NZZ-Fotograf Dominic Nahr: "Man muss ganz genau wissen, warum man da ist"
Als Fotojournalist ist Dominic Nahr in viele Krisengebiete gereist. Mit der Kamera ist er Zeuge von viel Leid geworden. In diesem Interview verrät er, warum er trotzdem immer wieder loszieht und wie er mit Gefahren umgeht.
18.09.2022 65 min
Zusammenfassung & Show Notes
Als Fotojournalist ist Dominic Nahr in viele Krisengebiete gereist. Mit der Kamera ist er Zeuge von viel Leid geworden. In diesem Interview verrät er, warum er trotzdem immer wieder loszieht und wie er mit Gefahren umgeht.
„Man muss es einfach machen. Es gibt kein Buch oder Strategie – man muss sich einfach selbst davon überzeugen, dass es das ist, was man machen will.“
Das sagt mein heutiger Gast Dominic Nahr.
Es ist die Antwort auf die Frage, wie er zum Fotojournalisten geworden ist.
Beharrlichkeit, Zielstrebigkeit und Entschlossenheit.
Alles Eigenschaften, die Dominic besitzt. Wie er sie eingesetzt hat, um sein Ziel zu erreichen, darüber sprechen wir in diesem Interview.
Dominic hat mich mit seiner Klarheit und Empathie, mit der er auf seinen Job blickt, extrem beeindruckt. Ein Job, der ihn weltweit in viele Krisen- und Kriegsgebiete geführt hat. U.a. Haiti, Sudan, Kongo oder aktuell die Ukraine. Er ist mit seiner Kamera Zeuge von viel Leid und Elend geworden.
Er sagt: „In den Regionen und bei den Geschichten, wo die Situation extrem ist, muss man wirklich ganz genau wissen, warum man da ist. Da darf kein Zweifel da sein. Wenn Zweifel aufkommen, bricht man.“
Wir sprechen über diese emotionale Seite, wie er als Fotojournalist und Mensch Momente verarbeitet, die kaum zu ertragen sind. Wir sprechen darüber, wie er an die Orte gelangt, um überhaupt die Bilder machen zu können, die später erscheinen. Sprich wie viel Logistik der Job beinhaltet. Darüber hinaus gibt Dominic Tipps, wie man visuell packende Geschichten erzählt – Stichwort Storytelling – und was sein neuer Job als Bildredakteur bei der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) bedeutet.
Das Gespräch haben wir im August 2022 im Rahmen der Medientage auf dem Fotofestival „La Gacilly – Photo Baden“ aufgenommen. Wenn du Video-Ausschnitte von diesem Interview sehen möchtest, dann schau gerne in das Video rein, das du auf dem YouTube-Kanal von Thomas B. Jones findest: https://www.youtube.com/watch?v=XZp7bMoFW88&t=1137s
Die Diskussion im Rahmen der "Langen Nacht der Fotografie" auf den Medientage in Baden, wo Domninic gemeinsam mit Gilles Steinmann (Fotochef der NZZ), Ivo Mijnssen (NZZ-Korrespondent für Osteuropa) sowie Lars Boeing (Direktor des "European Journalism Centre") über die Frage diskutieren, wie heutzutage über Krieg in den Medien berichtet wird, kannst du im exklusiven Podcast von „Abenteuer Reportagefotografie“ hören. Geh dazu einfach auf www.abenteuer-reportagefotografie.de und erfahre, wie du die Show abonnierst und was dich sonst noch alles in unserem interaktiven Online-Kurs erwartet.
Dominic Nahr im Internet:
Webseite: https://www.dominicnahr.com/
„Man muss es einfach machen. Es gibt kein Buch oder Strategie – man muss sich einfach selbst davon überzeugen, dass es das ist, was man machen will.“
Das sagt mein heutiger Gast Dominic Nahr.
Es ist die Antwort auf die Frage, wie er zum Fotojournalisten geworden ist.
Beharrlichkeit, Zielstrebigkeit und Entschlossenheit.
Alles Eigenschaften, die Dominic besitzt. Wie er sie eingesetzt hat, um sein Ziel zu erreichen, darüber sprechen wir in diesem Interview.
Dominic hat mich mit seiner Klarheit und Empathie, mit der er auf seinen Job blickt, extrem beeindruckt. Ein Job, der ihn weltweit in viele Krisen- und Kriegsgebiete geführt hat. U.a. Haiti, Sudan, Kongo oder aktuell die Ukraine. Er ist mit seiner Kamera Zeuge von viel Leid und Elend geworden.
Er sagt: „In den Regionen und bei den Geschichten, wo die Situation extrem ist, muss man wirklich ganz genau wissen, warum man da ist. Da darf kein Zweifel da sein. Wenn Zweifel aufkommen, bricht man.“
Wir sprechen über diese emotionale Seite, wie er als Fotojournalist und Mensch Momente verarbeitet, die kaum zu ertragen sind. Wir sprechen darüber, wie er an die Orte gelangt, um überhaupt die Bilder machen zu können, die später erscheinen. Sprich wie viel Logistik der Job beinhaltet. Darüber hinaus gibt Dominic Tipps, wie man visuell packende Geschichten erzählt – Stichwort Storytelling – und was sein neuer Job als Bildredakteur bei der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) bedeutet.
Das Gespräch haben wir im August 2022 im Rahmen der Medientage auf dem Fotofestival „La Gacilly – Photo Baden“ aufgenommen. Wenn du Video-Ausschnitte von diesem Interview sehen möchtest, dann schau gerne in das Video rein, das du auf dem YouTube-Kanal von Thomas B. Jones findest: https://www.youtube.com/watch?v=XZp7bMoFW88&t=1137s
Die Diskussion im Rahmen der "Langen Nacht der Fotografie" auf den Medientage in Baden, wo Domninic gemeinsam mit Gilles Steinmann (Fotochef der NZZ), Ivo Mijnssen (NZZ-Korrespondent für Osteuropa) sowie Lars Boeing (Direktor des "European Journalism Centre") über die Frage diskutieren, wie heutzutage über Krieg in den Medien berichtet wird, kannst du im exklusiven Podcast von „Abenteuer Reportagefotografie“ hören. Geh dazu einfach auf www.abenteuer-reportagefotografie.de und erfahre, wie du die Show abonnierst und was dich sonst noch alles in unserem interaktiven Online-Kurs erwartet.
Dominic Nahr im Internet:
Webseite: https://www.dominicnahr.com/
Instagram: https://www.instagram.com/dominicnahr/
Interview in der NZZ: Kriegsfotograf Dominic Nahr: "Wenn ich keine Angst hätte, würde ich den Job nicht machen"
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