UNCRIPTED – Der Marketing Podcast

Der ungescriptete, uncodierte Marketing-Podcast aus Wien.

Agentur der Zukunft – Wenn Reibung zu besseren Ergebnissen führt

Zu Gast im UNCRIPTED Studio sind Jana David-Wiedemann und Alena Spitzer von BBDO Wien

16.10.2026 66 min

Zusammenfassung & Show Notes

Manchmal entstehen die besten Ideen genau dort, wo unterschiedliche Welten aufeinanderprallen. Jana David-Wiedemann, CEO von BBDO Wien mit über 20 Jahren Erfahrung in Strategie und Markenführung, und Alena „Leni“ Spitzer, Head of Digital bei BBDO Wien, beweisen genau das.

Gemeinsam mit Peter Rosenkranz, Willy Steindl und Thomas Nasswetter sprechen sie über eine Branche im Wandel, die gleichzeitig schneller und komplexer wird. Früher gab es Jahrespräsentationen mit festgelegten Strategien, heute arbeiten Agenturen in Tagen statt Monaten. Wie bleibt dabei eine übergeordnete Strategie überhaupt noch möglich?

Qualitative KPIs statt nackter Zahlen
ist dabei eine der klaren Forderungen, die in dieser Folge laut wird, eine Forderung, die konsequent auf echtes Engagement und echte Wirkung setzt. Am Beispiel Adidas versus Nike wird deutlich, dass geduldiger Markenaufbau langfristig schlägt, was kurzfristiges Performance-Marketing je leisten kann.

Besonders spannend: Die Diskussion über KI und wie sie nicht Juniors überflüssig macht, sondern deren Tätigkeitsfelder verschiebt. Transparenz beim Einsatz von KI-Avataren und synthetischen Influencern bleibt für beide Gäste unverzichtbar.


Key Takeaways: 
  • Medienunabhängige Strategie schlägt spezialisierte Silo-Denkweise: Die beste Werbung entsteht nicht durch klassische oder digitale Expertise allein, sondern durch strategisches Denken, das unabhängig vom Medium funktioniert.
  • Datenüberfluss ohne kritisches Denken führt zu Aktionismus: Die Menge an verfügbaren Daten verleitet zu vorschnellen Entscheidungen – echter Mehrwert entsteht erst, wenn Daten mit gesundem Menschenverstand kombiniert werden.
  • Kulturelle Verankerung gewinnt an Bedeutung, je schneller die Branche wird: Während Projektzyklen schrumpfen und digitale Vielfalt zunimmt, sind durchdachte, kulturell verwurzelte Botschaften der wichtigste Differenzierungsfaktor gegen oberflächliche Kommunikation.
  • Qualitative KPIs schlagen quantitative Metriken – trotz Datenüberflut sind sinnvolle qualitative Messgrößen aussagekräftiger als reine Zahlenmengen, die oft Messlücken aufweisen.
  • Digital sollte von Anfang an integriert sein – statt Digital nachträglich hinzuzufügen, müssen klassische und digitale Kanäle von Beginn an gemeinsam geplant werden.
  • Offene Problemstellungen ersetzen starre Briefings – agile Zusammenarbeit bei gemeinsamer Problemlösung führt zu besseren Ergebnissen als klassische, starre Auftragserteilungen.
Zu den Gästen:
Jana David-Wiedemann ist CEO von BBDO Wien und bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung in Strategie, Markenführung und Kommunikation mit. Die studierte Psychologin verbindet strategisches Denken mit kreativer Kommunikation und begleitet Marken von der Positionierung bis zur wirksamen Umsetzung.

Alena „Leni“ Spitzer ist Head of Digital bei BBDO Wien und Expertin für digitale Markenstrategie, Social Media, Content und Brand Storytelling. Sie berät nationale und internationale Marken bei ihrer digitalen Positionierung und verbindet dabei Kreativität mit Performance, Daten und einem ausgeprägten Verständnis für Communities.

 
Wir freuen uns wie immer über eine Bewertung auf Apple oder Spotify. Anregungen und Fragen bitte an: contact@uncripted.com

UNCRIPTED Hosts:
Moderation und Produktion:

Transkript

Du denkst dir so, okay, aber dann lass uns zumindest auf qualitative KPIs irgendwie schauen und nicht auf die quantitativen. Es ist in dem Fall egal, wie viele Leute die Werbung gesehen haben, lass uns doch lieber schauen, wie viele haben darauf reagiert, wie viele sind tiefer reingegangen, wie viele haben sich für die Inhalte interessiert. Aber das ist ja etwas, Aber das
Jana Wiedemann-David
00:00:13
ist ja etwas, was Strategie im Vorfeld und eigentlich dann ein Briefing im Konkreten ja aussteuern sollte und sagen sollte, deswegen machen wir das Ganze. Willkommen zur Folge Nummer 76 von Uncrypted, dem Marketing -Podcast.
Peter Rosenkranz
00:00:33
Mein Name ist Peter Rosenkranz von Media4More und heute wieder mit mir im Studium ein Co -Vost Willi Steindl von rethink consulting. Hallo Willi. Hallo Peter, hallo liebe Gäste und hallo liebe Zuhörerinnen und Zuhörer. Und natürlich unser Moderator und Produzent Thomas Nassweiter von Planet Podcast. Hallo Thomas. Hallo, grüß Gott und herzlich willkommen, liebe Hörerinnen und Hörer. Und der Willi hat schon gesagt,
Thomas Nasswetter
00:00:55
herzlich willkommen, liebe Gäste. Heute sind zwei bei uns im Studio.
Peter Rosenkranz
00:01:00
Hallo Leni, hallo Jana, willkommen bei Uncrypted. Jana David -Wiedemann ist CEO von BBDO Wien und bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung in Strategie, Markenführung und Kommunikation mit. Die studierte Psychologin verbindet strategisches Denken mit kreativer Kommunikation und begleitet Marken von der Positionierung bis zur wirksamen Umsetzung. Und unser zweiter Gast heute, Alena Leni -Spitzer, damit alle wissen, wie wir sie ansprechen, ist Head of Digital bei BBDO Wien und Expertin für digitale Markenstrategie, Social Media, Content und Brand Storytelling. Sie berät nationale und internationale Marken bei ihrer digitalen Positionierung und verbindet dabei Kreativität mit Performance -Daten und einem ausgeprägten Verständnis für Communities. Hallo noch einmal, Jana. Du bist seit 20 Jahren oder über 20 Jahren in der Agenturwelt. Leni kommt sehr stark aus dem Digital-, Social - und Content -Bereich. Habt ihr komplette unterschiedliche Sichtweisen auf Werbung? Steigen wir gleich einmal ein. Ich glaube, wir nähern uns immer mehr an, an, Jana. Haben wir die gleiche oder unterschiedliche? Ich weiß es gar nicht. Ich glaube, wir reden zu selten darüber, was wir abseits von dem
Alina Spitzer
00:02:13
Projekt, wo wir gefühlt zumindest einen großen gemeinsamen Nenner
Jana Wiedemann-David
00:02:15
brauchen. Reden wir zu selten über das, was uns sonst so begleitet im Alltag, oder? Das stimmt. Aber vielleicht wäre das gerade eine Idee für unseren Podcast. Das ist eine super, super Idee. Danke dafür. Also der zweite Teil gibt es dann bei euch. Stimmt. Also ich glaube schon, dass wir dadurch, dass wir auf gleichen Projekten arbeiten, manchmal unterschiedliche Perspektiven sehr hilfreich sind. Trotzdem hast du ein gemeinsames
Peter Rosenkranz
00:02:38
Ziel. Und weil du gerade gesagt hast, das eine ist das Digitale, das andere das Kreative.
Jana Wiedemann-David
00:02:42
Es ist Kommunikation. Wir nennen uns von verschiedenen Seiten an und Spaß dabei haben auf jeden Fall und Freude an Kreativität, egal in welcher Disziplin du unterwegs bist. Also wo man es schon merkt, manchmal finde ich, jetzt wo ich darüber nachdenke, ist, wenn wir in größeren Runden zusammensitzen und ich sage, boah, das funktioniert mega gut auf Social Media und dann sehe ich zuerst mal 10 .000 Fragezeichen in einem Raum
Alina Spitzer
00:03:02
und so, was ist das? Und dann muss man meistens halt erst erklären, dann muss man meistens halt erst erklären, wie kommuniziert wird, weil es wird schon... Es ist schon anders kommuniziert und manchmal gibt es einfach nur Brainrot im Internet, sind wir uns einfach ehrlich. Da ist schon manchmal noch so ein Unterschied da, aber man findet
Thomas Nasswetter
00:03:17
immer einen gemeinsamen Weg, finde ich, raus, damit das irgendwie
Alina Spitzer
00:03:18
doch zusammenpasst. Ja, Ja, dann gibt es halt die Gegenseite oder die andere Betrachtung. Da kommt jemand mit wirklich genialen Ideen und dann sagt irgendwer, das geht aber dort nicht. Also ich glaube, es ist einmal in beide Richtungen. Manche Ideen funktionieren besser, manche nicht. Man wächst miteinander. Aber macht diese unterschiedliche Betrachtungsweise oder vielleicht Herangehensweise das Ganze nicht
Jana Wiedemann-David
00:03:32
auch super spannend für Kunden dann? Weil oft ist es ja so, dass man sagt, man geht mit einer straighten Linie hin, aber die unterschiedlichen Perspektiven öffnen ja vielleicht auch neue Wege in der Kommunikation, oder? Definitiv. Ich würde sagen, das ist auch eine der Stärken in der Zusammenarbeit.
Peter Rosenkranz
00:03:47
Zwischen klassischer Werbung und digitaler Werbung, weil am Ende des Tages, so wie Diana gesagt hat, das ist Kommunikation. Aber ich finde auch, da gibt es ja immer so einen kleinen Interessenskonflikt zwischen digital und klassisch. Ich finde genau das, wo du sagst, da entsteht Reibung. Dann hinterfragst du Dinge.
Alina Spitzer
00:04:03
Du hinterfragst quasi oder du schaust auf Sachen kritisch. Und dann kommt im besten Fall wahrscheinlich die... beste Option raus. Also es ist mega spannend. es ist mega spannend. Aber auch, weil du gesagt hast, was dann beim Kunden landet, das ist ja schon etwas, wo im Vorfeld sehr viel Austausch stattgefunden hat. Und wo wir dann sagen, hey, es ist aus allen Möglichkeiten der beste Weg, hier diese Lösung anzubieten. Und ja, es ist immer wieder spannend, dieses digital und klassische Werbung. Ja, wir haben schon vor Jahrzehnten, glaube ich, diese
Jana Wiedemann-David
00:04:32
Linie gibt es nicht zwischen Bilodelein und Above the Line diskutiert. Die Frage ist halt, wo ist die jetzt zwischen digital und Also da verschieben sich immer so Stereotype, weil man sagt, da kann man sich besser verstehen, wenn man schneller greift, ah, das ist das eine und das ist das andere. sagt, da kann man sich Aber in der Realität muss ich fairerweise sagen, ja, es gibt Menschen, die schauen mittlerweile kein klassisches TV mehr. Und trotzdem glaube ich, dass über die Maßen viele Menschen gleichzeitig alle im digitalen Raum unterwegs sind. Und ja, ich glaube, man muss nur verstehen, welches Stereotom wie funktioniert. Und deswegen haben wir die Leni, die sagt uns dann, so oder nicht so. Aber du hast das ein bisschen angedeutet, Leni, Jan und ich und Willi und Thomas, wir sind ja schon länger auch in der Werbung unterwegs ein bisschen. So erfahren. Erfahren, genau. Wir haben verschiedenste Sichtweisen aus der ganzen Geschichte. Wie hat sich dann aus deiner Sicht das Ganze auch in der Kommunikation verändert? Also das Digitale hat aus meiner Sicht heraus das Ganze unfassbar schnell gemacht. Du hast vielleicht auch das Beispiel, die Leute schauen nicht mehr klassisches TV. Ich glaube, es geht eigentlich nur noch um...
Peter Rosenkranz
00:05:28
Den großen Bildschirm, ob jemand streamt oder lineares TV schaut, glaube ich, macht bei gewissen Graden ja kaum einen Unterschied. Ich habe den großen Bildschirm zur Verfügung. Aber wie hat sich so das Agenturleben aus deiner Sicht verändert? Ist das Digitale wirklich? Also es ist gekommen, um zu bleiben. Ich glaube, darüber brauchen wir nicht mehr diskutieren. Das wissen wir spätestens jetzt. diskutieren. Das wissen wir spätestens jetzt. Das wissen wir jetzt, ja, Das wissen wir jetzt, ja, 2026. Ich würde kurz sagen, herzlich willkommen im Jahr 2026. Ich würde kurz sagen, herzlich willkommen im Jahr 2026. Aber wie hat sich das für dich auch in deiner Arbeitsweise verändert? im Jahr 2026. Aber wie hat sich das für dich auch in deiner Arbeitsweise verändert? Es ist die Digitalisierung über uns gekommen und hat eine irrsinnige Geschwindigkeit mitgebracht. Das war das eine, was sich sehr, sehr, sehr viel technologisch entwickelt hat. Damit haben sich gleichzeitig
Jana Wiedemann-David
00:06:10
Und wenn ich sage unendlich, kommt immer schon genau das Problem, es
Peter Rosenkranz
00:06:11
unsere Möglichkeiten unendlich eröffnet.
Jana Wiedemann-David
00:06:12
wird teilweise ungreifbar.
Peter Rosenkranz
00:06:13
Man kann nicht so schnell Optionen man konkret hat. verstehen, wie es funktioniert.
Jana Wiedemann-David
00:06:16
Also das war ein langer, langer
Peter Rosenkranz
00:06:16
Man weiß nicht genau, welche
Jana Wiedemann-David
00:06:16
Es hat sich nicht reduziert. Lernprozess. Wir lernen noch immer. Und man muss fairerweise sagen, Ich sehe es halt immer von der Seite. das Universum ist noch größer geworden. Wir haben mehr Möglichkeiten bekommen, mehr Menschen anzusprechen. Und ja, da ist ein Druck entstanden, weil man sich mit den Dingen befassen muss und kleinteiliger arbeiten muss. Das verändert schon Prozesse. Das verändert das Denken. Und natürlich ist es auch so, dass mit der Geschwindigkeit von digitalen Medien auch die Geschwindigkeit im Arbeitsprozess und die Erwartung an Geschwindigkeit im Arbeitsprozess sich erhöht. Da geht es ja nicht nur um Kommunikation, da geht es auch um Tools. Das heißt, man erwartet auch von uns, dass wir wahnsinnig schnell sind. Das ist ja alles nur so ein Fingerschnips, weil da draußen ist es dann auch nur mehr so, also entsteht es auch so. ist es dann Dahinter steckt aber trotzdem immer noch ein Denkprozess, um dann zu schauen, wo landet es wie, in welcher Form, wirklich richtig gut. Aber die Kleinteiligkeit und die Intensität hat massiv zugenommen. Peter hat es schon angesprochen, wir sind ja auch schon eine Zeit lang im Geschäft und in meiner ersten Agentur. In der Zeit, wo Menschen, die uns hören, vielleicht überhaupt nicht geboren werden, also in den 90ern, bei MANG damals noch, habe ich mit einem Kollegen zusammen die erste digitale Abteilung aufgebaut. Das heißt also, das war wirklich nur so klassisch. Man ist zur Jahrespräsentation, zum Hunden gefahren, das war dann meistens irgendwie ein schönes Ambiente. Da hat man mir die Strategie für das ganze Jahr ausgerollt. Da hat es dann irgendwie, weiß ich nicht, zwei Serien gegeben, Werbespotz, keine Ahnung. Und dann haben sie irgendwie zu uns gesagt, ihr könnt euch dann so hinten auch gedodeln irgendwie.
Willy Steindl
00:07:42
Jetzt bist du für Strategie verantwortlich natürlich. Es wäre natürlich schön, dass man die Leute ein bisschen abhängt, wie hat sich das verändert? Ist es überhaupt nur so, dass man jetzt eine Jahrespräsentation macht, sondern man den Etat für ein Jahr oder so hoffentlich auch länger sichert? Wird digital mitgedacht? In der digitalen Welt reden wir von Mobile First. Ist es jetzt in der Strategie, in der Konzeption schon Digital First? Oder ist es gleichwertig? Wie kann ich mir das vorstellen? Was hat sich da verändert? Also ich gehe ganz kurz auf den Punkt Jahrespräsentation. Nein, ich hätte gern mehr davon. Nicht, dass ich daran glaube, dass ich daran glaube, dass ein Jahr unverändert so kommen wird, wie man es sich vorstellt, sondern weil es einfach grundsätzlich Orientierung gibt. Wir aber alle mittlerweile in einem Modus in dieser Branche sind, die sehr, sehr kurzfristig denkt und auch sehr aktionistisch dabei teilweise ist. Und Jahrespräsentationen gibt es noch immer. Ich hätte gern mehr davon, weil es einfach wirklich konsolidiert. Und der zweite Punkt, den du angesprochen hast, die Strategie ist echt ehrlicherweise medienunabhängig. weil es einfach wirklich konsolidiert. Und der zweite medienunabhängig. Also ich habe ein Ziel. habe ein Ziel. Ich sage, wie komme ich da hin? Welche Möglichkeiten kann ich dafür nutzen? Und dann suche ich mir halt in dieser ganzen Klaviatur die
Jana Wiedemann-David
00:08:41
richten Dasten aus, um das zu spielen. Und da hat Strategie, sollte niemals unterscheiden zwischen, also im Kern die Strategie, was will ich sagen, wie will ich sagen, warum sollte ich so sagen und wem. Sollte nicht unterscheiden zwischen den Kanälen. Das kommt erst später. Das kommt Das ist dann wirklich der zweite Schritt. Weil du gerade sagst, hinten nach. Dieses Dilemma, digital wird hinten nachgedacht, das ist natürlich schon da. Hat auch damit zu tun, dass viele Akteure am Markt sind und es immer noch eine sehr verhaftete als Disziplin und nicht eigentlich als Möglichkeit. Denkweise gibt. Machen wir mal die Idee und dann kommen die Disziplinen. Und dann kommt meistens digital von dort aus wegzudenken. Das war dann die Zeit, wo immer hieß, Digital First war es immer. Da kam es Digital First, Digital First. Eine ganze Phase von zwei, drei Jahren, wo das permanent genannt wurde. immer. Da kam es Digital First, wurde. Und das, glaube ich, hat sich aber schon wieder verändert. Hat sich. Also zumindest versucht man es, glaube ich, manchmal. Ich glaube, es ist auch sehr kundenabhängig, glaube ich. Es kommt halt auch darauf an, wer ist dein Gegenüber und was wollen die sehen. Also das merkt man auch. Ich finde Briefings. werden ja auch dahingehend geschrieben, was du am Ende des Tages ja irgendwie doch erwartest und sehen möchtest. Aber es hat sich schon ein bisschen verändert. Also ich muss auch sagen, ich habe ja auch mittlerweile fast 14 Jahre digital. Also ich habe in digitalen Agenturen angefangen. Ich habe damals auch im Verlagshaus in der Digitalabteilung bei der Styria angefangen. Auch lange Geschichte. Und das waren gerade noch so die Kinderschuhe damals. Und ich habe das halt mitkriegen können. absurd, wenn man darüber nachdenkt. Ich habe Social Media Werbung gemacht, da hat es noch nicht einmal Ads gegeben. Also das ist halt irgendwie Und da muss ich schon sagen, da hat sich viel getan. Und Diana hat eh schon was angesprochen.
Alina Spitzer
00:10:14
Ich glaube, Strategie ist wirklich plattformunabhängig. Weil wir reden, wenn wir 2026 draufschauen, eigentlich sehr viel über Cultural Truths. Das heißt, uns interessiert ja eigentlich mehr, wie denken die Leute, wie kommen die zusammen, wie fühlen sie sich dabei. Und dann ist es eigentlich raumunabhängig, weil du musst die Leute auf einer Out -of -Home -Kampagne spüren lassen, was sie eigentlich wirklich interessiert, aber das musst du sie halt auch im Feed. Ich glaube, die Frage ist nur, wie bringst du es halt dann auf der Plattform so gerecht rüber, dass du dich dort, wo du dich gerade bewegst, abgeholt fühlst. Und deswegen versuchen wir das immer mehr. Ich glaube, es gibt sicher bei der einen oder anderen Kampagne auch Sachen, und das ganz ehrlich gesagt, wo ich mir denke, super, da hätten wir uns früher ins Boot holen können. Das passiert einfach, aber ich glaube, das passiert vice versa genauso. Also das ist halt einfach, ich glaube, da lernen wir halt gemeinsam. Es sind halt einfach, also immer wenn unterschiedliche Abteilungen zusammenkommen, wurscht welche, glaube ich, ist das ein Thema. Und der Willi hat das letzte Mal im letzten Podcast mit Barbara Kastlunger gut gesagt, er trifft 20 -Jährige, die völlig anders denken und die Welt ganz anders betrachten. Wahrscheinlich zu ähnlichen Lösungen kommen, das hast du auch schon angedeutet. Aber diese Frage, gibt es das da draußen nicht? Oder sind diese Superdanker, mit denen ihr zusammenarbeitet, einfach so träge? könnte es nicht dann irgendwie zu Schwierigkeiten führen. Und Supertanker meinst du jetzt unsere Kunden oder die Agenturen? meinst du jetzt unsere Kunden oder die Agenturen? Die Kunden. die Agenturen? Die Kunden. Die Kunden sind genauso wie wir. Kunden sind genauso wie wir. Da gibt es eine wilde, bunte Mischung an Menschen. Und gerade im Marketing beobachten wir extrem viele junge Menschen, die dort reingehen. Und die nutzen genauso ihre Rolle. Die haben den Blick auf die Dinge und schauen durch eine andere Brille auf Lösungen, auf Kreativität, auf Kommunikation. als es ihre Vorgänger oder ihre Entscheider mit tun. Und aus diesem Mix ergibt sich dann eigentlich meistens immer ein großer gemeinsamer Nenner. Das muss man so hoffen, dass der größte gemeinsame Nenner ist. Aber es ist genauso bei uns in der
Thomas Nasswetter
00:11:47
Agentur gespiegelt. Es ist auch genauso die bunte, wilde Mischung an aller Altersgruppen und aller Lebensphasen. Und das, glaube ich, sichert uns schon ab, nicht in die falsche Richtung zu galoppieren. Ich weiß jetzt noch nicht, in welche Richtung ich gehen soll. Es gibt jetzt zwei Richtungen, wo ich jetzt hingehen möchte. Das eine ist... Das nennt man früher A -B -Testing. nennt man früher A -B -Testing. Ja, Ja, ich glaube, wir werden beides ansprechen. Wir können nachher Multivariate wir werden beides ansprechen. testen. Nein, ich möchte aber kurz auf das Thema Briefing noch einmal eingehen.
Jana Wiedemann-David
00:12:25
Und zwar in die Richtung, du hast sehr viel von Strategie gesprochen, wo soll die Richtung hingehen. Wir erleben oft, dass Briefing... wie Sie gesagt, im Kanal denken. Also das Briefing schaut aus, ich muss jetzt Social Media machen oder ich muss jetzt eine Kampagne auf Meta machen oder im Digital oder im klassischen, ich muss jetzt eine TV -Kampagne machen, ohne eigentlich zu wissen, wo man hin will. Kommt das bei euch auch vor oder seid ihr wirklich schon im früheren Schritt dann, wo die Kunden wirklich mit einer Problemstellung oder einer Herausforderung können und sagen, hey bitte, wir sind offen gegenüber allen Wegen? Lasst uns einfach mal den Weg und die Strategie auch wirklich definieren. Also meine Beobachtung ist, dass diese Briefings, die du gerade beschreibst, definitiv immer weniger werden. Ich weiß, es gab keine Zeit.
Peter Rosenkranz
00:13:05
Aber sie werden deutlich weniger, was gut ist. Natürlich gibt es hin und wieder am Weg dann Einschränkungen, weil du Budgets hast, weil du trotzdem irgendwie eine Wirksamkeit messbar machen musst etc. etc. und weißt, dass bestimmt die Dinge gut funktionieren. In den Zielgruppen kann es auch sein, dass du deswegen dann zu solchen Sachen kommst.
Willy Steindl
00:13:16
Aber nein, diese Briefings werden diese exakten Vorgaben schon im
Peter Rosenkranz
00:13:22
wirklich ersten Briefing stand, um zu sagen, ich möchte dort und dort im Kern sehr fokussiert sein. Gibt es noch, aber sie werden weniger und man kann schon deutlich stärker challengen, wenn man einen guten Input hat, warum man möglicherweise auch dort mal switchen sollte. Aber warum glaubst du, wird das weniger? Weil ja die Vielfalt an Angeboten ist ja, oder ist genau die Vielfalt an Angeboten vielleicht das, dass die Kunden dann sagen, hey. Früher hat es TV, Radio und Autofone gegeben und das war es. Und jetzt gibt es so viele im digitalen Bereich auch viel mehr, dass die dann auch offen gegenüber dem sind, zu sagen, ich hole mir wirklich die Beratung ins Haus, die Unterstützung und lasse das auf mich einwirken. Ich glaube, das ist es. Also ich glaube, umso mehr die Auswahl halt da ist, umso
Jana Wiedemann-David
00:14:06
schwieriger wird es, glaube ich, selbst die Entscheidung treffen zu wollen. Wo bewegst du dich und da holst du dir halt dann die Profis ins Boot, was ja auch voll Sinn macht. Dafür sind wir ja auch da, dass wir einfach sagen. dass wir einfach geh mit dem Kommunikationsstrang oder wenn ihr wirklich diese Kampagne machen wollt, dann machen wir es auf den drei Kanälen und nicht auf diesen zehn, weil sonst verschwimmt es wieder. Oder es ist budgettechnisch, kriegt ihr das nicht raus. Oder wenn ihr wirklich mehr auf Awareness gehen wollt, dann würde sich das und das mehr eignen. Oder es Aber ich glaube, das ist ja eben auch Kern unseres Geschäfts und ich bin aber auch froh, dass der Trend eben weggeht davon, weil es sich sonst immer so eingeschränkt hat. Ich erlebe auch überraschend oft und das war in der Vergangenheit
Peter Rosenkranz
00:14:46
nicht so. dass Kunden auch oft offener sind für neue Kanäle. Wenn man einen guten Grund nennt, früher mal war das immer gleich so, nein, nein, das ist Neues, das machen wir nicht. Mittlerweile ist es so, ja, okay, let's try it, probieren wir es mal aus, schauen wir es uns mal an. Kommt öfter vor, als ich das Grund bin. Der zweite Bereich, der mich auch noch interessiert, ist die Prozesse und die Geschwindigkeit im Agenturablauf.
Alina Spitzer
00:15:06
Früher hat es weniger Kanäle gegeben, es hat schöne Vorlaufzeiten gegeben, man hat sich das machen. Mittlerweile ist es ja so, auch in vielen Köpfen ist es auch drinnen der Leute, naja, digital ist ja nur ein Knopfdruck, da kann ich ja morgen gleich online sein damit und muss mir das überlegen. Und ich denke mir, das hat ja auch in dem Prozess der Agentur und wie eine Agentur aufgebaut werden muss, wahrscheinlich zu Veränderungen geführt in den letzten Jahren, oder? Also wie lange habt ihr Zeit heute? wie lange habt ihr Zeit heute? Das ist so ein Thema, das beschäftigt mich wirklich jeden Tag, weil die Pace hat sich enorm erhöht. Also es ist unfassbar. mich wirklich jeden Tag, weil die Pace hat sich enorm erhöht. Wo wir früher teilweise einen Monat Zeit hatten von Briefing bis zur Umsetzung, haben wir jetzt momentan Tage. Und das ist halt irre, weil halt die Erwartungshaltung auch groß geworden ist. Also ich bin selber noch einmal gründen, woher das kommt. Ist es vielleicht wirklich der, ich will niemandem was unterstellen, weil ich wirklich noch am herausfinden bin, woran es liegt. Ist es die Unterstellung mit der KI, ist es ein Knopfdruck und dann ist es schnell gemacht? Glaube ich irgendwie nicht. Ich glaube, das ist die Einfachste. Da machen wir es uns einfach mit der Erklärung. Ist es der Druck von außen? Ist es die Messbarkeit? Ich glaube, im digitalen Bereich, und da seid ihr ja auch die
Peter Rosenkranz
00:16:05
Spezialisten, du kannst halt alles messen und du kriegst relativ schnell Ergebnisse raus. Und ich glaube, da ist das dieses, da machen wir halt schnell einmal und dann machen wir das und dann können wir danach lagern und jetzt das und das. Ich weiß es irgendwie nicht, aber es ist irre und das merke ich schon als Teamlead auch, die Setups verändern sich. Die ganze Zeit. Also das Team ist so agil, ich muss jeden Tag meistens dann halt darauf reagieren können, weil halt das Briefing reinkommt, mit dem du nicht gerechnet hast, dann ist das Timing yesterday und du denkst das so, okay, cool. Und das heißt, ich muss halt ständig irgendwie das Team so
Alina Spitzer
00:16:40
bauen, dass es funktioniert. Ich mache es gerne, ist aber herausfordernd. übergeordnete Einzahlt? Und wo ist da die Grenze? Aber ist es dann immer gewährleistet, dass es immer noch auf die Strategie, auf die Wir haben ja schon mehrmals im Podcast auch das Thema gehabt, da braucht man eine Mediaagentur noch. Wo zieht sich da die Grenze? Wer macht bei euch? Wer definiert denn die Zielgruppe? Wer macht da die Beyerpersonen? Wer definiert die? Kommt da schon im Brief, macht ihr das? Macht ihr das mit der Mediaagentur? Mediamix dann nur mit der Mediaagentur? Macht ihr das? Gibt sich das vorher? Macht sich das überhaupt selber? Das ist jetzt eine Frage für ganz, das überhaupt selber? Das ist jetzt eine Frage für ganz, ganz viele Schichten. Weil wenn ich von Strategie spreche, spreche ich jetzt nicht von der Strategie per se. Kommunikation. Ich bin in der Kommunikationsstrategie, ich bin in der Markenstrategie, ich bin in der Unternehmensstrategie und, und, und. Also diese ganzen Layer kommen ja zusammen. Die müssen wir, und das ist unser Anspruch als Agentur, schon im Blick haben und immer schauen, wie viel Wissen wir haben, um die Dinge auch in Balance zu halten. se. Kommunikation. Ich bin in der Kommunikationsstrategie, ich bin in der Das Thema Geschwindigkeit hat natürlich damit zu tun, einerseits mehr Möglichkeiten, höhere Erwartungen, es kann alles schneller gehen, also muss es auch alles schneller gehen. Dann das, was die Leni angesprochen hat, die Messbarkeit. In dem Moment, wo ich etwas sehe und schon eine Erkenntnis habe, denke ich mir, was mache ich als nächstes damit? Ich lasse sie nicht laufen, ich lasse sie nicht da stehen, sondern ich habe das Gefühl, ich bekomme ein Ergebnis und muss etwas damit tun. sondern ich Wenn ich mir sicher bin, dass das Ergebnis, also das war gestern eine Detail -Marketing -Jetzt -Konferenz und wir sind ja beide so ein bisschen Skeptiker.
Willy Steindl
00:17:59
Interpretieren wir alle diese? wir sind unsere Dashboards, unsere Lippen richtig. Das ist immer so die große Frage. Aber das ist ja genau der Punkt. Kann ich es nicht manchmal auch einfach nur stehen lassen, Frage. Aber das ist ja genau der Punkt. Kann ich es nicht manchmal auch einfach nur stehen lassen, als ist es eine Tatsache, wie sie ist? Und muss ich deswegen alles in Frage stellen, was ich bisher gemacht habe? Aber das sind so Radeln, die entwickeln sich. Das sind so Dinge, die entwickeln sich, weil wir alle irgendwie gelernt haben, die entwickeln sich. wir alle irgendwie gelernt haben, da ist ein Ergebnis und ich muss das jetzt interpretieren.
Jana Wiedemann-David
00:18:27
Das ist uns antrainiert worden. Leider, Leider, würde ich auch sagen. Richtig. Und jetzt sind wir in dieser Not. Richtig. Und jetzt sind wir in dieser Not. zu agieren und wir müssen jetzt damit was tun. messen müssen und nicht alles andere auch. Darum ist immer die Frage, was misst man alles, wofür misst man es eigentlich und braucht man es am Ende des Tages, um was genau auszusteuern. Dann sind wir wieder beim Thema Strategie, klar machen, wofür, warum, weshalb und wie messen wir das Ganze, damit wir auch genau das messen, was wir eigentlich Und messen wir wirklich alles. Und messen wir wirklich alles. Genau, wir haben eine Datenüberflut und dann entsteht halt auch eine Komplexität. Unsicherheiten, Fragen, Aktionismus und Co. Meine Datenüberflut mit bekannten Lücken, Meine Datenüberflut mit bekannten Lücken, das macht das Ganze so gefährlich. Das ist das ähnliche Bild wie mit der Digitalisierung. das Ganze so gefährlich. Das ist das ähnliche Bild wie mit der Digitalisierung. Ich habe mehr Möglichkeiten, ich kann mich schwerer entscheiden und Entscheidung ist halt ganz, ganz schwierig. Und der Peter hat es gestern so schon gesagt, er hat einen lieben
Willy Steindl
00:19:14
Hausverstand, den nicht nur der Bill abgeschafft hat, den lassen wir dann manchmal außen vor. kann man es ja gut kombinieren, weil ganz viele Dinge basieren ja Ich finde, Strategie und Hausverstand sind jetzt keine Feinde. auf einem gesunden, sagen wir mal, Menschenverstand. schlichten Austausch mit Menschen, die auch Perspektiven haben und Also wir leben von Daten kombiniert mit gutem Bauchgefühl. schauen halt, dass diese Daten irgendwie eine Lebendigkeit und Von Beobachtungen, von Erfahrungen, von einfach einem
Jana Wiedemann-David
00:19:29
eine Menschlichkeit bekommen und dann kann man damit gut arbeiten. Aber wie gesagt, diese Datenfülle ist halt auch ein Zeichen der Zeit. Zu viel haben, zu wenig damit umgehen können und dann entstehen einfach auch Probleme, die auch wieder Nein, ich brauche eine Lösung. Was soll ich jetzt damit tun? Sollten wir nicht, müssten wir nicht. Das ist ja nicht ein Radl, was dann kommt. Und ich muss ehrlich sagen, man
Willy Steindl
00:19:45
kann immer besser werden. Und das ist halt irgendwie das große Problem.
Jana Wiedemann-David
00:19:48
die vielleicht noch nicht ganz ideal ist oder die noch tiefer
Willy Steindl
00:19:48
Du findest halt immer eine Zahl,
Jana Wiedemann-David
00:19:50
geht oder die noch höher rauf geht oder noch irgendwas anderes ist. Aber irgendwann bist du halt auch so und denkst dir, was wollen wir jetzt? Wollen wir jetzt das Ergebnis haben im Sinne von, es funktioniert und löst was in den Menschen aus, gerade in der Werbung. Also ich finde, die Zielsetzung ist auch manchmal schon das Problem. Ist es jetzt wirklich die Quantität? Ist es wirklich so wichtig, dass du jetzt, wie viele Menschen haben die Werbung gesehen, aber mit wie vielen Menschen hat es was gemacht? Also ich finde, das ist halt wirklich so super schwierig, weil ich sehe das halt ganz, ganz oft so KPI -Sachen.
Willy Steindl
00:20:19
Ich liebe etwas, also ich liebe und hasse es gleichzeitig nicht mehr, als wenn jemand zu mir sagt, ja, und wo sind die KPIs für die Kampagne? Ich denke mir so...
Jana Wiedemann-David
00:20:24
Nach 24 Stunden. 24 Stunden. Ja, genau, so ist es. Ja, genau, so ist es. Du denkst dir so, okay, aber dann
Willy Steindl
00:20:30
lass uns zumindest auf qualitative KPIs irgendwie schauen und nicht auf die quantitativen. Es ist in dem Fall egal, wie viele Leute die Werbung gesehen haben, lass uns doch lieber schauen, wie viele haben darauf reagiert, wie viele sind tiefer reingegangen, wie viele haben sich für die Inhalte interessiert. Aber das ist ja etwas, Aber das ist ja etwas, was Strategie im
Jana Wiedemann-David
00:20:49
Vorfeld und eigentlich dann ein Briefing im Konkreten ja aussteuern sollte und sagen sollte, deswegen machen wir das Ganze. erreichen können. Sollte aber, Sollte aber, da sind wir wieder bei den Briefings, die gut sind und da sind wir wieder bei den Briefings, die halt... Wo man Zeit hat, sie auch zu überarbeiten und vielleicht zu optimieren und welche, Wo man Zeit hat, sie auch zu überarbeiten und vielleicht zu optimieren und welche, die man einfach nur nehmen muss und ausläuft. vielleicht zu Aber ist die Ungeduld dann nicht einfach auch gewachsen, weil früher hast du eine Strategie festgelegt oder gesagt hast, du hast einen
Alina Spitzer
00:21:17
gewissen Zeitraum, um ein gewisses Ziel zu erreichen und mittlerweile ist es ja so, im Briefing steht drinnen, ich brauche ein Dashboard, das muss am Montag in der Früh angeschaut werden. Und wenn irgendwo der Pfeil nach unten geht im Dashboard, dann wird gleich alles in Frage gestellt. Ich glaube, da muss man aufpassen, zu erreichen und Ich glaube, da muss man aufpassen, von was für Strategien man spricht und in welchem Kontext. Wenn ich sage, ich mache eine Aktion, die einen sehr kurzen Zeitraum hat, dann darf ich auch in sehr kurzen Zeiträumen agieren, Dinge entscheiden, machen und tun. Ich glaube, eine Strategie, die eine Marke voranbringen soll, hat schon normalerweise eine Haltbarkeit, die ein bisschen länger dauert als ein paar Tage, Wochen, Monate und auch ein Jahr. Aber da gibt es auch eine Zeit, wo die Leute denken, bitte, Fünf -Jahres -Strategien halten eh nicht mehr, weil es passiert ja ständig was auf dieser Welt. Deswegen sind wir ständig kollidiert. Und ich denke mir, ja, es passiert ständig was. Aber eine gute Strategie soll ja auch reflektiert werden und dann eventuell angepasst werden. Aber sie muss nicht permanent im
Peter Rosenkranz
00:22:01
Kern neu gedacht werden. Sondern sie soll schon etwas für
Alina Spitzer
00:22:03
die Marke tun, die hat eine Intention, will etwas erreichen, will langfristig etwas tun. und sucht sich dann ihren Weg und ja, dann kommen Challenges, dann schaut man halt, wie kann man den Weg trotzdem weiterverfolgen. Die Option sollte nicht sein, ich verwerfe deswegen meine Strategie, weil es einen Stein im Weg legt, sondern wie kann ich diesen Stein übersteigen, umbewegen, zurückgehen, eine Kurve machen, was auch immer.
Jana Wiedemann-David
00:22:17
Und ich glaube, das ist halt der Punkt, gleichzeitig die Gefährlichkeit dieses Begriffs, dass er so, so unterschiedliche Konnotationen hat und Bedeutungen hat, dass man da sehr aufpassen muss, in welchem Kontext was jetzt genau gemeint ist.
Alina Spitzer
00:22:26
Und eine Strategie für ein Unternehmen oder eine Marke muss eine Haltbarkeit haben im Vergleich zu einer Kommunikationsstrategie, wo ich wirklich sage, wir machen jetzt Wäre ja nicht nur in der Politik eine Aktion, die darf auch total kurzfristig sein, da gehe ich wünschenswert. Ja, Politik wäre sehr damit anders um.
Jana Wiedemann-David
00:22:33
wünschenswert mit längerfristigen Perspektiven. Bei den qualitativen KPIs, es gibt ein wunderbares Interview mit
Peter Rosenkranz
00:22:36
Frank Zapper, ich glaube, das ist aus den 70er Jahren, wo die neuen Entscheide in der Musikindustrie verurteilt hat, diese Hipsters, die sich jetzt beim Musik auskennen. Er hat viel mehr geliebt, diese alten, dicken, zigarren, rauchelten, weißen Männern, die gesagt haben, wir haben keine Ahnung von deiner Musik, aber wenn es Kohle bringt, ist es okay. Und das ist letztendlich ja einfach die einzige qualitative KP. Was kostet mich der Verkauf eines Produkts? Auf das muss es ja irgendwie, alles muss ja davor in diesem ganzen Tricht, in diesem ganzen
Jana Wiedemann-David
00:22:55
Nebel, in all diesen ganzen Quadranten, das muss ja auf diesen... Auf diesen Richtwert ja einzahlen. Ja, also wenn man noch im klassischen Funnel denkt, umso tiefer du halt einsteigen kannst mit dem, was du halt machst, umso besser ist es. Also du fängst halt oben irgendwann mal an und am besten ist der Mensch, der bis zum Schluss halt dranbleibt, oder? oder? Aber je weiter ich im Funnel nach vorne gehe, desto höher ist der Interpretationsspielraum einer einzigen Zahl. Und desto höher ist auch die Ungewissheit. Und da tut ich mir immer so schwer damit. Und ich weiß, früher hat es... Aber das Thema wiederholt sich bei mir im Podcast leider auf Kundenseite, die einfach gesagt haben, ich weiß nicht, ich habe so viel Geld, lass uns das probieren, machen wir das. Am Ende des Jahres sehen wir, was rausgekommen ist. Und das vermisse ich jetzt leider. Ich will am besten das Dashboard schon ausgefüllt haben, wenn ich die Agentur briefe. Mehr Kontrollmöglichkeiten erzeugen, Ich will Mehr Kontrollmöglichkeiten erzeugen, mehr Kontrolle. Ja, leider. Ja, leider. Weil natürlich die Frage immer ist, wo geht das Geld hin in Zeiten, wo Ökonomie ganz, ganz oben hoch angeschrieben ist. extrem viele Unsicherheiten da sind. Und dann habe ich ja Möglichkeiten, super zu kontrollieren. Dann kann ich jeden Tag tracken. Ja, nein, vielleicht. Und je nachdem, wie man dann Erfahrung mitbringt. je nachdem, mitbringt. Also jemand, der lange im Business ist, der weiß, meine Güte, das ist eine kleine Welle, die werden wir überstehen. Jemand, der wenig Erfahrung hat, denkt sich, da kommt eine Welle, was macht die jetzt mit mir? Und das hat sehr viel damit zu tun, wie viel Erfahrung mit reinfließt. Ob man kleinere Dinge, die man nicht gut findet. mal laufen lässt und schaut, es wird schon wieder, oder ob man mutelbar darauf reagiert.
Willy Steindl
00:24:20
Und das hat auch was mit erfahrenen Menschen zu tun.
Jana Wiedemann-David
00:24:23
Und das ist so eine Lieblingsfrage für mich.
Willy Steindl
00:24:28
Wo kommen in Zukunft diese erfahrenen Menschen her? Weil jetzt gerade die KI schafft es ja ganz locker, dass man bestimmte Aufgaben, die man für den Juniors gegeben hat, die kann man sich eigentlich sparen, weil man die KI dafür verwendet. Gebt mir auch nicht anders, muss ich sagen. Gibt es da eine Strategie bei euch? um sicherzustellen, dass ihr in zehn Jahren oder in fünf Jahren, in kürzerem Zeitraum, überhaupt noch über die Möglichkeit verfügt, Seniors zu erhalten. Also wenn ich jetzt an unsere Branche direkt denke, erhalten. Also wenn ich jetzt an unsere Branche direkt denke, an die Kreativbranche, ich stelle mir gerade die Frage, welcher Junior wird durch was ersetzt bei einer KI? Also in der Beratung zum Beispiel, es ist ein People -Business bei uns.
Alina Spitzer
00:25:03
Das basiert sehr viel auf Beziehungen, auf Empfehlungen, dass jemand dir vertraut, dass du aus deinem Business heraus argumentierst und die Dinge machst. Das hat sehr viel mit Zwischenmenschlichkeit, auch zu tun mit Empfehlungen. Und bei uns kommt es auch noch immer darauf an, um die Ecke zu denken.
Willy Steindl
00:25:13
Und ja, es werden sich schon Skills verändern, dass ich sage, manche Dinge muss ich anders anpacken. Aber ich bin davon überzeugt, und da verweise ich immer auf diese großartige Aussage, unser Hirn ist dazu gebaut, kreativ zu sein, die Maschine noch nicht. Solange wir diesen Vorteil nutzen, unser Hirn zu verwenden, können wir Dinge anders lösen. Aber die Maschinen sind gerade dabei, ziemlich kreativ zu werden. Ja, auf eine gewisse Art und Weise, auf eine gewisse Art und Weise, die uns vielleicht eher... ja, skeptisch machen sollte. Und dann haben wir noch die zweite Entwicklung. Und dann haben wir noch die zweite Entwicklung. Aber der Punkt ist halt eher, Entwicklung.
Jana Wiedemann-David
00:25:45
Aber der Punkt ist halt eher, wenn ich jetzt in der Strategie zum Beispiel bin und das Thema KI dort konkret reinnehme, ja, absolut richtig, die nimmt mir die sämtliche Recherchearbeit ab und wenn ich sie gut prompte, kann ich auch sicher sein, dass das, was rauskommt, einfach in Sekundenschnelle gut fundiert, recherchiert, zusammengefasst und mir eine Grundlage bietet für strategische Weiterentwicklung. Dann kommt aber mein Hirn ins Spiel. Was mache ich denn mit all dem? Ich suche in der Strategie nach Mustern. oder nach Dingen, die genau nicht einem Muster entsprechen, um möglicherweise ein Sprungbrett zu kriegen, für die Kreation, weil ich Dinge neu denken will. Das heißt, ich habe Muster und dort, Das heißt, dort, wo es ausbricht, da wird es dann interessant. Aber das war ja früher auch nicht der Junior. Nö, aber in der Strategie sind das Dinge, die ich noch brauche. Aber von was für einem Junior sprechen wir? Vom Berater, von einem kreativen? sind das Dinge, die ich noch brauche.
Thomas Nasswetter
00:26:32
Aber Copy -Text, Bildbearbeitung. Freistellend tut halt der keiner mehr, so wie früher. Mit dem Lassau gehe ich nochmal davon aus, das macht jetzt die KI. Aber es ändert sich halt auch das Tätigungsfeld. Also ich habe zum Beispiel ein paar Juniors bei meinem Team. Ich finde es auch gut, Ich finde es auch gut, wir wollen es ja nicht abschaffen. Das ist unsere Befürchtung, ist unsere Befürchtung, dass es wegkommt. Ich wollte nur sagen, wegkommt. Ich wollte nur sagen, es hat sich dahingehend schon verändert, weil man sagen muss, die Dinge, wo ich früher als Junior angefangen habe, wenn ich mir überlege, wie ich angefangen habe, Stunden über
Jana Wiedemann-David
00:27:02
Stunden eben genau diese Recherchearbeit zu machen, Das geht jetzt wirklich in schnelleren Knopfdrücken. Was aber cool auf der einen Seite ist, weil du sie natürlich viel schneller dann in andere Sachen mit reinnehmen kannst. Das heißt, ich habe zum Beispiel viel mehr Ressourcen, sie dann wirklich in andere Projekte mit reinzunehmen, wo sie früher einfach schon ewig beschäftigt waren. Zu sagen, okay, du kommst früher mit zum Kunden. Du kommst früher damit hin. Du hast jetzt diese Daten, probiere sie mal weiterzuentwickeln. Das heißt, ich habe das Gefühl, eher die Pace hat sich bei ihnen auch erhöht, dass sie schneller noch einmal reingeworfen werden. Ich sehe aber schon, auch wenn ich mit Freundinnen und Freunden aus anderen Branchen rede, es ist schwierig, momentan für Studienabgänger einen Job zu finden. Das ist halt einfach ein Fakt, wo halt einfach genau diese Juniorarbeit auch reinfällt. Ich hoffe, da bin ich aber voll bei der Jana.
Thomas Nasswetter
00:27:44
Ich glaube halt immer noch da, wo es um das People -Business geht. Also bei uns geht es ja auch viel
Jana Wiedemann-David
00:27:49
um Kundenberatung, um Kundenbeziehung und um traue ich den Menschen, der mir gegenüber sitzt.
Thomas Nasswetter
00:27:54
Ich kann, also für meine Seite, ich weiß, vielleicht siehst du das
Jana Wiedemann-David
00:27:55
Da hoffe ich, dass sich das nicht ändert.
Thomas Nasswetter
00:27:55
Aber für meine Seite kann ich halt anders.
Jana Wiedemann-David
00:27:57
nicht in die Glaskugel schauen. Also ich hoffe, dass es jetzt irgendwann mal so ist, dass wir eher ein neues Tätigkeitsfeld entwickeln, wo wir sagen, wir brauchen junge Leute, die das bedienen, als dass wir sagen, wir stellen keiner mehr ein. Ich bleibe noch ganz kurz bei dem Thema Juniors. Einmal als Beispiel, um etwas klarer zu machen. Wir werden sie auch in Zukunft brauchen, weil irgendwann werden wir hoffentlich dann doch in Pension gehen. Wer macht den Job? Irgendwer muss nachwachsen. Das Spannende ist, dass es eine Übergangszeit geben wird, bevor Leute nachwachsen oder reinkommen, die einfach total KI -native sind, wie man so schön dann sagen wird. Interessant wird es dann werden, was bringen die mit und was tun dann die, die länger im Job sind mit dieser Erfahrung und können denen dann trotzdem auch eine Art
Willy Steindl
00:28:31
von Kuration beibringen, was ist der Text und was ist der Idee.
Jana Wiedemann-David
00:28:34
keine Idee geboren. Also nicht jeder Text formuliert eine Idee, nur weil ich Worte Und das ist der Punkt, wo die aneinanderreihen kann mit einer hohen Eloquenz, habe ich noch lang
Willy Steindl
00:28:43
Erfahrung Menschen, lang keine die super genial wahrscheinlich mit einer KI technologisch umgehen können, weil sie sie verstehen bis ins Kleinste, aber trotzdem noch beibringen können, das Gute vom
Alina Spitzer
00:28:51
Schlechten zu sortieren. Ja, aber wird das nicht genau das Schwierige, wenn eben so wie du gesagt hast, du hast stundenlang
Willy Steindl
00:28:54
recherchiert und diese Arbeiten gemacht, wenn diese Arbeit einfach
Alina Spitzer
00:28:56
fehlt, weil das hat dich ja in der Erfahrung viel nach vorne
Willy Steindl
00:28:59
gebracht, ob das dann nicht...
Alina Spitzer
00:28:59
Faszinierend ist es, ist es, wenn du, keine Ahnung... zehn Benchmark -Analysen gemacht hast, wirst die Elfte langweilt ihr dann auch irgendwann einmal. Du kannst es dann halt wahrscheinlich auch, also du machst es ja, irgendwann ist es eine Routinearbeit und du machst es dann wahrscheinlich nicht mehr und so ehrlich muss man sich sein. es ja, irgendwann ist es eine Routinearbeit und du machst Mit so einer Leidenschaft, die man halt die ersten Male gemacht hat und irgendwann hast du deine Muster, du hast deine Vorlagen, du weißt darauf, du schaust, du schaust dann halt komplett tief rein, sondern du hast im ersten Blick erfasst, okay, um das geht es, das kann jemand zusammenreinern. Und im Endeffekt macht das eine KI auch, du machst es halt nur vielleicht nicht. bei der ersten Benchmarkanalyse, sondern bei der zweiten. Aber liegt da nicht dieses Thema Kreativität auf dieser Ebene? liegt da nicht dieses Thema Kreativität auf dieser Ebene? Ich mache Musik, ich arbeite schon lange als Musikproduzent nebenher und ich mache jetzt die Erfahrung, obwohl ich das fast 40 Jahre mache, dass immer noch was kommt und ich habe sehr, sehr viele Projekte gemacht in dieser Zeit und da waren viele dabei, wo ich mir gedacht habe, okay, naja, das machst du halt, weil du die Kohle dafür kriegst. Aber im Nachhinein gesehen, lernt man doch etwas, was man vielleicht nicht so mit hat und das fehlt ja dann. Jetzt ist zum Beispiel gerade die Herausforderung für viele junge Musiker, sich gegen Suno zu wehren, weil das wird ja auch immer besser und das wird jetzt auch massiv beworben. Das gibt auch nicht Musikern die Möglichkeit, manche meiner Musikerkollegen sind völlig begeistert, weil sie jetzt sozusagen angefangen haben, jetzt auch massiv einen Teil, den sie früher rauslagern mussten, das Komponieren, das Arrangieren mit Suno machen. Aber da reden wir ja generell über die Gefährdung eines Berufsstandes. Natürlich können wir darüber
Jana Wiedemann-David
00:30:21
nachdenken, wo finden wir in Zukunft unsere Kompetenz, unsere Relevanz wieder neu. reden wir Weil natürlich ist es auch so, dass auf Kundenseite in Marketing, da sitzen auch Menschen, die sich für KI interessieren, die dann auf einmal anfangen, ach, den Post kann ich selber texten. Natürlich können sie, ja. Das heißt, es verändern sich dort die Skills, die sind nicht mehr Manager und schauen, dass sie die Agenturen führen und die Marke voranbringen, Natürlich können und die Marke voranbringen, sondern die machen einen Teil dieses Jobs. in der Kommunikation dann auch. Und da wird es dann interessant an dieser Schnittstelle zwischen Agenturen und Auftraggebern, wie sich die Räumbilder so verändern, dass ich sage, wo ist dann unsere ureigenste Expertise noch und welche Perspektive bringen wir dann jeweils ein? Ich möchte auch nicht bösartig sein, aber ich habe das im Studiobereich erlebt. Früher hat es große Studios gegeben, die Leute sind reingegangen, es hat auf der Welt, keine Ahnung, wirklich große Studios 500, 600 gegeben. Ich meine, heute gibt es weniger als 50. Das muss man sich... Weil die ganzen Producer, irgendwann hat Madonna angefangen mit einem deutschen Producer zusammenarbeiten, der in der
Peter Rosenkranz
00:31:17
Dachschräge sein Schlafzimmer als ihr Album produziert hat. Und das ist ja nicht das Ende der Fahnenstange, Weil die das ist ja nicht das Ende der Fahnenstange, weil die KI geht ja dann weiter. Das hast du letztes Mal auch gesagt, Willi, die KI entwickelt
Alina Spitzer
00:31:28
jetzt sozusagen Werbung für andere KIs. Und da ist dann kein Mensch mehr dazwischen, weil wir natürlich jetzt gewohnt sind. Ja, googeln ist out. Das Wort wird verschwinden. In fünf Jahren gibt es das wahrscheinlich nicht mehr, weil kein Mensch mehr googelt. dabei am Anfang bei der Diskussion. Aber was war vor Google? was war vor Google? Ich höre mir das dann immer voll gern an und ich bin immer voll Und dann sitze ich irgendwann da und denke mir, was war vor aber Leute, das wiederholt sich doch nur. Also diese Diskussionen hat es doch damals gegeben. Ich bin mir sicher, dass sind unsere Eltern zusammengesessen und haben sich gedacht, das Internet. Das wird uns alle, das wird uns einholen. Wir haben dann keine Jobs mehr. Und ich glaube, solange es die Menschheit gibt, jetzt diese Weiterentwicklung geben. Und mit KI, stimmt schon, ist jetzt etwas im Raum, was deswegen so brennt, weil sich, so wie du sagst, ständig selbst weiterentwickeln kann.
Thomas Nasswetter
00:32:00
Das ist, glaube ich, die große Schwierigkeit. Auf der anderen Seite ist es menschengemacht. Da muss man halt einfach mal sagen, haben wir uns selbst eingebrockt oder haben wir uns selbst irgendwann mal ins Leben gerufen und die KI macht ja nicht nur... Also ich finde, die macht in der Medizin zum Beispiel und das ist immer so ein Bereich, den wir im Marketing immer ausblenden. Wir reden immer darum, und auch in der Musikbranche, ich habe viele Freundinnen die Musik machen. Wir reden immer davon, die nehmen uns Jobs ab. KI ist aber auch per se echt geil, wenn es jetzt um Operationen geht, um Tumormarkererkennung. Die wird uns älter machen. Die wird uns wahrscheinlich auf kurz oder lang einfach auch ermöglichen, dass wir halt ein Sicht. Aber ich glaube, wir müssen uns einfach... langsam einlassen längeres und vielleicht auch ein gesünderes Leben haben können auf lange Sicht. um Tumormarkererkennung. Die wird uns älter machen. drauf. Wir werden es nicht mehr verändern
Jana Wiedemann-David
00:32:56
können, wir werden die Regulatorien festlegen müssen und ich glaube, das ist eine Diskussion, die muss die Politik führen und auch wir in der Branche. wir in der Branche. Aber ich glaube, wir werden es, ich glaube, man kann es zu Tode diskutieren, aber diese Diskussionen hat es doch immer schon gegeben. hat es doch immer schon gegeben. Ja, ich bin auch ein Optimist, weil ich sage, ich bin genau bei dir, jede dieser Revolutionen in Das ist mal ein Riesensprung. Anführungsstrichen ist schneller geworden mit der nächsten, ist intensiver geworden, hat sich potenziert, sehen wir jetzt ja von Digitalisierung zu KI. Ich bin auch eher auf der Seite, wir werden schon damit umgehen lernen, wenn wir uns bewusst sind, was es auch für Risiken, aber gleichzeitig für Chancen birgt. Und ja, unsere Räumenbilder, wir füttern gerade die KI, damit sie kreativer wird. Das ist schon unser Partner auch, dass wir den Teil dazu beitragen. Aber jetzt würde ich mal sagen, jetzt schauen wir uns da mal an,
Thomas Nasswetter
00:33:40
wie Menschen auf KI -generierte Werbung reagieren. Da gibt es ja schon erste Studien, dass das schon sehr relativ schnell dekodiert ist. Dann überlegen wir uns, was Kommunikation leisten soll, wofür wollen wir eigentlich stehen und dann schauen wir, wie sich es weiterentwickelt. Jeder Trend erzeugt einen Gegentrend. Ich weiß nicht, ob es bei uns so sein wird, dass Kommunikation dann wieder auf eine echte, natürliche Weise zurückgeht oder ob die KI so Aber da gibt es dann eben auch Regularien, die sagen, ich muss genial wird, dass sie das wirklich alles leisten kann. sagen, es ist KI generiert, was tut das mit den Menschen? Also es gibt schon so ein paar Hinz, wo ich sage, das ist jetzt der Moment, wo wir mal ganz kurz abwarten, ohne ignorant zu sein. den Dingen ein bisschen ihren Lauf lassen und schauen, was wir dann für Learnings haben. Oder von heute auf morgen permanent zu schauen, wir müssen, wir müssen, wir sollten.
Alina Spitzer
00:34:29
Wir müssen es am Radar haben, wir haben es im Daily Business dabei. Aber was es für eine Wirkung hat, glaube ich, da muss man der Sache noch ein bisschen Zeit geben und wie sich die Dinge entwickeln. Das müsste ja gekennzeichnet werden, auch wenn KI drinnen ist. Richtig. Richtig. Jetzt schauen wir mal, was diese Marker tun, ob die irgendwie mir helfen. Weil prinzipiell gibt es Studien, die sagen, Menschen erkennen es sowieso, unbewusst teilweise, relativ schnell mittlerweile. Da wird sich die Technik verfeinern, da wird man es nicht so gut erkennen. Aber dann stellt sich eben die Frage durch die Legislative mit diesem, ich muss da reinschreiben, das, was es tut. Da beginnt es wieder Advocatus Diaboli, beginnt es wieder Advocatus Diaboli, weil aus Agenturist würde ich sagen, es ist doch eigentlich wurscht, ob die Karriere generiert ist oder nicht. Kommt auf die Qualität drauf an? beginnt es wieder auf die Qualität drauf an? Nein, wenn die Botschaft verstanden wird von Menschen. Jetzt haben wir, ich weiß jetzt nicht, wo hast du gestern gesagt, nur 6 Sekunden bis, keine Ahnung, 6 Sekunden irgendwo in diesem... Unsere Aufmerksamkeitsspanne wird immer kürzer. Die Menschen degenerieren ja offensichtlich, Menschen degenerieren wenn man so zuhorcht. Und wenn die Botschaft dabei ankommt und das Produkt gekauft wird, als Kunde ist es mir ja egal, wie das dann generiert wurde, die Werbung. Vielleicht habe ich als Marker auch noch eine Haltung, Vielleicht habe ich als Marker auch noch eine kleben, wenn alles zusammenpasst, dann gehe ich ja fein damit, wenn Haltung, der ich vielleicht in meinem Verhalten folgen möchte und denke mir, wo ist es für mich legitim, wo möchte ich es eigentlich nicht machen? Wenn es mit... es mit... CI die Botschaft dann gut ist. Aber da sind wir jetzt wieder ausgegangen, dass wir nicht die Juniors abschaffen wollen. Jetzt muss ich mal die Frage umdrehen, weil ich komme nur aus der Zeit, wo man Bilbil ausverkauft hat als Agentur. Jetzt geht das aber alles schneller. Du hast dann vorher gesagt, das ist wieder alles schnelllebig, aber man braucht jetzt auch nicht mehr so lange Recherche und die KI unterstützt. Das wird bei euch genauso sein.
Jana Wiedemann-David
00:36:01
Hat sich das Geschäftsmodell auch als Agentur geändert? Bin jetzt wirklich nur neugierig, ob es immer noch Billable Hours gibt. Ob es noch immer was gibt? Billable Hours. immer was gibt? Im Kern schon. Was leider noch immer die einzige Größe ist, die messbar ist. Sind wir wieder bei dem Thema. Es wird seit Jahrzehnten mittlerweile oder seit Jahren. Ich warte ja mal auf dieses Buch, was wirklich erklärt, wie es anders gehen könnte. Wir haben eine Idee, wie man es anders machen könnte. man es anders machen könnte. dass man mehr die Wirksamkeit verkauft. Also das hat einen Wert, weil es eine Wirkung hat und das bemesse ich und versuche das in Zahlen zu packen, die dann wert sind. Dazu braucht man extrem viele Experten an einem Tisch, die das beurteilen können und die vor allem bereit sind, noch bevor dieses Produkt kreiert wurde, zu sagen, ich glaube daran, dass dieser Wert entsteht, weil den Deal mache ich vorher, den mache ich nicht danach. Ich kann natürlich das Geschäftsmodell entwickeln und sagen, schauen wir mal, was rauskommt, dann lassen wir uns bezahlen. wird nicht langfristig gut funktionieren. Aber ich bräuchte ein Modell, was Wirksamkeit bemisst und daraus einen Preis erstellt, brauche ich erstens eine sehr lange Zusammenarbeit, was in Zeiten wie diesen weniger wird. Wir haben noch immer langjährige Zusammenarbeiten, aber tendenziell gab es eine Phase, da wurden wahnsinnig viele Projekte vergeben. Wie soll man dann gemeinsam daran glauben an etwas oder auch wissen, wie gut Dinge funktionieren, wenn man den Partner nicht lang kennt. Das heißt, das ist eine Voraussetzung. Und wie gesagt, dann muss man einfach auch gut verstehen, was kann Kommunikation überhaupt beitragen, um etwas wirken zu lassen und, und, und. Und das sind alles Parameter, da sind wir wieder ganz am Anfang. Die schwirren so im Raum, die haben eine gewisse Diversität, sie haben keine konkrete Gestalt oder gar eine Kontur, wo ich sage, da kann ich jetzt eine Zahl dazu schreiben. Und deswegen, glaube ich, stolpert man immer wieder über dieses
Willy Steindl
00:37:23
Problem, dass man sich auf etwas zurückzieht, was messbar ist und
Jana Wiedemann-David
00:37:26
das sind die Stunden. Aber es sind so viele Sachen jetzt noch gefallen und weil du gesagt hast, auch Geschwindigkeit und langfristige Zusammenarbeit, also Agentur, Tinder, glaube ich, wollen wir nicht alle spielen. Aber ist eigentlich nicht die Basis von allem, dass wir gesagt haben, es verändern sich die Wege, es verändern sich die Kanäle, die Geschwindigkeit verändert sich. Ist die Basis dann nicht für den Kunden eigentlich immer die Marke? Oder sollte nicht die Marke die er darstellen möchte, in seiner
Willy Steindl
00:37:45
Strategie dann sich wieder abwickeln, weil es ist ja oft auch so, vielleicht mache ich eine Strategie, aber eine Marke sollte ja längerfristig für etwas stehen und längerfristig für eine Kommunikation. Der Kanal, wo ich es drüber transportiere, der zahlt in die Marke ein, aber ich habe oft das Gefühl, ich habe oft dass vor allem in Zeiten von KI und weil der Thomas vorher gesagt hat, die Agents kommen, kaufen von den Agents, von anderen und so weiter, ja, das wird ein Teil sein, okay, das wird im gewissen Bereich nicht verändern können, aber ist nicht die Markenbildung, Das, was ein bisschen im Hintergrund gab, war eigentlich das, was noch viel wichtiger wird in Zukunft, um sich unterscheiden zu können. Markt so geworden ist. Ja, aber das ist schon seitdem der
Jana Wiedemann-David
00:38:18
Ja, es ist in Vergessenheit geraten, es ist in Vergessenheit geraten, aus meiner Sicht. Ich glaube schon, Ich glaube schon, dass den Marketeers grundsätzlich bewusst ist, dass Marke Wert hat.
Willy Steindl
00:38:25
Das hat sich spätestens gezeigt, unter anderem in Corona, wo lange keine Verfügbarkeit war und man gesehen hat, welche Marken bleiben im Kopf oder sind im Kopf und werden dann auch ohne... noch immer wieder interessant empfunden. Es gibt auch Studien, die ganz klar sagen, wo der Markenwert liegt und dass man immer einsam muss in die Marke. Also da habe ich jetzt keine Beobachtung, dass das ignoriert wird. Aber möglicherweise könnte man es durch Jahresplanungen mehr wieder in den Fokus rücken, diesen übergeordneten Gedanken auch nochmal auf den Tisch zu legen. Weil oft ist so, eine Marke ist da, sie ist positioniert, sie hat ein Claim, sie funktioniert so und das soll so sein. Und im Arbeiten und mit handelnden Akteuren, die dann wechseln, rausgehen, kommen, auf Projekte mal hier reinkommen, in den Fokus
Jana Wiedemann-David
00:39:04
rücken, diesen übergeordneten Weil oft bin ich mir nicht sicher, ob alle mal den gleichen Gedanken dahinter verstehen. Und deswegen sage ich, man könnte schon öfter betonen, wir stehen als Marke für, auch einfach nach innen, damit alle, die darauf arbeiten, immer wieder ein bisschen geerdet und zusammengeführt werden, worum es der Marke per se geht und nicht der konkreten Aktion allein. Mein Lieblingsbeispiel, finde ich, aus den letzten Jahren ist Nike versus Adidas. Ist so einer meiner absoluten Lieblingsbeispiele. Nike hat voll die Strategie gefahren mit, wir verkaufen Hardcore, gehen voll rein mit Bannern, alles voll. Social Performance. voll. Social Performance. Absolut runter. Absolut runter. Sind eine Zeit lang mega gut damit gefahren. Haben unfassbar viele Schuhe, unfassbar vieles an Zeug verkauft. Adidas hat in der Zeit weniger verkauft, hat aber sich voll auf Brandbuilding konzentriert. Auf die Marke, ja. Und sind jetzt huge. Und sind jetzt einfach die, also ich selbst merke es bei mir auch. Ich greife mittlerweile schon so gern, ja, heute will ich ein Neike an. Auf die Marke, ja. Und sind jetzt huge. Und sind Aber ich greife halt, die haben sich in der Marke selbst wiedergefunden mit den ganzen Originals, die sie machen, den ganzen Collaborations. Die sind einfach wieder zurück zum Markenkehren gegangen und haben sich gedacht, wo sind wir einmal hergekommen? Und haben das einfach aufgeladen in einer Zeit jetzt, wo es halt wieder reinpasst. Und ich finde, das haben die richtig gut gemacht. die sie machen, gegangen und die richtig gut gemacht. Und deswegen, das nehme ich mir auch immer her und denke mir so, ja, das sind eben so dieses kurzfristige versus dieses langfristige. Und das ist auch wieder das mit dem Geduldsthema. Ich glaube, uns fehlt oft die Geduld auf Kundenseite auch oder halt bei vielen Brands, nicht bei allen, die halt dann einfach sagen, okay, so wie Diana vorgesagt hat, wir halten das jetzt einfach aus, dass es halt vielleicht dieses Jahr nicht so grand ist, aber dafür zahlen wir auf die Marke ein und wir sehen das große Ganze. The bigger picture.
Peter Rosenkranz
00:40:41
sehen das große Ganze. The bigger picture. Aber ist eben die Geschwindigkeit, die das dann irgendwie so in den Hintergrund lässt und sagt, wie du vorher gesagt hast, der Aktionismus. Ich mache jetzt was, um schnell was verkaufen zu müssen und dann gehe ich vielleicht auch weg von meinem Markenkern? Ja, nur weg vom Markenkern, glaube ich, gehen die wenigsten dabei. Er tritt nur in den Hintergrund, weil natürlich eine Aktion sehr schnell, sehr intensiv, sehr laut ist und deswegen auch einen starken Impact hat. Das heißt aber nicht, dass der Markenkern oder die Markenidee per se darüber kannibalisiert oder torpediert wird. auch einen starken oder torpediert wird. Ganz im Gegenteil, da sollte man schon wieder auch Sorge tragen, dass das nicht der Fall ist. Aber es kann natürlich sein, dass der große Gedanke dahinter manchmal weniger präsent ist. Ich finde, das ist halt immer so ein Ding, du kannst halt auch ein Glück haben und gerade ein Produkt auf den Markt bringen, was halt gerade gut funktioniert und lässt halt, weil du es halt eh verkaufst, man macht es zu Aktionen und lässt aber dann die Markenbildung voll hinten dran und dann ist das auf einmal weg. Also dann ist der Hype weg um dieses eine Produkt und du hast dich nicht um deinen Markenaufbau gekümmert.
Jana Wiedemann-David
00:41:44
Das passiert halt mittlerweile vor allem, wenn es im Social Media Bereich geht und um Produkte, die auf Social Media funktionieren. Fast täglich.
Peter Rosenkranz
00:41:48
Wobei Social Media, bin ich der
Jana Wiedemann-David
00:41:52
Meinung, kann man keine Marke aufbauen, aber das würde jetzt den Rahmen dann sprengen. Ah, das sehe ich vielleicht ein bisschen anders. das sehe ich vielleicht ein bisschen anders. Ich glaube, das dürfen wir zu Recht anders sehen, weil das andere Erfahrungswerte tatsächlich ist. Das geht schon. Ich würde reine Influencer -Marken. Ich würde reine Influencer -Marken. Aber das geht schon. das geht das geht schon. Also du erreichst halt die Leute, du musst halt immer überlegen, wie baust du eine Marke auf Social Media auf. Also ich finde, das ist halt... Und wie stellst du dich dar? schon. Also du Also ich finde, das ist auch positionieren, wofür du stehst und das auch langfristig. halt... wie stellst du dich dar? Ich finde, ein Markenaufbau auf Social Media kann ganz anders ausschauen als eine klassische Brandkampagne. Also ich finde, du musst halt immer schauen, wo willst du die Leute erreichen und mit was willst du die Leute erreichen. Und du kannst da schon sehr stark Ich finde, das ist schon... Ja, das geht. Muss ich da ausnahmsweise mal widersprechen, bitte? Oh, danke. Ich habe es heute nicht an, habe es heute nicht an, aber es gibt Influencer -Brands, die dann Socken verkaufen zum Beispiel. Ich bin natürlich genauer und habe es natürlich kaufen müssen, weil ich es lustig fand. Ja. Und ich finde es lustig, dass wirklich einer Influencer dann
Alina Spitzer
00:42:58
einfach ein Produkt entwickelt und ein Produkt verkauft. Die Welt dreht sich irgendwie, das ist schon spannend. Ich lasse mich ja überreden. spannend. Ich lasse mich ja überreden. Aber Social Media ist ein bisschen beim Thema.
Peter Rosenkranz
00:43:10
Media ist ein bisschen beim Thema.
Alina Spitzer
00:43:13
Jetzt gibt es KI -Avatare, synthetische Influencer, bla bla bla bla bla. Ja. Bist du Expertin? Was kannst du einem Kunden guten Gewissens empfehlen? Wo ist es sinnvoller und wo wird es peinlich? Dann gibt es ja oft diese Beispiele, wo dann ich generiere und was nicht geht? Ich bin immer sehr transparent. mir einen KI -Superhero in der Plastikbox und irgendwie drei Monate später macht es dann eine Marke und das ist super peinlich. Wie gehst du damit um? Wie berätst du Kunden, da was geht bin immer sehr transparent. Ich bin auch immer sehr transparent, wenn ich das Gefühl habe, das passt zu einer Marke nicht, jetzt mit einer kompletten KI -Kampagne rauszugehen. bin auch Wenn zum Beispiel ein Kunde für Natürlichkeit steht und wir sind so nah am Menschen, finde ich es halt irrsinnig schwierig, da mit einer KI -Schnöse reinzugehen. Muss ich ganz ehrlich sagen, da muss man es einfach kritisch hinterfragen. Ich finde, das ist immer so ein Case -to -Case -Ding, weil manchmal passt es ganz gut bei ganzen Animationssachen und so. Zum Beispiel, wenn es weggeht vom realen Menschen, finde ich es zum Beispiel total tragbar, weil du erleichterst dir ja viel in der Animation, in der Darstellung von Dingen. Du hast früher, ich meine, da könnte man wieder darüber sprechen, die armen Illustratoren. It is what it is. Aber da kannst du zum Beispiel noch eher sagen, da kann ich noch mitgehen. Bei Menschen und bei Models bin ich persönlich noch eher skeptisch. Und sage es ganz ehrlich, ich
Peter Rosenkranz
00:44:12
finde, da ist die KI auch teilweise noch nicht gut genug. Da wird sie noch zu oft enttarnt, als dass du jetzt sagen könntest, gut, das ist jetzt eine KI, da haben sie sich keine Mühe gegeben. Ich finde, das kommt halt momentan so rüber mit, da hat sich keiner Mühe gegeben, weil ich habe das einfach in die KI reingehaut.
Jana Wiedemann-David
00:44:25
Das ist es eher, wo ich immer denke, das bleibt halt dann meistens übrig. Oder das ist Scam. Also ganz viele, sobald du halt KI siehst, ist es halt Scam, vor allem im Internet. Also ich merke zum Beispiel, wenn mir meine Mama ein Video schickt. Na wirklich? Ich finde den Müttertest ja bei vielen Dingen sehr gut. finde den Müttertest ja bei vielen Dingen sehr gut. vielen Dingen sehr gut. Und meine Mama ist eigentlich eine sehr junge Mama, aber selbst meine Mama, die hat halt nichts mit der
Alina Spitzer
00:44:48
Branche zu tun. Und das ist auch schön so, aber die schickt mir auch manchmal Videos, wo ich dann mir wirklich das Herz bricht und ich zurückschicken muss, du Mama, du weißt schon, das ist KI. Und ich merke dann so, oh. Ach so. Also ich finde halt und ich will nicht, dass das für Marken halt übrig bleibt. Deswegen würde ich sagen, ich rate es meistens noch, ob das überufern zu lassen. Es hilft uns aber manchmal auch, weil natürlich die Pricings für Stockfotos sauch hoch sind, weil du natürlich Hintergründe leichter generieren kannst, weil du Sachen ausbessern kannst. Aber deswegen, ich bin auch ein großer Fan von der KI -Kennzeichnung.
Peter Rosenkranz
00:45:15
Ich glaube, das ist auch eine ziemlich große Streitfrage. Da werden mich wahrscheinlich Branchenkolleginnen hassen dafür oder vielleicht, weißt du nicht, aber ich finde es gut.
Jana Wiedemann-David
00:45:20
Wir leben in Wahrheit in einem hybriden Zeitalter.
Peter Rosenkranz
00:45:20
Warum? Nein, ich finde es gut.
Jana Wiedemann-David
00:45:22
Also ich kann da ganz vieles von dir, Leni, unterstreichen, was du gesagt hast. Aber auf der anderen Seite muss
Willy Steindl
00:45:27
ich sagen, es gibt einfach so Punkte, wo die KI einfach Ergebnisse erzielt, die selber zu machen, auch mit guten Leuten,
Alina Spitzer
00:45:32
sich jetzt zum Pädagogen umschulen, weil der war gut im enorm viel kosten und dann auch nicht so ganz dahin gehen. Und bei den Illustratoren, das ist wirklich ein Beruf. Also ich habe einen Freund, der ist da selber betroffen, der lässt Geschäft, jahrelang. Aber irgendwann, Aber irgendwann, es gibt noch ein paar, die haben eine Marke. Er hat es versäumt, diese Marke aufzubauen. Da sind wir wieder bei der Marke und jetzt ist es vorbei sozusagen, weil er selber sagt, die KI nimmt man alle Arbeit ab, die Kunden brauchen das nicht mehr. Ja, das ist eh schade eigentlich am Ende des Tages. Aber ich glaube, da komme ich
Willy Steindl
00:45:55
wieder auf meinen Punkt vorher zurück. Das hat es eh schon immer gegeben.
Alina Spitzer
00:46:00
verändern sich, manche sterben aus. Also ich glaube, Berufsfelder
Willy Steindl
00:46:01
Das klingt total hart, aber ich glaube, das wird es in 20 Jahren noch geben. Darf ich eine Gegenfrage stellen zu diesem Thema der Illustration? glaube, Darf ich eine Gegenfrage stellen zu diesem Thema der Illustration? Weil ich verstehe es im Großen und Ganzen. Keine Frage. Aber sagt er dann auch, also abseits der Geschwindigkeit, sagt er wirklich, dass die Qualität der
Peter Rosenkranz
00:46:18
Maschine besser ist als seine? Nein, Nein, nein, da schimpft er natürlich darüber. Aber es geht ja nicht darum, dass die Qualität...
Willy Steindl
00:46:23
Er sagte auch, er hat auch sehr viele Logos entwickelt, und er sagt, die KI kann das immer noch nicht richtig, aber es ist draußen bei seinen Kunden sozusagen dieser Bedarf nicht mehr gegeben. Ja, dann ist das der Punkt, dass man mit dem Gut ist gut genug. Das ist halt der Punkt, wenn wir uns alle mit Gut ist gut genug zufriedengeben und sagen, 90 Prozent sind wir eh fast da, Das ist halt der wir eh fast da, die üblichen, wir sagen bei Präsentationen und der Vorbereitung oft die letzten zwei Prozent merkt kein Mensch.
Alina Spitzer
00:46:49
Ich finde, wenn wir das generell ansetzen, wird es dann schon selber dafür verantwortlich zu sagen, wir können es eigentlich schwierig. Und solange wir auslassen und sagen, dann passt schon. Sind wir schon ein Stück weit besser? Ich glaube, das ist das letzte Unterscheidungsmerkmal. Das hat ja auch einen Grund, zum Beispiel, warum ich meine Podcasts hier herinnen mache mit Zündar und Mikrofonen und die KI nur für ganz spezielle Aufgaben, die wirklich nervtötend sind, verwende und den Rest. versuche in dieser Natürlichkeit zu bleiben. Ich weiß nicht, ob das einzahlt. Im Moment zahlt es nicht ein, weil die Kunden im Moment bei mir nicht bereit sind, sozusagen diese höhere Qualität zu bezahlen. Aber vielleicht wird es langfristig sein. Man sieht das bei der Schallplatte, die ist gekommen, um zu bleiben. Die jungen Leute kaufen, weil die CDs, Leute kaufen, CDs, da kommen jetzt die Leute, die früh CDs haben, kommen jetzt drauf, die fangen jetzt an, sozusagen für Klechte. Abspielgeräte unlesbar zu werden, aber die Platte wird lange halten. Aber ich bin mir da nicht ganz sicher, wir reden da immer über Minderheiten, aber was wird in der großen Masse passieren mit diesen 80 Prozent, die eben keine Schalplatten kaufen? Ich glaube, man muss immer unterscheiden bei der KI, in welchen Branchen sie wirklich nützlich ist und zu welchem Ausmaß. Ich glaube, da sind wir uns alle einig, es gibt nicht diese eine KI -Anwendung, wo wir sagen, in jeder Branche tut sie das Gleiche. Ich glaube, für uns ist es einfach wichtig, dass wir uns selber die Frage stellen, macht die KI unseren Job oder macht sie unseren Job besser? Macht sie uns besser in unserem Job? Und wenn wir sie als sie macht uns besser in unserem Job nehmen, dann glaube ich, werden wir schon noch weiterkommen. Und das muss man halt noch ein bisschen lernen, wie sie uns besser machen kann. Aber dass da Aspekte drin sind und Chancen drin sind, ich glaube, das ist unbestritten. Sonst würden sie auch nicht einsetzen und machen natürlich genauso, weil sie uns auch viel Arbeit erleichtert. uns auch viel Ich bin noch ganz kurz, weil du gesagt hast, gut ist gut genug. Ich glaube eher, das Problem ist weniger die Ansätze als Geiz -is -geil -Mentalität, die sich halt immer mehr durchsetzt. Ich glaube, sie gehen Hand in Hand. glaube, sie gehen Hand in Hand. Naja, aber mir tut es auch immer weh, wenn ein Kunde dann wirklich sagt, nein, für das Logo gibt es sicher nicht 15 .000 Euro aus. Und du denkst dir, Junge, mit dem willst du doch, du willst ein Unternehmer, du startest ein Unternehmen, du willst 15 Jahre damit irgendwie mindestens am Markt bestimmen. Das sind 1 .000 Euro im Jahr. Da sind wir wieder bei dem Thema, was wir vorhin hatten. Es ist nicht vorstellbar, welcher Wert dieses Logo haben kann. Ich kann dann immer sagen, schaut doch mal zurück, dieser Swoosh. Was glaubt ihr, als der mal erfunden wurde, dass irgendwer den verstanden hat oder gesagt hat,
Thomas Nasswetter
00:48:57
das wird geil, die nächsten XY -Dekaden wird dieser Swoosh die Marke bilden. Hat wahrscheinlich damals keiner gewusst, geahnt, geglaubt, aber wir sehen ja, dass es geht. Und da sind wir wieder bei der Kurzlebigkeit, bei der Schnelligkeit, bei der Geschwindigkeit, dass man es nicht beurteilen kann. diese Langfristigkeit nicht erkannt wird. Und wir sehen ja auch, und da komme ich auf das Stichwort Arbeitsmarkt, was vorhin schon mal irgendwann im Raum war, es ist ja ehrlicherweise auch die Frequenz im Arbeitsmarkt höher und die Bindung an Unternehmen nicht mehr so groß, wie sie früher war. Das heißt, interessiert es mich, was in 15 Jahren dieses Logo noch leistet, wenn ich vielleicht in fünf Jahren ganz woanders bin. Ich sage es jetzt mal ganz drastisch. Ich sage nicht, dass das jeden so betrifft. drastisch. Aber es ist schon eine, dieses insoweit in die Zukunft schauen
Alina Spitzer
00:49:42
will fast keiner mehr. Müsste ich aber, um diese Wertdiskussion zu führen. Ich bin so aufgewachsen, bin so aufgewachsen, da hat es geheißen, was nichts kostet, ist nichts wert. Und das ist doch, wenn ich ein Unternehmen gründe, dann unterstelle ich mir selber, ich bin nichts wert. ich bin nichts wert. Und da haben wir als Branche sicherlich in den letzten Jahren da haben wir als Branche sicherlich in den letzten Jahren auch nicht unsere beste Leistung gezeigt.
Jana Wiedemann-David
00:50:01
auch nicht unsere beste Leistung gezeigt. Wir sind die einzige, wenn nicht eine der wenigen Branchen, die... ehrlicherweise ihre Preise eher reduziert hat, als nach oben geschraubt hat, was eigentlich, das ist aber kein Österreich -Phänomen, das ist ein weltweites Phänomen der Industrie, wo man
Thomas Nasswetter
00:50:15
schon sieht, nach oben geschraubt ist ein weltweites Phänomen der Industrie, man schon sieht, da entsteht ein extremer Druck und dann agiert man immer mit dem Preisschema und wird billiger. Und dann schauen wir uns an und wundern uns, warum wir mit Kunden nicht über Wertigkeit von Kreativität sprechen können.
Jana Wiedemann-David
00:50:28
Es ist halt... Böse Zungen würden aber behaupten, Zungen würden aber behaupten, dass die Preise früher überzogen wurden, aber das wollen reduziere und dann erwarte ich, ich diskutiere über eine wir jetzt nochmal ausgefahren lassen. Ja, das ist halt genau diese Wechselseitigkeit, lassen. Ja, das ist halt genau diese Wechselseitigkeit, wenn ich etwas Wertigkeit. Wo soll es denn herkommen? Aber Kreation ist halt, das muss ich schon sagen, wenn ich etwas reduziere und dann erwarte ich, ich diskutiere muss ich schon sagen, so subjektiv, dass du, glaube ich, in den Köpfen der Menschen, also ich weiß nicht, schwierig. Ich meinte da jetzt gar nicht, die Kreativität, das ist ganz schwer
Thomas Nasswetter
00:50:56
messbar, das kannst du von Individuum zu Individuum kaum greifen. Mir geht es um, was kann sie leisten in der Effektivität, dass ich sage, ich schaffe damit einen Wert und kann diesen in den Raum stellen und deswegen verlange ich jetzt für das Logo halt 50 .000 Euro, weil ich weiß, die nächsten Jahre. Das ist das Nugget deiner Marke sein und dort wird dein Kapital entstehen, ein Markenkapital. Diese Diskussion ist wirklich schwer zu führen. weil ich weiß, die nächsten Jahre. Das ist das Nugget deiner Marke sein und dort Jetzt haben wir ganz, ganz viele Punkte gestriffen heute. Die Zeit ist unstell vergangen. Wir haben über Zeitspannen gesprochen, wir waren von einem Tag auf den anderen Entscheidungen, wir waren bei 50 Jahren jetzt Entscheidungen. 15. 15, 50, alles haben wir gehabt. 15, 50, alles haben wir gehabt. Komme ich nur zum Abschluss trotzdem noch zu einem Blick in die Zukunft. Wenn du oder wenn ihr schaut, normal hat man immer gesagt in fünf Jahren, aber ich sage jetzt einmal vielleicht sogar in drei
Jana Wiedemann-David
00:51:56
Jahren, wo seht ihr euch als Agentur? Wird sich das massiv verändert haben oder was auch immer? Dieses Schmunzeln finde ich jetzt total, leider sieht man das nicht. Vielleicht auch gut so. Aber ein bisschen in den Ausblick, wo du sagst, okay, das sind vielleicht noch die Herausforderungen, ohne jetzt zu sagen, in fünf Jahren stehen wir dort und dort. Ich habe die gleiche Frage mir natürlich überlegt, eben genau unter dem, was wir jetzt gesprochen haben, AI -Agents, Kunden -Inhousing und diese Dinge. Was macht eine BWDO in drei Jahren für ihre Kunden immer noch? Natürlich liebend gern, selbst. Ich hoffe, dass wir nach wie vor richtig, richtig gut sind in Markenführung, um es einmal auf das zu verdichten, welche Werkzeuge uns dafür auch immer in Zukunft zur Verfügung stehen und welche Skills wir dafür ausbilden oder verändern müssen.
Willy Steindl
00:52:34
Aber das ist halt unser Kernbusiness. Ich sage, wir wollen einfach Marken führen und einen Wunsch an uns selbst und an unsere Kunden. Wenn wir schon kommunizieren, dann hoffentlich irgendwann mal wieder auch in einer Welt, wo wir einfach gerne Werbung schauen. Es gab mal so Zeiten, hat man es gern gemacht. Und dieser Spaß an Kommunikation eben ohne den Druck, dieser Spaß
Jana Wiedemann-David
00:52:48
an Kommunikation sondern einfach nur, dass es ein bisschen
Willy Steindl
00:52:49
entertaining sein darf an bestimmten Aspekten, weil es einfach wieder Spaß machen soll. Das gibt es in anderen Ländern tatsächlich noch, ist halt in Österreich ein bisschen verloren gegangen. Das wäre auch noch eine coole Geschichte, wenn wir da wieder hinkommen. Finde ich schön. Wie siehst du uns in drei Jahren eigentlich? Drei Jahre älter. Das ist einfach, ja. Drei Jahre weiser. Nein, es ist schwierig.
Jana Wiedemann-David
00:53:06
Ich bin immer sehr gerne am Kunden dran. Also für mich ist ja die Kundenbindung echt etwas... Also ich gehe unfassbar gerne in die Arbeit. Erstens wegen meinem Team. Ich liebe mein Team über alles. Ich glaube, ich sage es immer über alle Kanäle. Ich habe so ein Glück. mein Team über Und das Zweite ist, ich liebe auch unsere Kunden. Auch wenn sie mir manchmal den Nerv rauben. Und da werde ich niemanden anlügen. Manchmal denke ich mir wirklich so, Ernsthaft jetzt? Warum? Warum, genau, warum? Ist die meistgestellte Frage. Aber ich sehe mich gerne als Problemlöserin. Und ich glaube, da würde ich ja noch weiterhin, also ich würde gerne in drei Jahren immer noch der verlängerte Arm von einem Kunden sein und mit ihnen gemeinsam Probleme lösen. Weil das liebe ich. Also ich liebe das, wenn du so Knoten hast und du denkst dir so, okay, und wie kommen wir das gemeinsam raus? Weil ich glaube, das ist ja auch etwas, was Kunden und Kundinnen... Oft auch mal vielleicht denken ist, mit der Agentur ist unser Dienstleister, das stimmt ja nicht. Nicht per se, ja, stimmt schon. Aber ganz ehrlich, ich möchte auch, dass die Kampagne, die ich mache, fliege. Da hängt mein Ego dran, mein kreatives Ego. Und da hängt mein strategisches Ego dran. Also ich möchte, dass die Dinge, die ich mache, funktionieren.
Willy Steindl
00:54:08
Und ich glaube, wenn da dieses beidseitige Verständnis wieder stärker wird, und vielleicht ist das ein Ziel für mich, mein persönliches, für unser Team auch, in drei Jahren noch dieses Verständnis mehr zu schärfen mit, hey, wenn wir was für euch machen, Natürlich. Am Ende sagt es ein Unternehmen, aber ich möchte das auch machen, dann machen wir das nicht, weil wir in unserer Tasche wirtschaften damit es funktioniert. wollen.
Jana Wiedemann-David
00:54:22
Also das wäre so ein Ziel. Also wenn sich jetzt jemand erwartet, dass sie den heiligen Gral, wie Agenturen in Zukunft aussehen werden, wie sie arbeiten Überschriften, die wir immer wieder aus ganz verschiedenen werden, sozusagen, dass sich der eröffnet hat, dann eigentlich, dann wird das nicht passieren. Perspektiven tangiert haben. Wir haben ganz, ganz viele Ein Thema ist zum Beispiel das Thema Geduld, das offensichtlich oft nicht mehr da ist. mehr da ist. Dann das Thema, das eigentlich mit Geduld zusammenhängt. Vieles wiederholt sich in diesem Business. Wir haben da ganz am Anfang. einiges gehört, aber was ich rausgehört habe, es wird immer eher alles schneller.
Willy Steindl
00:54:46
Dann haben wir das Thema Entscheidungen, das ist auch wieder an verschiedenen Punkten, dass obwohl alles schneller ist, es auch komplexer geworden ist und das verhindert dann aber sozusagen die Geschwindigkeit, gerade bei
Jana Wiedemann-David
00:54:53
der Entscheidung. Dann haben wir gehört, das hat Wertigkeit geredet. Ich kann das nicht genau sagen, mich selber überrascht, jetzt gegen Schluss, oder? dass die Werbebranche die Branche ist, die ihre Preise reduziert hat. Und da haben wir über dieses Thema
Alina Spitzer
00:55:00
aber gefühlterweise glaube ich, das passiert gerade auch schon, weil das merke ich bei meinen Kunden, die natürlich in einer
Jana Wiedemann-David
00:55:06
ganz anderen Liga spielen von der Größe, die auch sagen, du machst eh alles mit KI, du drückst nur aufs Knöpfchen und die sind dann sozusagen das nicht bereit zu zahlen. Dann haben wir einen interessanten Aspekt von der Jana gehört, und das ist dieses Thema Wirksamkeit. Da ist es um das Abrechnungsthema gegangen. Und das habe ich so noch nie nachgedacht, die Messbarkeit von Wirksamkeit. Und ich glaube, das ist schon ein interessanter Ansatz, den man Thema KI. Wir sind in einer kreativen durchaus weiterverfolgen sollte. Branche und man kann es jetzt wollen oder nicht, aber ich habe Und was habe ich mir noch aufgeschrieben? Ja. Was immer, und das wird wahrscheinlich uns die nächsten vielen Episoden verfolgen, ist das
Peter Rosenkranz
00:55:33
das Gefühl, diese Maschinen werden wirklich immer kreativer. Vor einem Jahr habe ich mir noch nicht vorstellen können, was für ein Riesenschritt jetzt gerade zum Beispiel JGPT 6 .0 ist, jetzt auf der technischen Seite, wenn man sich die Benchmarks von denen anschaut, dann ist das schon... Gewaltig, aber ich merke selber, ich muss mich sehr zusammenreißen, um sozusagen besser sein als diese Maschinen und ich kann auf einen relativ langen Erfahrungspult zurückgreifen und das war auch eine Problematik, wo nehmen die Leute in Zukunft diese Erfahrungen her. So, und die Quintessenz der Sendung, die gibt es doch, nämlich sie zeigt etwas, dass dieses Thema Markenführung hochkomplex ist und man sich von sehr vielen Seiten dem annähern kann. Deshalb so auch das, was man herausgehört hat, man sollte nicht vergessen, immer wieder auf dieses Thema Marke einzuzahlen, damit der Return of Investment ist vielleicht nicht in dieser Geschwindigkeit sichtbar, aber langfristig wird sich das
Willy Steindl
00:56:25
bewähren. So, lange Zusammenfassung, war aber eine lange Episode. Dann bedanke ich mich an dieser Stelle bei unseren beiden Hosts. Beim Willi Steindl von Resync Consulting. Danke, Willi. Danke, Thomas. Und ich glaube, ich muss die
Jana Wiedemann-David
00:56:42
letzte Folge sofort anhorchen, nachdem ich so viele schlaue Dinge gefragt oder gesagt habe. Und ja, danke euch beiden. Sehr spannend und sehr kurzweilig wieder. Und ja, danke fürs Zuhören. Ja, dann beim Peter Rosenkranz von Miriam von Orr. Lieber Peter, vielen Dank auch für die sehr spannenden Gäste, die heute bei uns waren. Danke euch. Und wir müssen jetzt noch eine... Aufklären, wir waren zu sechst heute im Studio. Ja, stimmt. Ja, Ja, weil die Leni hat ihren Hund mitgenommen. Die Mitzi. Die Mitzi. Die liegt da, die ist eingeschlafen, hat dazwischen gekrummelt, hat geträumt. War ein ganz aufmerksamer Zugehörer quasi heute. Gut, ja, dann bedanke ich euch bei unseren beiden Gästen. Bei Diana, David Wiedemann von der BBDO. Vielen Dank fürs Kommen. Und auch vielen Dank für diese Ehrlichkeit, die aus den Antworten herausgekommen ist. Man hat da nichts bestimmt. Was man ja bei Werbern, wo man zumindest in meiner Generation nicht immer so behaupten kann. Also da hat sich was verändert.
Willy Steindl
00:57:32
Vielen Dank fürs Kommen.
Jana Wiedemann-David
00:57:35
Ich sage auch Dankeschön. Das war heute mal eine
Alina Spitzer
00:57:40
interessante Perspektive, weil normalerweise ich, die Leni, die Host von dem BBDO Wien Schulterblicken, auch einen Podcast. Heute durften wir auf der anderen Seite die Befragten sein. Hat Spaß gemacht und man merkt, es ist ein großes Thema, da gäbe es noch viel Potenzial. Wir sind gerade nach deiner Zusammenfassung jetzt noch ein paar Entgegnungen eingefallen, aber ich glaube, das beende ich für den Moment und sage einfach nur Danke. Ja, Gott sei Dank, die Diskussion bleibt offen, das ist ja wichtig, solange man diskutiert, findet man neue Lösungen. Dann bedanke ich mich bei der Alina Leni -Spitzer fürs Kommen, auch für die, ja, wir sind ganz klarerweise in verschiedenen Generationen zu Hause. Und da war auch ganz viel dabei. Aber was mir gut gefallen hat und das hat man auch total gespürt, ist die Leidenschaft für den Job. Also vielen Dank fürs Kommen und für das Zeigen deiner Leidenschaft. Dankeschön. Ohne Leidenschaft würde man das nicht durchhalten. Sehr schön. Liebe Hörerinnen und Hörer, dann bedanke ich mich bei Ihnen fürs Zuhören. Ich hoffe, es war... mindestens genauso spannend. Wir waren heute sehr kontroversell und man sieht, wir entwickeln uns ein bisschen in die Richtung mehr Diskussion. Es war oder ist gewünscht. Ich hoffe, es macht Ihnen Spaß. Also ich bedanke mich auf jeden Fall fürs Zuhören, fürs Durchhalten bis jetzt. Mein Name ist Thomas Nasswetter von Planet Podcast und ich wünsche Ihnen, wie immer, eine gute Zeit. Machen Sie es gut und bleiben Sie uns gewogen. Uncrypted