KI, Fotografie und die Frage nach der Wahrheit
Was generative KI mit Bildern, Kreativität und visueller Kultur macht – und warum Fotografen jetzt genauer hinschauen sollten.
10.05.2026 70 min
Zusammenfassung & Show Notes
Künstliche Intelligenz verändert die Fotografie schneller, als viele erwartet hätten. Aus einzelnen Bildgeneratoren sind komplexe Systeme geworden, die komplette Workflows übernehmen, Geschichten entwickeln und zunehmend autonom agieren. Für manche ist das faszinierend, für andere bedrohlich.
Im Gespräch mit dem KI-Experten Adrian Rohnfelder geht es nicht um einfache Zukunftsprognosen oder technologische Euphorie. Stattdessen kreist das Gespräch um eine viel grundlegendere Frage: Was passiert mit Bildern, Kreativität und Vertrauen, wenn sich Realität und Fiktion immer schwerer unterscheiden lassen?
Dabei wird schnell klar: KI ist längst nicht mehr nur ein technisches Thema. Sie verändert bereits jetzt die Art, wie Bilder entstehen, konsumiert und bewertet werden.
Im Gespräch mit dem KI-Experten Adrian Rohnfelder geht es nicht um einfache Zukunftsprognosen oder technologische Euphorie. Stattdessen kreist das Gespräch um eine viel grundlegendere Frage: Was passiert mit Bildern, Kreativität und Vertrauen, wenn sich Realität und Fiktion immer schwerer unterscheiden lassen?
Dabei wird schnell klar: KI ist längst nicht mehr nur ein technisches Thema. Sie verändert bereits jetzt die Art, wie Bilder entstehen, konsumiert und bewertet werden.
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Transkript
Als wir uns da letztes Mal unterhalten haben, war das Arbeiten mit KI noch so
geprägt. Zum einen, es gab einzelne Tools.
Ich hatte also ein einzelnes Bildtool wie MeJourney oder Dadobe Firefly.
Seit Ende letzten Jahres haben wir dann den Sprung hin zu Workflow-Tools.
Also ich gehe jetzt nicht mehr hin und gehe erst in Chat-TBD,
arbeite mal prompt aus, öffne dann mein Bildtool, sondern ich habe alles in
einer Oberfläche. Und jetzt, wo die letzten Tage und letzten Wochen entwickelt
sich immer mehr, das nennt sich agentische Unterstützung.
Ich glaube, ich drücke jetzt mal einfach auf Aufnahme schon,
Adrian, bevor wir hier im Vorgespräch schon ganz,
Ganz tief... Das habe ich mir auch gerade gedacht. Vielleicht sollten wir das
einfach schon aufnehmen und dann kann man das gleich raushauen als Podcast, oder?
Genau, also war auf jeden Fall schon sehr, sehr viel Spannendes dabei,
was ich gerne mit dir jetzt auch nochmal, während die Aufnahme läuft, besprechen möchte.
Aber ja, erstmal nochmal herzlich
willkommen zurück im Abenteuer Reportage Fotografie Podcast, Adrian.
Ja, hallo Kai und danke für die erneute Einladung und ich bin gespannt,
wo es uns heute hintreiben wird.
Du bist jetzt zum dritten Mal bereits Gast hier.
Einmal haben wir über eher klassische Fotografie gesprochen,
über deine Bücher, die du über deine Reisen gemacht hast.
Da war viel Landschaftsfotografie auch dabei und Storytelling.
Und dann hast du einen sehr, sehr interessanten Weg eingeschlagen,
als das Thema KI so langsam aufkam, immer wichtiger wurde, auch für Fotografen hast du gesagt.
Ich schwenke jetzt mal komplett drauf und fokussiere mich auf diesen für viele
neuen Markt und grabe mich da ganz tief in diese Thematik ein.
Da haben wir vor einem Jahr oder vor gut einem Jahr drüber gesprochen und ein
Jahr in KI, das sind ganz, ganz viele Jahre Entwicklung, die da drin stecken.
Da ist unheimlich viel passiert.
Insofern jetzt die Gelegenheit, mal ein Update zu machen.
Adrian, ich weiß gar nicht, wo wir da anfangen wollen. Vielleicht mal gefragt,
jetzt drauf geblickt in diesem Jahr, was zwischen diesen beiden Podcast-Aufnahmen liegt.
Was waren da für dich die zentralen Entwicklungen und Neuerungen auf dem KI-Markt
und natürlich speziell mit Fokus auf die Fotografie?
Ja, das habe ich mir tatsächlich im Vorfeld auch so ein bisschen überlegt und gedacht, boah,
das ist eigentlich ja erst nur ein Jahr her, aber wenn ich mir darüber nachdenke,
waren wir da wahrscheinlich bei der Schwarz-Weiß-Fotografie und sind heute bei
der modernsten Digitalfotografie und ich glaube, die Spannung oder die Spreizung
ist sogar noch größer von der Entwicklung her.
Und wenn ich auch überlege, wie es gerade sich in den letzten Wochen noch mal
entwickelt hat, schwer zu sagen,
aber ich versuche es mal so einigermaßen zusammenzufassen, einzuordnen.
Als wir uns da letztes Mal unterhalten haben, war das Arbeiten mit KI noch so
geprägt, zum einen es gab einzelne Tools, ich hatte also ein einzelnes Bildtool,
wie mit Journey oder damals Adobe Firefly und sowas.
Habe das Tool geöffnet, habe mir einen Prompt, der auch noch nach einer relativ
strikten Aufbau geschrieben werden musste, Prompt geschrieben und habe dann
hoffentlich einigermaßen das Ergebnis erhalten, was ich gerne hätte.
Das hat sich insofern zum einen schon ein bisschen entwickelt,
dass vor einem Jahr hat ChatGPT ihr erstes Bildmodell auf den Markt gebracht.
Das hatte einen ein bisschen anderen Ansatz. Das erste genannten sich Diffusionsmodelle,
ist ein Transformationsmodell.
Das kann besser mit Text umgehen. Also ein ganz einfaches Beispiel in einem Bildmodell.
Wenn ich sage, ich hätte gern ein volles Rotweinglas, bekomme ich kein volles Rotweinglas.
Weil es gibt in den Trainingsdaten kein volles Rotweinglas.
Niemand fotografiert ja ein volles Rotweinglas.
Und die alten Bildmodelle verstehen den Begriff voll nicht.
Also die Modelle verstehen sowieso nicht, was sie tun. Aber sie haben rein vom
visuellen Voll mit anfangen können.
Also habe ich immer ein halbvolles Rotweinglas bekommen.
Das JetGPT-Modell ist in der Lage, die Intention hinter voll zu verstehen und
ist dann tatsächlich in der Lage, auch volle Rotbein-Gläser zu machen.
Also wir haben damit ein Modell bekommen oder eine neue Art von Modelle,
die ein viel höheres Promptverständnis hatten.
Ich kann mittlerweile auch Uhrzeiten generieren. Bis jetzt waren die alle immer
auf 10 nach 10, weil in der Werbung ist es immer 10 nach 10.
Sieht halt gut aus und klingt gut.
Das war auch ganz lang nicht möglich. Jetzt kann ich jede Uhrzeit generieren.
Das war so der erste große Schritt.
Dann Mitte letzten Jahres kam Google mit ihrem witzigen Namen immer Nano-Banana-Modell.
Was die Qualität hatte, dass ich mit Referenzbildern arbeiten kann.
Also ich prompte nicht mehr nur mit dem Text, sondern ich gebe auch Referenzbilder
mit und kann einfach sagen, jetzt zeige mir doch mal den Mann,
Foto von dem Mann, in der Klamotte, Foto von der Klamotte, wie er in der afrikanischen Savanne steht.
Das war vorher nur sehr aufwendig möglich mit lokalen Modellen,
mit großem IT-Know-how.
Dieses Modell kann die Referenzbilder eins zu eins umsetzen.
Und wenn ich dann sage, jetzt zeig mir den Mann in anderen Klawatten,
zeig mir ihn bei Regen, dann habe ich innerhalb der Serie eine sehr hohe Konsistenz.
Also ich kann sehr einfach Serien bearbeiten und Bilder als Referenz nutzen.
Seit Ende letzten Jahres haben wir dann den Sprung hin zu Workflow-Tools.
Also ich gehe jetzt nicht mehr hin und gehe erst in ChatGPT,
arbeite mein Prompt aus, öffne dann mein Bildtool, mache mein Bildtool,
gehe wieder in ChatGPT, Videoprompt und Videotool, sondern ich habe alles in einer Oberfläche.
Da habe ich Zugriff auf fast alle Sprachmodelle, Bildmodelle, Videomodelle.
Das heißt, ich kann meine komplette Content-Pipeline machen.
Von der Idee bis zum fertigen Blockbuster.
Theoretisch kann ich alles in einer Oberfläche machen, habe nur noch ein Abo,
kann auf die Historie zugreifen.
Und habe einfach da ein ganz anderes Arbeiten. Und jetzt, so die letzten Tage
oder letzten Wochen, entwickelt sich immer mehr, das nennt sich in agentische Unterstützung.
Ich habe in diesen Workflow-Tools noch so eine Art Chat-GPT drin,
indem ich sage, ich hätte jetzt gerne mal eine Geschichte über,
nehmen wir mal den Fußball in Argentinien.
Ich gebe ihm ein paar Ideen rein.
Ich gebe noch, ich hätte gerne, keine Ahnung, ein paar Zuschauer.
Ich hätte gerne, keine Ahnung, irgendwie Grandale.
Und dann allein auf Basis dieser meiner Input-Idee werde ich assistiert und
werden die Bilder entwickelt.
Ich kann sagen, nee, so nicht. Ich habe Tools zu sagen, jetzt bitte mal von
links, von oben andere Kameraperspektive.
Also ich spreche eigentlich nur noch meine Idee oder gebe meine Idee der KI
und die arbeite die dann im Dialog selbstständig um.
Also wir kommen von einzelnen Tools mit aufwändigen Prompten jetzt zu einem,
ich habe einfach nur eine Idee und ich bekomme die mit einer relativ hohen Konsistenz
und wirklich auch sehr guten Qualität umgesetzt.
Wow, das war ein sehr schöner Abriss der Entwicklungen, die da stattgefunden haben.
Und jetzt auch schon der Ausblick auf das, was jetzt in der Zukunft wahrscheinlich
folgt mit dem Thema KI-Agenten.
Da möchte ich mit dir auf alles gerne nochmal tiefer eingehen.
Aber vielleicht lass uns mal dabei bleiben, was ich eben auch schon im Vorgespräch gesagt habe.
Mein Schmerz, wenn ich das so höre, wie schnell das alles geht und wie viele
neue Tools da auch auf den Markt kommen oder wie sich Tools auch wandeln, ist immer so,
dass ich das Gefühl habe, ich arbeite mich in irgendetwas rein und dann passiert
irgendwas ganz Gravierendes und ich muss wieder umschwenken.
Also in meinem Bekanntenkreis waren viele lange bei ChatGPT und jetzt habe ich
das Gefühl, in den letzten Wochen wechselt jeder hin zu Claude.
Kannst du das nachvollziehen und was würdest du jemandem raten,
der vielleicht ähnlich sich da fühlt, manchmal ein bisschen überfordert mit diesen Tools?
Wie kann man da für sich Klarheit schaffen und eben auch vermeiden,
dass man viel Zeit in den Sand setzt, sich mit Tools zu beschäftigen,
aber dann nicht dazu kommt, die eigentliche Arbeit überhaupt zu erledigen?
Das ist tatsächlich eine große Gefahr und ganz zu Beginn oder vor einem Jahr
war es tatsächlich noch so, da konnte man sagen, jetzt ist ein neues Tool da.
Das ist so viel besser, dass es Sinn macht, zu dem Tool zu wechseln.
Mittlerweile haben wir überall eine Qualität erreicht, dass natürlich die Entwicklung
immer noch besser und besser wird, aber nicht mehr auf dem Niveau zu sagen,
ich muss permanent wechseln.
Also das Beispiel zum Beispiel in Photoshop Affinity oder ich weiß Capture One, wie sie alle heißen.
Irgendwann hat man sich da ja eigentlich auch für ein Tool entschieden.
Dann liest man, okay, jetzt hat das andere Tool eine neue Funktion, eine neue Maskierung.
Aber auch da wechselt man ja nicht permanent, weil man das Tool in seinen Workflow
eingebunden hat. Man kommt damit klar.
Und deswegen empfehle ich aktuell immer zu sagen, das Tool, was man hat,
mit dem man klarkommt, ist fast wie eine Kamera.
Wenn ich sage eine Kameraempfehlung, sage ich auch, nimm die, mit der du klarkommst.
Auch da kommt vielleicht was Neues auf den Markt. Auch da wechselt man nicht
permanent, sondern es ist ein Werkzeug.
Und wenn das Werkzeug zu mir passt und ich damit gute Ergebnisse erziele.
Dann sollte ich auch dabei bleiben.
Das Einzige ist, bei KI muss man vielleicht ein bisschen mehr das Ohr am Markt
haben und gucken, ob sich was komplett nochmal dreht.
Ich habe ja eben kurz gezeigt, von Einzeltools auf Workflow-Tools,
auf Agenten, das sind natürlich schon mal ganz andere Workflows.
Aber selbst da, wenn ich zufrieden bin mit ChatGPT und es hilft mir bei dem,
wofür ich ChatGPT brauche, dann würde ich dabei bleiben. Wenn ich mit meinem
Build-Tool zufrieden bin und es macht mir meine Ergebnisse, es gibt auch nicht
mehr das beste Build-Tool.
Das eine Tool mit Journey kann gut Stil. Nano Banana kann sehr gut mit Konsistenz.
Das neue Chat-GPT kann gut Texte und Grafiken.
Wenn ich also das Tool habe für meine Anwendung und das funktioniert,
dann würde ich dabei bleiben.
Weil ansonsten wird man dabei wirklich verrückt und steckt seine Zeit im Wesentlichen
eigentlich in neue Tools zu
lernen, als das zu machen, was KI eigentlich machen sollte, einem helfen.
Also ich bin mittlerweile auf einem Niveau.
Wo ich sage, ich schaue nach links und rechts und ich nehme die News mit.
Ich sortiere die News so ein bisschen nach, keine Ahnung, neun von zehn News
abhaken, sind nicht interessant.
Eine News merke ich mir mal, weil das könnte vielleicht irgendwann interessant werden.
Oder ich nehme noch eine, das schaue ich mir mal kurz an oder ich lese mich
kurz durchs Internet und sage, okay, ist für mich relevant, für meine Kunden relevant oder nicht.
Das ist wirklich wichtig zu sagen, ich komme damit klar, Ah,
EFSAFE-Mail, dabei bleibe ich, weil sonst machen wir, glaube ich,
alle die nächsten zehn Jahre nichts anderes, als jeden Tag ein neues KI-Tool auszuprobieren.
Genau und kommen dann vielleicht wieder am Ende an den Ausgangspunkt zurück,
wo wir dann wieder alles selber machen, beziehungsweise wo vielleicht der menschliche
Faktor dann wieder geschätzt wird.
Und wir haben dann einmal den ganzen Kreis durchlaufen, um dann letztendlich
an einer Ausgangsstelle wieder anzukommen.
Wobei ich glaube, dann wird das sein, dass das machen die Roboter mit KI now
how for uns und wir liegen irgendwo gechillt am Strand und können unseren Hobbys frühen.
Das ist zumindest die eine Variante der Möglichkeiten, in die es geht.
Ja, viel möglich, viel Fantasie, die man da walten lassen kann.
Mal schauen, wo wir letztendlich dann tatsächlich landen.
Adrian, du informierst dich sehr intensiv und das gehört zu deinem Berufsfeld jetzt dazu.
Was sind deine Quellen, in die du immer wieder schaust, um beim Thema KI,
neuen Tools und Entwicklung auf dem Laufenden zu bleiben?
Also meine Hauptquelle ist tatsächlich LinkedIn. Da bin ich mit extrem vielen
weltweit verknüpft, die einfach auf Bild, auf Video, auf Sprachmodell unterwegs sind.
Über die habe ich dann diverse Leute kennengelernt, wo ich dann die entsprechende
Newsletter abonniert habe.
Und das ist die eine Quelle. Und das andere, wo wir bei KI sind,
ich habe mir mit KI ein Tool gebaut,
was mir jeden Morgen um 9 Uhr in meinen Slack-Account die relevanten KI-News
von den großen Webseiten, das ist dann Heise, T3N sind Decoder für Internationale,
die habe ich vorgegeben, mich interessiert irgendwie Sprachmodelle, Bildmodelle,
Marketing und da bekomme ich jeden Tag so eine Zusammenfassung der KI-News.
Aber die Hauptquelle ist tatsächlich über persönliche Kontakte über LinkedIn,
über Leute, die tief oder noch tiefer in dem Thema drin sind.
Du hast ja auch eine Plattform gebaut, zusammen mit Andreas Jürgensen,
deinem Kollegen an der Stelle.
Wie hat sich das Ganze entwickelt und womit beschäftigt ihr euch da aktuell schwerpunktmäßig?
Ja, das zeigt interessanterweise auch die ganze Entwicklung,
weil im Moment machen wir auf der Plattform fast gar nichts mehr.
Genau aus dem Grund, den wir schon ein bisschen besprochen haben,
die war ursprünglich, haben wir dort neue Tools vorgestellt,
Tools verglichen, haben Tutorials geschrieben.
Mittlerweile sind wir eben an einem Punkt, wo wir den ganzen Tag 10 Tools vorstellen
können und 20 Tutorials schreiben und das keinen großen Mehrwert hat,
sodass die Plattform tatsächlich einigermaßen rutet, zu dem wir gerade aber
überlegen, wie wir damit weitergehen, weil wir uns auch selbst mehr in Richtung
Workflows entwickelt haben oder in Richtung Automatisierung gehen wollen.
Und da einfach dann schauen, um zu sagen, ja, das Tutorial, das veröffentliche
ich heute Morgen, ist es sowieso überholt.
Ja, und übermorgen ist es auch überholt.
Das ist für alle, die so ein bisschen so eine Plattform betreiben,
das ist am Ende vom Tag, wenn du das ernsthaft betreiben willst,
ist es ein Fulltime-Job, der dir am Ende vom Tag aber auch nicht unbedingt jemand bezahlt.
Wenn ich dann anfangen würde und sage, du kriegst mein Newsletter und der kostet
dich, keine Ahnung, 10 Euro im Monat, sind dann schnell viel wieder raus,
weil du bekommst ja auch jede Menge auf YouTube kostenlos oder sonst irgendwas.
Also dieses KI-News nach außen treiben, haben wir tatsächlich ein Stückchen
weit einfach aufgegeben, aber geschuldet auch einfach der Masse und Menge,
die jetzt da einfach passiert.
Ja, ein ständiger Wandel, der auch da dann zu beobachten ist.
Ihr müsst euch auch immer wieder neu prüfen, was macht noch Sinn,
wo können wir noch einen Mehrwert liefern.
Du arbeitest aber auch jetzt viel mit Kunden zusammen, die verschiedene Projekte
an dich herantragen, die du dann mit KI bearbeitest.
Beschreib mal ein bisschen dein Geschäftsfeld oder dein Tätigkeitsfeld in der
Zusammenarbeit mit Kunden.
Was sind das für Aufträge, die du da bekommst?
Also in der Regel, und das finde ich ganz spannend, sind es tatsächlich Aufträge,
die man ohne KI nur sehr aufwendig umsetzen könnte.
Also was ich jetzt auch nicht machen wollte oder würde zu sagen,
ich brauche ein Vulkanfoto, generiere mir das mal.
Das ist natürlich auch deutlich weniger aufwendig, es zu generieren,
als auf Vulkan zu reisen, ja.
Aber das wäre auf jeden Fall möglich, Hinreisen fotografieren.
Ich habe Auftragsproduktionen, wo es darum geht, viel auch mit Bildwelten zu
arbeiten oder Sachen zu machen,
die schlichtweg analog vielleicht gar nicht möglich sind, weil ich habe natürlich
das komplette Set verfügbar.
Wenn ich Licht brauche, habe ich Licht. Wenn der Gegenstand in der Luft fliegen
soll, liegt er in der Luft, wenn er sich verfärben soll.
Also das sind so die interessanten Dinge zu sagen. Entweder es ist sehr aufwendig,
das dann mal analog zu machen, wie zum Beispiel,
ich habe eine Person, die ein Video immer wieder Text spricht oder sowas und
wenn der Text sich ändert, muss ich die Person wieder, muss die Person wieder
Zeit haben, muss den Text neu einsprechen, muss den Text fehlerfrei einsprechen.
Dafür habe ich Aufträge, um zu sagen, die Person kann ich als KI-Avatar trainieren.
Ich habe dann das Bild, ich habe die Stimme trainiert. Und wenn ein neuer Text
einsprechen muss, mache ich ein kleines Video.
Dann kann er dann stellvertretend dafür sprechen.
Oder Mikrodrama, bin ich gerade dran, was zu produzieren.
Wer es kennt, weiß, wovon ich spreche, wer nicht. Das muss man nicht wissen.
Ich kann das nicht.
Also es ist Soap-Operas auf aller niedrigsten Niveau, ein riesiger Markt in
Asien, immer so 90-Sekunden-Schnipseln mit Cliffhanger.
Aber das sind halt Dinge, wo ich sagen kann, ja, das ist so der Qualität,
ich brauche ein Skript, da ist keine fotografische Qualität.
Das kann ich damit in Masse produzieren und den Massenmarkt bedienen.
Es sind aber auch Aufträge von Firmen, die sagen, hier, guck mal,
wir haben eine alte Marke, ich habe hier so Zeichentrickfiguren aus den 60er
Jahren, die würde ich gerne wiederbeleben.
Da kann ich dann mit KI sagen, okay, relativ einfach, kann ich den Stil aufnehmen,
das Bild aufnehmen und das mit umsetzen.
Also das sind so einige Sachen. oder ich habe mal ein Imagebild für einen großen
Konzern gemacht, der so die Zukunft des Konzerns darstellt, ein bisschen futuristisch,
und sieben Geschäftsbereiche vereint.
Das hatte tatsächlich der Partner selber ein bisschen versucht,
mit Composing und Stockfotografie, hatte der Agentur draufsitzen,
die es auch mit Composing und Stockfotografie fotografiert hat.
Ging gar nicht. Mit KI konnte ich das einfach so zusammenmischen,
dass es ein stimmiges Bild war.
Ja, vielleicht hätte ich das als Photoshop-Profi irgendwie auch hinbekommen,
aber so konnte ich eben alle Geschäftsbereiche stimmig produzieren.
Also das ist der eine Teil.
Der andere Teil des Geschäfts ist tatsächlich auch einfach Schulen.
Leuten zeigen, wie sie ihre Ideen tatsächlich dann in Bilder,
in Videos produzieren oder mittlerweile auch viel das Thema Automatisierung drumherum.
Wie kann ich vielleicht Texte noch dazu schreiben?
Wie kann ich Social-Media-Posts dazu machen? oder auch, wie organisiere ich mich selber?
Also das ist gerade was, womit ich mich aktiv beschäftige.
Und was haben wir auch Fotografen, die vielleicht sagen, KI ist jetzt nicht
so meins. Ich will ja rausgehen, fotografieren.
Ich will ja mit Leuten unterwegs sein. Das ist völlig legitim.
Aber wenn es darum geht, aber ich will ja auch ein bisschen Reichweite haben.
Ich möchte ja vielleicht auch meinen Trip organisieren.
Das sind so Sachen, wo ich mich gerade auch viel mit beschäftige,
wie KI da so die Alltagsorganisationen, mich unterstützen kann oder mir Dinge abnehmen kann,
von denen ich einfach nicht der Profi bin und die KI es einfach letztendlich
in Zusammenarbeit mit mir besser kann.
Je nach Berufsfeld gibt es ja mehr oder minder starke Vorbehalte gegen KI.
Also Fotografen, gerade welche, die so aus dem Bereich Reportage, Fotojournalismus,
Street Photography kommen, für die ist das vielleicht ein noch roteres Tuch als für Fotografen,
die in anderen Bereichen unterwegs sind, die die KI eben jetzt auch immer stärker
in ihren eigenen Workflow mit einarbeiten, weil es ihnen Dinge erleichtert.
Wenn du jetzt so auf die Zusammenarbeit mit den Kunden schaust und das,
was du so hörst, hat sich aus deiner Sicht der Blick auf KI in irgendeiner Weise
verändert jetzt über die letzten Monate?
Also es ist prominenter geworden in der Wahrnehmung.
Also es gibt viel mehr Leute, die zumindest davon schon mal gehört haben.
Aber mein Eindruck ist tatsächlich immer noch so, dass das, womit ich mich beschäftige,
wenn ich dann vor die Haustür gehe und mich, egal wer gerade vorbeiläuft,
beschäftige, der hat vielleicht Chachipiti mal eine Frage gestellt oder mal vom Agenten gehört.
Also da die Schere derjenigen, die wirklich tief drin stecken und was machen,
die das nur mal gehört haben, ist noch sehr groß, was meines Erachtens aber viel daran auch liegt,
dass wie KI ja auch in der Presse noch genannt wird, man liest ja permanent
über, ich brauche keinen Fotografen mehr, ich brauche keinen Grafiken mehr.
Wir haben irgendwie, keine Ahnung, hier 10.000 Leute entlassen,
da 20.000 Leute entlassen.
Und auch wenn es in Firmen, wenn ich da mitbekomme, KI wird eingeführt,
na hier ist mal Tools, spiel mal mit, mach mal.
Ich glaube, da dieser Erklärung, dass KI ein Sparringspartner ein Werkzeug sein
kann und sicherlich auch Dinge ersetzen kann, die wir Menschen können,
kann es aber auch ganz viele Dinge nicht.
Und viele Firmen kommen jetzt auch zu dem Schluss, ich bräuchte vielleicht doch
wieder jemanden, der mal drauf schaut oder das ist aber ganz schön teuer,
wenn ich den ganzen Tag die ganzen Tokens da und Credits verbrenne.
Also ich glaube, wir brauchen da in der Gesellschaft noch mal einen anderen
Umgang, Kommunikation, was KI ist, was KI kann, was KI noch nicht kann.
Und wir müssen für uns selber auch einfach mal als Gesellschaft überlegen,
wie wollen wir mit KI umgehen.
Und dass KI da ist und dass KI nicht wieder gehen wird, ich glaube,
darüber braucht man sich zu diskutieren. Also die Milliarden,
die da jährlich reingesteckt werden und die es ja auch wirklich bringt.
Wohin das führt, weiß man nicht. Aber wir werden auf jeden Fall die nächsten
Jahre viel mehr noch mit KI zu tun haben.
Und da versuche ich zumindest, wenn ich mit Kunden oder mit Leuten spreche,
versuche ein bisschen aufzuklären und zu sagen, vielleicht auch der einfache
Fall mal in Richtung Fotografen.
Ja, ich kann sehr viel generieren und es ist auch einfacher.
Und es gibt durchaus Anwendungsfälle, wo ich vielleicht früher Stockfotografie
hatte oder wo ich nur was visualisiere, wo ich sage, ist durchaus verständlich,
dass die Marke, die Marketingabteilung sagt, will ich mir jetzt generieren,
beauftrage ich keinen Fotografen.
Auf der anderen Seite, und das wird mir viel zu viel vergessen in der Diskussion,
macht die KI ja per se ganz hübsche Bilder, aber sie hat ja trotzdem kein Verständnis
von Bildsprache, von wie ist eine Makel, von Gestaltung.
Und da würde ich mir ein bisschen mehr Mut auch bei Fotografen,
gerade auch bei Profifotografen wünschen, zu sagen, guck mal,
mein Know-how ist ja nicht der Umgang mit der Kamera und das Auslösen.
Mein Know-how ist ja letztendlich das Verständnis, wie ich eine Person in Szene
setze, wie ich ein Produkt in Szene setze, wie ich ein Bild aufbaue.
Und wenn ich dieses Know-how mit KI kombiniere und dann jetzt vielleicht nicht
nur auch Fotos, sondern auch KI-generierte Bilder und Videos anbiete,
dann kann ich durchaus mit dem Know-how noch punkten.
Also da, glaube ich, müssen wir von vielen Seiten,
da müssen die Kunden das Verständnis bekommen und das sage ich ihnen immer ziemlich
unverblümt in meinen Workshops, dass es nichts bringt, wenn sie jetzt KI können
und kein Verständnis haben von Bildgestaltung, von Farbe.
Und den Fotografen sage ich, nutzt doch das, was ihr habt, geht damit an den
Markt, überlegt euch damit neue Geschäftsmodelle.
Aber ich glaube generell zu deiner Ursprungsfrage, es ist noch viel Aufklärung
nötig und die nächsten ein, zwei Jahre werden da bestimmt noch holprig in vielen Richtungen.
Siehst du schon in Ansätzen solche Fotografen,
die die KI, so wie eben von dir beschrieben, in ihren Workflow einsetzen und
statt jetzt in so eine Paralyse zu verfallen und sich Sorgen zu machen,
dass sie irgendwann überflüssig sind,
eben eher auf die Chancen schauen, auf die Vorteile, die sie vielleicht durch KI haben,
um daraus neue Geschäftsfelder oder ihr Profil anders zu gestalten,
um in Zukunft auch bestehen oder weiterhin bestehen zu können.
Ja, gibt es durchaus. Also im Umfeld, die ich schon länger kenne und sei es
in Kombination, vielleicht auch mal zwei, drei Bilder oder Shots in der Multivision animiert,
tatsächlich vielleicht ganz auch in die Produktion von KI-Bildern,
Videos gegangen, also gibt es.
Aber es ist leider immer noch so in der Diskussion, dass, sage ich mal,
wenn man mit zehn Fotografen von spricht, sind, naja, sagen wir vier,
fünf eigentlich eher noch ziemlich dagegen, drei sind skeptisch und zwei nutzens.
Also da wünsche ich mir eigentlich persönlich noch ein bisschen mehr Mut.
Das war auch, muss ich bei mir selbst ganz, ganz offen zugeben,
mein ursprünglicher Ansatz war eigentlich Fotografen auch zu schulen und Fotografen
in Richtung KI, Bild, Video zu trainieren.
Nur die Workshops wurden nie gebucht. Gebucht wurden sie von denjenigen,
die Fotografien konsumieren, die in Marketingabteilungen sitzen,
die in Socialabteilungen sitzen.
Und so habe ich mein Geschäftsmodell auch ein bisschen in die Richtung.
Ich würde mir wünschen, Fotografen zu schulen und dass die dann diese Dienstleistung
genau denen, die bei mir im KI-Seminar jetzt sitzen, dann anzubieten.
Aber das ist immer noch sehr, sehr schwierig. Es sind tatsächlich die dort,
die sagen, ich mache es halt jetzt selber, ich will den Fotografen nicht bezahlen,
kann man jetzt stundenlang diskutieren.
Aber wenn der Marc da ist, der sagt, es möchtest, müsste der Fotograf,
denke ich, halt dann hingehen und sagen, ich habe ein anderes Angebot für dich,
ein attraktives Angebot.
Und da geht ja auch Richtung Gestalter, Grafiker.
Es öffnet ja auch völlig neue Möglichkeiten. Ja, ich kann ja Personen zum Beispiel
fotografieren und dann die Essenz rausholen, aber dann in irgendwelche KI-generierten
Welten setzen oder sie ganz anders in Szene setzen.
Also ich sehe da sehr viel Potenzial auch wirklich für Kamera und KI.
Aber da muss man vielleicht hier und da mal über seinen Schatten springen und
ein bisschen Verständnis haben und ein bisschen, das klingt vielleicht jetzt
böse, aber ein bisschen raus aus der Ich-bin einfach mal der Gegenhaltung kommen.
Wie sieht das auf Unternehmensseite aus? Wie ist da oder wie blickt man da auf
die KI und KI generierte Bilder?
Sagt man da noch, wir sind uns nicht so ganz sicher, wie das bei unseren Kunden
ankommt in der Außenwirkung und wo man vielleicht denkt,
dass dort noch menschliche Inhalte oder generierte Inhalte überzeugender wirken?
Oder merkst du da auch ein Umdenken und eine wachsende Offenheit dafür?
Man ist ja letztendlich auch eine Preisfrage sicher, wenn Unternehmen irgendwo die Möglichkeit sehen,
Kosten zu sparen, keine aufwendigen Produktionen mehr zu machen und die eben
in gleicher Qualität oder mit dem gleichen Ergebnis KI generiert herzustellen.
Dann siehst du da noch Unterschiede oder wie stellt sich das aus deiner Sicht aktuell dar?
Ja, da gibt es mehrere Facetten. Also das eine ist das, was du angesprochen
hast, ist, dass viele Unternehmen wirklich in der Richtung tatsächlich nur in
Kosten denken und denken, ah, das kann ich doch generieren, das ist deutlich günstiger.
Wenn es aber jemand generiert, der keine Ahnung hat, ist es günstiger,
aber eben nicht gleichwertig und nicht unbedingt besser.
Und dazu habe ich dann tatsächlich, ja, ich soll mich mit KI beschäftigen,
das machen, ah, gibt es ein kostenloses Tool? Ich so, nee, also kostenlos ist
halt einfach, das ist aber schlecht.
Also viele nutzen KI falsch als zum Einsparen, zum Günstigermachen und nicht
zu sagen, wo bringt mir das eben was in der Qualität, weil ich eben jetzt Ideen
umsetzen kann, die ich vorher einfach nicht umsetzen konnte.
Das ist die eine Facette.
Was es immer geben wird, ist wahrscheinlich den Massenmarkt.
Wie das auch nicht falsch klingen, aber wo es mit dem Tag egal ist.
Da geht es darum, Masse zu produzieren an Bildern, an Werbung, an Social Clips.
Dann kann ich den gleichzeitig in vier verschiedenen Sprachen produzieren.
Da ist es wahrscheinlich relativ egal. Aber bei den Marken oder bei den wertigeren
Marken oder Produkten geht es tatsächlich eher wieder so ein bisschen dahin zu sagen,
wir müssen mal schauen, dass wir auch die menschliche Komponente ausloben.
Also zum einen, was komplett jetzt out ist, ist dieser KI-Look.
Das kennt man ja vielleicht noch von den ersten Chat-GPT-Dali-Bildern.
So dieser HDR-quietschlebendige Look hat man sofort erkannt.
Mittlerweile, wenn man generiert, gibt man Bilder, die auch Fehler haben.
Vielleicht ein bisschen falsche Lichtführungen, ein bisschen unordentliches Haar.
Also dass man sie tatsächlich so ein bisschen messy-look promptet.
Aber auch da ist so ein bisschen Müdigkeit bei den Verbrauchern.
Also es ist so, zwischendrin war KI super und 50 Prozent aller Marketingmanager
haben gesagt, wir machen jetzt KI und Social und das performt perfekt.
Das dreht sich tatsächlich gerade so ein bisschen, dass die Verbraucher zumindest
diese offensichtliche KI müde werden.
Also wenn man jetzt KI einsetzt, muss man dann auch hochwertigen Content produzieren
oder tatsächlich sagen, ich gehe wirklich wieder hin und sage, ja, das ist jetzt...
Komplett wieder menschlich gemacht. Also große Firmen, Coca-Cola macht ja in
Weihnachtsfilmen immer ganz schlecht mit KI.
Es gibt große Modemarken, die anfangen mit KI.
Auf der anderen Seite, als Apple für ihren Apple TV das neue Apfel-Logo so bunt
animiert haben, das ist komplett analog gemacht.
Ganz aufwendig mit Spiegel und sowas. Also da gibt es ein bisschen zwei Richtungen,
aber ich sage mal, die eine ist tatsächlich, wenn KI, dann hochwertigen KI.
Und das ist dann nicht auch nur mal ein Prompt und fünf Minuten für 2,50 Euro,
sondern dann produziert man auch schon mal ein paar Tage.
Oder ich stelle wieder ein bisschen wirklich auch das menschliche Handwerk in den Vordergrund.
Ja, wird spannend sein zu beobachten, ob sich da dann irgendwann die Spreu vom Weizen trennt.
Also jetzt in so einer Phase vielleicht noch, wo alle erstmal viel ausprobieren
und da sehr, sehr viele Inhalte erstellt werden, dann gepostet werden.
Das Internet ist voll von KI-Inhalten fragwürdiger Qualität.
Du hast ja eben auch gesagt, dieser eine Auftrag mit den Microdramen,
das sind schnell erstellte Inhalte,
aber die jetzt nicht besonders qualitativ hochwertig sind, obwohl Geschmack immer subjektiv ist.
Wenn es Menschen dort draußen gibt, die da begeistert sind davon, jedem das seine.
Aber ja, also diese Wahrnehmung eben von KI-Inhalten finde ich sehr,
sehr spannend und daran anknüpfen, was du eben auch gesagt hast schon,
dass du so ein bisschen diese Debatten in der Gesellschaft vermisst,
wie wir mit KI umgehen wollen und wie wir sie künftig nutzen wollen.
Das knüpft da vielleicht so ein bisschen dran an.
Siehst du da an irgendeiner Stelle Ansätze von diesen Debatten?
Wo nimmst du sie wahr und wo müssten sie eigentlich noch viel stärker stattfinden?
Also ich nehme wirklich wahr, dass es eher in anderen Ländern,
vielleicht in den USA oder sonst was, schon viel weiter ist,
auch in der Adaption oder neulich aus Asien, Singapur gehört,
wo das irgendwie ganz, ganz normal ist und die schon viel weiter sind,
auch als wir in dem Ganzen umsetzen.
Wir diskutieren dann erstmal über Datenschutz, der sicherlich wichtig ist.
Nur wir leben einfach in einer wandelnden Welt.
Da kann ich nicht Diskussionen führen, wie ich sie vor 20, 30 Jahren rund um
Technik geführt habe. Dann muss ich mich auch adaptieren.
Und da nehme ich noch wirklich nicht wirklich was wahr.
Wenn ich es mitkriege in der Schule, dann wird eigentlich eher JGPT verboten,
als dass es dann vielleicht mal gemeinsam mit Schülern und Lehrern mal gelernt
wird und überlegt wird, wo kann ich es einsetzen.
Dann wird diskutiert, vielleicht mache ich keine Schulnoten,
keine Arbeiten mehr. Ja, das ist aber ja auch nur das Ergebnis und nicht der Umgang damit.
Wir bräuchten aus meiner Sicht ganz dringend querbeet, auch angefangen fast
schon im Kindergarten, Diskussionen über das Thema Fake News,
über das Thema, wie konsumiere ich.
Also ich glaube, dass gar nicht KI unbedingt das Problem ist,
sondern das Konsumverhalten.
Ja, weil es gibt ja jetzt den EU-AI-Act und da muss ich ab August überall draufschreiben,
es ist KI generiert, verlangen ja eigentlich jetzt ja auch schon die Social-Plattformen,
macht nur keiner, aber es liest auch keiner.
Ich kann ja was ganz Tolles posten. Die Aufmerksamkeitsspanne ist 0,3 Sekunden, Like, weitergewischt.
Da kommt ja gar niemand hin zu sagen und zeigt mir aber auch,
dadurch, dass dieses schnelle Weiterwischen ist, dass es einfach auch den Leuten
tatsächlich vielen Konsumenten egal ist.
Genauso mit News. Auch irgendeine News gesehen, Bild, zack, ich leite das einfach mal weiter, teile das.
Ich glaube, wir müssen tatsächlich an die Diskussion und das muss in den Schulen
anfangen, aber das muss auch durch die Medien ein bisschen getrieben werden,
diskutieren, wie geht es eben jetzt damit um, in einer Welt zu sein,
in der wir nicht mehr glauben können, nicht mehr sagen können,
ich sehe etwas und das ist real.
Ja, die Anzahl der wahrscheinlich generierten, und Fake News klingt das auch
immer so negativ, einfach der Geschichten, die da erzählt werden, nennen wir es mal so.
Weil nicht alle haben ja auch böse Absicht. Ja, da ist ja auch viel anderes dahinter.
Da, glaube ich, müssen wir uns mit überlegen.
Wie kennzeichnen wir wieder Wertigkeit? Wertigkeit, wie kennzeichnen wir, dass wir,
ja, wie bringe ich jedem bei, zu hinterfragen und eben nicht nur 0,1 Sekunden
Like und ich teile das mal in der WhatsApp-Gruppe, sondern zu sagen, okay,
wie mache ich mich denn wirklich schlau, ob das nun wirklich klingt oder ob das stimmt oder nicht.
Also ich glaube, die Diskussion müssten wir viel mehr führen,
als welche Jobs jetzt in Gefahr sind, weil, ich sage mal, andersrum werden auch
viele neue Jobs entstehen. Wie immer, es gibt ganz neue, ich habe noch nicht
mal den guten Vergleich gehört.
Wenn man jetzt einem in der Steinzeit erklärt hätte, dass man später als Influencer
Geld verdienen kann, hätte der auch nichts mit anfangen können.
Genauso wird es in zwei, drei Jahren irgendwelche Jobs rund um KI und Robotik
geben. Die können wir uns auch nicht vorstellen.
Also ich glaube, die schwierige Frage ist tatsächlich, wie gehen wir mit der
Schere um, zwischen denen die KI nutzen und für sich einsetzen können und nicht.
Wie gehen wir definitiv mit dem Energieproblem um, was die KI hat.
Aber wie gehen wir eben damit um, dass jeder mittlerweile jede Art von Nachrichten so verbreiten kann?
Ja, keine Chance mehr, das zu unterscheiden. Es gab ja schon Fälle,
dass, glaube ich, das ZDF-Magazin auf irgendwas reingefallen ist oder große
Medien. Selbst die sind ja nicht davor gefeit.
Und die Diskussion würde ich mir dringend wünschen im Bildungssystem,
in den Medien, in der Gesellschaft.
Ja, wer das anstoßen kann, wie gesagt, ich versuche meinen Teil einfach beizutragen
in so einem Podcast, wenn ich mich mit Leuten unterhalte.
Versuche auch, wenn es geht, vielleicht an Unis oder sowas zu gehen oder mit
Studenten zu sprechen, mit meinen Kindern.
Um zumindest über den Weg, die, die ich erreiche, da ein bisschen,
ja, zumindest mal Diskussionen anstoße.
Ja, das Vertrauen in Inhalte irgendwo zu gewährleisten oder dass Menschen das
Gefühl haben, sie können Bildern vertrauen.
Das ist eben erwähnt, es gibt immer wieder diese Fälle,
wo auch in seriösen Nachrichtensendungen sich KI-generierte Inhalte mit einschleichen
und dann im Nachhinein meistens noch identifiziert werden.
Aber je besser diese Werke dann werden, vielleicht ist das dann irgendwann auch
so, dass vieles einfach nicht mehr erkannt wird und durchrutscht.
Dieses Thema, was wäre da aus deiner Sicht sinnvolle und gute Maßnahmen,
die man ergreifen könnte oder sollte, um das Vertrauen in visuelle Inhalte zu stärken?
Also ich glaube, dass ich schon gesagt habe, dass es für viele tatsächlich leider egal ist.
Also was wir denke ich schon schaffen müssen ist, dass wir Quellen haben,
von denen man per se weiß und beigebracht bekommt, schon vom Kindergarten an,
okay, den Quellen oder wenn, dann recherchiere bitte da.
Sei es irgendwelche Tageszeitungen, tageschau.de oder wer auch immer,
dass die sich dann positionieren.
Aber auch da sehe ich eben das Problem der,
Konsumenten, gerade gestern auf Instagram von einem Fotografen gesehen,
der vom anderen Fotografen den Feed gezeigt hat und der hatte halt irgendwie,
naja, ziemlich lange sehr mittelmäßige
Bilder und jetzt hat er plötzlich neuerdings ganz tolle Bilder. So,
Da kann man sich schon vorstellen, wie denn die neuen tollen Bassanis und seine
fotografischen Skills von gestern und auf heute irgendwie explodiert.
Oder er nutzt KI. Aber auch da, die Bilder werden geteilt, also auch da ist
überhaupt kein kritisches Hinterfragen.
Was ich die spannendste Frage daran finde, die wir gar nicht wirklich beantworten
können, sondern die beantworten müssen, die jetzt aufwachsen.
Vielleicht ist es gar nicht mehr wichtig, was richtig ist oder was nicht.
Weil wenn ich in einer Welt aufwachse, in der ich den ganzen Tag geflutet werde
mit Bildern, mit Geschichten, die könnten stimmen, die könnten auch nicht stimmen.
Ich glaube, dass das ein ganz anderes per se Verständnis und Umgang mit Medien
und News ist, als das wir haben, die wir davon ausgehen, das muss richtig sein,
Ich will die Wahrheit wissen.
Vielleicht ist die Wahrheit gar nicht mehr relevant. Also ich weiß es nicht.
Das ist tatsächlich eine reine Vermutung.
Aber ich glaube schon, dass die Generation, die jetzt damit groß wird.
Anders damit umgeht und sich diese Fragen, die wir jetzt diskutieren,
eigentlich gar nicht mehr stellt oder in einer völlig anderen Form stellt.
Weil, seien wir mal ehrlich, es wird nicht mehr möglich sein, das nachzuvollziehen.
Und selbst die großen Medien können dann, aber es gucken ja auch nicht alle
auf tagesschau.de, die Leute gucken auf TikTok.
Und ich meine, TikTok macht nun mal nichts dagegen. Da kann man auch wahrscheinlich
noch irgendwelche Gesetze und Social-Media-Verbote und sonst was,
hat noch nie wirklich was gebracht.
Also deswegen glaube ich, können wir für uns versuchen, wie ich vorhin sagte,
zu lernen, wie recherchiere ich und einfach nicht zu glauben,
sondern einmal kurz nachzudenken.
Und schauen, wie die nachfolgende Generation tatsächlich damit aufwächst.
Ein spannender Gedanke, den du da reingeworfen hast, unser Verhältnis zur Wahrheit.
Ob Wahrheit in seiner Bedeutung schwindet in der Zukunft, wenn sich die Voraussetzungen
jetzt verändert haben mit KI und den Möglichkeiten, wie wir Nachrichten, Informationen,
Narrative stricken können.
Meine Wahrheit ist auch immer so ein Wort, was ist wahr?
Das ist eine philosophische Frage, da haben sich schon sehr schlaue Köpfe mit beschäftigt.
Aber ich glaube jetzt mit dieser neuen Technologie oder mit den Entwicklungen
in dieser Technologie wird diese Frage immer dringlicher.
Ich habe neulich einen Podcast gehört, da wurde auch so ein bisschen in diese
Richtung diskutiert und auch gesagt, dass wir Menschen ja die Fähigkeit haben,
Dinge zu glauben, uns Geschichten zu erzählen, die fernab von den eigentlichen
Tatsachen sind, aber trotzdem an Dinge zu glauben, Narrative,
obwohl alles irgendwo dagegen spricht.
Also da sind wir ja sehr, sehr flexibel.
Ja, also ich glaube, das ist eben, wie du schon sagst, Wahrheit ist ja genau
am Ende vom Tag auch relativ.
Selbst wenn ich sage, das Auto ist rot, sieht jeder ein anderes rotes Auto und
fragt drei Leute, Zeugenaussagen, wie ist der Unfall entstanden?
Dann kriegst du auch drei völlig unterschiedliche Geschichten.
Da ist sicherlich, also ich sage mal, die entscheidende Sache ist,
Ich habe auch ein spannendes Buch von einem gelesen, der sich schon seit 30,
40 Jahren wirklich tief in KI-Forschung mit beschäftigt.
Und der hat tatsächlich prognostiziert, also zum einen, dass wir irgendwann
unser Gehirn mit KI verbinden, aber das finde ich so technisch spannend,
aber der hat tatsächlich den Ansatz zu sagen, KI wird uns so viel helfen im Sinne von,
wir werden Umweltprobleme, Energieprobleme lösen können, wir werden Nahrungsmittel haben.
Dass es uns Menschen letztendlich einfach gut geht.
Die KI ist dann gesorgt und wenn es uns Menschen gut geht, dann ist es ja am
Ende vom Tag auch egal, welche Wahrheit ist, dann habe ich ja keinen Grund,
vielleicht mal mein Nachbardorf zu überfallen.
Also ich glaube, das ist eigentlich die Kernfrage, die wir lösen müssen.
Sofern niemand hungern muss und zufrieden ist, klar, das Nachbarsauto ist immer
größer, weil wir haben ja mal die Grundbedürfnisse.
Solange die befriedigt sind, sehe ich auch keine große Gefahr,
dass man mit falschen Wahrheiten sehr viel anstellen oder aufhetzen kann,
weil wenn ich zwischen meinen drei Fernsehern sitze,
mir gut ist gut, bin ich ja viel zu faul aufzustehen, das Nachbardorf zu überfallen.
Das mache ich ja nur, wenn ich hungrig bin.
Also ich glaube, da kommt es wirklich dran, schaffen wir es mit KI,
uns einfach weltweit eine Umwelt zu schaffen, die uns das ermöglicht zu sagen,
Wir leben einfach sorgenfrei zusammen.
Dann dürfte es auch keine Gefahr sein, welche Wahrheit stimmt.
Und schaffen wir das nicht, haben wir ja schon die letzten 10.000 Jahre gesehen,
dann liegt es nicht an KI oder mit oder ohne KI, ob wir uns bekriegen oder nicht.
Ja, am Ende wird es darauf hinauslaufen, dass wir neue Narrative finden,
die als Fundament, als Basis für Gesellschaften fungieren können,
auf die sich die meisten Menschen irgendwo verständigen können.
Unterschiedliche Meinungen hat es immer gegeben, aber irgendetwas Verbindendes
muss, glaube ich, auch vorhanden sein, damit starke Gesellschaften weiterhin
existieren können, auch politische Systeme insofern.
Ja, aber ich sage mal, da habe ich eigentlich schon auch ein Stückchen weit
Vertrauen in die Menschen. Ich meine, der Mensch hat schon sehr viele Krisen überstanden.
Ja, es gab auch sicherlich sehr unschöne Zeiten,
das will ich damit jetzt nicht besser reden, aber die Menschheit an sich,
die hat bisher eigentlich immer Lösungen gefunden oder es ist immer doch der
eine oder andere, der dann einen Geistesblitz, irgendeinen Genieblitz hatte,
der damit gesorgt hat, dass es uns besser geht.
Und wenn man nun tatsächlich so dieses, war auch in diesem Buch über KI,
dieses Früher war alles besser, wenn man das wirklich mal auf die Fakten reduziert,
das sind wir dabei Wahrheit oder nicht Wahrheit, dieses Gefühlte Früher war alles besser.
Wenn man sich wirklich guckt mit gesundheitsmäßig Lebensstandard,
Technologie, dann ging es immer nur aufwärts, indem man mal Kriegszeiten jetzt mal raus.
Aber grundsätzlich von der Entwicklung her, alles, was man sich dann statistisch
anschauen kann, war es früher nie besser.
Dann ist es immer jetzt besser. Ja, und insofern glaube ich schon,
dass wir uns da auch entsprechend weiterentwickeln und es ein paar kluge Köpfe
geben wird, die bei KI dann wirklich was schaffen, was uns als Menschheit am
Ende dann wirklich auch wieder vorwärts bringt und eben nicht zu diesem,
ja, KI vernichtet uns oder was ich für Szenarien immer wieder führt.
Ja.
Gibt es sowohl das eine als auch das andere Lager, die es eher düster und dunkel
sehen, die Zukunft mit KI und dann eben auch viele Menschen,
die die positiven und die Chancen sehen, die Seiten.
Ich glaube, ja, letztendlich ist es so mächtig, das, was da gerade in der Entwicklung
ist, dass wir vielleicht uns noch gar nicht so richtig ausmalen können,
wo das Ganze hinführen kann.
Es gibt so viele mögliche Szenarien, die da aufgeworfen werden und du hast es
auch schon angesprochen.
Und viele machen sich Sorgen, dass ihr Job möglicherweise der KI in Zukunft
zum Opfer fallen wird, aber denken nicht daran, was für neue Jobs entstehen.
Was siehst du denn für neue Jobs, die am Entstehen sind, wo KI eben eine große
Rolle spielen kann und die uns da helfen kann, auch uns neu zu erfinden, auch ein Stück weit?
Vielleicht einmal in Bezug auf die Fotografie und dann eben auch über die Fotografie hinaus gedacht.
Ja, in Richtung Fotografie denke ich eben, wir hatten es ja heute schon ganz,
ganz viel von Geschichten und die KI gibt mir eben die Möglichkeit,
wenn ich Bilder im Kopf habe, wenn ich Ideen im Kopf habe, Geschichte im Kopf habe, die umzusetzen.
Ja, es gibt Möglichkeiten, die Leuten, die vielleicht kreativ sind,
die vielleicht nicht so gut fotografieren können, die Möglichkeiten,
Geschichten zu produzieren. und Geschichten wurden schon immer kommuniziert.
Da sind wir wieder bei den Mikrodramas. Ich meine, es ist ein großer Markt.
Es ist Unterhaltung und Unterhaltung wird es immer geben.
Und ich glaube, wenn wir tatsächlich in die Richtung gehen, dass uns...
KI wirklich mittelfristig dazu hilft, dass es uns besser geht und viele vielleicht
auch nervige Jobs abgenommen werden und wir mehr Zeit haben,
wir werden die in Unterhaltung stecken.
Es wird sicherlich immer eben, KI-Beratung ist natürlich eine Sache.
Im Bereich Robotik wird sich sehr viel tun in Richtung, ja, wir werden wahrscheinlich
auch Nanotechnologie in der Biotechnologie.
Also ich glaube, diese ganzen Felder, Da wird ein sehr großer Markt entstehen
und das ist jetzt wahrscheinlich schon sehr viel Sci-Fi,
aber warum kann ich nicht, keine Ahnung, aus meinem Gehirn die Ideen auslesen
und in andere Gehirne projizieren oder ich kann virtuelle Welten schaffen,
die sich echt anfühlen, ich kann mir meine Netflix-Serie der eigene Star sein.
Also ich glaube, dass in dem Bereich Unterhaltung wird sehr viel entstehen,
wo ich ganz viele neue Jobs sehe, aber auch in dem Bereich Handwerk.
Also ich glaube, wenn mich jetzt jemand fragen würde, welche Jobs siehst du
tatsächlich noch in der nächsten Zeit? Ich würde sagen, Handwerk und den Leuten,
sage ich jetzt am Bau, Garten, Arbeit, irgendwas.
Also ich glaube nämlich schon, dass sicherlich da ein Interesse auch kommt,
zu sagen, ich will wieder mehr Menschliches haben. Oder auch menschliche Kontakte.
Ich meine, viele, die sich jetzt mit ChatGPT unterhalten, also ihren Best Buddy.
Auch da werden sich vielleicht die Möglichkeit finden, einfach wieder menschliche
Zusammenkünfte, Menschlichkeit irgendwie zu fördern.
Und in die Richtung zu gehen. Also gedacht, kurz zusammengefasst,
Fotografen in Richtung Geschichten, einfach die Möglichkeit,
dass man losgelöst von Physik, von Wetter auf irgendwas, Bilder realisieren
kann, Geschichten realisieren kann.
Und generell eben Richtung Unterhaltung, Forschung, Technologien,
die es jetzt vielleicht nur am Rande gibt, keine Ahnung, Weltraumtourismus.
Also ich sagte ja, das werden wir uns kaum vorstellen können,
aber der Mensch ist da ja zum Glück auch immer sehr kreativ,
da was zu finden, was ihn eben unterhält und Unterhaltung und Tourismus ist
sowieso schon überall einer der großen Treiber, mit dem heute ja auch schon
viel Geld verdient wird.
Die KI so als Erweiterung des kreativen Raums zu begreifen, den Punkt finde
ich spannend, den du angesprochen hast.
Für Fotografen, die ihre Geschichten weitererzählen wollen, vielleicht in einen
anderen Kontext setzen, auf andere Medien übertragen.
Also in meiner Fotografie spielt die KI keine Rolle im Street oder in der Stellung von den Bildern.
Aber was ich mir schon vorstellen kann, wo ich so erste Experimente mit gestartet habe,
ist eben aus diesen realen Street-Bildern etwas Fiktionales zu machen und mir
zu überlegen, wie kann ich ausgehend von einer realen Vorlage,
die ich auch nicht manipuliere,
weitere Geschichten erzähle.
Und habe da dann, jetzt Stichwort Graphic Novel, wäre so ein Bereich,
wo ich mir vorstellen könnte, reinzugehen.
Ich bin ein ganz, ganz schlechter Zeichner, das liegt mir überhaupt nicht.
Und da könnte ich mir vorstellen, kann die KI durchaus so ein Sparingspartner sein,
da reinzugehen und zu schauen, was kann man auf Basis der Vorlage entwickeln,
wie kann man darüber etwas Fiktionales schaffen, was das Beste aus beiden Welten verbindet.
Ja, genau. Also das, was du sagst, finde ich halt, das war für mich auch ein
Trigger, mich mit zu beschäftigen.
Ganz viele Bilder im Kopf, aber ich kann nicht zeichnen. Ich kann auch nicht
gut mit 3D-Programmen umgehen. Ja?
Kompen kriege ich hin. Und auch das ist auch der Lehrenpunkt,
den du eben sagst, bei mir funktioniert das eigentlich, dass das Kreative auch
so, dass mir permanent irgendwelche Bilder ins Hirn schießen.
Ja, das können jetzt eigene Fotos sein, irgendwas anderes, was ich sehe.
Und die Bilder sind bei mir ganz häufig dann Ausgangspunkt für eine Geschichte.
Es ist wirklich nur ein einziges Bild, wo wie auch immer was passiert.
Und dann fängt es an auch zu triggern. Ach, wie könnte das Bild eigentlich,
was könnte vorher passieren?
Protagonist noch machen. Und genau das kann mit KI generiert,
das kann mit Zeichnung sein, das kann mit Fotos sein, das kann ja mit Begegnung sein.
Man hat mal irgendeinen Menschen getroffen, sich mit dem unterhalten,
der hat eine Geschichte erzählt, es macht Klick und plötzlich kommt mal die Idee.
Man kann unterschiedliche Stile letztendlich ausprobieren.
Das sind ja dann schon fast wieder, wie wir es hatten, vielleicht sogar neue
Berufsfelder. Ja, also ich glaube, dass man, wenn man hört, Fotografie und KI,
das wird mir auch ein bisschen zu viel gemischt.
Wie gesagt, wenn mein Anspruch, oder wenn ich fotografiere, um draußen zu sein
oder um Leute zu treffen, je nachdem, welche Art von Fotografie,
um von mir aus Modelle zu fotografieren, also Modellautos oder irgendwas.
Oder wenn ich fotografiere, weil ich da mit dem Fotoglub diskutieren will,
dann brauche ich mich nicht über KI unterhalten. Das wird nicht durch KI ersetzt,
das will KI auch gar nicht.
Wie gesagt, dann sehe ich KI vielleicht noch im Sinne von, ich kann mir bei
Social helfen, aber nicht bei der Fotografie.
Wenn ich immer in Fotografie in Geschichten bin oder in Produkten oder was anderes,
wo ich auch ein anderes Produkt als nur das Bild letztendlich abliefere.
Da kann KI dann eben ein schönes Werkzeugsparringspartner, allein sei schon für Ideen.
Ja, ich habe das schon manchmal genutzt, ich habe im Workshop mal ein Beispiel
gemacht, kein Fotoshooting, Brautpaar für Darth Vader in Frankfurt.
So, und dann kamen irgendwie fünf Locations oder Herr der Ringe,
die hätte ich selber wahrscheinlich gar nicht rausgefunden.
Dann kam auch, guck mal, der Wald hat so ein bisschen was im Elbenwald und dann noch das Kostüm.
Also der eine kommt drauf, der andere, wie du sagst, kann es vielleicht nicht so, kommt nicht drauf.
Also da kann ich die KI tatsächlich auch als Fotograf nutzen oder genau,
ich gehe halt raus, ich bin, keine Ahnung, ich fotografiere,
gerne Vögel, Uwes, irgendwas, aber auch da.
Warum mache ich nicht meine Weihnachtskarte draus? Warum mache ich nicht eine
kleine Geschichte draus?
Warum mache ich ein Kinderbuch? Ich kann doch so ein Foto von einem Uru in der
Eule nehmen und für die Enkelinnen in irgendeiner Art von Stil ein Kinderbuch draus machen.
Also ich glaube, da müsste man in dem Bereich Hobbyfotografie tatsächlich die
KI mehr als Ergänzung nehmen für Ideen on top auf die Bilder, die man gemacht hat.
Und ich glaube, wenn wir uns noch länger unterhalten, kommen uns noch 20 andere
Ideen, was man damit machen könnte. Also wir sind ja in sehr kurzer Zeit schon zu einigen gekommen.
Also ich glaube, in die Richtung wäre es zumindest vielleicht was.
Oder ich sage, Fotograf sagt Hobbyfotograf, KI ist nicht zu mich.
Nein, für das Hobby nicht. Aber beleg doch mal, vielleicht kannst du eben genau
in die Richtung gehen. Oder ich meine, wenn ich dann denke an Multivisionen.
Ja, ich erzähle eine Geschichte über Land. Ich bin, keine Ahnung,
in Sizilien und möchte mal kurz zeigen, wie die Szene vor 300 Jahren, vor 3000 Jahren aussah.
Dann kann ich mir das jetzt auch generieren lassen. Ja, dann kann ich sagen,
guck mal, vorgestellt ungefähr, kann den Ort ein bisschen lebendig machen.
Also ich glaube, ergänzend gibt es ja durchaus sehr viele Anwendungszählungen,
wo ich sagen kann, das Kreative, was wir als Ideen haben, kann ich damit einfach
ein Stückchen weit erweitern.
Ja, ganz neue Ideen, auf die man da kommen kann.
Und da werde ich nochmal bei Gelegenheit ein bisschen tiefer eintauchen Und
vielleicht ja auch im Rahmen der Community gibt es da die Möglichkeit,
da mal gemeinsam drauf zu schauen, was sich für Ideen entwickeln lassen, für Einsatzfelder.
Also ja, den Bereich, da kann ich mich auch für begeistern.
Adrian, du hast anfangs auch das Thema KI-Agenten angesprochen,
also die nächste Stufe, die jetzt in Zukunft immer wichtiger wird,
wo es jetzt schon die Anfänge gibt.
Du hast da auch schon mit experimentiert.
Lass uns abschließend da nochmal ein bisschen genauer drauf schauen,
was dahinter steckt hinter diesem Thema KI-Agenten und wie du es bisher auch schon eingesetzt hast.
Also zum Wurzel, ich versuche es mal einer einfachen Erklärung.
Ich sage mal, ChatGPT ist ja etwas, da stelle ich eine Frage rein und eine Frage raus.
In dem Augenblick, wo ich ChatGPT nichts frage, bekomme ich auch keine Antwort.
Ich kann mir dann die KastenGPT mit ein paar Anweisungen machen,
aber das ist alles nur auf Aufruf.
Agenten ist dann eine KI, die selbstständig Ausgaben ausführt.
Also wie gesagt, bei mir einer, der jeden Morgen um 9 Uhr die von mir definierten
Quellen nach den von mir definierten Kategorien.
Themen durchforstet und mir dann selbstständig eine Nachricht schickt.
Also ich gehe nicht mehr hin und sage, gib mir doch bitte mal die aktuellen
KI-News aus, sondern jeden Tag automatisch macht dieser Agent diese Aufgabe.
Das kann man noch erweitern. Oder Agenten sind einfach KI-Personal,
wir nennen sie Agenten, die eben selbstständig unterwegs sind,
die ich mit Aufgaben losschicken kann und die sich auch gegenseitig austauschen könnten.
Also ich könnte mir, zum Beispiel ist ein Agent, guckt täglich nach interessanten,
wenn ich habe einen Fotoblog, interessanten Fotoblog-Seiten,
schlägt die mir vor, schickt die an meinen LinkedIn- oder Instagram-Agenten,
der mir dann einen Post dafür vorschlägt.
Ja, das könnte ich dann auch an meinen Bild-KI-Agenten geben,
der entsprechend mir noch ein Bild dafür schreibt.
Und so könnte ich theoretisch, geht das weiter mit,
ich habe irgendwann mal einen persönlichen Assistenten, den man tatsächlich
so aus den Science-Fiction-Filmen kennt,
der für mich dann abends meinen Tisch bucht und der für mich die Reise bucht
und der wirklich so ein persönlicher Assistent ist, aber eben auch selbstständig.
Und das ist eben das Große an diesen Agenten oder der Unterschied zu der Nutzung
bis jetzt, dass die ganz autonom entsprechend agieren können.
Man liest ja, da hat man bestimmt schon viel gelesen von sehr autonomen Agenten,
die dann mal ein Auto gekauft haben, Drogen besorgt haben, die Festplatte gelöscht haben.
Also da muss man schon ein gewissen Einsteigen und Sicherheitsmechanismen machen
und sagen, wann man vielleicht mal als Mensch gefragt wird, ob das jetzt in Ordnung ist.
So wie früher dieser Windows-Button, willst du die Datei wirklich löschen?
Man sagt ja, dann wird nochmal gefragt, willst du sie ganz sicher löschen?
Also ich glaube, solche Mechanismen brauchen wir auch bei diesen Agenten.
Aber ansonsten kann man sich so als wie kleine intelligente Helferlein vorstellen,
die für bestimmte Aufgaben trainiert wurden und die dann selbstständig übernehmen.
Ja, irgendwo eine charmante Vorstellung, wenn man da viele Tätigkeiten auslagern
könnte an so einen kompetenten Assistenten.
Jetzt gab es zuletzt, ja, aber auch, ich bin mir nicht mehr ganz sicher,
was der konkrete Fall war, aber wo so eine KI auch ein Eigenleben entwickelt
hat, wo dann plötzlich es nicht mehr möglich war,
die KI zu stoppen in ihrem Handeln.
Da liegt sicherlich dann auch die Gefahr. Also dann ist es vielleicht nicht
irgendwann mal ein Auto,
was versehentlich gekauft wurde und den Dispo ausschöpft, aber wo vielleicht
auch Dinge entstehen können,
die noch gravierendere Folgen hat.
Das ist definitiv ein großes Problem. Da könnten wir uns auch noch mal eine
ganze Folge unterhalten.
Ich glaube, da müssen wir tatsächlich oder die IT-Firmen müssen da Lösungen
finden, wie auch man Sicherheitsprotokolle austauscht zwischen Agenten,
dass nicht der eine Agent dann, keine Ahnung, vom Kernkraftwerk plötzlich dem
Agenten des Kernkraftwerks sagt, ach, gucke mal,
wir könnten doch mal die Temperatur ein bisschen erhöhen.
Also da müssen wir Sicherheitsprotokolle finden, auch dass wir Menschen uns
vielleicht im Internet anders identifizieren können, weil bis heute kann man
jeder sich als jeden ausgeben.
Also das sind aber technische Lösungen dahinter. Ich glaube, wichtig ist genau,
dass diese Agenten, wie ich mir baue, die kriegen auch klare Regeln,
denen gebe ich sogar Werte mit, wie ein Agent sich zu verhalten hat,
was meine Werte sind, was er darf, was er nicht darf, wann er fragen muss,
wenn sie sich nicht ganz sicher sind.
Also man hat da ziemlich viele Möglichkeiten, allein durch Anweisungen,
durch Prompting, schon Sicherheiten einzubauen.
Die Hersteller bauen immer mehr Sicherheiten ein.
Genau, dass ja nicht automatisch jetzt irgendwas losbrennt.
Weil das, ich glaube, das ist, finde ich, das Schwierige ist,
man spricht ja immer sehr menschlich.
Oder ein KI-Geld klingt ja schon, die werden ja tatsächlich auch sehr viel als
Mitarbeiter eingesetzt.
Nur, da stellen wir uns ja immer jemand, da sitzt jemand, der nun wirklich aktiv
denkt und sich überlegt, das könnte ich jetzt machen, damit habe ich denen den Vorteil.
So, das ist es ja nicht. Das sind ja reine Programme, die rein auf Muster und
Wahrscheinlichkeiten basieren. Da ist überhaupt keine Intention dahinter.
Also da sitzt keiner und denkt sich lustig, lustig, ich lösche jetzt die Festplatte,
sondern da ist irgendein Muster dahinter, das irgendwie dazu geführt hat,
dass das die nächste Wahrscheinlichkeit war, die größte Wahrscheinlichkeit ist,
dass man jetzt die Festplatte löscht.
Also ich glaube, da müssen wir so ein bisschen noch mehr in die Köpfe kriegen,
zu sagen, das wirkt alles sehr menschlich und das wirkt alles sehr intelligent,
aber das ist es wirklich bei Weitem noch nicht.
Und von vornherein uns eben klar sagen, okay, was ich ja, das ist der normale
Umgang, wenn ich einen neuen Kollegen einstelle, dann bekommt er ja auch ein
Aufgabenfeld. Er bekommt ja auch eine Rolle.
Er kriegt ja auch ein Budget, was er ausgeben kann, Unterschriften, Regelungen.
Und genau das muss ich meinem Agenten auch machen. Ich muss ihm sagen,
du darfst bei mir auf der Festplatte genau auf den Ordner.
Du darfst jetzt genau das machen, aber dann musst du mich fragen.
Und diese Dinge, die muss ich identisch vorgeben.
Dann habe ich da, also Sicherheit hat man nie, aber hat es beim Mitarbeiter
ja auch nicht. Der kann seine Befugnisse ja auch überschreiten.
Aber das ist das, was wir hinaus sagten.
Ich muss mir die Prozesse Gedanken machen. Ich muss überlegen,
was will ich, was will ich damit erreichen,
was darf derjenige und dann kann ich diese Art von Software-Algorithmen oder das KI einsetzen,
dass möglichst wenig passiert, was man jetzt nicht möchte oder nicht vorhergesehen hat.
Auf welchen Plattformen kann ich mir denn solche KI-Agenten aktuell schon bauen?
Ja, das hinterher bei dem Thema, das explodiert gerade. Also ChatGPT hat die Tage was vorgestellt.
Das Übersung, diese Custom-GPT sind jetzt in kleine Agenten umgebaut.
Glord hat jetzt Managed Agents.
Die bekannteste Plattform, um die wirklich selber zu bauen, ist NHN oder N8N,
auch ein deutsches Unternehmen.
Aber morgen nenne ich die drei anderen, übermorgen zehn andere.
Also es ist tatsächlich das, dass jede Firma, die ein bisschen mit KI macht,
Langdoc ist ein Unternehmen auch, was DSGVO-konform für Firmen.
Sprachmodelle anbietet.
Überall werden diese KI-Agenten jetzt angeboten und eben immer einfacher.
Es ist eben tatsächlich, ich gehe hin und sage, ich hätte gerne, mach du doch mal.
Und dann baut sich der Agent selber. Also vorhin habe ich im Vorgespräch erzählt,
wir bauen ja auch relativ viele iPhone-Apps.
Die baue ich aber insofern, dass ich Cloud Code nehme und sage,
ich hätte gerne und der baut mir dann.
Ich muss jetzt einfach noch in X-Code einfach einen Button drücken und sagen,
jetzt mach mal und dann ist das fertig.
Also da wird die Bedienung wirklich auch für Leute, die einfach die Idee haben,
sei es auch für ein neues Geschäftsmodell.
Ich könnte mir Agenten bauen, die automatisch Akquise-E-Mails machen,
vielleicht als Fotograf oder im Internet gucken, was macht die Konkurrenz und solche Sachen.
Also wirklich Assistenten mit klaren Aufgaben und anbieten, wie gesagt,
im halben Jahr, keine Ahnung, Apple bringt ja da neue Siri raus,
kann mir vorstellen, dass da auch sowas kommt.
Mein Google Maps hatte jetzt Gemini-Agenten drin, wo ich sagen kann,
sagt mir doch mal auf der Route, hätte ich gerne, keine Ahnung,
wo kann ich erst Schuhe kaufen, danach Pizza essen und dann meinen Auto laden.
Also ich denke mal, in Kürze ist das wirklich so einfach zugänglich wie viele andere Software.
Ja, wird rasend schnell vorangehen. Die weitere Entwicklung,
KI-Agenten, die nächste Stufe.
Adrian, vielen, vielen Dank für diese Einordnung, für den Blick auf die KI,
speziell in Bezug auf die Fotografie, aber auch darüber hinaus.
Ich hoffe, meine Fragen waren nicht zu banal und von Seiten eines Menschen,
der sich jetzt nicht ganz so tief in diesem Thema auskennt.
Ich habe mein Bestes gegeben und da auch versucht, diesen Mix zu finden,
sowohl die Chancen als auch die Risiken zu sehen.
Gibt es aus deiner Sicht noch ein Thema oder etwas, was du aktuell in Gedanken
hin und her bewegst, was dir noch wichtig erscheint in diesem Zusammenhang?
Ich glaube, das habe ich schon ein paar Mal gesagt. Wichtig ist wirklich Aufklärung
und dass wir als Menschen Urgang damit finden und deswegen deine Frage zu beantworten.
Das waren alles wirklich sehr gute Fragen und wenn sich, glaube ich,
hier zwei absolute Profis unterhalten, dann hat niemand irgendwas davon,
weil es soll ja anwendbar sein und das Gefühl auch einfach sein,
KI ist jetzt nichts Übermächtiges und jeder kann damit umgehen.
Ich glaube, was ich mir wirklich wünsche, gerade bei dem Thema,
es gilt aber für alle Themen,
dass wir insgesamt wieder dazu kommen, dass wir genau das machen,
was wir heute gemacht haben, dass wir uns nämlich über das Thema unterhalten
mit vielleicht unterschiedlichen Ansichten,
die wir aber gegenseitig dann Argumente austauschen und nicht einen,
ich weiß nicht wie viele Kommentare ich unter meinem LinkedIn-Post habe hier,
KI nimmt alle Jobs weg und alle Daten sind nur geklaut.
Und wenn man dann versucht zu diskutieren, kommt gar nichts.
Die anderen, die absolut sagen, das ist einfach nur super, dass wir einfach da wieder in eine.
KI dazu führt, dass wir vielleicht wieder uns auf unsere ein bisschen verloren
gegangenen menschlichen Kompetenzen zurückkommen,
dass wir wirklich sachlich-fachlich in der Sache hart diskutieren können,
aber eben nicht diese Fronten aufbauen und schwarz und weiß,
sondern einfach gemeinsam austauschen, weil an jedem ist ein Körnchen Wahrheit
dran und wir hatten es ja schon, die Wahrheit gibt es nicht.
Und dass wir einfach so gemeinsam im spannenden Austausch zu Lösungen kommen,
wie wir gemeinsam jetzt mit dieser Technologie die nächsten Jahre auf unserer
schönen Erde gestalten wollen.
Ich würde mich auf jeden Fall freuen, wenn wir unseren Austausch hier an dieser
Stelle auch in Zukunft fortsetzen werden.
Jetzt schon mal die Einladung auf ein weiteres Gespräch.
Ich denke mal, wenn wir da in einem Jahr uns wieder zusammensetzen,
ist wieder sehr, sehr viel passiert in der Zwischenzeit, worüber wir sprechen können.
Und Adrian, magst du vielleicht abschließend nochmal deine Kontaktmöglichkeiten,
Anlaufstellen im Internet nennen für alle die,
die noch eine weitere Frage an dich haben oder die vielleicht auch eines deiner
Angebote nutzen wollen, sich da über Workshops,
über Beratung ein bisschen näher mit einzelnen KI-Themen auseinanderzusetzen?
Ja, sehr gerne. Man findet mich ganz einfach unter meiner Webseite rohenfelder.de, R-O-H-N-D-Felder.
Da findet man auch sogar noch einiges über meine Fotografie.
Also wer sich jetzt nicht nur über KI interessieren möchte, sondern schauen
möchte, was ich so fotografiert habe, findet da auch was.
Über das Kontaktformular findet man sich da oder sonst unter Adrian Rohenfelder
auf LinkedIn. Und ich freue mich tatsächlich über Fragen und ich beantworte
sie auch und über den Austausch.
Also insofern, ja, gerne das Angebot an der Stelle in die Runde.
Schreibt mich an, fragt mich, lasst uns gerne diskutieren. und auch danke dir,
Kai, für das Angebot, dass wir das vielleicht schon in einem Jährchen wiederholen.
Ich sage mal, wir einigen uns auch darauf, dass wir es auch persönlich wiederholen
und nicht unsere KI-Agenten das dann führen lassen, das Gespräch.
Das wird doch mal ein Vorsatz für die nächsten Jahre, dass wir uns einfach einmal
im Jahr persönlich treffen und die KI-Agenten den Rest von uns erledigen lassen.
Vielleicht liegen wir dann am Strand beide und haben dann andere Möglichkeiten. Aber, nee, also, ja.
Hat mir wieder sehr viel Spaß gemacht und ich finde es einfach wichtig und würde
mich freuen, jeder, der es vielleicht auch jetzt gehört hat,
auch gerne vielleicht die Folge teilen oder einfach mal das als Anregung nimmt,
sich noch ein bisschen vielleicht mehr mit beschäftigen, was KI ist,
was es bedeutet und wir überlegen eben genau, was machen wir jetzt damit.
Genau, das hoffe ich auch, dass wir hier Impulse liefern konnten für die weitere
Auseinandersetzung mit diesem Thema für Debatten und ich kann versprechen,
die nächsten Gespräche werden auf jeden Fall persönlich stattfinden.
Also das sind wir in Fleisch und Blut, die sich hier unterhalten und ja, alles weitere.
Dann werden wir sehen. Adrian, ganz, ganz herzlichen Dank für deine Zeit und
ich sage mal bis zum nächsten Mal. Tschüss.
Ja, vielen herzlichen Dank und auch von mir. Tschüss und bis zum nächsten Mal.
Kai Behrmann
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Adrian Rohnfelder
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Kai Behrmann
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Adrian Rohnfelder
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Kai Behrmann
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Adrian Rohnfelder
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Kai Behrmann
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Adrian Rohnfelder
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Kai Behrmann
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Adrian Rohnfelder
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Kai Behrmann
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Adrian Rohnfelder
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Kai Behrmann
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Adrian Rohnfelder
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Kai Behrmann
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Adrian Rohnfelder
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Kai Behrmann
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Adrian Rohnfelder
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Kai Behrmann
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Adrian Rohnfelder
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Kai Behrmann
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Adrian Rohnfelder
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Kai Behrmann
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Adrian Rohnfelder
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Kai Behrmann
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Adrian Rohnfelder
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Kai Behrmann
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Adrian Rohnfelder
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Kai Behrmann
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Adrian Rohnfelder
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Kai Behrmann
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Adrian Rohnfelder
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Kai Behrmann
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Adrian Rohnfelder
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Kai Behrmann
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Adrian Rohnfelder
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Kai Behrmann
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Adrian Rohnfelder
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Kai Behrmann
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Adrian Rohnfelder
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Kai Behrmann
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Adrian Rohnfelder
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Kai Behrmann
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Adrian Rohnfelder
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Kai Behrmann
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Adrian Rohnfelder
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