Wie du für verfolgte Christen beten kannst - Psalm 83 - Richard Friesen
09.09.2026 29 min
Video zur Episode
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Zusammenfassung & Show Notes
Asaph betet in Psalm 83 um Gottes Eingreifen gegen die Feindkoalition, die Israel auslöschen will – ein Vorbild für unser Gebet für die verfolgte Gemeinde und ihre Verfolger.
#### Details
Weltweit sind über 388 Millionen Christen intensiver Verfolgung ausgesetzt. Hebräer 13,3 ruft dazu auf, an die Gefangenen zu denken, als wäre man ihr Mitgefangener. Genau diese Haltung zeigt Asaph: Als zehn Völker einen Bund schließen, um Israel als Nation auszulöschen, bleibt er nicht neutral, sondern ruft: „Gott, schweige nicht." Er klagt nicht gegen Gott und flucht nicht selbst, sondern legt die Sache demütig in Gottes Hand – denn solange Gott schweigt, sind die Feinde stärker; sobald er hervortritt, werden sie zerstreut.
Bemerkenswert ist die Wortwahl: „deine Feinde", „deine Hasser". Wer Gottes Volk anfeindet, feindet Gott selbst an – wie Jesus zu Saulus sagt: „Warum verfolgst du mich?" Neutralität gibt es nicht. Und Gottes Volk wird „deine Geborgenen", seine Schützlinge genannt: Gott hat sich verpflichtet, Schutz und Zuflucht zu geben. Hinter dem Toben der Nationen steht letztlich ein geistlicher Kampf – Satans jahrhundertelanger Versuch, den Samen der Frau zu verhindern, sichtbar bei Haman und Herodes. Doch nicht einmal die Pforten der Hölle werden die Gemeinde überwältigen.
Asaph nennt die Feinde konkret bei Namen – auffällig, dass über die Hälfte mit Israel verwandt ist. Politisch zerstritten, verbünden sie sich doch, wenn es gegen Gottes Volk geht. Sein Gebet um Gericht schöpft aus dem Buch der Richter: Midian, Sisera, Jabin, Oreb und Seeb – Gott hat damals gerettet, er kann es wieder. Wer die Schrift kennt, betet freimütiger.
Entscheidend ist das Ziel: „Fülle ihr Angesicht mit Schande, damit sie deinen Namen suchen." Asaph will nicht die Vernichtung der Völker, sondern ihre Umkehr, damit sie erkennen, dass der Herr der Höchste über die ganze Erde ist. Vier Schritte bleiben: sich von der Not der verfolgten Gemeinde bewegen lassen; die Feinde namentlich vor Gott bringen; die Gebete von Gottes Rettungstaten in der Schrift formen lassen; und sie stets auf die Ehre seines Namens ausrichten.
#### Details
Weltweit sind über 388 Millionen Christen intensiver Verfolgung ausgesetzt. Hebräer 13,3 ruft dazu auf, an die Gefangenen zu denken, als wäre man ihr Mitgefangener. Genau diese Haltung zeigt Asaph: Als zehn Völker einen Bund schließen, um Israel als Nation auszulöschen, bleibt er nicht neutral, sondern ruft: „Gott, schweige nicht." Er klagt nicht gegen Gott und flucht nicht selbst, sondern legt die Sache demütig in Gottes Hand – denn solange Gott schweigt, sind die Feinde stärker; sobald er hervortritt, werden sie zerstreut.
Bemerkenswert ist die Wortwahl: „deine Feinde", „deine Hasser". Wer Gottes Volk anfeindet, feindet Gott selbst an – wie Jesus zu Saulus sagt: „Warum verfolgst du mich?" Neutralität gibt es nicht. Und Gottes Volk wird „deine Geborgenen", seine Schützlinge genannt: Gott hat sich verpflichtet, Schutz und Zuflucht zu geben. Hinter dem Toben der Nationen steht letztlich ein geistlicher Kampf – Satans jahrhundertelanger Versuch, den Samen der Frau zu verhindern, sichtbar bei Haman und Herodes. Doch nicht einmal die Pforten der Hölle werden die Gemeinde überwältigen.
Asaph nennt die Feinde konkret bei Namen – auffällig, dass über die Hälfte mit Israel verwandt ist. Politisch zerstritten, verbünden sie sich doch, wenn es gegen Gottes Volk geht. Sein Gebet um Gericht schöpft aus dem Buch der Richter: Midian, Sisera, Jabin, Oreb und Seeb – Gott hat damals gerettet, er kann es wieder. Wer die Schrift kennt, betet freimütiger.
Entscheidend ist das Ziel: „Fülle ihr Angesicht mit Schande, damit sie deinen Namen suchen." Asaph will nicht die Vernichtung der Völker, sondern ihre Umkehr, damit sie erkennen, dass der Herr der Höchste über die ganze Erde ist. Vier Schritte bleiben: sich von der Not der verfolgten Gemeinde bewegen lassen; die Feinde namentlich vor Gott bringen; die Gebete von Gottes Rettungstaten in der Schrift formen lassen; und sie stets auf die Ehre seines Namens ausrichten.