Erben durch Christus (Epheser 1, 11-12) - Richard Friesen
13.09.2026 49 min
Video zur Episode
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Zusammenfassung & Show Notes
### Zusammenfassung
Nach Epheser 1,11–12 sind Gläubige in Christus zu Erben des ewigen Gottesreiches bestimmt, empfangen dieses sichere Erbe allein durch Glauben nach Gottes souveränem Willen und leben zum Preis seiner Herrlichkeit.
### Details
**Inhalt des Erbes:** Paulus lobt Gott in Epheser 1 für viele geistliche Segnungen. Eine davon ist, dass wir in Christus zu Erben gemacht wurden. Als Erben Gottes und Miterben Christi (Römer 8,17) haben Gläubige Anteil an seinem Reich, dem neuen Himmel und der neuen Erde. Sie sind dort nicht bloß Bewohner, sondern rechtmäßige Eigentümer. Der Begriff „Erbteil erlangen“ erinnert an die Verteilung Kanaans durch das Los (4. Mose 34,13). Doch Gott lenkt jedes Los (Sprüche 16,33). Das Erbe wird ohne eigene Leistung empfangen, ist unvergänglich und im Himmel aufbewahrt (1. Petrus 1,4). Wer auf Erden wenig besitzt, ist in Christus unermesslich reich. Wer viel hat, soll sein Herz nicht an irdischen Besitz hängen.
**Empfänger des Erbes:** Zuerst setzten die Juden ihre Hoffnung auf Christus. Mit Vers 13 und Kapitel 2 schließt Paulus aber auch die Heiden als Miterben und Hausgenossen Gottes ein. Erben sind alle, die Gott zur Sohnschaft vorherbestimmt hat. Nach römischem Recht erhielt ein adoptierter Sohn alle Rechte eines leiblichen Kindes. Der Weg dorthin ist der Glaube: das Vertrauen, dass Jesus der verheißene Messias ist, der für unsere Sünden starb und auferstand (Apostelgeschichte 26,18). Diese Hoffnung gilt es gemeinsam mit der Gemeinde unbeweglich festzuhalten (Hebräer 10,23–25).
**Zuteilung und Ziel:** Mit den Begriffen Vorsatz, Rat und Wille zeigt Paulus, dass Gott sein Erbe frei, planvoll und souverän zuteilt. Er wirkt alles nach seinem Willen (Daniel 4,32). Deshalb ist das Erbe sicher. Der Heilige Geist, das Unterpfand, bestätigt diese Gewissheit. Das Ziel ist, dass Gläubige „zum Preise seiner Herrlichkeit“ sind. Dreimal betont Paulus dies im Lobpreis (Verse 6, 12 und 14) und ehrt damit den dreieinigen Gott. Schon heute sollen Worte, Gedanken und Taten ihn verherrlichen.
**Praktische Folgen:** Christen sollen dieses Erbe freudig und dankbar erwarten (Kolosser 1,12). Nötig ist auch Geduld in Prüfungen (Hebräer 6,11–12). Wie Noah vertrauen sie im Glauben auf das noch Unsichtbare (Hebräer 11,7). Schließlich sollen sie tätig bleiben und in Familie, Beruf und Gemeinde für das kommende Reich wirken (Kolosser 3,23–24).
Nach Epheser 1,11–12 sind Gläubige in Christus zu Erben des ewigen Gottesreiches bestimmt, empfangen dieses sichere Erbe allein durch Glauben nach Gottes souveränem Willen und leben zum Preis seiner Herrlichkeit.
### Details
**Inhalt des Erbes:** Paulus lobt Gott in Epheser 1 für viele geistliche Segnungen. Eine davon ist, dass wir in Christus zu Erben gemacht wurden. Als Erben Gottes und Miterben Christi (Römer 8,17) haben Gläubige Anteil an seinem Reich, dem neuen Himmel und der neuen Erde. Sie sind dort nicht bloß Bewohner, sondern rechtmäßige Eigentümer. Der Begriff „Erbteil erlangen“ erinnert an die Verteilung Kanaans durch das Los (4. Mose 34,13). Doch Gott lenkt jedes Los (Sprüche 16,33). Das Erbe wird ohne eigene Leistung empfangen, ist unvergänglich und im Himmel aufbewahrt (1. Petrus 1,4). Wer auf Erden wenig besitzt, ist in Christus unermesslich reich. Wer viel hat, soll sein Herz nicht an irdischen Besitz hängen.
**Empfänger des Erbes:** Zuerst setzten die Juden ihre Hoffnung auf Christus. Mit Vers 13 und Kapitel 2 schließt Paulus aber auch die Heiden als Miterben und Hausgenossen Gottes ein. Erben sind alle, die Gott zur Sohnschaft vorherbestimmt hat. Nach römischem Recht erhielt ein adoptierter Sohn alle Rechte eines leiblichen Kindes. Der Weg dorthin ist der Glaube: das Vertrauen, dass Jesus der verheißene Messias ist, der für unsere Sünden starb und auferstand (Apostelgeschichte 26,18). Diese Hoffnung gilt es gemeinsam mit der Gemeinde unbeweglich festzuhalten (Hebräer 10,23–25).
**Zuteilung und Ziel:** Mit den Begriffen Vorsatz, Rat und Wille zeigt Paulus, dass Gott sein Erbe frei, planvoll und souverän zuteilt. Er wirkt alles nach seinem Willen (Daniel 4,32). Deshalb ist das Erbe sicher. Der Heilige Geist, das Unterpfand, bestätigt diese Gewissheit. Das Ziel ist, dass Gläubige „zum Preise seiner Herrlichkeit“ sind. Dreimal betont Paulus dies im Lobpreis (Verse 6, 12 und 14) und ehrt damit den dreieinigen Gott. Schon heute sollen Worte, Gedanken und Taten ihn verherrlichen.
**Praktische Folgen:** Christen sollen dieses Erbe freudig und dankbar erwarten (Kolosser 1,12). Nötig ist auch Geduld in Prüfungen (Hebräer 6,11–12). Wie Noah vertrauen sie im Glauben auf das noch Unsichtbare (Hebräer 11,7). Schließlich sollen sie tätig bleiben und in Familie, Beruf und Gemeinde für das kommende Reich wirken (Kolosser 3,23–24).