UNCRIPTED – Der Marketing Podcast

Der ungescriptete, uncodierte Marketing-Podcast.

Von SEO zu GEO: Wie KI die digitale Sichtbarkeit neu definiert

Zu Gast im UNCRIPTED Studio ist Jan Königstätter, Geschäftsführender Gesellschafter Otago Online Consulting GmbH

20.01.2026 57 min

Zusammenfassung & Show Notes

In Folge 62 erklärt SEO-Experte Jan Königstätter, warum Marketer ihre Nutzer im Marketing-Funnel verlieren – und was das für Unternehmen bedeutet. Der entscheidende Unterschied zwischen klassischer Suchmaschinenoptimierung und GEO (Generative Engine Optimization) liegt darin, dass KI-Systeme bereits zusammengefasste Antworten liefern. Nutzer müssen nicht mehr auf Webseiten klicken.
 
Das führt zu grundlegenden Veränderungen. Websites erhalten zwar weniger direkte Besuche, werden aber als Datenquellen für KI-Systeme wichtiger denn je. Hier kann man durchaus von einem Paradoxon sprechen. Königstädter warnt vor einem gefährlichen Kreislauf: KI-generierte Falschinformationen fließen in Trainingsdaten ein und trainieren neue Systeme – kritisches Hinterfragen wird damit wichtiger denn je und von Menschen geschriebene Texte gewinnen an Bedeutung.
 
Was können Unternehmen tun? Konsistente Kommunikation über alle Kanäle hinweg, digitale PR und strukturierte Daten werden entscheidend. Wie viele österreichische Unternehmen haben bei SEO-Optimierung noch Nachholbedarf? Viele, sagt der Experte, aber der aktuelle GEO-Hype bietet kurzfristige Chancen für schnelle SEO-Erfolge.
 
Während traditionelles Performance-Marketing an Bedeutung verliert, gewinnt Markenreputation zunehmend an Relevanz. Authentische, nicht KI-generierte Inhalte bleiben zentral – keine kurzfristigen Hacks, sondern langfristige Strategie.
 
Hört rein für tiefgreifende Einblicke, die über KI-Antworten hinausgehen.

Zur Person
Jan Königstätter ist Mitgründer von Otago Online Consulting GmbH und zählt seit über zwei Jahrzehnten zu den prägenden Köpfen rund um Webanalyse, SEO und digitale Strategien. Nach Stationen als technischer Leiter bei immodirekt.at und Projektleiter bei derstandard.at bringt er seine Expertise heute auch als Lektor an mehreren FHs sowie als Google Certified Trainer ein. Heute in UNCRIPTED spricht der bekennende „ins WWW Verliebte“ über SEO und GEO im Spannungsfeld von Suchmaschinen, Plattformen und Nutzerintention.

Wir freuen uns wie immer über eine Bewertung auf Apple oder Spotify. Anregungen und Fragen bitte an: contact@uncripted.com

UNCRIPTED Hosts:
Moderation und Produktion:

Transkript

Wenn die Menschen viel mehr Zeit auf diesem Intermediär verbringen und nicht mehr auf die eigene Webseite gehen, verliere ich die ja in meinem Marketing -Funnel, dass ich die auch weiter beackern kann, sondern ich bin ja schon zwangsweise dabei, dass ich eigentlich entweder im kostenlosen oder in irgendeiner bezahlten Form auf diesem Intermediär in dieser Funnel -Geschichte stattfinde, weil der startet seine Recherche auf dem KI -System und mit vier, fünf Prompts kriegt er seine Antwort. Und im Extremfall würde er dort den Kauf abschließen. Hallo in 2026, in einem neuen Jahr mit vielen spannenden Themen und noch mehr Folgen von Uncrypted, dem Marketing -Podcast. Dies ist unsere Folge Nummer 62. Und mein Name ist Peter Rosenkranz von Mediafumor. Und heute wieder vollständig im Studio, auch wie beim letzten Mal, mein Co -host Willi Steindl von Reason Consulting. Hallo Willi. Hallo Peter. Hallo lieber Gast. Hallo Thomas. Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer. Ein gutes neues Jahr ist jetzt fast schon ein bisschen spät, aber trotzdem. Willkommen in 2026. Genau. Und auch dabei natürlich unser Moderator und Produzent Thomas Nasswetter vom Blended Podcast. Hallo Thomas. Hallo und grüß Gott, liebe Hörerinnen und Hörer. Hallo liebe Hosts und... Lieber Gast. Genau. Und lieber Gast, herzlich willkommen im Studio. Hallo Jan. Hallo. Freut mich da zu sein. Jan Königstädter ist Mitgründer von Otago Online Consulting und zählt seit über zwei Jahrzehnten zu den prägenden Köpfen rund um Thema Webanalyse, SEO und digitale Strategien. Nach Stationen als technischer Leiter bei ImmoDirect at und Projektleiter bei der Standard bringt er seine Expertise heute auch als Lektor an mehreren FHs sowie als Google Certified Trainer ein. Heute in Uncrypted spricht der Bekennende ins www verliebte über SEO und Geo im Spannungsfeld von Suchmaschinen, Plattformen und Nutzerinteraktionen. Willkommen noch einmal Jan im Podcast. Schön, dass du zu uns ins Studio gekommen bist. Jetzt haben wir in der Hörerschaft nicht nur die tiefen Experten sitzen, sondern auch wirklich praktische Leute, die sich vielleicht nicht täglich mit dem Thema SEO und Geo beschäftigen. Vielleicht kannst du uns ein bisschen abholen. Was bedeuten die Begriffe eigentlich SEO und GEO und warum ist das für alle relevant und worin unterscheidet sich vielleicht GEO von SEO, um einmal so ein bisschen allgemein das Thema abzuholen? Gerne. Ich glaube, es ist ja eigentlich sehr knackig auf den Punkt gebracht. Wir alle wollen sichtbar im Moment des Bedarfs sein. Die Suchmaschine deckt das ganz gut ab. Es muss eine Nachfrage geben. Der Mensch tippt was ein oder sucht vielleicht sogar über ein Foto oder über andere Möglichkeiten Audio. Und in der Suchmaschine haben wir bisher im Grunde wie so eine Art Navigator gehabt, die uns dann auf Dokumente hinbringen, wo wir dann unsere Informationen selber zusammensuchen müssen. Suchmaschinenoptimierung, SEO, Search Engine Optimization, war da der Weg, möglichst sichtbar zu sein. Und bei Geo geht es jetzt darum, Generative Engine Optimization. in den diversen KI -Systemen auch möglichst sichtbar zu sein. Der große Unterschied ist, die großen Hoffnungen, dass das jetzt quasi der Traffic 1 zu 1 von der Suchmaschine zum KI -System wechselt, die zerstöre ich jetzt gleich am Anfang, weil der USB ist halt, dass mir dort, ich sage jetzt die Mühe der Ebene, die Information, Extrahierung aus einzelnen Dokumenten erspart bleibt und ich möglichst die Antwort mundgerecht schon geliefert bekomme. Das heißt, du hast das jetzt schon angesprochen, der User oder der, der die Information bekommt, muss ja dann nicht mehr auf eine Webseite gehen. Ich glaube, ist das der größte Unterschied eigentlich, weil du auch von Traffic gesprochen hast? Ich glaube schon, dass es mehrere Unterschiede gibt, aber das ist sicherlich einer der wesentlichen Unterschiede. Im Kern habe ich ja ein System, das eine Synthese aus vorhandenen Informationen erstellt. Es kann natürlich sein, dass ich, sage ich, so klassisch am Ende des Funnels auch für eine Aktion auf eine Webseite möchte. Aber gerade bei Informationssuche bin ich vielleicht einfach zufrieden, wenn mir das System meiner Wahl erklärt hat, wie ich mein Problem löse und ich muss gar nicht mehr auf eine Webseite. Aber auf welche Daten greift dann die KI zurück? Weil das ist ja auch ein ganz großes Thema gewesen. Am Anfang hat es quasi alles abgenommen, dann haben irgendwie Unternehmen versucht, auch das ein bisschen zu sperren, um den Content doch heilig zu halten. Auf was greift jetzt dann die KI retour oder zurück? Ich würde es in drei grundsätzliche Fälle unterscheiden. Der erste, so wie eigentlich JetGPT gestartet hat, da war ein trainiertes System. Man muss sagen, die haben sich halt im Web und aus sonstigen Quellen frei bedient. Nutzungsrechte, Copyright, ähnliche Überlegungen haben da keine große Rolle gespielt, spielen auch noch immer keine große Rolle, muss man sagen. Aber das System hat rein aus einer einmaligen Datenbank Dinge bezogen, hat keine Aktualitätsbezüge gehabt. Dann gibt es den zweiten Fall, wie jetzt noch immer in ChatGPT, die haben sich weiterentwickelt, funktioniert, dass sie im Fall der Fälle sagen, okay, für diese Abfrage, die der User macht, brauche ich vielleicht auch aktuelle Informationen. Wer zum Beispiel Der User tippt ein, warum will Trump Grönland? Ist jetzt nicht in den Trainingsdaten vielleicht von 2024 mit dabei oder das System sagt, ja, ich glaube, das hat einen Aktualitätsbezug, das könnte aber auch etwas sein, ich möchte einen regionalen Dienstleister finden oder so. Dann wird es über diverse Schnittstellen auch so etwas wie ein Suchsystem zusätzlich mitbenutzen und daraus eine Antwort synthetisieren. Und die dritte Variante, das ist mehr so, wie man das von Google kennt, die eigentlich sagen, Ich habe jetzt in dieser AI -Overview, also in der normalen Suche, wenn so ein Text generiert wird, ich habe eine Websuche und erstelle mit der KI dann eine Zusammenfassung auf meine Resultate. Das sind eigentlich so diese drei Systeme. Man muss dazu sagen, Google hat halt mehrere. Mit Gemini haben sie so etwas wie im Grunde von der Logik, wie JetGPT und mit dieser AI -Overview mehr. Ich habe eine Websuche, auf die Antwort klatsche ich dann quasi eine Zusammenfassung drauf. Und man sieht schon, das, was, glaube ich, ein springender Punkt ist, das Web wird zur abgefragten Datenbank und im Grunde haben wir so eine Art Meta -Browser, was ich als Konzept schon sehr spannend finde, weil, wie du gesagt hast, die Liebe zum WWW und man sieht sozusagen, da findet eine Transformation statt und auf der einen Seite total spannend, auf der anderen Seite wird das Ökosystem sicherlich stark verändern. Das heißt, Geo ist jetzt nicht nur ein Hype, der dann wieder schnell weg ist, sondern das ist ein System oder eine Mechanik, die bleiben wird aus deiner Sicht heraus. Ich glaube, es wird nicht nur bleiben, sondern wir werden sehen, der Impact wird noch weit größer werden. Man sieht ja jetzt auch schon die ersten Bausteine, dass ein Google sagt, naja, die Transaktion könnte doch auch bei mir stattfinden. OpenAI hat das schon früher gesagt. Das heißt, eigentlich versuchen diese Player, noch wichtiger zu werden, eigentlich der Intermediär. Die Aktion soll bei mir auch stattfinden und nicht nur die Suche und dann findet die Aktion auf der Webseite statt. Also die wollen das grundsätzlich umpflügen. Gleichzeitig muss man auch sagen, es wird wie immer sein, dieser Hype -Cycle, jetzt ist so ein großes Hype -Thema und alle haben die großen Hoffnungen von Milch und Honig für Geo -Aktivitäten. Ich glaube, wir werden 2027 vielleicht im Jänner zusammensitzen und dann wird gerade so die Phase sein, wo die Leute sagen, ja, hat sich das jetzt materialisiert? Und dann wird, glaube ich, die Schwierigkeit sein. Möglicherweise müssen wir auch Erfolg an anderen Kennzahlen messen, die vorher mit Traffic sehr einfach waren, aber mit Sichtbarkeit in einem KI -System andere Möglichkeiten. Da sind wir dann schon schnell auf Sichtbarkeit vom Plakat sozusagen in gewisser Weise jetzt etwas überspitzt formuliert. Vielleicht aus meiner Sicht würde ich gerne zwei Sachen trennen. Das eine ist das Thema, was bedeutet das für Unternehmen? Du hast das jetzt schon ein bisschen angedeutet. Da möchte ich nachher darauf eingehen und komme darauf auch in Richtung KPIs. Aber auf der anderen Seite würde ich gerne noch mal ganz kurz auf die Seite gehen des Users. Wie? verändert sich das gerade? Also das Thema Googlen oder das Wort Googlen hat ja in jede Begrifflichkeit es geschafft und jeder weiß, was damit gemeint ist. Wie hat sich das aus der Sicht heraus oder kann man schon Tendenzen sehen, das Verhalten der Menschen da draußen verändert? Also die sagen ja nicht sehe und gehe und unterscheiden da nicht drunter, sondern die verhalten sich ja so. Also was hat sich von der Seite einmal geändert? Ich kann das ehrlich gesagt nicht perfekt über Daten sagen, weil wir sehen natürlich bei Kunden gewisse Dinge. Man hat viel anekdotisch irgendwie. Es gibt zwar Studien, aber sind, finde ich, oft auch noch relativ dünn oder dann schnell veraltet. Aber wenn ich mir so als Beispiel an der FH das anschaue. Da ist die Nutzung schon sehr, sehr hoch. Also um Themen zu lösen, das bietet sich natürlich auch rein, sag ich, inhaltsbezogen an. Aber wenn man dann so auch fragt, wie viele haben denn ein bezahltes Abo, ist das gar nicht zu wenig. Die meisten teilen sich das so wie ein Netflix -Abo, interessanterweise. Also Privacy ist da offensichtlich kein großes Thema. Das finde ich sehr interessant. Aber noch geht das ja, dieses Teilen. Es wird bei Netflix dann auch irgendwann sein Ende finden. Aber es gibt... Offensichtlich schon auch eine Zahlungsbereitschaft. Andere setzen drauf, ja, mein Arbeitgeber wird das eh zahlen, wozu soll ich? Oder ich kann ja auch Systeme kostenlos im Rahmen irgendwie ganz gut verwenden. Aber ich glaube, die Nutzung ist da. Und es ist ja nicht immer, dass die Systeme nur zu einer Suche verwendet werden. Man muss ja im Kopf halten, die sind ja eben eigentlich... Das Suchen ist ein Feature von vielen. Es ist ein Assistent, der kann was für mich auch erledigen. Das wird, glaube ich, auch noch zunehmen. Er kann mir eben diese Mühe des Surfens abnehmen. Meine Grundthese ist ja in die Zukunft. Wir werden nur surfen, wenn wir entweder wollen oder es wirklich müssen. Derzeit müssen wir fast immer, aber in Zukunft. werden wir weit weniger häufig surfen müssen. Weil wir haben andere Möglichkeiten. Und man muss ja auch sagen, so angenehm ist das www auch nicht immer. Wir wissen alle, wir haben oft viel Zeit für irgendwelche Dinge verwendet, um eine Kleinigkeit herauszufinden und dann nochmal vielleicht auf einer dritten und vierten Webseite das zu challengen und zu vergleichen. Und ich finde, Menschen lösen Probleme wie Wasser. Geringster Widerstand, dort laufen wir entlang. Der AI -Assistent ist natürlich dann immer so verlockend, wenn wir uns gar nicht auskennen bei einem Thema, dann kriege ich die Antworten mundgerecht geliefert und glaube sie, laufen wir entlang. ich die Antworten mundgerecht geliefert und glaube sie, weil sie überzeugen mich ja, weil ich mich nicht auskenne. Da möchte ich jetzt gerade einhaken, weil das ist für mich so ein bisschen dieses spannende Thema, nachdem ich sehr viel mit KI arbeite, also nicht nur mit Generative -KIs, sondern auch sehr mit bezogenen KIs von Podcast -Produktionen und so weiter. hat man ja immer so eine Grauzone da drin. Es ist völlig egal. Man kann es halluzinieren und ändern. Ich kriege nicht immer diese Ergebnisse raus, die sozusagen deckungsgleich sind. Die KI lernt zwar dazu, aber es verschlimmt, bessert sich immer wieder. Und jetzt ist ja das eine Blackbox, die KI. Das muss uns ja allen klar sein. Was heißt das jetzt für mich als Unternehmen übersetzt? Wie kann ich mit dem umgehen? Und was heißt das für mich als Endkonsumenten? Weil ich weiß ja nicht, ich kann ja ganz schlecht kontrollieren, ob in meinen vielen Chats erlebt, dass da Dinge drinnen stehen, die es überhaupt stimmt. Weil ich habe also schon genug mal es simpel nicht gibt. Da sind ganz viele Themen drinnen. Das eine ist, wahrscheinlich haben vorher auch viele Dinge nicht gestimmt. Wir konnten sie nur gar nicht hinterfragen. Vor dem WWW, wenn wir darüber nachdenken, war ja die Autorität der Zeitung oder des Fernsehens. des Buches so unglaublich, weil man hat dieses eine Buch gekauft und da steht das drinnen gedruckt, das wird ja schon stimmen, so in etwa. Dann ist das WWW gekommen, wir haben gesehen, okay, wenn man da so mehr Recherchen machen kann oder sich bei einem Thema auch gut auskennt, stellt man fest, naja, so toll war vielleicht die Recherche in manchem Zeitungsartikel doch nicht oder so, die da hineingeflossen ist. Und mittlerweile, ja, die KI sagt das, wenn man selber, glaube ich, den Kontext nicht herstellt. ist es unglaublich schwierig und gefährlich. Oft ist es oberflächlich. Die Stärke des Systems ist ja, dass es glaubwürdig klingt. Es erzeugt ja eigentlich eine möglichst wahrscheinliche Antwort. Und wenn ich dem System sage, und das machen ja viele sehr gerne, du bist ein Arzt und analysierst jetzt meinen Befund, überzeugt mich als Laien das natürlich total, weil das wird Begriffe verwenden, die ich eh nicht verstehe. Und das Ganze ist schlüssig. Macht man das bei einem Thema, wo man sich auskennt, ermerkt man ja häufig, dass diese Empfehlungen sehr oberflächlich, ja in vielen Fällen wäre das richtig, aber jetzt genau in dem einen Fall eigentlich falsch sind oder halt irrelevant möglicherweise einfach. Ich glaube, wir sind da in einer ziemlichen Falle im Moment, weil man merkt ja, dass die echte Wissensgenerierung unter Anführungszeichen, also wenn mich jetzt schon in die Wissenschaft, Dort schleift sich das ja auch ein, dass wissenschaftliche Paper so erzeugt werden. Die Medien übernehmen Dinge. Das heißt, wir trainieren ja jetzt KI auch mit Falschinformationen. Ich habe jetzt erst das Thema gelesen für die Wikipedia in grönländischer Sprache. Ich glaube, man hat sie deswegen jetzt dann vielleicht sogar offline genommen, weil die war nur KI erzeugt. Da gab es nie sozusagen einen Einwohner, der die Sprache spricht, der jemals einen Artikel geschrieben hat. Und dort haben sich auf Dauer Artikel angesammelt. Da gab es Extrembeispiele, wo überhaupt nichts sprachlich korrekt war. Das klang halt einfach überzeugend. Aber die Trainingsdaten waren wenig. Und das heißt, so wenig Trainingsdaten. Die Wikipedia ist wesentlich bei der Trainierung von neuen Systemen. Das hat dann auch eigentlich für alles, was zukünftig andere Systeme erzeugen. natürlich so einen, ich nenne es jetzt so Habsburg -Effekt gehabt. Also wir kennen das ja mit der Lippe und dem Aussehen der Habsburger, die sich miteinander vermehrt haben und so ähnlich ist bei den KI -Systemen ja auch dieser Habsburg -Effekt, dass dann das eigentlich in wenigen Zyklen auch sehr schwierige Folgen haben kann. Für mich ist so ein Beispiel, wenn man nach einem Babypfau sucht in der Bildersuche, das ist mittlerweile wieder ein bisschen besser geworden, weil es wahrscheinlich so ein plakatives Beispiel war. Da sieht man immer so ganz hübsche Pfauenbabys, die ausschauen halt wie ein Pfauen, nur in süß, in klein. Aber die schauen halt in echt nicht so aus. Die sind in echt halt ein Küken in grau -braun, glaube ich, und nicht so schön bunt. so Das hat dann halt so einen selbstfütternden Effekt. Das wird uns, glaube ich, noch länger beschäftigen. Ich habe da nicht die Lösung dafür, außer dass wir, glaube ich, einfach noch kritischer werden müssen. Diese Kritik ist ja da gut, weil man kann ja auch Wikipedia uns nicht KI -genereitische Kritik üben, weil es jeder, der einmal versucht hat, etwas über sich selbst oder auch prominente Personen über sich selbst zu korrigieren, was dann nicht durchgeht, weil halt irgendwelche Leute befinden, nein, das ist jetzt aber so. Aber eigentlich haben wir jetzt irgendwie so ein bisschen einen Überblick, das sage ich jetzt einmal, oder selbst erbreitigend. Das Thema ist eine KI per se für diesen Podcast, sondern SEO und Geo. Wenn wir jetzt von der User -Seite weggehen, wieder auf den Betreiber oder eigentlich den, die Person oder dieses Unternehmen, das was verkaufen will. Jetzt habe ich dieses Zero -Click -Gespenst vermehrt. Also gerade die jungen Leute haben keinen EU -Einstiegspunkt überhaupt in ihrer jeglichen Recherche. Ich glaube, das ist jetzt in allen Alterskohorten irgendwie schon viel verbreiteter. Letztendlich will ich aber was verkaufen. Jetzt hast du gesagt, okay, es gibt dann Agents, es gibt dann diese, die wollen ja auch immer mehr so Middleware eigentlich sein und das Verkaufen aufmachen. Jetzt habe ich eine große Herausforderung. Ich muss es ja einerseits einmal irgendwie einstellen, ich muss es aber auch dann irgendwie überwachen. Das ist einmal wieder am Thema KPI. Ich muss auch schauen, letztendlich kommt auch was rum dabei. Bleibe ich da nicht irgendwie so in der Luft. Und dann habe ich aber noch das zweite große Gespenst, und das ist Social Media irgendwie. Gerade die jungen Leute haben als Einstiegspunkt für ihre Kaufabsichten ja vermehrt TikTok. in allen möglichen, auch für lokale Geschichten mittlerweile. Das heißt, ich suche das beste Lokal in meiner Umgebung, da geht keiner mehr auf Google. Das ist jetzt rein TikTok in einer jungen Generation. Was ist jetzt deine Experten, wie soll ich sagen, die Checkliste, die Schnelle, was muss ich jetzt alles machen, damit ich da jetzt wirklich auch wieder Performance verkaufe? Was muss ich machen? Muss ich die IT komplett umkrempeln? Muss ich mir die Webseiten komplett neu machen? Kann ich alles wegschmeißen, muss ich jeden Content neu machen, wenn die Best Practice in den Schlüssel wird? Ich glaube, die gute Nachricht ist, eine langfristige Strategie wird sich wahrscheinlich gar nicht mal so sehr unterscheiden. Also für ein KI -Antwortsystem, wie auch immer das dann im Detail funktioniert, habe ich eigentlich so zwei, finde ich, wesentliche Komponenten. Das eine ist, was sage ich über mich? Bei SEO war das sehr auf die eigene Webseite fokussiert. Bei Geo würde ich sagen, ich muss auch meine sonstigen Kanäle ganz gut konsistent führen. Das beginnt beim LinkedIn -Auftritt, Podcast, YouTube und so weiter. Meine Vorteile auch weiterhin kommunizieren, weil das ist ja Teil der KI -Antwort auch, dass ich mal diese Message richtig habe und erzähle, was sind meine Vorteile. Also wenn ich jetzt nach einem CRM -System suche für eine gewisse Branche, einer gewissen Größe, das alles kann ich ja in Use Cases auf meiner Webseite erzielen. Und die zweite Komponente, die ich brauche, das ist eigentlich das, was, würde ich jetzt sagen, der Link, die externe Empfehlung bei SEO war, ist bei Geo, wie reden andere über mich. Und da sind wir bei dem Thema digitale PR. Und das kann sein, Welche Bewertungen kriege ich? Welche Tests? Wie spricht die Community über mich? Klassische digitale PR, Pressearbeit. Ich sehe digitale PR im Grunde wieder als Gewinner bei dem Thema, wo man sagt, okay, das kriegt jetzt noch mehr Relevanz. Das war vorher sicher auch schon wichtig. Aber jetzt ist, was sagen die anderen über mich? Ist das glaubwürdig? Das wird dazu gewinnen. Gute Nachricht ist, das waren eigentlich alles schon Disziplinen, die wir irgendwie bespielt haben, die in der Realität, muss man sagen, aber natürlich häufig ab einer gewissen Organisationsgröße oft auch sehr verteilt waren. Also jetzt Social Media, eigene Webseite und solche Dinge sind schon oft von sehr unterschiedlichen Personen und man merkt das. Das ist oft nicht ganz konsistent. Es gibt ja keinen Faden. Digitale PR im weiteren Sinne oder PR betreiben ja auch gar nicht alle. Community Building, manche schotten sich ja auch sehr ab und sagen, auf meinen eigenen Kanälen bitte redest nicht drüber und hätte ich die Möglichkeit, würde ich gerne alle Bewertungen abdrehen. Man muss ja auch sagen, ist ja auch nicht für jedes Unternehmen leicht, positive Bewertungen zu kriegen oder selbst wenn man sich wo verbessert hat, gewisse Altlasten auch wieder loszuwerden. Also es ist ja nicht so, dass ich sage, das ist alles easy. Aber wenn man es sich anschaut, muss halt jetzt sozusagen, was reden andere über mich? noch weiter beackern und steuern. Ich glaube, dort, wo wir uns nur hinbewegen, ist, dass nicht mehr alle, so im Performance -Marketing waren wir so getrieben, ich messe, was auf meiner Webseite passiert. Und das ist halt, mit dieser Verlagerung wird das ein bisschen aufhören. Das ist die erste Konsequenz. Wie wir das in Zukunft messen? Ich glaube, so wie das jetzt gemacht wird mit Prompt -Monitoring, dass ich beispielhaft Prompts monitore, ob ich da rauskomme, das ist vielleicht die Antwort in einer Zwischenphase. Möglicherweise, wenn wir alle dann Werbung einbuchen dürfen auf diesen Plattformen, werden wir auch mehr Zahlen kriegen. Also da glaube ich, wird sich schon wieder so mal was bewegen. Ich kann auch verstehen, dass Google ein wichtiges Geschäftsmodell nicht ganz abgraben wird. Ja, Werbung haben sie ja schon angekündigt. Es gibt ja jetzt dieses Commerce -Protokoll, das ganz neu rausgekommen ist, das ich quasi dann schon auf der Antwort einkaufen kann. Da ist ja mit angefeatured, dass es schon auch Werbung geben wird. Das wird natürlich sicher kommen. Werbung haben sie ja schon kommen. Aber ich glaube, aus der Ecke werden wir auch positive Dinge kriegen im Sinne von Zahlen. Aber was da ja noch eine Folge ist, und ich glaube, das ist etwas, worüber noch wenige nachdenken. Wenn die Menschen viel mehr Zeit auf diesem Intermediär verbringen und nicht mehr auf die eigene Webseite gehen, verliere ich die ja in meinem Marketing -Funnel, dass ich die auch weiter beackern kann, sondern ich bin ja schon zwangsweise dabei, dass ich eigentlich entweder im kostenlosen oder in irgendeiner bezahlten Form auf diesem Intermediär in dieser Funnel -Geschichte stattfinde, weil der startet seine Recherche auf dem KI -System und mit vier, fünf Prompts kriegt er seine Antwort. Und im Extremfall würde er dort den Kauf abschließen. So wie das früher war, ich starte meine Recherche, komme auf den Ratgeberartikel der E -Commerce -Webseite, habe die dann in meinem Remarketing vielleicht die Meta, bespiele die auf Instagram, dass ich da top of mind bin, wenn die entscheidungsbereit sind, findet das Spiel ja nicht mehr dann ganz statt. Also da glaube ich, das wird uns noch ein bisschen Kopfzerbrechen bereiten. Je weniger Touchpoints wir selber unter Kontrolle haben, desto mehr sind wir natürlich dann den jeweiligen Plattformen auch ausgeliefert, dass wir dort die Münze einwerfen zusätzlich. Also das deckt sich ein bisschen auch mit meiner Erfahrung. Reputation wird immer wichtiger. Reputation, also die Marke wird immer wichtiger. Eben, wie du richtig sagst, was über die Marke gesprochen wird. Aber nicht nur Produkt, weil man das Produkt versucht zu pushen irgendwie an die Brand. Ihr sollt mitkommunizieren, außer Also sehr viele hadern ja schon damit, eine Serie Metainformation, du bist ein ganz großer Brand, der hat natürlich viel mehr Geld für Brandkommunikation gehabt, aber das muss man jetzt irgendwie eleganter und schlauer machen, habe ich den Eindruck. Letztendlich, also was kann ich technisch, sage ich jetzt einmal, auch machen, damit ich nicht damit überbleibe. ihre strukturierten Daten, also für SEO schon mal richtig auf der Webseite haben wir nicht. Ich sage jetzt da Österreicher, sehr viele Firmen mich hernehmen, da gibt es ja so viele. Kannst du natürlich noch mal erzählen, irgendwie Optimierungsbedarf. Meiner Meinung nach wird das aber jetzt gerade noch viel wichtiger. Und ist da der österreichische Unternehmen oder der österreichische Shopbetreiber ein bisschen so salopp mit seinem SEO -Geo -Understreben? Ja, ich glaube, das Interessante ist, dass jetzt, das sehe ich schon positiv, im Moment mit diesem Geo -Hype, im Moment viel Energie... Energie hineingeht, die in Wirklichkeit sich vor allem kurzfristig in SEO -Erfolge bezahlt machen wird. Weil man eigentlich diese Basishausaufgaben machen muss, die Systeme. Ich muss ja in dieses System, ich muss richtig erfasst werden. Aber auch, wie du sagst, unter Umständen, je nach Phase, da sind wir dann sehr im Detail, auch diese strukturierten Daten. Unter Umständen liefere ich die auch dann für ein E -Commerce -Protokoll, ob das jetzt OpenAI, Copilot, Google ist, dann überstrukturierte Daten. De facto ist das ja nicht sehr agentisch, sondern eigentlich unter der Haube betrachtet sind das sehr klassische Schnittstellen, die da eingezogen werden. Aber das sind alles Hausaufgaben. Da wäre ich eh froh gewesen, wenn man die schon angeht. Und jetzt mit diesem Push, da gibt es ein neues Hype -Thema. Da gehen die Türen auf und die Menschen sagen, okay, jetzt hole ich mir bei dem neuen Kanal das ab. Und das Schöne ist, jetzt wird es am Anfang mal kurzfristig, glaube ich, in der Basis eigentlich einen Erfolg geben. die da Die Webseite bleibt, glaube ich, weiterhin relevant. Dort, wo ich, glaube ich, noch ein bisschen weiterdenken muss, ist wirklich Use Cases und ähnliche Dinge. Cases und ähnliche Dinge. Ich muss eigentlich mehr erzählen, wofür ich eine Lösung bin, weil die KI frage ich ja sehr nach meiner subjektiven Situation. Wenn wir in klassischen Keywords bei einer Google -Suche denken, ist das ja sehr verkürzt. Ich gebe da drei, vier Wörter ein, CRM, KMU und das war es dann so in etwa. Und in dem Fall beschreiben die Leute vielleicht ihre Branche, die Problemsituation und kriegen ja dann Lösungsvorschläge, die sich aus entweder meinen Beschreibungen oder von anderen bilden. Das heißt, da habe ich eigentlich die Chance, dieses System zu beeinflussen mit einer ganz klassischen Methode. Ich muss auf meiner Webseite wirklich erzählen, was ich denn alles löse. Und das heißt, Content -Erstellung ist schon weiterhin wichtig. nur bildte Erfolg unter Umständen nicht mehr immer auf meiner Webseite statt. Ich glaube, für die meisten ist aber sogar eine positive Nachricht, sie sind noch gar nicht so ausoptimiert für Suchmaschinenoptimierung, dass sie auf dieser Achse auch noch etwas dazu gewinnen, wenn sie jetzt Maßnahmen für Geo setzen. Also das ist, wenn ich am Anfang das so ein bisschen gesagt habe, es wird schon schwierig werden, nächstes Jahr möglicherweise mit den Kennzahlen, weil wenn die sagen, wie viel habe ich jetzt auf meine Seite bekommen, sind, wenn man jetzt anschaut, die Zahlen, organisch verweisende Zugriffe, so ganz viel mal Daumen zwischen 0 ,5 und 1 ,5 Prozent. Und nehmen wir an, das geht jetzt durch die Decke und vervierfacht sich, sind wir im Jänner noch nicht bei Zahlen, wo wir jetzt sagen, das war jetzt der Game Changer sozusagen. Kunden mittlerweile. Aber das ist vielleicht, weil das auch die falsche Kennzahl ist, wo wir hinschauen. Weil ich habe den Funnel halt auf etwas beeinflusst, was ich im Moment schwer messen kann. Orte da ein bisschen einen Widerspruch in dem, was du gesagt hast, der vielleicht keiner ist. Das wirst du uns jetzt erklären. Du sagst, es wird sich nicht mehr auf meiner Webseite abspielen. Nur, die Webseite ist für viele Unternehmen der Schlüssel zum Wenn wir einen Webshop nehmen, ist es der Schlüssel zum Kunden. Es muss sich doch irgendwie auf der Webseite abspielen. Es kann ja nicht woanders sich abspielen. Vielleicht bei Händlern, die über Amazon noch irgendwie. Aber wenn ich das sozusagen als KNO, der im B2B -Bereich zum Beispiel agiert, dann wird das zu einer fast unlösbaren Herausforderung. Ich glaube, glaube, die Schwierigkeit ist, dass wir in einer Transformation sind, die durch mehrere Phasen geht. Und ich nehme jetzt bewusst zuerst kein B2B -Beispiel, weil es da leichter ist. Aus Sicht des Konsumenten wäre, wenn ich weiß, dass ich einen Sportschuh Nike Air 43 weiß, brauche, eigentlich schon angenehmer, wenn ich am Ende des Tages schon die Bestellung in einem Google Ding oder was auch immer mache. Der zeigt mir 6, 7 an. Das Produkt kenne ich ja schon quasi. Am Ende wird man sich... und vielleicht, dass ich sage, okay, bei dem Händler bin ich schon gewohnt, die Ware kommt auch an oder so und ich kann sie zurückschicken, drücke ich da auf bestellen und möchte jetzt im Extremfall gar nicht mehr die Webseite besuchen. Die Realität ist, Und möglicherweise wird es nächstes Jahr zu uns gar nicht kommen, weil wir sehen ja bei allen Dingen, bei KI -Rollouts, möglicherweise in der EU tun sich viele Dinge da jetzt sehr schwer aus rechtlichen Gründen. Alleine schon ist es unter Umständen wettbewerbsrechtlich vielleicht gar nicht so einfach, diese Shop -in -Suchmaschine für Google auszurollen. Die haben das vor 20 Jahren auch schon mal sozusagen probiert und sind da auch nicht rausgegangen. Beim B2B wird es unter Umständen schon so sein. dass die Beschaffung, die Transaktion am Ende bei mir ja auch stattfindet oder die Anfrage, aber die Recherche jetzt sich viel mehr in diese Systeme verlagert. Das heißt, ich glaube nicht, dass die Webseite keine Zukunft mehr hat, aber wir werden schlicht und einfach weniger Zeit auf Webseiten verbringen und surfen, wenn wir nicht wirklich entweder wollen, weil es ist ja ein inspirativer Zugang, auch eine Webseite, das ist ja auch die Chance und der Vorteil, weil, wie soll ich jetzt sagen? Ein JetGPT oder Google -Ergebnis ist jetzt nicht sehr inspirativ und bringt mich, bei Mode bin ich jetzt sicher nicht das perfekte Beispiel, aber selbst für mich ist die Darstellung in einem Google oder selbst in einem Amazon, das ist nicht ein inspiratives Erlebnis, wo ich auf die Idee komme, mich zu stylen. Und das heißt, wir wollen ja auch Zeit im Web verbringen in irgendeiner Form. Und bei manchen Dingen wird es auch so sein, dass wir sagen, ich muss das quasi, weil B2B, ich beschaffe etwas, ich möchte Vertrauen in die Firma haben, ich möchte mehr über die Produkte verstehen, als mir meine erste Recherche auf JetGPT ausspuckt. Die haben mir halt gesagt, diese vier Anbieter sind super und die sind anerkannt in Österreich. Und dann schaue ich mir die vielleicht im Detail an, aber diese Anfangsrecherche hat vielleicht gar nicht mehr dann sozusagen auf der Webseite stattgefunden. Du hast gesagt, dass die Webseite dann vielleicht vom Besuch her nicht so relevant sein wird, aber ist die Webseite nicht für die KI -Systeme eigentlich der relevanteste Punkt? Also gewinnt die Webseite nicht doch an Wichtigkeit eigentlich, weil sie ja die Informationen für die KI zur Verfügung stellt, vielleicht nicht mehr in dieser inspirierenden, bunten und dargestellten Form vielleicht, wie sie ja mal irgendwann war, aber ist das nicht dann der zentrale Punkt, um überhaupt in die KI hineinzukommen? Ich finde, im Endeffekt wird das www zur großen Datenbank, die das System mit einem Meta -Browser für mich aufbereitet. Ich bin trotzdem zuversichtlich, dass wir auf Dauer die Webseiten wahrscheinlich sogar noch besser und interessanter gestalten werden. Also dieser Zugang des, ah, jetzt schreibt die Texte für die KI, an das glaube ich nicht, weil die Webseite muss am Ende überzeugen. Ich glaube, das ist der große Irrglaube. Damit komme ich ja nicht rein. Also wir brauchen ja die Qualität und die Originalität oder das IEAT, die Experience, die Expertise, die Authentizität. Ein wichtiges Schlagwort in 2026 bei uns und immer sehr glaubwürdig auch sein. Und das kriege ich mit KI -Texten ja nicht hin. Also da habe ich jetzt auch richtig KI und nicht damit. Ich glaube, der Content wird immer wichtiger werden oder noch wichtiger, als er jetzt schon ist. Ich glaube, das ist der Ja, ich glaube, er wird weiterhin wichtig sein. Die Bemessung oder wo er dann stattfindet und sich auswirkt, wird sich halt ändern. Dort, wo ich glaube, dass wir schon eine gewisse Verlust haben, war der Mensch auf meiner Webseite, habe ich viele Möglichkeiten in der Kommunikation gehabt, die noch auf andere Themen, Punkte, die er vielleicht gar nicht bedacht hat in seiner Recherche. Da könnte ich ihm sagen, ja, ich bei der Fensteraltbausanierung, denk dran, wir machen dir auch den Sockel, schau dir das mal an. Vielleicht würde das JetGPT mir in der Antwort gar nicht liefern. Ich komme nicht auf die Idee, dass das relevant ist. Und dieser Anbieter, der weist mich darauf hin und überzeugt mich deswegen besonders. Also da ist vielleicht schon was verloren. Mich erinnert das ein bisschen sehr überspitzt in der Hotelbranche. Also als Negativbeispiel Booking .com. Man kommt kaum an diesem Intermediär vorbei. Aber ich verliere sehr viel an Individualität. Ich werde so auf Preis und ein paar Eckdaten heruntergebrochen, wie die Menschen dort in diesem Filterding das mal einstellen. Das ist schon was, wo ich sage, das ist ein Negativbeispiel. Aber ich glaube, was schon positiv ist, ein KI -System ist genau, wie du sagst, berücksichtigt ja genau Inhalte, die ich selber erstelle oder die auch. auf Drittseiten über mich gemacht werden. Das ist, glaube ich, auch dieses Game der digitalen PR. Das wird noch eine große Befeuerung, aber da werden sich die Märkte segmentieren, weil für viele Themen wird das einfach auch praktisch nicht stattfinden. So wie jetzt die Website des Backers, sage ich, relativ vernachlässigbar aus Eröffnungszeiten und ein paar Bildern sind, ist für den halt der My Business Eintrag, wo die Bewertungen wichtig sind, wird das. in einem KI -System wahrscheinlich ähnlich laufen. Wenn ich da jetzt frage, Becker offen oder so, würde das dann halt letzten Endes auf sehr ähnlicher Datenbasis, auch relativ ohne Webseite funktionieren. Aber bei vielen Themen, KMU, B2B, bei anderen Dingen, wird das dann schon oft häufig ein Thema sein, wo ich sage, meine Website muss ich eigentlich, es wird uns nicht erspart bleiben, sage ich jetzt etwas überspitzt, die auch weiterhin top zu machen. Ja, und auch die Kommunikation. Also ein Beispiel zu dem Intermediär fand ich sehr spannend. Ich bin gewechselt irgendwie Anfang des Jahres schon von Spotify weg, aus vielen Gründen. Nicht nur, dass halt die zu wenig Geld kriegen, die Künstler, ich bin auf Kobus jetzt. Ich glaube, ich komme aus Frankreich irgendwie, Künstler kriegen viel mehr Geld, ist auch ein bisschen teurer. Und ja, wie immer, also ich bin Android -User, da gehst du halt in den Playstore rein und installierst das irgendwie und dann schließt du halt dort das Abo ab. Dann kriegst du von Kobus ein Mail irgendwie, was ich sehr charmant finde. Übrigens, wenn du es direkt bei uns auf der Plattform des ABO abschließt, ist es viel billiger als bei Google. Also die Versuchen halt in der Kommunikation dann und sehr fair und in einer sehr auf Augenhöhe geführten Kommunikation den User halt wieder abzuholen und den Intermediär im Prinzip ein bisschen auszuschalten. Ich weiß nicht, wie sehr Google sich das gefallen lässt, aber fand ich einen sehr spannenden Ansatz. Ja, ich glaube, das sieht man auch schon für die... In dem Fall für die App -Betreiber, aber ich glaube auch in Zukunft für viele Firmen wird es so, dass da unter Umständen noch mehr Markt zu diesen großen Plattformen geht, nicht jetzt unbedingt das Wunsch -Szenario sein. Also das ist schon so etwas, wo ich sage, finde ich schon etwas schwierig. Die sind schon sehr dominant im Moment und dann kriegen sie noch ein bisschen mehr Power. Macht mich jetzt unbedingt nicht fröhlicher. Wenn ich das aus Agentursicht betrachte, Ist das jetzt gar nicht so einfach, die Wirkungen zu sehen? Ich glaube, da gibt es Plus und Minus. Das wird für die Werbewirtschaft, die jetzige Konzentration in Wirklichkeit auch schon ein Problem. für Konzentration in Wirklichkeit auch schon ein Problem. Und man hat ja eine gewisse Hoffnung, dass vielleicht jetzt mit diesem KI -Change es vielleicht sogar die Fragmentierung da uns auch ein bisschen mehr Luft schafft. Im Moment sehe ich das ehrlich gesagt nicht. Ich habe so dieses Gefühl, am Ende werden da erst wieder zwei, drei Kernplayer übrig bleiben. Man kann gespannt sein, wer es ist. Google, würde ich sagen, hat im Moment so bei allen Fragezeichen einen Haken schon mittlerweile drunter. Und bei den anderen gibt es jeweils so ein, zwei Schrauben, wo ich sage, schwierig. Google ist ja nochmal so ein Stichwort. Wir haben jetzt ein paar Arten der Suche, die wir schon kennen. Dann natürlich die KI -Suche, die Social Search haben wir schon gehabt. Aber ein Trend, über den ich gestolpert bin, der auch geboomt hat, 2025 ist die Visual Search mit unter anderem Google Lens. War mir jetzt nicht bewusst, hast du das wahrgenommen? Hast du da Erfahrungen damit? Ich habe, würde ich sagen, mehr anekdotische Erfahrungen als Zahlen bei dem Thema. Und das macht es immer schwierig. Zahlen Weil das natürlich auch sehr fragmentiert ist im Sinne der Anwendungen. Es gibt einige, die sind... muss ich sagen, kommerziell sehr interessant, weil da gibt es schon etliche Personen, die, der Klassiker ist, ich fotografiere das Kleid, die Schuhe oder so irgendeinen Gegenstand und möchte sozusagen so auch etwas erwerben. Da sehen wir schon, dass das in manchen Kategorien, aber bei Weitem nicht so viele, also das muss man schon sagen, das ist halt bei sehr visuellen Themen häufiger so ein Punkt. Und dann gibt es noch so dieses zweites Thema. Das finde ich zwar jetzt rein aus Suchtechnologie sehr spannend, weil das unglaublich oft auch gut funktioniert, wo Leute alles Mögliche irgendwie fotografieren, wo sie gerne Informationen hätten, aber das rein Informationsgetrieben ist und kaum Werbewirtschaft Impact hat. Das kann sein, die Blume am Straßenrand, damit ich weiß, was das ist. Das ist so eine klassische Abfrage sozusagen. Ich fotografiere die. Das System erkennt extrem häufig auch richtig, was eigentlich die Frage im Fokus ist, weil das ja oft eigentlich gar nicht so einfach ist. Klappt erstaunlich gut. Aber hat natürlich kommerziell auch für die Werbewirtschaft null Relevanz. Das mit den Gegenständen ist deswegen so schwierig, weil ich kenne jetzt sozusagen häufig die Daten für die Bildersuche bei Webseiten und bei den meisten Webseiten ist es insgesamt natürlich eine vernachlässigbare Größe, muss ich auch sagen. Selbst wenn ich das bei Dingen mir anschaue. die im E -Commerce zum Beispiel Möbel hätten, Selbst Beispiel Möbel hätten, wo ich sage, das Thema wäre schon sehr geeignet, da suchen Leute schon so. Also bei Ikea könnte man so zum Beispiel vorstellen, dass das ganz gut funktionieren würde und die da ja auch gut aufgestellt sind. Ja, würde ich jetzt sagen. Was soll ich jetzt sagen? Aber im Verhältnis ist das trotzdem, wenn ich das jetzt nicht nur auf diese... Trotzdem von der Größenordnung ist die Bildersuche jetzt nicht der größte Faktor. und das wirklich, wie gesagt, nur anekdotisch Suchen sind, die wir Ich glaube, dass das weit häufiger im Alltag machen, die gar nicht so sehr jetzt direkt einen kommerziellen Impact haben. Aber das ist dann halt auch sehr schwer, Was soll das ist dann halt auch sehr schwer, weil es ist jetzt mal eine anekdotische Berichterstattung, dann kriegt man manchmal von Google irgendwelche Zahlen oder Studien. wo ich schon sehr vorsichtig bin, weil nach denen würden wir auch alle Voice Search benutzen. Und es ist auch so ein Trend, der aufgepoppt ist. Ja, aber die Materialisierung in der Realität, da tue ich mir noch ein bisschen schwer, weil das unter Umständen auch die Frage ist, was ist denn eigentlich eine Suche oder war das nicht in Wirklichkeit eine Assistenzabfrage? So wenn ich jetzt sage, Wetter Wien, mag sein, dass das manche zu Hause machen. Auf der Straße kann man das nicht sehen, aber vielleicht machen das manche daheim. Oder im Autohaltern. Aber würden wir da jetzt sagen, ist das eine Suche oder eigentlich so eine Assistenzabfrage, die, würde ich jetzt sagen, keine Websuche ist? So würde ich es jetzt mal formulieren. Jetzt sind wir ein Marketing -Podcast und das will ich nach 60 folgen. Haben wir es geschafft. Das Thema KPIs. Und du hast das vorher auch gesagt, du warst ja schon einmal bei uns zum Thema Google Analytics. Google Analytics wird für viele Marketingentscheidern noch immer als die absolute Wahrheit hergenommen. Da wird nicht drüber diskutiert. Jetzt verliert der Traffic immer weniger, auch durch die KI -Geschichten. Zwei Sachen. Glaubst du, dass man das den Marketingentscheidern auch näher bringen muss, dass sich das verändert hat, aus der einen Sicht heraus? Und das Zweite ist, glaubst du, dass es so etwas wie GA4 auch wie... KI GA4 geben wird, wo man quasi in einem separaten System sieht, was dort wirklich abgeht und das dann vielleicht wieder die Wahrheit darstellen sollte, die es aber nicht ist? Ich glaube, das eine ist, was man schon kommunizieren muss, ist, dass man sieht, dass im Thema Information suchen und dementsprechend auch Informations... Content und Aufrufen auf Webseiten, das müssten eigentlich auch schon viele gesehen haben, dass dort die Zahlen zurückgehen. Das muss man klar sagen. Also wirklich bei Informationsthemen, das geht zurück. Und vor allem, muss ich sagen, wirklich sichtbar, messbar in den Zahlen, seitdem Google diese AI -Overviews auch in Österreich anbietet, dass man sagt, ich kriege eine schnelle Antwort schon eingeblendet. Damit fällt schon sehr, sehr viel weg, weil das... kostenlose Einträge einfach nach unten drückt und selbst wenn da Quellen am Desktop rechts sind, da klickt dann kaum jemand drauf. Also das müsste eigentlich schon aufgefallen sein, beziehungsweise dass wir doch noch Kommunikation brauchen, dass das ein Thema ist, das sich glaube ich noch vergrößern wird. Die Frage, ob wir ein Analytics für KI kriegen, ich glaube wir werden eine Fragmentierung kriegen und irgendjemand wird dann ein Meta -Tool draufbauen, weil ein Google wird vielleicht im Sinne so ähnlich wie eine Search -Konsole mir ansagt, wann war meine Website sichtbar, vielleicht auch da Informationen liefern. Ich bin jetzt optimistisch, auf der Zeitachse muss ich aber auch sagen, ist das vielleicht dann 2027 oder so? Man weiß es nicht. Also ich glaube, wir werden da Daten kriegen, aber dann hätte ich die jetzt für den einen Anbieter. Dann muss ich hoffen, dass mir vielleicht ein Microsoft etwas mitgibt. Und auch wir sehen ja da die Fragmentierung. Alleine bei Google gibt es ein, AI -Overview, einen KI -Modus und einen Gemini. Und ein Co -Pilot, der ist ja sozusagen im Edge abrufbar, im Browser von Microsoft oder in anderen. Und dann ist das möglicherweise in meinem Office mit drinnen. Möglicherweise komme ich in einer KI -Antwort dort vor. Wir reden ja nicht mehr nur über Browser -Sichtbarkeit, sondern möglicherweise auch in einem ganz anderen generierenden System. Und dann habe ich ein OpenAI und noch viel mehr kleinere Anbieter. Das heißt... Vielleicht werden wir dann irgendwann sehen, dass mir eine Software die Möglichkeit anbietet, die Statistiken aus drei, vier Tools herauszuziehen und dann mehr oder weniger gut aggregiert zusammenzustellen. Da bin ich schon optimistisch, das wird schon kommen, aber die Reise wird da schon länger sein und wir werden sicherlich weniger Informationen haben, als ich ja technisch messen kann bei meiner eigenen Webseite. Jetzt hast du vorher auch zu einem spannenden, das ist nicht abgesprochen gesagt, die Leute, die nach den Nike -Schuh suchen oder schon wissen, was sie haben. Was ist jetzt das Thema Marke und Brand? Wird das in Zukunft nicht wichtiger? Also als Beispiel dazu, wenn du schon in die Suchanfrage hineingibst, wo gibt es denn Nike irgendwas in Weiß zu kaufen, dann wirft dir die KI das Ergebnis aus. Die andere Suchanfrage wäre ja, was ist ein passender Sneaker in Weiß, dann muss ich technisch aufbereitet sein, dass das passiert, kämpfe aber natürlich gegen alle Anbieter dieser Welt, die halt irgendwie sich gut optimiert haben. Sollte nicht eigentlich die Richtung dorthin gehen, dass meine Suchanfrage dorthin geht und sagt, welcher Sneaker ist genauso gut wie der Nike in Weiß, also dass ich die Marke eigentlich noch mehr stärken muss. damit sie in der KI -Suchanfrage schon von Anfang an eine Relevanz spielt? Das wäre natürlich die Königsklasse, wenn ich schon sozusagen in der Suche vorkomme. Also für mich ist das ja, wenn ich ja als Hersteller schon genannt werde, ich möchte eine Nike oder ich möchte eine Gorenje Waschmaschine, welches Modell passt zu mir, ist ja sozusagen aus Sicht des Herstellers schon mal Hacken drunter. Und die Zweiten, die sich hoffentlich um ihre Marke gekümmert haben, sind die Händler, dass die auch noch... Weil das ist jetzt quasi die Folgefrage, wenn ich jetzt das Modell empfohlen bekommen habe, braucht ihr das XY? Würde ich vielleicht auch fragen, ja, und bei welchem Händler gibt es das? Und dann listet mir hoffentlich das System auch einen auf, wo sie sagen, ja, der ist berühmt für seinen Service und stellt das auf und transportiert die andere auch ab. Also das heißt, ich glaube, wir kommen ja zu dieser Antwort, der Eric Schmidt von Google hat das ja schon vor, weiß ich nicht. Man stellt ja manchmal fest, die Vorhersagen von denen waren erstaunlich langgültig, sozusagen vor, glaube ich, 15 Jahren oder so, gesagt, die Marke ist nicht das Problem, sondern die Antwort. Ich finde ja total interessant, wenn man so in dieser Ursuppe von Google schaut, was die für Dinge eigentlich vorweggenommen haben. Die haben immer gesagt, sozusagen, wir sind dafür da, die Informationen zur Verfügung stellen. Die haben nie gesagt, das sind jetzt eine Suchmaschine, die Traffic bringt oder so und Menschen auf Dokumente. Also das war schon vor Mobiltelefon zu jeder Zeit verfügbare Informationen, haben die das eigentlich schon überrissen, wohin die Reise geht. In einer Tiefe, die ich eigentlich rückwirkend sehr, sehr interessant finde. Ich würde natürlich jetzt gerne wissen, was sie sich jetzt für die Zukunft denken. Wir sind eine AI First Company, war glaube ich auch schon 2016 oder so. für die Zukunft denken. Da war das eigentlich auch schon relativ weit gedacht. Deswegen darf man jetzt gar nicht so überrascht sein, in welcher Schlagzahl da jetzt diese Produkte bei denen rausfallen, weil die sind halt dafür aufgestellt. Ich bin ja eher bei anderen überrascht, wo diese Lücke daherkommt. Also so ein Apple oder so, die so... nackt dastehen und jetzt dann sagen, ja, jetzt muss ich mir das zukaufen von jemandem. Aber die KI -Suchmaschine ist jetzt keine Möglichkeit, eine Brand aufzubauen. Also ist das nicht eigentlich die Chance für alle anderen digitalen Medien, also sei es jetzt, ob es Bewegtbild, Video, Streaming, vielleicht sogar wieder das Plakat, Autofom in irgendeiner Art und Weise, Audio, Radio. Ist das nicht wieder die Chance für diese Medien, Marken zu bilden, um hinten heraus über die KI sogar zu gewinnen? Ich glaube, das ist die gleiche Chance, wie sie bisher war. Die Suchmaschine, die klassisch... Ja, ich glaube auch nicht ganz genutzt. Und man muss ja auch sagen, ich komme ja selber aus dem Performance -Marketing -Eck, das heißt, ich bin jetzt wahrscheinlich nicht der beste Berater für Brand, aber ich sehe dort den Effekt, dass das einen erheblichen Hebel hat, wenn man Brand hat und Brandstärke, Markenstärke. Aber die Suchmaschine war immer ein nachfrageorientierter Kanal. Das war nie bedarfweckend, sondern immer bedarfdeckend. Und dementsprechend, bedarfweckend, das Plakat, das man sagt, macht Urlaub in Kärnten, ist halt sozusagen wahrscheinlich auch in Zukunft ganz, ganz wichtig, dass das da ist und dass ich dann eher dort eintippe, was kann ich da machen. Aber es ist halt schwer messbar, so wie bisher. In der getatengetriebenen Welt halt dann, wo zahlt es dann ein? Schwer kommunizierbar. Ja, das ist sozusagen, ich glaube jetzt das schwere Schicksal der Performance -Agenturen und der Leute, die in -house sozusagen sich über die Rechtfertigung, über die Kennzahlen und wir können das alles so super messen. Das ist jetzt eine Last, die wir in Zukunft irgendwann tragen werden und möglicherweise transformieren müssen und zu neuen Antworten kommen. Und ich würde jetzt gern hier schon die Antwort haben, aber das ist etwas, das wird sich finden. Ich glaube, wir werden auch mehr Zahlen kriegen in Zukunft, aber diese Transformation, jetzt ist der Hype, das ist super, weil das gibt doch die Energie, wirklich Dinge, die notwendig sind, zu machen. Es wird wie immer ein kleines Tal der Enttäuschung auch kommen, wo man sagt, boah, jetzt habe ich so viel Energie reingesteckt und ich kann es noch immer nicht messen. Aber dann, glaube ich, werden wir auch langsam in dieses neue Umgehen mit WWW kommen. Also da bin ich sehr zuversichtlich. Das heißt, um zu einem Abschluss auch zu kommen, das heißt Marke grundsätzlich nicht vernachlässigen, weiterhin daran glauben und zu machen. Zum Abschluss eine Frage an dich. Wir haben jetzt ganz viele Themen behandelt. Wie verhält sich der User? Wie hat sich das Suchverhalten verändert? Was müssen Unternehmen vielleicht das ein oder andere tun? Was spielt die Webseite für eine Rolle in Zukunft? Wenn du zwei oder drei Tipps geben dürftest, und du musst das jetzt auch, was würdest du jetzt Marketeers oder Unternehmen raten, denen das Passwort Geo jetzt wieder vor den Kopf geschnallt wird? Was sollen sie tun oder mit was sollen sie sich beschäftigen und nur draufsetzen oder trotzdem die Basisarbeit weiterhin machen? Ich glaube, die gute Nachricht ist, die Basisarbeit ist die Basisarbeit, die für Geo notwendig ist. Geo dockt aus meiner Sicht auf diesen SEO -Part auf. Ich muss den Content erstellen, aber ich muss mich jetzt auch mit dem Thema Marke und digitaler PR auseinandersetzen. Es wird in Zukunft gelten. Was erzähle ich auf meinen digitalen Kanälen? Und was erzählen die anderen über mich? Das wäre, glaube ich, beides zu beackern, damit ich in Zukunft auch sichtbar bin. Und du musst nicht gleich LLMS txt auf die Webseite stellen? Nein, ich glaube, all diese Hacks werden Gott sei Dank wieder verschwinden und Hoffnungen. Es ist auch mit all den Manipulationsmöglichkeiten, die jetzt vielleicht noch gehen, in ein, zwei Jahren wird das kein Thema mehr sein. Was habe ich mitgenommen aus dieser Episode? Also so ein ganz zentrales Element ist so diese, ich habe da so einen Doppelpfeil hingemacht, das hat der Jan so beschrieben, surfen zwischen wollen und müssen. Das heißt, wir müssen uns diese ... Geo -Geschichte in Bezug auf einen Meta -Browser, oder er hat auch einen anderen Begriff dafür verwendet, Intermediär, vorstellen. Und das heißt, das Surfen, das Klassische wird zum Wollen. Und das, was wir müssen, das werden wir wahrscheinlich sehr stark in diesen Meta -Browser hinein verlagern. Das bedeutet aber auch gleichzeitig, dass ein inspirativer intuitiver Zugang an vielen Stellen verloren geht, der jetzt auf Webseiten stattfindet, weil dieses schnelle Ergebnis oder dieses vermeintlich gute Ergebnis, das man mit einer KI -Suche erzielen kann, vielleicht ganz viele Leute abhält, dann sozusagen da tiefer zu gehen, auch diese Verknüpfungen, das fehlt heute noch. Dann haben wir sehr viel über das Thema Zahlen geredet. Auf der einen Seite die KPIs, da stehen bei mir jetzt drei Fragezeichen, weil wir sind in einer Übergangszeit, wir wissen ja nicht, wohin sich das bewegt. Und das Zweite ist auch die Zahlengrundlage, jetzt Entscheidungen zu fällen. Die fällt, es gibt wenig Studien, wie sie verlässlich sind, das muss sich jeder selber entscheiden. Dann die Learnings, die ich mitgenommen habe, die sind eigentlich relativ simpel, aber in der Umsetzung vermutlich. Ziemlich aufwendig. Das eine ist, man muss seine Kanäle in Zukunft sehr, sehr konsistent führen und bespielen. Das wird sicher für manche Unternehmen, der Jan hat es auch angesprochen, gar nicht so einfach sein, weil da immer so diese persönliche Größe einfließt, weil unterschiedliche Leute diese unterschiedlichen Kanäle betrauen. Wie sehr diese Konsistenz dann auf das Ergebnis wirkte, sei gefragt. Ich habe im Vorfeld dieser Sendung JGPD gefragt, was er mir raten würde. Und JGPD hat mir geraten, bitte verwende keine KI -generierten Texte für diese Dinge. Klingt jetzt sehr spannend, aber ich kann das gut nachvollziehen. Und das Zweite ist das Thema digitale PR. Was denken andere über mich? Das wird wahrscheinlich dann im Verhältnis stehen mit dieser Konsistenz, die ich auf meiner Dinge erzeuge. Was natürlich für viele Unternehmen, die klein sind, die unterm Radar sozusagen laufen, eine ganz schön schwierige Geschichte sind. Und wo sich wahrscheinlich sehr viele verabschieden müssen, das habe ich auch mitgenommen, ist das Thema Browser -Sichtbarkeit. Das wird sicher noch zum Thema sein, wie sich das dann auf so Dinge wie Funnelmarketing und so weiter auswirken wird. Das sei einmal dahingestellt. Liebe Hörerinnen und Hörer, am Ende der Sendung muss ich sagen, wir haben ganz viel geredet, wir sind ganz weit über der Zeit, aber ich habe so das Gefühl, wir haben nur an der Oberfläche gekratzt. Da wird noch ganz viel auf uns zukommen und ich bin ja schon gespannt, da hat sich ja... Schon angekündigt für 2027. Wir werden auf das Angebot zurückkommen von Jan Königstädter. Wir werden das machen. Auf jeden Fall möchte ich mich bedanken bei dir, Jan, fürs Kommen, für deine Expertise. Und ja, ich muss sagen, obwohl ich mich jetzt mit JetGPD relativ lange vor dieser Episode unterhalten habe, habe ich über dich deutlich mehr mitgenommen, als das, was man JGPD in einem sehr langen Chat, muss ich auch dazu sagen, zurückgeliefert hat. Vielen Dank fürs Kommen und vor allem vielen Dank für die wirklich tollen Einblicke. Danke für die Einladung. Dann bedanke mich ich bei meinen beiden Posts, beim Willi Steindl von Resync Consulting. Für das Dasein. Naja, und immer diese... Ich meine, der Willi ist unser KPI -Mann, oder? Ja, gar nicht, Leute. Das hat die KI irgendwie ausgeworfen, Ja, gar nicht, Leute. Das hat die KI irgendwie ausgeworfen, also der KPI -Mann. Das ist ja interessant eigentlich. Ich bin eher so der Praktiker. Mich interessiert, wie macht man es praktisch irgendwie? Wir werden deinen Anzug kaufen. Sehr viel. Einen Anzug? Ja, einen roten, werden deinen fest ansitzenden KPI -Mann -Anzug. Okay, das wirft Fragen ab. Naja, das ist dann was fürs Branding. Da müssen wir wieder Fotos posten in Zukunft. Der Peter ist ja auch so Brand -Großmeister, Da müssen wir wieder Fotos posten in Zukunft. Der Peter ist ja auch so Brand -Großmeister, den er schon mal gesehen hat auf einer Bühne, weiß, wovon ich spreche und von seinen T -Shirts. Ja, danke Jan. Wieder viel schlauer geworden. schon mal danke Jan. War sehr spannend. Also die Quinte sind es für mich. Alles geht rasend schnell, aber wir haben so viel grundlegende Arbeit schon gemacht, dass wir können auch ein bisschen entspannt sein. Also entspannt sein ist, glaube ich, immer eine gute Sache. Ich glaube immer, die Kernantwort ist immer, machen und nicht nur zuschauen. Ja, dann vielen Dank auch an Peter Rosenkranz von Media4More, der es geschafft hat, den Jan zum zweiten Mal daherzukriegen, weil man muss dazu sagen, die alte Sendung über... SEO und da haben wir sehr viel über Google Analytics geredet. Die gehört also zu unseren Spitzenreitern, was die Aufrufe anbelangt. Also schauen wir mal, wie sich das entwickelt. Wahrscheinlich wird das wieder so ein Trainer werden. Also vielen Dank, Peter, für die kommende Einladungspolitik und auch die Fragen und das Brand hochleben lassen. Vielleicht muss ich noch ein Foto machen, das ich dann auf LinkedIn poste mit einem T -Shirt, damit man sieht, worum es geht. Dankeschön und danke Jan fürs Kommen. Gut, dann bedanke ich mich, liebe Hörerinnen und Hörer. Ich halte besonders fürs Durchhalten, weil ich glaube, für Leute, die jetzt nicht so ganz tief drinnen sind in der Materie, da sind einige Dinge vorgekommen, die durchaus zum Nachdenken anregen, vielleicht auch in eine Richtung, um zu sagen, da gibt es bei mir noch viele weiße Flecken auf der Landkarte. Wahrscheinlich nicht bei großen Unternehmen, aber bei kleineren Unternehmen und mittleren Unternehmen, da durchaus jetzt einen Handlungsbedarf haben. Also vielen Dank fürs Durchhalten und vielen Dank fürs Zuhören. Mein Name ist Thomas Nassvetter. Ich bin vom Planet Podcast und habe die Freude, diesen Podcast schon so lange, vier Jahre sind es jetzt dann, zu produzieren. Und wie immer wünsche ich Ihnen an dieser Stelle eine gute Zeit. Machen Sie es gut und bleiben Sie uns gewogen. Uncrypted. Uncrypted. Uncrypted.