Agentur der Zukunft – Wenn Reibung zu besseren Ergebnissen führt
Zu Gast im UNCRIPTED Studio sind Jana David-Wiedemann und Alena Spitzer von BBDO Wien
16.10.2026 66 min
Zusammenfassung & Show Notes
Manchmal entstehen die besten Ideen genau dort, wo unterschiedliche Welten aufeinanderprallen. Jana David-Wiedemann, CEO von BBDO Wien mit über 20 Jahren Erfahrung in Strategie und Markenführung, und Alena „Leni“ Spitzer, Head of Digital bei BBDO Wien, beweisen genau das.
Gemeinsam mit Peter Rosenkranz, Willy Steindl und Thomas Nasswetter sprechen sie über eine Branche im Wandel, die gleichzeitig schneller und komplexer wird. Früher gab es Jahrespräsentationen mit festgelegten Strategien, heute arbeiten Agenturen in Tagen statt Monaten. Wie bleibt dabei eine übergeordnete Strategie überhaupt noch möglich?
Qualitative KPIs statt nackter Zahlen ist dabei eine der klaren Forderungen, die in dieser Folge laut wird, eine Forderung, die konsequent auf echtes Engagement und echte Wirkung setzt. Am Beispiel Adidas versus Nike wird deutlich, dass geduldiger Markenaufbau langfristig schlägt, was kurzfristiges Performance-Marketing je leisten kann.
Besonders spannend: Die Diskussion über KI und wie sie nicht Juniors überflüssig macht, sondern deren Tätigkeitsfelder verschiebt. Transparenz beim Einsatz von KI-Avataren und synthetischen Influencern bleibt für beide Gäste unverzichtbar.
Key Takeaways:
- Medienunabhängige Strategie schlägt spezialisierte Silo-Denkweise: Die beste Werbung entsteht nicht durch klassische oder digitale Expertise allein, sondern durch strategisches Denken, das unabhängig vom Medium funktioniert.
- Datenüberfluss ohne kritisches Denken führt zu Aktionismus: Die Menge an verfügbaren Daten verleitet zu vorschnellen Entscheidungen – echter Mehrwert entsteht erst, wenn Daten mit gesundem Menschenverstand kombiniert werden.
- Kulturelle Verankerung gewinnt an Bedeutung, je schneller die Branche wird: Während Projektzyklen schrumpfen und digitale Vielfalt zunimmt, sind durchdachte, kulturell verwurzelte Botschaften der wichtigste Differenzierungsfaktor gegen oberflächliche Kommunikation.
- Qualitative KPIs schlagen quantitative Metriken – trotz Datenüberflut sind sinnvolle qualitative Messgrößen aussagekräftiger als reine Zahlenmengen, die oft Messlücken aufweisen.
- Digital sollte von Anfang an integriert sein – statt Digital nachträglich hinzuzufügen, müssen klassische und digitale Kanäle von Beginn an gemeinsam geplant werden.
- Offene Problemstellungen ersetzen starre Briefings – agile Zusammenarbeit bei gemeinsamer Problemlösung führt zu besseren Ergebnissen als klassische, starre Auftragserteilungen.
Zu den Gästen:
Jana David-Wiedemann ist CEO von BBDO Wien und bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung in Strategie, Markenführung und Kommunikation mit. Die studierte Psychologin verbindet strategisches Denken mit kreativer Kommunikation und begleitet Marken von der Positionierung bis zur wirksamen Umsetzung.
Alena „Leni“ Spitzer ist Head of Digital bei BBDO Wien und Expertin für digitale Markenstrategie, Social Media, Content und Brand Storytelling. Sie berät nationale und internationale Marken bei ihrer digitalen Positionierung und verbindet dabei Kreativität mit Performance, Daten und einem ausgeprägten Verständnis für Communities.
Jana David-Wiedemann ist CEO von BBDO Wien und bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung in Strategie, Markenführung und Kommunikation mit. Die studierte Psychologin verbindet strategisches Denken mit kreativer Kommunikation und begleitet Marken von der Positionierung bis zur wirksamen Umsetzung.
Alena „Leni“ Spitzer ist Head of Digital bei BBDO Wien und Expertin für digitale Markenstrategie, Social Media, Content und Brand Storytelling. Sie berät nationale und internationale Marken bei ihrer digitalen Positionierung und verbindet dabei Kreativität mit Performance, Daten und einem ausgeprägten Verständnis für Communities.
Wir freuen uns wie immer über eine Bewertung auf Apple oder Spotify. Anregungen und Fragen bitte an: contact@uncripted.com
UNCRIPTED Hosts:
- Peter Rosenkranz: CEO & Founder von media4more
- Willy Steindl: CEO & Founder von re.think Consulting
Moderation und Produktion:
- Thomas Nasswetter von planet-podcast.com
Transkript
Du denkst dir so, okay, aber dann
lass uns zumindest auf qualitative
KPIs irgendwie schauen und nicht
auf die quantitativen.
Es ist in dem Fall egal, wie viele
Leute die Werbung gesehen haben,
lass uns doch lieber schauen, wie
viele haben darauf reagiert, wie
viele sind tiefer reingegangen,
wie viele haben sich für die
Inhalte interessiert.
Aber das ist ja etwas, Aber das
ist ja etwas, was Strategie im
Vorfeld und eigentlich dann ein
Briefing im Konkreten ja
aussteuern sollte und sagen
sollte, deswegen machen wir das
Ganze.
Willkommen zur Folge Nummer 76 von
Uncrypted, dem Marketing -Podcast.
Mein Name ist Peter Rosenkranz von
Media4More und heute wieder mit
mir im Studium ein Co -Vost Willi
Steindl von rethink consulting.
Hallo Willi.
Hallo Peter, hallo liebe Gäste und
hallo liebe Zuhörerinnen und
Zuhörer.
Und natürlich unser Moderator und
Produzent Thomas Nassweiter von
Planet Podcast.
Hallo Thomas.
Hallo, grüß Gott und herzlich
willkommen, liebe Hörerinnen und
Hörer.
Und der Willi hat schon gesagt,
herzlich willkommen, liebe Gäste.
Heute sind zwei bei uns im Studio.
Hallo Leni, hallo Jana, willkommen
bei Uncrypted.
Jana David -Wiedemann ist CEO von
BBDO Wien und bringt mehr als 20
Jahre Erfahrung in Strategie,
Markenführung und Kommunikation
mit.
Die studierte Psychologin
verbindet strategisches Denken mit
kreativer Kommunikation und
begleitet Marken von der
Positionierung bis zur wirksamen
Umsetzung.
Und unser zweiter Gast heute,
Alena Leni -Spitzer, damit alle
wissen, wie wir sie ansprechen,
ist Head of Digital bei BBDO Wien
und Expertin für digitale
Markenstrategie, Social Media,
Content und Brand Storytelling.
Sie berät nationale und
internationale Marken bei ihrer
digitalen Positionierung und
verbindet dabei Kreativität mit
Performance -Daten und einem
ausgeprägten Verständnis für
Communities.
Hallo noch einmal, Jana.
Du bist seit 20 Jahren oder über
20 Jahren in der Agenturwelt.
Leni kommt sehr stark aus dem
Digital-, Social - und Content
-Bereich.
Habt ihr komplette
unterschiedliche Sichtweisen auf
Werbung?
Steigen wir gleich einmal ein.
Ich glaube, wir nähern uns immer
mehr an, an, Jana.
Haben wir die gleiche oder
unterschiedliche?
Ich weiß es gar nicht.
Ich glaube, wir reden zu selten
darüber, was wir abseits von dem
Projekt, wo wir gefühlt zumindest
einen großen gemeinsamen Nenner
brauchen.
Reden wir zu selten über das, was
uns sonst so begleitet im Alltag,
oder?
Das stimmt.
Aber vielleicht wäre das gerade
eine Idee für unseren Podcast.
Das ist eine super, super Idee.
Danke dafür.
Also der zweite Teil gibt es dann
bei euch.
Stimmt.
Also ich glaube schon, dass wir
dadurch, dass wir auf gleichen
Projekten arbeiten, manchmal
unterschiedliche Perspektiven sehr
hilfreich sind.
Trotzdem hast du ein gemeinsames
Ziel.
Und weil du gerade gesagt hast,
das eine ist das Digitale, das
andere das Kreative.
Es ist Kommunikation.
Wir nennen uns von verschiedenen
Seiten an und Spaß dabei haben auf
jeden Fall und Freude an
Kreativität, egal in welcher
Disziplin du unterwegs bist.
Also wo man es schon merkt,
manchmal finde ich, jetzt wo ich
darüber nachdenke, ist, wenn wir
in größeren Runden zusammensitzen
und ich sage, boah, das
funktioniert mega gut auf Social
Media und dann sehe ich zuerst mal
10 .000 Fragezeichen in einem Raum
und so, was ist das?
Und dann muss man meistens halt
erst erklären, dann muss man
meistens halt erst erklären, wie
kommuniziert wird, weil es wird
schon...
Es ist schon anders kommuniziert
und manchmal gibt es einfach nur
Brainrot im Internet, sind wir uns
einfach ehrlich.
Da ist schon manchmal noch so ein
Unterschied da, aber man findet
immer einen gemeinsamen Weg, finde
ich, raus, damit das irgendwie
doch zusammenpasst.
Ja, Ja, dann gibt es halt die
Gegenseite oder die andere
Betrachtung.
Da kommt jemand mit wirklich
genialen Ideen und dann sagt
irgendwer, das geht aber dort
nicht.
Also ich glaube, es ist einmal in
beide Richtungen.
Manche Ideen funktionieren besser,
manche nicht.
Man wächst miteinander.
Aber macht diese unterschiedliche
Betrachtungsweise oder vielleicht
Herangehensweise das Ganze nicht
auch super spannend für Kunden
dann?
Weil oft ist es ja so, dass man
sagt, man geht mit einer
straighten Linie hin, aber die
unterschiedlichen Perspektiven
öffnen ja vielleicht auch neue
Wege in der Kommunikation, oder?
Definitiv.
Ich würde sagen, das ist auch eine
der Stärken in der Zusammenarbeit.
Zwischen klassischer Werbung und
digitaler Werbung, weil am Ende
des Tages, so wie Diana gesagt
hat, das ist Kommunikation.
Aber ich finde auch, da gibt es ja
immer so einen kleinen
Interessenskonflikt zwischen
digital und klassisch.
Ich finde genau das, wo du sagst,
da entsteht Reibung.
Dann hinterfragst du Dinge.
Du hinterfragst quasi oder du
schaust auf Sachen kritisch.
Und dann kommt im besten Fall
wahrscheinlich die... beste Option
raus.
Also es ist mega spannend.
es ist mega spannend.
Aber auch, weil du gesagt hast,
was dann beim Kunden landet, das
ist ja schon etwas, wo im Vorfeld
sehr viel Austausch stattgefunden
hat.
Und wo wir dann sagen, hey, es ist
aus allen Möglichkeiten der beste
Weg, hier diese Lösung anzubieten.
Und ja, es ist immer wieder
spannend, dieses digital und
klassische Werbung.
Ja, wir haben schon vor
Jahrzehnten, glaube ich, diese
Linie gibt es nicht zwischen
Bilodelein und Above the Line
diskutiert.
Die Frage ist halt, wo ist die
jetzt zwischen digital und Also da
verschieben sich immer so
Stereotype, weil man sagt, da kann
man sich besser verstehen, wenn
man schneller greift, ah, das ist
das eine und das ist das andere.
sagt, da kann man sich Aber in der
Realität muss ich fairerweise
sagen, ja, es gibt Menschen, die
schauen mittlerweile kein
klassisches TV mehr.
Und trotzdem glaube ich, dass über
die Maßen viele Menschen
gleichzeitig alle im digitalen
Raum unterwegs sind.
Und ja, ich glaube, man muss nur
verstehen, welches Stereotom wie
funktioniert.
Und deswegen haben wir die Leni,
die sagt uns dann, so oder nicht
so.
Aber du hast das ein bisschen
angedeutet, Leni, Jan und ich und
Willi und Thomas, wir sind ja
schon länger auch in der Werbung
unterwegs ein bisschen.
So erfahren.
Erfahren, genau.
Wir haben verschiedenste
Sichtweisen aus der ganzen
Geschichte.
Wie hat sich dann aus deiner Sicht
das Ganze auch in der
Kommunikation verändert?
Also das Digitale hat aus meiner
Sicht heraus das Ganze unfassbar
schnell gemacht.
Du hast vielleicht auch das
Beispiel, die Leute schauen nicht
mehr klassisches TV.
Ich glaube, es geht eigentlich nur
noch um...
Den großen Bildschirm, ob jemand
streamt oder lineares TV schaut,
glaube ich, macht bei gewissen
Graden ja kaum einen Unterschied.
Ich habe den großen Bildschirm zur
Verfügung.
Aber wie hat sich so das
Agenturleben aus deiner Sicht
verändert?
Ist das Digitale wirklich?
Also es ist gekommen, um zu
bleiben.
Ich glaube, darüber brauchen wir
nicht mehr diskutieren.
Das wissen wir spätestens jetzt.
diskutieren.
Das wissen wir spätestens jetzt.
Das wissen wir jetzt, ja, Das
wissen wir jetzt, ja, 2026.
Ich würde kurz sagen, herzlich
willkommen im Jahr 2026.
Ich würde kurz sagen, herzlich
willkommen im Jahr 2026.
Aber wie hat sich das für dich
auch in deiner Arbeitsweise
verändert?
im Jahr 2026.
Aber wie hat sich das für dich
auch in deiner Arbeitsweise
verändert?
Es ist die Digitalisierung über
uns gekommen und hat eine
irrsinnige Geschwindigkeit
mitgebracht.
Das war das eine, was sich sehr,
sehr, sehr viel technologisch
entwickelt hat.
Damit haben sich gleichzeitig
Und wenn ich sage unendlich, kommt
immer schon genau das Problem, es
unsere Möglichkeiten unendlich
eröffnet.
wird teilweise ungreifbar.
Man kann nicht so schnell
Optionen man konkret hat.
verstehen, wie es funktioniert.
Also das war ein langer, langer
Man weiß nicht genau, welche
Es hat sich nicht reduziert.
Lernprozess.
Wir lernen noch immer.
Und man muss fairerweise sagen,
Ich sehe es halt immer von der
Seite.
das Universum ist noch größer
geworden.
Wir haben mehr Möglichkeiten
bekommen, mehr Menschen
anzusprechen.
Und ja, da ist ein Druck
entstanden, weil man sich mit den
Dingen befassen muss und
kleinteiliger arbeiten muss.
Das verändert schon Prozesse.
Das verändert das Denken.
Und natürlich ist es auch so, dass
mit der Geschwindigkeit von
digitalen Medien auch die
Geschwindigkeit im Arbeitsprozess
und die Erwartung an
Geschwindigkeit im Arbeitsprozess
sich erhöht.
Da geht es ja nicht nur um
Kommunikation, da geht es auch um
Tools.
Das heißt, man erwartet auch von
uns, dass wir wahnsinnig schnell
sind.
Das ist ja alles nur so ein
Fingerschnips, weil da draußen ist
es dann auch nur mehr so, also
entsteht es auch so.
ist es dann Dahinter steckt aber
trotzdem immer noch ein
Denkprozess, um dann zu schauen,
wo landet es wie, in welcher Form,
wirklich richtig gut.
Aber die Kleinteiligkeit und die
Intensität hat massiv zugenommen.
Peter hat es schon angesprochen,
wir sind ja auch schon eine Zeit
lang im Geschäft und in meiner
ersten Agentur.
In der Zeit, wo Menschen, die uns
hören, vielleicht überhaupt nicht
geboren werden, also in den 90ern,
bei MANG damals noch, habe ich mit
einem Kollegen zusammen die erste
digitale Abteilung aufgebaut.
Das heißt also, das war wirklich
nur so klassisch.
Man ist zur Jahrespräsentation,
zum Hunden gefahren, das war dann
meistens irgendwie ein schönes
Ambiente.
Da hat man mir die Strategie für
das ganze Jahr ausgerollt.
Da hat es dann irgendwie, weiß ich
nicht, zwei Serien gegeben,
Werbespotz, keine Ahnung.
Und dann haben sie irgendwie zu
uns gesagt, ihr könnt euch dann so
hinten auch gedodeln irgendwie.
Jetzt bist du für Strategie
verantwortlich natürlich.
Es wäre natürlich schön, dass man
die Leute ein bisschen abhängt,
wie hat sich das verändert?
Ist es überhaupt nur so, dass man
jetzt eine Jahrespräsentation
macht, sondern man den Etat für
ein Jahr oder so hoffentlich auch
länger sichert?
Wird digital mitgedacht?
In der digitalen Welt reden wir
von Mobile First.
Ist es jetzt in der Strategie, in
der Konzeption schon Digital
First?
Oder ist es gleichwertig?
Wie kann ich mir das vorstellen?
Was hat sich da verändert?
Also ich gehe ganz kurz auf den
Punkt Jahrespräsentation.
Nein, ich hätte gern mehr davon.
Nicht, dass ich daran glaube, dass
ich daran glaube, dass ein Jahr
unverändert so kommen wird, wie
man es sich vorstellt, sondern
weil es einfach grundsätzlich
Orientierung gibt.
Wir aber alle mittlerweile in
einem Modus in dieser Branche
sind, die sehr, sehr kurzfristig
denkt und auch sehr aktionistisch
dabei teilweise ist.
Und Jahrespräsentationen gibt es
noch immer.
Ich hätte gern mehr davon, weil es
einfach wirklich konsolidiert.
Und der zweite Punkt, den du
angesprochen hast, die Strategie
ist echt ehrlicherweise
medienunabhängig.
weil es einfach wirklich
konsolidiert.
Und der zweite medienunabhängig.
Also ich habe ein Ziel.
habe ein Ziel.
Ich sage, wie komme ich da hin?
Welche Möglichkeiten kann ich
dafür nutzen?
Und dann suche ich mir halt in
dieser ganzen Klaviatur die
richten Dasten aus, um das zu
spielen.
Und da hat Strategie, sollte
niemals unterscheiden zwischen,
also im Kern die Strategie, was
will ich sagen, wie will ich
sagen, warum sollte ich so sagen
und wem.
Sollte nicht unterscheiden
zwischen den Kanälen.
Das kommt erst später.
Das kommt Das ist dann wirklich
der zweite Schritt.
Weil du gerade sagst, hinten nach.
Dieses Dilemma, digital wird
hinten nachgedacht, das ist
natürlich schon da.
Hat auch damit zu tun, dass viele
Akteure am Markt sind und es immer
noch eine sehr verhaftete
als Disziplin und nicht eigentlich
als Möglichkeit.
Denkweise gibt.
Machen wir mal die Idee und dann
kommen die Disziplinen.
Und dann kommt meistens digital
von dort aus wegzudenken.
Das war dann die Zeit, wo immer
hieß, Digital First war es immer.
Da kam es Digital First, Digital
First.
Eine ganze Phase von zwei, drei
Jahren, wo das permanent genannt
wurde.
immer.
Da kam es Digital First, wurde.
Und das, glaube ich, hat sich aber
schon wieder verändert.
Hat sich.
Also zumindest versucht man es,
glaube ich, manchmal.
Ich glaube, es ist auch sehr
kundenabhängig, glaube ich.
Es kommt halt auch darauf an, wer
ist dein Gegenüber und was wollen
die sehen.
Also das merkt man auch.
Ich finde Briefings.
werden ja auch dahingehend
geschrieben, was du am Ende des
Tages ja irgendwie doch erwartest
und sehen möchtest.
Aber es hat sich schon ein
bisschen verändert.
Also ich muss auch sagen, ich habe
ja auch mittlerweile fast 14 Jahre
digital.
Also ich habe in digitalen
Agenturen angefangen.
Ich habe damals auch im
Verlagshaus in der
Digitalabteilung bei der Styria
angefangen.
Auch lange Geschichte.
Und das waren gerade noch so die
Kinderschuhe damals.
Und ich habe das halt mitkriegen
können.
absurd, wenn man darüber
nachdenkt.
Ich habe Social Media Werbung
gemacht, da hat es noch nicht
einmal Ads gegeben.
Also das ist halt irgendwie
Und da muss ich schon sagen, da
hat sich viel getan.
Und Diana hat eh schon was
angesprochen.
Ich glaube, Strategie ist wirklich
plattformunabhängig.
Weil wir reden, wenn wir 2026
draufschauen, eigentlich sehr viel
über Cultural Truths.
Das heißt, uns interessiert ja
eigentlich mehr, wie denken die
Leute, wie kommen die zusammen,
wie fühlen sie sich dabei.
Und dann ist es eigentlich
raumunabhängig, weil du musst die
Leute auf einer Out -of -Home
-Kampagne spüren lassen, was sie
eigentlich wirklich interessiert,
aber das musst du sie halt auch im
Feed.
Ich glaube, die Frage ist nur, wie
bringst du es halt dann auf der
Plattform so gerecht rüber, dass
du dich dort, wo du dich gerade
bewegst, abgeholt fühlst.
Und deswegen versuchen wir das
immer mehr.
Ich glaube, es gibt sicher bei der
einen oder anderen Kampagne auch
Sachen, und das ganz ehrlich
gesagt, wo ich mir denke, super,
da hätten wir uns früher ins Boot
holen können.
Das passiert einfach, aber ich
glaube, das passiert vice versa
genauso.
Also das ist halt einfach, ich
glaube, da lernen wir halt
gemeinsam.
Es sind halt einfach, also immer
wenn unterschiedliche Abteilungen
zusammenkommen, wurscht welche,
glaube ich, ist das ein Thema.
Und der Willi hat das letzte Mal
im letzten Podcast mit Barbara
Kastlunger gut gesagt, er trifft
20 -Jährige, die völlig anders
denken und die Welt ganz anders
betrachten.
Wahrscheinlich zu ähnlichen
Lösungen kommen, das hast du auch
schon angedeutet.
Aber diese Frage, gibt es das da
draußen nicht?
Oder sind diese Superdanker, mit
denen ihr zusammenarbeitet,
einfach so träge?
könnte es nicht dann irgendwie zu
Schwierigkeiten führen.
Und Supertanker meinst du jetzt
unsere Kunden oder die Agenturen?
meinst du jetzt unsere Kunden oder
die Agenturen?
Die Kunden.
die Agenturen?
Die Kunden.
Die Kunden sind genauso wie wir.
Kunden sind genauso wie wir.
Da gibt es eine wilde, bunte
Mischung an Menschen.
Und gerade im Marketing beobachten
wir extrem viele junge Menschen,
die dort reingehen.
Und die nutzen genauso ihre Rolle.
Die haben den Blick auf die Dinge
und schauen durch eine andere
Brille auf Lösungen, auf
Kreativität, auf Kommunikation.
als es ihre Vorgänger oder ihre
Entscheider mit tun.
Und aus diesem Mix ergibt sich
dann eigentlich meistens immer ein
großer gemeinsamer Nenner.
Das muss man so hoffen, dass der
größte gemeinsame Nenner ist.
Aber es ist genauso bei uns in der
Agentur gespiegelt.
Es ist auch genauso die bunte,
wilde Mischung an aller
Altersgruppen und aller
Lebensphasen.
Und das, glaube ich, sichert uns
schon ab, nicht in die falsche
Richtung zu galoppieren.
Ich weiß jetzt noch nicht, in
welche Richtung ich gehen soll.
Es gibt jetzt zwei Richtungen, wo
ich jetzt hingehen möchte.
Das eine ist...
Das nennt man früher A -B
-Testing.
nennt man früher A -B -Testing.
Ja, Ja, ich glaube, wir werden
beides ansprechen.
Wir können nachher Multivariate
wir werden beides ansprechen.
testen.
Nein, ich möchte aber kurz auf das
Thema Briefing noch einmal
eingehen.
Und zwar in die Richtung, du hast
sehr viel von Strategie
gesprochen, wo soll die Richtung
hingehen.
Wir erleben oft, dass Briefing...
wie Sie gesagt, im Kanal denken.
Also das Briefing schaut aus, ich
muss jetzt Social Media machen
oder ich muss jetzt eine Kampagne
auf Meta machen oder im Digital
oder im klassischen, ich muss
jetzt eine TV -Kampagne machen,
ohne eigentlich zu wissen, wo man
hin will.
Kommt das bei euch auch vor oder
seid ihr wirklich schon im
früheren Schritt dann, wo die
Kunden wirklich mit einer
Problemstellung oder einer
Herausforderung können und sagen,
hey bitte, wir sind offen
gegenüber allen Wegen?
Lasst uns einfach mal den Weg und
die Strategie auch wirklich
definieren.
Also meine Beobachtung ist, dass
diese Briefings, die du gerade
beschreibst, definitiv immer
weniger werden.
Ich weiß, es gab keine Zeit.
Aber sie werden deutlich weniger,
was gut ist.
Natürlich gibt es hin und wieder
am Weg dann Einschränkungen, weil
du Budgets hast, weil du trotzdem
irgendwie eine Wirksamkeit messbar
machen musst etc. etc. und weißt,
dass bestimmt die Dinge gut
funktionieren.
In den Zielgruppen kann es auch
sein, dass du deswegen dann zu
solchen Sachen kommst.
Aber nein, diese Briefings werden
diese exakten Vorgaben schon im
wirklich ersten Briefing stand, um
zu sagen, ich möchte dort und dort
im Kern sehr fokussiert sein.
Gibt es noch, aber sie werden
weniger und man kann schon
deutlich stärker challengen, wenn
man einen guten Input hat, warum
man möglicherweise auch dort mal
switchen sollte.
Aber warum glaubst du, wird das
weniger?
Weil ja die Vielfalt an Angeboten
ist ja, oder ist genau die
Vielfalt an Angeboten vielleicht
das, dass die Kunden dann sagen,
hey.
Früher hat es TV, Radio und
Autofone gegeben und das war es.
Und jetzt gibt es so viele im
digitalen Bereich auch viel mehr,
dass die dann auch offen gegenüber
dem sind, zu sagen, ich hole mir
wirklich die Beratung ins Haus,
die Unterstützung und lasse das
auf mich einwirken.
Ich glaube, das ist es.
Also ich glaube, umso mehr die
Auswahl halt da ist, umso
schwieriger wird es, glaube ich,
selbst die Entscheidung treffen zu
wollen.
Wo bewegst du dich und da holst du
dir halt dann die Profis ins Boot,
was ja auch voll Sinn macht.
Dafür sind wir ja auch da, dass
wir einfach sagen.
dass wir einfach geh mit dem
Kommunikationsstrang oder wenn ihr
wirklich diese Kampagne machen
wollt, dann machen wir es auf den
drei Kanälen und nicht auf diesen
zehn, weil sonst verschwimmt es
wieder.
Oder es ist budgettechnisch,
kriegt ihr das nicht raus.
Oder wenn ihr wirklich mehr auf
Awareness gehen wollt, dann würde
sich das und das mehr eignen.
Oder es Aber ich glaube, das ist
ja eben auch Kern unseres
Geschäfts und ich bin aber auch
froh, dass der Trend eben weggeht
davon, weil es sich sonst immer so
eingeschränkt hat.
Ich erlebe auch überraschend oft
und das war in der Vergangenheit
nicht so.
dass Kunden auch oft offener sind
für neue Kanäle.
Wenn man einen guten Grund nennt,
früher mal war das immer gleich
so, nein, nein, das ist Neues, das
machen wir nicht.
Mittlerweile ist es so, ja, okay,
let's try it, probieren wir es mal
aus, schauen wir es uns mal an.
Kommt öfter vor, als ich das Grund
bin.
Der zweite Bereich, der mich auch
noch interessiert, ist die
Prozesse und die Geschwindigkeit
im Agenturablauf.
Früher hat es weniger Kanäle
gegeben, es hat schöne
Vorlaufzeiten gegeben, man hat
sich das machen.
Mittlerweile ist es ja so, auch in
vielen Köpfen ist es auch drinnen
der Leute, naja, digital ist ja
nur ein Knopfdruck, da kann ich ja
morgen gleich online sein damit
und muss mir das überlegen.
Und ich denke mir, das hat ja auch
in dem Prozess der Agentur und wie
eine Agentur aufgebaut werden
muss, wahrscheinlich zu
Veränderungen geführt in den
letzten Jahren, oder?
Also wie lange habt ihr Zeit
heute?
wie lange habt ihr Zeit heute?
Das ist so ein Thema, das
beschäftigt mich wirklich jeden
Tag, weil die Pace hat sich enorm
erhöht.
Also es ist unfassbar.
mich wirklich jeden Tag, weil die
Pace hat sich enorm erhöht.
Wo wir früher teilweise einen
Monat Zeit hatten von Briefing bis
zur Umsetzung, haben wir jetzt
momentan Tage.
Und das ist halt irre, weil halt
die Erwartungshaltung auch groß
geworden ist.
Also ich bin selber noch einmal
gründen, woher das kommt.
Ist es vielleicht wirklich der,
ich will niemandem was
unterstellen, weil ich wirklich
noch am herausfinden bin, woran es
liegt.
Ist es die Unterstellung mit der
KI, ist es ein Knopfdruck und dann
ist es schnell gemacht?
Glaube ich irgendwie nicht.
Ich glaube, das ist die
Einfachste.
Da machen wir es uns einfach mit
der Erklärung.
Ist es der Druck von außen?
Ist es die Messbarkeit?
Ich glaube, im digitalen Bereich,
und da seid ihr ja auch die
Spezialisten, du kannst halt alles
messen und du kriegst relativ
schnell Ergebnisse raus.
Und ich glaube, da ist das dieses,
da machen wir halt schnell einmal
und dann machen wir das und dann
können wir danach lagern und jetzt
das und das.
Ich weiß es irgendwie nicht, aber
es ist irre und das merke ich
schon als Teamlead auch, die
Setups verändern sich.
Die ganze Zeit.
Also das Team ist so agil, ich
muss jeden Tag meistens dann halt
darauf reagieren können, weil halt
das Briefing reinkommt, mit dem du
nicht gerechnet hast, dann ist das
Timing yesterday und du denkst das
so, okay, cool.
Und das heißt, ich muss halt
ständig irgendwie das Team so
bauen, dass es funktioniert.
Ich mache es gerne, ist aber
herausfordernd.
übergeordnete Einzahlt?
Und wo ist da die Grenze?
Aber ist es dann immer
gewährleistet, dass es immer noch
auf die Strategie, auf die
Wir haben ja schon mehrmals im
Podcast auch das Thema gehabt, da
braucht man eine Mediaagentur
noch.
Wo zieht sich da die Grenze?
Wer macht bei euch?
Wer definiert denn die Zielgruppe?
Wer macht da die Beyerpersonen?
Wer definiert die?
Kommt da schon im Brief, macht ihr
das?
Macht ihr das mit der
Mediaagentur?
Mediamix dann nur mit der
Mediaagentur?
Macht ihr das?
Gibt sich das vorher?
Macht sich das überhaupt selber?
Das ist jetzt eine Frage für ganz,
das überhaupt selber?
Das ist jetzt eine Frage für ganz,
ganz viele Schichten.
Weil wenn ich von Strategie
spreche, spreche ich jetzt nicht
von der Strategie per se.
Kommunikation.
Ich bin in der
Kommunikationsstrategie, ich bin
in der Markenstrategie, ich bin in
der Unternehmensstrategie und,
und, und.
Also diese ganzen Layer kommen ja
zusammen.
Die müssen wir, und das ist unser
Anspruch als Agentur, schon im
Blick haben und immer schauen, wie
viel Wissen wir haben, um die
Dinge auch in Balance zu halten.
se.
Kommunikation.
Ich bin in der
Kommunikationsstrategie, ich bin
in der Das Thema Geschwindigkeit
hat natürlich damit zu tun,
einerseits mehr Möglichkeiten,
höhere Erwartungen, es kann alles
schneller gehen, also muss es auch
alles schneller gehen.
Dann das, was die Leni
angesprochen hat, die Messbarkeit.
In dem Moment, wo ich etwas sehe
und schon eine Erkenntnis habe,
denke ich mir, was mache ich als
nächstes damit?
Ich lasse sie nicht laufen, ich
lasse sie nicht da stehen, sondern
ich habe das Gefühl, ich bekomme
ein Ergebnis und muss etwas damit
tun.
sondern ich Wenn ich mir sicher
bin, dass das Ergebnis, also das
war gestern eine Detail -Marketing
-Jetzt -Konferenz und wir sind ja
beide so ein bisschen Skeptiker.
Interpretieren wir alle diese?
wir sind unsere Dashboards, unsere
Lippen richtig.
Das ist immer so die große Frage.
Aber das ist ja genau der Punkt.
Kann ich es nicht manchmal auch
einfach nur stehen lassen, Frage.
Aber das ist ja genau der Punkt.
Kann ich es nicht manchmal auch
einfach nur stehen lassen, als ist
es eine Tatsache, wie sie ist?
Und muss ich deswegen alles in
Frage stellen, was ich bisher
gemacht habe?
Aber das sind so Radeln, die
entwickeln sich.
Das sind so Dinge, die entwickeln
sich, weil wir alle irgendwie
gelernt haben, die entwickeln
sich.
wir alle irgendwie gelernt haben,
da ist ein Ergebnis und ich muss
das jetzt interpretieren.
Das ist uns antrainiert worden.
Leider, Leider, würde ich auch
sagen.
Richtig.
Und jetzt sind wir in dieser Not.
Richtig.
Und jetzt sind wir in dieser Not.
zu agieren und wir müssen jetzt
damit was tun.
messen müssen und nicht alles
andere auch.
Darum ist immer die Frage, was
misst man alles, wofür misst man
es eigentlich und braucht man es
am Ende des Tages, um was genau
auszusteuern.
Dann sind wir wieder beim Thema
Strategie, klar machen, wofür,
warum, weshalb und wie messen wir
das Ganze, damit wir auch genau
das messen, was wir eigentlich
Und messen wir wirklich alles.
Und messen wir wirklich alles.
Genau, wir haben eine
Datenüberflut und dann entsteht
halt auch eine Komplexität.
Unsicherheiten, Fragen,
Aktionismus und Co. Meine
Datenüberflut mit bekannten
Lücken, Meine Datenüberflut mit
bekannten Lücken, das macht das
Ganze so gefährlich.
Das ist das ähnliche Bild wie mit
der Digitalisierung.
das Ganze so gefährlich.
Das ist das ähnliche Bild wie mit
der Digitalisierung.
Ich habe mehr Möglichkeiten, ich
kann mich schwerer entscheiden und
Entscheidung ist halt ganz, ganz
schwierig.
Und der Peter hat es gestern so
schon gesagt, er hat einen lieben
Hausverstand, den nicht nur der
Bill abgeschafft hat, den lassen
wir dann manchmal außen vor.
kann man es ja gut kombinieren,
weil ganz viele Dinge basieren ja
Ich finde, Strategie und
Hausverstand sind jetzt keine
Feinde.
auf einem gesunden, sagen wir mal,
Menschenverstand.
schlichten Austausch mit Menschen,
die auch Perspektiven haben und
Also wir leben von Daten
kombiniert mit gutem Bauchgefühl.
schauen halt, dass diese Daten
irgendwie eine Lebendigkeit und
Von Beobachtungen, von
Erfahrungen, von einfach einem
eine Menschlichkeit bekommen und
dann kann man damit gut arbeiten.
Aber wie gesagt, diese Datenfülle
ist halt auch ein Zeichen der
Zeit.
Zu viel haben, zu wenig damit
umgehen können und dann entstehen
einfach auch Probleme, die auch
wieder Nein, ich brauche eine
Lösung.
Was soll ich jetzt damit tun?
Sollten wir nicht, müssten wir
nicht.
Das ist ja nicht ein Radl, was
dann kommt.
Und ich muss ehrlich sagen, man
kann immer besser werden.
Und das ist halt irgendwie das
große Problem.
die vielleicht noch nicht ganz
ideal ist oder die noch tiefer
Du findest halt immer eine Zahl,
geht oder die noch höher rauf geht
oder noch irgendwas anderes ist.
Aber irgendwann bist du halt auch
so und denkst dir, was wollen wir
jetzt?
Wollen wir jetzt das Ergebnis
haben im Sinne von, es
funktioniert und löst was in den
Menschen aus, gerade in der
Werbung.
Also ich finde, die Zielsetzung
ist auch manchmal schon das
Problem.
Ist es jetzt wirklich die
Quantität?
Ist es wirklich so wichtig, dass
du jetzt, wie viele Menschen haben
die Werbung gesehen, aber mit wie
vielen Menschen hat es was
gemacht?
Also ich finde, das ist halt
wirklich so super schwierig, weil
ich sehe das halt ganz, ganz oft
so KPI -Sachen.
Ich liebe etwas, also ich liebe
und hasse es gleichzeitig nicht
mehr, als wenn jemand zu mir sagt,
ja, und wo sind die KPIs für die
Kampagne?
Ich denke mir so...
Nach 24 Stunden. 24 Stunden.
Ja, genau, so ist es.
Ja, genau, so ist es.
Du denkst dir so, okay, aber dann
lass uns zumindest auf qualitative
KPIs irgendwie schauen und nicht
auf die quantitativen.
Es ist in dem Fall egal, wie viele
Leute die Werbung gesehen haben,
lass uns doch lieber schauen, wie
viele haben darauf reagiert, wie
viele sind tiefer reingegangen,
wie viele haben sich für die
Inhalte interessiert.
Aber das ist ja etwas, Aber das
ist ja etwas, was Strategie im
Vorfeld und eigentlich dann ein
Briefing im Konkreten ja
aussteuern sollte und sagen
sollte, deswegen machen wir das
Ganze.
erreichen können.
Sollte aber, Sollte aber, da sind
wir wieder bei den Briefings, die
gut sind und da sind wir wieder
bei den Briefings, die halt...
Wo man Zeit hat, sie auch zu
überarbeiten und vielleicht zu
optimieren und welche, Wo man Zeit
hat, sie auch zu überarbeiten und
vielleicht zu optimieren und
welche, die man einfach nur nehmen
muss und ausläuft.
vielleicht zu Aber ist die
Ungeduld dann nicht einfach auch
gewachsen, weil früher hast du
eine Strategie festgelegt oder
gesagt hast, du hast einen
gewissen Zeitraum, um ein gewisses
Ziel zu erreichen und mittlerweile
ist es ja so, im Briefing steht
drinnen, ich brauche ein
Dashboard, das muss am Montag in
der Früh angeschaut werden.
Und wenn irgendwo der Pfeil nach
unten geht im Dashboard, dann wird
gleich alles in Frage gestellt.
Ich glaube, da muss man aufpassen,
zu erreichen und Ich glaube, da
muss man aufpassen, von was für
Strategien man spricht und in
welchem Kontext.
Wenn ich sage, ich mache eine
Aktion, die einen sehr kurzen
Zeitraum hat, dann darf ich auch
in sehr kurzen Zeiträumen agieren,
Dinge entscheiden, machen und tun.
Ich glaube, eine Strategie, die
eine Marke voranbringen soll, hat
schon normalerweise eine
Haltbarkeit, die ein bisschen
länger dauert als ein paar Tage,
Wochen, Monate und auch ein Jahr.
Aber da gibt es auch eine Zeit, wo
die Leute denken, bitte, Fünf
-Jahres -Strategien halten eh
nicht mehr, weil es passiert ja
ständig was auf dieser Welt.
Deswegen sind wir ständig
kollidiert.
Und ich denke mir, ja, es passiert
ständig was.
Aber eine gute Strategie soll ja
auch reflektiert werden und dann
eventuell angepasst werden.
Aber sie muss nicht permanent im
Kern neu gedacht werden.
Sondern sie soll schon etwas für
die Marke tun, die hat eine
Intention, will etwas erreichen,
will langfristig etwas tun.
und sucht sich dann ihren Weg und
ja, dann kommen Challenges, dann
schaut man halt, wie kann man den
Weg trotzdem weiterverfolgen.
Die Option sollte nicht sein, ich
verwerfe deswegen meine Strategie,
weil es einen Stein im Weg legt,
sondern wie kann ich diesen Stein
übersteigen, umbewegen,
zurückgehen, eine Kurve machen,
was auch immer.
Und ich glaube, das ist halt der
Punkt, gleichzeitig die
Gefährlichkeit dieses Begriffs,
dass er so, so unterschiedliche
Konnotationen hat und Bedeutungen
hat, dass man da sehr aufpassen
muss, in welchem Kontext was jetzt
genau gemeint ist.
Und eine Strategie für ein
Unternehmen oder eine Marke muss
eine Haltbarkeit haben im
Vergleich zu einer
Kommunikationsstrategie, wo ich
wirklich sage, wir machen jetzt
Wäre ja nicht nur in der Politik
eine Aktion, die darf auch total
kurzfristig sein, da gehe ich
wünschenswert.
Ja, Politik wäre sehr
damit anders um.
wünschenswert mit längerfristigen
Perspektiven.
Bei den qualitativen KPIs, es gibt
ein wunderbares Interview mit
Frank Zapper, ich glaube, das ist
aus den 70er Jahren, wo die neuen
Entscheide in der Musikindustrie
verurteilt hat, diese Hipsters,
die sich jetzt beim Musik
auskennen.
Er hat viel mehr geliebt, diese
alten, dicken, zigarren,
rauchelten, weißen Männern, die
gesagt haben, wir haben keine
Ahnung von deiner Musik, aber wenn
es Kohle bringt, ist es okay.
Und das ist letztendlich ja
einfach die einzige qualitative
KP.
Was kostet mich der Verkauf eines
Produkts?
Auf das muss es ja irgendwie,
alles muss ja davor in diesem
ganzen Tricht, in diesem ganzen
Nebel, in all diesen ganzen
Quadranten, das muss ja auf
diesen...
Auf diesen Richtwert ja einzahlen.
Ja, also wenn man noch im
klassischen Funnel denkt, umso
tiefer du halt einsteigen kannst
mit dem, was du halt machst, umso
besser ist es.
Also du fängst halt oben
irgendwann mal an und am besten
ist der Mensch, der bis zum
Schluss halt dranbleibt, oder?
oder?
Aber je weiter ich im Funnel nach
vorne gehe, desto höher ist der
Interpretationsspielraum einer
einzigen Zahl.
Und desto höher ist auch die
Ungewissheit.
Und da tut ich mir immer so schwer
damit.
Und ich weiß, früher hat es...
Aber das Thema wiederholt sich bei
mir im Podcast leider auf
Kundenseite, die einfach gesagt
haben, ich weiß nicht, ich habe so
viel Geld, lass uns das probieren,
machen wir das.
Am Ende des Jahres sehen wir, was
rausgekommen ist.
Und das vermisse ich jetzt leider.
Ich will am besten das Dashboard
schon ausgefüllt haben, wenn ich
die Agentur briefe.
Mehr Kontrollmöglichkeiten
erzeugen, Ich will Mehr
Kontrollmöglichkeiten erzeugen,
mehr Kontrolle.
Ja, leider.
Ja, leider.
Weil natürlich die Frage immer
ist, wo geht das Geld hin in
Zeiten, wo Ökonomie ganz, ganz
oben hoch angeschrieben ist.
extrem viele Unsicherheiten da
sind.
Und dann habe ich ja
Möglichkeiten, super zu
kontrollieren.
Dann kann ich jeden Tag tracken.
Ja, nein, vielleicht.
Und je nachdem, wie man dann
Erfahrung mitbringt.
je nachdem, mitbringt.
Also jemand, der lange im Business
ist, der weiß, meine Güte, das ist
eine kleine Welle, die werden wir
überstehen.
Jemand, der wenig Erfahrung hat,
denkt sich, da kommt eine Welle,
was macht die jetzt mit mir?
Und das hat sehr viel damit zu
tun, wie viel Erfahrung mit
reinfließt.
Ob man kleinere Dinge, die man
nicht gut findet.
mal laufen lässt und schaut, es
wird schon wieder, oder ob man
mutelbar darauf reagiert.
Und das hat auch was mit
erfahrenen Menschen zu tun.
Und das ist so eine Lieblingsfrage
für mich.
Wo kommen in Zukunft diese
erfahrenen Menschen her?
Weil jetzt gerade die KI schafft
es ja ganz locker, dass man
bestimmte Aufgaben, die man für
den Juniors gegeben hat, die kann
man sich eigentlich sparen, weil
man die KI dafür verwendet.
Gebt mir auch nicht anders, muss
ich sagen.
Gibt es da eine Strategie bei
euch?
um sicherzustellen, dass ihr in
zehn Jahren oder in fünf Jahren,
in kürzerem Zeitraum, überhaupt
noch über die Möglichkeit verfügt,
Seniors zu erhalten.
Also wenn ich jetzt an unsere
Branche direkt denke, erhalten.
Also wenn ich jetzt an unsere
Branche direkt denke, an die
Kreativbranche, ich stelle mir
gerade die Frage, welcher Junior
wird durch was ersetzt bei einer
KI?
Also in der Beratung zum Beispiel,
es ist ein People -Business bei
uns.
Das basiert sehr viel auf
Beziehungen, auf Empfehlungen,
dass jemand dir vertraut, dass du
aus deinem Business heraus
argumentierst und die Dinge
machst.
Das hat sehr viel mit
Zwischenmenschlichkeit, auch zu
tun mit Empfehlungen.
Und bei uns kommt es auch noch
immer darauf an, um die Ecke zu
denken.
Und ja, es werden sich schon
Skills verändern, dass ich sage,
manche Dinge muss ich anders
anpacken.
Aber ich bin davon überzeugt, und
da verweise ich immer auf diese
großartige Aussage, unser Hirn ist
dazu gebaut, kreativ zu sein, die
Maschine noch nicht.
Solange wir diesen Vorteil nutzen,
unser Hirn zu verwenden, können
wir Dinge anders lösen.
Aber die Maschinen sind gerade
dabei, ziemlich kreativ zu werden.
Ja, auf eine gewisse Art und
Weise, auf eine gewisse Art und
Weise, die uns vielleicht eher...
ja, skeptisch machen sollte.
Und dann haben wir noch die zweite
Entwicklung.
Und dann haben wir noch die zweite
Entwicklung.
Aber der Punkt ist halt eher,
Entwicklung.
Aber der Punkt ist halt eher, wenn
ich jetzt in der Strategie zum
Beispiel bin und das Thema KI dort
konkret reinnehme, ja, absolut
richtig, die nimmt mir die
sämtliche Recherchearbeit ab und
wenn ich sie gut prompte, kann ich
auch sicher sein, dass das, was
rauskommt, einfach in
Sekundenschnelle gut fundiert,
recherchiert, zusammengefasst und
mir eine Grundlage bietet für
strategische Weiterentwicklung.
Dann kommt aber mein Hirn ins
Spiel.
Was mache ich denn mit all dem?
Ich suche in der Strategie nach
Mustern.
oder nach Dingen, die genau nicht
einem Muster entsprechen, um
möglicherweise ein Sprungbrett zu
kriegen, für die Kreation, weil
ich Dinge neu denken will.
Das heißt, ich habe Muster und
dort, Das heißt, dort, wo es
ausbricht, da wird es dann
interessant.
Aber das war ja früher auch nicht
der Junior.
Nö, aber in der Strategie sind das
Dinge, die ich noch brauche.
Aber von was für einem Junior
sprechen wir?
Vom Berater, von einem kreativen?
sind das Dinge, die ich noch
brauche.
Aber Copy -Text, Bildbearbeitung.
Freistellend tut halt der keiner
mehr, so wie früher.
Mit dem Lassau gehe ich nochmal
davon aus, das macht jetzt die KI.
Aber es ändert sich halt auch das
Tätigungsfeld.
Also ich habe zum Beispiel ein
paar Juniors bei meinem Team.
Ich finde es auch gut, Ich finde
es auch gut, wir wollen es ja
nicht abschaffen.
Das ist unsere Befürchtung, ist
unsere Befürchtung, dass es
wegkommt.
Ich wollte nur sagen, wegkommt.
Ich wollte nur sagen, es hat sich
dahingehend schon verändert, weil
man sagen muss, die Dinge, wo ich
früher als Junior angefangen habe,
wenn ich mir überlege, wie ich
angefangen habe, Stunden über
Stunden eben genau diese
Recherchearbeit zu machen, Das
geht jetzt wirklich in schnelleren
Knopfdrücken.
Was aber cool auf der einen Seite
ist, weil du sie natürlich viel
schneller dann in andere Sachen
mit reinnehmen kannst.
Das heißt, ich habe zum Beispiel
viel mehr Ressourcen, sie dann
wirklich in andere Projekte mit
reinzunehmen, wo sie früher
einfach schon ewig beschäftigt
waren.
Zu sagen, okay, du kommst früher
mit zum Kunden.
Du kommst früher damit hin.
Du hast jetzt diese Daten,
probiere sie mal
weiterzuentwickeln.
Das heißt, ich habe das Gefühl,
eher die Pace hat sich bei ihnen
auch erhöht, dass sie schneller
noch einmal reingeworfen werden.
Ich sehe aber schon, auch wenn ich
mit Freundinnen und Freunden aus
anderen Branchen rede, es ist
schwierig, momentan für
Studienabgänger einen Job zu
finden.
Das ist halt einfach ein Fakt, wo
halt einfach genau diese
Juniorarbeit auch reinfällt.
Ich hoffe, da bin ich aber voll
bei der Jana.
Ich glaube halt immer noch da, wo
es um das People -Business geht.
Also bei uns geht es ja auch viel
um Kundenberatung, um
Kundenbeziehung und um traue ich
den Menschen, der mir gegenüber
sitzt.
Ich kann, also für meine Seite,
ich weiß, vielleicht siehst du das
Da hoffe ich, dass sich das nicht
ändert.
Aber für meine Seite kann ich halt
anders.
nicht in die Glaskugel schauen.
Also ich hoffe, dass es jetzt
irgendwann mal so ist, dass wir
eher ein neues Tätigkeitsfeld
entwickeln, wo wir sagen, wir
brauchen junge Leute, die das
bedienen, als dass wir sagen, wir
stellen keiner mehr ein.
Ich bleibe noch ganz kurz bei dem
Thema Juniors.
Einmal als Beispiel, um etwas
klarer zu machen.
Wir werden sie auch in Zukunft
brauchen, weil irgendwann werden
wir hoffentlich dann doch in
Pension gehen.
Wer macht den Job?
Irgendwer muss nachwachsen.
Das Spannende ist, dass es eine
Übergangszeit geben wird, bevor
Leute nachwachsen oder reinkommen,
die einfach total KI -native sind,
wie man so schön dann sagen wird.
Interessant wird es dann werden,
was bringen die mit und was tun
dann die, die länger im Job sind
mit dieser Erfahrung und können
denen dann trotzdem auch eine Art
von Kuration beibringen, was ist
der Text und was ist der Idee.
keine Idee geboren.
Also nicht jeder Text formuliert
eine Idee, nur weil ich Worte
Und das ist der Punkt, wo die
aneinanderreihen kann mit einer
hohen Eloquenz, habe ich noch lang
Erfahrung Menschen, lang keine die
super genial wahrscheinlich mit
einer KI technologisch umgehen
können, weil sie sie verstehen bis
ins Kleinste, aber trotzdem noch
beibringen können, das Gute vom
Schlechten zu sortieren.
Ja, aber wird das nicht genau das
Schwierige, wenn eben so wie du
gesagt hast, du hast stundenlang
recherchiert und diese Arbeiten
gemacht, wenn diese Arbeit einfach
fehlt, weil das hat dich ja in der
Erfahrung viel nach vorne
gebracht, ob das dann nicht...
Faszinierend ist es, ist es, wenn
du, keine Ahnung... zehn Benchmark
-Analysen gemacht hast, wirst die
Elfte langweilt ihr dann auch
irgendwann einmal.
Du kannst es dann halt
wahrscheinlich auch, also du
machst es ja, irgendwann ist es
eine Routinearbeit und du machst
es dann wahrscheinlich nicht mehr
und so ehrlich muss man sich sein.
es ja, irgendwann ist es eine
Routinearbeit und du machst Mit so
einer Leidenschaft, die man halt
die ersten Male gemacht hat und
irgendwann hast du deine Muster,
du hast deine Vorlagen, du weißt
darauf, du schaust, du schaust
dann halt komplett tief rein,
sondern du hast im ersten Blick
erfasst, okay, um das geht es, das
kann jemand zusammenreinern.
Und im Endeffekt macht das eine KI
auch, du machst es halt nur
vielleicht nicht.
bei der ersten Benchmarkanalyse,
sondern bei der zweiten.
Aber liegt da nicht dieses Thema
Kreativität auf dieser Ebene?
liegt da nicht dieses Thema
Kreativität auf dieser Ebene?
Ich mache Musik, ich arbeite schon
lange als Musikproduzent nebenher
und ich mache jetzt die Erfahrung,
obwohl ich das fast 40 Jahre
mache, dass immer noch was kommt
und ich habe sehr, sehr viele
Projekte gemacht in dieser Zeit
und da waren viele dabei, wo ich
mir gedacht habe, okay, naja, das
machst du halt, weil du die Kohle
dafür kriegst.
Aber im Nachhinein gesehen, lernt
man doch etwas, was man vielleicht
nicht so mit hat und das fehlt ja
dann.
Jetzt ist zum Beispiel gerade die
Herausforderung für viele junge
Musiker, sich gegen Suno zu
wehren, weil das wird ja auch
immer besser und das wird jetzt
auch massiv beworben.
Das gibt auch nicht Musikern die
Möglichkeit, manche meiner
Musikerkollegen sind völlig
begeistert, weil sie jetzt
sozusagen angefangen haben, jetzt
auch massiv einen Teil, den sie
früher rauslagern mussten, das
Komponieren, das Arrangieren mit
Suno machen.
Aber da reden wir ja generell über
die Gefährdung eines
Berufsstandes.
Natürlich können wir darüber
nachdenken, wo finden wir in
Zukunft unsere Kompetenz, unsere
Relevanz wieder neu.
reden wir Weil natürlich ist es
auch so, dass auf Kundenseite in
Marketing, da sitzen auch
Menschen, die sich für KI
interessieren, die dann auf einmal
anfangen, ach, den Post kann ich
selber texten.
Natürlich können sie, ja.
Das heißt, es verändern sich dort
die Skills, die sind nicht mehr
Manager und schauen, dass sie die
Agenturen führen und die Marke
voranbringen, Natürlich können und
die Marke voranbringen, sondern
die machen einen Teil dieses Jobs.
in der Kommunikation dann auch.
Und da wird es dann interessant an
dieser Schnittstelle zwischen
Agenturen und Auftraggebern, wie
sich die Räumbilder so verändern,
dass ich sage, wo ist dann unsere
ureigenste Expertise noch und
welche Perspektive bringen wir
dann jeweils ein?
Ich möchte auch nicht bösartig
sein, aber ich habe das im
Studiobereich erlebt.
Früher hat es große Studios
gegeben, die Leute sind
reingegangen, es hat auf der Welt,
keine Ahnung, wirklich große
Studios 500, 600 gegeben.
Ich meine, heute gibt es weniger
als 50.
Das muss man sich...
Weil die ganzen Producer,
irgendwann hat Madonna angefangen
mit einem deutschen Producer
zusammenarbeiten, der in der
Dachschräge sein Schlafzimmer als
ihr Album produziert hat.
Und das ist ja nicht das Ende der
Fahnenstange, Weil die das ist ja
nicht das Ende der Fahnenstange,
weil die KI geht ja dann weiter.
Das hast du letztes Mal auch
gesagt, Willi, die KI entwickelt
jetzt sozusagen Werbung für andere
KIs.
Und da ist dann kein Mensch mehr
dazwischen, weil wir natürlich
jetzt gewohnt sind.
Ja, googeln ist out.
Das Wort wird verschwinden.
In fünf Jahren gibt es das
wahrscheinlich nicht mehr, weil
kein Mensch mehr googelt.
dabei am Anfang bei der
Diskussion.
Aber was war vor Google?
was war vor Google?
Ich höre mir das dann immer voll
gern an und ich bin immer voll
Und dann sitze ich irgendwann da
und denke mir, was war vor aber
Leute, das wiederholt sich doch
nur.
Also diese Diskussionen hat es
doch damals gegeben.
Ich bin mir sicher, dass sind
unsere Eltern zusammengesessen und
haben sich gedacht, das Internet.
Das wird uns alle, das wird uns
einholen.
Wir haben dann keine Jobs mehr.
Und ich glaube, solange es die
Menschheit gibt, jetzt diese
Weiterentwicklung geben.
Und mit KI, stimmt schon, ist
jetzt etwas im Raum, was deswegen
so brennt, weil sich, so wie du
sagst, ständig selbst
weiterentwickeln kann.
Das ist, glaube ich, die große
Schwierigkeit.
Auf der anderen Seite ist es
menschengemacht.
Da muss man halt einfach mal
sagen, haben wir uns selbst
eingebrockt oder haben wir uns
selbst irgendwann mal ins Leben
gerufen und die KI macht ja nicht
nur...
Also ich finde, die macht in der
Medizin zum Beispiel und das ist
immer so ein Bereich, den wir im
Marketing immer ausblenden.
Wir reden immer darum, und auch in
der Musikbranche, ich habe viele
Freundinnen die Musik machen.
Wir reden immer davon, die nehmen
uns Jobs ab.
KI ist aber auch per se echt geil,
wenn es jetzt um Operationen geht,
um Tumormarkererkennung.
Die wird uns älter machen.
Die wird uns wahrscheinlich auf
kurz oder lang einfach auch
ermöglichen, dass wir halt ein
Sicht.
Aber ich glaube, wir müssen uns
einfach... langsam einlassen
längeres und vielleicht auch ein
gesünderes Leben haben können auf
lange Sicht.
um Tumormarkererkennung.
Die wird uns älter machen.
drauf.
Wir werden es nicht mehr verändern
können, wir werden die
Regulatorien festlegen müssen und
ich glaube, das ist eine
Diskussion, die muss die Politik
führen und auch wir in der
Branche.
wir in der Branche.
Aber ich glaube, wir werden es,
ich glaube, man kann es zu Tode
diskutieren, aber diese
Diskussionen hat es doch immer
schon gegeben.
hat es doch immer schon gegeben.
Ja, ich bin auch ein Optimist,
weil ich sage, ich bin genau bei
dir, jede dieser Revolutionen in
Das ist mal ein Riesensprung.
Anführungsstrichen ist schneller
geworden mit der nächsten, ist
intensiver geworden, hat sich
potenziert, sehen wir jetzt ja von
Digitalisierung zu KI.
Ich bin auch eher auf der Seite,
wir werden schon damit umgehen
lernen, wenn wir uns bewusst sind,
was es auch für Risiken, aber
gleichzeitig für Chancen birgt.
Und ja, unsere Räumenbilder, wir
füttern gerade die KI, damit sie
kreativer wird.
Das ist schon unser Partner auch,
dass wir den Teil dazu beitragen.
Aber jetzt würde ich mal sagen,
jetzt schauen wir uns da mal an,
wie Menschen auf KI -generierte
Werbung reagieren.
Da gibt es ja schon erste Studien,
dass das schon sehr relativ
schnell dekodiert ist.
Dann überlegen wir uns, was
Kommunikation leisten soll, wofür
wollen wir eigentlich stehen und
dann schauen wir, wie sich es
weiterentwickelt.
Jeder Trend erzeugt einen
Gegentrend.
Ich weiß nicht, ob es bei uns so
sein wird, dass Kommunikation dann
wieder auf eine echte, natürliche
Weise zurückgeht oder ob die KI so
Aber da gibt es dann eben auch
Regularien, die sagen, ich muss
genial wird, dass sie das wirklich
alles leisten kann.
sagen, es ist KI generiert, was
tut das mit den Menschen?
Also es gibt schon so ein paar
Hinz, wo ich sage, das ist jetzt
der Moment, wo wir mal ganz kurz
abwarten, ohne ignorant zu sein.
den Dingen ein bisschen ihren Lauf
lassen und schauen, was wir dann
für Learnings haben.
Oder von heute auf morgen
permanent zu schauen, wir müssen,
wir müssen, wir sollten.
Wir müssen es am Radar haben, wir
haben es im Daily Business dabei.
Aber was es für eine Wirkung hat,
glaube ich, da muss man der Sache
noch ein bisschen Zeit geben und
wie sich die Dinge entwickeln.
Das müsste ja gekennzeichnet
werden, auch wenn KI drinnen ist.
Richtig.
Richtig.
Jetzt schauen wir mal, was diese
Marker tun, ob die irgendwie mir
helfen.
Weil prinzipiell gibt es Studien,
die sagen, Menschen erkennen es
sowieso, unbewusst teilweise,
relativ schnell mittlerweile.
Da wird sich die Technik
verfeinern, da wird man es nicht
so gut erkennen.
Aber dann stellt sich eben die
Frage durch die Legislative mit
diesem, ich muss da reinschreiben,
das, was es tut.
Da beginnt es wieder Advocatus
Diaboli, beginnt es wieder
Advocatus Diaboli, weil aus
Agenturist würde ich sagen, es ist
doch eigentlich wurscht, ob die
Karriere generiert ist oder nicht.
Kommt auf die Qualität drauf an?
beginnt es wieder auf die Qualität
drauf an?
Nein, wenn die Botschaft
verstanden wird von Menschen.
Jetzt haben wir, ich weiß jetzt
nicht, wo hast du gestern gesagt,
nur 6 Sekunden bis, keine Ahnung,
6 Sekunden irgendwo in diesem...
Unsere Aufmerksamkeitsspanne wird
immer kürzer.
Die Menschen degenerieren ja
offensichtlich, Menschen
degenerieren wenn man so zuhorcht.
Und wenn die Botschaft dabei
ankommt und das Produkt gekauft
wird, als Kunde ist es mir ja
egal, wie das dann generiert
wurde, die Werbung.
Vielleicht habe ich als Marker
auch noch eine Haltung, Vielleicht
habe ich als Marker auch noch eine
kleben, wenn alles zusammenpasst,
dann gehe ich ja fein damit, wenn
Haltung, der ich vielleicht in
meinem Verhalten folgen möchte und
denke mir, wo ist es für mich
legitim, wo möchte ich es
eigentlich nicht machen?
Wenn es mit... es mit... CI
die Botschaft dann gut ist.
Aber da sind wir jetzt wieder
ausgegangen, dass wir nicht die
Juniors abschaffen wollen.
Jetzt muss ich mal die Frage
umdrehen, weil ich komme nur aus
der Zeit, wo man Bilbil
ausverkauft hat als Agentur.
Jetzt geht das aber alles
schneller.
Du hast dann vorher gesagt, das
ist wieder alles schnelllebig,
aber man braucht jetzt auch nicht
mehr so lange Recherche und die KI
unterstützt.
Das wird bei euch genauso sein.
Hat sich das Geschäftsmodell auch
als Agentur geändert?
Bin jetzt wirklich nur neugierig,
ob es immer noch Billable Hours
gibt.
Ob es noch immer was gibt?
Billable Hours.
immer was gibt?
Im Kern schon.
Was leider noch immer die einzige
Größe ist, die messbar ist.
Sind wir wieder bei dem Thema.
Es wird seit Jahrzehnten
mittlerweile oder seit Jahren.
Ich warte ja mal auf dieses Buch,
was wirklich erklärt, wie es
anders gehen könnte.
Wir haben eine Idee, wie man es
anders machen könnte.
man es anders machen könnte.
dass man mehr die Wirksamkeit
verkauft.
Also das hat einen Wert, weil es
eine Wirkung hat und das bemesse
ich und versuche das in Zahlen zu
packen, die dann wert sind.
Dazu braucht man extrem viele
Experten an einem Tisch, die das
beurteilen können und die vor
allem bereit sind, noch bevor
dieses Produkt kreiert wurde, zu
sagen, ich glaube daran, dass
dieser Wert entsteht, weil den
Deal mache ich vorher, den mache
ich nicht danach.
Ich kann natürlich das
Geschäftsmodell entwickeln und
sagen, schauen wir mal, was
rauskommt, dann lassen wir uns
bezahlen.
wird nicht langfristig gut
funktionieren.
Aber ich bräuchte ein Modell, was
Wirksamkeit bemisst und daraus
einen Preis erstellt, brauche ich
erstens eine sehr lange
Zusammenarbeit, was in Zeiten wie
diesen weniger wird.
Wir haben noch immer langjährige
Zusammenarbeiten, aber tendenziell
gab es eine Phase, da wurden
wahnsinnig viele Projekte
vergeben.
Wie soll man dann gemeinsam daran
glauben an etwas oder auch wissen,
wie gut Dinge funktionieren, wenn
man den Partner nicht lang kennt.
Das heißt, das ist eine
Voraussetzung.
Und wie gesagt, dann muss man
einfach auch gut verstehen, was
kann Kommunikation überhaupt
beitragen, um etwas wirken zu
lassen und, und, und.
Und das sind alles Parameter, da
sind wir wieder ganz am Anfang.
Die schwirren so im Raum, die
haben eine gewisse Diversität, sie
haben keine konkrete Gestalt oder
gar eine Kontur, wo ich sage, da
kann ich jetzt eine Zahl dazu
schreiben.
Und deswegen, glaube ich, stolpert
man immer wieder über dieses
Problem, dass man sich auf etwas
zurückzieht, was messbar ist und
das sind die Stunden.
Aber es sind so viele Sachen jetzt
noch gefallen und weil du gesagt
hast, auch Geschwindigkeit und
langfristige Zusammenarbeit, also
Agentur, Tinder, glaube ich,
wollen wir nicht alle spielen.
Aber ist eigentlich nicht die
Basis von allem, dass wir gesagt
haben, es verändern sich die Wege,
es verändern sich die Kanäle, die
Geschwindigkeit verändert sich.
Ist die Basis dann nicht für den
Kunden eigentlich immer die Marke?
Oder sollte nicht die Marke die er
darstellen möchte, in seiner
Strategie dann sich wieder
abwickeln, weil es ist ja oft auch
so, vielleicht mache ich eine
Strategie, aber eine Marke sollte
ja längerfristig für etwas stehen
und längerfristig für eine
Kommunikation.
Der Kanal, wo ich es drüber
transportiere, der zahlt in die
Marke ein, aber ich habe oft das
Gefühl, ich habe oft dass vor
allem in Zeiten von KI und weil
der Thomas vorher gesagt hat, die
Agents kommen, kaufen von den
Agents, von anderen und so weiter,
ja, das wird ein Teil sein, okay,
das wird im gewissen Bereich nicht
verändern können, aber ist nicht
die Markenbildung, Das, was ein
bisschen im Hintergrund gab, war
eigentlich das, was noch viel
wichtiger wird in Zukunft, um sich
unterscheiden zu können.
Markt so geworden ist.
Ja, aber das ist schon seitdem der
Ja, es ist in Vergessenheit
geraten, es ist in Vergessenheit
geraten, aus meiner Sicht.
Ich glaube schon, Ich glaube
schon, dass den Marketeers
grundsätzlich bewusst ist, dass
Marke Wert hat.
Das hat sich spätestens gezeigt,
unter anderem in Corona, wo lange
keine Verfügbarkeit war und man
gesehen hat, welche Marken bleiben
im Kopf oder sind im Kopf und
werden dann auch ohne... noch
immer wieder interessant
empfunden.
Es gibt auch Studien, die ganz
klar sagen, wo der Markenwert
liegt und dass man immer einsam
muss in die Marke.
Also da habe ich jetzt keine
Beobachtung, dass das ignoriert
wird.
Aber möglicherweise könnte man es
durch Jahresplanungen mehr wieder
in den Fokus rücken, diesen
übergeordneten Gedanken auch
nochmal auf den Tisch zu legen.
Weil oft ist so, eine Marke ist
da, sie ist positioniert, sie hat
ein Claim, sie funktioniert so und
das soll so sein.
Und im Arbeiten und mit handelnden
Akteuren, die dann wechseln,
rausgehen, kommen, auf Projekte
mal hier reinkommen, in den Fokus
rücken, diesen übergeordneten Weil
oft bin ich mir nicht sicher, ob
alle mal den gleichen Gedanken
dahinter verstehen.
Und deswegen sage ich, man könnte
schon öfter betonen, wir stehen
als Marke für, auch einfach nach
innen, damit alle, die darauf
arbeiten, immer wieder ein
bisschen geerdet und
zusammengeführt werden, worum es
der Marke per se geht und nicht
der konkreten Aktion allein.
Mein Lieblingsbeispiel, finde ich,
aus den letzten Jahren ist Nike
versus Adidas.
Ist so einer meiner absoluten
Lieblingsbeispiele.
Nike hat voll die Strategie
gefahren mit, wir verkaufen
Hardcore, gehen voll rein mit
Bannern, alles voll.
Social Performance.
voll.
Social Performance.
Absolut runter.
Absolut runter.
Sind eine Zeit lang mega gut damit
gefahren.
Haben unfassbar viele Schuhe,
unfassbar vieles an Zeug verkauft.
Adidas hat in der Zeit weniger
verkauft, hat aber sich voll auf
Brandbuilding konzentriert.
Auf die Marke, ja.
Und sind jetzt huge.
Und sind jetzt einfach die, also
ich selbst merke es bei mir auch.
Ich greife mittlerweile schon so
gern, ja, heute will ich ein Neike
an.
Auf die Marke, ja.
Und sind jetzt huge.
Und sind Aber ich greife halt, die
haben sich in der Marke selbst
wiedergefunden mit den ganzen
Originals, die sie machen, den
ganzen Collaborations.
Die sind einfach wieder zurück zum
Markenkehren gegangen und haben
sich gedacht, wo sind wir einmal
hergekommen?
Und haben das einfach aufgeladen
in einer Zeit jetzt, wo es halt
wieder reinpasst.
Und ich finde, das haben die
richtig gut gemacht.
die sie machen, gegangen und die
richtig gut gemacht.
Und deswegen, das nehme ich mir
auch immer her und denke mir so,
ja, das sind eben so dieses
kurzfristige versus dieses
langfristige.
Und das ist auch wieder das mit
dem Geduldsthema.
Ich glaube, uns fehlt oft die
Geduld auf Kundenseite auch oder
halt bei vielen Brands, nicht bei
allen, die halt dann einfach
sagen, okay, so wie Diana
vorgesagt hat, wir halten das
jetzt einfach aus, dass es halt
vielleicht dieses Jahr nicht so
grand ist, aber dafür zahlen wir
auf die Marke ein und wir sehen
das große Ganze.
The bigger picture.
sehen das große Ganze.
The bigger picture.
Aber ist eben die Geschwindigkeit,
die das dann irgendwie so in den
Hintergrund lässt und sagt, wie du
vorher gesagt hast, der
Aktionismus.
Ich mache jetzt was, um schnell
was verkaufen zu müssen und dann
gehe ich vielleicht auch weg von
meinem Markenkern?
Ja, nur weg vom Markenkern, glaube
ich, gehen die wenigsten dabei.
Er tritt nur in den Hintergrund,
weil natürlich eine Aktion sehr
schnell, sehr intensiv, sehr laut
ist und deswegen auch einen
starken Impact hat.
Das heißt aber nicht, dass der
Markenkern oder die Markenidee per
se darüber kannibalisiert oder
torpediert wird.
auch einen starken oder torpediert
wird.
Ganz im Gegenteil, da sollte man
schon wieder auch Sorge tragen,
dass das nicht der Fall ist.
Aber es kann natürlich sein, dass
der große Gedanke dahinter
manchmal weniger präsent ist.
Ich finde, das ist halt immer so
ein Ding, du kannst halt auch ein
Glück haben und gerade ein Produkt
auf den Markt bringen, was halt
gerade gut funktioniert und lässt
halt, weil du es halt eh
verkaufst, man macht es zu
Aktionen und lässt aber dann die
Markenbildung voll hinten dran und
dann ist das auf einmal weg.
Also dann ist der Hype weg um
dieses eine Produkt und du hast
dich nicht um deinen Markenaufbau
gekümmert.
Das passiert halt mittlerweile vor
allem, wenn es im Social Media
Bereich geht und um Produkte, die
auf Social Media funktionieren.
Fast täglich.
Wobei Social Media, bin ich der
Meinung, kann man keine Marke
aufbauen, aber das würde jetzt den
Rahmen dann sprengen.
Ah, das sehe ich vielleicht ein
bisschen anders.
das sehe ich vielleicht ein
bisschen anders.
Ich glaube, das dürfen wir zu
Recht anders sehen, weil das
andere Erfahrungswerte tatsächlich
ist.
Das geht schon.
Ich würde reine Influencer
-Marken.
Ich würde reine Influencer
-Marken.
Aber das geht schon.
das geht das geht schon.
Also du erreichst halt die Leute,
du musst halt immer überlegen, wie
baust du eine Marke auf Social
Media auf.
Also ich finde, das ist halt...
Und wie stellst du dich dar?
schon.
Also du Also ich finde, das ist
auch positionieren, wofür du
stehst und das auch langfristig.
halt... wie stellst du dich dar?
Ich finde, ein Markenaufbau auf
Social Media kann ganz anders
ausschauen als eine klassische
Brandkampagne.
Also ich finde, du musst halt
immer schauen, wo willst du die
Leute erreichen und mit was willst
du die Leute erreichen.
Und du kannst da schon sehr stark
Ich finde, das ist schon...
Ja, das geht.
Muss ich da ausnahmsweise mal
widersprechen, bitte?
Oh, danke.
Ich habe es heute nicht an, habe
es heute nicht an, aber es gibt
Influencer -Brands, die dann
Socken verkaufen zum Beispiel.
Ich bin natürlich genauer und habe
es natürlich kaufen müssen, weil
ich es lustig fand.
Ja. Und ich finde es lustig, dass
wirklich einer Influencer dann
einfach ein Produkt entwickelt und
ein Produkt verkauft.
Die Welt dreht sich irgendwie, das
ist schon spannend.
Ich lasse mich ja überreden.
spannend.
Ich lasse mich ja überreden.
Aber Social Media ist ein bisschen
beim Thema.
Media ist ein bisschen beim Thema.
Jetzt gibt es KI -Avatare,
synthetische Influencer, bla bla
bla bla bla.
Ja. Bist du Expertin?
Was kannst du einem Kunden guten
Gewissens empfehlen?
Wo ist es sinnvoller und wo wird
es peinlich?
Dann gibt es ja oft diese
Beispiele, wo dann ich generiere
und was nicht geht?
Ich bin immer sehr transparent.
mir einen KI -Superhero in der
Plastikbox und irgendwie drei
Monate später macht es dann eine
Marke und das ist super peinlich.
Wie gehst du damit um?
Wie berätst du Kunden, da was geht
bin immer sehr transparent.
Ich bin auch immer sehr
transparent, wenn ich das Gefühl
habe, das passt zu einer Marke
nicht, jetzt mit einer kompletten
KI -Kampagne rauszugehen.
bin auch Wenn zum Beispiel ein
Kunde für Natürlichkeit steht und
wir sind so nah am Menschen, finde
ich es halt irrsinnig schwierig,
da mit einer KI -Schnöse
reinzugehen.
Muss ich ganz ehrlich sagen, da
muss man es einfach kritisch
hinterfragen.
Ich finde, das ist immer so ein
Case -to -Case -Ding, weil
manchmal passt es ganz gut bei
ganzen Animationssachen und so.
Zum Beispiel, wenn es weggeht vom
realen Menschen, finde ich es zum
Beispiel total tragbar, weil du
erleichterst dir ja viel in der
Animation, in der Darstellung von
Dingen.
Du hast früher, ich meine, da
könnte man wieder darüber
sprechen, die armen Illustratoren.
It is what it is.
Aber da kannst du zum Beispiel
noch eher sagen, da kann ich noch
mitgehen.
Bei Menschen und bei Models bin
ich persönlich noch eher
skeptisch.
Und sage es ganz ehrlich, ich
finde, da ist die KI auch
teilweise noch nicht gut genug.
Da wird sie noch zu oft enttarnt,
als dass du jetzt sagen könntest,
gut, das ist jetzt eine KI, da
haben sie sich keine Mühe gegeben.
Ich finde, das kommt halt momentan
so rüber mit, da hat sich keiner
Mühe gegeben, weil ich habe das
einfach in die KI reingehaut.
Das ist es eher, wo ich immer
denke, das bleibt halt dann
meistens übrig.
Oder das ist Scam.
Also ganz viele, sobald du halt KI
siehst, ist es halt Scam, vor
allem im Internet.
Also ich merke zum Beispiel, wenn
mir meine Mama ein Video schickt.
Na wirklich?
Ich finde den Müttertest ja bei
vielen Dingen sehr gut.
finde den Müttertest ja bei vielen
Dingen sehr gut.
vielen Dingen sehr gut.
Und meine Mama ist eigentlich eine
sehr junge Mama, aber selbst meine
Mama, die hat halt nichts mit der
Branche zu tun.
Und das ist auch schön so, aber
die schickt mir auch manchmal
Videos, wo ich dann mir wirklich
das Herz bricht und ich
zurückschicken muss, du Mama, du
weißt schon, das ist KI.
Und ich merke dann so, oh.
Ach so.
Also ich finde halt und ich will
nicht, dass das für Marken halt
übrig bleibt.
Deswegen würde ich sagen, ich rate
es meistens noch, ob das überufern
zu lassen.
Es hilft uns aber manchmal auch,
weil natürlich die Pricings für
Stockfotos sauch hoch sind, weil
du natürlich Hintergründe leichter
generieren kannst, weil du Sachen
ausbessern kannst.
Aber deswegen, ich bin auch ein
großer Fan von der KI
-Kennzeichnung.
Ich glaube, das ist auch eine
ziemlich große Streitfrage.
Da werden mich wahrscheinlich
Branchenkolleginnen hassen dafür
oder vielleicht, weißt du nicht,
aber ich finde es gut.
Wir leben in Wahrheit in einem
hybriden Zeitalter.
Warum?
Nein, ich finde es gut.
Also ich kann da ganz vieles von
dir, Leni, unterstreichen, was du
gesagt hast.
Aber auf der anderen Seite muss
ich sagen, es gibt einfach so
Punkte, wo die KI einfach
Ergebnisse erzielt, die selber zu
machen, auch mit guten Leuten,
sich jetzt zum Pädagogen
umschulen, weil der war gut im
enorm viel kosten und dann auch
nicht so ganz dahin gehen.
Und bei den Illustratoren, das ist
wirklich ein Beruf.
Also ich habe einen Freund, der
ist da selber betroffen, der lässt
Geschäft, jahrelang.
Aber irgendwann, Aber irgendwann,
es gibt noch ein paar, die haben
eine Marke.
Er hat es versäumt, diese Marke
aufzubauen.
Da sind wir wieder bei der Marke
und jetzt ist es vorbei sozusagen,
weil er selber sagt, die KI nimmt
man alle Arbeit ab, die Kunden
brauchen das nicht mehr.
Ja, das ist eh schade eigentlich
am Ende des Tages.
Aber ich glaube, da komme ich
wieder auf meinen Punkt vorher
zurück.
Das hat es eh schon immer gegeben.
verändern sich, manche sterben
aus.
Also ich glaube, Berufsfelder
Das klingt total hart, aber ich
glaube, das wird es in 20 Jahren
noch geben.
Darf ich eine Gegenfrage stellen
zu diesem Thema der Illustration?
glaube, Darf ich eine Gegenfrage
stellen zu diesem Thema der
Illustration?
Weil ich verstehe es im Großen und
Ganzen.
Keine Frage.
Aber sagt er dann auch, also
abseits der Geschwindigkeit, sagt
er wirklich, dass die Qualität der
Maschine besser ist als seine?
Nein, Nein, nein, da schimpft er
natürlich darüber.
Aber es geht ja nicht darum, dass
die Qualität...
Er sagte auch, er hat auch sehr
viele Logos entwickelt, und er
sagt, die KI kann das immer noch
nicht richtig, aber es ist draußen
bei seinen Kunden sozusagen dieser
Bedarf nicht mehr gegeben.
Ja, dann ist das der Punkt, dass
man mit dem Gut ist gut genug.
Das ist halt der Punkt, wenn wir
uns alle mit Gut ist gut genug
zufriedengeben und sagen, 90
Prozent sind wir eh fast da, Das
ist halt der wir eh fast da, die
üblichen, wir sagen bei
Präsentationen und der
Vorbereitung oft die letzten zwei
Prozent merkt kein Mensch.
Ich finde, wenn wir das generell
ansetzen, wird es dann schon
selber dafür verantwortlich zu
sagen, wir können es eigentlich
schwierig.
Und solange wir auslassen und
sagen, dann passt schon.
Sind wir schon ein Stück weit
besser?
Ich glaube, das ist das letzte
Unterscheidungsmerkmal.
Das hat ja auch einen Grund, zum
Beispiel, warum ich meine Podcasts
hier herinnen mache mit Zündar und
Mikrofonen und die KI nur für ganz
spezielle Aufgaben, die wirklich
nervtötend sind, verwende und den
Rest.
versuche in dieser Natürlichkeit
zu bleiben.
Ich weiß nicht, ob das einzahlt.
Im Moment zahlt es nicht ein, weil
die Kunden im Moment bei mir nicht
bereit sind, sozusagen diese
höhere Qualität zu bezahlen.
Aber vielleicht wird es
langfristig sein.
Man sieht das bei der
Schallplatte, die ist gekommen, um
zu bleiben.
Die jungen Leute kaufen, weil die
CDs, Leute kaufen, CDs, da kommen
jetzt die Leute, die früh CDs
haben, kommen jetzt drauf, die
fangen jetzt an, sozusagen für
Klechte.
Abspielgeräte unlesbar zu werden,
aber die Platte wird lange halten.
Aber ich bin mir da nicht ganz
sicher, wir reden da immer über
Minderheiten, aber was wird in der
großen Masse passieren mit diesen
80 Prozent, die eben keine
Schalplatten kaufen?
Ich glaube, man muss immer
unterscheiden bei der KI, in
welchen Branchen sie wirklich
nützlich ist und zu welchem
Ausmaß.
Ich glaube, da sind wir uns alle
einig, es gibt nicht diese eine KI
-Anwendung, wo wir sagen, in jeder
Branche tut sie das Gleiche.
Ich glaube, für uns ist es einfach
wichtig, dass wir uns selber die
Frage stellen, macht die KI
unseren Job oder macht sie unseren
Job besser?
Macht sie uns besser in unserem
Job?
Und wenn wir sie als sie macht uns
besser in unserem Job nehmen, dann
glaube ich, werden wir schon noch
weiterkommen.
Und das muss man halt noch ein
bisschen lernen, wie sie uns
besser machen kann.
Aber dass da Aspekte drin sind und
Chancen drin sind, ich glaube, das
ist unbestritten.
Sonst würden sie auch nicht
einsetzen und machen natürlich
genauso, weil sie uns auch viel
Arbeit erleichtert.
uns auch viel Ich bin noch ganz
kurz, weil du gesagt hast, gut ist
gut genug.
Ich glaube eher, das Problem ist
weniger die Ansätze als Geiz -is
-geil -Mentalität, die sich halt
immer mehr durchsetzt.
Ich glaube, sie gehen Hand in
Hand.
glaube, sie gehen Hand in Hand.
Naja, aber mir tut es auch immer
weh, wenn ein Kunde dann wirklich
sagt, nein, für das Logo gibt es
sicher nicht 15 .000 Euro aus.
Und du denkst dir, Junge, mit dem
willst du doch, du willst ein
Unternehmer, du startest ein
Unternehmen, du willst 15 Jahre
damit irgendwie mindestens am
Markt bestimmen.
Das sind 1 .000 Euro im Jahr.
Da sind wir wieder bei dem Thema,
was wir vorhin hatten.
Es ist nicht vorstellbar, welcher
Wert dieses Logo haben kann.
Ich kann dann immer sagen, schaut
doch mal zurück, dieser Swoosh.
Was glaubt ihr, als der mal
erfunden wurde, dass irgendwer den
verstanden hat oder gesagt hat,
das wird geil, die nächsten XY
-Dekaden wird dieser Swoosh die
Marke bilden.
Hat wahrscheinlich damals keiner
gewusst, geahnt, geglaubt, aber
wir sehen ja, dass es geht.
Und da sind wir wieder bei der
Kurzlebigkeit, bei der
Schnelligkeit, bei der
Geschwindigkeit, dass man es nicht
beurteilen kann.
diese Langfristigkeit nicht
erkannt wird.
Und wir sehen ja auch, und da
komme ich auf das Stichwort
Arbeitsmarkt, was vorhin schon mal
irgendwann im Raum war, es ist ja
ehrlicherweise auch die Frequenz
im Arbeitsmarkt höher und die
Bindung an Unternehmen nicht mehr
so groß, wie sie früher war.
Das heißt, interessiert es mich,
was in 15 Jahren dieses Logo noch
leistet, wenn ich vielleicht in
fünf Jahren ganz woanders bin.
Ich sage es jetzt mal ganz
drastisch.
Ich sage nicht, dass das jeden so
betrifft.
drastisch.
Aber es ist schon eine, dieses
insoweit in die Zukunft schauen
will fast keiner mehr.
Müsste ich aber, um diese
Wertdiskussion zu führen.
Ich bin so aufgewachsen, bin so
aufgewachsen, da hat es geheißen,
was nichts kostet, ist nichts
wert.
Und das ist doch, wenn ich ein
Unternehmen gründe, dann
unterstelle ich mir selber, ich
bin nichts wert.
ich bin nichts wert.
Und da haben wir als Branche
sicherlich in den letzten Jahren
da haben wir als Branche
sicherlich in den letzten Jahren
auch nicht unsere beste Leistung
gezeigt.
auch nicht unsere beste Leistung
gezeigt.
Wir sind die einzige, wenn nicht
eine der wenigen Branchen, die...
ehrlicherweise ihre Preise eher
reduziert hat, als nach oben
geschraubt hat, was eigentlich,
das ist aber kein Österreich
-Phänomen, das ist ein weltweites
Phänomen der Industrie, wo man
schon sieht, nach oben geschraubt
ist ein weltweites Phänomen der
Industrie, man schon sieht, da
entsteht ein extremer Druck und
dann agiert man immer mit dem
Preisschema und wird billiger.
Und dann schauen wir uns an und
wundern uns, warum wir mit Kunden
nicht über Wertigkeit von
Kreativität sprechen können.
Es ist halt... Böse Zungen würden
aber behaupten, Zungen würden aber
behaupten, dass die Preise früher
überzogen wurden, aber das wollen
reduziere und dann erwarte ich,
ich diskutiere über eine
wir jetzt nochmal ausgefahren
lassen.
Ja, das ist halt genau diese
Wechselseitigkeit, lassen.
Ja, das ist halt genau diese
Wechselseitigkeit, wenn ich etwas
Wertigkeit.
Wo soll es denn herkommen?
Aber Kreation ist halt, das muss
ich schon sagen, wenn ich etwas
reduziere und dann erwarte ich,
ich diskutiere muss ich schon
sagen, so subjektiv, dass du,
glaube ich, in den Köpfen der
Menschen, also ich weiß nicht,
schwierig.
Ich meinte da jetzt gar nicht, die
Kreativität, das ist ganz schwer
messbar, das kannst du von
Individuum zu Individuum kaum
greifen.
Mir geht es um, was kann sie
leisten in der Effektivität, dass
ich sage, ich schaffe damit einen
Wert und kann diesen in den Raum
stellen und deswegen verlange ich
jetzt für das Logo halt 50 .000
Euro, weil ich weiß, die nächsten
Jahre.
Das ist das Nugget deiner Marke
sein und dort wird dein Kapital
entstehen, ein Markenkapital.
Diese Diskussion ist wirklich
schwer zu führen.
weil ich weiß, die nächsten Jahre.
Das ist das Nugget deiner Marke
sein und dort Jetzt haben wir
ganz, ganz viele Punkte gestriffen
heute.
Die Zeit ist unstell vergangen.
Wir haben über Zeitspannen
gesprochen, wir waren von einem
Tag auf den anderen
Entscheidungen, wir waren bei 50
Jahren jetzt Entscheidungen. 15.
15, 50, alles haben wir gehabt.
15, 50, alles haben wir gehabt.
Komme ich nur zum Abschluss
trotzdem noch zu einem Blick in
die Zukunft.
Wenn du oder wenn ihr schaut,
normal hat man immer gesagt in
fünf Jahren, aber ich sage jetzt
einmal vielleicht sogar in drei
Jahren, wo seht ihr euch als
Agentur?
Wird sich das massiv verändert
haben oder was auch immer?
Dieses Schmunzeln finde ich jetzt
total, leider sieht man das nicht.
Vielleicht auch gut so.
Aber ein bisschen in den Ausblick,
wo du sagst, okay, das sind
vielleicht noch die
Herausforderungen, ohne jetzt zu
sagen, in fünf Jahren stehen wir
dort und dort.
Ich habe die gleiche Frage mir
natürlich überlegt, eben genau
unter dem, was wir jetzt
gesprochen haben, AI -Agents,
Kunden -Inhousing und diese Dinge.
Was macht eine BWDO in drei Jahren
für ihre Kunden immer noch?
Natürlich liebend gern, selbst.
Ich hoffe, dass wir nach wie vor
richtig, richtig gut sind in
Markenführung, um es einmal auf
das zu verdichten, welche
Werkzeuge uns dafür auch immer in
Zukunft zur Verfügung stehen und
welche Skills wir dafür ausbilden
oder verändern müssen.
Aber das ist halt unser
Kernbusiness.
Ich sage, wir wollen einfach
Marken führen und einen Wunsch an
uns selbst und an unsere Kunden.
Wenn wir schon kommunizieren, dann
hoffentlich irgendwann mal wieder
auch in einer Welt, wo wir einfach
gerne Werbung schauen.
Es gab mal so Zeiten, hat man es
gern gemacht.
Und dieser Spaß an Kommunikation
eben ohne den Druck, dieser Spaß
an Kommunikation sondern einfach
nur, dass es ein bisschen
entertaining sein darf an
bestimmten Aspekten, weil es
einfach wieder Spaß machen soll.
Das gibt es in anderen Ländern
tatsächlich noch, ist halt in
Österreich ein bisschen verloren
gegangen.
Das wäre auch noch eine coole
Geschichte, wenn wir da wieder
hinkommen.
Finde ich schön.
Wie siehst du uns in drei Jahren
eigentlich?
Drei Jahre älter.
Das ist einfach, ja.
Drei Jahre weiser.
Nein, es ist schwierig.
Ich bin immer sehr gerne am Kunden
dran.
Also für mich ist ja die
Kundenbindung echt etwas...
Also ich gehe unfassbar gerne in
die Arbeit.
Erstens wegen meinem Team.
Ich liebe mein Team über alles.
Ich glaube, ich sage es immer über
alle Kanäle.
Ich habe so ein Glück.
mein Team über Und das Zweite ist,
ich liebe auch unsere Kunden.
Auch wenn sie mir manchmal den
Nerv rauben.
Und da werde ich niemanden
anlügen.
Manchmal denke ich mir wirklich
so, Ernsthaft jetzt?
Warum?
Warum, genau, warum?
Ist die meistgestellte Frage.
Aber ich sehe mich gerne als
Problemlöserin.
Und ich glaube, da würde ich ja
noch weiterhin, also ich würde
gerne in drei Jahren immer noch
der verlängerte Arm von einem
Kunden sein und mit ihnen
gemeinsam Probleme lösen.
Weil das liebe ich.
Also ich liebe das, wenn du so
Knoten hast und du denkst dir so,
okay, und wie kommen wir das
gemeinsam raus?
Weil ich glaube, das ist ja auch
etwas, was Kunden und Kundinnen...
Oft auch mal vielleicht denken
ist, mit der Agentur ist unser
Dienstleister, das stimmt ja
nicht.
Nicht per se, ja, stimmt schon.
Aber ganz ehrlich, ich möchte
auch, dass die Kampagne, die ich
mache, fliege.
Da hängt mein Ego dran, mein
kreatives Ego.
Und da hängt mein strategisches
Ego dran.
Also ich möchte, dass die Dinge,
die ich mache, funktionieren.
Und ich glaube, wenn da dieses
beidseitige Verständnis wieder
stärker wird, und vielleicht ist
das ein Ziel für mich, mein
persönliches, für unser Team auch,
in drei Jahren noch dieses
Verständnis mehr zu schärfen mit,
hey, wenn wir was für euch machen,
Natürlich.
Am Ende sagt es ein Unternehmen,
aber ich möchte das auch machen,
dann machen wir das nicht, weil
wir in unserer Tasche wirtschaften
damit es funktioniert.
wollen.
Also das wäre so ein Ziel.
Also wenn sich jetzt jemand
erwartet, dass sie den heiligen
Gral, wie Agenturen in Zukunft
aussehen werden, wie sie arbeiten
Überschriften, die wir immer
wieder aus ganz verschiedenen
werden, sozusagen, dass sich der
eröffnet hat, dann eigentlich,
dann wird das nicht passieren.
Perspektiven tangiert haben.
Wir haben ganz, ganz viele
Ein Thema ist zum Beispiel das
Thema Geduld, das offensichtlich
oft nicht mehr da ist.
mehr da ist.
Dann das Thema, das eigentlich mit
Geduld zusammenhängt.
Vieles wiederholt sich in diesem
Business.
Wir haben da ganz am Anfang.
einiges gehört, aber was ich
rausgehört habe, es wird immer
eher alles schneller.
Dann haben wir das Thema
Entscheidungen, das ist auch
wieder an verschiedenen Punkten,
dass obwohl alles schneller ist,
es auch komplexer geworden ist und
das verhindert dann aber sozusagen
die Geschwindigkeit, gerade bei
der Entscheidung.
Dann haben wir gehört, das hat
Wertigkeit geredet.
Ich kann das nicht genau sagen,
mich selber überrascht, jetzt
gegen Schluss, oder?
dass die Werbebranche die Branche
ist, die ihre Preise reduziert
hat.
Und da haben wir über dieses Thema
aber gefühlterweise glaube ich,
das passiert gerade auch schon,
weil das merke ich bei meinen
Kunden, die natürlich in einer
ganz anderen Liga spielen von der
Größe, die auch sagen, du machst
eh alles mit KI, du drückst nur
aufs Knöpfchen und die sind dann
sozusagen das nicht bereit zu
zahlen.
Dann haben wir einen interessanten
Aspekt von der Jana gehört, und
das ist dieses Thema Wirksamkeit.
Da ist es um das Abrechnungsthema
gegangen.
Und das habe ich so noch nie
nachgedacht, die Messbarkeit von
Wirksamkeit.
Und ich glaube, das ist schon ein
interessanter Ansatz, den man
Thema KI.
Wir sind in einer kreativen
durchaus weiterverfolgen sollte.
Branche und man kann es jetzt
wollen oder nicht, aber ich habe
Und was habe ich mir noch
aufgeschrieben?
Ja. Was immer, und das wird
wahrscheinlich uns die nächsten
vielen Episoden verfolgen, ist das
das Gefühl, diese Maschinen werden
wirklich immer kreativer.
Vor einem Jahr habe ich mir noch
nicht vorstellen können, was für
ein Riesenschritt jetzt gerade zum
Beispiel JGPT 6 .0 ist, jetzt auf
der technischen Seite, wenn man
sich die Benchmarks von denen
anschaut, dann ist das schon...
Gewaltig, aber ich merke selber,
ich muss mich sehr zusammenreißen,
um sozusagen besser sein als diese
Maschinen und ich kann auf einen
relativ langen Erfahrungspult
zurückgreifen und das war auch
eine Problematik, wo nehmen die
Leute in Zukunft diese Erfahrungen
her.
So, und die Quintessenz der
Sendung, die gibt es doch, nämlich
sie zeigt etwas, dass dieses Thema
Markenführung hochkomplex ist und
man sich von sehr vielen Seiten
dem annähern kann.
Deshalb so auch das, was man
herausgehört hat, man sollte nicht
vergessen, immer wieder auf dieses
Thema Marke einzuzahlen, damit der
Return of Investment ist
vielleicht nicht in dieser
Geschwindigkeit sichtbar, aber
langfristig wird sich das
bewähren.
So, lange Zusammenfassung, war
aber eine lange Episode.
Dann bedanke ich mich an dieser
Stelle bei unseren beiden Hosts.
Beim Willi Steindl von Resync
Consulting.
Danke, Willi.
Danke, Thomas.
Und ich glaube, ich muss die
letzte Folge sofort anhorchen,
nachdem ich so viele schlaue Dinge
gefragt oder gesagt habe.
Und ja, danke euch beiden.
Sehr spannend und sehr kurzweilig
wieder.
Und ja, danke fürs Zuhören.
Ja, dann beim Peter Rosenkranz von
Miriam von Orr.
Lieber Peter, vielen Dank auch für
die sehr spannenden Gäste, die
heute bei uns waren.
Danke euch.
Und wir müssen jetzt noch eine...
Aufklären, wir waren zu sechst
heute im Studio.
Ja, stimmt.
Ja, Ja, weil die Leni hat ihren
Hund mitgenommen.
Die Mitzi.
Die Mitzi.
Die liegt da, die ist
eingeschlafen, hat dazwischen
gekrummelt, hat geträumt.
War ein ganz aufmerksamer
Zugehörer quasi heute.
Gut, ja, dann bedanke ich euch bei
unseren beiden Gästen.
Bei Diana, David Wiedemann von der
BBDO.
Vielen Dank fürs Kommen.
Und auch vielen Dank für diese
Ehrlichkeit, die aus den Antworten
herausgekommen ist.
Man hat da nichts bestimmt.
Was man ja bei Werbern, wo man
zumindest in meiner Generation
nicht immer so behaupten kann.
Also da hat sich was verändert.
Vielen Dank fürs Kommen.
Ich sage auch Dankeschön.
Das war heute mal eine
interessante Perspektive, weil
normalerweise ich, die Leni, die
Host von dem BBDO Wien
Schulterblicken, auch einen
Podcast.
Heute durften wir auf der anderen
Seite die Befragten sein.
Hat Spaß gemacht und man merkt, es
ist ein großes Thema, da gäbe es
noch viel Potenzial.
Wir sind gerade nach deiner
Zusammenfassung jetzt noch ein
paar Entgegnungen eingefallen,
aber ich glaube, das beende ich
für den Moment und sage einfach
nur Danke.
Ja, Gott sei Dank, die Diskussion
bleibt offen, das ist ja wichtig,
solange man diskutiert, findet man
neue Lösungen.
Dann bedanke ich mich bei der
Alina Leni -Spitzer fürs Kommen,
auch für die, ja, wir sind ganz
klarerweise in verschiedenen
Generationen zu Hause.
Und da war auch ganz viel dabei.
Aber was mir gut gefallen hat und
das hat man auch total gespürt,
ist die Leidenschaft für den Job.
Also vielen Dank fürs Kommen und
für das Zeigen deiner
Leidenschaft.
Dankeschön.
Ohne Leidenschaft würde man das
nicht durchhalten.
Sehr schön.
Liebe Hörerinnen und Hörer, dann
bedanke ich mich bei Ihnen fürs
Zuhören.
Ich hoffe, es war... mindestens
genauso spannend.
Wir waren heute sehr kontroversell
und man sieht, wir entwickeln uns
ein bisschen in die Richtung mehr
Diskussion.
Es war oder ist gewünscht.
Ich hoffe, es macht Ihnen Spaß.
Also ich bedanke mich auf jeden
Fall fürs Zuhören, fürs
Durchhalten bis jetzt.
Mein Name ist Thomas Nasswetter
von Planet Podcast und ich wünsche
Ihnen, wie immer, eine gute Zeit.
Machen Sie es gut und bleiben Sie
uns gewogen.
Uncrypted
Jana Wiedemann-David
00:00:13
Peter Rosenkranz
00:00:33
Thomas Nasswetter
00:00:55
Peter Rosenkranz
00:01:00
Alina Spitzer
00:02:13
Jana Wiedemann-David
00:02:15
Peter Rosenkranz
00:02:38
Jana Wiedemann-David
00:02:42
Alina Spitzer
00:03:02
Thomas Nasswetter
00:03:17
Alina Spitzer
00:03:18
Jana Wiedemann-David
00:03:32
Peter Rosenkranz
00:03:47
Alina Spitzer
00:04:03
Jana Wiedemann-David
00:04:32
Peter Rosenkranz
00:05:28
Jana Wiedemann-David
00:06:10
Peter Rosenkranz
00:06:11
Jana Wiedemann-David
00:06:12
Peter Rosenkranz
00:06:13
Jana Wiedemann-David
00:06:16
Peter Rosenkranz
00:06:16
Jana Wiedemann-David
00:06:16
Willy Steindl
00:07:42
Jana Wiedemann-David
00:08:41
Alina Spitzer
00:10:14
Thomas Nasswetter
00:11:47
Jana Wiedemann-David
00:12:25
Peter Rosenkranz
00:13:05
Willy Steindl
00:13:16
Peter Rosenkranz
00:13:22
Jana Wiedemann-David
00:14:06
Peter Rosenkranz
00:14:46
Alina Spitzer
00:15:06
Peter Rosenkranz
00:16:05
Alina Spitzer
00:16:40
Willy Steindl
00:17:59
Jana Wiedemann-David
00:18:27
Willy Steindl
00:19:14
Jana Wiedemann-David
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Willy Steindl
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Jana Wiedemann-David
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Jana Wiedemann-David
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Willy Steindl
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Willy Steindl
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Jana Wiedemann-David
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Willy Steindl
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Thomas Nasswetter
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Thomas Nasswetter
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Thomas Nasswetter
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Peter Rosenkranz
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