S3E3 Technostress im Lehrberuf: Wie ein gesunder Umgang mit Digitalisierung gelingen kann
2026-03-30 36 min
Description & Show Notes
In dieser Folge richten PD Dr. Luisa Conti und Prof. Dr. Barbara Drechsel den Blick auf die innere Seite von Schulentwicklung und fragen, was digitale Transformationsprozesse bei Lehrkräften auslösen. Entscheidend ist dabei, wie Lehrkräfte diese Veränderungen wahrnehmen, bewerten und für sich einordnen: Wie können sie ihre Motivation, ihre Ziele und ihren Umgang mit Belastungen so gestalten, dass sie handlungsfähig bleiben?
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie digitale Selbstregulation, die Reflexion eigener Einstellungen und eine konstruktive Fehlerkultur dazu beitragen können, digitale Transformationsprozesse souverän zu bewältigen.
Vorgestellt wird außerdem ein diagnosebasierter Fortbildungsansatz, der Lehrkräfte dabei unterstützt, ihre eigenen Einstellungen und Emotionen bewusst zu reflektieren und zielgerichtet Strategien im Umgang mit Digitalisierung zu entwickeln. Die Folge macht deutlich, dass Digitalisierung nicht nur eine technische oder organisatorische Aufgabe ist, sondern auch ein psychologischer und kultureller Prozess. Die Verantwortung von Schulleitungen und Bildungspolitik, verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen und ein unterstützendes Klima zu fördern, wird abschließend angesprochen.
Weitere Informationen zu ReDICo und dem ReDICo-Centre for Digital Interculturality Studies finden Sie unter: www.redico.eu
Besuchen Sie den YouTube-Kanal von ReDICo: https://www.youtube.com/@DigInterculture
Weitere Informationen zur Arbeit von Prof. Dr. Barbara Drechsel finden Sie unter: https://www.uni-bamberg.de/psychgschu/team/barbara-drechsel/
Link zur Fortbildung „Das Digitale Monster zähmen …“: https://digi4all.de/digitales-selbstregulation/
Hier geht es zur E-Learning-Plattform KIDS4ALLL: https://learn.kids4alll.eu
Die genauen Links zu den jeweiligen StrateDie-Kurzvideos und -Selftrainingseinheiten finden Sie hier: https://www.gw.uni-jena.de/28402/stratedie
Transcript
Hallo an alle und herzlich willkommen beim ReDICo-Podcast for Digital Intercultrality. Dieser Wissenschaftspodcast wird präsentiert vom ReDiCo Centre for Digital Interculturality Studies der Universität Jena, die ich gerade leite.
Ich bin Luisa Conti und freue mich hier, mit Ihnen sein zu dürfen. Das Interessengebiet von diesem Wissenschaftspodcast ist an der Schnittstelle zwischen gesellschaftlichem Wandel und Digitalisierung und diese dritte Staffel widmet sich dem strategischen Einsatz digitaler Medien in der Schule. Diese Staffel ist eine Kooperation des ReDICo Centres mit dem Projekt StrateDie, Strategische Digitalisierung für eine inklusive Schulentwicklung. Dieses Projekt wird im Rahmen des Programms des Bundes lernen:digital realisiert.
Dieses Programm ist vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziert. Als Gästin haben wir heute Frau Prof. Dr. Barbara Drechsel bei uns, die eine Professur für Psychologie in Schule und Unterricht an der Uni Bamberg innehat. Herzlich willkommen!
Ja, vielen Dank für die Einladung. Schön, dass ich da sein kann.
Ja, ich bin auch sehr, sehr froh und ich habe Sie eingeladen, weil ich entdeckt habe, dass Sie auch im Rahmen des Programms Lernen:Digital ein ganz spannendes Projekt leiten. Und ich fand es total wichtig, das Thema zu behandeln, worüber Sie in den letzten Jahren geforscht haben und eine Fortbildung dazu sogar entwickelt haben. Und zwar geht es heute um die innere Welt der Lehrkräfte. Wie geht es Lehrkräften mit Digitalisierung, also auch ganz persönlich, was sind die Einstellungen, die da sind und wie kann man damit umgehen. Aber es geht nicht nur um Einstellungen, es geht um viel, viel mehr, wie jetzt wir
entdecken werden. Daher würde ich gleich loslegen mit der ersten Frage. Sie verwenden ein interessantes Bild als Haupttitel ihrer Fortbildung und das ist „das digitale Monster zähmen“. So heißt also die Fortbildung und da frage ich mich, ist die Digitalisierung wirklich ein Monster bzw. wieso wird sie von manchen als Monster gesehen?
Also Sie sagen das schon sehr, sehr richtig „von manchen als Monster angesehen“. Also Sie haben es ja schon gesagt, wir befinden uns ja in diesem großen und wirklich wunderbaren lernen:digital-Kosmos, in dem in den vergangenen Jahren ja ganz viele
tolle und gut ausgedachte und beforschte Fortbildungen zu digital unterstützten und gestalteten Unterricht und aber auch zu übergreifenden Themen wie bei Ihnen in der Schulentwicklung eben entwickelt worden sind. Und das ist ganz klasse, das hat viel bewirkt und ich glaube viele Leute sind da wirklich mit viel Enthusiasmus unterwegs und auch mit hohen Kompetenzen, die sagen, ja das nützt mir was für meinen Unterricht, das entlastet mich auch beim Unterrichten, wenn ich digitale Tools verwende und so weiter. Und dann ist die Digitalisierung für diese Personengruppe sicher kein Monster, sondern vielleicht eher sowas wie ein Glücksdrache, mit dem man irgendwie durch die Schullandschaft reiten kann und ganz viel Tolles bewirken. Das ist so die eine Seite und die andere Seite ist eben auch eine Personengruppe unter Lehrkräften und es ist mir ganz wichtig zu sagen, dass es nicht unbedingt, es ist oft so ein Klischee, das sind die Alten und die Jungen
können das alle. Das finden wir gar nicht, sondern es geht durch alle Altersgruppen eben, dass es Lehrkräfte gibt, für die es eben ein Monster ist. Und das hat damit zu tun, dass Digitalisierung einfach groß ist. Es ist ja allein so ein Containerbegriff, dass es groß ist, dass es irgendwie als unüberwindbar wahrgenommen wird, dass es komplex ist, dass es vor allem auch nie still steht. Also einer der großen Stressfaktoren ist, glaube ich, dass man immer oder in den allermeisten Fällen gleichzeitig Lernender ist, also sich selber Dinge aneignet und die aber schon lernen muss, die auch weitergeben muss an Schülerinnen und Schüler. Und das ist bei so technischen Dingen vielleicht auch noch okay und mag aber auch schon Personen in Stress versetzen, aber ich denke gerade so dieses Vermitteln von bestimmten Haltungen
auch kritischen Distanzen oder kritischen Umgang und so weiter, wenn man da selber noch struggelt und eigentlich am Überlegen ist, wie stehe ich selber dazu und dann schon so was unterrichten. Das sind Dinge, die glaube ich, es wirklich anstrengend machen. Oder wenn man eben innerlich das ablehnt, weil sie von Einstellungen gesprochen haben, und ich muss es aber, es ist einfach eine Anforderung an mich, damit jetzt umzugehen und sozusagen in diesem für mich bösen Spiel auch noch zu lächeln. Ich glaube, das sind Faktoren, die das zu einem Doppeldecker machen und das löst einfach oft negative Emotionen aus. Und wir wissen, dass Lehrkräfte eine professionelle Gruppe sind, die einen hohen Stresserleben.
Die sind für negative Emotionen tendenziell anfällig, nicht alle, wie gesagt, aber das kommt vor und dann kann man eben aufgrund von Vorgaben, von Erwartungen, von Anforderungen dem auch nicht ganz entkommen und ich glaube da entsteht dann was Monströses sozusagen.
Und das Monströses ist wahrscheinlich verbunden mit diesem „Technostress“, das ist so ein Begriff, den Sie in Ihre Fortbildung verwenden und da wäre die Frage, wie entsteht dieser Technostress und was sind typische Auslöser?
Also auch der Technostress ist ein großer Begriff, so einer, der vielfältig verwendet wird und es ist auch je nach Person, nach Persönlichkeitseigenschaften, auch nach Berufsgruppe zum Beispiel schwerer oder leichter sozusagen auszulösen, wenn man so rum denken will. Und was Technostress verursacht, ich glaube, das weißt doch jeder aus dem privaten Bereich, das sind Dinge wie technische Probleme, instabile
Software, defekte Geräte, schlechtes WLAN, all diese Dinge. Und mit denen haben Lehrkräfte natürlich auch zu kämpfen. Dann ist es zeitlicher Mehraufwand: Also die Vorbereitung von digitalen Unterrichtsmaterialien, Dokumentationen, Online-Kommunikation ist zumindest in der Phase, wo man das erlernt, auf jeden Fall Mehraufwand. Es entlastet vielleicht irgendwann, aber da muss man erst mal hinkommen.
Psychischer Druck, Unsicherheit, Angst im Umgang mit irgendwelchen Tools, in der Klasse ausgelacht werden. Das sind ja alles so Dinge, wenn die Schüler das schon besser können, da ist dann schon wieder dieser Doppeldecker.
Ständige Verfügbarkeit über digitale Kanäle, also Entgrenzungsphänomene, muss ich jetzt am Wochenende auf die Dinge in meinem Schulmanager oder auf WhatsApp oder sonst wo antworten. Einfach eine hohe Gesamtbelastung und natürlich auch vielleicht ganz aktuelle Diskussionen, wenn man bestimmte Inhalte, die mit Digitalisierung verbunden sind, einfach ablehnt und sie aber eben nicht vermeiden kann. Also ich kenne zum Beispiel Lehrkräfte, die in der Covid-Zeit so eine stark ablehnende Haltung entwickelt haben. Das ist ja sicher nicht pauschal richtig, irgendwie, dass unsere Kinder durch die Digitalisierung komplett verdorben und verbogen werden. Wir haben ja die ganz aktuelle Diskussion zum Social-Media-Verbot zum Beispiel, aber es ist natürlich auch was dran, dass sehr, sehr ungünstige Entwicklungen in dieser Zeit gelaufen sind, die uns ja auch...
gerade noch oder schon auf die Füße gefallen sind oder gerade dabei sind und das sind alles Stressfaktoren, die wir unter Technostress dann so zusammenfassen.
Ich fand es ganz spannend, Sie sprachen jetzt vom Rollenverständnis: Digitalisierung verändert die Rolle der Lehrkraft. Wollen Sie dazu was sagen?
Also das ist mit Sicherheit so und ich finde das unheimlich schwierig, den Anspruch oder wenn man den Anspruch an sich selbst stellt, da immer eine Nase voraus zu sein und Bescheid zu wissen und sozusagen in dieser Lehrkraftrolle, in der ich sage dir, wo es lang geht, Rolle zu bleiben, wo wir wissen, dass ganz häufig, gerade jetzt, wenn man mit mit ein bisschen älteren Schülern zu tun hat, die einem da weit voraus sind und die einem da alles mögliche vormachen, ich sehe das auch an meinen eigenen Kindern, die so viel schneller sind mit diesen Dingen und wenn ich beharre auch dieser Rolle und dieser transmissiven Vorstellung von ich bringe euch die Dinge bei, dann gerate ich natürlich in Stress und dann habe ich Schwierigkeiten und von daher, ja ich glaube es ist ein ganz großes Feld, in dem man sich da bewegt, in dem man drüber nachdenken muss:
Wie verändern sich Rollen, wo sind aber auch dann wiederum Lehrkräfte eben aufgrund größerer Lebenserfahrung und aufgrund ihrer pädagogischen Expertise auch in der Lage zu sagen, naja das kann schon sein, dass du das jetzt kannst und dass es ganz toll ist, aber du vergisst gerade drüber nachzudenken, dass es gefährlich ist, dass es schlecht ist für dich, dass es schlecht ist für andere, wo man sagen kann, ja da haben eben Lehrkräfte dann doch wieder was anzubieten sozusagen oder was zu sagen, was auch wichtig ist für Schülerinnen und Schüler, die sich vermeintlich schon sehr sehr gut mit diesen Dingen auskennen. Also es geht eher an meine positive Fehlerkultur auch?
Unbedingt, ja, das ist auch Teil unserer Fortbildung übrigens. Und Sie haben verschiedene Faktoren benannt, die diese Technostress hervorrufen. Wenn wir jetzt die externen Faktoren auf der Seite lassen und schauen wir eher auf die Faktoren, die eher mit dem inneren Welt der Lehrkraft zu tun haben. Sie bieten auch Strategien und Ideen, wie man diesen Technostress-Monster zähmen kann. Wollen Sie schon was verraten?
Also wir haben natürlich uns umgeguckt, was Ressourcen sind, was Entlastungsfaktoren sind. Und da gibt es die, wie Sie schon gesagt haben, sozusagen die äußeren Unterstützungsmöglichkeiten. Und Sie haben vielleicht gesehen, dass unser Projekt den Untertitel Digitale Selbstregulation trägt. Und das ist so ein bisschen die Grundidee. Theorien der Selbstregulation sind einfach die wissenschaftliche Grundlage
unserer Projektidee. Und da geht es um verhaltensbezogene Fähigkeiten, die es möglich machen, sich an wechselnde Umstände anzupassen, erstmal ganz allgemein.
Und das ist natürlich etwas, was wir dann für die Digitalisierung ja kontextualisiert haben und spezifiziert haben. Und das hat kognitive, motivationale, emotionale Aspekte.
Also es ist was ganzheitliches und ich glaube auch wirklich, dass man nur mit sozusagen sich Gedanken machen da man sich schwer tun wird, sich zu regulieren in diesem Kontext. Selbstregulation läuft so im Normalbetrieb, wenn keine besonderen Anforderungen an uns gestellt werden, so ab, dass wir es eigentlich gar nicht so mitkriegen und gar nicht so spüren. Aber in dem Moment, wo Anforderungen kommen oder wo eben Technostress entsteht, wo Anforderungen von außen an uns gestellt werden, da ist es sozusagen ja regulationspflichtig. Da müssen wir irgendwas tun,
um in so einem Gleichgewicht zu bleiben, um Anforderungsniveaus und eigene Emotionen, Motivation, Gedanken auch zu kontrollieren, uns im Griff zu behalten, weiter zielorientiert an Dingen zu arbeiten und so weiter.
Das ist die Idee und da sind einige Dinge, die dazu beitragen, die nicht wir erfunden haben, sondern die in der Forschung natürlich seit vielen Jahren beschrieben sind. Und das hat natürlich einmal zu tun, das darf man nicht vergessen, mit digitaler Kompetenz, also sicherer Umgang mit diesen Tools, mit diesen Dingen, das mindert Stress. Das ist glaube ich vollkommen klar. Aber da muss man auch erstmal hinkommen und sich da wirklich hintrauen, sich das auch anzueignen. Was wichtige beitragende Faktoren sind oder Ressourcen sind: das sind positive Einstellungen, das hatten Sie auch schon erwähnt, motivationale Faktoren, das ist Selbstwirksamkeit, also die
Fähigkeit, sich positiv einzuschätzen, hilft auch weniger Techno-Stress zu erleben. Wenn man eben zum Beispiel der Meinung ist, dass digitale Medien, Kommunikation und individualisierten Unterricht, Differenzierung, alle möglichen Dinge auch erleichtern, dann erlebt man Selbstwirksamkeit und dann ist es auch eine Entlastung. Also das sind so ein bisschen die Faktoren. Die Fehlerkultur, die Sie schon genannt haben, ist etwas ganz wichtiges und wir haben auch ein Modul, das nennt sich Selbstführung, wo wir uns auch damit beschäftigen, wie man sozusagen auch Barrieren zur Seite schieben kann, indem man sich selber strukturiert, sich ordnet und da habe ich wieder das Monster-Bild und sage: Du Monster, dir werde ich schon beikommen. Ich werde irgendwie kleine Schritte gehen, aber irgendwann kann ich dich vielleicht nicht erledigen, aber ich kann irgendwie um dich herum oder es mit dir ein bisschen aufnehmen.
Also es hat viel mit Haltung zu tun, wenn ich richtig verstehe, und deswegen fände ich interessant, wenn wir uns genauer anschauen, was unter Einstellungen zu finden ist.
Also unsere Einstellungen sind ja erstmal, also psychologisch betrachtet jetzt sozusagen, einerseits was Subjektives und sie bestimmen halt ganz stark mit, wie wir auf bestimmte Dinge, denen wir begegnen, reagieren. Also die Einstellungen, „digitale Tools helfen mir bei der Unterrichts oder sind gut für die Unterrichtsvorbereitung“, werden dafür sorgen, also diese Einstellung wird dafür sorgen, dass ich mich diesem Thema unbefangen, positiv nähere, was dazu führt, dass Anforderungen in diese Richtung eben gerne und engagiert bearbeitet werden, dass ich auch denke, das kann ich vermutlich oder das werde ich schon irgendwie schaffen oder so.
Das hat kognitive Aspekte, affektive Aspekte, Verhaltensaspekte und jetzt haben wir ja schon ein bisschen darüber gesprochen, dass diese Digitalisierungsdinge einfach in vielen Dingen ambivalent sind und bei ambivalenten Einstellungen und das ist es ja glaube ich gerade was das wirklich so schwierig macht, dass es immer, wir Vorteile sehen, aber auch ganz schwierige Dinge, also mit diesem Social-Media-Verbot, das wird ja auch gerade diskutiert, dass das auch Ausschluss ist aus Teilhabe, wenn man das jetzt wirklich ganz kappen würde für Kinder und Jugendliche oder für, ja, das ist, da würde ich auch irgendwie nicht mitgehen und das nicht haben wollen und auf der anderen Seite sehe ich viele gefährliche Faktoren, wo ich sagen würde, oh das muss weg, da müssen unsere Kinder davor geschützt werden, also das ist so ein Beispiel, wo man sieht, wie Einstellungen ambivalent werden.
Ich glaube auch, dass durch dieses Learning on the job, was ich gesagt habe... also ich muss es noch selber lernen und aber schon weitergeben, entsteht glaube ich auch Ambivalenz. Und das macht es herausfordernd. Unsere Einstellungen sind vielleicht weniger handlungsleitend, was man so aus der Forschung weiß, als man so denken würde, dass man dann immer daran orientiert wirklich handelt. Aber ich glaube schon, dass es Handlungsbarrieren gibt, die einfach durch bestimmte Einstellungen entstehen. Und wie kann man damit umgehen? Also ich glaube, es hilft und das ist so ein bisschen die übergeordnete Idee in unserem gesamten Angebot. Es hilft einfach immer genaues Hinsehen. Also ich kann eben positive, negative Seiten der Digitalisierung im Unterricht idealerweise wahrnehmen und auch auseinander halten. Und mich natürlich dann auf die positiveren konzentrieren oder irgendwie versuchen, wie finde ich eine gute Schublade, in die ich die negativeren sperren kann, sozusagen.
Ich lerne in diesem Kurs zum Beispiel mir Gedanken zu machen über meine eigenen Einstellungen und Haltungen gegenüber digitalen Medien, um überhaupt mal zu sortieren. Also ich kenne viele Menschen, die gerade eine hohe Distanz haben, die sagen, „Ach, das ist doch alles ganz schwierig oder alles negativ oder das hat so viele Sorgen und Schwierigkeiten über die Menschheit gebracht oder alle Eltern müssen damit kämpfen, weil es das gibt“ oder sowas. Das ist sehr pauschal und wenn man lernt, das für sich auch differenzierter auseinanderzunehmen, hat man glaube ich schon ganz viel gewonnen und dann ist man in der Lage auch Einstellungen zu verändern bzw. eben mit diesen ambivalenten Einstellungen besser umzugehen.
Okay, also wenn ich richtig verstehe, es geht darum, Lehrkräfte zu unterstützen, bewusst zu werden über die eigene Einstellungen, damit man sie selber besser regulieren kann und auch vielleicht, Dinge anders zu sehen und in ihrer Vielfältigkeit zu sehen,
ja das Potential mehr zu erkennen. Und dafür gibt es eben recht konkrete Übungen in unserem Kurs, wo man sich dem wirklich einfach mal widmen kann und Dinge wirklich sortieren und auseinandernehmen muss. Da muss man ein bisschen Zeit reinstecken, aber es ist eigentlich eine ganz interessante Reise, finde ich. Jetzt bin ich neugierig geworden, möchten Sie eine nennen? Ja, also ich würde jetzt vielleicht gar nicht so gerne so lange auf den Einstellungen oder bei den Einstellungen bleiben, aber es gibt zum Beispiel so ein ABC Schema, also Auslöser, Bewertung und Konsequenz und wenn man in so eine Einstellung mal reinschaut und sagt, was macht meine Einstellung in bestimmten Situationen mit mir, was löst sie aus, wie bewerte ich, was ist dann die Konsequenz daraus, was tue ich dann oder was tue ich dann auch nicht, obwohl ich vielleicht eigentlich weiß, es wäre gut, das jetzt zu tun oder so. Das sind so Möglichkeiten,
Dinge einfach zu sortieren für sich und sich bewusst zu werden, was passiert eigentlich durch meine eigenen Einstellungen mit meinem Handeln, mit meinem auch professionellen Tun in diesem Kontext.
Also das fand ich jetzt total spannend, ich will jetzt auch diese Übung ausprobieren. Man kann auch wahrscheinlich in Bezug auf verschiedene Einstellungen im Leben ausprobieren und einfach bewusst zu werden, was sie mit einem machen. Aber Sie haben gesagt, die Einstellungen sind total wichtig, aber es gibt andere Dinge, die wichtig sind. Dann sagen Sie bitte, was Sie gerne in so einem kurzen Podcast hervorheben wollen, weil das ist eine Chance,
weil wir endlich Platz schaffen für ein Thema, das ich denke wirklich unterbelichtet ist. Und das ist diese Lehrkraft in ihren Bedürfnissen, in ihren Aufgaben, in ihren Herausforderungen.
Es ist ein bisschen der Witz an unserem Angebot, dass es sehr stark individualisiert sein soll. Dass eben jeder die Möglichkeit hat, an den Faktoren zu arbeiten, die für ihn oder sie am wichtigsten sind. Deswegen gibt es unser Diagnosetool. Also man bearbeitet erstmal so einen Fragebogen mit verschiedenen Alltagsszenarien aus dem Schulalltag und wird gefragt zu verschiedenen Konstrukten, nennen wir das. Also zu Einstellungen, zu Motivation, zu Emotionen, zum Umgang mit Fehlern zum Beispiel, zu Zielsetzungen und Zielorientierung. Also wie gut kann ich denn überhaupt mir in diesem Bereich, der mir vielleicht riesig und unüberwindlich erscheint, Ziele setzen, die so klein sind, dass ich sie auch wirklich verfolgen
kann und nicht, ich muss mich jetzt mal darum kümmern, dass ich mich auskenne in dem Bereich oder so. Das ist ja nahezu nicht umsetzbar, sondern ich muss viel, viel kleiner anfangen. Heute schaue ich mal in diese und jene Anleitung oder befasse mich auf diese Art und Weise damit und schaue, dass ich einen ersten Einstieg in irgendeine Sache bekomme oder sowas. Also all diese Dinge bearbeitet man für sich in dem Fragebogen und dann bekommt man eine Rückmeldung. Und diese Rückmeldung ist sozusagen für uns wichtig eben ein diagnosebasiertes Angebot, wo wir sagen, also aus unserer Sicht ist das Beste, wenn du jetzt mal guckst, was mache ich eigentlich mit meinen Emotionen im Umgang mit Digitalität.
Da sieht es so aus, als könntest du profitieren davon, wenn du dich darum kümmerst. Das ist natürlich alles total freiwillig. Sie sind ja vollkommen alleine und unabhängig in diesem Kurs,
Und keiner muss irgendwas, aber es ist halt so ein Hint, guck doch mal dahin. Und dann können die Personen, die sich da durchnavigieren, eben zu diesen verschiedenen Bereichen, die ich jetzt gerade genannt habe – einer, das hatten wir vorhin auch schon gesagt, da ist noch die sogenannte Selbstführung – kann man da durch navigieren, kann sich erst mal so ein bisschen schlau machen, was ist denn mit diesen Begriffen eigentlich gemeint, was ist jetzt unter Motivation zu verstehen oder Umgang mit Emotionen und so weiter
und kann dann einfach verschiedene Übungen machen, die auch in dem Lehrkräfte-Alltag – so gut wir das halt konnten, wir haben uns da sehr bemüht – eingebettet sind und versucht, wir haben auch zwei Personen, die da immer wieder dargestellt werden und wo erklärt wird, wie die mit Dingen umgehen oder was denen auch Probleme bereitet und so weiter.
Ich würde erst mal sagen, alles was Emotionen sind, das ist etwas
was stark selbstregulationsbedürftig ist, sozusagen. Also diese negativen Emotionen, Ängste, die eben auch durch diese häufig gleich soziale Situation, ich gehe damit jetzt ja meistens oder sehr häufig gleich in der Öffentlichkeit und vor meiner Schulklasse. Es ist aber auch Ärger, wenn wieder alles nicht funktioniert. Es ist einfach so eine Unsicherheit. Es ist Langeweile über bestimmte Dinge, die man eigentlich nicht mehr erleben will.
Oder da gibt es ganz verschiedene Dinge, die man sich, glaube ich, gut angucken kann und wo man den Umgang damit etwas besser lernen kann. Und ich denke auch, diese ganze Komplexzielsetzung dranbleiben.
Es werden Fehler passieren. Also ein Kapitelchen heißt auch, wer digital unterwegs ist, macht Fehler. Es ist einfach so. Und lieber erkennt man das an und geht damit konstruktiv um, als dass man es gleich bleiben lässt oder dass man jedes Mal in Trauer oder Wut oder Ärger ausbricht. Was ja auch wiederum etwas ist, was man Schülerinnen und Schülern frühzeitig beibringen sollte im Umgang mit Lernen überhaupt, aber natürlich auch im Umgang mit digitalem Lernen im speziellen.
Das heißt, es geht nicht nur um Lehrkräfte unterstützen, aber wenn man das macht, geht es eigentlich auch um Schüler:innen zu bilden. Weil Lehrkräfte so als Vorbild auch in Bezug auf ihre Haltung zur Digitalisierung dienen.
Also das ist das, was ich vorhin mit diesem Doppeldecker gemeint habe. Ich muss es sehr häufig selber erst lernen oder mir klar werden über, also KI ist jetzt nicht erst seit gestern morgen auf dem Markt, aber noch nicht so lange, dass Lehrkräfte, die seit vielen Jahren im Beruf sind, da jetzt wirklich eine Haltung dazu entwickelt haben und auch nicht eine Expertise, die sie mit dieser Tatsache der KI sozusagen in unserem Leben, in unserer Gesellschaft zu einer Haltung, einem Umgang damit gebracht haben, wo sie sich sicher fühlen und sagen, es kommt ständig irgendwas Neues und Schülerinnen und Schüler bringen wieder irgendwas, womit man auch wieder lernen muss, umzugehen und so weiter. Und das lässt natürlich Emotionen hochkochen. Das lässt unter Umständen die Selbstwirksamkeit, ja ich komme schon klar, mit meinem beruflichen Leben, mit meinem Unterricht, mit meiner Klasse, vielleicht auch mal ganz niedrig werden, weil man vielleicht sagt, da kommen jetzt Anforderungen, da weiß ich eigentlich gar nicht, wie ich reagieren soll.
Ich habe mir ihre Fortbildung natürlich angeschaut und da bieten sie verschiedene Modelle vor, verschiedene Strategien zu verschiedenen Zwecken, zum Beispiel, Zielsetzung, Zielorientierung und Selbstführung. Möchten sie die eine oder die andere
vielleicht als Tipp vorstellen?
Bei der Selbstführung, das finde ich eigentlich so ein ganz interessantes Konzept. Das ist auch so ein jüngeres, psychologisches Konstrukt eigentlich, und da geht es so ein bisschen darum, okay, ich habe bestimmte Aufgaben und ich kann erst mal, dadurch, dass ich für mich selber kläre, was ist das jetzt eigentlich eine Aufgabe, ist es eine lästige Pflichtaufgabe, ist es eine einfach zu managende Aufgabe, die ich halt machen muss. Die macht mir jetzt nicht viel Spaß, aber ich habe auch nichts davon, wenn ich sozusagen dagegen ständig rebelliere und ich erkläre sie jetzt einfach zu einer Management-Aufgabe und dann kümmere ich mich drum. Dann schaue ich die Aufgabe erstmal genauer an: Was muss eigentlich genau erledigt werden? Was vielleicht so die Angst und Sorge auch reduzieren kann? Es ist vielleicht gar nicht so viel und so unüberwindlich, was ich in dieser konkreten Situation machen muss.
Was muss ich vielleicht aber auch nicht erledigen? Und wo kann ich sagen, das mache ich nicht, das geht mir jetzt aus irgendwelchen Gründen zu weit oder das brauche ich nicht oder da kann ich auch auf was anderes zurückgreifen, was mir auch weiterhilft in diesem Kontext. Ich kann dann die Situation noch mal analysieren. Kontext habe ich ja gerade schon gesagt.
Welche Bedingungen brauche ich, damit so eine Aufgabe realistischerweise erfolgreich erledigt werden kann?
Das sind so kleine Sachen. Und dann kann ich Bearbeitungsstrategien auswählen. Also was mache ich jetzt, wie bearbeite ich konkret und so weiter. Und vielleicht merken Sie, so eine Aufgabe wird dadurch durch jeden dieser gedanklichen Schritte an diesem Analysieren und Strukturieren kleiner und handhabbarer. Jetzt kann man natürlich sagen, ja woher soll ich denn diese Zeit nehmen, das so ausführlich zu analysieren. Ich glaube, das ist was, was man mal macht und um es zu erlernen, wie bei allen Strategien oder beim Strategieerwerb generell, dass es natürlich erst mal Zeit kostet, sich so was anzueignen, aber irgendwann, wenn das sozusagen sitzt und wenn man das in sein Handlungsrepertoire integriert hat und das gut gelernt hat, was einem da hilft, dann geht das auch sehr schnell und dann ist man da auch sehr viel effizienter damit.
Also, das ist eine Investition, eine wichtige Investition.
Genau und vielleicht noch abschließend, was natürlich dann immer wichtig ist. und es ist auch so ein generelles Prinzip in der Selbstregulation, ist natürlich... Selbstbeobachtung, also Selbstmonitoring, mich beobachten, während ich etwas tue, mir sozusagen selber über die Schulter zu gucken und auch hinterher zu reflektieren, wie war das jetzt, was war erfolgreich, was mache ich nicht mehr.
Ja, dann vielen Dank für diesen Einblick in diesen wichtigen Bereich. Ich mag den Podcast abzuschließen mit so ein Plädoyer, Empfehlungen, Wünsche-Äußern. Dann würde ich zuerst in Bezug auf die Lehrkräfte fragen: Insgesamt betrachtet, welche Repräsentation von Digitalisierung kann das Monster ersetzen und zur Inspiration für Lehrkräfte fungieren?
Ja, ich habe mir das auch schon
natürlich überlegt, ob das irgendwie ein glücklicher Titel ist. Ich glaube irgendwie schon. Wir hatten ja auch schon geklärt, dass es eben durchaus nicht für alle ein Monster ist. Für andere wird es aber vielleicht auch immer ein Monster sein. Vielleicht wird es ein Untier herabgestuft sozusagen zum Untier. Vielleicht eines, das man irgendwann besser kennt und für das man weiß, wann es zum Beispiel schläft oder wann es gute Zeiten hat und freundlich ist.
Mit welchen Strategien ich es vielleicht zeitweise verscheuchen kann oder ruhig stellen kann oder vielleicht auch welche Leckerlis mag, damit es sich irgendwie beruhigt und nicht gegen mich arbeitet. Also glaube ich wäre da eher als bei so einer, jetzt für diese Gruppe, für die wir hier gearbeitet haben, vielleicht auch so eine...
Idee von Umgang mit Fehlern oder mit Unzulänglichkeit. Ich muss jetzt auch nicht zur Enthusiastin werden und sagen, wo sind die nächsten Anwendungen und lasst mich da jetzt endlich einarbeiten, sondern ich kann da vielleicht auch in einem Lehrkräftekollegium eine der Personen sein, die sagt, ich bin nicht die Speerspitze der Digitalisierung. Solche Lehrkräfte sollte es vielleicht durchaus auch geben, aber ich lehne nicht ab, ich fürchte mich nicht und ich komme damit irgendwie zurecht. Also vielleicht wäre das auch wieder eine ambivalente Antwort.
So ist es, die Realität ist komplex, vielen Dank. Und an Schulleitungen, also welche zwei Entscheidungen können Schulleitungen treffen, die Technostress reduzieren können?
Schulleitungen setzen natürlich ganz stark die Rahmenbedingungen, die sind einerseits technischer Natur, das hilft natürlich, aber da haben Schulleitungen auch nicht immer die Entscheidungsgewalt. Ich glaube, dass das Lernklima in diesem Bereich eigentlich entscheidend ist. Also Bemerkungen wie, also wer es jetzt immer noch nicht gecheckt hat, dass das ganz, ganz wichtig ist, der... da weiß ich dann auch nicht oder sowas, das ist ganz schwierig.
Und ich glaube, es ist wichtig zu sagen, das ist ein Lernfeld, in dem immer alle noch dazulernen.
Und wenn das für so eine Organisation wie eine Schule wirklich gelebt wird, wenn zum Beispiel auch, und ich glaube auch da haben Schulleitungen wirklich gerne Entscheidungsmöglichkeit oder eine Einflussmöglichkeit, wenn sie zum Beispiel kooperatives Lernen, unter ihren Lehrkräften anregen und da eben nicht sagen, macht doch mal jetzt irgendwie zusammen, sondern
vielleicht auch bestimmte Gruppen zusammenstellen und sagen, kannst du und du und du euch da mal zusammentun und das bearbeiten. Wir wissen ja, dass kooperatives Lernen sehr, sehr wirksam ist und eben auch Personen voneinander profitieren können, dass insgesamt tiefer nachgedacht und besser elaboriert wird, dass modelliert wird, voneinander abgeguckt, voneinander gelernt wird und so weiter. Ich glaube, da steckt eine große Möglichkeit drin. Und das funktioniert aber nicht, wenn halt Einzelne abgekoppelt sind und in der Konferenz immer den Kopf einziehen, wenn es wieder um Digitalisierung geht, weil sie sich da gar nicht rantrauen und sich dann vielleicht krank melden, weil ein pädagogischer Tag dazu angesetzt wird oder so.
Sie sagen selbst, dass Schulleitungen nicht die Entscheidungsgewalt haben über alles.
Dann gebe ich Ihnen die Möglichkeit, auch an sogenannte Policymaker zu adressieren. Was könnten Sie ändern, damit Digitalisierung als gestaltbarer Bestandteil professioneller Arbeit von allen angesehen werden könnte?
Vielen Dank, dass Sie den Punkt machen. Das bringt mich nochmal zu etwas, was ich wirklich wichtig finde. Unsere Fortbildung ist nicht so gedacht, diese digitale Selbstregulation oder eben das Zähmen des Monsters zur Lehrkräfte-Privatsache zu erklären und zu sagen, wer es nicht kann, soll halt an sich arbeiten oder so. Es ist ein Angebot und wir sehen darin große Potenziale, aber wir sehen nicht, dass das unabhängig davon ist, was an Rahmenbedingungen eben vorhanden ist und was gestellt wird.
Und für Policymaker, würde ich sagen, natürlich Ausstattung, WLAN, Kompatibilität, Rechtssicherheit, all diese Dinge. Aber ich glaube, dass ganz viel dranhängt, Anforderungen, die gestellt werden, gut zu erklären. Und gerade in diesem Bereich eben zu sagen, warum muss das jetzt alles passieren, warum muss ich so viele neue Dinge machen und warum will sozusagen mein Arbeitgeber von mir, dass ich mich in diese Sachen einarbeite. Ich glaube, wir haben viele, viele gute Gründe, das zu tun. Aber ich glaube, dass es oft mangelhaft erklärt wird. Und ich glaube, dass man da die Leute viel mehr, also die Lehrkräfte viel mehr mitnehmen kann.
Und sie dann natürlich zu unterstützen, Fortbildungen anbieten und so weiter. Beratung zu leisten, ich komme ja aus Bayern. Wir haben hier großartige Berater für digitale Bildung, die wirklich auch vor Ort mit den Menschen bereit sind, zu arbeiten. Auch die haben aber das Problem, dass sie manchmal sagen, an die Leute, die vielleicht wirklich unsere Berater am dringendsten brauchen würden, an die kommen wir gar nicht gut ran. Vielleicht, wenn unser Kurs jetzt ein bisschen dazu beitragen könnte, dass Lehrkräfte sich anschließend aus dieser Lähmung vor dem Monster oder aus dem Karnickeldasein vor der Schlange so weit herausbegeben können, dass sie Beratung nachfragen, dann wäre für mich damit auch schon ganz viel gewonnen. Also ich glaube, es geht gar nicht um ganz große Schritte. Jetzt habe ich wieder den Bogen zu den Personen geschlagen, aber ich glaube, das Policymaker-Punkt ist hoffentlich auch gemacht.
Auf jeden Fall haben Sie alle Frage wunderbar beantwortet und wir haben alle, denke ich, tatsächlich Lust, diese Fortbildung
zu machen. Den Link zu der Fortbildung finden Sie in den Show Notes. Also vielen, vielen, vielen herzlichen Dank an Sie, Frau Barbara Drechsel, dass Sie dabei waren. Ganz herzlichen Dank an Sie.
Hat sehr viel Spaß gemacht.
Dann vielen Dank an alle Zuhörende. Gerne können Sie sich auch die StrateDie-Educasts anschauen, sowie die interaktiven Trainingseinheiten mit einem Buddy gerne erleben. Diese sind auf der EU-E-Learning-Plattform KIDS4ALLL– mit drei L: Life Long Learning – zugänglich. Wenn Sie mehr über das ReDICo Center erfahren möchten, besuchen Sie unsere Webseite redico.eu oder folgen Sie uns auf YouTube, LinkedIn, Blue Sky oder Mastodon. Eine weitere Möglichkeit der Vernetzung stellt das ReDICo Hub, die Plattform für alle, die sich für die Themen, unsere Podcasts sowie daran angrenzende Themen interessieren. Dann an alle einen schönen Tag oder Abend.