F4 Schwaigern

F4 Schwaigern

Gute Worte für dein Leben - Licht zur Wehnacht - Eva Schäfer

Ein Podcast aus dem F4 in Schwaigern!

27.12.2025 6 min

Zusammenfassung & Show Notes

Licht zur Wehnacht


In dieser Episode des Andachtstelefons möchte ich über die Bedeutung von Weihnachten nachdenken. Über ein simples Wort, das in der heutigen Zeit häufig in einem Kontext des Drucks und der Enttäuschung betrachtet wird. Ich beginne mit einer Geschichte aus einer Schulklasse, in der ein Schüler namens Martin, ein I in dem Wort „Weihnacht“ vergisst, und wie dieser kleine Fehler eine tiefere Betrachtung über die Feierlichkeiten anregen kann. Ich spreche darüber, wie viele Menschen die Feiertage nicht mit Freude, sondern mit Sorgen und Kummer verbinden. Die Feiertage können für viele eine „Wehnacht“ darstellen, geprägt von Einsamkeit, Krankheit und Trauer. Während ich durch die festlich geschmückten Straßen gehe, sehe ich die Gesichter der Menschen, die oft von inneren Kämpfen gezeichnet sind. Der Kontrast zwischen den festlichen Lichtern und den inneren Kämpfen vieler Menschen lässt uns oft fragen, warum wir Weihnachten überhaupt feiern. Ich erörtere die Frage, die sich im Klassenzimmer aufdrängt: „Warum feiern wir dann überhaupt Weihnachten?“ Diese Frage führt uns zu den Ursprüngen des Festes, zur Geburt Jesu, der in bescheidenen Verhältnissen zur Welt kam und Licht in die Dunkelheit brachte. Ich erzähle von der Botschaft der Engel an die Hirten, die, obwohl sie am Rande der Gesellschaft standen, als Erste das Evangelium hören durften. Inmitten all dieser Herausforderungen und Notlagen bringe ich die Erkenntnis, dass Weihnachten Licht in die Dunkelheit bringt. Jesus kam, um uns Hoffnung zu schenken und uns in unseren dunklen Stunden zu begleiten. Sein Licht ist immer verfügbar, und Er ist nur ein Gebet entfernt. Ich ermutige die Zuhörer, sich Jesus anzuvertrauen, die Dunkelheit in ihrem Leben zu benennen und um Licht zu bitten — Licht, das Hoffnung und Freude bringt, selbst in unseren schwersten Zeiten. Abschließend biete ich den Zuhörern Segnungen und die Hoffnung an, dass Weihnachten für sie nicht einsam oder traurig bleibt, sondern zu einer Zeit des Lichts und der Gottesnähe wird. Wenn Fragen oder Anregungen bestehen, lade ich ein, sich direkt an die Ansprechpartner zu wenden, um Unterstützung und Gemeinschaft zu finden. Es ist mein Wunsch, dass jeder von Ihnen mit dem Licht Gottes in seinem Herzen Weihnachten feiern kann.

Gesprochen von Eva Schäfer

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Produktion: Dorothee Reinwald und Gideon Schmalzhaf

Transkript

Herzlich Willkommen beim Andachtstelefon.
Speaker1
00:00:02
Ich möchte Ihnen heute keine eigenen Gedanken bringen. Ich möchte Ihnen etwas vorlesen, das Sie und mich zum Nachdenken bringen soll. Licht zur Weihnacht. Es war am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien. Der Lehrer gab die Klassenarbeiten zurück. Jetzt hielt er nur noch Martins Heft in der Hand. Er rief den Jungen nach vorn. Schreib uns einmal das Wort Weihnacht an die Tafel. Und Martin schrieb Weihnacht. So ist es richtig, sagte der Lehrer. Dann nahm er den Schwamm, wischte einen Buchstaben weg und sagte, in deinem Heft hast du es aber so geschrieben, Weihnacht. Verhaltenes Lachen bei den Mitschülern. Martin wurde rot. Nur ein I vergessen, murmelte er. Das kann doch jedem mal passieren. Der Lehrer wandte sich der Klasse zu. Als ich den Fehler anstreichen wollte, fragte ich mich, ob Martin hier nicht etwas ganz Richtiges geschrieben hat. Die Schüler schauten sich verständnislos an. Wenn ich in diesen Tagen durch die weihnachtlich geschmückten Straßen gehe, sehe ich viel Kummer und Weh auf den Gesichtern der Menschen. Manche empfinden ihr ganzes Leben als eine einzige lange Wehnacht. Viele Herzen sind krank vor Heimweh nach einem wirklichen Zuhause. Ich sehe Menschen, die schwere Sorgenlasten tragen. Einsame, die sich vor dem Weihnachtsfest fürchten, weil sie am Heiligen Abend ganz allein sein werden. Kranke, die nicht wissen, ob sie tatsächlich noch einmal froh Weihnachten feiern können. Trauernde, die zum ersten Mal das Weihnachtsfest ohne einen geliebten Menschen feiern müssen. Mancher würde Weihnachten am liebsten ausfallen lassen, weil Streit in der Familie am heiligen Abend noch mehr wehtut als sonst. Und ein Blick in die Nachrichtensendungen trägt mir die Wehnacht der ganzen Welt ins Haus. Völker in Hunger, Armut und Krieg. Heimatlose Menschen im Dunkel und Weh der Angst. Wehnacht. In der Klasse war es still geworden, das Gelächter war verstummt. Warum feiern wir dann, denn noch Weihnachten? fragte jemand. Nach einer langen Zeit des Schweigens sagte einer leise. Aber war das damals nicht genau so? Wie war das für Josef, als er wie ein Bettler um Obdach für sich und seine schwangere Frau bitten musste? Und dann diese ungeschützte und schmutzige Umgebung, in der Maria ihr erstes Kind bekam, wenn das keine Weihnacht war, kein Raum in der Herberge, der Sohn Gottes in einem Futter trug, der Retter der Welt im Hinterhof, warum? Das habe ich mich auch gefragt, sagte der Lehrer und habe nur eine einzige Antwort gefunden. Er griff noch einmal zur Kreide und malte eine dicke Kerze mitten in die Wehnacht hinein. Weihnacht. Ich hab's, rief Martin auf einmal und seine Augen leuchteten. Weihnachten bringt Licht in unsere Wehnacht. Ganz richtig, sagte der Lehrer.
Speaker2
00:03:41
So war es
Speaker1
00:03:42
Damals auf dem Feld bei Bethlehem. Mitten in der Nacht leuchtete plötzlich ein helles Licht vom Himmel. Die Hirten, arme und verachtete Leute haben als erstes das Weihnachtsevangelium gehört. Der Engel Gottes meldete sich bei ihnen mit Fürchtet euch nicht, siehe, ich verkündige euch große Freude, denn euch ist heute der Heiland geboren. Jesus, der Sohn Gottes, kam freiwillig in den Druck und die Enge unserer menschlichen Wehnächte hinein. Er verließ den Himmel, weil er selbst als Licht in die traurigsten und dunkelsten Ecken der Welt kommen wollte, auch in die Nacht der Schuld. Jesus wurde einer von uns, um uns die Tür zur Hoffnung aufzumachen. Der Heiland der Welt ist heute für uns da. Jesus ist nur ein Gebet weit von uns entfernt. Was immer sie bewegen mag, können sie ihm sagen. Er hört ihnen aufmerksam zu. Er versteht sie, weil er sie lieb hat und alle menschliche Not aus persönlicher Erfahrung kennt. Vielleicht ist es ihr Wunsch, sich Jesus anzuvertrauen. Dann können sie ihm sagen, Jesus Christus, ich brauche dein Licht. Bei mir gibt es manche Dunkelheiten, die mich bedrücken. Da ist auch Schuld. Vergib sie mir bitte. Komm du jetzt zu mir herein und mach dein Licht an. Ich möchte ohne dich nicht mehr sein.
Speaker2
00:05:27
Amen.
Speaker1
00:05:28
Und das wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen, dass es nicht mehr Weihnacht bei Ihnen ist, sondern Weihnacht mit dem Licht Gottes in Ihrem Herzen. Bleiben Sie gesegnet, Ihre Eva Schäfer.
Eva Schäfer
00:05:45
Wenn Sie noch Fragen oder Anregungen haben, melden Sie sich bitte bei Marc Bühner, Telefonnummer 0157 3723 4570 oder bei Dorothee Reinwald, Telefonnummer 015233761561. Wir vom F4 und der lieben Zeller Gemeinschaftsverband Heilbronn wünschen Ihnen eine gesegnete Woche. Auf Wiederhören!