018: Nicole Fock – Sängerin, Content Creatorin und Multitalent hinter Mikro und Kamera
Wie aus Leidenschaft für Musik und Content ein vielseitiges Business wurde
13.04.2026 42 min
Zusammenfassung & Show Notes
In dieser Folge von Frauenwerk(e) spricht Luisa mit Nicole Fock – Eventsängerin, Content Creatorin und kreativer Allrounderin mit vielen Jahren Erfahrung auf der Bühne. Nicole erzählt, wie sie ohne musikalischen Background einfach angefangen hat zu singen, was sie an der Entertainerin-Seite des Jobs von Anfang an fasziniert hat und wie sie sich durch unzählige Bands, Stile und Stilrichtungen – von Country über Schlager bis Pop – ein riesiges Repertoire aufgebaut hat.
Sie spricht offen über ihre Zeit als Aushilfssängerin auf Europatour und was sie daraus für Verträge und Selbstschutz in der Selbstständigkeit gelernt hat. Außerdem erklärt sie, wie aus ihrer Leidenschaft für Kamera und Content-Marketing während Corona ein zweites Standbein entstanden ist – und warum sie jetzt endlich auch Zeit für sich selbst und ihren eigenen Content einplanen möchte.
Ein lebendiges, ehrliches Gespräch über Flexibilität, Mehrfachtalent und den Mut, einfach mal anzufangen – mit allem, was dazugehört.
Marketing & Medienproduktion
Website: n-f-media
Instagram: @n_f_media
Sängerin Nicinightingale
Website: nicinightingale
Instagram: nicinightingale
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Transkript
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge Frauenwerke. Mein Name ist Luisa und
heute begrüße ich bei mir die liebe Nicole Fock.
Sie ist selbstständig als Sängerin auf verschiedenen Events,
Hochzeiten und so weiter und auch als Content-Creatorin, Produzentin.
Was genau sie alles macht, erklärt sie uns gleich noch. Erstmal herzlich willkommen, liebe Nicole.
Ja, hi liebe Luisa. Vielen Dank, dass ich heute da sein darf. Ja, ich freue mich sehr.
Ich freue mich auch total. Vor allem hast du nämlich auch schon ein bisschen Podcast-Erfahrung.
Hast du dir ja schon ganz selbstbewusst dein Mikro eingestellt,
hat voll gut funktioniert.
Alle anderen saßen bisher hier so ganz eingeschüchtert vor der Technik und du
bist hier total erfahren.
Deswegen umso besser freue ich mich, dass wir heute hier einen schönen Podcast
zusammen hoffentlich aufnehmen.
Auf jeden Fall. Ja, vor der Technik habe ich keine Angst. Da bin ich eher so ein kleiner Freak.
Daher sehr gerne Mikro einstellen geht immer. und ich bin gespannt,
worüber wir heute reden.
Ja, du hast hier gerade auch schon ganz interessiert das Equipment von meinem
Mann betrachtet. Hier stehen einige Kameras rum.
Muss ich nachher zählen, wenn du gehst, ob noch alles da ist?
Also ich arbeite mit Canon. Ich glaube, da steht nicht so viel rum,
von dem habt ihr Glück gehabt. Okay, sehr gut.
Gut, dann kann ich meinen Mann beruhigen, dass ich deine Taschen nicht kontrollieren musste.
So, jetzt kommen wir mal kurz dazu. Ich habe es gerade schon so ein bisschen angeschnitten.
Du bist so ein Allround-Talent und da fällt es einem gar nicht so leicht,
das alles irgendwie zusammenzufassen.
Deswegen gehen wir einfach Stück für Stück durch und du darfst erzählen,
was du so machst, wie sich das alles so entwickelt hat, wie du da hingekommen bist.
Und vielleicht fangen wir mal mit dem Thema, über Thema Musik an.
Du bist nämlich auf jeden Fall ein großer Teil deiner Selbstständigkeit ist,
dass du Sängerin bist. Erzähl uns doch mal.
Was singst du überhaupt?
Seit wann singst du? Und für wen singst du?
Ja, also mit der Musik bin ich tatsächlich schon jetzt über 14 Jahre unterwegs.
Also das war das Erste, was ich so selbstständig gemacht habe,
wo ich dann auch meine Selbstständigkeit mit 20 oder 21 angemeldet habe, also 2011.
Und wie ich dazu kam, ist mir selber gar nicht so klar, weil ich habe in meiner
kompletten Laufbahn als Teenager und Kind eigentlich nie so wirklich die Berührungspunkte
gehabt zu Musik oder meine Family war auch gar nicht musikalisch, das ist ganz witzig.
Das heißt, du warst auch nie im Musikunterricht oder so?
Nee, tatsächlich.
Musstest du mal Geige spielen oder so?
Nein, überhaupt nicht. Ich habe es mir tatsächlich ganz selbst ausgesucht,
wahrscheinlich auch deswegen, weil ich nie dazu gezwungen wurde.
Ich fand es einfach immer nur toll, mehr so die Entertainer-Seite der Sängerin
als die musikalische, weil am Anfang war ich gar nicht so musikalisch, glaube ich.
Das musste ich mir auch sehr, sehr viel, sehr hart selbst antrainieren,
aber irgendwie habe ich dann wohl doch ein Gehör dafür gehabt,
zumindest, dass ich höre, dass ich falsch singe und mich da selber korrigieren muss.
Hat mir aber super viel Spaß gemacht, Leute zu unterhalten und auch natürlich
die Musik zu machen oder die Musik machen zu dürfen, die man gerne auch selbst hört.
Aktuell bin ich sehr viel auf Hochzeiten unterwegs. Ist natürlich ein passendes
Thema, wo man dann auch immer schöne Musik dazu brauchen kann und vor allem
jemanden, der das halt dann auch live performt.
Und ich muss sagen, eigene Songs habe ich schon auch so mal drüber nachgedacht und angefangen.
Aber das Thema habe ich seither noch nicht umgesetzt, weil das ist nochmal so
ein ganz großer Bereich, der super viel Energie und Aufwand und Zeit kostet.
Ich bin tatsächlich sehr viel auf Events unterwegs als Dienstleisterin.
Also ich bin quasi ein lebendiges Radio.
Cool. Und ja, habe da in der letzten Zeit auch sehr viel Repertoire angesammelt,
weil ich in sämtlichen Bands, die man sich so vorstellen kann,
von Rock, Pop, Vasen, Hochzeit, Gala, Liederhalle, also alles irgendwie schon durch habe.
Ich war sehr viel als spontane Aushilfssängerin unterwegs, weil sich das irgendwie ergeben hat.
Und da musste man dann halt auch mal in kurzer Zeit sehr viele Songs lernen.
Von dem her ist die Liste jetzt mittlerweile schon sehr lang.
Okay, das heißt, es fällt dir leicht, mal eben so kurz in eine neue Stilrichtung
zu springen und dann noch die ganzen Titel mehr oder weniger auswendig zu lernen?
Ja, also Stilrichtung, das ist ja immer quasi von Pop, Rock,
Country habe ich früher viel gemacht.
Das fand ich tatsächlich einfach persönlich richtig cool.
Jetzt, wenn es Richtung Hardrock und Jazz geht, da muss ich dann sagen,
okay, oder Klassik, Da bin ich dann nicht die Richtige wahrscheinlich dafür,
aber das passiert auch selten so in den Unterhaltungsbands.
Aber ja, mal kurzzeitig so ein paar neue Titel draufschaffen,
das hat schon auch dazu gehört, vor allem im Schlagerbereich.
Und da bist du dann, ja, hast du gerade schon erwähnt, bei so Oktoberfesten
oder sonstigen auch so Stadtfesten dann dabei.
Da ist die Stimmung auf jeden Fall immer gut. Ja, auf jeden Fall.
Ist es dann
Auch so ein Lieblingsauftritt von dir oder machst du lieber die Hochzeiten oder
kannst du es gar nicht so genau sagen?
Also früher war es natürlich super cool. Ich war auch mal auf Tour mit so einer
Oktoberfest-Band oder German Village Festival-Band hieß es da,
weil wir waren im Ausland auf Tour.
Und das halt immer in Tracht, im Dirndl. Und wir haben aber viel Partymusik
gemacht, also klassische Partymusik, so 80er, 90er Sachen, Mitsing-Sachen,
so wie Sweet Caroline und so, was man halt so kennt auch international.
Ja, damals war es ein super krasses Erlebnis, auch wirklich dafür bezahlt zu
werden und auch mal fast zwei Jahre lang davon Vollzeit leben zu können.
Und immer unterwegs zu sein im Ausland.
Ja, auf jeden Fall.
Wo warst du denn da?
Ich war in Schweden, in Dänemark, also da oben so Skandinavien-Tour haben wir
gemacht und einmal in Großbritannien und Schottland, London,
so die Richtung abgeklappert.
Wow, das war bestimmt eine richtig, richtig tolle Lebenserfahrung,
die du wahrscheinlich so schnell auch nicht vergisst.
Ich werde es definitiv nicht vergessen, weil es war irgendwie eine der coolsten
Zeiten, die ich hatte und auch tatsächlich eine der tiefsten Punkte,
die ich jemals so in der Selbstständigkeit erfahren habe.
Okay.
Was so Business und Verträge, Bezahlung, nicht vorgesetzte, aber Auftraggeber angeht.
Also da wurde man schon sehr als, ich war ja damals Anfang Mitte 20 und noch
etwas blauäugig unterwegs und gerade was Verträge angeht und sowas war da halt
nicht so viel Hintergrundwissen. Und ja, da sind teilweise...
Ist nicht so gut geendet oder wie?
Ja, nee. Also die Tour ist dann zum Schluss tatsächlich in einer Riesenexplosion,
hat die geendet, weil ich wollte dann einfach nicht mehr. Also es war so ein bisschen schwierig.
Ich will da jetzt auch nicht so viel drüber erzählen, aber man macht halt so
seine Erfahrungen dann auch als Sängerin und denkt, alles cool.
Aber wenn dann halt doch irgendwo ein Punkt kommt, ausschlaggebend war tatsächlich,
dass der Tourbus von uns in Schweden damals überfallen wurde,
einfach aufgebrochen, ausgeraubt und da viele wertvolle Sachen von meinem Musikerkollegen
und mir auch drin waren. Ja.
Ja, ich dann eine Nacht lang mal bei der schwedischen Polizei verbracht habe,
wo ich nicht mal Schwedisch konnte und die kein Englisch. Also es war richtig schlimm.
Und ja, meine In-Ears wurden mir damals geklaut, was total Blödsinn ist,
weil die angepasst waren an meine Ohren. Das war so sehr, sehr wertvoll für mich.
Und da gab es dann halt dann im Endeffekt, dadurch ist der Stress zwischen dem
Auftraggeber, der den Turbus gestellt hat und uns dann entstanden und dann hat
sich das halt hochgekocht.
Also leider ein nicht so schönes Ende für was, was eigentlich sehr schön war
oder hätte werden können.
Ja, das war nicht das Ende, von dem her alles cool. Das war halt,
wie gesagt, so eine Achterbahnfahrt.
Ich würde es trotzdem, also wenn ich jetzt die Möglichkeit hätte,
das alles nochmal zu machen,
mit Sicherheit nochmal machen, weil es einfach auch total schöne Erfahrung war
und ja, eine Möglichkeit, sehr viel zu reisen, auch ohne Budget,
im Gegenteil sogar noch dafür bezahlt zu werden und davon, wie gesagt, auch leben zu können.
Also man muss halt auch mal die Täler in Kauf nehmen, aber war trotzdem eine coole Erfahrung.
Ja, ich bin ja auf jeden Fall eh Freund davon, dass man, das klingt immer so
abgedroschen, aber es ist, finde ich, einfach nur Wahrheit dabei,
dass man halt aus Fehlern lernt und beim nächsten Mal das vielleicht anders
machen würde, sich manche Sachen genauer anschauen oder wie auch immer. Ja, absolut.
Also kann ich nur jedem empfehlen, auch mal sowas mitzumachen oder zumindest,
klar, wenn man nicht die Möglichkeit hat, sich da vorher richtig gut beraten
zu lassen, dann muss man eben daraus lernen.
Also ich glaube, das kennt jeder Selbstständige vielleicht nicht in dem Ausmaß,
aber ja, dass man mal den einen oder anderen Fehler macht, gerade was Absprachen
und Verträge und Angebote angeht, kommt bestimmt vor.
Da kommt auf jeden Fall einiges zusammen im Laufe der beruflichen Zeit,
glaube ich, auf jeden Fall.
Wenn du jetzt als Sängerin gebucht wirst, wirst du dann eher in den Bands gebucht
oder trittst du auch ganz alleine auf als Solosängerin?
Ja, also tatsächlich in der letzten Zeit habe ich es immer mal wieder mit Bands
versucht, also auch Bands, wo ich dann Festsängerin war und
Ich habe seit zwei Jahren jetzt aber eine eigene Band, also eine eigene Partyband zusammen gecastet.
Ich muss aber sagen, es ist sehr, sehr schwierig mit einer Band,
vor allem im Party-, Entertainment-, Dienstleisterbereich Fuß zu fassen,
wenn dann nicht alle wirklich studierte Musiker, Vollzeitmusiker sind.
Ja, weil es teilweise auch mit den Prioritäten halt aneinander kommt und dann
manche das nicht so ganz ernst nehmen oder teilweise die Gagen dann schwierig
sind auszuhandeln für so eine Band.
Wenn es halt so viele Leute sind.
Genau, es ist sehr schwierig. Ich habe das echt mitbekommen,
auch so als den Part von einer Bandleaderin und da für fünf,
sechs andere Musiker dann auch noch verantwortlich zu sein.
Deswegen habe ich jetzt beschlossen, sehr viel Solo zu machen.
Nicht nur, weil ich, also ich habe wahnsinnig Bock auf Band und auf Musik und
Livemusik, aber ja, es ist einfach manchmal nicht so einfach,
da an Gigs zu kommen, die sich dann halt auch lohnen.
Und wo alle Zeit haben, stelle ich mir vor, wenn man jetzt aus fünf Leuten besteht,
also ich glaube, jeder kennt das, es ist vielleicht in irgendeiner Gruppe,
in irgendeinem Orga-Team oder so, ich bin in mehreren, da immer die,
Terminfindung und dann ist es ja, also Hochzeiten sind ja immer am Wochenende
und dann ist man vielleicht im Urlaub und stelle ich mir schwierig vor.
Absolut, genau, das ist der Punkt, wo dann halt viele sagen,
hey, die das gar nicht hauptberuflich machen, du, ich hab da einen Grillabend
oder ich hab da Family oder ich will da nicht und dann sitzt man halt da als
Sängerin und denkt, ich hätte da frei,
ich würde da gerne einen Gig machen und da kommt man so aneinander dann mit den Prioritäten.
Und da ist es doch ganz cool, wenn ich flexibel bin, wenn ich alleine bin oder
dann halt zu zweit mit einem Gitarristen im Akustik-Duo.
Das ist auch ganz cool, wenn es dann wirklich live sein soll.
Also ich habe ganz viele verschiedene flexible Besetzungen deshalb auch oder
spiele manchmal im Trio mit Keyboarder, Gitarre, Gesang und je nachdem,
wie groß das Event ist und genau, wer Zeit hat.
Gibt es da von den Hochzeiten irgendwelche besonderen Ereignisse,
Die du jetzt natürlich ohne irgendjemanden jetzt hier unnamentlich zu nennen,
wie auch immer, aber ich finde so Menschen, die in der Hochzeitsbranche unterwegs
sind, die haben immer spannende Geschichten. Also ich kenne ja viele von meinem Mann.
Ich habe selber eine Zeit lang in der Gastronomie gearbeitet in Köln,
habe da viele Hochzeiten begleitet und das war immer, also manchmal war es auch
total langweilig, gibt es ja leider auch so Hochzeiten, aber hast du da irgendwas
irgendwie total Cooles oder was Lustiges oder was schiefgegangen ist,
was du uns erzählen kannst?
Das ist witzig, weil das ist eigentlich die Frage, die ich immer so stelle,
den Leuten, die ich interviewe.
Ich muss gerade selber nachdenken, es gibt was. Es gibt tatsächlich sehr viele
Sachen, die da schon passiert sind.
Ich war selber nicht dabei, aber was man halt auch so gehört hat von den Musikerkollegen,
ist, dass zum Beispiel schon eine Schlägerei stattgefunden hat vom Bräutigam
oder so, dass dann die Polizei kam, weil halt einfach viel Alkohol im Spiel war.
Ja, sagen wir mal so, ich erzähle jetzt die Geschichte nicht genau,
aber auf jeden Fall sehr viele Sachen auch, was die Musiker angeht,
natürlich, wenn Alkohol im Spiel ist, weil das ist eine Sache,
man ist in der Eventbranche unterwegs und das gehört irgendwie wohl dazu als Musiker,
dass man da auch mal ein bisschen Party mitmacht und dann halt was trinkt und
dann teilweise die Schlagzeugsticks durch die Gegend fliegen,
weil man zu viel lacht oder auch mal ein Blödsinn macht oder so,
was dann aber bei den Gästen nicht so schlimm ankommt, sondern es ist dann mehr
so lustig und unterhaltsam.
Ja, und ich habe schon sehr oft erlebt, dass da der ein oder andere Musiker
auch mal über seinen Durst getrunken hat und dann halt vor allem,
wenn es spät wird und man lange spielt, ja, dass da lustige Sachen passieren.
Mein Mann hat auch immer gesagt, irgendwann muss man als Hochzeitsfotograf auch
wirklich aufhören zu fotografieren, weil die Bilder kann man irgendwann echt niemandem mehr zeigen.
Wenn die Gäste dann auch alle schon ein bisschen drüber sind,
wird es nicht mehr schöner auf jeden Fall.
Stimmt. Ja, meistens zu der Uhrzeit, wo es dann so ausartet,
da war ich tatsächlich immer hinter dem Mikro und noch nicht hinter der Kamera.
Genau, also eine Story würde mir noch einfallen. Es war zwar keine Hochzeit,
aber definitiv was Erzählenswertes.
Ich habe eine Kollegin, eine ganz liebe Sängerin-Kollegin, die Manuela,
und die habe ich auch über Instagram kennengelernt.
Die ist auch aus Göppingen, auch sehr viel auf Hochzeiten unterwegs und Eventsängerin.
Und wir haben uns damals persönlich kennengelernt, direkt bei einem Auftritt.
Das war auch im September.
Das war so Erkältungszeit pur.
Und ich hatte Donnerstag einen Gig mit einer Band. Am Samstag nochmal einen
im Schwarzwald in einem Hotel, auch Solo-Programm.
Also schon ein bisschen was Anspruchsvolleres, wo die Stimme auch halten muss.
Und sie hatte freitags eine Geburtstagsparty.
Und hat mich dann angerufen, ob ich für sie einspringen könnte,
weil sie total erkältet ist.
Und dann habe ich gesagt, nee, das schaffe ich nicht, weil ich am nächsten Tag
auch nochmal alleine ran muss. Ich war auch schon so ein bisschen an der Grenze.
Dann haben wir gesagt, komm, jetzt tun wir uns zusammen, einmal halbe,
halbe und ja, halbes Leid, halbe Gage.
Aber irgendwie lernen wir uns dann auch mal persönlich kennen und so.
Haben uns dann abgesprochen, ein bisschen was das Repertoire angeht.
Aber so als Sängerin ist das ja ganz spontan möglich auch.
Und ja, dann haben wir uns zusammengetan und haben gesagt, wir treffen uns an
dem Parkplatz bei so einem Banderweg, weil die Location mitten im Wald war. Okay.
Und haben uns dann mit unseren zwei Autos eben an dem Parkplatz davor der Location getroffen.
Und sie hat mich schon vorgewarnt, dass man da wahrscheinlich nicht ganz hochfahren kann oder so.
Und wir sind dann an diesem Abend, ich glaube, eineinhalb Stunden lang durch
diesen Wald gefahren und sind wirklich über eine Stunde zu spät gekommen zu
diesem Auftritt und zum Geburtstag, weil wir einfach diese Location nicht gefunden haben.
Das war so ein Waldhaus, da gab es kein Handyempfang, es gab kein Google Maps
oder irgendwas, was funktioniert hat.
Die hatten da tatsächlich so ein ganz altmodisches Schnurr-Telefon,
was man dann halt, mit dem man telefonieren konnte, aber auch nur vom Parkplatz aus.
Das heißt, wenn wir weitergefahren sind, war halt der Empfang einfach weg.
Und also wir haben es ewig gesucht und die waren uns aber auch gar nicht böse.
Es war halt irgendwie doof einfach.
War quasi mit zu rechnen.
War super schwierig zu finden, aber wir hatten dann echt noch einen coolen Abend
und haben zusammen den Gig gerockt und irgendwie habe ich da auch meine neue
Kollegin dann eben kennengelernt. War richtig toll.
Sowas speist dann gleich zusammen, wenn man mal eine Stunde in Panik durch den
Wald gefahren ist, die ganze Zeit auf die Uhr schaunt.
Und dann habt ihr euch auf jeden Fall dann gut kennengelernt.
Ja, wir haben dann festgestellt, dass wir ganz gut miteinander können.
Ja, sehr cool. War richtig cool.
Auch sicherlich ein Erlebnis, was hängen bleibt.
Definitiv.
Ja, spannend auf jeden Fall. Wenn wir mal noch zu deinem anderen Bereich rüberspringen
wollen, also du bist ja, haben wir es schon so ein bisschen angekündigt,
weil es schwierig ist, in ein Wort oder einen Begriff zu fassen.
Du bist so ein kleines Allround-Talent, haben wir jetzt schon gehört.
Also zum einen verschiedene Musikrichtungen, verschiedene Bands als Solokünstlerin.
Also allein da bist du ja schon sehr flexibel aufgestellt. Bin ich immer Fan
davon, sich breit aufzustellen. Und zusätzlich bist du aber auch im Bereich
Content Creation unterwegs, also hauptsächlich für KundInnen.
Da machst du Fotos, Videos, auch Audioproduktionen.
Erzähl uns doch mal da ein bisschen was und vielleicht auch.
Wie es denn dann dazu kam. Also grundsätzlich habe ich eine Ausbildung tatsächlich
auch irgendwann mal dann gemacht mit 25 im Bereich Marketingkommunikation,
weil Marketing war irgendwie so meins.
So Sachen verkaufen finde ich cool, aber Vertrieb war gar nicht meins.
Also diese Kaltakquise und sowas.
Mich hat vor allem halt Content-Marketing angesprochen. Also alles,
wo man irgendwie so ein bisschen einfach was von sich zeigt und die Kunden dann selber zu dir kommen.
Ja, war auch viel Schwerpunkt dann in meiner Ausbildung da auf Content-Marketing.
Durfte da auch relativ viele Projekte machen, was ich toll fand.
Und habe das dann natürlich parallel auch für mich genutzt als Sängerin.
Und ist ja immer cool, wenn man so als Künstlerin dann auch auf Social Media unterwegs war.
Das war ja die Zeit, wo das dann eigentlich auch erst entstanden ist,
dieses ganze Instagram und Social Media.
Das gab es ganz am Anfang, wo ich angefangen habe mit Singen, noch gar nicht so.
Und ja, habe mich da halt ein bisschen selbst damit beschäftigt, fand ich immer cool.
Hinter der Kamera stand ich auch als kleines Kind schon gerne,
also habe von den Eltern auch schon eine Videokamera bekommen und habe immer wieder mitgefilmt.
Und ja, die Interessen waren da, Marketing-Background war da und so ist es dann
gekommen, dass ich auch erstmal für mich selbst Content gemacht habe.
Und dann kam halt tatsächlich mit Corona die Zeit, wo dann musikalisch nicht
mehr viel war oder ging, auf jeden Fall nicht auftrittsmäßig.
Und ja, da habe ich dann halt überlegt, dass ich gerne trotzdem was von mir zeigen möchte,
musikalisch dann halt Musikvideos gemacht und dann kam sehr,
sehr schnell, nachdem ich ein paar Sachen gepostet habe, auch wirklich die erste
Anfrage ganz ins Blaue rein, ohne dass ich dafür Werbung gemacht habe,
aber wurde dann einfach von einem Chor gefragt,
die auch subventioniert dann für Corona, so ein Corona-Projekt halt eben Budget
bekommen haben. Das war ganz cool.
Und dann haben die mich angefragt, ob ich denen helfen möchte oder ob ich mir
vorstellen kann, mit denen ein Projekt zu machen.
Da ging es dann tatsächlich um die Tonaufnahmen und auch um ein Musikvideo.
Und das haben wir dann zusammen gemacht.
Ja, da ging es dann mehr so ein bisschen Richtung Videografie.
Aber ja, im Großen und Ganzen ist es ja alles irgendwie so ein großes Projekt.
Wenn man Content macht, gibt es ja so viele Varianten.
Und ja, speziell halt bin ich hinter der Kamera unterwegs hauptsächlich,
um dann eben anderen zu helfen, auch Content zu produzieren.
Ob es jetzt Foto oder Video oder vielleicht auch ein Podcast ist.
Das heißt, es war gar nicht so richtig unbedingt geplant, dass du das auch so
anbieten möchtest, sondern du hast es eigentlich eher für dich gestartet und
hast dann Anfragen bekommen.
Genau, also ich wollte es für mich nutzen, weil online war da in der Zeit das
Einzige, was man so zeigen konnte von sich und ganz aufhören wollte ich nicht.
Und ja, dann ging das so los.
Also ich hatte damals im Hinterkopf geplant, meine erste Kamera habe ich gekauft,
weil ich dachte, ich werde mal YouTuberin. Yay!
Ja, mit meinem immer noch Hobby der Näherei, also Klamotten und auch Accessoires und sowas.
Und ich fand es damals so toll, als ich diese Nähe YouTube-Accounts gesehen
habe und wie die da ihre eigenen Schnittmuster gemacht haben und so.
Und irgendwie dachte ich, das ist eine coole Idee, da jetzt zu starten damit.
Aber ja, ich habe bisher noch kein einziges Nähe-Video gedreht.
Hol das doch mal bitte nach, wir gucken es uns alle an.
Ja wirklich, soll ich das auch noch machen?
Ja, genau. Aber es kam eins zum anderen und dann durch die Anfragen und vor
allem halt, weil ich ein wahnsinniges Netzwerk im Bereich Musikerkollegen habe,
die dann halt alle irgendwie auch noch was machen wollten,
kamen dann da halt einige Anfragen, auch für Konzertmitschnitte und genau,
was soll ich auf Social Media posten, kannst du mir nicht helfen?
Und viele fragen dann halt auch, weil die meinen Content dann teilweise angeschaut haben.
Ich habe eine Zeit lang richtig viele so Mini-Vlogs gedreht von meinen Auftritten
und ja, manche trauen sich da halt nicht so richtig vor die Kamera und waren
dann immer ganz happy, wenn ich dann als Sängerin dabei war und auch noch ein
bisschen Content gemacht habe mit den Bands und ja,
dann kam die ein oder andere Frage, kannst du mir nicht dabei helfen oder mich
ein bisschen beraten und so.
Ja, das heißt, man könnte eigentlich zusammenfassen, dass du zwar an sich super
viele unterschiedliche Sachen machst, aber dass trotzdem so dein Steckenpferd
so ein bisschen diese Musik-Event-Branche ist und du da halt verschiedene Angebote hast, oder?
Also Event-Branche auf jeden Fall. Musik war sehr, sehr lange mein Main-Branche.
Mein Hauptsteckenpferd.
Mein Hauptsteckenpferd.
Also der Hauptbereich, in dem ich Geld verdient habe, muss ich schon sagen.
Also das lukrativste tatsächlich, obwohl es ganz ungewohnt klingt.
Aber Musik lief immer relativ gut, also auch finanziell.
Aber aktuell bin ich doch schon sehr lange in der Partyszene unterwegs.
Ich muss sagen, ich bin auch froh, wenn es mal so in Richtung Galamusik geht
und wollte mich da so ein bisschen weiterentwickeln oder umentwickeln.
Ja, mehr Hochzeiten und mehr so einfachere, leisere Jobs zu machen,
die vielleicht nicht auch bis nachts um vier gehen.
Obwohl ich jetzt auch wieder von den letzten zwei Wochenenden Fastnet noch bis
tief in die Nacht unterwegs war.
Also privat oder?
Nee, mit der Band tatsächlich. Ja, wir haben da einmal im Jahr spielen wir da
mit der Band, also mit so einer großen Party- und Bläserband.
So eine Fastnetzbegleitung, das machen wir schon seit vielen,
vielen Jahren und da kann ich natürlich nicht absagen. Möchte ich auch nicht.
Das ist dann auch schön, ein, zweimal im Jahr so ein bisschen Vasen, ein bisschen Fastnet.
Aber wenn es zwischendurch auch leisere Jobs sind, bin ich da auch froh.
So eine gute Mischung, oder? Sonst wird es auch sehr anstrengend,
kann ich mir vorstellen.
Ja, also es ist sehr anstrengend, wenn man da jetzt überlegt,
dass man jedes Wochenende so richtig krass viel Party machen muss und es ist
halt doch teilweise auch immer dieselbe Setlist und so.
Ich bin dann froh, wenn ich mal zwischendurch eine Pause habe,
Abwechslung habe und ja, der Gedanke war auch, dass ich schon gerne mal so ein
bisschen Richtung Bürojob wieder gehen möchte oder zumindest mal was ich flexibel mache.
Von der Arbeitszeit halt einteilen möchte. Deswegen habe ich da auch jetzt den
Entschluss gefasst, mehr im Marketing zu machen.
Auch Richtung Content eben für andere, Social Media Management für andere,
wo ich dann auch mal zu Hause arbeiten kann und dann halt nochmal ein bisschen mehr daheim bin.
Ja. Wie ist es denn mit der Planbarkeit bei dir?
Also gerade in der Eventbranche ist wahrscheinlich, also finde ich,
ist zum einen Jahr der Vorteil, dass du vielleicht ein Stück weit schon dein
Jahr so absehen kannst oder vielleicht das nächste halbe Jahr,
weil der wahrscheinlich, also vor allem Hochzeiten sind ja immer schon ein,
zwei Jahre im Voraus gebucht, so kenne ich es irgendwie.
Und das heißt, man hat ja schon so ein bisschen eine finanzielle oder eine Planungssicherheit.
Oder ist es nicht so? Kommen da viele Sachen so super spontan dann noch?
Tatsächlich bin ich jemand, der irgendwie so ein, zwei Wochen vorher gebucht
wird. Ich weiß nicht, warum. Also ich bin jetzt lieber der...
Vielleicht eine Marktlücke, ja.
Ja, keine Ahnung. Also das kam natürlich auch sehr viel dadurch zustande,
dass ich viel als Springerin war.
Also wenn jemand krank wird oder so bin ich halt früher für den Bands eingesprungen.
Das weiß man ja zwei Jahre vorher natürlich nicht.
Ja, aber ist tatsächlich bei mir eine Achterbahnfahrt. Ich habe ja noch eine
Anstellung, 30 Prozent. Daher ist es nicht ganz so tragisch.
Aber wenn ich mir jetzt vorstelle, ich müsste jetzt wirklich mein Jahr planen
und davon leben, das würde mir sehr Angst machen, weil halt jetzt tatsächlich
noch nicht so viel im Voraus gebucht wurde oder fix steht.
Es gibt super viele Anfragen, aber ich bin da noch in der Findungsphase,
wie ich das dann halt einpegeln kann, dass da wirklich jetzt die nächsten zwei
Jahre einfach mal fix feststeht,
was passiert, weil ich nicht nur Hochzeiten habe.
Ich glaube, wenn es nur Hochzeiten wären, wäre es nicht so schlimm,
weil die buchen dann schon natürlich im Voraus, aber jetzt, dass ich sagen kann,
dass ich drei Jobs die Woche habe oder sowas, das ist noch nicht so weit,
aber das kommt dann immer sehr spontan dann halt.
Wie gesagt, du hast ja auch vor allem in der Vennbranche hauptsächlich eben
die Wochenenden, da gibt es halt auch nicht, gibt es halt nur einmal pro Woche so ein Wochenende.
Ja, das ist das, was viele tatsächlich auch im Privatleben nicht so ganz verstehen,
warum ich denn nicht mal einen Samstag freinehmen kann.
Ja, weil es halt einfach nur vier Samstage die Woche gibt und wenn jetzt wirklich
als Sängerin… Vier Samstage die Woche?
Das wäre cool. Boah, das wäre richtig cool.
Soweit sind wir schon. Vier Samstage im Monat oder fünf maximal halt.
Ja, wenn man als Sängerin unterwegs ist, braucht man die. Deswegen ist auch
der Grund, warum ich jetzt mehr im Büro ein bisschen mehr machen möchte oder
im Homeoffice oder im Management.
Dann ist es einfacher. Dann habe ich vielleicht auch mal zwei Samstage im Monat
frei und kann dann tatsächlich auch mal private Termine oder private Freizeitaktivitäten machen.
Ja, das heißt, du bist auch mit der Aufteilung so ganz glücklich beziehungsweise
versuchst jetzt so ein bisschen umzuschiften, dass im Marketingbereich oder
im Contentbereich ein bisschen mehr wird.
Auch mit dem Ziel, dich dann irgendwie wieder voll selbstständig zu machen oder
ist das aktuell gerade gar nicht so richtig dein Ziel?
Also ich muss sagen, das war tatsächlich mein Ziel für Januar 2026.
Sagen wir mal so, das Jahr 2025 ist nicht so geendet wie geplant.
Gar nicht, also mehr so im privaten Bereich.
Das hat mich so ein bisschen zurückgeworfen und mich auch nochmal drüber nachdenken
lassen, warum ich eigentlich unbedingt Vollzeit selbstständig sein möchte.
Und ja, ich habe mich jetzt dazu entschlossen, einfach, dass das,
also dass die Umstände einfach so sind, wie sie sind.
Und dass es definitiv auch sinnvoll ist,
sich da mal ein bisschen auf sein Privatleben zu konzentrieren und nicht nur
Business im Kopf zu haben,
was bei mir immer so ein bisschen Gefahr lief, weil ich halt sehr viel beruflich
mache und zum Beispiel keine Familie habe oder keine eigene Familie oder Partnerschaft oder sowas.
Da hat man viel Zeit für den Beruf, aber es ist doch auch wichtig,
dass man sich da ein bisschen Zeit nimmt für sich selber.
Deswegen habe ich mich jetzt entschlossen, dass ich es einfach nochmal mindestens
ein Jahr jetzt nebenberuflich mache.
Und ich bin offen für alles. Also wenn es dann wirklich so läuft,
dass dann mal regelmäßig Sachen reinkommen oder dass dann so viel wird,
dass es sich dann lohnt, dann definitiv kann ich mir auch vorstellen,
mich Vollzeit selbstständig zu machen.
Okay, es ist halt auch ja, wie du gerade schon so ein bisschen angeschnitten
hast, ja auch nicht so ganz einfach, wenn man immer am Wochenende arbeitet.
Also ich habe das jetzt auch schon öfter mal erzählt, bei meinem Mann war es
eben auch so, dass er viele Hochzeiten gemacht hat, dann immer die Wochenenden
verplant waren und das ist dann genau in Kombination, wenn man dann irgendwie
Familie will oder so, halt auch nicht so einfach.
Aber deswegen ist es ja gut, dass du so breit aufgestellt bist und dann vielleicht
sich das noch so ein bisschen entwickelt, dass du es ein bisschen besser planen
oder dass du das einfach ein bisschen besser einteilen kannst,
um dann einfach flexibel zu bleiben.
Weil es soll ja auch trotzdem immer noch Spaß machen, dieses Ganze.
Auf jeden Fall. Aber ich muss sagen, das hat sich auch schon sehr viel entwickelt in den letzten Jahren.
Also ich glaube, vor zwei oder drei Jahren gab es mal ein Jahr,
da habe ich mitgezählt. Da waren es genau zwei Samstage, die ich frei hatte.
Wow, okay.
Es war richtig krass. Da habe ich auch immer sehr krass betont,
weil ich mich mit einer Kollegin getroffen habe an diesem freien Samstag,
dass das wirklich der einzige freie Samstag bisher im Jahr war.
Und dann gab es halt noch den zweiten.
Aber das war dann einfach viel. Also es war okay für dieses Jahr,
weil da wollte ich einfach mal mitnehmen, was geht.
Aber ja, mittlerweile habe ich auch ein bisschen mehr am Wochenende frei und das ist richtig schön.
Wie war denn dann Corona für dich? Was für eine Phase deiner Selbstständigkeit warst du da gerade?
War das eine große Herausforderung oder hattest du da auch eine Anstellung und
konntest es gut überbrücken?
Ja, war tatsächlich nicht so tragisch, weil ich 50 Prozent noch in Festanstellungen gearbeitet habe.
Das war vielleicht zwei, drei Jahre nach der Tour, die ich beendet habe oder zwei Jahre ungefähr.
Und genau nach der Tour hatte ich dann eben meine Sekretariatsstelle bei der
Musikschule bei der Stadt, also
auch noch schön bei der Stadtverwaltung angestellt, richtig aufgeregt.
Auf jeden Fall Sicherheit da gehabt und da kam dann halt eben diese Corona-Phase,
wo ich dann gesagt habe, okay, schade natürlich, dass man die Gigs absagen musste,
aber es war jetzt nicht so dramatisch.
Ich konnte damals auch gar nichts beantragen, weil ich einfach fix trotzdem
weiterverdient habe. Und ja, so hatte ich die Möglichkeit, mich da so ein bisschen
hinter der Kamera dann auszutoben.
Und da konntest Sachen dann einfach ausprobieren. Genau. Aber so war das bei
vielen ja in der Corona-Zeit, dass man dann ein bisschen gezwungen war, Zeit zu haben.
Und ja, dann viele, glaube ich, angefangen haben, Videos auf YouTube zu stellen.
So wie dein ursprünglicher Plan.
Oder Brot zu backen war ja auch so ein Klassiker. Aber einfach diese gezwungen
sein, Zeit zu haben und sich mit was Neuem beschäftigen zu können.
Ja, also wir haben sehr viel damals in der Wohnung repariert, umgestellt, umgebaut.
Im Baumarkt war ich damals unterwegs, weil ich ja einen Gewerbeschein hatte.
Es war richtig toll, die anderen durften da gar nicht mehr einkaufen gehen.
Ja, stimmt. Ja, genau.
Ja, damals gab es sogar einen Umzug in der Zeit noch, erinnere ich mich noch,
weil irgendwie kam ich dann sogar noch an eine Küchenplatte ran.
Ja, also viel in der Wohnung und natürlich auch viel kameratechnisch.
Einfach mal ein neues Hobby oder ich dachte, es ist ein neues Hobby.
Dann war es eben doch der Neuanfang für eine berufliche Dienstleistung,
die ich dann angeboten habe oder anbiete.
Ja, aber Zeit gab es genug, genau.
Was findest du sonst noch an der Selbstständigkeit herausfordernd?
Also wir haben gerade schon gehört, einfach die Planung mit den Wochenenden,
dann die terminliche Planung auch mit anderen Kolleginnen zusammen sich da zu organisieren.
Gibt es noch andere Dinge, wo du sagst, wow, also da bin ich froh,
dass ich auch noch angestellt bin, natürlich finanziell in der Sicherheit,
aber auch so, wo du sagst, das ist irgendwie an der Selbstständigkeit echt schwierig und anstrengend.
Also das einzige Wirkliche, wo ich jetzt sage, okay, das ist sehr,
sehr anders zum Angestelltenjob, ist natürlich das Finanzielle, ganz klar.
Oder halt einfach die Planbarkeit, das kommt monatlich rein.
Andererseits muss ich aber sagen, es gibt für mich so viel mehr Vorteile auch
in der Selbstständigkeit und ich bin definitiv ein Mensch, ich lebe dafür.
Also ich würde mir sehr schwer tun in einer Festanstellung. 100 Prozent oder
sogar 80 Prozent hatte ich mal.
Das war einfach, das habe ich dann irgendwie nach ein paar Monaten nicht mehr ausgehalten.
Weil ich, ja, ich habe das Gefühl, ich kann mich viel mehr ausleben in dem,
was ich machen möchte oder ich arbeite für mich selbst.
Und eher die Herausforderung bei mir ist halt tatsächlich dann nicht jeden Tag
bis 22 Uhr irgendwie was zu arbeiten oder zu machen, weil es mir einfach auch super viel Spaß macht.
Also auch die Sachen, die ich für mich mache, auch, ja, mir macht manchmal sogar
Steuererklärung Spaß, wenn dann alles am Tagesende erledigt ist. doch.
Cool, also ist das gar nicht so ein großes Thema für dich irgendwie jetzt Buchhaltung
oder sowas, findest du jetzt nicht so schlimm?
Ne, nicht, ich hab mal Mathe studiert, das war so mein allererstes Ding.
Okay, von Vorteil. Ja, also ich hab's nicht zu Ende studiert,
aber das war so das Erste, was ich nach dem Abi so gemacht hab,
was so die Idee war, weil es hieß ja, man studiert natürlich nach dem Abi.
Also Zahlen, da hab ich gar kein Problem damit, wie gesagt, Technik auch nicht,
ich lieb's, ich bin mehr so diejenige, die Vertrieb nicht so gerne macht, Das heißt, hast du auch,
Wie so viele, mit denen ich spreche, vor allem Frauen leider in der Selbstständigkeit,
hast du Probleme damit, deinen Preis zu verkaufen oder sagst du,
das kannst du eigentlich mittlerweile ganz gut?
Das kommt total darauf an. Also wie ich jetzt für mich merke,
ich habe ja zwei parallele Laufbahnen, einmal mit der Musik und einmal mit dem
Content oder mit Fotovideos.
Und ich merke krass, wie mich das stützt in der Preisverhandlung,
zum Beispiel, wenn ich einfach schon jahrelange Erfahrung damit habe.
Also wenn ich sehr lange schon in der Musik unterwegs bin, da habe ich kein
Problem, das ist mein Preis und entweder das passt oder ich kann natürlich ein
anderes Paket anbieten.
Da ist es gar kein Thema, aber jetzt so im Bereich Foto, Video,
Content, ich habe auch so das Gefühl, manchmal ist gar nicht so viel Budget
da und dann denke ich so, okay, vielleicht machen wir es doch oder nicht.
Ja, da könnte ich ein bisschen mehr Hintergrund haben einfach,
der mich da so ein bisschen mehr selbstbewusster macht.
Ja, eigentlich ist es so ein bisschen so, also ich habe da witzigerweise die
Woche mit meinem Mann auch erst wieder im Podcast drüber gesprochen.
Mir geht es auch so, wenn man, also im Musikbereich hast du ja auch so eine
Art feste Pakete für manche Sachen und ich glaube, wenn man dann die schon ein
paar Mal so beim Kunden angebracht hat und die wurden so akzeptiert und die
waren danach zufrieden,
dann hat man ja irgendwie diesen Erfahrungswert, ah ja, okay,
der Preis für die Leistung passt,
habe ich jetzt irgendwie im letzten Jahr so gemacht, Kunden waren zufrieden.
Und ich finde, also so geht es mir auch, dann kann ich das viel selbstbewusster
verkaufen, als jetzt sowas Neues, wo man dann irgendwie gar nicht abschätzen
kann, was sagt der Kunde dazu, dann lässt man sich schnell verunsichern,
wenn die sagen, was, so viel, das kann ja nicht sein. Ja, geht es dir dann,
glaube ich, so ähnlich wie mir.
Absolut, also einfach die Erfahrung, die Routine, wie lange brauche ich denn
wirklich dafür, um das umzusetzen und sowas, da ist, glaube ich,
richtig gut, wenn man einfach schon eine Weile damit Erfahrung hat und das für sich auch selber weiß.
Das heißt, im Musikbereich ist es auch nicht so das Thema, dass du da jedes
Mal über den Preis diskutieren musst mit KundInnen?
Nee, tatsächlich nicht, obwohl das echt witzig klingt, weil Musik,
denkt man so, ist ja eine Kunst oder könnte ja auch Spaß machen.
Es gibt sehr viele natürlich, die sagen, hey, das ist viel zu teuer und sowas. Verstehe ich auch.
Ich kann das sehr gut nachvollziehen, wenn man zum Beispiel als Hochzeitspaar
für seine Hochzeit jetzt nicht zigtausende von Euro ausgeben möchte.
Also ich wäre wahrscheinlich auch jemand, der da eher mal guckt,
was mache ich da für eine Party.
Aber da gibt es ja auch andere Möglichkeiten. Es gibt immer eine Low-Budget-Version.
Ich bin halt der Meinung, wenn man jemanden bucht, der wirklich als Hochzeitsdienstleister
unterwegs ist und da gibt es halt ein paar Punkte, wo ich sage,
hey, das würde ich mir an meiner Hochzeit auf jeden Fall gönnen.
Das ist safe, der Fotograf.
Das ist für mich jetzt speziell persönlich, weil mir Musik wichtig ist,
natürlich auch eine Band oder die Musik einfach, dass die passt.
Und dass er jetzt nicht Onkel Heinz oder sowas irgendwie mit der Gitarre.
Ich habe Erfahrungen gemacht von Hochzeiten, von Events, wo das alles war und
manchmal passt es halt und manchmal nicht.
Aber jetzt, ja, Fotograf definitiv würde ich auf jeden Fall einen Profi organisieren,
einfach weil ich genau weiß, was da auch alles schief gehen kann.
Ja, deswegen sage ich, okay, hey, das ist mein Preis und ihr könnt selber überlegen,
ob ihr das möchtet oder nicht oder ob ihr die Nachteile eben in Kauf nehmt,
dass vielleicht mal was schief gehen kann.
Manchen ist es ja gar nicht, manche finden es gar nicht so schlimm und dann ist es völlig fein.
Ja, absolut.
Du hast gerade auch schon so ein bisschen angesprochen, du hast ein großes Netzwerk
im Bereich Musik und Event.
Du kommst ja eher aus dem Raum Göppingen, richtig?
Da bist du, glaube ich,
Viel unterwegs. Wie sehr stützt dich das Netzwerk oder was bedeutet das Netzwerk für dich?
Also ich habe gemerkt dieses Jahr wieder, wie wichtig das ist einfach,
dass man Leute hat, vor allem auch Sängerin-Kolleginnen zum Beispiel,
von denen kommen ein Haufen Aufträge rein,
wie man sich halt gegenseitig die Aufträge zuschiebt, wenn man nicht kann,
wenn man krank ist oder sowas.
Und ja, es ist auf jeden Fall wichtig, glaube ich, in der Selbstständigkeit
für jeden, für jeden Bereich auch, dass man da mit Leuten zusammenarbeitet,
die das Gleiche tun und sich da auf gar keinen Fall als Konkurrent zieht.
Und ja, es gibt ein paar Sachen, an die hält man sich einfach.
Also ich würde jetzt nie einer Kollegin einen Job wegschnappen,
außer sie gibt die mir freiwillig weiter.
Also ich denke, da muss man sich einfach so ein bisschen an, ja, sagt man.
Positiv gegenüberstehen. Also wie du sagst, dass Konkurrenz eigentlich nicht
weiterbringt und wie du sagst, wenn du dann selber mal krank bist,
vor allem bei Hochzeiten, das ist ja ein Riesenproblem,
wenn du dann niemanden hättest, also dann ist es ein Riesenvorteil,
wenn du jemanden empfehlen kannst, den du selber kennst, wo du weißt,
die ist auch gut oder der ist gut, ist zuverlässig, kann ich meinem Brautpaar dann empfehlen.
Das ist ja auch, finde ich, professionell, wenn man das einfach machen kann.
Absolut. Also ich meine, geht mir ja genauso. Ich bin ja froh,
dass ich Leute habe, von denen ich weiß, hey, die könnten bei mir im Notfall einspringen.
Kam zwar tatsächlich bei einer Hochzeit jetzt noch nie vor, also kam selten
vor, dass ich absagen musste, aber ja, bei kleineren Sachen oder wenn man es
verschieben kann, ist cool, aber wenn nicht, dann weiß ich definitiv, wen ich anrufe.
Jetzt bei einer Beerdigung letztes Jahr kam es zum Beispiel vor,
da war ich gebucht und war dann tatsächlich aber selber nicht mehr verfügbar.
Auf gar keinen Fall ging das.
Und ja, habe da eine ganz liebe Kollegin gehabt, die da für mich eingesprungen ist.
Und ja, es ist auf jeden Fall sehr, sehr wertvoll, wenn man da jemanden hat
und zusammenarbeiten kann und sich da nicht gegenseitig konkurriert und einfach
respektvoll miteinander umgeht. Das habe ich vorhin gesucht, genau.
Sehr gut. Gibt es irgendwas, was du so ankündigen möchtest, bewerben möchtest?
Wir haben jetzt schon gehört, du möchtest ein bisschen mehr in Richtung Content gehen.
Hast du dein großes Ziel, was du irgendwie vielleicht dieses Jahr noch machen
möchtest, erreichen möchtest oder lässt du dich einfach mal treiben und guckst, wie es so wird?
Also ganz lustigerweise ist es so, dass ich in den letzten Jahren wenig Zeit
für mich selbst hatte, um eigenen Content zu machen.
Das ist definitiv was, was ich jetzt umsetzen möchte und mir auch ein bisschen
die Zeit einfach wirklich selbst nehmen möchte.
Für mich selber, also im Bereich Musik oder auch Foto und Video und Content
eben, also quasi das, was ich anderen verkaufe, endlich auch mal für mich selber
die Zeit reservieren und das für mich selbst tun.
Ja, was kann ich noch ankündigen? Es gibt natürlich viele Sachen.
Was ganz Spezielles, was ich gar nicht so, noch nicht so für Werbung gemacht
habe, ist, es gibt einen Wettbewerb in Donzdorf, also im Kreis Göppingen, die Stauferkrone.
Ich weiß nicht, ob dir das was sagt. Das ist halt so ein Schlagerwettbewerb, so eine Nische für sich.
Aber falls wir da Interessentinnen oder Interessenten haben,
die dazuhören und sich für Schlager interessieren, da wurde ich tatsächlich
dieses Jahr eingeladen, in der Jury zu sitzen. Cool.
Und das habe ich einfach mal spontan angenommen und bin gespannt, was mich da erwartet.
Und ja, das kann ich auf jeden Fall mal mitteilen.
Das ist auf jeden Fall spannend. Das macht bestimmt einen Riesenspaß.
Mir sagt irgendwie Schlagerkuchen was.
Das ist doch irgendwie,
Ist das nicht so ein Schlagerfestival?
Genau, das ist ein Kuchen, ja.
Ich habe ja nämlich in Göppingen mal gearbeitet, deswegen hat mir das jetzt
so ein bisschen was gesagt. Das wusste ich nicht, dass das so eine Schlagerhochung irgendwie ist.
Voll. Echt witzig.
Ja, cool. Dann können wir dich da so DSDS-like sitzen sehen.
Ich bin wirklich gespannt.
Ich werde bestimmt auch, wenn ich das umsetzen darf, auf jeden Fall Content
machen. und euch da mitnehmen auf den Social-Media-Kanälen.
Und ja, ansonsten, wer Lust hat, wenn ich dafür Werbung machen darf,
am 15. März, das ist ganz spontan, ich weiß nicht, das ist immer schon schnell im Schnitt.
Ich glaube, wahrscheinlich kommt es erst danach.
Okay, nee, dann vielleicht im Jahr danach.
Genau, aber ansonsten packen wir einfach noch in die Shownotes,
falls du dieses Jahr noch Events hast.
Dann haben wir
Das auf jeden Fall. Und dann wollte ich dich auch noch fragen,
das ist so ein bisschen mein Abschluss, wie du denn zum Frauenwerk gekommen bist.
Ja, also ich bin ja eine Instamaus und ich habe natürlich das Frauenwerk auch
über Instagram gefunden.
Also sehr gut, dass ihr da auch zu finden seid.
Und ja, ich bin immer wieder am Recherchieren auf Instagram,
wen gibt es denn regional, weil ich das super spannend finde und es ist irgendwie
ein Netzwerk oder halt ein Social Media-Mail.
Ja, wo toll ist, wo mich auch inspiriert,
wo mir ganz arg gefällt und ich auch sehr gerne darüber Netzwerke,
um einfach mal zu gucken,
hey, was machen die anderen von Content und da habe ich euch gefunden oder das
Frauenwerk gefunden und bin da mal gefolgt und war dann vor ziemlich genau einem
Jahr auch beim ersten Treffen und habe mich dann ein halbes Jahr später angemeldet. Schön.
Und bei der Messe warst du auch dabei. Da habe ich dich nämlich auch mit deiner Kamera ab und zu.
Bei mir vorbeiflitzen sehen.
Da hast du Fotos gemacht.
Immer gerne, wenn es die Möglichkeit gibt. Ja.
Schön. Dann sehen wir auf jeden Fall in Zukunft, denke ich mal, auch noch mehr von dir.
Du hast auch schon vorher gesagt, ja, es ist immer so schwierig mit den Terminen,
dass man da dann Zeit hat. Wir versuchen jetzt dieses Jahr auch ein paar Termine morgens zu machen.
Deswegen schauen wir mal, ob wir dann uns dieses Jahr auch alle live wieder öfter treffen können.
Und dann, wenn du nichts mehr hast, was du noch loswerden wolltest.
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