98: Best Practice in der Energiewirtschaft – Wärmewende, Bürgerbeteiligung und Recruiting
18.06.2026
30 min
Zusammenfassung & Show Notes
Die Energiewende entscheidet sich nicht nur an großen Strategien, sondern vor allem an ihrer Umsetzung vor Ort. In der ersten Ausgabe unseres neuen Best-Practice-Formats stellen wir drei Beispiele aus der Energiewirtschaft vor, die zeigen, wie Stadtwerke und Energieversorger die Herausforderungen der Branche konkret angehen.
Wir sprechen über die Wärmewende in Konstanz, wo die Stadtwerke ein Wasserwerk auf erneuerbare Wärme umgestellt haben und ihre eigene Infrastruktur als Testfeld nutzen. Außerdem werfen wir einen Blick auf innovative Ansätze zur Nutzung von Abwasserwärme in Hamburg und Duisburg.
Im zweiten Case geht es um Finanzierung und Beteiligung. Am Beispiel des Windparks Schneifelhöhe besprechen wir, wie große Erneuerbare-Energien-Projekte durch starke Partnerschaften umgesetzt werden können. Zudem betrachten wir das Bürgerbeteiligungsmodell der Stadtwerke Menden, mit dem bereits mehr als drei Millionen Euro für lokale Energieprojekte mobilisiert wurden.
Der dritte Best-Practice-Case widmet sich der Personalgewinnung. Die Stadtwerke Solingen haben mit ihrem E-Fußballturnier „Zock dich ins Team Stadtwerke“ einen ungewöhnlichen Weg gewählt, um junge Menschen auf Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten aufmerksam zu machen.
Welcher der vorgestellten Ansätze hat aus eurer Sicht das größte Potenzial für andere Stadtwerke? Und wie hat euch die erste Ausgabe unseres neuen Best-Practice-Formats gefallen? Schreibt es uns in die Kommentare.
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Energiedosis, dem Praxis-Podcast für Energieversorger. Heute mit euren Hosts Hannah...
Friedrich Stratmann
00:00:19
Und Friedrich.Ja, schön, dass ihr wieder dabei seid. Aber Hannah, warum eigentlich heute mit uns beiden?
Hannah Simon
00:00:24
Wir haben uns ein neues Format überlegt, was wir heute mal ausprobieren wollen. Wir machen ja üblicherweise so Deep Dives mit einem einzelnen oder zwei Gästen. Und heute haben wir euch stattdessen mal drei Best Practices aus der EVU- und Stadtwerkepraxis mitgebracht. Also drei ganz unterschiedliche Themen, drei unterschiedliche Perspektiven, aber alle mit der gleichen Frage, nämlich was können andere Stadtwerke daraus lernen?
Friedrich Stratmann
00:00:47
Genau, wir schauen auf konkrete Projekte in den Bereichen Wärmewende, Bürgerbeteiligung und Fachkräftegewinnung. Und wir versuchen nicht nur zu erzählen, was ist da passiert in dem Projekt, sondern auch, warum sind sie relevant, was sehen wir daran im Netzwerk und was lässt sich vielleicht davon auch übertragen auf andere.
Hannah Simon
00:01:08
Genau. Und jetzt sind wir ja vor allen Dingen auch selber ganz gespannt, wie dieses neue Format ankommt. Also gebt uns sehr gerne euer Feedback. Dazu könnt ihr uns einfach einen Kommentar bei Spotify hinterlassen, YouTube, LinkedIn. Ja, wie euch das Format gefällt. Schreibt uns da sehr gerne und nehmt Kontakt auf, weil das hilft uns eben total, um zu schauen, ob das ein Format mit Zukunft ist. Und für den Moment würde ich sagen, genug der Vorrede. Und Friedrich, wir starten am besten direkt mal in den ersten Case rein, den wir heute mitgebracht haben.
Friedrich Stratmann
00:01:35
Jawohl, ich lege mal los. Wir schauen zunächst nach Konstanz an dem Bodensee. Dort haben die Stadtwerke Konstanz ihr Wasserwerk Ende 2025 von einer gasbasierten Wärmeversorgung auf erneuerbare Wärme umgestellt. Auf den ersten Blick klingt das vielleicht eher nach einem kleinen Projekt. Strategisch ist es aber, wie ich finde, ziemlich spannend, denn Konstanz nutzt die eigene Infrastruktur als Testfeld dafür, wie sich die Wärmewende im Bestand praktisch umsetzen lässt. Konkret setzt man dabei auf drei Luftwasser-Wärmepumpen mit zusammen etwa 130 Kilowatt Heizleistung. Zum Vergleich, die alte Anlage lag noch bei rund 300 Kilowatt.
Hannah Simon
00:02:18
Also da gestattest du mir ja bestimmt die Frage, also von 300 auf 130 Kilowatt, das klingt ja erstmal nach deutlich weniger Leistung. Wie funktioniert das denn dann im Alltag?
Friedrich Stratmann
00:02:30
Berechtigte Frage, Hannah. Ja, es geht hier weniger darum, einfach nur die alte Technik zu ersetzen, sondern das System passgenauer auf den tatsächlichen Bedarf zuzuschneiden. Eine der Wärmepumpen übernimmt gezielt die Versorgung des denkmalgeschützten alten Pumpwerks inklusive der Warmwasserbereitung. Damit zeigt Konstanz, dass auch komplexere Bestandsgebäude ohne fossile Wärme auskommen können. Das Ergebnis spricht glaube ich für sich, kein Gasverbrauch mehr am Standort, rund 65.000 Kilowattstunden Strombedarf pro Jahr und fast 49 Tonnen weniger CO2 bei Nutzung von Ökostrom.
Hannah Simon
00:03:11
Das sind auf jeden Fall große Zahlen und zeigt ja auch eigentlich, dass es nicht nur ein Technikwechsel ist, sondern auch ein ziemlich starkes Signal aus dem eigenen Haus der Stadtwerke heraus, oder?
Friedrich Stratmann
00:03:21
Ja, ich glaube, das ist ein wichtiger Punkt, denn die Stadtwerke Konstanz zeigen anhand der eigenen Infrastruktur, dass Wärmewende im Bestand funktioniert. Ich finde das ein sehr gutes Beispiel dafür, dass Stadtwerke bei der Transformation nicht nur beraten und planen, sondern selbst vorangehen können. Mir hat das mal ein Interviewgast gesagt bei uns im Podcast: Einfach mal machen. Also diesen Mut zum Machen, den bringt Konstanz auf jeden Fall mit und Konstanz denkt dabei auch schon weiter. Nämlich das Wasserwerk ist Teil einer größeren Wärmewendestrategie, bei der künftig neue klimafreundliche Wärmenetze entstehen sollen, die perspektivisch beispielsweise mit Seewasser, in dem Fall aus dem Bodensee, oder mit Abwärme betrieben werden.
Hannah Simon
00:04:09
Ja, ich glaube, da lohnt sich ja so grundsätzlich auch immer der Blick mal nach Baden-Württemberg, was das Thema Wärmewende angeht, weil die auch einfach mit dem Thema Wärmeplanung politisch getrieben ja schon etwas früher dran warenund da auch schon den einen oder anderen Schritt gemacht haben, den andere Versorger gerade jetzt noch gehen. Das heißt aber auch, dass das Wasserwerk so etwas wie der erste Baustein dann eigentlich in so einem größeren Wärmepuzzle ist, oder?
Friedrich Stratmann
00:04:30
Ja, kann man so sagen. Die eigentliche strategische Frage lautet ja, welche Wärmequelle passt an welchen Standort? Und welche Lösung ist nicht nur technisch möglich, sondern langfristig auch wirtschaftlich und infrastrukturell sinnvoll? Konstanz zeigt ja, man muss jetzt nicht sofort das große Programm fahren, nicht ganz große Netze bauen, sondern kann mit einem konkreten Standort anfangen und daraus Erfahrungen für die nächsten Schritte gewinnen.
Hannah Simon
00:05:00
Ja, total spannend und also aus meiner Sicht auf jeden Fall ein Best Practice. Gibt es auch andere Stadtwerke, die sowas auch an dem größeren Maßstab schon umgesetzt haben?
Friedrich Stratmann
00:05:10
Ja, ich habe mal weitergeschaut und dabei die Beispiele aus Hamburg und Duisburg gefunden, die so exemplarisch sein können für die nächste Stufe. In Hamburg entsteht am Klärwerk Dradenau Deutschlands größtes Abwasser-Wärmepumpensystem. Dort wird gereinigtes Abwasser als konstante Wärmequelle genutzt, also etwas, das über das Jahr hinweg deutlich stabiler ist als Außenluft. Das heißt, rechnerisch können damit fast 40.000 Wohnungen mit Wärme aus erneuerbarer Abwasserenergie versorgt werden und rund 90.000 Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden. Ja, eine Menge Zahlen, mit denen ich gerade hier um mich werfe, aber es geht noch weiter. Im Ruhrgebiet geht man an der Kläranlage Huckingen der Wirtschaftsbetriebe Duisburg einen ähnlichen Weg und kombiniert Abwasserwärme mit einer innovativen KWK-Anlage. Die beiden Großwasserwärmepumpen, die in der Anlage verbaut sind, ermöglichen so die Versorgung von rund 1300 Haushalten in Duisburg mit klimaschonender Fernwärme.
Hannah Simon
00:06:17
Das sind ja nochmal ganz andere Größenordnungen auf jeden Fall. Also würdest du dann sagen, dann ist Konstanz quasi eher so der Einstieg und Hamburg und Duisburg zeigen dann so die Skalierungsmöglichkeiten, die wir eigentlich im Thema Wärmewende haben?
Friedrich Stratmann
00:06:30
Ja, wenn du diese Dimensionen so benennen oder aufmachen möchtest, würde ich sagen, kann man so sehen. Konstanz als ein gutes Beispiel für den Einstieg und Hamburg und Duisburg zeigen, welche Dimensionen und Skalierungsstufen möglich sind. Die beiden Projekte sind natürlich technisch deutlich größer und komplexer, zeigen aber auch, die Branche denkt längst nicht mehr nur in einzelnen Wärmepumpen, sondern in komplexen Wärmequellenkonzepten und in Infrastruktursystemen.
Hannah Simon
00:07:02
Das heißt, da steckt ja eigentlich hinter jedem Projekt nochmal viel mehr als jetzt einfach nur eine neue Heizung für Bürgerinnen und Bürger dann vor Ort.
Friedrich Stratmann
00:07:12
Absolut. Ich glaube, es geht einfach um Vorbildwirkung. Ich glaube, wir hatten es vorhin schon genannt, um technisches Lernen, um die Frage, wie aus einzelnen Umstellungen ein übertragbares Modell für andere Standorte werden kann. Ich denke, dass das ein wichtiger Lernpfad für Stadtwerke ist, der sich im Übrigen so auch zeigt in der Praxis bei anderen Wärmeprojekten mit Vorbildcharakter, die wir hier im Podcast schon aufgegriffen haben. Also kleiner Hörtipp, hört gerne auch mal rein in die Folge 85 zum Eisspeicher der AggerEnergie in Gummersbach, oder in die Folge 90 mit den Stadtwerken Neustadt in Holstein zum Pionierprojekt Meerwasser-Wärmepumpe. Das zum Einstieg, unser erster Case, unser erster Blick auf die Wärmewende. Dann werfe ich den Ball einmal zu dir rüber, Hannah. Lass uns von der Wärmewende zu einem Thema gehen, das damit auch direkt zusammenhängt und momentan wohl fast jedes Stadtwerk beschäftigt. Wie finanzieren wir die Energiewende eigentlich konkret?
Hannah Simon
00:08:23
Ja, eine Frage, die uns im Netzwerk natürlich schon seit einiger Zeit umtreibt in den Gesprächen und auch in den Projekten, die wir beobachten. Und ich habe für dieses Themenfeld heute auch zwei Cases mal mitgebracht, die ganz unterschiedlich ausgerichtet sind, aber auch eigentlich die Vielfältigkeit dieses Themas zeigen, wie man eben Energiewende-Projekte vor Ort finanzieren kann. Und dazu möchte ich einmal mit dir und euch da draußen fliegen, in die Nähe von Prüm in Rheinland-Pfalz ist das. Dort entsteht nämlich momentan ein Projekt mit einer relativ großen Dimension. Und zwar gibt es da gerade im Bau den Windpark Schneifelhöhe. Das sind elf Windenergieanlagen mit rund 77 Megawatt Gesamtleistung. Die können ungefähr 200 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr produzieren und das Ganze kostet natürlich auch ein bisschen was, nämlich ungefähr 150 Millionen Euro.
Friedrich Stratmann
00:09:16
Also ein Projekt, das sehr gut zeigt, über welche Größenordnungen wir hier bei der Energiewende sprechen. Also das sind ja schon mal gewaltige Zahlen.
Hannah Simon
00:09:27
Das stimmt allerdings, um noch eine Zahl mit in den Raum zu werfen, da möchte ich gerne mal einen Netzwerkpartner zitieren, der gesagt hat, bei denen im Versorgungsgebiet würde man eigentlich so einen Finanzbedarf von ungefähr 500 Millionen Euro sehen in den nächsten Jahren, um eben die Wärmewende eigentlich komplett einmal zu wuppen. Also es sind ja wirklich wahnsinnige Summen und deswegen, genau, du hast genau recht, das sind große Beträge und was finde ich hier an diesem Windpark Schneifelhöhe eben sehr interessant ist, das ist nicht nur ein technisches Projekt, sondern eben auch ein Kooperationsprojekt. Und zwar wurde das eben umgesetzt oder ist es gerade in Umsetzung von der EVM, also Energieversorgung Mittelrhein, zusammen mit den Stadtwerken Karlsruhe und der Tüger Erneuerbare Energien. Und neben diesen dreien gibt es dann eben auch noch verschiedene kommunale Partner vor Ort. Und für mich zeigt das eigentlich sehr deutlich, diese großen Erzeugungsprojekte, die brauchen echt eine lange Planung, viel Genehmigung, Kapital, Flächen, regionale Abstimmung und starke Partner. Also das ist eine ganze Klaviatur an Erfolgsfaktoren, die es eigentlich für so ein Projekt braucht. Und Energiewende ist also eben immer nicht nur eine Frage der Technik, sondern auch der Frage von Investitionsfähigkeit und auch sicherlich Projektorganisation bei so einem langwierigen Projekt, bis es eben von der Planung über die Genehmigung bis in den Bau und die Inbetriebnahme dann auch kommt.
Friedrich Stratmann
00:10:46
Ja, da stehen einige Schritte dazwischen. Jetzt, was du beschreibst, ist ja sozusagen die große Infrastrukturperspektive. Jetzt ist es ja so, die Wärmewende, Energiewende, lebt ja davon, wird auch davon getragen von den vielen einzelnen Maßnahmen, Projekten, im Kleinen wie im Großen, die Stadtwerke konkret vor Ort umsetzen wollen und dafür braucht es Kapital. Was heißt das denn für Stadtwerke, die vor Ort Kapital mobilisieren wollen?
Hannah Simon
00:11:18
Ja, man muss eben in verschiedenen Kategorien, glaube ich, denken. Also erstmal auch diese verschiedenen Finanzierungsoptionen überhaupt sehen. Also wir haben uns ja jetzt gerade dieses Projekt angeschaut mit drei beteiligten großen Partnern, die eben dort rein investieren. Eine andere Möglichkeit haben die Stadtwerke Menden genutzt. Auch total spannend. Die haben nämlich eben die Bürgerinnen und Bürger vor Ort, eingebunden und die eben mobilisiert. Und zwar haben die Mendener Anfang des Jahres ein Bürgerbeteiligungsprojekt gestartet. Das hat man jetzt auch in diesem Kontext Finanzierung der Energiewende sicherlich schon öfter gehört. In Menden läuft das Ganze so ab, dass Bürgerinnen und Bürger sich eben über Genussrechte an den Stadtwerken beteiligen können und damit Kapital für lokale Energieprojekte bereitstellen, die eben vor allen Dingen in die Stabilisierung und die Erweiterung des Stromnetzes vor Ort in Menden und der Region fließen sollen.
Friedrich Stratmann
00:12:09
Also damit ich das richtig verstehe, das ist also kein einzelner Windpark, uch keine klassische Projektbeteiligung, sondern auch mal ein anderes Konstrukt.
Hannah Simon
00:12:20
Genau und das ist auch hier, finde ich, der ganz wichtige und auch spannende Punkt. Es geht eben nicht um ein Einzelprojekt, an dem sich Bürgerinnen und Bürger eteiligen können, sondern sie beteiligen sich in der Form quasi über diese Genussrechte an diesem Unternehmen Stadtwerke Menden. Und das Geld fließt eben in die wirtschaftliche Basis der Stadtwerke und soll eben diese Investition in die Energieversorgung vor Ort ermöglichen. Und um das auch ein bisschen einzuordnen, was bedeutet das eigentlich konkret, wenn ich mich da über Genussrechte beteiligen möchte? Der Einstieg ist bei 1000 Euro schon möglich. Maximal sind es 25.000 Euro, die ich eben reingeben kann. Und die Mendener haben das eben noch so gestaltet, dass die Kunden der Stadtwerke Menden auch nochmal einen kleinen Vorteil haben. Die erhalten nämlich eben einen Zins von 3,75 Prozent pro Jahr. Bei Nicht-Kunden ist es etwas weniger, da sind es 3,25 Prozent und die Mindestlaufzeit für so ein Projekt läuft eben fünf oder sind eben fünf Jahre, also bis mindestens Ende 2031. Also zeigt auch, vielleicht aber nochmal so von der Einordnung, dass es auch eben ein längerfristiges Invest eben ist, was Bürgerinnen und Bürger dann eben tätigen, wenn sie sich an diesen Genussrechten oder über diese Genussrechte beteiligen.
Friedrich Stratmann
00:13:35
Also das Projekt läuft schon. Gibt es da schon erste Zahlen bezüglich der Resonanz, wie gut das ankommt, diese Bürgerbeteiligungsinitiative?
Hannah Simon
00:13:47
Genau und das ist auch ein Punkt, warum es unter anderem auf unserem Best-Practice-Radar gekommen ist. Nach ein paar Wochen, nachdem das Projekt angelaufen ist in Menden, gab es eben schon Zeichnungswünsche in Höhe von mehr als drei Millionen Euro. Das zeigt ja eben, es gibt schon offenbar ein Bedürfnis und auch ein Interesse der Menschen vor Ort, sich an der Energiewende eben nicht nur abstrakt zu beteiligen oder diese zu unterstützen, sondern eben ganz konkret vor Ort auch mitgestalten zu wollen, indem man sich dort einbringt.
Friedrich Stratmann
00:14:17
Jetzt wenn ich an Bürgerbeteiligung denke und es darum geht, Bürgerinnen und Bürger zu mobilisieren, schwingt für mich da auch mit, es geht darum, die Bürgerinnen und Bürger mitzunehmen, zu kommunizieren, zu informieren, worum geht es, was habe ich vielleicht davon auch oder was sind die Auswirkungen. Also ist es für mich auch ein Thema, das kommunikativ sehr sensibel ist oder wie siehst du das?
Hannah Simon
00:14:42
Ja, total. Also allein dadurch, dass die Menschen vor Ort sich dort mit ihrem eigenen Geld auch beteiligen, würde ich das auch auf jeden Fall so sehen. Und wir haben es in den vergangenen Jahren seit das Thema Wärmewende ja auch aufgekommen ist und auch Wärmeplanung gemerkt, dass Kommunikation schon ein sehr erfolgskritischer Faktor in diesen Projekten eben auch ist, eben weil es die Menschen auch betrifft. Und ich denke, diese Art der Partizipation über eine Bürgerbeteiligung kann absolutes Vertrauen schaffen. Aber dafür ist auch eben essentiell, dass es auch sehr sauber erklärt wird. Also ein Genussrecht ist keine Spende und das ist auch kein klassisches Sparprodukt. Es ist am Ende ja eine Vermögensanlage mit Chancen, aber eben auch mit Risiken. Und ja, es gibt diese Verzinsung jetzt in Menden mit 3,75 beziehungsweise 3,25 Prozent, die vielleicht attraktiv wirkt eben für die Bürgerinnen und Bürger. Aber der Ertrag ist ja eben auch nicht garantiert und wie bei vielen anderen oder wahrscheinlich allen Finanzprodukten kann das natürlich auch im Extremfall zum Verlust des Kapitals kommen, was die Menschen dort einsetzen und das muss natürlich auch in der Kommunikation klar bleiben, dass, es eben auch mit Risiken verbunden ist, wenn ich mich eben über diese Bürgerteiligung einbringe.
Friedrich Stratmann
00:15:58
Ja, das ist ein Spagat, den es zu schaffen gilt für Stadtwerke in der Kommunikation. Nicht zu sehr diese Energiewende-Romantik zu überhöhen, sondern eben auch schlichtweg Transparenz zu schaffen, oder?
Hannah Simon
00:16:14
Ja, Energiewende-Romantik, das ist ein schöner Begriff, den werde ich mir immer merken. Genau und das ist auch glaube ich die Lernfrage jetzt nochmal für die Zuhörerinnen und Zuhörer. Also wie kann man eben über dieses Thema Beteiligung sprechen, ohne das zu überhören? Wie erklärt man das verständlich, was auch mit dem Geld passiert? Wie macht man klar, welche Rolle die Bürgerinnen und Bürger haben und welche eben auch nicht? Weil man muss zum Beispiel ja eben auch sagen, Genussrechte bedeuten jetzt die finanzielle Beteiligung für diese Energiewende-Projekte, aber es bedeutet ja beispielsweise keine Mitbestimmung im Unternehmen, die man ja in anderen Investitionsmöglichkeiten, wie jetzt Aktien oder ähnlichen, dann in gewisser Form zumindest hat. Also das muss schon sehr deutlich werden und deswegen würde ich auch auf jeden Fall empfehlen, für diejenigen heute, die sich, jetzt hier die letzten Minuten für dieses Thema besonders interessiert haben, auch mal bei den Stadtwerkmenten vorbeizuschauen auf den verschiedenen Kommunikationskanälen, wie die das eben so konkret auch gelöst haben. Ja, weil der Erfolg gibt ihnen ja auf jeden Fall recht, gemessen an der Summe, die sie jetzt schon einspielen konnten.
Friedrich Stratmann
00:17:12
Und wenn ich jetzt nochmal den Bogen schließe zu dem Projekt, das du am Anfang vorgestellt hast, wo liegt für dich hier der Bezug zum Windparkprojekt Schneifelhöhe?
Hannah Simon
00:17:23
Ja, ich glaube, das ist nochmal so einfach der Kontrast. Also wir haben dieses Riesenprojekt mit 150 Millionen Euro, da wirken die drei Millionen Euro aus Menden ja vielleicht auch wieder sehr klein zu, aber es sind eben unterschiedliche Punkte auf der Skala der Wärme oder der Energiewende, auf der wir uns da gerade so bewegen. Deswegen habe ich auch beide Projekte mitgebracht. Also ich denke, das Projekt Schneifelhöhe, das zeigt eben nochmal lange Projektentwicklung, hohe Investitionssummen, viele Partner, regionale Wertschöpfung. Da tut man sich eben mit den großen Playern in irgendeiner Form auch zusammen, um so ein riesiges Projekt auch stemmen zu können. Und Menden ist eine deutlich lokalere Variante, sicherlich auch in einem kleineren Maßstab, die aber eben aus der kommunikativen Sicht total spannend ist, weil es hier eben gelungen ist, Bürgerinnen und Bürger so gut mitzunehmen und sogar ja auch aktiv einzubinden über diese Genussrechte. Und ja, ich glaube, abschließend zeigen beide Fälle, dass die Energiewende eben nicht nur technisch organisiert werden muss, sondern auch hier wieder finanziell und auch gesellschaftlich vor allen Dingen.
Friedrich Stratmann
00:18:26
Also so eine Art Brückenschlag vom Großprojekt hin zur Bürgernähe.
Hannah Simon
00:18:32
Genau, also das fasst es, glaube ich, nochmal gut zusammen. Schneifelhöhe zeigt eben diese Dimension großer Infrastrukturprojekte und Menden zeigt die Frage, wie die Transformation vor Ort mit Kapitalvertrauen und Beteiligung, wie sich das eben verbinden lässt. Und ja, ich glaube für Stadtwerke ist das eben strategisch relevant, weil diese Finanzierung in Zukunft eben noch stärker auch zur Kommunikationsaufgabe sicherlich werden wird und man da auch neue Finanzierungsinstrumente auch ausprobieren darf. Genau, da mache ich vielleicht auch mal kurz den Werbeschwenk zu den Netzwerkpartnern, für alle Netzwerkpartner, die jetzt gerade zuhören, weil uns dieses Thema ja auch schon seit einer ganzen Weile umtreibt. Und gerade dieses Thema unterschiedliche Finanzierungsinstrumente haben wir beispielsweise auch dargestellt bei uns im Extranet mit umfassenden Informationen, wie man diese eben nutzen kann, für welche Art von Projekten die sich eignen. Genau, würde ich euch auf jeden Fall mal ans Herz legen, euch da einmal umzuschauen auf unserer Website. Für alle Mitglieder und ansonsten für die Hörerinnen und Hörer, die eben schon die anderen Podcast-Empfehlungen von Friedrich dann durchgehört haben, da empfehle ich auch nochmal die Folgen 70 und 67. Da geht es nämlich auch um die Themenfinanzierung der Energiewende und auch nochmal dezidiert um das Thema Bürgerbeteiligung. Das haben beispielsweise nämlich auch die Stadtwerke Münster gemacht. Mit denen konnten wir mal sprechen, auch zu ihrer Form der Partizipation.
Friedrich Stratmann
00:19:57
Ja, danke dir, Hannah, erstmal für diese spannenden Einblicke in das Thema Bürgerbeteiligung, Finanzierung der Energiewende. Last but not least wechseln wir nochmal das Spielfeld und schwenken vom Kapital zur nächsten großen Herausforderung, die die Branche gerade bewegt. Und das sind die Menschen, die die Energiewende überhaupt möglich machen. Denn Fachkräftesicherung ist für Stadtwerke längst ein strategisches Thema. Ohne Nachwuchs gibt es schlichtweg keine Netze, keine Wärme und auch keine Energiewende in der Praxis.
Hannah Simon
00:20:32
Genau, ja, wir haben uns die ganz leichten Themen heute ausgesucht. Ja, aber abschließend auch nochmal mit einem, finde ich, sehr spannenden Ansatz von den Stadtwerken Solingen. Die haben nämlich mal was anderes ausprobiert, also die klassischen Recruiting-Kanäle und Mittel, die viele Stadtwerke ja insbesondere für das Thema Nachwuchskräftegewinnung, also Azubis, auch nutzen. Und zwar haben die Stadtwerke Solingen vor einiger Zeit das Format Zock dich ins Team Stadtwerke umgesetzt. Also auf jeden Fall ein spannender Name und das war ein Event, also ein Recruiting-Event, aber eben nicht so im klassischen Sinne, wie jetzt ein klassischer Tag der offenen Tür oder ähnlichen, sondern, es gab ein bisschen mehr als so einen klassischen Stand, paar Flyer und einen Hinweis auf offene Ausbildungsplätze und Ausbildungsberufe, die die Stadtwerke so anbieten, sondern die haben sich dann mal was ganz anderes überlegt für alle Jugendlichen so ab 15 Jahren, also die Menschen, die klassischerweise ihren Berufseinstieg dann auch finden. Und zwar gab es auf dem Event ein E-Fußballturnier. Dort konnten die Jugendlichen, die an dem Tag dann eben vorbeigekommen sind, an 14 Playstations auf einer großen Leinwand EA Sports FC spielen. Also die Kenner von uns, die kennen das früher noch unter FIFA. Das heißt mittlerweile anders, ist aber eben noch dasselbe Spiel. Und genau das konnten die jungen Menschen dann quasi zocken an dem Tag an den Playstations. Und es war aber natürlich nicht nur dieses Fußballturnier, sondern an dem Tag waren eben auch andere Azubis und Ausbilder vor Ort und haben dann direkt aus ihrem Alltag in Mobilität, in den Netzen, Energie und Wasser, also in allen Bereichen, in den Stadtwerke Solingen so unterwegs sind, eben da erzählt und sind in den Austausch gekommen mit den jungen Menschen, die da für dieses E-Fußballturnier vorbeigekommen sind und haben eben damit auch, denke ich, genau die Bereiche vorgestellt, die junge Menschen teilweise vielleicht gar nicht so direkt mit den Stadtwerken verbinden.
Friedrich Stratmann
00:22:29
Das klingt spannend. Ich glaube, das ist ja so eine Frage, die immer wieder aufkommt. Wie schafft man es, die junge Generation, die jungen Generationen zu begeistern, zu gewinnen, Auch jetzt aus Arbeitgebersicht für die eigenen Themen, Berufe, Arbeitsfelder, die da dahinter stecken. Und ich glaube, das ist ein spannender Ansatz, gerade über diese Leidenschaften, zu kommen, die jungen Leute dort abzuholen, wo sie unterwegs sind und, so gesehen auch sich dort zu bewegen, dort anzudocken, wo die Zielgruppe unterwegs ist. Das heißt, das Event war eher ein Türöffner als ein Selbstzweck.
Hannah Simon
00:23:08
Ja, das würde ich auch sagen. Also da wurde jetzt nicht nur das E-Fußball-Turnier ausgetragen, um irgendwie mal so ein Games-Event zu machen. Ja, und genau, glaube ich, wie du das beschreibst, gerade junge Menschen, die müssen ja einen Arbeitgeber auch erstmal erleben können und nicht nur irgendwie davon hören und so abstrakt einmal verstehen, was es für Ausbildungsberufe gibt. Es fühlt sich wahrscheinlich für viele junge Menschen, also wenn wir uns selber daran zurückerinnern, fühlt sich das ja total weit weg an die Arbeitswelt, wenn man selber noch in der Schule ist und aber dann weiß, man muss sich langsam mal ein paar Gedanken machen, in welchen Ausbildungsberuf man so rein starten könnte. Ja, und ich glaube, das Event ist ein ganz gutes Beispiel dafür, wie man eben Berufe anpackbar machen kann und auch erstmal auch ins Gespräch kommen kann über ein Thema, was irgendwie auch Spaß macht, was ich als junger Mensch vielleicht auch aus meinem Alltag kenne, weil ich auch vielleicht in meiner Freizeit gerne zocke irgendwie mit meinen Freunden und schafft da irgendwie so einen ersten Berührungspunkt mit den Berufen und auch der Arbeitswelt. Und, ja, kann auch vielleicht sowas direkt wie ein Teamgefühl auch vermitteln. Ich sehe, was da für Menschen sind, finde die vielleicht auch sympathisch. Die Ausbilderinnen und Ausbilder, natürlich auch die Azubis. Das ist natürlich auch nochmal vielleicht allein vom Alter und von den Lebenswelten und Lebensphasen nochmal deutlich näher dran, als wenn ich jetzt einfach mir einen Flyer durchlese oder mir jemand, der 30, 40 Jahre älter ist, von dem ich eine Menge lernen kann, aber zu dem ich vielleicht hinsichtlich Lebensphase da vielleicht nicht so große Schnittmengen habe. Ja, ist das, glaube ich, nochmal ein spannender Ansatz auf jeden Fall, um die Berufe vorzustellen in der Form, wie andere Menschen sie dann eben auch erleben, die vielleicht auch gerade diese Ausbildung machen.
Friedrich Stratmann
00:24:42
Und vielleicht ergeben sich ja dabei Schlittmengen zwischen den Generationen, an die man vorher gar nicht gedacht hat, weil mir gerade einfällt, wir haben doch im Oktober auch das Netzmeistertreffen bei uns, die Fachveranstaltung für Netzmeister im Netzwerk. Und da gibt es, glaube ich, auch im Rahmenprogramm, im Abendprogramm einen Zockerabend, wenn ich das richtig auf der Agenda gesehen habe. Deswegen kommt man ja vielleicht auch über so ein Thema ganz anders ins Gespräch und findet eine gemeinsame Wellenlänge, wenn es dann auch um das konkrete Arbeiten geht, dann auch in technischen Themen oder wo auch immer man gerade unterwegs ist. Deshalb geht es, so wie ich raushöre, nicht einfach darum, kommt zu uns, wir suchen Azubis, sondern eher darum, schaut euch an, wie sich unser Arbeitsalltag anfühlt. Wir machen das erlebbar und versuchen, da so Andockstellen zu finden, so Berührungspunkte zu schaffen.
Hannah Simon
00:25:35
Ja, das denke ich auch. Also ich glaube, mit dieser Art von Event schafft man eben so eine Verbindung von Spaß, aber eben auch mit Substanz oder mit dem Hintergedanken, der ja auch dahinter steht, der Stadtwerke eben auch neue Fachkräfte gewinnen zu können. Wir müssen uns da ja auch nichts vormachen, gerade bei jüngeren Menschen besteht eben auch ein Wettbewerb und die Arbeitswelt hat sich hierhin auch für oder die Realität für viele Stadtwerke als Arbeitgeber ja auch verändert. Es ist vielleicht ein bisschen schwieriger geworden, junge Menschen für sich zu gewinnen, für die Ausbildungsberufe und deswegen finde ich es auf jeden Fall total spannend, dass die Stadtwerke solange hier mal was anderes ausprobiert haben als die klassischen Veranstaltungsformate Flyer, Stellenanzeigen und Co.
Friedrich Stratmann
00:26:19
Wenn ich jetzt aber einmal Spielverderber spielen darf, also das klingt jetzt alles schön und gut, Spaß erleben als Einstiegstor. Die Frage ist aber, was bringt es am Ende? Also es ist ja, wie gesagt, kein Selbstzweck, sondern eigentlich auch ein strategischer Ansatz dahinter. Das heißt, wie misst man dabei den Erfolg? Also über Reichweite, Gespräche oder am Ende Bewerbungen?
Hannah Simon
00:26:45
Ja, ich glaube, da gibt es wahrscheinlich Abstufungen und jetzt haben wir die Stadtwerke Solingen ja heute hier nicht mit dabei, dann könnten wir sie direkt befragen, können wir vielleicht zum anderen Zeitpunkt nochmal machen, aber ich glaube, genau das gilt es natürlich zu definieren. Also mit was für Kontakten gehe ich danach auch aus so einem Event raus, haben diese Menschen die Möglichkeit, dass ich sie im Nachgang nochmal kontaktiere, dass sie vielleicht auch die Möglichkeit haben, noch ein Praktikum bei uns zu machen, sich direkt auf Ausbildungsplätze dann auch zu bewerben, wenn sie der Tag überzeugt hat und die Eindrücke, die sie da gewonnen haben. Aber genau, es braucht natürlich diese Brücke zwischen Aufmerksamkeit und konkreten Interesse dann eben, aber anschließend auch an der Ausbildung oder im ersten Schritt vielleicht nochmal an dem Praktikum. Ja, und ich denke, das sind am Ende auch die Parameter, mithilfe derer man dann auch den Erfolg eben messen kann. Konnte ich danach auch meine Ausbildungsplätze entsprechend besetzen? Wie viele Bewerbungen habe ich bekommen? Wie viele Anfragen und Gespräche danach geführt?
Friedrich Stratmann
00:27:44
Ja, du hast gesagt, wenn es um konkrete Zahlen geht, dann müssten wir jetzt mit den Kolleginnen oder Kollegen aus Solingen sprechen. Vielleicht haben wir ja demnächst auch mal jemanden aus Solingen hier im Podcast am Mikrofon, dann können wir da nochmal nachhaken. Ansonsten hatten wir auch schon mal jemanden am Podcast-Mikrofon von der EMBW ODR zum Thema Personalmarketing in der Folge 53. Also hört da auch sonst gerne mal rein, wenn ihr da tiefer einsteigen wollt. Hannah, hast du noch was zu ergänzen zu dem Thema?
Hannah Simon
00:28:25
Also ich würde sagen, das war für heute wahrscheinlich eine ganze Menge, drei ganz unterschiedliche Themenfelder. Und ich glaube, mit diesen ganzen Infos und vielleicht auch Inspiration oder Interesse, das eine oder andere Thema auch nochmal nachzulesen, können wir doch langsam unsere Zuhörerinnen und Zuhörer für heute entsenden, oder?
Friedrich Stratmann
00:28:43
Ja, das war unser neues Format mit drei Best Practices aus dem Netzwerk. Wie hat es euch gefallen? Gebt uns gerne ein Feedback, schreibt uns in den Kommentaren oder sprecht uns an direkt. Uns interessiert natürlich auch, ob euch das Format als solches gefallen hat. Also, dass Hannah und ich hier über drei Cases sprechen, drei Perspektiven beleuchten und so einen gemeinsamen Blick auf die Praxis teilen.
Hannah Simon
00:29:12
Genau. Und wenn ihr einen der Cases heute besonders spannend fandet, dann lasst uns das auch sehr gerne wissen. Denn vielleicht haben wir die Möglichkeit, den einen oder anderen Stadtwerkevertreter, der hier heute erwähnt wurde, auch mal einzuladen für einen Deep Dive, so wie wir es ja üblicherweise hier in den Folgen machen. Dann können wir das Ganze auch nochmal vertiefen und da nochmal die Fragen stellen, die euch vielleicht heute nach dem Zuhören hier aufgekommen sind und was euch nochmal im Besonderen interessieren würde.
Friedrich Stratmann
00:29:36
Dann bleibt mir nur noch zu sagen, Danke dir, Hannah. Hat Spaß gemacht. Danke euch da draußen für's Zuhören bei Energiedosis. Bis zum nächsten Mal und bleibt energiegeladen.