Folge 478: Die Maschine von Georges Perecs - | Hörspielreview
12.06.2026 20 min
Zusammenfassung & Show Notes
Guten Morgen und herzlich willkommen zum Hörspielreview-Freitag!
Heute geht es um: „Die Maschine“ von Georges Perec (SR/WDR 1968). Ein Computer erhält den Auftrag, Goethes „Wanderers Nachtlied“ („Über allen Gipfeln ist Ruh …“) systematisch zu analysieren und in seine Bestandteile zu zerlegen. Was dabei entsteht, ist weit mehr als trockene Analyse: ein überraschend komisches, spielerisches und zugleich poetisches Sprach-Experiment zwischen Logik und Literatur.
Das Hörspiel entwickelt sich zu einer „akustischen Wundertüte“, in der Ordnung und Absurdität aufeinandertreffen. Aus der strengen Systematik der Maschine entsteht plötzlich Nonsens, Humor und ein faszinierender Blick auf die Mechanik von Sprache und Dichtung. Gleichzeitig zeigt der Text, wie viel Poesie selbst in der Analyse eines Gedichts stecken kann – und dass Goethe am Ende doch seine ganz eigene Würdigung erfährt.
Heute geht es um: „Die Maschine“ von Georges Perec (SR/WDR 1968). Ein Computer erhält den Auftrag, Goethes „Wanderers Nachtlied“ („Über allen Gipfeln ist Ruh …“) systematisch zu analysieren und in seine Bestandteile zu zerlegen. Was dabei entsteht, ist weit mehr als trockene Analyse: ein überraschend komisches, spielerisches und zugleich poetisches Sprach-Experiment zwischen Logik und Literatur.
Das Hörspiel entwickelt sich zu einer „akustischen Wundertüte“, in der Ordnung und Absurdität aufeinandertreffen. Aus der strengen Systematik der Maschine entsteht plötzlich Nonsens, Humor und ein faszinierender Blick auf die Mechanik von Sprache und Dichtung. Gleichzeitig zeigt der Text, wie viel Poesie selbst in der Analyse eines Gedichts stecken kann – und dass Goethe am Ende doch seine ganz eigene Würdigung erfährt.
Meine Meinung: ein herrlich ungewöhnliches, lustiges Sprachspiel – 8 von 10 Hörspielkassetten.
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Hörspiel Hardfacts:
- Titel: Die Maschine - Was, wenn ein Computer nach seinen Regeln ein Gedicht analysiert?
- Autor: Georges Perec
- Regie: Wolfgang Schenck
- Sprecher:innen: Mit Dagmar Altrichter, Heiner Schmidt, Olaf Quaiser u.a
- Label: SR/WDR 1968
- Genre: Gute Frage
- Anzahl an Folgen: 1
- Kosten: Kostenlos, ARD Sounds
- Laufzeit: ca 49 Minuten
- Bewertung: 8 von 10 Hörspielkasetten
- Link: https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:1c73da820d0a6d17/
- Wikipedia-Artikel: https://de.wikipedia.org/wiki/Georges_Perec
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Inhaltsbeschreibung:
Das vielleicht amüsanteste Beispiel des Neuen Hörspiels: „Die Maschine“, Georges Perecs Hommage an Goethe. Ein Computer bekommt den Befehl, das Gedicht "Wanderers Nachtlied" ("Über allen Gipfeln ist Ruh ...") systematisch zu analysieren und aufzugliedern. Dadurch entsteht ein verblüffendes wie amüsantes Spiel mit der Sprache. Das Hörspiel beschreibt nicht nur die Arbeitsweise einer Maschine, sondern weist auch auf den inneren Mechanismus der Poesie am Beispiel des Goethe-Gedichtes hin.
Diese SR-Produktion von 1968 ist eine `akustische Wundertüte´, aus der in strenger Ordnung das Unsinnige, Absurde, der Nonsens hervorgezaubert wird, und an deren Ende Meister Goethe dann doch die gebührende Ehre zu Teil wird.
(Quelle: https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:1c73da820d0a6d17/)
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Quellen & Copyright:
Inhaltsbeschreibung:
Das vielleicht amüsanteste Beispiel des Neuen Hörspiels: „Die Maschine“, Georges Perecs Hommage an Goethe. Ein Computer bekommt den Befehl, das Gedicht "Wanderers Nachtlied" ("Über allen Gipfeln ist Ruh ...") systematisch zu analysieren und aufzugliedern. Dadurch entsteht ein verblüffendes wie amüsantes Spiel mit der Sprache. Das Hörspiel beschreibt nicht nur die Arbeitsweise einer Maschine, sondern weist auch auf den inneren Mechanismus der Poesie am Beispiel des Goethe-Gedichtes hin.
Diese SR-Produktion von 1968 ist eine `akustische Wundertüte´, aus der in strenger Ordnung das Unsinnige, Absurde, der Nonsens hervorgezaubert wird, und an deren Ende Meister Goethe dann doch die gebührende Ehre zu Teil wird.
(Quelle: https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:1c73da820d0a6d17/)
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- Jingle wurde als Auftragsarbeit von Alex Erben erstellt, ohne die Verwendung von KI.
- Die restlichen Grafiken kommen von Canvas.com
- Ausschnitt aus dem Hörspiel: Copyright liegt bei ARD-Sounds
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