Ich wünschte, diese Podcast Lehren hätte ich früher gehört (Ep. 256)
30.06.2026 34 min
Zusammenfassung & Show Notes
Nach bald fünf Jahren Podcast könnte man meinen, da läuft nichts mehr schief. Und trotzdem erwische ich mich immer wieder bei denselben Fehlern, die mich zum Schmunzeln bringen, weil sie so leicht zu vermeiden wären. Damit muss jetzt Schluss sein, also packen wir die Tatsachen auf den Tisch. Am Ende dieser Episode weißt du genau, worauf du achten solltest, egal ob du gerade startest oder schon Jahre dabei bist, damit dein Podcast nicht zu den vielen gehört, die irgendwann einfach verstummen.
🎧 Takeaways:
🎧 Takeaways:
- Selbst nach knapp fünf Jahren passieren immer noch (vermeidbare) Fehler.
- Digitale Tools nehmen dir viel Arbeit ab, sammeln alle Episoden, Termine und Gäste an einem Ort und macht dich von überall arbeitsfähig.
- Mit einem leeren Blatt dazustehen und trotzdem morgen raus zu müssen, geht für die meisten schief.
- Ein festes Setup senkt die größte Hürde!
- Halte Ideen sofort fest, notiere oder sprich sie als Memo ins Smartphone und beschrifte die Aufnahmen, damit du sie wiederfindest.
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Transkript
Es gibt ein paar Fehler, die deinen Podcast garantiert ausbremsen und das Ironische ist,
du merkst sie erst, wenn es zu spät ist.
Selten hat es etwas mit der Technik oder dem eigenen Talent zu tun.
Sie wären einfach zu vermeiden und trotzdem machen sie die allermeisten Podcaster falsch.
Mich nicht ausgenommen.
Ich habe in meiner eigenen Laufbahn fast jeden davon gemacht und ein paar tun bis heute noch weh.
Damit muss jetzt Schluss sein, also packen wir die Tatsachen auf den Tisch,
denn am Ende dieser Podcast-Episode weißt du genau, worauf du achten solltest,
damit dein Podcast zukünftig nicht zu den vielen gehört, die irgendwann einfach so verstummen.
Du hörst So geht Podcast. Gespräche aus der Podcast-Szene.
Von und mit Giovanni Pellegrino.
Und damit möchte ich dich herzlich begrüßen zu dieser neuen Episode.
Heute wird es wieder praktisch mit ganz vielen Learnings aus meiner eigenen persönlichen Laufbahn.
Denn man muss sagen, wenn man langfristig podcastet, und das tue ich jetzt bereits schon seit bald fünf Jahren,
alleine in diesem Format und zuvor auch in anderen Formaten, muss ich sagen, dass es sich manchmal wirklich doof anfühlt,
wenn man merkt, boah, was habe ich denn schon alles für Blödsinn gemacht, muss ich sagen.
Und viele dieser Dinge passieren ja dennoch weiterhin, ab und an.
Und man unterschätzt die Bedingungen des Alltags.
Dein Leben kommt dazwischen und man könnte meinen,
nach so vielen Jahren hast du ja alles Mögliche gelernt.
Da läuft jetzt nichts mehr schief.
Du bist Profi, ne?
Aber nein, es passiert immer wieder etwas, das mich in gewisser Weise zum Schmunzeln bringt.
Dabei ist es einfach umzusetzen.
Really, wirklich einfach.
Und es fängt schon an bei der Planung der eigenen Episode.
Wie oft habe ich mich selber erwischt, irgendwie ein paar Tage vorher.
Ach, worüber könnte ich denn podcasten?
Okay, wenn ich jetzt Interviewgäste am Start habe, sieht es anders aus.
Aber Sogit Podcast gibt es nat nicht nur im Interviewformat sondern auch einige Solo Special Reportagen vor Ort auf Events und Co
Und dementsprechend ist immer sehr, sehr viel los hier bei SoGit Podcast.
Und so passiert es manchmal, dass ich bestimmte Episoden eher fühle als andere.
Es kann sein, ich habe extrem viel vorbereitet, was ich auch in meinem Notion Boat habe,
dass wenn du das Ganze sehen würdest, würdest du denken, boah, okay, da stehen einige Episoden drauf,
schon ausgearbeitet und die sind ready zum Einsprechen.
Andere wiederum sind vielleicht schon eingesprochen.
Und ich bin so der Typ Mensch, der dann manchmal sagt,
ja, ich habe da eine Episode und ich habe dies und jenes schon vorbereitet,
aber ganz ehrlich, ich fühle es aktuell nicht.
Das klingt banal, aber es passiert durchaus. Warum? Manchmal passt die Episode nicht zum zeitlichen Geschehen.
Manchmal fühlt man es vielleicht persönlich nicht. Andere Male gibt es Episoden, die wir jetzt genau aufnehmen möchten und nicht irgendwie auf nächste Woche verschieben.
So passiert es, dass selbst die beste Planung nicht immer ein Garant dafür ist, dass du definitiv schon perfekt vorbereitet bist.
Das ist das eine.
Das andere ist auch, man unterschätzt manchmal die Zeit.
Wenn du jetzt wöchentlich veröffentlichst, wie jetzt bei Sogit Podcast,
dann kann es durchaus passieren, dass du einfach in diesem Modus bist,
du produzierst und produzierst und produzierst
und kommst aber selbst zwischendurch mal zum Straucheln,
weil private Themen stattfinden.
Also egal, ob das jetzt Schicksalsschläge sind oder dir geht es nicht gut, mental, körperlich oder andere Notfälle.
So könnte man meinen, dass die beste Vorbereitung dir nichts bringt.
Ganz klar, muss man hier an dieser Stelle trotzdem sagen, Vorbereitung ist das A und O.
Bei fast allem, aber speziell beim Podcasten.
So können wir die Episoden ausarbeiten, können diese aufnehmen, editieren, aber alles in einem Stück ist auch nicht wirklich empfehlenswert.
Nicht wenn deine Episode viel Tiefe ben und du auch Raum f diese Episode brauchst Also der ein oder andere von euch ver zum Beispiel jede zweite Woche viele von euch nat auch w
Das heißt, man kann sich hier für sich selbst eine Methode erarbeiten,
wie wir am besten damit umgehen können, mit all dem.
Wir können alles an einem Stück machen.
Wir können eine Episode vorbereiten, diese aufnehmen, editieren
und dann vielleicht sogar einplanen.
Das geht definitiv.
Doch es kommt darauf an, welche Tiefe deine Episode nimmt,
vor allem aber auch, welchen Aufwand eine Episode benötigt.
Beispielsweise, wenn du ganz viel zu deinem Thema recherchieren musst,
dann brauchst du alleine für die Recherche ganz viel Zeit.
Dann kommt die Aufnahme.
Das benötigt bei dem einen oder anderen auch etwas Zeit in Anspruch.
Das Editing, je nachdem ob du Video oder Audio Podcast hast,
wird einige Herausforderungen mit sich bringen.
Und dann das Einplan.
Okay, haben wir mal eine Episode kurz aufgeteilt in diesen Schritten.
So könnten wir rein theoretisch sagen,
an dem Tag recherchiere ich für diese Episode.
Am nächsten Tag nehme ich diese Episode auf,
an einem anderen Tag editiere ich diese Episode
und kann mir dann vielleicht an einem weiteren Tag Zeit dafür nehmen,
um diese einzuplanen.
Jetzt wird zu Recht der ein oder andere von euch mir sagen,
Gio, du spinnst doch, ich habe nicht so viel Zeit für meinen Podcast.
Ich habe drei Stunden Zeit, um die Episode aufzunehmen,
zu planen davor, zu editieren und dann einzuplanen.
Ja, zu Recht kannst du mir hier auch Kontra geben, denn es kommt auf dein Format drauf an.
Ich kann dir definitiv sagen, dass nicht jedes Format in drei Stunden pro Episode aufgenommen wurde.
Das kann ich definitiv sagen in den letzten fünf Jahren Beobachtung im Markt
beziehungsweise auch selbst was an Produktionszeit und Aufnahmen etc., was alles zusammenhängt,
das ist nicht in drei Stunden zu bewerkstelligen. Aber es kann durchaus sein, dass dein Format in drei Stunden
f eine Episode vollkommen ausreichend ist w andere Episoden sogar 30 oder 40 Stunden ben Das klingt jetzt crazy aber ich habe schon alle m Zahlen geh
für eine einzige Episode.
Das heißt, wir können uns jetzt Gedanken machen,
wie können wir unsere Episode
oder allgemein unseren Podcast planen,
damit er, und jetzt kommt was ganz Wichtiges,
in unserem Leben passt.
Weil am Ende wirst du die Person sein, die diesen Podcast aufnimmt, plant, editiert und veröffentlicht.
Dementsprechend weiß ich auch, dass jedes Format ganz andere Herausforderungen so mit sich bringt.
Das müssen wir einfach hinnehmen.
Nicht jeder schafft es in zwei, drei Stunden.
Das heißt, ein großer Vorteil, wenn wir den Podcast in unserem Alltag einplanen, hat es definitiv, dass wir langfristig durchhalten.
Definitiv, das kann ich sagen.
Denn wenn der Podcast nicht in deinem Alltag matcht oder fittet, wie man heute so schön sagt, dann wirst du immer gegen irgendwas ankämpfen.
Ich weiß noch, ganz am Anfang hatte ich jetzt nicht das feste Setup.
Das heißt, wenn du deine Episode aufnimmst, musst du in gewisser Weise dein Zubehör aufstellen, anschließen, was auch immer.
Das führt dazu, dass du eventuell eine Hürde geschaffen hast, die in deinem Leben ist und die dich hindert davon, eine Podcast-Episode aufzunehmen.
Das ist wie beim Sport machen, wenn du deine Tasche schon vorbereitest, vielleicht am vorigen Tag, dann stehst du am nächsten Tag auf, in der Früh und sagst, ah, ich gehe jetzt ins Fitness.
Wenn die Tasche nicht vorbereitet ist und du bist am Morgen einfach nur lame, weil du sagst, boah, ich bin einfach müde, ich kann einfach nicht, dann wirst du nicht zum Sport gehen.
Und genau so ist das beim Podcasten auch.
Ich beispielsweise habe mittlerweile und wenn man ehrlich ist auch schon sehr lange ein fixes Setup.
So ich sage mal so die ersten 5-6 Folgen, da kam das feste Setup, wobei es ein Büro war, das man geteilt hat.
Mittlerweile ist das ja so, dass ich wirklich meinen eigenen Office habe, der so umgestaltet ist, dass ich hier aufnehme, wann ich will, egal welche Uhrzeit.
kann da immer aufnehmen und das bringt natürlich so manches Vorteil mit sich.
Ganz klar, muss man hier an dieser Stelle sagen.
Das heißt, schau, dass der Podcast in deinem Alltag reinpasst und du es anpassbar machst.
Denn du kannst kreativ sein.
Wenn du sagst, ich habe kein festes Setup, dann erfinde für dich eine Möglichkeit,
die es dir ermöglicht, den Podcast dauerhaft zu veröffentlichen.
Das heißt, wie wir jetzt gelernt haben, Organisation ist das A und O.
Anfangs beispielsweise hatte ich auch Tools, die digital sind, genutzt, um meinen Podcast zu organisieren.
Aber ich habe relativ schnell mich da weiterentwickelt, sage ich mal, einiges dazugelernt,
wie ich meinen Podcast besser organisieren kann
und dann kamen Tools beispielsweise wie Notion,
die wirklich eingezogen haben
und ich seitdem immer Notion nutze.
Das ist jetzt eine unbezahlte Werbung,
aber das ist zum Beispiel ein Tool,
das mich schon seit Anfang an begleitet.
Dort werden alle Episoden zusammengefasst,
die ich erarbeite.
Da steht genau, wann wird diese Episode aufgenommen,
wann veröffentlicht, wie heißt mein Titel, welche Episoden-Nummer hat das Ganze,
wer ist zu Gast, welcher Podcast und so weiter und ich kann sogar danach sortieren.
Das heißt, wenn ich selbst sage, in fünf Jahren, ich will mal gucken,
war ein Person X, Y und zu Gast war, kann ich direkt in meinem Dashboard
eigenentwickelt in Notion zum Beispiel schauen und weiß genau,
aha, an dem, keine Ahnung, 17. Oktober und 3. November.
Und dann weiß ich schon, ach cool.
Direkt gefunden.
Und muss jetzt nicht irgendwie meine Unterlagen noch raussuchen,
irgendwie auf dem Blatt Papier, irgendwo abgeheftet.
Nein, es geht natürlich auch digital.
Denn das gibt dir die Möglichkeit von überall aus der Welt,
ob du jetzt im Urlaub bist, auf Reisen, auf einer Vocation, was auch immer.
Es gibt dir die Möglichkeit, immer dich darauf vorzubereiten, wenn du das möchtest.
Fairerweise muss ich das auch sagen.
weil viele von euch sagen, ich bin im Urlaub,
ich werde da gar nichts machen, verstehe ich total.
Bei mir ist es meistens so ein Mischmasch ich bin auf Reisen und trotzdem begleitet mich der Podcast weil er geh mittlerweile zu mir Das hei finde eine M wie du dich selbst organisierst
Haben wir schon gemerkt, dass sowohl die Planung deiner Episoden als auch die allgemeine Organisation ultra wichtig ist.
Ohne all dies wird es nicht funktionieren, langfristig zu podcasten.
Ich kann es dir sagen, ich habe auch schon gestruggelt in der einen oder anderen Woche,
mittlerweile schon seit über 256 Wochen am Podcasten.
Und ich muss dir sagen, es war nicht immer so einfach, wie es klingt.
Denn auch wenn ich die Tools habe, das Wissen und Know-how,
trotzdem passiert es mir selbst, dass ich vielleicht mal zwischendurch am vorigen Abend noch eine Episode aufnehme,
um am nächsten Tag zu veröffentlichen.
Ist mir auch schon passiert.
Da möchte ich jetzt nicht irgendwie lügen, sondern bin ich ganz transparent.
Aber deswegen kann ich ja auch aus dem Nähkisting quatschen.
Ich weiß ja, was ein Podcaster, eine Podcasterin fühlt.
Wie krass einfach mal der Alltag sein kann und wir überfordert sind.
Weil ich auch nur ein Mensch bin und ich weiß genau, dass diese Themen uns alle beschäftigen.
Speziell Menschen aus der Indie-Szene, die ihren Podcast selbst produzieren, entworfen haben, das mit Passion und Herzblut machen und regelmäßig veröffentlichen.
Ich kann euch verstehen, ich fühle es so sehr, weil mich das Thema einfach selbst betrifft.
Und deshalb habe ich da auch so ein bisschen so ein Augenmerk bei Sogit Podcast, bei Themen, die auch mit Organisation, Planung und wie kann ich mich selber irgendwie zurechtfinden in diesem Podcast-Universum, wie kann ich langfristig dranbleiben.
Und das sind so meine Themen, die liebe ich, weil ich daraus gelernt habe und meistens zumindest sie bei mir funktionieren,
weil auch bei mir das nicht immer funktioniert, logischerweise.
Wie gesagt, ich bin auch nur ein Mensch und bin auch mal spät dran bei manchen Sachen oder vergiss etwas.
Aber trotzdem, ohne Planung und Organisation werde ich einfach nicht dauerhaft am Podcasten
und hätte sicherlich mal die ein oder andere Woche ausfallen lassen.
und um hier auch kurz den Druck rauszunehmen du musst jetzt nicht jede Woche ver Ich sage es dir ganz klar es ist wichtig dass wir langfristig ver und auch regelm dranbleiben
Deine Community gewöhnt sich an deinen Podcast, entwickelt eine Routine und in diese Routine passt dein Podcast rein, eventuell.
Wenn du jetzt nicht regelmäßig veröffentlichst, dann kann dein Podcast, oder besser gesagt, dann hat dein Podcast nicht die Möglichkeit und die Chance, sich in einer Routine einer anderen Person anzupassen.
Und dementsprechend ist es wichtig, dass wir regelmäßig dranbleiben und veröffentlichen, okay?
Wenn du aber eine Woche mal aussetzt, weil Dinge dazwischen passieren, dann ist es kein Beinbruch.
Denn im Normalfall hast du verschiedene Episoden schon veröffentlicht.
Wahrscheinlich hast du da, keine Ahnung, 10, 20, 30 Episoden
und deine Community hat sich immer noch nicht alle angehört.
Dann kannst du deine Community darauf hinweisen,
dass es diese Woche keine Episode geben wird
und definitiv deine Community darauf aufmerksam machen,
dass es fair ihnen gegenüber
und verschafft dir auch etwas Luft,
nimmt dir aber auch den Druck raus,
dass du irgendwie Schuldgefühle hast.
Oh mein Gott, ich habe nicht veröffentlicht.
Ach, was für ein Scheiß.
Nein, das muss nicht sein.
Deshalb transparent sein mit deiner Community
und einfach klipp und klar sagen,
was ist, wenn es möglich ist, darüber zu sprechen.
Wenn nicht, kann man es ja auch allgemein formulieren.
Hauptsache, du machst deine Community darauf aufmerksam.
Denn der eine oder andere wartet definitiv darauf.
weil wir gerade noch bei Organisation sind,
wenn du dieses Thema ernst nimmst,
dann nimmt es dir einiges ab im Alltag.
Schau, früher war es so, dass ich Projekte gestartet habe,
aber nicht so wirklich im Flow gekommen bin.
Ich wusste nicht, wie und wo wird dieses Projekt bearbeitet.
Wie kann ich den Fortschritt tracken?
War dann vielleicht nicht ganz so krass digital unterwegs
und das führte dazu, dass ich viele Projekte vielleicht nicht in dieser Tiefe und Intensität umgesetzt habe.
Ganz klar.
Und als ich mich immer mehr und mehr mit dieser Thematik auseinandergesetzt auseinandergesetzt und gesehen wow du hast die M gr Projekte zu planen umzusetzen zu tracken
und all das funktioniert über Jahre.
Was ich spreche aus Erfahrung, sind mittlerweile bei SoGit Podcast im August schon fünf Jahre.
Und das ist wild, weil wenn du mich vor fünf, sechs Jahren gefragt hättest,
hey Dio, du wirst bald dein 5-jähriges Jubiläum feiern in einem Podcast-Format,
hätte ich dir den Vogel gezeigt,
weil es früher bei mir einfach nicht möglich gewesen wäre,
langfristig an Themen dran zu bleiben.
War lange Zeit so, wirklich.
Deshalb bedeutet mir die Organisation und Planung ultra viel.
Ich weiß, Nerd-Themen, I don't know.
Es ist aber so wichtig zu verinnerlichen.
Diese Planung führt auch dazu, dass du vorbereitet bist.
Vorbereitet auf Interviews, vorbereitet auf eine Co-Host-Episode, vorbereitet auch auf eine Solo-Episode.
Beispielsweise, habe ich vorhin schon erwähnt am Anfang, ich habe in meinem Notion Board verschiedene Themen schon aufgearbeitet.
Wenn ich beispielsweise keine Episode auf Batch produziert hätte oder auf Vorlauf produziert hätte, dann habe ich hier in meinem Board verschiedene Möglichkeiten an Episoden, die ich einfach so rausnehmen kann, je nachdem, was ich gerade fühle, was ich denke, gerade in der Community gut ankommt und vielleicht für mich jetzt wichtig ist, genau in diesem Moment.
Wenn du aber mit einem leeren Blatt dastehst und du musst erst überlegen, worüber möchtest du sprechen und dann recherchierst du vielleicht ein bisschen, nimmst direkt auf und editierst am besten, weil du morgen raus musst mit deiner Episode, dann wird es für die meisten Leute schief gehen, sage ich dir dazu.
definitiv, du musst vor viel editieren
du hast vor viele Amps, du bist vielleicht unsicher
I don't know
es gibt viele dieser Themen, die dich dann belasten
du hast einen hohen Druck, weil
boah, was soll ich denn machen, ich habe gar keine Ahnung, worüber ich podcasten muss
es ist spät, morgen muss ich raus
hey, das ist kein gutes Gefühl, glaub mir
ist auch schon passiert
Und deshalb, wenn du an verschiedenen Tagen Ideen hast,
beispielsweise du stehst heute Morgen auf und dir fehlt den einen oder anderen Gedankengang
und denkst so, boah, das ist echt eine coole Idee, darüber könnte ich podcasten,
schreib es dir direkt bitte auf.
Man denkt immer, wichtige Dinge vergessen wir nicht.
Da gibt es Sprichworte, haben wir ja ganz viele davon.
Glaub mir, du vergisst auch wichtige Dinge.
Wenn du Ideen hast, dann schreib dir diese Ideen auf, schreib dir an, was du gerade gedacht hast,
warum du diese Idee bekommen hast, was dein Ziel dabei ist und vielleicht noch ein paar weitere Worte dazu.
Ja, wir haben morgens jetzt nach dem Aufstellen vielleicht keine Zeit, um einen Textbeitrag bei uns irgendwo aufzuschreiben.
Fühle ich total.
Dann pack deine Rekorde aus auf dem Smartphone und nehme diese Episode-Vorschlag auf.
Du wirst es nicht bereuen, denn in Zukunft wirst du vielleicht genau auf diesen Gedankengang zurückgreifen,
der dein Gold wert ist.
Trust me, ist mir auch schon passiert.
Und manchmal entdeckt man diese Aufnahmen so im Nachgang und denkt sich so,
boah, wann habe ich das gedacht?
Das ist echt eine coole Idee.
Wirklich, passiert alles.
Am besten du benennst aber auch die Datei in deinem Recorder auf deinem Smartphone so um,
dass du, wenn du drüber scrollst, direkt den Überblick hast.
Wenn du irgendwann so 20, 30, 40 Aufnahmen hast,
dann wirst du dir nicht alles anhören.
Das wird dann zu kompliziert.
Deshalb beschrifte die Aufnahmen, die du durchführst, okay?
Und das ist schon die halbe Mitte.
Dann könntest du theoretisch diese Aufnahmen nehmen
und nochmal transkribieren lassen.
Und aus der Transkription kannst du dann nochmal eine Episode erarbeiten.
Da gibt es so viele Tools heutzutage, die du nutzen kannst.
Aber es ist so Game Changer, wirklich, wenn du für dich ein System dieser Art entwickelst.
Das heißt, wenn wir jetzt nicht mit einem leeren Blatt dastehen und aufnehmen können,
dann ist es eine coole Sache, wirklich.
Wenn du mit einem leeren Blatt stehst, dann führt kein Weg daran vorbei,
dass du dir erstmal Gedanken machst, worüber möchtest du podcasten.
Und ja, auch hier höre ich mir jetzt sagen von der Community,
Gio aber ich habe gestern mein Smartphone rausgepackt oder besser mein Mikrofon rausgepackt und habe direkt aufgenommen das was ich gef habe aus dem Herzen heraus
Und ich sage, auch das ist okay.
Oftmals sind das vielleicht genau die Episoden, die auch so richtige Banger werden, die durch die Decke gehen und du eine richtig geile Sache aufnimmst, okay?
Eine richtig geile Episode.
Aber es ist nicht immer der Fall.
Weil manchmal stehst du da vor deinem Tool des Vertrauens, du möchtest aufnehmen und du drehst einfach nur deine Däumchen.
Du weißt nicht, worüber du podcasten solltest.
Und ich glaube, für jeden von uns, der sowieso Zeitmangel hat, weil der Alltag schon so voll ist mit allen möglichen Themen,
Für euch alle ist es noch wichtiger, eine Planung durchzuführen, eine Recherche oder Brainstorming-Session, damit ihr einfach ein paar Anhaltspunkte habt.
Ich spreche nicht von komplett alles gescriptet, absolut nicht.
Schreibt euch aber Gedanken auf, die für diese Episode wichtig sein werden.
Und so, dass ihr die später auch finden werdet.
Ganz wichtig.
Das Aufnehmen von unterwegs, beispielsweise durch den Smartphone, dass du dir entweder Sprachnachrichten zuschickst, dir selbst oder eben den Recorder nimmst und aufnimmst, hat den Vorteil, dass du auch von unterwegs aus diese Gedanken irgendwo niederlegst, dass du die abspeicherst und dann zum Beispiel mit dem Tool deines Vertrauens diese erarbeitest.
Digital beispielsweise, digital und somit kannst du von überall aus zugreifen.
Glaub mir, das hat mir einige Male den Poppers gerettet, muss ich an dieser Stelle wirklich sagen.
Denn ich bin sehr viel unterwegs, das stimmt, der ein oder andere von euch hat das bestimmt gemerkt.
Ich habe auch Basic Equipment immer dabei, damit ich auch von unterwegs aus aufnehmen kann.
Ich habe auch meine Osmo dabei Damit kann ich auch Videopodcast aufnehmen nat mit einem gescheitenden Mikrofon dazu und einer ruhigen Umgebung Und trotzdem sind das all die Dinge die ich f mich herausgefunden habe das fittet in meinem Alltag Das passt einfach gut Das matcht Jeder macht es auf seine Art und Weise und das ist meine Routine mein Alltag okay und wenn du das von aus machen m und kannst bringt es den Vorteil dass du selbst ich sage mal so tote Minuten wobei ich das ein bisschen kritisch sehe mit tote Minuten
weil man braucht ab und zu auch Langeweile oder auch Zeit, wo wir nichts tun.
Aber gehen wir mal davon aus, wir möchten was tun, aber können nichts tun,
weil wir ja nichts dabei haben, außer unserem Smartphone.
aber wir haben kein System für uns entwickelt,
wie wir Episoden brainstormen, planen, recherchieren und so weiter,
dann ärgern wir uns.
Und dementsprechend schau, dass das System, was du entwickelst,
in deinem Leben reinpasst.
Ich weiß, ich wiederhole mich, aber das ist so, so wichtig, wirklich.
Damit kannst du vielleicht sogar jahrzehntelang podcasten
und das ist crazy, wenn man so die Idee für sich behält,
so 5 Jahre, 10 Jahre, 15 Jahre, 20 Jahre im Podcasten.
Total crazy diese Zahl, aber mit dem richtigen System kannst du langfristig podcasten
und du endest nicht wie ganz viele andere Podcast-Schaffende,
die nach kurzer Zeit sagen, das passt einfach nicht, ich möchte nicht podcasten
oder dieser Format ist einfach nichts für mich oder ich schaffe es einfach nicht hinterher zu kommen.
Denn oftmals scheitert es nicht an Talenten oder an Wissen, sondern einfach an der richtigen Routine und Integration des Podcasts in dem eigenen Alltag.
Das kann ich dir sagen.
Und wie bei allem sind diese Ideen und Tipps, die ich in allen Episoden gebe, wie ein Buffet.
Du nimmst dir das, was dir schmeckt und das, was dir nicht schmeckt, lässt du einfach liegen.
Denn ich glaube, egal welchen Tipp ich gebe, es passt nicht zu jedem Format.
Ich würde sagen, eine Grundhaltung passt tendenziell eher dazu.
Beispielsweise, wenn ich sage, Planung und Orga ist wichtig.
Ich glaube, das passt zu allen Formaten.
Man kann sich immer vorbereiten.
Aber wenn ich beispielsweise Tipps gebe, wie du musst 10 Episode vorab planen, das würde
für viele Leute nicht passen.
Warum?
Vielleicht ist dein Format etwas was zum zeitlichen Geschehen ver wird Und du sagst ich ver jede Woche Montag weil Sonntag sind bestimmte Dinge passiert und am Montag m ich dar berichten oder irgendeine TV oder oder oder
Dann kannst du natürlich nicht 10 Episoden vorplanen oder 5 Episoden vorplanen.
Wenn du aber ein Format hast, das Möglichkeit für Evergreen-Episode bietet,
also Episoden, die in keinem zeitlichen Kontext stehen, zumindest zum großen Teil,
und immer wieder veröffentlicht werden könnten und sie passen immer rein,
dann kannst du vorplanen.
Und das sind nun mal ganz, ganz viele Formate, die in gewisser Weise vorplanbar sind,
zumindest was die Recherchearbeit angeht und der Inhalt ausarbeiten einer Episode.
Dass du nicht jetzt alles aufnehmen musst, ist auch vollkommen legitim, denn wir alle haben wenig Zeit und um zwei Episoden vorzuplanen oder drei brauchst du auch diese Zeit und die hat man oftmals in einem sehr schlässigen Alltag nicht.
Wenn du es schaffst, dir hier diese Freiheit zu nehmen, vorzuarbeiten, wenn es möglich ist,
dann wirst du merken, dass du durchatmen wirst in der Zukunft.
Im selbigen Moment vielleicht weniger, aber in der Zukunft.
Ich spreche aus Erfahrung.
Beispielsweise, als ich auf Reisen unterwegs war, hat mir die Vorplanung von Episoden,
sei es Interviews oder Solo-Episoden, ebenfalls ja den Alltag gerettet,
denn ich konnte schon vorarbeiten und musste nicht unterwegs aus alles editieren.
Das wäre ansonsten teilweise nicht so schön, wenn du zum Beispiel,
wenn man unterwegs ist, vier Wochen in einem anderen Land am Reisen.
Das ist sehr privilegiert, ich weiß.
Aber stell dir vor, du bist jetzt vier Wochen unterwegs.
Du hast wenig Möglichkeiten, auf dein Equipment zuzugreifen.
dann ist das doch eine sehr geile Sache, wenn du vorgeplant hast und schon diese Episoden feststehen.
Mindestens schon aufgenommen, vielleicht sogar teilweise editiert.
So war das bei mir früher, zumindest als ich auf Reisen war.
Ich kann mich noch erinnern, dreieinhalb Wochen in Mexiko oder allgemein vier Wochen durch Südamerika.
da war schon 80% vorbereitet bis 1904.
Und das hat mir wirklich Luft zum Atmen gegeben, auf Reisen.
Denn wenn ich sage, ich bin seit August 2021 online mit Sogit Podcast und jede Woche eine Episode online geht,
heißt nicht, dass ich nicht auf Reisen sein kann, dass ich nicht auch Urlaub mache oder dass ich nicht eine Woche aussetze,
in der Hinsicht, dass ich diese Episode schon vorbereitet habe.
Für dich ändert sich nichts. Für dich erscheint die Episode immer am Montag, früher bzw. seit jetzt einigen Monaten bzw. schon über ein Jahr mittlerweile am Dienstag.
Aber all das passiert nur mit Planung und Organisation. Andernfalls schaffe ich es persönlich nicht.
und weil mich das interessiert, ob du selbst eher der Planungstyp bist oder der spontane Mensch,
kannst du mir gerne, zum Beispiel auf Social Media habe ich einen Beitrag veröffentlicht zu diesem Zeitpunkt,
das sich genau zu diesem Thema auseinandersetzt.
Und mich würde einfach interessieren, wie es bei dir ist im Alltag.
Denn ich kann es verstehen, dass für viele Podcaster der Podcast selbst ein Randthema ist.
Der zwar auch wie ein Baby behandelt wird und ein tolles Hobby, aber für viele es doch dann untergeht, wenn dann der Alltag stressig wird.
Dann wird mal schnell eine Episode fallen gelassen, beziehungsweise es wird einfach eine Woche nicht veröffentlicht.
und das ist auch vollkommen in Ordnung, das muss jeder für sich so entscheiden.
Manchmal passt es einfach nicht.
Aber gerade deswegen ist Planung und Organisation so wichtig.
Es war in meinem Leben ein Game Changer, um langfristig am Ball zu bleiben.
Und ich kann dir versprechen wenn du es f dich so einsetzt dann wirst du langfristig podcasten Dann wirst du nicht so oft eine Episode ausfallen lassen
Du wirst einen Plan haben, der dich trägt durch deine Podcastreise.
Und es wird zum großen Teil erleichtern sein.
Du wirst einen gewissen Selbstvertrauen zu dir entwickeln.
Du weißt, du wirst veröffentlichen.
Du weißt, du wirst es hinbekommen.
Und du hast einen Plan.
Und das ist schön.
Und ich glaube, für vielen Menschen da draußen würde das sehr viel helfen.
Nicht für jeden, das weiß ich, ist mir bekannt.
Für viele jedoch es die Lösung sein kann.
Und jetzt bin ich gespannt, ob es für dich die Lösung ist oder ob du schon am Start bist
und diese Tipps auch schon selbst umsetzt, was schon schief gelaufen ist
und vielleicht sogar besser beherrscht als 90% der Podcast-Schaffenden.
Ja, das waren Dinge, die ich falsch gemacht habe und aus Erfahrung gesprochen habe,
die so wichtig sind, dass wir eine Episode dieser Art wieder nötig hatten.
In diesem Sinne wünsche ich dir einen wunderschönen Tag.
Viel Spaß bei der Umsetzung der Tipps.
Ich hoffe, ich konnte dich in der einen oder anderen Hinsicht helfen, vielleicht auch inspirieren.
Und ich wünsche dir einen wunderschönen Tag, eine wunderschöne Woche.
Und wir hören uns wieder nächste Woche Dienstag.
Dein Gio.
Ciao, ciao.
Du hörst So geht Podcast.
Gespräche aus der Podcast-Szene.
Von und mit Giovanni Pellegrino.