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gesellschaftskritisch | autobiografisch | authentisch - ...arbeitet ihr noch oder lebt ihr schon?…
Since 10/2024 53 Episoden

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18.02.2026 22 min

Zusammenfassung & Show Notes

πŸ„΄πŸ„ΏπŸ„ΈπŸ…‚πŸ„ΎπŸ„³πŸ„΄ 53 von πŸŽ‰ π•―π–Šπ–—π–π–”π–‘π–‘π–Ÿπ–Šπ–Žπ–™π–—π–Šπ–“π–™π–“π–Šπ–—πŸŒοΈrollt an!
Diesmal dreht sich alles um das herrliche GefΓΌhl, nicht mehr funktionieren zu mΓΌssen, das eigene Tempo zu bestimmen und PrioritΓ€ten neu zu sortieren. Mit Augenzwinkern, Klartext und jeder Menge Lebenserfahrung erzΓ€hle ich, wie es ist, Entscheidungen aus Lust statt Pflicht zu treffen, den Alltag nach den eigenen Regeln zu ordnen und endlich die Kontrolle ΓΌber die eigene Zeit πŸ•°οΈ zurΓΌckzugewinnen.
In πŸ„΅πŸ„ΎπŸ„»πŸ„ΆπŸ„΄ 102 – β€žπ—₯π—˜π—œπ—–π—›π—ͺπ—˜π—œπ—§π—˜ 𝗦𝗧𝗔𝗧𝗧 π—₯π—˜π—”π—Ÿπ—œπ—§Γ„π—§ – 𝗗𝗔𝗦 π—•π—˜π—Ÿπ—”π—‘π—šπ—Ÿπ—’π—¦π—˜ π—Ÿπ—˜π—•π—˜π—‘ π——π—˜π—₯ π—¦π—˜π—Ÿπ—•π—¦π—§π—©π—˜π—₯𝗠𝗔π—₯π—žπ—§π—¨π—‘π—šβ€œ entfaltet sich die Welt🌍 der permanenten Inszenierung: Jeder Moment optimiert, jede Emotion auf Reichweite getrimmt, das echte Leben kaum sichtbar.
AuthentizitΓ€t im Netz gibt es lΓ€ngst nur noch als Inszenierung: GefΓΌhle, Zweifel und Scheitern werden weichgezeichnet, kuratiert und auf Reichweite optimiert. Hinter perfekt gefilterten Bildern, routinierten Morgenritualen und lΓ€chelnden Gesichtern steckt selten ein Mensch, sondern ein GeschΓ€ftsmodell – NΓ€he wird simuliert, Distanz professionalisiert. Jeder Moment wird zum Content, jede Handlung zum Produktplacement, GlΓΌck zur Lifestyle-Entscheidung, Erfahrungen zur persΓΆnlichen β€žExpertiseβ€œ.
Der Algorithmus diktiert, was zΓ€hlt: Aufmerksamkeit schlΓ€gt Inhalt, Polarisierung schlΓ€gt Tiefe, Wiederholung schlΓ€gt Bedeutung. RealitΓ€t, Mittelmaß und Langeweile verschwinden hinter Filtern und Storyboards, wΓ€hrend der Zuschauer weiß, dass vieles unecht ist – und trotzdem vergleicht, misst und konsumiert. Die Influencer-Welt hat sich vom Ausdruck des Ichs zur dauerhaften Inszenierung entwickelt, in der das Ich zur Marke, die Marke zum KΓ€fig wird.
Mit πŸ„΅πŸ„ΎπŸ„»πŸ„ΆπŸ„΄ 103 – β€žπ—’π—œ 𝗕π—₯π—”π—¦π—œπ—Ÿ – π—’π——π—˜π—₯: π—ͺπ—˜π—‘π—‘ π—­π—˜π—œπ—§ π—£π—ŸΓ–π—§π—­π—Ÿπ—œπ—–π—› π—‘π—œπ—–π—›π—§ π— π—˜π—›π—₯ 𝗗π—₯Γ„π—‘π—šπ—§β€œ ΓΆffne ich die TΓΌr zu Momenten, in denen alles entschleunigt, jeder Augenblick zΓ€hlt und Zeit einfach warten muss.
Auf der BrasilienπŸ‡§πŸ‡·-Kreuzfahrt entdecke ich, wie Zeit plΓΆtzlich keine Rolle mehr spielt. Vom langsamen Gleiten durch die Guanabara-Bucht, dem imposanten Blick auf Zuckerhut und Corcovado bis hin zu Copacabana, Salvador und Recife: Jeder Moment wird bewusst erlebt, ohne Eile, ohne Druck. Die Routine an Bord, der Komfort, die Cocktails🍸 und die stillen Abende auf dem Balkon lassen mich erkennen, dass Freiheit und Zeitwohlstand eng miteinander verbunden sind. Die Reise zeigt mir, dass der Weg in die Vollzeitrente nicht mit dem letzten Arbeitstag beginnt, sondern mit der Entscheidung, Zeit nicht mehr nur nach Nutzen zu messen. ZurΓΌck in DeutschlandπŸ‡©πŸ‡ͺ wirken die alltΓ€glichen Herausforderungen ruhiger, abgewogener – die innere Verschiebung durch die Reise bleibt.
Auf dem Weg in die Vollzeitrente ΓΌbe ich schon mal, die Welt zu ignorieren – To-dos abgehakt, Meetings ΓΌberlebt, Gedanken immer noch auf der Brasilien-KreuzfahrtπŸ›³οΈ. Mit Cocktail in der Hand und Füßen hoch ΓΌberlege ich, wie herrlich es sein wird, wenn der Wecker endgΓΌltig arbeitslos ist. Bis dahin lache ich ΓΌber all die Eiligen, die noch glauben, Zeit drΓ€nge.

Mit Vollgas meldet sich dann Β πŸ„΄πŸ„ΏπŸ„ΈπŸ…‚πŸ„ΎπŸ„³πŸ„΄ 54Β  von πŸŽ‰ π•―π–Šπ–—π–π–”π–‘π–‘π–Ÿπ–Šπ–Žπ–™π–—π–Šπ–“π–™π–“π–Šπ–—πŸŒοΈ! Diesmal geht’s um das herrliche Nicht-mehr-funktionieren-MΓΌssen, um die Kunst, das Leben im eigenen Tempo zu drehen, und um PrioritΓ€ten, die man nicht vom KalenderπŸ—“οΈ diktiert bekommt.. Macht euch bereit: Hier wird nicht gehakt, hier wird gelebt.
Bereit fΓΌr eine Portion satirisches Winterchaos? In πŸ„΅πŸ„ΎπŸ„»πŸ„ΆπŸ„΄ 104Β  mit dem Titel β€žπ—¦π—–π—›π—‘π—˜π—˜! π—£π—”π—‘π—œπ—ž! π—”π—£π—’π—žπ—”π—Ÿπ—¬π—£π—¦π—˜! – π—ͺπ—œπ—˜ π——π—˜π—₯ π—ͺπ—œπ—‘π—§π—˜π—₯ π—œπ—  Γ–π—₯π—₯ 𝗭𝗨π—₯ π—‘π—”π—§π—œπ—’π—‘π—”π—Ÿπ—˜π—‘ π—žπ—”π—§π—”π—¦π—§π—₯π—’π—£π—›π—˜ π—”π—¨π—™π—šπ—˜π—•π—Ÿπ—”π—¦π—˜π—‘ π—ͺπ—œπ—₯π——β€œ geht es um die ΓΌbertriebene Medienwelt, in der jede Schneeflocke zur nationalen Krise hochstilisiert wird – Winterreportage mal anders.
Der Winter 2026 wird im ΓΆffentlich-rechtlichen Rundfunk zur nationalen Katastrophe hochstilisiert, wΓ€hrend draußen ein normaler Schneetag herrscht. Eilmeldungen, dramatische Live-Schalten und Expertenrunden erzeugen Angst, wo keiner nΓΆtig wΓ€re, und verwandeln den Schnee in ein medial inszeniertes Spektakel. FrΓΌher galt Winter als Zustand, heute als Risiko; die RealitΓ€t der Menschen – die aufgestanden, zur Arbeit gegangen und den Tag bewΓ€ltigt haben – interessiert nicht. Hinter der Panik steckt KalkΓΌl: Angst verkauft sich besser als Gelassenheit, Klicks wichtiger als nΓΌchterne Information. Letztlich wird der Alltag infantilisiert, wΓ€hrend das eigentliche Chaos nicht der Schnee, sondern die Überdramatisierung ist. Wer den Winter ΓΌberlebt, tut dies schlicht mit gesundem Menschenverstand – ganz ohne Breaking News.
Ahoi, Entschleuniger!πŸ„΅πŸ„ΎπŸ„»πŸ„ΆπŸ„΄ 105Β  Β β€žπ——π—œπ—˜ π—₯π—˜π—œπ—¦π—˜ 𝗭𝗨𝗠 π—­π—˜π—œπ—§π—ͺπ—’π—›π—Ÿπ—¦π—§π—”π—‘π—— – π—’π——π—˜π—₯: π—žπ—₯π—˜π—¨π—­π—™π—”π—›π—₯𝗧, π—¦π—œπ—‘π—šπ—”π—£π—¨π—₯ 𝗨𝗑𝗗 π——π—œπ—˜ π—žπ—¨π—‘π—¦π—§ π——π—˜π—¦ π—•π—˜π—ͺπ—¨π—¦π—¦π—§π—˜π—‘ π—Ÿπ—˜π—•π—˜π—‘π—¦β€œ nimmt euch mit auf die Wellen von Bali bis Singapur, wo Meer, Metropole und bewusstes Innehalten beweisen: Das Leben ist wie ein KapitΓ€n – locker, clever und mit einer ordentlichen Prise Humor.
Der geplante Skiurlaub 2011 musste der KreuzfahrtπŸ›³οΈ weichen – und ehrlich gesagt: keine Sekunde bereut! Auf der MS β€žAlbatrosβ€œ roch es nach Meer, Diesel und Abenteuer, nicht nach steril poliertem Hotelbuffet. Bali verzauberte, Jakarta ΓΌberraschte – doch Singapur haute mich wirklich um: futuristische Skyline, grΓΌne Oasen, perfekt angelegte GΓ€rten, exakte Ordnung auf jedem Schritt und Tritt. Drei Tage lang spΓΌrte ich, wie Struktur, SchΓΆnheit und Effizienz gleichzeitig beruhigen und inspirieren – ein echtes β€žWow!β€œ-Erlebnis, das mir zeigte, wie viel Einfluss Umgebung auf das eigene Zeitempfinden hat.Β 
Auf See wie an Land lernte ich auf meinen Weg in die Vollzeitrente, dass Zeitwohlstand heißt, das Tempo selbst zu bestimmen, jeden Moment bewusst zu genießen und sich nicht vom Kalender treiben zu lassen. Wer die Kontrolle ΓΌber seine Zeit hat, kann selbst eine Kreuzfahrt zum persΓΆnlichen Abenteuer machen – Skiurlaub hin oder her.

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