KI, der blinde Fleck im Buchhandel
Wer prüft, was wir lesen?
22.01.2026 48 min
Zusammenfassung & Show Notes
Diese Woche begeben wir uns mit euch in einen Buchladen, genauer gesagt beleuchten wir das Thema KI und Bücher. Wir gehen der Frage nach, wie KI-generierte Inhalte in den deutschen Buchmarkt gelangen können und ob es schon Maßnahmen gibt, solche Bücher zumindest zu kennzeichnen. Und etwas zu lesen haben wir auch für euch dabei!
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- Das in der Episode angesprochene Posting auf Threads findet ihr hier
- Den Artikel von Caspar zum selbst generierten Krimi „Das Maschseegrab“ findet ihr auf unserer Webseite
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Transkript
Silicon Weekly, der Tech-Podcast mit den wichtigsten News der Woche.
Für dich eingeordnet von Elli, Stella und Caspar.
Freundinnen und Freunde der geschätzten Lesekultur, es wird heute literarisch.
Ihr fragt euch jetzt vielleicht, wie wird das gehen? Aber im Input werdet ihr es erfahren.
Und jetzt ist erst mal dran, Hallo zu sagen. Und zwar unter anderem zu Caspar.
Denn der hat sich für diese Recherche in die Tiefen des Buchmarktes begeben.
Ja, und das ist kein Literatur-Podcast. Wir sind weiterhin ein Tech-Podcast.
Deswegen schauen wir mal, wie die Verbindung hergestellt wird.
Aber sie wird es. Ich freue mich, euch zu sehen und zu hören.
Und unter anderem die Updates mitgebracht hat die Kollegin Elli.
Hallo, hallo. Ja, Caspar, du sagst es schon, wir sind ein Tech-Podcast.
Für alle, die uns noch nicht kennen, willkommen.
Heute reden wir mal über Bücher, aber es geht oft auch um KI und heute auch.
Und drumherum, um diesen Input, um den längeren Part, den wir in der Mitte oft
haben, gibt es Updates, gibt es die Kategorie What the Fuck.
Und wir enden wie immer mit einer guten Nachricht.
Vielleicht sollte ich auch noch sagen, ich bin Stella. Hallo,
schön, dass ihr eingeschaltet habt.
Hallo Stella.
Guten Tag. Genau, Elli, du hast es gesagt, wir steigen natürlich wieder mit den Updates ein.
Unter anderem haben wir euch was zum Stand der Internetsperre im Iran mitgebracht,
wo wir auch in der vergangenen Woche drüber gesprochen haben.
Deswegen lasst uns direkt anfangen. Wir haben eine bunte Folge.
Es geht nicht nur um künstliche Intelligenz, aber doch auch an vielen Stellen.
Aber wir bleiben erstmal bei den Basics. Wir gehen auch nicht zu KI oder sonst
irgendwas, sondern wir gucken in den Iran.
Wir hatten ja letzte Woche ausführlicher darüber gesprochen,
dass da das Regime das Internet stark einschränkt.
Und Stand jetzt, wir nehmen auf, Mittwoch 18 Uhr, ist es auch weiterhin so,
dass Iran mit kurzen minimalen Ausnahmen, zwischendurch am Wochenende gab es mal ein paar Ausnahmen,
weiterhin größtenteils von der Außenwelt abgeschnitten ist, was das Internet angeht.
Und die Organisation Filterwatch spricht auch von Regierungsplänen,
die vorsehen wohl, dass das Internet bis März so eingeschränkt bleiben soll, wie es jetzt ist.
Und auch danach soll wohl nicht der Zugang wieder für alle Menschen möglich
werden, sondern es bestünde wohl die Idee, nur einzelnen gesellschaftlichen
Gruppen Zugang zu gewähren.
Filterwatch ist ein Projekt der Mian Group das ist eine Organisation für Menschenrechte
und die setzen sich für freies Internet im Iran und anderen Ländern im Nahen Osten ein,
und wir müssen das alles hier ein bisschen mit Vorsicht genießen denn das Regime
im Iran hat bisher keine offiziellen Statements zum Thema abgegeben,
ja also so ist aktuell der Stand, den man von außen mitbekommen kann,
Filterwatch sagt Das eine, das Regime sagt gar nichts.
Die sind aber vermutlich auch aktuell sehr beschäftigt mit den Protesten,
denn die werden, Berichten zu folgen, aktuell brutal niedergeschlagen.
Wir gehen jetzt einfach hart rüber zum zweiten Update und kommen damit in Richtung
der künstlichen Intelligenz.
ChatGPT, wir haben uns ja hier schon öfter mal im Podcast auch die Frage gestellt,
wie sieht es denn eigentlich mit der Finanzierung von dem Ganzen aus?
Weil das, was die Firmen an Energiekosten, an Kosten für Hardware und an Kosten
für Entwicklung rausblasen, in Anführungszeichen, das holen sie mit den Gebühren,
die sie gerade einspielen, bei weitem nicht wieder rein. Das heißt,
das Ganze ist eher aktuell noch eine Wette auf die Zukunft.
Und eigentlich hatte OpenAI-Chef Sam Altman vor einiger Zeit Werbung als Finanzierungsmöglichkeit
bei ChatGPT noch strikt abgelehnt.
Jetzt ist es aber so, dass in den letzten Monaten sich diese Einstellung so
ein bisschen geändert hat.
Und jetzt ist wohl auch klar, OpenAI testet Werbeeinnahmen im KI-Chatbot,
also in dem Chatfenster, was ihr von OpenAI kennt.
Das Ganze ist wohl aber so geplant, dass es für die nicht zahlenden Abonnentinnen und Abonnenten ist.
Also wenn ihr nicht für ChatGPT bezahlt, könnte es sein, dass ihr in Zukunft
Werbung eingeblendet bekommt.
Für die Leute, die zahlen, das ist dann quasi so noch ein Bonus,
dass das dann auch werbefrei ist.
Allerdings gilt das nicht für alle Abos, sondern nur für das Pro- und das Plus-Abo.
Es gibt noch so ein günstigeres Abo-Modell und auch da soll Werbung kommen.
Das ist aus einem Statement von OpenAI zu entnehmen.
Da verspricht OpenAI tatsächlich auch keine Daten aus den Chats für personalisierte
Werbung an Dritte weiterzugeben. Ich muss sagen,
Bin ich skeptisch. Aber wer weiß.
Angekündigt ist das Ganze erstmal für die USA. Und bis es dann nach Deutschland
kommt, dürfte es noch ein bisschen dauern.
Also wenn ihr Cheap-Ass wie ich ab und zu Chat-JPT kostenlos benutzt,
dann wundert euch nicht, warum ihr jetzt noch keine Werbeanzeigen kriegt.
Könnte noch kommen. Wer weiß wann.
Und wir bleiben nochmal beim Thema Künstliche Intelligenz. Es geht um X und es geht auch um Grog.
Ja, ihr erinnert euch, Elon Musks KI-Chatbot GROG hat seit Weihnachten jede
noch so widerwärtige Idee, die irgendeinem Menschen in den Kopf kommen kann, bildlich umgesetzt.
Es kam international zu Verwarnungen und vereinzelt auch zu Sperren des Chatbots.
Größter Kritikpunkt waren sexualisierte Darstellungen von Minderjährigen und von Frauen.
Und Elon Musk wurde unter anderem auch von einer seiner Ex-PartnerInnen verklagt,
weil auch sie ins Kreuzfeuer der Grog-User geraten war.
Also da gab es einen, ja, Rosenkrieg ist es nicht, aber da wurde es persönlich.
Und jetzt gibt es tatsächlich ein Statement von X, der Firma hinter Grog und
tatsächlich auch von der Firma, nicht von Elon Musk.
Man habe, Zitat, technologische Maßnahmen eingeführt, um, Zitat weiter,
die Bearbeitung von Bildern realer Personen mit leichter Bekleidung wie Bikinis zu verhindern.
Ja.
Das heißt noch nicht, dass Grog nicht irgendwie sich andere Sachen ausdenken könnte.
Aber immerhin. Diese Beschränkung orientiert sich aber auch nur an der Geolocation.
Das heißt, sie wird nur da greifen, wo diese Erstellung von solchen Bildern illegal ist.
Und insgesamt möchte man die Bildbearbeitung jetzt den zahlenden Usern vorbehalten.
Schön daran ist ja auch, das heißt reale Personen,
also wenn ich jetzt ein Bild von mir hochlade, soll Grog das nicht mehr manipulieren können,
aber wenn ich komplett was KI generiere, kann ich damit weiterhin jeglichen
Schindluder betreiben und wahrscheinlich auch künstlich generierte minderjährige
Personen in bestimmten Kleidungen und Tätigkeiten anzeigen lassen, würde ich mal vermuten.
Das ist eine Vermutung, ich habe es nicht ausprobiert, ich habe keinen Grog
Account aus Gründen, aber das klingt in diesem Statement so ein bisschen so.
Also ein echtes Wirrudern zurück und lassen den Blödsinn, würde ich sagen, klingt anders.
Yes. Und noch ein Update ganz kurz dazu in einem Satz.
Wir hatten ja letzte Woche auch darüber gesprochen, wo schon überall Ermahnungen
gegen X erfolgt sind, wo es auch teilweise gesperrt wurde.
Was wir nicht besprochen haben, war die USA selber.
Wir haben so ein bisschen den Blick außerhalb der USA gehabt.
Und in Kalifornien wurden jetzt Ermittlungen gegen X ankündigt,
eben wegen dieser Bildgeschichte. Jetzt natürlich die Frage,
wie das jetzt weitergeht, wenn das alles zurückgefahren wird.
Es gab aber auch, und das ist schon ein paar Wochen her, von dem US-Verteidigungsministerium
so ganz insgesamt die Idee, dass man Grock in den Tech-Stack des Verteidigungsministeriums
aufnehmen möchte, in den Allgemeinen.
Und vom Verteidigungsministerium kam während dieser ganzen Geschichte keinerlei
Statement. Das lassen wir mal so stehen.
Die heißen ja jetzt auch Kriegsministerium, mehr muss man dazu glaube ich nicht sagen.
Vielleicht haben wir da dann nochmal ein Update für euch, wie sich das Ganze
mit GROG weiterentwickelt, beziehungsweise auch mit X.
Aber an der Stelle dazu erstmal genug und wir machen jetzt weiter mit dem WTF,
bewegen uns weg von KI-Chatbots mal und hin zu, ja, Sirenenalarm.
Oh oh.
WTF.
Ich fand ja dieses Oh-Oh gerade sehr, sehr passend, auch so als Einleitung.
Sirenenalarm, Oh-Oh.
Oh-Oh, ja.
Welche Sirenen sind gemeint?
Es geht um Katastrophenschutzsirenen. Und die haben gleich zweimal in Deutschland
so in den vergangenen knapp zwei Wochen einen Fehlalarm ausgelöst.
Richtig. Nochmal zu den Sirenen an sich.
Ihr kennt das vielleicht, wenn Warntag ist, da hupen ja nicht nur die Handys
dann los, sondern es sollten theoretisch auch lokal Sirenen ausgelöst werden, die dann zu hören sind.
Man hört dann so dieses Oui, Oui oder was auch immer für den Ton produziert wird.
Und jetzt, wie gesagt, gab es zwei Fehlalarme. Stella, hatte das was miteinander
zu tun? War das der gleiche Ort?
Nein, es hatte nichts miteinander zu tun und es war auch nicht jeweils die gleiche Stadt.
Es waren allerdings zwei Städte in Sachsen-Anhalt. Also so kann man quasi das
Gebiet begrenzen, aber die hatten nichts miteinander zu tun.
Ich würde es einmal so machen. Ich stelle euch mal kurz die beiden Fälle vor.
Und ich weiß, ihr fragt euch vielleicht, ja, okay, Sirenen sind schon irgendwie technisch.
Bei dem Ganzen geht es um das Thema Cybersicherheit. Und auch deshalb haben
wir das hier bei Silicon Weekly dabei. Also Fall 1, das war am 10.
Januar, das war einem Samstag, da gab es einen falschen Alarm in Halle.
Das sollen so etwa ca. 15 Minuten gewesen sein, wie der MDR berichtet hat, wo die Sirenen heulten.
Was aber richtig gruselig war, es gab eine englischsprachige Durchsage.
Und die war in der Stadt zu hören. Es gibt auch auf Social Media Akkusierten
zum Beispiel Videos davon.
Und gewarnt wurde vor einem bewaffneten Angreifer. Das war jedoch komplett fake.
Und so ist der aktuelle Stand. Halle geht von einem Cyberangriff aus.
Der zweite Fall, der war am 16. Januar, sechs Tage später, an einem Freitag.
Und da haben die Sirenen in Querfurt losgeheult, es war auch wieder ein Fehlalarm,
gibt aber auch da einen Unterschied, nämlich diese Durchsagen,
die kamen da auf Deutsch und die Stimme war auch im System hinterlegt gewesen,
wie der MDR berichtet hat.
Das klingt ja jetzt recht ähnlich. Man könnte jetzt vielleicht Schlussfolgern,
ob die wohl denselben Anbieter benutzen und der gehackt worden ist?
Also jetzt kommt ein sehr langes Wort, nämlich das Katastrophenschutz-Sirenen-System.
Das war jeweils in beiden Städten unterschiedlich.
Es kommt nämlich auch von verschiedenen Anbietern. Also das kann jetzt erstmal nicht sein.
Und gerade beim ersten Fall, der auch so als offizieller Cyberangriff jetzt
aktuell gewertet wird, der zeigt aber, wie verletzlich einfach digitale Infrastruktur
sein kann und welche Auswirkungen das auch haben kann.
Ich überlege, wenn mir jetzt, ich wohne zehn Meter gefühlt von so einer Sirene
weg, wenn da jetzt die Durchsage kommt, bewaffneter Angreifer,
das ist nicht lustig, wenn das 15 Minuten lang losgeht. Da kann es auch zu einer Panik kommen.
Also ich muss ehrlich sagen, ich habe auch Videos auf Social Media gesehen und
hätte ich nicht gewusst, dass das tatsächlich passiert ist.
Im ersten Moment, auch mit dieser englischen Stimme, hätte man es für ein Fake halten können.
War es aber tatsächlich nicht, sondern die Durchsage als solche war Fake.
Aber natürlich, das ist ja auch was, was eine Gefahr ist, nämlich,
dass A, Menschen dadurch totale Panik bekommen, es eine Verunsicherung in der Gesellschaft gibt.
Auf der anderen Seite aber auch, dass wenn es solche Fehlalarme gibt,
dass wenn es wirklich mal einen Ernstfall gibt, einen absoluten Notfall,
wofür diese Katastrophensirenen gedacht sind, um darauf aufmerksam zu machen,
dass solche Warnungen eben in so einem Ernstfall überhaupt gar nicht als wahr erkannt werden.
Wer zu oft im Hilferuf, den glaubt man nicht.
Wir sehen also, das ist ein sehr sensibles Thema, was da jetzt durch diese zwei
Fälle, bei dem einen gesicherterweise wohl ein Cyberangriff,
bei dem anderen gibt es dazu glaube ich noch keine offizielle Aussage,
das ist dadurch so ein bisschen unter die Lupe gerückt worden.
Also es ermittelt in beiden Fällen erstmal das Landeskriminalamt,
aber es ist also auch unklar, wer jetzt hinter diesen Fehlalarm steckt.
Weiß man schlicht und ergreifend noch nicht. Und natürlich gibt es jetzt auch
von PolitikerInnen verschiedenster Partei eben die Forderung,
sich mehr auf die Cybersicherheit zu fokussieren.
Und das Ganze wirkt sich auch auf die Bundesebene aus. Denn laut einer Sprecherin
des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe sollen die beiden
Fälle auch bei der Warnsystementwicklung bedacht werden.
Was das jetzt konkret heißt, offen, ebenso offen, wer dahinter steckt.
Aber ich könnte mir vorstellen, dass wir da vielleicht in nächster Zeit in den
Updates, ja, euch nochmal ein Update zu geben können.
Ja, und es kann nicht schaden, wenn sich dieses Ministerium auch mit der Cybersicherheit
ein bisschen verstärkt auseinandersetzt für alle Sirenen in Deutschland.
Das ist sicherlich nicht schlecht.
Insbesondere, wenn die bald zentral geschaltet werden sollen.
Also das ist was für diesen Warntag, den gibt es ja auch immer,
Elli, du hast es auch angesprochen, auch dieses Jahr soll es ihn ja wieder geben.
Und da soll es eben erstmalig eigentlich so sein, dass die alle quasi von einer
Stelle auch aktiviert werden können.
Und natürlich, wenn du so ein vernetztes System hast, ist das ja tendenziell,
Cyber-Sicherheitsrisiko auch gleichzeitig.
Ach, Freunde, also diese Updates und das What-the-Fuck, das war jetzt alles
ein bisschen aufwühlend. geht ihr mit mir in den Buchladen zur Entspannung?
Glaubst du, da wird es besser bei dem Fall?
Sagen wir anders. Es ist vielleicht ein kleiner Kriminalfall.
Das können wir vielleicht versprechen. Ja, auf geht's in die Buchwelt.
Ich musste gerade an eine Freundin von mir denken, die immer,
wenn sie mit dem Zug fährt, dann geht sie in so eine Bahnhofsbuchhandlung und
kauft sich noch ein Magazin, ein Druckerzeugnis, wie sie es nennt.
Wir gehen aber nicht in Bahnhofsbuchhandlungen, sondern in größere Ketten heute mal.
Und ihr könnt, wenn ihr mögt, guckt nochmal kurz aufs Cover, wie Caspar aussieht.
Und jetzt stellt ihn euch mit so einem Detektivhut vor und so einer Pfeife im Mund.
Der hat sich nämlich in den Buchhandel begeben und da was unter die Lupe genommen.
Ja, du hast uns jetzt gerade schon so ein bisschen mitgenommen in so einer Buchhandlung.
Also stellt euch das mal vor, ihr steht vor so einem Regal, holt euch da ein
Buch raus, was euch gefällt.
Ich bin ja jemand, der kauft nach Cover, ehrlicherweise, ähnlich wie beim Wein.
Ich weiß nicht, wie es euch geht. Kladdentext lese ich vielleicht noch,
aber dann nehme ich das Buch in der Regel mit.
Da kannst du böse auf die Schnauze fallen.
Ja, da kannst du sehr böse auf die Schnauze fallen. Da kommen wir gleich noch
zu. Dann zahlst du ungefähr 20 Euro.
Und dann erwartet man ja eigentlich, jetzt habe ich ein Buch gekauft von einem
echten Autor, einer echten Autorin, die das geschrieben hat,
ein Lektor hat das korrigiert, ein Mensch mit Ahnung hat das gesetzt und gedruckt.
Als drei Printjournalistinnen hier unter anderem in diesem Podcast auch gelernte,
wissen wir, was damit gemeint ist.
Ja, eine Person hat das illustriert, hat sich um die Covergestaltung irgendwie Gedanken gemacht.
Aber was ist, wenn das alles nicht stimmt, wenn das alles nicht real ist,
sondern wenn dieses Buch vielleicht von KI generiert wurde und zwar auch durchaus komplett?
Um das so ein bisschen literarisch wie ein Theaterstück zu gestalten,
müsst ihr euch jetzt einen Szenenwechsel vorstellen.
Wir sind jetzt wieder in der digitalen Welt und unser Protagonist Caspar,
der hat möglicherweise vor einer Woche am Abend gescrollt. Er hatte sein Smartphone
in der Hand, öffnete die App Threads und dort sah er einen Post, der viral ging.
1500 Likes, über 480 Kommentare und das Bild in dem Posting,
das zeigte ein Bücherstapel in einer Thalia-Filiale.
Genau. Und ich bin an diesem Posting hängen geblieben, weil da ein paar Dinge besonders waren.
Wir beschreiben kurz so ein bisschen, was auf diesem Foto zu sehen war.
Du hast es gerade schon gesagt, ein Bücherstapel. Das waren zumindest zwei Bücher,
die übereinander gestapelt waren von der gleichen Art.
Und das Buch, um das es geht, hieß Im Reich der Sandwürmer, der Boden bebt.
Das steht als Titel drüber und als Untertitel.
Als Autor wird André Wellmann genannt und das Cover zeigt eine Frau,
einen Mann und so einen riesigen Wurm.
Ich weiß nicht, wer den Film Dune gesehen hat oder die Bücher gelesen hat, so ein Sandwurm war das.
Alles so ein bisschen gelbstichig, so in einem Comic-Stil, nicht fotorealistisch,
irgendwie so zwischen Comic und Foto.
Ich meine, das könnte jetzt auch von der Beschreibung so ein Fantasy-Buch halt
einfach sein, so wie wir das jetzt gerade beschrieben haben.
Aber die Vermutung der Community, die Caspar unter diesem Posting liest, ist sehr eindeutig.
Das muss doch KI sein. Das Cover und der Inhalt, beides sind irgendwie generiert.
Und da Caspar natürlich nicht nur vielleicht Sherlock Holmes 2.0 ist,
sondern auch Journalist, hat er das seinen KollegInnen Elli und Stella,
wie hat mich in der dritten Person zu nennen, weitergeleitet.
Und dieser Post, der war jetzt der Auslöser, um da genauer hinzuschauen.
Wir haben uns gefragt, wer ist dieser Autor? Wie kommt so ein Buch in den Handel?
Wie vorbereitet ist der Markt auf KI-generierte Inhalte?
Antworten liefern wir euch jetzt. Und übrigens, es gibt zum Schluss auch noch was zu lesen.
Caspar, du hast ja gesagt, du guckst meistens so auf die Optik von einem Buch,
liest dann vielleicht noch hinten den Klappentext.
Ich muss ja sagen, ich lese mir meistens auch durch, wer so ein Buch geschrieben hat.
Und in diesem Fall wäre das ja der gute André Wellmann oder Wellmann,
André Wellmann, wer auch immer.
Genau. Oder auch Andrea Wellmann. Da kommen wir gleich noch zu.
Ja, wir gucken also erst mal...
Nee, Andrea. Also eine weibliche Form gibt es auch. Erzähl ich gleich.
Also, wer hat sich denn ins Reich der Sandwürmer angeblich begeben? Wer ist das?
Ja, wir haben uns mal ein bisschen damit auseinandergesetzt,
haben mal angefangen journalistisch zu recherchieren und mal ganz klassisch
den Weg gewählt, den ihr wahrscheinlich auch wählen würdet, wenn ihr euch informieren wollt.
Wir haben mal in eine der Buchportale einfach Andrea Wehmann eingegeben und
geguckt, was dabei rauskommt.
Und das Erstaunliche ist, da ist nicht ein Buch rausgekommen,
also nicht nur diese Sandwürmer, sondern es sind zwischen März und November
2025 mindestens neun Bücher erschienen, die wir finden konnten.
Eines davon in der deutschen und in der englischen Version, also auch noch in der Übersetzung.
Ich weiß nicht, wie es euch geht. Ich glaube, ich schaffe es nicht,
von März bis November neun verschiedene Bücher zu schreiben.
Das einerseits, aber andererseits, ich glaube die Palette, die da entstanden
ist, die ist ja auch sehr breit thematisch gefächert.
Hättest du da vielleicht ein paar Beispiele? Insbesondere mich interessiert dein Favorit.
Eine Auswahl. Also es ist unter anderem dabei ein Comic über einen Hund namens Bella.
Wer sich dafür interessiert, bei Amazon gibt es auch eine Leseprobe,
da kann man sich die erste Seite dieses Comics angucken.
Mit dabei in dieser Auswahl der neuen Bücher ist ein Western.
Es ist ein Long-Covid-Ratgeber und er ist insofern interessant,
weil der von André und Andrea Wellmann geschrieben ist.
Es ist ein Malbuch für Vierjährige dabei, also so Tier-Szenen,
die man dann ausmalen kann.
Und mein persönlicher Favorit, ein Horror-Roman Käsekästchen des Grauens.
Das ist großartig. Ich habe so lange nicht mehr Käsekästchen gespielt.
Ich weiß noch, in der Schule gab es Hausaufgabenhefte damals bei uns,
wo so Käsekästchen mit drin war, was man dann spielen konnte,
während man eigentlich irgendwie Mathe machen sollte oder so.
Aber ja, ich habe komplett vergessen, dass es dieses Spiel Käsekästchen gibt. Schön.
Da das ein Horrorbuch ist, ist vielleicht auch ganz gut, dass du das vergessen hast.
Ja, wir gehen mal wieder zurück zu mir in den Buchladen.
Ich schlage also das Buch auf und suche nach der Autorenbiografie.
Es gibt eine. In jedem Buch von André Wellmann ist es die gleiche.
Und was steht da im Abschnitt über den Autor?
Genau, es gibt auf den Webseiten ja immer, also in den Büchern und auf den Webseiten
gibt es ja immer so einen Abschnitt, hast du gerade gesagt, über den Autor und
da steht, ich zitiere jetzt mal, in dem Fall ist es von Amazon kopiert,
es ist aber auf allen Seiten gleich,
folgende Autorenbiografie.
Ich bin André.
Ich schreibe erst seit 2025 Bücher.
Mein Leben ist sehr schön. Ich habe zweite Hund, die sehr lieb sind.
Ich habe auch viele Fehler, aber das hat ja jeder.
Ich werde bald sehr viele Bücher veröffentlichen auf allen Buchshop-Seiten wie die Bekannten.
Und gerade der letzte Satz klingt fast wie eine Drohung.
Ja und es klingt wie entweder so ein Erstklässleraufsatz mit ich habe zwei Hunde,
die sehr lieb sind oder aber es klingt nach einer sehr schlechten Übersetzung
aus dem Englischen, wenn man sagt auf allen Buchschubseiten wie die Bekannten.
Würdet ihr bei dieser Kurzbeschreibung das Buch kaufen?
Ich frage mich doch, also es ist auch Caspar, du hast oder Elli,
du hast dich nicht verlesen, das ist nämlich wirklich geschrieben mit, ich habe zwei Punkt.
Hunde, genau.
Zweitens Hunde.
Zweitens Hunde, ja. Ja, nee, würde ich nicht.
Auch wenn man die Bücher dann mal reinliest, da sind die Texte ein bisschen
besser, aber man erkennt zum Beispiel für die Kennerinnen und Kinder unter euch
sehr viele Gedankenstriche,
was oft ein Indiz für KI-Einsatz ist und ich habe es ja eben schon gesagt,
die Vielzahl der Bücher mit diesem Autorentext zusammen und das Cover,
wenn ihr das seht, wir verlinken euch auch den Threads-Post mal in den Shownotes,
da seht ihr das Cover dann auch nochmal, was da auslag im Buchladen.
Und das schreien mehrere Red Flags, wie man bei Beziehungen heutzutage sagen würde.
Aber in dem Fall ist das auch auf Otto an betreffend. Sehr viele Red Flags.
Red Flags hin oder her. Die journalistische Ehre gebührt es ja normalerweise,
zumindest auch die Gegenseite, zu befragen nach ihrer Sicht der Dinge.
Caspar, wie sieht es aus?
Ja, wir haben André Wellmann eine Mail geschickt, weil tatsächlich in den Büchern,
die sind im Self-Publishing erschienen, deswegen muss es ein Impressum geben.
Dort ist eine Mail-Adresse genannt und auch eine richtige Adresse in Wolfsburg.
Auf die Mail haben wir keine Antwort erhalten, zumindest nicht bis Redaktionsschluss
18 Uhr. Da haben wir angefangen aufzunehmen.
Da ist nichts erschienen. Wir haben natürlich ein paar Fragen gestellt,
die sind leider nicht beantwortet worden.
Ob die Person, ob irgendeine Person, die so heißt, an dieser Adresse wohnt.
Wir sind jetzt nicht nach Wolfsburg gefahren, auch wenn es nicht so weit weg
wäre, aber ich würde es fast wagen zu bezweifeln.
Na gut, also kein Kontakt zum Autor. Und ich muss sagen, dieses Autorenprofil,
das hat mich jetzt auch nicht so richtig überzeugt.
Aber wie kann es dann sein, dass so ein Buch bei einem Thalia landet?
Genau, dafür müssen wir uns den Buchmarkt mal so ein bisschen anschauen und
müssen darüber sprechen, wie Bücher überhaupt in den Markt kommen und wie der
Buchmarkt funktioniert.
Das ist durchaus spannender, als man im ersten Moment denkt.
Ich dachte auch irgendwie, es gibt halt Verlage und gut ist.
Nee, da ist schon noch ein bisschen mehr los und deswegen folgt mir in den Kaninchenbau,
wie funktioniert der Buchmarkt in Deutschland.
Es gibt im Grunde eigentlich zwei Wege, wie wenn, ich meine,
Elli, wenn du jetzt dein Manuskript von deinem Kochbuch endlich fertig hast,
wie du das veröffentlichen kannst, gibt es zwei Wege.
Der erste klassische, du schickst dein Manuskript an einen Verlag oder an mehrere,
die gucken sich das an und wenn die das dann gut finden, dann gibt es einen
Vertrag und der Verlag kümmert sich um sehr viele Dinge dann im Nachgang.
Es gibt einen Lektorat, es gibt jemanden, der sich um die Dramaturgie kümmert,
es gibt jemanden, der das Cover designt, es wird gedruckt, das Buch,
wenn alles fertig ist, es wird vertrieben,
es wird entweder ein sogenanntes Barsortiment oder es kommt direkt in die Buchhandlung,
man kümmert sich um Lagerung, all solche Dinge.
Und das Interessante oder Wichtige ist, der Verlag prüft eben auch,
also vorher, bevor er das Buch irgendwie annimmt beim Lektorat und solche Dinge,
der Verlag guckt sich das ganz genau an, er kalkuliert und er entscheidet, ob er das möchte.
Das heißt, in diesem klassischen Verlagsablauf ist sowas wie,
naja, nicht nur eine, eigentlich mehrere Stufen einer Qualitätskontrolle mit eingebaut.
Das hört man ja auch immer wieder, wenn zum Beispiel irgendein Promi ein Buch
veröffentlicht oder sowas.
Die schreiben das meistens in Zusammenarbeit mit einem Verlag,
mit einem Verleger, haben da vielleicht noch jemand an die Seite gestellt.
Und da sind dann auch nicht alle Entscheidungen von der Person selbst getroffen
oft, sondern da wird man an die Hand genommen. und teilweise muss man auch ab
und zu Abstriche in Kauf nehmen, wo man mit der eigenen Meinung dann nicht durchkommt unbedingt.
Vielleicht noch eine Ergänzung dazu, zu diesem klassischen Weg.
Der Verlag, der kümmert sich auch um eine VLB-Listung. Und das VLB,
das ist das Verzeichnis lieferbarer Bücher, das ist eine zentrale Datenbank
und da muss dann halt jeder Titel registriert sein.
Aber vielleicht hat Ellie ja auch, so ein Manuskript kann abgelehnt werden.
Ellie, du hast es auch angesprochen, prominente Fälle, dann Bücher werden überarbeitet, wie es nicht passt.
Da gibt es ja vielleicht auch einen, ja, neueren Weg, nämlich das sogenannte
Self-Publishing, wo manche Dinge wegfallen.
Genau, Ellie könnte sich sagen, ich bringe das Buch selber raus.
Auch da gibt es nochmal zwei Untermöglichkeiten.
Die eine ist, sie bringt es wirklich komplett auf eigene Faust raus,
dann muss sie sich halt um alles kümmern.
Also sie muss sich eine ISBN besorgen, das ist ja diese, ich sag mal,
diese Kennzahl zu einem Buch, die ihr alle kennt, das ist eine eindeutige oder
einmalige Zahl, die zu einem Buch gehört, sie muss sich um diese Listung im VEB kümmern,
in dem Verzeichnis lieferbarer Bücher, was du gerade gesagt hast, Stella,
und sie muss sich um den Druck und alles mögliche kümmern, aber dann hat sie
halt eben keine Gatekeeper, sie hat niemanden, der entscheidet,
Eddie, das Cover, das sieht doof aus, das machen wir lieber anders.
Ich musste da jetzt einmal spontan nachgucken, was die ISBN bedeutet.
Es ist die internationale Standardbuchnummer.
Falls ihr euch das auch schon gefunden habt.
Ja, ich hatte es mich gefragt.
Ich habe es gar nicht aufgeschrieben.
Also wenn ich jetzt sage, ich möchte nicht alles, alles, alles selber machen,
aber schon so das meiste selber, was ist denn dann meine Option?
Dann gibt es noch sogenannte Self-Publishing-Dienstleister. Die kümmern sich
dann um viele Sachen, die kümmern sich zum Beispiel um die Listung,
die machen oft dann auch ein sogenanntes Print-on-Demand.
Das hat ein paar Vorteile, das heißt in dem Moment, wo ich ein Buch bestelle,
wird es dann erst gedruckt und mir zugeschickt. Das sieht man oft daran,
dass das Buch meist nicht über Nacht verfügbar ist, sondern ein bis drei Tage Lieferzeit hat.
Das ist kein Beweis, dass das ein On-Demand-Print ist, aber es ist ein Indiz dafür.
Das heißt, das Buch muss nicht irgendwo lagern, sondern das liegt digital in
der Druckerei bereit und wird dann in dem Moment einfach wirklich auf Bestellung gedruckt.
Amazon ist zum Beispiel so ein großer Self-Publishing-Anbieter.
Es gibt aber auch mehrere kleinere.
Das verringert die Kosten. Dann hast du zumindest so ein paar Leute,
die die Orga für dich unternehmen.
Aber du hast halt eben immer noch keinen großen, riesigen Verlag hinter dir,
der sich um viele Dinge kümmert.
Und genau da kommt jetzt auch der Punkt, wo wir die Brücke wieder vom klassischen
Buchhandel machen zu dem Thema künstliche Intelligenz.
Denn Caspar, das, was du gerade beschrieben hast, du hast ja auch schon Amazon erwähnt.
Es geht jetzt alles schneller. Barrieren werden an irgendeiner Stelle auch abgebaut.
Kosten haben sich radikal verändert, Volumen natürlich auch.
Und deshalb lasst uns doch nochmal, wenn wir diese KI-generierten Bücher da
im Hinterkopf behalten, auf das Thema Self-Publishing ein bisschen genauer gucken.
Das hat auch einen Grund, denn André Wellmann, der Gute, hat seine Bücher über
Self-Publishing-Plattformen unter anderem veröffentlicht.
Tradition und Neopubli. Und Caspar, du hast da einfach mal angefragt,
wie die denn so KI-Hand haben und ob die das überprüfen.
Genau und dankenswerterweise hat man auf unsere Presseanfragen auch geantwortet.
Ich würde es jetzt auch einfach englisch aussprechen. Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung.
Tradition lehnt rein KI-generierte Bücher prinzipiell ab, prüft auch jeden Titel
vor der Veröffentlichung, allerdings Zitat kursorisch. Kursorisch habe ich da
noch extra mal nachgeschlagen.
Das heißt oberflächlich. Also es ist jetzt nicht so, dass Sie ganz tief reingehen,
sondern Sie gucken sich das Buch einmal an, ob das quasi Standards entspricht.
Wichtig ist, diese Prüfung erfolgt nach Angabe der Plattform durch Menschen.
Also tatsächlich so, dass dann wirklich jemand da sitzt und sich das anguckt.
An der Stelle können wir wieder ein Vokabel einbringen, der Human in the Loop,
also der Mensch, der der KI im Zweifel nochmal auf die Finger gucken würde.
Genau, in den Richtlinien schreibt Tradition auch, dass die Optimierung der
eigenen geistigen Schöpfung in Ordnung sei, komplett KI generierte Werke seien
aber, wir paraphrasieren mal, Grütze.
Also das ist kein echtes Zitat, aber sie sagen halt, das ist nicht in Ordnung.
Also du kannst KI einsetzen, um irgendwie zum Beispiel Ideen zu entwickeln oder
in Sparing zu gehen, aber zum
Beispiel ein komplett KI-generiertes Buch würde in dem Fall rausfallen.
Da ist man nämlich auch der Meinung, dazu kommen wir später nochmal,
dass so ein ganzes KI-generiertes Buch einfach nicht gut werden kann.
Aber vorher kommen wir nochmal zu Neopubli, also den anderen im Bunde.
Genau. Die haben wir natürlich auch gefragt und da zitieren wir ganz kurz aus der Antwort.
Der Einsatz von KI-Tools bei der Texterstellung ist derzeit nicht grundsätzlich untersagt.
Später an der Stelle noch Autorinnen sind für die Rechtmäßigkeit,
Originalität und Zulässigkeit ihrer Werke verantwortlich.
Und das ist ein ganz wichtiger Punkt.
Neopubli sagt quasi, die Verantwortung liegt formal bei den AutorInnen und nicht unbedingt bei uns.
Und Neopubli macht auch keine inhaltliche Prüfung. Also auch da ist es nicht
so, dass jemand drüber guckt.
Und das ist dann vermutlich auch das, ich sag mal, Loch, durch das diese KI-Bücher schlüpfen.
Vielleicht aber nur das Erste, weil wir müssen ja auch noch auf die Buchhändler
gucken. In dem Verlag, das Ding ja zum Beispiel bei Thalia.
Die haben wir auch angefragt und eine Thalia-Sprecherin hat uns auch geantwortet,
dass die Bücher von André Wellmann über ihre Online-Plattformen auffindbar seien.
Das liegt daran, dass die Metadaten automatisiert aus diesem Bücherkatalog übernommen
werden, über den wir schon gesprochen haben.
Ich zitiere nochmal kurz. Derzeit verfügen wir über keine spezifischen automatisierten
Prüfmechanismen, der ungewöhnliche Veröffentlichungsmuster,
also in dem Fall Anspielung auf neun Bücher innerhalb von wenigen Monaten,
oder KI-generierte Inhalte gezielt identifiziert.
Die stark wachsende Zahl an Titeln, insbesondere im self-publishing-Bereich,
stellt die gesamte Buchbranche vor erhebliche Herausforderungen. Zitat Ende.
Genau, und wovon du gerade gesprochen hast, dieser Katalog quasi,
das ist das VLB, das Verzeichnis lieferbarer Bücher.
Ja, genau. Thalia spricht sich auch, weil wir haben in unserer Presseanfrage
auch mal gefragt, wie es denn mit Verantwortung aussieht oder mit Kennzeichnung
auch zum Thema KI-Bücher.
Talia spricht sich in der Antwort auch dafür aus, dass es eine Kennzeichnung
geben sollte. Ich zitiere nochmal wieder.
Für Kundinnen und Kunden, ebenso wie für unsere Buchexperten in den Buchhandlungen,
also die Buchhändlerinnen und Händler vor Ort, wäre eine transparente Kennzeichnung
ein wichtiger Orientierungsfaktor.
Gleichzeitig hat die Sprecherin aber auch geschrieben, dass zum Beispiel die
Frage, was und wie genau so eine Kennzeichnung aussehen soll,
dass das irgendwie noch ein schwieriges Thema ist.
Man sei darüber mit den relevanten Marktteilnehmenden im Austausch.
Außerdem, Talia sieht auch die In-Verkehr-Bringer, ein wunderschönes deutsches
Wort, und die Verlage in Verantwortung dafür, die Kennzeichnung zu übernehmen.
Also sie sagen quasi, wir als Händler können das technisch gar nicht leisten.
Denn die Inverkehrbringer, die wüssten nun mal am besten über den Entstehungsprozess bescheid.
Also Thalia sagt eigentlich, wir sind da schon einen Schritt zu weit fortgeschritten in der Kette.
Verlage und Leute, die eben Self-Publishing betreiben, die müssten eigentlich
schon von Anfang an angeben, ob da KI mit drin war oder nicht.
Aber wir haben nicht nur Thalia gefragt,
sondern auch Hugendubel hat eine Presseanfrage bekommen zu dem Thema.
Und auch Hunglubel haben wir natürlich gefragt, wieso die Bücher dort im Verzeichnis
sind und auch die sagen, das liegt aufgrund dieser Datenbank und deswegen sind
die Bücher im Sortiment dort gelistet.
Und deswegen kommen halt auch Bücher da rein, die mit KI-basierter Unterstützung entstanden sind.
Sie sagen aber auch, und jetzt ein Zitat, als Buchhändler mit einem breit gefächerten
Sortiment beobachten wir die Entwicklung rund um den Einsatz von künstlicher
Intelligenz in der Buchproduktion sehr aufmerksam.
Aktuell spielen KI-generierte Inhalte für unser operatives Geschäft jedoch keine maßgebliche Rolle.
Bevor wir jetzt in die Interpretation gehen, ja, was machen wir denn jetzt?
Ich hab das Gefühl, die Situation ist so ein bisschen, wer sich viel im Internet
rumtreibt, kennt das Meme,
wo drei Gestalten in Spider-Man-Kostümen sich so im Dreieck aufgestellt haben
und alle zeigen irgendwie aufeinander, so nach dem Motto, der andere,
der trägt die Verantwortung.
Ja, die Self-Publisher sagen, wir sind technische Dienstleister,
wir sind nicht inhaltlich verantwortlich, das sind die Autorinnen.
Wir haben aber gesehen am guten André Wellmann, diese Person ist anonym,
nicht erreichbar und ob der oder die Autorin, wer auch immer dahinter steht,
an der im Impressum angegebenen Adresse wirklich wohnt, ist auch sehr unklar.
Genau. Die Buchhändler sagen wiederum, wir kriegen die Daten von den Verlegern
und den Aggregatoren und wir können bei der Masse gar nicht alles überprüfen
und einheitliche Regelungen zur Kennzahl hin und gibt es aktuell noch nicht.
Man redet zwar drüber, aber die gibt es noch nicht.
Und das Problem ist halt so große Händler wie Talia und Hugendubel,
die stehen jetzt gerade eigentlich vor einer Entscheidung, auch wenn sie es
unter Umständen noch nicht so sehen,
sind sie ein reiner Vertriebskanal, also verkaufen sie nur Bücher oder kuratieren
sie auch ein Angebot an Büchern, ein kulturelles Angebot, was sie da haben.
Ist ja so, wenn HändlerInnen wirklich jetzt alle eingehenden Titel auf KI-Content
checken müssten, und das können wir, glaube ich, alle nachvollziehen,
dann wäre das nahezu unmöglich aufgrund einfach der Masse an Büchern, die da anfällt.
Vielleicht auch ein Punkt, es gibt technisch noch keine verlässlichen Erkennungsmethoden.
Also auch KI-Detektoren, die funktionieren da einfach in dem Sinne nicht zuverlässig
genug. Ich meine, die scheitern ja teilweise schon am Schulaufsatz.
Deswegen, wie sollen die dann vielleicht ein Werk mit über 200 Seiten vernünftig erkennen?
Und diese Antwort haben wir auch von Tradition so ein bisschen bekommen.
Ich habe auch mal auf den Plattformen, die unter Tradition gelistet sind,
das sind glaube ich zwei Plattformen hauptsächlich, geguckt.
Und da sind schon auch sehr viele Sachen mit dabei, wo man sich überlegen kann,
ob wirklich das eine Person so geschrieben hat.
Und Tradition hat uns aber eben auch geantwortet, Zitat, technische Prüfverfahren
zur Erkennung KI-generierter Inhalte liefern nach unserer Erfahrung keine belastbaren
Ergebnisse und liegen häufig falsch.
Ja, damit haben Sie auch recht. Ich habe das auch selber, ich probiere das immer wieder selber aus.
Texte, die ich nachweise oder ich weiß es, weil ich sie selber geschrieben habe,
werden dort zum Beispiel als 90 Prozent KI generiert erkannt,
was jetzt vielleicht was über meinen Schreibstil aussagt oder nicht.
Und Texte, die ich mit ChatGPT erstellt habe und dort reinkopiere,
werden als zu 90 Prozent menschlich geschrieben erkannt.
Das heißt, auf diese Tools, was Texterkennung betrifft, kann man sich leider
schlicht und ergreifend aktuell nicht verlassen.
Jetzt ist die Frage, wie viele Spiegelstriche du oder Gedankenstriche du in
deinen Texten verwendest.
Das hast du ja eingangs gesagt, es kann, muss nicht ein Hinweis sein,
wenn sehr, sehr viele Gedankenstriche in einem Text verwendet werden,
was ja eigentlich normalerweise bei vielen Leuten im Schreibstil nicht so üblich
ist, dass das eben KI generiert ist.
Aber genau, insgesamt, LeserInnen können das Vertrauen in den Markt verlieren.
Das wäre auch für die Self-Publisher wieder ein Problem.
Ich finde es aber auch problematisch, wenn dann einfach schlechter Inhalt quasi
die Märkte flutet und die Menschen das vielleicht lesen.
Sowas kann ja dann auch Sprache, Sprachgefühl verändern.
Also sprich, kann an allen Ecken und Enden problematisch werden für alle Beteiligten.
Jetzt könnte man an der Stelle natürlich sagen, hey, wir haben uns auch über
Kennzeichnungen gesprochen und ob es da nicht mal Regeln geben sollte.
Und wir haben ja in Europa so einen KI-Act, so einen AI-Act.
Strenge Regeln beim Thema KI soll ab August 2026 greifen.
Hat man da nicht auch irgendwie sich über Bücher Gedanken gemacht?
Leider nein. Der EU-AI-Act gibt eine allgemeine, da gibt es keine allgemeine
Pflicht, dass irgendwie Bücher,
zum Beispiel Romane, Ratgeber oder Kinderbücher, dass die für VerbraucherInnen,
also in dem Fall für LeserInnen und Leser, dass die sichtbar als KI generiert
gekennzeichnet werden müssen.
Egal, ob da KI eingesetzt wird oder nicht. Der Hintergrund ist,
dieser AI-Act reguliert nämlich primär KI-Systeme, also zum Beispiel ChatGPT,
Gemini und so weiter und so fort und deren Anbieter beträgt Betreiber, OpenAI, Google und Co.
Und eben nicht Medienprodukte als solche. Das heißt, darauf kann man sich nicht
zurückberufen und sagen, guck mal, die EU hat da schon was.
Da gibt es nämlich entsprechend keine Regelung.
Also, das heißt, diese ganze Branche muss vielleicht noch für sich selbst einen
Weg finden, wie sie damit umgehen möchte, kann und auch sollte.
Und wir stehen ja auch noch ganz am Anfang dieser Entwicklung.
Also, wir wissen ja gar nicht, wie viele KI-generierte, komplett KI-generierte
Bücher wir vielleicht in ein oder zwei Jahren haben, die dann per Knopfdruck erzeugt werden.
In Caspar, du hast eingangs gesagt, wie lange braucht man, um neuen Bücher zu schreiben?
Bestimmt mehrere Monate, mehrere Jahre, um genau zu sein.
Wenn es gut werden soll, wahrscheinlich Jahre, ja.
Vielleicht Kurzgeschichten, aber es gibt ja auch teilweise bei Social Media
CreatorInnen, die damit werben, hey, gib doch einfach ganz viel Bücher raus,
da gibt es ja auch Kurse, die dafür angeboten werden.
Also wir wollen dafür jetzt an dieser Stelle nicht werben, das sei gesagt,
aber da sieht man schon, da wächst ein Markt, wo Menschen einfach denken,
hey, damit kann ich relativ easy Geld verdienen, weil statt da Wochen,
Monate Recherche reinzustecken und dann nochmal mindestens genauso viel Zeit
für die Verschriftlichung,
mache ich das Ganze mit KI flott und vielleicht kauft es ja irgendwer.
Und da sind wir auch bei der großen Problematik, die davon ausgeht, wenn man sagt,
die AutorInnen stehen in der Pflicht, KI-Kennzeichnungen vorzunehmen,
weil solange das nicht tatsächlich gesetzlich vorgeschrieben ist und du rechtliche
Probleme bekommen kannst, wenn du es nicht machst,
glaube ich, wird es da einfach immer Menschen geben, die das schnelle Geld wittern
und ganz sicher nicht angeben werden, transparenterweise, dass sie KI benutzt haben.
Ihr seht schon, also irgendwie, wir kamen jetzt von einem einzelnen Buch im
Regal beim Buchhändler über die Online-Shops bis hin zu einem größeren strukturellen
Problem oder einer größeren strukturellen Frage.
Jetzt hatten wir ja in dieser ganzen Sache immer wieder das Thema,
so ein ganzes KI-generiertes Buch, das kann doch noch nichts sein.
Wir wären nicht wie, wenn wir es nicht testen würden. Caspar,
du hattest einen schlaflosen Montagabend.
Ja, ein bisschen Langeweile und ich habe mir gedacht, weil ich mehrfach in der
Recherche irgendwie gelesen habe, das geht noch gar nicht, KI kann gar nicht,
so viele Tokens und Wörter und so, habe ich beschlossen, das probieren wir mal aus.
Das würde jetzt tatsächlich den Rahmen sprechen, zu sehr ins Detail zu gehen.
Ich kann euch aber verraten, dass ich Krimi-Autor geworden bin.
Das Werk heißt Das Maschsee-Grab und dieses Buch ist mithilfe von ChatGPT entstanden,
die ersten sechs Kapitel zumindest.
Ich hätte auch das restliche Buch noch generieren können, da ich aber nicht
vorhabe, mit KI-Büchern ohne Kennzeichnung jetzt Geld zu verdienen,
habe ich dann nach Kapitel 6 aufgehört, wie dieses Buch entstanden ist,
was genau der Trick ist, warum man es doch hinkriegt und warum das Argument,
KI kann das noch nicht, wohl nicht zieht.
Und das könnt ihr zum ersten Mal, dass ich diesen Satz sage,
bei uns auf der Webseite in einem Artikel lesen, den ich darüber geschrieben habe.
Und dort könnt ihr euch auch die ersten sechs Kapitel von Das Maschee Grab herunterladen
und mal reinschmökern in diesen Krimi.
Es sind die ersten und auch die letzten.
Genau, weitere Kapitel werden nicht erscheinen, auch wenn euch das Buch gefällt.
Könnt ihr selber weiterschreiben.
Der Artikel ist selbst geschrieben, das Buch nicht.
Richtig, genau, der Artikel ist handgeschrieben, ohne KI-Einsatz,
das Buch nicht. Link in den Shownotes, schaut mal bei uns auf der Webseite vorbei.
So, das war schon fast eine gute Nachricht, aber wir haben noch eine richtige
gute Nachricht für euch.
Gute Nachricht.
Wir haben im Input ja jetzt schon gehört, dass KI so ihre Tücken mit sich bringt
und KI-generierte Inhalte.
Und davon machen wir jetzt einen kleinen Schwenk, nämlich in Richtung Schulsystem
und in den Bereich Medienbildung.
Da kann man ja in Deutschland so einiges kritisieren.
Aber in unserer guten Nachricht gucken wir auf ein Projekt.
Das mit der Bildung zum Thema KI zu tun hat und einen Preis gewonnen hat.
Ein Gymnasium in Wuppertal ist nämlich für sein KI-Konzept ausgezeichnet worden
und die Idee vom ausgezeichneten Gymnasium, das ist das Karl-Fuhl-Rott-Gymnasium,
ist Lernprozesse mit KI zu vertiefen und gleichzeitig aber einen verantwortungsvollen
Umgang mit diesen ganzen Tools zu lernen.
Das heißt einmal schon ausprobieren und auch integrieren, aber gleichzeitig
auch dahinter zu verstehen, vielleicht wie funktioniert das Ganze eigentlich,
also da auch eine gewisse Art von Expertise aufbauen.
Was ganz spannend ist, die Lehrkräfte, die haben dafür eigens einen didaktischen
KI-Agenten entwickelt oder didaktische KI-Agenten, sogar Mehrzahl,
die den SchülerInnen dann gezielt Fragen stellen und ihnen dann so helfen,
eben Lösungen zu erarbeiten.
Also auch echt eine Leistung von den Lehrenden dort, weil das muss ja auch dann
irgendwie in zusätzlicher Zeit wahrscheinlich gelaufen sein.
KI wird außerdem im Zuge von Inklusion, Lese- und Sprachunterstützung angewendet,
also auch wirklich möglichst allumfassend gedacht.
Und jetzt gibt es ja eine Sache, die manchmal bei KI so ein bisschen ins Hintertreff gerät.
Da macht man sich dann erst Gedanken, wenn man merkt, wir haben das schon die
ersten Probleme, nämlich die Ethik. Und auch da haben sie eigene Ethikleitlinien
und Regeln entwickelt zum Datenschutz, die dann auch vom Kollegium regelmäßig
geprüft und angepasst werden.
So soll es zumindest sein. Wir hoffen, dass das auch in Zukunft so bleibt.
Und die Jury dieses Deutschen KI-Schulpreises, die fand das eben insgesamt so
gut, dass sie das Karl-Fuhlroth-Gymnasium mit dem ersten Preis ausgezeichnet hat.
Dieser erste Preis bedeutet, dass die Schule 40.000 Euro bekommt.
Und an der Stelle bringe ich auch mein kleines Aber mit rein.
Das wäre ja keine gute Nachricht ohne ein Aber.
Es ist natürlich sehr, sehr cool, dass so ein Konzept ausgezeichnet wird und
auch finanziell honoriert wird.
Vielleicht könnte man an der Stelle aber auch Geld noch an Schulen geben,
die kein solches Konzept haben, eben weil es da noch nichts gibt.
Naja, es war aber übrigens das erste Mal überhaupt auch, dass dieser KI-Schulpreis verliehen wurde.
Und falls ihr euch fragt, wo das ganze Geld in diesem Preis herkommt,
der wird von der Initiative Deutschland Land der Ideen finanziert.
Und da sind unter anderem die Deutsche Telekom Stiftung und die Dieter Schwarz
Stiftung mit involviert.
Und falls euch Dieter Schwarz nichts sagt, der ist mit Lidl verbandelt.
Also das ist die Schwarz-Familie, die Schwarz-Gruppe. Also das ist ganz grob
gesagt, sind die Leute, die hinter Lidl und sehr vielen Tochterunternehmen,
die da dazugehören, stecken.
Übrigens auch sehr viele Unternehmen, SchwarzDiggets, die mit künstlicher Intelligenz
und mit Digitalem zu tun haben.
Und Cybersicherheit und so hinter dem Cloud-Anbieter. Also die Schwarzgruppe
alleine wäre vielleicht schon mal fast der Folge wert, weil das ist deutlich mehr als Discounter.
Wie viel Technik hängt eigentlich hinter Lidl?
Genau.
Vielleicht ist das ja was, was ihr nächste Woche bei uns im Input hört. Oder was anderes.
Mal gucken.
Ihr findet es nur raus, wenn ihr einschaltet.
Ich wollte gerade sagen, dafür müsst ihr einschalten. Ach Mensch,
schöner Cliffhanger. Ja, ich würde sagen, ich wollte gerade sagen,
ich lese jetzt mal einen guten Krimi.
Du musst doch heimlich weiterschreiben.
Nein, wie gesagt, das wird nicht weitergehen. Ich habe aber in dem Artikel den
gesamten Plot des Buches euch, also falls ihr sagt, oh nein,
jetzt ist es so spannend, ich will wissen, wie es weitergeht.
Der ganze Plot ist angegeben. Ihr könnt ihn also ausklappen und euch angucken,
wie es zu Ende gehen würde.
Also Caspar, nimm es mir nicht übel, aber ich lese jetzt gleich mein Buch weiter,
was ich mir hier aus der Bibliothek ausgeliehen habe.
Ist das von einem Menschen geschrieben? Bist du dir sicher?
Ziemlich, ja.
Okay, dann viel Spaß dabei.
Mir fällt da gerade ein, es ist echt eines Tages total leicht zu gucken,
hey, ist noch von einem Menschen oder nicht.
Nämlich einfach immer darauf zu gucken, wann wurde das Ganze in der Erstausgabe
oder auch in der überarbeitenden Auflage rausgegeben mit der Jahreszeit.
Und dann gibt es so ein Vor-KI.
Alles vor 2020 kann man lesen.
Ja, wobei, also das Buch, was ich jetzt gerade lese, ist von einer menschlichen
Autorin geschrieben, ist aber relativ aktuell. Also, ja.
Man will dann vielleicht doch nicht nur Schiller lesen irgendwann.
Ja, das stimmt, das stimmt. Und das wäre auch schade, wenn wir ab sofort keine Bücher mehr hätten.
Das ist aber, wie gesagt, etwas, wo sich der Buchmarkt mit auseinandersetzen
muss. Die Probleme können wir nicht lösen.
Wir gehen jetzt lesen und, ich glaube, kochen. Ne, Stella?
Ehrlich gesagt, ich gehe jetzt erstmal gleich was essen. Sehr gut.
Dann wird abends noch gelesen. Aber ich würde sagen, wir hören uns einfach nächste
Woche wieder und wir freuen uns, wenn ihr wieder dabei seid.
Bis dahin, macht's gut.
Tschüss.
Tschüss.
Das war's schon wieder für diese Woche. Folgt oder abonniert uns gerne in eurer
Podcast-App und lasst uns dort eine Bewertung da. Das hilft uns sehr.
Bis zum nächsten.
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