Windhunde verstehen

Monika Mosch

Die Leine ist keine Strafe

Die Leine ist keine Strafe

28.10.2022 9 min Staffel 1 Episode 10 Sighthound-Coach | Monika Mosch

Zusammenfassung & Show Notes

Die Leine ist keine Strafe, oder wer bewegt wen?
Nicht immer können wir als Windhundhalter präsent und achtsam sein. Wenn Du die Leine nicht als Strafe betrachtest, macht es Deine Spaziergänge schon mal entspannter.


Meine Ideen zu Windhunden
Video-Vortrag "Windhunde verstehen" Teil 1 "Die Macht der Genetik"


Ich bin davon überzeugt, dass der Schlüssel für ein nachhaltiges Miteinander in der Qualität der Beziehung liegt.
Seit 2000 helfe ich den Besitzern von Windhunden dabei, ein gesundes und aktives Leben zusammen mit ihrem Windhund zu führen. Wenn auch Du in Zukunft authentisch und mit Leidenschaft ganz viel Spaß mit Deinem Windhund haben möchtest, dann bist Du hier richtig.

Dafür musst Du nur verstehen, hinsehen und wahrnehmen. Ganz ohne Kokolores, sondern klar, deutlich und vor allem mit Ehrlichkeit. Authentizität, bestückt mit einer gesunden Portion Humor, Liebe und Kreativität, sorgt für Nachhaltigkeit und das gegenseitige Vertrauen in Deiner Beziehung zu Deinem Windhund. Durch Abwechslung im Alltag, positiver Energie und die extra Dosis Mut öffnen Dir den Weg für die tiefen und ehrlichen Emotionen.

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Transkript

Ich bin Monika Mosch und seit 20 Jahren erfolgreich als Hundetrainerin und Fachberaterin mit der Spezialisierung auf Windhunde und die mediterranen Rassen tätig. Ja, Herzlich willkommen! Endlich zur Folge zehn. Eigentlich sollte die ja schon letzte Woche starten, aber auch mich hat Corona heimgesucht. Vielleicht hörst du das noch in meiner Stimme. Und diese Episode habe ich sozusagen ganz frisch produziert, in der Hoffnung, dass ich nicht husten oder schniefen muss. Ja, kommen wir zum heutigen Thema. Die Leine ist keine Strafe. Heute meine Meinung dazu. Ich finde es überhaupt nicht schlimm, wenn der Hund an der Leine geht. Warum? Das kommt jetzt gleich in meiner Episode zehn. Ich wünsche dir wie immer viel Spaß beim Zuhören und natürlich auch beim Verstehen. Ja Nicht immer können wir als Windhundhalter präsent und achtsam sein. Es quälen einen Sorgen. Die sind ganz persönlicher, gesundheitlicher oder auch beruflicher Natur. G Also genau davon aus, dass genau auf diesem Spaziergang hinter deiner großen Freiheit, also der Freiheit, dass du deinen Gefühlen und Gedanken nachgehst, sicherlich auch die deines Windhundes kommt. Was für dich bedeutet, deinen Gedanken nachzugehen, wird dein Windhund ebenfalls tun. Daher ist es überhaupt gar keine Strafe, wenn du an solchen Tagen deinen Windhund einfach nicht von der Leine lässt. Belohnt wird das durch deinen freien Kopf und einen entspannten Spaziergang, der nicht damit enden muss, dass du deinen Windhund suchen oder vielleicht sogar auf ihn warten musst. Und wenn der Windhund dann doch mal abhaut, Was macht man dann, wenn er zurückkommt? Loben oder bestrafen? Ich rate zu weder noch. Einfach ohne die Beteiligung von Emotionen zu sein. Den Hund anleinen und weiter spazieren gehen. Natürlich bleibt der Windhund so lange an der Leine, bis du sicher gehen kannst, dass er nicht sofort wieder auf und davon ist. Das kannst du meiner Meinung nach nur sehen und beurteilen. Wenn dir und einem Windhund die Basics klar sind, die es überhaupt ermöglichen, dass dein Windhund ohne Leine gehen kann. Auch solltest du die Stimmungs bzw Erregungslage deines Windhundes nach der Rückkehr nach seinem Jagdausflug beurteilen können. Im Falle von Unsicherheit deinerseits rate ich immer dazu, den Windhund mindestens an diesem Tag an der Leine zu lassen und vor allem zu beobachten, ob sich der Windhund die Stelle, den Ort gemerkt hat, in dem er abgehauen ist. Auch hier macht der Windhund aus seiner Sicht überhaupt gar nichts falsch. Ganz im Gegenteil. Er zeigt dir an, dass das Jagdgebiet kommt. Er ist aufmerksam und bereit, sofort loszujagen. Es liegt also ganz alleine an dir, wie du damit umgehst. Dein Windhund erreichst du nur, wenn du sein Verhalten bereits frühzeitig erkennst und deuten kannst. Und wenn dein Windhund entsprechende Lernerfahrungen gemacht hat, nämlich dir zuzuhören und vor allem deine Entscheidungen zu respektieren. Wenn dir klar ist, dass deine Bedingungen das Zusammenleben regeln, dann findet alles auf, dass auf dem Spaziergang ist. Ob das Jagen ist, ob das Spielen ist, ob das Toben ist, das findet alles ausschließlich zu deinen Bedingungen statt. Was kannst du darunter verstehen? Sicherlich nicht, dass du zum Helicopterhalter wirst, nicht zu seinen Bedingungen lernen junge Windhunde bereits als Welpe durch die Mutterhündin und die anderen erwachsenen Hunde. Zum Beispiel beim Züchter. Da kommt der Tag, an dem die Milchbar nicht auf Drängen des Welpen sich öffnet. Da lernen Welpen sich nicht unangemessen aufzuführen, wenn die Mutter zurück in den Aufzuchtraum kommt. Da halten Welpen, die zu grob agieren, eine direkte Ansage dies zu unterlassen, zieht der Welpe dann aus und ist bei seinem Menschen dann zu Hause und zieht dort ein. Dann eröffnet sich ein ganz neues Feld für den Welpen oder auch bereits für den Junghund die grenzenlose Freiheit. Und schnell lernt der junge Windhund, dass seine Einforderungsbemühen auf fruchtbaren Boden fallen. Und damit versteht er auch, dass er seinen Menschen bewegen kann und damit natürlich auch Steuern, sei es mit Verhalten oder mit Lauten. Klemmt er die Rute zwischen die Beine, merkt der Hund ganz schnell, dass ein Mensch ihn in Ruhe lässt. Das setzt sich fort in allen Dingen, die der Mensch plötzlich verlangt oder einfordert. Sei es das Krallenschneiden oder der Besuch beim Tierarzt. Je mehr Aufstand der Windhund macht, desto eher muss er das in einem in seinem Auge Unsinnige nicht tun. Hinzu kommt, dass der Windhund bisher bestimmen durfte, was, wann und warum es geschieht, ja wann was geschieht. Und gerade in Bezug auf die Leine ist das sehr, sehr spannend. Überprüft doch mal bei deinem nächsten Spaziergang, wenn du deinen Windhund an der Leine hast, wie sehr der Windhund dein Tempo bestimmt in. Die immer trödelt, so wird das gerne ausgedruckt von uns Menschen und einfach langsamer geht, stehen bleibt. Wie oft bleibst du denn für deinen Hund stehen und gehst erst dann weiter, wenn er weiter geht? Wie oft habe ich das oder sehe ich das? Oder vielleicht Wie oft merkst du, dass dein Windhund das Tempo bestimmt, indem er bestimmt wie schnell gegangen wird? Weil er bereits etwas wittert, Weil er etwas hört oder vielleicht auch sogar was sieht, was du noch nicht siehst. Daher geht es immer darum, dass du dich schulst. Wahrnehmen, was der Windhund wahrnimmt, rechtzeitig sein, seine Körpersprache lesen und zwar auf den Millimeter genau. Und nicht erst, wenn es der berühmte Blinde mit dem Krückstock sieht. Also da gibt es ganz viele Nuancen zwischen millimetergenau und ganz, ganz offensichtlich. Und das ist immer wieder, was ich sage. Wahrnehmen, was dein Hund wahrnimmt. Und der Hund hat immer einen Grund dafür, warum er tut, was er gerade tut. Mein Fazit zum heutigen Podcast zur heutigen Episode Wenn du mehr als nur verstanden hast, dass es für deinen Windhund keine Strafe ist, an der Leine zu gehen, sondern es gerade etwas Schönes darstellt, wenn ihr gemeinsam zusammen spazieren geht, dann wirst du feststellen, dass dein Windhund dir viel, viel näher und vertrauter wird, als wenn du ihn immer in seine eigenen Projekte entlässt. Der Leinenspaziergang ermöglicht, dass ihr euch wirklich kennenlernt und schafft Vertrauen, Nähe und Respekt. So, das war's schon wieder für heute. In der nächsten Episode möchte ich mit dir über das Thema konsequentes Verhalten und der gesunde Menschenverstand sprechen, dass ein konsequentes Verhalten nicht gleichzusetzen ist mit Konsequenzen und daher nichts mit Strafe oder Bestrafung zu tun hat. Darüber muss sicherlich noch viel gesprochen werden. Der Podcast der nächste erscheint am 11. November und bis dahin sage ich Tschüss und wünsch dir ganz viele schöne und sichere Spaziergänge durch

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