KMP 130 – Eine dreistimmige Stille
Spezialfolge 3/3
23.10.2026 96 min Mauri & Nathalie
Zusammenfassung & Show Notes
Mauri, Nathalie und Britney feiern fulminantes Finale! Mit Main Character Vibe von Diana-Denise-Denna und einiges an haltlosen Annahmen füllen wir die letzte Folge elegant und liebevoll. Knoten im Haar und im Magen machen uns die Fragen, die noch bis Band drei offen bleiben:
Ist Cinder alle? Sind Tanzstunden das Problem? Ist der Chronist eigentlich ein Opa? Und was hat Socke mit dem allen zu tun?
Wir blamen, hinterfragen und bauschen auf. Pusten Kerzen aus, beleidigen und subsummieren. Zum letzten Mal zum regulären Buch! Weiter geht's dann am 27. November mit den Skrael Offs!
Ist Cinder alle? Sind Tanzstunden das Problem? Ist der Chronist eigentlich ein Opa? Und was hat Socke mit dem allen zu tun?
Wir blamen, hinterfragen und bauschen auf. Pusten Kerzen aus, beleidigen und subsummieren. Zum letzten Mal zum regulären Buch! Weiter geht's dann am 27. November mit den Skrael Offs!
Mauri, Nathalie und Britney feiern fulminantes Finale! Mit Main Character Vibe von Diana-Denise-Denna und einiges an haltlosen Annahmen füllen wir die letzte Folge elegant und liebevoll. Knoten im Haar und im Magen machen uns allerdings die Fragen, die noch bis Band drei offen bleiben:
Ist Cinder alle? Sind Tanzstunden das Problem? Ist der Chronist eigentlich ein Opa? Und was hat Socke mit dem allen zu tun?
Wir blamen, hinterfragen und bauschen auf. Pusten Kerzen aus, beleidigen und subsummieren. Zum letzten Mal zum regulären Buch! Weiter geht's dann am 27. November mit den Skrael Offs!
Ist Cinder alle? Sind Tanzstunden das Problem? Ist der Chronist eigentlich ein Opa? Und was hat Socke mit dem allen zu tun?
Wir blamen, hinterfragen und bauschen auf. Pusten Kerzen aus, beleidigen und subsummieren. Zum letzten Mal zum regulären Buch! Weiter geht's dann am 27. November mit den Skrael Offs!
Zungenbrecher:
- Brutale Büchereigebühren beschönigen bodenlos-brüskierende Bibliotheksbedingungen bezüglich besonders bebrillter Buchwürmer. Bedenket: Besorgte Borger bezahlen Brautprinzessinenen beträchtlich besser bei bereits begriffelten Bring-&-Buys!
- Feministische FantasyFüchse verstehen Funktionen flammeder Verführung: Felurian frühstückte feudal fragwürdige Feigenfrüchtchen folglich flatternden fortan Fetzen fassungsloser Fliege-Falter vielfarbend vor fiesen Fichten-Verwandten.
- Kann Kvothe keine Kraft kanalisieren? Kompetente Kenner konstatieren kritisches Kulturfinale kontemporärer Königsmörderchroniken kolossaler Koryphäe – kapitelkonform, kompakt, keineswegs k.o. – Konsumiert konklusiv krönende, konsequent komplette Kokolores-Klarheit!
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Illustrationen von Maurizio Onano
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ZITATE
ZITATE
Wir schwiegen einen Moment lang, und dann blickte Denna auf ihre Hände und machte eine nestelnde Bewegung, die sie schon einige Male im Laufe unseres Gesprächs gemacht hatte. Doch erst diesmal wurde mir klar, was sie da tat. »Dein Ring«, sagte ich. »Was ist damit geschehen?«
Denna sah mich fragend an.
»So lange ich dich kenne, hast du immer einen bestimmten Ring getragen«, erklärte ich. »Aus Silber. Mit einem hellblauen Stein.«
Sie runzelte die Stirn. »Ich weiß das. Aber woher weißt du das?«
»Du hast ihn immer getragen«, sagte ich und gab mir Mühe, es ganz beiläufig klingen zu lassen, als wüsste ich nicht jede Einzelheit über sie. Als würde ich ihre Angewohnheit nicht kennen, ihn am Finger hin und her zu drehen, wenn sie angespannt oder in Gedanken versunken war. »Was ist damit geschehen?«
Denna sah wieder auf ihre Hände. »Ein junger Herr hat ihn", sagte Sie.
»Ah«, sagte ich. Und fragte dann, weil ich es mir einfach nicht verkneifen konnte: »Wer?«
»Ich glaube nicht, dass -« Sie hielt inne und sah mich an. »Doch, du könntest ihn kennen. Er studiert auch an der Universität. Ambrose Jakis.«
[...]
»Wir sind ins Theater gegangen. Und zum Tanz. Er ist bemerkenswert leichtfüßig.«
[...]
Sie hob die unberingte Hand. »Die Steinfassung war lose, und er hat gesagt, er lässt das reparieren.«
»Dann war er also vermutlich nicht mehr so großzügig, nachdem es mit euch bergab gegangen war?«
Ihr roter Mund verzog sich wieder zu einem gequälten Lächeln.
»Längst nicht mehr so.«
»Ich könnte da vielleicht etwas unternehmen«, sagte ich. »Falls dir der Ring wichtig ist.«
»Er ist mir wichtig«, sagte Denna. »Aber was willst du denn da tun? Ihn von Gentleman zu Gentleman daran erinnern, dass er eine Dame mit Respekt zu behandeln hat?« Sie verdrehte die Augen. »Na viel Glück.«
Zur Antwort schenkte ich ihr einfach nur mein allerreizendstes Lächeln. Ich hatte ihr bereits gesagt, wie es sich in Wirklichkeit verhielt: Ich war kein Gentleman. Ich war ein Dieb.
WmF, Kapitel 18: Wine and Blood
Ich drehte mich um und stieg aus. An der Spitze der oben anstehenden Schlange sah ich Denna.
Ich starrte sie sprachlos an. Bevor ich noch reagieren konnte, hob sie den Kopf und entdeckte mich. Ein Leuchten ging über ihr Gesicht. Sie rief meinen Namen, eilte auf mich zu, und ehe ich mich versah, hatte sie sich schon an meine Brust geworfen. Ich nahm sie in die Arme und legte die Wange an ihr Ohr. Wir schmiegten uns aneinander wie Tänzer, als hätten wir jede Bewegung schon tausendmal geübt. Dennas Körper fühlte sich warm und weich an.
»Was tust du hier?«, fragte sie. Ihr Herz raste, und ich spürte jeden einzelnen Schlag an meiner Brust.
Ich brachte immer noch keinen Ton heraus. Denna trat einen Schritt zurück. Erst jetzt bemerkte ich einen alten, bereits gelblich verfärbten Bluterguss auf ihrer Wange. Trotzdem hätte ich mir nach zwei Monaten und tausend Meilen keinen schöneren Anblick als Denna vorstellen können. »Was tust du hier?«, fragte ich.
Sie lachte ihr silberhelles Lachen und fasste mich am Arm. Doch dann wanderte ihr Blick über meine Schulter, und Bestürzung malte sich auf ihrem Gesicht. »Warte!«, […]sonst komme ich zu spät.« Sie warf mir einen verzweifelten, um Entschuldigung bittenden Blick zu […] »Du wirst mich finden.«
Der Junge schloss das Gatter hinter ihr, und der Lift entfernte sich langsam in die Tiefe. Verloren blickte ich ihr nach. »Wo soll ich dich suchen?« […].
Sie blickte zu mir auf. Ihr Gesicht hob sich weiß vor dem abendlichen Dunkel ab, ihre Haare waren nur als schwarzer Schatten zu erkennen. »In der Spenglerstraße (TINnery Street), zwei Straßen nördlich der Hauptstraße.«
Die Nacht schluckte sie, und ich blieb allein zurück. Dennas Geruch hüllte mich ein. Meine Hände waren noch warm von ihr, und ich spürte ihr Herz, das zitternd wie ein gefangener Vogel an meiner Brust geschlagen hatte.
WmF, Kapitel 60: Wisdom‘s Tool/Die Mutter der Weisheit
» Blumen«, sagte ich. »Und der Teil des Monds, der heute nicht am Himmel steht. Den habe ich auch da reingetan.«
Sie sah mich an. »Den Mond hatte ich schon gesagt«, erwiderte sie leicht tadelnd.
»Dann nur Blumen. Und den Glanz vom Rücken einer Libelle. Ich hätte gern ein Stück vom Mond hineingetan, aber der Glanz vom Rücken einer blauen Libelle war das Beste, was ich bekommen habe.«
NdW, Kapitel 53: Langsame Kreise
Ich tippte mir an meine nicht vorhandene Hutkrempe und trank einen Schluck, um wieder zur Besinnung zu kommen, und da geschah etwas Wunderbares in meinem Mund: Honig, Nelke, Karda-mom, Zimt, Traubensaft, süße Birnen, klares Quellwasser. Das ist alles, was ich über Metheglin sagen kann.
[...]
Dann hörte ich eine Stimme. Eine Stimme wie brennendes Silber. Eine Stimme, die mir die Ohren liebkoste. Und als ich hochsah, wurde mir leicht ums Herz, und ich wusste, sie war meine Aloine. Ich schaute sie richtig an, und mein einziger Gedanke war: Schön. Schön.
NdW, Kap. 56: Münzen, Mädchen. Metheglin
Ich erblickte sie, als sie eben die letzte Stufe der Treppe zum zweiten Rang erklomm. Sie hatte den Blick gesenkt und wirkte nachdenklich, fast traurig. Sie drehte sich um und ging in meine Richtung, ohne den Blick zu heben und ohne mich zu sehen.
Die Monate hatten sie verändert. War sie zuvor hübsch gewesen, so war sie nun wunderschön. […] Ich erkannte sogar den Ring an ihrem Finger wieder, Silber mit einem hellblauen Stein.
NdW, Kap 58: Namen für den Anfang
Er klopfte mit den Fingern auf das Spielbrett. »Jeder Mensch bei einigermaßen klarem Verstand ist imstande, eine Falle zu entdecken, die ihm gestellt wird. Die Falle dagegen kühn gegen ihren Urheber zu wenden - das ist Größe.« Er lächelte durch seine grimmige Miene hindurch. »Und eine Falle zu stellen, obwohl man weiß, dass der andere sie womöglich entdeckt und umkehrt, und ihn trotzdem zu besiegen - das ist noch einmal so groß.«
FdW, Kap 65: Ein schönes Spiel
Er war ganz schlicht gekleidet: Ein schwarzes, langärmliges Hemd steckte in einer schwarzen Hose, die wiederum in weichen, schwarzen Stiefeln steckte. Sein Gesicht war fein geschnitten und markant, beinahe schön, und er hatte leuchtend blaue Augen.
[...]
den ersten Blick sah er aus wie ein ganz normaler, wenn auch attraktiver junger Mann. Etwas an ihm jedoch war anders. Er trug zum Beispiel diese weichen schwarzen Stiefel. Erhaschte man allerdings einen Blick aus dem Augenwinkel auf ihn und stand er in diesem Moment gerade in der richtigen Art von Schatten, so sah man statt der Stiefel womöglich etwas gänzlich anderes.
[...]
»Chronist, ich möchte Euch Bastas vorstellen, Sohn des Remmen, Fürst des Dämmerlichts und Prinz von Telwyth Mael. Der klügste, will sagen, der einzige Schüler, den ich je das Pech hatte zu unterrich-ten. Zauberer, Schankkellner und nicht zuletzt auch mein Freund.
Dem es im Laufe seiner einhundertfünfzig Lebensjahre, von zwei Jahren persönlicher Unterweisung durch mich ganz zu schwei-gen, gelungen ist, das Erlernen einiger wichtiger Dinge zu vermei-den. Als da erstens wäre: Ein Mitglied des Arkanums anzugreifen, das über die Fähigkeit verfügt, Eisen zu binden, ist ausgesprochen töricht.«
NdW, Kap 13: Zwischenspiel: Fleisch und Blut
Ein Jahr zuvor war Bast noch so furchtlos gewesen, wie ein geistig gesunder Mann nur hoffen kann, es zu sein, doch nun fürchtete er die Stille. Nicht die normale Stille, die daher rührte, dass sich nichts regte. Nein, Bast fürchtete die tiefe, müde Stille, die seinen Meister manchmal wie ein unsichtbarer Schleier umfing.
[...]
Kvothe sah zu dem Chronisten hinüber. »Ihr habt ja sicherlich schon das eine oder andere über sie gehört. Ich werde Euch die Wahrheit über sie er-zählen. Auch wenn ich fürchte, dass ich dieser Herausforderung nicht gewachsen bin.«
NdW, Kap. 48: Zwischenspiel: Eine Stille anderer Art
Ich dachte einen Moment lang darüber nach. »Vermutlich würde ich in den Tahlenwald gehen«, sagte ich.
»Zu den Tahl?«, fragte Wilem. »Das sind doch primitive Noma-den, so weit ich weiß.«
»Streng genommen sind die Edema Ruh auch Nomaden«, bemerkte ich trocken. »Ich habe mal eine Geschichte über sie gehört, in der es hieß, die Anführer der einzelnen Stämme seien keine groBen Krieger, sondern große Sänger. Mit ihren Liedern könnten sie Kranke heilen und Bäume zum Tanzen bringen.« Ich zuckte die Ach-seln. »Ich würde zu ihnen gehen, um zu sehen, ob das stimmt.«
»Ich würde an den Hof der Fae reisen«, sagte Wilem.
Simmon lachte. »Das gilt nicht.«
»Wieso nicht?«, fragte Wilem aufgebracht. »Wenn Kvothe zu den singenden Bäumen gehen kann, kann ich ja wohl ins Reich der Fae gehen. Und da tanze ich dann mit den Embrula ... den Frauen der Fae.«
»Die Tahl gibt es wirklich«, widersprach Simmon. »Geschichten von den Fae aber sind nur was für Besoffene, Bekloppte und kleine Kinder.«
»Und wohin würdest du gehen?«, fragte ich Simmon, um ihn davon abzuhalten, Wilem noch mehr zu ärgern.
Er schwieg eine ganze Weile. wIch weiß es nicht«, sagte er schließlich mit seltsam tonloser Stimme. »Ich bin wirklich noch nicht groß herumgekommen. Ich bin nur auf die Universität gegangen, weil, wenn meine Brüder erst mal ihr Erbe antreten und meine Schwestern ihre Mitgift bekommen, außer meinem Familiennamen nicht mehr viel für mich übrig bleibt.«
The Wise Man's Fear, Chapter 38: Kernels of Truth.
Plötzlich konnte ich wieder klar denken. Ich atmete tief ein und hielt Felurians Blick fest. Wieder sang ich, diesmal voller Zorn. Ich schrie die Töne förmlich. Sie klangen so hart und scharf wie Eisen, und ich spürte, wie Felurians Macht unter ihrem Klang erzitterte und schließlich zerbrach. Zurück blieb eine nur von Schmerz und Unbehagen erfüllte Leere.
[…]
Ich sprach wieder, und der Wind drückte Felurian auf die Kissen nieder. Ich machte eine Bewegung, als zerreiße ich etwas, und die silberne Flamme, die mein Atem gewesen war, wurde zu drei Tönen einer Melodie und verklang unter den Bäumen.
The Wise Man's Fear, Chapter 97: Blood and Bitter Rue
»In mancher Hinsicht fing alles damit an, dass ich sie singen hörte.
Ihre Stimme verband sich, vermengte sich mit meiner. Ihre Stimme war ein Bildnis ihrer Seele: Wild wie loderndes Feuer, scharf wie Glassplitter, lieblich und rein wie Klee.«
Kvothe schüttelte den Kopf. »Nein. Es begann an der Universität.
Ich ging dorthin, um Magie zu studieren, Magie, wie man sie aus Geschichten kennt, Magie wie bei Taborlin dem Großen. Ich wollte den Namen des Windes erlernen. Ich wollte Feuer und Blitz. Ich wollte Antworten auf Tausende Fragen und Zugang zur dortigen Biblio-thek. Doch was ich an der Universität fand, war ganz und gar nicht so wie in den Geschichten, und ich war entsetzt.
Eigentlich aber beginnt die Geschichte wohl mit dem, was mich dazu brachte, die Universität zu besuchen. Unerwartete Feuer in der Abenddämmerung. Ein Mann mit einem Blick wie eine Eisschicht am Grunde eines Brunnens. Blutgeruch und der Gestank von verbranntem Haar. Die Chandrian.« Er nickte. »Ja. Damit fing wohl alles an. Dies ist in vieler Hinsicht eine Geschichte über die Chandrian.«
NdW, Kap 7: Von Angängen und den Namen der Dinge