, den Produktnamen und den SEO-Titel,
nenne ich ihn jetzt mal, genauso wie die Produktbeschreibung und die Metabeschreibung separat zu verwalten.
Hintergrund ist einfach der, dass natürlich deine, keine Ahnung,
alles Gute zum Geburtstag Feuerwehrkarte, die heißt halt Geburtstagskarte Feuerwehr.
Genau.
Und die heißt nicht Schöne Karten für dreijährige Jungs mit Feuerwehr,
was vielleicht eher in der SEO der Meta-Titel drin ist.
Genau, und würde aber im Shop das dann sehr unübersichtlich machen.
Das ist eigentlich tatsächlich ziemlich genauso, wie du es gerade gesagt hast.
Bei mir sind die Postkarten alle mit Postkarte und dann der Anwendungsweg,
also Geburtstag und dann meistens das Tier oder so, was da drauf ist.
Das ist bei mir im Titel meistens.
Aber wie du sagst, das ist nicht der Titel, der Metatitel, sondern der ist ausführlicher
und ansprechender, damit er eben besser geklickt wird.
Genau, um die CTR zu erhöhen, die Click-Through-Rate, also was wie oft geklickt
wird, das ist ein Prozentsatz.
Dessen, wie oft das angezeigt wird und wie oft es geklickt wird.
Und mit diesen Metatiteln und Beschreibungen versucht man das anzuheben.
Genau, also im Optimalfall habt ihr ein Shop-System, bei dem ihr das unterschiedlich anpassen könnt.
Wenn nichts eingetragen ist, ist es zum Beispiel bei Shopify so,
dass dann tatsächlich die ersten Zeilen der Produktbeschreibung oder der Artikelbeschreibung
verwendet werden, aber es ist halt nicht wirklich optimiert.
Genau und da liegen oft Welten dazwischen, weil im ersten Moment,
wenn die Leute was googeln, wollen die eine andere Information sehen,
als wenn sie nachher auf der Produktseite sind. Deswegen ist es getrennt und
sollte auch getrennt behandelt werden, meiner Meinung nach.
Genau und es hat halt auch eingeschränkte Anzahl an Zeichen,
die man da verwenden kann und eine Produktbeschreibung ist ja meistens ein bisschen länger.
Und bei der Meta-Beschreibung versucht man dann eben diese Informationen kurz
zusammenzufassen und als Meta-Description mit guten Schlagworten dann eben,
zu optimieren.
Genau, also da gibt es Zeichenbegrenzungen, die meisten Websites und so oder
Websitesysteme zeigen es aber auch an, wie viele Zeichen man noch übrig hat.
Man sollte aber glaube ich unter 60 Zeichen im Titel und 160 Zeichen in der Beschreibung bleiben.
Irgendwie sowas, ja.
Damit es einfach übersichtlich aussieht in den Google-Suchergebnissen oder auch
allen anderen Suchergebnissen. Wir sagen jetzt immer googeln,
aber das gilt für die anderen Suchmaschinen da draußen genauso.
Ja, genau, aber an Google orientiert man sich eben oft. Genau,
also das kann man auf jeden Fall selbst überarbeiten, das ist je nachdem, wie viele Seiten
man hat oder Produkte in meinem Fall auch schon ein gutes Stückchen Arbeit,
also mit irgendwie ein paar hundert Artikeln im Shop,
das bei jedem Einzelnen durchzugehen, ist schon ein bisschen Arbeit.
Da habe ich letztes Mal ja schon erwähnt, ich habe mir da Cloud zur Hilfe genommen
und habe eine ganz coole Funktion entdeckt.
Natürlich auch, wie bei allem, sollte man da nochmal drüber gehen,
aber es ist zum Beispiel bei Shopify möglich, seine kompletten Produkte als CSV,
runterzuladen und die habe ich dann in Cloud eingegeben und Und er konnte mir dann in dieser Tabelle,
jeweils eine Spalte einfügen für die Meta-Description.
Und dann hat es quasi optimierte Texte erstellt.
Und ich konnte einfach die CSV wieder hochladen und es hat es bei allen Produkten
dann überschrieben oder eingesetzt.
Jetzt ist natürlich nicht jeder so gut organisiert und aufgestellt wie du.
Deswegen mein Tipp so ein bisschen an der Stelle.
Wenn ihr eine Website habt, ihr habt, keine Ahnung, ein paar Dutzend Seiten
irgendwie auf der Website, ihr verkauft vielleicht eher Services,
also nicht, was direkt einen Shop hat oder sowas oder Produkte,
die ihr da zwar beschreibt, ob die es jetzt nicht direkt zu kaufen gibt,
das ist kein Shop-System.
Generell sind nicht alle Seiten auf einer Website gleich wichtig.
Mein Tipp an der Stelle ist, sucht euch wirklich die wichtigen Seiten raus und
macht es da. Also man schnell verleitet zu sagen, kein Mensch findet die Website
von meinem völlig obskuren Produkt, das sowieso fast niemand braucht,
ist dann vielleicht auch nicht so wichtig.
Was sind deine wirklichen Moneymaker? Was sind die Moneypages?
Wo willst du wirklich mitgefunden werden? Und die gilt es zu optimieren.
Also ich habe auch Unterseiten auf meiner Website, die sind halt da irgendwie,
aber die sind jetzt nicht so relevant.
Aber pickt euch die wichtigsten raus, die vielleicht schon gut oder brauchbar
gefunden werden, aber noch nicht ganz oben sind. Da kann man das meiner Meinung
nach das meiste rausholen dann.
Ja, ist es nicht sogar auch, kann man das irgendwie so sagen,
dass ja auch jede Seite so ein gewisses Kontingent an Crawling hat,
da kommen wir gleich nochmal dazu und dass man das eben sinnvoll nach den Bestsellern auch bekommt.
Auslegen sollte, weil dann, wie du sagst, so das Budget quasi für unwichtige
Seiten schon aufgebraucht ist.
Jetzt bist du mir ein bisschen zu technisch, das wird ja total spannend.
Da will ich noch nicht so ganz tief reingehen, aber ja, du hast recht.
Also einfacher gesagt, dass man eben die Kapazität, die es gibt,
auf die wichtigen Seiten einfach legt, dass die unwichtigen Seiten nicht die
wichtigen dann überschatten.
Genau. Genau, du hast absolut recht, dass die wichtigen Seiten vorne bleiben,
dass die regelmäßig auch gecrawlt werden von Google und Google sich nicht irgendwie
abmüht, im hintersten letzten Winkel eurer Website irgendwas rauszukramen,
was sowieso nicht relevant ist.
Okay, also auf jeden Fall Titel, also auch natürlich die,
an sich die Produkttitel sollten natürlich sinnvoll sein, aber eben ganz wichtig,
die Meta-Description, das habe ich auch
lange nicht gewusst, dass es da Unterschiede gibt, bis ich mich dann mit unserem
lieben Lothar, unserem SEO-Experten, mit dem ich mal zusammen gearbeitet habe
dahingehend, der hat mir das auf jeden Fall auch schon alles gezeigt und,
seitdem habe ich das verstanden, dass das wichtig ist.
Und das Schöne ist, das kann man sich wunderbar aufteilen, das ist kein Riesenblock,
man kann einfach sagen, ich mache jetzt fünf, also wenn man es manuell machen
müsste, ich mache jetzt fünf Titel, fünf Beschreibungen für meine fünf wichtigsten
Websites, halbe Stunde und dann ist schon wieder was.
Wirklich viel gemacht. Wenn ich das pro Woche einmal mache, nach und nach baue
ich auf jeden Fall ein besseres SEO auf.
Vielleicht nochmal bei den Produkten. Also in meinem Fall jetzt,
da sind es wirklich schon auch viele Seiten, die es gibt. Also wie gesagt,
jedes Produkt hat ja eigentlich eine eigene Seite.
Und die verschiedenen Kollektionen zum Beispiel, also die Kollektion Postkarten
hat zum Beispiel auch eine eigene Seite. Die hat auch eine eigene Meta-Description
und einen eigenen Titel.
Also da gibt es wirklich viel, an dem man arbeiten kann und das man optimieren kann.
Wie geht es weiter? Wir haben als zweites hier Google Search Console einrichten.
Das haben wir bei der letzten Folge schon mal so ein bisschen erwähnt.
Kann man kostenlos machen und im ersten Moment, wenn man das einrichtet,
passiert da erstmal gar nicht so viel, weil man auch noch gar keine Daten hat.
Das heißt, das muss man einrichten und dann erstmal eine Weile laufen lassen,
bis man dann mal Daten rausbekommt, mit denen man was anfangen kann, oder?
Ich weiß, da bin ich jetzt ehrlich gesagt überfragt, wenn man einen neuen Account
macht für Google Search Console. Also das ist, ihr kennt vielleicht Google Analytics,
da könnt ihr sehen, wie viele Besucher sind auf meiner Website,
aber wenn ihr da ein bisschen rumklickt, seht ihr irgendwann so Search-Queries, also Suchanfragen.
Wenn ihr da draufklickt, will es euch zu Google Search Console weiterleiten,
weil das ist dann eigentlich der Teil, nicht was auf eurer Website passiert,
sondern wie eure Seiten bei Google dargestellt werden.
Also beim Googlen dargestellt werden.
Ich weiß nicht, ob die Google Search-Konsole die Daten schon hat,
wenn du die des Property Claims, nicht?
Nee, also ich habe es jetzt bei mir erst auch eingerichtet gehabt und da kamen
dann ja noch nicht genügend Daten zur Verfügung.
Also das muss, glaube ich, erstmal eine Weile durchlaufen.
Genau, die Einrichtung von Google Search-Konsole ist nicht ganz trivial.
Man muss da oftmals so ein Code hinterlegen oder sowas und die Website-Claim,
glaube ich, ich weiß nicht, war das früher mal.
Also, dass man irgendwie was einträgt über DNS. Da kann euch der...
Technische Kontakte, den ihr habt für eure Website, vielleicht weiterhelfen, das einmal zu machen.
Das war ein einmaliger Vorgang zum Glück, das muss man dann nie wieder machen,
aber das ist auch relativ schnell erledigt.
Und dann fängt die Google Search Konsole an, diese Daten für euch zu sammeln,
damit ihr einen wirklichen Einblick gewinnt, welche Seiten kennt Google denn überhaupt.
Das ist ja schon der erste Punkt. Vielleicht kennt Google manche Seiten gar
nicht, weil die nicht brauchbar verlinkt sind bei euch, weil Google sich zu
Tode rödelt auf irgendwelchen Unterseiten und gar nicht zu den wichtigen kommt.
Gibt es Seiten, die Fehlermeldungen zurückwerfen, von denen ihr nichts wisst.
Sind kaputte Weiterleitungen, kaputte Links irgendwo drin. All sowas findet
die Google Search Konsole und mit ein bisschen durchgeklickt kann man sich dann
da rausziehen, was ist eigentlich los mit meinen Suchergebnissen.
Genau, also das habe ich jetzt vor kurzem erst gemacht, war dann trotzdem ein
bisschen überfordert auch von der Analyse. Also habe zwar dann Fehlermeldungen
gesehen, aber wusste nicht, wie kann ich das jetzt ändern oder was ist da genau das Problem.
Und da hat mir dann tatsächlich Claude geholfen, das nochmal auszulesen.
Okay, was heißt das jetzt genau? Irgendwie doppelter Content oder sonstige Dinge.
Und bei mir war, ich weiß nicht, ob ich das in der letzten Folge schon erwähnt
habe, so richtig Fouli-mäßig. Also da muss man sich ein bisschen schämen.
Mache ich das ganz gerne, halt Produkte, wenn ich ein neues Produkt habe,
ein altes Produkt zu kopieren, zu Copy-Paste und natürlich nur den Titel zu ändern.
Und da war es dann ganz oft so, dass der Metatitel oder die Description halt
noch vom alten Produkt waren und solche Dinge.
Und das gefällt Google dann nicht so.
Nee, das findet Google gar nicht so gut.
Ja, also das ist so ein Tipp, Wenn ihr schon Copy-Paste macht,
dann wirklich genau gucken.
Das kennt ja jeder. Copy-Paste und dann aber nicht aktualisiert auf den neuen
Inhalt. Das ist so ein klassischer Fehler.
Genau, und da hat mir dann Cloud geholfen, das wirklich auszuwerten und konkrete
Umsetzungen zu machen. Wie kann ich das jetzt optimieren?
Also die, ich finde die Google Search Console hat sich aber auch gemacht in
den letzten Jahren, das muss man auch sagen, das sah schon weit schlimmer alles aus.
Es gibt so Insights, wo so eine Art Dashboard mittlerweile sind,
wo du die wichtigsten Sachen siehst, was da so los ist und dieses Performance
Tab bei Google Search Console, das zeigt dir eigentlich die wichtigsten Sachen an.
Wie viele Klicks du hast, wie oft du angezeigt worden bist, was der durchschnittliche
CTR ist, die Click-Through-Rate, also wie oft dann durchgeklickt wurde und die
durchschnittliche Platzierung und das für die Suchbegriffe dann in dem Fall.
Also wenn du jetzt ein Suchbegriff, keine Ahnung, ähm,
Einladung, Kindergeburtstag, Feuerwehr als Suchbegriff da auftaucht,
dann siehst du quasi, okay, wie oft wurde das angezeigt, meine Website,
wo stand die im Durchschnitt, also alles was über 10 ist, ist Schrott,
weil das ist dann auf der zweiten Seite bei Google,
und wie oft wurde dann tatsächlich geklickt und ich finde, das ist schon einen
riesen Wissensvorsprung, das überhaupt zu wissen und das völlig im Dunkeln zu fischen irgendwie.
Bei mir im Bereich Shop kommt dann tatsächlich auch die Conversion Rate auch noch als Faktor dazu.
Stimmt.
Die ist aber, glaube ich, bei der Google Search Console, weiß ich jetzt gerade
gar nicht, ob man die da auch sieht, aber die siehst du auch selbst im Shop,
auch bei Etsy und so, ist das ein ganz großes Thema.
Weil da geht es ja dann noch darum, aus wie vielen Klicks werden tatsächlich Käufe.
Und da gibt es pro Kategorie ganz unterschiedliche.
Ich glaube so eine gute Conversion Rate in meinem Bereich ist sogar schon so
bei drei oder so, drei Prozent.
Das heißt, dass von, muss ich sagen, hoffe ich nicht, dass ich es richtig sage,
von hundert Besuchern auf dieser Produktseite haben zwei bis drei Prozent tatsächlich was gekauft.
Und das ist eine sehr gute Rate dann, wenn es so ist. Also viele sind unter eins.
Kommt natürlich auch ganz individuell auf die Produkte an, die man hat.
Genau, kommt auf die Produkte an, genau.
So Conversion Rates beim Shop ist es ja relativ klar, jemand klickt auf Kaufen
oder Hinzufügen und das meldet in dem Fall, man hat solche Tracking-Sachen auf
der Website, die Google und Google Analytics, also Google Search Console und
Google Analytics auslesen können.
Da ist auch dieser Übergabepunkt dann an Google Analytics, weil Google Analytics,
weil das ja auf eurer Website dann passiert, trackt dann diese Conversions.
Das lässt sich bei Produkten einrichten, das lässt sich aber auch für Kontaktformulare einrichten.
Dass also ihr messen könnt am Ende, jemand hat nach, keine Ahnung,
Dienstleistung XY gesucht, klickt auf eure Produktseite und dann steht da,
habt ihr keinen Shop, wo man es kaufen kann, sondern man kann euch kontaktieren.
Dann könnt ihr eine Conversion einrichten, dass wenn jemand das Kontaktformular
ausfüllt und auf Absenden drückt, dann ist die Conversion erfolgt.
Von der Suchanfrage über den Suchtreffer, ein Klick auf das Suchergebnis,
klickt auf eure Website drauf gewesen und dann das Formular ausgefüllt.
Das sind diese Conversions, die man dann in Analytics wieder misst.
Aber ich finde, da ist eben die Google Search Konsole vorne ganz wichtig,
weil sonst hat man irgendwie nur die Hälfte der Informationen.
Ja, ja, absolut.
Genau, also Google Search Console, wie gesagt, es ist dann schon recht komplex,
da lohnt es sich auf jeden Fall mit einem Profi dann auch vielleicht mal drauf
zu gucken, aber was auf jeden Fall sinnvoll ist, die mal einzurichten, dass die Daten da
laufen, weil dann kann man auch mit der Auswertung von einem längeren Zeitraum
dann auch mal speziell auf vielleicht einen Experten zugehen,
dann liegen die Daten schon mal vor.
Das ist auf jeden Fall schon mal sinnvoll, das auf jeden Fall zu tun.
Und dann würde ich sagen, kommen wir zum nächsten Punkt Nummer drei,
Produktbeschreibungen einzigartig schreiben, aber nicht überall gleich, so als Übertitel.
Das ist gerade das, was ich schon meinte. Also bei Copy-Paste gucken,
dass vielleicht der Text abgeändert wird und wer zum Beispiel Produkte verkauft,
die man jetzt nicht selbst herstellt, sondern zum Beispiel woanders einkauft und weiterverkauft,
da wirklich einzigartige Produktbeschreibungen zu machen, weil wenn man sonst
den exakt gleichen Text wie auf der Herstellerseite verwendet,
dann kann es auch passieren, dass Google das dann quasi als,
wie heißt es, Duplicate Content wahrnimmt und dann eben quasi die Seite gar
nicht so richtig verwendet.
Listet oder anzeigt.
Genau. Gleiches kann auch euch bei den ganz normalen Seiten auf eurer Website
passieren. Das habe ich kürzlich schon ein bisschen her mal gesehen.
Da habe ich halt mal so ein bisschen Marktrecherche gemacht. Was machen andere so?
Ein bisschen rumgeguckt so in den umgebenden Landkreisen. Was gibt es an Fotografen
und Fotografen? Und habe dann eine Seite gesehen, wo ich speziell nach Unternehmensfotografie
gesucht habe, wo auch in der Beschreibung noch die Hochzeitsfotografie-Texte drin waren.
Sowas ist dann natürlich blöd. Ich meine, ich kann jetzt drüber schmunzeln irgendwie,
aber wenn potenzielle Kunden das sehen, wirkt es natürlich sofort schräg und
unaufgeräumt irgendwie.
Und ich würde behaupten, dass sogar Google das irgendwie komisch fände,
wenn auf der Website A steht und in der Metabeschreibung B steht,
die so gar nicht zueinander passen, kann dann auch zu einem schlechten Ranking dann am Ende führen.
Vor allem, auch da, Google misst ja raus, wie die Leute die Seiten besuchen.
Also wenn ihr jetzt auf Suchergebnis bei Google klickt und ihr schließt es sofort
wieder, kriegt Google das schon auch mit, weil ihr dann einfach bei Google seid und weiterscrollt.
Also denkt sich Google, das war jetzt zwar gut gerankt, die Website,
die Person ist da hingegangen, aber scheinbar war es nicht relevant,
weil dieses Foto geschlossen wurde.
Also dadurch ergibt sich auch euer Suchmaschinen-Ranking. Aber ihr steuert es
ein bisschen oder ihr unterfüttert es mit guten Daten durch diese Meta-Beschreibung,
Meta-Titel und so weiter.
Genau, aber grundsätzlich auch, also es muss nicht bei jedem Artikel oder jeder Seite jetzt ein...
Ehrens langer Text sein, aber bei den wichtigen eben schon und auch da, also,
bei SEO denkt man auch grundsätzlich erstmal auch an SEO-optimierte Texte,
heißt das wirklich die Suchbegriffe, nach denen Menschen suchen,
in den Texten verwendet werden, im Optimalfall auch mehrmals,
nicht nur einmal, sondern immer wiederholt
oder eben auch, wenn man nicht genau weiß, suchen die Leute jetzt nach dem oder
eher nach dem Begriff, beides verwenden.
Also das sind schon so Basics, die man auf jeden Fall selber umsetzen kann und
auch mittlerweile mit so Dingen wie Cloud oder ChatGPT da durchaus auch Unterstützung
bekommt beim Texten, wer da nicht so gut ist, so wie ich.
Aber auch da der Hinweis, ihr kennt euer Business natürlich am besten,
wirklich zu schauen, was macht ihr, was ist der passende Suchbegriff,
wen wollt ihr auch anziehen.
Also das muss nicht immer sein, vielleicht versteht die LLM euch auch gar nicht.
Auch da ist so ein Prompting-Problem natürlich. Ich habe auch mir so ein paar
SEO-Prompts zurechtgenagelt, aber bei mir ist zum Beispiel am Anfang in meinem,
Basis-Prompt quasi immer eine Beschreibung drin.
Wer bin ich? Was mache ich? Wer ist mein idealer Kunde?
Welches Gebiet decke ich ab? Welche Dienstleistung biete ich an? Und, und, und, und, und.
Dass Cloud bei mir in dem Fall wirklich jedes Mal neu geprimed ist.
Aha, okay, darum geht's. Das steht natürlich auch in dem Cloud-Projekt drin.
Der kennt mich ein bisschen, aber LLMs neigen dazu, ein bisschen Sachen auch
durcheinander zu kriegen.
Und da hilft es, wenn man das nochmal genauer rausschreibt. Also sowas vielleicht
vorher mal für sich selbst rausschreiben auch. Das hilft ja auch dann. Das hilft sowieso, ja.
Genau, was auf jeden Fall auch ein ganz großes Thema ist. Je nach Shop wird
da auch ein bisschen automatisch, glaube ich, schon optimiert,
aber ist das Thema Ladezeit und Bildgrößen.
Ja, das ist auch so ein Fotografen- und Fotografen-Thema.
Das ist natürlich genau bei euch ein ganz großes Thema, im Shop natürlich aber
auch. Ich mache das auch ganz gerne mal, dass ich so Produktbilder habe,
auf denen ich noch irgendwie Dinge erkläre, mir das dann irgendwie in InDesign,
als Dokument quasi baue, weil ich da irgendwie viel dann mit Text und Zeug arbeite
und das dann nicht webfreundlich exportiere. Das hatte ich dann auch immer wieder mal.
Und dann hast du da so ein Bild mit einer riesigen Größe auf der Seite,
dass dir echt die Ladezeit verhaut. Und auch das wird eben ausgelesen von Google,
wie die Ladezeit ist. Und dann wirst du halt auch schlechter gerankt,
wenn die nicht besonders gut ist.
Genau.
Gerade bei uns Fotografen und Fotografen ist natürlich ein Thema,
weil wir ja von Bildern leben, möglichst viele zeigen wollen.
Da ist auch schon das Thema, viele muss man sich überlegen. Also A,
guckt sich eh niemand 120 Bilder auf einer Seite, glaube ich, an.
Wenn ihr sowas habt, schickt ihr einen Pick-Drop-Link. Aber es sollten ja die
Bilder sein, die Lust auf mehr machen, sage ich mal.
Die, die überzeugen, wirklich das Beste, was sie an Bildern zu bieten hat.
Also A, schon mal die Auswahl der Bilder bewusst machen. Also ein Bild,
das ich gar nicht erst hochgeladen habe, brauche ich auch nicht optimieren. Punkt.
Und dann die Bilder, die ihr hochladet, wirklich schauen, okay,
wofür brauche ich es denn tatsächlich?
In deinem Fall zum Beispiel, wenn man einen Shop betreibt und der hat zu 80%
Traffic von Smartphones, dann braucht ihr keine gigantischen Auflösungen da
hochladen für Desktop-Benutzer. Das könnt ihr euch direkt sparen.
Auch beim Desktop muss ich sagen, die meisten Leute sitzen an ziemlich crappy,
Laptops und Bildschirmen die meiste Zeit.
Also Google Analytics wiederum könnt ihr auswerten, wie groß sind die Bildschirme
und welche Auflösungen haben die.
Und wenn ihr da seht, die meisten, also 80% Gurken mit einem Monitor,
der gerade mal Full HD hat rum, dann müsst ihr nicht anfangen,
das alles auf 4K zu Tode optimieren. Also das macht überhaupt keinen Sinn,
das sieht sowieso niemand, die ganzen Pixel.
Und ich habe da für mich wirklich gelernt, die Bilder eher kleiner hochzuladen.
Dann sind die oftmals auch in einer Lightbox eingefasst, wenn man sie vergrößert.
Diese Riesenbilder braucht kein Mensch. Ich muss noch viel optimieren bei mir,
da ist noch viel Altlast drin. Ich finde es,
erschrecken, dass bis heute die Websites, also Squarespace oder Wix und Jimdoon
hast du nicht gesehen oder WordPress auch, das nicht automatisch wirklich optimieren.
Das ist eigentlich technisch möglich. Es gibt auch Plugins für die meisten.
Da könnte mehr gehen, sagt man mal so.
Aber ich glaube, das fängt immer ganz vorne an. Ein Bild, das ich gar nicht
erst hochlade, muss ich schon nicht optimieren.
Also eine brauchbare Auswahl machen, nicht zu viele Dubletten und dann das,
was tatsächlich hochgeladen wird, in der richtigen Auflösung und in der richtigen
Qualität. Niemand druckt die Bilder von eurer Website. Also ein JPEG mit 50%
Qualitätseinstellung tut es völlig.
Mehr brauchst du nicht. Also aus Produktsicht sollte es natürlich schon dein
Produkt gut darstellen und nicht ein winzig kleines, verpixeltes Bild,
wo man vielleicht nur eine Seite, wenn es irgendwie, keine Ahnung,
ein dreidimensionales Produkt ist oder so.
Oder bei Kleidungsstücken, da finde ich das oft, das kommt halt irgendwie wahrscheinlich
von der Massenproduktion, dass halt ein T-Shirt einmal von vorne winzig klein
fotografiert, das schließe ich bei mir schon aus, weil ich will es dann schon
sehen, wie es irgendwie angezogen aussieht.
Also das sollte natürlich schon das Produkt sinnvoll und gut darstellen und
so, dass man es erkennen kann, aber wie du sagst, es muss nicht druckbar sein, das Bild.
Da gibt es auch ein paar Websites, wo ihr so PageSpeed testen könnt.
Also einfach, da kann man die URL eintragen und das lädt es dann quasi unabhängig
von eurem Rechner, weil ihr habt es ja oft schon im Cache liegen und wart schon
tausendmal drauf, euer Browser kennt das.
Da könnt ihr wirklich messen, wie schnell reagiert die Website.
Also das eine ist schon mal, wie schnell reagiert die Website an sich.
Das ist so ein Problem nach wie vor, wenn ihr einen WooCommerce-Shop bei einem
Hoster habt, wie Ionos, HostEurope, sonstige, und dann günstiges Webpaket,
günstig in Anführungszeichen für 10 Euro, gebucht habt.
Laden die Shops unendlich langsam zum Beispiel, nach wie vor.
Und bis der erstmal zu den Bildern kommt, sind die meisten Kunden irgendwie
weg. Oder auf jeden Fall ist euer PageRank zerstört bis dahin.
Deswegen, da könnt ihr noch so gute Meta-Beschreibungen haben,
wenn die Seite irgendwie vier Sekunden zum Laden braucht.
Genau, das kennt man auch, glaube ich, von sich selber, wenn man auf irgendeine
Seite geht und dann lädt es schon, man ist da mittlerweile so,
in Anführungszeichen, verwöhnt, dass man da gar keinen Bock drauf hat.
Also wenn das nicht lädt, dann guckt man sich da auch nichts an,
wenn man dann auch noch im schlechtesten Fall bei jeder Produktseite auch nochmal
ewig warten muss. Auf gar keinen Fall. Also das ist wirklich ein sehr,
sehr, sehr wichtiges Thema, da mal drüber zu gehen.
Es gibt da auch Tools, um wirklich auszulesen, habe ich noch irgendwo große
Bilder auf meiner Website, die ich jetzt, also wie finde ich die,
welche Bilder sind irgendwie zu groß.
Wie gesagt, ich hatte das auch bei ein paar, wo ich nicht drauf geachtet habe,
hatte ich da irgendwie so drei, vier MB große Bilder drauf, was einfach viel zu groß ist.
Passiert am Aussehen, also das ist ja, kann einfach vorkommen.
Es gibt dann, ich mach hier noch einen Tool-Tipp, kurz raushauen vielleicht,
es gibt ein Programm, das heißt JPEG Mini, das hab ich, boah,
Bestimmt zehn Jahre Einsatz, würde ich sagen. Das kenne ich schon wirklich sehr, sehr lange.
Damit kann man im Prinzip, ihr könnt aus, also Fotografen und Fotografen,
wenn ihr aus Lightroom oder Capture One oder sonst was raus exportiert.
Ich kenne das für meine Kunden, exportiere ich alles in höchster Qualität.
Jetzt habe ich keinen Bock, alles nochmal zu exportieren.
Ihr könnt aber so einen Batzen Bilder einfach nehmen und in JPEG Mini reinwerfen.
JPEG Mini speichert die JPEG-Daten neu, optimiert die runter und wirklich pro
Bild auf das, was das geeignete Qualitätsniveau ist, also das
ist variabel, ihr könnt auch zum Beispiel Ausgabegrößen anlegen,
dass es direkt in einem neuen Ordner, in einer neuen Größe landet.
Das sollte ich vielleicht auch mal probieren.
Ja, ist vielleicht gar nicht schlecht. Und dann habt ihr quasi verkleinerte
Daten, die sogar noch in der Qualität, also in dieser JPEG-Qualität optimiert
sind, in einem neuen Ordner liegen. Und so mache ich es zum Beispiel.
Ich habe einen extra Ordner angelegt, dass wenn ich Kundendaten schicke und
ich setze einen zweiten Haken bei mir in Capture One, wird in einen zusätzlichen
Ordner rein exportiert, weil das ein potenzielles Projekt für die Website ist.
Den Ordner greift JPEG-Mini dann wiederum auf und optimiert die Daten sogar noch weiter runter.
Voll gut. Also das ist auf jeden Fall ein cooler Tipp. Da muss man jetzt mal
kurz das Lob an Etsy geben.
Bei denen ist es tatsächlich so, dass die, wenn ich noch richtig informiert
bin, also ich meine, das war immer so, dass Etsy zu große Bilddaten selber irgendwie,
runterspeichert, äh nicht runterspeichert,
also quasi verkleinert, dass die eben optimiert sind, weil natürlich Etsy das
ausgleichen muss, was alle Leute da so hochladen und dass es denen selber natürlich
nicht die Ladezeit komplett verhaut.
Ja, die haben ein Incentive, Geld zu sparen hauptsächlich, also dass halt nicht
viel Traffic rausgeht, die zahlen für den Traffic,
aber das ist eher halt so eine Art Handbremse oder Notbremse,
die da ziehen, das ist jetzt nicht optimiert, sondern das ist damit sie selber
keinen Schaden nehmen. Dein Shop ist denen da erstmal egal.
Ja genau, aber das ist ja quasi der eigene Vorteil dann da, dass man da nicht
so krass drauf achten muss.
Genau. Magst du den nächsten Punkt aufführen?
Ja, interne Verlinkung. Das ist auch so ein Thema, das mir immer wieder passiert.
Ich habe ja schon einige Blogartikel auf meiner Website geschrieben,
die gewisse Themen aufgreifen und irgendwann,
gestaltet man vielleicht mal irgendeine Website um und dann kommt eine neue
URL hinzu und der Blogartikel rankt eigentlich ganz gut, greift aber die eigene
neue Website, also eine Unterseite, gar nicht auf.
Sprich, schaut mal auf eurer Website, was thematisch irgendwie zusammengehört.
Also bei mir sind es zum Beispiel, ich habe mal einen Blogartikel über Mitarbeiterfotos
geschrieben und ich habe eine Seite über Mitarbeiterfotos, dass die beiden sich
möglichst gegenseitig verlinken.
Es steht sicherlich in dem Blogpost was anderes drin wie in der Seite.
Also sollte auch, auch aus SEO gründen sollten das zwei unterschiedliche Inhalte sein.
Und dann an der geeigneten Stelle von einem aufs andere verlinken.
Wenn jemand das eine findet, er zum anderen kommt.
Und es ist jetzt meiner Meinung nach wichtiger zu schauen, was ist die Moneypage.
In dem Fall ist es wirklich die Seite Leistung Mitarbeiterfotos.
Da will ich die Leute haben, da sollen sie auf das Kontaktformular gehen.
Also habe ich eher, keine Ahnung, eine Handvoll Blogartikel,
die das Thema irgendwie aufgreifen, aber alle auf die Mitarbeiterfotos-Seite verlinken.
Und dann vielleicht eher klein, schmaler aus ein, zwei Stellen aus der Seite
auf die Blogartikel verlinken, wenn da wirklich mehr Information steht.
Dann ist aber super wichtig, dass die Blogartikel später wieder zurück verlinken
auf eure Seite, wo sie eigentlich haben wollt.
Oder dort auch ein entsprechender Call to Action drin ist, also ein Kontaktformular
oder ähnliches, damit die Leute nicht ewig auf eurer Webseite rumwandern,
total viel gelesen haben, aber am Ende nicht mehr wissen, warum sie da waren.
Man sollte sie nicht so zu lange im Kreis führen. Schauen, wo wollt ihr sie
eigentlich haben und von da aus möglichst viele Links dorthin bringen.
Die Königsdisziplin sind ja dann noch externe Backlinks.
Da braucht man eventuell auch oder kann sich dann vielleicht auch noch ein bisschen
Unterstützung dazu holen, wie man da am besten vorgeht.
Aber ganz einfache Beispiele sind auch, keine Ahnung, wenn man mit irgendjemandem
mal zusammenarbeitet oder eine Kooperation hat oder du hast ja zum Beispiel
auch Blogartikel oder so auf anderen Seiten oder wurdest mal in einem Magazin gefeatured oder so.
Also wenn man da von extern irgendwo einen Link auf die eigene Seite hat,
das ist auch sehr, sehr wertvoll. Das mag Google gerne oder andere Suchmaschinen.
Bei mir ist es zum Beispiel so ein Thema auch mit Pinterest.
Das ist eigentlich auch ziemlich viel Linkaufbau. Das heißt,
Pins, die ich auf Pinterest habe, die verlinken ja auf meine Produktseiten oder auf meine Website.
Das ist auch ein sehr wichtiges Thema. Da kann man auf jeden Fall arbeiten.
Der Vorteil bei Pinterest ist ja, dass die Dinge auch eine längere Sichtbarkeit
haben, als wenn ich jetzt zum Beispiel von Instagram irgendwie in meinen Shop verlinke.
Deswegen Pinterest ist jetzt in meinem Fall auch sehr, sehr gut dafür.
Genau. Und ansonsten, wenn ihr natürlich irgendwo verlinkt werden könnt,
ich habe das damals, als ich noch Hochzeiten gemacht habe, war es eigentlich
immer gang und gäbe, dass die Hochzeitsdienstleister sich gegenseitig verlinken.
Also wenn ich jetzt zum Beispiel...
Wenn du auch zuerst fotografiert hast, kann ich ja die Location verlinken,
in der wir waren. Ich könnte die, keine Ahnung.
Die Konditoren verlinken, die die Torte gemacht haben. Hast du nicht gesehen irgendwie?
In der Hoffnung, und das ist jetzt der Schaum, den man als Fotograf hat,
wenn ihr denen dann Bilder gebt, dass die eure Website wiederum verlinken.
Also da kann man schon auch ein bisschen ein Tauschgeschäft aufbauen.
Das hilft dann allen am Ende. Die anderen haben Bilder, ihr habt die Backlinks.
Schaut, dass relevante Seiten zu euch verlinken.
Bei sowas ist ideal, je größer und je repräsentativer die Website natürlich
auch ist. Also wenn jetzt die New York Times auf meine Website verlinken würde,
wäre das ein Träumchen unter dem Text, wo es um Businessfotos geht.
Also schaut, wenn ihr es irgendwie hinkriegt, könnt ihr Richtung Presse irgendwas
unternehmen, dass ihr da mal gefeatured und verlinkt werdet.
Ganz wichtig, es muss verlinkt werden als anderes vergeudete Liebesmühel an der Stelle.
Wovon ich ein bisschen abraten mag, ich habe das jetzt die Tage über so einen
Anruf gehabt, einen Anruf von weiß irgendwoher,
wo mir gesagt wird, oh, hier gibt es ein ganz tolles Unternehmensverzeichnis
und für gerade mal den minimalen kleinsten Beitrag von keine Ahnung wie viel,
100 Euro, kann ich von da aus mein Website verlinken.
Auf der Website sind dann tausende Links zu irgendwelchen Websites und das bringt
rankingmäßig relativ wenig, wenn überhaupt, wenn es nicht sogar negativ ist.
Ja und vor allem kommt es auch die Frage, wie deren Seite, wie viel die gefunden wird.
Genau, also das hängt immer davon ab, wie relevant die Seite ist,
auf der der Link steht. Also wie gesagt, wenn die New York Times mich verlinkt,
ist es was anderes, als wenn es der Dürrlewanger Gemeindeanzeiger irgendwie verlinkt.
So, es kann aber gut sein, dass wenn ihr ein hyperlokales Geschäft habt in Dürrlewang,
dass dann der Dürrlewanger Gemeindeanzeiger genau das Richtige ist für euch.
Das ist dann für Google ja auch wieder okay.
Aber jetzt irgendein random Business-Verzeichnis, für das man dann auch noch
bezahlen muss, würde ich mal behaupten, lohnt sich fast nie.
Ja, genau. Also eigentlich logisch, aber macht auch Sinn nochmal zu erwähnen.
Jetzt haben wir glaube ich viele Dinge, die man selber machen kann, schon gesagt.
Eine Sache haben wir vergessen bei den Bildern, da auch immer gerne Alttexte dazu machen.
Das heißt, dass man den Bildern, also zum einen macht es auch schon Sinn,
wenn man Bilder hochlädt, die sinnvoll zu benamen und nicht Image 53087,
sondern vielleicht das, was auf dem Bild zu sehen ist, also Postkarte,
Feuerwehr, Geburtstag zum Beispiel.
Und dann kann man aber oder sollte man,
also zum einen, es kommt ja eigentlich daher, dass es barrierefrei ist,
das heißt für Menschen, die eine Sehbehinderung zum Beispiel haben,
die haben ja dann so spezielle Computer, die Webseiten ihnen vorlesen,
was da drauf ist und dass sie die Bilder eben auch auslesen können,
würden die quasi den Text, den man dann als Alttext dem Bild hinzufügt, vorlesen können.
Also da steht dann halt drauf, eine Postkarte liegt auf einem grauen Hintergrund,
darauf ist zu sehen, ein Feuerwehrauto mit der Überschrift Alles Liebe zum Geburtstag.
Tatütata.
Genau. Und das ist aber auch für die Google-Bildersuche relevant, weil man dann,
wenn man jetzt nach irgendwas sucht und auf die Bildersuche geht,
da eben auch dann die eigenen Bilder einfacher von Google auffindbar sind. Ist das richtig so?
Ja, also da überschneidet sich so ein bisschen auf der einen Seite,
willst du mit den Alt-Tags eigentlich, also Menschen mit Seheinschränkungen
eine Hilfe geben, was auf dem Bild zu sehen ist.
Google liest es aber sehr wohl auch aus. Also es sollte schon,
aber das ist ja meistens eins. Also das habe ich früher immer so ein bisschen
gehasst, wenn die Leute bei so SEO-Optimierung alles mögliche gemacht haben,
um es irgendwie Google möglichst recht zu machen.
Versucht haben, diesen Algorithmus zu hacken, in Anführungszeichen.
Was aber oftmals dann am eigentlichen Ziel, nämlich Seiten für Menschen,
vorbeiging. Und dass dann wilde Texte drauf waren, wo man schon von außen Meilen
weiter Entfernung gesehen hat, ist eigentlich nur für Google geschrieben.
Das hat überhaupt nichts mit dem Thema irgendwie hier jetzt zu tun.
Oder sind die Worte die ganze Zeit untergebracht, dass der Text unleserlich wird irgendwie.
Also am Ende des Tages wollt ihr ja eure Kunden irgendwie glücklich machen.
Und so solltet ihr es dann auch mit den Beschreibungen, den Titeln,
den Texten selber, den Bildern und auch sowas wie den Alttext handhaben.
Ja.
Genau. Was haben wir denn noch? Was kann man noch machen? Also ich glaube,
die Sachen, die man so selber als Laie mehr oder weniger machen kann,
haben wir jetzt auch schon genannt.
Es gibt Dinge, wo es auf jeden Fall sinnvoll ist oder grundsätzlich sich einen
Experten mal dazuzuholen, einfach mal drüber zu schauen.
Und was eben auch ganz wichtig ist, dass es kein einmaliges Projekt auf der einen Seite ist.
Also man muss da immer wieder neu schauen, weil Dinge sich verändern.
Natürlich verändern sich ja auch die eigenen Dienstleistungen und es dauert eben auch eine Weile.
Also zum einen, wenn man jetzt anfängt zu optimieren, dann braucht Google eine
Weile, um das neu zu crawlen, also sich quasi die Seite nochmal oder deine Website
in Anführungszeichen anzuschauen, da durchzugehen,
gewisse Veränderungen festzustellen, das dann neu zu indexieren.
Das dauert einfach alles mehrere Wochen und dann, das eine hängt halt immer
mit dem anderen zusammen.
Dann wird das vielleicht besser gefunden, dadurch kaufen die Leute besser,
dadurch wirst du dann auch wieder besser gerankt. Also das ist alles so,
das eine hängt immer vom anderen ab und baut sich deswegen mit der Zeit halt erst auf.
Und es ist halt auch kein Zustand, sondern ein Prozess. Also das läuft immer
weiter. Ich habe das jetzt gemerkt, ich habe jetzt vor ein paar Wochen noch
relativ groß mal wieder in die SEO-Kiste gegriffen, relativ viel gemacht.
In der Woche danach ist mein PageRank total eingebrochen erstmal.
Also das war klar, also das wusste ich. Ist natürlich nicht schön,
aber ich wusste, dass es passiert, weil natürlich Google neu indiziert.
Weil Google erstmal die Information verarbeitet, dich anders vielleicht anzeigt,
auf anderen Suchbegriffen und auch testet, okay, passt es hier,
passt es nicht, passt es.
Dann erholt sich es dann aber auch wieder und jetzt ist er tatsächlich besser
wie vorher. Aber ich habe auf jeden Fall erstmal Einbruch hinnehmen müssen.
Und auch da mal in die langen,
Also bei Google Search Console kann man zum Beispiel 16 Monate,
glaube ich, einfach so in die Vergangenheit zurückgucken.
Wenn ihr mal 16 Monate habt, schaut mal, ist Saisonalität drin zum Beispiel.
Also macht es vielleicht Sinn, vor, keine Ahnung, der Einschulungssaison hinzugehen,
und SEO-mäßig neue Blogartikel unterzubringen mit entsprechenden Verlinkungen
und so weiter. Also da mal ein bisschen zu schauen. Da gibt es auch ein eigenes
Tool. Wir können vielleicht die Tools nochmal kurz nennen.
Google Trends. Das ist auch noch ein super wichtiges Tool meiner Meinung nach.
Das habe ich früher bei der Hochzeitsfotografie sehr viel genutzt.
Ihr könnt in Google Trends schauen, welche Suchbegriffe sind zu welcher Zeit
sehr angesagt. Dass zum Beispiel logischerweise Weihnachtsgeschenk im November
irgendwann losgeht und nicht im Februar. das ist sehr...
Geht schon im September los.
Geht schon im September, aber wann ist die höchste Zeit, lässt sich dadurch
auch auslesen an den Charts.
Und das könnt ihr natürlich auch für euch schauen, dass ihr dann schaut,
okay, wann sind welche Begriffe relevant, wann schreibe ich dann zum Beispiel
Blogartikel und so weiter, die dann langfristig für SEO ja auch wieder gut sein werden.
Google Search Console haben wir genannt, essentiell meiner Meinung nach,
das lohnt sich auf jeden Fall sofort einzurichten. Also wenn du überhaupt irgendwas
machst, heute richte Google Search Console ein, weil Man kann es nicht Daten sammeln.
Da ist jetzt der richtigste Zeitpunkt dafür.
Google Analytics oder andere Auswertungstools wie Analytics,
da gibt es auch von anderen Herstellern natürlich was.
Das sollten wir auf jeden Fall machen, dass ihr mal da vorbereitet seid.
Trotzdem nochmal zu erwähnen, das sind alles wirklich die Basics,
die man auf jeden Fall machen sollte und auch selbst zum größten Teil umsetzen
kann. Wenn man auch schon seine eigene Website selbst erschaffen hat,
dann kriegt man das auch hin.
Ansonsten immer gerne einen Experten oder eine Expertin dazu holen.
Die können euch dann wirklich bei der Optimierung, bei Nuancen wirklich nochmal
helfen. Wir haben jetzt hier mal die Basics besprochen.
Wenn es um größere Ziele geht, dann...
Kann man da auf jeden Fall mit Menschen, die sich damit wirklich tagtäglich
beschäftigen, sicherlich noch einiges optimieren auch.
Ich mag am Ende noch so eine kleine Anekdote unterbringen mit so einem Fail, den ich mal hatte.
Ich habe vor, das ist aber zehn Jahre glaube ich her, habe ich meine Hochzeitsfotografie-Website
komplett umgebaut und ganz tolle neue Texte geschrieben.
Mir haben Mühe gegeben ohne Ende mit meinen Texten und habe es dann geschafft
auf der Hauptseite, wo alles drauf stand, das für die Brautpaare wichtig wäre,
die auch bei Google am höchsten ranken sollte.
Wo ich als Hochzeitsfotograf gefunden werde, habe ich es geschafft,
nicht ein einziges Mal das Wort Hochzeitsfotograf unterzubringen.
Ich fotografiere eure Hochzeit als Fotograf auf eurer Hochzeit.
Also schon andere Begriffe vielleicht aufgenommen, aber dieses Wort Hochzeitsfotograf,
was das Hauptsuchwort ist, das habe ich geschafft, nicht einmal klar darauf unterzukriegen.
Also auch da von dritten Mal draufschauen lassen hilft.
Wie mit allem mal sehr blind für seine eigenen Dinge. Auch andere Menschen fragen,
wie würdest du meine Dienstleistung beschreiben?
Mein Klassiker bei mir ist immer diese, jetzt sage ich einfach so wie ich sage,
diese Kindermesslatten.
Das ist halt so ein komisches Wort auch.
Diese Dinge, die man an die Wände hängt, um halt zu messen, wie groß das Kind
ist. Jeder hat dafür einen anderen Begriff.
Messlatte ist irgendwie so ein komisches Wort. Es gibt aber auch das Einzige,
was es gibt bei mir, es sind die ja auch nicht aus Holz, deswegen ist es eigentlich auch keine Latte.
Also da einfach mal ein bisschen rumfragen, wie würdest du das nennen und da
mal dann so eine kleine Statistik machen, um mal zu gucken, nach was suchen
denn die Leute wirklich. Weil nur weil ich dazu Messlatte sage,
sagt jemand anderes dazu vielleicht anders.
Also Bias ist da einfach ein Problem. Also ich kann natürlich auch in Google
Trends reinschauen, ähm,
Nach einem Besuchbegriff, den ich für völlig logisch halte, der wird überhaupt
nicht gesucht, ist ja eigenartig, weil alle es anders nennen.
Also gerade wir als Dienstleister haben manchmal andere Begriffe für das, was wir tun.
Ich dachte schon, du sagst jetzt wir als Schwaben.
Achso, das auch. Wir als Dienstleister haben vielleicht einen anderen Begriff
für die Dinge, die wir tun, als
das, was der Kunde dann am Ende sucht vielleicht. Also Beispiel bei mir.
Du solltest bei dir eigentlich hinschreiben, ich mache neue Fotos für deine Webseite.
Ich habe einen Blogartikel, der genau so darauf zielt.
Aber Mitarbeiterfotos sind es jetzt Personalfotos, Teamfotos, Fotos der Mitarbeiter.
Der Mitarbeitenden, bitte. Mitarbeitenden, genau. Ja, das kommt auch noch hinzu.
Also da gibt es ganz viel, auf was man achten muss.
Wie ist der Name, der tatsächlich gebraucht wird? Und stoß da mal entsprechend.
Macht eine Umfrage unter euren Kunden. Also wenn,
ihr je eine Entschuldigung gebraucht habt, ein Newsletter aufzusetzen,
in dem ihr mit euren Kundinnen und Kunden in Kontakt kommt, macht mal eine Umfrage.
Und es ist einfach, wenn euch, keine Ahnung, von 110 zurückschreiben,
es ist eine unglaubliche Informationsquelle, um vielleicht festzustellen,
wie ihr eure eigenen Dienstleistungen besser benennen und besser bewerben könnt.
Ja. Guti, ich glaube, wir haben einiges an Wissen geteilt. Tools hast du gerade
noch ein paar erwähnt. Die hauen wir euch in die Show Notes.
Ja, das zusammen mit so einer kleinen To-Do-Liste, wo ihr wirklich mal abhaken
könnt für euch, was ihr so an Quick Wins vielleicht machen könnt und wir tiefer
und tiefer reingehen könnt.
Yes. Viel Spaß dabei.
Ja, viel Spaß beim Verzweifeln und erstmal der PageRank.
Wir fragen euch in acht Wochen dann ab.
Genau, in acht Wochen vergleichen wir unsere CSV-Dateien. Bis dahin. Tschüss.
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