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Der Podcast Adventskalender von Zweihochzwei und demÖGV

Wie man Teamtage und Klausuren so plant, dass danach wirklich Umsetzung passiert

Warum gute Stimmung fürs Teambuilding nicht reicht – und was Vorbereitung, Moderation und Follow-up leisten müssen

11.02.2026 50 min

Zusammenfassung & Show Notes

Teamtage fühlen sich oft gut an. Und trotzdem bleibt im Alltag alles gleich. Kilian Christanell erklärt, woran das liegt: zu wenig Klarheit, zu wenig Zeit, zu wenig Nacharbeit. Und er zeigt, wie Vorbereitung, Einzelgespräche und ein konsequentes Follow-up dafür sorgen, dass aus einem schönen Termin echte Veränderung wird.

Mehr Infos gibts wie immer in den Shownotes oder im Internet unter
24geschichten.at

Der Podcast entsteht mit freundlicher Unterstützung des österreichischen Gewerbevereins ÖGV
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Viele Unternehmen investieren jedes Jahr Zeit und Geld in Teamtage, Klausuren oder Teambuildings. Das Ergebnis ist häufig ähnlich: ein gutes Gefühl beim Heimfahren, aber am nächsten Montag wieder Alltag. In dieser Folge spricht Sascha Ladurner mit Kilian Christanell darüber, warum das passiert – und wie man Teamtage so aufsetzt, dass sie nicht zum Pflichtprogramm verkommen.

Kilian unterscheidet klar zwischen Klausur, Teamtag und Teambuilding. Und er macht deutlich: Der wichtigste Hebel liegt vor dem eigentlichen Termin. Wenn das Team nicht eingebunden ist, wenn Ziele verschwimmen und wenn zu viel in zu wenig Zeit gepresst wird, entsteht Druck statt Klarheit. Für ihn sind zwei Tage (inklusive gemeinsamem Abend) oft der bessere Rahmen, weil erst dann echte Gespräche möglich werden – ohne Laptop nebenbei und ohne Tagesgeschäft im Nacken.

Ein zentraler Baustein in seinem Ablauf sind kurze Einzelgespräche mit allen Teilnehmenden. Das schafft Vertrauen, senkt Unsicherheit und bringt Themen auf den Tisch, die in der großen Runde sonst untergehen würden. Dadurch kann die Agenda vorab nachgeschärft werden – und die Gruppe startet nicht bei null. Auch in der Moderation geht es um Balance: Dominante Stimmen müssen Raum lassen, neue Mitarbeitende sollen sichtbar werden, und Generationen sollen sich nicht in Schubladen verlieren, sondern als Ergänzung verstehen.

Nach dem Teamtag entscheidet das Follow-up. Kilian nennt konkrete Wege, wie Teams dranbleiben: regelmäßige Review-Termine abseits des Tagesgeschäfts, klare Zuständigkeiten und Deadlines. Und auch kleine Dinge zählen, die Zusammenarbeit wieder menschlicher machen – vom bewussten Treffen im Büro bis zum gemeinsamen Mittagessen.

Keypoints:
  • Ohne Team-Einbindung, Zeit und klare Agenda wird der Teamtag zum Stimmungs-Event.
  • Einzelgespräche vorab sind der Eisbrecher und bringen echte Themen früh ans Licht.
  • Gute Moderation balanciert Redezeit, macht neue Stimmen stark und entschärft „Alphatiere“.
  • Umsetzung braucht Follow-up: fixe Review-Termine, Verantwortliche und konkrete Deadlines.
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