Episode 6 – Das Chaos der Völker - Wenn die Welt aus den Fugen gerät
Warum Gott den"Mächtigen" den Verstand nimmt
22.04.2026 25 min
Zusammenfassung & Show Notes
Episoden-Beschreibung
Wir erleben eine Zeit der Krisengipfel, Friedensverhandlungen und diplomatischen Bemühungen – und doch scheint die Welt immer tiefer im Chaos zu versinken. In der sechsten Folge von „die letzten 7 JAHRE “ untersuchen wir das Phänomen der „großen Ratlosigkeit“.
Basierend auf der Kundgabe BD 8717 von Bertha Dudde sprechen wir darüber, warum den Mächtigen dieser Welt der Verstand für echte Lösungen genommen wird, wenn sie sich von der göttlichen Ordnung abkehren. Wir ziehen Vergleiche zur biblischen Prophezeiung (Lukas 21) und den Schauen von Alois Irlmaier, der bürgerkriegsähnliche Unruhen voraussah.
Erfahren Sie, warum dieses politische Beben notwendig ist, um Platz für ein völlig neues Denken zu schaffen, und wie Sie inmitten der äußeren Unruhe Ihre innere Mitte bewahren.
Erfahren Sie, warum dieses politische Beben notwendig ist, um Platz für ein völlig neues Denken zu schaffen, und wie Sie inmitten der äußeren Unruhe Ihre innere Mitte bewahren.
In dieser Folge:
- Die verblendeten Führer: Warum diplomatische Lösungen laut Bertha Dudde in der Endzeit scheitern müssen.
- Analyse BD 8717: Sie suchen den Frieden und bereiten den Krieg vor – Das Paradoxon der modernen Machtpolitik.
-
Der prophetische Chor:
- Die Bibel (Lukas 21): Das Verzagtheat der Völker und das „Wogen des Meeres“ (Volksunruhen).
- Alois Irlmaier: Visionen von Streiks, Aufständen und dem Verlust der staatlichen Ordnung.
- Jakob Lorber: Über das „Unten, das nach Oben gekehrt wird“ und den Stolz der Regierenden.
- Geistige Ursachenforschung: Die Ratlosigkeit der Häupter als Resultat der Gottferne.
- Vom Chaos zum Kosmos: Warum die Zerstörung der alten Weltordnung die Geburtsstunde einer neuen Zeit ist.
Ressourcen & Links:
- Originaltext: Kundgabe BD 8717 im Bertha-Dudde-Archiv: https://www.bertha-dudde.info/leseauswahl/wortgottes/07_HTML/8/8717.html
- Hintergrund: Biblische Endzeitreden (Matthäus 24 & Lukas 21).
- Community: Berichte uns in der Telegram-Diskussionsgruppe: Wo nimmst du die „Ratlosigkeit“ in deinem Alltag am stärksten wahr?
- Community: Diskutiere mit uns auf Telegram https://web.telegram.org/k/#-3432192653
Nächste Folge: „Der Kampf um die Rohstoffe: Warum Energie und Ressourcen zu Waffen werden.“
Transkript
Willkommen zum Podcast sieben Jahre Neustart, der Fahrplan aus der Krise.
Stell dir vor, die mächtigsten Führer der Welt sitzen an einem gigantischen Konferenz-Tisch.
Sie haben wirklich alle Ressourcen dieses Planeten zur Verfügung.
Sie werden von den absolut brillantesten Köpfen beraten, haben Zugang zu jeder Information.
Dennoch schauen Sie sich an, Sie wissen schlichtweg nicht mehr weiter. Die Pläne greifen einfach nicht mehr.
Absolut nicht, nein. Verträge zerfallen zu Staub, noch bevor die Tinte richtig trocken ist.
Und draußen auf den Straßen, da eskaliert die Situation voll ends.
Ein Bild ist totalen Kontrollverlust.
Genau. Und exakt dieses Bild eines globalen Kontrollverlusts zeichnet ein sehr bemerkenswertes Textkonvolut,
das wir heute gemeinsam analysieren wollen. Wir steigen heute nämlich tief in einen Dokument aus der Reihe sieben Jahre Neustart ein.
Es geht um die Episode 6 mit dem wirklich gewaltigen Titel, das K aus der Völker, wenn die Welt aus den Fugen gerät.
Und ich finde, wir müssen uns für dieses Dokument heute wirklich etwas Zeit nehmen.
Wir sollten das Sprechtempo bewusst ein wenig drosseln.
Ja, das spüre ich auch.
Diese Texte verlangen einfach eine gewisse innere Ruhe, eine Stille, um sie überhaupt richtig durchdringen zu können.
Es geht hier nicht um schnelle Fakten.
Richtig. Es geht um etwas viel tieferes.
In Zentrum unserer heutigen Betrachtung steht eine prophetische Schrift, eine sogenannte Kuntgabe.
Für alle, die mit dem Begriff jetzt vielleicht nicht so vertraut sind, in diesem spirituellen Kontext,
versteht man unter einer Kuntgabe eine empfangene göttliche Offenbarung.
Okay, also eine direkte Durchsage sozusagen.
Ja, genau. Und speziell geht es heute um den Text mit der Archivnummer Bd7817.
Verfasst wurde das Ganze von Bertha Dudde.
Im Lass uns da vielleicht direkt kurz einhaltgebieten, nur um den Kontext für dich den Hörer zu schaffen.
Gerne.
Wer genau ist Bertha Duddeck?
Und aus welcher Zeit stammt dieser Text eigentlich?
Das ist ja enorm wichtig, um das irgendwie einordnen zu können.
Absolut. Also Bertha Dudde war, na ja, eigentlich eine ganz einfache Schneiderin aus Schlesien.
Sie lebte von 1891 bis 1965.
Mhm, also mitten in den großen Umbrüchen des letzten Jahren dazu.
Genau. Ab dem Jahr 1937, also wirklich in einer historisch extrem aufgeladenen Zeit,
kurz vor dem Zweiten Weltkrieg, begann sie tausende solcher Texte niederzuschreiben.
Tausende. Wow.
Ja, unfassbar viele. Sie selbst gab an diese Worte durch eine innere Stimme,
durch das sogenannte innere Wort, diktiert zu bekommen.
Und unabhängig davon, wie man jetzt ganz persönlich zu diesem Konzept der göttlichen Eingebung steht,
das vorliegende Dokument stellt eine faszinierende Tese auf.
Und zwar eine sehr weitreichende Tese.
Ja, nämlich das ihre Texte, die heutige globale Krise mit einer gerade zu erschreckenden Präzision abbilden.
Laut dem Dokument befinden wir uns aktuell in einer Art dazwischen.
Einem Schwebezustand, ja.
Der Text erwähnt den Fall eines großen Machthabers als eine Art Startschuss
und nun stehen wir eben in dieser merkwürdigen, flirrenden Zwischenzeit,
in der die ganzen alten Ordnungen einfach kollabieren.
Und unsere Mission für diese tiefgehende Betrachtung heute
ist es, das warum und das wie hinter diesem Kollaps zu verstehen,
wie der Text es uns eben darlegt.
Genau. Warum gerät die Welt der Art aus den Fugen
und vielleicht noch viel wichtiger?
Wo ist der Anker, wenn dieser Sturm seinen Hörpunkt erreicht?
Das ist die zentrale Frage.
Wenn wir uns die gegenwärtige Weltbühne ansehen, diagnostiziert das Dokument
bei den Führungspersönlichkeiten einen und das ist ein Zitat verblendeten Geist.
Verblendeter Geist.
Das ist ein starker Begriff?
Ja, es wird argumentiert, dass dort ein vollkommenes spirituelles Waku umherrscht.
Es wird unablässig von Frieden gesprochen.
Gipfeltreffen ohne Ende.
Genau, zahlose diplomatische Treffen.
Aber die Quelle sagt ganz klar, dass alles fruchtet nicht mehr.
Es sind reine leere Redensarten.
Ich habe der immer dieses Bild von einem Theaterstück im Kopf.
Alle Schauspieler stehen auf der Bühne und sagen,
brav ihre Texte über Frieden und Zusammenarbeit auf.
Mhm.
Aber die Kulisse hinter ihnen, die brennt bereits Lichter low.
Und alle tun so, als ob nichts wäre.
Das ist ein sehr treffendes Bild.
Die Prämisse stützt sich genau auf diese Beobachtung.
Das Worte und Taten sich auf der globalen Bühne komplett entkoppelt haben.
Ja.
Das Dokument argumentiert, dass der Materialismus,
die eigentliche, alles dominierende Triebkraft hinter all diesen politischen Plänen ist.
Aber lass uns das mal genauer definieren.
Weil unter Materialismus versteht ja jeder was anderes.
Richtig.
Hier müssen wir sehr genau hinschauen.
Es geht nicht einfach nur darum,
dass jemand gerne ein teures Autofährt oder Luxus mag.
Sondern.
Es ist eine fundamentale Weltsicht.
Eine Weltsicht, die die besagt.
Die physische Materie ist die einzige Realität, die überhaupt existiert.
Etwas geistiges gibt es nicht.
Okay.
Und wenn das die Grundannahme von Politikern und Entscheidern ist,
dann geht es logischerweise immer nur um Macht erhalten.
Genau.
Um Macht erhalten, um die Sicherung von Ressourcen
und eben um den eigenen reinirdischen Vorteil.
Weil es ja sonst nichts gibt in deren Weltbild.
Exakt.
Das Fundament, auf dem echter Frieden überhaupt nur wachsen könnte,
nämlich dieser reine, uneignützige Nächstenliebe,
ist in diesem materialistischen System schlichtweg nicht vorgesehen.
Aber warte mal.
Hier muss ich wirklich mal kritisch einhaken.
Das klingt auf den ersten Blick fast ein bisschen na ja naiv.
Inwiefern?
Geopolitische Konflikte.
Harte Ressourcenkriege und globale Wirtschaftskrisen.
Jetzt einfach nur auf einen Mangel an Nächstenliebe zu reduzieren,
ignoriert das nicht diese handfesten, knallharten wirtschaftlichen Realitäten.
Ich verstehe, worauf du hinaus willst.
Die argumentiert der Text gegen den Vorwurf,
dass hier komplexe Weltpolitik für den Leser zu stark vereinfacht wird.
Wie führt ein Mangel an Liebe ganz mechanisch zum Scheitern von Verträgen?
Das ist eine hervorragende Einwand.
Aber weißt du, der Text vereinfacht die Wirtschaft nicht.
Er legt viel mehr die tiefen psychologische Wurzel
dieses gesamten Wirtschaftssystems frei.
Okay, erklär mir das.
Wenn wir uns die Argumentation des Dokuments ansehen,
dann funktioniert das so.
Eine materialistische Weltsicht zwingt den Menschen unweigerlich in einen Nullsumenspiel.
Ein Nullsumenspiel?
Ja, wenn Materie alles ist und Materie ist ja per Definition auf diesem Planeten begrenzt,
dann bedeutet der Gewinn des einen automatisch den Verlust des anderen.
Ah, verstehe, wenn der Kuchen begrenzt ist und ich ein größeres Stück will,
muss jemand anderes ein kleineres bekommen.
Genau das.
Und in einem solchen geistigen Klima ist echtes Vertrauen schlicht unmöglich.
Diplomative wird dann nur noch zu einem Instrument der Täuschung.
Man versucht eigentlich nur, sich selbst strategisch den größeren Anteil am Kuchen zu sichern,
während man so tut, als ob man teilt.
Richtig.
Wenn die nächsten Liebe fehlt, also dieser aufrichtige Tiefewunsch,
dass es dem anderen wirklich genauso gut gehen möge wie einem selbst,
dann bleibt am Ende nur das nackte Ego.
Aus dieser Perspektive heraus beschreibt Dude, das zwangsläufig irgendwann ein Zustand erreicht wird,
in dem ein Volk im anderen nur noch den Konkurrenten sieht, den reinen Feind.
Es ist also überhaupt keine Naivität der Quelle.
Es ist eigentlich eine Messerschampferanalyse der psychologischen und geistigen Ursachen.
Ganz genau.
Okay, das ergibt Sinn.
Diese innere Haltung des Nullsumenspiels, die untergräbt das Fundament
jeder echten Vereinbarung von vorne rein.
Sie frisst das Vertrauen von innen auf.
Ich würde sagen, wir lassen diese Diagnose nun einmal in den Originalworten auf uns wirken.
Diese Texte sind ja sehr dicht und erfordern, dass wir wirklich genau hinhören.
Ich würde dich bitten, die zentralen Passagen aus der Originalquelle dieser BD8717 vorzulesen
und lass uns dem Text wirklich diese Langsamkeit und das Gewicht geben, das diese Worte fordern.
Sehr gerne.
Ich lese nun ungekürzt aus den Schriften von Bertha Dode vor.
Sie schreibt?
Ungewöhnlich wird die kommende Zeit euch belasten.
Mhm.
Denn das Weltgeschehen tritt in eine neue Phase ein.
Die Unruhe unter den Völkeln nimmt zu.
Ein jedes sieht in dem anderen den Feind.
Aber der Materialismus ist trybkraft aller Pläne und Vorhaben.
Der Materialismus als trybkraft?
Ja.
Auch es sind, zumeist, die verantwortlichen verblendeten Geistes.
Es wird viel geredet und doch sind es nur leere Redensarten, denen keine Taten folgen.
Weil das Fundament fehlt?
Genau.
Sie schreibt weiter, denn die irdische Not wird nicht behoben.
Die gesetze göttliche Ordnung umzustoßen zieht immer ein Chaos nach sich.
Mhm.
Und diesem Chaos geht ihr Menschen nun unwideruflich entgegen
und auch die irdische Welt wird aus allen Fugen geraten.
Puh.
Lasst das mal kurz wirken.
Ja.
Die gesetze göttliche Ordnung umzustoßen zieht immer ein Chaos nach sich.
Das ist der Satz, der bei mir jetzt absolut hängen bleibt.
Es ist ein sehr zentraler Satz in diesem Werk.
Die Welt gerät laut dieser Argumentation also nicht durch einen blinden Zufall,
nicht durch politisches Pech aus den Fugen.
Es wird ein glasklarer Chaosal zusammenhang formuliert.
Ursache und Wirkung.
Ganz streng.
Kannst du dieses Prinzip dieser göttlichen Ordnung,
wie es in der Quelle dagelegt wird, noch ein bisschen tiefer beleuchten?
Was bedeutet das konkret für uns?
Also, in du des Weltbild ist die göttliche Ordnung keine abstrakte Theologische Idee.
Es ist nicht einfach ein moralisches Konstrukt.
Sondern?
Es ist ein gerade zu physikalisches Gesetz für die Seele.
Stell dir die göttliche Ordnung vielleicht wie die Schwerkraft in unserem Sonnensystem vor.
Okay, die Schwerkraft?
Die Schwerkraft ist unsichtbar.
Aber sie ist die ordnende Kraft, die Milliarden von riesigen Himmelskörpern
in einer harmonischen, berechenbaren Bahn hält.
Ohne sie würde alles auseinander fliegen.
Exakt.
Wenn du nun ein System hast,
das auf der Schwerkraft der göttlichen Liebe
und dieser geistigen Gesatzmäßigkeiten beruht
und die Menschheit entscheidet sich kollektiv,
diese Schwerkraft einfach abzuschalten.
Was passiert dann?
Zusammen.
Alles gerät wörtlich aus den Fugen.
Ja, weil der halten Rahmen fehlt.
Du de argumentiert hier, dass das irdische Chaos,
dass wir jeden Tag in den Nachrichten sehen,
lediglich der zeitverzögerte physische Spiegel
eines bereits geschehenden, geistigen Zusammenbruchs ist.
Das bedeutet also, dass Chaos im Außen
ist nur die Materialisierung des Chaos im Innen.
So zu sagen, ja.
Wir ernten auf der Weltpolitischen Bühne genau das,
was wir im unsichtbaren Geseld haben.
Das ist die Kernbotschaft, ja.
Und das faszinierende an diesem Dokument aus der Serie
"Sieben Jahre Neustart" ist, ja,
dass es diese Einsicht von Bertha Dode
nicht einfach isoliert im Raum stehen lässt.
Nein, überhaupt nicht.
Es bette sie ein.
Es wird uns aufgezeigt,
dass es eine Art, naja,
Kor der Profeten gibt, andere Stimmen aus völlig anderen Epochen,
die genau dieselbe Dynamik beschreiben.
Richtig, dass Dokument weite den Blick da enorm.
Es zieht zum Beispiel eine direkte Parallele zum neuen Testament.
Ganz konkret zum Matthäus Evangelium, Kapitel 24.
Ah, die Endzeit reden.
Genau.
Dort spricht Jesus von der Endzeit von Kriegen und Kriegsgeschrei.
Aber das entscheidende Detail,
das wirklich die Brücke zu Dudes Text schlägt,
ist die Begründung für diese Konflikte.
Was steht da genau?
In verse 12 heißt es.
Und weil die Ungerechtigkeit überhand nehmen wird,
wird die Liebe in vielen erkalten.
Die Liebe wird erkalten.
Das ist ein wirklich erschütternes Bild.
Ja, es geht tief.
Und es passt eigentlich perfekt zu diesem Mechanismus des Materialismus,
den wir vorhin besprochen haben,
wenn die systemische Ungerechtigkeit zunimmt.
Wenn die Menschen sehen, dass nur noch der Ellenbogen
und der eigene materielle Vorteil zählen,
dann friert die Empathie regelrecht ein.
Das Vertrauen in das Gute stirbt ab.
Genau.
Und an genau diesem Punkt, an dem die Liebe erkaltet
und die Diplomativ völlig versagt,
bringt das Dokument ja noch eine dritte Quelle ins Spielen nicht wahr?
Ja, eine Vision des Bayerischen Brunnenbawers und Seas,
Alois Ilmeier, der Mitte des 20. Jh. lebt.
Seine Schilderungen werden im Text herangezogen,
um das finale Stadion dieses globalen Kontrollverluss zu illustrieren.
Das ist genau das Bild, das wir ganz zu Beginn der Betrachtungskiziert haben, oder?
Exakt dieses Bild.
Ilmeier beschrieb laut dem Text eines Zeneri,
in der die sogenannten großen,
also die politische und wirtschaftliche Machtelite,
am Ende in völliger Radlosigkeit da sitzen.
Sie wissen einfach nicht mehr ein noch aus.
Nein.
All ihre materialistischen Modelle,
ihre superkomplexen Computerberechnungen,
ihre militärischen Strategien,
all das greift plötzlich ins Lehre.
Wow.
Und während sie dort in vollkommener Hilflosigkeit erstaren,
geht draußen das Volk auf die Straßen,
weil diese irdische Not schlichtweg nicht mehr zu ertragen ist.
Es ist das ultimative sichtbare Scheitern der menschlichen Hüberes.
Wenn der Mensch versucht, die Rechnung für die Welt ohne den Schöpfer zu machen.
Besser kann man das nicht ausdrücken.
Aber wenn ich all das jetzt zusammennehme,
diese Prophezeiungen über wachsende Kriege,
diese erkaltene Liebe, das totale Chaos
und Führer, die in ihrer eigenen Radlosigkeit gefangen sind,
dann drängt sich mir eine sehr kritische Theologische Frage auf.
Und ich glaube, die stellen sich viele, wenn Sie das hören.
Welche Frage?
Für viele Menschen klingt all das nach der klassischen Erzählung
eines furchtbaren Strafgerichts.
Ist das die Botschaft dieses Dokuments?
Ich verstehe.
Ist die Konklusion all dieser Texte einfach das Bild eines zornigen Gottes,
der nun mit eiserner Hand reinschlägt,
um eine ungehorsame Menschheit zu zerschmettern und zu bestrafen?
Das ist vielleicht der wichtigste Punkt unserer gesamten Betrachtung heute.
Und das Dokument legt allergösten Wert darauf,
diese Perspektive richtig einzuordnen.
Okay, also keine Strafe.
Wenn wir diese Texte als reine Drohbotschaften lesen,
als Rache oder blinden Zorn eines gekränken Gottes,
dann missverstehen wir laut der Quelle den Kern der Botschaft fundamental.
Dude und auch die Kommentare im Dokument setzen dieses
aus den fugengeratene Weltgeschehen in einen gänzlich anderen Kontext.
Es ist keine blinde Strafe.
Sondern?
Dieser massiven globalen Schicksalsschläge
sind der allerletzte Versuch, die Menschheit aufzurütteln.
Ein terratäutischer Eingriff also, kein tutes Urteil.
Ganz genau.
Das Dokument stellt die Teese auf,
wenn der sanfte Ruf des Gewissens,
über Jahrzehnte und Jahrhunderte ignoriert wird.
Wenn die leise Stimme der Liebe
in dem oren betäubenden Lärm des Materialismus ertränkt wird,
dann erhöht der Schöpfer eben die Lautstärke.
Nicht aus Hass, sondern aus einer gerade zu verzweifelten Gnade heraus.
Das ist ein starker Gedanke.
Das Prinzip dahinter ist extrem schmerzhaft, aber es ist logisch.
Gott lässt das von den Menschen selbst verursachte Chaos zu,
damit der Mensch in seiner höchsten irdischen Not,
wenn alle von Menschen gemachten Systeme kollabieren,
endlich wieder den Blick nach oben richtet.
Weil wir erst dann hochschauen, wenn wir am Boden liegen.
Genau.
Wenn der Boden unter unseren Füßen wegbricht,
fangen wir an, nach etwas zu suchen,
das Jenseits des irdischen Bestand hat.
Das Chaos ist in dieser Welt sich also ein massiver Wegruf
an eine spirituell komatöse Menschheit.
So sieht es der Text.
Das bringt uns an den absoluten Wendepunkt dieses Dokuments.
Wir haben uns nun wirklich durch eine sehr düsterer,
wenn auch sehr klarende Diagnose gearbeitet.
Allerdings, ja.
Aber das Besondere an Episode 6 dieses Neustartprogramms ist,
dass sie uns nicht einfach in der Asche der zerfallenen Systeme zurücklässt,
im Gegenteil.
Es gibt eine sehr helle Perspektive.
Genau. Die Texte von Werterdude
wiemenhälten immer auch einen extrem starken Gegenpol zum Chaos.
Da taucht immer wieder der Begriff der kleinen Herde auf.
Mhm, die kleine Herde.
Und da dies der absolute Kern der tröstenen Botschaft ist,
möchte ich dich bitten, uns hierzu wieder möglichst viel
aus dem Originaltext von Werterdude vorzulesen,
speziell diese Abschnitte.
Das mache ich sehr gerne.
Ich lese erneut aus den Schriften von Werterdude
jetzt mit dem Fokus auf diese Verheißung.
Wir hören wieder genau hin.
Ja, bitte.
Sie schreibt,
ihr, die ihr meine kleine Herde seid,
braucht sich nicht zu fürchten.
Lasstet euch nicht wankend machen in eurem Glauben.
Braucht euch nicht zu fürchten.
Mhm.
Lasstet euch nicht bedrängen von ihrdischer Not,
denn sie gehet an euch vorüber.
Ich aber kenne die meinen.
Und ich weiß auch, wer von den meinen in höchster Gefahr schwebt.
Wow.
Und also wird auch meine Hilfe offensichtlich sein.
Es wird sich das Chaos der Folke nicht aufhalten lassen.
Also das Chaos kommt unausweichlich.
Ja, aber dann schreibt sie,
doch ihr werdet davon nicht berührt werden.
So ihr in tiefer Gläubigkeit mir euch anvertraut.
Und so könnt ihr beruhigt in die Zukunft sehen,
denn ihr werdet beschützt sein in jeglicher Not.
Lasstet euch nicht wankend machen in eurem Glauben.
Die Not geht an euch vorüber.
Mhm.
Das ist ein gewaltiges Versprechen angesichts dieser globalen Katastrophe,
die ja im selben Atemzug beschrieben wird.
Das ist es ein absolutes Schutzversprechen.
Aber wer genau ist laut diesen Texten diese kleine Herde?
Handelt es sich hier um eine exklusive Elite,
um Menschen, die sich in Bunkern verstecken und sich von der Welt abkappseln?
Nein, überhaupt nicht.
Das wäre ein völliges Missverständnis.
Okay.
Wie ist es dann gemeint?
Die kleine Herde im Sinne dieser spirituellen Texte ist kein elitärer Klub,
der man durch eine bestimmte Mitgliedschaft beitritt.
Es beschreibt vielmehr einen Bewusstseinszustand.
Eine Lebenshaltung?
Genau.
Es sind jene Menschen, die inmitten all dieses Lerns, den Weg in die innere Stille
und damit zur Anbindung an Gott gefunden haben.
Mhm.
Und ganz essenziell, es sind jene, die sich in ihrem ganz normalen Alltag
aktiv um die nächsten Liebe bemühen.
Die Quelle sagt also nicht, dass diese Menschen physisch auf einen anderen Planeten versetzt werden.
Sie sind noch hier.
Ja, sie leben mitten in dieser Welt, die gerade aus den Fugen gerät.
Aber die Verheißung lautet, dass sie eine Art energetischen oder spirituellen Schutzraum
um sich herum aufbauen.
Mhm.
Das bringt mich auf einen Gedanken.
Wenn wir versuchen, diese kleine Herde, irgendwie bildlich zu greifen.
Mhm.
Hast du ein Bild im Kopf?
Viele würden vielleicht sagen, sie sind wie das Auge eines Hurikens.
Also um sie herumtob der Sturm, aber bei ihnen, im Zentrum, da ist es still.
Ja, das sein Bild, das oft benutzt wird.
Aber weißt du, ich finde dieses Bild greift irgendwie zu kurz.
Weil das Auge des Sturms sicher mit dem Sturm bewegt und extrem instabil ist.
Das stimmt ja.
Ein besseres Bild, das mir in den Sinn kommt und das auch diese Idee der göttlichen Ordnung besser trifft,
ist das von uralten Bäumen.
Bäumen mit unfassbar tiefen Pfahlwurzeln.
Oh, das ist eine sehr starke Meta-Fall, lass uns die mal genauer betrachten.
Stell dir vor, ein massiver Orkan zieht über eine Landschaft.
Die oberflächlichen Sträucher, die flachwurzenden Bäume, das wären in unserem Fall diese rein Materialistisch ausgerichteten Systeme und Menschen.
Die werden sofort entwurzelt und weggespült, weil sie keinen Halt in der Tiefe haben.
Sie klammern sich nur an die oberfläche.
Genau. Aber dieser spezielle Baum, der seine Wurzeln dutzende Meta-Tief in die Erde getrieben hat,
bis sie nunter zu einem verborgenen ruhigen Grundwasserleiter.
Ja.
Der steht.
Die Winde reißen an seinen Ästen, er spürt den Sturm, absolut erläugnet ihn nicht, aber er fällt nicht.
Weil er von unten versorgt wird.
Exakt. Er wird von einer Quelle in der Tiefe versorgt, von der die Stürme an der oberfläche überhaupt nichts wissen.
Das trifft den Kern der Aussage von Bertha Dudde, excellent. Wirklich.
Die kleine Herde leugnet den Sturm nicht, sie sehen das politische Chaos, sie spüren die wirtschaftliche Not.
Sie verschließen nicht die Augen?
Nein.
Aber ihr innere Friedenszustand, ihre Standhaftigkeit leitet sich eben nicht aus den äußeren oberflächlichen Umständen ab.
Sondern aus dieser tiefen Verwurzelung diesem Grundwasserleiter des göttlichen Vertrauens.
Das ist ein so wichtiger Punkt.
Die Handlungsanweisung, die sich aus dem gesamten Text für den einzelnen Distillieren lässt, ist absolut eindeutig.
Wir können und dürfen keinen echten Frieden von einer Welt erwarten, die völlig bar jeder Liebe ist.
Das ist eine Illusion.
Es ist vollkommen sinnlos, auf politischer Heilsbringer oder ein technologische Lösungen zu hoffen, wenn das spirituelle Fundament bereits verfolgt ist.
Das bedeutet also, wir müssen die Verantwortung für den Frieden wieder komplett zu uns selbst zurückholen.
Ganz genau.
Der wahre Frieden entsteht laut dieser Betrachtung ausschließlich in zwei Richtungen.
Welche sind das?
Erstens in der vertikalen Verbindung.
Das ist diese tiefe Wurzel in die Erde, dein persönliches, unerschütterliches Vertrauen in den Schöpfer.
Und zweitens in der horizontalen Verbindung.
Das ist das Geest des Baumes, das den anderen Schutz bietet.
Ah, die ganz konkrete, tätige Nächstenliebe.
Richtig.
Nicht als leere Floskel auf einem Gipfel treffen, sondern als gelebte Realität gegenüber dem Menschen,
der heute in genau diesem Moment direkt neben dir steht und Hilfe braucht.
Das ist wirklich eine ungemein kraftvolle Erkenntnis.
Ja, das ist sie.
Wir wollen an dieser Stelle behutsam rekapitulieren, welchen gedanklichen Weg wir in dieser Betrachtung heute gemeinsam gegangen sind.
Mh, ein weiter Weg. Wir haben begonnen bei dem Bild der völligen Radlosigkeit auf der Weltbühne.
Wir haben analysiert, dass diese Lehrenfrasen der verantwortlichen, das Resultat eines rein materialistischen Weltbildes sind.
Diesem null summen Spiel, das Vertrauen unweigerlich zerstört.
Genau. Wir haben dann verstanden, dass die Gesetze der göttlichen Ordnung umzustoßen,
also das Abschalten der Schwerkkraft der Liebe zwangsläufig zum Zusammenbruch der Systeme führt.
Und wir haben diese harte Diagnose durch den Kontext der Quelle in ein ganz neues Licht gerückt.
Das Chaos ist eben kein Zeichen eines rechenden Gottes.
Sondern der dröhnende letzte Weg ruf einer verzweifelten Gnade.
Ein Versuch, den Blick der Menschheit wieder auf das ewige Zurechten.
Richtig.
Und am Ende dieses Weges steht eben nicht die vollkommene Verzweiflung,
sondern die schützende Verheißung für diese kleine Herde.
Die Aufforderung, tief zu würzeln, vertikal zu vertrauen und horizontal zu lieben.
Es ist jedoch wichtig zu erwähnen, dass dieses aus den Fugengeraten der Welt
nicht nur eine abstrakte geistige Metapher bleiben wird.
Leider nein.
Das Dokument gibt uns bereits einen sehr klaren Ausblick auf das, was da noch kommt.
In der nächsten Episode, der Episode 7, wird analysiert, wie dieser geistige Verfall ganz handfeste materielle Formen annimmt.
Es wird um den massiven Kampf um Rohstoffe und Energie gehen.
Das Chaos, über das wir heute gesprochen haben, wird also bis in die absoluten Grundlagen
unseres physischen Überlebens spürbar und sichtbar werden.
So ist es ja.
Das ist ein harte Einschnitt, der uns in der nächsten Zusammenkunft bevorsteht.
Aber für den heutigen Tag wollen wir diese tiefen spirituellen Gedanken erst einmal in die Runen lassen.
Bevor wir uns verabschieden, möchte ich dir einen letzten, vielleicht etwas unbequemen Gedanken mitgeben.
Ein Gedanken, den du bewegen kannst, wenn du heute Abend zur Ruhe kommst.
Wir haben ausführlich darüber gesprochen, dass das gegenwärtige Chaos laut diesen Texten
als gigantischer Weckruf Gottes fungiert.
Wenn nun also eine Welt, die komplett aus den Fugen gerät, in all ihrem Schmerz wirklich das allerletzte, das lauteste Signal des Schöpfers ist.
Was geschieht dann eigentlich mit dem menschlichen Geist, wenn er sich entscheidet, selbst diesen oren betäubenden Lärm zu überhören?
Alle Warnungen bei Seite zu schieben und Stur in seinem spirituellen Schlaf zu verbleiben.
Das ist eine gewichtige Frage.
Wir danken dir, dass du dich heute auf diese Ruhe, diese Tiefe und auch auf diese forderenden Gedanken eingelassen hast.
Bleibt tief verwurzelt in deinem Glauben.
Bleibt tätig in deiner Liebe.
Wir hören uns bei der nächsten Betrachtung.
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