Von SEO zu GEO: Wie KI die digitale Sichtbarkeit neu definiert
Zu Gast im UNCRIPTED Studio ist Jan Königstätter, Geschäftsführender Gesellschafter Otago Online Consulting GmbH
20.01.2026 57 min
Zusammenfassung & Show Notes
In Folge 62 erklärt SEO-Experte Jan Königstätter, warum Marketer ihre Nutzer im Marketing-Funnel verlieren – und was das für Unternehmen bedeutet. Der entscheidende Unterschied zwischen klassischer Suchmaschinenoptimierung und GEO (Generative Engine Optimization) liegt darin, dass KI-Systeme bereits zusammengefasste Antworten liefern. Nutzer müssen nicht mehr auf Webseiten klicken.
Das führt zu grundlegenden Veränderungen. Websites erhalten zwar weniger direkte Besuche, werden aber als Datenquellen für KI-Systeme wichtiger denn je. Hier kann man durchaus von einem Paradoxon sprechen. Königstädter warnt vor einem gefährlichen Kreislauf: KI-generierte Falschinformationen fließen in Trainingsdaten ein und trainieren neue Systeme – kritisches Hinterfragen wird damit wichtiger denn je und von Menschen geschriebene Texte gewinnen an Bedeutung.
Was können Unternehmen tun? Konsistente Kommunikation über alle Kanäle hinweg, digitale PR und strukturierte Daten werden entscheidend. Wie viele österreichische Unternehmen haben bei SEO-Optimierung noch Nachholbedarf? Viele, sagt der Experte, aber der aktuelle GEO-Hype bietet kurzfristige Chancen für schnelle SEO-Erfolge.
Während traditionelles Performance-Marketing an Bedeutung verliert, gewinnt Markenreputation zunehmend an Relevanz. Authentische, nicht KI-generierte Inhalte bleiben zentral – keine kurzfristigen Hacks, sondern langfristige Strategie.
Hört rein für tiefgreifende Einblicke, die über KI-Antworten hinausgehen.
Zur Person
Jan Königstätter ist Mitgründer von Otago Online Consulting GmbH und zählt seit über zwei Jahrzehnten zu den prägenden Köpfen rund um Webanalyse, SEO und digitale Strategien. Nach Stationen als technischer Leiter bei immodirekt.at und Projektleiter bei derstandard.at bringt er seine Expertise heute auch als Lektor an mehreren FHs sowie als Google Certified Trainer ein. Heute in UNCRIPTED spricht der bekennende „ins WWW Verliebte“ über SEO und GEO im Spannungsfeld von Suchmaschinen, Plattformen und Nutzerintention.
Wir freuen uns wie immer über eine Bewertung auf Apple oder Spotify. Anregungen und Fragen bitte an: contact@uncripted.com
UNCRIPTED Hosts:
- Peter Rosenkranz: CEO & Founder von media4more
- Willy Steindl: CEO & Founder von re.think Consulting
Moderation und Produktion:
- Thomas Nasswetter von planet-podcast.com
Transkript
Wenn die Menschen viel mehr Zeit
auf diesem Intermediär verbringen
und nicht mehr auf die eigene
Webseite gehen, verliere ich die
ja in meinem Marketing -Funnel,
dass ich die auch weiter beackern
kann, sondern ich bin ja schon
zwangsweise dabei, dass ich
eigentlich entweder im kostenlosen
oder in irgendeiner bezahlten Form
auf diesem Intermediär in dieser
Funnel -Geschichte stattfinde,
weil der startet seine Recherche
auf dem KI -System und mit vier,
fünf Prompts kriegt er seine
Antwort.
Und im Extremfall würde er dort
den Kauf abschließen.
Hallo in 2026, in einem neuen Jahr
mit vielen spannenden Themen und
noch mehr Folgen von Uncrypted,
dem Marketing -Podcast.
Dies ist unsere Folge Nummer 62.
Und mein Name ist Peter Rosenkranz
von Mediafumor.
Und heute wieder vollständig im
Studio, auch wie beim letzten Mal,
mein Co -host Willi Steindl von
Reason Consulting.
Hallo Willi.
Hallo Peter.
Hallo lieber Gast.
Hallo Thomas.
Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer.
Ein gutes neues Jahr ist jetzt
fast schon ein bisschen spät, aber
trotzdem.
Willkommen in 2026.
Genau.
Und auch dabei natürlich unser
Moderator und Produzent Thomas
Nasswetter vom Blended Podcast.
Hallo Thomas.
Hallo und grüß Gott, liebe
Hörerinnen und Hörer.
Hallo liebe Hosts und...
Lieber Gast.
Genau.
Und lieber Gast, herzlich
willkommen im Studio.
Hallo Jan. Hallo.
Freut mich da zu sein.
Jan Königstädter ist Mitgründer
von Otago Online Consulting und
zählt seit über zwei Jahrzehnten
zu den prägenden Köpfen rund um
Thema Webanalyse, SEO und digitale
Strategien.
Nach Stationen als technischer
Leiter bei ImmoDirect
at und Projektleiter bei der
Standard bringt er seine Expertise
heute auch als Lektor an mehreren
FHs sowie als Google Certified
Trainer ein.
Heute in Uncrypted spricht der
Bekennende ins www
verliebte über SEO und Geo im
Spannungsfeld von Suchmaschinen,
Plattformen und
Nutzerinteraktionen.
Willkommen noch einmal Jan im
Podcast.
Schön, dass du zu uns ins Studio
gekommen bist.
Jetzt haben wir in der Hörerschaft
nicht nur die tiefen Experten
sitzen, sondern auch wirklich
praktische Leute, die sich
vielleicht nicht täglich mit dem
Thema SEO und Geo beschäftigen.
Vielleicht kannst du uns ein
bisschen abholen.
Was bedeuten die Begriffe
eigentlich SEO und GEO und warum
ist das für alle relevant und
worin unterscheidet sich
vielleicht GEO von SEO, um einmal
so ein bisschen allgemein das
Thema abzuholen?
Gerne.
Ich glaube, es ist ja eigentlich
sehr knackig auf den Punkt
gebracht.
Wir alle wollen sichtbar im Moment
des Bedarfs sein.
Die Suchmaschine deckt das ganz
gut ab.
Es muss eine Nachfrage geben.
Der Mensch tippt was ein oder
sucht vielleicht sogar über ein
Foto oder über andere
Möglichkeiten Audio.
Und in der Suchmaschine haben wir
bisher im Grunde wie so eine Art
Navigator gehabt, die uns dann auf
Dokumente hinbringen, wo wir dann
unsere Informationen selber
zusammensuchen müssen.
Suchmaschinenoptimierung, SEO,
Search Engine Optimization, war da
der Weg, möglichst sichtbar zu
sein.
Und bei Geo geht es jetzt darum,
Generative Engine Optimization.
in den diversen KI -Systemen auch
möglichst sichtbar zu sein.
Der große Unterschied ist, die
großen Hoffnungen, dass das jetzt
quasi der Traffic 1 zu 1 von der
Suchmaschine zum KI -System
wechselt, die zerstöre ich jetzt
gleich am Anfang, weil der USB ist
halt, dass mir dort, ich sage
jetzt die Mühe der Ebene, die
Information, Extrahierung aus
einzelnen Dokumenten erspart
bleibt und ich möglichst die
Antwort mundgerecht schon
geliefert bekomme.
Das heißt, du hast das jetzt schon
angesprochen, der User oder der,
der die Information bekommt, muss
ja dann nicht mehr auf eine
Webseite gehen.
Ich glaube, ist das der größte
Unterschied eigentlich, weil du
auch von Traffic gesprochen hast?
Ich glaube schon, dass es mehrere
Unterschiede gibt, aber das ist
sicherlich einer der wesentlichen
Unterschiede.
Im Kern habe ich ja ein System,
das eine Synthese aus vorhandenen
Informationen erstellt.
Es kann natürlich sein, dass ich,
sage ich, so klassisch am Ende des
Funnels auch für eine Aktion auf
eine Webseite möchte.
Aber gerade bei Informationssuche
bin ich vielleicht einfach
zufrieden, wenn mir das System
meiner Wahl erklärt hat, wie ich
mein Problem löse und ich muss gar
nicht mehr auf eine Webseite.
Aber auf welche Daten greift dann
die KI zurück?
Weil das ist ja auch ein ganz
großes Thema gewesen.
Am Anfang hat es quasi alles
abgenommen, dann haben irgendwie
Unternehmen versucht, auch das ein
bisschen zu sperren, um den
Content doch heilig zu halten.
Auf was greift jetzt dann die KI
retour oder zurück?
Ich würde es in drei
grundsätzliche Fälle
unterscheiden.
Der erste, so wie eigentlich
JetGPT gestartet hat, da war ein
trainiertes System.
Man muss sagen, die haben sich
halt im Web und aus sonstigen
Quellen frei bedient.
Nutzungsrechte, Copyright,
ähnliche Überlegungen haben da
keine große Rolle gespielt,
spielen auch noch immer keine
große Rolle, muss man sagen.
Aber das System hat rein aus einer
einmaligen Datenbank Dinge
bezogen, hat keine
Aktualitätsbezüge gehabt.
Dann gibt es den zweiten Fall, wie
jetzt noch immer in ChatGPT, die
haben sich weiterentwickelt,
funktioniert, dass sie im Fall der
Fälle sagen, okay, für diese
Abfrage, die der User macht,
brauche ich vielleicht auch
aktuelle Informationen.
Wer zum Beispiel Der User tippt
ein, warum will Trump Grönland?
Ist jetzt nicht in den
Trainingsdaten vielleicht von 2024
mit dabei oder das System sagt,
ja, ich glaube, das hat einen
Aktualitätsbezug, das könnte aber
auch etwas sein, ich möchte einen
regionalen Dienstleister finden
oder so.
Dann wird es über diverse
Schnittstellen auch so etwas wie
ein Suchsystem zusätzlich
mitbenutzen und daraus eine
Antwort synthetisieren.
Und die dritte Variante, das ist
mehr so, wie man das von Google
kennt, die eigentlich sagen, Ich
habe jetzt in dieser AI -Overview,
also in der normalen Suche, wenn
so ein Text generiert wird, ich
habe eine Websuche und erstelle
mit der KI dann eine
Zusammenfassung auf meine
Resultate.
Das sind eigentlich so diese drei
Systeme.
Man muss dazu sagen, Google hat
halt mehrere.
Mit Gemini haben sie so etwas wie
im Grunde von der Logik, wie
JetGPT und mit dieser AI -Overview
mehr.
Ich habe eine Websuche, auf die
Antwort klatsche ich dann quasi
eine Zusammenfassung drauf.
Und man sieht schon, das, was,
glaube ich, ein springender Punkt
ist, das Web wird zur abgefragten
Datenbank und im Grunde haben wir
so eine Art Meta -Browser, was ich
als Konzept schon sehr spannend
finde, weil, wie du gesagt hast,
die Liebe zum WWW und man sieht
sozusagen, da findet eine
Transformation statt und auf der
einen Seite total spannend, auf
der anderen Seite wird das
Ökosystem sicherlich stark
verändern.
Das heißt, Geo ist jetzt nicht nur
ein Hype, der dann wieder schnell
weg ist, sondern das ist ein
System oder eine Mechanik, die
bleiben wird aus deiner Sicht
heraus.
Ich glaube, es wird nicht nur
bleiben, sondern wir werden sehen,
der Impact wird noch weit größer
werden.
Man sieht ja jetzt auch schon die
ersten Bausteine, dass ein Google
sagt, naja, die Transaktion könnte
doch auch bei mir stattfinden.
OpenAI hat das schon früher
gesagt.
Das heißt, eigentlich versuchen
diese Player, noch wichtiger zu
werden, eigentlich der
Intermediär.
Die Aktion soll bei mir auch
stattfinden und nicht nur die
Suche und dann findet die Aktion
auf der Webseite statt.
Also die wollen das grundsätzlich
umpflügen.
Gleichzeitig muss man auch sagen,
es wird wie immer sein, dieser
Hype -Cycle, jetzt ist so ein
großes Hype -Thema und alle haben
die großen Hoffnungen von Milch
und Honig für Geo -Aktivitäten.
Ich glaube, wir werden 2027
vielleicht im Jänner
zusammensitzen und dann wird
gerade so die Phase sein, wo die
Leute sagen, ja, hat sich das
jetzt materialisiert?
Und dann wird, glaube ich, die
Schwierigkeit sein.
Möglicherweise müssen wir auch
Erfolg an anderen Kennzahlen
messen, die vorher mit Traffic
sehr einfach waren, aber mit
Sichtbarkeit in einem KI -System
andere Möglichkeiten.
Da sind wir dann schon schnell auf
Sichtbarkeit vom Plakat sozusagen
in gewisser Weise jetzt etwas
überspitzt formuliert.
Vielleicht aus meiner Sicht würde
ich gerne zwei Sachen trennen.
Das eine ist das Thema, was
bedeutet das für Unternehmen?
Du hast das jetzt schon ein
bisschen angedeutet.
Da möchte ich nachher darauf
eingehen und komme darauf auch in
Richtung KPIs.
Aber auf der anderen Seite würde
ich gerne noch mal ganz kurz auf
die Seite gehen des Users.
Wie?
verändert sich das gerade?
Also das Thema Googlen oder das
Wort Googlen hat ja in jede
Begrifflichkeit es geschafft und
jeder weiß, was damit gemeint ist.
Wie hat sich das aus der Sicht
heraus oder kann man schon
Tendenzen sehen, das Verhalten der
Menschen da draußen verändert?
Also die sagen ja nicht sehe und
gehe und unterscheiden da nicht
drunter, sondern die verhalten
sich ja so.
Also was hat sich von der Seite
einmal geändert?
Ich kann das ehrlich gesagt nicht
perfekt über Daten sagen, weil wir
sehen natürlich bei Kunden gewisse
Dinge.
Man hat viel anekdotisch
irgendwie.
Es gibt zwar Studien, aber sind,
finde ich, oft auch noch relativ
dünn oder dann schnell veraltet.
Aber wenn ich mir so als Beispiel
an der FH das anschaue.
Da ist die Nutzung schon sehr,
sehr hoch.
Also um Themen zu lösen, das
bietet sich natürlich auch rein,
sag ich, inhaltsbezogen an.
Aber wenn man dann so auch fragt,
wie viele haben denn ein bezahltes
Abo, ist das gar nicht zu wenig.
Die meisten teilen sich das so wie
ein Netflix -Abo,
interessanterweise.
Also Privacy ist da offensichtlich
kein großes Thema.
Das finde ich sehr interessant.
Aber noch geht das ja, dieses
Teilen.
Es wird bei Netflix dann auch
irgendwann sein Ende finden.
Aber es gibt...
Offensichtlich schon auch eine
Zahlungsbereitschaft.
Andere setzen drauf, ja, mein
Arbeitgeber wird das eh zahlen,
wozu soll ich?
Oder ich kann ja auch Systeme
kostenlos im Rahmen irgendwie ganz
gut verwenden.
Aber ich glaube, die Nutzung ist
da.
Und es ist ja nicht immer, dass
die Systeme nur zu einer Suche
verwendet werden.
Man muss ja im Kopf halten, die
sind ja eben eigentlich...
Das Suchen ist ein Feature von
vielen.
Es ist ein Assistent, der kann was
für mich auch erledigen.
Das wird, glaube ich, auch noch
zunehmen.
Er kann mir eben diese Mühe des
Surfens abnehmen.
Meine Grundthese ist ja in die
Zukunft.
Wir werden nur surfen, wenn wir
entweder wollen oder es wirklich
müssen.
Derzeit müssen wir fast immer,
aber in Zukunft.
werden wir weit weniger häufig
surfen müssen.
Weil wir haben andere
Möglichkeiten.
Und man muss ja auch sagen, so
angenehm ist das www auch nicht
immer.
Wir wissen alle, wir haben oft
viel Zeit für irgendwelche Dinge
verwendet, um eine Kleinigkeit
herauszufinden und dann nochmal
vielleicht auf einer dritten und
vierten Webseite das zu challengen
und zu vergleichen.
Und ich finde, Menschen lösen
Probleme wie Wasser.
Geringster Widerstand, dort laufen
wir entlang.
Der AI -Assistent ist natürlich
dann immer so verlockend, wenn wir
uns gar nicht auskennen bei einem
Thema, dann kriege ich die
Antworten mundgerecht geliefert
und glaube sie, laufen wir
entlang.
ich die Antworten mundgerecht
geliefert und glaube sie, weil sie
überzeugen mich ja, weil ich mich
nicht auskenne.
Da möchte ich jetzt gerade
einhaken, weil das ist für mich so
ein bisschen dieses spannende
Thema, nachdem ich sehr viel mit
KI arbeite, also nicht nur mit
Generative -KIs, sondern auch sehr
mit bezogenen KIs von Podcast
-Produktionen und so weiter.
hat man ja immer so eine Grauzone
da drin.
Es ist völlig egal.
Man kann es halluzinieren und
ändern.
Ich kriege nicht immer diese
Ergebnisse raus, die sozusagen
deckungsgleich sind.
Die KI lernt zwar dazu, aber es
verschlimmt, bessert sich immer
wieder.
Und jetzt ist ja das eine
Blackbox, die KI.
Das muss uns ja allen klar sein.
Was heißt das jetzt für mich als
Unternehmen übersetzt?
Wie kann ich mit dem umgehen?
Und was heißt das für mich als
Endkonsumenten?
Weil ich weiß ja nicht, ich kann
ja ganz schlecht kontrollieren, ob
in meinen vielen Chats erlebt,
dass da Dinge drinnen stehen, die
es überhaupt stimmt.
Weil ich habe also schon genug mal
es simpel nicht gibt.
Da sind ganz viele Themen drinnen.
Das eine ist, wahrscheinlich haben
vorher auch viele Dinge nicht
gestimmt.
Wir konnten sie nur gar nicht
hinterfragen.
Vor dem WWW, wenn wir darüber
nachdenken, war ja die Autorität
der Zeitung oder des Fernsehens.
des Buches so unglaublich, weil
man hat dieses eine Buch gekauft
und da steht das drinnen gedruckt,
das wird ja schon stimmen, so in
etwa.
Dann ist das WWW gekommen, wir
haben gesehen, okay, wenn man da
so mehr Recherchen machen kann
oder sich bei einem Thema auch gut
auskennt, stellt man fest, naja,
so toll war vielleicht die
Recherche in manchem
Zeitungsartikel doch nicht oder
so, die da hineingeflossen ist.
Und mittlerweile, ja, die KI sagt
das, wenn man selber, glaube ich,
den Kontext nicht herstellt.
ist es unglaublich schwierig und
gefährlich.
Oft ist es oberflächlich.
Die Stärke des Systems ist ja,
dass es glaubwürdig klingt.
Es erzeugt ja eigentlich eine
möglichst wahrscheinliche Antwort.
Und wenn ich dem System sage, und
das machen ja viele sehr gerne, du
bist ein Arzt und analysierst
jetzt meinen Befund, überzeugt
mich als Laien das natürlich
total, weil das wird Begriffe
verwenden, die ich eh nicht
verstehe.
Und das Ganze ist schlüssig.
Macht man das bei einem Thema, wo
man sich auskennt, ermerkt man ja
häufig, dass diese Empfehlungen
sehr oberflächlich, ja in vielen
Fällen wäre das richtig, aber
jetzt genau in dem einen Fall
eigentlich falsch sind oder halt
irrelevant möglicherweise einfach.
Ich glaube, wir sind da in einer
ziemlichen Falle im Moment, weil
man merkt ja, dass die echte
Wissensgenerierung unter
Anführungszeichen, also wenn mich
jetzt schon in die Wissenschaft,
Dort schleift sich das ja auch
ein, dass wissenschaftliche Paper
so erzeugt werden.
Die Medien übernehmen Dinge.
Das heißt, wir trainieren ja jetzt
KI auch mit Falschinformationen.
Ich habe jetzt erst das Thema
gelesen für die Wikipedia in
grönländischer Sprache.
Ich glaube, man hat sie deswegen
jetzt dann vielleicht sogar
offline genommen, weil die war nur
KI erzeugt.
Da gab es nie sozusagen einen
Einwohner, der die Sprache
spricht, der jemals einen Artikel
geschrieben hat.
Und dort haben sich auf Dauer
Artikel angesammelt.
Da gab es Extrembeispiele, wo
überhaupt nichts sprachlich
korrekt war.
Das klang halt einfach
überzeugend.
Aber die Trainingsdaten waren
wenig.
Und das heißt, so wenig
Trainingsdaten.
Die Wikipedia ist wesentlich bei
der Trainierung von neuen
Systemen.
Das hat dann auch eigentlich für
alles, was zukünftig andere
Systeme erzeugen.
natürlich so einen, ich nenne es
jetzt so Habsburg -Effekt gehabt.
Also wir kennen das ja mit der
Lippe und dem Aussehen der
Habsburger, die sich miteinander
vermehrt haben und so ähnlich ist
bei den KI -Systemen ja auch
dieser Habsburg -Effekt, dass dann
das eigentlich in wenigen Zyklen
auch sehr schwierige Folgen haben
kann.
Für mich ist so ein Beispiel, wenn
man nach einem Babypfau sucht in
der Bildersuche, das ist
mittlerweile wieder ein bisschen
besser geworden, weil es
wahrscheinlich so ein plakatives
Beispiel war.
Da sieht man immer so ganz hübsche
Pfauenbabys, die ausschauen halt
wie ein Pfauen, nur in süß, in
klein.
Aber die schauen halt in echt
nicht so aus.
Die sind in echt halt ein Küken in
grau -braun, glaube ich, und nicht
so schön bunt.
so Das hat dann halt so einen
selbstfütternden Effekt.
Das wird uns, glaube ich, noch
länger beschäftigen.
Ich habe da nicht die Lösung
dafür, außer dass wir, glaube ich,
einfach noch kritischer werden
müssen.
Diese Kritik ist ja da gut, weil
man kann ja auch Wikipedia uns
nicht KI -genereitische Kritik
üben, weil es jeder, der einmal
versucht hat, etwas über sich
selbst oder auch prominente
Personen über sich selbst zu
korrigieren, was dann nicht
durchgeht, weil halt irgendwelche
Leute befinden, nein, das ist
jetzt aber so.
Aber eigentlich haben wir jetzt
irgendwie so ein bisschen einen
Überblick, das sage ich jetzt
einmal, oder selbst erbreitigend.
Das Thema ist eine KI per se für
diesen Podcast, sondern SEO und
Geo.
Wenn wir jetzt von der User -Seite
weggehen, wieder auf den Betreiber
oder eigentlich den, die Person
oder dieses Unternehmen, das was
verkaufen will.
Jetzt habe ich dieses Zero -Click
-Gespenst vermehrt.
Also gerade die jungen Leute haben
keinen EU -Einstiegspunkt
überhaupt in ihrer jeglichen
Recherche.
Ich glaube, das ist jetzt in allen
Alterskohorten irgendwie schon
viel verbreiteter.
Letztendlich will ich aber was
verkaufen.
Jetzt hast du gesagt, okay, es
gibt dann Agents, es gibt dann
diese, die wollen ja auch immer
mehr so Middleware eigentlich sein
und das Verkaufen aufmachen.
Jetzt habe ich eine große
Herausforderung.
Ich muss es ja einerseits einmal
irgendwie einstellen, ich muss es
aber auch dann irgendwie
überwachen.
Das ist einmal wieder am Thema
KPI.
Ich muss auch schauen,
letztendlich kommt auch was rum
dabei.
Bleibe ich da nicht irgendwie so
in der Luft.
Und dann habe ich aber noch das
zweite große Gespenst, und das ist
Social Media irgendwie.
Gerade die jungen Leute haben als
Einstiegspunkt für ihre
Kaufabsichten ja vermehrt TikTok.
in allen möglichen, auch für
lokale Geschichten mittlerweile.
Das heißt, ich suche das beste
Lokal in meiner Umgebung, da geht
keiner mehr auf Google.
Das ist jetzt rein TikTok in einer
jungen Generation.
Was ist jetzt deine Experten, wie
soll ich sagen, die Checkliste,
die Schnelle, was muss ich jetzt
alles machen, damit ich da jetzt
wirklich auch wieder Performance
verkaufe?
Was muss ich machen?
Muss ich die IT komplett
umkrempeln?
Muss ich mir die Webseiten
komplett neu machen?
Kann ich alles wegschmeißen, muss
ich jeden Content neu machen, wenn
die Best Practice in den Schlüssel
wird?
Ich glaube, die gute Nachricht
ist, eine langfristige Strategie
wird sich wahrscheinlich gar nicht
mal so sehr unterscheiden.
Also für ein KI -Antwortsystem,
wie auch immer das dann im Detail
funktioniert, habe ich eigentlich
so zwei, finde ich, wesentliche
Komponenten.
Das eine ist, was sage ich über
mich?
Bei SEO war das sehr auf die
eigene Webseite fokussiert.
Bei Geo würde ich sagen, ich muss
auch meine sonstigen Kanäle ganz
gut konsistent führen.
Das beginnt beim LinkedIn
-Auftritt, Podcast, YouTube und so
weiter.
Meine Vorteile auch weiterhin
kommunizieren, weil das ist ja
Teil der KI -Antwort auch, dass
ich mal diese Message richtig habe
und erzähle, was sind meine
Vorteile.
Also wenn ich jetzt nach einem CRM
-System suche für eine gewisse
Branche, einer gewissen Größe, das
alles kann ich ja in Use Cases auf
meiner Webseite erzielen.
Und die zweite Komponente, die ich
brauche, das ist eigentlich das,
was, würde ich jetzt sagen, der
Link, die externe Empfehlung bei
SEO war, ist bei Geo, wie reden
andere über mich.
Und da sind wir bei dem Thema
digitale PR.
Und das kann sein, Welche
Bewertungen kriege ich?
Welche Tests?
Wie spricht die Community über
mich?
Klassische digitale PR,
Pressearbeit.
Ich sehe digitale PR im Grunde
wieder als Gewinner bei dem Thema,
wo man sagt, okay, das kriegt
jetzt noch mehr Relevanz.
Das war vorher sicher auch schon
wichtig.
Aber jetzt ist, was sagen die
anderen über mich?
Ist das glaubwürdig?
Das wird dazu gewinnen.
Gute Nachricht ist, das waren
eigentlich alles schon
Disziplinen, die wir irgendwie
bespielt haben, die in der
Realität, muss man sagen, aber
natürlich häufig ab einer gewissen
Organisationsgröße oft auch sehr
verteilt waren.
Also jetzt Social Media, eigene
Webseite und solche Dinge sind
schon oft von sehr
unterschiedlichen Personen und man
merkt das.
Das ist oft nicht ganz konsistent.
Es gibt ja keinen Faden.
Digitale PR im weiteren Sinne oder
PR betreiben ja auch gar nicht
alle.
Community Building, manche
schotten sich ja auch sehr ab und
sagen, auf meinen eigenen Kanälen
bitte redest nicht drüber und
hätte ich die Möglichkeit, würde
ich gerne alle Bewertungen
abdrehen.
Man muss ja auch sagen, ist ja
auch nicht für jedes Unternehmen
leicht, positive Bewertungen zu
kriegen oder selbst wenn man sich
wo verbessert hat, gewisse
Altlasten auch wieder loszuwerden.
Also es ist ja nicht so, dass ich
sage, das ist alles easy.
Aber wenn man es sich anschaut,
muss halt jetzt sozusagen, was
reden andere über mich?
noch weiter beackern und steuern.
Ich glaube, dort, wo wir uns nur
hinbewegen, ist, dass nicht mehr
alle, so im Performance -Marketing
waren wir so getrieben, ich messe,
was auf meiner Webseite passiert.
Und das ist halt, mit dieser
Verlagerung wird das ein bisschen
aufhören.
Das ist die erste Konsequenz.
Wie wir das in Zukunft messen?
Ich glaube, so wie das jetzt
gemacht wird mit Prompt
-Monitoring, dass ich beispielhaft
Prompts monitore, ob ich da
rauskomme, das ist vielleicht die
Antwort in einer Zwischenphase.
Möglicherweise, wenn wir alle dann
Werbung einbuchen dürfen auf
diesen Plattformen, werden wir
auch mehr Zahlen kriegen.
Also da glaube ich, wird sich
schon wieder so mal was bewegen.
Ich kann auch verstehen, dass
Google ein wichtiges
Geschäftsmodell nicht ganz
abgraben wird.
Ja, Werbung haben sie ja schon
angekündigt.
Es gibt ja jetzt dieses Commerce
-Protokoll, das ganz neu
rausgekommen ist, das ich quasi
dann schon auf der Antwort
einkaufen kann.
Da ist ja mit angefeatured, dass
es schon auch Werbung geben wird.
Das wird natürlich sicher kommen.
Werbung haben sie ja schon kommen.
Aber ich glaube, aus der Ecke
werden wir auch positive Dinge
kriegen im Sinne von Zahlen.
Aber was da ja noch eine Folge
ist, und ich glaube, das ist
etwas, worüber noch wenige
nachdenken.
Wenn die Menschen viel mehr Zeit
auf diesem Intermediär verbringen
und nicht mehr auf die eigene
Webseite gehen, verliere ich die
ja in meinem Marketing -Funnel,
dass ich die auch weiter beackern
kann, sondern ich bin ja schon
zwangsweise dabei, dass ich
eigentlich entweder im kostenlosen
oder in irgendeiner bezahlten Form
auf diesem Intermediär in dieser
Funnel -Geschichte stattfinde,
weil der startet seine Recherche
auf dem KI -System und mit vier,
fünf Prompts kriegt er seine
Antwort.
Und im Extremfall würde er dort
den Kauf abschließen.
So wie das früher war, ich starte
meine Recherche, komme auf den
Ratgeberartikel der E -Commerce
-Webseite, habe die dann in meinem
Remarketing vielleicht die Meta,
bespiele die auf Instagram, dass
ich da top of mind bin, wenn die
entscheidungsbereit sind, findet
das Spiel ja nicht mehr dann ganz
statt.
Also da glaube ich, das wird uns
noch ein bisschen Kopfzerbrechen
bereiten.
Je weniger Touchpoints wir selber
unter Kontrolle haben, desto mehr
sind wir natürlich dann den
jeweiligen Plattformen auch
ausgeliefert, dass wir dort die
Münze einwerfen zusätzlich.
Also das deckt sich ein bisschen
auch mit meiner Erfahrung.
Reputation wird immer wichtiger.
Reputation, also die Marke wird
immer wichtiger.
Eben, wie du richtig sagst, was
über die Marke gesprochen wird.
Aber nicht nur Produkt, weil man
das Produkt versucht zu pushen
irgendwie an die Brand.
Ihr sollt mitkommunizieren, außer
Also sehr viele hadern ja schon
damit, eine Serie Metainformation,
du bist ein ganz großer Brand, der
hat natürlich viel mehr Geld für
Brandkommunikation gehabt, aber
das muss man jetzt irgendwie
eleganter und schlauer machen,
habe ich den Eindruck.
Letztendlich, also was kann ich
technisch, sage ich jetzt einmal,
auch machen, damit ich nicht damit
überbleibe.
ihre strukturierten Daten, also
für SEO schon mal richtig auf der
Webseite haben wir nicht.
Ich sage jetzt da Österreicher,
sehr viele Firmen mich hernehmen,
da gibt es ja so viele.
Kannst du natürlich noch mal
erzählen, irgendwie
Optimierungsbedarf.
Meiner Meinung nach wird das aber
jetzt gerade noch viel wichtiger.
Und ist da der österreichische
Unternehmen oder der
österreichische Shopbetreiber ein
bisschen so salopp mit seinem SEO
-Geo -Understreben?
Ja, ich glaube, das Interessante
ist, dass jetzt, das sehe ich
schon positiv, im Moment mit
diesem Geo -Hype, im Moment viel
Energie...
Energie hineingeht, die in
Wirklichkeit sich vor allem
kurzfristig in SEO -Erfolge
bezahlt machen wird.
Weil man eigentlich diese
Basishausaufgaben machen muss, die
Systeme.
Ich muss ja in dieses System, ich
muss richtig erfasst werden.
Aber auch, wie du sagst, unter
Umständen, je nach Phase, da sind
wir dann sehr im Detail, auch
diese strukturierten Daten.
Unter Umständen liefere ich die
auch dann für ein E -Commerce
-Protokoll, ob das jetzt OpenAI,
Copilot, Google ist, dann
überstrukturierte Daten.
De facto ist das ja nicht sehr
agentisch, sondern eigentlich
unter der Haube betrachtet sind
das sehr klassische
Schnittstellen, die da eingezogen
werden.
Aber das sind alles Hausaufgaben.
Da wäre ich eh froh gewesen, wenn
man die schon angeht.
Und jetzt mit diesem Push, da gibt
es ein neues Hype -Thema.
Da gehen die Türen auf und die
Menschen sagen, okay, jetzt hole
ich mir bei dem neuen Kanal das
ab.
Und das Schöne ist, jetzt wird es
am Anfang mal kurzfristig, glaube
ich, in der Basis eigentlich einen
Erfolg geben.
die da Die Webseite bleibt, glaube
ich, weiterhin relevant.
Dort, wo ich, glaube ich, noch ein
bisschen weiterdenken muss, ist
wirklich Use Cases und ähnliche
Dinge.
Cases und ähnliche Dinge.
Ich muss eigentlich mehr erzählen,
wofür ich eine Lösung bin, weil
die KI frage ich ja sehr nach
meiner subjektiven Situation.
Wenn wir in klassischen Keywords
bei einer Google -Suche denken,
ist das ja sehr verkürzt.
Ich gebe da drei, vier Wörter ein,
CRM, KMU und das war es dann so in
etwa.
Und in dem Fall beschreiben die
Leute vielleicht ihre Branche, die
Problemsituation und kriegen ja
dann Lösungsvorschläge, die sich
aus entweder meinen Beschreibungen
oder von anderen bilden.
Das heißt, da habe ich eigentlich
die Chance, dieses System zu
beeinflussen mit einer ganz
klassischen Methode.
Ich muss auf meiner Webseite
wirklich erzählen, was ich denn
alles löse.
Und das heißt, Content -Erstellung
ist schon weiterhin wichtig.
nur bildte Erfolg unter Umständen
nicht mehr immer auf meiner
Webseite statt.
Ich glaube, für die meisten ist
aber sogar eine positive
Nachricht, sie sind noch gar nicht
so ausoptimiert für
Suchmaschinenoptimierung, dass sie
auf dieser Achse auch noch etwas
dazu gewinnen, wenn sie jetzt
Maßnahmen für Geo setzen.
Also das ist, wenn ich am Anfang
das so ein bisschen gesagt habe,
es wird schon schwierig werden,
nächstes Jahr möglicherweise mit
den Kennzahlen, weil wenn die
sagen, wie viel habe ich jetzt auf
meine Seite bekommen, sind, wenn
man jetzt anschaut, die Zahlen,
organisch verweisende Zugriffe, so
ganz viel mal Daumen zwischen 0 ,5
und 1 ,5 Prozent.
Und nehmen wir an, das geht jetzt
durch die Decke und vervierfacht
sich, sind wir im Jänner noch
nicht bei Zahlen, wo wir jetzt
sagen, das war jetzt der Game
Changer sozusagen.
Kunden mittlerweile.
Aber das ist vielleicht, weil das
auch die falsche Kennzahl ist, wo
wir hinschauen.
Weil ich habe den Funnel halt auf
etwas beeinflusst, was ich im
Moment schwer messen kann.
Orte da ein bisschen einen
Widerspruch in dem, was du gesagt
hast, der vielleicht keiner ist.
Das wirst du uns jetzt erklären.
Du sagst, es wird sich nicht mehr
auf meiner Webseite abspielen.
Nur, die Webseite ist für viele
Unternehmen der Schlüssel zum
Wenn wir einen Webshop nehmen, ist
es der Schlüssel zum Kunden.
Es muss sich doch irgendwie auf
der Webseite abspielen.
Es kann ja nicht woanders sich
abspielen.
Vielleicht bei Händlern, die über
Amazon noch irgendwie.
Aber wenn ich das sozusagen als
KNO, der im B2B -Bereich zum
Beispiel agiert, dann wird das zu
einer fast unlösbaren
Herausforderung.
Ich glaube, glaube, die
Schwierigkeit ist, dass wir in
einer Transformation sind, die
durch mehrere Phasen geht.
Und ich nehme jetzt bewusst zuerst
kein B2B -Beispiel, weil es da
leichter ist.
Aus Sicht des Konsumenten wäre,
wenn ich weiß, dass ich einen
Sportschuh Nike Air 43 weiß,
brauche, eigentlich schon
angenehmer, wenn ich am Ende des
Tages schon die Bestellung in
einem Google Ding oder was auch
immer mache.
Der zeigt mir 6, 7 an.
Das Produkt kenne ich ja schon
quasi.
Am Ende wird man sich... und
vielleicht, dass ich sage, okay,
bei dem Händler bin ich schon
gewohnt, die Ware kommt auch an
oder so und ich kann sie
zurückschicken, drücke ich da auf
bestellen und möchte jetzt im
Extremfall gar nicht mehr die
Webseite besuchen.
Die Realität ist, Und
möglicherweise wird es nächstes
Jahr zu uns gar nicht kommen, weil
wir sehen ja bei allen Dingen, bei
KI -Rollouts, möglicherweise in
der EU tun sich viele Dinge da
jetzt sehr schwer aus rechtlichen
Gründen.
Alleine schon ist es unter
Umständen wettbewerbsrechtlich
vielleicht gar nicht so einfach,
diese Shop -in -Suchmaschine für
Google auszurollen.
Die haben das vor 20 Jahren auch
schon mal sozusagen probiert und
sind da auch nicht rausgegangen.
Beim B2B wird es unter Umständen
schon so sein.
dass die Beschaffung, die
Transaktion am Ende bei mir ja
auch stattfindet oder die Anfrage,
aber die Recherche jetzt sich viel
mehr in diese Systeme verlagert.
Das heißt, ich glaube nicht, dass
die Webseite keine Zukunft mehr
hat, aber wir werden schlicht und
einfach weniger Zeit auf Webseiten
verbringen und surfen, wenn wir
nicht wirklich entweder wollen,
weil es ist ja ein inspirativer
Zugang, auch eine Webseite, das
ist ja auch die Chance und der
Vorteil, weil, wie soll ich jetzt
sagen?
Ein JetGPT oder Google -Ergebnis
ist jetzt nicht sehr inspirativ
und bringt mich, bei Mode bin ich
jetzt sicher nicht das perfekte
Beispiel, aber selbst für mich ist
die Darstellung in einem Google
oder selbst in einem Amazon, das
ist nicht ein inspiratives
Erlebnis, wo ich auf die Idee
komme, mich zu stylen.
Und das heißt, wir wollen ja auch
Zeit im Web verbringen in
irgendeiner Form.
Und bei manchen Dingen wird es
auch so sein, dass wir sagen, ich
muss das quasi, weil B2B, ich
beschaffe etwas, ich möchte
Vertrauen in die Firma haben, ich
möchte mehr über die Produkte
verstehen, als mir meine erste
Recherche auf JetGPT ausspuckt.
Die haben mir halt gesagt, diese
vier Anbieter sind super und die
sind anerkannt in Österreich.
Und dann schaue ich mir die
vielleicht im Detail an, aber
diese Anfangsrecherche hat
vielleicht gar nicht mehr dann
sozusagen auf der Webseite
stattgefunden.
Du hast gesagt, dass die Webseite
dann vielleicht vom Besuch her
nicht so relevant sein wird, aber
ist die Webseite nicht für die KI
-Systeme eigentlich der
relevanteste Punkt?
Also gewinnt die Webseite nicht
doch an Wichtigkeit eigentlich,
weil sie ja die Informationen für
die KI zur Verfügung stellt,
vielleicht nicht mehr in dieser
inspirierenden, bunten und
dargestellten Form vielleicht, wie
sie ja mal irgendwann war, aber
ist das nicht dann der zentrale
Punkt, um überhaupt in die KI
hineinzukommen?
Ich finde, im Endeffekt wird das
www zur großen Datenbank, die das
System mit einem Meta -Browser für
mich aufbereitet.
Ich bin trotzdem zuversichtlich,
dass wir auf Dauer die Webseiten
wahrscheinlich sogar noch besser
und interessanter gestalten
werden.
Also dieser Zugang des, ah, jetzt
schreibt die Texte für die KI, an
das glaube ich nicht, weil die
Webseite muss am Ende überzeugen.
Ich glaube, das ist der große
Irrglaube.
Damit komme ich ja nicht rein.
Also wir brauchen ja die Qualität
und die Originalität oder das
IEAT, die Experience, die
Expertise, die Authentizität.
Ein wichtiges Schlagwort in 2026
bei uns und immer sehr glaubwürdig
auch sein.
Und das kriege ich mit KI -Texten
ja nicht hin.
Also da habe ich jetzt auch
richtig KI und nicht damit.
Ich glaube, der Content wird immer
wichtiger werden oder noch
wichtiger, als er jetzt schon ist.
Ich glaube, das ist der Ja, ich
glaube, er wird weiterhin wichtig
sein.
Die Bemessung oder wo er dann
stattfindet und sich auswirkt,
wird sich halt ändern.
Dort, wo ich glaube, dass wir
schon eine gewisse Verlust haben,
war der Mensch auf meiner
Webseite, habe ich viele
Möglichkeiten in der Kommunikation
gehabt, die noch auf andere
Themen, Punkte, die er vielleicht
gar nicht bedacht hat in seiner
Recherche.
Da könnte ich ihm sagen, ja, ich
bei der Fensteraltbausanierung,
denk dran, wir machen dir auch den
Sockel, schau dir das mal an.
Vielleicht würde das JetGPT mir in
der Antwort gar nicht liefern.
Ich komme nicht auf die Idee, dass
das relevant ist.
Und dieser Anbieter, der weist
mich darauf hin und überzeugt mich
deswegen besonders.
Also da ist vielleicht schon was
verloren.
Mich erinnert das ein bisschen
sehr überspitzt in der
Hotelbranche.
Also als Negativbeispiel Booking
.com.
Man kommt kaum an diesem
Intermediär vorbei.
Aber ich verliere sehr viel an
Individualität.
Ich werde so auf Preis und ein
paar Eckdaten heruntergebrochen,
wie die Menschen dort in diesem
Filterding das mal einstellen.
Das ist schon was, wo ich sage,
das ist ein Negativbeispiel.
Aber ich glaube, was schon positiv
ist, ein KI -System ist genau, wie
du sagst, berücksichtigt ja genau
Inhalte, die ich selber erstelle
oder die auch.
auf Drittseiten über mich gemacht
werden.
Das ist, glaube ich, auch dieses
Game der digitalen PR.
Das wird noch eine große
Befeuerung, aber da werden sich
die Märkte segmentieren, weil für
viele Themen wird das einfach auch
praktisch nicht stattfinden.
So wie jetzt die Website des
Backers, sage ich, relativ
vernachlässigbar aus
Eröffnungszeiten und ein paar
Bildern sind, ist für den halt der
My Business Eintrag, wo die
Bewertungen wichtig sind, wird
das.
in einem KI -System wahrscheinlich
ähnlich laufen.
Wenn ich da jetzt frage, Becker
offen oder so, würde das dann halt
letzten Endes auf sehr ähnlicher
Datenbasis, auch relativ ohne
Webseite funktionieren.
Aber bei vielen Themen, KMU, B2B,
bei anderen Dingen, wird das dann
schon oft häufig ein Thema sein,
wo ich sage, meine Website muss
ich eigentlich, es wird uns nicht
erspart bleiben, sage ich jetzt
etwas überspitzt, die auch
weiterhin top zu machen.
Ja, und auch die Kommunikation.
Also ein Beispiel zu dem
Intermediär fand ich sehr
spannend.
Ich bin gewechselt irgendwie
Anfang des Jahres schon von
Spotify weg, aus vielen Gründen.
Nicht nur, dass halt die zu wenig
Geld kriegen, die Künstler, ich
bin auf Kobus jetzt.
Ich glaube, ich komme aus
Frankreich irgendwie, Künstler
kriegen viel mehr Geld, ist auch
ein bisschen teurer.
Und ja, wie immer, also ich bin
Android -User, da gehst du halt in
den Playstore rein und
installierst das irgendwie und
dann schließt du halt dort das Abo
ab.
Dann kriegst du von Kobus ein Mail
irgendwie, was ich sehr charmant
finde.
Übrigens, wenn du es direkt bei
uns auf der Plattform des ABO
abschließt, ist es viel billiger
als bei Google.
Also die Versuchen halt in der
Kommunikation dann und sehr fair
und in einer sehr auf Augenhöhe
geführten Kommunikation den User
halt wieder abzuholen und den
Intermediär im Prinzip ein
bisschen auszuschalten.
Ich weiß nicht, wie sehr Google
sich das gefallen lässt, aber fand
ich einen sehr spannenden Ansatz.
Ja, ich glaube, das sieht man auch
schon für die...
In dem Fall für die App
-Betreiber, aber ich glaube auch
in Zukunft für viele Firmen wird
es so, dass da unter Umständen
noch mehr Markt zu diesen großen
Plattformen geht, nicht jetzt
unbedingt das Wunsch -Szenario
sein.
Also das ist schon so etwas, wo
ich sage, finde ich schon etwas
schwierig.
Die sind schon sehr dominant im
Moment und dann kriegen sie noch
ein bisschen mehr Power.
Macht mich jetzt unbedingt nicht
fröhlicher.
Wenn ich das aus Agentursicht
betrachte, Ist das jetzt gar nicht
so einfach, die Wirkungen zu
sehen?
Ich glaube, da gibt es Plus und
Minus.
Das wird für die Werbewirtschaft,
die jetzige Konzentration in
Wirklichkeit auch schon ein
Problem.
für Konzentration in Wirklichkeit
auch schon ein Problem.
Und man hat ja eine gewisse
Hoffnung, dass vielleicht jetzt
mit diesem KI -Change es
vielleicht sogar die
Fragmentierung da uns auch ein
bisschen mehr Luft schafft.
Im Moment sehe ich das ehrlich
gesagt nicht.
Ich habe so dieses Gefühl, am Ende
werden da erst wieder zwei, drei
Kernplayer übrig bleiben.
Man kann gespannt sein, wer es
ist.
Google, würde ich sagen, hat im
Moment so bei allen Fragezeichen
einen Haken schon mittlerweile
drunter.
Und bei den anderen gibt es
jeweils so ein, zwei Schrauben, wo
ich sage, schwierig.
Google ist ja nochmal so ein
Stichwort.
Wir haben jetzt ein paar Arten der
Suche, die wir schon kennen.
Dann natürlich die KI -Suche, die
Social Search haben wir schon
gehabt.
Aber ein Trend, über den ich
gestolpert bin, der auch geboomt
hat, 2025 ist die Visual Search
mit unter anderem Google Lens.
War mir jetzt nicht bewusst, hast
du das wahrgenommen?
Hast du da Erfahrungen damit?
Ich habe, würde ich sagen, mehr
anekdotische Erfahrungen als
Zahlen bei dem Thema.
Und das macht es immer schwierig.
Zahlen Weil das natürlich auch
sehr fragmentiert ist im Sinne der
Anwendungen.
Es gibt einige, die sind... muss
ich sagen, kommerziell sehr
interessant, weil da gibt es schon
etliche Personen, die, der
Klassiker ist, ich fotografiere
das Kleid, die Schuhe oder so
irgendeinen Gegenstand und möchte
sozusagen so auch etwas erwerben.
Da sehen wir schon, dass das in
manchen Kategorien, aber bei
Weitem nicht so viele, also das
muss man schon sagen, das ist halt
bei sehr visuellen Themen häufiger
so ein Punkt.
Und dann gibt es noch so dieses
zweites Thema.
Das finde ich zwar jetzt rein aus
Suchtechnologie sehr spannend,
weil das unglaublich oft auch gut
funktioniert, wo Leute alles
Mögliche irgendwie fotografieren,
wo sie gerne Informationen hätten,
aber das rein
Informationsgetrieben ist und kaum
Werbewirtschaft Impact hat.
Das kann sein, die Blume am
Straßenrand, damit ich weiß, was
das ist.
Das ist so eine klassische Abfrage
sozusagen.
Ich fotografiere die.
Das System erkennt extrem häufig
auch richtig, was eigentlich die
Frage im Fokus ist, weil das ja
oft eigentlich gar nicht so
einfach ist.
Klappt erstaunlich gut.
Aber hat natürlich kommerziell
auch für die Werbewirtschaft null
Relevanz.
Das mit den Gegenständen ist
deswegen so schwierig, weil ich
kenne jetzt sozusagen häufig die
Daten für die Bildersuche bei
Webseiten und bei den meisten
Webseiten ist es insgesamt
natürlich eine vernachlässigbare
Größe, muss ich auch sagen.
Selbst wenn ich das bei Dingen mir
anschaue.
die im E -Commerce zum Beispiel
Möbel hätten, Selbst Beispiel
Möbel hätten, wo ich sage, das
Thema wäre schon sehr geeignet, da
suchen Leute schon so.
Also bei Ikea könnte man so zum
Beispiel vorstellen, dass das ganz
gut funktionieren würde und die da
ja auch gut aufgestellt sind.
Ja, würde ich jetzt sagen.
Was soll ich jetzt sagen?
Aber im Verhältnis ist das
trotzdem, wenn ich das jetzt nicht
nur auf diese...
Trotzdem von der Größenordnung ist
die Bildersuche jetzt nicht der
größte Faktor.
und das wirklich, wie gesagt, nur
anekdotisch Suchen sind, die wir
Ich glaube, dass das weit häufiger
im Alltag machen, die gar nicht so
sehr jetzt direkt einen
kommerziellen Impact haben.
Aber das ist dann halt auch sehr
schwer, Was soll das ist dann halt
auch sehr schwer, weil es ist
jetzt mal eine anekdotische
Berichterstattung, dann kriegt man
manchmal von Google irgendwelche
Zahlen oder Studien.
wo ich schon sehr vorsichtig bin,
weil nach denen würden wir auch
alle Voice Search benutzen.
Und es ist auch so ein Trend, der
aufgepoppt ist.
Ja, aber die Materialisierung in
der Realität, da tue ich mir noch
ein bisschen schwer, weil das
unter Umständen auch die Frage
ist, was ist denn eigentlich eine
Suche oder war das nicht in
Wirklichkeit eine
Assistenzabfrage?
So wenn ich jetzt sage, Wetter
Wien, mag sein, dass das manche zu
Hause machen.
Auf der Straße kann man das nicht
sehen, aber vielleicht machen das
manche daheim.
Oder im Autohaltern.
Aber würden wir da jetzt sagen,
ist das eine Suche oder eigentlich
so eine Assistenzabfrage, die,
würde ich jetzt sagen, keine
Websuche ist?
So würde ich es jetzt mal
formulieren.
Jetzt sind wir ein Marketing
-Podcast und das will ich nach 60
folgen.
Haben wir es geschafft.
Das Thema KPIs.
Und du hast das vorher auch
gesagt, du warst ja schon einmal
bei uns zum Thema Google
Analytics.
Google Analytics wird für viele
Marketingentscheidern noch immer
als die absolute Wahrheit
hergenommen.
Da wird nicht drüber diskutiert.
Jetzt verliert der Traffic immer
weniger, auch durch die KI
-Geschichten.
Zwei Sachen.
Glaubst du, dass man das den
Marketingentscheidern auch näher
bringen muss, dass sich das
verändert hat, aus der einen Sicht
heraus?
Und das Zweite ist, glaubst du,
dass es so etwas wie GA4 auch
wie... KI GA4 geben wird, wo man
quasi in einem separaten System
sieht, was dort wirklich abgeht
und das dann vielleicht wieder die
Wahrheit darstellen sollte, die es
aber nicht ist?
Ich glaube, das eine ist, was man
schon kommunizieren muss, ist,
dass man sieht, dass im Thema
Information suchen und
dementsprechend auch
Informations...
Content und Aufrufen auf
Webseiten, das müssten eigentlich
auch schon viele gesehen haben,
dass dort die Zahlen zurückgehen.
Das muss man klar sagen.
Also wirklich bei
Informationsthemen, das geht
zurück.
Und vor allem, muss ich sagen,
wirklich sichtbar, messbar in den
Zahlen, seitdem Google diese AI
-Overviews auch in Österreich
anbietet, dass man sagt, ich
kriege eine schnelle Antwort schon
eingeblendet.
Damit fällt schon sehr, sehr viel
weg, weil das... kostenlose
Einträge einfach nach unten drückt
und selbst wenn da Quellen am
Desktop rechts sind, da klickt
dann kaum jemand drauf.
Also das müsste eigentlich schon
aufgefallen sein, beziehungsweise
dass wir doch noch Kommunikation
brauchen, dass das ein Thema ist,
das sich glaube ich noch
vergrößern wird.
Die Frage, ob wir ein Analytics
für KI kriegen, ich glaube wir
werden eine Fragmentierung kriegen
und irgendjemand wird dann ein
Meta -Tool draufbauen, weil ein
Google wird vielleicht im Sinne so
ähnlich wie eine Search -Konsole
mir ansagt, wann war meine Website
sichtbar, vielleicht auch da
Informationen liefern.
Ich bin jetzt optimistisch, auf
der Zeitachse muss ich aber auch
sagen, ist das vielleicht dann
2027 oder so?
Man weiß es nicht.
Also ich glaube, wir werden da
Daten kriegen, aber dann hätte ich
die jetzt für den einen Anbieter.
Dann muss ich hoffen, dass mir
vielleicht ein Microsoft etwas
mitgibt.
Und auch wir sehen ja da die
Fragmentierung.
Alleine bei Google gibt es ein, AI
-Overview, einen KI -Modus und
einen Gemini.
Und ein Co -Pilot, der ist ja
sozusagen im Edge abrufbar, im
Browser von Microsoft oder in
anderen.
Und dann ist das möglicherweise in
meinem Office mit drinnen.
Möglicherweise komme ich in einer
KI -Antwort dort vor.
Wir reden ja nicht mehr nur über
Browser -Sichtbarkeit, sondern
möglicherweise auch in einem ganz
anderen generierenden System.
Und dann habe ich ein OpenAI und
noch viel mehr kleinere Anbieter.
Das heißt...
Vielleicht werden wir dann
irgendwann sehen, dass mir eine
Software die Möglichkeit anbietet,
die Statistiken aus drei, vier
Tools herauszuziehen und dann mehr
oder weniger gut aggregiert
zusammenzustellen.
Da bin ich schon optimistisch, das
wird schon kommen, aber die Reise
wird da schon länger sein und wir
werden sicherlich weniger
Informationen haben, als ich ja
technisch messen kann bei meiner
eigenen Webseite.
Jetzt hast du vorher auch zu einem
spannenden, das ist nicht
abgesprochen gesagt, die Leute,
die nach den Nike -Schuh suchen
oder schon wissen, was sie haben.
Was ist jetzt das Thema Marke und
Brand?
Wird das in Zukunft nicht
wichtiger?
Also als Beispiel dazu, wenn du
schon in die Suchanfrage
hineingibst, wo gibt es denn Nike
irgendwas in Weiß zu kaufen, dann
wirft dir die KI das Ergebnis aus.
Die andere Suchanfrage wäre ja,
was ist ein passender Sneaker in
Weiß, dann muss ich technisch
aufbereitet sein, dass das
passiert, kämpfe aber natürlich
gegen alle Anbieter dieser Welt,
die halt irgendwie sich gut
optimiert haben.
Sollte nicht eigentlich die
Richtung dorthin gehen, dass meine
Suchanfrage dorthin geht und sagt,
welcher Sneaker ist genauso gut
wie der Nike in Weiß, also dass
ich die Marke eigentlich noch mehr
stärken muss.
damit sie in der KI -Suchanfrage
schon von Anfang an eine Relevanz
spielt?
Das wäre natürlich die
Königsklasse, wenn ich schon
sozusagen in der Suche vorkomme.
Also für mich ist das ja, wenn ich
ja als Hersteller schon genannt
werde, ich möchte eine Nike oder
ich möchte eine Gorenje
Waschmaschine, welches Modell
passt zu mir, ist ja sozusagen aus
Sicht des Herstellers schon mal
Hacken drunter.
Und die Zweiten, die sich
hoffentlich um ihre Marke
gekümmert haben, sind die Händler,
dass die auch noch...
Weil das ist jetzt quasi die
Folgefrage, wenn ich jetzt das
Modell empfohlen bekommen habe,
braucht ihr das XY?
Würde ich vielleicht auch fragen,
ja, und bei welchem Händler gibt
es das?
Und dann listet mir hoffentlich
das System auch einen auf, wo sie
sagen, ja, der ist berühmt für
seinen Service und stellt das auf
und transportiert die andere auch
ab.
Also das heißt, ich glaube, wir
kommen ja zu dieser Antwort, der
Eric Schmidt von Google hat das ja
schon vor, weiß ich nicht.
Man stellt ja manchmal fest, die
Vorhersagen von denen waren
erstaunlich langgültig, sozusagen
vor, glaube ich, 15 Jahren oder
so, gesagt, die Marke ist nicht
das Problem, sondern die Antwort.
Ich finde ja total interessant,
wenn man so in dieser Ursuppe von
Google schaut, was die für Dinge
eigentlich vorweggenommen haben.
Die haben immer gesagt, sozusagen,
wir sind dafür da, die
Informationen zur Verfügung
stellen.
Die haben nie gesagt, das sind
jetzt eine Suchmaschine, die
Traffic bringt oder so und
Menschen auf Dokumente.
Also das war schon vor
Mobiltelefon zu jeder Zeit
verfügbare Informationen, haben
die das eigentlich schon
überrissen, wohin die Reise geht.
In einer Tiefe, die ich eigentlich
rückwirkend sehr, sehr interessant
finde.
Ich würde natürlich jetzt gerne
wissen, was sie sich jetzt für die
Zukunft denken.
Wir sind eine AI First Company,
war glaube ich auch schon 2016
oder so.
für die Zukunft denken.
Da war das eigentlich auch schon
relativ weit gedacht.
Deswegen darf man jetzt gar nicht
so überrascht sein, in welcher
Schlagzahl da jetzt diese Produkte
bei denen rausfallen, weil die
sind halt dafür aufgestellt.
Ich bin ja eher bei anderen
überrascht, wo diese Lücke
daherkommt.
Also so ein Apple oder so, die
so... nackt dastehen und jetzt
dann sagen, ja, jetzt muss ich mir
das zukaufen von jemandem.
Aber die KI -Suchmaschine ist
jetzt keine Möglichkeit, eine
Brand aufzubauen.
Also ist das nicht eigentlich die
Chance für alle anderen digitalen
Medien, also sei es jetzt, ob es
Bewegtbild, Video, Streaming,
vielleicht sogar wieder das
Plakat, Autofom in irgendeiner Art
und Weise, Audio, Radio.
Ist das nicht wieder die Chance
für diese Medien, Marken zu
bilden, um hinten heraus über die
KI sogar zu gewinnen?
Ich glaube, das ist die gleiche
Chance, wie sie bisher war.
Die Suchmaschine, die klassisch...
Ja, ich glaube auch nicht ganz
genutzt.
Und man muss ja auch sagen, ich
komme ja selber aus dem
Performance -Marketing -Eck, das
heißt, ich bin jetzt
wahrscheinlich nicht der beste
Berater für Brand, aber ich sehe
dort den Effekt, dass das einen
erheblichen Hebel hat, wenn man
Brand hat und Brandstärke,
Markenstärke.
Aber die Suchmaschine war immer
ein nachfrageorientierter Kanal.
Das war nie bedarfweckend, sondern
immer bedarfdeckend.
Und dementsprechend,
bedarfweckend, das Plakat, das man
sagt, macht Urlaub in Kärnten, ist
halt sozusagen wahrscheinlich auch
in Zukunft ganz, ganz wichtig,
dass das da ist und dass ich dann
eher dort eintippe, was kann ich
da machen.
Aber es ist halt schwer messbar,
so wie bisher.
In der getatengetriebenen Welt
halt dann, wo zahlt es dann ein?
Schwer kommunizierbar.
Ja, das ist sozusagen, ich glaube
jetzt das schwere Schicksal der
Performance -Agenturen und der
Leute, die in -house sozusagen
sich über die Rechtfertigung, über
die Kennzahlen und wir können das
alles so super messen.
Das ist jetzt eine Last, die wir
in Zukunft irgendwann tragen
werden und möglicherweise
transformieren müssen und zu neuen
Antworten kommen.
Und ich würde jetzt gern hier
schon die Antwort haben, aber das
ist etwas, das wird sich finden.
Ich glaube, wir werden auch mehr
Zahlen kriegen in Zukunft, aber
diese Transformation, jetzt ist
der Hype, das ist super, weil das
gibt doch die Energie, wirklich
Dinge, die notwendig sind, zu
machen.
Es wird wie immer ein kleines Tal
der Enttäuschung auch kommen, wo
man sagt, boah, jetzt habe ich so
viel Energie reingesteckt und ich
kann es noch immer nicht messen.
Aber dann, glaube ich, werden wir
auch langsam in dieses neue
Umgehen mit WWW kommen.
Also da bin ich sehr
zuversichtlich.
Das heißt, um zu einem Abschluss
auch zu kommen, das heißt Marke
grundsätzlich nicht
vernachlässigen, weiterhin daran
glauben und zu machen.
Zum Abschluss eine Frage an dich.
Wir haben jetzt ganz viele Themen
behandelt.
Wie verhält sich der User?
Wie hat sich das Suchverhalten
verändert?
Was müssen Unternehmen vielleicht
das ein oder andere tun?
Was spielt die Webseite für eine
Rolle in Zukunft?
Wenn du zwei oder drei Tipps geben
dürftest, und du musst das jetzt
auch, was würdest du jetzt
Marketeers oder Unternehmen raten,
denen das Passwort Geo jetzt
wieder vor den Kopf geschnallt
wird?
Was sollen sie tun oder mit was
sollen sie sich beschäftigen und
nur draufsetzen oder trotzdem die
Basisarbeit weiterhin machen?
Ich glaube, die gute Nachricht
ist, die Basisarbeit ist die
Basisarbeit, die für Geo notwendig
ist.
Geo dockt aus meiner Sicht auf
diesen SEO -Part auf.
Ich muss den Content erstellen,
aber ich muss mich jetzt auch mit
dem Thema Marke und digitaler PR
auseinandersetzen.
Es wird in Zukunft gelten.
Was erzähle ich auf meinen
digitalen Kanälen?
Und was erzählen die anderen über
mich?
Das wäre, glaube ich, beides zu
beackern, damit ich in Zukunft
auch sichtbar bin.
Und du musst nicht gleich LLMS
txt auf die Webseite stellen?
Nein, ich glaube, all diese Hacks
werden Gott sei Dank wieder
verschwinden und Hoffnungen.
Es ist auch mit all den
Manipulationsmöglichkeiten, die
jetzt vielleicht noch gehen, in
ein, zwei Jahren wird das kein
Thema mehr sein.
Was habe ich mitgenommen aus
dieser Episode?
Also so ein ganz zentrales Element
ist so diese, ich habe da so einen
Doppelpfeil hingemacht, das hat
der Jan so beschrieben, surfen
zwischen wollen und müssen.
Das heißt, wir müssen uns diese
...
Geo -Geschichte in Bezug auf einen
Meta -Browser, oder er hat auch
einen anderen Begriff dafür
verwendet, Intermediär,
vorstellen.
Und das heißt, das Surfen, das
Klassische wird zum Wollen.
Und das, was wir müssen, das
werden wir wahrscheinlich sehr
stark in diesen Meta -Browser
hinein verlagern.
Das bedeutet aber auch
gleichzeitig, dass ein
inspirativer intuitiver Zugang an
vielen Stellen verloren geht, der
jetzt auf Webseiten stattfindet,
weil dieses schnelle Ergebnis oder
dieses vermeintlich gute Ergebnis,
das man mit einer KI -Suche
erzielen kann, vielleicht ganz
viele Leute abhält, dann sozusagen
da tiefer zu gehen, auch diese
Verknüpfungen, das fehlt heute
noch.
Dann haben wir sehr viel über das
Thema Zahlen geredet.
Auf der einen Seite die KPIs, da
stehen bei mir jetzt drei
Fragezeichen, weil wir sind in
einer Übergangszeit, wir wissen ja
nicht, wohin sich das bewegt.
Und das Zweite ist auch die
Zahlengrundlage, jetzt
Entscheidungen zu fällen.
Die fällt, es gibt wenig Studien,
wie sie verlässlich sind, das muss
sich jeder selber entscheiden.
Dann die Learnings, die ich
mitgenommen habe, die sind
eigentlich relativ simpel, aber in
der Umsetzung vermutlich.
Ziemlich aufwendig.
Das eine ist, man muss seine
Kanäle in Zukunft sehr, sehr
konsistent führen und bespielen.
Das wird sicher für manche
Unternehmen, der Jan hat es auch
angesprochen, gar nicht so einfach
sein, weil da immer so diese
persönliche Größe einfließt, weil
unterschiedliche Leute diese
unterschiedlichen Kanäle betrauen.
Wie sehr diese Konsistenz dann auf
das Ergebnis wirkte, sei gefragt.
Ich habe im Vorfeld dieser Sendung
JGPD gefragt, was er mir raten
würde.
Und JGPD hat mir geraten, bitte
verwende keine KI -generierten
Texte für diese Dinge.
Klingt jetzt sehr spannend, aber
ich kann das gut nachvollziehen.
Und das Zweite ist das Thema
digitale PR.
Was denken andere über mich?
Das wird wahrscheinlich dann im
Verhältnis stehen mit dieser
Konsistenz, die ich auf meiner
Dinge erzeuge.
Was natürlich für viele
Unternehmen, die klein sind, die
unterm Radar sozusagen laufen,
eine ganz schön schwierige
Geschichte sind.
Und wo sich wahrscheinlich sehr
viele verabschieden müssen, das
habe ich auch mitgenommen, ist das
Thema Browser -Sichtbarkeit.
Das wird sicher noch zum Thema
sein, wie sich das dann auf so
Dinge wie Funnelmarketing und so
weiter auswirken wird.
Das sei einmal dahingestellt.
Liebe Hörerinnen und Hörer, am
Ende der Sendung muss ich sagen,
wir haben ganz viel geredet, wir
sind ganz weit über der Zeit, aber
ich habe so das Gefühl, wir haben
nur an der Oberfläche gekratzt.
Da wird noch ganz viel auf uns
zukommen und ich bin ja schon
gespannt, da hat sich ja...
Schon angekündigt für 2027.
Wir werden auf das Angebot
zurückkommen von Jan Königstädter.
Wir werden das machen.
Auf jeden Fall möchte ich mich
bedanken bei dir, Jan, fürs
Kommen, für deine Expertise.
Und ja, ich muss sagen, obwohl ich
mich jetzt mit JetGPD relativ
lange vor dieser Episode
unterhalten habe, habe ich über
dich deutlich mehr mitgenommen,
als das, was man JGPD in einem
sehr langen Chat, muss ich auch
dazu sagen, zurückgeliefert hat.
Vielen Dank fürs Kommen und vor
allem vielen Dank für die wirklich
tollen Einblicke.
Danke für die Einladung.
Dann bedanke mich ich bei meinen
beiden Posts, beim Willi Steindl
von Resync Consulting.
Für das Dasein.
Naja, und immer diese...
Ich meine, der Willi ist unser KPI
-Mann, oder?
Ja, gar nicht, Leute.
Das hat die KI irgendwie
ausgeworfen, Ja, gar nicht, Leute.
Das hat die KI irgendwie
ausgeworfen, also der KPI -Mann.
Das ist ja interessant eigentlich.
Ich bin eher so der Praktiker.
Mich interessiert, wie macht man
es praktisch irgendwie?
Wir werden deinen Anzug kaufen.
Sehr viel.
Einen Anzug?
Ja, einen roten, werden deinen
fest ansitzenden KPI -Mann -Anzug.
Okay, das wirft Fragen ab.
Naja, das ist dann was fürs
Branding.
Da müssen wir wieder Fotos posten
in Zukunft.
Der Peter ist ja auch so Brand
-Großmeister, Da müssen wir wieder
Fotos posten in Zukunft.
Der Peter ist ja auch so Brand
-Großmeister, den er schon mal
gesehen hat auf einer Bühne, weiß,
wovon ich spreche und von seinen T
-Shirts.
Ja, danke Jan. Wieder viel
schlauer geworden.
schon mal danke Jan. War sehr
spannend.
Also die Quinte sind es für mich.
Alles geht rasend schnell, aber
wir haben so viel grundlegende
Arbeit schon gemacht, dass wir
können auch ein bisschen entspannt
sein.
Also entspannt sein ist, glaube
ich, immer eine gute Sache.
Ich glaube immer, die Kernantwort
ist immer, machen und nicht nur
zuschauen.
Ja, dann vielen Dank auch an Peter
Rosenkranz von Media4More, der es
geschafft hat, den Jan zum zweiten
Mal daherzukriegen, weil man muss
dazu sagen, die alte Sendung
über... SEO und da haben wir sehr
viel über Google Analytics
geredet.
Die gehört also zu unseren
Spitzenreitern, was die Aufrufe
anbelangt.
Also schauen wir mal, wie sich das
entwickelt.
Wahrscheinlich wird das wieder so
ein Trainer werden.
Also vielen Dank, Peter, für die
kommende Einladungspolitik und
auch die Fragen und das Brand
hochleben lassen.
Vielleicht muss ich noch ein Foto
machen, das ich dann auf LinkedIn
poste mit einem T -Shirt, damit
man sieht, worum es geht.
Dankeschön und danke Jan fürs
Kommen.
Gut, dann bedanke ich mich, liebe
Hörerinnen und Hörer.
Ich halte besonders fürs
Durchhalten, weil ich glaube, für
Leute, die jetzt nicht so ganz
tief drinnen sind in der Materie,
da sind einige Dinge vorgekommen,
die durchaus zum Nachdenken
anregen, vielleicht auch in eine
Richtung, um zu sagen, da gibt es
bei mir noch viele weiße Flecken
auf der Landkarte.
Wahrscheinlich nicht bei großen
Unternehmen, aber bei kleineren
Unternehmen und mittleren
Unternehmen, da durchaus jetzt
einen Handlungsbedarf haben.
Also vielen Dank fürs Durchhalten
und vielen Dank fürs Zuhören.
Mein Name ist Thomas Nassvetter.
Ich bin vom Planet Podcast und
habe die Freude, diesen Podcast
schon so lange, vier Jahre sind es
jetzt dann, zu produzieren.
Und wie immer wünsche ich Ihnen an
dieser Stelle eine gute Zeit.
Machen Sie es gut und bleiben Sie
uns gewogen.
Uncrypted.
Uncrypted.
Uncrypted.