Der Königsmörder-Podcast

Mauri & Nathalie

KMP 129 – Von Namen

Spezialfolge 2/3

02.10.2026 101 min Mauri & Nathalie

Zusammenfassung & Show Notes

Wir begeben uns in den zweiten spezialgelagerten Sonderfall und nehmen die Namen genauer unter die Lupe! 

Manche wechseln diese wie ihre Unterhose (nie!) und mache können nicht länger verheimlichen, dass sie in einem Ikea zur Welt kamen: Zwischen der kleinen. Meerjungfrau und dem Turmbau zu Babel liegt schließlich nur Hand und Fuß! 

Ist Rita ganz klar ein Chandrian? Wird Kvothe nach und nach zum Mader? Ist Jax sein eigener Urgroßvater? Und kann nicht einfach Mal jemand den Cthaeh umhauen?

Mehr Fragen als Antworten - aber mit cleverem Input von eurer Seite. Und so geht es auch weiter: Ihr habt 2 Wochen Zwangspause Zeit, um uns nochmal eure Theorien und Ideen zu schicken und wir hören uns dann wieder zur 3. Und letzten super sonder Folge - mach auf!

Wir begeben uns in den zweiten spezialgelagerten Sonderfall und nehmen die Namen genauer unter die Lupe!

Manche wechseln diese wie ihre Unterhose (nie!) und mache können nicht länger verheimlichen, dass sie in einem Ikea zur Welt kamen: Zwischen der kleinen. Meerjungfrau und dem Turmbau zu Babel liegt schließlich nur Hand und Fuß!

Ist Rita ganz klar ein Chandrian? Wird Kvothe nach und nach zum Mader? Ist Jax sein eigener Urgroßvater? Und kann nicht einfach Mal jemand den Cthaeh umhauen?

Mehr Fragen als Antworten - aber mit cleverem Input von eurer Seite. Und so geht es auch weiter: Ihr habt 2 Wochen Zwangspause Zeit, um uns nochmal eure Theorien und Ideen zu schicken und wir hören uns dann wieder zur 3. Und letzten super sonder Folge - mach auf!

ZITATE
"Im Anfang wurde die Welt, soweit ich weiß, von Aleph aus dem namenlosen Nichts emporgeschleudert, und Aleph gab allen Dingen einen Namen. Nach anderer Lesart jedoch erkannte er die Namen, die alle Dinge bereits besaßen. [...] Mein Name ist Kvothe. Namen sind wichtig, denn sie verraten einem viel über einen Menschen. Ich habe schon mehr Namen getragen als irgendjemand rechtmäßig tragen dürfte. Die Adem nennen mich Maedre. Das bedeutet, je nachdem, wie man es ausspricht, ›die Flamme‹, ›der Donner‹ oder ›der zerborstene Baum‹. ›Die Flamme‹ ist leicht nachzuvollziehen, wenn man mich je gesehen hat. Ich habe leuchtend rotes Haar. Wäre ich ein paar Jahrhunderte früher geboren, hätte man mich wahrscheinlich als Dämon verbrannt. Ich trage mein Haar kurz, aber es ist widerspenstig. Sich selbst überlassen, steht es zu Berge, und dann sehe ich aus, als stünde ich in Flammen. Den Donner führe ich auf meinen kräftigen Bariton zurück und auf viel Bühnenerfahrung in jungen Jahren schon. Den zerborstenen Baum fand ich nie sonderlich treffend. Im Nachhinein könnte man darin jedoch ein Vorzeichen sehen. Mein erster Lehrer nannte mich E'lir, weil ich klug war und das auch wußte. Meine erste große Liebe nannte mich Dulator, weil ihr der Klang gefiel. Man hat mich auch Shadicar genannt, Flinkfinger und der Sechssaitige. Man nannte mich Kvothe den Blutlosen, Kvothe den Arkanen und Kvothe den Königsmörder. Ich habe mir diese Namen verdient. Ich habe sie mir erkauft, und ich habe dafür bezahlt. In meiner Kindheit jedoch hieß ich schlicht nur Kvothe. Mein Vater sagte mir einmal, das bedeute ›zu wissen‹. Man hat mich natürlich noch mit vielen weiteren Bezeichnungen belegt. Die meisten davon unflätig, nur die wenigsten unverdient. Ich habe geraubte Prinzessinnen aus den Händen schlafender Unholde befreit. Ich habe die Stadt Trebon niedergebrannt. Ich habe eine Nacht mit Felurian verbracht, und es hat mich weder das Leben noch den Verstand gekostet. Ich wurde von der Universität verwiesen, in jüngerem Alter als die meisten Leute dort zugelassen werden. Ich wandele im Mondschein auf Pfaden, von denen andere auch bei Tage nicht zu reden wagen. Ich habe mit Göttern gesprochen, habe Frauen geliebt, habe Lieder geschrieben, bei denen selbst die Sänger in Tränen ausbrechen. Ihr habt womöglich schon von mir gehört."
The Name of the Wind, Chapter 7: Of Beginnings and the Names of Things

"In retrospect, I suppose it could be considered at least partially prophetic."
The Name of the Wind, Chapter 7: Of Beginnings and the Names of Things

"Erstens: Unsere Namen formen uns, und wir formen unsere Namen. [...] Zweitens: Selbst der allereinfachste Name ist so komplex, dass ihn euer Geist nie auch nur in seinen Umrissen wahrnehmen könnte, geschweige denn, ihn so gut verstehen, dass ihr ihn aussprechen könntet."
The Wise Man's Fear, Chapter 12: The Sleeping Mind

"Our names shape us, and we shape our names in turn."
The Wise Man's Fear, Chapter 12: The Sleeping Mind

"Es ist ein Wort. Worte sind die blassen Schatten vergessener Namen. Und wie Namen Macht innewohnt, wohnt auch Worten Macht inne. Mit Worten kann man im Geist der Menschen Feuer entfachen. Mit Worten kann man selbst dem hartherzigsten Menschen Tränen entlocken. Es gibt sieben Worte, die einen Menschen dazu bringen, dich zu lieben. Und es gibt zehn Worte, mit denen man den Willen selbst des stärksten Mannes brechen kann. Aber ein Wort ist weiter nichts als die bildliche Darstellung eines Feuers. Ein Name ist das Feuer selbst."
The Name of the Wind, Chapter 86: The Fire Itself

"once, sitting on the walls of murella, I ate fruit from a silver tree. it shone, and in the dark you could mark the mouth and eyes of all those who had tasted it! [...] Was Murella in the Fae? [...] no. I have said. this was before. there was but one sky. one moon. one world, and in it was murella. and the fruit. and myself, eating it, eyes shining in the dark."
The Wise Man's Fear, Chapter 102: The Ever-Moving Moon

"but oh, [...] the things they made! [...] What did they make? [...] Trees? [...] no. the faen realm. [...] wrought according to their will. the greatest of them sewed it from whole cloth. a place where they could do as they desired. and at the end of all their work, each shaper wrought a star to fill their new and empty sky. [...] then there were two worlds. two skies. two sets of stars. [...] but still one moon. and it all round and cozy in the mortal sky. [...] but one shaper was greater than the rest. for him the making of a star was not enough. he stretched his will across the world and pulled her from her home."
The Wise Man's Fear, Chapter 102: The Ever-Moving Moon

"Iax spoke to the Cthaeh before he stole the moon, and that sparked the entire creation war. [...]"
The Wise Man's Fear, Chapter 104: The Cthaeh

"This is my doom upon you. May your face be always held in shadow, black as the toppled towers of my beloved Myr Tariniel. This is my doom upon you. Your own name will be turned against you, that you shall have no peace. This is my doom upon you and all who follow you. May it last until the world ends and the Aleu fall nameless from the sky."
The Name of the Wind, Chapter 26: Lanre Turned

"Selitos went to Aleph and knelt before him. 'I must refuse, for I cannot forget. But I will oppose him with these faithful Ruach beside me. I see their hearts are pure. We will be called the Amyr in memory of the ruined city. We will confound Lanre and any who follow him. Nothing will prevent us from attaining the greater good.'"
The Name of the Wind, Chapter 28: Tehlu’s Watchful Eye

"Then Aleph spoke their long names and they were wreathed in a white fire. The fire danced along their wings and they became swift. The fire flickered in their eyes and they saw into the deepest hearts of men."
The Name of the Wind, Chapter 28: Tehlu’s Watchful Eye

"Einige der Ruach murmelten zustimmend und stellten sich an Selitos Seite, denn sie erinnerten sich an Myr Tariniel, und Lanres Verrat erfüllte sie mit Wut und Kummer. Selitos trat zu Aleph und kniete vor ihm nieder. ›Ich muss ablehnen, denn ich kann nicht vergessen. Aber ich werde mich ihm mit diesen treuen Ruach an meiner Seite entgegenstellen. Ihre Herzen sind rein, das sehe ich. Wir werden uns die Amyr nennen, zur Erinnerung an die untergegangene Stadt. Wir werden Lanre und alle, die ihm nachfolgen, vernichten. Nichts wird uns davon abhalten, dieses große Ziel zu erreichen.‹ Die meisten Ruach hielten jedoch Abstand zu Selitos. Sie hatten Angst und wollten nicht in diese große Angelegenheit verwickelt werden. Doch Tehlu trat vor und sprach: ›Mir liegt zuallererst die Gerechtigkeit am Herzen. Ich werde diese Welt hinter mir lassen, auf dass ich ihr - und dir - besser zu dienen vermag.‹ Er kniete vor Aleph nieder, das Haupt gesenkt, die Hände geöffnet. [...] Sie alle traten vor Aleph, und er berührte sie. Er berührte ihre Hände, Augen und Herzen. Als er sie das letzte Mal berührte, tat es weh, und ihnen wuchsen Flügel, auf dass sie fliegen konnten, wohin sie wollten. Flügel aus Feuer und Schatten. Flügel aus Eisen und Glas. Flügel aus Stein und Blut. Dann sprach Aleph ihre vollständigen Namen, und ein weißes Feuer hüllte sie ein. Das Feuer flackerte über ihre Flügel und verlieh ihnen Schnelligkeit. Das Feuer flackerte in ihren Augen, und sie vermochten bis in den Herzensgrund der Menschen zu sehen. Das Feuer erfüllte ihre Münder, und sie sangen machtvolle Lieder. Dann flackerte das Feuer auf ihrer Stirn, und sie wurden gerecht und weise und schrecklich anzusehen. Dann verzehrte sie das Feuer, und sie waren für alle Zeit den Blicken der Sterblichen entzogen -«"
The Name of the Wind, Chapter 28: Tehlu’s Watchful Eye

"Es lebte einst in einem großen Reich ein großes Volk, begann Shehyn förmlich. »Die Menschen dieses Volkes waren keine Adem. Sie waren das, was Ademre war, als es uns noch nicht gab. Damals also lebten sie, und sie waren ein schönes und starkes Geschlecht. Sie besangen ihre Macht in Liedern und kämpften so gut, wie die Adem es tun. Diese Menschen hatten ein großes Reich. Sein Name ist heute vergessen, doch er ist nicht wichtig, denn das Reich ist untergegangen und das Land seitdem zerbrochen und der Himmel ist ein anderer geworden. In diesem Reich gab es sieben Städte und eine Stadt. Die Namen der sieben Städte sind vergessen. Sie sind dem Verrat anheimgefallen und wurden durch die Zeit zerstört. Auch die eine Stadt wurde zerstört, aber ihr Name blieb bestehen. Sie hieß Tariniel."
The Wise Man's Fear, Chapter 128: Names

"It is not important as the empire has fallen, and since that time the land has broken and the sky changed."
The Wise Man's Fear, Chapter 128: Names

"Die Edema Ruh bilden alle eine Familie«, sagte ich, »einen geschlossenen Kreis. Dabei spielt es keine Rolle, dass wir einander nicht alle kennen, wir sind trotzdem eine geschlossene Familie. Das muss so sein, denn wir sind sonst überall Fremde. Wir leben weit verstreut, und man hasst uns. Wir haben Gesetze, Regeln, denen wir folgen. Wenn einer von uns etwas tut, für das es keine Entschuldigung gibt und keine Wiedergutmachung, wenn er die Sicherheit oder Ehre der Edema Ruh gefährdet, wird er getötet und mit dem unterbrochenen Kreis gebrandmarkt zum Zeichen dafür, dass er nicht mehr zu uns gehört."
The Wise Man's Fear, Chapter 132: The Broken Circle

"Namen verraten bereits eine Menge über ihren Gegenstand. [...] Ist das wirklich so? [...] Oh ja. [...] Sie sind zuweilen aus anderen, älteren Namen entstanden. Je älter ein Name ist, desto mehr verrät er über seine Träger. Lackless ist ein vergleichsweise neuer Name der Familie. Er ist kaum mehr als sechshundert Jahre alt. [...] Die Familie Lackless selbst ist viel älter. [...] Noch viel älter als das Geschlecht der Alveron. Vor tausend Jahren war sie mindestens genauso mächtig. Damals gehörten ihr Teile des heutigen Vintas, Modeg und ein großes Gebiet der kleinen Königreiche. [...] Wie hieß die Familie früher?«, fragte ich. [...] »Die Familie hieß ursprünglich Sloeclos, Sloklos oder Sloeloes. Alle Varianten bedeuten dasselbe: schlosslos, ohne Schloss. Die genaue Schreibung war damals noch nicht so wichtig. [...] Zu welcher Zeit? [...] Vor etwa neunhundert Jahren. In anderen Geschichtsbüchern werden die Sloeclos allerdings schon tausend Jahre vor dem Untergang von Atur erwähnt. [...] Aus Sloeclos wurden also Lackless? Warum sollte eine Familie ihren Namen ändern? [...] Manche Historiker würden für die Antwort auf diese Frage ihre rechte Hand geben«, sagte Caudicus. »Als gesichert gilt nur, dass die Familie sich aufgrund eines Streits spaltete. Jeder Zweig nahm dann einen eigenen Namen an. In Atur wurden daraus die Lack-key, eine große Familie, die allerdings in der Folgezeit an Bedeutung verlor. Von Lack-key kommt übrigens das Wort ‚Lackai’ für die vielen verarmten Adligen, die sich überall andienern müssen, um über die Runden zu kommen. Im Süden wurden aus den Sloklos die Slaclith. Sie gerieten ähnlich wie die Kaepcaen in Modeg nach und nach in Vergessenheit. Der größte Zweig der Familie lebte hier in Vintas, nur dass es Vintas damals noch nicht gab."
The Wise Man's Fear, Chapter 62: Crisis

"Kilvin clicked his tongue and sighed. 'Chan Vaen edan Kote.' I tried to puzzle it out. 'Seven years... I don't know Kote.' / 'Expect disaster every seven years,' he said."
The Name of the Wind, Chapter 67: A Matter of Words

"I swear I won't attempt to uncover your patron. I swear it on my name and my power. I swear it by my good left hand. I swear it by the ever-moving moon."
The Wise Man's Fear, Chapter 73: Blood and Ink

"Dark Laurian, Arliden’s wife,
Has a face like a blade of a knife
Has a voice like a prickledown burr
But can tally a sum like a moneylender.
My sweet Tally cannot cook.
But she keeps a tidy ledger-book.
For all her faults I do confess.
It’s worth my life. To make my wife.
Not tally a lot less."
The Name of the Wind, Chapter 11: The Binding of Iron

"Elodin sah zwischen uns beiden hin und her. »Auri?« Ich wartete darauf, dass er die Frage zu Ende formulierte. Auri verstand schneller als ich, was er damit meinte. »Das ist mein Name«, sagte sie und lächelte stolz. »Tatsächlich?«, erwiderte Elodin neugierig. Auri nickte. »Den habe ich von Kvothe bekommen.« Sie strahlte zu mir herüber. »Ist er nicht wunderbar?« Elodin nickte. »Ein sehr schöner Name«, sagte er. »Und er passt perfekt zu dir.« »Ja, das tut er«, sagte sie. »Es ist, als hätte ich eine Blume im Herzen.« Mit ernstem Blick sah sie Elodin an. »Wenn Euch Euer Name einmal zu schwer wird, solltet Ihr Euch von Kvothe einen neuen geben lassen.« [...] »Wieso Auri?«, fragte Elodin. »Weil sie sonst niemanden hat«, sagte ich. »Und weil auch ich sonst niemanden habe. Wenn wir nicht aufeinander aufpassen, wer dann?« Er schüttelte den Kopf. »Nein, ich meinte: Wieso hast du diesen Namen für sie ausgesucht?« »Ach so«, sagte ich verlegen. »Weil sie immer so heiter und munter ist, obwohl sie eigentlich gar keinen Grund dazu hat. Auri bedeutet ›sonnig‹.« »In welcher Sprache?« Ich zögerte. »Siaru, glaube ich.« Elodin schüttelte den Kopf."
The Wise Man's Fear, Chapter 11: Haven

"Just tell me when I hit one you like... Federick the Flippant. Frank. Feran. Forue. Fordale."
The Name of the Wind, Chapter 72: Ash and Elm

"We all become what we pretend to be."
The Wise Man's Fear, Chapter 92: The Music that Plays

"Chaen means seven. Chaen-dian means ‘seven of them.’ Chandrian."
The Name of the Wind, Chapter 12: Puzzle Pieces Fitting

"You would do better to call them the Seven though."
The Wise Man's Fear, Chapter 124: Of Names

"I have also heard them called the Chandrian."
The Wise Man's Fear, Chapter 124: Of Names

"But Rhinta is a better word."
The Wise Man's Fear, Chapter 124: Of Names

"Cyphus bears the blue flame.
Stercus is in thrall of iron.
Ferule chill and dark of eye.
Usnea lives in nothing but decay.
Grey Dalcenti never speaks.
Pale Alenta brings the blight.
Last of all is Lord Haliax, spoken by the name of Alaxel.
Alaxel bears the shadow's hame."
The Wise Man's Fear, Chapter 128: Names

"You are a tool in my hand. Nothing more."
The Name of the Wind, Chapter 16: Hope Falling

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