Digital Independence Day
Wir ziehen um
08.01.2026 46 min
Zusammenfassung & Show Notes
Wir sind zurück aus der Winterpause und wünschen euch ein frohes Jahr 2026! In der ersten Episode stellen wir euch den Digital Independence Day vor und zeigen, wie die Initiative euch helfen will, Schritt für Schritt von Big Tech wegzukommen. Dabei geht es nicht um einen radikalen Umbruch, sondern um schrittweises Ausprobieren.
Links zur Episode
Links zur Episode
- Den Vortrag vom 39C3 zu Palantir findet ihr bei YouTube
- Die Webseite des Digital Independence Days mit allen Anleitungen gibt es hier: https://di.day/
- Die drei Podcast-Apps sind Overcast (gibts für iOS), PodcastAddict (gibts für Android) und Pocket Casts (gibts für iOS und auch für Android)
- Und mehr Infos zur App Braille Trainer gibts bei der blista
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- Unser Impressum findest du hier: https://silicon-weekly.de/impressum/
Transkript
Silicon Weekly, der Tech-Podcast mit den wichtigsten News der Woche.
Für dich eingeordnet von Elli, Stella und Caspar.
Moin und hallo zur allerersten Ausgabe von Silicon Weekly im Jahr 2026.
So, Elli Stella, die Frage der Fragen, darf man am 8. Januar noch ein frohes Neues wünschen?
Mit Ach und Krach. Okay, gut.
Dann mit Ach und Krach frohes Neues, ihr beiden.
Dir auch.
Danke, dir auch.
Und euch da draußen auch.
Ja, natürlich, vor allem euch da draußen. Ich habe die letzten zwei Wochen,
ich habe jetzt natürlich seit Montag wieder ein bisschen nach Technik geguckt,
aber ich habe tatsächlich mal zwei Wochen das Internet so gut wie ausgelassen.
Ich weiß nicht, habt ihr irgendwas mitbekommen und verfolgt zwischen den Jahren?
Ich habe einfach mal wirklich nichts gemacht, was Technik betrifft.
Ja, ich habe ein, zwei kleine Sachen mitbekommen. Eins davon haben wir auch
in den Updates jetzt, aber ansonsten auch einfach mal, wie sagt man so schön,
Gras angefasst, so nach dem Motto. Bei uns eher Schnee.
Ja.
Ich habe es je, Caspar, gemacht. Ich habe nichts mitbekommen.
Ich habe Notifications ausgemacht.
Also deswegen, ich bin erst seit Dienstag wieder im Game.
Dann könnt ihr ja, könnt ihr, liebe Hörerinnen und Hörer, mit uns gemeinsam
entdecken, was in der Zeit passiert ist, in der wir nicht da waren.
Wir machen keine Rückblicksendung. Wir machen eine ganz normale News-Folge,
weil tatsächlich zwischen den Jahren auch in der Tech-Branche sehr wenig los ist.
Aber so langsam zieht es wieder an. und wir haben, ja, 3.1 Updates vielleicht
mitgebracht. 3.5 würde ich gar nicht sagen.
Das stimmt aber nicht, Caspar. Wir machen keine News-Folge. Wir haben ja einen Input mit dabei.
Wir haben Updates, wir haben WTF, eine gute Nachricht und einen Input.
Ihr seht schon, wir wachen gerade erst wieder auf aus unserem Winterschlaf.
Es ist noch ein bisschen chaotisch.
Wir machen eine völlig normale Folge, in der wir bei uns die News der Woche
angucken und einen Input haben, wie du richtig gesagt hast, oder?
Und jetzt versuche ich nochmal den Bogen zu den Updates, von denen wir nicht
ganz dreieinhalb haben. Und damit legen wir jetzt los.
Und den Anfang macht der Iran.
Genau, ich habe ja schon gesagt, die letzten Tage hat mich das so ein bisschen
tatsächlich auch nebenbei beschäftigt, beziehungsweise ich habe das mitbekommen
und immer wieder reingeguckt.
Und zwar gibt es im Iran aktuell regierungskritische Proteste,
unter anderem wegen der wirtschaftlichen Lage, die sehr schlecht ist und sehr hohe Inflation.
Und Menschenrechtsorganisationen berichten auch immer wieder von Toten und Verletzten
im Rahmen dieser Proteste.
Was hat das jetzt mit einem Tech-Podcast zu tun? Ganz einfach,
die iranische Regierung hat auf diese Proteste unter anderem mit einer Internetzensur reagiert.
Das lassen zumindest Daten des IT-Unternehmens Cloudflare vermuten.
Am vergangenen Samstag ist der Online-Traffic im Iran zeitweise um ein Drittel
eingebrochen und Menschen haben unter anderem, wenn sie dann mal auf Social
Media wieder konnten, von erheblichen Störungen berichtet.
Was ist die Idee dahinter? Vermutlich, also so eine Internetabschaltung macht
natürlich organisierten Protest immer etwas schwerer und auch die Berichterstattung
könnte dadurch eingeschränkt worden sein.
Dementsprechend sind das mögliche Motive und es ist auch nicht das erste Mal, dass das passiert.
Im Iran gab es unter anderem auch schon 2019 und 2022 Teilabschaltungen vom Internet.
Und wir kommen von einer Teilabschaltung des Internets zu einem Namen,
bei dem wir im Vorfeld diskutiert haben, wie er auszusprechen ist.
Soll ich es mal versuchen?
Bitte, ja.
Okay, unser zweites Update ist ein neues Smartphone und zwar ein relativ besonderes,
deswegen haben wir es auch mitgebracht hier in die Updates und zwar von Samsung, das Z-Treefold.
Z-Treefold?
Also es wird geklappt, es wird gefaltet, ihr hört es schon raus.
Genau, das Fold habe ich noch verstanden an dem Titel.
Genau, und Tri ist vielleicht auch schon, gibt so einen kleinen Hinweis.
Was ist das Ganze, wenn ihr Fans von Club-Smartphones seid?
Also ich habe das nie verstanden, aber wenn ihr Fans davon seid,
dann kommt jetzt ein Produkt, was euch interessieren könnte.
Und zwar eben das von Samsung. Das ist eine Kombi aus Smartphone und klappbarem 10-Zoll-Bildschirm.
Also so ein wilder Hybrid aus Tablet-Bildschirm und Smartphone.
Und Achtung, mit zwei eingebauten Klappscharnieren.
Also das ist so ein bisschen wie so eine...
Wie nennt man das? So ein Leporello?
So ein Flyer, so ein Fight-Flyer. So ein bisschen sieht das Ding aus.
Oder so eine Speisekarte, die man dann mittig aufklappen kann,
was man manchmal bei Hochzeiten so eine Menükarte oder so hat.
Nur eben technisch.
Das Ganze ist seit Mitte Dezember in Korea schon erhältlich.
Wir erinnern uns Samsung Korea.
Und weitere Länder sollen laut Pressemeldung auch folgen. Aber wann und ob es
das in Deutschland geben wird, das steht noch nicht fest.
Ja, und ich bin sehr gespannt, wann es das 4-Fold, 4-Fold gibt.
Wir werden euch davon berichten, wenn es dann so weit ist, wenn man seinen 70-Zoll-Fernseher
ausklappen kann aus dem Smartphone.
Ja, dann haben wir wirklich so ein Leporello.
Das Origami-Fold vielleicht.
Wir bleiben bei Telefonen. Wir müssen euch ein ganz kurzes Update noch reinschieben.
Wir hatten hier ja mal in einem WTF über ein ganz besonderes Telefon gesprochen.
Und das ganz besonders bitte jetzt in Luft, Anführungszeichen, mit dazudenken.
Es geht um das Trump-Phone.
Ja, und ich mache da jetzt versprochen. Ich mache jetzt drei Sätze und dann ist auch vorbei.
Ja.
Also Trump-Phone, das sollte eigentlich im Sommer 2025 und dann Ende 2025 kommen?
Das ist ja jetzt gewesen.
Genau. Schuld ist diesmal angeblich der Shutdown der US-Regierung im Oktober.
Jetzt ist so ein bisschen die Rede von Ende Januar-isch, aber wir sprechen hier
erst wieder drüber, wenn das Ding wirklich irgendwann mal erschienen sein sollte.
Ja, mein Tipp ist, das heißt, wir reden gar nicht mehr drüber.
So, jetzt hatte ich gesagt, das waren jetzt drei Updates, jetzt hatte ich gesagt,
so ein Mini-Ding haben wir noch, das ist aber kein echtes Update.
Elli, das hast du, glaube ich, aufgeschrieben, oder? Du hast noch eine Cook-Empfehlung mitgebracht.
Yes, wir werden gleich auch noch mal im Input so ein bisschen drüber reden,
dass der Chaos Computer Club, das ist so eine große Herausforderung,
Vereinigung an Internet- und Computerinteressierten in Deutschland,
die haben immer zwischen den Jahren ihren Jahreskongress und das war diesmal der 39.
C3, CCC, Chaos Computer Club, da kommt das C3 her und da gab es unter anderem
einen Vortrag über Palantir, über die Frage,
wie ist das in Bayern eingeführt worden, wie sind die rechtlichen Grundlagen.
Wir haben ja hier schon mal eine Folge gemacht, wenn ihr generell am Thema Palantir
mehr Interesse habt, dann guckt euch diesen Vortrag an, den gibt es auf YouTube
oder auch beim Chaos Computer Club,
genau, wir verlinken euch den in den Shownotes da könnt ihr mal reinschauen,
da gibt es einen guten Vortrag dazu, fand ich ganz interessiert.
Und dann nach der Guck-Empfehlung, was kann es da nicht Besseres geben als ein
WTF, das erste WTF im Jahr.
WTF Ich würde gerne mit einem Satz einleiten, welches Thema nicht das WTF geworden ist.
Nur damit ihr es auch einmal gehört habt, ihr kennt ja Grog,
also den Chatbot von Elon Musk.
Da hat sich jetzt herausgestellt, mit dem lässt sich alles ausziehen,
auch minderjährige Personen, Frauen sowieso.
Das haben wir jetzt einfach mal nicht genommen, weil reicht dann auch jetzt
mit diesem Einsatzpunkt. Ihr wisst Bescheid.
Genau, ihr wisst Bescheid. GROG hat jetzt eine Bildbearbeitungsfunktion und
die ist genauso, wie man sie sich bei GROG vorstellt, nämlich schrecklich.
So, was machen wir jetzt tatsächlich?
Genau, kommen wir zum eigentlichen WTF.
Und da könnte man sagen, bleiben wir auch eigentlich in der Richtung vom 39C3, aber der Reihe nach.
Und zwar geht es um eine Clearingstelle, die Website sperrt.
Das, finde ich, klingt auf den ersten Eindruck jetzt gar nicht so WTF-lastig,
weil Websites sperren, die Urheberrechtsverletzungen begangen haben,
kann ja erstmal sinnvoll sein.
Und diese Claringstelle Urheberrecht im Internet, die heißt kurz CCUI,
würde ich sie jetzt mal abgekürzt aussprechen, sie selbst bezeichnet sich auf ihrer Website als.
Unabhängige Stelle, Zitat Ende. Und jetzt kommt ein nächstes Zitat.
Sie wurde von Internetzugangsanbietern und Rechteinhabern gegründet und koordiniert
die Durchführung gerichtlicher Sperrverfahren und die Umsetzung von gerichtlichen
Sperranordnungen. Zitat Ende.
Schön gesagt.
Das klingt ja jetzt erstmal sehr offiziell und da wollen wir jetzt mal genauer hinschauen.
Erstmal, diese Clearingstelle, die ist eben ein Zusammenschluss von Internetanbietern
und von Rechteinhabern.
Und auch Heise berichtet eben, dass sie auch tatsächlich Websites sperrt,
beziehungsweise die Internetanbieter, die tun das eben.
Aber es ist intransparent, warum gesperrt wird und auch dieses,
was sehr offiziell klingt, das kann
man so eigentlich nicht richtig nachvollziehen. Wer ist denn da dabei?
Ich habe mich mal auf den FAQ auf der Website umgeguckt und da gibt es einen
Kodex und den sollen eben Internet-Nutzungsanbieter, Unternehmen und Verbände unterzeichnet haben.
Und seitens der Provider ist da zum Beispiel die 1&1 AG dabei,
Freenet, Telefonica Germany, Telekom Deutschland und Vodafone Deutschland.
Also insgesamt eigentlich die Mehrheit des Netzzugangs in Deutschland ist damit abgedeckt.
Und Unternehmen und Verbände, sagt euch vielleicht auch der ein oder andere Name was,
die GEMA, also die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische
Vervielfältigungsrechte, Sky Deutschland und auch der DFL, also die Deutsche
Fußballliga e.V., die ist auch dabei.
Und sie alle finanzieren eben diese Stelle auch, also es gehören auch noch mehr
Verbände und Unternehmen dazu, wie eben auf dieser Website steht.
Jetzt kann man sich ja fragen, okay, warum sind denn diese Unternehmen überhaupt so organisiert?
Und laut CUII oder CUI wäre das effizienter, als sich eben einzeln an diese
Internet-Luxungsanbieter zu wenden.
Sprich, aus GEMA-Sicht, ich wende mich jetzt zum Beispiel an 1&1 oder an die
Telekom und sage, hallo, über euch ist ja eine Website zugänglich,
die verletzt mein Urheberrecht, sperrt die doch mal bitte.
Das heißt, das ist dieser Gedanke dahinter von, wir tun uns eben zusammen.
So, gucken wir uns nochmal an. Und ja, wir kommen auch noch zum WTF, keine Sorge.
Ich kann sagen, noch klingt das okay.
Bisher war da nichts dabei.
Na, warten wir mal ab. Also gucken wir uns mal an, wie diese Sperre funktioniert.
Da ist es eben so, dass Rechteinhaber sich an die QI wenden und eben Sperranträge
stellen gegen diese Websites.
So war es zumindest mal in der Basis, die aus ihrer Sicht diese Rechte verletzen.
Dann findet eben intern eine Prüfung dieser Anträge statt und dann geht die
Sperrung, sofern diese Prüfung quasi durchführt.
Stattgegeben wurde, über die Internetdienstanbieter raus. Das heißt,
die Website ist dann nicht mehr zugänglich.
Und laut der offiziellen QI-Website sollen nur, Zitat, eindeutige Fälle von
urheberrechtsverletzenden Webseiten gesperrt werden. Zitat Ende.
Ein Beispiel, zum Beispiel kinox.eu, kennt ihr vielleicht noch.
Auf dieser Website konnten illegal Filme geschaut werden.
Das ist aber schon, glaube ich, Jahre her, dass die überhaupt noch online war.
Es gibt sie noch. Nur nicht mehr unter der URL. Aber genauere Details verrate ich nicht.
Also das ist eins dieser Probleme, die da mit reinspielen. Also das ist nicht
das WTF, aber das ist halt eins dieser Probleme. Es ist so ein bisschen auch Katz-und-Maus-Spiel.
Also solche Anbieter wie Kinox, die sitzen ja in der Regel halt einfach nicht
in Deutschland, die machen dann eine neue Domain auf, die man dann wieder eventuell
sperren müsste und sowas.
Es ist eh so ein bisschen fraglich, was diese Webseitensperrerei dann am Ende bringt.
Jetzt war ja vorhin von gerichtlichen Sperrverfahren und gerichtlichen Sperranordnungen
und eben der Durchführung dieser Anordnungen und Verfahren die Rede.
Aber ist das denn jetzt tatsächlich auch bei der QI so oder?
Naja, auf den ersten Blick, also es gibt da auch eine Verlinkung aus den FAQs
raus, da gibt es da eine Liste, wo auf diese Sperrung einsehbar sind.
Aber eine unabhängige rechtliche Kontrolle, die gibt es nicht.
Und jetzt kommen wir zum eigentlichen Thema, zu unserem WTF.
Denn das Ganze war auch Thema beim 39.
Kongress des Chaos Computer Clubs, dem 39C3. Wir haben ihn schon eben mal erwähnt
und es wurde da schon 2024 bekannt, dass eben Websites gesperrt wurden,
die zwar einst zu beanstandende Inhalte online hatten,
Aber diese Inhalte waren zum Zeitpunkt der Sperre schon offline.
Kann man sich denken, okay, 2024 ist schon bekannt, ist eine olle Kamelle.
Wir haben es aber jetzt trotzdem mitgebracht, weil wir erstens mal davon ausgingen,
dass vielleicht der ein oder andere davon noch nichts gehört hat.
Und wie gesagt, es war dieses Jahr nochmal Thema. Und es gibt auch einen guten
Vortrag dazu. Auch den könnt ihr übrigens online angucken.
Und es gibt vor allen Dingen noch einen viel wichtigeren Punkt,
warum das auch ein aktuelles Thema ist. Denn 2025, also jetzt im vergangenen
Jahr, wollte die Kui das ändern und wollte sich eben gezielt auf Gerichtsurteile stützen.
Das klingt ja jetzt erstmal so, okay, sie haben die Kritik erkannt,
nämlich, da gibt es gar keine rechtliche Grundlage.
Das heißt, wir wollen uns jetzt eben auf Gerichtsurteile stützen, aber...
Also doch quasi jetzt.
Ja, ja, das klingt erst mal so. Moment, Elias Zeidler, den kennt ihr vielleicht
eher, wenn ihr in der Szene unterwegs seid, als Northern Side vom Chaos Computer Club.
Der hat eben beim 39C3 gesagt, die Internetanbieter, die würden einfach nicht
vor Gericht erscheinen und so eine inhaltlich tiefe Prüfung verhindern.
Und in dieser Folge gäbe es dann ein Versäumnisurteil, auf das diese Sperre gestützt wird.
Sprich, das wird nicht richtig in der Tiefe verhandelt, sondern man rettet sich
dann eben so ein bisschen, damit es zu dieser Sperre kommt.
Jetzt sind wir alle drei keine Rechtsexperten, die euch das für euch einordnen
können, sondern können das eben an der Stelle nur so wiedergeben.
Was es aber auch gibt, ist die Website kui-liste.de und die will eben dafür
sorgen, dass das transparenter ist, was überhaupt alles durch die Kui gesperrt ist.
Und diese Website, die kommt von Lina Lastname und dort tauchen eben Domains
auf, die von dieser Sperre betroffen sind.
Was dabei direkt auffällt, auf der offiziellen QI-Website sind deutlich weniger
Websites angegeben, als eben auf dieser QI-Liste, die von Lina Lastname mal erstellt worden ist.
Jetzt muss man auch dazu sagen, dass in der Liste generell ganz viele verschiedene,
Caspar, du hast es gerade angesprochen, Kinox ist da ein Beispiel,
da gibt es dann irgendwie Spielereien, da dreht man mal die Buchstaben um etc.
Das heißt, es ist schon logisch, dass es generell mehr Einträge gibt.
Wenn eben durch so ein Urteil beispielsweise alles im Bereich kinox.de abgedeckt
wird, auch URLs, die an anderer Stelle dazugehören.
Trotzdem fällt auf, dass sich manches nicht so ganz direkt deckt,
wo man sich dann natürlich fragt, hey, wie passt denn das zusammen?
Also mehr Transparenz auf der einen Seite durch Lina Lastname und die Website auf der anderen Seite.
Wie die QI da genau vorgeht, das ist immer noch so ein bisschen im Dunkeln.
Und vor allen Dingen, wer intern bei ihnen prüft. Und somit haben wir uns dann
entschieden, aufgrund dieser vielen Fragezeichen, die sich da auftun,
wer genau spart jetzt was und wie genau ist es mit den Urteilen, mit diesem WTF,
was vielleicht auch so ein bisschen minimal möglicherweise zu unserem Input gleich passen wird,
in die erste Folge 2026 zu starten.
Ja, könnte passieren. Um auch nochmal das deutlich zu machen,
also das Urheberrechtsverletzungen aus dem Internet zu verschwinden haben ist natürlich klar.
Das Problem ist halt, das hast du ja auch schon erzählt, Steller,
dass es halt eben in der Regel bis 2025 überhaupt gar keine rechtliche Grundlage dafür gab.
Also theoretisch, ich möchte das jetzt nicht unterstellen,
aber theoretisch die Betreiber auch einfach hätten sagen können,
die Webseite gefällt mir nicht, sperre die mal bitte und dann ist das passiert
und jetzt ja auch diese neue Variante mit den Gerichtsurteilen,
wo dann einfach die Internetanbieter nicht auftauchen, das ist ja jetzt auch keine Lösung.
Also eigentlich müsste in einem Rechtsstaat dafür mal eine Lösung gefunden werden,
so wie es jetzt ist, funktioniert es halt einfach nicht.
Die Internetanbieter, die eben auch entsprechend organisiert sind in der QI,
das ist ja auch der wichtige Punkt dabei.
Und die wahrscheinlich genug Personal hätten, um da mal jemanden vorbeizuschicken. Aber gut.
Das können wir nicht beurteilen. Wir können euch das einfach nur so mitgeben.
Auch wie gesagt nicht als Rechtsexperten. Aber ich glaube, Elli, von dir kommt es.
Von dir habe ich, glaube ich, den Begriff Geschmäckle. Das hat so ein Geschmäckle.
Ja.
So ein WTF-Geschmäckle hat das.
Dann wollen wir den Geschmack jetzt mal etwas Positiveres ummünzen. Was haltet ihr davon?
Ja, sehr gerne. Und du hast die Überleitung schon gemacht. Irgendwie ist das
heute eine Chaos Computer Club Episode, fällt mir auf.
Das macht aber nichts. Wir bleiben inhaltlich noch beim Kongress.
Dort ist nämlich eine Initiative gestartet worden, die wir für euch heute als
Input mitgebracht haben.
Und wir fangen gleich mal quasi mit dem Känguru an.
Input.
Ihr beiden kennt sicherlich das Känguru von Marc-Uwe Kling, oder?
Ja.
Stella nickt. Ist in Podcasts immer schlecht, wenn man nun nickt.
Das stimmt. Ich gebe zu, vielleicht hat mein Nachbar sich gerade überlegt,
zu randalieren oder zu staubsaugen. Ich bin nicht sicher.
Und da ich nicht sicher war, ob ihr das hört, habe ich mir ja mit Nicken geholfen.
Ich höre es jetzt nicht aktuell.
Nein, ich höre es auch nicht. Wenn ihr es in der Aufnahme hört, es ist der Staubsauger.
Für alle, die es nicht kennen, das Känguru ist eine literarische Figur.
Und zwar von Marc-Uwe Kling. Das Ganze hat auch, also es gibt eine Buchreihe
dazu, die Kängurukroniken.
Und das Känguru ist, ja, relativ, es drückt gerne mal da rein,
wo es wehtut, gesellschaftskritisch, politisch und hält einem ständig auch irgendwie
den Spiegel vor. Also so eine Figur ist das.
Wenn man quasi einen Kabarettisten in eine Figur gießen würde.
Leicht kommunistisch veranlagt.
Leicht.
Leicht. Warum wir jetzt vom Känguru reden, das wird gleich klarer.
Ich will jetzt aber mal so ein bisschen das Thema wechseln.
Ihr werdet gleich merken, wo der Bogen ist.
Und wir bleiben aber beim Spiegel vorhalten. Wir kommen nämlich zum Thema Big
Tech und der Abhängigkeit von Big Tech.
Genauer gesagt der Abhängigkeit von amerikanischen Tech-Konzernen.
Und es gibt ja, wer uns regelmäßig hört, so das ein oder andere Problem,
was mit so großen amerikanischen Tech-Konzernen, ja, Elli macht so ein bisschen
so, ja, könnte sein, Gesichtsausdruck.
Ja, ich musste mich an den, ich glaube es war der Richter, oder,
vom Internationalen Strafgerichtshof, der plötzlich nicht mehr in seine E-Mails und so weiter.
So viel zum Thema Abhängigkeit, ja.
Genau, um nur mal drei Probleme zu nennen, habe ich auch noch drei aufgeschrieben.
Also einmal massive Datensammlung, dass diese Konzerne einfach alles in sich
aufsaugen und verwenden.
Dann Algorithmen, die Stress, Sucht und Polarisierung fördern,
nachweislich, wissenschaftlich mehrfach untersucht.
Und dann natürlich auch diese Machtkonzentration von einigen wenigen Konzernen,
die im Tech-Bereich halt den Hut aufhaben und die in den USA,
wo sie ja sitzen, großteils immer weniger Regeln und Gesetzen unterliegen.
Das zusammen alleine wäre schon ausreichend, um ein bisschen skeptisch zu werden.
Und in dem Fall ist da wahrscheinlich sogar noch deutlich mehr dahinter.
Oder um es mit dem Känguru zu sagen, das Ganze ist nicht witzig. Ja.
Ja, und wenn ihr uns regelmäßig hört, dann wisst ihr das eh alles auch schon.
Aber ich bin zum Beispiel so eine Person, ich weiß das, aber es fällt mir trotzdem
schwer auf gewisse Dienste oder gewisse Seiten, Apps und so weiter zu verzichten,
weil ich manchmal das Gefühl habe, da sind ja alle,
Ich kann da ja jetzt nicht mehr sein.
Bin völlig bei dir.
Du bist, ihr seid, wir sind alle damit nicht alleine. Es geht,
glaube ich, vielen Menschen so, denn das ist ja genau das Problem,
was damit auch verbunden ist.
Denn wir haben uns daran gewöhnt, unseren Klassenchat irgendwie über WhatsApp
zu haben, beispielsweise, oder wir drei, guckt mal, wir haben auch damals angefangen,
unsere erste Silicon Weekly-Gruppe war, richtig, auf WhatsApp.
So, es gibt vielleicht den Sportverein, wo es die Updates immer bei Facebook
gibt Oder man hat noch die alten Studierenden, KollegInnen, hat man auch noch bei Instagram.
Das heißt, wir haben uns einfach sehr an diese Tech-Plattformen,
die es uns ja auch bequem gemacht haben, melde dich mit deinem Google-Konto
an, es ist alles vernetzt, du musst dir nicht zehn Passwörter merken, es passt alles.
Wir haben es uns da sehr bequem gemacht, haben uns da richtig einnullen lassen,
haben unsere Daten immer fleißig geteilt und jetzt kommen wir nicht weg,
weil wir haben es alle gemeinsam gemacht.
Und das ist ja auch das Problem, über das wir jetzt nämlich so ein bisschen
auch reden wollen, weil jetzt könnte man sich fragen, okay, warum erzählen die
drei uns jetzt was, Elli, du hast es gesagt, wer uns regelmäßig hört.
Der weiß das ja schon, dass es dieses Problem gibt mit unserer digitalen Abhängigkeit.
Und was zum Henker hat eigentlich das Känguru damit zu tun?
Gute Frage.
Ja, das kommt jetzt wieder ins Spiel, beziehungsweise eher gesagt dessen Erfinder,
nämlich der Autor Marc-Uwe Kling, der hat nämlich, und jetzt kommen wir auch
wieder zum Chaos Computer Club und zum Kongress, der hat nämlich auf diesem
Kongress auch eine Session gehabt.
Dort hat er erstmal aus den Kängurutexten vorgelesen und ein paar Comics gezeigt,
die er mit einem Comiczeichner zusammen macht, ist dann aber übergegangen zu
einer Initiative, die er gemeinsam mit Linus Neumann vorgestellt hat.
Linus Neumann ist ein bekannter deutscher Hacker und unter anderem auch Sprecher
des Chaos Computer Clubs und die haben
eben auf der Bühne eine Initiative vorgestellt im Zuge dieses Panels.
Das eben genau, diese Initiative soll eben beim Umstieg helfen.
Und diese Initiative trägt den wunderbaren Namen Digital Independence Day, kurz DIT.
Und das ist unser Input-Thema. So, das ist der Kern der Sache,
über den wir heute mit euch sprechen wollen.
Gutes Kern. Naja, aber es wird, ich sag mal so, wir haben die Einleitung jetzt
gehabt und es wird gar nicht mehr so viel dicker, weil ein Anspruch des Ganzen ist, dass...
Das unkompliziert zu machen. Digital Independence, man soll, also die Idee ist quasi,
wir machen nicht von allem Schlag auf den Nächsten, so wie man vielleicht anfängt
zum neuen Jahr zu sagen, jetzt esse ich keinen Zucker mehr und rauche nicht
mehr und mache jeden Tag drei Stunden Sport.
Das ist nicht der Plan, sondern es geht darum, sich schrittweise und machbar
von gewissen digitalen Plattformen oder digitalen Diensten zu lösen. Genau.
Deswegen ist das auch nicht ein Digital Independence Day, sondern es sind mehrere.
Da kommen wir gleich noch zu. Jetzt haben wir gesagt Initiative.
Jetzt habe ich auch schon zwei Namen genannt, nämlich Marc-Uwe Kling und Linus Neumann.
Da steckt aber nochmal deutlich mehr dahinter. Also der DIT,
da sind auch noch zahlreiche Organisationen mit dabei, unter anderem zum Beispiel
die Wikimedia Foundation, das ist die Organisation hinter Wikipedia, natürlich auch der CCC,
aber auch solche Initiativen wie zum Beispiel Gewerkschaften,
WERDI Hamburg ist mit dabei.
Also ihr seht, das ist ein ganz breites Spektrum.
Es gibt einige Prominente, die schon sich damit solidarisiert haben und gesagt
haben, sie machen auch mit.
Also es ist auch die Idee von diesem Dit, dass das eben nicht ein,
zwei Männchen sind oder Menschen sind, die da irgendwas vor sich hin werkeln,
sondern dass das eine große Bewegung quasi wird.
Apropos Bewegung, wir hatten es jetzt von kleinen Schritten,
aber wie sollen die denn aussehen?
Genau, du hast es schon gesagt, kein kompletter riesiger Ausstieg,
dass ihr jetzt morgen alles kündigt, wo Amerika draufsteht und dann am Ende
verzweifelt, weil alles aussieht wie Linux.
Ja, viel Spaß beim Stricken auf der Couch, während ihr Radio hört.
Also ehrlich gesagt klingt das auch muckelig, aber ja.
Jetzt tut ihr aber auch automatisch damit so, als wären quasi die Alternativen
zu US-Konzernen das Stricken auf der Couch. Da wollten wir nicht hin.
Nein, da wollen wir nicht hin. Wir wollen dazu, dass das ja mehrere Tage sind.
Der Start war am 4. Januar, das haben wir jetzt nun gerade verpasst.
Aber es soll jetzt jeden ersten Sonntag im Monat eben ein digitaler,
in dem Fall sage ich jetzt mal Umzugstag stattfinden. finden.
Also der nächste Termin wäre dann am 1.
Februar und das Ziel ist, dass ihr euch eben an diesem Tag eine Sache aussucht,
wo ihr euch überlegt, jetzt könntet ihr mal umsteigen.
Also es geht ja jetzt auch nicht um so einen totalen,
Ja, kann man sagen, Tech-Fanatismus nach dem Motto, oh, help, weg mit den USA.
Open Source ist die Rettung. Also auch das ist nicht so gesehen das,
wozu das Ganze aufrufen soll, sondern realistische Ziele, zum Beispiel den Browser
wechseln, das E-Mail-Programm nochmal überdenken. Welche Messenger nehme ich?
Sich da natürlich auch abzusprechen, weil insbesondere Messenger nutzen mir
herzlich wenig. Wenn ich jetzt zum Beispiel sage, so Leute, ich bin nur noch bei Signal.
Dankeschön. Ja, was macht ihr dann? Schreibt ihr mir eine E-Mail über unseren
Google Workspace, mit dem wir arbeiten. Dann sage ich, ja, freuen wir auch weg.
Also ich sage mal so, ich glaube, wir könnten uns alle drei über Signal connecten. Das würde schon laufen.
Aber ich habe zum Beispiel jetzt auch so Klassentreffen oder so.
Da ist immer ganz klar, dass die Gruppen dafür sind auf WhatsApp.
Also wenn das dann mal irgendwann wieder kommt und alle Nummern zusammengeklappt
werden, das wird nicht auf Signal passieren.
Das ist auch quasi der Gedanke, die Initiative. Ihr sollt jetzt nicht morgen
WhatsApp löschen, sondern ihr sollt euch Alternativen angucken und Stück für
Stück vielleicht umsteigen.
Und so einen Digital Independence Day halt nutzen, um auch so ein bisschen zu
erzählen, guck mal, ich bin jetzt umgestiegen von WhatsApp weg zu Signal,
wollt ihr nicht auch umsteigen? So als Beispiel.
Das ist der Gedanke dahinter, weil natürlich ist auch allen klar,
auch allen, die diese Initiative starten, das ist, man hat da auch einen sozialen
Druck und einen Zwang, den kann man nicht so einfach mal eben,
zumindest bei Messengern oder in sozialen Netzwerken, mal eben so abschalten.
Ja, ich hatte zum Beispiel auch das Beispiel mit einem Kumpel.
Wir haben beide, benutzen wir viele Messenger und dann ist uns irgendwann aufgefallen,
wir haben beide auch Signal und dann haben wir irgendwann gesagt,
ja, dann lass doch unseren normalen Chat einfach dort platzieren,
weil wir haben ja eh vieles,
warum nicht dann das dann dahin verlegen?
Aber wir zeigen euch gleich auch noch einen konkreten Anwendungsfall,
der übrigens nicht signal ist, wie ihr wechseln könnt.
Aber was vielleicht auch wichtig ist zu sagen, wer jetzt denkt,
oh Gott, oh Gott, oh Gott, ja, es ist ja schön mit dem Wechseln, wie mache ich das?
Auch darüber hat sich die Initiative Gedanken gemacht und quasi Wechselrezepte erstellt.
Stellt es euch ein bisschen vor wie ein Kochrezept mit den benötigten Zutaten in Anführungszeichen.
Keine Sorge, ihr müsst in der Regel nicht einkaufen gehen, sondern es geht da
um Software, um Dienste, dem Zeitaufwand, dem Schwierigkeitsgrad.
Also richtige Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie er zum Beispiel von einem eher
kommerziellen Messenger hin zu einer sichereren, datenschutzfreundlichen Alternative kommt.
Ich mag sehr gerne das Rezept von Amazon zum Buchladen. Das ist Schwierigkeit,
Anfänger bis Fortgeschritten.
Je nach Gehweg, Zubereitungszeit oder fünf Minuten online.
Zutaten der Titel eines Buches.
Also dann gibt es noch eine Zubereitung, die hat fünf Schritte und es gibt ein Dessert am Zweifel.
Oh, also ich darf, Elli, dein Beispiel zeigt ganz gut. Es geht auch nicht darum,
das Knochen trocken quasi aufzubereiten, sondern auch mit einem Schmunzeln.
Und das Ganze soll auch einfach Spaß machen und anregen.
Genau. Ihr findet auch eine Übersichtsseite auf der Webseite.
Den Link verlinken wir natürlich auch wieder in den Shownotes.
Da, wo es die Rezepte gibt, gibt es auch eine Seite mit einer ganzen Liste an
europäischen datensparsamen Diensten, auch nach thematisch sortiert.
Also wenn ihr jetzt sagt, okay, ich möchte vielleicht weg von irgendwas,
aber ich weiß gar nicht, was es an Alternativen gibt, könnt ihr euch da auch
mal eine Liste anschauen.
Und dann gibt es noch einen Service, wenn ihr jetzt sagt, okay,
so eine Anleitung, das mit Amazon und Buchladen, das kriege ich gerade noch
hin, dass ich da hinlaufe.
Aber wie schaffe ich es denn jetzt von Windows umzusteigen auf Linux?
Das traue ich mir auch mit Anleitung nicht zu.
Dann hat sich die Initiatoren noch eine Sache überlegt. Ihr könnt nämlich auch
an einem der Digital Independent Days vor Ort an ganz vielen Orten in Deutschland
zu Workshops gehen. Dort sind Ehrenamtliche, die helfen euch dann.
Die geben euch praktische Tipps, zum Beispiel über Installation von Betriebssystemen.
Die helfen euch bei der Einrichtung von alternativer Software und generell bei
Fragen rund um den Umstieg.
Und auch da findet ihr auf der Webseite die Termine und die Orte,
wo das dann stattfindet.
Also das ist erfahrungsgemäß in den großen Städten eher so, dass das mal stattfindet.
Auf dem Land jetzt wahrscheinlich eher nicht.
Aber vielleicht wohnt ihr ja so nah dran, dass ihr dann da mal hinfahren könnt.
Ganz kurz noch eins. Ich habe bei den Wechselrezepten, habe ich ehrlicherweise
gedacht, boah, das sind ja coole Bilder, aber die sind bestimmt mit KI gemacht.
Nein, sie sind von einem Menschen illustriert, der steht auch im Impressum.
Ja, handgezeichnet.
Die sind sehr, sehr süß.
So, jetzt haben wir uns gedacht, jetzt könnten wir natürlich mit euch eines
dieser Rezepte durchgehen. Das wäre aber relativ langweilig.
Und wir wollen jetzt auch mal ein bisschen konkret werden, weil der Digital
Independence Day will ja gerade keine spröde Theorie bleiben,
sondern ganz alltagsnah Dinge irgendwie machen.
Und jetzt sind wir im Podcast und was liegt irgendwie näher,
als sich mal zu überlegen,
wie es denn wäre, wenn man uns zum Beispiel bei Spotify hört,
wir wissen, einige von euch tun das, ob man von da nicht vielleicht weg will
und wie eine Alternative aussehen könnte.
Jetzt höre ich vielleicht ein paar Stimmen sagen, Spotify, die sind doch schwedisch,
die sind doch gar nicht amerikanisch.
Ja, das stimmt auch, aber es gibt trotzdem immer wieder Kritik an der Plattform.
Spotify ist einfach ein Gigant im Audiomarkt mittlerweile, hat so eine quasi-Monopolstellung,
außer ihr hört vielleicht bei Apple, da glaube ich, auf Apple-Geräten ist es
noch nicht ganz so, aber bei den meisten, die Android benutzen,
irgendwie glaube ich, ist Spotify sehr krass verbreitet und,
Da zählen wir uns als Podcast-Hosts tatsächlich auch dazu.
Wer Reichweite will, als MusikerIn oder eben PodcasterIn, kommt an Spotify fast
nicht vorbei. Das schafft Abhängigkeiten.
Aber gleichzeitig gibt Spotify sehr wenig vom Kuchen ab.
Pro Stream fließen nur Bruchteile von Sense an die Leute, die eigentlich die
Musik oder die Podcasts bereitstellen.
Also für viele MusikerInnen zum Beispiel ist Spotify keine Einnahmequelle,
sondern nur ein Marketingkanal, um halt gesehen zu werden irgendwie.
Bei Podcasts ist es so, weil du gesagt hast, Streams, wenige Cent.
Podcaster kriegen tatsächlich gar nichts.
Die Leute, die uns bei Spotify hören, die hören in der Episode auch immer wieder
Werbung. Die wird reingeschnitten.
Das macht aber Spotify selber und davon kriegen wir auch tatsächlich nichts.
Also du hast gesagt, Elli, wir sind tatsächlich eigentlich nur über Spotify
erreichbar, um erreichbar zu sein, damit die Leute uns auch da hören können.
Aber finanziell haben wir davon leider tatsächlich auch nichts.
Genau, und auch wenn ihr ein Spotify-Abo bezahlt, um zum Beispiel noch Hörbücher
zu hören oder sowas, davon kriegen wir bzw.
Die Urheber auch nichts ab.
Und dazu kommt noch in puncto Podcast eine Sache, die schwierig ist.
Caspar, willst du dazu was sagen? Du hast schon geschrieben,
ohne zu tief ins Detail zu gehen.
Ja, also Fragmentierung des öffnen Podcast-Ökosystems.
Also wir könnten da tatsächlich eine ganze Sondersendung zu machen zum Thema
Podcast und wie es um das Thema Podcast und freies Ökosystem steht.
Nur so viel Spotify funktioniert tatsächlich technisch anders als die klassischen Podcast-Apps.
Und das ist auch ein Teil des Problems. Spotify zum Beispiel schnappt sich die
Episode, lädt sie auf die eigenen Server runter und spielt sie von da dann ab.
Das ist eigentlich nicht üblich.
Bei Podcasts hat man ja den sogenannten RSS-Feed. Das heißt,
von dort wird dann die Episode immer auf den Servern der Podcasterinnen und Podcaster abgespielt.
Das hat ein paar Nebeneffekte, wo wie gesagt da nicht zu sehr ins Detail gehen,
weil sonst rede ich eine Stunde darüber.
Aber es ist schwierig für das Ökosystem und das fragmentiert es einfach. Das ist ein Problem.
Weg vom Ökosystem hin zu noch anderen Kritikpunkten, die zum Beispiel auch von
KünstlerInnen schon immer wieder kamen und warum sich zum Beispiel auch manche
Bands tatsächlich entschieden haben, nicht mehr bei Spotify dabei zu sein,
abgesehen von der geringen Entlohnung, die sie dort bekommen.
Spotify hat mittlerweile, naja, Spotify hat kein Problem damit,
aber die Hörenden vielleicht.
Ich habe gestern, glaube ich, auch aus Versehen auf ein KI-generiertes Hörbuch
geklickt und es war ganz furchtbar.
Spotify wird eben mittlerweile überschwemmt mit KI-generierten Inhalten und
da sind zum Beispiel auch rassistische und rechtsextreme Inhalte mit dabei.
Und es gibt Kritik teilweise an den Investments, die der Spotify-CEO Daniel
Eck macht, nämlich in eine Rüstungsfirma.
Also das hat zwar mit dem Streaming-Dienst direkt an sich nichts zu tun,
aber es ist eben doch der CEO des Ganzen und der ist da eben mit hohen Summen investiert.
Also ihr hört alles so ein bisschen uncool und das Problem ist halt,
wenn man seit Jahren jetzt irgendwie bei Spotify ist und da seine eigenen Playlists
kuratiert hat und mit gemeinsamen Freundinnen auch noch sich Playlists teilt
und irgendwie zusammen streamt und so, ist das schwer von da wegzukommen.
Das heißt, unser Vorschlag ist jetzt auch nicht, löscht Spotify oder kündigt
euer Abo oder hört da sofort auf, sondern unser Vorschlag ist,
probiert doch mal eine Woche lang Podcasts, die ihr hört, über eine andere App zu hören.
Abonniert uns zum Beispiel in einer anderen App, abonniert die Podcasts,
die ihr sonst auch so hört, mal in einer anderen App, probiert sie aus und guckt
mal, vielleicht sind da ja auch Funktionen, die ihr noch gar nicht kanntet,
die aber ganz nützlich sind, die Spotify gar nicht hat.
Du hast ja jetzt schon was angerissen. Welche Apps würdest du denn da so in
den Raum werfen für jetzt für den Anfang?
Ich habe einfach mal drei ausgewählt und das Lustige ist, das sind in unseren
Statistiken die drei Apps, die am meisten von den Hörerinnen und Hörern genutzt
werden, die nicht bei Spotify sind.
Dementsprechend ist das keine
Werbung oder irgendwas, sondern einfach das Ranking aus unseren Charts.
Das heißt, die anderen Hörerinnen und Hörer von euch, die uns darüber dann schon
hören, die wissen ja, warum sie das tun.
Wir haben einmal Overcast. Das ist eine App, die es für iOS nur ausschließlich gibt.
Keine Sorge, die nächste App ist für Android, nämlich Podcast Addict.
Das ist wohl die größte Podcast-Player-App für Android vom Volumen her.
Und dann habe ich noch eine mitgebracht, Pocket Casts. Die gibt es für iOS und für Android.
Das sind, wie gesagt, drei Alternativen, die auch ganz gezielt für Podcasts gemacht sind.
Spotify ist ja eh so eine Mischung aus Musik und Podcast. Da habt ihr reine Podcast-Apps.
Wir verlinken euch die Apps in den Shownotes, damit ihr die auch direkt mal
ausprobieren könnt, wenn ihr mögt. Und vielleicht noch einen Vorschlag.
Caspar hat jetzt eine Woche gesagt. Ich
Persönlich würde es zum Beispiel eher einen Monat ausprobieren,
weil ich dann auch Podcasts, die seltener erscheinen oder so oder mal ein, zwei.
Also das erste Mal ist vielleicht noch ein bisschen arg ruckelig und dann habe
ich noch ein zweites Mal oder so. Wenn es mir dann nicht gefällt,
dann suche ich mir was anderes.
Du hast jetzt aber auch gesagt, Caspar, die können teilweise noch andere Sachen. Was denn zum Beispiel?
Ja, wir bieten zum Beispiel Kapitelmarken an und Spotify nutzt das gar nicht.
Apple Podcast erst seit wenigen Wochen, da gab es das vorher auch nicht.
Ihr könnt zu den einzelnen Kapiteln springen und immer mal wieder unterhalte
ich mich auch mit Hörerinnen und Hörern und da kommt dann raus,
die wissen gar nicht, weil das ihre Player App gar nicht anzeigt,
dass man auch die einzelnen Kapitel durchskippen kann. Und wir haben auch Kapitel Cover.
Für jedes Kapitel haben wir auch einzelne Untercover, die werden oft auch gar
nicht angezeigt. Ich glaube, alle drei Podcast-Player, die ich gerade genannt habe, die können das.
Transkripte mitlesen für Leute, die eine Schädigung vom Gehör haben.
Sowas ist da auch oft bei vielen dieser Apps mit dabei. Also das ist wirklich
ein ganz starker Fokus eben auf Podcast-Inhalte.
Ich lese auch manchmal das Skript, wenn ich mir was nicht anhören kann,
weil ich gerade nichts auf die Ohren packen kann.
Jetzt haben wir über Podcasts viel gesprochen, wir sind ja auch einer,
aber natürlich denkt man bei Spotify auch an Musik gerne mal und Alternativen
sind da zum Beispiel Tidal geschrieben oder Quobus mit Z hinten dran. Quobutz.
Und Kuh. Ja, und Kuh.
Und da möchte ich jetzt einen kleinen Gruß rausschicken an einen unserer Hörer,
der uns, als wir über den Spotify-Jahresrückblick ganz kurz gesprochen haben,
hat der uns geschrieben, dass er quasi passend zum Ende des Auswertungszeitraums,
der für diesen Rückblick immer gemacht wird,
sein Musikstreaming in eine Alternativ-App verlegt hat.
Also ganz liebe Grüße. An der Stelle, du hast den ersten Step schon gemacht.
Mal gucken, ob noch andere Leute jetzt nachziehen. Ich,
Werde mir auch mal eine dieser Musik-Streaming-Apps tatsächlich erstmal angucken.
Falls es interessiert, kann ich ja auch mal berichten in den nächsten Wochen nochmal.
Und damit machen wir den Deckel beim Input zu.
Berichtet uns gerne, falls ihr den Umstieg gewagt habt und als es geklappt hat.
Und zum Schluss haben wir uns gedacht, um so den Bogen zu schlagen,
kommen wir nochmal zum Känguru zurück und zu einem Spiel, das das Känguru immer
mal wieder in den Büchern spielt, nämlich die sogenannten falsch zugeordneten Zitate.
Damit klarer wird, was damit gemeint ist, habe ich mal mein Lieblingsbeispiel
mitgebracht vom Känguru, nämlich, wenn man ein 0 zu 2 kassiert,
dann ist ein 1 zu 1 nicht mehr möglich. Satz des Pythagoras.
Ihr seht also, in welche Richtung dieses Spiel geht.
Weiß hier jemand, wer das original gesagt hat?
Ja, es ist ein Fußballer, es ist ein Fußballzitat, aber wer genau,
ich glaube ein Trainer, wer genau weiß ich jetzt leider nicht mehr,
aber es war nichts Pythagoras, der das gesagt hat.
Und wir haben uns im Zuge dessen natürlich auch ein Zitat ausgedacht und das
auch falsch zugeordnet, was natürlich zum Input passt und das Zitat lautet,
Technologie sollte dem Menschen dienen, nicht umgekehrt, Mark Zuckerberg.
Alles klar.
Bevor wir das so stehen lassen, Caspar, ich habe flott recherchiert.
Es kommt vom Fußballspieler Alexander Ristik und ist ironisch gemeint.
Ja, natürlich.
Vielen Dank.
Also nicht das mit der Technologie, sondern das mit dem 1 zu 1.
Jetzt haben wir euch vollends verwirrt.
Gut. Sehr schön. Ab in die gute Nachricht.
Ab in die gute Nachricht und es geht nicht um den Chaos Computer Club.
Gute Nachricht.
Ich muss zugeben, es ist mir in den letzten Wochen und Monaten immer wieder
auch schwer gefallen, gute Nachrichten zu suchen, die im Digitalbereich stattfinden.
Die digitale Welt ist dann doch teilweise sehr dystopisch aktuell.
Aber diesmal ist uns was Cooles untergekommen und zwar zum Anlass des 4.
Januars. Das ist der Tag der Brei-Schrift.
Weltbreitag. Die Breitschrift ist diese Schrift mit Punkten,
die quasi blinden Menschen und Menschen mit Sehbehinderung lesen ermöglicht,
indem sie tastbar sind, die Punkte.
Und es gibt eine ausführliche Version der Breitschrift und eine Kurzschrift,
die kann für besonders schnelles Lesen oder Schreiben genutzt werden.
Jetzt ist es aber so, laut der Deutschen Bundesblindenschrift Anstalt, die sitzt in Marburg,
wird die Kurzschrift teilweise nicht im Schulunterricht beigebracht,
also blinden und sehbehinderten Kindern und Jugendlichen, sondern hauptsächlich eben in Vollversion.
Und weil das aber eben die Kurzschrift besser ist für schnelles Lesen und Schreiben, gibt es,
passend eben zum 4. Januar, zum Weltbreitag, eine App, die beim Lernen helfen soll.
Ein kleiner Einschub, wie der Caspar erzählt aus seinem privaten Leben.
Ich habe in Marburg studiert, nicht an der Blindenstudienanstalt,
aber in Marburg gibt es sehr, sehr viel Beischrift, auch in der ganzen Stadt.
Es gibt zum Beispiel den Grimmspfad, wo man über die Märchengeschichtenerzähler
wie Gebrüder Grimm was erfahren kann.
Da ist zum Beispiel ganz viel auch ausgeschildert. Es gibt auf dem Marktplatz
ein 3D-Modell, ich glaube aus Bronze vom Marburger Marktplatz,
das man auch anfassen kann, damit man einen Eindruck davon bekommt.
Und wenn man durch Marburg läuft, sieht man ganz oft diese Kurzschriftversionen
zum Beispiel auch an Ampeln, an Wegweisern.
Also das ist in Marburg sehr, sehr gut ausgeschildert, in Anführungszeichen
alles, eben wegen dieser Blindenstudienanstalt.
Also erstens, Caspar, wünsche ich mir doch mal einen Jingle,
der irgendwie lautet Caspar erzählt. Und dann kommt so ein ganz großer, tiefer Ton.
Der Onkel erzählt vom Krieg. Das bitte nicht.
Dann hätte ich auch, ich hätte auch gerne für jeden von uns so einen Ton.
Wir können uns das ja mal auf die Liste setzen. Aber das Zweite, kommen wir mal zurück.
Wir verlassen jetzt Marburg, weil der Programmierer Martin Gerz,
der kommt aus Hamburg, der das Ganze entwickelt hat. Die sind Braille-Trainer,
aber er hat es in Zusammenarbeit, wie gesagt, mit der Blinden Studienanstalt gemacht.
Und das ist eine App, die kann gedruckte Schrift in Braille übersetzen und andersrum
und ist eben in verschiedenen Lernlektionen unterteilt.
Also eigentlich so ein bisschen wie Vokabeln lernen, könnte man sich das vielleicht
vereinfacht vorstellen. Und das Konzept dahinter, die Idee ist,
dass eben auch sehende Menschen mitgenommen werden, damit sie diese Breilgeschrift eben lernen können.
Also zum Beispiel Lehrkräfte oder Eltern, damit die wiederum blinden Kindern
das Ganze beibringen können.
Ja, okay, wir konnten es nicht anders machen, weil wir erscheinen ja jetzt am 8.
Januar und die App, die ist pünktlich erschienen zum Weltbreitetag am 4.
Januar, also vor vier Tagen, wenn ihr uns jetzt genau zur Veröffentlichung hört.
Aber wir dachten, das ist aktuell genug, damit wir das als gute Nachricht mitnehmen können. Yes.
Und tatsächlich, was noch eine gute Nachricht zusätzlich ist zu dieser,
allein, dass es diese App gibt, die ersten 1000 Downloads sind kostenlos und
die App soll eben jetzt weiter mit User-Feedback optimiert werden.
Danach hofft die Blindenstudienanstalt auf Spenden, weil eigentlich ist die
Idee, dass diese App auch kostenfrei bleiben soll.
Da ist eben die Frage, ob das dann von der Finanzierung her über Spenden funktioniert. Mal gucken.
Ja, dann.
Ich würde sagen, das war unsere erste Folge 2026. Auch viele weitere mit euch.
Natürlich, aber ein bisschen reinkommen müssen wir noch, aber das wird wieder.
Also ich habe ein bisschen, ich fühle mich ein bisschen eingerostet.
Aber das kriegen wir wieder hin.
Ja, ich gehe jetzt meine App runterladen. Ich habe ja jetzt hier große Töne gespuckt.
Ja, stimmt.
Dass ich was ausprobieren werde. Jetzt muss ich das auch machen.
So nämlich. Ich habe gerade schon, was ich machen könnte. Verbindlichkeit schaffen.
Ja, ja, ja, ja, ja. Ich werde nochmal, Mastodon und Co. nochmal ein bisschen
mehr mich mit beschäftigen.
Dezentrale soziale Netzwerke und so.
Ich glaube, ich werde ehrlich gesagt, es ist jetzt spät.
Ich werde meinen Vorsatz für 2026 umsetzen und meine Bildschirmzeit,
nee, reduzierte Bildschirmzeit.
Ich habe schon Ende 2025 damit angefangen. Ist eine gute Sache.
Heißt aber auch, dass Apps und so für mich heute nur noch am Rande stattfinden.
Aber so haben wir alle drei verschiedene Perspektiven, die wir dann nächste
Woche wieder mit einbringen können.
Ich bin auch wieder mehr mit meinem Telefon, weil ich mich erweitere in meinem Sortiment.
Du machst absichtlich weniger und Caspar, weiß ich nicht, an welchem Gerät du sitzt.
Schneiden.
Ah ja, stimmt.
Damit die Leute was hören.
Caspar arbeitet noch.
Du musst ja erstmal unser Gesabbel hier durch.
Durcheditieren. Aber ist diesmal keine Folge, wo ich viel schneiden muss.
Auch wenn wir wieder reinkommen mussten. Ja, in dem Sinne.
In diesem Sinne machen wir jetzt einen Punkt. Und bis nächste Woche.
Empfehlt uns gerne weiter, wenn es euch gefallen hat.
Macht's gut.
Tschüss.
Das war's schon wieder für diese Woche. Folgt oder abonniert uns gerne in eurer
Podcast-App und lasst uns dort eine Bewertung da. Das hilft uns sehr.
Bis zum nächsten Mal.
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