99: Marketing mit Wirkung: Als Stadtwerk sichtbar werden – Marina Kieweg, Energie Waldeck-Frankenberg
02.07.2026 32 min
Zusammenfassung & Show Notes
Viele Stadtwerke leisten jeden Tag wertvolle Arbeit. Doch wie gelingt es, diese Leistungen sichtbar zu machen und Menschen für die eigene Rolle als moderner Energiedienstleister zu begeistern?
Marina Kieweg, Leiterin Marketing und Kommunikation bei der EWF, nimmt uns mit hinter die Kulissen eines umfassenden Veränderungsprozesses. Aus einer dezentral organisierten Kommunikation entstand innerhalb weniger Jahre ein schlagkräftiges Team mit klaren Zuständigkeiten, definierten Kompetenzen und einem gemeinsamen Ziel: die EWF als modernen Energiedienstleister in der Region sichtbar zu machen.
Anhand der Kampagne „Voller Energie in jeder Phase deines Lebens“ werfen wir einen Blick auf die Entwicklung einer modernen Stadtwerkemarke. Marina erklärt, warum die EWF auf echte Menschen aus der Region setzt, welche Kanäle besonders gut funktionieren und welche Erkenntnisse das Team aus der Kampagne gewonnen hat.
Außerdem sprechen wir über die Neuausrichtung der Vereinsförderung, den Umgang mit Veränderungen im Unternehmen und die Rolle von Kommunikation auf dem Weg vom klassischen Versorger zum modernen Energiedienstleister.
Viel Spaß beim Hören!
Marina Kieweg, Leiterin Marketing und Kommunikation bei der EWF, nimmt uns mit hinter die Kulissen eines umfassenden Veränderungsprozesses. Aus einer dezentral organisierten Kommunikation entstand innerhalb weniger Jahre ein schlagkräftiges Team mit klaren Zuständigkeiten, definierten Kompetenzen und einem gemeinsamen Ziel: die EWF als modernen Energiedienstleister in der Region sichtbar zu machen.
Anhand der Kampagne „Voller Energie in jeder Phase deines Lebens“ werfen wir einen Blick auf die Entwicklung einer modernen Stadtwerkemarke. Marina erklärt, warum die EWF auf echte Menschen aus der Region setzt, welche Kanäle besonders gut funktionieren und welche Erkenntnisse das Team aus der Kampagne gewonnen hat.
Außerdem sprechen wir über die Neuausrichtung der Vereinsförderung, den Umgang mit Veränderungen im Unternehmen und die Rolle von Kommunikation auf dem Weg vom klassischen Versorger zum modernen Energiedienstleister.
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Transkript
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Energiedosis, dem Praxis-Podcast der Netzwerkpartner. Und zu Beginn unserer Folge möchte ich euch direkt einmal auf die Following-Funktion hinweisen, damit ihr so spannende Folgen wie die heutige und auch unser Sommerspezial, was die nächsten Wochen ansteht, nicht verpasst. Also abonniert uns sehr gerne auf dem Streaming-Anbieter eurer Wahl, um keine Folgen mehr zu verpassen. Viele kommunale Unternehmen kennen ja die Situation. Es gibt unzählige Themen, hohe Erwartungen und gleichzeitig auch immer die Frage, wie Kommunikation und Marketing eigentlich so aufgestellt sein müssen, dass sie nicht nur begleiten, sondern auch wirklich Wirkung entfalten. Und bei unserem Netzwerkpartner, der heute zu Gast ist, nämlich die Energie Waldeck-Frankenberg aus Nordhessen, ist genau daraus in den vergangenen zwei Jahren etwas Neues entstanden. Nämlich ein Marketing-Team, das aufgebaut, priorisiert und weiterentwickelt wurde und das heute sowohl intern als auch extern sehr wichtige Impulse setzt. Wie dieser Aufbau gelungen ist, welche Themen zuerst angegangen wurden und was sich daraus auch für andere Stadtwerke und Energieversorger ableiten lässt, das möchte ich heute mit Marina Kieweg besprechen. Sie ist die Marketingleiterin bei der EWF. Und Marina, ich sage ganz herzlich willkommen. Schön, dass du heute zu Gast bist.
Ja, ich freue mich auch. Vielen Dank.
Damit wir dich noch ein bisschen verorten können, würde mich doch erstmal auf der fachlichen Seite interessieren, wie würdest du denn deinen Job bei der EWF in drei Sätzen beschreiben?
Ja, drei werden bestimmt nicht ausreichen, aber wir probieren das einfach mal. Tja, sehr herausfordernd mit vielen neuen Aufgaben, die für uns alle sicherlich die Energiewelt heute bereithält. Ich finde es sehr bereichernd in meinem Team, aber vor allen Dingen auch mit vielen Kollegen aus allen Bereichen immer wieder Neues oder auch Altbewährtes zu kreieren. Und absolut abwechslungsreich, denn jeder meiner Tage beginnt immer wieder mit neuen Überraschungen - von guten bis weniger guten.
Da werden wir auf jeden Fall gleich mal einsteigen, mal gucken, was für Überraschungen und Themen es so gibt, die ihr in der Vergangenheit und auch aktuell bearbeitet. Wenn du mal gerade nicht für die EWF im Einsatz bist, was würdest du dann sagen, wie kannst du denn da am besten Energie tanken?
Also meine Energie hole ich mir sicherlich bei meiner Familie, also bei meinem Mann und unseren zwei Jungs mit 17 und 14 Jahren. Wir leben auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in einem Ortsteil von Korbach. Und das zweite ist mein Hobby. Ich bin leidenschaftliche Klarinettistin und gleichzeitig auch Vorsitzende eines Musikvereins hier in der Gegend.
Dann hast du ja auch im Privaten auf jeden Fall eine Menge zu tun mit dem landwirtschaftlichen. Betrieb und dem Musikverein. Also das sind deine Tage wahrscheinlich sehr voll. Dann starten wir mal rüber zu deiner Arbeit bei der EWF, um die es ja auch heute gehen soll. Du bist ja vor ungefähr zwei Jahren zur Energiewaldeck Frankenberg gekommen. Wie hast du denn das Unternehmen und die Stadtwerkewelt damals so vorgefunden? Weil du kamst ja ursprünglich auch gar nicht aus der Branche.
Nee, ehrlicherweise bin ich gelernte Journalistin. Ganz klassisch habe ich im Verlags- und Zeitungswesen lange Jahre gearbeitet und war später dann auch im Tourismus hier in Willingen unterwegs und beschäftigt. Da war mir ehrlicherweise diese Energiewelt und dieses Kommunale fast schon, zu eng und ein bisschen behördlich auch geregelt. Ich schüttelte mich bestimmt ein paar Mal am Tag in den ersten Wochen und ja, irgendwie gehört das aber auch dazu, wenn man den Job wechselt. Deswegen gibt es mich jetzt wahrscheinlich einfach auch, denn so als Typ bin ich diejenige, die immer anpackt, die viele gute Ansätze sicherlich findet. Die gerne auch aufgreift und ja, jetzt gucken wir einfach, wie wir damit neue Wege gehen können und was wir einfach auch nochmal zusammen neu oder anders denken können.
Als du bei der EWF angefangen hast, gab es ja gar kein Marketing-Team. Stell ich mir herausfordernd vor, wenn man dann, sicherlich grundsätzlich nicht bei Null, anfängt, weil in irgendeiner Form gab es auch bis dahin schon Kommunikation und in irgendeiner Form, sicherlich auch Marketing, aber es war nicht in einem Team organisiert. Und wie ist es dir denn gelungen, dann am Anfang überhaupt erstmal zu sortieren und auch zu priorisieren, dir einen Überblick zu schaffen und die Themen auszuwählen, die du als erstes eingehen möchtest? Weil da gab es ja sicherlich eine Menge, wenn du so ein neues Team aufgebaut hast.
Erstmal war es schön, dass ich mir ein Team selbst in großen Teilen zusammenstellen konnte und dass ich viele Leute aus dem Unternehmen selbst, aus meiner Freizeit oder aus privaten Begegnungen schon kannte. Aber es waren auch bisher ja klassische PR- und Aktionsarbeiten, die meine Kollegen, die es bisher schon gab, auch vor Ort erledigt haben. Und die haben sich Mühe gegeben. Die haben im Rahmen ihrer Möglichkeiten da sicherlich alles rausgeholt. Aber neu sind wir jetzt als Team insgesamt sechs Kollegen. Und von denen durfte ich einfach auch ein paar selbst vorher aussuchen. Und mit denen habe ich Aufgaben einfach mal anders gedacht. Das heißt, wir haben uns einfach mal angeschaut, wo braucht es denn überhaupt ein klassisches Marketing? Im Vertrieb? Wo ist vielleicht Sponsoring richtig? Wo sollten wir uns um Veranstaltungen vielleicht für Jugendliche oder für Kinder kümmern? Und das war mir immer am wichtigsten, weil aus diesen Zeiten komme ich auch. Wie kommen wir eigentlich noch näher an unsere Kunden ran?
Dann habt ihr so das Team zusammengestellt, so erste Aufgaben sicherlich definiert und so eine Bestandsaufnahme dann auch gemacht, wo ihr eigentlich gerade mit der EWF in diesem Thema Marketing steht. Nach welchen Kriterien habt ihr denn dann entschieden, was euer Team als erstes angehen sollte? Weil da gab es wahrscheinlich viele Chancen, die da vor euch lagen.
Ja, viele Chancen bestimmt, aber auch viele Risiken, sich darin zu verzetteln. Wir sind mal nach dem Aspekt von Sichtbarkeit gegangen. Also Projekte, die bisher schon gut liefen, haben wir einfach nochmal neu strukturiert und weiterentwickelt. Neue Projekte, die vielleicht auch sich noch näher an unsere Kunden wenden, die schneller informieren oder die einfach mal Mehrwerte aus dem Energiesektor selbst rausbringen, und uns als EWF in den Fokus stellen, die hatten und haben bisher höchste Prio und das war sozusagen die Leitlinie, an der wir uns dann auch ausgerichtet haben.
Und jetzt bezogen auf die Teamstruktur oder den Teamaufbau. Da gibt es vielleicht auch ein paar Zuhörerinnen und Zuhörer, die vor einer ähnlichen Situation stehen, ob jetzt im Marketing oder in einem anderen Unternehmensbereich, aber die eben die Aufgaben haben, ein neues Team zu formen. Was würdest du da sagen, war dir besonders wichtig im Aufbau und würdest du auch, ja, vielleicht auch Erfolgskriterien oder Punkte weitergeben, die übertragbar sind?
Also für mich ist es immer ganz wichtig, dass wir vom Marketing intern erstmal als Dienstleister wahrgenommen werden. Also wir sind nicht nur für den einen oder für den anderen da, sondern in der Sichtbarkeit, in der Außen- aber auch in der Innenwirkung spielen wir eine entscheidende Rolle. Wir sollen trotzdem und wir müssen eigene Akzente setzen. Wir müssen uns auch abgrenzen und wir brauchen ein Team, das Wirkung zeigt, also das nicht nur klassisch umsetzt, sondern das dann auch eigene Impulse einfach reinbringt. Und das erwarte ich wiederum von allen Mitgliedern meines Teams. Und das macht jeder dann auch wieder einfach dadurch aus, dass die Stärken jedes Einzelnen bei uns genutzt werden und wir die jetzt auch gemeinsam gezielt weiterentwickeln. Nicht jeder muss eine Pressemitteilung schreiben und nicht jeder muss den Social Media Kanal bedienen. Er muss wissen, wie es geht, aber unterm Strich gibt es bei uns für bestimmte Funktionen Experten. Es gibt auch Vertreter dafür, aber jeder kann auch ein Stück weit in seinem eigenen Umfeld mit seinen Stärken punkten und die nach vorn spielen. Und das macht eigentlich dann auch die Vielfalt in unserem Team aus.
Ja, finde ich total interessant. Auch das, was du eingangs gesagt hast mit dem internen Dienstleister. Das ist ja auch eine Form von Selbstverständnis, der in der Kommunikation und im Marketing, aber sicherlich auch in anderen Unternehmensbereichen so intern auch entstehen darf und auch eine Klärung irgendwie dann auch mit sich bringt, weil es ja auch ein Team ist sicherlich, das extrem viele Schnittstellen hat in alle Bereiche ins Unternehmen. Also Kommunikation und Marketing betrifft irgendwie ganz viele Themen und andere Fachbereiche, deswegen ja, total interessant und auch wie ihr es in der Teamorganisation macht, weil sechs Leute, also da wissen wir, dass andere Stadtwerke davon träumen, ein Team von sechs Leuten zu haben, die da vielleicht noch ein bisschen kleiner sind. Andere, klar, sind auch größer. Interessant, wie ihr euch da auf jeden Fall dann organisiert.
Jetzt kann man natürlich sagen, dass es Luxus ist, so viele Menschen nur für das Marketing im Team zu haben. Andererseits sind, glaube ich, die Aufgaben, die wir im Marketing und in der Kommunikation bündeln, insbesondere wenn es um neue Geschäftsfelder für den Vertrieb geht, wenn es um die Ausstattung von Kundenzentren geht, wenn es auch vielleicht um die Möglichkeiten geht, wie man heutzutage KI besser noch implementiert. Da finde ich uns als Schnittstelle, aber auch manchmal in beratender Funktion und dann auch in ausführender Funktion sehr, sehr wichtig und ich glaube, dass jeder gut beraten ist, da einen sehr eigenen Weg für sein Unternehmen zu finden.
Ja, das denke ich auch. Diese interne Brille ist total spannend. Jetzt hatten wir uns im Vorfeld überlegt, wir wollen aber heute auf jeden Fall mal auf eure Kampagne schauen: Voller Energie in jeder Phase deines Lebens. Die habt ihr ins Leben gerufen und entwickelt. Nimm uns doch da mal ein bisschen mit rein. Was war denn die Grundidee hinter dieser Kampagne?
Ja, wir haben uns gefragt, was macht uns als Energie Waldeck-Frankenberg, als Versorger vor Ort einfach aus? Ja, Strom gibt es, Gas gibt es, Wärme gibt es und Wasser liefern wir in bestimmten Kommunen auch. Aber eigentlich sind wir als EWF der Begleiter durchs Leben eines jeden Menschen. Denn jeder braucht irgendwann Energie von uns. Jeder kann ohne diese Energie auch gar nicht gut leben. Und unser Ziel war es, mit dieser Kampagne zu zeigen, also vom Baby, dass die das Nachtlicht in seinem Zimmer anhat, über ein Studentenpaar in der ersten Wohnung, dann gibt es die Familie mit der PV-Anlage oder einer Wallbox und es gibt das ältere Ehepaar, das vielleicht nochmal investieren möchte. Da sind wir einfach mehr. Also Energie Waldeck-Frankenberg ist mehr als Strom und Gas. Und wir wollten das ein Stück weit mit dieser Kampagne im Alltag der Menschen sichtbarer machen. Aber wir wollten auch zeigen, dass wir lokal und regional verortet sind und dass wir insbesondere auch dann, wenn es beispielsweise mal Versorgungsprobleme kommt, ein Baum in der Freileitung liegt etc., dann sind wir ganz schnell da. Da muss man nicht von irgendwoher kommen und irgendeinen Servicetechniker stellen, sondern unsere Jungs und Mädels sind einfach da und dieses Energie dein Leben lang zeigt einfach auch, dass wir ganz nah an den Menschen dran sind und das ist Ziel und Ausdruck der Kampagne. Ist aber ein Stück weit auch ein Motto, was wir so weiterentwickeln.
Und würdest du sagen, ihr habt euch da auch bestimmte, ja vielleicht so Pin-Points auch rausgesucht, so als Auslöser? Also Dinge, die vielleicht bisher aus eurer Sicht noch nicht genug sichtbar waren in eurer Arbeit. Also du hast jetzt gerade schon so ein bisschen das angerissen mit der Präsenz auch vor Ort, der Lokalität. Gab es da weitere Gründe von euch, wo ihr gesagt habt, da sind wir eigentlich momentan noch nicht stark genug sichtbar und das wollen wir genau mit dieser Kampagne ändern?
Ja, wir wollten erstmal zeigen, dass es ganz unterschiedliche Berührungspunkte mit uns gibt, im gesamten Lebenszyklus sozusagen. Auf der anderen Art und Weise fehlte mir immer diese emotionale und konkrete Kommunikation, weil so Strom ist irgendwie trotzdem nichts Greifbares. Das kann ich nicht nehmen. Ich habe bisher für Seilbahnen und Skigebiete gearbeitet und Kommunikation gemacht. Da biete ich den Leuten ein Stück weit Urlaub und Auszeit aus dem Alltag. Das kann ich mit Strom und Gas recht wenig tun. Aber ich kann zeigen, dass die Energie Waldeck-Frankenberg einfach ein Teil des Lebens hier in der Region ist. Und ganz wichtig war uns auch die Energie Waldeck-Frankenberg als Arbeitgeber auf der einen Seite darzustellen, aber auch auf denjenigen, auf den man sozusagen jederzeit zugehen kann. Wir sind also, ja, wir sind da, wir sind greifbar und man sieht uns in Fleisch und Blut überall in der Fußgängerzone, zu Hause, beim Hobby. Also wir sind die Leute von hier und wir kümmern uns einfach auch drum.
Jetzt ist es beim Audio-Podcast ein bisschen schwierig, aber kannst du ein bisschen was dazu erzählen, wie ihr das kreativ umgesetzt habt? Also wo hat man die Motive gefunden? Vielleicht kannst du auch was zu den Motiven erzählen, die ihr da jetzt gewählt hattet in der Kampagne und wo das aufzufinden war, welche Kanäle ihr bedient habt?
Ja, also wir haben es wirklich sehr vielfältig ausgespielt. Ganz klassisch sind wir über Plakatwände gegangen, an jeder noch möglichen Einfahrts- und Ausfahrtstraße, die sich durch unseren doch flächenmäßig großen Landkreis einfach zieht. Dann haben wir das Ganze sozusagen über sämtliche Flyer, Briefbögen, also so, dass wir an die Menschen direkt auch drankommen konnten, über Postkarten, die wir verteilt haben, rüber über Anzeigen, die wir ganzseitig an dieser Stelle auch geschaltet haben in den lokalen Tageszeitungen hier vor Ort. Dann haben wir unsere Kundenzentren komplett mit Roll-Ups und neuen Walls ausgestatte, wo man uns sozusagen auch einmal im klassischen Plakatformat sehen konnte. Und es gab zu den vier Motiven, die wir als Schwerpunkt gewählt haben, einzelne kleine Videoclips. Die haben wir wiederum auch für das Kino zusammengeschnitten und haben dann über ein Jahr lang das Thema ganz fest in unsere Mediaplanung reingegeben. Die Motive selbst waren vier Stück, habe ich eben kurz gesagt. Das war einmal ein Baby, das sozusagen zu Bett gebracht wird und das Nachtlicht von seinen Eltern angeknipst bekommt, dann das Studentenpärchen, das in die erste Wohnung zieht und sich dann auf dem Sofa gemütlich macht, um dann einfach mal das Licht auszumachen. Dann gab es die junge Familie, die mit zwei kleinen Jungs in ihr Haus kommt und sich darüber freut, dass sie sowohl eine Photovoltaikanlage auf dem Dach hat, als auch mit Elektromobilität ganz modern das Auto laden kann. Und dann die Zielgruppe, die für uns Energieversorger ja auch immer sehr wichtig ist, einfach die ältere Generation, die es sich wohlig warm zu Hause machen lassen möchte und die sich durch uns einfach auch gut umsorgt fühlt. Diese vier Clips sind auf YouTube gelaufen. Wir haben passend dazu dann noch eine Social-Media-Kampagne gehabt, die wir über Facebook, Instagram und LinkedIn ausgespielt haben. Und für uns war das aber auch wiederum der Versuch zu schauen, welche Werbekanäle werden eigentlich von uns jetzt wahrgenommen. Also wo erwartet man eigentlich die Energie Waldeck-Frankenberg? Und da haben wir viele positive Erfahrungen gemacht.
Kannst du welche davon teilen? Also gab es vielleicht auch für euch von eurer Seite aus nochmal Überraschungen oder Kanäle, die besonders gut funktioniert haben?
Ja, also wir sind sehr häufig angesprochen worden auf die Videos, gerade aus dem Kino heraus, wo Leute von hier ja quasi unsere Models waren. Wir haben ein Casting gemacht, wo man sich vorher bewerben konnte. Und das waren wirklich hier Leute aus der Kreisstadt, aus dem Umfeld, die das natürlich über ihre Freunde weiter geteilt haben. Und da haben wir ganz viele positive Rückmeldungen, über wussten wir gar nicht, dass ihr sowas macht, wir dachten ja eigentlich nur, ihr macht nur den Stromanschluss, dass ihr sowas könnt, ist toll. Und wir haben auch viele gehabt, die sich einfach bedankt haben dafür, welche Servicemöglichkeiten sie dann nachher damit verbunden haben. Das ältere Ehepaar zum Beispiel, mit denen wir die Aufnahmen gemacht haben, die haben das wiederum in ihrem Bekanntenkreis gestreut und ich habe eigentlich dadurch schon die nächsten Komparsen, die Lust haben, mit uns neue Videos zu drehen.
Ja, das ist ja sehr gut. Da kommt der Schneeball da so ein bisschen ins Rollen in der allerpositivsten Art und Weise. Spannend, wie ihr das umgesetzt habt. Auch, was da nochmal so für Mitnahmeeffekte dann auch sind. Also da Menschen aus der Region dann auch zu nutzen, dass ihr da so positive Erfahrungen mitgemacht habt. Spannend. Absolut. Jetzt hast du ja generell gesagt, dass das ein Leitmotiv ist, was sich auch weiterhin, oder eine Leitidee, die sich weiter auch durchziehen soll in eurer Kommunikation und in der Vermarktung. Du hast mir im Vorfeld erzählt, dass ihr die Kampagne jetzt auch auf eure eigenen Mitarbeitenden übertragen möchtet. Was hat es denn damit auf sich? Was habt ihr da vorGenau, eigentlich durch die
Genau, eigentlich durch die guten Resonanzen, die wir bekommen haben, einfach auch dieses Verständnis Energie ein Leben lang. Deswegen wollen wir die Kampagne jetzt einfach so fortentwickeln, dass sie zu einem großen Leitmotiv unseres Hauses wird. Und das andere Leitmotiv sind einfach unsere Mitarbeitenden, weil ohne die könnten wir gar nichts nach draußen geben. Jeder für sich gesehen. Wir haben ganz viele Kolleginnen und Kollegen, die einfach seit Jahrzehnten schon für dieses Haus arbeiten, die mit Herzblut dabei sind, die Auszubildende ausbilden, die mittendrin sind und die wollen wir einfach in der nächsten Teil der Kampagne sichtbar machen. Das heißt zu zeigen, wie lange, wie viel Qualität steckt eigentlich dahinter, wie gut sind sie in ihrem Job, aber wie gut sind sie einfach auch unter uns. Das heißt, ich kenne oft den Kollegen als Nachbarn. Ich kenne den Mitarbeitenden der EWF, weil er in der Feuerwehr aktiv ist oder im Musikzug. Ich kenne die Kollegin, die die Buchhaltung vielleicht bei der EWF macht und wo ich einfach auch nochmal nachfragen kann nach Feierabend, wie sich das mit der Rechnung zusammensetzt. Also wir wollen die Vielfalt unserer Mitarbeitenden und ihre Aussage auch für dieses Unternehmen nochmal sichtbarer machen. Jeder für sich.
Habt ihr da jetzt die Mitarbeitenden schon ausgewählt oder ist es momentan noch so in der Konzeptionsphase? Also ich frage, weil wir das aus dem Marketingaustausch auch bei Netzwerkpartnern oft mitbekommen, dass wenn es darum geht, die eigenen Mitarbeitenden mit einzubinden, auch in die Außenkommunikation, dass der eine oder andere dann doch da eher doch zurückhaltend ist und dass es dann gar nicht so leicht ist, obwohl man genau weiß, dass die das super machen werden und auch schöne Geschichten auch zu erzählen haben. Ja, wie läuft das bei euch?
Also wir haben einen Großteil schon ausgewählt und, ja, wir haben mit Sicherheit Kollegen, die sagen, ach nee, so ganz nach vorn will ich irgendwie nicht. Das mischt sich aber. Und wir haben ganz viele Kollegen, die wiederum sagen, ja, dazu stehe ich, ich arbeite ein Leben lang hier und mache ich auch gerne mit. Das muss man beides akzeptieren ein Stück weit. Also wenn jemand sich dabei nicht wohl fühlt, sollte man es auch nicht tun. Dann sind sie in ihrer Funktion trotzdem gleichermaßen wichtig. Auf der anderen Seite haben wir aber Auszubildende, junge Kolleginnen und Kollegen, die jetzt quasi im Team dann auch mit den Älteren agieren. Und das lässt sich manchmal noch leichter realisieren. Also Fakt ist, dass wir im August die nächsten Shootings und auch die Videocasts dafür haben und dann auch im Herbst sozusagen mit der Mitarbeitenden-Serie an den Start gehen.
Spannend. Ja, das werden wir dann auf jeden Fall weiterverfolgen, wie die neue Kampagnenrunde dann aussieht. Jetzt hattest du eben schon mal das Thema Sichtbarkeit auch angesprochen, was für euch ein ganz wichtiger Treiber ist, auch in vielen Entscheidungen und in vielen Themen. Und ich würde gerne noch ein zweites Thema bei euch aus der Praxis schauen, und zwar das Thema Vereinsförderung ist ja was, was unheimlich viele Stadtwerke machen, wo sie sich sehr intensiv auch mit einbringen und damit auch einen großen Mehrwert auch in der Region leisten. Was habt ihr denn da bei euch vorgefunden und vielleicht auch verändert jetzt in der Vergangenheit?
Also Vereinsförderung war eines der Projekte, die meine Kollegen schon über all die Jahre vorab auch sehr eng und sehr großzügig bespielt haben. Allerdings war das so ein bisschen konfus. Also ein Verein hat einen Brief geschrieben, hat gefragt, wie sieht es denn aus, könntet ihr uns ein wenig unterstützen? Und dann haben wir ganz klassisch eine Einzelfallentscheidung getroffen. Dann gab es mal Geld, mal gab es kein Geld. Begründungen waren einfach einzelfallabhängig und es war eine Flut von Bewerbungen, die wiederum reinkamen, die aber nie zu einem festen Thema oder auch geschaut wurde, hat der Verein schon mal was bekommen. Also wir mussten es einfach ein bisschen organisieren und sichten und sind dazu gekommen, dass wir ein digitales Vereinsportal aufgesetzt haben, hinter dem eine Jurybewertung pro eingereichtem Projekt sitzt. Das kann man auf digitalem Wege unter ewf.de/Vereine machen. Dort können sich die Vereine anmelden. Sie brauchen dafür lediglich nachweisen, dass sie gemeinnützig sind. Und es bietet uns einfach so deutlich mehr Transparenz und wir als Energieversorger können Schwerpunkte setzen. Wir haben uns in 2025 dazu entschieden, Vereine insbesondere für Projekte mit Jugend und Nachhaltigkeit auszuzeichnen. Und jetzt, in 2026, ist das Thema von der Tradition zur Digitalisierung. Wir haben hier in Waldeck-Frankenberg und in unserem Versorgungsgebiet eine sehr große Vereinslandschaft, die sich von, sagen wir mal, klassischen, traditionellen Vereinen bis hin zu Neugründungen etc. zeigt. Und uns war wichtig, dass wir allen auch die Möglichkeit geben, sich mit insbesondere digitalen Projekten bewerben zu können, die Tradition dabei aber vielleicht nicht zu vernachlässigen. Und das sind alleine in diesem Bereich rund 30.000 Euro, die wir ausschließlich für diese Projektarbeit herausgeben. Hinzu kommen Kulturengagement in den einzelnen Kommunen. Da kommen nochmal rund 80.000 Euro hinzu, wo es um Sponsoring geht, insbesondere in den Kommunen, für die kleinen Orte, sodass auch die Kulturlandschaft und auch die Jugendförderung hier ein großes Gewicht einnehmen.
Ja, super, dass ihr da so viel Energie auch reinsteckt und den Prozess ja jetzt auch nochmal deutlich transparenter und zugänglicher gemacht habt. Was mich noch interessieren würde, du hattest gesagt, da steckt eine Jury dann auch hinter. Wie setzt sie sich zusammen und anhand welcher Kriterien entscheidet die? Also sicherlich, ob es zu dem Leitthema dann auch ein Stück weit passt, aber das fände ich noch interessant, wie die dann genau vorgeht.
Es gehört einer aus meinem Team sozusagen dazu. Also wir haben es intern logischerweise dann auch besetzt. Wir haben unseren Geschäftsführer und unseren Bereichsleiter mit dabei und dann aber auch Abteilungsleiter aus den anderen Bereichen, also klassisch dann aus dem Netz oder aus dem Vertrieb, sodass wir eine große Bandbreite haben. Wir haben aber uns von vornherein so eine Art Compliance-Richtlinien gegeben. Das heißt, dass wir klare Projekte miteinander vergleichen können, dass die Summen vergleichbar sind. Und insbesondere bei Digitalisierung, um jetzt ein Beispiel zu bringen, geht es darum, dass beispielsweise Musikzüge hier in der Region ihr komplettes Notenarchiv digitalisieren und künftig auf Marschpads digital auch spielen. Da geht es darum, dass wir die Rehkitz-Rettung mit einer Drohne bei den Jagdgenossenschaften unterstützen oder die Feuerwehren, die beispielsweise auch digital Drohnen für, die Sichtung von Brandherden einstellt. All das sind so Projekte, mit denen wir einfach auch jetzt arbeiten. Ob DLRG am Edersee, die neues digitales Gerät brauchen oder aber auch ganz klassisch, wenn es mal der Brauchtumsverein ist, der beispielsweise alte Fotos archiviert hat. Wir finden, da sind an vielen Stellen gute Projekte und es sind insgesamt über 300 Projekte, die wir normalerweise pro Jahr dann auch fördern können.
Total interessant. Danke auch für die Praxisbeispiele, was da dann auch alles einfach so vor Ort passiert und für was man alles Geld gebrauchen kann und sicherlich dann auch sich freut, wenn die EWF da eben auch mit unterstützt. Was würdest du denn sagen, was dieses Beispiel auch nochmal so ein bisschen zeigt über euer Verständnis von moderner Kommunikation bei so einem klassischen regionalen Energieversorger?
Also für uns ist es ganz klassisch ja Kommunikation, das heißt, dass wir interagieren zu allen da draußen, dass wir Teilhabe ermöglichen, auf der anderen Seite aber auch Kommunikation nach innen. Nur dann, wenn wir gut informieren, wenn wir unsere Mitarbeiter und unsere Kunden mitnehmen an den Gedanken, die uns vielleicht auch zur Energiewende kommen, neuen Angeboten, erst dann werden wir ja gut. Unsere regionale Verantwortung würde ich immer wieder in den Mittelpunkt stellen. Das ist das, was uns von vielen anderen unterscheidet. Und wir müssen sie konkret machen. Wir müssen zeigen, warum es einfach wichti ist, dass es uns weiterhin gibt. Und auch, warum wir so viel lokalen Spirit einfach noch mit und neben unserer Arbeit da reinbringen können. Und was ich ganz wichtig finde, ist bei moderner Kommunikation, dass wir all unsere Prozesse fairer, nachvollziehbarer und auch zugänglicher für unsere Kunden machen. Weil da sind wir manchmal noch ein bisschen sperrig und da haben wir bestimmt auch noch ein paar Aufgaben zu erledigen.
Es hört sich auf jeden Fall so an, als wenn ihr da schon sehr große Schritte in den vergangenen zwei Jahren gegangen seid, seit du und dein Team die Arbeit aufgenommen habt. Jetzt sind ja bei all diesen ganzen Themen, die wir in der letzten halben Stunde besprechen konnten, hört sich das für mich so an, als wenn auch einfach hinter der Theke eine Menge sich verändert hat. Auch in den Arbeitsabläufen, in den Prozessen, in der Zusammenarbeit, im Team, aber sicherlich auch mit den anderen Bereichen. Und ich habe dir deswegen mal noch so drei Sätzchen mitgebracht, die du vielleicht insbesondere am Anfang öfters gehört hast, als du bei der EWF eingestiegen bist und die vielleicht auch der ein oder andere Zuhörer oder Zuhörerin schon mal gehört hat. Und da wäre ich so daran interessiert, was da deine Antworten drauf gewesen sind. Ich fange mal mit dem ersten an, nämlich den Klassiker. Das haben wir schon immer so gemacht. Was ist denn deine Antwort da drauf?
Ja, genau deswegen müssen wir es gemeinsam ändern.
Kauf ich. Hast du dich schon eingewöhnt? Diese Frage hast du vielleicht auch schon mal gehört am Anfang.
Ja, sehr häufig und sehr gern auch von meinen Bekannten drumherum. Meine Antwort ganz klar, wir drehen es um. Die Frage ist, ob ihr euch an mich gewöhnt habt.
Auch sehr gut. Und dann hast du ja auch erzählt, dass ihr den Bereich komplett neu aufgebaut habt, das heißt neues Team. Da hat der ein oder andere dir vielleicht auch entgegengebracht, wir brauchen kein Marketing, hatten wir bisher ja auch noch nicht. Was war denn da deine Antwort drauf?
Dann frage ich mich, warum ständig einer von euch bei uns ist und nachfragt, was wir wohl so als nächstes machen.
Das heißt, euer Büro ist hochfrequentiert, höre ich daraus.
Es ist manchmal wie auf einem Bahnhof.
Ja, auch hier kann der eine oder andere Kommunikator, Kommunikatoren sich sicherlich wiederfinden. Dankeschön auf die Antworten da drauf. So zum Abschluss, wo, wenn du jetzt auf die letzten zwei Jahre zurückschaust und auf eure Arbeit, worauf bist du besonders stolz?
Also erstmal, dass ich in dem Team und mit den Kolleginnen und Kollegen der EWF schon so vieles neu erreichen konnte. Also heißt, gemeinsam mehr Sichtbarkeit für uns zu erzeugen, dann schon auf dem Weg zu sein, das Image weg vom klassischen Stadtwerk dann eher zu einem modernen Energiedienstleister hin zu begleiten und zu entwickeln und ganz klassisch aber auch Teil dieses lokalen Unternehmens zu sein, das mit seiner Arbeit, mit seiner Identifikation hier in der Region einfach so viel Gutes schaffen kann.
Ja, schönes Resümee. Und wenn du jemandem etwas raten könntest, der auch in einem kommunalen Unternehmen das Thema Marketing von Grund auf aufbauen darf, was würdest du der Person mitgeben?
Geduld haben, ganz bestimmt zu Anfang, aber auch persönlich nahbar sein, zuhören, mit den Kollegen in den Abteilungen sprechen und sichtbar sein mit den Anliegen, die man hat. Sich vielleicht auch nicht abwimmeln lassen, wenn es mal ein bisschen schwieriger ist. Aber auch wiederum klar und eindeutig in den Entscheidungen und in der Umsetzung dann sein, weil das wiederum bietet dann auch Verlässlichkeit und das sollten wir im Marketing in jedem Fall immer auch haben.
Marina, zum Abschluss würde ich dir gerne noch eine letzte Frage stellen, die wir all unseren Gästen stellen, nämlich welche drei Learnings oder Botschaften möchtest du unseren Zuhörerinnen und Zuhörern noch mit auf den Weg geben, wenn wir sie gleich aus dieser Folge entlassen?
Was für uns alle immer gilt, ist, wir müssen unseren Markt gut beobachten und wir müssen schauen, wie sich Kunden und Zielgruppen einmal darstellen, aber auch wie sie sich verändern. Ich finde es total wichtig, dass wir diese Veränderungen auch leben und das ein oder andere Mal vielleicht auch verrückte Ideen herausholen, um unsere Mitarbeiter, aber vor allen Dingen auch unsere Kunden zu begeistern. Und dass wir in jedem Fall solche Netzwerke wie auch dieses hier nutzen und unsere Kontakte miteinander weiter ausbauen. Fragen ist immer erlaubt.
Sehr schön. Mit diesen Worten will ich doch heute enden. Ich danke dir ganz herzlich für die Einblicke und das Gespräch. Toll, was ihr da auf die Beine gestellt habt mit eurem Team und generell mit der EWF. Wir werden das auf jeden Fall weiter verfolgen, sind schon gespannt auf die Kampagne, wenn sie dann an den Start geht. Ja, und ich danke dir heute fürs Gespräch.
Vielen Dank.
Ja, und wenn ihr da draußen heute auch eine gute halbe Stunde jetzt hier mit Marina und mir hattet, dann lasst es uns gerne wissen. Schreibt uns gerne auf LinkedIn über unser Extranet für unsere Mitglieder oder auf den anderen gängigen Kommunikationskanälen. Wir freuen uns immer über Feedback zu den Folgen, was euch gefallen hat, was euch noch interessieren würde. Und dann starten wir als nächstes, wie eben schon kurz angekündigt, in die Sommerfolgen. Da haben wir auch ein bisschen was für euch vorbereitet. Von daher bleibt ganz gespannt und uns gewogen und wir sagen bis zum nächsten Mal. Macht's gut.
Marina Kieweg
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