B2P134 - Spezialisierung auf die Vielfalt - Der Bauer & Koch Joachim Knapp
Der Ausluger-Hof in Südtirol
22.02.2026 147 min
Video zur Episode
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Zusammenfassung & Show Notes
“Diese Folge ist eine entgeltliche Kooperation mit Südtirol. Die Auswahl der Gesprächspartner erfolgt gemeinsam mit dem Kooperationspartner. Die redaktionelle Freiheit bleibt uneingeschränkt bei Bauer to the People. Auf gut Deutsch: Die haben mir vorher, während dessen und danach nicht in meine Fragen reingeredet. Und dafür und für die Kooperation … Vielen Dank!”
Grias Eich!
In diese Ausgabe des Bauer to the People Podcast war ich quasi wieder im Gedanken der glokalen Perspektiven unterwegs und blicke wieder einmal über den heimische Horizont und den Wilhelm Tellerrand hinaus.
Dieses Mal in Südtirol, genauer gesagt in St. Lorenzen im Pustertal. Dort hat sich Joachim Knapp am Auslugerhof gewissermaßen auf die Vielfalt spezialisiert. Seine Eltern haben noch eine klassischen Milchviehbetrieb übernommen, diesen aber, weil ihr Auskommen aus der Milchproduktion immer geringer wurde, auf die Eierproduktion mit Freilaufhühnern umgestellt, was in der Umgebung zunächst mit Skepsis betrachtet wurde, sich aber rasch als gute Entscheidung herausstellte. Der Joachim hatte sich eigentlich für eine Karriere als Koch entschieden und diese Karriere hat ihn bis nach Australien gebracht. Dort saß er dann aber ganz allein auf einem Stein, blickte aufs Meer hinaus und beschloss die Aussicht auf eine Küchenleitung in Australien gegen die heimische Aussicht auf die Landwirtschaft zu tauschen.
Nach und nach hat er dann auf dem Ausluger-Hof auch seine Vision von Landwirtschaft verwirklicht. Die Eier sind immer noch ein wichtiger Pfeiler des Hofes, inzwischen sind aber Kühe, Schweine, Gemüse und Getreide dazugekommen. Und abgesehen von den Eiern, die auch in den Handel gehen, wird alles im top modernen Hofladen direkt an die Kunden verkauft und bei den wöchentlichen Genussabenden für die Gäste verkocht. Auf den Tisch kommt, bis auf ganz wenige Ausnahmen nur das, was Joachim und seine Familie selbst produzieren.
Und bei all dem merkt man auch, dass Joachim nicht einfach nur stur seinem Weg folgt, sondern seine Überzeugungen und seine Projekte immer auch sehr in der Symbiose mit seiner Umgebung denkt und umsetzt.
Viel Freude mit einer Folge, die zeigt, wie das, was einst mal Standard war, der mit frischen Ideen zu spannenden neuen Möglichkeiten führen kann. Im besten Sinne Erinnerungen und eine sehr menschliche Folge!
INFOS ZUR FOLGE
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Grias Eich!
In diese Ausgabe des Bauer to the People Podcast war ich quasi wieder im Gedanken der glokalen Perspektiven unterwegs und blicke wieder einmal über den heimische Horizont und den Wilhelm Tellerrand hinaus.
Dieses Mal in Südtirol, genauer gesagt in St. Lorenzen im Pustertal. Dort hat sich Joachim Knapp am Auslugerhof gewissermaßen auf die Vielfalt spezialisiert. Seine Eltern haben noch eine klassischen Milchviehbetrieb übernommen, diesen aber, weil ihr Auskommen aus der Milchproduktion immer geringer wurde, auf die Eierproduktion mit Freilaufhühnern umgestellt, was in der Umgebung zunächst mit Skepsis betrachtet wurde, sich aber rasch als gute Entscheidung herausstellte. Der Joachim hatte sich eigentlich für eine Karriere als Koch entschieden und diese Karriere hat ihn bis nach Australien gebracht. Dort saß er dann aber ganz allein auf einem Stein, blickte aufs Meer hinaus und beschloss die Aussicht auf eine Küchenleitung in Australien gegen die heimische Aussicht auf die Landwirtschaft zu tauschen.
Nach und nach hat er dann auf dem Ausluger-Hof auch seine Vision von Landwirtschaft verwirklicht. Die Eier sind immer noch ein wichtiger Pfeiler des Hofes, inzwischen sind aber Kühe, Schweine, Gemüse und Getreide dazugekommen. Und abgesehen von den Eiern, die auch in den Handel gehen, wird alles im top modernen Hofladen direkt an die Kunden verkauft und bei den wöchentlichen Genussabenden für die Gäste verkocht. Auf den Tisch kommt, bis auf ganz wenige Ausnahmen nur das, was Joachim und seine Familie selbst produzieren.
Und bei all dem merkt man auch, dass Joachim nicht einfach nur stur seinem Weg folgt, sondern seine Überzeugungen und seine Projekte immer auch sehr in der Symbiose mit seiner Umgebung denkt und umsetzt.
Viel Freude mit einer Folge, die zeigt, wie das, was einst mal Standard war, der mit frischen Ideen zu spannenden neuen Möglichkeiten führen kann. Im besten Sinne Erinnerungen und eine sehr menschliche Folge!
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Musik:
„Leit hoits zamm“ – Haindling
thx an Jürgen Buchner
„Power to the People“ – Junior Kelly
thx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records
… und ein bisserl selbst gesungen 😊
thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle
„Leit hoits zamm“ – Haindling
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„Power to the People“ – Junior Kelly
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Transkript
Also du isst im Schnitt 240 Eier im Jahr, also dann entscheidest du mit deinem
Kauf, wo lebt deine Henne.
Es lebt Käfighaltung oder Bodenhaltung oder Freilandhaltung.
Und bei der Menge, was eigentlich Potenzial für einheimische Eier wäre,
ist es schade, dass es in jeder Wirtschaft ein so ein Betrieb sein könnte wie ich war.
Wo ich ihnen die Produkte erkläre und was sie aus den Produkten kochen,
und das hat alles, aber hat sehr viel vom Hof.
Das fasziniert die Leute schon, das hat etwas Besonderes von mir,
weil gut essen kann man bei uns eigentlich empfehlen.
Aber die Produkte vom Hof, das ist die Geschichte dahinter, das fasziniert die
Leute, weil man hört ja, man muss ja die Leute eine Geschichte verkaufen.
Und ich brauche nichts davon, ich mag immer sagen, was ich tue, das ist genug.
Und dann wundern wir uns, dass die Leute alle blutintoleranten und alle haben
Krankheiten kriegen, mit den hochgezüchteten Lebensmitteln.
Logisch, mit meinem Dinkel kann ich jetzt nicht so ein Brot machen,
richtig so ein geiles Set, wie andere machen auf Instagram.
Ich mache halt das Brötchen, das funktioniert und das wird gut.
Mittlerweile hat auch ein bisschen Zeit gebraucht, das wird gut.
Und dann mache ich halt das, was man kann.
Man muss halt, was kann ich, man muss nicht auf Birgen und Brechen alles machen.
Man muss halt schauen, was kann ich machen und so halt mag ich es gut.
Mir gefällt der Gedanke, dass man einfach gut am Hof aufgestellt ist und auch
ein bisschen eine Sicherheit hat, eine Ernährungssicherheit.
Das ist schon ein Hintergedanke, weil wenn ich jetzt ganz viel Hennen habe und
morgen kriege ich kein Hennfutter, dann schaut es nicht mehr gut aus bei mir.
Aber wenn ich Kühe habe, wenn ich Getreide habe, wenn ich Eröpfel habe,
wenn ich Gemüse habe, wenn ich eingelegte Sachen habe, wenn ich Speck keinen
Keller haben, da kann schon noch was passieren, so schnell.
Bauer to the People, der Podcast für Perspektiven rund um Essen,
Menschen und Landwirtschaft.
Weil nur durchs Reden kommen die Leute zusammen.
Diese Folge ist eine engländliche Kooperation mit Südtirol.
Die Auswahl der Gesprächspartner erfolgt gemeinsam mit dem Kooperationspartner,
aber die redaktionelle Freiheit bleibt uneingeschränkt bei Bauer to the People. Also mir.
Auf gut Deutsch, die haben mir vorher währenddessen und dann auch nicht in meine Fragen eingeredet.
Und dafür und für die Kooperation vielen Dank.
Grüß euch! In dieser Ausgabe des Bauer to the Bible Podcast,
da war ich quasi wieder im Gedanken der globalen Perspektiven unterwegs und
blicke wieder einmal über den heimischen Horizont und meinen eigenen Wilhelm Tellerrand hinaus.
Und dieses Mal da war ich in Südtirol, genauer gesagt in St. Lorenzen im Pustertal.
Dort hat sich der Joachim Knapp am Auslugerhof gewissermaßen auf die Vielfalt spezialisiert.
Seine Eltern haben damals noch einen klassischen Milchviehbetrieb übernommen,
diesen aber, weil ihr Auskommen aus der Milchproduktion immer geringer wurde,
auf die Eierproduktion mit Freilaufhöhnen umgestellt.
Das ist in der Umgebung zunächst einmal mit Skepsis betrachtet worden,
wie so oft, hat sich dann aber rasch als gute Entscheidung herausgestellt.
Der Joachim selbst hat sich eigentlich für eine Karriere als Koch entschieden
und diese Karriere hat ihn dann bis nach Australien gebracht.
Und dort saß er dann ganz allein auf einem Stein.
stimmt wirklich, blickte aufs Meer hinaus und beschloss die Aussicht auf eine
Küchenleitung in Australien gegen die heimische Aussicht auf die Landwirtschaft
und vermutlich auch auf die Berge zu tauschen.
Nach und nach hat er dann auf dem Auslugerhof auch seine Vision von der Landwirtschaft verwirklicht.
Die Eier sind immer noch ein wichtiger Pfeiler des Hofes, inzwischen sind aber
auch Kühe, Schweine, Gemüse und Getreide dazugekommen.
Und abgesehen von den Eiern, die auch in den Handeln gehen, wird alles im topmodernen
Hofladen direkt an die Kunden verkauft und bei den wöchentlichen Genussabenden
auch für die Gäste verkocht.
Und auf den Tisch kommt dort bis auf ganz wenige Ausnahmen nur das,
was Joachim und seine Familie ja selber am Hof produzieren.
Und bei all dem merkt man auch, dass der Joachim nicht einfach nur stur seinem
Weg folgt, sondern seine Überzeugungen und seine Projekte immer auch sehr in
der Symbiose mit seinem Umfeld und seiner Umgebung denkt und vor allem auch umsetzt.
Euch viel Freude mit einer Folge, die zeigt, wie das,
was vor vielen, vielen Jahren einmal ein landwirtschaftlicher Standard war,
nämlich der kleine bunte Mischbetrieb mit frischen Ideen und einem neuen Zugang
auch ein Teil der Gegenwart und Zukunft der Landwirtschaft sein kann.
Ja, im besten Sinne des Wortes Erinnerungen an die Zukunft.
Ja, viel Freude beim Reinhören und drüben bei uns auf YouTube auch beim Reinschauen.
Ja, dann sage ich einfach mal wieder Hallo zu einer neuen Ausgabe des Bauer2theBible Podcast.
Ich bin heute in Südtirol, also wieder mal außerhalb von Österreich und genauer
gesagt im Pustertal beim Joachim Knapp, der hier am Auslugerhof ist.
Du bist Bauer, Koch, Unternehmer habe ich mir aufgeschrieben und weil ich es
in einem Artikel gelesen habe, Tüftler bist du auch noch.
Ja, ja, ein bisschen.
Und ja, ich habe mir heute das Ziel genommen, einfach die und deinen Hof besser
kennenzulernen, weil den Titel, den ich mir jetzt eigentlich schon für unsere
Folge, ich habe mir jetzt schon einen Titel überlegt, aber nur,
weil ich mich vorbereitet habe.
Und der Titel wird heute spezialisiert auf die Vielfalt.
Und das kommt mir irgendwie so, was ich mir so vorbereitet habe,
kommt mir das ein bisschen so vor. Wir werden dann drauf kommen.
vielleicht starten wir einfach wieder bei dir ganz vorn und weil wir jetzt einmal
in Südtirol sind, im Pustertal das ist ein Begriff, den kennt vielleicht das
hat jeder schon einmal gehört, vielleicht war noch nicht jeder da,
Sag uns doch einmal.
Was ist das Besondere am Pustertal und warum kennt man das?
Das Besondere sind die Leute,
zum Beispiel in Porzen sagen sie, die feinen Leute sind die Puster,
die Sarnen und die Puster sind die feinsten Leute in Südtirol alle.
Sarnenthal, und die Puster sind feiner Leute. Nein, ich weiß es nicht.
Was sagen Sie in den anderen Täler?
Da sagen sie nichts. Es gibt ja überall die Teller, wo man Witze macht.
Bei uns ist es eigentlich auch die Obtschaft. Nein, es ist einfach nicht.
Wir halten uns zusammen. Es könnte auch mehr sein.
Aber es ist schön, da zu sein. Es ist viel los. Wir haben viel Tourismus.
Wir haben viel Gewerbe. Wir haben eine tolle Landwirtschaft.
Es ist schön, da zu wohnen. Man ist auch in einem guten Platz in Südtirol,
zwischen Italien und Österreich und Deutschland. und, na, sagen wir,
bin ich schon froh, da auf die Welt kämpfen zu sein, ja.
Ich sage, jetzt bin ich ja quasi, und das habe ich im Intro eher gesagt,
auf Einladung vom Tourismusverband da.
Mich interessiert jetzt, aber das sage ich jetzt deswegen, damit nicht jeder
glaubt, das muss ich jetzt fragen, weil der Tourismusverband gesagt hat oder
sowas, ich darf fragen, was ich will, aber gerade weil du sagst,
es ist in der Region, darin Tourismus recht stark.
Ist das gut für die Art und Weise der Landwirtschaft, die du hast eigentlich?
Hüfte oder Tourismus war es,
Gewissermaßen schon, ja. Tourismus ist schon immer so ein bisschen eine zweischneidige Sache.
Ja, wie soll ich sagen? Bei uns haben viele...
Cup, cup, cup.
Danke, das ist alles sicher. Nein, aber es sind schon viele Hotels,
die unsere Bauern wirklich unterstützen.
Die, die auch, ich sehe es bei uns, hauptsächlich bei den Eiern,
die, die unsere Gackgelen für alles hernehmen, und die, die am Buffet,
die, was der Gast selber kocht, da ist der Stempel Südtirol,
oder unser Stempel drauf und die, die schon gekocht sind, die sind schon andere.
Jetzt kann ich ja, wie die Eier ausschauen. Wenn ich in einem Hotel irgendwo
zu frühstücke, manchmal macht man ja so ein...
Kennst du es an die Eier oder am Stempel?
An beiden. Nein, schon am Stempel, aber du kannst unterscheiden,
Also wenn du da 20 Eier siehst und da 20 Eier, da siehst du,
ob die vom gleichen Stall sind oder ob die von verschiedenen Stellen sind.
Und da ist der Stempel drauf, dann schickst du, die sind von hier.
Und daneben sind die bereits gekocht, die sind auch ein komplett anders aus,
andere Farbe, ein bisschen andere Größe und Dinge.
Das sind nicht dieselben Eier. Und das ärgert mich halt, wenn mir nur vorgezeigt
werden, vorne am Buffet, das ist halt leider manchmal der Fall.
Oder was ja, schon im Winter ein bisschen, letzten Winter bin ich mal Skifahren
gewesen, bei unserem Skigebiet, und dann habe ich gelesen, einheimisches Rins,
André Korin, und da weiß ich schon, das ist nicht möglich, weißt du,
da ist ja schon eine relativ große Skihütte geworden,
da kannst du nicht so viel herkriegen, dass du das könntest anbieten.
Die Menge abzukommen? Ja, die Menge, von Südtirol.
Und dann bin ich ein bisschen, dann ja zwei Weißwein zuerst gehabt und dann
bin ich dann ein bisschen auf die Eier gegangen, da in den Chef,
und dann ein bisschen habe ich mich mitgenommen, da in die Zelle,
und dann haben wir halt auch noch Argentinien, Uruguay und Dinge gefunden, nichts Einheimisches.
Jetzt hat das ausgebessert. Jetzt steht Weide rin.
Nein, aber das ist jetzt Negativbeispiele, aber es gibt auch sehr viele Positiver.
Wir haben wirklich Hotels, wir haben ein kleines Gasthaus da im Ort,
das verwendet, nur unsere Eier, weißt du?
Oder verschiedene Hotels, was auch wirklich rein unsere Gockelein nehmen.
Einige haben sie für den Frühstück, einige komplett in unsere...
Gockelein, also du wirst jetzt so viel für Deutschland und Österreich,
die sind die Hühner, gell?
Die Eier.
Die Gockelein sind die Eier?
Ja, ja. Ah, Leckwisch? Das weiß man, ja. Die Kockenlern, die Eier.
Was auch für mich?
Immer noch, das sind die Hühner. Ja, ja, genau. Und so ist das wahrscheinlich
bei der Milch und so weiter auch.
Die Gewissen sind Vorreiter da, was wirklich viel verwenden,
andere wahrscheinlich wenig und gar nichts.
Wenn du siehst bei der Kaffeemaschine die Kanne, die Milch in der Glaskanne,
dann weiß man schon, dass die nicht von hier ist, weil die schämen sich dann
vielleicht, die Packung herzustellen.
aber es ist wie überall es gibt Betriebe, die das gut machen andere,
was da weniger drauf Wert legen aber mittlerweile sind die Gäste auch,
Gott sei Dank sind die Gäste Fragen auch mehr nach. Bei so einem Betrieb haben
wir auch Eier liefern, da hatte ich jetzt ein bisschen Lieferschwierigkeiten,
weil sie eine große Menge gebraucht haben im Moment.
Bei den Eiern hast du manchmal zu viel, manchmal hat man zu wenig.
Und da hat mir gerade ein bisschen zu wenig. Und da sagt er,
du musst mir unbedingt Gocke bringen, weil die Leute, die schauen so auf den
Stempel und die können nicht andere her tun.
Das freut mich schon, wenn die Gäste von den Hotels das auch nachfragen,
die lokalen Produkte. Das hilft uns am meisten.
Also da ist die Sensibilität von den Konsumenten.
Ja, vor allem bei den Eiern ist es schon stark. Milchprodukte auch,
Fleisch ist logisch ein schwieriges Thema, weil er müsste erst alles wachsen
als Angebot und die Nachfrage hat.
Aber die Tendenz stimmt.
Ja, sagen wir mal vorsichtig optimistisch.
Zum Beispiel, wir haben hier 3.500 Hühner und produzieren damit 240 Eier pro Huhn. Jahr hat.
Und ungefähr rechnet man, das habe ich mal vor früher gesagt,
Jahresbedarf an Eiern, also du isst im Schnitt 240 Eier mehr.
Also dann entscheidest du mit deinem Kauf, wo lebt deine Henne.
Lebt die Käfighaltung oder Bodenhaltung oder Freilandhaltung.
Und bei der Menge, was eigentlich Potenzial wäre für einheimische Eier,
ist schade, dass es könnte in jeder Wirtschaft in so einem Betrieb sein wie ich.
Ich habe es einfach auch zu wenig angeguckt, also ihr kennt es gar nicht.
Nein, nein, es ist auch die Nachfrage nicht dementsprechend.
Aber es war viel mehr Potenzial, wenn die Leute, dass der Tourismus und die lokale Bevölkerung,
Freiland-Eier kaufen würden, dann könnte halt in jedem Ort so ein Stall sein,
so ein Betrieb wie meiner.
Wenn jeder in St. Lorenzen sagen, wenn man meine Eier kaufen würde,
dann müsste ich in Industrie hinfahren, dann könnte ich sie alle in St. Lorenzen kaufen.
So wie noch, das würde ja nicht passieren, aber es wäre schon noch viel Potenzial,
was wir hoffen, dass der Markt noch wächst, dass die Nachfrage wächst und dann eine Sonnebote.
Es gibt ja oft, ich weiß nicht, du hast sicher auch schon gehört,
diese Forderung, wenn wir wollen, dass sie die Landwirtschaft ändern,
das ist die Frage, die ich stelle normalerweise eher, weiter hinten im Gespräch,
aber ich weiß, dass es gerade ergibt,
wer hat es in der Hand, dass sie die Nachfrage ändert, dass mehr heimische Produkte
kauft, wenn regionale nachhaltige Produkte?
Ist es der Konsument? Du hast es oft, der Konsument an der Kasse muss entscheiden,
jede Kaufentscheidung ist eine
Wahlentscheidung für ein richtiges Produktion. Wo ist der größte Hebel?
Müssen es die Konsumenten richten? Muss der Staat richten?
müssen es, keine Ahnung, Autorismusverbände richten oder Labels oder wer hat
da deiner Meinung nach die größte Chance, dass was weitergeht?
Logisch, der Konsument hat die größte Chance und das ist aber auch am schwierigsten.
Bei der Brieftasche entscheidet sich das dann.
Hast du selber eine, nicht?
Ja, selber eine. Aber ich meine, entscheidet sich schon meistens richtig. Meine Brieftasche.
Es ist auch die Leute, wenn du sie fragst, wenn du jemanden fragst,
was ist gut oder welche Landwirtschaft unterstützt, dann ist alles Bier und
aber dann möchte ich mal in den Einkaufswagen schauen von dieselben Leute.
Das ist halt immer so eine Sache. Aber wenn die Konsumenten,
und da geht es ja auch langsam hin, es entwickelt sich, es wird halt viel,
Sie reden viel, die haben ein bisschen weniger, aber ich sehe schon eine gute
Entwicklung dahin, dass die Leute schon mehr auf das Wert legen.
Also du glaubst mehr an die Leute, dass die Konsumenten eher richten werden?
Ja, eben, weil das Service von mir ausgesagt, was am besten funktioniert,
das andere ist schon ein haufen Bürokratie, Labels, und es gibt schon auch Labels
bei uns in Südtirol, wo wirklich kontrolliert wird, wo kommen die Produkte her.
Der rote Hang, glaub ich,
Ist das bekannteste. Ja, genau, zum Beispiel. da bin ich auch Mitglied mit meinen
Freiland-Eiern, da kommt jemand her, der schaut sich an, wie viel hast du Hühnern,
ja, zeig mir eine Rechnung, okay, der hat so viele Hühner, wie viel hast du
Futter gekauft, okay, dann
weiß er schon ungefähr so viele Eier, so viele Eier kann man produzieren,
wo sind deine Rechnungen,
und dann wird es gesagt, okay, es stimmt zusammen, weil,
du, es gibt überall schwarze Schafe.
Wenn es beim roten Haaren gibt,
Schwarze Schafe. Nein, dann bist du nicht mehr lange bei. Ja,
dann bist du schnell weg. Ja, ja.
Jetzt haben wir da schon ein bisschen gestartet, aber jetzt wollen wir mal ein
bisschen erzählen, wo sind wir da heute?
Auslogerhof, was ist das für ein Hof? Und dann schauen wir mal ein bisschen,
wie ist der Hof und wie du da auch entwickelt hast. Genau.
Also wir sind da in St. Lorenzen, wie du gesagt hast, im Schimpostertal, in der Fraktion,
St. Martin sind wir da, am Auslogerhof. Das ist ein Hof, das ist der älteste
Teil, also die Mauer, was hinter dir ist, die geht aufs 12. Jahrhundert zurück.
Also gut, dass wir es drauf haben.
12.
Jahrhundert.
12. Jahrhundert, ja.
1100 irgendwas.
Ja, ist gleich halt, da drüben gibt es eine Burg, die Michels Burg ist ungefähr
gleich der älteste Teil von dem Haus.
Ui, das ist glaube ich jetzt Rekord. So alt bin ich noch nicht gesessen.
Ja, das unterste Stück ist aber Beton, weil da haben wir aufgefüllt.
Da haben wir was runtergepackt.
Jedenfalls, die Steinmauer ist so alt und das hat eine lange Geschichte der
Hofe, was ich jetzt auch nicht so gut kenne.
Wir sind dann ein klassischer Milchviehbetrieb gewesen bei uns. die Eltern von mir.
Sie haben im Stall ungefähr 18 Kühe gemolken früher. Haben,
Die 16 Hektar eigenes Grünland und Dackerfläche, was wir bewirtschaften und etwas Wald.
Und haben eigentlich lange damit ganz gut zu auskommen gehabt.
Besser mal schlechter, nicht?
Die Eltern. Und dann ist es halt immer schlechter geworden und der Vater hat
aktiv noch eine Alternative gesucht und ist verschiedene Kurse gegangen und Fortbildungen.
Und ist irgendwann dann aufs Huhn gekommen und dann haben wir das Hennen schon gehabt.
wir haben mal 70 und 50 gehabt und haben mal 200 und schon ein bisschen Eier
verkauft und dann hat er gesagt, ja, jetzt fokussieren wir uns auf das haben dann eben.
Das ausgebaut so langsam die Eierproduktion immer im Freiland,
das war uns wichtig, glaube ich auch, dass wir,
die Hennen können ins Grüne rauslassen und ja, dann haben wir 2009 haben meine
Eltern dazu mal eine zwei Hühnerstelle gebaut mit je tausend Hühner,
und haben dann die Vermachtung gestartet mit etlichen Schwierigkeiten,
da war das Foto schon fleißig am Anfang,
hier auch dementsprechend den Absatz zu haben, weil wenn du die Eier hast,
dann musst du schauen, wo sie hintaschen, die kannst du nicht ausstocken.
Ich sage jetzt momentan eine Woche, höchstens eine Woche, dann wissen wir nicht mehr, wo hinstocken.
Das kannst du aber auch nicht stopp sagen.
Ja, da kannst du nicht stopp sagen. man muss schauen, was du damit tust.
Manchmal hat man zu wenig, manchmal hat man zu viel. Da ist es auch gut,
wenn man ein bisschen eine ausgewogene Kundschaft hat. Das hat der Vater Gott sei Dank gut gemacht.
Zwischen Hotels, Mensa, also öffentliche.
Und logisch, das meiste haben wir Einzelhandel und hier am Hofladen.
Also die hiesige Bevölkerung, die direkt zu Hause verkochen haben.
und dort eine gute Mischung und deshalb kennen wir auch immer irgendwie,
was ja, hätte mit den Eiern, hätte mit genau,
Und dann haben sie gesehen, dass das ganz, sie haben das ganz gut gemacht mit
dir, und das hat gut funktioniert.
Und nachher, ich bin da zumal in Ausland geworden als Koch. Ich war da noch
in Australien beim Kochen.
Du bist davon gegangen, in die Ferne.
Ja, ja, ich wollte nicht Bauer werden. Ja, ja, ich wollte nicht Bauer werden.
Sagt er jetzt da. Ja, du bist eh noch Koch.
Ja, ja, du bist Koch. Ich habe einen großen Kompromiss gefunden.
Ja, ja, nein, in der Mittelschule.
Nein, die Mutter hätte gerne gehabt, dass sie in die Landwirtschaftsschule gehen.
Und ich habe gesagt, nein, will ich nicht. Sie haben keine Lust.
Der Vater hat gesagt, ja, lass uns den, was er will. und dann hat Koch gelernt
und dann gekocht im Ausland und wenn man mal weg ist, dann schätzt man es zu
Hause auch wieder mehr. Ist auch wieder schön.
Ich habe gerade letztens wieder mit einem, jetzt habe ich schon ein paar mir
jetzt im Podcast gesagt, die Geschichte ist immer dann, wenn die Kinder ausgehen
lassen. Die sind irgendwie freiwillig wieder retourgekommen.
Ja, ja, ist oft so. Weil da sieht man wohl, dass irgendein, was auch nicht alles perfekt ist.
Und weil ich schätze das zu haben. Weil ich wieder da hergekommen bin,
dann bin ich immer vor dem Haus gestanden, aus einem Lamm und gesagt,
ist das eigentlich schön.
Es ist schön da. Aber das ist alle Tage 6.
Jetzt irgendwann nochmal zu...
Das ist ein Klammer.
Schätzt man es nicht mehr so sehr. Genau. Und als ich da in Australien war,
dann haben sie eben entschieden, schon auch mit Rücksprache mit mir,
da haben ich ja schon langsam überlegt, wieder zurückzukommen in einen Hof, irgendwann hätten.
Dann haben wir noch einen dritten Händstall gebaut, haben das Milchliefern aufgelassen dazu mal.
Ganz weg.
Ganz weg getan, ja. Und haben dann den dritten Händstall gebaut mit 1.500 Hühner
und so sind wir jetzt auf die 3.500.
Hühner. 3.500
Hühner. Ja, genau, laufen bei uns herum.
Wenn ich jetzt ein bisschen zurückschaue, du hast damals gesagt,
die Geschichte vom Betrieb, wie lange seid ihr als Familie da schon am Betrieb?
Ah, das ist...
Ja, da müsste ich nachschauen. Ich meine, drei, vier Generationen.
Es ist halt noch nicht, weil bei uns gibt es so eine Erbhof-Urkunde.
So weit ist es halt noch nicht.
Wenn du die gewissen Jahre immer die gleiche Familie am Hof bist,
dann kriegt man vom Land eine Hauszeichen. Das ist ein Erbhof.
Dass es so lange ausgehalten wird.
Ja, ja, dass es so lange ausgewählt wird. So lange ist es noch nicht.
Das wüsste jetzt nicht auswendig, was das genau ist.
Aber ich glaube, es hat bei 200 Jahren oder nicht ganz so etwas.
200 Jahre, das reicht noch nicht für die Kinder?
Nein, ich glaube nicht. Oder ist 200 Jahre die Schwelle? das müssen wir machen.
Bruder, wie lange muss man denn da sitzen?
Ja, genau. Vielleicht kriegst du meinen Sohn, wenn er will weitermachen.
Das nennen wir ja nachhaltige Unkunde, bitte.
Sag einmal. Da muss man lange hinarbeiten. Schaut es aus.
Und Ausluger ist der Vulgun-Name. Gehe aus, weil bei dir steht hinten dran knapp.
Das ist der Familienname. Genau.
Der Ausname ist Ausluger.
Ausluger, ja. Das kommt anscheinend vom Außenluigen, Außenschauen.
Da ganz genau wissen wir es nicht, aber es könnte sein, dass das von der Michelsburg
dazumal so eine Jagd, dass die da hergekommen sind, um zu jagen von der Burg,
dass das so eine Jagdaußenposten war oder so, und da haben sie schon aufs Wild,
hinausgeschaut, sagt man. Außergelögt.
Außergelögt, aber das ganz stimmt.
Aber es ist eine schöne Geschichte.
Macht das jetzt mal Sinn.
So, jetzt hören wir es jetzt weiter, bitte, meine Damen und Herren,
das ist jetzt hier mit der offizielle Version.
Bis jetzt einmal.
Ich hoffe, dass das nichts macht mit der Urkunde. Hi!
Okay, das heißt, ihr habt
die Müchtern langsam aufgehört, hast du gesagt. Was war denn damals der Grund,
welche Zeit war denn das?
Das war 2014 war das damals.
2014?
Ja, als wir den dritten Hennstall gebaut haben, das war 2014.
Ah, damals. Entschuldige. Das wurde nicht gesagt, dass der Papa schon gemerkt hat.
Ah, ja, weil es hat finanziell, er hat gesagt, weil zu wenig,
er hat da die Buchhaltung immer gemacht bei uns im Bauernbund und dann hat er
gesagt, Ende des Jahres, ich weiß nicht mehr, wie viel in Bliemisch. Es war die,
Ja, ich weiß gar nicht mehr. Zuerl hat gesagt, wenn ich kochen gehe,
eine Saison, dann verdiene ich in der Saison mehr als er im ganzen Jahr mit Melken.
Dazumal war ich noch Lehrling, aber wenn ich ausgelernt bin,
hat er sich die Rechnung gemacht. Er hat gesagt, nein, ich muss was anderes
tun, wenn man sieht, dass es am Kanton,
nicht weitergeht und dass man sich schwer tut, auch Investitionen zu machen,
sowieso. Und dann hat er Alternativen gesucht.
Also haben das in der Zeit viel lassen oder viel darüber nachdacht?
Doch das ist generell schlechter geworden in der Zeit, weißt du das noch?
Nein, so genau erinnere mich da nicht mehr. Es haben schon etliche aufgelassen,
aber vor allem kleinere.
So in unserer Größe, da sind die meisten eigentlich noch an Milchstellen dabei.
Die meisten nicht, aber es gibt auch solche, was sie gelassen haben.
Was war damals der Vorteil von den Hähnen oder was hat er damals so...
überzeugt, das ist ein reicher Weg, das wären die Hühner oder die Eier für die Gockerl.
Ja, wahrscheinlich die Beratung, die er genossen hat, dass er auch die,
die Dingstumme, die Rechnung hat in dem Moment, wenn er schafft,
die Eier nicht preis zu verkaufen, dann schafft er was zu verdienen,
dass er die Familie am Hof kann ernähren und das ist ausschlaggebend.
Natürlich hat man ein Album gehabt, aber die Nachbar haben mich schon ein wenig
ausgelacht, mein Vater, ja. Wirklich?
Also einer hat sie ihm gesagt, nein, hat er erst später gesagt,
nein, Pauluk, einen Händenstall gebaut hast du. Ich habe mir gedacht,
nein, jetzt geht es noch auf.
Wenn du einen Händenstall hast, für ein paar, ein Händenstall ist 202 Meter
mit zehn Händen gewesen. Und dann sind die Packer gekommen.
Für uns ist es ja groß, für italienische Verhältnisse ist es ja winzig.
Und da haben sie gemeint, da haben sie schon ein bisschen ausgelacht im Vordergrund.
Jetzt mit dem Händenstall, aber jetzt wird es ja letztlich lacht.
Das ist immer so.
Ein bisschen gegen die Widerstände in der Gemeinde, muss man aber so neue Ideen.
Ja, ja, logisch, wenn jemand etwas Neues tut, ist es immer ein bisschen schwierig.
Er macht es aber auch nicht unbedingt schwerer, wenn da rundherum alle sagen,
dass das nicht funktionieren kann oder sonst wie.
Ja, ja, ja, eben. Ist schon ein bisschen, ich sag schon, in dem Moment,
wo es noch losgegangen ist, wo noch die Baumaschinen kommen,
ist auch nicht, naja, ich bin schon nervös, du machst jetzt die Investition, weißt nicht,
wie es geht, aber zum Glück hat er es gemacht und dann hat es gut funktioniert.
Aus heutiger Sicht ist er zufrieden mit seiner Entscheidung.
Ja, ja, super zufrieden. Nein, nein, später haben es die anderen Leute schon
eingeseichert, wo die Entscheidung war.
Warum war das eigentlich so, weil die Milchwirtschaft war einfach so die Art von Landwirtschaft?
Ja, das hat sich eigentlich interessant entwickelt. Weil du sagst,
früher, zum Beispiel, was ich jetzt, jetzt habe ich eine große Vielfalt, jetzt tue ich alle Hand.
Spezialisiert auf die Vielfalt.
Genau. Vorher.
vor, keine Ahnung, vor 100 Jahren oder nicht einmal so lange hatte das jeder,
die Vielfalt, die ich habe, weißt du, mit den verschiedenen Tieren,
mit den verschiedenen Kulturen, das war einfach Standard,
und dann ist alles auf die Milch, das ist ja gut gegangen, lange Genossenschaften
haben gut funktioniert und war sicher ein gutes Modell für alle,
und dann sind alle auf die Milch sich spezialisiert, und das andere ist halt
immer mehr weggelassen worden,
schon auch noch in den letzten Jahren, ich weiß viel, die noch zwei Schweine hatten und Ding,
vor 10 Jahren Ihr habt es ja nebenbei.
Die Hände gehabt, nicht?
Ja, genau. Wir haben auch Schweine, Hände, Kühe immer gehabt. Aber...
Das hat sich halt so entwickelt, dass alle sich auf die Milch spezialisiert haben.
Sicher, wenn du etwas machst und es ordentlich machst, ist es vielleicht auch
nicht falsch. Du bist dann auf eine Sache.
Es hat ja auch funktioniert in der Zeit.
Ja, ja, es hat ja gut funktioniert. Es funktioniert ja noch gut.
Jetzt haben wir die Genossenschaften bei uns.
Wir haben ja ein toller Auszahlungs-Toll-Verhältnis. Es könnte immer ein bisschen
besser sein, nicht bei der Milch.
Aber wenn man hört, was manche in Deutschland oder so kriegen,
können wir schon noch ganz glücklich sein, dass sie eine gute Genossenschaft
haben, was in die Bauern da die Milch ganz gut vermarktet hat. Funktioniert schon.
Wir warten das, wir warten das, deine Kindheit, schauen wir mal kurz auf die,
du bist in der Welt eine geboren, wann bist du?
93.
93, jung, so jung. So jung, gebraucht.
Da hast du quasi ganz jung die Umstellung dann ein bisschen mitgekriegt und bist eher in so
Milch- und Geflügel- Landwirtschaft reingeboren. Ja, ja, ich weiß, wie die Kühe hat,
Weiß ich noch, wie es mir gemolken hat, ich musste zum Glück nicht viel helfen
bei den Kühen manchmal ein bisschen.
Die Milch kann man auch spülen und so war meine Aufgabe. Da bin ich schon recht
verschont geworden von der Arbeit her bei den Kühen.
Und ja, da weiß ich, wie wir umgestellt haben, wo ich in der Lehre war als Kochlehrling,
da haben wir einen Hühnerstall gebaut und die Umstellung und dann ist schon alles mitgekriegt.
Deswegen weiß ich schon die Vor- und Nachteile von Borda, ein bisschen von Borda-Sachen.
War du denn bewusst als Kind, dass du Bauer bist oder dass du in einer Bauernfamilie aufgewachsen bist?
Wie meinst du bewusst?
Was du vielleicht sagst, ja, weil du gehst ja dann in der Schule,
nicht? In der Schule hast du dann alle möglichen Kinder. Von Tischl, Ding,
Studierakademiker und so weiter. Wann war dir bewusst, ah, schau, ich bin Landwirt.
Dann hast du irgendwie so gemerkt, ah, das ist jetzt eine andere Welt,
wie das von meinen Freunden zum Beispiel. Oder wie ist dir das aufgefallen?
Das könnte ich jetzt sagen. Manche haben es aber auch nicht,
dass etwas Schlechtes nicht erraucht.
Die haben schon in den Kindern erraucht, und in den Kindern werden dann die
Eier verkauft, zum Beispiel.
Nein, wo könnte ich jetzt nicht sagen? Seht ihr nie so den Unterschied bei den
Kindern an, dass du jetzt ein Lehrerkind bist, ich bin ein Bauernkind?
War einfach nicht so.
Nein, das hätte ich nie so gemerkt.
Das war kein Thema. Die anderen sind dann ans Meer gefahren und so weiter.
Da kommst du raus. Ja, das ist das Größte, was mir noch so, dass wir das nie konnten.
Das ist nicht, wer länger wegkommt.
Nein, schwierig. Ich mittlerweile vor einer Woche das Meer im Sommer mit der
Familie hätte schon Luxus für einen Bauer hier.
Das ist nicht Luxus vom Finanziellen, aber dass er wegkommt.
Aber das heißt, du hast in deiner Kindheit nie sowas gespürt,
dass man gesagt hat, das ist ja nur ein Bauer oder sonst irgendwas. Nein, absolut nicht.
Nein, das könnte ich nicht sagen. Nein, das war aber eine schlechte Welt.
Wenn man so als Bauer etwas Schlechtes war, ich denke, das Bauer ist mir...
Ich frage nicht, weil ich das so meine, sondern weil man es natürlich immer
wieder hört, kommt natürlich dann auch darauf an, von welchem Hof,
was man macht oder so, aber dass lange Zeit natürlich das Image des Bauern immer
so ein bisschen ein bisschen negativ behaftetes war.
Nein, das war auch nicht in der Mittelschule. Das habe ich mir überlegt. Nein,
sicher. Es ist, weil wir jung waren, weil ich jung war, haben die Eltern auch
nicht so finanzielle Möglichkeiten gehabt, wie vielleicht andere Eltern.
Aber mir hat mir nichts gefallen.
Der Urlaub ist das Einzige, was mir noch in den Kopf hat, dass wir nicht mehr
gekommen sind. Aber sonst könnte ich nicht sagen, dass es mir besser gegangen ist.
Ich bin heim von den Kindergarten, dann bin ich an der Standgezogen.
es gibt Kindergarten, es ist alles Hof gewandt und das Schöne gewandt,
dann gleich das andere, dann habe ich meinem Vater geholfen oder ich weiß noch wie,
als er gemolchen hat, bin ich hinter ihm im Stall auf und ab gelaufen und dann
habe ich so einen kleinen Becher gehabt, dann habe ich mir einen kuhwarmen Milch
reingekriegt, dann habe ich dann Milch getrunken und mit ihm gequatscht und
dann habe ich schon gute Erinnerungen an die Jugend.
Also er gearbeitet und du hast quasi, du hast beobachtet.
Ja, ja, ich habe das verkocht. Ja, ich habe das verkocht. Kontrolliert gleich.
Ja, ja, das habe ich schon eine gute Erinnerung. Oder im Sommer sind wir wir uns mal nicht,
Wenn man vielleicht die Mutter fragen könnte, würde es sich schon sagen,
dass es uns langweilig war. Aber so bewusst war uns nie langweilig.
Einmal war der Vater man, konnte man Traktor fahren oder draußen spielen. Man hat ja Platz.
Hätte ich nie gegen eine Wohnung in einer Stadt eingetauscht.
Also du hast glückliche Kinder, denke ich.
Ja, wohl. Auch ein guter Glück gehabt.
Schönes Elternhaus und gute Eltern zu haben, wenn man das so sagen kann. nicht.
Und ja, ja, deswegen mir hat nichts gefehlt.
Hast du, hast du, was warst du für ein Schüler? Was warst du für ein Typ in
der Schule? Warst du so der Typ Klassensprecher, der Typ Tüftler?
Nein, ich war so ein bisschen der Klassensprecher, wie sagen wir,
ein Clown. Aber war schon so. Und dann wieder Klassensprecher. Du auch.
Ein bisschen. Immer wieder.
Und dann wieder Klassensprecher. Nein, nein, ich habe mich eigentlich leicht
getan in der Schule. Das war für mich die Schule.
Ich musste nicht viel lernen und habe das ganz gut geschafft.
Aber hat mich auch nicht so interessiert, die Schule.
Dann hat er gesagt, nein, ich will jetzt nicht mehr Matura machen,
nicht, aber ich will jetzt kochen gehen. Du wolltest kochen gehen?
Ja. Was wolltest du denn werden, also vor der Schule, wolltest du immer schon Koch werden?
Z.B. will man ja Backerfahrer werden und Betonautofahrer. Das hast du alles
gemacht, oder? Ja, dann, keine Ahnung,
Schwierig. In der Mittelschule ist es schon ein bisschen schwierig.
Da bist du mit 14 Jahren, muss man fast sein Entscheidungs-Treffen.
Ja, man kann sich auch noch ändern. Und etwas anderes lernen.
Ich bin mit 40 Jahren Podcaster geworden.
Genau. Aber da mit 14 Jahren, da war ich schon ein bisschen hin und her gerissen.
Und da auslöblich war dann ein guter Freund von mir und der hat gesagt,
der hat einen Onkel von ihm und der war Koch und der hat einen Stolz und der wird auch kochen.
Ja, gekocht habe ich auch immer gern.
Wir sind schon angesehen, die Köche hat. war und ja da war ich auch Koch und
bin dann eigentlich das war nicht erst so da musste man sich im Frühjahr anmelden
dann für die Oberschule bei uns und dann innerhalb ein paar Monaten habe ich das entschieden und,
Sonst vielleicht wäre ich so Gewerbe gegangen, das ist so mit Mathematik,
Informatik, so eine Oberschule. Vielleicht wäre ich sonst gegangen.
Achso, entweder Mathematik, Informatik oder Koch.
Ja, ja. Macht Sinn. Genau. Also nicht Power. Power wollte er nicht mehr.
Ja, das wollte ich auch. Warum nicht Power?
Ja, ich weiß nicht. Vielleicht war damals...
Cowellab.
Nein, ich weiß es nicht. Oder war da vielleicht das Image, mit 14 ist vielleicht
eine schwierige Zeit für solche Entscheidungen.
Ja, ich weiß nicht, ob die Zeiten leichter werden.
Ja, keine Ahnung.
Die Entscheidung mit dem Koch hast du ja auch relativ leicht gemacht.
Also recht viel irgendwas gesehen, es funktioniert, es geht auch gut,
Status passt und dann hast du gedacht, kocht habe ich auch gerne und will halt kochen.
Ja, ja, genau.
Du denkst nicht, was ist das eigentlich für...
Ja, wer denkt mit 14? Eben. Du denkst nicht, was ist mit 20 Jahren,
wenn ich Kinder habe und ich bekomme oder sowas, denkt man nicht mit 14.
dann hätte ich gedacht, oh ja, Koch ist cool.
Ja, eben wie gesagt, angesehen sind die Kirche auch gewesen,
das haben sie noch, das hat der Koch schon ausgegeben und dann dachte ich,
oh, Kochen ist eigentlich ganz cool.
Genau, du bist in der Zeit Koch geworden, wo der Status, weil ich habe in den
90er Jahren Koch gelernt, ich
glaube 10 Jahre vor dir sowas wahrscheinlich, da war das noch nicht so.
Also dieser Hype um die Kirche, das ist dann erst 10 Jahre später gekommen.
Ja, ja, hat sich auch dazu beigetragen, dass da viele waren.
Die Hotelfachschulen bei uns sind ja auch Randwurst, nicht da in der Zeit.
Die mussten dann gebaut und dann ein paar Jahre später wieder zu klein und so weiter.
Wobei dann am Ende viele nicht in Hotelberufen arbeiten.
Alle gehen zur Hotelverschule, machen dann was anderes.
Aber trotzdem, du hast gesagt, du hast eine schöne Kinder gehabt.
Du hast deiner Lehrerin schon die Gokkerlein verschnalzt.
Es hat alles gepasst. Der Bauer
war angesehen, ein Beruf. Und trotzdem wolltest du nicht Bauer werden.
Ja, ist eigentlich interessant. Ja, du bringst mich dazu nach. Ja, das ist gut.
Du bist vielleicht genau in der Zeit, wie sagst du, vielleicht mit 14 Jahren.
Ja, kannst ruhig laut nachdenken, sonst beim nächsten Mal leugnen wir einfach
und behaupten das Gegenteil.
Nein, ich weiß halt nicht, wieso jetzt eigentlich. Aber war es für mich in dem
Moment nicht das Richtige.
War einfach kein Ding.
Warum dann doch bauen? Und dann hast du gesagt, Informatik, Mathematik oder
Koch, okay, kann man machen.
Und dann bist du erst einmal der Fonds eigentlich. Wie war der Kochlehrer?
Mein Kochlehrer? Ja, war gut.
Ich hatte das Glück, dass ich immer in guten Betriebe zu kam, meistens.
Mit gutem Lehrmeister, die waren schon streng auch.
Warst du ein guter Lehrling?
Ja, ich denke schon. Das wissen wir. Lehrmeister.
Aber ich denke schon, sie waren ganz zufrieden. Und wir waren auch nicht aufmöpfig.
Obwohl, wenn du sie fragst, da früher war es noch viel schlimmer,
haben durfte ein Lehrling gar nichts, wahrscheinlich hätte, und dann nur aufs
Look gekriegt. und dann unsere Zeit, uns geht es ja so gut.
Lehrjahre sind keine Herrenjahre.
Ja, und wir hatten es so schlimm und ihr hatten es jetzt so angenehm.
Und jetzt schaue ich heute die Lehrlinge.
Aber es ist echt gut, dass ihr es hier schlimm gehabt habt.
Heute die Lehrlinge machen immer 40 Stunden und hätten wir mal 60 Stunden gemacht
oder 70 die Woche mit 15 Jahren gestartet.
Und das war du wahrscheinlich auch.
Nein, bei mir waren es 100.
Ah, stimmt.
Nein, nein, aber es war streng. aber man hat gut gelernt.
Der hat sich eine Zeit genommen, da hat er manchmal ein Lamm gekauft, der Chefkoch,
bei Herrn Bauer und dann hat er die zwei Lämmer gehabt oder zwei halbe und dann
hat er gesagt, schau, jetzt lösen wir das zusammen aus und das war schon cool,
dass ich manchmal eher den Fisch...
Der Koffer beim Bauer ist Lamm gekauft,
Ne? Ja, ja, genau. Oder einen Fisch auszulösen oder so, hat er sich schon die
Zeit genommen, uns auch die Grundlagen gut zu lernen, ne? Der Lehrmeister von mir.
Das kommt heute wieder durch, heute brauchst du nicht einmal zum Bauer gehen,
was kaufen, weil du bist der Bauer.
Ja, ich bin der Bauer, aber auslösen lasse ich den Metzger, weil...
Ach, das doch... Ja, ja, schlachten macht der Metzger im Dorf hier. Und ach, das kann er gut.
Und dann Australien eigentlich. Wieso?
Genau, und dann bin ich in der Schule gewesen und dann habe ich über meinen
Kochlehrer, hatte ich auch einen guten Kochlehrer zum Glück,
der hat mich dann vermittelt nach St. Moritz in die Schweiz.
Und ich habe da immer gearbeitet. Saison? In der großen Untertitel der Saison, ja.
Und da, du hast ja, redet man mit den Leuten, die in der Küche sind,
ja, sie gehen im Sommer immer nach London.
Ja, ja, London, ja, okay. schicke ich eine Bewerbung mit.
Da haben sie mich genommen. Dann bin ich beim Catering in London,
habe ich dann nochmal gearbeitet.
Und dann sammerlang, das war dann zwar zwölf, war genau Olympiade in London,
haben sie viele Hände gebraucht.
Und eben sogar für die Queen war ein Jubiläum, wo wir sogar für die Queen durften kochen.
In London dazu mal. Und dann bin ich wieder in die Schweiz, in ein anderes,
in ein Restaurant damals, in ein Sternerestaurant, eine Wintersaison zu machen.
Und dann muss ich nach Hause einmal die Kasse füllen. Also hier eine Saison
machen, weil im Ausland ein bisschen wir leben auch. Und der Verdienst ist jetzt nicht...
Verdienst zwar gut, aber es bleibt nicht viel über.
Ja, so gut auch nicht. Weil wenn eine renommierte Orte hingeht,
dann wissen sie, sie haben viele Anfragen, brauchen sie weniger Zahlen. Das ist ja ein Lehrjahr.
Dann muss ich einmal hier hin wieder. Dann haben wir da eine Saison gemacht,
im Sommer ein bisschen die Kasse zu füllen und dann sind wir nach Australien
gegangen, ja, zu kochen.
dort, haben wir von irgendjemand erfahren, da gibt es einen Südtiroler,
der hat in Sydney Geschäftsführer von einem Restaurant dann haben wir den angeschrieben,
nur über Mail, immer auf Englisch, weil wir wollten nicht sein,
dass wir Englisch kennen.
Gab es noch nicht die Chat mit dir? Das war ein bisschen aufwendiger.
Ob man es wirklich kennen müsste?
Ja, ein bisschen hilfiger, ja, ja, gab es schon.
Aber Quasi Englisch.
Genau, genau. Ja, ja, da hat er uns gleich eine Stelle versprochen.
Wer ist ihr eigentlich?
Ah, ja, da war ich und zwei Kollegen von mir, die auch von hier vom Ort sind
und dann haben wir noch eine Mädchen, eine Freundin von uns aufgegabelt,
die ist auch noch mit nach Australien mit uns. Ah, super.
Ja, die haben wir so getroffen beim Ausgehen. Ja, was macht ihr im Winter?
Was bei der Saison, wenn du Saison machst, ja, wo gehst du nächste Saison?
Ja, wir gehen nach Australien. Oh, Australien, ja. Cool, ja,
komm doch mit. Ja, komm doch mit.
Ja, ja, kommen Sie mit. Super, lange, lange Entscheidung. Ja,
ja, genau. Da waren wir eben in Australien.
Wie lange?
Ich glaube, es waren sechs Monate dann bis am Ende. Drei Monate haben wir gekocht da in Sydney.
Und danach sind wir noch zwei, drei Monate ein bisschen, haben wir ein altes
Auto gekauft und haben die ganze Runde gemacht. Das ist so der Standard.
Oder?
Ja, ja, mittlerweile schon. Dazumal auch schon, nicht überhaupt Deutsche.
Da waren ja Leute, die sagen, gibt es noch Deutsche in Deutschland?
Oder sind die alle hier in Australien? Weil das ist, ja, ist aber schön.
Bekannte von mir, voll jetzt auch zwei Monate mit dem Auto durch das Rad.
Ja, ja.
Ich schieß dann, Leute. Ich mache das jetzt dann auch. Ich mache einfach Interviews.
Ja, ja, genau. Ich mache schon ein paar Podcasts. Gibt es dir gemerkt,
die was Deutsch geht. Ja, ja, genau. Gibt es genug. Hat dich gesagt. Ja, ja, genau.
Dann hat er uns dann eben angestellt, und dann konnten wir bei ihm arbeiten.
Das war auch dann wieder eine tolle, eine interessante Erfahrung.
Da war ja Masse dann schon.
Es war auch nicht schlecht, aber nicht auf dem Niveau, wie wir sonst gekocht
haben, aber volle Kanne.
War auch mal toll zu sehen, so eine kleine Küche mit 13 Leuten,
wo du sagst, dass jeder noch so einen Platz hatte.
Und alles auf Gas. Es war schon eine Hitze. Im November sind wir nach der Strahlung geflogen.
Und dann waren wir nachts wach, jet lag.
Und dann hat man von Duty Free noch eine Flasche Wodka. Da haben wir gleich
einmal unsere Ankunft gefeiert. Und dann morgens raus.
Da war es so schwül. Und da sind wir bis zum Bahnhof.
Und dann mussten wir schon gleich eine Flasche Wasser uns mal hinsetzen.
und war schon auf einmal in den Hochsommer. Das ist schon anders. Und dann sind wir hin zum,
Eben zum Restaurant, wo wir ausgemacht hatten, dass wir arbeiten können.
Und dann, was schon heiß, und dann zeigte uns die Küche, überall Gas,
überall Gasflammen, eine Hitze, eine Hitze.
Da sagte er, ja, einer von euch, von uns drei Köchen, einer muss vorspeisen,
zu den Nudeln, und da drüben hast du das Gas gesehen, acht Flammen.
Und dann, ja, ja, okay, dann machen wir das.
Bist du gestanden? Bin ich dann gestanden. Ja, ja, ist dann ganz gut gegangen.
Dann war schon eine tolle Zeit.
Also Kochen hat dir Spaß gemacht?
Ja.
Und die Landwirtschaft hat dir noch nicht gejuckt damals schon oder irgendwas?
Die Perspektive war Koch?
Ja, ja, das war damals schon Koch. Und dann am Ende die Stelle als Chefkoch
angeboten gekriegt, in dem Restaurant, der eben hat.
Also du warst da gut?
Ja, ja, denke ich schon. Aber wollte dann nach Hause wieder.
Dann bin ich da mal gesessen, weiß ich noch genau, bin ich von so einem Felsen
direkt ganz, wie man es sich vom Film vorstellt.
Das war so an der Küste, an dem Felsen oben bin ich gesessen.
Mit dem Surfbrettl und dem Pfeifen.
Nein, nein, ohne Pfeifen und habe überlegt, wie mein Leben jetzt weitergeht.
Ob ich jetzt wieder nach Hause fahre.
So in die Ozean reingeschaut?
Ja, genau. Schon so, ungefähr.
Ich habe ja noch eine Ozean, wo ich da gesessen bin. Und dann habe ich gesagt,
nein, ich fahre wieder heim.
Hätten wir noch einen Urlaub gemacht, sind dann noch ein bisschen in Thailand,
zwei, drei Wochen und dann noch ein bisschen eine Rundreise gemacht und sind
dann nach Hause gegangen.
Nein, dass mir echt das Zuhause wichtig ist. Und irgendwie war die Mutter,
habe ich dann, wenn man telefoniert hat, die Mama hat gesagt,
ja, nein, sie freut sich halt schon, wenn ich wieder home komme und denke.
Und ich bin auch ganz froh, dass ich wieder home bin, weil die Mutter ist dann
leider einige Jahre später verstorben und Krebs.
Und dann bin ich ganz froh, dass ich wieder hier war und da noch Zeit mit ihr gehabt habe.
Aber das war keine Entscheidung, das war damals in Australien,
wo es quasi Richtung Horizont geschaut ist. War das noch, war die Krankheit von der Mama?
Nein, nein, war noch nicht. Nein, nein, sie waren da noch fleißig am Arbeiten
und war noch nicht absehbar.
Bist du die Kulisse da abgeholt? Du hast ja vorher schon gesagt,
die Berge irgendwie, was du jeden Tag siehst.
Die Familie und die Freunde haben ja ein paar Mitkappen, aber ja,
schon ein bisschen. Aber schon, wenn ich dir dann muss, überlegen, soll ich da bleiben?
Soll ich da bleiben? Weil dann war ich schon so, wenn ich jetzt den Chefkoch
mache, vielleicht komme ich nie wieder, nie wieder.
Aber hat, bleibt mein Leben. Das ist ein bisschen, dass du jetzt ein
Australisches Ende stehst oder so. und vielleicht, wenn ich den Hof nicht gehabt
habe und das ist eine tolle Familie, dann wäre ich vielleicht schon entgeblieben.
Weil da war ja der Hof und dann war noch schon ein bisschen ein Gedanke,
dann war da, da haben wir entschieden, ob man einen neuen Hühnerstall bauen soll.
Und logisch hat der Vater mir gefragt, willst du irgendwann wieder herkommen?
Also der Sparmer hat schon gefragt.
Oder?
Ja, aber ich baue mir den jetzt nicht mehr. Aber wenn du willst herkommen,
die Zeit wäre gut jetzt, den zu bauen, weil die Nachfrage dazu mal ganz gut war.
und dann habe ich ihm eigentlich nachher, nein, ich habe es überlegt,
in der Kulisse, genau, und dann habe ich gesagt, nein, ich komme wieder nach Hause.
Und da hast du aber entschieden, du wirst bauen, implizit. Noch nicht ausgesprochen, oder?
Ja, genau, wahrscheinlich ist der Moment gewesen, genau, der war,
wahrscheinlich, weil ich gesagt habe, ich komme wieder heim und dann ist ja
gleich durch den, dass ich wieder heim komme, investieren wir da und ich komme
wieder nach Hause, war schon der Entscheidungsheim in dem Moment.
Ab wann habt ihr es laut, wie viel später habt ihr es dann laut ausgesprochen?
Und habt ihr dann darüber geredet, dass es so ist?
Ich glaube, es war schon so die Rede. Also der Vater hat zu mir gesagt,
ganz genau weiß ich es nicht mehr, aber ich glaube, er hat gesagt,
sollen wir den Händenstall bieten oder was willst du denn?
Ungefähr jetzt nicht so direkt, aber ein bisschen noch Diplome.
Er hat so vorsichtig getastet.
Er wollte ihn nicht stressen. Ja, genau, hat er schon ganz gut gemacht.
Man hat schon gemerkt, logisch, dass sie wieder herkamen. Das ist ja klar,
wer ältert will, dass der Sohn im Betrieb übernimmt.
Aber nicht, jetzt muss ich kommen und Dinge, sondern noch gefragt,
wie schaut es aus so ein bisschen durch die Blumen.
Und dann habe ich mir das überlegt und dann habe ich gesagt,
nein, ich komme wieder heim.
Aber auch, weil ich glaube, weil ich auch gewiss habe, dass mich wieder heim
ein Betrieb erwartet, was gut funktioniert hat, was auch toll ist.
Wenn wir auch die Kühe gehabt hätten und alles da im Stall und nicht die Hühner,
dann hätte ich mich vielleicht anders, ich weiß es nicht, dann hätte ich mich
vielleicht anders entschieden hätte.
Vielleicht wäre ich nicht echt heimgekommen, aber hätte ich mich nicht so in
die Landwirtschaft dann ingelabt vielleicht, dass wir so hätten.
Was war der ausschlaggebende Punkt für dich, dass du Entwicklungsmöglichkeiten gehabt hast?
Ja, dass ich gesagt habe, das funktioniert gut, das ist ein Betrieb,
das gut läuft, wo man auch sieht, dass man eine Zukunft hat.
Weil wenn du in einen Betrieb insteigen musst, der Stall ist alt,
das Haus ist noch der Erdeboden teilweise.
Der Kredit läuft noch.
Ja, wenn alles alt ist, dann wird hoffentlich kein Kredit sein.
Hofft man halt. Das war schon eine andere Entscheidung.
Weil andere sind ja von Kleinen auch, was Albenbauer gehört.
Der ging mit dem Vater zu den Zuchtveranstaltungen und hat mir immer stolz.
Für den ist immer klar, gleich wie der Betrieb steht, weil er richtig mit Herzblut
von Anfang an allem dabei ist.
Aber bei mir, ich hatte schon die Möglichkeiten, ich musste mich entscheiden konkret.
Also Sie haben da keinen Druck gemacht?
Finde ich jetzt nicht so.
Sie haben gesagt, du kannst den Betrieb haben?
Ja, das war ich. und mir und zwei ältere Schwestern und die waren beide nicht
so, der Vater hat schon gesagt, es gab schon eine Schwester auch von mir,
da zumal, wo ich in Ausland war, aber sie hat auch nicht unbedingt Interesse gehabt.
Wollten auch nicht, hätten können, wollten aber nicht.
Ja, wenn die sie jetzt voll eingestiegen waren, gesagt, sie will nicht,
nachher war sie wahrscheinlich heute die Bayerin und die war auch keine Ahnung.
Australien, Indonesien, die musst du unterwegs sein.
Ja, sie hätte schon die Möglichkeit gehabt. Ja, ich glaube, der Vater hat sich
auch konkret umgeboten und hat gesagt, wie schaut es bei dir aus?
Aber sie hat noch nicht gewollt und dann, zum Glück nicht.
Zum Glück nicht. Dann ist auch mir geblieben.
Okay. Das heißt, du warst dann wieder da, das war dann 2000,
wann bist du dann durchgekommen aus Australien?
Ja, das muss so 14, 15, 14 gewesen sein. Weil 14 haben wir den Hühnerstall gebaut,
ich glaube schon, das war, Frühjahr, das war 14, ja.
Ja, dann habe ich mich da wieder, da ist ja alles gut gelaufen am Hof,
ein bisschen mitgeholfen und dann schon, glaube ich, gleich haben wir die ersten
Kartoffel gesetzt, angebaut, angefangen, weil damals hatten wir die Hühner,
was gut gelaufen ist, die Mutter hatte einen tollen Garten, was sie gut gepflegt hat,
aber sonst hatten wir keine weiteren Produkte am Hof, ein.
Die Viecher waren schon weg, gell?
Nein, die Riedsweg. Die haben wir 2014,
im Mai verkauft, auf der Versteigerung. Da haben sich die Leute auch gewundert.
Ich bin da mit dem Vater rein und habe ihm gekolfen, die Kühe muss man ja vorführen.
Wenn du so viele hast, auf einmal ist es nicht ganz ohne. Zum Glück haben wir
uns da einige gekolfen. Nein, das verstehen sie nicht.
Dass der die Kühe verkauft, wo er einen Sohn hat, was da auch mit den Kühen,
umgehen, jetzt ist es nicht gekannt, aber ich habe es probiert.
Das verstehen Sie nicht, dass der jetzt die Kühe verkauft, wenn er Sohn ist
in dem Alter und da herkommt und mit den Kühen umgehen kann.
Wieso verkauft er jetzt die Kühe?
Wie war denn das damals, dieser Tag? Wie die Kühe dann weggekommen sind?
Für mich war das nicht so emotional. Ich hatte so einen Bezug zu den Kühen.
Der Vater und die Mama haben schon ein wenig Sorge gehabt.
Er hat da, ich meine, 20 Jahre keiner mehr gekauft, nachgesucht und auch gut,
eine Kühe hat er gehabt. hat er da super...
Das baut man ja über die Jahrzehnte auf.
Ja, es hat eigentlich eine super Zucht drin gehabt. Und da hängt ja das Herz auch in den Rand.
Das sieht man von außen gar nicht. Da denkt man, es sind eine Kühe,
aber das ist ja... Über die Jahre baust du wirklich... Du züchtest ja mit den
besseren und willst immer wieder weiter und kriegst du dann so einen eigenen...
Ja, da muss man einmal vielleicht jemand, was nicht Landwirtschaft...
Da gibt es überall die Zuchtveranstaltungen.
Du musst dich dann prämieren, die besten Kühe, das kennst du sicher.
Da muss man nochmal hingehen, auch wenn man nicht Landwirt ist,
sich das anschauen, mit welchem Herzblut die an ihrer Kühe hängen.
Da siehst du dann den Vater mit dem Sohn, wie sie dann die Kuh vorführen und
wenn die dann gewinnt, dann heulen sie beide.
Das wird richtig trainiert, das Gehen und so. Das striegelt und so. Ja, genau.
Du siehst richtig die Emotionen und welche Leidenschaft die haben für ihre Viecher.
Das hat es bei mir nicht gegeben, der Vater, das habe ich nicht so sehr.
Aber das ist schön, zu sehen, wie die Leute verbunden sind.
Und da versteht man auch oft einmal, dass jemand den Hof weiterführt,
zum Glück, wo man eigentlich mit dem Taschenrechner,
Spür zu. Weil das wäre das andere. Ja, weil das einfach die Tradition und da
die Verbundenheit ist bei vielen.
Bei mir war das jetzt nicht das Argument, aber bei vielen ist wirklich das der
Grund, dass sie sich den Hof weiterführen. Ja, wo waren wir jetzt?
Ja, die Kirche sind weggekommen. Du bist jetzt langsam in den Hof eingewachsen.
Die Kirche sind weggekommen.
Die Kirche sind weggekommen. Keiner waren da und du hast gefragt,
ob du so die Vielfalt da bist. Ja, genau.
Weil du siehst die Kartoffeln ein. Genau, ich habe schon ein bisschen im Kopf
gehabt. Ich wollte den Hofschank machen noch einmal.
Da kommt der Gast so wieder ein bisschen, oder? Ja, ja, ja.
Weil das war irgendwie das Kochen ein bisschen, und der Vater hat dir gesagt,
ja, das ist gut, jetzt hast du Koch gelernt, das kann man ja im Hof super kombinieren
und so, damit man ein bisschen unterstützt, oder ein bisschen in die Richtung...
Wie kann man das am Koch kombinieren? Also wo sagt er das? Ja,
mit Hofschrank zum Beispiel.
Oder mit den Produkten, was man im Hof kann herstellen. Und so in der Richtung,
wie heute zum Beispiel, gestern habe ich gerade Ragu gemacht,
in Gläser abgefüllt, was im Automatverkauf aus Bolognese aussehen.
So, zum Beispiel... Ist gut, wenn man Koch ist. Hat man schon angeschaut.
Dann habe ich probiert, habe ich mal Kartoffeln angepflanzt und habe schon ein
bisschen indirekt da hingearbeitet.
Dann bin ich auch in eine Fortbildung gegangen, weil da muss man auch so einen
Kurs machen für Hofschank, dass man die Lizenz kriegt. Ah, die Lizenz hätte ich recht.
Ich weiß nicht, was genau der Grund war, aber es ist ja nie falsch,
eine Fortbildung machen in eine Richtung, wo man sich interessiert,
weil dann sieht man auf alle Aspekte.
Ist dann ein bisschen der falsche Kurs gewesen, ist nicht ganz der richtige
gewesen, Aber jedenfalls habe ich dann auch erfahren, ja, Hofschank bei uns,
wenn du einen Hofschank hast, also richtig das machst, dann musst du,
ich glaube, 30% von den Produkten, die du verwenden hast, von deinem Hof haben.
Und nochmal 50% aus der Region, aus der Genossenschaften und so weiter.
Also totale 80% hiesige Produkte und 20%, dass du freien Zugkauf von Produkten hast.
Genau. Und dann immer denkt, oh, ja, wie tue ich da?
Eier machen. Eier in alle Varianten. Auf Plätzchen.
Von der Trinkenstube machen. Eier in alle Varianten.
Ich hatte zumal auch schon einen Plan für Kuchel sogar.
Damals war der Plan, im Wohnhaus das zu machen. Da habe ich schon eine Einrichtung
geplant gehabt und dann schon überlegt, so stark in eine Einrichtung.
Und dann habe ich gesagt, die Produkte auch nicht, ich kann das jetzt nicht,
Ich kann es schon starten und irgendwie so tun als ob, wie leider viele machen. Was unseren Namen.
Die hiesige Landwirtschaft ins Schaufenster stellen, aber in der Kühlzelle ist was anderes.
Aber ich habe gesagt, nein, das will ich nicht, weil da ist auch wieder mein
Kochlehrer, der hat mir dazu mal mitgegeben, tun, was man sagt und sagen, was man tut.
Das war uns vor seiner Sprüche, was er jetzt mitgegeben hat.
Das ist oft interessant, wie man das bleibt.
Und nachher dann habe ich gesagt, nein, dann lasse ich es einmal,
mache ich das nicht und will ich überhaupt jeden Tag kochen auf Nacht.
Die Idee war wieder verworfen.
Ja, ist wieder verworfen. Und dann habe ich mir lange schon einen Hofladen gehabt,
die Eltern haben lange schon Eier verkauft, auch direkt am Hof und haben da
auch recht einen guten Absatz gehabt.
Viele Leute, die hier kommen, die Eier zu kaufen und dann haben wir gesagt,
ja, da baue ich das ein bisschen aus.
Die Mama hat früher schon manchmal, weißt du, wenn sie mal ein paar Brokkoli
gehabt hat oder ein paar Zucchini hat sie da schon verkauft und und ab und zu
einen Saft oder einen Sirup eben.
Und dann haben wir das, haben wir gedacht, baue ich das aus,
und dann habe ich eben die Kartoffel angehabt, habe nachher auch die Rinder angeschaffen, und dann,
Die Rinder waren ein bisschen später, da war ich schon am Hof.
Da habe ich schon hier gearbeitet, da war die Mama schon krank.
Ich habe dann eben das ein bisschen ausgebaut, wollte zuerst schon mehr Produkte
machen, dann später eben die Rinder, weil ich auch Mischpakete von Rindfleisch,
von der Mutterkuhhaltung, angeboten hatte.
Jetzt mache ich es nicht mehr als Mischpakete, aber jedenfalls habe ich dann
vorzu die Produkte ausgebaut, aber irgendwie wusste ich selber noch nicht genau, wohin es geht.
Ich dachte dazu mal mehr in Richtung Hofladen, nicht, weil ich auch nicht wollte
als Koch jeden Abend in der Küche stehen, nicht, oder immer die Sonntage und
Samstag und du weißt ja, wie es ist, die feuchtige, ja,
ja, man hat ja Gastrofreunde, da geht es ja gut, weil die haben dann auch unter
der Woche frei, aber sonst wenn du an Familie und so weiter denkst,
da ist schon ein Koch nicht ganz ideal, sagen wir so, für ein Familienleben,
und dann habe ich mir auch noch nicht den Umbau da gemacht.
In Gai habe ich mich entschlossen, wirklich da in den Hofladen zu investieren,
also wirklich den Verkauf von Produkten, den verarbeiteten Produkten,
wie du gesagt hast, wie Ragu zum Beispiel, das richtig zu fokussieren und das dann in der Welt machen.
Und habe dann den Umbau hier gemacht.
Das war vor drei Jahren oder so.
Da kommen wir immer mehr in die Gegenwart.
Ja, genau. 2021 war das.
Wie hatten das vorher ausgeschrieben? Wie gesagt, den Hofladen hat es schon
immer mehr oder länger schon gegeben.
Es waren einfach die Leute vorbeikommen und gesagt, ihr habt ein paar Eier und
Eier verkauft. Das war schon wirklich ein Laden.
Ja, ja, das war so eine nette Hütte. Also früher haben sie geklingelt,
ja, sechs Eier. Das war ein bisschen umständlich.
Ja, erfolgreich, dass es für uns das umständlicher wird.
Ja, ja, genau, genau. Und dann haben die Eltern auch so eine Holzhütte gebaut.
Und du hast einen Tisch drin gewendet, Eier, Wechselgeld und dann Liste,
Preisliste und ein paar leere Schachteln und dann haben sich die Leute das erst bedient.
Im Prinzip vertrauen, ne?
Ja, ja. Das hat auch lange sehr gut funktioniert. Manchmal haben sie sich verrechnet
oder keine Ahnung, ein bisschen hat gefehlt, manchmal war ein bisschen mehr drin.
Das hat passiert, oder wie?
Ja, ja.
Oder weil ein wenig zweng, kann ich mir vorstellen, aber das mehr drinnen ist.
Ja, ist eher selten. Und wenn, dann war es noch ein, zwei Euro.
Und dann hat es immer mehr gefehlt.
Irgendwann hat da wirklich manchmal sogar 50 Euro gefällt an einem Tag.
Und du denkst, ich produziere Produkte, stelle dir da her im Vertrauensbasis
und dann werde ich da bestohlen.
Weil wenn einmal ein paar Euro fehlen,
hat jemand sich verrechnet oder hat jemand, manchmal kann auch sein,
dass sie, haben sie gesagt, jetzt habe ich mitgenommen, aber ich zahle sie das
nächste Mal, wenn ich gerade kein Geld im Sack hätte oder so, kann auch passieren.
Ich will gar nicht wissen, ob es wer war, sondern könnt es irgendwie in einer
Entwicklung festmachen, wo dieses das Vertrauen dann auch ein bisschen nachgelassen hat.
Das war so eine Phase dann, wo es auf einmal immer wieder geil gefällt hat.
War da gesellschaftlich, könntest du das irgendwo festmachen? Oder war es halt so?
Könnte ich nicht festmachen. Je erfolgreicher das war und umso bekannter das
war, umso mehr hat dann gefehlt. Wahrscheinlich.
Je weiter der Bekanntheitsradius.
Ja, vielleicht dann irgendwann hat das jemand erfahren, was kann ja sein.
Wir haben zwar eine gefälschte Kamera, so eine Fake-Kamera haben aufgehängt.
Achso, drinnen.
Die sind schon echt hier.
Achso, ich habe wahrscheinlich eine Grinste.
Da in der Hütte hatten wir noch... In der Hütte hatten wir eben so eine Fake-Kamera,
weil wir dachten, ein bisschen abzuschrecken.
Es kann ja sein, dass das immer nur dasselbe war, dass das immer ein Armer war.
Jedenfalls hat das dann nicht mehr so gut funktioniert, leider.
Und dann haben wir gesagt, einmal will ich mehr Produkte haben,
ich will eine größere Vielfalt machen.
Und so hat man auch gesagt, Je mehr Produkte verschiedene drin waren,
umso mehr hat es gefehlt, weil die Leute nicht imstande waren,
das zusammenzurechnen.
und ich will eine größere Vielfalt an Produkte anbieten und ich will das Stellen
ein bisschen unterbinden.
Und dann hat ich überlegt, wie kann das funktionieren?
Du kennst sicher die Selbstbedienungskassen, in die Richtung habe ich mal überlegt,
dass sie sowas machen mit der Selbstbedienungskasse.
Das ist das, was die Eltern im Prinzip auch gemacht haben.
Ja, ja, mit der richtigen Kasse, Kamera und so weiter.
Bin ich dann froh, dass sie es nicht gemacht haben, weil für einige ist der
Automat schon zu unständlich.
Bin dann eben auf den Automat gekommen und dann eben den Atomain da.
Aber hast du dafür immer probiert wahrscheinlich, oder?
Ja, ja, man hat so eine und so eine umgeschaut. Da gibt es ja auch Zeitungen,
was super, wenn du direkt vermarktest, gibt es direkt vermarktest,
wo du immer so Sachen siehst und dann informiert man sich halt und ja,
angebot gibt es jede Menge.
Mal schauen, was das Richtige für einen ist.
Und die Investition ist eine Kanzone gewesen. Die haben halt gekauft,
die haben halt vertraut, dass das die Zukunft ist, weißt du?
Und dann ist es eben genau ein Ding, dann bin ich aber schon dabei gewesen,
ein bisschen ungehebter Gedanke, war da noch Corona gewesen.
Und noch waren wir ja wieder einmal die, es hat ja Ortschaften gegeben,
wo noch die Leute bei den Bauern die Milch geholt haben, war ich wieder,
und die Nahversorgung ist wieder ein bisschen ins, ist wieder wichtiger geworden,
in dem Moment, dass wir kocht sind.
Während Corona. Während Corona, ja. Das ist, hat man gesehen, überall aufgeblüht.
Ja, ja, genau. Und alle, oh, das ist die Zukunft und so. Ja,
gefährlich, gell? Ja, gefährlich.
da komme ich leider zu. Ja, ja, und dann, mir gefällt, und mir hat einfach der
Gedanke, mir gefällt der Gedanke,
dass man einfach Bruder aufgestellt ist am Hof und auch ein bisschen eine Sicherheit
hat, eine Ernährungssicherheit.
Das ist schon ein Hintergedanke, weil wenn ich jetzt ganz viel Hennen habe und
morgen kriege ich kein Hennfutter und dann sieht es bald einmal nicht mehr gut aus bei mir.
Aber wenn ich Kühe habe, wenn ich Getreide habe, wenn ich Eräpfel habe,
wenn ich Gemüse habe, wenn ich eingelegte Sachen habe, wenn ich Speck im Keller
habe, da kann schon noch etwas passieren. So schnell,
wäre das nicht fertig.
Und die Gedanken sind auch während Corona dann ein bisschen steck.
Ja, hat sich das entwickelt. Man muss schon auch etwas vor Ort haben.
Mein Urgroßvater hat immer gesagt, Getreide hat er immer ein Jahr voraus gehabt.
Hat mir der Vater dazu. Also einmal ein Jahr Sicherheit, weil es kann ja mal was passieren.
Und das ist eigentlich früher in der Zeit, wo sie eigentlich oft zu wenig zu
essen hatten, der hat immer ein Jahr vorausgetreide.
Und heute haben wir den Kühlschrank zwei Tage und dann ist,
in der Stadt, wenn kein LKW kommt, dann ist in zwei Tagen wieder Supermacht
leer und dann schauen wir mal raus.
Aber das ist spannend, weil das ist ja, weltweit geht es nicht nur um Lebensmittel.
Während Corona hat man es gesehen, diese ganzen Just-in-Time-Lieferketten,
weil keiner halt mehr Lager, alle
bestellen Just-in-Time und wenn da alles zusammenbricht, dann steht alles.
Du kannst keine Elektroradeln mehr kaufen, weil es alle Teile,
im Endeffekt vom Radeln nur noch den Reifen, hast du dann alles andere liegt da irgendwo.
Ja, ja, da kommt kein LKW, das Lager ist kein LKW. Und wenn das aber nicht funktioniert,
dann ist man froh, wenn man was verbracht hat.
Und das ist schon auch ein bisschen ein Hintergedanke von mir,
dass mir das gefällt, einfach ein paar Tags gestellte sein.
Für uns ist es logisch, wir haben alle genug zu essen gehabt.
Aber es gibt Leute, mein Tata hat auch alle genug zu essen gehabt,
aber in seinem Alter, von mir die Schwiegermutter zum Beispiel,
hat gesagt, sie sind schon oft hungrig aufgestanden vom Tisch.
Kann mir das ja nicht vorstellen. Kannst du dir vorstellen, man hat nicht genug
zu essen. Bei uns da, ich glaube, du bist in der Welt, du hast sicher in anderen
Orten das gesehen, aber bei uns da, dass man nicht genügend Zeit hat,
kann man sich gar nicht mehr vorstellen.
Aber dass das so sicher ist,
mit den Krisen, die wir heutzutage haben,
glaube ich nicht. So sicher ist das nicht, dass wir alle in so ein Lebensmittel
von Südamerika und von China,
überall herkommen. Das ist ja schon schwierig, was im eigenen Land produziert wird.
Wenn wirklich, keine Ahnung, man hofft ja nicht, dass etwas passiert.
Aber was nutzt mir die Nudeln, wenn sie in Süditalien sind?
Oder ich brauche vor Ort etwas zu essen.
Und da ist ja ein bisschen, da habe ich mich auch hinentwickelt.
Das führt dann quasi zu Vielfalt auch wieder.
Genau, ja, ja.
Weil die Spezialisierung so von abhängig ist in der Rolle.
Ja, ja, ja. Ich sage jetzt, wenn jemand auf Milch spezialisiert ist,
dann hat der im Stadl voll Heu, der kann schon auch lange Milch produzieren.
Ja, wenn das Futter quasi am Betrieb produziert.
Ja, ja, genau, wenn das Futter produziert. Bei uns, bei den Hühnern ist ja am Betrieb fast keins.
Das wollte ich gerade sagen, bei den Hühner, beschreib es mal vielleicht bei
euch, bei den Hühner, weil das ist ja, produziert ihr das Futter nicht?
Nicht selber jetzt in dem Fall.
Nein, produzieren wir nicht selber. Nein, das ist minimal, ein bisschen Getreide,
was ich eins streue und ein bisschen Stroh.
Aber sonst das Allermeiste müssen wir dazukaufen, weil wir fast alles eigentlich hätten.
Das ist ganz oft einfach so ein System, wo man dann, ihr seid der Produktionsbetrieb
im Endeffekt, und verkauft es nicht.
In dem Fall habt ihr einen eigenen Vertrieb auch noch, das heißt,
den Vertrieb habt ihr auch noch.
Aber das Futter wird einfach wirklich zugekauft.
Hätte man bei uns auch nicht die Möglichkeit, oder wäre es sehr schwer möglich, das anzubauen vor Ort.
Die Soja-Beks bei uns, sowieso nicht.
Aber da habe ich eben eine Mühle hier verachtet, die alles von,
habe ich auch noch gefragt, das ist ja schriftlich, alles von,
also Soja kommt aus Italien und das Mais kommt aus Deutschland,
also schon alles europäisch.
So ist Italien, wir sind ja in Italien.
Nein, wir sind ja in Italien. Wir sind ja in Europa. Wir sind ja in Europa.
Nein, dass es europäische Zutaten hat, weil mir das schon interessiert,
will ich das Mais-Soja auf ein Brasilian-Camp.
was er in den Regenwald durchhackt. Aber nein, das sind nicht Versprechen und
das glaube ich auch nicht, dass das regional produziert wird.
Der All-Sagent-Ton-Lin, irgendwann muss er sich verlassen können.
Ja, ja, eben, weil es schriftlich gibt und das ist ja auch eine renommierte
Firma, da habe ich eigentlich keinen Zweifel, dass das nicht passt.
So, jetzt dieser Hofladen, also jetzt sitzt man ja quasi in der Stuben,
oder wie sagst du zu dem Ort? Stall.
Das war der Stall. Das war der Kälberstall früher, ja.
Ja, das war, war das gleich beim, da wirst du jetzt das, was du heute,
nicht heute, also was du jetzt in der Gegenwart kochst, da sitzen noch eine
Gäste, vorhin ist der Hofladen.
Genau, ja.
Wie hast du das, diese Investition, wie hast du das aufgebaut?
Also war das gleich der Beit, das, wo wir jetzt sind?
Nein. Gar nicht. Nein, schon, logisch, die Unterfangungsarbeit und so und die
Decken und so habe ich alles mitgemacht.
Das war alles dein Arm.
Aber ich wollte hier eigentlich nur Lager haben. Ja, ich wollte anfangs sogar
weiter mal den Boden machen.
Ich habe mir gedacht, oh, da lassen wir die Betonplatte und nur als Lager funktioniert es gut.
Aber dann habe ich mich zu Glück überzeugen lassen, den Boden mit reinzumachen.
Und dann habe ich angefangen, die Regale gehabt und habe meine Produkte, meine Sachen gelagert.
Und habe ich eben noch gar nicht an das gekochen gedenkt.
Weil eben war ich voll auf der Hofladenschiene. Ich mache jetzt viele Produkte
und verkaufe die super gut.
Und das ist mein Geschäft nachher. Weil als Alternativ sind die Hände.
Die Hände logisch auch nicht weiter.
Zusätzlich als zweites Standbein mache ich die Produkte am Hof. fett.
Aber da können wir erzählen, was ich ganz im Anfang gesagt habe,
die Leute waren gefährlich gewesen, Corona. Das ist perfekt.
Hofleuten, das kommt bald bei Meeren. Das Regionale ist wichtig. Das ist wichtig.
und danach der Einkauf ist dann ein bisschen anders.
Da bin ich ein bisschen, ich habe mir mal gedenkt, dass das besser läuft,
die Eier verkaufen ich super und darf ich gar nicht, da muss man erst einmal
auch noch machen, so viele Eier abhofft zu verkaufen, wie es sich da jetzt.
Das ist schon über die Jahre sich entwickelt, schon von meinen Eltern und so weiter.
Aber die anderen Produkte, bei der lokalen Bevölkerung, weil ich dachte,
die werden das kaufen, schon ein bisschen, aber auch nicht in dem Umfang,
wie wir das vorgestellt haben.
Dass ich das verkaufe. Weil ich habe mich da eingelaggt, habe ich auch zu reden für die Leute.
Das ist super und das musst du machen und dann verkaufst du gut.
In der Beratung, ich würde es ja auch kaufen, nur ob es dann wirklich,
sagen du es schon, ob es dann du ist, die Frage.
Ja, ja. Es gibt sicher keinen Kunden bei mir, oder glaube ich nicht,
dass der, sicher jeder Kunde hat schon mal was gekauft, außer Eier.
Dann kaufen sie immer ein paar Nudeln oder das oder das, ein Stück Speck oder,
Kaminwurzen oder sowas, aber nicht jedes Mal.
Eben?
Ja, nicht jedes Mal. Ja, ist halt so. Hät versteht, ist halt so.
Und noch nicht sagen, dass das sich nicht so, es läuft gut und passt nicht,
aber nicht so gut entwickelt, wie immer das eigentlich vorgestellt gehabt hat.
Dann muss ich sagen, bin ich auch froh, dass man, dass ich neben dem Hofladen,
der eben, was ich jetzt gemacht habe,
die Hühner gehabt habe und dann eben gerade den richtigen Zeitpunkt,
wo ich die Stelle abgezahlt hatte und noch eine Möglichkeit hatte,
eine Kohlfinanzierung von den Hühnern auf hierhin, weil sonst hätte ich schon
zu gehalten gehabt mit der Investition, was ich da gemacht habe.
Kann man sagen, was das war?
Ja, da habe ich ungefähr bei den 400.000.
Euro ausgegeben. 400.000 Euro? Das heißt, du hast da quasi in den Bestand,
in den Stall, quasi die Wände freigelegt,
Das Boden gezogen. Ja, da waren wir mit dem Bagger herinnen.
Und dann haben wir viel selber getan.
Ein Kollege von mir hat einen kleinen Bagger gekauft und dann da ausgepackt,
das Material raus, alle Wände unterfangen mit Beton und alles neu gemacht.
Die decken alle, nicht alles ins Holz aus unserem Wald, alles beim Kollegen,
derselbe Kollege hatte ja eine Sorge, da haben wir alles geschnitten,
das Holz und dann wir eingefahren.
Ich sage immer, das Leben ist so teuer wie die Leute, die man nicht kennt,
also die 400.000 Euro waren nur viel viel mehr gewesen, wenn man nicht viel
hätte, auch selber machen können. Ja, ja, logisch.
Ja, ja, es ist alles unter Denkmalschutz auch, haben da, einen kleinen Beitrag von Denkmaland.
Aber ja, ja, jedenfalls.
Da kommt schon was zusammen.
Ja, ja, da kommt schon was zusammen. Wenn dann alle sagen, der Automat ist aber
teuer, der Automat geht schon, da hat man mal 30.000 Euro gekostet.
Das ist im Verhältnis jetzt nicht so viel, zum ganzen Rest.
Aber ich sehe auch, die Investition, die muss nicht in 10 Jahren geschrieben sein.
Sicher, du musst es ja mal irgendwie zahlen, aber das ist ja eine Investition
für, da hat ja mein Sohn auch noch was. Wenn ich einen Kartoffelkeller gebaut war.
Die Wand gibt es schon eine Zeit. Der Rest wird auch noch ein bisschen halten.
Ja, genau. Das ist ja eine Investition in den Hof, was auch langefristig ist.
Es ist gebraucht, der Bauer ja nie keinen Grund kauft.
Wenn er das in zehn Jahren anzahlt, sagen wir so. Da könnte ja keiner bei uns
gründen, ich weiß nicht, wie es sonst ist, aber bei uns einen Landwirtschaft
im Grund kaufen, das schaffst du nicht, das in dein Leben wieder reinzuholen.
Das ist halt, weil du an den Hof glaubst und willst den Hof weiterbringen,
deswegen machen das die Leute bei uns.
Waren es wirklich Landwirtschaft? Es gibt Investoren, die Gründe kaufen,
aber das hat halt andere Gründe.
Andere Gründe, weil sie hoffen, dass die eine andere Zwecksbestimmung kriegen.
Aber wirklich, eigentlich ist es ein Erdberuf. Du musst sowas eigentlich erben,
damit du wirklich in der Zeit, wo du dann Arbeitstag Geld verdienen kannst.
Wenn du das kaufen musst, hast du einfach Nein,
Gibt es nicht. Das kann natürlich nicht möglich sein.
Und dann überhaupt mit dem, was du dann auch wirtschaftest. Wir haben eine teure
Investition und dann wenig Ertrag.
Wie sagst du das? Es gibt ja oft, das gibt es ja überall, wo sie einen Hof übergaben machen.
außerfamiliäre Hofübergabe. Zum Glück. Wo wir eine junge Familie,
da gibt es ja überall Leute, wo ältere Menschen sind, wo es keine Nachfolger
haben, wo es dann einer jungen Familie die Chance geben und denen auch relativ
billig sozusagen ihnen lassen, den Hof.
Wenn sie dann auf die Alten schauen, das sind ja super Erfahrungen.
Die Geschäftsführerin von der Perspektive Landwirtschaft, die organisieren das
in Österreich, die außerfamiliäre Hofnachfolge und schauen, dass da von außen
auch Leute kommen, ist eine Südtirolerin. Ah, so.
Da siehst du mich so nach Zack. Die haben sich Expertise träumt.
Südtiroler sind schon immer gefragt. Das war als Koch auch gut.
Weil das war schon bei Südtirol, war schon gefragt.
Vielleicht in Australien kennt
man sie nicht, aber Schweiz und so weiter haben sie alles von Südtirol.
Das hat schon gut funktioniert. Genau, dass man die Stelle kriegt.
Machen wir da jetzt, ich würde sagen, von der Zeit her. Du hast jetzt gerade
den Hofladen gebaut. Das war 2000, was hast du gesagt?
Irgendwann 120.
Warnein 20. Sag einmal, da hast du jetzt diese Investition, du würdest sagen,
du hast ja gedacht, ja, ich verkaufe jetzt Eier, bauen wir dann eine Vielfalt auf.
Zu diesem Zeitpunkt, was hast du da schon alles am Betrieb gehabt,
das was du hast verarbeiten können?
Ja, eh fast das Gleiche wie jetzt.
Also, dazu haben wir ja auch.
Also, die Eier, logisch, die Hühner, dann habe ich die Mutterkühe gehabt.
Mutterkühe, gleich kurz, zum Beispiel Mutterkühe, für alle, die nicht wissen,
was Mutterkühe sind. Ja, genau.
Eine Mutterkuhhaltung ist, wo das Kalb darf bei der Mutter bleiben.
Also bei uns, die Rinder werden zwar auch künstlich besandt,
weil die Herde zu klein ist, um meine Stier zu halten, wäre nicht wirtschaftlich.
Nein, aber auch nicht so wirtschaftlich. Und dann besandt man die Kühe,
das Kalb, was auf die Welt kommt, darf bei der Mutter bleiben.
Darf dann immer die Milch trinken und bleibt eigentlich das ganze Leben fast
bei der Mutter. Anfangs habe ich sie direkt vom,
vom Euter weg zum Metzger gebracht. Klingt jetzt hart, aber das war also fast
ein Jahr bei der Mutter dabei.
Und danach wird die Kuh trockengestellt, also da tut man das Kalb weg.
Entweder bringst du Metzger oder man nächtet das noch etwas weiter, bevor man es willkt.
Aber ohne Milch dann halt?
Ohne Milch. Ja, weil die Milch bräuchte ja ein Kalb nur ein paar Wochen.
Das ist ja auch reiner Luxus. Ein Jahr lang Milch, das kriegt kein Kalb,
außer in der Mutterkuh halt.
Also da ist ja oft das Kalb fast größer als die Kuh.
diese Aufnahmen, wenn sie dann trinken, die schlagen immer mit dem Kopf aufs Euterhof.
Und dann hat die Kuh klappt fast auf hinten, weil das Kalb groß ist.
Die hören nie auf zu trinken. Die würden nie aufhören. Weil logisch, ist ja gut.
Würden sie nicht lassen. Das Stillen würden bei uns auch viele Kinder nicht lassen.
Entsprechend lang würde die Mutter Milch geben.
Ja, logisch, das lautet dann schon nach. Dann braucht es wieder eine neue Trächtigkeit.
damit wieder die Milchproduktion in Schwung kommt.
Ja, genau. Und dann werden die eben geschlachtet.
Und dann haben wir das Fleisch da
vermarktet am Hof. Haben da Mischpakete angeboten. Kölbfleisch dann, ja.
Ja, das ist dann so Vitellone, hast du auf Italienisch, Jungrind ist das,
weil Kölb ist nicht mehr.
Rind ist auch nicht, das war so ein Mittelding. Und dann haben wir Mischpakete
gemacht, also das ganze Viech auch geteilt.
Haben faschiertes Braten, Schnitzel, Golasch, Steak.
Ja, das war's. und Knochen.
Und Suppenfleisch. Mischpaket. Das war das Mischpaket, ein Rind.
Das hat ungefähr zum Fixpreis verkauft. Das ist auch gut gegangen.
Haben dann 20 Euro in den Kilo genommen dazu mal und hat super funktioniert.
Aber dann, wenn man will, bei den Rindern bleiben.
Jetzt verkauf ich es wieder.
Ja, jetzt hole ich weiter aus. Jetzt mache ich immer Mischpakete,
wenn man Fleisch vermacht und bleiben. Das ist überhaupt schon die Frage.
Warum das ist.
Ja, ja. Ich mache jetzt Verkauf wie in einer Metzgerei.
so, wir haben einen tollen Metzger im Dorf, der schlachtet es mir, der tut es mir auslösen,
dann kriege ich es dann, zum Beispiel, jetzt an den Ring geschlachtet,
dann habe ich Wurstfleisch, also verschirrt es, bringe dann von mir eingefrorenes
Schweinefleisch, was ich noch von den Schweinehanden, als ich im Dezember geschlachtet
habe, bringe es runter, dann macht er mir Frankfurter,
Hauswürste zum Beispiel, das sind bei uns die traditionellen Hauswürste oder
Fleischkäse, zum selber aufpacken, macht mir alles der Metzger auf diesen Termin,
und dann mache ich da einen Verkaufstag, so ein Pop-Up-Store, heisst es.
Ah, das heisst du konzentrierst den Verkauf dann?
Ja, genau. Ich habe dann alles hier, ich habe dann das ganze Tier hier,
verschiebt von bis alles, habe dann die Würste, die frischen,
habe den Fleischkäse, habe die Hauswürste.
Ich glaube, jetzt werden ein paar die Ohren spitzen.
Ja, genau. Und dann schreibe ich das und schreibe das aus, schreibe da,
das ist an dem Tag, keine Ahnung, von 16 bis,
19 Uhr oder so, und da was alles gibt, eine Liste, und poste das in meinen Status und,
schicke es meinen Kunden, und dem ist, ja, es ist sehr gut gegangen,
also eigentlich fast zu gut, weil ich habe jetzt den Ochsen weggetan,
kürzlich, und wollte dann, dann habe ich gedacht, ja, jetzt probieren wir das
so, den Verkauf, weil jetzt ist es ja nicht so schlimm, wenn mir was übrig bleibt,
kann ich es verkochen, wenn man faschiertes bleibt, dann kann ich Würste machen,
sonst kann ich breiten, dann kann ich alles verwenden, ja, der hat sich dann den ganzen verkauft,
Ich bin so überlaufen worden. Mir ist dann nur ein Kaiser-Teil geblieben und
zwei Steaks, was ich der Freundin versprochen habe, was ich kriege,
weil sie zurzeit schwanger ist.
Und wenn sie das Kind kriegt hat, dann bin ich eigentlich schon fast am Termin.
Deswegen ist es recht interessant bei uns. Wie ich davor gesagt habe,
der Sohn ist ja auch krank, eine hochschwange Frau und ein kranken Sohn.
und dann Kälbchen, was ich muss schlafen. Und du nimmst Zeit. Ja, ja, das geht schon.
Das ist immer, wenn ich mal Zeit nehme, wenn ich leichter Weilen sein,
dann schaffen wir es nie.
Danke an euch alle.
Wenn du schon hier hinkommst, da ist schon eine Ehre für mich.
Ich kann doch mit dir quatschen.
Dann haben wir so viel vorbestellt und sind dann auch hier hingekommen,
genau, einen Termin. Ja, da ist alles weg gewesen.
Ein paar Würste, wie gesagt, sind wir von Ochsen und sonst nichts. sein.
Und deswegen, ich dachte, ich habe da schön Fleisch übrig, dass ich jetzt kann
mit dem Menüabend ein bisschen kochen. Aber jetzt muss ich schon bald mal den
nächsten Weg tun, aber dann heimlich.
Wenn ich dann komplett in die Gefriere, dass ich dann kann, dass ich es verwenden kann.
Das hast du auch für die...
Nein, ist super gegangen.
Aber das ist ein spannender Zugang. Weil ich habe es letztens nämlich in einer...
Deswegen habe ich mir das die Ohren ein bisschen gespitzt.
Ich habe von der Barheilskette von den Mischparketten jetzt wieder ein bisschen weggegangen.
Und deine Strategie war jetzt quasi einen Hoftag machen. ihr kommt zu mir,
da könnt ihr euch dann kaufen, was willst du, geht dann auch entsprechend alles weg. Oder das meiste?
Ja, ja.
Und du hast die Arbeit, alles ist in einem Tag.
Ja, ja, und alles ist weg. Nein, nein, aber das mache ich bei alles so. Fast bei alles.
Also das mache ich so beim Schweinefleisch, dann backe ich ein Brot alle zwei
Wochen im Holzofen raus.
Ein Brot auch wie das auch noch?
Ja, ja. Priatlan heißt das bei uns.
Was man heutzutage, Priatlan?
Priatlan, ja. Also das mache ich alle zwei Wochen im Holzofen raus. Ja.
Und zum Beispiel auch beim Hühnerwechsel,
bestelle ich die Leute auf Montag her. Ich sage, wenn das das wählt,
dann müsste das da kommen.
Wenn das das Fleisch wählt, dann müsste das da kommen. Wenn das bei mir essen,
dann müsste das am Donnerstag am Abend kommen, weil ich koche am Donnerstag am Abend.
Oder wenn es wollt, also wenn wir die Hühner austauschen, also die haben wir
ungefähr ein Jahr und danach müssen wir die wechseln, weil das ist eigentlich
normal im Lege-Hähne-Haltung, dass die... Die Leistung entspricht.
Ja, die Leistung, dann haben wir schwache Schalen, etwas, auch nicht so schön
sind in der Einkaufstasche, wenn die Eier kaputt gehen und so weiter.
Und da schaffen wir es eigentlich fast, also im Frühjahr, eigentlich fast alle
beim Wechsel, also fast 2000 Hühner bekommen wir es so weg.
Das heißt, ich habe eine Broadcast-Gruppe auf WhatsApp und dann schreibe ich
das aus, es gibt wieder Hühner am den und den Tag und dann schreibe ich um 19
Uhr oder um 21 Uhr, also wenn es dunkel ist, dann müssen sie kommen und dann gibt es der Hühner.
Und dann mein Vater macht die Bürokratie und kassiert und wir fangen die.
Oder wenn es Finster ist, dann kann man sie ja nur so aufklauben.
Da sitzen sie ja hin, dann kann man sie ganz gut mitnehmen.
Dann kommen die Leute mit der Kiste vor den Händstall, kriegen ihre Hühner rein
und nehmen die mit am Hof.
Der eine nimmt 5, der andere nimmt 30. Das sind Bauern. Alles Bauern.
Die nehmen wir das mit am Hof?
Ja, ja, weil die legen ja noch super. Für die Hofproduktion,
für die eine, die zehn Hühner hat, die sind ja perfekt für den.
Das ist ja geil, das habe ich noch nie gehört.
Ja, ja, das machen wir alles so. Also und im Frühjahr schaffen wir es,
weil sonst die Alternative ist, LKW wieder aufladen, nach Italien runter.
Und dann werden sie schlauchten. Dann wird ja druckend gemacht.
Ja, ja, keine Ahnung, oder Chicken McNuggets.
Ich sage auch, oben kommt die ganze Hühne raus.
Rein und umgekommen.
Und kommt dann jetzt auch so.
Ohne Abfall.
Deswegen ist ich keiner.
Aber das ist ja was mega. Das heißt, so habt ihr im Prinzip die Hühner eine zweite Nutzung.
Ja, eben.
Und eigentlich ein zweites Leben.
Ja, genau. Weil die dürfen dann, manchmal viele Höfe dürfen sich ja bleiben,
bis sie der Fuchs packt. Sagen wir.
Oder der Marder. Wirklich? Ja, ja, weil viele...
Welcher Hof kannst du das jetzt aus der ökonomischen Rechnung leisten,
dass er dann 2.500 oder 3.500 Hühner neben den neuen 3.500 Hühner...
Nein, nein, nein, bei den kleinen Hühnern. Achso, bei den kleinen Hühnern.
Also wenn ihr nur noch 10 Hühner habt, die dürfen ja oft leben,
bis sie für die Suppe gebraucht werden.
Bis sie erholt, bis es umfallen.
Ja, genau. Und dürfen eigentlich ein tolles zweites Leben haben.
Deshalb habe ich das auch probiert auszubauen.
bekam so sehr viele Hühner weg. Und da ist ja, da dürfte kein Notfall in der
Nachbarschaft sein, da ist die Straße zu.
Da stehen Autos von hier bis da oben hin. Da ist ja Wahnsinn,
was da ein Auflauf bei uns ist.
Und warum funktioniert das jetzt bei dir und woanders? Ich meine,
ich kenne es jetzt nur von dir. Macht bei dir den Unterschied?
Ich weiß es nicht. Es ist total logisch, das muss ich einmal entwickeln und
die Mundwerbung und hin und her.
Nein, das ist genau der Grund.
Es ist ja super angepasst. du kriegst eine Henne um ein Euro oder zwei Euro,
wenn man jetzt noch vielleicht verlangen hat, für die, und wenn die drei,
vier Eier legt, dann ist die schon gezahlt eigentlich, die Henne,
und die leg ich ja noch ein paar hundert.
Zweihundert Eier, das finde ich jetzt gerade,
Die hat ja schon bei mir so viel gefressen, die vier Eier legt sie ja sowieso,
deswegen, das ist ein super gutes Geschäft für mich und ein gutes Geschäft für
die Leute, die die Henne holt bei uns.
Und für die Henne auch?
Ja, für die Henne auch, ja.
Okay, also für alle Leute, was ist das zuhören, sagt es mir bitte,
wo das in Österreich schon gemacht wird, weil ich hätte es halt zum ersten Mal. Das klingt logisch.
Ja, das ist ja perfekt. Das ist schon ein bisschen Bürokratie,
weil logisch, das muss auch das Nachverfolgbar sein.
Ich muss auch noch Salmonellproben machen, dass ich auch sage, das ist ja nein.
Welche Möderzettel?
Hätte man irgendwie überall verteilt und dann der Tierärztliche die...
Aber es ist möglich.
Ja, es ist möglich. Das ist bei uns so möglich. Ich glaube, das war es nicht,
wie es in Österreich ist, aber das...
Also finde ich jetzt gut. Jetzt sag noch mal kurz zur Hühnerhaltung,
damit wir das auch gehabt haben. Welcher Art und Weise der Hühnerhaltung habt ihr?
Wir haben Freilandhaltung.
Freilandhaltung? Ja, genau. Was bedeutet das?
Also Freilandhaltung ist, also der Auslauf ist ein wichtiges Kriterium.
Bei uns hat jede Henne 4 Quadratmeter Auslauf.
Ist übrigens im Bio dasselbe der Auslauf.
Und dann gibt es Vorschriften, wie viel, zum Beispiel, jede Henne muss 20 Zentimeter
Sitzstange im Stall haben, wo sie dann können sitzen.
Dann Futtertrag müssen die gewissen Zentimeter pro Henne, das gibt's Vorschriften,
wo sie das eigentlich vorschreiben.
Dann haben wir zusätzlich noch, was noch nicht vorgeschrieben ist bei uns, einen Kaltscharaum.
Das heißt, das ist an den Stall angebaut, ist so ein Sandplatz.
Ein Wintergarten. Wintergarten, ja.
Ich glaube, es heißt sogar in Österreich, ich glaube, es heißt sogar Wintergarten.
Ja, wir haben schon auch Wintergarten. Ich weiß nicht, das ist bei uns zu Ed-Vorschrift,
aber wird da eigentlich überall gemacht, auch mittlerweile, weil es kann ja
immer sein, wir hatten immer Zeit mit,
Geflügelgrippe, dann darf man sie nicht ins Freie lassen. Dann können wir sie
wenigstens im Wintergarten lassen.
Und im Winter, was macht die Henne, wenn es so schnee? Was tut sie draußen?
Sie gehen zwar ein bisschen raus, aber wühlen und so ist im Winter bei uns nichts.
Das können sie dann im Wintergarten machen. Genau, das haben wir.
Jede Henne hat einen gewissen Platz im Stall. Die Nester und so weiter ist alles
laut Vorschrift zu bauen.
Bio macht es ja nicht,
Was du Bier machen wir nicht, weil ich glaube, es wäre für uns nicht eine große Umstellung.
Ich könnte vielleicht im Stall ein bisschen weniger hin, aber wir haben ja eigentlich
das eigentlich großzügig.
Ich weiß nicht, ganz viel würde es nicht enden von der Haltung bei uns.
Man müsste halt, es wäre schwer, die Hühner herzukriegen, Bier.
Das ist ein bisschen ein Aufwand, hört man hat von anderen. Wäre sicher auch
machbar, aber hast du nicht so ein großes Angebot, wie konventionelle Hühner herzukriegen.
Und Futter wäre kein Problem. aber dann den Absatz sehe ich ein bisschen schwieriger.
Also das finde ich, Leute.
Ja, weil du einen gewissen Mehrpreis haben musst.
Und mir viel Bio ist bei den Leuten nicht so wichtig, wenn sie den Menschen kennen.
Weil sie kennen den Menschen, die vertrauen mir. Ich denke zum Beispiel,
aber Fleisch, das ist ja ein sensibles Produkt.
Wenn jemand bei dir Fleisch kauft, dann musst du schon vertrauen zu dem Menschen.
Wenn du bei dir einen Kartoffeln kaufst, dann denkst du, ja,
der Eröffel wird ja schon der Richt.
Aber Fleisch freue ich mich schon, dass die Leute bei mir Fleisch kaufen,
du hast ja schon vertraut zu deinem Metzger, wo du dein Fleisch kaufst.
Und genau, auch bei den Kackenlern zum Beispiel und so weiter,
die Leute kennen mich ja, meine Kunden nicht,
jetzt vielleicht bei den Kackenlern kennen wir nicht alle, aber die,
die bei mir die anderen Sachen kaufen, die wissen ja, wer ich bin und wissen,
wie ich arbeite, die sagen bei uns das ganze Jahr haben wir die Kühe draussen
und haben die Focken und Schaugen, ob ihr immer möglichst ein schönes Leben zu bieten,
und haben auch Vertrauen in mich und deswegen kaufen sie meine Produkte.
Sicher die einen und die anderen wäre es sicher interessant,
auch wenn du in Handel bist, wo die Leute nicht kennen, wäre es sicher vielleicht
auch interessant, aber die Frage ist allem, wählen sie den Mehrpreis,
den ich noch verlangen muss, für die Sachen?
Zahlt sie das?
Ich habe auch so die Hypothese, dass jetzt nach fünf Jahren Podcasten und allem,
was ich bis jetzt gesehen habe, dass gerade direkt im Handel ist,
Bio, schon eine Nummer, aber gerade in der Direktverwaltung ist Labels,
jetzt nicht nur Bio, Labels eigentlich nicht so interessant.
Es ist wirklich das Gesicht, die Nähe und dass ich die persönlich kenne, dass ich weiß.
Ja, genau, weil ich auch gesagt habe, beim Roten Haar, weil du das angesprochen
hast, bin ich nur bei den Eier dabei.
Ich könnte ja mit allen Produkten dazugehen oder könnte ansuchen,
ob sie mich dann aufnehmen.
Aber wahrscheinlich hätte, könnte ich ja mit allen machen.
Aber da habe ich eigentlich konkret noch nie so viel, weil ich verkaufe eben
am Hof und da kennen mich die Leute. und dann ist es für mich nicht so interessant gewesen.
Also ja, das ist
Quasi nicht mehr handelt zu kommunizieren. Ja, eben, das ist ja uns das Label,
wie du sagst, vielleicht gibt es Bio-Label und so weiter, aber das ist das Einzige,
was wir eigentlich haben.
Und jetzt, weil du sagst, Freilandhaltung,
240 Eier pro Hähn pro Jahr,
Wie findet sie die Eier und wie kriegt sie die Eier alle zusammen?
Die müssen ja über den ganzen Haufen bleiben.
Kannst du mir nachher helfen? Nein, die legen schon zu Glück die meisten in den Nest.
Also wir haben den Nester, die sind ein bisschen höher gelegen als der Rest
und da gibt es dann so einen kleinen Vorhang.
Abgedunkelt ein bisschen und dann geht seine Angelegenheit, die fast alle im Nester.
Das heißt, die müssen da quasi durch den Schnee die Eier suchen.
Da ist ein Nester und da rollt das Ei dann hinten runter, schon ein bisschen
nach hinten, da ist ein Förderband und dann schalten wir ein und dann kommen die Eier.
Also im Stall tun wir eigentlich fast nur kontrollieren.
Also im Stall, der unten geht man nur zu schauen, ist die Luft gut,
geht es den Hügel an den Tisch, haben sie Wasser, haben sie Futter.
Und alles, was halt nicht im Nest gelegt wird, was wirklich wenig ist,
das ist halt der Stallverlust.
Ja, ja, die klappt man halt ein bisschen. Im Sommer kriegen das die Focken und im Winter.
Ja, ja, ja, dann schlagen wir es immer noch auf.
Warum? Ich habe mir immer gedacht, es gibt das ist wie, ich lege jeden Tag ein
Ei, am Sonntag auch mal zwei.
Am Sonntag hat sie frei.
Am Sonntag hat sie frei.
Ja, das wäre das Richtige. Ja, man sollte 80% Legeleistung haben.
Also 100 Hände sollten 80 Eier legen.
Das wäre so über den Schnitt, den man sollte einhalten.
Ist das ein guter Schnitt?
Ja, wenn du das über die ganze Legeperiode hast, ist man zufrieden.
Dann kommst du eben auf diese 22.
Ja, genau. Am Anfang können Sie auch mehr legen, also gibt es auch bis 90,
über 90 auch, aber dann lassen Sie wieder ein bisschen nach und sollte sich...
recht unter 80.
Genau, und das geht dann aber mit zunehmendem Alter runter.
Und dann werden die Schalen schwächer und so weiter.
Und jetzt wieder zurück zum Hofladen. Was von den Eiern finde ich jetzt,
die Eier selbst, die Cockerland selbst, finde ich jetzt bei euch im Shop,
was noch? Oder was macht ihr noch mit den Eiern?
Ja, eigentlich unsere Nudeln, was wir auch selber machen. Also da gibt es auch
einen Automat, das muss ich jetzt wieder nachproduzieren.
Was heißt es selber machen? Ich mache das wirklich selber, die Nudeln?
Ja, ja, in einer Nudelmaschine und dann trocknen.
Du hast echt eigene Nudelmaschinen? Ja, ja. Ach, leck mich.
So ein Ding, weißt du, so ein Bonferino, also so italienische,
das ist ja schon ein bisschen ein Ferrari für die Nudeln.
Eine italienische Nudel, ja. Super, natürlich. Nein, die sind in Italien.
Der eine Second-Hand an die Idee kriegt. Ein super Angebot gewesen,
jetzt habe ich die Idee gekauft.
Logisch, die, ich weiß nicht, wie lange, da muss ich mal ein ganzes Leben Nudeln
machen, dass ich die gezahlt haben.
Aber manchmal kaufen wir natürlich etwas, was geil ist. Weil du denkst, das ist schon...
Ich glaube, bevor ich auf Startdruck da bin, haben wir beim Equipment geredet, oder?
Ja, genau. Ich verstehe dich. Du denkst, das ist jetzt ein Gelegenheit,
jetzt kauf ich mir das. Man muss sich auch mal was gönnen.
Und wenn man sich dann ein Arbeitsgerät kauft und nicht...
Man kann nicht nur arbeiten, man muss sich auch mal was gönnen.
Ja, ja. Aber wir gönnen uns dann eine Nusikmaschine.
Ja, wenigstens. Ja, ja. Ja, genau. Eben, eine Nudel machen wir auch selber aus den Eiern und sonst.
Mehl haben wir selber.
Also wir haben Getreide auch.
Jetzt kommen wir als Spezialisierung auf die Vielfalt. Ich würde es ja quasi
in dem Gespräch so zusammendenken, dass wir dann zum Schluss bei dir in der
Kuchen stehen dann irgendwo.
Das heißt, um da jetzt den Kornix herzustellen, du hast nebenbei noch Getreide,
du hast jetzt Schweinln, du hast inzwischen Ochsenmast oder Wüstung Richtung Ochsenmast.
Du hast ganz viele Sachen selber am Hof. Gemüse auch.
Gemüse auch, Kartoffeln.
Und wenn wir jetzt zu den Nudeln gehen, die bei dir im Webshop sind,
dann haben wir bei dir die Nudeln mit deinem Getreide.
Mit meinem Getreide und meinen Eiern.
Salzbergwerk für Salzen hast du kein Salz drin.
Ein bisschen Wasser brauche ich, weil rein mit Eiern haben wir es noch nicht
geschafft. Da gehen sie nicht aus. Wasser.
Wasser, eigenes Wasser. Nein, ist gemein. Ist gemein.
Bürgermeister Wasser. Ja, ja, aber das ist alles von uns. Das Gleiche ist beim Brot.
Zum Beispiel hast du auch mein Mehl. Ist ja fast noch Mehl drin.
und unseren Sauerteig, dann die Gewürze kaufen wir, das haben wir nicht geschafft,
selbst schon zu pannen, aber das ist ja ein kleiner Teil.
Meine Philosophie ist schon, wenn ich etwas mache, das Gleiche ist,
wenn ich koche, wenn ich ein Gericht mache, das wirklich die Hauptzutaten von
mir sind. Das Gleiche ist im Hofladen und so weiter.
Wenn ich was, zum Beispiel, wenn ich, wie gesagt, einen Ragout,
die Tomaten, die muss ich auch kaufen. Die kommen auch nicht von da.
Aber die Hauptzutaten ist von mir, das Fleisch, das Gemüse und die Zwiebeln
und der Wein, die ich verwende, und dann die Tomaten machen und die Tomaten,
das muss ich halt auch kaufen.
Aber das Hautding ist...
Es macht ja keinen Sinn, weil irgendwann wird es halt wieder Extremismus wahrscheinlich,
wenn man es jetzt so hart formuliert. Wenn du jetzt mit aller Gewalt alles da hast,
Ist es auch nicht möglich.
Kann man machen, aber es ist halt wahrscheinlich für eine Nische spannend, so ein Experiment.
Ja, da muss man vielleicht ganz was Besonderes haben. Aber für mich...
Ja, ja, die Nudeln haben wir schon so extrem. Zum Beispiel.
Weil Nudeln ist so, das ist 100% Zense. Ja, ja.
Aber das hat mich schon früher angefreut. Weißt du, wenn man oft kocht, auch früher für uns.
Dann kocht man etwas, du denkst nicht lang, dann sitzt du bei den Tisch und
dann schau dir, ah, schau mal, das ist für uns und das ist für uns und das Fleisch
für uns und die Kartoffeln und die Eier und das Gemüse.
Dann hatte ich schon dazumal einmal Freude, dann habe ich gesagt,
ah, ja, das ist alles für uns in den Hof. Alles, aber hat es.
Inwiefern hat dich da so, jetzt sagen wir mal, jetzt auf deine Kochhut kurz
aufsetzen, so Sachen wie der Rezepte mit der Nordic Cuisine oder der Töllerer
mit einer alpinen Küche oder sowas, wo du halt wirklich schaust,
hat dich das da beeinflusst?
Weil das war ja so in deiner Kochzeit.
Wie immer schon mit der alpinen Küche.
Der Töllerer mit der Alpinen Cuisine, also dass man sagt, alles war auf dem Umkreis.
Und der Rezepte hat es ja auch so gemacht mit der Nordic Cuisine,
die waren halt brutal lokal.
Die haben halt wirklich alles, die haben halt dann Ameisen genommen zum Würzen und so weiter.
Aber war das da für dich auch? Weil das hat eine gewisse Ähnlichkeit, nicht?
Ja, ja. Meinst du so beeinflussen? Ja, sicher, da kennt man die Geschichten.
Ich höre uns von Noma da in... Ist ja das, was du gesagt hast.
Ja, ja, der Noma, genau.
Ein Rezept ist das. Ah, ist ja der Koch. Ja, ja, das hat mich schon so ein Mikrig
am Rande. Hat mir auch gefallen. Aber ja, hat mich vielleicht auch beeinflusst. Ich weiß nicht.
Man muss ja nicht mit aller Qualität irgendwo eine Verbindung herstellen.
Nein, nein, eben. Mir hat das ja dann gefallen, wenn man kommt mit den eigenen Sachen.
Was kochen, nicht? Man muss auch da Abstriche machen, weil mit meinem Dinkel,
ich habe die Sorte, die ich habe zugekauft, das ist keine Hybrid-Sorte,
das ist ein biologischer Seigut.
Und das ist ein Wintergetreide, also das sähe im Herbst aus.
Und dann, wenn es gut geht, oder bis jetzt eigentlich immer,
tue ich nichts bis zur Ernte.
Das läuft auf im Herbst. Im Frühjahr hat das einen Vorsprung zu den Beikräutern
und zum Unkraut, weil das dann schneller wächst.
Und dann Juli, August, Dreschmaß und braucht nichts drin inzwischen.
Und dann hast du auch für die Getreide auch nicht sehr ein Eiweiß,
wie heute gibt es ja die Pizzameele, wo du kannst so auseinanderziehen,
dass man kann durchschauen, fast durch den Teig.
Ja, hochgezüchtet. Also hochspezialisiert auf Pizza.
Ja, ja, genau. Ja, ja, das gibt es ja. Und dann wundern wir uns,
dass die Leute alle Blutintolerant und alle Handkrankheiten kriegen,
mit den hochgezüchteten Lebensmitteln.
Logisch, mit meinem Dinkel kann ich jetzt nicht so ein Brot machen,
so ein geiles Set, wie andere machen auf Instagram.
Ich mache halt das Brötchen, das funktioniert, das wäre gut,
mittlerweile hat er ein bisschen Zeit gebraucht, das wäre gut.
und dann mache ich halt das, was man halt kann. Man muss halt,
was kann ich, man muss nicht auf Biegen und Brechen alles machen,
man muss halt schauen, was kann ich machen und so halt, man ist gut.
Das ist halt so wie meine Philosophie. Das ist auch ganz gut,
wenn ich so Menü schreibe, beispielsweise meine Menüabende,
Es gibt schon viel das Gleiche, aber ich wechsle ja die Gäste.
Nein, es gibt nicht das gleiche Menü. Aber zum Beispiel, jetzt wird es halt
im Winter, was soll ich, wenn ich Gemüse mache?
Ich habe Karotten, ich habe Sellerieknolle und ich habe Lauch im Keller und
Rohnen und dann gibt es halt das in aller Varianten. Und kein Erb-Ber-Sophie.
Ja, ja, Erb hat er nicht eingefroren.
Das stimmt, kommst du eher eingefroren. Ja, ja, oder Zwitschgen,
ich habe nicht eingefroren und bin schon ein bisschen vorbereitet.
Aber man muss, was du sagst, man muss ein bisschen mit der Saison arbeiten und
dann entsprechend auch mit der Lager-Technik.
Ja, aber fürs Menü ist aber eigentlich einfacher fast, was zusammenzuschreiben.
Weil ich in die Zelle sage, was habe ich mehr, Fleisch? Ja, hätte man nicht
gewählt, wie man mehr Rind machen, aber das Rind habe ich alles verkauft,
deswegen werde ich jetzt noch ein bisschen Schwein geben, bis ich das nächste,
schlacht, weil gewisse Leute sagen, sie mögen nicht Schwein,
sie mögen Rind, obwohl ich eigentlich ein paar auch schon bekehrt habe,
na deins essen wir, dein Schweinefleisch essen wir.
Ja, Schwein ist ja nicht gleich Schwein. Ja, ja. Was hast du für welche?
Ja, das ist schon einfach ein Nachbar von mir, der züchtet die.
Das ist, glaube ich, Petren und Duroc gemischt.
Ich weiß es nicht genau. Der schaubert möglichst schwarze, also schwarze Flecken.
Die kannst du auch ausgelassen.
Ja, genau, weil sonst kriegen sie einen Sonnenbrand. Der ist schon am Anfang aufzupassen.
Die kleinen Ferkel, die muss ich auch ziehen an den Hirtenpuh,
also an Strom, muss ich die erst anlernen und dann bei der Sonne.
Ich bin schon auch mit Sonnencreme nachgelaufen, den Schweinen.
ja, weil manchmal hätte ich gerne.
Wirklich gerne Füttel ja,
Weil da hat man den Ohren meistens ist dann Doppersäule, also das,
was wenn sie schon rot sind, draufkommt,
muss man schon ein bisschen anpassen, das sind alles so Sachen man muss erst
lernen früher waren die Schweine, wo ich heim die Küche habe, die waren in so einem,
Glitsch drin, sagt man mir.
Kosten?
Ja, ja, das war normal. Das war die Schweinehalter. Das hat mich auch am Anfang
nicht gestört. Das ist ja so.
Wenn du nichts anderes kennst, das normal ist.
Das könnte ich mir heute nicht mehr vorstellen, wie ich das ganze Leben winzig machen.
Ja, das ist halt schon was lernt.
So wie wenn ich nicht einen Auslauf habe, meine Schwester hat mich beeinflusst und hin und her.
Da muss man auch lernen und umlernen. nicht? Überhaupt ist Almen so gewesen,
nicht? Was ist das Almen so getan?
Und nachher etwas anders zu machen, ist schon ein Prozess.
Ja, genau. Ja.
Ich meine, wenn ich... Nein, es ist einfach etwas zu anders.
Ah, was habe ich denn? Fleisch? Ja, gut. Nach Vorspeisen mache ich jetzt Almen.
irgendwie gefüllte Teigtaschen, Tortelloni oder irgendwas, mit verschiedenen
Füllungen, weil da wäre ich am meisten gelobt für die Vorspeisen,
hätte ich gesagt, ich müsste vorspeisen machen.
Gut, dass du damals gleich auf die Gasstelle in Australien um bist, zu den Vorspeisen.
Ja, gut, da haben wir nicht so schöne Vorspeisen, da haben wir auch noch Nudeln mit Garnellen.
Irgendwann muss man es lernen.
Ja, genau. Also Vorspeisen, das ändert mir auch leichter und mache meistens
was drunter, keine Ahnung, Ronen oder Kraut, eine lange Kappe in irgendeinem
gedünschtes Weißkraut oder Ronen oder Rote Rüben, Räumen, ja, Rote Beete.
Ja, Rote Beete, ja,
Genau. Und dann die Halsspeise, mache ich irgendein Fleisch mit der Beilage,
meistens ist Kartoffeln und Bein, weil sie Hone hat, in aller Varianten hat, Tät und Gemüse,
und Nachspeise, ja, meistens irgendeine Frucht, die sie in Gefahren haben,
oder irgendeine cremige Sache, also ein Mousse oder,
ein Schaum oder sowas und irgendwas Teigiges, ein Knödel oder etwas Gebackenes oder so.
Das ist eigentlich recht schnell zusammengeschrieben.
Es ist jetzt kein High-End-Ding mit 15 Einverteilungen mit Pinzetten oder sowas.
Das hat mir aber nie gefallen. Könnte ich auch nicht so schön anrichten.
Manchmal, weißt du, Kollegen von mir, die auch Koch sind, die sagen mir dann
die Gerichte und ich denke.
Boah, das ist schon geil.
Nein, das gibt es nicht bei mir. Das bin ich auch nicht. Das muss ich auch nicht machen.
Mir schmeckt es, dass es gut schmeckt. Und wenn es halbwegs aussieht,
tut es schon, aber nicht so wie bei anderen.
Wann ist dir denn die Idee, du hast ja damals gesagt, du hast die Idee mit der
Hofschank damals verworfen.
Dann hast du jetzt gesagt, du hast einen Hofladen gebaut.
Der hat sich ganz gut entwickelt, Da wird gesagt, wir haben die Eier,
wir haben die Nudeln etc.
und du hast noch viele andere Produkte drin. Wann ist dann die Gewissheit gekommen,
Buschenschrank, Buschenschrank sage ich schon, Hofschrank, konnte man die Idee nochmal angehen?
Ein bisschen an die das beim
Bau schon berücksichtigt.
Du hast das nie ganz draufgegeben, oder?
Ja, ja, zum Beispiel wenn du draußen die Toilette gemacht hast für die Gäste,
für den Hofladen brauchst du keine Toilette.
Habe ich schon mitgebaut. Und ich nehm dich ein bisschen gedenkt,
mehr auf so Außenveranstaltungen zu machen.
so feste ab und zu, was ich heuer in Summe auch wieder machen will. Ein paar Mal. Oder ähm,
Die erste Veranstaltung, die da am Hof war, war von meiner Schwestern geheiratet
und ich hatte da noch ein Aperitif.
Ich weiß nicht, wie es bei euch geht, bei uns geht man meistens heiraten und
dann geht es irgendwo hin, da gibt es Aperitif.
Wie ein Mittagessen,
Da gibt es eine tolle Hand, da hat es meistens kalte Sachen,
ich habe das logisch ein bisschen besser gemacht. Dann habe ich noch ein Fleisch
im Buffet gemacht mit Schlutzern, mit Knödel.
haben das ja mich vorbereitet und haben dann ein paar Kollegen von mir kochen lassen.
Abanage? Irgendeinen komischen Namen? Ja, weißt du, ja.
Ja, das war eigentlich die erste Veranstaltung und haben eigentlich irgendwie
gewusst, wie will er passieren, aber nicht genau was, weißt du, so in der Richtung.
Und haben mich da ein bisschen das vorbereitet, aber genau, dass man da drinnen
nachher sitzend und da drin ist, weil ich mir zu dem Zeitpunkt nicht vorstellen kann.
Und dann haben wir eine Tafel gehabt von meinem Sohn, dann haben wir eine Festtische
da hingestellt und dann haben wir da drin eine Festtische gegessen.
Und dann haben wir gedacht, ja geht eigentlich schon. Und dann haben wir eine
gebrauchte Eckbank gekriegt, dann haben wir eine Eckbank reingebaut,
der Kollege von mir, der was Bagger fährt, Holz schneit und Tischler ist.
Ja, das ist alles der gleiche. Der beste Preis. Gib mir dann eine Nummer,
ich würde ihn gerne kennenlernen.
Genau. Da haben wir dann geholfen, das einzubauen und so weiter.
Sobald man gebrauchte Bank, gebrauchte Tische, gebrauchte Stühle,
schaut man dazu, was man nicht zu viel investieren muss, weil man dann nicht
weiß, wie es sich entwickelt. Ja, und dann.
Jetzt lasse ich das konkret, also am Anfang mit den Menüabenden,
da gab es auch wieder genau, also besser hätte es nicht sein können,
genau zum richtigen Zeitpunkt die richtige Fortbildung eigentlich.
Da hat bei uns der Bauernbund so eine Fortbildung angeboten,
die heißt zu Gast klein und fein, zu Gast ohne Angestellte irgendwie.
Ja, gab es da eine Fortbildung und da haben wir uns zwei Betriebe angeschaut
und ein bisschen auch die Theorie dazu gemacht.
Genau so Konzepte, ungefähr wie ich es jetzt betreibe. da.
Also da sind wir noch ins Fersental, noch neben Trient in Italien gefahren.
Da gibt es die Via Carpi, der hat da einen,
einen Betrieb, einen kleinen Bergbauernhof haben, wo sie auch Menüs anbieten,
genau fixe Menüs, die hat zwar ein bisschen mehr offen als ich,
weil ich mache das hauptberuflich, bei mir ist das eine Sache von vielen, was ich mache.
Und dann haben wir da das Konzept ein bisschen angeschaut, das mit dem fixen
Menü haben, weil das weiß man ja schon als Koch, ist ja super,
wenn du in Hotels gearbeitet hast, wenn du weißt, es kommen so viele Gäste und die essen, genau das.
Da kannst du dich auf das fokussieren, kannst du das vorbereiten.
Dann ist es noch ein bisschen besser wie sie, ist, dass ich alles zur gleichen Uhrzeit mache.
Also die Gäste kommen alle um 19 Uhr, da gibt es Aperitif, dann erkläre ich das Konzept.
Ich mache das Aperitif, ich stehe bei den Gästen, ich röre ein bisschen mit
ihnen und nachher mache ich eine Ansprache.
Es kommt gut, dass du in der Schule dann ein bisschen gelassen,
also gesellig. Es kommt alles zusammen.
Ja, es kommt alles zusammen.
Und dann erkläre ich ihnen ein Menü und erkläre ihnen ganz genau zum Beispiel,
was sie in Nudelteig, welche Zutaten drin haben, zum Beispiel bei mir Nudelteig
ist auch mein Eigelb, mein Inkelmehl und ein bisschen Salz.
Zum Beispiel, und das gefällt mir an die Leute, wenn jemand sagt,
was alles von unserem Hof ist, und dann sage ich so, jetzt bitte setz den Knüder,
dann sitzen Sie dort nieder auf den Tischen, und dann gehe ich in die Küche und koche ich.
Und danach komme ich noch mit einem Schnapseln und hole mir noch das Feedback.
Ein Feedback kriegst du auch gleich?
Ja, ja, logisch. Denen wir meistens loben, sie die Vorgspeisen nehmen.
Das ist schon cool. Der Kontakt zu den Leuten, hat, weil am Anfang sieht man
sie und dann am Ende nach dem Menü komme ich wieder und dann sagen sie, ob es geschmeckt hat.
Also in der Zwischenzeit sind es, also das ist kein Dauerbespaß und hier zu
erkennen inzwischen. Aber servieren und kochen, das machst du als du.
Nein, servieren, nein, da hatte ich schon jemanden, was mir hilft.
Eine fleißige Dame, was angestellt ist bei mir und was mir vielleicht hilft.
Ich habe mir auch ein paar rumgestellt, aber es ist, was sie zu schaffen hat.
Ein Vater, was mir vielleicht hilft, eine Freundin, dann noch ein paar,
drei Frauen mittlerweile was,
alle selbst vom Hof kommen, aber wie es früher war, weil die Kinder zu Hause
waren und jetzt zum Glück noch ein bisschen arbeiten müssen.
Aber du sagst, du schaffst schon, das sind Teilarbeitsplätze,
aber du sagst, du schaffst Arbeitsplätze auch hier.
Ja, ja, ja, sind alles Teilzeit, ein bisschen mehr, ein bisschen weniger,
aber die arbeiten hier beim Hof.
Und die sind auch voll dabei, weißt du?
Das ist toll. Die kennen einen Betrieb und die tragen meine Leidenschaft, die Miete hat.
Und das ist schon Und wie du gesagt hast, es kippt alles zusammen,
bei mir sind die Ungestellten, es hat mir alle zugeflogen.
In einem richtigen Moment hat jemand eine Arbeit gebraucht und ich einen Ungestellten gebraucht.
Das hat sich alles so viel guter gegeben. Und dann waren alle die richtigen Leute.
Da war super funktionieren und das war super machen. Ich weiß nicht,
irgendwie fliegen wir alles so zu.
Woran liegt das, glaubst du?
Ich kann es nicht sagen. Wenn ich schon Glück habe.
oder ich schaffe es auch dass sie eine solche Idee, die sie haben und die das
mittragen und ich denke, wenn ich in einer Arbeit eine,
wenn du siehst, dass dein Arbeiter was bringt und nicht auch arbeiten,
dass du halt gearbeitet hast.
Die Sinnkomponente. Ja. Ja, da kommt man schon viel, dass ich das auch sechne, oder teile.
Und nachher, mit ganzem Glück, fleißig, ein Arme wird sie haben.
Wie hat sich das da jetzt entwickelt? Also du hast zur richtigen Zeit den richtigen
Kurs besucht, hat Bauernbund gesagt.
Die Idee hast du schon gehabt, die Ausbildung hast du auch gehabt.
Das war auch schon da, weil du es eigentlich eh schon immer wollen hast,
aber du hast gesagt, dass du schiebst einmal auf die lange Bank.
Ja, ja, irgendwie.
Wie hat sich das dann entwickelt? Wie hast du das verkauft? Hat sich das umeinander gesprochen?
Bist du irgendwie gut jetzt auch noch in Social Media? Oder wie verkaufst du das dann alles auch?
Ja, das hat sich dann nicht gesagt, also der Kurs, der war im Frühjahr,
also ungefähr vor einem Jahr oder März oder sowas.
Und dann habe ich gesagt, nein, Sommer, wenn wir noch ein frisches Gemüse haben,
mal war dann Juli oder so, dann habe ich gesagt, nein, jetzt müssen wir anfangen, weil sonst,
ich wollte ja eigentlich schon letzten Mal irgendwas anders machen,
in einer anderen Form, aber bin froh, dass ich das nicht gestartet nenne, sondern,
noch die richtigen Inputs geholt dann, dass ich auch, weil wenn du einmal umfangst,
dann musst du irgendwo dabei bleiben, weißt du? Wenn.
Das ist dein Konzept, und man kann schon auf ihn ändern, aber ganz anders ist es komisch.
Wenn du mit dem startest, soll das schon irgendwo in der Richtung von mir aus bleiben.
Das Menü kann sich die Speisen sowieso ändern, aber das Konzept soll irgendwo nicht dabei sein.
Man kann es sicher ändern, aber es soll schon recht gut starten,
und sich erst entwickeln, wenn man schon gestartet ist. etwas im Mundwerber
gleich kackt, wenn es nicht gut startet.
Nein, das haben wir uns entschieden. Dann haben wir gesagt, den Tag starten wir.
Welcher Tag war das? Das war im Juli, am Donnerstag im Juli,
Mitte Juli, weiß ich nicht mehr. 2025. Also der letzte Sommer.
Und dann hast du ein Menü geschrieben und es zwei Wochen vorher veröffentlicht.
Das ist unser Menüabende.
Was du ja gesagt hast, im Internet hat die Seite von mir, wo ich das ein bisschen
das Konzept erkläre und die Hofküche und auch den Ablauf.
Und dann hast du es über meinen Status und über Instagram und Facebook ein bisschen,
mitgeteilt und das hat gleich funktioniert.
Also gleich funktioniert? So leicht? So einfach gibt es?
Ja, ich weiß auch nicht. Wie gesagt, mir fliegt alles zu. Das hatte ich noch
schon gleich voll gebucht.
Wie wird gebucht? Über ein Online-Formular hauptsächlich.
Also unter meinem Menü kann man dann ausfüllen und dann kriege ich eine Mail
oder die, die du kennst, schreiben wir bei WhatsApp. Wie hat die Webseite?
Die Webseite ist zum einen super aufgesetzt, also die funktioniert,
die ist performant, da hat es keinen Wagler und so.
Selber gebaut, bauen lassen. Ein Nachbar. Ist das der gleiche?
Nein, nein, nein.
Im Internet ist der nicht sehr kompetent. Das ist handwerklich gut, aber bei der Technik.
Okay, das ist nicht der gleiche. Ich würde ihn jetzt unbedingt haben.
Nein, nein, das ist eine Firma hier vom Ocht, die ist eben auch ein Nachbar und macht das gut.
Dann rufe ich ihn an, jetzt brauche ich die Änderung und so weiter.
Nein, nein, weil alles kann man nicht selber machen. Das hat man super gut gemacht.
Das heißt, buchen dann wirklich auf der Webseite?
Ja, hauptsächlich. Die schreiben mir dann und bekomme ich das auf meine Mail
und dann antworte ich ihnen, passt, Reservierung bestätigt.
Was sind denn so die meisten Fragen, was die Leute, wenn du da erklärst?
Da sind sie sprachlos alle. Nein, aber Fragen haben sie keine eigentlich.
Echt nicht?
Nein, dass sie mich was fragen.
Nein, die laden so einfach auf sich zu, kein Kippen auf ihr,
weil ich erkläre die Hucken.
Und dann sagen, wie machst du das mit dem und wie machst du das mit dem und
sonst irgendwas oder woher kommt das? Von der Landwirtschaft meinst du?
Du hast ja noch von den Produkten und so.
Nein, da haben sie eigentlich keine Fragen. Da ist es nur zum Zuhören.
Nein, eigentlich nicht.
Am Ende des Abends, wenn ich noch mit dem Schnapsel meinen Rumpen mache.
Ein Schnapsel ist immer dabei.
Ja, super Schnapsel von Südtirol wieder von dem Hof.
Ja, also an Klaren meistens, Marille, Zwetschge, oder manchmal habe ich eine
Vogelbeere, die habe ich auch gehabt.
Ja, ist schon ein bisschen zu sparen.
Dann habe ich eine halbe Flasche in meinem Foto gegeben. Und dann,
ja, Zwetschge oder Johannisbeere, der macht so ganz viele tolle Schnäpse.
Auch Liköre habe ich auch, weil viel am Lieber an die Schnäpse.
Ist auch von da?
Ja, ist halt von gleichem Betrieb, eben von Finchgau da ist der, was so Schnäpse macht.
Und genau, und dann fragen sie mich manchmal, zur Herkunft eigentlich gar nichts.
Mehr zum Kochen, nicht Würstchen gemacht oder solche Sachen mehr.
Was ist das jetzt genau, der Produkt? Weil das erkläre ich ja schon am Anfang.
Und das ist das, was die Leute am meisten fasziniert, wo ihnen die Produkte
erklärt und was sie aus den Produkten kochen. Das hat,
sehr viel vom Hof. Das fasziniert die Leute schon. Das hat etwas Besonderes
bei mir, weil gut essen kann man bei ihnen eigentlich in viel Achte.
aber die Produkte vom Hof das ist die Geschichte dahinter das fasziniert die
Leute man hört ja, man muss ja nicht Leute eine Geschichte verkaufen und ich
brauche nichts davon ich mag immer sagen, was ich tue, das ist genug,
und das gefällt mir und läuft ganz recht gut die ja schon am Abend immer ein
bisschen weniger Leute sind aber es ist ja eigentlich oft ausgebuchte Portische und funktioniert gut.
Was für die Sachen, die du da am Hof produzierst, verkaufst du nicht direkt selber.
Ja, schon zum Beispiel Gemüse hauptsächlich.
Also Gemüse geht auch in Handel?
Ah, ah, so. Ah, nein, nein. Ich verkaufe alles selber. Eingemann,
was ich jetzt mehr zum Kochen hernehme und nicht verkaufe.
Du bist ja direktvermarktet. Ich nehme jetzt die Küche dazu.
Ich verkaufe alles selber,
Also die Eier.
Also im Prinzip die Eier sind das Einzige, was nicht direkt ausschließlich da am Hof verkauft wird.
Genau, ja. Sie verkaufen alles am Hof, ja. Wow. Ja, ja.
Ich habe mir auch eine Frage aufgeschrieben, weil wenn ich das jetzt so sehe,
du bist jetzt Experte für Eierproduktion,
du hast Schweine, du hast Rindsviecher, du hast Gemüse, du hast Ackerbau,
kochen durst, Brotbacken durst, du bist Vertriebler, Du hast da direkt schon
gemerkt, du musst diese Etiketten für deine Glaserländer drucken und so weiter und so fort.
Wird man da nicht wirklich? Du musst halt auf so viele Sachen auskennen.
Und, und, und, wie geht sich das aus in einer Marille?
Ja, ich weiß nicht. Das geht schon. Ich weiß nicht, ich habe da alles gesucht.
Ich weiß vielleicht im Anfang, wenn ich da eingestiegen bin,
habe ich dann am Hof gearbeitet, habe ich die Eier gehabt.
Aber während du bei den Eiern bist, dann ist der Kopf ja frei.
Da kann man ein Podcast sehr gut anhören.
und man Eier sortiert.
Aber dann der Kopf kann ja weiterarbeiten, auch wenn da was anderes da steht.
Und dann funktioniert das irgendwie alles nebenbei.
Das ergibt sich ja ganz gut.
Ja, aber Lars, was ich zum Beispiel gehört habe in der Direktvermarktung,
die ganze Kennzeichnungspflicht, was dazukommt.
Die ganze Lager- und Hygienethematik ist für viele Leute eine echte Herausforderung.
Die Verarbeitung, dass man es halt richtig verarbeitet, entsprechend mit den
Räumen, die ganzen Vorordnungen, die es gibt.
Es wird ja immer mehr und mehr und für jeden Bereich, den du hast,
hast du ja wieder eigene Regeln.
Ja,
aber da hole ich mir schon auch Hilfe zum Beispiel. Zum Beispiel das HCCP,
zum Beispiel von Hofladen, die eine Freundin, was da genau in dem Bereich gearbeitet
hat und der hat mir das mit mir miteinander erstellt.
Nein, man sieht ja, was kann ich selber machen und was kann ich nicht selber machen. nicht.
Das ist wichtig, glaube ich, nicht alles selber machen.
Nein, nein, alles geht ja nicht. Nach Hause kann man nicht so viel machen.
Und du denkst schon, das kann ich gut selber, das mache ich.
Zum Beispiel bei den Etiketten oder so, war bei mir schon auch ausbaufähig.
Die könnten schon schöner und toller sein. Wobei, das wieder,
warum für den Handel wichtiger wäre, als für den Hofverkauf,
hast du von mir aus gesagt, sicher, am Hof wäre es schon auch schön,
wenn ein perfektes Etikett drauf ist. Sicher, die Sachen noch nicht drauf.
Ja, da hast du das Gefühl, dass am Hof das Etikett, wenn es irgendwann mal zu
perfekt ist, schaut schon wieder aus, wie ein Produkt im Supermarkt gekriegt hat.
Es gibt da irgendwo so diese Grenze, dass am Hof dann zu schön wird.
Ja, ja, kann auch sein. Das muss schöner sein, das könnte bei denen bleiben.
Dann sage ich einfach, ich habe mein Ziel erreicht, das darf nicht so schön sein.
Logisch, da hilft mir, ist ja
der Bauernbund und so weiter, was man da weiterhilft, was drauf sein muss.
Du hast den Bauernbund schon mehrfach erwähnt, der dürfte eigentlich
durchgehend positiv. Das heißt, ist da wirklich eine starke Unterstützung für die Landwirte?
Bei uns schon, ja. Ich sage jetzt nicht.
Dass es nicht so ist, aber ...
Wir brauchen jeden Bereich, zum Beispiel in Photovoltaik, da gibt es Beratung
in Photovoltaik zum Beispiel. Oder es gibt Kurse und es gibt ...
Ich glaube, bei uns können wir schon ganz gut zufrieden sein mit der Arbeit, was sie machen.
Immer der richtige Kurs zur richtigen Zeit,
Oder? Ja, genau. Da gibt es ja von Korinth-Schrift bis Buchhaltung oder Internet.
Da gibt es ja so viele Kurse, da kriegst du immer so ein Buch.
Für Weiterbildung, nicht nur Bauernbund, es gibt ja auch Weiterbildungen von
den Schulen, auch Angebote. Das kannst du ja durchplatteln.
Das ganze Jahr könntest du Kurse in alle Bereiche machen. Und das ist schon interessant.
Sicher, es war ein und das andere, ist allem etwas nicht so, aber ist ja menschlich.
Manchmal etwas nicht so gut funktioniert, wie man es gerne hätte,
aber im Großen und Ganzen haben wir schon eine gute Unterstützung mit dem Powerbomb da.
Ich habe mich jetzt davor gezeichnet schon irgendwo. Das eine,
was mich interessiert hat, die Mengen, die du produzierst.
Du hast ja Schwein, du hast Trimse, Gemüse, Getreide.
Wie entscheidest du diese Mengen?
Ja, ist ein bisschen schwierig. Ja, das ist schon ein bisschen schwierig.
Ja, das ist so vom Bauchgefühl ein bisschen. Auf der Antwort ist ein bisschen
schwierig. Ja, ist ein bisschen schwierig.
Ja, sag mal, die Rinder hat sich so gut ergeben, mit den, anfangs hat die drei Kühe dann vier.
Das heißt, mit 10 muss man nichts anfangen,
Oder? Wenn ich jetzt mehr hätte, dann ist es natürlich mehr mit der Vermarktung,
wenn ich mehr auf die Socken mache.
Dann hätte ich da ein bisschen mehr Arbeit, ein bisschen mehr Werbung,
ein bisschen mehr Marketing, dann würde ich vielleicht ein bisschen mehr auch verkaufen.
Aber durch das, dass man viel hat, weißt du, Nachher geht es auch ganz gut, wenn man,
viel verschieden ist und nicht zu grossen Mengen, weil dann kann es der gleiche Konsument kaufen.
Im Dezember kannst du bei mir Schweinefleisch kaufen und der gleiche kann dann
bei mir auch im Frühjahr dann wieder ein Rindfleisch kaufen und so weiter.
Wenn ich immer nur Schweinefleisch hätte, das kaufst du nicht das ganze Jahr,
aber für den gleichen Kunden ein grosses Sortiment bereitstellen,
das ist jetzt eine Frage.
Ja, doch, doch, definitiv.
Das funktioniert eigentlich ganz gut, Weil ich habe viele Kunden,
zum Beispiel irgendeine Kunden, die können bei mir essen, die kaufen bei mir
Eier, die kaufen bei mir Schweinefleisch, die kaufen bei mir Rindfleisch,
die kaufen bei mir Kartoffeln, die versuche ich schon ziemlich mit meinen Produkten. Das sind meine Fans.
Ich denke, das sind mehr Einheimische.
Ja, ja.
Also es ist nicht, weil du gesagt hast, Tourismusregion, Bus total,
aber es sind eigentlich mehr Einheimischen,
Was kaufen wir. Ja, ja. Ja, sicher, die Wertschöpfung von Tourismus bleibt ja
auch da. das Geld für die Einheimischen muss man ja auch sehen.
Es sind schon die Gäste logisch auch, was da kommen.
Erkennt man beim Hofladen den Unterschied. Die kaufen dann für 50 Euro von Käsespeck.
Käsespeck ist das Geschenk.
Ja, genau. Das sind schon auch gute Kunden, aber mehr.
Ich bin auch lieber nicht an die Einheimischen Kunden. Das ist das ganze Jahr.
Die Touristen kamen, und dann kommen sie vielleicht nächstes Jahr wieder.
Sicher, der braucht schon viel mehr.
Und in der Nebensaison kommen keine.
Wobei es die Nebensaison mittlerweile auch fast nicht mehr gibt bei uns.
Das ganze Jahr haben wir gestern mittlerweile. Schaffen sie es zu füllen,
ist auch besser, weil sonst in der Hochsaison ist schon ein bisschen was los da.
Deswegen kommen wir ja gerne in der Nebensaison, wenn es aus dem Schnee liegt.
Ja, jetzt ist gerade Olympia.
Ja, jetzt ist Olympia.
Ja, das ist dann auch nicht draußen ein bisschen.
Ja, ich fahre immer antizyklisch. Also gestern ist mir der Stau entgegenkommen, mit dem kann ich leben.
Das ist in Ordnung. Genau. Und die Menge dann nochmal zusammen.
Es entwickelt sich auch einmal, weißt du, oh, heuer hatte ich sechs Schweine,
habe ihn zu wenig, nehme ich nächstes Jahr zehn oder so.
Wobei ich jetzt mit den Schweinen in einer Grenze bin, mit den 15,
was ist ja, halt recht viel mehr.
In der Haltung von, wie es Heint betreibt, geht nicht recht viel mehr, aber es passt da.
Das heißt, das System, was du da jetzt hast, das ist eher sogar wirklich für
die Gemeinde, von der Versorgung her. Du hast das gut aufgebaut.
Du hast vorher nämlich noch gesagt, du hast jetzt ein Gastro da,
mehr oder weniger, ein Kuroko, Brotbackendurst, eine Direktvermarktung,
die immer offen hat eigentlich, fast durchgekommen hat, und vorher hat er noch gesagt, Event.
Ja, genau.
Ist das eine moderne Art und Weise, einen Hof zu betrachten,
mehr als nur quasi Müffi-Betrieb, bei dir ist es jetzt so ein bisschen Eis plus
Events, also du siehst den Begriff Hof,
das finde ich zumindest da am Standort viel breiter.
Ist das jetzt Diting oder ist das jetzt Aue?
Aue, ich fange schon an, dass ich, gell?
Aue, auch eine Entwicklung, die in der Landwirtschaft jetzt so kommt,
dass die Perspektive der jungen
Generation auf Landwirtschaft und was das sein kann, auch verändert.
Ja, ich denke, das ist stark personenabhängig.
Weil es gibt Leute, die super die Arbeit machen am Hof mit der Milch,
die du vielleicht direkt vom Arbeiten nicht so gut vorstellen könntest für sie.
Ich denke, das kann schon für viele Leute eine Chance sein, bei uns den Hof
so zu entwickeln, weil man folgt ja auch andere Höfe, die das so ähnlich machen.
Das ist ja heute kein Problem. Über Sozialmedien ist ja ganz interessant,
da schaut man sich auch seine und andere ab von den Veranstaltungen und so weiter.
Ich glaube, das ist sicher eine tolle Möglichkeit, den Hof wieder ein bisschen
ins Licht zurück zu gehen.
Weg vom reinen Produzent, auch zum Lebensmittelerzeuger, zum Lebensraum auch.
Zum Beispiel im Herbst war da eine junge Frau vom Ort mit einem kleinen Kind da oben.
Und die habe ich noch nie da gesehen bei mir. Die hat noch nie Produkte gekauft bei mir.
Und dann sage ich, hey, das tust du halt da. aber die Schweine,
die Freilandschweine sind schon nicht so schade, weil Schweine im Freiland,
das sieht man bei uns halt nicht so häufig.
Sie sind verschwunden aus der Wahrnehmung.
Ja, ja, meistens sind sie irgendwo in einem Stall drin oder,
ja, Freiland, die gibt es halt nicht so oft, die Schweine.
Und dann haben sie gesagt, ich habe im Dorf, da wird gesagt,
mit kleinen Kindern musst du hier zum Auslager gehen, weil das ist so nett.
Auch wenn sie jetzt nicht Produkte gekauft haben, die kommen noch her,
weil es ihnen die Leute gefällt.
Ihnen gefällt die Viecher und die Landwirtschaft und das freut mich auch.
man muss nicht unbedingt alles was kaufen, das ist schon schön, wenn der Hof wieder ja,
mehr geschätzt wird, etwa die Leute.
Glaubst du nicht, dass das irgendwann mal nach hinten losgehen kann,
wenn du zu berühmt bist, dass dann permanent nur noch Leute da sind?
Oder kannst du mit dem erleben, dass wenn immer was los war am Hof?
Es ist ja, du hast da viel hier, du musst dir auch für die Sicherheit garantieren, wenn es viel ist, oder?
Mühe Sicherheit, wenn man weiß ich.
Naja, wenn irgendwer einsteigt oder sowas, zu den Tieren reingeht oder sonst irgendwas.
Nein, das passiert eigentlich nicht. Nein, nein, nein. Die wissen schon,
wie sich Arzifieren ist.
Bei den Gesprächen kenne ich auch schon, so, dass die Leute halt dann auch nicht
wissen, was wir so mit Tieren umgehen, dann zu den Tieren halt zu mir gehen
und dann halt auch wieder was passieren konnte.
Oder über den Zaun steigen oder ins Wördeleine rennen oder so.
Ja, ja. Nein, das darf ich eigentlich nicht sagen. Das funktioniert schon.
Das funktioniert? Ja, ja. Nein, die wissen schon, wie sich arzifieren ist. Okay. Die Leute bei uns.
Also ohne Hoftafel, ohne weißt du, das funktioniert so unausgesprochen.
Ja, ja schon, weil die Tiere manchmal nicht füttern oder so,
haben die schon einen Schilder, weil sie das ja nicht wissen, die Leute.
Zum Beispiel, wenn sie mir wollten, was bringen und sage, ich bringe es für
die Schweine hauptsächlich Brot oder so.
Dann sage ich, lass es da und dann kann ich es anschauen und entscheiden,
gebe ich das meiner Tiere.
Weil die für ein paar denken, sie können schimmelige Sachen und alles,
schimmeliges Brot oder so, denken, die Leute können sich eine Schweine füttern.
Logisch, funktioniert nicht so gut. Das, was man selber nicht essen würde.
Nein, mit den Leuten, die funktionieren, darf ich nicht klagen.
Die wissen schon, wie es geht. Und sonst, der Mann ist ja auch.
Weiter muss man halt sagen, wenn es ja passiert, was nicht in Ordnung ist. Und nachher.
Was ich noch fragen wollte, weil ich es mir da gerade aufgeschrieben habe,
ich muss ein bisschen wieder hupfen,
du steigst jetzt, weil wir vorher kurz geredet haben über die Mutterkuhhaltung,
wo das Produkt ja im Prinzip das Kaibel ist, du willst dich jetzt auf einen Ochsenmast umstellen.
Jetzt haben wir natürlich einen lustigen Schmäh aufgeschrieben,
weil wir gedacht haben, warum hier zu Ochsenmast, hast du schon genug Eier?
Haben wir die Eier weggelegt? Das ist schon gut vorgearbeitet.
Einmal ein bisschen, leider.
aber warum jetzt von Mutterkuh hin zu Ochsenmast, was war da der Hintergedanke?
Hauptsächlich wegen die Trächtigkeiten, weil logisch du musst,
wenn du keinen Stier dabei hast, du musst ja auch sehen, wenn die Kuh zum Belegen
ist und ich bin eben zu wenig im Stall mittlerweile und dann habe ich ein Problem,
dass ich die Trächtigkeit nicht mehr hinbekomme, das sagen viele bei den Betrieben,
wenn sie zur Mutterkuhhaltung gehen,
das ist ja oft eine Nebenerwerbslandwirtschaft und so, da braucht es dich nicht
so viel im Stall, als wenn du Milchwirtschaft machst.
Und dann, ich nehme halt auch nicht den Tag eine halbe Stunde allein im Stall
zu stehen und in die Kühe zu schauen.
Das wäre gut, aber das finde ich leider nicht. Das bin ich dann vielleicht lieber
bei meiner Familie oder bei einer anderen Arbeit.
Und dann ist Ohrmasträchtigkeit ein Problem, dass sie dann lange die Kühe nicht getragen haben.
Und dann, glaube ich, wenig Kälber und dann ist das auch ineffizient.
Und es ist relativ eine teure da auch Fleisch zu produzieren.
Du fütterst die Kuh das ganze Jahr für eigentlich das Kalb und die Milch und
müsste eigentlich noch teurer sein als ein normales Fleisch.
Spannend.
Du hast das System eigentlich umgestellt, weil es mehr zu dem, wie du den Hof denkst,
Ja, eigentlich würde das Mutterkuh-Haltung ja ganz gut passen,
sonst zum Hof ist ja schön.
Ja, aber zu deiner Arbeitszeit wirst du es aufteilen müssen.
Das wäre ja toll, aber funktioniert das nicht.
Du bist ja Teil der Gleichung, nicht? Du bist ja Teil der gesamten Gleichung.
Ja, ja, logisch. Nein, eben, und wenn es nicht so gut funktioniert,
dann sagst du, was machen wir anders?
Und bei uns gibt es ja viel Milchwirtschaft, und bei der Milchwirtschaft hat
es viel Kälber, und dann sind die Kälber sowieso vorhanden hier.
Und dann habe ich jetzt zum Beispiel einen tollen Betrieb gefunden,
ich habe ihnen so einen Aufruf geschrieben.
Von einer Frau, die mir jetzt die Kälber haltet am Hof und auch austränkt,
so heißt sie haltet sie so lange, bis sie keine Milch mehr trinken,
weil wenn ich müsste, jetzt kleine Kälber, normal kommen die ja weg,
wenn sie noch Milch trinken, dann kommen sie hier hin, dann müsste ich ja dann
die trinken und dann gibt es auch viele Probleme mit Durchfall und so weiter
bei den Kälbern, wenn sie wechseln und sie sagt, sie hat die Kälber und ihr tut es ganz leid, die,
den Viechhandler mitzugeben oder die auf die Versteigerung zu schicken,
weil sie, ich glaube, die schläft ja fast bei den Kälbern.
Die hat da eine Leidenschaft für die Kälber und auch wenn sie sie,
gerade das, was ich vorhin gesagt habe, wenn ich eins muss, das ist das Erste,
was ich musste mit Flasche füttern, weil es eben so zu kalt hatte und ein bisschen klein ist. Ähm,
Die hatte so einen Bezug zu ihren Kälbern. Ihr Tät, war das ganz schade,
den Viechhandler mitzugeben, weil man hört ja keine Ahnung.
Wenn die mal weg sind, weißt du nicht, wo die hinkommen. Du schaust so gut auf
das und dann ist das Schicksal von den Kälbern offen und der hat eine Freude,
dass es vor Ort bleiben kann.
Der zum Beispiel tut mir den dann austränken, hat dann mehr Arbeit.
Was ich logisch erzähle. Aber logisch, du brauchst einen Platz und brauchst
auch die Zeit, dass die Tieren hat. und bis jetzt funktioniert es ganz gut.
Aber ich brauche ja nicht eine Menge.
Also du hast da quasi für das, dass du das machen kannst, entsprechend da auch
in deinem Umfeld die Möglichkeiten, dass das sinnvoll, so wie es für die passt, da umsetzen kannst.
Genau, ja. Das sind ja sowieso vorhandene Kälber und wie gesagt muss man nichts wegschicken.
Kann ich sie aber gleich gut nutzen. Und weil es für mich auch gut geht,
weil ich noch nicht mehr muss die Kürbel legen kann.
So funktioniert das, denke ich, ganz gut. Jetzt bin ich eben am Umstellen.
Das wird jetzt die letzte Kälbung gewesen sein, neben von den Kälbchen,
was ich gerade gesagt habe.
Und dann wir jetzt halt diese Kühe noch so lange die trinken und dann werden
wir sie in die Würstetieren.
Die nächste Veränderung.
In die Würstetieren. Ja, ja.
Und hast du bedenkt, dass das Ochsenfleisch dann später anders,
das ist ja wieder ein anderes Fleisch, ein anderes Produkt im Endeffekt,
dass es dann anders geht oder sowas?
Nein, nein, ist gut. Nein, nein, nein. Geht schon mehr. Nein, nein.
Sagen wir sicher, es gefällt Ihnen, die Leute gut, wenn nur die Kälbchen mit
den Kühen sind, was Kälbchen ist, ja schön, nett, toll, aber,
ich glaube, von meinen Kunden wäre da gekommen, die Kühe sind echter,
die Ochsen sind noch da und können freigehen, die Ochsen kann ich noch besser
auch mal in die Albe schicken.
Die Ochsen sind gechillt dann, oder?
Ja, ja, die Stiere sind schon noch in sie ihre Kräfte, ja, ja.
Vor allem die Kälber in der Mutterkuhhaltung, wenn sie auch,
weißt du, die haben nicht so viel, die drängt man nicht, wer hat,
die haben nicht so viel Kontakt zu den Leuten, dass wir,
muss aus einem Milchviehbetrieb. Und die können auch schon wie ein Nabich sein.
Und vor allem, wenn sie noch Hörner haben, da muss man schon ein bisschen aufpassen.
Und die Ochsen sind auch ein bisschen besser. Und weil sie dann kommen,
die kommen aus einem Milchviehbetrieb, die sind auch mit Hand getränkt,
da haben sie schon auch in Bezug zu den Menschen und sind dann ein bisschen feiner, umgänglicher.
Das ist wie bei mir, die Kälber bei uns, die haben ja oft hart fangen können
fürs Kälbermilch. nicht.
Man muss ja nicht ganz klar nicht hin, weil danach bin ich es immer nicht mehr gewesen.
Weil die sind eben durch das, dass ich auch nicht so viel im Stall war,
sind sie auch nicht so gewohnt, dass sie zu mir zu ihr gekommen sind.
Die haben zwar gefüttert, und dann sind sie gekommen, aber in der Weide wäre ich nie zu einem hin.
Ich hätte ja nicht gekocht hingehen und den streicheln. Weil ich einfach auch
mir die Zeit nicht genommen habe, muss man ehrlich sagen. Ich habe die Zeit
nicht genommen, den Bezug auszubauen zu den Viechern.
Und nachher hat das auch nicht so gut funktioniert. sind auch vor allem in Wild geworden.
Besonders wenn sie ausbrechen, ist es noch interessant. Ein Kollege von mir,
der, der alles macht, bei dir ist immer was los.
Einmal kommt ein Schwein auf die Straße, einmal kommen die Hühner,
bei mir büchsen durchaus die Viecher.
So ein Kollege kenne ich auch. Wir begrüßen dich da noch in Österreich.
Also bei dir ist immer was los. Dann kommen mal Hühner, dann kommen mal Schweine,
dann kommt mal ein Rindviech.
Wenn du Tiere auslöschst, dann Und wir haben ja keine große Straße, ganz nah, deswegen.
Es ist echt ruhig da. Ja, ja, wenn du jetzt an der Hauptstraße bist,
dann muss man schon vielleicht ein bisschen mehr aufpassen. Man muss halt das machen.
Was zum Standort das Herzen oft passt, was zum Standort ein bisschen passt.
Ja, ja, wenn bei mir da mal ein Schwein über die Straße runterläuft,
dann ist das ja ganz nett und dann begleitet ich es schon wieder.
Sag, wann hast du den Hof eigentlich offiziell übernommen?
Das war 2018, glaube ich. Ah, 2018 schon? Ich glaube schon, ja.
Wie war das da?
Ja, eigentlich nicht. Es hat sich jetzt viel geändert. Das war schon interessant.
Aber das haben wir eigentlich einen ganz guten Übergang geschafft. Der Vater mit mir.
Das war eigentlich auch wieder super.
Ja, das hat er auch super vorbereitet. Und er sagt, der, der am meisten arbeitet,
muss er am meisten schaffen.
Er hat gesagt, zuerst habe ich ihm geholfen und jetzt hilft er mir.
Er ist auch noch total ein Eier ausliefern und der hilft mir sehr viel.
Er ist 70 mittlerweile, aber fest in Eis.
Ja, der macht das auch gerne, der macht das auch gut, der hat den Kundenkontakt,
der hat mich gedacht, das ist ja auch sein Baby, das Freiland,
das hat ja eher aufgebaut.
Ja, logisch, der darf auch sein, das läuft ja gut.
Also er ist immer noch voll dabei. Ja, ja. Ich muss das Thema auch fragen und
nicht jetzt unbedingt so die Hintergründe, aber vielleicht für Familien,
die in einer ähnlichen Situation waren. Ich habe jetzt ja auch die Mama verloren.
in einer Zeit, wo in einer sehr intensiven Zeit, glaube ich auch.
Wie habt ihr das geschafft, quasi diesen Verlust auf dem Hof,
dass man damit umgeht und dass man mit dem dann halt auch weitermachen kann?
Was hat euch da durchgebracht? Was war da wichtig in der Zeit für euch?
War schwierig zu sagen. Am Anfang denkst du ja sowieso. Ja, ja.
es ist ja mit dem Krebs ein bisschen, kann man es ein bisschen vorbereiten oder
man weiß ja dann irgendwann ist die Diagnose, es wird nicht mehr ewig.
Ich will ja gar nicht so in das Private ein, sondern eher so was Abziehungsgeschäft.
Ja, man macht den Eintag nacheinander, dann wird es schon wieder besser.
Ich denke mir, das ist die Zeit.
Also ihr habt das gewusst, dass es irgendwann einmal so weit kommen wird?
Ihr habt euch gedanklich darauf vorbereitet?
Ja, kann man sicher nicht, aber irgendwo, ja, ja, sicher.
Also irgendwo mental zumindest,
Ja. Ja, ja, und dann ist das halt, und dann lebt man halt von einem Tag zueinander
und macht, irgendwie ist es auch gut, weil du musst die Arbeit machen,
weißt du, die Kühe, weißt du, wenn du jetzt ein Ungestellter bist und du hast
einen Trauerfall, dann huckst du daheim, du bist von der Arbeit daheim.
Ich kann mich krank schreiben lassen.
Ja, und weißt nicht, was die Tiere eigentlich nicht, weißt du,
aber du musst rechter, du musst sie die Tiere, du musst, weißt du,
und da ist ja wie in der Routine geboren, da ist schon ein bisschen halt da
in dem Moment, Die Kühe schauen gleich runter, weil ihr Heu alle Tage gleich hat.
Beruhigt das auch?
Ja, es ist mir in dem Moment schon ein bisschen beruhigend gewesen.
Die können einen Unterschied machen.
Ja, ja. Die anderen triffst du immer. Und jeder leidet mit dir.
Dann wissen sie nicht, wie redet ich jetzt mit dir.
Ja, die Viecher und bei der Arbeit, das gibt es schon auch ein bisschen...
Die Perspektive hat man nie gehabt.
Ja, ein bisschen geht. Du musst, da kommst du auch nicht in ein Lochfall oder etwas.
Du musst jetzt die Viecher, du musst die Eier ausliefern und du musst das weitermachen.
Und das hilft einem schon im Anfang ein bisschen weiter.
Da ist die Struktur das, was du tust.
Ja, ja. Denke ich schon, ja.
Und die Viecher.
Ja, ja. Und danach ist das, also Entschuldigung, was zu tun.
Nein, nein, ist nichts Wichtiges.
Nicht, dass jetzt Papa wirst und du.
Nein, nein. Da würde sie schon kommen. Das war ja nicht vertreten.
Das wäre interessant. Wie er sich entfindet. Ich frage mich nicht,
aber bei sich selber würde es vielleicht auch.
Genau, und dann machst du den Tag nach dem anderen.
Die Arbeitsleistung von der Mama haben wir ja schon Vorzeuge müssen ersetzen,
weil sie krank waren und nachher haben wir ja die Ungestellten gerade zusammengefunden,
was sind sie da geholfen haben.
Und so ist ja eigentlich nicht das Problem. Aber danach, dass jemand fehlt, das ist...
Aber hast du einen Tipp für jemanden, der vielleicht in der Situation gerade
ist? Weil ich höre immer wieder,
hast du da so nachträglich, was euch geholfen hat?
Ich meine, abgesehen von dem, was eh da ist, die Struktur, gibt es dir irgendwas,
was du sagst, das hat uns geholfen?
Schwierig. Du musst den einen Tag nach dem anderen machen, und dann wird es schon wieder besser.
Weitertunen?
Ja, weitertunen. Und ich denke, mein Gedanke war halt so, jetzt habe ich da
mein Leben, jetzt mache ich das Beste draus, und danach hoffen wir,
dass wir uns bald wieder sehen.
Ich denke mal, sie hat mir gesagt, ich tue nicht so viel arbeiten,
da habe ich noch nicht gefolgt.
Das war noch ein Ding von ihrer Ratschlag. Hat es den Müll gegeben.
Den Ratschlag?
Tue nicht so viel arbeiten wie ich. Und dann hat sie selber gesagt,
weil ich einen Alben gerne gearbeitet habe.
Sie hat schon auch einen Alben gerne gearbeitet, aber ich denke,
ich nehme mir ja auch an einem Wochenende mit den Kollegen weg und fahre mir das Meer und so.
Und wenn ich die Arbeit gerne tue, dann ist es ja keine Belastung.
Dann habe ich zum Glück keine Freundin, was für einen Hof kommt und der,
was dir auch gefällt. Und was nicht will,
was geht, wo hinfahren, was gerne da am Hof ist. Und dann funktioniert das ja ganz gut.
Und wenn man sich einen Alben wieder einmal drei Tage forschen,
einmal dorthin oder einmal eine Woche ans Meer und dann ist einmal das und dann
so Hauszeiten ein bisschen schafft oder einmal Skifahren geht oder einmal an den Berg geht,
einen halben Tag oder so, dann brauchen wir nicht zwei Tage die Woche frei.
Dann geht das schon ganz gut.
Bist du Bauer oder Landwirt?
Ich sage, ich bin Bauer. Landwirt ist ein deutsches Wort.
Ja, ja, ich sage Bauch. Oder Akronom.
Nein, Akronom klingt jetzt vielleicht ein bisschen.
Was bedeutet für dich Bauer sein?
Philosophischer.
Ja, sicher. Man braucht ein bisschen Philosophie.
Ja, ja.
Ich bin stolz, dass wir keine selben Produkte umbauen.
Dass wir Lebensmittel schaffen für meine Familie vor allem.
Und nachher logisch auch mehr, dass ich verkaufen kann. Und,
Das Leben mit der Natur, mit der Natur kann man schon sagen,
weißt du, in den Jahreskreisen so mitzumachen, ist schon etwas Besonderes und
etwas Schönes auch nicht.
Aber was für mich bedeutet, weiß ich jetzt nicht, aber...
Das, was dir ins Sinn kommt.
Ja, genau kann man alles sagen. Du kannst alles sagen, es gibt keine Verbote.
Nein, das Arbeiten im Jahreskreis ist etwas, was mir gut gefällt, weißt du?
Ja, so dass du dich auch einstellen musst, oder wie?
Ja, du weißt, Du weißt, jetzt ist noch Frühling, jetzt muss ich noch die Kartoffeln
herrichten fürs Säden und dann weißt du, es ist, weißt du, weil wenn ich in
einem Büro bin, dann tust du allem das Gleiche.
Vielleicht machst du einmal das Buch halt und dann machst du das.
Oder weißt du, irgendwie machst du allem das Gleiche.
Aber bei uns, es ist zwar das Gewisse, was allem gleich bleibt,
aber andere Sachen, was sich allem verändert.
Zum Beispiel gestern habe ich Ragu gekocht, morgen koche ich wieder.
Heute bist du da. Postast.
Aber bei mir ist, Es sind die gewissen Arbeiten, die gleichen sind im Tag,
aber es sind alle anderen, was man, zum Beispiel natürlich immer Ehrenpfel setzen,
da ist einmal Zimane, da muss man Heu einbringen, da ist Getreide,
das ist einfach spannend, da ist einmal Schlachttag, da ist einmal zu schlachten,
da ist einmal Fleischverarbeitung, das ist die Abwechslung, was mir auch gut
gefällt, vielleicht wenn ich allem ein ganzes Gleiche tat,
den ganzen Tag war es.
Schon ein bisschen langweilig.
Ja, wahrscheinlich.
Was glaubst du, was ist
Was ist aus deiner Sicht die Bedeutung der Landwirtschaft in einer Gesellschaft?
Und Nebenfrage, hat sie die im Moment, die sie haben sollte, die Bedeutung?
Ich glaube, sie hat sie nicht zurzeit. Den Stellenwert, den sie eigentlich sollte
haben, hat die Landwirtschaft zurzeit nicht. Die Anerkennung,
was sie eigentlich verdient.
Teilweise vielleicht hat sie recht. Teilweise auch.
Wir landen uns da. Ja, ist schwierig zu sagen. Weil mein Sonderweg,
das kann auch nicht für jeden funktionieren.
Das kann nicht jeder tun sein.
Ja, das kann nicht jeder. Aber das kann nicht für jeden funktionieren. Ähm...
Ich glaube, die Landwirtschaft vor Ort ist besonders wichtig,
überhaupt für die Ernährungssicherheit, wie der Foto dir gesagt hat.
Aber von sehen wir uns auch ein bisschen wegbewegt.
Teilweise. Wir produzieren jede Menge Äpfel, jede Menge Wein und relativ viel Milch.
Also, die drei Sachen würden uns in Südtirol nie ausgehen. Was zum Essen auch.
Was du trinken hast.
Ja, ja. Getamine. Ja, genau.
In breite aufzustellen, denke ich, war schon wichtig für ihn.
Wobei, du musst auch einen Absatz haben. Das ist die stolze Sorge für jemanden.
Du machst ja, wenn du ein Getreide machst, was tue ich noch mit dem?
Wenn du es nicht da kaufst, was tue ich mit dem?
Es ist schwierig, das auch unter die Leute zu bringen. Ich glaube, selber haben wir.
Aber die Entwicklung von der Landwirtschaft ist vielleicht nicht ganz ideal gegangen.
Weil wir uns alle auf etwas fokussiert haben. Wir haben gesagt,
jetzt machen wir leider das. Was
auch gut funktioniert hat. Das ist wie Milchwirtschaft, wir machen das.
es hat schon gut funktioniert für die Betriebe, aber wir haben uns selber ein
bisschen die Vielfalt haben uns genommen, nicht selber.
Ich denke, es sind ganz viele Sachen, ich habe mich jetzt zwei Generationen
aussetzt, eine Generation, was ich jetzt wieder umhebe.
Ist ein bisschen schade, aber ich verstehe auch die Entwicklung,
ich will jetzt nicht sagen, dass die Entwicklung nicht richtig oder die Entscheidungen
für die Leute falsch waren, aber es ist schade, dass wir uns so ein bisschen spezialisiert haben,
Ich denke, wir haben so viel etwas Besonderes mit dieser kleinen Landwirtschaft,
was wir uns da erhalten haben bei uns im Land und die Nächste und so weiter,
das ist ja nicht anders mit vielen Betrieben, die noch funktionieren und wir
können nicht auch biegen und brechen gleich sein wollen,
wie Betriebe mit 500 oder 200 Kilo oder Ackerbaubetriebe mit hunderte Hektar.
Wir haben einfach etwas Besonderes und müssen uns auch, wenn wir das Besondere
erhalten, aber wir, dafür fragen wir nicht wir.
funktioniert es auch mal ganz gut, aber auch, weil ich,
ein stabiles Standbein habe, mit den Legehennen habe, weißt du,
nachher kann ich leicht reden.
Das ist bei euch so ein bisschen die Brückending gewesen zwischen dem alten
System und dem neuen System in der Vielfalt. Die haben euch drüber gebracht,
die Hähne haben euch drüber gebracht.
Die haben mich in der Direktvermarktung mehr gebracht, weißt du,
und nachher hat sich das so ein bisschen entwickelt, ja.
Genau. Aber man fragt mich jetzt, wie die anderen tun sollen,
nicht? Da muss ja jeder für sich eine Lösung verändern.
Ich glaube, Ich glaube, dass der Titel wirklich passt, also die Spezialisierung
auf die Vielfalt und das, was du jetzt gesagt hast, das ist jetzt quasi die
Vielfalt in der Spezialisierung, das muss dann jeder wissen, was sich selber tut.
Genau, ich will nicht sagen, dass ich das Patentrezept, bei mir funktioniert
es immer ganz gut, aber das ist schwierig.
Wichtig ist schon, die Prietearzustellen für die Landwirtschaft.
Wo wird der Betrieb in zehn Jahren stehen? Wie wird er da ausschauen? Wir nähern uns dem Ende.
Ja, nicht viel anders, denke ich. Ich hoffe, dass es gut geht, dass,
meins,
Gar so eine Vision, in einer eigentlich nicht mehr, muss ich sagen.
Ich bin fertig.
Ich habe keine Vision. Nein, das entwickelt sich. Aber vor zehn Jahren hätte
ich dir auch nicht gesagt gekannt, dass ich das heute will haben.
Man hat schon irgendwo Gedanken, was sich in aller Richtungen entwickelt.
Aber das ist auch schwierig zu sagen. Man muss schauen, wie sich die Welt entwickelt.
Jedenfalls will ich dabei bleiben. ich will da noch kochen, hoffentlich.
Ich will, dass meine Kinder auch eine Freude haben am Hof, dass es mir gefällt,
dass ich eine Zeit für meine Kinder habe und da bei der Arbeit bin.
Dass jemand die Freude ein bisschen mitgeben kann, dass vielleicht hoffentlich
noch jemand da, wo es so weit ist, den Hof übernehmen will.
Ich kann in Rente gehen und dann fahre ich wieder Australien.
Aber es ist jetzt ganz groß sicher, vielleicht, wenn vielleicht hätte ich gerne
mal bei den Stalle passen, für
die Karin, aber in Richten bin ich voll da draußen, aber es ist ganz...
Aber du bist so, wie sie ist, eigentlich relativ zufrieden.
Ja, ja, jetzt bin ich schon nochmal ganz glücklich.
Das kann mich als Antwort einfach mal stehen lassen.
Ja, ja, man muss immer zufrieden sein. Weil Leute haben sich da nie genug. Teilweise.
Wann du einem völlig ahnungslosen, in dem Fall nimmst du jetzt einfach mich
her, in wenigen Sätzen Südtirol und seine Menschen erklären müsstest.
Wie würdest du das machen?
Ja, ich würde sagen, es ist eine ganz tolle Mischung. Wir haben das Glück,
dass wir da in einer Grenzregion sind, was man schon sagen, ist ein Vorteil,
zwischen Italien und Österreich, oder Deutsch und Italienisch.
Und da haben wir eigentlich das Beste daraus gemacht.
Wir haben fleißige Leute in Südtirola.
Zielstrebungen, das gibt es auch solche, und wir sind Macher, das würde ich sagen.
wir setzen das um wenn man will pastieren, sucht man seinen Weg und schaut,
ob es möglich ist und wenn es möglich ist,
geht es auch wir haben so viele Möglichkeiten bei uns als Hof in der Landwirtschaft,
was du heute alles am Hof stehst, du kannst,
Kinderbetreuung bei uns, kannst du machen Kita, kannst Seniorentagesstätte machen,
du kannst Produkte, du kannst Urlaub am Bauernhof, sagen wir es gibt schon viele
Möglichkeiten, was in den letzten ja auch geschaffen worden sein,
von der Politik haben, bei uns am Hof,
mit Förderungen, logisch, teilweise gibt es auch dazu.
Und ich denke schon, dass da für viel, vielleicht nicht für alle,
aber für viel gibt es da schon einen Weg, wie sie erkennen.
Muss ja nicht jeder also jetzt gehen wir wieder in Landwirtschaft gehen,
du hast Südtirol gefangen. Muss ja nicht jeder,
Vollerwerbsland wird sein, wird nicht für jeden funktionieren,
aber dass sein Hof gut funktioniert, gibt es sicher für viele schon eine Chance, eine gute Chance.
Weil mir auch, weil mir auch.
Heimatverbunden sein. Wir wollen auch da, das ist das Gefühl,
wenn auf die Höfe, wie du vorhin gesagt hast, genau bei den Dingen sieht man,
wie die eine Freude haben, zu ihren Viechern, wenn die bei einer Ausstellung
einen Preis kriegen für jemanden.
Die Freude, die sie am Hof haben, das kannst du mit Geld nicht kaufen, was viel haben.
Und das gibt es in unserem Land, teilweise denke ich.
Und es sind auch viele, die auch gerne wieder da herkommen. Wenn Südtiroler
gehen, in Australien waren.
Ja, genau, viele in den Auslandsvorwärten haben, wir müssen schauen,
dass wir die jungen Leute wieder herkriegen und so weiter und so fort,
aber es sind viele, was ich kenne, was auch in meinem Alter sind,
was in Ausland studiert haben und auch gearbeitet haben, was jetzt noch,
wenn sie Familie haben, auch wieder gerne noch herkommen, weil es ist einfach
schien, nicht um Süd kommen nicht so viele Touristen noch her,
weil es nicht ein tolles Angebot da ist.
Und für alle, die jetzt glauben, ich habe das nur gefragt, weil ich da eingeladen
bin von der Südtirol-Werbung, das habe ich in Brasilien auch gefragt,
da hat mich auch keiner eingeladen, interessiert das jetzt einfach,
wie die Leute ihr eigenes Land sehen.
in einer utopischen Welt, in der du dir alles wünschen könntest oder alles machen
könntest, was würdest du, dass die eine Sache in unserem Lebensmittelsystem
ändern, wenn du das könntest?
Oh jei. Oh jei.
Hättest du die Frage vorbereitet auf deine Frage. Ich weiß es nicht.
Ich müsste eine Vorsache festmachen.
Ich denke, ein Problem sind schon die großen Konzerne bei uns.
Die großen Firmen, das betrifft uns, deswegen funktioniert bei uns,
funktioniert die Milchwirtschaft auch noch gut, relativ gut,
wegen den Genossenschaften, was es in anderen Orten nicht gibt,
wo du einfach von großen Firmen,
ob es jetzt Saatguthersteller und so weiter abhängig bist, sicher nicht einen Fortschritt gebracht.
Aber ich denke, die großen Konzerne sind schon ein Problem, sei es Handelsketten
oder auch direkt in der Landwirtschaft, die Konzerne, die großen Strukturen
sind ein Problem für die Klonen, denke ich.
Das ist etwas, aber wie ich es anders mache, das weiß ich auch nicht.
Aber auch kritisieren ist leichter.
Erst einmal Problemanalyse und dann gehen wir an die Lösungsfindung.
Lösungsfindung machen wir dann in Teil 2.
Aber das ist das, was du enden willst. Wenn ich jetzt deinen Kühlschrank drüber
aufmache, was finde ich drin?
Da enden?
Nein, nicht da, bei dir in der Wohnung.
Ah, aber da ist Sauerteig.
ja, was ist denn drin? Joghurt ist drin, Milch, was ist denn noch drin?
Orangensaft, weil hier trinkt die Freien zur Zeit ihren,
Kräutermischung, Eisenmischung, Sirup ist drin, Käse für die Genossenschaft ist drin,
Und ein paar übrige Sachen. Ein bisschen Wagurisch noch drin,
was ich vergisst habe. Und Ketchup.
Was mit dem Bier?
Nein, das ist nicht im Kirschrank. Das ist nicht im Kirschrank.
In dem Fall wird es...
Nein, nein, Bier habe ich nie im Kirschrank. Bier oder Wein?
Wein fast mittlerweile. Ja.
Das ist ja...
Nein, schwierig. Oft ist es ein Bier und gut, aber Wein... Das ist ja umständlich
zu trinken. Wenn du jetzt kommst und trinkst, dann trinkst du nicht eine Flasche Wein. Bierl.
Du trinkst lieber Wein als Bierl.
Das ändert sich mit der Zeit.
Ja, eben.
Du bist jetzt in der Weinphase.
Ja, genau. Ich habe gar nicht gefühlt, dass du noch eine Schnapsphase hast.
Ja, boah. Genau. Wenn du diese Welt eines Tages irgendwann einmal für immer
verlässt, tschüss, wofür soll man sich an dich erinnern?
Nein, ich denke...
Du bist noch jung, aber...
Ja, ja. am meisten freut mich, wenn sich meine Familie an mich erinnert,
wenn meine Kinder sagen, Schnecke werden mit dem Tate oder so. Tate oder mit dem Foto.
Dass man sich auf schöne gemeinsame Zeit erinnert.
Es ist nicht so, was geht, welche Ambitionen, dass sie mir ein bisschen auf
was geht, aber dass dein nächstes Umfeld sich schöne Gedanken an die gemeinsame Zeit hat.
Also keine Statue in St. Florentz?
Nein, nein, nein.
So 40 Meter hoch.
Nein, nein, sicher nicht.
Steingeschlagen, das kann ich nicht.
Nein, sicher nicht. Nein, nein.
Du, wir müssen das Beste draus machen. Ich denke, die Leute dürfen sich auch nicht zu ernst nehmen.
Du hast dein Leben und machst halt das Beste draus und der andere soll es auch
machen und nicht morgen, dass man,
Wenn ich das hinforsche, ich bin da ein bisschen Einspruch gefahren,
da sind alles heiße und Dinge, da denke ich, was kratzt denn das, was ich tue?
Was ich tue, ich kann mir noch so viel auf den Kopf stellen,
für den das Leben, für den ich jetzt nicht hätte, ich muss es für mich gut machen
und für meinen, was bei mir da unten ist. Und selbst versuche ich halt ein bisschen.
Und wenn man dabei passieren kann, was man freut, beruflich, ist es noch besser.
Und jetzt ganz zum Schluss ein Zitat, einen Spruch oder irgendeinen Witz,
mit dem du uns jetzt heimschickst.
Irgendeinen, der für dich wichtig ist oder so.
Oh je.
Ja, ich denke, was mir ganz wichtig ist, ist genau das, was ich heute schon
mal gesagt habe, das sagen, was man tut und tun, was man sagt,
dass man einfach ehrlich ist bei den Sachen.
Weil es wird so viel gelogen und so viel die Leute umgekippt und freiert bei
uns. Das ist jetzt nicht lustig.
Er hat echt einen Witz gefragt.
Nein, nein, überhaupt nicht.
Aber sei es mir das tun, was man sagt und sagen, was man tut,
das kann man für schon ganz etwas Wichtiges sein. Und dann,
versuche ich halt.
Ich würde sogar sagen, dass dir das in den letzten zweieinhalb Stunden sehr,
sehr gut gelungen ist, zumindest ein Teil sagen, was man tut. Ja.
Danke für deine Zeit. Ja, danke dir.
Hat mir Spaß gemacht. und ja, meine lieben Leute in Österreich,
Deutschland und in der ganzen Welt, es sind mehrere Millionen,
die jedes Mal zuhorchen, danke fürs Dabeisein und dir nochmal danke.
Ja, danke dir, danke.
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