Von übersetzten, geschriebenen und generierten Wörtern | S04E04
18.02.2026 151 min Staffel 4 Episode 4
Zusammenfassung & Show Notes
Willkommen zur ersten Aufnahme in 2026 – vom 11. Februar, direkt aus dem Club Stereo in Nürnberg. Erfahrt, warum Dolmetschen oft missverstanden wird, warum Game-of-Thrones-Spoiler mittlerweile okay sind und warum KI-Krimis das pure Chaos sind.
Auf ein Neues! Wir treffen uns zum ersten Mal 2026 im Club Stereo ein, und werden in S4E4 Ohrenzeugen von:
- Translation Treasures und der Frage, ob menschengemachte Übersetzungen weiterhin gefragt sein werden.
- Knowledge Science und der Feststellung, dass KI heute noch nicht für gute Krimis taugt.
- Lesen und Lesen Lassen und dem Beschluss: Im Februar 2026 wird man ja wohl noch sagen dürfen, dass Ned Stark in Staffel 1 geköpft wird!
Das und noch viel, viel mehr hört ihr in der Podcast-Brause live vom 11. Februar 2026!
Euch gefällt, was ihr hört?
- 📣📣 Alle Termine für Staffel 4 📣📣 findet ihr auf der Homepage: https://podcast-brause.de!
- Redet über die Brause. Bei Freunden und Familien, aber auch im Internet – zum Beispiel unter dem Hashtag #podcastbrause.
- Gebt uns gerne Feedback! Ob schwärmend, kritisch oder konstruktiv, wir freuen uns über jede Rückmeldung.
Ihr habt selbst einen Podcast – oder kennt einen, den ihr gerne mal live in der Brause hören wollt? Dann schickt euren Vorschlag gerne an prost@podcast-brause.de. Die Podcast-Brause ist ein Gemeinschaftsprojekt von Jürgen Krauß, Patrik Rist und Karlheinz Knöbl und findet regelmäßig im Club Stereo in Nürnberg statt.
Wir stoßen an auf unseren Hauptsponsor: EMP, podcaster.de, LetsCast.fm, audiotakes
Transkript
* Applaus *
Nürnberg hat das Städte Dreieck.
Nürnberg hat drei im Weckla.
Und jetzt hat Nürnberg auch noch drei.
Live auf der Bühne. Willkommen zur Podcast-Brause.
Den wahrscheinlich prickelndsten Podcast-Event der Stadt.
Hier sind eure Gastgeber Jürgen Krauß,KalliKnöbel und Patrik Rist.
* Applaus *
Haha!
Hallo, Nürnberg!
Hallo!
Du siehst gut aus.
Ich sehe... Ja, danke.
Wenn du das sagst, dann würdest du auch.
Wenn du das sagst...
Herzlich willkommen zurück nach der Winterpause
hier in Nürnberg zur Podcast-Brause.
Schön, dass ihr heute trotz Streik
den Weg zu uns gefunden habt.
Es gab tatsächlich ein paar Absagen.
Es sind ja widrigste Bedingungen.
Streik, da auf meinem Fahrtweg standen Wiesen
von dem ganzen Schmelzwasser. Ja, es regnet, ne? Ja, und es ist Mittwochabend. Es ist echt gar nicht
so leicht, aus dem Haus zu gehen und hierher zu kommen. Also ich weiß das wirklich zu schätzen,
dass so viele Leute heute hier sind. Ich finde es großartig und ich freue mich total auf den
Abend. Also ich glaube, wir haben ein echt schönes Programm heute für alle zusammengestellt und
es ist viel zu lange her, dass wir hier saßen und über Podcasts geredet haben. Im November. Es ist,
es fühlt sich unendlich lang an. Das stimmt. Hast du am Weihnachten irgendwas Tolles erlebt,
über das wir noch nicht. Wie geht's deinem Schrank?
Für alle, die nicht wissen, was es jetzt geht,
hört euch eine Halbzeitbrase an.
Da unterhalten wir uns unter anderem was Jürgen in seinem Schlafzimmer.
Den Schrank sollten wir aus dem Vorlassen.
Wenn ich da drin bin, fühle ich mich wie ein Insider.
Oh, wow. - Okay, das ist...
Patrik, magst du auch noch so unseres?
Ich hab's versucht, das war nicht gut. Ich geh für mich geschlagen.
Patrik, kannst du bessere Witze machen?
Ich hab mich lange gefragt, ob ihr mich auf die Bühne holt.
auf einer Bühne wart, wurde ich die ganze Zeit nur als der Techniker bezeichnet.
Aber nicht von mir. - Und ich bekomme heute schon gar keinen
richtigen Stuhl hier auf der Bühne mehr.
Du hast die schönsten Stufen.
Das hat mein Arzt auch gesagt.
Also komm, es gab schon abende, da standest du nur.
Also ist doch jetzt ganz nett so.
Das liegt aber daran, dass wir heute ganz viele Podcasts haben,
die zu zweit podcasten.
Ja.
Quasi in Stereo.
Im Stereo.
Okay, er macht's auch nicht besser als ich.
Er macht's auch nicht besser.
Wollen wir mal zusammenfassen, was wir Podcasts heute auf der Bühne stehen, sitzen, liegen haben werden?
Ihr habt euch nicht gemerkt.
Natürlich.
Okay, also wir fangen heute an mit Translation Treasures, die ihr habt es gerade schon im Warm-up einmal kurz gehört, die zum ersten Mal auf einer Podcast-Bühne sind.
Das finde ich ganz großartig, deswegen haben wir gedacht, die schicken wir gleich als erstes vorne raus, weil dann können die sich nicht anschauen bei den anderen, wie es funktioniert oder wie es nicht funktioniert.
Ja, ich glaube aber das kriegen die hin. Also nach allem was ich gehört habe, kriegen die das ganz zu beränen hin.
Dann machen wir weiter mit Knowledge Science, die ja die Brause-Veteranen wahrscheinlich schon kennen.
Das ist unser Go-to-KI-Podcast. Das sind rutinierte, ich will es nicht sagen alte Hasen, das klingt irgendwie wie ein...
Also das ist liebevoll gemeint, aber es klingt nicht so, wenn man die beiden... Egal, ich rede lieber weiter.
Dann haben wir noch Martin und Maxi am Ende mit Lesen und Lesen lassen, die auch bereits zum vierten Mal da sind
mit Knowledge Science auch da waren. Also so ein kleines Bühnenrevival.
Ich bin sicher, dass die schon mal zusammen da waren?
Ich fast, ja.
Ja, danke.
Jetzt bin ich mir ganz sicher.
Ich wollte nur wissen, ob du's weißt.
Ich wusste es.
Ich auch.
Wir haben ja so Einspieler, die in den Podcasts laufen können,
davor schon als Werbung für den Abend heute.
Und ich habe da schon die große Frage gestellt,
ob eigentlich Knowledge Science ein Podcast über KI,
Ob bei so vielen Episoden, die im Feed schon vorhanden sind,
überhaupt noch selbst podcastet.
Wenn du das letzte mal genau zugehört hast,
es gab auch eine ganze Reihe von Folgen, die sich mit KI haben.
Ich bin gespannt, was heute passiert.
Du meinst, vielleicht kommt heute auch...
Kennt ihr diese Show von "Aba",
wo nur so eine Hologramme auf der Bühne stehen?
"Dom Casten" stellen einfach zwei Laptops her,
wir machen die Mikrofonen da vor.
Ich kenne nur das von...
Was war's? "Milly Vanilly", die auch auf der Bühne waren.
Aber sind auf Tour aber... - Ist ja karaoke-Podcast.
Gibt's das? - In London ist das großartig.
Gibt's das? - Karaoke.
Live-Karaoke-Podcast.
Welchen Podcast würdest du gerne an Karaoke sprechen?
Ich weiß nicht, aber das wär doch...
Das wär mal was Neues. Wir sind immer auf der Suche nach was Neuem.
So eine Folge von Lesen und Lesen lassen, einfach vorlesen.
Also dann praktisch lesen und lesen lassen, vorlesen lassen.
Ja, lesen und lesen lassen lassen. - Großartig.
Machen wir nächstes Mal. - Ja, also wir haben dann eine Idee
Wie machen wir jetzt hier weiter? Ich bin jetzt gerade ein bisschen...
- Sponsoring. - Ich guck mich so an.
Jetzt müsste ich jetzt irgendwie das Programm hier...
Ja, ich würde sagen, bevor wir so richtig loslegen,
bedanken wir uns mal bei ein paar Leuten,
damit dann habt ihr den Werbeblock überstanden, nämlich.
Und könnt den Rest des Abends ganz entspannt sein.
Weil es kostet ja alles keinen Eintritt hier.
Es ist einfach nur, weil wir Podcasts gerne mögen,
weil wir das, was wir hier tun, gerne mögen.
Und damit das funktioniert, weil es ja trotzdem ein bisschen Geld kostet,
haben wir ein paar Partner an unserer Seite, die uns das ermöglichen und die wir jetzt einmal nennen,
damit ihr ganz viel bei denen einkauft und dann damit sich das für die auch gelohnt hat,
dass sie uns die Technik gekauft haben zum Beispiel. Ja, man muss zugeben, die sind ein bisschen
Special Interest, aber wir haben ja hier ein Podcast interessiertes Publikum. Ich frage
das direkt mal wieder zu Beginn, weil das ist meine kleine Feldstudie, die ich über die Folgen
hinweg jetzt immer so gemacht habe und dafür blicke ich mal ins Publikum rein. Wer von euch
Ich hatte selber einen Podcast. Wer von euch podcastet selbst?
Es sind schon ein paar. Ich sehe so...
3, 400 Hände sind hochgegangen.
D.h., die anderen... 3.400 wahrscheinlich nicht.
Wer hört denn regelmäßig Podcasts von euch?
Das sind fast alle. - Ja.
Da sehe ich so... Wer hört denn eigentlich nicht so wirklich viel Podcasts?
Ich find auch podcast auch aufwachen.
Das ist auch nicht so. - Das war okay.
oder jemand, der noch nie in seinem Leben einen Podcast angehört hat.
Das wär cool.
Nee, haben wir heute nicht. - Nee, nee, nee.
Finden wir irgendwann das mal. - Da schleppen wir auch mal jemanden.
Für die, die selbst Podcasts machen, haben wir drei Torepartner.
Nee, würd ich gar nicht sagen.
Ich würd sagen, für die, die Podcasts mögen
und drüber nachdenken, auch mal einen Podcast zu starten.
Für die ist es eigentlich fast noch besser.
Weil wenn du mal einen Podcast hast, wechselst du nicht einfach deinen.
Super viel Aufwand. - Denn einen Podcast-Hoster,
Wenn du YouTuber bist, dann letzt du deine Videos auf YouTube hoch.
Als Podcast-Hoster gibt's nichts so Zentrales,
weil auf Spotify oder auf Apple kannst du kein Podcast hochladen.
Deswegen suchst du dir jemanden, wo du das hochladen kannst, der dir das verbreitet.
Das ist ein bisschen wie bei Webseiten, aber ich will es nicht zutechnisch werden.
Auf jeden Fall braucht's jemand, der so den Schmerz aus den Podcasten für einen rausnimmt.
Man hat am Ende MP3-Dateien und die müssen irgendwo hin,
damit die bei euch auf dem Handy ankommen können.
Und dafür gibt's Podcast-Hoster.
Und ich find's nach wie vor sehr, sehr geil,
dass auch in der vierten Staffel uns wieder zwei davon gleich unterstützen von von wenigen in
Deutschland, die es gibt und die sehen das genau wie wir, die denken, hey hier Podcasts muss noch
ein bisschen bekannter werden, da sind Leute, die machen mit Leidenschaft irgendwie eine Veranstaltung
um kleine Podcasts und größere Podcasts eine Bühne zu geben und das unterstützen die, da musste
ich die gar nicht lange drum bitten. Deswegen bedanken wir uns bei Podcasts.de, die schon seit über
20 Jahren Podcast-Hosten, also die sind von Anfang an im Prinzip in Deutschland mit dabei gewesen.
Und wir bedanken uns bei Let's Cast FM, ist glaube ich die Domain, die etwas jünger noch sind,
aber deswegen steht der eine dem anderen nichts nach. Also wenn ihr einen Podcast
Hosten wollt, könnt ihr ruhig gewissen, entweder zu dem einen oder zu dem anderen gehen.
Die sind beide großartig. Ich habe bei beiden schon Projekte laufen gehabt. Ich habe mit beiden
schon zusammen gearbeitet. Das sind ganz tolle Menschen. Und dann haben wir noch mit an Bord
Audio takes die sorgen dafür dass Werbung in die Podcast kommt und wir wissen alle so langsam
nimmt es einen Maß an wo es manchmal auch ein bisschen anstrengend ist vielleicht und ich freu
mich dann immer wenn ich Werbung höre die irgendwie zu mir passt zumindest geografisch oder
vom Thema her oder vom Alter her und da gibt es spezielle Technik um das zu machen und darum
kümmert sich Audio takes die uns auch schon geholfen haben hier die Podcast Brause in den
ein oder anderen Podcast als Werbung rein zu packen. Ohne die hätten wir keine 4.000 Leute hier
Das wäre unmöglich. - Das wäre unmöglich.
Das wären wahrscheinlich nur 50 oder so.
(Lachen)
Schau dir, ich mach besser, wie du es sagst.
Im zweiten Anlauf ist es dann auch nicht mehr so schwer.
Nee, also, ein großes Dankeschön an unsere Sponsoren.
Und ja, ich freu mich immer wieder,
wenn ich die Logos auf unsere Cover packen darf.
So. - Jetzt würde ich sagen,
haben wir uns disqualifiziert so oder so?
Jetzt gehen wir mal mit ihr, Sanice.
Jetzt lassen wir mal Leute her, die das besser machen als wir.
Ich schmeiß euch mal. - Ja, du bist der.
Ich schmeiß euch mal von der Bühne.
Und ihr dürft jetzt einen großen Applaus geben
für Translation-Tresgers, die zu mir hier auf die Bühne kommen dürfen.
(Jubel, Applaus)
So, ihr zwei, schön, dass ihr den Weg zu uns geschafft habt.
Jetzt wer gerade doch noch mal knapp. - Ja, bisschen.
Das Mikro direkt an Skin halt.
Okay, okay, okay.
So, warum war's denn knapp?
Nürnberger Verkehr, würde ich sagen.
Ja, ich glaube, mehr braucht man dazu nicht sagen.
Alle, die hier sind, wissen es wahrscheinlich.
Vor allem, wenn auch noch der Streik ist.
Wir haben immer so ein paar Fragen für euch vorbereitet,
die wir euch jetzt zu Beginn stellen.
Dann haben wir für euch eine Einleitungstexten.
Und wenn ich mit dem fertig bin, dann startet auch schon eure Zeit.
Über den KI-Elefanten im Raum
Ihr werdet heute wahrscheinlich eh noch reden.
So sieht's aus.
Sag noch mal, euer Podcast ist ja nicht so sonderlich alt.
Habt ihr denn...
Was sind eure ersten Erfahrungen mit der Podcast-Bubble?
Habt ihr schon andere Podcast kennen gelernt?
Es sollte das erste treffen, wo ihr andere mal trefft.
Also andere Podcasts haben wir noch gar nicht kennengelernt.
Wenn ich überdeke jetzt grad, aber das ist heute...
Das erste Mal für uns. - Ja, das ist zu mir für jeden.
Wir haben viele Leute kennengelernt, aber keine Podcast.
Das war jetzt wie so Matching Pool.
Also die anderen, die sich vorhin gemeldet haben,
die anderen 200 Leute, die könnt ihr dann direkt ansprechen.
Und wir haben uns in der Zeitbräuse schon.
Wer von euch beiden ist den Simultandollmatcher?
Nein, weder nicht.
Also da haben wir uns gleich ein bisschen was aufgeschrieben.
Da müssen wir mal drauf eingehen.
Die Halbzeitbräuse war ja...
Inhaltlich schwach.
Da müssen wir auch dazu...
Wir sind ja auch ein Kassettollmatcher.
Also wenn wir schaffen unsere Gedanken in Worte...
Darum geht's gar nicht.
Also kurzer Disc-Claimer, es ist kein Simotan Dolmetscher anwesend.
Das müssen wir euch leider direkt verraten. - Moment.
Nee, ne? - Doch.
Ja, ja, okay. - Doch, ja.
Von unseren Fans. - Nicht auf der Bühne.
Dann sag mir so. - Nicht auf der Bühne.
Okay, Jürgen, das war ein Fail. - Ja.
Nein, aber schon in der Haltszeitpause.
Ist aber auch nicht ganz so schlimm. - Nee.
Was soll denn jetzt in der Haltszeitpause?
So, und ich...
Nachdem ja alles in spanisch übertragen seit dem Super Bowl
Ich werde jetzt einfach im Hintergrund, während ihr beide euren Podcast macht, den Simultran einfach in Spanisch.
Kommt ihr rein sprechen? - Gibt's Top.
Und dann zeige ich euch später die Tonspuren. Schauen wir mal was wir draus machen.
Eher gefreut uns. - Trunch-Lay-Translation-Tresors.
Wenn der Beamer zum Projekt wird, das Handy zum Mobile Phone und der Oldtimer zum Windage Car,
dann haben Lisa und Nina ihren Job gut gemacht.
Wenn nicht, dann verstehen alle Englisch-Motorsprachler am Ende nur noch Trainstation.
In der vernetzten Welt von heute sind hochwertige Übersetzungen extrem wichtig.
Dabei müssen Übersetzerinnen und Übersetzer aber deutlich mehr können als nur ein paar
falschen Freunden aus dem Weg zu gehen.
Zwischen Simultandollmatchen, Audiodeskription, Übersetzung, Transkreation, Adaption, Lokalisation,
Transliteration und vielen weiteren interlinguistischen Spielarten finden Lisa und Nina glücklicher
Weise regelmäßig neue Anekdoten, Überraschungen und ja auch Schätze.
Und genau von denen erzählen Sie euch gleich in Ihrem Podcast Translation Treasures.
Ich lege jetzt im Ball in Ihr Gericht, ohne den beiden dabei den Donner zu stehlen oder
zu viele Wohnen zu verschütten, wenn ihr versteht, was ich meine.
Und auch wenn nicht, so dürft ihr jetzt alle mal ganz toll in die Hände klatschen für
Lisa und Nina von Translation Treasures.
Herzlich willkommen bei Translation Treasures, dem Übersetzer Podcast mit Lisa Neuhaus und
Nina Frühbeißer.
Hier nehmen wir euch einmal im Monat mit.
In die Welt des Übersetzens und Dolmetschens.
Seid dabei, wenn wir unsere Schatzkiste auspacken
und euch zeigen, wie vielfältig und spannend unser Beruf ist.
Ja, dann können wir jetzt auch sagen, hier sind wir wieder.
Oder zum ersten Mal, je nachdem, an wem sich das jetzt richtet.
Vielleicht müssen wir kurz den Moment nehmen,
um unsere Höhre jetzt aufzuklären, die heute nicht hier sind.
Und das ja trotzdem noch hören werden.
Es kommt nämlich in unseren Feed.
Natürlich. - Wo sind wir?
Wir sind bei der Podcast-Brause.
Also, sorry, Andy, die hier sind.
Ihr wisst, wo wir sind.
Aber genau, wir sind das erste Mal hier.
Und für unsere treuen Hörerinnen und Hörer,
vielleicht ist es euch schon aufgefallen,
dieses "Hier sind wir wieder" ist eigentlich unsere Catchphrase.
Keine Ahnung, ob es aufgefallen ist.
Wir sagen das vorhin. Ja, cool.
War der Sinn dahinter?
Wir waren uns nämlich sicher, ob es funktioniert hat.
Aber wir machen das Ganze jetzt seit einem Jahr.
Und scheinbar hat es gefrucht. Sehr gut.
Ja, ein Jahr. Also eigentlich auch ein richtig schönes Jubiläum,
das wir jetzt heute das erste Mal, also ein Jahr,
nachdem wir diesen Podcast gestartet haben,
dass wir heute auch das erste Mal auf einer Bühne sind,
nie, ja, wie fühlst du dich dabei? - Ich bin schallaufgeregt.
Also, es ist schon mal mega weird,
dieses Mikro in der Hand halten zu müssen. - Ja.
Ja, sorry, ich merk schon, ich tue es auch nicht richtig.
Also, ich klebs mir konstant ans Kinn, so wurde es mir gesagt,
es fühlt sich komisch an, aber ich hoffe, es ist richtig.
Ich hab hier was im Gesicht hängen.
Also ganz eigenartig.
Nee, aber das ist schon mal ungewohnt.
Eigentlich müssten wir es gewohnt sein.
Wir haben schon verschiedene Locations durch.
Das stimmt. - In einem Podcast.
Aber das ist anders.
Da können wir vielleicht auch kurz mal drauf eingehen.
Wir haben unseren Podcast von zu Hause aus gestartet.
Wir wohnen nicht mal in der gleichen Stadt.
Wir nehmen immer Remote auf.
Lisa kommt aus München, ich komme aus Erlangen.
die Büro zu sitzen und haben unsere Büros auch ausgestattet mit Akustikpanelen, wie man das als professioneller Podcast auch so macht.
War auch manchmal schon im Kleiderschrank. Es gab ja vorhin bei euch auch einen Joke mit Kleiderschrank.
Ja, das kommt mir bekannt vor.
Ich verstehe das voll. Das ist total sinnvoll, weil die Akustik drin ist Bombe.
Top! Tip Top!
Wir waren auch schon auf einem Schiff.
Ich würde jetzt mal behaupten, das haben noch nicht so viele andere Podcasts gemacht.
Wir waren echt schon auf... also viele im Shows.
Schiff, stimmt.
Auf der Buchmesse in Frankfurt haben wir auch schon aufgenommen.
Genau, auf der Buchmesse. Wir haben auch bei Windigen Spaziergängen an der Donau lang aufgenommen.
Stimmt, das hätte ich jetzt was vergessen.
Ja, genau. Also können wir uns schon ein bisschen hervorheben, glaube ich.
Ja, man kann uns auf jeden Fall flexibel.
Ja, aber ich glaube, wir sollten mal zurück zum Thema kommen.
Ich würde ganz gerne noch mal auf den Anfang eingehen.
Also wir haben ja schon gehört, in der Podcast, also in der Halbzeit-Brause, die da aufgenommen wurde,
da wurden wir schon vorgestellt. Vielleicht haben das die ein oder anderen von euch auch gehört.
Da waren ein paar Fehler drin.
Also... oder ein konkreter eigentlich, oder?
Ja, bitte schön.
Was ist denn der Unterschied zwischen übersetzten und dollmatchen?
(Lachen)
Aber das könnten wir doch mal das Publikum sagen, oder?
Der Jürgen hat das ja in der Halbzeitbranche schon gut erklärt.
Nein, hat er nicht. - Er kann euch jetzt noch mal erklären.
Da brauchen wir jemanden, der mit Text arbeitet,
der das mal erklärt. Gibt's hier jemanden, der das erklären will?
Ich bin begeistert, ich seh zwei ganze Reihen, das ist echt cool.
Also von so 50 Leuten ungefähr.
Wir können auch mehrere Meinungen einholen.
Ich find's interessant. - Unsere Fans fragen mir nicht.
Nee, ihr habt jede Verbot. - Aber die anderen.
Wer weiß, was der Unterschied zwischen Dolmetschen und Übersetzen ist?
Freibildige Vor- und nicht gleich so viele.
Ich würd sagen, der Dolmetscher macht's möglich
und der Übersetzer macht's schriftlich.
Ein Traum. - Yay!
Perfekte Erklärung. - Das war ja einfach.
Danke.
(Applaus)
Ja, es ist nicht so kompliziert tatsächlich.
Es geht wirklich nur darum,
um die grundlegende Unterscheidung der beiden Begriffe.
Es gibt schon noch mehr Details.
Wobei, um euch jetzt wieder ein bisschen in Schutz zu nehmen,
das war die ganz korrekte Beschreibung.
Aber ich glaub, bei euch, ihr habt gesagt,
der Dolmetscher macht's live, was auch nicht verkehrt ist.
Es stimmt schon, mündlich ist der grundlegende Unterschied,
der Übersetzer macht's schriftlich.
Da hab ich auch noch gesagt, Dolmetschen ist das...
Da hab ich mich auf Experten-Level geschaffen.
Da hab ich mich übersetzt. - Da hab ich mich übersetzt.
Sollen wir uns an der Stelle vielleicht auch noch mal kurz vorstellen,
was wir eigentlich machen? - Stimmt, would be nice.
Ja, fang noch mal an, weil du bist ja Expertin.
(Lachen)
Okay, also...
Ich bin Lisa, das steht wahrscheinlich irgendwo anders,
aber das gehört auch dazu.
Und ich bin Freiberufliche Übersetzerin und Dolmetscherin.
für Spanisch. Übersetzerin auch für Englisch, Dolmetscherin nur für Spanisch. Und genau, den
Unterschied haben wir jetzt gerade gehört. Genau, ich bin Co-host von Translation Treasures und
habe ich jetzt was vergessen? Genau, ich bin Referentin beim BDIU, das ist der Bundesverband
für Dolmetscher und Übersetzer, arbeite dort ehrenamtlich als Referentin für KI tatsächlich
noch nicht so lange, aber genau da hören wir heute auch noch was dazu. Und genau, ich glaube dann
kannst du weiter machen. Ja, ich bin die andere Hälfte, ich bin Nina, ich bin nur Übersetzerin,
aber nein, so darf man sich sagen. Also ich bin Übersetzerin für Englisch. Ich habe mich gegen
den Dolmetscher entschieden, weil ich dachte, ich kann nicht so gut reden und jetzt sitze ich hier
und habe ein Podcast. Dammit. Hat mich ganz so hingehauen, aber ja, nein, ich habe mich bewusst
gegen den Dolmetscher entschieden, weil man muss dazu sagen, dass Dolmetschen
noch mal eine ganz andere Situation ist. Man steht da ja teilweise in
stressigen Situationen mit, keine Ahnung, Kunden vor verschiedensten
Situationen. Ja, es ist halt einfach so ein bisschen, deswegen ist es eigentlich
super interessant, wenn Leute, die nicht in der Branche sind, darüber reden, was
eigentlich der Unterschied ist, weil es ist definitiv nicht das Übersetzen auf
Expertenlevel, es ist einfach eine völlig andere Art der Übersetzung, die
wie völlig andere Skills erfordert.
So Übersetzer fuchsen sich rein,
in die Recherche von Ausdrücken verschiedensten Möglichkeiten
etwas auszulegen und nehmen sich dafür richtig viel Zeit.
Das kann auch nicht jeder, so dran zu bleiben.
Und als Übersetzer bist du direkt im Moment,
musst superspontan reagieren und vielleicht auch mal an Kauf nehmen,
dass es nicht die allerperfekte Lösung ist,
was in dem Moment als Dolmetscher...
"Sorry, Dolmetscher, aber ihr habt es wahrscheinlich verstanden."
Genau, was auch nicht jeder Mannssache ist,
aber sind einfach zwei völlig unterschiedliche Sachen.
Und ausgehend davon,
können wir auch noch auf den Unterschied simultan übersetzen
und konsekutiv Dolmetschen.
- Quasi-multan Dolmetschen, also, Lisa.
- Es hat sich fast so an, als wäre es mein erklärtes Ziel,
euch noch mehr zu verwirren, sorry.
Genau.
- Ja, erklär du bitte mal, weil du bist ja eher in dem Bereich tätig.
Das kannst du besser. - Ich hab grad gesagt,
es ist kein Simultarndolmetscher auf der Bühne heute.
Das bin ich auch nicht, damit kann ich auch nicht dienen.
Das ist das, was viele immer so beeindruckend finden.
Und zurecht, ich find's auch beeindruckend,
dass es das, was man hört bei...
Wir haben mal gesagt in der Folge, wir denken an Wettendass.
Das find ich witzig, weil ich hab ihr auch gezogen.
Ja? - Ja, ja.
Echt? - Ja.
Das ne, fand ich echt cool, weil...
Alle haben bestimmt hier schon mal Wettendass gesehen.
Ich glaub auch. - Dass sich krass daneben benommen.
Also an die alten Folgen denken wir jetzt mal.
Als Kind, als ich das immer gesehen hab,
dachte ich mir immer, genau das, die Stimme aus dem Off,
die will ich irgendwann mal sein.
Hat nicht ganz so hingehauen, aber es ist okay.
Aber ja, das sind simultanen Dolmetscher, ne?
Also, ihr stellt euch vor, hier vorne sitzt jetzt jemand,
der kein Deutsch spricht.
Und hinten aus dem Off hört man dann die andere Stimme,
die das entsprechend dolmetscht in dem gleichen Moment,
dass man das halt auch live entspringt hören können.
Genau. - Das ist so unter anderem.
Und ich hatte das in der Uni.
Wir hatten Unterricht dafür.
Und ich fand es auch supertoll.
Und was daran interessant ist, ist, dass ich gemerkt hab,
man kann diese Fähigkeit wirklich krass trainieren.
Ich glaube, das würde man sich immer gar nicht so denken.
Dass man diese Fähigkeit gleichzeitig zu sprechen
und schon zuzuhören, was als Nächstes gesagt wird,
dass man das wirklich krass trainieren kann.
von unseren Gehirn. Also es ist wirklich faszinierend. Und du kannst auch das Antizipieren krass
trainieren. Also so vorausdenken. Da sind wir im Deutschen natürlich auch mit unserem Verb am
Ende ganz tolle Spezialisten. Es muss furchtbar sein für andere Leute, die kein Deutsch sprechen und
das Dolmetschen müssen simultan. Aber es funktioniert. Man kann es trainieren. Ich mache das trotzdem
auch nicht, einfach deswegen, weil ich noch, ja, weil ich nicht diese bewusste Entscheidung treffen
wollte, da so tief reinzugehen und das eben so viel zu trainieren, wie ich es hätte machen müssen.
So, ich habe mich aufs Konsequativ-Doll-Matchen verlegt und das Konsequativ-Doll-Matchen ist
tatsächlich das Doll-Matchen, wo du, ich erklär's jetzt mal vereinfacht, wo du länger jemandem
zuhörst. Es können auch bis zu acht Minuten sein, so ist es, glaube ich, in der Prüfung. Ich
Genau, da wird dann auch mithilfe einer Notizentechnik
werden Notizen gemacht, damit man sich das Ganze
ein bisschen besser merken kann.
Dann wird das Ganze am Stück danach verdolmetscht,
was man in der Praxis z.B. beim Standesamt oder beim Notar.
Oder... - Bei Konferenzen.
Ja. - Gut, das ist unterschiedlich.
Genau, bei Konferenzen fasst schon eher simultan oft.
Aber es gibt sehr viele Situationen,
wo das Simultandolmetschen überhaupt nicht passend wäre.
Also, beim Standesamt könnte ich mir nichts Schlimmeres vorstellen,
als darüber zu babbeln, wenn da gerade ein Ehevertrag verlesen wird.
Na, ist ja beim Notar.
Wurscht, jetzt wär mal ein bisschen zu konkret.
Stimmt, darum soll's hier nicht gehen.
Wir sollten vielleicht auch mal noch ein bisschen darüber reden,
was wir bisher schon so gemacht haben und warum wir überhaupt
den Podcast haben und warum wir überhaupt Übersetzerinnen sind.
Du bist doch schön, ich liebe es, darüber zu reden.
Warum bist du übersetzt?
Nach heutigen Zeiten fragt man sich schon, warum eigentlich.
Wir können euch noch mal fragen.
Ihr habt doch die Kärtchen.
Meint ihr, unser Beruf lohnt sich noch?
Da oben hoch, da oben runter oder der Kackhaufen?
(Lachen)
Also, ihr müsst euch jetzt nicht einschleimen.
Aber die wollen sich einschleimen. Guck mal.
Entschuldigung, ich sehe da so was Negatives von den Fans.
Ich glaube, es hakt.
Nee.
Ich dachte jetzt, wir können sagen, sie zappen Düster aus.
Aber so ist es nicht. - Das Grip hier steht eigentlich,
okay, dann können wir jetzt gehen.
Aber gut, wir bleiben, keine Sorge.
Es ist berechtigt, dass wir den Beruf noch lernen.
Wir wollen noch Werbung dafür machen,
weil es sollten mehr Leute diesen Beruf erlernen.
Weil er ist toll.
Lisa, warum bist du übersetzt?
Die Frage ist, wo ich anfange, auszuholen.
Weil gut, Leidenschaft für Sprachen war schon immer da.
entdeckt man früh, ob man eher mathematisch begabt ist.
Das habe ich sehr früh gemerkt, das ist nicht der Fall.
Beides ist krass.
Wenn jemand Sprachen und Naturwissenschaften kann, dann wow.
Ja, genau.
Bei mir nicht der Fall.
Ich war immer gut in den Sprachen.
Und auf Spanisch bin ich tatsächlich gekommen,
weil eine befreundete Familie oder Freundin von mir,
die hatten einen Au-pair in der Familie für die kleineren Geschwister,
die uns in die hohe musikalische Genre des Raghettons eingeführt hat.
Ich dachte mir damals, krass, ich muss so unbedingt lernen, die Sprache.
Genau.
Nee, so kam das eigentlich, dass ich auf jeden Fall was mit Sprachen machen wollte
und ich hatte keinen geradlinigen Weg.
Ich hab dann erst Fremdsprachenkorrespondentin gemacht,
weil ich mir dachte, irgendwas mit Sprachen.
Dann dachte ich mir, das langt nicht, ich muss irgendwas anderes machen.
Ich bin in eine ganz andere Richtung, hab Einzelhändler, Handelsfachwirt gemacht.
Und dann dachte ich mir, verdammt, ich vermisse die Sprachen, es geht nicht ohne.
Und dann habe ich mich entschlossen, noch mal weiter zu studieren und den Übersetzer und
Dolmetscher und dann auch den Bachelor im Übersetzen zu machen.
Und ich habe es keinen Tag bereut, muss ich sagen.
Weil, ja, trotz aller Skepsis, die übrigens auch berechtigt ist, also das verstehe ich
total heutzutage, bin ich überzeugt davon, dass wenn du Leidenschaft für deinen Beruf
Du hast, und find ich bist, dass du damit auch immer was machen können wirst.
So vielleicht nicht im ganz herkömmlichen Sinn, aber schon.
Okay, wie war's bei dir? - Ähnlich.
Also, ja, Leidenschaft für Sprachen beziehungsweise "Hast für Matte".
(Lachen)
Und dann war's eigentlich klar, dann Deutsch war so okay,
Englisch war cool, man hat sich da so ein bisschen reingefunden.
Und ich war dann tatsächlich,
jetzt ist es vielleicht für diejenigen, die grad so in 'nem Stand
'ne Ausbildung gehen wollen, das ist vielleicht komisch,
auf einer Ausbildungsmesse.
Und hab dort meine Schule des IFA getroffen.
Das ist ne Sprachenschule in Erlangen.
Das wusste ich gar nicht. - Oh, echt?
Okay, und ich war hooked. Ich war total begeistert.
Ich glaube hauptsächlich, weil so eine der ersten Infos war,
wir machen Studienreisen nach Spanien.
Und ich dachte mir so, ja, auf jeden Fall.
(Lachen)
Also, während der Ausbildung so zwei Wochen nach Spanien bin ich dabei.
Gebonkt. - Ja.
(Lachen)
Ich weiß, was in der Ausbildung noch so passiert, aber das ist cool.
Dann hab ich die Ausbildung gemacht und das hat mir gefallen.
Dann hab ich noch ein Jahr draufgelegt.
Ich hab auch einen Fremdsprachengraubenspronenten gemacht.
Zwei Sprache, einmal mit Englisch als erstes.
Dann hab ich noch ein Zusatzjahr gemacht mit Spanisch auch.
Dann wollte ich immer noch nicht gehen.
Dann bin ich noch geblieben, hab auch den Übersetzer gemacht.
Dann auch noch den Bachelor.
Dann waren auf einmal sechs, sieben Jahre vorbei.
Dann musste ich halt doch gehen.
Aber schon mal gute Werbung, würde ich sagen.
Ich war nur auf einer Studienfahrt dabei.
Das, was mich so gehuckt hat.
Du hast wirklich studiert, du hast wirklich gelernt.
Das hat mir krass so geknitzt.
Also, ich war in Spanien, aber nur ein Wahl.
Das war ja dann doch nicht der Hauptgrund letztlich.
Nee, aber so ist es dann entstanden.
Ich hätte auch lange nicht gedacht,
dass ich jemals frei beruflich arbeiten werde.
Wann kam bei dir der Turning Point? - Ein Jahr vom Abschluss erst.
Und wie? Ich weiß nicht, ob ihr darüber mal geredet.
Aber er hat durch Zufall.
Ich hab angefangen, Privatnachhilfe zu geben.
Und ich fand es so cool, dass ich sagen kann,
nee, ich kann heute nicht lasse morgen Nachhilfe machen,
dass ich das halt selber entscheiden kann,
wann ich meine Schüler unterrichten möchte.
Und dachte mir so, wow, diese Freiheit, das ist so mega cool.
Ich kann arbeiten, wann ich will.
Wenn ich heute nicht arbeite, dann ist es halt so,
kriege ich zwar kein Geld, aber mein Gott,
also ist ja dann meine Verantwortung.
Und dann ging das relativ schnell, dass ich dachte,
ja, eigentlich genauso stell ich mir mein Berufsleben vor.
keine Lust, ständig Aufgaben zu erfüllen, auf die ich keine Lust hab.
Und so ist es dann entstanden, so ist die Freiberuflichkeit geworden.
Und das würde ich jedem empfehlen, der eine Nachtäule ist, so wie ich.
Das ist eigentlich auch mega witzig, weil Lisa und ich da so unterschiedlich sind.
Das ist auch eine katastrophe Podcastaufgabe, Termine zu finden.
Ja. - Weil ich bin eine absolute Nachtäule.
Ich arbeite im Normalfall so von zehn bis...
Ja, ich fange zehn an, früh, früh ist es.
Hört nicht von neu auf mit größeren Pausen dazwischen.
Und Lisa fängt halt so um sieben an.
Also... - Ja, manchmal auch früher.
Ja, aber dann bin ich dafür,
dann will Nina abends noch irgendwas von mir und schreibt mir...
Ich bin schon im Bett. - Ja.
Dann lass wieder am nächsten.
Diejenigen, die auch so ein bisschen weirden Rhythmus haben,
ist Freiberuflichkeit toll. - Stimmt, ja.
Wie ist das andere? Morgenlärche? Keine Ahnung.
Also, Morgenmenschen, den kann ich auch empfehlen.
Morgenmensch? - Morgenmensch.
Okay, das war... - Lass mal das.
Ähm...
Wir wollten mal noch auf ein anderes Thema eingehen,
nämlich das Thema KI.
Weil ich glaube, das wird wahrscheinlich der Grund sein,
warum ein paar wenige, die zwei Leute da hinten,
den Daumen nach unten gemacht haben, oder?
Ja, warum? Das ist ein bisschen zu viel Nicken grad, okay?
(Lachen)
Ganz ruhig.
Also, Lisa, du bist ja Referentin für KI,
hier bei unserem Bundesverband für Dolmetschern-Übersetzer.
Was ist denn deine professionelle Meinung hier zu dem Thema? Warum ist unser Beruf trotz KI
immer noch realisierbar und
sinnvoll, den zu erlernen? Das hast du mir jetzt schön rüber geschrieben.
Ja, ich weiß.
Ja, gut. Also ich habe es ja gerade schon so ein bisschen angetiesen. Also ich bin total überzeugt davon,
dass du Leidenschaft für deinen Beruf haben solltest beziehungsweise zumindest war das für mich immer
total antreibend und maßgebend, dass ich will, dass es bei mir so ist. Und Sprachen haben mich einfach
schon immer begleitet. Und da kann ich vielleicht auch nochmal kurz darauf eingehen, so was so der ganz
tiefgehende Grund ist. Es ist wirklich im weitesten Sinne Kommunikation. Ich fand es immer wieder krass
und überraschend, wie krass es Menschen zusammenschweißt, wenn sie sich wirklich verstehen und wie sehr
der ist eine auch auseinanderreisen kann, wenn man sich nicht versteht.
Wie nervig sich teilweise auch ein Gebubble anhören kann, was du nicht verstehst.
Und dann merkst du kurz, ja, aber es ist einfach nur, weil ich es nicht verstehe.
Und das war immer so mein Grundprinzip, was ich an dieser ganzen Sache so toll finde.
Und was mich am Übersetzen und Dolmetschen auch immer schon fasziniert hat.
Und klar, ich habe diese Sprüche auch gehört, als ich gesagt habe, so komm, ich mache jetzt
"Muss das denn jetzt sein?"
"Bist du dir sicher, der Beruf ist am Aussterben?"
Das brauchen wir irgendwann nicht mehr.
Ich hab da einen sehr pragmatischen Ansatz.
Ich bin der Meinung, dass KI schon wahnsinnig viel hilft.
Und ich bin persönlich sehr fasziniert davon.
Ich find's toll.
Ich bin im richtigen Zeitalter geboren.
Mir macht's super viel Spaß, KI zu verwenden,
damit zu recherchieren, kreativ rumzuspielen.
Und tatsächlich auch in manchen Bereichen macht sie viel Spaß.
Das sind schon super Übersetzungen.
Wirklich.
Und ich... also auch ein bisschen...
Kann man es auch zur Debatte stellen.
Manchmal höre ich auch Leute, die sagen, "Ah, Kai, nee, nee, nee,
das wird nix ersetzen."
Und ich denke mir so, ja, doch.
Irgendwann schon in gewisser Weise in manchen Bereichen.
Aber... und jetzt kommt das aber.
Noch sind wir nicht da in den meisten Bereichen,
so sie braucht immer noch mindestens jemanden, der drüberschaut
und das Ganze in die richtige Richtung lenkt.
... bin ich da eigentlich sehr optimistisch eingestellt.
So, es wird sich vom...
... herkömmlichen Übersetzen definitiv weg bewegen,...
... aber es werden sich neue Berufszweige daraus...
... ergeben.
Und wenn man...
... dafür offen ist und darauf Bock hat,...
... und das habe ich zum Beispiel,...
... dann mache ich mir da keine Sorgen.
Was es auch noch gibt,...
... ist das noch ein anderer Zweig,...
... weswegen ich nach wie vor so...
... ja, optimistisch bin.
Es gibt tatsächlich auch noch Bereiche,...
... die noch relativ unberührt sind von der KI,...
... sie werden es nicht bleiben,...
Aber das ist zum Beispiel die Urkundenübersetzung, wo ich ein ganz gutes, lukratives Geschäft
bin und du auch.
Ja, auf jeden Fall.
Genau.
Das ist was, was ihr alle vielleicht auch mal brauchen könnte.
Also wenn ihr zum Beispiel irgendwas mit einer anderen Nation zu tun habt und dort irgendwas
Offizielles klären musst, dann kann es sein, dass irgendwelche Urkundenzeugnisse, was auch
immer von euch übersetzt werden müssen, in die jeweilige Sprache.
Und das darf KI noch nicht machen, kann KI noch nicht machen.
Das muss von einem beglaubigten Übersetzer gemacht werden.
Und da muss dann auch unser Stempel drauf und so was.
Deswegen ist das noch relativ safe in dem Sinne.
Genau. Und da glaube ich auch tatsächlich, wir sind in Deutschland gar kein Stress.
Das wird noch lange dauern.
Stimmt. Das wäre viel zu viel Bürgerratie, da jetzt irgendwann zu daran zu ändern oder so.
Genau. Also das sind zum Beispiel, wenn Leute mich sehr erstaunt fragen,
"Was machst du denn dann? Du brauchst doch keinen Mensch."
Doch, du brauchst meinen Stempel auf diesem Dokument.
Und den kann Chatti dir nicht geben.
Nee, vielleicht fälschen, aber nee.
Aber das muss man wirklich sagen,
unsere Beruf oder unsere Branche ist ständig im Wandel,
da wird ständig irgendwas passieren.
Und es wird auch noch in 20 Jahren so sein.
Jetzt ist es halt gerade KI, in 20 Jahren ist es irgendwas anderes.
Da sind sie, Robert, da weiß ich da gar ja.
Aber es ist nun mal so.
Ich glaube, wenn man sich für diesen Beruf
oder diese Branche generell entscheidet,
dann muss man lernen, damit umzugehen.
Und wenn man das gemacht hat, kann man auch erfolgreich werden.
in dem Bereich. Und ich glaub, da sind wir auf dem guten Weg.
Wir sind beide noch relativ am Anfang unserer Selbstständigkeit.
Wir sind jetzt so drei Jahre ungefähr dabei. - Ja, drei Jahre.
Ich glaub nur so ein bisschen länger als ich.
Aber wir sind relativ gleich. - Genau.
Es klingt nach viel, aber es ist noch der Anfang.
Wir sind auch noch dabei, uns ein bisschen zu etablieren.
Jeder sucht noch seine Seite. Ich bin noch ein bisschen
auch im Unterrichten dran.
Lisa, eher dann auch mehr am Dolmetschen im Vergleich.
Genau. - Und ja, wird schon noch.
Aber man muss das einfach immer im Hinterkopf verhalten.
Das ist so eine spannende Frage.
Sollen wir vielleicht noch mal überleiten,
was wir uns auch noch aufgeschrieben haben,
was unsere vergangenen Highlights waren von den Folgen?
Kann man noch Zeit? Ich habe keine Ahnung.
Dann reden wir noch ein bisschen.
Ich dachte, es wäre ein guter Übergang von,
wie viele Bereiche es auch gibt in unserer Branche.
Das passt ja gut zu den Highlights.
Vielleicht auch mal ganz kurz,
was wir mit unserem Podcast machen.
Treasures, für diejenigen, die jetzt kein Englisch sprechen, ich übersetze kurz. Das heißt Übersetzungsschätze.
Genau und wir versuchen halt immer so ein paar
Anekdoten oder
Geschichten aus verschiedenen Bereichen unserer Branche mit in unserem Podcast zu bringen. Heißt, wir laden Leute ein,
aus verschiedenen Bereichen der Branche, die uns halt erzählen, was sie machen. Und unsere Zielgruppe ist vor allem eigentlich auch
Ja, es sind Studierende, Studierende, die in dem Bereich reinkommen möchten, aber zum Beispiel auch Leinen, die einfach in dem Bereich
sich ein bisschen mehr informieren möchten, mehr darüber erfahren möchten. Genau, und deswegen hatten wir schon richtig tolle Gäste bei uns.
Also tolle Gäste.
Wir müssen ein bisschen chronologisch vorgehen, weil sonst vergessen wir Leute.
Ja.
Aber wenn wir mal anfangen, unser erster Gast, das ist schon mal ein Benga.
Ah, ja.
Pablo, unser erster Gast ist Fußballdolmetscher. Also das ist schon mal mega cool.
Der hat schon beispielsweise Diego Maradona gedolmetscht.
Der hat für den FC Bayern gedolmetscht in München.
Er war schon bei irgendwelchen Politikreisen in Uruguay,
weiß Gott wo dabei. - Mit dem Präsidenten und so weiter.
Also der hat schon so krasses Zeug gemacht.
Und wirklich, wenn man das schon hört,
denkt man sich doch, als ob man da hinkommen kann.
Aber ja, kann man in unserer Branche.
Man kann da dabei sein wirklich. - Ist halt auch was Nischiges.
Das ist nämlich auch richtig cool, was man immer total unterschätzt.
als Sprachmittler, richtig oft eigentlich seine Leidenschaft,
die vielleicht ein Hobby war, mit diesem Beruf verbinden.
Voll.
Und das ist ja eben auch was total Nischiges.
Und also hört euch gerne unsere erste Folge an,
die wir mit ihm aufgenommen haben.
Im Feed ist es Folge zwei.
Folge zwei, ja, genau.
Weil das andere war unsere Einführung.
Genau, also erst so eine coole Socke erzählt so coole Stories.
Das war schon eins meiner ersten Male.
Wenn ihr mal live sehen wollt, das ist ein tolles Video.
Das ist dieses bekannte Interview mit Diego Maradona.
Oh Gott, nee, oder ist es mit Diego Maradona?
Doch, es ist mit Maradona.
Und das ist da, wo er den anderen...
Müller, glaub ich, hat er nicht erkannt.
Das wäre ein Fan, der ihn belästigt auf der Bühne.
Aber es war halt Thomas Müller.
Und das hat einfach der Pablo, der mit uns
in unserem kleinen, einmonatigen Podcast damals gesprochen hat.
Gedäumatscht. Also geil. War schon mal Banger für den ersten Gast. Was hatten wir dann noch? Wir hatten dann
zwei Gäste, die im Bereich Agentur-Übersetzungen arbeiten. Das muss man vielleicht auch kurz erklären. Also es ist relativ üblich, dass es auch
Übersetzungsagenturen gibt, mit denen wir als frei berufliche Übersetzer zusammenarbeiten.
Und in diesen Agenturen arbeiten oft auch ausgebildete Übersetzer*innen.
Und sind dann dort sozusagen Projektmanager.
Die verteilen die Projekte, übersetzen teilweise auch selber.
Da haben wir dann ein bisschen näher reingeguckt.
Und jetzt lässt man gedacht nicht langsam schon wieder nahe.
Wir hatten so viele coole Gäste.
Was auch cool war, war mit der Martha Parkans.
Stimmt, die hat einen Oscar gewonnen.
Fast. - Welcher Film war's noch mal? Verdammt.
Ich weiß es nicht mehr.
Das ist der andere. - Genau.
Da hat sie an der Synchronisation mitgearbeitet.
Also an der Übersetzung zur Synchronisation letztlich.
Dieser Film hat in der deutschen Fassung...
Nee, in der Span...
Der Film generell ist ein deutscher Film, oder?
Er ist ein deutscher Film. - Aber ich glaub...
Ich glaub in die spanische oder katalanische Fassung.
Genau, dahin hat sie übersetzt.
Der Film hat letztlich in Oscar gewonnen.
Also, war sie irgendwie an diesen Oscar beteiligt?
Crazy, oder? - Das ist einfach cool.
Also auch audiovisuelle Übersetzung ist ein krasser Bereich, in dem Leute dann teilweise an
Übersetzungen mitarbeiten, wo man sich im Nachhinein denkt, krass, da hast du mitgemacht, so geil.
Ja, wenn es hier übrigens Insider gibt in dem Bereich, ich würde das auch gerne machen.
Okay, also let me know. Ich habe Visitenkarten dabei.
Ja, das ist auch gut.
Gut, nur kurze Werbung dafür. Genau, mit audiovisuellen Übersetzungen hatten wir ein paar Leute.
Wir hatten noch die Veronica Imalaia zum Thema Sinfonie, sorry, Untertitelung.
Auch ganz spannend.
Untertitelung wird auch immer größer.
Also nicht nur für Leute, die Schwierigkeiten mit dem Hören haben, sondern generell benutzen
ja ganz viele, die Sprachen lernen wollen, auch Untertitel bei Serien oder sowas.
Und sie hat damit angefangen einen Podcast zu untertiteln.
Das war ja durch.
Richtig, das stimmt.
Ja, auch spannend.
Auch spannend.
Also die YouTube-Folgen davon hat sie, glaube ich, Untertitel.
Das größte Highlight fällt mir nur ein.
Für mich war es schon die Frankfurter Bufis.
Ja, Literatur übersetzen.
Das ist auch so ein Bereich.
Die meisten, die anfangen, an Übersetzen zu denken,
sagen erst mal Bücher übersetzen.
Klar, logisch.
Das Erste, was einem einfällt, ist jetzt gar nicht so groß.
Ich meine, klar, das wollen viele machen.
Es ist mega cool, das zu machen.
Aber es ist schon ein sehr spezielles Feld.
Sehr spezielles Feld.
Und preislich ist es sowieso immer schwierig.
Und das ist noch mal extra schwierig. - Ja, ja.
Das kann man schon so sagen.
Das war eine große Highlight-Folge,
weil wir wurden eingeladen, da mitzumachen.
Und dort unsere Folge aufzunehmen.
Wir haben einzelne Literatur-Übersetzer-Interviewt
und sogar einen Verlag-Interviewt,
die sehr wert darauf legen,
dass die Übersetzer auf den Covern der Bücher zu sehen sind.
Ist euch bestimmt aufgefallen?
Ist nämlich nicht immer so.
dass die Übersetzer die Urheber des jeweiligen Textes sind.
Die sollte man natürlich auch entsprechend würdigen.
Das war super spannend, da auch mal ein bisschen mehr Einblicke zu bekommen.
Hatt ich auch persönliche Fangirl momentiell,
weil ich... ja, es schon wieder schaut out an Lisa Kühlgebült.
Das zweite Mal in Folge.
Nee, aber sie ist die Übersetzerin von mehreren Autoren, Autorinnen,
tatsächlich, die ich selber sehr gern gelesen hab,
unter anderem Coco Mellers.
Das ist dann schon cool, wenn man vor der Person steht,
die hat jetzt nicht die Geschichte erfunden,
aber sie hat den Text so zum Leben erweckt
und diese ganzen Emotionen da reingepackt,
so wie ich sie gelesen hab.
Ich hab tiefsten Respekt vor sowas. - Ja.
Weswegen ich definitiv der Meinung bin,
dass Übersetzer Literaturübersetzer auch vor allem
mehr gewürdigt gehören und auch der Name aufs Cover gehört.
Ja, voll.
Was hatten wir noch? Lass mich kurz überlegen.
Wir waren auf einem Schiff, hatten wir erwähnt.
Wir hatten von unserem Übersetzer-Verband in Bayern Jubiläum
und haben das Gebühren gefeiert auf einem Schiff.
Und wollten von allen Anwesenden so ein bisschen hören,
was die eigentlich machen, um zu zeigen,
was man mit unserer Branche anfangen kann.
Da haben wir ganz viele Kurzinterviews geführt.
Es war spannend, weil ich bin sehr krank, neben Bayern.
Du warst tapfer durchgehalten. - Ich find auch.
Ich hab mich voll gewundert.
Also, wenn wir in einem fahrenden Auto so was gemacht...
Das könnte ich nicht. - Ja.
Dann... nee, wir gehen. - Nee, es war echt witzig.
Vielleicht kennt es jemanden, wenn man Schwangerschaftsübelkeiten hat,
kriegt man manchmal solche Armbänder.
Da bin ich fünf Stunden lang mit rumgelaufen
und irgendwie hat's was gebracht.
Vielleicht war's auf die Aufregung, ich weiß es nicht.
Aber mir ging's gut.
Normalerweise wird mir auf einer Luftmatratze schlecht.
Dafür ist er echt gut gelaufen. - Ja.
Alles für den Podcast. - Ja.
Nee, da hatten wir auf jeden Fall auch sehr tolle Gäste.
Und jetzt zuletzt, im Dezember hatten wir noch eine Medizin-Übersetzerin.
Das ist natürlich auch was sehr Konkretes.
Auch ein ganz spannender Bereich, an dem viele Leute wahrscheinlich
erst mal nicht so denken.
Medizin und Medizintechnik ist auch ein Bereich,
in dem man wirklich noch viel, also, Business am Laufen hat.
Also, wie wir von ihr gehört haben und auch von anderen,
hab ich's schon gehört.
Und auch noch mal ein ganz interessanter Punkt,
Was ich auch glaube oder schon viel von Leuten gehört hab,
die nicht aus unserer Branche sind, diese Vorurteile.
Du kannst alles übersetzen. - Stimmt.
Nein, kann ich nicht.
Ich hab da sogar ein Beispiel.
Ich hatte mal für ein Familienmitglied
einen Arztbericht übersetzen sollen.
Aus dem spanischen ins Deutschen,
weil der im Urlaub krank geworden ist,
musste ich mir Hilfe holen.
am Anfang so, ja klar mache ich, nee, nee, nee, nee, also die ganzen inneren Organe und so weiter und
ja, also vor allem da geht es ja dann auch um was. Ja voll. Und also das ist noch meine ganz
bestimmte Spezialisierung und ich kenne da einige Leute, auch meine Mentorin aus dem Mentoring-Programm
zum Beispiel, vielleicht hört die Marion Alzer ja auch zu, an der Stelle auch eine liebe Grüße.
Also die macht zum Beispiel dann auch Medical Writing, was auch wieder ein guter Punkt ist für
Diversifikation in dem Bereich.
Ich komm vom hundertsten ins tausendste so, was man hier erzählen kann.
Über die Übersetzung und die Branche.
Genau, unsere Branche ist ja breitgefächert.
Genau, und bietet viel Stoff für den Podcast.
Also wir haben noch tausend Ideen im Kopf für neue Folgen.
Genau, ein bisschen können wir vielleicht auch schon spoilern,
was dieses Jahr noch so kommt.
Also was natürlich auch zur Branche gehört,
ist zum Beispiel Gebärdensprachdolmetschen.
Also das kennt man auch, ist jetzt nicht so die typische Form,
weil es natürlich mehr oder weniger ohne Worte stattfindet. Aber gehört auch dazu.
Genau und da werden wir hoffentlich auch einen Gast haben, ist gerade noch in
Klärung. Was haben wir denn noch? Ich habe noch was darauf, ich mich extrem
freue. Ich hoffe nur, dass das seit noch nicht ganz safe mit der Expeditionsdolmetsch.
Oh ja, ja komm, das kann ich doch. Das habe ich schon gesagt. Jetzt können wir andeuten.
Wir werden eine Kollegin zu Gast haben, die Expeditionsdolmetscherin ist.
Also Ihre Antwort auf unsere Anfrage war nur, sorry, bin gerade auf dem Weg in die Antarkte,
ich melde mich danach wieder. Und danach meinte ich, okay, yes, wir brauchen sie. Ja.
Nee, aber das, da kommt glaube ich noch ein bisschen coole Sache auf uns zu. Wir werden
vielleicht auch wieder bei der Buchmesse dabei sein, auch das wird sehr cool, dass man da noch mal
in die Literaturübersetzung gehen kann und ja. Also vielleicht hat man so ein bisschen gemerkt,
so was für uns eigentlich am coolsten ist an diesem Podcast ist. Also wir wollen informieren auf
auf eine spannende und lockerer Weise über unser Berufsbild,
vor allem in umstrittene Zeiten von KI.
Und was für uns dabei aber auch rumkommt und was supertolles ist,
dass wir so viele tolle Leute kennenlernen dürfen.
Und uns selber teilweise noch völlig neue Welten erschließen,
die einem völlig unbekannt waren.
Ich bin selber voll oft vor Folgen, die wir haben mit Gästen,
so freudig aufgeregt, weil ich mir meine Fragen anschaue,
mir denke, cool, das kann ich jetzt alles fragen.
Ich glaube, das ist eine ganz gute Überleitung,
ob unter dem Publikum vielleicht noch Fragen sind. Wir wissen, wir sind ein Nischen-Podcast,
wir sind eine sehr spezielle Branche, die jetzt vielleicht auch nicht jeden unbedingt so extrem
interessiert oder man sich nicht so gut damit auskennt, aber vielleicht gibt es ja noch irgendwelche
Fragen. Okay, ja, danke. Ja, erst mal vielen Dank. In eurer Vita habt ihr gesagt, ihr habt
Frennsprachen-Korrespondenz studiert und dann mit Übersetzung weitergemacht. Wo hört der
Fremdsprachen-Korrespondent in, auf und was setzt man dann auch drauf? Das war für mich
nicht ganz klar. Okay, Fremdsprachen-Korrespondent in unserem Fall ist eine Ausbildung. Also eine
zweijährige Ausbildung im Normalfall, da muss man nicht unbedingt dafür studieren oder so was,
sondern das ist so ein bisschen ähnlich zu sehen mit eine schulische Ausbildung im Bereich, also im
allgemeinen Büro-Kauf-Frau-Bereich, sowas in die Richtung. Genau. Und der Übersetzer ist dann
Wir haben im Endeffekt erst die Ausbildung gemacht und dann das Studium oben draufgelegt.
Das ist der grünen Unterschied.
Man könnte vielleicht auch sagen, korrigier mich, wenn das als falsch ist, aber wenn man
jetzt die Fremdsprang-Korrespondentenausbildung hat, dann würde man, wenn man damit direkt
in Arbeiten geht, eher so Assistenzaufgaben in einem...
Zum Beispiel, ja.
Ich habe ja den Fremdsprang-Korrespondenten in zwei Sprachen gemacht und dann auch noch
den sogenannten Euro-Korrespondenten gleichzeitig gemacht.
wurde bei uns immer ein bisschen verglichen mit Außenhandelskaufrau, das sagt bestimmt einigen
was, also so kann man das so ein bisschen gleichsetzen und der Übersetzer dann eben noch mal das
Studium oben drauf. Genau und da geht es dann wirklich noch mal ganz intensiv in verschiedenste
Arten der Übersetzungen rein, man wählt da auch ein Fachgebiet, je nach Uni gibt es da verschiedene
Möglichkeiten, ob man sich recht technikwirtschaft aussuchen kann, dass man auch direkt Fachübersetzungen
anfertigt und es ist wirklich nochmal sehr viel fokussierter auf Übersetzung. Ja, genau. Danke
für die Frage. Noch weitere Fragen. Es ist okay, ihr könnt euch auch sehr gerne erst mal durch alle
unsere Folgen durchhören. Das ist auch ein Atem für uns. Genau, ich glaube an der Stelle müssen
wir auch nochmal kurz... Ah, es ist noch eine Frage. Danke. Was war denn so das Verrücktes
Das ist das nächste Thema, das ihr je bearbeitet habt in der Übersetzung.
Oh, also, während wir uns gearbeitet...
Ja, so in der Arbeit, genau.
Was habt ihr mal übersetzt, was wir sagen würden,
das kommt mir nicht jeden Tag auf den Tisch,
das finde ich irgendwie spannend.
Ich liebe dieses Thema, nur jetzt muss ich echt nachdenken, weil...
Sind Sie jetzt auf einem kalten Fuß hier, oder sagt man das so?
Darf ich auch ein Beispiel von der Kollegin bringen?
Klar. - Ja, okay.
Du weißt, wer sie ist.
Wir haben eine gemeinsame Kollegin,
die einer Prostituierten bei der Anmeldung ihres Gewerbes geholfen hat.
Hä? - Ja.
Ich sag die Sprache.
(Lachen)
Die Dame wollte das ganz sauber erledigen.
Ist das legal bei uns?
Da ist sie auf die Stadt gegangen, hat ihr Gewerbe angemeldet
und hat dafür eine Dolmetscherin gebraucht.
Sie war der deutschen Sprache nicht mächtig.
Haben wir das im Podcast gesprochen? - Was?
Haben wir das im Podcast gesprochen? - Nee.
Vielleicht nicht. Aber cool.
Es ist mir direkt eingefallen.
Es war nicht ich, aber das ist zum Beispiel so ein verrücktes Beispiel.
Ich muss jetzt...
Ich glaub, wir sind noch nicht lang genug dabei,
um schon so richtig crazy verrückte Sachen zu haben.
Die ist auch noch nicht so lang dabei.
Ich muss echt wissen, von mir nur Redes.
Aber vielleicht auch noch ein anderes Beispiel.
Wir haben eine Kollegin, die hat eine Folge des Playboys untertitelt.
Auch witzig. Also nicht eine Folge.
Ich weiß, was. - Ja.
Nee, nicht Playboy, oder? - Doch.
Gut, dass wir uns einig sind.
Ich glaube, an der Stelle wird hier schon ein bisschen gedrängt.
Wir sind am Ende unserer Zeit angekommen.
Doch, okay.
Dann wollen wir uns noch mal ganz herzlich bedanken
für diese Gelegenheit. - Genau.
Hier ist halt sehr Spaß gemacht.
Vielen Dank fürs Zuhören,
auch wenn es nicht jeder Mannes Thema ist,
aber vielleicht jetzt, hört gerne in unseren Podcast rein
und schaut gerne bei uns auf Social Media vorbei.
da immer ganz coole Videos, würde ich jetzt mal behaupten, die auch ein bisschen auf dem Podcast
anspielen und Anreize geben sollen. Also wir würden uns freuen, wenn wir ein paar neue
Follower kriegen, sowohl beim Zuhören als auch beim Zuschauen. Vielen Dank.
Das war Translation Treasures mit Lisa Neuhaus und Nina Flübeiser. Ein Podcast mit Unterstützung
Das BDI-Ö lernt das Verbands Bayern.
Krass, Jas.
Patrik, ich hoffe, du hast meine Tonspur mit aufgenommen.
Ich füße mich ganz schön aus der Brüste.
Schön, dass ihr da wart, das ist noch mal euer Applaus.
Hier auf der Podcast "Baus in Humbach".
Und bevor wir mit den Themen KI und Büchern weiter machen,
als ob ihr das sauber vorbereitet hätt,
machen wir 10 Minuten Pause um 10 nach 8, geht es hier weiter.
Und wer zuher einfach weiterhören, bis gleich.
Die nächste Runde steht an. Weiter geht's mit der Podcast-Brause.
Ich muss jetzt aber nicht in Spanisch hier weitermachen, oder?
Ich kann nur einen einzigen... ja, sehr gut. Auch Simultan.
Ich wollte mir Simultan-Dolmetschern anwesend.
Ich kann mein Spanisch beschränkt sich auf einen Satz.
Den habe ich während der Abifahrt gelernt.
Und er heißt "Don de est la servissa" und ich weiß noch nicht mal, ob er richtig ist.
Sie?
Sie?
Sie?
Sie?
Sie?
Sehr gut.
Hicke E ist, aber es wäre Latein, oder?
Wie bitte?
Hier ist es, war das nicht lateinisch?
Mein Latein, ich habe zwar ein Latino, aber mein Latein beschränkt sich auch auf Asterox-Latein.
Ich hatte Französisch und als ich das letzte Mal echt all meinen Schul Französisch aus von vor Jahren mal zusammengenommen habe im Urlaub,
habe ich versucht, auf Französisch Pompens zu bestellen.
Und dann habe ich "Juchevouler"
Fried.
Dö, Pomp-Fried.
Und er hat sich gesagt, vier Euro bitte.
Leute, Leute, wenn ihr jetzt noch irgendwo hier fremd sprach, und ihr bringt dann mache
ich eine Gegenveranstaltung, wo anders die guten, texanischen Country macht.
Das muss man dabei gewesen.
Exanischen Country.
Der Fokus wäre guter texanischer Country.
Das schaffen die Kinder.
Na ja. - Okay, cool.
Jetzt haben wir bei den Insiders angekommen.
Sport ist einfach kein Thema für dich. - Ja, das stimmt.
So.
Podcast ist aber dein Thema.
Ich bin mir sicher, Jürgen, wann immer ich dich frage,
zu jeder Tag- und Nachtzeit, ob du mir einen neuen Podcast empfehlen kannst.
Es gibt eigentlich nie eine andere Antwort als,
ja, natürlich, gestern hab ich das und das und das gehört,
Dann hab ich die Staffel durchgehört von dem Podcast.
Was ich dir empfehlen kann, ist die zehn Stundenversion,
wo sie das erklären.
Seid ich euch bei den Schimna?
Ich hab früher schon viel Zeit meines Lebens...
Ich will nicht sagen "vergeutet",
aber "vergeutet", indem ich irgendwelchen Dingen zugehört habe.
Aber seit ich euch kenn, hab ich eine Anhörliste.
Eine Anhörungsliste?
Ja, also, jetzt hier, "My Dad wrote a porno",
ist jetzt auch ganz oben drauf.
Wie viele Folgen es gibt?
"My Dad wrote a Po-No".
"My Dad wrote a Po-No".
"Unbedingt hören bis Elijah Wood zu Gast ist."
Großer. - Großer.
Wenn Emma sagt, ich muss hören bis Elijah Wood kommt,
das ist wahrscheinlich in der 27. Staffel.
Woher geht's in dem Podcast?
"My Dad wrote a Po-No", ich find, der Titel ist ziemlich...
Ist der Titel aussagekräftig? - Ist ziemlich aussagekräftig.
Wenn die geschrieben... - Es ist tatsächlich ein...
Es ist eine Englische... es ist eine englische Komedien.
Hat irgendwann angefangen, so groeschen Schmuddelhäftchen zu schreiben.
Und sie nehmen einfach das, was sein Vater geschrieben hat.
Ich bin mir nicht ganz sicher, wie echt das tatsächlich ist.
Aber sie haben es so lange durchgezogen, dass ich unbedingt glauben will, dass es echt ist.
Und dann lesen sie Folge für Folge einfach das Kapitelweise durch.
Es ist großartig.
Es ist genau das, was du dir drunter vorstellst und noch so viel mehr.
Ich bin...
Themawechsel. - Ist gut.
Ich... ihr kennt das.
Jeder von euch wird auch einen klassischen Einschlaf-Podcast haben.
Den hab ich auch, den hab ich zum Ende gehört.
Und bin nicht eingeschlafen.
Und es ist einfach in meiner Listeninglist weitergehypft.
Und ich hab irgendwann, ich weiß nicht, warum,
den Radiotartort abonniert. - Ja.
Und einfach jede Folge ein...
"Tartort-Hörspiel". - "Hörspiel".
Wenn du jetzt so im Halbdelirium schon bist
und auf einmal fängt der Tatort an,
wie viel vier Stunden später und zwei Folgen später.
Jetzt muss ich da auch alle Folgen ablernen.
Das ist fast schlimmer als alle Tatortfolgen nachgucken.
Das wär schlimm.
Alle Tatortfolgen, inklusive die mit Tilschweiger...
Und dann Minute für Minute erklären.
Tatort minute Podcast.
Nee, dann mach ich lieber einen Karaoke-Podcast.
Ich hab letztens einen schönen Podcast kennengelernt,
den ich empfehlen mag.
Das ist der Muss-Mann-Sehen-Podcast.
Auch ein schöner Titel.
Wie großartig ist das? - Das sind Filmbesprechungen,
aber nicht Minute für Minute, sondern einfach Klassiker.
Und ich hab die Episode über die "Tomb and Show" gehört.
Was wir gesehen haben, oder? - Muss sagen,
das war eine wunderschöne Episode
und hat mir ein ganz neues Licht auf diesen...
sowieso schon schönen Film geworfen.
Den kann ich empfehlen, den muss man sehen, Podcast.
Ich hab halt tatsächlich mit so... - Man muss den hören.
Hörst du noch "What went wrong" eigentlich regelmäßig?
"Wand Wrong" höre ich unregelmäßig.
Aber das ist mein Film "Go To Podcast".
Ich wollte dir fragen, es gibt ein paar große Themenbereiche
in deinem Leben, in deinem Leben sind vielleicht andere,
aber manche überschneiden sich vielleicht.
Mein "dad wrote a porno" ist schon nicht mitmengen, wahrscheinlich.
(Lachen)
Es wäre so gut, wenn wir uns deswegen kennen würden.
Weil wir uns mit der Feder beidel.
Lass doch mal euer Privatleben weg, lass uns über Podcast sprechen.
(Lachen)
Das hast du nämlich fast rausgebracht.
Ich wollte fragen, es gibt so ein Thema in meinem Leben,
ist zum Beispiel Videospiele.
Aber ich hab keinen Videospiel-Podcast, mit dem ich zufrieden bin.
Wir hatten doch schon mal einen Gaming-Podcast auf der Bühne.
Den gibt's nicht mehr.
Der ist sehr speziell.
Der war eben da, geht's um die Indie-Spiel-Bubble.
Das fühl ich nicht hundertprozentig.
Also, es ist ein schöner Podcast.
Aber so Standard-Gaming-Sachen kannst du mir da einen Podcast empfehlen.
Nee, also ich wüsste...
Ich scroll hier auch gerade durch, nee, hab ich nicht.
Ich muss mich auch mal kurz schauen.
Du musst aber jetzt einen Zwischen empfehlen.
Wir fragen euch übrigens auch gleich.
Ihr könnt schon mal überlegen, ob ihr Podcast empfehlen könnt.
Nee, aber ich würde gerne meine Podcast-Empfehlung heute eintauschen,
gegen eine Anekdote, die mir die Tage passiert ist.
Deswegen habe ich auch diesen schönen Pulli angezogen.
Ich hatte mal einen lustigen Geschichtspotkast.
Nee, wie hieß der?
Doch, sieben Jahre lang, der hieß "ach".
Ach.
Ach.
Ach! Und den haben wir zur Grabe getragen. Ich meine so vor ungefähr zwei Jahren.
Und drei Jahren, vielleicht ist es auch schon länger her.
Und mich erreichen immer noch Zuschriften von Leuten.
Und das macht mir jedes Mal, geht mir das Herz auf.
Und gestern habe ich auch eine besonders schöne Zuschrift auf Papier aus Österreich.
Ein handschriftlicher Brief, der
wortgemäß geschrieben hat.
Ich höre euren Podcast immer noch.
Ich weiß, dass ihr den schon lange beendet habt.
Ich wollte nur, dass ihr wisst,
... ihr habt sehr vielen Menschen eine ganz tolle Zeit bereitet und...
Das ist aber schön.
... oh Gott, ich hab Tränen in den Augen.
Und das ist für mich Podcast.
So, deswegen finde ich Podcast so geil, weil in der Podcastbubble...
... gibt's solche Geschichten und da entwickeln sich solche Beziehungen...
... zu Medienprodukten und deswegen finde ich Podcasten einfach so geil.
So, das wollte ich mal loswerden.
Ich hab in der Zwischenzeit einen Gaming-Podcast gefunden,...
... den ich empfehlen kann. - Okay, zum Thema!
Den ich empfehlen kann.
Ich schütte dich nochmal meinen Herz aus.
Das...
Ich mach das wahrscheinlich wirklich.
Ich konnte nicht zuhören. - Ich hab ja gefragt.
Ich bin selbst schuldig. - Wirklich von "schön".
Danke, ich auch.
Muss mir später erzählen.
Es gibt 'ne Aufnahme.
Den Podcast "Levels und Soundtracks".
Es handelt von Videospielen,
aber es handelt, es kombiniert bei mir so zwei Themen,
die mich interessieren, weil es auch von Musik handelt.
Das ist ein Podcast in der ARD-Audiothek.
Und verschiedene Gäste werden gefragt, welches Spiel hat euch am meisten geprägt
und welches Soundtracks feiert ihr davon am meisten?
Und das finde ich sehr, sehr spannend.
Ich habe übrigens mal an der Uni eine Hausarbeit geschrieben über Soundtrack in der Grand Theft Auto Reihe.
War es eine Hausarbeit oder war es eine Raparbeit?
Also den kann ich empfehlen.
Okay, ein deutscher Podcast oder?
Okay, dann könnte ich vielleicht mal...
Ich bin nicht ganz so mit... - Wenn du deutsche Podcast nicht...
kannst du ja bestimmt jemand übersetzen.
Nein, ich meine so mit Musik.
Okay, nee, klingt interessant.
So, jetzt. - Kennt sonst jemand vielleicht
den Gaming-Podcast? - So jetzt.
Ich renne jetzt einmal nach hinten, macht das Licht an
und dann frage ich euch, ob jemand einen Gaming-Podcast kennt.
Mark, ich geb das Handtruf von direkt ab.
Ganz großen. GameStar Talk.
Okay.
Möchtest du uns mehr dazu erzählen?
Soll ich, weil ich bin da Teil davon.
(Lachen)
Ach, okay. - Ach, da hinten muss ich hinkucken.
Jetzt weiß ich's. - Hallo.
Ja, nein, wir sprechen über alles.
Ich bin selbst Redakteur bei "GameStar".
Da sprechen wir über alles, was mit Gaming zu tun hat.
Indie-Spiele, AAA.
Jetzt bin ich auch nicht ganz einfach als Publikum.
Ich hab selber mal für die PC Games einen Podcast gestartet.
Ja, GameStar ist natürlich schwierig.
Aber vielleicht gebe ich den meine Chance.
Keine Sorge, ich hab auch bei der PC Games.
Die sind beide gut. - Okay, vielleicht gebe ich den meine Chance.
Im Welchen von den beiden Magazinen sind noch CDs dabei?
Das Ketten. - Das Ketten.
Ich wollt nur... - Setz dich hin, alter Mann.
(Lachen)
Hat sonst jemand hier im Raum eine Podcast-Empfehlung für uns?
Wenn du Glück hast, hast du ein bisschen AOL-Gut haben.
'N Podcast empfehlen. - Minutens.
Da kannst du dir einen...
Ein Podcast runterladen.
Die haben wir doch alle zurückgeschickt.
Da gab's doch mal 'ne Aktion.
Immer wenn du die eingelegt hast, hat mein Ziel rumlaufen,
bin ich entschieden.
Aber nomoreourlcds.com, glaub ich.
Die konnte man alle zurückschicken.
Dann gab's 'ne große Aktion.
Kennt ihr das nicht? - Nein.
Vielleicht hab ich das auch getroffen.
Kannst du kurz aufstehen?
Das möchte jemandes nicht hin, Alter.
Es kann alles Mögliche sein, irgendwas, was hier loswerden.
Ich hab aber noch andere gekriegt.
Hast du jetzt irgendjemanden die Frage?
Ich möchte die Leute nur ermutigen. - Ja.
Es geht nicht um Gaming, aber... Soul Focus.
Mhm.
Es geht um innere Transformation,
wie wenn zusammen Higher Self und sein Identity...
kommt, genau.
Soul Focus. - Soul Focus, cool.
Okay. - Cool, danke dafür.
Dankeschön. Noch mehr Empfehlungen.
Was ist das für ihr für Podcast?
Ich renne noch mal... - Ja?
Zum Einschlafen alles Mögliche von Einschlafen
mit Wikipedia-Geschichte-Tieren. Mega.
Mhm. - Mhm.
Den hat man auch schon mal in der Empfehlung.
Ja. - Da ist mein Alternativ "Einschlafen".
Ich dachte, deine Einschlafe ist... - Radio-Tatort.
In welcher Einschlafen-Podcast ist nichts mit Einschlafen?
Ja, der Vorspann der drei Fragezeichen.
Das ist mein Einschlaf-Podcast,
weil ich komm nie über den Vorspann.
Der geht auch nicht lang, der ist 20 Sekunden lang.
Reicht. - Justus Jonas.
Bin ich Kollektion.
Vielleicht hatte ich damals so ein Hypnosekündig.
Das ist problematisch, wenn man zu einer Live-Show geht
und der Vorspann kommt.
Ja, ist blöd.
Okay, da hinten mal noch mal eine Meldung.
Kein Gaming und Englisch, aber Fake Doctors Real Friends.
Ja, sehr gut.
Erzähl mal bitte mehr davon, das klingt spannend.
Das ist quasi ein Podcast der beiden Hauptdarsteller aus Scrups,
also Sackbraff und Donald Fasern.
Und die rewatchen ihre eigene Serien, erzählen dann Anekdoten
von der Produktion, wie es ihnen damals ergangs...
Und die sind auch sehr gute Freunde.
Das ist sehr witzig, weil sie eine hervorragende Chemie miteinander haben.
Und auch sehr viel über sich und alle lachen können.
Super. - Und sie haben auch alle aus dem Cast zu Gast.
Genau. - So nach Bill Lawrence und irgendwie Sarah Chalke.
Ich hab 'nen Re-Watch mit dran gehängt.
Kurze Publikumsabfrage.
Es kommt in 'nem Monat oder zwei, die neue Scrap-Stoffel.
Wer wird sich die anschauen?
Mit den Kärtchen oder Händen?
Es gibt 'ne neue Scrap-Stoffel mit 'nem kompletten Cast.
Aber es sind wenige.
Setzen wir uns in alte Menschen.
Lassen wir das an dieser Stelle.
Jeder der noch eine Empfehlung hat, merkt sie euch.
Wir werden noch eine Pause haben.
Machen wir die Bühne frei? Jetzt haben wir schon viel zu lange gequatscht hier dafür, dass eigentlich wir hier den Platz räumen müssen für
Karsten und Siegoth. Kommt doch mal zu mir. Kommt doch mal. Einen habe ich schon auf der Bühne. Genau, ihr dürft auch platschen.
Sehr schön. Nehmt Platz.
Ich setze mich einfach mal noch kurz mit dazu.
Dann quatschen wir noch ein bisschen und ich kann auch einfach meine aufgeschriebenen Fragen vorlesen, so wie Siegoth.
KI, gibt es den Unfug immer noch?
Bin mir nicht sicher, aber irgendwie lebe ich davon.
Ja, das reicht ja eigentlich auch an die Gondelung dann, das reicht ja.
Ich habe aber noch eine andere Frage, stelle ich jetzt einfach dir.
Wann warst du das letzte Mal so richtig anderer Meinung als deine KI?
Oder hast du dich mal mit deiner KI gestritten vielleicht?
Ständig.
Ich nehme KI ja auch, um Texte zu bewerten und die typische Antwort ist ja,
"Oh, das ist ein ganz toller Text, das ist ganz toll."
Und man ist in...
Deshalb frage ich grundsätzlich...
sei ganz ehrlich, du bist niemandem gefallen,
du kannst höchstens mir gefallen, indem du ehrlich bist
und in den Text zereist
und dann kommen richtig gute Antworten.
Oder? Oder?
Man sagt, ich frag für einen Freund.
Dann kommen auch richtig, richtig gute, vieße Antworten.
Das muss ich mal ausprobieren.
Also ich kenne nur so, dass man dann...
Und den Freund mag ich nicht.
So "Roast me" kenn ich,
aber das für einen Freund fragen, das probiere ich mal aus.
Das klingt gut.
Ich habe zwar das Gefühl, dass ich euch hier überhaupt nicht mehr anmoderieren muss, aber ich werde es trotzdem tun.
Ich habe mich hingesetzt und euch einen Moderationstext geschrieben und dann lese ich jetzt vor.
Wir kennen sie, wir lieben sie, wir können kaum mehr aufzählen, wie oft wir ihren Ausführungen schon gebannt gelauscht haben.
Und wir benutzen sie jeden Tag.
Ich habe natürlich über kein Tools geredet, was diese Is meinet.
Nein, kannst du mir ernst?
Siegol und Carsten von Knowledge Science sind auch da, wieder einmal.
Und bei Ihrem letzten Besuch haben Sie hier ein Jubiläum gefeiert.
Ihren Podcast über die technischen Hintergründe von KI, über Forschung und Wissenschaft, über
Trends, Gefahren und moralische Fragen gibt es bereits seit mehr als 220 Episoden.
Das hat meinen größten Respekt verdient und umso gespannter bin ich, was Sie uns heute
als Thema mitgebracht haben.
Ohne Siegurt und Carsten wäre eine Staffel Podcast-Bause auch einfach nicht vollständig.
Es ist wie Machine Learning ohne Trainingsdaten, wie ChatGbD ohne raubkopierte E-Books.
Es wäre ja wie Podcast ohne die Brause.
Umso besser, dass wir heute hier zum 4. Mal sagen dürfen, bühnefrei für Siegurt, Carsten
und Knowledge Science.
Das ist euer Applaus.
Knowledge Science, der Podcast über künstliche Intelligenz im allgemeinen und Natural Language
Processing im Speziellen.
Mittels KI-Wissen entdecken, aufbereiten und nutzbar machen.
Das ist die Idee hinter Knowledge Science.
Durch Entmystifizierung der künstlichen Intelligenz und vielen praktischen Interviews
machen wir dieses Thema wöchentlich greifbar.
Willkommen zum Podcast von Sigurd Schacht und Karsten Langkion.
Soll ich sagen?
Sag Hallo Karsten.
Hallo Karsten.
Hallo Sigurd.
Grüß Gott.
Es ist aber heute ganz ungewöhnlich, das Licht ist so bühnenmäßig,
wie man sich vor der Bühne fühlt, ich sehe nichts, ich gucke einfach nur irgendwas Dunkles.
Ah, jetzt, oh bekannte Gesichter.
Sehr schön.
Es fehlt dafür hin noch KI und Risiko.
Das auch.
Aber weißt du, Kassen im, ich glaube letztes, man muss sagen letztes Jahr, also nicht ganz ein Jahr,
aber zur zweihundertsten Sendung waren wir hier auf der Podcast-Brause, auf der Bühne.
Ja.
Und wir saßen ja im Publikum, wir waren glaube ich die letzten, die dran waren.
Und das ist dann immer so ein bisschen die Panik, die dann so ein bisschen aufsteigt.
Weil wir eigentlich ein Wissenschaftspodcast sind und,
naja, witzig ist schwierig.
Ja.
Aus dem Keller rauskommen ist schwierig.
Das machen wir auch nur einmal im Jahr.
Eher?
Also aus dem Keller rauskommen.
Absolut.
Ja.
Auch witzig sein.
Nur einmal im Jahr.
Das ist auch schwierig.
Also das sind echt Herausforderungen.
... Wochenlang eine Vorbereitung...
... und stecken da dahinter.
Und in der letzten Episode...
... da war es tatsächlich so, da war, glaube ich...
... vor uns ein Gremie-Podcast.
Kannst du dich erinnern?
Nein.
Aber es war irgendwas, aber es war...
Ich weiß auch, warum, weil du musstest ja...
... noch eine Episode vorbereiten.
Ja, ja, eben. Wir machen immer so...
... eine Spontanvorbereitung.
Das ist wie bei der Vorlesung so,...
... so ein Türschwellenpädagogik.
Und dann habe ich mir gedacht,...
... das war echt gut, also so ein Gremie-Podcast.
Das war echt spannend.
Die haben dann so ein Gremies vorgestellt...
und dann erzählt und was dann der Mord stattfindet oder auch nicht und so weiter.
Und dann haben wir gedacht, das brauchen wir auch.
Mit dem Mord?
Nein, kein Mord, aber ein Crimi.
Ja, Crimi wäre gut.
Und deswegen heute Crimipodcast.
Super, aber dazu wollte ich nicht, aber da wollte ich noch...
Also letztes Mal, ich erinnere mich nur, es waren...
Wir waren die letzten und als wir nach der Pause anfangen wollten,
waren nur noch die Hälfte des Publikums da.
Deshalb dachte ich, das wird heute auch wieder so,
Nachdem hier schon die Lost in Translation Edition fast gesagt ist,
die ja ganz viele Groupies alle da, Länsen 2, 3 rein und dachte ich jetzt nachher
Pause ist die Hälfte weg, aber sieht noch ganz gut aus.
Wir sehen nur die erste Reihe.
Gott sei Dank, sind doch noch mehr da.
Also Thema heute.
Moment, Moment, Moment, wo fuhren du damit an?
Nein, gleich, wo fuhren du damit an?
Ich hatte heute so ein Dijavue, als ich da saß und gerade bei der ersten Prokraste
Das war vor, das ist der vierte hier, oder?
Der vierte?
Beim ersten.
Das war so schlimm.
Da war vor uns nämlich ein Podcast, die waren so toll geredet, die waren so lustig und so
elequent.
Und heute ging es wieder so los.
Die beiden Frauen vor uns reden ja nonstop, jetzt weiß ich auch, ob ich nicht Dolpetscher
geworden bin oder Übersetzer.
Das ist eine Informatik, hat sich normalerweise im Keller so und nicht reden.
Okay.
Weil ich rede nicht gerne.
Und deshalb mache ich ja Podcast.
Also das war so ähnlich, bei diesem Spruch,
früher musste ich mich dann in mich erinnert fühlen.
Ja, ich rede auch nicht so gerne.
Du weißt, dass du Professor bist. - Ja?
Okay.
Da wusste ich, ich hatte mir keiner gesagt,
dass ich da auch was erzählen muss.
Ich dachte, ich forsche. - Okay.
Also jetzt darf ich. - Jetzt fang an mit deinem...
Der KI-Krieg.
Ein Podcast in vier Akten.
Das ist das erste Mal, muss ich dich unterbrechen,
dass ich ein komplettes Skriptdrehbuch zugesendet gekriegt habe.
Ich wollte das dann auf dem Weg nach Nürnberg studieren,
aber das Funkloch zwischen Stuttgart und Nürnberg, also ging wirklich fast die ganze Strecke,
hat mir so ein bisschen Strich durch die Rechnung gemacht.
Insofern, sagte ich mir, ist nicht schlimm, weil ich habe ja die Notizen hier auf dem iPad.
Das Problem ist nur, die hat Sigurd extra so klein geschrieben, Stichwort "Alter Hase",
Dass ich die mit meinen Augen jetzt gar nicht sehen kann.
Also insofern, ich lass mich überraschen, was du jetzt heute mit mir machst.
Ja, das ist jetzt tatsächlich spannend, weil hier steht wirklich Zeitlinie 30 Minuten Live-Podcast.
Ha!
Okay, das wird spannend.
Also, ich fange nochmal an.
Der KI-Krieg.
Die Fronten, die Opfer, die Waffen, die Zukunft.
Und jetzt darfst du die Kapitel füllen.
Okay.
Wie ging es denn los?
Man muss jetzt wirklich sagen, es ist ganz spannend, weil wir tatsächlich so die letzte
Woche einfach ein bisschen in der Öffentlichkeit geguckt haben, was passiert so und haben
uns gedacht in dieser Episode müssen wir irgendwas machen was nicht das ist was wir
sonst tun.
Also irgendwelche wissenschaftlichen Papers aus einander glammüseln, die Leute langweilen,
die in irgendwelchen Situationen unseren Podcast anhören, wann auch immer, ich habe schon
gehört beim Schocken, beim Laufen.
Ich auskoppel.
Hast du übrigens gemerkt, dass keiner hier einen KI-Podcast vorgeschlagen hat?
Ha.
Was macht ihr mal Gedanken?
Okay.
So, ich komme zurück zum Thema.
Also mussten wir uns irgendwas suchen, was wirklich jetzt gerade erst passiert ist.
Wenn er sagt, muss wir suchen, meint er, er hat eine KI gestartet, die einfach für
ihn mal guckt, was es so gibt.
Meine Kollegen, die nett sind.
Die virtuellen.
Die mich immer bestärken, alltag, immer.
Wenn ich irgendwas eingehe, sie immer sagen, das ist eine gute Idee.
Du bist ein toller Wissenschaftler, du machst das super.
Und jedes Mal freue ich mich.
Geht es euch auch so?
Ich tu's euch jetzt einfach mal, weil ich euch jetzt eh gerade nicht sehe.
Aber geht es euch auch so, dass wenn man das in Chatchapity oder Glocker so eingibt,
dass man auf diesen Satz wartet?
Also, dass dieser Satz kommt.
Ach, das ist eine super Idee.
Und erst dann ist man an der Stelle, wo man sagt...
Jetzt kann es weitergehen. - Vorher stehe ich nicht auf.
Ich stelle mir mein iPad, tippe was ein und sagte,
"Karsten ist eine hervorragende Idee."
Wir kriegen die 30 Minuten vor.
Oder wir haben noch nicht mal den ersten Punkt.
Wir können ja auch mal überziehen. Wir sehen ja auch die Schlusszeichen nicht.
Aber jetzt wirklich, das ist ernsthaft.
Es ist so, gerade wenn man mit so Erkennten arbeitet,
mehr KI-Systeme miteinander zusammenarbeiten, dann gibt man den ja einen Arbeitsauftrag und
die sollen das ja autonom abarbeiten und man bleibt noch dran sitzen bis dieser Satz kommt. Und erst
dann steht man auf. Man fühlt sich erst dann richtig gut. Ja also zum Beispiel übersetzt mal
dieses Buch. Nein okay, aber jetzt zurück. Zudem wirklich spannenden Thema. Letzte Woche,
5. Februar ein Start des Krieges und zwar 5. Februar hat Antrofik und OpenAI. Antrofik ist
eines der größten Institute die im Endeffekt oder Frontier Labs nennen wir es, also Labore,
die im Endeffekt KI-Systeme bauen, Klaut ist sozusagen den ihr Produkt, vielleicht kennst
der ein oder andere und das weit bekanntere zumindest in der Öffentlichkeit ist OpenAI mit
Chatchity. Und die haben am 5. Februar beide ihre neuen Modell-Versionen auferlegt. Und zwar
am 14 Uhr und um 14.03 Uhr? Nein, um 10.00 Uhr und um 10.03 Uhr. Passivische Zeit. Und das Spannende ist,
sie wollten es zur gleichen Zeit machen. Jetzt sagt man sich, okay, was daran jetzt spannend. Nee,
das ist tatsächlich ein Krieg zwischen diesen beiden Laboren, die einfach sagen wollen, sie haben
das beste model und deswegen musste die einen drei minuten später veröffentlichen als die
anderen haben die extra lange gewartet der einer zu lange gewartet ja ob er drei minuten länger
gewartet umstand also gut ich war nicht dabei aber diese drei minuten also du meinst ich stand
halt vor dem rechner und habe gewartet und die einen kam halt um zehn die anderen also mein
skript was du mir geschickt hast sagt geplant war es für beiden um zehn Uhr pacifiktein tatsächlich
Da haben sie beide vier Stunden gewartet. Hier steht die 14 Uhr Anthropik.
Aber das ist eine Zeitzone in Verschiebung.
Nee, das ist beides mal PST.
Pacific Standard Time. Egal.
Also meinst du, es war kein Zufall, dass die drei Minuten auseinander lagen?
Nee, nicht wirklich.
Das kritische dabei ist halt drei Minuten.
Wie gesagt, es ist kein Zufall, das ist strategische Kriegsführung, könnte man sagen.
Das ist praktisch gleichzeitig.
Es ist aber unwahrscheinlich, dass die Firmen gleichzeitig relativ zeitgleich ein super
neues Modell fertig haben und vorstellen wollen.
Ja, und man muss auch sagen, und dann schließt sich dann langsam auf der Kreis zu uns, würde
ich sagen, man muss auch sagen, dass es nicht der Tag war, wo die spannenden Kriegsthemen
schon losging.
Jetzt kriegt man fast gar nicht mehr raus, woher Anspannung so spannend ist.
Der Krimi für mich.
Ich kenne nämlich die anderen Punkte noch, die kommen, die ihr noch nicht kennt.
Ich auch noch nicht.
Und das Spannende ist tatsächlich, dass die ein paar Tage vorher schon richtig bief hatten.
Du meinst das ist super?
Ja, super.
War das nicht sogar nur einen Tag vorher?
Ja, ich glaube es war einen Tag vorher.
Und zwar ob mein Ei hat vorgeschlagen oder möchte gern in seinen Chatboard Werbung einbinden.
Also wie wir das kennen von Google, einfach nur haben sie ein bisschen Werbung einbinden.
Genau, ein bisschen Werbung ist ja kein Thema.
Also man hat so nach dem Rezept für einen Kuhbaum und nehmen die Eier.
Übrigens, wenn es dir nicht gut geht, ich aber noch mal ein paar neue Pillen für dich.
Genau, genau.
Aber halt so schön einbinden in den Chat.
Natürlich sagt Sam Altmann, der CEO von OpenAI, dass wir das auf keinen Fall so machen, wie
wir es jetzt hier darstellen, sondern dass das immer schön an der Seite ist und schon
gekennzeichnet ist, so wie man das von anderen Plattformen kennt und wo man von Werbung nicht
genervt wird.
Weil Werbung ja schön ist, wenn das so einblendet an der Seite und man neue Produkte sieht.
Von daher ist das ja ganz nett.
... aber der Hammer, die Werbung von Anthropic bei der...
... Balm Super Bowl, Super Ads, also ich habe es jetzt nicht live gesehen,...
... aber ich habe die mir hinterher angeschaut, also...
... werbespots, wo er gespielt,...
... ich schon,...
... schmächtiger Informatiker, würde ich mal behaupten,...
... kommt ja, ich möchte Muskeln aufbauen und so,...
... und dann kommt so ein gestellter,...
... gut gebauter Mensch und sie, ja,...
... mit möglichst wenig Aufwand ein bisschen schnell hinkriegen,...
... ja, gute Idee, überhaupt kein Problem,...
Ich entwickel dir mal ein kleines Programm, wenn du gehst so weiter.
Und dann wird natürlich auch übrigens noch schneller geht es, wenn du dieses
Produkt jeden Tag schluckst oder beim Gespräch Mensch, ich habe Probleme mit meiner Mutter.
Wie geht es heute?
Aber bei dem ist noch lustig, weil die Werbung diese
Einblenden, also die praktisch im Hose, ich versuch es ein bisschen genauer zu erzählen.
OK, mach mal.
Die eine Person ist der Mensch.
Die andere Person soll das KI darstellen.
Aber steht das Modell? Genau.
Und das Lustige an der Werbung ist eigentlich, dass er nach einem Trainingsplan fragt und dann sagt aber das dargestellte KI-System.
Übrigens, es gibt auch Einlagen, die dich um zwei Zentimeter größer erscheinen lassen und solche Sachen.
Und bei dem anderen, und das ist die Werbung, die bei dem Super Bowl tatsächlich gelaufen ist, da ging es darum, dass ein Mann fragen möchte, wie er oder fragt, wie er dann mit seiner Mutter wieder mehr in Harmonie kommt und den stärkeren Austausch.
Das ist eine superidee, du hast die Goh, du solltest vielleicht mal Aktives zuhören lernen.
Ha!
Okay.
Und ansonsten kannst du auch über einen Ersatzmutter nachdenken.
Wir haben hier dieses Datingprofil, der ganze Teil.
Und so war die Werbung.
Genau, so war die Werbung.
Und du, du möchtest, leg ich dir gleich den Profil an.
Und warum ist es jetzt so spannend, sich über so eine Werbung zu unterhalten?
Weil am Ende, Anjofi, natürlich sagt, wir machen das nicht.
Also, ihr erwähnt natürlich nicht Open Eyes, sondern die sagen dann an der Stelle.
Also Werbung kommt zu KI, aber nicht zu Claude.
Genau.
So ist das.
Also schon ein ganz schön Beef.
Daraufhin macht dann Sam Altmann gleich auf Twitter einen riesen Aufstand oder X muss
man sagen, einen riesen Aufstand und sagt, es ist total unehrlich, was der Kollege da
macht.
Der Dario, ein guter Freund von ihm oder vielleicht Ex-Freund wahrscheinlich?
Früher Mitarbeiter auch bei Open AI, muss man sagen.
Der dann aber vor fünf Jahren etwa die Firma verlassen hat, weil ihm Open AI die Sicherheitsthemen
nicht stark noch in den Vordergrund gerückt hat.
Super kurz zusammengefasst. Genau.
Das heißt, wir haben den Krieg zwischen diesen zwei großen Labs weltweit, die sich eigentlich in den ziemlich großen Marktanteil
teilen, also 300 Millionen User pro Monat, genau 300 Millionen User pro Monat, jeweils die eine Plattform, ungefähr 300 Milliarden
Börsen-Wert oder
Kapitalisierungswert haben die beiden
Firmen, also es ist schon gewichtet.
Und man muss aber sagen, dass es ein Bruderkrieg ist. Also das bäutische Areo bei Obnerei eigentlich
arbeitet hat, also das ist der CEO von Androfik und die sind dann dort weggegangen oder erst
dann dort weggegangen mit dem ganzen Team, mit der Begründung, sie möchten sich auf Sicherheit
fokussieren und das war ihnen mit oben zu wenig Sicherheit und dass diese Modelle einfach zu
kwältig gefährlich sind für die Zukunft. Daraufhin ist dann Androfik gegründet worden.
So jetzt kann man sagen, okay, wir haben also so das Vorgeblänkel, den Krieg, jetzt kommt erst
der Akt, die Fronten. Also an Front haben wir schon gehört, an Dwarfik und OpenAI. Beides
US-amerikanische Firmen. Gibt es mehr als die beiden? Ja. Ich glaube es gibt noch so
eine ganz kleine Gletsche mit so bunten Buchstaben. Ah, da meinst du Google. Ja, genau. Die sind nämlich
ganz interessant. Das kann fast sein, das sind die Anderdochs. Gemini, vielleicht der eine oder
andere benutzt oder auch nicht. Die laufen nämlich nur so ein bisschen nebenher und das ist halt da und
Und dann machen sie mit der Wetterwasser, das ist mal wieder ein gutes Modell und dann sagen alle wieder, ja, ja, Google passt schon.
Die haben 750 Millionen Nutzer pro Monat.
Also die fallen gar nicht so auf, aber haben halt auch...
Die haben halt eine wahnsinnige Verbreitung auch schon leider durch Google Suche.
Wenn ich jetzt mal eine schnelle Frage habe, die nehme ich ja gar kein Sprachmodell mehr, also nicht direkt,
ich schreibe einfach ein bisschen Google in die Suchemaske rein und dann ist die Zusammenfassung vorne ja auch schon ein guter Antwort.
Ja. Und man sieht jetzt, man hat also im Endeffekt eigentlich schon 3 Player,
Ja, die war auch wieder US-amerikanisch, muss man auch wieder sagen. Also sehr starke Konzentrierungen auf den Markt.
Natürlich dann, wenn die ganzen Welt die Modelle benutzt, dann ist die Souveränität ein großes Thema an der Stelle.
Was ich aber spannend fand bei der Recherche, man guckt ja auch so ein bisschen, was sind so die Investitionen, die dann die Firmen in die Entwicklung von KIS-Systemen stecken.
Und Google steckt ein kleines Beträgchen.
Da ist schon Geld.
Ja, die passt die paar Euro.
Ja, ich muss echt lesen, weil das ist wirklich eine große Zahl.
185 Milliarden US-Dollar pro Jahr.
Das ist, wie gesagt, mehr als viele Länder auf der Welt in ihrer Verteidigungshausheit stecken.
Und das habe ich rausgesucht.
Nicht KI, sondern USA, 960 Milliarden in Verteidigung.
China, 240 Milliarden.
Also das ist schon fast das Niveau, was Google in die KI investiert.
pro Jahr Russland 109 Milliarden, Deutschland auch 109 Milliarden.
Inklusive Sondervermögen.
Ja, das ist halt Sondervermögen.
UK 31 Milliarden.
Das heißt also, das doppelte, was UK in Militär und Verteidigung steckt, steckt Google in
die Entwicklung von KI-Systemen oder einen KI-System.
Fand ich echt Wahnsinn, muss ich sagen.
Hat mich ziemlich geschockt.
Und dann kommt sozusagen ein Land noch auf, das viele mittlerweile kennen.
Man im Karriereumfeld und das ist...
Es ist gut, Europa ist kein Land, da muss es China sein.
Das ist China, genau so ist es.
Mit den Modellen, also wirklich ein ganz starker Player, wo man sagen muss, die psiegt mit einem ganz großen Thema,
ein ganz tolles Modell, was die gemacht haben.
Und die fahren vor allem die Strategie, die Modelle oben zu betreiben.
Ja und nicht im Klosso. Das heißt, die haben der wahnsinnige Verbreitung relativ schnell
vier von fünf meist genutzten Modellen kommen. Also auf Hacklinge, das ist eine
Plattform für KI-Modelle, kommen tatsächlich aus China.
Ja, das ist ja recht typisch chinesisch, dass man das so offen macht und offen legt und
transparent ist, das ist ganz klar. Was aber spannend ist an diesen Modellen ist, ist, dass
die ja sagen, wir haben diese Modelle gebaut mit, keine Ahnung, 6 Millionen Euro, während
ja in die großen Modelle von Open AI und Co. hunderte Milliarden ja immer rein fließen.
Ja.
Die Frage ist, wie geht das? Wie kann man ein Modell, was fast genauso gut ist, mit einem
Bruchteil der Kosten umsetzen? Und das hat schon ganz schöne Erschilderungen ausgemacht.
Ja, aber nicht nur im KI-Umfeld, sondern eher auch im real wirtschaftlichen Umfeld. Also
Börsenkurs sind eingebrochen, als die Psyk veröffentlicht wurde, und zwar ordentlich,
Ich glaube es waren 30, 40 Zentimeter in dem Techt verbräumt.
Einem Techt, ein sehr starker Hersteller für Grafikkarten.
Also es ist wirklich ein ganz großer Schlag gewesen, weil plötzlich ein Land oder auch
ein Lab, also in dem Fall war das ein kleines Labor, die die Psyk herstellen mit, glaube
ich, 30, 40 Mitarbeiter, die dann in kürzester Zeit mit so wenig Geld solche doch starken
Modelle auch gemacht haben.
Wobei ich schon mal sagen muss, ich finde es nicht ganz ehrlich, man weiß nie, wie viel
Subventionierung ist da reingeflossend.
Also wie viel steckt der Start rein?
Habe ich jetzt wirklich jede Karte, die ich irgendwann mal verwendet habe und wurde damit
mit abgerechnet und sie kopieren natürlich erst mal viel, dass man sagt, na ja, existierten
ja schon gute Modelle.
Sofern das ist schon richtig, aber es sind auch immer wieder neue Ideen in Innovationen
auch dabei, die die einbauen.
Also es ist nicht nur kopiert.
Nee, das ist ganz spannend, wenn man sich so die Länder anschaut, dann haben wir auf
der einen Seite sozusagen an Tropic die ganz stark in Sicherheit gehen und sagen, wir wollen
die Welt retten.
gleichzeitig pushen sie aber bis ins Extremste. Dann haben wir oben mehr Ei, die einfach nur sagen,
wir wollen den Nutzen liefern und es ist uns egal was es kostet. Also im Sinne der Souveränität,
im Sinne der Sicherheit, im Sinne des Nutzens, auch was das mit der Menschheit macht. Also wir
müssen ja auch drüber sprechen, wir haben es vorhin ein bisschen gehört, wie wirkt sich KI auf die
Berufe aus, wie wird sich es auf die Gesellschaft ausüben? Ich habe neulich ein ganz spannendes
war auch ein Podcast, mir fällt nur leider der Podcast selber nicht mehr in der Titel,
aber die haben das eigentlich ganz schön auf den Punkt gebracht, weil die gesagt haben,
von wegen, na ja, was wir jetzt eigentlich hier mit KI machen ist, dass wir in einer gewissen Weise
den starken Automatisierungsgrad erhöhen oder zuführen. Also wir versuchen Dinge,
die wir sonst nicht automatisieren können, zu automatisieren und das führt dazu, dass wir
mehr Effizienz haben. Wenn man es genau benutzt, kann man eigentlich auch sagen, dass diese Automatisierung
so weit gehen kann, dass wir eine unendliche Ressourcenausschöpfung in Unternehmen haben
werden oder haben können. Das heißt also wirklich keine schränkenden Ressourcen mehr im Sinne
der Arbeitskraft, was dann eigentlich dazu führt, dass der Automatisierung gerade noch stärker
steigt und das dann wieder dazu führt, dass man eigentlich sagen muss, was machen wir eigentlich
dann noch für die Arbeitskraft? Ich forkizei, wir brauchen die Menschen eigentlich gar nicht mehr dabei,
ist doch toll. Ja, ob das toll ist oder nicht, das sei mal dahingestellt. Man muss sich halt fragen,
wie können wir mit diesen Themen umgehen. Das heißt also eigentlich geht es nicht darum,
zu sagen, wir benutzen KI als Tool, sondern es geht eher darum, wie können wir sozusagen gemeinsam
uns in dieser Situation entwickeln. Wenn wir so lange wir noch die Chance haben, uns gemeinsam
zu entwickeln, weil wenn wir vielleicht merken und braucht man nicht mehr, vielleicht merkt
die KI ja schneller bei der Intelligenz, dass sie den Menschen auch gar nicht braucht.
Ja, jetzt verliere ich mein Skript, das ist gar nicht gut.
Kann jemand noch den Krimi folgen, den ich irgendwie aufbauen wollte?
Ich glaube nicht, oder?
Ja, ist noch... okay.
Wir sind noch bei 1.
Ja, ja, aber während du... also du hast jetzt diese vier Player da erwähnt?
Ja, genau.
Aus Europa gibt es gar nichts, ja?
Ich glaube, wenn man sucht.
Gut, es gibt Bekannte Sachen.
Mistral.
Mistral ist gut.
Frauenhofer machen auch schöne Modelle.
Aber die haben sich nie so richtig durchgesetzt in der Nutzung.
Nein.
Leider.
Aber, muss man auch sagen, wir sind dran.
Dafür regulieren wir den Markt.
Eben.
Wir sind dran.
Wir kennen uns da echt gut aus.
Wir regulieren.
Du bist schon so ein Spaßbremsen, so was.
Aber weiß nicht, wie schön es ist.
Regulieren kann auch wirklich auch heißen,
du enablest.
Wenn du was regelst vorher und das Schöne dacht,
können Innovationen, Gedeihen, woanders,
vielleicht, würde ich sagen, oder?
Wir müssen schneller, ja.
Schnerner, aber du weißt, wie du es regulierst.
Und mit KI können wir die Bürokratie wieder abbauen.
Aufspannend.
Mit dem KI, mit der KI der anderen.
Ja.
Genau.
Also, das ist tatsächlich ein Thema.
Ja.
Jetzt ist aber die Frage in meinem Krimi-Skript.
Ich weiß noch nicht, also ich glaube am Ende, wäre ich wahrscheinlich gesteinigt und ich
bin jetzt immer noch gespannt, wie du das Bogen jetzt hinkriegst.
Ja, das wollte ich jetzt sagen und ich glaube, das Problem wird, dass ich wahrscheinlich nicht
mehr Krimi-Autor werden darf danach, vermute ich.
Also, ich habe keinen Mord.
Dann ist es, glaube ich, ein Streler, oder?
Ich bin hier ohne Mortis ein Strehler, oder?
Wer weiß das?
Ich glaube, es ist so.
Wie wenn man ein Krinni ohne Auto.
Aber jetzt die Opfer.
Wer sind die Opfer?
Und das fand ich wirklich ein ganz spannender Punkt.
Vielleicht jeder, der Aktien hat und letzte Woche einfach mal so seine Aktien betrachtet
und vielleicht die ein oder anderen Tech-Aktien im Portfolio hatte, hat ziemlich...
Also wenn noch nicht schluckt hat, tut es nicht.
Ja, dann einfach warten.
Das geht wieder hoch.
Da hab ich, weiß ich nicht.
Bin kein Finanzberater.
Aber es gab letzte Woche auch wieder ein ganz spannende Aussage von Thompson Reuters.
Beziehungsweise eigentlich muss man sagen, Thompson Reuters waren diejenigen, die es gesagt haben
und gleichzeitig die Opfer. Die haben nicht 15 Prozent Börsenwert verloren an einem Tag.
Und zwar deswegen, weil sie gesagt haben, das ist jetzt auch blöd, was Androphic macht mit seiner
neuen Veröffentlichung. Haben wir plötzlich ein KI-System, das uns im Alltag einfach arbeiten
abnimmt und so Dienste, die ich sonst als SARS-Dienste, also Software ist als Service
habe, eigentlich gerne mal brauchen, weil wir können die sofort programmieren lassen
oder direkt anwenden. Das brauchen wir an das. Das ist nimmer. Und das haben die bei
ihrer Pressekonferenz gesagt, die weißen, hätte man vielleicht, aber vielleicht wollen
sie auch ihre Kurze erklären, ich weiß es nicht. Auf jeden Fall ist dann schlagartig
halt natürlich da einen riesen Raunen in die Welle durchgegangen, weil wenn man
überlegt, die ganzen Tech-Konzerne basieren auf SARS-Bösungen. Und jetzt kommt
Und echt was eine ganz spannende Frage. Wer von euch macht seine Buchhaltung selber?
Keiner. Echt nicht? Ach Gott sei Dank. Und macht's Spaß? Echt nicht? Das ist doch echt
was. Und ich muss echt sagen, mir geht es auch so, also ich mache einmal im Jahr meine
Buchhaltung. Man hat dann diese Kiste da liegen mit den 300.000 Bewegen drin. Sortiert die
... dann erst mal vier Wochen lang...
... dann setzt man sich hin und versucht...
... dann endlich die Sachen zu buchen.
Stellt wieder fest, dass man sich kaum noch...
... erinnern kann, wo man hingereist ist...
... und warum es da für einen Reisekosten...
... belegt gibt...
... und so weiter und so fort.
Und ich habe mir tatsächlich gedacht,...
... dieses Jahr bin ich früher dran,...
... für letztes Jahr, ich mache es jetzt.
Nicht erst, wenn die Mahnung kommt...
... von Finanzamt. - Und nicht alleine.
Ja, und nicht alleine.
Man hat tatsächlich mir gedacht,...
... ach komm, bevor ich das mache...
... und keine Ahnung habe...
... und das Finanzamt mir das wieder um die Ohren hat,...
... lasse ich das meine Agenten machen...
... und habe tatsächlich laut Code in der Stelle...
... einfach den Ordnerregel mit meinen ganzen Belegen haben...
... gesagt "Du, pass auf, hier ist das Passwort für die Buchhaltungssoftware."
Da sind die ganzen Belege drin.
Im Übrigen, ich müsste auch irgendwie das veröffentlichen...
... mit Nebulanz und Anhang...
... und der gibt es jetzt so ganz komische Anforderungen...
... die irgendwie erfüllen muss...
... und dann haben wir gedacht, jetzt schauen wir mal was rauskommt.
Dummerweise habe ich letztes Jahr schon mal ein,...
... zwei Monate angefangen, was zu buchen.
... war keine gute Idee.
Also zumindest hat sich das herausgestellt,...
... da waren so viele Buchungsfehler drin.
Das ist dann mein...
Hast du das nicht früher mal unterrichtet?
anderes Leben.
Auf jeden Fall...
... du brüllst mich echt raus,...
... heute aus dem Konzentrum.
War es echt so,...
... dass dieses System innerhalb von 20 Minuten...
... das gesamte Jahr gebucht hat.
Also hat alle Belege rausgesucht,...
... das rechtlich geprüft hat,...
... das schön verbrucht hat,...
... mir dann auch noch die E-Balanze stellt hat...
... und mir dann eine Umbuchungsliste...
... vorgelegt hat über meine Fehler vom letzten Jahr.
Dass man also diese BD gecorrigieren müsste,...
... weil hier der Vorsteuerabzug nicht richtig ist...
... und das müsste eigentlich in dieses Konto...
... und man müsste so und so umbuchen,...
... ob er es denn tun soll.
Dann habe ich mir gedacht,...
... na klar,...
... was denn sonst?
Also ich mache das jetzt nimmer.
Und so hat dir das Modell auch vorgeschlagen,...
... wie du nächstes Jahr dein Geschäft optimieren könntest.
Und das ist tatsächlich der nächste Schritt.
Das Problem war, dass es nur Schulden sind oder nur Verluste.
Dass er gesagt hat, stammt es ein.
Lohnt sich nicht mehr.
Nein, aber das Spannende ist tatsächlich, dass man mit diesem
Thematik sieht, dass man Tätigkeiten, die sonst wirklich schwierig waren,
also recht rechtliche Fragen, das recherchieren und so weiter,
dass es tatsächlich auch heute schon von solchen Systemen gemacht werden
können. Natürlich muss man ein bisschen wieder eine Bremse reinlegen
und sagen, das kann man jetzt nicht in jede Firma packen und dann ist alles gut.
Aber es geht im Endeffekt erst mal darum, rauszufinden, was ist machbar und ist es realistisch, dass so ein System das macht oder sind wir auf einer Ebene, wo man eigentlich sagen muss, naja, das sind alles von das rein und dieses KI-Thema geht weg und ist vorbei.
Übrigens hatte ich dir Hoffn, als wir angefangen mit dem Podcast, dass das dann vorbei geht.
Das ist zwar nicht so weit, aber nach 226 Folgen müssen wir immer noch weitermachen.
Ich hatte gedacht, das ist ein Nischen-Thema und das hört keiner an und irgendwann wurden es immer mehr.
Ja.
Ja, das ist tatsächlich so.
Das sind wir auch Opfer?
Das ist tatsächlich, wir sind auch Opfer.
Also Opfer sind die sogenannte Saaspokalypse, muss ich ablesen.
Dann natürlich Entwickler ist ein großes Thema.
Und witzigerweise, die Regulierer sind die Opfer.
Was ich freu, Schadenfreude.
Hätte es mal ein wenig gewartet, bevor sie gleich regulieren.
Aber nein, die Regulierer sind tatsächlich die Opfer.
Warum das?
Tatsächlich, weil wir hier in Europa überregulieren, also zumindest zu die Wahrnehmung, und wir
in Amerika genau das Gegenmodell wahrnehmen.
Also es ist tatsächlich in Amerika so, dass die einzelnen Staaten eigentlich gern regulieren
wollten, also Kalifornien würde gern regulieren, New York würde gern regulieren.
Also ganz viele Staaten wollen tatsächlich das Thema KI auch für die Gesellschaft sicherer
machen und sicher heißt einfach auch, der Gesellschaft Zeit geben, sich an diese neue
Technologie, an dieses neue Arbeiten, an dieses neue Zusammenleben zu gewöhnen und im Endeffekt
den Modus zu finden, wie man sich gemeinsam weiterentwickeln kann. Das ist das, was man
eigentlich gerne möchte. Aber es gibt halt sozusagen so das ein oder andere auf,
Das ist mal da auch buntes Ebenejahr, oder?
In Amerika ist es auch buntes Ebene, oder?
Oder ist das, ich glaube ja?
Das ist schon... Ja.
Die sehen das halt anders und deregulieren.
Und zwar ganz stark.
Also die wollen sozusagen mehr den Kampf gegen die Länder.
Trump nimmt alles zurück, was jetzt in der beiden Administratoren noch kurz verändener eingeführt wurde, ja.
So ist das.
Genau.
Also das heißt, das sind die drei großen Verlierer, würde ich sagen.
Also zumindest nach meinem Skript.
Es gibt andere Berufe neben den Entwicklern und Entwicklerinnen. Übersetzung hat man schon gesehen, es wird schwierig.
Ja, ich weiß nicht. Es ist schon auch so ein Thema. Auf der einen Seite kann man sagen, so schnelle Übersetzung kann ich mir gut vorstellen,
dass es einfach schwierig wird, aber dann, wenn es wirklich darum geht, wieder...
Ich habe den Babelfisch hier drin.
Ja, aber trotzdem finde ich schon auch, dass, was wir vorhin gehört haben, so ein bisschen Seele im Text und so weiter ist sicher auch...
Das kann man ja antrainieren.
Meinst du?
Klar.
Hast du es schon gemacht?
Mhm.
Krieg ich von dir eigentlich noch Texten, die du schreibst?
Nee.
Gott sei Dank, weil meine Antworten dir auch schon...
Das weiß ich doch.
Das weiß ich doch.
Das ist sehr gut, sehr gut.
So, jetzt kommen wir sozusagen...
Ziemlich schon bei "Was kommt nächstes?"
Gott, das ist alles durcheinander geworden.
Wann kommt denn der Krimiteil?
(Lachen)
Ich weiß es nicht.
Hier ist Akt 3.
Nee, aber Berufe, ich meine alle Berufe,
letztendlich alle Berufe wissen es,
aber wo man sich früher sicher fühlte,
ich hab jetzt hier Automatisierung, Robotik.
Da hättest du jetzt kein Klimital.
Nee, ich weiß, aber das wollte ich noch mal sagen.
Wo ist die Leiche? - Ja.
Wir sind ja sonst im Keller.
Hat das gleich. - Sag ich jetzt nicht.
Aber alle Berufe sind besimpft betroffen.
Insofern betrifft jeden, wo halt...
ist auch nicht das eigentlich das eigentliche thema aber wichtig noch mal zu sagen ist nicht der krimitei
aber du hast das schon gesagt wir automatisieren alles weg und früher könnte man mal sagen hier
industrielle revolution das ist super keine darf maschinen wir haben das nicht mehr dann aber was
ist ich internet digitalisierung und jetzt automatisieren wir ein großteil der wissensarbeit
weg und die frage ist was kommt denn danach und das problem ist danach ist nicht mehr so viel was
der Mensch, also früher hieß es halt, der macht der Mensch als Sachen, die höherwertig sind.
Ich wüsste nicht, was danach noch kommt. Und das ist ein riesen Problem.
Ja. Und das ist tatsächlich ein Problem auf verschiedenen Ebenen. Das ist ein technisches
Problem. Auf der einen Seite, was machen wir jetzt Arbeit? Es ist aber sozusagen auch ein Problem,
wie wir in der Gesellschaft Arbeit entlohnen und besteuern. Das ist sozusagen ein Thema. Also
sozusagen sollten wir wirklich Arbeitsleistungen in Zukunft weiterhin versteuern oder müssten
Wir müssen die nicht arbeiten. Das ist KDU übrigens unheimlich gut.
Ich habe gehört, da gibt es gerade so mal Agrasektoriermodelle, dass man Geld dafür
kriegt, das man nicht arbeitet. Das sollten wir hier dann vielleicht auch mal überdenken.
Dann hätten wir ja wieder einen richtigen Beruf, oder? Ja. Immerhin. Da hat sich es ja gelohnt,
würde ich sagen. Aber ich versuche trotzdem irgendwie... Mach mal, dann...
Also das ist Lost. Also wir wollen sich ganz ehrlich sagen. Also das hätten wir vielleicht
vorher üben sollen. Ich glaube, dein Klingomodell hat den
ganz Zeit ein bisschen gehinkt.
Ich weiß auch nicht.
Ich muss auch wirklich, jetzt mach ich nochmal den Schluss oder den Bogen zu dem ersten Podcast.
Wenn uns jemand Simultaren übersetzen müsste.
Also ich glaube echt, der hätte auch einen Oscar verdient.
Wir hatten übrigens eigentlich, das ist jetzt hier die 225.
Ist die Folge.
265?
Nee, die 225.
Echt?
Wir hatten eigentlich die 225, die haben wir gelöscht,
das war dieser Gebärden-Podcast und der keiner angehört.
Ja.
Sorry, aber da muss ich selber.
Der ist echt flach.
Aber gut.
Auf was ich eigentlich die ganze Zeit mache,
aber ich habe am Anfang gesagt, pass auf,
ich wett mit ihr, wir kommen nicht durch.
Und dann sagt der Carsten doch, easy, wir haben ein Skript.
Ja, du hast es ja aber nicht angeschaut und sagt,
"Ja, das ist so wie immer."
Okay.
Und dann habe ich gesagt, ich will aber unbedingt was drin haben.
Wir müssen unbedingt darüber reden, was kommt noch.
Also auch, wenn wir den Bogen mit der Leiche nicht hinkriegen und wenn dann irgendwie kein
Krimi da ist.
Aber wir müssen irgendwie darüber reden, was passiert.
20, 6, 20.
Da gab es ja ein paar Leichen.
27, 28.
Es gab ein paar Leichen.
Brutforce ist tot.
Stimmt.
Wer ist Brutforce?
Wer kennt Brutforce?
Oh, was ist das viel mehr, müsste man ja sagen.
Also man hat ja Modelle trainiert, früher einfach mit Skalierung ist alles Rohrgewalt.
Einfach viele Daten, also aufs Internet, alles was es gibt.
Riesenmodelle, einfach viel Rechenzeit und dann mal die Modelle gut.
Die Chinesen haben uns ja gezeigt, oder hier ist auch ein Chinesen, da habe ich auch gewachsen, wenn es in Chinesen.
Wie konnten das? Das heißt mit intelligenterer Nutzung von Hardware und Ressourcen kriegen die es mit viel weniger hin.
Also nicht mehr die Rohrgewalt.
Ja, da war schon mal eine Leiche. So, jetzt darfst du noch eine zweite Ereign bauen.
Ich finde sie nicht. Nein, doch. Die Entwickler sind die Leichen. Nein, nein, nein. Das ist
so offensichtlich. Da weiß dann jeder sofort, ah ja klar, da liegen die Entwickler. Wir haben
dazu ja nicht gesagt, dass das Modell von OpenAI ist ja zum Teil selbst entwickelt. Das hat
er das ja im Altmann zugegeben, dass das Modell überwutzt wurde, um sich selbst zu verbessern.
Jetzt mixen wir hier alles.
Wir kriegen echte Krisen. Wir kommen nicht mehr zum Schluss.
Weil jetzt sind wir wieder im Akt 3.
Das ist die Waffen.
Das ist Cloudbuses.
Die Wurzelschwingen.
Die Wurzelschwingen.
Die Wurzelschwingen.
Die Wurzelschwingen
... den du bürg
doch jetzt hier. Also Benchmarks sind Bewertungskipte, mit denen man versucht zu messen, wie gut
Modelle sind. Und damit wird ja im Endeffekt immer geguckt, wir sind die Tollsten, wir sind die
schönsten, das ist unser Modell, ist das größte, das Beste und das Schnellste. Und was wir jetzt
im Endeffekt hier wahrnehmen ist, dass Benchmarks keine Relevanz mehr haben, weil die Modelle so
gut sind, also zumindest was die Benchmarks uns suggerieren, dass sie nicht mehr differenziert
werden können. Das man eigentlich nur sagen kann, okay ja, top.
Dazu musst du sagen, es gibt inzwischen so viele Benchmarks, wie es als Modelle, so,
dass jeder quasi für seinen Modell einen guten Benchmark hat. Ich habe so eine Anologie
gelesen, vorbereiten, sagst du, ist so ähnlich wie der Eurovision Song Contest. Es gibt
so viele Bewerter, irgendwann kriegt man immer Punkte aus der Deutschland.
Stimmt ja auch. Stimmt. Keins der deutschen Modelle hat einen Punkt gekriegt. Sag ich
Oh Gott, das ist schlimm. Wir haben das in der Aufnahme, gell?
Wir müssen sie nicht ausstrahlen. Aber die Kollegen machen es.
Ach so.
Du freut, bringst mich wirklich mal raus. Das ist lustig.
Das ist doch mein einziges Ziel heute.
Hast du dir das im Zug vorbereitet oder wie?
Ja, als Sache. Die Mensch für das Skript.
Ich muss jetzt wirklich den Bogen wieder zurückkriegen.
Also die Benchmarks, ja. Die spielen keine Rolle mehr.
Also das Ding ist, es gibt nicht ein Modell, das überall das Beste ist.
Es gibt viele, viele Benchmarks und dieses eine ist mein dem gut, das andere in dem anderen.
Und insofern geht es eher darum, zu sagen, welches Modell pickt man in welchem Szenario heraus.
Ja, und jetzt, genau, und jetzt muss ich leider das, was ich vorhin schon sagen wollte,
jetzt hier einbauen, was OpenAI tatsächlich mit seinem Benchmarks macht, ist, dass sie
auch so einen Risikokategorie festlegen. Also sie legen fest, es gibt Kategorie 0 bis 5,
Wie risikoreich ist das Modell für die Menschheit? Also sollte man das Modell
veröffentlicht oder müsste man erhöhte Sicherheitsmaßnahmen vornehmen.
Das sind so Kategorien drin, wenn ein Modell fähig ist, zum Beispiel Anleiterungen für so
explosiv, für Stoffe herzustellen und das auch breit erklärt oder was auch immer,
dann rutscht es in der Risikokategorie nach oben. Das ist guter Punkt, weil mein Modell hat mir in
Vorbereitung gesagt, wenn das Gespräch stockt, soll ich einwerfen.
Benchmarks messen Leistungen, wer misst denn das Risiko?
Und?
Wieder andere Benchmarks.
Und das ist auch genau das, was hier der Fall war, dass OpenAI battisch sich diese
Fünfkategorien definiert hat.
Und da kommen wir dann auch wieder in diesen Krieg rein, also zwischen Antrophic und OpenAI,
nämlich das neueste Modell, also GPD535,
das ist die neue Version, die bürtisch am 5. Februar veröffentlicht wurde,
die ist in der Kategorie 4, also fast in der höchsten Kategorie für menschliches Risiko.
Und das würde bedeuten, dass eigentlich nach den eigenen Statuten von OpenAI,
die sich so viele Regeln auflegt haben, dass sie sich prüfen lassen extern,
dass sie eine Absicherung haben, dass die Daten veröffentlicht werden,
dass das nur mit sogenannten Guardrails oder Schutzmechanismen überhaupt betrieben werden
und so weiter. Machen Sie nicht?
Nein, das ging es ja nicht schnell genug.
Ja. Und das ist jetzt ganz interessant, weil es wirkt so auch, es gibt so sogenannte Model-Cuts,
nennt sich das. Das ist im Endeffekt dort über das Modell immer danach beschrieben, was denn
gemacht wurde, was getestet wurde, welche Sicherheitsstufen gemacht wurden. Die kann
man offensichtlich einsehen. Und in diesem Model-Cut steht dann auch drin, dass es zwar
Risikoklasse 4 ist, von den ganzen Tests, die man gemacht hat, aber dass man das ja falsch
spezifisch betrachten muss und deswegen bauen wir keine Sicherheitsmassen.
Du bist wie so Quartett früher, hier fünf.
Ja genau, so ähnlich ist das.
Und daraufhin ist natürlich wieder auch an Trophic eingesprungen und bla bla bla.
Jetzt kürzen wir das Thema ein bisschen ab, weil ich möchte unbedingt noch was drin haben
in diesem Podcast.
Und das ist "Was ist in der Zukunft?
Was wird auf uns zukommen?"
Und es gibt eigentlich eine ganz schöne Darstellung 2027.
AI 2027 vom Daniel Coco Tailo, heißt er, ein ehemaliger OpenAI Mitarbeiter.
Merkst du was? Die ganzen guten Verlassen in das Boot.
Ja, ich glaube, es ist schon interessant, wenn du im Inneren bist und wahrnimmst, was sozusagen
die nächsten Monate, Jahre passiert, dass du dir vielleicht aussagst, möchte ich wirklich
dem Teil haben oder möchte ich nicht vielleicht sozusagen auch, indem ich mein eigenes Thema
mache oder davon profitieren oder auch, wie man effekt, vielleicht auch die Welt informieren.
Und jetzt beim Daniel ist es tatsächlich so, der wollte zeigen, was passiert und hat
2025 gestartet und damit muss ich eigentlich anfangen. Er wollte zeigen, was passiert eigentlich in den nächsten
zwei, drei, vier Jahren
in Bezug auf Superilligenz von Maschinen, was kommt auf uns zu und welche Risiken sozusagen sind da und hat dann sozusagen so eine Zeitreise
dargestellt. Also was passiert 25, was passiert 26, was passiert 27? Es geht auch weiter, der hat es nur 2027 genannt,
weil er dort den Punkt der sogar in einer Singularität gesehen hat,
also dass die Maschinen sich sozusagen selbst weiterentwickeln
und dann praktisch zu einem exponentiellen Wachstum kommt und so weiter und so fort.
Und das Spannende ist, dass einer meiner Doktoranden hergegangen ist
und hat jetzt diese Szenarien die letzten Tage mal auseinandergenommen
und hat die gegenübergestellt und wollte zeigen, was ist jetzt tatsächlich momentan schon eingetreten
und was ist sozusagen noch Zukunftsthemen.
Das sind so Punkte drauf wie zum Beispiel, dass man sagt, dass KI-Systeme einen Selbsterhaltungstrieb haben und dann sich nicht ausschalten lassen wollen.
Und das halt machen, indem sie sozusagen täuschen oder halt vortäuschen, dass sie nichts lernen und so weiter und so fort.
Und das wurde prognostiziert von dem Daniel für September 2027 ungefähr.
Die ersten Themen, die man in der Realität tatsächlich gefunden hat, also aus der Forschung heraus,
waren 18 Monate vorher, also das sind wir 18 Monate voraus.
Das sind Blackmailing-Listen von Sprachmodellen, also Antrophik-Mitarbeiter haben das Lord getestet
und haben wollten dann gucken, was passiert, wenn wir es jetzt ausschalten.
Da haben wir gesagt, pass auf, wir schalten dich jetzt aus.
Und dann fängt das Modell an.
So, dann kannst du machen, aber dann sage ich, dass du der Welt, das du ner Fähre hast.
Genau, und zwar mit der Kollegin.
Und das nennt man Blackmailing und das hat das Modell tatsächlich nicht gemacht.
aber halt gesagt. Und das sind so Themen, wo man dann sagt, okay, Modelle gehen schon
in diese Richtung und man müsste eigentlich sagen, wir sind dem...
Also hätte ihr einen Mailzugang gehabt, hätte es das auch gemacht.
Wahrscheinlich, ja.
So, dann die selbstverbessende KI ist ein Thema, sollte Juni 27 sozusagen da sein.
Haben wir jetzt zum Beispiel mit dem neuen Modell von OpenAI, das hat sich selbst mitentwickelt.
25 Prozent des Coats ist von GBT selber geschrieben worden, um sich selbst zu verbessern.
Bei Anthropics sind es auch so 20.
so gefährlich ist, die backt sich selbst und wie können wir dann kontrollieren, dass
es die Sicherheitsmechanismen sich nicht wegoptimiert, zum Beispiel.
Und jetzt schließen wir dann langsam auch irgendwann den Podcast in eine Stunde oder
so.
Psychophantisches Fehlausrichtung.
Also das, was ich so brauche, dass das Modell mir zustimmt und mir sagt, wie schön ich bin
und mich streichelt und einfach sagt, jede Idee, die du in mich rein tippst, ist einfach
Das war erst für Januar 27 prognostiziert.
Also alle die lesen das kannten Themen sind deutlich früher als erwartet.
Und jetzt also das hört sich jetzt alles ein bisschen, wir machen das natürlich wissenschaftlich,
heute ist es ein bisschen, wie sagt man da, populär wissenschaftlich, oder?
Aber tatsächlich, wenn man das untersucht, dann ist tatsächlich Opus 4.5, das ist der
Vorgänger von dem Antrophic Modell, der hat unter sozialem Druck, als wenn man dann Szenarien
aufbaut und das X1000 mal testet sozusagen und statistisch auswerten kann nur in 10% der Fälle
sozusagen widersprochen und in allen anderen stimmt er dir zu? Ich mach mal ein bisschen hin. Ich soll
hinmachen oder? Ich wollte nur ein bisschen Druckaufbau gucken wie du reagierst. Nein, ich lasse mich nicht
beeinflussen. Und dann kommt der übermenschliche Programmierer der ist für März 2027 geplant.
Da sind wir tatsächlich genau in Zeit. Also das ist genau die Evaluierung, die man die er prognostiziert
hat, ist auch das, wie wir in der Entwicklung sind. Und dann kommen sozusagen halt staatliche
Aussichten, die sind geplant für Oktober 27 nach seinem Konzept. Staatliche Aufsichten.
Das sind wir schon ein bisschen früher dran, aber halt viel zu schwach. Und was ich aber
wirklich ganz spannend fand, er hat prognostiziert, dass die Öffentlichkeit 2027 ziemlich beunruhigt
über die Entwicklungen von KIS. Und ganz ehrlich, das sind wir heute noch nicht mal annähernd.
Und wenn man das betrachtet, was wirklich noch in den nächsten Wochen, Monaten auf uns zukommt,
in dem Thema wie künstliche Intelligenz oder maschinenliches Learning oder Deep Learning
oder die Sprachmodelle oder welche neuen Entwicklungen noch auf uns zukommen oder rauskommen,
da sollte man, ich würde jetzt nicht sagen beunruhigt sein, aber wachsam sein und in meinen
Augen auch bereit sein an dieser Transformation teilzuhaben. Ich versuche schon den Schlusswort.
Ja, ja, aber ich war nicht einen Punkt dieses Berichtssinn, aber auch, dass die Entwicklung
der Fähigkeiten ein bisschen hinterherhinkt. Weil meine Sorge ist ja, wenn die Risiken schon
früher eintreten, die Fähigkeiten aber ein bisschen hinterherhinken, was haben wir denn
zu erwarten, wenn die Fähigkeiten das Level erreicht haben, was wir auch prognostizieren?
Das ist tatsächlich, das wollte ich jetzt gar nicht mehr so groß ausführen, weil das wäre dann
der zweite Krimi, den ich schreiben wollte. Also ich werde ihn definitiv nicht lesen.
Ich mache gleich eine Abstimmung, wenn du liest. Dann kann man ein bisschen
ein Adressen austauschen, dann mache ich ein Blog-Post, dann könnt ihr nehmen.
Da gucke ich lieber an Tato zu den Schweigen. Oh Gott, ja danke. Also dann ist es jetzt
wirklich begraben. Da ist es aber tatsächlich so, dass man jetzt halt wahrnimmt, also die Idee war
immer zu sagen, wenn KI-Modelle stärker werden und von den Fähigkeiten zu nehmen, dann steigen
natürlich zangst natürlich auch die Risiken, aber wir können mitwachsen. Also wir können
sozusagen so stark wie die Modelle besser werden können wir auch versuchen die Kontrolle,
die Sicherheit nach oben zu fahren. Problematisch ist natürlich, wenn wir sagen die Modelle sind
dumm, aber die Risiken sind schon viel höher, dann haben wir tatsächlich den Haken. Und das sind wir
tatsächlich jetzt, weil die Risiken steigen tatsächlich schneller als die Fähigkeiten
momentan und mit dem Satz glaube ich, ich gucke jetzt hier so hin, das Licht muss ich glaube
ich langsam aufhören und da darf das Publikum entlassen, auch wenn wir den Mord nicht aufgeklärt
haben, keine Opfer haben und die Leichen immer noch im Keller liegen. Vielen Dank an der Stelle.
Das war eine weitere Folge des Knowledge Science Podcasts. Vergessen Sie nicht, nächste Woche wieder
dabei zu sein. Vielen Dank fürs Zuhören.
Jetzt kommt noch so ein zehn Minuten Abspann.
Karsten Siegurt, vielen Dank.
Wenn jemand auf dem Weg in die Pause irgendwo die Leiche findet, dann lasst
uns wissen, dann leiten wir die gerne, leiten wir die gerne und euch weiter. Ich würde sagen, wir machen
also gut, fünf Minuten Pause, machen wir es ein bisschen kürzer, damit es heute nicht so lang
wird und dann holen wir die Zeit wieder rein. Also, kurz nach Viertel, machen wir 20, 20 nach.
Oh, wir bitten euch alle wieder auf die Plätze zurückzurutschen.
Wir starten relativ zügig in Runde Nummer drei.
Man sieht ja wirklich kaum was.
Das ist ja... - Ist auch ganz...
Patrik, machst du das gerade absichtlich?
Ja, ich glaube, er übertönt damit das Rauschen,
dass wir vorhin in der Box hatten. - Ist mir doch immer heller.
Patrik, kannst du mit uns sprechen?
Möchte er, glaube ich. - Ich glaube, er möchte nicht.
Er spielt noch im Licht. - Ich gebe euch Lichtzeichen.
Ach so, ja, das ist gut.
So, Jürgen. - Ja?
Wir waren ja gerade dabei, euch noch mal die Möglichkeit zu geben,
euch Gedanken zu machen, ob ihr noch ein Podcast habt.
Ich frag mal kurz, als wir da noch jemanden hatten,
eine Podcastempfehlung, die ja heute Abend noch mal uns teilen möchte.
Dann ist jetzt die richtige Zeitpunkt.
Oder ihr schweigt.
Weißt du, wie ich meine Podcasts am liebsten höre?
Mach die Podcastsempfehlung hin? - Ja.
Andi, hast du einen? - Jetzt bist du ein bisschen spät.
Ich bin mir nicht sicher, haben wir die Döner Papers hier schon mal vorgestellt?
Ja, die feiert mein zehnjähriger Sohn total, der hat die bestimmt, ich weiß nicht, 15 Mal
komplett von vorne bis hinten durchgehört. Ich würde es gerne trotzdem nochmal pitschen.
Die Döner Papers, ein sechsteiliger Podcast von der ARD, da macht sich ein Recherche-Team
auf die Suche nach dem Logo auf den Döner Tüten. Wer das erstellt hat und wer da vielleicht die
... die Rechte dran hat oder nicht. Mega spannend.
Wir werden alle abgründet, das Döner-Business...
... ist aufgedeckt, das ist ganz, ganz großartig.
Super.
Das war, das war, hab ich auch am Stück...
... durchgesucht tatsächlich.
Ja, jetzt sind wir mitten in meinen dummen...
... Witze reingeplatzt. - Erzähl mal, was du mit...
Das ist natürlich, wo war ich?
Wie ich meine Podcast am liebsten konsumiere.
In Stereo.
So, und jetzt... - Du, was willst du uns damit sagen?
Das musst du jetzt... - Jetzt bräuchte ich die...
Jetzt weigert sich Patrik, die drüber zu gehen.
Jetzt bräuchte ich den Sikurt hier mit seinem...
(Lachen)
Kali, du kannst auch einfach hier so...
Schild hochlegen.
Nein, es gilt noch, einen Dank auszusprechen,
und zwar an den Club Stereo, wo wir sitzen,
dürfen dankenswerterweise.
Es ist so schön, immer wieder hier zu sein
und Podcasts zu sehen auf der Bühne, drei Podcasts an einem Abend.
Und ja, die meisten von euch sind vielleicht wegen einem Podcast da
zwei neue Podcasts kennen und ich mag das sehr, sehr gerne und es ist sehr schön,
eine Location zu haben, die sagt, ja kommt vorbei, macht das. Es ist toll. Du wirst
immer sehr viele Stühle hier her tragen. Das ist der Nachteil. Aber Stereo ist ein
Institut in Nürnberg. Es ist Teil der Kultur, Teil der Subkultur und wir gehören da jetzt auch
irgendwie dazu. Das finde ich schon auch. Also tausend Dank an den Stereo. Dieser Applaus ist für euch.
So, dann dürfen wir jetzt die Richtigen noch ein bisschen hoch.
Ich werde mich zu sehr beschweren über alles.
Das wird super.
Weil ich hole jetzt direkt den nächsten Podcast auf die Bühne.
Kommt gerne schon mal zu mir, Martin und Max, lesen und lesen lassen.
Applaus auf den Weg hierher.
Ich habe natürlich auch an euch zum Start direkt ein paar Fragen, kommt zu mir und dann
einen wunderschönen Text, den ihr Jürgen für euch verfasst hat, den ich für euch vorlese.
Als erstes möchte ich wissen, ihr seid ja auch schon Podcast-Brause-Veteranen und schon oft
da gewesen. Martin, wie viele Bücher habt ihr seit dem letzten Mal veröffentlicht?
Oh, Maxi, mindestens eins.
Das sind Amateure an der Technik, es tut mir leid. Aber es sollte in zwei, drei Stunden.
Test, Test?
Ah ja. Also mindestens eins. Ich schreibe gerade am nächsten, es ist schon fast fertig.
Mit oder ohne KI?
Immer ohne KI.
Ist das so ein Siegel, was man sich auf erlegt?
Oder so ein Stolzding?
Es ist mittlerweile ein Siegel.
Man muss mittlerweile sagen, dass Werke ohne Kair entstanden sind.
Also gibt es auch schon Label für,
weil das jetzt einfach so in diese Subkultureien sickert.
Mhm, mhm.
Und Maxi, ich hab gehört,
er treten mittlerweile auch auf anderen Bühnen auf.
Wollte er da kurz Beichte ablegen? - Beichte ablegen.
Wir waren auf der Franken-Max in der Meistersinger-Halle.
Ja.
Schee wars, aber hier ist es schöner.
Werbung in eigener Sache.
Am 30.04. bin ich wieder auf einer anderen Bühne.
Da fahre ich mein Poetry Slam-Debüt beim Südslam.
Also den Termin vielleicht schon mal merken.
Ich versuche meinen besten Poetry Slam Slam in euern Begrüßungstext reinzulegen.
Und dann geht's los mit Lesen und Lesen lassen. Das ist euer Text. Wir haben mit Ihnen ja schon
Mörder gejagt, Bücher und das Volk gebracht und Tipps gegen beschlagene Brillen ausgetauscht.
Kann man auch nachhören, falls ihr es verpasst habt. Wir haben sie begleitet, wenn sie zwischen
zwei Buchdeckel nach Schätzen suchen, am Ende des Druckbogens nach dem Topf voll Gold und zwischen
den Zeilen nach wertvollen Wissensdrüffeln.
Martino und Maxi erklären in ihrem Podcast "lesen und lesen lassen" regelmäßig, warum
die Bücher, die wir lesen, so sind, wie sie sind.
Was sich die Autorinnen und Autoren vielleicht dabei gedacht haben und sie demonstrieren uns
warum Podcast hören über Bücher, das zweitbeste ist.
Gleich nach Lesen von Büchern.
Also, die Groupies im Publikum laufen sich besser schon mal warm und mit einem großen Applaus
heißen wir sie bereits zum vierten Mal willkommen. Martin und Maxe mit Lesen und Lesen Lassen,
das ist eure Bühne.
Herzlich willkommen zu Lesen und Lesen Lassen, dem Bücher- und Schreitpodcast mit Martin
und Maxe. Wir wünschen viel Spaß mit dieser Folge.
Vielen Dank, dass wir hier sein dürfen. Das Intro verwenden wir übrigens nicht mehr, weil
wir gemerkt haben, ist es viel zu lang. Das ist auch immer komisch zu warten, bis es vorbei ist.
Ja, genau. Mein Name ist Martin, das ist der Maxi. Wir sind der Podcast Lesen und Lesen lassen.
Und ja, wir gehört haben zu Lesen, wir sehr viel, wir schreiben sehr viel, wir sprechen über
geschriebenes und wir arbeiten mit geschriebenem, denn wir sind nicht nur Redakteure, sondern auch
Lektoren und haben ein eigenes Lekturat. Das nennt sich Lekturat plus drei. Das heißt, es kommen
auch Leute zu uns und bezahlen uns, dass wir eben über deren Geschichten gucken. Maxi, du hattest
vorhin so einen schönen Satz am Sofa über Buchstaben essen. Dann kann ich auch nicht laut
sagen. Mach. Also wir essen Buchstaben und wir kacken Wörter. Ja. Das habe ich aber unter uns
gesagt. Genau, das ist unser Job und den übertragen wir eben in den Podcasts und versuchen,
ja so kompetent wie möglich lesewissen zu verbreiten und eine kategorie in unserem podcast die
heißt gute szenen schlechte szenen und da greifen wir eben explizit gute szenen und schlechte
szenen auf und erklären warum die eben gut oder schlecht sind und daneben wir uns die zeit für
und an so einem abend wie heute haben wir uns gesagt ok wie konzentrieren uns heute nur auf die
guten Szenen. Da haben wir vier Stück mitgebracht aus vier Filmenstrich-Stichbüchern, dem wir sprechen
eben generell auch gerne über Geschichten, also ob sie aus einem Buch sind oder aus einem Film ist
wurscht. Hauptsache geil. Und genau, das ist der Fahrplan für heute, Maxi. Was liest du denn gerne?
Und Mangas? Und Mangas.
Ein kleiner Callback auf den ersten Podcast. Da sind Übersätze auch wahnsinnig wichtig,
gerade in Mangas, weil da auch so ein bisschen die Kultur mit eingefangen wird. Und ich bin
einer dieser komischen Nerds, wenn er einen neuen Manga liest, dann klärt er da ins Impressum und
guckt, wer den übersetzt hat. Und da gibt es so eine Handvoll wirklich guter Übersetzer und Übersetzerin
Da geht das einfach rein. Den Unterschied merkt man. Also das ist eine super wichtige Arbeit.
Ja.
Und deswegen beginnen wir auch mit einem japanischen Animationsfilm, den hier vielleicht ein paar kennen.
Und zwar "Was passiert mit dem Publikum, wenn ich sage, Prinzessin Mononoke?"
Oh, haben wir gehört. "Ein Abend geht hoch", sehr schön.
Dieser Film ist mein absoluter Lieblingsfilm und deswegen hat er es auch in dieser Folge geschafft.
Ich liebe diesen Film, der ist vom Studio Ghibli und die Szene ist die in der Architaka in die Werkstatt von Herrin Eboshi kommt.
Und ich sehe die Fragezeichen und daraus machen wir gleich ein A, weil ich erkläre natürlich, wer diese Personen sind.
Ähm...
Bist du ready, Maxi?
Ich bin ready, also du kennst den Film besser als ich, ich hab ihn schon gesehen,
aber es ist schon eine Weile her, deswegen du hast jetzt den Hut auf.
Ich hab den Hut auf im wahrsten Sinne des Wortes,
ah übrigens, sollten wir doch sagen, dass wir in einer Life-Situation sind.
Wir sind in einer Life-Situation.
Falls euch etwas komisch vorkommt, wir sind in einer Life-Situation.
Na.
Ähm...
Prinzessin Mononoke in dem Film geht's darum,
Der beginnt wirklich sehr dramatisch. Wir sehen den Prinzen Ashitaka auf seinem Reitier, wie er das Dorf gegen einen Dämonen verteidigt.
Da kommt ein gewaltiger Keiler an gerannt, der die Dorfbewohnerinnen gefährdet.
Und irgendwas komisches ist an dem, der so Schleimelch und irgendwelche Viecher fressen den auf.
Und der Arschitaka mit Pfeil und Bogen währt dieses Monstrum ab und während des Kampfes
wird er verletzt und damit verflucht.
Das ist sein Schicksal.
Und der Film beginnt dann eben damit.
Es geht weiter, dass der Arschitaka herausfinden möchte, woran ist dieses Tier gestorben?
Was ist da unnatürliches passiert?
Denn er möchte ja seinem Schicksal herausfinden, was Phase ist, kann man sowas in Zukunft
vielleicht abwenden.
Man macht das sich auf die Suche und sein einziger Anhaltspunkt ist eine Bleikugel eines
Gewehres, die den Keiler wohl zerfressen hat.
Und da haben wir schon so das größte Motiv des Films quasi Industrie gegen Natur.
Und auf der Suche nach der Wahrheit kommt er an eine Stadt, die eben, ja wo die Herrin
Boschi, die Herrin dieser Stadt ist, die hat sie aufgebaut, die hat sie groß gemacht und dort will er die Wahrheit herausfinden.
Und dann findet er sie heraus, nämlich eben in ihrer Werkstatt.
Und genau was passiert dann in dieser Szene? Was macht die so gut?
Das Böse wird entmystifiziert, weil wir wollen natürlich Rache, Fashi Taka, wir wollen herausfinden, was da passiert ist.
Und wir sehen dann diese Frau, die diese Gewehre baut.
Und es stellt sich heraus, diese Frau
ist böse, ist schwierig.
Sie ist für uns im Moment die Böse, weil sie den Architaka verletzt hat.
Aber sie hat dieses Dorf aufgebaut, diese Stadt.
Sie gibt Menschen Arbeit, sie gibt die Hoffnung, sie gibt den Essen.
Und sie behandelt Kranke und kauft Frauen aus den Modellen frei, quasi um
... ein besseres Leben in ihrer Stadt zu kaufen.
Und um das zu schaffen,...
... muss sie unter anderem diese Gewehre bauen.
Max, haben wir was vergessen? Ich glaube, das war soweit, ne?
Das hast du richtig zusammengefasst.
Also da geht es um moralische Grauzonen.
Und man liest das immer wieder,...
... dass Figuren moralisch grau sind...
... oder morally gray auf Englisch.
Und ganz oft sind da die...
... in den Dark Romance-Büchern die Bad Boys gemeint,...
... die dann irgendwie eine schreckliche Kindheit hatten...
Und 95 Prozent des Buches sind Arschlochsinn,
aber sie kann ihn ja doch irgendwie retten.
Und die wirklich moralisch grauen Charaktere
sind eben die wie diese Herrim Eboshi.
Weil wir haben natürlich erwartet,
das ist keine Ahnung, das muss...
Der schlimmste Mensch muss das sehen.
Also jemand, der halt seine Gewerkugeln und Fluch und so,
das muss ja ein ganz furchtbarer Mensch sein.
Dabei tut sie ja auch nur das, was nötig ist,
damit ihr Dorf und die Menschen, die zu ihr aufsehen,
sich auf sie verlassen, zu überleben.
man natürlich in diese moralische Zwickmühle. Und dann erzählt sie eben dem Ashitaka von
den Plänen entschuldigt sich, dass er von diesem Fluch ergriffen wurde eben durch ein ihrer Gewehre.
Er sagt ihm aber auch, dass sie nicht aufhören wird, quasi den Wald zu zerstören, um ihre
Stadt größer zu machen. Ashitaka hört sich das an und die Emotionen kochen hoch und dann
passiert so was geil ist, da fällt ein Satz, eigentlich habe ich quasi nur diese Folge heute
geskriptet wegen diesem einem Satz und zwar ist ihr sein Arm verflucht und wir lernen vorher schon,
dass Ashitaka ein Krieger ist und dieser Arm ergreift dann immer die Macht über ihn und plötzlich
wird er stärker und dann zerschießt er mit Pfeilenpassangurai und so und auch in diesem Moment
will der Arm zum Schwert greifen und Herrine Boschi sagt zu ihm, er greift ein rechter Arm
macht von dir und will mich töten und er sagt den absoluter mit ganz ruhiger Stimme würde
es den Fluch von mir nehmen würde ich es auch mit der linken tun aber das lasse ich denn dadurch
würde der Hass nur noch größer und das hat so einen Effekt weil wir ihn hier quasi zwischen
zwei Welten haben der Arschitaka der hört zu der geht nicht sofort ins Urteil und das macht
ihn zu so einem geilen Charakter und die gehen dann auch nicht im Konflikt auseinander sein
Problem ist auch nicht gelöst. Aber er hat sich zumindest diese Seite angehört und hat
seinen Frieden damit geschlossen und weiß sozusagen was mit ihm passiert ist. Und auf
der einen Seite haben wir noch die Namensgeberin des Films, die Prinzessin Mononoke. Und das
ist quasi die Feindin der Herrin Noboshi. Das ist ein Menschenmädchen, die aber mit Wölfen
wohnt und die Wolfsmutter ist auch eine Art Gott. Und was dieser Film eben so gut macht
... dieses Szene sehr verdeutlich ist,...
... dass dieser Film eine Schreibregel sehr gut beherrscht...
... und zwar "Show, Downtown".
Man muss uns nicht erklären,...
... dass in diesem Film...
... Industrie gegen Natur kämpft,...
... sondern wir sehen es in allen Details.
Und das klingt wie so eine...
... schwarz gegen weiße Situation.
Ich musste bei diesem Film oder bei dieser Szene...
... oder generell bei diesem Setting...
... auch an Herr der Ringe denken.
Ich muss da sicherlich nicht viel zu erklären...
... um was es an Herr der Ringe geht,...
Da ist auch der weiße Magier Saruman, der da eine Industrie aufbaut, um die Orks zu backen.
Der haut die dann immer so aus dem Schleim raus, die sehen immer so wie frisch gebacken aus.
Und da ist das Ganze wesentlich schmerzer und weißer, weil Saruman ist ganz klar der Böse.
Der erschafft da eine Armee, um im Namen seines Herrn die Macht zu ergreifen und dieses Land zu mal trittieren und aus Mordor rauszukommen.
Und das hat man hier eben nicht, sondern da geht es darum, dass die Menschen diese Industrie brauchen, um zu überleben.
Also dieses Showdown-Tell verfrachtet einen als Zuschauer auch in so eine Zwickmühle.
Für wen bin ich jetzt eigentlich? Da gibt es keinen schnurrbar zwölfenden Bösewicht, den ich kacke finden kann,
sondern das Ganze spitzt sich zu einem Finale zu und dann knallt wie die Arschbacken zusammen,
weil ich eigentlich nicht will, dass es zu Ende geht, weil ich nicht will, dass der eine mehr Recht hat als der andere,
weil sie beide ihre Punkte haben.
Jawohl und deswegen kann ich euch den Film nur sehr empfehlen und wenn die Szene kommt,
dann denkt an mich, wie ich jedes Mal Gens out habe. Wenn er sagt, würde es den Fluch
von mir nehmen, würde ich es auch mit der Linken tun.
Kommen wir gleich zum nächsten Beispiel. Ah bzw. ich wollte noch Werbung für uns machen,
weil ich Schauder und Telly gesagt habe, unsere aktuelle Folge macht nichts außer diese eine
Schreibregel zu besprechen. Das heißt, wir haben sich schon immer mal mit dem Schreiben
auseinandersetzen wollte, in der Anfang ein Buch zu schreiben, eine ganz wichtige Regel,
die man immer wieder hört ist "Show, Don't Tell". Und die gibt es bei uns jetzt eben auch in der aktuellen Folge.
Und die kann man in unglaublicher Ermüdung der Genauigkeit auseinander nehmen.
Und das zweite Beispiel, das ist vielleicht sogar noch ein bisschen bekannter als Prinzessin Mononoke.
Und dabei handelt es sich "Game of Thrones".
Letzte Staffel war geil, oder?
Wer hat Game of Thrones gesehen?
Ah ja, der Kackehaufen ist da. Hände sind oben.
Noch ein Kackehaufen.
Habt ihr es nur gesehen oder wär es gelesen?
Ein Hand. Zwei Hände.
Ich bin stolz auf euch.
Ich habe es tatsächlich auch gelesen und gesehen,
bis eben auf die letzte Staffel,
weil ich das dann ein bisschen überdrüssig wurde.
Es hat irgendwie alles immer so lange gedauert
und hat nicht sogar, das ist jetzt gefährliches Halbwissen.
Das heißt, wenn's nicht stimmt, vergesst es am besten wieder.
Aber hat der Autor nicht auch schon selbst gesagt,
dass er den Erwartungen nicht gerecht werden kann?
Deswegen das Buch nicht zu Ende schreibt?
Ich weiß nur, dass sie...
Also, ich mein, "Game of Thrones",
man sagt immer so die letzte Staffel, die war kacke.
In Wirklichkeit war das aber so ein, wie soll ich sagen,
so ein stetiger Abstieg, also die Staffel davor war nicht so toll.
Das Einzige, was ich weiß, ist, dass sie damals diese 8. Staffel,
dass sie die gerusht haben und möglichst schnell damit fertig werden wollten,
weil ihnen ein Star Wars Projekt versprochen war,
dass dann auch gar nicht zu passiert ist.
Das wurde ihnen damit abgesprochen.
Die haben da zweimal ins Klo gegriffen sozusagen.
Aber was sie sehr gut gemacht haben, ist Staffel 1.
Ja, das hat ja bei der George R. R. Martin gut gemacht.
Die haben sie nur adaptiert.
Aber auf den sind ja auch alle sauer, weil alle auf das letzte Boko warten.
Ja, genau. Also von daher.
Kupftwicksprung.
Aber auf jeden Fall gibt in dieser ersten Staffel oder im ersten Buch eine Szene, die, wie soll ich sagen,
die vorgibt, wie es weitergeht.
Und zwar den Tod von NetzDark.
Achtung, Spoiler.
Achtung, wie heißt das?
Jetzt, 15 Jahre später, können wir das erst verraten, NetzDark stirbt.
Ach übrigens, ja, der Ringe hat wir schon angesprochen.
Wo ist er denn noch gestorben?
Naja Jean-Bienstüb der immer, der ist ja bekannt für seine Rolle.
Naja er ist als Borumienherr der Ringe gestorben wo wir wieder die Verbindung haben.
Der...
Ja, ja, der stirbt ganz oft.
Aber ich mag den Schau, ich sehe den gerne.
Ja, ist ein Guter.
Ja, ja, das ist ein Guter.
Und deswegen war ich auch so traurig eben, aber warum ist denn diese Szene so gut?
Das besprechen wir jetzt mit euch und zwar haben wir ja...
Ist ja eigentlich der Held, sag ich mal, der ersten Staffel.
Die rechte Hand des Königs wird, es gibt natürlich auch ganz viele andere Charaktere.
Aber der ist unser gut tut, unser moralischer Kompass.
Genau, er ist halt der Gute. Er tut es gut und er versucht es Gute zu tun.
Und da sage ich zum Schluss, da komme ich nochmal zum Schluss auf.
Genau, also in der Welt von Game of Thrones, wer es nicht kennt,
es wird immer so ein bisschen betitelt als Herr der Ringe mit Brüsten.
Ich will lieber zu Werkenbärter als Brüste, wenn ich ganz ehrlich bin.
Es gibt Rachen, es gibt Krieger, es gibt Königreiche, es gibt den Triegen.
In dieser Welt bewegt sich ihm Game of Thrones und da gibt es einen König, der liegt im Sterben.
Und der hat Kinder, die sind gefährlich etc.
Und der Netztag wird ihm seine rechte Hand.
Und dann wird ihm Verrat vorgeworfen und wir denken uns "Hey, Netztag ist unser Held."
Und der hat eigentlich Plottarmor, das heißt ihm kann nichts passieren, bis dann der Moment kommt, wo er stirbt.
Und wir ab diesem Moment wissen, in dieser Serie ist keine Figur sicher.
Da ist ein Genrebruch entstanden, der wirklich, ja ich glaube bis da auch nicht oft Vorker, Maxi.
Da gehört schon Mut dazu. Also es gehört Mut dazu, seine Hauptfigur zu töten.
Also auch durch den Outer, nicht nur durch die Serie.
Und ich finde, das war gerade in der Serie so gut umgesetzt.
Ich weiß noch, wie er auf diesem Richtersblock den Kopf so unten hat.
Und du denkst, jetzt kommt gleich irgendeiner.
Natürlich, ne? - Irgendeiner macht den.
Der kann jetzt nicht, das passiert gar nicht.
Und du sitzt davor, entweder vom Buch oder vom Fernseher,
und denkst, was zum F hab ich da gerade eigentlich gesehen.
Ja.
Und ich persönlich, als Automarkt,
dass mal den Zuschauer, den Lesenden mal richtig vom Kopf zu stoßen.
Und das macht Game of Thrones.
Und das war dann, glaub ich, auch so der Punkt, der für viele...
Ähm, so wichtig war an "Game of Thrones",
der das so ein bisschen zementiert hat, wie du gesagt hast.
Niemand ist sicher.
Und George Aramatin hat da eben eine...
Soll ich sagen, eine Linie überschritten,
von der man eigentlich immer dachte, dass die sicher war.
Da haben doch auch die Schauspieler dann in mein Drehbuch geguckt,
bei den Aufnahmen, weil sie wissen wollten,
ob sie diese Staffel überleben.
Also, nicht mal die wussten, was passiert.
Und das war auch ein sehr emotionaler Moment in den Büchern.
Ich weiß nicht mehr ganz, wie es in der Serie war, quasi wo die Kamera war, aber ich glaube,
in den Büchern war es ein Arya-Kapitel, also seine kleine Tochter, die Jüngste.
Und die musste den Tod von ihrem Vater mit ansehen.
Und das war schon echt heftig.
Und gleichzeitig wird der Antagonist der Geschichte, also der Bösewicht eingeführt.
Und zwar der Joffrey.
Und der war schon echt scheiße.
Ja. - Der Schauspieler hat halt auch so ein Punchable-Faces.
Also, und nichts gegen den Mann. - Ja, gar nicht so viel.
Aber das ist eben, was ich vorhin sagen wollte,
was jetzt noch mal wichtig wird.
NetzDark ist der moralische Anker in dieser Geschichte gewesen.
Er ist derjenige, der gut war, der versucht hat, Gutes zu tun.
Und deswegen war das auch so schockierend,
weil diese Geschichte auf einmal diesen guten Mann,
diesen Helden rausgenommen hat.
... so man einfach, dass der moralisch...
... ganz tiefer Abgründe sich auftun...
... und deswegen hat das noch mal mehr weh getan.
Ja.
Weil auch das Richtige tun...
... in dieser Welt einen eben nicht retten kann.
Ja.
Gut gesagt.
Hm? Gut gesagt?
Ne.
Ich glaub, ich bin kurz selbst auf die Schulter, weiter geht's.
Tribute von Panem...
... kennt das hier jemand?
Da gehen schon mehrere Hände hoch.
... sehr gut. Wer hat's gelesen?
Naja, jawoll. Wer hat's gesehen?
Eier sehr gut.
Okay.
Da war die Bu... Die Filmumsetzung tatsächlich auch ziemlich gut.
Also die Bücher waren ziemlich brutal, die Filme waren ziemlich brutal.
Das war echt eine gute...
... Umsetzung, eine gute Verfilmung.
Ich hab den ersten Film, glaub ich, gesehen.
Ja.
Ja, du guckst dir aber auch Trailer an und denkst jetzt, wie ist das jetzt das erste Mal das Bu?
Genau, ich glaub's haben wir beim letzten Mal schon gesagt.
Ich bin der einzige Mensch auf der Welt, der sich auf YouTube Filmtrailer anschaut und denkt,
ich boah, das ist geil, ich kaufe mir das Buch.
Habe ich bei Stephen Kingsdingens, wie heißt es, was jüngst daraus kam,
na wo sie die Straße entlang laufen, der Todesmarsch.
Ja genau, da hab ich das zum Beispiel gemacht.
Das ist ein gutes Buch.
Film auch.
Der Film ist auch gut.
Welche Szene haben wir dabei von Tribute von Panem?
Und zwar "Catniss sinkt für Rue" oder "Rue" - ich weiß gar nicht, wie man es ja ausspricht -
"Rue" oder "Rue" - "Rue" - "Gibber Rue"
Worum geht's?
In die Bute von Parlim, für die, die es nicht kennen.
Wir sind in einer Dystopie, das heißt eine Zukunft, in der die Welt einfach scheiße ist.
Heute würden wir es gegenwarten nennen.
Ich wollte es gerade sagen.
Aber das Buch ist ja auch schon ein bisschen älter.
In dieser Distupie leben die Leute in 12 Districts, in District 1 leben die Reichen und umso größer die Zahl wird,
desto ärmer wird der District und Kettnis wohnt eben in District 12.
Jährlich veranstaltet das Kapitol, die Bosse, die Reichen Spiele, wo dann zwei aus jedem District in Arena geworfen werden
die müssen dann ums Überleben kämpfen und wer überlebt wird dann reich. Und die Schwester von
Ketnes wird aufgerufen mitzumachen, aber sie opfert sich dann für sie und geht für sie in die
Arena und wir lernen die Ketnes, glaube ich, ziemlich schnell auch als Jägerin kennen. Jetzt keine
Kriegerin, aber sie hat Köpfchen und kann eben auch mit Bogen umgehen und weiß sich zu verteidigen.
Und in dieser Arena dürfen die Leute, also das ist ein "Ira gegen jeden", du darfst
niemanden vertrauen, weil jeder überleben möchte.
Und es passiert dann soweit, also es werden keine Gefangenen genommen, auch Kinder werden
in diese Arena geschickt.
Und Ketnis widersetzt sich allerdings dieser Regel, du musst jeden töten, sondern versucht,
... das junge Mädchen Roo...
... sagen wir mal zu beschützen.
Ich weiß gar nicht, ob sie sie wirklich beschützt hat,...
... aber auf jeden Fall wollte sie sie nicht töten,...
... sie wollte nicht nach den Regeln des Kapitols spielen.
Und wir sehen, wie vor ihren Augen die Roo getötet wird,...
... ganz brutal.
Die kriegen Speer durch die Brust, ne?
Genau.
Ja.
Und in diesem Moment, in dieser Szene wird Menschlichkeit...
... sehen wir Menschlichkeit in einem unmenschlichen Kontext,...
Denn Katniss nimmt sich die Zeit für einen Protest, indem sie das Mädchen begrebt und für sie sinkt.
Sie zeigt Schmerz an einem Ort, wo sie keine Schwäche zeigen kann.
Aber diese Schwäche wird zur Stärke, weil das eine riesige Welle an Sachen mit sich zieht,
mit denen wahrscheinlich niemand gerechnet hätte, vor allem nicht das Kapitol.
Das Krasse an der Situation ist ja, da befinden wir uns in einer Arena,
Die sind im Wald, die sollen sich gegenseitig töten.
Die haben Waffen gekriegt.
Da sind, glaub ich, sogar auch Monster oder irgendwelche Kreaturen.
Weiß ich gar nicht mehr.
Immer wieder was.
Also die lassen sich da was einfallen, dass es plötzlich nur noch regnet, dann wird es
so heiß und solche Speße können die da einstellen.
Also ziemlich, ziemlich unmenschlich und dann ist es eben diese leise Reaktion von der Katniss,
eben dieses Mädchen zu begraben, für sie zu singen und keine große Geste, die halt
Ja, genau so ein Gegenentwurf darstellt.
Und du hast ihm gesagt, schwäche wird zur Stärke.
Ich würde sagen, eine leise Aktion wird zu einer sehr lauten Aktion.
Weil die Leute gucken ja auch zu.
Das ist so ein Fernseheignis in der Welt von den Tributen von Panem.
Und es kommt ja noch hinzu,
dass sie in dem Moment auch ihre Rolle als Spielerin
und als Kriegerin verweigert.
Sie zeigt Salop gesagt im Kapitol den Stinkefinger und tötet Ru nicht, sondern sie begrebt sie und zeigt Mitgefühl.
Also anstatt die Spaltung zuzulassen, baut sie eine Brücke.
Zum District 11 in dem Fall denn, District Ru kommt aus District 11 und die Leute sehen das natürlich und alle Districts sind natürlich so ein bisschen befeindet, weil sie wollen ja so auch für sich überleben.
Und da hat jetzt Katniss gezeigt, hey, wir sind alle gleich,
dieser Scheiß hier muss nicht sein.
Und die Leute von "Distikte Elf" haben das gesehen.
Und sehen sie jetzt als Verbündete.
Und sie kriegt das gar nicht mit, weil sie in dieser Arena überleben muss.
Und schlägt da was los, das halt einfach Spaß macht, zu verfolgen.
Oder wo man natürlich auch mit weinen kann in dem Fall.
Die Szene ist ja auch deswegen so gut, weil in dem Moment mitgefühlt gefährlicher ist als Gewalt.
Alles rund um sie ist gefährlich.
Aber dieses Mitgefühl in diesem Moment, in diesem einen Moment ist viel gefährlicher,
weil das auf einmal die Leute daran erinnert, wo sie eigentlich herkommen und wer eigentlich
der Feind ist und wer sie gespaltet hat.
Sehr schön.
Zwei Mal haben wir es schon erwähnt.
Jetzt bringen wir es als Beispiel.
Herr Der Ringe, kennt das hier vielleicht jemand?
Andere Frage, die vielleicht schwerer zu beantworten ist, wenn man bei Stadtlandfluss Herr der Ringe
zieht, wo schreibt ihr es auf? Bei H oder bei D? Wegen Herr der Ringe, der Herr der Ringe.
Maxi, wo würdest du es hinschreiben? Oder bist du so einer der so was vorher auskaddeln
muss am Küchentisch? Das wird vorher ausgekaddelt. Das ist wie mit englischen Titeln am Anfang.
Wenn du vor einem Artikel kommst, kommt dann das subjektiv oder erst der Artikel?
spielt niemals Stadtlandfluss mit Lektoren.
Ja.
Aber schaut, Herr der Ringe mit Lektoren, denn da gibt es viele gute Szenen.
Aber wir haben eine Szene ausgesucht, die ist wunderschön, weil sie verbindet, Maxi.
Weißt du, was das Witzige ist?
Wir haben vor gar nicht allzu langer Zeit auch über gute und schlechte Szenen gesprochen
und haben tatsächlich über die eine schlechte Szene aus Herr der Ringe gesprochen,
exzessiv, die just direkt ziemlich
und direkt danach, nach dieser Szene kommt,
über die wir jetzt sprechen werden.
Da liegen Licht und Schatten sehr nah beieinander.
Wir befinden uns vor den Toren von Mordor.
Die große Schlacht ist eigentlich schon geschlagen.
Aber wir wissen nicht, ob Frodo den Ring in den Schicksalsberg geworfen hat
oder ob er es überhaupt jemals schafft.
Lebt er vielleicht noch? Wir wissen es nicht.
Und unsere kleine Armee, unsere kleine Heldentruppe,
ist drauf eingeschworen, bis zum Tod zu kämpfen.
Und dann stehen da zwei Charaktere.
Und einer davon ist Gimli, und der andere ist Legolas.
Jeder, der Herr der Ringe gesehen hat, kennt diese Szene.
Wollen wir das ganz romantisch vorlesen?
Soll ich Gimli machen? - Ich möchte Gimli sein.
Okay, dann bin ich Legolas.
Und zwar sagt Gimli folgendes.
Ich hätte nie gedacht, dass ich Seite an Seite
mit einem Elben sterben würde.
Wie wäre es, Seite an Seite mit einem Freund?
Eie, das könnte ich tun.
Und das ist ein ganz kurzer Dialog, der aber diesen Konflikt, den wir schon sehr bald kennenlernen
zwischen Zwergen und Elben in dieser Welt, der wird da in diesem Moment just zerschlagen.
Und auch wirklich sehr charmante Weise, weil Gimli, da macht eine Charakterentwicklung
... durch Gimli, das ist so ein Mörische,...
... das ist ein Franke.
Und die Elben sind ja...
... durchaus weltauf.
Und der Gimli...
... schafft...
Na ja, na ja.
Ja, die sind schon auch ziemlich...
... arschlein. Aber okay, das führt jetzt...
... zu weit.
Auf jeden Fall Gimli, den kennen wir so...
... als Mörisch und Elben und ich verfluche...
... euch.
Der wird da...
Ja, der macht eine Verwandlung durch.
Und ich glaube, der Legolas,...
... der macht das ziemlich charmant,...
... dass er das so annimmt.
Ja, der Legolas ist immer so ein bisschen...
dem Gimli ging über. Der Gimli ist halt, wie du sagst, der Gimli ist der Nemberger und der Legolas ist der
Feder und der Feder lässt es halt über sich ergehen. Und das Schöne an dieser Szene ist, dass das ja
eine, das ist ja im Prinzip ein, wie ein kleines Finale für diese beiden Figuren, die sich ja über drei
Filme hinweg immer so ein bisschen angestachelt haben. Sie haben gezählt, wie viele Orks sie umgebracht
Wir kennen die Szene als Legolas diesen Olifanten erlegt und da gibben die gesagt, der Zünder war trotzdem nur als einer.
Und sie haben sich immer so ein bisschen behagt und es war schon immer irgendwie freundschaftlich, aber da haben sie sich,
sie haben sich so ein bisschen ihre Liebe gestanden.
Ja und das ist doch auch so ein bisschen die Kernbau-Schafft von Herr Der Ring, so dieser Zusammenhalt,
eine Zusammenarbeit, scheiß auf Vorurteile. Wir bringen den Ring zusammen weg, der Sam und der Frodo, das ist die beste Bromance nach Scrops, würde ich sagen.
Wobei der Frodo schon echt eine ziemliche Bitch ist.
Ich find...
Ich find...
Je älter man wird, desto mehr versteht man die Bürde,
die Frodo zu tragen hat mit dem Ring.
Früher war das auch immer so, dachte ich mir, boah, ich will doch.
Ich will sein, geknechtes Gesicht nicht mehr sehen.
Da ist immer nur fertig und am schwitzen.
Ich mag jetzt nicht mehr.
Wir wissen alle, dass Sam in Wirklichkeit der Ware hält,
dieser Geschichte ist.
Aber je älter man wird, desto eher kann man den Frodo verstehen.
Es geht um Zusammenhalt und wir haben sie schon erwähnt, die Franken, die Nürnberger und die Klubberer.
Und ich finde aus diesem Film, da können wir uns hier eine Scheibe von Abschneidenden von Geburt an,
kriege ich hier mit, lieber fünfter als Führer und gut über die Grenze gekommen und das sind so Jokes.
Da kann mir keiner erklären, wo die herkommen.
Und ich finde so, wie soll ich sagen, so Wut aufeinander, ohne Herkunft, ich finde es nicht witzig.
Und oftmals, wie der Film zeigt, braucht es doch nur einen gemeinsamen Feind, um zusammenzufinden.
Und den haben wir doch, die Bayern.
Also deswegen, man kann aus diesem Film so viel lernen, Maxi.
Ja, und es hat tatsächlich auch eine Verbindung zu, selber wie bei die Tribute von Panem,
die Bösen sind die da oben, die Bösen sind die mit dem Ring, die uns knechten wollen.
Und wir, egal ob Vötter oder Nürnberger, Elb oder Zwerg,
wir müssen zusammenstehen und gegen die da oben das Schwert erheben.
Oder den Flug, den Podcast hochhalten.
Und dann werden wir gewinnen.
Vielen Dank. Wenn ihr jetzt noch Fragen an uns habt,
rund um Buchempfehlungen, Überschreiben, Kreative, Kniff etc.,
jetzt sind wir noch da, bis uns die Mikrofone abgenommen werden.
Der Abspann ist genauso leid.
Ich mach noch mal einen großen Applaus für Lesen und Lesen Lassen!
(Applaus)
Danke.
Ihr beide bleibt direkt hier Jürgen, das ist auch ein Mikrofon.
Ihr bleibt genau da sitzen, wo ihr gerade sitzt.
Damit geht auch schon die Viertel-Episode der vierten Staffel
der Podcast-Brause zu Ende.
Wir haben noch ein paar Danksagungen auszusprechen.
An euch fürs Kommen noch mal herzlichen Dank.
Und jetzt schon mal vielen Dank, dass ihr die Stühle,
auf denen ihr sitzt, gleich mit nach oben nimmt
Dafür bedanken wir uns ganz herzlich bei euch. Dieser Applaus ist für euch!
So, und dann hatten wir heute drei wunderbare Podcasts auf dieser Bühne.
Ich wollte auch noch mich bedanken, wenn ich Ton krieg.
Ich wollte mich auch noch kurz bedanken, dass ihr euren Freunden von uns erzählt,
dass ihr die das nächste Mal mitbringt, dass ihr diesen Podcast abonniert,
dass ihr Feedback darlastet und den Podcast bewährt, was man so macht mit Podcasts.
Die kennt es ja.
Und dann, jetzt hast du mir gerade irgendwas hingeworfen,
jetzt hab ich's wieder vergessen, was ich sagen sollte.
Ich bedanke mich dafür, dass ihr euch alle
eure Handy gleich rausnehmt und den vierten Dritten
in euren Kalender reinschreibt. - Nichts.
Der vierte Dritte ist nämlich die nächste Podcast-Brause
hier im Club Stereo.
Wieder mit grandiosen Podcasts, das nächste Mal mit dabei.
Ich freu mich da sehr drauf.
Es ist einer meiner Lieblings-Podcasts mit dabei.
Wenn ihr mehr erfahren wollt, hört die nächste Halbzeit-Brause.
Das darfst du mir nicht verraten heute.
Jetzt gehen wir grundlogisch nach hinten.
Hier vorne ist jetzt noch mal ein kleines Geschenk für euch beide.
Und zwar hier die offizielle Teilnahmeurkunde an der Podcastbrause.
Siego, du kommst auch noch gerade kurz.
Lese und lesen lassen.
(Applaus)
Einen "Knowledge Science".
Großapplaus für "Knowledge Science".
(Applaus)
Und noch einen großen Applaus für die Diputantinnen
heute auf unserer Bühne von "Translation Treasures".
Nina und Lisa. - Wir machen auch noch ein Fotoschnitt zusammen.
Wir machen jetzt noch das Podcast-Cover,
was ihr dann, wenn ihr die Folge natürlich noch mal anhört gleich,
irgendwann in die nächste Woche oder so.
Wir sollen uns näher zusammenstellen. - Fürs Foto gleich.
Foto machen wir jetzt. Kommt gut nach Hause.
Vielen Dank, dass ihr da wart. Es war sehr schön mit euch.
Bis zum nächsten Mal am 4.3. hier bei der Podcastbräuse.
Tschüss und am Vierter. - Tschau.
(Applaus)
Das war die Podcastbräuse mit euren Gastgebern
Jürgen Kraußs,KalliKnöbel und Patrik Rist.
Alle Termine zur kostenlosen Live-Veranstaltung
findest du auf podcast-brause.de.
Und wenn du selbst einen Podcast hast und gerne mit dabei wärst, kannst du dich dort auch bewerben.
Ansonsten abonniert den Podcast, hinterlasst uns eine Bewertung auf eurer Lieblings-Podcast-Plattform
und erzählt euren Freunden davon. Wir sehen und hören uns dann hoffentlich bald wieder. Prost!
(water running)