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Der Podcast Adventskalender von Zweihochzwei und demÖGV

Wie Sie IT-Projekte und Digitalisierungsprojekte so aufsetzen, dass Budget und Zeit eingehalten werden

Von Requirement Engineering bis KI: die Praxis-Checkliste für weniger Frust und bessere Ergebnisse

14.01.2026 32 min

Zusammenfassung & Show Notes

Viele IT- und Digitalisierungsprojekte starten motiviert und enden trotzdem in Verzögerungen, Mehrkosten oder Frust. In dieser Folge erklärt Dominik Wagner von do.vision, warum das selten an der Technik liegt, sondern an Anforderungen, Kommunikation, Prioritäten und fehlender Produktverantwortung. Es geht um Prototypen statt Annahmen, MVP statt „Alleskönner“, Qualität als Geschwindigkeitsfaktor und um KI/Vibe Coding mit klaren Leitplanken.

Mehr Infos gibts wie immer in den Shownotes oder im Internet unter
24geschichten.at

Der Podcast entsteht mit freundlicher Unterstützung des österreichischen Gewerbevereins ÖGV
https://www.gewerbeverein.at

Warum kippen IT-Projekte so oft – obwohl alle „eh genau wissen“, was zu tun ist? Sascha Ladurner spricht mit Dominik Wagner von do.vision darüber, warum Projekte selten an der Technik scheitern, sondern an dem, was davor und rundherum passiert: Anforderungen werden zu wenig hinterfragt, Fachbereiche beschreiben Lösungen statt Probleme, und am Ende baut das Team an der falschen Stelle „perfekt“.

Dominik erklärt, warum gutes Requirement Engineering mehr ist als eine Wunschliste, weshalb es eine Rolle braucht, die das Zielbild verteidigt (Product Management), und wie kurze Feedback-Zyklen mit Prototypen viele Missverständnisse früh aus dem System holen. Außerdem geht es um Priorisierung (wenn alles dringend ist, ist nichts dringend), das „Golden Hammer“-Problem (alles wird zur Code-Lösung) und um die Frage, wann Komplexität ein echtes Risiko wird.

Zum Schluss: KI und Vibe Coding. Dominik ordnet ein, wo KI schnell hilft (Prototyping, einfache Tätigkeiten), wo sie neue Probleme schafft (mehr Code in schlechterer Qualität) und warum das Codeschreiben nicht der Engpass ist – sondern Abstimmung, Architektur, Reviews und Qualität.

Keypoints
  • Anforderungen scheitern oft daran, dass zu wenig „Warum?“ gefragt wird – und zu viel „So will ich es gelöst haben“.
  • Ohne klare Produktverantwortung fehlt das Zielbild. Dann gewinnen Einzelwünsche statt Nutzen.
  • Prototypen und kurze Feedback-Schleifen verhindern monatelanges „Vorbei-Entwickeln“.
  • Priorisierung ist ein Kostenhebel: Parallelität macht Qualität schlechter und alles am Ende teurer.
  • „Golden Hammer“ vermeiden: Nicht jedes Problem braucht neue Software. Manchmal braucht es einen besseren Prozess.
  • KI/Vibe Coding: stark fürs schnelle Ausprobieren, riskant ohne Review, Kontext und Standards.
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Quelle zur Studie von McKinsey Deutschland