Wasser für die Millionenstadt
Wie der Durst von 2 Millionen Menschen Umweltschutz fördert
29.09.2026 43 min Andreas Filipovic, Walter Szevera
Zusammenfassung & Show Notes
Bevor die beiden Hochquellleitungen für die Stadt Wien errichtet wurden, wurden die Gebiete Schneeberg/Rax und Hochschwab durch eine legale „Landnahme“ eigentumsrechtlich gesichert.
Der Inhalt:
Mit der Errichtung der beiden Hochquellleitungen im 19. und 20. Jahrhundert wurde die Wasserversorgung der Millionen-Metropole Wien sichergestellt. Die tägliche Bereitstellung des stetig steigenden Wasserbedarfs bedurfte auch einer rechtlichen Sicherung an Wasserrechten und Klärung von Eigentumsfragen an dem kostbaren Nass. Umfassende Gebietsankäufe und Schenkungen machten die Stadt Wien zu eine der größten Grundstücksbesitzerinnen und befriedigen auch heute noch den Durst der Hauptstadt. Doch vor der Verlegung der beiden Leitungen wurde die Region des Hochschwabs und Umgebung zuvor von Holzhändlern, Köhlern und jagdbessenen Habsburger erschlossen. Wie der Südwesten für die Stadt gewonnen wurde, erzählt der Historiker Christian Stadelmann.
Der Gast:
Christian Stadelmann ist Historiker und Kurator im Technischen Museum Wien.
Der Ort:
Übergangskammer Mauer: Endpunkt der 2.Hochquellleitung. Wittgensteinstraße 129, 1230 Wien.
Tipps und Tricks:
Zum Lesen:
Alfred Drenning: Die II. Wiener Hochquellenwasserleitung. Festschrift, Wien: Compress-Verl. 1988.
Ewald Putz herausgebracht. Hochschwab: Der Berg. Das Wasser. Die Menschen. Wien 2004
Mit der Errichtung der beiden Hochquellleitungen im 19. und 20. Jahrhundert wurde die Wasserversorgung der Millionen-Metropole Wien sichergestellt. Die tägliche Bereitstellung des stetig steigenden Wasserbedarfs bedurfte auch einer rechtlichen Sicherung an Wasserrechten und Klärung von Eigentumsfragen an dem kostbaren Nass. Umfassende Gebietsankäufe und Schenkungen machten die Stadt Wien zu eine der größten Grundstücksbesitzerinnen und befriedigen auch heute noch den Durst der Hauptstadt. Doch vor der Verlegung der beiden Leitungen wurde die Region des Hochschwabs und Umgebung zuvor von Holzhändlern, Köhlern und jagdbessenen Habsburger erschlossen. Wie der Südwesten für die Stadt gewonnen wurde, erzählt der Historiker Christian Stadelmann.
Der Gast:
Christian Stadelmann ist Historiker und Kurator im Technischen Museum Wien.
Der Ort:
Übergangskammer Mauer: Endpunkt der 2.Hochquellleitung. Wittgensteinstraße 129, 1230 Wien.
Tipps und Tricks:
Zum Lesen:
Alfred Drenning: Die II. Wiener Hochquellenwasserleitung. Festschrift, Wien: Compress-Verl. 1988.
Ewald Putz herausgebracht. Hochschwab: Der Berg. Das Wasser. Die Menschen. Wien 2004
Zum Wandern:
Museum Hochquellenwasser Wildalpe in Wildalpen, Säusenbach Nr.14. Geöffnet von 1.Mai bis 26.Oktober. https://www.wien.gv.at/umwelt/museum-hochquellenwasser-wildalpen