Abenteuer Reportagefotografie – Podcast über visuelles Storytelling

Kai Behrmann: Visueller Storyteller und Fotograf

Der Weg zur eigenen fotografischen Handschrift – und welche Rolle Austausch und Community dabei spielen

Wie sich "Abenteuer Reportagefotografie" vom Lernangebot zur echten fotografischen Praxis-Community entwickelt hat.

28.04.2026 68 min

Zusammenfassung & Show Notes

Mehr Wissen führt nicht automatisch zu besseren Bildern. In meinem Gespräch mit Thomas Füngerlings im Weekly52-Podcast geht es genau um diesen Trugschluss – und darum, warum Austausch, ehrliches Feedback und klare Impulse heute oft entscheidender sind als ein Überangebot an Inhalten. Ein Blick hinter die Kulissen von ARF 3.0 und die Frage, wie sich die eigene Fotografie wirklich weiterentwickeln lässt.

Dieses Gespräch ist zuerst im Weekly52-Podcast erschienen.

Vielen Dank an Thomas, dass ich die Folge auch hier veröffentlichen darf.


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Thomas B. Jones und ich helfen dir, mit deinen Bildern spannende Geschichten zu erzählen - ob in der Familie, in der Freizeit oder auf Reisen. Lerne, wie du die Bilder machst, die dich und andere begeistern.

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  • Live-Webinare
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Transkript

Kai Behrmann
00:00:30
Herzlich willkommen zu einer etwas ungewöhnlichen Folge. Ich war vor kurzem zu Gast im Podcast von Thomas Füngerlings im Weekly 52 Podcast und wir haben danach vereinbart, dass sich unser Gespräch auch hier im Feed von Abenteuer Reportage Fotografie veröffentlichen darf. Weekly 52, das ist ein Podcast, der sich zwar immer wieder um Fotografie dreht, aber eben nicht nur. Es geht auch viel um Kreativität im Allgemeinen und genau das macht ihn, wie ich finde, ziemlich spannend. Also, falls du ihn noch nicht kennst, hör unbedingt auch in weitere Folgen hinein. In unserem Gespräch geht es vor allem um ARF, also um Abenteuer-Reportage-Fotografie und darum, was sich in den letzten Monaten bei uns alles verändert hat, wie sich das Projekt entwickelt hat und was eigentlich hinter der Idee steckt. Vielleicht ist das auch genau für dich interessant, wenn du bisher immer mal wieder über ARF gestolpert bist und dich gefragt hast, was genau ist das eigentlich? Im Kern geht es nicht darum, dir einfach nur mehr Inhalte zu liefern, sondern eher darum, dir einen Rahmen zu geben, in dem du dich fotografisch weiterentwickeln kannst. Mit klaren Impulsen, Feedback zu deinen Bildern, konkreten Aufgaben und vor allem mit dem Austausch in einer Community, die sich ernsthaft mit dem Thema visuelles Geschichtenerzählen beschäftigt. Wenn du tiefer einsteigen möchtest, gibt es dort eine ganze Menge Material, Zusätzliche Podcast-Folgen, Webinare, Aufgaben, Einblicke hinter die Kulissen, Dinge, die dir helfen sollen, dran zu bleiben und deinen eigenen fotografischen Weg zu finden. Und wenn du Fotografie lieber nicht nur hören, sondern auch erleben möchtest, dann gibt es aktuell auch wieder die Möglichkeit, das Ganze live zusammen mit mir zu erleben in eintägigen Street-Photography-Workshops, die ich gemeinsam mit Kalomet-Filialen in verschiedenen Städten quer durch Deutschland anbiete. Darunter Hamburg, Stuttgart, Düsseldorf, Essen, Frankfurt oder München. Auch dazu findest du alle Infos in den Shownotes in deiner Podcast-App. So oder so, dieses Gespräch ist, glaube ich, ein guter Einstieg, um ein Gefühl dafür zu bekommen, worum es bei ARF eigentlich geht. Und ja, ein kurzer Hinweis in eigener Sache. Dieser Podcast lebt davon, dass es Menschen wie dich gibt, die das ganze Projekt unterstützen. Dafür bin ich sehr, sehr dankbar. Und wenn du schon länger überlegt hast, dir das mal genauer anzuschauen, dann ist jetzt vielleicht genau der richtige Zeitpunkt. Du kannst das Ganze unverbindlich und kostenlos im Rahmen einer einwöchigen Probemitgliedschaft tun. So, und jetzt genug der Vorrede. Ich wünsche dir viel Spaß mit dem Gespräch mit Thomas Füngerlings. Los geht's!
Thomas Füngerlings
00:03:16
Also einfach mal so ein bisschen durchgehend für, wie heißt das? ARF 3.0 heißt das ja jetzt bei euch, ne? Arf, Arf. Achso, Arf. Gut, muss ich mich dran gewöhnen. Nee, können wir ja so ein bisschen langhangeln.
Kai Behrmann
00:03:32
Manche sagen noch Gate 7, also insofern alles gut.
Thomas Füngerlings
00:03:37
Können wir auch kurz drauf eingehen. Ich sag mal Moin Kai.
Kai Behrmann
00:03:41
Moin Thomas, hallo, grüß dich.
Thomas Füngerlings
00:03:43
Der Kai Behrmann. Ich habe mal in meine Webseite irgendwie Kai Behrmann eingegeben. Da kommst du andauernd. Ich meine, du wirst mal zitiert und sonst irgendwie. Also das fand ich jetzt irgendwie interessant. Keine Ahnung, vier, fünf, sechs Folgen haben wir schon zusammen gemacht. Wir begleiten uns ja schon eine ganze Zeit. Finde ich auch immer richtig schön. Bist du jetzt auch in Baden demnächst wieder im Juni? Ganz by the way?
Kai Behrmann
00:04:06
Ja, da sehen wir uns dann wieder. Das ist ja so unser Turnus-mäßiges Treffen dann.
Thomas Füngerlings
00:04:13
Ja, das klasse Treffen der deutschen Fotopodcaster. Alles gut.
Kai Behrmann
00:04:20
Eine schöne Tradition geworden. Ich glaube, jetzt zum fünften Mal sind
Thomas Füngerlings
00:04:24
Wir schon dabei. Ja, stimmt. Ich war von Anfang an dabei, aber nicht um jedes Mal darüber zu berichten, sondern irgendwie, weil ich gerade da war, dachte ich, hoch, da ist was. Und da war das, glaube ich, noch über Afrika oder sowas. Fand ich total cool. Habe ich ein kleines Filmchen gemacht und dem Lois geschenkt. Und er hat gesagt, hoch, machst du toll, bist dabei. Oder so ähnlich. So ist das entstanden. Fand ich jetzt irgendwie lustig. Aber darüber reden wir heute nicht. Nur so eine Art Vorinformation schon. Ich weiß nicht, wenn der Podcast kommt, irgendwie im April raus, merkt euch schon mal vor, schreibe ich in die Show Notes rein. Heute reden wir um ganz was anderes. Du hast ein neues, also jetzt nicht ganz neu, aber ein neues. Wie nennst du das eigentlich? Ein Angebot. Wie nennt ihr das eigentlich? Ich glaube, das habe ich dich schon mal gefragt.
Kai Behrmann
00:05:08
Wie nennen wir das? Also ganz kurz kann man mittlerweile von ARF sprechen. Das war erst so ein interner Name, den Thomas und ich dem Ganzen gegeben habe, weil Abenteuer, Reportage, Fotografie ja häufig ein bisschen lang ist, wenn man das immer wieder sagt. Insofern ARF ist dann ein bisschen kürzer und mittlerweile haben es auch viele Teilnehmende übernommen. Insofern sind wir bei diesem, ist das ein Akronym oder wie man das nennt, auf jeden Fall diese Kurzform. Genau. Bietet sich da an.
Thomas Füngerlings
00:05:44
Abenteuer. Es gibt auch, glaube ich, so eine Podcast-Serie. Die beginnt immer mit Abenteuer und dann hat dann irgendwas dahinter. Ist das davon irgendwie entstanden? Oder seid ihr jetzt irgendwie so dahinter gekommen, dass das, ja, oder Neues für euch war? Also dieses Abenteuer und dann irgendwas dahinter.
Kai Behrmann
00:06:04
Boah, das weiß ich gar nicht. Also aufgrund des Podcasts ist er auf jeden Fall nicht entstanden. Das sagt mir nichts. Das ist ja schon ein Projekt, was jetzt mittlerweile seit, glaube ich, fast sechs Jahren läuft. Und damals war das für uns so eigentlich der schlüssigste Begriff, um das Ganze auf den Punkt zu bringen, was wir da machen.
Thomas Füngerlings
00:06:29
Ja, ist ja nicht nur das. Das Buch gibt es ja noch. Aber ich fand es interessant, weil ich glaube, ihr habt das irgendwie jetzt 3.0 genannt. Ich bin da in eurem Newsletter drin und dann kam die Botschaft, Street Photography, mehr Tiefe und Bedeutung durch visuelle Storytelling. Storytelling ist ja sowieso dein Wegbegleiter, sage ich jetzt mal. Da ist was Neues zusätzlich entstanden oder euer Angebot hat sich so ein bisschen gewandelt. Das war ja so ein bisschen in der Überlegung, ja, können wir jetzt immer so weitermachen oder machen wir was Neues. Was sind da so die Grundüberlegungen, dass das jetzt ein bisschen gewandelt ist? Mhm.
Kai Behrmann
00:07:16
Also um ein bisschen auszuholen, nicht zu weit, aber ich versuche es mal so kurz wie möglich zu machen. Gestartet sind wir ja während Corona, so aus der Not heraus, ein Online-Angebot, haben wir gedacht, ja, ist eine ganz gute Möglichkeit, wo wir uns nicht persönlich mehr begegnen können in Form von Workshops. Tragen wir das Ganze in die digitale Welt hinaus. Das hat auch sehr, sehr gut funktioniert. Das war als zeitlich begrenzte Aktion gedacht, um fotografiebegeisterten Menschen da ein bisschen Abwechslung vom schweren Corona-Alltag zu liefern und uns da auszutauschen. Über das visuelle Storytelling in der Reportage und der Street-Photography. Dann, ja, nach Corona haben wir das in eine dauerhafte Form überführt mit dem gleichen Angebot. Das heißt, so ein Mix aus Aufgaben, aus Webinaren zu unterschiedlichen Themen. Wir haben regelmäßige Bildbesprechungen gemacht. Wir haben Workshops angeboten. Ja, ein sehr, sehr volles Buffet. Und irgendwann haben wir gemerkt, das Buffet ist zu voll. Und ich glaube, das kennt jeder, der schon mal an Buffets gegessen hat. Man lädt sich den Teller häufig zu viel oder belädt sich den Teller zu viel und lässt am Ende auch eine ganze Menge liegen. Und für uns bedeutete das, dieses Buffet immer wieder zu füllen, einen enormen Aufwand. Und auf der anderen Seite haben wir eben auch gemerkt, dass eben nicht alle Inhalte konsumiert werden. Insofern ist da so ein bisschen Missverhältnis entstanden, wo wir uns überlegt haben, wie können wir das für beide Seiten schlanker gestalten und zielführender vor allen Dingen auch. Und daraus ist dann ARF 3.0 entstanden mit dem Ansatz, weniger so reine Lehrinhalte in Form von Webinaren zu produzieren, was auch jetzt nicht mehr ganz zeitgemäß ist, wie wir festgestellt haben. Die Zeit vorm Rechner abends zu verbringen, zwei, drei Stunden, das ist einfach eine Zeit, die vielen fehlt in ihrem Alltag. Nach der Arbeit dann eben natürlich auch der Wunsch groß, Zeit mit den Kindern, mit der Familie, mit der Partnerin zu verbringen. Insofern war es da an der Zeit, darauf auch zu reagieren und das Angebot umzustellen, weg von den Lehrinhalten, die man einfach konsumiert, hin zu mehr Community und mehr Interaktion.
Thomas Füngerlings
00:09:49
Ja, glaube ich auch. Also ich meine, das hat ja immer so ein schlechtes Gewissen erzeugt, dass man ist ja sowieso jetzt schon viel zu viel vor diesen kleinen Bildschirmen und dann kommt das auch noch dazu, dass da kommt man schon selber manchmal eine Erklärungsnot. Und dann ist das jetzt sowas wie so ein begleitendes Angebot mit diesen Aufgaben, die er macht. Also was sind jetzt die Bestandteile der Podcast? Also Gate 7, hast du gerade im Vorgespräch noch gesagt, ist ja immer noch in den Köpfen drin, aber das ist ja jetzt quasi irgendwie eingebaut, oder? Erklär mal kurz den Podcast, der ja regelmäßig kommt, alle zwei, drei, vier Wochen oder sowas. Erklär mal, wo der jetzt steht.
Kai Behrmann
00:10:36
Ja, auch da war eben die Idee, das zu vereinfachen. Ich bin ja gestartet mit dem Podcast, damals hieß ja Gate 7, das war November 2016. Ich habe gerade nochmal nachgeschaut. Und dieser Podcast lief ja lange parallel zu Abenteuer Reportage Fotografie und hat dann aber auch immer zu einiger Verwechslung geführt. Und was man eben daran merkt, dass einige mich immer noch auf Gate 7 ansprechen, Obwohl der Podcast offiziell jetzt schon eine ganze Weile eben auch Abenteuer Reportage Fotografie heißt. Insofern thematisch war er ja schon immer eng an dem, was wir bei ARF machen, dran. Insofern war eigentlich der logische Schritt dann auch zu sagen, wir gliedern den Podcast dann direkt auch an Abenteuer Reportage Fotografie an. Und ja, das ist eigentlich das Einzige, was sich da geändert hat, eben der Name. Und für unsere Unterstützer bieten wir noch einen exklusiven Podcast an. Das heißt, zu den im öffentlichen Feed, veröffentlichten Episoden gibt es dann noch einmal pro Monat eine exklusive Folge mit anderen Inhalten, ein Stück weit Themen aus der Community heraus. Oder im Wechsel auch unsere Serie Lernen von den Meistern. Da beschäftigen Thomas und ich uns mit bekannten Fotografen, stellen das Werk vor, die Biografie ein bisschen und ergründen, wie die Fotografen zu ihrem Stil gekommen sind und abschließend mit der Frage verbunden, was wir für unsere eigene Fotografie von diesen großen Namen lernen können.
Thomas Füngerlings
00:12:14
Also die Podcasts höre ich immer sehr, sehr gerne, auch damals schon Gate 7 und diese neue kleine Wandlung fand ich auch sehr interessant. Ich durfte ja mal kurz reinschnuppern bei dir, das ist wirklich so ein kleines Plus dazu. Also klar, die Grundversorgung ist sozusagen sichergestellt. Das ist ja auch das, was die Aufmerksamkeit erzeugt, dass so eine Art Werbeinstrument, wenn ihr nur unterm Radar oder nur für die Community was macht, wäre es ja auch wirklich echt viel Arbeit. Und das Sahnehäubchen obendrauf, dass das dann für die Community ist, wo man einen Beitrag bezahlen muss. Aber dann ist das auch ein Mehrwert. Das fand ich jetzt wirklich interessant, weil ich höre immer gern die Geschichten, die so ein bisschen dahinter sind. Viele, die bei dem Podcast zu Gast sind, sind ja auch bei anderen mal zu Gast. Dann hat man das sicher schon mal gehört, aber so geht man halt ein bisschen tiefer rein, Und wahrscheinlich auch abgestimmt mit denen, die bei euch dabei sind. Also gab es da nicht mal Folgen, wo man auch mitreden konnte oder sowas? Dass ihr sozusagen dann ausgeschaltet habt, die Öffentlichkeit und das dann tiefer reinging? War das nicht so? Da waren auch mal so ein paar Episoden, oder? Habe ich das falsche Erinnerung?
Kai Behrmann
00:13:26
Ja, dieses Format, die Live-Podcast-Aufnahmen mit anschließendem Q&A, machen wir gelegentlich immer noch. Nicht regelmäßig, also da gibt es keinen Turnus. Das ist immer mal wieder, wenn sich das anbietet und der Gast muss natürlich auch damit einverstanden sein, dann noch ein bisschen was hinten ranzuhängen für Fragen. Aber ja, das ist ein Format, wo wir versucht haben, diesen Nachteil, den Podcast ja leider häufig hat, ein bisschen wettzumachen. Zumindest für diejenigen, die uns unterstützen, dann noch die Möglichkeit zu geben, dem Gespräch zuzuhören und dann daran anschließend auch reagieren zu können. Wenn wir normal Podcasts konsumieren, haben wir es im Ohr beim Sport oder auf dem Weg zur Arbeit, wo auch immer wir das hören. Aber wenn dann irgendetwas kommt, wo wir sagen, Mensch, da würde ich aber jetzt mal gerne reingräten in das Gespräch und nochmal nachhaken. Ja, genau. Das funktioniert dann leider nicht. Und das ist eben in diesem Format, wenn die Leute dann live bei Zoom mit dabei sind, was anderes. Macht Spaß.
Thomas Füngerlings
00:14:32
Ja, nee, nee. Klar, wir zeichnen solche Podcasts jetzt auf. Ist ja auch der Charme des Ganzen. Klar gibt es hunderte Podcasts, aber ich höre es dann, wenn ich Lust dazu habe oder wenn ich Zeit dazu habe. Und dann auch mal drei hintereinander oder was. Und mir macht das Spaß, selber zu produzieren und selber auch zuzuhören. Also da, das finde ich immer noch, es gibt genügend kleine Nischen, wenn man die da mal gefunden hat, dann bleibt man dem meistens auch treu. Also du hast vorhin gesagt der wesentliche Bestandteil, wie heißt das plakativ, weg vom Frontalunterricht hin zum Austausch, habt ihr das glaube ich genannt, dieses Community-Gedanke, der ist ja nicht neu hier der Jens F. Kruse der hat ja auch seine Boom-Gruppe ein ganz kleiner Kreis, die da innig zusammenhalten sich ab und zu treffen, solche Sachen bietet er ja auch an dass die. Ich glaube er macht irgendwie so Monatsaufgabe, ihr nennt das irgendwie Fleißaufgabe, ihr habt ja auch so einen Begriff dafür, dass sozusagen dieses ja, diese Expertise sozusagen einfließt für diejenigen, die dabei sind. Viele brauchen ja immer diesen kleinen Schubser oder auch so ein kleiner Wettbewerb, meistens mit sich selber, dass man da nochmal so einen Pieks kriegt, ach, jetzt denken wir mal über, keine Ahnung, bestimmte Aufgaben nach. Das ist ja, glaube ich, auch das Plus, was jetzt nur ihr als Persönlichkeit bieten könnt. Wenn jemand was anderes haben will, was weiß ich, bei Frank Fischer eine Fotoreise oder sowas, dann bucht er halt das. Und ihr seid halt ein bisschen auf Dauer angelegt, dass man sagt, okay, ich mache jetzt mal ein Jahr mit und dann reite ich durch alle Aufgaben durch. Erzähl mal da aus deiner Erfahrung, wie da euer Gedankengang war, um das entstehen zu lassen und jetzt in der Erfahrung, die ihr jetzt schon ein bisschen länger habt.
Kai Behrmann
00:16:26
Ja, der Vorteil von dem, was wir vorher gemacht haben, ist eben, dass daraus mittlerweile ein sehr, sehr großes Archiv entstanden ist. Wir zeichnen ja alle Webinare auf, also sprich alles, was wir über die Jahre gemacht haben, steht in Form eines Archivs zur Verfügung. Das heißt, der Vorteil für alle die, die jetzt hinzukommen, haben das nochmal on top als Plus. Also man kann gleich damit einsteigen, wenn man möchte, auch diese Inhalte, die wenigstens davon zeit- oder tagesaktuell sind. Das sind dann Themen, die jetzt heute noch genauso aktuell sind wie damals zu den Themen visuelles Storytelling, wie baue ich eine Reportage auf, all diese Dinge, die werden ja nicht alt. Und zusätzlich gibt es dann noch den Videokurs, den Thomas und ich aufgenommen haben, es sind sechseinhalb Stunden, also wirklich kompakt gebündelt, praktisch in Videoform unser Buch mit Bildern, Geschichten erzählen. Wir konsumieren ja alle Inhalte auf unterschiedliche Art und Weise. Der eine hört das lieber über Podcasts, über Hörbücher, der andere hat gerne dann ein Video. Und ja, also da gibt es dann sehr viele Möglichkeiten auch, das in Anführungszeichen alte Wissen nochmal abzurufen, zu genießen. Zudem die exklusiven Podcast-Folgen mittlerweile auch schon über 80 da im Archiv. Also das ist dann sofort zur Verfügung und zu deiner Frage, diese Aufgaben. Es gibt einmal pro Monat eine Street-Photography-Aufgabe. Das sind so kleine Fingerübungen, wie wir es verstehen, um in der Übung zu bleiben. Jedes Mal mit einem kleinen Impuls rauszugehen. Man kann natürlich auch so Street-Photography machen, aber vielen hilft es einfach, eine gewisse Idee für den Photowalk mitzunehmen, um dann fokussierter auf Dinge achten zu können. Und über die Zeit rüstet man dazu oder sammelt sich da einiges an Werkzeug an. Man füllt den eigenen fotografischen Werkzeugkasten auf und kann dann auch immer wieder hin und her springen. Je nach Situation, was brauche ich? Man hat dann schon Techniken, Methoden trainiert und so wächst das Ganze über die Zeit. Das ist so die Idee dahinter und dann on top eben von uns Feedback zu bekommen zu den Bildern. Nicht in der Form von, ja, wir haben unseren Stil des Street Photography und genau diesen Stil möchten wir auch vermitteln, sondern unser Ansatz ist eben bei jedem dort anzusetzen, wo er oder sie steht und dann dabei Hilfe zu leisten, die Ideen ja noch stärker vielleicht umzusetzen und Wege, Möglichkeiten aufzuzeigen. Wie diejenigen dann zu ihren Ergebnissen kommen können.
Thomas Füngerlings
00:19:19
Es hat doch so ein bisschen den Charme, dass ihr zu zweit seid. Thomas und du, Seid euch in gewisser Hinsicht ähnlich, aber ihr habt doch verschiedene Lieblinge, sag ich jetzt mal, dass ihr da mit vier Augen drauf gucken könnt, das hat einen echten Vorteil. Also ich habe auch, glaube ich, mal im Ohr, da sagst du, ja, nicht ganz so gelungen oder sowas. Oder der andere sagt dann, nein, genau das finde ich spannend oder sowas. Weil es ist ja auch für denjenigen, der da gerade ist, der ist ja ein bisschen auf dem Grill. Die sind ja meistens der Meinung, jetzt habe ich das beste Foto aller Zeiten gemacht. Aber es gibt ja immer irgendwas, was man beim nächsten Mal vielleicht noch beachten könnte. Diese Bildbesprechungen sind auch manchmal für einen selber anspruchsvoll, sage ich jetzt mal. Habt ihr so eine Aufgabenteilung oder wie geht das Ganze ran, wenn da dieser Tag ansteht und die Leute die Bilder eingereicht haben?
Kai Behrmann
00:20:27
Ja, einmal vorweg, also auf den Grill kommt bei uns niemand. Da sind wir, glaube ich, ein Stück weit anders als, ich weiß nicht, wer mal beim German Street Photography Festival dabei gewesen ist, wenn Siegfried Hansen, Marco LaRusse und Martin Uwalt da sehr, sehr launig die Bilder kommentieren. Das ist sehr unterhaltsam und manchmal auch so ein Punch in die Magengrube. Das ist bei uns nicht so. Also wir haben da schon einen anderen Ansatz. Thomas ist ein Stück weit weniger jetzt mit dabei. Also nicht bei jeder Bildbesprechung haben wir die Aufgabenteilung ein bisschen neu auch sortiert. Aber ja, es ist immer ein Feedback, was natürlich auch kritisch und konstruktiv sein soll. Aber wir schauen dann doch eher auch auf die positiven Seiten, die in dem Bild sind und setzen da an und schauen, wie hätte man das vielleicht noch stärker rausarbeiten können. Also immer sehr ein konstruktiver Ansatz, den wir damit verfolgen. Da soll keiner rausgehen und sagen, nee, ich höre mit der Street Photography auf. Das wäre überhaupt nicht das, was wir damit beabsichtigen. Sondern wir wollen eben ein Stück weit dort eben, es bringt ja nichts, wenn man sagt oder wenn man weiß, dass jemand gerade erst angefangen hat und setzt dann Maßstäbe an, die für einen Fortgeschrittenen gedacht sind. Also das muss man ja immer auch dann berücksichtigen und genau das versuchen wir auch. Mittlerweile hat sich da ein schöner Kreis gefunden, das heißt es sind nicht nur wir, die dann Feedback geben aus den Bildern, sondern es kommt auch sehr sehr viel an Input aus den anderen Teilnehmenden heraus. Es sind wirklich ganz ganz tolle Street-Fotografen dabei und dahin entwickelt sich das dann auch immer mehr, dass wir da einen Kreis haben, wo wir gemeinsam über Bilder sprechen.
Thomas Füngerlings
00:22:29
Ja klar, ich schaue mir auch hin und wieder die vom Frank Fischer ein, was er da jeden Samstag macht, diese berühmte Bildbesprechung, was hat er jetzt, 600 jetzt gehabt, der Wahnsinn. Grüße gehen raus, sagt man dann immer. Nee, ich finde da auch, man lernt ja immer wieder was oder man sieht irgendwas und man wird viel aufmerksamer dadurch. Und dadurch, dass das ja sozusagen jetzt ein geschlossener Kreis ist, da bilden sich ja auch diese Gemeinschaft. Also das ist ja nichts Schöneres, als wenn, klar, früher war das, diese berühmten Fotoclubs, da haben die Bilder da auf den Tisch geworfen. Das ist ja im Prinzip jetzt auch nichts anderes. Und dann sieht man auch, der Antwort, der hat das aber gesehen. Oder wir waren gemeinsam unterwegs. Was hat der denn da gesehen? Und umgekehrt, Mensch, das ist mir überhaupt nicht aufgefallen. Also solche Geschichten finde ich auch immer sehr spannend und dass das auch regelmäßig gemacht wird. Klar gibt es jetzt auch, wenn diese anderen Bilder gezeigt werden wollen, es gibt viele Formate, die jetzt auch so ein bisschen in diese Richtung gehen. Ich glaube, das ist auch das Ding, was glaube ich mittlerweile oder jetzt gerade heute erwartet wird. Hast du auch so das Gefühl, dass Bildbesprechungen einer der Anker sind, weshalb die Leute euren Kurs buchen?
Kai Behrmann
00:23:53
Ja, definitiv. Also das ist das Format, was am beliebtesten ist. Das haben wir immer wieder auch gespiegelt bekommen aus dem Feedback. Und ich denke, ja, das ist auch nachvollziehbar. Also Wissen an sich ist ja im Überfluss vorhanden auf YouTube, in Podcasts. Und das reine Wissen ist heutzutage, glaube ich, nichts mehr, Weswegen sich Menschen bei Communities oder Angeboten wie Abenteuer, Reportage, Fotografie oder bei Frank Fischer, wo auch immer, anmelden, sondern es ist eben dieser Wunsch nach konstruktivem, gutem Austausch, der auf Social Media ein bisschen gelitten hat. Und da kann man seine Bilder auch zeigen. Und es ist immer eine Frage, wie nutze ich so ein Tool? Das sehe ich erstmal da ganz wertneutral. Aber in solchen kleinen, geschlossenen Communities, wo sich die Mitglieder dann auch mit der Zeit kennenlernen, da ein Vertrauensverhältnis da ist und ich weiß, von wem bekomme ich da Feedback. Also ich weiß einmal, wie derjenige selber fotografiert und wie er sein Feedback auch äußert. Und das ist enorm wertvoll. Ich glaube, das bringt einen dann auch wirklich weiter in der Fotografie. Dass man aus dieser Perspektive hin, dass das Feedback dann kommt. Insofern ist die Bildbesprechung und das Beschäftigen mit Bildern ein Kernelement. Und darum soll es ja eigentlich auch gehen. Also bei uns geht es weniger um Technik. Wer mich kennt oder schon eine Weile verfolgt, weiß, dass ich überhaupt keine Ahnung von Kameras und Technik, die noch die neuesten Modellen habe. Immer dieselbe, das Modell mit die X-Pro3. Seit ich ernsthaft fotografiere, habe ich nie was anderes gehabt. Erst die X-Pro1 und jetzt die X-Pro3. Insofern stehen da einfach wirklich die Fotografische, die Ergebnisse im Vordergrund. Was möchte ich mit meiner Fotografie erzählen? Welche Geschichten interessieren mich? Und wie setze ich diese Geschichten dann eben am stärksten um, sodass das auch vermittelt wird an denjenigen, der sich die Bilder letztendlich anschaut? Oder auch für mich selber. Es kann ja auch sein, dass ich gar nicht den Anspruch habe, mit meinen Bildern groß nach außen zu gehen, sondern einfach für mich fotografiere als visuelles Tagebuch und mir da selber Erinnerungsanker schaffe.
Thomas Füngerlings
00:26:15
Das finde ich auch das Entscheidende. Du kannst so und so viele YouTube-Videos oder Bücher kaufen oder in Ausstellungen gehen, die dieses umsetzen. Das ist das Entscheidende. Also wenn man was gesehen hat, auch die Worte oder die genaue Beschreibung und diese Gefühle, die das erzeugt, umzusetzen, also zu inhalieren, durchdenken und dann hinter in Bildern wieder neu zu generieren. Das ist ja glaube ich, was nennt man das, Lernprozess oder wie auch immer, aber das kann sich ja manch einer alleine, aber so in einer Gemeinschaft ist es halt mit jemandem da vorne, der jetzt wohlwollend, aber auch auf dem jeweiligen Stufe der Erkenntnis sozusagen zu vermitteln. Das ist ja auch nicht so ganz einfach. Ich meine, du bist ja jetzt kein gelernter Lehrer oder wie auch immer. Das ist ja so Erfahrungswerte. Man muss die Leute einschätzen. Wie ticken die? Auf welchem Stand sind die? Ist das, was du jetzt mit der Zeit so gelernt hast? oder ist das, das ist ja quasi was Neues. Vorher hast du einen Podcast gemacht, du hast ein paar Kurse gemacht, dann hat man gesehen, wer da ist. Aber sag mal, dieses im größeren Kreis ist doch schon ein bisschen anspruchsvoller, finde ich jetzt. Ich weiß nicht, ob ich das so könnte. Also deshalb frage ich dich jetzt mal, wie da deine Entwicklung ist, wie das so funktioniert.
Kai Behrmann
00:27:56
Ja, wie gut ich das mache mittlerweile, das müssen andere beurteilen, das ist ein bisschen schwer, da über mich selber zu sprechen, aber du hast natürlich recht, also wenn ich etwas anderen vermitteln möchte, dann schwingt da auch eine gewisse Verantwortung mit für das Ganze oder für die Inhalte auch, dessen bin ich mir bewusst. Und ja, das ist über die Zeit angeeignetes Wissen, auch durch die Erfahrung. Also man muss dann irgendwann auch mal anfangen, den ersten Workshop zu geben, das erste Webinar und dann lernt man häufig eben auch von Feedback, was zurückkommt, was funktioniert hat, welche Form der Präsentation gut ist, wo es vielleicht mal ein bisschen langatmig war, was für Inhalte gefehlt haben. Und so verfeinere ich dann auch über die Zeit immer weiter das Ganze. Versucht, das besser rüberzubringen. Aber ich glaube, der Schlüssel dafür ist einfach, dass du dich für das Thema begeisterst, selber tief drinsteckst und dann versuchst, das Wissen, was du dir angeeignet hast, anderen weiterzugeben. Und so hat das bei mir immer gut funktioniert. Also mir hilft es, Dinge auch zu verstehen, indem ich sie versuche, anderen zu erklären. Das gelingt mir mal mehr oder mal besser, vielleicht auch manchmal nicht so gut. Aber ich denke mal, in diesem Fall, wir sprechen hier von Fotografie, Da geht es nicht um Leben und Tod, sondern das ist ein Austausch, wo auch der Spaß und die Unterhaltung einfach ganz wichtig ist und miteinander da in Beziehung zu stehen. Und ich sehe mich da auch gar nicht als der Dozent oder der Professor in so einer Rolle, sondern ich habe vielleicht ein bisschen mehr Erfahrung als andere, vielleicht auch nicht. Es gibt auch welche, die fotografieren schon viel länger. Also da sind wir uns absolut auf Augenhöhe und es ist einfach ein Angebot. Und ich hoffe, das Angebot ist so, dass es vielen Spaß macht und dabei hilft, ihre Fotografie zu verbessern, was auch immer das bedeutet. Aber vor allen Dingen eben Freude und Spaß zu haben.
Thomas Füngerlings
00:30:09
Vielfach ist es ja auch Persönlichkeit. Ich war mal beim Vortrag von Sean Tucker. Der sagt ja selber von sich, dass er ein ganz schlechter Fotograf, also jetzt in Anführungsstrichen, ganz schlechter, es gibt so viele Tolle, aber er hat halt das Vermögen, in einer wunderbaren Form darüber zu reden. Also er kann begeistern, ohne jetzt selber die Bilder zu liefern, sondern einfach nur, er hilft einem, die Bilder zu verstehen, Fotografinnen zu verstehen, Ausdrucksmöglichkeiten zu zeigen und auch die emotionale Ebene wirklich perfekt. Also dem kann ich stundenlang zuhören, obwohl ich nicht jedes Wort verstehe. Aber die Art und Weise, wie er da an seinem Sofa sitzt und dann was erzählt und dann vielleicht mal jemanden auch trifft, den man vorher gar nicht so gekannt hat. Also das mache ich so mit Persönlichkeit. Ihr beide seid ja auch jetzt Leuten, denen man gerne zuhört. Weil, dann sagt man auch, okay, den Weg gehe ich jetzt mit. Oder die Aufgabe schmerzt mich jetzt ein bisschen, aber die tragen mich dadurch. Und wenn am Ende die Erkenntnis kommt, was weiß ich, Naturfotograf oder was weiß ich, irgendeine bestimmte Reportage, das kann ich einfach nicht so gut. Aber alles andere, das haben die mir weitergeholfen. Ihr seid ja jetzt Ganz speziell auf Street-Reportage-Fotografie fokussiert. Aber wollen die Leute alle das so haben oder kommen da auch manchmal so ein Mensch, können wir auch mal irgendwie was anderes machen oder sowas? Oder tickt das bei dir? Weil ich sehe ja jetzt von dir keine anderen Bilder. Also es ist immer diese Art. Natürlich ist die vielfältig genug. Aber sag mal selber, sind wir bereit auch was anderes zu machen? Ich frage mich jetzt gerade.
Kai Behrmann
00:32:03
Ich weiß nicht, ob das wirklich jemand wollen würde, wenn ich plötzlich Natur- und Landschaftsfotos zeige. Es gibt da so ein paar aus meiner Anfangszeit. Aber nein, bisher kam da noch nicht der Wunsch, die Themen ein bisschen weiter aufzubrechen. Und ich glaube, wir haben uns da auch bewusst so positioniert, dass wir eben sagen... Es ist das visuelle Storytelling, also das Geschichtenerzählen mit Bildern. Das machen auch Fotografen aus anderen Genres natürlich. Aber uns liegt die Street- und Reportagefotografie eben am meisten. Das kann man noch ein bisschen ausdehnen Richtung Fotojournalismus, Dokumentarfotografie, die alle da auch ein Stück weit mit reinspielen. Wenn man es noch ein bisschen weiter fasst, Portrait gehört auch ein Stück weit dazu. Bei mir dann aber nicht so, dass es Produktionen sind in einem Studio, arrangiert mit Anweisungen für das Model, sondern dass wenn Portraits dann eben aus dem Moment heraus entstehen. Aber da würde ich dann auch die Grenze ziehen und dann ganz klar sagen, also wer Natur, Landschaftsfotografie, so etwas sucht, der ist dann bei uns auch nicht in der Community richtig in dem Sinne. Obwohl ich auch sagen muss, ich höre mir ab und zu auch mal einen Landschaftsfotografie-Podcast an und bekomme dadurch Assoziationen, komme auf Ideen, die ich auch in meine Street- und Reportagefotografie mit einarbeiten kann. Also das will ich nicht ausschließen, dass das jemand da auch Wissen draus sieht, aber wenn explizit die Erwartung dahinter steht, dann auch Bilder dazu zu sehen oder spezielle Inhalte, das ist nicht geplant und das wäre dann ein Stück weit auch nicht authentisch.
Thomas Füngerlings
00:33:53
Ich frage jetzt nur, weil viele auch so ein bisschen wechseln. Ich frage dich jetzt ganz persönlich, du bist ja nicht nur auch da zu Hause, sondern hast auch sicher auch noch andere Sachen, die dann halt für dich selber machst. Also bei mir ist das zumindest so, ich schwanke da manchmal von links nach rechts, da habe ich dann plötzlich wieder drei, vier Monate Lust, sowas zu machen und dann kommt wieder was anderes. Bei dir sicher auch der Fall.
Kai Behrmann
00:34:22
Ja, tatsächlich, wenn ich in der Landschaft unterwegs bin, also ich genieße das sehr. Ich wohne ja hier auch in Österreich-Winkel in einem sehr ländlichen Umgebung, viele Weinberge, der Rhein vor der Haustür, also eine wunderschöne Landschaft. Aber das ist so, dass ich dann nicht den Drang verspüre, die Kamera in die Hand zu nehmen und das zu fotografieren. Sondern das sind dann eher Momente, die ich für mich genieße, in der Natur draußen zu sein, aber davon keine Bilder zu machen.
Thomas Füngerlings
00:34:53
Aber wenn die Weinlese ist, dann kommen die Leute wieder da. Habt ihr doch auch einen Kurs.
Kai Behrmann
00:34:59
Oder? Das ist doch wieder was anderes. Dann sind wir in der Reportage. Ja, genau. Ja, leider nicht. Also ich würde das gerne machen. Das würde sich dir anbieten. Aber wenn bei uns die Weinlese ist, dann muss ich mit anpacken. Und ich glaube, da wäre mein Mann nicht besonders amused, wenn ich sage, ich mache jetzt einen Workshop und fotografiere dich mal. Finde ich gut.
Thomas Füngerlings
00:35:21
Ja, aber ich glaube, du hattest mal irgendeinen Kurs angeboten. Ich weiß nicht, ob es jetzt im Kreise dieses Arf war, sondern es war mal irgendwie Weinbläse im Irgendwas. Oder ist das nicht sowieso regelmäßig so ein Kurs da?
Kai Behrmann
00:35:36
Ja, aber entweder vor der Weinlese oder wenn wir damit durch sind und hier die Laubfärbung dann ist und man noch so ein bisschen spürt, dass da die Weinlese noch nicht zu lange zurückliegt. Also in diesem Kontext, ja, das ist eine wunderschöne Kulisse hier, natürlich, aber wenn es heiß wird,
Thomas Füngerlings
00:35:58
Dann stehen die Leute nur im Weg. Naja, finde ich klasse. Ihr bietet das ja über Steady an, das ganze Modell. Erklär mal so ein bisschen, weil ich bin jetzt auch nicht der Super-Experte. Was weiß ich, da gibt es Discords, Steady und so weiter. Da muss ich mich, ich persönlich muss mich da jedes Mal reinkämpfen. Ich glaube, wir haben auch zweimal hin und her gemailt, bis ich dann auch endlich drin war. Erklär mal kurz. Klar, ihr habt das alles wunderschön beschrieben, aber manch einer ist dann vielleicht doch noch ein bisschen mit zwei linken Händen angelangt. Was für Mitgliedsmodelle gibt es und wie funktioniert das Ganze?
Kai Behrmann
00:36:42
Ja, also wir nutzen Steady. Das ist ein Anbieter, der uns die Verwaltung der ganzen Daten abnimmt. Das heißt, wer sich bei uns anmeldet, dessen Daten landen nicht bei uns, sondern bei Steady. Steady macht die Abrechnung für uns. Das ist sehr einfach. Wir bekommen dann einmal pro Monat eben auch für die Buchhaltung nur eine Abrechnung, können das dann schnell einpflegen. Insofern erleichtert uns das die Arbeit. Und das Ganze ist natürlich auch für alle, die dazukommen, darüber transparent. Es ist ein deutsches Unternehmen. Steady sitzen in Berlin, haben einen sehr, sehr guten Support. Wir sind DSGVO-konform, EU-Recht, alles das ist damit gewährleistet und für uns bietet das eben diese genannten Vorteile. Das heißt, wer Interesse hat, der meldet sich bei Steady an. Das heißt, man muss sich da einmal registrieren, ein Konto anlegen und dann eben entscheiden, mit welchem sogenannten Paket er uns unterstützen möchte. Wir haben da auch was umgestellt. Wir hatten am Anfang drei unterschiedliche Pakete zu unterschiedlichen Preisen mit unterschiedlichen Leistungen. Das haben wir jetzt vereinfacht. Es gibt jetzt zwar immer noch drei Pakete, alle haben aber die gleiche Leistung und ich als Unterstützer kann entscheiden, mit welchem Betrag ich Abenteuer, Reportage, Fotografie unterstützen möchte. Das heißt, wenn ich sage, ich höre nur den Podcast unregelmäßig, finde den aber toll und möchte da eine kleine Unterstützung dalassen, dann fängt das ab 5 Euro pro Monat an. Man kann das als Jahresmitgliedschaft abschließen, dann vielleicht auch gleich wieder kündigen, wenn man es möchte, wenn man das dann als Einmalspende sieht. Also all diese Möglichkeiten gibt es da. Und wer sagt, ich nutze das Angebot intensiv, der kann dann sich für das Paket in der Mitte entscheiden. Das liegt bei 12 Euro oder das Höchste bei 17 Euro. Also das heißt, wir haben da eine Flexibilität geschaffen, die es jedem ermöglicht, dann auch hin und her zu wechseln. Es gibt ja auch Phasen im Leben, wo man ein bisschen weniger Zeit ist für das Hobby. Dann kann ich sagen, ich möchte weiterhin in der Community mit dabei bleiben, Wechsle dann aber oder Stufe runter auf das niedrigste Paket und gehe dann vielleicht mal wieder hoch, wenn ich es intensiver nutze. Also ein etwas ungewöhnliches Paketmodell, aber ich denke mal, das passt sehr, sehr gut zu uns. Wir wollen auch wirklich da niemanden bei uns halten, der das Angebot dann irgendwann nicht mehr nutzt. Das soll... Wirklich so sein, das ist für uns ja auch schöner, wenn aktive Mitglieder dabei sind und wir da auch im Austausch sind und die Community damit wächst. Es lebt ja nicht nur von dem, was wir reingeben, sondern auch das, was die einzelnen Mitglieder dann mit einbringen. Ja, insofern ist das so unser neues Modell. Wir haben dazu dann noch eine Mitgliederplattform. Wir haben am Anfang Discord genutzt. Das wurde dann aber ein bisschen unübersichtlich und sind mittlerweile bei einer Plattform, die heißt Mighty Networks. So ein kleines Facebook-artiges Plattform, kann man sagen, mit verschiedenen Foren, wo eben das auch dann möglich ist, sich untereinander auf direkte Art und Weise per Chat oder andere Möglichkeiten da auszutauschen.
Thomas Füngerlings
00:40:19
Okay. Bei mir war so ein bisschen Verwirrung, weil Steady ja ein übergeordnetes ist. Steady ist jetzt nicht nur ARF, sondern die haben viele Angebote. Wenn man bei Steady angemeldet ist, kann man auch andere Kurse belegen. Und da war, glaube ich, irgendwie meine Mailadresse mit irgendwas anderem verbunden. Also man müsste ein bisschen gucken, dass ihr da bei Steady drin seid und dann den Kurs wählt und dann da runter geht. Also da war bei mir ein bisschen Verwirrung. Nicht, dass es bei euch auch so ist, sondern Steady ist wirklich eine seriöse Geschichte. Die haben auch so Einmalkurse oder ein vielfältiges Angebot, was da zusammengefasst ist, fand ich ganz gut. Dieses Discord fand ich jetzt auch ein bisschen merkwürdig, aber wenn du jetzt sagst, Mighty Networks ist halt ein bisschen einfacher, umso besser. Also da, viele sind ja satt von Facebook oder Insta und sonst diese komischen Gruppen und da kommen wieder Mitteilungen und noch ein Notification, da wird man ja ziemlich bescheuert bei. Also ich persönlich mag es dann auch lieber einfacher, dass ich da, da klicke ich mich da halt alle zwei Wochen mal ein und so was, schau mal, was da so passiert ist, dann habt ihr wieder was eingestellt, dann kommt wieder ein Podcast oder, ihr mailt die Leute an, jetzt kommt die neue Aufgabe. Wie funktioniert das? Ist das auch in diesem Rahmen oder habt ihr da noch extra.
Kai Behrmann
00:41:43
Das ist alles mit drin. Diese Aufgaben, die gibt es einmal pro Monat, die Street-Photography-Aufgaben. Dann geht auch jedes Mal noch ein Newsletter raus, nochmal eine Erinnerung auf dem Wege, dass man reinschaut. Aber das ist immer am 1. Eines Monats, also ein sehr regelmäßiger Turnus, der da ist und kann dann einfach schauen auf der Webseite. Die Aufgaben an sich sind auch frei verfügbar, also es ist im Rahmen des Blogs auf der Webseite von Abenteuer, Reportage, Fotografie und dann eben die Möglichkeit Feedback zu bekommen, an den Bildbesprechungen teilzunehmen. Das ist dann für unsere Unterstützer, sowohl bei der Street Photography als auch bei den Reportageaufgaben. Das ist dann alle drei Monate, weil wir da so die Verbindung sehen zwischen der Street und der Reportage. Die Street, sagen wir gerne, ist so der Bolzplatz für die Reportage, wo wir Techniken, Methoden trainieren können und diese Werkzeuge dann in der Reportage in Bildserien anwenden können. Und diese Aufgaben zu den Reportagen, die gibt es dann alle drei Monate. Dann im Anschluss auch jeweils eine Besprechung, Feedback dazu. Genau, das ist so der Kernbereich dessen, was wir so machen.
Thomas Füngerlings
00:43:10
Was war denn eigentlich die größte Überraschung jetzt im Laufe dessen, wo ihr das alles anbietet? Gab es da irgendeinen Moment, wo du sagtest, ui, das haben wir jetzt gar nicht erwartet oder dass das irgendwie von außen kam oder sowas? Manchmal hat man sowas. Also ich habe hin und wieder mal so einen Podcast, da weiß ich gar nicht, warum der plötzlich durch die Decke geht. Also manchmal hat man so Überraschungen, dass man irgendeinen Moment getroffen hat, dass da gerade irgendein besonderer Gast war, der das vielleicht so einer Art und Weise formuliert hat. Also ich war jetzt gar nicht so weggenehm. Was war für euch mal so eine Überraschung bei diesem ARF-Angebot, was ihr da jetzt habt?
Kai Behrmann
00:43:47
Eine positive Überraschung war vor einem Jahr, wo aus dem Unterstützerkreis ein Jahresheft initiiert wurde. Das heißt, da hat sich eine Gruppe zusammengefunden und hat gesagt, Mensch, wäre doch schön, aus den ganzen Reportagen, die über das Jahr entstanden sind, aus den Aufgaben heraus, mal so eine Essenz zu nehmen. Jeder kann eine einreichen und die drucken wir dann am Ende und haben dann ein schönes Jahresheft. Und das hat uns begeistert zu sehen, wie viel Elan, wie viel Motivation da reingeflossen ist. Auch viel Zeit natürlich, sowas zu organisieren, zu koordinieren, die Bilder dann ins Layout zu überführen, das Ganze in den Druck zu schicken. Und genau das ist eben auch das, wovon so eine Community lebt, was ich eben eingangs auch gesagt habe. Wir können ein Angebot machen, wir können Impulse geben, aber wir möchten das nicht, dass es dahin geht, dass wir immer nur da oben stehen und da ist ein Publikum, was konsumiert, sondern wir möchten die Menschen ja eben auch aktiv mit beteiligen. Und genau von dieser Rückkopplung leben wir ja auch. Das nehmen wir gerne mit auf, auch wenn Ideen für Themen kommen, für den Podcast, Dann gibt uns das auch die Möglichkeit, dann noch ein bisschen näher an den Bedürfnissen der Hörerschaft, jetzt wenn wir über einen Podcast sprechen, zu sein. Das war so eine sehr sehr positive Erkenntnis, hat uns sehr gefreut und auf der anderen Seite Eben, dass viele eben nicht mehr dieses reine Wissen suchen, sondern eben der Wunsch nach Austausch, nach Feedback, nach dem ehrlichsten Feedback abseits von Social Media eben auch sehr, sehr groß ist. Und dafür hoffen wir, dass wir ein gutes Angebot geschaffen haben, klar definiert für diejenigen, die sich eben mit Street und Reportage auseinandersetzen wollen. Wobei Reportage auch immer ein bisschen hoch klingt. Das haben wir damals, als wir das Buch geschrieben haben, schon gemerkt, da wollten wir eigentlich Reportage auch gerne mit in den Titel haben. Da hat uns der Verlag aber davon abgeraten, weil das viele doch abschrecken könnte. Das klingt so nach Geo, ne? Also eine Reportage zu erstellen. Ja, genau. Nur was für Profis und ganz schwer. Man muss ganz weit reisen. Und da sind wir eben auch angetreten, um da so ein bisschen die Schwelle niedriger zu legen. Und einfach auch zu sagen, dass jeder kann eine Reportage machen. Wir alle erzählen sowieso ständig Geschichten, sind Geschichtenerzähler und sind uns dessen aber häufig nicht bewusst und möchten da eben auch jeden abholen. Also sollte sich keiner von diesem Begriff abgeschreckt fühlen und sagen, nee, also eine Reportage, das ist mir zu hoch, sondern ja.
Thomas Füngerlings
00:46:50
Ja, du sagtest gerade das Positive, ich will jetzt nicht sagen das Negative, aber sag mal, was euch vielleicht auch geschubst hat. Manchmal gibt es ja auch so Momente, da sagt man, ach Gott, da haben wir uns verrannt oder da haben wir mal was lernen müssen. Gab es da auch so einen Moment im Laufe der Zeitreise, die ihr da jetzt habt?
Kai Behrmann
00:47:16
Ja, ich glaube, dieses Überangebot, so ein Überangebot bereitzustellen, dass wir gefühlt haben, je mehr wir liefern an Inhalten, desto besser. Das ist etwas, was wir falsch eingeschätzt haben. Das muss man im Nachhinein auch sagen, wo wir uns selber viel, viel Arbeit mitgemacht haben. Nicht, dass die Inhalte nicht gut waren oder so, aber da sind wir ein Stück weit an der Lebensrealität von vielen Menschen vorbeigerauscht. Also wir beschäftigen uns ständig. Für uns ist es auch Leidenschaft, Beruf, alles zusammen. Die Fotografie und wir haben da eben auch sehr, sehr viel Zeit, die wir da reinstecken können. Aber die hat eben nicht jeder. Wenn man in einem anderen Beruf arbeitet, Familie, Freizeit, all das benötigt eben auch viel Zeit und Aufmerksamkeit. Und das haben wir, glaube ich, etwas falsch eingeschätzt in unserem Enthusiasmus für unsere eigenen Themen. Und deswegen das etwas zurückzufahren, auch Inhalte besser zu kuratieren, zu bündeln, damit sie dann auch aufnehmenfähig sind. Das ist etwas, was wir lernen mussten.
Thomas Füngerlings
00:48:38
Ich vergleiche das manchmal mit dem, wenn man vor dem Fernseher oder vor dem Streaming-Dienst sitzt und was weiß ich, dann länger rumscrollt und sucht, Serie dauert.
Kai Behrmann
00:48:54
Dass es ja eigentlich der Film dauert.
Thomas Füngerlings
00:48:55
Dass das noch nicht funktioniert. Ich glaube, die wissen doch ziemlich genau, was wir mögen und was wir nicht mögen. Da müsste doch eigentlich so eine Auswahl von zehn kommen. Und davon sind vielleicht drei dann wirklich gut. Die merkt man sich dann und dann sagt man, okay, jetzt möchte ich dann doch lieber Krimi haben. dann wieder 10. Aber nein, es müssen ja 500 sein oder noch mehr. Das verstehe ich nicht. Also ich jetzt persönlich. Dass da noch kein Algorithmus ist. Ich habe ihn noch nicht gefunden. Oder ich weiß es nicht. Mich überfordert das immer grundsätzlich. Ich möchte gerne ein paar Lösungen haben. Da erwarte ich auch von denjenigen, die das managen, sagen, okay, ich kenne jetzt meine Pappenheimer. Klar möchte ich die auch mal kurz überraschen mit irgendeinem Moment. Das erwartet man ja auch. Wenn ich jetzt meine Süddeutsche aufmache, dann im Magazin, dann finde ich immer eine Reportage oder eine Story, die mich überrascht. Und das ist die Kunst, finde ich. Also da bin ich auch gern bereit, dafür zu bezahlen und zu sagen, okay, Die kennen, also ich mag die dann, die Zeitung oder was auch immer, oder die Leute sagen, ich erwarte ein gewisses Grundgerüst und auch das kleine Häubchen Sahne obendrauf, sag, Mensch, hast du mal dran gedacht, was weiß ich, geh mal auf den Bolzplatz, hast du vorhin gesagt, geh mal auf den Fußballplatz oder geh mal in die Halle und schau dir ein Handballspiel ein oder sowas, wo du noch nie gewesen bist. Einfach solche Ideen muss man ja nicht umsetzen, aber man kann sich darauf verlassen, dass das von denen kommt. Und wenn ihr da vorher gesagt habt, wir haben doch so hunderte von Videos gemacht, der Thomas ist ja, sagen wir mal, so ein wirklicher Videoman, der, sagen wir mal, das habe ich doch alles, wieso nutzen die das nicht, kann ich schon vorstellen, ein bisschen Frust bei euch erzeugt. Aber manchmal ist die Realität anders oder diejenigen, die euch da gebucht haben. Aber finde ich aber auch gut, dass man da sagt, Mensch, das ist ein lebendes Ding und wenn da morgen irgendwas anderes kommt, jetzt wollen wir nur noch KI machen oder sowas, also was weiß ich, gibt da solche Überlegungen, finde ich wichtig. Und als Rückmeldung so ein Feedback-Kanal, wie läuft das da bei euch? Jetzt aufs Ganze bezogen.
Kai Behrmann
00:51:07
Ja, da sind wir auf allen Kanälen offen dafür. Also einmal über Mail kann man uns erreichen oder im direkten Austausch im Forum oder ja auch bei den Live-Veranstaltungen, also bei den Bildbesprechungen davor, danach oder wenn mal außer der Reihe. Also diese Überraschungsmomente haben wir nach wie vor auch drin. Neulichs war Erik Schlicksbier bei uns zu Gast, hat einen Vortrag gehalten zu Themen, in denen wir nicht ganz so tief drinstecken, zum Beispiel über das Thema Fotorecht gesprochen. Also das machen wir dann auch immer wieder, dass wir uns freuen, wenn da aus unserem Freundes-, Bekannten-, Kollegenkreis welche kommen und sagen, Mensch, ich habe da was, das könnte interessant sein. Dann gibt es immer wieder auch solche Veranstaltungen. Ja, also da sind wir ganz offen. Also ich glaube, da gibt es viele Wege, auf denen man uns erreichen kann und wir sind da auch sehr offen für Vorschläge, für Anregungen, die alle umsetzen. Das ist eine andere Frage, aber auf jeden Fall sehen wir das auch als Prozess, als etwas, was sich immer wieder wandelt. In den vergangenen Jahren war es immer so, dass wir Anpassungen gemacht haben und hoffentlich jetzt eine Struktur gefunden haben, die schlanker, flexibler und noch griffiger ist.
Thomas Füngerlings
00:52:39
Ne, finde ich gut. Gibt es jetzt schon ARAF 3.1 oder gar 4.0 oder sowas? Habt ihr da schon?
Kai Behrmann
00:52:52
Na, ich glaube, jetzt reicht es erstmal mit den großen Veränderungswellen. Ich glaube, das ist jetzt eine Struktur, die sehr, sehr tragfähig ist, so wie wir es aufgestellt haben, dass es möglichst verständlich auch ist, was wir anbieten und mit welchem Ziel. Aber da gibt es immer noch ein bisschen Bedarf am Feintuning. Das merke ich auch immer wieder. Das ist das Feedback, was wir häufig bekommen, Dass wir da vielleicht noch ein bisschen Luft nach oben haben, das auch zu erklären, dass sich viele doch noch nicht ganz vorstellen können, was sie erwartet, wenn sie zu uns kommen. Da ist der beste Weg vielleicht dann einfach, eine Probemitgliedschaft abzuschließen. Die Möglichkeit gibt es auch, Dass man mal eine Woche lang sich anmeldet, hat dann Zugriff auf alles, was beinhaltet ist und ich glaube, dann verschafft man sich am besten den Überblick und kann entscheiden, ist es was für mich oder ist es eben nichts. Aber ja, da sind wir dran. Aber eine ganz große Veränderung wird es jetzt erstmal nicht mehr geben. Das thematisch vielleicht ein bisschen hin Richtung Print, was bei mir auch aktueller wird. Wir haben das im vergangenen Jahr ja einmal so einen kleinen Testballon mit dem Magazin gestartet. Da müssen wir jetzt mal schauen, was daraus wird. Aber auch was mich persönlich betrifft, die Projekte der vergangenen Jahre suche ich jetzt dann auch mal im Rahmen von einem ersten Bildband zu veröffentlichen. Und da merken wir auch, dass das Interesse bei vielen eben groß ist, auch diesen Schritt zu machen. Also jetzt viele Geschichten fotografiert zu haben, viele Bilder, aber dann eben die Frage, was mache ich letztendlich draus? Und ich glaube, das könnte so ein thematischer Schwerpunkt sein, wo wir in den nächsten Monaten da noch spezieller oder gezielter drauf schauen werden.
Thomas Füngerlings
00:54:58
Ja, finde ich auch sehr interessant, diese Geschichte. Also dieses Ausdrucken, ein Buch gestalten. Wolfgang Zurborn, sage ich jetzt nur, der macht ja dauernd Seminare in diesem Hinblick. Der Wunsch ist bei unheimlich vielen da. Deshalb fand ich auch euer Jahresprojekt, nehmt die Leute mit, die ja sowieso dabei sind und die freuen sich dann extra. Aber bei vielen sagen sie, scheiße Layout, die Auswahl, ich dreh durch. Da brauchen viele so eine Hand. Klar kann man die Bilder jetzt in irgendeine Software reinwerfen und dann kommt so ein Zufallsding dabei raus. Das kann man mal machen. Aber dieses wirklich zielgerichtete und auch im Dialog mit den anderen, die dabei sind, das ist schon eine Herausforderung. Also das ist für euch echte Arbeit gewesen. Und die anderen haben so ein bisschen zugucken dürfen. Und dann auch gemeinsam lernen. Also das hat der Jens F. Kruse ja, glaube ich, auch gemacht. Wir machen auch so ein Jahresbuch. Und da waren die, die dabei sind, waren auch vollkommen begeistert, als sie das Ergebnis hinterher gesehen haben. Hat ja immer nur so in Kapiteln sozusagen das Ganze mal besprochen. Und das fand ich auch sehr interessant, dass sie dann gemeinsam nochmal drüber geguckt haben und dann hinterher leider nur eine virtuelle Ausstellung, aber hinterher, wo es dann, der es haben wollte, kannst du dann ja ausdrucken, Print on Demand, das ist ja nicht das Ding. Aber so dieses Längerentwickeln, finde ich, das ist, glaube ich, ja sowieso bei euch, diese langfristige Beziehung, jetzt nicht dieses Wissen verkaufen, das war früher, Community aufbauen, das ist jetzt wahrscheinlich, da gibt es ja auch nicht dauernd Sprünge, wieder 500 mehr oder 30 weniger oder sowas, aber da gibt es ja so einen Kern, die dabei sind und dann springt man eine ab und kommt ein neuer dazu, aber sag mal, dieses langfristige, das ist ja eigentlich, was ihr euch da jetzt aufgebaut habt, sonst wird das nicht funktionieren, wenn ihr jetzt nur mit fünf Leuten das macht. Ja, kann auch Spaß machen, aber am Ende bleibt echt viel Arbeit hängen.
Kai Behrmann
00:57:00
Ja, aber du hast recht, das ist jetzt mittlerweile so ein Kern, der sich da gefunden hat und die ganz großen Sprünge, was die Zuwächse angeht, die gibt es nicht bei uns. Wir freuen uns natürlich über jeden, der neu hinzukommt und den wir überzeugen können und für den unser Angebot das Richtige ist. Aber so wie es angelegt ist, ist es eben auf Langfristigkeit angelegt. Wir möchten nur Menschen dabei haben, die auch sagen, ja, das ist was für uns, wir möchten da niemanden mit irgendwelchen Marketingtechniken überzeugen, ins Abo holen und dann so lange halten wie möglich, sondern ja, wie gesagt, wir brennen für diese Themen, hoffen, dass wir das rüberbringen, vermitteln können und eben dieses Ziel, sich langfristig auch mit der eigenen Fotografie zu beschäftigen. Das ist nicht nur Technik, dass wir erklären, wie man in Einführungszeichen ein gutes Bild macht, sondern eben viele Fragen, auch die daran anschließen, sich mit sich selber zu beschäftigen. Was für eine Fotografenpersönlichkeit bin ich eigentlich? Du hast am Anfang auch mich gefragt, wie das mit der pädagogischen Qualifikation bei mir aussieht. Das sind alles Dinge, Pädagogik, Psychologie, die mit in die Fotografie mit reinspielen. Also da den Blick ein bisschen zu weiten, die eigene Persönlichkeit zu entwickeln mit der Fotografie, um zu anderen, zu besseren Ergebnissen zu gelangen, das ist ja sehr, sehr komplex, aber macht auch unheimlich viel Spaß, sich damit zu beschäftigen und nicht nur alleine, sondern eben auch im Austausch mit anderen.
Thomas Füngerlings
00:58:51
Ja, das finde ich auch, das Honorar ist jetzt schön und gut, aber sagen wir mal, den Spaß, den man hat, man hat andere, ich will jetzt nicht Gleichgesinnte sagen, aber so die, die einen so ein bisschen aufschauen, eine Erwartungshaltung haben, aber dann trotzdem weiter mitwachsen und dann kommt wieder einer dazu, der hat, sagen wir mal, ein bisschen Neuling. Man bucht ja keinen Kurs, wenn man jetzt schon der Super-Experte ist, ist ja klar. Aber trotzdem haben viele, ich sehe das auch manchmal, ach der ist mit dem Kurs, den bewundere ich, der kann doch super tolle Sachen machen. Aber trotzdem sind das auch Leute, die... Überrascht werden wollen, die auch mal eine Hand brauchen, mal einen Motivationstief haben. Dann ist es immer gut, jemanden zu haben, wie beim Fitnessstudio oder sowas. Ich will jetzt nicht sagen, dass die meisten sich nur angemeldet haben und dann nicht hingehen. Aber bei der Fotografie ist es ja doch ein bisschen was anderes. Das kannst du immer machen. Es gibt so viele Anlässe. Es geht einem gut, dann macht man Fotos. Es geht einem schlecht, dann macht man Fotos. Und dass das dann auch eine gewisse Bahn reingelenkt wird, dann ist das ja viel befriedigender als jetzt, ja, ich habe jetzt mal ein paar Fotos gemacht und dann habe ich jetzt 5.000 hier drauf und ich habe keine Ahnung, was ich da gemacht habe. Also das ist schon der nächste Schritt zu sagen, okay, da vertraue ich mich jemandem an, der da den Pfad so ein bisschen ausgelegt hat und dann funktioniert das auch. Also nee, ich finde das klasse, was ihr da macht und die Podcasts höre ich gerne. Also das ist so eine schöne Kombination von allem. Also da, ja, meldet euch an oder macht ein Probeding, kann ich das sagen. Nee, ich mag das. Also deshalb habe ich dich eingeladen und sage, komm, die können was erzählen und ich sehe mich da ganz am Anfang. Also so Reportagen oder sowas, Das mache ich viel zu selten. Und ja, das ist immer gut, wenn man da jemanden hat, der... Das macht. Und wenn gar nichts hilft, in dem Buch steht alles geschrieben. Kommt da irgendein neues Buch? Ich habe ja gerade die Pia zu Gast gehabt, die ist ja die schreibt ja doch in Bücher.
Kai Behrmann
01:01:02
Das fünfte oder sechste mittlerweile?
Thomas Füngerlings
01:01:04
Ich weiß es nicht. Wir haben jetzt gerade ein anderes Thema gehabt, um Ethik in der Fotografie, aber ich habe sie gefragt, ja, ja, da wolltest du nicht so viel verraten, aber irgendein Buch kommt ja immer. Habe ich euch auch was angedacht jetzt, dass ihr da irgendwas Neues nochmal schreibt? Oder war das das Buch?
Kai Behrmann
01:01:21
Das Buch, es gibt nichts hinzuzufügen. Nein, Buch schreiben würde mir auch mal, hätte ich mal wieder Lust drauf. Weil mir dauert das immer, glaube ich, ein bisschen länger als bei der Pia. Ich bin da nicht so, dass ich, während ich noch beim alten oder bei dem aktuellen Buch bin, schon an das neue denke. Aber ja, es köcheln so ein paar Ideen bei mir rum. Ob das jetzt wieder zusammen mit einem Verlag sein wird oder ob ich vielleicht mal versuche, das im Self-Publishing zu machen, das auf jeden Fall. Aber ja, diese Seite des Schreibens ein bisschen stärker wieder zu fördern. Ich komme ja aus dem Journalismus, habe lange geschrieben. Von daher macht mir das auch Spaß und ich überlege da gerade ein bisschen, wie ich das wieder mit reinbringen kann in meine Fotografie. Fotografie und mich da auch nicht noch das hundertste Buch zu Street Photography zu machen, sondern da vielleicht einen anderen, noch einen eigenen Ansatz zu finden oder zur Reportage. Also wird sicherlich noch einiges kommen. Wann, das weiß ich noch nicht genau.
Thomas Füngerlings
01:02:35
Aber Fotoband hast du doch gerade schon erwähnt, oder? Das müsste einfacher sein, ne?
Kai Behrmann
01:02:42
Das müsste einfacher sein und ich glaube, ja, da kann ich, ich setze mich jetzt mal selber unter Druck, wenn ich das sage, aber.
Thomas Füngerlings
01:02:50
Der Podcast kommt erst im April, also hast du auch ein bisschen Zeit.
Kai Behrmann
01:02:54
Okay, okay. Ja, ich komme ja gerade aus Argentinien zurück, da habe ich in den letzten drei Jahren an einem Projekt über die Fankultur im Fußball gearbeitet, in der argentinischen Liga. Da sehr, sehr viel fotografiert und bin da jetzt, glaube ich, so weit, dass ich sagen kann, das ist jetzt der Moment, daraus mal was zu machen. Ob ich dann das Projekt damit beende oder anschließend weitermache, weiß ich noch nicht genau. Es macht mir halt unheimlich viel Spaß, aber ich glaube, da ist jetzt schon mal so viel Substanz da, dass ich daraus was machen kann. Also das ist so das Aktuelle, wo es dann was zu geben wird.
Thomas Füngerlings
01:03:39
Klingt auch schön. Also gerade die Bilder aus Kuba und das hat so einen ganz anderen Look. Das ist, ich weiß nicht, ob das hier in St. Hubert campen, ob das da auch so machbar ist, glaube ich jetzt nicht. Aber egal. Ne, finde ich gut. Also seid gespannt, was da noch kommt. Hast du noch irgendwas, was du loswerden willst? Sonst kündige ich das nächste Thema schon einfach an.
Kai Behrmann
01:04:05
Ja, also erstmal oder zum Abschluss nochmal ganz vielen Dank, Thomas. Hat mich gefreut, mal wieder hier sein zu dürfen bei dir im Podcast. Ich finde das klasse, was du machst. Du hast ja ein sehr, sehr abwechslungsreiches Themenspektrum, was du so abweckst. zwar viel Fotografie, aber du blickst da im wahrsten Sinne des Wortes immer wieder über den Tellerrand. Insofern finde ich das klasse. Ganz toll, was du da machst. Ein Podcast, der sich von vielen anderen abhebt und freut mich jedes Mal hier bei dir Gast sein zu dürfen. Vielen Dank.
Thomas Füngerlings
01:04:45
Dankeschön. Gerne. Hört man ja gerne. Wir haben gerade analoge Fotografie ein bisschen im Fokus. Zuckt das da bei dir auch oder sagst, nee, komm, das ist nichts für, alles klar.
Kai Behrmann
01:05:00
Nee, muss ich ganz ehrlich sagen, auf den Zug springe ich nicht mehr auf. Ich kann den Reiz irgendwo nachvollziehen, will das jetzt, ja, ist mir nicht ganz oder verschlossen, aber für meine Art der Fotografie passt das überhaupt nicht. Also ich bin schon jemand, der auch viel fotografiert. Das wäre einmal finanziell schon eine enorme Zusatzbelastung, glaube ich, wenn ich jetzt noch analog fotografieren würde. Und nee, das ist...
Thomas Füngerlings
01:05:34
Nee, nee, ich frage gerne. Manch einer kommt auf die Antwort. Und bei mir war das ja auch Ewigkeiten. Und da habe ich mal kurz, ich sage mal, 2026 ist ein bisschen mein analoges Jahr oder sowas. Ich probiere da viele Sachen aus und muss nicht alles bleiben. Ich habe auch schöne Adapter für meine Olympus. Also da kann man auch mal ein altes Objektiv drauf schrauben. Dann kann man auch ein bisschen Look and Feel generieren. Also das funktioniert dann auch. Ne, wollte ich nur kurz wissen. Ich freue mich auch immer, wenn du dabei bist. Dann sage ich mal eben kurz, nächstes Mal haben wir das Kameramädchen, heißt die bei Instagram, Ina, zu Gast. Und die arbeitet mit Bewegungsunschärfen und Doppelbelichtungen, wie so ein analoger Farbenfilmrausch oder sowas. Also die habe ich irgendwo gefunden. Und dann reden wir mal wieder. So eine kleine Bildbesprechung. Mache ich auch mal wieder sowas, was sie da so macht. Also meldet euch ruhig. mir fallen manchmal Menschen, Fotografinnen sozusagen rein, die mich vollkommen verblüffen. Und wenn die dann Lust haben, kommen sie gerne hier rein und dann reden wir mal kurz über das, was sie so machen. Dann sage ich nochmal vielen, vielen Dank Kai. Wir sehen uns in Baden und bis zum nächsten Mal. Genau.
Kai Behrmann
01:06:54
Tschüss.
Thomas Füngerlings
01:06:57
Tschüss. Gut. Ich bin's nochmal. Vielen Dank fürs Zuhören und Zufahren. Ich freue mich über euer Feedback und auch über Themen und Gästevorschläge. Auch jeder neue YouTube- oder Newsletter-Abonnent lässt mein Herz höher schlagen. Da Hosting, Website und gerade die Software- und Cloud-Dienste eine echte stange Geld kosten, freue ich mich auch über jede kleine Spende. BT52 ist und bleibt Non-Profit für euch kostenlos. Eure Unterstützung zeigt Wertschätzung und hält die Motivation hoch. Klickt dazu einfach auf den Button auf meiner Webseite. So einfach geht das. Danke, dass ihr dabei seid und ich hoffe, der Blog und Podcast bringen euch jede Woche 52 Mal Freude und Nutzen. Dankeschön und bis dann. Tschüss.