🤖 KI-Aktien, Neobroker & Dividenden: So legst du dein Geld richtig an
📲 Über Neobroker, Money Mindset und die ersten Schritte an der Börse
28.07.2026 66 min Veronika und Fabian Westerheide
Zusammenfassung & Show Notes
Wie bringt man sein Geld dazu, endlich für einen zu arbeiten, anstatt auf dem Girokonto an Kaufkraft zu verlieren?
In dieser Folge von Unternehmer:Leben sprechen Veronika und Fabian Westerheide ganz offen über ihren persönlichen Weg an die Börse. Von schlechten Erfahrungen mit klassischen Bankberatern bis hin zur eigenen, entspannten Investment-Strategie. Erfahre, wie man auch ohne Vorwissen oder riesige Summen startet, welche Rolle Neobroker spielen und warum Gier beim Investieren der schlechteste Ratgeber ist.
Das erwartet dich in dieser Folge:
- 👵 Vom Nullpunkt zur ersten Aktie: Warum Aktien kein Elite-Thema mehr sind und wie Neobroker den Markt verändert haben.
- 💶 Einstieg mit Kleinstbeträgen: Wie Sparpläne (schon ab 1 €) helfen, kontinuierlich Vermögen aufzubauen.
- 💻 Unsere 4-Säulen-Strategie: Warum wir früh auf KI-Tech-Werte (Nvidia, Broadcom & Co.) gesetzt haben und wie Dividenden-ETFs für Stabilität sorgen.
- 🧠 Das richtige Mindset: Warum stoisches Halten schlägt, wer ständig aus Panik verkauft.
- 👶 Zukunftssicherung: Wie wir das Kindergeld für unseren Sohn von Geburt an anlegen.
- 🕊️ Unabhängigkeit: Warum Vermögensaufbau primär Freiheit und Sicherheit bedeutet.
⚠️ Disclaimer: Veronika und Fabian Westerheide sind keine Anlageberater. Dieser Podcast dient ausschließlich der Information und Unterhaltung und stellt keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Investitionen an der Börse bergen Risiken bis hin zum Totalverlust.
🏢 Erwähnte Unternehmen & Branchen
- Tech & KI-Aktien: Nvidia, Microsoft, Alphabet (Google), Meta, Amazon, Apple, Palantir, CrowdStrike
- Halbleiter & Zulieferer: TSMC, Broadcom, ASML, AMD, SK Hynix, Applied Materials, Micron, Lam Research
- Rüstung & Defense: Rheinmetall
- Versicherungen: Allianz, Münchner Rück, Generali
- Fehlgriffe & Lerneffekte: Zoom, Wolters Kluwer, Adobe, Mercedes-Benz, BMW
🔗 Erwähnte Tools, Broker & Begriffe
- Neobroker & Banken: Trade Republic, Scalable Capital, ING, N26
- Indizes & ETFs: MSCI World, Dividenden-ETFs
- Erwähnte Tech & KI-Werte: Nvidia, Microsoft, Alphabet, Palantir, CrowdStrike, Broadcom, ASML, SK Hynix
- Erwähnte Defense- & Rüstungswerte: Rheinmetall
- Weitere erwähnte Werte: Allianz, Münchner Rück, Generali
💡 Key Takeaways aus der Folge
- Einstieg ohne Barrieren: Dank moderner Neobroker kann man heute bereits mit kleinen Beträgen (ab 1 € per Sparplan) an der Börse starten.
- Die 4 Säulen nutzen: Ein gesundes Portfolio kombiniert gezielte Zukunftstrends (z. B. Tech/KI), defensive Titel, breit gestreute Welt-ETFs und ausschüttende Dividendenpapiere für stetigen Cashflow.
- Müttern & Kindern Vorsorge sichern: Ein Juniordepot ab Geburt (z. B. bespart mit dem Kindergeld) legt ein solides Fundament für die nächste Generation.
- Emotionen ausschalten: Gier, Ego und Panikverkäufe schaden der Rendite. Ein stoischer Buy-and-Hold-Ansatz mit regelmäßigen Check-ups schlägt ständiges Hin-und-Her-Traden.
- Freiheit statt bloßer Wohlstand: Vermögensaufbau dient primär dazu, Unabhängigkeit gegenüber politischen oder wirtschaftlichen Schwankungen zu gewinnen.
⚠️ Wichtiger Rechtlicher Hinweis (Disclaimer)
Keine Anlageberatung: Veronika und Fabian Westerheide sind keine Finanz- oder Anlageberater. Alle in dieser Podcast-Folge besprochenen Inhalte, Aktien, ETFs und Strategien dienen ausschließlich der Information, Unterhaltung und dem allgemeinen Erfahrungsaustausch. Sie stellen keinerlei Kauf- oder Verkaufsempfehlung und keine Finanzberatung dar. Investitionen an den Finanzmärkten sind mit Risiken verbunden und können bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Bitte informiert euch eigenständig oder zieht professionelle Beratung zu Rate.
Transkript
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge Unternehmerleben mit Fabian und Veronika Westerheide.
Heute mit dem Thema, wie man Geld nicht verliert, hat Fabian geschrieben.
Ich würde eigentlich den Titel gerne ändern in wie man Geld erhält.
Oder wie man Geld vermehrt.
Auch schön. Immer positiv denken, weil wir sind, was wir denken.
Wir sind nicht nur, was wir essen, wir sind auch, was wir denken.
In diesem Sinne, herzlich willkommen zu einer neuen Folge. Und heute geht es um Geld.
Wir leben in einer Gesellschaft, wo die meisten nicht wissen,
wie man mit Aktien handelt, welche Möglichkeiten sie haben.
Und ich selbst bin ein Kind dieser Zeit, weil ich bin, glaube ich,
die Einzige aus meiner Familie, die Aktien hält.
Meine Mutter war alleinerziehend, allerdings bin ich 1985 geboren und irgendwie
dreht unsere Bundesregierung jetzt gefühlt die Zeit zurück.
Verstehst du? Also ich war ein Kind, was mit begrenzten Mitteln aufgewachsen
ist und was nicht mitbekommen hat, wie man Vermögen aufbaut.
Okay, ich hole uns ganz kurz einmal ab und dann steigen wir direkt darauf ein.
Also erstens, das Ziel heute ist, dass wir einmal über Vermögensaufbau sprechen
für jedermann im Kleinen. Das heißt, das ist eine Einsteigerfolge.
Für alle, die noch nicht viel mit Aktien machen oder gar nichts mit Aktien machen,
aber auch für die, die schon Aktien haben, können wir noch ein bisschen über
Details sprechen, Aktientipps sprechen, Hinweise geben, ohne dass das eine Anlageberatung ist.
Wir werden in den nächsten Folgen auch gerne mal vertiefen, wie haben wir mit
Aktien, wie sind wir vorgegangen, welche KI-Aktien haben wir,
welche Depots haben wir. Aber heute geht es erstmal um die Basics und die Strategie.
Und dann fangen wir doch einfach mit dir an.
Wie war das bei dir? Du sagst, du bist die erste in der Familie,
die Aktien heute besitzt.
Ich sage das immer mal, die verstanden hat, dass man mit Geld Geld machen kann.
Erklär doch mal kurz deinen Hintergrund und begründe mal, warum du keine Berührung zu Aktien hattest.
Du meinst, ich hatte nicht das Glück, ein Depot zur Geburt zu bekommen mit 25.000 Mark drauf?
Genau, es geht aber jetzt nicht um mich, sondern ich stelle dir die Frage zu dir. Also.
Was ist deine Geschichte?
Long story short, alleinerziehende Mutter in den 80ern.
Meine einzigen Berührungspunkte mit Aktien war in der 9.
Klasse ein unfassbar langweiliges Börsenspiel der Stadtsparkasse Sarstedt,
wo wir mit Papier Aktien gehandelt haben, was so unfassbar langweilig aufgezogen
war, dass wir es bevorzugt irgendwie ignoriert haben.
Und es gab genau eine Person oder zwei in unserer Klasse, die das toll fanden.
Ja, und die hast du später geheiratet indirekt, oder? Weil ich fand das toll damals.
Nee, ich habe nicht irgendwie einen Jungen, die aus einer Familie in einer Sekte war,
Die wir hier jetzt nicht nennen wollen, geheiratet. Ich war bei mir in der Klasse
der, der das so spannend fand.
Und so, du warst auch einer der einzigen.
Ich war der Einzige. Und da ich ein Team aus drei Leuten brauchte,
habe ich einfach zwei Nerds gezwungen mitzumachen, damit ich sie in dem Dreierteam hatte.
Also, ihr hattet keinen Zugang zu Aktien.
Zum einen sagst du aus Geldgründen, zum anderen, ich nenne es immer fehlendes Wissen.
Also die Bildung fehlte, sich damit auseinanderzusetzen. Das,
was wir in Deutschland ein Thema haben. Wie bist du denn jetzt zu dem Thema Aktien gekommen?
Die Antwort weißt du ja.
Ja, aber wir machen doch hier einen Podcast.
Über dich. Über dich und weil auf einmal die Möglichkeit besteht,
kleinere Beträge zu erzeugen.
In Aktien zu investieren, das hattest du ja früher nicht. Du hattest ja früher
nur die Möglichkeit, wirklich mehrere tausend Euro in ein Depot anzulegen,
was dann deine Sparkasse für dich verwaltet hat sozusagen.
Und heutzutage haben wir ja die Möglichkeit, mit den ganzen Neobrokern zum Teil
schon ab 1 Euro, wo ich auch nicht weiß, ob sich das lohnt, wollte ich dich
später auch noch fragen,
tatsächlich auch mit Kleinstinvestment zu starten. Das gab es damals nicht.
Und alleinerziehende Mutter in dieser Zeit, sie war froh, wenn sie irgendwie
jeden Tag was zu essen auf den Tisch gekriegt hat.
Das war eine Zeit, da hast du überhaupt gar nicht drüber nachgedacht,
so viel Geld in Aktien zu investieren. Und das Thema Aktieninvestments war einfach
ein Thema für die wohlhabendere Gesellschaft.
So war halt einfach auch das Feeling.
Ja, aber dann erzähl du doch mal. Ich weiß, du hast 25.000 Mark zur Geburt bekommen, ein Aktiendepot.
Und wusstest du das als Kind die ganze Zeit oder war das irgendwie so,
guck mal Fabian, du bist jetzt 18, hier sind 25.000 Mark, haben wir zu deiner
Geburt angelegt und von wem hast du es bekommen, wo habt ihr das angelegt,
was ist mit dem Geld passiert,
durftest du davon Süßigkeiten, Schokolade und Computer kaufen oder?
Oh nein. Ja und nein. Also ich rückwirkend bin ich privilegiert gewesen,
weil mein Großvater hat in der Bank gearbeitet, Deutschen Bank,
und hat jedem seiner Enkelkinder 25.000 Mark,
zur Geburt eingerichtet.
Und das habe ich relativ früh erfahren, weil da gab es so einen Ordner bei meinem
Vater und da waren mir die Kontostüge drin. Das heißt, ich habe gesehen,
da sind 25.000 Mark und die haben sich vermehrt. Das heißt, ich hatte da einen
Zugang zu einem Depot und Aktien von Anfang an. Aber du hattest Zugang.
Nein, Zugang heißt mental. Ich hatte rechtlich keinen Zugang.
Ich wusste nur, es gibt es. Und ich wusste nur, irgendwann kriege ich das.
So, da ist die Geschichte, dass ich von diesen 25.000 Mark am Ende nicht viel übrig hatte. Warum?
Mein Vater, das damals mich überredet hatte, bei einer anderen Bank unterzubringen,
weil mein Vater dann immer Ideen hatte. Der hat die Bank gewechselt.
Ich sollte mein Depot darüber ziehen. Habe das gemacht während des Studiums.
Die haben es in der Finanzkrise wortwörtlich vergessen. Ja.
Sie haben vergessen zu verkaufen und zu handhaben und irgendwann fragte ich
nach, wie steht es auf meinem Depot, weil du sagst, es war ja immer fremd.
Eine Bank schickt dir einmal im Monat einen Auszug zu.
Ich war im Studium, bekam per Post meinen Auszug und stellte fest,
von diesen 25.000 Mark waren es irgendwann ein paar Euro gewandelt,
war nicht mehr viel übrig, die haben es komplett geschrottet gehabt.
Weil sie es vergessen haben?
Weil sie es vergessen haben. Zitat.
Hast du Schadensersatz gekriegt?
Nein, ich habe die Jahresgebühr von 200 Euro erlassen bekommen. Das war es.
Seitdem war ich ein gebranntes Kind, habe alles verkauft, was noch war,
habe das Geld gebraucht, um dann meine erste Firma zu gründen.
Also ich habe es ausgegeben und habe erst viel später wieder angefangen mit
Aktien. Aber ich bin deswegen sehr verbrannt gewesen, weil ich gelernt habe,
oh, wenn du anderen vertraust, bist du verloren.
Also ich habe einer Bank vertraut und habe verloren. Und ich habe auch die Erfahrung
gemacht, dass die Bank vorher, die es gemacht hat, die hat immer ihre eigenen Fondprodukte gekauft.
Ihre eigenen?
Ja, das war üblich. So eine Volksbank hat dann dir die Volksbankprodukte reingepackt
und eine deutsche Bank hat dir dann deutsche Bankprodukte reingepackt.
Früher gab es ja nicht, wie du gesagt hast, einen öffentlichen Markt,
wo jeder handeln konnte, sondern es war sehr üblich, dass sie dir ihre eigenen
Produkte verkauften für sehr hohe Gebühren mit schlechter Rendite.
Und auch da bin ich ein gebranntes Kind, weil ich gelernt habe,
dass die Banken nur an sich denken. Also am Ende hat die Bank immer profitiert
und gewonnen, aber ich als Anteilseigner nicht.
Also Vorteil, ich habe recht früh mitgekriegt, Aktien sind in der Familie.
Ich habe also ein Gefühl dafür gehabt.
Aber gleichzeitig habe ich von dem Geld finanziell gar nicht so viel gehabt am Ende.
Also wenn ich heute darüber nachdenke, ich hätte 40 Jahre als Depot,
wir wären mehrfache Millionäre.
Aber keiner hat vor 40 Jahren die richtigen Aktien gekauft. Und dann haben sie
es so oft geschrottet, dass davon nicht viel übrig blieb.
Also ich halte kurz fest, du bist kein Freund davon, von fremdgemanagten Depots für Privatleute.
Also pauschalisieren wir einfach mal.
Bankprodukte zu kaufen, sondern für dich sollte sich jeder damit selbst auseinandersetzen,
welche Aktien er im Portfolio hat oder nicht?
Ja, aus meiner Sicht und da können wir auch jetzt zuspringen,
gibt es den Ansatz, entweder man macht es selbst. Und ich finde,
Geld und Gesundheit sind Verantwortungsthemen.
Wird wir wieder beim Thema Eigenverantwortlichkeit werden?
Ja, natürlich. Ich kann nur gesund sein, wenn ich mich selbst beschäftige und
nicht einem Arzt nur vertraue.
Und ich kann auch nur wohlhabend werden, wenn ich mich selber mit Geld auseinandersetze
und das auch so sehe. Ein neutrales Thema erstmal. Wir reden ja nicht von den
Einkommen und Ausgaben, sondern von Geld anlegen.
Das fängt mit 10 Euro an und wir haben beide genug Freunde, die über die Jahre
wie überzeugen konnten, dass sie anfangen zu investieren und die sind sehr glücklich,
weil sie feststellen, es ist nicht so viel Magie und es funktioniert.
Und deswegen bin ich der Meinung, dass man das sich selbst beibringen sollte
und selber machen könnte. Das Wissen ist erhältlich.
Aber natürlich gibt es auch Produkte für Leute, die nicht die Kapazitäten haben
oder nicht den Fokus haben. Und da gibt es Produkte, aber das sind nicht unbedingt
Bankprodukte, sondern es gibt Dienstleister, wo man einfach Sparpläne einrichten kann.
Und die ganzen Neobroker, und wir können nachher ein paar erwähnen,
bieten das inzwischen an.
Du legst 1.000 Euro im Monat an und
die KI optimiert das für dich oder die Software optimiert das für dich.
Und da sind die Gebühren signifikant besser als die klassischen Produkte der
alten Vertriebsbanken.
Also wenn du von Sparen redest, redest du nicht von Sparbüchern, oder?
Nein. Für mich ist es Waren, Geld anlegen. Der reichste Mann von Babylon hat
gesagt, 10% deines Einkommens solltest du jeden Monat zur Seite legen.
Und früher hast du dafür einen Zins gekriegt und heute musst du keinen Zins
nehmen, heute kriegst du eine Aktien- oder ETF-Rendite.
Und ich würde gerne mit dir über deine Depots sprechen, über meine Depots und
über unsere Lernerfahrung und dann natürlich noch darüber reden,
was wir den Leuten mitgeben können.
Genau, du hast gerade schon Depots gesagt und das meinst du nicht nur auf dich
und mich bezogen, sondern wir haben ja mehrere, beide.
Vielleicht erläutern wir einfach auch mal ganz kurz, warum wir mehrere Depots
haben und nicht eins für alles.
Ja.
Willst du starten oder soll ich?
Ich fange mal an, ich habe unten angefangen ein sogenanntes Liquiditätsdepot,
das heißt, da parke ich einfach Geld, was ich zum Leben brauche.
Wir sind ja beide selbstständig, das heißt, wir haben kein monatliches Einkommen,
sondern wir haben vielleicht ein-, zweimal im Jahr vielleicht eine große Zahlung.
Das heißt, das Geld lege ich dann zur Seite und parke es entweder bei...
Eine Neobank in eine Zwei-Prozents-Verzinsung, die du mir empfohlen hattest.
Oder teilweise einfach auf einem MSC World oder auf einem Dividendenpapier,
wo ich dann zwei, drei, vier, fünf Prozent Zinsen mache.
Also ich habe das gerade mal angelegt gehabt und im halben Jahr sind es sieben
Prozent Wertsteigerung. Es sind aber Schwankungen drin. Das heißt,
da liegt Geld drin, was ich nicht sofort brauche, aber im Laufe des Jahres brauche.
Dann habe ich ein Depot, das nenne ich mein Rentendepot. Da bin ich konservativer
drin, da habe ich einfach Aktien drin, die will ich auf die nächsten 30 Jahre halten.
Gehe weniger Risiko ein und das soll einfach sich stabil ansparen.
Also jeden Monat ist ein Sparplan dahinter.
Plus, wenn ich mal ein bisschen Geld übrig habe, lege ich da was an,
damit wir später, jeder von uns, die Strategie, eine Rente kriegt.
Und das dritte ist, ich nenne es mal so ein Wachstumsdepot, da gehe ich Risiken
ein, da teste ich für uns Dinge.
Da habe ich extreme Ausreißer drin, da habe ich Aktien drin,
die ein paar tausend Prozent gemacht haben.
Aber ich habe auch Totalverluste drin, weil ich da natürlich reingehe.
Und da können wir noch nachher darüber diskutieren, wo so die Unterschiede sind.
Aber das sind so die drei Kerndepots bei mir, die ich getrennt habe von der
Bank und von der Strategie.
Und dann haben wir zu guter Letzt noch ein Depot für unseren Sohn angelegt.
Damit der in 18 Jahren auch ein Depot kriegt.
Damit er jetzt schon lernt, was Aktien sind. Damit er jetzt,
sobald er kann, da auch immer wieder reingucken kann. Damit er von Anfang an
lernt, damit umzugehen. Weil das ist ja Bildung.
Und wir geben ihm diese Fähigkeiten mit. Und da haben wir zu seiner Geburt 10.000
Euro angelegt. Und da geht unser Kindergeld rein, jeden Monat.
Und das verwalten wir zusammen.
Und das Depot ist interessant, das Stabilste von uns allen, da ist am wenigsten
Risiko drin und das performt sehr stabil mit weniger Schwankungen und macht
so seine im Moment 15 Prozent pro Jahr.
Also aus den 10.000 Euro sind schon 15.000 Euro geworden seit seiner Geburt
und das ist ein Geschenk für ihn.
Du sagst gerade ganz viel, wie viel Rendite, wie viele Prozente wir machen und
das ist vielleicht auch sehr interessant für Hörerinnen und Hörer,
die sich mit dem Thema noch nicht so intensiv beschäftigt haben.
Auf ein durchschnittliches Tagesgeldkonto. Ich weiß gar nicht,
ob es noch das klassische Sparbuch gibt in dem Sinne.
Kriegt man aktuell, glaube ich, auf Tagesgeld. Also ich kriege auf mein Tagesgeldkonto.
Ich habe mehrere Tagesgeldkonten, wo immer so Geld draufliegt,
was ich irgendwie aus Aktienverkäufen zwischenpacken muss oder ich rübergeschoben habe für Aktienkäufer.
Da kommt es auf die Bank drauf an,
Einer der ersten Neobroker, die ING-DiBa liegt, glaube ich, bei wahnsinnig schlechten 1,25 Prozent.
Und andere Banken von mir geben
aktuell, ich glaube, 2,5 Prozent auf den aktuellen Tagesgeldkonto stand.
Also Trade Republic zahlt gerade zweieinhalb Prozent. Stopp, warte.
Also Leute, es lohnt sich nichts, wenn man das Geld aufs Tagesgeldkonto packt
und da irgendwie Prozente, Prozentzinsen draufkriegt, die geringer sind als
die derzeitige Inflation.
Ja, also noch schlimmer, auf einem normalen Konto kriegt man gar keine Zinsen mehr.
Auf einem Girokonto, da zahlst du ja nur Geld für.
Also ich zahle auf einem Girokonto, kriege ich gar keine Zinsen.
Bei der Sparkasse kriegen wir aktuell ein halbes Prozent. 0,25.
Ja, also richtig schlecht.
Die Neobroker subventionieren das. Also die zahlen auch Scalable Capital,
wirkt gerade mit zweieinhalb Prozent
Zinsen und es lohnt sich manchmal die Banken hin und her zu wechseln.
Mache ich, habe ich auch mit der VW Bank damals gemacht.
Der Trick bei Trade Republic ist, es ist auch kein Tagesgeldkonto,
sondern die legen das am Börsen an. Also du unterschreibst einen Vertrag separat
und das Geld wird an eine Börse angelegt und dann ist das nochmal eine andere Komponente.
Ich zahle zum Beispiel bei N26% eine Grundgebühr, dafür dass ich mehr Zinsen kriege.
Also da habe ich mich einfach hingesetzt und festgestellt, wenn ich einen Premium-Account
habe von 12 Euro im Monat, kriege ich 1% mehr Zinsen. Also 2% statt 1% und ab.
Ich habe es ausgerechnet, 3.000, 4.000 Euro lohnt sich das. Also wir setzen
uns hin und gucken, wo kriegen wir am meisten Zinsen für das Geld, was nur rumliegt.
Okay, jetzt haben wir einmal über unsere Depots gesprochen. Also ich habe aktuell
zwei Aktiendepots privat.
Was hältst du davon, Firmengelder auch in Aktien anzulegen, in Depots anzulegen,
wenn du eine gut laufende Company hast, die Gewinne erwirtschaftet,
du dir die aber nicht ausschütten möchtest, macht es Sinn, Unternehmensgelder,
versteuerte Unternehmensgelder, wie auch immer, in Aktien anzulegen?
Ja, steuerlich definitiv. Warum? Naja, wenn sobald, nehmen wir an,
einfach eine Zahl, du hast 100.000 Euro Überschuss gehabt. Ja,
wenn du dir den privat ausschüttest, zahlst du 25 Prozent Kapitalertragssteuer
plus Soli. Also gehen ungefähr 26.000 Euro schon mal weg. Das heißt, du hast...
Zahlen wir noch Soli?
Ja, Privatpersonen nicht, aber Firmenausschüttungen sind da drin.
Das heißt, du hast eigentlich 74.000 Euro, die du anlegen könntest.
Wenn du das in der Firma direkt anlegst, hast du a den Vorteil,
du kannst 100.000 Euro anlegen und b du zahlst darauf keine Steuern.
Also wir privat zahlen ja 25 Prozent Steuern auf Aktien, Verkäufe und Dividenden.
In der Firma zahlst du es nicht.
Disclaimer, das sind ungefähr 1,5 Prozent, die man dann direkt abzielen kann.
Heißt, wenn man Infirmengeld hat, dann legt man Infirmengeld an.
Aber ich glaube nicht, dass das die Herausforderung für die meisten ist.
Und wir haben da nochmal eine andere Strategie.
Ich würde auch gerne bei den Privatdepots bleiben, weil das ist gerade der naheliegende
Begriff und alles andere geht in Steueroptimierung rein und ich möchte in den
Bereich der Steueroptimierung gar nicht reingehen, weil das ist ein Minenfeld
für alle Finanzbeamten, die gerade zuhören, also uns gesehen und Fettnäpfchen.
Du hast zwei Depots, das hast du gerade erwähnt. Erzähl mal kurz den Unterschied
zwischen denen, wenn es einen Unterschied gibt.
Ja, es gibt einen Unterschied. Und zwar in der Kostenstruktur.
Das eine Depot liegt bei der ING Diva und ist relativ alt.
Und du zahlst mit einfachen Worten ausgedrückt, du zahlst quasi pro Trade eine Grundgebühr.
Also wenn du Aktien kaufst oder auch wenn du Aktien verkaufst,
zahlst du eine Grundgebühr plus nochmal Prozent X pro Kauf oder Verkauf.
Und ich habe mich hingesetzt, als Trade Republic aufkam und habe mir das mal
angeschaut und finde das Konzept pro Kauf oder Verkauf einfach mit einem Euro
pauschal das Ganze abzuwickeln.
Super smart und kostentechnisch ist Trade Republic einfach wesentlich interessanter
von der Kostenstruktur für Handeln und Verkaufen von Aktien.
Deshalb habe ich vor zwei Jahren ein Trade Republic Konto angelegt mit meinem neuen Depot.
Also eigentlich nur die Kosten und einfach auch dass es wesentlich userfreundlicher
ist, das Ganze in der App zu machen.
Also ich beobachte, dass du heute sogar eingefixt bist.
Im Verhältnis zu vor ein paar Jahren interessiert dich plötzlich das Thema.
Du kommst mit eigenen Vorschlägen, du fängst an, neue Banken zu entdecken,
du optimierst, du schiebst hin und her und manchmal erzählst du mir Dinge,
die ich noch nicht wusste, sondern das finde ich mich richtig stolz auf dich.
Wo war jetzt dein Einstieg? Wo hast du wirklich angefangen? Wo war so der erste
Schritt? Abgesehen davon, dass wir geheiratet haben.
Das ist ja jetzt sehr Urschleim. Der erste Schritt, mich mit Und dem Aktienmarkt
tatsächlich auseinanderzusetzen war einfach, dass du mir mal deine Zahlen gezeigt hast,
was ich einfach wahnsinnig spannend fand, dass du mit Geld Geld verdienen kannst.
Das ist in Deutschland ja immer so ein bisschen mit Naserümpfen.
Und verbunden habe ich das Gefühl, das ist ja nicht richtig gearbeitet,
das Geld, das ist ja immer noch so das Mindset.
Das ist übrigens die tolle Headline, mit Geld Geld verdienen.
Ja, mit Geld Geld verdienen. Tut mir leid, Friends, so funktioniert das Spiel
nun mal im Kapitalismus und man kann sich halt entscheiden...
Das Game mitzuspielen oder einfach viel Geld auf der Strecke liegen zu lassen
oder halt noch mehr schaffen zu gehen und noch mehr zu arbeiten.
Das ist ja aber Fabian und mein Ziel eindeutig nicht.
Und deshalb habe ich angefangen, mich damit auseinanderzusetzen,
einfach neugierig ins Game einzusteigen.
Und ich glaube tatsächlich, ich habe vorhin mal geguckt, meine allererste Aktie
oder mein allererstes Aktienpaket war tatsächlich ein Paket,
wo Nvidia mit drin war. Also ich glaube, ich habe 2017 Nvidia gekauft.
2017, das heißt, dein Aktienportfolio ist sogar älter als meins,
weil ich weiß, dass ich erst wieder während Corona eingestiegen bin.
Ich hatte, ich glaube, vor Corona Panik wahrscheinlich alles verkauft und während
der Corona-Krise wieder eingestiegen oder so.
Ja, und ich war einfach ehrlich gesagt, ich will nicht sagen zu faul,
sondern ich war einfach zu stoisch, weil ich keine Lust hatte,
mir alles aufzuschreiben und dann alles zu verkaufen und habe einfach gedacht,
komm mal, wenn es krachen geht, dann ist es jetzt auch egal,
erholt sich schon wieder.
Weil du hast auch ein paar Aktien, ich gucke ja sehr gerne in dein Aktienportfolio rein.
Genau, ich teile die für euch zu wissen, Fabian und ich haben da einen regelmäßigen
Austausch, einfach wo wir über unsere Aktiendepots sprechen und ein bisschen
vergleichen ist schon, wessen Aktien performen besser.
Welche Aktien finden wir interessant, welche würden wir abstoßen,
welche würden wir kaufen. Genau, also das einmal für den Hintergrund.
Und gleichzeitig bin ich es, der sich natürlich, nicht natürlich,
also ich beschäftige mich mehr damit.
Ja, du bist Investor. Das ist quasi dein täglich Brot. Das macht dir sehr viel Freude. Mehr als mir.
Gerne. Also ich sehe ein bisschen so Aktienhandel so wie eine schöne Weinsammlung.
Also wir kaufen welche dazu in einem Idealfall. Wenn man es gut macht,
verkaufen wir sie nicht.
Weil wir kaufen Aktien, die wir halten wollen. Das ist ja unsere Strategie.
Und deswegen würde ich auch gerne mal eingehen, auf was unsere gemeinsame Strategie
ist. Also wie würdest du unsere Strategie denn bezeichnen? Also es ist nämlich
eine Strategie dahinter.
Ist es? Ja, es ist eine, wie hast du es verstanden? Weil ich kann dir nachher
noch erklären, was andere Strategien sind.
Also ich hätte jetzt nicht gesagt, dass ich mein Geld mit einer langfristigen
Investmentstrategie anlege, obwohl doch irgendwie schon.
Nur nicht so bewusst, würde ich sagen. Ich mache das viel aus dem Bauchgefühl raus.
Ich bin eher eine Anlegerin, die Werte kauft, wo sie die Unternehmen kennt,
die in unserer, ich sag mal, Branchen-Bubble verankert sind.
Also primär Tech- und KI-Werte haben wir investiert.
Also Unternehmen rauszusuchen, wo du es relativ schnell mitkriegst.
Okay, da geht jetzt die Branche krachen oder von Unternehmenskäufen oder,
oder, oder, wo man da halt einfach dichter dran ist.
Ich bin so, ich habe überhaupt gar keine Lust, mich jeden Tag um mein Aktienportfolio
zu kümmern. Also ich lasse eher liegen und warte ab.
Und ich habe vorhin vor der Aufnahme mal reingeguckt und da waren so ein,
zwei Werte drin, wo ich dachte, ach cool, hast dich wieder erholt.
Ist ja schön, dass ich dich nicht verkauft habe.
Ich sitze das aus, einfach weil ich dann halt auch denke, ich habe jetzt keine Lust zu verkaufen.
Habe ich einfach nicht, nervt mich. Also ich bin da sehr anhänglich an meinen Aktien.
Also früher gab es ja die Weisheit, Aktie kaufen, Schlaftablette nehmen und
dann aufwachen. Das funktioniert in der heutigen Welt nicht mehr so gut.
Ich würde unsere Strategie zusammenfassen in der Sicht, dass wir beide Long-Investoren sind.
Also die Annahme ist immer, eine Aktie für eigentlich unendlich zu halten.
Wir kaufen eine Firma, weil wir langfristig dran glauben. Und über die Jahre
haben wir uns beide weiterentwickelt.
Also erstens, was wir machen ist, wir kaufen immer mal wieder,
gerade wenn du was entdeckst und ich was entdecke und dann haben wir mal so
einen Trieb und dann gucken wir rein und wir sammeln eigentlich neue Aktien dazu.
Und manchmal geht man auch voll aufs Glatteis und bricht sich die Nase, wie ich mit Figma.
Genau.
Da war die Gier zu groß.
Dann haben wir, dann gehen wir hin regelmäßig und verkaufen aber auch.
Also wir gehen ein, zwei, drei Mal im Jahr, eigentlich im Quartal gehen wir
einmal durchs Depot und gucken, wo haben wir den Glauben an Firmen verloren.
Also bei mir war das eine Firma Adobe. Adobe lief sehr, sehr lange gut.
Ich bin ein bisschen spät eingestiegen und am Ende habe ich Geld verloren.
Da können wir auch nachher darüber sprechen, wo man Geld verloren hat.
Das habe ich dir jetzt aber nicht mitgebracht. Ich habe dir meine Top-Performer
gerade mitgebracht aus beiden Portfolios.
Was mir auch noch eingefallen ist, wenn wir jetzt gerade so schön über Strategien sprechen.
Wir haben gerade gesagt, wir kaufen immer mal wieder und verkaufen immer mal wieder.
Das ist aber nur der eine Bestandteil unserer Investmentstrategie in Aktien.
Und was ich irgendwann angefangen habe, weil ich es immer wieder vergessen habe,
weil wir so busy waren, ist, dass ich mir wirklich einen deiner vorhin erwähnten
Sparpläne angelegt habe, wo ich mir
Aktien rausgesucht habe, in diesem Fall ETFs, Dividend-ETFs,
die Ausschüttungen haben,
wo ein monatlicher Betrag von X reingeht.
Einfach, damit ich es a. nicht vergesse und b.
Habe ich umgestellt auf Dividendenpapiere und Dividenden-ETFs in diesem Fall.
Einfach, um zusätzlich noch was rauszuziehen.
Damit hast du das schon mal ein von unseren vier Säulen beschrieben.
Das ist schön. Es ist gut, dass ich dein Skript nicht gelesen habe.
Unsere Strategie hat, also ich habe ja eine Strategie entwickelt.
Und das eine ist, wir haben sehr früh in Technologie investiert.
Weil wir kommen aus dem Tech-Umfeld, da kennen wir die Firmen.
Und zwar haben wir auch sehr früh in KI investiert.
Ja. So, das heißt, wir haben natürlich ein Nvidia, ein Microsoft, ein Alphabet drin.
Schon relativ lange. Ja. Es geht immer noch länger, ja, aber immer noch,
also immer noch gut genug. Das heißt, den kompletten Nvidia-Run haben wir beide mitgenommen.
Ja, ich habe mal geguckt, meine Nvidia-Aktien stehen bei 841 Prozent. Das ist ganz nice.
Ja, die haben bei mir inzwischen die Tausende überschritten oder so etwas. Tausend Prozent.
Dann hast du aber nach mir gekauft.
Wenn sie 1000% überschritten, habe ich sie vor dir gekauft.
Ja, meine ich ja.
Ja.
Weil du vorhin gesagt hast, mein Depot...
Aber ich hatte verschiedene Depots und verschiedene Zeitpunkte.
Also bei Junior im Depot sind sie bei plus 30%. Ja, weil wir später gekauft haben.
Dann habe ich angefangen, mich zu spezialisieren. Also ich habe mir dann sowas
wie TSMC, Broadcom, Applied Materials, ASML, AMD, aber auch SK Hynix etc.
Also in der Wertschöpfungskette sehr einzelne Aktien rausgesucht,
die teilweise sehr gut funktionierten. Aber weil ich vom Fach bin oder weil
wir beide vom Fach sind und dann ich dann halt geguckt habe,
wer sind alles Zulieferer von Nvidia, wo gehen die Geldströme rein?
Das kann man niemandem unterstellen, dass er das macht. Das macht nur Spaß,
wenn man sich in den Markt richtig reingrägt.
Das heißt, wir haben das Fachwissen, das wir bei KI haben, benutzt,
um zu gucken, wie können wir damit auch an der Börse Geld handeln.
Das kannst du ja als Blaupause über sämtliche Branchen legen.
Genau. Du hast ja diverse Branchen, sei es jetzt Medizintechnik,
sei es Logistics, was auch immer. Da hast du überall Wertschöpfungsketten drin
und Zulieferer dahinter.
Das ist eine sehr spannende Investmentstrategie.
So, und dann gleichzeitig schließen wir da mal aus. das haben wir nicht gemacht
für Branchen, die wir nicht kennen.
Also wir haben zum Beispiel nicht für die Medizintechnik gemacht oder haben
das gemacht, aber haben echt Geld verloren. Also ich habe Geld verloren.
Mit Novo Nordisk
Ja. Oder Elli oder so. Wir haben auf einmal Eli Lilly oder wie die heißt.
Ja, haben die gekauft und haben daneben gelegen. Die zweite Säule ist Defense.
Also wir haben beide relativ schnell gesagt, ah, die Ukraine-Krise und der Krieg
da drüben wird immer mehr.
Die Budgets gehen hoch und wir haben recht früh angefangen, Rheinmetall, zu kaufen
und ich bin dann auch reingegangen und habe wortwörtlich die Top Ten der größten
Rüstungsunternehmen gekauft und die sind im Schnitt alle gut performt.
Da werden jetzt wahrscheinlich wieder auch der oder die ein oder andere die
Nase rümpfen und sagen, boah, ihr setzt auf Krieg-Tech.
Wartek. Rüstung nennen wir es.
Wortfindungsstörung. Genau, auf Rüstungsaktien.
Kann man machen. Kann man auch lassen.
Es gibt keine Moral an der Börse.
Sonst müsstest du ja auch sämtliche Food-Konzerne, Kraft Foods,
Coca-Cola, Nestlé und Co. rauslassen, Johnson & Johnson und wen auch immer,
die ganzen Großkonzerne.
Pepsi. Also Säule 1 hatten wir gesagt, sind wir auf KI und Technologie gegangen,
wir das kennen. Zweitens war der Trend Verteidigung, Sondervermögen etc.
Wir wollten was von diesem Steuergeld irgendwie mitnehmen.
Und die dritte und vierte Säule ist, wie du sagst, ETFs.
Also ETFs sind die Nachfolger von Fonds. Früher gab es Fonds,
aktiv gemanagt. Heute werden die nachgebildet und dadurch sind die Gebühren
runter. Und ich sag mal, früher hat so ein Fonds 5% gekostet.
Ja.
Auf Schlage.
Muss ja erstmal wirtschaften.
1-2% Verwaltungsgebühr. Heute liegst du bei ETFs, die ziemlich ähnliche Produkte
haben, bei unter einem halben Prozent teilweise 0,2 Prozent Gebühren.
Erklär doch bitte einmal ganz kurz für unsere Hörerinnen und Hörer den Unterschied
zwischen einem Fonds und einem ETF.
Ein Fonds, ein KI-Fonds geht hin und sagt, ich kaufe aktiv als Fondsmanager
NVIDIA, Microsoft und Alphabet. Ich kaufe die und ich treffe die Entscheidung.
Ein ETF sagt, wir glauben nicht, dass ein Mensch das besser entscheiden kann.
Wir bilden das nur nach. Also nachbilden heißt, es gibt meistens ein Indiz.
Also ein Indizier sagt, ja, hier sind 100 größten KI-Filmen drin.
So wie der DAX.
Ja, wie so ein DAX.
Ich versuche es halt bewusst so darzustellen, dass es wirklich jeder und jede versteht.
Der bekannteste ist der MSC World. Der MSC World ist ein Indizier,
sagen wir mal, ich 100% festlegen, der 2000 größten Firmen der Welt.
Das heißt, da ist kein Manager, der entscheidet, wer sind die größten Firmen,
sondern das ist eine transparente Datenbank und die sieht jeder.
Und dadurch ist es objektiv nachvollziehbar. Und ein ETF kauft das nur nach.
Und anstatt, dass der Mensch, der Manager dafür 2% Gebühren nimmt,
wird das automatisiert und kostet nur noch 0,2% Gebühren.
Okay, also sind das elektronisch gemanagte Fonds?
Ja, so gesehen kannst du es, Exchange Traded Fund heißt das so ungefähr.
Also es ist im Endeffekt transparenter und auch weniger Magic drin.
Das ist einfach, jeder kann es nachbauen. Dadurch gibt es das Produkt öfters.
Also es gibt ganz viele Anbieter, BlackRock, Vanguard, Morningstar,
die das anbieten. Was ich damit sagen will ist,
In dem ETF-Spektrum, das ist ein riesiger Boom-Markt in den letzten Jahren geworden,
gibt es die verschiedensten Produkte. Und die sind eigentliche Clou,
wo man heute sein Geld sparen kann.
Weil was wir gemacht haben, einzelne Aktien rauszuwählen, dafür musst du ein
gewisses Fachwissen haben.
Oder eine gewisse Kunst. Du musst dir sagen, welche von den vielen KI-Aktien
ist eigentlich die richtige? Welche von den ganzen Chip-Herstellern ist die richtige?
Bei den ETFs musst du das nicht machen, weil das einfach viel breiter ist.
Und ich habe die Mathematik gemacht
und habe festgestellt, dass ETFs im Durchschnitt am besten performen.
Spannend.
Also sie sind einfach konstant. Und da ist der Klassiker in MSC World.
Und wir haben oben mal umgeschiftet auf Dividenden-ETFs.
Ja, weil ich dir gesagt habe, dass ich keine Lust mehr habe,
nur Aktien zu erhalten, die mir zwischenzeitlich nichts bringen und werden sie
abschmieren, wie Pech gehabt haben.
Deshalb habe ich auf Dividenden umgestellt.
Genau, weil wir das mögen, weil wir haben ja Sparplan und investieren immer
wieder. Und wir haben einfach Spaß daran, wenn wir jeden Monat 50,
100, 150 Euro zurückkriegen über diese Sparpläne.
Und die ETFs für Dividendenfirmen sind interessant. Da sitzt jemand und der
guckt sich dann halt alle Firmen an, die Gewinne ausschütten und kauft die dann zusammen.
Also doch wieder ein Mensch.
Irgendwo ist da immer ein Mensch, aber es ist halt KI-gestützt.
Also die Feinheiten zwischen ETFs und Fonds, da würde jeder Profi ja natürlich
sagen, Ah, das ist nicht ganz so.
Ist im Endeffekt eine technische Darstellung. Hältst du die Aktie wirklich oder
hältst du nur die Simulation einer Aktie?
Jetzt nochmal ein ganz anderes Thema, was wir glaube ich gar nicht mit drin
haben, was aber auch sehr gut in unser Leben eigentlich passt,
was wir aber nicht nutzen.
Weil wir managen ja unsere Portfolios noch selber. Das heißt,
wir haben keine KIs, die unsere Portfolios managen. So wie Robo-Advisors.
Oder wie heißt denn die? Ich weiß, es gibt die.
Scalable Capital ist einer, von denen die Robo-Advisor haben.
Ja, die machen übrigens sehr gute Werbung. Muss ich jedes Mal schmunzeln drüber.
Machen sie wirklich gut. Aber ich habe da noch kein Konto.
Nee, haben wir beide nicht.
Warum setzen wir nicht auf KI?
Weil die Robo-Advisor, also eine KI, die es selbst managt, für jemanden,
also ich habe A zu viel Spaß dran.
Ja, wir beide.
Zweitens outperforme ich. Also ich liege historisch gesehen besser als die RoboAdvisor
und ich liege auch besser als die Standardprodukte. Warum?
Weil ich Energie und Zeit reinpacke. Und wenn jemand sich mit einer Sache wirklich
beschäftigt, dann kann er den Markt schlagen.
Das heißt, jeder, der Bock auf Aktien hat, und wir haben ein paar Zuhörer und
Zuhörerinnen, die machen gerne Aktien, die haben auch bessere Renditen.
Aber wir haben auch Zuhörer, die wollen sich nicht den ganzen Tag damit beschäftigen
und deswegen empfehle ich dann klassische Sparpläne.
Und das kann auch ein Robo-Advisor sein. Da gibt man an, was ein Ziel ist, wie viel man hat.
Und dann legt die KI das Geld an. Und das funktioniert sehr gut.
Da hast du aber auch, glaube ich, Eintrittsbarrieren im Sinne von 5.000 oder
10.000 Euro. So was, zumindest noch als ich mir das angeguckt habe.
Das kann ein halbes Jahr oder auch zwei her sein.
Inzwischen gibt es bestimmt auch Anbieter, die es günstiger machen.
Ab 1.000 Euro oder ab 0 Euro.
Wäre eigentlich mal spannend. Wir können ja einfach mal so ein bisschen Gambling-Money.
Nein? Nein, ich hatte darüber nachgedacht und am Ende habe ich es verworfen,
weil es wieder Komplexität bedeutet.
Freistellungsbeträge in der Steuerklärung, muss ich begründen.
Ich mache gerade unsere Steuererklärung. Wir haben so viele Depots und das Finanzamt
ist echt sauer darüber, weil die Freistellungsbeträge hinten nicht konsolidiert sind etc.
Du kannst theoretisch steuerlich, wenn du sechs Depots hast und jedes Mal Freistellungsbetrag
reinpackst, zahlst du übers Jahr gesehen viel zu wenig Steuern und musst dir
dann rückzahlen, was wiederum Zinsdifferenz ist. Das Finanzamt findet das scheiße,
aber für uns ist es steuerlich und liquiditätstechnisch wieder ein Vorteil.
Das ist ein Steuerhex. Ja gut, aber wenn ich jetzt nur bei einem Depot
den Freistellungsauftrag hinterlege, dann zahle ich auf das andere Depot volle
Kapitalertragssteuer und dann entgehen wir, dann habe ich Zinsdifferenzen gegenüber
dem Finanzamt.
Also ich will einfach nur sagen, das deutsche Steuerrecht ist ausgelegt,
dass man ein Konto hat und nicht Dutzende.
Dann muss das deutsche Steuerrecht einfach umgeschrieben werden, sollte es sowieso mal.
Ja natürlich, aber das ist noch eine ganz andere Diskussion.
Also Robert Weiser ist für all jene, die sich nicht jeden Tag damit beschäftigen
wollen, ist das eine gute Empfehlung.
Meine erste Empfehlung sehe ich, überhaupt was zu machen. Darüber nachzudenken
und überhaupt was anzulegen.
Und regelmäßig.
Und regelmäßig. Warum? Den Markt zu teilen können nur die Profis.
Und selbst die tun sich schwer. Und ich maße mir das nicht an.
Wir beide kaufen nach Lust und Laune.
Aber eigentlich, ja, ab und zu Einzelaktien. Kaufen wir nach Lust und Laune.
Immer dann, wenn wir gerade Muße haben.
Ja, wenn wir auch irgendwie was Cooles sehen oder so oder was hören,
fahren wir schon mal rechts ran, tücken das Handy
Und kaufen die Aktien. Ja, so ist es halt bei KI-Firmen. Dann zwischendurch
lese ich mal einen Bericht und stelle fest, ah, das ist ein neuer Kunde von
Nvidia. Dann werden die wahrscheinlich irgendwann mehr Geschäfte mit Nvidia
machen, also kaufen wir die Aktie und stellen dann.
Und das ist bei mir so, ich benutze KI, um das zu überprüfen.
Das heißt, ich nehme meine Aktiendepots, ziehe die mir raus und packe die einfach
in mein GPT, also mein GDP, dass ich dafür trainiert habe und sage,
analysiere mal gleich das mit meiner Strategie ab und sage mir,
was soll ich halten, was soll ich aufstocken, was soll ich verkaufen.
Das machst du tatsächlich und du machst das auch manchmal für mich und ich gucke
dann und denke, nee, habe ich keinen Bock drauf.
Genau, also ich habe zum Beispiel aus historischen Gründen, glaube ich,
30 ETFs gehabt. Gott. Ja, und die habe ich dann konsolidiert,
einfach weil es zu komplex geworden ist.
Verlierst du auch die Übersicht mit.
Genau, da habe ich die KI gefragt, wer ist alles doppelt? Da habe ich gesagt,
guck mal, diese fünf ETFs sind eigentlich alles dasselbe Produkt von verschiedenen Anbietern.
Ich habe die aus historischen Gründen gekauft, weil immer wenn ich Geld hatte,
habe ich angelegt und habe nicht nachgekauft, sondern immer wieder ein neues Produkt rausgesucht.
Und deswegen habe ich das dann einfach mal konsolidiert, ein bisschen verkauft
und das zusammengeschrumpft.
Das muss man immer mal wieder aufräumen, weil man sammelt doch über die Zeit
ein bisschen Schrott an.
Auch Aktien, die einfach schlecht laufen, wo ich gesagt habe,
die kommen wieder, die kommen wieder und nach einem Jahr sind sie nicht wiedergekommen oder zwei.
Wenn du sagst, Aktien, die schlecht laufen, sortierst du aus und verkaufst sie?
Was ist deine Schmerzgrenze, wenn du verkaufst und wie lange wartest du?
Also guter Punkt, was mache ich überhaupt? Ich steige im Mittelwert überhaupt,
inzwischen ist meine Grenze 1000 Euro, früher waren es 300 Euro,
inzwischen habe ich mehr Geld zur Verfügung.
Ich kaufe inzwischen jede neue Firma genau für 1000 Euro und warte mindestens ein Jahr.
Und wenn nach einem Jahr ich merke, die Firma entwickelt sich gut,
dann kann es sein, dass ich nachkaufe.
Das habe ich auch bei einer Firma wie Meta zum Beispiel gemacht.
Da habe ich irgendwie mit 500 Euro angefangen und dann irgendwann festgestellt,
die laufen doch über die Jahre ganz gut und habe nachgekauft.
Amazon habe ich nachgekauft. Nvidia hat so angefangen.
Damit lässt du aber auch Wachstumschancen und Gewinne liegen,
wenn du nur mit 1000 Euro einsteigst.
Ja, aber wie gesagt.
Und dann ein Jahr wartest.
Ich habe nicht die Zeit, jeden Tag in die Aktien zu gucken. Das will ich nicht
machen. Das heißt, wenn ich 1000 Euro reinpacke, dann Punkt ist so.
Und wenn ich eine Aktie habe wie Nvidia, da habe ich dann nachgekauft,
immer wieder, bis ich, ich habe bei 5000 Euro aber aufgehört nachzukaufen,
aber ich habe nachgekauft.
Das mache ich aber selten und das mache ich auch nur bei den Firmen,
wo ich 100% dran glaube. Die Sache ist, es gibt viele Firmen,
die kriege ich ja nicht mit.
Das sind so Zulieferer, da kriege ich im Alltag nicht mit, wenn die schlechter werden.
Und dann möchte ich nicht schlecht schlafen, weil ich zu viel Geld auf eine
Firma habe, von denen ich es nur mitkriegen würde, weil mir mein Depot irgendwann rot wird.
Und deswegen ist das meine Strategie. Ich kaufe nur viel von Firmen,
die ich auch im Alltag irgendwie mitkriege. Eine Apple oder eine Amazon oder
eine Google. Da kriegen wir das ja mit, wenn die schlechter werden.
Das ist ja auch heiß diskutiert. mit.
Genau, aber auch, solange ein Instagram gut läuft, wissen wir,
die Firma Meta wird weiterhin existieren.
Ich verdiene ja alle Geld. Ich verdiene ja alle Geld wie Heu. Also das, ähm,
Aber weil wir das Produkt nutzen. Ja, klar. Während wir zum Beispiel bei den
Rüstungsfirmen es nicht mitkriegen, welcher Auftrag gerade an welche Firma geht.
Deswegen sind da nur Kleinstbeträge drin.
Das kriegt, glaube ich, sowieso nicht wirklich jeder mit. Die Profis schon.
Ja, die Profis. Lassen wir die Rüstungsindustrie und Cybertech und so einfach mal aus und vor.
Was ich sagen will, ist, ich kaufe für 1.000 Euro inzwischen und dann beobachte
ich erstmal, wie die Firma sich entwickelt. Wie sie sich auch entwickelt bei Rücksetzern.
Also zum Beispiel haben wir CrowdStrike gekauft.
Ja.
Ja, CrowdStrike macht IT-Security.
Die stehen bei mir tatsächlich bei 197 Prozent.
Genau, weil wir beobachtet haben, ah, die ist zwischendurch auch mal 50 Prozent
eingebrochen, ist aber zurückgekommen.
Ich weiß und du hast mir gesagt, ich soll sie verkaufen und da war ich wieder
zu faul zu und jetzt steht sie ganz gut da.
So, was wir aber machen ist, wir gucken uns an, wie agiert eine Aktie,
weil der Markt einbricht, das passiert immer wieder, kommt die Aktie zurück oder bleibt sie flach?
Haben wir alles schon gesehen.
So, und ich habe Firmen drin wie Wolters Kluwer irgendwann wieder verkauft.
Ich hatte die These, dass die super gut in der KI sich entwickeln werden.
Die sind nicht zurückgekommen. Die sind unten auf dem flachen Niveau geblieben.
Und da gucke ich mir das eine Weile an. Und was ich bin, ich gucke mir Kurven
an. Ich gucke mir die Strafs an.
Ich halte die auch. Die ist auch echt rot.
So, und die habe ich dir auch geschrieben, dass du sie verkaufen mögest.
Steht irgendwo auf einer meiner hunderten Zoom zum Beispiel.
Ich hatte, das ist auch so ein Reihenfall. Zoom war, wir hatten Corona bei 300%. Ich so, geil.
Hab sie vergessen. Und als ich das nächste Mal ins Depot geguckt habe,
waren sie negativ. Und dann habe ich sehr schmerzlich den Gewinn verpasst und
sie mit Verlusten verkauft.
Okay, also
Nehmen wir einfach mal mit, man muss doch schon reingucken. Man muss doch schon
reingucken und am besten stellt man sich irgendwie einen
regelmäßigen Termin im Kalender ein, der einen daran erinnert,
hey, check doch mal bitte wieder dein Portfolio und deine Depots,
ob das Ganze noch gut läuft und trau dich auch wirklich zu verkaufen.
Jetzt haben wir ja immer wieder Aktien, dankbarerweise die outperformen.
Und ich stehe jedes Mal davor und denke, du solltest dein Investment rausziehen.
Du solltest zumindest dein Invest rausziehen.
Bei Nvidia habe ich es gemacht.
Ich glaube, bei ein oder zwei anderen Aktien habe ich mein Invest auch noch rausgezogen.
Das heißt, alles, was jetzt dazu kommt, falls ich die Aktie,
die keine Dividenden ausschütten, irgendwann mal verkaufe, ist reiner Gewinn für mich.
Oder es ist halt nicht so schlimm, wenn die Aktie kippt und verlustreich wird,
dann habe ich zumindest kein Geld verloren.
Wie siehst du das? Machst du das genauso? Was ist da deine Strategie dahinter?
Oder hältst du so lange, wie es geht und verkaufst dann einfach? Oder wie machst du das?
Wir haben beide ja eigentlich die Strategie, dass wir die Gewinner behalten
wollen und die Verluste irgendwann realisieren.
Und mit Verlusten meine ich, wir sind beide keine Panikverkäufer.
Nein, wirklich nicht.
Also wortwörtlich, ich hatte letztens wieder Kurse eingebrochen,
habe einen Anruf gekriegt, hast du verkauft? Ich habe es noch nicht mal mitgekriegt,
dass die Kurse eingebrochen sind.
Ja, und dann waren sie doch schon wieder hochgegangen.
Ja, und dann sind sie zwei Tage wieder oben. Und das sage ich ja,
es gibt Daytrader, es gibt Leute, die kaufen und verkaufen und achten den ganzen
Tag drauf. und damit kann man ungeheuer viel Geld machen, aber auch ungeheuer viel Geld verlieren.
Wir beide machen das nicht. Wir gucken eigentlich einmal im Quartal rein und entscheiden dann.
Was ich gemacht habe, ist, dass ich Gewinne aus diesen Tech-Aktien mit,
die teilweise 200, 300 Prozent Kursgewinn gemacht haben, habe ich ein bisschen was verkauft und das in,
langweilige Aktien gesteckt, nämlich Versicherung.
Stimmt, wir haben auch Allianz und Co. Münchner Rück läuft super.
Generali. Warum? Die laufen konstant. Ja, Versicherungen laufen konstant.
Es ist ein konstantes Geschäft.
Und sie schütten aus. Und da freue ich mich. Ich freue mich psychologisch einfach
darüber, dass ich einmal im Jahr irgendwie 60 Euro Dividende kriege.
Ja, ich freue mich auch jedes Mal, wenn Trade Republic wieder einen Push schickt.
Du hast deine Dividende erhalten. Das ist echt so.
Ja, genau. Ich rede auch gerne mal offen über Fehler. Und wo habe ich zum Beispiel
richtig ins Fettnäpfchen gegriffen?
Automobilaktien.
Oh ja, stimmt. Und zwar... Mercedes-Benz, BMW war bei mir ganz übel.
Mercedes-Benz und BMW haben Rekordgewinne gemacht damals in China.
Und die waren bei mir in den Dividenden Listen sehr hoch. Und dann habe ich
gesagt, super, die kaufst du, weil die schütten richtig fett aus.
Ich wusste, dass die eigentlich kollabieren, weil ich wusste,
der chinesische Markt ist irgendwann gesättigt und das funktioniert nicht und
heute wissen wir das, aber ich habe zu spät verkauft.
Ich dachte, ich habe aber nicht genug darauf geachtet und ich habe sie verkauft
mit einem Verlust von 30 Prozent und deswegen bin ich ja froh,
dass ich immer nur 1.000 Euro investiert habe und habe, glaube ich,
50 Euro Dividende gekriegt und ich habe 300 Euro pro Aktie verloren.
Das war also ein Verlustgeschäft.
Und ich habe dir gesagt, bitte verkaufen und du hast was gemacht?
Ich habe verkauft.
Aber später.
Nein, ich habe verkauft. Ich habe verkauft. Ich hatte gerade noch einen Gedanken,
Den Ah, warte. Oder hast du nicht einmal viel zu viel Aktien gekauft?
Also hast du nicht mal irgendwie, die Geschichte musst du erzählen.
Ja, das war meine, ich weiß aber nicht mehr, welche das war.
Also ihr Lieben, in der App von Trade Republic kannst du quasi Anteile,
wenn du auf kaufen gehst, kannst du differenzieren, du willst Anteile kaufen
oder du willst einen Betrag kaufen.
Und ich wollte
eigentlich 1.000 Euro investieren oder 1.500 Euro und bin dann mal auf 1.500
Anteile gegangen und der Purchase ist durchgegangen und ich habe auf einmal
gedacht, so nach fünf Minuten dachte ich,
warum ist mein Tagesgeldkonto da so leer und habe erstmal den Schreck meines
Lebens gekriegt, Weil fast meine gesamte Kohle auf einmal in einer Aktie gelandet ist.
Also, long story short, das war gar nicht so schlecht.
Abzüglich der 1 Euro Gebühr bei Trade Republic und den, ich glaube,
10 Minuten am Ende habe ich sogar noch Kohle damit gemacht.
Aber ich habe mir so in die Hose gemacht, weil ich echt gedacht habe,
fuck, wenn jetzt, ich glaube, das war auch noch ein Freitag oder so.
Und du kannst bei Trade Republic am Wochenende nicht handeln. Das geht nicht.
Du kannst es vormerken bei der ING Diva, aber bei Trade Republic geht das nicht.
Und ich bin fast tausend Tode gestorben. Und ich dachte, fuck,
wenn du jetzt diese Kohle zersammelst, das wäre richtig übel gewesen.
Total. Ah, siehst du, danke, dass du mich daran erinnert hast.
Jetzt ist auch noch mein Gedanke, nämlich wieder zurückgekommen,
der die ganze Zeit immer bei mir hochkommt.
Dadurch, dass wir relativ vernünftige Beträge investieren, dadurch,
dass wir konstant unsere Sparpläne
laufen haben, sind wir beide keine Investoren, die aus Gier agieren.
Ich hatte mal einen Menschen in meinem Leben, der dann auch in London im Bankingviertel
gearbeitet hat, der Trader war und wo ich live miterlebt habe,
wie krass stressig und wie zerstörerisch es ist, wenn du einfach...
Mit Gier Aktien handelst. Also ich meine, das war jetzt 2007,
2008. Das ist auch nochmal eine ganz andere Geschichte gewesen damals.
Aber das war krass. Und deshalb, wir investieren ohne Gier.
Klar könnten wir sagen, okay, diese Aktie geht jetzt voll durch die Decke oder, oder, oder.
Was wir euch halt mitgeben können ist, lasst die Gier und das Ego vor der Tür
oder vom Rechner oder außen vor.
Bei meiner Erfahrung nach ist Gier kein guter Berater.
Ego, das ist aber das gute Stichwort. Ich tue mich ja sehr schwer und ich halte
manchmal zu lange an Aktien. Ja, ich auch.
Weil ich glaube, ja, das ist ja richtig. Also ich weiß, dass ich Disney sehr lange gehalten habe.
Weil ich wollte, ich immer gerne wollte, dass sie sich brappeln.
Ich habe SAP immer noch, obwohl sie abgeschmiert sind.
Oh ja, ich glaube ich auch.
Salesforce hatte ich lange drin. Also mir fällt es schwer, und
ich neige dazu, manchmal eine Aktie zu früh zu verkaufen,
weil ich ein gebranntes Kind bin. Also wenn es über 200 Prozent geht,
dann verkaufe ich und stelle dann hinterher fest, oh, die sind ja noch weiter gestiegen.
Weil ich steige dann manchmal aus, weil ich Angst habe, ich verpasse dann wieder den Abschwung.
Das ist mir jetzt passiert bei Micron und Sky Henix. Das sind jetzt gerade zwei Trendaktien.
Heißt die Sky oder SK Henix?
Ja, oder SK Henix. Also die ist ja plus 1000 Prozent bei mir im Depot gewesen.
Und ich hatte sie großteils verkauft, den Einstandskurs verkauft bei plus 200 Prozent.
Weil ich Angst, also meine Gier hinterfragt hätte. Jetzt wäre ich gierig gewesen,
hätte ich sie ewig haben. Lam Research.
Ja, da dachte ich mir auch, total überbewertet. Ja, die ist nochmal abgegangen.
Und dann packe ich mir an den Kopf und denke mir so, Fabian,
hättest du mal gehalten? Hättest du, hättest, hättest.
Aber so ist das. Und deswegen müssen wir auch den...
Wir haben noch zwei Punkte, die ich super, super spannend finde.
Ja.
Ein Punkt ist, das ist jetzt irgendwie ein...
Der Gegenblock. Der Gegenblock. Wie viel Rendite es können und wie viel ist Zeitpunkt?
Also sind wir jetzt wirklich einfach nur gut? Und ich sage eigentlich folgende These.
Jeder, der in den letzten sechs Jahren seit Corona Geld in Aktien angelegt hätte,
oder hat, hat damit Geld gemacht.
Weil wir seit sechs Jahren durch Inflation und durch Notenbanken so viel Geld
im Markt haben, dass eigentlich im Mittelwert alle Aktien gestiegen sind.
Das heißt, wer sechs Jahre keine Aktien gemacht hat, hat Geld nicht gemacht,
was er hätte machen können. Und das ist ehrlich gesagt Markt.
Das Können kommt dann, wenn man es schafft, Einzelaktien zu kaufen aufgrund
von Fachwissen, die sich extremst gut entwickeln.
Aber im Endeffekt sind wir in einem großen Boom-Markt und hier Geld zu verlieren
braucht schon Unfähigkeit.
Was würdest du jetzt jemandem raten, der bisher noch gar nichts mit Aktien gemacht hat?
Man hört ja immer, ja, ich habe das bisher nicht gemacht, das ist jetzt zu spät
und das lohnt sich für mich nicht.
Ich habe keine Ahnung davon. sondern was würdest du jemandem raten,
der Stand heute noch gar nichts investiert hat, unabhängig vom Alter,
weil die Generationen, die jetzt nachkommen, sage ich mal alle,
die jetzt 18, 19, 20 sind,
die sind viel deeper im Thema, als wir das in dem gleichen Alter waren,
was ich großartig finde.
Ich finde das mega, dass sich die Generation 18 und aufwärts selbst mit Aktien
auseinandersetzt, mit Kleinstinvestments startet,
lernt, wie man mit Geld Geld macht und Eigenverantwortung übernimmt für
ihre Altersvorsorge, dafür
einfach selber einstehen.
Das finde ich großartig. Aber was würdest du grundsätzlich jemandem raten,
der keine Ahnung hat und bisher auch noch nichts gemacht hat und einfach auch noch so ein bisschen...
Verhalten ist, sich dich wirklich traut. Wir hatten ja den Fall im Freundeskreis
und die Freundin ist jetzt unfassbar hyped.
Liebe Grüße gehen raus an die liebe Lisa, die richtig Bock hat und damit auch
richtig gute Erfolge feiert.
Sogar so gute Erfolge, dass sie dieses Konzept, was du ihr halt erklärt hast,
jetzt selber Freundinnen und Mitarbeiterinnen quasi weitergibt.
Also erstens ist es nie zu spät. Und das Zweite ist, deswegen reden wir über Sparpläne.
Den Markt zu teilen ist schwierig. Also was haben mir der Lisa beigebracht?
Du kaufst jetzt einmal ein paar Produkte.
Was hast du, Lisa, erklärt, würde ich eher sagen.
Du legst jetzt Summe X an in MSCI World.
Die kaufst du einfach und hier sind nochmal fünf, sechs sehr stabile Firmen,
die kannst du einfach kaufen und danach legst du jeden Monat an.
Weil die Aktien gehen 10% hoch,
die gehen 15% runter, der schwankt die den ganzen Tag. Du bist ja irre.
Dann musst du da ja den ganzen Tag vorsitzen.
Und zweitens habe ich gesagt, halte mindestens ein Jahr durch,
weil sie kam natürlich nach sechs Wochen an und hat Panik gesagt,
oh, jetzt ist alles rot und jetzt ist alles doof und das ist,
weißt du was? Warte ab. Das ist Panik im Markt.
So sind die Zeiten. Warte ein
Jahr ab und nach einem Jahr war alles wieder grün und positiv und super.
Und sie ist happy. Sie ist sehr happy.
Das heißt, es ist nie zu spät. Das zweite ist, nie alles Geld sofort reinstecken,
sondern ein bisschen reinstecken und so ein Gefühl dafür kriegen.
Also den Fuß ins Wasser reinstecken und ein Gefühl dafür zu kriegen.
Also nehmen wir an, du hast 10.000 Euro zur Verfügung.
Dann kaufe für 2.000, 3.000 Euro etwas. Lerne es erstmal kennen.
Eine oder mehrere Werte. Oder ein ETF.
Immer aufsplitten . Wenn ich jetzt 10.000 Euro hätte, würde ich diese 10.000
Euro in drei Tranche investieren und dann würde ich immer etwas für 300 Euro kaufen.
Also die ersten 3.000 Euro auf zehn Werte splitten, um geführt zu kriegen.
Aktien, die man kennt, die man gerne konsumiert. Also wenn man gerne zu Walmart
geht oder die Produkte, die man dahintersteht.
Immer diversifizieren.
Nicht 10k auf eine Einzelne.
Nein, nie. Seit man ist ein Profi und kennt sich wirklich aus.
Aber das ist ja wie im Casino, Lotterien.
Überhaupt erst mal anfangen. Unsere Nachricht schreiben und einfach mal fragen.
Veronika und ich helfen sehr gerne aus. Wir geben sehr gerne Tipps.
Wir geben sehr gerne Hinweise.
Wir teilen super gerne.
Aber erst mal einfach loslegen. Um ein Gefühl dafür zu kriegen,
wie das überhaupt alles funktioniert und läuft.
Und dann dranbleiben. Also wir beide legen jeden Monat Geld an.
Wie bestes Beispiel das Kindergeld von Liam, die 250 Euro, werden jeden Monat
in Sparpläne investiert.
Einfach, weil wir gar nicht jeden Monat da hinterher sein können,
sondern es geht automatisch.
Und diese Sparpläne sind ganz einfach auf einem ETF-Produkt,
das einfach den Markt nachbildet.
Wir haben nicht das Ziel, damit eine besonders hohe Rendite zu haben.
Wir wollen einfach nur inflationsgeschützt besser sein, als wenn es auf dem Konto liegen würde.
Was würdest du jemandem empfehlen, der jetzt sagt, er hat das Geld eigentlich nicht übrig?
Trotzdem anlegen, trotzdem gucken, einmal sich hinsetzen, Haushaltskasse angucken,
schauen, wo kann ich was einsparen und dann diese Beträge nehmen und anlegen?
Na ja, sind wir mal ehrlich, wir sind ja im Freundeskreis. Und im Freundeskreis
haben die Leute das nur die anderen Prioritäten. Die haben entweder gar keine
Aktien oder sie machen wortwörtlich, kaufen nur eine Firma, nämlich die, wo sie gerade arbeiten.
Ja, was ja doppelt dumm ist, ehrlich gesagt, weil du kriegst ein Einkommen plus
die Aktien, das macht keinen Sinn.
Kann unter Umständen Sinn machen, ist ja individuell verschieden,
Wie man das sieht.
Es gibt unterschiedliche Anlageformen.
Wenn du bei Nvidia arbeitest, ja. Wenn du bei OBI arbeitest, auch.
Okay, well.
Ja, vollkommen okay. Aber wenn du jetzt bei einem, nein, nein.
Du findest es dumm. Manche Menschen haben andere Investmentstrategien.
Manche Menschen investieren gar nicht. Manche Menschen investieren ausschließlich in Immobilien.
Manche Menschen investieren ausschließlich in Aktien.
Manche Menschen, so wie wir, haben einen Mix aus verschiedenen Anlageklassen.
Manche stecken alles in irgendwelche Silber- und Goldmünzen,
die sie dann im Garten vergraben. Und wiederum andere investieren ausschließlich in Krypto
und freuen sich daran.
Und das ist ein sehr guter Aufhänger für eine spätere Folge.
Also bitte kommentiert und gebt uns Hinweise.
Ich würde gerne eine andere Folge nämlich genau über machen,
wie baut man ein Vermögen auf.
Ja, weil Aktien ist der einfachste Einstieg und der bekannteste.
Da kannst du mit 10 Euro anfangen.
Du kannst schon mit einem Euro anfangen.
Wenn du noch gar nicht angefangen hast, bitte fang an. Bitte,
bitte, bitte fang an. Das ist einfach nur meine größte Empfehlung, die ich habe.
Weil nur so kannst du mit Geld Geld machen und es lernen.
Und weißt du was? Es geht ja nicht nur darum, um Geld mit Geld machen.
Wir sind ja alle Kinder unserer Zeit. Und wir sind gerade so vielen Kinder.
Änderungen gegenübergestellt, also nicht nur, dass die Märkte immer ruckeliger
werden, nicht nur, dass die Politik den Sozialstaat verschlankt.
In der letzten Folge haben wir über Eigenverantwortlichkeit gesprochen und das
Beste, was du für dein Leben tun kannst, meiner Meinung nach,
ist dafür zu sorgen, dass du unabhängig bist.
Dass es dir in der Theorie relativ egal sein kann, ob die gesetzliche Krankenversicherung
jetzt homöopathische Mittel übernimmt oder nicht, weil du ein cooles Aktiendepot
hast, weil du irgendwie eine zweite stabile Einkommensquelle
erschlossen hast, wo du nicht super viel verarbeiten musst, weil du mit Aktien
handelst, weil du mit Krypto oder was, wie auch immer, du dir ein zusätzlich
gutes Einkommen erwirtschaftest.
Du bist unabhängig davon und das ist für mich ein viel größerer Mehrwert als
die Aussage, ja geil, du kannst mit Geld Geld machen, weil da spielt wieder
Ego und Gier mit rein, was wir eigentlich außen vor lassen wollen.
Es geht eigentlich darum, dich und deine Zukunft und deine Gegenwart optimal
abzusichern gegen Marktschwankungen, gegen politische Schwankungen oder was
auch immer. So würde ich das jetzt mal hinstellen.
Ich denke gerade darüber nach. Ich habe viele Freunde, die Aktien halten. Über die Jahre.
Ich bin vom Stuhl gefallen.
Und ein Freund von uns zum Beispiel, der hat eine Cloud-Strategie vor Jahren
gehabt. Der hat einfach Software-as-a-Service-Firmen gekauft und das hat extrem
gut funktioniert. So wie ich eine KI-Strategie hatte.
Also wenn man sich reinfuchst mit einer Strategie und man sich auskennt,
dann kann man wirklich damit auch ein Vermögen anbauen. Und ansonsten...
Ja, Eigenverantwortung, also ein Vermögen aufzubauen, heißt Freiheit gewinnen.
Ja, Freiheit, das wollen wir doch eigentlich.
Und das Freiheit kann sein, ich muss die Heizung austauschen oder ich muss die
Privatschule bezahlen oder das Auto ist kaputt.
Also Geld sparen und das gesparte Geld anzulegen, man kann eigentlich nur davon
profitieren, solange es nicht in Spekulationen endet.
Ja, Spekulationsgeschäfte würde ich auch keinem Laien empfehlen,
da lassen wir auch die Finger von.
Ich hatte gerade noch einen Gedanken, den ich schon wieder verloren habe.
Aber nichtsdestotrotz finde ich es super spannend.
Ja, was sagen wir unserem Sohn in 16 Jahren?
Was sagen wir unserem Sohn in 16 Jahren?
Mein Großvater hat mir Geld gemacht, was mein Vater geschrottet hat.
Also indirekt die Bank, wo mein Vater mir empfohlen hatte. Wo stehen wir,
wenn unser Sohn 18 ist? Was glauben wir, kriegt der von uns?
Das fällt mir jetzt ein bisschen schwerer, Sie auszusprechen im Podcast.
Ihr sagt das mal. Mein Ziel ist, dass er...
Okay, warte, warte, warte. Du hast mich gefragt, was wir Liam sagen.
Ich weiß, was ich mir mit 18 gewünscht hätte.
Ich hätte mir mit 18 die Freiheit gewünscht, einen Führerschein bezahlt zu bekommen.
Ich hätte mir mit 18 die Freiheit gewünscht, ein altes Auto zu bekommen.
Ich hätte mir mit 18 die Freiheit gewünscht, studieren zu gehen. Das war aus
diversen Umständen nicht möglich damals. Und es ist gut so, wie alles gekommen
ist. Ich bin dankbar für den Weg, den ich gegangen bin, weil mir unfassbar viel beigebracht hat.
Nichtsdestotrotz hoffe ich, dass ich oder dass wir unserem Sohn im Laufe seines Lebens
viel mitgeben können, für das du und ich sehr hart und sehr lange,
auch in der Dauer sehr lange pro Tag, an unseren Karrieren gearbeitet haben,
dass wir ihm das einfach so mitgeben können.
Ja, ich möchte, dass er lernt, mit Geld umzugehen,
und dass er, selbst wenn wir versterben sollten oder wir nicht mehr für ihn
sorgen können, dass er mit 18 oder 25 die finanzielle Stabilität hat,
Entscheidungen zu treffen.
Das heißt, er kann studieren, er kann die Welt reisen, er kann seine Ausbildung,
er hat die Freiheit, nicht in Rente zu gehen mit 18, er muss noch arbeiten wahrscheinlich,
je nachdem wie die Zeit ist. Ich wollte gerade sagen.
Danke schön, jetzt hast du mir meinen Gedanken wieder mitgegeben.
Wenn ihr heute in Aktien anlegt, habt ihr vielleicht auch, je nachdem in welcher
Branche ihr unterwegs seid, das schreiben ja immer, KI nimmt Jobs und hast du nicht gesehen.
Ihr könnt euch auch quasi ein Grundeinkommen über Aktien generieren.
Damit seid ihr unabhängig vom Arbeitsmarkt. Das ist für mich auch noch ein Punkt.
Wir wissen nicht, wie es in fünf oder zehn Jahren aussieht. Wir haben Ideen
dazu, wie sich die Gesellschaft entwickelt, wie sich der Arbeitsmarkt entwickelt.
Wir haben aber keine Glaskugel oder einen Palantir sozusagen,
einen sehenden Stein aus Herr der Ringe.
Doch die Aktie haben wir.
Ja, die Aktie haben wir. Oh, diese Aktie, siehst du, die habe ich mir übrigens,
hatte, 355 Prozent steht Palantir bei mir. Du hast gesagt, ich soll sie verkaufen.
Ja, ich weiß.
Und ich habe gesagt, lass mich in Ruhe. Ich verkaufe da gar nichts.
Und
mit Aktien könnt ihr euch Freiheit
Ihr könnt selber für euch Freiheit erschaffen.
Egal, unabhängig von den Marktgegebenheiten, unabhängig davon,
wie sich das alles entwickelt.
Aktien geben euch Freiheit. Jetzt ein Totalausfall der Gesellschaft,
wo wir komplett nicht mehr auf digitale Medien zugreifen können.
Dann sind auch eure Aktien weg. Aber dann haben wir ganz andere Probleme.
Aber dann sind auch die Bankautomaten platt. Ich habe noch zwei Anekdoten.
Das eine ist eine Mentee von mir, die ich seit Jahren als Mentor begleite.
Die hat ihren Bonus in der Softwarefirma, wo sie gearbeitet hat.
Schöne Grüße gehen raus. Du weißt, wer gemeint ist, wenn du sie hörst.
Reinvestiert und sie hat gesagt, sie hat es geschafft, mit ihren Aktien mehr
Geld zu verdienen als mit ihrem Job.
Geil, oder? Und das nebenbei. Da habe ich großen, großen Kompliment.
Die ist jung, die ist hungrig, aber die hat es geschafft, wie gesagt,
mehr Geld zu verdienen, weil sie ihren Bonus komplett reinvestiert hat.
Sie hat keine Rolex gekauft für ihre Kollegen.
Nee, überhaupt nicht. Die ist sparsam, weil es ist halt finanzielle Freiheit.
Sie kann irgendwann Entscheidungen treffen Und das ist ganz, ganz wichtig.
Sie kann dann auch umentscheiden, zu sagen, okay, das Elterngeld wird eh gekürzt.
Ich kann es mir leisten, zu Hause zu bleiben zwei, drei Jahre,
weil ich so viele Rücklagen habe. Ich meine, wir beide haben,
seitdem wir einen Sohn haben, weniger arbeiten können.
Seit 2024.
Und haben von den Rücklagen gelebt, die wir vorher angespart haben.
Und wir haben es sogar teilweise geschafft, durch das Ansparen an Aktien sogar
trotzdem noch Geld zu verdienen.
Ja, also mein Vermögen ist dank der Aktien nicht gesunken, trotz dass ich kein
Einkommen habe seit zweieinhalb Jahren.
So, und das ist eigentlich das, was wir anderen Leuten mitgeben wollen.
So, jetzt kurz der Disclaimer. Veronika und ich sind keine Anlagenberater,
wir haben heute keine Anlagenempfehlungen gemacht.
Wir haben nur beschrieben, was wir selber tun und wir haben ein Interesse daran,
das zu teilen. Wir haben über Verluste gesprochen, wir haben über Gewinne gesprochen.
Ganz wichtig, an der Börse kann man Geld verlieren. Verluste sind,
ja, aber das muss man auch rechtlich sagen, das ist keine Einbahnstraße,
sondern wer investiert, kann Geld verlieren.
Bitte holt euch professionelle Beratung ein von Leuten, die dafür haften.
Denn wir haften nicht für das, was wir gesprochen haben.
Wir haben aber auch keine Provision. Ansonsten, ihr dürft uns jederzeit kontaktieren.
Ihr dürft das in den Nachrichten schreiben. Ihr dürft das Ganze ja mit fünf Sternen bewerten.
Und ihr könnt sagen, welche der vielen Themen, die wir anschreiben,
euch gefallen. Heute ging es wieder um Vermögensbildung.
Die letzte Folge ging es um Zellgeflüster und Longevity.
Wir testen uns auch noch aus. Und wir reden über das, wo wir gerne drüber reden,
weil wir Spaß daran haben.
Genau, in diesem Sinne, mein Lieber, vielen Dank für diese dynamische Folge.
Es hat wirklich richtig viel Spaß gemacht, mit dir über, wie man Geld erhält, zu sprechen.
Ja, du schneidest das übrigens immer Kompliment an meine Frau.
Meine Frau sitzt da stundenlang, schneidet das, macht Intros, macht Autos.
Ich höre sie dann immer fluchen und schimpfen und ich bin eigentlich nur Gast
in diesem Podcast. Ich gebe Inhalte, Stimme hinzu und Gedanken,
aber die ganze handwerkliche Arbeit geht an meine, das Lob und Dank geht an meine Frau.
Sehr, sehr gerne, mein Lieber. Und ich finde, das ist eigentlich ein netter
Closing. Ich finde, das ist ein nettes Closing. Also vielen Dank,
dass ihr bis hierher zugehört habt.
Wir hören uns in der nächsten Folge.
Das war Unternehmerleben für heute mit Fabian und mir. Und wenn euch die Folge
gefallen hat, abonniert unseren Podcast gerne auf Spotify, Apple Podcasts oder
wo auch immer ihr eure Podcasts gerne hört.
Und wenn euch beim Zuhören jemand eingefallen ist, für den diese Folge oder
die Themen darin spannend sein könnten, schickt sie gerne weiter.
Auch freuen wir uns natürlich über euer Feedback zu unseren Folgen.
Wir hören uns in den nächsten Folgen. Bis dann, bleibt neugierig, lasst es euch gut gehen.
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