Susann Koalick & Co

susann Koalick

Die Welt ein Stück besser machen

Im Gespräch mit Waltraud Posch

27.09.2026 28 min

Zusammenfassung & Show Notes

In dieser Podcastfolge spreche ich mit Waltraud Posch, einer engagierten Stimme der Nikotinprävention in Österreich.
Sie arbeitet seit bald 2 Jahrzehnten bei VIVID – Fachstelle für Suchtprävention in Graz und beschäftigt sich intensiv mit Tabak, Nikotin, Prävention und gesellschaftlichen Entwicklungen. Im Gespräch geht es um das, was sich in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat, aber auch um neue Herausforderungen durch E-Zigaretten, Nikotinbeutel und andere Nikotinprodukte.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf jungen Menschen: auf Zugehörigkeit, Stress, Unsicherheit und der Frage, warum Nikotinprodukte gerade in sensiblen Lebensphasen attraktiv werden können. Gleichzeitig sprechen wir darüber, wie wichtig es ist, Menschen mit einer Abhängigkeit nicht zu stigmatisieren, sondern ihnen mit Verständnis und Unterstützung zu begegnen.
Waltraud verbindet fachliche Klarheit mit einem starken Blick für die Menschen. Was sie nach all den Jahren antreibt, beschreibt sie selbst sehr eindrücklich: die tiefe Sinnhaftigkeit ihrer Arbeit und das Gefühl, mit Prävention und Entwöhnung die Welt im eigenen Wirkungsbereich ein Stück besser machen zu können.
Ein Gespräch über Haltung, Verantwortung, Veränderung – und über die Kraft, auch nach vielen Jahren engagiert zu bleiben.

Die Welt ein Stück besser machen
Im Gespräch mit Waltraud Posch
In dieser Folge von „Talk ohne blauen Dunst“ ist Waltraud Posch zu Gast – Soziologin, langjährige Expertin für Tabak- und Nikotinprävention bei VIVID in Graz und Trägerin des WHO World No Tobacco Day Award 2020.
Im Gespräch geht es darum, wie sich die Nikotinprävention in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat – und warum mit E-Zigaretten, Nikotinbeuteln und anderen neuen Produkten viele Herausforderungen wieder neu aufbrechen. Waltraud beschreibt, wie sich Nikotinkonsum durch neue Produkte wieder normalisieren kann und warum gesetzliche Regelungen aus ihrer Sicht häufig hinter dem zurückbleiben, was aus Public-Health-Perspektive notwendig wäre.
Ein besonderer Fokus liegt auf jungen Menschen: auf Zugehörigkeit, Stress, Unsicherheit und der Frage, warum Nikotinprodukte in sensiblen Lebensphasen attraktiv werden können. Gleichzeitig sprechen wir darüber, warum Prävention mehr sein muss als reine Aufklärung und weshalb Lebenskompetenzen und Selbstvertrauen eine wichtige Rolle spielen.
Auch der Umgang mit Betroffenen ist Thema. Waltraud macht deutlich, wie wichtig es ist, Menschen mit einer Nikotinabhängigkeit nicht zu stigmatisieren, sondern mit Verständnis und Unterstützung zu begleiten. Ihre Geschichte über einen Schüler zeigt eindrücklich, welche Folgen Überreaktionen und Ausgrenzung haben können.
Was Waltraud nach all den Jahren motiviert, beschreibt sie selbst sehr persönlich: Nikotin ist ihr Thema, und die Sinnhaftigkeit dieser Arbeit gibt ihr Kraft. Es geht darum, mit Prävention und Entwöhnung die Welt im eigenen Wirkungsbereich ein Stück besser zu machen.
Themen der Folge
Nikotinprävention · Nikotinabhängigkeit · E-Zigaretten · Nikotinbeutel · Jugendliche · Suchtprävention · Lebenskompetenzen · Stigmatisierung · Regulierung · Tabak- und Nikotinindustrie · Public Health · Entwöhnung · gesellschaftlicher Wandel
Zu Gast