Episode 3 Der ökologische Kollaps - Wenn die Erde ihre Kraft verliert
Verunreinigung von Luft, Wasser und Nahrung
05.04.2026 24 min
Zusammenfassung & Show Notes
Der ökologische Kollaps – Wenn die Erde ihre Kraft verliert
Episoden-Beschreibung
Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Obst und Gemüse oft prächtig aussehen, aber kaum noch Geschmack oder Sättigungskraft haben? In der dritten Folge von „ die letzten 7 JAHRE “ untersuchen wir den ersten großen Vorboten der Zeitenwende: Den Zustand unserer natürlichen Lebensgrundlagen.
Basierend auf den Kundgaben von Bertha Dudde sprechen wir über die schleichende Verunreinigung von Luft, Wasser und Nahrung. Wir vergleichen diese prophetischen Warnungen mit den Aussagen von Jakob Lorber und Alois Irlmaier und stellen fest: Die heutige Umweltkrise ist weit mehr als ein technisches Problem. Es ist das sichtbare Zeichen einer Erde, die ihre segnende Kraft entzieht, weil der Mensch die göttliche Ordnung verlassen hat. Erfahren Sie, warum Dankbarkeit und geistige Rückbesinnung die wichtigsten Werkzeuge in dieser Zeit des ökologischen Umbruchs sind.
In dieser Folge:
- Das Auge täuscht: Warum Form und Aussehen unserer Nahrung nicht mehr mit ihrer inneren Lebenskraft übereinstimmen.
- Die Vergiftung der Elemente:
-
Stimmen der Seher: * Jakob Lorber: Über den Raubbau an der Erde und die „Geister der Tiefe“.
- Alois Irlmaier: Die Warnung vor dem „Gift“, das die Menschen essen werden.
- Bibelblick: Die prophetischen Klagen über eine „seufzende Schöpfung“.
- Geistige Ökologie: Warum die äußere Natur immer ein Spiegel unseres inneren Zustands ist (Gottfried Mayerhofer).
- Ausblick: Warum dieser Mangel uns lehren soll, wieder nach der „Speise, die nicht vergänglich ist“, zu suchen.
Ressourcen & Links:
- Vertiefung: Schriften von Jakob Lorber zum Thema Natur und Schöpfung.
- Community: Diskutiere mit uns auf Telegram https://web.telegram.org/k/#-3432192653
Nächste Folge: „Das Wanken der Weltwirtschaft: Wenn Geld seinen Wert verliert.“
Transkript
Willkommen zum Podcast sieben Jahre in Neustart, der Fahrplan aus der Krise.
Wir sehen ja jeden Tag diese Bilder.
Mikroplastik, das irgendwo in den tiefsten, dunkelsten Gräben der Ozeane treibt.
Leider ja.
Oder Pestizide, die weisse scheinbar unaufhaltsam in unser Grundwasser versickern.
Böden, die dermaßen ausgelaugt sind,
künstliche Zusätze schlichtweg keinen Ertrag mehr bringen.
Ja, die Natur ist am Limit.
Und damit willkommen zu unserer heutigen sehr tiefen Quellenbetrachtung.
Wir behandeln unsere Erde ja aktuell oft wie einen Patienten,
der eine richtig schwere chronische Krankheit hat.
Das ist ein sehr passendes Bild.
Ja, aber anstatt wirklich, sagen wir mal auf die Seele dieses Patienten zu schauen,
kleben wir einfach nur hochtechnologische Pflaster auf die äußeren Wunden.
Wir filtern, wir dünnen.
Wir vermodifizieren, richtig.
Doch was wäre, wenn das, was wir da draußen als Umweltkrise bezeichnen,
in Wahrheit gar kein rein chemisches oder biologisches Problem ist?
Ein sehr wichtiger Gedanke.
Was, wenn es viel mehr bedeutet, dass die Erde selbst ihre innere,
ihre geistige Lebenskraft verliert.
Und zwar, weil wir ganz bewusst den Zugang zu dieser Kraft abgeschnitten haben.
Also, das ist exakt der entscheidende Paradigmenwechsel,
denn wir heute vollziehen müssen.
Wenn wir uns gemeinsam auch mit dir als Zuhörer in diese Texte begeben,
müssen wir die gewohnte Perspektive der reinen Naturwissenschaft
für einen Moment ruhen lassen.
Ja, das müssen wir.
Die Quellen, die uns für diese Betrachtung vorliegen,
diagnostizieren diesen ökologischen Kollaps,
nämlich mit einer gerade zu schmerzhaften Präzision.
Aber sie tun das aus einer völlig anderen Richtung.
Wie genau, meinst du das?
Nun, sie zeigen uns auf, dass diese ganze stoffliche Verunreinigung
unserer Welt, also all das Plastik und die Toxine,
im Grunde nur der sichtbare, sehr dichte Schatten einer,
viel tieferen, unsichtbaren Verunreinigung ist.
Einer geistigen Verunreinigung.
Wow, okay, das geht tief.
Ja.
Und eine der zentralen christisch-mystischen Stimmen,
die uns diese komplexen Zusammenhänge wirklich aufzeigt,
das sind die Schriften von Bertha Dudde.
Wir erklären uns nämlich nicht nur, dass die Natur leidet,
sondern sie erklären uns dem Mechanismus dahinter.
Sie zeigen, warum die Natur ihre segnende Kraft,
also die eigentliche Lebensenergie regelrecht zurückzieht.
Eine Erde ohne Segen, puh, das ist ein beklemmendes,
ein unglaublich schweres Bild, finde ich.
Okay, lass uns das mal genauer aufschlüsseln.
Wenn wir von Segen oder Lebenskraft sprechen,
ist das für das moderne aufgeklärte Ohr ganz schnell
nach so abstrakter Esoterik.
Ja, das stimmt. Diese Gefahr besteht immer.
Aber diese Texte, die meinen das ja völlig real, oder?
Wie genau definieren die Quellen, denn diesen Zustand
und vor allem den Verlust dieser Kraft?
Sie meinen, es absolut wörtlich und physisch erfahrbar.
Es beginnt mit der grundlegenden Ursache.
Und hier müssen wir in die Mechanik der sogenannten Schöpfungsordnung eintauchen.
Okay, Schöpfungsordnung? - Genau.
Laut diesen Texten ist die Natur eben kein total materie Klumpen,
den man beliebig Formen ausbeuten und manipulieren kann.
Sondern? - Sie ist ein durchgeistigtes lebendiges Gegenüber.
Die göttliche Schöpfungsordnung basiert eigentlich auf einem Gleichgewicht
des Gebens und Empfangens, das von tiefem Respekt getragen wird.
Und da sind wir Menschen heute ja komplett von weg, oder?
Tölich, der moderne Mensch hat diese Ordnung massiv und systematisch verletzt.
Sein primeres Ziel ist die absolute Beherrschung.
Es geht eigentlich nur noch um maximale Erträge,
um rücksichtslose Effizienz und ja, die totale Unterwerfung der Elemente.
Ja, die Natur als reine Ressource.
Richtig. Eine Ressource, die man durchzwangen,
also chemisch, genetisch oder maschinell, zu immer mehr Leistung pressen kann.
Die logische Konsequenz daraus, das betonen die Quellen sehr stark,
ist keine strafende Rache-Aktion von oben,
es ist ein natürliches geistiges Gesetz.
Okay. - Wenn der Mensch mit der Energie der reinen Ausbeutung
und Gier auf die Natur einwirkt, dann zieht sich das göttliche,
das reine in der Natur einfach zurück.
Das heißt, die Elemente selbst verändern sich?
Exakt das Wasser, die Luft und unser tägliches Brot verlieren dadurch
ihre wahre, innere Lebensenergie.
Es war physisch existent, man kann sie anfassen,
aber sie sind geistig entlehrt.
Und hier wird es jetzt wirklich interessant.
Wenn ich diesen Gedanken mal ganz praktisch auf meinen eigenen Alltag übertrage.
Ja, mach das mal.
Ich gehe in den Supermarkt und kaufe dort einen Apfel.
Dieser Apfel sieht markelos aus.
Der Glänz, im perfekten Licht der Auslage,
er hat genau die genormte Größe, er verfallt nicht so schnell.
Ein optisch perfekter Apfel.
Sagen uns diese Quellen dann im Grunde,
dass dieser Apfel zwar mein Auge täuscht und mein Magen füllt.
Aber mich auf einer viel tieferen Ebene gar nicht mehr wirklich nährt.
Weil die Erde aus der Ärger gewaltsam und mit Chemikalien herausgepresst wurde,
geistig völlig ausgebeutet und ihres Segens behaupt wurde.
Exakt das ist der Vorgang, der hier beschrieben wird.
Die äußere Materie mag durch unsere Technik noch geformt und erhalten sein.
Aber der belebene Geist, also die eigentliche Substanz, die unsere eigene Lebenskraft nährt,
ist Gewichen.
Das ist Wahnsinn, wir essen wunderschöne Lehre-Hüllen.
So könnte man's ausdrücken, ja. Wunderschöne Lehre-Hüllen.
Und um diesen Mechanismus in seiner ganzen Tagweite zu begreifen,
möchte ich dir und natürlich unseren Zuhörer nun die zentrale Quelle
unserer heutigen geistigen Reise vorlesen.
Sehr gerne.
Es handelt sich um eine direkte Kundgabe, die Bertha-Dude empfangen hat.
Das ist die Nummer 8655.
Und ich möchte dich lieber zu Hörere einladen, diesen Worten jetzt einfach mal
unkommentiertraum zu geben.
Lasst die Ernsthaftigkeit und diese unfassbare Aktualität dieser Sätze einfach mal auf dich wirken.
Wir hören ganz aufmerksam zu.
Es wird eine Zeit kommen, wo die Elemente, Luft, Wasser und Erde so verunreinigt sind,
dass sie dem Körper nicht mehr die Kraft geben können, die er benötigt.
Der Mensch hat sich gegen die göttliche Ordnung versündigt.
Er hat die Natur ausgebeutet, er hat sie mit künstlichen Mitteln zur Ertragsteigerung gezwungen
und damit die natürliche Reinheit verstört.
Das Wasser wird ungenießbar werden, die Luft wird schädliche Stoffe enthalten
und die Früchte der Erde werden wohl noch das Auge täuschen durch ihre Form,
aber sie werden keine Lebenskraft mehr in sich tragen.
Und dieses ist ein Vorbote des Endes, denn der Mensch entzieht sich selbst die Basis seines irdischen Daseins.
Ja.
Da muss man erstmal tief durchatmen.
Absolut. Wenn wir diese Stille nutzen, um das Gehörte etwas Nachklingen zu lassen,
dann merken wir, dass die Tiefe dieser Diagnose wirklich monumental ist.
Und sie spricht ja ganz am Ende von einem Vorboten.
Es ist eben kein zufälliger Unfallergeschichte, dem wir da gerade erleben.
Der Mensch entzieht sich durch seinen eigenen, unbelehrbaren Hochmut,
buchstäblich selbst die Basis seiner Existenz.
Er kapt die Wurzeln des Baumes von dessen Früchten erleben will.
Ein sehr schönes Bild und er tut das nicht aus versehen, sondern systematisch.
Weißt du was mich daran so fasziniert?
Das ist diese absolute Abwesenheit eines zornigen strafenden Gottes in dieser Beschreibung.
Ja, das fällt auf.
Wenn ich diese Worte höhere, spüre ich da eine fast kalte, unerbittliche Kausalität.
Wir zwingen die Natur künstlich, wir pressen sie aus.
Und als direkte, ganz natürliche Antwort darauf,
stürbt das Ware in ihr ab.
Genauso ist es.
Das ist keine Strafe, die irgendwie von außen diktiert wird.
Das ist das Gesetz von Ursache und Wirkung auf einer ganz spirituellen Ebene.
Wir erschaffen diese Lehre selbst.
Und genau diese Selbstverantwortung ist der eigentliche Kern der Botschaft.
Es wirft ja die drängende Frage auf, ob wir diese Form der Kausalität überhaupt noch begreifen können.
Wahrscheinlich nicht mehr, oder?
Wir haben unseren Verstand so sehr darauf trainiert, Ursache und Wirkung nur noch unter Mikroskop zu suchen.
In der Zellbiologie, der Chemie.
Alles muss messbar sein.
Genau. Aber die göttliche Schöpfungsordnung um fast Dimensionen, die für unsere Messgeräte völlig unsichtbar sind.
Wenn wir die Verbindung zu dieser höheren Ordnung kappen,
dann ist der physische Nährstoffverlust in unserer Nahrung wirklich nur das allerletzte, sichtbare Glied einer langen Kette von inneren Zerstörungen.
Warte mal kurz.
Bevor wir das als so ein isoliertes spirituelles Konzept abstempeln.
Ja?
Dass nicht nur die Theologische Ansicht einer einzigen Quelle ist, müssen wir prüfen, ob dieser Kausale-Mechanismus auch an anderen Stellen auftaucht.
Wenn wir diese verschiedenen Texte miteinander legen, dann weben sich hier stimmen aus völlig unterschiedlichen Jahrhunderten zu einem, ja, erschütternd klaren Gesamtbeck zusammen.
Hast du ein Beispiel?
Ja.
Ja.
Und wenn wir diese verschiedenen Texte mal nebeneinander legen, dann weben sich hier stimmen aus völlig unterschiedlichen Jahrhunderten zu einem, ja, erschütternd klaren Gesamtbeck zusammen.
Hast du ein Beispiel?
Nehmen wir als erstes Jacob Lorber.
Er schrieb seine großen Offenbarungswerke Mitte des 19. Jahrhunderts.
Ah, das ist extrem wichtig einzuordnen. Mitte des 19. Jahrhunderts.
Warum?
Na ja, da begann die Industrialisierung vielleicht gerade erst zu erahnen, was sie überhaupt werden könnte.
Die jeller Landwirtschaft im heutigen Sinne von Mikroplastik oder gar einer globalen Umweltverschmutzung, da gab es noch nicht die geringste Spur.
Das stimmt.
Wie konnte er das also in diesem historischen Kontext beschreiben?
Genau, das macht seine Schriften ja so bemerkenswert profitzeient.
Lorber warnte schon in dieser frühen Zeit eindringlich davor, dass die Menschen eines Tages aus reiner Habsucht die Berge durchlöchern und den Boden aussaugen würden.
Er beschreibt einen beispiellosen Missbrauch der Technik und er verwendet dabei einen faszinierenden Begriff.
Er sagt, durch dieses gewaltsame, reinmaschinelle Eindringen in das Innere der Erde würden die Geister der Tiefe freigesetzt.
Geister der Tiefe, das klingt im ersten Moment nach einem Fähnthesiroman.
Ja, das mag sein.
Wie müssen wir das im Kontext unserer Betrachtung verstehen? Sind das Demonen oder so etwas?
Nicht ganz. In der Lorbaschen Kosmologie ist die Erde ein Reifungsort für spirituelle Essenzen.
Die Materie selbst ist, wenn man so will, gebundener noch unreifergeist.
Okay, das heißt, die Erde lebt.
Genau. Wenn der Menschen nun nicht in Erfurcht mit der Natur interagiert, sondern durch Fracking, durch exzessiven Bergbau und Tiefenbohrungen, die Erde gewaltsam aufreist, um ihre Schätze zu rauben,
dann befreit er diese noch unreifen, rohen Naturkräfte vor ihrer Zeit.
Und diese Kräfte machen dann was?
Diese vorzeitig entfesselten Kräfte, also die Geister der Tiefe, manifestieren sich in der äußeren Welt als purer Zerstörung.
Heute würden wir diese Auswirkungen vielleicht als katastrophale Wetterextreme bezeichnen.
Als Klimakollabs oder als unerklärliches Sterben der Ernten.
Aber der Mechanismus bleibt absolut der selbe. Es ist ein gewaltsames Antasten von natürlichen Ordnungen, dass dieses hohe Chaos in die Welt entlässt.
Wir reißen also ein System auf, dass wir weder verstehen, noch beherrschen, nur weil wir halt die technologischen Mittel dazu haben, das ist Hochmut in Rheinkultur.
Besser kann man es nicht ausdrücken.
Was uns mal von dieser sehr tiefen kosmologischen Ebene zu etwas Fiebodenständigerem wechseln, wie sieht das denn bei Seren aus, die sozusagen mit beiden Händen in der Erde gesteckt haben?
Da kommen wir zwangsläufig zu Aloes Ilmeier, dem bekannten Bayerischen Brunnenbauer aus dem 20. Jahrhundert.
Ein Brunnenbauer, okay.
Ja, Ilmeier war absolut kein Theologe. Er war ein einfacher Mann des Volkes, der täglich mit Erde und Wasser arbeitete.
Eine Vision sind drastisch, fast schon brutal greifbar.
Was hat er gesehen?
Er sah voraus, dass eine Zeit kommt, in der die Leute wörtlich das Gift fressen werden, dass sie zuvor aus pure Erkragsgieh selbst auf ihre Felder gesteuert haben.
Wahnsinn, er beschreibt also exakt diesen Kreislauf der Pestizide, den wir heute als bitterere Realität kennen.
Aber Ilmeier fügte noch ein spezifisches Detail hinzu, dass uns im Kontext der Bürgerdude Texte sofort auf euch einlassen muss.
Nämlich?
Er sagte nicht nur, dass wir das Gift essen, er sagte explizit, dass das Essen zwar in riesigen Mengen vorhanden sein wird, also die Regale werden überquellen, vor scheinbar im Überfluss.
Ja.
Aber dieses Essen macht die Menschen nicht mehr satt.
Oder es macht sie langfristig sogar krank.
Okay, also was bedeutet das nun alles im großen Zusammenhang?
Wir haben hier Dude, die von der schwindenden Lebenskraft spricht, weil die Erde geistig entlehrt wird.
Richtig. Wir haben Lorbeer, der das unrechtmäßige Auspressen der Erde als Freisetzung zerstörischer Kräfte gubeschreibt.
Und wir haben Ilmeier, den einfachen Brunnenbauer, der sieht, dass wir Berge von Nahrung produzieren, die unseren tiefsten Hunger gar nicht mehr stillen können.
Ganz genau.
Ja, das ist doch so, dass wir die Ärger nicht so kaputtrapieren, oder? Sind all diese Stimmen im Grunde nicht eine einzige gewaltige Warnung vor ein und dem selben menschlichen Irrglauben?
Welchem Irrglauben?
Dem Glauben, dass wir die göttliche Ordnung straflos durch unsere Technologie ersetzen können.
Einem Irrglauben, den wir heute verharmlosen als Fortschritt oder Effizienzsteigerung feiern.
Absolut, du triffst den Nagel auf den Kopf.
Und diese durchgehende Linie der Warnungen wutzelt in der ältesten und bekanntesten Quelle, die wir überhaupt haben, nämlich der Bibel.
Ah, die Offenbarung des Johannes?
Richtig. Wenn wir einen Blick in die Offenbarung färfen, finden wir dort dieses gewaltige apokalyptische Bild von Plagen, bei denen ein Stern namens Wermut auf die Erde stürzt und ein Drittel aller Wasser bitter macht.
Wermut, das bitterere Wasser, ja.
Ernten werden vernichtet, die Lebensgrundlagen zerfallen.
Und das ist eben nicht einfach nur ein antiges Schauermerchen.
Es ist das uralte spirituelle Bild einer Schöpfung, die buchstäblich unter der Last der menschlichen Gottlosigkeit stöhnt.
Die Natur kollabiert, weil der Mensch aus seiner geistigen Bestimmung gefallen ist.
Das würde ja im Umkehrschluss bedeuten, dass die Trennung zwischen Umwelt auf der einen Seite und dem inneren Seelenzustand des Menschen auf der anderen Seite eine komplette Illusion ist?
Und das ist die vielleicht wichtigste Erkenntnis, die uns Gottfried Mayerhofer in seinen Überlieferungen mitgibt.
Er bringt dieses gesamte kosmische Prinzip auf eine Messerschafe Formel.
Wie laute die?
Mayerhofer erklärt detailliert, dass die sichtbare Natur im Außen immer nur der unverfälschte Spiegel des menschlichen Geistes im Innen ist.
Der Spiegel, das ist kein poetischer Vergleich, nämlich...
Nein, überhaupt nicht. Es ist ein kausales Gesetz.
Wenn die Menschheit als Kollektiv innerlich verunreinigt ist, also wenn unsere treibenden Kräfte, Gear, Egoismus, Rücksichtslosigkeit und Lieblosigkeit sind,
dann produzieren wir eine geistige Realität, die so toxisch ist, dass die äußeren Natur, die uns umgebt, unmöglich reinbleiben kann.
Wir vergiften also uns selbst zuerst?
Wir vergiften immer, wirklich immer zuerst unseren eigenen Geist.
Der vergiftete Geist erfindet dann die Pestizide, die Abgassysteme, die Ausbeutungsmethoden, mit denen wir unsere Flüsse, unsere Luft und unsere Böden physisch zerstören.
Die äußere Krise ist eine zwingende Folge der inneren Krise.
Das ist ein Gedanke, den man wirklich sacken lassen muss. Die Umweltkrise ist kein chemisches Problem.
Sie ist das exaktes Spiegelbild unserer eigenen inneren Lehre.
So schwer, das zu akzeptieren ist ja.
Wenn ich mir anschaue, wie wir heute gesellschaftlich und auch politisch versuchen, diese massiven Probleme in den Griff zu bekommen, dann zeigt sich doch genau in diesen Lösungsversuchen unsere ganze Trage.
Inwiefern?
Wir glauben ja allen Ernstes immer noch, wir hätten für diese spirituelle Lehre eine technologische Lösung parang.
Und genau da liegt die große Illusion unserer modernen Zeit.
Wir analysieren diese spirituelle Diagnose, die Glasklar vor uns liegt und dann noch weigern wir uns hartnäckig den notwendigen Paradigmen wechsel zu vollziehen.
Wir wursstellen einfach weiter.
Wir versuchen weiterhin die Krankheit, mit der gesagt, den selben Werkzeugen zu heilen, die sie überhaupt erst verursacht haben.
Wir sind eigentlich am absoluten Ende unserer reinen menschlichen materialistischen Weisheit angekommen, aber wir machen einfach weiter, als könnten wir uns aus diesem Schlammmassel noch irgendwie heraus erfinden.
Es hat schon fast eine tragische Komik, finde ich. Die Böden sind tot und geben den Pflanzen keine Nährstoffe mehr.
Ja, kein Problem, dann synthetisieren wir im Labor eben chemischen Dünger und pumpen ihn in die Erde.
Genau diese Reflex.
Das Essen auf unserem Teller gibt uns keine wahre Kraft mehr und wir fühlen uns ständig erschöpft.
Dann glauben wir wirklich, wir können diese tiefes spirituelle Lehre mit Vitamine, Brause, Tabletten und Nahrungsergänzungsmitteln wieder auffüllen.
Eine völlige Fehl-Einschätzung der Lage.
Das Wasser ist durch unsere eigene Industrie verseucht. Dann bauen wir halt gigantische, hochgradige technologische Filteranlagen und nennen das dann stolz um Weltschutz.
Die Quellen machen unmissverständlich klar, wo an all diese reintechnischen Bemühungen letztlich scheitern müssen.
Woran?
Wir können die Materie manipulieren. Wir können sie spalten, filtern und neu zusammensetzen.
Aber die Lebenskraft, dieser innere Segen, der die Materie überhaupt erst näherend und heilsam macht, der kommt direkt aus dem göttlichen.
Und den können wir nicht nachbauen.
Diese Kraft lässt sich in keinem Labor der Welt künstlich erzeugen, Klonen oder Herstellen. Die ökologische Krise, über die wir ja täglich debattieren, ist tief in ihrem Kern eine Krise der Verbindung.
Eine Krise der Verbindung.
Weil wir die spirituelle Verbindung zum Schöpfer verloren haben, bricht völlig folgerichtig auch unsere physische Verbindung zur Schöpfung ab.
Weißt du, woran mich das erinnert?
Der Versuch, unsere Welt jetzt nur mit noch mehr Technologie, noch mehr Effizienz und noch mehr Kontrolle retten zu wollen, ohne den Geister hinterzuwandeln, das ist so, als Stunde in meinem Wohnzimmer eine völlig verdeute, abgestorbene Zimmerpflanze.
Und dann?
Und anstatt das offensichtliche zu tun, nämlich ihr frische Erde, Wasser und endlich mal Zugang zu echtem natürlichen Sonnenlicht zu geben.
Für mich stattdessen eine Spredose mit grüne Farbe und sprühe die vertrockneten Blätter einfach grün an.
Das ist eine sehr, sehr treffende Analogie für unser derzeitiges globales Handeln.
Auf den ersten Blick, also für einen ganz flüchtigen Gement, sieht diese Pflanze dann vielleicht wieder ganz gesund aus.
Wir können ein Foto davon machen und behaupten, hey, das Problem sei gelöst.
Aber tief drinnen.
Aber ohne das echte Wasser, ohne das echte Licht von oben.
Also ohne den Segen, von dem die Quellen sprechen.
Und all dieses verzweifelte oberflächliche Bemühn völlig umsonst.
Die Pflanze ist tot, auch wenn sie noch so grün länzt.
Ein starkes Bild.
Und wenn Bertha Duddel dies in ihrer Kundgabe als Vorboten bezeichnet, dann soll uns das doch jetzt nicht in blinde Panik versetzen, oder?
Ein Vorbote ist ja eigentlich eine Warnung, die uns zur Umkehr zur Demut aufruft.
Demut ist hier tatsächlich das alles entscheidende Schlüsselwort.
Also diese Texte von Duddel über Lorber bis hin zu Mayerhofer in einen größeren Rahmen stellen, erkennen wir eines ganz deutlich.
Das rein intellektuelle Wissen um diese profetischen Zusammenhänge ist wertlos.
Das bloße analysieren ändert nichts.
Nichts. Es geht nicht darum, sich jetzt in Weltuntergangsfantasien zu suchen oder mit dem Finger auf die böse Industrie zu zeigen.
Es geht um die innere Erkenntnis. Wir sind absolut abhängig.
Wir sind abhängig von einem Segen, den wir mit all unserem Geld nicht produzieren können, den wir nicht an der Börse handeln und nicht durch Maschinen erzwingen können.
Und diese Erkenntnis der Demut müssen wir in die Tat umsetzen.
Und zwar jeden Tag.
Und genau an diesem Punkt bei dir lieber Zuhörer kommt diese Reise durch die Quellen jetzt in der Praxis an.
Vielleicht lädt dich diese Betrachtung heute ja dazu ein, gleich im Anschluss mit völlig neuen, viel bewussteren Augen auf etwas alltägliches zu schauen.
Wenn du nachher ein einfaches Glas Wasser trinkst.
Oder wenn du ein Stück Brot ist.
Es ist ein Wunder.
Ja, wir haben in unserer Überflussgesellschaft einfach verlernt, das unglaubliche Wunder darin zu sehen.
Dass uns etwas nähert, ist keine biologische Selbstverständlichkeit, auf die wir ein eingeklagtes Recht hätten.
Es ist ein beständiges, göttliches Geschenk.
Ein Geschenk, das wir Ehren müssen.
Und dieses Geschenk müssen wir schützen.
Natürlich durch äußeres ökologisches Handeln, keine Frage.
Aber vor allem, und das ist die Botschaft heute, geistig, durch eine tief empfundene echte und ehrfüchtige Dankbarkeit für die Lebenskraft, die uns trotz allem noch gewährt wird.
Diese innere Umkehr, also dieser bewusste Akt der Dankbarkeit, ist der erste essenzielle Schritt, um die gerissene Verbindung wiederherzustellen.
Es ist der Weg weg vom rücksichtslosen fordernden Konsumieren, zurück zu einem demütigen, ehrfüchtigen Empfangen.
Bevor wir unsere gemeinsame Reise für heute beenden, möchte ich dir lieber zuhörer noch einen letzten, weiterführenden Gedanken mit auf den Weg geben.
Etwas, das du für dich selbst erforschen kannst, aufbauent auf diesem Gesetz der Kausalität, das wir heute kennengelernt haben.
Ein sehr wichtiger Gedanker.
Wir haben ja heute intensiv darüber gesprochen, wie grundlegende natürliche Systeme der Schöpfung aus der Balance geraten und ihre tragende Kraft verlieren, wenn der Geister hinter durch Egoismus verunreinigt ist.
Richtig.
Wenn also schon unsere aller Elementasten göttlich gegebenen Lebensgrundlagen, also das reine Wasser, die Luft zum Atmen, das Korn auf dem Feld, ins Wanken geraten, weil uns die innere spirituelle Verbindung fehlt, was bedeutet das dann eigentlich für all die anderen Systeme um uns herum?
Das ist die unausweichliche Konsequenz dieser Logik.
Was bedeutet das für die komplett menschengemachten, rein abstrakten Konstrukte, auf die wir uns jeden Tag so blind und selbstverständlich verlassen?
Wenn selbst unser tägliches Brot, seinen wahren nährenden Wert verliert, wie sicher ist dann der Halt, wie real ist dann der Wert unseres weltweiten Wirtschaftssystems? Wie beständig ist dann der Wert unseres Geldes in dieser Zeit?
Wie stabil kann ein riesiges globales Gebäude sein, das auf endlosem Wachstum basiert, wenn schon das tiefste Fundament, also die Erde selbst brockelt, weil der Segen fehlt?
Das ist etwas, worüber es sich ernsthaft nachzudenken lohnt, währendst du dein nächstes ganz bewusstes Glas Wasser trinkst und dir der Wunden des Patienten Erde bewusstwürst. Die Zeit der oberflächlichen Flaster ist endgültig vorbei.
Warum habe ich nichts hinzuzufügen?
Wir danken dir für deine Zeit und für deine Bereitschaft, diese Tiefe, intensive Denkreise heute mit uns zu gehen, es erfordert Mut den Dingen auf den geistigen Grund zu schauen und den bequemen Erklärungen zu mistrauen.
Bis zum nächsten Mal.
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