Einspruch Bachler | Herkunftskennzeichnung · Mercosur · Verantwortung
Ein Bergbauer und ein Podcaster streiten über die heißen Kartoffeln der Agrarpolitik.
31.05.2026 63 min
Video zur Episode
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Zusammenfassung & Show Notes
Herkunftskennzeichnung als Heilsversprechen, Mercosur als Weltuntergang – stimmt das so? In der ersten Folge von "Einspruch Bachler" sitze ich mit Christian Bachler zusammen, Bergbauer aus der Krakauebene und seit vielen Jahren mein liebster Sparringspartner, wenn es um Landwirtschaft geht.
Christian und ich sind uns selten einig, und genau das ist der Punkt. Wir diskutieren über drei Themen, die gerade die Agrarpolitik dominieren: die Herkunftskennzeichnung, das EU-Mercosur-Abkommen und die Frage, wer eigentlich verantwortlich ist für den Zustand der Landwirtschaft.
Bei der Herkunftskennzeichnung hinterfragt Christian, ob sie wirklich das große Problem löst, das alle in ihr sehen. Sein Argument: Ja, Transparenz ist richtig und wichtig. Aber die Erwartung, dass danach alles besser wird, ist naiv. Denn wenn der Konsument zwei Gerichte nebeneinander sieht – eines heimisch, eines aus Südamerika zum halben Preis – dann wird es kompliziert mit dem Patriotismus am Teller. Gleichzeitig zeigt er am Beispiel der österreichischen Milchexporte nach Deutschland, wie schnell das eigene Qualitätsversprechen wackelt, wenn die Abnehmer genauer hinschauen.
Bei Mercosur versuchen wir, die Zahlen einzuordnen. Die zusätzlichen Rindfleischimporte machen rund 1 bis 1,5 Prozent der EU-Produktion aus. Nicht die Menge ist das Problem, sagt Christian, sondern die Marktpsychologie – das Druckmittel in der Preisverhandlung. Und zum Schluss die vielleicht unbequemste Frage: Wer soll es richten, wenn nicht jeder bei sich selbst anfängt?
Viel Freude beim Reinhören!
00:00:00 Los gehts
Willy und Christian stellen das neue Diskussionsformat "Einspruch Bachler" vor
00:04:15 Herkunftskennzeichnung
Sinnvolles Instrument oder agrarpolitisches Heilsversprechen?
00:09:29 Was sagt Herkunft über Qualität?
Ist Rot-Weiß-Rot automatisch ein Qualitätsmerkmal?
00:14:17 Zwei Preise, eine Speisekarte
Was passiert, wenn heimisch und international nebeneinander stehen?
00:18:38 Das Milch-Märchen
Warum die Bergbauernmilch-Story in Deutschland geplatzt ist
00:25:16 Europa als Geisterfahrer
Hohe Standards, aber keiner fährt mit
00:32:00 Mercosur: Panik oder Realität?
99.000 Tonnen Rindfleisch und was das wirklich bedeutet
00:39:17 Die Zahlen hinter Mercosur
Quoten, Zölle und Marktpsychologie im Detail
00:44:53 Hormone und Ochsen
Was hinter der südamerikanischen Rindermast steckt
00:50:10 Wer soll es richten?
Verantwortung zwischen Politik, Markt und dem eigenen Betrieb
00:57:19 Der treue Konsument
Warum der österreichische Käufer doch die Stange hält
01:01:36 Blitzlicht und Ausblick
Erstes Fazit zum neuen Format und wie es weitergeht
Kurz-Bio Gast:
Christian Bachler führt den Bergerhof in der Krakauebene, den höchstgelegenen ganzjährig bewirtschafteten Hof der Steiermark auf 1.450 Metern Seehöhe. Er hält seltene Nutztierrassen wie Yaks, Ennstaler Bergschecken und Alpenschweine und setzt auf Direktvermarktung statt konventioneller Landwirtschaft. Bekannt wurde er als "Wutbauer" durch seine kritischen Social-Media-Beiträge zur Agrarpolitik und die Rettung seines Hofes durch eine Crowdfunding-Aktion 2020.
INFOS ZUR FOLGE
Bergerhof Krakauebene (Website)
www.bergerhof-krakauebene.at
Bergerhof Krakauebene auf Instagram
www.instagram.com/bergerhof_krakauebene
Bergerhof Krakauebene auf Facebook
www.facebook.com/BergerhofKrakauebene
Herkunftskennzeichnung in der Gemeinschaftsverpflegung (BMLUK)
www.bmluk.gv.at/themen/lebensmittel/herkunft-von-lebensmitteln/herkunftskennzeichnung/herkunftskennzeichnung-gemeinschaftsverpflegung.html
AMA-Gütesiegel Tierhaltung Plus
www.amainfo.at/de-at/tiere/nutztierhaltung-haltungsformen/rinder/milchkuehe/tierhaltung_plus
Mercosur – Factsheet WKO Österreich (PDF Download)
www.wko.at/oe/oesterreich/factsheet-mercosur.pdf
Christian und ich sind uns selten einig, und genau das ist der Punkt. Wir diskutieren über drei Themen, die gerade die Agrarpolitik dominieren: die Herkunftskennzeichnung, das EU-Mercosur-Abkommen und die Frage, wer eigentlich verantwortlich ist für den Zustand der Landwirtschaft.
Bei der Herkunftskennzeichnung hinterfragt Christian, ob sie wirklich das große Problem löst, das alle in ihr sehen. Sein Argument: Ja, Transparenz ist richtig und wichtig. Aber die Erwartung, dass danach alles besser wird, ist naiv. Denn wenn der Konsument zwei Gerichte nebeneinander sieht – eines heimisch, eines aus Südamerika zum halben Preis – dann wird es kompliziert mit dem Patriotismus am Teller. Gleichzeitig zeigt er am Beispiel der österreichischen Milchexporte nach Deutschland, wie schnell das eigene Qualitätsversprechen wackelt, wenn die Abnehmer genauer hinschauen.
Bei Mercosur versuchen wir, die Zahlen einzuordnen. Die zusätzlichen Rindfleischimporte machen rund 1 bis 1,5 Prozent der EU-Produktion aus. Nicht die Menge ist das Problem, sagt Christian, sondern die Marktpsychologie – das Druckmittel in der Preisverhandlung. Und zum Schluss die vielleicht unbequemste Frage: Wer soll es richten, wenn nicht jeder bei sich selbst anfängt?
Viel Freude beim Reinhören!
00:00:00 Los gehts
Willy und Christian stellen das neue Diskussionsformat "Einspruch Bachler" vor
00:04:15 Herkunftskennzeichnung
Sinnvolles Instrument oder agrarpolitisches Heilsversprechen?
00:09:29 Was sagt Herkunft über Qualität?
Ist Rot-Weiß-Rot automatisch ein Qualitätsmerkmal?
00:14:17 Zwei Preise, eine Speisekarte
Was passiert, wenn heimisch und international nebeneinander stehen?
00:18:38 Das Milch-Märchen
Warum die Bergbauernmilch-Story in Deutschland geplatzt ist
00:25:16 Europa als Geisterfahrer
Hohe Standards, aber keiner fährt mit
00:32:00 Mercosur: Panik oder Realität?
99.000 Tonnen Rindfleisch und was das wirklich bedeutet
00:39:17 Die Zahlen hinter Mercosur
Quoten, Zölle und Marktpsychologie im Detail
00:44:53 Hormone und Ochsen
Was hinter der südamerikanischen Rindermast steckt
00:50:10 Wer soll es richten?
Verantwortung zwischen Politik, Markt und dem eigenen Betrieb
00:57:19 Der treue Konsument
Warum der österreichische Käufer doch die Stange hält
01:01:36 Blitzlicht und Ausblick
Erstes Fazit zum neuen Format und wie es weitergeht
Kurz-Bio Gast:
Christian Bachler führt den Bergerhof in der Krakauebene, den höchstgelegenen ganzjährig bewirtschafteten Hof der Steiermark auf 1.450 Metern Seehöhe. Er hält seltene Nutztierrassen wie Yaks, Ennstaler Bergschecken und Alpenschweine und setzt auf Direktvermarktung statt konventioneller Landwirtschaft. Bekannt wurde er als "Wutbauer" durch seine kritischen Social-Media-Beiträge zur Agrarpolitik und die Rettung seines Hofes durch eine Crowdfunding-Aktion 2020.
INFOS ZUR FOLGE
Bergerhof Krakauebene (Website)
www.bergerhof-krakauebene.at
Bergerhof Krakauebene auf Instagram
www.instagram.com/bergerhof_krakauebene
Bergerhof Krakauebene auf Facebook
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Herkunftskennzeichnung in der Gemeinschaftsverpflegung (BMLUK)
www.bmluk.gv.at/themen/lebensmittel/herkunft-von-lebensmitteln/herkunftskennzeichnung/herkunftskennzeichnung-gemeinschaftsverpflegung.html
AMA-Gütesiegel Tierhaltung Plus
www.amainfo.at/de-at/tiere/nutztierhaltung-haltungsformen/rinder/milchkuehe/tierhaltung_plus
Mercosur – Factsheet WKO Österreich (PDF Download)
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Musik:
„Leit hoits zamm“ – Haindling
thx an Jürgen Buchner
„Power to the People“ – Junior Kelly
thx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records
… und ein bisserl selbst gesungen 😊
thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle
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Transkript
Grüß euch. Ein verhaltenskreativ illuminierter Bergbauer aus der Steiermark und
ein konstruktiv ahnungsloser Podcaster aus Wien diskutieren über die heißen
Kartoffeln rund um Lebensmittel, Landwirtschaft und Gesellschaft.
Der Bergbau, das ist der Christian Bachler, Vulgo der Bachler-Christian und
ich bin der Willi Geiger, Vulgo der Geiger-Willi. Wir reden heute über drei
Themen, nämlich die Herkunftskennzeichnung.
Wir reden über Merkrosur und wir reden darüber, wer jetzt eigentlich verantwortlich
ist für oder in der Landwirtschaft.
Grüß dich, Christian.
Hallo Willi.
Oder Servus Bachler. Servus Geiger. Danke. Weil das heute das erste Mal ist,
dass mir dieses legendäre Format namens Einspruch Bachler, könnte ja auch Widerspruch Geiger heißen.
Werde es heute raus aufzeichnen. Außer kristallisieren.
Das werden wir kristialisieren.
Genau.
Sozusagen, weil das heute das erste Mal ist. Ein bisschen zum Kontext.
Der Christian und ich, wir kennen uns seit vielen, vielen Jahren,
fast schon zu lang, würde ich sagen, und wir sind quasi sowas wie Freunde.
Was sagst du jetzt dazu?
Siebenaunzig, glaube ich, seit Siebenaunzig.
Siebenaunzig, und zu Freien sind wir so quasi.
Ja. Okay, gut.
Und weil wir uns ständig über alles Mögliche liebevoll streiten und dabei gelegentlich
bis selten derselben Meinung sind.
Leidenschaftlich streiten.
Leidenschaftlich. Leidenschaft bringst du da nicht mehr ein bisschen in das
Thema. Das merkt man dann eh am Video, das sieht man dann meistens,
wenn man dir die Leidenschaft einsetzt.
Ja, und aus genau diesem Grund haben wir uns gedacht, dass wir daraus ein eigenes
Format im Rahmen von Bauer to the People machen, nämlich Einspruch Bachler.
Und ich habe schon gesagt, es könnte dann auch sein, aufgrund der Uneinigkeit,
dass so ein Widerspruch Geiger auch kommt, aber Einspruch Bachler reicht.
Lassen wir es einmal so stehen. Wir machen das Ganze, haben wir gesagt,
ungefähr einmal im Monat oder einmal im Jahr.
Das hängt ein bisschen davon ab, wie sehr der Herr Bachler Zeit hat und ob er
es irgendwie schafft, dass er das Equipment, das, was ich ihm bereitgestellt
habe, um diese Videos auch aufzuzeichnen, auf der Baut, ob er daran denkt oder ob er Lust hat.
Also irgendwo so zwischen einmal im Monat und einmal im Jahr oder das mal nie
wieder. Wir werden das sehen.
Anlassbezogen.
Das ist die erste. Das braucht man Juristen, lieber Christian,
ja mal anlassbezogen, in deinem Sinne zu Interpretieren.
Das heißt, immer wenn du Bock hast, Zeit hast und das Equipment auf der Post.
Genau. Oder du da bist und das machst.
Das heißt, immer wenn wir dieses Einspruchpackler machen, dann diskutieren wir
irgendwelche Themen, die dir unter den Nägeln brennen oder sonst wo.
Und wo ich möglicherweise nicht unbedingt immer deiner Meinung bin.
Das ist der Sinn von einer Diskussion.
Das ist dieses Format, das ist die Diskussion. Genau.
Und ich glaube, es ist eben wichtig, ich glaube, die Grundidee ist ja dadurch
entstanden, dass wir oft gesagt
haben, wir sind uns einig, dass wir uns uneinig sind, wir zwei schon.
Let's agree to disagree.
Genau. Und dass man halt, der Karl Krause hat das gesagt, wenn alle dasselbe
denken, wird meistens wenig gedacht.
Und dass das in agrarpolitischen und landwirtschaftlichen Themen aus meiner
quasi beobachter Perspektive, da ganz oben, relativ oft passiert.
Und ich mir dann immer denke, okay, wenn alle das Gleiche denken,
ist das entweder hundertprozentig richtig, und das ist es meistens eher nicht,
finde ich. dass man halt ein bisschen eine Meinungsopposition unter Anführungszeichen
oder andere Gedanken so wie wir leidenschaftlich deportieren
Und oft uns zuerst ein bisschen klopfen und dann eigentlich drauf kommen,
okay, dann kommt man halt gar nichts.
Und jetzt musst du eigentlich meistens dann drauf, dass ich doch recht gehabt habe, oder?
Ja, genau.
Okay, ich glaube, man spürt so ein bisschen,
Warum es mit dem Format geht und wie das Format ablaufen könnte.
Das Format ist kein klassisches Bauer-zu-de-Büppel-Format, weil es nicht ewig
rennt und nicht zwei Stunden dauert, sondern wir wollen das Ganze knackig machen,
damit du natürlich in deiner wertvollen bäuerlichen Tätigkeit und deiner Zeit
nicht so sehr beansprucht wirst und immer bei irgendeinem Gespräch nicht viel merken musst.
Und sonst die Würstel kalt werden.
Sonst die Wirschelkalt werden, weil ja, es wird dann auch in dem Fall ein Essen
auf uns. Normalerweise, vielleicht noch zum Kontext, werden wir das Ganze online machen.
Möglicherweise werden wir uns zu dem einen oder anderen Thema,
wenn wir es öfter wie einmal machen, einfach einen Gast einladen,
wenn man das sehen will. Aber das wird sich dann alles mit der Zukunft weisen.
Und was man sagt über die Zukunft bezüglich der Prognosen, vergiss es.
Genau, das sehen wir dann nicht.
Thema Nummer eins. Lieber Herr Bachl, du hast jetzt ein paar Mal mir gegenüber, wie soll ich sagen,
kritisch oder diskussionsbedürftig darüber geäußert, dass man zur Herkunftskennzeichnung
doch einiges sagen könnte.
Deswegen haben wir als Punkt Nummer 1 heute die Herkunftskennzeichnung auf den
Punkt genommen, auf den, auf das, wie sagt man das, auf das Tablett,
auf das Tabell gebracht.
Die Herkunftskennzeichen gibt es seit 2023 für die Gemeinschaftsverpflegung,
da haben sie es eingeführt, für gewisse Produktgruppen.
Im Handel ist es schon relativ etabliert, aber das ist eine Entscheidung eher vom Handel.
Es wird aber viel darüber diskutiert, wir brauchen das in der Gastronomie und
im Großhandel und generell flächendeckend in Österreich für alle Produkte.
Wie stehst du dazu?
Ja, grundsätzlich natürlich positiv. Also die Herkunftskennzeichnung an sich
ist ja ein Thema, gegen das kannst du nicht sein und das macht ja absolut Sinn,
dass ich weiß, was ich in mich einschaufle.
Und das würde ich ja eigentlich, eigentlich denke ich, man müsste der Stote
dafür sorgen, dass wir uns da zumindest auf verbindliche Standards einigen,
damit wir uns nicht vorsätzlich durch Konsumation von irgendein scheißbelasteten Zeug schädigen.
Ich glaube, über das sind wir völlig einig wo es mich anfängt,
ein bisschen hacken, ist das, dass man agrarpolitisch das so mantra-artig wenn
endlich die vollumfängliche Herkunftskennzeichnung käme was ist noch?
Was tust du dich aneignen?
Das ist eben die Frage, ich denke nichts oder halt nicht nichts,
aber nicht zu viel also ich streue mich ein bisschen gegen dieses sie ist ja
so eine heilige Kuh oder ein goldenes Kalb oder keine Ahnung wie man das nennen soll
man dreht sich oder immer im Kreis und sagt, ja, wenn wir endlich die Herkunftskennzeichnung hätten,
dann würde auf einmal alles besser werden.
Und ich denke mir halt dann, du weißt mir blöd und sehr, sehr oft wie beim Schachspielen,
dass man halt ein paar Züge weiterdenkt und probiert, wo könnte ich uns das hinbringen, nicht?
Und ich glaube, wir haben da beide doch durchaus ähnliche Ansätze,
dass du irgendwo sagst, okay, es würde ein aufklärerischer Ding für den Kunden
sein, ja, okay, aber grundsätzlich sind wir da in Österreich,
ohne jetzt irgendeine bestehende Struktur zu verteidigen, nicht so schlecht gestellt.
Und wir haben auch Gott sei Dank sehr patriotische und treue Kunden in Österreich.
Das muss man auch sagen. Das ist in anderen europäischen Ländern natürlich anders.
Stichwort Fleisch und so weiter. Du brauchst nicht probieren,
heute im flächendeckenden Lebensmittel-Arzelhandel argentinisches Fleisch oder
so reinbringen, weil das hauen dir die Leute auf den Schädel.
Das wollen sie aus dem eigenen Land haben. Finde ich auch richtig.
Aber für mich beißen sich da ein paar, wie ich jetzt fast sagen,
agrarpolitische Märchen oder eigentlich Irrwege ein bisschen in,
da beißt ihr ein bisschen die Katze in den Schwab.
Wenn wir zu der EU gekommen sind, hat man immer gesagt, okay,
oder ist dieses Feinkostladen Österreich, der Feinkostladen Europas.
Ganz viel schleppt.
Genau. Ich finde ja grundsätzlich lieb, das Marketing, nicht? Passt.
Man muss aber schon selbstkritisch sein und dann ein bisschen nachdenken,
wo sind wir wirklich ganz, ganz gut dabei?
Und da bleibt in meiner Wahrnehmung über der österreichische Wein, Bergkäse,
hm, was ist dann wirklich ein Einzelprodukt, wo du jetzt sagst,
das ist halt internationalen Stellenwert, da reisen sich die Australier,
die Neuseeländer, die Amerikaner, die ganze Welt, dass wir das dort hin exportieren.
Und wenn wir dann halt sagen müssen, okay, wir haben sehr, sehr hochwertige
Basisqualitäten an Rindfleisch, an Schwein, an Milch oder was auch immer,
agrarische Rohstoffe, dann bewegen wir uns natürlich in der Gefahr,
dass das austauschbar wird.
Und das ist jetzt nicht unbedingt so, der Burner, wo du sagen kannst,
das muss nach Irland ins Regal.
Oder in ein anderes EU-Mitgliedsland, geschweige denn ein paar andere Kontinente.
Und dieses Märchen fliegt uns, finde ich, halt jetzt schon langsam um die Ohren,
weil wir halt drauf kommen, oder?
Wir reden uns zwar selber ein, dass wir gut sind, aber ist, nur weil es aus
Österreich ist, und ich weiß, jetzt werden sie mich wieder prügeln,
ist das jetzt wirklich ein Qualitätsmerkmal?
Wenn du über das nachdenkst, ist jetzt wirklich ein Rindfleisch,
das jetzt quasi aus intensiver Tierhaltung in Österreich kommt,
ist das automatisch für alle Beteiligten besser, nur weil es aus Österreich ist,
als wie zum Beispiel eine extensive Haltungsform irgendwo in Osteuropa oder
geschweige denn in anderen Ländern.
Da bin ich kritisch. Da bin ich skeptisch.
Was macht denn eine Qualität aus bei einem Produkt?
Ja, da wäre es noch komplett olympisch, wie wir das definieren.
Aber unterm Strich geht es natürlich, denke ich mir jetzt in erster Linie mal,
es ist auch wieder Storytelling, oder?
Es ist schon irgendwie auch das Gefühl, wenn ich sage, ich kaufe österreichisches
Rindfleisch, dann bin ich mir sicher, dass das in Österreich streng kontrolliert
worden ist, dass da nichts verwendet worden ist, was irgendwie schädlich für mich ist und so weiter.
Aber es könnte uns durchaus passieren, wenn ich jetzt US-Beef probiere oder
irgendein Grass-Fed-Beef aus Australien oder Südamerika, dass ich dann sagen
muss, okay, schlecht ist das nicht.
Aber halt als Luxusartikel vom Ding her. Aber diese Überlegungen kommen mir
da halt, ich finde das ziemlich eindimensional, wie wir da debattieren.
Und ich meine, Herkunftskennzeichnung, Herkunftskennzeichnung,
Herkunftskennzeichnung. Und das, ich finde das sinnvoll.
Ich finde das absolut sinnvoll. Und jeder, vor allem in der Gastronomie,
der bis dreizögen kann und darauf Wert legt, er tut das längst.
Dass er aufschreibt, wo das Zeug herkommt. Weil die Leute natürlich für das affin sind.
Ja, okay. Aber pass auf, jetzt heißt es, Herkunftskennzeichnung,
es steht drauf, zähle ich mal bei einem Pullover ein bisschen,
weil dein, genau, es steift bei deinem sexy, langsam erkrauten Bart, muss ich sagen.
Aber wenn wir jetzt über Herkunftskennzeichnung, damit möchte ich ja jemanden
Dritten oder jemanden anderen informieren, wo das Zeug herkommt.
Was sage ich jetzt mit dieser Herkunft? Kauf das, weil es von da ist?
Ist das ein politisches Argument?
So, kauf das Zeug von da, bevor du das von woanders kaufst. kauf es,
weil das Zeug von da besser ist.
Was will ich eigentlich damit sagen, mit der Herkunftskennzeichnung,
weil es besser ist, weil es von da ist? Was ist jetzt das Argument hinter dieser
Herkunftskennzeichnung?
Das sollte ja gern wissen.
Im Prinzip, es geht ja um Konsumenten, oder? Ich will den Konsumenten sagen,
kauf das Zeug, weil es da ist.
Genau.
Ja, aber da ist halt eben wie genau dieses Ding, probieren wir jetzt weiterhin
oder versuchen wir weiterhin diese Mehr unter Anführungszeichen bewusst überspitzt
formuliert, dass Österreich immer besser ist,
egal bei was bei der Ding, dass wir das als oberstes Qualitätslabel hernehmen.
Das können wir machen, das können wir uns verständigen.
Ich finde aber, dass auf vielen Ebenen eben ein bisschen problematisch ist.
Und was mich halt am ehesten noch oder am meisten beschäftigt,
es wird jetzt deswegen nicht der Produktpreis explodieren oder der Inlandskursum
oder irgendwas so viel steigen und anders werden,
beziehungsweise in der Landwirtschaft da fahren wir wieder goldene Zeiten kommen,
wenn wir diese Regelung haben. Ich finde das, das ist so wie der Esel mit der Karoten.
Wir dackeln halt hinterher und schauen nicht links und nicht rechts und glauben,
wenn das endlich kommt, dann war alles besser.
Und dann kann aber sein, dass wir dann drauf kommen und sagen,
okay, Step 2 sind wir wieder beim Schachspielen, was ist, wenn dann der Kunde
zum Beispiel den Spießer ein bisschen umtreibt und wir da ein bisschen anfangen in die Tiefe gehen.
Und ich dann zum Beispiel sagen muss, in meinem konkreten Fall,
wo ich jetzt zum Beispiel die Komponenten von meinem Geflügelmost fütter,
dass wir bei unseren Weidehühnern uns ein paar die Buten verfüttern,
wo da jetzt die einzelnen Komponenten wirklich herkommen, also ich wüsste nicht,
wie ich das jetzt zum Beispiel angeben soll.
Mein Kriterium da ist einfach, dass ich mich darauf verlasse,
das ist in Österreich kontrolliert, das ist für einen ein Gütesiedel,
ich darf das jetzt überall zulassen.
Ist scanntechnikfrei, wir verwenden das da in Österreich mit unserer Methode,
glauben, dass die Qualität wirklich gut ist, oder die Qualität,
bin ich mir völlig fest davon überzeugt, aber wenn man jetzt wer fragen müsste,
ich muss jetzt weiterdenken und da draufschreiben,
wo die einzelnen Komponenten herkommen, so wie ja in der Industrie zum Teil,
dass man halt sagt, du, keine Ahnung,
wie groß war, ganz blöd gesagt, ich muss nachweisen, dass irgendwer in Indien,
der ein Satzteil zusammenbaut, auch wirklich Arbeitshandsch angehabt hat,
weil das ist sonst gefährlich wie die Haut oder so, und baut die Kisten aber
irgendwo in Deutschland zusammen.
Also wir könnten das, da habe ich eher das Problem, dass das ein bürokratisches
Monster wieder einmal werden könnte, weil da sind wir halt wirklich talentiert.
Die Herkunftskennzeichnung war ja ein Teil der Bauernproteste vom 1.
April und im Afterset, wie ist die Herkunftskennzeichnung?
Was mit dem einhergeht, ist eine Rückverfolgbarkeit, weil eigentlich hast du
es jetzt angesprochen, weil ich will ja ganz wissen, wo kommt das her und nicht,
wo kommt das aus Österreich oder nicht, sondern wo kommt das alles,
was drin ist, auch her und da wird es dann kompliziert.
Gleichzeitig will man aber auch eine Bürokratie abbauen. Also eigentlich beißt
ihr da die Katze wieder in den Schwanz, weil je transparenter das Ganze ist,
desto mehr Bürokratie bei Wann ist es nicht kontrolliert, kann man schon das gute Menschen glauben.
Und ich glaube halt schon, dass wir uns da einigen Kindern, dass wir da in Österreich,
was die Mindest oder Rückverfolgbarkeit angeht, schon einen sehr,
sehr hohen Standard haben.
Weil ich kann nichts treiben, wirklich nicht. Ich kann nichts irgendwo jetzt
importieren aus dem Ausland oder irgendwo großartig wie in andere Länder.
Ich kann nicht zum Lagerhaus gehen und dort einen Kiebel in Garantipiotika für
meine Mastschweine kaufen, wie in Brasilien oder in anderen Ländern. Das geht da nicht.
Und dieses es ist halt einfach leider furchtbar kompliziert,
also wie gesagt meine Grundkritik, es ist gar keine Kritik, es ist einfach ein
Bedenken dass ich es komisch finde, dass man wirklich glaubt,
bei jeder Diskussion mit Berufskollegen im politischen
Herkunftskennzeichnen es wird danach aber nicht Milch und Honig gewesen,
es ist ein wichtiger Schritt gar keine Frage, da kann man nicht dagegen sein
aber dieses Heilsversprechen
Das finde ich, da bin ich sehr, sehr skeptisch.
Und ich habe Angst, dass dann die Enttäuschung wirklich, wirklich groß ist,
wenn dann auch nicht das Schlafenland sozusagen entsteht.
Ja, mein Argument bei der ganzen Geschichte, das diskutiere ich mit meinen Studenten
auch darüber, es gibt diesen Cities and Consumer-Geld, und 95% von den Leuten
sagen, sie lieben Tierwohl, oder Tierwohl ist ihnen wichtig, wenn du dann schaust,
wie viele Tierwohlprodukte dann kaufen, und bist irgendwo im niedrigen,
zweistelligen oder einstelligen Prozentbereich.
Also, wann du dann die Produkte nebeneinander im Lokal oder in der Gastro hast.
Und du hast das argentinische Rindfleisch, wir reden ja nachher über Mercosur,
und du hast das heimische Rindfleisch.
Es ist einfach günstiger zum Produzieren, die Standardbedingungen sind,
und du hast die Dinge dann nebeneinander.
Genau, und da ist, Entschuldigung, das ist ein Zweifel, aber da ist eben...
Einspruch Bachler, ne?
Genau, genau. Das ist ein Paradebeispiel dafür. Wenn du das jetzt weiterdenkst,
du bist der Herr Wirt, ich gehe zu dir essen.
Und wir wissen, dass jetzt Ringerfilet 100 Euro gekostet hat und ich will dann ein Beef Tata essen.
Und das österreichische Premium Fairtrade mundgeklöppelte Beef Tata kostet dann
die Portion von mir aus 50 Euro, weil der Einkaufsvorteil ist.
Und daneben liegt das, gekennzeichnet aus Argentinien oder Brasilien,
wo ich einfach weiß, das kostet im Einkauf ein Drittel.
Bei den aktuellen Preisen ist das wirklich realistisch.
Wie reagierst dann als Wirt? Wenn wir das wirklich durchziehen,
dann muss dann auch der Wirt quasi zwei Gerichte haben, dann werden wir einen Vogel zahlen.
Und wenn man das wirklich vorschriftsmäßig macht, so wie sie die Fantasien von
manchen Superhelden der Agrarpolitik ja ist,
dann hätten wir zwei Gerichte mit zwei Preisen. Und dann haben wir genau dort
wieder diese kognitive Dissonanz.
Dass wir zwar vorhin heraus sagen, natürlich essen wir nur das glückliche Bio-Beef da.
Und rein ist dann aber, boah, jetzt kostet das argentinische 22 Euro,
das ist eine andere Fucht, zwei greifen zu.
Also ich glaube, oder befürchte, dass das bei manchen Sachen ein bisschen zum
Bumerang werden könnte.
Und die Grundkritik dahinter ist einfach das, dass man den Leuten immer nach dem Maul rät.
Und da ist genauso, die Politik checkt schon langsam, Herkunftskennzeichnung
ist ein Thema, was alle Leute bewegt.
Jetzt plappern wir da halt einfach nach, obwohl wir wissen, dass es nicht kommt,
dass wir es auch gar nicht wollen, wirklich.
Ist ein Medienthema.
Ist ein Medienthema, genau. Und halt eben auch, dass man nicht drauf eingeht
und sagt, Freunde, das und das und das und das. So ist unsere Ist-Situation.
Und unsere Ist-Situation ist halt nicht einfach so, dass wir wie die Schweiz
komplett eingegelt irgendwo sind. Oder wir sind halt in der Europäischen Union.
Für uns regiert genauso das Gesetz des freien Markts, ob es uns passt oder nicht.
Und da sind wir beim nächsten Thema.
Es ist schon gefährlich, wenn wir jetzt immer sagen, wir wollen quasi einen
geschützten Markt haben für unsere Sachen.
Aber wenn ich dann die McHale supergeile Platin-Brundballen-Präs aus Irland
hole, dann will ich natürlich da keinen Zul drauf haben.
Und so weiter. Also es ist halt leider keine Einbahnstraße.
Und dieses Thema kommt mir in der Diskussion oft zu kurz.
Beziehungsweise man neigt dazu auch bei mir, dass man in der ersten Dinge gar
nicht auf das drüber nachdenkt, dass das keine Einbahnstraße ist
gerade Thema für mich, Herkunftskennzeichnung und Qualitätsstandard,
nach der Herkunftskennzeichnung kommt das nächste Ding, was auch jeder positiv
hält, für richtig und absolut vertritt, ich genauso
dass Importe mindestens unsere Standards haben müssen, wenn nicht höher
das kann uns aber auch feigeln ne?
Ja
Qualität aus Österreich ist immer besser wie alles andere. Wir wären im Milchbereich,
und ich weiß, da sind sie jetzt auch wieder alle beleidigt, aber ich weiß es
auch immer so drauf, wir glauben halt quasi, wir sind da die Besten,
weil Österreich hat viel Gründer und Österreich hat viel Almen.
Wenn du dir dann aber anschaust, wo die Milch herkommt, und dann ist er das
erste Mal mit der Elli Köstinger seiner Zeit deportieren darf,
und da sind die Augen gleich so groß geworden, da hast du gesagt,
ich werde mich am liebsten zu reißen.
Das ist ein Märchen. Die Milch kommt nicht für die Almen. Die Milch kommt aus
Ober- und Niederösterreich und aus den Salzburger Flachgau. Dort, wo Ocker ist.
Wir sind lustig für das Etikett und für den Tourismus. Passt,
hat seine Berechtigung.
Aber worauf ich aussehe will. Vor zwei Jahren, glaube ich, oder fast drei Jahren
mittlerweile, ist mir vor allem in Deutschland draußen draufgekommen,
okay, ihr liefert das Bergbauernmilch nach Deutschland.
Mit der Illusion oder mit der Story, Grünland, Alm, Heidi, Ziegenbeter,
alle, wie ich schon wissen, und jetzt kommen wir drauf, die verdammte Hütten.
Erstens habe ich keine Viecher mehr auf der Alm, die Milch geben,
oder fast keine, außer in die Ruhe. Aber das geht eh nicht in den Export,
weil das wird eh verkäst und wird anders gescheiter verwertet oder Badenberg.
Und ich habe es anbundene Kühe.
Und wir haben jetzt Molkereien, die in Norddeutschland oben,
seit Gefühl, seit Jesus nicht mehr wissen, wie ein Anbindestall ausschaut.
Zumindest entweder Weidehaltung oder zumindest aus Offenfront und so weiter.
Die Viecher laufen natürlich hochintensiv, aber trotzdem, sage ich mal,
eher konsumentenfreundlich, als wir jetzt irgendeine, ganz überspitzt gesagt, Haltungsstufe Mordor,
irgendwo auf der Leiten oben in einem 500 Jahre alten Kuhstall in einem Keller,
ganz bewusst überzeigen.
Und dann haben die Deutschen natürlich gesagt, das können wir selber,
ich habe es uns verarscht.
Und dann ist natürlich so eine agrarpolitische Seifenblase einmal geplatzt,
dass nur weil es aus Österreich ist, nicht automatisch fest ist.
Das heißt, wenn ich eine Herkunftskennzeichnung mit Transparenz verbinde,
dann bleibt, wenn ich dieses Medienbüdel dann los bin, und die Realität überbleibt,
dann komme ich ja drauf, ah ok, das Ding vom Feinderschlag in Österreich, das ist gefährlich.
Das ist gefährlich. Das hält dann immer, weil das woanders genauso gut gemacht wird.
Und das Ganze geht dann noch weiter. Was hat man denn in Österreich gemacht?
Typisch bürokratisch, man hat noch eine Güteziele gefunden.
Aus der Not heraus. Das wissen wir aber, dass das notwendig war.
Und das hat politische Diskussionen und auch bei den Bauern für Aufruhr gesagt.
Ich habe mich da ein paar Mal kritisch dazu geäußert, gegen die bäuerliche Standardmeinung.
Und ich muss echt sagen, ich habe da ein paar die nächsten Einkäufe danach und
ich glaube, die Redakteurin, die mit mir damals einen Artikel gemacht hat,
auch, wir haben uns schon nicht ganz unwohl, also nicht ganz wohl gefühlt,
wenn du vom Lagerhaus eingekaufen warst.
Weil man hat irgendwie das Gefühl gehabt, bis ich auf Rückendeckung schaue. Was war unsere Kritik?
Dass man halt, oder halt das Ding, man muss mit der Zeit gehen und wenn wir
denen das verkaufen, dann muss es auch so sein.
Dann hat man das Gütesiegel Amateur World Plus, oder wie das heißt, eingeführt.
Das war der Deal mit den Deutschen, dass die Deutschen weiterhin quasi die österreichische Milchzeitkarte.
Ich glaube, ungefähr 20% der österreichischen Milchmenge geht be- oder verarbeitet
oder unverarbeitet schießt mich tot nach Deutschland.
Zwischen Milchpreis hoch und Milchpreis fiasko sind immer 2%,
sagt man so, langläufig, ein Unterschied bei einer Milchmenge.
Ein bisschen Export, Milchexporteur, hohe Selbstversorgungsgrad.
Genau.
Wir brauchen den Exportmarkt.
Genau, ansonsten hätten wir eine Fullhaberie. Natürlich ist halt jetzt dazugekommen,
dass rundherum trotzdem der Milchpreis abgegangen ist, weil halt alle Fullgas
gemüchelt haben und weil es halt überall jetzt einmal eine Zeit lang gut war.
Aber mit diesem Tierwohl Plus Gütesiegel hat man sich zumindest auf dem Markt
behaupten gehandelt und kann sagen, schaut Freunde, wir machen was,
keine Ahnung, was da für die Kriterien drin sind, ist mir wurscht eigentlich.
Aber nur, so funktioniert halt Marketing. Und jetzt kommen die gleichen Leute,
die vorher sich natürlich viel gegen dieses Gütesiegel gewährt haben und sagen,
die Deutschen brauchen es aber nicht.
Ich verkaufe mein Milch nach Deutschland und der deutsche Milchbauer braucht
den ganzen Scheiß nicht, mir aber schon.
Wir wollen mir aber umgekehrt, die Deutschen machen es uns vor,
die Deutschen lassen auf gut Deutsch da nur Sachen rein in den Premium-Bereich,
der mindestens das eigene hat, wenn nicht darüber.
Und das haben wir mit diesem Gütesiegel gemacht. Das heißt, es ist wieder keine Einbahnstraßen.
Natürlich gibt es viele Molkereien im österreichisch-deutschen Grenzgebiet,
vor allem, die liefern nach Deutschland in irgendwelche Eigenmarken-Molkereien, da ist es wurscht.
Denen ist das alles egal, unter
Anführungszeichen. Aber da bin ich halt quasi in einem anderen Markt.
Aber wenn ich im Premium-Bereich drin bleiben will, ist entweder die Alternative,
der Markt fällt weg und dann kann ich selber saufen oder keine Ahnung, was ich tue.
Oder eben das andere, was ich eben noch spannender finde, dass das eben genau
uns aufzeigt, was passiert, wenn die anderen das lernen, was wir fordern.
Dann sind wir auf einmal wieder die Opfer. Also Opfer, Opfer,
immer Opfer. Und diese Jammerei und Suderei, die kann es besorgen mittlerweile,
weil wir einfach einmal sagen müssen, Alter, wo entwickeln wir das Ganze hin?
Es ist halt keine Einbahnstraße, ob es uns jetzt gefällt oder nicht.
Aber was war jetzt die Lösung?
Weiß ich nicht. Du fangst mich so an.
Ja. Ich finde nur einmal die Analyse wichtig, dass wir immer fordern,
dass die vor außen einer mindestens den Standard, wenn nicht höher,
haben sollen diese Produkte.
Dass das halt uns abbetrieben kann. Ja, umgekehrt. Genau. Und das ist eben einmal,
für mich war das halt wirklich ein Aha-Moment.
Dass das furchtbar kompliziert ist.
Ja, mir rennt jetzt auch gerade das hier. Die Frage ist ja nur,
wie kommt man aus der Kiste wieder aus?
Braucht man dann wieder, sagt man, okay, man regelt dann wieder europäisch?
Man nimmt es quasi aus diesem nationalen Ding aus und sagt, okay,
macht ein europäisches Siegel mit ganz vielen Haltungsstufen,
die man ineinander verrechnen kann, oder was tue ich dann?
Wäre wahrscheinlich sogar ein Ansatz. Wäre wahrscheinlich ein Ansatz.
Weil wenn wir jetzt diese Herkunftskennzeichnung,
wir wollen die Herkunftskennzeichnung, dann haben wir es.
Aktuell, glaube ich, ist halt eher das Problem, dass der Markt dann halt so
reagiert, dass alle gleich geschoren werden. Dass die Preise für alle nach unten reißen.
Und du hast halt dann wieder das Gefühl, in einer schlechten Preisphase,
verdammt, ich muss das jetzt auch noch erfüllen und habe keinen viel spürbaren
Mehrwert und dann kann man nicht mehr trauen, dass es wahrscheinlich ohne das noch schlechter war.
Also das ist eben das Problem, nicht wie da funktioniert hat einfach der freie
Markt, ob es uns gefällt oder nicht. Wenn es viel da ist, geht der Preis über den Haufen, Ende.
Und dann fangen sich die Spirale an, vor allem bei der Mühe halt wieder an dran.
Dann musst du mehr machen, damit du dein Einkommen hast, wo du den Preis noch mehr reinreichst.
Marktdisziplin ist eigentlich so. Aber das ist halt leichter gesagt wie da.
Ich werde die Frage halt noch zweimal stellen oder sowas, aber glaubst du,
wird der Konsument bei der Herkunftskennzeichnung reisen?
Ist er politisch geglaubt, der Konsument? Das war man doch ein Wissen,
das ist jetzt von Österreich.
Ob das jetzt die Qualität oder die Herkunft ist, ob man es jetzt aus politischem
Ding macht, oder ob man es wirklich glaubt, dass die Qualität jetzt eine bessere ist.
Glaubst du wirklich, wann es jetzt nebeneinander im Regal liegt,
auf dem Teller liegt oder wo auch immer, beide Optionen verfügbar sind,
das günstigere nicht aus Österreich, das teurere aus Österreich,
weil meistens wird es ja auf der Kostungsstruktur so sein,
dass der Konsument sich für das Österreichische entscheidet.
In einem Ausmaß, dass es wirklich relevant ist für den Markt.
Ich glaube, dass wir da schon Dankbarkeit und Demütig sein müssen gegenüber
unserem Kundenkreis oder gegen den österreichischen Konsumenten,
weil er im Vergleich zu anderen EU-Mitgliedsländern Bewohnern sozusagen schon
sehr, sehr patriotisch ist, was das angeht.
Das heißt, ich glaube da schon, solange das in einem gewissen Preiskorridor bleibt.
Die Verwerfungen, auf das käme ich dann eh noch mit Mercosur,
die aktuell passieren, die sind halt einfach so grob, dass eben genau diese
Entwicklung dann schon zu befürchten wäre, dass der dann sagt,
okay, was doppelt so teurer oder nunmehr dreimal so teurer oder so,
das ist es mir nicht wert.
Das heißt, ich glaube, dass da den Endverbraucher, den müssen wir da schon ein
bisschen in die Dinge nehmen, dass uns der da sehr, sehr treu ist,
Gott sei Dank, dass der sich auch darauf verlassen kann, oder muss können,
dass wir da gescheit produzieren und was wir uns zusammenreißen.
Ein Riesenthema ist natürlich alles, was verarbeitet ist, nicht?
Aber da ist es, glaube ich, auch eine Illusion, dass dann irgendwann auf der
Tiefkühlpizza oben steht, wo der Kass in der Ding herkommt und wo,
keine Ahnung, der Schweinefleisch-Anteil in der Salami, der jetzt auf der Pizza
drauf ist und wo der Rindfleisch-Anteil herkommt und das Pferdefleisch oder
keine Ahnung, was alles.
Das finde ich illusorisch. Aber da wäre es natürlich, sind wir halt wieder bei
dem, wir sind halt eine komplett übersättigte Gesellschaft, die halt alles haben
will und das wird halt dann irgendwann furchtbar kompliziert.
Also ich weiß halt nicht, wie man das lösen kann.
Ja, ich frage mich immer, wie wir mit dem Umstand umgehen und das wir in Europa,
also zumindest so habe ich den Eindruck oft, wir sind in Europa einfach eine
komplette Insel der Seelegen.
Natürlich extrem fortschrittlich waren sie jetzt aus moralischer Sicht extrem fortschrittlich.
Käfigeier gibt es bei uns gar nicht mehr. In Österreich, Deutschland,
Käfigeier, nicht einmal erweitert Käfigeier, gar nichts.
Extrem hohe Tierwohlstandards. Selbst die Grundstandards sind hoch.
Wenn du dann aber aus Europa, aus der EU ausgehst, brauchst du nur in europäische
Nicht-EU-Länder schauen, geschweige denn irgendwie in der Übrigen,
Käfighaltung ist der Standard.
Nicht ein Auslaufmodell global. Wir sind, wenn man sieht, dieses kleine Fuzzi
Europa mit der Produktionsmenge, ob du jetzt auf Eier gehst oder sonst nicht, wir sind die Ausnahme.
Das heißt, alle anderen produzieren, wenn du jetzt nur auf den Preis schaust
von den Lebensmitteln und einmal die ganze Qualität und so weiter ausklären
musst, produzieren alle anderen günstiger wie wir.
Wie können wir das halten?
Wenn ich das dann in den Handel Im Handel ist es eh nicht so.
Im Einzelhandel ist es eh so, dass man quasi bei Eier etc.
Haben wir eh alles im Prinzip öst. Aber weil es sich der Handel verpflichtet
hat, mehr oder weniger, dass er das macht.
Aber wenn das Zeug nebeneinander liegt, glaubst du wirklich,
dass man uns bei der aktuellen Preiseentwicklung und so weiter,
Inflation, dass sich die meisten Leute wirklich dann für die heimische,
moralisch wertvolle Lösung entscheiden? Provokant, hättest du gesagt.
Ich glaube, dass da schon das Problem ist, wie in wirklich vielen Lebensbereichen
mittlerweile, dass aus meiner Empfindung wir als Europäer sehr oft als Geisterfahrer
auf der Autobahn unterwegs sind.
Also alle anderen fahren so, wir fahren so.
Also wir überspannen einfach den Bogen und wir werden für das wirklich auf die
Fressen kriegen oder auf die Fressen fahren.
Wir merken es ja, ich persönlich auch, wir haben schon das Gefühl,
ich glaube, das Gefühl ist fast jedem, der irgendwas produziert und probiert
in Europa, nicht mehr ganz fremd, dass man sagt, man fühlt sich eigentlich nicht
mehr gewollt oder nicht mehr gewünscht.
Weil egal, was du tust, das ist immer schlecht.
Und wenn das anonym hier irgendwo herkommt, vielleicht sogar noch 17 Mal mit
irgendeinem Fairtrade-Label überpickt, wo man auch wissen, dass nur mehr Mengen
bilanziert wird und so weiter, dann ist das alles besser, weil dann sieg ich es zumindest nicht.
Und das ist so eine Vogelstrauß-Politik, da kriege ich komplette Krise.
Und das wird uns aber richtig Probleme machen, weil wir halt einfach,
wie soll ich sagen, wir probieren halt Moral oder irgendwelche lustigen Ideen
exportieren, aber da lacht uns die Welt halt original aus.
Ich habe hier im Winter ein paar meine Leute aus Singapur da gehabt und auch
aus Südkorea und die sagen Haha, you're so funny in Europe.
Also die lachen über uns.
Das ist jetzt natürlich ein gewisses politisches Spektrum, sagt jetzt natürlich,
der Bacher ist einfach zu dumm, der versteht das halt nicht, dass wir die Guten sind.
Aber im Konto, in der echten Wirtschaft unter Anführungszeichen spüren wir ja,
dass die Welt woanders hingeht. Wie findet man diesen Kompromiss?
Und da bin ich natürlich, da wären wir das wahrscheinlich müssen auf europäischer
Ebene irgendwie machen.
Ja, weil das ist, ob die Welt woanders hingeht oder ob Europa vorangegangen
ist, aber sonst keiner mit, ich will es ja gar nicht, wenn ich ein Viecher war,
wäre ich leben in Europa.
Von der Lebensmittelqualität in Summe wahrscheinlich ist Europa auch echt nicht
schlecht, aber wenn Europa diesen Ausnahmefall darstellt.
Was ist das Viechleben in Europa?
Ich sage das zu meinen Studenten quasi, ich habe ja eine Universität gegründet.
Also Schwein, ja.
Ja, Schwein, ja, okay. Schweingeflügel, ja. Beim Rind war ich mir nicht sicher.
Rind, das ist halt die Frage, wie sehr ich spüre, was ich nicht,
haben wir unbehandlung oder sonst irgendwas, ob ich den Unterschied spüre.
Also vielleicht ist das extrem.
Gerade jetzt in der Krakauer Rind, da hätte ich schon gerne so eine Kuh im Wald
sein, was du da durchrängst.
Siehst du da noch irgendwo eine Kuh im Wald? Außer Bons. Also als kleiner Gedankenausstoß
und hört sich sehr schön wurscht, weil jetzt hauen sich mir die Fresse ein in den nächsten Dingen.
Aber es sind halt meine Analyse und Auffassungsteile.
Ich sage es zu unseren Leuten, die daherkommen, immer ganz bewusst provokant.
Weißt du jetzt lieber Alkaibel, dass in Österreich auf die Wörth kommt?
Rot-Weiß-Rot. Super. Und dass dann sofort quasi nachdem es legal war,
die Milchviehbetrieb im klassischen Feuer auf die Wörth kommt verbracht werden darf.
Sehr, sehr strenges Tierschutzgesetz. Geht nicht mehr in 24 Stunden,
sondern keine Ahnung, wie viel Tag das dauert.
Kommt dann sein Willi zum Stiermeister und steht beim Stiermeister unter
Gütesiegelbedingungen im Stall und kriegt Fullstoff, bis es das Alter hat,
damit es genau in diese Preismasken reinfällt, wo der optimale Preis ist und
damit es dann im Supermarkt alles cute ist.
Oder du kommst irgendwo in was weiß ich, in Iowa oder irgendwo so oder in Brasilien
auf die Welt und laps tut einmal als Stierkalbel mit deiner Mama halt einmal
10 Monate durch die Gegend, so wie bei uns bei der Mutter geworden,
oder 8 Monate von mir aus.
Kommst dann weg, wenn du der Mantel bist, hast du wahrscheinlich beerdet,
dass du kastriert wirst.
Laufst aber trotzdem noch ein paar Monate mit deiner Mama oder mit deiner Herde
da draußen durch die Gegend.
Und dann die letzten 4 Monate kriegst du in dem Feedload mit Hormonbegleitung Fullstoff.
Und dann fährst du um. Was für Viech hat jetzt mehr vom Leben gehabt?
Und da bin ich halt mittlerweile, muss ich sagen, fängmuhlmäßig,
wenn wir hier oft blödeln, da ist halt dann das Rot-Weiß-Rot und Ding,
da müssen wir halt schon selbstkritisch sein.
Und du weißt, dass mich auf Selbstzweifel immer zu fräsen, da müssen wir schon
selbstkritisch sein. Da müssen wir sehr, sehr aufpassen, bei was wir reden.
Oder zumindest auch schauen, was passiert global. Das ist das Nächste.
Das ist eine nächste schwere Kritik an der Agrarpolitik, an der Heimischen,
dass man immer nur so, unser Horizont gehört bis zum nächsten Lagerhaus.
Aber wir schauen nicht, was auf der Welt passiert.
Also im Rinderbereich zum Beispiel, dass man einfach weltweit sieht,
Die Betriebe schauen Fullgas auf die Kosten.
Die gönnen sich nicht den Roboter zu Roboter, Roboter überwachen,
der völlig sinnlos ist unterm Strich und nur Geld kostet.
Oder halt extensivere Haltungsformen. Grünland passiert, so wie es bei uns zum Beispiel ist.
Das passiert auf der Welt. Und wir probieren immer noch quasi mit dem Gegenteil,
mit dem wir immer noch Geld ausgeben, Geld ausgeben, Geld ausgeben.
Und jahmen wir nachher, dass wir alle arm sind.
Also nur so als Denkhausstoß. Aber wahrscheinlich werden wir,
wenn wir das europaweit spannen und europaweit sagen, keine Ahnung,
das darf nur einer, wenn das und das und das so ist.
Ich persönlich, sind wir wieder beim Autofahrer, mit der Autobahn,
habe aber das Gefühl, dass wir in Europa mittlerweile so am Sound sind bei manchen Sachen,
dass man, weil das halt geopolitisch irgendwie passt, und damit,
dass wir halt am geopolitischen Kindertisch zumindest noch sitzen dürfen,
da machen wir so Sachen wie Mercosur.
Super überlebt.
Das ist die Frage, wenn man Landwirtschaft betrachtet, betrachtet man es dann,
national, europäisch und sagt, das sind unsere Standards, die machen wir,
wir versorgen uns selber, zu.
Dann können wir die Standards setzen, die wir wollen, dann zahlen wir dafür, dann haben wir sie.
Ob die jetzt gut sind oder nicht, und ob es keine, was sich jetzt tut,
oder da wohlerfühlt, das spielt dann in dem Fall keine Rolle,
sondern das sind unsere Standards.
Hier zum Thema, Mirko Suhr, zweites Thema, was wir heute haben,
große Panik, speziell in der Landwirtschaft, oder aufschreie,
ah, jetzt Mercosur, diese Importe, die machen uns jetzt den Markt.
Jetzt haben wir zwei unterschiedliche Systeme, also Europa oder die EU und die
Mercosur-Länder mit sehr unterschiedlichen Standortbedingungen,
was jetzt die Rindfleischproduktion, bleiben wir mal beim Rindfleisch,
die Rindfleischproduktion wieder, ganz andere Regelungen, sehr strenge Regeln in Europa,
lockerere Regelungen plus günstigere Standardbedingungen, zum Teil in den Mercosur-Staaten
und Und jetzt haben natürlich die heimischen Landwirte, speziell im Rinderbereich,
massiv Angst davor, dass ja die Importer, die jetzt günstiger reinkommen,
den Markt zusammenhauen.
Wie stehst du das? Was kriegst du da auch bei den Kollegen mit?
Ist das eine realistische, ist das eine begründete Angst?
Mercosur ist der Gegenpol zur Herkunftskennzeichnung. Mit der Herkunftskennzeichnung
wird alles gut, mit Mercosur müssen wir alle sterben. So empfinde ich das, nicht?
Also schwarz-weiß war einfach so...
Ja, schon sehr stark überzeichnet in der Diskussion.
Sind wir wieder beim geopolitischen Kindertisch, nicht? Dass wir halt irgendwie
noch ernst genommen werden, müssen wir halt sowas abschließen,
damit dass wir halt noch irgendwo hinfahren können, politisch auf Ausflug.
Und dass das irgendwelchen deutschen Industriebetrieben und so weiter,
die halt da noch irgendwas hinverkaufen, äh,
Ja, sehr wohl gefällt, das ist auch klar. Man muss aber natürlich sagen,
hey Freunde, technologisch sind wir halt schon langsam eher am absteigenden Ost.
Also, sobald das Tag nur Kohle haben, kaufen sie auch direkt in China.
Wir spielen halt auf Zeit, so empfinde ich das. Von den Mengen her glaube ich
nicht, dass wir da großartig Angst haben müssen.
Natürlich können wir manche Sachen rein, das ist gar keine Frage.
Da ist eher das Problem, wenn wir solche Hochphasen haben, wie wir es jetzt
in den letzten eineinhalb Jahren, speziell im letzten Jahr im Rindfleischbereich
gehabt haben, aus welchen Gründen auch immer das in Europa zustande gekommen ist,
der Endverbraucher hat das nicht gespielt bisher, du merkst schon,
dass alles ein bisschen teurer wird, aber bei weitem nicht so,
als wie das, was am Lebendviehmarkt abgeht.
Also wir haben da ja Geschichten, dass Tiere innerhalb Jahresfrist verdoppelt haben.
Also das Archival, das jetzt auf einmal normal knapp unter 1000 oder von mir
1000 Euro kostet hat, das kostet jetzt 2000, 2200.
Diese prozentuale Steigerung ist im Endverbraucher-Segment nicht angekommen.
Im Gastro-Ding ist es zum Teil angekommen und man hat eben heuer wirklich mehrmals
zum Beispiel Rinderfilet bei den Edelteilen jenseits der 100 Euro gesehen.
Da brauchst du dich dann nicht wundern, dass da keiner mehr zugreift und dass
dann natürlich die sagen, okay, wenn das so teuer ist, dann sehen wir,
dass die Verkaufszahlen zurückgehen, dann müssen wir uns nach Alternativen suchen.
Das ist wie bei der Milch. Wenn die Milch teuer wird, dann greift die Industrie
zum Vanilleeis machen, zu Kokos und Bäumfett.
Ja, wir haben halt eh schon mal ein bisschen drüber, ich habe da nicht geschaut,
inzwischen sind die Preise natürlich wieder runtergegangen, jetzt kriegst du
es auch schon wieder um 30, 40 Euro, dieses Kilo Filet, heimisches Filet,
wie kommen diese Preise zustande, weil das ist ja das andere Thema und inwiefern
beeinflusst uns da dieser Import aus den Mercosur-Staaten?
Also ich glaube, dass der oder generell...
Da kennt sich keiner aus, also ich verstehe es auch noch nicht.
So Geschichten wie das Mercosur, da sind wir wieder beim freien Markt,
der Markt sucht sich nach Alternativen, wenn wir einen gewissen Preiskorridor
verlassen, Seien wir selber auch so. Im normalen Leben.
Und wenn jetzt auf einmal die Fleischteile verdoppeln, verdreifachen.
Ein stinknormaler Watschinken im Gastro-Großhandel in einer Eigenmarkenlinie,
wo du weißt, das ist zwar eine Gütesielqualität und so weiter.
Mindeststandard.
Genau, Mindeststandard. Aber halt
in der Sortierung her, was da weniger Fettabdeckung und so weiter drauf.
Wenn das auf einmal, keine Ahnung, netto knapp unter 10 Euro,
auf 23 Euro netto steigt.
Warum?
Weil nichts da ist. Wo ist das hin? Wir haben in Europa keine Produktion mehr.
Auf das kommen wir jetzt halt drauf, dass man halt nicht nur,
wie bei einem normalen Arbeitsmarkt, wir scheißen uns immer auf gut Deutsch,
wenn eine Bude mit 1000 Leuten zugemacht, aber dass daneben 300 mit 5 Leuten zugemacht,
Die haben keine Stimme. Und da ist es genauso. Wenn jetzt 10 Bauern mit 10 Viechern
aufhören, dann kommt auch was zusammen. Das ist wie ein mittelgroßer.
Und das ist halt in Europa mittlerweile flächendeckend so, dass auch in Osteuropa
die Leute sagen, ich tue mir das nicht mehr an. Ich erkennt es nicht.
Wir haben weniger Angebot.
Bei uns steigen die Preise, weil unser Angebot steigt.
Das Angebot steigt deswegen, weil unser Angebot die Nachfrage steigt,
das Angebot zurückgeht, weil die Betriebe zuspürren.
Die Nachfrage gleich bleibt. Bei uns bleibt sie gleich, aber das Angebot Geld zurück.
Weil die Betriebe zu spielen. Warum spielen die Betriebe zu?
Ja, weil es kaum interessiert, weil es hinten von einem Haus geht.
Und eben genau, auch nicht nur in Euro, sondern auch dieses Wertschätzungsding,
dass sie sich fühlen, ich bin ja nur mehr Tierquäler, Umweltvergifter,
die Leute haben ein Bild von uns, als wenn wir wieder früher aufstehen und denken, wen quäle ich heute?
Was vergift ich jetzt am schnellsten? Mein eigenes Trinkwasser wahrscheinlich.
Und das geht halt immer weiter und das ist jetzt nicht nur im Westen,
sondern auch in die osteuropäischen Staaten.
Dazu kommt, was man von den Händlern so hört, natürlich auch ein bisschen ein
Thema, dass die Osteuropäer sich auch potentere Märkte gesucht haben, auch sehr, sehr schlau.
Das heißt, die exportieren ihr Zeug nicht mehr noch...
Genau, also die machen zum Beispiel nicht so Sachen, wie wir,
Österreich ist da auch so ein spezieller Kandidat, Zuchtviehexporte,
wenn man Mittelmeerkreuz fährt und dann wird das Vieh da unten irgendwo geschlachtet,
wo die Bauern selber im direkten Gespräch oft sagen, ja, denken darfst eh nicht,
was mit den Viehern wird.
Dann sage ich, ey, du unappetitliche Körperöffnung, da verkaufen sie ihm nicht.
Ich bin auf meinem Leben landwirtschaftlich auf wenig, aber ich habe da nie mit da.
Auch in die schlimmsten Zeiten nicht, die 200 Euro, was das Viech mehr kostet,
da haben wir immer gedacht, nein, das tue ich den Viech nicht an.
Weißt du, also da haben wir ja selber auch ein Problem, da sind wir wieder bei
der Reflexion. Aber jedenfalls, wir exportieren die Viecher nach wie vor lebend
zu einem sehr großen Teil, und die osteuropäischen Staaten haben sich da schon
was überlegt, die haben wohl mit den arabischen Ländern Direktverträge,
die schlachten Halal in Polen und führen das im Dekak-Container.
Also es wird das fertige Produkt dann quasi verbracht und nicht das lebende Tier.
Genau, und finde ich ja zum Beispiel als Tierwollding, also ich würde als Schlachtstier
lieber tiefgekühlt nach Arabien fahren, wenn es schon sein muss oder irgendwo
woanders hin als wie heute lebend und ja, eh schon ein bisschen.
Aber es ist ein Milliarden-Business, ne?
Ja, ich versuche es nur zu verstehen. Das heißt, haben wir generell schon zu
viel Produktion im Land gehabt eigentlich?
Ist das jetzt auch ein bisschen eine Marktbereinigung.
Wie es gesagt? Ich glaube, dass man das gar nicht so einfach sagen kann.
Nein, weil nämlich die Tierbestände, du tust dir auch sehr, sehr schwer,
dass du die Tierbestände vergleichst.
Weil wenn ich jetzt hernehme, ein Fleckvieh-Kalbel aus einer Zwoernutzungslinie,
da brauche ich heute ja aus einer Fleckvieh- komplett-Durbo-Mülch-Linie zwei
Kalbel, dass ich überspitzt gesagt, dass ich das Fleisch rauskriege,
was ich vorher in Ohren gehabt habe.
Weil wir auch in der Zucht eine Spezialisierung und Veränderung gehabt haben.
Darum ist das extrem schwer, miteinander zu vergleichen.
Aber grundsätzlich ist es einfach so, uns gehen die Tiere ab.
Passt du, jetzt haben wir ein geringeres Angebot der gleichbleibenden Aufrägen,
die Preise steigen. Jetzt kommt Mercosur.
Mercosur heißt 99.000 Tonnen Rindfleisch, jetzt direkt über Mercosur,
wo der durchschnittliche Zoll, was so ungefähr war bei 40%, für diese 99.000
runtergesetzt wird auf 7,5%.
Dann habe ich noch gelesen, es hat noch sowas gegeben wie die Hiltonquote.
Hast du von der schon mal was gehört?
Nein, leider nicht.
Von der Hilton-Quote, das sind nochmal 4.4. Ja, das war damals,
das ist vor vielen Jahren ausgehandelt worden, gibt es noch einmal eine Quote
von 44.000 Tonnen, die war jetzt mit 0% statt 20% importiert.
Das heißt, wir haben ein gewisses Importvolumen, was jetzt durch Mercosur in
den Markt kommt, das sind aber in Summe,
nur, glaube ich, 1,5% von der europäischen Produktion, nur dass man das mal
in Relation berichtet, von tausenden Tonnen, das sind 1,5% ungefähr der Produktion,
die die in Europa jedes Jahr ohnehin stattfindet.
Und das Edelteile nicht.
Und da hauptsächlich Edelteile, weil wir ja selber unsere Edelteile produzieren
und den Rest auch verschicken.
Weil wir ja in Europa die Edelteile selber, den Rest selber wieder nicht wollen.
Freier Markt, ne?
Was soll bitte bei 1,5 Prozent, das klingt in Tonnen viel,
1,5 Prozent zusätzlich, was in den Markt in Europa kommen, wird uns das den
Markt so zusammenhauen, dass in Österreich die Viechermäster nach der Reihe
eingehen. Das kann ja nicht sein, 1,5 Prozent.
Ja, aber da sind wir jetzt wieder bei der Psychologie, nicht?
Ich sage, du, Geiger, dass du für deinen Ochs jetzt da 2.000 haben willst,
du bist lustig, oder? Ich kaufe mir die fertigen Fleischteile um 1.000 Euro über Mercosur.
Das heißt, da ist schon eine Marktpsychologie dabei. Ich habe nicht ein Druckmittel in der Verhandlung.
Das sind homöopathische Dosen. Aber grundsätzlich kann ich natürlich,
wenn ich jetzt, keine Ahnung, ich will nicht sagen Ronald McDonald oder irgendwer
so wer bin, dann kann ich natürlich theoretisch sagen, die sind die Ziegen,
die sehen, wo ich mit der Herkunftsreinzeichnung seit vor 20 Jahren war,
die ist schon vorne dabei.
Dass der natürlich dann sagen kann, in der Verhandlungsbasis,
du für das nächste Quartal die Fleischpreise, ich schau einmal,
der José hat das anbauten und der Zepel das. Wie tun wir jetzt?
Ja, aber nochmal, wir reden von einem, wir reden nicht von 50%,
was jetzt auf einmal der Markt geflutet hat.
Und 2% bei der Milch.
Oben oder unten. Das ist Psychologie. Das ist Börse.
Was erklärst du? Was machst du damit? Was ist Psychologie?
1,5% Wir haben 4% mehr Milch als wir vorher gesehen haben. Wir müssen mit dem
Preis holen, wir wissen nicht, wohin damit.
Wir haben 2% zu wenig. Uh, hurraka. Der Preis, wir brauchen Milch, Milch, Milch, Milch.
Also Panik.
Panik. Psychologie, Marktpsychologie.
Also es sind dann keine 2%, sondern gefüllte 20% oder was?
Die halten wir da raus. Es geht um das Thema quasi in der Preisverhandlung.
Du sagst, du, ich kann das wahnsinnig billiger haben. Sei froh,
dass ich mit dir noch rede.
Das heißt, diese 1,5% faktisch, oder sagen wir mal 1,5%, wir schimpfen uns jetzt
mehr oder weniger, ist psychologisch, wie du sagst, quasi in der Erwartung des Marktes mehr.
Obwohl es faktisch nicht... Ist
der Markt blöd, oder können wir das nicht einpreisen? Wir wissen es ja.
Schau, was ich jetzt noch hinten in der Straße bohren muss denn.
Wir vermuten, dass morgen die Straßen aufgehen und der Ölpreis baut Stabby.
Wir vermuten, dass sie morgen zugeht und der Ölpreis steigt.
Ja, aber da brauchen wir einen Vermuten, da wissen wir es ja.
Und die meisten Prognosen, was ich jetzt gelesen habe.
Das fliegt ja nicht von selber rum. Das muss ja da drüben auch erstmal wachsen
und dann rumkommen und hinterher und führen.
Das halten wir dann auch. Also ich finde, wie gesagt, das ist Psychologie.
Natürlich öffnet ein extremes Preis
hoch bei uns den Tür und Tor unter Anführungszeichen für die Alternativen.
Wenn der Fendt steuer wird, kauf ich einen John Deere. Das ist genau das Gleiche.
In Bauernsprache. oder wenn der Tesla steuert und steuert wird, dann nehme ich einen BYD
Also deine Prognose für,
die absoluten Zahlen halten wir aus aber wir fürchten uns tot quasi ich glaube.
Dass generell in unserem Geschäft gut ist, wenn man eine halbwegs vernünftige
Entwicklung hat und nicht so volatil das Volatile ist natürlich geil an der
Börse zum Zocken, aber für die als Produzent mit lebender Materie ist das immer
schwierig weil da haben wir den klassischen Schweinezyklus Ja.
Was ist das? Ich muss unsere Hörerinnen und Hörer erklären.
Jetzt wollte ich einfach ein schlaues Wort rausgehauen.
Jetzt weiß ich selber nicht, was ich gesagt habe.
Der Preis ist gut. Viele stellen Schweine ein.
Dann ist ein paar Mal Überangebot da. Dann fährt der Preis wieder.
Dann stellen weniger Schweine ein. Steigt der Preis wieder.
Kannst du im Prinzip. Ist wahrscheinlich nicht noch bei den Schweinen so, ist es generell.
Genau, darum ist doch halt quasi der Rinderzüglich.
Okay, das heißt jetzt für Mercosur, wir werden es eh bald einmal wissen, weil seit 1.5.
Ist das ganze, das Handelsteil des Mercosur und da sind diese Quoten drinnen, ist seit 1.5.
Aktiv, also das heißt, wir werden sowieso in diesem Jahr sehen,
wie die ersten Reaktionen des Marktes darauf sind, oder? Merkt du schon was?
Hast du was gehört? Nicht wirklich, also ich glaube, im Moment ist einfach eher
das Thema, dass die Rindfleischlager bei den Schlachthöfen und so weiter viel
sind, weil die Nachbar zurückgeht, weil wir zu teuer sind.
Und das haben wir eh Ich habe heute schon im Vorgespräch ein bisschen recherchiert,
dass du einfach schon merkst, dass die Preise nachgeben.
Das ist natürlich nicht gut, aber das meine ich eben, es wäre besser,
wir haben eine halbwegs planbare Entwicklung für alle miteinander,
als wie diese massiven Ausschläge.
Ich glaube, ich weiß, da werden sie mehr wieder geißeln, dass wir das locker
aushalten, dass das nicht das Thema ist.
Ein anderes Thema wäre theoretisch, oder halt mehr, ein psychologisches Thema ist.
Es ist sehr, sehr dankbar für die Agrarpolitik und generell für die Politik.
Es längst von allen anderen ab. Wir können nichts machen, es ist beschlossen.
Wie wissen wir eigentlich seit 22 Jahren, dass das beschlossen oder kommen wird?
Wir werden uns da nicht erwähnen.
Als europäische Volkswirtschaft muss man natürlich auch sagen,
die paar Bauern schießen und auch den Konsumenten. Mein Gott,
hast du ein bisschen mehr Krebs durch die Hormone, ist auch wurscht.
Solange es die Rendite für mich an der Börse stimmt.
Wobei, da muss ich dir jetzt, das eine ist das Lustige, wo ich immer sage,
wenn du da schaust, in Österreich mit unter einem Prozent vom BIP ist die reine
Landwirtschaft, wenn man die Forstwirtschaft ausklammert, konnte man es eigentlich
abschaffen, das schaffen wir auch noch irgendwo.
Das andere ist, was du jetzt wieder gesagt hast, mit den Hormonen.
Es ist, was mich teilweise ein bisschen stört, zumindest in meiner Wahrnehmung
der Kommunikation, jetzt kommt auf einmal mit dem Yakusudis hormonverseuchte
Fleisch aus Argentinien zu uns.
Alter, wir haben seit immer schon das Fleisch importiert, bis jetzt mit 40 Prozent Zoll,
überall in die Estee-Kaiser, da siehst du ja österreichisches,
neben argentinischen, neben brasilianischen, neben was aus Uruguay.
Wir futtern das die ganze Zeit schon.
Aber hier zur Form sind die Hormone wieder das Problem, die passiert sich dem
Markt wieder. Wir holen das die ganze Zeit schon rein.
Schau mir das mal.
Das ist nachgewiesener Weise so,
also da wären wir jetzt auch schon tot wahrscheinlich, wenn das jetzt...
Wir haben ja schon interessierte und schlaue Zuhörer, da müssen wir ein bisschen...
Wo kommt denn das her? Wieso nehmen wir die Hormone? Ist das nur die pure Gier
oder hat das einen praktischen Hintergrund? Okay, scheiße, ich weiß es nicht.
Dann stell nicht zu blöde Fragen, was du nicht weißt. Das meine ich eben mit
dem Horizont, dass man sich vielleicht ein bisschen informiert,
was da drüben, was da so abgeht.
Tierwohlmäßig, Tierwohl haben wir schon geredet, qualitätsmäßig,
wie ist man, dass ein Stier nie eine gute Qualität hat.
Dass immer ein Ochs früher als Zeiten oder ein weibliches Tier und dass man
früher als Zeiten auch noch ein Stier vorher kastriert hat und dann erst irgendwann geschlachtet hat.
Gibt es übrigens über deinen quasi Heimatbezirk Lungau aus dem Jahr 1780 und
1810 ausführliche Literatur, wie man das dann hat, hochspannend.
Die da drüben machen Ochsen. Was bei uns abgekommen ist, weil sie langsamer
wachsen. Wieso machen sie Ochsen?
Aus den genannten Gründen, die man in diesen historischen Büchern auch leiten kann.
Und darüber hinaus?
Naja, das ist...
Wenn der Ochs geschlechtsreif wird und er läuft mit der Mama und mit der Tante
und mit der Cousine mit, was tat er noch?
Ja, ich.
Genau.
Liebe machen.
Genau, ich muss es halt verbieben. Also aus dem Cowboy-Jargon kommt übrigens
der Begriff Motherfucker, weil das war ein Stier, er ist wirklich so.
Das sind Stierkaibel, die einem beim Kastrieren durchgeschlupft sind und die
halt nachher die eigene Mutter deckt haben. Von da kommt das?
Darüber kommt das. Das heißt, die machen Ochsen.
Passt. Haben von Haus aus, auch durch die extensive Haltung auf der Weide,
quasi in dem Ranching, wie bei uns auf die Olmen eigentlich,
relativ guten intramuskulären Aufbau, aber zu wenig Energie,
dass sie dann richtig fett werden.
Jetzt kommt der dann ins Fitlot und kriegt dort hormonell einen Boost und wird hormonell zum Stier.
Das heißt, wo sich das Wachstum angeht und das Fressen und das Fett anlegen,
wird zum Stier, hat aber die Basisqualität vom Ochs.
Der geht schildert das Ochsen für das...
Und hat ein zarteres Fleisch. Testosteron ist halt nicht so viel da bei dem Moodle.
Und das, was ich am Implantieren habe, habe ich auch lange nicht gewusst,
habe ich heuer im Winter sehr, sehr viel recherchiert zu dem Thema,
sind weibliche Geschlechtshormone.
Und das ist schon interessant, weil mit Testosteron kannst du jetzt vielleicht
als Mau zumindest noch eher leben.
Aber es könnte halt sein, dass da eventuell Sachen, die du nicht hast,
dass sie wachsen, wachsen, und andere Sachen, die du wirst, dass sie wachsen, nicht mehr wachsen.
Also die weiblichen Hormone haben das Ding eben Fetteinlagerung und vor allem,
dass sie hungrig werden, dass sie fräsen. Dass sie noch mehr fräsen.
Aber eben sind wir jetzt wieder tierwohlmäßig, wir müssen eigentlich sagen,
okay, der Ochs hat eine schönere Zeit und sie helfen dem halt nachher nach,
ist aus einer Sicht der Kompromiss.
Dass wir die Hormone nicht haben wollen, auch völlig zu Recht,
Ist auch gar keine Frage.
Und die Illusion, oder das ist ein Märchen, die produzieren extra für Europa
hormonfreies Fleisch. Alter, genau.
Ja, ganz genau.
Und soweit ich das überblicken kann, ich habe das jetzt nicht im letzten Detail
recherchiert, aber wir haben sie schon importiert und wir haben sie schon konsumiert
und das hat uns bisher auch nicht gestört, aber jetzt wird halt viel vermischt in dieser Diskussion.
Ja, und das ist eben, glaube ich, Edelteilthema, wenn ich in ein Steakhouse
gehe und ich isse ein brasilianisches Angus-Beef, dann weiß ich auf was ich mich einlasse.
Was anderes ist natürlich, wenn es irgendwo dazu in die Braunschweige verschirrt wird.
Aber für das ist der Export und das Ganze fühlt sich teuer, das wird nicht passieren.
Genau, und weil wir bei dem Thema sind.
Und beim Getreide und bei den
Maßenfrüchten quasi, ist Europa als Weltmarktdingsbum schon uninteressant.
Da gibt es andere Länder, die mit weniger Aufwand und deppertum und dumm Gendermarie,
die mit weniger irgendwelchen Wohlstandsthemen das Ganze kompliziert machen.
Und außerdem, du warst eh drüben, in Brasilien und so weiter steigen extrem die Bodenpreise.
Das heißt, diese Goldgräberstimmung, wir produzieren nach Teufel,
kommen wir aus, funktioniert auch nicht mehr.
Und das Nächste, dort wo es noch geht, haut der eine die Natur gescheit an Dings
rein, dass ich halt 100 Resistenzen habe, 100 Schädlinge und so weiter,
die müssen auch umdenken. Also die Baum wachsen mit dem Himmel.
Und das Einzige, was ich dazu sagen kann, ist, es ist definitiv auch nicht alles
schwarz und weiß, wenn man sich bei uns mal anschaut. Es ist immer leichter
schimpfen, wenn man nicht dort war.
Und diese Edelteile, das ist immer das, was mich so umtreibt.
Wenn man das viel so sagen als neutraler Journalist, weiß nicht,
bin ich eh nicht mehr neutral. Objektiv bin ich auch nicht, ist ja wurscht.
Aber mir futtern ja hauptsächlich nur die Edelteile.
Und mit dem geförderten Rest haben wir ja auch schon, sage ich mal,
irgendwo anders in der Welt, sage ich mal, lokale Märkte zusammengekommen.
Das ist immer so, das ist jedes, was du vorher auch ein bisschen gesagt hast.
Jetzt sind wir bei dem Punkt, zum letzten Punkt für heute, damit wir wirklich
in diesem knackigen mindestens ein Stunden oder maximal ein Stundenformat bleiben.
Wenn das jetzt alles so ist, wie es ist und wir wollen es nicht,
oder wir sind unsfrieden, die Landwirtschaft ist unsfrieden,
die Konsument ist unsfrieden oder die Konsumentin oder sonst irgendwer,
wer soll das jetzt richten? Wer ist jetzt eigentlich der, der verantwortlich
ist für diese Landwirtschaft?
Weil wenn ich jetzt nach Wien fahre oder heim fahre nach Wien und dann zum Minister
gehe, Minister richte es jetzt einmal ich hätte jetzt Merkur so wer hat es denn
wirklich in der Hand also wer macht heute Landwirtschaft.
Grundsätzlich sind wir in Europa organisiert seit 30 Jahren.
Gemeinsame Agrarpolitik.
Dann gibt es natürlich so Sachen wie ein Landwirtschaftsgesetz,
wo halt reinsteht, dass die Landwirtschaft in Österreich halt so zum Erhalten
ist, dass quasi gute Produkte erzeugt werden, die Landschaft intakt bleibt,
auch die Bauern nach Möglichkeit vielleicht sogar überleben können wirtschaftlich diese Sachen.
Aber man tut sich halt doch jetzt generell so ein bisschen dem Ball zuspülen.
Ja, aber Herkunftsgezeichnung. Gehen wir zurück zum Thema, bleiben wir in der
Themen, wo wir heute sind, wir möchten jetzt im Großhandel überall für alle
verarbeiteten Produkte in Österreich auf Herkunftskennzeichen.
Lieber Herr Totschnig, ist aktuell der Landwirtschaftsminister,
deswegen der Name, richte es bitte doch. Kann er das?
Ich glaube ja nicht. Da wird sicherlich wieder irgendwer kommen,
der dann sagt, dass sie widersprich gegen irgendwer.
Das ist ein Handel, das ist harmonisierte Materie. Er kann nichts machen. Guckt er in Brüssel.
Und da sind wir jetzt wirklich wieder bei meiner persönlichen Verschwörungstheorie. nicht ich und ich.
Beschließen wir es miteinander.
Oder halt, keine Ahnung, Mutmaßung. Ja, passt schon.
Man hat halt schon immer mehr das Gefühl, in vielen anderen Belangen auch,
aber halt eben agrarpolitisch, wie bei solchen Sachen, dass man in Brüssel halt,
um wirklich am Kindertisch zumindest am Kindertisch der Geopolitik dabei sein zu dürfen,
Sachen gegen das eigene, gegen die eigenen Interessen letztlich beschließt.
Weil eigentlich müsste ich jetzt sagen, die Gesundheit unseres Volkes oder der
Bevölkerung in Europa, das muss den obersten Stellenwert haben,
dass wir gesunde Umwelt haben und so weiter und so fort.
Aber wenn es halt immer Wachstum, Wachstum, Wachstum geht und da sind wir wieder
bei unserer viel diskutierten Wirtschaftsform, die Bäume wachsen nicht in den
Himmel und wir fahren halt überall auf der letzten Rühne.
Auch mit diesen ganzen Freihandelsabkommen. Was wollen wir noch mehr?
Glauben wir das Märchen, dass wenn jeder mehr exportiert wie er importiert,
dass es noch besser wird?
Wo wollen wir hin? Und das ist halt schon immer ein Thema, wo ich mir denke,
in Österreich gibt es jetzt natürlich auch Strömungen, die jeden Tag quasi plakatieren,
der Tatschnik ist schuld, und der ist schuld, und der ist schuld,
und der ist schuld, und wenn der nicht war, und der es nicht war, dann war alles anders.
Die Veränderungen fangen halt schon bei uns selber an. Und wir als Landwirtschaft
neigen wir halt so, und Anführungszeichen, ich identifiziere mich jetzt sogar
nicht so, als Teil der Landwirtschaft wollen wir eh weitestgehend aus dem verabschiedet haben.
Aber als Beobachter-Position und als quasi ein bisschen Hobbyanalyst,
kommst du schon darauf, wir glauben, dass ich die Welt immer verändern muss,
damit es mir gleich weiter kann. Das ist menschlich, ganz klar. War auch immer so.
In vielen geht uns allen gleich. Aber so ist halt das Leben nicht.
Und der freie Macht schon war nicht.
Das heißt, wenn ich sehe, dass das nicht läuft, was wir jetzt tun,
dann werden wir uns entweder überlegen müssen, was wir sonst tun,
oder wir bleiben weiterhin in dem und sagen, die Bauernbund ist schuld.
Mit Bauernbund gar nichts am Hut, oder mit diesen Strukturen.
Sie sind ja maßgeblich beteiligt, dass sich das so hin entwickelt hat, wo es jetzt ist.
Aber du kannst halt das Problem nicht auf der gleichen Ebene lösen,
wie es entstanden ist. Wir müssen halt rauszummen und uns überlegen, wo wollen wir hin?
Und wollen wir in 20 Jahren auch noch jammern, dass alles Bär ist und wir oben sind?
Oder überlegen wir uns, wie kann ich jetzt als Betrieb mich verändern?
Und ich weiß, dass diese Analyse, ich habe sie selber vor 20 Jahren gehabt,
völlig ernüchternd und desillusionierend sein kann. Dass du heute als Marktbuchbetrieb
draufkommst, Verdammte Scheiße.
Düngerpreise, Spritpreis, alles explodiert. Durch irgendwelche Verwerfungen
geht trotzdem der Getreidepreis runter.
Und wir sind in einer so dummen Situation mittlerweile, dass du eigentlich fast
auf eine Trockenheit hoffen musst, weil durch die Trockenheit normalerweise die Preise steigen.
Eine völlig bewährse Entwicklung, nicht?
Okay, ich habe immer noch den Satz, der raus spielt noch in die einen Zeit,
du selbst die Veränderung, die du in der Welt gerne sehen würdest oder sowas in die Richtung.
Oder auf die kleine Einheit abzunehmen. Wer ist diese kleine Einheit?
Wenn du an das denkst, wer ist denn das?
Also bist es du als Person? Bist es du als Betrieb? Sind es wir, sind es Gemeinden?
Wer schafft das? Wer ändert sich das?
Letztlich ist es jeder. Letztlich ist es jeder. Und darum gibt es so Formate wie uns.
Wir sitzen uns jetzt ja quasi mehr oder weniger direkt gegenüber.
Ich zähle dich jetzt nicht, als normaler Konsument, weil du ja weißt,
worum es geht und vom Ding her,
Aber genau dieses... Ja, genau.
Ja, danke, alles andere hätte mir echt krank gemacht. Aber diese,
ich glaube, es geht nur mit,
da sind wir wieder bei meinem Lieblingsthema von der Kooperation,
dass wir bei manchen Sachen halt einfach aufhören müssen, zu konkurrieren auf
Birgen und Brechen, sondern vielleicht kooperieren aufhören müssen.
Dass wir sagen, okay, ich kann dir als Arbeiter bei Steier oder ein paar Pöttinger
vielleicht wieder eine neue Maschine abkaufen, wenn du meine Sachen im Supermarkt kaufst.
Und das funktioniert so einen großen Teil in Österreich. Wir dürfen da bitte
nicht auf die Konsumenten hinbecken, das den wir auch sehr gern,
und das ist falsch. Weil sie holten uns schon die Stange, so ist es nicht.
Weil sonst hätten wir bei sehr, sehr vielen Sachen schon einen Fullpotsch.
Es ist nicht so, wie in Deutschland zum Beispiel, der einfach beim Billigsten zugreift.
Das merkst du ja überall. Der Österreicher, Beispiel,
internationales Fleisch. Weihnachtsgeschäft heuer, und
Gastro-Handel siehst du dort, okay, auf einmal internationales Fleisch in die
Betrinnen und dann gehst du neben zu einem kleinen privaten Fleischhandel
der auch, ja, keine Ahnung die haben quasi so 15 Filialen in Österreich und
ich kaufe dort Räucherspäne zum Sögen weil die sind dort mit Abstand was ist da dort?
Mit Abstand?
Da schon mal billigsten
Ist ja so. Ich kriege bei der Konkurrenzkrieg der Sock, wenn ich eine Palette
nehme, mehr als die Palette nehme, wenn ich die einzelnen Sekhäuser brauche.
Und auch ein paar andere Sachen. Ist aber österreichische Ware.
Also herkunftsgekennzeichnet.
Dann gehe ich rein und sage zu dem Typen, dann kenne ich mittlerweile ganz gut,
jetzt war es da drüben, einen ganzen Berg
argentinische Beiräten, was ist mit dir? Dann sage ich, ja, ich komme von der
Geschäftsleitung, die verkaufst du dann ganz ruck, weil das Rindfleisch einfach zu teuer ist.
Jetzt suchen wir noch Alternativen, und jetzt haben sie halt einmal so ein Fuhr
argentinischer sein gehabt.
Zehn Tage später komme ich wieder hin, nach Psyge, den ganzen Berg drüben liegen
und alles mit Full-Gas-Rabatt Dingsbums beklebt.
Und nachher sage ich, äh, was hast du mit deinem? Hast du schon mal probiert?
Ja, hat schon probiert. Ja, wie ist's? Ja, ist halt Trinkfleisch. Okay.
Und dann hat er gesagt, nein, das kaufen die Leute nicht. Das bleibt über.
Nicht im Gastro-Ding, sondern beim Endverbraucher. Beim Endverbraucher im Gastro-Ding,
sind diese Regale, wo die Internationale war, in diesen Hochpreisphasen immer klar.
Also, wir sind zum Schluss doch noch ein Blätowier für die Herkunftskennzeichnung.
Ja, aber die haben wir jetzt ja auch schon. Es funktioniert ja.
Es funktioniert ja im Dienst.
Nein, du hast es gerade gesagt, in der Gastro funktioniert es ja,
aber dort, wo die Endkonsumenten sind, bleibt es über, weil der Konsument.
Der ist uns treu.
Und du sagst ja, im Endeffekt, wenn sie es in der Gastro auch wissen,
dann ist es ja der Umkehrschluss von dem, was du gerade gesagt hast.
Wenn sie es dort genauso wie es hat, dann würden sie uns dort auch drei bleiben.
Ja, aber dann haben wir genau das, wie wir vorher gesagt haben,
mit den zwei verschiedenen Schienen.
Ich glaube, solange das alles in einem gewissen Preiskorridor bleibt,
bevorzugt er auch bei dieser Version, wenn wir es vorher durchgespielt haben,
absolut die österreichische war. Oder er probiert es halt einmal.
Aber sobald der Preis so weit auseinander geht, ja.
Okay. Lächste Frage, weil wer soll es jetzt richten oder wer ist jetzt wirklich verantwortlich?
So ein bisschen, wenn es jetzt versucht hat, reinzuhören und was da raus zu interpretieren.
Politik hat nicht so viel in der Hand.
Ja, grundsätzlich jetzt ist es schon in der Hand, nicht? Aber ich glaube,
dass wir halt mittlerweile in einem Stadium sind, wo andere Interessen für unsere
Politik mehr überwiegen oder mehr wiegen, als wie so Sachen wie Produktsicherheit,
Problemsmittel für die Bevölkerung.
So traurig, dass das ist, wenn man das sagt, weil es eigentlich total schockierend ist.
Welche anderen Sachen waren das?
Eben, dass man zum Beispiel noch irgendwo was hinverkaufen kann oder dass man
zu irgendeiner Konferenz, wenn der Straßenverkehr muss, eingeladen wird.
Also dass man im Prinzip, wir sind mal wieder bei einem von meiner Herzen,
Ding, Ding, was ich gerne bis zum Ende dieses Podcasts, also bis Ende vom Bauer
zu der Bibel geklärt hätte, sollte man wirklich Industriegüter und landwirtschaftliche Güter quasi,
von der ökonomischen Betrachtung her gleich nebeneinander handeln,
global, oder muss man irgendwann einmal sagen, okay,
landwirtschaftliche Güter müssen wir eher lokal, regional, national betrachten
und nicht handeln und schauen, dass man dort selber genug kann.
Und kann man nicht einfach so handeln wie Güter, von denen man nicht abbeißen kann, sage ich einmal.
Absolut. Also ich finde einfach, dass der größten Verbrecher der modernen wird,
dieser quasi wirtschaftliche Spekulationshandel mit Lebensmitteln ist.
Und da rede ich jetzt nicht von einem Angus Beef aus, keine Ahnung,
aus, was weiß ich, Argentinien, wie wir schon oft zitiert haben,
sondern von den Basissachen werde ich halt alle damit mitschwimmen.
Und das ist wirklich ein Verbrechen.
Aber ich muss jetzt dann einmal nachhaken zu der Herkunftskennzeichnung,
dass das jetzt nochmal klipp und klar ist.
Ich geh erst daheim.
Ich bin da daheim. Danke übrigens für die Einladung, dass du mich da in meiner Stimme empfängst.
Ich glaube, dass das System, was wir derzeit haben in der Gastronomie und so
weiter, nicht so schlecht funktioniert.
Und dass wir da wirklich treue und gute Partner auf der Konsumentenseite haben.
Auch in der Gastronomie, der, der auf das, wo es Wert liegt,
weist das sowieso aus, weil es einfach ein Mehrwert für sein Produkt als kulinarische Leistung ist.
Dass das auf einer Skihütte, wo Ballermann-Feeling ist, so semi-gut laufen wird.
Der Hannes Reuer wird natürlich oder sagen, das ist total wichtig und ich muss
bei jedem paar Mal fragen, wo es geht.
Super, kannst du machen. Mir war es zu langweilig.
Das Thema ist einfach bei diesen hochverarbeiteten Sachen.
Und da kann ich mir das nicht vorstellen, dass wir das irgendwie vernünftig,
praktikabel hinkriegen, dass da alle mitziehen und dass wir da bis zum 10% Rindfleisch-Auteile
in irgendeiner Braunschweiger das hinkriegen.
Das lassen wir als Frage offen, das werden wir als Frage wahrscheinlich erklären,
weil spannend war es natürlich schon, weil in Zeiten von KI,
von der Blockchain, also in dem Fall macht man mit Blockchain auch,
blablabla, sonst irgendwas, das müsste doch eigentlich möglich sein, dass ich das alles,
technisch unter den Hut bringe, ohne dass jetzt irgendeiner drunter komplett einbrechen muss.
Aber, lieber Christian, diese Frage lassen wir offen, das ist ein Format mit
Cliffhanger Charakter, beziehungsweise kann man hinten um den Abbruch oder Sylvester
Stallone, aber Christian Bachel hängt mit zwei Fingern irgendwo an der Ding.
Wie war es für dich? Erste Erfolge? Kurzes Blitzschicht. Christian,
wie geht es dir? Wie fühlst du dich? Wie war es für dich?
Ja, nein, also...
Glaubst du, dass du den Scheiß irgendwie auch hast?
Nein, ich glaube schon, dass mir immer Spaß macht mit dir, das ist jetzt natürlich
ein anderes Ding, aber ich finde eben, dass man als Gegenentwurf quasi zu deinen
langen Interviews, wo du wirklich in den ganzen Hintergrundding und so weiter einigst,
aktuelle Sachen einfach auch musst du ein bisschen von mehreren Blickwinkel beurteilen.
Und ich glaube mittlerweile, ist es ein bisschen ein Hobby von mir,
über so Sachen nachdenken und ein bisschen durchspielen, wo sich so hinbewegt
und ich tue das wirklich leidenschaftlich gern und einfach, dass man ein bisschen,
selber bin ich auch dankbar, wenn du einen anderen Denkausstoß vielleicht kriegst
und wenn du dich sagen, die Reden komplett im Blät sind, dann passt es auch.
Aber mir macht das Spaß. Also ich finde das Passt.
Und wenn euch das auch Spaß macht und ihr das Gefühl habt, so ein kurzes Format,
wo wir aktuelle Themen auch diskutieren zwischen uns, vielleicht haben wir uns ja auch mal einen Gast.
Wenn ihr das gut findet und wir das öfter mal machen sollen,
dann schreibt uns das bitte in die Kommentare. Schreibt mir eine Mail,
schreibt es in Christian.
Schreibt es mir, schreibt es nicht in Christian. Dann machen wir das.
In dem Fall Bachler Christian, ich bedanke mich für das heutige Gespräch.
Danke, Geiger Willi.
Ja, und wir sehen uns wieder in zwei Minuten bei der Ja.
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