017: Regine Pfeifer – Yoga, Wandern & Thai-Yoga-Massage
Wie sie mit Körper, Geist und Natur ihren eigenen Stil gefunden hat
30.03.2026 50 min
Zusammenfassung & Show Notes
In dieser Folge von Frauenwerk(e) spricht Luisa mit Regine Pfeifer, Yoga-Lehrerin und Thai-Yoga-Massage-Therapeutin aus Neidlingen. Regine erzählt, wie sie einst wegen ihrer Migräne mit Yoga begann – und daraus über viele Jahre eine echte Berufung entstanden ist.
Sie gibt Einblicke in ihre Ausbildungsweg über den Schwäbischen Turnerbund, was Thai-Yoga-Massage von einer klassischen Massage unterscheidet, warum man dabei vollständig bekleidet auf dem Boden liegt – und wie Energie-Bahnen, Atemräume und achtsame Berührung den Körper zur Selbstheilung einladen können. Außerdem erzählt sie, wie ihr Angebot „Yoga & Wandern" entstanden ist und warum sie das Beste aus Bewegung in der Natur und innerer Stille miteinander verbindet.
Ein warmherziges Gespräch über einen langen, leisen Weg zu sich selbst – und darüber, was passiert, wenn man einfach mal in eine Stunde reinschnuppert und plötzlich nicht mehr aufhören möchte.
Website: www.reginepfeifer.de
Instagram: regine.pfeifer
Website: www.reginepfeifer.de
Instagram: regine.pfeifer
Transkript
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge Frauenwerke. Mein Name ist Luisa und
heute begrüße ich bei mir im Studio die liebe Regine Pfeiffer.
Hallo liebe Luisa. Hi, schön, dass du hier bist.
Die Regine ist Yoga-Lehrerin und nebenberuflich tätig mit verschiedenen Angeboten
rund um Yoga und Massage.
Jetzt freue ich mich erstmal, dass du hier bist. Wir haben hier gerade richtig
schöne, man kann schon fast sagen, Abendsonne nach diesem regnerischen Tag.
Und ja, schön, dass du hier bist bei mir.
Vielen Dank für die Einladung.
Wir haben auch, glaube ich, bei einem Netzwerktreffen uns schon mal unterhalten.
Da hast du mir schon ein bisschen erzählt, was du so nebenberuflich machst.
Ich hatte vor zwei Wochen die Aurelia hier auch aus unserem Frauenwerk,
die auch im Bereich Yoga unterwegs ist.
Und jetzt freue ich mich aber einfach auch von dir heute nochmal,
ganz viel spannende Dinge zu erfahren.
Wir starten mal einfach rein vielleicht mit dir. wie du denn persönlich zum Yoga gekommen bist.
Okay, also...
Ich bin tatsächlich an Yoga gekommen, weil ich selber Schwierigkeiten hatte.
Und zwar leide ich schon seit meiner Kindheit oder seit ich jugendlich bin an Migräne.
Und Yoga soll ja so gesund sein. Und da wurde mir empfohlen,
ich soll doch mal eine Stunde Yoga ausprobieren.
Und tatsächlich hat mir das so gut gefallen. Also es war im Jahr 2008 oder 2009
über einen Volkshochschulkurs.
Und ich habe tatsächlich von Anfang an eigentlich gemerkt, dass es mein Ding
ist, diese Yoga-Stunden, weil es halt auch so vielfältig, so abwechslungsreich
ist und einfach auch Körper, Geist und Seele gut tut.
Die Migräne wurde leider nicht geheilt, aber sie wurde wenigstens erträglich
gemacht, sage ich jetzt mal.
Die Anfälle waren weniger, nicht ganz so stark, Aber natürlich,
wegkriegen tut man es nicht.
Ja, aber es ist ja, glaube ich, wie bei vielem so, wenn man für sich selber
sorgt, tut es auf jeden Fall dem Körper gut.
Und ich glaube, das ist ja auch ein großer Bereich, der dich so begeistert auch
am Yoga, oder? Die Selbstfürsorge und die Achtsamkeit.
Genau. Und wie gesagt, die Vielfältigkeit. Weil Yoga ist so unterschiedlich.
Es gibt so viele Stile und Arten. und auch jeder Lehrer unterrichtet individuell.
Total, ja.
Das finde ich einfach das Schöne. Man hat eigentlich keine Konkurrenz im Yoga,
weil jeder so sein Individuum ausleben kann und,
seine Stärken zeigen kann.
Ja, wie du sagst, das finde ich auch total. Ich habe mal auch eine Zeit lang
Yoga bei der Volkshochschule hier in Kirchheim gemacht.
Und auch wenn es der gleiche Yoga-Stil war, jeder Lehrer und jede Lehrerin haben
es unterschiedlich gemacht.
Und da muss man, glaube ich, wirklich seine perfekte Person finden,
bei der es einfach passt.
Selbst in dem Stil noch hat man ganz viele Variationsmöglichkeiten.
Du bietest ja außerdem Yoga, Oder jetzt kommen wir erstmal dazu vielleicht,
wie du dann denn von deiner eigenen Yoga-Praxis dich dazu entschlossen hast,
Yoga-Lehrerin zu werden. Da waren ja ein paar Jahre dazwischen,
Oder? Genau. Also zuerst mal habe ich circa sechs bis sieben Jahre für mich
Yoga als Teilnehmer entdeckt und habe da Erfahrungen gesammelt.
Und in sechs Jahren lernt man auch viel allein durchs Mitmachen.
Und hast du da auch schon verschiedene Stile dann auch ausprobiert?
Da war ich bei einer Lehrerin, die mir sehr gut gelegen hat,
war auch eine sehr kleine Gruppe, also so ein bisschen heimelig.
Die hat das nachher auch im eigenen Wohnzimmer gemacht, wusste nicht mehr,
wo die Volkshochschule lief, sondern da war ich dann in Hebsisau.
Und ja, das war einfach eine tolle Zeit und ich habe viel gelernt und habe dann
aber damals schon gemerkt, ich möchte gern tiefer in die Philosophie,
in das, was alles noch dazugehört, mehr einsteigen und mehr lernen.
Und zu der Zeit habe ich aber noch kleine Kinder zu Hause gehabt.
Also zwischenzeitlich habe ich zwei große Töchter, Erwachsene.
Zu der Zeit habe ich es mir aber nicht vorstellen können, jetzt irgendwo eine
Ausbildung zu machen, wo ich über einen längeren Zeitraum jetzt weg bin.
Und dann habe ich den Schwäbischen Turnerbund für mich entdeckt,
der auch Ausbildungen anbietet.
Grundlage dafür war aber zuerst mal einen Fitnesstrainer zu haben.
Und da ich sowieso gerne am Ort, in Neidlingen wohne ich ja und da gab es für
mich zumindest keine Sportstunde, habe ich beschlossen, Übungsleiterausbildung zu machen.
Da wurden dann auch Anatomie und also die ganze C-Lizenz, nennt sich das beim
Schwäbischen Turnerbund, die ganze theoretischen Dinge habe ich da durchlaufen.
Also man musste Theorieprüfung und praktische Prüfung machen für Fitness,
Gesundheit und Erwachsene, hieß das.
Und darauf aufbauend habe ich dann auch beim STB zuerst einen Yoga-Kursleiter gemacht.
Das waren fünf Module, also Wochenenden, sehr intensiv, wo man sehr viel Praxis
gemacht hat, aber auch die Theorie und auch, wie gesagt, diese Yoga-Philosophie,
das Drumherum, was dazugehört, hat man da behandelt.
Und da hat dann meine erste Gruppe eigentlich gestartet.
Und das konntest du dann trotzdem noch kleinere Kinder, weil das am Wochenende dann viel war?
Die Ausbildung, genau. Das Schwäbische Turnerbund bietet da sehr viel am Wochenende
und da war ja dann mein Mann zu Hause.
Und dann hat es super gut funktioniert. Und mir hat es auch gefallen, so häppchenweise.
Also man konnte das auch als Intensivausbildung machen, innerhalb von einer
Woche oder zehn Tagen am Stück.
Aber man braucht ja auch Zeit, um das Gelernte zu verarbeiten und es so stückchenweise reinzuwachsen.
Und das war mir da irgendwie sympathischer.
Okay, also hast du dann eigentlich zwei Ausbildungen, Fortbildungen gemacht, also den Fitness,
Oder wie hieß es gerade, wie hast du es genannt? C-Lizenz, also Fitnessleiter,
das ist also die Grundausbildung im Sportbereich, wenn man im Verein irgendwo unterrichten möchte.
Und hast du dann noch weitere, also danach dann noch weiter dich auch gebildet?
Ja, also nach diesem Yoga-Kursleiter habe ich dann die Yoga-Lehrerin noch draufgesetzt,
weil das halt hier in der Nähe angeboten wurde.
In Bartholomä war die Ausbildung auch wieder vier oder fünf Module mit Abschlussprüfung
und also musste dann auch selber unterrichten und hat da dann einfach nochmal
tiefer gelernt und sich fortgebildet, genau. Genau.
Und was gibt es dann jetzt bei dir für Angebote, die man quasi in Anspruch nehmen
kann, also bei dem, wie du jetzt arbeitest?
Also Yoga lernt man nie aus. Ich lerne auch jetzt immer noch dazu und das finde
ich auch das Schöne, dass der Yoga so ein lebenslanger Weg ist, der dich begleitet.
Und ich habe dann auch, also ich gehe gerne auch zu anderen Leuten mal in die
Yogastunde, weil wie gesagt, jeder unterrichtet anders.
Überall picke ich mir so raus, was mir gut tut und was ich vielleicht auch dann
meinen Yogaschülern weitergeben will.
Und so entsteht eigentlich mein eigener Stil.
Und unter anderem war ich dann auch auf der Yogamesse in Stuttgart.
Und da war eine sehr nette, also gar nicht unbedingt Yoga, die hat Thai-Yoga-Massage
angeboten, so ein Workshop.
Und da war ich, ich glaube sogar, nur aus Zeitvertreib.
Ich hatte noch Zeit übrig und bin da halt in die Stunde.
Und war total fasziniert, was für eine tolle Massageart es ist.
Und auch wie sie unterrichtet hat und die Methode, wie sie rangegangen ist,
einem das beizubringen.
Auch Unterlagen hat man, also auf einer Messe habe ich nicht viel erwartet,
dass da irgendwelche Unterlagen einem zuteil werden.
Und sie hat aber dann anhand von einer E-Mail-Liste ganz tolle Unterlagen mir
nachträglich noch geschickt.
Und daraufhin habe ich entschieden, das interessiert mich, das würde ich gerne lernen bei ihr.
Und dann habe ich im Jahr 2019 die Thai-Yoga-Massage-Ausbildung angefangen in Stuttgart.
Und das waren auch fünf Module, also irgendwie ist die Zahl fünf von meinen
Ausbildungen immer ausschlaggebend.
Also auch ganz tolle Wochenenden habe ich da erlebt. Und es war sehr einfühlsam.
Auch die Atmosphäre dort, wo man das gelernt hat, war einzigartig, finde ich.
Also es ist nicht so ein trockenes, ich muss was lernen und habe danach dann
eine Ausbildung, sondern es war auch für dich ein tolles Erlebnis.
Ja, vollkommen.
Das hängt vielleicht auch damit zusammen, weil zu massieren braucht man sehr
viel Einfühlungsvermögen, auch Vertrauen.
Also der, was empfängt, die Massage empfängt, der muss ja dem Gebenden vertrauen.
Und um da eine angenehme Atmosphäre zu schaffen, ist es unheimlich wichtig,
dass man sich wohlfühlt, dass man einen Wohlfühlraum erschafft.
Und das hat wirklich die Sophie super gemacht. Und da war ich dann auch noch
öfters, also sie hat auch so Tagesworkshops, also dynamische Thai-Yoga-Massage war mal ein Thema.
Und sie ist auch so ein bisschen ein Netzwerk-Typ. Also wenn sie Fortbildungen
anbietet, werden wir immer eingeladen, ob wir unterstützen könnten,
also die, wo wir bei ihr schon mal gelernt haben.
Und weil einfach dann die Atmosphäre mit Leuten, wo das schon können,
nochmal besser ist und man lernt voneinander.
Und das finde ich auch sehr schön bei ihr.
Also auch da jemand, der gerne mit dem Netzwerk arbeitet und sich mit anderen Menschen umgibt.
Genau. Einfach auch um die Energie in so einem Massageraum zu halten und voneinander zu lernen.
Und was ist das Besondere an einer Thai-Yoga-Massage? Also ich glaube,
die allermeisten kennen wahrscheinlich den Begriff, auch ich.
Aber ich habe tatsächlich noch nie selbst eine bekommen.
Und erzähl uns doch mal, was unterscheidet das von einer klassischen Massage, sage ich jetzt mal.
Also die klassische Massage, was man kennt, ist ja oft ohne Kleidung und es wird mit Öl massiert.
Und oft auch nur der Rücken oder einzelne Körperteile, sage ich jetzt mal.
Und bei der Thai-Yoga-Massage, da muss man übrigens auch noch unterscheiden
zwischen einer Thai-Massage und einer Thai-Yoga-Massage.
Ja, okay.
Weil die Thai-Massage ist ein bisschen harter, sage ich jetzt mal.
Habe ich zumindest gehört, weil ich habe tatsächlich selber noch gar nie eine erlebt.
Und die Thai-Yoga-Massage, da ist halt dieser Aspekt der Achtsamkeit und des Einfühlungsvermögen.
Also diese Sanftheit ist da auch wichtig. und die Energie, die im Körper fließt.
Und was es zur klassischen Massage natürlich unterscheidet, ist, man ist angezogen.
Man massiert auch nicht auf einer Massageliege, sondern man liegt auf dem Boden,
auf so einer Shiatsu-Matte, so eine dicke Unterlage, sodass man wirklich Bewegungsfreiheit hat.
Man kann nirgends runterfallen, man ist gesichert.
Von unten mache ich meistens noch eine warme Decke, dass man es kuschelig warm
hat vom Boden her, dass man sich wohlfühlt, weil Warme, finde ich, ist auch ganz wichtig.
Man kann nicht entspannen,
Wenn man friert.
Wenn man friert, genau, ja.
Das funktioniert nicht. Genau. Und das Besondere an der Massage ist auch,
dass der ganze Körper massiert wird.
Also ich beginne an den Fußsohlen, weil da sind sehr viele Meridiane,
die übrigens bei dieser Massageart Sen-Linien genannt werden oder Sen-Energie-Punkte.
Also ähnlich wie Meridiane, die durch den Körper fließen.
Das kann man nicht lokalisieren, aber man spürt es. Also es hat sehr viel mit
Gefühl zu tun in dieser Massageart.
Und wie gesagt, ich beginne an den Füßen und gehe dann an den Beinen entlang
nach oben, an diesen Hauptenergielinien.
Da sind zehn Linien ungefähr, die ich bearbeite.
Der Körper hat übrigens 72.000 Linien. Also ich stelle mir das immer so vor
wie so ein großes Netzwerk wie Nervenlinien, so in der Art.
Also es sind keine Nervenbahnen, aber es sind Energiebahnen,
die den Körper durchströmen und dich einfach versorgen mit Energie.
Und oft gibt es auch irgendwo Blockaden im Körper und durch diese Massage sollen
diese Blockaden gelöst werden.
Okay, aber es geht jetzt quasi bei der Thai-Yoga-Massage nicht um,
oder geht es da auch um wirkliche körperliche Verspannungen,
die man dann löst durch diese Massage oder ist es eher insgesamt eine...
Entspannung, also… Es gehört zusammen, sage ich jetzt mal.
Also es ist eine Entspannungsmassage und keine Physiotherapie, das ist es nicht.
Es kann aber dazu beitragen, deinem Körper zu helfen, sich selbst zu heilen.
Also so wurde es mir beigebracht.
In der Theorie steht es auch so in den Büchern, weil wenn die Energie im Körper
fließt, ist der Körper imstande, sich selbst zu versorgen und sich selbst zu heilen.
Also es ist ja oft so, Verspannungen ist eine Festigkeit im Gewebe,
eine Verspannung im Nacken oder oft hängt auch der Unterkiefer zusammen mit Nacken.
Und wenn da Verspannungen sind, dann blockiert was.
Es kann was nicht fließen.
Und wenn dann durch die Massage diese Spannungen gelöst werden,
Durch Entspannung an sich, aber auch weil der Geist zur Ruhe kommt,
aber auch weil wir durch diese Berührung,
was lösen, dann kann es schon sein, dass es im Körper nachher besser geht.
Und ist man dabei bekleidet, weil das einfach auch noch mehr zu diesem Wohlfühlen
beiträgt oder ist es, weil es halt einfach nicht nötig ist, dass man da quasi...
Genau, es ist nicht nötig. Also es ist ja auch, ich massiere ja nicht die Muskeln,
sondern ich gehe, also ich massiere auch nicht so klassisch,
wie man es kennt mit diesem Druck.
Richtig?
Sondern ich massiere mir den Handballen und mir den Fingerspitzen und teilweise
setze ich auch meine Füße ein oder den Ellenbogen, weil der ist schön spitzig.
Da kann man so Punkte richtig gut erreichen.
Ist es für dich auch anstrengend, so eine Massage?
Auf jeden Fall.
Also so mehrere hintereinander ist dann wirklich richtig harte Arbeit,
oder? Wenn man das machen würde.
Ja, es strengt mich schon auch an. Aber man kriegt so viel zurück und es tut
so gut. Und ich merke auch, je öfters, oder am Anfang war es anstrengender wie
jetzt, jetzt mache ich es schon fünf, sechs Jahre, es wird immer einfacher.
Man erlernt auch, auf sich selber zu achten, selber entspannter dabei zu bleiben. Ja, ja. Genau.
Und was sind denn so tolle Erfolge, die vielleicht die Menschen haben,
die dann zu dir bei der Massage waren?
Also was bekommst du da für Feedback?
Also teilweise kriege ich sogar ein Feedback, dass sie am nächsten Tag so ein
leichtes Muskelkater hatten,
aber allgemein, dass sie sich wohlfühlen. Und also das größte Lob ist eigentlich
auch, ich habe jetzt so zwei, drei Stammkunden,
die wirklich regelmäßig kommen und das ist wirklich das beste Lob für mich,
wenn man merkt, die kommen wieder und es tut ihnen einfach gut.
Ja, das kann ich mir sehr gut vorstellen, ja. Also das ist auf jeden Fall ein
Angebot, das man bei dir buchen kann, die Thai-Yoga-Massage.
Das machst du bei dir auch in den eigenen Räumlichkeiten.
Richtig, ja.
Ansonsten hast du auch noch Online-Yoga im Angebot und Yoga und Wandern, habe ich gelesen.
Erzähl uns doch mal vielleicht vom Yoga und Wandern. Das stelle ich mir nämlich
auch sehr schön vor draußen in der Natur. Ist das ein Angebot von dir?
Genau. Also da war es tatsächlich auch so, dass ich selber mal so ein Erlebnis hatte.
Und zwar war ich in einem Hotel im Allgäu, die das angeboten haben,
wo auch ayurvedisches Essen übrigens dabei war.
Und das war auch ein ganz tolles Wochenende. mit meinen Freundinnen,
wo ich von der Yoga-Ausbildung kenne, war man dort, einfach,
dass man gemeinsam Zeit verbringt.
Da ist es entstanden, dass ich gedacht habe, ich wohne direkt am Alp drauf.
Wir haben es so schön zu Hause. Ich wandere wahnsinnig gern.
Und ich habe einfach auch viele Ideen, was passend ist beim Wandern und Yoga.
Da habe ich tatsächlich zwischenzeitlich drei Wanderthemen mir erarbeitet.
Also drei Wanderungen, die auch einen anderen Verlauf haben am Albtrauf entlang.
Und die erste ist die Elemente. Erde, Wasser, Feuer, Luft und der Äther, also der Raum.
Und das lässt sich so gut beim Wandern verbinden, weil man läuft auf der Erde,
Die Luft, also einmal war es total stürmisch, da war dieses Luftelement so präsent
und dazu wurden dann halt auch passende Yoga-Übungen angeboten.
Und Wasser, da gehe ich dann extra auch an einen Ort, wo es flätschert und ein Wasserlauf ist.
Also auch da kann man dann Yoga-Übungen machen mit fließenden Bewegungen,
wo einfach total stimmig sind dann zu dem Thema.
Und Feuer ist, wenn man irgendwo einen Berg hochläuft, wird es einem warm und
man spürt die Warme und das Feuer in einem.
Das heißt, während der Wanderung gibt es verschiedene Pausen,
in denen du dann jeweils die passenden Übungen machst zu dem Element.
Genau.
Klingt sehr, sehr spannend.
Ja.
Und machen das dann einfach immer geschlossene Gruppen, die das dann bei dir
buchen? Oder gibt es da einen Termin und jeder kann dazukommen?
Also ursprünglich hatte ich tatsächlich gedacht, dass so geschlossene Gruppen
kommen. Ist aber leider nicht der Fall.
Also oft sind es dann zwei, drei maximal, wo sich anmelden.
Und sobald ich mit denen einen Terminfest ausgemacht habe, dann schreibe ich
es öffentlich aus und dann kann jeder sich dazu buchen, sozusagen.
Und hat man dann seine Yogamatte dabei und läuft auf den Berg oder wie läuft es dann ab unterwegs?
Die Yogamatte lassen wir da zu Hause. Also ich habe tatsächlich auch Wanderschuhe
an oder stabile Turnschuhe, weil wir müssen ja auch ein bisschen Höhenmeter überwinden.
Und an den Stellen, wo wir dann Yoga machen, zum Beispiel beim Thema Erde,
ist es natürlich auch schön, man zieht die Schuhe mal aus und spürt den Boden
unter den Füßen, also den Barfuß.
Oder im Endeffekt mache ich schon solche Sachen, wo man dann Stehhaltungen hat
oder maximal mal mit dem Knie in die Wiese muss.
Also es funktioniert ganz gut, auch ohne Yogamatte. Die Ententspannung entfällt.
Ja, genau. Im Stehen dann einschlafen, das funktioniert nicht so gut.
Aber da sieht man auch wieder, wie flexibel das Yoga eigentlich ist,
dass man es auch da ganz individuell anpassen kann auf das, was man eigentlich gerade machen möchte.
Ja, doch, genau. Also ich habe auch noch andere Themen.
Also ein ganz tolles Buch habe ich gefunden, das heißt die sieben Geheimnisse der Schildkröte.
Das habe ich auf zwei Wanderungen aufteilen müssen, weil das so umfangreich war.
Und da ist zum Beispiel auch, warum eine Schildkröte so alt wird,
was da das Geheimnis ist. Und die hat sieben Weisheiten sozusagen,
was sie uns nahe bringt. Und unter anderem gehört da auch Ruhe dazu.
Und da gibt es dann auch die Möglichkeit, irgendwo auf einem Bänkchen zu sitzen
und einfach mal die Stille zu genießen, die Ruhe zu genießen.
Die Zeit nimmt man sich oft, wenn man alleine unterwegs ist,
nicht. Und wenn man jetzt da beim Wandern und Yoga unterwegs ist,
Da findet man sogar in der Gruppe diese Stille. Und das finde ich einmal total
faszinierend, diese Gruppendynamik.
Wenn man gemeinsam unterwegs ist, traut man sich manchmal andere Sachen,
wie wenn man ganz alleine unterwegs ist.
Oder lässt sich vielleicht eher darauf ein, weil man so ein bisschen angesteckt wird von den anderen.
Und trotzdem faszinierend, weil ja dann auch manchmal fremde Menschen zusammenkommen,
die sich noch gar nicht kennen.
Ja, aber es hat immer super funktioniert und harmoniert miteinander.
Ja, sehr spannend. Also wir haben die Schildkröte, wir haben die vier Elemente.
Gibt es noch andere Überthemen, die du da anbietest beim Yoga?
Oder du hast jetzt die Schildkröte quasi auf zwei Wanderungen aufgeteilt.
Und sind es dann, wenn die Leute das bei dir anfragen, fragen die dann so konkret
eins von den Themen an oder schlägst du das dann auch zum Beispiel vor,
was jetzt einfach zu den Personen vielleicht besser passen würde?
Also ich schlage es vor, aber an sich sind sie frei in ihrer Wahl.
Also gerade bei der Schildkröte achte ich halt schon darauf,
dass wir vorne anfangen und nicht im mittleren Teil.
Genau.
Okay, sehr schön. Also ich stelle mir das total besonders vor,
auch Yoga im Freien zu machen.
Ich finde, also wenn man dabei noch frische Luft atmet, ich habe dir vorher kurz erzählt,
ich hatte letztes Jahr auch das erste Mal das Erlebnis, dass ich draußen in
der Natur auch und davor kurz oder eine Weile gewandert bin und dann am frühen
Morgen im Sommer Yoga dann auf dem Berg gemacht habe.
Und das war ganz besonders, da dann diese frische Luft auch zu atmen.
Bei mir ist es tatsächlich manchmal in den Innenräumen dann,
beim Yoga, wird mir dann so warm und kann ich mir total gut vorstellen,
das dann draußen zu machen.
Ja, doch, ich finde es auch ganz toll. Und gerade bei den Elementen,
man spürt halt einfach den Wind, die Temperatur, die Textur unter den Füßen,
also die unterschiedlichen Materialien.
Ja, ich finde es auch toll im Freien.
Das heißt, man kann das dann auch zu jeder Jahreszeit machen oder machst du
schon so eine Art Winterpause?
Das ergibt sich von allein, weil einfach keine Anfragen da sind.
Im Winter ist dafür die Massage dann wieder intensiver. Also das habe ich jetzt
gerade wirklich sehr viele.
Und das ist auch in Ordnung so. Im Winter in den Innenräumen massieren und im Sommer dann eher.
Oder auch beides parallel funktioniert ja auch ganz gut. Ich bin ja flexibel
in meiner Zeit, auch wenn es nur nebenberuflich ist, das wollte ich auch übrigens auch noch sagen.
Also diese Massage, weil es so anstrengend ist, genieße ich das als Ausgleich
zu meinem Bürojob, wo ich ja noch angestellt bin.
Und ich kann mir nicht vorstellen, die Intensität, die ich jetzt in einer Massage habe,
das wirklich am Stück, den ganzen Tag acht Stunden zu machen,
weil es einfach zu anstrengend wäre.
Und deswegen genieße ich das so als Nebenjob oder als nebenberufliche Tätigkeit, das auszuführen.
Weil das nochmal eine ganz andere Qualität hat, weil ich mir da die Zeit nehme für meine Klienten.
Und es dann auch selber für dich keinen Stress bedeutet. Man muss es ja selber
dann auch oder muss da ja mitgehen, dieses Gefühl dann auch anderen geben zu
können, dass man entspannen kann. Das geht ja eigentlich nur,
wenn man selber das auch ausstrahlt.
Auf jeden Fall.
Ja, sehr schön. Als drittes Angebot habe ich bei dir noch gelesen,
Online-Yoga gibt es bei dir auch.
Genau, das ist noch so ein bisschen ein Überbleibsel von Corona-Zeiten.
Da muss ich vielleicht auch nochmal ein bisschen ausholen. Also ich habe im
Jahr 2020 relativ kurzfristig gekündigt bei meinem Arbeitgeber,
hatte dann drei Monate keinen Job und habe mich da überall beworben und unter
anderem auch in einem Fitnessstudio, weil ich ja meine Fitnessausbildung hatte.
Und die haben dann mich nicht angestellt, aber sie haben gemeint,
sie würden eine Yoga-Lehrerin suchen, ob ich nicht bereit wäre,
Yoga zu unterrichten bei ihnen.
Und dann kam Corona und kein Präsentunterricht war möglich.
Und so hat sich dann die Möglichkeit ergeben, dass ich online einsteigen konnte
über dieses Fitnessstudio.
Und ich muss ganz ehrlich sagen, hat mich ein bisschen Überwindung gekostet,
da vor laufender Kamera Yoga zu machen und zu unterrichten auf Abstand.
Aber ich meine, Corona-Zeit hat alle so ein bisschen gefördert.
Ja, da war man gezwungen, neue Dinge zu lernen.
Genau, neue Dinge auszuprobieren. Und so ist das entstanden,
dass ich da den Kurs angefangen habe.
Und irgendwann hat das Studio gesagt, sie wollen nicht mehr diese Kurse anbieten.
Und dann habe ich die Gruppe privat übernommen sozusagen.
Und die besteht immer noch. Und meine älteste Teilnehmerin ist über 80.
Und ich finde es so faszinierend, dass die noch so fit ist und da mitmacht.
Und das freut mich auch sehr. Das heißt, das ist auch eine.
Stammkundin von dir, die einfach geblieben ist. Genau. Okay,
und das machst du auch weiterhin, ich glaube Sonntagmorgens immer,
Oder? Genau, Sonntagmorgen ist für viele, sagen sie, da will ich ausschlafen.
Aber ich finde es eine ganz tolle Zeit, weil Sonntagmorgen um acht,
da ist noch das Haus ruhig, alle anderen schlafen.
Man hat so seine Zeit und seine Frische am Morgen.
Die man da für Yoga nutzen kann. Und man kann ja im Anschluss um neun dann ganz
gemütlich mit der Familie frühstücken.
Sehr gut.
Und man startet dann wirklich fit und gedehnt und wach ins Wochenende und kann
dann den Sonntag noch nutzen.
Und da habe ich auch unendlich viel Platz.
Ja, richtig, genau. Da ist man räumlich nicht begrenzt.
So sieht es aus, genau.
Sehr gut. Vielleicht nochmal kurz zurück, wie es denn dazu kam,
dass du deine Nebenberuflichkeit aufgenommen hast.
Wir haben ja schon erfahren, du hast mit eigener Yoga-Praxis angefangen,
hast dann die Ausbildung gemacht.
Wie war da quasi der zeitliche Ablauf?
Du hast ja auch gemeint, du warst ja auch zeitlang zu Hause mit deinen Kindern,
dann hast du die Ausbildung gemacht.
Hast du dann erst wieder nebenberuflich in deinem ursprünglichen Job gestartet
oder hast du dann erst mit nebenberuflich Yoga angefangen?
Wie war das? Erzähl uns da nochmal noch ein bisschen was.
Also nachdem ich wieder berufstätig war, Teilzeit angestellt,
habe ich im Verein, im Sportverein Yoga unterrichtet.
Das tue ich auch heute noch, weil ich einfach keine eigene Räumlichkeiten habe.
Zwischenzeitlich sind wir da im Sportverein in einem wirklich schönen Raum im
katholischen Gemeindehaus in Weilheim mit Fußbodenheizung, Holzboden und dämmbarem
Licht. Das war lange Zeit nicht so.
Ich war zu Beginn in der Turnhalle.
Da ist einfach die Atmosphäre zum Yogamang nicht ganz so schön.
Aber es hat auch gut funktioniert. Also ich möchte mich da nicht beklagen.
Und ich war ja auch froh, dass ich überhaupt Träumlichkeiten habe für eine große Yoga-Gruppe.
Und meine Yoga-Gruppen sind zwischenzeitlich auch zwischen 17 und 20 Personen
pro Gruppe. Das ist schon sehr viel.
Nochmal zurückzukommen, was ich nebenher dann mit der Selbstständigkeit begonnen
habe. Und das war dann tatsächlich während Corona.
Wie gesagt, ich war da dann arbeitslos, habe Zeit gehabt, eine Website zu erstellen
und habe dann selber viele Tutorials gelesen und mich reingearbeitet in Webseitenerstellung.
Du weißt selber, du bist aus dem Grafikdesign. Wenn man da jemanden engagiert,
ist man doch gleich ein paar Tausend Euro los, die ich einfach nicht investieren
wollte, konnte, wie auch immer.
Und ich hatte ja Zeit und habe mich dann da selber so ein bisschen durchgefuchst
und habe dann auch selber mir so eine Struktur aufgebaut, was für Angebote kann
ich denn überhaupt anbieten.
Und so ist das eigentlich entstanden mit der eigenen Website.
Bin ich so tiefer mir selber näher gekommen, was ich anbieten kann. Und einfach auch mal...
Ja, weil das ist, glaube ich, das A und O, dass man einfach mal den Mut hat,
sich anzubieten und auszuprobieren. Ist ein Bedarf da?
Sind überhaupt Leute da, die sich dafür interessieren? Sind sie bereit,
nach Neidlingen zu fahren?
Da habe ich auch am Anfang Bedenken gehabt, weil Neidlingen halt nicht den Nabel
der Welt ist. Es ist halt auch so ein bisschen eine Sackgasse dahinter, sage ich jetzt mal.
Gut, aber das ist dann vielleicht einfach eine Lücke, da gibt es ja trotzdem
Menschen, die da wohnen und dass es einfach da nicht so ein Überangebot gibt,
das spielt ja dann vielleicht in die Karten.
Ja, genau. Und Thai-Yoga-Massage gibt es ja sowieso nicht so wahnsinnig viel.
Wobei ja, die Aurelia, auch eine aus einem Frauennetzwerk, bietet es ja auch an.
Das fand ich jetzt auch ganz nett, dass wir uns kennengelernt haben bei so einem
Netzwerktreffen vom Frauenwerk und uns jetzt gegenseitig massieren und uns auftauschen
und auch gegenseitig nochmal voneinander lernen und Erfahrung sammeln.
Ja, sehr schön, dass ihr da auch den Weg geht, wie es bei uns einfach auch geschätzt
wird, dass man da einfach, auch wenn jemand quasi die Konkurrenz ist,
da einfach eher miteinander arbeitet und offen ist und voneinander lernen kann.
Das klingt sehr gut, da hat sie
mir auch schon berichtet, dass ihr euch da gegenseitig einfach aushälft.
Das heißt, deine Selbstständigkeit war auch, wie bei so vielen,
gar nicht so richtig geplant, sondern hat sich auch ein Stück weit so ergeben, oder?
So kann man es eigentlich sagen, ja.
Und du bist dann aber trotzdem auch wieder in eine Anstellung gegangen,
also hast dann auch wieder deine vorherige Tätigkeit aufgenommen.
Und ist es jetzt für dich einfach ein guter Ausgleich auch miteinander?
Es ist tatsächlich so, dass ich auch wieder eine Teilzeitstelle angenommen habe.
Und mir aber dann bewusst den Raum für meine Selbstständigkeit gelassen habe.
Also auch jetzt, ich habe zwischenzeitlich nochmal gewechselt.
Jetzt bin ich aber angekommen, jetzt bin ich sehr glücklich,
da wo ich bin, dass ich trotzdem Zeit habe nachmittags. Also ich habe drei Tage,
arbeite ich nur halbtags und an den Mittagen, also das ist Dienstag,
Mittwoch und Freitags, habe ich dann Zeit zu massieren.
Und Wandern und Yoga mache ich meistens am Wochenende, Samstags oder Sonntags.
Wäre aber auch denkbar, Freitagnachmittags zu machen.
Also wie gesagt, da bin ich ganz flexibel und das habe ich dann schon ganz bewusst entschieden,
dass ich keine 35 oder 40 Stunden Woche habe in meiner Anstellung,
sondern jetzt gerade arbeite ich 30 Stunden in der Woche, sodass ich noch genug Zeit habe,
meiner Selbstständigkeit, meinem Nebenerwerb nachzugehen und da noch Leute zu
verwöhnen bei der Massage oder auch einfach beim Wandern und Yoga auf andere Gedanken zu bringen.
Mal ein bisschen raus aus dem Trubel, was unsere Welt so mit sich bringt.
Also das ist auch was, was einfach die Yoga-Philosophie insgesamt aufs ganze
Leben betrachtet, was dich begeistert?
Also einfach dieses, wie du gerade gesagt hast, sich wirklich Zeit für sich
zu nehmen und dass du das anderen Menschen weitergeben kannst?
Ja, und was mich auch am Yoga fasziniert, ist so diese, also ich denke oft in Systemen.
Also es gibt ein...
Ein physischer Körper, was Hartes, das ist ein System, das funktioniert.
Aber auch unsere Flüssigkeiten im Körper, die müssen funktionieren.
Unsere Gedanken, der Fluss der Gedanken.
Und auch da fasziniert mich total, wie mächtig die Gedanken sein können,
wenn man positiv denkt, aber leider auch, wenn man negativ denkt.
Was das für Auswirkungen hat auch auf den Körper.
Also auch Psyche und Körper, die sind so eng beieinander.
Und das möchte ich schon auch gern weitergeben an die Menschen.
Ja, das fasziniert mich tatsächlich am Yoga. Und ich denke immer,
wenn man mit seinem eigenen Körper zufrieden ist, seine Gedanken zur Ruhe bringt,
achtsam mit sich selber umgeht, dann fällt es auch viel leichter,
achtsam mit seinen Mitmenschen und der Umwelt umzugehen.
Also auch das ist so ein, hört sich jetzt nach einem Riesending an,
aber so die Welt ein Stückchen besser machen. In meinem kleinen Umfeld.
Gab es auch schon schwierige Situationen oder Momente in deinem Leben,
wo Yoga dich so richtig gehalten hat?
Wo du gemerkt hast, dass Yoga dir wirklich Kraft gibt für auch so kleine alltägliche
Dinge, die manchmal irgendwie schwierig sind?
Ja, auf jeden Fall. Also immer wieder. Gerade der Mut, auch hier zu sein,
meine erste Podcast-Aufnahme zu machen.
Also auch Mut, Yoga, es gibt ja auch ganz schwierige Haltungen im Yoga,
wie Kopfstand oder ich arbeite immer noch am Handstand, den kriege ich noch nicht ganz hin.
Also so auch meine eigene Yoga-Praxis entwickelt sich ja immer weiter. Ja.
Und man hat immer wieder so neue Steps, wo man angehen will.
Und so kann man ganz viel aus dem Yoga auf das tatsächliche Leben projizieren.
Also gerade auch diese Online-Yoga-Stunden. Ich glaube, das war schon auch ein
Schritt, wo mich Yoga unterstützt hat und gestärkt hat.
Einfach den Mut gegeben hat, das mal auszuprobieren.
Und dann auch, das eine hängt ja mit dem anderen zusammen, auch an sich der
Schritt in die Selbstständigkeit zu gehen.
Ich finde, das verlangt ja auch ein Selbstbewusstsein von einem ab,
dass man ja auch vielleicht am Anfang gar nicht hat oder denkt,
man kann das gar nicht, was da alles dran hängt.
Und es dann aber auch zu machen und festzustellen, okay, ich kann das,
es funktioniert ja tatsächlich. War das schwierig für dich wirklich,
die Entscheidung, dich, auch wenn es in Anführungszeichen nur nebenberuflich
ist, dich selbstständig zu machen?
Hast du da viel drüber nachgedacht, ob du das kannst und mit der Buchhaltung
oder hast du nicht auch BWL-Bereich irgendwie?
Also Kauffrau bin ich ganz normale Kauffrau. Also so ein bisschen Büro kenne ich mich schon aus.
Aber ja, also Buchhaltung brauche ich jetzt auch einen Steuerberater.
Da kommt man nicht drum rum. Und natürlich auch Preisfindung finde ich total
schwierig, weil man seinen eigenen Wert schwer einschätzen kann am Anfang.
Und auch jetzt, also die Inflation hat ja zugeschlagen und ich habe aber so
viel Flyer gedruckt, ich habe meine Preise tatsächlich noch nicht erhöht,
aber ich habe schon gedacht, wenn ich die Flyer jetzt mal alle voll unter die
Leute gebracht habe, dann muss ich auch mal ein bisschen höher gehen,
aber nach wie vor ist es halt auch,
so meine Intention, einfach das,
Preiswert auch zu lassen, dass jeder sich das leisten kann und,
ab und zu gönnen kann.
Genau, und du hast ja, dann finde ich, es ist immer schon auch ein großer Vorteil,
wenn man noch eine andere Tätigkeit auch hat, dass man vielleicht dann nicht
ganz so sehr darauf angewiesen ist und von den Preisen her ein bisschen flexibler
sein kann, wie wenn du jetzt komplett davon leben würdest.
Aber natürlich trotzdem sollte man sich nicht unter Wert verkaufen.
Und du hast jetzt ja auch schon ein paar Jahre Erfahrung und viele tolle Menschen,
die regelmäßig zu dir kommen, sodass du auch wahrscheinlich weißt mittlerweile,
dass deine Arbeit oder deine Tätigkeit, die du machst, das auch wert ist.
Und natürlich verdient halt der Staat immer mit.
Das ist ja nicht das, was man behält, das Geld, sondern man muss ja doch am
Jahresende eine Steuererklärung machen, wo dann doch wieder einiges abgezogen wird.
Aber das weißt du ja auch.
Geht uns alle so.
Aber auch da finde ich es einfach so schön, dass man da in einem Netzwerk ist
und auch über solche Sachen mal sprechen kann. Und ich finde,
das hilft einem auch schon manchmal, dass man sich da nicht so alleine fühlt.
Da kann man dann mal zusammen über das Finanzamt ein bisschen lästern.
Genau. Und sich austauschen, ja. Ja, genau.
Okay, super. Jetzt haben wir schon viele schöne Dinge von dir erfahren.
Habe ich irgendwas vergessen von deinen Leistungen, was du anbietest oder was
du vielleicht einfach noch zum Thema Yoga allgemein loswerden wolltest?
Oder einfach den Leuten mal Mut machen, einfach mal Yoga auszuprobieren?
Also generell auf jeden Fall. Was ich vielleicht noch ergänzen kann,
also was ich auch online eine Zeit lang gemacht habe, sind solche Workshops,
wo ich dann halt ein bestimmtes Thema mir rausgesucht habe.
Zum Beispiel habe ich hier so ein,
Da habe ich jetzt am Kirschblütentag in Weilheim, da werde ich übrigens dieses
Jahr auch wieder Wandern und Yoga anbieten,
so ein Thema rausgesucht, wo ich dann halt auch den Leuten so ein bisschen Handout
mitgebe oder dann nachträglich zukommen lasse, wo auch ein bisschen Theorie,
mehr oder weniger Theorie, erklärt wird.
Also zum Beispiel der achtgliedrige Pfad nach Patanjali, das ist halt auch so
ein großer Yoga-Meister,
wo halt man sieht, hier im europäischen Raum benutzt man Yoga eigentlich hauptsächlich,
man kennt die Körperhaltungen, die Asanas und man kennt das Pranayama, die Atemübungen.
Und es sind aber nur zwei Elemente von eigentlich acht Elementen.
Also die ersten zwei ist der Umgang mit sich und der Umwelt.
Also die haben auch alle solche tolle Sanskrit-Namen wie Yamas und Niyamas.
Also Yamas ist der Umgang mit der Umwelt und Niyamas ist der Umgang mit dir selbst.
Also das ist das, was ich vorher angesprochen habe. Wenn man mit sich selber
zufrieden ist, geht man auch mit seinen Mitmenschen ganz anders um.
Und das fünfte Element von Patanjali ist der Umgang mit seinen Sinnen,
also die Wahrnehmung, hören, sehen, schmecken, riechen.
Das gehört ja alles so zu unserem Fühlen dazu oder zu unserem Sein dazu.
Und das wird ja auch eigentlich im Yoga so nicht erwähnt. Das kennen auch wenig Leute.
Und die Schritte sechs bis acht sind dann eher Richtung Meditation, Konzentration.
Und da gebe ich auch zu, da bin ich auch noch weit weg.
Also Yoga hört nie auf. Also ich habe da auch noch Schritte vor mir,
wo ich vielleicht noch, wenn ich älter bin, ich dachte, so meditieren kann man
auch noch, wenn man nicht mehr ganz so beweglich ist.
Aber ich arbeite natürlich auch daran, dass ich beweglich bleibe.
Aber die Voraussetzung eigentlich, dass man meditieren kann,
ist, dass man seinen Körper kontrollieren kann.
Und dafür dienen eigentlich die Asanas, die Körperhaltungen.
Und es ist auch ganz vielen Menschen nicht bewusst, dass eigentlich die Asanas,
Dazu dienen, dass man, wenn man still sitzt, nicht an sein Becken denken muss
oder an seine Hüfte, weil die gerade schmerzt, sondern dass man sich auf seinen
Geist konzentrieren kann und auf seinen Atem.
Das ist aber auch wirklich total schwierig. Also wenn ich mal Yoga gemacht habe,
da ist mir das dann erst aufgefallen, kann ich mich eben auch an so Übungen
erinnern, dass man sich eben wirklich dann in die Entspannung geht und wenn
halt Gedanken einem kommen, dass man die kurz wahrnimmt, dann wieder gehen lassen
darf und wie schwierig das wirklich ist, an nichts zu denken.
Das fand ich so eine verrückte Erkenntnis und dass es aber am Ende der Yogastunde
schon viel einfacher ist als am Anfang.
Ja, aber es braucht wirklich sehr viel Übung. Und man darf auch nicht unterschätzen,
es ist auch tagesabhängig.
Was dich gerade so im Leben bewegt, das bewegt dich natürlich auch in Ruhe,
wenn du dann zur Ruhe kommst.
Und das abschalten zu können, das ist wirklich jahrelange Übung.
Also das ist mit einer Yoga-Stunde sicher nicht getan.
Ja, wie gesagt, das ist halt immer wieder, muss man dranbleiben und wieder an sich selber arbeiten.
Und sich auch wieder darauf einlassen. Manchmal ist man auch,
also ich habe vor kurzem auch eine Yoga-Teilnehmerin gehabt,
die ist dann ausgestiegen und hat gesagt, heute ist kein guter Tag.
Ich kann mich nicht aufs Yoga konzentrieren, weil sie einfach so beschäftigt
war, mit welchen Dingen auch immer.
Aber auch das finde ich gut, dass sie das gemacht hat.
Yoga heißt, auf sich selber zu achten. Und sie hat auf sich geachtet und hat
erkannt, heute tut mir Yoga nicht gut, dann lasse ich es. Also auch das darf erlaubt sein.
Dieser Zwang, ich muss jetzt Yoga machen, weil es mir guttun muss,
das funktioniert nicht.
Ja, ist eigentlich total gegensätzlich.
Genau. Und viele meinen immer, ja, alle sagen, Yoga tut gut,
ich muss das jetzt auch machen, damit es mir gut geht.
Aber das ist der falsche Ansatz. Das ist so ein Zwang und das funktioniert nicht.
Also man muss wirklich sich darauf einlassen, auch mental dabei zu sein und
wahrzunehmen, was bewegt mich.
Auch wenn man es dann gar nicht unbedingt bewerten muss, aber allein die Wahrnehmung,
das Erkennen, da ist was, das macht schon was mit einem.
Und nur was man erkennt, kann man vielleicht dann auch ändern.
Das ist auf jeden Fall das Positive,
Genau.
Ja, hat sich auch schon fast nach einem ganz guten Schlusswort angehört.
Vielleicht einfach nochmal die Einladung an alle, mal Yoga auszuprobieren.
Und das kann man gerne bei dir machen.
Also auch wenn man ganz unverbindlich mal schnuppern will und vielleicht nicht gesehen werden will.
Also meine Online-Yoga-Stunden, die Teilnehmer haben meistens die Kamera aus.
Ja. Ja, ist für mich in Ordnung, weil die wären sowieso so klein.
Ich kann sie nicht korrigieren.
Also ich spreche sehr viel im Online-Yoga, damit sie nicht so viel gucken müssen.
Da meine Einladung, einfach mal reinzuschnuppern in meine Sonntagmorgen 8 Uhr Yoga-Stunde.
Gerne das Stichwort Luisa oder Podcast. Dann ist die erste Stunde auch umsonst.
Und ansonsten habe ich auch so einen Drop-in-Preis, den man einfach mal testen
kann, wenn man sich nicht ganz sicher ist.
Ansonsten rechne ich das immer über eine Zehnerkarte ab.
Also auf meiner Website stehen noch mehr Infos. Also einfach dann nochmal nachlesen
und wirklich mal testen.
So, jetzt wollte ich gerne noch hören, wie du eigentlich überhaupt zum Frauenwerk
gekommen bist, um da mal noch den Bogen zu schlagen.
Okay, also tatsächlich war es so, dass ich ursprünglich im Gewerbeverein in
Weilheim war und die Printmedien, die werden halt nur im Raum Weilheim verteilt.
Es gab zwar immer mal wieder größere Auflagen, dann auch Holzmaden und Neidlingen,
also kostenlose größere Auflagen.
Aber das Medium an sich nimmt eher ab.
Und ich wollte einfach auch neue Wege gehen und habe dann das Frauenwerk eigentlich
durch die erste Messe kennengelernt.
Da habe ich mich dann auch beworben und wurde damals nicht genommen,
weil ich kein Mitglied war.
Genau. Und dann habe ich gedacht, das ist ja schade. Ich hätte so tolle Ideen
gehabt, da einen Stand aufzubauen und auch nochmal ein bisschen Mut zu haben, mich zu präsentieren.
Genau. Genau, und dann habe ich mich einfach, ich glaube im Januar dann angemeldet
beim Frauenwerk und seitdem bin ich dabei. Ich glaube, genau, mit der...
Ersten Weihnachtsfeier hat es begonnen. Da waren wir in Kirchheim in so einer
ganz tollen Scheuer hinten, wo die Weihnachtsfeier waren. Genau.
Und das war mein erstes Treffen und dann habe ich gleich gedacht,
wow, so viele tolle Frauen, so viel Motivation und positive Energie,
da würde ich gern dabei sein.
Und so kam es dann dazu, dass ich mich angemeldet habe beim Frauenwerk.
Und ich bereue es nicht. Super.
Das heißt, ab jetzt hast du auf jeden Fall die Chance, bei der nächsten Messe dabei zu sein.
Ja, ganz blöd war es dann, weil letztes Jahr, also 2025, war ja dann auch Messe.
Da war ich dann Mitglied, aber da hatte ich dann tatsächlich einen privaten anderen Termin.
Da war ich auch bei einem Yoga-Event als Teilnehmer, was auch immer mal wieder
sein muss, um für mich Gutes zu tun. und deswegen konnte ich da an der Messe
dann leider nicht dabei sein. Aber ja.
Aller guten Dinge sind drei.
Genau, vielleicht klappt es dann dieses Jahr.
Ja, genau. Wir werden wahrscheinlich auch nochmal eine kleine Veränderung haben.
Das wird man dann auch bald noch mitteilen.
Von der Location her wird sich wahrscheinlich nochmal was ändern.
Hoffen wir einfach dann, dass es dieses Mal dann klappt, dass du mit dabei sein kannst.
Wir freuen uns einfach auf weiteren Austausch mit dir, dass du ein wertvolles
Mitglied im Frauenwerk bist und ja, dass du auch einfach noch weitere tolle
Kontakte knüpft, wie gerade mit Aurelia.
Gab es denn auch noch andere Sachen, die sich ergeben haben,
seit du im Frauenwerk bist, mit anderen Frauen vielleicht?
Tatsächlich. Und zwar habe ich mit Claudia Klein und...
Die sind gerade zu zweit. Diana, genau. Ganz kurzfristig einspringen dürfen,
als sie tagdorf eine Tür hatte in ihrem Einzelbergfried, in ihrem Ferienhaus unterhalb von der Tech.
Und mich hat das Haus sowieso interessiert. Und sie hatte auch eine Yogastunde eingeplant gehabt.
Und die Yogalehrerin, die sie engagiert hatte, war kurzfristig krank geworden.
Und dann hat sie auf mich zurückgegriffen. Und ich habe mich sehr gefreut,
dass sie mich gefragt hat. und da habe ich dann auch eine kleine,
feine Yoga-Stunde gegeben.
Genau nach deinem Geschmack in der Natur an der Schwäbischen Alb?
Ja, es war aber tatsächlich in den
Räumen nicht gehalten. Es war jetzt im Hauptstadt im Winter. Ah ja, okay.
Da war es kalt, aber sie hat das Haus eingeheizt mit Ofen und offenem Feuer
und draußen gab es auch eine Feuerschale.
Also das war wirklich ein ganz tolles Event und hat mir auch sehr viel Spaß gemacht.
Ach schön, ja. Ich hatte leider an dem Tag keine Zeit. Ich weiß noch,
sie hat das auch in unserer Gruppe ja mehrfach geteilt, den Tag der offenen
Tür und ich hätte auch gern vorbeigeschaut.
Also die Claudia war ja auch schon bei mir im Podcast und hat mir schon richtig
Lust gemacht auf diese tolle Location.
Also lohnt sich.
Ja, ergibt sich bestimmt nochmal ein anderes Event, wo ich dann nochmal vorbeischauen kann.
Ja, vielleicht ergibt sich ja auch mal Yoga und Wandern.
Ja, genau. Wir planen auch noch
was für die Mitglieder des Frauenwerks gemeinsam. Da werden wir auch bald
Freuen wir uns auch, dass du uns da unterstützen wirst. Sehr schön.
Ich freue mich auch drauf.
Wie immer, befindet ihr auch alle Infos dann in den Shownotes.
Das wird alles verlinkt.
Dann kann man sich dann noch weiter informieren und wir werden uns bestimmt
ja auch beim Netzwerktreffen in echt mal wiedersehen. Da kann man dich natürlich auch gerne ansprechen.
Genau, sehr gerne. Super. Dann danke ich dir, dass du hier warst und wir haben,
glaube ich, alle wieder heute noch ein bisschen mehr dazugelernt.
Da sage ich vielen lieben Dank an euch.
Danke fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge. Vielen Dank, liebe Luisa.
Tschüss, Frau Sammer. Tschüss. Tschüss.
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